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Ausgabe März 2004Nr. 2/04 - kostenlos -Theater in der Schule: „Klamms Krieg“ über Schüler, die mitihrem Schweigen dem Lehrer den Krieg erklären... Seite 10Ein Zeugnis der besonderenArt: Der „Qualipass“.Er dokumentiert unter anderemdas Engagement einesjungen Menschen außerhalbder Schule. Was in diesemaußergewöhnlichen Zeugnisnoch alles steckt?Seite 7Aufschlagen, lesen !„Die Passion Christi“Seite 17Marco Rima:Wir habenden aus derSchweiz stammendenKomikerinterviewt.Mit seinemneuen Bühnenprogramm„Think positiv“startet Rimaeine Deutschlandtournee.Seite 12/13


BliZZ-INTERNAusgabe März 2004www.blizz-online.deVorwort S. 3Realschüler nehmen an Kreativwettbewerb teil S. 4Sport regional S. 5BLIZZ - ABO S. 6Qualipass - das etwas andere Zeugnis S. 7Gewalt an Schulen S. 8Geimpft - geschützt - gewonnen S. 9Theater in der Schule: Klamms Krieg S. 10Veranstaltungstips S. 11- - Das EXKLUSIV - INTERVIEW mit Marco Rima - - S. 12,13BLIZZ - Tipps S. 14WITZE S. 15Mit BLIZZ durch´s Web ( 3 ) S. 16- - Kino: der umstrittene Jesus-Film - - S. 17Rätselseite S. 18Comic S. 19BLIZZ-ABO S. 20Vier Tage Crash-Kurs in Englisch S. 21Rätsellösungen aus dem letzten Heft S. 22BLIZZ - Intern: „BLIZZ goes school“ S. 23ImpressumErscheint (i.d.R.): monatlich Auflage März 04: 800 ExemplareAnschrift der Redaktion: „BLIZZ“, Schillerstrasse 5, 76470 Ötigheim, Telefon: 0 72 22 / 9 02 09 23Tel-Fax: 01212-6-9020923-0Verantwortlicher Redakteur: Kamil Glowatz (kdg)Redaktion (i.d.A.): Baris Akgündüz (ba), Michael Haas (mrh), Michael Happold (mhap), Jeanett Konerow (jk), JaninaRapp (jr), Manuel Rösinger (mr), Patrick Reichle (pr)Verantwortlich für den Sportteil: Michael Happold Tel: 01 63 / 3 44 44 52Druck: Druckerei Horst Dürrschnabel, Schulstr. 12, 76477 Elchesheim-IllingenBildredaktion & Layout : Kamil GlowatzAnzeigenleitung: Manuel Rösinger, Tel: 01 78 / 7 19 30 73 advertising@blizz-online.deAnschrift bei Leserpost und Gewinnspielen: siehe Anschrift der RedaktionInternet: www.blizz-online.de verantwortlich: Manuel Rösinger Email: redaktion@blizz-online.deBLIZZ März 200405. März 2004:Projekt "BLIZZ goes school" zeigt erste Erfolge(kdg) - Zwei junge Redakteurinnen wurden vor drei Wochen in der Redaktion begrüßt, die wir imRahmen unseren Projektes "Blizz goes school" in der Realschule Durmersheim für uns werbenkonnten. Die 15-jährige Bietigheimerin Janina Rapp steht, wie auch ihre 17-jährige Freundin JeanettKonerow aus Durmersheim, kurz vor der mittleren Reife.Beide haben bereits bei einer Schülerzeitung mitgewirktund bringen somit Erfahrung und Wissen in die überwiegendvon männlichen Kollegen dominierende Redaktion. Wir freuenuns über den neuen Zugang und hoffen auch weiterhineine gute Spürnase auf der Suche nach neuen RedakteurInnenzu haben.„Blizz goes school?“Der Titel beschreibt eine kürzlich durch die Redaktion insLeben gerufene Aktion, in der Jugendliche ab 14 Jahren aktivzur Mitarbeit aufgefordert werden sollen. Hierzu habendie Redaktionsmitglieder bestimmte Schulen im Umkreis insV.l.n.r.: Kamil Glowatz, Jeanett Konerow, Janina Rapp undManuel RösingerVisier genommen, um sich dort auf die Suche nach neuenRedakteuren/innen zu begeben. Allein in der DurmersheimerRealschule konnten vor wenigen Tagen über 20 Interessenten angesprochen werden, die zu einerunverbindlichen Redaktionssitzung am 01.April 2004 eingeladen werden.08. März 2004Neue Räumlichkeiten für BLIZZ(kdg) - In einem Schreiben teilte die Redaktion den Gemeindeverwaltungen der vier MÖBS-Gemeinden (Muggensturm, Ötigheim, Bietigheim, Steinmauern) mit, dass neue Räumlichkeiten fürRedaktionssitzungen notwendig seien. Der alte Treffpunkt in der Industriestrasse war aufgrund derKälte nicht mehr nutzbar. Die Gemeinde Ötigheim war bereit, die Räume in der Brüchelwaldhallefür die Redaktionssitzungen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich hierbei um einen kleinerenund einen größeren Raum, die je nach Bedarf eigenständig genutzt werden können. Platz für Stauraumwäre zwar in beiden Räumen gegeben, eine Lagerung von BLIZZ-Eigentum kommt, aufgrundder Nutzung durch andere Personen, jedoch nicht in Frage.Die künftigen Sitzungen werden, in der Regel, in diesen Räumen stattfinden.www. online.deRechtschreibfehler vorbehalten.


- Die AuflösungLösungen aus dem letzten Heft (Februar 2004):War doch einfach,oder?Wusstet ihr, wer auf dem Bild war?Auf dem Bild ist die Tochter von Frau Meier abgebildet!Werbung bringt Erfolg !advertising@blizz-online.deSo mussten die Punkte verbunden werden.Lösungen aus diesem Heft werdenin der Ausgabe veröffentlicht.Lösungen demnächst auch im Internetunter: www.blizz-online.deDieser Würfel passte nicht zu den anderen!Seite 22 BLIZZ - die Jugendzeitung Ausgabe März 2004Interview mit Marco RimaHi BLIZZ - LeserInnen,nun ist es soweit: in dieser Ausgabe haben wir das Exklusiv-Interview mitKomiker Marco Rima veröffentlicht. Neben persönlichen Fragen habenwir ihn auch zu seinem neuen Bühnenprogramm befragt, das er auf seinerDeutschlandtour präsentieren wird. Demnächst tritt der Schweizer, auchaus der Wochenshow bekannt, in Karlsruhe auf. Wann und wo er zu sehenist, könnt ihr auf den Seiten 12 und 13 nachlesen.Möchtet ihr mehr über das neue BLIZZ-Projekt „Blizz goes school“ erfahren?Auf diese Weise konnten neue Nachwuchsredakteure für die Redaktiongeworben werden. Blättert einfach auf die vorletzte Seite!Als „Special“ haben wir in diesem Heft erstmals ein Comic auf Seite 19,das von unserer neuen Redakteurin Janina Rapp gezeichnet wurde. Außerdemhaben wir jede Menge Rätsel und Witze dazugepackt!Wir wünschen Euch nun viel Spass beim LesenBLIZZ-RedaktionAnregungen? Kritik?E-Mail: redaktion@blizz-online.deTelefonisch und schriftlich: siehe ImpressumAusgabe März 2004 BLIZZ - die Jugendzeitung Seite 3


Rätselspass mit BLIZZ (mr)Mal wieder 5Fehler, die gefundenwerdenwollen !Das abgebildete Kreuz, sollst Dumit nur zwei Scherenschnittenin 5 Teile zerschneiden. Falten istdabei nicht erlaubt.Lösungen imnächsten HeftWas hat keinen Mund,und spricht trotzdem alle Sprachen?Mit der gleichen Anzahl Hölzer sind viergleichseitige Dreiecke zu bilden.Auf einem Tisch liegen zwei Geldstücke im Wertvon drei Euro.Das Eine ist kein 1 Euro Stück. Welche Münzenliegen auf dem Tisch?Seite 18 BLIZZ - die Jugendzeitung Ausgabe März 2004Der Qualipass: „Für Jugendliche die wissen, dass sie mehr können als im Zeugnis steht“!„Qualipass“ - das etwas andere Zeugnis(kdg) - Aufgeregte Schülerkönnen wieder beruhigt werden:Dieses Zeugnis gleichtkeinesfalls einem Schulzeugnisund hat auch überhauptnichts mit schulischer Leistungzu tun. „Qualipass“, soheißt das etwas andere Zeugnis,in dem das Engagementund Können eines Jugendlichendokumentiert wird.Der blaue Qualipass ist einDokument, das aus einem Gemeinschaftsprojektdes Ministeriumsfür Kultus, Jugend undSport, der Freudenberg StiftungDer Qualipass zeigt Engagement und Könnenund des LandesarbeitsamtesBaden-Württemberg entstandenist. Entworfen wurde er für jungeMenschen zwischen 12 und25 Jahren, um ihnen den Eintrittin die Arbeitswelt zu erleichtern.Mithilfe bei sozialen Einrichtungen,Praktika, Sprachkurse,Auslandsaufenthalte undVereinsmitarbeit sind nur einigeBeispiele für ehrenamtlichesEngagement, die in dieser Mappeerfasst werden. Mit „Briefund Siegel“ hält der Qualipassdas Engagement der Jugendlichenfest, heißt es in einer PressemitteilungdesMinisteriums.Erfassung derTätigkeitDer Qualipassenthält vorgedruckteFormblätter,die leichtauszufüllen sind.Darin werden dieTätigkeitsschwerpunkteund besondereFähigkeiten derJugendlichenerfasst und auchbeurteilt. DieJugendlichenselbst sind fürihren Ausweisverantwortlich,ihre Arbeit kannjedoch auch vonsogenannten„Coaches“ dokumentiert werden.Meist sind dies Sozialarbeiter,Sporttrainer oder ehrenamtlichAktive, die die Jugendlichenauf ihrem Berufs– undLebensweg begleiten.Qualipass als Bewerbungsplus“Bei Unternehmen kann derQualipass Eindruck hinterlassenund auf der Suche nach einemAusbildungsplatz zur entscheidendenTrumpfkarte werden.Immer mehr Arbeitgeber achtenbei der Vergabe neuer Ausbildungsplätzenicht nur auf schulischeLeistungen, sondern auchauf das Engagement eines Jugendlichenin seiner Freizeit.Über 100.000 junge Menschenbesitzen bereits einensolchen Qualipass. Mittlerweilegibt es Kontaktstellen, wo maneinen Ausweis bekommen kann.Informationen zu einer Kontaktstellein eurer Nähe findet ihrunter www.qualipass.infoDort könnt ihr auch anhandkonkreter Beispiele mehr überden Qualipass erfahren.Werbung bringt Erfolg!advertising@blizz-online.deSeite 6 BLIZZ - die Jugendzeitung Ausgabe März 2004


Theater Baden-Baden zu Besuch in einer 12. KlasseKlamms Krieg - „Gewalt beginnt, wo Kommunikation aufhört“Rastatt (mr) - Kommt der Prophetnicht zum Berg, muss derBerg eben zum Propheten kommen.Das dachte sich auch dasTheater Baden-Baden, allenvoran Christel Moritz, die Verantwortlichefür den schulpädagogischenBereich. Mit demProjekt „Schweigen essen Seeleauf“, besucht sie interessierteSchulklassen und führt dortTheaterstückerund um dasThema Deeskalation und Konfliktbewältigungauf.Am dritten März war sie an derHandelslehranstalt Rastatt in einer12. Klasse zu Besuch. DerTitel des dort aufgeführten Stückes:„Klamms Krieg“. DasSchauspiel von Kai Hensel handeltvon einem Lehrer, der vonseiner Klasse verurteilt wird, amTod eines älteren Schülers, Sascha,schuld zu sein. Er habe ihmden zum Bestehen des Abitursnotwendigen Punkt verweigertund ihn somit in den Suizid getrieben.Als Folge erklärt dieKlasse ihrem Lehrer den Krieg.Ihre Waffe: Absolute Verweigerungjeglicher Mitarbeit. Von nunan redet Klamm mit steigendemAffekt gegen eine Mauer desSchweigens an. Ob Drohung,Bestechung oder Resignation,Klamm scheint keine Wirkungauf die Schüler mehr zu haben.Der Autor baute das Stück auseinem einzigen Monolog auf.Gespielt von Oliver Jacobskämpft der Lehrer eine kompletteStunde gegen die Schüler, dieKlamm versucht erfolglos, die Schüler zur Mitarbeit zu bewegen. Foto: Glowatzgleichermaßen Zuschauer sind,an.Der Regisseurin zu Folge ist esdas, was den Erfolg des Bühnenstückesmit ausmacht: Die direkteEinbeziehung der jungen Zuschauer,die sich somit unvermitteltangesprochen fühlen undhierdurch die Materie nahezumiterleben. Es sei ein Stück fürbeide Seiten. Sowohl Lehrer, alsauch Schüler können aus demStück lernen und beschriebeneKonflikte verhindern, wie ChristelMoritz korrekt konstatierte:„Gewalt beginnt, wo Kommunikationaufhört.“In einem folgenden Gesprächzwischen Klassenlehrer, Regisseurin,Schauspieler und derKlasse konnten die Schüler ihreEindrücke des Stückes schildern.Auch ob „Klamms Krieg“ in derRealität genau so stattfindenkönnte oder ob der Autor übertriebenhat, wurde diskutiert.Ein Großteil der Klasse warsich einig, dass die beschriebeneEskalation nicht nur die SchuldKlamms sei, sondern auch die derSchulklasse. Eine solche Blockadedurch die Klasse sei ihrer Meinungnach allerdings unvorstellbar,da es ja schließlich immerum etwas gehe und einige Schülermit Sicherheit schnell schwachwürden. Eine Antwort auf dieFrage, was die Schüler von einemLehrer erwarten brachte Kevinauf den Punkt: Ein Lehrer sollemenschlich sein, Leistungen fairbewerten aber auch gerechtfertigtdurch die Prüfungen führen.Seite 10 BLIZZ - die Jugendzeitung Ausgabe März 2004Und was geschah am 7. Tag?Als Gott ruhte, schuf der Teufel den Lehrer.Ein Mann trifft einen Polizisten und fragt ihn: "Herr Wachtmeister,darf man eigentlich zu einem Polizisten 'Rindvieh' sagen?""Aber nicht doch!" ruft der Beamte."Aber darf man zu einem Rindvieh 'Herr Wachtmeister' sagen?""Na ja, das wohl schon." sagt der."Na dann auf Wiedersehen, Herr Wachtmeister!"Stotternder Schmied zu seinem Gesellen:"Heute sch-sch-schmieden wir einen Hammer. Du haust so langeauf den Stahlklotz bis ich „STOP“ sage."Der Geselle haut wie wild rein, als plötzlich der Schmied anfängt:"Sch...Sch...Sch...Sch...Scheiße ---- w-w-wird 'ne Sch-Sch-Schippe."Piloten-Anfänger, erste Stunde nachdem er dieNachtflugberechtigung in der Tasche hat im Anflugüber Funk:"Delta Mike Romeo an Tower Münster Osnabrückzur Landung. Ratet mal wer hier ist."Das Tower-Personal findet das gar nicht lustig, schaltetkurzerhand die Landebahnbeleuchtung aus undmeldet zurück:"Tower Münster Osnabrück an Delta Mike Romeo:rate mal wo wir sind...Der Zahnarzt will sich geradeüber die Patientin beugen undzu bohren anfangen, als erplötzlich aufschreckt.Arzt: "Kann es sein dass sieihre Hand an meinen Hodenhaben?"Patientin: "Genau, Herr Doktor.Und wir wollen uns ja nichtgegenseitig wehtun, oder?"Kommt ein Mann im weißen Kittel ins Krankenzimmer und fragt den Patienten: Wie groß sind Sie denn ?Patient : Einsachtzig, Herr Doktor.Mann : Ich bin nicht der Doktor, ich bin der Schreiner.(mr)Ausgabe März 2004 BLIZZ - die Jugendzeitung Seite 15


BLIZZ - Tipps (kdg)Mit dem Handy in die USAWer sein Handy in die USA mitnimmt, erlebt in der Regel eine Enttäuschung.Es funktioniert nicht, obwohl der Provider auch in den USA Roaming verspricht.Der Grund: Die Funktelefon-Netze in den USA werden mit 1.900 MHz betrieben.Die europäischen D-Netz- und E-Netz-Frequenzen liegen jedoch bei 1.800beziehungsweise 900 MHz. Auch die "Dual Band-Handys" funktionieren lediglichin Kombination beider Frequenzen, was Ihnen keinen Kontakt in den USAbringt.Abhilfe schaffen Handys, die zusätzlich zu den europäischen auch die amerikanischeFunkfrequenz beherrschen, die sogenannten "Triple-Band"-Geräte. Mittlerweileentwickeln viele Hersteller solche Triple-Band-Handys. Wer sich vergewissernmöchte, ob sein Handy über Triple-Band verfügt, kann in der Beschreibungdes Handys nachschauen.Tipps für Online-Auktionen"Wer schlau ist, hält sich auseiner Auktion heraus undsteigt erst in den letzten zweiMinuten ein," rät die PC DI-REKT. Nur Neulinge halten von Anfangan bei Online-Versteigerungen mit undtreiben so unnötig den Preis in die Höhe.(*) Wer dennoch schummeln möchte:www.schoolunity.de/schule/schultippsSpickzettel (*)Der ultimative Spickzettel für dieSchule: Wenn ihr einen Spickzettelfertigt, versucht diesen noch kleinerzu machen.Wenn dieser fertig ist: noch einenkleineren. Dann noch einen kleineren.Und noch zweimal das gleiche. Derletzte, kleinste Spickzettel kann dannmeist weggeworfen werden. Man hatdann immer wieder das zusammengefasst,worin man sich selber amwenigsten sicher war. Das sitzt dannsicher!Schutz vor ungewolltem SPAMSPAM sind unverlangt zugesandte E-Mails, meistens mit Werbung. Leider gibtes kein probates Mittel gegen die unerwünschten Nachrichten, aber einige kleineTricks, sie zu verringern. Nützlich ist es, zwei E-Mail Adressen einzurichten.Eine geheime für private Zwecke und eine andere um in Foren und Gästebüchernerreichbar zu sein. Kommt trotzdem mal SPAM in die Mailbox geflattert,gibt es nur eine Bearbeitungsreihenfolge. Nicht antworten > Nicht anklicken >Mail Löschen! Mehr Infos: spam.trash.netSeite 14 BLIZZ - die Jugendzeitung Ausgabe März 2004—— Veranstaltungstips / Ankündigungen ———————————————–————Heiner Knallinger on Tour"Total durchgeknallt"Freitag, 16. April 2004, 20.00 UhrBadner Halle RastattWas der Entertainer und Comedian aus der Pfalz dieses Malzu bieten hat, ist eine erfrischend vielseitige Show. Bestanddie letzte Tournee, die 85.000 Besucher gesehen haben, in derMehrzahl aus den Highlights seiner Radio-Telefonate, bestichtsein neues Programm vor allem durch die inhaltliche Weiterentwicklung.Telefonate gibt es natürlich auch noch, allerdings nahezu ausschließlichLive-Telefonate, deren Themen und "Opfer" jedenAbend neu aus den Ideen des Publikums bestimmt werden. .Auch "Fahrlehrer Kratzer" weiß dieGäste zu begeistern. Die Fahrstunde, zu der Heiner Knallinger drei Gäste aus dem Publikum aufdie Bühne bittet, entspricht voll dem Motto des Programms und ist definitiv "Total durchgeknallt".Das Beste aus der Tour plus die skurrilsten Radio-Sketche sind auch auf der gleichnamigen CD"Knallinger live - völlig durchgeknallt" für zum Zu-Hause-Genießen verewigt.Mehr Infos auf: www.knallinger.deKarten an allen CTS-Vorverkaufsstellen Tel. Kartenservice: 0721/161122 oder07222/789800—— Anzeige ——————————————————————–———————–——–—–Werben aufblizz-online.deBei diesen Fakten können Sienicht „Nein“ sagen:monatlich über 14.000 Hitsüber 250 Visits monatlich, seitOktober über 1000monatlich ca. 32000 KBytesTransferMöchten Sie auf unserer PräsenzWerbung schalten? SetzenSie sich mit uns in Verbindung!advertising@blizz-online.deAusgabe März 2004 BLIZZ - die Jugendzeitung Seite 11


BLIZZ hat die Stars am Draht:Marco Rima im Exklusiv-Interview mit BLIZZ Redakteur ManuelRösingerWer kennt ihn nicht aus der legendären Wochenshow. Am 08. Mai 2004 kommt er mit seinerTournee „Think positiv“ nach Karlsruhe um uns mit einigen Gags aus seinem erfolgreichenBühnenprogramm zu erfreuen. Wir haben die Chance genutzt und Marco Rima zu einemInterview gebeten:BLIZZ: Um was geht es in deiner Show „Think positive“ denn eigentlich?Rima: Ich erzähle über meine letzten 20 Jahre auf der Bühne, Erfahrungen in der SchweizerArmee, Konflikte, kulturelle Begebenheiten bei Treffen mit Journalisten, es geht teilweiseaber auch um komplett belanglose Sachen.Das Kabarettprogramm wendet sich direkt an den Zuschauer, das heißt, wenn er Lust hat,auch selber in mitzukommen, dass er die Chance hat sich zu identifizieren.Das Stück ist also größtenteils autobiografisch.Genau, 95 % sind autobiografisch, also wahre Geschichten, die ja eigentlich auch am interessantestensind.Auf deiner Homepage wurde die Show ja als dein erstes abendfüllendes Bühnenprogrammangekündigt. Bist du noch immer aufgeregt vor solch einem Auftritt oder sagstdu einfach, schauen wir mal, wie es kommt?Das stimmt, es ist das erste abendfüllende Programm, wo ich alleine auf der Bühne stehe.Ja, vor der Deutschlandtournee, muss ich sagen, bin ich schon etwas angespannt. Es wirdauch schwer, vom Schweizerdeutsch auf Deutsch umzustellen, da werde ich sicherlich amAnfang kleinere Probleme haben.Aber das bringt auch sicher etwas Charme mit sich!GenauDu bereist während der Tournee viele neue Städte, es sind ja immerhin 51 Termine inDeutschland eingeplant, bekommt man da überhaupt noch etwas mit von den einzelnenStädten, von den Flairs oder wird das irgendwann dann alles das selbe?Also, wenn man auf Tour ist und man reist von einer Stadt zur nächsten ist das schon schwierig, wirversuchen allerdings immer einige regionale kulturelle Einflüsse ins Programm einzubringen, in Kölnspielt dann der Bergheimer eine Rolle, im Schwabenland weiß ich noch nicht ob der Badener oder derPfälzer.Wenn wir gerade beim Herausfinden verschiedener regionaler Vorurteile und Interessen in verschiedenenStädten sind, wie sieht das dann aus? Gehst du dann abends in die Kneipe, redesteinfach mit den Gästen, was sie für Themen haben, oder wie geht das vor sich?Also die meisten Ansprechpartner sind eigentlich die Bühnenleute oder der Hauswart, eben Menschendort, wo wir veranstalten. Was nicht passieren sollte ist in der falschen Stadt die falsche Geschichte.Aber ich bin eigentlich guter Dinge.So ein großes Programm, es lief, wie bereits erwähnt schon 3 mal in der Schweiz, das entsteht janicht von heute auf morgen. Wie viel Arbeit im Vorhinein steckt den darin?Alles in allem mit Erarbeiten, Schreiben, Proben etwa ein ganzes Jahr.Kann man eigentlich vorher schon sagen, ja genau, das ist es, das gibt sicherlich einen Brüller?Ja, das ist ja auch das spannende an der Sache, du hast drei mal brutalen Erfolg mit einem Joke undbeim vierten mal passiert nichts und du hast keine Ahnung, warum. Sicher spielt auch die Erfahrungein große Rolle, aber welcher Gag für welches Publikum geeignet ist, weiß man natürlich nicht. Dasmacht aber auch Spaß. Es kann natürlich auch passieren, dass die ganze Zeit niemand lacht und mandann mal froh ist, wenn wenigstens einer grinst.Biografie7. April 1961 geboren in Winterthur / Schweiz1983 – 1993 4 Kabarettprogramme als Marcocello:MARCOCELLO 1 + 2, GRÜEZI, JUHUBILIE1992 Autor, Produzent und Hauptdarsteller der Musicund Comedy Show KEEP COOL1995 Uraufführung der Western-Musical Show JEFFMärz 1995 Deutschland Premiere mit KEEP COOL inder Rheinhalle am Tanzbrunnen in Köln (2 Jahre Spielzeit;über 200.000 Zuschauer)April 1996 Comedy - Mitglied der SendungDIE WOCHENSHOW in SAT 1Sept. 1997 Hauptrolle im RTL Movie DER KINDER-HASSER Regie: Maria - Theresia WagnerNov. 1998 Autor, Produzent und Hauptdarsteller immultimedialen Comedy Musical HANK HOOVER2000 Hauptrolle in der ZDF Serie MAX UND LISA.Regie: Ralph Gregan2002 1. Schweizer Tournee mit THINK POSITIV. Daserste Solo Stand up Comedy Programm war bereits einenMonat vor dem Start komplett ausverkauft. Über 80.000besuchten die mehr als 100 Vorstellungen.April 2003 Die ersten deutschen Testshows von THINKPOSITIV in Berlin sind mit über 5.000 Zuschauernrestlos ausverkauft und somit ein voller Erfolg!Wie fühlt man sich denn dann so auf der Bühne?Scheiße! Sehr einsam und hilflos. Manchmal können aber diese Abende die Besten werden. Komischerweißegehen aus Vorstellungen, wo der Bär tobt die Leute oft raus und haben vergessen, waseigentlich war.Ich werfe dir jetzt einfach mal 5 Stichworte an den Kopf und du sagst mir ganz kurz, was dirgerade dazu einfällt.Musik- Pink FloydEssen - züricher Geschnetzeltes (für einen Deutschen unausschreib- und sprechbar)Internet/Computer – Bin ich ne totale Flasch.Familie – Sehr wichtig, unverzichtbarLiebe – (nach kurzer Pause) Großes SchweigenNun sind wir fast am Ende, es bleibt nur noch die Frage offen: Was werden wir denn in Zukunftvon Marco Rima hören?Ja, ich werde mir ein / zwei Wochen nach der Tour vielleicht einige Träume verwirklichen, und wennes sein soll, dann hört man sicher noch einiges von mir, ansonsten (Pause) eben nicht!Vielen Dank, Marco Rima, für dieses ehrliche und lockere Interview und deine Einladung zurVorstellung am 8. Mai in Karlsruhe. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, besonders fürdeine Tournee, deinen Film und die Träume, die vielleicht noch verwirklicht werden.

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