Ausgabe 1-2012 - derzwiebelturm.de

derzwiebelturm.de

Ausgabe 1-2012 - derzwiebelturm.de

1

Der Zwiebelturm

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Hirschberg-Großsachsen

Auf ein Wort: Frühjahrsputz

Im Rückspiegel: Gemeinde-Ticker und Berichte

aus unserem Gemeindeleben

Verfolgte Christen

Luther kommt: Luther im Jahre 1512

Unsere Kirche ist 250 Jahre alt! Die Chronik.

Menschen in unserer Gemeinde

Sammlung des Gustav-Adolf-Werkes

Auf einen Blick: alle kirchlichen Gruppen und Kreise

unserer Gemeinde

Die Seite der Kirchenmusik

Aus den Kirchenbüchern

Gottesdienste vom 26. Febr. 2012 (Invokavit)

bis 28. Mai 2012 (Pfingstmontag)

Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen

1/2012


Auf ein Wort:

Manchmal macht es mir direkt Freude,

den Putzlumpen zu schwingen

und den Staub aus den Ecken zu

verscheuchen. Hinterher, wenn der

Rücken zu spüren und die Arbeit

getan ist, stellt sich dieses wohlige

Gefühl ein: Die Wohnung glänzt

wieder, es riecht frisch, und ich

fühle mich – mitten in der alten Umgebung

- wie ein neuer Mensch. So

einfach ist das – manchmal.

Ein Frühjahrsputz der besonderen Art

(Pfrin. Simone Britsch)

Frühjahrsputz in der Seele

Gestern habe ich einen guten Ratschlag

gelesen: Mach mal Frühjahrsputz

in deiner Seele! Mir gefällt

diese Vorstellung. Ich stelle mir das

so vor: Ich suche bewusst nach den

kostbaren, wertvollen Erinnerungen,

nehme mir die Zeit, sie zu entstauben,

und poliere sie dann, bis

sie wieder glänzen. Jetzt kann ich

sie wieder bestaunen und mich an

ihnen erfreuen. Stumpf gewordene

Einsichten brauchen ebenfalls etwas

Zuwendung: Ich werde sie vorsichtig

in die Hand nehmen, sie genau ansehen

und würdigen – schließlich

habe ich sie meist nach einer wichtigen

Erfahrung gewonnen. Dann

will ich ihnen einen gebührenden

Platz zuweisen – jetzt, da sie wieder

blank gewienert sind.

Die Sorgen hinten-an-stellen

Und die Sorgen, die hinter so manchen

Gedanken rastlos kreisen, will

ich festhalten und mir klarmachen,

ob sie wirklich so wichtig sind. Ein

Platz in einem hinteren Eckchen,

dort, wo sie bleiben können, das

muss schon sein; aber bitte zukünftig

nicht mehr in vorderster, sichtbarer

Fassade.

2012 1 07.1 OHNE ÜBERSCHRIFT -

Ja, so einen Frühjahrsputz werde

ich in den nächsten Wochen angehen

– und hoffe sehr, dass ich

mich danach wie ein neuer Mensch

fühlen werde und meine Seele dann

auch aufatmen wird, weil sie so viel

Kostbareres wieder entdeckt hat, das

vorhanden ist, ohne dass ich es in

den letzten Monaten entsprechend

gewürdigt habe.

Die Passionszeit nutzen

Die Wochen der Passionszeit gehen

über in eine Zeit, in der der wahre

neue Mensch, der auferstandene

Christus, uns eine kaum fassbare

Botschaft bringt. Ihr könnt

aus dem Dunkel gelangen. Das

Dunkel muss euch nicht gefangen

halten. Und der Dreck und Staub,

die sich auf eurer Seele aufgetürmt

haben, müssen nicht da bleiben.

Gönn deiner Seele einen Gott, der

für sie sorgen darf. Vielleicht kann

der Abendmahlsgang am Ostermorgen

der Abschluss unserer

ganz persönlichen Aufräumaktionen

werden.

Mit den besten Wünschen für ähnliche

Erfahrungen freue ich mich auf

Begegnungen mit Ihnen.

Ihre

Simone Britsch, Pfarrerin.

Es ist nichts falsch daran, dass

Menschen Reichtümer besitzen.

Falsch wird es erst, wenn

Reichtümer Menschen besitzen.

Billy Graham (eigentl. William Franklin) * 07.11.1918 Charlotte/North Carolina, US-amerikanischer Baptist

2


Editorial Gemeinde-Ticker

(Ihr Redaktionsteam und Kirchengemeinderat)

Liebe Leser,

die Ihnen vorliegende erste Ausgabe 2012 umfasst

den Osterfestkreis unseres Kirchenjahres,

also die Zeit der Passion Jesu, des Osterfestes,

der Himmelfahrt Christi und der Geburt

unserer Kirche an Pfingsten. Zusammen mit

der Zeit seit Beginn des neuen Kirchenjahres,

an die wir „im Rückspiegel“ erinnern, streifen

wir also ein halbes Jahr mit eindrucksvollen

Gottesdiensten, vielen interessanten Aktivitäten

und Vorhaben.

Herausragende Ereignisse werden das Fest

zum 40. Bestehen unseres Kindergartens und

das 250. Jubiläum unserer Kirche mit dem

Zwiebelturm sein, das wir mit einem Artikel

zur Kirchengeschichte und im Herbst mit

einem Festgottesdienst und Gemeindefest

würdigen wollen.

Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir allen

von Herzen danken, die „im Weinberg Gottes

arbeiten“. Wir danken allen, die für unseren

„Zwiebelturm“ einen oder mehrere Beiträge

beigesteuert haben. Wir danken allen, die rund

ums Jahr Kranke und Einsame besuchen; die

in der Seniorenarbeit unserer Gemeinde eine

Aufgabe erfüllen und allen, die Gruppen und

Kreise leiten. Wir danken den Sängerinnen

und Sängern unseres Kirchenchores, den Mitgliedern

unseres Posaunenchores und unseren

Kirchenmusikern. Wir danken Frau Gabriele

Schmitt und Frau Katharina Schunn sowie den

Erzieherinnen unseres Kindergartens. Wir

danken den Austrägern des Zwiebelturms

und unseren Anzeigenkunden. Wir danken

Frau Annemarie Gölz, Gorxheimertal, Frau

Marie-Luise und Herrn Eugen Bauder, Weinheim,

Herrn Gerhard Braun und einem weiteren

Spender, der nicht genannt werden möchte,

für ihre Spenden in den letzten Wochen.

3

Die Advents- und Weihnachtszeit bietet viele Gelegenheiten, die

Kirchenmusik in den Mittelpunkt zu rücken. In den Advents-

und Weihnachtsgottesdiensten wirken das Hirschberger Vokalensemble

unter der Leitung von Andreas Well mit, der Kirchenchor

unter der Leitung von Svetlana Klaus und unser Posaunenchor

unter der Leitung von Ottfried Schmitt mit. --- Die Erzählfiguren,

die einige Damen der Gemeinde vor Jahren hergestellt

haben, leisten gerade in den Kindergottesdiensten und den

Schulgottesdiensten wertvolle Hilfe. --- Allen Gastgebern eines

„Adventstürchens“ dankt die Gemeinde sehr herzlich. Auch in

diesem Jahr können so zahlreiche Begegnungen ermöglicht

werden. --- Die Vorbereitung und Durchführung des Krippenspiels

am Heiligabend liegen in den Händen von Silvia Mußotter,

Waltraud Mayer und Susanne Epple. Ihnen gelingt es, mit

den Kindern ein zu Herzen gehendes Krippenspiel einzustudieren.

Allen ein großes Lob und Dankeschön! --- Bereits im Dezember

treffen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer der Sachsendörfer,

um die Bibelabende 2012 zum Thema „Psalmen“ vorzubereiten.

Diese finden im März statt. --- In der Adventszeit bitten

einige Gemeindeglieder um die Feier eines Hausabendmahls.

--- Ein Gutachter der KLIBA ist mit der Erarbeitung einer Stellungnahme

zum energetischen Zustand des Pfarrhauses beauftragt.

Dies geschieht mit ausdrücklicher Genehmigung durch

unsere Landeskirche. --- Das „ökumenische Hausgebet“ im

Advent wird im Frauenkreis gefeiert. --- Das Diakonische Werk

Weinheim gibt einen neuen Flyer mit sämtlichen diakonischen

Einrichtungen und Hilfeangebote in unserem Kirchenbezirk

heraus. Er ist über die Pfarrämter zu erhalten oder im Schriftenständer

im Gemeindehaus zu finden. --- Fast 750 Menschen

besuchen die Gottesdienste am Heiligabend. --- Der Kirchengemeinderat

beschäftigt sich mit dem Haushaltsentwurf 2012/13.

Die Vorarbeiten dazu hatten Herr Dr. Langbein, Pfrin. Britsch

und die Vorsitzende des KGR, Inge Winkler, im Service- und

Verwaltungsamt Weinheim gemacht. In der nächsten Gemeindeversammlung

wird der Haushaltsentwurf vorgestellt. --- Mit

einem ökumenischen Neujahrgottesdienst eröffnen Christinnen

und Christen aus den Sachsendörfern das Jahr 2012 in der

Christkönigskirche. --- Vom 20.-22.01.2012 fahren Pfarrerin

Britsch und Pfarrer Noeske aus Hohensachsen mit 43 Konfirmanden

nach Neckarzimmern zum Konfirmandenwochenende.

--- Die Erwachsenenbildung führt ihr Angebot zur Vielfalt der

christlichen Kirchen fort. Ende Januar 2012 referiert Pfarrer

Noeske, Hohensachsen, zum Thema: Charismatische Gemeinden/Kirchen.

--- Das Jahr 2012 steht landeskirchlich unter dem

Fokus „Kirchenmusik“. An vielen Stellen und Orten sollen

kirchenmusikalische Angebote gemacht und Kirchenmusiker,

Chöre und Posaunenchöre miteinander über die Gemeindegrenzen

hinweg vernetzt werden. --- Gaby Barzyk und Arne Rosenau

laden zum dritten Mal zu einem hinreißend vergnüglichen

Vorleseabend ins Gemeindehaus ein. Sie lesen Sagen aus Heidelberg

und der Kurpfalz. --- Unsere Kirchendienerin, Frau Schunn,

fällt wegen Krankheit für circa 6 Wochen aus. Wir wünschen ihr

eine rasche und vollständige Genesung. --- Am 27.1. sagt die

Kirchengemeinde den zahlreichen Ehrenamtlichen mit einem

kleinen Fest danke für die wichtige und fruchtbare Zusammenarbeit

---


Im Rückspiegel

2011 im „Baumhaus“

(Barbara Gärtner,

Leiterin des Evang. Kindergartens)

Da eine ausführliche Berichterstattung

über alle Aktionen und Ereignisse,

die im Laufe des vergangen

Jahres hier im Kindergarten stattgefunden

haben, den vorgegebenen

Rahmen sprengen würde,

fasse ich einen Großteil unserer

Aktionen in einem „Jahres-Ticker“

zusammen.

Kinder müssen sich wohl und

geborgen fühlen

Wichtig ist es natürlich zu wissen,

dass die aufgeführten Ereignisse

nur einen kleinen Teil unserer

Kindergartenarbeit ausmachen,

denn der Schwerpunkt liegt darin,

den uns anvertrauten Kindern ein

Umfeld zu schaffen, indem sie sich

wohl und geborgen fühlen, ein

Umfeld, das ihnen Sicherheit gibt

und so ihre gesunde Entwicklung

fördert und unterstützt.

Dazu gehört ein geregelter Tages-

und Wochenablauf, der den Kindern

Orientierung bietet und uns

die Möglichkeit gibt, auf jedes

Kind einzugehen und es dort zu

unterstützen, wo es Hilfe nötig hat.

Da gibt es viele ganz praktische

Beispiele, angefangen beim Windelwechseln,

über Naseputzen

und beim Anziehen helfen bis hin

zur Unterstützung in Konfliktsituationen

oder beim Ideen entwickeln.

Dennoch bleibt zwischen

Singen, Spielen, Turnen, Waldtagen

und mathematischer Frühförderung

etc. noch Zeit, um Feste zu

feiern, Ausflüge zu organisieren,

die Kirche und Frau Pfarrerin

Britsch zu besuchen, Gottesdienste

zu gestalten und Eltern-Kind-Veranstaltungen

zu planen.

Rückblick auf

wichtige Ereignisse

Januar - wir bauen Schneemänner

u. basteln Eiskristalle

Februar - jedes Kind bastelt seinen

Sommertagsstecken

März - wir begrüßen den Frühling

mit Schneemannverbrennung und

Sommertagsliedern

April – wir suchen Ostereier und

lassen uns das Osterfrühstück

schmecken

Mai – Muttertag steht vor der Tür,

hat jedes Kind sein Geschenk fertig?

Juni – es wird geklettert

Juli – Schulanfängerausflug

August – jetzt ist es Zeit für Ferien

September – wir feiern Einschulungsgottesdienst

mit unseren

„Großen“ und begrüßen unsere

neuen „Kleinen“

Oktober – Zeit fürs Laternenbasteln

November – wir feiern unser Lichterfest

Waldtag: Erzieherin Johanna Matyl erklärt einen wertvollen Fund

Dezember – der letzte Monat des

Jahres steht ganz im Zeichen des

Advents, wir feiern unseren Adventsgottesdienst

in der Kirche,

wir basteln Geschenke, wir backen

Plätzchen, wir begleiten Josef und

Maria auf ihrem Weg nach Bethlehem.

Blick auf 2012

Zwei Monate vom neuen Jahr sind

bereits vergangen, wie immer abwechslungsreich.

Ein Höhepunkt

war am 30. Januar das „Kindertheater

mit Plitsch und Platsch“

(Eine Initiative des Fördervereins)

in der „Krone“. Ein ganz besonderes

Ereignis wird aber unser

40-jähriges Jubiläum sein, das wir

am 06. Mai feiern werden. Dazu

laden wir Sie heute schon herzlich

ein. Wir werden gemeinsam Gottesdienst

feiern und Ihnen anschließend

ein buntes Programm

rund um den Kindergarten bieten.

4


Unser lebendiger Adventskalender

(Ulla Schmidt)

„Macht hoch die Tür, die Tor macht

weit..“, so haben wir im Dezember

m 6. Mal häufig in gesungen. Großsachsen:

Es ist das schönste

Adventslied, das uns zum

Weihnachtsfest hinführt und ist

außerdem eine Einladung für den

Besucher eines Kalendertürchens

bei uns in Großsachsen. Du bist

willkommen, wir teilen unsere

adventliche Freude und Erwartung

18:00

18:00

18:00

mit Fam. dir, Sekol gleichgültig ob du ein Bekannter

oder Unbekannter bist. So

Stöhrer Jutta und Klaus

habe ich es empfunden, wenn ich

Fam. Tang

mich gegen 18 Uhr aufmachte zu

Haagackerweg 7

8.12.: Gespräche am Rande des

Kantstr.4 Adventskalenders beim Förderverein

Haagackerweg 4a

18:00 einer Andrea Familie Bauer, oder Kindertagesstätte einem Verein in Breitgasse 24b

18:00 unserem Abendgottesdienst Dorf. Lieder wurden ge- Evangelische Kirche

18:00 sungen, MGV Großsachsen Geschichten erzählt - auch Anbau der Alten Turnhalle

18:00

18:00

18:00

Weihnachtsgeschichten Fam. Arcot Padmanabhan aus Groß- Birkenstraße 2

sachsen, Musik von der Orgel,

Konfirmanden Evangelisches Gemeindehaus

Trompeten, Geigen, Gitarren, Kla-

Förderverein d. Evang. Kirchengemeinde Evangelisches Gemeindehaus

vier erklang, Gedichte wurden

18:00 vorgetragen Fam. Braun und die vielen Ge- Friedrich-Ebert-Straße 9

18:00 spräche. Perugruppe Ich kam oft ganz erfüllt

nach Gottesdienste Hause zurück. Manche Ein-

Gemeindehaus Christ-König

18:00 drücke Evang. begleiten Kindergarten und „Das beschäftigen

Baumhaus“ Evang. Kindergarten, Hönigstraße

18:00

18:00

18:00

18:00

mich Fam. noch Tweebeeke heute. Der Adventskalender

tut der Seele gut, man muss

Fam. Dr. Simon

sich nur auf ihn einlassen und sich

Katholische Frauengemeinschaft

dafür ein wenig Zeit nehmen in

Fam. Reisig

dem dichten vorweihnachtlichen

Kirchgasse 2

Winzerweg 16

Kirche Christ-König

Lobdengaustr. 26

18:00 Programm. Fam. Bertram Ich freue mich schon

auf Gottesdienste den Dezember 2012.

Jahnstr.37

18:00 Fam. Fischer Adventskalender Rebenweg 20 bei Gisela und Dr. Norbert Thünker am 07.12.

18:00

18:00

Fam. Anton Drittelsgasse 8

Weitere Fotos finden Sie im „Bilderbogen“ auf den Seiten 14 und 15.

Fam. Thünker Schillerstraße 6a

18:00 Fam. Frank Merkel Uhlandstraße 14

div. Heiligabend-Gottesdienste in beiden Großsachsener Kirchen

5

Frühjahrsputz für

Ihren Versicherungsordner

Torsten Frohn Kerstin Fischer Sven Fertig

100 Euro können auch in Ihrem Versicherungsordner stecken.

Unser Vorschlag: Wir putzen - Sie sparen!

Bezirksdirektion Sven Fertig

Breitgasse 5, 69493 Hirschberg

Tel. 06201 59690, info.fertig@continentale.de


Im Rückspiegel

Das Krippenspiel am Heiligen Abend

(Jugendredakteure Martin Angelberger

und Christian Schnabel)

Heiligabend war es wieder so weit.

13 aufgeregte Kinder spielten uns in

der evangelischen Kirche das alljährliche

Krippenspiel mit dem Titel „Das

Licht der Welt“ vor. Die Gemeinde

war begeistert, besonders von den

musikalischen Zwischenspielen einiger

Kinder. Im Anschluss haben wir

sie gefragt was ihnen am Krippenspiel

gefällt und warum sie mitmachten.

Patricia König: „Ich mache es

einfach gerne; denn es macht mir

Spaß. Ich wurde von Frau Mußotter

gefragt.“

Julian Hirte: „Meine Mutter hat gesagt,

es wäre schön mitzumachen,

und es macht mir richtig Freude.“

Wir fanden das Krippenspiel sehr

schön und fanden es toll, dass die

Kinder vor einer so großen Gemeinde

laut gesprochen haben. Aber es wäre

schön, wenn im Herbst noch mehr

Kinder teilnehmen würden; denn es

macht nicht nur Spaß, sondern bereitet

auch anderen an Heiligabend

Freude.

Das Krippenspiel-Team mit Organist Niklas Sikner bei der Generalprobe

Wir suchen einen Austräger für den Sterzwinkel

Eine dringende Bitte haben wir: für das Neubaugebiet „Am Sterzwinkel“

benötigen wir einen Austräger. Noch sind es nur wenige Adressen, aber

auch die sollen den Zwiebelturm erhalten. Und es werden im Laufe der

Zeit einige mehr sein. Bitte melden Sie sich im Pfarramt bei Frau Gabriele

Schmitt.

6


Im Rückspiegel

„Singen, Tanzen, Klatschen zum Lobe des Herrn“

(Kirsten Tang)

Am 14.01.2012 fand in unserer Zwiebelturm-Kirche

ein phantastisches

Gospel & Soul Konzert mit der Rainbow

Gospel & Soul Connection aus

Feudenheim statt. Sich selbst beschreibt

der Chor als „Ein bunter

Haufen, der sich vorgenommen hat,

den Herrn mit fetziger Musik zu preisen“.

So war auch schon der Einzug

in die Kirche ein wahrer „Augen-

und Ohrenschmaus“. Mit regenbogenfarbenen

Gewändern und sehr

stimmgewaltig wurden die Zuschauer

begrüßt.

Abwechslungsreich war auch das

Programm, das die Gospel-Musik in

all ihren Facetten zeigte. Vom traditionellen

Spiritual über „weltliche

Stücke“ bis hin zu Songs aus den

aktuellen Gospel-Charts, für jeden

Geschmack war etwas dabei. Mit

dem modernen Tauflied „Take me to

the water“ zeigte die Rainbow Gospel

& Soul Connection gleich zu Beginn

ihre Klasse und Stimmgewalt. Mit

schwingenden Gewändern, die Hände

in den Himmel gestreckt und

strahlenden Gesichtern verkündete

sie die Botschaft der Liebe Gottes.

Diese Freude und Begeisterung war

ansteckend! Die Botschaft der Lieder

„mit dem ganzen Körper zu singen“

ist eine Herzensangelegenheit des

Chores. Mit Hilfe ihrer eigenen Choreographin

werden alle Stücke einstudiert.

Rhythmisch und mitreißend wie in

„Glorious“, einem modernen Salsa-

Gospel, oder sanft und fein wie in „El

Shaddai“ , einem „weißen“ Gospel-

Danke - und bitte ...

7

Ein farbenprächtiges Bild: Rainbow Gospel & Soul Connection am 14.01. in unserer Kirche.

song von Amy Grant. Der hebräische

Text heißt auf Deutsch „Allmächtiger

Gott in der Höhe, ich liebe dich“. Eine

extra Portion moderner Ausgelassenheit

gab es bei „Joyful, Joyful“ aus

dem Film Sister Act, bei dem Oliver

Häfele durch seine lässige Rap-Einlage

die Zuschauer in Begeisterung

versetzte. Dieser Film spielte auch bei

der Gründung des Chors 1983 eine

gewisse Rolle, wurde doch dadurch

die Gospel-Musik auch in Deutschland

bekannt und gelebt. Inzwischen

kann die Rainbow Gospel & Soul

Connection bald ihr 20-jähriges Jubiläum

feiern. Einer der Höhepunkte

des Abends war die Gospel Hymne

„Oh happy day“ mit der überragenden

Solistin Heike Lehmann, die

durch ihre stimmliche Präsenz und

Ausstrahlung die Zuhörer „verzauberte“

und zum aktiven „Mitma-

chen“ brachte. Die Zuschauer wollten

die Rainbow Gospel & Soul Connection

gar nicht mehr von der Bühne

gehen lassen und so gab es viele

Zugaben. Der Chor beeindruckt

durch eine unglaubliche, stimmliche

Harmonie und ist mit grandiosen

Solisten in allen Stimmlagen gesegnet.

Ihr Chorleiter Joe Völker hat

durch seine Führung und vielfältige

Erfahrung im Musikgeschäft einen

wirklich professionellen Chor erschaffen,

der auf höchstem Niveau

und mit großem Engagement tätig

ist. Sein Credo ist: „Wenn Sie auf dem

Heimweg eine unserer Melodien vor

sich hin summen, dann ist dies der

größte Applaus“. Dies ist Ihnen, Herr

Völker, bei ganz vielen Besuchern

geglückt. Herzlichen Dank für einen

wahrhaft „göttlichen“ Musikgenuss.

(Redaktion)

Unser Gemeindebrief wird gern gelesen. Viele Ausgaben werden aufbewahrt oder an Familienmitglieder und

Freunde weitergegeben. Wir freuen uns darüber sehr. Allen, die durch redaktionelle Beiträge, Fotos, Ideen,

wohltuende Anerkennung und ermunternde Kritik, durch eine vorbildliche Zusammenarbeit, durch das

häufig durch Zeitdruck und Wetter erschwerte Austragen und durch Spenden mitgeholfen haben und helfen,

danken wir ganz herzlich. Wir danken unseren zahlreichen Anzeigenpartnern. Anzeigen und Spenden bewirkten,

dass der „Zwiebelturm 2011“ die Kirchengemeinde keinen Cent gekostet hat. Im Gegenteil: Wir haben

ein Plus von 173,47 € erwirtschaftet.


Im Rückspiegel

Sagenhaft – Förderverein dankt den Aktiven und Besuchern des Vorleseabends

(Ulrich Angelberger,

Schatzmeister des Fördervereins)

Die Hektik der Vorbereitung, die uns

Helfer eine Stunde lang vor Veranstaltungsbeginn

in ihrer Umklammerung

hält, fällt langsam von uns

ab. Dunkelheit umgibt uns Zuhörer,

nur noch zwei Stehlampen und zahlreiche

Kerzen beleuchten die Szenerie.

Die Stimmen von Gaby Barzyk und

Arne Rosenau – gekonnt untermalt

vom Klavierspiel Sebastian Stoika-

Florea’s – entführen uns in das Reich

der Sagen unserer unmittelbaren

Nachbarschaft. Mal läuft einem ein

Schauer über den Rücken, wenn wir

von Hexen aus Weinheim hören, mal

rührt einen eine unglückliche Liebe.

Über sehr kurzweilige 2½ Stunden

entführen uns die drei Protagonisten

in die Höhen edler und unedler Adliger

oder in die Tiefen unglücklicher

Flößer.

Alles in allem war der Abend sehr

beeindruckend und lässt uns, die wir

ihn miterleben durften, auf eine Fortsetzung

hoffen.

Aus dem Kirchengemeinderat

Sebastian Stoika-Florea am Flügel, Gaby Barzyk und ARne Rosenau lesen.

Foto Peter Dorn-Pressefoto.

Zu guter Letzt möchte ich mich im

Namen des Fördervereins bei allen

Zuhörern bedanken, die durch ihren

Eintritt und ihren Einsatz beim Getränkeverzehr

mit über 130,- € die

(KGRin Bärbel Rudolph)

Aus den Sitzungen des Kirchengemeinderates im November und Dezember

2011 sowie Januar 2012 habe ich folgende Beschlüsse für Sie notiert:

• Aus Kostengründen verzichtet die Gemeinde auf die kleinen, weißen

Weihnachtskerzen am Heiligen Abend. Die Ersparnis beträgt immerhin über

500 €.

• Das Angebot, bei der Feier des Heiligen Abendmahls zwischen Einzelkelchen

und dem gemeinsamen Kelch zu wählen, hat sich gut bisher bewährt

und soll auch künftig erfolgen.

• Zur Gemeindeversammlung am 19.02. werden Herr Dr. Volker Langbein

und Herr Knörzele vom Service- und Verwaltungsamt Weinheim eingeladen,

um über die Haushaltslage der Gemeinde zu berichten.

• Der Erntedankgottesdienst 2012 wird am 30. September gefeiert. Der

Kirchengemeinderat freut sich darüber, dass der Kirchenchor aus diesem

Anlass singen wird.

Vereinskasse füllten und so dazu

beitrugen, dass weiterhin sagenhafte

Abende in unserem Gemeindehaus

stattfinden werden.

Ein Leserbrief

(Gerhard Braun, Drittelsgasse 2)

Ich lese wirklich Zeile für Zeile,

Artikel für Artikel und nehme so

an Eurem Gemeindeleben teil. Der

„Zwiebelturm“ ist interessant

geschrieben und schön gestaltet. Er

ist kostbar. Damit das Redaktionsteam

die Qualität weiter

hoch hält, mache ich Euch gern

eine Spende und wünsche Euch

Gottes Segen.

8


Im Rückspiegel

Kirchengemeinderat dankt Ehrenamtlichen

Hermann Volk liest vom Bauern aus Mülben

Inge Winkler, Vors. des Kirchengemeinderates

eröffnet den Abend mit einem herzlichen

Dankeschön

9

(KGRin Inge Winkler)

Stellen Sie sich bitte, liebe Leser,

unsere Gemeinde in all ihrer Lebendigkeit,

in ihrem Facettenreichtum,

aber auch in ihrer Unzulänglichkeit

und Begrenztheit vor. Und

wenn Sie an die vielen Menschen

denken, die in dieser Gemeinde

unentgeltlich, fleißig und zuverlässig,

oft bis in die späte Nacht

hinein, ihre Aufgaben erfüllen,

dann stellen Sie sich bitte vor, es

gäbe diese vielen Helfer nicht.

Was wäre, wenn ...

Dazu schließen Sie jetzt am besten

die Augen und konzentrieren Sie

sich nur auf die Frage „Was wäre,

wenn ...“ - Wie war’s? Ernüchternd,

nicht wahr? Es wäre nicht mehr

viel von dem da, was Ihnen lieb

und wertvoll ist, was uns als Gemeinde

ausmacht. Wir Kirchengemeinderäte

sagen einmal jährlich

mit einer kleinen Feier „danke

für die harmonische Zusammenarbeit

im vergangenen Jahr.“ Wir

sind dankbar und glücklich für

Ihre Mitarbeit.

Das Fest fand am 27. Januar statt.

Nicht alle, die wir eingeladen hatten,

kamen. Aber auch bei ihnen

wollen wir uns auf diesem Wege

herzlich bedanken. Bitte bleiben Sie

uns und den Menschen der Kirchengemeinde

treu verbunden.

Ein gelungenes, fröhliches

Fest

Das Fest war „richtig schee“. Pfarrerin

Britsch initiierte ein lehrreiches

Bibel- und anschließend ein

Süßigkeiten-Quiz. Da ging es sehr

lustig zu. Anschließend las Hermann

Volk die wahre Geschichte

eines frommen Bauern aus Mülben

bei Strümpfelbrunn, den seine

Kirche nicht mehr zur Kommunion

zuließ, weil er, mit einer

evangelischen Frau verheiratet,

Susanne Epple (Kindergottesdienstteam), Pfrin. Simone

Britsch und Jugendredakteurin Leonie Mußotter

nicht alle Kinder katholisch taufen

ließ. Doch dieser Mann nimmt die

Strapaze auf sich, am Heiligen

Abend 5 Stunden bei Schnee und

Kälte von Strümpfelbrunn nach

Hirschhorn a. Neckar („ins feindliche

Ausland“) zu laufen, nur um

seinem Herrgott nahe zu sein - und

danach zu Fuß zurückzukehren.

Gaby Barzyk und ARne Rosenau

lasen noch 2 Heidelberg-Sagen vor.

Und dann wechselten viele Besucher

an andere Tische, um mit

diesem und jenem Kontakt aufzunehmen.

So kam eine lebendige

Gesprächsatmosphäre zustande,

die bis gegen Mitternacht anhielt.

Intensiver Meinungsaustausch zwischen Karl-Heinz Höher

und Richard Schröder


Verfolgte Christen

Gedenket der Märtyrer – betet für die Verfolgten – wehret den Verfolgern

(ARne Rosenau)

Wie bewusst ist uns evangelischen

Christen, dass unsere Schwestern

und Brüder in vielen Ländern weltweit

diskriminiert, verfolgt, eingesperrt,

misshandelt, gefoltert und

auch getötet werden? Als Ende Oktober

2010 ein Geiseldrama in einer

Kirche in Bagdad für 58 Menschen

tödlich endete (mindestens 60 Menschen

wurden verletzt) und vor wenigen

Wochen, am 1. Weihnachtsfeiertag

2011, in Nigeria mehr als 40

Gläubige bei Anschlägen auf ihre

Kirchen getötet (und noch viel mehr

verletzt wurden) und 14 Tage später

weitere blutige Anschläge erfolgten,

berichteten unsere Medien voller

Abscheu von „kaltblütigen Verbrechen“.

Aber nur selten wird über die

alltäglichen Leiden unserer Glaubensgeschwister

berichtet.

In mindestens 50 Ländern

leiden ca. 100 Millionen

Weltweit ist das Christentum nach

den Bahai‘ (mit den absolut höchsten

Opferzahlen) die zweithäufigste verfolgte

Religionsgemeinschaft. Mindestens

75 % aller Verletzungen der

in der „Charta der Menschenrechte“

verbrieften Religionsfreiheit geschehen

gegenüber Christen. Es sind

schätzungsweise 100 Millionen, die

verfolgt werden, hauptsächlich in

Nordkorea, Iran, Afghanistan, Saudi-

Arabien, Somalia, Malediven, Jemen,

Irak, Usbekistan, Laos, Pakistan, Eritrea,

Mauretanien, Bhutan, Turkmenistan,

China, Katar, Vietnam, Ägypten,

Tschetschenien (in der Reihenfolge

der Häufigkeit). Im Nov. 2010

referierten Heide und Volker Langbein

im Rahmen der Ökumen. Erwachsenenbildung

über die Situation

der Christen in China. „Verfolgung

und Haft sind häufig die Folge, vor

allem bei Mitgliedern der nicht registrierten

Hauskirchen. Das sind 50-80

Millionen Chinesen.“ (siehe Zwiebelturm

4/2010) - Der Deutsche Bundestag

beschloss 2007, dass der „Kampf

gegen Christenverfolgung und der

Verfolgung anderer Religionen Bestandteil

der deutschen Außenpolitik

sein soll.“ Ob dieser Kampf erfolgreich

sein wird?

Assad als Schutzherr

der Christen

Eine Katastrophe bahnt sich für die

Christen in Syrien an: Hier gewährt

das um sein Überleben kämpfende

Assad-Regime nicht nur den einheimischen

Christen Schutz, sondern

auch Hunderttausenden irakischer

Christen, die nach dem Ende Saddam

Husseins unter dem zunehmenden

Verfolgungsdruck nach Syrien flüch-

teten. Wenn Assad stürzt, übernehmen

nach Ansicht der meisten politischen

Beobachter radikalislamische

Kräfte die Macht im Land. Es muss

befürchtet werden, dass sie sich an

den Christen, die zu ihrem Schutzherrn

Assad stehen, brutal rächen

werden.

Wir möchten Sie für dieses Thema

interessieren und empfehlen Ihnen

folgende Bücher:

a) Thomas Schirrmacher „Christenverfolgung

heute – die vergessenen

Märtyrer“ aus der Reihe „Kurz und

bündig“ von Hänssler, ISBN 978-3-

7751-4908-2

b) Märtyrer 2010 - Das Jahrbuch zur

Christenverfolgung heute, Idea-Dokumentation,

Verlag für Kultur und

Dokumentation, Bonn. ISBN 978-3-

86269-001-5

c) Wertvolle Hinweise erhalten Sie im

Internet unter „Opendoors“ www.

opendoors-de-org oder „Gesellschaft

für bedrohte Völker“ www.gfbv.de

Für die Verfolgten beten

Am Sonntag „Reminiszere“ (4. März)

wollen wir zusammen mit tausenden

Christen in ganz Deutschland an die

Märtyrer denken und für die Verfolgten

beten. Wir laden Sie zu dem

Gottesdienst herzlich ein.

10


· Ergotherapie

· Handrehabilitation (AfH)

· Orthopädie

· Pädiatrie

· Neurologie

· Hirnleistungstraining

11

Praxis für

Ergotherapie und

Handrehabilitation

Silke Haase

Am Kurpfalzkreisel 1-3

69502 Hemsbach

Telefon 06201 45224

Telefax 06201 45279

praxis@hemsbach-ergotherapie.de

www.hemsbach-ergotherapie.de

Party-Service Muth präsentiert

Events im Genuss & Kultur Treff

Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat ab 11.30 Uhr

„Das Sonntagsschnäppchen“

Essen am kalt-warmen Buffet, so viel Sie möchten

Pro Person 16,00 € Kinder 8,00 €

(um Reservierung wird gebeten)

Die neu gestalteten Menü-und Buffetvorschläge

für Geburtstagsfeierlichkeiten, Hochzeiten,

Konfirmationen und Kommunionen finden Sie im

Internet unter www.partyservice-muth.de

für Catering oder Genuss & Kultur Treff

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Robert-Bosch-Str. 14, 68542 Heddesheim, Tel. 06203/44684

Planung und Beratung

Ausführung

Verkauf

Am Mühlgraben 8

69493 Hirschberg/Gro.

Tel.: 0 62 01/ 50 80 51

Fax: 0 62 01/ 50 80 52


Luther kommt !

Was war 1512 ?

Luther wird Doktor der Theologie und

Professor für Bibelkunde

(ARne Rosenau)

Luther kehrt von seiner Romreise

im Herbst 1511 nach Erfurt zurück.

Einige Monate später ruft der Generalvikar

der Augustiner, Pater Johannes

von Staupitz, die aufsässigen

Brüder zu einer Konferenz. Staupitz,

Beichtvater und väterliche Freund

Luthers, hat zwar alle Vollmachten

in Händen, verzichtet aber darauf,

den Widerstand gegen seine Vereinigungspläne

mit Gewalt zu brechen.

Im Gegenteil: Seine Kompromissbereitschaft

wird als Schwäche ausgelegt

und die Gegner seiner Pläne

zwingen ihn, das längst vom Papst

genehmigte Projekt fallen zu lassen.

Weil sich Martin Luther vom anfänglichen

Gegner zum Befürworter

von Staupitz‘ Ideen gewandelt hat,

werfen ihn die Brüder, ungeachtet

seiner früheren Verdienste, regelrecht

aus dem Kloster hinaus. Er

schüttelt den Staub Erfurts vom Fuß

und wandert ein zweites Mal nach

Wittenberg, zu „seinem“ Staupitz.

Die jahrelangen Selbstzweifel und

das Ringen um die göttliche Gnade,

die Luther in Erfurt quälten, quälen

ihn auch hier. Tag und Nacht.

Kommt er nach einer durchwachten

Nacht zum gemeinsamen Tisch,

dann sieht er aus „wie eine tote

Leich“ und von Staupitz fragt den

blassen Bruder mit den eingefallenen

Wangen, den er liebt: „Warum

so traurig, Bruder Martin?“ Dem

entfährt es: „Ah, wo soll ich hin?“

Und von Staupitz, ahnungsvoller,

als dass er begriffe, was den anderen

plagt, erwidert: „Ach, Ihr wisst nicht,

dass Euch solche Anfechtungen gut

und not sind, sonst würde nichts

Gutes aus Euch!“ Luther schweigt.

– Am Nachmittag jedoch, als sie

um die Kapelle wandeln im offenen

Kloster, hält von Staupitz unter

dem Birnbaum an und sagt zu ihm:

„Martin, erwerbt den Doktorgrad,

so bekommt Ihr was zu schaffen!“

Luther erschrickt und setzt sich

Kreuzgang im ehem. Augustiner-Kloster

von Erfurt

heftig gegen diesen Plan zur Wehr,

der ihn in seinen Qualen stören

will. Gründe um Gründe bringt er

vor, die Staupitz lächelnd widerlegt.

Zuletzt macht er einen verzweifelten

Einwand, an den er selbst im Grund

seines Herzens niemals glaubt: „Ihr

bringt mich um mein Leben, ich

werde es nicht ein Vierteljahr aushalten!“

– Doch der feine Herr von

Staupitz lächelt immer noch:“In

Gottes Namen! Unser Herrgott hat

große Geschäfte, er bedarf droben

auch kluger Leute!“ 1)

Auf einem Ordenstag in Köln 1512

lässt von Staupitz seinen treuen Luther

zum Subprior von Wittenberg

ernennen, das heißt zum Studienleiter

des Augustinerklosters, und

sorgt dafür, dass er die Anweisung

erhält, sich außerdem sobald wie

möglich um den Doktortitel zu

Johannes von Staupitz (Bild links)

wurde 1465 in Motterwitz bei Leisnig

(Sachsen) geboren. Er trat 1490 in

München in den Orden der Augustiner-

Eremiten ein, wurde 1497 Prior in

Tübingen, wo er 1498 als baccalaureus

biblicus die vorgeschriebene Vorlesetätigkeit

aufnahm. Am 07.07.1500 promovierte

er zum Doktor der Theologie. 1502

berief ihn Kurfürst Friedrich III. nach

Wittenberg als Gründungsprofessor zum

Aufbau der neuen Universität. Von

1502-1512 war er Professor und erster

Dekan der theologischen Fakultät der

Universität Wittenberg. 1503 wurde er

Prior des Augustinerkonvents München

und am 07.05.1503 in Eschwege

Generalvikar der deutschen Oberservanten-Kongregation

des Augustinerordens,

welcher er bis zum 28.08.1520 blieb. Als

Luther 1519 vom päpstlichen Legaten

Kardinal Cajetan in Augsburg verhört

wurde, unterstützte von Staupitz ihn

und entband ihn kurze Zeit später von

der Gehorsamspflicht. 1521 wurde von

Staupitz Domprediger in Salzburg.

Dann wechselte er mit päpstlicher

Genehmigung in den Benediktinerorden.

Am 22.08.1523 wurde er Abt von St.

Peter in Salzburg und starb dort am

28.04.1525.

12


Das ehemalige Augustinerkloster in

Wittenberg, das „Schwarze Kloster“, heute

das Lutherhaus in Wittenberg.

bewerben. 1) Luther kommt nach

Wittenberg und zieht in das Augustinerkloster,

das „Schwarze Kloster“

ein, in dem er von jetzt an 40 Jahre

seines Lebens zubringt.

Am 18.10.1512 promoviert er zum

Doktor der Theologie und hält

Vorlesungen zu den Paulinischen

Briefen. Zu der Doktorfeier lädt er

die Erfurter Brüder zwar ein, aber

so, dass sie dankend ablehnen. Der

Doktortitel kostet 17 Gulden. Die

zahlt der Kurfürst, der sonst nur

für sein Seelenheil sich etwas kosten

lässt. Von Staupitz hat ihm aber

versprochen, dass dieser eigenartige

Mönch, an dem der Fürst noch seine

Freude haben werde, zeitlebens die

Bibelprofessur versehen werde.

Tatsächlich wird Luther gleich nach

seiner Promotion zum biblischen

Professor gemacht und der Generalvikar

zieht sich mit Erleichterung

zurück. 1)

Leopold Koppe sen. in Torgau

Ach ja, 1512: In diesem Jahr lernt

Luther in Torgau den angesehenen

Ratsherrn, Bierbrauer und Händler

Leonhard Koppe kennen. Eine tiefe

Freundschaft entsteht. 11 Jahre später

wird Koppe die 9 Nonnen aus

dem Kloster Nimbschen nach Torgau

„entführen“. Eine von ihnen ist

Katharina von Bora, die spätere Frau

Martin Luthers.

1) Aus Rudolf Thiel „Luther“,

Teil 1, S. 196-197

13

EIN SCHÖNES GEFÜHL. RÜCKHALT.

Man kann Leben einfach versichern. Man kann es aber auch

einfach sicherer und lebenswerter machen.

Gemeinsam tun wir das und unterstützen kirchliche und

soziale Projekte.

Friedrich Menges, Agenturleiter

Alfred-Herbst-Straße 7 . 69198 Schriesheim

Telefon 06203 961176

friedrich.menges@bruderhilfe.de


Der Bilderbogen

16. 12.: Wegen des Regens fand

der Adventskalender in einer

Garage statt - die Nachbarn der

Lessingstraße

Eröffnung des Adventskalenders durch Ulla und Dr. Klaus Schmidt am 1.12.

Leah Thünker am 7.12.: „Greifen Sie zu, liebe Adventskalendergäste.“

Der Adventskalender bei der Fondbroker AG, Apfelbachmühle, am 13.12.

Adventskalender des Evang. Kirchenchores am

6. 12.: Hildegard Chierici begleitet die Lieder

am Flügel.

14


Regen und Wind konnten am 3.12. den Adventskalender

der „Waldtrippler“ nicht trüben.

15

Auch 2011 kamen die Kindergottesdienst-Kinder mit Frau Silvia Mußotter zur Adventsfeier

des Seniorenkreises.

Jeder Besucher des Adventskalenders bei Thünkers schreibt seinen Namen auf

ein Sternchen. Leah präsentiert zusammen mit ihrem Opa stolz das Werk.


Seit 250 Jahren: Evangelische Kirche Großsachsen

(Martin Stöhrer hat für unseren Gemeindebrief

die Geschichte unserer

Kirche geschrieben. Die Zwiebelturm-

Redaktion dankt Ihnen, lieber Herr

Stöhrer, dafür sehr.)

Im April 1762 wurde der erste Gottesdienst

in der neuerbauten evangelischen

Kirche zu Großsachsen

gefeiert. Seit damals sind 250 Jahre

vergangen. Doch die Geschichte

einer Kirche (Kapelle) in und für

Großsachsen begann viel früher:

Im September 989 vermachte die

Edle Geriniu dem Kloster Lorsch

Teile einer Kirche in Hohensachsen.

Sie war die Mittelpunktskirche

für die Sachsendörfer. Doch es gab

im Pfarrbezirk auch drei Kapellen.

Eine war die Großsachsener ,,Maria-Magdalenen-Kapelle“.

Sie stand

auf dem Platz der heutigen evang.

Kirche.

1430 wird die „Maria-Magdalenen-Kapelle”

erstmals erwähnt

Mit dieser Kapelle beginnt die

Geschichte der Kirchen in Großsachsen.

Erstmals im Jahre 1430

wird die Kapelle erwähnt. Doch sie

war schon viele Jahre vorher an

dieser Stelle errichtet worden;

denn bei ihr tagte von 1225-1470

das Centgericht der Äpfelbächer

bzw. Sahsenheimer Cent. Sie umfasste

die nördlich des Neckars

gelegenen kurpfälzischen Dörfer.

Großsachsen war damals der Verwaltungsort

dieser Cent. (Cent

kommt von centum = hundert; die

Cent musste dem Pfalzgrafen bei

kriegerischen Handlungen hundert

Männer zur Verfügung stellen.)

Nach der Verlegung des Verwaltungssitzes

nach Schriesheim

verliert die Maria-Magdalenen-

Kapelle ihre Bedeutung. 1475 wird

in einem Berain (einem Verzeichnis

über Besitzrechte) berichtet: ,,Hans

Gotz, seine Mühle zu Großsachsenheim

zinst St. Margen (Magdalenen-Kapelle)

4 Malter Korn.“ Das

Wormser Synodale von 1496 beschreibt

den schlechten Zustand

das Friedhofs südlich der Kapelle

(Platz des heutigen Pfarrhauses)

und um die Kapelle. Dort heißt es:

,,Porci intrant coemiterium capellae“

(Die Schweine dringen in den

Kapellenfriedhof ein).

1614 wird Großsachsen zur

Pfarrei erhoben, aber 40 Jahre

später ist alles zunichte

Diese kleine, alte Kapelle diente

der evang. Gemeinde seit Mitte des

16. Jahrhunderts mit Unterbrechungen

als Kirche. ,,Cuius regio,

eius religio“ galt in jener wechselvollen

Zeit. Neunmal trat ein

Wechsel ein: römisch-katholisch -

lutherisch - simultan - reformiert

usw.

Immer wieder waren Reparaturen

notwendig, doch wegen der wechselnden

Religions-Zuständigkeiten

fand man kein Gehör. 1608 richtete

die Gemeinde die Bitte an den Kurfürsten

Friedrich IV., zur Pfarrei

erhoben zu werden. Dem wurde

1610 entsprochen, ein Pfarrverweser

kam. 1614 wird Großsachsen

Pfarrei. Der erste Pfarrer, Alexander

Becker, kam, wurde aber im

30-jährigen Krieg 1621 von den

Truppen Tillys gefangen nach

Weinheim geführt (er kam nie

wieder). Auch die Glocken wurden

mitgenommen. Nach dem großen

Krieg erhielt Großsachsen keinen

eigenen Pfarrer mehr. Die Pfarrei

wurde von Hohensachsen und

Leutershausen betreut. Die Gläubigen

nördlich des Apfelbachs

mussten nach Hohensachsen, die

südlich nach Leutershausen. Die

Kirchenältesten beschwerten sich

beim Dekan. Daraufhin kam Großsachsen

für einige Zeit zur Pfarrei

Hohensachsen.

Um das Kirchlein war es in jenen

Jahren schlecht bestellt. 1661 hatte

man die Kapelle instandgesetzt.

Dies hatte 13 Jahre gedauert, so

arm war die Pfalz geworden. 1674

und 1688/89, im pfälzischen Erbfolgekrieg,

wurde die Pfalz durch

die Truppen Turennes und Melacs

verwüstet. Die Kirche wurde zerstört.

Daraufhin fand der Gottesdienst

im Rathaus (Altes Rathaus

am Mühlgraben) statt. Dort war es

sehr eng. ,,Die Besucher stehen

dem Pfarrer auf dem Hals“ wurde

Seit 1761 steht der Turm, wie wir ihn heute sehen:

Der Zwiebelturm.

eine Beschwerde weitergeleitet.

Kirche und Turm wurden wieder

„zurecht gemacht“.

1698 wurden alle Kirchen der Kurpfalz

zu Simultaneen erklärt. Beide,

Katholiken und Evangelische,

hatten das Recht, Gottesdienste in

der Kirche zu halten. 1700 beklagte

sich Pater Spiridion bei der Kirchenverwaltung

in Heidelberg:

,,Die Kirche ist in einem sehr

schlechten Zustand. Der Wind

bläst die Kerzen aus und die Hostie

vom Altar.“

1705 erhält die reformierte

Gemeinde Großsachsen das

Kirchlein

Bei der berühmt-berüchtigten Pfälzer

Kirchenteilung 1705 bei der von

7 Kirchen 5 an die Evangelischen

und 2 an die Katholiken fielen,

blieb die Großsachsener Kirche

evangelisch, und die alte Jakobskirche

in Hohensachsen erhielten

die Katholiken. Damit gehört seit

1705 die Kirche der reformierten

Gemeinde Großsachsen.

Diese mittelalterliche Kirche, die

viel erdulden musste, ist uns im

Grundriss überliefert. Sie müsste

romanischen Ursprungs sein.

Es handelte sich um eine Chorturmkirche

(der Chor war im

16


Grundriss der Kapelle von F. Born 1724. Diese „Maria-Magdalenen-Kapelle“ wurde abgerissen.

Turm, der Chorbogen ist noch erhalten).

Der heutige Turm mit seinen

Außenmaßen von 6,5 auf 6,5

Meter ist im Untergeschoss identisch

mit dem Turm des Kapellchens.

Das kleine Kirchenschiff

hatte die Maße 10,50 m auf 8.50 m.

Der Neubau von 1724

Da Anfang des 18. Jahrhunderts

das Kirchlein immer mehr zerfiel

und für die Gemeinde auch zu

klein wurde, erfolgte 1724 der Abriss.

Vom Turm ließ man den unteren

Teil stehen. Zum größeren

Neubau brauchte man einen Teil

des Friedhofs. Baubeginn war im

Spätherbst, in der kalten Jahreszeit,

damit der Geruch der ausgegrabenen

Leichen nicht zu lästig wurde.

Die Kirchbaukosten trug die Kellerei

Schriesheim (kurpfälzische

Liegenschaftsverwaltung).

17

Die Kirche wurde schnell, aber

nicht gut gebaut. Der obere, neue

Teil des Turms musste mit Eisen

zusammengehalten werden, die

Balken faulten. 1734, zehn Jahre

nach der Fertigstellung, zerstörte

ein schwerer Sturm den Turm und

der herabstürzende Turm einen

Teil der Kirche. Seit 1621 waren

keine Glocken mehr im Turm.

Neue Glocken hätte nach alten Gerechtsamen

(vererbliche Rechte an

Grundstücken) der Deutsche Orden

in Weinheim kaufen müssen.

Die Kirche wurde notdürftig hergerichtet.

Oft kamen damals bis zu

tausend Besucher zu einem Gottesdienst,

da in den Nachbarorten den

Reformierten häufig wochenlang

die Kirchen verschlossen waren.

1759 besichtigte Baumeister J.G.

Scherer die Kirche und stellte fest:

,,Der Turm aber an der Seiten

gegen die Kirch sich auseinander

gegeben und dessen Umstürzung

zu befürchten seie“. Auch der

Dachstuhl des Langhauses war

schadhaft. Scherer fertigte 1760

einen Riss (Plan) und schlug vor,

das Langhaus gegen die Straße

(Chaussee, auch 1760 gebaut) mit

einer Giebelmauer bis zum First zu

versehen und ein neues Dach aufzubringen.

Den barocken Giebel mit Voluten musste die

Gemeinde selber bezahlen

Grundriss der alten Kirche von F. Born

Die Gemeinde wollte das Langhaus

nach Osten erweitern, was bei

der geistlichen Administration

kein Gehör fand. Doch eine reichere

Gestaltung des Giebels mit Voluten

wurde genehmigt. Für den

barocken Giebel musste die Gemeinde

die 120 Gulden selbst bezahlen.

Im April 1762 steht die neue,

heutige Kirche

1761 wurde der neue Turm, wie wir

ihn heute sehen auf dem Untergeschoss

unter Beibehaltung des

alten Chorbogens errichtet. Tür-

und Fensteröffnungen der Kirche

von 1724 blieben erhalten. Der

Turm erhielt eine welsche Haube

und auf der Ostseite eine einfache

Tür. Die Kosten für den Kirchenbau

betrugen 2008 Gulden und 12

Kreuzer.

Im ersten Baujahr schickte die Gemeinde

ein Dankschreiben an den

Reformierten Kirchenrat in Heidelberg.

Es wurde unterzeichnet von

Pfarrer Joh. Niklaus Wernher, W.

Harbart, P. Müller, Gg. Keller, P.

Schmitt, P. Heß und Konrad Krebs.

Die Kanzel, vermutlich auch Altar

und Pfarrstuhl wurden 1762 von

Schreinermeister Stolzenberger

aus Schriesheim gefertigt.

Aufriss der reformierten Kirche von J. C. Scherer 1760

(GLA 329/35212).


Seit 250 Jahren: Evangelische Kirche Großsachsen

Über der schlichten Tür an der

Ostseite des Turms ist eine Inschrift-Tafel

eingemauert mit lateinischem

Text:

,,IN NOMINE T.O.M. SUMME LAUDA-

BILIS ADMINISTRATIO ELECTORA-

LIS PALATINA EX PARTE REFORM-

ATORUM HASCE ECCLESIAE RE-

FORMATAE GROSSACHSENSIS AE-

DES SACRAS RENOVAVITATQUE

AUXIT HANCA CAMPANARUM TUR-

RIM QUOQUE FUNDITUS REARDIVI-

CAVIT ANNO SALUTIS CLEMENTIS-

SIME ET FELICITER REGNANTE

ELECTORE CAROLO THEODORO

MDCCLX. IN ANGULARI LAPIDE

CHRISTO UNA AEDIFICAMUR UT

SIMUS DOMICILIUM DEI PER SPIRI-

TUM. AD EPHS. CAP. II VERSU XX“

Übersetzung: ,,Im Namen des dreieinigen

allmächtigen Gottes. Die

hochlöbliche kurpfälzische Verwaltung

der reformierten Obliegenheiten

erneuerte und vergrößerte

dieses Heiligtum (Gotteshaus)

der reformierten Gemeinde

Großsachsens und baute auch

diesen Glockenturm von Grund

aus wieder auf im Jahre des Heils

während der milden und glücklichen

Regierung des Kurfürsten

Karl Theodor 1760. Wir wurden

erbaut auf dem alleinigen Eckstein

Christus, dass wir seien eine Behausung

Gottes im Geist. Eph. 2,

22.“

Die Grundmauern dieser, unserer

Kirche stammen noch von der 1724

gebauten Kirche. Sie sind tief gegründet

und reichen auf der Westseite

bis zum Niveau der Kirchgasse.

Das Gebäude war stabil, nur

die Emporen mussten, da sie vom

Holzwurm zerfressen waren, 1888

erneuert werden. 1933 wurden die

Öfen durch eine Heizung im Keller

ersetzt und dabei ein Teil der Sandsteinplatten

beseitigt.

Vom 200. Jahrestag bis heute

1962, zur Zeit des 200jährigen Bestehens

der Kirche, begann eine

Renovierung des gesamten Gebäudes.

Während der Kriegswirren

des 2. Weltkriegs und der

nachfolgenden Zeit war anderes

wichtiger, und auch das notwendige

Geld war nicht vorhanden. Der

durch Einschüsse beschädigte

Außenputz wurde erneuert und

Dach und Turmhaube neu gedeckt.

1963 wurde die alte Kohlenheizung,

die mehr rußte als heizte,

erneuert. Danach begann die Innenrenovierung.

Die riesigen Birken,

deren Wurzeln bis unter das

Kirchengestühl vorgedrungen

waren, mussten beseitigt werden.

Mit Genehmigung des Evangelischen

Kirchenbauamtes wurde die

Innenausstattung 1964 total geändert.

Altar und barockes Kirchengestühl

wurden entfernt. Einfache

Bänke in anderer Anordnung, ein

„modernerer“ Altar sowie eine

neue Kanzeltreppe und die Umsetzung

der Sakristei wurden nach

genehmigtem Plan eingebaut. Der

alte, teilweise beschädigte Fußboden

wurde mit einem Kunststoffbelag

überdeckt. Die Änderung der

Ausrichtung der Kirche konnte

verhindert werden. Es blieb bei der

reformierten Predigtkirche. 1965

wurden neue Fenster nach einem

Entwurf von Klaus Stöhrer eingebaut.

Eine eingehende Beschreibung

dieser prächtigen Fenster

fanden Sie im Zwiebelturm 4/2011.

Das vom Fabrikanten Feder gestiftete

Christus-Fenster, ehedem

hinter dem Altar, wurde etwas

verkleinert in der heutigen Sakristei

eingebaut. 1986 wurde bei einer

neuerlichen Instandsetzung eine

Entfeuchtung des Mauerwerks

durchgeführt, der Kirchenraum

gestrichen und die Kanzeltreppe

im Barockstil wieder errichtet.

Die letzte große Innenrenovierung

erfolgte 2005-2006. Der ursprüngliche

Zustand der Kirche, wie er

vor 1964 war, konnte nicht erreicht

werden. Doch die Neugestaltung

ist hervorragend gelungen.

Eine Kirche ist immer Wandlungen

unterworfen, wie der Bericht zeigt.

Die evang. Kirche zu Großsachsen

ist davon äußerlich nicht betroffen.

Sie blieb erhalten, wie sie 1762 gebaut

wurde.

Wir wünschen und hoffen, dass

Kirche und Turm, die viele Kriege

überstanden haben, für die evangelische

Kirchengemeinde Großsachsen

in langen Friedenszeiten

immer für Gottesdienste zur Verfügung

stehen möge.

18


Frischer Spargel und frische Erdbeeren

von Mitte April

bis Mitte Juni

Hermann und Karin Reisig

Lobdengaustraße 26

69493 Hirschberg

19 Telefon 06201 51951

�����������

��������������

�������������������

�����������������

�������������

����������������

�����������������

������������������

������������

����������������

����������������

����������������������������

��������������������

�����������

��������������

���������������

��������������������

������������������������

������������������������

���������������

��������

��������������������������������

�����������������

������������

���������������������������

���������������

���������������������

������������������������������

������������������

�������������������������������������

NeueAnzeige_110x42_Whm:Layout 1 26.04.2010 14:09 Uhr Seite 1

KOPIEREN. DRUCKEN. ZAUBERN.

Buchbinderei

Genießen Sie unsere ausgezeichnete Küche und gepflegte Gastlichkeit.

Tagen und Übernachten in entspannter Atmosphäre

info@krone-grosssachsen.de

www.krone-grosssachsen.de

Digitaldruck Satz und Layout

Plot-Service

Werbetechnik Großformatdruck

Offsetdruck Copy-Shops

Datenkompetenz

Tel. +49 6201 505 0

Fax +49 6201 505 400

Baier Digitaldruck GmbH

Bergstraße 12

69469 Weinheim

Telefon (0 62 01) 8758 54

weinheim@baier.de

www.baier.de

Hotel Krone

Landstrasse 9-11

69493 Hirschberg-Grosssachsen


Jugendredaktion

Konfirmandenfreizeit in Neckarzimmern

(Johanna Manegold,

Jugendredaktion)

Am Freitag, den 20.Januar, fuhren

wir nach Neckarzimmern. Dort

wurden die Zimmer verteilt und alle

bezogen ihre Betten. Nach dem

Abendessen begannen wir mit der

ersten Arbeitseinheit. Thema der

Konfirmandenfreizeit: „Unsere Stärken

und Schwächen“. Außerdem

wollten wir einen Sonntagsgottesdienst

vorbereiten. Mit Wahrnehmungsspielen

(wir sollten uns der

Größe, Geburtsdatum und Haarfarbe

nach am besten ohne Worte

aufstellen), lernten wir uns erst einmal

kennen. Nach kurzer Umbaupause

ging es weiter: In neun Gruppen

mit je vier oder fünf Personen

spielten wir ein Würfelspiel mit

Fragen zum Kennenlernen. Anschließend

sangen wir noch ein paar

Lieder und beteten ein „Vater Unser“

zur Nacht. Danach unterhielten wir

uns und auch der Tischkicker wurde

viel genutzt.

Am Samstagmorgen wurden wir

von unserem „Weckdienst“ pünktlich

um viertel vor acht geweckt.

Nachdem alle aufgestanden waren,

gab es ein leckeres Frühstück. Dieses

stärkte uns für die zweite Arbeitseinheit.

Die erste Aufgabe lautete:

„Was sind deine Stärken und Schwächen?“

Wir starteten mit unserer

Gruppenarbeit zu sechs biblischen

Personen: Moses, David, Ruth, Jonas,

Petrus und Paulus (den wir Großsachsener

im Konfirmandenunter-

Großsachsener Konfirmandinnen

Die Jugendlichen finden „ihren Altar“ sehr schön.

richt mit Herrn Rosenau schon

kennengelernt hatten). Wir lernten,

dass auch diese Personen keinesfalls

perfekt waren. Wie wir nach dem

Mittagessen erfuhren, hatten auch

sie Stärken und Schwächen. Dann

betätigten wir uns kreativ, zeichneten

unsere eigenen Schattenrisse

und schnitten diese aus. Nach ein

bisschen Freizeit besprachen wir die

Hausaufgabe aus dem Konfirmandenunterricht.

Die Frage lautete:

„Habt ihr ein Vorbild? Wenn ja welches?

Warum habt ihre keines?“ Als

die Besprechung beendet war, wandelten

wir unseren Aufenthaltsraum

in ein Kino um. In unserem Kino

schauten wir den Film „Mord im

Pfarrhaus“.

Auch sonntags kam, unser „Weckdienst“

pünktlich. Nach dem Frühstück

bauten wir den Altar für

unseren Gottesdienst auf. Das Kreuz

auf dem Altar hatte unten ein Loch

mit einem Stein, der an die Seite gerollt

worden ist. Der Stein ist ein

Symbol für die Auferstehung Christi,

das Kreuz für den Tod. Am Anfang

des Gottesdienstes wurde ein

Votum gesprochen. Wir lasen Psalm

717.2 und beteten ein Eingangsgebet.

Nach einem Lied („laudato si“),

folgte die Lesung aus dem Lukasevangelium:

Das „Gleichnis von

verlorenem Sohn“. Gemeinsam

überlegten wir, wo die Stärken und

Schwächen dieser Personen lagen.

Wir sangen noch weitere Lieder und

beteten zum Abschluss das „Vater

Unser“. Wir haben festgestellt, dass

man nicht unbedingt eine Kirche

braucht, um einen Gottesdienst zu

feiern. Nach dem Mittagessen beendeten

wir unser Konfirmandenwochenende

und fuhren nach

Hause.

Insgesamt war es eine tolle Freizeit,

bei der wir zusammen viel Spaß

hatten, uns gegenseitig und unsere

Stärken und Schwächen ein wenig

besser kennenlernten.

20


Leserbrief

(Dr. Klaus Schmidt)

Liebe Konfirmanden,

mit Interesse habe ich eure vorstellenden

Interviews im letzten “Zwiebelturm“

gelesen.

Eine bunte Truppe scheint ihr mir

zu sein von Langschläfern, interessierten

Religionsschülern, Musikliebhabern,

fröhlichen Kirchengängern

und gelangweilten Predigthörern.

Mich haben eure Aussagen

über den Gottesdienst aufhorchen

lassen: „Gleicher Ablauf, deshalb

leicht zu verstehen. Zusammenkommen

unterschiedlichster Menschen.

Stress vergessen. Schöne Geschichten.

Zu lange Predigt“. Prima beobachtet!

Das sehe ich auch so!

(Enra)

Im November/Dezember 2011 kamen

Fabian Franz-Wetzel, Cedric

Kohs, Johanna Manegold, Christian

Schnabel und Steve Weber als Verstärkung

in unsere Jugendredaktion.

Alle freuen sich darüber und heißen

Euch herzlich willkommen. In der

nächsten Ausgabe stellen sich Johanna

und die 4 jungen Herren vor. Johanna

und Christian haben bereits

in dieser Ausgabe geschrieben.

Danke.

21

Aus meiner Sicht möchte ich eure

Gedanken noch etwas zusammenführen.

Der Gottesdienst hat eine Form,

vergleichbar einer Landschaft, in der

sich der Gottesdienstbesucher als

Suchender, Hoffender, Geheilter,

Zweifelnder, Geretteter bewegen

kann. Die Gesten, die Formeln, das

Aufstehen und Setzen, das Orgelspiel,

das Kyrie, die Bibellesung , die

Predigt, der Segen, die Kollekte sind

ein gleichbleibender, vertrauter Ablauf,

in dem wir uns geborgen fühlen,

eben frei von Stress. Der Ablauf

und die Wortformeln haben uns

auch bei großen Feiern erbaut und

traurigen Anlässen getröstet . Wir

kennen den Gottesdienstablauf und

fühlen uns beheimatet. Diese liturgische

Landschaft gibt uns den Trost

der Geläufigkeit und der Gemeinsamkeit

mit vielen Christen auf

dieser Welt und spiegelt die 2000

Jahre christlicher Gottesdienstgeschichte

wider. Die vorgegebene

Form ermöglicht uns auch eine Teilnahme

mit einer gewissen Distanz.

Man kann Worte mitsprechen, von

denen man nicht so sicher ist, ob

man sie wirklich glaubt. Dies würde

alles in Frage gestellt, wenn man im

Sinne einer kurzweiligen Gestaltung

des Gottesdienstes Ablauf und Rede

frei wählen könnte.

Wir freuen uns über unsere neuen Jugend-Redakteure

Was man regelmäßig gleichbleibend

tut, hat nicht den Charme des ersten

Males und nicht die Faszination der

Einmaligkeit , kann somit langweilig

sein. Aber gerade bei der Predigt

werden Geschichten erzählt, die

langsam als Gehörtes in uns eindringen

und zum Mitdenken veranlassen.

Wir erfinden unsere Geschichte

auf der Basis des Gehörten.

Das braucht Zeit. Es kann anstrengend

sein und mag nicht immer

gelingen. Vielleicht brauchen wir

hierbei die Hilfe des Heiligen Geistes,

denn einfach und so nebenher

zu erkennen, ist die „Frohe Botschaft“

nicht.

Der Theologe F. Steffensky hat einmal

geschrieben „Ich wünsche mir

vom Gottesdienst, dass er das Haus

ist, das uns birgt, und dass er die

Fremde ist, die uns reinigt von der

puren Hiesigkeit und Heutigkeit“.


Jugendredaktion

Wollte schon als Kind Pfarrerin werden

(Unsere Jugendredakteure Leonie

Mußotter und Johanna Manegold

interviewten Frau Pfarrerin Simone

Britsch am 23.1.2012)

Jugendredakteure:

Liebe Frau Britsch, zuerst einmal

möchten wir uns ganz herzlich

bei Ihnen bedanken, dass Sie sich

die Zeit für uns nehmen.

Pfrin. Britsch:

Es ist mir ein Vergnügen!

Jr.:

Wie lange sind Sie schon Pfarrerin,

Frau Britsch?

Pfrin. Britsch:

Ich begann mein Studium im

Jahre 1988, es dauerte 7 Jahre.

Danach absolvierte ich mein

Vikariat 2 Jahre in Heddesheim.

Anschließend war ich 2 Jahre

Pfarrerin in Wiesloch.

Dann unterrichtete ich ein halbes

Jahr an einer Schule in Heidelberg.

Nun bin ich Pfarrerin hier

in Großsachsen.

Jr.:

Wie lange sind Sie schon in

Großsachsen?

Pfrin. Britsch:

Bald 11 Jahre.

Natürlich

vom KREIS.

Fenster, Markisen und

Garagentore haben wir auch.

Robert-Bosch-Straße 7

68542 Heddesheim

Telefon 06203 404840

www.kreis-firmengruppe.de

Jr.:

Wollten Sie schon immer Pfarrerin

werden?

Pfrin. Britsch:

Ich wollte schon als Kind Pfarrerin

werden, bereitete mit anderen

zusammen den Kindergottesdienst

vor, war in einer Jugendkantorei

und im Flötenkreis.

Mit einem Freund, der Theologie

studierte, schaute ich mir den

Beruf an und musste sehen, dass

man dafür viel lernen muss.

Unter anderem viele Sprachen.

Da fragte ich mich, ob ich wirklich

Pfarrerin werden will. Aber

ich sah auch, dass es ein wunderschöner,

offener Beruf ist.

Jr.:

Was mögen Sie besonders an

Ihrem Beruf?

Pfrin. Britsch:

Dass man vielen Menschen in

ganz unterschiedlichen Situationen

begegnet, sozusagen “von

der Wiege bis zur Bahre“. - Man

muss auch unterscheiden, zwischen

Freude und Spaß. Es macht

mir Spaß, wenn z.B. eine Arbeit

am Schreibtisch erledigt ist.

Freude macht mir, wenn ich z. B.

ein Problem lösen konnte und

Begegnungen mit Menschen

gelungen sind.

Jr.:

Was mögen Sie nicht so gerne an

ihrem Beruf?

Pfrin. Britsch:

Unzufriedene Menschen, die

hinter dem Rücken anderer über

einen reden, und dass dieser

Beruf keine festen Zeiten kennt.

Jr.:

Welches Buch der Bibel mögen

Sie am meisten?

Pfrin. Britsch:

Ein Buch im Alten Testament;

Hiob. Es geht um einen frommen

Mann, der alles verloren hat.

Hiob stellt Gott seine Fragen und

Gott antwortet ihm mit einer

langen Rede. Er bekommt alles,

was er verloren hat wieder

zurück. Danach ist er ein anderer

Mensch.

Jr.:

Wir danken Ihnen.

Pfrin. Britsch:

Ich danke Euch, dass Ihr diese

Arbeit verrichtet und Interesse an

Eurer Gemeinde habt.

22


23

Alte Maltechniken

Anstriche und Lackierungen

Vollwärmeschutz

Tapezierarbeiten

Beschriftungen

Bodenbeschichtungen

Dekorative Wandgestaltung

HEINRICH SCHMITT ∙ Malerbetrieb

Inhaber: Heinrich Gumpert

Kirchgasse 21a

69493 Hirschberg-Großsachsen

Telefon 06201 53997

Telefax 06201 507327

www.maler-schmitt-gumpert.de

Gut beraten. Aus nächster

Nähe. Bei Ihrer SV

Geschäftsstelle Holger

Eichler.

Geschäftsstelle

Holger Eichler

Oberdorfstraße 12a

68542 Heddesheim

Tel. 06203 40260-0

Fax 06203 4026033

sv-team.eichler@

sparkassenversicherung.de

Was auch passiert:


Menschen in der Gemeinde

(Arne Rosenau und

Jugendredakteur Timo Schlotmann)

Sie ist 25 Jahre jung, in Beuthen (Oberschlesien)

geboren. Mit 2 ½ Jahren kam

sie nach Neumünster, wo sie bis vor

einem Jahr eine behütete Kindheit, die

Realschule und die Zeit ihrer Berufsausbildung

zubrachte. Am Anfang

dieser Ausbildung stand ein Freiwilliges

Soziales Jahr, danach 5 Jahre der

Johanna Matyl - Lebensziele stehen klar vor Augen

Ausbildung zur Sozialpädagogischen

Assistentin und zur Erzieherin. Da sie

in der Erzieherinnenschule in einer

Europaklasse war, machte sie zwei

Auslandspraktika: Das erste in ihrer

Geburtsstadt Beuthen, das zweite auf

Teneriffa an einer Deutsch-Spanischen

Schule. Nach dem Inlandspraktikum

und den Abschlussprüfungen folgte

die erste Anstellung in einem Kindergarten

in Neumünster.

Dann begann die begeisterte Inlineskaterin,

Radfahrerin und Schwimmerin

ihr Leben neu zu ordnen. Sie lernte

Matthias, der eine Ausbildung im

Garten- und Landschaftsbau macht,

und die Bergstraße kennen. Bald danach

traf sie ihre Entscheidung für ein

Leben mit Matthias in Schriesheim

und die berufliche Neuorientierung.

Mit der Bewerbung an unserem Kindergarten

klappte es auf Anhieb - Johanna

Matyl ist seit dem 02. Mai 2011

Leiterin der „grünen Gruppe“. Und sie

ist glücklich über ihre Arbeit, über das

Team und das „teiloffene Kindergartenkonzept“,

das es nicht allzu oft gibt.

Was vermisst sie gegenüber Neumünster?

Natürlich ihre Familie, alte Freunde

und eine nur im Norden übliche

Form des Kung Fu, die sie 3 ½ Jahre

gern ausgeübt und es bis zum gelben

Gürtel gebracht hat. Aber das ist auch

alles: Heute hat sie hier Freunde, nette

Kollegen, eine schöne Arbeit, eine herrliche

Gegend - und Matthias. Sie findet

den „Zwiebelturm“ sehr interessant,

um auch die Gemeinde kennen zu

lernen. Und dann fragt unvermittelt

Timo, der erst zum zweiten Teil des

Interviews kommen konnte: „Haben

Sie Lebensziele? Welche sind das?“ -

Und Johanna Matyl antwortet mit

großem Ernst: „Ja, ich habe Lebensziele.

Ich möchte gern eine Familie

gründen und beruflich erfolgreich sein,

noch mehr aus mir machen!“ Na dann,

liebe Frau Matyl, wir drücken Ihnen

die Daumen.

24


Menschen in der Gemeinde

Botschaft aus der Kinderspielecke – Siglind und Ewald Schneider

(Dr. Klaus Schmidt)

So sehr, wie sie die eigenen Kinder

in der Gemeinde vermisst hatten, so

sehr haben sich einige Gemeindeglieder

der Kirchengemeinde Ziegelhausen

gefreut, als Siglind und

Ewald Schneider nach ein paar

Jahren weit weg von Heidelberg

wieder in Ziegelhausen Quartier

bezogen, wo sie aufgewachsen waren,

und nun wieder, wie schon als

Kinder und Jugendliche am Gemeindeleben

teilnahmen. Dass Sohn Samuel

nun mitkam und als Baby und

Kleinkind den Gottesdienst mitbelebte,

konnte dieser Freude keinen

Abbruch tun. Im Gegenteil, er war

für viele wie ein Enkel und weckte

viel Entzücken.

2009 zog die Familie in die Talstraße

nach Großsachsen in das Haus der

Großmutter von Frau Schneider, der

in unserer Gemeinde bekannten

Frau Annemarie Scheffer. Hier kam

dann auch Tochter Sophie dazu. Die

Spielecke, bei der Renovierung der

Kirche eingerichtet, wurde der Platz

im Gottesdienst für die junge Familie

in ihrer neuen Gemeinde.

Die Schneiders mussten sich in ein

neues Gemeindeumfeld einleben.

Die hiesige Situation legte es nahe,

die Kinder von klein auf bewusst

erleben zu lassen, was Gottesdienst

ist. Im Hauptgottesdienst, der für die

Eltern wichtig ist, sollten die Kinder

miterleben, dass nicht nur zuhause

gebetet und gesungen wird, sondern

dass das auch andere Menschen tun.

Beide Kinder lieben die Orgelmusik,

die Gesänge und singen eifrig mit,

auch manchmal alleine. Die Mutter

spielt selber Orgel und singt in

einem Chor. Samuel-Paul lauscht

aufmerksam den ins Ohr geflüsterten

Worten der Eltern, die ihm die

Predigt in seine Sprache zu übersetzen

suchen. Natürlich wissen die

Eltern um den Stress, die Kinder so

zu führen, dass sie nicht andere

Gottesdienstteilnehmer stören. Herr

25

Schneider, Theologiestudent im

8.Semester, hätte auch aufgegeben,

wenn er nicht von Gemeindemitgliedern

gelegentlich gesagt bekommen

hätte: „Gut, dass sie geblieben

sind.“ Dem ging jeweils ein Kampf

mit einem Kind voraus, bei dem das

Verlassen des Gottesdienstes eigentlich

die einfachste Lösung gewesen

wäre. Das Erlernen der religiösen

Formen in der Gemeinschaft ist für

ein Kind von grundlegender Bedeutung

und sie machen sichtbare Fortschritte.

Nachdem Samuel-Paul in

den Kindergarten gekommen ist,

fühlt er sich in der Kirche schon wie

zuhause. Momente der Unwilligkeit

sind aber bei ihm auch Ausdruck des

Fragens: Warum muss ich jetzt still

sein?

Warum? Warum? Für ihn ist eben

vieles noch neu. Die bloße Beschwichtigung

ist dann auch nicht

die richtige Antwort auf die Kinderfrage.

Auch wir Erwachsenen merken

erst beim Besuch eines anderen

lutherischen oder katholischen

Gottesdienstes, wie stark wir von

unserer vertrauten Gottesdienstform

unterbewusst geprägt sind. Wo

sollen unsere Kinder und Enkel das

lernen? In der Kinderspielecke im

Hauptgottesdienst! Schön wenn sie

sonntags besucht wird.

Herr Schneider sagt, es sei ein Kompromiss.

Wir müssen die Kinder wie

„Fremde“ in den Gottesdienst einführen,

die Eltern müssen vermitteln

und erklären, warum wir dies und

jenes so und nicht anders machen,

ohne dabei andere Gottesdienstteilnehmer

zu stören. Gottesdienst ist

für ihn eine Familiensache, auf den

Hauptgottesdienst will er nicht verzichten.

Die Eltern versuchen, die

Störmomente zu reduzieren, wären

auch für einen offenen Hinweis, was

Gemeindemitglieder stört, dankbar.

Die Kinderecke ist ein großes Willkommenszeichen

für Familien in

unserer Gemeinde. Vielleicht wäre

dort ein Aushang für die Eltern hilfreich,

der zeigt, welche Aktionen

ihrer Kinder im Gottesdienst gerne

mitgetragen werden und wo die

Schmerzgrenze liegt.

Es war ein interessantes Gespräch

mit Eltern, die sich viele Gedanken

über die religiöse Erziehung ihrer

Kinder machen.


Lebendige Gemeinde

Aus den Gruppen

und Kreisen

(ARne Rosenau)

• Die Wandergruppe verschiebt

ihren vorgesehenen Termin auf

Montag, den 27. Februar 2012.

Danach wieder an jedem 3.

Montag im Monat.

• Die Spielgruppe „Die kleinen

Strolche“ trifft sich jetzt montags

von 16.00 - 18.00 Uhr.

• Die Erzählgruppe „Stammtisch“

kommt an jedem ersten

Montag im Monat zusammen.

Jeder, der „alte“ Großsachsener

kennenlernen oder sich einfach

nur unterhalten möchte, ist ganz

herzlich eingeladen. Der Stammtisch

beginnt um 19.00 Uhr.

• Der Kreativkreis trifft sich an

jedem dritten Donnerstag im

Monat um 18.30 Uhr.

Der Förderverein

informiert

(Vorstand)

Kirchenkaffees finden im Anschluss

an die Gottesdienste am

18.03., 15.04. und 20.05. statt, bei

schönem Wetter auf dem Platz vor

der Kirche, sonst in der Kirche. Sie

sind herzlich eingeladen.

Jahreshauptversammlung

Am 26. März 2012

20.00 Uhr

Gemeindehaus

Wir laden alle Mitglieder und

alle interessierten

Gemeindeglieder herzlich ein.

Förderverein der Evangelischen

Kirchengemeinde Hirschberg-

Großsachsen e.V.

Konto 59621602

Voba Kurpfalz BLZ 67290100

Gemeinde-Leben

Unser Ziel ist die Förderung des

gemeindlichen Lebens der

Kirchengemeinde.

Dazu benötigen wir Ihre Hilfe,

als Mitglied oder Spender.

Helfen Sie mit!

Förderverein der

Evangelischen

Kirchengemeinde Hirschberg-

Großsachsen e.V.

Konto 59621602

Voba Kurpfalz BLZ 67290100

Sammlung des Gustav-Adolf-Werkes 2012

„Meine Kraft ist in den Schwachen

mächtig“, lautet die Jahreslosung

für 2012. Sie passt wunderbar zur

diesjährigen Sammlung des Gustav-Adolf-Werkes

für die kleinen

Minderheitenkirchen in Lateinamerika

und Osteuropa. Diese

kleinen Gemeinden erleben in

ihrer Schwäche immer wieder die

Kraft Gottes, die sie trägt und über

ihre eigenen begrenzten Möglichkeiten

hinausweist.

Beachten Sie bitte das Faltblatt.

Bitte nutzen Sie für Ihre Spende

den beigefügten Überweisungsträger

oder die Spendentüten, die

Sie in der Kirche oder im Pfarramt

GAW

abgeben können. Da der Überweisungsträger

bis zu einer Höhe von

€ 200,-- als Spendenbescheinigung

zur in Vorlage Baden

beim Finanzamt gilt,

bitten wir Sie, diesen zu verwenden.

Auf Wunsch, oder aber auch

bei Barspenden ab € 10,-- stellen

wir Ihnen gerne eine gesonderte

Spendenbescheinigung aus, sofern

Sie dies auf der Spendentüte vermerken.

Wir danken Ihnen schon

heute ganz herzlich für Ihre Hilfe!

26


Kirchenmusik

„Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn, denn

er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.“

(Rosel Kraus)

Kraftvoll und harmonisch begann

unser Kirchenchor mit diesem

Dankhymnus (EG 333) seine Jahreshauptsammlung

am 31. Januar.

Obfrau Rosemarie Johe, an diesem

Abend für weitere zwei Jahre in

ihrem Amt bestätigt, eröffnete ihr

Grußwort mit Psalm 86,11 „Weise

mir, Herr, deinen Weg, dass ich

wandle in deiner Wahrheit; erhalte

mein Herz bei dem einen, dass ich

deinen Namen fürchte.“ Es folgten

Rechenschaftsberichte und Entlastungen

des Verwaltungsrates -

und wenig später die Neuwahlen

(die örtliche Presse berichtete darüber

ausführlich). „Wir brauchen

Sie zur Verkündigung“, begann

Pfarrerin Britsch ihre kurze Ansprache,

deshalb dankt Ihnen die

Kirchengemeinde für Ihr großes

Engagement.“

Ja, tatsächlich, die 46 aktiven Sänger

unter Leitung von Svetlana

Klaus kamen 2011 zu 39 Singstunden,

davon 1 Sondersingstunde,

zusammen und traten 21 mal auf!

Und während andere Chöre

schrumpfen, konnte unser Kirchenchor

3 neue Mitglieder gewinnen.

Aber wir mussten uns auch

von einigen passiven Mitgliedern

für immer verabschieden: Käthchen

Flößer, Karl Schröder und

Heinrich Krebs vergessen wir

nicht.

Höhepunkt der Hauptversammlung

war die Ehrung langjähriger,

engagierter Sänger durch Pfarrerin

Britsch und Rosmarie Johe. Das

Foto zeigt alle zusammen mit

unserer Chorleiterin, die nun 10

Jahre bei uns ist. Aus diesem Anlass

wollen wir am 09. Dezember

ein Adventskonzert anbieten.

27

(Foto Erich Dallinger)

v.l.n.r. Hildegard Chierici, Doris Fouquet, seit 40 Jahren Heinz Ehret, seit 40 Jahren

singt seit 50 Jahren im Chor, „Der Chor ist meine Heimat“ zum Ehrenmitglied ernannt

Er erhält eine hohe Auszeichnung

des Evang. Chorverbandes.

Gisela Muth, 40 Jahre Mitglied Pfarrerin Simone Britsch Obfrau Rosemarie Johe und Svetlana Klaus

„Ein Chorleiter ist nur so gut wie sein Chor. Deshalb gebe ich den Dank an Euch weiter.“

Musik in der Passionszeit

(Gaby Barzyk)

• 03. März 2012 - 18.00 Uhr - „Orgelmusik zum Abendläuten in der

Passionszeit“ in unserer Kirche. Kantor Andreas Well spielt und führt

in das Werk ein.

• 10. März 2012 - 18.00 Uhr - „Orgelmusik zum Abendläuten in der

Passionszeit“ in unserer Kirche. Kantor Andreas Well spielt und führt

in das Werk ein.

• 11. März 2012 - 18.00 Uhr - Benefizkonzert mit Miyagi und Iwate

für Japan zum 1. Jahrestag der Tsunami-Katastrophe in unserer

Kirche.

• 17. März 2012 - 18.00 Uhr - „Orgelmusik zum Abendläuten in der

Passionszeit“ in unserer Kirche. Tatjana Ryabova spielt und führt in

das Werk ein.

• 24. März 2012 - 18.00 Uhr - „Orgelmusik zum Abendläuten in der

Passionszeit“ in unserer Kirche. Kantor Andreas Well spielt und führt

in das Werk ein.

• 25. März 2012 - 18.00 Uhr - Geistliche Abendmusik des Posaunenchores

im Gemeindehaus.


Lebendige Gemeinde

Auch unser Kindergarten hat einen Förderverein Unser Kirchenjubiläum –

mit Festgottesdienst und

(ARne Rosenau)

… und zwar einen sehr aktiven. Er

besteht seit März 2005. Laut Satzung

hat er das Ziel, „die pädagogische

Arbeit des Kindergartens ideell und

finanziell zu fördern. Mit den durch

Beiträge, Spenden und Erlösen von

Veranstaltungen beschafften Mitteln

sollen pädagogisches Spielmaterial

und Lehrmittel angeschafft, die

Gestaltung und Renovierung einzelner

Bereiche des Kindergartens

unterstützt sowie die „Elternpost“

finanziert werden. Dies erfolgt in

enger Zusammenarbeit mit Leitung,

Elternbeirat und Träger des Kindergartens.

Dabei soll sich der Verein

besonders für die Förderung solcher

Projekte einsetzen, die pädagogisch

sinnvoll, aber im Pflichtkatalog des

Trägers nicht erfasst sind.“

Auf dem Foto sehen Sie die Vorstände

Sabine Grüber (3. v.l.) und Marlis

Bangert (2. v.r.). Kassenführerin ist

Melanie Hildenbeutel (zwischen

beiden). Kristina Heilmann (2. v.l.)

arbeitet als Schriftführerin. Einmal

jährlich prüfen Helene Rehberger

(ganz links) und Katrin Sananikone

(ganz rechts) die Kasse.

Einnahmen gehen zu 100 %

an den Kindergarten

Alle Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen,

Spenden und Aktionen,

wie z.B. dem Kindertheater, dem

Flohmarkt „Rund ums Kind“ (am

04.03.12 mit den Großsaasemer

Buwe) und der Beteiligung am Gassekerwefest

(Kuchenverkauf) fließen

zu 100 % in den Kindergarten. Stolz

sind die Förderer darauf, dass sie

2011 die Reparatur des baufällig gewordenen

„Baumhauses“ im Garten

bewerkstelligen konnten.

Geringer Jahresbeitrag

Derzeit hat der Verein 54 Mitglieder.

Darunter sind viele, die zwar keine

Kinder im Kindergarten haben, aber

die „Baumhaus-Arbeit“ fördern wol-

len. Viele Eltern aber sind noch nicht

Mitglieder, obwohl der Jahresbeitrag

nur 15,00 € beträgt.

Werden Sie Mitglied !

An Sie, die Eltern, richtet der Vorstand

die dringende Bitte: „Werden

Sie Mitglied! Unterstützen Sie den

Kindergarten!“ Und noch eine Bitte:

„Für den Flohmarkt benötigen wir

viele Spenden von Kinderkleidung,

Spielsachen, Büchern. Helfen Sie

mit!“

Gemeindefest

(Ihr Kirchengemeinderat)

Tragen Sie sich bitte schon heute den

23. September 2012 in Ihren Kalender

ein. An diesem Sonntag wollen

wir fröhlich das 250. Kirchenjubiläum

feiern. Den Festgottesdienst um

09.30 Uhr wird der Prälat für Nordbaden,

Prof. Traugott Schächtele,

halten. Und anschließend wollen

wir ein Gemeindefest feiern. Natürlich

können wir Ihnen heute noch

keine Programmpunkte bekannt

geben. Wir wissen aber, dass die

Jugendredaktion eine „Spannende

Schatzsuche“ vorbereitet. Bewahren

Sie deshalb bitte diese Ausgabe des

Zwiebelturms auf. Sie wird Teil der

Schatzsuche sein.

Ökumenische

Erwachsenenbildung

(Pfrin. Simone Britsch/

Roswitha Böhrnsen)

Wir laden Sie herzlich ins Evang.

Gemeindehaus ein.Am Montag,

19.März 2012 um 20.00 Uhr referiert

Prof. Dr. Joachim Maier zum Thema

„Das Zweite Vatikanische Konzil

und die Ökumene.“ Joachim Maier

(* 1945) war von 1996 bis zu seiner

Pensionierung 2009 Professor für

Katholische Theologie und Religionspädagogik

an der Pädagogischen

Hochschule Heidelberg. Der

Vortrag wird die ökumenischen

Akzente des Konzils erläutern

und die gegenwärtige Position der

katholischen Kirche zu Fragen der

Ökumene reflektieren.

28


Auf einen Blick – alle Gruppen und Kreise

Gruppe/Kreis Leitung, Telefon Termine Ansprechpartner

Wandergruppe Heidi Sacht, 256754

Rosel Kraus, 54563

Stammtisch

(Erzähltreff)

29

Montag,

an jedem dritten Montag

im Monat 14.00 Uhr

Inge Winkler, 959375 Montag,

an jedem ersten Montag

im Monat

Frauenkreis Antje Hirsch, 57054 Montag,

an jedem zweiten Montag

im Monat 19.30 - 21.30 Uhr

Spielgruppe

„Die kleinen Strolche“

Kleinkinder ab 2 Jahren

Christiane Sander, 590234 Mittwoch,

16.00 - 18.00 Uhr

Seniorengymnastik Ursula Dirion, 53748

Doris Fouquet, 52747

Margret Hoffmann, 599505

Ulla Schmidt, 507755

Literaturkreis Elseanne Thomson,

507440

Posaunenchor *

Unterricht für Jungbläser

Kirchenchor * Svetlana Klaus,

06224 145571

Posaunenchor *

Unterricht für Jungbläser

Hirschberger

Vocalensemble

bis Ostern

Bibelkreis Dr. med. Ralf Britsch,

51290

Krabbelgruppe

Säuglinge und Kleinkinder

ab 6 Monate

Senioren-

Nachmittag

Dienstag,

15.00 - 16.00 Uhr

Dienstag,

an jedem ersten Dienstag

im Monat 17.00 - 19.00 Uhr

Ottfried Schmitt, 54695 Dienstag,

14.00 - 16.00 Uhr

Dienstag, Probe

20.00 - 21.30 Uhr

Ottfried Schmitt, 54695 Mittwoch,

14.00 - 16.00 Uhr

Andreas Well, 592616 Mittwoch,

20.00 - 22.00 Uhr

Olexandra Anton, 959540

Anja Schneider, 2627484

EDV-Kurs für Ältere Dr. Hans Otto Sacht,

256754

mittwochs um 20.00 Uhr

erfragen Sie bitte den

genauen Termin im Pfarramt

Donnerstag,

15.30 - 17.30 Uhr

Ursula Seiz-Fischer, 56960 Donnerstag,

an jedem letzten Donnerstag

im Monat 15.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag,

vierzehntägig 16.00 - 17.30 Uhr

Kreativkreis Margarete Simon, 51576 Donnerstag,

An jedem dritten Donnerstag

im Monat

Filmkreis Dr. Hans-Joachim Kuhr

Uta Kuhr, 53998

einmal monatlich - 18.00 Uhr

bitte Termine erfragen

Posaunenchor * Ottfried Schmitt, 54695 Freitag, Probe

18.30 - 20.00 Uhr

* In den Schulferien finden keine Proben statt

Terminänderungen aufgrund von Feiertagen sind möglich. Deshalb raten wir Ihnen,

bei den zuständigen Ansprechpartnern anzurufen, wenn Sie im Zweifel sind.

die Leitenden

Inge Winkler

Antje Hirsch

Christiane Sander

die Leitenden

Elseanne Thomson

Bernd Ehret, Obmann

507369

Rosemarie Johe, Obfrau

52520

Bernd Ehret, Obmann

507369

Andreas Well

Pfrin. Simone Britsch

51290

die Leitenden

Ursula Seiz-Fischer

Dr. Hans Otto Sacht

Margarete Simon

die Leitenden

Bernd Ehret, Obmann

507369


Taufen - Hochzeiten - Beerdigungen

Taufen

Verstorbene

Wir freuen uns über neues Leben.

am 11.12.11 Moritz Friedrich Beck, Lützelsachsen – Sprüche 19,8

Wir trauern um unsere Verstorbenen.

am 30.11.11 Elfriede Grothe geb. Fröhlich, Friedrich-Ebert-Str. 17, 87 Jahre alt – Psalm 42,6

am 05.12.11 Adelheid Zimmer geb. Fuchs, Brunnengasse 9A, 76 Jahre alt – Sprüche 31,8

am 23.12.11 Herbert Peter Krebs, Breitgasse 29, 87 Jahre alt – Psalm 23,1

am 01.01.12 Miriam Pia Lutes, Lampertheim – früher Pferchweg 7 – Johannes 8, 31a+32

am 03.01.12 Friedrich Rudolph, Breitgasse 53, 81 Jahre alt – Psalm 32,1

Isenheimer Altar, Colmar, von Matthias Grünewald.

Gottesdienste

26. Februar Invokavit 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Pfr.i.R. Wilfried Rupp)

4. März Reminiszere 18.00 Uhr

Abendgottesdienst

(Pfrin. Simone Britsch)

11. März Okuli 9.30 Uhr

Gottesdienst mit Taufe

(Pfrin. Simone Britsch)

Kindergottesdienst 11.00 Uhr

18. März Lätare 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Pfr.i.R. Wilfried Rupp), anschließend Kirchenkaffee

25. März Judika 9.30 Uhr

Jubelkonfirmation mit Feier des Heiligen Abendmahls

(Pfrin. Simone Britsch), Mitwirkung des Kirchenchors

Kindergottesdienst im Gemeindehaus 11.00 Uhr

30


31

Pfingstfenster im Kölner Dom

Gottesdienste

1. April Palmsonntag 18.00 Uhr

Abendgottesdienst

(Pfrin. Simone Britsch)

5. April Gründonnerstag 19.00 Uhr

Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls

(Prädikantin Annette Röhrs)

6. April Karfreitag 9.30 Uhr

Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls

(Pfrin. Simone Britsch), Mitwirkung des Kirchenchors

8. April Ostersonntag 6.00 Uhr

Osterfrühgottesdienst

(Pfrin. Simone Britsch und Gottesdienstteam)

anschließend gemeinsames Frühstück

Festgottesdienst 9.30 Uhr

mit Feier des Heiligen Abendmahls

(Pfrin. Simone Britsch), Mitwirkung des Posaunenchors

9. April Ostermontag 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Pfr.i.R. Wilfried Rupp), Mitwirkung des Kirchenchors

Kindergottesdienst mit Ostereiersuchen 11.00 Uhr

15. April Quasimodogeniti 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Pfr.i.R. Wilfried Rupp) anschließend Kirchenkaffee

22. April Miserikordias Domini 9.30 Uhr

Gottesdienst mit Konfirmandengespräch

(Pfrin. Simone Britsch)

Kindergottesdienst 11.00 Uhr

29. April Jubilate 9.30 Uhr

Konfirmation mit Einsegnung und Feier des Heiligen Abendmahls

(Pfrin. Simone Britsch), Mitwirkung des Posaunenchors

6. Mai Kantate 11.00 Uhr

Familiengottesdienst anlässlich des 40jährigen Kindergartenjubiläums

(Team des Kindergartens und Pfrin. Simone Britsch)

13. Mai Rogate 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Prädikant Frank-Christian Raatz)

Kindergottesdienst 11.00 Uhr

17. Mai Christi Himmelfahrt

Gemeinsamer Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden Großsachsen,

Hohensachsen, Leutershausen und Lützelsachsen in der Geflügelzuchtanlage,

Obere Bergstraße Großsachsen, mit Taufe

(Pfrin. Simone Britsch und N. N.)

20. Mai Exaudi 9.30 Uhr

Gottesdienst

(Pfr.i.R. Wilfried Rupp) anschließend Kirchenkaffee

27. Mai Pfingstsonntag 9.30 Uhr

Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls

(Pfrin. Simone Britsch), Mitwirkung des Kirchenchors

28. Mai Pfingstmontag 10.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst der Sachsendörfer

in der katholischen Kirche in Hohensachsen

Wir laden Sie an jedem 3. Sonntag im Monat zum Kirchenkaffee

im Anschluss an den Gottesdienst ein.


Ansprechpartner/innen Impressum

Pfarramt:

Pfarrerin Simone Britsch

Kirchgasse 8, Telefon: 06201 51290, Fax: 06201 53066

E-Mail: hirschberg-grosssachsen@kblw.de, Internet: www.derzwiebelturm.de

Sekretärin Gabriele Schmitt:

Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Kirchengemeinderat Vorsitzende Inge Winkler, Tel. 959375

stv. Vorsitzende Simone Britsch, Tel. 51290

Kindergottesdienstteam Pfrin. Simone Britsch, Tel. 51290

Olesya Krämer, Tel. 06201 58348

Silvia Mußotter, Tel. 06201 507774

Susanne Epple, Tel. 06201 392666

und 0176 52142596

Orgel Andreas Well, Tel. 592616

Niklas Sikner Tel. 0176 32611653

Kirchendienerin Katharina Schunn, Kirchgasse 18

Tel. 392372, mobil 0175 5313913

Gemeindehaus Breitgasse 10, Tel. 51866

Kirchl. Sozialstation Schriesheim-Hirschberg-Wilhelmsfeld

Tel. 06203 692520

Besuchskreis Sonja Ewald, Tel. 53785

Kindergarten „Das Baumhaus“ Leiterin Barbara Gärtner, Tel. 53756

Ökumen. Erwachsenenbildung Wolfgang Fath, Tel. 58934

Die Ansprechpartner unserer Gruppen und Kreise finden Sie unter

„Auf einen Blick - alle Gruppen und Kreise“ im Inneren des Gemeindebriefes.

Unsere Partnergemeinde ist die Evangelische Kirchengemeinde Boitzenburg,

Leiter: Pfr. Martin Zobel, pfarramt-boitzenburg@kirche-uckermark.de, www.kirche-boitzenburg.de

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde

Großsachsen, www.derzwiebelturm.de

V. i. S. d. P.: Pfarrerin Simone Britsch

Redaktion: ARne Rosenau, Pfarrerin Simone Britsch,

Franziska Mohr, Dr. Klaus Schmidt, Kirsten Tang,

Inge Winkler

Jugend-Redaktion: Martin Angelberger, Fabian

Franz-Wetzel, Cedric Kohs, Silja Korsch, Johanna

Manegold, Leonie Mußotter, Christian Schnabel,

Timo Schlotmann, Florian Tomuschat, Steve Weber,

Tobias Würz

Fotos: Franziska Mohr, Silvia Mußotter,

ARne Rosenau, Birgit Schäfer, Roger Schäfer,

Dr. Klaus Schmidt, Martina Nolte, Lutherhaus

Wittenberg, wikipedia, Kirsten Tang, Peter Dorn-

Pressefoto, Erich Dallinger.

Konzeption, Gestaltung und Druck:

Schäfer Werbeagentur GmbH, 69469 Weinheim,

www.schaefer-werbeagentur.com

Redaktionsschluss für die Ausgabe 2/2012

ist der 10. Mai 2012

Der „Zwiebelturm“ erscheint viermal jährlich in einer

Auflage von 1.000 Exemplaren und wird gratis an

evangelische Haushalte verteilt. Für unverlangt

eingesandte Texte, Grafiken oder Fotos wird keine

Gewähr übernommen.

Kontoverbindung der Kirchengemeinde: Volksbank Kurpfalz H + G Bank eG, Konto 51725700, BLZ 672 901 00

Kontoverbindung des Fördervereins: Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Hirschberg-Großsachsen e.V.,

Konto-Nr. 59621602, Volksbank Kurpfalz, BLZ 672 901 00

32

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine