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© pojoslaw - Fotolia.comHelft mir!Habe Hunger!Helft mir!Habe Geld!GLEICHBESTELLENBrandaktuell undfundiert!THEMENHEFTReichtum,du wirst einSegen seinMATERIALIENFÜR GOTTESDIENSTUND GEMEINDE


VORWORTINHALTReichtum,du wirst einSegen seinLiebe Leserin, lieber Leser,wenn die Schere zwischenEinkommensmillionären undNiedriglohnbeschäftigten inunserem Land immer weiterauseinander klafft, sichBündnisse zum Thema„Umfairteilen“ organisierenund Millionäre freiwillig mehrSteuern bezahlen möchten,dann ist es höchste Zeitüber das Thema „Reichtum“nachzudenken.Was hat Reichtum mit Armutzu tun? Wie wirken sichgroße Einkommens- und Vermögensunterschiede auf dasZusam men leben in unsererGesell schaft aus? WelcheZusam menhänge gibt es zwischenReichtum und Macht?Diese Fragen bewegen uns inder vorliegenden Broschürezum sozialpolitischen BußundBettag. Es war uns wichtigbei der Bearbeitung dieserThemen nicht polemisch undstigmatisierend zu sein, sondernnüchtern und sachbezogen.Dieser Anspruch ziehteine gewisse Differenziertheitund Wissenschaftlichkeitnach sich. Sie werden alsobeim Lesen häufiger auf soziologischeund volkswirtschaftlicheArgumentationen mitentsprechenden Fachaus-drücken stoßen. Um ihnentrotzdem ein gutes Verständnisdieser Zusammenhänge zuermöglichen, haben wir amEnde der Broschüre ein Glossareingefügt.Aufmerksame Leserinnenund Leser werden die Verän derungen auf der Titelseite bemerkthaben. Wo früher Sozialpolitischer Buß- und Bettagmit Jahreszahl genannt wurde,steht nun „Themenheft“.Wir wollen dadurch deutlichmachen, dass sich die Broschüren nicht nur zur Gestaltungvon Buß- und Bettagsgottesdiensten in einembestimmten Jahr eignen,sondern grundsätzliche An regungenund Beiträge zur derThematik anbieten.Ich wünsche uns einenklugen Umgang mit unseren– von Gott anvertrauten –Talenten. Reichtum gehörtdabei bestimmt zu den großenHerausforderungen. UnsererKDA Ökonomin und ihrenKollegen sowie allen weiternAutoren danke ich für ihrEngagement und die Erarbeitungdieser Broschüre.3 GRUSSWORTDr. Ulrich Schneider,Hauptgeschäftsführer Pari tä tischerWohlfahrts verband4 THEMA04 Warum wirtschaftliche undsoziale Ungleichheit derGesellschaft schaden07 Die schwierige Annäherungan die oberen 0,1 Prozent10 Dimensionenökonomischer Macht13 Neid und sozialeGerechtigkeit16 GOTTESDIENSTBAUKASTEN16 Predigt: Vom klugen Umgangmit Reichtum1. Kön 3, 5-1418 Alternativer Predigtvorschlag20 Liturgische Bausteine:Gebete, Lieder, Texte22 ZWISCHENRUF„Verantwortlich für die schnelleZunahme des Reich tumssind vor allem veränderteSteuergesetze.“23 HINTERGRÜNDE23 Von der Last zum Segen26 Reichtum und Verantwortung28 Ethisches Investment30 Alternativen zur Messungvon Wohlfahrt32 ZWISCHENRUF„Ist es fair und zukunftsweisend,das Phänomen Reichtum undalle Vermögenden grundsätzlichüber einen Kamm zu scheren?“33 GLOSSAR34 LITERATUR, LINKS, MEDIEN35 IMPRESSUM & KONTAKTEPeter JanowskiBundesvorsitzender des Kirchlichen Dienstesin der Arbeitswelt im Evangelischen VerbandKirche – Wirtschaft – Arbeitswelt+++ Sprüche 11, 24-28: 24 Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und


THEMENHEFT 2013GLEICHBESTELLENBrandaktuell undfundiert!Preis: 1,50 Euro10–49 Hefte: 1,30 Euro/St.ab 50 Hefte: 1,20 Euro/St.zzgl. VersandkostenDas neue Themenheft:„Reichtum, du wirst ein Segen sein“BESTELLADRESSE:VKWA-GeschäftsstelleJutta Mählig-HilmesArnswaldtstraße 630159 HannoverTelefon: 0511 473877-12Fax: 0511 473877-18E-Mail: info@vkwa-ekd.deLESEPROBEN:Wenn Sie mehrerfahren möchten:Drei Leseprobenfinden Sie auf denfolgenden Seiten.THEMENHEFT: Reichtum, du wirst ein Segen seinwird doch ärmer. +++ 25 Wer reichlich gibt, wird gelabt, und wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt3


THEMAWENN IN EINEM LANDE ORDNUNGHERRSCHT, so ist Armut und Niedrigkeiteine Schande; wenn in einem LandeUnordnung herrscht, dann ist Reichtumund Ansehen eine Schande.Konfuzius: Gespräche Lunyü, Wiesbaden:Marix, 2005, S. 138 (VIII,13)Wohin heuteNacht?Warum wirtschaftliche und sozialeUngleichheit der Gesellschaft schadenLeseprobevon Ralf PtakEs war die jüdisch-christliche Vorstellungvom Menschen als Geschöpf und EbenbildGottes, die dem Gleichheitsgedankenerstmals eine universelle Dimension verlieh.Mit der Aufklärung und den bürgerlichenRevolutionen seit dem 18. Jahrhundertwurde die Forderung nach politischerGleichheit aufgestellt, die zum konstitutivenMerkmal moderner Demokratien werdensollte. In den sozioökonomischenKonflikten und Kämpfen der beginnendenIndustrialisierung erwuchs darüber hinausdas Streben nach sozialer Gleichheit.Die als Einheit gedachten Grundsätze derfranzösischen Revolution Liberté, Égalité,Fraternité wurden zu – immer wieder umkämpften- universellen Werten emanzipatorischerPolitik in Gestalt allgemeinerMenschenrechte. In den westlichenDemokratien schlugen sie sich nach 1945in den verschiedenen Varianten des Wohlfahrtsstaates nieder, der den MenschenChan cengleichheit auf der Grundlagematerieller sozialer Gerechtigkeit gewährenwollte. Jede und jeder sollte seineund ihre Ta len te und Befähigungen unabhängigvon der sozialen Herkunft bestmöglichent wickeln können.Mit der am Ende der langen Nachkriegsprosperitätin den 1970er Jahren einsetzenden neoliberalen Transformation derWirt schafts- und Gesellschaftsordnungwurden diese Grundlagen zunehmend inFrage gestellt. Dabei bereitete die marktradikaleSozialphilosophie mit ihremag gressiven Anti-Egalitarismus den geistigenBoden für die Angriffe auf denWohl fahrtsstaat. 1 Mit besonderer Schärfeattackierte der spätere neoliberale WirtschaftsnobelpreisträgerFriedrich Augustvon Hayek jedwede egalitäre Politik:„Ungleichheit ist nicht bedauerlich, sondernhöchst erfreulich. Sie ist einfachnötig.“ 2 An die Stelle des Leitbilds derdurch politische Eingriffe herzustellenden4 THEMENHEFT: Reichtum, du wirst ein Segen seinwerden. +++ 26 Wer Korn zurückhält, dem fluchen die Leute; aber Segen kommt über den, der es verkauft.


THEMA© pojoslaw - Fotolia.comWohin mitdem Geld?Chancengleichheit in der Gesellschaft tratnun das Bild des eigenverantwortlichen,auf sich selbst gestellten Individuums.Gleichheit, so das neoliberale Credo, sollees allein vor dem Gesetz im Sinne formalerGleichheit geben. Dagegen wurde dasStreben nach sozialer Gleichheit undsozialer Gerechtigkeit als unzeitgemäßesPrinzip moderner individualisierter Gesellschaftendiskreditiert.In der durch die neoliberalen Agendainspirierten wirtschafts- und sozialpolitischenPraxis kam es, wie der langjährigeDirektor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschungund führende PolitikberaterWolfgang Streeck aus heutigerSicht resümiert, zu einem „Prozess derAuflösung des Regimes des demokratischenKapitalismus der Nachkriegszeit.“ 3Im Ergebnis müssen wir 30 Jahre nachdiesem Paradigmenwechsel konstatieren,dass die sozioökonomische Ungleichheitnational wie international massiv zugenommenhat. Das wirtschaftspolitischeKon zept der Standortkonkurrenz produzierteGewinner- und Verliererstaaten imglobalen Maßstab. Selbst Europa drohtmit der seit 2008 anhaltenden Finanz- undWirt schafts krise wirtschaftlich und sozialauseinanderzubrechen. Und auch inDeutschland, für viele einst Beispiel füreinen tragfähi gen Kompromiss zwischenKapital und Arbeit, haben sich die Lebenschancendramatisch auseinanderentwickelt,wie insbesondere an den immerweiter aus einan derklaf fen den Einkom mensundVermögens verhältnisse und demstarren, undurch lässigen Bil dungssystemdeutlich wird. Für den renommiertenSozial histo riker Hans-Ulrich Wehler istdiese Ent wicklung von einer „verblüffen denRealitätsblindheit“ der Eliten begleitet. 4Die frappierende Zunahme sozialer undwirtschaftlicher Ungleichheit steht nichtnur im Konflikt mit den rechtlichen Nor mendes Grundgesetzes im Hinblick auf Sozialstaatlichkeitund die Herstellung gleicherLebensbedingungen für alle Menschen.Auch der viel diskutierte und beklagteWertewandel hin zu einer Ellenbogen gesellschaftist die Konsequenz einer Sozialethik,welche die Eigennutzorientierungder Individuen zur Ultima Ratio erklärt.Aber neben diesen rechtlichen und ethischenKategorien hat die Ungleichheitauch handfeste materielle Auswirkungenauf Individuum und Gesellschaft.Im ökonomischen Feld sinkt durch dieUmverteilung von unten nach oben seit20 Jahren fast durchgängig die Lohnquote,d. h. der Anteil der Einkünfte aus abhängigerArbeit am gesamten Volkseinkommen.Im Ergebnis schrumpfen die KaufkraftLeseprobeWEITERLESEN?Bestellen Sie dasThemenheftTHEMENHEFT: Reichtum, du wirst ein Segen sein+++ 27 Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es5


THEMADie schwierige Annäherung andie oberen 0,1 ProzentLeseprobeAnalyse, Bewertung und Handlungsoptionen von Brigitte BertelmannAussagen über den Zusammenhang zwischeneiner (weltweit) zunehmendenKonzentration von Reichtum in der Handeiniger weniger und der wachsenden privatenund öffentlichen Armut. 3© tanatat - Fotolia.comVIELE KAPITALISTEN VERBRINGEN ein Drittelihres Lebens damit, Kapital zu schaffen,ein weiteres Drittel, ihr Geld zu bewahren,und im letzten Drittel befassen sie sich mitder Frage, wem sie es vermachen sollen.André Kostolany (1906-99), amerikanischerBörsenkolumnist ungarischer HerkunftDie Forderung der Kirchen und zivilgesellschaftlicherGruppen, dass auchReich tum Gegenstand der gesellschaftlichenDebatte sein müsse, 1 wird mit denArmuts- und Reichtumsberichten (AuR)der Bun des regierung, die seit 2001 injeder Legis laturperiode erstellt wurden,nur teilweise entsprochen. Erstmals wurdedamit zwar überhaupt von Regie rungsseiteReich tum genauer betrachtet. Allerdingswurde bei allen bisher vorgelegtenBerich ten zu Recht kritisiert, dass für dieEr forschung von Reichtum weder eine angemesseneDatenbasis noch ein klaresmethodisches und begriffliches Instrumentarium zur Verfügung steht. DiesenMangel behebt auch der nun vorliegende4. AuR nicht. Das ist umso bedauerlicher,als die Bundesregierung im Vorfeld des4. AuR eine umfangreiche Studie zu Möglichkeitenund Grenzen der Reichtumsberichterstattungerstellen ließ. Sie machtdeutlich, dass zwar bei weitem nicht alleLücken in der statistischen Datenbasis zurErfassung von Reichtum geschlossensind, dass aber inzwischen sehr viel mehrmöglich wäre, als die sehr knappe und aufwenige Aspekte beschränkte Darstellungdie der aktuelle AuR bietet. 2 Insbesonderefehlen in diesem Bericht auch fundierteSchwierigkeiten der Definition undAbgrenzung von ReichtumDie Reichtumsforschung umfasst sowohlquantitative Aspekte wie das Ausmaß vonReichtum (wie viele Personen sind reich?),die Intensität (wie reich sind diese Personen?)und die Definition von Schwellenwerten.Diese Größen und insbesondereletztere sind von Bedeutung, da sie alsGrundlage politischer Entscheidungenherangezogen werden und in der öffentlichenDebatte eine große Rolle spielen.Außerdem sind auch qualitative Fragennach der Entstehung, der Persistenz undder gesellschaftlichen Funktion vonReichtum Gegenstand der ReichtumsundVermögensforschung.Der im 4. AuR der Bundesregierunganalog zur Armutsgrenze verwendeteReichtumsbegriff, der als reich bezeichnet,wer mehr als 200 bzw. 300 % desmittleren Einkommens (Median) erreicht,wird nicht nur von den meisten Bürge rinnenund Bürgern nicht geteilt 4 sondernauch von der Reichtumsforschung sonicht mitgetragen. Reichtumsforscher verstehenunter Reichtum meist Vermögen,die so groß sind, dass sie sich problemlosaus sich selbst erhalten oder wachsen. 5Von Finanzinstituten, die für VermögendeAnlagen verwalten und diese beraten,werden Menschen, die ein frei verfügbaresNetto-Kapitalvermögen (ohneselbst genutzte Immobilien oder anderehochwertige Sachgüter) von 1 Million Eurohaben, als „High-Networth-Individuals“bezeichnet, solche mit 30 Mill. Euro freiverfügbarem Kapitalvermögen als „Ultra-High-Networth-Individuals“, einige Reichtumsforscherbezeichnen als „Super reiche“Personen mit einem Vermögen ab 100Millionen Euro. Je nach eigener Lebenssituationnennen Bürgerinnen und BürgerINTERESSIERT?Mehr Hintergründefinden Sie imThemenheft6 THEMENHEFT: Reichtum, du wirst ein Segen seinbegegnen. +++ 28 Wer sich auf seinen Reichtum verlässt, der wird untergehen; aber die Gerechten werden


GOTTESDIENSTBAUKASTENVom klugen Umgangmit ReichtumPredigt zu 1. Könige 3, 5-14 von Ralf Stroh„Und der HERR erschien Salomo zu Gibeonim Traum des Nachts und Gott sprach:Bitte, was ich dir geben soll!Salomo sprach: Du hast an meinem VaterDavid, deinem Knecht, große Barmherzigkeitgetan, wie er denn vor dir gewandelt ist inWahrheit und Gerechtig keit und mit aufrichtigemHerzen vor dir, und hast ihm auch diegroße Barm her zig keit erwiesen und ihm einenSohn gegeben, der auf seinem Thron sitzensollte, wie es denn jetzt ist.Nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knechtzum König gemacht an meines Vaters Davidstatt. Ich aber bin noch jung, weiß weder ausnoch ein. Und dein Knecht steht mitten in deinemVolk, das du erwählt hast, einem Volk, sogroß, dass es wegen seiner Menge niemandzählen noch berechnen kann.So wollest du deinem Knecht ein gehorsamesHerz geben, damit er dein Volk richten könneund verstehen, was gut und böse ist. Denn wervermag dies dein mächtiges Volk zu richten?Das gefiel dem Herrn gut, dass Salomo darumbat. Und Gott sprach zu ihm: Weil du darumbittest und bittest weder um langes Lebennoch um Reichtum noch um deiner FeindeTod, sondern um Verstand, zu hören undrecht zu richten, siehe, so tue ich nach deinenWorten. Siehe, ich gebe dir ein weises undverständiges Herz, sodass deinesgleichen vordir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommenwird.Und dazu gebe ich dir, worum du nichtgebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre,sodass deinesgleichen keiner unter denKönigen ist zu deinen Zeiten. Und wenn du inmeinen Wegen wandeln wirst, dass du hältstmeine Satzungen und Gebote, wie dein VaterDavid gewandelt ist, so werde ich dir einlanges Leben geben“.Liebe Gemeinde!„Ich aber bin noch jung, weiß weder ausnoch ein“. Der das von sich sagt, solltespäter einer der berühmtesten KönigeIsraels werden. Überaus mächtig und mitsolch sagenhaf tem Reichtum ausgestattet,dass so gar die Königin von Saba vonweither anreiste, um ihn zu bestaunen.Machtfülle und unermesslicher Reichtumsind für gewöhnlich genau die Eigenschaften,durch die Menschen sich denNeid und die Missgunst ihrer Zeit genos senzuziehen. Bei Salomo war das offenkundiganders.Die Bibel schreibt ihm als Herrschereine bodenständige Lebensklugheit zu, dieihn in der Ausübung von Recht und Gesetzdas menschliche Maß im Auge behaltenlässt. Er wird quer durch alle Schichtenzum Vorbild einer zutiefst humanen Lebensführung,die sich weder durch die Widrigkeitendes Lebens aus dem Gleichgewichtbringen noch durch gelegentliche Höhenflügezur Selbst über hebung verleiten lässt.Das ist auch in biblischen Zeiten nichtder Normalfall für einen Herrscher.Von anderen Stilen der Herrschaftsausübungerzählt die Bibel an vielen Stellen.Da wird Macht missbraucht, um andereklein und ohnmächtig zu halten. Da wirdKlug heit dazu verwendet, um andereunmündig und unselbständig bleiben zulassen. Da wird Reichtum benutzt, umandere zu blenden und nur sich selbstins rechte Licht zu setzen.Das alles gibt es auch in der Bibel. Unddie, von denen dies erzählt wird, ziehenden Neid und die Missgunst der Men schenauf sich und vor allem anderen ihren Zorn.Und doch, obwohl all dies auch zur Ausübungvon Herrschaft ge hören kann,obwohl all dies auch mit dem Besitz vonReichtum verbunden sein kann und obwohlall dies auch mit über legenem Wis sen einhergehenkann, reduziert die biblischeÜberlieferung Herr schaft, Reich tum undWissen nicht auf diese mit ihnen verbundenenGefahren des Missbrauchs, sondernerzählt an prominenter Stelle von ihrenChancen für alle Menschen.Und zugleich erzählt sie auch davon, welcheHaltung nötig ist, um jenen GefahLeseprobeNEUGIERIG?Mehr Materialfinden Sie imThemenheftTHEMENHEFT: Reichtum, du wirst ein Segen seingrünen wie das Laub. +++ Gen 24, 34-36: 34 Er sprach: Ich bin Abrahams Knecht. +++7


© pojoslaw - Fotolia.comZERSTÖRE BANKKONTO UND KREDIT,und der reiche Mann hat nicht bloßkein Geld mehr, sondern er istam Tage, wo er es begriffen hat, eineabgewelkte Blume.Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften –Roman/I. Erstes und zweites Buch, 16. Aufl. Reinbekbei Hamburg: Rowohlt, 2002, S. 419BESTELLADRESSE:VKWA-GeschäftsstelleJutta Mählig-HilmesArnswaldtstraße 630159 HannoverTelefon: 0511 473877-12Fax: 0511 473877-18E-Mail: info@vkwa-ekd.deKDA im Ev. VerbandKirche-Wirtschaft-ArbeitsweltFriedrich Karrenberg HausArnswaldtstraße 630159 HannoverTelefon: 0511 473877-0www.kda-ekd.de

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