Pfarrzeitung 2005/3 - Pfarre Schönering

schoenering.at

Pfarrzeitung 2005/3 - Pfarre Schönering

Deine PfarreSchöneringerPfarrnachrichten2005/3


Pfarre Schönering 2005/3Seite 2Gedanken zum TitelbildHans Keplinger „König David“ in der Schöneringer neuen OrgelIch habe dieses Bild für die Weihnachtsausgabe unserer Pfarrnachrichten aus mehrerenGründen genommen.Erstens ist es von vielen unbemerkt in der Orgel. Zweitens ist es von dem Künstler, vondem auch das Altarbild in der Edramsberger Kapelle ist und verdient mehr Beachtung.Drittens ist wenigen bekannt, dass neben der Hl. Cäcilia auch König David als Patron derKirchenmusik gilt.Und dann kommt im Weihnachtsevangelium öfters der Name dieses Königs David vor.Da heißt es, dass Josef mit seiner Braut Maria in die Davidsstadt nach Bethlehemgegangen ist, um sich dort registrieren zu lassen. Dann verkünden die Engel den Hirten,dass in der Davidstadt Bethlehem der Retter geboren wurde, Christus der Herr.Also König David hat durchaus einiges mit Weihnachten zu tun. Jesus, Sohn Davids, habenihn später die Menschen angeredet. Und in der berühmten Händelmelodie heißt es:„Hosianna Davids Sohn.“Aber zuerst die Frage. Wie kommt denn David zum Patron der Kirchenmusik. Er muss einsehr musikalischer König gewesen sein. Als sie die Bundeslade durchs Land trugen, datanzte, sang und spielte er in der Prozession.Als König Saul in einer tiefen Depression war, da rief man David, um vor dem König Saulzu spielen. Es gelang ihm nicht. Saul schleuderte seinen Speer gegen David, dieser wichaus und konnte sich in der Folge dann nur durch Flucht retten.Da kann uns zu allererst David Vorbild sein. Ein Mensch versucht, einen in einerTiefstimmung befindlichen Menschen aufzumuntern.Wir könnten uns als Weihnachtsvorsatz vornehmen, im kommenden Jahr dies zuversuchen: Aufzumuntern, Stimmung zu verbessern, mit Fröhlichkeit Menschen zugewinnen.Es gibt Menschen, die haben diese besondere Begabung. Wenn die auf Besuch kommen,dann lockert und entkrampft sich die Runde, dann tauen Menschen auf, dann vergessensie für eine Weile ihre Sorgen. Solche Davidsmenschen sind ein großer Segen.Überall sind sie schon zu sehen die Weihnachtssterne, Strohsterne und Krippensterne. Esdarf wohl daran erinnert werden, dass alle diese Sterne Nachkommen des Davidssternssind.Nicht bloß das Kreuz wurde missbraucht und zur Entwürdigung von Menschen genommen,auch der Davidsstern, das Symbol jüdischen Glaubens und jüdischer Identität.Heute ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren worden. Der Christen Heiland istein jüdischer Königssohn und das darf nie verschwiegen und tabuisiert werden oder wie inder NS-Zeit geschehen, germanisiert werden.Heuer im Gedenkjahr und Gedankenjahr, da sollen wohl auch die Gedanken in Richtungdessen gehen, was an Juden Unrecht getan wurde. Antisemitismus ist auch heutevorhanden in und außerhalb der Kirche.Das Kindlein in der Krippe ist ein Judenbub und nicht der Knabe im lockigen blonden Haarund blauen Augen. Josef und Maria sind ein jüdisches Paar und die Hirten mit ihrenLämmchen sind das Symbol der Paschalämmer, die geschlachtet wurden und werden.Zu Weihnachten geht es um all die Menschen, für die auch in der heutigen Herberge keinPlatz ist. Menschen, die im Stall der Welt leben müssen, die ausgegrenzt und gedemütigtwerden. Der Davidsstern am Rücken eines Juden, der war der Freibrief für alle jene, die


2005/2 Pfarre Schöneringsich an den Nachkommen Davids abreagieren wollten. Der Davidsstern ist genau so oftgeschändet worden wie das Kreuz der Christen.Frohe Weihnachten wünschen wir uns alle. Ich wünsche es auch denen, die im Stall derWelt leben, weil in der Herberge der Welt für sie kein Platz ist.Gottes Segen im Neuen JahrEuer Johann KasererPfarrerPredigt zum 1. Adventsonntag im Jk. B 2005Ein Thema zieht sich heute durch zwei Lesungen und das Evangelium.Das Thema: „Warten und wachen.“In der Lesung sagt Paulus den Koninthern. „Der Glaube witd in euch gefestigt, indem ihrder Sichtbarwerdung (Offenbarung) des Herrn Jesus entgegenharrt, entgegenhofft,entgegenwartet.“Das, was wir alle glauben und ersehnen, dass das alles einmal sichtbar wird, an daserinnert uns der Advent. An jene Zukunft, wo endlich allen gezeigt wird, dass das allesnicht Hirngespinst und Phantasterei war, sondern so ist, wie wir glauben.Advent erinnert uns daran, dass der Weg, den wir glaubend gehen, einmal ins Schauenund Erleben übergeht. Dass wir dastehen und staunen werden, weil sich unser Glaubenerfüllt hat, das ist die Aussage des Advents und dessen Hoffnung.Jetzt kann uns jeder Ungläubige noch sagen: Ach ihr, was ihr euch bloß einbildet, einredetund worauf ihr euch einlasst. „Der Glaube wurde in euch gefestigt, indem ihr derSichtbarwerdung (Offenbarung) des Herrn Jesus entgegenwartet.“ Jetzt wissen wir,warum unser Glaube fest sein soll, damit wir die Durststrecke des Wartens durchhalten,damit wir das Warten nicht aufgeben. Damit wir immer noch Erwartungen haben.Wie arm ist der Mensch, der nichts mehr im Leben erwartet. Der Schriftsteller ThomasBernhard sagt einmal stolz den Satz: „Ich erwarte, dass mich der Herr erwartet.“ Undjeder Christ soll in dieser Adventzeit stolz sich sagen: Ich erwarte, dass michtder Herrerwartet am Ende meiner Tage, am Ende meines Lebens.Wie traurig ist eine Ankunft auf einem Bahnhof, auf einem Flugplatz, daheim. Man schautumher, wer zur Ankunft gekommen ist, aber niemand ist da, der einem erwartet, begrüßtund in die Arme schließt und sagt, gut dass du wieder da bist.Ein Thema zieht sich durch zwei Lesungen und das Evangelium, „warten und wachen“.Dem Türhüter übertrug er die Aufgabe zu wachen. Wacht also, wacht“Manchmal stehen Zeugen Jehovas irgendwo und bieten den Wachtturm, ihre Zeitschrift anund sagen: Erwachet.Das Evangelium sagt uns, dass bei der Ankunft des Herrn, beim aventus domini, der Herruns nicht schlafend antreffen soll. Wann schläft man denn? Wenn man von dem, was umuns geschieht, nichts mitkriegt. Wer im Zug einschläft, kann die Aussteigesituationversäumen, wer sich verschläft, kann einen wichtigen Termin verpassen. Wer schläft, lebtin einer anderen Wirklichkeit, der ist fern der Wirklichkeit. Heute sagt man ja oft, dassMenschen an Realitätsverlust leiden, einer Realitätsverweigerung erliegen. All das ist dasGegenteil von wachen.Wenn Jesus uns einhämmert und wenn heute im kurzen Evangelium das Wort „wachen“gleich dreimal vorkommt, dann kann man das einhämmern nennen. Wenn Jesus uns zumWachen auffordert, dann fordert er uns dazu auf: Haltet die Augen offen und schautgenau, was um euch geschieht, konzentriert euch und beobachtet. Nützt die Zeit undSeite 3


Pfarre Schönering 2005/3verpasst eure Lebenschancen nicht. Versäumt vor lauter Nebensächlichkeiten dieHauptsache nicht, erkennt was wichtig und was unwichtig ist. Seht die Wirklichkeit undseid keine Träumer. Stellt euch der Wirklichkeit und flieht nicht in Traumwelten. Merkt ihr,welch eine aktive Sache solches Warten ist. Warten ist viel mehr als bloßes dasitzen undsich langweilen. Jeder weiß, wie verschieden es ist, wenn man gut ausgeschlafen ist oderwenn man noch schlaftrunken den Tag und die Arbeit beginnt. Eine gut ausgeschlafeneGemeinde, eine aufgeweckte Gemeinde, soll unsere Gemeinde sein.In den Endzeitreden Jesu wurden gewaltige Naturkatastrophen erwähnt. In den Medienhören wir sie fast täglich. Flutkatastrophen, Tsunami, Erdbeben in Pakistan,Überschwemmungen, Muren und Lawinen. Auch das schläfert uns schon ein, stumpft unsab und ist schnell vergessen.Wir, Kinder unserer Zeit, gleichen den Jüngern am Ölberg, an die sich Jesus bittendwendet:„Wachet und betet“. Wir sind in Gefahr, es zu verlernen, das Warten, das Wachsamseinund das Beten. Amen.Worauf ich höreworte und töneum mich überallsie strömen auf mich einüberfallen michauf schritt und trittich kann nicht entfliehenworte und töneich höre sie allewelche nehme ich aufbewußt - ohne mein wollenwelche dringen einauf welche höre ichworte und töneich hörewas man sagtsagt überalloft ohne zu prüfenohne zu denkennehm ich an was ich hörworte und tönewie wähle ich auswas laß ich heranwas überhöre ich gernblende ich ausforme ich umworauf höre ichSeite 4


2005/2 Pfarre SchöneringTaufen im Jahr 2005Im Jahr 2005 …Hangl LenaObermayr NatalieRiepl Florian KonstantinReischl MichaelHollaus SimonWilhelm JakobViehböck PhilippEder Melanie SophieFölser ElisaHinterreiter ElenaBacsik SophiaGall Katharina TheresiaKreuzer KonstantinVerstorbene im Jahr 2005Woidi IlseHaider IdaKrenn ChristineGruber JosefHinterleitner TheresiaKoll LeopoldineBarth MariaWeikl LuiseSchaufler AntonJakoblich AloisWiesinger MariaSobotka FriedrichWeishäupl MariaTrauungen im Jahr 2005Kaserer Johann - Plankenauer PetraPfeiler Alois Willibald - Kaffenda MonikaKirchenspenden im Jahr 2005Sternsingeraktion: € 6.787,00Familienfasttag: € 837,94Caritas-Haussammlung: € 5.792,00Christopherusaktion: € 723,00Augustsammlung: € 146,00Weltmission: € 485,27Erntedankfest: € 1.079,00Elisabethsammlung: € 639,46Knödelsonntag: € 1.229,98Seite 5


Pfarre Schönering 2005/3Worte des DankesSeit vielen Jahren arrangiert und spendet die Familie Geritzer den Blumenschmuck fürunsere Pfarrkirche.Sie setzt damit die Tradition fort, die von der Gärtnerei Cäcilia Molnar begonnen wurde.Dass die Familie dies so selbstverständlich tut, ist keineswegs selbstverständlich.Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal aufrichtigen Dank sagen.Wenn wir die Blumen kaufen müssten, dann ergäbe dies eine ansehnliche Summe. DiePfarre spart sich da einiges an Ausgaben.Nochmals ein Danke, was Sie zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde tun.Pfarrtermine für die Zeitvom 18.12.2005 bis 08.01.2006Johann KasererPfarrerSonntag, 18.12.2005, 4. Adventsonntag08:30 Uhr Sonntagsgottesdienst – Hl. Messe Fam. Hochmayr für + Eltern Ernst undMaria Winzig zum Sterbeandenken19:00 Uhr Teilnahme des Pfarrers an der Weihnachtsfeier der FF SchöneringMontag, 19.12.200518:00 Uhr Hl. Messe Fam. Josef Ramaseder für + Sohn Dominik und bds. + ElternDienstag, 20.12.200518:00 Uhr Hl. Messe Frau Anna Hollaus für + ElternSamstag, 24.12.2005, Heiliger Abend17:00 Uhr Weihnachtsgottesdienst für Kinder und ältere Leute – Hl. Messe Fam.Kaspar für + Sohn Reinhard22:00 Uhr Mitternachtsmette – Hl. Messe Johann und Brigitte Wiesinger für bds. +Eltern. Vor der Mette gibt es Trompetenblasen mit Musikern desMusikvereins SchöneringSonntag, 25.12.2005, Fest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus08:30 Uhr Weihnachtlicher Festgottesdienst – gestaltet von Musikern undKirchenchor – Hl. Messe Fam. Lehner für + Eltern Kathi und FranzWimmerMontag, 26.12.2005, Stefanitag – Patron unserer Pfarrkiche10:00 Uhr Festgottesdienst mit Weihe des Herrn Hagn zum Diakon durch AltbischofMaximilian AichernDienstag, 27.12.200518:00 Uhr Hl. Messe Frau Gertraud Ramaseder für + Gatten, Vater und Opa zumNamenstagMittwoch, 28.12.200518:00 Uhr Hl. Messe Frau Hedwig Lugmayr für + Gatten und Vater zum SterbetagSamstag, 31.12.2005, Silvesterabend15:30 Uhr Wortgottesdienst zum Jahresschluss mit Totengedenken der in diesemJahr Verstorbenen aus unserer PfarreSeite 6


2005/2 Pfarre SchöneringSonntag, 01.01.2006, Neujahrstag – Hochfest der Gottesmutter19:00 Uhr Abendlicher Festgottesdienst – Hl. Messe Frau Podechtl für + Gatten,Vater und GroßvaterFreitag, 06.01.2006, Fest der Erscheinung des Herrn – Hl. Drei Könige –Epiphania Domini09:30 Uhr Festgottesdienst mit Einzug der Sternsinger – 30. Weihetag des Pfarrers– Hl. Messe Hilde und Helmut Soudek für + AngehörigeSamstag, 07.01.200619:00 Uhr Sonntagsvorabendmesse zum 1. Sonntag im Jk. B – Hl. Messe Fam.Dunzinger für + Gattin und Mutter zum SterbetagSonntag, 08.01.1006, 1. Sonntag im Jk. B08:30 Uhr Sonntagsgottesdienst – Hl. Messe Fam. Kaltenböck für + Mutter MariaWiesinger zum Geburtstag14:00 Uhr Wortgottesdienst an der WeihnachtskrippeSonstigesIn der Zeit vom 26.12.2005 bis 05.01.2006 sind die Sternsinger unterwegs, um wiederum Spenden für die Mission zu bitten. Wir bitten, sie wieder freundlich aufzunehmenund ersuchen Kinder und Erwachsene als Sternsinger bzw. als Begleitpersonen zugehen.Die Weihnachtskrippe beim Seiteneingang der Pfarrkirche ist vom 24.12.2005 bis08.01.2006 jeweils eine Viertelstunde vor und eine Viertelstunde nach denGottesdiensten zu besichtigen. Aus Sicherheitsgründen muss zu anderen Zeiten derZugang gesperrt sein.Johann KasererPfarrerDankfest von Bischof Maximilian AichernPredigt Bischof Maximilian Aichern beim Dankfest am 10. Juli 2005 im Linzer MariendomLinz, 10. Juli 2005Liebe Mitchristen! Liebe Freunde!Dankbar schaue ich in dieser Stunde zurück auf den Tag meiner Bischofsweihe, die ich am17. Jänner 1982 in diesem Dom erhalten habe. Im Anschluss daran habe ich einige Sätzegesagt, die ich heute wiederholen möchte. Gemäß meinem Wahlspruch „In Liebe dienen“habe ich damals erklärt: „Ich will ein Mann des Friedens, der Gesprächsbereitschaft unddes Verstehens sein. Ich will beitragen, dass Brücken zwischen den verschiedenenMeinungen gebaut werden. Ich will euer aller Bruder im Glauben sein.“Mit 18. Mai dieses Jahres hat Papst Benedikt XVI. meinen Rücktritt angenommen und voreinigen Tagen (am 6. Juli 2005) Weihbischof Dr. Ludwig Schwarz von Wien zu meinemNachfolger ernannt. Ihm gilt heute in besonderer Weise mein Gebet um Gottes Segen undFreude an dem Dienst, den er übernommen hat. Er hat vorgestern seinen ersten Besuchin unserer Diözese gemacht. Er ist für viele kein unbekannter. Er hat weltkirchliche undortskirchliche Erfahrung und wir hoffen, dass Gott uns wieder einen guten Hirtengeschenkt hat.Seite 7


Pfarre Schönering 2005/3Wenn ich auch noch bis zur Amtseinführung des neuen Bischofs als ApostolischerAdministrator für unsere Diözese verantwortlich bin, so geht doch für die Diözese und fürmich ein Abschnitt zu Ende, für den wir Gott danken wollen. Das Domkapitel, derGeneralvikar und die Präsidentin der Katholischen Aktion haben eingeladen, dass wir unsdazu in diesem Mariendom versammeln. Er wurde auf Initiative von Bischof Franz JosephRudigier aus dem Glauben und durch die Spendenfreudigkeit der Katholiken dieserDiözese gebaut — ein wahrhaft eindrucksvolles „Gegrüßet seist du, Maria“.Im Evangelium des heutigen Sonntags erzählt Jesus das Gleichnis vom Sämann und der inganz verschiedener Weise aufgehenden Saat. Die Fruchtbarkeit hängt nicht allein vomSamen ab, sondern auch vom Boden, auf den er gesät wird. Dennoch: Gottes Wort istnicht erfolglos, haben wir auch in der Lesung aus dem Jesajabuch gehört. Wie Schnee undRegen, die vom Himmel fallen, die Erde tränken und Wachstum bewirken, so führt auchGottes Wort das aus, wozu Gott es sendet. Dornen und felsiger Boden können dieChancen der Saat zunichte machen. Es gibt aber immer auch gutes Erdreich, wo dreißigbishundertfache Frucht zu ernten ist. Diese Verheißung und Erfahrung geben uns dieZuversicht, dass auch unter schwierigsten Umständen unsere Mühe nicht vergebens ist.Wir haben uns gemeinsam bemüht, Gottes Wort, die Erfahrung seiner Liebe undZuwendung als Saat auszustreuen. Vieles, was heute aufgeht, haben unsere Vorfahrenund Vorgänger gesät. Manches von unseren Bemühungen wird vielleicht erst in Zukunftaufgehen. Wir überlassen das Urteil Gott. Wir danken ihm, dass er uns in seinen Dienst, inseinen Weinberg gerufen hat, dass er die Mitte und die Kraft in unseren Worten, inunseren Zeichen, in unserer feiernden Gemeinschaft ist.Mit dem Dank an Gott möchte ich in dieser Stunde auch den Dank an alle verbinden, diemeinen Weg und mein Wirken begleitet und unterstützt haben. Ich denke in Dankbarkeitan meinen Vorgänger Bischof Franz Zauner, an Erzbischof Alois Wagner und an KardinalFranz König, der mir hier im Dom in Anwesenheit aller damaligen österreichischenBischöfe, von denen fast alle schon gestorben sind, und einer Anzahl von Bischöfen ausBayern und Jugoslawien die Bischofsweihe erteilt hat. Ich möchte ein aufrichtiges und vonHerzen kommendes „Vergelt‘s Gott“ den Priestern und Diakonen, den Ordensleuten, denPfarr- und Pastoralassistentinnen und -assistenten, den Religionslehrkräften, denMitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedenen pastoralen und sozial-caritativenAufgabenfeldern der Kirche sagen. Ich danke dem Domkapitel, den Amtsleitern, derKatholischen Aktion mit ihren Gliederungen für so viel Loyalität und Zusammenarbeit.Ganz besonders danke ich auch den ehrenamtlich Tätigen in den Pfarren und in derDiözese für ihren selbstlosen und oft anstrengenden Dienst in der Kirche. Ich danke allenGläubigen für ihre Mitarbeit, für ihr Gebet und für ihr Lebenszeugnis.Ich wollte nie ein Bischof über Euch, sondern für Euch und mit Euch sein. Ich habe es fürwichtig erachtet, auf die Lebenssituation der heutigen Menschen hinzuschauen undhinzuhören. Ich habe mich ehrlich um das Gespräch mit allen bemüht. Es war nicht immereinfach und nicht immer möglich, allen gerecht zu werden und die unterschiedlichenAnschauungen zu überbrücken. Ich bitte um Vergebung, wenn ich jemand weh oderunrecht getan habe, wenn ich manches schuldig geblieben bin.In der Nachfolge unseres Herrn, der sich in besonderer Weise um die Kranken, Armen undan den Rand Gedrängten bemüht hat, haben wir in unserem Diözesangebiet den sozialenAnliegen viel Beachtung geschenkt. Ich bin dankbar, dass ich am Sozialhirtenbrief derösterreichischen Bischöfe und am Ökumenischen Sozialwort der 14 christlichen KirchenSeite 8


2005/2 Pfarre SchöneringÖsterreichs mitarbeitenkonnte. Als zuständiger Referatsbischof in der Bischofskonferenzkonnte ich mit der Katholischen Sozialakademie in Wien und dem Betriebsseminar in Linzebenso gut zusammenarbeiten, wie mit der Gemischten Kommission Bischöfe-Ordensleuteund der Katholischen Aktion Österreichs mit ihren Gliederungen. In der Zeit großerArbeitslosigkeit haben wir in der Diözese Anfang der 80er Jahre das Zentrum B 7 undspäter die Arbeitslosenstiftung gestartet, die auch heute sehr gebraucht und von vielenPersonen und Institutionen unterstützt wird. — Ein großes Erlebnis waren wohl für uns alledie Feiern zum 200jährigen Diözesanjubiläum Mitte der 80er Jahre sowie die wichtigeDiözesanversammlung 1986/87 zur Glaubensweitergabe heute. Ein großes Erlebnis warwohl für uns alle, der Besuch von Papst Johannes Paul II 1988 in Enns-Lorch und inMauthausen.Aufgrund der zurückgehenden Zahlen bei den Priestern und Ordensberufungen wurde vonder Diözese und den Ordensgemeinschaften die Berufungspastoral ausgebaut. Gleichzeitigwurden die diözesanen Konzepte für die Seelsorge in den Pfarren, für die Dekanate undSeelsorgsräume erarbeitet, wobei ein besonderer Akzent auf die Erhaltung aller Pfarrengelegt wurde. Wichtig waren dabei die Mitarbeit der diözesanen Räte und dieBerücksichtigung des neuen kirchlichen Gesetzbuches von 1983 sowie derWeltbischofssynode über die Laien, bei der ich — ebenso wie bei der Synode über dieOrdensgemeinschaften — als gewählter Vertreter der österreichischen Bischöfe in Rommitarbeiten durfte. Richtungweisend war für uns der Grundsatz der Bischofssynode: einMiteinander von Priestern und Laien nach Kompetenzen und Fähigkeiten.Dankbar hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den acht Stiften und denvielen männlichen und weiblichen Ordensgemeinschaften in unserer Diözese. Der Standder Diakone hat sich von der geistlichen Arbeit her und der Zahl bestens entwickelt. GroßeHoffnungen geben unsere Pfarr- und Pastoralassistentinnen und -assistenten sowie dieJugendleiter, ebenso die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inden 488 Pfarrgemeinden und den vielen kategorialen Bereichen. Sehr wichtig ist dieJugendseelsorge und die kirchliche Arbeit mit den Kindern, mit der Jungschar und denMinistranten. Ein Gruß geht an die Kinder und Erwachsenen im Jungscharmosaik inRohrbach. Ich denke an euch alle, wenngleich ich heute daheim bleiben muss.Gleiches gilt für die Arbeiterpastoral und die Betriebsseelsorge. Im Bereich derUnternehmer greift vor allem der Arbeitskreis „Christ und Wirtschaft“ wichtige und aktuelleFragen auf.Es ist auch auf die sehr gute ökumenische Zusammenarbeit in Oberösterreichhinzuweisen, besonders mit der evangelischen Kirche und den Superintendenten HerwigKarzel und Hansjörg Eichmeyer, aber auch auf die Kontakte zum Judentum und zurmuslimischen Glaubensgemeinschaft. Ein Herzstück unserer Diözese ist dasPriesterseminar und die Katholisch-Theologische Privatuniversität päpstlichen Rechtes undauch die diözesanen Schulen und Pädagogischen Akademien.Schon in der Zeit des Kommunismus versuchten wir den Kirchen im Osten zu helfen. Nachdem Fall des Eisernen Vorhangs wurden die Kontakte und Unterstützungen ausgebaut,speziell mit unseren Partnerdiözesen Budweis in Böhmen, Alba Julia in Rumänien, Mostarin Bosnien-Herzegowina sowie der Kirche in Weißrussland. —Dankbar bin ich in besonderer Weise für die gute Zusammenarbeit mit der öffentlichenHand, mit allen Kräften unserer Gesellschaft in Politik, Kultur, Wissenschaft sowie in derSozialpartnerschaft und Wirtschafts- und Arbeitswelt.Seite 9


Pfarre Schönering 2005/3Ich möchte Euch bitten, in Verbundenheit mit dem Papst und der Weltkirche die bisherigeArbeit gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil fortzusetzen sowie im Dienst an denMitmenschen und in der Gestaltung unserer Welt zusammenzuarbeiten. Ich bitte Euchalle, für die Einheit in der Vielfalt zu beten und zu sorgen. Der Glaube an Gott soll auch inZukunft Maßstab und Motor unseres Wirkens sein. Von Bibel und Gottesdienst getragensoll er sich in einer christlichen Lebensführung, im sozialen Einsatz für den Nächsten, imEngagement für eine menschlichere, gerechtere, friedvollere Welt verwirklichen. Mitte undQuelle des kirchlichen Lebens ist dabei — wie die Päpste immer wieder betonen — dieFeier der Eucharistie.In den über 23 Bischofsjahren habe ich viele Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen,Frauen und Männer im kirchlichen, aber auch im öffentlichen Bereich kennen gelernt. Vielevon ihnen hat Gott schon abberufen. In Dankbarkeit gedenke ich aller und bewahreLebende und Verstorbene in meinem Gedächtnis. — Ein besonderes Anliegen waren mirdie Pfarrbesuche, die gemeinsamen Gottesdienste, die Gespräche und Begegnungen mitden dortigen Verantwortlichen und den Gläubigen.Wer in der Kirche ein Amt übernimmt, auch das Bischofsamt, der muss wissen, wo in denAugen Jesu oben und unten ist. „Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Prophetengebaut“, heißt es im Epheserbrief (2,20). Das Fundament aber ist nicht oben, sondernunten. Der Bischof kann sich nicht oben an der Spitze den ersten Platz aussuchen,sondern er muss sich dort einreihen, wo die härteste Arbeit geleistet wird.Wenn der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. nunmehr meiner schon im Vorjahr geäußertenBitte entsprochen hat, mein Amt in andere Hände übergeben zu können, dann bitte ichEuch, meiner auch in Zukunft im Gebet zu gedenken, wie auch ich euch nicht vergessenwerde.Die Zeiten ändern sich, Menschen kommen und gehen, auch in der Kirche. Was bleibt, istdas Reich Gottes, für das die Kirche ein Zeichen und Werkzeug ist. Bitten wir Gott, dasswir ein deutliches Zeichen und ein wirksames Werkzeug des Reiches Gottes werden.Schwestern und Brüder!Lasst euch die Freude am Menschsein und Christsein nie durch irgendetwas nehmen!Amen.Seite 10


2005/2 Pfarre SchöneringErntedankfestSo., 25. September 2005Seite 11


Pfarre Schönering 2005/3Zum 30. Weihetag unseres Herrn PfarrersSeite 12


2005/2 Pfarre SchöneringDiakonweihe von Johann HagnLiebe Pfarrgemeinde Schönering,am 26. Dezember 2005 wird mich Bischof Maximilian Aichern um 10.00 Uhr in derPfarrkirche Schönering zum ständigen Diakon weihen.Zu dieser Feier lade ich Sie alle herzlich ein!Ich bin 56 Jahre alt, von Beruf Techniker bei der OÖLandeswasserversorgungsunternehmen AG, seit 1980 mit meiner Frau Elisabethverheiratet und Vater von zwei Söhnen, Joachim und Johannes.Viele von Ihnen kennen mich bereits als Mesner in unserer Pfarrkirche. Ich freue mich aufmeine zukünftige Tätigkeit.Johann HagnSeite 13


Pfarre Schönering 2005/3MinistrantenMit Schulbeginn hat auch bei den Ministranten wieder ein neues Arbeitsjahr begonnen. 24Mädchen und Buben haben sich für den Dienst in der Kirche gemeldet.Die vier ältesten Ministranten (Clara Anschuber, Elisabeth Haslhofer, Raphael Gierlingerund Fabian Schreiber) halten alle 14 Tage am Mittwoch im Pfarrheim die Gruppenstundenab. Dabei werden die Abläufe im kirchlichen Jahreskreis erklärt, ministrieren geübt, aberauch Spiele kommen nicht zukurz.Am 19. Oktober waren wir imKulturzentrum Paschingkegeln. Alle waren mit vielEifer und Ehrgeiz bei derSache und wir hatten vielSpaß dabei.Nach den Sonntagsgottesdiensten im Advent werden vor der Kirche wieder verschiedeneArtikel vom Dritte-Welt-Laden angeboten. Wir laden alle Kirchenbesucher zum Kauf dereinzelnen Produkte ein.Falls sich jemand für den Ministrantendienst interessiert, kann er/sie einfach unverbindlichzu den Gruppenstunden kommen, die genauen Zeiten sind an der Anschlagtafel bei derKirche zu lesen.Gudrun GierlingerSeite 14


2005/2 Pfarre SchöneringKatholisches BildungswerkFolgende Veranstaltungen wurden im bisherigen Arbeitsjahr 2005/2006 durchgeführt.Pfarrcaféam 2. Oktober 2005 und am 6. November 2005Es freut uns ganz besonders, wenn viele Gäste kommen und die Gelegenheit zumPlaudern nutzen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Fr. Edeltraud Schubhart,Christa Mühlböck und Andrea Kaar, die mit Mehlspeisen aufwarteten und für das Wohl derGäste sorgten.Filmabend „Club der toten Dichter“Am So., 30. Oktober 2005 sahen wir uns im Pfarrheim diesen Film an. Es war dies der 8.Filmabend. Der Film handelt in einer Internats-Eliteschule, in der die jungen Burschen aufWissen gedrillt werden. Ein Sprachlehrer (gespielt von Robin Williams) versucht mit Witzund Humor, die Heranwachsenden auf Poesie, Fantasie und Liebe zu sensibilisieren undstärker ihren eigenen Wünschen Raum zu geben. Das Ende war dramatisch. Der Film warsehr beeindruckend.Buchausstellungam 12. und 13. November 2005Es wurde wieder fleißig geschmökert und auch wieder einiges bestellt. Danke an das Teamder Pfarrbücherei für die Organisation und Durchführung der Ausstellung.Orgelkonzert und Literaturam 8. Dezember 2005Herr Prof. Humer spielte Stücke von Giovanni Gabrieli, Johan Caspar F. Fischer undJohann Sebastian Bach.Gelesen wurden 2 Passagen aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de SaintExupéry:Saint Exupéry möchte mit seinem Büchlein "Der kleine Prinz" das Kind im Erwachsenenansprechen, um dem heutigen Menschen einen neuen Halt zu vermitteln und seinemLeben wieder Sinn und Richtung zu geben. Dabei ist er der Überzeugung, dass eineErneuerung unseres Daseins nur gelingen kann, wenn wir uns jenes Kindes erinnern, daswir selbst einmal waren. Weil das Kind im Erwachsenen niemals stirbt, liegt eineErneuerung zu jeder Zeit im Bereich des Möglichen. Es kommt einzig und allein darauf an,den Weg zum 'kleinen Prinzen' unserer eigenen Kindheit, zur kindlichen Reinheit undWeisheit, zurückzufinden. In der Widmung, die Saint Exupéry seinem "Märchen fürErwachsene" vorausschickt, lesen wir: "So will ich dieses Buch dem Kinde widmen, dasdieser Erwachsene einst war. Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenigeerinnern sich daran)." Saint Exupéry sieht also die wahre Menschwerdung des Menschenin seiner fortwährenden Entwicklung zu wahrer Kindlichkeit. Sobald er aufhört, Kind zusein, bricht sein Reifungsprozeß ab. Nur bei wenigen Menschen "hat das Kindsein nie einEnde: das sind die Heiligen, die Helden und die Dichter".Seite 15


Pfarre Schönering 2005/3Passage aus dem Buch:Der kleine Prinz begegnete einem Weichensteller und fragte ihn: "Was machst du da?""Ich sortiere die Reisenden nach Tausenderpaketen", antwortete ihm der Weichenstellerund fuhr fort: "Ich schicke die Züge, die sie fortbringen, bald nach rechts, bald nach links."In diesem Augenblick raste ein Schnellzug an ihnen vorbei und ließ dasWeichenstellerhäuschen erzittern. "Sie haben es sehr eilig", wunderte sich der kleine Prinz."Wohin wollen sie?" "Der Mann von der Lokomotive weiß es selbst nicht", erwiderte ihmder Weichensteller ratlos.Kaum hatte er dies gesagt, da donnerte ein zweiter Schnellzug in die entgegengesetzteRichtung. "Sie kommen schon wieder zurück?" fragte der kleine Prinz erstaunt. "Das sindnicht die gleichen", klärte ihn der Weichensteller auf. "Das wechselt." "Waren sie nichtzufrieden dort, wo sie waren?" "Man ist nie zufrieden dort, wo man ist", bemerkte derWeichensteller.Mit hoher Geschwindigkeit sauste ein dritter Schnellzug an ihnen vorüber. Der kleine Prinzwar erneut verwundert: "Verfolgen diese die ersten Reisenden?" "Sie verfolgen garnichts", erklärte ihm der Weichensteller. "Sie schlafen da drinnen, oder sie gähnen auch.Nur die Kinder drücken ihre Nasen gegen die Fensterscheiben." Der kleine Prinz verstand."Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen", sagte er. "Sie wenden ihre Zeit an eine Puppeaus Stoffetzen, und die Puppe wird ihnen sehr wertvoll, und wenn man sie ihnenwegnimmt, weinen sie..." "Sie haben es gut", stimmte ihm der Weichenstellernachdenklich zu.Erwin KaarKatholische FrauenbewegungRückblickBesichtigung des Neuen DomsDer Weg und Besichtigung durch den Neuen Dom in Linz wurde mit Begeisterungangenommen.Wanderung durch das ThurytalEinen schönen Tag hatten wir bei der Wanderung durch das Thurytal bei Freistadt.KnödelsonntagDer Christkönigssonntag war für die KFB wieder der "Knödelsonntag". Danke allen, diewieder tatkräftig mitgeholfen haben. Es wurde für unsere Pfarrkirche ein Betrag von €1.229,98 gespendet. Vielen Dank!Seite 16


2005/2 Pfarre SchöneringVorschauWeihnachtsfeier12. Dezember 2005: Weihnachtsfeier der KFB und KMB im PfarrheimStifter Erzählung16. Jänner 2006, 19:30 Uhr: KFB Frauenrunde im Pfarrheim "Stifter Erzählung" von HerrnPfarrer KasererÜber Weihnachten…Wieder ist Weihnachten da und das Jahr neigt sich seinem Ende zu:Denk daran.......... Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht!~Ich habe zu fegen, zu wischen, zu putzen.Ich lauf durch Geschäfte, den Kindern zum Nutzen.Ich koche und backe und merk dabei nicht:Ich stell mich zur Weihnacht selber ins Licht.Ich muss noch viel nähen, muss stricken und sticken,hab Karten zu schreiben, Pakete zu schicken.Ich haste, ich eile, ich schone mich nicht.Ich stell mich zur Weihnacht selber ins Licht.Ich hab viel zu schaffen, hab viel zu bedenken.Ich hab so manchen zum Fest zu beschenken.Dass Gott mich beschenken will, merke ich nicht.Ich stell mich zur Weihnacht selber ins Licht.Herr, hilf mir aus meinem geschäftigen Tun,lass meine Gedanken und Hände jetzt ruhn.Ich will mich Dir öffnen. Zieh Du in mich ein.Dann kannst Du das Licht in mir selber sein.~Damit ist es auch Zeit, allen Dank zu sagen für die Treue und Mitarbeit während desganzen Jahres.Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!KFB LeitungAnni ArbeithuberSeite 17


Pfarre Schönering 2005/3PfarrbüchereiDie Leihbücherei im Pfarrheim ist jeden Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr geöffnet.Das Bücherei TeamTheatergruppeIm Pfarrheim Schönering wird der Schwank „Der Kohlrabiapostel“ von Erfried Smijaaufgeführt.TermineSa., 18.03.2006, 19:30 UhrSo., 19.03.2006, 17:00 UhrSa., 25.03.2006, 19:30 UhrSo., 26.03.2006, 17:00 UhrFr., 31.03.2006, 19:30 UhrSa., 01.04.2006, 19:30 UhrSo., 02.04.2006, 17:00 UhrDazu laden wir wieder sehr herzlich ein!Katholische MännerbewegungRückblickWanderung durch das ThurytalGemeinsam mit der KFB machten wir am Samstag, den 8. Oktober 2005, eine herbstlicheWanderung durch das schöne Thurytal bei Freistadt.Sei so frei – Sammlung für Bruder in NotAm 3. Adventsonntag wird bei den Gottesdiensten wieder die Sammlung „Sei so frei“(Bruder in Not) unter dem Thema „Fair handeln“ durchgeführt. Diese Sammlung kommtden ärmsten Ländern der Welt zugute.Alois KaarSeite 18


2005/2 Pfarre SchöneringRückblickSeniorenFahrt nach Vichtenstein und zum VierviertelblickIm Rahmen unserer diesjährigen Herbstfahrt am 20. September besichtigten wir die Kircheund die Burg Vichtenstein. Am Nachmittag stand neben dem Vierviertelblick in Atzersdorfnoch der Biohof Achleitner auf dem Programm.Oktoberfest im PfarrheimAm 25. Oktober verkosteten wir verschiedenste Biersorten im Pfarrheim. UrsulaKaltenböck vom Seniorenteam gab einen Überblick über die sehr alte Tradition desBierbrauens.Vortrag „Behinderungen im Alter“Frau Martina Steinbeiß vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz sprach am15. November über die körperlichen Probleme im Alter und beantwortete ausführlich diegestellten Fragen unserer Pfarrsenioren.WeihnachtsfeierSehr herzlich laden wir alle Senioren zu unserer Weihnachtsfeier am 13. Dezember um14:00 Uhr ins Pfarrheim Schönering ein. Frau Andrea Wögerer wird mit Kindern ihrerSingschule die Feier musikalisch und gesanglich mitgestalten. Wir freuen uns darauf!Termine für das kommende JahrDi., 17.01.2006, 14:00 UhrDi., 14.02.2006, 14:00 UhrDi., 14.03.2006, 11:00 UhrBesuch des Kindergartens SchöneringSeniorenfaschingSeniorenfahrt (Starhemberg-Museum)Edeltraud SchubhartSeite 19


Pfarre Schönering 2005/3KnödelsonntagDer Christkönigssonntag war für die KFB wieder der "Knödelsonntag". Danke allen, diewieder tatkräftig mitgeholfen haben. Es wurde für unsere Pfarrkirche ein Betrag von €1.229,98 gespendet. Vielen Dank!Schó wieda is a Jåhr vorbeiUnd ois draht sé wieda um KnödléssareiSchó dé gånzé långé WochaToan unsré Menscha Knödl kochaKnödl én ollé Loa und SortnSchåd das nu nét gibt a KnödltortnA én olé Form und Farm går gfléckatUnd hät oané dé richtégn Händ åft wurdns éckatDa Inhålt spüt a ollé GschmöckaDa kimmt zan Èssn sogår da LöckaA dé Burgamoastafamilé låsst sé sehgnwei dé ollé Schönarénga Knödl mögnSogår da Pfårra Håns gånz säligBei da Mess vo Knödl prédigtSeite 20


2005/2 Pfarre SchöneringDé Menscha schwitzn miatoans loadGånz feicht is schó daKnödltoagDés måcht åft a den richtégnGschmåUnd wichté is és bleibt koaKnödl dåSäm da Finanzminista spitzt déOhrnHiazt werns uns båld aKnödlsteia besorgnA én Dockta dea sunst fürs fåstnBeteilégt sé ba dé KnödllåstnJå wei mas én da gånzn Gmoa so lobtKimt wia zua Firmung a da ÀbtUnd dé Patientn va da neichn KlinikHåms zan Knödlessn éns PfårrheimgschicktDé werns åft leichta auskuriernWåns zan Èssn dé richtégn KnödlngriagnI siags båld wird dés Pfårrheim zkloaDå miassns sés én AusbauplanungeinétoaJa mei wern d`Leut sågn - wårnheit dé Knödln wieda guatDå bleibns dahoam - léng sé afBänggéhngan heit hoit nima furtSeite 21


Pfarre Schönering 2005/3Vorschau auf die Erstkommunion 2006ErstkommunionAm 21. Mai 2006 sind 29 Kinder aus der Pfarre Schönering eingeladen bei derErstkommunion dabei zu sein und erstmals das Heilige Brot zu empfangen. DieErstkommunion 2006 steht unter dem Motto „Jesus als Wegbegleiter“. Ich freue mich, dieKinder bei der Vorbereitung zu diesem großen Fest begleiten zu dürfen. Ich freue michaber auch, dass wieder viele Eltern und Mitarbeiter der Pfarre ihren Teil zum Gelingendieses Festes beitragen. Allen, die an der Gestaltung und Mitfeier dieses Festes beteiligtsind, wünsche ich, dass sie Jesus als Wegbegleiter erfahren und dass Gemeinschaftspürbar wird.Die Termine für die Vorbereitungszeit und den Erstkommuniontag stehen schon fest:Elternabende5. Dezember 2005, 19:30 Uhr (Information und Anmeldung)16. Jänner 2006, 19:30 Uhr (Organisatorisches)jeweils im PfarrheimVorstellmesse29. Jänner 2006, 09:30 Uhrin der PfarrkircheBeginn der GruppenstundenIn der 9. Kalenderwoche (ab 27. Februar 2006)Beichtfest26. April 2006, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr 2.b Klasse27. April 2006, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr 2.a Klasse(die Kinder haben vorher 1 bzw. 2 Stunden Unterricht)Probe für die ErstkommunionDo., 18. Mai 2006, 10:00 Uhr - 12:00 UhrFr., 19. Mai 2006, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr(jeweils in der Kirche)Liederprobe: Termin noch nicht fixiertErstkommunion21. Mai 200609:00 Uhr beim Pfarrplatz09:15 Uhr Zug zur Kirche, Gottesdienstbis ca. 11:45 Uhr Frühstück18:00 Uhr DankandachtSeite 22


2005/2 Pfarre SchöneringIch kann Dir vielleicht helfen ...Ich kann Dir vielleicht helfen,Deinen Blick zu öffnenfür die Blumen an Deinem Wegdoch schauen kann ich nicht für DichIch kann Dir vielleicht helfen,das Glück zu entdeckendoch glücklich sein kann ich nicht für DichIch kann Dir vielleicht helfen,den Wert des Glaubens zu erahnendoch glauben kann ich nicht für DichIch kann Dir vielleicht helfen,neuen Lebensmut zu findendoch leben kann ich nicht für DichIch kann Dir vielleicht helfen,ein Ziel zu erkennendoch erreichen kann ich es nicht für Dichich kann Dir aber vielleicht helfen- Dir selber zu helfenJakobusfreskoin unserer Pfarrkirche, ca. 16. Jhdt.Seite 23


Pfarre Schönering 2005/3EURE Hilfe ist gefragt!Sternsingeraktion 2006STERNSINGENHilfe unter gutem SternDie Dreikönigsaktion braucht Eure Hilfe: Einerseits die aktive Mitarbeit der Mädchen,Buben, Jugendlichen und Erwachsenen, die von Haus zu Haus ziehen und die FroheBotschaft von der Geburt Jesu verkünden und natürlich andererseits die Spenden, die denMenschen in den ärmsten Ländern der Welt helfen.Bitte um Eure Mithilfe als Sternsinger und Begleiter für die Ärmsten der Armen.Die Einteilung der Sternsingergruppen findet am Sonntag, dem11. Dezember 2005 nach dem Gottesdienst (um ca. 09:30 Uhr) statt.Die Sternsinger werden zwischen dem 26. Dezember 2005 und 5. Jänner 2006 von Hauszu Haus ziehen.Am 6. Jänner 2006 ist die Sternsingermesse um 09:30 Uhr!Anschließend an diesen Gottesdienst sind alle Sternsinger und Begleiter zurSternsingerjause sehr herzlich eingeladen.Seite 24

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine