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MAN(N)

SIEHT „GRÜN“

NUTZ FAHRZEUGE

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 23. Jahrgang April 2011 10413

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Wissen macht Moneten!

So greifen

Unternehmen

nicht ins

Leere

vehicles-world-online.de

topinvestmo.com

nfm-verlag.de

kran-und-hebetechnik.de

contrailo.de

in-fbll.de

Die Vehicles-World-Online GmbH wartet bereits seit rund zwei

Jahren mit einem Internet-Portal auf, nach der Maxime:

Wissen, was bewegt

Nicht nur Fachzeitschriften zählen zum Bestandteil des Internet-

Portals vehicles-world-online.de, sondern ebenso auch die einzigartige

Investitions-Datenbank topinvestmo.com. Bei investmo.de

bzw. topinvestmo.com handelt es sich um eine Investitions-Datenbank

für ökologische und ökonomische Mobiltät, Container-Logistik,

Baumaschinen, Kran- und Hebetechnik, Ersatzteile, Zubehör und

noch Vieles mehr.

Eine einzigartige Investitions-Datenbank – mit Investitions-Planer zu

den jeweiligen Kategorien – die nun zunehmend von Unternehmern

sowie Entscheidern genutzt wird. Keineswegs verwunderlich, denn

die Verlage NFM und K&H sind etablierte Partnerunternehmen.

Und damit sich Fehl-Investitionen vermeiden lassen, lautet hier

schlicht und ergreifend die Devise: gut informiert = topinvestiert.


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A

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ANFAHRELEMENTE ✓

ANHÄNGER, AUFLIEGER, AUFBAUTEN ✓✓✓✓

ANLAGENBAU ✓✓

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B

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BATTERIELADEGERÄTE ✓✓✓✓

BATTERIEN ✓✓ ✓

BAUMASCHINEN ✓✓

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BELEUCHTUNG ✓✓✓✓

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C

CONTAINERDIENST ✓✓

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D

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INVESTITIONS-PLANER

IN ALLEN KATEGORIEN

TAGESAKTUELLE

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PH

DIAGNOSESYSTEME ✓✓✓

DIESELPARTIKELFILTER UND KATALYSATOREN ✓✓✓

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F

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FAHRGESTELLE/CHASSIS ✓✓✓✓

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INFORMATIONS-

MATERIAL

PH

PH

PRODUKT-HIGHLIGHTS


I

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INGENIEURBÜRO ✓

K

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KETTEN, SEILE, ANSCHLAGMITTEL ✓✓

KIPPAUFBAUTEN ✓✓

KLIMASERVICE ✓✓

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KRAN-SERVICE ✓✓

KRAN-SICHERHEIT ✓✓

KÜHLAUFBAUTEN ✓✓✓

KÜHLCONTAINER ✓✓

KÜHLER ✓ ✓

KÜHLFAHRZEUGE ✓✓

KÜHLKOFFER ✓✓

KÜHLVERKEHR TRENNWÄNDE ✓

L

LACKIERARBEITEN ✓

LACKIERUNG ✓

LACKIERUNG SPRAYSYSTEME ✓

LADEBORDWAND ✓✓✓✓

LADEKRANE ✓✓✓✓

LADUNGSSICHERUNG ✓✓✓✓

LADUNGSSICHERUNGS-

SCHULUNGEN/

QUALIFIKATIONEN ✓✓

LAGERTECHNIK ✓✓✓

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LASTMOMENTBEGRENZUNG ✓

LKW-ARBEITSBÜHNEN ✓✓

LUFTPRESSER ✓

LUFTWANDANLAGEN ✓

INVESTITIONS-PLANER

IN ALLEN KATEGORIEN

TAGESAKTUELLE

ARTIKEL

PH

M

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MOTOREN- & GETRIEBEINSTANDSETZUNG ✓✓

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R

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SONDERMASCHINENBAU ✓

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INFORMATIONS-

MATERIAL

PH

PH

PRODUKT-HIGHLIGHTS


STAPLER ✓✓✓✓

STAPLER-ANBAUGERÄTE ✓✓

T

TANK- UND SILOAUFBAUTEN ✓✓

TANKANLAGEN UND TANKTECHNIK ✓✓✓

TANKKARTEN ✓✓✓

TELEMATIK ✓✓✓✓

TELESKOPGERÄTE ✓

TELESKOPKRANE ✓✓

TORSIONSSCHWINGUNGSDÄMPFER ✓

TRANSPORT- UND HEBETECHNIK ✓

TRANSPORTER ✓✓✓

TRANSPORTERVERMIETUNG ✓

TRANSPORTGERÄTE ✓

TRANSPORTKÜHLUNG ✓

TURBOCOMPOUND ✓

TURBOLADER ✓

TÜREN ✓✓

TURMDREHKRANE ✓✓

U

ÜBERLADEBRÜCKEN ✓✓

ÜBERLASTSICHERUNG ✓

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Der Seitenlader Spezialist

Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit weltweitem Service und Ersatzteilnetz

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WERKSTATT, TEILE UND ZUBEHÖR ✓✓✓

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INHALT

Ein Motor voller Innovationen S. 50

Mercedes-Benz hat im März das erste Euro-6-Heavy-Duty-Triebwerk vorgestellt

und damit den Motor einmal mehr neu erfunden. Natürlich, der neue OM 471 ist

ein Kolben-Motor, der Diesel verbrennt, das ist aber auch schon fast alles, was er

mit früheren Motoren-Generationen aus dem gleichen Haus gemeinsam hat.

NFM stellt den Motor vor.

Delmenhorster Erfolgsstory S. 76

April 2011

Rund um den Lkw S. 84

In wenigen Tagen öffnet in Karlsruhe

die NUFAM ihre Pforten. Wir haben

recherchiert, was die Messe an Neuheiten

und Highlights für die Branche bietet.

Mahlstedt Logistics aus Delmenhorst bei Bremen ist seit Jahrzehnten eine feste Größe

in diversen Transportsegmenten. Zu einem Schwerpunkt hat sich in den vergangenen Jahren

der Bereich Spezial- und Maschinentransporte entwickelt. Wir haben das Unternehmen besucht.


Editorial

3 Ein guter Wirkungsgrad

Finanzen & Fuhrpark

6 Sicherheit zuerst

8 Nächste Generation ist da

10 Weiteres Nutzfahrzeugsegment

12 Transporte flexibel im Griff

14 Lernen mit Strategie

16 Integrierter Dieselfloater

Maut

18 Werden Sie kein Zahlmeister der Nation!

22 Wichtige Ziele erreicht

24

Tipps & Trends

Es brummt wieder

26 Verständnis fördern

27 Markante Erscheinung

28 Unterstützung für Hilfsaktion

29 Positive Zwischenbilanz gezogen

30 Positive Entwicklung

32 Lautlose Gefahr

56 Für schwere Frachten

58 Generationenwechsel

60 In Innovationen investiert

34

transport logistic

„Grüne“ Wettbewerbsvorteile

36 Erweiterte Möglichkeit

38 Kögel goes Mega

40 Webbasiert optimieren

42 Logistisches Dreierlei

44

Tankkarten

Weit mehr als ein Zahlungsmittel

46 Per Routenplaner zur Tankstelle

48 Kostenanalyse auf Karte

Motoren

50 Ein Motor voller Innovationen

Anzeige

62

Technik

K22 für Schwerlast

64 Perfekt für enge Räume

66 Elektronische Bausatzfertigung

68 Leicht, wirtschaftlich, attraktiv

69 Zuverlässiger Kistenheber

70 Software für Heavyware

72 Perfekt für die „grüne“ Logistik

74 CFK-Allianz geschmiedet

Porträt

76 Delmenhorster Erfolgsstory

Umwelt & Verkehr

82 Mal eben an den Stecker

NUFAM 2011

84 Rund um den Lkw

86 Abgasreinigende Lösung

88

Fahrberichte

Die wirtschaftliche Mitte

112 Kerniger Kraxler

Telematik

92 Direkte Zeitvorteile

94 LIS AG integriert Telematik

95 Steigerung der Flotteneffizienz

96 Hightech für die Straße

98 Dem Stau eine Lkw-Länge voraus

100 Ortungs-Tarife mit Optionen

101 Zwei Web.apps und mehr

Safety

102 Unfälle vermeiden

Fahrzeugeinrichtungen

104 Neuer Vertriebsprofi

106

Werkstatt

Der nächste Winter kommt

108 Schnellere Teileversorgung

110 Profile für Straße und Gelände

118

Internet

Die Maus packt wieder aus

122 Wissen macht Moneten!

123 Gut informiert = topinvestiert

117 Impressum

126 Händlerteil

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Auf die Straße, fertig los...


„GRÜNE“

Wettbewerbsvorteile


Wird die transport logistic 2011 mit einer Podiumsdiskussion zum Thema

Grüne Logistik eröffnen: Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. (Foto: DHL)

Logistik. „Zwischen Ökogewissen

und Ökonomiezwang – wie viel

Grün kann (sich) die Logistik

leisten?“ So lautet das Thema

der Auftaktveranstaltung der

transport logistic am 10. Mai

2011. Diskutieren werden neben

Bundesverkehrsminister Ramsauer

auch Branchenexperten.

transport logistic 2011

Wann: 10. bis 13. Mai 2011

Wo: Neue Messe München,

Deutschland

Grüne Logistik schafft Wettbewerbsvorteile.

Hierin sind sich

Politik und Wirtschaft einig:

„Die Bundesregierung ermöglicht den

reibungslosen Transport von Waren und

schafft damit die Voraussetzung für

Wachstum und Beschäftigung, gleichzeitig

haben wir Umwelt- und Klimaschutzbelange

im Blick. Wir setzen dabei nicht

auf Zwangsmaßnahmen, sondern vielmehr

darauf, dass alle Akteure selbst ein

,Ökogewissen‘ entwickeln“, sagt Andreas

Scheuer, Koordinator der Bundesregierung

für Güterverkehr und Logistik,

Parlamentarischer Staatssekretär beim

Bundesminister für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung. Denn „wer langfristig

bei den Transport- und Logistik-Prozessen

Kosten minimieren will, muss auch

die Umweltkosten berücksichtigen“.

Optimierung der Auslastung

Wichtige Schritte in diese Richtung

wurden bereits getan, etwa durch die

Optimierung der Auslastung und der

Touren. Das führt zu weniger CO2-Emissionen.

Wie der Staatssekretär betont,

haben viele Unternehmen die Grüne

Logistik als Wettbewerbsvorteil erkannt.

Sie profitieren auch von dem steigen-

den Umweltbewusstsein der Bevölkerung

und der Kunden.

Zum Handeln verpflichtet

„Unser Aktionsplan Güterverkehr und

Logistik leistet zudem einen wichtigen

Beitrag, vernünftige Rahmenbedingungen

zu schaffen. Wir fördern den Kombinierten

Verkehr, standardisieren CO2-

Berechnungsverfahren oder kümmern

uns um den städtischen Verkehr – für

eine bessere Vereinbarkeit von Wirtschaft

und Ökologie“, so Scheuer. „Wer

ein ökologisches Gewissen für sich beansprucht,

ist in erster Linie zum Handeln

verpflichtet“, lautet das Credo von

Klemens Rethmann, Vorstandsvorsitzender

der Rhenus AG, der ebenfalls

an der Auftaktdiskussion der transport

logistic teilnimmt.

Er macht sich dafür stark, dass Begriffe

wie Nachhaltigkeit oder Ökobilanz nicht

zu Floskeln verkommen, sondern in der

Arbeit für den Kunden umgesetzt werden.

„Aus unserer Sicht ist oft der ökonomischste

Weg gleichzeitig auch der

umweltbewussteste“, betont Rethmann.

In der Praxis bedeutet dies die Bündelung

von Güterströmen, die multimodale

Verknüpfung von Verkehren und die

hohe Auslastung der Logistik-Anlagen.

Zudem bemesse sich der ökologische

Fußabdruck nicht allein am Einsatz von

schadstoffärmeren Fahrzeugen oder dem

Bau nachhaltig konzipierter Gebäude,

„was wir als Rhenus ebenfalls forcieren“,

sondern auch am effizienten Gebrauch

der vorhandenen Strukturen.

Bündelung von Güterströmen

So leiste Rhenus beispielsweise mit

Contargo „Pionierarbeit bezüglich

von CO2-Verbrauchsmessungen in der

Binnenschiff-Fahrt, die wie die Schiene

erhebliche Potenziale für wirtschaftlich

rentable und ressourcenschonende

Transportleistungen bietet“. Die Podiumsdiskussion

findet am Eröffnungstag

der transport logistic 2011, dem 10. Mai,

um 10.30 Uhr statt.


NEUERUNGEN ZU 4MOBILE TRANSPORT

Grüner Beitrag

Mit Telematik-Lösungen können Unternehmen nicht nur

ihre Transportaufträge und Fahrzeuge gezielt managen,

sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Im Messefokus von ICS stehen daher am Stand 513 in

der Halle B2 Neuerungen im Bereich Telematik. Die

Software 4mobile Transport von ICS Mobile Lösungen

integriert unter anderem die mobile digitale Auftragsabwicklung,

effiziente Tourenplanung, GPS-Ortung, Echtzeit-Auftragsübersicht,

Auslesung des FMS-Bus, Lkw-

Navigation, Zugriff auf Fahrerdaten sowie den digitalen

Tachografen. Die Module sind dabei frei kombinierbar

und können kundenspezifisch angepasst werden. Dank

des offenen Software-Frameworks ist die Anbindung an

eine Speditionssoftware sowie Erweiterungen nach Herstellerangaben

einfach realisierbar.

Die ICS-Applikation ist für den Einsatz im Ladungsverkehr,

in der Stück- und Sammelgut-Logistik, bei Chemikalien-,

Mineralöl- und Lebensmittelbeförderungen sowie

für Silo-, Schüttgut- und Entsorgungstransporte entwickelt

worden. Die Lösung besteht aus einer Standardsoftware,

einem internetbasierten Webportal und Endgeräten.

UTA AUF DER TRANSPORT LOGISTIC

Vielseitige Karte

Unter dem Motto „Service, mit dem Sie

immer gewinnen“ wird sich die UNION TANK

ECKSTEIN (UTA) auf der transport logistic

präsentieren. UTA wird in München Möglichkeiten

aufzeigen, Kosteneinsparpotenziale

durch den Einsatz von Tank- und Servicekar-

36 NFM 4/2011

(Foto: ICS)

ten besser auszunutzen. Neben der Vorstellung

von marken- und produktübergreifenden

Angeboten wird die UTA europaweite Mautservices,

inklusive der verschiedenen Technologien

und der damit verbundenen Kostenvorteile

vorstellen. Unterstützung gibt es für

UTA-Karteninhaber auch bei der Umsatzsteuer-

und Mineralölsteuer-Rückerstattung, was

zur Verbesserung der Liquiditätssituation

Seit 30 Jahren bietet Zauner & Partner Lösungen

für Fuhrparks. (Foto: Zauner & Partner)

Erweiterte Möglichkeit

Zauner & Partner wartet mit Neuerungen auf

Das Softwarebüro Zauner & Partner (sz&p) hat in diesem

Jahr gleich mehrere Neuerungen für seine Kunden im

Programm. So erweitert das Unternehmen die Archivierungssoftware

ZA-ARC und steigt mit den Modulen ZA-

ARC Geo und ZA-ARC Ortung in die softwaregestützte

Flottensteuerung ein. Zu sehen sind die neuen Module

von sz&p auch auf der tranport logistic in München in

Halle B2 am Stand 210.

ZA-ARC Geo. Nutzer können die Ereignisdaten des digitalen

Tachografen im ZA-ARC Geo direkt mit den Positionsdaten

der Fahrzeuge verknüpfen. Die ermittelten

Geo-Daten werden dabei graphisch und tabellarisch aufbereitet.

Der Benutzer kann sie dann gemeinsam mit den

archivierten Tachografendaten komfortabel auswerten.

führt. Schließlich gibt es noch Live-Präsentationen

von UTA Fahr & Spar Pro, dem Fuhrpark-Management-

und Controllingtool.

Begleitet wird der Messeauftritt von einem

besonderen Messeangebot, das neuen und

bestehenden Kunden einen umsatzabhängigen,

zusätzlichen Bonus von bis zu 1500

Euro bringen kann. Der UTA-Stand befindet

sich in Halle A 6, Stand 309.


Zudem ergänzt das Programm einzelne Lenkabschnitte

mit den konkreten Kilometerangaben. ZA-ARC Geo Offline

nutzt einen Datalogger zur Aufzeichnung der Geo-Daten.

Er ist dem Fahrer oder Fahrzeug zugeordnet. Mit den

so ermittelten Daten kann man die zurückgelegte Strecke

anschließend betrachten und auswerten. ZA-ARC Geo

Online ermittelt die GPS-Daten mit der ZA-T Box 3.1 und

leitet sie über ein sz&p-Gateway direkt an die Zentrale.

ZA-ARC Ortung. Die schon mit ZA-ARC Geo verfügbaren

Auswertungen werden in ZA-ARC Ortung um die

aktuelle Disposition der Lenk- und Ruhezeiten sowie eine

detaillierte Fahreranalyse auf Basis der verfügbaren FMS-

Daten ergänzt. Dafür nutzt die Lösung Daten aus dem Lkw,

welche die ZA-T Box 3.3 über den Mobilfunkstandard

GPRS in Echtzeit sendet. Der Anwender kann dabei Daten

des CAN-Bus, die er über die FMS-Schnittstelle erhält, nutzen.

Zudem sendet die Box auch die Daten des digitalen

Tachografen sowie Zeitgruppeninformationen zum Fahrer

von der D8-Schnittstelle über ein sz&p-Gateway in die

Zentrale. Mit ZA-ARC Ortung und einem speziellen Adapterkabel

zwischen dem digitalen Tachografen und der

ZA-T-Box 3.3 können die Daten des Massenspeichers jederzeit

vom Büro aus ausgelesen werden.

Weitere Neuigkeiten. Darüber hinaus hält sz&p weitere

Neuheiten bereit. So können mit RFID gekennzeichnete

Führerscheine automatisch oder per Bedienerführung

über einen kombinierten RFID-Chip-Kartenleser geprüft

und im ZA-ARC protokolliert und ausgewertet werden.

ZA-ARC TGBOX ermöglicht Fahrerkartendaten am

Fahrerstandort dezentral auszulesen. Die kompakte Fuhrpark-Management-Lösung

für den kleinen Fuhrpark

ZA-KOM ist um Personal- und Führerscheintermine

sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Schulungsmaßnahmen

erweitert worden.

Alles auf einer Karte: Mit der UTA-Karte sind

zahlreiche Services verbunden. (Foto: UTA)


Rhenus präsentiert in München seine

Leistungen als verkehrsträgerübergreifender

Logistiker. (Foto: Rhenus)

LOGISTIKER

Logistik auf

zwei Etagen

Der neu konzipierte, zweistöckige

Messestand mit der Nummer

201/202 mit 360 m2 Fläche steht

im Zeichen der Angebotsvielfalt der

Rhenus-Gruppe. Aber nicht nur in der

Halle B6 ist der Logistik-Dienstleister

auf der Fachmesse vertreten.Verantwortliche

Mitarbeiter aus den Geschäftsbereichen

Contract Logistics,

Freight Logistics sowie Port Logistics

stehen Fachbesuchern für individuelle

Gesprächstermine an allen Messetagen

zur Verfügung. Das Empfangsteam

des Logistik-Dienstleisters

begleitet interessierte Besucher zum

jeweils passenden Ansprechpartner.

Darüber hinaus ist Rhenus auch im

Rahmenprogramm vertreten. Auf der

Podiumsdiskussion „Zwischen Ökogewissen

und Ökonomiezwang – wie viel

Grün kann (sich) die Logistik leisten?“

diskutiert der Vorstandsvorsitzende

der Rhenus, Klemens Rethmann,

unter anderem mit Bundesverkehrsminister

Dr. Peter Ramsauer, Bahn-

Chef Dr. Rüdiger Grube und dem

Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa

Cargo, Karl Ulrich Garnadt, über

Wettbewerbsvorteile.

38 NFM 4/2011

Kögel goes Mega

Burtenbacher präsentieren Produktprogramm

Die Kögel Trailer GmbH & Co. KG

stellt in Halle A6 am Stand 310 ihren

brandneuen Mega-Auflieger mit 3 m

Ladehöhe vor. Ebenfalls als Exponat

zu sehen ist das bewährte Multiplex-

Containerchassis. Die Messeneuheit,

der Kögel Mega, bietet bei einer Gesamthöhe

von 4 m ein Transportvolumen

von 3 m Höhe, 13,62 m Länge

Messeneuheit:

Kögel stellt den neuen Mega-Auflieger in München vor. (Foto: Kögel)

und 2,48 m Breite. Aus dem Produktbereich

für Containerverkehre bringen

die Burtenbacher ihr Container-

Chassis Port Multiplex mit an den

Messestand.

Der Port 40 Multiplex-Chassis zeichnet

sich durch seine flexible Aufnahmefähigkeit

von verschiedenen Containertypen

aus.

DIGITALER TACHOGRAF LIEFERT DATEN IN ECHTZEIT

Der Tacho als Telematik-System

Die Technik des digitalen Tachografen DTCO hat sich seit seinem Start

weiter verbessert. Welche neuen Highligts es rund um den DTCO gibt, darüber

informiert die ght GmbH am Stand 622 in Halle B2 in München. Der

DTCO erfüllt längst nicht mehr nur die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen

Aufgaben. Erweitert um das optionale Download-Device DLD kann der VDO

DTCO zum Telematiksystem werden. Die vollautomatische zentrale Kommunikationseinheit

liefert die Fahrerkarten- und Massenspeicherdaten in Echtzeit

in die Unternehmenszentrale. Eine Kombination von DLD-System und

stationären Downloadterminals ist weiterhin möglich.

Um sowohl Daten aus Fahrzeugen im Nah- als auch dem Fernverkehr senden

zu können, gibt es das DLD in zwei Versionen: Das DLD Short Range

überträgt die Daten zwischen Fahrzeug und Zentrale mittels firmeneigenem

W-LAN. Bei dieser Variante entfallen die Übertragungskosten. Für die

europaweite Datenkommunikation ist das DLD Wide Range zuständig, das

auf GPRS basiert. Beide Varianten ermöglichen den schnellen Zugriff und

die kontinuierliche Aktualisierung kurzfristiger Aufträge.


Die Alcoa Rad-Familie freut sich, Ihnen die Geburt eines

neuen 17.5 x 6.75 Rades mitteilen zu dürfen.

Geben Sie Ihrem mittelschweren Nutzfahrzeug ein

unglaubliches Aussehen und einen sauberen Eindruck

mit den einfach zu reinigenden Dura-Bright® Rädern.

17.5”x6.75”

Diese sind in Deutschland erhältlich auf MAN Nutzfahrzeugen

und über die Alcoa Händler:

H.Lauterbach GmbH, RI-FA Fahrzeugteilehandel GmbH,

Hofmeister & Meincke GmbH.

www.alcoawheels.com


Transporte und Zeitfenster

managen: leogistics

hilft Unternehmen, ihre

Prozesse zu optimieren.

(Foto: leogistics)

Webbasiert optimieren

SAP-Lösungen. Messebesucher erhalten am SAP-Stand 101/102

in der Halle B2 Einsicht in die neuen Lösungen der leogistics GmbH

rund um das Thema Transport-Logistik. Erstmals ist dabei eine

erweiterte Lösung zur Transportoptimierung mit SAP LES, -TM, TP

VP sowie der leogistics Industry Browser zu sehen.

Mit leogistics Slot und Trans

können Logistik-Unternehmen

ihre Transport- und Verladeprozesse

mit wenig Aufwand organisieren.

Beide Lösungen erleichtern sowohl

die interne Organisation als auch die externe

Kommunikation mit Kunden, Spediteuren

und Lieferanten. So übermitteln

Unternehmen mit leogistics Trans automatisch

Transportaufträge, Lieferungen,

Bestellungen oder Kundenaufträge an

Spediteure. Engpässe innerhalb der Lieferkette

kann ein Unternehmen mit der

Lösung leogistics Slot vermeiden, da die

Software Ressourcen und Kapazitäten in

die Planung einbezieht.

40 NFM 4/2011

Mobile Verfolgung

Mit der Applikation leogistics Mobile

liefert der IT-Dienstleister eine Lösung,

die es Unternehmen ermöglicht, Warensendungen

auf der Lieferstrecke mittels

iPhone oder Android Smartphone zu verfolgen.

Informationen sowie Bilder werden

mithilfe eines leogistics-Web-Service

in Echtzeit an das SAP EM weitergeleitet

und lösen z. B. bei kritischen Ereignissen

eine Folgeaktivität aus.

Die Transport-Management-Komponenten

von SAP (ERP LES Transport und

SAP TM) lassen sich integrieren. Bei Bedarf

können über diesen SAP-EM-Service

ebenfalls weitere Hardware-Komponen-

ten wie Onboard-Units in Lkw ergänzt

werden.

Stete Netzwerkanbindung

Größere Unternehmen setzen in der

Lagerverwaltung häufig bewegliche Terminals

zum Scannen oder Erfassen von

Daten ein. Alternativ zu Endgeräten, die

Daten sammeln und nur zu bestimmten

Zeiten an eine Dateninfrastruktur angedockt

werden, bieten Online-Lösungen

eine stete Netzanbindung.

Eine Unterstützung bietet hier der leogistics-Industry-Browser,

der die Nutzung

von SAP ITSMobile auf mobilen Geräten

in Verbindung mit SAP WM/EWM ermöglicht.

Zu den Leistungsmerkmalen

dieses neuen Produktes von leogistics

zählen unter anderem die Unterstützung

der Enter-Funktionalität sowie die Überbrückung

bei Funkabbrüchen. So können

z. B. Daten im Falle eines Funklochs

gesichert werden.


LOGISTIKER

Mit direkter

Kommunikation

„Wir sprechen Ihre Sprache“ – unter

diesem Motto befördert die ISDB

Logistik GmbH Waren und Sendungen

nach Russland und in viele weitere

Staaten Europas. Der Logistik-Dienstleister

hat sich auf Transporte im

Teil- und Komplettladungsbereich

spezialisiert.

Die Leistungen umfassen dabei unter

anderem die Organisation der Verzollung,

24-h-Erreichbarkeit des

Teams und einen permanenten Kommunikationsabgleich.

Zudem stellt

ISDB Konvois, überwacht Transporte

und bietet Sicherheit durch Vertragsbindung

mit Agenturen für Begleitschutz

und die Fahrer verfügen über

Kenntnisse der Gegebenheiten und

Landessprache. Auf Wunsch erfolgt

auch die Organisation von Zwei-Fahrer-Besatzungen.

In Europa zu Hause: ISDB hat für

die Transporte für nahezu jede

Landessprache in Europa einen

Spezialisten für die direkte Kommunikation.

(Foto: ISDB)

42 NFM 4/2011

Flottenstärke:

Die Geis-Gruppe ist

zu Lande, zu Wasser

und in der Luft als

Logistik-Dienstleister

unterwegs. (Foto: Geis-Gruppe)

Logistisches Dreierlei

Full-Service-Logistik-Dienstleister Geis

Vom klassischen Lkw-Verkehr über

globale Luft- und Seefracht bis zu komplexen,

logistischen Dienstleistungen

reicht das Leistungsangebot der inhabergeführten

Geis-Gruppe. Das vergangene

Geschäftsjahr konnte die

Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord

abschließen.

Bilanz 2010. Mit einem Nettoumsatz

von 631,9 Mio. Euro konnte die Geis-

Gruppe 2010 eine Steigerung um 19,4

Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichen.

Parallel wuchs auch die Zahl

der Beschäftigten. Am Jahresende 2010

waren an den europaweit 87 Geis-

Standorten 3420 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt. Im Transportbereich

stieg die Zahl der Aufträge

und Sendungen um rund 23,2 Prozent,

bei rund 11,46 Mio. Transportaufträgen

– davon 6,34 Mio. Paketsendungen.

In Tonnage gerechnet,

beförderte die Gruppe 2010 Sendungen

mit einem Gesamtgewicht von

3,12 Mio. t. Das entspricht einem Plus

von 30 Prozent gegenüber 2009.

Weiteres Wachstum erwartet. Das

höchste Umsatzwachstum verzeichnete

der Geschäftsbereich Air + Sea Services.

„In den ersten beiden Monaten

des laufenden Jahres sind die Sendungszahlen

um rund 9 Prozent

gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zudem

eröffnen wir in den nächsten

Monaten je zwei neue Logistik-Zentren

in Deutschland und Tschechien“,

sagen Hans-Georg Geis und Wolfgang

Geis. „Wir sind daher optimistisch,

auch im laufenden Geschäftsjahr

2011 eine weitere Umsatzsteigerung

erzielen zu können.“

Deutsch-türkische Partnerschaft.

Seit Jahresbeginn arbeitet die Gruppe

eng mit dem türkischen Logistik-

Dienstleister Horoz Lojistik zusammen.

Vier Mal wöchentlich startet die Gruppe

Lkw-Transporte in die Türkei. Künftig

sollen auch in den Bereichen Luftund

Seefracht sowie Kontrakt-Logistik

deutsch-türkische Projekte gemeinsam

abgewickelt werden. Als nächsten

Schritt planen die Unternehmen zudem

die Kooperation auf den Nahen

und Mittleren Osten auszudehnen.

Tschechischer Ausbau. Ebenfalls zum

Jahresanfang hat die Geis-Gruppe mit

der Übernahme der Machspeed s.r.o.

einen weiteren Grundstein für den

Ausbau ihrer Aktivitäten in Tschechien

gelegt.


Klare Modularität

Hella-Beleuchtungs- und Verkabelungskonzept

Der Trailer-Hersteller Krone stattet seine neuen Fahrzeuge

ab sofort mit dem NextGeneration-Verkabelungskonzept

und der modularen LED-Hybrid-Heckleuchte von Hella

aus. Im Frühjahr 2011 wird mit einzelnen Typen begonnen,

ab Herbst 2011 folgt dann eine Ausstattung aller

Fahrzeugarten. Besonders überzeugt hat Krone die innovative

Technologie sowie die Modularität und Flexibilität

des Hella-Systemes. Dank des Baukastensystemes können

kundenindividuelle Lösungen und die Nutzung des technischen

Fortschrittes jederzeit einfach realisiert werden.

Krone-Kunden profitieren dadurch gleich mehrfach – bei

der jetzigen Erstausstattung, der nachträglichen Umrüstung

und im Praxisbetrieb.

Vorteil für Kunden. Als erster Trailer-Hersteller setzt Krone

nun die LED-Technologie standardmäßig bei allen sicherheitsrelevanten

Dauerlichtfunktionen wie dem Schlusslicht,

dem Bremslicht, dem Kennzeichenlicht und für die

Gummiarmleuchte ein. Krone-Trailer bieten mit diesem

Leuchtenkonzept einen besonderen Vorteil für den Endkunden.

Er profitiert durch einen Gewinn an Verkehrssicherheit,

Zuverlässigkeit, geringem Wartungsaufwand

und reduzierten Life-Cycle-Kosten.

Wirtschaftlich sinnvoll. Die Kunden von Krone können

aber auch die Voll-LED-Version wählen. Erweist es sich

als wirtschaftlich sinnvoll, dann ist auch später eine

Umrüstung der Hybrid-Heckleuchte durch Flotteneigner

oder Werkstätten auf weitere LED-Funktionen problemlos

möglich. Auch die zu erwartenden Weiterentwicklungen

bei der LED-Technologie können jederzeit einfach

genutzt werden. Bei all dem ändert sich nichts an Design,

Abmessungen und Anbringung der Leuchte – und damit

auch nichts in den Zeichnungen, Trailer-Papieren oder

Montageroutinen.

Innovatives Beleuchtungskonzept: Krone nutzt das

NextGeneration-Verkabelungskonzept und die modulare

LED-Hybrid-Heckleuchte. (Foto: Hella)

Kantenschutz und mehr…

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Weit mehr als ein

ZAHLUNGSMITTEL

Tankkarten. Sie sind in vielen Lkw-Flotten längst eine Selbstverständlichkeit.

Was einmal als bargeldloses Zahlungsmittel zum Begleichen von Tankrechnungen

begonnen hat, hat sich in vielen Fällen inzwischen zu einer multifunktionalen

Dienstleistungskarte mit Bezahlfunktion gewandelt. Was einige Kartenanbieter

so alles auf eine Karte gesetzt haben, kann sich sehen lassen.

Absolut im Trend liegen verschiedene Flotten-Management-Features.

Allein deren konsequente Nutzung hilft dabei, die Kosten zu reduzieren.

(Fotos: Hersteller, © Gerd Altmann/PIXELIO)


Wie das funktioniert? Ein Bei-

spiel: Ein Mitarbeiter war zwei

Wochen im europäischen Fern-

verkehr unterwegs und kommt üblicherweise

mit jeder Menge Belege zurück. Die

müssen sortiert und abgerechnet werden.

Dann muss die Mehrwertsteuer zurückgefordert

werden, was mit ausländischen

Belägen nicht immer ganz reibungslos

abläuft.

Im Klartext: Der Verwaltungsaufwand

für die Abrechnung und anschließende

Archivierung ist hoch und zieht entsprechende

Lohnkosten nach sich. Wer

unterwegs konsequent auf Tankkartenzahlung

setzt und neben Diesel auch Reparaturen,

Reifen, Maut usw. mit Karte

bezahlt, kann sich das Sammeln und

mühselige Auswerten von Belegen sparen.

Der gesamte Papierkrieg wird professionell

vom jeweiligen Kartenanbieter

geführt. Und dieser schickt üblicherweise

zweimal monatlich eine fahrzeugbezogene

Rechnung mit allen relevanten Daten.

Hohe Kostentransparenz

Die kleinen Plastikkarten bieten darüber

hinaus weitere Vorteile: So tragen die

Karten zu einem Maximum an Kostentransparenz

bei. Zum Teil bieten die Kar-

ten die Möglichkeit einer vergleichenden

betriebswirtschaftlichen Kostenanalyse.

So wird die Kostenstruktur für

jedes einzelne Fahrzeug nachvollziehbar.

Das wiederum ist die Voraussetzung, um

gezielt gegenzusteuern. Weitere Einsparpotenziale

bieten auch die vielfältigen

Internetdienste einiger Kartenanbieter.

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Ein besonders wertvolles Tool ist in diesem

Zusammenhang die europaweite

und tagesaktuelle Kraftstoffpreisliste, die

einige Kartenanbieter im Internet bereitstellen.

Ein regelmäßiger Blick auf diese

Listen zahlt sich sehr schnell aus. Gerade

bei den Mengen, die ein schwerer Lkw

mit sich führt, machen wenige Cent pro

Liter einen deutlichen Unterschied. Und

das ist schnell verdientes Geld. Der Kunde

verschafft sich im Netz einfach einen

Überblick über die aktuellen Preise entlang

der Wegstrecke und wählt die günstigsten

Tankstellen aus.

Rückerstattungsservice

Wer im Ausland tankt, kann zudem auf

den Mehrwertrückerstattungsservice des

jeweiligen Kartenanbieters zurückgreifen.

Damit wird der bürokratische Aufwand

für die Rückerstattung für die Unternehmen

einfach ausgelagert.

Nicht vergessen werden sollte auch der

Sicherheitsaspekt bei der Nutzung von

Tankkarten. Zum einen natürlich, weil

sich der Bargeldvorrat, den ein Fahrer für

längere Touren benötigt, radikal reduziert.

Und Geld, das er nicht dabei hat,

kann auch nicht gestohlen werden. Das

Thema Sicherheit wird auch im Kartenhandling

selbstständig optimiert. Die

meisten Karten verfügen inzwischen über

einen PIN-Code, der einen Missbrauch

der Karte etwa im Falle eines Verlustes

weitgehend ausschließt.

FAZIT: Die bunten Karten in der Brieftasche

des Fahrers machen absolut Sinn.

Sie erhöhen die Sicherheit, schaffen

Kostentransparenz und helfen durch ihre

vielen Möglichkeiten, die Kosten für den

Transportunternehmer zu reduzieren.

Die Instrumente dafür sind vielseitig und

reichen von Tankstellenfinder bis hin zu

Flotten-Management-Funktionen.

Eine Tankkarte mit handfesten Vorteilen

für Leute, die ein Unternehmen lenken.

Und für die, die am Lenkrad sitzen.

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Tankkarten

Spezialist für

komplexe Projekte:

Andy

Green, CEO

(Foto: Logica)

SERVICE

Eine Karte für

35 Länder

Der Shell-Konzern hat Logica und

seinen Kooperationspartner FleetCor

Technologies Inc., Anbieter von spezialisierten

Zahlungsprodukten und

-services, mit der Unterstützung des

Tankkartenprogramms für gewerbliche

Fahrzeuge beauftragt. Der Auftrag hat

eine Laufzeit von zehn Jahren und ein

Volumen von 300 Mio. Euro. Das

gemeinsame Projekt wird in 35 Ländern

Europas und Asiens umgesetzt.

Business-to-Business-Tankkarten sind

für Betreiber gewerblicher Fahrzeugflotten

ein bequemes, preiswertes und

sicheres Zahlungsmittel für Kraftstoff

und andere im Fahrbetrieb erforderlichen

Leistungen.

Bei der Entwicklung des Tankkarten-

Angebotes wird die Kartenabrechnungsplattform

„Global FleetNet“

(GFN) von FleetCor zum Einsatz kommen.

Logica übernimmt im ersten

Schritt den Betrieb des vorhandenen

Systems von Shell und wird dieses

durch eine neue Lösung auf Basis von

GFN ersetzen. Die erste Pilotphase

soll bis April 2012 abgeschlossen

sein. Der vollständige Rollout ist bis

Ende 2013 geplant.

46 NFM 4/2011

Per Routenplaner zur Tankstelle

map & guide weist den Weg zu tankpool24-Tankstellen

Professionelle Tourenplanung und der

Routenplaner map&guide gehören

zusammen. Rund 50.000 Anwender

aus der Transportbranche machen

map&guide zur wichtigsten Software

für Transportprofis. Die Software

map&guide, die als Standardabrechnungstool

in der Branche gilt, unterstützt

den Anwender bei der bestmöglichen

Planung der Touren. Und dank

des integrierten Emissions-Reportings

hat er die Möglichkeit, Schadstoffemissionen

routenbezogen für jeden

einzelnen Transport nachzuweisen.

Flächendeckende Versorgung. Ab

Version 2011 enthält der Transportroutenplaner

der PTV AG auch die

Daten aller tankpool24-Stationen. Mit

tankpool24 erhalten Fuhrunternehmer

die vereinte Serviceleistung und

Kundennähe von 22 mittelständischen

Mineralölunternehmen. Immer

mit dem Qualitätsversprechen jeder-

zeit den von der Flotte benötigten

Kraftstoff zu bieten. Flächendeckend

in Deutschland und Europa, 365 Tage

im Jahr, 24 Stunden am Tag. Mit Tankstellen

in Autobahnnähe, in großen

Gewerbegebieten oder an stark befahrenen

Bundesstraßen. Jede Tankanlage

ist ausgestattet mit breiten Fahrspuren

und Hochleistungs-Zapfsäulen,

die speziell auf die Anforderungen

des modernen Fuhrpark-Managements

ausgerichtet sind. Zusätzlich bietet

tankpool24 das einzige flächendeckende

AdBlue-Tankstellennetz auf

Bundesebene.

Mehr als Diesel. tankpool24 ist viel

mehr als bloßer Diesel-Dienstleister.

Die Kunden bekommen eine Fullservice-Card,

die nicht nur ein verlässliches

Zahlungsmittel ist, sondern auch

wichtige Serviceleistungen beinhaltet,

die gemeinsam mit kompetenten Partnern,

wie z. B. dem ADAC TruckService,

angeboten werden. Hierzu zählen

u. a. die Rückerstattung der Auslandsmehrwertsteuer,

die Verwaltung

von Mautgebühren, Pannenhilfe, Reifenservices

und Bargeldüberbringung

sowie die Buchung von Schienentransport

oder Lkw-Fährplätzen.

Kostenlose Hotline. Den Kunden von

tankpool24 steht zudem eine kostenlose

Servicehotline zur Verfügung, die

24 Stunden am Tag erreichbar ist. Das

gewährleistet Sicherheit und Information

für Unternehmen und Fahrer

gleichermaßen. Zur transparenteren

Disponierung von Fahrzeugflotten ist

eine fahrzeugbezogene Kontrolle mit

Einzelnachweisen und Identifikationstankung

möglich.

Tankpool24 inklusive: Die map-&-guide-

Routenplaner weisen auch den Weg zu

tankpool24-Tankstellen. (Foto: tankpool)


Egal ob Führerscheinkontrolle, übersichtliche Analysen oder Maut- und Onroad-Services.

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wählbaren Leistungsangeboten. An fast 4.000 Tankstellen in Deutschland und europaweit

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und noch besseren Internetseite www.aralcardtruck.de

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der BP Group


Tankkarten

Kostenanalyse auf Karte

Flotten-Management. Die Kostenstrukturen im Transportgewerbe sind komplex. Zu den eigentlichen

Investitions-Kosten kommen die Personalkosten, die Kosten für Service und Wartung, Steuern,

Versicherungen und natürlich die Betriebskosten.

Nach einer aktuellen Berechung

von MAN Finance machen die

Betriebskosten eines Lkw inzwischen

rund 42 Prozent an den Total Cost

of Ownership (TOC) aus. Damit ist die

Kostenstelle Betriebsstoffe die mit Abstand

größte Kostenposition. Aufgrund

dieser besonderen Relevanz lassen sich

hier denn auch schon mit geringen Mitteln

vergleichsweise hohe Einsparpotenziale

erschließen. Dabei hilft das Aral

Card Kundencenter (Online) sowie die

Software der TruckManager von Aral.

Beide Analyse-Werkzeuge unterstützen

den Aral-CardTruck-Inhaber alle Daten

seiner Karte fahrzeugbezogen via Internetportal

oder Offline am Arbeitsplatz

auszuwerten und so jederzeit Einblick in

die Kostenstruktur zu haben.

48 NFM 4/2011

Die Kosten fest im Blick:

Ein Analysetool macht

es möglich. (Foto: Aral)

Sensibles Kostenbewusstsein

Interessierten sich die Fuhrpark-Manager

noch vor zehn Jahren lediglich für die

Zahl, die am Ende des Monats auf der

Tankstellenrechnung stand, hat sich das

Blatt heute komplett gewendet.

In den meisten Speditionen existiert heute

ein sehr sensibles Kostenbewusstsein:

Welches Fahrzeug verbraucht auf welchen

Routen wie viel Diesel? Gibt es Ausreißer

im Fuhrpark, die die Kosten treiben? Liegen

überdurchschnittliche Verbräuche am

Fahrzeug oder besteht beim Fahrer Schulungsbedarf?

Es gibt eine Vielzahl von

Fragen, auf die ein Flotten-Manager Antworten

haben möchte. Diese Informationen

versetzen ihn schließlich in die Lage

gegenzusteuern und die Kraftstoffkosten

zu minimieren.

Noch einen Schritt weiter geht der Aral-

TruckManager zum Installieren auf Firmennetzwerken.

Auch hier bilden die

Daten aus dem Aral-Card-Kundencenter

die Basis für Analysen. Zusätzlich lassen

sich bei dieser Variante auch die Mautdaten

sowie die über vorhandene Betriebstankstellen

erfassten Daten einbeziehen

und dem jeweiligen Fahrzeug zuordnen.

Externe Daten einbeziehen

Seit der Einführung des Aral-TruckManager

nutzen immer mehr Unternehmen

das Analysetool. Das verwundert kaum:

Die Transportunternehmen stehen unter

einem extremen Kostendruck. Wer seine

Kosten nicht minimiert, und das wissen

die Unternehmen, der wird über kurz

oder lang auf der Strecke bleiben.


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voller


Präsentation in

Mannheim: Hier wurde

der neue Motor der

Fachpresse vorgestellt.


Motorentechnik. Er sorgt schon seit langem für

Gesprächsstoff. Nach fünfjähriger Entwicklungzeit

ist er nun fertig! Mercedes-Benz hat im März

das erste Euro-6-Heavy-Duty-Triebwerk vorgestellt

und damit den Motor einmal mehr neu erfunden.

Natürlich, der neue OM 471 ist ein Kolben-Motor der

Diesel verbrennt, das ist aber auch schon fast alles,

was er mit früheren Motoren-Generationen aus

dem gleichen Haus gemeinsam hat.

Philosophiewechsel: Statt der V-Motoren setzt

Daimler künftig auf die Reihenanordnung.

(Fotos: Daimler)

Erste zentrale Änderung: Mercedes-Benz hat die

V-Anordnung bei den schweren Nfz-Motoren verlassen

und setzt künftig auf das Reihenprinzip. Beim

OM 471 sind es sechs Zylinder mit einem Gesamthubraum

von 12,8 l. Damit wird der neue Motor ein Leistungsspektrum

von 310 kW (421 PS) bis 375 kW (510 PS)

abdecken. Die maximalen Drehmomente liegen zwischen

2100 und 2500 Nm.

Neben der neuen Motorengeometrie bringt der OM 471

eine Reihe von Innovationen mit, die teilweise von Grund

auf neu entwickelt wurden. Der Aufwand war notwendig,

schließlich war das Zielheft für die Entwickler prall

gefüllt. Die wichtigsten Entwicklungsziele waren dabei

die Themen Wirtschaftlichkeit, Robustheit und das Erreichen

der Ende 2013 in Kraft tretenden Abgasnorm Euro 6.

Wie erwartet haben sich die Daimler-Verantwortlichen

hier für eine Kombination aus Abgasrückführung, SCR-Abgasnachbehandlung

und Partikelfilter entschieden.

Gemeinsame Plattform

Die dritte zentrale Neuerung ist schließlich der Umstand,

dass der OM 471 auf einer gemeinsamen Heavy-Duty-

Motorenplattform basiert, mit der Daimler alle wichtigen

Märkte bedient. Das sind neben dem europäischen Markt

Nordamerika und Fern-Ost. Bei den Konzernkollegen von

Freightliner und Fuso sind die Motoren in ihren jeweiligen

Spezifikationen bereits seit zwei Jahren im Einsatz

und konnten ihre Praxistauglichkeit eindrucksvoll unter

Beweis stellen. Daimler Trucks hat somit eine neue Epoche

unter dem Namen „Blue Efficiency Power“ eingeläutet.

Der OM 471 ist in Europa das erste Mitglied dieser

neuen Motorengeneration.

Optimierte

Technik: Auch

Aggregate wie

Lichtmaschinen

arbeiten noch

effizienter.


Blue Efficiency Power

Innovationen und neue Konzepte sind die eine Seite.

Fahrbarkeit und Praxistauglichkeit sind die andere Seite.

Bei Daimler ist man sich sicher, auch hier die anspruchsvollen

Kunden zu überzeugen. Die Nenndrehzahl der

neuen Motoren beläuft sich in allen Leistungsvarianten

auf 1800 U/min, das maximale Drehmoment steht

jeweils bei 1100 U/min zur Verfügung. Wobei diese Zahlen

allein nur Anhaltspunkte sind: Aufgrund eines sehr

steilen Leistungsanstieges unmittelbar vor dem Hauptfahrbereich

steht bei allen Varianten bereits bei einer

Drehzahl von

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1000 U/min

der profi für stromlose ortung made in germany beinahe das

gesamte maximaleDrehmo-

christian-wirth-str. 16 · 36043 fulda · tel. (06 61) 48 01 87 50 ment zur Verfügung.

Selbst

unterhalb von

1000 U/min liegt das Drehmoment überraschend hoch.

Daraus resultiert – abhängig vom Streckenprofil – eine

Erweiterung des nutzbaren Drehzahlbereiches nach unten

bis in eine Region von 800 bis 900 U/min mit einem entsprechend

positiven Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch.

Ähnliches gilt für die Leistungsentwicklung: Bereits bei

1400 Umdrehungen geben die Motoren annähernd 100

Prozent ihrer vollen Leistung ab. Leistungs- und Drehmomentverlauf

zusammen führen in der Realität auf der

Straße zu einer exzellenten Fahrbarkeit mit hoher Leistung

in allen wesentlichen Drehzahlbereichen.

Robustheit und Langlebigkeit

Entsprechend den Anforderungen in der Klasse hoch motorisierter

schwerer Nfz gehören ungewöhnliche Robustheit

und Langlebigkeit zu den wichtigsten Eigenschaften

des Motors. Darauf weist bereits seine Grundkonstruktion

hin. Das Kurbelgehäuse verfügt über vertikale Strukturen

und Verrippungen und ist sehr steif. Diese Bauweise verringert

außerdem die Geräuschemission. Die Ölwanne

besteht gewichtsoptimiert aus Kunststoff.

Der einteilige Zylinderkopf des neuen Motors wird aus

Grauguss mit Vermiculargraphit (GGV) hergestellt. Dieses

Material verfügt über ausgezeichnete Temperaturwechselfestigkeit,

beste Dämpfungseigenschaften und dehnt

sich bei hohen Temperaturen nur minimal aus. Es ist

außerdem hochstabil und auf die hohen Zünddrücke der

neuen Motorengeneration von über 200 bar ausgelegt. Das

Material von Zylinderkopf und Kurbelgehäuse verfügt über

fast den gleichen Ausdehnungskoeffizienten. Das bedeutet

keinerlei Verzug zwischen den Komponenten.

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Volle Variabilität

Die saubere und effiziente Verbrennung des Kraftstoffes basiert

auf einem flexiblen Common-Rail-System mit einer vollelektronischen

Steuerung. Flexibel bedeutet, dass dank des neu von

Bosch und exklusiv mit Daimler Trucks entwickelten Einspritzsystemes

X-PULSE mit Druckverstärkung neben dem Einspritzdruck,

dem Einspritzzeitpunkt und der Einspritzmenge auch der

Einspritzverlauf variabel ist.

Generell arbeiten Hochdruck-Einspritzungen mit einem Common-Rail-System

vergleichsweise leise mit dem Vorteil einer

großen Laufruhe des Motors. Bei herkömmlichen Common-

X-PULSE: Die neue

Einspritzung bringt bis zu

2100 bar an die Injektoren.

54 NFM 4/2011

Motorenkompetenz:

Die neuen Triebwerke

werden komplett im Werk

Mannheim gefertigt.

Rail-Anlagen wird der maximale Einspritzdruck jedoch allein

über die Hochdruckpumpe in der gemeinsamen Leitung (Rail)

erzeugt. Sie versorgt die Injektoren der jeweiligen Zylinder.

Hoher Einspritzdruck

Bei dem Common-Rail-System mit Druckverstärkung X-PULSE

erzeugt die Zwei-Kolben-Hochdruckpumpe einen Druck von

maximal rund 900 bar im gemeinsamen Rail. Dieser Druck wird

in den einzelnen Injektoren auf bis zu 2100 bar verstärkt.

Die Druckverstärkung X-PULSE ist im Motorkennfeld variabel

und wird fortlaufend an die aktuellen Betriebsbedingungen des

Motors angepasst – z. B. an die Drehmomentanforderung des

Gaspedales. Die Steuerung von Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge,

Verlauf und Anzahl der Einspritzungen sowie des Einspritzdruckes

erfolgt für jeden einzelnen Injektor individuell

über das Motorsteuergerät. Es gleicht damit sogar etwaige Unterschiede

zwischen den einzelnen Zylindern aus.

Pilot-, Haupt- und Nacheinspritzungen

Mit X-PULSE lässt sich nicht nur ein außerordentlich hoher

maximaler Einspritzdruck erzielen, Druck und Druckverlauf

können bei der Haupteinspritzung außerdem – im Unterschied

zu herkömmlichen Common-Rail-Systemen – mithilfe von zwei

Magnetventilen frei modelliert werden. Da sämtliche Parameter

variabel sind, lässt sich jede einzelne Einspritzung exakt an die

individuelle Situation anpassen.


Jeder Einspritzvorgang setzt sich aus

mehreren einzelnen Einspritzungen

zusammen. Bis zu zwei Piloteinspritzungen

führen zu einem sanften

Druckanstieg mit der Folge eines reduzierten

Geräuschniveaus und hoher

Laufkultur. Die nun freie Formung der

Haupteinspritzung hat unter Einhaltung

der Emissionsvorschriften den

niedrigsten möglichen Kraftstoffverbrauch

zur Folge. Die Nacheinspritzung

führt zu einer weitgehenden Verbrennung

der Partikel.

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Komplexe Aufladung

Die Aufladung der neuen Mercedes-

Benz OM 471 erfolgt über einen Turbolader

mit asymmetrischem Turbinengehäuse,

fester Geometrie und

Ladeluftkühlung. Vorteil dieses Konzeptes:

Auch das ist eine der wichtigen

Innovationen des neuen Motors. Dieses

Verfahren verbessert spürbar das

Ansprechverfahren. Bei der asymmetrischen

Turbine wird das Abgas der

ersten drei Zylinder direkt ohne Verluste

durch die Abgasrückführung der

Turbine zugeführt.

Lediglich drei Zylinder sind mit dem

Abgasrückführkanal verbunden und

werden mittels der asymmetrischen

Turbinenauslegung auf einem höheren

Druckniveau zur Rückführung der Abgase

gehalten. Somit kann der Motor in

weiten Kennfeldbereichen trotz Abgasrückführung

mit einem verbrauchsgünstigen

positiven Spülgefälle betrieben

werden.

Reinigende Maßnahmen

Für die neue Motorengeneration Blue

Efficiency Power hat Mercedes-Benz

mit Blick auf die hohen Anforderun-

gen der Abgasstufe Euro 6 eine gekühlte

Abgasrückführung (AGR), Partikelfilter

und SCR-Technik entwickelt. Diese

Kombination hat sich in den Nutzfahrzeugen

von Daimler Trucks bereits auf

anderen Kontinenten im praktischen

Einsatz bestens bewährt.

Die Auslegung ist jedoch individuell

auf die europäische Abgasgesetzgebung

abgestimmt und der Partikelfilter

einschließlich dessen Regenerationsstrategie

eine speziell europäische

Entwicklung. Alle Systeme zusammen

führen zu einer extrem effizienten Abgasreinigung.

Die optional lieferbaren

Ausführungen für Euro 5 unterscheiden

sich durch den Entfall des Partikelfilters,

eine geringere Rückführungsrate

des AGR-Systems sowie einen kleineren

AGR-Kühler von der serienmäßigen Variante

der Abgasstufe Euro 6.

Niedrige Lifecycle-Kosten

Die Entwickler haben natürlich auch

die Wartungskosten im Blick gehabt.

So verlängern sich die Wartungsintervalle

in Abhängigkeit der Fahrzeugart

und des Einsatzes im Vergleich zu

den Vorgängermotoren auf nunmehr

bis zu 150.000 km. Für einen Motor

mit Abgasrückführung bedeutet dieses

Intervall einen herausragend guten

Wert. In der Praxis heißt dies für viele

Fuhrparks im Fernverkehrseinsatz nur

einen Wartungsstopp mit Wechsel des

Motoröls im Jahr.

FAZIT: Mercedes-Benz hat seine Hausaufgaben

gemacht! Das Thema Euro 6

scheint auf eindrucksvolle Weise gelöst.

Damit ist nicht nur gemeint, dass der

Schadstoffausstoß erneut deutlich

reduziert werden konnte. Eindrucksvoll

vor allem, weil es keinen Mehrverbrauch

durch die aufwändige Abgasreinigung

geben soll. Damit haben die Entwickler

nicht nur ihre Pflicht in Sachen Sauberkeit

erfüllt, sondern sich auch einen

Stern durch die Wirtschaftlichkeit

redlich verdient.


Schwerlastverkehr

TIEFLADEFAHRZEUGE

Sechser mit panther

Im Januar 2011 hat das Unternehmen

Bauer Spezialtiefbau bei Doll einen

sechsachsigen panther mit scharnierendem

Schwanenhals übernommen.

Die Vorteile lagen bei der Kaufentscheidung

für die Bauspezialisten klar auf

der Hand. Die geforderte Nutzlast von

67 t kann das modulare panther-Konzept

mit einem Sechs-Achs-Fahrwerk

erzielen. Herkömmliche Satteltieflader

mit durchgehenden Achsen benötigen

dazu nach Doll-Angaben acht Achsen

und bleiben dennoch fast 2 t unter

der benötigten Nutzlast.

Zwei Achsen weniger bedeutet natürlich

auch eine um ca. 2,50 m kürzere

Tiefbettlänge. Somit bleibt der Dollpanther

deutlich unter der magischen

20-m-Grenze des Gesamtzuges. Mit

einem herkömmlichen Acht-Achser

dürfte es nach Einschätzung der

Schwarzwälder allerdings sehr schwer

werden, unter diesem markanten

Grenzwert zu bleiben.

SPEZIALTRAILER VON FLIEGL

Auch über 40 flexibel

Der SDS 470 T ist bereits der zweite Satteltieflader dieser

Art, den Fliegl an die Bickhardt Bau AG ausliefert. Das Fahrzeug

wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunden noch enger auf dessen

Bedürfnisse zugeschnitten und weiterentwickelt.

Die Leichtbauweise des Drei-Achsers erlaubt nach Angaben von

Fliegl in Kombination mit einer Leichtbau-Zugmaschine den Transport

teilbarer Ladung über 40 t ohne Sondererlaubnis. Konnte

man bisher über 40 t Gesamtgewicht nur unteilbare Ladung wie

z. B. einen großen Bagger transportieren, besteht nun auch die

62 NFM 4/2011

K22 für Schwerlast

Kamag-Module für Hövelmann & Böckenholt

Nach der Vorstellung des neuen Modulkonzeptes

K22 von Scheuerle Kamag

beschaffte das Transportunternehmen

Hövelmann & Böckenholt

Einsatzbeispiel:

Umfuhr in Duisburg. (Foto: Kamag)

insgesamt 14 Achslinien des neuen

Schwerlastsystemes. Seit der Auslieferung

im Oktober 2010 konnten bereits

zahlreiche Transporteinsätze mit den

Möglichkeit, etwa zwei kleinere Fahrzeuge zu befördern, ohne

dafür eine Genehmigung einholen zu müssen. Der 13,30 m lange

Trailer mit einem zul. GG von 47 t kommt bei einem Leergewicht

von 9,9 auf 37,1 t Nutzlast. Hydraulisch verschiebbare Laderampen

mit klappbarem Oberteil bieten Flexibilität bei der Befahrung

mit verschiedenen Baumaschinen. Um die Ladung auch bei maximaler

Auslastung zuverlässig sichern zu können, verfügt der SDS

470 T für die unterschiedlichen Bauelemente und Arbeitsgeräte

über eine sehr hohe Anzahl an Zurrösen und Rungentaschen. Zertifizierte

Klappzurrösen mit bis zu 10 t Zugkraft am Schwanenhals

und im Tiefbett sowie elf Paare mitgelieferte Rungen bieten vielfältige

Beladungs- und Fixierungsmöglichkeiten.


neuartigen Straßenfahrzeugen, deren Konzept

auf der gemeinschaftlichen Entwicklungsplattform

der TII-Gruppe basiert, erfolgreich

durchgeführt werden.

14 Achslinien. Werden Plattformhöhe und

Gewicht zu entscheidenden Kriterien, ist der

Plattformwagen K22 das passende Transportmittel.

Niedrig, breit, extrem belastbar

und außerordentlich wendig: Das sind

die Eigenschaften der neuen K22-Baureihe,

welche nach Werksangaben das Transportunternehmen

Hövelmann & Böckenholt aus

Dinslaken zum Kauf von einer Transportkombination

bewegt haben. Die Kombination

besteht aus 14 Kamag-K22-Achslinien,

einem Schwanenhals und einer Flachbettbrücke.

Großer Lenkeinschlag für Baureihe. Ob

Schiffsgetriebe, Kraftwerkskomponenten

oder überdimensionale Transportkisten: Die

K22-Baureihe bietet Hövelmann & Böckenholt

eigenen Angaben zufolge eine optimale

und flexibel einsetzbare Transportkombination.

Besonders hohe Transportgüter

können, trotz direkter Beladung auf die

Plattformwagen, problemlos z. B. Brücken

oder Hochspannungsleitungen unterfahren.

Die moderne Pendelachstechnologie

mit einem Lenkwinkel bis 60° soll selbst die

längste Kombination zu einem wendigen

Schwerlastverband machen. Das ausgeklü-

gelte Baukastensystem bietet darüber hinaus

eine Vielzahl an Möglichkeiten zur

Konfiguration optimaler Fahrzeugkombinationen.

Nicht nur in der Kombination

einzelner Plattformwagen, auch in der Zusammenstellung

mit Schwanenhals oder

verschiedenen Brücken bietet der K22 nach

Aussage von Scheuerle höchste Flexibilität.

Zubehörprogramm. Zu den Vorteilen des

K22 zählen die Schwerlastexperten aus Pfedelbach

bzw. Ulm eine minimale Plattformhöhe

von 770 mm im abgesenkten Zustand,

den Lenkeinschlag von +/–60°, frei zugängliche

Spurstangen sowie spezielle Verzurr-Ringe

zur optimalen Ladungssicherung.

Darüber hinaus verfügt der K22 über einen

Achsausgleich von bis zu +360/–250 mm,

Standard-Druckluftbehälter, eine verstärkte

Lamellenkupplung sowie ein umfangreiches

Zubehörprogramm zur maximalen Anpassung

der Schwerlastkombination an das

jeweilige Ladegut. Hierzu zählt schließlich

nach Kamag-Angaben auch ein einfacher

Wechsel der Reifengröße von 205 auf 215

zur Optimierung der Fahrhöhe. In Ergänzung

zum K22 bietet Kamag auch den

K25 an, der ein Gemeinschaftsprojekt von

Scheuerle und Kamag ist und als gezogene

oder selbst angetriebene Einheit auf öffentlichen

Straßen oder bei innerbetrieblichen

Umsetzungen verwendet werden kann.

Der neue SDS 470 T für

die Bickhardt Bau AG

verträgt bei 9,9 t Leergewicht

immerhin 37,1 t Nutzlast.

(Foto: Fliegl)

Mehr Nutzlast.

Schnellere Wartung.

Höhere

Verfügbarkeit.

Die Euro-Achse.

Nutzen Sie die Vorteile der Gigant Euro-Achse:

Eine der leichtesten Achsen ihrer Klasse, schneller

Bremsscheibenwechsel ohne Demontage des Radlagers,

hohe Zuverlässigkeit dank optimierter Wärmeableitung

und wartungsfreier Stufen-Hub-Unit Radlagerung.

Die Trailer-Achse für Europa: Gigant Euro-Achse.

trailer achsen

gigant-Trenkamp & Gehle GmbH

D-49413 Dinklage • www.gigant-group.com


KOMPONENTEN

Wirtschaftlich

schmieren

Das integrierte Schmiersystem für

Sattelkupplungen JOST LubeTronic

5Point, kommt ab sofort serienmäßig

in Sattelzugmaschinen der MAN Truck

& Bus AG zum Einsatz. Damit ist MAN

der erste Fahrzeughersteller, der das

intelligente, umweltfreundliche und

besonders wirtschaftliche System

anstelle einer Zentralschmieranlage

in Serie verbaut.

Mit der LubeTronic 5Point bietet

JOST eine integrierte Schmieranlage

für Standard-Sattelkupplungen an, die

nicht nur den Verschlusshaken, sondern

auch die Sattelkupplungsplatte

automatisch mit Fett versorgt. Da

außer der Sattelplatte keine weiteren

Schmierstellen am Fahrzeug mehr zu

versorgen sind, kann MAN damit auf

den Einsatz einer separaten Zentralschmieranlage

komplett verzichten.

Die LubeTronic 5Point besteht aus

einer Steuereinheit, einem Fettvorratsbehälter

sowie fünf Schmierdüsen, die

Verschlusshaken und Sattelplatte mit

Fett versorgt. Das komplette System

ist unterhalb der Sattelplatte in die

Sattelkupplung integriert und wird

über das CAN-Bus-System mit Strom

versorgt.

MAN setzt auf das wirtschaftliche

Schmiersystem JOST Lube-Tronic

5Point. (Zeichnung: JOST)

64 NFM 4/2011

Nutzlaststark und wendig:

Der neue Mini-Carrier von Hüffermann Transportsysteme.

Perfekt für enge Räume

Hüffermann Transportsysteme präsentiert Mini-Carrier

Mit dem neuen Mini-Carrier hat Hüffermann

Transportsysteme einen wendigen

und nutzlastoptimierten Anhänger

in Zentralachsbauweise für

Absetzbehälter nach DIN 20720 vorgestellt.

Er ist speziell für die Baustellenbestückung

und im Entsorgungsbereich

für Einsätze im städtischen

Kurzstreckenbereich konzipiert.

Geringer Platzbedarf. Der Nutzlast-

riese lässt sich schnell anhängen und

rollt mit geringem Kraftstoff-Mehraufwand

mit. Platz hat der Mini-Carrier

in einer Parklücke. Behälterwechsel

im verkehrsdichten Stadtbereich lassen

sich schnell durchführen. Der leicht

zu handelnde Anhänger ist in der

Grundvariante für Absetzbehälter bis

10 m3 ausgelegt und mit verlängertem

Fahrgestell für 12- bis 15-m3-Behälter lieferbar.

Aus dem Hüffermann-Baukastensystem

stehen dem Kunden Fahrwerksvarianten

mit Parabel- oder Luftfederung

sowie Trommel- oder Scheibenbremse

zur Verfügung. Für wechselnde Lkw

mit unterschiedlichen Kupplungshöhen

ist ein stufenlos höhenverstellbares

Zentralzugrohr lieferbar, die das

Handling erleichtert.

Bewährte Schrägverzurrung. Das

Thema Ladungssicherung steht bei

Hüffermann seit Jahren im Vordergrund.

Neue Fahrzeugentwicklungen

werden bei Hüffermann durch TÜV

und DEKRA im Praxistest auf Ladungssicherung

geprüft, bevor diese in Serie

gehen, so auch in diesem Fall. Neben

der bewährten Schrägverzurrung,

wahlweise mit Safety Fix oder Schnellspanner,

ist für den Mini-Carrier auch

die kettenlose Ladungssicherung Positionier

Fix verfügbar.

Live auf der NUFAM. Die Absetzbehälter

werden durch eine kombinierte

Ladungssicherung oder kettenlos gegen

Verrutschen in Fahrtrichtung und

seitlich durch verstellbare Anschläge

gesichert. Nach hinten werden die Behälter

am hinteren Behälteraufnah-


Für den Mini-Carrier ist auch die kettenlose

Ladungssicherung Positionier Fix

verfügbar. (Foto: Hüffermann Transportsysteme)

mekloben durch Schrägzurren arretiert.

Wer den neuen Mini-Carrier einmal

live erleben möchte, hat dazu

auf der NUFAM erstmals Gelegenheit.

Hüffermann Transportsysteme ist in

Karlsruhe als Aussteller auf der diesjährigen

NUFAM vertreten und wird

als Highlight den neuen Mini-Carrier

mitbringen.

Laufleistung

ohne Reibungsverlust

SIEBEN-TONNEN-ACHSE AB SOMMER 2011 LIEFERBAR

Achse mit neuer Nabentechnologie

Der niedersächsische Trailerachsenhersteller Gigant hat die dritte Generation

der Gigant-Euro-Achse vorgestellt. Bei der 9-t-Achse für Standard-Sattelauflieger

wird erstmals auf den bekannten, aber aufwändigen und schweren

Achsstummel zur Aufnahme des Radlagers verzichtet. Gigant gelingt es

hierbei, die aus dem Pkw bekannte Technik des innen liegenden, gekapselten

Lagers zu verwenden und damit nicht nur Bauraum, sondern auch Gewicht

einzusparen. Dabei ist die Nabe, anders als bei schweren Trailer-Achsen

sonst üblich, mit dem drehbaren inneren Ring des Lagers verbunden, während

der äußere Ring am Achskörper fixiert ist. Eine weitere erhebliche Gewichtseinsparung

erreichen die Gigant-Ingenieure durch die Verwendung der

so genannten Monocoque-Bauweise des Achskörpers – also Achsrohr und

Lenker aus einem Guss. Da der Lenker keine verschraubte Verbindung zum

Achsrohr mehr aufweist, ist an dieser Stelle auch keine Wartung mehr notwendig.

Die neue Euro-Achse ist folglich – bis auf die Bremsen – absolut wartungsfrei.

Eine weitere Innovation aus

dem Hause Gigant stellt die 7-t-Achse

dar, die Gigant bereits ab April 2011

anbietet und die ab Sommer lieferbar

sein wird. Die auf der IAA 2010 erstmals

vorgestellte Achse für den leichten

Verkehr bietet mit 7000 kg nicht

nur eine höhere Achslast, sondern ist

auch leichter als das Vorgängermodell. (Foto: Gigant)

Mit LubeTronic

immer sicher

geschmiert

Die elektronische Steuerung der

LubeTronic minimiert den Fettverbrauch

und sorgt für optimale

Schmierung von Sattelkupplungen.

Zeitsparend und sicher.

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MAN jetzt serienmäßig

mit LubeTronic!

SK0069403


CURTAINSIDER

Ortens Innovationen

überzeugen

Orten Fahrzeugbau aus Bernkastel-

Kues Mittelmosel übergab im Februar

erstmalig mehrere Mega-Safeserver-

Sattelauflieger an den bedeutenden

Automobil-Logistiker Scherm. Die

Scherm-Gruppe steht für europaweite

Transport- und Logistik-Dienstleistungen

auf höchstem Qualitätsniveau und

agiert vorwiegend für Kunden aus der

Automotive-Industrie.

Das Ingolstädter Unternehmen ist

u. a. langjähriger Partner der Audi AG,

Lufthansa und DHL. Dabei setzt der

400-Lkw-Einheiten starke Logistiker

Scherm auf eine intensive Zusammenarbeit

mit führenden Nutzfahrzeugherstellern,

um über Neuerungen und

Innovationen frühzeitig informiert zu

sein. Das Orten-Safeserver-Aufbausystem

überzeugte den Automobil-

Logisitker vor allen Dingen aufgrund

der niedrigen Sequenzzeit, also der

Verweildauer, die ein Fahrzeug während

der Be- und Entladung am Verladepunkt

benötigt.

Pneumatischer Schnellwechsler

Elektronische Bausatzfertigung

Zu den Spezialisten in Sachen Fahrzeugbauteilen

und der Befestigungstechnik

zählt bekanntermaßen die

Titgemeyer-Unternehmensgruppe. Vor

allem als Systemlösungsanbieter für

die internationale Fahrzeugbau-Branche

machte sie sich einen Namen.

Mehr als 500 qualifizierte Mitarbeiter

entwickeln, produzieren und vertrei-

Air-Lifter

von 970 bis 1320 m

Titgemeyer-Projektleiter

Christian Kleinert (l.)

und WEDDERHOFF-

Projektverantwortlicher

Werner Berens.

WEDDERHOFF-Software für Titgemeyer

NFM – NutzFahrzeuge-Management

ben qualitativ hochwertige Produkte,

Bausätze und Systemlösungen. Der

Bedarf der Titgemeyer-Kunden wird

exakt analysiert; die Kundenwünsche

individuell, schnell und in hoher Qualität

umsetzt.

Werke weltweit. Höchste Flexibilität

zeichnet das Bausatzprogramm der

Gebr. Titgemeyer GmbH & Co. KG

B. Göbel+Sohn GmbH

FAHRZEUG- UND KAROSSERIEBAU

Auhofstraße 11a · 63741 Aschaffenburg

Telefon (0 60 21) 34 73-39

Telefax (0 60 21) 34 73-36

www.goebel-fahrzeugbau.de

Wilhelm-Giese-Straße 26 ı 27616 Beverstedt ı Internet: www.nfm-verlag.de ı eMail: info@nfm-verlag.de


aus. Produziert wird es im Werk Lotte bei

Osnabrück. In Gevelsberg sowie in Großbritannien

und der Tschechischen Republik

sind weitere Produktionsstätten

für das umfangreiche Titgemeyer-Produktsortiment.

Außerdem gibt es Tochterunternehmen

in Dänemark, Italien,

Japan, Österreich und Schweden.

Umstellung auf WIAS. Damit der Osnabrücker

Spezialist auch in Zukunft mit

seinen Systemlösungen und Produkten

dem Kunden messbare Wettbewerbsvorteile

verschaffen kann, holte man sich

die WEDDERHOFF IT aus Mettingen ins

Boot. Ziel des Projektes im Werk der Bausatzfertigung

war die Umstellung der Produktionsplanung

und -steuerung inklusive

der notwendigen Prozesse auf WIAS.

Schnell reagieren. Ausgangspunkt: Die

bisherige Steuerung der projektbezogenen

Bausatzfertigung hatte sich als

schwierig, wenig flexibel und daher zeitintensiv

herausgestellt. Kurzfristig geänderte

Kundenwünsche konnte man so

nur mit hohem Prozessaufwand darstellen.

Dabei stand stets im Vordergrund,

dass der Fahrzeugbauer schnell und günstig

an sein Produkt kommt und der Bausatz

selbst bei Modifikationen ohne Komplikationen

verarbeitet werden kann.

Synchronisation. Die umfassende und

durchgängige ERP-Lösung von WIAS professional

überzeugte Titgemeyer, sodass

Ein Typisches Bausatzprodukt:

Titgemeyers kompaktes Verdecksystem.

(Fotos: Titgemeyer, WEDDERHOFF)

im März 2010 mit der schrittweisen

Umstellung begonnen wurde. WEDDER-

HOFF-Projektverantwortlicher Werner Berens

koordinierte und begleitete die Umstellung.

Firmenchef Peter Wedderhoff

hatte sie initiiert.

Werner Berens: „Die Systemlandschaft

stellte sich so dar, dass SAP als Mastersystem

die Stammdaten vorhält und

den Einkauf der Standardartikel und den

komplexen kaufmännischen Bereich abwickelt.

Lediglich der Einkauf der Sonderartikel

und die Subunternehmertätigkeit

werden über WIAS realisiert. Damit in

WIAS gearbeitet werden kann, waren die

dafür notwendigen Daten entsprechend

synchronisiert. Sodann werden die von

SAP übertragenen technischen Auftragsstücklisten

weiter bearbeitet und für die

Produktion bereitgestellt.“

Hochprofessionell. Im Oktober vergangenen

Jahres konnte man dann als Folgeprojekt

die Produktionsplanung (WI-

AS-pPlan) angehen. Betroffen waren die

ca. zehn Arbeitsplätze der technischen

Bearbeitung sowie des Einkaufes. Titgemeyer-Projektleiter

Christian Kleinert

zum WIAS-Projekt: „Knapp zwei Jahre lagen

zwischen der ersten Grobkonzeption

und der reibungslosen Einführung. Dabei

zeigten sich die Softwarespezialisten

von WEDDERHOFF als zuverlässige und

hochprofessionelle Partner. Alle Absprachen

wurden präzise eingehalten.“

Wettbewerbsfähig. Die Investition in

eine zukunftsfähige ERP-Lösung erwies

sich als notwendig, um die komplexe Produktion

für die kommenden Jahre wettbewerbsfähig

zu machen und auf Zuwachs

zu trimmen. „Das WIAS-System

versprach von Anfang an eine optimale

Lösung für die Neuausrichtung aller unserer

Betriebsabläufe sowie der Ressourcenplanung“,

ergänzt Christian Kleinert,

Projektleiter für die Steuerungs-Umstellung

bei Titgemeyer.


Komponenten

Leicht, wirtschaftlich, attraktiv

Felgen. Räder aus Aluminium sind im Nutzfahrzeugbereich weit verbreitet. Für Alu statt Stahl

sprechen einige Argumente. Aluminiumräder sind deutlich leichter als ihre Pendants aus Stahl,

was im Umkehrschluss zu einer Erhöhung der Nutzlast führt.

Die geschmiedeten

Aluminiumräder von Accuride Wheels

machen auch optisch einen guten Eindruck. (Fotos: Accuride Wheels)

In den Transportsegmenten, in denen

jedes Kilo zählt, wie etwa im Tankund

Siloverkehr, entscheiden sich immer

mehr Unternehmen für die Aluminiumfelgen.

Aber auch, wer nicht ständig

In vielen Größen lieferbar.

68 NFM 4/2011

im nutzlastkritischen Bereich unterwegs

ist, fährt mit Aluminiumrädern günstiger,

schließlich muss jedes nicht vorhandene

Kilogramm auch nicht kraftstoffzehrend

in Bewegung gebracht werden.

Glänzende Optik

Ein anderes Argument ist natürlich die

Optik. Ein Bereich, der sicher nicht mit

betriebswirtschaftlichen Maßstäben zu

messen ist, der aber ebenfalls für für

Unternehmen eine nicht zu unterschätzende

Rolle spielt. Schließlich ist im

Transportgeschäft das Fahrzeug die Visitenkarte

eines Unternehmens.

Wenn es um die Herstellung von Nutzfahrzeugrädern

aus Aluminium geht, hat

sich das Schmiedeverfahren durchgesetzt.

Auf dieses Herstellungsverfahren setzt

auch der US-amerikanische Hersteller Accuride

Wheels. Seitdem Accuride Wheels

auf dem heimischen amerikanischen

Markt eine feste Größe ist, arbeitet man

gegenwärtig in Europa an einem Ausbau

der Marktanteile. Angesichts der Produktpalette

dürfte das nicht allzu schwierig

werden. Die geschmiedeten Aluminiumräder

stehen in zwei Größen und zahlreichen

Ausführungen zur Verfügung. Verfügbar

sind Größen 19,5 und 22,5”. Die

Traglasten der Räder variieren zwischen

3040 kg und 4500 kg. Das Unternehmen

gehört zu den weltweit größten Produzenten

von Aluminium-Rädern für mittelschwere

und schwere Nutzfahrzeuge.

Einfache Reinigung

Eine der Besonderheiten der geschmiedeten

Aluminiumräder von Accuride Wheels

ist der so genannte Accuride Accu-Shield.

Dahinter verbirgt sich eine spezielle Beschichtung,

die für eine leichte Reinigung

der Felgen sorgt. Gerade das ist bei

Aluminiumrädern bekanntlich ein Problem,

das eine gute Optik schnell zunichte

machen kann. Und kaum ein Fahrer hat

Lust und Zeit, lange und mühsam seine

Felge sauber zu schrubben.

Das ist dank des Accu-Shield bei den

Accuride-Felgen nicht der Fall. Statt aggressiver

Reinigungsmittel reichen hier

Wasser und Seife, was letztlich auch der

Umwelt zugute kommt. Sparen kann man

übrigens auch an der Reinigungszeit. Aufwändiges

Polieren nach dem Reinigen ist

nach Angaben des Herstellers nicht mehr

nötigt. Dank Accu-Shield stellt sich der

Glanz von allein ein.


Spezialist für

die Getränke-

Logistik:

Die neue Ladebordwand

mit

hoher Traglast.

(Foto: behrens

loading systems)

Zuverlässiger Kistenheber

Behrens-Ladebordwand für die Getränkedistribution

In wenigen Wochen wird die behrens loa-

ding systems eine neue Ladebordwand

auf den Markt bringen. Die Ladehilfe

wurde speziell für die Getränkebranche

entwickelt. Die Basis der Ladebordwand

ist auch hier das bekannte Baukastensystem.

Zur Standardausstattung gehört

die Zertifizierung VDI 2700 XL sowie

die Möglichkeit des Tiefkuppelbetriebs

mit hydraulisch verstellbarem Unterfahr-

schutz. Der Verzicht auf komplizierte

Elektronik oder Relais-Stromkreise ermöglicht

die Wartung und Reparatur in

praktisch jeder Service-Werkstatt, auch

ohne Diagnosesystem.

Zielgerichtete Technik. Die aus langjähriger

Erfahrung resultierende, zielgerichtete

Technik optimiert die Gesamtkosten

über den gesamten Produktlebenszyklus.

Der neue Typ wird in den Gewichtsklas-

sen 1500 kg, in einer verstärkten 2000-kg-

Variante und für Lasten bis 3000 kg angeboten.

Wie gewohnt kann der Kunde

jegliche Plateaumaße frei wählen und

muss sich nicht nach Rastervorgaben des

Herstellers richten. Dies ermöglicht die

exakte Anpassung der Ladebordwand an

das Fahrzeug.

Auf den Markt zugeschnitten. Ständige

Kontakte zu Fahrzeugherstellern, Verkehrsbetrieben

und Service-Werkstätten

und den entsprechenden Fuhrparkverantwortlichen

führten zu einer Entwicklung,

die den Anforderungen des Marktes exakt

entspricht. Um den Kunden in Zukunft

nach der Anlieferung den Umgang mit der

Ladebordwand besonders einfach zu gestalten,

wird ein spezielles Transportgestell

bei der Auslieferung benutzt. Dieses

ermöglicht den innerbetrieblichen Transport

der Ladebordwand vor der Montage

per Hand und ohne Hilfsmittel.

Sicherer Transport. Gleichzeitig wird

der Transport durch die Spedition zum

Kunden wesentlich sicherer – Transportschäden

werden weiter minimiert. Das

Transportgestell kann nach dem Einsatz

zusammengeklappt werden, behrens organisiert

dann den Rücktransport. Eine

Wiederverwendung des Transportgestells

schont Ressourcen und ist ganz im Sinne

der umweltfreundlichen Ausrichtung des

Unternehmens.


Software für Heavyware

Bei Transport- und Logistik-Aufgaben

stellt die Logistik-Software cargo

support [dispo] auf operativer

und betriebswirtschaftlicher Ebene nach

Entwicklerangaben vollautomatisiert alle

relevanten Daten in Echtzeit zur Verfügung.

Die aktuelle Version 4.3 präsentiert

cargo support auf der internationalen

Fachmesse für Logistik, Telematik und

Verkehr mit den bekannten Modulen

Archivierung, Routenplanung, Handy-

70 NFM 4/2011

Telematik, Digitaler Tachograf und dem

neuen Modul für Kostenrechnung.

Integration des ganzen Unternehmens

Erstmalig vorgestellt auf der IAA, zeigt es

auf Knopfdruck mit deckungsbeitragsrelevanten

Unternehmensdaten und tagesaktuellen

Kosten im operativen Tagesgeschäft,

ob ein Auftrag rentabel ist. Zudem

soll es auf Führungsebene durch übersichtliche,

kennzahlenbasierte Statistiken

Auf der transport logistic

in München zeigt die cargo support

ihre Logistik-Software für Kran-Logistik

und Schwerlasttransporte. (Fotos: fh)

Management. Zur diesjährigen transport logistic in München präsentiert die cargo support

ihre Logistik-Software in der aktuellen Version 4.3 mit besonderem Fokus auf dem Modul für

Kostenrechnung und den erweiterten Branchenlösungen Kran-Logistik und Schwerlasttransporte.

eine zeitnahe Unternehmenssteuerung

ermöglichen.

Die Plattformtechnologie von cargo support

integriert branchen-, abteilungs- und

arbeitsplatzbezogene Abläufe in einer

Softwarelösung. Dies bedeutet das Ende

ungeliebter Insellösungen und den Anfang

einer einheitlichen Unternehmenssoftware.

Die moderne Technologie integriert

mühelos auch Spezialbereiche wie

Kran-Logistik und Schwerlasttransporte


in das System. Im Unterschied zu anderen

Programmen lässt sich das Drei-Schicht-

Modell aus Datenbank, Applikation mit

Businessprozessen und Client-Arbeitsplatz

nach Angaben von cargo support ohne

großen Programmieraufwand individuell

einstellen, beliebig skalieren und mit

Skripten an besondere Anforderungen

anpassen.

Hoher Bedarf bei Dienstleistern

Mit den jährlichen zweistelligen Zuwachsraten

hat sich cargo support eigenen Angaben

zufolge eine Spitzenposition im

Wettbewerb der Logistik-Software-Anbieter

erarbeitet. Die Software ist mittlerweile

mit über 2000 Anwendern bei 450

Speditionen, Transport- und Industrieunternehmen

im Einsatz.

Zu den jüngsten Kunden aus der Industrie

zählt die iSL Innovative System-Logistik,

die mit der Software am Standort

Zweibrücken an drei Produktionsstätten

den innerbetrieblichen Werksverkehr

eines Arbeitsmaschinenherstellers steuert.

Zudem organisiert die Schmidbauer-

Gruppe mit 22 Standorten zukünftig alle

internen Geschäftsprozesse für die Transportabwicklung

von 250 Mobilkranen mit

cargo support. Zu den weiteren Neukun-

Kosten im Blick: Gerade die

kapitalintensive Schwerlasttechnik benötigt ein striktes Management.

den zählen unter anderem die Speditionen

Möllmann aus Badbergen, Contrail

mit Sitz in Visbeck und Arthur W. Büttner

aus Hamburg sowie die Rein Spedition aus

dem saarländischen Saarlouis.

Über cargo support

Die cargo support GmbH & Co. KG unterstützt

Dienstleistungs-, Industrie- und-

Handelsunternehmen, die den Transport

von Gütern als strategische Aufgabe verstehen

mit der Speditionssoftware cargo

support [dispo] durchgängig von der

Angebotserstellung über die Disposition

bis zur Abrechnung. Die Basissoftware ist

auch als spezifische Lösung für Schwerlast-,

Container- und Linienverkehre erhältlich

und mit Modulen erweiterbar.

cargo support [kostenrechnung] zeigt, ab

wann sich ein Auftrag rentiert, cargo support

[archiv] erleichtert das Dokumenten-Management,

cargo support [route &

map] optimiert die Tourenplanung und

überprüft den Stand der Flotte. Mit cargo

support [tacho] lassen sich Fahrerdaten

einfach archivieren und auswerten und

cargo support [mobil] verbessert die Kommunikation

mit dem Fahrer.

LÖSUNGEN FÜR UNTERSCHIEDLICHSTE TRANSPORTAUFGABEN

WIRTSCHAFTLICH ROBUST.

Wo es nach Diesel riecht und rohe Kräfte zum Einsatz kommen, fühlen wir uns

zuhause. Denn wir sind die Experten für extreme Transportlösungen. Wir

wissen, welchen harten Einflüssen Anhänger, Sattelfahrzeuge und Schwerlastsysteme

ausgesetzt sind. Wir kennen die Anforderungen, die Bauunternehmer

und Schwerlasttransporteure stellen, damit ihre Transportaufgaben sicher und

funktional gelöst werden können.

Für die besten Lösungen investieren wir seit Generationen in die Entwicklung

neuer Technologien und in die Perfektionierung unseres Kundenservice. Denn

eines ist klar: Wirtschaftlichkeit ist letzten Endes eine Frage der Wertbeständigkeit,

der Lang lebigkeit und der Sicherheit. Und dafür stehen wir.

Investieren Sie in Ihre Zukunft. Goldhofer – Das Original.


Kühlverkehr

Eine vor Regen und Schmutz

geschützte, innen liegende Ladebordwand.

(Foto: TBV Kühlfahrzeuge)

LADEHILFEN

Spezielle

Anforderungen

Ein Transportsegment mit besonders

hohen Anforderungen an die eingesetzte

Technik ist der Bereich temperaturgeführter

Transport im Verteilerbereich.

Neben den hohen Anforderungen

an die Transportqualität spielt auch

das Thema Wirtschaftlichkeit eine

sehr große Rolle. Im harten Transportalltag

müssen die Fahrzeuge darüber

hinaus langlebig und robust sein; das

heißt, sie sollen robust und verwindungssteif

sein.

Dieser „Quadratur des Kreises“ stellt

sich die TBV Kühlfahrzeuge GmbH

seit über 30 Jahren erfolgreich. Das

Unternehmen gehört gerade im Segment

der Verteilefahrzeuge zu den

führenden Kühlfahrzeug-Anbietern.

Das Programm umfasst alle Größen

vom handlichen isolierten Kastenwagen

über wendige Kühlkoffer-Transporter

bis zum Truck für den schweren

Verteilerverkehr. Basis des Erfolges ist

nicht zuletzt der intensive Kontakt zu

Fahrern und Fuhrparkleitern.

72 NFM 4/2011

Perfekt für die „grüne“ Logistik

Innovativer Tunnel-Durchlade-Kühlzug mit Monokühlung

Im vergangenen Jahr wurde er neu

vorgestellt, inzwischen hat er sich die

ersten Sporen im täglichen Einsatz

verdient: der Lang-Tunnel-Durchlade-Kühlzug

mit Monokühlung und

40 Palettenplätzen von ROHR Nutzfahrzeuge.

Das Unternehmen ist nicht

nur einer der Qualitätsführer bei Lebensmittel-Verteilerfahrzeugen,sondern

auch führend bei Innovationen,

was auch 2010 wieder durch die Neuentwicklungen

bei Durchladezügen –

den Tunnel-Durchlade-Kühlzug, Drehschemelanhänger

mit Frontschwenkklappe,

u. a. – wiederum bewiesen

VECTOR 1550 VOR ORT VORGESTELLT

Geringer Energieverbrauch

wurde. Bei den ROHR-Stammkunden

EDEKA und Netto ist der innovative

Tunnelzug seit Januar 2010 im Praxiseinsatz

und hat seine Feuerprobe mit

Erfolg bestanden.

Produktive Zusammenarbeit. Bei

ROHR hatte man schon seit längerem

über einen Durchlade-Kühlzug mit

nur einem Kühlaggregat nachgedacht.

In Zusammenarbeit mit dem führenden

deutschen Kälteaggregate-Hersteller

Frigoblock wurde diese Idee nun in

die Praxis umgesetzt. Der Lkw-Aufbau

ist mit dem neu entwickelten Kälteaggregat

FK35 mit 35 kW Kälteleistung

Im Rahmen einer zweiwöchigen Roadshow hat der Kühlaggregatehersteller

Carrier das neue Trailer-Kühlaggregat Vector 1550 den deutschen Kunden

vorgestellt. Jeweils einen halben Tag lang konnten die Kunden an den verschiedenen

regionalen Stopps der Roadshow ein umfangreiches Präsentationsevent

besuchen. Drei Vector-1550-Kühlaggregate wurden eigens hierfür

in Betrieb genommen und auf einem Messestand präsentiert. Jeder

der drei Trailer wurde in einer anderen Region Deutschlands präsentiert.

In einer detaillierten Produktpräsentation konnten Kunden die Funktionsweise

des Kühlaggregats am Trailer kennen lernen. Mit der patentierten

„All-Electric“-Kühltechnologie und einer Leistung von 14.800 W bietet der

Vector 1550 eine Antwort auf

die Herausforderungen

der Branche.

Carrier hat

sein neues

Kühlaggregat

Vector 1550

vorgestellt.

(Foto: Carrier)


und mit leistungsfähigen Verdampfern

im Lkw und Anhänger ausgestattet. Mit

leckagefreien Schnell-Kupplungen und

flexiblen Leitungen wird der Verdampfer

des Anhängers mit Kältemittel vom Lkw

aus versorgt.

Hohe Ladekapazität. Der Lang-Tunnelzug

mit 19,80 m und einer Ladekapazität

von 40 Paletten oder 66 Rollcontainern

verbindet die Vorteile eines Sattelaufliegers

und denen des Durchladezuges. Für

die Be- und Entladung an der Rampe

werden der Lkw-Kühlaufbau und der

Zentralachsanhänger im Fahrerhaus per

Knopfdruck durch die hydraulische Zugdeichsel

automatisch zusammengezogen,

die Sektionaltore öffnen sich ebenfalls

automatisch und es entsteht eine

Fahrzeugeinheit für 40 Palettenstell-

Der Tunnel-Durchladezug.

(Foto: ROHR Nutzfahrzeuge)

plätze. Das spart Zeit und ist fahrerfreundlich.

Der Übergang zwischen den

Kühlkoffern des Lkw-Aufbaus und des

Zentralachsanhängers wird mittels Gummischläuchen

luftdicht geschlossen, so-

dass während des Ladevorganges der

Temperaturverlust im Fahrzeug und im

Kühlhaus auf ein Minimum reduziert

wird. Das spart Energie und senkt den

CO2-Ausstoß („grüne“ Logistik).


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NFM online

www.nfm-verlag.de

Schubboden-Sattelauflieger...

...von Reisch Fahrzeugbau zeichnen sich durch ihr hohes

Nutzlastangebot, mehr Flexibilität und Transportkapazität

aus. Zuverlässige Technik, ein stabiles und langlebiges

Fahrgestell aus hochwertigem Stahl, ein in der Schubbodenbranche

einzigartiger Aufbau und ein einfaches

Handling zeichnen die Reisch-

Schubboden-Sattelanhänger

aus.

Wir stellen aus!

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Fachzeitschrift für Unternehmer und Entscheider

Martin Reisch GmbH

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CFK-Allianz geschmiedet

Ackermann arbeitet mit TTT zusammen

Im Rennen um die beste Startposition im Markt der

superleichten CFK-Trailer hat sich der Fahrzeugbauer

Ackermann aus Oschersleben einen vorderen Platz gesichert:

Das Unternehmen vereinbarte eine weitreichende

Kooperation mit dem Entwickler der Faserverbund-Technologie

für Sattelauflieger, der TTT The Team Composite

AG aus dem niedersächsischen Stade.

Deutliche Gewichtsersparnis. Das Ziel ist die Herstellung

von Fahrgestellen aus kohlenstoff-faserverstärktem

Kunststoff (CFK). Aus diesem Material hatte das Stader

Hightechunternehmen zur letzten IAA-Nutzfahrzeuge

einen Kühlauflieger vorgestellt. Das Fahrzeug soll einige

Tonnen Gewichtsersparnis ermöglichen und den Kraftstoffverbrauch

um ein Viertel senken.

Antwort auf viele Fragen. „CFK ist die Antwort auf viele

Fragen, die unsere Branche lange Zeit gekonnt ignoriert

hat“, geben sich Thomas Maasberg und Dr. Dirk

Müller, geschäftsführende Gesellschafter bei Ackermann,

überzeugt. „Beim konventionellen Leichtbau sind die

physikalischen Grenzen erreicht.“ Maasberg muss es

wissen: Mit Anhängern wie dem „Baustoffler“, der als

18-Tonner leer nur 2840 kg wiegt, fertigen die versierten

Sachsen-Anhaltiner zweifelsohne Referenzfahrzeuge im

Nutzfahrzeugleichtbau.

CFK-Durchbruch. „Durch die Zusammenarbeit mit Acker-

mann Oschersleben wollen wir der CFK-Technologie zum

Durchbruch verhelfen“, bestätigt TTT-Vorstand Ria Kai-

RÜCKHALTESYSTEM

Getrennter Einsatz

Bei der Lebensmittelfeinverteilung ist die Qualitätsverbesserung

und Temperatursicherung für die Lebensmittel

das erste Ziel. Vor zehn Jahren hat die Firma

temptec erfolgreich Kälterückhaltesysteme auf den

Markt gebracht. Sie erhalten nicht nur die geforderte

Temperatur bei vielen Öffnungen auf der Liefertour,

sondern entlasten auch dementsprechend die Fahrer

und die Umwelt. Das im letzten Jahr neu vorgestellte

isolierte System hat eine sehr einfache Bedienung.


Deutliche Gewichtsersparnis:

Ein Kühltrailer in CFK-Bauweise. (Foto: Ackermann)

ser. Die bereits vorliegenden Erfahrungen mit dem ersten

Kühlauflieger, der derzeit beim Discounter Aldi Süd im

Praxisbetrieb läuft, lassen ein erhebliches Marktpotenzial

vermuten. Es sei keineswegs übertrieben, von einer Revolution

im Nutzfahrzeugbau zu sprechen, so Dr. Müller.

Der Kunde werde am meisten profitieren.

Bei der CFK-Bauweise entsteht aus Carbonmatten mit

Harz in mehreren Schichten ein extrem widerstandsfähiges

und vergleichsweise leichtes Material, mit dem sich

ein komplettes Fahrzeug aus einem Stück herstellen lässt.

Das sei dann praktisch „unkaputtbar“, so Maasberg. Die

Bauweise biete sich für Fahrstelle geradezu an, da diese

harten Belastungen ausgesetzt seien. Als „Vollsortimenter“

bedient Ackermann alle großen Anwendergruppen

im Transportgewerbe.

Durch einfaches Umlegen eines speziellen Gummiseils

in einen Bügel kann man mit einem Handgriff nicht nur

die Segmente untereinander bestens abdichten, sondern

auch die isolierten Elemente gegen unbeabsichtigtes

seitliches Verschieben etwa bei einer Kurvenfahrt

sichern. Dies ermöglicht eine größtmögliche

Sicherheit, um die einzelnen Temperaturen zu gewährleisten.

Neu hinzu gekommen ist nun ein speziell gesteuerter

Zwischenwandlüfter: Die neu entwickelte

elektronische Lüfter-Steuerung misst nicht nur die

Temperatur im Frischdienstraum, sondern ebenfalls

die Temperatur im Tiefkühlraum.

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Abgasemission

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Delmenhorster


Porträt. Mahlstedt Logistics ist seit Jahrzehnten eine feste Größe

in diversen Transportsegmenten. Angefangen hat alles mit der

Container-Logistik. Heute sind die blauen Lkw aus Delmenhorst in

der Papier-Logistik ebenso unterwegs wie im Kühlverkehr. Zu einem

Schwerpunkt hat sich in den vergangenen Jahren der Bereich

Spezial- und Maschinentransporte entwickelt.

Montagmorgen, kurz nach 8 Uhr.

Im Büro von Andreas Mahlstedt

in Delmenhorst bei Bremen

geht es hektisch zu: Computer, Bildschirme,

Telefon und Handy; hinter dem

Ein Mann

dem die Logistik

mit in die

Wiege gelegt

wurde: Der

DelmenhorsterTransportunternehmer

Andreas Mahlstedt.

Schreibtisch ein großes Bild von einem

der markanten blauen Mahlstedt-Sattelzüge.

Andreas Mahlstedt ist Chef des

Delmenhorster Transportunternehmens

Mahlstedt Logistics.

Equipment für spezielle Lasten: Mahlstedt transportiert auch

Nach dem frühen Tod des Vaters im vergangenen

Jahr haben er und seine Schwester

Dörthe Mahlstedt-Wigger das 1978

gegründete Transportunternehmen übernommen.

„Das war keineswegs ein Selbstläufer“,

bemerkt Mahlstedt so ganz nebenbei.

„Anwaltstermine, Behördengänge, Bankgespräche;

so eine Geschäftsübergabe ist

mit sehr viel Bürokratie verbunden und

bindet Zeit, die im operativen Geschäft

fehlt.“ Dem widmet sich der Mann, dem

man ansieht, dass er nicht nur zupacken

kann, sondern das auch tut, an diesem

Schweres unter Plane: Auch diesen Service

kann Mahlstedt Logistics anbieten.


Hubschrauber. (Fotos: Mahlstedt Logistics, sk)

Tag bereits seit 4.30 Uhr. Nach den bürokratischen

Hürden der letzten Wochen

widmet sich der Transportprofi

wieder dem Tagesgeschäft und der

strategischen Ausrichtung des Unternehmens.

Arbeit gibt es reichlich, die

Flotte ist sehr gut ausgelastet. Aber

mit einigen Auftraggebern muss über

Dieselzuschläge verhandelt werden,

dazu läuft gegenwärtig die Implementierung

eines Telematiksystemes und

Investitions-Entscheidungen stehen

ebenfalls an. Entscheidungen, die gut

durchdacht werden müssen, schließlich

trägt der junge Unternehmer

nicht nur die Verantwortung für ein

Familienunternehmen, sondern auch

für rund 110 Mitarbeiter. Andreas

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Mahlstedt ist sich dieser Verantwortung

bewusst. Er hat das Geschäft von

der Pike auf gelernt.

Beschwerlicher Start

Einige seiner Mitarbeiter kennen ihn

bereits, seit er als kleiner Steppke sei-

nem Vater über die Schultern geschaut

hat. Der hat das Unternehmen 1978

als selbstfahrender Unternehmer gegründet.

Der Anfang war beschwerlich:

Die ersten Jahre als Subunternehmer

haben Gründer Alfred Mahlstedt

nicht richtig vorangebracht. Erst die

Entscheidung, selbst als Spediteur tätig

zu werden, brachte den geschäftlichen

Durchbruch. Er gründete die

Firma Bremer Container Transporte

BCT und war bereits wenige Jahre später

mit neun Lkw unterwegs.

Im Zuge der Wiedervereinigung knüpfte

er Kontakte zu zwei Papierwerken in

Schwedt an der Oder und stieg in den

Bereich Planentranporte ein. Eine kluge

Entscheidung: Die Mahlstedt-Flotte

wuchs um 15 weitere Fahrzeuge, eine

Niederlassung wurde eröffnet und die

Container-Logistik war nicht mehr

das einzige Standbein.

Vielseitig aufgestellt

Heute beschäftigt das mittelständische

Transportunternehmen rund 110

Mitarbeiter und ist sehr vielseitig aufgestellt.

Die blaue Flotte verfügt über

65 ziehende Einheiten und 195 Sattelauflieger.

Die Fahrzeuge decken Transportdienstleistungen

von der Container-Logistik

bis hin zu XXL-Schwertransport

ab. Entsprechend vielseitig

ist der Fuhrpark: Von der leichten Sattelzugmaschine

für den Nahverkehr

bis hin zum Actros SLT ist alles in der

Flotte integriert.

Erfolgreiches Geschäftsfeld

Die gesamte Container-Logistik wird

von der Bremer Niederlassung mit

Standort im Güterverkehrszentrum am

Neustädter Hafen aus organisiert. Der

überwiegende Teil der Transporte wird

von festen Subunternehmern durchgeführt.

Das hier eingesetzte Chassis-

Equipment deckt sämtliche Containerspezifikationen

ab.

Am Stammsitz Delmenhorst stehen

die Spezial- und Schwertransporte

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Kompetente

Mitarbeiter:

Die Mahlstedt-

Fahrer wissen,

worauf es

ankommt.

im Vordergrund. Ein Bereich, in dem

Mahlstedt Logistics erst seit rund zehn

Jahren unterwegs ist. Damals fragte ein

Spezialist für Maschinentransporte:

In diesem Segment

ist Mahlstedt eine feste Größe.

Kunde aus der Papierindustrie an, ob

Mahlstedt Logistics auch den Transport

einiger großer Maschinen realisieren

könnte. Andreas Mahlstedt fackelte nicht

lange, überzeugte seinen Vater kurzfristig

in entsprechende Tieflader zu investieren

und legte los. Auch dies war eine weitsichtige

Entscheidung. Heute gehört Mahlstedt

zu den bundesweit renommiertesten

Namen, wenn es um Schwertransporte

geht. Eine Spezialität ist der Transport großer

und schwerer Güter unter Plane. Improvisiert

wird dabei übrigens nicht. „Wir

haben für jedes Transportgut das passende

Fahrzeug in der Flotte“, betont Mahlstedt

nicht ohne Stolz.

Unumstrittenes Flaggschiff

Die Mahlstedt-Schwerlastflotte umfasst

knapp 40 „Planentieflader“ unterschiedlichster

Art. Vertreten sind Hersteller wie

Goldhofer, Nooteboom, Meusburger, Doll

oder Dinkel. Allesamt Namen, die für

Qualität bekannt sind. Problemlos darstellbar

sind mit dieser exquisiten Flotte

Stückgewichte bis zu 45 t, die so „unter

Plane“ auf der Straße befördert werden.

Zudem sind die Fahrzeuge vorne und hinten

bis zu 500 cm verbreiterbar. Auch bei

dieser Fahrzeugbreite kann die Ladung

noch komplett überplant werden. Schwere

Frachten setzen starke Zugfahrzeuge

voraus. Unumstrittenes Flaggschiff in der

Mahlstedt-Flotte ist ein vor 15 Monaten

neu beschaffter Actros SLT.

Die Schwerlast-Sattelzugmaschine verfügt

über 440 kW und ein maximales Drehmoment

von 2800 Nm. Reichlich Kraft um

auch hohe Zuggewichte problemlos auf

Touren oder den sprichwörtlichen Berg

zu bekommen.

Anspruchsvolle Kunden

Dank des neuen Powershift-Getriebes

lässt sich der SLT zudem komfortabel fahren.

Das Auto hat sich bereits auf zahlreichen

Einsätzen bewährt und bildet inzwischen

das Rückgrad im Geschäftsbereich

Schwer- und Spezialtransporte. Um hier

möglichst flexibel auf die Wünsche der

sehr anspruchsvollen Kunden eingehen

zu können, verfügt Mahlstedt Logistics

über Dauergenehmigungen für Deutschland

und die ost- und westeuropäischen

Nachbarländer.

Qualifizierte Mitarbeiter

Wie auch im Bereich Schwer- und Spezialtransporte

kommt es auch in diesem

Transportbereich auf qualifizierte Mitarbeiter

an. Diese müssen nicht nur lenken

können, sondern auch im Umgang

mit der jeweiligen Ladung und deren

Sicherung vertraut sein. Um hier immer


auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind

jährliche Schulungen angesagt und das

nicht erst seit Einführung des Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetzes.

Auch in

Sachen Weiterbildung setzt das Unternehmen

auf Qualität. In diesem Jahr sind

bereits für alle Fahrer Eco-Trainings bei

Mercedes-Benz Profi-Training gebucht.

Effiziente Prozesse

Angesichts der steigenden Kraftstoffkosten

arbeitet Andreas Mahlstedt aber nicht

nur daran, dass die Fahrer mit ruhigem

Gasfuß arbeiten. Zurzeit bestehen einige

Baustellen im Unternehmen, die die

gesamten Prozesse effizienter gestalten

sollen. So wird gegenwärtig ein Telematiksystem

von Transics implementiert.

„Die bisherigen Telematikerfahrungen,

die wir gesammelt haben, waren wenig

überzeugend“, verrät Mahlstedt. Ursache

dafür ist das sehr vielseitige Dienstleistungsangebot.

Reibungslose Kommunikation

Es wird also ein System benötigt, das flexibel

auf unsere sehr unterschiedlichen

Anforderungen eingehen kann. Erschwerend

kam hinzu, dass das System auch

mit der Speditionssoftware kommunizieren

muss. Hier nutzt das Unternehmen

die Software CargoSupport. Mahlstedt

schätzt hier neben der umfangreichen

Funktionalität vor allem das Engagement

des Softwarehauses, gemeinsam mit dem

Telematikanbieter Transics eine Schnittstelle

zu entwickeln, die eine reibungslose

Kommunikation ermöglicht. Dafür waren

eine Menge realer Probleme virtuell

zu lösen. Das ist inzwischen passiert und

nicht nur Andreas Mahlstedt ist mit der

Lösung zufrieden.

Wir haben den LaSi-Dreh raus!

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Ganz wichtig war dem Transportunternehmer

neben einer technischen Überwachung

der Fahrzeuge die Einbeziehung

der Disposition sowie die Möglichkeit,

den Kunden Mehrwertdienstleistung wie

Tracking und Tracing anbieten zu können.

Die gemeinsam entwickelte Kombination

zwischen Speditionssoftware und

Telematiksystem hat sich als sehr leistungsfähig

erwiesen und ist auch in zahlreichen

anderen Transportunternehmen

im Einsatz.

Eine große Familie

Andreas Mahlstedt und seine Schwester

setzen aber nicht nur auf moderne Technik

um den unternehmerischen Erfolg

auch für die Zukunft zu gewährleisten.

Ein Erbe ihres Vaters ist auch der familiäre

Stil, mit der sie das Unternehmen

weiterführen. Beide haben jederzeit ein

offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer

Mitarbeiter, sprechen aber auch Probleme

offen an. Die Mitarbeiter wissen das zum

Teil seit Jahrzehnten zu schätzen, wie die

sehr geringe Fluktuation zeigt. Wenn jemand

das Unternehmen verlässt, dann

meistens aus Altersgründen.

Gesundes Wachstum

Als problematisch hat sich in den letzten

Jahren allerdings die Suche nach qualifiziertem

Nachwuchs erwiesen. Um hier

auf der sicheren Seite zu sein, wird Mahlstedt

ab diesem Jahr den Berufskraftfahrernachwuchs

selbst ausbilden. Der Nachwuchs

wird auch gebraucht, um weiter

wachsen zu können.

Gesundes Wachstum ist ebenfalls ein erklärtes

Unternehmensziel. Allein in diesem

Jahr will das Unternehmen die Flotte

um zehn zusätzliche Sattelzugmaschinen

und 15 weitere Auflieger aufstocken. Die

Weichen für die Zukunft sind damit bei

Mahlstedt Logistics gestellt.

UNSER PRODUKTPROGRAMM:

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Umwelt & Verkehr

MEHR SICHERHEIT FÜR ELEKTRO-LKW

Eco Carrier wird sicherer

Für mehr Sicherheit beim elektrisch angetriebenen,

15 kW/20 PS leistenden Leicht-Lkw Eco Carrier von Eco

Craft soll ab Ende des Jahres das Insassenschutzsystem

vom Automobilzulieferer Continental sorgen. Es besteht

aus einem speziell konstruierten Beifahrerairbag und

einem Drei-Punkte-Gurt, der Personen auf dem dritten

inneren Beifahrerplatz schützen und somit eine Sicherheitslücke

schließen soll. „Durch unsere Entwicklung

erfüllt der Elektro-Lkw beim Frontaufprall vergleichbare

Sicherheitsstandards wie ein Pkw“, ist Dr. Gunnar Jürgens,

Geschäftsführer bei Continental Safety Engineering,

überzeugt.

WINDSCHNITTIGER AUFBAU

Kräftig gespart

Kraftstoffsparen und ein geringer Luftwiderstand

gehen bekanntlich Hand in

Hand. Je weniger sich ein Auto gegen den

Wind stemmen muss, desto geringer ist

der Kraftaufwand. Da gerade für Gewerbetreibende

jeder Cent und somit jeder Kraftstofftropfen

zählt, hat Mercedes-Benz gemeinsam

mit dem Aufbauhersteller Spier

und hymer idc die Aerobox entwickelt: Mit

dem Kofferaufbau für den Sprinter sollen

Verbrauchseinsparungen im zweistelligen

Prozentbereich erreicht werden können.

82 NFM 4/2011

(Foto: Continental)

Laden statt Tanken:

Gegenwärtig wird

an praxistauglichen

Lademöglichkeiten

für Elektrofahrzeuge

getüftelt. (Foto: RWE)

Im Vergleich mit einem Standard-Aufbau

können laut Mercedes-Benz 1,81 bis

3,09 l Diesel je 100 km gespart werden.

Durch die Einsparungen beim Sprit rechnet

sich der Aufpreis von 3000 Euro bei einem

Dieselpreis von 1,35 Euro/l schon nach

72.000 bis 123.000 km.

Messungen im Windkanal haben für das

Fahrzeug mit dem Trockenfrachtkoffer

einen cW-Wert von 0,30 ergeben. Damit

liegt der Sprinter mit der Aerobox auf dem

Niveau eines Pkw. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher

Kofferaufbau mit eckigen Kanten

hat einen cW-Wert von 0,58. Neben

der windschnittigen Form hat die mit dem

Mal eben an den Stecker

Verlangen nach spezieller Infrastruktur

Um die in Zukunft wachsende Masse an Elektroautos

„betanken“ zu können, sind öffentliche Ladestationen

unumgänglich. Sie sind zentrale Anlaufstellen, wenn der

Motor nach neuer Energie, also Strom, verlangt. Doch das

Laden ist ein höchst komplexer Vorgang und nicht nur

das bloße Einstecken der Stecker in eine Steckdose.

Laden an der Station. Wie die Stromtankstellen aussehen

werden, ist noch nicht klar. Neben der klassischen

„Tanke“, an der zusätzlich ein paar Ladestationen für die

Elektroautos aufgestellt werden, wird es wohl vor allem

einzelne, von Energieversorgern aufgestellte Säulen geben,

die an zentralen Plätzen und in Parkhäusern platziert

werden. Für den Besitzer bedeutet dies, dass man sein

Aufbauhersteller Spier gemeinsam entwickelte

Aerobox den Vorteil einer niedrigeren

Ladekante, da kein Hilfsrahmen

verbaut und die Box direkt auf dem Fahrgestell

befestigt wird. Dadurch steigt

auch die Nutzlast um rund 70 kg auf

bis zu 1,13 t. Bei einem Sprinter mit

langem Radstand verfügt der aerodynamische

Aufbau über ein Ladevolumen von

bis zu 19,46 m3 . Allerdings müssen die

in den Laderaum ragenden Radkästen in

Kauf genommen werden. Der Sprinter

mit Aerobox kann im Rahmen von „Van-

Solution“ direkt bei allen Mercedes-Benz-

Händlern bestellt werden.


Auto parkt und anschließt, ohne zwangsläufig einen klassischen

Tankstellen-Shop oder einen anderen Ort zum

Zeitvertreib in der Nähe zu haben.

Besondere Anforderungen. Durch diese speziellen Bege-

benheiten erwachsen besondere Anforderungen. Das E-

Mobil muss an der Tankstelle von der Steckdose identifiziert

werden. Denn die Kosten werden nicht mehr bar vor

Ort bezahlt, da es in der Regel keinen Kassierer mehr gibt.

Stattdessen wird eine Rechnung gestellt, deren Betrag

dann bargeldlos vom Konto oder via Kreditkarte abgebucht

wird. Hierfür müssen die Betreiber von Ladestationen

wissen, wessen Elektroauto gerade geladen wird. Dies

geschieht vollautomatisch über die Fahrzeugelektrik und

gegebenenfalls über eine Identifizierungs- oder Guthabenkarte,

die der Besitzer direkt vom Energieversorger

bekommt. Erst nach Prüfung der Kundendaten startet der

Stromladevorgang.

Vernetzte Ladesäulen. Der Kunde muss hierbei die korrekte

Strommenge und den Preis prüfen können. Mit

einer entsprechenden Applikation ist es machbar, den

Tankvorgang auf dem Bordcomputer des Autos zu überwachen

und die Quittung im Display des Navigationsgeräts

anzuzeigen. Damit dies alles funktioniert, müssen

sich die vom Energieversorger bereitgestellten Ladesäulen

mit Fahrzeug oder Fahrerdaten vernetzen. Wichtig ist es,

dass die Anbieter sich gegenseitig unterstützen und auch

Kunden, die eigentlich mit einem anderen Energieversorger

einen Stromvertrag abgeschlossen haben, beliefern.

Mit Lizenz zum Kraftstoffsparen: Die aerobox auf

dem Sprinterdach sorgt für Einsparungen von bis zu

3 l/100 km. (Foto: Daimler)

NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26

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Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0

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NUFAM 2011

ALLES RUND UMS NUTZFAHRZEUG

Hydraulik live

„Alles rund um Nutzfahrzeug und Werkstatt“ – so lautet

das winkler-Motto auf der NUFAM 2011. Auf dem Messestand

A 15 in Halle 1 stellt das Unternehmen sein

Know-how zur Schau – Beratung mit inbegriffen. Eines

der Highlights: Die neue Werkzeug-Serie der Marke winkler,

die sich vom innovativen Vier-in-Eins-Doppelring-Ratschen-Schlüssel

über Zangen und Hämmer bis hin zum

komplett bestückten Werkstattwagen erstreckt. Live an

der Sattelzugmaschine stellen die Hydraulik-Spezialisten

eine individuell konfigurierte

Hydraulikanlage vor und beraten

mit langjähriger Erfahrung.

An der Schlauchpresse

können Besucher selbst Hand

anlegen und sich am Einbinden

eines Hydraulikschlauchs

versuchen.

NUTZFAHRZEUGE

Volles Programm

Ob leichte DAF LF, mittelschwere DAF CF oder

der DAF XF105 als Vertreter der schweren

Klasse – mit sämtlichen Baureihen in den

unterschiedlichsten Konfigurationen ist DAF

auf der diesjährigen NUFAM in Karlsruhe

vertreten. Im Schulterschluss zeigen DAF

Trucks Deutschland und zwei regionale Händler

der niederländischen Marke vom 14. bis

17. April 2011 in der badischen Metropole

insgesamt neun Trucks und sämtliche Dienstleistungen

rund um das Lkw-Geschäft.

84 NFM 4/2011

Neue Werkzeug-Serie: Diese

wird winkler auf der NUFAM

vorstellen. (Foto: winkler)

„Die NUFAM in Karlsruhe ist in 2011 eine

der bedeutendsten Nutzfahrzeug-Messen

und hat für DAF Trucks einen hohen Stellenwert.

Hier können wir den Besuchern zeigen,

dass wir in allen Fahrzeugklassen hervorragende

Produkte haben und besonders

im Fahrgestell-Segment Lkw für die unterschiedlichsten

Aufbauten und für jeden erdenklichen

Einsatz liefern können“, erklärte

Jan van Keulen, Geschäftsführer der DAF

Trucks Deutschland GmbH im Vorfeld der

süddeutschen Nutzfahrzeug-Messe.

Angefangen beim Hybrid-Lkw über Kipper

und Kühlkofferfahrzeuge bis hin zum Müll-

Rund um den Lkw

Branchentreff

in Karlsruhe:

Die NUFAM

öffnet vom 14.

bis 17. April

ihre Pforten.

(Foto: fh)

NUFAM: Über 250 Aussteller präsentieren sich

In zwei Wochen startet die NUFAM zum zweiten Mal mit

Vollgas durch: Über 250 Aussteller aus zehn Ländern werden

vom 14. bis 17. April 2011 die neuen Nutzfahrzeugmodelle,

Aufbauten, Auflieger und Anhänger, Zubehör sowie

Dienstleistungen in der Messe Karlsruhe präsentieren.

sammelwagen können sich die Messebesucher

von der Vielfalt und den Einsatzmöglichkeiten

der DAF-Lkw überzeugen.

Zusätzlich finden sie ein BDF-Fahrgestell

und Sattelzugmaschinen in Sonderausführung

beziehungsweise in Leichtbau-Version

auf dem über 1000 m2 großen DAF-Messestand

A01. Mit zwei DAF XF105, fünf DAF

CF sowie zwei DAF LF präsentiert DAF in

Halle 1 der Karlsruher Messe einen Querschnitt

seiner umfangreichen Fahrzeugpalette,

deren Spektrum im gewerblichen

Transportbereich von 7,50 bis 40 t Gesamtgewicht

und mehr reicht.


Zahlreiche Aussteller. „Wir haben hart und konsequent

daran gearbeitet, um unsere Ziele zu erreichen: 250 Aussteller

in drei Hallen und auf dem Freigelände sowie ein

repräsentatives Spektrum an Aufbautenherstellern. Das ist

uns mehr als gelungen und wir freuen uns sehr darüber“,

erklärt Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruher

Messe- und Kongress-GmbH gegenüber NFM. „Für die vier

Messetage erwarten wir insgesamt über 15.000 Besucher

aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern.“

Offiziell wird die NUFAM am Donnerstag, 14. April 2011,

um 11 Uhr eröffnet. Als Gastredner werden Tanja Gönner,

Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr

Baden-Württemberg, sowie Schirmherrin der NUFAM

2011, und Andreas Marquardt, Präsident des Bundesamtes

für Güterverkehr (BAG), sprechen.

Informatives Rahmenprogramm. Umfassendes Informationsangebot

durch Produktpräsentationen und Fachvorträge

auf dem Messeforum informieren u. a. zur Ladungssicherung,

Berufskraftfahrerweiterbildung und zu der

Fördermittelbeantragung aus dem Mautharmonisierungspaket

De-minimis. Einen speziellen Telematiktag veranstaltet

die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH am

Freitag, 15. April 2011, in Kooperation mit der Deutschen

Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e. V. (DVWG).

Auch Action, Spaß und Spannung kommen auf der

NUFAM nicht zu kurz: Die Teams von Jochen Hahn und

Gerd Körber bringen ihren Race-Truck mit. Die beiden

Truck-Rennfahrer werden sich auf dem Freigelände der

Messe Karlsruhe ein Donuts Rennen liefern.

(Foto: DAF)

NIE MEHR OHNE GURT!

Den Crashtest können Sie sich anschauen unter:

… weil immer jemand auf dich wartet.

Effizienz

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Wir erwarten

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NUFAM

14. bis 17. April

in Karlsruhe.

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Wer heute auf den leichtesten Sattelanhänger in der schweren Klasse

setzt, profitiert direkt: Mehr Ladung, weniger Fahrten, weniger Treibstoffverbrauch

und zertifizierte Ladungssicherung. Das senkt die Kosten, erhöht

die Marge und schont die Umwelt.

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NUFAM 2011

MOTOREN

Perfekt

instandgesetzt

Auch moderne Motoren verschleißen

und auch ein kapitaler Motorschaden

kann ebenfalls jederzeit auftreten.

Passiert eines von beiden, ist guter

Rat teuer. Soll man ein neues Triebwerk

kaufen oder das Aggregat zeitwertgerecht

instand setzen lassen?

Bei der Beantwortung solcher Fragen

hilft auf der bevorstehenden NUFAM

die Motoren Feuer AG aus Overath.

Die Nutzfahrzeugmotoren-Instandsetzer

sind als Aussteller in Karlsruhe

vertreten und informieren rund um

das Thema Instandsetzung.

Die Motoren AG Feuer verfügt über

langjährigen Erfahrungen in der

Instandsetzung und hat sich in der

Branche einen exzellenten Ruf erarbeitet.

Absolut zu recht. Die instand

gesetzten Motoren werden komplett

auf dem eigenen Leistungsprüftand

durchgetestet. Das wird protokolliert

und anschließend zertifiziert.

LADUNGSSICHERUNG

Sicherheit dokumentieren

Für jede Menge Brisanz sorgt nach wie vor das Thema Ladungssicherung.

Grund dafür dürfte neben der Komplexität der Materie

auch der wachsende Kontrolldruck auf den Straßen sein. Wie

welche Ladung richtig gesichert ist, darüber informiert auf der

NUFAM der Ladungssicherungsspezialist Wistra.

Das Unternehmen hat jetzt eine Aufkleberaktion gestartet, mit

deren Hilfe Fuhrparkbetreiber, Logistik-Dienstleister, Transportunternehmer

und Fahrer ihr Sicherheitsbewusstsein demonstrieren

können. Für diesen Zweck stellt das Unternehmen kos-

86 NFM 4/2011

Das Tehag-Team wird auch auf der NUFAM vertreten sein. (Foto: Tehag)

Abgasreinigende Lösungen

Tehag präsentiert sich auf der NUFAM 2011

Erstmals wird in diesem Jahr auch die

Firma Tehag Deutschland GmbH an

der NUFAM in Karlsruhe teilnehmen.

Als Hersteller von innovativen und

zertifizierten Abgasnachreinigungssystemen

für Dieselmotoren wird der

Schwerpunkt der Tehag-Präsentation

in der Vorstellung des umfangreichen

tenlos die in leuchtendem Gelb und frischem Blau gehaltenen

Aufkleber im A4-Format zur Verfügung.

Mit der Aussage „alles fest verzurrt“ schaffen sie bei den übrigen

Verkehrsteilnehmern Vertrauen in den vorausfahrenden

Lkw. In Selmsdorf bei Lübeck produziert und handelt die Wistra

GmbH die gesamte Palette an Systemen zur Ladungssicherung.

Dazu zählen Zurrgurte in den unterschiedlichsten Varianten und

Ausführungen bis zu einer Lashing Capacity von 10.000 daN,

die bewährten Ladungssicherungsnetze „Safeguard“, Zurrschienen,

Sperr- und Klemmbalken sowie Lade- und Gelenkladebalken.

Die Wistra GmbH Transport-Sicherheits-Systeme ist auf

den Stand FG 05 auf dem Freigelände zu finden.


Lieferprogramms für die Nachrüstung

von Nutzfahrzeugen mit Dieselpartikelfiltern

liegen. „Mit unserem CWF-

Rußpartikelfiltersystem, das mit mehreren

ABEs für die Nachrüstung von

Onroad-Fahrzeugen zugelassen ist, bieten

wir Interessenten eine optimale

Lösung für nahezu jeden Fahrzeugtyp

ab Euro 1 und 7,49 t“, so Geschäftsführer

Florian Franken.

Partikelfrei fahren. Mit der Nachrüstung

eines CWF-Rußpartikelfilters erhalten

alle Fahrzeuge eine grüne Umweltplakette,

gleich welcher ursprünglichen

Abgasnorm. Darüber hinaus sparen

mautpflichtige Fahrzeuge bis zu

8,4 Cent/km, wenn sie zukünftig partikelfrei

fahren.

Nachrüst-Konzepte. Neben der Partikelfilternachrüst-Lösung

für Lkw und

Busse werden die Abgasnachbehandlungsspezialisten

von Tehag auch Konzepte

für die Nachrüstung von so genannten

SCR-Systemen präsentieren,

mit denen auch gasförmige Stickoxidschadstoffe

aus dem Dieselabgas entfernt

werden können. Mit den seit

Anfang 2010 geltenden Immissions-

Grenzwerten für NOx, wird auch diese

Technik für die Nachrüstung vor allem

bei Bussen immer interessanter.

LANGENDORF ERSTMALS AUF DER NUFAM

Leichte Kippauflieger

Wenn im April die NUFAM ihre Tore öffnet, wird erstmals auch die Firma

Langendorf in Karlsruhe vertreten sein. Zu sehen sein wird ein Kippsattelauflieger

mit Aluminiummulde. Ein Fahrzeug, das unter den Langendorf-Sattelkippern

bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge für viel Aufmerksamkeit gesorgt

hat. Der Kompakt-Sattel SKA-20, ein Zwei-Achs-Sattelkipper mit Alu-Kastenmulde

zeigt vor allem bei der Nutzlast, welche Talente in ihm schlummern.

Bei nur etwa 4600 kg Leergewicht bringt es dieses Fahrzeug auf eine

Nutzlast von 26.300 kg. Sein dreiachsiges Pedant SKA-24 lässt sich stolze

29.500 kg Nutzlast in seine gut 24 m3 fassende Alu-Kastenmulde schütten.

Weniger Gewicht. Mehr Zuladung!

(Foto: Langendorf)

Fahrzeugeinrichtungen

aus 100 % Aluminium

NUFAM

14. - 17. April 2011

Halle 1, Stand B 20

bfp - Fuhrparkforum

25. - 26. Mai 2011

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®


TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT


Nutzfahrzeuge. Auf den ersten Blick ist die

G-Serie von Scania kaum von der R-Serie

zu unterscheiden. Der Unterschied: Das

Fahrerhaus ist niedriger angebracht.

Das erleichtert den Einstieg, schränkt aber

den Innenraum ein, weil der Motortunnel

entsprechend höher ist.

Die wirtschaftliche

MITTE

Wir waren mit einem G 420

mit Highline-Fahrerhaus auf

Tour. Damit empfiehlt sich

das Fahrzeug für den Einsatz im schweren

Verteiler- oder Regionalverkehr. Aber

natürlich ist die G-Serie auch fernverkehrstauglich,

zumal immer mehr Fern-


Wirtschaftlicher Fern- und Regionalverkehr: Mit der G-Serie bietet Scania ein Höchstmaß an Effizienz.

verkehr im Schichtdienst oder in Form

von ausgeklügelten Begegnungsverkehren

durchgeführt wird.

Kompromisslose Effizienz

Kompromisslos auf Effizienz ausgelegt ist

auch der Antriebsstrang. Verbaut werden

hier ausschließlich die wirtschaftlichen

Reihen-Sechs-Zylinder, was der G-Serie

Motorisierungen bis maximal 480 PS ermöglicht.

Unser Testfahrzeug war mit der

420-PS-Variante ausgestattet, die nach

wie vor die am häufigsten verkaufte Motorisierung

bei Scania ist. Der Motor pro-

duziert ein maximales Drehmoment von

2100 Nm, das in einem Drehzahlbereich

von 1100 bis 1400 U/min anliegt. Es wird

über das automatisierte Opticruise-Getriebe

und die Hinterachse an die Antriebsräder

der Zugmaschine geleitet.

Eine Besonderheit im Antriebsstrang unseres

Testfahrzeuges ist die extrem lang

übersetzte Hinterachse von 1 zu 2,59. Sie

sorgt für Marschfahrten mit niedrigen

Drehzahlen. Wenn das Opticruise-Getriebe

in den zwölften Gang geschaltet hat

und der Tempomat auf 82 km/h steht,

beträgt die Drehzahl gerade mal 1120

Überarbeitetes Interieur: Auch

im Inneren des Fahrerhauses

haben die Entwickler und Designer

behutsam Hand angelegt.

(Fotos: Scania, sk)

U/min. Auf ebener Strecke kommt der

G 420 mit ausgeladenem Auflieger damit

auf einen Momentankraftstoffverbrauch

von rund 16 l. Ein klares Indiz für die

hohe Wirtschaftlichkeit der schwedischen

Sattelzugmaschine.

Überzeugende Schaltstrategie

Die Schaltstrategie des neuen Opticruise-

Getriebes hat auch im G 420 überzeugt.

Sie wurde von Grund auf neu entwickelt

und gewährleistet weitreichende Funktionalitäten,

mehr Komfort und entspannteres

Fahren. Gleichzeitig bietet das Sys-


tem zusätzliche Möglichkeiten für zukünftige

Optimierungen. Der Automatik-

Modus ist jetzt so programmiert, dass

an Steigungen frühzeitig zurückgeschaltet

wird, um die Geschwindigkeit ohne

Mehrverbrauch zu halten. Der Power-Modus

ist an maximale Motorleistung angepasst

und wird mit rückfedernder Position

geschaltet und ausgeschaltet. Wer maximale

Leistung benötigt, kann diese auch

per Kickdown-Funktion erhalten. Ein Herunterschalten

wird immer dann vermieden,

wenn die Geschwindigkeit auf Gefällestrecken

durch den Retarder gehalten

werden kann.

Wie wirtschaftlich man mit dem Auto

unterwegs ist, kann der Fahrer dank

Scania-Eco-Modul kontinuierlich selbst

überprüfen. Das auch in der G-Serie verfügbare

Echtzeit-Support-System gibt dem

Profi am Lenkrad Tipps und Rückmeldungen

zur Optimierung seiner Fahrweise.

Ziel des Systems ist es, die beim Fahrertraining

erworbenen Kenntnisse auf hohem

Niveau zu stabilisieren. Dabei stehen

zentrale Themen der Fahrerschulung

im Mittelpunkt, vor allem Sicherheit und

Wirtschaftlichkeit.

Kontinuierliche Analyse

Das Scania-Fahrer-Eco-Modul analysiert

kontinuierlich Daten von verschiedenen

Sensoren im Fahrzeug und wertet damit

den Fahrstil des Fahrers aus. Das Modul

beurteilt die Fahrweise anhand verschiedener

Parameter, die auch beim Scania-

Fahrtraining im Mittelpunkt stehen. Es

liefert dem Fahrer wertvolle Tipps und

Vorschläge und verschafft sich einen

Gesamtüberblick über die individuelle

Fahrweise. Das Scania-Fahrer-Eco-Modul

ermutigt den Fahrer, seine Fahrweise

ständig im Auge zu behalten, indem es

ihn beispielsweise auf Fehler und mögliche

Verbesserungen hinweist. Das Eco-

Modul hilft dem Fahrer auch, sein Fahrzeug

und alle Bedienelemente so sicher

und effizient wie möglich zu nutzen,

ohne, dass er dadurch abgelenkt oder

irritiert wird. Die Arbeitsweise des Eco-

Moduls basiert auf Datenanalysen von

zahlreichen Lkw-Flotten mit Scania-Fahrzeugen

in ganz Europa.

Viel Raum für Fahrer

Neben seinem effizienten Antriebsstrang

punktet der „mittlere“ Scania mit den

hoch geschätzten Scania-Attributen. Das

sind vor allem Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit,

Wertstabilität und ein sehr hohes

Komfortniveau. Der Fahrer sitzt auch

in der G-Serie im Mittelpunkt des Geschehens.

Alle Bedienelemente sind scaniatypisch

ergonomisch günstig um ihn

herum gruppiert.

Dank des niedriger aufgesetzten Fahrerhauses

gestalten sich das Ein- und

Aussteigen unproblematisch. Breite und

treppenförmig angeordnete Stufen sowie

perfekt platzierte Griffe machen das Einund

Aussteigen sicher. Verteilerverkehr

bedeutet neben einem häufigen Ein- und

Aussteigen auch ein häufiges Be- und

Entladen.

FAZIT: Arbeiten und Leben auf hohem Niveau; das

hat Scania auch mit der G-Serie realisiert. Auch wenn

die mit einem höheren Motortunnel leben müssen, bietet

das Fahrerhaus viel Raum, Ergonomie und Komfort.

Zählbaren Mehrwert für Flottenbetreiber bietet der

kompromisslos effiziente Antriebsstrang.

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Telematik

NAVIGATION

Geführt Strom tanken

NAVTEQ hat neue Inhalte rund um

Tankstellen für Elektrofahrzeuge (EF)

vorgestellt und erweitert damit sein

„grünes“ Karten-Portfolio. Fahrer von

Elektrofahrzeugen brauchen sich so

weniger Gedanken über die nächste

Auflademöglichkeit machen. Über die

Inhalte des „grünen“ Portfolios können

EF-Anwendungen hierfür Entfernungen

ermitteln. Darüber hinaus erweitert

NAVTEQ sein Portfolio an Treibstoff-

Typen: Inzwischen sind mehr als

5000 verifizierte EF-Tankstellen in

ganz Europa erfasst und täglich kommen

mehr hinzu. Die erweiterten

Funktionen sind ab sofort mit dem

neuesten Release vorhanden.

TRIMBLE AUF DER NUFAM

Neues Planungstool

Trimble Transport & Logistics stellt erstmals auf der NUFAM

in Karlsruhe aus. Vom 14. bis 17. April präsentiert das

Unternehmen am Stand A11 in der dm-Arena seinen Bordcomputer

CarCube sowie das neue Planungstool FleetCockpit.

Mit diesem Instrument stehen den Disponenten Informationen

wie Fahrt- und Ruhezeiten, Positionen der Lkw und

Fahrerberichte übersichtlich zur Verfügung. Die Daten wer-

92 NFM 4/2011

Direkte Zeitvorteile

Neue Version macht Teleroute-Kunden noch effizienter

Teleroute hat die überarbeitete Version

von Teleroute PRO erfolgreich am

Markt eingeführt. Seit 1985 hat das

Unternehmen die Online-Frachtenund

Fahrzeugbörse kontinuierlich wei-

Die neue Version

von Teleroute PRO

wurde weiter optimiert.

(Foto: Teleroute)

terentwickelt. Auf Basis sehr guter

Kenntnisse der Kundenbedürfnisse

hat Teleroute jetzt ein weiterentwickeltes,

schnelleres und besseres sowie

einfacher bedienbares System auf den

den dazu vom CarCube in Echtzeit übertragen. Im Rahmenprogramm

der Messe referiert Carsten Holtrup, Geschäftsführer

Trimble Transport & Logistics Deutschland, über Zukunftspotenziale

von Telematiksystemen.

Im Mittelpunkt der Präsentation werden Erweiterungen für

den CarCube stehen. Erstmals auf der NUFAM wird beispielsweise

das Planungstool FleetCockpit präsentiert. Die

webbasierte Anwendung bietet eine übersichtliche Darstellung

aller notwendigen Informationen für die Einsatzplanung

von Transporten. Mit einem weiteren neuen Feature ermöglicht

der Bordcomputer eine verbesserte Routenführung für

Lkw: Die Trucknavigation berechnet eine Route ohne Strecken,

die wegen des zulässigen Gesamtgewichts, der Achslast,

der Durchfahrtshöhe oder der Fahrzeugbreite für den

betreffenden Lkw nicht infrage kommen.

Trimble Transport & Logistics wird auf der NUFAM

seinen CarCube präsentieren. (Foto: Trimble Transport & Logistics)


Markt gebracht. Ziel ist, die Effizienz

der Nutzer weiter zu erhöhen.

Viele Servicefunktionen. Teleroute

PRO ist eine leistungsstarke webbasierte

Frachten- und Fahrzeugbörse, die

speziell für Transportunternehmer und

Speditionen entwickelt wurde, egal, ob

diese eine große Anzahl Ladungsangebote

oder Fahrzeugladeraum anbieten.

Sie bietet eine große Menge an Frachtangeboten

und Laderaum.

Die innovative Gestaltung und Servicefunktionen

helfen dem Anwender,

das eigene Geschäft voranzubringen

und die Kunden und Partner effizient

und schnell zu bedienen. Die überarbeitete

Version liefert schnellere Ergebnisse,

bietet bessere Suchfunktionen

und ist leicht zu bedienen.

All diese Verbesserungen bringen den

Kunden direkte Zeitvorteile und mehr

Wirtschaftlichkeit. Denn je schneller

die Suchergebnisse erscheinen, desto

besser ist es für alle Beteiligten – das

gilt gleichermaßen für die Anbieter

von Fracht und Laderaum. Im Transportgeschäft

ist der Zeitfaktor ein entscheidendes

Kriterium. Teleroute verspricht

seinen Kunden ein besonders

schnelles Handeln als einen der größten

Vorteile der Frachtenbörse.

Nähe zum Markt. Teleroute arbeitet

ständig an der Verbesserung seiner

Angebote, um die Kundenerwartungen

noch besser zu erfüllen. Durch die

enge Nähe zum Markt ist Teleroute in

der Lage, das tägliche Geschäft der

Frachtensuche durch eine bessere,

schnellere und einfachere Version von

Teleroute PRO weiter zu vereinfachen.

Nach der Auswertung einer Kundenzufriedenheitsstudie

konnte im vergangenen

Jahr zunächst eine kleine

Gruppe ausgewählter Kunden eine

Betaversion testen. Das Feedback dieser

Runde wurde ausgewertet und die

Verbesserungsvorschläge in das Produkt

übernommen.

DREYER+TIMM PRÄSENTIERT EIGENE TELEMATIKPALETTE

Portal als Kontroll-Cockpit

Die bislang primär als Systempartnerin namhafter Telematikdienstleister

tätig gewesene Dreyer+Timm GmbH stellt bei ihrem Messedebüt auf der

transport logistic 2011 drei eigene Produktbereiche vor. Laut Geschäftsführer

Hans-Hermann Ruschmeyer handelt es sich um praxiserprobte Ortungs-,

Sicherheits- und Informationssysteme für Trailer. Präsentiert werden außerdem

eine neue, mehr als Ortung ermöglichende Telematikbox zur autarken

Langzeitüberwachung von Wechselaufbauten/Containern und das Internetportal

MyTrailer-scomview als Kontroll-Cockpit.

Die MyTrailer-Telematiklösung basiert auf einer Modularstrategie: von der

täglichen Trailerortung, der Übertragung von Kühltemperaturen und technischen

Daten aus dem elektronisch geregelten Bremssystem (EBS) bis hin

zum wirkungsvollen Diebstahlschutz. Zur Vermeidung von Ladungsdiebstählen

präsentiert der norddeutsche Telematikspezialist seine scombox als

Steuerungseinheit zur Fernver- und -entriegelung von Trailertüren. Manipulationssichere

Türsensoren mit RFID-Betätigungselementen und Leitungsüberwachung

verwandeln Sattelauflieger quasi in Tresore.


Telematik

AUSZEICHNUNG

Preis für dbh

Das Produkt Advantage Enterprise

Rates Manager (AERM) der dhb hat

auf der CeBIT den Innovationspreis-IT

2011 in der Landeskategorie Bremen

erhalten. Die Initiative Mittelstand

zeichnet jährlich innovative Ideen im

Bereich IT für den Mittelstand aus der

Technologie-, Informations- und Telekommunikationsbranche

aus. AERM

ist ein Raten-Management-Tool für den

Einkaufs- und Verkaufsprozess in Spedition

und Logistik. Die Lösung soll

eine schnelle Kostenermittlung von

Carriern und anderen Logistik-Dienstleistern

bieten.

NAVIGATION

Navkon-News-Ticker

Auf der CeBIT hat Navkon seine neuesten

Entwicklungen in den Bereichen

Telematik und Navigation vorgestellt.

Mit der Ortungseinheit und dem Remote-Auslese-Modul

von Navkon können

beispielsweise die Daten des digitalen

Tachografen aus der Ferne vom Büro

ausgelesen werden. Verfügbar ist das

Modul laut Unternehmensangaben für

alle Fahrzeuge mit den digitalen Tachografen

der neuen Generation. Connected

PND 7 bietet eine Vielzahl an Funktionen,

wie Live-Ortung, das Senden und

Empfangen von Mitteilungen sowie den

Empfang von Fahraufträgen. Das Ein-

Kamera-System Mobileye ® C2-270

sorgt für mehr Sicherheit im Fahrzeug.

Erhält der Fahrer einen Warnhinweis

des Fahrerassistenzsystems, wird

dieser laut Unternehmensangaben

im Portal von Navkon angezeigt.

94 NFM 4/2011

LIS AG integriert Telematik

WinSped-Software für optimierte Logistik-Ketten

Nutzen Unternehmen Produkte unterschiedlicher

Hersteller, kann die Integration

von Telematiksystemen in die

Dispositionssoftware zum Problem

werden. Abhilfe schafft die LIS AG mit

der Transport-Management-Software

WinSped und der LISTrac-Schnittstelle.

Unterstützt von 28 Telematik-Partnern,

integriert WinSped Software- sowie

SQL-Datenbankkonzepte.

Merkmale des Systems. Das System

macht Informationen des Fahrzeuges

MOTONETIC COMMUNICATOR BEI IVEKA

Erweiterte Transparenz

Der Fahrer erhält die

Aufträge aus dem WinSped.

(Foto: LIS/Fotolia_erikdegraaf)

in Disposition und Einsatzplanung verfügbar

und übermittelt einzelnen Fahrzeugführern

Details zum Tourenplan.

Per drag and drop können in WinSped

Einsatzpläne verändert und so aktualisiert

werden. Zudem berücksichtigt

das System nach Unternehmensangaben

automatisch Lenk- und Ruhezeiten

des digitalen Tachografen und rechnet

Fahrerzeiten für Folgetouren hoch.

Weitere Merkmale sind Newsticker und

Nachrichtenserver sowie die freie Wahl

Mehr Transparenz und Sicherheit innerhalb der Datenübertragung – diese

Eigenschaften bringt das Telematik-Erweiterungsmodul MOTONETIC communicator

für die Disponenten mit. Gleichzeitig sollen sich die Fahrer

uneingeschränkt auf den Verkehr konzentrieren können. Ein Fingerdruck

auf das Gamin-nüvi-465Tpro-Truck-Display genügt, um Route und Ankunftszeit

ersichtlich zu machen. Die Iveka GmbH bietet Interessierten an,

MOTONETIC für zwei Wochen kostenlos zu testen.


oder der Parallelbetrieb unterschied-

licher Telematiksysteme.

Leergutverbuchung inklusive. Zudem

hat LIS die Leergutverbuchung via Telematik

eingeführt. Dabei bietet das

Grevener Unternehmen Kunden seiner

Transport-Management-Software

WinSped nun via Telematik die Datenübernahme

in Echtzeit an. Statt

der manuellen Erfassung im Büro erfolgt

der Informationsfluss so direkt

über das Fahrpersonal.

So erfordert die Verwaltungskette lediglich

die Mengensichtung eines Mitarbeiters,

bevor die Lademittel automatisiert

verbucht werden. Fahrer und

Disponent kommunizieren über den

WinSped-Nachrichtenserver, der aktuelle

Tourdaten an das Telematik-Endgerät

im Fahrerhaus sendet.

Eingabe vor Ort. An der Entladestelle

vermerken Fahrer oder Warenempfänger

auf dem Endgerät die ordnungsgemäße

Auslieferung der Waren und ob

Lademittel gegebenenfalls getauscht

wurden. Anschließend erfolgt in Win-

Sped neben dem Soll-/Ist-Abgleich die

Übernahme des Leerguts zur automatischen

Verbuchung. Der Abgleich gibt

z. B. Aufschluss über Packstückanzahl,

Gewicht, Abschreibungen oder Tauschpaletten

und übernimmt diese Daten

in die Lademittel-Vorerfassung.

GESAMTKATALOG

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2011

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TIS TRACK&TRACE: NEUE APPLIKATION VERFÜGBAR

Steigerung der Flotteneffizienz

TIS Track&Trace ist der neueste Baustein von VDO für zeitgemäßes und

intelligentes Flotten-Management. Mit der zusätzlichen Applikation können

TIS- Web-Kunden ihre Fahrzeuge lokalisieren und aktuelle Fahrer- und Streckendaten

jeder Zeit auswerten. Voraussetzung für die neue Funktion ist

ein TIS- Web-Zugang und ein im Fahrzeug installiertes VDO Remote Download

Device (DLD) in der Wide-Range-Version.

Mit der Funktion „Track“ kann die aktuelle Position von jedem Fahrzeug des

Fuhrparks auf einer Karte dargestellt werden. Dies ermöglicht dem Fuhrparkleiter,

den Einsatz seiner Fahrzeuge aktuell zu optimieren. Über „Trace“

kann der Fuhrparkleiter die zurückgelegte Strecke jedes Fahrzeugs auf der

Karte anzeigen und sich so ein individuelles Streckenarchiv erstellen. Die

beiden Funktionen ermöglichen dem Flottenbetreiber einen effizienteren

und somit wirtschaftlicheren Betrieb des Fuhrparks. Die neue Applikation

bildet grafisch, innerhalb der TIS-Web-Software, den gewünschten Kartenausschnitt

auf dem Monitor des

Fuhrparkleiters ab. Als zusätzlichen

Service kann sich dieser die Applikation

TIS Track&Trace auch auf

den mobilen Endgeräten von Apple

anzeigen lassen.

Mit der Funktion „Track“ kann die

aktuelle Position von jedem Fahrzeug

des Fuhrparks auf einer Karte

dargestellt werden. (Foto: Continental)

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Telematik

QUALCOMM STELLT TRAILER TRACKS 200 VOR

Trailerflotte im Blick

Ob angekoppelt oder nicht – mit TT200 können Flotten-

Manager ihre Trailer unabhängig von einer fahrzeugabhängigen

Telematik-Lösung im Blick haben. TT200 steht

für das neue System Trailer Tracks 200 der Qualcomm

Enterprise Services Europe BV. Als eigenständiges System

liefert die Lösung zeitnah Informationen zu Auslastung

und Standort von Trailern.

Dies umfasst eine Landkarte mit Adresse oder Standort,

die nächstgelegene Stadt sowie die Geschwindigkeit und

Fahrtroute des Trailers. Darüber hinaus zeigt die Lösung

an, ob der Trailer am Fahrzeug angekoppelt ist oder

nicht. Denn TT200 funktioniert sowohl, wenn der Trailer

nicht mit dem Lkw verbunden ist oder an einem Zugfahrzeug

hängt, das keine Telematiklösung an Bord hat als

auch, wenn das Fahrzeug unterwegs ist oder parkt. So

kann der Disponent auch dann Daten erhalten, wenn ein

Subunternehmer einen Trailer übernimmt. Die Lösung

nutzt die gleiche webbasierte Umgebung wie OmniExpress

und MCP200. Anwender profitieren somit von

zukünftigen Entwicklungen für das Host-System Fleet-

Visor und können so alle Vorgänge über ein einziges

Portal verwalten. Die Konstruktion des TT200 erfüllt

den Standard IP69K und soll Vibrationen, Staub, Feuchtigkeit

und strengsten Wetterbedingungen standhalten.

EINSATZBEISPIEL

NordSüd mit Couplink

Die Flotte von NordSüd rollt über die Straßen

des europäischen Kontinents. Die Telematiklösung

couplinkyourfleet geht dabei mit

den rund 400 Lkw des Unternehmens auf

Tour. Bei der Firma NordSüd sorgen 17 europäische

Niederlassungen täglich für den

Transport der Waren ihrer Kunden. Der

Fuhrpark setzt sich aus ca. 400 ziehenden

Einheiten, 641 gezogenen Einheiten und

96 NFM 4/2011

346 Wechselbrücken in verschiedenen Ausführungen

zusammen. Bisher war die Flotte

mit einem fest installierten Telematiksystem

ausgestattet. Ein fester Einbau von Geräten

kam nun laut Couplink aufgrund der Erfahrungen

und den zu hohen Einbauzeiten und

-kosten nicht mehr infrage.

Die Anforderung von NordSüd: eine mobile

Lösung, die sowohl Ortung, Nachrichtenübermittlung,

Flottensteuerung, Navigation

und Telefonie in einem Gerät integriert. Die

Entscheidung fiel auf Couplinkyourfleet. Die

Mit Blaupunkt Telematics zieht der blaue Punkt nun

auch in das Feld Telematik ein. (Foto: © animatio/PIXELIO)

Hightech für die Straße

Blaupunkt Telematics kurz vorgestellt

Wer den Markennamen Blaupunkt hört, denkt schnell

auch an Fahrzeuge. Das deutsche Traditionsunternehmen

aus Hildesheim startet nun unter Blaupunkt Telematics

in ein neues Geschäftsfeld mit eigener Entwicklung und

Fertigung in Deutschland.

Erfahrung aus vielen Jahren. Telematik-Systeme sind

bereits in vielen Unternehmen im Einsatz und helfen,

Terminierung, Organisation und Kosteneffizienz von

Fahrzeugflotten zu optimieren. Kopf und Geschäftsführer

der neuen Blaupunkt-Division ist Norbert Schwaiger: ein

Profi, der sich seit vielen Jahren im Telematik-Geschäft

Lösung basiert auf Geräten mit dem neuen

Android-Betriebssystem. In einem ausführlichen

Test überzeugte sich NordSüd laut

Angaben von Couplink von der Stabilität und

Leistungsfähigkeit, sodass die Zusammenarbeit

zwischen den Unternehmen schließlich

besiegelt wurde.

Die Lkw von NordSüd sind mit

Couplink-Telematik unterwegs.

(Foto: Couplink)


ewegt. „Blaupunkt steht für deutsche Qualitätsarbeit

und diesen hohen Anspruch setzen wir in jeder Phase an:

von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur individuellen

Anpassung“, sagt der Praktiker.

Gestiegene Ansprüche. „Es geht letztlich immer um

Nachvollziehbarkeit: Welches Fahrzeug ist wo, braucht

wie lange wohin, verbraucht wie viel und kann wann

wieder eingesetzt werden. Daten, die für Planung und

Steuerung unschätzbar wertvoll sind. Wer nicht jederzeit

Zugriff auf den Status seiner Fahrzeuge hat, verliert

schnell den Überblick“, so Schwaiger. „Die Komplexität

der Anforderungen ist in den letzten Jahren gewachsen

und entsprechend steigen auch die Ansprüche an Telematiksysteme.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diesen

Bedürfnissen jederzeit gerecht werden können.“ So unterschiedlich

wie die Anforderungen, so individuell sind

laut Unternehmensangaben auch die Lösungen, die Blaupunkt

Telematics anbietet.

Spezifische Anpassungen. Dazu Schwaiger: „Durch den

Einsatz unterschiedlicher Module sind wir in der Lage,

den Bedarf jeder Branche zu befriedigen. Die Systeme

sind individualisierbar und die erfassten Daten werden

von uns mit modernster Technologie analysiert. Der Kunde

hat jederzeit und von überall den kompletten Überblick

über seine Fahrzeuge und kann auch schnell reagieren,

wenn Not am Mann ist. Ergänzt werden die hohen

Qualitätsstandards durch den Einsatz moderner Technik:

Von der Integration in Google Maps mit exakter Darstellung

der kompletten Flotte bis zur automatischen Erstellung

Finanzamt-konformer Fahrtenbücher – das alles

können Telematik-Systeme heutzutage bieten.“

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Telematik

ORTUNGSMODUL GPS-SOLAR

Sonnenanbeter

Die Himmelsrichtung mithilfe des

Sonnenstandes zu orten, ist eine lange

Tradition. Doch die Sonne kann

auch beim Flotten-Management im

Transportsektor zum Ortungshelfer

werden – wenn auch in ganz anderer

Form – und zwar als Stromquelle.

Denn genau diese nutzt MECOMO

für seine Ortungslösung, das GPS

Solar Modul. Mithilfe der Lösung

können Wechselbrücken, Auflieger

und Container geortet werden, um

wertvolle Fracht sicher zu verfolgen

oder auch die Logistik-Prozesse unabhängig

von den Zugmaschinen zu

optimieren. Das Ortungsmodul ist

auf vollständig netzunabhängigen

Betrieb ausgelegt.

Es verfügt über eine GPS-Einheit mit

Firmware, die laut Herstellerangaben

alle Spielarten des modernen Trackings,

einschließlich Geofencing beherrscht.

Der Lithium-Ionen-Akku wird über Solarzellen

geladen und hält große Energiereserven

bereit. Das System soll

auch extremen Temperaturschwankungen

und Wettereinflüssen standhalten.

Das Modul wird typischerweise auf

dem Dach montiert, um beim Be- und

Entladen nicht zu stören. Auch die

Stapelbarkeit von Containern soll

nicht beeinträchtigt werden.

Insbesondere kombiniert

mit MECOMO fleet soll MECOMO

GPS punkten. (Foto: MECOMO)

98 NFM 4/2011

Dem Stau eine Lkw-Länge voraus

TomTom HD Traffic liefert Verkehrsinformationen

Verkehrsbehinderung und Stau sind

für enorme Produktivitätseinbußen in

der Wirtschaft verantwortlich. Der

Einsatz der TomTom-HD-Traffic-Technologie

kann daher Wettbewerbsvorteile

schaffen. Dabei kommen die Verkehrsinformationen

unter anderem

auch von anderen Fahrzeugflotten.

Wissen, was los ist. Die aktuellen

Verkehrsinformationen auf Hauptund

Nebenstrecken unterstützen professionelle

Anwender dabei, ihre Lie-

WORKSHOPKONZEPT FÜR SPEDITIONSSOFTWARE

Verkehrsinfos

zur richtigen Zeit. (Foto: TomTom)

ferzeiten einzuhalten. „Besonders für

Vielfahrer und Unternehmen, die auf

Zeit- und Kosteneffektivität angewiesen

sind, ist TomTom HD Traffic ein

entscheidendes Hilfswerkzeug“, erklärt

Axel Backof, Sales Director Tom-

Tom Business Solutions.

„Einzelne Kunden konnten die Fahrzeit

bereits um bis zu 15 Prozent reduzieren

und steigern so eindeutig

die Produktivität ihrer Unternehmensflotten.

Ein weiterer wichtiger

Software und Training als Paket

Die Anschaffung einer Speditionssoftware ist das eine – sie in die Abläufe zu integrieren,

etwas anderes. Das weiß auch die cargo support GmbH & Co. KG und setzte

daher beim Autovermieter und Transportdienstleister Möllmann auf eine Drei-Workshop-Strategie.

Der Fuhrpark des Familienunternehmens Möllmann reicht mit 100

Fahrzeugen vom Pkw bis zum Sattelzug.

Seit November bildet die Speditionssoftware cargo support [dispo] beide Geschäftsbereiche,

von der Auftragsannahme bis zur Abrechnung mit Schnittstellen zur Buchhaltungssoftware

DATEV und dem Telematiksystem mobileObjects, ab. Mit einer Serie

von drei Workshops implementierte cargo support die Logistik-Software innerhalb von


Effekt des geringeren Kraftstoffverbrauchs

ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes und

dadurch eine geringere Umweltbelastung“,

ergänzt er.

Effizienz steigern. Die hohe Brisanz des

Themas Stauvermeidung und Fahrzeugeffizienz

spiegelt sich nicht nur durch die

große Nachfrage von Unternehmen mit

Fahrzeugflotten jeder Größe, sondern

auch durch die zahlreichen Testberichte

unabhängiger Institutionen wider.

Die Verkehrsinformationen von HD Traffic

wurden während eines intensiven,

zweiwöchigen Tests vom TÜV SÜD geprüft

und bestätigt. Insgesamt erreichte

TomTom HD Traffic bei der Qualität und

Genauigkeit der gelieferten Verkehrsinformationen

ein um 24 Prozent besseres

Ergebnis als der Zweitplatzierte.

Infos nicht nur für Autobahnen. HD

Traffic kombiniert sowohl historische als

auch Echtzeit-Verkehrsdaten mit Prognosen.

Neben den Informationen der Tom-

Tom-Navigationsgeräte nutzt HD Traffic

zusätzlich die anonymisierten Daten von

Mobiltelefonen, Tracking-Daten aus Fahrzeugflotten

von TomTom sowie von

Drittanbietern und Daten der installierten

Basis nicht mit dem TomTom-Server

verbundener Navigationsgeräte. Fahrer

empfangen HD-Traffic-Verkehrsinforma-

tionen sowohl in den Ländern Belgien,

Deutschland, Frankreich, Großbritannien,

Italien, den Niederlanden, Portugal und

der Schweiz als auch in Dänemark, Finnland,

Luxemburg, Norwegen, Österreich,

Schweden und Spanien.

Ausweichen oder bleiben? Verkehrsinformationen,

die mit einer Frequenz von

zwei Minuten aktualisiert werden, sind

insbesondere dann wichtig, wenn bei

Staus auf Autobahnen die Entscheidung

getroffen werden muss, auf der Autobahn

zu bleiben, oder auf eine Nebenstrecke

auszuweichen. Besonders für Unternehmensflotten,

die nicht nur im Fernverkehr,

sondern auf allen Straßen unterwegs

sind, bietet die Technologie Produktivitätssteigerungen

sowie Zeit-, Kraftstoffund

Kostenreduktion.

rund zwei Monaten. Ein zweitägiger Auftaktworkshop vermittelte der Geschäftsleitung die

Grundzüge der Software und erfasste gleichzeitig alle relevanten Prozesse, Stammdaten und

Dokumente für die Grundinstallation. Im simulierten Echtbetrieb prüfte cargo support im

zweiten Workshop die individualisierten Einstellungen, Bildschirmmasken

und Formulare.

Abschließend trainierte cargo support alle Anwender

und unterstützte die zweiwöchige

Testphase mit telefonischem Support. Seit

der Inbetriebnahme spart die Speditionssoftware

dem siebenköpfigen Team laut

cargo support täglich rund sechs Stunden

Arbeitszeit.

Nur drei

Schritte:

1. Fahrzeug auswählen 2. Mietdauer bestimmen

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(Foto: © Pauline/PIXELIO)

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Telematik

WEBVARIANTE VON DIGICORE

C-Track goes online

DigiCore hat mit C-Track online eine

neue Variante ihrer Telematiklösung

auf den Markt gebracht. Die neue

Webvariante ersetzt die Vorläuferversion

C-Track Connect und ist wie gewohnt

in den Ausstattungen Basic und

Business verfügbar. Die Lösung eignet

sich nach Unternehmensangaben sowohl

für kleine als auch große Fahrzeugflotten.

Bis zu 500 Fahrzeuge

kann das System gleichzeitig verarbeiten

und visualisieren.

Als Zero-Footprint-Anwendung können

die Anwender C-Track Online sofort

komfortabel über jeden Internetzugang

nutzen, ohne ein spezielles Anwenderprogramm.

C-Track online entspricht

nach Herstellerangaben hohen Sicherheitsstandards.

Es sollen keine versteckten

Daten ausgetauscht werden

können. Eine weitere Option ist eine

Lösung, mit der sicherheitstechnische

Auflagen erfüllt werden können. Dabei

wird ein Client-Server installiert, um

von dort Daten für C-Track Online zu

liefern. Neben der Fahrzeugortung,

-verfolgung und Protokollierung bündelt

die Lösung Informationen.

C-Track vor dem Einbau

für die Fahrzeuge. (Foto: DigiCore)

100 NFM 4/2011

Ortungs-Tarife mit Optionen

GPS-Ortung InFLEET von Bornemann

Die Bornemann AG hat für ihr GPS-Ortungssytem

InFLEET zwei neue Tarifoptionen

bekannt gegeben. Speziell

für Handel, Transport, Handwerk und

Dienstleister hat das Unternehmen die

Tarifoption Prepaid eingeführt. Nutzer

zahlen so laut Unternehmensangaben

ohne Vertragslaufzeit 2 Cent/km und

Alarm-Benachrichtigung. Die Einrichtungsgebühr

soll 29 Euro betragen und

die InFLEET-Box 249 Euro kosten. Die

Staffelung für die Aufladung der Prepaid-Karte

gibt das Unternehmen mit

25, 50 oder 100 Euro an.

Abrechnung nach Kilometern. Ein

weiteres neues Angebot für InFLEET ist

die Tarifoption Pay-Per-Mile. Bei dieser

Option zahlen die Kunden nach Unternehmensangaben,

neben der einmaligen

Einrichtungsgebühr von 29 Euro,

je gefahrenem Kilometer und je eMail-

Alarm-Benachrichtigung drei Cent bei

monatlicher Abrechnung. Gegen eine

Kaution von 99 Euro soll die benötigte

InFLEET-Fahrzeug-Box kostenlos zur

Verfügung gestellt werden.

Das System. Das GPS-Ortungssystem

InFLEET eignet sich für die Überwachung

von Privatfahrzeugen und zur

Optimierung von Unternehmensfuhrparks

und ortet Fahrzeuge mit einer

Genauigkeit von 5 m.

ORTSABFRAGE ÜBER PASSWORTGESCHÜTZTE WEBSEITE

Digitale Zeit-Manager

Dank unterschiedlicher

Tarife können

Unternehmen

die GPS-Ortung

InFLEET an verschiedeneBedürfnisse

anpassen.

(Foto: Bornemann)

In der Speditions- und Logistik-Branche erwarten Kunden nicht selten, dass

ihre Aufträge buchstäblich in letzter Minute angenommen werden. Mit der

Flotte im Überblick lassen sich Last-minute-Aufträge leichter sichern und

Kunden langfristig binden. Den Überblick verschaffen z. B. digitale Flotten-

Management-Systeme, die auf einem Satelliten-Ortungssystem basieren.

„Jedes Fahrzeug wird mit einer etwa handtellergroßen GPS-Box ausgestattet“,

erklärt Dirk Teubner, Entwickler des Ortungsdienstes TrackYourTruck.

„Mit einem integrierten GSM-Mobilfunkmodul sendet diese permanent die

jeweiligen Positionsdaten an unsere Zentrale.“


Zwei Web.apps und mehr

Weber Data Service optimiert Transport- und Lagerprozesse

Mit zwei Web.apps ergänzt Weber Data

Service ihre Speditions- und Logistik-Software

DISPONENTplus und DISPONENTgo.

Dies sind dabei nur zwei der Neuheiten

des Bielefelder IT-Dienstleisters. Bei

den Web.apps handelt es sich um ein neues

Business-Intelligence-Add-on sowie das

erweiterte WMS DISPONENT Lager-Logistik.

Darüber hinaus können Anwender

jetzt im Dispositionsprogramm unter drei

so genannten Dispo-Styles wählen.

Software. Weitere Neuheiten zielen auf

die geänderte ADR-Vorschrift und die Integration

von Navteq-Kartendaten in DIS-

PONENTplus und in die auf SAP-basierende

Speditionssoftware best4log-x. Die neu

entwickelte Business-Intelligence-Lösung

DISPONENT BI ist speziell auf die Anforderungen

von kleinen und mittelständischen

Speditions- und Logistik-Unternehmen

zugeschnitten. Weber Data Service

hat sie gemeinsam mit dem BI- und Datenbank-Experten

Peter Fabricius im Rahmen

eines Projekts bei der Spedition Albert

Klink GmbH entwickelt.

Kleine Programme. Zusammen mit der

IGL GmbH aus Essen stellt Weber Data

www.nfm-verlag.de

Service die gemeinsam entwickelten

Web.apps auf der transport logistic in

München vor. Das neue WEB.app ITP

(Integrated Task Planing) dient der Integrierten

Maßnahmenplanung, der Steuerung

von Aufgaben und unterstützt das

Projekt-Management.

Für mehr Funktionen. Themen und Aufgaben

können angelegt und Mitarbeitern

zugeordnet werden. Ein integriertes Statussystem

gibt dabei Einblick in Projektstände.

Das ebenfalls neue WEB.app QPM

(Quotation and Proposal-Management)

ermöglicht eine Angebotsverwaltung mit

Ampelfunktion und Auszifferung. Die

Web.apps erweitern die Funktionen der

DISPONENT-Lösungen und ermöglichen

den weltweiten Zugriff auf Speditionsdaten.

Kunden können sie sich nach Unternehmensangaben

aus dem Internet

herunterladen.

Gefahrstoffe verwalten. Eine weitere

Neuerung sind zusätzliche Einstellvarianten

für die Bildschirmmasken der Disposition.

Hier hat Weber Data Service neue

„Dispo-Styles“ entwickelt, mit deren Hilfe

die Anwender von DISPONENTplus

Weber Data Service

stellt auf der transport

logistic Neuerungen

vor. (Foto: Weber/Fotolia)

und DISPONENTgo zwischen drei grund-

sätzlichen Bildschirm-Layouts wählen

können. Verbessert wurde auch die Projektverwaltung.

Eine weitere Neuerung

für die beiden Lösungen zielt auf die

nun umgesetzten Vorlagen zum ADR

2011. Damit können Gefahrgüter jetzt

im Gefahrgutstammsatz der Datenbank

als umweltgefährdend und als Abfall gekennzeichnet

werden. Für das WMS DIS-

PONENT Lager-Logistik stellt Weber Data

Service in München die neue Gefahrstoffverwaltung

vor.

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Safety

BELEUCHTUNG

Sicherheitsvorteile nutzen

Sicherheit, Styling und Energieeffizienz werden auch in

der Transportbranche immer wichtiger. Um die Sicherheit

im Straßenverkehr zu verbessern, schreibt die

EU-Kommission vor, dass alle Neuwagen ab 2011 mit

sich am Tag automatisch einschaltenden Scheinwerfern

ausgestattet sein müssen. Die Philips-DayLight-Reihe

bietet Tagfahrleuchten zum Nachrüsten, damit jeder

Autofahrer bereits heute den Sicherheitsvorteil von

Tagfahrlicht nutzen kann.

Philips-DayLight-Module schalten sich beim Motorstart

selbsttätig ein. Mit diesen Lampen wird das Fahrzeug

von Fahrern anderer Fahrzeuge und von Fußgängern

wesentlich besser gesehen. Dadurch fühlt sich der Fahrer

sicherer und ist entspannter, was die Sicherheit aller

Verkehrsteilnehmer verbessert. Zudem verbrauchen sie

weniger Energie als herkömmliche Halogenscheinwerfer.

Länder, die die gesetzliche Lichtpflicht am Tag bereits

eingeführt haben, wie die skandinavischen Länder, verzeichnen

einen signifikanten Rückgang der Unfälle.

LADUNGSSICHERUNG

Neues

Trennwand-System

Der Nutzfahrzeugzulieferer Groupe Pommier,

der in Deutschland mit der Pommier Gross

Aluminium GmbH vertreten ist, hat den Vertrieb

für das Ladungssicherungs-System „savvyfleet“

übernommen. Die gemeinsam mit

der Technischen Universität Dortmund entwickelte

Trennwand-Lösung ermöglicht auch

für Einzelteile eine zeit sparende Sicherung

102 NFM 4/2011

Dank Simple-Clip-

System kann das

Modul einfach

eingebaut werden.

(Foto: Philips)

durch Formschluss. savvyfleet eignet sich

gleichermaßen für Sperr- und Schüttgut sowie

palettierte und unpalettierte Waren und

wurde speziell für den Einsatz in Kleintransportern

und den KEP-Bereich entwickelt.

Die zum EU-Patent angemeldete Lösung entspricht

den gesetzlichen Bestimmungen der

Ladungssicherung im Sinne der Straßenverkehrsordnung.

savvyfleet hat die DEKRA-Belastungstests

gemäß DIN 75410-3 bestanden

und ist als Zwei-Wand-System von der

DEKRA bis 1380 kg Zuladung zugelassen.

Unfälle vermeiden

Unfallforscher für Fahrerassistenzsysteme

ESP, Spurassistent, Abstandsregeltempomaten, Notbremssysteme

– die Nutzfahrzeughersteller statten ihre Fahrzeuge

mittlerweile mit immer mehr Schutzengeln aus. Doch

wie effektiv sind die Helfer? Fahrerassistenzsysteme unterstützen

Autofahrer in kritischen Situationen und sollen

dabei helfen, Unfälle zu vermeiden. Sie warnen zum Beispiel

vor Hindernissen, fangen ausbrechende Autos ein

oder übernehmen sogar selbsttätig das Bremsen, wenn es

sein muss. Doch wie gut sind die elektronischen Helfer

und wie hoch ist ihr Schutzpotenzial? Dieser Frage ist die

Unfallforschung der Versicherer (UDV) in einem mehrjährigen

Forschungsprojekt nachgegangen und hat die Wirksamkeit

verschiedener Lkw-Fahrerassistenten untersucht.

Kippunfälle reduzieren. Der Schleuderschutz ESP gehört

ab November 2011 für alle neuen Pkw- und einen Teil

Gefahr erkannt,

Gefahr gebannt:

Dabei helfen die

verschiedenen

Fahrerassistenzsysteme.

(Foto: mid)

Die Lösung besteht aus mindestens einer

variablen Zwischenwand und kann auf bis zu

fünf Trennwände erweitert werden. Die vordere

Trennwand dient der Fixierung der

Ladung in Fahrtrichtung und schützt die Fahrerkabine.

Der Clou des patentierten Systems

ist eine als Tür konzipierte zusätzliche

Zwischenwand, die dem Fahrer beim Beund

Entladen einen schnellen Zugang zur

gesicherten Ladung ermöglicht. Das Türelement

kann mit wenigen Handgriffen verschoben

und fixiert werden.


der Lkw-Modelle zum Pflichtprogramm. Dass dies ein

Schritt in die richtige Richtung ist, zeigen die Ergebnisse

der Unfallforscher: Bei einer serienmäßigen Ausrüstung

aller bereits zugelassener Lkw auf deutschen Straßen

könnte ESP in Kombination mit einer Kippstabilisation

die Zahl aller schweren Lkw-Unfälle um bis zu sechs Prozent

reduzieren.

Automatisch gebremst. Notbremsassistenten sollen den

Fahrer vor einem Auffahrunfall schützen und im Notfall

selbstständig verzögern. Im Rahmen des Projektes wurde

ein System für Lkw untersucht, das lediglich auf fahrende

zweispurige Autos als Hindernis reagiert; dabei werden

Fußgänger und Zweiradfahrer von dem elektronischen

Helfer nicht erkannt. Derartige Notbremser könnten

nach Expertenmeinung – vorausgesetzt sie werden flächendeckend

eingebaut – bis zu sechs Prozent der Lkw-

Unfälle vermeiden.

Ein deutlich höheres Potenzial haben Notbremsassistenten,

die auch auf stehende Hindernisse reagieren.

Mit ihnen könnten statt sechs Prozent sogar zwölf Prozent

aller Lkw-Unfälle vermieden werden. Ab November

2013 sind die Systeme in der EU für neue Lkw-Typen

vorgeschrieben.

Auf der Straße bleiben. Das gleiche gilt für Spurassistenten,

denen im Rahmen des Projektes ein Vermeidungspotenzial

von 1,8 Prozent bescheinigt wurde. Betrachtet

man nur die durch ungewolltes Abkommen von der Fahrbahn

verursachten Unfälle, zeigt sich, dass mehr als ein

Drittel von ihnen mit den gängigen, bereits auf dem

Markt befindlichen und videobasierenden Systemen hätte

verhindert werden können.

Fix und effizient:

Das

Trennwand-

System speziell

für KEP-

Transporter.

(Foto: Pommier)

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Fahrzeugeinrichtungen

SORTIMO L-BOXXEN JETZT AUCH „UNTER STROM“

Perfekt für Bauhandwerker

Eine innovative Lösung für alle Handwerker, die in Rohbauten

tätig sind, bevor die Stromverteilung im Haus

installiert ist, gibt es jetzt vom führenden Entwickler

und Hersteller von Einrichtungslösungen für Handwerker-

und Servicefahrzeuge, der Sortimo International

GmbH, Zusmarshausen: die L-BOXX-Strom-Verteiler

230 V und 400 V. Dem Fachpublikum wurden diese

praktischen BOXXen aus der Sortimo-Globelyst-Produktfamilie

im Rahmen der ISH gezeigt.

Die L-BOXX-Familie besteht aus vier unterschiedlich

großen Kunststoffkoffern, die übersichtlich mit individuell

benötigten Werkzeugen, Materialien oder Unterlagen

bestückt werden können. Die leichten und robusten

BOXXen lassen sich stapeln und miteinander verklicken,

sodass sie im praktischen Einsatz in einer Einheit

all das griffbereit halten, was für die

jeweilige Aufgabe benötigt wird. Die

L-BOXXen passen perfekt in das

Globelyst-Einrichtungssystem.

BRANCHENLÖSUNG

Hochfester Mix

Mit außergewöhnlich attraktivem Design

zeigte sich die neue Einrichtung von bott

erstmalig auf der Weltmesse für Gebäude-,

Energie-, und Klimatechnik in Frankfurt. Neben

der eleganten Formgebung einzelner

Bauteile ist die ansprechende Optik markant.

Mit der Wahl unterschiedlicher Materialien

gelingt es zudem, höchste Sicherheit

und Stabilität bei minimalem Eigengewicht

der Einrichtung zu realisieren. So setzt bott

104 NFM 4/2011

Die L-BOXX als Baustromverteiler.

(Foto: Sortimo)

auf einen intelligenten Mix und verwendet

bei sicherheitsrelevanten Bauteilen hochfesten

Stahl, bei Funktionselementen leichtes

Aluminium. Diese bott-Philosophie spart

deutlich an Gewicht und bietet uneingeschränkten

Schutz für Fahrer und Beifahrer,

wie es ein Crashtest nach ECE R44 belegt.

Für die haptische Sicherheit legen die

Schwaben deutlichen Wert auf die Verarbeitung

von Flächen, Kanten und Ecken, die ein

hochwertiges Finish aufweisen.

Auch für den praktischen Einsatz überrascht

bott mit vielen neuen Raffinessen zur La-

Eggers Fahrzeugbau arbeitet in diesem Bereich

mit Snoeks zusammen. (Foto: Eggers)

Neuer Vertriebsprofi

Eggers Fahrzeugbau erweitert Leistungsangebot

Um seinen Kunden, besonders aus dem Bereich des Nutzfahrzeughandels,

noch mehr Verkaufsunterstützung bieten

zu können, hat man bei Eggers das Verkaufsteam verstärkt

und neue Produkte in das Portfolio aufgenommen.

Mit Martin Mannischeff konnte ein erfahrener Vertriebsprofi

aus dem Bereich Fahrzeugeinrichtung und Fahrzeugzubehör

gewonnen werden. Er ist seit 15 Jahren in

diesem Bereich tätig und sein Schwerpunkt liegt in der

Betreuung von Autohäusern und Nutzfahrzeugzentren.

dungssicherung und Lagerung allen Equipments.

Die neuen Boxen- und Koffersysteme,

varioSafe und varioSlide, bieten für jedes

Utensil einen geeigneten Lagerplatz. Sie

werden in der Einrichtung fix verstaut.

Das neue modulare System bott vario ermöglicht

eine Konfiguration, die exakt auf die

Bedürfnisse des Anwenders und verschiedene

Branchen abgestimmt ist. In Ergänzung

hierzu bietet bott mehrere Wand- und Bodenverkleidungen

sowie eine individuelle Planung

und Montage, gestützt von einem flächendeckenden

Servicenetz, an.


Lösungen für Doppelkabine. Zu den neuen Produkten

bei Eggers zählen neben den Doppelkabinenlösungen

von Snoeks auch die Elastomerpanzerung von MetaLine

sowie die Laderaumverkleidungen von Cover. Für diese

Produkte wurde bei Eggers umfangreich geschult und

entsprechende Zertifikate erlangt.

Somit stellt Eggers dem Nutzfahrzeughandel – neben den

bewährten Fahrzeugeinrichtungslinien von Aluca und

StoreVan sowie den Leab-Unterflurgeneratoren – eine

umfangreiche Palette an Dienstleistungen zur Verfügung.

Getreu dem Motto „einmal hin, alles drin“ braucht der

Nutzfahrzeugverkäufer bei der Zusammenarbeit mit

Eggers die einzelnen Ausrüstungswünsche seines Kunden

nicht mehr mit unterschiedlichen Partnern zu koordinieren,

sondern kann alle Aus- und Umbauten aus einer

Hand von Eggers bekommen. Dies umfasst auch die

Bereiche Klimatechnik und Sondersignalanlagen.

Service und Dienstleistungen. Laut Vertriebsleiter Ulrich

Weihe ist ein weiterer Ausbau der Dienstleistungen

geplant. Zusammen mit Leab möchte man den Service im

Bereich Fahrzeugelektrik und Bordstromsysteme ausbauen

und sich in diesem Bereich als kompetenter Partner für

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte etablieren.

Schon jetzt ist die Realisierung individueller Werkstattfahrzeuge

eine der Spezialitäten des in Brinkum bei

Bremen ansässigen Fahrzeugbauunternehmens. So hat

Eggers für einen großen Hydraulikdienstleister zahlreiche

anspruchsvolle Fahrzeuge auf die Räder gestellt. Aber

auch für andere Kunden werden Werkstattfahrzeuge für

spezielle Einsätze konzipiert und gefertigt.

Attraktiv und sicher: die neue Einrichtungs-

generation. (Foto: bott)

Diese neuartige Radsicherungsmutter sichert

durch durch Vorspannkraft Vorspannkraft anstatt anstatt durch durch Reibung Reibung

und verhindert somit das Losdrehen der Räder

– - auch unter extremen Einsatzbedingungen.

Die NORD-LOCK RS-Mutter®

für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

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Werkstatt

ZUBEHÖR

Hörner per Mausklick

ausprobieren

Es gibt Dinge, die muss man sehen,

hören oder fühlen bevor man sie kauft.

Das ist jetzt auch bei Signalhörnern

möglich. Ab März 2011 bietet der

Automobilzulieferer Hella auf seiner

Internetseite (hella.com/horns) die

Möglichkeit, Hörner und Fanfaren

für Pkw, Nkw, Motorrad, Mofa, Kommunalfahrzeuge

oder Agrarfahrzeuge

per Mausklick zu testen. Zwölf Hella-

Produkte können ausprobiert werden:

Hochton und Tiefton einzeln oder zusammen

– jeweils mit zuschaltbaren

Umgebungsgeräuschen unter realitätsnahen

Einsatzbedingungen. Zu jedem

Produkt kann eine Kurzinformation mit

allen wichtigen technischen Informationen

sowie Artikelnummern sämtlicher

Produktabarten als pdf-Datei heruntergeladen

werden.

PERSONALIE

Verstärkung

an der Spitze

Olaf Giesen wird mit Wirkung zum

1. Juni 2011 neues Mitglied der

Geschäftsführung der Hofmeister-&-

Meincke-Gruppe. Der Diplom-Kaufmann

zeichnet für den Bereich Marketing

und Vertrieb verantwortlich und

wird das norddeutsche Handelsunternehmen

zusammen mit Malte M. Bugs

führen. Mit der Ernennung von Olaf

Giesen gewinnt das Traditionshaus

einen kompetenten und erfahrenen

Geschäftsführer, der den eingeschlagenen

Kurs des Unternehmens fortsetzen

und weiterentwickeln möchte.

106 NFM 4/2011

Der nächste Winter kommt

Hankook Optimo 4S: Sicher auch ohne Reifenwechsel

Der Ganzjahresreifen Optimo 4S von

Hankook Tire ist als ausgesprochener

Ganzjahresreifen konzipiert worden

In über 40 Größen lieferbar: Der

Optimo 4S eignet sich für kleine

und große Fahrzeuge. (Foto: Hankook)

ERSATZTEILE FÜR DAF-NUTZFAHRZEUGE

und hat dabei nach Unternehmensangaben

auch in Tests mit vergleichbaren

Produkten mit Bestnoten seine

Allwetterqualitäten unter Beweis gestellt.

Der neue Optimo 4S überzeugte

dabei vor allem durch seine Ausgewogenheit

bei jeder Wetterlage. Egal ob

im Schnee, bei Nässe oder Trockenheit.

Insbesondere in der Kategorie

„Handling“ hebt sich der Ganzjahresreifen

von seinen Wettbewerbern ab.

Blauer Engel für Optimo. Im vergan-

genen Winter beispielsweise auf einem

typischen Stadtlieferwagen montiert

konnte der Optimo 4S neben einem

reduziertem Abrollgeräusch auch beim

Sicherheitskriterium, dem Bremsen

auf schneebedeckter, nasser oder trockener

Fahrbahn, überzeugen. Bei der

Gesamtleistung auf trockener Fahrbahn,

in der Vergangenheit stets ein

gravierender Mangel bei Ganzjahresreifen,

erwartet Hankook beim Optimo

4S übrigens Top-Werte. Darüber

hinaus verfügt Hankook Tire mit dem

Optimo 4S derzeit als einziger Reifen-

Aktualisierter DT-Ersatzteil-Katalog

Die Diesel Technic Group hat sein Ersatzteilsortiment für DAF erweitert.

Die neueste Ausgabe des Kataloges enthält 2300 Ersatzteile der Marke

DT, passend für über 3500 Referenznummern des Fahrzeugherstellers.

Rund 1000 Teile wurden erstmals in den Katalog aufgenommen und sind

als Neuheiten gekennzeichnet.

Die aktuelle Katalogversion 3.0 K enthält zu jedem Ersatzteil ein Produktbild

und für die weltweite Verwendung Produktinformationen in sieben

Sprachen. Im Vorspann sind neben technischen Hinweisen auch Informationen

zur Diesel Technic Group und zum Ersatzteilsortiment der Marke DT

mit mehr als 22.000 Ersatzteilen zu finden.


hersteller weltweit über ein Produkt,

das den Blauen Engel für lärm- und

rollwiderstandsarmes Fahren tragen

darf. Das Prüfzeichen der Bundesrepublik

Deutschland weist Verbraucher

auf das umweltfreundlichste und

gleichzeitig hochwertigste Produkt seiner

Klasse hin.

Interessant für große Flotten. Der

Hankook Optimo 4S richtet sich nach

Unternehmensangaben an qualitätsund

umweltbewusste Autofahrer, die

nicht mehr zwischen Sommer- und

Winterreifen wechseln wollen.

Darüber hinaus kommen insbesondere

größere Fahrzeugflotten für eine Ausrüstung

mit dem Optimo 4S in Frage,

für die ein zweimaliger Wechsel der Bereifung

der Fahrzeuge auch angesichts

der oftmals begrenzten Nutzungsdauer

der Einheiten der Wirtschaftlichkeit

des Fuhrparks kontraproduktiv wirkt.

Verschiedene Größen. Der Hankook

Optimo 4S ist seit Herbst 2008 in

mehr als 40 Größen von 175/70 R 13 T

für kleinere Fahrzeuge bis zu 235/45-

R-17-Ultra-High-Performance-Größen

mit Geschwindigkeitsindex V für Limousinen

der Ober- und Luxusklasse

erhältlich.

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Wir freuen uns auf Sie!

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HÄLT BEI EXTREMEN EINSATZBEDINGUNGEN

Sichern mit Vorspannkraft

Wenn sich ein Rad von der Achse löst, wird die Schuld normalerweise

dem Fahrer zugewiesen, obwohl konventionelle Radmuttern über keine

Sicherungsfunktion verfügen. Optimal gesicherte Räder setzen eine hohe

Vorspannkraft voraus. Der Verlust der Vorspannung führt zur Bewegung

zwischen den vorgespannten Teilen der Verbindung und schließlich zur Rotation

der Radmuttern.

Die Lösung für dieses kritische Problem ist die neuartige RS-Mutter ®

aus dem Hause Nord-Lock. Diese Radsicherungsmutter sichert durch Vorspannkraft

anstatt durch Reibung – auch unter extremen Einsatzbedingungen.

Somit stellt die RS-Mutter ® einen Problemlöser sowohl für Straßenals

auch für Offroad-Fahrzeuge dar. Das Sicherungsprinzip der RS-Mutter ®

basiert auf demselben Prinzip wie das des bewährten Nord-Lock-Schraubensicherungssystems,

das eine Rotation der Muttern verhindern. Jede

Radsicherungsmutter umfasst ein Nord-Lock-Keilsicherungsscheibenpaar.

Die Scheiben haben auf der Innenseite Keilflächen und auf der Außenseite

Radialrippen. Der Winkel der Keilflächen ist stets größer als die

Gewindesteigung.

Die RS-Radmuttern von

Nord-Lock arbeiten nach dem

Prinzip der Vorspannung.

(Foto: Nord-Lock)

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wenn man bei EUROPART alles aus einer Hand bekommt?

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Werkstatt

Schnellere Teileversorgung

winkler eröffnet neuen Standort in Deggendorf

Das Netz der winkler-Betriebe wird immer

feinmaschiger. Am 4. April eröffnet der

Nutzfahrzeugteile-Spezialist in Deggendorf

seinen 24. Standort. Für die Kunden

in der Region wird die Ersatzteilbeschaffung

damit noch einmal einfacher

und schneller.

Frühere Belieferung. Durch den neuen

Betrieb erhalten die Kunden aus Südostbayern,

die zuvor von winkler München

betreut wurden, ihre bestellte Ware eineinhalb

Stunden früher als bisher. Dabei

SICHER UNTERWEGS MIT TRUCK, TRAILER UND BUS

Keine Schraube mehr locker

Schluss mit losen Radmuttern! Europart bietet ab sofort die

Radsicherungsmuttern von Nord-Lock, die die Räder von Straßen-

wie Offroad-Fahrzeugen effektiv sichern. Das Lockern

der Radmuttern ist der Hauptgrund für Radverlust und kann

schnell Unfälle mit schweren Konsequenzen zur Folge haben.

Das Besondere an den neuen Radsicherungsmuttern ist: Sie

sichern mit Vorspannkraft anstatt durch Reibung.

108 NFM 4/2011

müssen sie auf die gewohnt individuelle

und kompetente Beratung nicht verzichten:

Das 13-köpfige Deggendorfer

Team ist speziell auf den Nutzfahrzeugbereich

geschult und arbeitet in der Kundenbetreuung

eng mit den Münchner

Kollegen zusammen. Neben den Fachberatern

für Lkw, Omnibus und Werkstatt

sind auch Spezialisten für den landwirtschaftlichen

Fuhrpark direkt vor Ort.

Zum Betrieb gehört ein großzügiger Shop

mit aktuellen Aktionsangeboten und

zahlreichen Mitnahmeartikeln. Über das

Betriebslager sowie die winkler-Zentrallager

sind mehr als 100.000 Ersatzteile

für Lkw, Auflieger, Transporter und Omnibusse

schnell verfügbar.

Großes Schulungsangebot. Im betriebseigenen

Schulungsraum können winkler-

Kunden außerdem ihr Wissen und ihre

Spezial-Kenntnisse rund um das Thema

Nutzfahrzeuge vertiefen.

Das Themenspektrum reicht von der

Hydraulikschulung bis hin zur Ladungssicherung.

Zusammen mit Lieferanten

wie beispielsweise BPW, Knorr-Bremse

und Wabco werden diverse Fachschulungen

angeboten.

Damit bieten sie auch unter extremen Einsatzbedingungen

perfekte Sicherheit. Die RS-Mutter ® besteht aus einer Flanschmutter

und einem modifizierten Nord-Lock-Keilsicherungsscheibenpaar.

(Foto: Europart)

Das winkler-

Team Deggendorf:

Von hier

aus werden

künftig die Kunden

in Südostbayern

betreut.

(Foto: winkler)


Hier wird Leistung

gemacht: Die Kolben

für den Scania

R 730 werden bei

KS Kolbenschmidt

gefertigt. (Foto:

KS Kolbenschmidt)

Kolben für den König

KS Kolbenschmidt GmbH fertigt R-730-Kolben

730 PS sind eine Menge Power! Erzeugt werden sie im V8-

Motor des Scania R 730. Der bärenstarke Lkw aus Schweden

wurde im vergangenen Jahr neu vorgestellt und hat

seitdem für viel Furore gesorgt. Die Kolben für den weltweit

leistungsstärksten Lkw-Motor kommen von KS Kolbenschmidt.

Als Kolben kommen KS-Monoblock-Stahlkolben

mit einem Durchmesser von 130 mm zum Einsatz. Sie

sind reibgeschweißt und zeichnen sich durch ein geringes

Gewicht, gute Kühlung und Führung sowie durch besondere

Robustheit und Langlebigkeit aus. Im Vergleich zum

Aluminiumkolben können mit Stahlkolben sehr kompakte

Abmessungen realisiert werden.

BATTERIELADEGERÄTE

„Lizenz zum Laden“

Technik und zuverlässige Qualität – drei Begriffe,

die für Batterieladesysteme der Fronius

International GmbH stehen. Das Unternehmen

wird modernste Batterieladetechnologie und

entsprechende Produkte auf der diesjährigen

Amitec (9. bis 13. April 2011) am Stand der

Firma Förch (C 10 in Halle 4) vorstellen.

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Reifen

VERANSTALTUNGEN

Spezialisten-Reifen

Zahlreiche Unternehmen der Kautschuk-Branche

werden sich auch in

diesem Jahr mit ihren Produkten und

Dienstleistungen auf der Materialflussmesse

CeMAT in Hannover präsentieren.

Wie bei Nutzfahrzeugen,

trägt der Reifen auch bei Flurförderzeugen

maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit

bei. Das breite Spektrum der

unterschiedlichen Kautschukprodukte

wird zwischen dem 2. und 6. Mai

2011 der niedersächsischen Landeshauptstadt

vorgestellt werden.

TRANSPORTER-REIFEN

Weitere Freigaben für Vanreifen

Der ökonomisch orientierte Van- und Transporterreifen VancoEco

von Continental hat weitere Freigaben für die Erstausrüstung

erhalten. So setzen nun auch Ford und Volkswagen

auf den Reifen des niedersächsischen Herstellers. Ford wird

den Transit und Volkswagen den Crafter sowie den T5 mit

dem VancoEco bereifen. Mercedes-Benz hat nun auch den

Sprinter mit in die Freigabeliste aufgenommen, die BlueEfficiency-Modelle

des Viano und Vito waren bereits ab Modell-

110 NFM 4/2011

Der VancoEco

von Continental wird

zukünftig auf dem Ford

Transit sowie VW Crafter und

T5 zu finden sein. (Foto: Continental)

Profile für Straße und Gelände

Neue Bandag-Profile BDM1 und BRM1 für Nutzfahrzeuge

Bridgestone hat sein Angebot mit zwei

neuen Bandag-Profilen aufgewertet:

Der Bandag Drive Mixed (BDM1) steht

nach Werksangaben für Traktionsleistung,

der Bandag Rib Mixed (BRM1)

für den vielseitigen Einsatz auf der

Straße und im Gelände. Die beiden

neuen Profile sollen die Kosten pro

Kilometer senken und bis zu 15 Prozent

mehr Laufleistung als ihre Vorgänger

bieten.

Traktionsleistung. Mit dem laufrichtungsgebundenen

Stollenprofil und

offenen Schulterpartien ermöglicht der

neue Bandag Drive Mixed BDM1 den

modernen, hoch motorisierten Lkw

nach Hersteller-Angaben eine hervorragende

Traktionsleistung in jedem

Gelände. Massive Profilblock-Gestaltung

und eine neue kerbzähe Laufflächen-Mischung

sollen für einen guten

Karkassenschutz sorgen und eine

hohe Resistenz gegen Schnitte und

Risse bieten.

Wenig Abrieb. Mithilfe dieser Technologien

verfügt das Profil ebenso

über ausgezeichnete Selbstreinigungs-

Eigenschaften und hohe Resistenz

gegen „Steinesammeln“, bevor diese

eindringen und Karkassen-Schäden

verursachen können. Die einmalige

Profil-Geometrie des BDM1 spricht für

start mit den rollwiderstandsarmen Reifen von Continental

versehen worden. Der VancoEco, der auf der vergangenen

IAA vorgestellt wurde, wird für 15-, 16- und 17”-Felgen hergestellt,

die Freigaben gehen bis 210 km/h.

Der VancoEco hat nach Herstellerangaben durch seine besondere

Konstruktion einen um bis zu 30 Prozent verringerten

Rollwiderstand. Dennoch hat er auch auf Straße kurze Bremswege;

besonders wichtig bei den oft voll beladenen, betriebenen

Transportern.

Sichere Fahreigenschaften, ähnlich denen von Pkw-Reifen,

liefert das feste Bandprofil, das Lenkbefehle präzise überträgt

und so auch schnelle Ausweichmanöver vor unerwartet

auftauchenden Hindernissen ermöglicht. Der Rollwiderstand

von Transporterreifen hat an den gesamten Fahrwiderständen

nur einen Anteil von 13 Prozent. Daher kommt von der

deutlichen Absenkung des Rollwiderstandes nur ein Achtel

wirklich in der Berechnung des Verbrauches an. Continental

geht daher davon aus, dass sich der Kraftstoffverbrauch

durch den neuen VancoEco um rund vier Prozent verringern

lässt. Das Einsparpotenzial wird durch zwei konstruktive

Maßnahmen möglich. So hat der neue Transporterreifen eine

Silica-Laufflächenmischung erhalten. Zusätzlich wurde das

Profil des Transporterreifens konstruktiv geändert.


den wirtschaftlichen Abrieb und reduziert

die Laufgeräusche. Tests bei 19

Flotten haben im Zuge der Felderprobung

gezeigt, dass der Bandag Drive

Mixed im Vergleich zum Vorgängermodell

BDY3 um bis zu 15 Prozent

mehr Laufleistung bringt.

BRM1 für alle Achspositionen. Der

Bandag Rib Mixed 1 ist ein vielseitiger

Reifen für alle Achspositionen im Straßen-

und Geländeeinsatz. Das neue

Design sorgt für Stabilität und verbessertes

Handling und soll gleichzeitig

hohe Bandag-Zuverlässigkeit gewährleisten.

Mit dem geringen Profilabrieb

und der hohen Schnittunempfindlichkeit

wurde der BRM1 auch für eine hohe

Laufleistung und geringere Kosten

pro Kilometer entwickelt. Die Laufflächen

BDM1 und BRM1 sind nun bei

We know XXL Wash!

den Bandag-Händlern in Europa verfügbar,

sodass Runderneuerungen bei

allen Karkassen der gängigen Größen

durchgeführt werden können.

Veolia Belgium, ein Unternehmen im

Bereich Umweltdienstleitungen, hatte

2010 die Möglichkeit, am Testprogramm

des neuen BDM1 teilzunehmen.

„Der BDM1 macht sich sehr gut

bei schwierigen Fahrbedingungen und

überzeugt durch einen ziemlich gleichmäßigen

Abrieb. Obwohl ich mit diesen

Reifen über zahllose scharfkantige

Objekte gefahren bin, haben sie

kaum Beeinträchtigungen davongetragen“,

sagt Jean Verdeyen, leitender

Ingenieur im Betriebsbereich Flotten

und Container, der den Bandag Drive

Mixed praxisnah im Fuhrpark testen

konnte.

Wir bieten Ihnen die perfekte Fahrzeugwäsche

für Busse, Oberleitungsbusse, LKW, Sprinter,

Wohnmobile und sämtliche Schienenfahrzeuge.

Dirk Heuvink (Bridgestone Belux, li.) und

Jean Verdeyen (Veolia Belgium). (Foto: Bridgestone)

SVG Super Wash® Waschanlagen GmbH

Postfach 12 41 • 87682 Memmingen • Tel. (0 83 31) 857-400

Fax (0 83 31) 857-402 • vertrieb@svg-superwash.com

www.svg-superwash.com • www.christ-ag.com

Ein Unternehmen der Christ Gruppe WASH SYSTEMS


TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Beruflich, aber auch privat nutzbar:

Als ausgesprochen praktisch veranlagter Pick-up

eignet sich der Amarok für praktisch alle Lebenslagen.


Kerniger

KRAXLER

Fahrbericht. Mit dem Amarok hat Volkswagen im vergangenen Jahr erneut

ein ausgewachsenes Pick-up-Modell in das Programm aufgenommen.

Neben trendigen Lifestyle-Varianten soll und wird der Kleinlaster hier zu Lande

vor allen Dingen als robustes Arbeitstier im gewerblichen Bereich punkten.


1994

Robuster Vorgänger: Der direkte Vorgänger des Amarok war

das Joint-Venture-Projekt Taro aus den 90er-Jahren.

2011

Selbst bei Bauvorhaben mit größeren

Hebezeugen bietet sich der geländegängige

Offroader als kompakter Lastenesel an.


Einsteigen, Motor starten und kernigen Sound der

Maschine bis in die Kabine vernehmen – nicht zuletzt

durch das geländetaugliche Fahrwerk werden

Erinnerungen an den einstigen Taro 4x4 wach. Dieser

wurde in den Jahren 89 bis 97 des vergangenen Jahrhunderts

in einer Kooperation mit Toyota gefertigt und

besaß einen 2,4 l großen Wirbelkammerdiesel, der über

eine Leistung von rund 60 kW bei 4200 U/min sowie ein

Drehmoment von 165 Nm bei 2400 U/min verfügte. Die

typische Geräuschkulisse, wenn auch abgesenkt, ist erhalten

geblieben, nicht aber das Leistungsspektrum des

Selbstzünders unter der Haube.

Leistungsexplosion

Die von uns bewegte Testvariante, ganz bewusst als

„Handwerker“-Ausführung aus dem umfangreichen

Amarok-Programm ausgewählt, zeigt mehr als deutlich

die Diesel-Entwicklung der vergangenen Jahre auf. Trotz

eines auf 2 l verkleinerten Hubraumes bringt der Amarok-

2-l-BiTDI-Motor mit BiTurbo-Common-Rail-Direkteinspritzung

satte 100 Prozent (120 kW) mehr Leistung sowie

über 140 Prozent Drehmoment (400 Nm) zusätzlich

auf die Leistungswaage – und das wiederum bei jeweils

geringfügig reduzierten Drehzahlen. Von den reduzierten

Abgaswerten auch durch den heute serienmäßigen Dieselpartikelfilter

ganz zu schweigen.

Geblieben ist neben den vier Zylindern der, zugegeben

auch gewünschte, etwas rauhe Charme des Antriebsstranges,

der mit seiner herzhaften Schaltkulisse und dem

großzügig dimensionierten Schaltknauf eine ordentliche

Portion Robustheit verstrahlt. Gleichzeitig macht die solide

Bauweise auch den Unterschied zu weiteren Modellen

aus dem Programm der leichten VW-Nutzfahrzeuge

deutlich, wo ein Caddy Maxi mit seinem geschmeidigen

Pkw-Komfort beispielsweise doch eher das Stadtgebiet als

das leichte Offroad-Terrain sucht.

Robuste Basis

Ein klassischer Leiterrahmen mit ebensolcher Starrachse

und Blattfederung im Heck verkraftet offiziell, je nach

Fahrzeugausführung und zulässigem Gesamtgewicht,

zwischen 663 und 1137 kg Zuladung. In allen Fällen beträgt

das zulässige Zuggesamtgewicht immerhin 5,5 t, das

dem herkömmlichen Fahrgestellkonzept keinerlei Kopfzerbrechen

bereiten sollte. Ohnehin darf davon ausgegangen

werden, dass die echten Herausforderungen für

den Leiterrahmen kräftemäßig weniger hier zu Lande, als

vielmehr in den Vertriebsregionen Asien, Afrika oder

auch Süd-Amerika lauern dürften. Auch wenn die Ladefläche

bei dieser Kombination von Nutzfahrzeugen (fünf


1994

Auf Notsitzgelegenheiten im Taro folgten

beim Amarok drei (fast) vollwertige Sitze.

2011

Sitzplätze plus Ladefläche) eine eher untergeordnete Rolle

spielt, so hat VW nach eigenen Angaben dennoch versucht, das

Maximum aus dem zur Verfügung stehenden Platz herauszuholen.

So verfügt der Amarok über eine Ladetiefe von 1555 mm

und eine Ladeflächenbreite von 1620 mm – die Bordwandhöhe

erreicht 780 mm bei einer Ladekantenhöhe von 508 mm. Dabei

ist der geländetaugliche Pick-up der erste und bislang einzige

Vertreter seiner Klasse, dessen Frachtabteil eine Europalette

auch quer fasst.

Zusätzliche Zentimeter im Heck

Allerdings, das machte auch die Premiere des Allradlers auf der

vergangenen IAA deutlich, fehlen dem Kleinlaster ein paar entscheidende

Zentimeter. Denn minimale Länge mehr eröffnet

einen kompletten zweiten Europaletten-Stellplatz und erhöht

den Nutzfaktor des Amarok deutlich. Die Abhilfe kommt dabei

von Eggers Fahrzeugbau in Stuhr bei Bremen.

Die Hanseaten tauschen die Serien-Heckklappe gegen eine Eigenkonstruktion

aus. Dazu werden zwei rungenähnliche Passteile

rechts und links in die Öffnung montiert. Sie dienen dazu, der

neuen, unten angeschlagenen Heckklappe den passenden und

etwas weiter auskragenden Rahmen zu bieten. Damit werden die

entscheidenden Mehr-Zentimeter gewonnen, ohne die Gesamt-

1994

Das aktuelle Armaturenbrett fällt eindeutig

ergonomischer aus. (Fotos: fh, VW)

länge des Fahrzeuges zu verändern, sofern eine Anhängerkupplung

montiert ist.

Platz für fünf Personen

Der komplette Umbausatz reduziert die Nutzlast um ein paar

Kilogramm, ermöglicht dafür aber die problemlose und formschlüssige

Zuladung von zwei Europaletten hintereinander. Das

offizielle, von VW empfohlene Eggers-Zubehör richtet sich in

erster Linie an die Zielgruppe des Nutzfahrzeughandels mit der

Möglichkeit der weiteren Wertschöpfung über die einfach vorzunehmende

Montage des komplett vorbereiteten Bausatzes.

Der Amarok mit dem Eggers-XL-KIT konnte auf dem ARGE-

NKF-Gemeinschaftsstand auf der IAA bewundert werden. Trotz

des eindeutigen „Nutzfahrzeug“-Charakters profitiert der Amarok

vom ergonomischen Fachwissen des gesamten VW-Konzerns.

So entstand durch einen großzügig angelegten Radstand

von 3095 mm eine Kabine, die insgesamt fünf Personen Platz

bietet – und damit beispielsweise auf einer großen Windparkfläche

oder einer längeren Autobahnbaustelle schnell mal ein paar

Mitarbeiter von „hier“ nach „dort“ befördern kann.

Auf der Rücksitzbank sind die äußeren Fond-Sitzplätze zudem

mit einer Isofix-Vorrichtung zur Aufnahme entsprechender Kindersitze

ausgerüstet – sollte am Wochenende der eigene Nach-


2011

wuchs die Eltern beispielsweise zum nahe gelegenen Reiterhof

begleiten. Oder umgekehrt. Der kompakte Getriebetunnel

soll derweil auch dem Passagier auf dem hinteren

Mittelsitz einen ausreichenden Fußraum garantieren.

Um das Stauvolumen innerhalb der Kabine zu optimieren,

können die Sitzflächen schließlich im Verhältnis ein

Drittel zu zwei Dritteln geteilt hochgeklappt werden.

Solides Handwerkszeug

Keine Frage: Mit dem noch jungen Amarok hat die Nutzfahrzeugsparte

von Volkswagen ein ausgesprochen aktuelles

und vor allen Dingen wettbewerbsfähiges Eisen im

internationalen Feuer des weltumspannenden Pick-up-

Marktes. Zu (Einstiegs-)Preisen ab etwa 27.000 Euro für

die Basisversion bzw. für ca. 30.000 Euro für das hier vorgestellte

Exemplar bietet der leichte Laster einen soliden

Nutzwert für den gewerblichen Einsatz, der nach Feierabend

durchaus auch mal im privaten Bereich zum Einsatz

kommen kann. Für die Aufgaben im leichten und

mittelschweren Gelände ist der Amarok mit seinem

zuschaltbaren Antrieb und dem klassischen Fahrwerk

gleichermaßen gut gerüstet, sodass es in Hanglagen eben

auch mal ein Grad Steigung mehr sein dürfen.

FAZIT: Nach Jahren offeriert Volkswagen hier zu Lande

wieder einen „echten“ Pick-up. Dieser zeichnet sich nicht

zuletzt durch die überwiegend außereuropäische Vermarktung

durch ebenso „echte“ Nehmerqualitäten aus, empfiehlt

sich aber dennoch auch mal für längere Verbindungsstrecken

zwischen zwei Baustellen oder für Fahrten am

Wochenende – und bietet dabei fünf Passagieren Platz.

IMPRESSUM

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