GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

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GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

Nr. 01 · Januar / Februar 2010 · 8. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 € · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

ev & kontakt

das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den rheinisch-bergischen Kreis & stadt leverkusen

diE rathaUs-GalEriE stEht VOr dEr VOllEndEnUG

Und noch ein Ufo für Leverkusen

BerGiSCH GladBaCH

Der Lübbe-Verlag hat die

Stadt verlassen und sich in

Köln-Mühlheim angesiedelt

BUrSCHeid

Die Wirtschaftsförderung

beschäftigt sich mit dem

Thema „Heiraten“

KÜrteN

Die Traditions-Gaststätte

„In der Delling“ hat einen

neuen Pächter gefunden

leiCHliNGeN

Die Brückenstraße soll

als „Geschäftsbereich“

ausgewiesen

odeNtHal

Im Notfall kann der

Altenberger Hof jetzt

Erste Hilfe leisten.

oVeratH

Der Landschaftsbeirat gab

seine Zustimmung für ein

neues Gewerbegebiet

rÖSratH

Die Großbaustelle rund um

den Bahnhof kommt voran

und nimmt Konturen an

WerMelSKirCHeN

Kaufhaus-Umbau verändert

noch einmal das Gesicht der

Telegrafenstraße in der city

leVerKUSeN

Drogerie-König Rossmann

gibt sein Logistik-Zentrum

auf und zieht weg

+++ Infos +++ Seite 25 +++


Gut.

Sicherheit

Vertrauen

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Kreissparkasse.

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GL&Lev kontakt • Nr. 01 / 2010

iNHalt

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRäcH - mit Katrin Becker, 4

Projektmanagerin des neuen Shopping-centers in

der Leverkusener city

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 6

Das neue Porsche-Zentrum Bensberg

ist ein Aushängeschild des Kreises

TEcHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Neu: OKIN Motion Technologie

GL&Lev REGIO

Rund um Köln findet wieder statt 10

Tagung der Regionalkonferenz 11

Bonner Rathaus wird saniert 12

Finanzprobleme auch in Oberberg 13

GL&Lev LOKaL

BERGIScH GLADBAcH - Lübbe nach Köln 14

RöSRATH - Regionale Projekt gesichert 16

OVERATH - Neues Gewerbegebiet kommt 17

ODENTHAL - Solarstrom entwickelt sich 18

KüRTEN - Ortsmitte wird aufgewertet 18

BURScHEID - Wirtschaftsthema „Heiraten“ 19

WERMELSKIRcHEN - Ring-Kaufhaus verändert 20

LEIcHLINGEN - Bürgermeister fand 2009 o.k. 21

LEVERKUSEN - 1. EnergieTage in Wiesdorf 24

WFL - Unternehmer des Jahres 25

LEVERKUSEN - chempark zielt nach china 30

GL&Lev SERVICE

MESSE - Möbelschau in Köln 32

MESSE - `boot in Düsseldorf 33

AUTO - Der neue 5er von BMW 34

GASTRONOMIE - Guter Jahrgang 35

TOURISMUS - Madrid ein Hit 36

GOLF - Neu in Georghausen 37

GESUNDHEIT - EVK-Messe 2010 40

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Fachanwalt Andreas Schüller, 41-50

Wirtschaftsprüfer Lothar Heister,

KSK-Vorstand Alexander Wüerst, Steuerberaterin

Susanne Kommessien-Seibert

„Übergangsmanagement

Schule und Beruf“ war Thema

einer Podiumsdiskussion vor

rund 250 ausgesuchten Gästen

beim Neujahrsempfang

von Landrat Rolf Menzel im

TechnologiePark Bergisch

editorial

Die Finanzen sind das

Thema des Jahres 2010,

privat, im Betrieb und in

der Politik. Keine Stadt

wird mehr (durchaus

berechtigte) Wünsche

ihrer Bürger ohne weiteres erfüllen können.

Dramatisch leer sind Kassen und hoch die

Schuldenberge. Jetzt ist Initiative gefragt,

wenn sich im Dorf noch was bewegen soll.

Der Bürger ist dran. Es gibt zu tun. Kreativität

ist gefragt. Eine gute Zeit für Ehrenamtler.

Und für die berufserfahrenen Pen-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

Gladbach. Und jedermann

stellte fest: Für die berufliche

Orientierung der Jugendlichen

muss etwas getan

werden. Die Zusammenarbeit

von Schule und Unternehmen

hat größte Bedeutung.

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Viel Prominenz beim Neujahrsempfang von Landrat Rolf Menzel

Leere Kassen ...

Das kam an bei den Gästen

aus Politik und Wirtschaft,

bei Landtagsabgeordneten,

Bürgermeistern und Firmen-

Bossen. Fazit: „Wir müssen

verhindern, dass sich Armut

durch Bildungsarmut vererbt.“

sionäre. Warum wird auf deren Wissen oft

so schnell verzichtet? Nutzen wir die Möglichkeiten.

Wie - als positives Beispiel - die

Stadt Burscheid. Die hat sogar ihren soeben

pensionierten Bürgermeister wieder eingestellt.

Und bezahlt nur die Fahrtkosten,

ehrlich! Einmal die Woche sitzt er wieder

im Rathaus und sorgt sich dank bester Kontakte

um die Realisierung des Radwanderweges

auf der alten Bahntrasse. Es macht

ihm Spaß. Ach, hätten wir doch nur mehr

solcher Beispiele aufzuweisen. - Ein gutes

neues Jahr wünscht Ihnen

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Heggendruck, Leverkusen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2010.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März /April 2010

Anzeigenschluß: 19. Februar 2010

GL&Lev kontakt 01/10

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

So soll es in ein paar Wochen in der city von Leverkusen

aussehen. In der Rotunde erhält der Oberbürgermeister

sein Büro.

GL&Lev kontakt 01/10

Von EbErhard GraVEnstEin

Leverkusens größte Innenstadt-

Baustelle geht ihrem Ende ent-

gegen. Nur vier Wochen noch,

dann eröffnet die neue Rathaus-

Galerie, ein Shopping-Center

der Extraklasse, in dem –

ungewöhnlich – auch der

Oberbürgermeister seinen Sitz

hat. Wir sprachen mit der

Projektmanagerin.

Am 24. Februar öffnet die Rathaus-Galerie Leverkusen

Ein Shopping-Center, das

die City total verändert

Was Bergisch Gladbach vor einigen

Monaten erhielt, soll nun

auch Leverkusen haben: Ein

Shopping-Center, das der Innenstadt

neue Impulse verleiht. Am 24. Februar

wird die Rathaus-Galerie eröffnet.

„Pünktlich wie geplant“, sagt Projektmanagerin

Katrin Becker, auch wenn es zur

Zeit noch nicht danach aussieht.

Mehr als 100 Geschäfte kommen

in dem Center im Ortsteil Wiesdorf zusammen,

darunter neben den Fachgeschäften

auch Cafes und Restaurants mit

Außengastronomie und ausgeprägtem

Erlebnis-Charakter.

Nahezu 100 Prozent der fast

23.000 m 2 großen Fläche waren zum

Jahreswechsel vermietet. Die Managerin:

„Wir haben nur noch einen klitzekleinen

Rest frei“. Highlights des Centers werden

der Elektronik-Riese Saturn, der Buch-

Anbieter Thalia, Rewe und H&M sein.

Saturn verläßt dazu sein bisheriges Domizil

im nahen Kaufhof. In der Galerie

findet er sehr viel mehr Platz.

Insgesamt spricht Katrin Becker von

einem gelungenen Mix: „Wir haben ja

vorher geprüft, was in Leverkusen fehlt.“

Und das war zum Beispiel ein großer

Buchladen. Dafür macht das Bekleidungsangebot

weniger als 40 Prozent

aus.

Runde 200 Millionen Euro hat das

Credit Suisse Asset Management in den

Komplex investiert. Projektentwicklung

und Vermietung übernahm das renommierte

ECE Projektmanagement (Hamburg),

das bereits 112 Einkaufsgalerien

betreut und damit einen Jahresumsatz

von 13,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. In

Katrin Becker (41) aus

Remscheid - sie ist die

chefin im Management

des Shopping-centers in

Wiesdorf. Der studierten

Maschinenbau-Ingenieurin

steht ein Dutzend

Mitarbeiter zur Seite. Sie

versprechen „Leben in

der Bude“. Es soll diverse

Aktionen und vielleicht

sogar ein karnevalis-

tisches Engagement

geben. Zur Eröffnung

aber überläßt sie erstmal

den Mietern freie Hand:

„Da wird es manche

überraschung geben“.

Leverkusen entstanden damit auch über

95o Arbeitsplätze. Kein Wunder, dass

Alt-Oberbürgermeister Ernst Küchler

schon vor Jahresfrist schwärmte: „Wir

werden hier eine wunderbare Stadtmitte

haben...“

Das Center rechnet mit einem Einzugsgebiet

von 400.000 Einwohnern

und täglich 30.000 Besuchern. 500

neue Parkplätze werden zur Verfügung

stehen.

Projektmanagerin Becker mit Nachdruck:

„Dabei wollen wir ein gutes

Einvernehmen mit dem lokalen Einzelhandel.

Wir wünschen uns gemeinsame

Aktionen und sind auch bereits der

Werbegemeinschaft beigetreten.“


Top-Service statt 08/15.

Das Girokonto der Sparkasse Leverkusen.

25 Standorte in Leverkusen, 41 Geldautomaten, 625 Mitarbeiter

... und demnächst auch in der neuen Rathaus-Galerie.

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6

GL&Lev PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

GL&Lev kontakt 01/10

Er ist der Herr im Haus in diesem neuen

Auto-Zentrum, das soeben in Betrieb

genommen wurde: Jens Hawner,

Geschäftsführer im Porsche Zentrum

Bensberg. Wir sprachen mit ihm.

Das neue Porsche-

Zentrum Bensberg

Ein Aushängeschild für RheinBerg

Die Zeiten sind

nicht gerade

optimal für den

Fahrzeughandel.

Doch die Porsche-

Leute von Rhein-

berg sehen das

ganz anders.

Von EbErhard GraVEnstEin

Mit großem Optimismus haben sie

soeben ihre Arbeit in der nagelneuen

Niederlassung Bergisch

Gladbach, Ortsteil Moitzfeld, aufgenommen.

Viele Jahre fand das Porsche-Zentrum

Bergisches Land im Ortsteil Neuensaal

bei Kürten statt. In weiten Teilen auch erfolgreich,

aber auf engem Raum. Und das

optische Drumherum war auch nicht ganz

nach dem Geschmack der Kunden. Jetzt

fand Porsche eine Heimstatt, die sich sehen

lassen kann. In einem Gebäudekomplex,

der dem aktuellsten Planungsstand des

Sportwagenherstellers entspricht. Porsche

vom Feinsten direkt neben dem TechnologiePark

in Moitzfeld, Meisheide 1. Die offizielle

Bezeichnung ist „Porsche Zentrum

Bensberg“. Geschäftsführer Jens Hawner:

„Wir sind das aktuellste Zentrum des gesamten

Unternehmens.“

Hawner (43) ist dort „Herr im Hause“.

Der gebürtige Saarländer ist erst seit 2008

im Bergischen (wirkte vorher zwölf Jahre in

der Schweiz), kann aber bereits auf eine erfolgreiche

Geschäftstätigkeit verweisen. Allein

von dem aktuellen Super-Porsche, dem

viertürigen „Panamera“, seien im letzten Jahr

30 Exemplare verkauft worden, sagt er. Und

natürlich wird dieses Schmuckstück auch in

der neuen Niederlassung im Blickpunkt stehen.

Soll doch gerade dieser Wagen dem


Hersteller wieder auf die Sprünge helfen.

Schließlich waren die Verkaufszahlen im

Herbst 2009 nicht befriedigend.

Wie der Sportwagenhersteller mitteilte,

ist der Absatz der Porsche AG in den ersten

Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010

(August bis Oktober 2009) allein in Deutschland

um über 30 Prozent zurückgegangen.

Allerdings sei die Talsohle jetzt durchschritten.

Und gerade der Panamera werde im

neuen Jahr wieder für aufsteigende Zahlen

sorgen.

Für Jens Hawner ist das keine Überraschung.

Er hat schon in Neuensaal-Kürten

gute Geschäfte gemacht. Hawner: „Da verließen

allein rund 600 Gebrauchte im Jahr

unsere Hallen. Wir zählen zu den stärksten

Gebrauchtwagenverkäufern im Lande.“

Hawner mit gewisser Befriedigung: „Mit

2009 sind wir sehr zufrieden. Wir schreiben

keine roten Zahlen!“

Von der neuen Niederlassung verspricht

er sich viel: „Das neue Zentrum bietet auf

über 1.000 m 2 nicht nur die aktuellsten Modelle,

sonder präsentiert in einem Showroom

auch klassische Fahrzeuge und bietet

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Bürotechnik

Büromaschinen

Bürobedarf

Büromöbel

Computer

Diktiergeräte

Kopiergeräte

sich darüber hinaus als

Veranstaltungsort und

Begegnungsstätte an.“

Werkstatt und Servicebereich

befi nden sich

auf dem neuesten

Stand. Und die Nähe

zur Autobahn (A4) ist

das i-Tüpfelchen auf

dem Ganzen.

Natürlich hat Hawner

auch die Diskussionen

um den neuen

Standort nicht kalt gelassen.

Er habe sogar

Verständnis für die Sorgen

und Probleme der

klagenden Anwohner

gehabt, hoffe nun aber

auf eine gute Nachbarschaft.

Der attraktive Gebäudekomplex

wird bis

zu 100 Fahrzeuge beherbergen

und mehr als

40 Mitarbeitern einen

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SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Gerd Kamps aus Bergkamen

ist Eigentümer

des Porsche-Zentrums.

Er ist mit seiner Firmengruppe

der größte

private VW, Audi und

Porsche Händler in

Deutschland

(14 Betriebe).

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GL&Lev PROFIL

Arbeitsplatz bieten. Laut Hawner soll das

Personal sogar noch aufgestockt werden.

Sie alle wollen dann auch das geografi

sche Ambiente genießen. Der smarte Geschäftsführer

mit Glanz in den Augen: „Ich

glaube, mit diesem Blick ins Grüne ist das

ein einzigartiger Standort für ein Autohaus.

Das Umfeld ist einfach prima“. Hawner ist

sich sicher, daß dies auch die Kundschaft

zu würdigen weiß. Und die komme ja nicht

nur aus dem Bergischen, sondern aus halb

Europa.

Auch Nicht-Käufer haben jetzt Gelegenheit,

das Prachtstück näher kennenzulernen.

Am 27. Februar soll ein Tag der Offenen Tür

stattfi nden.

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GL&Lev kontakt 01/10

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8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

neu im technologiePark bergisch Gladbach: OKin Motion technologies

entwickelt und produziert Komforttechnik für Möbel

Office – Seating – Bedding

Mit der OKIN Motion Technologies

GmbH hat die Unternehmenslandschaft

im TechnologiePark

Bergisch Gladbach veritablen Zuwachs erhalten.

Das in der Top-Immobilie Campus1

ansässige, 1992 gegründete Unternehmen

entwickelt und produziert elektrische Linearantriebe

und Zubehör für die Bereiche Ergonomie

und Komfort. Seit Anfang 2009 als

selbstständige Einheit innerhalb der Phoenix

Mecano AG, einem global tätigen Unternehmen,

tätig, ist OKIN ein unverwechselbarer

Markenname in der Möbelindustrie: Einzelantriebe,

Doppelantriebe, Hubsäulen, Bedienelemente

und Steuerungen von OKIN

deutscher Kinderschutzbund feierte im Kasino des technologieParks bergisch Gladbach

Große helfen Kleinen

Der rheinisch-bergische Kreisverband

des Deutschen Kinderschutzbundes

hatte geladen und über 80 Gäste

erschienen auf der bunten Weihnachtsfeier

im Kasino des TechnologieParks Bergisch

Gladbach Anfang Dezember 2009. Vor

allem die 50 kleinen Gäste waren hin und

weg, als der Zauberer auftrat und selbst gebackener

Kuchen aufgetragen wurde. Der

TechnologiePark Bergisch Gladbach stellte

die Räumlichkeiten sowie den Cateringservice

zur Verfügung und spendete obendrein

die Getränke für Kinder und Erwachsene.

Auch bei Organisation und Vorbereitung

der Veranstaltung konnte der Kinderschutzbund

auf die Zusammenarbeit mit dem

TBG-Team zählen. Die Weihnachtsfeier war

übrigens Teil des Paten-Projekts „Große

helfen Kleinen“, das kreisweit Mädchen

und Jungen bis 14 Jahre unterstützt, deren

Familien in Armut leben. Darunter leiden

nach Angaben des Kinderschutzbundes

rund 4.800 Kinder im Rheinisch-Bergischen

Kreis. Das sind fast zehn Prozent aller Mädchen

und Jungen im Alter bis zu 14 Jahren;

dies sit die Zielgruppe des Paten-Projekts

„Große helfen Kleinen“. Wie wird geholfen?

Durch Freizeit- und Fördermaßnahmen wie

GL&Lev kontakt 01/10

kommen in den Möbel-Segmenten Office,

Seating und Bedding weltweit zum Einsatz.

Seit Sommer 2009 wurden auch die Möbel-

Lösungen der Schwestergesellschaft Dewert

unter der Marke OKIN zusammengefasst.

OKIN ist nach DIN EN ISO 9001:2008 und

DIN EN ISO 14001:2005 sowie dem weltweit

anerkannten CB-Prüfreport zertifiziert

und bietet u. a. Inlinedrives für verstellbare

Möbel und Arbeitstische im Büro. Warum

verstellbar? Damit bei der Volkskrankheit

Nr. 1 – Rückenbeschwerden – Bewegung

und Dynamik im Büro, ein Wechsel zwischen

Sitzen, Stehen und Gehen, Abhilfe schaffen

können. info@okin.de · www.okin.de

etwa Selbstverteidigungs-

oder Schwimmkurse, die

Mitgliedschaft in einem

Sportverein oder bei einer

Jugendorganisation sowie

Nachhilfeunterricht oder Hausaufgaben-Betreuung.

Finanziert wird das Projekt durch

Patenschaften, die von Bürgern, Vereinen,

Geschäftsleuten oder Unternehmen aus der

Region übernommen werden. Dabei haben

die Paten mehrere Möglichkeiten, den Kindern

zu helfen. Beispielsweise mit einer einmaligen

Spende oder einem monatlich für

einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung

gestellten Betrag. Für den Bereich Nachhilfeunterricht

werden zudem Paten gesucht,

die – statt Geld zu spenden – den Mädchen

und Jungen beim Lernen und bei den

Hausaufgaben helfen.

Kontakt:

Deutscher Kinderschutzbund

Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e. V.

Hauptstraße 310 · 51465 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 02 - 3 99 24 (Mo.-Fr. 8.30 - 12.30 Uhr)

dksb-rheinbergkreis@arcor.de

www.kinderschutzbund-rheinberg.de


teRMiNANKüNDiGuNG

RHeiNiscH-BeRGiscHes

tecHNoLoGieZeNtRuM

Workshops und infoforen 2010

Auch 2010 bieten die Technologie- und

Gründerzentren des Wirtschaftsraums Köln

gemeinsam mit der Kreissparkasse Köln

Unternehmern und Gründern beim ManagementForum

in bewährter Form Unterstützung

für die Umsetzung ihrer Visionen. Die

Workshops und Seminare des Management-

Forums bieten eine hervorragende Gelegenheit,

bereits Gelerntes aufzufrischen und

neue Impulse mitzunehmen.

Die themen 2010:

Erfolgreich kommunizieren

Neukundenakquise -

zielgerichtet und effektiv

Weniger Stress - mehr Zeit!

Starthilfe für Existenzgründer

Rating als chance -

Auf Stärke setzen, Potenziale nutzen

Franchise

Ideenklau verhindern - Innovation schützen

TechnologiePark: Multifunktionale Gewerbefl ächen

• Multifunktionale, exklusive Mietfl ächen nach Maß

• Verkehrsgünstige und repräsentative Lage vor den Toren Kölns

• Modernste IT/TK-Infrastruktur - Exzellente Services

• Konferenzräume für Mieter kostenfrei – Veranstaltung bis 600 Personen möglich

• Parkrestaurant – Kasino – Veranstaltungsservice

• Facility Management – Security 24 Stunden vor Ort

TechnologiePark Bergisch Gladbach Verwaltungs GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84 - 22 20 · Fax: 02204 - 84 - 22 75

info@tbg.de · www.tbg.de

Verschaffen Sie sich einen detaillierten überblick

über das Veranstaltungsprogramm 2010

auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen

TechnologieZentrums: www.tz-bg.de

„Neukundenakquise –

Zielgerichtet und effektiv“

Die Auftaktveranstaltung des Management-

Forums 2010 im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

ist ein Workshop am Freitag, 12.

März 2010 (9.00 - 18.00 Uhr) – Thema: „Neukundenakquise

- Zielgerichtet und effektiv“.

Referent Ralf vom Stein, Maschinenbau-

Ingenieur und Geschäftsführer der MAcHER

Vertriebsberatung GmbH aus Aachen, die auf

den Verkauf von erklärungsintensiven Produkten

spezialisiert ist, behandelt folgende

Inhalte:

Verkaufen: Immer und überall nimmt man

Einfl uss auf Entscheidungen anderer

Darstellung des Verkaufsprozesses aus

psychologischer Sicht

Wie kann ich immer besser werden?

Gefühle erkennen und vermitteln

tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

IHRE IDEEN BRINGEN SIE MIT.

ALLES ANDERE IST DA.

TechnologieZentrum: Startup-Beratung von A - Z

• Kostenlose Beratung vor, während und nach der Betriebsgründung

• Wettbewerbsvorteile durch preiswerte Nutzung zentraler Infrastruktur

und Gemeinschaftseinrichtungen

• Veranstaltungen zur Fortbildung von jungen Unternehmern

• Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft

• Günstige Mietfl ächen ab 25 m 2 mit der Option auf Erweiterung

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71

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GL&Lev PROFIL

Das abschließende Verkaufsgespräch:

Situation erkennen, Grundlegende Struktur,

Gesprächsführung, Abschluss

Verkaufen bei unterschiedlichen Zielgruppen:

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

übung macht den Meister:

Direkte übungen innerhalb des Seminars

Nähere Infos und Anmeldung unter

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GL&Lev kontakt 01/10

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10

GL&Lev REGIO

Bert Emundts (Bild), Metzgermeister und

seit 2007 Kreishand-

werksmeister der Kreis-

handwerkerschaft Bergisches

Land, wurde

von der Wirtschaftsförderungs

GmbH Leverkusen

als Unternehmer

des Jahres 2009 ausgezeichnet. Emundts, der

auch dem Vorstand der Handwerkskammer

Köln angehört, erhielt den Preis bei einem

Empfangs im Bayer-casino, zu dem 300

Gäste eingeladen waren.

Günter Kill (73), langjähriges Aufsichtsratsmitglied

und seit

2008 Aufsichtsratsvorsitzender

der INDUS

Holding AG, hat sein

Aufsichtsratsmandat,

das er seit 1991 inne

hatte, aus persönlichen

Gründen niedergelegt. Burkhard Rosenfeld

(68) wurde zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden

gewählt. Dr. Jürgen Allerkamp (53) bleibt

wie bisher Stellvertreter. Indus hatte seit dem

Sommer 2009 eine sehr positive Entwicklung

genommen und den Umsatz um 13 % auf

565,7 Millionen Euro gesteigert.

Wolfgang Roeske (Bild), neuer Bürgermeister

in Odenthal,

läßt gute Freunde

nicht im Stich. Als

ihn die Leverkusener

Karnevalsgesellschaft

„Tafelrunde der Ritter

des Humors“ um Mitwirkung

in der neuen Session bat, stimmt

Roeske sofort zu. Der Verwaltungschef zieht

demnächst mit ihnen als „Herold“ über Land,

um zugleich nachbarschaftliche Bande zu

vertiefen. Roeske kommt aus Leverkusen.

Markus Grawe (40) ist neues Vorstandsmitglied

der

Sparkasse Leverkusen.

Er trat am 4. Januar

seinen Dienst an. Die

Position war seit Oktober

2008 nicht besetzt.

Damit besteht

der Vorstand mit Manfred Herpolzheimer

und Stefan Grunwald jetzt wieder aus drei

Personen. Grawe übernimmt die Ressorts

Vertriebsdirektion Private Banking, das Kreditreferat,

die Verwaltung und Versorgung sowie

den Marktservice.

GL&Lev kontakt 01/10

NAMEN

Köln/Bonn betreibt eine der

größten Solar-Anlagen in NRW

Am Köln Bonn

Airport ist eine

der größten

Photovoltaik-

Anlagen Nordrhein-

Westfalens ans

Netz gegangen.

Auf dem Dach

des künftigenZentral-

und Osteuropa-Hubs

von FedEx

Express erzeugen

4.300 Solarzellen-

Module auf einer

Gesamtfläche von

16.000 Quadratmetern umweltfreundlichen

Strom. Betreiber der Anlage ist die Flughafengesellschaft,

die dafür drei Millionen

Euro investiert hat. Es ist die bislang größte

Dach-Solar-Konstruktion, die an einem

deutschen Verkehrsflughafen gebaut wurde

und sehr wahrscheinlich auch die größte

Solar-Anlage auf einem Gebäude in NRW.

Jedes der 1,66 Quadratmeter großen Solar-Module

erzeugt im Schnitt eine Leistung

von 230 Watt. Im Jahr werden so über

800.000 Kilowattstunden sauberer Strom

aus Sonnenenergie gewonnen und damit

rund 423 Tonnen C0 2 eingespart. Mit die-

ser Menge könnten

mehr als 160 Drei-

Personen-Haushalte

pro Jahr versorgt

werden. Binnen 20

Jahren erzeugt die

Anlage somit emissionsfrei

soviel Strom,

wie 3.200 Drei-

Personen-Haushalte

pro Jahr verbrauchen.

Und bereits

nach 36 Monaten

kompensiert eine

Photovoltaik-Anlage

dieser Größe die bei

der Herstellung verursachten

CO 2 -Emissionen.

Gebaut wurde die Dachanlage in rekordverdächtigen

acht Wochen von der

Firma Wierig Solar aus Siegburg. Außerdem

hat sich der Köln Bonn Airport mit Solarmodulen

der Firma Solarwatt aus Dresden

und Wechselrichtern von SMA aus Niestetal

ganz bewusst für deutsche Qualitätsfabrikate

entschieden.

Mit den Solar-Anlagen auf dem FedEx-

Gebäude und dem Cologne Bonn Cargo

Center werden nunmehr am Flughafen

jährlich über 1 Million Kilowattstunden regenerativer

Strom erzeugt.

Radrennen „Rund um Köln“ wieder

ein TV-Höhepunkt für RheinBerg

Nun also doch wieder Radrennen „Rund um Köln“. Nachdem die Traditionsveranstaltung

wegen der Dopingvorfälle und mangelnder Sponsoren lange Zeit vor dem Kollaps stand,

schuf der Westdeutsche Rundfunk durch seine Zusage einer erneut ausführlichen Live-

Übertragung doch noch eine Gundlage für die 94. Auflage des rheinischen Radklassikers

an Ostermontag (5. April). Der WDR überträgt das erste große deutsche Radsport-Highlight

der Saison in voller Länge. „Und die gesamte Region wird sich dabei mit ihren vielen kulturell

und wirtschaftlich bedeutenden Standorten wieder einmal von ihrer schönsten Seite

präsentieren.“ So Artur Tabat, der Veranstalter.

Freuen dürfen sich die Fans auf prominente Starter. Immerhin kann Artur Tabat wieder

auf das traditionelle Konzept mit Profirennställen sowie bekannten Radprofis zurückgreifen,

nachdem im Vorjahr namenlose Nationalmannschaften nur wenig Interesse weckten. Sagt

Tabat: „Wir brauchen uns um ein attraktives Fahrerfeld keine Sorgen zu machen“. Fragt sich

nur wie die betroffenen Kommunen bei ihren leeren Kassen mit den von ihnen erwarteten

Hilfestellungen fertig werden wollen.


im blickpunkt

stand die Zukunft

des rheinisch-

bergischen Kreises

Die Regionalkonferenz des Rheinisch-

Bergischen Kreises hat sich mit den

Themen der Zukunft auseinandergesetzt.

Dazu waren auch 180 Gäste ins

Kreishaus in Bergisch Gladbach gekommen,

um sich über die politischen

Großprojekte der nächsten zehn Jahre

informieren zu lassen. Stichwort „Strategieprozesses

RBK 2020“.

Seit 2008 arbeitet die Kreisverwaltung

unter dem Titel „RBK 2020 – Fit für die

Zukunft“ mit verschiedensten gesellschaftlichen

Akteuren zusammen, um

zentrale Zukunftsfragen – etwa im Bereich

Bildung oder Integration - zu erörtern

und entsprechende Maßnahmen

einzuleiten. Landrat Rolf Menzel zufrieden:

„Die Umsetzung der Projekte ist in

vollem Gange“. Es wären bereits erste

Ergebnisse zu verzeichnen.

Betroffen sind sieben Themenschwerpunkte:

Neben Integration und Kindergesundheit

sind dies Bildung, Wohnungswirtschaft,

Energiesparen sowie

das „Freizeitwegenetzwerk“ zur touristischen

Aufwertung des ländlichen

Raums und der bereits eingesetzte „Behördenscout“

als Vermittler zwischen

Unternehmen und Verwaltung.

GL&Lev REGIO

Politik, Kultur und Wirtschaft

diskutierten im Kreishaus die

Zukunft des Landkreises. Landrat

Rolf Menzel eröffnete das Meeting.

holger Müller macht bergisch Gladbach Mut

Doch wieder mehr Spielraum

für die Kommunen?

Die leeren Kassen der Kommunen drohen

das Projekt „Regionale 2010“ zu

Fall zu bringen. Siehe Bergisch Gladbach

und - noch dramatischer - Odenthal.

Die Gemeinden müssen möglicherweise

auf millionenschwere Zuschüsse verzichten,

weil sie selbst ihren im Verhältnis kleinen

Eigenanteil (bislang 30 %) nicht aufbringen

können. Kommt jetzt die Rettung?

Lustwandeln an der offenen Strunde in

Bergisch Gladbach city - bislang nur ein Plan.

Aber schon gefährdet.

Holger Müller, Landtagsabgeordneter für

Bergisch Gladbach und Rösrath ließ die Gemeinden

wissen: „Mit der Ergänzung zum

Haushalt 2010 haben wir den Ausnahmekatalog

zur Erbringung des kommunalen

Eigenanteils erweitert. Jetzt kann die Landesförderung

bis zu 90 Prozent betragen.“

Darüber hinaus kann der verbleibende

kommunale Eigenanteil in voller Höhe von

einem Dritten erbracht werden. „Damit

öffnen wir den Städten Bergisch Gladbach

und Rösrath wieder Handlungs- und Gestaltungsspielräume“,

so der Landtagsabgeordnete.

In Müllers Mitteilung heißt es ferner: Die

Regelung bezieht sich auf verschiedene investive

Förderbereiche. Für Bergisch Gladbach,

Rösrath und die umliegenden Kommunen

handelt es sich hierbei vor allem um

die Förderung der Regionale 2010. Darüber

hinaus gilt diese Regelung auch für weitere

von der Europäischen Union mitfinanzierte

Programme.

Holger Müller verweist abschließend darauf,

dass Landesförderungen unabhängig

von der Neuregelung weiterhin zu 100 Prozent

in allen Förderbereichen im Einzelfall

möglich bleiben.

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev REGIO

Bonner Rathaus soll saniert

und wieder gute Stube werden

Bonner Bürger gründeten dafür extra einen Verein

Das Alte Bonner Rathaus soll wieder in

neuem Glanz erstrahlen. Mit diesem Ziel

wurde noch vor dem Jahreswechsel in

der Bonner Beethovenhalle der Verein

„Altes Rathaus“ gegründet.

Initiator und zugleich Schirmherr ist Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch, zu dessen

„10 Punkte für meine ersten 100

Tage“ auch die Instandsetzung und -haltung

des Alten Rathauses gehört. Bonner

Bürger, denen die „gute Stube“ Bonns am

Herzen liegt, haben diese Idee aufgegriffen

und den Verein ins Leben gerufen.

„Kein anderes Gebäude symbolisiert die

Geschichte Bonns in solchem Maße wie das

Alte Rathaus: Die kurfürstliche Historie, die

Entwicklung zur Hauptstadt und die erfolgreiche

Weiterentwicklung zur Bundesstadt

mit internationalem Auftrag“, sagt Rudolf

Müller, Vorsitzender des Vereins.

„Die Mittel, die die Stadt Bonn jetzt trotz

desolater Haushaltslage aus dem Konjunktur-

GL&Lev kontakt 01/10

paket II der Bundesregierung zur Verfügung

gestellt hat, sind nur der erste Schritt, danach

müssen wir Bürger partnerschaftlich mithelfen.

Damit das Rathaus wieder dauerhaft zur

ersten Adresse unseren schönen Stadt wird.“

cardiac Science stiftete der Landesturnschule einen „Defi“

Henrik Beuning, Geschäftsführer des Kreissportbundes und Christian Ziel, Leiter der Landesturnschule

des Rheinischen Turnerbundes, freuen sich. Aus der Hand von Magdalene

Loettgen (Cardiac Science) empfangen sie einen externen Defibrillator (AED) als Spende.

Mit dem Gerät ist bei einem drohenden plötzlichen Herztod (nicht nur unter Sportlern)

rasche und richtige Hilfe möglich. Das Gerät hängt jetzt frei zugänglich in der Landesturnschule

in Bergisch Gladbach.

Außen „hui“, innen „pfui“ – Bonner Bürger wollen ihr Altes

Rathaus so schön erhalten, wie es rein optisch wirkt.

Dafür gründeten sie einen Verein, und bitten nun um

Spenden auf ihr Konto bei der Sparkasse KölnBonn

Verein Altes Rathaus; Konto: 1909094821 (BLZ 37050198)

Markt 2 Raum 2.01, 53111 Bonn

Jetzt hält der ICE

auch in Wuppertal

und Solingen

Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember

gibt es im Städtedreieck um

Wuppertal mit 19 neuen ICE-Verbindungen

von und nach Frankfurt, München

und Basel erhebliche Verbesserungen

im Fernverkehr. 17 dieser Züge

halten auch in Solingen. „Wir freuen uns

sehr über die neuen Angebote“, sagt

Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid.

„Die DB hat damit ihre Zusage, für ein

besseres Angebot zu sorgen, eingehalten.

Die neuen Verbindungen bedeuten

auch einen wichtigen Schritt zur

Sicherung des ICE-Halts Solingen“, so

der IHK-Vertreter weiter.

Neu ist beispielsweise montags bis

freitags um 6:38 Uhr ab Wuppertal und

6:51 Uhr ab Solingen eine neue umsteigefreie

ICE-Verbindung zum Frankfurter

Flughafen (Ankunft: 8:26 Uhr). Außerdem

hält ein morgendlicher ICE von

Köln über Wuppertal nach Berlin um

6:04 auch in Solingen.

Neujahrsempfang der

Kreishandwerkerschaft

Wachstum und Bildung waren die Themen,

mit denen MdB Wolfgang Bosbach

beim Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft

(Bergisch Gladbach) vor

wenigen Tagen punktete. Bosbach sprach

als Gastredner der Veranstaltung im Kulturzentrum

Lindlar kritisch von „Raubtier-

Kapitalismus“ und aufbauend davon, das

an weiterem Wachstum kein Weg vorbeiführe.

Innovation sei gefordert. Kreishandwerksmeister

Bert Emundts forderte

einen „neuen Wertekonsens.“ Rund 150

Ehrengäste aus Rheinberg und Oberberg

ließen den Abend mit einem festlichen

Dinner ausklingen.


Finanz-Probleme auch

im Oberbergischen

Landrat informierte 13 Bürgermeister

Auf Bundes-, Landes- und

kommunaler Ebene sei die

Haushaltslage äußerst

schwierig, sagte Landrat Hagen

GL&Lev REGIO

Jobi (Bild), bei einem Treffen

mit Kämmerer Werner Krüger

und den Bürgermeistern

der 13 kreisangehörigen

Kommunen. Jobi informierte

im Kreishaus (Bild links) über

die Eckdaten des Kreishaushaltes

2010.

„Die Sozialkosten steigen

und die Steuereinnahmen

sinken“, fasste der Landrat

die schwierige Haushaltssituation

zusammen. Dennoch

sei es der Kreisverwaltung gelungen, die Kreisumlage nur

moderat von 39,5 auf 40,5 Prozentpunkte anzuheben.

Die globale Wirtschaftskrise treffe einen industriell geprägten

Standort wie den Oberbergischen Kreis immens, so der Landrat.

„Die Umlagegrundlagen sind mit 10 Millionen Euro dramatisch

gesunken“, erklärte Kreiskämmerer Krüger. Der Sozialetat steige

im neuen Jahr gegenüber 2009 um 2,3 Millionen Euro. Insgesamt

fehlen im Kreishaushalt 14,4 Millionen Euro. Weniger als ein

Prozent der Ausgaben seien noch freiwillig, der Kreis erfülle zu

99 Prozent nur noch Pfl ichtaufgaben.

„Wir können die 14,4

Millionen Euro nicht auf

die Kommunen umlegen,

da die Städte und

Gemeinden selbst fast

Freiwillig in die

haushaltssicherung?

am Ende sind“, sagte Krüger. Daher werde der Kreis seine Ausgleichsrücklage

in Höhe von noch 11,4 Millionen Euro komplett

aufzehren, um so den größten Teil des Fehlbedarfes zu decken.

„Der Kreis hat alle Aktien und Immobilien verkauft, Nebenstellen

sind geschlossen, so dass kein nennenswertes Sparvermögen

mehr vorhanden ist“, so der Kämmerer. Deshalb werde die

Kreisumlage 2011 explodieren. Aus diesem Grund haben einige

Bürgermeister den Kreis aufgefordert wie 2003 freiwillig in die

Haushaltssicherung zu gehen, was auch in RheinBerg so kommen

wird. Dazu der Kämmerer: „Das ist aber nicht möglich, da

der Regierungspräsident das nur zuläßt, wenn der Kreis nach drei

Jahren die Fehlbeträge aus eigener Kraft wieder ausgeglichen

hat. Und das schaffen wir nicht.“

Lothar Jux Berg. Gladbach

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GL&Lev LOKaL

BerGiSCH GladBaCH Leverkusen

Lübbe hat die

Stadt verlassen

Womit in Bergisch Gladbach so

schnell niemand gerechnet hätte,

ist seit Dezember Wirklichkeit:

Der einst so erfolgreiche und

mit der Stadt so eng verwachsene

Lübbe-Verlag hat die Stadt

verlassen und sich endgültig im

großzügigen „carlswerk“ in Köln-

Mühlheim eingerichtet. Alle Büros

sind geräumt. Die gut 170 Mitarbeiter

sind mitgegangen. Und

der Name ist auch geändert: In

Bastei Lübbe GmbH&co. KG.

Nach 56 Jahren Lübbe in Bergisch

Gladbach ist damit ein vor allem

auch für Stadt ruhmreiches Kapitel

Kultur abgeschlossen. Und die

Stadt hat einen neuen Leerstand

an der Scheidtbachstraße.

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Leichlingen

LutZ uRBAcH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Burscheid

Wermelskirchen

Frisch aus der Presse - der Museums-Flyer von Bergisch Gladbach. Stolz halten die

Museums-Verantwortlichen die Neuheit in ihren Händen.

Die Kreissparkasse

baut ihre Filialen aus

Die Kreissparkasse Köln will ihre

Standorte in Bensberg und Bergisch

Gladbach Mitte ausbauen und

sich damit für die Kunden „besser

und wahrnehmbarer“ aufstellen. Die

Geschäftsstellen sollen deutlich vergrößert

werden.

In Bensberg soll vor allem die Filiale

in der Schlosstraße großflächig

erweitert werden. Sie wird dann als

„das neue Finanzzentrum Bensberg“

auch die Filiale aus der Kölner Straße

Die Stadt will mit ihren museen werben

Mit einem neuen Faltblatt will die Stadt mehr Besucher für bergische Sehenswürdigkeiten

begeistern (Bild u.). „Die Stadt hat doch so viel an Tradition, Handwerk, Papier-

und Alltagsgeschichte zu bieten“, schwärmt Bürgermeister Lutz Urbach, „da

muss man was draus machen“. In dem druckfrischen Flyer der städtischen Tourismusförderung

werden sechs Museen vorgestellt. Zum Beispiel das Bergische Museum

in Bensberg, das Papiermuseum Alte Dombach, das Schulmuseum und das Kindergartenmuseum.

Den Flyer gibt es im Rathaus (Presseamt) und bei der Naturarena.

aufnehmen. Die neue Geschäftsstelle

soll Mitte 2011 bezogen werden.

In Bergisch Gladbach wird der Sitz

der Regionaldirektion am Standort

Hauptstr. 208-210 massiv erweitert. In

die dann ausgebaute Kundenhalle ziehen

auch das Betreuungscenter, das

Firmenkundencenter und das Baufinanzierungscenter.

Die neue, große

Geschäftsstelle soll zum Jahreswechsel

2012/13 eröffnet werden. Die Umgestaltung

beginnt im Frühjahr 2011.

Bürgermeister

will wissen, wo

der Schuh drückt

Um das direkte Gespräch mit den

Menschen in Bergisch Gladbach

auch künftig zu pflegen, bietet der

Bürgermeister im neuen Jahr eine

regelmäßige Bürgersprechstunde

an: „Ich will wissen, wo der Schuh

drückt“. Auch Verbesserungsvorschläge

und Ideen für die Stadt

können dabei direkt an den Bürgermeister

herangetragen werden.

Die erste Sprechstunde findet am

20. Januar in der Zeit von 15.00

bis 17.00 Uhr im Büro des Bürgermeisters

im Rathaus Stadtmitte

statt. Die Sprechstunde wird

„wandern“ und auch in Bensberg

und Refrath abgehalten. So findet

der übernächste Termin am

3. Februar im Rathaus Bensberg,

Zimmer 113 statt.

In der Regel ist die Sprechstunde

für jeden ersten Mittwoch im Monat

geplant. Für jeden Gesprächstermin

sind etwa 30 Minuten vorgesehen,

die Sprechstunde steht

aber auch für spontane Besuche

offen. Telefonische Anmeldung

unter (0 22 02) 14-26 67 bzw.

-26 68. Der Bürgermeister will

außerdem regelmäßig auf den

Wochenmärkten präsent sein.

Stadt soll Photovoltaik-

anlagen nutzen

Auf Antrag der cDU hat der Umweltausschuss

noch vor dem Jahreswechsel

einstimmig beschlos-

sen, dass die Verwaltung Photovoltaikanlagen

auf städtischen

Gebäuden vermarkten soll.


Wirtschaftsflaute

längst auch

ein Ärgernis für

die Vermieter

Bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik - es

gab auch was zu lachen bei der Jahreshauptversammlung

des Rheinisch-Bergischen

Haus- und Grundbesitzervereins.

Wie der Schnappschuss aus dem

„Bock“ mit Gastredner christian Lindner

(MdB), Landrat Rolf Menzel und Holger

Müller (MdL) zeigt. Erfreulich in der Tat

sind die steigenden Mitgliederzahlen

(jetzt 6.060) und die Akzeptanz des Beratungsangebots.

Dagegen machen die

Verschuldung privater Haushalte und

Arbeitslosigkeit auch den Vermietern zu

schaffen. Bundesweit spricht man von

jährlichen Mietausfällen in Höhe von

2,2 Milliarden Euro. Nach Hochrechnungen

machen 60 % der Vermieter

keinen Gewinn.

Die arbeitslosenquote

in Rheinberg/Oberberg

beträgt 7,2 Prozent

Dank der Kurzarbeit und arbeitsmarktpolitischer

Maßnahmen

erfolgte im Dezember 2009 im

Rheinisch-Bergischen Kreis nur ein

vergleichsweise moderater Anstieg

der Arbeitslosenzahl (+0,6

%). Wie die Agentur für Arbeit in

Bergisch Gladbach mitteilte, blieb

die Arbeitslosenquote mit 7,2

Prozent auf dem Niveau des Vormonats;

vor einem Jahr betrug sie

6,9 Prozent. Stefan Krause, Vorsitzender

der Geschäftsführung

der Agentur sagte: „Die Betriebe

haben aus der Vergangenheit gelernt,

dass entlassene Fachkräfte

kaum wiederkehren.“

Für Ihre Treue im letzten und den vergangenen 72 Jahren!

GL&Lev LOKaL

Immobilienbesitzer wollen

die Regionale unterstützen

Leere Stadtkassen zwingen auch Bergisch Gladbach zu neuen überlegungen in

Bezug auf Maßnahmen der Regionale 2010. Vieles ist „angeleiert“, einiges davon

aber wird man wieder streichen oder zumindest erheblich kürzen müssen.

Bürgermeister Urbach kritisch: „Förderung gut und schön, aber wir müssen ja

auch einen Eigenanteil leisten. Und wo soll das Geld dafür herkommen?“ Zugleich

weiß er: „Es ist Wahnsinn, den A-Stempel der Regionale zu riskieren.“ Zu

viel Zuschüsse stehen auf dem Spiel. So wird es wohl in Bergisch Gladbach zu

deutlich abgespeckten Maßnahmen kommen. Immerhin gibt es bei der Immobilien-

und Standortgemeinschaft (ISG) überlegungen, finanziell mitzuwirken.

Speziell wenn es um die Neugestaltung der Fußgängerzone in der city geht.

Neue Offset-Druckmaschine bei ICS

In einer Zeit, wo Firmen um ihr Bestehen kämpfen, wurden jetzt beim Bergisch

Gladbacher Druck- und Kommunikationsservice IcS die Weichen für die Zukunft

gestellt. Firmenchef Alois Palmer lud zur Einweihung einer neuen Offset-

Druckmaschine (Typ Heidelberg SM 74-6-P) für großformatige Prospekte, Plakate

und private Drucksachen ein. Bürgermeister und Landrat (im Bild) ließen

sich nicht zweimal bitten, den „Startschuss“ zu geben, wissen sie doch solchen

unternehmerischen Mut zu schätzen, denn damit können auch wieder Arbeitsplätze

gesichert werden. Die Maschine schafft 18.000 Bögen in der Stunde

und ist damit wettbewerbsfähig.

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die kommenden 72 Jahre

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GL&Lev LOKaL

rÖSratH

Funktional und schmuck soll er ein-

mal aussehen, der Bahnhofsbereich

Rösrath, an dem zur Zeit noch

kräftig gewerkelt wird (siehe Bild

ganz oben). Die Animation macht

deutlich, welche Ziele sich die Stadt

für spätestens 2010 gesetzt hat.

GL&Lev kontakt 01/10

Leichlingen

Leverkusen

MARcus MoMBAueR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

a-stempel kam zu Weihnachten

Das Regionale-Projekt

Turmhof ist gesichert

Jetzt ist es amtlich - was woanders

Streit und Diskussionen, Ablehnung

und Kürzung mit sich brachte, ging

in Rösrath nahezu problemlos über

die Bühne: Das „Heidezentrum Turmhof“

kann als Teilstück des Regionale

2010-Projektes „Agger-Sülz-Korridor“

verwirklicht werden. Es erhielt noch

kurz vor dem Jahreswechsel den begehrten

A-Stempel. Das bedeutet: Die

Fördermittel des Landes stehen zur

Verfügung (siehe dazu auch S. 19).

Gesichert sind damit auch generell

alle geplanten Maßnahmen in

Wahner Heide und Königsforst. Sie

besitzen für den Naturschutz internationale

Bedeutung, zeichnen sich diese

Gebiete doch trotz ihrer Nähe zum

Großraum Köln durch europaweit herausragende

Artenvielfalt aus.

Im Turmhof selber sollen Kinder

und Jugendliche demnächst in Seminaren

und Workshops die Heide insgesamt

besser kennenlernen können.

Rösrath

So sieht’s aktuell noch am Turmhof aus. Das soll sich demnächst ändern.

Nicht dramatisch: aber

Steuererhöhung in Rösrath

Während ganz allgemein und bundesweit

von Steuersenkungen die

Rede ist, kam jüngst die Schlagzeile

in Rösrath sehr überraschend für

die Bürger: „Rösrather müssen mehr

Steuern zahlen“. Der Stadtrat nämlich

hatte noch kurz vor Jahreswechsel

eine (wenn auch moderate) Erhöhung

Kulturverein verliert Chef

Der Vorsitzende des Kulturvereins

Schloss Eulenbroich, Andreas Lüderitz,

will sein Amt niederlegen. Damit

kritisiert er die neuen Management-

Verträge und die künftige Wirtschaftsplanung

des Hauses.

der Grund- und Gewerbesteuern beschlossen.

Danach steigt z. B. der

Gewerbesteuersatz von 440 auf 445.

Allgemein verspricht sich der Kämmerer

davon eine Jahresmehreinnahme

von 140.000 Euro. In benachbarten

Großstädten liegen die Sätze allerdings

höher.

Großbaustelle

Bahnhof nimmt

allmählich

Konturen an

Die Neugestaltung des Bahnhofbereichs

in Rösrath läßt allmählich

erste Konturen erkennen.

Zwar wird auch in den nächsten

Monaten noch kräftig gebaut

werden, (der Hauptkanal wird

erneuert) doch wird der Betrieb

von Straßen- und Publikumsverkehr

nur unwesentlich gestört.

Die Stadt Rösrath hatte im Herbst

2008 mit der umfassenden Umgestaltung

des Bahnhofbereichs begonnen.

Im Frühjahr 2009 wurde

eine großzügige Park&Ride-Anlage

mit 125 Stellplätzen fertiggestellt.

Im nächsten Bauabschnitt

wird nun der Busbahnhof auf die

früheren Parkflächen unmittelbar

neben Gleis 1 verlegt, siehe auch

die Animation. Von dort können

die Fahrgäste nach dem Bau von

Rampen barrierefrei auf beide

Bahnsteige gelangen.

Auf der Hauptstraße werden

Abbiegespuren und Fahrbahnteiler

für einen sicheren übergang

in die Parkanlage an Haus

Eulenbroich angelegt. Schließlich

erfolgt eine Neuanlage des Bahnhofvorplatzes.

Die Maßnahmen

werden maßgeblich mit Landes-

und Bundesmitteln gefördert

und sollen bis spätestens 2011

abgeschlossen sein. Das ehemalige

Stationsgebäude verbleibt

zusammen mit den zugehörigen

Stellplätzen in Privatbesitz.

Die Stadt ist zuversichtlich, dass

die Neugestaltung auch auf die

Umgebung ausstrahlen und das

Gesamtbild des Ortsteils Rösrath

positiv beeinflussen wird.


oVeratH

ANDReAs HeiDeR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Gewerbegebiete im

Raum Overath

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

der landschaftsbeirat gab sein Okay

Nahe dem Haus Thal

wird ein neues

Gewerbegebiet frei

Die bislang weitgehend brachliegende

fläche am Gewerbegebiet

overath-immekeppel

(zwischen den straßen Haus

thal und Zum alten Wasserwerk

gelegen) soll für die gewerbliche

Nutzung freigegeben werden.

Der Landschaftsbeirat des Rheinisch-Bergischen

Kreises informierte

sich vor Ort über die geplante

Erweiterung des Gewerbegebietes.

Den Vorschlag der Stadt Overath,

den Flächennutzungsplan entsprechend

zu ändern, unterstützt auch

die Untere Landschaftsbehörde

des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Grundsätzlich bestehen aus Sicht

der Behörde keine Bedenken gegen

die vorliegende Planung. Der Landschaftsbeirat

des Kreises hat sich die-

Rösrath

ser Einschätzung angeschlossen.

Die vorgesehenen änderungen

betreffen einen Bereich mit einer Fläche

von 16.720 m 2 . Im nördlichen Teil

dieses Abschnitts befi ndet sich das

Hotel Haus Thal, ansonsten besteht

das Gebiet größtenteils aus ungenutzten

Grünfl ächen.

Die Planung sieht eine Ausdehnung

des Gewerbegebietes auf weite

Teile dieser Flächen vor. Ausgenommen

ist allerdings der Grenzbereich

zu den Wohnhäusern im Westen

- hier soll ein 19,50 Meter breiter

Grünstreifen als Pufferzone erhalten

bleiben. Das Gebiet um das Hotel

Haus Thal wird als Mischgebiet ausgegeben

und könnte beispielsweise

für die Ausdehnung des Hotelbetriebs

zur Verfügung gestellt werden.

der Kreis schafft 50 km neue

reitwege im raum Overath

Der Reitsport hatte es bislang nicht

ganz leicht in der Region: Lediglich

350 Kilometer Reitwege zogen sich

durch den Rheinisch-Bergischen Kreis,

viele Reiter mussten daher auf ungeeignete

Strecken ausweichen. Das

soll sich jetzt ändern: Allein im Raum

Overath entstehen in diesen Wochen

50 Kilometer neue Routen.

Die beiden Pilotreitgebiete in den

GL&Lev LOKaL

Stadtwerke und

Bauhof endlich

wieder zu Hause

Das neue Gebäude für die Stadtwerke

und den Baubetriebshof

ist fertiggestellt - die Behelfslösung

im ehemaligen Gebäude

der Firma Stein hat seit ein paar

Wochen ein Ende. Mitarbeiter,

Mobiliar, Maschinen und Geräte

sind umgezogen.

Die

Mitarbeiter

der Stadtwerke

und

des Baubetriebshofes

sind unter

den bisherigenTelefonnummern

zu

erreichen.

Landrat Rolf Menzel

und Bürgermeister

Andreas Heider

präsentieren ein neues

Reitschild in Overath.

Overather Ortsteilen Heckberg und

Eulenthal bilden damit den ersten

Schritt des sogenannten Reitroutenkonzeptes,

mit dem der Rheinisch-

Bergische Kreis sein Angebot für Reiter

deutlich verbessern will.

„Wir verfügen über wundervolle Naturlandschaften“,

erklärt Landrat Rolf

Menzel. „Mit solchen Stärken müssen

wir werben.“

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GL&Lev LOKaL

odeNtHal

KÜrteN

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WoLfGANG RoesKe, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

uLRicH MicHAeL iWANoW, Bürgermeister

Rathaus, Marktfeld 1, 51515 Kürten

Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Anita Waier, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier@kuerten.de

Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

beispielhaftes Engagement in Odenthal

Belkaw und Raiffeisenbank

halfen beim Solarstrom

Von sonnigen Zeiten

können ab sofort die

Schülerinnen und Schüler

des Schulzentrums in Odenthal

profitieren. Eine neue, auf dem Dach

des Schulzentrums installierte Photovoltaikanlage

wandelt Sonnenenergie in

elektrische Energie um und speist den

erzeugten Solarstrom ins örtliche Versorgungsnetz

ein. Der Erlös wird über die

gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung

geregelt. Der Gewinn kommt Investoren

und dem Förderverein der Schule

Auch Kürten droht

eine „fremdbestimmte

Regierung“

M it drastischen Worten hat Bürgermeister

Ulrich Iwanow den Haushalt

seiner Gemeinde charakterisiert:

„Der jetzige und die folgenden sind die

schwärzesten Haushalte, die Kürten je

erlebt hat“. Allein für 2010 beträgt das

Defizit knapp 8 Millionen Euro. Die allgemeinen

Rücklagen werden in absehbarer

Zeit verbraucht sein. Z. Z. stehen

gerade noch 200.000 Euro für freiwillige

Leistungen zur Verfügung. Sollte in

den nächsten Jahren eine überschuldung

eintreten, wäre Kürten bankrott

und würde „fremdbestimmt regiert“.

Rösrath

zugute. Die Anlage hat ei-

ne Modulfläche von rund

90 m 2 und wird voraussicht-

lich über 9000 Kilowattstunden

Strom pro Jahr erzeugen. Mög-

lich wurde die Installation durch das

finanzielle Engagement zahlreicher Bürger

sowie durch Spenden von je 10.000

Euro von Belkaw und der Raiffeisenbank.

Der Förderverein des Schulzentrums

erhält vom Betreiber der Anlage

zwanzig Jahre lang einen finanziellen

Anteil vom erwirtschafteten Gewinn.

audioGuide dient als

Fremdenführer

Mit diesem Audio

Guide können

sich Besucher

von Altenberg

neuerdings bei

zwei Rundgängen,

durch

Altenberg und

Odenthal die Geschichte des Klosters

und der Bergischen Gemeinde erzählen

lassen. Das Gerät kann man am

i-Punkt in Altenberg ausleihen.

Ortsmitte soll aufgewertet werden

„In der Delling“ wird wieder geöffnet

Die weit und breit beliebte Traditions-Gaststätte „In der Delling“ nahe Kürten

bleibt allen Wanderfreunden erhalten. Die Inhaber-Familie Haak, die das Haus

aus Altersgründen gerne abgeben möchte, hat einen Pächter gefunden, der

das gemütliche Restaurant in diesen Tagen wieder eröffnet. Das Haus ist seit

1922 im Besitz der Haaks und hat eine bewegte Geschichte

Der altenberger hof hat

jetzt einen Defibrillator

Eine gute Idee will die AOK jetzt

in rund 20 Ausflugslokalen des

Rheinlandes verwirklichen. Sie

installiert Defibrillatoren. Diese

lebensrettende Medizintechnik,

die bei plötzlichem Herzstillstand

auch von Laien angewendet

werden kann, wurde zum Auftakt

vom stellv. Regionaldirektor

Tim Gerold im Altenberger Hof

vorgestellt. Es sollen Lokalitäten

mit großer Publikumsfrequenz

ausgesucht werden.

Im Zuge eines Grundstücksverkaufs zugunsten eines Wohn- und Geschäftshauses

am Kürtener Marktfeld haben Kommunalpolitiker ganz allgemein eine

Aufbesserung der Ortsmitte ins Gespräch gebracht. Das betrifft sowohl die

Gestaltung des Rathaus-Vorplatzes wie Teile der Wipperfürther Straße. Die

FDP bezog sich dabei u. a. auf die in diesem Punkt unbefriedigende Leitbilddiskussion

und bemängelte ganz allgemein Parkraum und Verkehrsführung.

Fachausschüsse wollen sich damit beschäftigen.

Wirtschaftsförderung

informiert

In Kürten-Biesfeld hat Anette

Peters ein Fachgeschäft für Sport-

bekleidung („MA Sports“) eröffnet.

Die Schank- und Speisewirtschaft

in Kürten-Offermannsheide ist unter

der neuen Leitung von Harald

Jackes wieder eröffnet worden.

Jubiläum feiert der Friseursalon

von Erika Schwarz („Erika“) zum

Jahreswechsel. Er besteht jetzt

25 Jahre.

Service rund um den computer

inkl. Schulungen (30 Euro/Std.)

bietet die Firma ANBc von Eva

Gansen-Penier in Bechen.


BUrSCHeid

Friedrich-Goetze-Schule

vereinbart

Lernpartnerschaft

mit Kreissparkasse

Die Friedrich-Goetze-Hauptschule

und die Kreissparkasse Köln haben

ihre bewährte Kooperation unter das

Dach der Initiative KURS (Kooperation

Unternehmen der Region und Schulen)

gestellt. Dazu unterzeichneten

die beiden Partner noch im Dezember

eine Kooperationsvereinbarung.

Bereits seit Jahren nutzen die Schüler

das Informations- und Schulungsangebot

der Kreissparkasse: Sie setzen

die Praktikumsmappen des Instituts

ein und besuchen computerkurse des

Kooperationspartners. Künftig werden

sich die Jugendlichen im Unterricht

auch mit den Themen „Schuldenfallen“

oder „Girokonto“ beschäftigen.

Darüber hinaus können die Schüler

die Geschäftsstelle der Kreissparkasse

besuchen, um beim Blick hinter die

Kulissen auch Arbeitsabläufe und

Berufsbilder kennenzulernen.

stefAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Stefan caplan

E-Mail: buergermeister.caplan@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

ausstellung zum thema „heiraten in burscheid“

Stadt lädt Dienstleister

zur Präsentation in

die Lambertsmühle ein

für den 28. februar plant die

stadt Burscheid in Zusammenarbeit

mit dem förderverein

der Lambertsmühle und der

Wirtschafts- und Werbegemeinschaft

„Wir für Burscheid“

eine Ausstellung rund um das

thema „Heiraten in Burscheid“.

An diesem Tag könnten – so die

Projektidee – zahlreiche Burscheider

Unternehmen ihre Dienstleistungen

zum Thema Hochzeit und

speziell „Heiraten in der Lambertsmühle“

präsentieren. Gehört die

Hochzeit doch zu den persönlichsten

und emotionalsten Festen eines

Paares. Individuelle Beratung und

Sympathie zum beratenden Unternehmen

sind hier sehr wichtig.

GL&Lev LOKaL

Erfolgreiche Wirtschaftsförderung in Linde

Wenn es Dir hier zu eng wird, dann zieh um nach Burscheid. Frei nach diesem

Spruch hat sich das junge Unternehmen „Zetech-Kunststofftechnik“ in Dabringhausen

losgesagt und im neuen Gewerbegebiet Linde/Irlen an der B 51

angesiedelt. Man suchte Erweiterungsmöglichkeiten. Das zertifizierte Unternehmen

produziert u. a. Kunststoff-Fertigteile für eine breite Industriebranche

und tut das mit zehn Mitarbeitern. – In Linde/Irle steht nicht mehr viel Baufläche

zur Verfügung. Ein Erfolg der Wirtschaftsförderung.

Konditoren, Floristen, Fotografen,

Friseure und Juweliere ebenso Vertreter

der Bereiche Brautmoden, Dekoration,

Restauration, catering, Einladungskarten

und Gästebücher sowie

Geschenkideen könnten Brautpaare

über ihr Angebot informieren. Auch

Mitarbeiter des Standesamtes der

Stadt Burscheid werden gerne Fragen

der Besucher beantworten.

Interessierte Paare können sich

die Lambertsmühle und das Trauzimmer

in Ruhe ansehen und bei

den Ausstellern Anregungen für die

Gestaltung des „schönsten Tages im

Leben“ eines Paares einholen.

Interessierte Firmen melden sich

bis zum 28. Januar bei Dr. Siegfried

Kempf (Wirtschaftsförderung), Telefon

0 21 74 / 670 102.

der bürgermeister

hofft auf Kreativität

und Engagement

„Die Situation ist schlimm. Es

gibt eigentlich keinen Hoffnungsschimmer.“

Mit diesen Worten

hielt Bürgermeister Stefan caplan

kurz vor dem Jahreswechsel

Rück- und Vorausschau zugleich,

was die Finanzen seiner Stadt

angeht.

Einen so ganz negativen Eindruck

aber wollte der neue Verwaltungschef

dann doch nicht stehen

lassen, immerhin „haben wir

2009 Gewaltiges angeschoben“.

Diese Projekte müßten erstmal

umgesetzt und abgeschlossen

werden. Viel Neues sei deshalb

für 2010 wohl nicht zu erwarten.

Abgesehen vom geplanten Ausbau

des Radwanderweges auf

der alten Bahntrasse, der wegen

Brut- und Nistschutz unter Zeitdruck

steht. Für das Thema Radwanderweg

- der Geländeankauf

ist gesichert - steht überraschend

Alt-Bürgermeister Hans Dieter

Kahrl weiter zur Verfügung. caplan:

„Es wäre doch dumm, wenn

wir seine Kompetenz und Kontakte

nicht nutzen würden.“ Sein

credo für 2010: „Trotz sinkender

Gewerbesteuereinnahmen und

notwendiger Sparmaßnahmen

soll sich Burscheid mit Kreativität

und Engagement positiv weiterentwickeln.“

GL&Lev kontakt 01/10

19


20

GL&Lev LOKaL

WerMelSKirCHeN

Kaum haben sich Bürger und

Besucher an die positiv

veränderte telegrafenstraße

vor dem Rathaus gewöhnt,

drohen neue Baumaßnahmen,

diesmal allerdings auf ganze

Häuserblocks bezogen.

Der Bochumer Geschäftsmann Gerhard

Uhle (77) hat das ehemalige

Ring-Kaufhaus nun endgültig erworben

und will es zu einem modernen

Vollsortimenter umbauen. Dazu soll

es in Teilen auch abgerissen werden.

Der Beginn steht noch nicht fest. Nach

grober Planung soll das Haus, zu dem

auch 350 kostenfreie Parkplätze kommen

sollen, möglichst noch vor Weihnachten

2010 eröffnet werden.

Bürgermeister Erik Weick zeigte

sich über den Abschluss nicht nur hoch

erfreut, er ist sich auch sicher: „Das

neue Kaufhaus wird der Frequenzbringer

für die ganze Innenstadt sein.“

Eine andere Baumaßnahme greift

schon in diesen Tagen. Zwei über

100 Jahre alte Schieferhäuser und

ein städtisches Gebäude werden

abgerissen und in eine Wohn- und

Geschäftshaus-Anlage (30 Parkplätze)

umgewandelt. Schwerpunkt:

Betreutes Wohnen (21 Einheiten);

Bauzeit: 20 Monate.

GL&Lev kontakt 01/10

eRic WeiK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

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Heinz W. Schmitz

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Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Und es geht weiter an

der Telegrafenstraße

das ring-Kaufhaus

verändert sich



Rösrath

radwanderweg nahm

letzte hürde im stadtrat

Der Stadtrat hat grünes Licht für die

Realisierung des Radwanderweges auf

der alten „Balkan-Express-Bahntrasse“

gegeben und die Mittel für den Erwerb

von der Bahn zur Verfügung

gestellt. Der Radweg auf städtischem

Gebiet ist knapp 6,5 km lang und

gut 2,5 m breit. Er soll von Radfahrern

wie Fußgänger gleichermaßen



Sie verschwinden:

Das Ring-Kaufhaus

(oben links) und drei

alte Häuser in der

Telegrafenstraße.

Die Luftaufnahme

zeigt die neuen

„Bauplätze“.

genutzt werden und kostet 2,9 Millionen

Euro. Davon muss Wermelskirchen

510.000 Euro aufbringen.

Eine gleiche positive Entscheidung

traf vor Jahreswechsel auch der

Stadtrat von Burscheid (für 4,2 km),

sodass sich schon jetzt ein attraktiver

Radwanderweg parallel der

B 51 ankündigt.

Mal was Erfreuliches

Bei Lessing & Tiede

keine Spur von

Krisenstimmung

Auch das gibt es in diesen Monaten:

Während viele Unternehmen mit zunehmendem

Pessimismus in die Zukunft

sehen, geht’s bei der Agentur

für Kommunikation lessingtiede in

Wermelskirchen richtig rund.

Eben erst hat die Agentur einen Auftrag

im sechsstelligen

Bereich für einen neuen

Kunden abgewickelt, hat

in Mönchengladbach ein

Event der Superlative mit

5.500 Gästen ausgestattet

und durchgeführt.

Dabei ist lessingtiede gerademal

eine Fünf-Mann-

Agentur. Tim Tiede, einer

der beiden Geschäftsführer,

sagt: „Krisenstimmung

war bei uns Ende

letzten Jahres. Da hatten

wir neue Etats und zu

wenig Mitarbeiter.“

Die Agentur-chefs sind

mit 2009 hochzufrieden.

Diplom-Medienwirt Dominic

Lessing: „Keine Umsatzeinbrüche

bei uns.“ lessingtiede

sieht sich als Full Service-Dienstleister

gut aufgestellt. Neben Aufgaben aus

dem Event-Bereich befassen sie sich

ebenso mit der klassischen Werbung

wie mit den Neuen Medien.

bürgermeister will

„Pakt der Vernunft“

Wie in anderen Städten und Gemeinden

auch wird es in Wermelskirchen

voraussichtlich ab 2011 weniger Geld

für Vereine und Verbände geben. Das

läßt das aktuelle Haushaltsloch von

11,7 Mio. Euro und die Aussage von

Bürgermeister Weik bereits erkennen.

„Wir sollten einen Pakt der Vernunft

eingehen“, sagte er in Anbetracht

eines Schuldenberges von über 50

Millionen Euro bei der Einbringung des

Haushalts für 2010. Er bat alle Bürger,

sich diesem Pakt anzuschließen.


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Wirtschaftsförderung

und Handel im Streit

Das hatte der Leichlinger

Wirtschaftsförderer vermutlich

nicht so gewollt, aber

beim Einzelhandel stießen

seine äußerungen kurz vor

dem Jahreswechsel höchst

unangenehm auf. SEL-chef

christian Scheffs hatte angesichts

einiger Leerstände

vor einem „Geschäfte-

Sterben in der Innenstadt“

gewarnt, um möglicherweise

im positiven Sinne zu

provozieren. Doch die Einzelhändler

fühlten sich

angegriffen, „brüskiert

und diskriminiert“. Das sei

keine Förderung, sondern

Miesmacherei und Kunden-

Vertreibung, hieß es. Die

Vorsitzende der Händlergemeinschaft

WIV, Birgitt Färber,

sieht in den Leerständen

eine „übliche Fluktuation“

und bescheinigt dem Handel

hohe Qualität.

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GL&Lev LOKaL

Die Brückenstraße in Leichlingen - fast schon ein Wahrzeichen der Stadt.

Sie soll als Geschäftsbereich attraktiver und übersichtlicher werden. Es gibt neue

Beschilderungen und eine andere, modernere Straßenbeleuchtung.

bürgermeister fand 2009 o.k.

Bürgermeister Ernst Müller

hat das zurückliegende

Jahr eher positiv bewertet.

„Rückblickend betrachtet,“

sagte er, „hat das Jahr 2009

unserer Stadt einige sehr

erfreuliche Fortschritte beschert.“

Der Verwaltungschef

verwies zum Beispiel

auf das erste Jahr der doppelten

Buchführung seines

Hauses und darauf, dass

„zum ersten Mal seit sechs

Jahren der Etat ausgeglichen

werden konnte.“ Er lobte

das Engagement der Bürger

an den Bürgerwerkstätten

und fand vor allem das

Zusammenspiel von Stadt,

Vereinen und Wirtschaft anläßlich

der 825 Jahrfeier von

Witzhelden gelungen.

GL&Lev kontakt 01/10

21


22

GL&Lev LOKaL

Die ReGioNALe 2010

Und jetzt kommt die

Rheinische

Weltausstellung

Gerade noch rechtzeitig vor dem Präsentationsjahr der

Regionale 2010 erhielten weitere Projekte im Rhein-sieg-

Kreis und dem Bergischen Land den begehrten A-stempel.

Die Projekte „Wahner Heide / Königsforst“ und „Agger-Sülz-Korridor“

erreichten damit die höchste Stufe der Projektqualifikation und erhalten

somit die nötige Förderung für die Realisierung. Regierungspräsident

Hans Peter Lindlar, der Geschäftsführer der Regionale-Agentur, Reimar

Molitor und der Vorsitzende des Regionale 2010 Ausschusses, Rhein-Erft

Landrat Werner Stump, nahmen die Auszeichnung in der Naturschule Aggerbogen

in Lohmar vor.

„Beide Projekte setzen sich mit der bestehenden, von Menschen geschaffenen,

Kulturlandschaft unserer Region auseinander. Ihr Ziel ist es,

die Besucher und die Bevölkerung gleichermaßen zu informieren und zu

sensibilisieren zum Schutz der Natur“, sagte Landrat Frithjof Kühn, „ich bin

neugierig auf das, was uns in diesem Jahr bei der Präsentation der Rheinischen

Welt-Ausstellung geboten wird.“

Der Agger-Sülz-Korridor ist ein gemeinsames Projekt der Städte Lohmar,

Overath, Rösrath und Troisdorf sowie den Kooperationspartnern Aggerverband,

Rhein-Sieg-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Ziel des Projektes

ist es, die regionalen Besonderheiten der Täler von Agger und Sülz

in Verbindung mit den vier Standorten des Projektes KennenLernenUmwelt

herauszuarbeiten und weiter zu entwickeln.

Und nun wird es allmählich ernst. Der Präsentationszeitraum der Regionale

2010 steht unmittelbar vor der Tür. Zwischen März 2010 und

Juni 2011 wird die Bevölkerung und Fachwelt eingeladen, sich die Projekte

und Perspektiven der Regionale 2010 im Rahmen einer „Rheinischen

Welt-Ausstellung“ vor der eigenen Haustüre anzuschauen und auch die

unbekannten Seiten ihrer vielfältigen Region im Rahmen eines speziellen

Besuchs- und Reiseprogramms kennen zu lernen.

GL&Lev kontakt 01/10

Die Sülz bei hoffnungsthal

Energiesparen - zum Beispiel durch geschickt gedämmte Bedachung. Immer mehr

Eigentümer suchen Rat bei den Experten. Auch bei den EnergieTagen.

Der OB hat bei den

1. Leverkusener

EnergieTagen die

Schirmherrschaft

Niemand kennt wahrscheinlich

die energie-Ressourcen. fest

steht jedoch: die energiepreise

werden stetig weiter steigen.

Nicht nur bei Unternehmen,

auch in Privathaushalten

rücken deshalb Energiekosten

und alternative/regenerative

Energien immer mehr in den Fokus.

Die Ischerland Werbe- und

Eventagentur reagiert gemeinsam

mit der Stadt Leverkusen

auf diesen Trend und startet mit

den 1. Leverkusener EnergieTagen

in das Jahr 2010.

Am 23. und 24. Januar können

sich Energie-Sparfüchse aus Leverkusen

und Umgebung auf dem Marktplatz

in Wiesdorf ausführlich über

alternative Energien und die damit

verbundenen Einsparpotenziale informieren.

Samstag und Sonntag, jeweils

von 11 bis 17 Uhr, präsentieren

Unternehmen Produkte und Verfahren

aus den Bereichen Heizsysteme,

Dachgestaltung, Photovoltaik, Regenwassernutzung,

Dämmverfahren

und vieles mehr.

Von Solarsystemen über Pelletsheizungen

bis hin zu Mini-Blockheizkraftwerken

wird alles geboten, denn

im und rund um das Veranstaltungszelt

auf dem Wiesdorfer Marktplatz

dreht sich an diesen beiden Tagen

alles ums Thema Energie. Große

Energie-Trucks und -Mobile vor dem

Zelt bieten nicht nur eine wahre Augenweide,

sondern lassen wie die

anderen Aussteller, Energie hautnah

erleben. Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn übernimmt die Schirmherrschaft

für die 1. Leverkusener Energie-

Tage und wird die Veranstaltung am

23. Januar offiziell eröffnen.

Verschiedene Aktionen, Podiumsdiskussionen

und Vorträge, wie beispielsweise

zu Fördermöglichkeiten

für den Einsatz regenerativer Energien,

runden diese 1. Leverkusener

EnergieTage ab.


GL&Lev LOKaL

Zum Thema Wärmepumpen

„Nie mehr Heizkosten“ oder „Heizkos-

ten auf ein Viertel reduzieren“ –

vollmundig werben Hersteller, Fachfirmen

und Energieversorgungsunter-

nehmen für den Kauf von Wärmepumpen.

Als vermeintliche „Wunderwaffe“

gegen Energiepreissteigerungen

taugen viele Anlagen jedoch

allenfalls auf dem Prüfstand. Wissenschaftliche

Untersuchungen haben

gezeigt, dass fehlerhafte Planung

und Installation in der Praxis häufig zu

einer viel niedrigeren Effizienz als von

Anbietern in Werbung und Angeboten

verheißen führt. Mit einer Verein-

barung, in der der Unternehmer die

versprochene Leistungsfähigkeit der

Anlage verbindlich zusichert, können

Bauherren und Sanierer in Sachen

Energieausbeute auf Nummer sicher

gehen. Die Energieberater der

Verbraucherzentrale geben auf den

Leverkusener EnergieTagen ausführliche

Tipps zur Anschaffung der ökonomisch

und ökologisch sinnvollen

Heizungsvariante, aber auch zu allen

anderen Fragen der effizienten Energienutzung.

Energieberatung gibt

es auch zu jeder anderen Zeit, auch

bei der EnergieAgentur NRW.

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GL&Lev kontakt 01/10

23


24

GL&Lev LOKaL

leVerKUSeN

Drogeriekönig

Dirk Rossmann (62).

Er beschäftigt rund

14.000 Mitarbeiter

bei einem Umsatz

von 2,2 Mrd. Euro.

GL&Lev kontakt 01/10

ReiNHARD BucHHoRN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Haus-Vorster-Straße 8

51379 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

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Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Zwei Jahre nach dem Grunderwerb

Rossmann gibt sein

Logistik-Zentrum auf

Die Wirtschaftsszene Leverkusen

verliert mit dem Drogerie-Imperium

Rossmann ein prominentes

Mitglied und damit vermutlich rund

120 Arbeitsplätze. Rossmann gibt

sein Logistik-Zentrum im Ortsteil Hitdorf,

das dort sogar auf 30.000 m2 vergrößert und um über 100 Arbeitsplätze

angereichert werden sollte,

auf und zieht möglicherweise nach

Neuss. Anlass ist ein offensichtlich

komplizierter Streit um die Lagerung

von wassergefährdenden Stoffen in

einer Wasserschutzzone. Rossmann

hatte das ehemalige Bayer-Gärtnerei-

Grundstück 2007 erworben.

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Zuviel Strom verbraucht

Die Stadtverwaltung hat in ihrem ersten

Energiebericht fast erwartungsgemäß

festgestellt, dass in den städt.

Gebäuden zuviel Strom verbraucht

wird, vor allem in Schulen. Mehr als

fünf Millionen Euro mußten für Strom

und Wärme 2008 bezahlt werden.

Der Verbrauch soll weiter beobachtet

und eingedämmt werden.

aus seinem neujahrsgruß

Wie OB Buchhorn die

Zukunft einschätzt

in einem Neujahrsgruß hat

oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn die insolvenz von

Dystar als eine der „erschütternsten

Nachrichten“ des vergangenen

Jahres, die Beschäftigungszusagen

von Bayer als

„die erfreulichste“ bezeichnet.

er mahnt flexibilität an.

Der OB wörtlich: „Das ist sicherlich

in den kommenden Jahren der

Schlüssel zum Erfolg, denn die Welt

verändert sich.“

Und weiter: „Ich weiß aber auch,

wie schwer es ist, Veränderungen als

chance zu begreifen, vor allem, wenn

man sie nicht selbst aktiv herbeigeführt

hat.“ Deshalb betrachte er es

als eine seiner Hauptaufgaben, die

Wirtschaftsförderung in Leverkusen

systematisch voranzutreiben.

„Wir sind im Moment dabei,

Modelle zu entwickeln, Leverkusens

gutes wirtschaftliches Potential auf

eine breitere Basis zu stellen. Deshalb

sollen in Zukunft die innovativen

Werkstoffe und die Gesundheitswirtschaft

noch größere Bedeutung in

unserer Stadt bekommen, genauso

wie übrigens der Klimaschutz, denn

auch der setzt die Förderung von innovativen

Technologien voraus.“

Kita-Leiterin Sylke von Skwarczinsky (links) freut sich über die Spende der

Ingenieurgesellschaft GIA, vertreten durch Geschäftsführer Karl-Heinz Horst.

Das Jahr 2010 werde damit beginnen,

dass gegen Ende Februar die Rathaus-Galerie

öffnet. „Ich freue mich,

dass damit die Innenstadt wieder ein

Zentrum bekommt, das Menschen

in Leverkusen durch seine verschiedenen

Funktionen zusammenführt.

Ich weiß, dass es beim ortsansässigen

Einzelhandel nicht nur Freude darüber

gibt, glaube aber, dass auch die

umliegenden Geschäfte von der Rathaus-Galerie

profitieren können. Denn

jeder reizvolle Neuzugang verstärkt

auch das Interesse am Umfeld. Das

gilt auch für den Friedrich-Ebert-Platz

und die sich dort anschließenden Einkaufszonen.

– 2010 kann ein gutes

Jahr werden, wenn wir uns den Herausforderungen

stellen.“

Neuer Gastronom

in der Sparkasse

Geldkarte laden und anschließend

einen Kaffee trinken: In der Hauptgeschäftsstelle

der Sparkasse Leverkusen

in Wiesdorf ist das neue Bistro

„S-Presso“ unter der Regie der Bayer

Gastronomie eröffnet worden.

„Wir haben fürs erste eine kleine,

aber feine Karte“, sagt Betriebsleiter

Thomas Heun, „mit Frühstück

und wechselnden Tagesgerichten.“

Der Schwerpunkt liegt auf

leichter, mediterraner Küche. Das

„S-Presso“ (täglich geöffnet bis

18.30 Uhr) bietet sich zudem für

Familien- und Betriebsfeiern mit

bis zu 50 Gästen an.

Ingenieure helfen Kindern

Mit einer Spende in Höhe von

2.500 Euro hat die Gesellschaft

für industrielle Automatisierung

mbH Leverkusen (GIA) den Förderverein

„Starke Kinder“ überrascht.

Damit sollen spezielle Hilfsmittel

für behinderte Kinder angeschafft

werden. GIA ist eine unabhängige

Ingenieurgesellschaft.


Metzgermeister Bert Emundts

ist Unternehmer des Jahres

Bert Emundts, Metzgermeister seit

50 Jahren, erhielt im Rahmen des

Leverkusener Wirtschaftsempfangs

vor fast 400 Gästen den Unternehmerpreis

des Jahres 2009. Mit dem Leverkusener

Unternehmerpreis werden

nun seit sieben Jahren Unternehmer

geehrt, die sich im besonderen Maße

um den Wirtschaftsstandort Leverkusen

verdient gemacht haben.

Die Entscheidung der Preisvergabe

und die Verleihung werden jedes

Jahr durch die Kreishandwerkerschaft

Bergisches Land (in Person von Herrn

Heinz Gerd Neu, Hauptgeschäftsführer),

die Sparkasse Leverkusen (in

Person von Herrn Manfred Herpolsheimer,

Vorstandsvorsitzender), die

Stadt Leverkusen (in Person von Herrn

Reinhard Buchhorn, Oberbürgermeister)

und die WfL (in Person von Herrn

Wolfgang Mues, Baudezernent und

WfL-Geschäftsführer) vorgenommen.

2009 wurde Bert Emundts für

seine unternehmerischen Leistungen

und sein Engagement für den Standort

Leverkusen geehrt. Die Laudatio

hielt Vorjahrespreisträger Thomas Lux,

Geschäftsführer der Leverkusener Lux

Elements GmbH.

Zum Preisträger 2009:

1950 eröffnete die Familie Emundts

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

ihre erste Metzgerei in Leverkusen.

Ein altes Fotoatelier an der Mülheimer

Straße 98 wurde zu den Verkaufsräumen

umgebaut. Bert Emundts war als

damals fünfjähriger immer mit seiner

Mutter im Laden. „Ich saß auf Zeitungspapier

unter der Theke, damit

ich mich am Rock der Mutter, die die

Wurst- und Fleischwaren verkaufte,

festhalten konnte“, erzählt der Unternehmer.

Er musste, als ältester Sohn, damals

schon viel Verantwortung übernehmen:

„Wenn der Antriebsriemen

für die Maschinen riss, dann musste

ich schnell mit dem Fahrrad zum nächsten

Sattler fahren. Dort wurde der

Lederriemen wieder gefl ickt und dann

ging es auf schnellstem Wege wieder

zurück in die Metzgerei, damit wei-

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOKaL

INHALTSÜBERSICHT

• Metzgermeister

Bert Emundts ist

Unternehmer des Jahres

• 75 Jahre Kruse

• WfL zu Gast auf dem

B2d Wirtschaftstag NRW

• Debeka Geschäftsstelle

jetzt im Leverkusener

Innovationspark

Leverkusener

Gründertag 2009

ter produziert werden konnte“, führt

der heutige Fleischermeister weiter

aus. Sein erstes Geld verdiente er als

Balljunge im Hotel Kürten, sammelte

Eier und pfl ückte äpfel auf einem

Hof. „Bequemlichkeit ist ein süßes

Gift“, sagt der Unternehmer heute,

sicherlich dadurch geprägt, dass er

immer mit angefasst und von Kindes

Beinen an hart gearbeitet hat.

Mit 13 Jahren begann Bert Emundts

die Lehre zum Fleischer, die er 1964

als Landessieger erfolgreich abschließen

konnte. Ein paar Jahre lang arbeitete

er als Geselle in Metzgereien in

Leverkusen. Wurde jedoch dann, trotz

bester Zeugnisse, arbeitslos. „Das 3/4

Jahr meiner Arbeitssuche war die

wichtigste Zeit in meinem Leben“,

sagt Emundts rückblickend. Er stieg

in das elterliche Geschäft ein und

besuchte von dort aus seine Meisterschule

in Landshut. Diese schloss er

mit 21 Jahren mit der Meisterprüfung

ab. Im Anschluss an seine Meisterprüfung

ging er nach Düsseldorf und

arbeite dort in einer Fleischerei.

Die Erfahrungen aus Landshut und

Düsseldorf brachte er dann in den elterlichen

Betrieb, der mittlerweile aus

zwei Geschäften (Schlebusch und

Fortsetzung auf der nächsten Seite

GL&Lev kontakt 01/10

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26

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Wiesdorf) bestand, mit ein. Die zwei

Metzgereien übernahm Bert Emundts

zunächst probeweise für ein Jahr. Innerhalb

eines halben Jahres konnten

die Verkaufszahlen immens gesteigert

werden.

So erfolgreich arbeitet der „Selfmade-Unternehmer“

bis heute.

Emundts ist mehr als eine Metzgerei.

Emundts ist ein erfolgreiches, Leverkusener

Traditionsunternehmen, das die

Trends der Zeit erkannt hat. Trends

75 Jahre Kruse

Hunderte von Mitarbeitern und

Auszubildenden begleiten bisher

die Schlebuscher Familie Kruse in

Ihren unternehmerischen Tätigkeiten

in der Reuterstraße in den letzten 75

Jahren.

Im November 1934 wurde Schlossermeister

Hermann Kruse (1903 bis

1980) bei der Handwerkskammer

Köln in die Handwerksrolle eingetragen.

Er führte Kleinreparaturen aller

Art und Schlosserarbeiten durch.

Während der Kriegsjahre kam die

Heizungstechnik hinzu, die sich danach

rasant weiter entwickelte, so

dass er 1956 Franz-Josef Herweg als

Partner gewinnen konnte. Aus dieser

Konstellation entwickelte sich das

Unternehmen Kruse & Herweg, das

GL&Lev kontakt 01/10

wie Life-cooking oder Spots auf seiner

Homepage. Er sieht sich als Kutscher

mit vielen Pferden. Die starken Pferde

sind das Team. Es liegt am Kutscher,

wie er mit den Pferden und dem Wagen

umgeht. Bei holpriger Fahrt muss

er den Weg halten, er muss auch mal

ein Rad wechseln können, um am Ende

des Tages alle ins Ziel zu bringen.

Bert Emundts sagt von sich selber,

dass man mit seinen Aufgaben

wächst: „All die Arbeit, die Aufgaben

bis zum Jahr 2003 Sanitär und Heizungstechnik

anbot.

In den 50er Jahren entwickelte

sich parallel die Hermann Kruse Apparatebau,

die später in Hitdorf und

Langenfeld ihren Sitz hatte. Hier

wurden Maschinen für die Kunststoffi

ndustrie produziert und weltweit

exportiert.

Der Sohn Hermann Kruse jun.

(Wirtschafts-Ingenieur, geboren

1942) entwickelte gemeinsam mit

F.-J. Herweg von 1967 an das Unternehmen

Kruse & Herweg zu einem

stadtbekannten Handwerksbetrieb

mit zeitweise bis zu 30 Mitarbeitern.

Es wurden Fußbodenheizungen,

Wärmepumpen und – schon in den

70er Jahren – Solaranlagen installiert.

und die übernommenen Funktionen

haben mich zu einem starken Holzwurm

gemacht, der dicke Bretter

bohren kann“. Er ist stolzer Leverkusener

und ist stolz auf seine Stadt.

„Wenn man in und für Leverkusen

kontinuierliche Arbeit betreibt, lohnt

sich das irgendwann“, so Emundts.

Der Unternehmer wollte eigentlich

Flug- oder Schiffskapitän werden.

Daher rührt vielleicht auch seine

Leidenschaft zum Segeln, die durch

Markenzeichen waren die grünen

VW-Busse mit dem weißen Streifen,

mit denen die Mitarbeiter stadtweit

Neuanlagen installierten, Reparaturen

und Notdienste durchführten.

Mitte der 90er Jahre kam Björn

Kruse (Maschinenbau-Ingenieur, geboren

1967) in der dritten Generation

in das Schlebuscher Unternehmen. Er

setzt bis heute den Schwerpunkt auf

Regenerative Energien (Solartechnik,

Passivhäuser) neben der klassischen

Heizungs- und Sanitärtechnik.

Seit 2003 nennt sich das Unternehmen

Kruse Haustechnik, beschäftigt

fünf Mitarbeiter und hat seinen

Sitz weiterhin in der Reuterstraße in

Leverkusen-Schlebusch.

In der ehemaligen Werkstatt, die

heute von der Villa Löwenzahn –

einer Kinderbetreuungseinrichtung –

genutzt wird, gab es anlässlich des

Willi Illbruck geprägt wurde. Hochseesegeln

gehört zu seinem Leben

und ist der Ausgleich für sein tägliches

Geschäft.

Kontakt:

Bert emundts GmbH

Dhünnstraße 133

51373 Leverkusen

Tel.: 0214 / 4 11 90

Fax: 0214 / 4 98 79

info@emundts.de

www.emundts.de

Jubiläums einen kleinen Festakt, bei

dem die Kreishandwerkerschaft eine

Urkunde und eine besondere Ehrennadel

übergab. Bei der Ehrung waren

drei der vier noch lebenden Kinder

des Unternehmensgründers Hermann

Kruse anwesend, die die ein oder andere

Anekdote zur Unternehmensgeschichte

zu erzählen wussten. Aber

auch die vierte Generation ist schon

geboren, der zweijährige Max, der

sich im Schoße des Familienunternehmens

sichtlich wohl fühlte.

Kontakt:

Kruse Haustechnik

Herrn Björn Kruse

Reuterstraße 45

51375 Leverkusen

Tel.: 0214 / 553 33

Fax: 0214 / 500 76 30

kontakt@kruse.info

www.kruse-haustechnik.com


WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

GL&Lev LOKaL

WfL zu Gast auf dem Wirtschaftstag NRW

Debeka Geschäftsstelle

jetzt im Leverkusener

Innovationspark

Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten

am 10. November hieß Generaldirektor

Laue und die 21 Mitarbeiter

der neuen Debeka-Geschäftsstelle im

Leverkusener Innovationspark Vertreter

diverser Behörden wie z. B. der

Stadt Leverkusen, des Finanzamtes,

der Feuerwehr und des Amtsgerichtes

herzlich in den neuen Räumlichkeiten

willkommen.

Die Debeka-Gruppe wächst bundesweit

rasant. Allein in den vergangenen

zehn Jahren stieg die Zahl

der betreuten Verträge von 10 auf

14 Millionen und die der Kunden auf

rd. 6 Millionen. Leverkusen spielte bei

der Entwicklungsgeschichte des Unternehmens

immer eine kleine besondere

Rolle, denn hier wurde das erste

Regionalbüro bereits 1986 eröffnet.

In der neuen Geschäftsstelle in

der Marie-curie-Straße sollen ab

sofort nicht nur Angebote zu allen

Versicherungs-, Bauspar- und Finanzierungsleistungen

gegeben werden,

hier sollen auch neue Arbeitsplätze

entstehen.

WfL-Geschäftsführer Wolfgang

Mues nutzte die Gelegenheit und

begrüßte die Gäste und die neuen

Mieter in der WfL-eigenen Büroimmobilie

Bioplex ebenfalls mit ein paar

Worten:

„Alles Gute, was geschieht, setzt

das nächste in Bewegung“. Dieser

Satz von Goethe, der viele Weisheiten

geprägt hat die noch heute

ihre Anwendung finden, erscheint

mir bei diesem Anlass und bei der Erfolgsgeschichte

der Debeka-Gruppe

besonders passend. Und so freue

ich mich außerordentlich, nachdem

in Leverkusen bereits 1986 das erste

Regionalbüro der Debeka eröffnet

Mehr als 80 Aussteller ein vielseitiges

Rahmenprogramm mit

10 Veranstaltungen und Workshops

zu Themen wie Unternehmensnachfolge,

Kundenloyalität, Krisenbewältigung

und Zukunftstrends erwartete

die Besucher des b2d-Wirtschaftstag

NRW 2009.

Die „b2d“ oder besser die „Business

to Dialog“ ist eine Mittelstandsmesse

für regionale Unternehmenskontakte.

Sie ist eine bundesweit stattfindende,

branchenübergreifende Dialogmesse

für Unternehmen, Unternehmer und

Entscheider aus Industrie, Zulieferern,

Handel, Produktion, (technischen)

Dienstleistern und Handwerk.

Mittendrin war auch die Leverkusener

Wirtschaftsförderung (WfL)

zu finden, um bei den vielfältigsten

Besuchern aus der regionalen Wirt-

wurde, heute als Geschäftsführer der

Leverkusener Wirtschaftsförderung

ein paar Worte anlässlich der Eröffnung

der neuen Debeka- Geschäftsstelle

im Leverkusener Innovationspark

an Sie richten zu dürfen. Und

das in mehrerlei Hinsicht. Zum einen

freut es mich als Wirtschaftsförderer

sehr, ein Unternehmen bzw. eine

Geschäftsstelle der Debeka, die nun

mit ihren 21 Mitarbeitern unseren Innovationspark

Leverkusen bereichert,

heute mit eröffnen zu dürfen. Und so

wie ich Sie, sehr geehrter Herr Schweda

verstanden habe, sollen hier noch

weitere 15 Arbeitsplätze im Außen-

schaft den Wirtschaftsstandort Leverkusen

zu bewerben. Begleitet wurde

die WfL von rd. 20 Leverkusener Unternehmen,

die über die Wirtschaftsförderung

die chance bekamen die

Veranstaltung kostenlos zu besuchen

und Netzwerke zu knüpfen.

Darüber hinaus richtete die WfL gemeinsam

mit dem cHEMPARK und der

polyMATERIALS AG einen einstündigen

Workshop aus. Das Thema des Workshops

lautet „Leverkusen: Mit Innovation

und Bildung die Zukunft im Blick“. Das

Zukunftsthema wurde von Mario Bernards

(chempark Leverkusen) und Wolfgang

Paczenski (Leverkusener Niederlas-

sungsleiter der polyMATERIALS AG)

von mehreren Seiten beleuchtet.

Mehr zum Thema „Innovative

Werkstoffe in Leverkusen“ finden Sie

unter www.chempark.de

dienst geschaffen werden. Das zeigt

mir, dass die Voraussetzungen für ein

effektives Wirtschaften und Arbeiten

in unserer Stadt stimmen.“

Nach der Begrüßung und dem

Imbiss gab es für die zahlreichen

Gäste die Gelegenheit für Gespräche

und eine Führung durch die 165 m 2

großen, neuen Räumlichkeiten.

Kontakt:

Debeka Versicherungen

Marie-curie-Straße 8

51377 Leverkusen

Tel.: 0214 / 328 42 60

www.debeka.de

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Leverkusener Gründertag 2009

Gute und richtige Netzwerke, so

weiß jeder Unternehmer, sind für

den Erfolg entscheidend. Es sind die

persönliche Kontakte, die im engen

Dialog gepfl egt und vertieft werden

müssen, um den entscheidenden Unterschied

zu machen.

Was aber tun, wenn es mich als

Unternehmer noch gar nicht so richtig

gibt? Eine gute Geschäftsidee

zwar da ist, man aber nicht weiß, wie

das Konzept aussehen muss, ob die

Finanzierung des Vorhabens steht,

oder welche Marketingstrategie für

einen die richtige ist? Dann ist man

zwar selber noch kein Teil eines berufl

ichen Netzwerkes, aber man nutzt

eines, dass genau auf diese Fragen

eine Antwort weiß: das Leverkusener

Gründernetzwerk.

Anfang November konnten über

90 junge Existenzen oder die, die eine

Gründung noch vor sich haben in den

Räumlichkeiten der Leverkusener IHK

eine Menge Input mitnehmen. Egal

ob an den zehn Infoständen im Foyer,

den drei Workshops im IHK-Saal

oder im Austausch mit den anderen

Existenzgründern.

GL&Lev kontakt 01/10

Unter dem Motto „Gute Vorbereitung

ist der Schlüssel zum Erfolg“ haben

die Gründungsnetzwerkpartner

IHK, Handwerkskammer und WfL gemeinsam

als STARTERcENTER NRW,

die Sparkasse Leverkusen, Volksbank

Rhein-Wupper, Bundesagentur für

Arbeit, das Finanzamt Leverkusen,

die Arbeitsgemeinschaft Leverkusen,

die FernUni Hagen und das städtische

Frauenbüro mit dieser Veranstaltung

wieder einmal das „Rund-um-sorglos

Paket“ geschnürt und standen für die

großen und kleinen Fragen rund um

die Existenzgründung zur Verfügung.

Der Besuch des jährlichen Gründertags

schafft Existenzgründern

nicht nur die Möglichkeit zu sehen,

was die Netzwerkpartner an Hilfestellung

anbieten. Im Rahmen einer

iMPRessuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 / 83 31-0

Fax: 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

kleinen Hausmesse konnten in relativ

kurzer Zeit und effektiv an einem

Tag sehr viele Einzelgespräche mit

den wichtigen Ansprechpartnern

wahrgenommen werden, kostenlose

Fachvorträge zu den Themen „Das

Unternehmenskonzept – keine Gründung

ohne Basis“, „Finanzierung von

Existenzgründungen-Unterstützung

durch Förderprogramme“, oder „Erfolgreiche

Marketing-Strategien für

Gründer – neue Trends im Marketing“

besucht und sogar interessante

Kontakte zu anderen Gründern, die

sich hier mit gemeinsamen Zielen an

einem Ort treffen, geknüpft werden.

Das Leverkusener Gründernetzwerk

steht Existenzgründern

nicht nur an einem Tag als Berater

zur Verfügung. Die Kontaktdaten

zu den 10 Partnern fi nden Sie auf

der Homepage der WfL unter:

www.wfl-leverkusen.de/index.

php?id=gruendungsnetzwerk

Redaktion: Melanie schmitz

Tel.: 0214 / 83 31-55

Fax: 0214 / 83 31-11

E-Mail: schmitz@WfL-Leverkusen.de


Public Relation

Innovativ und wirkungsvoll für Frauen und Männer

Kosmetische Mesotherapie -

Eine Revolution im Anti-Aging Bereich

Noch nie wurden so viele

verschiedene Therapien,

wurden so viele kostbare

Inhaltsstoffe in der Kosmetik eingesetzt

wie in der heutigen Zeit.

Wir stellen Ihnen hier eine neue

Therapieform vor, die im Bereich Anti-

Aging revolutionär ist: die kosmetische

Mesotherapie.

Eine kosmetische Mesotherapie ist

eine Behandlung, in der die Wirkstoffe,

anstelle auf der Haut zu wirken, wie

z.B. bei Seren, Crèmes oder Masken,

in die Haut eingebracht werden. Mit

feinsten Microinjektionen einer

Mesogun wird ein nach eingehender

individueller Hautdiagnose abgestimmter

Wirkstoffkomplex in die Haut

injeziert.

Dieser Wirkstoffkomplex beinhaltet,

um nur die wichtigsten Bestandteile zu

nennen, Hyaluron, als Nahrung für die

Collagen- und Elastinfasern, Anti-

Oxidanten, wie Vitamin C, das der

Hautalterung vorbeugt, Mineralien, die

den Hautstoffwechsel anregen,

Glycolsäure, eine Fruchtsäure, die die

Produktion der Fibroblasten (Collagen

und Elastin produzierende Zellen)

stimuliert und DMAE, ein freier

Radikalenfänger, der die Lebensdauer

der Zellen erhöht. Coffein strafft und

stimuliert den Mikrokreislauf und sorgt

somit für eine gesunde Hautfarbe.

Die kosmetische Mesotherapie steht

für eine ideale Feuchtigkeitsbalance

und optimale Elastizität und Festigkeit

der Haut. Sie bringt auf Grund ihrer

außergewöhnlich intensiven Wirkweise

eine klar sichtbare Verjüngung

der Haut im Gesicht, Hals und

Dekolleté und bereitet somit auch

Problemzonen vor, die dann vom

Dermatologen mit Botox etc. unterspritzt

werden können.

In erster Instanz empfiehlt die

kosmetische Mesotherapie 5 aufeinander

folgende Behandlungen im

Abstand von 1 bis 1,5 Wochen.

Wiederholungsbehandlungen sollten

1 bis 2 x pro Jahr erfolgen, um

langfristig das Ergebnis zu sichern.

Aus einer ausführlichen Anamnese im

Vorfeld der Behandlung resultiert die

optimale Vor- und Nachsorge für die

Pflege zu Hause.

Sabine Zegrotzki, die seit vielen

Jahren im Bereich der medizinischkosmetischen

Behandlung arbeitet,

setzt auf dieses neue Highlight in der

Anti-Aging-Therapie. Wir fragen nach:

Vor der Behandlung. Alter 62 Jahre Nach der Behandlung. Alter 62 Jahre

Frau Zegrotzki, was macht die kosmetische

Mesotherapie für Sie so besonders, dass Sie

diese neue Methode in Ihrer Praxis anbieten?

Ich arbeite seit

langem mit der

Microabrasion, einer

Feinstabtragung der

Haut. Diese Peelingmethode

war für

mich schon immer

der Schritt in die

richtige Richtung, um Wirkstoffe optimal in

die Haut einzubringen. Die kosmetische

Mesotherapie dagegen bietet, durch die

Microinjektionen unter die Haut, den

revolutionären Schritt, die Wirkstoffe in der

Haut genau da zu platzieren, wo sie ihre

volle Wirkung entfalten können.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Ihren

Behandlungsmethoden an?

Frauen und auch Männer, die über die

Behandlungen bei ihrer Kosmetikerin

hinaus zusätzlich etwas für die optimale

Versorgung und Jugendlichkeit ihrer Haut

tun wollen. Die kosmetische Mesotherapie

bietet sich excellent an zur Kombination mit

Botox und Filleranwendungen.

Wenn ich mich für die Mesotherapie

interessiere, kann ich dann trotzdem bei

meiner Kosmetikerin bleiben?

Selbstverständlich. Da die Mesotherapie

eine ganz eigenständige Behandlungsmethode

darstellt, können Sie die weitere

kosmetische Pflege Ihrer Haut ganz

individuell unterstützen.

Frau Zegrotzki, vielen Dank für dieses

Interview.

Weitere Informationen über:

GL&Lev LOKaL

Praxis für medizinisch-kosmetische

Behandlung

Sabine Zegrotzki

Kosmetische Mesotherapie-Spezialistin

Obere Lindenstraße 7a

51381 Leverkusen

Tel. 021 71-73 16 73

Termine nach Vereinbarung

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN

Chempark Leverkusen

liebäugelt mit China

„Die aktive entwicklung

und Vermarktung

des chemielandes NRW

ist in Zeiten eines

standortwettbewerbs

erfolgsentscheidend.“

so heißt es in einer studie,

die gerade Leverkusen

in einem guten Licht

erscheinen läßt.

Weniger Lärm

durch Dämmmaßnahmen

von Carcoustics

Neue Geschäftsideen

finden in der Realität oft

schneller eine Anwendung als

manches unternehmen glaubt.

so ging es auch

der carcoustics GmbH,

die aus der Automobil-

zulieferer-Branche kommt

und sich plötzlich in einer

Kindertagesstätte

wiederfand.

GL&Lev kontakt 01/10

Stadtszene Nanjing

In dieser Studie der Unternehmensberatung

Booz & company, die

auf dem „Branchentag chemie“ des

NRW-Wirtschaftsministeriums veröffentlicht

wurde, sind 25 chemieregionen

in zehn europäischen Ländern

verglichen worden. „Das Ergebnis

bestätigt, dass wir beim Standortmarketing

auf dem richtigen Weg

sind. Und zwar sowohl in Bezug auf

das moderne Modell des chemieparks

als auch in unserer Fokussierung

auf das Leitthema Innovative

Werkstoffe“, erklärte Dr. Ernst Grigat,

Leiter des Geschäftsfeldes cHEM-

PARK Management sowie Leiter des

cHEMPARK Leverkusen, bei einem

Pressegespräch vor Jahresende. Auch

die kürzlich geschlossene weltweit

erste Partnerschaft zwischen chemieparks

sei ein wichtiger Baustein auf

dem richtigen Weg in die Zukunft.

Im November 2009 hatten der

cHEMPARK mit seinen Standorten

Das Leverkusener Unternehmen

carcoustics entwickelt komfortorientierte,

innovative Lösungen in

den Segmenten Akustik- Hitze- und

Isolationsmanagement. Kernkompetenzen

sind Entwurf und Fertigung

von akustischen und thermischen

Dämmkomponenten, wie sie in jedem

modernen Fahrzeug zum Einsatz

Dr. Ernst Grigat,

Leiter des chemparks Leverkusen,

überreicht in Nanjing ein Gastgeschenk.

Leverkusen, Dormagen und Krefeld-

Uerdingen und der chinesische Nanjing

chemical Industry Park (NcIP)

eine Partnerschaft geschlossen. In der

Vereinbarung sichern beide Parteien

zu, regelmäßig Erfahrungen und Informationen

auszutauschen.

„Wir wollen damit aber auch

das Interesse chinas auf uns lenken.

kommen. Jetzt aber präsentierten die

Ingenieure das Produkt „Schlucci“,

eine schallschluckende Decke zur

Verbesserung der Raumakustik in geschlossenen

Räumen, ideal für Büros

oder lärmintensive Arbeitsräume. Und

um das zu verdeutlichen, zeigte carcoustics

jetzt sein Knowhow an einem

Beispiel in einer Kindertagesstätte.

Es ist unser Ziel, als attraktivster

chemiepark Europas und als wohlbekannte

Spezialisten für innovative

Werkstoffe im Fokus von Interessenten

zu stehen, wenn aus china oder

anderen Ländern Investitionsentscheidungen

auf unserem Kontinent

anstehen“, so Grigat.

Das chinesische Interesse am

cHEMPARK jedenfalls ist bereits geweckt:

Im Frühjahr wird eine Delegation

aus Nanjing den Gegenbesuch

antreten. Die Gäste werden dann mit

dem cHEMPARK den Standort kennen

lernen, an dem rund ein Drittel

der chemischen Industrie von NRW

beheimatet ist.

Die zitierte Studie legt Stärken

und Schwächen des Standorts NRW

beziehungsweise Deutschlands offen.

Als Vorteil wird etwa das Modell des

chemieparks als das „Alleinstellungsmerkmal

der deutschen chemie-

regionen“ herausgestellt. Grigat: „Das

Plus liegt darin, dass der chemieparkbetreiber

eine umfassende Infrastruktur

zur Verfügung stellt. So können

sich die Unternehmen auf ihr Kerngeschäft

konzentrieren: die Herstellung

innovativer Produkte.“

Nur noch gedämpfter

Alltagslärm in einer

Kindertagesstätte -

sichtlich angetan vom

Ergebnis zeigte sich

OB Buchhorn in der

Wiesdorfer Kita als ihn

Geschäftsführer Mair

die innovative Kraft

seines Unternehmens

vor Augen

(besser: Ohren)

führte

Dazu lud Geschäftsführer Thomas

Mair auch Leverkusens OB Reinhard

Buchhorn ein, der sich beeindruckt

zeigte. Immerhin hat carcoustics in

der Tagesstätte bereits vier Räume

ausgestattet und damit Lösungen

zur Lärmdämpfung aufgezeigt, die

den OB offensichtlich nachdenklich

stimmten.


Bayer: Keine

(betriebsbedingte)

Kündigungen

bis Ende 2012

Vorstand und Gesamtbetriebsrat

des Bayer-Konzerns haben sich

auf einen umfangreichen Pakt zur

Beschäftigungssicherung bis 2012

verständigt.

Die Vereinbarung gilt für rund

23.000 Beschäftigte in den Bayer-

Teilkonzernen und -Servicegesellschaften

in Deutschland. „Trotz

des unsicheren wirtschaftlichen

Umfelds haben wir den seit 1997

bestehenden Verzicht auf betriebsbedingte

Kündigungen für

drei Jahre fortgeschrieben“, sagt

Dr. Pott, Vorstandsmitglied und

Arbeitsdirektor der Bayer AG.

Zu den weiteren Kernpunkten des

Beschäftigungspakts zählt die

Aufnahme von jährlich über 600

Schulabgängern in eine berufliche

Ausbildung und die übernahme

von etwa 120 Ausgebildeten. Außerdem

sollen bis Ende 2012 insgesamt

mindestens 300 Hochschulabsolventen

eingestellt werden.

Fortgesetzt wird auch der Solidarpakt

zur Bezahlung von zeitweise

nicht beschäftigten Arbeitnehmern.

Daran beteiligen sich

alle Mitarbeiter – vom Vorstand

bis zum Tarifbereich – mit maximal

zehn Prozent ihrer variablen Bezüge.

Darüber hinaus verzichten die

leitenden Mitarbeiter zusätzlich

auf sechs freie Tage im Jahr.

Völlig neu war die idee nicht,

aber Bayer 04 hat den Blindenservice

als erster Bundesligist

in Deutschland angeboten.

und das bereits vor 20 Jahren.

seitdem ist der Blindenbereich

fast immer ausverkauft.

Bei einem Besuch beim englischen

Spitzenclub Manchester

United wurde der damalige

Fußball-Abteilungsleiter Kurt

Vossen inspiriert. Nach enger

Zusammenarbeit mit dem Fanclub

„Sehhunde“ feierte der Blindenservice

1999 Premiere in der

BayArena. Seitdem haben blin-

BayER LEVERKuSEN

de und sehbehinderte

Fußball-Fans

bei Bayer 04

die Möglichkeit,

die

Spiele der

Werkself in

einem extra

eingerichteten

Bereich

auf der Südtribüne

zu

verfolgen.

Neben der

Atmosphäre im

Stadion sorgt ein Kommentator dafür,

dass die Blinden den Spielverlauf

nachvollziehen können. „Ich ziehe

meinen Hut davor, wie unsere blinden

Fans ein Spiel anschließend analysieren

können. Man merkt Ihnen dabei

nicht an, dass sie keine einzige Szene

gesehen haben“, sagt Andreas „Paffi“

Paffrath, der Fan- und Behindertenbeauftragte

bei Bayer 04.

Das Moderatorenteam um Burak

Yildirim muss vor allem fußballerischen

Sachverstand und eine gewisse

Neutralität mitbringen. Yildirim

ist U11-Trainer bei Bayer 04 und seit

der Geburtsstunde des Blindenser-

GL&Lev LOKaL

trauung in der Bayarena

Bayer-Fans aufgepasst: wer sich den Traum

von seiner Hochzeit in der BayArena verwirklichen

will, sollte sich beeilen. Der nächste

Termin ist am 30. April, die Anmeldungen

(Tel. 0214 / 4 06 - 33 70, - 33 71, -33 72)

laufen bereits seit Oktober. Die Trauungen

finden im 45 Minuten Rhythmus statt. Der

Preis in der BayArena liegt bei 180 Euro und

entspricht dem Preis bei einer Trauung im

Schloss Morsbroich.

Wie blinde Fußball-Fans von

Bayer 04 die Spiele im

Stadion live erleben können

vices mit dabei.

Auf der Südtribüne stehen pro

Heimspiel mindestens zehn Sitzplätze

für Blinde zur Verfügung, der Bereich

kann auf 20 Plätze erweitert werden.

über einen normalen Anschluss

am Sitz können die sehbehinderten

Fans den Kommentar über einen

mitgebrachten oder ausgeliehenen

Kopfhörer empfangen. Der Blindenbereich

ist fast immer ausverkauft, die

entsprechenden Tickets sind über die

Bayer 04-Hotline (0 18 05 / 0 40 40 4)

erhältlich.

Das Projekt hat nicht nur in

Deutschland viele Nachahmer gefunden.

Ein Werkself-Fan hat den Service

beispielsweise mit nach Argentinien

genommen und in Buenos Aires installiert.

„In Deutschland haben bis auf

Freiburg alle Erstligisten diesen Service

im Angebot. Mittelfristig ist unser

Ziel, dass er sowohl in der Bundesliga

als auch in der Zweiten Liga komplett

angeboten wird und in der dritten

Liga zumindest in Stadien mit einem

hohen Zuschauerzuspruch. Es soll generell

so selbstverständlich sein, wie

die Plätze für Rollstuhlfahrer“, sagt

Regina Hillmann, die Vorsitzende des

Fanclubs „Sehhunde“.

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev SERVICE KÖLNmESSE

Diese couch-Kombination

(natürlich ohne Mädels) war

bei der letzten Messe noch

ein Hit für die Besucher.

Bei der imm cologne 2010

soll es kuscheliger

und runder zugehen.

GL&Lev kontakt 01/10

Eisenwarenmesse

zum

ausprobieren

Vom 28. Februar bis zum

3. März 2010 findet in

Köln die Intern. Eisenwarenmesse

statt. Dabei

bietet sich dem Fachpublikum

ein breites Angebot

an Produktneuheiten

aus aller Welt. Rund 2.500

Aussteller sind mit innovativen

Lösungen vertreten

und zeigen die Trends

von morgen.

Anschauen, anfassen,

ausprobieren: Die Messebesucher

sollen stärker

als bisher selbst Hand

anlegen und die neuen

Werkzeuge ausprobieren

dürfen, kündigen einige

Hersteller im Vorfeld an.

Formal wird es wieder rundlicher und sehr viel „kissiger“

Polstermöbel stehen im

Blickpunkt der imm 2010

Gute Aussichten für die imm

cologne (19. bis 24. Januar): laut

einer Studie der Dresdner-Cetelem

Kreditbank bleibt Deutschland mit

geschätztem Marktvolumen von

27 Milliarden Euro Europas größter

Teilmarkt für die Möbelbranche.

Während der Umsatz europaweit

leicht zurückgeht, stagniert er

hierzulande auf dem Niveau des

vorangegangenen Geschäftsjahres. Die nahezu

stabilen Kaufabsichten sind ein positives

Signal.

Leuchtturm der Veranstaltung ist der

Polsterbereich. Diesem Segment räumt die

imm cologne einen hohen Stellenwert ein

– es belegt rund ein Drittel der belegten

Fläche. Insgesamt zeigt die imm cologne

das gesamte Polsterspektrum vom Preiseinstiegs-Sofa

bis zum hochwertigen Designprodukt.

Formal wird es wieder ein bisschen

rundlicher, die Sofas sind „kissiger“ – man

sitzt also nicht auf, sondern in dem Polstermöbel.

Dominierend bleiben neutrale Polsterbezugsfarben

wie Schwarz, Weiß, Braun

oder auch Grau, nach wie vor sehr gerne in

Leder. Trendfarben sind tiefdunkle Violetttöne

und Royal-Nachtblau.

anbieter aus 20 Ländern

spoga horse eröffnet

die Reitsport-Saison

Erstes Jahreshighlight der internationalen

Pferdesportwelt: Vom 6. bis 8. Februar 2010

trifft sich die Branche in Köln zur spoga horse

Frühjahr. Erwartet werden rund 250 Aussteller

aus über 20 Ländern, die neben den

neuesten Reitmode-Kollektionen, Helmen,

Schuhen und Stiefeln der Fachwelt aktuelle

Produkte für die Vierbeiner, darunter Sättel

und Trensen, Pflege- und Ernährungsprodukte,

Zubehör sowie Dienstleistungen und

Services rund ums Pferd vorstellen.


Mit Volldampf und Optimismus

in das Messejahr 2010: Die boot

Düsseldorf setzt neue Akzente und

erweitert ihr Erlebniskonzept.

Mitmachen, Spaß haben, erleben,

dass Wassersport etwas für

jeden ist. All das wird im

kommenden Januar noch stärker im

Mittelpunkt der weltgrößten Show für

maritimen Sport und Lifestyle stehen.

In der Diving Show in Halle 3 schnuppertauchen,

sich auf dem Aktionsbecken

in der Beach World im Stand-up-Paddling

üben, in der Blauen Urlaubswelt zu neuen

Ufern aufbrechen oder die Stars der Segel-

und Surfszene treffen. Die boot Düsseldorf

macht es möglich!

Vom 23. bis 31 Januar 2010 werden

1.550 Aussteller aus mehr als 50 Ländern

in 17 Messehallen auf 213.000 Quadratmetern

die ganze Welt des Wassersports

präsentieren und Lust auf Sommer, Sonne,

Strand und Meer machen. Das Angebot

reicht vom Angelhaken bis zur Großyacht.

Rund 550 Beteiligungen kommen aus dem

Noe Werbetechnik

setzt auf umweltbewusste Technologie

Für uns werden Umweltfragen immer wichtiger, deshalb

wollen wir auch für unsere Kunden optimale Lösungen

bieten.

Mit unserem UV-Flachbettdrucker bieten sich vielfältige,

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Die boot 2010 -

Das Interesse ist

ungebrochen

Immer wieder spannend: Der Boot-Transport

vom Rhein zum Messegelände.

Ausland und belegen fast die Hälfte der

Ausstellungsfl äche. Größte Ausstellernation

sind die Niederlande mit 100 Werften,

Ausrüstern und Dienstleistern, gefolgt

von Italien, Frankreich und Großbritannien.

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GL&Lev SERVICE

Gemeinschaftspräsentationen werden aus

Kroatien und Norwegen erwartet.

Die Talsohle im Wassersport ist offensichtlich

durchschritten. Das Wirtschaftsjahr

2007/2008 scheint für die führenden

Bootshersteller mit Ergebnissen auf dem

Vorjahresniveau positiv verlaufen zu sein.

Im Endergebnis dürfte der Produktionsrückgang

bei rund 60% im Vergleich zum Vorjahr

liegen. Der Gesamtumsatz an Booten

und Yachten wird sich damit von rund 8

Mrd. Euro auf gut 3 Mrd. Euro reduzieren.

Dabei hat sich der deutsche Markt in

der schwierigen wirtschaftlichen Situation

besser behauptet als die meisten übrigen

europäischen Wassersportmärkte.

Insgesamt betrachtet rechnet der Bundesverband

Wassersportwirtschaft für das Jahr

2009 mit einem Gesamtumsatz von 1,65

Mrd. Euro für den deutschen Wassersportmarkt.

Dies bedeutet einen Umsatzrückgang

von 10,5% im Vergleich zum Vorjahr.

Das Interesse am Bootssport ist ungebrochen,

sagen Studien. Mindestens 6 Millionen

Menschen haben ein konkretes Interesse

am Segeln und Motorboot fahren.

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Telefon: 0 21 71 / 39 98-0

Telefax: 0 21 71 / 39 98- 19

E-mail: noectp@t-online.de

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GL&Lev SERVICE autO

GL&Lev kontakt 01/10

„Fond-Entertainment“

nennt sich das Unterhal-

tungsangebot auf den

hinteren Plätzen des

neuen BMW, wenn man

es haben will. Natürlich

gibt es ein Navigations-

system vom Feinsten und

Musikmöglichkeiten

sowieso, aber auch

digitales Fernsehen und

Internetanschlüsse.

nach der Weltpremiere in kürze auch beim händler

Der neue BMW – eine Business-

Limousine vom Feinsten

Einfach schön und

dynamisch mit einer

formvollendeten Linie -

das ist der neue BMW

aus der 5er Baureihe,

mit dem den Designern

ein großer Wurf gelun-

gen ist. Ab 23. März

darf das „Wunderwerk“

beim Händler

bewundert werden.

Mit ihrem sportlich-eleganten Design,

der markentypischen Fahrdynamik,

Effizienz und innovativen

Komfort- und Sicherheitsmerkmalen

spiegelt die 6. Generation der Business-

Limousine die Entwicklungskompetenz des

weltweit erfolgreichen Premium-Automobilherstellers

in allen Facetten wider.

Mit dem längsten Radstand im Segment,

der langen Motorhaube, den kurzen Überhängen

und der coupéhaft fließenden Dachlinie

hebt sich die neue BMW 5er Limousine

deutlich aus dem Wettbewerbsumfeld hervor.

Das Interieur der neuen BMW 5er Limousine

überrascht mit klaren Linien, ele-

ganten Flächen

und übersichtlichenBedienelementen

auf der

einen, edlen Materialien

und bester

Verarbeitung

auf der anderen

Seite. Jedes Bedienelement

und

jede Anzeige

scheint ergonomisch optimal angeordnet.

Zu den Sicherheitssystemen gehören der

Parkassistent, das System Surround View,

die Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion,

eine Geschwindigkeitsregelung mit Stop &

Go-Funktion und Speed Limit Device. Außerdem

sind Spurwechselwarnung, Spurverlassenswarnung

und Rückfahrkamera

erhältlich.

Zur Markteinführung der neuen BMW

5er Limousine stehen ein Achtzylinder- und

drei Sechszylinder-Benzinmotoren sowie

zwei Sechszylinder-Diesel zur Auswahl.

Ergänzt wird das Angebot um einen Vierzylinder-Turbodieselmotor

mit Aluminium-

Kurbelgehäuse und Common-Rail-Direkteinspritzung,

der 135 kW/184 PS leistet. Das

Spitzenmodell BMW 550i wird von einem

Achtzylinder mit BMW TwinPower Turbo

Technologie und der Benzin-Direkteinspritzung

High Precision Injection angetrieben,

der 300 kW/407 PS leistet. Die Preise liegen

zwischen 42.000 und 70.500 Euro.


GaStRONOmIE

Weniger Erträge, aber beeindruckende Qualität:

Wein-Experten sind überzeugt:

Der 09er ist ein großer Jahrgang

Nach einem Jahr mit nahezu perfekten

Witterungsbedingungen sind

die Winzer in allen 13 deutschen

Anbaugebieten mit den Weinqualitäten

von 2009 überaus zufrieden.

Dieser

Jahrgang

wird als ganz

großer in die

Geschichte eingehen“,prognostizierte

der Präsident

des Deutschen

Weinbauverbandes,

Norbert

Weber.

„Selten haben

wir so aromatische,kerngesunde

und vollreife

Trauben

gelesen, wie in

diesem Jahr“,

erläuterte der

Verbandspräsident.

Viele Betriebe

wurden

zudem mit Beeren- und Trockenbeerenauslesen

bei Mostgewichten von weit über

150 Grad Oechsle belohnt. Allerdings liegen

die Erträge nach Angaben des Deutschen

Weininstituts (DWI) mit voraussichtlich etwa

8,8 Millionen Hektolitern bundesweit rund

zehn bis fünfzehn Prozent unter dem des

Vorjahres sowie des fünfjährigen Mittels.

Weinanbau in Bremm an der Mosel

In einigen Anbaugebieten wie etwa dem

Rheingau, Mittelrhein oder an der Nahe

wird sogar mit Mindererträgen von über

20% gerechnet. Die Erzeuger in Franken

hatten dagegen keine und in der Pfalz nur

vergleichsweise

geringe Ertragsrückgänge

von

sechs Prozent.

Die geringeren

Erntemengen

sind auf eine ungleichmäßige

Blüte sowie den

sonnigen aber

auch trockenen

Spätsommer

zurückzuführen.

In den ostdeutschenAnbaugebieten

Sachsen und

Saale-Unstrut

haben sich zudem

die starken

W i n t e r f r ö s t e

ertragsreduzierendausgewirkt,

so dass

dort im Vergleich

zu 2008 nur rund die Hälfte geerntet

werden konnte. DWI-Geschäftsführerin

Monika Reule erwartet aus diesem Jahr

ausgesprochen fruchtbetonte, gehaltvolle

und sehr gut ausbalancierte Weißweine.

Außerdem könnten sich die Verbraucher

auf kraftvolle, farbintensive und samtige

Rotweine freuen, sagt sie.

auch internationale Beachtung erwartet

Für DWI-Geschäftsführerin Monika Reule bietet der Jahrgang 2009 hierzulande den Weinfreunden

ein außergewöhnlich gutes Preis-Genuss-Verhältnis: „Es gibt vom 2009er aus

allen deutschen Anbaugebieten viel Wein fürs Geld. Denn viele potenzielle Spät- und Auslesen

werden aus vermarktungstechnischen Gründen als Qualitätswein angeboten“, erklärte

Reule. Reule ist sich sicher, dass der Jahrgang 2009 auch international große Beachtung

finden wird. Und: „Neben den tollen Rieslingen und Burgundern dürften besonders die

außergewöhnlichen Rotweinqualitäten überraschen.“

GL&Lev SERVICE

fRAGeN AN DeN WeiN-exPeRteN

Klaus Rüsing

Zum

Kater

danach

frage: Wir haben Karneval. Es wird getrunken.

Gib es ein Rezept gegen den Kater danach?

Klaus Rüsing: Okay, langsam. Im Wein ist

Alkohol. Wer Alkohol zu sich nimmt, dehydriert

seinen Körper. D. h. der Körper verliert

Wasser und eine ganze Reihe von wertvollen

Mineralien.

frage: Wasser und Mineralien verliert mein

Körper auch beim Schwitzen z.B. beim Sport.

Da soll man ja immer ausreichend Wasser

trinken. Stimmt’s?

Klaus Rüsing: Durch das Wasser verlieren

die Muskeln weniger Mineralien und bleiben

geschmeidiger.

frage: Wenn es aber mal etwas mehr Alkohol

auf der Party war, was raten Sie dann?

Klaus Rüsing: Der Griff in Großmutters Trickkiste

hilft vielen. Eine Magnesiumtablette vor

dem Schlafengehen kann Wunder wirken.

frage: Also, ich kann mich an Parties erinnern,

da hätte eine Magnesiumtablette nicht

geholfen. Haben Sie noch das absolut geheime

Wundermittel?

Klaus Rüsing: Ich habe wunderbare Weine.

Da braucht man nicht soviel davon zu trinken.

Aber Spaß beiseite… Man kann auch

noch eine Aspirin in das Glas Magnesiumwasser

geben. Aber Vorsicht! Menschen mit

Magenproblemen sollten davon Abstand

nehmen.

frage: Also wie immer? Genuss vor Menge?

Klaus Rüsing: Also, ich kann auch eine

Menge Genuss vertragen. Und es gilt: Jeder

Jeck es anders! Un et hätt noch immer jot

jejange.

WeiN-tiPP-KoMPAKt

Wasser- und mineralienhaushalt beachten.

alkohol in maßen genossen, schadet auch in

großen mengen nicht!

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Cuxhaven ist gerade auch im Winter schön

„alte Liebe“ – Die berühmte

aussichtsplattform

von Cuxhaven

Typisch:

Tapas-Laden

Attraktion:

Der

Königspalast

Weltklasse:

Das Museum

Prado

GL&Lev kontakt 01/10

Salz auf der Haut: Klima-

wandern und Watt-Touren

an der winterlichen Nordsee

machen gesund und schön.

Alle reden von Thalasso. Aber nur

wenige wissen, dass bereits ein

Spaziergang in der Brandungszone

der winterlichen Nordsee alle Vorteile einer

Germanwings macht es ab März noch bequemer

MADRID ist der Hit

unter den Städte-Reisen

Der Köln/Bonner Flughafen macht es

den Spanien-Fans im neuen Jahr noch

einmal leichter. Neben Air Berlin

fliegt ab Ende März zu kleinem Preis

auch Germanwings Madrid an. Das

freut vor allem Kultur- und Shopping-Freaks.

Denn Madrid platzt auf

diesem Sektor fast aus allen Nähten.

Die spanische Hauptstadt brodelt:

Das politische und kulturelle Zentrum

des Landes zeigt sich rastloser

und lebhafter als der Rest Spaniens. Die

Vitalität der Madrileños, ihre Vergnügungslust

und die vielen Sonnenstunden im Jahr

machen die Straßen zu Bühnen des öffentlichen

Lebens.

Königliche Paläste im klassizistischen

Stil und breite Avenidas bestimmen das

Stadtbild der spanischen Metropole. Die

vielfältige Nachtszene lockt mit Cafés,

Thalasso-Therapie bietet. Gut

fürs Immunsystem und für

eine schöne Haut sind Walken

und Wandern am Strand und

im Wattenmeer bei Ebbe.

Im Nordseeheilbad Cuxhaven

ist man auf aktive

Winterurlauber, die bewusst

etwas für ihre Gesundheit

tun möchten, eingestellt. Und

hält neben zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten

in Ferienwohnungen,Ferienhäusern,

Hotels und Pensionen

auch Wohlfühlangebote auf

Thalasso-Basis bereit.

Die achttägige Pauschale

„Cux - Thalasso und Meer“

kann von Januar bis Juni und

von August bis Oktober gebucht

werden. Sie beinhaltet

sieben Übernachtungen in

einer Ferienwohnung oder Pension plus

Thalasso-Anwendungen und kostet ab 280

Euro pro Person. Weitere Informationen

über mailto: info@tourismus.cuxhaven.de

Diskotheken, Cocktailbars und Flamencotablaos.

Von den vielen Tapas-Buden ganz

zu schweigen. Tapas - eine spezielle Esskultur,

die auch in Deutschland immer mehr

Freunde findet - sind häufig fischige „Zwischendurch-Häppchen“,

zu denen ein oder

zwei Gläser Sherry (vielleicht aus Jerez) unbedingt

erforderlich sind.

Der Kunstfreund läßt sich das Museum

Prado auf keinen Fall entgehen. Dieser

weltberühmte Bau wurde erst kürzlich um

mehr als 50 % erweitert und verfügt über

7600 Gemälde, Grafiken und 1200 Skulpturen

aller großen Meister.

Der Madrid-Besucher sollte dabei den

neuen Reiseführer „City/Trip Madrid“ (9,80

Euro) von Tobias Büscher (Köln) nicht vergessen.

Das handliche Büchlein (mit großem

Cityfaltplan) ist ganz aktuell und beantwortet

umfassend (mit kleiner Sprachhilfe)

alle wichtigen Tagesfragen. eg


GOLF

Gladbacher Golfer Vierter bei

Journalisten-EM in Spanien

Mit einem respektablen vierten

Platz kehrte das deutsche Team von

der 5. Journalisten-Europameisterschaft

aus Marbella zurück.

Wir sind zufrieden“, versicherte

Captain Klaus Pastor (Zeitungsverlag

Aachen/GC Mergelhof).

„Immerhin haben wir uns im Vergleich zur

letzten EM um zwei Plätze verbessert.“

Nach dem ersten Tag hatten die Deutschen

sogar Rang 2 belegt, wurden aber

am „Moving Day“ bis auf Platz 5 durchgereicht.

Titelverteidiger Italien konnte sich im

Stechen gegen die punktgleichen Franzo-

Schloss Georghausen

ab Februar mit

neuer Gastronomie

vom Feinsten

Auch abseits der Fairways bevorzugen

Golfspieler ein ausgefeiltes

Angebot, ganz besonders von der

Gastronomie. Was Platzbetreiber

wissen und sich bemühen.

Den „Schloßherren“ in Georghausen ist

dazu ein besonderer Coup gelungen.

Sie verpflichteten den renommierten Gastronom

und Catering-Spezialisten Heinz

Vierling aus Overath-Heiligenhaus. Ab 1.

Februar bietet die Anlage Georghausen

damit eine ganz neue Küche.

sen durchsetzen. Knapp dahinter landete

Österreich auf Platz 3.

Drei Tage lang hatten Medienvertreter

aus zehn Ländern bei bestem andalusischem

Wetter um den Titel gekämpft.

Beim „European Masters of Golf Playing

Journalists“, so der offizielle Titel, präsentierten

sich die Spanier als perfekte Gastgeber

und machten einmal mehr deutlich,

dass die „Costa del Golf“ besonders im

Winter mit ihrer immensen Platzdichte nach

wie vor das Mekka des Golfsports ist.

Das deutsche Aufgebot war von der

Deutschen Medien Golf Gesellschaft

(DMGG) aufgestellt worden. Klaus Pastor

Restaurantleiterin

ist Sandra Koch,

verantwortliche

Küchenchefin ist

Simone Vierling,

die Schwester des

Chefs. Ihr Angebot:

Ein Mix von saisonaler

und regionaler

Küche. Wild soll

1. Italien 481 Punkte

2. Frankreich 481

3. österreich 478

4. Deutschland 454

5. Schwaeiz 446

6. Spanien 423

7. Portugal 423

8. Schweden 422

9. Belgien 416

10. Niederlande 387

GL&Lev SERVICE

Mit dabei und immerhin Vierter der Europameisterschaft;

Frank Kuckelberg, Geschäftsführer des GL Verlages Bergisch

Gladbach (Vierter von rechts).

und Barbara Fuss vom Bayrischen Rundfunk

(Rottaler G&CC) waren als einzige aus dem

Team von 2007 übrig geblieben. Herausragender

Spieler im deutschen Team war Jörg

Schlockermann (Auto Bild/GC Lich). Mit einer

39er Runde setzte er gleich zum Auftakt

ein Ausrufezeichen. Es sollte bis zum Ende

nicht nur das beste deutsche Ergebnis, sondern

das aller EM-Teilnehmer bleiben. Zum

„Team Deutschland“ der DMGG (www.

mediengolfer.de), das von Signa Property

Funds, Nike Deutschland und dem Kölner

Unternehmen Jordan Golf unterstützt

wurde, gehörten noch die EM-Rookies

Christoph Hensgen (ARD/Marienburger

GC), Michael Kilimann (Immobilienfachjournalist/Gut

Lärchenhof), Frank Kuckelberg

(GL-Verlag/GC Am Lüderich), Dr. Harry

Niemann (Freelance/GC Bensheim), Peter

Rodenbüsch (auto motor zubehör/Hofgut

Sansenhof) und Jochen Wiesinger (Freelance/Burgdorfer

GC).

nicht fehlen. Dazu Deftiges vom Speckpfannekuchen

über Club-Sandwichs bis

Eintopf und Sülze mit Bratkartoffeln.

Geschäftsführer Heinz Vierling (49) weiß,

was von ihm erwartet wird. Sein Unternehmen

genießt einen guten Ruf über die

Grenzen des Bergischen Landes hinaus.

Und Erfahrung mit Golfern hat er schließlich

auch. Seit Jahren bedient er die Golfclubs

in Refrath und Marienburg.

GL&Lev kontakt 01/10

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GL&Lev SERVICE

dialOG MarKEtinG – Effiziente Werbung

Für alle branchen und Unternehmensgrößen

Der ZielgruppenScout hilft

bei der Kundenselektion

„Wo finde ich potenzielle Neukunden?

Wie spreche ich sie am besten

an? Und wie schaffe ich es, dass

sie mit mir sprechen?“ Diese Fragen

stellt sich jeder Unternehmer – spätestens,

wenn sich der Wettbewerb

verschärft. Dann setzt das Grübeln

über Marketingmaßnahmen ein:

Anzeigen, Plakate oder doch ein PR-

Artikel?

Bei diesen Medien jedoch sind hohe

Streuverluste vorprogrammiert. Verluste,

die sich insbesondere mittelständische

Unternehmen in der Regel nicht

leisten können. Was also tun, um effizient

neue Kundenkontakte zu generieren? „Bewährt

hat sich hier das Dialog Marketing.

Dazu gehören in ers-ter Linie Werbebriefe

– sog. Mailings - die an ausgesuchte Adressaten

verschickt werden. Im Vergleich zur

klassischen Kommunikation verfügt diese

Werbeform über zwei entscheidende Vorteile:

eine persönliche Ansprache und ein

Antwort- Element. Das schafft Nähe und

Vertrauen und motiviert den Leser, aktiv auf

die Werbebotschaft zu reagieren“ so Frank

Hinckelmann, Vertriebsleiter im Direkt Marketing

Center in Köln.

Eine ideale Werbeform

für Selbstständige

Vor allem für Selbständige mit wenigen

Mitarbeitern stellt das Marketing

oft eine echte Herausforderung dar. Werbemaßnahmen

werden nicht selten ohne

Fachkenntnisse und quasi nebenbei umgesetzt.

Unterm Strich steht in diesen Fällen

fast zwangsläufig ein enttäuschendes

Ergebnis: relativ hohe Ausgaben, nahezu

null Effekt. Gerade mittelständische Unternehmen

sollten daher ihre Werbung streng

zielgerichtet planen und realisieren. Das wirft

jedoch eine grundlegende Frage auf: „Wo

und wie finde ich die potenziellen Kunden,

die ich direkt ansprechen kann?“ Genau die

richtige Aufgabe für einen exzellenten Spür-

GL&Lev kontakt 01/10

frank Hinckelmann

Vertriebsleiter

Deutsche Post AG

Geschäftsbereich

Vertrieb BRIEF

Gewerbekunden

hund und ausgewiesenen Experten auf diesem

Gebiet…

Der „ZielgruppenScout“

findet Ihre Neukunden

Wenn es um Dialog Marketing geht,

sind die bundesweit 28 Direkt Marketing

Center der Deutschen Post die richtigen

Ansprechpartner. Hier kümmern sich erfahrene

Experten um die professionelle Umsetzung

direkter Marketingmaßnahmen. Dabei

kommt der ZielgruppenScout zum Einsatz.

Mit diesem Tool kann der Kundenstamm im

Hinblick auf Merkmale wie Alter, Wohnort

und Einkommen exakt analysiert werden.

Noch effektiver ist die zweite Phase: Mithilfe

der gewonnenen Daten lassen sich potenzielle

Neukunden identifizieren und lokalisieren.

Hierfür überprüft der ZielgruppenScout

die Haushalte im Zielgebiet nach individuell

definierten Kriterien. So wird erkennbar, wo

Werbemaßnahmen Erfolg versprechen und

wo hohe Streuverluste drohen.

Die Praxis zeigt es: Gezielte Werbung

lohnt sich für alle Branchen

Wenn es um Werbung geht, zählt

gerade für mittelständische Unternehmen

nur das konkrete Ergebnis – so

wie für das Physio Zentrum im Großraum

Köln. Dieses wird zu 90% von Privatkunden

aufgesucht, um die sich fünf bis sechs Mitarbeiter

kümmern. Die Praxis setzt Dialog

Marketing sowohl für die Kundenbindung

als auch für die Akquise ein. „So profitieren

wir von effektiven Maßnahmen mit hoher

Response und heben uns klar von der Masse

ab. Denn Dialog Marketing ist genauso

individuell und persönlich wie unsere Firmenphilosophie“,

bringt der Geschäftsführers

des Physio Zentrums die Vorteile auf

den Punkt. Schon einmal wurde an Bestandskunden

ein aufmerksamkeitsstarkes

Mailing verschickt, und zwar in Form einer

fingierten Krankenakte inklusive Krankenschein.

Ziel der Folgeaktion war es, an

den Erfolg dieser Kampagne anzuknüpfen

und auf neue Praxis-Leistungen hinzuweisen.

Da nicht nur Bestands- sondern auch

Neukunden angesprochen werden sollten,

erfolgte als erstes eine Analyse der vorhandenen

Adressen per ZielgruppenScout.

Die Ergebnisse bestätigten zunächst die

Vermutungen des Geschäftsführers: Seine

Kunden verfügen über starke Kaufkraft und

wohnen vornehmlich in Ein- oder Zweifamilienhäusern.

Allerdings überraschte die geografische

Auswertung: Mehr Kunden als angenommen

reisen zur Behandlung aus dem Süden

Kölns an. Eine hochinteressante Erkenntnis,

die dazu führte, dass sich das Physio

Zentrum neue Kundengruppen mit hohem

Potenzial erschließen konnte. Das Mailing

ging schließlich an 18.000 potenzielle Kunden

und enthielt neben dem Anschreiben

u. a. einen fächerförmigen Flyer, der die

Leistungen der Praxis veranschaulicht.

Um Streuverluste zu vermeiden, wurden

die Adressen durch die Deutsche Post Direkt

auf Aktualität geprüft. Die Kosten für

die Kampagne beliefen sich auf rund 9.000

Euro. Das Ergebnis? – Ein ausgesprochen

positives Kundenfeedback und somit ein

voller Erfolg. „Die Zusammenarbeit mit dem

Direkt Marketing Center war einfach klasse“,

so der Praxis-Chef. „Von der Zieldefinition

über die Strategie und die Gestaltung

bis hin zur Umsetzung – während des gesamten

Projekts wurden wir von unserem

persönlichen Ansprechpartner begleitet

und von hoch motivierten, kreativen Mitarbeitern

unterstützt.“

So konnten in kurzer Zeit neue Kunden

gefunden und erfolgreich kontaktiert werden

– für das Physio Zentrum hat sich der

Einsatz von Dialog Marketing gelohnt. Kein

Wunder also, dass bereits die Planungen für

eine Herbstaktion laufen…

Das Direkt marketing Center Köln finden Sie

im Internet auf: www.dmcenter-koeln.de


Kolumnentitel

Kommen Sie in das

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Profitieren Sie von den Angeboten unserer Direkt Marketing Center.

Wir begleiten Sie von der Ideenfindung und Zielgruppenselektion

bis zur Gestaltung Ihrer Werbeaktion. Und sorgen dafür, dass sie dort

ankommt, wo sie Ihnen nützt: in den Briefkästen der Menschen mit

dem höchsten Potenzial für Ihr Unternehmen. Besuchen Sie uns im

Direkt Marketing Center, unsere Experten beraten Sie gerne.

22

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Werbeberatung vereinbaren unter:

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KOMPAKT 02 l 2009


40

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

Die Gesundheitsmesse des

Evangelischen Krankenhauses

erfreut sich großer Beliebtheit.

Das zeigt der Publikumsandrang in

jedem Jahr. Eine gute Gelegenheit,

sich und seine Produkte

dort zu präsentieren.

Wegen der Fußball-WM diesmal schon im Mai

Gesundheitsmesse des EVK

nimmt noch Aussteller an

GL&Lev kontakt 01/10

Damit es keine Terminüberschneidung

mit der Fußball-

Weltmeisterschaft

gibt, fi ndet die

nächste EVK Gesundheitsmesse

bereits

Anfang Mai statt.

Interessierte Aussteller

können sich noch

anmelden.

Am Samstag, 8., und Sonntag 9., Mai

wird es im Zentrum von Bergisch

Gladbach wieder ganz schön voll.

Auch bei der mittlerweile sechsten Aufl age

der Messe werden deutlich über 10.000 Besucher

erwartet. Um den großen Ansturm zu

bewältigen, fi nden Veranstaltungen außer im

Bergischen Löwen auch in Messezelten statt

und erstmals geht ein Teil des Programms in

der Villa Zanders über die Bühne.

Mit einer Fülle an Werbemaßnahmen

wird auf die Messe aufmerksam gemacht

und interessierte Firmen können noch Ausstellungsfl

ächen reservieren. Über 2.700 m 2

im Bergischen Löwen und über 500 m 2

in Messe- und Vortragszelten stehen den

rund 100 Ausstellern zur Verfügung.

schlankheitsmittel

sind keine

Wunderwaffen

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(ADBA) warnt: Wer

Gewicht verlieren will, sollte sich mehr

bewegen und seine Ernährung umstellen.

Schlankheitsmittel können diese

langfristige Verhaltensänderung nicht

ersetzen, sondern bestenfalls unterstützen.

Immer neue Nahrungsergänzungsmittel

würden als Wunderwaffen gegen

Übergewicht beworben.

„Das Versprechen, schnell und ohne

Diät nach Belieben abzunehmen, ist

schlicht Quacksalberei,“ so Friedemann

Schmidt, Vizepräsident der ABDA. Und

er verweist darauf, dass sich bundesweit

bereits mehr als 2.000 Apotheker auf Ernährungsberatung

spezialisiert hätten.

Schlankheitsmittel von dubiosen Internethändlern

dagegen enthielten oft

riskante Inhaltsstoffe, ohne dass dies

für den Verbraucher erkennbar sei. Bei

einem Testkauf der Stiftung Warentest

aus dem Jahr 2007 seien 13 von 16

bestellten Schlankheitsmitteln gesundheitsgefährdend

gewesen.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Vortragsprogramm

mit über 60 Informations-

und Diskussionsveranstaltungen sowie ein

buntes Bühnenprogramm. Der Selbsthilfetag

des Rheinisch-Bergischen Kreises und

die Seniorenmesse sind fester Bestandteil

des Wochenendes. Für die Besucher ist das

Ganze völlig kostenfrei.

Die Werbemaßnahmen für die Messe

sind perfekt geplant und greifen wie

Zahnräder ineinander. Mit Straßenplakaten

und Transparenten werden Autofahrer,

Radler und Fußgänger im gesamten Einzugsbereich

auf das Ereignis aufmerksam

gemacht. Zeitungsleser fi nden Annoncen

und redaktionelle Beiträge vor. Radiohörer

bekommen Trailerwerbung auf die Ohren

und wer im Internet unterwegs ist, kommt

an der 6. EVK Gesundheitsmesse auch

nicht vorbei. Ergänzt werden die Maßnahmen

durch ein mindestens 16-seitiges

Messeprogramm.

Weitere Informationen unter:

www.evk-gesundheitsmesse.de


Im Blickpunkt

Wie man mit den mängeln beim hausbau richtig

umgeht – der Rechtsanwalt hilft � Seite 42

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


Wenn es um Gewinne aus privaten

Veräußerungsgeschäften geht � Seite 44

Wie man das Finanzamt an den

Reisekosten beteiligen kann � Seite 46

FinanZEn

Kreissparkasse

will von einer

Kreditklemme

nichts wissen

SO ISt DIE KRaNKENVERSIChERuNG aBSEtzBaR - Was das Bürgerentlastungsgesetz wirklich bedeutet GL&Lev special 03/09 � Seite 48

© shutterstock


42

rechtsanwalt schüller gibt rat und tipps

Mängel beim Hausbau -

so gehen Sie richtig damit um

herr Schüller, das eigene Haus ist

nicht nur der Traum vieler Menschen,

sondern auch eine Investition

in einer Größenordnung, die

der Bürger in aller Regel nur einmal im

Leben tätigt.

Richtig, umso ärgerlicher ist es, wenn die

Abwicklung eines solchen Bauvorhabens ins

Stocken gerät oder sich nach Fertigstellung

Mängel zeigen. Hinzu kommt: Der richtige

Umgang mit Mängeln ist nicht ganz einfach,

weshalb es insbesondere bei gravierenden

Mängeln sinnvoll erscheint, kompetenten

anwaltlichen Rat einzuholen. Denn das Problem

im Streitfall besteht nicht selten darin,

dass beide Parteien unter Mangel etwas

Unterschiedliches verstehen.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

Wann liegt denn ein „richtiger“ Mangel

vor?

Diese Frage lässt sich nicht ohne einen Blick

in den Vertrag beantworten. Gibt es dort

spezielle Vereinbarungen zur Beschaffenheit

des Objektes, so ist jede Abweichung

hiervon ein Mangel, ganz unabhängig davon,

ob überhaupt eine Einschränkung in

der tatsächlichen Nutzung gegeben ist.

Gibt es keine Beschaffenheitsvereinbarung,

so muss sich das Werk für die übliche Verwendung

eignen und die übliche Beschaffenheit

aufweisen. Ich will Ihnen das gern

an einem Beispiel erläutern: Ein Ehepaar

hat bei einem Fliesenleger das Verlegen

von blauen Wandfliesen im Badezimmer

seines Einfamilienhauses in Auftrag gegeben.

Diese Fliesen werden geliefert und

eingebaut. Drei Monate nach Fertigstellung

und Übergabe – wir Juristen sprechen von

der Abnahme – zeigen sich Verfärbungen

in der Oberfläche. Auch wenn die Funktion

der Fliesen selbst nicht beeinträchtigt ist, so

entspricht das Werk nicht dem, was vereinbart

war und ist daher mangelhaft.

Bleiben wir bei Ihrem Beispiel. Kann

das Ehepaar jetzt einfach ein anderes

Unternehmen mit der Mängelbeseitigung

beauftragen?

Nein, der Fliesenleger hat nicht nur die Pflicht,

GL&Lev kontakt 01/10

andreas Schüller

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Bau- und Architektenrecht,

seit 1.12.2009 bei der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß,

deren Zahl der Fachanwälte

sich damit auf insgesamt acht

erhöht. Rechtsanwalt Schüller

übt Dozententätigkeiten aus,

z. B. an der Fachhochschule des

Mittelstands (Vergaberecht und

Projektmanagement) sowie der

Handwerkskammer Köln.

sondern er hat auch das Recht, eine mangelhafte

Leistung durch eine mangelfreie

Leistung zu ersetzen. Dabei können ihm

die Auftraggeber nicht einmal vorschreiben,

wie das zu geschehen hat. Der Handwerker

selbst kann entscheiden, ob er sein Werk repariert

oder ob er es neu herstellt.

Was raten Sie also dem Ehepaar in

dem Beispiel?

Es sollte zunächst eine angemessene Frist

zur Mängelbeseitigung gesetzt werden.

Wichtig hierbei ist, einen konkreten Termin

zu benennen, bis zu dem die Mängelbeseitigung

erfolgen soll. Wie lange eine angemessene

Frist zu bemessen ist, hängt vom

Einzelfall ab. Man sollte sich immer daran

orientieren, wie lange ein durchschnittlicher

Handwerker oder Bauunternehmer für die

Beseitigung des konkreten Mangels benötigen

würde. Eine vorherige Dokumentation

des Mangels durch ein Foto kann hilfreich

sein und ist damit empfehlenswert.

Man hört immer wieder davon, man

müsse, wenn die erste Frist nutzlos verstrichen

ist, noch eine Nachfrist setzen.

Ja, solche „Regeln“ halten sich leider hartnäckig,

doch sie sind leider falsch. Denn ein

Erfordernis zur Nachfrist gibt es hier nicht.

Ist eine Frist zur Mängelbeseitigung erfolglos

abgelaufen, etwa weil die Mängelbeseitigung

fehlgeschlagen ist oder überhaupt

nicht versucht wurde, hat der Kunde die

Wahl. Er kann jetzt ein anderes Unternehmen

mit der Mängelbeseitigung beauftragen

und die Kosten bei dem Handwerker

geltend machen. Stattdessen kann aber

auch die Vergütung gemindert, vom Vertrag

zurückgetreten und daneben ggf. noch

Schadenersatz geltend gemacht werden.

Nun sind ja nicht immer alle Mängelrügen

berechtigt. Manchmal dienen sie

ja nur als Vorwand, keine Vergütung

zahlen zu müssen. Wie kann der Bauunternehmer

oder andere Handwerker

hierauf reagieren? Wie kann er sich

absichern?

Wenn der Kunde Mängelrügen benutzt, um

den Unternehmer um seine berechtigte Vergütung

zu bringen, muss man zwei Situa-

tionen unterscheiden:

Sind noch Leistungen auszuführen und bezahlt

der Kunde zu Recht gestellte Abschlagsrechnungen

nicht, so sollte der Unternehmer

eine kurze Nachfrist zur Zahlung setzen und

dann nach erfolglosem Ablauf von seinem

Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch machen

und nicht weiterarbeiten.

Sind keine Leistungen mehr auszuführen

und wird die Schlussrechnung nicht bedient,

so hilft oft nur die gerichtliche Klärung.

Meist sind die Situationen aber nicht eindeutig,

so dass es sich empfiehlt, spätestens

an dieser Stelle anwaltlichen Rat einzuholen.

Ein Fachmann kann auch entscheiden, ob

man nicht jetzt im Wege des einstweiligen

Rechtsschutzschutzes eine Bauhandwerkersicherungshypothek

in das Grundbuch

eintragen lässt.

Ärgerlich für den Handwerker ist

es, wenn er eine Mängelrüge ernst

nimmt, den vermeintlichen Mangel

aufwendig überprüft und sich herausstellt,

dass kein Mangel vorliegt. Kann

der Handwerker seine Kosten für die

Überprüfung dem Auftraggeber in

Rechnung stellen?

Das handhaben die Gerichte leider unterschiedlich.

Grundsätzlich muss man wohl

derzeit davon ausgehen, dass Kosten nicht

erstattet werden. In keinem Fall sollte der

Handwerker einfach Mängelbeseitigungsarbeiten

durchführen, wenn sich herausgestellt

hat, dass der Mangel nicht von ihm,

sondern von einem anderen Gewerk verursacht

worden ist. In einer solchen Situation

empfiehlt es sich, dem Auftraggeber vor der

Mängelbeseitigung hierauf hinzuweisen

und die Mängelbeseitigung davon abhängig

zu machen, dass dies zu vergüten ist.


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43


44

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

Wenn es um Gewinn aus privatem Veräußerungsgeschäft geht

Der Zeitpunkt des Vertrages

ist dabei ohne Bedeutung

GL&Lev kontakt 01/10

Von LotHAR HeisteR

Der Gewinn aus einem privaten

Veräußerungsgeschäft wird erst

im Jahr des Zahlungseingangs

besteuert. Maßgebend ist das

Zuflussprinzip. Der Zeitpunkt,

zu dem der obligatorische Kauf-

vertrag abgeschlossen wird,

ist damit ohne Bedeutung.

nach einem Urteil des Finanzgerichts

Hamburg liegt bei der Überweisung

auf ein Notaranderkonto noch

kein Zufluss vor, wenn dieser das Geld erst

im Folgejahr an den Verkäufer weiterleitet.

Diese Einordnung hat für die Praxis deshalb

Bedeutung, weil um den Jahreswechsel oftmals

Grundstücksgeschäfte getätigt werden

und die zeitliche Zuordnung Auswirkungen

auf die Progression hat.

Solange die Geldmittel auf dem Konto

beim Notar liegen, kann der Verkäufer hierüber

wirtschaftlich noch nicht verfügen. Die

Hinterlegung beim Notar wird bei der Abwicklung

von Grundstückskaufverträgen oft

zur Sicherung der ordnungsgemäßen Erfüllung

der Vertragspflichten beider Parteien

vereinbart. Damit verliert der Erwerber die

Dispositionsmacht über das Guthaben noch

nicht vollständig und der Verkäufer erhält sie

noch nicht. Daher ist ein Zufluss des Kaufpreises

erst mit der Auszahlungsreife an den

Ex-Besitzer gegeben.

Praxishinweis: Zur Berechnung der Spekulationsfrist

ist hingegen der Abschluss des

schuldrechtlichen Kaufvertrags maßgebend,

nicht hingegen die dingliche Eigentumsübertragung

oder der Zahlungseingang.

Muss der vereinnahmte Kaufpreis in einem

späteren Jahr teilweise wieder zurückbezahlt

werden, so ist der Spekulationsgewinn

gleichwohl voll im Jahr der Vereinnahmung

zu versteuern.

UStG – Anpassungsbedarf im Überblick

Durch das Mehrwertsteuerpaket 2010, das

der deutsche Gesetzgeber in nationales

Recht umgesetzt hat, gelten bei der Orts-

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

bestimmung der sonstigen Leistungen, den

zusammenfassenden Meldungen und dem

Vorsteuervergütungsverfahren seit dem

01.01.2010 neue Spielregeln. Folgende Regelungen

sind insbesondere zu beachten:

Ab 2010 werden Dienstleistungen an Unternehmer

grundsätzlich am Ort des Leistungsempfängers

bewirkt (sogenannte

„B-to-B“-Leistungen). Für Dienstleistungen

an Nichtunternehmer ist hingegen der

Leistungsort des leistenden Unternehmers

maßgebend (sogenannte „B-to-C“-

Leistungen). Dieser Zweiteilung stehen allerdings

zahlreiche Ausnahmen gegenüber.

Bei „B-to-B“-Leistungen führt das Empfängerortprinzip

zu einer EU-einheitlichen Anwendung

des Reverse-Charge-Verfahrens,

sodass der unternehmerische Leistungsempfänger

die Umsatzsteuer schuldet,

wenn die Leistung von einem nicht in diesem

Mitgliedstaat ansässigen Unternehmer

erbracht wird.

Die vierteiljährliche zusammenfassende

Meldung beinhaltet ab 2010 auch innergemeinschaftliche

Dienstleistungen, sofern

der Unternehmer im EU-Ausland als Leistungsempfänger

die Umsatzsteuer schuldet.

Die Buchführung ist entsprechend

anzupassen, um die „automatische“ Erstellung

der zusammenfassenden Meldung zu

gewährleisten.

Für das Vorsteuer-Vergütungsverfahren

innerhalb der EU, sind ab 2010 zahlreiche

Neuerungen zu beachten. Die bisherige

Abgabe auf Papier wird auf ein elektronisches

Verfahren umgestellt. Der Antrag

ist künftig zentral im Ansässigkeitsstaat des

Unternehmers zu stellen, für inländische

Unternehmer über ein elektronisches Portal

beim Bundeszentralamt für Steuern. Die

Frist für die Antragstellung verlängert sich

vom 30.06. auf den 30.09. des Folgejahres.

Neben dem Mehrwertsteuerpaket 2010

bleibt zu beachten:

Die Umsatzgrenze für die Besteuerung

nach vereinnahmten Entgelten beträgt seit

dem 01.07.2009 bundeseinheitlich 500.000

Euro. Ein möglicher Wechsel von der Soll-

zur Ist-Besteuerung wirkt sich für Unternehmer

schonend auf die Liquiditätslage

aus, zumal der Wechsel auf den Vorsteuerabzug

keine Auswirkung hat.

Voller Kostenabzug bei fehlenden

steuerfreien Einnahmen

Erwerbsaufwendungen (z. B. Betriebsvermögensminderungen,

Anschaffungskosten

oder Veräußerungskosten), die im Zusammenhang

mit Kapitalbeteiligungen stehen,

sind nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes

nicht durch das Abzugsverbot begrenzt,

wenn der Aktionär oder GmbH-Gesellschafter

keinerlei Einnahmen durch seine

Beteiligung erzielt hat.

Zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb

gehört auch der Gewinn aus der Veräußerung

von Anteilen an Kapitalgesellschaften,

wenn der Veräußerer innerhalb der letzten

fünf Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar

oder mittelbar zu mindestens 1

Prozent beteiligt war. Bis 2008 war die Hälfte

der Einnahmen steuerfrei. Im Gegenzug

waren die damit im wirtschaftlichen Zusammenhang

stehenden Aufwendungen nur zu

50 Prozent abzugsfähig.

Fallen jedoch weder Betriebsvermögensmehrungen

noch Einnahmen an, tritt eine

hälftige Steuerbefreiung und somit auch die

maßgebende Bedingung überhaupt nicht

ein. Da eine Doppelbegünstigung auszuschließen

ist, ist der Erwerbsaufwand somit

in vollem Umfang abziehbar.

Praxishinweis: Ab 2009 gilt das Teileinkünfteverfahren,

wonach 40 Prozent der

Einnahmen steuerfrei sind und 60 Prozent

der mit diesen Einnahmen zusammenhängenden

Aufwendungen als Betriebsausgaben

abziehbar sind. Fallen allerdings keine

Einnahmen an, ist der Erwerbsaufwand nach

der Argumentation des Bundesfinanzhofes

auch für Veranlagungszeiträume ab 2009 in

voller Höhe abzugsfähig.


GL&Lev kontakt Finanzen

Keine Kreditklemme im Rheinisch-Bergischen

Kreissparkasse Köln

unterstützt weiter

aktiv den Mittelstand

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Köln

und Landesobmann der rheinischen

Sparkassen ist einmal mehr Unterstellungen

entgegengetreten, die

Kreditwirtschaft würde sich aus der

Unternehmensfi nanzierung zurückziehen

oder diese zumindest

erheblich reduzieren.

Stichwort „Kreditklemme“.

Wüerst sagte dazu, gerade die

Sparkassen wie die Kreissparkasse

Köln hätten diesen Unkenrufen

zum Trotz mehr Unternehmenskredite

vergeben als noch im Vorjahr. Mit

aller Deutlichkeit: „Wir werden uns nicht

aus dem Kreditgeschäft im Rheinisch-Bergischen

Kreis zurückziehen und bleiben Finanzpartner

des Mittelstandes“.

„Eine Kreditklemme hat aufgrund der

guten Versorgung des Mittelstandes mit

Krediten durch die Sparkassen und Genossenschaftsbanken

sowohl in RheinBerg als

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alexander Wüerst

Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Kölnn

auch in den anderen drei Landkreisen unseres

Geschäftsgebietes seit Ausbruch der

Finanzmarktkrise zu keinem Zeitpunkt existiert“,

so Wüerst.

Denn erst dann könne von einer Kreditklemme

gesprochen werden, wenn Finanzierungsmittel

in hohem Maße und

unabhängig von Branchen, Betriebsgrößen,

Laufzeiten, Sicherheiten und Bonitäten nicht

mehr vergeben würden, obwohl eine entsprechende

Nachfrage von Seiten der Unternehmer

vorhanden sei, betont der Vorstandsvorsitzende

der Kreissparkasse Köln.

In diesem Fall wäre eine Unterversorgung

der Wirtschaft mit Krediten unmittelbar von

der Finanzwirtschaft zu verantworten. Und

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Telefax 0 22 06 / 8 29 75

nur dann wäre der Vorwurf, der auch den

Sparkassen in den vergangenen Monaten

immer wieder gemacht wurde, begründet.

„Doch wenn Unternehmen in Krisenzeiten

Investitionsprojekte zurückfahren oder aufgrund

gesunkener Bonitäten größere Anstrengungen

unternehmen müssen, um

einen Kredit zu erhalten, handelt es sich

nicht sogleich um eine Kreditklemme“, sagt

Wüerst.

„Wir haben unsere Kreditvergabepolitik

im Laufe der Finanzmarktkrise nicht verändert

und allein in den ersten drei Quartalen

2009 über 1,4 Milliarden Euro neue

Kredite an Unternehmen und Selbstständige

zugesagt“, sagt Wüerst. „Damit hat

die Kreissparkasse Köln ihre Kreditvergabe

gegenüber dem Vorjahr, in dem sie einen

Rekordwert verzeichnen konnte, nochmals

um rd. 3 Prozent gesteigert“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Im Zusammenhang mit dem Thema

Unternehmensfi nanzierung sollte jedoch

auch darüber diskutiert werden, inwieweit

aufsichtsrechtliche Restriktionen abgebaut

oder vermieden werden können, die die

Kreditvergabe behindern“, sagt Wüerst. So

hätten sich beispielsweise - bei allen sonstigen

Vorzügen - die prozyklischen Solvabilitätsvorschriften

nach Basel II im Verlauf

der Krise als reale Gefahr für einen nachhaltigen

Aufschwung erwiesen.

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45

Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

richtig reisen:

Wie Sie das Finanzamt an

den Reisekosten beteiligen

Geschäftsreisen, auch ins

Ausland, z. B. in die USA sind

heute auch bei mittelständischen

und kleinen Unternehmen keine

Seltenheit mehr. Erfreulicherweise

beteiligt sich das Finanzamt an den

Kosten, indem es Aufwendungen

für Geschäfts- und Dienstreisen als

Werbungskosten oder Betriebsausgaben

steuerlich anerkennt.

neben dem Abzug der eigenen

Kosten als Betriebsausgaben

bzw. Werbungskosten dürfen Arbeitgeber

ihren Mitarbeitern Reisekosten

lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei

erstatten. Zu den Reisekosten zählen insbesondere

Fahrt- bzw. Flugkosten, Übernachtungskosten

und Verpflegungsmehraufwendungen.

Übernachtungskosten

Sowohl inländische als auch ausländische

Übernachtungskosten werden in Höhe der

tatsächlichen Kosten steuerlich anerkannt,

der Nachweis darüber kann z. B. durch

Vorlage von Hotelrechnungen oder Pensionsquittungen

erfolgen. Bitte beachten Sie,

dass die Kosten für das Frühstück nicht zu

den Übernachtungskosten zählen; diese

sind heraus zurechnen!

Achtung! Die früher für Auslandsübernachtungen

anerkannten pauschalen

Übernachtungskosten werden seit 2008

nicht mehr anerkannt. Das bedeutet, dass

auch bei Auslandsreisen nur die tatsächlich

entstandenen Übernachtungskosten

absetzbar sind. Einzige Ausnahme:

Erstatten Sie als Arbeitgeber Ihrem Mitarbeiter

Reisekosten, dürfen Sie die für

das jeweilige Land geltenden Pauschalen

lohn- und sozialversicherungsfrei

erstatten. Das gilt grundsätzlich auch für

lohnsteuerpflichtige Gesellschafter-Geschäftsführer

einer GmbH. Hier ist darauf

zu achten, dass der Anspruch auf Erstattung

z. B. im Anstellungsvertrag vereinbart

wird. Ansonsten droht die Annahme

einer verdeckten Gewinnausschüttung.

GL&Lev kontakt 01/10

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Fahrtkosten

Fahrt- und Flugkosten können in Höhe der

tatsächlichen Aufwendungen steuerlich abgesetzt

werden; bei Benutzung eines privat

genutzten Wagens dürfen Reisekosten mit

0,30 Euro je gefahrenen Kilometer abgesetzt

werden. Bei Geschäfts- und Dienstwagen

gelten Besonderheiten.

Arbeitgeber dürfen die Aufwendungen

lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei ihren

Mitarbeitern erstatten, wenn diese die

Kosten für die Reise tragen.

Praxistipp für Arbeitgeber:

So sichern Sie sich die Vorsteuern

Um sich die für die Reisekosten gezahlte

Umsatzsteuer als Vorsteuer zu sichern,

die etwa die Bundesbahn-AG für ihre

Bahntickets in Rechnung stellt, sollten

Sie als Arbeitgeber die Reise im eigenen

Namen buchen bzw. von Ihrem Mitarbeiter

buchen lassen. Es schadet nicht,

dass Ihr Mitarbeiter die Reiseleistung

in Anspruch nimmt, entscheidend ist,

dass Sie Vertragspartner sind und die

Leistung für Ihr Unternehmen erbracht

wird. Entsprechend sollten Hotelübernachtungen

in Ihrem Namen gebucht

werden, auch wenn eine andere Person

übernachtet.

Verpflegungsmehraufwendungen

Verpflegungsmehraufwendungen sind in

Höhe der Pauschalen steuerlich absetzbar

und können auch im Rahmen der Pauschalen

den Mitarbeitern lohn- und sozialversicherungsfrei

gezahlt werden. Die für das jeweilige

Land geltenden Pauschalen ergeben

sich aus den amtlichen Reisekostentabellen.

Für Deutschland gelten Pauschalen in Höhe

von 6 Euro bei Abwesenheit von mehr als

8 Stunden, 12 Euro bei Abwesenheit von

mehr als 14 Stunden und 24 Euro bei einer

Abwesenheit von 24 Stunden.

Bild: www.clipdealer.de

Achtung! Bei einem längerfristigen

Einsatz an

derselben Tätigkeitsstätte

werden Verpflegungsmehraufwendungen

nur

für die ersten drei Monate

gewährt. Das gilt auch bei

einer doppelten Haushaltsführung.

Durch geschicktes

Gestalten, etwa durch

Einlegen längerer Unterbrechungen

oder durch

Unterteilung eines Großauftrags

in mehrere abgeschlossene

Teilaufträge

können Sie erreichen, dass

die Drei-Monats-Frist auch

mehrfach neu zu laufen

beginnt. Sprechen Sie Ihren

Steuerberater frühzeitig (!)

auf das Problem an; in der

Diskussion mit dem Betriebsprüfer

ist es für Gestaltungen

meist zu spät.


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48

nach dem bürgerentlastungsgesetz

So ist die Krankenversicherung absetzbar

Im Juli gab der Bundesrat grünes

Licht für das Bürgerentlastungsgesetz

Krankenversicherung.

Seitdem steht fest: Die Beiträge zur

Kranken- und Pfl egeversicherung

lassen sich ab 2010 voll von

der Steuer absetzen.

damit hat die Politik die Forderungen

des Bundesverfassungsgerichts

umgesetzt, das in seiner Entscheidung

2008 feststellte, eine Basis-Krankenund

Pfl egeversicherung gehöre zum Existenzminimum

und dürfe nicht besteuert

werden. Die Bürger werden durch diese

Regelungen um rund zehn Milliarden Euro

pro Jahr entlastet. Doch was bedeutet das

für den Einzelnen?

Dreh- und Angelpunkt sind laut der

HUK-COBURG die steuerlich absetzbaren

Vorsorgeaufwendungen. Dazu zählen unter

anderem auch die Beiträge zur Krankenund

Pfl egeversicherung. Ab Januar 2010

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Versicherungen

Fleißige

Handwerks-

Bienen

Ein praktisches beispiel

Wer sich heute selbstständig machen

will, hat sich nicht gerade

den besten Zeitpunkt ausgesucht.

Erst recht nicht, wenn man eine Geschäftsidee

realisieren möchte, die Viele zuvor

auch schon hatten. Wer den Schritt in die

Selbstständigkeit dennoch wagt, braucht

jede Menge Biss, Leistungsbereitschaft und

natürlich Fachwissen – aber auch erfahrene

Berater, etwa aus dem Kompetenzteam

„SENIOREN BERATEN die Wirtschaft“.

Das dachte sich auch Thorsten Rappenhöner

aus Bergisch Gladbach, als er sich vor gut

einem Jahr als Handwerker für Hausmeister-

Services selbstständig machen wollte. Wirtschaftliche

Gründe haben den gelernten Bau-

und Möbelschreiner damals zu diesem Schritt

bewogen. „Ich wusste, was ich fachlich kann

GL&Lev kontakt 01/10

können Angestellte und Beamte maximal

1.900 Euro und Selbständige maximal 2.800

Euro steuerlich geltend machen. Wobei sich

diese Höchstbeiträge für Verheiratete noch

einmal verdoppeln.

Das Bundesverfassungsgericht hat aber

die volle Absetzbarkeit der Kranken- und

Pfl egeversicherungsbeiträge gefordert. Privat

versicherte Steuerzahler können deshalb

unabhängig von dieser Obergrenze

bei Vorsorgeaufwendungen ihre tatsächlich

gezahlten Kranken- und Pfl egeversicherungsbeiträge

beim Finanzamt steuerlich

geltend machen.

Mit der Absetzbarkeit in unbegrenzter

Höhe berücksichtigt der Gesetzgeber, dass

die Beitragshöhe in der privaten Krankenversicherung

von individuellen Faktoren

wie zum Beispiel dem Eintrittsalter des Versicherten

beeinfl usst wird und variabel ist.

Auch die private Krankenversicherung ihrer

Kinder, Ehepartner oder eingetragenem

Von frank Wiese

und wo meine Stärken liegen. Aber in Sachen

Eigenwerbung, Kundenakquise und Betriebsführung

hatte ich keine Erfahrung. Deshalb

habe ich mich an die „SENIOREN“ gewandt.

Die haben mir nicht nur ein modifi ziertes Firmenkonzept

vorgeschlagen, sondern auch

gleich den passenden Firmenauftritt dazu entwickelt“,

so der 30-Jährige.

Das Team hatte zunächst den Markt genau

unter die Lupe genommen und festgestellt,

dass für Hausmeister-Services bereits

ein Überangebot in der Region bestand. Daher

galt es, das Geschäftsmodell stärker zu

spezialisieren, um die Firma gezielter zu positionieren

und so besser vom Wettbewerb

abheben zu können. Anschließend wurde

ein einprägsamer Firmenname gesucht, das

passende Logo konzipiert und eine Akquisitionsstrategie

zur Kundengewinnung auf

die Beine gestellt.

Lebenspartner können Steuerpfl ichtige

künftig absetzen.

In vollem Umfang lässt sich allerdings

nur die Basisabsicherung geltend machen.

Darunter versteht man eine Versorgung

auf dem Leistungsniveau der gesetzlichen

Kranken- und der Pfl ege-Pfl ichtversicherung.

Beitragsanteile für eine darüber hinausgehende

Versorgung - zum Beispiel

für Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung

- zählen ebenso wenig dazu wie die

Finanzierung des Krankentagegeldes.

Welche Teile eines Tarifs in der privaten

Krankenversicherung der Basisabsicherung

dienen, ermittelt die eigene Krankenversicherung.

Der PKV-Versicherte muss seinem

Versicherer allerdings gestatten, seine

Steuer-Identifi kationsnummer abzufragen

und an die Finanzverwaltung weiterzugeben.

Nur so können die korrekten Beträge

jedes Jahr automatisch in die Steuerberechnungen

mit einfl ießen.

Die „fl eißige Biene“ stand nicht nur Pate

für den Firmennamen „Die Handwerks-

Biene“, sondern fi ndet sich auch im Logo

wieder und trifft die Marktbearbeitungstaktik

des Jungunternehmers auf den Punkt:

regelmäßig in Unternehmen und privaten

Haushalten vorstellig werden und die eigene

Dienstleistung aktiv anbieten. Immer und

immer wieder – als Subunternehmer für

Firmen oder als multifunktionale Fachkraft

für alle anfallenden Arbeiten zu Hause. Und

dieser konsequente Einsatz zahlte sich aus.

Das Experten-Netzwerk von ehemaligen

Top-Managern und Führungskräften aus

den Bereichen Wirtschaft, Politik, Handel

und Industrie bietet gegen eine geringe

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Damit entfällt dann auch für die Arbeit-

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Wohngeld bei seiner Gemeinde

beantragt, A 09002 fordert das Wohngeldamt € 199,90 die

benötigten A 09018 Einkommensnachweise € 999,00 nicht

mehr von ihm oder vom Antragsteller,

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sondern ruft sie direkt bei der ZSS ab.

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zwischen Verwaltung, Un-

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€ phase 149,90* von ELENA läuft bereits seit Ok-

€ tober 699,90* 2009. In einer Plausibilitäts- und

Kernprüfung werden - vorerst noch mit

„Probe“-Daten - Annahme und Prüfung

der Datensätze, Fehlerprotokolle und

Rückmeldungen sowie die Statik der

ZSS-Architektur getestet. Zu Jahresbeginn

2010 wird es dann Ernst: Die Einge

künftig schneller prüfen und effizienter kommensnachweise müssen ab dann

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erhalten frü- mit systemuntersuchten Entgeltab-

Es „Elektronische gelten die Allgemeinen Entgeltnachweis“,

Geschäftsbedingungen. Preisänderungen, her und Irrtum mit und weniger Druckfehler Aufwand vorbehalten. an Papierrechnungsprogrammen oder Ausfüllhil-

der ab dem 01.01.2010 gesetzkram und lästigen Behördengängen die fen übermittelt werden, wahlweise auch

lich verpflichtend wird, schließt die Lü- ihnen zustehenden Leistungen.

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informieren. Die Verwendung Ihrer Adressdaten und die Verarbeitung bei neulern

wird dann geringer.

und dort pseudonymisiert gespeichert.

tralen Dienstleistern erfolgt unter strikter Beachtung des Datenschutzgesetzes

durch das Haufe Service Center und die angeschlossenen Freigeschaltet und befreundeten werden können sie nur mit

Unternehmen ausschließlich zu diesem Zweck. Falls Sie diesen Service wider

In Deutschland Absender:

Erwarten nicht verschicken mehr nutzen wollen, derzeit genügt eine drei kurze schriftliche Zustimmung Nachricht der un- betroffenen Bürger. Als

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Millionen Bescheinigungen, auf deren Signaturkarte (zum Beispiel ein digitaler

lohn+gehalt integriert sein. Die notwendigen

Meldungen werden damit auto-

Grundlage Behörden und Sozialversicherungsträger

die Höhe von Leistungen wie

Personalausweis, die

Name/Vorname

Bank- oder Gesundheitskarte).matisch

erzeugt - in der Regel eine je

Abrechnungsmonat und Firma - und auf

Rente, Arbeitslosen-, Wohn- und Eltern-

Straße/Nr.

Knopfdruck mit einem Sende-Assisgeld

berechnen. Bisher mussten diese Das ELENA-Verfahren wird schrittweise tenten versandt. In der gleichen Manier,

Bescheinigungen Haufe Service vom Center Arbeitgeber GmbH für eingeführt. Die erste PLZ/Ort Stufe, die elek- wie Sie es bereits jetzt für die Datenüber-

seine Beschäftigten Partnerbetreuung auf Papier ausgetronische Übermittlung der Entgeltmittlung an die Sozialversicherungsträger

stellt werden. Postfach Mit ELENA melden die Arnachweise an die ZSS, Telefon tritt schon zum kennen. Dazu werden die Daten mit dem

beitgeber 79091 künftig Freiburg monatlich Stamm- und

Lohndaten (beispielsweise Einkommen,

1. Januar 2010 in Kraft. In der zweiten

Fax

Phase ab dem 01.01.2012 werden die

dakota-Zertifikat sicher verschlüsselt.

Einmalzahlungen, Fehlzeiten, Arbeitsstunden)

online an eine bei den Renten-

Daten dann von der

E-Mail

ZSS automatisch

abgerufen. Zunächst werden fünf Pa- Nähere Infos auch unter:

versicherungsträgern angesiedelte Zenpier-Bescheinigungen durch ELENA er- www.lexware.de und 01891050

trale Speicherstelle (ZSS).

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