SChWERPUNKT - Midrange Magazin

midrangemagazin.de

SChWERPUNKT - Midrange Magazin

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 223 · € 13,– · CHF 25,–

Journalisierung

Tipps und Tricks –

Teil 2

Codename Apollo: das neue Solitas-Projekt

Eine Erfolgsstory

IBM DB2 Web Query

Architektur und

Grundlagen

Kostengünstige Standardlösung

HR-Software für KMUs

Ungestörte Kommunikation

Sichere E-Mails

Für mehr Performance

Wege aus dem

Excel-Chaos

Aktuelle Messen

Siegmar Deuring, geschäftsführer Solitas Informatik Ag,

im Interview auf Seite 12

09

2009

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk


Robot/CONSOLE

wacht über ihre ressourcen

AutomAtische

ÜberwAchung

der ressourcen

Robot/CONSOLE, ®

die Mitteilungs-,

Ressourcen-, und Logverwaltungssoftware

von Help/Systems ist die ideale

Ressourcenüberwachungslösung für Ihr

Power Systems mit IBM i. Sie sagen

Robot/CONSOLE nur, welche kritischen

Systemressourcen überwacht werden sollen

– Leitungen, Subsysteme, Controller, Server,

Drucker, Nachrichtenschlangen – und

welcher Zustand erwartet wird.

Robot/CONSOLE überwacht rund um die

Uhr und zeigt die Ergebnisse im Ressourcenmonitor-Statusfenster

an. Es überwacht

sogar Ihre QAUDJRN-, QHST- und FTP-

Systemlogs zur Aufrechterhaltung der SOX-

Compliance und der Serviceabkommen.

rAsches Lösen von

ressourcenprobLemen

Wenn eine Ressource sich nicht im erwarteten

Zustand befindet, reagiert Robot/CONSOLE

entsprechend Ihren Vorgaben. Es kann

zum Beispiel eine Nachricht schicken,

um ein Programm zu starten, einen

Prozess zu stoppen oder eine Vorrichtung

abwechselnd ein- und ausschalten. Und

wenn jemand benachrichtigt werden

muss, verwendet Robot/CONSOLE die

Systembenachrichtigungssoftware Robot/

ALERT, ®

um einen Text, eine E-Mail oder eine

Pager-Nachricht an einen Experten oder eine

Expertengruppe an einem beliebigen Ort zu

schicken, damit das Problem rasch gelöst

werden kann.

© Die aufgeführten Marken und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

AutomAtisierung ihres

ressourcenmAnAgements

Mit Robot/CONSOLE und Robot/ALERT

ist die Überwachung Ihrer Systemressourcen

einfach. Um weitere Auskünfte zu

erhalten, rufen Sie uns noch heute unter

+41 (0)44 308 38 82 an und verlangen

Sie die KOSTENLOSEN Robot/CONSOLEund

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Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Von hinten

Laut aktueller Business Intelligence-Studie setzen knapp zwei Drittel

der Top-Manager in DACH auf die elektronische Analyse von

geschäftsdaten. Tendenz: steigend. Kosten sollen kontrolliert, Ressourcen

sinnvoller genutzt und elektronische BI-Werkzeuge nun auch

in der Chefetage eingeführt werden. Ziel der Aktivitäten ist natürlich

auch König Kunde, zu dem innigste Beziehungen aufgebaut werden sollen.

Dieser Wunsch ist „typisch Finanzkrise“: In solchen Zeiten hat ne-

ben roten Lippenstiften auch

das Kundenglück Hochkonjunktur.

IDC geht davon aus,

dass der weltweite Markt für

Business Analytics-Software

in diesem Jahr auf 25 Milliarden

uS-Dollar ansteigen

wird. Auch IBM will sich an

diesem mächtigen Kuchen

laben und hat mit dem SPSS-

Übernahmewunsch quasi ein Tortenmesser bestellt. Die Argumente

wären dann nämlich noch überzeugender: Data Mining und statistische

Analysen sollen künftig verlässliche glaskugeln sein, die heute

schon zeigen, was der Kunde morgen wollen wird. Noch ist die Realität

eine andere. „Jede dritte Entscheidung wird von Managern getroffen,

die nicht auf die richtigen Informationen zurückgreifen können“, weiß

IBM Spezialist Erich Leitner. 53 Prozent hätten nämlich nur „theoretisch“

Zugang zu entscheidungsrelevanten Fakten; was nicht schnell

und einfach zur Verfügung stehe, werde eben nicht genutzt. Sie finden

unsere BI-Marktübersicht deshalb kompakt und fix am Ende dieses

Heftes. Für alle, die uns mal so lesen möchten, wie ihre Tageszeitung.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Û Kopfgeld: Wer sein Personal clever einsetzt,

spart geld und Ressourcen. HR-Software steht also

außer Frage? Mitnichten (Seite 10) Û Spezial(ität):

DMS am Beispiel von EVu, KWO und Sparfüchsen

(Seite 16 ff.) Û Press any key: Wenn Laptop & Co.

auf Diebesreise gehen (Seite 26 ff.) Û Garbage

in = Garbage out: Der CFO liebt Datenqualität

(Seite 48)

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

INNOVATION TRIFFT

ERFAHRUNG

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Siegmar Deuring, geschäftsführer Solitas Informatik

Ag: „Für unsere Kunden und Partner bedeutet Apollo

enorme Kosten- und Zeiteinsparungen bei der Einführung

oder Erweiterung von InfoStore sowie völlig neue

Lösungsmöglichkeiten bei der optimalen Integration der

Softwarelösungen eines unternehmens.“ Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

human

Resources

Wie umfragen belegen, halten viele unternehmen im Personalwesen

noch immer an Aktenschränken fest. Dabei

können moderne und kosteneffiziente HR-Abteilungen

schon lange nicht mehr auf IT-gestützte Lösungen verzichten.

Û Seite 18

IT-Sicherheit

IBM hat mit der Objektsicherheit eines der besten Sicherheitskonzepte

realisiert, die es gibt. Doch die iSeries wird

zum Selbstbedienungsladen, wenn dieses Konzept nicht

vollständig umgesetzt wird. Û Seite 26

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Kommunikationsplattform PSC 7

IBM-Ansprechpartner vor Ort gesucht?

Köpfe 8

Auf Insellösungen verzichten 10

Kommentar zur Frage des Monats

Neues Kapitel einer Erfolgsstory 12

Codename Apollo: das Entwicklungsprojekt der Solitas

MIDRANGE SPEzIAL

Für die EVU-zukunft gerüstet 14

geographisch weit verteilte Dokumentenablagen eingebunden

Weitsicht zahlt sich aus 16

Intelligente Output-Management-Systeme sparen bares geld

hUMAN RESOURCES

Produktiver und günstiger 18

Personalabbau löst Talentmanagement ab

hR-Software für KMUs 20

Kostengünstiges Personalmanagement dank Standardlösung

hR-Information-Processing 21

Der neue HR Mega-Trend

Transparenz im Recruiting 22

Integrierte Prozesse und durchgehender Workflow

Prozessvorteile dank SaaS 24

Verbesserte Reisekostenabrechnung bei i + o

IT-SIChERhEIT

Vorsicht, nicht verschlüsselt! 26

Für umfassende Sicherheit bei Laptopdiebstahl und Co.

System i-Security 28

Warum es viel mehr ist als Native und Firewall

Festplattenverschlüsselung 30

Im unternehmen so wichtig wie ein funktionierendes Telefon

Sichere E-Mails 31

ungestörte Kommunikation für über 37.000 Mitarbeiter

TEChNIK & INTEGRATION

Journalisierung 32

Tipps und Tricks – Teil 2

Architektur und Grundlagen 34

IBM DB2 Web Query

VMWare ESX für System i 38

Integration mit BladeCenter und System x


MARKTÜbERSIChT

Wege aus dem Excel-Chaos 42

Für mehr Performance

Anbieterübersicht 43

Mobil und informiert 44

Die geschäftszahlen immer zur Hand

Magie des zahlenwürfels 46

Huhtamaki Ronsberg setzt auf Controlling mit IBM Cognos

Garbage in = Garbage out 48

Schlechte Datenqualität als Kostentreiber

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

SEPTEMbER 2009

bI- und Datawarehouse-Lösungen

Daten von niedriger güte sind allgegenwärtig in den

unternehmen. Falsche Artikelnummern, fehlende Werte,

unterschiedliche Schreibweisen und Abkürzungen,

fehlerhafte Kunden daten und vieles mehr mindern die

Datenqualität und führen zu negativen wirtschaftlichen

Folgen, denn das garbage-in-garbage-out-Prinzip greift.

Û Seite 42

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

DMS EXPO 2009

Û Die diesjährige

DMS EXPO öffnet

vom 15. bis

17. September 2009

in Köln ihre Tore. Die

Messe hat sich kontinuierlich

von einer

Fachveranstaltung

für Archivierungslösungen zur Leitmesse

für das intelligente digitale Management

von unternehmens- und Produktinformationen

entwickelt. Erstmals fand sie

zukunft Personal 2009

Û „Kosten senken“ lautet derzeit die

Devise in vielen Personalabteilungen.

Dazu überprüfen die unternehmen auch

ihre IT-Infrastruktur. Personalentscheider,

die einfach bedienbare

Softwarelösungen mit einem

guten Preis-Leistungs-Verhältnis

suchen, finden in der Halle „HR

Software & Hardware“ der Zukunft

Personal einen optimalen

Überblick: Rund 100 HR-Software-Anbieter

sind auf Europas größter Fachmesse

für Personalmanagement vom 22. bis

24. September vertreten. Personalentscheider

bekommen auf der Zukunft

bUChVORSTELLUNG

Klaus-Peter Luttkus

Rational Developer für IbM i (RDi)

Das Fachbuch „Rational Developer für IBM i (RDi)“

wendet sich an Entwickler, die mit RPg, Cobol, CL

oder DDS umgehen und nun mit der modernen umgebung

den Schritt nach vorne machen wollen.

Kenntnisse im RDi sind eine gute Basis für JAVA-,

EgL- und Web-Entwicklungen mit dem IBM Werkzeug

RDi SOA.

Umfang ca. 500 Seiten, Preis 248,– €

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

im Jahr 1995 in Stuttgart statt und zog

1998 nach Essen. Seit 2006 präsentiert

sich das jährliche Branchen-Highlight

auf dem Kölner Messegelände. Die DMS

2009 präsentiert in der Messehalle 7

auf rund 17.000 Quadratmetern Fläche

alle IT-gestützten Lösungen, die sich mit

einem nahtlosen, elektronischen Informationsfluss

innerhalb sowie außerhalb

von unternehmen beschäftigen.

www.dms-expo.de

Personal jedoch nicht nur ein update in

Fragen der HR-IT. In insgesamt drei Hallen,

die rund 500 Aussteller füllen, kön-

nen sich die Besucher zu allen Themen

des Personalmanagements Anregungen

für die Berufspraxis abholen.

www.zukunft-personal.de

Û www.midrange-shop.com

TICKER

Û Partner: SAS und b.telligent.

SAS und b.telligent sind eine Partnerschaft

eingegangen. Die Partner

konzentrieren sich auf den gehobenen

Mittelstand, hier wollen

sie gemeinsam Kunden für Analytics-

und CRM-Projekte gewinnen.

Basis ist die SAS Mittelstandslösung

edition m. www.btelligent.de

www.sas.de Û UC4 ausgezeichnet.

uC4 Software wurde von Forrester

Research Inc. im Report „The Forrester

Wave: Complex Event Processing

Platforms, Q3 2009.“ in allen Kategorien

als „Strong Performer“ für

seine „Complex Event Processing

Plattform“ eingestuft. www.uc4.com

Û bilstein setzt auf itelligence.

Die Ferdinand Bilstein gmbH + Co.

Kg (febi) setzt auf die SAP-Kenntnisse

von itelligence und die dort entwickelte

Branchenlösung it.trade.

febi will ab 2010 insgesamt über 550

user mit dem neuen ERP-System

arbeiten lassen, mit nachgelagerter

Anbindung von Niederlassungen im

Ausland. www.itelligence.de Û PSI

gewinnt die Firmengruppe Simon

als Neukunden. Der PSI-Konzern

wurde von der Firmengruppe Simon

mit der Lieferung und Einführung

der ERP-Komplettlösung PSIpenta

für alle vier unternehmen der gruppe

beauftragt. PSIpenta wird als

Komplettlösung für 140 user zum

Einsatz kommen und den gesamten

geschäftsprozess vom Angebot bis

zum Versand einschließlich Planung,

Controlling und Fertigungssteuerung

abdecken. www.psi.de Û Neues

i-effect Release V1R6 sorgt für

mehr Sicherheit. Die menten gmbH

gibt die Herausgabe der neuen ieffect

Version V1R6 bekannt. Inhalt

des Releases sind gleich zwei neue

Module: *OCSP, das eine Echtzeitprüfung

von Zertifikaten durchführt,

sowie das Modul *IASP, das erstmals

eine Anbindung an die etablierte

IBM Hochverfügbarkeitslösung

iASP bietet. www.i-effect.de

www.midrange.de


IbM-Ansprechpartner vor Ort gesucht?

Kommunikationsplattform PSC

Im Januar dieses Jahres hat die IBM

die Zusammenarbeit mit Business

Partnern im Mittelstandsgeschäft neu

strukturiert und aufgesetzt. Die Partnership

Solution Center (PSC) in München,

Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf,

Hamburg und Berlin sollen damit noch

mehr in den Fokus des Mittelstandsgeschäftes

der IBM rücken. Sie dienen

den Businesspartnern der IBM und den

Mittelstandskunden als Anlaufstelle

und Kommunikationsplattform.

Die PSC befinden sich in den Räumlichkeiten

der jeweiligen IBM-Niederlassung.

„Mit den PSC verringern wir

unsere Reaktionszeit durch engere Ver-

22.-24. September 2009

Messe Köln

zahnung aller für

den Mittelstand relevanten

Bereiche“,

erklärt Andreas

Britsche, Leiter des

Münchner Partnership

Solution Center,

und fügt an: „Mit

mehr Business Partnern und einem

lösungsorientierteren Portfolio wollen

wir die Bedürfnisse der mittelständischen

Kunden befriedigen.“

„Das PSC ist jetzt besser, weil es

schnell, einfach und unkompliziert ist“,

findet Martin Borowitz von der Systemworkx

AG, einer der 7.000 IBM Business

Partner deutschlandweit.

„Wir haben jetzt

einen Ansprechpartner

in München und nicht

in Stuttgart oder gar in

den USA“, nennt der Geschäfsstellenleiter

aus

Augsburg die Vorteile

des neu strukturierten PSC. Die IBM

in München ist hinter Stuttgart und

Frankfurt die drittgrößte Vertriebsniederlassung

in Deutschland. ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de

Barcelona Budapest Genf Köln Moskau München Stuttgart Wien Zürich

Zukunft

Personal 2

www.zukunft-personal.de Europas größte Fachmesse für Human 09/2009 Resource · MIDRANGE Management

MAgAZIN 7

0 0 9


8

MIDRANGE AKTuELL

Robert Helgerth wechselt zum 1. September

in die Europäische Mittelstands-

und Partnerorganisation von Microsoft.

Als general Manager leitet der 52-jährige

dort den Vertrieb an kleine und mittelständische

Kunden in Westeuropa. Zugleich

kümmert er sich um die Stärkung

des internationalen Partnernetzwerks.

Robert Helgerth war bislang Direktor

Mittelstand & Partner sowie Mitglied der

geschäftsleitung. Er gehört zu den wichtigsten

Kompetenzträgern für Belange

mittelständischer Firmen bei Microsoft.

www.microsoft.com

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

KöPFE

Das Interesse junger Mädchen an berufen im bereich der Informations- und Kommunikationstechnik

geht weiter zurück. Danach waren im Jahr 2008 unter den 40.862 Auszubildenden

in IT-berufen nur 9 Prozent Frauen. 2005 lag der Anteil der Mädchen unter den IT-Azubis noch

bei 10,6 Prozent und 2001 sogar bei 14,2 Prozent. www.bitkom.de

Robert helgerth

general Manager

Mittelstandsgeschäft,

Microsoft

Deutschland

gmbH

Auf der diesjährigen Jahrestagung des

Verbandes der IT- und Multimediaindustrie

Sachsen-Anhalt e. V. (VITM) wurde

gISA-geschäftsführer Stephan Drescher

in den Vorstand gewählt. Im Mittelpunkt

der Aktivitäten des Verbandes stehen

Leistungsbeiträge der ITK-Branche für

die Modernisierung von Wirtschaft und

Verwaltung, die Sicherung des Fachkräftenachwuchses

und Weichenstellungen

zur flächendeckenden Versorgung mit

schnellen Internetanschlüssen im Bundesland.

www.vitm.org

Stephan

Drescher

Vorstand, regionalerBranchenverband

der

IT- und Multimediawirtschaft

Katrin Henniger (38) übernimmt ab

sofort den Posten des Sales Account

Manager bei der BitDefender gmbH.

Henniger blickt bereits auf eine 15-jährige

Karriere in der IT-Branche zurück.

Frühere Stationen waren Helmich EDV-

Systeme gmbH, Maxdata gmbH, Ho &

Jasper gmbH. In ihrer neuen Position

zeichnet sie für die zielgruppenspezifische

Ansprache des B2B-Marktes verantwortlich.

www.bitdefender.de

Jörg Schmohl

Vertriebsleiter,

Ferrari electronic

Katrin henniger

Sales Account

Manager, Bit-

Defender gmbH

Nach dem Ausscheiden von Christoff

Wiethoff stellt die Ferrari electronic

Ag das Management neu auf. Ab sofort

zeichnen Jörg Schmohl und Annett

Schilling für Vertrieb und Marketing verantwortlich.

Jörg Schmohl, seit 1997 bei

Ferrari, übernimmt die Verantwortung

für den Sales-Bereich. Annett Schilling

ist für Marketing und unternehmenskommunikation

verantwortlich.

www.ferrari-electronic.de

Annett Schilling

Marketing und

unternehmenskommunikation,

Ferrari electronic

Wolfgang Hornung (50) ist neuer Head of

BS Consulting Services bei S&T DACH.

In dieser Position ist er für alle Aktivitäten

des geschäftsbereichs zuständig.

Hornung war seit 2007 als Business Line

Manager für den Bereich Manufacturing

innerhalb der S&T Business Solutions

in denselben Ländern verantwortlich.

Zuvor leitete er zehn Jahre lang beim

Schweizer Beratungsunternehmen IMg

internationale SAP-Projekte und betreute

namhafte Kunden wie Bosch Rexroth

und Andritz Ag.

www.snt-world.de

Wolfgang

hornung

Leitung BS

Consulting

Services DACH,

S&T Ag

Ronald Voelzke verstärkt die Münchner

geschäftsstelle von Technogroup IT-

Service gmbH. Der Diplom-Kaufmann

ist Vertriebsbeauftragter für Bayern und

für Akquise sowie die Bestandskundenbetreuung

zuständig. Bevor Voelzke im

April 2009 zu Technogroup wechselte,

war er seit 2004 bei der Crossgate Ag in

verschiedenen Management-Funktionen

für den Verkauf verantwortlich, zuletzt

in der Position eines International Sales

Operations Manager und für die europaweite

Kundenbetreuung zuständig.

www.technogroup.com

Ronald Voelzke

Vertriebsbeauftragter

Bayern,

Technogroup

IT-Service gmbH


WORKSHOPS KALENDER

RPG Camp ist kein Urlaub

… obwohl die Fortbildung in der Nähe von

Oberstdorf stattfindet. Vielmehr handelt es

sich dabei um eine Art Power-Kurs für RPg-

Programmierer, die jetzt den Schritt unternehmen

möchten, um Ihre Kenntnisse den

aktuellen Erwartungen anzupassen.

Die Schulung gliedert sich in theoretische

und praktische Teile. Die Praxis basiert

auf der IBM Entwicklungsumgebung RDi

( WDSc). Wer hier nicht sattelfest ist, kann

am Vortag (12.10.) den Workshop „RDi vor

dem Camp“ belegen. Das RPg Camp selbst

beinhaltet zwei parallele Tracks. Je nach

Vorkenntnissen und Ausbildungsziel können

sich die Teilnehmer für einen der beiden

Tracks entscheiden: Track 1 „Von RPg/400

zu ILE RPg“ mit den Schwerpunkten Regelwerk

des RPg IV, D-Bestimmungen, Aggregate,

Wertzuweisungen, Built-in-Functions,

Dateiverarbeitungen, Subroutinen und Prozeduren.

Track 2 beschäftigt sich mit „ILE

RPg, embedded SQL und XML“ mit Fokus

auf SQL in der Programmierung, Stored Procedures,

user Defined Functions, RPg und

XML. Das RPg Camp findet vom 13. bis 15.

Oktober statt.

www.midrange-academy.com

IbM breakfast briefings 2009

Sie erhalten beim IBM Breakfast Briefing die

neuesten Informationen von IBM, serviert im

Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

Power Systems (i)

Die integrierte Lösung für mehr Vielseitigkeit

und Flexibilität bietet alles in einem:

Server, Speicher, Software und Sicherheit.

Ein System, das Sie praktisch nur noch einzuschalten

brauchen. Holen Sie sich einen

frischen Überblick und erleben Sie innovative

Lösungen für wirtschaftliche IT mit IBM

Power Systems und IBM i 6.1. Integration,

Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit vom

Blade bis zum großsystem.

Power Systems (p)

Die leistungsstarken Systeme für uNIX und

Linux bieten viel Raum für Wachstum, hohe

Flexibilität, Zuverlässigkeit und soliden

Investitionsschutz. Holen Sie sich einen

frischen Überblick und erleben Sie die Möglichkeiten

von AIX 6.1, aktuelle Neuigkeiten

rund um POWER-Technologie vom Blade bis

zum großsystem, Virtualisierung und Energieeffizienz.

Bern (CH), 1. – 2. 9. 2009

Düsseldorf, 8. – 10. 9. 2009

Bamberg, 22. – 24. 9. 2009

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

Basis-Seminar ERP-Auswahl 4. 9., Küssnacht

am Rigi (CH)

Power System unter i V6R1 8. 9. – 9. 9.

Bremen

SAP Mittelstandsfrühstück bei

SOFT-CONSuLT

Souverän und sicher von RPg nach

Java

transtec geht für Virtualisierung auf

die Straße

Cubeware Infotag – Business

Intelligence hautnah

Rational Developer for i für

i-Programmierer

9. 9.

SOFT-CONSuLT

10. 9.

Düsseldorf

10. 9.

Frankfurt

11. 9.

Rosenheim

14. 9. – 16. 9.

online

Der RPg Crash-Kurs 1 + 2 14. 9. – 18. 9.

Bremen

FNT Expertenroadshow 15. 9.

Hamburg

Licht im Abrechnungs-Dunkel! 16. 9.

Hamburg

Steeb Mittelstandsforum 2009 16. 9. – 17. 9.

ulm, Hotel Maritim

IBS:forum zur Lebensmittelsicherheit

(HACCP)

LiveDay auf der Online-Messe

MIDRANgE WEBFAIR

22. 9.

IBM Forum

28. 9.

online

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

September

CERPOS gmbH

www.cerpos.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

PKS Software gmbH

www.pks.de

transtec Ag

www.trantec.de

Cubeware gmbH

www.cubeware.de

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

REALTECH Ag

www.realtech.de

HRworks gmbH

www.hrworks.de

Steeb Anwendungssysteme gmbH

www.steeb.de

IBS Ag

www.ibs-ag.de

MIDRANgE WEBFAIR

www.midrange-webfair.com

- Power System unter i V6R1

- Das Cobol Update

- SQL Tuning der Abfragen

- Operating & Systemsteuerung

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Personalkosten stellen

einen entscheidenden

Wettbewerbsfaktor dar.

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

FRAgE DES MONATS

Auf Insellösungen verzichten

Eine Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer

hat angegeben, bislang keine

Software für die Personaleinsatzplanung

zu verwenden. Sind ihnen die Personalkosten

egal? Mit Sicherheit nicht!

Doch speziell bei kleineren Betrieben

mit relativ gleichbleibenden Anforderungen

sind ausgefeilte Instrumente

für die Personaleinsatzplanung nicht

unbedingt notwendig. Die Erfahrung

zeigt allerdings, dass mit wachsender

Unternehmensgröße und schwankenden

Geschäftsanforderungen oder

beim Mehrschicht-Betrieb sich entsprechende

Lösungen rasch amortisieren

können.

Denn die Vorteile solcher Systeme

gehen über die reine Einsatzplanung

hinaus. Sind sie mit der Personal-

Software verknüpft oder bereits in

sie integriert, profitieren Verantwortliche

in vielerlei Hinsicht: Sie verfü-

?

DIE FRAGE

gen über Werkzeuge für eine genaue

Personalkostenhochrechnung und

können verschiedene Szenarien einfach

simulieren. Zudem lassen sich

Dienstpläne mit entsprechender

Software-Unterstützung schnell und

zuverlässig erstellen. Darüber hinaus

entlastet die automatische Übernahme

der Einsatzdaten in die Lohn- und

Gehaltsabrechnungen die Personalabteilungen

von zeitaufwändigen

und fehleranfälligen administrativen

Aufgaben.

Vor diesem Hintergrund stellen wir

eine steigende Nachfrage nach solchen

Lösungen fest. Die momentan in vielen

Branchen und Unternehmen kurzfristig

stark schwankende Auftragslage

wirkt hier als zusätzlicher Antrieb:

Entscheider suchen vor diesem Hintergrund

nach Mitteln und Wegen, die

Personalplanung an diese komplexeren

Setzen Sie zur Optimierung Ihrer

Personalkosten bereits eine

Lösung für eine effizientere

Personal-Einsatzplanung ein?

DAS ERGEbNIS

43 % ja

57 % nein

794 Teilnehmer

haben abgestimmt

Anforderungen auszurichten. Erfahrungsgemäß

wird dabei aus Kosten- und

Effizienzgründen meist auf die Einführung

separater „Insellösungen“ für die

Einsatzplanung verzichtet. Der Trend

geht vielmehr dazu, beim Wechsel der

Personalsoftware solche Planungswerkzeuge

in den Kriterienkatalog mit

aufzunehmen. Häufig setzen Unternehmen

dabei auf das Application Service

Providing der Software durch einen

Dienstleister. So können sie bei Bedarf

solche Funktionen einfach mit nutzen,

ohne selbst zusätzliche Lizenzen erwerben

und sich um die Administration

kümmern zu müssen.

Daher rechne ich damit, dass der

Anteil der Unternehmen, die Lösungen

für die Personaleinsatzplanung nutzen,

in den nächsten Jahren insbesondere

im Mittelstand kontinuierlich weiter

steigen wird. ó


Emrah Turudu, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, bITTE!

Thomas Eggert

geschäftsführer

TDS HR Services &

Solutions gmbH

info@tds.de

TDS AG

Die TDS Ag ist ein IT-Komplettdienstleister und

SAP-Systemhaus für mittelständische und große

unternehmen. Zu den Angebotsschwerpunkten

zählen SAP-Beratung und -Branchenlösungen sowie

Application Hosting und Application Management

und Outsourcing.

Zudem bietet TDS Outsourcing, Dienstleistungen

und Software für Personaler. Das Angebot für Personalabteilungen

umfasst die Übernahme sämtlicher

administrativer Prozesse aus dem Personalwesen.

Beim Auslagern solcher geschäftsabläufe (HR

Business Process Outsourcing) ist TDS mit mehr

als 750.000 abgerechneten Personalstammsätzen

im Monat Marktführer in Deutschland. Hinzu kommen

eine Million Personalstammsätze, die Kunden

mithilfe der Software TDS-Personal abrechnen.

Diese umfasst alle Aspekte des Personalwesens:

von der Lohn- und gehalts- sowie der Reisekostenabrechnung

über die Dienstplanerstellung bis hin

zu umfassenden Controlling-Funktionen.

www.tds.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Ihr geschäftserfolg hängt auch von der ständigen

Verfügbarkeit Ihrer IT ab.

Setzen Sie bereits eine entsprechende

hochverfügbarkeitslösung ein, um die

Kontinuität Ihrer Geschäftsabläufe sicherzustellen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

LiveDay

jeweils am letzten

Montag des Monats

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

Codename Apollo: das Entwicklungsprojekt der Solitas

Neues Kapitel einer Erfolgsstory

Die Solitas Informatik AG ist seit vielen Jahren eine feste Größe im IbM Midrange-Markt. Im

Interview mit Tanja Maršal spricht Geschäftsführer Siegmar Deuring unter anderem über das

Archivierungs- und DMS-System InfoStore, das über Integrationen zu nahezu allen business-

Software-Lösungen, die im deutschsprachigen System i-Markt eine Rolle spielen, verfügt.

Tanja Maršal: Auf der CeBIT 2009 hat

Solitas einen ersten Einblick in das Release

InfoStore 10 gegeben, das unter

dem Codenamen „Apollo“ ein Projekt

zur Entwicklung komplett neuer Client-

Applikationen beinhaltet. Wie ist hier

der aktuelle Stand?

Siegmar Deuring: „Apollo“ ist nicht nur

wegen des gerade gefeierten 40. Jubiläums

der Mondlandung hochaktuell. Wir

haben im größten Entwicklungsprojekt,

das Solitas seit dem ursprünglichen

Design der Software unternommen hat

– daher der hohe Anspruch des Projektnamens

– ein komplett neues Framework

für unsere Client-Applikationen

konzipiert. Zusammen mit externen Ergonomie-Spezialisten

haben wir ein neues

„Look and Feel“ entwickelt, das den

Ansprüchen moderner Windows- und

„ Der neue Apollo-Client für InfoStore

bringt das komplette Spektrum modernster

DMS/ECM-Funktionen in die System i-

Welt.“ Siegmar Deuring

Internet-user entspricht und höchsten

usability-Kriterien gerecht wird. Noch in

diesem Jahr können Anwender auf diese

neuen Clients – Document Viewer,

Windows-Retrieval, Scan-Client etc. –

umsteigen.

Tanja Maršal: Worin besteht der Nutzen

dieser neuen Applikationen?

Siegmar Deuring: Zunächst einmal besteht

ein grundlegender Vorteil darin,

dass die bisher separaten Applikatio-

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

nen auf einem gemeinsamen

Framework basieren und

umfassend miteinander integriert

sind.

Die Anwender profitieren

in der täglichen Arbeit vor allem

von der gleichzeitig eingeführten

Plugin-Technologie

des Clients. Funktionen aus

anderen Softwareanwendungen

wie zum Beispiel Zugriff

auf das Kreditorenkonto in

der Buchhaltungssoftware

während der Eingangsrechnungsprüfung

oder Workflow-Anwendungen können

sehr einfach direkt in den Apollo-Client

integriert werden.

Das völlig neuentwickelte Design orientiert

sich an den aktuellsten Microsoft

Styleguides für Windows Vista bzw. Windows

7, welche den Anwender

nicht mit überfrachteten

Menüleisten überfordern.

Durch die Möglichkeit der

benutzer- und rollenbasierenden

Konfiguration stellt

das System genau die Funktionen

bereit, die aktuell benötigt werden.

Dadurch können Anwender schneller

und konzentrierter arbeiten und das

volle Potenzial der neuen Funktionen

nutzen.

Auf Server- und Middleware-Ebene

wird mit der neuen Technologie unter

anderem die Integration – also das

Entwickeln und Optimieren von Schnittstellen

für ERP-, PPS-, CRM- und andere

Lösungen an das DMS – viel einfacher.

Siegmar Deuring

geschäftsführer

Solitas Infor-

matik Ag

siegmar.deuring@

solitas.com

Durch die neue PlugIn-Technologie im

Apollo-Client können Funktionen von

anderen Programmen wie zum Beispiel

ERP-Software oder Workflow-Systemen

sogar direkt in unseren Client integriert

werden oder umgekehrt. unsere Partner

haben nunmehr die Möglichkeit, ihre

eigenen Lösungen und DMS-Erweiterungen

mit sehr geringem Aufwand in den

neuen Client zu integrieren.

Außerdem ist der neue Apollo-Client

offen für verschiedene Repositories

auf unterschiedlichen Plattformen. Das

heißt, die neue Technologie ist nicht

mehr nur auf das InfoStore-Archiv auf

IBM AS/400 und System i beschränkt,

sondern kann auch Windows- oder Linux-

basierte Repositories ansprechen.

Für unsere Kunden und Partner bedeutet

das enorme Kosten- und Zeiteinsparungen

bei der Einführung oder

Erweiterung von InfoStore sowie völlig

neue Lösungsmöglichkeiten bei der optimalen

Integration der Softwarelösungen

eines unternehmens.


Tanja Maršal: Wie begegnen Sie dem

Trend, dass Unternehmen zu Microsoftbasierten

Systemen wechseln?

Siegmar Deuring: Die meisten unserer

Kunden nutzen schon lange auch MS-

Betriebssysteme auf ihren Clients oder

Servern für unterstützende Anwendungen

wie zum Beispiel

MS Exchange Mailserver

oder MS SharePoint-

Services. InfoStore

verbindet diese Anwendungen

mit dem robustesten

zuverlässigsten

Serversystem – iSeries

und System i. Die neue Middleware,

die erstmals mit dem Apollo-Client zum

Einsatz kommt, ermöglicht sogar die

Anbindung von DMS-Repositories unter

MS-Serverbetriebssystemen.

Tanja Maršal: Solitas ist bisher stark

fokussiert auf den System i-Markt. Kann

man hier noch Wachstum erzielen?

Siegmar Deuring: Die IBM Plattform

wurde von den Rivalen im Servermarkt

seit ihrer Einführung im Jahre 1988 totgesagt,

doch die iSeries erweist sich als

zählebig. Die Kunden wissen zu schätzen,

dass IBM eine langfristige Plattform-

Strategie verfolgt. Dies wird durch Ankündigungen

unterstrichen, wie Anfang

dieses Jahres die i-Roadmap, in welcher

die Neuerungen dargelegt wurden, die

IBM i 6.2 und i 7 2009 und 2010 bringen

werden. Dadurch ist System i ein stabiler

Markt, auch mit Wachstumspotential für

uns als DMS-Anbieter. So konnten wir in

den vergangenen Jahren jeweils rund 30

Neukunden pro Jahr gewinnen.

Tanja Maršal: Statt von Dokumentenmanagement

(DMS) sprechen die Anbieter

heute zunehmend von Enterprise

Content Management (ECM). Ist das ein

bloßer Namenswechsel oder stehen dahinter

auch neue Inhalte?

Siegmar Deuring: Mit ECM wird ein

gewachsenes Aufgabenspektrum bezeichnet.

Der Begriff DMS steht für das

Archivieren und Dokumentverwalten.

ECM-Systeme gehen darüber hinaus und

führen Daten und Dokumente aus allen

Anwendungen eines unternehmens

inklusive Daten und Dokumenten von

Partnern und Lieferanten in einer Lösung

zusammen. Vor allem bei der Verarbeitung

von eingehenden Dokumenten wie

Eingangspost, Fax, E-Mails oder EDI lassen

sich durch ECM-Systeme erhebliche

„ System i ein stabiler Markt – auch mit

Wachstums potential für uns als DMS-Anbieter.

So konnten wir in den vergangenen Jahren

jeweils rund 30 Neukunden pro Jahr gewinnen.“

Siegmar Deuring

Effizienzpotenziale erschließen. Denn

der hohe manuelle Anteil, der durch

Medienbrüche und die Verarbeitung des

papierbasierten Beleggutes entsteht,

führt zu hohen Erfassungskosten sowie

Fehlerfrequenzen.

Tanja Maršal: Zu welchen ERP-Systemen

bietet InfoStore Schnittstellen?

Siegmar Deuring: Wir haben mittlerweile

Installationen mit allen gängigen

ERP-Systemen realisiert. An vorderster

Stelle stehen natürlich die Lösungen unserer

Partner – beispielsweise die Softwarelösungen

unserer Konzernmutter

SoftM sowie von Ametras, oxaion, Veda,

um nur eine Auswahl zu nennen –, aber

ebenso haben wir InfoStore in umgebungen

mit SAP- und Infor-ERP-Lösungen

eingeführt. Zusammen mit unseren

mehr als 30 Partnern in Deutschland,

österreich, Frankreich und Italien sind

wir in der Lage, auch individuelle Lösungen

mit überschaubarem Kostenaufwand

an InfoStore anzubinden, und die

neue Apollo Plugin-Technologie macht

das nochmal einfacher.

Tanja Maršal: Wie ist der Status bei

den Themen IT-Compliance und Elektronische

Signatur – welche Lösung bieten

Sie Ihren Kunden?

Siegmar Deuring: Aufgrund steigender

Nachfrage seitens InfoStore-Kunden und

auch unserer Partner bieten wir seit diesem

Jahr auch Beratungsleistungen zu

den rechtlichen Anforderungen an DMS-

Systeme an. Bei mehr als 10.000 Infor-

mations- und Dokumentationspflichten

in deutschen unternehmen kann man

doch sehr schnell den Überblick verlieren.

Zu diesem spannenden Thema

haben wir im letzten Quartal eine erfolgreiche

Veranstaltungsreihe an 14 Orten

durchgeführt. Diese Veranstaltungen

sind natürlich auch für uns als

Hersteller sehr wichtig, denn hier

findet ein reger Informationsaustausch

mit unseren Anwendern

statt und wir können Wünsche

und Anregungen, zum Beispiel zur

digitalen Signatur, sehr schnell

umsetzten. Mit InfoStore besteht

die Möglichkeit, eine Vielzahl von

Trustcentern einzubinden, über welche

sowohl archivierte Dokumente im Langzeitarchiv

digital zertifiziert als auch via

E-Mail versandte Dokumente mit digitaler

Signatur versehen werden können.

Tanja Maršal: Über welche Vertriebswege

bringen Sie InfoStore an den

Markt?

Siegmar Deuring: Wie schon erwähnt,

gibt es für InfoStore ein ausgeprägtes

Partnernetzwerk von mehr als 30 Partnern

in Europa, die sich auf verschiedene

Lösungen, wie zum Beispiel die

Anbindung unterschiedlicher ERP-Systeme,

spezialisiert haben. Dieses Partnernetzwerk

bauen wir weiter aus und fördern

besonders solche Partner, die sich

ausschließlich auf InfoStore als DMS/

ECM-System konzentrieren. Kunden, die

direkt bei uns anfragen, bringen wir mit

dem passenden Partner in Verbindung.

Strategische Projekte können in der Konzeptions-

und Realisierungsphase auch

direkt von unserer Vertriebs- und Consultingabteilung

betreut werden. Sei es

durch das Partnernetzwerk oder direkt

durch uns – wir realisieren die passende

Lösung für den Kunden. Wir stehen

für Kompetenz in Sachen DMS und ECM

im System i-Markt. So werden wir auch

wahrgenommen: geben Sie doch mal

„DMS iSeries“ in google ein …

Solitas Informatik Ag, Buchs (CH)

www.solitas.com

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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14

MIDRANGE SPEZIAL DMS

Geographisch weit verteilte Dokumentenablagen eingebunden

Für die EVu-Zukunft gerüstet

Neue Gesetze und Richtlinien erfordern heute von Energie-Versorgungsunternehmen (EVU)

einen bisher nicht gekannten Dokumentationsumfang. beweissicherungsfragen und

eine immer auf dem neuesten Stand gehaltene Dokumentation veranlassten auch die KWO

(Kraftwerke Oberhasli AG), mit dem System d3 ein modernes DMS-System einzuführen.

Weitere Dokumentations-Anforderungen

sind eine „gerichtsfeste“

Organisation, Liberalisierung der Energiemärkte

oder die Bestrebungen des

sogenannten Unbundling, die informatorische

und buchhalterische Trennung

der Netzverteilstruktur von Erzeugung,

Handel und Vertrieb der Energie.

Die KWO sind eines der führenden

Wasserkraftunternehmen der Schweiz.

Das Gebiet an Grimsel und Susten ist

ideal für die Stromproduktion aus Wasserkraft

geeignet. Heute gehören zu

den KWO neun Kraftwerke, acht Stau-

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

seen, 120 km wasserführende Stollen

und Druckschächte und 23 km wintersichere

Zugangsstollen und befahrbare

Tunnel.

Mit 450 Mitarbeitern haben die

KWO neben der Stromproduktion noch

zwei weitere Standbeine: Der Kompetenzbereich

‚Grimsel Hydro’ bietet das

Know-how des Betriebs und Unterhalts

der eigenen Kraftwerksanlagen auch

externen Auftraggebern an und zweitens

verfügt die KWO über ein umfangreiches

touristisches Angebot rund um

die Stromproduktion aus Wasserkraft.

Moderne Dokumenten-Management- (DMS) bzw. Enterprise Content Management (ECM)

-Lösungen bieten einen ganzheitlichen, unternehmensweiten Ansatz um Dokumente nicht nur

revisionssicher zu archivieren, sondern auch die tägliche Arbeit mit ihnen zu vereinfachen und

jederzeit arbeitsplatzunabhängig auf benötigte Informationen zugreifen zu können.

Quelle: entana business solutions AG

Versionskonflikte und lange

Liegezeiten vermeiden

Eingeführt und betreut wird d3 bei

den KWO von der entana business solutions

AG in Baar. Der ursprüngliche

Auslöser für die Einführung eines Dokumentenmanagements

waren die geographisch

weit verteilten Ablagen der

Anlagendokumente mit inkonsistenten

Strukturen und Beständen. Denn eine

Projektdokumentation, die dann nach

Fertigstellung der Anlage in die Anlagendokumentation

übergeht, wird zwar

vom Zentralarchiv betreut. Jedes Kraftwerk

hat aber zusätzlich vor Ort seine

eigene Dokumentation der wichtigsten

Unterlagen. Harald Zimmermann, Leiter

des Bereiches Managementsysteme,

Dokumentation und Archiv: „Das musste

auch so sein, denn in den Bergen bei

den großen Entfernungen und witterungsbedingten

Widrigkeiten konnte

man bei technischen Problemen nicht

einfach mal schnell ins Zentralarchiv

gehen und die Zeichnung raussuchen.“

Das hatte aber zur Folge, dass die

technischen Dokumente von verschiedenen

Mitarbeitern an verschiedenen

Orten abgelegt wurden, wobei oft nicht

klar war, wer alles wo eine Kopie hatte.

Wurden dann vor Ort an der Anlage

Änderungen vorgenommen und im Papierdokument

per Hand dokumentiert,

entwickelten sich mehrere Kopien in

unterschiedlichen Versionen.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz

wurden unternehmensweit die Prozes-


se auf einen möglichen Bedarf an Unterstützung

durch ein ECM-System untersucht.

Dabei ergab sich, dass neben

dem technischen Bereich mit Projekt-,

Anlagen- und Instandhaltungs-Dokumentation

auch im kaufmännischen

Bereich mit z. B. dem Beschaffungsprozess

inklusive Eingangsrechnungsworkflow,

dem Vertragsmanagement

oder dem Controlling wichtige Dokumentenworkflows

einrichtbar sind.

Zimmermann: „Für uns war wichtig,

dass d3 einerseits aufgrund seines

Funktionsumfangs und seiner Struktur

im Anlagenbau zuhause ist und deshalb

unsere Erfordernisse mit der Standardfunktionalität

weitestgehend abdecken

konnte. Zum anderen kann die entana

AG umfangreiche Projekte in Energiewirtschaft

und Anlagenbau vorweisen.

Beides spart vor allem Zeit, aber auch

Geld und Nerven.“ Zur Zeit greifen ca.

50 User täglich auf das System zu, wovon

20 – 25 Concurrent-User sind. Die

User der Touristiklokalitäten greifen

über ADSL-Verbindung zu, während

die anderen Standorte wie Kraftwerke

oder Betriebsleiterbüros an den Staumauern

über die gut ausgebauten Netze

kommunizieren.

Die grimselwelt ist ein Touristikengagement

der KWO.

Die technische Dokumentenablage

baut auf dem KKS auf

Im Vordergrund einer DMS-Lösung

steht aber nicht die IT-Seite, sondern

die Prozessoptimierung. Das pdf als

langzeitstabiles Format ist per Viewer

überall einzusehen und jederzeit im

Originalmaßstab als Papierdokument

ausdruckbar. Nach Erstellung der

Zeichnung, überwiegend in Autocad,

wird, genau wie bei den Officedokumenten

auch, direkt aus dem Autorensystem

heraus das pdf in d3 abgelegt

und versioniert. Aufgerufen werden die

Dokumente über den d3-Explorer.

Für das Wiederauffinden der Dokumente

sind gute Such- und Browsingfunktionen

unerlässlich. Aber entscheidend

ist auch die unternehmensspezifische

Ablagestruktur. Das ist bei KWO

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eine Kombination aus Prozess- und

Objektorientierung, wobei letztere auf

dem Kraftwerk-Kennzeichnungssystem

KKS aufbaut. Das heißt, jedes Dokument

wird mit einem Satz an Attributen

versehen, die eine Aufrufung der

Prozessakte oder der Projekt- bzw. Anlagenakte

per Mausklick ermöglichen,

obwohl jedes Dokument nur einmal im

Archiv vorhanden ist.

Die Workflows werden mittlerweile

von KWO weitgehend selbstständig

eingerichtet, zum Beispiel die Abbildung

des gesamten Beschaffungsprozesses

in d3, inklusive des Eingangsrechnungsworkflows.

Da bei KWO kein

ERP-System vor Ort installiert ist, wurde

dieser Prozess mit typischen ERP-

Funktionen in d3 abgebildet, „was zur

vollen Zufriedenheit gelang“.

Eduard Rüsing ó

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Mit der aktuellsten Version des

Docu Ware Web Client können Dokumente

direkt aus der Browseranwendung

heraus per E-Mail verschickt

werden. Vor allem der Versand im

PDF-Format erleichtert die tägliche

Arbeit.

Revisionssicher archivierte Doku-

mente lassen sich im Dokumenten-

Pool suchen und in einer Ergebnisliste

anzeigen. Daraus kann ein

gewünschtes Dokument über den

Menüpunkt „In E-Mail senden“ zum

Versand angewählt werden. Der Anwender

entscheidet, ob er das Dokument

als Anhang einer E-Mail oder

als Hyperlink versenden möchte.

Besonders nützlich ist dabei die Option,

das ausgewählte Dokument in

das PDF-Format umzuwandeln. Der

lokale Mail-Client, etwa Microsoft

Outlook oder Thunderbird, öffnet

sich automatisch und die E-Mail

befindet sich nach dem Versand im

eingesetzten Mail-Programm unter

„gesendete Elemente“. Die Möglichkeit,

aus dem Internet Explorer oder

Firefox Browser heraus den lokalen

Mail-Client unter Berücksichtigung

aller Sicherheitsmechanismen anzusprechen,

ist für DMS-Systeme neu

und bisher einzigartig.

Webbasiertes Dokumenten-Management

via DocuWare Web Client

erfordert keinerlei Softwareinstallation

auf dem Client; ein Internetzugang

mit handelsüblichem Browser

ist ausreichend. Vorstand Jürgen

Biffar unterstreicht die einfache

Handhabung: „Die neue Funktionalität

haben wir wie gewohnt auf Basis

neuester Technologien, beispielsweise

dem Microsoft Click-Once-Modell,

entwickelt. Die intuitive Bedienung

ermöglicht ein sofortiges Arbeiten.“

DocuWare Ag, München

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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16

MIDRANGE SPEZIAL DMS

Intelligente Output-Management-Systeme sparen bares Geld

Weitsicht zahlt sich aus

Die Welt der digitalen Dokumentenverarbeitung hat ihre natürlichen Grenzen.

Spätestens dort, wo die digitale Information auf Papier gedruckt wird, um als brief

der Kommunikation mit dem Geschäftspartner eine besondere Note zu verleihen,

endet die digitale Unternehmenswelt.

Output-Management-Systeme schließen

die Lücke zwischen digitaler

Informationsverarbeitung und dem

Ausdruck. Sie sammeln und bündeln

Druckdatenströme aus unterschiedlichen

Anwendungen, sortieren und

veredeln Briefe und sorgen auch dafür,

dass Steuercodes für die nachgelagerte

Verarbeitung, etwa in Kuvertiermaschinen

oder für Rücksendinformationen,

dort aufgebracht werden, wo sie

später problemlos bearbeitet werden

können.

Clever ist, wenn Output-Management-Systeme

nicht nur die IT-Belange

berücksichtigen, indem sie etwa Informationen

aus dezentralen Einheiten

an zentraler Stelle zusammenführen,

sondern auch die unternehmensweite

Informationsverarbeitung unter postalischen

Gesichtspunkten optimieren.

Denn da zahlt sich Weitsicht aus. Eine

genügend große Postausgangsmenge

vorausgesetzt, lassen sich bei der Deutschen

Post AG bis zu 26 Prozent Porto

einsparen, wenn etwa durch Sortieren

nach Postleitzahlenregionen, Bündelungen

oder Nummerierungen Teilleistungen

übernommen werden, die sonst

der gelbe Carrier zu erbringen hat.

Aber auch das Zusammenfassen mehrerer

Dokumente an einen Empfänger

spart bares Geld, wenn dadurch Portokosten

gänzlich entfallen.

Die unbestrittenen Vorteile von

Output-Management-Systemen bei der

digitalen Weiterverarbeitung von Unternehmensinformationen

zu nutzen,

ist im Midrange-Markt aufgrund der

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

limitierten Anbieterzahl an sich schon

herausfordernd. Eine ganz besondere

Herausforderung ist es aber, Output-

Management-Systeme zu finden, die bei

ihren Optimierungsroutinen frühzeitig

auch die Belange der Postbearbeitung

berücksichtigen. Deren Anforderungen

beziehen sich neuerdings auch auf die

Gestaltung von Dokumenten. Das Auf-

bringen von Werbebotschaften auf die

Transaktionspost, also Rechnungen

oder Bestellbestätigungen, spielt hierbei

eine große Rolle. Aber auch die Pro-

Intelligente Output-Management-Systeme führen unternehmensweite Informationen

nicht nur an zentraler Stelle zusammen, sondern optimieren diese auch unter postalischen

gesichtspunkten.

duktion von Barcodes oder 2D-Matrix-

Kodierungen für die Rückverfolgung

und Zuordnung von Antwortschreiben

etwa zu Kampagnen. Die Postverantwortlichen

im Unternehmen werden in


dieser Hinsicht derzeit sehr agil, denn

sie verstehen ihre Aufgabe immer mehr

als Dienstleister für die Informationslogistik.

Sie stellen als solcher neue Anforderungen

an die IT, die sich mit modernen

Output-Management-Systemen

lösen lassen.

Integrationsanforderungen

meistern

Für das reibungslose Zusammenspiel

zwischen IT und Postbearbeitung ist

ein durchgängiger Datenfluss das A

und O. Damit Midrange-Infrastrukturen

mit plattformfremden Output-Management-Systemen

nahtlos zusammenspielen,

ist in Einführungsprojekten

die professionelle Datenintegration von

besonderer Bedeutung. Neopost hat in

dem Bereich Mail Solutions eigene Output-Management-Spezialisten,

die auch

in diesem Umfeld über eine langjährige

Praxiserfahrung verfügen.

Die Output-Management-Profis setzen

in ihrer Arbeit auf eine praxiserprobte

Vorgehensweise, wenn sie die

Systemwelt der mittleren Datentechnik

mit dem Output-Management-System

in der Windows-Welt verbinden. Dabei

unterscheiden sie formatierte und

unformatierte Dokumentendaten auf

der iSeries. Formatiert bedeutet, dass

die zu verarbeitenden Dokumente mit

vollständigem Layout druckfertig im

Format ASCII, AFP, PCL5e, PDF oder

Mehrwert Output-Management-System

Postscript an die Windows-Umgebung

übergeben werden. Unformatierte Dokumente

werden dagegen in struktu-

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druckfertiges Layout. Dieses wird erst

im Output-Management-System vor

In verschiedenen Kundenprojekten bei Midrange-Anwendern hat Neopost

durch den Einsatz des Windows-basierenden Output-Management-

Systems PrintMachine den Ablauf des Postversandes nachhaltig optimiert.

Folgende Vorteile machen dabei den wirtschaftlichen Erfolg aus:

ó Reduzierung der Anzahl der Sendungen und damit der Portokosten

durch Zusammenführung gleicher Adressen

ó Reduzierung der Anzahl der Sendungen und damit der Portokosten

durch Nutzung des beidseitigen Drucks

ó Reduzierung manueller Tätigkeit, weil die verschiedenen Dokumente

automatisch zu einer Sendung zusammengeführt werden.

ó Absicherung durch Sequenzzählung der Druckseiten und durch

Kontrolle der Sendungen nach der Verpackung

ó Absicherung der Kuvertierung durch die Steuerung der Kuvertier-

maschine mit entsprechenden Steuerzeichen.

dem Drucken erstellt. Bei dieser Vorgehensweise

wird in den meisten Fällen

das XML-Format verwendet.

Die technische Übertragung der

Daten von Midrange-Systemen an

das Windows-System erfolgt über das

Standard-Protokoll TCP/IP. Dabei sorgen

die beiden Dienste FTP oder LPR

für den gesicherten Datentransfer. Mit

LPR wird das Output-Management-

System in der Midrange-Umgebung

wie ein Drucker behandelt. Anwender

arbeiten dabei in den ihnen bekannten

Applikationen, um die Dokumente zu

erzeugen. Business-Dokumente lassen

sich so für eine unternehmensweite

Output-Optimierung unter besonderer

Berücksichtigung der Belange in der

Postbearbeitung mit einfachen Mitteln

zur Verfügung stellen.

Mehr als nur digitalisieren

Intelligente Output-Management-Systeme

erfüllen heute weit mehr als die

klassische Funktion der Digitalisierung

von Informationsströmen. Wie die Synergien

mit der Postbearbeitung zeigen,

ist die IT in der Lage, ganzheitliche

Lösungsansätze aktiv zu unterstützen

und ihren wertschöpfenden Beitrag

damit deutlich zu erhöhen. Dies ist ein

wichtiger Faktor bei der Auswahl dieser

Systeme. Für die sachgemäße Integration

in der Midrange-Welt sorgen

markterfahrene Partner. Sie nutzen

ihre Expertise, um zusammen mit IT-

Verantwortlichen in Unternehmen intelligente

Lösungsansätze zu erarbeiten

und diese professionell umzusetzen.

hans-Peter Vogel ó

Neopost gmbH & Co. Kg, München

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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18

SChWERPUNKT HuMAN RESOuRCES

SUMMARY

Eine moderne HR-Software muss nicht

nur höchste Funktionalität bieten,

sondern auch plattformunabhängig,

skalierbar und parametrierbar sein.

Personalabbau löst Talentmanagement ab

Produktiver und günstiger

Papierberge, die sich bis zur Decke türmen, unauffindbare Personalakten, ausgeblichene,

unleserliche Gehaltsbelege – aus dieser Sackgasse führt ausgefeilte hR-Software heraus.

Das Human Resources (HR)-Management

befindet sich in einem

steten Wandel: Während sich Personalverantwortliche

bis vor wenigen Monaten

noch intensiv mit den Themen

Mitarbeiterrekrutierung und Talentmanagement

beschäftigt haben, stehen

heute – bedingt durch den konjunkturellen

Abwärtstrend – Kostensenkung,

Kurzarbeit und Personalabbau ganz

oben auf der Agenda. Damit Personalverantwortliche

den immer schneller

verlaufenden Änderungen gerecht werden

können, setzen mehr und mehr

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

HR-Abteilungen auf Personalmanagementsysteme,

die schnelle und aussagekräftige

Informationen liefern.

Wie Umfragen belegen, halten viele

Unternehmen im Personalwesen noch

immer an Aktenschränken fest. Dabei

können moderne und kosteneffiziente

HR-Abteilungen schon lange nicht mehr

auf IT-gestützte Lösungen verzichten.

„Um Unternehmen vom Einsatz einer

Personal-Software zu überzeugen, ist

es von zentraler Bedeutung, die Kommunikation

von einer techniklastigen

und featuregesteuerten Ausrichtung in

eine Richtung zu verlagern, die sich primär

mit den Geschäftsvorteilen dieser

Lösungen auseinandersetzt”, erläutert

Gerhard Knoch, Vice President EMEA

bei Infor.

„Themen wie Reduzierung der Gesamtbetriebskosten

und flexible, transparente

Geschäftsprozesse sind die

Faktoren, die Unternehmen überzeugen,

neue Investments auch im HR-Bereich

zu tätigen.“ Die größte Akzeptanz finden

nach wie vor Lösungen für die elektronische

Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Derartige Systeme entlasten Personalab-

Foto: Varial Software AG


teilungen bei administrativen Routinearbeiten,

unterstützen bei der Erstellung

von exakten Abrechnungen und liefern

dem Management schnell die gewünschten

Mitarbeiterinformationen.

Wie sich eine Personalabrechnungssoftware

in der Praxis bewährt,

zeigt ein Stuttgarter Unternehmen aus

der industriellen Fertigung: Mit einer

HR-Lösung des Software-Anbieters Varial

konnte es den Zeitaufwand für Abrechnungen

von circa 900 Mitarbeitern

drastisch reduzieren. Wurden früher

bei jedem Gehaltslauf an einem Tag

zwei Mitarbeiter mit der gesamten Bearbeitung

gebunden, so ist die monatliche

Zusammenstellung der Abrechnungen

nun innerhalb von weniger als

fünf Stunden komplett erledigt. Damit

konnte die Personalabteilung jeden

Monat einen kompletten Manntag an

Kapazität zurückgewinnen.

bessere Planung möglich

Trotz der zunehmenden Komplexität

bei der Personaleinsatzplanung werden

Nachfrageschwankungen immer noch

traditionell mit Überstunden, Sonderschichten,

dem Einsatz von Zeitarbeitern

oder einer Erhöhung der Arbeitszeit

ausgeglichen. Diese lohnintensiven

Maßnahmen können ein Unternehmen

teuer zu stehen kommen. Ausgeklügelte

Systeme für die strategische und operative

Personaleinsatzplanung (PEP)

unterstützen Unternehmen dabei Kosten

zu sparen, indem sie das optimale

Verhältnis zwischen Personalbedarf

und Auftragslage finden und Überstunden,

Leerlaufzeiten sowie Zuschläge für

Sonderschichten reduzieren. Die strategische

Berechnung des Personalbedarfs

geschieht anhand von statistischen

Methoden zur Ermittlung von Trends

und Saisonalitäten oder durch Muster

ursprünglicher Umsatzzahlen.

Im Gegensatz dazu ist die operative

Personaleinsatzplanung auf einen

kurzfristigen Zeitraum, wie einen Tag

oder eine Woche, fokussiert. Integrierte

Lösungen arbeiten abteilungsübergrei-

fend, das heißt sie berücksichtigen bei

der Einsatzplanung die Mitarbeiterkapazitäten

aus allen Bereichen. Stellt die

Software etwa fest, dass sich im Montagebereich

ein Engpass anbahnt, prüft

sie parallel, ob Mitarbeiter mit den entsprechenden

Qualifikationen aus anderen

Bereichen einspringen können. Alternativ

lassen sich bei einem zu hohen

Personaleinsatz Lösungsvorschläge

zur Abwesenheitsplanung generieren.

Dabei berücksichtigen PEP-Lösungen

auch, dass Mitarbeiter ihren Urlaub bis

zum Jahresende abbauen.

Abschied von Aktenbergen

Um für die Zukunft gut aufgestellt zu

sein, kommen Unternehmen früher

oder später nicht an einer digitalen Personalakte

vorbei. Neben der Entlastung

der Personalabteilung durch reduzierten

Archivierungsaufwand, verspricht

die elektronische Akte vor allem mehr

Produktivität der HR-Abteilung. Laut

dem Marktforschungsinstitut Gartner

fallen bei der Arbeit mit Dokumenten

rund 50 bis 80 Prozent der Zeit auf die

Suche von Unterlagen. Viele Personalmanager

scheuen sich aber noch vor

dem vermeintlichen Aufwand der Digitalisierung.

Um Mitarbeiter nicht zusätzlich zu

belasten, empfehlen Experten daher

diese Arbeit an einen Dienstleister abzugeben.

Sind einmal alle Dokumente

eingescannt, verarbeitet, geprüft und

archiviert, können die Papierakten

nach spätestens drei bis sechs Monaten

datenschutzkonform vernichtet werden.

Das Scannen der Tagesbelege lässt sich

schnell und unkompliziert mit einem

Arbeitsplatzscanner erledigen. In Unternehmen

ab 500 Mitarbeitern lohnt

es sich, einen Scan-Dienstleister zu

beauftragen. Dabei werden Belege über

mehrere Tage gesammelt und anschließend

gebündelt weitergeleitet. Damit

beim Scannen keine Fehler anfallen,

muss im Vorfeld jedes Dokument eindeutig

dem richtigen Mitarbeiter zugeordnet

werden.

Zu den Bestandteilen der digitalen

Personalakte gehören dieselben Dokumente

wie bei der Papierakte, also

Bewerbungsunterlagen eines Mitarbeiters,

Arbeitsverträge, Zeugnisse, Mitarbeiterfoto,

Korrespondenz, Beförderungen

oder Bescheinigungen. Ein großes

Plus der digitalen Personalakte: Liegen

sämtliche Dokumente in elektronischer

Form vor, können mehrere Bearbeiter

gleichzeitig darauf zugreifen.

Das meist webbasierte System erlaubt

ausschließlich definierten Anwendern

Zugriff auf die vertraulichen Daten, die

verschlüsselt und damit sicher übermittelt

werden. Zeitaufwändiges Hin-

und Hertragen von Akten, etwa von der

Personalabteilung zur Rechtsabteilung

in die Geschäftsleitung und zurück, gehört

damit der Vergangenheit an. Stattdessen

verbleiben die Informationen

an Ort und Stelle und stehen trotzdem

allen Berechtigten in kurzer oder sogar

in Echtzeit zur Verfügung. Zugleich

läuft die Integration in die üblichen

Buchhaltungs-, Verwaltungs- und Archivsysteme

denkbar einfach ab.

Katrin zwingmann ó

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Die Varial Software Ag ist ein unabhängiger

Softwarehersteller mit über 30-jähriger

Erfahrung in der Entwicklung von betriebswirtschaftlicher

Standardsoftware. Das unternehmen

ist spezialisiert auf Lösungen für

das Finanzwesen, Controlling und die Personalwirtschaft.

Varial wurde 1991 nach einem Management

Buy-out aus der Philips Kommunikations Industrie

Ag als gmbH mit rund einem Dutzend

Mitarbeiter gegründet. Seit September 1999

firmiert das unternehmen als Aktiengesellschaft.

Bundesweit zählt die Varial Software

Ag mehr als 60 Beschäftigte. Der großteil

der Belegschaft arbeitet in der Produktentwicklung.

www.varial.de

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT HuMAN RESOuRCES

Kostengünstiges Personalmanagement dank Standardlösung

HR-Software für KMus

Eine hR-Lösung gewinnt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) zunehmend

an bedeutung – gerade in Krisenzeiten. Denn: Personaler benötigen häufig aus zeit- und

Personalmangel nicht nur eine administrative Arbeitsentlastung, sondern auch zusätzlich

Analysemöglichkeiten, um die vorhandenen Ressourcen besser planen zu können.

bei der Auswahl einer Personalsoftware

stehen Unternehmen vor

einer Fülle an Angeboten mit unterschiedlichem

Funktionsumfang – von

einzelnen Softwaremodulen bis hin zu

komplexen HR-Lösungen. Dieser Beitrag

erläutert, warum ein Standardpaket

gerade für kleine und mittlere Unternehmen

interessant ist.

Kleine und mittlere Firmen scheuen

oft die Einführung einer Software lösung

für ihr Personalmanagement: Aufwand

und Kosten für die Implementierung

wirken abschreckend. Mit einem Standardpaket

haben KMUs jedoch ihr komplettes

Personalmanagement einfach

und kostengünstig im Griff. Durch die

Standardisierung entfallen zeit- und

kostenintensive Anpassungen. Weiterer

Vorteil: Eine Standardlösung enthält

alle wichtigen HR-Funktionen und

-Prozesse: elektronische Personalakte,

Kompetenz- und Bewerbermanagement

sowie digitale Antrags- und Genehmigungsverfahren,

beispielsweise zur Urlaubsverwaltung.

Das Wichtigste im Überblick

1. Elektronische Personalakte: In einer

elektronischen Personalakte sind

die kompletten Stammdaten der Mitarbeiter

zentral in einem integrierten

Dokumentenmanagement hinterlegt:

Kontaktinformationen, wichtige Dokumente

und Verträge, der jeweilige

Vorgesetzte sowie Sicherheitsstufen.

Personalverantwortliche und Manager

können über die elektronische Personalakte

nicht nur Mitarbeiter- und

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

Vertragsdaten jederzeit digital abrufen,

sondern auch wichtige Auswertungen

wie Kostenanalyse, Abwesenheitslisten

sowie Auswertungen zur Altersstruktur

vornehmen.

2. Kompetenzmanagement: Ein

Kompetenzmanagement hilft Personalverantwortlichen

und Vorgesetzten

über definierte Kompetenzgruppen und

Kompetenzen die Potenziale der Mitarbeiter

zu erkennen und weiterzuentwickeln.

Sowohl Ist-Profile als auch die

Kompetenzbeurteilung lassen sich über

die elektronische Personalakte der Mitarbeiter

hinterlegen und auswerten.

3. Bewerbermanagement: Ein

standardisiertes Bewerbermanagement

bildet den kompletten Rekrutierungsprozess

ab: von der Definition des Stellenprofils,

der Veröffentlichung auf der

Webseite und dem Online-Bewerberformular

über die automatisierte Bewerberkommunikation

bis hin zur Besetzung

der offenen Position.

4. Online-Portal: Über ein Online-

Portal können Mitarbeiter standardmäßig

in die wichtigsten HR-Prozesse

eingebunden werden: Urlaubsanträ-

ge, Krankmeldung, Abwesenheitsmel-

dung, Termine und Aufgaben stellt der

Mitarbeiter so über ein integriertes

Workflow-Management online ein und

der Personalverantwortliche oder Vorgesetzte

genehmigt es direkt im System.

Wichtig: Ausbaufähiges

Softwarepaket

Bei der Auswahl des Standardpakets

sollten Unternehmen darauf achten,

dass die Lösung ausbaufähig ist. Entscheidet

sich eine Firma beispielsweise

nach einem Jahr, zusätzlich noch ein

Seminarmanagement oder eine Mitarbeiterselbstverwaltung

einzusetzen,

dann sollte die Standardlösung mit den

entsprechenden Modulen erweiterbar

sein. Nur so lassen sich Schnittstellenprobleme

oder Medienbrüche vermeiden.

Eine HR-Standardlösung bringt auch

KMUs einen Mehrwert: Dabei können

Personalverantwortliche nicht nur die

administrativen Aufgaben innerhalb

der Personalabteilung verringern, sondern

auch HR-Prozesse digitalisieren.

Die Vorteile: Alle Aufgaben und Prozesse

lassen sich effizienter und transparenter

abbilden und Auswertungen

schneller abrufen. Kosten und Aufwand

der Implementierung bleiben dank der

Standardisierung überschaubar.

Stefan Kozole ó

Exact Software Deutschland gmbH, München

www.exactsoftware.de


Der neue hR Mega-Trend

HR-Information-Processing

Informationen sind die Grundlage eines jeden Prozesses in einer Personalabteilung.

Erst durch Daten kann der Sachbearbeiter Abläufe steuern und beschleunigen.

Verarbeitet werden diese Informationen und Daten in Dokumenten. Folglich bestimmen

und dokumentieren Dokumente das handeln in der hR-Abteilung.

Doch gerade die papiergebundene

Dokumenterzeugung wird in den

Personalabteilungen häufig als eine

der größten Hürden bei den täglichen

Arbeitsprozessen gesehen. Denn diese

läuft heutzutage überwiegend parallel

zur bereits bestehenden digitalen Personalakte

ab.

Als besonders erschwerende Faktoren

im Hinblick auf die papiergebundenen

Bearbeitungsprozesse werden

in erster Linie vor allem die zeitintensive

Erzeugung der Dokumente, die

Fehleranfälligkeit bei der Erstellung,

der Informationsverlust sowie der eingeschränkte

Zugriffsschutz genannt.

Zahlreiche HR-Abteilungen streben

nach einer effizienten, einfach bedienbaren

Lösung, die den vollständigen

Prozess des HR-Dokuments von der Erzeugung

über die Bearbeitung bis zur

Archivierung abbildet. Basierend auf

den Erfahrungen mit papiergebundenen

Dokumentprozessen sowie den folgenden

drei Thesen hat sich der Trend

HR-Information-Processing entwickelt

(Pareto-Prinzip):

ó „Jeder HR-Prozess beginnt oder en-

det mit einem Dokument.“ In der

Personalabteilung muss jede von

den Personalabteilungsmitarbeitern

ausgeführte Aufgabe nachvollziehbar

sein. Um dies zu gewährleisten, muss

jeder Vorgang dokumentiert werden.

Ob im Bewerbermanagement, dem

Abschluss eines Arbeitsvertrags,

dem Mitarbeitergespräch oder einer

Gehaltsmaßnahme – jeder dieser Vorgänge

basiert auf einem Dokument.

ó „90 Prozent aller HR-relevanten Do-

kumente werden in der Personalabteilung

erstellt.“ Dazu gehören neben

Zeugnissen die bereits erwähnten Arbeitsverträge

sowie Lohnabrechnungen,

Beurteilungen, Personalbögen,

Fortbildungszertifikate, Kündigungen,

Anschreiben u.v.m. Alle genannten

Dokumente werden innerhalb der

HR-Abteilung erzeugt. Dokumente,

die von extern in die Personalabteilung

gelangen, sind dagegen sehr begrenzt.ó

„80 Prozent des täglichen HR-Ge-

schäfts basieren auf 20 Prozent der

HR-Dokumente.“ Untersucht man

die verschiedenen Dokumentarten

einer Personalabteilung gelangt man

schnell zu dieser These. Denn nur wenige

Dokumentarten werden häufig

benötigt. Dies führt zum dem Schluss,

dass die Festlegung nur weniger

Kernprozesse und damit verbundener

Dokumentvorlagen zu einer großen

Vereinfachung und Optimierung der

Handlungen in der Personalabteilung

führt.

Die aktuell führenden Software-

Tools zur Dokumenterzeugung und

Dokumentbearbeitung unterstützen

somit standardisierte Prozesse und ermöglichen

eine DV-gestützt schnellere,

effizientere und qualitativ bessere Dokumentbearbeitung.

Dabei gibt es zwei

Möglichkeiten, Dokumente zu erzeugen:

Entweder auf Grundlage bereits

bestehender Vorlagen/Formulare oder

über Vorlagen/Formulare, die kundenindividuell

neu erstellt werden.

Die zu integrierenden Daten werden

über Platzhalter in der Dokumentvorlage

korrekt eingebunden. Die fertigen

Dokumente werden zentralisiert

abgelegt und können von autorisierten

Anwendern eingesehen und bearbeitet

werden. Sowohl die vollautomatisierte

als auch die dialogbasierte Erstellung

und Nachbearbeitung von Dokumenten

ist dabei denkbar. Das Dokument wird

dem Anwender angezeigt. Dieser hat

die Option, je nach Bedarf und Berechtigung,

das Dokument teilweise oder vollständig

zu bearbeiten. Nach Abschluss

des Vorgangs wird das erstellte Dokument

in ein revisionssicheres Format

konvertiert und in der entsprechenden

Personalakte abgelegt.

Fazit

Die Arbeit in den Personalabteilungen

wird durch Dokumente bestimmt und

dokumentiert. Denn Dokumente sind

zum einen der Ausgangspunkt und

zum anderen das Ergebnis der alltäglichen

Personalarbeit. Dabei wird die

Mehrzahl der Dokumente direkt in den

einzelnen HR-Abteilungen erstellt und

durch den vollständigen Prozess des

HR-Dokuments – HR-Information-Processing

– von der Erzeugung über die

Bearbeitung bis zur digitalen Archivierung

beschleunigt und standardisiert.

Die Automatisierung ermöglicht es den

Mitarbeitern, effizienter zu arbeiten.

Lisa Widmann ó

aconso Ag, München

www.aconso.com

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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Fotoie, iStockphoto.com

SChWERPUNKT HuMAN RESOuRCES

Integrierte Prozesse und durchgehender Workflow

Transparenz im Recruiting

So wie Alfred Lukas geht es derzeit vielen Personalreferenten: Für ein zeitkritisches IT-Projekt

werden zwei Software-Ingenieure und ein erfahrener Projektleiter gesucht. bereits vor

Wochen hat er eine Personalberatung beauftragt, entsprechendes Fachpersonal zu finden,

das derzeit auf dem Markt – und erst recht im eigenen bewerberpool – Mangelware ist.

Den IT-Leiter, der mittlerweile fast

täglich in der Personalabteilung

anruft, weil der Startschuss für sein

Projekt näher rückt, muss Lukas immer

wieder vertrösten. So können beide

nur inständig hoffen, dass sich die

Personalberatung möglichst bald mit

guten Nachrichten meldet.

Während in weiten Teilen der Wirtschaft

die IT-gestützte Zusammenarbeit

von Unternehmen mit ihren Zulieferern,

externen Dienstleistern und anderen

Geschäftspartnern mittlerweile zu

einer Selbstverständlichkeit geworden

ist, beschreibt der Fall von Alfred Lukas

eher die Regel als eine Ausnahme.

Obwohl der Projekterfolg entscheidend

davon abhängt, ob die Suche der

Personalberatung erfolgreich sein

wird, hat der Auftraggeber selbst keinerlei

Einblick in die internen Arbeitsprozesse.

Selbst von professionellen

Personalberatungen erhält er im besten

Fall einen regelmäßigen Projektbericht

auf Papier, anhand dessen er dann

entscheiden muss, ob er weitere Maßnahmen

ergreift und beispielsweise zusätzlich

Anzeigen schaltet.

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

Von der Pflicht zur Kür

Weitaus eleganter lässt sich Transparenz

dagegen mit Recruitment-Lösungen

schaffen, die beide Seiten in einen

softwaregestützten Suchprozess mit

einbinden. Anwendungslösungen wie

hunter von fecher erlauben es den Personalverantwortlichen

im Unternehmen,

über Internet jederzeit aktuelle

Informationen einzusehen, die die Personalberatung

für sie freigegeben hat.

Werden beispielsweise die Profile möglicher

Kandidaten sichtbar gemacht,

genügt ein Anruf oder eine E-Mail, um

abzustimmen, wer zum Vorstellungsgespräch

eingeladen werden soll. Falls

ein externer Researcher zuarbeitet, fließen

die von ihm in einer Exceltabelle

gelieferten Kontaktdaten und Kandidateninformationen

über Import-/Export-

Schnittstellen direkt in die Anwendung

ein. Auf ähnlichem Wege können Kontakte

aus MS-Outlook oder freigegebene

Kontaktdaten aus dem Businessnetzwerk

Xing übernommen werden und

müssen nicht erst mühsam von Hand

abgetippt werden.

Neben transparenten Arbeitsabläufen

zeichnen sich gute und effizient arbeitende

Personalberatungen dadurch

aus, dass sie ihre Prozesse weitgehend

automatisieren, etwa durch die automatische

Verarbeitung der über E-Mail

oder ein Onlineformular eingehenden

elektronischen Bewerbungen. Einen

besonderen Service erhalten Unternehmen,

wenn ihnen die ausgewählte

Personalberatung anbietet, eine solche

Jobbörse zu betreiben, die sich in die eigene

Homepage integrieren lässt. Dann

können sich Bewerber direkt bei ihrem

möglichen neuen Arbeitgeber bewerben.

Der Dienstleister übernimmt das

eigentliche Bewerbermanagement und

die Personalabteilung erhält über das

Web-Portal jederzeit Einblick in den aktuellen

Bearbeitungsstand. Ein automatisches

Kandidaten-Ranking nach vorab

vom Unternehmen festgelegten Kriterien,

die sich auch im Jobprofil wiederfinden,

rundet die integrierte Zusammenarbeit

mit der Personalberatung ab.

Fazit

Ein durchgehender Recruiting-Workflow

verschafft Unternehmen einen

deutlichen Wettbewerbsvorteil. Schließlich

kostet jede Nicht-Besetzung offener

Positionen Zeit, Geld und Nerven. Mit

der entsprechenden Softwareunterstützung

beim Personalberater steht dem

gemeinsamen Teamerfolg nichts mehr

im Weg. Gerhard Schickel ó

fecher. e. Kfm., Rodgau

www.fecher.eu


Promotion AnbieterProfil

MBI Niederwimmer GmbH

25 Jahre Kompetenz

in Zeit erfassung

mbi wurde 1984 gegründet und gehört

seit 1986 zu den ibm-businesspartnern

der ersten Stunde.

nach den ersten Jahren als beratungsunternehmen

wurde mit dem Produkt

zeit+ zeitmanagement auf ibM

aS400 als Zusatzmodul zu ibM LGVplus

die erste Standardsoftware entwickelt,

die am markt bereits erwartet

wurde.

Konsequente Weiterentwicklung

Durch konsequente Weiterentwicklung

und Spezialisierung baute man die bereiche

ó Zeiterfassung

ó Zutrittskontrolle

ó betriebsdaten

ó mitarbeiterselbstverwaltung

ó Workflow

ó managerportal

ó Personaleinsatzplanung

weiter aus und bietet mittlerweile ein

komplettes Portfolio an.

mit dem Produkt WinpzW personalzeitwirtschaft

deckt mbi auch die Windows-Plattform

mit einer professionellen

Anwendung ab und baut diesen bereich

weiter aus.

Durch Kooperationen und Partnerschaften

bietet man auch lohn- und Gehaltsverrechnung,

reisekostenabrechnung

und alle Hr-funktionen bis hin zur Personalverrechnung

und Zeiterfassung im

outsourcing an.

Kompetenz und erfahrung

ein hoher Stellenwert wird auf die Kompetenz

und erfahrung der berater gelegt.

ein Großteil der Kundenbetreuer

ist seit über 10 Jahren im Unternehmen

beschäftigt und betreut Kunden partnerschaftlich.

So ist es nicht verwunderlich,

dass die meisten Kunden der mbi

jahr(zehnte)lang treu sind.

erfahrung und stabile, moderne Software

verschaffen einen Vorsprung gegenüber

anderen Anbietern am markt.

Hier zeigt sich, dass durch langjähriges

und konsequentes Arbeiten mit erfahrenen

beratern auch ein österreichisches

Unternehmen den „sogenannten“ Großen

die latte sehr hoch legen kann.

So viele zufriedene Kunden

können sich nicht irren

An die 300 Unternehmen vertrauen allein

in Österreich auf die Produkte Zeit+

und WinPZW. Als mitglied der infobrAin-Gruppe

betreut man europaweit

mehr als 2000 Kunden.

Mbi-Kundentag – 14. oktober 2009

Um das 25-jährige bestehen zu feiern

lädt mbi alle Kunden und Partner in den

orange-Cube linz ein. neben interessanten

Vorträgen wird auch das leibliche

Wohl nicht zu kurz kommen. entwickler,

berater und Partner der mbi werden den

Kunden für Diskussionen und fragen zur

Verfügung stehen.

Dieser erfahrungsaustausch hat sich

bestens bewährt. etliche Anregungen

und Vorschläge der letzten Kundentage

sind in die entwicklung eingeflossen und

tragen so zur Verbesserung und benutzerfreundlichkeit

der Anwendungen bei.

Detailinformationen und das Anmeldeformular

finden Sie auf der mbi-Homepage

(www.mbi.at).

Mbi ist nicht umsonst Österreichs

Marktführer im Midrange-bereich!

anbieter

Mbi niederwimmer GmbH

Hamerlingstraße 42

4020 linz

Österreich

telefon +43 732 779541

telefax +43 732 779541-70

info@mbi.at

www.mbi.at

Gründungsjahr: 1984

anzahl Kunden: 300, infobrAin-

Gruppe: über 2.000 Kunden

regionale Schwerpunkte:

Österreich und deutschsprachiger

raum, installationen europaweit

KoMpetenzbereicHe

Markus Schlehan

Ceo infobrAin-

Gruppe

Hermann

Hundseder

Vertriebsleiter

ó mbi liefert Komplettlösungen für alle

bedürfnisse im Hr-bereich auf den

Plattformen ibm AS400 und Windows

ó mbi ist mit Zeit+ Österreichs markt-

führer Personalzeitwirtschaft auf ibm

Power i

ó mbi setzt auf kompetente, erfahrene

berater und moderne, einfach zu bedienende

Anwendungen

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT HuMAN RESOuRCES

Verbesserte Reisekostenabrechnung bei i + o

Prozessvorteile dank SaaS

Das beratungs- und Planungsunternehmen i + o Industrieplanung + Organisation

rechnet alle Reisen mit der SaaS-Lösung hRworks ab. Die Software hilft auch bei

der Rechnungsstellung.

Eine Cateringanlage für den Flughafen

Vnukovo bei Moskau, das Errichten

einer Pharmafabrik in Shijiazhuang/China

oder Logistikplanungen

für den neuen Flughafen Doha in Katar.

Die Mitarbeiter der „i + o Industrieplanung

+ Organisation GmbH & Co. KG“

reisen viel. Vier Fünftel der Mitarbeiter

des schnell wachsenden Beratungsunternehmens

sind regelmäßig im Auftrag

ihres Arbeitgebers unterwegs. Die

Reisekosten der i + o betragen bis zu 20

Prozent der Gesamtkosten des Unternehmens.

Reisekostenabrechnung als SaaS

i + o wuchs in den vergangenen Jahren

sehr schnell. Für Martin Rhein, Leiter

Controlling des Unternehmens, war

deshalb klar, dass die Prozesse rund

um das Thema Reisen modernisiert

werden müssen. i + o hatte zu dem damaligen

Zeitpunkt die Reisekosten der

Mitarbeiter nach einem manuellen Verfahren

abgerechnet: Mitarbeiter fassten

mit einem Tabellenprogramm ihre

Auslagen zusammen und schickten die

Tabelle gemeinsam mit den Belegen an

die Buchhaltung. Dort wurde jede Abrechnung

überprüft und erfasst. Nachteil

des Traditionsverfahrens: Mitarbeiter

mussten Pauschalen und Währungskurse

selbst recherchieren, im Umgang

mit dem Tabellenprogramm kam es immer

wieder zu Flüchtigkeitsfehlern bei

der Eingabe, „zudem konnten die teils

komplizierten rechtlichen Gegebenheiten

des deutschen Reisekostengesetzes

von den Mitarbeitern schwerlich zu

100 Prozent erfüllt werden“, berichtet

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

Martin Rhein. Er war überzeugt: „Das

Thema Reisekosten lässt sich moderner

abwickeln.“

i + o sah sich am Markt um und

entschied sich für die Software-as-a-

Service-Lösung „HRworks“ des gleichnamigen

Software-Hauses. Die Lösung

hat dem dynamischen Dienstleistungsunternehmen

aus Heidelberg unter

anderem gefallen, weil sie „funktional

überzeugt und mandantenfähig ist“,

sagt Martin Rhein. Die Webfähigkeit

der SaaS-Lösung mit 550 Kunden und

70.000 Anwendern in Deutschland gefiel

Rhein außerdem: „Unsere Mitarbeiter

können nun zeitlich und räumlich

unabhängig ihre Reisekostenabrechnung

vorbereiten.“

Nach einer kurzen Testphase im

März mit einer Handvoll Nutzern wurde

die Anwendung im April für alle 100

Reisenden der i + o und ihres Tochterunternehmens

PhC PharmaConsult

freigeschaltet und vorgeschrieben.

Dank einer Schnittstelle zum Kreditkartenanbieter

AirPlus sind die mit der

Karte produzierten Belege automatisch

in der Reisekosten-Software vorhanden

– die i + o-Mitarbeiter müssen nur noch

Reisedaten und manuelle Belege ergänzen.

Fremdwährungen und Tagespauschalen

für alle Länder der Welt werden

vom System tagesgenau und abhängig

vom Reiseort automatisch zur Verfügung

gestellt. Abzüge, etwa beim Frühstück

oder bei der Bewirtung, berechnet

die Lösung fehlerfrei. Via Schnittstelle

von HRworks zur i + o-Fibu-Software

„Tsenit“ werden die Abrechnungsdaten

zur Auszahlung übergeben. Der Mitar-

beiter bekommt seine Ausgaben nun

sogar wöchentlich erstattet. Hat er private

Kreditkarten eingesetzt, kann die

Kostenerstattung vor der Belastung auf

seinem Konto sein.

Einfachere zuordnung der Kosten

Über Projektnummern, die in der Reisekostenabrechnung

hinterlegt sind,

kann i + o jede Ausgabe dem entsprechenden

Projekt zuordnen. Stehen

neue Projekte an, werden diese von

der Personalabteilung in der Software

angelegt. i + o nutzt das Abrechnen

über Projektnummern nicht nur für

die interne Kostenübersicht, sondern

auch an anderer Stelle: Im Geschäft des

Planungsunternehmens wird es immer

üblicher, Reisekosten dem Kunden zu

belasten. Die i + o holt sich die Daten

dafür aus der Anwendung für die Reisekostenabrechnung.

Und eine weitere

Schnittstelle hilft i + o: Die in HRworks

integrierte Abwesenheitsverwaltung

(Urlaub, Krankheit, etc.) übergibt Urlaubsdaten

an das Zeiterfassungssystem

des Hauses. Dieses wiederum korrespondiert

mit dem Controlling-Portal

i + o. Das Controlling-Portal als zentrale

Anwendung des Dienstleisters ist darum

immer auf einem aktuellen Stand.

Martin Rhein fasst zusammen: „Auch

wenn nicht jedes Unternehmen einen

so hohen Reisekostenanteil hat – es

lohnt sich auf jeden Fall, diesen Prozess

zu optimieren.“ harry Weiland ó

HRworks gmbH, Freiburg

www.hrworks.de


ACADEMY MIDRANGE-Webinare

Ein Angebot der MIDRANGE ACADEMY

und EPOS GmbH

Mit PHP i-Funktionen aufrufen und ausführen

� Technologie: Kurzeinführung in die Zend PHP-Laufzeitumgebung (ZendCore)

� PHP – DB2 Zugriffe: db2-Funktionen einsetzen; SQL Statements (SELECT, INSERT,

UPDATE, DELETE) absetzen

� Stored Procedures aufrufen: Parameterübergaben; Result Sets verarbeiten

� PHP – Power i Systemobjekte ansprechen: i5-Funktionen einsetzen; Mit Power i

Datentypen und Datenstrukturen arbeiten; Programme (CL, RPG, Cobol) aufrufen:

Parameterübergaben; Mit Power i Datenwarteschlangen(DTAQ) und Datenbereichen

(DTAARA) arbeiten; Power i Systemwerte; Fehlerbehandlung

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse: i/OS, RPG oder Cobol, CL, DB2

Termine 24., 25. und 26. 8. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6062900

Embedded SQL und RPG

� HLL Programme mit embedded SQL kompilieren und testen

� Host- und Indikatorvariablen defi nieren und verwenden

� Statisches SQL: INSERT, UPDATE, DELETE SELECT INTO

� Dynamisches SQL: DESCRIBE, PREPARE EXECUTE, EXECUTE IMMEDIATE; CURSOR

defi nieren und verwenden; DECLARE CUSOR, OPEN, FETCH, CLOSE Serielle und

Scroll Cursor; Fehlerhandling

� SQL Communication Area und SQL Deskriptor Area: SQLCODE, SQLSTATE;

WHENEVER; GET DIAGNOSTIC

� Transaktionssicherheit: ISOLATION LEVEL; COMMIT und ROLLBACK

Voraussetzungen: Gesicherte Kenntnisse in ILE RPG (/free), Integrated Language

Environment, interaktives SQL

Termine 7., 8. und 9. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6072900

RPG und Java

� RPG Syntaxerweiterungen für Java

� Erstellung und Gebrauch von Java Objekten

� Java Methoden aus RPG aufrufen

� Die Java Mail API verwenden

� Arbeitsblätter für Excel erstellen

� Java ruft RPG-Prozeduren auf

� Open Source RPG-Routinen für JAVA-Methoden

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in ILE RPG (/free), Integrated Language

Environment

Termine 21., 22. und 23. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6092900

In Zeiten hoher Arbeitsbelastung und großen Zeitdrucks

ist es oft schwierig, die Zeit für notwendige Fortbildungsmaßnahmen

zu koordinieren.

Deshalb haben wir gemeinsam mit EPOS GmbH ein neuartiges

Weiterbildungsformat entwickelt. Unsere Webinare

vereinen die berechtigte Forderung nach fachlich kompetenten

Inhalten, didaktisch perfekter Präsentation und

ressourcenschonender Teilnahmemöglichkeit.

Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661

Ablauf und Technisches

� Jede der jeweils drei Sessions

eines Themas umfasst die Dauer

von ca. zwei Stunden.

� Zur Teilnahme am Webinar

benötigen Sie einen Internet-PC

mit Lautsprecher. Da die Veranstaltung

interaktiv ist, können

Sie mit Ihrem handelsüblichen

Headset Ihre Fragen stellen.

� Sie sollten der Veranstaltung,

ungestört vom Tagesgeschäft

folgen können.

� Für Übungen erhalten Sie

einen VPN- Zugang zu unserer

Schulungs umgebung oder

wahlweise eine „Trainingsbibliothek“

zur Installation auf

Ihrem eigenen System.

Wir melden zu folgenden Webinaren an:

Thema Webinar-Nr. Termin Teilnehmer (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse)

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Rational Developer for i (RDi) für i-Programmierer

� Der Remote System Explorer – das universelle PDM: Verbindungen zu iSeries

Servern herstellen; Mit iSeries Objekten arbeiten; Mit Quellendateien arbeiten;

Permanente und temporäre Bibliothekslisten erzeugen; Arbeitsabläufe automatisieren

� Der LPEX-Editor – fast wie SEU, nur viel besser: Mit Programmquellen arbeiten;

In der Programmquelle navigieren – Die Gliederungs-Sicht; Suchen und Finden; Hilfe-

Funktionen; Programme kompilieren

� Der Screen Designer – ein grafi sches SDA: Einfache Bildschirme erstellen; Mehrformat-Bildschirme

erstellen; Subdateien erstellen; 5250-Windows erstellen

� Programme debuggen

� Arbeiten mit Offl ine-Projekten: Projekte aufbauen; Programm-/Meta-Daten-/Dateiquellen

importieren; Programme umwandeln

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in RPG oder Cobol, CL, DDS

Termine 14., 15. und 16. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6082900

MySQL on i

� Installation: MySQL Server Installation; Installationstest

� MySQL Server starten und beenden

� Startvorgänge durch eigene Skriptdateien im i/OS automatisieren: Serverkonfi -

guration; mysqld – Serverstartoptionen verstehen; Konfi gurationsdateien einsetzen

� Erstellen einzelner Datenbanktabellen: Die DB2-Engine

� Datenbankverwaltung

� Datenimport und -export vs. Gemeinsame Datenhaltung: Datenübernahmen von

MySQL zu DB2

� Sicherheit und Zugangsprivilegien: Neue Benutzer hinzufügen, Benutzerverwaltung

� Datenwiederherstellung: Datenbanksicherungen und Wiederherstellungen

� Grafi sche SQL Werkzeuge und Anwendungen: MySQL Administrator, MySQL Query

Browser, PHPMyAdmin, SugarCRM, MediaWiki

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in DB2 für i/OS

Termine 28., 29. und 30. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6102900

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

Teilnahmegebühr

Personen Grundpreis Frühbucher

(4 Wochen vorher)

+ 5 % Treuerabatt

1 398,— € 368,— € 348,60 €

2 368,— € 338,— € 321,11 €

3 338,— € 308,— € 292,60 €

Die Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen

Mehrwert steuer. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder

TechKnow Letter erhalten zusätzlich 5 % Treuerabatt.

Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


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SChWERPUNKT IT-SICHERHEIT

SUMMARY

Der Weg zu einer höheren Sicherheit

in der IT-Infrastruktur ist auch

ohne ein großes Budget möglich.

Für umfassende Sicherheit bei Laptopdiebstahl und Co.

Vorsicht, nicht verschlüsselt!

Vertrauliche Personalakten, geheime Projekte oder brisante Kundeninformationen:

Wer Daten wie diese auf seinem Laptop mit auf Geschäftsreise oder gar in den eigenen

Familienurlaub nimmt, läuft immer Gefahr, dass sie abhandenkommen.

„ W

as soll schon passieren? Schließlich

hat mein Unternehmen eine

teure Verschlüsselungslösung im Einsatz“,

mag so mancher denken. Zugegeben:

Diese Form der Datenabsicherung

ist essentieller Grundpfeiler einer

durchdachten Sicherheitsstrategie. Wer

sensible Informationen nebst mobilen

Geräten jedoch wirklich umfassend

und verlässlich schützen will, sollte

noch einen Schritt weiter gehen und die

Installation einer Anti-Diebstahl- und

Wiederbeschaffungslösung in Betracht

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

ziehen. Zumal Verschlüsselung zwar in

aller Munde, jedoch noch längst nicht

auf allen Rechnern anzufinden ist.

Mobile Sicherheit: ausbaufähig

So kommt die aktuelle IDC-Studie „IT-

Sicherheit bei mobilen Endgeräten und

drahtloser Datenübertragung – Status

Quo und Trends in Deutschland

2008/2009“ zu dem Ergebnis, dass das

Thema mobile Sicherheit mittlerweile

zwar in den deutschen Unternehmen

angekommen sei, es aber noch viel

zu tun gebe. Immerhin hätten bereits

44 Prozent der von den IDC-Marktforschern

befragten Unternehmen Erfahrungen

mit Angriffen auf die Sicherheit

ihrer mobilen Endgeräte, und 56 Prozent

der Mitarbeiter hätten schon einmal

ein Endgerät verloren. Um die Daten

auf den Devices und während der

Datenübertragung zu schützen, würden

jedoch erst 59 Prozent eine Chiffrierung

für Dateien, Festplatten und

Speicherkartennutzen; ihre E-Mails

nur 52 Prozent verschlüsseln.

Mnieves, iStockphoto.com


Wie teuer eine Datenpanne ein Unternehmen

zu stehen kommen kann,

hat das Ponemon-Institut in der „Jahresstudie

2008: Kosten von Datenpannen“

veröffentlicht. Die Forscher fanden heraus,

dass jeder Vorfall durchschnittlich

2,4 Millionen Euro kostet. Jeder

einzelne betroffene Datensatz verursacht

dabei Aufwendungen in Höhe

von 112 Euro. Ein weiteres Ergebnis

der Ponemon-Erhebung: Datenpannen

bei mobilen Geräten sind kostspieliger

als Fälle, in denen stationäre Computer

betroffen sind. So handelt es sich bei

rund 28 Prozent der erfassten Fälle um

verlorene oder gestohlene Laptops. Die

Kosten pro betroffenen Datensatz lagen

bei durchschnittlich 123,63 Euro gegenüber

106,85 Euro bei den übrigen

Datenpannen.

Mit der Zunahme mobilen Arbeitens

wächst auch die Zahl verlegter oder gestohlener

Geräte stetig. Diebe sind sich

zudem zunehmend der Tatsache bewusst,

dass nicht der gestohlene Laptop

oder das entwendete Smartphone allein

ihnen den größten Profit bringt. Die auf

dem Gerät gespeicherten Daten sind

die wahre Geldquelle. So fand wiederum

das Ponemon-Institut in der Studie

„The Human Factor in Laptop Encryption“

heraus, dass es in 56 Prozent der

untersuchten Laptopdiebstähle auch zu

Datenmissbrauch gekommen sei.

Notfallplan in der Schublade?

Die erwähnten Studien haben gezeigt,

dass Unternehmen nicht ewig warten

sollten, bis ihre Mitarbeiter auch

wirklich alle Sicherheitsmaßnahmen

wie beispielsweise Verschlüsselung

wahrnehmen, die ihnen theoretisch zur

Verfügung stehen. Besser fahren Manager,

wenn sie stattdessen einen wasserdichten

und umfassenden Notfallplan

verfolgen. Sollte dann ein Laptop verschwinden

oder gestohlen werden, geht

es nicht in erster Linie darum, einen

Schuldigen zu finden, sondern aktiv zu

werden, und im Idealfall den Computer

sogar wieder zu beschaffen.

Doch damit nicht genug: Die Analysten

von Gartner erklären, dass 70

Prozent aller Datendiebstähle den eigenen

Mitarbeitern zuzuschreiben seien.

Verschwindet also ein Unternehmensmitglied

mit dem Firmenlaptop in der

Tasche, helfen auch keine ausgeklügeltenVerschlüsselungsansätze.

In Zeiten der Rezession

und Wirtschaftskrise vermuten

Experten gar, dass derartige

Fälle von Insider-Kriminalität

deutlich zunehmen werden. Eine

drohende Entlassung, Lohnkürzungen

oder Kurzarbeit in

Kombination mit den nötigen

Passwörtern und Verschlüsselungs-Keys

für den Datenzugang,

und schon wird ein

unehrlicher Mitarbeiter zur Bedrohung

fürs Unternehmen.

Daher gilt: Auch wenn regelmäßige

Daten-Backups und

Verschlüsselung integrale Bestandteile

eines jeden Sicherheitskonzepts

bleiben, ist es

ratsam, die IT-Sicherheit weiter

zu stärken. Professionelle Anti-

Diebstahlsoftware lokalisiert

gestohlene Laptops. Sobald eine Netzwerkverbindung

hergestellt wird, sorgt

eine solche Lösung außerdem dafür,

dass vertrauliche Informationen remote

gelöscht werden können. Geht der Dieb

dann ins Internet, ortet die Software, wo

sich das Gerät befindet. Oftmals hilft der

Wiederauffindungsservice dann, das

Gerät an das betroffene Unternehmen

zurückzugeben. Das Theft Recovery-

Team einer Anti-Diebstahllösung nutzt

die Informationen, die ein auf dem entwendeten

Gerät installierter Agent an

das Überwachungszentrum sendet, um

mit kriminaltechnischen Methoden zu

ermitteln, wer den Computer in Besitz

hat und zu welchen Aktivitäten er genutzt

wird. Dabei verwendet das Theft

Recovery-Team unterschiedliche Techniken,

einschließlich Aufzeichnung der

Tastatureingaben, Registrierungs- und

Dateiüberprüfung, Geolocation und

weitere Ermittlungstechniken. Sobald

der Standort des Computers ermittelt

ist, arbeitet das Software-Team mit der

entsprechenden örtlichen Polizeibehörde

zusammen, um das Gerät wiederzubeschaffen.

Der verdeckt in das BIOS

des Computers eingebettete Software-

Agent übersteht sogar Neuinstallationen

des Betriebssystems, Neuformatierung

oder Austausch der Festplatte

sowie das Aufspielen eines Festplattenabbilds.

Um dem Datendiebstahl von mobilen

Geräten endgültig einen Riegel

vorzuschieben, sollten Firmen und Organisationen

deshalb auf eine starke

Kombination aus Schlössern, traditionellen

Desktop- und Gateway-Anti-

Virus sowie Anti-Spam-Lösungen nebst

weiteren Möglichkeiten wie Anti-Diebstahlsoftware

setzen. Indem sie sich

auf den schlimmsten Fall einstellen,

können sie sich umfassend gegen alle

Eventualitäten abschirmen.

bill Pound ó

Absolute Software EMEA Ltd., Newbury (gB)

www.absolute.com

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

27


28

SChWERPUNKT IT-SICHERHEIT

Warum es viel mehr ist als Native und Firewall

System i-Security

System i-bezogene Security reduziert sich bei vielen auf native Objektsicherheit und Firewall-

Funktionen. zugegeben: Die sind wichtig. Mindestens ebenso wichtig (doch oft ignoriert) sind

(System-) Auditierung und Journalisierung. Einerseits erfordern sie zusatz-Know-how, andererseits

– ein besonders blinder Fleck in vielen Firmen – beobachten sie interne Vorgänge.

IBM hat mit der Objektsicherheit eines

der besten Sicherheitskonzepte

realisiert, die es gibt. Doch die iSeries

wird zum Selbstbedienungsladen,

wenn dieses Konzept nicht vollständig

umgesetzt wird. Beispiel: Objekte mit

*PUBLIC *ALL Berechtigung (weil es

einfacher ist), bedeuten freien Objekt-

Zugriff für jeden. Leichtsinn ist noch

steigerbar. Anwender mit *ALLOBJ-Berechtigung

greifen uneingeschränkt auf

alle Betriebssystem- und Anwendungs-

Objekte zu. Zu viele Systeme sind noch

so gesichert.

Firewall: Genügt Schutz von

außen?

Eine Firewall ist für die iSeries dann

relevant, wenn sie mit PCs bzw. dem

Internet vernetzt ist. Sie schützt die

iSeries effektiv, wenn sie die 53 möglichen

Exit Points für Zugriffe von außen

überwacht. Das bieten heute einige

Security-Tools.

Eine Firewall kann allerdings unerlaubte

interne Zugriffe nicht verhindern.

Eigene Mitarbeiter, so ungern

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

man an ihrer Loyalität

zweifelt, nehmen gerne

Unternehmensdaten mit.

Folge: Ca. 86 Prozent der

Sicherheitsprobleme auf

System i werden laut Untersuchungen

von eigenen

Mitarbeitern verursacht.

Eine Firewall ist da blind.

Auditierung – wissen,

was intern passiert

IBM hat eine hervorragende

Möglichkeit implementiert,

die dem IT-Fachmann

Überblick über systeminterne

Vorgänge verschafft:

die Auditierung. Wenn

irgendwer schon wieder

einen Systemwert verstellt,

eine Datei gelöscht

oder ein deaktiviertes

Benutzerprofil reaktiviert hat, weiß

sie, wer es war. Sofern über die Systemwerte

QAUDCTL, QAUDLVL und

QAUDLVL2 eingestellt ist, was sie aufzeichnen

soll.

Was sind Native zugriffe und Firewall-zugriffe?

Native Zugriffe erfolgen, wenn aus der Betriebssystemebene auf Objekte des

System i zugegriffen wird, z. B. beim Kopieren, Löschen, umbenennen von Objekten,

Arbeiten mit Abfragewerkzeugen (z. B. Query/400 oder SQL) und Einsatz

von Anwendungsprogrammen z. B. Buchhaltung, Vertriebsanwendungen, WWS,

ERP, etc. – sofern diese nicht über einen grafischen Client bedient werden.

Firewall Zugriffe kommen vor, wenn z. B. in der 5250-Emulation von IBMs System

i Access der Download-Button angeklickt wird. Hinter diesen Funktionen

steckt ein SQL Filetransfer. Beim Installieren von Anwendungen via FTP vom

PC aus auf das System i wird die Schnittstelle der FTP-Serverfunktionen angesprochen.

Welche Vorgänge im Audit-Journal

dokumentiert werden, entscheidet

der Fachmann mit Bedacht. Die Audit-

Funktion ist sehr mächtig in der Leistung,

und protokolliert werden kann

vieles: Erstellen und Löschen von Objekten,

Eingriffe ins Sicherheitssystem,

Jobaktivitäten, Sicherungsaktionen etc.

Ebenso mächtig kann sie im Speicherverbrauch

sein. Gut überlegen, was

wirklich gebraucht wird, bevor das System

nur noch flach unter der erhöhten

Last atmet.

Nach dem Aktivieren der Auditierung

geht es darum, die gesammelten

Daten transparent zu machen – mit

Bordmitteln mühsam. Query oder SQL

Aaltazar, iStockphoto.com


ichten hier nichts aus, das Audit-Journal

bietet kaum Auswertungsmöglichkeiten.

Am Markt gibt es effektive Tools

für diese Aufgabe, z. B. von Toolmaker

(iSecurity). Dieses Tool zeigt einfache,

nach Wunsch filterbare/sortierbare

Sichten auf die Informationen aus dem

Audit-Journal. Die Echtzeitfunktion

ermöglicht nicht nur ein umgehendes

Entdecken, sondern auch die proaktive

Reaktion auf eine Sicherheitsverletzung.

Journalisierung – wer ändert was

Die Systemauditierung stellt fest, wer

etwas ändert, die Journalisierung dokumentiert

ergänzend, was verändert

wird. Also: Welcher Anwender hat welche

Information im Kundenstamm, in

der Auftragsdatei oder beim Ansprechpartner

geändert?

Die iSeries-Journalisierung ist

ebenso leicht zu starten wie die Audi-

tierung. Sie dokumentiert alle Änderungen

von Datenbank-Dateien in Journalen.

Auch hier gilt: Für die komplexe

Auswertung (die nur umständlich über

APIs zu realisieren wäre) empfehlen

sich Produkte unabhängiger Anbieter.

So protokolliert beispielsweise iSecurity

von Toolmaker alle Änderungen in

Echtzeit. Neben einer sofortigen Reaktion

auf unerwünschte Veränderungen

lassen sich auch Aktionen auf der Basis

von Regeln ausführen: Der Verkaufsleiter

weiß also, wenn ein Mitarbeiter

mehr als 20 Prozent Rabatt auf einen

Kundenauftrag gibt, ohne dass die Anwendungssoftware

dafür geändert werden

müsste.

Fazit

Ein realistisches, fachlich gesundes Sicherheits-Szenario

schließt interne Bedrohungen

mit ein. Sie darf sich nicht

auf Objektsicherheit und Firewall be-

schränken. Der Fachmann richtet seine

Augen auch auf interne Vorgänge. Die

entscheidenden Stellglieder dabei sind

System-Auditierung und -Journalisierung

und ihre effektive Auswertung.

R. E. ó

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SChWERPUNKT IT-SICHERHEIT

Im Unternehmen so wichtig wie ein funktionierendes Telefon

Festplattenverschlüsselung

Allein wenn man sich die Datenverlust-Skandale der letzten Monate ins Gedächtnis

ruft, wird deutlich, dass sich heute jedes Unternehmen mit dem Thema Festplattenverschlüsselung

befassen muss.

Der Schutz von Intellectual Property

und der sorgfältige Umgang mit

Kunden- oder Angestellten-Daten sind

für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse

in Zeiten steigender Mobilität immer

bedeutender.

Zudem wird es vermutlich nicht

mehr lange dauern, bis auch in Deutschland

Unternehmen bei Datenverlusten

meldepflichtig sind und gegebenenfalls

auf Schadensersatz verklagt werden

können. Spätestens dann kommt es zu

gefährlichen Imageverlusten und auch

zu finanziellen Schäden, wenn Daten

verloren gehen.

Die Bedrohungen

für Firmendaten

steigen stetig.

Laut Gartner sind

47 Prozent der lokalen

Daten auf mobilen

Geräten vorhanden.

350.000 dieser

mobilen Geräte

wurden innerhalb

von zwei Jahren

allein in den Vereinigten

Staaten von

Amerika gestohlen.

Und Stonewood

meldet, dass allein

in Londoner Taxis

in sechs Monaten

2.900 Laptops zurückgelassen wurden.

Die Mobilität der Geräte wird zum

Problem. So sind die W-Lans minimal

geschützt und die Laptops nicht mehr

permanent an ein Firmennetzwerk

angeschlossen. Die Geräte werden bei-

Crazytang, iStockphoto.com

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

spielsweise mit nach Hause genommen

und in privaten Netzwerken benutzt.

Fazit: Mittlerweile befinden sich

große Datenmengen außerhalb des Unternehmens.

So gibt es eine Vielzahl von Geräten,

die sensible Daten speichern. Auf

dem Handy befinden sich beispielsweise

Kundenkontakte und Termine. Das

Smartphone beinhaltet zudem noch

Firmen-E-Mails. Auf PDAs, DVDs, CDs

und USB-Sticks können sich dann zusätzlich

Präsentationen, geheime Passwörter

oder andere Zugangsinformationen

finden und

der Laptop hat

neben all diesen

Daten meist auch

Mitarbeiter- und

Kundeninformationen

sowie geistiges

Eigentum

gespeichert.

Was können

Unternehmen

tun?

Es gibt eine Vielzahl

von Herstellern,

die Lösungen

zur Sicherheit

sensibler Daten

anbieten. So bietet

sich beispielsweise eine Festplattenverschlüsselung

an. Dabei wird die

gesamte Festplatte inklusive OS verschlüsselt

und der Master Boot Record

(MBR) ausgetauscht. Die Authentifizierung

findet auf Pre-Boot-Ebene statt

und ist so transparent für den Endnutzer.

Zudem verliert der Rechner kaum

an Geschwindigkeit.

Es gibt mehrere Hersteller, die Lösungen

in diesem Bereich anbieten.

Check Point vertreibt zum Beispiel die

„Check Point Endpoint Security Full

Disk Encryption“. Das Produkt läuft

auf Windows, Mac und Linux und bietet

zentralisiertes Management, leichte

Administration und strikte Nutzerrichtlinien,

die nicht umgangen werden können.

Der Prozess läuft schnell und ist

gut nachvollziehbar. Zudem unterstützt

das Produkt Smartcards und Token.

Auch PGP hat eine Lösung auf dem

Markt. Die „PGP Whole Disk Encryption“

ist ebenfalls leicht zu verwalten

und in die bestehenden Sicherheitsrichtlinien

zu integrieren. Da „PGP

Whole Disk Encryption“ die existierende

Infrastruktur nutzt, verlangsamt die

Archivierung und Sicherung der Daten

die Arbeitsabläufe kaum.

Ebenfalls eine vielversprechende

Lösung ist „SafeNet ProtectDrive“. Das

Produkt verschlüsselt Laptops, Arbeitsplätze,

Server sowie USB-Sticks. Es ist

leicht zu verwenden und benötigt keine

schwierige Administration. Zudem

besitzt es eine Two-Factor-Authentifikation.

Patrick Schraut ó

Integralis Deutschland gmbH, Ismaning

www.integralis.de


Ungestörte Kommunikation für über 37.000 Mitarbeiter

Sichere E-Mails

Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) setzt beim Thema E-Mail-Sicherheit auf eine

gehostete Lösung von Websense. Damit sind mehr als 37.000 Vermögensberater sowie rund

500 Mitarbeiter in der Unter nehmenszentrale höchst effektiv vor Spam und Viren geschützt.

Die Lage ist ernst, eine schnelle Besserung

nicht in Sicht, so die zentralen

Aussagen des Bundesamtes für

Sicherheit in der Informationstechnik in

seinem „Bericht zur IT-Sicherheit 2009“.

Botnetze, Spam, Phishing und Schadprogramme

bilden auf absehbare

Zeit eine hohe Gefahr. Wie

viele andere Unternehmen

auch hat die IT-Abteilung der

Deutschen Vermögensberatung

daher schon vor Jahren

zur Gefahrenabwehr Antivirensoftware

und Spamfilter

installiert.

Während der Virenschutz

völlig zufrieden stellend arbeitete,

blieb der Spamfilter

zum Schutz der E-Mails hin-

ter den Erwartungen zurück.

„Die Erkennungsrate der anfänglich

eingesetzten Open-

Source-Appli kation war ungenügend“,

erklärt Dirk Käs, Abteilungsdirektor

IT-Services und Betrieb bei der DVAG.

„Und sich um das Feintuning von Spamfiltern

zu kümmern, zählt unserer Meinung

nach nicht zu den Kernkompetenzen

der IT-Abteilung.“

Heute sind die Mailboxen aller Mitarbeiter

der Deutschen Vermögensberatung

durch Websense Hosted E-Mail

Security geschützt. Die DVAG nutzt

dabei zwei Module der Hosted E-Mail

Security: einen Antivirenschutz und

einen Spamfilter.

Hosted Antivirus bietet Schutz vor

Viren. Daher durchläuft eine E-Mail in

den Rechenzentren verschiedene An-

tivirenprogramme. Anschließend berechnet

die ThreatSeeker-Technologie

den Hash-Wert der E-Mail. Wird das

Muster einer Hash-Signatur entdeckt,

untersucht die Technologie die Nachricht

genauer. Damit können auch neue

Auf einen Blick: Die schematische Arbeitsweise von Websense

Hosted E-Mail Security.

Virenformen sehr schnell erkannt werden

und die Nutzer sind ab der Stunde

null des Auftretens einer neuen Bedrohung

geschützt.

Das Hosted Antispam Modul versieht

jede E-Mail mit einem Spam-Wert,

blockiert die Weiterleitung und dokumentiert

die getroffenen Maßnahmen

in einem Logfile. Die spezialisierte

Applikation filtert alle Nachrichten,

bevor sie das Netzwerk der Deutschen

Vermögensberatung erreichen. Dafür

wird eine Kombination verschiedener

Techniken eingesetzt, die digitale Fingerabdrücke,

heuristische Elemente,

Wortanalysen, Bayesian-Filter und optische

Inhaltserkennung umfassen.

Mit der gehosteten Lösung ist Dirk

Käs sehr zufrieden: „Nur selten erreicht

heute noch eine Spam-Mail die Inbox eines

Mitarbeiters. Die hohe Erkennungsrate

und Effektivität von Websense

Hosted E-Mail Security bietet uns einen

optimalen Schutz. Lediglich

hin und wieder kommt

ein False Positive vor. Das

heißt, eine reguläre E-Mail

wird fälschlicherweise als

Spam in den Rechenzentren

zurückgehalten.“ Über

den internen Support der

Deutschen Vermögensberatung

sind auch solche Dinge

sehr schnell geklärt. Denn

Quelle: Websense

die Support-Organisationen

der DVAG haben bei Bedarf

über ein webbasiertes Interface

die Möglichkeit, ihre

E-Mail-Quarantäne selbst zu

verwalten sowie ihre Black- und White-

Listen einzustellen.

Die Hosted E-Mail Security von

Websense gilt zunächst einmal für die

rund 800 Mitarbeiter im Innendienst,

die als Messaging-System IBM Lotus

Notes nutzen. Dazu kommen noch einmal

mehr als 34.000 Außendienstmitarbeiter.

Sie verwenden zur E-Mail-Kommunikation

eine von der Deutschen

Vermögensberatung eigenentwickelte

Java-Applikation.

Jürgen Wasem-Gutensohn ó

Websense Deutschland gmbH, München

www.websense.de

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

TEChNIK & INTEGRATION

Tipps und Tricks – Teil 2

Journalisierung

In der letzten Ausgabe des Midrange Magazins habe ich bereits einige Tipps und Tricks

beschrieben, die Ihnen die Arbeit im Journalumfeld erleichtern können. In diesem Artikel

möchte ich Ihnen nun weitere nützliche hinweise für das Arbeiten mit Journalen geben.

Nachfolgend finden Sie weitere

Hinweise, wie Sie im Journalumfeld

die Performance verbessern und

die Belastung des Systems verringern

können.

*RMVINTENT

Der Wert *RMVINTENT ist seit dem Betriebssystem-Release

V5R4 der Standardwert

für den Parameter RCVSIZOPT,

wenn ein neues Journal erstellt wird.

Doch was verbirgt sich genau hinter

diesem Parameter – und lohnt es sich,

Journale, die unter älteren Betriebssystemversionen

erstellt wurden, entsprechend

anzupassen?

*RMVINTENT ermöglicht es, die Journalaktivitäten

in zwei unterschiedliche

Bereiche aufzuteilen. Da wären zum

einen die normalen, sichtbaren Einträge

in den Journalreceiver und zum

anderen interne, für den Anwender

unsichtbare Einträge. Diese beiden Arten

von Einträgen dienen völlig unterschiedlichen

Zwecken. Die sichtbaren

Journaleinträge entstehen, wenn eine

Anwendung Daten in journalisierten

Dateien ändert. Sie enthalten den geänderten

Datensatz (und gegebenenfalls

auch die Daten vor der durchgeführten

Änderung). Der unsichtbare Teil wird

vom Betriebssystem selbständig gefüllt

– und zwar mit Daten, die bei einem

abnormalen IPL zur Wiederherstellung

von Zugriffspfaden benötigt werden.

Durch die Verwendung von *RMVINT-

ENT werden diese versteckten Journaleinträge

tatsächlich auch in einen

separaten Bereich geschrieben. Dieser

Bereich wird aggressiv wiederverwen-

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

det. Sobald versteckte Journaleinträge

aus diesem Bereich nicht mehr für eine

IPL-Recovery benötigt werden, wird der

entsprechende Plattenplatz freigegeben.

Dies ist aber nur möglich, wenn

die versteckten Journaleinträge in einem

eigenen Plattenbereich liegen.

Soll dieser Parameter auch für

ältere Journale verwendet werden, so

kann dies durch folgenden Befehl geschehen:

CHgJRN JRN(lib/jrn) JRNRCV(*gEN)

RCVSIZOPT(*RMVINTENT)

Minimized Journal Entry Data

Eine weitere Möglichkeit, im Journalumfeld

Plattenplatz zu sparen, liegt in

der Verwendung von Minimized Journal

Entry Data. Im Normalfall wird im

Journalreceiver immer der komplette

geänderte Datensatz gespeichert – was

natürlich ein großer Overhead ist, wenn

in einem Datensatz mit einer Länge von

1.000 Zeichen immer nur sehr wenige

Zeichen geändert werden. Schon seit

der Version V5R1 gibt es deshalb die

Möglichkeit, mit Minimized Entry Data

zu arbeiten (MINENTDTA). Dabei werden

dann im Journalreceiver nur noch die

wirklich geänderten Bytes aufgezeichnet.

Dies kann insbesondere in einer

Umgebung sinnvoll sein, in der auch

Remote Journaling verwendet wird –

dann wird nicht nur Plattenplatz gespart

– sondern vor allem auch eine

geringere Bandbreite zum entfernten

System benötigt. Nachteil dieser Lösung

war allerdings bisher, dass die

entstehenden Journalreceiver für einen

Anwender (zum Beispiel aus dem Con-

trolling oder der Wirtschaftsprüfung)

kaum noch sinnvoll lesbar waren.

Um dies zu verbessern, gibt es ab

Betriebssystemversion V5R4 die Möglichkeit,

nur geänderte Felder eines

Datensatzes im Journalreceiver aufzuzeichnen.

Es wird also immer der

gesamte Feldinhalt (plus einige Metadaten)

im Journalreceiver abgebildet

– und nicht nur geänderte Bytes. Der

Platzbedarf wird damit etwas größer

– aber die Journaleinträge sind wieder

lesbar. Erreicht wird dies durch folgende

Befehle:

CHgJRN JRN(lib/jrn) JRNRCV(*gEN)

MINENTDTA(*FLDBDY)

bzw.

CRTJRN JRN(lib/jrn) JRNRCV(lib/jrn)

MINENTDTA(*FLDBDY)

Dabei sind folgende Einschränkungen

zu beachten:

ó Damit die Änderung aktiv wird, muss

ein neuer Journalreceiver verwendet

werden (JRNRCV(*gEN)).

ó Es kann nur entweder der Wert *FILE

oder *FLDBDY angegeben werden – die

beiden Belegungen schließen sich also

gegenseitig aus.

ó Journal Minimized Data wird nur für

Objekte vom Typ *FILE verwendet.

Wie sehen nun Journaleinträge aus,

die auf diese Weise erzeugt wurden?

Sabine Jordan ó

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34

1

TEChNIK & INTEGRATION

IbM Db2 Web Query

Architektur und grundlagen

Db2 Web Query ist eine Web-basierte Anwendung. Der aktuelle Artikel beschäftigt

sich mit den verschiedenen Server-Programmen und gibt einen Überblick über die

Architektur von Db2 Web Query.

Neben den bereits im letzten Artikel

erwähnten Objekten wie Bibliothek,

Verzeichnisse im IFS und verschiedene

Benutzerprofile wurden auch

zahlreiche Server-Programme erzeugt.

Diese werden benötigt, um die Verbindung

zu i5/OS über SQL CLI (Call Level

Interface) herzustellen. Das CLI ist eine

in i5/OS verfügbare Schnittstelle, die

aus verschiedenen APIs besteht. Diese

ist eine Untermenge von ODBC. Der zugehörige

Systemjob, der CLI ausführt,

ist QSQSRVR im Subsystem QSYSWRK.

Nach dem Starten von DB2 Web

Query (STRWEBQRY) werden die folgenden

Jobs auf dem System i ausgeführt:

ó EDAPTH ist für die Erstellung und Verwaltung

des Arbeitsbereiches zuständig.

Aktueller Benutzer: QSECOFR

ó EDAPLOg enthält die Start-Informationen.

Aktueller Benutzer: QSECOFR

SUbSYSTEM QSYSWRK

Aktueller

Subsystem/Job Benutzer Art CPU % Funktion Status

QSYSWRK QSYS SBS 0,0 DEQW

EDAPGWY QSECOFR BCI 0,0 PGM-EDAPGWY SELW

EDAPGWY QSECOFR BCI 0,0 PGM-EDAPGWY SELW

EDAPGWY QSECOFR BCI 0,0 PGM-EDAPGWY SELW

EDAPLOG QSECOFR BCI 0,0 PGM-EDAPLOG TIMW

EDAPTH QSECOFR BCI 0,0 PGM-EDAPTH CNDW

HLISNK QWEBQRYADM BCI 0,0 PGM-HLISNK SELW

JSCOM3C QWEBQRYADM BCI 0,0 PGM-JSCOM3C TIMW

QSQSRVR QDIRSRV PJ 0,0 CNDW

QSQSRVR QDIRSRV PJ 0,0 CNDW

TSCOM3 QSECOFR BCI 0,0 PGM-TSCOM3 SELW

TSCOM3 QSECOFR BCI 0,0 PGM-TSCOM3 SELW

TSCOM3 QSECOFR BCI 0,0 PGM-TSCOM3 SELW

TSCOM3 QSECOFR BCI 0,0 PGM-TSCOM3 SELW

2

SUbSYSTEM QhTTPSVR

Aktueller

Subsystem/Job Benutzer Art CPU % Funktion Status

QHTTPSVR QSYS SBS 0,0 DEQW

WQLWI7 QTMHHTTP BCH 0,0 PGM-QZHBMAIN SIGW

WQLWI7 QTMHHTTP BCI 0,0 PGM-QZSRLOG SIGW

WQLWI7 QTMHHTTP BCI 0,0 PGM-QZSRHTTP SIGW

WQLWI7 QWEBQRYADM BCI 0,0 JVM-com.ibm.lw THDW

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

ó EDAPgWY:

Davon gibt es drei Jobs,

die als Listener Job dienen: einer für

HTTP, einer für TCP und einer für Java.

Diese empfangen Anforderungen,

die sie an die TSCOM3 Jobs weiterleiten.

Aktueller Benutzer: QSECOFR

ó TSCOM3:

Standardmäßig werden vier

Jobs TSCOM3 gestartet. Diese empfangen

Anfragen vom EDAPgWY-Job und

setzen diese in SQL um.

ó JSCOM3 führt Java-Prozesse aus. Aktueller

Benutzer: QWEBQRYADM

ó HLISNK:

Interner Server-Prozess. Aktueller

Benutzer: QWEBQRYADM

Alle diese Jobs laufen im Subsystem

QSYSWRK (vgl. Abb. 1).

ó QP0ZSPWP bzw. WQLWI7: Dieser Job ist

der DB2 Web Query JVM (Java Virtual

Machine) Thread. Aktueller Benutzer:

QWEBQRYADM

ó WQLWI7:

Diese dreifach gestarteten

Jobs sind für die Integration

des Anwendungsservers

verantwortlich. Aktu-

eller Benutzer: QTMHHTTP

Alle diese Jobs laufen

im Subsystem QHTTPSVR

(vgl. Abb. 2).

Weitere Informationen

übe die Laufzeitumgebung

finden Sie im IFS unter:

/QIBM/userData/webquery/

ibi/srv76/wfs/edaprint.log

Die Architektur von

Db2 Web Query

DB2 Web Query läuft native

auf dem System i. Es besteht

aus mehreren Schichten

und Komponenten:

ó Web-Teil mit einem HTTP-Server und

einem Anwendungsserver

ó HTTP-Clients

ó Berichts-Server

ó Daten-Adapter

ó Daten des Relationalen Datenbank

Management Systems (RDBMS)

An Stelle der DB2 UDB i5/OS können

auch andere Datenbanken eingesetzt

werden. Die Firma Informations

Builders stellt dazu zahlreiche Adapter

zur Verfügung (vgl. Abb. 3).

Zum besseren Verständnis schauen

wir uns den Ablauf einer Berichts-

Anforderung an:

ó ein Benutzer fordert die Ausführung

eines Berichtes über einen Web-Browser

an

ó der Web-Server empfängt die Anfor-

derung, bearbeitet die entsprechenden

Parameter und leitet das Ergebnis

über das DB2 Web Query Servlet an

den Berichts-Server weiter

ó der Berichts-Server führt die Anforde-

rung aus und leitet diese an den zugeordneten

Daten-Adapter weiter

ó der Daten-Adapter generiert die ent-

sprechende Datenbank-Anforderung

und schickt diese an die DB2 Datenbank-Engine

ó der Berichts-Server empfängt die

Ergebnismenge von der Datenbank,

bereitet diese auf und schickt den formatierten

Bericht an den Web-Server

über das DB2 Web Query Servlet

ó der Web-Server schickt den Bericht

an den Web-Browser zum Anzeigen

Wie bereits erwähnt, verwenden

sowohl die Entwickler als auch die

Anwender von DB2 Web Query ei-


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for i

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Referent: Klaus-Peter Luttkus

Frankfurt, 24. 9. 2009

WS-Nr. 5312905

Wien, 1. 10. 2009

WS-Nr. 5312907

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

RPG Neuerungen und Erweiterungen seit V5R4/V6R1

Bringen Sie Ihr Wissen schnell auf Vordermann

Selbstverständlich hat Ihr RPG Wissen

Zukunft. Denn IBM erweitert seine Programmiersprache

laufend und führt sie

damit immer näher an die üblichen Industriestandards

heran. Zusätzlich fi nden sich

im RPG inzwischen modernste Tools zum

Datenaustausch. Sie werden staunen, wie

modern Sie heute mit RPG entwickeln

können – aber Sie müssen dran bleiben!

Sie sollten diesen Workshop

besuchen, falls Sie …

� Ihr RPG-Wissen auf dem neuesten

Stand halten möchten

� moderne Methoden in Ihrer Softwareentwicklung

anwenden wollen

� Ihre Produktivität bei der Programmierung

weiter erhöhen möchten

� Wissen müssen, wie einfach der

Datenaustausch mit Geschäftspartnern

funktioniert

� am Erfahrungsaustausch zwischen

Kollegen und dem Dozenten

interessiert sind

Moderne Programmierwerkzeuge für Power i:

PHP oder EGL?

Bewerten Sie innovative Entwcklungsumgebungen auf Tauglichkeit

Zugegeben, an einem einzigen Tag können

wir Sie nicht fi t machen in allen neuen

Metho den des Softwareengineerings.

Aber Sie werden einen guten Überblick

mitnehmen wenn’s um PHP oder EGL geht.

Sie werden erleben, wo die Stärken beider

Entwicklungsumgebungen liegen und wie

es jeweils geht. Dann sollten Sie bewerten

und über deren Einsatz entscheiden.

Sie sollten diesen Workshop

besuchen, falls Sie …

� Ihr Entwicklerwissen auf modernere

Füße stellen möchten

� einfachere Lösungen für komplexe

Aufgaben suchen

� die Performance Ihrer Softwareentwicklung

erhöhen wollen

� als „Branchenfremder“ Ihr Wissen auf

System i übertragen möchten

� am Erfahrungsaustausch zwischen

Kollegen und dem Dozenten

interessiert sind

Aus dem Inhalt:

� Dateiverarbeitung mit globalen

und lokalen Dateien

� Mit Prozeduren programmieren

� Kapselung mit Serviceprogrammen

� Mit Typdefi nitionen arbeiten

( Templates)

� Programme komplett zyklusfrei

erstellen

� XML-Dokumente verarbeiten

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Frankfurt, 23. 9. 2009

WS-Nr. 5422905

Wien, 29. 9. 2009

WS-Nr. 5422907

Aus dem Inhalt:

� Rational Developer für i SOA als

Programmierungsumgebung

� EGL: Projekte erstellen

� EGL: Dialogprogramme schreiben

� EGL: auf Web Services und System i-

Funktionen zugreifen

� PHP Studio für i5/OS und

PHP Studio Eclipse für i5/OS

� PHP-Projekte erstellen

� PHP: Dialogprogramme schreiben

� PHP: auf Web Services zugreifen

� PHP: Auf System i-Funktionen zugreifen

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Wien, 30. 9. 2009

WS-Nr. 5432907

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


36

TEChNIK & INTEGRATION

3

4

5

DATENbANK-ADAPTER

KONFIGURATION hTTP-SERVER WQLWI7

HotBackup Off

HostNameLookups Off

UseCanonicalName On

KeepAlive Off

DocumentRoot /qibm/userdata/webquery/ibi/webfocus76/WQLWI7/htdocs

AddLanguage en .en

LogMaint logs/error_log 7 0

Listen *:11331


order allow,deny

allow from all


LoadModule mod_ibm_lwi /QSYS.LIB/QHTTPSVR.LIB/QLWIIHSMOD.SRVPGM

LwiPluginConfig /qibm/userdata/webquery/ibi/webfocus76/WQLWI7/conf/lwi-plugin-cfg.xml


LwiAssignUserID QWEBQRYADM

LwiAutostartOption StartEnd

LwiStartJobQueue QHTTPSVR/QZHBHTTP HTTPWWW


DATEN-ADAPTER bASISVERSION VON Db2 WEb QUERY

Adapter Verwendeter Datentyp System i befehl

DB2 CLI Dateien mit einer Teildatei, Alias, Stored Procedure

oder MQT (Materialzed Query Tables)

CLI API

DB2 Heritage File Dateien, die aus mehreren Teildateien oder

Satzformaten bestehen

OPNQRYF

Query/400 Objekte der Art *QRYDFN, d. h. Abfragen von

Query/400

RuNQRY

nen Browser. Dieser kommuniziert

über HTTP mit einem Anwendungsserver.

Die folgenden Browser werden unterstützt:

ó Internet Explorer ab Version 6.0

ó Mozilla Firefox a Version 1.5

Der HTTP-Server WQLWI7 ist verantwortlich

für die Steuerung von HTML,

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

CGI, GIF und anderen statischen Web

Objekten. Die einzelnen Schichten

des Servers sind im IFS im Unterverzeichnis

/qibm/proddata/webquery/ibi/

webfocus76 hinterlegt.

Der Anwendungsserver mit demselben

Namen WQLWI7 wie der HTTP-

Server bildet den Mittelteil der Serverbasierten

Architektur. Er führt die An-

forderungen der Web-Clients aus, die

Java erfordern.

Der DB2 Web Query Anwendungsserver

ist J2EE-kompatibel und unterstützt

Servlets.

Der DB2 Web Query Berichts-Server

ist eine in der Sprache C geschriebene

Anwendung, die auf dem System i

ausgeführt wird. Der Server steuert den

Dateizugriff, führt die Geschäftslogik

aus und erzeugt die aufbereitete Ausgabe.

Er besteht aus der Berichts-Engine,

dem Datenadapter Repository und dem

Repository für Metadaten und Synonyme.

Ein Daten-Adapter ist ein Programm,

welches DB2 Web Query den

Zugriff auf die Datenquelle ermöglicht.

Zur Erzeugung einer entsprechenden

Anforderung an die Datenbank-Engine

ist ein Daten-Adapter erforderlich.

Die Basisversion von DB2 Web Query

enthält drei Daten-Adapter (siehe

Abb. 5).

Der erste Adapter DB2 CLI generiert

entsprechende SQL-Anweisungen, die

an die DB2 Datenbank-Engine geschickt

werden. Diese SQL-Anweisungen verwenden

die Möglichkeiten der Optimierung

und die aktuellen Erweiterungen

der SQL Query Engine (SQE).

Der Adapter DB2 Heritage File verwendet

dagegen die alte Classic Query

Engine.

Der Query/400-Adapter wird verwendet,

um bestehende Query/400-Abfragen

nach DB2 Web Query zu übernehmen.

Weitere Adapter können über Information

Builders bezogen werden:

Û www.informationbuilders.com/

products/webfocus/data_access.html

Vorschau für die nächste Folge

In der nächsten Folge werden wir die

ersten Berichte mit DB2 Web Query

erstellen. Erstaunlich ist dabei der Vergleich

mit bereits bestehenden Query-

Abfragen und deren Darstellung nach

der Umsetzung nach DB2 Web Query.

Theo bär ó


Gute Kundenbeziehungen

mit

System?

Antworten zu dieser Frage sowie maß -

geschneiderte Lösungen zum Thema CRM

und weiteren IT-Themen finden Sie hier.

IM FOKUS:

IT FÜR DEN MITTELSTAND.

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Themenpark


38

TEChNIK & INTEGRATION

Integration mit bladeCenter und System x

VMWare ESX für System i

PC Server auf System i zu konsolidieren hat eine lange Tradition. Es begann 1993

mit OS/400 Version 3.1 mit dem FSIOP und den betriebsystemen OS/2 und Novell.

Seit 1998 wird Windows unterstützt, seit 2002 auch Linux.

Für die Konsolidierung gab es zwei

unterschiedliche Möglichkeiten.

Einmal auf dem Integrated xSeries Server.

Der IXS ist eine Karte, die in das

System i eingebaut wird und auf der

dann das Betriebsystem, z. B. Windows

2003 Server, läuft. Auf dem IXS befinden

sich der Prozessor und der Hauptspeicher.

Die andere benötigte Hardware,

wie Platten, LAN Adapter und

CD-Laufwerke, werden vom System i

zur Verfügung gestellt.

Die andere Möglichkeit erlaubte es

auch ausgewählte xSeries Server mit

bis zu acht Prozessoren an System i

anzuschließen. Diese Server wurden

über den Integrated xSeries Adapter

(IXA) angeschlossen, der mit einem

HSL mit dem System i verbunden wurde.

Auch hier kamen der Prozessor

und der Hauptspeicher von der xSeries

und der Rest der benötigten Hardware

Û

SChEMATISChER AUFbAU VMWARE

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

wurde vom System i zur Verfügung gestellt.

Beide Varianten wurden im Laufe

des Jahres 2008 vom Vertrieb zurückgezogen.

Viele System i Kunden, die sich in

den letzten Jahren für eine Konsolidierung

ihrer Windows Server auf

System i entschieden hatten, setzen neben

dieser Konsolidierung zunehmend

auf eine weitere Virtualisierung dieser

Server.

Diese Virtualisierung wird ermöglicht

durch VMware ESX. Es gab zwar

bisher schon eine Möglichkeit VMware

auf dem IXS einzusetzen, aber es handelte

sich um VMware GSX und diese

Variante war nicht offiziell unterstützt.

Es gab daher schon seit längerem die

Forderung, VMware ESX auf dem IXA

bzw. IXS zu unterstützen. Dies konnte

auf dem IXS und IXA nicht mehr realisiert

werden.

Anfang 2007 wurde dann die iSCSI

Integration von BladeCentern und

xSeries Servern angekündigt und im

Zuge dieser Ankündigung wurde auch

VMware ESX auf dieser integrierten

Lösung angekündigt. Seit September

2007 ist diese Lösung nun verfügbar.

Virtualisierung für x86

VMware ist ein Virtualisierungsprodukt

für x86 Prozessor basierende Server.

Es ermöglicht die Verringerung der

Anzahl von physischen Servern durch

Virtualisierung, d. h. das physische Server

durch virtuelle Server, so genannte

virtuelle Maschinen, ersetzt werden.

Das Prinzip dabei ist, dass BIOS, Betriebssystem

und die Anwendungen

keinen direkten Zugriff auf die physische

Hardware haben, sondern durch

eine Virtualisierungsschicht voneinander

getrennt sind (siehe Abbildung).


Je nach Anforderung laufen mehrere

virtuellen Maschinen auf einem

einzelnen Server. In einer virtuellen

Maschine unter VMware ESX können

die Betriebsysteme Windows, Linux,

Solaris und Netware installiert werden.

Die Unterstützung für VMware ESX

Server auf über iSCSI an System i angeschlossenen

BladeCentern und System

x ermöglicht es unseren Kunden nun

auch für diese Server, die vielen Vorteile

der Konsolidierung auf System i zu

nutzen. Hier einige Beispiele:

Server Management: viele Basisdinge

kann man mit dem Navigator durchführen,

z. B. das Plattenmanagement,

gemeinsame Sicherung, Starten und

Stoppen der EXS Server etc.

System i als SAN für ESX Server:

Wie bei den integrierten Windows oder

Linux Servern werden den ESX Servern

virtuelle Platten zu Verfügung gestellt,

die der Server als reale Platten sieht.

Dabei werden auf dem System i Netzwerkspeicherbereiche

erstellt, die dann

dem ESX Server zugeordnet werden

und vom Server als normales Laufwerk

gesehen wird. Diese Zuordnung kann

im laufenden Betrieb erfolgen, d. h. es

kommt zu keiner Unterbrechung.

Die Netzwerkspeicherbereiche können

bis zu 1TB groß sein und es können

maximal 64 NWS einem Server

zugeordnet werden.

Sicherung: Da diese Netzwerkspeicherbereiche

im IFS liegen, werden

sie bei einer Gesamtsicherung automatisch

mitgesichert. Man kann sie aber

auch als einzelnes Objekt sichern. Beim

ESX wird empfohlen, für jede virtuelle

Maschine einen eigenen Speicherbereich

anzulegen, da man so eine große

Flexibilität beim Sichern hat.

Hot Spare: Da bei der Installation

des EXS Servers eine Netzwerkserverbeschreibung

angelegt wird, in der

man sich auf eine Hardwareressource

bezieht, kann man bei einem Ausfall

des Servers die Ressource eines als Hot

Spare vorhandenen Servers in der Netzwerkbeschreibung

ändern, um dann

39

ohne Datenverlust den ESX Server auf

diesem Server hochzufahren.

Test: Durch diese Technik ergeben

sich auch gute Möglichkeiten zum Testen.

So kann man z. B. die Speicherbereiche

des Produktionsserver kopieren

und einem Testserver zuordnen. Dort

können dann z. B. kritische Updates

eingespielt und getestet werden, ohne

die Produktionsumgebung zu gefährden.

Einschränkungen unter V5R4: Da

man unter V5R4 keine Möglichkeit hat

einen Netzwerkspeicherbereich gleichzeitig

an zwei integrierten Servern aktiv

zu haben, werden VMware VMmotion,

HA und DRS nicht unterstützt. Mit

V6R1 ist diese Funktionalität vorhanden

und daher werden VMmotion, HA

und DRS dann auch unterstützt.

Installationsvoraussetzungen

ó

ó

System i

Modelle 515, 520, 550, 570 und 595

iSCSI HBA:

Feature # Description CCIN #

5783 Copper HBA 573B

5784 Fiber HBA 573C

ó i5/OS V5R4

— Extended Base Directory Support

(5722-SS1 opt 3)

— Integrated Server Support

(5722-SS1 opt. 29)

— QSHELL support (5722-SS1 opt 30)

— Digital Certificate Manager

(5722-SS1 opt. 34)

ó IBM i5/OS Integration for Linux on

xSeries (5722-LSV)

ó IBM HTTP Server for iSeries

(5722-DG1)

ó TCP/IP Connectivity Utilities

for i5/OS V5R4 (5722-TC1)

ó IBM Director 5.20 (5733-DR1)

ó IBM iSeries Access for Windows

(5722-XE1)

Unbedingt erforderlich ist es, die

aktuellen PTFs zu installieren. Die ak-


Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

ACADEMY

Telefon Fax

Datum Unterschrift

RPG Camp in Oberstdorf

Das RPG Camp II wendet sich an iSeries Programmierer, die ihre bisherigen Methoden

erweitern und modernisieren möchten. Sie lernen in diesem Powerworkshop in

ungestörter Atmosphäre und stellen sich den neuen Herausforderungen. Im Track 1

bekommen Sie das Rüstzeug für die Programmierung in ILE RPG und Track 2 zeigt

Ihnen, wie mit ILE RPG-Techniken Ihre Programme mit anderen Anwendungen kommunizieren.

Beide Tracks benutzen als Entwicklungsumgebung IBM RDi (WDSc).

Siehe RDi vor dem Camp.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ erfolgreicher und zukunftssicher programmieren wollen

◊ die Basis legen möchten, für die Erlernung neuer Programmiersprachen

◊ von den Möglichkeiten Embedded SQL und Stored Procedures profi tieren

möchten

◊ die Integration von Daten, Programmen und Anwendungen brauchen

◊ wirklich konzentriert lernen möchten

◊ den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und den Referenten schätzen

Ablauf

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit RDi zur

Verfügung, mit dem auf einem System i unter V6R1 gearbeitet werden kann.

Dienstag

k bis 15 Uhr Eintreffen

k bis 18 Uhr Einführung/Workshops

k 19 Uhr gemeinsames Abendessen

Mittwoch

k 9.30 bis 17 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k Abend zur freien Verfügung

Donnerstag

k 9.30 bis 15 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k 15 Uhr Ende und Verabschiedung

Referenten

Ronald Böhmer und Klaus-Peter Luttkus

per Fax

+ 49 8191 70661

RDi vor dem Camp 12. 10. 2009

k Installation und Pfl ege von RDi

k Der Remote System Explorer (als PDM von RDi)

k Der LPEX-Editor (als SEU von RDi)

k Mit Code Designer Bildschirme entwerfen

(als grafi sches SDA)

k Mit Code Designer Listen entwerfen (als grafi sches RLU)

k Offl ine Projekte durchführen

Track 1 13. – 15. 10. 2009

Von RPG/400 zu ILE RPG

1. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

k Grundsätzliches Regelwerk des RPG IV

k D-Bestimmungen: Aggregate

k Wertzuweisungen und Strukturbildner

k Built-In-Functions (BIFS)

k Dateiverarbeitung

k Subroutinen und Prozeduren

Track 2 13. – 15. 10. 2009

ILE RPG und Integrationstechniken

k RPG und Embedded SQL

k Statisches SQL

k Dynamisches SQL

k Mengen-basierte Verarbeitung

k Stored Procedures

k User Defi ned Function

k RPG und XML

k Grundlagen XML

k RPG liest XML-Dokumente

k Die XML-Opcodes des ILE RPG

k RPG schreibt XML-Dokumente

k CGIDEV2 als XML-Generator

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

1 2

1 2

1 2

Teilnahmegebühren RDi vor dem Camp

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 647,— € 597,— € 567,15 €

2 597,— € 547,— € 536,06 €

3 547,— € 497,— € 472,15 €

Teilnahmegebühren RPG Camp II

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Im Preis der Veranstaltung ist jeweils die Übernachtung im Einzelzimmer/Frühstück

(RDi 1×/RPG-Camp 2×) sowie die Verpfl egung tagsüber enthalten. Beim RPG-Camp

ist zusätzlich ein gemeinsames Abendessen zum Erfahrungsaustausch inklusive.

Die Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Änderungen am Programm vorbehalten.


tuelle Liste ist unter folgenden Link zu

finden:

Û www-03.ibm.com/systems/i/

advantages/integratedserver/ptfs.html

BladeCenter und System x:

Server Model Operating Systems Tested

HS20 (8843) WIN2003, ESX3*, SLES9*

LS20 (8850) WIN2003, ESX3*, SLES9*

HS21

(7995, 8853)

WIN2003, ESX3*, SLES9*

LS21 (7971) WIN2003, ESX3*, SLES9*

LS41 (7972) WIN2003, ESX3*, SLES9*

x3950 (8872) WIN2003, ESX3, SLES9

x3850

(8863, 8864)

WIN2003, ESX3, SLES9

x3650 (7979) WIN2003, ESX3, SLES9

x3550 (7978) WIN2003, ESX3, SLES9

x3500 (7977) WIN2003, SLES9

x460 (8872) WIN2003, ESX3, SLES9

x366 (8863) WIN2003, ESX3, SLES9

x346 (8840) WIN2003, ESX3, SLES9

x336 (8837) WIN2003, ESX3, SLES9

x236 (8841) WIN2003, SLES9

Eine aktuelle Liste der unter-

stützten Server findet man unter dem

Link:

Û www-03.ibm.com/systems/i/

advantages/integratedserver/iscsi/

servermodels

iSCSI HBA für BladeCenter

und System x:

Feat.

Code Part # Description

1483 30R5201 System x

Copper HBA

1481 30R5501 System x

Fiber HBA

1358 32R1923 Blade iSCSI

I/O Expansion

adapter

IbM List in

VMware I/O

Compatibilty

Guide

IBM iSCSI

Server TX

Adapter

IBM iSCSI

Server SX

Adapter

QMC4052

Der neue PCIe HBA mit Dual Port

wird erst mit VMware 3.5 unterstützt,

welches mit V6R1 auf iSCSI verfügbar

sein wird.

Zusätzliche Informationen zu unterstützten

LAN-Adaptern findet man

unter der Link:

Û www.vmware.com/pdf/

vi3_io_guide.pdf

VMware Versionen und

zusätzliche Lizenzen

ó ESX 3.0.2

— Standard und Enterprise

ó Zusätzliche Software:

— ESX 3.0.1

— Standard und Enterprise

— VMware Lizenz

— Standard oder Enterprise Version

— Subscription

— Support

— ServicePack

— Service Elite

— Virtual Center Server

— MS Windows Lizenzen

— Datenbank Server

— SQL oder Oracle Server

— Lizenz Server

— Gast Betriebssystem Lizenz und

Installations CDs

Beispiele für unterstützte Betriebssysteme

unter ESX auf iSCSI:

32-bit Betriebssysteme

ó Microsoft Windows (Windows Server

2003, XP Professional, Windows

2000, Windows NT 4.0)

ó Red Hat Linux (RHEL 2.1, 3, 4)

ó SuSE Linux (SLES 8, 9, 10)

ó Novell Netware (v5.1, v6.0, v6.5)

ó Sun Solaris 10

64-bit Betriebssysteme

ó Microsoft Windows (Windows Server

2003)

ó Red Hat Linux (RHEL 3, 4)

ó SuSE Linux (SLES 9, 10)

ó Sun Solaris 10

Hier gibt es eine größere Auswahl

als bei den native auf iSCSI unterstützten

Betriebsystemen.

Installation

Der ESX Server wird mit dem Befehl

INS LNX SRV von einem 5250 Bildschirm

aus installiert, hier ein Beispiel dazu:

INSLNXSVR NWSD(ESXSERVER)

LNXSVRDST(*ESX3) RSTDDEVRSC(*ALL)

STgPTH(NWSH1) VRTETHPTH((*VRTETHPTP

NWSH1)) RMTNWSCFg(RS99ZZZ14)

SPNWSCFg(SP99) CNNNWSCFg(IPSEC)

Eine detaillierte Installationsanweisung

findet man im Infocenter unter

dem Link:

Û publib.boulder.ibm.com/

infocenter/systems/index.jsp?

topic=/rzahq/whatsnew.htm

Eine Planungs- und Installationsanweisung

als PDF findet man unter dem

Link:

Û www-03.ibm.com/systems/i/

advantages/integratedserver/pdf/

vmware_on_iscsi.pdf

Weitere Links zu dem Thema iSCSI

Anbindung an System i findet man

unter:

Û www-03.ibm.com/systems/i/

advantages/integratedserver/index.html

Û www-03.ibm.com/systems/i/

advantages/integratedserver/iscsi/

readme

Als Fazit lässt sich sagen, dass mit

dem Angebot, VMware Server ESX auf

System i zu konsolidieren, eine von vielen

Kunden gewünschte Lösung angeboten

wird, die das System i als den Integrationsserver

Nr. 1 in der heutigen

Zeit positioniert.

Norbert Masannek ó

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Fax: +49-89-64169-25

E-Mail: info@wilsch.de

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

MARKTÜbERSIChT LöSuNgEN FÜR BI uND DATAWAREHOuSE

Tempo, Komplexität und internationale

Ausrichtung: Diese drei Faktoren

bestimmen die heutige Geschäftswelt

und stellen selbst für die bestgeführten

Organisationen eine Herausforderung

dar. Damit Unternehmen mit diesem

ständig wechselnden Umfeld Schritt

halten können, müssen sie in der Lage

sein, in Echtzeit auf kritische Informationen

zuzugreifen.

Zur Unterstützung der unternehmensweiten

Zusammenarbeit muss

man sich einen abteilungsübergreifenden,

integrierten Überblick über

die betrieblichen und finanziellen Einflussfaktoren

und Ergebnisse machen

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

SUMMARY

Nur wer stets über den aktuellen Stand seiner

Firma informiert ist, kann unternehmenskritische

Entscheidungen treffen. Wir veröffentlichen

eine Übersicht der Anbieter sowie

Fach- und Anwenderartikel zu diesem Thema.

Für mehr Performance

Wege aus dem Excel-Chaos

Im Vergleich zu Performance Management schneidet die klassische Tabellenkalkulation

bei den Themen Planung und Reporting schlecht ab. Excel stößt schnell an seine Grenzen.

können, um stets von den besten Ideen

und Gedankengängen zu profitieren –

unabhängig davon, aus welchem Teil

des Unternehmens oder der Welt sie

stammen. Und schließlich ist ein flexibles

Reporting gefragt, um rasch genaue

Informationen für fundierte Geschäftsentscheidungen

zu bekommen.

Was tun die meisten Unternehmen,

um dieser Anforderung gerecht zu werden?

Sie verwenden einfache Tabellen.

In der modernen Geschäftswelt findet

sich wohl kaum jemand, der nicht damit

vertraut ist. Programme wie Excel

kommen gut mit einfachen Aufgaben

zurecht, die Benutzeroberfläche ist

vertraut und die grundlegendsten Bedürfnisse

der Nutzer werden erfüllt.

Dennoch sind viele Tabellennutzer ihren

üblichen Abläufen verhaftet und

erkennen nicht, dass es bessere Alternativen

gibt.

Sehr große Unternehmen, wie etwa

die Gruppe der Fortune 500, verstehen,

wie wertvoll es ist, einen Schritt weiter

zu gehen und Performance Management

(PM)-Applikationen einzusetzen,

die kritische Geschäftsfunktionen wie

finanzielle Performance, Absatzentwicklung,

Rentabilität und Budgets

analysieren und Berichte über diese

erstellen. In den vergangenen zwei bis

Infor Global Solutions Deutschland AG


drei Jahren haben jedoch auch mittelgroße

Unternehmen mit der Einführung

von PM-Applikationen begonnen.

Performance Management-Applikationen

spielen ihre Vorteile gegenüber der

Tabellenkalkulation in verschiedenen

Bereichen aus – hier sind die fünf wichtigsten:

Schnellere Daten-Konsolidierung

Abteilungsdaten lassen sich in Stunden

statt in Wochen konsolidieren

und hochladen. Das gleiche gilt für die

Zahlen des Jahresbudgets. Durch den

Einsatz von PM-Lösungen können Prozesse

optimiert und Daten zentralisiert

werden. Informationen und Berichte

stehen unmittelbar zur Verfügung. Rollenspezifische

PM-Lösungen versorgen

jeden Nutzer mit den Informationen,

die für ihn wichtig sind. Sie müssen

sich beim Erstellen des Berichts nicht

mehr auf die Finanzabteilung verlassen

und dann alle Daten durchforsten, um

diejenigen Informationen zu finden, die

benötigt werden.

Weniger Fehler bei der Eingabe

PM arbeitet voll automatisch. Damit

sind Fehler, die früher durch die manuelle

Eingabe und Übertragung von

Daten von einer Datei zu einer anderen

oder einem System zu einem anderen

verursacht wurden, praktisch gar nicht

mehr möglich. Aufgrund der systemimmanenten

Fehlerverringerung machen

sich die Nutzer weniger Sorgen um die

Korrektheit ihrer Daten.

berichte mit variabler Detailtiefe

Mit Performance Management-Lösungen

lassen sich Budgets viel leichter

analysieren als früher, da sie weiter

ins Detail gehen und zu erkennen lasen,

wie die Daten der unteren Ebene

die Umsatzzahlen beeinflussen. PM erlaubt

den Unternehmen, tatsächlich alle

Annahmen zu sehen, die das Budget

rechtfertigen. Sie schlüsseln es detaillierter

auf – und zwar so detailliert, wie

es verlangt wird. Im Falle neuer Kos-

ten, die im Budget nicht berücksichtigt

worden waren, kann die Abteilung zur

Geschäftsführung gehen und sagen:

„Sehen Sie, um diese neuen Kosten

müssen wir uns jetzt kümmern.“

Für bessere Entscheidungen

Mit rollenspezifischem Performance

Management müssen sich die Abteilungsleiter

für die Erstellung der

entscheidenden Berichte nicht mehr

auf das Finanzteam verlassen. Die Abteilungsleiter

sind in der Lage zu erkennen,

wann Faktoren eintreten, die

einen Einfluss auf die Performance

haben, und somit auch, wann weitergehende

Prüfungen notwendig sind. Das

Konzept des On-Demand-Reporting gibt

ihnen die Informationen an die Hand,

die sie für das Fällen der richtigen Entscheidungen

benötigen. Nun können

sie sehen, wann Kurskorrekturen erforderlich

sind – bevor aus kleinen Problemen

große Probleme werden.

bessere Perspektiven

Mitarbeitern, die Geschäftsprozesse

und -analysen überwachen, erlauben

PM-Applikationen, exakt jene Aufgaben

zu erfüllen, für die sie eingestellt wurden.

Bei der Arbeit mit Excel müssen

diese häufig viel Zeit mit der Eingabe

und dem mühsamen Zusammenfügen

einzelner Tabellenblätter in größere

Tabellen verbringen, anstelle sich um

die Analyse und Geschäftsplanung

kümmern zu können. Diese Mitarbeiter

wenden oft viele Arbeitsstunden

für Büroarbeiten auf. Kein Wunder,

wenn sie sich nach einer Weile frustriert

nach anderen Möglichkeiten auf

dem Arbeitsmarkt umsehen, bei denen

sie ihre Fähigkeiten einsetzen können.

PM-Applikationen automatisieren Prozesse,

ermöglichen die Analyse von

Schlüsseldaten und steigern die Unternehmensleistung.

ó

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Friedrichsthal

www.infor.de

Anbieterübersicht

CP CORPORATE PLANNING AG

Tel. +49 40 431333-0

SAMAC Software Gmbh

Tel. +49 2173 10929-0

AMETRAS Consult Gmbh

Tel. +49 7243 32420-0

arcplan Information Services Gmbh

Tel. +49 2173 1676-0

aruba informatik Gmbh

Tel. +49 711 550373-30

AS/point Gmbh

Tel. +49 2451 4900-0

bOARD Deutschland Gmbh

Tel. +49 6172 17117-0

Case Software

Tel. +49 5228 1455

CbG Informatik Gmbh

Tel. +43 1 3686500-0

CODA Financial Systems Gmbh

Tel. +49 89 3236300

CP CORPORATE PLANNING AG

Tel. +49 40 431333-0

CSS Gmbh

Tel. +49 661 9392-0

Cubeware Gmbh

Tel. +49 8031 40660-0

DATA MIGRATION AG

Tel. +41 71 68691-21

dmz Informationssysteme

Tel. +49 7141 921550

EbO Gmbh

Tel. +49 2402 86559-11

EXCEL DATA Deutschland AG

Tel. +49 5251 69887-0

Fibunet Gmbh

Tel. +49 4191 8739-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

43


44

MARKTÜbERSIChT LöSuNgEN FÜR BI uND DATAWAREHOuSE

Anbieterübersicht

GÖRING iSeries Solutions

Tel. +49 7251 989512

IbM Cognos Gmbh

Tel. +49 69 6645-0

IbS International business Systems

Gmbh

Tel. +49 40 51451-0

IbV Informatik Gmbh

Tel. +49 7621 4092-0

IFS Deutschland Gmbh & Co.KG

Tel. +49 9131 7734-0

IGS Gmbh & CO. KG

Tel. +43 7228 6451-0

Information builders Gmbh

Tel. +49 6196 77576-0

Innovabee Gmbh

Tel. +49 7151 9333-0

Meinikat Informationssysteme Gmbh

Tel. +49 5037 3000127

Microsoft Gmbh

Tel. +49 89 3176-0

MicroStrategy Deutschland Gmbh

Tel. +49 2203 107-0

orgaplus Software Gmbh

Tel. +49 7131 3883-0

PSIPENTA Software Systems Gmbh

Tel. +49 30 2801-2000

PST Software & Consulting Gmbh

Tel. +49 8161 86267-0

SAS Institute AG

Tel. +41 44 80574-74

SPSS Gmbh

Tel. +49 89 489074-0

STAS Gmbh

Tel. +49 6205 306-100

Steeb Anwendungssysteme Gmbh

Tel. +49 7062 673-0

Toolmaker Software Gmbh

Tel. +49 8191 968-0

TransdatiX

Tel. +43 662 82939025

UbL Informationssysteme Gmbh

Tel. +49 6102 303-3

update ICCh Gmbh

Tel. +49 89 890213-0

Varial Software AG

Tel. +49 271 77244-0

VEDA Gmbh

Tel. +49 2404 5507-0

zS Computer Service Gmbh

Tel. +49 641 97921-0

CLICK TO

www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

Die Geschäftszahlen immer zur hand

Mobil und informiert

bI bezeichnet Verfahren und Prozesse zur systematischen

Analyse, das heißt das Sammeln, Auswerten und Dar stellen

von Daten in elektronischer Form.

Statistiken, Datamarts und Pie

Charts können Unternehmen helfen,

ihre Geschäftsabläufe, Kunden- und

Lieferantenbeziehungen profitabler zu

machen, Kosten zu senken, Risiken zu

minimieren und die Wertschöpfung zu

vergrößern.

Unternehmensdaten im mobilen

zugriff

AS/point bietet mit der eigenentwickelten

Lösung pioSUITE die Möglichkeit,

auch von unterwegs jederzeit alle wichtigen

Unternehmensdaten abrufen zu

können. Der Bedarf an mobilen, preiswerten

BI-Lösungen für den Mittelstand

ist hoch. Die Software bietet dem

Mittelstand gleich mehrere Vorteile:

Die Lösung gewinnt aus den Unternehmensdaten

das Wissen, das Management,

Vertrieb oder Einkauf für ein

erfolgreiches Agieren benötigen. Sie ist

eine preiswerte Alternative zu gängigen,

komplexen Data-Warehouse- und

BI-Lösungen und auch mobil an jedem

Platz der Welt nutzbar.

Der Anwender hat alle relevanten

Daten im Blick und kann sich eigene

Sichten erstellen, Statistiken anlegen

und Auswertungen über die Cockpit-

Ansicht visualisieren. Ob aus der Produktion

oder der Zeitwirtschaft, pio-

SUITE verbindet Daten aus allen Unternehmensbereichen.

Alarmfunktionen

informieren automatisch bei Unter-

oder Überschreitungen wichtiger Indikatoren.

Mit Notebook, PDA oder Handy

greift man von überall in der Welt,

je nach Zugangsberechtigung, auf die

Unternehmensdaten zu und verschafft

sich in wenigen Momenten einen Überblick

über die geforderten Daten.

Zu der BI-Lösung gibt es folgende

Module: Kunden-Akte, Lieferanten-

Akte, Lager & Logistik, Berichte, mobile

Auftragserfassung, Umsatz-Absatz-Planung

und Liquiditätsplanung. Mit Hilfe

dieser Module ist man in der Lage, alle

unternehmensrelevanten Daten und

Kennzahlen für geschäftskritische Entscheidungen

heranzuziehen. Die aktuellen

Umsatzzahlen, die Auswertung

von Lagerprozessen oder Optimierung

der Tourenplanung des Außendienstes

sind somit kein Problem mehr.

Vordefinierte Analysefenster

Darüber hinaus gibt es eine „offene“

Version, mit der Unternehmen ihre

BI-Bedürfnisse unabhängig von vordefinierten

Analysebereichen befriedigen

können. Durch die Vordefinition von

sogenannten Analysefenstern ist die

Implementierung technisch einfach

und wenig beratungsintensiv. Mittelständische

Unternehmen erhalten innerhalb

weniger Tage und zu übersichtlichen

Kosten ein BI-Werkzeug, das

ihre Bedürfnisse in der Regel komplett

abdeckt. Sollte dies einmal nicht der

Fall sein, steht mit der offenen Version

eine vollständig individualisierbare BI-

Lösung zur Verfügung. ó

AS/point gmbH, Übach-Palenberg

www.aspoint.de


Promotion Produktvorstellung

DataWarehouse mit dataset

dataset unterstützt Unternehmen

dabei, aus iSeries-Daten wertvolle Informationen

zu gewinnen – einfach,

schnell und ohne Dauerunterstützung

der IT. Das Tool übersetzt die gewonnene

Information in aussagekräftige Auswertungen

für Management, Vertrieb,

Controlling.

dataset ist ein komponenten-Paket zur

schnellen und sicheren gewinnung und

Auswertung von unternehmensdaten.

seine komponenten: vision als Frontend

für die erstellung von Abfragen,

Berichten, Cubes, server für die rechtevergabe,

definition und modellierung

von daten, das grafische informationssystem

e.B.i.s. zur steuerung der

Ablauffolge von Auswertungen und der

integrierte Webserver zur verteilung der

Anwendungen/Abfragen im intra- und

internet.

dataset Vision – das auswertungs-

Frontend für den flexiblen datenbankzugriff

(auf iseries, sQl und andere

odBC-datenbanken). Zur definition von

Abfragen, Berichten und microsoft Cubes.

Zahlreiche detailfunktionen erleichtern

dem nutzer die

Arbeit: integrierter

Formel assistent für

virtuelle Felder, vorschau

auf einzelne

spalten, Aggregatsfunktionen,gruppierungen,union-Anweisungen,integration

von unterabfragen

etc. so anwenderfreundlich,

dass die

definitionsarbeit für

Auswertungen von

der it in richtung

Fachabteilung verlagert

werden kann.

e.b.i.S. sorgt für eine attraktive Präsentation

der information. die integration

von grafiken, scroll Bars, schaltflächen

und anderen objekten machen die Anwendung

benutzerfreundlich und flexibel.

e.B.i.s. kann schritt für schritt zu

einem vollständigen Auskunftssystem

ausgebaut werden – völlig ohne Programmierkenntnisse.

die komponente WebServer macht

sichere, mobile dataset-Abfragen

möglich. ganz einfach und von überall

per internet-Zugriff über den Browser.

Berechtigungs-steuerung: individuelle

kennwortvergabe gewährleistet perfekte

datensicherheit. Über WebServer

können alle elemente von dataset vision

ausgeführt werden: Abfragen, Berichte,

Cubes, eBis-Projekte.

die vielseitigen möglichkeiten von

dataset unterstützen sie nicht nur beim

Auswerten von daten, auch die verteilung

und transformation von einem

datenbanksystem in ein anderes ist

möglich. Über skripte können diese

Übertragungen wie auch anderen Funktionen

von dataset automatisierbar gemacht

werden.

anbieter

toolmaker Software

Westendstraße 34

d-86916 kaufering

telefon +49 8191 968-0

telefax +49 8191 968-100

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www.toolmaker.de

ihr ansprechpartner

Peter lupprich

Produkt

dataset

dataWarehouse- und Bi tool. erstellt

Abfragen auf Power i- und andere

datenbanken, extrahiert daten, transformiert

und bereitet sie zu immer

aktuellen, mustergültigen Berichten

mit unterberichten, grafiken, auf, bzw.

gibt die daten in olAP-Cubes aus.

Zielgruppe:

alle unternehmen, besonders aber

kmu mit Bedarf an Auswertung ihrer

Business-daten

Verfügbare Sprachen:

d, e, F, i, s

Verfügbar für folgende Plattformen:

Power i (datenbank), Windows,

Browser

branche:

branchenübergreifend

09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

45


46

MARKTÜbERSIChT LöSuNgEN FÜR BI uND DATAWAREHOuSE

huhtamaki Ronsberg setzt auf Controlling mit IbM Cognos

Magie des Zahlenwürfels

Ein erfolgreicher Einkauf ist gerade für Unternehmen, die den Markt laufend um Produktneuheiten

bereichern, unerlässlich. Das weiß auch huhtamaki Ronsberg, ein Unternehmen

der internationalen huhtamaki Gruppe im Allgäu, und hat darauf reagiert.

huhtamaki Ronsberg führte IBM

Cognos im Zuge eines Data-

Warehousing-Projekts ein. Es hatte

zum Ziel, Analysen und Berichte aus

der neuen Oracle e-Business Suite zu

gewinnen, die die Huhtamaki Gruppe

zur Unterstützung der Geschäftsprozesse

betreibt. Das Technologie-Consultingunternehmen

objective partner

setzte das Data-Warehousing-Projekt

in der Einkaufsabteilung mit der IBM

Cognos BI-Lösung um. Sie deckt alle

Funktionen ab, die zur systematischen

Sammlung, Auswertung und Darstellung

der einkaufsrelevanten Informationen

erforderlich sind.

Die neue Lösung ist einfach zu bedienen:

Im ersten Schritt lädt sie die

Einkaufsdaten aus dem Oracle-Quellsystem

und überführt diese in einen

gemeinsamen Datenbestand, das Data

Warehouse. Eine zentrale Rolle spielen

die mehrdimensionalen Tabellen, der

sogenannte „Purchasing Cube“. Für

die Reports und Analysen wird dieser

Zahlenwürfel mit den jeweils erforderlichen

Daten gefüllt. Dabei entspricht

jede Zeile, jede Spalte oder jeder höher

dimensionale Schnitt durch den

„Purchasing Cube“ einer relevanten

Einkaufsdimension.

Diese Multidimensionalität bietet

Huhtamaki die Möglichkeit, alle Einkäufe

nach Bestell-, Empfangs- und Rechnungsdatum

zu unterteilen. Weitere

Gliederungskriterien ergeben sich nach

Bestelltyp und -kategorie, Einkaufstyp,

Lieferantenland, -gruppe und -typ, Produkt,

Einkäufer, Standorte und Kostenstellen

sowie Kennzahleneinheiten.

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

Die Einkäufer können die verschiedenen

Dimensionen für individuelle

Berichte und Analysen verwenden. Da

IBM Cognos umfangreiche Exportmöglichkeiten,

zum Beispiel in Excel-Tabel-

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Gestalten Sie Ihre

Formulare immer noch

wie die alten Ägypter?

Verstaubte AS/400 Formulargestaltung

ist nicht in Stein gemeißelt. Machen

Sie Schluss damit und erstellen Sie Ihre

i5/iSeries Formulare direkt am PC im

WYSIWYG Modus. Mit dem verbesserten

VFL.net Modul im SpoolMaster 5.1 geht

das kinderleicht. Alles über die moderne

Formulargestaltung mit VFL.net finden

Sie online unter www.SpoolMaster.de

len oder PDF-Dokumente bietet, können

die Berichte für die Geschäftsleitung

und die Global-Sourcing-Aktivitäten

der Huhtamaki-Group zur Entscheidungsfindung

ansprechend aufbereitet

werden.

„Die Data-Warehousing-Lösung von

Cognos, die objective partner realisierte,

ist ein wichtiges Planungs- und

Steuerungsinstrument für unseren Einkauf“,

sagt Einkaufsleiter Kurt Käuffer.

Neben Ronsberg sind die Beschaffungsprozesse

für den italienischen Standort

Tortona in IBM Cognos transparent verfügbar.

Die Kennzahlen geben der Einkaufsabteilung

einen aktuellen Überblick

über Lieferanten, Materialgruppen

und Einkäufer. Sie kann die Materialkosten

senken, indem sie den

Lieferantenstamm und die aktiven Artikel

bündelt oder eingrenzt. Sie kann

geeignete Lieferanten auswählen und

die angestrebten Ziele in Verträgen und

Vereinbarungen umsetzen. Darüber hinaus

erhält sie wertvolle Informationen

und Argumente für Verkaufsverhandlungen,

um Rabatte auszuhandeln und

Beschaffungskosten zu senken.

Zudem gewinnt der Einkaufsleiter

wichtige Informationen über das Einkaufsverhalten

seiner Mitarbeiter, über

Anzahl und Umfang der Beschaffungsvorgänge.

„Mit IBM Cognos haben wir

ein Einkaufscontrolling installiert, das

uns einen Wettbewerbsvorsprung verleiht“,

zieht Kurt Käuffer Bilanz. „Mit

objective partner war ein innovativer

Data-Warehousing-Spezialist an Bord,

der uns außerordentlich kompetent

bei der Umsetzung der aktuellen IBM

Cognos-Trends unterstützt hat.“

Florian Forster ó

objective partner Ag, Weinheim

www.objective-partner.de


ACADEMY IBM

WebQuery als BI-Tool

Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661

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Name E-Mail-Adresse

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PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Aus dem Inhalt:

� Basiswerkzeuge von Web Query

� Report Assistant

� Diagramm Assistent

� Developer Workbench

� Mit Synonymen arbeiten

� OLAP Reports

� Dialoge gestalten

� Burst Reports

� Style Sheets einsetzen

� Web Focus Style Sheets

� Cascading Style Sheets

Wie Sie aus Ihren Daten Informationen machen

Natürlich können Sie mit dem IBM WebQuery schnell und elegant Abfragen aus Ihren Datenbankinhalten

generieren und zeitgemäß präsentieren. Wer das Tool jedoch über diese Basics

hinaus nutzen und die eingebauten Business Intelligence Möglichkeilten intensiver anwenden

möchte, sollte diesen Workshop besuchen.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie….

� aus blanken Daten grafi sche Informationen benötigen

� ein BI-Tool für aussagekräftige Analysen suchen

� aus Übersichten heraus per Mausklick Einzelheiten bewerten möchten

� schnell neue Analysen erstellen und verteilen möchten


am Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen und dem Dozenten interessiert sind

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Termin WS-Nr.

Hamburg 14. 9. 2009 5402901

Köln 15. 9. 2009 5402902

Stuttgart 16. 9. 2009 5402903

Frankfurt 22. 9. 2009 5402905

Wien 28. 9. 2009 5402907

Zürich 1. 12. 2009 5402914

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


48

MARKTÜbERSIChT LöSuNgEN FÜR BI uND DATAWAREHOuSE

Schlechte Datenqualität als Kostentreiber

garbage in = garbage out

Daten von niedriger Güte sind allgegenwärtig in den Unternehmen. Falsche Artikelnummern,

fehlende Werte, unterschiedliche Schreibweisen und Abkürzungen, fehlerhafte Kundendaten

und vieles mehr mindern die Datenqualität und führen auf diese Weise zu negativen

wirtschaftlichen Folgen, denn das Garbage-in-Garbage-out-Prinzip greift.

Fehler in den vorgehaltenen Daten

führen zu falschen Entscheidungen,

hohen Kosten und unzuverlässigen

Prozessen – ein gefährlicher Cocktail,

nicht zuletzt auch angesichts der Auswirkungen

der globalen Finanzkrise,

die vielerorts in der Realwirtschaft bereits

spürbar sind. Hilfe aus der Misere

bieten Data-Profiling- und -Analysis-

Systeme.

Mehr und mehr wächst in den Unternehmen

die Einsicht, dass qualitativ

hochwertige Informationen einen

zentralen Wettbewerbsfaktor und den

Grundbestandteil vieler IT-Aktivitäten

und Geschäftsprozesse darstellen –

dies gilt für Kundendaten, im Risikomanagement

und bei BI-Initiativen

genauso wie bei der Umsetzung von

Compliance-Vorgaben. Nur über bestmögliches

Datenmaterial lassen sich

optimale Ergebnisse, hohe Profita-

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

bilität, Kostenreduzierung sowie die

Erschließung neuer Umsatz- und Gewinnpotenziale

erzielen. Angesichts

der ständig wachsenden Fülle an Daten

können klassische IT-Systeme die gewünschte

Qualität jedoch nicht ohne

weiteres gewährleisten. Die Folgen sind

schwerwiegend: Durch die Interpretation

falscher, irreführender oder nicht

aktueller Daten und Informationen,

weil Anwender und Nutzer zum

richtigen Zeitpunkt nicht auf

die richtigen Informationen zugreifen

können oder der Kontext

zu anderen Daten schlichtweg

fehlt, entstehen beispielsweise

hohe Zusatzkosten durch vermeidbare

Postrückläufer oder

Mehrfachaussendungen. Kundenbeziehungenverschlechtern

sich aufgrund veralteter,

unvollständiger, missverständlicher

oder gänzlich falscher

Informationen, die gleichzeitig

auch nicht mehr als korrekte

Grundlage für strategische Entscheidungen

unter anderem auf

Berichtsebene dienen können. Zu den

im Tagesgeschäft aktuell feststellbaren

Problemen kommen so möglicherweise

langfristige Konsequenzen wie der

Verlust der Kundenbeziehung oder gescheiterte

Projekte und daraus resultierend

bleibende Imageschäden hinzu.

Unpräzise Ergebnisse

Traditionelle, manuell durchgeführte

Analysen, um die gewünschte Qualität

der vorgehaltenen Customer- und Non-

Customer-Daten sicherzustellen, sind

zeitaufwändig und unpräzise, denn sie

basieren nicht selten auf Subjektivität

und Vermutungen sowie auf unvollständigen

oder unkorrekten Daten; vielfach

geht die Suche auch nur in Richtung

erwarteter Mängel und Inkonsistenzen.

Hinzu kommt, dass nur bedingt Spezialisten

vor Ort verfügbar sind, die die

entscheidende Bedeutung der Daten für

die täglichen Prozesse überhaupt kennen,

und dass ganz prinzipiell auch ein

unterschiedliches Verständnis bei der

Geschäftsführung, den Fachbereichen

und Technikern darüber besteht, welche

Wertigkeit die Datenqualität per se

überhaupt im Unternehmen hat.

Daten-Inventur via Data Profiling

Die Erkenntnis, dass im Unternehmen

Probleme hinsichtlich der Datenqualität

gegeben sind, ist bereits der erste

Schritt – der nächste ist es dann, mit

Data Profiling eine „Inventur“ der unternehmensweit

verfügbaren Daten

vorzunehmen, indem die Struktur, die

Beziehungen und der Inhalt der vorhandenen

Datenquellen und -strukturen

intensiv analysiert werden. Am Ende

steht dann ein genauer Ist-Zustand

mit verbindlichen Informationen zu

Qualität und Beschaffenheit. So leistet

Data Profiling auch in der Vorbereitung

von Projekten zur Datenmigration, Datenintegration

oder im Master Data Management

wertvolle Dienste. Auf dieser

Basis lassen sich dann realistische

Projektpläne entwickeln, die entsprechende

Vorkehrungen zur Bereinigung


initiieren und die dafür notwendigen

Prozesse managen, um spätere Probleme

und Nacharbeiten bei der Projektdurchführung

zu vermeiden.

Analyse und Management

Innerhalb eines kompletten und durchgängigen

Data Quality Life Cycles aus

Profiling & Analysis, Data Cleansing,

Firewall und Monitoring bietet Uniserv

mit dem DQ Explorer ein Data-Profiling-

und -Analysis-System für eine

Bestandsaufnahme von Customer- und

Businessdaten an. Damit erhalten Entscheider,

Datenanalysten, Softwareentwickler

und Datenbankadministratoren

jederzeit und auf einen Blick

einen Überblick über den Zustand der

vorgehaltenen Daten. Um die aus der

Analyse gewonnenen Erkenntnisse zur

Verbesserung der Datenqualität effizient

zu nutzen, sind weitere Funktionalitäten

zum Aufsetzen und Verfolgen

SERVICE 08/2009

INSERENTEN

AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

www.axel.com

bytware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.bytware.de

CP Corporate Planning . . . . . . . . . . . 43

www.corporate-planning.com

Databorough. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

www.databorough.com

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

www.eposgmbh.com

help/Systems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.helpsystemsintl.com

IT & business . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

www.itandbusiness.de

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . .11, 25, 47

www.midrange.de

MbI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

www.mbi.at

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17, 46

www.roha.at

Samac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.samac.biz

Solitas. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.solitas.com

Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

www.symtrax.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 51

www.toolmaker.de

UbL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

www.ubl-is.de

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.wilsch.de

zukunft Personal . . . . . . . . . . . . . . . . 7

www.zukunft-personal.de

AUTOREN

entsprechender Projekte und zur Vermeidung

späterer Konflikte und Nacharbeiten

verfügbar. So lassen sich beispielsweise

die ermittelten Probleme

den jeweiligen Mitarbeitern über eine

E-Mail-Alert-Option zuordnen und die

Fortschritte überwachen.

Eines für alles in einer Anwendung

Mit dem Einsatz der Lösung entfällt die

bislang praktizierte Vorgehensweise,

bei der Analyseprojekte eine Vielzahl

von Toolsets durchlaufen müssen, denn

die verschiedenen Schritte werden integriert

in einer einzigen Anwendung

gemanagt. Dabei ermitteln die Anwender

im Rahmen einer automatisierten

Quelldatenanalyse den Ist-Zustand

der Daten sowie bestehende Fehler,

Anomalien und Inkonsistenzen. Dies

kann vor einer Überführung in andere

Systeme, im Rahmen von Compliance-

und BI-Initiativen oder auch bei Migra-

Theo bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

info@edv-baer.com

Thomas Eggert . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

info@tds.de

Florian Forster . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

florian.forster@objective-partner.de

Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

sabine_jordan@de.ibm.com

Stefan Kozole . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

kontakt@exactsoftware.de

Norbert Masannek . . . . . . . . . . . . . . 38

norbert_masannek@de.ibm.com

Roland Pfeiffer . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

info@uniserv.com

bill Pound . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

info@emea.absolute.com

Eduard Rüsing . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

redaktion_ruesing@t-online.de

Gerhard Schickel . . . . . . . . . . . . . . . 22

gerhard.schickel@fecher.eu

Patrick Schraut . . . . . . . . . . . . . . . . 30

patrick.schraut@integralis.com

hans-Peter Vogel . . . . . . . . . . . . . . . 16

hans-peter.vogel@neopost.de

Jürgen Wasem-Gutensohn . . . . . . . . 31

juergen.wasem@pr-com.de

harry Weiland . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

weiland@casestudies.biz

Lisa Widmann . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

widmann@aconso.com

Katrin zwingmann . . . . . . . . . . . . . . 18

katrin_zwingmann@yahoo.de

GENANNTE FIRMEN

uniserv gmbH, Pforzheim

Absolute Software EMEA Ltd. . . . . . 26

www.absolute.com

aconso AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.aconso.com

AS/point Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 44

www.aspoint.de

DocuWare AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

www.docuware.com

entana business solutions AG . . . . . 14

www.entana.ch

tions-, Balanced-Scorecard- oder Data-

Warehouse-Projekten geschehen. Das

Profiling-Tool liefert für jedes Attribut

Informationen wie beispielsweise Werte

und Muster sowie deren Häufigkeit,

Anteil Null-Werte, Anteil eindeutiger

Werte, Minimum und Maximum, abgeleiteter

Datentyp oder auch Verdacht

auf Ausreißer. Auffällige und problematische

Werte können umgehend erkannt

und die betroffenen Datensätze

per Mausklick angezeigt werden; auch

Join-Prüfungen zwischen Tabellen aus

unterschiedlichen Datenquellen sind

möglich. Im Ergebnis lässt sich so eine

Zeitersparnis von bis zu 90 Prozent im

Vergleich zu herkömmlichen Methoden

erzielen. Roland Pfeiffer ó

www.uniserv.com

Exact Software Gmbh . . . . . . . . . . . 20

www.exactsoftware.de

fecher. e. Kfm. . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

www.fecher.eu

hRworks Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.hrworks.de

Infor Global Solutions

Deutschland AG . . . . . . . . . . . . . . . . 42

www.infor.de

Integralis Deutschland Gmbh . . . . . 30

www.integralis.de

Neopost Gmbh & Co. KG . . . . . . . . . 16

www.neopost.de

objective partner AG . . . . . . . . . . . . 46

www.objective-partner.de

Solitas Informatik AG . . . . . . . . . . . . 12

www.solitas.com

TDS hR Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

www.tds.de

Toolmaker Software Gmbh . . . . . . . 28

www.toolmaker.de

Uniserv Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.uniserv.com

Varial Software AG . . . . . . . . . . . . . . 18

www.varial.de

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09/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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SERVICE

Hochverfügbare

IT-Administratoren

Ein Freund erzählte mir unlängst von einer Bahnfahrt mit Erlebniswert.

Rund um ihn herum saßen geschäftige, weil auf ihre Notebooks

einhämmernde Fahrgäste. Im Zeitalter der Wechselstromquelle zwischen

den Sitzen spielt ja die Verfügbarkeit von Batteriekapazität für die Arbeit

am mobilen Computer keine Rolle mehr. Mit so einer potenten Energiequelle

lassen sich, bei entsprechender Kondition, etliche hundert Kilometer

leicht überstehen. Mein Bekannter saß also ganz entspannt zurückgelehnt

da und vertiefte

sich in einen unterhaltsamen

brandneuen DVD-Film. Aber

trotz der Spannung auf der

Notebook-Mattscheibe hob er

doch kurz seinen Blick über

den Rand des Bildschirms. Diese

kurze Schwäche nutzte der

Mitreisende von Gegenüber zu

einer Gesprächseröffnung. Er

outete sich als IT-Administrator, dessen Aufgabe es sei, die Datenbank und

Anwendungen in seiner Firma am Laufen zu halten. Dazu sei halt auch

sein Einsatz von unterwegs vonnöten. Mein Freund seinerseits erläuterte,

dass auch er IT-Administrator sei. Auch sein Job sei es, den Laden am

Laufen zu halten. Allerdings betreue er eine Umgebung mit einer ins Betriebssystem

eingebauten Datenbank sowie eine Hardwareplattform, die

die meisten der gängigen Betriebssysteme mitsamt deren Anwendungen

und Infrastrukturlösungen, gefahrlos und zuverlässig hoste oder integriere.

Deshalb könne er sich auch auf der stundenlangen Bahnfahrt ruhigen

Gewissens den neuesten Thriller ansehen. Als er dann preisgab, dass er

sich um den Betrieb von Power i Servern kümmere, wunderte sich sein

Gegenüber offensichtlich, murmelte etwas wie „noch nie davon gehört“

und machte sich wieder an die Arbeit… kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

E-Mail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 09/2009

gLOSSE

LEKTORAT

Text Lift, Thomas gaissmaier

Michaela Ogorelica

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 19/2009

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

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Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 10/2009

erscheint am 22. 9. 2009

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und müssen doch an einer Stelle gebündelt

werden. In unserer Marktübersicht

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geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

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Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Kycstudio, iStockphoto.com


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