Pfarrbrief Winter 2012 - Erzbistum Bamberg

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Pfarrbrief Winter 2012 - Erzbistum Bamberg

Pfarrbrief

St. Georg

Maria Hilf

St. Margaretha

Winter 2012


Berührungsängste

Jesus hatte keine Berührungsängste.

Nicht mit Behinderten, Armen, Reichen,

Kranken, Kindern, Alten, Frauen,

Männern ...

Er ist uns Beispiel.

Er zeigt uns wie es gehen kann.

Sieht den Menschen.

Die Krippe 2012 in St. Margaretha wird

das Thema aufgreifen.

Inspiration will sie sein und erinnern,

dass wir seinem Beispiel folgen sollen.

Berührungsängste überwinden heißt

Grenzen überwinden.

Grenzen im Kopf, denn sie verhindern,

dass wir aufeinander zugehen.

Text u. Foto: Brigitte Lindemann-Oberhofer

(Titelbild: Weihnachtskrippe in St. Margaretha)

SEELSORGEBEREICH SEBALDER REICHSWALD

PFARRBRIEF WINTER 2012

„Auf was warten wir noch“ 5

Unbefl eckte Empfängnis Marias 6

„Glaubst Du noch, oder denkst Du schon?“ 8

Get in touch 11

Was ist, wenn ich doch einmal Hilfe brauche? 12

Niederbronner Schwestern 14

„Dem Himmel nahe“ - Fahrt ins Elsass 17

Weihnachtszeit in St. Georg und Maria Hilf 19

Gottesdienste und Veranstaltungen 20

Seit 37 Jahren ein „Buchenbühler“ 18

Nachrufe 22

Neues aus dem Kindergarten St. Georg 23

„Eine enorme Leistung der Ehrenamtlichen“ 24

Kinder als Vorbild 26

Ökumen. Begegnungen am Tag der Deutschen Einheit 28

Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom 29

Freud und Leid in St. Georg und Maria Hilf 31

Advents- u. Weihnachtszeit in St. Margaretha 33

Weitere Gottesdienste und Veranstaltungen 34

Freud und Leid in St. Margaretha 35

Abschied von der Rathstube 36

AUS-ZEIT 2012 37

Sternsinger sind Segensbringer 38

Byzantinische Liturgiefeiern 39

KirchenRaum – es geht los… 40

Mehr als Geld zählen… 42

Cœurchen St. Margaretha musiziert mit Liedermacher 43

Neue Struktur in der Jugendarbeit 44

Die dunkle Seite der Schokolade 45

Impressum 46

PS: Wer hier oder im Heft unsere Kinderseite vermisst, den bitten wir

herzlich um Mithilfe. Wir suchen ein Elternteil / Erzieher(in) mit Lust auf die

Gestaltung der Kinderseite. Am einfachsten ist es für Sie, wenn Sie selbst

Kinder im Vor- oder Grundschulalter haben. Bitte rufen Sie im Pfarramt an!

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SEELSORGEBEREICH SEBALDER REICHSWALD

„AUF WAS WARTEN WIR NOCH“

Zu meinem Geburtstag Ende Oktober waren die Tage über

der Metropolregion trotz schönster Oktobersonne und

wolkenfreiem, blauen Himmel im übrigen Deutschland

- novemberartig. Ein dichter Hochnebel lag über unserer

Stadt. An manchen Tagen, wenn die Sonne stark genug war,

fraß sie sich gegen Nachmittag oder gar Abend durch den

Nebel, dann wurde auch den Nürnbergern ein Blick in den

blauen lichterfüllten Himmel geschenkt. Diese Wettersituation

inspirierte einen meiner Geburtstagsgratulanten zu folgenden Zeilen:

„Diese Tage sind lebenstypisch – trüb, nebelverhangen …. und dann kommt

doch noch die Sonne durch. So unser Wunsch: Vertrauen ….. die Sonne bricht

auf!“

Was die letzten Oktobertage uns wettermäßig in unserem Seelsorgebereich

abverlangten, ist, Menschen des Advents zu sein, also trotz trüber Aussichten,

trotz kurzer Sicht an das Erscheinen der Sonne zu glauben. Das diffuse

ausreichende Licht unter der Nebelwand als Zeichen für ein viel größeres,

wärmendes Licht zu sehen.

Anna Schäffer aus Mindelstetten bei Ingolstadt, die neue Heilige unserer Region.

Sie lebte ihr vom Februar 1882 bis Oktober 1925 dauerndes Leben im

tiefen Vertrauen, dass es trotz allen Leiden - der ihr Leben in unvorstellbarer

Weise vernebelte - diese Sonne namens Jesus gibt. Mit „Jesus Christus“, der

Sonne ihres Lebens, war sie bereit 25 Jahre lang die schwersten körperlichen

Schmerzen auszuhalten. Denn sie wusste die Sonne der grenzenlosen Liebe

Gottes hinter dem Nebel des Herrn scheinen. Ihr einziges Anliegen war es,

dass die Menschen, die nicht an den Himmel glauben konnten, durch das

geduldige Aushalten ihrer schmerzlichen Situation plötzlich „durchblickten“,

weil sich für sie der Himmel strahlend und wärmend öffnete.

„Auf was warten wir noch?“

Auf den Himmel, auf die Sonne, die mit Sicherheit – wenn wir nur das Vertrauen

und die Geduld nicht verlieren – aufbrechen wird. Dann ist Weihnachten,

dann sehen wir wie Christus auch in uns schon leuchtet, wie seine Sonne

auch in unser Leben scheint

Eine lichtvolle Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Matthias Untraut

5


SEELSORGEBEREICH SEBALDER REICHSWALD

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8. Dezember – ein katholischer Feiertag

der uns fragen lässt:

UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS MARIAS

Als Maria in diese Welt kam, kam sie frei von

der Erbsünde in diese Welt. Dieses Dogma wurde

durch Papst Pius IX. im Jahr 1854 verkündet.

Damit hat er in vollem Umfang von der Petrusvollmacht

Gebrauch gemacht: Alles was du auf

Erden… sei auch im Himmel.

Eine direkte biblische Grundlage für dieses Dogma

fehlt. Im Prinzip wurde das Neue Testament

ergänzt, besser: weiter geschrieben. Wenn auch

diese Formulierung theologisch nicht ganz sauber

ist, so führt sie uns doch einen Schritt weiter.

Worum geht es? Welchen Sinn macht dieses

Dogma? Ist es als einmaliges geschichtliches

Ereignis gemeint oder ein heils-geschichtliches

Bild unserer Erlösung? Fragen ohne Ende.

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Tatsache ist, dass diese Welt und diese Menschheit trotz der Zusage der Erlösung

in einem Dilemma steckt: Das Böse und das Leid sind augenscheinlich

nach wie vor an der Macht. Katastrophen natürlichen Ursprungs oder

menschliches Versagen oder gar menschlich-unmenschliche Willkür zerstören

anhaltend das (menschliche) Leben.

Wo ist Erlösung?

Wo ist Gott?

Unser Glaube muss sich solchen Fragen stellen. Sie sind sogar nötig!

„Unbefl eckte Empfängnis“ wäre in diesem Zusammenhang (als heils-geschichtliches

Erlösungsbild!) eine mutige Vision unserer Existenz!

So, wie Maria nimmt Gott DICH heraus aus dem ewigen Bedrohtsein und aus

der gewollten Erniedrigung und Nichtung durch die Mächtigen dieser Welt.

Gott nimmt DICH heraus aus der Angst. Er nimmt DICH auch aus deinem

eigenen zerstörerischen Egoismus heraus.

Dann könnten wir wie Maria beim Evangelisten Lukas beten:

… Gott erbarmt sich von Generation zu Generation…

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:

Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.

Er stürzt die Mächtigen vom Thron

Und erhöht die Niedrigen…

Dann wäre die „unbefl eckte Empfängnis“ eine Zusage an uns alle:

Du musst nicht mehr mit den Mächten der Welt konkurrieren.

Er – Gott – kämpft DEINEN Kampf; auf seine Weise.

Das Müssen hat ein Ende.

Adventliche Grüße Ihr

Bernhard J. Wolf

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SEELSORGEBEREICH SEBALDER REICHSWALD

„GLAUBST DU NOCH, ODER DENKST DU SCHON?“

Geht uns Katholiken die Debatte um das Kölner Beschneidungsurteil etwas

an? Natürlich. Denn in der Debatte zeigte sich vehement, welch glaubensfeindliche

Stimmung den Religionen heute entgegenschlägt.

Wir erinnern uns: Im Frühjahr 2012 legte das Landgericht Köln fest, dass

die Beschneidung von Knaben (Zirkumzision) eine Körperverletzung ist.

Diese sei nicht durch eine religiöse Motivation und den Wunsch der Eltern

gerechtfertigt. Das hat für erhebliche Diskussionen gesorgt, denen wir uns

nachfolgend zuwenden wollen. Sachstand jetzt ist, dass Ende September ein

vom Bundesjustizministerium erstelltes Eckpunktepapier vorgelegt wurde.

Es schlägt vor, das BGB um den Paragrafen „Beschneidung des männlichen

Kindes“, zu erweitern, der Eltern berechtigt, wirksam „in eine medizinisch

nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen

männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen

Kunst durchgeführt werden soll“. Vertreter von Seiten der Muslime und Juden

lobten den Gesetzentwurf als ausgewogen. Grundsätzlich scheint so ein

guter Weg gefunden worden zu sein, wie eine Beschneidung aus religiösen

Gründen möglich sein kann. Der Gesetzentwurf wird nun in Bundesrat und

Bundestag beraten.

Glaube als irrationale Dummheit

Was bleibt, sind die Gräben, die während der Diskussion um die Beschneidung

aufgeworfen wurden, obschon die Gräben schon vorher da waren. Nur

wurden sie nun sichtbar. Und die Diskussionen gehen auch uns Katholiken

etwas an. Die Gräben verlaufen nämlich nicht (mehr) zwischen den Religionen,

sondern vielmehr zwischen Glaubenden und radikalen Religionsgegnern.

Letztere kritisieren Glauben und damit einhergehende Lebenspraxis als

irrationale Dummheit, die es gilt, zu bekämpfen.

Kritik dem „Vulgär-Rationalismus“

Bereits in den strafrechtlichen Schriften, die dem Kölner Urteil zugrunde liegen,

ist diese Trennungslinie zu fi nden. So fragt Strafrechtler Putzke, welchen

Nutzen religiöse Beschneidung habe. Dieser Nutzen müsse messbar und rational

begründbar sein. Der Erlanger Menschenrechtsprofessor Dr. Heiner

Bielefeldt kritisiert in seinem aktuellen Aufsatz „Marginalisierung der Religionsfreiheit?“

diese Sichtweise stark. Wenn nur noch diejenigen religiösen

Motive in einer Rechtsordnung berücksichtigt werden könnten, die rational,

messbar begründet werden könnten, hieße das das Ende der Religionsfreiheit.

Es zeigt sich, so meine ich, der Einzug der brutalen und kalten Sicht des

rein ökonomischen Rationalismus in immer weitere Lebenswelten. Was nicht

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rational ist, nicht ökonomisch messbar, gilt

nicht, existiert nicht. Der iranischstämmige

Schriftsteller Navid Kermani nennt dies in

einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger

„Vulgär-Rationalismus“. Dieser habe,

bewertet Bielefeldt, nichts mehr mit Kants

Aufklärungsgedanken zu tun. Dieser hat

immer die Vieldimensionalität menschlicher

Vernunft und Sinnesdeutungen anerkannt.

Kermani: „Es ist der Fundamentalismus einer

aufs ‚Diesseits‘ fi xierten Weltsicht, die

nichts gelten lässt, was außerhalb ihres eigenen

beschränkten Blickfelds liegt.“

Denken wir an die radikalen Aktivistinnen

der Organisationen „Pussy Riot“ oder „Femen“.

Letztere hatten sich im TV-Sender

al-Dschasira vor laufender Kamera „oben

ohne“ entblößt mit den Worten „Lieber

nackt als Burka.“ Aufgefallen sind sie auch,

als sie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew

ein christliches Kreuz abgesägt hatten. Man

mag von der Burke, der Ganzkörper-Verhüllung

der Frau denken was man möchte und

Beschneidung Christi, Szene

von einem Flügelretabel mit

Darstellungen aus dem Leben

Mariens und der Kindheit Jesu,

Brabant, um 1480, Skulpturensammlung,

Bode-Museum Berlin,

Foto: Andreas Praefcke

kann sicher darüber diskutieren, eine militaristische Bekämpfung religiöser

Symbole ist aber keine Grundlage, den anderen von seinen Werten zu

überzeugen. Im Gegenteil. Kermani: „Es ist die völlige Unfähigkeit, die eigene

Sicht zu relativieren. Wenn die Religion ihr in die Quere kommt, wird

sie mit Schaum vor dem Mund bekämpft, mit einer Aggressivität, die sonst

als typisches Merkmal religiöser Fundamentalisten gilt.“

Auch wir Katholiken sind betroffen

So wird die religiöse Beschneidung von Knaben mit der grauenvollen Verstümmelung

von Frauen gleichgesetzt, was schlicht nicht vergleichbar ist.

Diese aggressive Stimmung erleben auch wir Katholiken: Denken wir an die

entwürdigenden Abbildungen Papst Benedikts im Magazin „Titanic“. Wer

glaubt, ist verrückt, irrational, lebensfremd und alle religiösen Auswüchse

müssen in unserer Gesellschaft eliminiert werden. Das ist das derzeitige

Klima, das sich insbesondere im anonymen Internet zeigt, wo gläubige Katholiken

angefeindet werden. Respekt gibt es keinen. „Ätzend-verächtlich“

ist der Ton, wie Prof. Bielefeldt es richtig beschreibt. Der Slogan „glaubst Du

noch, oder denkst Du schon“ charakterisiert dies.

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STERNSINGER -

EIN SEGEN FÜR ALLE!

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AM 6. JANUAR

SIND WIR

WIEDER

UNTERWEGS.

BITTE ÖFFNEN

SIE UNS!

20*C+M+B+13

„Es geht um Rücksichtnahme“

Was ist zu tun? Wir dürfen uns nicht

Diskussionen verwehren, ob zu Kindesmissbrauch

in der Kirche, Modernisierung

der katholischen Kirche, usw.. Aber

wir dürfen und müssen Fairness und

Verständnis der Gegenseite einfordern.

Bielefeldt: „Es geht um Rücksichtnahme,

das Bemühen um Genauigkeit und

die Fähigkeit, hinzuhören und für Zwischentöne

offen zu sein. Dies gehört zu

den Voraussetzungen für ein Zusammenleben

von religiösen, weniger religiösen,

religionsskeptischen und religionskritisch

eingestellten Menschen in

der pluralistischen Gesellschaft.“

Das „Jahr des Glaubens

als Chance“

Chance kann das von

Papst Benedikt ausgerufene

„Jahr des

Glaubens“ sein. Vom

11. Oktober 2012 bis

zum 24. November,

dem Christkönigssonntag, 2013 sollen

wir intensiver über den Glauben nachdenken

und ihn leben. Nehmen wir das

zum Anlass, mehr Glauben zuzulassen.

Verstecken wir uns nicht im Angesicht

der oben genannten Stimmung, sondern

leben wir umso bejahender unseren

Glauben. Dies ist die beste Demonstration

und Möglichkeit für andere, ihn

zu verstehen. Unser Erzbischof Ludwig

sagt zum „Jahr des Glaubens“: „Wenn

wir den Glauben nicht positiv im Heute

leben, nimmt uns niemand den Glauben

ab und dass er unser Leben bereichert.“

Dr. Christian Pröbiuß

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Firmwochenende des Seelsorgebereichs

GET IN TOUCH

20 Firmlinge und 8 Begleiter haben versucht, mit sich selbst und mit Gott

neu „in Berührung“ zu kommen.

Am Freitagabend stellten wir unsere „Heiligtümer“ vor: z. B. ein Stein, ein

Kuscheltier, ein Kreuz… Es war erstaunlich, was jedem sehr am Herzen liegt

und welche Geschichte damit verbunden ist.

Uns wurde klar: Jeder ist ein Heiligtum, in jedem von uns wohnt Gott.

Am Samstag konnten wir unseren Gefühlen und unserer Kreativität freien

Lauf lassen: Wir spielten mit unseren Wünschen, Hoffnungen und Träumen.

Nach dem Mittagessen - es bekochte uns unser Meisterkoch Tony – haben

wir uns mit der Heilung des blinden Bartimäus befasst. Es war sehr berührend,

weil wir direkt gespürt haben, wie sich der blinde Mann gefühlt hat. An

verschiedenen Stationen konnten wir sein Schicksal mit unserem Leben verbinden.

Ich dachte: Jeder Mensch hat das Recht zu sprechen, er aber wurde

dafür angebrüllt. Am Abend feierte Pfr. Untraut einen Gruppengottesdienst

mit uns. Anschließend haben wir noch lange (!) Spiele gespielt und gesungen.

Der Sonntagmorgen begann mit einem Brunch und einer Morgenandacht.

Wir verbrannten Holzbretter, die wir am Samstag mit unseren Sorgen und

Ängsten vollgeschrieben hatten. Wenn wir unsere Sorgen nur auch so einfach

„verbrennen“ könnten. Viel zu schnell war das Wochenende vorbei,

hoffentlich gibt es ein zweites Firmwochenende.

Romina Hoff

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WAS IST, WENN ICH DOCH EINMAL HILFE BRAUCHE?

Besuch in der Caritas Sozialstation und Tagespfl ege Nürnberg-

Nord e.V.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche, wenn ich plötzlich

krank werde, wenn Angehörige gepfl egt werden müssen, wenn das tägliche

allein für sich sorgen zu beschwerlich wird, wenn Familienpfl ege, Nachtwache

oder Verhinderungspfl ege notwendig werden?

Die Caritas Sozialstation und Tagespfl ege Nürnberg-Nord e.V. ist die

richtige Adresse. Zu erreichen ist die Verwaltung und die Geschäftsführerin

Fr. Barbara Klug in der Aachener Str. 2 unter Tel. 300 29 85.

Es gibt verschiedene Einrichtungen:

• Caritas-Sozialstation u. Tagespfl ege Nürnberg-Nord, Äußere Bucher Str. 44

• Caritas Tagespfl ege „Das Rosengärtchen“, Aachener Str. 4

• Caritas Sozialstation, Außenstelle Kirschgarten Str. 70

In der Äußeren Bucher Straße

schaffen helle, neu renovierten

Räume und herzliche Menschen

eine angenehme Atmosphäre

für Ratsuchende, besonders

aber für die Tagespfl egebesucher,

Menschen mit Demenz

und Pfl egebedarf. Die Patienten

erwartet in der Einrichtung,

die von Montag – Freitag von

8.00 – 17.00 Uhr geöffnet ist,

ein strukturierter Tagesablauf.

Auf dem Programm stehen Gedächtnis-

und Konzentrationstraining,

Rätselraten, Musiktherapie, Kunsttherapie, und vieles mehr. Damit

das Mittagessen auch allen schmeckt wird in der Bucher Straße, wie in den

anderen Einrichtungen auch, selbst gekocht. Regionales aus dem Knoblauchsland,

der Duft aus der Küche und die freundliche Umgebung sorgen

für den rechten Appetit. In separaten Ruheräumen gibt es die Möglichkeit

für den Mittagsschlaf und für den Notfall steht auch ein neues Bad zur Verfügung.

Am Nachmittag ist, begleitet von ehrenamtlichen Mitarbeitern, ein

Spaziergang oder eine Rollstuhlausfahrt möglich. Ein besonderes Ereignis

sind Ausfl üge zum Tiergarten, zur Kirchweih oder zum Christkindlesmarkt,

die ohne Unterstützung Ehrenamtlicher nicht möglich wären.

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Dank großzügiger Spenden (Bürgerstiftung)

konnte im Frühjahr der Garten neu

angelegt werden und die Tagespfl ege

bekam einen Sinnes-Klang- und Aromagarten

mit Hochbeet und Pfl anztisch,an

dem die Besucher mit allen Sinnesorgangen

die Gartenwelt erleben. Auf dem Bild

inspiziert Frau Klug, die Leiterin der Einrichtung

inspiziert mit einem Tagespfl egebesucher

die letzten Herbstfrüchte im Hochbeet. Für Abwechslung und

Seelenbalsam sorgt auch der „Caritas-Hund“ Maja, der von den Besuchern

der Tagespfl ege besonders geliebt und verwöhnt wird.

Um das alles leistet zu können, sind viele ehrenamtliche Helfer notwendig.

Wenn Sie Zeit haben und ein sinnvolles Ehrenamt, das vielfältig wergeschätzt

wird suchen, ist die Caritas Tagespfl ege „Nord“ oder das Rosengärtchen

(Tagespfl ege auch für Menschen die einsam sind) vielleicht die

richtige Adresse für Sie. Einbringen können Sie sich in verschiedenen Bereichen,

z.B. im Besuchsdienst oder in der Tagespfl ege durch Begleitung beim

Spazierengehen, Vorlesen, Singen und Spielen. Die ehrenamtlichen Helfer/

innen werden auf ihren Einsatz fachkundig vorbereitet, begleitet und geschult.

Interessenten dürfen sich gerne telefonisch an Frau Klug wenden.

Neben der Tagespfl ege ist natürlich die Behandlungspfl ege mit 440 Pfl egeeinsätzen

am Tag, ein wichtiger Faktor. Frau Ewa Cabaj, die Pfl egedienstleiterin

sorgt mit über 100 Mitarbeitern in 10 Pfl ege- und Hauswirtschaftstouren

dafür, dass vom Arzt verordnete oder private Leistungen zur Körperpfl ege,

Wundversorgung oder Hilfe im Haushalt erbracht werden können.

Für pfl egerische Notfälle ist die Caritas- Sozialstation auch über ein 24

Std. Notruf-Handy unter der Nummer 0173 / 588 87 09 zu erreichen.

Monika Hussy

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NIEDERBRONNER SCHWESTERN

Der Geist der Töchter vom Göttlichen Erlöser soll der Geist Jesu Christi sein.

Eine einfache Bauerntochter gründet einen Orden

Das erste Klösterchen der Kongregation

in Niederbronn mit dem in späteren

Jahren ausgeführten Klosteranbau und

Kirche.

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Elisabeth Eppinger, geb. am

09.09.1814, ein kränkelndes Kind,

wuchs in Niederbronn im Elsass auf.

Sie wollte als Jugendliche in ein Kloster

eintreten, zu den Rappoldsweiler

Schwestern, wo sie etwas zur Ehre

Gottes und zum Heil der Seelen tun

könne. An die Gründung einer eigenen

Kongregation dachte damals

weder die oft Kranke, noch ihr eifriger

Seelenführer Pfarrer Reichard.

Da verlangte der Heiland selbst das

Werk. Am 04. September 1848 hörte

sie seine Stimme: „Im Messopfer werde

ich deinen Beichtvater erleuchten,

in dem was den Orden betrifft. Es

dauert nicht mehr lange und ich werde dir meine Tochter, die Art und Weise

zu erkennen gebe, wie er eingerichtet werden soll. Sage meinem Diener, dass

er bete, damit ich meinen Willen an ihm vollziehe.“

Am 28.08.1849 gründete Elisabeth Eppinger und Pfarrer Reichard im Badeort

Niederbronn den Orden der Schwestern vom Allerheiligsten Heiland. 1857

war die Kongregation im Elsass und ganz Frankreich tief verwurzelt, später

auch in Deutschland und Österreich. So kamen Schwestern in die Diözese

Würzburg (ab 1855), München (1857) und nach Mainz und Darmstadt (1859).

Mutter Alfons Maria erlebte jedes Jahr wie der Herr ihr beistand, bei der Entwicklung

der Kongregation. 1860 erhielten wieder 25 Postulantinnen vom

Straßburger Bischof Räß das Ordenskleid. 1866 waren es bereits über 100

Schwestern. Seit 1880 ist das Generalmutterhaus in Oberbronn in einem ehemaligen

Schloss, weil das „Klösterle“ in Niederbronn zu klein geworden war.

Der Höhepunkt der Entfaltung war 1948. mit 5254 Schwestern. Heute zählt die

Kongregation nur noch 1416 Mitglieder weltweit, d.h. in Frankreich, Deutschland,

Österreich, Angola, Kamerun, Slowakei, Indien und Argentinien. Die Provinz

Deutschland hat seit dem Stand vom Mai 2012 nur noch 774 Schwestern.

Diese Entwicklung hatte die „Ekstatische“ von Niederbronn, Mutter Alfons

Maria in einer Vision gesehen: die Zeit des Wachsens, wo die Kongregation

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so groß sein würde wie ein Ährenfeld; später aber würden nur noch so viele

Schwestern übrigbleiben, dass sie unter einem Baum Platz fi nden.

Seit 10. April 2005 ist der Sitz der Provinzleitung der Schwestern vom Göttlichen

Erlöser, Provinz Deutschland nicht mehr in Neumarkt / Opf., sondern

in Nürnberg am St. Theresien Krankenhaus (in der Ödenberger Str. 83).

Die Vision

Nach ihrer Ordensgründung wurde Elisabeth mit vier Mitschwestern in das

Postulat aufgenommen und erhielt den Namen Alfons

Maria. Die mystisch Begabte konnte in den Seelen der

Menschen lesen und Ereignisse voraussagen. Jesus, den

sie in mehreren Ekstasen sah, gab ihr viele besondere

Offenbarungen für Menschen, für die sie betete, besonders

auch für Priester. Die Gründerin war auch sehr darauf

bedacht, ihre Töchter für ihren Beruf vorzubereiten.

Wichtig war ihr die Ausübung der christlichen Liebe an

allen Armen und Verlassenen. Durch Gottes Willen ist

ihre Kongregation ein Werk der Barmherzigkeit und

des Apostolates.

Ordensgründerin

Mutter Alfons Maria

Unser Charisma, das wir von Mutter Alfons Maria übernommen haben lautet:

„Verkündet den Armen, Kranken und Bedürftigen die unendliche Liebe

Gottes und zeigt ihnen, wie sehr sie Gott liebt.“

Die besondere Gnadengabe von Mutter Alfons Maria war es, das Geheimnis

der Erlösung zu betrachten. Die Spiritualität, aus der jede Schwester unserer

Kongregation leben will, ist getragen von der Erlöserliebe Jesu Christi,

dem Gekreuzigten und Auferstandenen, - Schwestern vom Göttlichen Erlöser

zu sein.

Schwester Engelbertis

15


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Deutschen

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Sie ihre Kirchengemeinde !

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die Kath. Gesamtkirchenverwaltung

bittet Sie im Auftrag der

Röm.-kath. Kirchengemeinden im

Erzbischöfl ichen Dekanat Nürnberg

um Ihr Kirchgeld – um eine

fi nanzielle Unterstützung zum Erhalt

der Kirchen und kirchlichen

Gebäude. Ihre Zuwendung kommt

auch Ihrer Pfarrei zu Gute.

Vielen Dank!

Joachim Wild,

Pfarrer und Vorsitzender

Konto-Nr. 511 540 0, Liga-

Bank Nürnberg – BLZ 750 903 00

SEELSORGEBEREICH SEBALDER REICHSWALD

Gemeinsame Fahrt des Seelsorgebereichs

„DEM HIMMEL NAHE“ - FAHRT INS ELSASS

vom 20. Mai (Abfahrt ca. 10.00 h) bis 24. Mai 2013 (Ankunft ca. 22.00 h)

Die Fahrt ins Elsass wird uns zu Orten

und zu Menschen führen, die

dem Himmel nahe sind. Am Reisetag,

dem 20. Mai, kommen wir

am ehemaligen Kloster Maulbronn

(Weltkulturerbe) vorbei. Übernachten

werden wir im Generalmutterhaus

der „Niederbronner Schwestern“

in Oberbronn. (s. S. 14).

Am 21. Mai besuchen wir Oberbronn

und Niederbronn, die Heimat der Elisabeth Eppinger, der Stifterin

der Schwestern des Göttlichen Erlösers (Niederbronner Schwestern).

Am 22. Mai werden wir auf den Spuren von Edith Stein sein. Sie hat in Bad

Bergzabern ihre Bekennung erlebt, in der Bischofsstadt Speyer gelebt und

unterrichtet.

Am 23. Mai besuchen wir den Wallfahrtsort

Marienthal und die Europastadt

Straßburg mit seinem Münster

und den Europäischen Institutionen

(Parlament u. Gerichtshof).

Auf dem Rückweg am 24. Mai machen

wir Halt in Ergenzingen, einem

bedeutendem Provinzhaus der

Schönstattbewegung und besuchen

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Am 25.7. wurde Andreas Wenzel der Rektor der Buchenbühler

Schule in den wohlverdienten Ruhestand

verabschiedet. 37 Jahre lang unterrichtete er vor Ort.

Seit 1986 hatte er die Funktion des Konrektors inne.

2007 war er zum Rektor der Schule ernannt worden.

Die Schülerinnen und Schüler überbrachten ihm mit

guten Wünschen vielfältigen „Proviant“ für seinen

Weg in den Ruhestand und winkten ihm mit selbstgebastelten

Fähnchen zum Abschied zu.

Herr Wenzel prägte über viele Jahre den Geist der Schule und machte sich

für ein harmonisches Miteinander von Lehrern, Schülern und Eltern stark.

Am Herzen lag ihm, der selbst in seiner evangelischen Gemeinde aktiv ist,

der Kontakt zu den Pfarrgemeinden. Er unterstützte gerne die Belange des

Religionsunterrichts und setzte sich in der Schule für eine gelebte Ökumene

ein.

M. Wölfel-Ternes

ST. GEORG UND MARIA HILF

WEIHNACHTSZEIT IN ST. GEORG UND MARIA HILF

Besondere Gottesdienste in der Advents- u. Weihnachtszeit:

Rorate im Altarraum Kirche St. Georg am 08./15./22.12. um 07.00 Uhr

02.12. 10.30 Familiengottesdienst, anschl. Adventsmarkt

16.12. 19.00 Bußgottesdienst „Besinnung u. Umkehr im Advent“ mit

GR B.J. Wolf

22.12. 17.00 Beichtgelegenheit mit Pfr. i.R. W. Pape (bis 18.00 Uhr)

24.12. 16.00 Kindermette mit Krippenspiel

17.30 Seniorenmette mit Weihnachtsevangelium

22.00 Christmette in Maria Hilf

23.00 Christmette in St. Georg

25.12. 10.30 Eucharistiefeier

26.12.

18.00 Vesper in der Schwesternkapelle

10.30 Gottesdienst mit Kirchenchor in St. Georg

31.12. 18.00 Vorabendmesse mit Jahresschluss in St. Georg

17.00 Eucharistiefeier in Maria Hilf

01.01. 10.30 Neujahrsgottesdienst in St. Georg

K e i n Gottesdienst in Maria Hilf

06.01. 09.00 Aussendung der Sternsinger in Maria Hilf

10.30 Aussendung der Sternsinger mit Kindersegnung

in St. Georg

Weitere besondere Gottesdienste:

02.02. 18.00 Lichtmessgottesdienst mit Weihe der Erstkommunionkerzen

in St. Georg

13.02. 19.00 Aschermittwochs-Gottesdienst in St. Georg

24.02. 10.30 Familiengottesdienst in St. Georg anschl.

Fastenessen im Pfarrsaal

01.03. 19.00 Ökum. Weltgebetstag der Frauen in Maria Hilf

in der Fastenzeit

jeden Freitag um 17.00 Uhr Kreuzweg in St. Georg

Musikalische Ereignisse:

16.12.2012 16.00 Uhr Adventskonzert

20.01.2013 17.00 Uhr Neujahrskonzert

03.02.2013 16.00 Uhr Heitere Orgel

24.03.2013 17.00 Uhr Passionskonzert mit dem Palestrina Chor

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ST. GEORG UND MARIA HILF

GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

Regelmäßige Gottesdienste:

Samstag 18.00 Uhr Vorabendmesse St. Georg

Sonntag 09.00 Uhr Eucharistiefeier Maria Hilf

10.30 Uhr Eucharistiefeier St. Georg

Mittwoch 18.00 Uhr Hl. Messe St. Georg

Donnerstag 08.00 Uhr Hl. Messe Maria Hilf

Freitag 08.00 Uhr Hl. Messe St. Georg

Rosenkranz und Beichtgelegenheit:

Samstag 17.30 - 17.50 Uhr St. Georg

Taufgelegenheiten:

in St. Georg: 5. Januar / 2. Februar / 2. März (in Maria Hilf nach Absprache)

Kleinkindergottesdienste: im Pfarrsaal St. Georg

Sonntag 10.30 Uhr 16. Dezember, 13. Januar, 10. Februar, 10. März

Gottesdienste im Pfl egezentrum Hephata, Neumeyerstr. 31:

Dienstag um 15.00h: 29. Januar 2013 / 26. Februar / 26. März.

Eine-Welt-Verkäufe, jeweils vor und nach den Gottesdiensten in St. Georg

und Maria Hilf am 10.+11. Dez. / 7.+8. Jan. / 4.+5. Feb. / 3.+4. März

Regelmäßige Veranstaltungen:

Montag 19.30 Uhr Kirchenchorprobe St. Georg

Dienstag 14.30 Uhr Seniorenkreis Maria Hilf

(immer am letzten Dienstag im Monat)

Donnerstag 14.00 Uhr Seniorentreff St. Georg

Freitag 09.00 Uhr Sing-Spiel-Gruppe St. Georg (außer Ferien)

15.00 Uhr Kinderchor St. Georg (außer Ferien)

17.30 Uhr MusicPoint St. Georg (außer Ferien)

19.00 Uhr Schafkopfrunde St. Georg (außer Ferien)

19.00 Uhr Taize- u. Gospelchor St. Georg (außer Ferien)

Dank an scheidenden Kirchenpfl eger Dr. Herbert Wust

Trotz großer berufl icher Verpfl ichtung war Herbert Wust

12 Jahre Mitglied der Kirchenverwaltung Maria Hilf. 7 Jahre

davon hat er das Amt des Kirchenpfl egers souverän und

pfl ichtbewusst ausgeübt. Die Renovierung und der Neubau

der Kindertagesstätte fi elen in seine Amtszeit. Aus gesundheitlichen

Gründen muss er jetzt sein Amt niederlegen.

Lieber Herbert, Vergelt´s Gott.

Pfarrer Untraut

20

ST. GEORG UND MARIA HILF

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN:

06.12. 14.00 Seniorentreff: Advent mit Pfr. Untraut St. Georg

12.12. 19.00 Frauenbund: Adventsabend St. Georg

13.12. 15.30 Männerwerk: Adventsfeier St. Georg

14.00 Seniorentreff: Weihnachtsfeier St. Georg

17.30 Erwachsenenbildung: Exkursion:

Nürnberger Altstadthöfe mit Helena Seger.

Mit Frauenbund und Männerwerk St. Georg

10.01. 14.00 Seniorentreff: Wir begrüßen das neue Jahr St. Georg

15.01. 19.30 SA Oekumene: ZuMUTungen aus dem St. Georg

Markusevangelium: „Der Himmel reißt aus“

17.01. 14.00 Seniorentreff: Vorbeugungstipps der Kriminalpolizei.

Ref.: W. Kunze, Kripo Nürnberg St. Georg

19.01. 09.00 Frauenbund: Einkehrtag im Pfarrheim

„Gewinner und Verlierer im Leben – reiner

Zufall?“ mit P. Ludwig Schumann SJ.

zs. m. Erwachsenenbildung und Männerwerk St. Georg

15.00 Kinderfasching (für Grundschulkinder ) St. Georg

23.01. 19.30 SA Oekumene: ZuMutungen, Markusevang. St. Georg

„Was sagen die Leute?“

27.01. 11.30 Mitarbeiterempfang St. Georg

29.01. 14.30 Seniorenkreis: 1000 Jahre Bamberger Dom.

Ref.: Pfr. i.R. Ferdinand Rieger Maria Hilf

31.01. 14.00 Seniorentreff: Fasching mit Herrn Sabitzer St. Georg

19.30 Ökum. Bibelabend: ZuMutungen Melanchthon

Markusevang.: „Lebendig wie nie zuvor“

06.02. 19.00 Frauenbund: Faschingsabend St. Georg

21.02. 19.30 EWB: Pfadfi nderpädagogik.

Ref.: Barbara Krimm, Bildungsref., DPSG St. Georg

23.02. 14.00 Seniorentreff: „Kehrt um, das Reich Gottes

ist nahe.“ Ref.: Pfr. M. Untraut St. Georg

26.02. 14.30 Seniorenkreis: Bingo – ein Spielenachmittag Maria Hilf

28.02. 14.00 Seniorentreff: Unterwegs an Rhein und Mosel

Auf den Spuren der Hl. Hildegard von Bingen.

Ref.: Maria Mauser St. Georg

01.03. 19.00 Weltgebetstag der Frauen Maria Hilf

19.00 Männerwerk: Jahreshauptversammlung St. Georg

07.03. 14.00 Seniorentreff

14.03. 19.30 Erw.Bildung: „Die Bibel - Gottes Wort im St. Georg

Menschenwort“ m. Pater Joe Übelmesser, SJ

mit Frauenbund und Männerwerk

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Gottesdienste und Veranstaltungen


ST. GEORG UND MARIA HILF

NACHRUFE

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Der Caritas und den Senioren verbunden

Am 24. August verstarb Frau Gerda Kübber im Alter von 94

Jahren. Tatkräftig setzte sich die Berlinerin für die Senioren

in St. Georg ein und hob gemeinsam mit Frau Eigenstetter

und Frau Duffey 1974 den Altenclub (heute Seniorentreff)

aus der Taufe, den sie viele Jahre leitete. Auch der Besuchsdienst

unserer Pfarrei wurde von ihr ins Leben gerufen. Frau

Gerda Kübber hat viel bewegt für unsere Pfarrei, besonders

für die Senioren. Mit ihrer Tatkraft und ihren Ideen hat sie

bis heute Spuren in St. Georg hinterlassen. Die Gemeinde bleibt ihr mit Dank

und im Gedenken stets verbunden.

Ein Leben für alte und kranke Menschen

Schwester Remberta, geb. am 21. Nov. 1925 in Kleinalfalterbach,

war von 1955-1997 in St. Georg/Maria Hilf als ambulante

Krankenschwester tätig. Sie war sehr beliebt und

tüchtig, hat für die alten und kranken Menschen ihre volle

Kraft eingesetzt. 42 Jahre fuhr Schwester Remberta mit ihrem

Fahrrad, Tag für Tag, bei Wind, Wetter zu ihren lieben

Kranken. Am 8. April 1997 wurde sie in das Altenheim St.

Franziskus in Berching versetzt. Dort half sie ehrenamtlich

im Altenheim bei der Betreuung der alten und bettlägrigen Menschen mit.

Seit 2010 lebte sie selber im Altenheim, Kloster St. Josef, Neumarkt/Opf. Dort

verstarb sie am 27. August 2012. Wir gedenken ihrer im Gebet.

Menschen mit Handicaps standen im Focus

Am 24. 10. 2012 verstarb Herr Klaus Dittrich im Alter von 81

Jahren. Über lange Zeit war der gebürtige Essener in unserer

Gemeinde Lektor und Kommunionhelfer. In der Kirchenverwaltung,

engagierte sich der vierfache Familienvater

über 12 Jahre als Schriftführer. Auch im Pfarrmännerwerk,

dem er 26 Jahre angehörte, hatte er lange Zeit das Amt

des Schriftführers inne und war bis zuletzt engagiertes Mitglied.

Herr Dittrich setzte sich besonders für die Menschen

abseits unseres Lebensalltags ein und prägte über 20 Jahre die Tätigkeit der

Lebenshilfe im Vorstand.

Die Gemeinde bleibt den Verstorbenen mit Dank und im Gebet verbunden.

ST. GEORG UND MARIA HILF

NEUES AUS DEM KINDERGARTEN ST. GEORG

Zu Beginn des Kindergartenjahres

wurde der Elternbeirat neu gewählt.

Das Gremium besteht aus 11 Mitgliedern:

Hr. Raum, Fr. Dunger, Fr.

Rummel, Fr. Groß Fr. Elsinger (Vorsitzende),

Fr. Jordan, Fr. Ißfeld-Trachter

(Kassenwart), Fr. Rebak, Fr. Christ, Fr.

Schneider und Fr. Jansen (Schriftführerin)

Eine Aktion aus dem vergangenen Kindergartenjahr ist zu erwähnen und

zwar die Kindergartenlosbude an der Ziegelsteiner Kirchweih, die 2012 aus

Kostengründen erstmals in einem umgebauten Wohnwagen Platz fand. Der

gemeinsame Erlös dieser ökumenischen Aktion erbrachte 2000,00 €. Der

katholische Kindergarten beschaffte mit seinem Anteil neue Bilderbücher.

Auf Initiative des Elternbeirats geht auch der Kinderkleiderbasar

zurück. 14 Jahre haben Susanne Geyer

und Marion Sponseil diesen Markt zweimal im Jahr

im Pfarrheim St. Georg organisiert, nun wollen sie aufhören.

Pfarrer Untraut bedankte sich bei den beiden

engagierten Damen mit einem Blumenstrauß und die

Eltern hoffen, dass sich „Neue“ fi nden werden, die zukünftig

die Kleider- und Spielwarenbörse weiterführen.

Wichtig für unsere Gemeinde ist auch das Zusammenwirken

von Kindergarten und Kirche. Für unsere Kleinen sind Ereignisse

wie Erntedankfest, Palmsonntag, Martinszug oder Nikolaus Gelegenheit

Religion und Kirche kindgerecht zu erfahren und mit zu gestalten.

Monika Hussy (Foto: U. Schwerdtfeger)

23


ST. GEORG UND MARIA HILF

„EINE ENORME LEISTUNG DER EHRENAMTLICHEN“

Interview zum Ziegelsteiner Adventsmarkt

Sich in der Vorweihnachtszeit einen Glühwein oder eine Wurstsemmel an einem

Weihnachts- oder Adventsmarkt zu kaufen, ist für viele Menschen die

richtige Einstimmung auf Weihnachten. Wenn mit dem Geld für Glühwein und

Semmel sogar anderen Menschen geholfen wird, dann wird aus vorweihnachtlicher

Freude konkrete Hilfe. In der Wirtschaft spräche man von einer winwin-Strategie,

bei der beide Beteiligten einen Nutzen erzielen. Bis es soweit ist,

muss viel Arbeit geleistet werden. Diese koordiniert der Eine Welt Kreis unter

der Leitung von Herrn Joachim Brutsche.

Frage: Herr Brutsche, am 2. Dezember startet der 13. Ziegelsteiner Adventsmarkt:

Seit wann laufen die Vorbereitungen und welche Angebote gibt es?

Was kleinen und großen Ziegelsteinern Freude

bringt…

24

J.B.: Die Vorbereitungen des

diesjährigen Adventsmarktes

begannen nach den

Sommerferien mit Hochspannung:

dem Anruf beim

Presseamt der Stadt Nürnberg,

ob denn das Nürnberger

Christkind auch dieses

Jahr wieder unseren Markt

besuchen wird. Glücklicherweise

klappt es auch diesmal,

trotz der vielen anderen

Termine, die das Christkind

in der kurzen Adventszeit

wahrzunehmen hat. Zwei Vorbereitungstreffen mit Vertretern aller beteiligten

Ziegelsteiner Gruppen dienen der Koordinierung der Angebote - verschiedene

Speisen und Getränke, Geschenkartikel, Kinderbasteln, Glücks-Weltenrad,

Produkte aus dem „Fairen Handel“ und etliches mehr. Parallel dazu kläre ich

das Rahmenprogramm mit Jugend- und Erwachsenenchören, Kinderballett,

Posaunenchören, Kutschfahrten und unserem Nikolaus. Dieses Jahr wird zum

ersten Mal die Jugendbläserband „Little Groovemasters“ auftreten.

Frage: Der Adventsmarkt wird ja durch Ehrenamtliche gestaltet. Wie hoch ist

in etwa der Erlös und wofür wird er verwendet?

J.B.: Der Erlös unseres Adventsmarktes 2011 betrug 5.800 € und ging an das

Sozialzentrum der Pfarrei Nossa Senhora das Graças, gelegen in Sao Paulo,

Brasilien. Im Sprengel dieser Pfarrei gibt es mehrere Elendsviertel, in denen

ST. GEORG UND MARIA HILF

Kinder oft ohne Perspektive aufwachsen.

Meine Frau und ich haben diese

Gemeinde zweimal besucht und uns

ein Bild von der Not und unserer Hilfe

gemacht. Wir fördern dort „Hilfe zur

Selbsthilfe“ Projekte, z.B. Kindergarten,

Nachhilfeunterricht und Alphabetisierungs-/Berufsausbildungskurse,

um

den Kindern und Jugendlichen bessere

Chancen für ihre persönliche und

berufl iche Zukunft zu eröffnen. Das al-

…schafft Hilfe in Brasilien.

les gelingt nur durch die Mitarbeit von

vielen engagierten Ehrenamtlichen aller

Altersgruppen aus Buchenbühl und Ziegelstein, die sämtliche Erlöse ihrer

Angebote an diese Projekte übergeben.

PB: Wie viele Helfer brauchen Sie, um solch einen Adventsmarkt zu stemmen?

J.B.: Ich schätze, dass von den Ehrenamtlichen für den Adventsmarkt 2012 ca.

1.000 Stunden geleistet werden. Dies ist eine enorme Leistung, die nur dadurch

möglich wird, dass viele Menschen mitarbeiten, getreu dem Satz von

Mutter Theresa „Eine Welt, in der ein Kind weniger leidet ist schon eine bessere

Welt“. Ich wünsche mir noch Hilfe in drei Bereichen: erstens von Petrus,

der uns auch dieses Jahr wieder mit gutem Wetter verwöhnen möge, zweitens

von Helfern, z.B. beim Aufbau des Marktes am Sa. 1. Dezember ab 9 Uhr

oder in Form von Kuchenspenden und drittens von den Marktbesuchern, die

unsere Angebote in großer Zahl annehmen mögen. Bei Fragen können Interessierte

mich gerne unter 522128 oder Email brutschej@gmx.de ansprechen.

PB: Lieber Herr Brutsche, herzlichen Dank für das Interview, Ihnen und ihrem

Team vergelt’s Gott für die viele Arbeit und: Weiter so!

Interview: Dr. Christian Pröbiuß

25


ST. GEORG UND MARIA HILF

KINDER ALS VORBILD

Gemeinde Maria Hilf in Buchenbühl freut

sich über neue Kita

„Der Zeitgeist verändert unsere Wahrnehmung:

Was damals modern war, ist heute verstaubt.“

Kirchenpfl eger Dr. Herbert Wust bringt eine Entwicklung

auf den Punkt, die auch für den Kindergarten

Maria Hilf in Buchenbühl gilt. Viele

Beteiligte, denen die neue Kita am Herzen liegt,

drückten bei der Einweihung der Einrichtung,

die seit Februar generalsaniert und um einen

Krippenanbau erweitert wurde, ihre Freude über

das gelungene Projekt aus.

„Es braucht Menschen, die die politischen Vorgaben

in konkrete Handlungsweisen umsetzen“,

sagte Pfarrer Matthias Untraut. Als Bauherr

schätzt er besonders den Dialog und die Kooperation

so vieler Gruppen und Menschen, die

dazu beigetragen haben, dass die Kita ihren Betrieb

in den neuen Räumlichkeiten aufnehmen

konnte und Kirche dadurch einmal mehr vor Ort

erlebbar wird.

„Kinder sind keine Einbahnstraße – sie erinnern uns an unsere eigene Kindheit;

sie symbolisieren ungestüme Hoffnung und Liebe aus ganzem Herzen“,

sagte Stadtdekan Hubertus Förster, der die neuen Räume segnete. In Zeiten

mangelnder Kinderfreundlichkeit würden viel zu oft die Interessen der Erwachsenen

über die der Kinder gestellt, so Förster. Er machte deutlich: „Wir

26

Metzgerei Hartmann

in Ziegelstein

Für viele Kindergartenkinder

war der Umzug in die neuen

Räumlichkeiten ein echtes

„Schlüssel-Erlebnis“. Während

der Bauphase waren die

beiden Gruppen im Gemeinde-Pfarrsaal

und in einem

ehemaligen Getränkeladen

auf dem Nachbargrundstück

untergebracht.

bietet Ihnen viele Möglichkeiten für Ihren guten Einkauf:



90411 Nürnberg – Uttenreuther Str. 2 b – Tel./Fax 52 31 83

ST. GEORG UND MARIA HILF

dürfen nicht die kindliche Seite in uns verkümmern lassen – wir sollten die

Kinder als unser Vorbild annehmen.“

Mit dem Bauprojekt ist Architekt und Stadtplaner Stefan Mayer in die Fußstapfen

seines Vaters Walther Mayer getreten, der den Kindergarten 1964

konzipiert hatte. Die Kosten, die sich auf gut eine Million Euro belaufen,

werden vom Jugendamt der Stadt Nürnberg, dem Erzbistum Bamberg sowie

der Kirchenstiftung Maria Hilf getragen.

In der Chronik der Mutterpfarrei

St. Georg taucht

Maria Hilf 1927 mit einer

als Notkirche vorgesehenen

Blockhütte auf. Doch

es war ein schwieriger

Start für die Buchenbühler:

„Wir brauchen keine Kirche,

und eine katholische

schon gar nicht“, hieß es

damals am Stammtisch. In

der Nacht vor der Einweihung

brannte das Gebäude

unter ungeklärten Umständen

ab. Seither haben

Kirche und Kindergarten

sich mehrfach gewandelt; mit der neuen Krippe kommt die Einrichtung neben

einer Modernisierung dem erhöhten Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten

für Kinder unter drei Jahren nach.

Ulrike Schwerdtfeger (Text und Fotos)

Feierliche Einweihung: Stadtdekan Hubertus

Förster (Bildmitte) mit Kita-Leiterin Barbara

Grasser (re.).

27


ST. GEORG UND MARIA HILF

ÖKUMEN. BEGEGNUNGEN AM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

Über 40 Teilnehmer aus den Gemeinden Melanchthon und Himmelfahrt sowie

St. Georg, Maria Hilf und St. Margaretha fuhren bei schönem Herbstwetter

in den Frankenwald. Im Reisebus hielten Pfarrerin Sachs und Pfarrer

Untraut eine gemeinsame Morgenandacht.

Zuerst besichtigten

wir in dem kleinem Dorf Mödlareuth

das Deutsch-Deutsche

Museum, in dem uns die Teilung

Deutschlands bis 1989 durch

Mauer und Stacheldraht demonstriert

wurde. Seit Gründung der

beiden deutschen Staaten 1949

gehörte der thüringische Teil des

Ortes zum Territorium der DDR,

der bayerische zur Bundesrepublik.

Wachtürme, eine 3,30 m hohe Betonsperrmauer und ein Kontrollstreifen,

bei dessen Betreten von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden sollte,

trennten die ca. 50 verbliebenen Bewohner. Viele Mödlareuther aus dem östlichen

Teil wurden zwangsaus-gesiedelt, sogar das Grüßen und Winken von

Ost nach West war verboten. Die gesamte Tragik des Todesstreifens mitten

durch eine Ortschaft brachte dieser Gemeinde daher auch den Namen „Little

Berlin“ ein, der von den Amerikanern stammte.

Nach dem Mittagessen in Döbra besuchten wir die dortige Kirche, die eine

spannende Geschichte aufzuweisen hat. Obwohl der Ort auf dem Gebiet des

Fürstbistums Bamberg lag, wurde von einem Nürnberger Burggrafen aus dem

Geschlecht der Hohenzollern dort eine Kirche errichtet und deshalb ging die

Kirchenhoheit später in Bayreuther (Brandenburgisches) Eigentum über.

Nach zwei Stätten, an den früher Trennung geherrscht hatte, erlebten wir

anschließend beim Besuch der Communität Christusbruderschaft Selbitz

eine neue Gemeinschaft, die in ökumenischer Offenheit lebt. Es bestehen lebendige,

teilweise internationale Beziehungen zu angelikanischen, freikirchlichen,

katholischen oder orthodoxen Orden.

Die Besucher aus unseren Nürnberger Gemeinden nahmen am frühen Abend

noch am Stundengebet der Schwestern in der Kapelle teil, das an diesem Tag

auch den Dank für die Wiedererlangung der Einheit der beiden deutschen

Staaten zum Ausdruck brachte.

Dr. Helmut Oechsner

28

ST. GEORG UND MARIA HILF

Die Erwachsenenbildung berichtet:

DEM HIMMEL ENTGEGEN – 1000 JAHRE KAISERDOM

Bei herrlichem Herbstwetter machte sich eine

Gruppe kunstinteressierter Pfarreimitglieder -

gemeinsam mit Frauenbund und Männerwerk

- per Bayernticket auf nach Bamberg. Dort

wurden wir anlässlich der 1000-Jahr-Feier zunächst

mit fachkundiger Führung durch den

Dom geleitet. Unsere hervorragende Führerin

erzählte uns viele interessante Neuigkeiten.

Neben den Kaisergräbern (Riemenschneider)

und dem einizigen Papstgrab nördlich der Alpen

(Clemens II.) waren die Originalschädeldecken

von Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde

in der Häupterkapelle beeindruckend.

Der zweite kulturelle Schwerpunkt war der

Besuch der Sonderausstellung „Dem Himmel

entgegen“ im Diözesanmuseum. Höhepunkte

waren 200 einzigartige Kunstwerke, z.B. das 600 kg schwere Goldkreuz

(mit einem Splitter vom Kreuz Christi als Reliquie), das an Fronleichnam

durch Bamberg getragen wird, eine Kopie der Krone Kaiser Heinrichs sowie

die Originalbeigaben und

Kleidungsstücke aus dem Grab

von Papst Clemens II. Tief beeindruckt

machten wir uns auf

den Weg zum Café-Restaurant

im Rosengarten. Unter freiem

Himmel, bei blühenden Rosen

ließen wir uns bei angeregten

Gesprächen das Mittagessen

schmecken.

Bevor wir mit Bus und S-Bahn unsere Heimfahrt antraten, konnte unsere

Gruppe an der Nachbildung eines mittelalterlichen Tretradkrans ausprobieren,

wie die schweren Steine beim Dombau transportiert wurden. „Gemeinsam

läßt sich vieles bewegen“

Text: Werner Kemethmüller, Foto: Monika Hussy

29


FREUD UND LEID IN ST. GEORG UND MARIA HILF

Verstorben sind:

05.09.2012 Heinrich Kraft

10.09.2012 Engelberta Meyer

08.10.2012 Claudie Pomacha

24.09.2012 Peter Schweitzer

11.10.2012 Marianne Beran

14.10.2012 Johann Tauber

20.10.2012 Josef Schreck

24.10.2012 Horst Kaiser

24.10.2012 Klaus Dittrich

Getauft wurden:

Tobias Maximilian Ferstl

Timon Posehn

Valentin Ippisch

Fabian Bachmann

(Wer mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten nicht einverstanden

ist, wird gebeten, dies umgehend dem Pfarrbüro zu melden.)

Abschied in sicheren Händen.

Fragen zu Bestattung, Trauerfeier und Grabpflege besprechen wir nach

Wunsch bei Ihnen zuhause oder in unseren Räumen. Bei uns finden

Sie den Rahmen für den feierlichen Abschied am offenen Sarg.

Wir bieten Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten,

die Ihnen Sicherheit gibt und Ihre Angehörigen entlastet.

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ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

ADVENTS- U. WEIHNACHTSZEIT IN ST. MARGARETHA

1. Advent

Sa 01.12. 18.30 Lichtergottesdienst mit Coeurchen B.J. Wolf

So 02.12. 10.30 Besinnung und Umkehr im Advent

„A wie Advent: A wie alternativ“

B.J. Wolf

18.00 Byzantinische Liturgie (Kapelle) Pfr. Pape

Mo 03.12.

2. Advent

19.30 Hausgebet „Reiß doch den Himmel

auf und steig zu uns herab“

So 09.12. 09.30 Aussetzung des Allerheiligstsen u.

Möglichkeit zur Umkehrung

10.30 Eucharistiefeier mit Vorstellung

d. Kommunionkinder u. Coeurchen

Pfr. Untraut

Di 11.12. 19.00 Ruhepunkte im Advent

3. Advent

Sa 15.12. 17.00 „Auszeit - Singen und Hören...“

mit dem Chor „musica sacra“ (Kirche)

So 16.12. 10.30 Eucharistiefeier mit Einführung Pfr. Untraut

17.30

der Ministranten, Eine-Welt-Verkauf

Adventsgottesdienst Kindergarten B.J. Wolf

4. Advent

So 23.12. 10.30 Eucharistiefeier mit Schola Pfr. Pape

16.30 Weihnachtsgottesdienst für Kinder B.J. Wolf

Weihnachten, Heiliger Abend

Mo 24.12. 16.30 Weihnachtsgottesdienst für Familien B.J. Wolf

23.00 Christmette mit der Schola Pfr. Pape

Di 25.12. 10.30 Festgottesdienst 1. Weihnachtstag Pfr. Untraut

Mi 26.12. 10.30 Lateinisches Amt mit der Schola Pfr. Pape

Fr 28.12. 16.00 Seniorengottesdienst Gründlachpark Pfr. Pape

So 30.12. 10.30 Eucharistiefeier Pfr. Pape

Silvester / Neujahr

Mo 31.12. 17.00 Abendgebet zum Jahresschluss B.J. Wolf

Di 01.01. 10.30 Eucharistiefeier mit Weihe von

Wasser, Kreide, Weihrauch

Pfr. Untraut

Erscheinung des Herrn

Fr 06.01. 10.00 Ökumenische Aussendungsfeier Sternsinger

18.00 Byzantinische Liturgie (Kapelle) Pfr. Pape

33


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

WEITERE GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

Regelmäßige Gottesdienste:

Sonntag 10.30 Uhr Eucharistiefeier

Dienstag 18.00 Uhr Hl. Messe (nicht in den Ferien!)

Donnerstag 17.00 Uhr Rosenkranz

Taufgelegenheiten: 15. Dez. / 19. Jan. / 16. Feb. (jeweils 14.00 Uhr)

Familiengottesdienste mit Eine-Welt-Verkauf:

Samstag, 01. Dez., 18.30Uhr Lichtergottesdienst

Hl. Abend, 24. Dez. 16.30 Uhr

Drei-König, 06. Jan., 10.00 Uhr

Kinderkirche: So., 23. Dez., 16.30 Uhr, So., 03. Feb., 11.30 Uhr

Seniorengottesdienste im Gründlachpark: jeweils Freitag um 16.00 Uhr

28. Dezember / 25. Januar / 15. Februar

Byzantinische Liturgien in der Georgs-Kapelle:

jeweils Sonntag, 18.00 Uhr 02. Dez. / 06. Jan. / 03. Feb. / 03. März

Besondere Gottesdienste:

13.02. 17.30 Aschermittwochs-Amt mit Aufl egen des Aschekreuzes

Eine-Welt-Verkauf: Sonntag, 20. Jan. / 24. Feb. / 24. März

Regelmäßige Veranstaltungen:

Montag 09:30 Uhr Qigong-Kurs Pfarrsaal

(Während des Umbaus Gemeindesaal Spindäckerstr.)

Donnerstag 20:00 Uhr Yoga Pfarrsaal

Freitag 15.00 Uhr Coeurchen (außer Ferien) Pfarrsaal

Sonntag 19:30 Uhr Chorprobe (14-tägig) Pfarrsaal

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN:

06.12. 14.30 Seniorentreffen Rathstube

„Wer fürchtet(e) sich vor dem Nikolaus?“

05.12. 16.16 Ersttreffen der Sternsinger I Pfarrsaal

06.12. 16.16 Ersttreffen der Sternsinger II Pfarrsaal

03.01. 14.30 Seniorentreffen Rathstube

27.01. 11.30 Mitarbeiter-Empfang St. Georg

01.02. 18.30 Filmabend der Jugend Pfarrsaal

07.02. 14.30 Seniorentreffen AWO

19.02. 19.30 SA Jugend Pfarrhaus

27.02. 20.00 Elternabend Erstkommunion Pfarrhaus

34

ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

FREUD UND LEID IN ST. MARGARETHA

Taufen:

22.09. Jonas Heupel

20.10. Florentine Müller

Trauungen:

04.08. Peter Kolb und Jessica Thiel

Verstorben sind:

26.07. Wolfgang Schmidt

12.08. Zeljko Kolaric

03.09. Arthur Hümmer

22.09. Gertraud Gigla

28.09. Anton Schenk

05.10. Maria Schroft

Wer mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten nicht einverstanden

ist, wird gebeten, dies umgehend dem Pfarrbüro zu melden.

Foto: Pfarrbriefservice

R U H E

im Advent

~ Lieder

~ Meditation

~ Musik

Dienstag, 11. Dezember / 19.00 Uhr Pfarrsaal

35

Gottesdienste und Veranstaltungen


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

Seniorentreff

ERST EINMAL ABSCHIED VON DER RATHSTUBE

Es muss nicht über jedes Seniorentreff berichtet werden. Sowohl für die

Senioren als auch für die Ausrichtenden ist wichtig, dass die Nachmittage

ankommen, dass es gefällt. Vor allem das gemeinsame Singen von Volksliedern

lässt immer wieder die Herzen höher schlagen. Die Übersiedlung vom

Pfarrsaal in die Rathstube ging problemlos, war doch der neue Treffpunkt

heimeliger als der große Saal. Doch nun erfordert der Umbau der Kirche ein

erneutes Umziehen. Am Donnerstag, dem 3. Januar, sind wir letztmalig in

der Rathstube. Sinniges Thema: Erinnerungen, lustige Begebenheiten vom

Altenclub, vielleicht auch erheiternde Fotographien.

Doch wir werden nicht heimatlos. Unser kleiner Kreis kann bei der AWO unterschlüpfen.

Die Vorstandschaft der Arbeiterwohlfahrt unter Gerd Hefele hat

unsere Anfrage problemlos befürwortet. Für manche unserer Senioren sind

die Räume „zum Bären“ schon lange Heimat. Wir treffen uns also erstmalig

am Donnerstag, dem 7. Februar in den Räumen der AWO „zum Bären“.

Peter Mathes

für das Orga-Team

36

ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

AUS-ZEIT 2012

Wenn man im Duden unter dem Begriff „Ruhe“ nachschlägt,

so stößt man u.a. auf folgende Defi nitionen:

1. durch kein [lärmendes] Geräusch und lebhaftes

Treiben gestörter Zustand; [fast völlige] Stille

2. Zustand erholsamer, beschaulicher Untätigkeit;

Entspannung, Erholung

Vor dem Hintergrund dieser Wortbedeutungen will Ihnen der Chor „musica

sacra“ auch in diesem Jahr in bzw. von der Adventszeit, in der Besinnlichkeit

und Beschaulichkeit eher gute Vorsätze sind als Realität im Alltag, eine Aus-

Zeit anbieten. Wir singen für Sie in dieser Stunde (vor-)weihnachtliche Lieder

und versuchen so der „staden Zeit“ wirklichen Ausdruck zu verleihen.

Wir laden Sie mit Ihren Familien ganz herzlich ein: kommen Sie, lauschen

Sie und genießen Sie einen kleinen Urlaub vom Trubel und der Hetze der

Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns auf Sie am Samstag, dem 15.12.2012,

um 17:00 Uhr in St. Margaretha.

Jan König

37


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

STERNSINGER SIND SEGENSBRINGER –

… aber das wissen wir ja! Denn für Heroldsberg sind sie eine ökumenische

Institution geworden. Auch dieses Jahr versuchen die Sternsinger jedes Haus,

jede Wohnung zu besuchen. Sternsinger erwünscht? Dann hängen Sie doch

die Titelseite dieses Pfarrbriefs oder des Weihnachtswochenblattes oder des

aktuellen Heimatblattes an Ihren Klingelknopf.

Letztes Jahr spendeten Sie 16 745 € für ein Hilfsprojekt auf den Philippinen.

Dort wird zwangsprostituierten Kinder die Chance auf ein neues Leben gegeben.

Unvorstellbare Schicksale brauchen Aufarbeitung in Therapien und

eine Ausbildung für einen neuen Start.

Die Wahl dieses Projektes war eine sehr mutige Entscheidung des Sternsingerbüros

in St. Margaretha. Hier treffen sich engagierte Jugendliche aus St.

Matthäus und St. Margaretha, um die Aktion vorzubereiten. Welches Projekt

dieses Jahr ausgewählt wird. steht noch nicht fest. Doch es ist immer eine

schwere Entscheidung!

Tatsache ist, dass durch die Hilfsprojekte

(kirchliche und andere) die Kindersterblichkeit

in der Welt gesenkt

wurde. Einen besseren Beweis für den

Sinn dieser Hilfsaktion gibt es wohl

kaum. Der Tropfen auf den heißen

Stein muss stetig weiter tropfen.

Immer wieder weisen wir darauf hin,

dass Ihre Spende in vollem Umfang

beim jeweiligen Projekt ankommt.

Unterstützen Sie die Aktion! Machen

Sie Werbung bei Ihren Nachbarn! Sie

bekommen Segen und Sie geben Segen!

In diesem Sinn 20 * C + M + B + 13.

Bernhard J. Wolf

Für das Sternsingerbüro

38

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LITURGIEFEIERN

an der

St. Georgios Kapelle

04.12.12., 26. Sonntag n. Pfi ngsten, 2. Ton.

18.00 Uhr Ged. d. Hl. Propheten Avakum (7. Jh. v. Chr.)

Ap: Eph 5,8-18 (Röm 11,26-17) Ev: Lk 18,35-43

Wir wünschen gesegnete Weihnachten und

ein gesundes neues Jahr 2013

06.01.13 Fest der THEOPHANIE (Taufe) des Herrn, 7. Ton

18.00 Uhr Liturgie des Hl. Bisilios! Nach Lit. „Jordanfeier“ (Wasserweihe)

Ap: Tit 2,11-14 Ev: Mt 3,13-17

03.02.13 34. Sonntag nach Pfi ngsten, 3. Ton. Sonntag der „Versöhnung“

18.00 Uhr Synaxe der Hll. Simeon u. Hanna.

Gedenken d. Hl. Martyrer-Bischofs Blasios (3. Jh.)

Ap: Heb 9,11-14 Ev: Lk 2,25-38 (oder v. So.)

03.03.13 3. Sonntag in den GROSSEN FASTEN: Basiliosliturige, 7. Ton

18.00 Uhr Verehrung des hl. Kreuzes mit Kreuzprozession

Ap: Hebr 4,14-5,6 Ev: Mk 8,34-9,1

Hinweis: Die „Hl. Osterliturgie“ feiern wir am

lichten Ostermontag um 18.00 Uhr mit Speisenweihe !!

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39


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

KIRCHENRAUM – ES GEHT LOS…

Außen vor der Kirche kann man bereits die ersten Veränderungen erkennen:

am vergangenen Aktionstag wurden die Büsche zwischen den Eingängen

entfernt. Schon bekommt man eine vage Ahnung, wie großzügig und offen

der zukünftige Platz vor der Kirche werden wird.

Dorthin ist noch ein anstrengendes

Stück Weg zu gehen.

Start ist Sonntag, 13. Januar. Am Ende

des Gottesdienstes wird der Altar

profaniert. Der Altarstein wird aufgebrochen

und die Reliquien werden

entnommen. Während der Bauzeit

werden sie in Bamberg aufbewahrt.

Anschließend werden alle sakralen

Gegenstände ausgeräumt und entweder

gelagert oder in den Pfarrsaal

gebracht, der für etwas mehr als 9

Monate unsere Ausweichkirche sein wird.

Nach einem Imbiss werden wir die Kirchenbänke demontieren. Jede helfende

Hand ist willkommen – bringen Sie Ihr eigenes Werkzeug mit! Jeder

Handgriff spart uns Kosten. Ich kann mir vorstellen, dass damit auch der

Abschiedsschmerz besser getragen werden kann. Denn der ist vielen noch

gar nicht so bewusst. Jeder und jede von uns weiß aber, dass neue Entwicklungen

Raum brauchen. Dazu müssen wir uns von manchem trennen.

Es sind allerdings auch viele Dinge, die erhalten bleiben oder in anders gestalteter

Form in der neuen Kirche wieder da sein werden. Die Künstlerin,

Frau Meide Büdel, hat den Auftrag, den Altar- und den Taufstein als „Grundlagenmaterial“

zu erhalten und zu gestalten. Die Mutter Gottes und die Mar-

40

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Sprechzeiten

Mo - Do 9 bis 12 Uhr

(oder nach telefonischer

Vereinbarung)

garethenstatue bekommen „ihren“

Raum. Offene Fragen gibt es noch

viele. Doch bei solch einem Vorhaben

braucht es eine gewisse Risikobereitschaft.

Ohne Wagnis geht

nichts voran.

Da tun gute Nachrichten gut. Es gibt

von der Marktgemeinde Heroldsberg

einen beachtlichen Zuschuss zum

Umbau und auch die Erzbischöfl iche

Finanzkammer hat bereits ersichtliche

Mehrkosten als zuschussfähig genehmigt.

Die Vorstellung des Modells vor der

liturgischen Kommission in Bamberg

hat einhellige und ermutigende Zustimmung

bekommen. Sehr hilfreich

sind auch die vielen Angebote der

Kommune und aus der Gemeinde St.

Matthäus, und mit ihrer Gastfreundschaft

die Bauzeit überbrücken zu

helfen.

Trotz aller menschlichen Leistung

bitte ich Sie um begleitendes Gebet.

Manche haben dies bereits versprochen

– das ist spürbare Unterstützung!

Alle, die in dieser Sanierungsmaßnahme

keinen Sinn sehen, lade ich weiterhin

zum Gespräch ein. Ein solches

Projekt kann gar nicht ohne Widerspruch

sein. Dazu sind wir in unseren

Ansichten und in unseren Eigenarten

zu verschieden. Auch darin steht unsere

Gemeinde St. Margaretha vor

einer Bewährungsprobe.

Bernhard J. Wolf

41


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

Kirchenverwaltungswahlen

MEHR ALS GELD ZÄHLEN…

Eine wirklich spannende und ereignisreiche Wahlperiode liegt hinter den

derzeitigen Kirchenverwaltungsmitgliedern. Neben den arbeitsreichen alljährlichen

Haushaltsaufstellungen und Abrechnungen für die Kirchenstiftung

und gesondert für den Kindergarten sind wichtige und weitreichende Entscheidungen

zu treffen gewesen.

• in Abstimmung mit der Marktgemeinde wurde für das gestiftete Grundstück

am Spechtweg ein neuer Bebauungsplan aufgestellt

• der zügige Verkauf der Grundstücke konnte erfolgen

• mit dem Erlös, der zweckgebunden nach dem Stifterwillen angelegt wurde,

konnten unter anderem drei Seniorenwohnungen erworben werden

• die Kirchenstiftung St. Margaretha hat mit der Hilfe vieler Gemeindemitglieder

eine Durststrecke von drei Jahren überbrückt die Spendenaktion „eine

Idee mehr…“ half der Kirchenstiftung die Konsolidierungsmaßnahmen in der

Erzdiözese zu bewältigen

• die Kirchenstiftung ist nun fi nanziell weitgehend unabhängig

• 2009 konnte nach achtmonatiger Bauzeit der generalsanierte Kindergarten

eingeweiht werden

• über 30.000 € für mehrere Kanalsanierungen auf dem Kirchengelände; viele

Reparaturen beschäftigten Kirchenpfl eger u. Kirchenverwaltungsmitglieder

• seit einem Jahr ist die Kirchensanierung in Planung und startet im Jahr 2013

Allen Kirchenverwaltungsmitgliedern ist herzlich zu danken für ihr Engagement

und die Verantwortungsbereitschaft. Besonderer Dank gilt Martin

Mackedanz und Peter Mathes, die die Kirchenverwaltung verlassen. Peter

Mathes wird jedoch weiterhin die Hausverwaltung für die stiftungseigenen

Wohnungen führen.

Für die neu zu wählende Kirchenverwaltung kandidieren: Alfred Berklmeir,

Dr. Ulrich Fecker, Sandra König, Ute Köster, Peter Lindt, Dr. Albin Oberhofer,

Armin Rath und Thomas Wanke. Bei Redaktionsschluss standen zwar die

Kandidaten bereits fest, jedoch nicht das Wahlergebnis. Die Wahl war am 18.

November. Mit dem 1. Januar 2013 tritt die neue Kirchenverwaltung an. Sie

ist für 6 Jahre gewählt. Inzwischen ist St. Margaretha auf 2000 Seelen angewachsen,

deshalb wurden statt vier (wie bisher) sechs Mitglieder gewählt.

Eine Kirchenstiftung braucht Menschen, die Mut haben, Verantwortung zu tragen.

Menschen mit einem Herz für die Gemeinde und mit kritischem Verstand.

Bernhard J. Wolf

42

ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

CŒURCHEN ST. MARGARETHA MUSIZIERT MIT

LIEDERMACHER RAINER WENZEL

Ein Konzert der besonderen Art fand am 6. Oktober im

Bürgersaal von Heroldsberg statt. Kinderliedermacher

Rainer Wenzel musizierte zusammen mit verschiedenen

jungen Musikgruppen aus Heroldsberg. Mit auf der Bühne

stand das Cœurchen St. Margaretha, das den Liedermacher

singend, tanzend, trommelnd und mit Gebärden kräftig unterstützte.

Die gemeinsamen Proben und das Konzert haben allen viel Spaß gemacht.

Groß war daher die Freude, als Rainer Wenzel vorschlug,

mit dem Cœurchen zwei Lieder in einem Tonstudio aufzunehmen.

Da im Tonstudio nur für sechs Kinder Platz

ist, konnte leider nicht das ganze Cœurchen dabei sein.

Für fünf junge Sängerinnen und einen Sänger war es

knapp drei Wochen nach dem Konzert soweit. Konzentriert

waren alle bei der Sache, so dass die Stücke erstaunlich

schnell aufgenommen waren. Rainer Wenzel

war so zufrieden mit dem Ergebnis, dass eine weitere

Zusammenarbeit in Zukunft geplant ist.

Die nächsten „Auftritte“ hat das Cœurchen zunächst wieder in der gewohnten

Umgebung. Beim Lichtergottesdienst am 1. Dezember und bei der Vorstellung

der Erstkommunionkinder am 9. Dezember freuen wir uns schon wieder

darauf, mit der Kirchengemeinde in St. Margaretha gemeinsam zu singen.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben bei uns mitzusingen: Wir proben

jeden Freitag von 16.45 Uhr - 17.45 Uhr in der Rathsstube (Unterkirche), während

des Kirchenumbaus im Pfarrsaal. In den Ferien fi nden keine Proben statt.

Heike Thummet und Marion Wiehl

43


ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

NEUE STRUKTUR IN DER JUGENDARBEIT

Die Jugendarbeit von St. Margaretha hat sich neu organisiert. Bisher hat das

[mi:]&ju-Team (Ministranten & Jugend) alle Aktionen der Ministranten und Jugend

in und um St. Margaretha organisiert. Jetzt ist das zentrale Organ der

Jugend das „Kernteam“ [mi:]&ju unter der Leitung von Felix Frank. Zusammengesetzt

ist es aus den Zuständigen für den Mini-Plan und der Mini-Ausbildung,

aus einem Vorsitzenden und weiteren, die Lust haben, intensiv mitzuwirken

und sich einmal im Monat zu treffen. Da man die komplette Organisation und

die Durchführung der Aktionen nicht immer zu acht stemmen kann, gibt es

noch den erweiterten Kreis von [mi:]&ju. Dieser besteht zum größten Teil aus

älteren, die aus berufl ichen oder anderen Gründen keine Zeit mehr haben, sich

ständig einzubringen, jedoch sich immer noch aktiv in der Jugendarbeit engagieren

wollen. Ab Dezember wird es den Mini-Newsletter geben, der die klassische

Mini-Info ersetzen wird. Der Newsletter erscheint jeden ersten Sonntag im

Monat. Er enthält den Mini-Plan für den jeweiligen Monat und Informationen

und Berichte über Aktionen, v.a. der Jugend, in und um St. Margaretha. Der

Newsletter wird für jeden Ministrant, wie bisher auch, namentlich ausgelegt,

allerdings wird er auch für jeden, der möchte zum Mitnehmen ausliegen.

Felix Frank

44

ST. MARGARETHA HEROLDSBERG

DIE DUNKLE SEITE DER SCHOKOLADE

Mit großen Schritten nähern wir uns der Weihnachtszeit. Die Vorboten wie

Schoko-Nikoläuse stehen schon längst wieder in den Regalen aller Geschäfte.

Doch der süße Genuß hat auch eine dunkle Seite:

Kakaopfl anzen wachsen nur im Gebiet um den Äquator herum. Die größte

Anbauregion liegt in Afrika. Weltweit arbeiten ca. 14 Mio. Menschen im

Kakaoanbau. Die Ernte ist sehr arbeitsintensiv, was dazu führt, dass häufi g

Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden.

UNICEF und terre des hommes schätzen die Anzahl der Kinder, die auf

Plantagen in West- und Mittelafrika zur Arbeit gezwungen werden, auf

über 200.000. Organisierte Menschenhändler kaufen die Kinder in Ländern

wie Mali, Benin und Togo ihren Eltern ab und verkaufen sie dann an die

Nachbarländer Nigeria, Gabun, Kongo und insbesondere an die Elfenbeinküste.

Kinder ernten die reifen Früchte des Kakaos mit der Machete, danach

befreien sie die Samen von Hand aus der Schale. Außerdem werden

die Pfl anzen mit Pestiziden gespritzt, meist ohne Schutzkleidung. Wie viele

andere Kinder, die in der Landwirtschaft arbeiten, schuften Kinder auf Kakaoplantagen

meist über zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Bei Produkten mit dem Fairtrade-Siegel haben Sie die Gewissheit,

dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und

Beschäftigten durch Fairtrade-Preise und -Prämie verbessert

werden. Außerdem sind illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit

verboten.

Wir bedanken uns bei allen, die uns durch den Kauf fair

gehandelter Produkte unterstützen und somit auch einen

Beitrag leisten, dass Kinderarbeit im Kakaoanbau eingedämmt

werden kann.

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IMPRESSUM:

Pfarrbrief des Seelsorgebereichs Sebalder Reichswald

Erscheinungsweise: 4 mal / Jahr, Aufl age: 4.000

Herausgegeben vom Seelsorgebereich Sebalder Reichswald

Pfarrei St. Georg / Maria Hilf, Nürnberg, Pfarrei St. Margaretha, Heroldsberg

Redaktion: Monika Hussy, Christian Pröbiuß, Ilona-Maria Kühn

Layout u. Gestaltung: Ilona-Maria Kühn, Pfarrbrief-Mail: info@ilocept.de

V.i.S.d.P.: Pfarrer Matthias Untraut, Bernhard J. Wolf

Redaktionsschluss Frühjahrs-Pfarrbrief 2013: 3. Februar 2013

PS: Für eine bessere Planung bittet das Redaktionsteam darum, dass jeder,

der einen Artikel plant, dies umgehend an die Redaktion melden sollte.

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Pfarrer Matthias Untraut, Tel: 0911 / 52 22 20

Gemeindereferent Bernhard J. Wolf, Tel: 0911 / 518 85 52

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St. Georg: (Ltg: Sylvia Menzner)

Tel: 0911 / 52 34 85

Mail: st-georg.nuernberg@

kita.erzbistum-bamberg.de

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Maria Hilf: (Ltg. Barbara Grasser)

Tel: 0911 / 52 23 00

Pfarrbüro Sprechzeiten:

Mesner / Hausmeister:

Kindergarten:

Mo., Di., Fr. 8.30 - 11.30 Uhr

Mi: 14.00 - 17.00 Uhr

Stefan Engelbrecht

Tel: 0173 / 58 27 462

Leitung: Edda Räni-Wolf,

Tel: 0911 / 518 72 02

Mail: st-margaretha.heroldsberg@

kita.erzbistum-bamberg.de

www.kindergarten-st-margaretha.de

Spendenkonto St. Georg Spendenkonto St. Margaretha

Liga Bank (BLZ 750 903 00)

Allgemein: Konto Nr. 511 58 25

Sparkasse Erlangen (76350000)

Allgemein: Konto Nr. 16-000850

Vereinigte Raiffeisenbanken

(77069461) Konto Nr. 10 30 06557

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