Edel&Stahl 03/2009 - E und F Metall und Rohrleitungsbau GmbH

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Edel&Stahl 03/2009 - E und F Metall und Rohrleitungsbau GmbH

a u s g a b e 0 3 | 2 0 0 9e d e l & s t a h l[ e & f m e ta l l - u n d r o h r l e i t u n g s b a u g m b h f i r m e n z e i t u n g ]Weihnachtszeit-Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen,das mit Höhen und Tiefen aber auch mit Überraschungen wie im Fluge verging.Weihnachtszeit-Zeit nach vorne zu schauen, neue Ziele zu formulieren, um sie zuversichtlich zu realisieren.Weihnachtszeit-Zeit für die besten Wünsche: Zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden.Zum Jahreswechsel Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Treue.Für das Neue Jahr wünschen wir Gesundheit, Glück und Erfolgund weiterhin gute Zusammenarbeit.Mit diesen Wünschen verbleiben wir...Das komplette Team der E&F GmbHinhaltBegrüßung •The shortest distance between concept and... •Buchtipp: Der Termin, Tom DeMarco •Erfolg durch Zusammenarbeit mit externen Partnern •E&F unterstützt die Meulenwald-Schule •


e d e l & s t a h l A u s g a b e 0 3 | 2 0 0 9“The shortest distance between concept and completionis project management”…dies ist die Definition des PMI, des ProjektManagement Instituts. Gehen wir zunächstder Frage nach, warum überhaupt Projektmanagement,was soll Projektmanagementbringen, was ist Projektmanagement?Die geläufige Definition in der Literaturlautet: Projektmanagement ist eine ArbeitsundOrganisationsform für komplexe, zeitlichbegrenzte Vorhaben, die u.a. folgendeNutzenpotenziale mit sich bringt:• Effektivität: wirkungsvolle und nachhaltigeProblemlösungen durch Teamarbeitund Einbeziehung von Betroffenen• Effizienz: kürzere Bearbeitungszeitendurch konzentriertes, planvollesVorgehen; geringere Gesamtkosten• Kontrollierbarkeit: gezielteProjektsteuerung durch Projekt- undMultiprojektcontrolling• Plantreue: höhere Plantreue durchprofessionelle Planung und Steuerung• Transparenz: verbesserte Transparenzdurch Projektdokumentation und-kommunikation• Führungskräfteentwicklung: gezielterAufbau von Führungskompetenzenbei ProjektleiterInnen• Wissensmanagement: nachhaltigerWissenstransfer durch Teamarbeit,„lessons learned“ und DokumentationLaut DIN 69901 ist ein Projekt ein „Vorhaben,das im Wesentlichen durch Einmaligkeitder Bedingungen in ihrer Gesamtheitgekennzeichnet ist, z.B. Zielvorgabe, zeitliche,finanzielle, personelle und andereBegrenzungen, Abgrenzung gegenüberanderen Vorhaben, projektspezifische Organisation.Verallgemeinert sollten folgende Voraussetzungengegeben sein:Projektwürdigkeit: Projekte sollten nurdann ins Leben gerufen werden, wenn dieLösung der gestellten Aufgabe wirklich einProjekt erfordert. Das trifft insbesonderedann zu, wenn es sich um sehr komplexeund vor allem fachübergreifende Themenhandelt, die von einem Mitarbeiter (und seier noch so ein Allrounder oder ein Zeitgenie)in dem vorgegeben Zeitfenster nichtbewältigt werden können. In allen anderenFällen ist es besser, die Aufgabe in einemkleinen Team lösen zu lassen.Genaue Zielvorgabe: Ziele können inmehreren Dimensionen gesetzt werden:u.a. Zeitziele, wann soll die Aufgabe bearbeitetsein? Kostenziele: wieviel Prozentsollen eingespart werden? Freiheitsgrad:welche Gestaltungsfelder dürfen vom Projektteamangegangen werden? Die Kunstliegt in der Ausgewogenheit zwischen Präzisionder Aufgabenstellung und dem gegebenenFreiraum für die Projektarbeit.Natürlich muß das Projektziel im Projektauftragschriftlich festgehalten werden und dasganze Projekt muß vom Management verabschiedetwerden.Realistisches Budget: Projekte brauchenBudgets! Einerseits müssen diese nach obenbegrenzt sein, damit die notwendige Effizienzerreicht wird und nicht nur unzähligePower-Point- und sonstige Präsentationenabgehalten werden, damit -wie es ABB einmalformuliert hat- 92% in 2 Monaten erreichtwerden und nicht 98% in 2 Jahren.Andererseits müssen notwendige und sinnvolleAusgaben möglich sein: Externe Fachleute,Prototypen, Versuche usw.Realistische Zeitplanung: Zeitpläne müssenrealistisch sein. Sie müssen eine zwischenAufgabensteller und Projektteamabgestimmte Vorgabe sein. Zeitziele solltenanspruchsvoll sein, aber auch notwendigePuffer enthalten, Meilensteine beschreibenProjektabschnitte.Projektzusammensetzung, Projektteam:In das Projektteam sollten alle beteiligtenAbteilungen eingebunden werden, wobeies ein Stammteam sein sollte, das bei Bedarfauch weitere Teilnehmer einbindenkann. Im Team sollten keine Hierarchieunterschiedesein, die Teammitglieder müssenihren Aufgabenbereich eigenständig verantworten,5-7 Mitglieder sind eine effektiveGröße.Organisation und Kommunikation: DieProjektorganisation ist meist eine Organisationneben der normalen Aufbauorganisationdes Unternehmens und mußdaher genau festgelegt und beschriebenwerden. Ebenso müssen die notwendigenund gewünschten Informationswege definiertwerden zwischen z.B. Aufgabensteller,Lenkungsausschuß, Kernprojektteam, Spezialisten….Auch die Form der Informationsollte soweit sinnvoll festgelegt werden: Formulare,Präsentationen usw.Projektdokumentation: Je umfangreicherdas Projekt, umso mehr Wert sollte gelegtwerden auf eine nachvollziehbare Projektdokumentation.Wer hat wann auf Grundlagewelcher Informationen welche Entscheidunggetroffen? Dies bietet für alle Seitenden Vorteil, auf dem Laufenden zu bleibenund auch im Nachhinein die getroffenenMaßnahmen nachvollziehen zu können.Das oben Beschriebene ist eine Kurzfassungder 9 Projektdimensionen, wie sie in der Literaturzu finden sind, im Folgenden ohnenähere Erläuterung dargestellt:IntegrationsmanagementKostenmanagementKommunikationsmanagementUmfangsmanagementQualitätsmanagementRisikomanagementZeitmanagementPersonalmanagementBeschaffungsmanagement


E&F, Erfolg durch Zusammenarbeitmit externen PartnernEine äusserst unterhaltsame Darstellung vonProjektmanagement bietet Tom DeMarcoin seinem Buch „Der Termin“.Tom DeMarco:Der Termin.Ein Roman überProjektmanagement,Hanser Fachbuch,November 2007,ISBN-13:978-3446414396Er beschreibt darin die Arbeit des von seinemUnternehmen gefeuerten ProjektmanagersTompkins, der in „Morovien“ aufder einen Seite absolut traumhafte Bedingungenfür sein neues „Projekt“ vorfindet,auf der anderen Seite aber die ganz trivialenund immer wieder auftretenden Hindernisseund Stolpersteine des Projektmanagementszu meistern hat.Seine Erkenntnisse sammelt er in seinem Tagebuch,u.a.: „Es gibt unendlich viele Möglichkeiteneinen Tag zu vertun… aber keineeinzige, ihn zurückzubekommen“.In diesem Sinne, eine besinnliche Vorweihnachtszeitund frohe Festtage…Netzwerke und externe Berater bieten ungewohnteaber durchaus erfolgreiche Möglichkeitender Zusammenarbeit. Um einHöchstmaß an Effektivität zu bekommen,bindet auch E&F Zulieferer und externe Beraterin die anstehenden Projekte ein.Aufgabenstellung bei den Bauteilen vonE&F sind immer wieder die langen Schweißnähte,die mit hoher Abschmelzleistung inhoher Qualität eingebracht werden müssen.Unter dieser Anforderung darf natürlichdie Bauteilgenauigkeit nicht leiden. Fürdie Lösung dieser Aufgabenstellung wurdenmehrere Maßnahmen durchgeführt:1. Um eine gleichmäßigere und exaktereSchweißung durchzuführen, wurde dieHandschweißung durch eine automatisierteLösung ersetzt. Hier wurde als Netzwerkspartnerdie Firma Gustav WesterfeldGmbH aus Saarbrücken eingebunden.2. Optimierung der Bauteile auf den neuenProzess. Netzwerkspartner und Zuliefererist hier selbsverständlich die eigene Vorfertigungder einzelnen Baugruppen.3. Eine schnellere Schweißung reduziertden Bauteilverzug und reduziert zudem dieFertigungskosten.Um dies zu perfektionieren, mussten Investitionenin Fertigungstechnik (Hochleistungs-Schweißbrenner usw.) und Mitarbeiterschulunggetätigt werden. Als externer Beraterwurde für dieses Thema Markus Wagnervon der G. Westerfeld GmbH in das Netzwerkeingebunden.4. Die Perfektionierung der Nahtobflächen.Nach all diesen Erfolgen war es E&Fund Otto Franz persönlich wichtig, auchden optischen Eindruck der Produkte zu verbessern:Der allererste optische Eindruck vonSchweißbaugruppen wird maßgeblichdurch die Schweißnähte beeinflusst. In vielenZeitschriften über Motorräder wird vonden „wunderschönen Schweißnähten amRahmen“ der Maschinen gesprochen.Damit auch die großen Behälter oder Verrohrungenvon E&F „schön“ erscheinen,mussten Elemente wie Vormaterial, Anarbeitung,Schweißzusatzwerkstoff, Schweißequipment,Schweißparameter und Qualitätskontrollebis in den Versand in Einklanggebracht und aufeinander abgestimmt werden.Dies wurde erreicht durch die Arbeit imNetzwerk zwischen Arbeitsvorbereitung, Zulieferer,Berater und Mitarbeiter. Die Koordinationdieses Netzwerks lag bei E&F undin Person bei Otto Franz, der natürlich alsEigentümer besonderes Interesse an derErreichung der Qualitätsforderungen unddamit der Erfüllung der Kundenforderungenhat.Mit dieser Arbeitsweise und dem Einsatz allerBeteiligten will E&F auch in Zukunft fürzufriedene Kunden sorgen. Bisher ist es unsgelungen, oder?


e d e l & s t a h l A u s g a b e 0 3 | 2 0 0 9„…wie Weihnachten“ für die Meulenwald-SchuleWie jedes Jahr überlegen wir uns, wo wiranstelle von Weihnachtskarten die Mittelsinnvoller einsetzen können. Dieses Jahrunterstützt E&F die Meulenwald-Schule inSchweich bei der Anschaffung eines interactiveWhiteboards.Ein umfassender PC-Einsatz, sowohl in derBasisförderung zum Gebrauch der Kulturtechnikenals auch in der Vorbereitung aufdie Berufs- und Arbeitswelt ist heute für dieSchülerinnen und Schüler eine Selbstverständlichkeit.Der Einsatz des interaktivenWhiteboards im Unterricht ermöglicht denZugang zu einer großen Vielfalt an Materialien.Beginnend mit Software, Webseiten,CD-ROMs, DVDs, Videos bis hin zumFernsehen kann alles flexibel und interaktivin der Gruppe genutzt werden. Eine zusätzlicheKamera liefert scharfe und lebendigeBilder von Dokumenten oder Objekten aufdas Whiteboard, und ermöglicht so einepräzise, interaktive Veranschaulichungauch kleinster Details. Die Interaktivität istein großer Vorteil, da alle am UnterrichtBeteiligten durch bloßes Berühren des BildschirmsProbleme lösen, Bilder verschiebenund Strategien entwickeln können. Jedereinzelne Schritt kann dokumentiert und zujeder Zeit wieder reproduziert werden. Diesführt zu einer höheren Attraktivität und Motivationbei den Schülern, da mehrere Lernkanäleangesprochen werden können.Dieses erste Whiteboard wird in wenigenWochen in der 7. Klasse in Betrieb genommen.Schüler und Lehrer freuen sich auf das neueWhiteboard, es ist wie Weihnachten. Undwir freuen uns, dass wir mit unserer Spendeder Meulenwald-Schule diese weihnachtlicheFreude machen konnten.Realisation der Firmenzeitung: Carmen Traub, info@traub-marketing.deE&F Metall- und Rohrleitungsbau GmbHIndustriepark Region TrierEuropa-Allee 1354343 FöhrenDeutschlandTelefon +49 (0) 6502 / 9215 - 0Fax +49 (0) 6502 / 9215 - 25E-Mail info@e-u-f.deWeb www.e-u-f.de

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