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pfarrblatt wattens - Pfarre Wattens

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pfarrblatt wattensSondernummer: Pfarrversammlung - Nachlese und Ausblick59. Jahrgang l Nr. 04a l 18. Dezember 2011Wenn du Weihnachten erleben willst,dann stimme ein in den Lobpreis –dann verherrliche Gott in der Höhe –dann verkünde der Welt seinen Frieden –dann stelle dich unter seine Gnade!Wenn du Weihnachten erleben willst,dann traue der Verheißung Gottes –dann mach dich mit den Hirten auf den Weg –dann nimm auch den Bruder und die Schwester mit –dann lass dich von deiner Sehnsucht antreiben!


DAS WORT GOTTESRUFT UNS ZUSAMMEN…Liebe LeserInnen„Es steht daher jedermann frei,mir zu widersprechen. Ich bittedie Leserinnen und Leser nurum jenen Vorschuss an Sympathie,ohne den es kein Verstehengibt.“ So beginnt PapstBenedikt XVI sein Jesus-Buch.Bei allen Ausführungen in diesemPfarrbrief könnte das dieGrundhaltung sein: geben wirden Schreibern jenen Vorschussan Sympathie, die Haltung desVerstehen-Wollens. Viele Anregungenund Vorschläge derPfarrversammlung werden inden Leitungsgremien der Pfarremit ebenfalls dieser Haltungdiskutiert: hier sind Menschen,die sich Sorgen machen umunsere Pfarrgemeinde und Gemeinschaft,um unser gemeinschaftlichesGlauben. Und das istdoch das, was uns miteinanderverbindet. Versuchen wir gegenseitig,den anderen zuerst verstehenzu wollen. Das ist Basisjeden Dialogs!(Michael Strebitzer)Mein Beitrag ist der Versuch,eine Antwort auf die Problematikder Wortgottesdienste in unsererPfarrgemeinde zu geben.Er will zugleich darauf hinweisen,dass wir als Leitungsteamdie Anliegen unserer Pfarrangehörigen ernstnehmen und darum bemüht sind, uns damitauseinanderauszusetzen, um Lösungen zufinden.Das Wort Gottes - Nahrung für die SeeleBereits die Schrifttexte belegen, was dasWort Gottes bewirkt: Es ist Gott und schafftdie Welt. Was Gott spricht, genau dies geschiehtund wird Wirklichkeit (vgl. Schöpfungsberichte):„Im Anfang war das Wortund das Wort war bei Gott und das Wort warGott… Alles ist durch das Wort geworden,und ohne das Wort wurde nichts, was gewordenist“ (Joh 1,1.3). So bewirkt das WortGottes, was Gott will und kehrt nicht leer zuihm zurück (vgl. Jes 55,10f). Es ist lebendigesund Leben spendendes Wort: „Die Worte,die ich zu euch geredet habe, sind Geist undsind Leben“ (Joh 6,63b). Darum mahnt auchJesaja: „Neigt euer Ohr mir zu, und kommtzu mir, hört, dann werdet ihr leben“ (Jes55,2). Gott hat Worte ewigen Lebens (vgl.Joh 6,68b). Aus dem Wort Gottes lebt dasVolk Gottes, d.h. das von Gott durch seinWort zusammengerufene Volk: seine Kirche.2


PFARREWattensDeutliche Akzente sowohl über die Stellung,die Bedeutung als auch die Wirkung vomWort Gottes werden im Laufe der Kirchengeschichtegesetzt: Kirchenväter wie JohannesChrysostomus und Gregor der Große ermahnendie Christen zum Studium und Kennenlernendurch Lektüre und aufmerksamesHören der Heiligen Schrift. Das II. Vatikanumbezeichnet das Wort Gottes als „Quelle desLebens“ und „Nahrung für die Seele“. Ihmzufolge ist es das von Gott offenbarte Wort.Deshalb lädt auch das Konzil die ChristInnenzu regelmäßiger Meditation und Lektürevom Wort Gottes ein.Gott spricht zu seinem Volk:Wort Gottes, eine der Säulen der EucharistiefeierAus diesem Grund wird der durch das WortGottes zusammengerufenenGemeinde beider Eucharistiefeiernichtnur das Brot desAltares sondernauch das Brotvom Ambo fürihr Leben angeboten.Sowohlder Tisch desWortes (Ambo)als auch der Tisch des Brotes (Altar)bilden von daher das Zentrum jedesGotteshauses, sodass auch derWortgottesdienstteil zu den Säulender Eucharistiefeier gehört undnicht „Vormesse“ genannt werdenkann. Darüber hinaus zeigt sich derStellenwert vom Wort Gottes imFeiern anderer Sakramente (Taufe,Krankensalbung, Ehe, usw.) und inden Sakramentalien wie Segnungen…In diesem Wort spricht Gottzu seinem Volk. Er offenbart ihmdas Heilsgeschehen seines Eingreifensin die menschliche Geschichte.Er verkündigt ihm dadurch seineGegenwart mitten unter ihm. Somitwird deutlich, dass jedesmal, wenndas Wort Gottes bei einem Gottesdienstgelesen und verkündigtwird, Gott selbst in seinem Wortgegenwärtig ist: „Wo zwei oderdrei in meinem Namen versammeltsind, da bin ich mitten unter ihnen“(Mt 18,20).Heißt das aber nun, dass der Wortgottesdienstals eigenständigeliturgische Form, bei der das WortGottes in den Mittelpunkt gestelltwird, einer Eucharistiefeier gleichzustellenist?3


Rückblick auf die Pfarrversammlung 2011eine NachleseLiebe PfarrgemeindeBeginnen möchte ichmeinen Rückblick miteinem Zitat unsres PfarrersSylvain: „Gut, dasses die Pfarre gibt“ - Gut,dass es euch gibt. Ohneuns alle gibt es keine Pfarre. Danke!Ziel und Sinn einer Pfarrversammlung?Eine Pfarrversammlung ist in erster Linieeine Kommunikationsplattform, um die Mitgliederüber Vergangenes und Aktuelles zuinformieren aber auch um einen Rahmen zubieten, Probleme, die uns alle beschäftigen,aufzuzeigen und darüber zu diskutieren. Wasdie Teilnehmerzahl und das Engagement derAnwesenden betrifft, war die Versammlungein Erfolg. Allerdings wurde auch ganz klar,dass es noch viele offene Fragen zu beantwortenund Probleme zu lösen gibt. ImNamen des Pfarrgemeinderates möchte ichmich bei allen Anwesenden für ihr Dabeiseinund Mittun bedanken! Es gehört viel Mutdazu, vorversammelterGemeindeaufzustehen,seineMeinung undÜberzeugung zu sagen ohne verletzendzu sein.Aktuelle Situation:Wir wollten bei dieser Gelegenheitaufzeigen, wie sich die Rahmenbedingungenin unserer Pfarre in denletzten Jahren veränderten. Gottesdienstbesucherzahlensind seit langemrückläufig, ebenso die Anzahlder Erstkommunikanten und Firmlinge.Die Zahl der Kirchenaustrittehat sich in den letzten 5 Jahrenstark erhöht. Die Stundenreduktionder hauptamtlichen Mitarbeiter inder Seelsorge führt dazu, dass wirLaien und Ehrenamtlichen zusehendsmehr Verantwortung übernehmenmüssen.Es gibt aber auch positive Entwicklungenwie z.B. die Gründungder Jungschargruppe, Aufbau undEinführung von Wortgottesdienstleiter-Teams,Zunahme der Taufenund die Tatsache, dass sich nochnie vorher soviel Gruppierungenund Mitarbeiter für die Kircheund ihren / unseren Glauben ehrenamtlichengagierten. Was dieMitarbeiter dieser fast 40 Gruppenmotiviert, welchen Beitrag sie ge-6


PFARREWattensleistet haben und in Zukunft leistenwerden, das durften wir eindrucksvollpräsentieren.In diesem Zusammenhang war esuns sehr wichtig, im Rahmen derPfarrversammlung verdiente ehrenamtlicheMitarbeiterInnen zuehren und uns bei Ihnen zu bedanken.Leider konnten wir uns nichtbei alle „Anwärtern“ bedanken.Der Pfarrgemeinderat hat aberbeschlossen, bei jedem Abschlussgottesdienst(meistens im Juni)weitere Ehrungen vorzunehmen.Themen anzusprechen, die vielebeschäftigen und für die wir nochkeine gemeinsamen Lösungengefunden haben, das sollte einHauptteil der Veranstaltung sein.Bereits bei der Planung wurde unsbewusst, dass Probleme wie z.B.die Einführung von Wortgottesdienstenbei dieser Veranstaltungnicht gelöst werdenkönnen, da eszu unterschiedlicheStandpunkte gibtund auch nichtdie benötigte Zeitzur Verfügung steht. Aber es gab zumindestdie Möglichkeit, die Themen anzusprechenund damit einen not-wendigen Prozess zustarten, um akzeptable Lösungen für Allegemeinsam zu erarbeiten. Unsere Vorschlägezu diesem Prozess möchten wir Euch indieser „Nachlese“ bekannt geben.Viele weitere Fragen und Anliegen wurdenan den Infoständen auf Kärtchen geschrieben,gruppiert und zum Teil schon bei derPodiumsdiskussion beantwortet. WeitereAntworten werden in dieser Pfarrblattausgabebzw. nach deren Bearbeitung in dendafür zuständigen Gremien in einer dernächsten Ausgaben veröffentlicht.Ein Wort des Dankes:Bedanken möchte ich mich im Namen desPfarrgemeinderates bei allen, die in der Planungsphaseund bei der Durchführung mitgearbeitethaben, bei allen Teilnehmern, beiallen, die sich zu Wort gemeldet haben, dieihre Anliegen auf Kärtchen geschrieben oderbeim anschließenden Buffet ihre Meinunggeäußert haben. Ein ganz besonderer Dankgebührt der Chorgemeinschaft Rettenberg,die uns das wunderbare Buffet zur Verfügunggestellt hat.Herbert Öfner (PGR Obmann)7


pfarrversammlung:offene FragenVerkündigung des Wort Gottesverständlich + hörbar (Sprechanlage)Es warenimmer wiederTechnikerin derKirche, dieihr Bestesgetan haben,die Sprechanlage einzustellenbzw. herzurichten. Die Sprechanlagemuss je nach Gottesdienstbesucheingestellt werden.Darüber hinaus ist die Beschallungnicht überall in der Kirche gleich.Überlegen Sie daher auch die Möglichkeit,einen anderen Platz auszuprobieren.Wir weisen die Sprecher (Priester,LektorInnen…) immer wieder daraufhin, direkt ins Mikrophon alsauch langsam und deutlich zu sprechen.Während des Gottesdienstes versuchenwir, durch manuelle Abstimmungdie verschiedenen Sprechlautstärkenauszugleichen.Wer ist zuständig für die Pflege der Kirche, Gebäude,Anlagen? Gibt es einen Kirchenprobst?Für die verschiedenen Anlagen sind verschiedenePersonen zuständig:• Für die Reinigung und Instandhaltung derMarienkirche und der umliegenden Anlagenist der Mesner zuständig.• Für die benutzen Teile des Widums: eineReinigungsdame• Den Pfarrsaal sollte jeder Benutzer sauberhinterlassen, einmal im Monat wird ergrundgereinigt.• Das Gapp-Haus sollte ebenfalls jeder Benutzersauber hinterlassen, die Grundreinigungmacht die Hausmeisterin.• Kirchenprobst der Laurentiuskirche istHerr Ernst Corazza, der sich gemeinsam mitseiner Frau dankenswerterweise um die Laurentiuskirchekümmert.8


PFARREWattensUnsere Kirche war früher immer schönmit Blumen geschmückt. Warum jetztnicht mehr. Vielen von uns fehlt das sehr.Der Kirchenraum wirkt leer und nichteinladend.Zunächst wird die Marienkircheentsprechend unseren finanziellenMöglichkeiten vom Mesner geschmückt.Es ist ein Anliegen, dass der Kirchenraumeinfach geschmückt ist und nicht überladenwirkt. Um aber gerade Festtage und „geprägteZeiten“ trotzdem herauszuheben, wäre eseine Möglichkeit für jemanden, sich zu engagieren,der gerne Blumengestecke bindet.Wir würden uns freuen, wenn jemand seineFähigkeiten und sein Hobby hier in Absprachemit unserem Mesner Charlie einbringenmöchte.Gottesdienste werden nicht mehr besucht. – Die Gemeinschaftist nicht mehr sichtbar. Ich wünsche mir,dass Menschen zugelassen werden – an vordersterStelle, welche die Gemeinschaft aufbauen helfen.Ab Jänner liegenin allen drei Kirchendie Karten fürWahlvorschläge fürdie Pfarrgemeinderats-Wahlauf. Bitteschlagt entsprechendeMenschenfür die Wahl vor, denn genau diese Menschensollen im PGR sitzen.Anregung: VertreterIn von Senioren im PGRDer PGR will alle Spektren der Pfarrbevölkerungabdecken. Damit natürlich auch dieSenioren als wichtige Gruppe der Gläubigen.Bringt Vorschläge ein!Wie geht’s mit dem Umbau Pfarrwidumweiter? Beim Fußboden im Pfarrsaal istdringend Handlungsbedarf!Zur Zeit arbeitet eine Projektgruppezum Thema „Sanierung“. Es istein wichtiges Anliegen, dass dasEndergebnis keine Übergangslösungist sondern die pfarrlichenGebäude längerfristig wieder ordentlichfür das Pfarrleben nutzbarsind. Daher braucht es eine guteund gründliche Vorbereitung –auch in Absprache mit der Diözeseund möglichen Geldgebern. Wirerwarten erste richtungsweisendeEntscheidungen in den nächstenMonaten und werden die Pfarrbevölkerunginformieren, sobald esNeuigkeiten gibt. Bis dahin bittenwir Euch noch um etwas Geduld.Warum nicht mehr zweimal pro WocheRorate im Advent?Unter der Woche stehen uns fürdrei Pfarren nur zwei Geistliche zurVerfügung.9


Wer leistet die 55 Stundenin der Seelsorge?Bei der Präsentation war die Rededavon, dass nun ca. 55 Stundenhauptamtlich in der Seelsorge fürWattens zur Verfügung stehen, imGegensatz zu ca. 120 Stunden vorfünf Jahren.Dieser Wert ergibt sich folgendermaßen:Vor 5 Jahren (2005): Pfarrer + Kooperator+ Pastoralassistent je 40Stunden = 120 StundenHeute: 20 Stunden Pfarrkuratorin +10 Stunden Pastoralassistent = 30StundenDazu kommen die Stunden, die imSeelsorgeraum geteilt werden:40 Stunden Pfarrer + 20 StundenPA im Raum + die aushelfendenPriester (je 8 Stunden). Von diesenentfallen auf die Pfarre Wattens einDrittel, also: ca. 25 Stunden.In Summe also 55 Stunden!Es hat sich also viel geändert in denletzten 5 Jahren in unserer Pfarre.Diese Änderungen sind schmerzhaft,sie betreffen aber die ganzeDiözese.Anregung zum Kirchenchor: nicht nur zu Hochfestensondern regelmäßig an Sonntagen.Derzeit gestaltet der Pfarrchor musikalischim Kirchenjahr 13 Gottesdienste (davon 4Orchestermessen), 3 Prozessionen und ca.12 zusätzliche pfarrliche Feiern (z. B. Rorate,Kreuzweg) und diverse Sondertermine(Jubiläen etc.). Die Programme werden inrund 40 Probenterminen erarbeitet. Alle ca.70 Termine pro Jahr wahrzunehmen gelingtschon jetzt keinem Chormitglied, eine Ausweitungist aus Zeitgründen für die meistenSängerInnen unmöglich, eher werden wir zuReduktionen gezwungen sein, es sei denn,dass demnächst zahlreiche neue Mitgliederden Chor verstärken.Anregungen für den Liturgiekreis• Zeitgemäße Gestaltung der Prozessionen• Ausbildung eines Kantoren- undScholadienstes• Bitte um eine Kirchenmusik, wo Alt undJung mitsingen können!• Heranbildung mehrerer OrganistInnen10


PFARREWattensThema Wortgottesdienst – EucharistiefeierWir haben im Rahmen der Pfarrversammlungbegonnen, darüber zu sprechen. Es waruns klar, dass wir an diesem Abend nicht zueiner für alle befriedigenden Lösung kommenkönnen. ABER Pfarrgemeinderat undHauptamtliche wissen, dass dieses Themader Pfarrbevölkerung am Herzen liegt undmöchten ihre Bereitschaft betonen, zu diesemThema weiter zu reden und zu arbeiten.• Als inhaltliche Information möchten wirauf den Artikel in diesem Sonderpfarrblattverweisen.• Zu einem Gespräch einzig und allein zumThema „Wortgottesdienst – Eucharistiefeier“möchten wir die Pfarrbevölkerungim Jänner einladen: am 15.1. nach demGottesdienst im Pfarrsaal.• Gespräche streben wir auch an mit unserenGeschwisterpfarren Volders und Fritzens.Mit ihnen teilen wir die Geistlichenund mit ihnen gemeinsam müssen auchetwaige Veränderungen besprochen undentschieden werden.Wir nehmen das Bedürfnis vieler Pfarrangehöriger,am Sonntag eine Eucharistiefeier zubesuchen, sehr ernst und möchten deswegendas Gespräch, das in der Pfarrversammlungbegonnen wurde,fortsetzen.Gleichzeitig möchten wir daraufhinweisen, dass dieses Thema nichtdie Pfarre Wattens allein betrifft.Unsere Gespräche und Diskussionenauf Pfarrebene können eineBasis sein, mit der man in weitereGespräche auf Seelsorgeraum-Ebene hineingeht. Entscheidungenkönnen nicht in Gesprächen aufPfarrebene allein fallen, sie müssenin Absprache mit den Geschwisterpfarrengetroffen werden, da diesesThema alle drei Pfarren betrifft.11


Hat der PGR überhaupt einMitspracherecht?Auszug aus den Statuten des PGR:Die Kirche lebt in einzelnen Gemeinschaftenvon Christen/-innen,unter denen die Pfarreien hervorragen;sie stellen in einer gewissenWeise die über den Erdkreis hinverbreitete sichtbare Kirche dar(vgl. II. Vatikanisches Konzil, Liturgiekonstitution42). Der Pfarrgemeinderatist jenes Gremium derPfarrgemeinde, das den Pfarrer beider Leitung der Pfarre mitverantwortlichunterstützt und im Rahmender diözesanen Gesetzgebung- in Fragen des pfarrlichen Lebenszusammen mit dem Pfarrer entscheidet.Wir als PGR haben also nicht nurein Mitspracherecht sondern auchein Mitentscheidungsrecht wennes um das Leben in unserer Pfarregeht. Wichtig dabei ist, dass esnicht nur um die eigentliche Entscheidunggeht, sondern vielmehrum den Entscheidungs-Findungs-Prozess, der bei unterschiedlichenStandpunkten im Sinne einerakzeptablen Lösung für alle Beteiligtensehr schwierig und zeitaufwändig seinkann.Wenn Entscheidungen Auswirkungen auf dieOrganisation im Seelsorgeraum haben, müssendiese im Seelsorgeraumrat entschiedenwerden. Ein Beispiel dafür ist die Änderungder Abendgottesdienstzeiten von 19.30 Uhrauf 19.00 Uhr nach der Seelsorgeraum Gründung.Im SR Rat sind neben den HauptamtlichenMitarbeitern jeweils 3 Mitglieder ausden 3 Pfarrgemeinderäten vertreten.Beim Entscheiden „fragen“: wie seht Ihr das?Der PGR setzt sich aus Vertretern verschiedensterBereiche wie z.B. Liturgie, Diakonie,Verkündigung, Jugend, Familien und auchGemeinden - Wattens und Wattenberg - zusammen.Die Aufgabe der Vertreter ist es,während eines Entscheidungs-findungs-Prozesses betroffene Gruppierungen oderEinzelpersonen einzubinden und deren Meinungeinzuholen. Gegenseitiges Verständnisund Kompromissbereitschaft aller Beteiligtenist ein wesentliches Kriterium, um akzeptableEntscheidungen treffen zu können.Entscheidungen, die weitreichendeAuswirkungen haben wie dieGründung von Seelsorgeräumenverbunden mit personellenBesetzungen, werden auf DiözesanerEbene entschieden.12


PFARREWattensReflexion der Pfarrversammlungbei der Pfarrgemeinderatssitzungam 23.11.2011Religionslehrer sollen EK-Kinder und Firmlinge zumSonntagsgottesdienst einladen!Monika Strebitzer (Religionslehrerin): Ichlade alle meine Schülerinnen und Schülerzum Sonntagsgottesdienst ein, zu den Familiengottesdienstensogar schriftlich. WirReligionslehrerInnen können mit zwei Religionsstundenpro Woche einen Baustein zurreligiösen Glaubensvermittlung legen. DieFamilie ist und bleibt das Fundament für einevertrauensvolle Gottesbeziehung. Wenn dieFamilie gemeinsam Gottesdienste besucht,können Kinder und Jugendliche Glaubenpraktisch erleben. Aufgabe der „Kirche“ istes, Gottesdienste für Kinder und Jugendlicheansprechend zu gestalten. „Kirche“ sind wiralle! Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit. WerIdeen beitragen möchte, bitte beim Liturgieteamder Pfarre meldenAnmerkung: Beim letzten Liturgiekreis wurde das Thema„Kinder und Familien im Gottesdienst“ behandelt.Einladung für MorgenGOTTESDIENST!!!!Der Ablauf der Pfarrversammlung,dieübersichtliche undumfassende Informationüber das aktivePfarrleben, also überdie verschiedenstenGruppierungen, warsehr positiv.Auch die Ehrungen wurden sehr gutaufgenommen.Für allfällige Fragen und deren Beantwortungwar die Zeit leider zu knappbemessen.Das Thema „Hl. Messen und Wortgottesdienstein unserer Pfarre“ nahmeine zentrale Stellung ein und wurdediskutiert, nur konnte es in diesemRahmen dazu keine konkreten Lösungengeben.Das führte teilweise zu Missverständnissen,die noch in einem angemessenenRahmen besprochen werden müssen.Vorausgehend dafür sollte eineAussprache zwischen den Priestern desSeelsorgeraumes und eine Aussprachemit den aktiven Laien sein.Außerdem wird auch eine genaueErklärung und Stellungnahme derVerantwortlichen der Diözese (Dekan,Generalvikar) gefordert. DiesesSonderpfarrblatt möchte auf die nochoffenen Fragen eingehen und weitereInformationen über die Pfarrversammlunggeben.Markus Haim13


Zur Zukunft der PfarreStatements von Pfarrkuratorin Sarahund von Pfarrer Sylvainbei der PfarrversammlungVor der Pfarrversammlung wurdeden Pfarrgruppen die Fragegestellt: „Was ist Euer Beitrag zurZukunft unserer Pfarre?“ Als Antwortensind darauf – zusammengefasst– im Bereich Liturgie undVerkündigung gekommen:Wir wollen unseren Glauben lebenund weitergebenWir wollen die Gemeinschaft fördern– untereinander und mit GottWir wollen, dass Glaube und Lebenetwas miteinander zu tun habenDiese Aussagen sind Auftrag, Programmund Herausforderung fürdie Zukunft: für uns in der Leitungder Pfarre, für alle MitarbeiterInnenund für alle, die am Pfarrlebenteilnehmen.Wir alle miteinander sind Pfarreund gemeinsam werden wir unserePfarre in Zukunft tragen.Pfarrkuratorin SarahDas II. VatikanischenKonzil nennt die Veränderungender Gesellschaftdie „Zeichen derZeit“, welchen sich die Kirche/Pfarre zu stellenhat. Einige dieser „Zeichen“ sind:• die Rückentwicklung der Priesterzahlen• die Rückentwicklung der Anzahl von Mitfeierndenbei Gottesdiensten• neue pastorale Strukturen wie Seelsorgeräume• die sich immer mehr säkularisierende Gesellschaft• die wirtschaftliche Situation, welche auchdie Diözese Innsbruck dazu zwingt, Sparmaßahmenim Bereich Personal bis 2016einzuleiten (ca. 10% ) usw.„Gut, dass es die Pfarre gibt“. Welche Visionkann gewagt werden für die Pfarre Wattens?Wir brauchen eine Vision, die uns in die Mitteunseres Glaubens führt: Jesus Christus –Er ist auch die Mitte unserer Pfarrgemeinde– nicht der Pfarrer.Wir brauchen aber auch eine sichtbare undmaterielle pfarrliche Mitte: unsere Kirchenund ein Pfarrzentrum/Begegnungszentrumauf dem Areal des heutigen Pfarrhauses.14


PFARREWattensWir ALLE sind MitarbeiterInnenGottes. Paulus formuliert das so:Wir sind „ein Leib und viele Glieder“:Jeder braucht den anderen,jeder ist für den anderen wichtig.Zusammen sind wir ein Leib. Wirbrauchen als Pfarrgemeinde einebreite Basis für das Ehrenamt. Wirwollen keine Versorger-Kirche sein,sondern eine Pfarre, welche die SorgeGottes für die Menschen teilt.So wünsche ich uns für die Gestaltungeiner zukunftsfähigen PfarreWattens:• den Segen Gottes• die Mitarbeit aller in Jesu NamenGetauften in unserer Pfarrgemeinde:Pfarre geht mich etwasan, ich packe an. „Pfarrgemeindebin ich auch“• einen weiten Blick, der nicht nurdas Lokale und Territoriale sieht,sondern auch das, was über deneigenen Kirchturm hinausgeht• dass wir uns immer öfter fragen:„Was tue ich für diePfarre Wattens?“ undnicht „Was tut diePfarre für mich?“.Euer Pfarrer SylvaingesegneteweihnachtJechiel, ein kleiner Junge,kommt weinend indie Stube seines Großvaters,des Rabbi, gelaufenund dieser fragtihn: „Sag, warum weinstDu?“. „Meine Freundesind gemein, und deshalb weine ich.“ „Sag,Jechiel, willst Du mir das nicht von Anfangan erzählen?“ „Ja, Großvater. Wir haben Versteckengespielt, und ich war an der Reihe,mich zu verstecken. Und meine Freunde habenmich gesucht, und sie haben mich nichtgleich gefunden. Dann haben sie einfachaufgehört, mich zu suchen und das finde ichgemein. Deswegen muss ich weinen.“ Deralte Rabbi kniet sich zu seinem Enkel nieder,ihm kommen selber Tränen in die Augen. Ersagt: “Siehst Du, Jechiel, so ist es auch mitGott. Er hat sich vor uns versteckt und dieMenschen suchen ihn nicht einmal mehr.Verstehst Du? Sie suchen ihn nicht einmalmehr.“Ein adventlicher und weihnachtlicherMensch ist ein Mensch, der nie aufhört,Gott zu suchen, auch wenn er sich bisweilennicht leicht vordergründig finden lässt. Gottkommt uns entgegen, er wird Mensch! UnsereAufgabe ist es, ihn zu suchen, vielleichtauch an ungewohnten Orten!In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eingesegnetes Weihnachtsfest mit ausreichendZeit und Ruhe zur Suche!Das Pfarrteam15


PFARREWattensKontaktdatenAktuelle Informationen rund um die Pfarre: www.pfarre-wattens.atPfarre WattensHöraltstrasse 2, 6112 WattensTelefon: 05224/52460-0 Fax: 52460-30E-Mail: pfarre.wattens@dibk.atPfarrer:Dr. Sylvain Mukulu MbangiTelefon: 05224 / 52460-0E-Mail: m.sylvain@dibk.atSprechstunden des Pfarrers:Mittwoch: 17:00 - 18:30 Uhrund nach VereinbarungPfarrkuratorin:Mag. Sarah Schuller-KanzianTelefon: 0676 / 87307359E-Mail: sarah.schuller@dibk.atSprechstunden der Pfarrkuratorin:Dienstag: 11:00 - 12:00 Uhrund nach VereinbarungPastoralassistent:Dr. Volodymyr HorbalTelefon: 0676 / 87307305E-Mail:volodymyr.horbal@hotmail.comPastoralassistent im SeelsorgeraumMag. Bruno TaudererTelefon 0664/9659164E-Mail: bruno.tauderer@dibk.atDiakon:Toni GrubingerTelefon: 0650/5858445Mesner:Karl MühlbacherTelefon: 0699 / 19662349Hausmeisterin Pater-Gapp-JugendhausElvira Scheiber0650/5032171Pfarrsekretärin:Brigitte JankTelefon: 05224 / 52460-21Pfarrbüro - ÖffnungszeitenMontag : 08:00 - 12:00 UhrDienstag: 08:00 - 10:00 UhrDonnerstag: 08:00 - 12:00 Uhr und16:30 - 18:30 UhrFreitag: 08:00 - 12:00 Uhr16Das nächste Pfarrblatt erscheint am 1. Feber 2012.Redaktionsschluss: 1. Jänner 2012. Beiträge und Rückmeldungen an: pfarrblatt.wattens@gmail.comInformationsblatt der Pfarre Wattens - Inhaber, Herausgeber und Redaktion:Pfarre Wattens, 6112 Wattens, Höraltstrasse 2E-mail: pfarre.wattens@dibk.at, Webseite: www.pfarre-wattens.at

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