15 - kath. Pfarrgemeinde St. Johannes

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15 - kath. Pfarrgemeinde St. Johannes

Vater - lass wo ich bin auch die sein die du mir gegeben hast.(Kelch Pastor Großeit)


V ORWORTvon Thomas GroßeitLiebe Mitchristinnen und Mitchristen in St. Johannes !Für mich drängt sich in diesem Jahr die Frage auf,wie wir überzeugter als österliche M enschen leben können ?Die Freude am Glauben sollte an sich inunserem Leben aufscheinen. Das ist unsereStärke, hier können wir Menschen für Gottgewinnen. Die österliche Botschaft ist richtigbetrachtet ein Selbstläufer: Gott ist sichnicht zu schade, um für uns ans Kreuz zugehen. Seine Liebe macht nicht halt an derSchwelle des Todes, sondern sie überwindetdie Grenzen menschlicher Möglichkeiten.Gotteserfahrungen sind immer grenzüberschreitend.Sie sollten uns ein gutesStück zufriedener und gelassener machen,aber zulassen müssen wir sie. Dazu sind Orte der Stille notwendig. Die Welt istoft zu hektisch, um das Gespräch mit Gott ernsthaft zu suchen. Das aber ist (über)lebensnotwendig für unseren Glauben - dass wir im Austausch sind mit Gottund untereinander.Lassen Sie sich mit uns auf eine Zeit der Besinnung und der Sinnsuche ein, inderen Mitte die Botschaft von Ostern steht: Die Nacht des Todes ist überwundenund aufgegangen ist uns die Sonne der Gerechtigkeit, Christus, der wahre Morgenstern,in österlichem Licht.In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfestund die Freude des AuferstandenenThomas GroßeitPastorStef an RickenVorsitzender des PfarrgemeinderatesUlrich KörnerPastoralreferentFelix Malikstellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands2 Pfarrbrief Nr. 14 „Advent und Weihnachten 2001“


Gottesdienste zu Ostern09:00 Uhr Gemeindemesse11:00 Uhr Palmweihe auf dem Krankenhaushof,anschließend Prozession zur Kircheund Familiengottesdienst24.03.2002 16:30 Uhr BußgottesdienstBitte beachten Sie folgende Neuerung: Wegen der hohen Kosten für Palmzweige bitten wir indiesem Jahr um „Palmspenden“. Wer seine Hecke oder seine Sträucher vor Palmsonntag beschneidetist herzlich eingeladen, die Palmzweige für die Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Bittebringen Sie die Zweige Sonntag vor Palmsonntag zu den Gottesdienstzeiten in die Sakristei. FrauFunke und Frau Müller nehmen sich der Sache an. Ansonsten bitten wir Sie eigene Palmzweigezur Weihe mitzubringen. Vielen Dank für Ihr Mittun und Ihr Verständnis.28.03.200229.03.200220:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst(mitgestaltet durch den Kirchenchor)Anbetung in der Krankenhauskapelle11:00 Uhr Kinderkreuzweganschließend Kinderbeichte15:00 Uhr Liturgiefeiervom Leiden und Sterben Christi(mitgestaltet durch den Kirchenchor)30.03.200221:00 Uhr Feier der OsternachtOsterfeuer und Segnung der Osterkerze31.03.2002- keine Heilige Messe um 09:00 Uhr -10:30 Uhr Heilige Messe im Altenheim11:00 Uhr Festmesse01.04.200209:00 Uhr Festmesse11:00 Uhr FestmesseDie Kollekte an denOstertagenist fürunsere Kirchebestimmt.Pfarrbrief Nr. 14 „Advent und Weihnachten 2001“ 3


FRÜHSCHICHTIn der Fastenzeit laden wir wieder herzlich zu denFrühschichten, jeweils donnerstags um 6.00 Uhr indie Kirche ein. Im Anschluss an diesen besinnlichenStart in den Tag besteht die Möglichkeit zum gemeinsamenFrühstück. Die Kreuzwegandachtenfinden in der Fastenzeit jeweils freitags um 17:30Uhr in der Kirche statt.BEICHTMÖGLICHKEITENBeichttag des PfarrverbandesMittwoch, 27.03.2002 um 20:00 Uhr in Liebf rauen / Hochheide.KinderbeichteKarf reitag, 29.03.2002, um 11:00 Uhr, nach dem KinderkreuzwegBeichte für Erwachseneam Karsamstag, 30.03.2002, v on 17:00 bis 18:00 UhrBeichtmöglichkeitenbestehen auch jederzeit nach VereinbarungBußvorbreitungIm Dezember des vergangenen Jahres haben wir die Kommunionkinder2001 zu neuen Gruppentreffen eingeladen. Wirwollten uns zum erstenmal nach der Feier der Erstkommunionauf eine neue Katechese einlassen. Sie sollte vorbereiten aufdas Sakrament der Buße und Beichte, oder wie es besserklingt: Soll die Kinder vorbereiten auf das Sakrament der Versöhnung.Einige Kinder sind dieser Einladung gefolgt. Nach dem Abschlussder Vorbereitungszeit werden wir mit den Katechetenund Katechetinnen ausführlich über die Zeit nachdenken unddie Erfahrungen für die kommenden Jahre aufgreifen. Was wiraber schon jetzt sagen können ist, dass die Katecheten, die die Kinder ja schonaus der Vorbereitung auf die Erstkommunion kannten, überrascht waren, welcheEntwicklung die Kinder in der kurzen Zeit mitgemacht haben. Sie berichten vontollen Erlebnissen, von Gesprächen mit den Kindern, vom aufmerksamen Zuhörenund Mitmachen. In den ersten Tagen der Fastenzeit schließen wir die Vorbereitungmit dem Fest der Versöhnung, - dem Empfang des Bußsakramentes - ab.Dann hoffen wir, dass die Kinder die Erfahrung gemacht haben, dass unserGlaube und die Möglichkeit des immer neuen Anfangs den Gott uns schenkt einLeben in Fülle ermöglicht.Ulrich Körner4 Pfarrbrief Nr. 14 „Advent und Weihnachten 2001“


OSTEREIERVERKAUF AUF DEM WOCHENMARKTAuch in diesem Jahr wird eine Gruppe von Kindern aus unsererGemeinde am Gründonnerstag, 28.03.2002, selbstgefärbte Ostereierauf dem Homberger Wochenmarkt verkaufen. DerVerkaufsstand ist von 7:30 bis 12:30 Uhr geöffnet. Nach demgroßen Erfolg im überaus vergangenen großen Jahr Erfolg wollen im vergangenen die Kinder somit Jahr wollen wieder die etwas Kinder für benachteiligteKinder tun, für Straßenkinder in Accra/Ghana, die in „Andrea’s Keramikwerkstatt“eine Ausbildung erhalten. Unterstützen Sie dieses Anliegen, indemSie Ihren Bedarf an Ostereiern am Verkaufsstand decken.BEGEGNUNG NACH DER OSTERNACHTSFEIERIm Anschluss an die Feier der Osternacht lädt derPfarrgemeinderat zur Begegnung ein, um als Gemeindedie Freude über die Auferstehung Jesu zuteilen und uns gegenseitig ein frohes Osterfest zuwünschen. Es wäre schön, wenn viele - wie im vergangenenJahr - zu diesem Treffen in der Begegnungsstättebei Brot, Eiern und einem Glas Weinoder Saft kommen würden.OsterkerzenWie bereits im letzten Jahr können wieder Osterkerzen im Pfarrbüroerworben werden, es stehen verschiedene Musterkerzenmit unterschiedlichen Motiven und Preisklassen zur Ansicht bereit.Es ist ein schönes Symbol, das Licht der Osterkerze in derOsternacht oder am Ostertag mit nach Hause zu nehmen umeine eigene Osterkerze damit zu entzünden. Die Bestellung derKerzen sollte bis zum 13.03.2002 vorgenommen werden, damitdie Lieferung rechtzeitig erfolgen kann.KrankensalbungsgottesdienstDas Sakrament der Krankensalbung als Beistand Gottes in Alter,Krankheit oder auch Krisen unseres Lebens sollte uns wiedermehr bewusst werden. Aus diesem Grund wird es, wie im letztenJahr auch, wieder einen Krankensalbungsgottesdienst geben.Wir werden diesen Gottesdienst am Mittwoch, 20.03.02, um15.00 Uhr feiern. Aus diesem Grund ist statt der Frühmesse einWortgottesdienst um 8.15 Uhr.Pfarrbrief Nr. 14 „Advent und Weihnachten 2001“ 5


Die Clemensschwestern verlassen Homberg- nach 114 Jahren !„Wir Schwestern sind es gewohntden Standort zu wechseln“, antwortetemir Schwester Hedwigis aufmeine damalige Nachfrage, ob esdenn nicht schwer wäre, nach sovielen Jahren Homberg und das St.Johannes-Stift zu verlassen. Dabeihat sie selber jetzt 25 Jahre hierverbracht. Ihre Mitschwester M.Engeltraud hat in diesem Jahr ihr40jähriges Ortsjubiläum, sie kamdamals 25-jährig nach Homberg.Schwester Brunhildis ist seit 20Jahren in unserem Krankenhaustätig. Da ist man, so denke ich,doch schon heimisch geworden.Die drei gerade Erwähnten sindübrig geblieben von einem stetsgroßen Konvent, dessen Wirkungsstättehauptsächlich das Krankenhausmit all seinen verschiedenenFacetten gewesen ist. Angefangenvon der pflegenden Schwester, derKochschwester, der Pfortenschwester,der Pflegedienstleitung – mankann die Liste ins Unendliche weiterführen.Wohl kaum eine Arbeit istin der Geschichte des Hauses nichtschon von einer Ordensschwesterverrichtet worden.Durch den Weggang der letztendrei Schwestern im März 2002 endeteine 114jährige Geschichte. Siebeginnt im Jahre 1888. Dem damaligenPfarrer Matthias van de Loogelang es, zwei Schwestern, zunächstvorläufig und aushilfsweise,für die ambulante Krankenpflege zugewinnen, bis nach zwei Jahrendem Gesuch einer Niederlassungder Barmherzigen Schwesternstattgegeben wurde. Nach Errichtungdes St. Johannes-Stiftes imJahre 1894 wurde den Schwesternauch die stationäre Pflege übertragen,in der sie bis zum heutigenTage ohne Unterbrechung tätigwaren.„Die Kranken erfahren ihre Hilfe,die Sterbenden erhalten ihrenBeistand, die Unruhigen ihreGeduld, die Unwissenden ihrverstehendes Wort, die Betrübtenihre Tröstung und alle Menschen,die lebenden und die toten,ihr Gebet.“(aus den Weisungen)6 Pfarrbrief Nr. 14 „Advent und Weihnachten 2001“


Diese Worte sind durch viele Krankenschwesternin die Praxis umgesetztworden, von ihrem Herzen inihre Hände. Über ein Jahrhunderthaben die Ordensschwestern unseremKrankenhaus ihre Anwesenheitgeschenkt. Dieses Geschenk istunbezahlbar, ja unermesslich. Nichtnur die Arbeitskraft, auch ihr Gebet,ihre tätige Nächstenliebe. Das Zentrumder Schwestern war und istzweifelsohne die gemeinsame Zusammenkunftzu Gebet und Eucharistiein der Krankenhauskapelle.Hier haben die Schwestern täglichdas Stundengebet verrichtet, stellvertretendfür uns alle. Gerade andieser Stelle werden wir dieSchwestern vermissen.kenhauses, bei vielen Menschenwach. Unzählige Kinder sind - wiedamals üblich - in der Krankenhauskapelleunter der Anwesenheitder Schwesterngetauft worden.Auch in unsererGemeinde habeneinzelne Ordensleuteimmer wiederAufgaben übernommen.Die Leitung der Altenbegegnungsstätte,die Mitarbeit in derSeelsorge sowohl im Krankenhausals auch im Altenheim und der Gemeindeseelsorge.Durch die regelmäßigeTeilnahme an den Gemeindegottesdienstenwaren sieuns immer präsent.Für die Geschichte unserer Pfarrgemeindeund ihres Krankenhausesist die Aufgabe der Niederlassungein Einschnitt - auch wenn es nichtdie lauten und großen Töne sind,die hier eine Rolle spielen. VielenHombergern sind die Clemensschwesternaus früheren Zeiten einBegriff und vor allem auch ein Wiedererkennungszeichenfür unserKrankenhaus geworden. Immerwieder hört man den Satz „Da sindja noch Schwestern“. Noch heute istdie Erinnerung an Zeiten des Krieges,der Krankheit im Altbau, anBegegnungen außerhalb des Kran-So ist nun Zeit „Danke“ zu sagen.Dank zuerst und vor allen an Gott,der diesen 114jährigen Weg ermöglichtund immer wieder Menschen inseinen Dienst gerufen hat, die ihrLeben kranken, alten und behindertenMenschen gewidmet haben.Dank aber auch an die unzähligenSchwestern die hier gelebt undgearbeitet haben.DankgottesdienstDiesen Dank wollen wir zusammenfassenin einem Dankgottesdienstam Sonntag, 10.03.2002 um 11:00Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes.Die ganze Gemeinde ist hierzuherzlich eingeladen. Wer denSchwestern ein Geschenk machenmöchte, kann in der Kollekte desGottesdienstes einen Beitrag zurKrankenstation der Clemensschwesternim Ruanda beisteuern.Stefan RickenPfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 7


... aus dem Alltag der Sozialstation Homberg„Kommen Sie morgen wieder?“, „Ja, Frau B., wir sehen uns morgen früh zur selben Zeit wieder undich komme zu Ihnen, um Ihnen beim Duschen zu helfen.“So, oder so ähnlich enden viele der täglichrund 190 Besuche der Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter in Homberg, Ruhrortund Baerl. Viele Patientinnen und Patientenschätzen den guten Ruf der Stationund freuen sich – so sie sich trotz Gebrechenund Krankheit freuen können - aufdie Begegnungen mit den 30 Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern, der Schwesteroder dem Pfleger, der hauswirtschaftlichen Hilfe oder dem Zivildienstleistenden. Das gesamteTeam ist 24 Stunden am Tag bemüht, den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.Die bunten „Farbenautos“, wie ein Kindergartenkind unlängst die vielenDienstwagen der Homberger Sozialstation benannte, prägen das StadtbildAlt-Hombergs. Von hier - aus dem Schatten des Kirchturms der St. Johannes-Kirche- geht es morgens los. Spritzen geben, Verbände anlegen,waschen, baden, Blutdruck messen, Windeln wechseln, aber auch schonmal ein Rezept beim Arzt abholen, Gespräche mit den Angehörigen führen,Einkäufe erledigen, die Wohnung putzen, all das und noch vieles mehr gehört zu den Aufgaben derMitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei all diesen Verrichtungen bemühen wir uns den Menschenniemals auf seine Erkrankung oder den Fall X zu reduzieren. Jeder Mensch in seiner Individualitätsoll dort unterstützt werden, wo er Hilfe benötigt. So kann man von den insgesamt 140 Patientensagen : Hier ist keine Pflege gleich. Überall werden andere Akzente gesetzt und gefordert. Dasmacht die ambulante Pflege mit den vielen Kontakten zu Angehörigen, Mitpflegenden, Nachbarnund sonstigen Personen so spannend und lebhaft. Pflegende und Patienten kommen sich durch oftlangfristige Kontakte näher und bauen ein Vertrauensverhältnis auf, welches eine optimal abgestimmteVersorgung möglich macht.„Oftmals sind wir als Pflegende auch Anwalt für die Patienten. Ich denke aneine alte Dame, die in unsere Versorgung kam und die in sehr armen Verhältnissenlebte. Bisher – da sie noch keine Hilfe benötigte, kam sie so gerade überdie Runden. Jetzt aber reicht es vorne und hinten nicht. Da kurbeln wir natürlichHilfe an und kümmern uns vor allem um die akute Hilfe, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt“, berichtet eine langjährige Mitarbeiterin. Das enge Netzwerk,welches der Caritasverband aufgebaut hat, bietet viele Möglichkeiten derBeratung und der konkreten Hilfe. Neben den eigenen Angeboten wie Altenberatung und Altenerholungbestehen Kooperationsvereinbarungen zwischen der Sozialstation Homberg mit dem ansässigenSt. Johannes-Stift sowie mit der Hospizbewegung Hamborn e.V., die seit 1998 zwei Schwesternmit Palliativ-Care-Ausbildung für die Begleitung sterbender Patienten und ihrer Angehörigen8 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


gemeinsam mit dem Caritasverband beschäftigt. Die Hospizbewegung besteht in Hamborn seit1991und fördert durch ihre Arbeit einen menschlicheren Umgang mit Leben, Tod und Trauer. DerPatient ist Mensch bis zuletzt. Die Sozialstation und die Hospizbewegung wollen dem Wunsch nacheinem Sterben Zuhause nachkommen und sowohl Patienten als auch Angehörige intensiv begleiten.Einen Schwerpunkt der Arbeit mit Schwerstkranken und Sterbenden bildet die Schmerztherapie.Über 90 % der Tumorpatienten können so bis zum Sterben schmerzfrei gehalten werden.„ Die Arbeit der Hospizschwestern ist sehr wichtig“ - erklärt ein Angehörigernach dem Tod seiner Mutter. „Nicht nur die Begleitung meiner Mutter, auchdas Wahrnehmen meiner Probleme und meiner Hilflosigkeit haben mirsehr geholfen. Ich war nicht alleine und konnte jederzeit jemanden erreichen,der mir auch einfach nur zuhört.“ So begleitet die HospizbewegungHamborn jährlich ca. 100 Patientinnen und Patienten im durchschnitt 74 Tage. Doch auch über denTod eines Menschen hinaus bietet die Bewegung den Angehörigen die Möglichkeit des Kontaktesan. Jährlich stattfindende Gedenkstunden oder der Gesprächskreis für Trauernde (Termin sieheunten) sollen Trauer unterstützen. „Während der Krankheit meines Mannes habe ich viel Hilfe durchFreunde und Nachbarn erhalten. Nach seinem Tod war ich plötzlich allein, es besuchte mich kaumjemand. Manchmal habe ich das Gefühl, das man mich meidet, oder sich nicht traut mich anzusprechen.“– so eine betroffene Frau.„Mit Menschen umgehen kann nur, wer sie gern hat“ - unter diesem Leitwort wurde im vergangenenJahr das 25-jährige Jubiläum einer Krankenschwester aus der Sozialstation Homberg gefeiert.Dieses Leitwort machen sich sowohl die Caritas-Sozialstation Homberg, als auch die HospizbewegungHamborn tagtäglich zu eigen.Gesprächskreis für Trauerndejeden 2. Dienstag im Monat, 6 Abende„ Haus der Hospizbewegung“ , Beecker Straße 230Telefon 0203 / 55 60 74Gesprächskreis für pflegende Angehörigejeden ersten Donnerstag im Monat um 19:00 UhrSozialstation Homberg, Marienstraße 4Ansprechpartnerin: Marika ZeitvogelHauskrankenpflegekurs für pflegende AngehörigeSozialstation Homberg / St. Johannes-Stiftjeweils Donnerstags ( 10 Abende ab 10.04.02) um 19:00 Uhrin den Räumen des Altenheims St. Johannes(Kosten werden von der Pflegekasse übernommen)Informationen unter Telefon 02066 / 1414Caritas-Sozialstation HombergAnja Keil / Nicole PitzMarienstraße 4, 47198 DuisburgTelefon (02066) 1414www.caritas-duisburg.deHospizbewegung DU-Hamborn e.V.Birgit Hanhart / Eva ObermannBeeker Straße 230, 47166 DuisburgTelefon (0203) 556074www.hospizbewegung-hamborn.dePfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 9


SAJInformationen aus demSachausschuss Jugenddes Pf arrgemeinderatesAus dem neu gewählten Pfarrgemeinderat hat sich in der konstituierenden Sitzungam 15.11.2001 ein Sachausschuss gegründet, der in den kommenden Jahrendie Belange von Kindern und Jugendlichen in St. Johannes koordinieren wird.Die Situation der entsprechenden Altersgruppen soll ständig im Blickfeld der Verantwortlichenin der Gemeinde gehalten werden, so dass gezielte Aktivitäten angeregtwerden, die das Ziel haben Kinder und Jugendliche in Gemeinde hereinwachsen zu lassen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen als engagierte GemeindemitgliederVerantwortung in der Mitgestaltung des Gemeindelebens zu übernehmen.Dem Ausschuss gehören sieben PGR-Mitglieder an. Ferner sind dienicht gewählten PGR-Kandidaten, die sich aber in der Jugendarbeit engagieren,eingeladen, sich an den Sitzungen des Ausschusses zu beteiligen. In den erstenbeiden Sitzungen wurden neben einigen formellen Vereinbarungen bereits konkreteAktivitäten vereinbart, die in einem ersten Ansatz die Situation von Kindernund Jugendlichen in der Gemeinde verbessern sollen.Ab Mittwoch, 06.03.2002, wird wöchentlich ein „OffenerNachmittag“ für Kinder ab 10 Jahren von17.00 Uhr bis 18.30 Uhr im Jugendheim angeboten.Sobald erste Erfahrungen hinsichtlich der Besucherzahlenund Altersstrukturen gemacht wurden, soll der„Offene Nachmittag“ nach den Osterferien entsprechenddiesen Erfahrungen angepasst werden.Durchgeführt wird das Angebot von Mitgliedern desAusschusses und interessierten Eltern. Ansprechpartnersind Silke Thiel und Helmut Prein.Des weiteren soll mit dem Aufbau eines Jugendgottesdienstkreises auch dasAngebot gemacht werden, sich mit Glaubens- und Lebensfragen entsprechendder angesprochenen Altersgruppe auseinander zu setzen. Die Ergebnisse derTreffen sollen durch Gestaltung von Jugendgottesdiensten ins Gemeindelebeneinfließen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Gemeindeinfo.Ansprechpartner für den Jugendgottesdienstkreis und für allgemeine Fragen zumSachausschuss Jugend ist Lutz Priebe.Wir hoffen, dass die Aktivitäten des Sachausschusses dazu beitragen, Gemeindefür Kinder und Jugendliche zugänglicher zu machen und die Angebote regenZulauf finden.Lutz Priebe10 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


HOMBERG - SO BELESEN WIE NIE ZUVOR !Die Kath. Öf f entliche Bücherei St. Johannes legt den Jahresbericht v or.Auf ein erfolgreiches Jahrkann die Katholische ÖffentlicheBücherei (KÖB) St.Johannes zurückblicken. Soviele Medien wie nie zuvorwurden im vergangenenJahr aus dem Bestand verliehen.Insgesamt konnten8.788 Ausleihen verbuchtwerden, eine Steigerung vonüber 3.500 gegenüber demVorjahr. Durch einen Zuschussder Fachstelle Münsterkonnte ein neues Medium- die 'Hörbücher' (Literaturauf Kassetten) - angebotenwerden, außerdem wurdeder Großdruck-Bereichverstärkt mit Neueinstellungenbedacht. Die Mittel derPfarrei als Träger der Büchereiwurden für die BereicheErwachsenen-, Kinder- undJugendliteratur, aber auchzur Anschaffung neuerSpiele, Kassetten, Videosund CD-ROM’s verwendet.Zu den schon traditionellenBuchausstellungen 'Erst-Kommunion' und 'Weihnachten'kam eine neue für 'Erst-Leser' hinzu, die gut aufgenommenwurde.Großen Anklang fand dieLesenacht für 7 - 10 jährige:nach einem gelungenenAbend mit Spielen, Lesenund Basteln konnten dieKinder in der Bücherei übernachten– für alle ein großerSpaß. Besonders erfreulichist, dass auch 2001 wiederneue Leserinnen und Lesergewonnen werden konnten:69 Personen kamen hinzu.Wir möchten Ihnen allenauf diesem Wege dankenund hoffen, dass Sie auchweiterhin die Büchereieifrig nutzen werden.Das Bücherei-TeamRomaneAllende „Porträt in Sepia“Fredriksson „Sofia und Anders“Shaw „Brennender Traum“Tan„Das Tuschezeichen“Tolkien „Der Herr der Ringe“Wood „Himmelsfeuer“SachbücherBreloer „Die Manns“Dr. Oetker „Partyrezepte“Haffner „Geschichte eines Deutschen“Meuth „Kochen nach Jahreszeiten“WDR „Streifzüge durch NRW“Wiso „Steuerberater 01 / 02“Kinder- und JugendbücherBeer„Kleiner Eisbär hilf mir fliegen“Colfer Artemis Fowl“Friedrich „4 ½ Freunde und ...“Oelemann „Drei Fälle für Erich“Pfister „Der Regenbogenfisch...“Zimmermann „Mathe, Stress und ...“KrimisBerndorf „Eifel-Wasser“ (Eifel-Krimi Nr. 10)Mankell „Die BrandmauerMcDermid „Die Erfinder des TodesNesser „Der Kommissar und das Schweigen“Patterson „Wer hat Angst vorm Schattenmann“Peters „Bruder Cadfael“Kinder-SachbücherArena „Hexen, Zauber, Gruselspaß“Ballinger „Piraten“Deick „Deutsche Geschichte“Ravensburg „Das Lexikon der Sauriere“Zabert „Backen mit der Maus“Zwergenstüb. „Kartoffelkiste“SpieleHaba, KlondikeHaba, LesehexeHaba, Piraten-PittHaba, RechenkönigZoch, Zapp ZerappZoch, Zicke Zacke HühnerkackePfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 11


Sie gehören zum Jahresanfang dazu:Sternsingerinnen und Sternsingerunserer Pfarrgemeinde, die auch in diesemJahr wieder die Botschaft von der GeburtJesu zu allen Menschen der Gemeindegebracht haben, sie haben die Grußkarteüberreicht und den Segensgruß an dieHaustüren geschrieben. Viele Bürgerinnenund Bürger haben sich die Karte an einenbesonderen Ort geheftet, um den Segenswunschdas ganze Jahr über wach zuhalten – sie vielleicht auch? Dass dieSternsinger von St. Johannes von sehrvielen schon erwartet wurden, zeigt einmal mehr das großartige materielle Ergebnis der Aktion:8.458,88 € waren in den Sammeldosen. 26 Kinder und 28 Erwachsene haben sich vier Tage langauf den Weg gemacht, immer wieder ausgehend von der Krippe unserer Kirche.Bye, bye JonaRund 200, hauptsächlich kleinere Zuschauer,darunter vor allem die diesjährigen Sternsingerverschiedener Duisburger Pfarrgemeindenerlebten am Sonntag, 13.01.2002, in der PfarrkircheSt. Johannes ein musikalisches Bühnen-Feuer- und Wasserwerk. Das RheinbergerJONATHAN-Musiktheater unter der Leitungvon Winfried Günster ließ die Kinder indie Welt des „kleinen“ Propheten Jona imwahrsten Sinne des Wortes „eintauchen“. Vordem Hintergrund des von Kindern und Jugendlichender Krefelder St. Elisabeth Pfarrgemeinde gestalteten Bühnenbildes, einer knallbunten Unterwasserlandschaft,wurde die aufregende Geschichte des Propheten Jona interessant erzählt undgesungen. Durch die unvergleichlich lockere Moderation des Ahlener Pastors Willi Stroband wurdendie Zuschauer in den Bann des Erzählers gezogen. Durch die ausdrücklich gewünschte aktiveTeilnahme des Zuhörerkreises –so flog zeitweise ein überdimensionaler Globus-Ballon kreuz undquer durchs Kirchenschiff, Wellenbewegungen und Gewitterstürme untermauerten den Gesangwurdendie seelischen und physischen Höhen und Tiefen des Propheten erfahrbar. Quintessenzder Darbietung war, dass man sich der von Gott gestellten Aufgabe nicht durch Flucht entziehenkann (Zitat: „Der liebe Gott sieht alles...“ ) und das ist auch gut so, denn nur so können wir auchberuhigt abends einschlafen, da wir sicher sein können, dass Gott „am Fußende des Bettes sitzt“.Für alle Sternsinger des kommenden Jahres und die, die es vielleicht noch werden möchten, seierwähnt, dass die Gruppe JONATHAN im Sommer ein neues Stück über den Propheten Noaheinstudiert. Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr an gleicher Stelle wieder.Gisbert Weinand12 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


Gerechtigkeit ist einer der wichtigsten Werte der Bibel. Gott ist gerecht, und er fordert vonden Menschen Gerechtigkeit. Der Apostel Paulus hat das einmal sehr schön ausgedrückt :„Euer Überfluss soll dem Mangel der Armen aufhelfendamit so ein Ausgleich geschieht.“2. Korinther 8, Vers 14Normalerweise funktioniert der Handel mit der sogenannten „DrittenWelt“ allerdings genau umgekehrt: Wir nutzen ihren Mangel aus, damitunser Wohlstand und unser Überfluss noch größer werden. Die Folgeist eine ständige Vergrößerung des Ungerechtigkeitsgefälles. UnserWohlstand hat sich in den letzten 40 Jahren statistisch mehr als verzehnfacht.Die schon armen Länder des Südens verarmen und verschuldensich immer weiter. Grundbedürfnisse wie Gesundheitsfürsorge,Erziehung und Schulbildung werden zusammengestrichen oderfinden nicht mehr statt. Leidtragende sind die Armen solcher Länderund das ist die Mehrheit der Bevölkerung. Genau diese Armen derLandbevölkerung erreicht der faire Handel direkt. Der Mehrpreis fürfair gehandelte Produkte fließt nicht in große Handelsunternehmen derreichen Länder des Nordens oder in die Staatskassen von Südländern.Der Faire Handel baut gezielt und konkret auf direkte Handelspartnerschaftenmit benachteiligten Produzenten in den Ländern desSüdens, in der Regel also mit Kleinbauern bzw. mit kleinen Kooperativenund Dorfgemeinschaften. Damit ist gesichert, dass der „Mehrwert“auch bei den benachteiligten ProduzentInnen ankommt.Seit 1997 bietet der TransFairKreis St. Johannes an jedem ersten Sonntagim Monat nach den Gottesdiensten in der Kirche ein breites Spektrum vonWaren aus dem Fairen Handel mit Erfolg zum Kauf an. Dazugesellt habensich dankenswerterweise die Pfarrbücherei und das Pfarrbüro, wo währendder bekannten Öffnungszeiten „Mehrwert“ geschaffen werden kann durchden Kauf von: Kaffee, Tee, Honig, Orangensaft, Wein, Kakao, Schokolade,Schoko-Riegel und Bonbons.Fair-änderungen bei vollem Geschmack - ein Plus für mehr Gerechtigkeit !....Restmünzen....Restmünzen....Restmünzen....Restmünzen....Caritas und MISEREOR haben immer noch die Möglichkeit, die „Schlafmünzen“aus aller Welt (also auch die nur noch bis 28.2.2002 gültigenDM-Münzen) umzutauschen. Darum: HOMBERGER SCHLAFMÜNZENERWACHET! und macht euch auf den Weg in die Sammelbehälter inKirche, Pfarrbücherei und Pfarrbüro. Wir sorgen dafür, dass die Restmünzenzur Hilfe für Arme wird: Missionskreis St. Johannes, HombergPfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 13


Begegnungsstätte für ältere Bürgerinnen und BürgerDie Begegnungsstätte für ältere Bürgerinnen und Bürger lädt alle Interessiertenherzlich zu einer unverbindlichen Information über die Einrichtung ein. Neben denfesten Programmpunkten wie Gedächtnistraining, Sitzgymnastik, Herrenrunde,Computerkurs und dem offenen Mittagstisch gibt es noch viel Freiraum umeigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Seit Januar diesen Jahres bietenwir einen Senioren-Begleit-Dienst an, also Begleitung bei Ihrem Einkauf, bei Spaziergängen,zum Arzt oder zu Ämtern und Behörden. Für weitere Informationenstehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.Begegnungsstätte für ältere Bürgerinnen und BürgerMarienstraße 6, 47198 Duisburg, Telefon (02066) 29-2600Leitung : Frau Heike ErnstFrauengemeinschaftSt. Johannes / HombergAuch im Jahr 2002 lädt die Frauengemeinschaft St. Johannes alle interessiertenFrauen - egal welchen Alters und in welcher Lebenssituation - herzlich ein, sichuns anzuschließen. Wir hoffen, dass wir in unseren Gruppen, mit unseren Veranstaltungen,aber auch mit unseren Gottesdiensten, viele Frauen ansprechen können,sind aber auch für neue Anregung offen und dankbar.Hier einige Aktivitäten des ersten Halbjahres 2002 :01.03.2002 : Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen22.04.2002 : Fahrt nach Düsseldorf, Besuch des Landtages24.05.2002 : Maiandacht, anschl. gemeinsam gemütliches BeisammenseinFrühlingslieder-Abend mit dem KirchenchorAußerdem feiern wir an jedem vierten Donnerstag im Monat um 8:30 Uhr unsereGemeinschaftsmesse mit anschließender Möglichkeit zum Frühstück im Pfarrsaal.Die einzelnen Gruppen arbeiten darüber hinaus selbständig und planenauch ihr eigens Programm. Also, w er Lust hat, mitzumachen, ist j ederzeitherzlich willkommen. Für Fragen steht Ihnen Teammitglied Frau Stang gernezur Verfügung; vormittags im Pfarrbüro (Telefon 8584), nachmittags privat (Telefon8664).Renate StangPfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 15


Liebe Mitchristinnen und Mitchristen !Ich möchte Ihnen die besten Segenswünsche der Evangelischen KirchengemeindeHomberg zum Jahr 2002 übermitteln und grüße Sie mit den Worten der Jahreslosung:„Ja, Gott ist unsere Rettung. Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.“Jes 12, 2Seit nunmehr einem Jahr bin ich als Pfarrer ihrer evangelischen Schwestergemeindegewählt. Das freundliche Gesprächsangebot von Pfarrer Großeit bei meinerEinführung habe ich mit Freude gehört und gerneaufgenommen. Das erste Gespräch zwischen PfarrerGroßeit und mir hat deutlich werden lassen, dass wiruns eine Intensivierung der ökumenischen Kontakte inHomberg wünschen. Mit der Intensivierung unsererökumenischen Kontakte kommen wir auch dem dringendenWunsch vieler Gemeindeglieder nach. UnsereZeit ist durch rasche Veränderungen gezeichnet. Insolcher Zeit wollen wir uns gerne neu auf den Auftragunseres Herrn einlassen, die Einheit seiner Kirche zuleben, und uns auf den gemeinsamen Weg machen.Eine offene Begegnung zwischen den Konfessionen - zwischenunseren Gemeinden - soll vor allem von Wahrnehmungund Achtung geprägt sein. Wahrnehmen, wie die Gemeindendurch Geschichte und Tradition geprägt heute im Geiste JesuChristi leben. Die Gemeinsamkeiten entdecken und die Unterschiedeachten. Und in beidem voneinander lernen.Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg. Auch für ihn gilt das Wort der Jahreslosung:Ja, Gott ist meine Rettung. Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.In diesem Geist grüßt Sie alle herzlichJohannes Böttcher, Pfarrer16 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


ÖKUMENISCHE PASSIONSANDACHTNach einem ersten informellen Gespräch mit dem Pfarrer unsererevangelischen Schwestergemeinde, Johannes Böttcher, haben wirsowohl bei den Hauptamtlichen, wie auch in unseren Gemeindenden dringenden Bedarf einer Ausweitung der ökumenischen Kontakte festgestellt.Vorstellbar sind für uns regelmäßige ökumenische Gottesdienste, angedacht alsTermin ist hierfür etwa der Pfingstmontag, weil der heilige Geist auch der Garantder Einheit ist. Auch ein Predigeraustausch wäre für uns denkbar und wünschenswert.Zudem wollen wir künftig stärker eine wechselseitige Präsenz in denPfarrbriefen zeigen, damit wir von unseren Aktivitäten wissen. In der Fasten- undPassionszeit wollen wir diese Überlegungen konkret werden lassen, indem wirjeden Donnerstag um 19:00 Uhr im Wechsel zwischen Lutherhaus und unsererPfarrkirche gemeinsame Passionsandachten halten, zu denen wir herzlich einladen.Dieser Termin hat sich auf evangelischer Seite bereits bewährt und wirddeshalb von uns übernommen. Es wäre schön, wenn dieses zarte Pflänzchen derÖkumene durch rege Teilnahme zu einem starken Baum heranwachsen könnte.Thomas Großeit, PastorÖKUMENISCHER JUGENDKREUZWEG 2002„Das passt mir jetzt aber gar nicht“, ein Ausruf, den jederkennt, sei es, weil ein Telefonat ein wichtiges Gesprächstört, oder weil eine Zugverspätung ein pünktliches Erscheinenbei einem Termin verhindert. „Durchkreuzt“, solautet der Titel des diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegsder Jugend. Hier geht es um mehr als um kurzfristige Unterbrechungenunserer Alltagsroutine. Wir alle haben Pläneund Ziele für unser Leben, doch plötzlich ereignet sich etwas,was unsere Hoffnungen und Erwartungen „durchkreuzt“.Scheitern und Brüche, dies sind existenzielle Erfahrungen,die Jugendliche kennen und aushalten müssen.Die Bilder dieses Kreuzwegs greifen solche Erfahrungen auf. Sie wurden vonSchülerinnen und Schülern aus Münster künstlerisch verarbeitet. Das, was dasLeben „durchkreuzt“, wurde sichtbar mit dem Leiden und Sterben Jesu verbunden.Hinter jedem dieser Kreuze steht die Zusage Jesu Christi: „Siehe ich bin beieuch alle Tage, bis an das Ende der Welt“. Dies als tragenden Grund inmittenaller Dunkelheiten für mein Leben wieder neu zu entdecken, dazu möchte dieserökumenische Kreuzweg der Jugend einladen. Alle, die aus St. Johannes am Jugendkreuzwegteilnehmen wollen, treffen sich am Freitag, 22.03.2002, um 18:30Uhr an der Pfarrkirche. Beginn ist dann um 19:00 Uhr.Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 17


Aktivitäten im Jahre 2001KolpingsfamilieHombergDie Kolpingsfamilie Homberg hat auch im letzten Jahr ein bunt gemischtes Veranstaltungsprogrammfür alle Altersschichten angebotenFebruarMärzAprilMaiDer Elferrat veranstaltet seine traditionelle Kinder- und Prunksitzung, die sich imLaufe der Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat.Die Kolpingsfamilie trifft sich zur Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal. Die Vertreterder einzelnen Gruppen (Senioren, Elfer-Rat, Tanzgarden) berichten über diejeweiligen Aktivitäten.Der Bußgang führt wieder in die Kapelle St. Lucia Baerl.Fahrt zur Wallfahrtseröffnung in Kevelaer. Seit diesem Monat besteht eine Kindergruppe,die von Susanne Krechel und Hans Dahmen geführt wird. Ein ausführlicherBericht über die Gruppe folgt im nächsten Pfarrbrief.August Mitglieder unserer Kolpingsfamilie und des Kirchenchores treffen sich zum Grillen imJugendheimhof. Hierzu sind auch alle Nichtmitglieder eingeladen.September Auch in diesem Jahr fand ein mehrtägiger organisierter Ausflug für alle interessiertenMitglieder statt. Die Fahrt führte nach Oberhundem/ Sauerland.OktoberNovemberDezemberWeltgebetstag – Alle Kolpingsfamilien der Welt finden sich an diesem Tage zu einemgemeinsamen Friedensgebet zusammen. Die Ereignisse der letzten Wochen könnenkeine bessere Begründung für ein gemeinsames Friedensgebet finden.Martinssingen in der Altenbegegnungsstätte mit Glühwein und Weckmann. BesinnlichesBeisammensein mit Kaplan Werth, Moers St. Bonifatius.Die Kolpingsfamilie begeht ihren Kolping-Gedenktag mit einem Gottesdienst undgemütlichem Beisammensein im Pfarrsaal. Bei dieser Gelegenheit wurden langjährigeMitglieder geehrt und neue Mitglieder aufgenommen.Werner KrechelVorsitzenderUdo KremerSchriftführer18 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


ÖKUMENISCHER HUNGERMARSCHDie Idee ...! wir gehen für einen guten Zweck! wir überzeugen Freunde, Verwandte,Bekannte, „Kilometergeld“zu zahlen! wir bewegen uns für Menschen inAfrika.... macht einfach Spaß !Termin: Sonntag, 17.03.2002, 15:00 UhrStart: Pfarrkirche St. Johannes, MarienstraßeStation: Gemeindezentrum Dietrich-Bonnhoeffer-Haus, in den HaesenAbschluss: Friedenskreuz, MarienstraßeProj ekt: Frauen bauen Wassertanks in KeniaEs sind die Frauen, die sich jeden Tag um dasWasser für die Familie und die Tiere zu kümmernhaben und dafür lange Wege zurücklegenmüssen. Zur Verbesserung der Wasserversorgung haben sich 30 bis 40 Frauenzu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich gegenseitig helfen, damit amEnde jedes Haus seinen Wassertank hat, in dem das Regenwasser gesammeltwerden kann. Wenn die Frauen die Kosten für 2 Wassertanks angespart haben,können durch unsere Hilfe 3 Tanks gebaut werden. Das spornt die Beteiligten an.Die Kosten für einen Tank belaufen sich auf € 170,- .Missionskreis St. Johannes!!!!!!!!!!!!!!!!!!Familienradtour 2002Die schon traditionelle Familienradtour anChristi-Himmelfahrt, 09.05.2002, führt unsauch in diesem Jahr wieder „ins Blaue“.Nach dem 9:00 Uhr Gottesdienst starten wir zu einer für Kinder und Erwachsenegut zu schaffenden Radtour. Alle Menschen, die gerne gemeinsam mit einer großenGruppe unterwegs sind, laden wir herzlich zu diesem Gemeinschaftserlebnisein. Nähere Infos entnehmen Sie bitte den rechtzeitig ausliegenden Handzettelnoder übrigen Veröffentlichungen.Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 19


Kurz nach den Herbstferien des vergangenen Jahrenhat die Vorbereitung der Kinder des 3.Schuljahres aufdie Erstkommunion am 05.05.2002 begonnen. Am 20.Januar waren sie dann alle einmal zusammen zu sehen. ZumGottesdienst um 11.oo Uhr waren die Kommunionkinder, ihreEltern und die Katecheten besonders eingeladen worden. DieKatecheten riefen „ihre“ Kinder mit ihren Namen zu sich. Sie bekamen eineGruppenkerze, ein Symbol für das Licht des Glaubens überreicht. Dieses Glaubenslichtwollen die Katecheten und Katechetinnen an die ihnen anvertrautenKinder weitergeben.Nach jedem 11:00 Uhr Gottesdienst sind dieKommunionkinder eingeladen noch einige Minutenin der Kirche zu bleiben. Wir haben damit begonneneine Pinwand zu gestalten. Jede Gruppebringt abwechselnd etwas aus ihren Vorbereitungstreffendazu mit.Die Fastenzeit wird noch einmal eine besonderePhase in der ganzen Vorbereitungszeit sein. Am09.03.2002 sind die Kinder zu einer Übernachtungmit Schlafsäcke und Luftmatratze ins Jugendheimeingeladen. Und in der Karwoche gestalten dieKommunionkinder die neue Osterkerze, die dannin der Osternacht feierlich in die Kirche getragenwerden soll.Nach den Osterferien, am 13.04.2002, fahren die Kinder mit dem Katechetenteamzur Mühle in Donsbrüggen um einmal zu erleben wie früher das täglicheBrot gebacken wurde, bevor es - so wie heute üblich - in den Supermärkten inPlastiktüten verkauft wurde.„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ lautet der Titel des Vorbereitungsbuches. Sotreffen sich die Kinder in jeder Woche mit den Erwachsenen um miteinander überGott und seinen Sohn Jesus Christus, über sein Geschenk von Brot und Weinnachzudenken.Dem Geheimnis näherkommen - so könnte das Ziel lauten.Verstehen ? - Wer von uns kann das von sich sagen?Die Feier der Erstkommunion am 05.05.2002 ist, wie schon im v ergangenenJahr, im Gottesdienst um 10:00 Uhr. Die Gottesdienste um 9:00 Uhr und um11:00 Uhr fallen an diesem Sonntag aus.Ulrich Körner20 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


Pfingstlager 2002Zeltlager für Kinderin Bedburg-Hau (Kleve)17. - 20. Mai 2002Teilnahmebeitrag € 35,-Anmeldungen liegen ab Mitte März in der Kirche und im Pfarrbüro aus !"Michael Küpper, Telefon (0174) 9038501Stefan Horn, Telefon (0173) 2925893Jutta Horten, Telefon (02066) 12870Stichwort(e): Zelte - Lager - St. Johannes - KinderEs geht wieder los :Sommerlager 2002St. Johannes lädt Kinder ein, mit ins Zeltlager zufahren. Wie in jedem Jahr bieten wir auch imJahr 2002 ein Zeltlager für Kinder von 7 bis 13Jahren an. Wer hat Lust hat mitzufahren ?Handzettel liegen in der Kirche aus, Anmeldungensind ab sofort im Pfarrbüro, Marienstraße 5möglich.Es geht vom 20.07.02 bis 03.08.02 an die Aggertalsperre nach Bergneustadtbei Gummersbach im Bergischen Land. Der Zeltplatz liegt an einem Jugendgästehaus,sanitäre Anlagen sind dort vorhanden und die Gegend rund um den Zeltplatzlädt zum spielen, toben, wandern ein. Im Teilnehmerbeitrag von € 200,-sind, außer dem Taschengeld, alle Kosten für Fahrt, Verpflegung, Unterkunft undAusflüge enthalten.Also anmelden und w ohlfühlen bei Zeltlagerleben in Gemeinschaft."Ulrich Körner, PastoralreferentAugustastraße 91, 47198 DuisburgTelefon (02066) 7828Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 21


Segelfreizeit 2002 - Man muss es selbst erleben !Die Erfahrung ist unvergleichlich, die man macht, wenn manan Board eines großen Schiffes durch das Wasser und dieschäumenden Wellen braust und nur das Ächzen des Schiffesund der Takelage und das Pfeifen des Windes durch dasWant hört. Manch’ einer gerät dermaßen in den Bann davon,dass er nur noch eines will: Fahren und über das Meerschweifen. Die Planungen sind abgeschlossen und mehr alsdie Hälfte der 18 Kojen sind schon belegt. Wir werden dieersten 9 Tage an Bord verbringen und selbst zu den Tampengreifen. Der Törn ist schon mit dem Skipper besprochen undsoweit es uns der Wind erlaubt, laufen wir auch Terschelling und Ameland an, um uns im Watttrocken fallen zu lassen und dort zu grillen. In der zweiten Woche wird unter anderem ein Tagesausflugnach Amsterdam auf dem Programm stehen. Das weitere Programm und einen Essensplanwerden die Teilnehmer in einem Vortreffen aktiv gestalten.... die wichtigsten Daten :• Wir sind vom 19.07.2002 bis 02.08.2002 unterwegs.• Es können sich Mädchen und Jungen zwischen 14 und 17 Jahren anmelden.• Es wird noch zwei Vortreffen für die Teilnehmer geben.• Anmeldung im Pfarrbüro St. Johannes.• Der Preis beträgt € 360 (Zuschüsse aus Landesmitteln sind möglich).""Ole MalikWilhelmstraße 27, 47198 DuisburgTelefon (02066) 501633 oder (0172) 2488526www.plattbodenschiff.dei nfo@ pl a ttbodenschiff.dew w w . h e r b s t l a g e r . d eAb Ostern werden Anmeldungen für die diesjährigen Herbstfreizeitenauf Ameland angenommen. Auch im Jahr 2002 wollen wir wieder dieerste Woche der Herbstferien auf Ameland verbringen. Vom 12. bis19. Oktober bietet die Pfarrgemeinde St. Johannes zwei Freizeitenauf der holländischen Nordseeinsel an. Für die Jugendlichen steht derBauernhof „De Potstal“ bereit, die Jüngeren kommen wieder imKamphuis „High Chaparral“ unter. Die weitere Planung (Altersaufteilung,Preis, Programm) beginnt in diesen Wochen. Einzelheiten sinddann den Handzetteln, die in Kirche, Pfarrbüro, Kindergarten undJugendheim ausliegen, zu entnehmen.Michael StangMoerser Straße 31, 47198 DuisburgTelefon (02066) 55424 oder (0172) 2048235www.herbstlager.deinfo@herbstlager.de22 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“


P F A R R F E S TDas diesjährige Pfarrfest feiern wir am07.07.2002 beginnend mit dem Familiengottesdienstum 11:00 Uhr. Anschließend ladenwir die ganze Gemeinde zu Begegnung,Essen und Trinken sowie zum Spielauf den Jugendheimhof ein. Nähere Informationenhierzu werden dann im Sommerfolgen.SONNTAG, 07.07.2002K I N D E R G A R T E N... eine kleine Rückschau :S T . J O H A N N E SAuch in diesem Jahr kamen die Sternsingerinnen und Sternsinger in den Kindergarten.Es hat uns gefreut , dass wir sie mit vielen guten Geschichten begrüßenkonnten.In der Zeit vom 21. bis 24.01.2002 führten wir eineProjektwoche zum Thema : „Musik liegt in der Luft“durch. Es wurden in drei Gruppen verschiedeneAktivitäten angeboten. Die Kinder lernten Lieder,Tänze und Musikinstrumente kennen. Am letzten Projekttagfand ein Austausch aller Gruppen statt.Manege frei.... dies war das Motto des diesjährigen Karnevalsfestes.In dieser Zeit verwandelt sich der Kindergarten in einenZirkus mit vielen Tieren, Artisten, Clowns und Zauberern. UnsereKarnevalsfeier war am 07.02.2002 mit vielen jecken Kindern undErzieherinnen. Zum Abschluss der närrischen Zeit hat der Elternratam Veilchendienstag ein karnevalistisches Frühstück für alleKinder und Eltern Angeboten.... in eigener SacheDas KindergartenteamIm Sommer wird es keinen Pfarrbrief geben, der nächste Pfarrbrief erscheint also zum Advent. DerRedaktionsschluss ist am 31.10.2002. Ihre zahlreichen Beiträge können Sie im Pfarrbüro oder beiStefan Ricken abgeben - gerne auch per Email an pgr@st-johannes-homberg.de.Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“ 23


Katholische PfarrgemeindeSt. Johannes Bapt.Duisburg-HombergPfarrbüro (Frau Stang / Frau Friedauer)Marienstraße 5, 47198 Duisburg, Telefon (02066)8584e-m@il : pfarrbuero@st-johannes-homberg.deÖffnungszeiten:Pastor Thomas GroßeitMarienstraße 5, 47198 Duisburg, Telefon (02066)8584e-m@il : grosseit@st-johannes-homberg.dePastoralreferent Ulrich KörnerAugustastraße 91, 47198 Duisburg, Telefon (02066)7828e-m@il : koerner@st-johannes-homberg.dePfarrgemeinderatStefan Ricken (Vorsitzender)Marienstraße 3, 47198 Duisburg, Telefon (02066)10989e-m@il : pgr@st-johannes-homberg.deKirchenvorstandFelix Malik (stellv. Vorsitzender)Wilhelmstraße 27, 47198 Duisburg, Telefon (02066)1453e-m@il : kv@st-johannes-homberg.deDienstag - Freitag 10.00 Uhr - 12.00 Uhr15.00 Uhr - 17.00 UhrInformationen rund um St. JohannesAktuelle Informationen finden Sie regelmäßig in der Gemeinde-Infodie alle zwei Wochen in der Kirche ausliegt, oder auch im Internet unterwww.st-johannes-homberg.deinfo@st-j ohannes-homberg.deAuf lage2300 StückDruckHorn Druck & Verlag76646 Bruchsalwww.horn-online.comPFARRGEMEINDERAT ST. JOHANNES (Herausgeber)Ausschuss für ÖffentlichkeitsarbeitStefan RickenMichael Stang (v.i.s.d.P)Marienstraße 3 Moerser Straße 31Telefon (02066) 10989 Telefon (02066) 55 424Telefax (02066) 500175email: stefan.ricken@t-online.deTelefax (02066) 55 434email: michael@stang-online.de24 Pfarrbrief Nr. 15 „Fastenzeit und Ostern 2002“

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