Umwelterklärung 2010

straubdruck

Umwelterklärung 2010

Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

2

Vorwort

Die vorliegende Umwelterklärung ist für unsere

Kunden und Geschäfts partner, für unsere

Mitarbeiter und Lieferanten sowie für

die interessierte Öffentlichkeit bestimmt.

Seit dem Jahr 2000 hat Straub Druck+Medien

AG sein Umweltmanagement nach den

Regeln der EMAS-Verordnung und DIN EN

ISO 14001 aufgestellt. In der vor liegenden

Umwelterklärung für das Jahr 2010 (erstellt

September 2011) werden die wesentlichen

Aspekte des betrieblichen Umwelt schutzes

beschrieben, die Organisa-tions struktur dargestellt

und die mit unserem Unternehmen

verbundenen Umweltauswirkungen zusammengestellt.

Mit dem Umweltmanagement nach

den genannten Normen schließt Straub

Druck+Medien AG sich einem europaweit

gültigen Vergleichssystem von Umweltauswirkungen

und Umweltleistungen an und

wird auch danach alljährlich in einem externen

Audit überprüft und zertifiziert. In der

Sprache der Normen sind „Umweltaspekte“

alle Gesichtspunkte und Fragen zu Umweltauswirkungen,

die von außen und von uns

Inhalt

selbst an das Unternehmen gestellt werden.

Ein „Verzeichnis der Umwelt aspekte“ ist eine

Sammlung von Umweltgesichtspunkten,

nach denen das Unternehmen beurteilt werden

kann, und die in dieser Umwelterklärung

nach den Anforderungen der EMAS erläutert

werden.

Nicht nur die Produkte, sondern die gesamten

betrieblichen Tätig keiten werden im

Sinne eines verantwortlichen Umgangs mit

den Ressourcen ökonomisch und ökologisch

ausgewogen sowie nachhaltig wirkend gestaltet.

Der Vorstand der Straub Druck+Medien AG

bekennt sich ausdrücklich zu diesen Zielen.

Aufgrund unserer mehrjährigen Erfahrung

mit Umweltmanagement lässt sich feststellen,

dass umweltorientiertes betriebliches

Handeln auch zur Verbesserung der

wirtschaftlichen Ergebnisse beiträgt. Daher

möchten wir dazu auffordern, den vorliegenden

Umweltbericht auch als Anregung

zu eigenem umweltorientierten Handeln zu

verstehen.

Vorwort ...................................................................................................................................................................... 2

Das Unternehmen · Standortbeschreibung ............................................................................................... 3

Umweltpolitik und Bestandteile des Umweltmanagements ............................................................ 4

Umweltauswirkungen ........................................................................................................................................ 6

Unsere Erfahrung mit Umweltschutz .......................................................................................................... 6

Kennzahlen Materialeinsatz ............................................................................................................................ 8

Prozesse, Tätigkeiten, Umweltauswirkungen ........................................................................................... 9

Kennzahlen Energieeinsatz ............................................................................................................................ 11

Bewertungen und Korrekturmaßnahmen ............................................................................................... 11

Kernindikatoren ................................................................................................................................................... 12

Verantwortung und Organigramm 2009/10 .......................................................................................... 13

Ziele, Maßnahmen, Termine ........................................................................................................................... 14

Zertifizierungen bei Straub Druck+Medien AG ..................................................................................... 15

Registrierungsurkunde ..................................................................................................................................... 16

Zertifikat ................................................................................................................................................................. 17

Gültigkeitserklärung .......................................................................................................................................... 18

So finden Sie die Ansprechpartner ............................................................................................................... 20


Das Unternehmen

Standortbeschreibung

Die Straub Druck+Medien AG befindet sich

in der Max-Planck-Straße 17-19 (Industriegebiet

Ost) in Schramberg, Stadtteil Sulgen,

Landkreis Rottweil. Das Industriegebiet Ost

ist nach Art der baulichen Nutzung Gewerbegebiet.

Das Unternehmen beschäftigt 70 Vollzeitmitarbeiter

(Stand September 2010).

Die Produktionsfläche des Unternehmens

beträgt 3.600 m 2 in mehrgeschossiger Bebauung

(siehe S. 10).

Im Jahr 2008 wurde das benachbarte Grundstück

mit Bebauung (Produktionshalle) mit

1.600 m 2 erworben. 837 m 2 werden als Lager

bzw. zur saisonalen Kalenderproduktion

genutzt. 2009 zog die Digital Druck Straub

GmbH & Co. KG (DDS) als eigenständiger

Unternehmensteil ein, der nicht mit validiert

wird. Hier sind zur Zeit 5 Mitarbeiter beschäftigt.

Die restliche Fläche ist vermietet.

Der Ursprung der Straub Druck+Medien AG

geht zurück bis 1872. Der ehemalige Zeitungsverlag

des „Schwarzwälder Tagblatts“

Francisco Martinez Salvador und Günter Ruf

wurde ab 1945 von Herrn Gebhard Straub,

dem Namensgeber des Betriebs, als Buchdruckerei

zusammen mit dem Zeitungsverlag

weitergeführt. Im Jahr 1974 übernahm

Herr Günter Ruf den Betrieb und baute ihn

zu der heutigen Größe und Bedeutung als

Dienst leistungsunternehmen aus.

Seit dem 1. Juli 2005 ist die vormalige GmbH

zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt,

um die Entwicklung des Unternehmens

nachhaltig zu sichern, am 10. April 2008

wurde das Amt des Vorstandes von Günter

Ruf an seinen Schwiegersohn Francisco Martinez

Salvador übergeben.

Die hauptsächlichen Produktionstätigkeiten

bei Straub Druck+Medien AG sind: Datenübernahme

und -korrektur für Druckdaten

und digitale Druckdaten (Abteilung Vorstufe),

digitale Druckformherstellung und Belichtung

von Druckplatten (Abteilung CtP:

Computer to Plate), Druck von hochwertigen

Drucksachen (z.B. von Imagebroschüren,

Geschäftsberichten, Prospekten und Visitenkarten,

Bildbänden, Preislisten, Kalendern,

Katalogen und Bildkalendern) im Off-

setdruck und seit 1998 im Digitaldruck (z.B.

Direktmailings, Plakate, Karten und Bücher).

In der Weiterverarbeitung werden die im Offsetdruck

und Digitaldruck hergestellten Prospekte,

Broschüren, Kalender und anderen

Produkte gefalzt, geheftet und zu vollständigen

Produkten zusammengestellt (konfektioniert).

Die fertigen Produkte werden durch

den eigenen Fuhrpark ausgeliefert.

Dazu kommen Vertriebs- und kaufmännische

Abteilung sowie die Bevorratung in

Farb-, Papier- und Waschmittel-Lager.

Die Kunden von Straub Druck+Medien AG

schätzen es, dass unsere Mitarbeiter mit

regelmäßig gewarteten und kalibrierten

Geräten und einem leistungsfähigen Maschinenpark

Bilder, Daten und Druck sachen

mit höchster Qualität und Zuverlässigkeit

herstellen.

Zu dieser Qualifikation gehören laufende

Weiterbildung in internen und externen

Schulungen und aktive Teilnahme an den

umweltbezogenen Aktivitäten des Unternehmens.

3


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

4

Verantwortungs­bewusstsein­gegenüber­der­Umwelt

Umweltauswirkungen­reduzieren

Umweltleistung­steigern

Unfallvorsorge

Korrekturmaßnahmen

Offenheit­in­Sachen­

Umweltschutz

Umweltschutz­über­die­­

Betriebsgrenzen­hinaus

Umweltpolitik

Umweltschutz, voller Einsatz für Kundenanforderungen, die Förderung der Straub-Mitarbeiter

und Qualitätsbewusstsein sind Bau steine der Unter nehmens philosophie. Straub

fühlt sich gegenüber der Umwelt verantwortlich. Daher bilden folgende Umwelt leit sätze

die Umweltpolitik von Straub Druck+Medien AG :

Die Vorgesetzten nehmen direkte Vorbildfunktion im Umwelt schutz wahr. Durch

Informations- und Schulungsmaßnahmen sowie durch ständige offene und vertrauensvolle

Kommunikation auf allen Ebenen des Unternehmens, wird das Unternehmen

Verantwortungs bewusstsein der Mitarbeiter gegenüber der Umwelt fördern.

Die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt werden erfasst und beurteilt. Die

Umweltverträglichkeit neuer Produkte, Verfahren und Tätigkeiten werden im Voraus

geprüft und ihr Einsatz danach beurteilt, ob sie zur kontinuierlichen Reduzierung der

Umweltauswirkungen beitragen.

Über die Einhaltung der relevanten Umweltgesetze und -vorschriften hinaus, ist Straub

verpflichtet, durch einen kontinuierlichen Verbesser ungs prozess Umweltbelastungen zu

vermeiden, zu verringern bzw. zu beseitigen. Dabei sind wirtschaftlich beste verfügbare

Technik einzusetzen.

Das Unternehmen hat Verfahren eingerichtet, um unfallbedingte Emissionen von Stoffen

oder Energie zu vermeiden und, wo dies nicht möglich ist, die Auswirkungen solcher Unfälle

möglichst gering zu halten. Diese Verfahren werden regelmäßig aktualisiert.

Um die Erfüllung von Zielsetzungen und die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems

beurteilen zu können, werden regelmäßig interne und externe Audits durchgeführt.

Dadurch wird gewährleis tet, dass Abweichungen rechtzeitig erkannt und geeignete

Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Alle Audits und aus Audits resultierende

Maßnahmen sind dokumentiert.

Straub führt einen offenen Dialog mit der Öffentlichkeit und den Behörden. Durch

diese Umwelterklärung wird über die Umweltrelevanz und Umweltschutzaktivitäten

dieses Unter nehmens informiert. Gerne werden unsere Kunden über die Möglichkeiten,

zur Vermeidung von Umweltbelastungen im Zusammenhang mit unseren Produkten

beraten.

Auswirkungen auf die Umwelt entstehen nicht nur in der Produktion, sondern auch bei

den vor- und nachgeschalteten Pro zessen. Daher werden von unseren Vertragspartnern,

vergleichbare Umweltstandards erwartet.

Schramberg, den 11.7.2005 Günter Ruf

Schramberg, den 26.6.2008 Francisco Martinez Salvador


Die Bestandteile des Umweltmanagements

Das Umweltmanagementsystem der Straub

Druck+Medien AG basiert auf der EG-Öko-

Audit-Verordnung Nr. 1221/2009 (EMAS)

und DIN EN ISO 14001:2005. Ziel ist die kontinuierliche

Verbesserung des betrieblichen

Umweltschutzes.

Umweltpolitik­und­Umweltprogramm­

In der Umweltpolitik werden die ökologischen

Handlungs grundsätze festgelegt.

Die betrieblichen Umweltziele bilden die

Grund lage für die jährliche Aktualisierung

des Umweltprogramms und sind wichtige

Eingaben zur Investitionsplanung.

Prüfung­der­Umweltleistung

Erstmals 1998 wurde eine Bestands analyse

des betrieblichen Umweltschutzes durchgeführt.

Zur Überprüfung der kontinuierlichen

Verbesserung registrieren und bewerten

wir jährlich die Umwelt auswir kungen und

-leistungen unserer Tätigkeiten, Produkte

und Dienste, die Stoff- und Energie ströme

sowie die Verbesserungen, und legen neue

Umweltziele und Maßnahmen fest.

Einhaltung­von­Rechtsvorschriften

Die Fähigkeit zur Einhaltung der geltenden

gesetzlichen Regelungen zum Umweltschutz

ist die Voraussetzung des Umweltmanagementsystems.

Das Rechtsverzeichnis

mit laufenden Aktualisierungen erleichtert

die Einhaltung aller für das Unternehmen

geltenden Umweltrechtsvorschriften. Wir

tragen Sorge dafür, dass alle Führungskräfte

die aktuell gültigen, das Unternehmen betreffenden

Rege lungen kennen. Sie sind verantwortlich

für die Umsetzung und Einhaltung

der gesetzlichen Vorschriften in ihrem

Aufgaben bereich. Von unseren Geschäftspartnern

erwarten wir das gleiche.

Schulungen

Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung

der Mitarbeiter wird sichergestellt,

dass an allen Arbeitsplätzen ausreichend

quali fiziertes Personal eingesetzt wird.

Kommunikation

Die Straub Druck+Medien AG sorgt für

Kommunikation mit den Mitarbeitern (inter-

ne Kommuni kation) und mit Anwohnern, Behörden

und sonstigen interessierten Kreisen

(externe Kommu nikation). Der Umweltmanager

Herr Thilo Frech ist verantwortlich für

die Organisation des internen und externen

Informationsflusses, Aufnahme und Umsetzung

von Verbesserungsvorschlägen. Die

Umwelterklärung ist ein verbindlicher Bestandteil

des Umweltmanagement systems.

Umweltgerechte­Beschaffung

Das Umweltmanagementsystem berücksichtigt

Um welt schutzbelange bei der Beschaffung.

Bei Vergleichbarkeit erhält die

Angebotsvariante mit der besseren Umweltleistung

den Vorzug.

Entwicklung­

Materialeffizienz und Rohstoffverbrauch

sind neben Qualitätskriterien die wesentlichen

Merkmale zur Bewertung der Umweltleistung

neuer Verfahren und Technologien.

Die Kunden erhalten Informationen zur

Umweltwirkung und zur umweltleistungsfähigeren

Produktvariante.

Bei Abweichungen –

Korrekturmaßnahmen

durchführen

Umweltziele setzen

(Umweltpolitik/-programm)

Regelmäßige Bewertung

der Umweltziele und Kontrolle

auf Umsetzung

Notfallvorsorge

Durch das Managementsystem werden

Abwehr möglicher Gefahren sowie die Reaktion

bei auftretenden Störungen geregelt.

Potenzielle Unfall- und Notfallsituationen

werden ermittelt, bewertet und technische

oder organisatorische Vorsorgemaßnahmen

ergriffen.

Unterweisung

Mitarbeiter sowie am Standort tätige Handwerker

und Dienstleis ter werden vor Tätigkeitsaufnahme

zu Gefahren und Maßnahmen

durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit

Herr Helmut Fehrenbacher und den

Sicherheitsbeauftragten Herr Thilo Frech

unterwiesen.

Prüfungen,­Bewertung,­Korrekturen

Zur Überwachung der Tätigkeiten, Anlagen

und Abläufe mit Umweltwirkungen werden

geplante Prüfungen unter Aufsicht des

Umweltmanagers und der Fachkräfte der

Arbeitssicherheit durchgeführt und dokumentiert.

Die verwendeten Prüfmittel sind

erfasst, überprüft und gekennzeichnet.

Interne Audits in Form von Sys temaudit und

Umweltbetriebsprüfung sowie Inspektionen

durch Betriebsbeauftragte und Abteilungsleiter

werden kontinuierlich durchgeführt. Da-

mit werden lückenlose Nachweise der Erfüllung

aller rechtlichen und vom Betrieb gesetzten

Forderungen an die Überwachung direkter

und indirekter Umweltwirkungen geführt.

Die Korrekturmaßnahmen enthalten:

• Ermittlung von Fehlerursachen

• Festlegung von Maßnahmen

• Überwachung der Wirksamkeit der Maßnahmen

Umsetzung der

Umweltziele

Managementhandbuch

Organisation, Durchführung und Handlungsanweisungen

des Umweltmanagements

werden im Umweltmanagement-

Handbuch der Straub Druck+Medien AG

beschrieben und aktualisiert.

5


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

Umweltauswirkungen

Die hauptsächlichen Umweltauswirkungen

bei Straub Druck+Medien AG gehen vom

Papiereinsatz, von Einsatz, Umgang und

Lagerung gefährlicher Stoffe (dies ist die

umweltrechtlich korrekte Bezeichnung für

die eingesetzten Druckfarben, Lösemittel,

Straub Druck+Medien AG ist bei der Verringerung

von Umweltaus wirkungen erfolgreich.

Technische Verbesserungen dienen der

Qualitätssteigerung und der Verringerung

der Umweltauswirkungen. Beispiele sind:

• 100 % digitale Plattenproduktion über CtP

(Computer-to-Plate) (2003)

• Ersatz der Digitaldruckmaschinen der

„ersten Generation“ (1998/2004) durch

neuere Digitaldruckmaschinen mit weniger

Rüst- und Kalibrieraufwand, dadurch

Einsparung von Digitaldruckpapier und

Farbtoner bei jedem Einrichten (2006/07)

• Austausch der Sechsfarben-Bogenoffsetmaschine

gegen eine verbesserte formatgleiche

Maschine. Durch Formatgleichheit

zum vorhandenen Maschinenpark werden

Der Druckprozess bei Straub Druck+Medien

AG ist nach Prozess-Standard Offset druck

(ISO 12647-2) standardisiert. Das bedeutet

Produktionssicherheit und ein vorhersehbares

Druckergebnis.

Straub Druck+Medien AG hat in den vergangenen

Jahren in die weitere Optimierung

der Prozesse investiert. Im Jahr 2007

haben wir 8 % des gesamten Investitionsbudgets

in die Ausbildung der Mitarbeiter

in allen Abteilungen investiert: Kosten, die

sich erfreulich schnell amortisieren. Durch

intensive Ausbildung aller Mitarbeiter in den

6

Hilfs- und Betriebsstoffe), und vom Energieverbrauch

für Gebäude, Maschinen und

Transport (Akquisition, Anlieferung, Auslieferung)

aus. Bei diesen Punkten („Umweltaspekten“)

und ihren Auswirkungen liegen

daher die größten Gefahren- und Verbesse-

Unsere Erfahrung mit Umweltschutz

neue Lagerformate bei Druckplatten und

Druckpapieren vermieden (2007)

• Verbesserte Graubalance und reduzierte

Flächendeckung bei der Bildbearbeitung

sind nützlich zur Verkürzung der Einrichtephase,

Reduzierung des Zuschusses

im Fortdruck und Optimierung der Farbtrocknung

(2007)

• Ersatz des Sammelhefters durch eine neue

Maschine mit schnellerer und einfacherer

Einrichtephase. Durch die verbesserte

Produktvielfalt können Aufträge inhouse

produziert werden, die vorher zu Partnerbetrieben

ausgelagert werden mussten

(Verringerung der Transportstrecken je

Auftrag) (2007)

• Umwelt-Engagement des Vorstands im

Bereichen Prozess-Standard Offsetdruck,

Color Management, Kosten bewusstsein

und laufende Unterweisungen in sicherheits-

und umweltverantwortlicher Produktion

wurde sowohl die Eigenverantwortung

und Sicherheit der Mitarbeiter gestärkt als

auch die Qualität und Termintreue der produzierten

Dienstleistungen nachhaltig und

reproduzierbar gesichert und verbessert.

Durch laufende Optimierung der Produktionspläne

konnten wertvolle Ressourcen

eingespart werden. Zum Beispiel konnte der

Makulatur anteil beim Rüsten und Einrichten

der Maschinen durch straffe Serienbildung

rungspotenziale. Straub Druck+Medien AG

arbeitet beharrlich und konsequent an allen

Details, die zur Verringerung der Emissionen

und Verbesserung der Umweltleistungen

beitragen können.

Schramberger Umweltkreis Ökologie und

Wirtschaft (seit 2001)

• Materialeffizienz (eingekauftes Papier

minus Altpapier = Produkt-Output ohne

prozessbedingte Rüst-, Produktions- und

Verarbeitungszugaben) trotz anspruchsvollster

Qualitätsaufträge in den letzten

Jahren kontinuierlich verbessert.

• Investition in eine digital bebildernde Tro-

ckenoffsetmaschine. Diese verwendet kein

Feuchtmittel und IPA (Isopropanol) und

umgeht umweltbelastende chemiebeinhaltende

Entwicklungsprozesse (2008)

• Testlauf 2010 von effizienterem Gummituchwaschmittel

• Verzicht auf lösemittelhaltige Farbfresser

Prozesse standardisieren, Mitarbeiter ausbilden:

aktive Verbesserung der Umweltleistung

von 2005 bis 2007 deutlich reduziert werden.

Ebenso konnte durch laufende Optimierung

der Transportpläne der Kraftstoffverbrauch

je Auftrag 2005 um 14 % und 2006

um weitere 16 % gesenkt werden. Investition

im Jahre 2007 in eine Heidelberger CD-102

mit Dispersionslackwerk. Diese ermöglicht

Straub Druck+Medien AG umweltfreundlich

Druckprodukte zu veredeln. Lackiert

wird hierbei mit einem umweltschonenden

Dispersionslack mit ca. 50 % Wasseranteil,

anstatt mit Öldestillaten.


Leistung und Umweltleistung

messen und verbessern

Die betriebliche Umweltbilanz (Input-Output-Analyse,

Ökobilanz) fasst die umweltrelevanten

Unternehmensdaten sowie die ein-

und ausgehenden Stoff- und Energieströme

zusammen. Auf ihrer Grundlage lässt sich

die Umweltwirkung des Unternehmens

beurteilen. Die betriebliche Umweltbilanz

ermöglicht die Kontrolle der Stoff- und Energieströme.

Im Jahr 2005 wurden die Zahlen

der Input-Output-Bilanz zu einer Reihe von

griffigen Kennzahlen verdichtet, nach denen

sich das Unternehmen steuern lässt und die

Qualität als Schlüssel

Straub Druck+Medien AG will keine Produkte

für den Papierkorb drucken. Durch unseren

eigenen Qualitätsanspruch und den

unserer Kunden vermeiden wir überflüssige

und minderqualitative Produkte und die

damit verbundenen Umweltbelastungen.

Die Straub Druck+Medien AG hat sich auf

Drucken ohne IPA

(Isopropanol) möglich

Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde

der IPA im Jahr 2010 komplett aus dem

Prozesswasser entfernt und gegen den

Umfangreiche Bestellungen und Lagerhaltung

von Drucksachen lassen sich durch

Digitaldruck, bei dem nur die tatsächlich

notwendige Menge gedruckt wird, vermeiden.

Kleinstauflagen können ohne den

prozessbedingten Material aufwand des

Offsetdrucks beim Einrichten produziert

werden. Durch gleich hohe Qualität unserer

Digitaldruckmaschinen wie im Offsetdruck

auch als Frühwarnsystem funktionieren

können. Optimierungsmaßnahmen werden

mit dieser verbesserten Grundlage schneller

erkannt und umgesetzt. Die laufende Analyse

der Kennzahlen hat zu kontinuierlichen

Einsparungen im Ressourcenverbrauch geführt

(siehe S. 8).

Einsparungen im Ressourcenverbrauch nützen

nicht nur der Umwelt, sondern reduzieren

auch die Kosten.

hochwertige Aufträge in hervorragender

Druckqualität spezialisiert und versucht, den

dabei zwangsläufig höheren Makulaturanteil

möglichst gering zu halten. Im Hinblick

auf dieses Ziel hat der Betrieb in den letzten

vier Jahren kontinuierliche Verbesserungen

erzielen können.

gesund heits verträg licheren Ersatzstoff „Sinal“

ersetzt! Nur an einer kleinen Maschine

(GTO) ist noch IPA im Einsatz.

Digitaldruck und „Printing on Demand“

erleichtern wir unseren Kunden den zweckmäßigen

Wechsel zwischen den beiden

Druckverfahren je nach Auflagengröße und

vermeiden damit unnötige Auswirkungen

auf die Umwelt.

Im konventionellen Offsetdruck konnten

durch den Einsatz der Digitaldruckmaschinen

viele bisher terminbedingte Unter-

brechungen und damit verbundene Reinigungs-

und Einrichtematerialien vermieden

werden.

Straub Druck+Medien AG verfolgt diesen

Weg weiter, indem 2008 eine wasserlos druckende,

digital bebildernde Offsetdruckmaschine

mit verkürzten Rüstzeiten und besserer

Ökobilanz in Betrieb genommen wurde.

7


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

Kennzahlen Materialeinsatz

8

Papierverbrauch [t] und

Anzahl Papierverbrauch gedruckte Bogen [t] und [Mio.]

Anzahl gedruckte Bogen [Mio.]

[t]

[ Mio. Stk ]

3.000

60,0

2.354

2.500 1876

2.306

2.045

50,0

2.000

1.500

391,0

427,3 411,4

338,4

1.154

40,0

30,0

1.000

500

1.485

1.879 1.943

1.707

297,6

856

20,0

10,0

0

0,0

1999 2007 2008 2009 2010

davon Makulatur

davon Papierverbrauch

Anzahl gedruckte Bogen (Mio.)

Der Papierverbrauch ist 2010 durch stark reduzierte

Auflagen fast um 50 % zurückgegangen.

Das Makulaturaufkommen ist aber nicht proportional

gesunken. D.h. es wurden weiterhin oft Aufträge

eingerichtet, aber die Auflagenhöhen sind gesunken.

50.000

40.000

30.000

20.000

10.000

0

Druckfarben [kg]

Druckfarben [kg]

26.931

16.756

14.718

23.944

17.396

11.550 12.214

Durch den Eingriff in das Farbmanagement ist der

Farbverbrauch erheblich reduziert worden. Die

Einführung von PSO (Prozess Standard Offset) hat

durch gleichmäßige, gleichbleibende Farbführung zu

einer weiteren Senkung des Farbverbrauchs geführt.

Gleichzeitig ist der Lackverbrauch angestiegen. Dies

ist auf die zeitlich immer kürzeren Durchlaufzeiten

der Aufträge zurückzuführen. Schnelle Verarbeitung

der gedruckten Bogen erfordert den Einsatz von Dispersionslack

als Schutz. Der Einsatz von UV Druckfarben

wird derzeit geprüft, hier würde der Einsatz

von Lacken entfallen, da die Farben durch Photoinitiatoren

trocken aus der Druckmaschine kommen.

30.000

Waschmittel [Liter]

15.458

5.169

1999 2007 2008 2009 2010

Lacke

Farben

400 400

Microemulsion

Waschmittel

1.000

800

600

400

200

0

Papierverbrauch [t je Mio. Bogen]

Papierverbrauch [t je Mio. Bogen]

Der Papierverbrauch in t = Tonne je Mio. Bogen hat

sich auf das Niveau von 1999 begeben.

Druckfarben [kg je Mio. Bogen]

Druckfarben [kg je Mio. Bogen]

Lacke

Farben

248

301

313

511

454 283

341 544

182

1999 2007 2008 2009 2010

Waschmittel [Liter je Auftrag]

Waschmittel Waschmittel [Liter je Auftrag] [Liter je Auftrag]

25.000

10,00

10,00

20.000

9,00

9,00

8,00

8,00

15.000

0 7,00

7,00

24.980 25.020

10.000

6,00

6,00

0

12.380 5,00

5,00

5.000

9.095

7.201 4,00

4,00

0

3,00

3,00

1999 2007 2008 2009 2010 2,00

2,00

1,00

1,00 3,03

3,03

Durch den Eingriff in das Farbmanagement 0,00

0,00 ist der

1999

1999

Farbverbrauch und die auf den Druckbogen aufgebrachten

Farbschichtdicken reduziert worden.

Hier muss weniger Waschmittel zum Reinigen der

Gummitücher verwendet werden. Die Einführung

der modifizierten Bürstenwalzen tragen zu einem

effizienteren Waschen bei. Einsparung auch in den

Waschzeiten heißt weniger Energieaufwand. Microemulsion

wird seit 2009 nicht mehr verwendet.

7,000,12

0,12

6,00

5,00

4,00

3,00

2,00

1,00 3,03

7,47

7,47

0,00

2007

2007

0,12

0,12

0,12

7,47

7,78

7,78

2008

2008

0,12

7,78

0

4,17

4,17

2009

2009

0

4,17

0

2,42

2,42

2010

2010

50

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

10,00

9,00

8,00

40,34

41,47

44,67

40,46

40,62

1999 2007 2008 2009 2010

0

2,42

1999 2007 2008 2009 2010

Microemulsion

Waschmittel

1.250.000

1.000.000

750.000

500.000

250.000

0

190.000

810.000

Wasserverbrauch [l] [l]

118.000

665.000

103.000

698.000

107.000

617.000

177.000

497.000

1999 2007 2008 2009 2010

Wasser Luftbefeuchtung

Wasser Sanitär

Der Wasseranteil für die Luftbefeuchtung ist trotz

reduzierter Produktionszeiten gestiegen. Hier wurde

durch die Installation von Wasseruhren das zum

Drucken auf den Druckmaschinen benötigte Prozesswasser

ermittelt und addiert. Dieses Wasser

wird nicht dem Abwasser zugeführt. Der Wasserverbrauch

Sanitär ist aus diesem Grund etwas gesunken,

bedingt auch durch Personalreduzierung und kürzere

Produktionszeiten.

Die Entwicklung der absoluten Verbrauchszahlen

(Grafiken obere Zeile) ist marktbedingt

und durch Maßnahmen des Umweltmanagements

kaum zu beeinflussen. Die

verdichteten Kennzahlen (Verbrauch je Mio.

Druckbogen bzw. je Auftrag, linke Spalte)

und ihre Entwicklung in den letzten Jahren

lassen Eingriffsmöglichkeiten und sinnvolle

Umweltziele erkennen.

Die Konzentration auf die entscheidenden,

„führenden“ Kennzahlen hat zur Fokussierung

auf diejenigen Zahlen geführt, die mit

Maßnahmen des Qualitäts- und Umweltmanagements

veränderbar sind. Dadurch

konnten Papiermakulatur und Fehlplatten

in der Kopie verringert werden, mit gleichzeitiger

Verbesserung der „abhängigen“

Kennzahlen, z.B. Verringerung des Einsatzes

an Energie bei weniger Steuerungsaufwand.


Prozesse, Tätigkeiten, Umweltauswirkungen

Straub Druck+Medien AG stellt hochwertige

Drucksachen her. Dazu werden Bogenoffset,

Digitaldruck und Hochdruckverfahren (Stanzen,

Flexodruck) eingesetzt.

Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffe

Als Rohstoffe werden Papier und Druckfarben

eingesetzt. Die Druck farben enthalten

keine flüchtigen Lösemittel.

Die Auswahl der eingesetzten Papiere durch

Straub Druck+Medien AG wird durch Material-

und Sortenvorschriften der Kunden

eingeschränkt. Trotzdem streben wir durch

Beratung und Einkauf die vorrangige Verwendung

von FSC- oder PEFC-zertifizierten

Papieren an.

Durch Standardisierung der Prozesse und

Qualifikation der Mitarbeiter können wir die

Ausschussquoten kontinuierlich verringern.

Vom Fachlieferanten werden Reiniger, Chemikalien

und Öle in bereitgestellte Tankbehälter

gefüllt oder in Fässern und Gebinden

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

0

3.274

ange liefert, die nach Entleerung zurückgenommen

werden. Gebrauchte Lösemittel

werden im Weg der freiwilligen Rücknahme

an die Lieferanten zurückgegeben,

die die Produkte in ihrem Produktkreislauf

recyceln.

Energie­(vgl.­Kennzahlen­S.­11)

Der Energieverbrauch von Straub Druck+Medien

AG umfasst Erdgasverbrauch für die

Heizungsanlage, Stromverbrauch für Anlagen

und Beleuchtung, Kraftstoff-Verbrauch

für Diesel und Benzin des Fuhrparks (1

Diesel-LKW mit Anhänger, mehrere PKWs).

Durch den Energieverbrauch werden fossile

Energiequellen belastet und es entstehen

Emissionen, die zum Treibhauseffekt beitragen.

Durch Installation eines neuen Heizkessels

mit verbessertem Wirkungsgrad sowie

Nutzung der Kompressorenabwärme als

Beitrag zur Heizung der Versandhalle konnte

der Gasverbrauch (gradzahlbereinigt) annähernd

gleichbleibend gehalten werden.

Altentwickler/Altfarben [kg] Summe

Summe

gefährlicher

besonders

Abfälle

überwachungs-

[kg je Mio. Bogen]

Altentwickler / Altfarben [kg]

bedürftige Abfälle [kg je Mio. Bogen]

11.501

1.629

4.230

700

4.580

1.538

3.940

1.413

2.700

1999 2007 2008 2009 2010

Altfarben

Altentwickler

Durch auftragsbezogene Farbmengenbestellung bei

den Sonderfarben HKS/Pantone konnte das Entsorgen

von abgelaufenen, alten Farben im Gegensatz zu

2009 reduziert werden. Die Entsorgung von Altentwickler

ist durch die Modifizierung des Entwicklers

von den Standzeiten reduziert worden. Der Einsatz

einer prozessarmen Druckplatte ( bis zu 70 % weniger

Entwickler ) wird Ende 2011 getestet.

1.000

900

800

700

600

500

400

300

200

100

0

353

804

Der Anstieg ist zu erklären durch das Wachstum im

Digitaldruck, hier fällt mehr Diffuseröl an. Zur Zeit

sind bei den verschiedenen Herstellern der Digitaldruckmaschinen

andere technische Lösungen im

Test.

Abfälle

Generelles Ziel ist die Minimierung des Abfallaufkommens,

denn bei der Verbrennung

von Abfällen entstehen belastende Emissionen.

Die Reduzierung der Makulatur wird

in allen Bearbeitungsschritten konsequent

betrieben, durch Information und Beteiligung

der Mitarbeiter, Verbesserung der

Verfahren und bestmögliche Technik. Zur

Abfall-Vermeidung setzen wir wo immer

möglich Mehrwegsysteme ein (Gebinde,

Paletten, Putztücher). Es besteht ein Abfall-

Trennsystem. Papier- und Kunststoffabfall

wird recycelt.

In den letzten Jahren wurden Restvorräte

und Altanlagen aus früheren Produktionsverfahren

aussortiert und entsorgt. Altfarben

aus dem Farblager werden anhand des

Verfallsdatums fortlaufend entsorgt.

Die Summe der gefährlichen Abfälle in kg je Mio. Bogen ist aufgrund neuer technischer Möglichkeiten, wie z.B. Farbmanagement, Einführung

PSO (Prozess-Standard-Offset) und eines neuen Druckplattentyps inkl. neuartigem Entwickler 2009 gesunken, in 2010 aufgrund des Auflageneinbruchs

aber wieder leicht gestiegen.

966

535

740

1999 2007 2008 2009 2010

9


Straub Druck+Medien AG

60000

UmwelterklärUng 2010

40000

Materialeffizienz

Die Materialeffizienz konnte trotz gestie- 600000

gener Qualitätsansprüche des Marktes von

400000

2002 bis 2009 jährlich um 1–2 % gesteigert

werden. Aus dem eingekauften Papier (100 200000 %)

konnten nach Abzug von prozessbedingten

0

Rüst-, Beschnitt- und Weiterverarbeitungszugaben

im Jahre 2002 effektiv 72,3 % Produkt-output

gewonnen werden, im Jahre

2009 83,45 %. Ein wesentlicher Grund für

die gesteigerte Materialeffizienz (verbunden

mit Steigerung der Flexibilität am Markt)

ist die laufend fein justierte Auftragssteuerung

zwischen Offset- und Digitaldruck.

Durch Standardisierung wollen wir diese

Materialeffizienz weiter steigern. 2010 hat

sich die Effizienz aufgrund deutlich gesunkener

Auflagenhöhe leicht reduziert.

Emission

10

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

1.000

500

0

3.397

Anzahl Aufträge

3.266

2.967

Abwasser

Straub Druck+Medien AG ist Indirekteinleiter.

Als Abwasser fällt Sanitärabwasser

und in geringen Mengen Kompressorenkondensat

an. Das Kondensat wird über einen

Öl-Wasser-Trenner gereinigt. Der Ablauf

wurde 1999 untersucht 2000 2001und 2002 zur Einleitung in die

Kanalisation zugelassen. Das bis Mai 2004

als Abwasser anfallende Wasser beim Spülen

der Platten nach der CtP-Druckplattenentwicklung

konnte durch Kreislaufführung

und Filterung erheblich reduziert werden.

Das Feuchtwasser für den Offsetdruckprozess

wird filtriert und im Kreislauf geführt.

Fahrzeuge werden in geeigneten externen

LKW- bzw. PKW-Waschanlagen gewaschen.

Liegenschaften­und­Anlagen

Straub Druck+Medien AG befindet sich in

einem Gewerbegebiet. Von der Existenz von

Alt lasten auf dem Gelände ist nichts bekannt.

Es gab bisher keine Vorfälle, die zu einer Kontaminierung

von Boden oder Grundwasser

hätten führen können. Genehmigungsbedürftige

Anlagen nach Bundes-Immissionsschutzgesetz

sind nicht vorhanden.

Lärm

Die Immissionsgrenzwerte werden eingehalten.

Hauptlärmquellen sind die Druck-

und Falzmaschinen im Produktionssaal. Im

Außen bereich sind es der Verkehr und die

Lüftung. Verladehalle und die verlegte Luftansaugung

brachten die erwarteten Reduzierungen.

­ Emissionsquelle­ Anforderung

Heizung mit Gasbrenner Grenzwerte nach Kleinfeuerungsanlagenverordnung,

regel mäßige

Prüfung durch Schornsteinfeger*

Fuhrpark LKW, PKW Abgasuntersuchung*

Feuchtwasser** Einstellparameter, kontinuierliche

Prüfung durch Drucker

Lagerung und Verarbei tung Umgang entsprechend den

von Chemikalien Betriebsanweisungen

* Die Emissionen der Heizungsanlagen

und des Fuhrparks werden aus den

Energieverbräuchen mit Emissionsfaktoren

(GEMIS 4.07) berechnet.

100000

80000

20000

0

1000000

2.976

2007 2008 2009 2010

800000

Die Anzahl der Druckaufträge hielt sich durch die Anstrengungen

des Vertriebs überraschenderweise auf

dem Niveau des Vorjahres trotz Wirtschaftseinbruch

in der Druckindustrie. Die Mühen haben sich gelohnt

durch gezielte Kundenakquise viele umsatzkleinere

Aufträge zu bekommen.

1999 2000 2001 2002

CO2-Emissionen

Stromverbrauch (kg/Liter)

** Neue Feuchtauftragwalzen mit verbesserter

Oberfläche erlaubten die weitere Reduzierung der

Feuchtwasser- und IPA-Dosierung an den Offset-

Druckmaschinen.

200000

150000

100000

50000

0

1999 2000 2001 2002

Flächenverbrauch (m3) Flächenverbrauch (m2 )

3.000 m2 5.203,8 bebaut m2 bebaut

(Nutzfläche

durch mehrgeschossige

Bebauung: 3.600 m2 )

1.050 m2 1.730 m

versiegelt

2

versiegelt

550 m2 675 m

unversiegelt

2

unversiegelt

Die Mitarbeiter sind zu den Gefahren des

Lärms sensibilisiert, Gehörschutz wird

verwendet. Die notwendigen Messungen

aufgrund der Lärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung

mit den daraus folgenden

Maßnahmen konnten im Juli 2007

abgeschlossen werden, wobei keine zu hohen

Lärmbelastungen gemessen wurden.

Notfallvorsorge

Durch den Umgang und die Lagerung von wassergefährdenden

und brennbaren Stoffen sowie

gefährlichen Abfällen besteht ein Gefahrenpotenzial.

Es werden deshalb Unterweisungen

zu Gefahrstoffen und Brandschutz

durchgeführt. Die Brandschutzausstattung

besteht aus Feuerlöschern und Rauchmeldern.

Das Fasslager besitzt Sicherheits wände,

Belüftung, Schutz erdung und wird durch einen

Sicherheitsschrank ergänzt.

Bereitgestellt sind Tankbehälter (Doppelwand,

Leckanzeige) sowie Fässer und Auffangwannen.

Die Umfüllung in die Gebinde

erfolgt mit Pumpen. Alle Gebinde werden

auch in den Arbeitsbereichen in Auffangwannen

bereitgestellt. Verschmutzte Putztücher

werden in geprüften System behältern gesammelt

und zur Reinigung abgeholt.

Regelmäßige Pflichtprüfungen werden von

sachkundigen Firmen durchgeführt. Laufende

Inspektionen erfolgen durch Abteilungsleiter

und Betriebsbeauftragte.

Notfallpläne sind erstellt und werden auf

dem neuesten Stand gehalten. Notfallübungen

mit der örtlichen Feuerwehr werden

durchgeführt.


Kennzahlen Energieeinsatz

1.500,0

1.250,0

1.000,0

750,0

500,0

250,0

0,0

1.330,7

Stromverbrauch [MWh] Gasverbrauch Gasverbrauch [kWh] witterungsbereinigt*

[kWh]

Stromverbrauch [MWh]

witterungsbereinigt *

1.320,4

1.315,6

Trotz Kapazitätsabbau in der Produktion ist der

Stromverbrauch auf dem Vorjahresniveau. Durch den

Einsatz der Dispersionslacke ist der energiefressende

Trockner nötig.

40.000,0

35.000,0

30.000,0

25.000,0

20.000,0

15.000,0

10.000,0

5.000,0

0,0

Stromverbrauch [kWh je Mio. Bogen]

Stromverbrauch [kWh je Mio. Bogen]

Ist durch den kundenbedingten Einsatz der Trockner

an den Druckmaschinen gestiegen. Alternative Techniken

(UV LED Farben) werden diskutiert.

600.000

500.000

400.000

300.000

200.000

100.000

0

CO2-Emission [kg]*

CO²-Emission [kg]

1.157,7

1.085,2

1999 2007 2008 2009 2010

28.618,0

23.748,0

24.963,4

26.799,5

38.211,8

1999 2007 2008 2009 2010

339.339

156.802

70.000

60.000

50.000

40.000

30.000

20.000

10.000

0

336.700 335.470 295.223

Ist durch den kundenbedingten Einsatz der Trockner

an den Druckmaschinen gestiegen.

600.000

500.000

400.000

300.000

200.000

100.000

Kraftstoffverbrauch [l]

Kraftstoffverbrauch [l]

430.215

315.297

Der Kraftstoffverbrauch ist nicht durch die schwache

Konjunktur stark gefallen, dies spiegelt eher den Aufwand

des Vertriebs wider um bei unseren Kunden an

Aufträge zu kommen.

276.730

29.529

33.159

121.869 121.491 127.152 114.563

76.600 51.072 54.568 61.992

51.892

1999 2007 2008 2009 2010

0

287.093

304.443

Der Gasverbrauch ist witterungsbereinigt etwas gesunken.

Neue Brenner einstellungen sind wirksam.

150,0

75,0

0,0

36.646 37.107 40.506

10.335

Gasverbrauch [kWh je m2 Fläche]

Gasverbrauch witterungsbereinigt*

[kWh je m² Fläche]

witterungsbereinigt *

116,3

9.656 8.223 7.448

CO2-Emission [kg je Mio. Bogen]*

CO2-Emmission [kg je Mio Bogen]

298.376

1999 2007 2008 2009 2010

85,2

77,6

82,3

80,6

1999 2007 2008 2009 2010

36.461

1999 2007 2008 2009 2010

Strom

Kraftstoffe

Gas

20.000

15.000

10.000

5.000

0

12.317

Diesel

Benzin

9.181

9.640

* Witterungsbereinigung

berechnet entsprechendGradtagzahlen

für Stuttgart

(www.iwu.de)

11.040

15.961

1999 2007 2008 2009 2010

Ist durch den Einsatz wiederaufbereiteten und alternativen

aber effizienteren Energiegewinnung beim

Strom etwas reduziert, Kraftstoffe und Gas dagegen

etwas gestiegen.

Bewertungen und

Korrekturmaßnahmen

Die Erfolge der letzten Jahre dürfen nicht zu

der Annahme verleiten, bei der Senkung der

Verbrauchszahlen handele es sich um eine

Einbahnstraße mit geradlinig fortsetzbarer

Entwicklung.

Straub Druck+Medien AG verfolgt die Kennzahlen

und trifft Korrekturmaßnahmen,

wenn gesetzte Umweltziele nicht erreicht

werden oder sich als nicht erfolgreich herausstellen.

Die aktuelle Diskussion über „ökologischen

Druck“ und „CO 2-Fußabdruck“ wird aufmerksam

verfolgt. Wir haben im ers ten Schritt

unsere Werte messbar und vergleichbar gemacht

(CO 2-Emission für Strom berechnet

mit 252 g/kWh, nach aktueller Angabe der

Stadtwerke Schramberg) und streben die

Selbstbewertung im Vergleich mit verfügbaren

Zahlen anderer Betriebe an (z.B. bvdm

2008). 2010 erfolgte der Umstieg auf isopropanolfreies

Feuchtmittel im Offsetdruck.

* nur Energieeinsatz ohne CO 2-Bilanz der Roh-,

Betriebs- und Hilfsstoffe

11


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

Kernindikatoren

m²/t

MWh/t

t/ t

m³/ t

t/ t

kg/ t

12

5,00

4,50

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00

0,50

0,00

2,50

2,00

1,50

1,00

0,50

0,00

Bebaute Fläche [m²/t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Gesamtenergie [MWh/t Output] Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Gesamtmaterialverbrauch [t / [t t Output] / t Output]

1,500

1,250

1,000

0,750

0,500

0,250

0,000

0,90

0,80

0,70

0,60

0,50

0,40

0,30

0,20

0,10

0,00

0,400

0,350

0,300

0,250

0,200

0,150

0,100

0,050

0,000

0,250

0,225

0,200

0,175

0,150

0,125

0,100

0,075

0,050

0,025

0,000

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Wasserverbrauch [m³/ t Output] t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Gesamtabfall [t [t / t / Output] t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Gesamtemissionen

[So Gesamtemissionen 2, NOx, Staub kg/ [kg/ t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Gemäß EMAS III VO (EG) Nr. 1221/2009 vom 22.12.2009 (inkraftgetreten am 11.01.2010) sind

Kernindikatoren als Element der Umwelterklärung (Anhang IV Teil C) zur Konkretisierung der

bisher schon erfolgten Angaben in Form standardisierter Kennzahlen zwingend aufzunehmen.

Aufgrund des in 2010 erheblich gesunkenen Druckausstoßes sind die korrespondierenden

Kennzahlen entsprechend gestiegen.

Diese beziehen sich auf Energieeffizienz, Materialeffizienz, Wasser, Abfall, biologische Vielfalt

und Emissionen im Unternehmen und stellen Basisthemen des Umweltmanagements dar.

%

25,0

20,0

15,0

10,0

5,0

0,0

Anteil erneuerbare Energien

[% Anteil von erneuerbare Wärme und Energien Strom]

[% von Strom und Wärme]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Kernindikatoren in absoluten Zahlen

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Produktoutput [t] 1.611,1 1.594,9 1.878,7 1.942,6 1.409,6 856,1

Bebaute Fläche [m²] 3.700 3.700 3.700 3.700 3.700 3.700

Gesamtenergie [MWh] 979,59 794,70 712,45 707,07 745,73 736,07

erneuerbare Energie [%

von ges.] 10,93 12,46 15,04 17,92 22,74 22,48

Gesamtmaterialverbrauch [t] 2.113,33 2.060,24 2.386,33 2.450,94 1.804,30 1.193,71

davon

Papier 2.060,10 1.998,30 2.306,00 2.354,00 1.748,00 1.153,60

Farben/Lacke 18,28 20,99 34,15 50,88 26,89 20,63

Platten 13,34 14,59 15,13 16,15 13,37 10,32

Waschmittel 16,65 20,53 25,38 25,42 12,38 7,20

Isopropanol 4,42 5,14 5,04 4,00 3,50 1,78

Gummitücher 0,56 0,69 0,63 0,50 0,16 0,18

Wasser [m³] 869,00 847,00 768,00 801,00 724,00 674,00

Gesamtabfall [t] 474,48 435,99 471,85 461,34 361,46 318,17

davon Abfallart

Altpapier 449,00 403,40 427,30 411,43 338,37 297,55

Altfilm 0,07 0,52 0,40 0,40 0,00 0,00

davon gefährliche Abfallart

Altfarben 1,22 1,87 1,63 0,70 1,54 1,41

Altentwickler 3,98 4,80 4,23 4,58 3,94 2,70

Altwaschmittel 19,06 25,20 35,70 41,30 15,30 14,10

Lösemittelgemische 0,0000 0,0000 1,9550 2,5320 2,1150 2,2460

Öl-Wasser-Gemische 1,1600 0,2000 0,6320 0,3980 0,2000 0,1600

Elektronikschrott 0,4000

Gesamtemission [kg] 230,89 196,62 198,79 199,32 213,42 198,39

Treibhausgase [t CO2eq] 249,85 204,08 185,60 184,13 193,68 189,54

kg / t

tCO2eq/MA

30,00

25,00

20,00

15,00

10,00

5,00

0,00

0,250

0,225

0,200

0,175

0,150

0,125

0,100

0,075

0,050

0,025

0,000

Gefährliche Abfälle [kg/ t Output]

Gefährliche Abfälle [kg/ t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Treibhausgase [tCO2eq/t [tCO2eq/ t Output]

2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr


Verantwortung und Organigramm 2010/11

Im abgebildeten Organigramm finden Sie die

für die Umsetzung der wirtschaftlichen und

umweltbezogenen Ziele verantwortlichen

Führungskräfte der Straub Druck + Medien AG:

Geschäftsleitung und Führungskräfte

• planen, verwirklichen und kontrollieren die

Umsetzung der Unternehmensziele

Organigramm

Straub Druck+Medien

ab 05. Nov 2010

Empfang

Leitung Kantine,

Leitung Reinigung

H. Mauch

Rechtsabteilung

Datenschutz

FSC Ökoaudit

C. Spiegelhalder

Buchhaltung

A. Flaig, M. Fus

IT-Verwaltung

D. King-Kosian

T. Martocchia

MF: Maschinenführer

Kaufmännische Leitung

U. Hasenmaile

Vertretung F.Martinez

Leitung

Telefonmarketing

M. Fus

Teamleader

Verkauf

J. Peschke

Vertretung H.-J. Thoma

Verkaufsteam

3D Render

Leitung Großaufträge

(ab 4 T€)

Leitung Kleinaufträge

(bis 4 T€ T )

• erfüllen die Forderungen von Kunden und

Gesetzgeber

• führen und fördern die Mitarbeiter und

sind verantwortlich für deren Weiterbildung

• sind verantwortlich für Qualität, Umweltleistung,

Sicherheit, Gesundheitsvorsorge

und Wirtschaftlichkeit

Aktionäre / Aufsichtsrat

Assistentin d. Vorstands

Personalabteilung

M. Fus

Verkaufsleitung

H.-J. Thoma

Vertretung J. Peschke

Reklamationen

Produktion

Vorstand

F. Martinez

Leitung Abteilung Druck,

Zertifizierung Ausbildung,

Einkauf T. Frech

Vertretung jew. MF

(kommissarisch)

stellvertretender

Vorstand

U. Hasenmaile

Drucksaal, Offset

MF: R. Gaiselmann

Digitaldruck

MF: M. Trautwein

Papierlager, Lager Eingang

D. v. d. Boom

Leitung Abteilung

Weiterverarbeitung

J. Barho

Vertretung H. P. Müller

Produktionsleitung

D. Brede

Technische Leitung

T. Frech

Umwelt- und Sicherheitsthemen bearbeiten

wir zeitnah in festgelegten Besprechungen

mit Abteilungsleitern und Betriebsbeauftragten.

Unsere Mitarbeiter haben an der Umsetzung

entscheidenden Anteil, indem sie die

Verbesserungen aktiv unterstützen.

Versand

Versandhalle

Weiterverarbeitung

inkl. Iberica

Fuhrpark

Qualitätskontrolle

vor der Auslieferung

Kalenderproduktion

Instandhaltung

H. Fehrenbacher

Vertretung R. Wilhelm

Leitung-W2P

T. Martocchia

IT-Produktion

D. King-Kosian

Leitung Abteilung

Prepress

F. Dittmann

Vertretung T. Brucker

Aufträge UP

Reklamation UP

Montage/Platten

Satz/Repro

Korrektorat

Creativgruppe

13


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

Umweltziele, Maßnahmen, Termine

Umweltziele Maßnahmen Termin

Sicherung des Umweltmanagements

bei

Straub Druck+Medien AG

Einsparung / Senkung

Energiekosten

Regelmäßige Überprüfung

der RWA-Anlage

Dokumentation

Dichtigkeitsprüfung Kälteanlage

Materialeffizienz

weiter verbessern

Reduzierung

Wiederholarbeiten

Abbau von

Überkapazitäten

Reduzierung / Konstanthaltung

des Waschmitteleinsatzes

14

Eingeführte Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen sind durch

bestellten Umweltmanager dokumentiert und als Standard gesichert

Überprüfung der Anschaffung einer Blindstromkompensation

Ermittlung der Luftwechselrate der Lüfter in der Produktion

Austausch des Kompressors im Werk 2.

Neuer Kompressor wird ausschließlich als Redundanzkompressor

genutzt.

seit Oktober 2009

verschoben auf 2011

ab Dezember 2010

erfolgte Juni 2009

Werk 2 wurde an Druckluftnetz des Werk 1 angeschlossen und wird

mittels Magnetventil nach Produktionsende abgeschaltet

erfolgte Juni 2009

Einholung von Angeboten bei autorisierten Fachfirmen seit 2009/ 2010

Anschaffung und Pflege von Logbüchern je Kälteanlage ab Dezember 2010

Optimierung der Auftragsverteilung zwischen Offsetdruck,

Digitaldruck und wasserlosem Offsetdruck

Sensibilisierung der verantwortlichen Mitarbeiter über Kosten,

Imageschaden, Kundenanspruch, Kundenakzeptanz

Abbau / Verkauf HD 102/CD 5-farben

24-Stunden-Auslastung an den verbleibenden Kostenstellen

Verkauf Kodak Nexpress

Reduzierung von Hilfszeiten ohne Produktivität

seit Anfang 2009

fortlaufend

2009/2010

erfolgt!

fortlaufend ab Mitte

2009/2010

2011

Verkauf Presstek geplant

2011

Einsatz von neuen Waschmitteln und neuer Waschbürstentechnik seit Herbst 2009

Senkung Gummituchverbrauch Tests von standsicheren Gummitüchern seit Herbst 2009

IPA-Substitution Ersatz durch IPA-Ersatzstoffe Einführung 2010 erfolgt!

Makulaturreduzierung Einführung ImageControl, Prüfung Investition in Inlinemessung bei

Ersatzinvestition in neue Druckmaschine

Senkung Emissionen /

CO 2-Ausstoß Fuhrpark

Substitution und

Reduzierung von

Gefahrstoffen

Ersatzbeschaffung von Dieselfahrzeugen mit Rußpartikelfilter und

Navigationssystem

Reduzierung durch LKW mit Anhänger /

Abschaffung 2. LKW

Priorität

(1) Einsparung von Gefahrstoffen durch bessere Prozessbeherrschung

vor

(2) Substitution von Gefahrstoffen beachten („führende“ und „abhängige“

Kennzahlen beachten)

FSC-Zertifizierung Einführung FSC-Standards FSC-STD-40-004 (Version 2.0), gleichwertige

Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen

Aspekten bei der Nutzung von Naturgütern (Papier/Bäumen)

PSO-Zertifizierung

Einführung Druck nach PSO-12649-2 (Haus-Kundenstandard)

ISO-konforme Druckqualität der Druckproduktion

Optimierung Materialfluss

innerbetrieblich

Senkung der Plattenentwicklermenge

um 50 %

Senkung des Plattenentwicklers um 50 %, wird durch umfangreiche Tests

auf Umsetzung geprüft

verschoben auf 2011

fortlaufend ab

2009/2010

bei Austausch von

Fahrzeugen

2009

fortlaufend ab

2009/2010

erfolgte September

2009

erfolgte September

2009

erfolgt 2010

Dezember 2011

Januar 2012


Bildquelle: paper now. Nachrichten & Kundeninformationen

von Stora Enso Fine Paper, Q3 2008, Seite 7.

Zertifizierungen bei Straub Druck+Medien AG

Der Druckprozess bei Straub Druck+Medien

AG ist nach Prozess-Standard Offset druck

(ISO 12647-2) standardisiert. Das bedeutet

Produktionssicherheit.

Straub Druck+Medien AG arbeitet nach

diesem Standard und hat in Schulungen,

Testdrucke und externe Berater investiert,

um für seine Kunden bei Datenbearbeitung,

Proof und Druck optimale und reproduzierbare

Resultate zu erzielen. Dabei haben wir

uns auf Tun und nicht auf Zertifizieren konzentriert.

Die Prozess-Sicherheit betrachten

wir als den täglichen Beweis für die erreichte

Standardisierung. Das Zertifikat für die Standardisierung

ist hauptsächlich wegen seiner

Außenwirkung für neue Kunden interessant,

um die identische Wiedergabequalität

der drei verschiedenen Druckverfahren bei

Straub Druck+Medien AG zu unterstreichen

und eine externe Bestätigung dafür zu haben

(Offsetdruck, wasserloser Offsetdruck –

seit September 2008 –, Digitaldruck).

Zertifizierungen nach FSC (Forest Stewardship

Council) und PEFC (Programme for the

Endorsement of Forest Certification) bestätigen

lediglich die Fähigkeit der Druckerei, den

Anteil der aus nachhaltig bewirtschafteten

Wäldern (bei FSC: nachhaltig und sozial verträglich

bewirtschafteten Wäldern) stammenden

Papiermengen nachzuweisen und

damit einen Nachweis zur chain of custody

vom Wald zum Endverbraucher beizutragen.

Unsere Kunden schreiben in den meisten

Fällen vor, welches Papier für ihre Druckaufträge

eingesetzt werden soll. In jedem Fall

geht ein intensiver Auswahlprozess voraus,

bei dem Oberfläche, Haptik, aber auch die

umweltverträgliche Zusammensetzung und

Produktion des Papiers bis ins Detail abgewogen

und bewertet werden.

FSC- und PEFC-Zertifizierung beeinflussen

die Papiervorschriften der Kunden wesentlich

mit. Die FSC-Zertifizierung wurde auf

Kundenwunsch realisiert.

Die Auditierung und Rezertifizierung nach

EMAS (Eco Management and Audit Scheme)

bzw. DIN ISO 14001:2005 schätzen wir als

die bestmögliche Begleitung und Input von

außen für die Verbesserung der Umweltleistungen

von Straub Druck+Medien AG

ein. Die Input-Output-Bilanz und die daraus

gewonnenen Kennzahlen haben sich als

Frühwarnsystem und Indikator für Verbesserungspotenziale

bewährt. Auch wenn aufgestellte

Umweltziele nicht sofort realisiert

werden können, ist die Verpflichtung zur

kontinuierlichen Verbesserung ein positives

zukunftsorientiertes Moment, das unser

konsequentes Handeln ständig erfordert

und verbessert.

Wir haben daher den Report, die kontinuierlichen

Leistungsverbesserungen und die erfolgreiche

Zertifizierung nach EMAS/DIN ISO

14001:2005 als wesentlichen Bestandteil in

unsere Managementprozesse eingebaut.

Unsere aktuelle Einschätzung überprüfen

wir in regelmäßigen Abständen, zuletzt auf

dem Umwelt-Infotag des bvdm (Bundesverband

Druck+Medien e.V.) am 28. Mai 2008

in Mainz.

15


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

16


Michael ub

Michael Hub

Niedwiesenstraße 11a

D-60431 Frankfurt am Main

mweltgutachter

erater Umwelt, Qualität, Sicherheit

Straub Druck + Medien AG

Max-Planck-Straße 17-19, 78713 Schramberg

Telefon +49 (069) 5305-8388

Telefax +49 (069) 5305-8389

e-mail info@umweltgutachter-hub.de

Aufgrund der durchgeführten

Begutachtung bescheinigt der

Umweltgutachter Michael Hub,

dass die

für den Geltungsbereich:

Erstellung und Bearbeitung von digitalen Daten, Offset- und Digitaldruckprodukten sowie deren

buchbinderische Weiterverarbeitung, Dienstleistung im Direktmarketing sowie Verlagsgeschäfte

ein

Umweltmanagementsystem

gemäß DIN EN ISO 14001 : 2005

eingeführt hat und anwendet.

Erstzertifizierung am: 2000-06-16

Zertifikat gültig bis: 2012-09-11

Zertifikats-Registrier-Nr.: 99075/04

Frankfurt am Main, 2009-11-17

Michael Hub, Umweltgutachter

DAU-Zulassungsnummer: DE-V-0086

Zugelassen von der: DAU – Deutsche Akkreditierungs- und

Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter mbH, Bonn

Zulassungs-Nr.: DE-V-0086

17


Straub Druck+Medien AG

UmwelterklärUng 2010

Neue Gültigkeitserklärung

18


Notizen

19


Die nächste Umwelterklärung wird im Oktober 2012 veröffentlicht.

Digital gedruckt bei Straub Druck+Medien AG.

Wenn Sie Fragen haben oder

uns einen Vorschlag machen

möchten:

Umweltmanager

Thilo Frech

Telefon 07422 513-36

eMail: t.frech@straub-druck.de

Sicherheitsfachkraft

Helmut Fehrenbacher

Telefon 07422 513-39

eMail: h.fehrenbacher@straub-druck.de

Straub Druck+Medien AG

Max-Planck-Straße 17-19

78713 Schramberg

Telefon 07422 513-0

Telefax 07422 513-24

www.straub-druck.de

eMail: info@straub-druck.de

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