Konzept - IWB Integriertes Wohnen für Behinderte

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Konzept - IWB Integriertes Wohnen für Behinderte

Inhalt5Einleitung, Thema, Projektziele, Inhalt, Ausstellungsort & Termine6Absicht und Vorgehen7Vermittlung, Auswertung, unsere Fragestellungen8Kontakt & BildnachweisWir sind anders - Du auch?Februar 20133


Neue Form – neue EinsichtenWas ist der Grund, dass sich unsere Nutzerinnen und Nutzer des IWB-Ateliersden Schritt in die Öffentlichkeit wagen? Was bewegt sie, den vertrauten Raumdes Ateliers zu verlassen um für mehrere Monate "auswärts zu arbeiten" undihre Werke einem öffentlichen Publikum zu präsentieren?Einerseits wollen körperlich beeinträchtigte Künstlerinnen und Künstler amAlltag der "Anderen" partizipieren und anderseits möchten sie auch ihrenRadius erweitern. Sie wollen sich und ihre Werke sichtbar machen. Für professionelleKunstschaffende eine Selbstverständlichkeit, aber für Menschen miteiner Behinderung ist es eine grosse Herausforderung. Neue Impulse führenzu neuen Erfahrungen – sowohl bei den Kunstschaffenden wie auch beimPublikum. Werte und Haltungen sowie der Umgang mit Verschiedenheiten,mit Unbekanntem und mit Schranken werden hinterfragt. Mit diesem Projektermöglichen wir ihnen die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, welche jederKünstlerin und jedem Künstler zusteht.Absicht undVorgehenPräsentationen in Kollaboration mit bildenden KünstlerInnenEs werden interessierte Kunstschaffende angefragt, ob sie einePatenschaft mit den IWB-Nutzenden eingehen wollen. Vorerst besteht eineWunschliste von professionellen Kunstschaffenden, siehe S. 2. Alle Beteiligtentreffen sich im Vorfeld des Projekts und alle werden sorgfältig eingeführt.Motivation für die Atelier-KünstlerInnen des IWBDie oben genannte Zielsetzung ermöglicht den Künstlerinnen und Künstlerndes Ateliers, gezielt für die Ausstellung zu arbeiten. Kunst wird zu einerMitteilung und bleibt nicht Selbstzweck. Dank der Vernetzungen mitKunstschaffenden als „Paten“ werden ungewohnte Perspektiven erkundetund Synergien genutzt, welche spontane Auswirkungen auf das Schaffenhaben können. Es ist denkbar und erwünscht, dass sich die Prozesse währendund nach der Ausstellung fortsetzen. Das Konzept, welches sich somit nichtnur auf die Ausstellung beschränkt, ermöglicht es allen Kunstschaffenden,mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Digitale Medien erweitern dieMöglichkeiten, sich in Wort und Bild auszudrücken. Kamerafahrten aus derRollstuhlposition ergeben aufregende und ungewohnte Blickwinkel.


VermittlungAnhand einer Ausstellung - sie soll ein breites und urbanes Publikum ansprechen• Gemälde, Zeichnungen• Fotografien und filmische Essays (Ein Kaleidoskop persönlicherDokumentationen)• Installationen, Interventionen, Work in Progress• Filmreihe in Zusammenarbeit mit Look & Roll• „Wir sind anders – Du auch/ Emotionaler Cityguide.social medias / internet• Medial• Personell• Spezielle Vermittlungsangebote• WerbemittelAuswertung -was bleibtUnsereFragestellungen• Die Ausstellung ist beispielhaft und hat ein übernehmbares Konzept• Die Arbeit wird filmisch mit Beiträgen von den Ausstellenden undKuratoren begleitet.• Entwicklung und Arbeitsweise werden sowohl schriftlich als auchfilmisch dokumentiert. NutzerInnen des IWB-Ateliers werden einerseitsinterviewt und anderseits interviewen und porträtieren sie selbst.• Das Konzept ist transparent, öffentlich und kann/soll übernommenwerden.• Was sehen wir, wenn wir unvoreingenommen auf die Dinge blicken?• Wer sind «die Anderen»? Wo sind «die Anderen»?• Was passiert, wenn man Ungewohntes geschehen lässt?• Gelingt es uns einen Ort zu schaffen, wo sich unterschiedlichsteMenschen ohne Schranken begegnen und austauschen können?Wir sind anders - Du auch?Februar 2013 7


S. 3, Schuhe ausgezogen und S. 8, An dieser Stelle ©Walter FurrerS. 4, Oben + Unten: Tobias Biber, Mitte: Regina Personeni, NutzerInnen IWB Atelier;Titelblatt, No drive und S. 7: Kultur barrierefrei (Photo 13 in Zürich)? © IWBBildnachweisIWB Integriertes Wohnen für BehinderteDominique FreiburghausLeiterin Atelier IWBFörrlibuckstrasse 1108005 ZürichKontaktdominique.freiburghaus@iwb-zh.ch044 245 47 59079 609 32 71

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