32 - kath. Pfarrgemeinde St. Johannes

s225628207.online.de

32 - kath. Pfarrgemeinde St. Johannes

Wir werden Dich vermissenAm Samstag, 30. August2008, nahmenKinder, Jugendlicheund Erwachsene Abschiedvom Jugendheim der KatholischenPfarrgemeinde St.Johannes. Am Nachmittagwaren alle Kinder der Gemeindeund alle Kinder, diean den Ferienlägern derGemeinde teilnehmen, zueinem Spielnachmittag eingeladen.Neben dem Spielmobilgab es auch Kuchenund als besonderen Höhepunkteine Malaktion anden Mauern des Jugendheims.Alle waren eingeladendas Haus zu bemalen -einen Spruch zu entwerfenoder einfach den Namenoder den Handabdruck anzubringen.Sina Thiel - einejunge Teenagerin, der dasJugendheim seit ihrer Geburtvertraut ist schrieb:„Wir werden dich vermissen….“.Das war die Grundstimmung, diesich an diesem Tag durch die Veranstaltungenzog. Am Abend warenalle zu einem Gottesdienst in dieKirche eingeladen. Auch hier ginges immer wieder auch um denAbschied vom alten Gebäude undum die Sehnsucht der Jugendlichennach einer neuen Heimatauch im neu gebauten Pfarrheim.Nach dem Gottesdienst kamenmehr als 200 Menschen zu einemPfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 5


Konzert der Gruppe „Rest in peace“ - einer aus der Jugendarbeit derGemeinde gewachsene Band - auf den Innenhof des Jugendheims. DieBand zeigte, dass sie ihr Handwerk in all den Jahren nicht verlernt hatteund bot zwei Stunden Live-Musik vom Feinsten. Ein letztes Mal sollte andieser Stelle so richtig gefeiert werden. Und so zeigten auch die NachbarnVerständnis - sie waren schließlich auch alle zur Mitfeier eingeladen. Amspäteren Abend wurden mit einem Beamer alte Fotos von Aktivitäten rundum das Jugendheim gezeigt und manch einem wurde klar: Das Jugendheimgehört zu einem Teil des eigenen Lebens.Mit dem Abriss des Jugendheims sind viele emotionale Erlebnisse verbunden.Seit 1956 war das Haus Begegnungs- und Kontaktpunkt der jüngerenGenerationen. Viele Freundschaften wurden hier geschlossen, viel Lebenwurde an diesem Ort geteilt. Doch das Verbindende sind nicht die Steine -es sind die lebenden Verbindungen, Beziehungen, die gemeinsame christlicheHaltung und der Glaube. Und das ist mehr als tote Steine, das istgenau das, was dieses Haus wollte und ein neues Pfarrheim auch will.Das Jugendheim war ein Ort der Freiheit. Hier konnten Kinder zu Jugendlichenund Jugendliche zu Erwachsenen werden. Ausprobieren, diskutieren,streiten und versöhnen. Diesen Lernort werden viele Generationennicht vergessen. Es ist an uns, das Angebot an Kinder und Jugendlicheauch zukünftig in einer Atmosphäre der Freiheit und des Wohlwollens zugestalten.Stefan Ricken6 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Papst segnet Schlüssel des neuenHomberger PfarrheimsAm Mittwoch, den 4. Juni2008 empfing PapstBenedikt XVI am Endeder Generalaudienz auf demPetersplatz den Vorsitzendendes Pfarrgemeinderates von St.Johannes (Duisburg-Homberg),Stefan Ricken. Papst Benediktsegnete den Schlüssel desneuen Pfarrheims der Gemeinde.Er übermittelt der ganzenGemeinde und allen, die diesesHaus besuchen werden seineherzlichen Grüße und Segenswünsche.25 Frauen und Männer aus derGemeinde St. Johannes undganz Homberg waren unter derLeitung von Stefan Ricken vom2. bis 7. Juni 2008 auf denSpuren der Apostel Petrus undPaulus in Rom unterwegs. Neben den Hauptkirchen der Stadt wurdennatürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. An einemTag stand ein Ausflug zum Kloster des Heiligen Benedikt nach Subiaco undanschließend in die alte römische Stadt Tivoli auf dem Programm. Ein weitererHöhepunkt der Reise war die Begegnung mit dem Chefredakteur derdeutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gem-10 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


mingen SJ. Er stellte uns den Sender und die Aufgaben des vatikanischenRadios vor und erläuterte die Abläufe in der Redaktion. So erhielten wirEinblicke aus erster Hand - er leitet die Abteilung seit mehr als 25 Jahren.„Die Segnung des Schlüssels unseres neuen Pfarrheims war natürlich derHöhepunkt der diesjährigen Reise nach Rom. Der Heilige Vater ließ sich vonmir das Bauvorhaben erklären und segnete den Schlüssel. Daraufhin überreichteich ihm das Halstuch unserer Gemeindefahrt als Geschenk. Auf demTuch war auch ein Bild unseres Pfarrheims aufgedruckt, das er sich ansahund lobte. Er sagte: „Bestellen sie der ganzen Gemeinde und allen, die dasHaus nutzen werden meine herzlichen Grüße“. Nach weiteren persönlichenWorten verabschiedete er sich mit dem Geschenk mehrerer Rosenkränze, dieder Sekretär des Papstes, Georg Gänswein, überreichte.Da zwei engagierte Gemeindemitglieder in besondere Weise an der Planung,Umsetzung und Überwachung des Pfarrheims mitwirken, werde ich zwei der„päpstlichen“ Rosenkränze an sie weitergeben. Zum einen an den Leiter derArbeitsgruppe Pfarrheim, Herrn Wilfried J. Funke und an den stellvertretendenVorsitzenden des Kirchenvorstandes, Herrn Felix Malik und an ihre beidenEhefrauen, die viele Stunden ehrenamtlich eingesetzter Zeit ihre Männerentbehren müssen.“(Stefan Ricken, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates)Die Reisegruppe kehrte am Samstag, 07.06.2008 unter dem Geläut derGlocken der Homberger Kirche gestärkt aus Rom zurück. Die Tage undBegegnungen in Rom werden sicher unvergesslich sein. Es war die dritteGemeindefahrt unter Rickens Leitung in den letzten vier Jahren.Im Jahre 2004 nahm Papst Johannes Paul II eine Flasche des „Johannes-Tröpfchens“ als Geschenk entgegen. Der Wein wurde zur Mitfinanzierungdes neuen Pfarrheims aufgelegt. So hat das neue Pfarrheim den doppeltenSegen aus Rom sicher.Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 11


Israel 200940 Frauen und Männer machen sich vom22.04. bis 30.04.2009 unter der Leitungvon Stefan Ricken und Thomas Großeitauf den Weg ins Heilige Land. Die Stationensind der See Gennesaret und Jerusalem.Von dort aus werden wir die wichtigenStätten der Bibel besuchen und auf denSpuren Jesu unterwegs sein. Die Fahrt findet im Rahmen des 150jährigenBestehens unserer Gemeinde statt. Das Vortreffen ist am 28.11.2008 nachder Heiligen Messe im Saal des neuen Pfarrheims.Lourdes 2010Für das Jahr 2010 planen wir derzeit eine 4tägige Flugpilgerreise nachLourdes. Interessierte können sich gerne bei Stefan Ricken vormerken lassen.Nähere Einzelheiten stehen noch nicht fest.Bibel-Rucksack-Tour„Mein Weg mit Tobit“ - dieser Satz begleitete die Jugendlichen auf der diesjährigenBibel-Rucksack-Tour vom 16. bis 19. März 2008. Gewandert wurdein Tagesetappen von 15 bis 20 Kilometern von Kevelaer über Issum,Kamp-Lintfort und zurück nach Homberg.12 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Frauengemeinschaft St. JohannesDas Jahr 2008 war wieder ereignisreich:· Große Karnevalsfeier mit vielen Gästen undguter Stimmung· Lichtmessfeier im Februar· gemeinsam mit den ev. Christen der Weltgebetstag der Frauen· Jahreshauptversammlung - könnte besser besucht sein· Frühlingsnachmittag und Maiandacht· Tagesausflug nach Paderborn· Sonntagsgottesdienst zur Kräuterweihe· Besinnungsnachmittag mit Sr. Regina· Rosenkranzandacht im Oktober· Monatliche Gemeinschaftsmesse mit anschließendemgemeinsamen FrühstückBesonders erwähnt sei an dieser Stelle der Frühlingsnachmittag, zu demwir eine Modenschau aus dem KFD-Projekt „Adam für Eva“ auf die Beinegestellt hatten. Bei diesem Projekt wird aus abgelegten Herrenhemden tragbareund chice Damenmode hergestellt. Alle waren überrascht, welch tolleModelle aus den alten Hemden mit vielen Ideen und Geschick entstanden.Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war sicherlich unser Tagesausflug nachPaderborn mit Domführung und Stadtbesichtigung bei herrlichem Wetter.Für das leibliche Wohl sorgten die Schwester des Liborianum in vorzüglicherWeise. Sie sehen also: langweilig wird es bei der KFD nicht! Wer interessiertan unserer Gemeinschaft ist, kann sich mit Frau Stang (Telefon86 64) in Verbindung setzten. Sie sind uns herzlich willkommen!Für dieses Jahr bleibt jetzt noch:Adventfeier am 2. Dezember 2008Hierzu laden wir ganz herzlichim Anschluss an die Seniorenmesseins neue Pfarrheim ein. 14 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Freizeit der KolpingsfamilieUrlaubswoche vom 14. bis 21. September 2008Wie in den Jahren zuvor verlebte die Kolpingsfamilie auch in diesemJahr vom 14. bis 21. September eine schöne gemeinsameUrlaubswoche. Die Planung für diese Fahrt verlief etwas schwierig.Zunächst hatten sich 16 Personen angemeldet, doch in den Vorbereitungswochenund sogar noch einige Tage vor der Reise mussten insgesamt7 Leute wegen Krankheit oder unvorhergesehener Termine absagen.Bad ZwischenahnSo fuhren wir am Sonntag, den 14.09.2008 mit einer Gruppe „gen Norden“nach Bad Zwischenahn im Ammerland. Mit seinen schönen Geschäftspassagenund einem gepflegten Kurpark am Ufer des Zwischenahner Meeresgefiel uns der Ort vom ersten Augenblick an sehr gut. Im Landhaus Haake,am Rand des Städtchens gelegen und von viel Natur umgeben, waren wirbestens untergebracht.Das Zwischenahner Meer (in Norddeutschland nennt man auch einenBinnensee „Meer“) ist natürlich der größte Anziehungspunkt des Ortes. Erist 3 km lang und 2 km breit und ideal für Bootsfahrten und Segelsport. Esversteht sich von selbst, dass auch wir mit der „Weißen Flotte“ eine Rundfahrtauf dem Meer gemacht haben.Emden - Einkehr in „Henrys Musemscafe“Werner und Marlis Krechel hatten wieder ein tolles Wochenprogramm ausgearbeitet.An einem Tag fuhren wir mit unseren Autos nach Emden. DieStadt war im Krieg zu 90% zerstört, auch das Rathaus aus dem 16. Jahrhundertfiel dem Bombenhagel zum Opfer. Man hat aber alles naturgetreuwieder aufgebaut. In Emden machten wir eine Interessante Hafenrundfahrt.Es ging vorbei an Werften, Container-Terminalsund den großen Seeschiffen,die überwiegend mitAutos beladen wurden. Nach derRundfahrt erwartete uns in „HenrysMuseumscafe“ eine ostfriesischeTeetafel, bestehend aus Matjesauf Schwarzbrot, Rosinenbrotmit Butter und schwarzem Tee.Eine ungewohnte Zusammenstellung,aber sehr gut!Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 15


Große Freude bereitete uns die Fahrt an die Küste nach Bensersiel. BeiSonnenschein und ganz ruhiger See machten wir von hier aus eine „Mini-Kreuzfahrt“ entlang der ostfriesischen Inseln Langeoog, Baltrum und Norderney,wobei wir auch die Seehundbänke sehen konnten.Mit einem örtlichen Busunternehmen machten wir eine Ostfriesland-Rundfahrt,bei der unser Fahrer viel Interessantes über Land und seine Bewohnererzählte. So erklärte er uns z.B. die verschiedenen Erdformationen derRegion, wie Moorgebiete, Polderlandschaft, Fehngebiete, Marschen, Warftenu.s.w. In Gretsiel, einem malerischen Ort mit Fischerhafen und schönenalten Häusern, stärkten wir uns mit Kaffee und Pflaumenkuchen. Greetsielliegt an der Mündung der Ems in den Dollart, bis zur Küste sind es nureinige Kilometer.Wie in den vergangenen Jahren besuchte uns auch unser Pastor ThomasGroßeit, worüber wir uns sehr freuten. Er feierte mit uns in einer kleinenKapelle eine Heilige Messe. In der bsonderen familiären Atmosphäre konntenwir ein wenig innehalten und uns auf das Wesentliche besinnen. Anschließendbesichtigten wir zusammen die evangelische Kirche „St.Johannes“ inBad Zwischenahn. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und steht unterDenkmalschutz. Der geschnitzte Altar-Aufbau, die Deckenfresken und diegemalten Bilder aus dem Leben Jesu rund um die Empore sind sehenswert.Wir verbrachten mit unserem Pastor schöne Stunden und konnten bei sonnigemHerbstwetter die Natur rund ums Zwischenahner Meer genießen.Überhaupt hatten wir in der ganzen Woche ein „Super-Wetter“, jeden TagSonne bei milden Temperaturen und keinen Tropfen Regen.Viel zu schnell vergingen die Tage in guter harmonischer Gemeinschaft.Bleibt noch zu erwähnen, dass wir auch in diesem Jahr jeden Tag mit demMorgenlob in der Kirche „St. Marien“ begannen. Wir spürten, dass diesekurze Zeit der Besinnung unddes Gebetes unseren Tagesablaufpositiv beeinflusste.Ein herzlichen „Dankeschön“ analle, die in irgendeiner Weisezum Gelingen der Urlaubswochebeigetragen haben. Und- soGott will - bis zum nächstenJahr!Aloysia Volk16 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Segelfreizeit 2008Wattenmeer - Wellen, Sand,Seehunde und ein tolles SegelteamAm ersten Sonntag derSommerferien machtenwir uns wieder einmalauf den Weg vom Kirchplatz in Richtung Stavoren.Am Ende eines langen Stegs lag sie: die„Wending“, ein hundertjähriges Plattbodenschiff,das bis in die Mitte des 20. Jahrhundertsmit der Kraft des Windes, alles durchdie flachen holländischen Gewässer transportierte,was die Bevölkerung benötigte. Fürzwei Wochen sollte es uns - eine Gruppe von20 TeilnehmerInnen - beherbergen, über dasIjssel- und Wattenmeer tragen.Neugierig richteten wir uns in den sechs engen Kajüten, dem gemütlichenSalon und der lichten Küche ein. Schon bald wiesen uns die Skipperin Jodiund ihr Matrose in die Geheimnisse von Seilknoten, vom Kreuzen gegen denWind, Toilettenspülungen auf See und allgemeine Verhaltensweisen ein, sodass wir pünktlich zur EM-Endspiel-Übertragung vor der Leinwand jauchzten.Das schlechte Wetter in diesem Jahr - mit viel zu viel Wind und Regen -machte uns einen Strich durch die im Vorfeld besprochene Route. Trotzalledem ging es aufs Wattenmeer hinaus. Wir legten schon früh am erstenTag in Stavoren ab, um nach der nächsten Flut im Watt übernachten zukönnen. Von dort aus ging es auf die Insel Vlieland. Weitere Ziele waren u.a.Ameland, Terschelling, Medemblick, Hoorn, Lemmer und Sneek. Außerdemliefen wir mitten auf dem Wattenmeer trocken. Wo vor einer Stunde nochWasser war, erstrecken sich plötzlich kilometerweite Sandbänke. Die letztenKrabben vergruben sich, einige tote Muscheln blieben liegen, hin undPfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 17


wieder die blaue Gallertmasseeiner austrocknenden Qualle.Barfuß vergnügten wir uns rundums Schiff. Statt auf Hochbettenwie im Kamphuis „High Chaparral“,schliefen wir auf den schaukelndenPlanken - den Leuchtturmimmer in Sichtweite. Die Zeitan Land verbrachten wir mitGeländespielen, Quizshows, sportlichenWettkämpfen, Dorfgängen,Fahrradtouren, Schlammschlachtim Schlick, der täglichen gemeinsamenZubereitung des Abendessensund natürlich „Fußball“. Aufdem Weg zum Heimathafen wurdeals einer der letzten Programmpunktedas Schiff geschrubbt und dieletzten Salz- und Sandspuren weggewischt.Ein fürstliches Käptn’s-Dinner im Hafenimbiss erleichterte uns den Abschied von der „Wending“ undihrer Besatzung. Mit diesem Lager verabschiede ich, Ole Malik mich alsLagerleiter und gebe die Verantwortung weiter in jüngere Hände, an AndreasWiengarten, der bereits seit dem ersten Jahr (2002) seinen Sommerurlaubauf dem Plattbodenschiff verbracht hat. Ich wünsche ihm bei seinerArbeit mindestens genau so viel Spaß, wie ich immer dabei gehabt habe.Aufgrund der positiven Resonanz geht es auch im nächsten Jahr in denersten zwei Wochen der Ferien (3.7. bis 17.7.2009) wieder ans Ijsselmeermit der „Wending“. Klingt gut? Ihr seid zwischen 13 und 17 Jahre alt undhabt Lust auf 15 tolle Tage? Dann müsst ihr nur noch eines tun: DasAnmeldeformular ausfüllen und im Pfarrbüro abgeben. Ab sofort sind dieFormulare erhältlich. Sollten euch Fragen einfallen, ruft an unter0172/2488526, schickt eine Mail aninfo@plattbodenschiff.de oder schaut imInternet unter…www.plattbodenschiff.de…vorbei. Dort ist für alle Interessiertenoder auch zur Erinnerung ein mit Fotosund Text geführtes Logbuch eingerichtetund ein Archiv mit gesammelten Informationenzusammengestellt.TOT ZIENS!Ole Malik, Lili Wistuba18 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Herbstfreizeit aufAmeland - Großes LagerJedes Jahr das Gleiche. In der ersten Woche derHerbstferien fährt eine Gruppe von 30 Jugendlichenunserer Gemeinde zusammen mit einerHandvoll Betreuer nach Ameland, um sich dort unter extremen Bedingungenzu erholen: Keine modernen Medien, wenig Schlaf, gesundes Essen, vielBewegung, getrennte Schlafsäle, Beten vor dem Essen und meist schlechtesWetter.In diesem Jahr war der Regen so ergiebig, dass sich einige Teilnehmer ausMülltüten Regenhosen gebaut haben und einer zum Fahnenspiel mit Taucherbrilleangetreten ist. Auch Hawaii-Party und Fürbitten im Lagergottesdiensthaben das miese Wetter nicht ändern können. Aber Gott sei Danksind wir ja mittlerweile in einem modernen Haus mit Heizung und Trockneruntergebracht, so dass wir fast alles wieder trocken bekommen haben.Trotz dieser widrigen Umstände waren sich am Ende erneut alle einig:„Ameland war voll toll“ (Original-Zitat einer Teilnehmerin). Verbunden miteinem Dankeschön an alle Teilnehmer und Betreuer, sehen wir uns hoffentlichim nächsten Jahr wieder.Martin FunkePfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 19


Herbstlager Ameland 2008Der Termin für die Herbstferienlag scheinbar günstig- Ende September! Bereitsam Freitag, dem letztenSchultag, fuhren wir am frühenNachmittag sehr zeitig los, um dieletzte Fähre um 19:30 Uhr nochzu erreichen, was uns letztlichauch gelang. Vom Fähranleger inNes war es dann nur noch einkleiner „Abendspaziergang“ bis zu unserem Kamphuis „High Chaparral“ inBuren, wo uns eine warme Suppe erwartete.Eine Woche an die Nordsee zu fahren und täglich zwei Programmpunkte imFreien vorzubereiten, das war unser Plan. Doch Petrus meinte es nicht gutmit uns. Wir ließen uns die gute Stimmung nicht verderben. Trotz permanentemWolkenradar und Beratung durch wetterkundige Insulaner wurdenwir immer mal wieder von monsunartigen Regenschauern überrascht, beiSpielen im Wald, am Strand, auf dem Fußballplatz und in den Dünen.Wenn das Wetter es wieder einmal nicht zuließ, dass wir an die frische Luftgehen konnten, kam auch in unserem Camphuis High Chaparral keineLangeweile auf. Mit „Bingo“, „Der große Preis“, Basteln und den „Montagsmalern“kam ordentlich Action in die Bude.Launisches Wetter, leckeres Essen, ein junges Team und Kinder, die vielEnergie mitbrachten - das ist wohl ein gutes Rezept für eine tolle Ferienwoche.Wir haben gemeinsam gespielt, gegessen, gebetet, gesungen, gelachtund geweint - kurz: Christliche Gemeinschaft erlebt. Hier kann man mit20 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


zehn Jahren schon zu den „altenHasen“ gehören und die „Neuen“an die Hand nehmen, wenn diemal nicht wissen wo es lang geht.Aber auch die ganz Kleinen - geradeein paar Wochen in der Schule- können erfahren, dass nicht beijedem Spiel automatisch die „Großen“gewinnen. Auch für denpraktischen Alltag kann man auseiner solchen Woche Erfahrungenwie „Nutella auf Weißbrot schmieren“,„Haare kämmen ohne Mama“oder „so schmecken Kartoffeln“mit nach Hause nehmen. Auchdie Erfahrung, dass Heimwehzwar wehtut, aber auch plötzlichverschwindet, kann man eben zuHause nicht machen. Dies alleskönnte man beantworten, wenndie Frage nach dem Sinn solcherFreizeiten gestellt wird. Eines istaber sicher: In erster Linie hat esSpaß gemacht und es war einetolle gemeinsame Ferienwoche -darüber waren sich auch diesmalam Ende alle einig!Ein großes Dankeschön allenKöchinnen, Betreuerinnen undBetreuern, die ein weiteres Malviel Zeit und Engagement investierthaben, um den Kinderndiese Ferienwoche zu ermöglichen.Natürlich macht es auchdem Team Spaß, eine Woche imLager zu verbringen. Aber dennochwird viel Zeit investiert undein Teil des Jahresurlaubs dafüraufgebracht. Diese ehrenamtlicheArbeit wird in St. Johannes nochimmer unentgeltlich geleistet, wasin vielen anderen Gemeinden undPfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 21


Organisationen schon lange nicht mehr er Fall ist. Solche Freizeitmaßnahmenmüssen zu Preisen angeboten werden, die Familien sich auch leistenkönnen. Die Teilnehmerzahlen sinken in den letzten Jahren - sicherlichnicht zuletzt, weil Zuschüsse radikal gekürzt worden sind. Ferienfreizeitenhaben in St. Johannes und anderen Homberger Gemeinden eine lange Traditionund einen festen Platz im Gemeindeleben. In Zukunft werden nebendem ehrenamtlichen Engagement auch neue Ideen und Konzepte gefragtsein, um diesen wichtigen Baustein der Jugendarbeit in dieser Form erhaltenzu können.Mehr Photos und Informationen zum Herbstlager 2008 unterwww.herbstlager.de.Die Photo-CD 2008 ist im Pfarrbüro zum Preis von € 5,- erhältlich.Für mich selbst war 2008 das erste Herbstlager als Lagerleiter und gleichzeitigGeburtstagskind. Es war ein schöner Tag und insgesamt eine schöneZeit, für die ich mich auf diesem Wege gerne bei meinem Team bedankenmöchte. Auch wenn noch nicht alles reibungslos ablief, haben wir ein starkesFundament für die Zukunft aufgestellt. Nicht zuletzt möchte ich denEltern danken für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns schonjetzt aufs nächste Jahr. Die Anmeldungen beginnen nach den Osterferienim Pfarrbüro.TOT ZIENS!Ole Malik, Lili Wistuba22 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Neues aus dem KindergartenNach einem ungewissen Sommer für Eltern und unsErzieherinnen wie es wohl mit dem neuen KIBIZ-Gesetz weitergeht, begann für alle am 11. August2008 das neue Kindergartenjahr. Endlich hatten alle Gewissheit, dass dievier Gruppen für die nächsten drei Jahre aufrecht erhalten bleiben!Abschied von unseren SchulkindernAm 12. August wünschten wir unseren Schulkindern alles Gute zum erstenSchultag und standen winkend an der Marienschule.Bei der Elternvollversammlung im September wurden folgender Elternratgewählt:Dino-Gruppe: Daniela Pischke und Barbara Horn; Igel-Gruppe: Elli Dornund Uschi Salewski; Nilpferd-Gruppe: Heike Schmitz-Becker und ConnyRicken; Pinguin-Gruppe: Manuela Przystawik, Barbara Holtmann undSimone IsenbergErntedanktfest mit Picknickim KindergartenMit den Kindern haben wir das Erntedankfestmit einem Wortgottesdienst inder Kirche gefeiert. Das gesegnete Obstwurde dann anschließend beim Picknickauf der großen Kindergartenwiese verzehrt.Trödelmarkt und ReibekuchenAm 18. Oktober veranstaltete der Elternarteinen Trödelmarkt. Der Fördervereinschloss sich mit einem Reibekuchen-Verkaufan.Als neue Mitarbeiterin in unserem Teambegrüßen wir Frau Christina Lahn.Zusätzlich werden wir auch von Frau Edith Beerlage unterstützt. Sie bietetverschiedene Aktionen, wie z.B. Vater-Kind-Tage, Musik-AGs etc. im Rah-Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 23


men des Familien-Zentrums an. Ebenfalls setzt sich Frau Daniela Pischkeehrenamtlich für die Vorschulkinder mit einem wöchtentlichen Programmein.Termine Termine Termine7. November 17.45 Uhr Martinszug14. November morgens: Familien-Frühstück im Turnraumorganisiert vom Elternrat30. November 11.00 Uhr Familien-Gottesdienst zum 1. Adventanschließend Advent-Treffen im Kindergarten5. Dezember Nikolausfeier19. Dezember 11.30 Uhr weihnachtliche AbschlussfeierWeitere Informationen, Termine und Bilder finden Sie auch im Internetunter www.kita-st-johannes-homberg.deIhr Kindergarten-Team Die Jüngsten der GemeindeWir sind die Jüngstender Gemeinde undtreffen uns einmalwöchentlich (Dienstag, Donnerstagoder Freitag jeweils von9.15 bis 11.15 Uhr) mit unserenMüttern und Vätern (oder auchmit Oma und Opa) im Pfarrheimzum gemeinsamen Frühstück,Spielen, Singen und Basteln. Sohaben wir auch dieses Jahr wiederschöne Laternen gebastelt,um zusammen mit den Kindernvom Kindergarten am St. Martinszug teilzunehmen. Natürlich besucht unsauch der Nikolaus, der für jeden von uns ein kleines Geschenk bereithält,aber auch manchmal ein ernstes Wort mit uns sprechen muss - oder wirfeiern zusammen Karneval. Wer Interesse an unseren Treffen hat, kann unsgerne besuchen.Anna Deckers: (02066) 3 26 65 (Dienstags- und Freitagsgruppe)Claudia Beerlage: (02066) 16 75 (Donnerstagsgruppe)24 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Junge Familien sind derGemeinde wichtig!Zu einem weiteren Kinder-Gottesdienst mit Kindersegnungwurden „alle kleinen und großen Leute“ am16.11.2008 für 15.30Uhr in unsere Kirche eingeladen.Thema: „Der gute Hirte und das verlorene Schaf“.Das Gleichnis vom guten Hirten gehört zu den bekanntesten biblischenTexten. Es zeigt das Bild eines Gottes, der um des Menschen Willen keineMühen scheut.Kinder genießen den „lustvollen Schauer“ bei jedem Versteckspiel: ObMama oder Papa mich wohl finden werden? Und wie groß ist dann die Freude,gefunden zu werden. Zu erfahren und zu wissen, dass ich nicht verlorengehen kann, weil es Menschen gibt, die für mich da sind, lässt Grundvertrauenin unserem Leben wachsen. Das Gleichnis vom guten Hirtenvermittelt den Kindern solches Vertrauen in Gott.Nach dem Gottesdienst gab es für alle ein gemütliches Beisammensein imKindergarten. Dort hatten einige Frauen der kfd für Kaffee, Saft undKuchen wieder einmal bestens gesorgt.Birgit FunkeBesuch der TäuflingeIch taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“.Mit diesen Worten wurden in diesem Jahr (bis November 2008)neun Täuflinge in unserer Gemeinde von Pastor Thomas Großeit getauft.Einige Wochen nach der jeweiligen Taufe wurden die Familien der Täuflingevon einzelnen Gemeinde-Mitgliedern besucht. Als Mitbringsel gab es fiirdie Familien eine „Tauftasche“, gefüllt mit Informationen über unsere Pfarrgemeinde.Die Terminabsprache mit den jungen Eltern war allerdings nicht immer einfach.Dennoch wurden alle Besucher stets freundlich aufgenommen.Bei einer Tasse Kaffee entwickelten sich interessante, angenehme Gespräche.Bleibt zu hoffen, dass wir die Täuflinge mit ihren Eltern beim nächsten Kindergottesdienstmit Kindersegnung begrüßen können.Birgit FunkePfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 25


26 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Neues aus derBBZ St. JohannesDieses Jahr - sagen alle - war ein kurzesJahr! Kommt es uns nur so vor, oderist das Jahr 2008 wirklich schnellervergangen. Wir hatten doch ein Schaltjahr undeinen Tag mehr zur Verfügung. Vielleicht sindes aber auch die rasanten Entwicklungen in der Gemeinde und Umgebung.Speziell für die Begegnungsstätte waren schon viele Veränderungen vorangekündigt,die wir im Laufe des Jahres in die Tat umgesetzt haben.Der neue Beirat wurde gewählt:Beiratsvorsitzende: Frau GrütterBeiratsmitglieder: Frau Müller, Frau HämingDanke allen Mitglieder, die ausgeschieden sind undsich nun gemütlich zurücklehnen, um ihrenLebensabend zu genießen.Die erste Regionalkonferenz Homberg/Hochheide/Baerl fand statt, bei derherausgefunden werden soll, wo Schwachstellen im Stadtbezirk sind und inwie weit man diese zu Gunsten der Senioren beheben kann. Alle Mitstreiteraus Politik, ambulanter Pflege, ortsansässigen Vereinen und Gemeinden,Beratungsstellen uvm. erstellen zur Zeit eine Datenbank, um alle Fakten zusammeln und gezielt zu bearbeiten. Wir laden natürlich auch hier noch einmalalle Gemeindemitglieder ein, Vorschläge oder Probleme im persönlichemGespräch bei der nächsten Konferenz vorzubringen. Die Termineersehen sie im Schaukasten vor der BBZ.Im Zuge der Weiterbildung der BBZ Leitung die die Stadt Duisburg als ersteKommune für alle Begegnungsstätten gleichzeitig anbietet, finden nun dieersten Netzwerk-Kontakte mit anderen Trägern statt. Die Zusammenarbeitwird intensiviert und bei Veranstaltungen gemeinsam getragen. Dies konntenwir dann z.B. beim Tag der Demenz in der Stadtbücherei Hochheide indie Tat umsetzten mit dem Seniorentreff der AWO Ehrenstrasse.Alles baut - die BBZ auch!Unser altes Lager wurde geräumt zu Gunsten eines Friseurs und einer Fußpflege.Es wurde an allen Ecken geräumt, entmüllt und renoviert. DasErgebnis lässt sich sehen. Es ist ein schöner, heller Raum entstanden undzur Freude aller, ist nun auch das Eckrollo am Haus wieder geöffnet. HerrDrewes (Friseur) ist Montags in unseren Räumen und Frau Zurek (Fußpflege)Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 27


Mittwochs und Freitags in den Vormittagstunden. Beide arbeiten nach Terminvereinbarungund können über die BBZ gebucht werden. Telefon 29 26 00.Da dieses Jahr der Weihnachtsmarkt in Homberg entfällt, haben wir unsentschlossen, einen Weihnachtsbasar in der BBZ anzubieten. Er findet wieauch der ehemalige Weihnachtsmarkt am 1. Advent statt und wir öffnen dieBBZ am 29.11. und 30.11.2008 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.In der Mittagzeit bieten wir ihnen an beiden Tagen dann warme Speisen anund später Kaffee und Kuchen. Viele Hände haben monatelang gebastelt,gemalt, geklebt uvm., um einen großen Pool an Geschenke Ideen vorzubereiten,die man dann käuflich erwerben kann. Schauen sie doch mal rein undverbringen sie ein paar gemütliche Stunden mit uns. Wir hoffen natürlich,dass es richtig schön kalt wird, dann schmeckt der Glühwein viel besser.Alles in allem wieder ein ereignisreiches Jahr. Ich möchte mich auf diesemWege bei allen helfenden Händen bedanken, die den Umbau der BBZermöglicht haben sowie den Helfern die mich während meines längerenKrankenstandes vertreten haben und die Belange der Begegnungsstätteaufrechterhalten haben.In diesem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne Adventzeit und eingesegnetes Weihnachtsfest.Gabriele Bonk-GrabowDer Kleiderladen informiertSeit zweieinhalb Jahren besteht unserGemeinde-Kleiderladen im Untergeschossdes Hauses Marienstr. 6 undöffnet weiterhin montags von 17.30 h bis19.30 h und donnerstags von 10.00 h bis12.00 h, wo dann für ganz kleines Geldgute Gebrauchtkleidung erworben werdenkann. In diesen zweieinhalb Jahren konntenwir 126 Familien oder Einzelpersonenweiterhelfen. Vielen (58 Familien) konnteschon bei einem einmaligen Besuch genug geholfen werden. Andere, vorallem kinderreiche Familien, kommen häufiger. 33 Familien kamen 2-4 malin den Laden, 19 Familien kamen 5-10 mal und 16 Familien noch häufiger.Im Jahr 2006 fanden 41 Familien erstmals zu uns. 2007 kamen 44 Familienzum ersten Mal in unseren Laden und dieses Jahr sind es bisherbereits wieder 41 Neukunden, die wir mit unserem zur Zeit 12köpfigenTeam betreuen. Von unseren Kunden kamen 97 aus Homberg und 29 ausder näheren Umgebung. Zusätzliche Helfer können im Kleiderladen immergebraucht werden. Im Namen der Kunden, die auf günstige Kleidung angewiesensind, bedankt sich das Team hiermit nochmals für die große Keiderspendenbereitschaftder Gemeinde!Klaus Eimer28 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Angebote und Gottesdienste im AdventSamstag, 29.11.17:30 Uhr Kolping-Gedenkmesse1. AdventssonntagSonntag, 30. 11.11:00 Uhr Heilige MesseDer Gottesdienst wird vom Kindergarten gestaltet.Anschließend Adventstreffen im KindergartenFrühschichtenJeweils am Donnerstag (4., 11., 18. Dezember)um 6.00 Uhr in der Kirche,anschließend Frühstück im neuen Pfarrheim.Vesper in der Woche vor Weihnachten(findet jeweils in der Kirche statt)Donnerstag, 18.12. 18:00 UhrFreitag, 19.12. 18:00 Uhr Roratemesse mit VesperSamstag, 20.12. 17:30 Uhr Vorabendmesse mit VesperMontag, 22.12. 18:00 UhrDienstag, 23.12. 18:00 UhrRoratemesseFreitag, 19.12.18:00 UhrBeichtmöglichkeitenMittwoch, 17.12. 20:00 UhrBeichttag der 3 Homberger Gemeinden(in polnischer Sprache)Samstag, 20.12. 17:00 UhrFeier der VersöhnungSt. Johannes: Sonntag, 21.12.St. Peter: Sonntag, 14.12.Liebfrauen: Sonntag, 07.12.jeweils um 17:00 UhrPfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 29


Gottesdienste zu Weihnachten24.12.2008 Heiliger Abend16:30 Uhr Christmette der Kinder mit Kinderchor21:30 Uhr musikalische Einstimmung auf die Heilige Nachtmit Chor und Orchester22:00 Uhr ChristmettePastoralmesse von Karl Kempter,Kirchenchor und Orchester25.12.2008 1. Weihnachtstag10:00 Uhr Hochfest der Geburt des HerrnHeilige Messe im Altenheim11:00 Uhr Heilige Messe26.12.2008 2. WeihnachtstagHeiliger Stephanus11:00 Uhr Heilige Messe mit KirchenchorKollekte an WeihnachtenAn Heiligabend und am 1. Weihnachtstag ist die Kollekte für ADVENIAT,am 2. Weihnachtstag für unsere Kirche.Gottesdienst zum Jahreswechsel31.12.2008 Silvester17:30 Uhr Dankmesse zum JahresschlussVorabendmesse zu Neujahr01.01.2009 Neujahr16:00 Uhr Heilige Messe im Altenheim17:30 Uhr Heilige MesseBegegnung zum Neuen JahrFreitag, 23.1.2009, 18.00 UhrWie in jedem Jahr lädt der Pfarrgemeinderat wieder zur Begegnung zumneuen Jahr ein. Beginn ist mit der Abendmesse um 18:00 Uhr in der Kirche.Anschließend sind alle ehrenamtlich engagierten Gemeindemitgliedernim neuen Pfarrheim eingeladen. Dort ist für das leibliche Wohl bestensgesorgt und es werden Bilder des zurückliegenden Jahres gezeigt.30 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Sternsingen - Proben5., 12. und 19.12. jeweils um 15:30 Uhr noch im alten JugendheimSternsingen 20092. bis 5.1.2009Sonntag, 11. Januar11:00 Uhr Abschluss-Gottesdienstanschließend Grünkohlessen im neuen PfarrheimDanknachmittagSonntag, 18. Januar 15.00 Uhr, Kindermusical in der PfarrkircheJoseph, ein echt cooler TräumerIsraelfahrt 2009Vortreffen der Teilnehmer am 28.11. um 18:00 Uhr im neuen PfarrheimKolpingsfamilieIm Rahmen des Kolpinggedenktages, 29.11. nach der Abendmesse gemeinsamesAbendessen im neuen PfarrheimAdventfeier der FrauengemeinschaftMittwoch, 02.12. um 15:30 Uhr im neuen PfarrheimAlten- und RentnergemeinschaftMittwoch, 10.12, 10:45 Uhr Abfahrt zum Adventsausflug zum Haus Waldfriedenin Dülmen.Blumenschmuck in derKircheWir alle erfreuen uns an den ansprechendenund schönen Blumenarrangements inunserer Kirche. Darum kümmert sich seitlängerer Zeit Frau Le-Thanh Schmieck - natürlichehrenamtlich. Als gelernte Floristin nimmt sie mitFreude und großem Engagement diese Aufgabe wahr,und wir möchten ihr hier ein herzliches „Dankeschön“sagen, für ihre Bereitschaft, sich auf diesebesondere Weise einzubringen.Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 31


Amelandlager -Wechsel in den LeitungenIm kleinen Lager hat es in diesem Jahr schon einen Wechsel gegeben, OleMalik hat die Lagerleitung übernommen. Über viele Jahre hat das EhepaarWeinand das kleine Lager bereut und dabei viel Zeit und Engagement eingebracht.Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Das große Lagerhat Martin Funke im Jahr 2008 letztmalig geleitet, es wird im Jahr 2009 anCarsten Kania übergehen. Martin Funke wird dem Betreuerteam aber in andererFunktion weiterhin erhalten bleiben. Auch ihm ein herzliches Dankeschönfür viele Jahre Einsatz für die Jugendlichen unserer Gemeinde. Ihr alle habterheblich dazu beigetragen, dass die Tradition „Herbstferien für Kinder undJugendliche auf der Nordseeinsel“ erhalten geblieben ist und auch gut weitergegebenwird. Den beiden „Neuen“: Danke für Eure Bereitschaft und viel Freudean der neuen Aufgabe!Thomas GroßeitAltentag 2008Auch der diesjährigeAltentag für unsereSenioren ab 75 Jahrewar gut besucht (ca.100 Personen). Nach demWortgottesdienst habenPastor Großeit und die Mitarbeiterinnender Frauengemeinschaftwieder versucht,einen abwechslungsreichenNachmittag zu gestalten.Wir hoffen, es ist wiedergelungen - die Stimmungwar jedenfalls gut!32 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Wussten Sie schon?· dass als ständige Einrichtung des Kooperationsrates 1 x im Monatam Montagabend in St. Peter „Bibel geteilt“ wird· dass als ständige Einrichtung des Kooperationsrates 1 x im Monatin St. Peter ein Glaubensgespräch stattfinden wird, jeweils dienstagsum 19:45 Uhr· dass diese Veranstaltungen bald auch mit wechselnden Ortenzwischen Liebfrauen, St. Johannes und St. Peter stattfinden werden.Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 33


Kirchenchor St. JohannesUnser Cäcilienfest feierten wir am 16. November 2008noch einmal im „alten“ Pfarrsaal. Der Chor gestaltetedie Messe um 11.00 Uhr und feierte anschließend im Pfarrsaal mitFreunden und Förderern.Anneliese und Gerhard Stephan nahmen das Cäcilienfest zum Anlass, mitdem Chor ihre goldene Hochzeit zu feiern. Für das gestiftete Abendessen seian dieser Stelle dem Jubelpaar noch einmal recht herzlich gedankt.Für ihre Treue zum Kirchenchor und zur musica sacrabedankt sich der Chor beiMaria Plien für 50 JahreAnneliese Stephan für 40 JahreAnneliese Hribersek für 40 JahreUrsula Müller für 40 JahreDieter Kleinophorst für 25 JahreDie Jubilare erhielten eine Urkunde sowie ein Geschenk des Chores. In diesemJahr konnten wir leider keine neuen Mitglieder in den Chor aufnehmen.Wir würden uns aber freuen, wenn im Jubiläumsjahr unserer Pfarrgemeindewieder neue Sängerinnen und Sänger den Chor verstärkenwürden.Der Kirchenchor erhält eine „neue“ Heimat. Nachdem der Pfarrsaal über100 Jahre die Heimat des Chores war, heißt es nun Abschied nehmen. Wirdanken unserem Sangesbruder Horst Holz für die langjährige gute Betreuung.Die Sängerinnen und Sänger freuen sich trotz der langen Zeit, die wir imPfarrsaal geprobt haben, auf das neue Pfarrheim.Die Festwoche zum 150jährigen Jubiläum unserer Gemeinde vom 21.06.bis 28.06.2009 beginnt mit einer Festmesse, die von den Kirchenchören St.Johannes, Liebfrauen und St. Peter mit der Messe von Anton Bruckner inF-Dur (Choralmesse) mitgestaltet wird. In dieser Festwoche und im Jubiläumsjahrwird der Kirchenchor weitere musikalische Akzente setzen. Einzelheitenwerden wir in der jeweiligen „Gemeinde-Info“ bekannt geben.Dieter KleinophorstVorsitzender34 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Im kommenden Jahr feiert unsere Pfarrgemeinde ihr 150jähriges Bestehen.Das ganze Jahr wird unter diesem Jubiläum stehen und wir wollenuns gemeinsam daran erinnern, dass wir geschichtliche Menschensind, die ohne die Vergangenheit nicht leben können. Doch wollen wir denBlick nicht nach hinten richten um die Vergangenheit zu idealisieren, sondernaus ihr die Kraft und den Mut für den ständigen Aufbruch schöpfenauf dem Weg der Kirche durch die Zeit.Das Jubiläum begehen wir vor allem während einer Festwoche imJuni 2009:Sonntag, 21.06.2009 11:00 Uhr feierlicher Festgottesdienstmit Kirchenchor und Orchester anschließend offizieller Festaktim Pfarrheim/FestzeltMontag, 22.06.2009 15:00 Uhr Patientenfestder Caritas-Sozialstation Homberg im FestzeltDienstag, 23.06.2009 14:30 Uhr Seniorenmesse in der Kircheanschließend Beisammensein im FestzeltMittwoch, 24.06.2009 Fest des Heiligen Johannes des Täufers„Sternwallfahrt“ der Nachbargemeinden nach St. Johannes, gemeinsameEucharistiefeier um 18:30 Uhr in der Kirche anschließendFeier der Johannisnacht im und um das Festzelt (Feuer, Gitarrenmusik,Singen, gemeinsam Essen)Donnerstag, 25.06.2009 08:00 Uhr Eucharistiefeiergestaltet von der KFD, anschließend gemeinsames Frühstück imPfarrheim/Festzelt. Besinnungsvormittag im PfarrheimPfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 35


Freitag, 26.06.2009Samstag, 27.06.2009Sonntag, 28.06.2009Tag der Kinder und Jugend17:30 Uhr Vorabendmesse18:30 Uhr Pfarrfamilienabend im Festzeltmit Musik, Tanz und Rahmenprogramm11:00 Uhr Familiengottesdienst in der Kircheanschließend großes Pfarrfestfür Groß und Klein rund um Kircheund Pfarrheim und FestzeltZu Beginn des neuen Jahres wird eine Jahresübersicht mit allenVeranstaltungen rund um das Jubiläum erstellt werden.Aktuelle Informationen erhalten Sie jederzeit unterwww.st-johannes-homberg.deSchulungsprogrammfür pflegende AngehörigeIm Januar 2009 startet wieder eine Schulung fürpflegende Angehörige. An jeweils 2-wöchentlichstattfindenden Abenden werden im Wechsel pflegerische Themen oderein Gesprächsabend angeboten. Der Caritas ist es wichtig die Angehörigenzu begleiten, ihnen fachliche und auch menschliche Unterstützung zugeben. Die Teilnahme an diesem Kurs ist kostenfrei. Aus dem Schulungskreisdiesen Jahres ist ein Gesprächskreis erwachsen, der sich monatlichweiterhin trifft.Bei Interesse können Sie sich im Caritascentrum Homberg melden.Was wir Ihnen noch anbieten können...Sie können Beratung, Hilfe und Unterstützung in jedem Lebensalter undfür viele spezielle Probleme, Nöte und Lebenslagen erwarten, wie z.B.· Schwangerschaft · Schulden· Erziehung · Alltagsbegleitung· Wohnen und Hilfe im Alter · ambulante und stationäre PflegeRufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Caritascentrum Homberg,Marienstraße 6, 47198 Duisburg-Homberg, Telefon (0 20 66) 41 68 40,cc-homberg@caritas-homberg.de36 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Caritassimo...jetzt zweimal in HombergBetreuungscafe für Menschen mit DemenzEinen pflegebedürftigen Menschen zu Hause zu pflegen und zu betreuenist eine große Aufgabe. Oft werden Sie rund um die Uhr beansprucht,müssen Lebenspläne ändern und fühlen sich körperlichund emotional an Ihren Grenzen. Es bleibt Ihnen wenig „Zeit für sichselbst“, für Entspannung, Ausgleich und Kontakt zu anderen Menschen.Hier unterstützen wir Sie indem Sie „Freizeit“ haben, während ihr zu pflegenderAngehöriger mit anderen Menschen in Kontakt kommt und Zeit ineinem freundlichen Umfeld verbringt.Durch geschultes Personal bietet die Caritas in Homberg mittlerweile anzwei Standorten ein „Caritassimo-Cafe“ an.Jeden zweiten Samstag im Monat imCaritascentrum HombergMarienstr. 647198 Duisburg-Homberg09:30 bis 12:30 Uhrjeden ersten und dritten Dienstag im Monat imPfarrzentrum St.PeterFriedhofsallee 100a47198 Duisburg-Homberg15:00 bis 18:00 UhrBei Bedarf können Sie auch durch einen Fahrdienst abgeholt werden. DieKosten können über die Pflegekasse erstattet werden - wir helfen Ihnen gerne!Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 37


Jubiläumsjahr beginntmit Segen!Vom 2. bis 5. Januar 2009 sind wieder Mädchenund Jungen der Gemeinde – in BegleitungErwachsener – unterwegs von Haus zuHaus, als „Heilige Drei Könige“ gekleidet. Die SternsingerInnenwünschen Ihnen Gottes Segen zumNeuen Jahr. Auf Wunsch schreiben sie den Segensspruchan die Tür: „Christus segne dieses Haus!“Bei ihren Besuchen bitten die SternsingerInnen um Ihre Unterstützung fürStraßenkinder in Accra.Die Sternsingergruppen, die sich auf die Besuche in den Häusern schonfreuen, sind von 14:30 bis 18:00 Uhr unterwegs und werden sich bemühen,überall anzukommen.Der siebten Seligpreisung „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhneund Töchter Gottes genannt werden“ (Mt 5,1-12a) ist das Motto der nächstenAktion Sternsingen ganz nah:Shalom,Salam,Pax,Peace,Eirene ...Paix,Pace,Paz,Mir,Alle Sprachen haben einWort für „Frieden“. JederMensch hat eine Vorstellungdavon, wie schön esist, in Frieden mit denanderen zusammen zuleben. Jede und jedermacht aber auch Erfahrungenvon Unfrieden undZank – in der Familie, inder Schule, am Arbeitsplatz.Viel zu viele Menschenauf unserer Erde –und besonders Kinder –38 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


erleiden Gewalt und Krieg. Wenn wir in diesem Jahr verstärkt auf die Kinderund Jugendlichen in Ghana schauen, dann erzählen sie uns davon, wases heißt, immer auf der Hut sein zu müssen vor versteckter und offenerGewalt.Jesus ist der eigentliche Friedensstifter, er ist der Sohn Gottes.Der Abschlussgottesdienst findet am 11. Januar 2009 um 11:00 Uhr in derPfarrkirche statt. Anschließend wieder Grünkohlessen, erstmalig im neuenPfarrheim. Herzliche Einladung dazu.Die Proben für die Mädchen und Jungen finden jeweilsfreitags am 5.12., 12.12. und 19.12. von 15:30 bis 16:00 statt.Für Sonntag, 18. Januar 2009 um 15:00 Uhrhaben wir die Gruppe Jonathan und Willi Stroband in die PfarrkircheSt. Johannes, DU-Homberg, Marienstraße, eingeladen.Sie werden dasfaszinierende KindermusicalJoseph, ein echt cooler Träumer(Helmut Jost - Ruthild Wilson)über Träume, Leidenschaft, Verrat, Lüge und Vergebung aufführen.Musikalisch wird das spannende Kindermusical mit heißen Rhythmen,eingängigen Melodien und zeitgemäßen Texten erzählt. Die Zuschauerwerden hineingenommen in die Welt der Pharaonen und Karawanen.Auf der Bühne entsteht eine Geschichte, die niemanden unbeteiligt undunberührt lässt.Herzliche Einladung an alle interessierten Mädchen, Jungen undErwachsenen, besonders aber an unsere tollen SternsingerInnen, beidenen wir uns für ihren unermüdlichen Einsatz herzlich bedanken.Veranstalter: Aktion Sternsingen St. Johannes, Duisburg-Homberg,Gerda und Michael RickenInformationen zur Gruppe Jonathan: www.musiktheater-jonathan.dePfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 39


„Die Freude an Gott ist unsere Kraft“Schwester Regina Schifferli lebt ihre Berufung als Seelsorgerinim Altenheim St. JohannesSchnellen Schrittes geht sie -mit Rucksack bepackt - vonder Bushaltestelle MoltkeplatzRichtung Marienstraße. Sr.Regina Schifferli geht zu ihremArbeitsplatz, dem Malteserstift St.Johannes im Schatten des Kirchturms.Seit Anfang diesen Jahresbegleitet sie die alten und pflegebedürftigenMenschen des Hauses alsSeelsorgerin. Die 50jährige SteylerMissionarin ist seit über 20 Jahrenim Bereich der Altenpflege zu Hause.Sie kennt den Alltag der Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter - aber auch der Bewohnerinnen und Bewohnergenau. Zeit haben für den Einzelnen, individuelle Gespräche, Da-Sein - dassind die Schwerpunktaufgaben. Natürlich auch die Vorbereitungen undGestaltung der verschiedenen Gottesdienste im Haus, die Feier der Krankenkommunionund die Vorbereitung auf die Krankensalbung, Lektorendienste,Trauer- und Sterbebegleitung, Kontakt mit den Seelsorgern desKrankenhauses und mit dem sozialen Dienst, der enge Kontakt zu den KirchengemeindenHombergs und hier vor allem auch mit der Gemeinde St.Johannes sind ihr besonders wichtig. 10 Jahre ist sie mittlerweile in derAltenseelsorge tätig, nachdem die die theologische und pastorale Ausbildunggemacht hat.1981 trat Sr. Regina den Steyler Missonarinen bei. Die Ordensgemeinschaftist weltweit tätig und hat ihre 100jährigen Wurzeln im niederländischenÖrtchen Steyl. Heute gehören dem Orden 3.500 Frauen aus verschiedenenKulturen an, die in 44 Ländern tätig sind.„Homberg ist doch eher wie ein Dorf - jeder kennt jeden, das merke ich auchhier im Altenheim. Auch der Kontakt zur Gemeinde wird so einfacher - mankennt sich eben“ - das merkt Sr. Regina auch, wenn Sie durch die Stadtgeht. Ganz anders wie in ihrer Wohngemeinde in Duisburg. Mit 4 anderenSchwestern lebt sie über der Begegnungsstätte der Karmelgemeinde inDuisburg, direkt gegenüber der Kirche. Die dortige Gemeinde ist keine ört-40 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


lich gebundene, sondern eine Gemeinde aus Menschen verschiedensterStädte, eine Personalgemeinde. Die spirituelle Gemeinschaft dort gibt Sr.Regina den nötigen Rückhalt und die Gegensätze der traditionellen Gemeindein Homberg einerseits und dem Leben der Gemeinde vor der Türe sindspannend und bereichernd.„Beim ersten Eindruck von Homberg war ich begeistert von der Nähe derunterschiedlichen Institutionen: Krankenhaus, Altenheim, Kirchengemeinde,Kindergarten, Caritascentrum und Begegnungsstätte“ - und diese Nähezeigt sich auch im alltäglichen Tun. Der Kontakt zum Kindergarten machtbesondere Freude - jung und alt haben feste Anknüpfungspunkte.In ihrer Freizeit fährt sie gerne mit dem Fahrrad (nach Homberg allerdingsnur selten), geht Schwimmen oder besucht den Gitarrenkurs der Volkshochschulein Duisburg. Wichtig ist ihr der Gemeinschaftsaspekt derSchwestern im Haus. Im Orden ist sie auch für die Seniorenreisen mit denälteren Schwestern zuständig. Diese werden durch sie organisiert, begleitetund inhaltlich spirituell vorbereitet.Die Zukunfstvisionen bezüglich ihrer Arbeit im Altenheim sind vielfältig: Sieplant Angebote von Bibelteilen für die Mitarbeiter genauso wie für Angehörige,Bewohner und Gemeindemitglieder. Ferner möchte Sr. Regina Ehrenamtlichemotivieren sich an einem Liturgiekreis, Gesprächskreis oderBesuchsdienst zu beteiligen.Die Arbeit in Homberg macht Freude - das merkt man ihr an. Die freundlicheund heitere Ausstrahlung spiegeln den Wahlspruch wieder, denSr. Regina im Gespräch als den ihrigen preisgab: „Die Freude an Gott istunsere Kraft“.Schwester Regina ist jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von09:30 bis 16:15 Uhr im Haus anzutreffen und darüber hinaus bei den GottesdienstenSamstags an jedem zweiten Samstag Nachmittag.Schwester Regina schreibt in einem Statement auf der Homepage derOrdensgemeinschaft: „Als Steyler Missionarin lebe ich gerne in einer lebendigenund von Gottes Geist erfüllten Gemeinschaft. Leben und Leben lassenbringt Freude. Darauf möchte ich nicht verzichten, sondern auf Gottestreue Zusage vertrauen. Es gibt ein Leitbild in meinem alltäglichen Leben.Das ist der Ausspruch von unserem China-Missionar Josef Freinademetz:„Die einzige Sprache, die alle Menschen verstehen, ist die Sprache derLiebe.“ Dieses Leben, welches Gott in mir grundgelegt hat, mit allen Prägungenund Neigungen, liebe ich. Er kennt mich - und den anderen! - Des-Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 41


halb bin ich neugierig auf jeden Menschen, dem ich begegne, egal wie alt,welcher Religion, Kultur oder welchem Land er angehört. Ich erfreue michan dem „Anderssein” um mich herum, weil Gott dabei erfahrbar wird.“GesuchtMenschen, die gerade sind.KrummeGibt es schon.Menschen, die sich erbarmen.Die WegschauenGibt es schon.Menschen, die um’s tägliche Brot bitten.Die es sich täglich nehmenGibt es schon.Menschen, die ihr Leben ins Spiel bringen.Die mit dem Leben anderer spielenGibt es schon.Menschen, die aufstehen gegen Gewalt.Die auf Gewalt stehenGibt es schon.Menschen, die einander aufrichten.Die einander richtenGibt es schon.Menschen, die den Mut haben zu dienen.Herrengibt es schon.Menschen, die für den Frieden leben.Die für Kriege sterbenGibt es schon.Menschen, die neu anfangen.Die fertig sindGibt es schon.GesuchtMenschen,die Menschen werden wollen.(Verfasser unbekannt)42 Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“


Gemeinde in BildernHighlights des letzten halben JahresFirmung 2008Kirche im SchneePfingsten 2008Erstkommunion200815jähriges Priesterjubiläumvon Pastor GroßeitFronleichnam 2008Pfarrbrief Nr. 32 „Weihnachten 2008“ 43


Katholische PfarrgemeindeSt. Johannes Bapt.Duisburg-HombergPfarrbüro:Frau Stang / Frau GanzMarienstraße 5, 47198 DuisburgTelefon (0 20 66) 85 84, Telefax (0 20 66) 41 86 37E-Mail: stjohannes-homberg@bistum-muenster.deÖffnungszeiten:Dienstag 10 Uhr bis 12 UhrMittwoch 10 Uhr bis 12 Uhr, 15 bis 17 UhrDonnerstag 15 Uhr bis 17 UhrFreitag 10 Uhr bis 12 UhrThomas Großeit, PastorMarienstraße 5, 47198 Duisburg, Telefon (0 20 66) 85 84E-Mail: thomas.grosseit@t-online.deDirk Ulrich, Pastoralreferentdienstl.: Büro Ottostraße 85, 47198 Duisburg,Telefon (0 20 66) 41 73 92 oder privat (0 20 66) 39 56 27E-Mail: ulrich@bistum-muenster.dePfarrgemeinderatStefan Ricken (Vorsitzender), Marienstraße 3, 47198 Duisburg,Telefon (0 20 66) 1 09 89 oder (0173) 2 95 23 44E-Mail: stefan@ricken-homberg.deKirchenvorstandFelix Malik (stellv. Vorsitzender)Wilhelmstraße 27, 47198 Duisburg, Telefon (0 20 66) 14 53E-Mail: f.malik@malx-online.deAktuelle Informationen finden Sie in der zweiwöchig erscheinendenGemeinde-Info und im Internet unter www.st-johannes-homberg.deImpressumAuflage2400 StückDruckHorn Druck & Verlag76646 Bruchsalwww.horn-druck.dePfarrgemeinderat St. Johannes (Herausgeber)Stefan Ricken (v.i.S.d.P.)Marienstraße 3Satz: Heike Schmitz-Becker47198 Duisburg (Homberg) Rheinstraße 17aTelefon (0 20 66) 1 09 8947198 Duisburg (Homberg)Telefax (0 20 66) 41 86 37 Telefon (0 20 66) 39 92 60E-Mail: stefan@ricken-homberg.de E-Mail: beckeruwe@gmx.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine