| Council of European Municipalities and Regions - Europa Aktuell

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- 2 -nerschaften eingerichtet wurden, da diese eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer strukturierten,intensiven und vielfältigen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden spielen unddadurch zur Erzielung einer größtmöglichen Wirkung des Programms beitragen. Ein Projektmuss mindestens drei Veranstaltungen vorsehen. Es müssen Gemeinden aus mindestens vierTeilnehmerländern beteiligt sein, von denen mindestens ein Land der EU angehört. Das Projektmuss mindestens 30 internationale Teilnehmer aus den eingeladenen Gemeinden umfassen. DieHöchstdauer eines Projekts beträgt 24 Monate; die Höchstdauer jeder einzelnen Veranstaltungliegt bei 21 Tagen. Der Höchstbetrag für ein Projekt im Rahmen dieser Maßnahme beträgt150.000 EUR. Der Mindestbetrag beträgt 10.000 EUR. Die Zuschüsse werden auf Grundlagevon Pauschalsätzen berechnet.Aktion 1, Maßnahme 2 „Bürgerprojekte “ und „Flankierende Maßnahmen“:• Maßnahme 2.1 BürgerprojekteDiese Maßnahme widmet sich der Frage, wie die Kluft zwischen den Bürgern und der EuropäischenUnion zu überbrücken ist. Im Rahmen der Maßnahme sollen originelle und innovativeMethoden erforscht werden, die geeignet sind, die Bürgerbeteiligung zu erhöhen und den Dialogzwischen den Bürgern und Bürgerinnen in Europa und den Institutionen der EuropäischenUnion zu fördern. An einem Projekt müssen Gemeinden aus mindestens fünf Teilnehmerländernbeteiligt sein, von denen mindestens ein Land der EU angehört. Ein Projekt mussmindestens 200 Teilnehmer umfassen. Die Höchstdauer eines Projekts beträgt 12 Monate.• Maßnahme 2.2 Flankierende Maßnahmen:Diese Maßnahme dient dazu, die Qualität der im Rahmen von Aktion 1 („Aktive Bürger/innenfür Europa“) eingereichten Projekte zu erhöhen. Sie unterstützt den Austausch von Erfahrungen,Fachwissen und bewährten Praktiken sowie von Aktivitäten, die zum Aufbau dauerhafterPartnerschaften und Netzwerke führen können. An einem Projekt müssen Gemeinden aus mindestenszwei Teilnehmerländern beteiligt sein, von denen mindestens ein Land der EUangehört. Die Höchstdauer beträgt 12 Monate. Pro Projekt sind mindestens zwei Veranstaltungenvorzusehen. Die Höhe des Zuschusses berechnet sich auf der Basis eines ausgeglichenenund ausführlichen Planbudgets in Euro. Der Zuschuss darf den Höchstsatz von 80 % der förderfähigenKosten der betreffenden Aktion nicht übersteigen. Der Mindestzuschuss beträgt 30.000EUR, der Höchstzuschuss 100.000 EUR.Aktion 2 Aktive Zivilgesellschaft in Europa• Maßnahme 3: Unterstützung für Initiativen von Organisationen der ZivilgesellschaftZiel dieser Maßnahme ist die Unterstützung konkreter Projekte von Organisationen der Zivilgesellschaftaus verschiedenen teilnehmenden Ländern. Diese Projekte sollen für Fragen voneuropäischem Interesse sensibilisieren und durch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebenezur Förderung des gegenseitigen Verstehens verschiedener Kulturen und zur Identifizierunggemeinsamer Werte beitragen. An einem Projekt müssen Gemeinden aus mindestens zwei Teilnehmerländernbeteiligt sein, von denen mindestens ein Land der EU angehört. DieHöchstdauer eines Projekts beträgt 12 Monate. Der Zuschuss kann nach zwei verschiedenenMethoden berechnet werden, die auf unterschiedlichen Konzepten beruhen und für die jeweilsspezifische Regeln gelten: a) Zuschüsse für „Veranstaltungsprojekte“ auf der Basis von Pauschalsätzen;b) Zuschüsse für „Produktions- und Realisierungsprojekte“ auf Basis der realenKosten: Der in diesem Fall beantragte Zuschuss darf den Höchstsatz von 60 % der förderfähigenKosten der betreffenden Aktion nicht übersteigen. Der Höchstzuschuss beträgt 55.000EUR. Der Mindestzuschuss beträgt 10.000 EUR.Aktion 4 Aktive europäische ErinnerungZielsetzung der unterstützten Projekte ist die Wahrung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismusund des Stalinismus sowie die Verbesserung des Wissens und Verstehens heutigerund künftiger Generationen darüber, was in den Lagern und an anderen Orten der Massenvernichtungvon Zivilisten stattgefunden hat und was die Gründe dafür waren. Die Höchstdauer einesProjekts beträgt 12 Monate.


- 3 -Der Zuschuss kann nach zwei verschiedenen Methoden berechnet werden:a) Zuschüsse für „Veranstaltungsprojekte“ auf der Basis von Pauschalsätzen und -beträgen;b) Zuschüsse für „Produktions- und Realisierungsprojekte“ auf Basis der realen Kosten: Der indiesem Fall beantragte Zuschuss darf den Höchstsatz von 60 % der förderfähigen Kosten derbetreffenden Aktion nicht übersteigen. Der Höchstzuschuss beträgt 55.000 EUR. Der Mindestzuschussbeträgt 10.000 EUR.Wer ist antragsberechtigt:Grundsätzlich sind Körperschaften des öffentlichen rechts oder gemeinnützige Organisationen mitRechtsstatus antragsberechtigt. Je nach Aktion kann die Gruppe der antragsberechtigten Einrichtungenaber variieren bzw. genauer definiert sein. Genaueres ist im Programmleitfaden festgelegt.Die folgenden Länder können an dem Programm teilnehmen: EU-Mitgliedstaaten, Kroatien, Albanienund Mazedonien.Wie ist das Antragsverfahren?Anträge auf Förderung müssen fristgerecht bei der Exekutivagentur für Kultur, Bildung und AudiovisuellesEACEA eingegangen sein. Die Antragsformulare können von der Website derEACEA heruntergeladen werden. Die Anschriften sind dem Programmleitfaden zu entnehmen.Die Antragsfristen lautenAntragsfrist:Für Begegnungen mit Beginnim folgenden Zeitraum:Aktion 1, Maßnahme 1.1 Bürgerbegegnungen:Aktion 1, Maßnahme 1.2 Bildungthematischer Netzwerke zwischenPartnerstädtenAktion 1, Maßnahme 2.1 BürgerprojekteAktion 1, Maßnahme 2.2 FlankierendeMaßnahmenAktion 2, Maßnahme 3 Unterstützungfür Initiativen vonOrganisationen der ZivilgesellschaftAktion 4 Aktive europäischeErinnerung01.02.201001.06.201001.09.201001.03.201001.09.201001.06.2010 - 28.02.201101.09.2010 - 30.06.201101.01.2011 - 30.09.201101.06.2010 - 30.12.201001.01.2011 - 30.05.201101.06.2010 01.12.2010 - 28.02.201101.06.2010 01.01.2011 - 31.03.201115.02.2010 01.08. - 31.12.201030.04.2010 01.10 - 31.12.2010Für Rückfragen steht die „Kontaktstelle Deutschland Europa für Bürgerinnen und Bürger“ zurVerfügung: www.kontaktstelle-efbb.de.Quelle: EU-Amtsblatt C 322 vom 30.12.2009; EACEA

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