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Editorial - Quickborn. Vereinigung für niederdeutsche Sprache und ...

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Evas Beeld – ENGBERS

Evas Beeld – ENGBERS Eva wüssde nich, wat se denken schullde. De Ugen eiden ehre, schlickerden över ehre Tung as warme Schokolade un breiden sik as heite Soppe in ehren Bug ut. Deeper kröpde dat bliede Lengen, nich ut dissen Straohl ruttaufallen. Se wullde em fasthollen, nienich weer sünner disse Ugen eten, bang anners alltied schmachtig tau bliewen. Se lichte ehre rechte nao disse Ugen un fat an dat Glas van de Schiebe. De Bann was broken, se kek up de Kant van den Kiekasten:”De Mann steiht vör den Bahnhof, he steiht dor un kick rup. Of he mi süch, ment he mi?” Tüschken ehre deepe Bliedskup mangelerden sik Wörre, se nömm ehren Maut tauhope un kek eben besiet un weer dör de Kamera up den Platz vör den Baohnhof. ”He is noch dor, he is, reel. Ick mot em dräipen; dau ick doch! Wecker is dat? Wat nu?” Eva würd unrüstig, se drückde hier un daor een Knop, een Reckner söchde nao Biller, passde se övernanner un schmet se weer rut. Nich funnen flemmerde up, man so drocke gef se nich up. Se tippde flott över de Baukstaben un et duurde blots twei Minuten, bit de Reckner antern dee: Nich regestreet. Tüschkenin har se de annern Kameras utricht, man de Kerl wullde woll nich weg, of teufde he up ehr? He schräe in weik knickende Träe van eene Siete nao de annere Siete, dreihde sik so sinnig ümme, dat se sine glatte Gestalt un sine schlanke Aort ´gnau bekieken kunnde. He presenteerde sik ehr, so meende se un blev ak´rat unner ehre Ugen. He füllde nu 24 maol den Ruum, ehren Kopp un se. ”Man wecker büst du, min Schwartuge,” se har em stilken een Naomen geven un wüss doch nix van em. All ehr Verseuken bröchde nix. Se stünn vör ehre Finsters up un löp mit em in den süfftigen Tritt. Wo schlank ehre Feute de lüttken Trippel hoppden, wo bliede et ehr mök. Se fünd nix rut. De Polizei in all ehr Register wüssde nix van em. ”Schöll wi maol henfeurn un us dissen Vaogel bekieken?” frögde een Stimm in ehr lünked Ohr. ”Nee, so nödig deiht dat wohl nich, ick kiek man süms noch een beten tau.” Ehre Kollegen in een Waogen nao dissen Mann hentauschicken, dat kunnde se nich taulaoten. Groffe Kollegen schullden nich sine Warmte marken, de se blots dör Glasugen feuhlen dröffde. Mit ´nen Maol lichte Schwartuge sine rechde un winkde, breide sine Armse ut un weiharmde wied. Se güng nao de Dörre van ehren Torn. As een Kolleg ut de Zentrale de Dörre van den Kontrollruum open staohn seh, keek he eben rin. De Ruum was los un up alle Schieben stünn een Beeld, eene Hand sünner Minsch, blots een Schadden darachter. ”Dörbrannt,” gnurrde he. Sine Kollegsche Eva hebbt se nie nich weer tau sein kregen. 6 Quickborn108-1.Korr. 6 25.03.2008, 9:05 Uhr

UNIV.-PROF. DR. HERMANN GELHAUS ”Indem ”Indem die die Stadt Stadt die die Künstler Künstler ehrt, ehrt, ehrt, ehrt ehrt sie sie sich sich selbst.” selbst.” Laudatio Laudatio up up Jutta Jutta Engbers Engbers und und Thomas Thomas Stelljes Stelljes Vor kötten hebb ick maol einen schönen Satz läsen: ”Indem die Stadt die Künstler ehrt, ehrt sie sich selbst.” Disse Satz stammt van Dieter Honisch; hei heff üm utdrücket, att 1981 in Goslar dei Kaiserring-Kulturpries fierlik äöwergäwen wüdd. Min leiwe Dr. Josef Willer, ick danke di dorför, dat du mi dat Woort gäwen hess. Ick fraie mi, dat ick för dei BORSLA-Vereinigung van oawend dei Laudatio hollen dröff. Dei Gemeinde Böäsel kann stolt dorup wän, datt in ehre Müern so eine Fier wie van oawend offhoaln wedd. Mit dei Wöör van Dieter Honisch müchte ick dat noch einmoal so seggen: ‚Dordör, dat Böäsel dei Künstler ehrt, ehrt Böäsel sick sülwest.” Ich wüssde in use Gägend kien Dörp, dat eine Veranstaltung mit so ein hohet Niveau up dei Beeine stellt. Mine leiwen Landslüe un Tauhörers! Dei BORSLA-Pries wedd inne Rägel immer blots an eeine Opsatz Person alleein vergäwen, oder an eeine Gruppe van Personen. Dör wett uck kien Unnerschied maoket tüschken eeinen eersten, tweiden, drüdden Pries usw. Dit Johr is aower wat Besünneret passeiert. Dei Jury wull (oder kunn) sick nich up eeinen Priesdräger alleeine fastleggen, weil sei mennde, dat twei Arbeiten mit dat süfftige Recht den Pries verdeeint han. In disse Situation heff sei annen Enne eeine Entscheidung droapen, dei mienes Erachtens erstens dorvan tügen dait, datt dei Jury vull iss van ”salomonischer Weisheit”, un deei us tweidens dat Vergnäugen maoket, dat wi van oawend glieks twei Autoren kennenlehrt. Dei erste Autor iss eine Autorin, nämlik Frau Dr. Jutta Engbers ut Friesaihte, dei tweide Autor heet Thomas Stelljes, hei kummp ut Harsefeld, un dat ligg in den Kreis Stade. Quickborn108-1.Korr. 7 25.03.2008, 9:05 Uhr 7

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