ConTraiLo Container - NFM Verlag Nutzfahrzeuge Management

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ConTraiLo Container - NFM Verlag Nutzfahrzeuge Management

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 24. Jahrgang November 2012 73713

ConTraiLo

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Container | Trailer | Logistik

COMEBACK! ePaper


INHALT 10/2012

Anlage-Tipp des Jahres S. 12

Container als Sachwerte sind ihrem Wesen

nach inflationsresistent, da ihr realer Preis

stabil bleibt, möglicherweise sogar steigt

– im Gegensatz zu Finanzwerten wie z. B.

Anleihen“, erklärt P&R. Doch inwieweit

können Containerinvestments grundsätzliche

Investorenziele erfüllen?

Sicherheit (er-)leben S. 26

Hier einen Knopf drücken, da den Hebel zur

Seite drücken und schon bewegt sich der

Bordkran. Ist doch gar nicht so schwer –

von wegen! Beim Marikom können Seeleute

Sicherheitsthemen wie dieses unter realitätsnahen

Bedingungen (er-)leben – und Reeder

so langfristig Kosten sparen.

Neues aus dem Alten Land S. 34

Die Hansestadt Stade liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe am Rande des

Alten Landes und war bereits fast seit Beginn Mitglied der Hanse. Der Seehafen

in Norddeutschlands größtem „Obstgarten“ hat schon vor mehr als Tausend

Jahren mit englischen Tuchhändlern Geschäfte gemacht.


Editorial

3 Umweltfreundlicher Mix

Tipps & Trends

6 Logwin knüpft neue Knoten

8 Effizientere Arbeitsprozesse

9 Überzeugende Argumente

10 Weltwirtschaft im Wandel

12 Der Anlage-Tipp des Jahres

14 Versammelte Modalitäten

16 Flexibler Platz für Logistik

Übersee

20 In der Ferne verankert

22 Winterliche Loopnews

Aus- & Weiterbildung

26 Sicherheit (er-)leben

32 Schule im Hafen-Maßanzug

Seehäfen

24 Bald fällt die Zollgrenze

34 Neues aus dem Alten Land

Binnenhäfen

38 Positive Prognose

40 Neuausrichtung in Krems

Investitions-Ratgeber

42 Sieben goldene Mietregeln

44 Update für Schienenfahrplan

45 Kunde mit großem Potenzial

46 Mobilienleasing macht mobil

48 Ein Schutzengel mit an Bord

Man(n) sieht grün S. 50

Green Logistics – ein Schlagwort,

mit dem die Transportbranche seit

einigen Jahren zunehmend konfrontiert

wird. Doch was genau verbirgt

sich hinter Green Logistics? Eine

klare Definition gibt es dafür nicht.

Porträt

50 Man(n) sieht grün

Schiene

54 Es muss nicht immer

Langstrecke sein

57 Mehr Ladehöhe auch

auf der Schiene

58 Kürzere Transitzeiten realisiert

60 Schienenlärm im Güterverkehr

Hinterlandverkehr

62 Der Norden packt es

64 Enteisen auf Achse

Raum-, Lager-

& Technikcontainer

66 Auf Energiesparkurs

Containerbegasung

68 Qualifizierter Luftaustausch

70 Begaste Container aufspüren

Service

72 Rein unter Hochdruck

Hafenumschlag

74 Von Nordengland in die Welt

76 Mobile Helfer für große Geschäfte

78 Seefeste Krankomponenten

80 Schwerer Tiefstapler

82 Umschlag elektrifiziert

82 Impressum

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(Foto: Gebrüder Weiss)


In der Ferne verankert

Rund 250 internationale Gäste aus Wirtschaft und Politik

hat das österreichische Transport- und Logistik-Unternehmen

zu einem großen Festakt eingeladen. Sie alle

haben den Werdegang der Erfolgsgeschichte in China von Beginn

an bis heute begleitet.

Feierliche Zusammenkunft

Die Gäste aus aller Welt trafen im Andaz-Hotel Shanghai Xintiandi

ein. Unter ihnen Paul Senger-Weiss, Aufsichtsrat Gebrüder

Weiss, Vorstandsmitglied Heinz Senger-Weiss, Walter Schneider,

der ehemalige General Manager und China-Pionier des Unternehmens

sowie Jan Skovgaard vom Joint-Venture-Partner

Röhlig Logistics. Dazu Kunden aus ganz China, Vertreter der

20 ConTraiLo 10/2012

Festakt (v. l.):

Heinz Senger-Weiss,

Chen Yongquan und

Paul Senger-Weiss.

(Foto: Gebrüder Weiss)

Jubiläum. Die Geschichte des Familienunternehmens Gebrüder Weiss im Transportwesen reicht mehr

als 500 Jahre zurück. Ein Meilenstein: der Schritt nach China im Jahr 1992. Mit Erfolg. Heute – 20 Jahre

später – kann das Unternehmen bereits auf 17 Standorte in China blicken. Ein guter Grund zum Feiern.

österreichischen Wirtschaftskammer, des Generalkonsulats

sowie Gäste aus dem internationalen Netzwerk, aus den Niederlassungen

in China und aus dem österreichischen Management.

„Unser Erfolg der letzten 20 Jahre beruht auf dem großen

persönlichen Engagement vieler Menschen und dem unerschütterlichen

Vertrauen in die wirtschaftliche und politische

Entwicklung des Landes“, betont Paul Senger-Weiss in seinem

einleitenden Redebeitrag.

Das Unternehmen

Insgesamt hat Gebrüder Weiss 162 firmeneigene Standorte. Unter

dem Dach der Gebrüder Weiss Holding AG fasst das Unternehmen

neben seinen Hauptgeschäftsbereichen Landtranspor-


te, Luft- und Seefracht sowie Logistik auch eine Reihe von

hoch spezialisierten Branchenlösungen und Tochterunternehmen

zusammen. Diese Bündelung ermöglicht

dem Konzern nach eigenen Angaben, flexibel auf Kundenbedürfnisse

zu reagieren. Mit einer Vielzahl an ökologischen,

ökonomischen und sozialen Maßnahmen sieht

sich das Familienunternehmen heute auch als Vorreiter

in puncto nachhaltigem Wirtschaften.

Die Erfolgsbilanz

Wie erwähnt, ist Gebrüder Weiss heute an 17 Standorten

in China vertreten; seit dem Jahr 2000 in Allianz mit

dem Air-&-Sea-Spezialisten Röhlig Logistics mit Hauptsitz

in Bremen. So setzen inzwischen 342 Mitarbeiter ungefähr

120 Millionen Euro um. „Allein in den letzten

zehn Jahren haben wir unsere Umsätze um das 30-fache

gesteigert“, sagt Chen Yongquan, General Manager von

Weiss-Röhlig in China. Er äußerte seine Dankbarkeit darüber,

dass das Unternehmen von der Zeit nach der Reform

und der wirtschaftlichen Öffnung Chinas profitieren

durfte. „Mindestens genauso dankbar aber sind wir

für die loyale Unterstützung unserer Mitarbeiter, Überseekollegen,

Kunden und Partner“, so Yongquan.

Von Beginn an dabei

Auch Vorstand Heinz Senger-Weiss bezeichnete die personelle

Kontinuität als einen entscheidenden Erfolgsfaktor.

„Unser heutiges Führungsteam vor Ort besteht aus

Mitarbeitern der ersten Stunde.“ So gewährleistet Weiss-

Röhlig ein hohes Maß an Stabilität. Gleichzeitig sei es

damit möglich gewesen, den starken Wertekanon von

Gebrüder Weiss auch im weit entfernten China fest zu

verankern. „Weiss-Röhlig China ist heute eine vollwertige

chinesische Firma, die es zudem geschafft hat, unsere

Werte in einen regionalen Kontext neu zu integrieren

und zu leben.“ Das sei die Grundlage für ein positives

Miteinander und eröffne berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

für die Mitarbeiter.

Die kommenden 20 Jahre

Die Mitarbeiter von Gebrüder Weiss waren auch an den

Feierlichkeiten beteiligt: Sie gestalteten das bunte Rahmenprogramm

für die Jubiläumsfeier mit. So rundete eine

traditionelle Tanzeinlage mit chinesischen Trommeln

und einem Schattenspiel den Festakt ab, der auch schon

eine Andeutung auf die Zukunft gab. „Wir sind im chinesischen

Markt außergewöhnlich stark und flächendeckend

aufgestellt. Röhlig ist ein ganz entscheidender Faktor

dieses Netzwerks, auch für die kommenden 20 Jahre“,

betonte Heinz Senger-Weiss in seiner Rede.

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Winterliche Loopnews

Containerliniendienste. Die Containerschifffahrt ist weiterhin im Umbruch und mehr und mehr Großcontainerschiffe

gehen auf Fahrt. So auch vor einigen Wochen das bislang größte Containerschiff der

Reederei Evergreen Line, die Ever Lambent. Nicht die einzige Neuheit rund um die Containerschiffslinien.

Auf seiner Jungfernfahrt machte der neue 8500-TEU-Gigant

auch am CTB in Hamburg fest. Die Ever Lambent

ist 334,80 m lang und 45,80 m breit. Sie hat 942 Anschlüsse

für Kühlcontainer und einen maximalen Tiefgang von

14,20 m. Das Schiff gehört zu L-Serie und soll weitere 29 Schwesterschiffe

erhalten. Einsatzgebiet ist der gemeinsam mit Hanjin

betriebene CEM-Dienst. Insgesamt sind hier zehn Einheiten

zwischen 8500 und 10.000 TEU auf Fahrt.

CKYH: Asien–Mittelmeer

In der Wintersaison passt auch die CKYH Green Alliance ihren

Fahrplan zwischen Asien und dem Mittelmeerraum an. Zwischen

November 2012 und Januar 2013 sollen demnach insgesamt

sieben Abfahrten der Servicesloops ausfallen. Die CKYH-

22 ConTraiLo 10/2012

Schiffe der Green Alliance verbinden jedoch trotz der ausgesetzten

Fahrten auch in dieser Zeit über wöchentliche Dienste wichtige

Häfen der Fernost- und Mittelmeerregion.

CMA CGM: Asien–Mittelmeer

CMA CGM hat im November ihren Turkey Shuttle Service eingestellt,

der gemeinsam mit Maersk betrieben wurde. Den Mittelmeerraum

deckt die Reederei aber weiterhin mit seinen

vier anderen Asien-Mittelmeer-Diensten ab, für die CMA CGM

ebenfalls im November eine neue Rotation gestartet hat.

MEX 3 läuft nun diese Häfen an: Xiamen, Shanghai, Ningbo,

Yantian, Nansha, Tanjung Pelepas, Port Kelang, Jeddah, Port

Said, Malta, Genoa, La Spezia, Algeciras, Tangier, Malta, Port

Said, Port Kelang und schließlich nach Singapur.


(Foto: Port of Gothenburg)

PHOEX hat nun die Rotation mit folgenden Anlaufhäfen:

Shanghai, Busan, Chiwan, Hongkong, Tanjung Pelepas, Port

Said, Beirut, Trieste, Koper, Rijeka, Trieste, Port Said, Jeddah,

Port Kelang und schließlich Singapur.

MEX 1 deckt diese Häfen ab: Qingdao, Busan, Shanghai, Ningbo,

Nansha, Yantian, Chiwan, Tanjung Pelepas, Port Kelang,

Malta, Valencia, Barcelona, Fos Sur Mer, Malta, Port Said, Salalah,

Khor Fakkan, Port Kelang und Singapur.

BEX hat ebenfalls einen weiteren Anlaufhafen erhalten: Dalian,

Xingang, Kwangyang, Busan, Shanghai, Ningbo, Chiwan,

Yantian, Tanjung Pelepas, Izmit/Evyap, Istanbul, Ambarli,

Constanta, Odessa, Illyichevsk, Istanbul/Ambarli, Port Said,

Port Kelang und auch hier am Ende Singapur.

CMA CGM: Dunkrus Express und mehr

Für die Saison 2012/2013 hat CMA CGM einen neuen Dienst zwischen

Marokko und Europa gestartet. Der Dunkrus Express ist

mit zwei 1000-TEU-Schiffen/220 RF z. B. auf den Transport von

Zitrusfrüchten und Gemüse in Kühlcontainern ausgerichtet. Der

neue Dienst ergänzt den neu gestalteten Agadir Express.

Dunkrus Express hat die Rotation: Casablanca, Agadir, Dunkirk,

Antwerpen und wieder zurück nach Casablanca.

Agadir Express bedient seit Mitte Oktober: Casablanca, Agadir,

Portsmouth, Rotterdam, Le Havre sowie ebenfalls wieder zum

Ausgangspunkt Casablanca zurück.

Agadir–Port Vendres bedient im Zweiwochenrhythmus: Agadir,

Port Vendres und wieder nach Agadir.

Hanjin Shipping/Evergreen Line: CUS/CEM

Hanjin Shipping und Evergreen Line haben für das vierte Quartal

dieses Jahres die Kapazitäten für den China-Europa-Service

reduziert. Der China-UK-Express (CUS) bzw. China-Europe-

Mediterranean (CEM) ist ein wöchentlicher Dienst der beiden

Reedereien. Zwei Fahrten ließen die Partner bereits ausfallen,

eine dritte soll in der 49. Kalenderwoche erfolgen. Zudem erwägen

die beiden Reedereien, je nach Angebot und Nachfragesituation

die Kapazitäten weiter zu reduzieren. Zeitgleich hat

das Mitglied der CKYH Green Alliance Hanjin Shipping seit Mitte

Oktober die Asien-Nord-Europa-Routen von neun auf acht

Loops im Winterprogramm heruntergefahren.

CUS/CEM bedient diese Häfen: Shanghai, Ningbo, Yantian,

Hongkong, Felixstowe, Hamburg, Rotterdam, Hongkong und

erneut zum Ausgangshafen Shanghai.

G6 Alliance: GTE

In diesen Tagen haben die Partner der G6 Alliance einen neuen

Feedershuttle gestartet. Die neue Verbindung ermöglicht auch

während der Stilllegung des Loops 3 im Winter den Anschluss

von Göteborg an das G6-Netzwerk. Die Allianz hat den Dienst

mit Blick auf die Voraussagen zum Marktumfeld sowie für Wartungsarbeiten

an den Schiffen vorübergehend ausgesetzt.

GTE hat diese Hafenfolge: Bremerhaven, Hamburg (CTA und

CTB), Göteborg sowie anschließend Bremerhaven.

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Bald fällt die Zollgrenze

Zoll. Der Countdown läuft: In wenigen Tagen stellen die Betriebe in der bisherigen Hamburger

Freihafenzone auf die Seezollhafenbestimmungen um. Damit gilt auch für Lkw-Fahrer und andere

Beteiligte: die neuen Zollhafenregeln anwenden. Hier einige Hinweise zusammengefasst.

Ab 1. Januar 2013 wird aus dem Hamburger Freihafen ein

Seezollhafen. Die von der Auflösung betroffenen Unternehmen

sind selbst dafür verantwortlich, die Umstellung

rechtzeitig anzugehen. Bereits ab 1. Dezember 2012 soll

nach den neuen Regelungen gearbeitet werden, damit sich alle

Beteiligten auf die Prozesse und Abläufe einstellen können.

Hier gibt es Informationen

Der Hamburger Zoll, Hafen Hamburg Marketing (HHM) und

zahlreiche Unternehmen bieten Hilfestellung mit Webseiten,

Flyern und mehr. So hat HHM unter www.hafenhamburg.de/zoll

alle Informationen zur Thematik

zusammengefasst, die HHM vorliegen und von

denen auch ConTraiLo hier einige vorstellt.

Hierzu gehört auch ein neuer, spezieller Flyer

für Trucker und Disponenten, um im Hamburger

Hafen auf der Schnellspur unterwegs

zu sein. Denn die Umstellung auf Seezollhafenbestimmungen

bringt neue Möglichkeiten mit

sich: der Hafen kann schneller werden. Denn an

24 ConTraiLo 10/2012

Auch Lkw-Fahrer und Disponenten müssen sich mit der Aufhebung

der Hamburger Freizone umstellen. (Fotos: HHM/H.-J. Hettchen, HHM)

den Freizonengrenzen können Umzäunungen und Landübergänge

ebenso entfallen wie zum Beispiel zeitaufwendige Kontrollen.

Das ändert sich ab 2013

Importcontainer müssen nicht mehr automatisch an der Zollgrenze

stoppen. Ein Großteil der Container wird schon vor der

Abholung auf elektronischem Wege verzollt. Treffen Container

per Seeschiff ein, befinden sie sich an den Containerterminals in

zollrechtlicher Verwahrung. Bevor Container die Terminals verlassen

dürfen, muss der Zoll grünes Licht geben.

Eine langfristige Lagerung solcher Waren, unter Befreiung

der Einfuhrabgaben, ist nur noch in einem

Zolllager möglich, das vom Lagerunternehmen

beim zuständigen Hauptzollamt beantragt werden

muss. Zollkontrollen sollen nur noch auf

Anordnung der Zollverwaltung an den Abfer-

Die Betriebe der Hamburger Freihäfen

stellen auf Seezollhafenbestimmungen um.


tigungsstandorten Windhukkai und Waltershof stattfinden.

Gemäß Seezollhafenregelung abgefertigte Container

sollen einen entsprechenden Aufdruck auf dem Interchange

Receipt erhalten. Damit können Trucker die

Schnellspur an der noch bis zum Jahresende 2012 bestehenden

Hamburger Freihafengrenze benutzen.

Wartezeiten vermeiden

Zudem soll für Hafenumfuhren aus dem Freihafen heraus

keine summarische Anmeldung mehr an der Freihafengrenze

erstellt werden. Lkw-Fahrer, die Importcontainer

abholen wollen, sollten das jeweilige Containerterminal

erst anfahren, wenn eine Verzollung stattgefunden hat,

die Eröffnung eines Versandverfahrens geplant ist und

der Container bei der vorübergehenden Verwahrung umgefahren

werden darf. Disponenten und Auftraggeber

können sich z. B. über Ankunftssysteme der Hafenbetriebe

über den Auslieferstatus eines Containers informieren.

Maximale Verwahrfrist

Im Export betrifft die Hauptänderung die Beendigung

von Versandverfahren, die nun direkt an den Containerterminals

CTA, CTB, CTH und CTT zu beenden sind,

wenn die Container dort abgeliefert werden sollen. Bei

der Anlieferung von Zollgut muss dies den Terminals angezeigt

werden. Sollen Versandverfahren an anderen Orten

als den vier Terminals eröffnet oder beendet werden,

gelten Sonderregeln. In der Regel dürfen landseitig angelieferte

Container in der zollrechtlichen Verwahrung

maximal 20 Tage, seeseitig angelieferte Container maximal

45 Tage auf den Terminals verbleiben.

Wissen zum Nachschlagen

Weitere Details zu Hinweisen zur Vermeidung von Wartezeiten,

zur Beschaffung von Statusinformationen der

Waren, zur Eröffnung oder Beendigung von Versandverfahren,

zur Erreichbarkeit von Zollbeamten und -abfertigungsstationen

sowie zu Verwahrungsfristen von Containern

an den Terminals gibt auch einen Informationsflyer.

Die Inhalte des Flyers wurden in enger Zusammenarbeit

mit dem Hauptzollamt Hamburg-Hafen erstellt.

Erhältlich ist er in deutsch, englisch, polnisch und tschechisch

an den Gates der vier Hamburger Containerterminals

sowie an den Freihafen-Grenzzollämtern. Darüber

hinaus steht er zum Download auf den jeweiligen Internetseiten

der Herausgeber zur Verfügung. Diese sind die

Eurogate GmbH & Co. KG, der Hafen Hamburg Marketing

e. V., die Hamburger Hafen und Logistik AG, der Verband

Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e. V. sowie der

Verein Hamburger Spediteure e. V.

2

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Marikom – trainieren

für ein sicheres Leben an Bord


Aus- & Weiterbildung. Hier einen Knopf drücken, da den Hebel zur Seite drücken und schon bewegt sich

der Bordkran. Ist doch gar nicht so schwer – von wegen! Beim Marikom können Seeleute Sicherheitsthemen

wie dieses unter realitätsnahen Bedingungen (er-)leben – und Reeder so langfristig Kosten sparen.

Elsfleth und die Schifffahrtsausbildung sind bereits seit

dem 19. Jahrhundert eng miteinander verwoben. Noch

immer lernen hier zahlreiche Seeleute ihr Handwerk. Die

Nähe zur Praxis zeigt dabei nicht nur die geografische Lage am

Zusammenfluss von Weser und Hunte. Neben einem bewährten

Außentrainingsgelände und Werkstätten bietet die Maritime

Kompetenzzentrum Elsfleth gGmbH (Marikom) nun auch

ein besonderes, realitätsnahes Trainingsumfeld speziell für Wasserrettung

und Kranbedienung auf Schiffen – genau genommen

mit dem Maritimen Trainingszentrum Wesermarsch (MTZW).

Der maritime Kransimulator berücksichtigt auch

physikalische Parameter wie z. B. Wind und Wellengang.

28 ConTraiLo 10/2012

Martin Schimmelpfennig kann vom Instructorraum

aus die Trainingssituationen

steuern und kontrollieren.

(Fotos: HGO InfraSea, Marikom,

Max Rinke, sh)

Der Bordkran-„Führerschein“

Von außen wirkt der neue Gebäudekomplex eher unspektakulär.

Doch im Inneren finden sich gleich zwei Hightech-Trainingsfelder.

Einer davon der Maritime Kransimulator, denn

Kran- und Hebetechnik gehört längst zum Bordalltag. Ein komplexes

Thema. „Mach mal eben schnell. Ach, das wird schon

gut gehen.“ Martin Schimmelpfennig, Bereich Kransimulation,

weiß, diese zwei Sätze fallen leicht – auch an Bord. Oft mit fatalen

Unfallfolgen. Auch, wenn (noch) kein Kranführerschein

verlangt wird, gilt bereits heute: Wenn etwas passiert, sind Sachschäden

noch das geringste Übel und im Falle eines Falles muss

der Reeder vor Versicherern und Berufsgenossenschaften beweisen,

dass der Kranbediener eine ausreichende Befähigung hatte.

Wichtiges Ziel: Teamwork

Die Besonderheit beim Marikom-Kransimulator: hier trainiert

nicht nur der Kranführer, sondern gleich ein ganzes Bordteam

von der Brücke über den Supervisor bis zum Ballastwasser-Management.

Denn auf See muss bei jeder Kran- und Lastbewegung

das Gleichgewicht des Schiffs ausbalanciert werden. Als

Basis für die Szenarien dienen 3D-Computermodelle von zwei

Schiffstypen: ein Offshoreerrichterschiff mit einem 1500-t-Liebherrkran

und ein Mehrzweckfrachtschiff mit zwei 700-t-NMF-

Kranen. Die Schiffe sind dabei nicht nur mit Details grafisch


Die Teilnehmer können ihre

Lashings mithilfe der neigbaren

Ladeluke gleich

in der Praxis testen.

dargestellt, sondern die Simulation berücksichtigt auch

physikalische Parameter wie Wind, Wellengang, Lastschwerpunkte

und mehr.

Sicher kommunizieren

Vom Instructorraum aus können die Trainer die Manöver

der Teilnehmer beobachten und sogar „Petrus spielen“.

Dabei berücksichtigt das Programm z. B. auch die unterschiedlichen

Bedingungen beim Laden an der Pier, also

im Hafen, und auf hoher See. Auch Unterwasseransichten

sind möglich, die für die Errichtung von Offshoreanlagen

unverzichtbar sind.

Im Nebenraum sitzt der Supervisor vor drei Monitoren,

die den Eindruck vermitteln, er wäre direkt an Bord. Nur

ihm zeigt der Computer die ideale Hakenposition und

den jeweiligen Ladeplatz für Container, Kabelrollen, etc.

an. Mit Sprechfunk und Handzeichen muss er diese den

anderen Teammitgliedern vermitteln. Dafür kann er sich

mit einem „Avatar“ – also einer animierten 3D-Figur – innerhalb

des Simulationsprogramms sichtbar für die anderen

bewegen. Da auch Wind- und Hydraulikgeräusche

der Krane simuliert werden, lernen die Teilnehmer schnell,

warum trotz modernster Sprechfunkttechnik Handzeichen

unentbehrlich sind.

Tandemhub und Schiffsgleichgewicht

Herzstück des Simulators sind zwei Krankabinen, die jeweils

vor einer Halbkugel mit 8 m Durchmesser und der

hierauf projizierten Szene aufgebaut sind. So können z. B.

Maritimes Kompetenzzentrum Elsfleth gGmbH

An der Weinkaje 1 · 26931 Elsfleth

Tel: 04404 98954-0 · Fax: 04404 98954-22

www.marikom-elsfleth.de · info@marikom-elsfleth.de

Tagesaktuell im Internet

www.contrailo.de


Marikom kurz vorgestellt

Das Maritime Kompetenzzentrum Elsfleth gGmbH, kurz Marikom,

bildet Schiffsmechaniker, Hafen-Logistiker, angehende und fertige

Schiffsoffiziere und Nachwuchskräfte der Branche im sicheren Umgang

mit der Arbeit auf See aus. Neuester Baustein ist das Maritime

Trainingszentrum (MTZW). Neben Sicherheitslehrgängen nach

internationalen Standards, Seminaren in der Seenotrettung und

Weiterbildungen im Metallbereich, bietet Marikom auch Hubschraubernotwasserung

und Lehrgänge für Kranfahrer an. Kurse wie

Schweißen für jedermann, Zerspanen, Pneumatik/Hydraulik, Ladungssicherung,

PSA, Englisch und Erste Hilfe runden das Angebot

ab. Die gemeinnützige Bildungseinrichtung kooperiert mit verschiedenen

Partnern. So befindet sich z. B. die Jade Hochschule

Elsfleth nicht nur in unmittelbarer Nähe, sondern mit dem Schiffsführungssimulator

können auch die Schiffsmechanikerazubis einmal

als Kapitän das Kommando übernehmen.

Weitere Partner: die Berufsbildenden Schulen Wesermarsch für die

Ausbildung Schiffsmechaniker und Hafen-Logistiker sowie Weiterbildungen

im Offshorebereich, Zeit & Service für Trainingsangebote

SuperCargo und Medical Refresher; Rope Access Solutions bei

Kursen zu Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

30 ConTraiLo 10/2012

Brände an Bord

sind ein hohes Risiko

und brauchen

Trainings.

mit dem Schwergutschiff Tandemhübe ebenso geübt werden

wie das Vermeiden von Zusammenstößen bei gleichzeitigem

Kranbetrieb. Ballast- und AntiHeeling-Operators

halten das Schiff während der Hübe im Gleichgewicht.

Ohne kostspielige Folgen üben die Teilnehmer so die Bedienung

der komplexen Hebetechnik. Nur ein Beispiel:

Das Bedienerhandbuch für den 1500-t-Liebherr-Kran hat

mehr als 300 Seiten.

Im speziellen Briefingraum können die Lerngruppen abschließend

Mitschnitte vom Training ansehen und analysieren.

Mit einem Originalschaltschrank sowie Modellen

eines Krans und einer Hydraulikanlage erläutert der Trainer

den Teilnehmern hier zudem technische Details.

Simulation als Planungshelfer

Da neben mangelnder Kommunikation auch unzureichende

Planung eine der häufigen Unfallursachen mit Bordkranen

ist, kann der Simulator noch eine entscheidende

Hilfe sein: sich an Grenzbereiche herantasten. Herausfinden,

bis zu welchem Wellengang und welcher Windgeschwindigkeit

z. B. windanfällige Rotorblätter noch sicher

montiert werden können. Das Marikom kann sich

durchaus vorstellen, bei entsprechender Kostenregelung

weitere Schiffstypen in die Simulation aufzunehmen.

Rettung unter Hochseebedingungen

Soweit der eine Gebäudeflügel. Der zweite Trakt ist dem

Thema Seenotrettung gewidmet. Auch hier entpuppt sich

das zugehörig scheinbar „normale“ Hallenbad bei genauem

Hinsehen als hochtechnisches Übungsfeld. Hier bietet

das Marikom u. a. auch Kurse zur Selbstrettung aus einem

notgewasserten Hubschrauber (HUET) an. Bei Wind,

Wellen, Blitz, Donner und Dunkelheit vergisst mancher

Schwimmer auf dem Weg zur Rettungsinsel, dass er im

Training ist und nicht wirklich Lebensgefahr besteht.

Rettungsbootmann und mehr

Seenotrettungstrainings können auf dem Marikom-Gelände

auch im Außenbereich mit dem entsprechenden

Equipment wie Fallbooten auf der Hunte und dem Siel

durchgeführt werden. Brandschutzcontainer und Atemschutzübungsschiff

inklusive entsprechender Schutzkleidung

sowie eine neigbare Ladeluke und verschiedene

Containertypen bieten ebenfalls die Möglichkeit, Sicherheitsthemen

bei Trainings direkt in der Praxis (be-)greifbar

zu machen. Die Einrichtungen, die ursprünglich wie

auch diverse Werkstatträume vor allem für Grundausbildungen

für Schiffsmechaniker und STCW-Basislehrgänge

für Seeleute dienten, haben seit diesem Jahr eine zusätzliche

Bedeutung bekommen.


Pflicht: STCW-Wissen auffrischen

Seit diesem Jahr müssen Seeleute im Fünfjahresrhythmus Refre-

sherkurse nachweisen, um ihr Befähigungszeugnis aufrechtzuer-

halten. Denn gerade mit Blick auf die Sicherheitsausrüstungen

geht die Entwicklung stetig weiter. Das sehen dann während der

Kurse nach Erfahrungen des Marikoms auch die skeptischsten

Seeleute spätestens nach dem ersten Kurstag ein. Einige Reedereien

setzten die Kursteilnahme bei Neueinstellungen voraus. Neben

vier STCW-Grund- und Refresherkursen bietet Marikom auch

sogenannte Modulwochen an, bei denen innerhalb von einer

Woche alle Refresherkurse stattfinden. Der Internatsbetrieb bietet

dabei auch die Möglichkeit für Unterkunft und Verpflegung.

Achtung: Bildungsstau erwartet

Schon jetzt befürchten die Ausbildungsstätten und auch Behörden

aufgrund der Refresherkurse einen „Stau“. Denn die Übergangsfrist

läuft bis 2017 und bislang nutzen fast ausschließlich

Wichtig: Brandschutzübungen. Basis für die Simulation sind derzeit

zwei reale Schiffe, darunter die HGO Innovation.

die Seeleute die Kurse, die ihre Patente schon jetzt verlängern

lassen müssen. Geschäftsführer Rainer Schmele rät Reedereien,

die Weiterbildungen rechtzeitig zu planen und nicht bis zuletzt

zu warten. Denn sonst könnten nicht nur die Kursplätze zur

Mangelware werden, sondern auch die Ausstellung der Zertifikate

in den Behörden zu Wartezeiten führen. Gleiches gilt

auch für andere Weiterbildungsangebote, die das Marikom gerne

auch in firmenspezifischen Kurspaketen schnürt.

Neue Regeln für Schiffsmechaniker

Änderungen gibt es zum Schuljahr 2013/2014 übrigens auch in

der Ausbildung von Schiffsmechanikern: Die neuen Rahmenrichtlinien

sehen dann Blockunterrichte von zwölf Wochen,

neue Fächerkombinationen mit 16 Lernfeldern und einer Abschlussprüfung

I statt der bisherigen Zwischenprüfung vor. Regelungen,

auf die sich sowohl die Schulen als auch die Schüler

und Ausbildungsbetriebe einstellen müssen.


Aus- & Weiterbildung

Schule im Hafen-Maßanzug

Jobwelt. In 100 Tagen dualer Ausbildung zum Hanse-Logistiker mit konkreten Jobangeboten – dies

ist nur eines der Angebote, mit denen ma-co Arbeitgeber und Arbeitnehmer rund um die Hafenwelt

zusammenbringt. Auch Quereinsteiger können hier einsteigen.

Mit Standorten in Hamburg, Bremen

und Wilhelmshaven ist

die ma-co maritimes competenzcentrum

GmbH (ma-co) mitten im

Hafengeschehen und arbeitet eng mit den

Unternehmen zusammen. Aktuell suchen

diese z. B. Hanse-Logistiker. Im wöchentlichen

Wechsel zwischen Theorie und

praktischen Einsätzen di-

rekt in den Unternehmen, die Mitarbeiter

suchen, bereitet ma-co mit dem Hanse-

Logistiker Level 2 Quereinsteiger praxisnah

für den betrieblichen Alltag vor. Die

Absolventen arbeiten dann in Spezialbetrieben

der Logistik rund um den Hafen,

in Gewerbe- und Distributionsparks. Ob

die Beladung von Containern, Lkw und

Bahnwaggons oder die Verantwortung

Praxisnah über

eine duale Schulung

in die Hafenwelt einsteigen.

(Foto: ma-co/

Breitengrad Gruppe)

für die richtige Zusammenstellung von

Ladung und deren Sicherung – die Aufgaben

sind vielseitig und konkrete Jobangebote,

wie ma-co erklärt, vorhanden.

Operative Mitarbeiter weiterbilden

Auch für bereits aktive operative Mitarbeiter

bietet ma-co die Möglichkeit, sich

weiterzubilden. Dabei setzen die Spezialisten

auf ein modulares System: Ein

individuelles Schulungsprogramm, das

sowohl auf betriebliche als auch persönliche

Belange abgestimmt wird. Es ermöglicht

dabei, sich zielgerichtet sowie

jobbezogen und dank Schritt-für-Schritt-

Programm mit zeitlichen Abständen zu

qualifizieren. So erreicht ma-co eine niedrige

Einstiegsschwelle für die Teilnehmer,

um das Lernen wieder zu lernen und zwar

ohne zeitlichen Druck.

Der individuelle Lernweg

Im ersten Schritt könnte z. B. die Weiterbildung

zum Hanse-Logistiker für einfache

Lagertätigkeiten stehen. Anschließend

könnte der bzw. die Mitarbeiterin zweimal

in der Woche an einem Abendkurs

teilnehmen, um fehlende Kompetenzen

zum Abschluss Fachlagerist zu erlangen.

Auch hier kann dann mit weiteren Modulen

im Abendunterricht bis zur Fachkraft

für Lager-Logistik aufgebaut werden.

Alternativ kann auch in einem Intensivkurs

der Weg zur Fachkraft für Lager-Logistik

beschritten werden. Diese Fortbildung

dauert sechs Monate. Ein weiterer

Schritt kann dann die 18 Monate dauernde,

berufsbegleitende Ausbildung zum

geprüften Logistik-Meister sein.


Achtung! Gefahrgutrecht 2013

Zum 1. Januar 2013 tritt das neue ADR/RID international in Kraft. Ab diesem Datum

kann das 36. Amendment des IMDG-Codes angewendet werden. In einem Tagesseminar

vermittelt ma-co die damit verbundenen Änderungen, wie z. B. zur Einführung

neuer UN-Nummern, der neuen Gefahrgutliste und Neuregelungen bei gefährlichen

Gütern in Maschinen, De-minimis-Freistellungen sowie Vorschriften für die Stauung und

Trennung gefährlicher Güter und mehr. Land- und Seeteil können dabei jeweils einzeln

gebucht werden. Seminarorte sind Hamburg (Dezember) und Bremen (Januar). Weitere

Informationen hierzu gibt es beim Anbieter.

Hilfe für Personalentwicklung

ma-co unterstützt aber nicht nur mit den

Kursangeboten selbst, sondern bietet bei

der gesamten Personalentwicklung inklusive

Administration Hilfestellung. So haben

die Spezialisten beispielsweise mit

4

einer Schlepperreederei seit 2008 eine feste

Kooperation. ma-co entwickelt für das

Unternehmen branchenspezifische und

passgenaue Seminare. Die Schulungen

aus einer Hand, die ausschließlich für die

Mitarbeiter gegeben werden, fördern die

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innerbetriebliche Atmosphäre und stärken

die Corporate Identity. Die Trainer

sind selbst Kapitäne, Lotsen, Selbstständige

in Spezialfeldern oder anderweitig in

ihrem Fachbereich aktiv. Die enge Zusammenarbeit

der beiden Partner ermöglicht

es, kurzfristig auf Wünsche oder mögliche

„Schräglagen“ reagieren zu können.

Alles aus einer Hand

Das Gesamtpaket hat noch mehr Vorteile:

So können unnötige Doppelungen in

den Schulungsinhalten bei thematisch

benachbarten Seminaren vermieden werden

und die Reihenfolge, die Zahl sowie

die Termine können passend zu den betrieblichen

Abläufen und Notwendigkeiten

erfolgen. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt

aus dem breiten Seminarangebot

und den Möglichkeiten für eine Schule

im Hafen-Maßanzug.

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Ein Blick von oben

auf den Stader Seehafen

Technische Details zum Seehafen

Maximale Schiffsgröße L. ü. A.: 260 m, B. ü. A.: 37 m, Tiefgang: max. 14,50 m

an der Nordpier, außen:

Maximale Schiffsgröße L. ü. A.: 180 m, B. ü. A.: 27 m, Tiefgang: max. 9,50 m

im Nordhafen:

Umschlaggüter: Stückgut und Projektladung, Container und Gefahrgutcontainer,

RoRo-Ladungen, Schüttgüter, massenhafte

Stückgüter, Stoffe mit Abfallschlüsselnummer

Umschlaggeräte: Diverse Krane mit einer Tragfähigkeit bis zu 104 t sowie

Rad- und Kompaktlader, Gabelstapler, Reachstacker,

Lkw-Waage und Flurförderzeuge

NEUES


aus dem ALTEN LAND

Hafenporträt. Die Hansestadt Stade liegt am südwestlichen Ufer

der Unterelbe am Rande des Alten Landes und war bereits fast seit

Beginn Mitglied der Hanse. Der Seehafen in Norddeutschlands

größtem „Obstgarten“ hat schon vor mehr als Tausend Jahren

mit englischen Tuchhändlern Geschäfte gemacht.


Im Mai dieses Jahres wurde

das Buss-Terminal in Stade eröffnet.

Erst im Mai dieses Jahres wurde das neue 35.000 m 2

große Buss-Multipurposeterminal eröffnet. Buss investierte

11 Mio. Euro in die Suprastruktur, um dort

künftig Projektladung, Stückgut, RoRo, Container, Massengut

und Offshorekomponenten zu verladen. Das Terminal

verfügt auch über ein Gefahrgutlager für Container.

Der Seehafen Stade

Der Seehafen Stade liegt direkt an der Seeschiffstraße Elbe,

zwischen Hamburg und der Elbmündung bei Cuxhaven.

Die Nähe zum Nord-Ostsee-Kanal sichert die Wege

in den Baltischen Raum. Hier in Stade können Massenund

Stückgüter auf befestigten und hochwassersicheren

Umschlag- und Lagerflächen umgeschlagen werden. Sowohl

am tideunabhängigen als auch am seeschifftiefen

Fahrwasser. Durch die Verknüpfung der Ressourcen des

Industriebahnhofs zum Seehafen bestehen optimale Bedingungen

für Logistik aus einer Hand.

Hafendienstleistungen

Durch eine Vielzahl an Unternehmen ist der Seehafen ein

leistungsfähiger Standort innerhalb des Seaports of Niedersachsen

Verbund. Hafen- und Transportdienstleistungen

wie Klarierung, Festmacherei, Umschlag und Stauerei von

Massen- und Stückgütern, Schlepperdienste sowie Hafenumfuhren

und Gefahrguttransporte werden hier angeboten.

Der nördliche Teil des Anlegers im Hafen Stade-Bütz-

Hier im Seehafen Stade

steht Buss Port Logistics für ein

vielfältiges Dienstleistungsangebot.

(Fotos: Buss Group, Seehafen Stade e. V.)


fleth dient der Entladung von Bauxit und zur Verladung

von Aluminiumoxid und feuchten Aluminiumhydroxid.

Der Im- und Export flüssiger und gasförmiger chemischer

Grundstoffe im südlichen Hafenteil trägt auch bedeutend

zum Hafenumschlag bei.

Der Industriebahnhof IBB

Der Industriebahnhof Stade-Brunshausen (IBB) ist ein

Gemeinschaftsprojekt fünf regional ansässiger Partner:

Dow Chemical Company, DB Schenker, Bertschi AG, Alfred

Talke und die Hansestadt Stade. Betrieben wird der

IBB durch die Schweizer Bertschi-Group. Vom Industriebahnhof

fährt täglich ein Shuttlezug nach Hamburg

und zurück mit Anschluss an das europäische Kombiverkehrsnetz

und andere Gateway-Stationen. Direkte

Verbindungen gibt es auch in alle Nord- und Ostseehäfen

sowie „chem-solution“-Verbindungen von Stade

nach Köln, Mannheim und Leipzig.

Aktuelle Hafenstatistik

Im ersten Halbjahr 2012 wurden in Stade 2,8 Mio. t Güter

im Seeverkehr umgeschlagen. Das sind zwölf Prozent

mehr als im Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Vorjahres.

Das Wachstum zieht sich durch alle Gütergruppen:

flüssiges und festes Massengut, Metallerze und

auch Baumaterialien, die über den Hafen angeliefert

und in die Region distribuiert werden.

Details Industriebahnhof

Containergrößen: 20 bis 45’

Equipment: ein ferngesteuerter Brückenkran

überspannt zwei Gleise,

zwei Fahrspuren sowie

drei Containerlagerbereiche

(= 450 m Nutzfläche)

Umschlagkapazität: 27 bis 30.000 Container pro Jahr

Lagermenge: 375 TEU

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Binnenhäfen

INTERESSANTER ZUKUNFTSMARKT

„Binnenhafen – Bio? Logisch“

Zur Jahresversammlung unter dem Motto „Binnenhafen

– Bio? Logisch“ trafen sich Delegierte der mehr als 100

Standorte des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen

(BÖB) im bayerischen Straubing-Sand. Deutlich herausgestellt

wurde, dass für ein funktionierendes Wasserstraßen-

und Hafensystem alle Verantwortlichen

zusammenspielen müssen. Referenten betonten mit

Zahlen, Daten und Beispielen, welche wichtige Rolle

Binnenschiff und Standort bei der erfolgreichen Positionierung

der „Region für nachwachsende Rohstoffe“

spielen. Es wurde auch darauf verwiesen, wie der Hafen

Straubing konsequent als Erster auf erneuerbare Energien

als Schlüsselfaktor setzt und mit dem Thema Biomasseverarbeitung

neue Wege geht.

BÖB-Geschäftsführer Boris Kluge bilanzierte, dass Verarbeitung

und Umschlag von Biomasse ein Zukunftsmarkt

für die Binnenhäfen sei und die Binnenschifffahrt

als umweltfreundlicher Verkehrsträger die Nutzung der

Biomasse nachhaltig mache. Zu welchen Leistungen ein

expandierender Standort in der Lage ist, machten ebenfalls

die Politiker deutlich: Im Hafen Straubing-Sand

wurden in 20 Jahren über 30 Betriebe angesiedelt und

2600 Arbeitsplätze geschaffen. „Der Hafen ist heute

ein integrierter und unverzichtbarer Bestandteil der

Standortstrategie – auch als Region der nachwachsenden

Rohstoffe“, so Bürgermeister Markus Pannermayr.

Im September weihte

Contargo den Kran offiziell

ein. (Foto: Contargo)

38 ConTraiLo 10/2012

Positive Prognose

Ausbau des Godorfer Hafens schreitet voran

Zur Entwicklung des Güteraufkommens und zum Flächenbedarf

wird die HGK aktuelle Analysen vorstellen.

Die Gutachter haben in den vergangenen Monaten alle

bestehenden, im Bau befindlichen oder geplanten Terminals

in einem Umkreis von 50 km um Köln geprüft.

Das Gutachten. Zudem wurde die zukünftige Entwicklung

des Seehafen-Hinterlandverkehrs mit Containern in

der Region ermittelt. Die HGK hat erste Ergebnisse bereits

einem Arbeitskreis der Bezirksvertretung Rodenkirchen

vorgestellt. Die letzten Arbeiten an der Untersuchung

werden in Kürze abgeschlossen.

TERMINALMERKMALE KOBLENZ

Jetzt mit Krandoppel am Kai

Im Hafen Koblenz sorgt seit dem Spätsommer eine neue Containerbrücke

für Verstärkung im Umschlag am Contargo-Terminal.

Mit einem Gesamtgewicht von 500 t kann der Kran Lasten bis

54 t heben. Die wasserseitige Auskragung beträgt 37 m und die

Spannweite zwischen den Kranbeinen beträgt 71 m. Die Hubhöhe

von 17 m ermöglicht, bis zu fünf Container übereinander zu stapeln.

Bei hohem Schiffsaufkommen kann Koblenz nun zwei Schiffe


Godorfer Hafen aus der

Vogelperspektive. (Foto: HGK)

Um den Bedarf zu bewältigen. „Es gibt einen Bedarf an

zusätzlichen Umschlagkapazitäten für etwa 200.000 TEU

im Kölner Süden“, berichtet Horst Leonhardt, Vorstandsprecher

der HGK, aus dem Gutachten. Dieses bestätigt

ein eigenes Aufkommenspotenzial für den Godorfer Hafen

und erwartet eine zügige Auslastung der neuen Anlagen.

Zugleich würde der Ausbau im Süden dazu beitragen,

das Güterverkehrsaufkommen des Kölner Nordens auch

zukünftig am Niehler Hafen bewältigen zu können.

Beide Häfen wichtig. Rund 30 Prozent des im Hafen Niehl

umgeschlagenen Seehafen-Hinterlandverkehrs stammt

von Aufkommensquellen und -zielen im Kölner Süden.

„Wir brauchen beide Häfen, um jeweils den Bedarf vor

Ort zu bewältigen, das gilt für Niehl genauso wie für Godorf“,

betont Horst Leonhardt.

parallel abfertigen. Ansonsten hat der ältere Containerkran

jedoch die Aufgaben eines demontierten Stückgutkrans

übernommen. Im Rahmen des Hafenumbaus

durch den Hafenbetreiber, der Stadtwerke Koblenz

GmbH (SWK), hat Contargo zudem vor Kurzem weitere

3000 m2 Hafenfläche angemietet. Das Unternehmen

konnte damit seine Lkw-Zufahrt vergrößern und mehr

Stellplätze für Lkw schaffen sowie seine Lagerfläche für

Container erweitern. So können auf rund 20.000 m2 Fläche

bis zu 2000 Container gelagert werden.

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Binnenhäfen

AUTOPORT EMDEN

Ein offizieller Festakt

Die Autoport Emden GmbH ist seit 25

Jahren Partner der Automobilindustrie

im Emder Hafen und bietet komplexe

Logistik-Systemdienstleistungen für die

Automobilindustrie. Außer dem Fahrzeugumschlag

gehören Organisation

der Vor- und Nachläufe, Lagerung,

Stauerei, transportbegleitende EDV,

die sogenannte pre-delivery-inspection

sowie Individualisierungsmaßnahmen

und andere technische Dienstleistungen

dazu. Zu den Großkunden zählt die

VW-Gruppe mit ihrer gesamten Markenvielfalt.

Der Wolfsburger Konzern

ist über seine Tochter Volkswagen

Logistics, zusammen mit den Emder

Unternehmen EVAG und Anker Schiffahrt

an der Autoport Emden GmbH

beteiligt. In den vergangenen Jahren

hat sich der Automobilumschlag im

Emder Hafen weiter nach oben entwickelt.

Wurden 2005 etwa 900.000

Fahrzeuge umgeschlagen, waren es

im Jahr 2011 bereits rund 1,25 Mio.

Fahrzeuge – ein Plus von 38,6 Prozent

in sechs Jahren. Im Oktober dieses

Jahres erfolgte der Umschlag des

1.000.000. Fahrzeugs über den Emder

Hafen. Das nächste Ziel der Emder

Hafenwirtschaft: Bau eines weiteren

Liegeplatzes zwischen der Emspier und

dem Emskai für die zukünftige, größere

Generation der RoRo-Schiffe.

Neuausrichtung in Krems

WienCont und Mierka Donauhafen beenden Partnerschaft

Der Donauhafen Krems steht in diesen

Wochen im Zeichen des Umbruchs:

Das trimodale Containerterminal steht

seit Oktober 2012 unter neuer Flagge

und könnte so noch ein Stück näher

an die Seehäfen rücken. Auf ausdrücklichen

Wunsch und Bestreben der

Mierka Donauhafen Krems hatten Anfang

Oktober WienCont und Mierka

ihre über 20 Jahre lange Zusammenarbeit

am Standort Krems beendet.

WienCont verkaufte daraufhin ihre

Anteile am trimodalen Hafenstandort

an ihren langjährigen Partner.

Das Angebot von WienCont. Wien-

Cont ist Betreiber der Containerterminals

am Hafen Wien. Weitere Standorte

sind in Graz, Wels und Villach, wo

WienCont jeweils ein Leercontainerdepot

betreibt. Darüber hinaus bietet

WienCont am Standort Hafen Wien

Zoll- und Truckingleistungen an. „Wir

bedauern das Ende unserer Zusammenarbeit,

respektieren jedoch den Wunsch

unseres langjährigen Partners, eine an-

Das Containerterminal

Krems hat einen

neuen Betreiber. (Foto: HHLA)

dere strategische Ausrichtung für den

Standort Krems vorzunehmen. Wien-

Cont wird sich weiterhin auf ihre vier

Standorte Wien, Graz, Wels und Villach

konzentrieren“, betonen die beiden

Geschäftsführer Robert Groiß und

Karin Zipperer.

Gegenseitiger Respekt. Hubert Mierka,

Geschäftsführer von Mierka Donauhafen:

„Wir danken unserem jahrzehntelangen

Partner WienCont für

sein Verständnis für die notwendige

strategische Neuausrichtung des

Containerterminalgeschäfts im Donauhafen

Krems. Wir hatten eine hervorragende

partnerschaftliche Zusammenarbeit

und wollen hervorheben,

dass die nun vorliegende Lösung von

großem gegenseitigen Respekt sowie

Niveau getragen ist. Den Kunden am

Terminal Krems wird auch weiterhin

verlässlicher Service geboten.“

Metrans übernimmt Terminal. Die

HHLA-Bahntochter Metrans hat die Betriebsgesellschaft

des trimodalen Con-


tainerterminals im österreichischen

Donauhafen Krems von der Mierka

Donauhafen Krems GmbH & Co. KG

erworben. Das Terminal verbindet so

die deutschen Seehäfen direkt mit dem

Wirtschaftsraum Niederösterreich. Im

ersten Schritt werden wöchentlich drei

Zugpaare Krems mit Hamburg und

Bremerhaven verbinden. Im zweiten

Schritt soll die Frequenz dann auf fünf

Zugpaare gesteigert werden.

Terminalausstattung. Das trimodale

Containerterminal auf dem Gelände

des Donauhafens Krems mit Anschluss

an Bahn, Lkw und Binnenschiff verfügt

über vier Gleise von je 680 m

Länge und 30.000 m2 Fläche. Metrans

setzt mit seinem Hub- und Shuttlesystem

auf eigene Terminals, Waggons

und Loks sowie auf einen kompletten

Kundenservice rund um den Containertransport

auf der Schiene. Metrans

bietet alle Dienstleistungen um den

Container inklusive Leerdepot, Lagerung

und Reparatur.

Weiterer Ausbau. Die Metrans verbindet

Österreich, die Slowakei, Tschechien,

Ungarn sowie Süd- und Ostdeutschland

durch Bahnverkehre und

Hubs mit den deutschen Seehäfen und

dem slowenischen Hafen Koper. Allein

zwischen Prag und Hamburg pendeln

wöchentlich mehr als 70 Shuttlezüge.

Metrans betreibt sieben eigene Inlandterminals.

Mit Ceská Trebová (Tschechien)

wird Metrans Anfang kommenden

Jahres ein weiteres Hubterminal

in Betrieb nehmen, über den auch die

Krems-Verkehre mit deutschen Seehäfen

laufen werden.

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InlandLinks soll Transporteuren

helfen, ihre

Zu- und Nachläufe

zum Rotterdamer

Hafen effizient zu

gestalten. (Screenshot:

K&H Verlags-GmbH)

INLANDLINKS: DAS 25. TERMINAL UND NEUE FUNKTIONEN

Die Bindeglieder zum Hinterland

Rotterdam erwartet für die kommenden 25 Jahre eine Verdreifachung des

Containeraufkommens. Vom geschätzten Aufkommen von ca. 30 Mio. TEU

im Jahr 2035 könnten dann etwa 18 Mio. TEU aus bzw. ins Hinterland befördert

werden. Transportströme für die Rotterdam mit der Onlineplattform

InlandLinks.eu einen Überblick über Transportmöglichkeiten bieten möchte,

um eine bessere Auslastung des verfügbaren Netzwerks zu erreichen. Die

Onlineplattform InlandLinks.eu hat seit dem Start auf der transport logistic

2011 in München mit dem Binnenterminal Alpherium in Alphen a/d Rijn

bereits 25 Terminals mit ihrem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Anhand von

Faktoren wie der Durchlaufzeit, dem Dienstleistungsangebot und den Zolleinrichtungen

können die Interessenten mithilfe der Plattform u. a. ihren

Transportweg per Bahn oder Binnenschiff zusammenstellen.

Das Combi Terminal Twente konnte für sich das beste Ergebnis nach der

zweiten jährlichen Auditrunde der teilnehmenden Terminals verbuchen.

Dies teilte Donald Baan, Business-Manager Logistik der Port of Rotterdam

Authority, mit. Die Anbieter rechnen damit, dass sich in wenigen Monaten

auch die ersten deutschen Inlandterminals der Plattform anschließen. Parallel

dazu kündigte Baan die phasenweise Erweiterung von InlandLinks um aktuelle

Abfahrtsinformationen und die Verfügbarkeit (bestimmter Typen)

von Leercontainern im Hinterland an; zudem soll durch „Matchmaking“ die

Zusammenarbeit zwischen den Verladern gefördert werden.

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Investitions-Ratgeber

Sieben goldene Mietregeln

Rat. Ob Lkw, Reachstacker oder Container – es muss nicht unbedingt das eigene Equipment sein. Miete

bietet eine Alternative für moderne Ausrüstungen ohne Kapitalbindung. Damit es am Ende der Vertragslaufzeit

kein böses Erwachen gibt, hat ConTraiLo Tipps für Mieter und Vermieter zusammengestellt.

1 Flexible

Tipp

2

Rückgabe

Wo kann der Mieter das Fahrzeug oder den Container am Ende

der Mietlaufzeit abgegeben? Auch diese Frage kann wichtig sein

und Kosten sparen. Denn schließlich lassen sich so unter Umständen

zusätzliche Transportkosten vermeiden und für den

Einsatz ergibt sich eine höhere Flexibilität.

Tipp Gut beraten

Was brauche ich wirklich? Dies ist eine der grundlegenden

Fragen, wenn es um die Anmietung geht. Welche Ausstattung

ist wichtig? In welchem Zustand muss der Container sein? Wie

weit und wie hoch muss der Reachstacker

stapeln kön-

nen? Wer die Anforderungen so genau wie möglich absteckt

und sich dann bei der Auswahl vom Vermieter beraten lässt,

kann nicht nur Kosten, sondern auch Zeit und Nerven sparen.

Vermieter können sich hier ganz klar beweisen und den Weg für

eine langjährige Kundenbeziehungen schaffen.

3

Tipp

Klauseln

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Lesen Sie auch das

Kleingedruckte. Dabei gilt: Nicht nur das, was im Vertrag steht,

sondern auch das, was fehlt, kann sich entscheidend auswirken.

Denn sowohl Zusatz- als auch sogenannte versteckte Kosten

können Mietpreise in die Höhe schnellen lassen und damit

selbst sorgfältige Kalkulationen ins Wanken bringen – in der


(Fotos: mz, sh)

Regel je Mieter nur einmal, da derjenige, der die versteckten

Kosten zahlen musste, für den nächsten Mietauftrag

wohl einen anderen Vermietpartner wählt.

4

Tipp Zahlung

Die Abrechnung der Mietkosten sollte passend zu den

Mietzeiträumen erfolgen. Gerade bei Kurzmieten kann es

sich lohnen, die Preise genau zu vergleichen. Beim Vergleich

gilt es zu beachten: Welche Laufzeiten gibt es? Ab

wann ist z. B. eine Wochen- günstiger als eine Tagesmiete?

Auch Vereinbarungen wie Skonto oder Nachlässe sind

oftmals individuelle Verhandlungssache.

5

Tipp Pflege

Auch, oder gerade weil es nicht das eigene Equipment ist:

Der pflegliche und sorgsame Umgang mit Mietfahrzeugen,

-maschinen und -containern sollte selbstverständlich

sein. Nicht zuletzt, weil Rechnungen für aufwendige

Reparaturen und Reinigungen auf dem Tisch des Mieters

landen können. Nein, auch mit Blick auf das Firmenimage

und allein die Tatsache, dass ein Mietkunde schließlich

auch von der Vermieterseite sauberes Equipment in gutem

Zustand erwartet.

6

Tipp Für den Fall der Fälle

Miete ist längst mehr als jemandem gegen entsprechendes

Geld ein Objekt für eine Zeitlang zu überlassen. Serviceleistungen

wie Wartungen, Austausch von Verschleißteilen,

24-h-Hotline und Gerätetausch sind hier nur einige

Angebote. Auch wichtig: Welche Versicherungen sind

bereits im Mietpreis enthalten?

7

Tipp Testen, aber gewusst wie

Einer der großen Vorteile von Miete z. B. bei Fahrzeugen

und Arbeitsmaschinen ist es, neue Technologien in Ruhe

im Alltag ausprobieren zu können, ohne gleich eine feste

Entscheidung zu treffen. Wichtig ist, dann allerdings die

entsprechende Einweisung und Einarbeitung des Bedienpersonals

nicht zu vergessen.

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Update für Schienenfahrplan

KV-Angebot. Die Brennersperre und Unglücke am Brenner und Gotthard haben die Branche rund um

die Kombinierten Verkehre in diesem Jahr herausgefordert. Dabei ist die Verbesserung der Infrastruktur

am Ende der Maßnahme nur eines der Ergebnisse und auch sonst gibt es Neuigkeiten zu vermelden.

Dank intensiver Zusammenarbeit

verschiedenster Beteiligter und

langer Vorplanung fällt die Bilanz

für die Zeit der Voll- und Teilstreckensperrung

der Brennerstrecke positiver

als erwartet aus. Nicht zu vergessen ist

das Ergebnis der Sanierung: weniger Behinderungen

durch Langsamfahrstrecken.

Hohe Pünktlichkeitsrate

„Es ist besser gelaufen als gedacht und alle

Beteiligten des Kombinierten Verkehrs haben

gezeigt, dass sie auch große Herausforderungen

meistern können. Dennoch

brauchen wir einen solchen Kraftakt kein

zweites Mal. Eine weitere Totalsperrung eines

zentralen europäischen Verkehrskorridors

darf es nicht mehr geben.“

Dieses Fazit aus der Brennersperre zieht

Armin Riedl, Geschäftsführer von Kombiverkehr,

nach Abschluss der Sanierungsarbeiten

an der Schienenstrecke in Österreich

sowie nach der Auswertung aller

Zugdaten. „Wir haben 2545 Züge umgeleitet,

davon sind zwei Drittel pünktlich

angekommen. Gerechnet hatten wir mit

rund 50 Prozent“, so Riedl weiter.

44 ConTraiLo 10/2012

Positiver Nebeneffekt

Für die Kunden des Kombinierten Verkehrs

könnte sich aus den Erfahrungen

zusätzlich ein weiterer Vorteil ergeben.

Denn Kombiverkehr plant, die während

der Sperrzeit verstärkte Transportüberwachung

sowie Transparenz der Informationen

beizubehalten und darüber hinaus

noch weiter auszubauen.

Gleich auf mehreren Verbindungen hat

Kombiverkehr im Oktober neue Züge ge-

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(Foto: Kombiverkehr)

startet. So fährt seit Anfang Oktober neben

einem Direktzug zwischen Kiel und

Verona auch ein weiterer Zug zwischen

den Kombiterminals Köln-Eifeltor und

München-Riem. Der Direktzug verbindet

Köln und München je Richtung fünfmal

wöchentlich im Nachtsprung und ist dabei

zunächst nur mit 300 m Länge und

500 t Kapazität gestartet. Wenn in Köln

die Gleiskapazitäten erhöht sind, können

die Länge und das Gewicht des Zugs verdoppelt

werden. Die zusätzlichen Züge

auf der bereits täglich bedienten Strecke

fahren früher ab.

Nicht nur für Chemie

Mitte Oktober hat Kombiverkehr einen

Direktzug zwischen Ludwigshafen und

Barcelona gestartet. Ein neuer Eisenbahntunnel

durch die Pyrenäen ermöglicht

die Fahrt bis zum Ziel Barcelona

ohne Umkranung auf die spanische

Spurbreite. In Deutschland konnten die

zusätzlichen Zugabfahrten geschaffen

werden, weil kürzlich die Erweiterung

des Kombiterminals Ludwigshafen (KTL)

abgeschlossen wurde.


Kunde mit großem Potenzial

DB-Loks zu Gast bei der HGK-Betriebswerkstatt in Vochem

Die Deutsche Bahn AG beauftragt bereits

seit dem Frühjahr 2012 die HGK regelmäßig

für Arbeiten an der Radsatzdrehbank.

Jetzt ist sie zum Stammgast geworden.

Potenzial. Nun kommen zum ersten Mal

die Güterzugriesen des Typs Class 77 einer

DB-Tochter zur Instandhaltung nach

Vochem. Ludger Schmidt, Bereichsleiter

der Fahrzeugwerkstatt, spricht von einem

„Kunden mit großem Potenzial“ und sieht

darin ein gutes Zeichen, dass die Qualität

der Arbeit seiner rund 60 Mitarbeiter am

Markt wahrgenommen wird.

Autorisierter Partner. „Wir sind eine

der wenigen deutschen Werkstätten, die

autorisiert sind, für die Deutsche Bahn

Arbeiten an Diesellokomotiven vom Typ

Class 77 durchzuführen“, so Norbert di

Raimondo, verantwortlich für das technische

Qualitäts-Management der HGK-

Werkstatt. Diese hat in den vergangenen

Jahren das nötige Know-how für die Wartung

der Großdieselloks aufgebaut.

Externe Aufträge nehmen zu. Das Engagement

der HGK-Fahrzeugwerkstatt

zahlt sich aus: „Vergangene Woche hat

ein weiterer Kunde zugesagt, größere Wagenkontingente

bei uns warten zu lassen“,

berichtet Schmidt. „Unsere Kunden,

wie Privatbahnen und Leasinggeber,

brauchen für ihre Flotten und langfristigen

Planungen Instandsetzer mit Knowhow,

die auch morgen noch für sie da

sind. Mit der HGK-Fahrzeugtechnik ha-

HGK hat Know-how für die Wartung

von Großdieselloks. (Foto: HGK)

ben sie heute und in Zukunft immer einen

verlässlichen Partner“, so Schmidt.

Ein wichtiger Kunde. Inzwischen macht

der Anteil der externen Aufträge gut ein

Drittel der Arbeit in Vochem aus. „Die

Rhein Cargo ist und bleibt unser wichtigster

Kunde“, erklärt Schmidt, dessen

Abteilung sich aber immer mehr zu einer

eigenen, festen Größe innerhalb des Unternehmens

entwickelt.

ConTraiLo

Container | Trailer | Logistik

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Investitions-Ratgeber

Mobilienleasing macht mobil

Finanzierung. Die Bankenlandschaft hat sich erheblich verändert. Die Bedingungen für die Kreditvergaben

wurden und werden weiter verschärft. Doch gerade die Logistik-Branche braucht finanzielle Mittel für den

Fuhrpark und andere mobile Objekte als Geschäftsbasis. Daher kann Leasing eine Alternative sein.

Als banken- und herstellerunabhängige Mobilienleasinggesellschaft

fühlt sich die Hamburger CDL-Leasing gerade

dem Mittelstand besonders verbunden. Mit zwei Meldungen

des Handelsblatts vom 24. September 2012 beschreibt

der Spezialist für die Vermietung hochwertiger Investitions-

Güter die aktuelle Situation: „Der Markt für Mittelstandsfinanzierungen

ist im Umbruch. Immer deutlicher sprechen Banken

darüber, dass die Bedeutung des Kredits in der Unternehmensfinanzierung

sinkt […]“ und „Trügerische Ruhe am Kreditmarkt.

Banken verknappen Angebot an langfristigen Krediten wegen

strengerer Kapitalregeln.“

Weitere Verschärfung

Zwar ist die befürchtete Kreditklemme

nach der Finanz- und Wirtschaftskrise

nach Meinung der Experten

(noch) nicht eingetreten,

doch die Bedingungen für die Kreditvergabe wurden deutlich

verschärft. Mit Inkrafttreten der strengeren Eigenkapitalregeln

nach Basel III muss mit weiteren Einschränkungen und vor allem

mit einer Verteuerung der Bankkredite gerechnet werden.

Zudem geraten einzelne Branchen in den Fokus und werden negativ

beurteilt. Aktuelles Beispiel ist die Schiffsbranche.

Doch gerade in der Logistik-Branche sind moderne leistungsfähige

Maschinen und ein gut strukturierter Fuhrpark eine

Grundvoraussetzung für die Abgabe wettbewerbsfähiger Auftragskalkulationen.

Die Ausstattung des Betriebs mit diesen

notwendigen Produktionsmitteln erfordert eine ausgewogene

Finanzierung. Ziel muss daher eine an den Ertragsverläufen ausgerichtete

Belastung und Einsatzintensität sein.

Analyse im Vorfeld

Hier hat sich das Finanzierungsinstrument Leasing als eine

Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen durch-

CDL-Leasing kurz vorgestellt

Das Unternehmen CDL-Leasing mit Sitz in Hamburg verfügt

über langjährige Erfahrungen in der Vermietung hochwertiger

Investitions-Güter. Die Spezialisten bieten gängige und steuerlich

anerkannte Leasing- und Mietkaufmodelle an. Dabei ermittelt

das Unternehmen gemeinsam mit dem Kunden die

optimale Vertragsvariante und entwickelt auf Basis eines Volloder

Teilamortisationsvertrags einen dem Ertragsverlauf

angepassten Ratenplan. Hierbei können z. B. saisonale

Einflüsse oder Vorlaufzeiten berücksichtigt werden. Zum

Ablauf des Vertrags kann der Kunde entscheiden, ob er das

Leasingobjekt weiter nutzen will oder ob es verkauft werden

soll. Unter Berücksichtigung der steuerlichen Bestimmungen

wird der Kunde an Verkaufserlösen mehrheitlich beteiligt.

Abgerundet wird das Dienstleistungspaket durch Verbindungen

zu Herstellern und Händlern von Baumaschinen

und Nutzfahrzeugen. Die Kooperation mit weiteren Dienstleistern,

z. B. Versicherungen, komplettiert das Angebot.


(Fotos: sh)

gesetzt. Mittlerweile werden mehr als 20 Prozent aller

Investitionen über Leasing realisiert, wie CDL-Leasing erklärt.

Wichtig ist, das passende Leasingmodell zu finden.

Das Ziel dabei: eine möglichst geringe Belastung der

Liquidität bei einer gleichzeitig hohen Rentabilität der

Investition. Hierzu bietet sich eine genaue Analyse der

voraussichtlichen Nutzung gemeinsam mit der Leasinggesellschaft

an. Zu dieser gehört vor allem, die Laufzeit

des Vertrags konkret zu bestimmen und einen Restwert

des Objekts entsprechend des voraussichtlichen Wertverlusts

festzulegen.

Das Leasingprinzip

Denn anhand dieser Annahmen zahlt der Leasingnehmer

während der Leasingdauer nur den tatsächlichen (Werte-)

Verzehr. Den Restwert erbringt er dann, indem das Objekt

verkauft wird oder der Leasingnehmer es mit einer

Vertragsverlängerung weiter nutzt. Beim Leasing bleiben

die Banklinien unberührt und stehen dem Unternehmen

für andere Aufgaben zur Verfügung. Ohne Eigenkapitaleinsatz

wird der Maschinen- und Fahrzeugpark stets auf

hohem technischen Niveau gehalten. Als weitere Vorteile

nennt CDL-Leasing, dass Leasing bilanzneutral ist und

damit die für die Ratingbewertungen wichtige Eigenkapitalquote

verbessert.

Weitere Vorteile

Die monatlichen Leasingraten können als Betriebsausgaben

steuerlich geltend gemacht werden. Die Leasingdauer

kann frei zwischen 40 und 90 Prozent der betriebsgewöhnlichen

Nutzungsdauer gewählt werden. Auch

sehr kurze Einsatzzeiten können mit Operating-Leasingprogrammen

abgedeckt werden.

Der Ratenverlauf lässt sich zudem an auftragsbezogene

Maschineneinsätze oder an saisonale Schwankungen anpassen.

Diese hohe Flexibilität sieht CDL-Leasing als einen

Faktor dafür, dass das Leasingverfahren seinen Stand

in der Unternehmensfinanzierung erlangt hat. Die Spezialisten

informieren gerne weiter zum Thema.

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Ein Schutzengel mit an Bord

ACC/FCW und LDWS heißen die

unsichtbaren Helfer, mit denen

PacLease die Sicherheit für Fahrzeug,

Fahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer

deutlich erhöhen will. Der

ACC (Adaptive Cruise Control) in Verbindung

mit FCW (Forward Collision

Warning) ist ein Tempomat mit erweiterten

Funktionen, der dem Fahrer hilft, einen

sicheren Abstand zu anderen Fahrzeugen

zu bewahren.

Das Funktionsprinzip

ACC erkennt mithilfe eines Radarsensors

bewegliche Objekte, die sich vor dem

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Fahrzeug in derselben Spur befinden. Solange

kein Hindernis erkannt wird, wird

durch ACC die Fahrzeuggeschwindigkeit

konstant gehalten. Wird ein langsamer

vorausfahrendes Fahrzeug oder ein anderes,

sich bewegendes Hindernis erkannt,

reduziert ACC die Motorleistung und

setzt bei Bedarf Retardersysteme sowie

(Fotos: PacLease)

Sicherheit. Ein Bodyguard ist in der Regel nur bedeutenden Personen vorbehalten. PacLease stellt seit

einigen Monaten seinen Mietkunden einen persönlichen „Bodyguard“ in neu zugelassenen Fahrzeugen zur

Verfügung. Dahinter verbirgt sich eine hochwertige Ausstattung, die alle Verkehrsteilnehmer schützen soll.

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beizubehalten. Falls ein Eingreifen des

Fahrers nötig ist, um den eingestellten Sicherheitsabstand

beizubehalten, wird eine

Abstandswarnung ausgegeben.

Weniger Unfälle

Das integrierte Auffahrwarnsystem alarmiert

den Fahrer, wenn ein Auffahrunfall

nur durch maximale Bremsleistung vermieden

werden kann. FCW gibt bei zu

geringem Abstand ein kaum zu überhörendes

Warnsignal aus und hilft, auffahren

zu vermeiden, selbst wenn ACC

ausgeschaltet wird. Mit dem Spurhalte-

Passt immer!

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assistenten LDWS (Lane Departure Warning

System) werden Unfälle aufgrund

eines unbeabsichtigten Spurwechsels

oder eines Abkommens von der Straße

verhindert, indem der Fahrer bei einem

bevorstehenden Überfahren der Fahrbahnmarkierungen

gewarnt wird. Mit einer

Kamera hinter der Windschutzscheibe

wird die Fahrzeugstellung in Relation

zur Fahrbahnmarkierung überwacht.

Intelligente Warnungen

Bei Gefahr eines unbeabsichtigten Fahrbahnwechsels

nach rechts oder links wird

das Radio stumm geschaltet und der Fahrer

wird durch ein charakteristisches Nagelbandrattern

über den Lautsprecher auf

der entsprechenden Seite darauf aufmerksam

gemacht, Korrekturen vorzunehmen.

Unnötige Warnungen werden durch ein

intelligentes System verhindert, das beabsichtigte

Spurwechsel erkennt.

Mehr Sicherheit

Zielsetzung von PacLease ist, damit einen

aktiven Beitrag zur allgemeinen Erhöhung

der Verkehrssicherheit zu leisten.

Doch im Gegensatz zu den hohen Kosten

der menschlichen Personenschützer bietet

PacLease seine Bodyguards im Standardprogramm

an. Der Vermietspezialist

hat die Einführung zum Jahresbeginn gestartet

und will sie sukzessive ausdehnen.

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PacLease – Paccar Leasing GmbH

PacLease vermietet seit 1989 Sattelzugmaschinen und Komplettzüge. Zum Fuhrpark

gehören rund 4000 Einheiten. Neben einem jungen und gut ausgestatteten

DAF-Fuhrpark sieht PacLease den europaweiten Service als wesentlichen Faktor

für seinen Erfolg. Der Pannennotdienst über eine eigene kostenfreie Hotline sowie

die Abwicklung über Kreditkarten (DKV und UTA) sind Elemente der Mietkundenbetreuung.

PacLease kann auf ein Netzwerk von derzeit 70 DAF-Vertragspartnern

zurückgreifen, bei denen die Mietkunden die gleiche Beratung wie an den PacLeaseeigenen

Standorten erhalten können. Der Service von PacLease umfasst die Kurzzeitmiete

ab 24 Stunden bis hin zur Langzeitmiete von 36 oder mehr Monaten. Der

komplette Mietbestand steht rund um die Uhr online zur Verfügung. Auch für die

Maut hat PacLease verschiedene Lösungen im Programm. Dazu gehören Fahrzeuge

mit eingebauter OBU. PacLease bietet das komplette Programm von DAF an.

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Hoher

Qualitätsanspruch:

Seniorchef

Eckhard Bode.


MAN(N) SIEHT

GRÜN Für

Green Logistics – ein Schlagwort, mit dem

die Transportbranche seit einigen Jahren

zunehmend konfrontiert wird. Doch was

genau verbirgt sich hinter Green Logistics?

Eine klare Definition gibt es dafür nicht.

die einen ist der Begriff lediglich ein Feigenblatt.

Andere versuchen, die „grüne“ Logistik mit den unterschiedlichsten

Maßnahmen zum Leben zu erwecken

und wieder andere arbeiten mit viel Engagement daran,

das Thema messbar zu machen. Zur letzteren Kategorie

gehört die in Reinfeld bei Lübeck ansässige Spedition Bode.

Um möglichst wenig CO2 zu emittieren, nutzt der

Transport- und Logistik-Dienstleister auch konsequent die

Möglichkeiten des Kombinierten Verkehrs. Treiber dieser

Entwicklung ist ein mittlerweile ausgeprägtes Umweltbewusstsein

in vielen Unternehmen. Auch immer mehr

Industrie- und Handelsunternehmen erstellen Umweltbilanzen

und erwarten von ihren Transportdienstleistern

entsprechende Anstrengungen.

Leerfarten minimieren

Auch die 1949 gegründete und heute in dritter Generation

von Kai Bode geführte Spedition Bode, stand vor der Herausforderung

und hat gehandelt. „Zunächst mit den gängigen

betriebsinternen Möglichkeiten, die ein mittelständischer

Transport- und Logistik-Dienstleister wie wir hat“,

betont Seniorchef Eckhard Bode. Das bedeutet, die dispositiven

Optimierungsmöglichkeiten auszuschöpfen, um

Leerfahrten zu minimieren, das bedeutet aber auch, möglichst

aktuelle Motorentechnik einzusetzen und die Fahrer

zu einer kraftstoffsparenden Fahrweise zu motivieren.

Möglichkeiten ausgereizt

„Irgendwann waren diese Möglichkeiten weitgehend ausgereizt

und so mussten wir das Thema von einer anderen

Seite anpacken“, betont Geschäftsführer Kai Bode. Eine

Möglichkeit, die Transporte nachhaltiger durchzuführen,

war die verstärkte Nutzung intermodaler Verkehre. Gerade

in Skandinavien sind die infrastrukturellen Voraussetzungen

dafür gut. Das Bahnnetz ist gut ausgebaut und die Zahl

der Operateure überschaubar. Um sich hier von Beginn an

professionell aufzustellen, hat sich Bode vor vier Jahren

entschieden, eine eigene Railabteilung einzurichten. Mit

Stev Etzrodt wurde dafür ein ausgewiesener Experte gewonnen,

der diese Abteilung sehr erfolgreich aufgebaut

hat. Das belegen zwei Zahlen. Als Etzrodt vor vier Jahren

10/2012 ConTraiLo 51


Stev Etzrodt – Spezialist für Kombinierten Verkehr.

bei Bode gestartet ist, wurden im gesamten Jahr gerade mal 53

Lkw-Ladungen per Bahn transportiert. „In diesem Jahr werden

es deutlich über 8000 sein“, verrät der Kombiverkehrsexperte.

Kombi macht Sinn

Die häufig geäußerte Pauschalkritik an der Bahn teilt Etzrodt

übrigens nicht. Viele der bestehenden Probleme im Kombiverkehr

liegen nach seiner Auffassung in der Infrastruktur begründet,

die in Deutschland ihre Kapazitätsgrenze erreicht habe. Das

gelte nicht nur für das Schienennetz, sondern auch für die Zahl

der Bahnoperateure. Während in Deutschland rund 360 Operateure

Transporte auf der Bahn anbieten, sind es in Schweden gerade

mal acht. Wie kam es zu dem verstärkten Engagement im

Kombinierten Verkehr?

Ein großer Bode-Kunde aus dem Lebensmittelbereich legt großen

Wert auf eine maximale Reduzierung der Umweltbelastun-

gen und erwartet von seinem Logistik-Dienstleister, entsprechend

zu handeln. Die Spedition Bode hat das getan und transportiert

einen Großteil der Produkte, die für diesen Kunden

nach Skandinavien und Finnland befördert werden im Kombinierten

Verkehr. Generell werden viele Transporte von und

nach Skandinavien im Kombinierten Verkehr durchgeführt.

Während nach Skandinavien vor allem Lebensmittel gehen,

werden auf dem Rückweg Forstprodukte transportiert.

Bahntaugliches Equipment

Inzwischen werden knapp 20 Prozent aller von der Spedition

Bode durchgeführten Transporte via Bahn abgewickelt, der

größte Teil davon im Kombinierten Verkehr. Das spiegelt sich

auch im vorhandenen Transportequipment wieder. Den 75 eigenen

Zugmaschinen stehen mittlerweile über 310 Auflieger

gegenüber. Davon 60 bahnverladbare Kühltrailer sowie 25 Kühlcontainer

für den Transport von Frisch bzw. TK-Ware.

Kühlware auf die Bahn? Davor schrecken viele Transportdienstleister

wegen der nicht kalkulierbaren Risiken bei Ausfall eines

Kühlaggregats zurück. „Wir anfangs auch“, erinnert sich Eckhard

Bode. Das habe sich aber in den letzten Jahren gründlich

geändert. „Dank GPS-Überwachung haben wir die Temperaturverläufe

und den Status der Aggregate jederzeit im Blick. Sollte

mal etwas passieren, genügt ein Anruf beim Bahnoperateur, der

sich um das Problem umgehend kümmert.“

Qualitäts-Management

Auch wenn mittlerweile 20 Prozent der Transporte im Kombinierten

Verkehr abwickelt werden, bleiben 80 Prozent auf der

Straße. Ein Verkehrsträger, der angesichts des Wettbewerbs- und

Kostendrucks besondere Qualitätsanstrengungen erforderlich

macht. Das Thema Qualität hat innerhalb der Spedition Bode

sehr unterschiedliche Facetten. Das ist zunächst der Bereich Sicherheit

und Schadensverhütung. „Nur Ware, die zuverlässig,

(Fotos: Bode, sk)


unversehrt und pünktlich den Empfänger erreicht, sorgt

für Zufriedenheit bei unseren Kunden“, erläutert Eckhard

Bode. „Um diese Eigenschaften zu erreichen, müssen wir

für reibungslose Transportprozesse sorgen.“ Das beginne,

so Bode, bei der Ladungssicherung.

Kritischer Blick

Ist die nicht einwandfrei, besteht eine erhöhte Unfallgefahr,

gegebenenfalls verrutschende Ladung oder, wenn

man mal einen zweifelhaften Ruf in dieser Beziehung habe,

ständige Kontrolle zur Folge hat. Gerade im Bereich

der Ladungssicherung genießt das Unternehmen mittlerweile

einen herausragenden Ruf.

Dieser begründet sich nicht nur auf den klaren und genau

geregelten Zuständigkeiten innerhalb des Unternehmens

und den regelmäßig stattfindenden Schulungen der

Mitarbeiter, sondern auch auf dem besonderen Engagement

von Eckhard Bode. Der mittlerweile 76-jährige Logistik-Profi

wird nicht müde, das Thema Ladungssicherung

kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sei es im Rahmen von

Vorträgen, zu denen er regelmäßig eingeladen wird, oder

durch Anregungen zur Entwicklung neuer Ladungssicherungsmittel.

Und der Seniorchef wirft immer ein kritisches

Auge auf die Sicherung der Ladung.

Sicherheit und Umweltschutz

Zurück zum Qualitäts-Management. Das umfasst neben

den vielfältigen Sicherheitsaspekten auch den Umweltschutz.

Auch hier zieht das Unternehmen alle zur Verfügung

stehenden Register. So sind ausschließlich schwere

Nutzfahrzeuge in Euro-5- und Euro-6-Ausführung im Einsatz.

Darüber hinaus sind alle Lkw auf 85 km/h begrenzt

und werden so disponiert, dass der Anteil der Leerkilometer

minimiert ist. Schon lange vor dem Erlassen des

Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes wurden bei der

Spedition Bode regelmäßige Schulungen zum Thema

wirtschaftliches Fahren durchgeführt.

Konsequente Qualität

Auch das ist angesichts der enormen Herausforderungen

für das Transportgewerbe ein zentraler Schritt für die Zukunftssicherung

der Spedition Bode. Die ist in den vergangenen

Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen und hat

sich so vom kleinen Lastfuhrbetrieb zum Logistik-Partner

zahlreicher Industrie- und Handelsunternehmen entwickelt.

Und auch wenn die, und darauf ist Eckhard Bode

besonders stolz, aus Kostengründe schon mal dem Werben

von Wettbewerbern erliegen, kommen sie oft wieder

zu Bode zurück. Qualität ist eben doch durch nichts zu

ersetzen, außer durch noch mehr Qualität.

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Es muss nicht immer

LANGSTRECKE sein

Jubiläum. Die Paradedisziplin des Kombinierten Verkehrs ist

die Langstrecke. Dass sich auch die Kurzstrecke über die Gleise

lohnen kann, dafür ist das Angebot Baltic-Train ein Beispiel – und

zwar nicht erst seit Kurzem. Nein, die Züge der K+S Transport

GmbH (K+S T) rollen bereits seit zehn Jahren.

Nicht einmal 150 km liegen zwischen

Hamburg und Wismar –

dennoch begann genau auf dieser

Verbindung die Geschichte eines erfolgreichen

Projekts im Kombinierten

Verkehr, die Geschichte des Baltic-Train.

Denn vor genau zehn Jahren legte K+S

für einen Kunden in Wismar eine Containerzuglinie

auf. Gleichzeitig begann

das Unternehmen erste eigene Container

zwischen den deutschen Seehäfen und

Beiseförth auf die Schiene zu bringen.

Wachsende Boxen-Zahlen

Auch seinen Markennamen verdankt das

KLV-Angebot von K+S T dieser ersten

Linie zwischen Hamburg und Wismar.

Kontinuierlich wuchs die Zahl der beför-

derten Container – sowohl die eigenen

als auch die von Drittkunden unter dem

einheitlichen Markenauftritt. So schätzt

K+S T für dieses Jahr, dass ca. 45.000

Container den Weg über die Schienenkurzstrecke

der Baltic-Train-Verbindungen

gehen. Denn längst sind weitere

Verbindungen hinzugekommen. Die einzelnen

Linien verkehren je Richtung zwei

bis drei Mal wöchentlich. Aufgrund der

Lage der K+S-Werke und den damit verbundenen

Transportströmen sind die

Baltic-Train-Verkehre ein Beispiel dafür,

dass KLV auch auf der Kurzstrecke funktionieren

kann. Allerdings müssen die

Voraussetzungen und hier besonders das

Ladungsaufkommen passen.


Grundlage für Schienenkurzstrecke

K+S T weiß, was dabei entscheidend für

die Nutzung des Zugangebots auf der

Kurzstrecke unter 300 km ist: Verlader sowie

Seespeditionen müssen gemeinsam

ein kunden- und marktgerechtes Angebot

entwickeln und vor allem Verlader

oder Warenempfänger müssen sich aktiv

bei der Verkehrsträgerwahl einbringen.

Der K+S T ist dies gelungen. Trotz des

spürbaren Wettbewerbs gegenüber der

Straße, setzen bekannte Unternehmen

aus der Region auf den Baltic-Train und

nutzen die Vorteile eines KLV-Transports

für die Entlade- und Produktionsplanung.

Bewährte EVU-Partner

Trotz der wachsenden Containermengen

hat K+S T dabei keine Ambitionen gezeigt

selbst als EVU aufzutreten, sondern

setzt auf die enge Zusammenarbeit mit

bewährten Partnern. So hat die Traktion

der nach wie vor bestehenden Ursprungslinie

Hamburg–Wismar z. B. die

Mittelweserbahn (MWB). Die Verkehrsbetriebe

Peine-Salzgitter (VPS) haben die

Traktion der Baltic-Train-Linie zwischen

Hamburg und Hannover Nordhafen übernommen.

Ein weiterer EVU-Partner ist DB

Schenker Rail Deutschland (DBSR). Bei

den von DBSR traktionierten Verbindungen

nutzt K+S T die Drehscheibe Maschen,

um eine hohe Anzahl von Terminals

und Leerdepots in Hamburg und

Bremerhaven anzubinden. DBSR verbindet

die beiden wichtigen deutschen Seehäfen

dabei mit Göttingen, Beiseförth

oder Philippsthal.

Das eigene Containerterminal

Die letztgenannte Containerlinie hat dabei

ebenfalls eine besondere Bedeutung,

Kurz vorgestellt

Seine historischen Wurzeln hat die

K+S T im Jahr 1926. Damals wurde

vom deutschen Kalisyndikat, dem

Zusammenschluss der deutschen

Kaliproduzenten, die Kali-Transport

Gesellschaft mbH gegründet. Der

Spezialist für Kurzstreckentransporte

per Bahn und Binnenschiff stellt

im Bereich CS (Container Spedition)

für die K+S Gruppe unter anderem

die Container-Logistik sicher.

denn sie bindet seit dem Sommer 2010

das K+S-eigene Werra Kombi Terminal

Philippsthal an. Das Terminal hat in der

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Die Traktion übernehmen bewährte Partner. (Fotos: K+S Aktiengesellschaft)

Geeignetes

Hinterlandhub:

das Terminal

Philippsthal.

aktuellen Ausbaustufe zwei Ladegleise mit

je 430 m Länge, ein 380 m langes Abstellgleis

und ca. 20.000 m2 Lagerfläche. Das

Güteraufkommen setzt sich auch hier aus

K+S-Produkten und Ladungen von und

für Unternehmen aus der Region zusammen.

So konnten auch mit diesem Terminal

weitere Verkehre von der Straße auf

die Schiene verlagert werden.

Weiterer Ausbau geplant

In einem weiteren Schritt soll das Terminal

in Verbindung mit den KLV-Zügen als

Leerdepot für Reeder und Leasinggesellschaften

als Alternative zu Nürnberg und

Frankfurt ausgebaut werden. K+S T ist

sich sicher, dass weitere Verkehre von

der Straße auf die Schiene verlagert werden

können. Entscheidend ist hier aber

auch die Bereitschaft aller Beteiligten,

Green-Logistik auch wirklich umsetzen

zu wollen. Die von den Baltic-Train-

Linien bedienten Terminals können wie

zum Beispiel Philippsthal zukünftig verstärkt

als Hinterlandhub für Verkehre ausgebaut

werden.

Abgerundetes Angebot

Die Containerlinien mit festen Zielen

sind dabei bereits heute schon nicht

alles, was die Marke Baltic Train zu bieten

hat. Ergänzt wird das Angebot mit

dem Sonderzugprodukt Spotliner. Als ein

Markenzeichen dieses Angebots nennt

der Logistiker die planbaren TEU-Kapazitäten.

Die Spotliner können nach Bedarf

der Kunden kurzfristig und bundesweit

eingesetzt werden.

Gemeinsam mit dem Traktionär MWB

hatte K+S T diesen Sonderzug im Jahr

2006 auf die Gleise gebracht, um auch

Containerspitzen geordnet abzufahren.

Mit Blick auf alternative Transportwege

zur Straße sollte dabei auch der Börde-

Container-Feeder nicht vergessen werden.

Denn hier bietet K+S T gemeinsam

mit UHH Haldensleben und Walter

Lauk Hamburg auch eine wirtschaftliche

Containertransportlösung auf dem Wasserweg

an.


Mehr Ladehöhe auch auf der Schiene

Kögel Mega perfect height auch als rail-Version

Kögel bietet mit dem Mega perfect height

rail einen bahnverladbaren Trailer mit

3 m Ladehöhe an. Der Trailer hält dabei

die Gesamthöhe von 4 m bei einer Sattelkupplungshöhe

von 91 cm ein. Die Höhenoptimierung

erreicht Kögel mit einer

Kombination aus Reifenwahl und der Reduzierung

des Sattelhalses auf 55 mm bei

gleich bleibender Stabilität.

Serienausstattung. Das Eigengewicht

beträgt 6,4 t. Zur Serienausstattung gehört

ein mechanisch-hydraulisches Hubdach.

Mit der serienmäßigen Kögel-Integraldachplane

sind, wie Kögel erklärt,

zudem durchhängende Gurte bei geöffnetem

Dach kein Thema, denn diese

sind in die Dachplane integriert. Der

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Trotz 3 m Ladehöhe

hält der Mega perfect

height auch in

der rail-Version die

Gesamthöhe von

4 m ein. (Foto: Kögel)

Trailer hat die DIN-EN-12642-Code-XL-

Zertifizierung.

Rahmen in Bahnausführung. Der für den

multimodalen Verkehr verstärkte Fahrgestellrahmen

ist mit einer Kupplungsplatte

mit 2”-Zugsattelzapfen ausgestattet. Der

Greiferzangenplanenschutz aus Aramidgewebe

und ein klappbarer Unterfahrschutz

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für die Verladung auf viele gängige

Transportwagen der Bahn wie z. B. Twin,

T 3000 und T 5 ausgelegt. Ein erhöhter

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Schiene

LOKS MIT RUSSPARTIKELFILTER

„Grüne“ Züge

Von insgesamt 130 bestellten Dieselloks

mit zusätzlichen Rußpartikelfiltern

hat DB Schenker Rail inzwischen bereits

80 im Einsatz. Die Rangierlokomotiven

des Typs Gravita vom Hersteller

Voith Turbotechnik fahren bislang

unter anderem in Halle (Saale), Hamburg

und Hannover im Rangierdienst.

Mit den Filtern sollen nach Unternehmensangaben

97 Prozent der Rußpartikel

aufgefangen werden. Von den

bestellten Fahrzeugen sind 99 Lokomotiven

in der 1000-kW-Variante sowie

31 in der Variante 1800 kW.

STUTTGART–ROTTERDAM

Hohe Auslastung

Über 10.000 TEU transportierte der

Shuttlezug Stuttgart–Rotterdam in seinen

ersten sechs Monaten. Damit erreicht

das Zugangebot laut Betreiber

Stuttgarter Container Terminal (SCT)

einen Auslastungsgrad von nahezu

85 Prozent. Vor allem die Exportzüge

ab Stuttgart zeigten dabei gute Ergebnisse.

Die Ladung für und aus der Region

umfasst Automaterialien, Chemikalien,

Schrott, Elektronik, Reifen,

Papier und andere Industriegüter.

Der Betreiber SCT möchte in die Beziehungen

zum Rotterdamer Hafen

intensivieren. Der Shuttlezug des SCTeigenen

Bahnunternehmens R2X pendelt

dreimal wöchentlich zwischen den

beiden Häfen. Die Importzüge legen

auch einen Lade-/Entladehalt in Duisburg

ein. Zudem bestehen sechs

Binnenschiffverbindungen pro Woche

zwischen dem SCT und Rotterdam.

58 ConTraiLo 10/2012

Kürzere Transitzeiten realisiert

Ganzzug Kiel–Verona – vom Schiff auf Schiene umsteigen

Container, Wechselbrücken und kranbare

Trailer können seit Oktober direkt

im Kieler Ostseehafen zwischen

Göteborg und Verona vom Schiff auf

die Schiene umsteigen. Die neue Fähren-Schienen-Direktverbindungzwischen

Schweden und Norditalien ist

ein Projekt der Unternehmen Kombiverkehr,

Cemat und Stena Line.

Der Fahrplan. Die Abfahrtzeiten von

Zug und Fähre sind aufeinander abge-

stimmt, um kurze Transitzeiten zu ermöglichen.

Abfahrt in Kiel ist jeden

Mittwoch sowie Sonntag. Annahmeschluss

der schwedischen Ladungseinheiten

ist jeweils am Vorabend um

7 Uhr in Göteborg. Die Züge erreichen

das Terminal Q.E., Verona, freitags und

dienstags. Wieder in Richtung Norden

starten dann Ladungseinheiten dienstags

und samstags in Italien. Am Kieler

Schwedenkai geht es dann Mittwoch

Ladungen für Schweden und Italien können im Kieler Ostseehafen zwischen

Schiene und Schiff umsteigen. (Foto: Seehafen Kiel)

ZWISCHEN BARCELONA UND PAMPLONA

BEST startet neue Bahnverbindung

Barcelona Europe South Terminal (BEST) nimmt eine neue Bahnverbindung

auf. Diese verbindet Barcelona und Pamplona, die 480 km voneinander

entfernt sind. Verlader und Logistik-Unternehmen können in Pamplona die

gleichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wie auch im Hafen von Barcelona:

Zollkontrolle, Konsolidierung und Containerlagerung. Der Pamplona-

Express pendelt drei Mal wöchentlich zwischen Pamplona-(Noain)-Bahnterminal

und BEST. Die Züge haben eine Kapazität von 62 TEU.


und Sonntag an Bord der Stena-Fährschiffe,

sodass die Ladung jeweils am

Folgetag morgens am Majnabbe-Terminal

in Göteborg eintreffen kann.

Die Züge verkehren zunächst mit einer

Kapazität von 1300 t Nutzlast je

Abfahrt. Im Vergleich zum Straßengüterverkehr

sollen je Sendung auf der

Schienenstrecke Kiel–Verona bis zu

1,7 t CO2 eingespart werden.

Weitere Verbindungen. Das Ganzzugangebot

ergänzt die werktäglichen

Shuttlezüge zwischen Kiel und Hamburg.

Diese ermöglichen über das Terminal

Hamburg-Billwerder viele deutsche

Ziele über Nacht zu erreichen.

Neben Kunden der Stena Line können

auch Dritte den Vernona-Zug nutzen.

Also können beispielsweise Ladungseinheiten

von Fähren aus dem Baltikum

oder Russland ebenfalls effizient

auf die Schiene verladen werden.

KV-Ausblick Kiel. In den ersten acht

Monaten dieses Jahres sind über Kiel

13.500 Frachteinheiten im Kombinierten

Ladungsverkehr gereist. Dadurch

steigerte der Seehafen Kiel seinen

Umschlag in diesem Bereich um zwei

Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr erwartet der

Seehafen Kiel, dass hier erstmals mehr

als 20.000 Ladeeinheiten zwischen

Schiff und Schiene umsteigen.

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(Foto: Michael Neuhaus, Deutsche Bahn AG)

DB SCHENKER LOGISTICS ÖFFNET NEUE GATEWAYS

GUS-Staaten und Baltikum im Fokus

DB Schenker Logistics lenkt zukünftig die Sendungen im europäischen Landverkehr

mit Russland über Berlin, Krakow, Riga und Helsinki. Diese vier neu

eröffneten Gateways sind eng mit dem übrigen europäischen DB-Schenker-

Netz und den -Hubs verbunden. Sie ermöglichen zusätzliche Abfahrten nach

St. Petersburg und Moskau. „Die neue Aufstellung ist Teil unserer Verkaufsinitiative,

mit der wir speziell Russland, die GUS-Staaten und das Baltikum in

den Fokus rücken“, erklärt Karl Nutzinger, als Mitglied des Vorstands der

Schenker AG verantwortlich für den Landverkehr von DB Schenker. Rund

10.000 Kunden in Europa werden derzeit auf das neue Angebot angesprochen.

DB Schenker ist für eine Vielzahl von Kunden in der Region erfolgreich

tätig. Zu den Hauptbranchen zählen die Automobilindustrie sowie Konsumgüter.

Die neuen Angebote für Osteuropa schließen auch umweltverträgliche Lösungen

ein, etwa Short-Sea-Verkehre oder intermodale Transporte über Riga.

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Schiene

BAHNSCHWELLEN

Immun gegen

„Betonkrankheit“

Mit Track Tec aus Warschau bringt

erstmals ein polnischer Hersteller

von Oberbaumaterialien Spannbetonschwellen

auf den deutschen Eisenbahnmarkt.

Track Tec liefert seine in

Niederschlesien produzierten Schwellen

an deutsche Gleisbauunternehmen,

Infrastrukturbetreiber und auch an

die Deutsche Bahn. Die Spannbetonschwellen

der Track Tec zeichnen sich

dadurch aus, dass sie aus hochwertigen

Materialien (Zement, Granitkörnungen,

alkalifreier Sand etc.) hergestellt

sind. Dadurch sind sie gegen die

weit verbreiteten Betonkrankheiten

wie Ettringit und das sogenannte Alkaliblühen

nachweisbar unempfindlich.

Das von Track Tec eingesetzte, technisch

aufwendige Vorspannverfahren

gewährleistet mit einer individuellen

Endverankerung den weitgehenden

Ausschluss von Rissen und Schäden.

ZUSÄTZLICHE RESERVEN GEFORDERT

Auswirkung auf Erfolg

BLS Cargo hat im ersten Halbjahr 2012 einen Rückgang der

Verkehrsleistung von 14 Prozent auf 1703 Ntkm (im Vorjahr

1984 Ntkm) verzeichnet. Streckenunterbrechungen, insbesondere

die lange Sperre auf der Gotthardachse verhinderten den

Erfolg. Reparaturarbeiten von Januar bis März nach einer Entgleisung

auf der Simplonachse und die vierwöchige Sperre der

Gotthardstrecke im Juni wegen eines Felssturzes beeinträchtigten

den Transitgüterverkehr durch die Schweiz. Auf der Gotthardachse

war eine Abnahme um 31 Prozent zu verzeichnen, auf

der Lötschberg-Simplonachse entstand ein Minus von fünf Pro-

60 ConTraiLo 10/2012

Bahnlärm reduzieren und Bevölkerung entlasten. (Foto: ÖBB-Personenverkehr AG)

Schienenlärm im Güterverkehr

Rail Cargo Austria unterstützt den EuropeTrain

Vor einem Jahr tourte der EuropeTrain

bereits quer durch Österreich. Auch

dieses Jahr unterstützt Rail Cargo Austria

(RCA) das europaweite Projekt. Anfang

September hat der EuropeTrain

seine 5000 km lange Reise durch Österreich

gemacht; mit dem Ziel eine neuartige

Flüsterbremse zu prüfen sowie

zur Serienreife zu bringen.

Den Lärm halbieren. Diese Bremssohle

hat das Potenzial, den Schienenlärm

im Güterverkehr gegenüber den

bisher verwendeten Grauguss-Bremsklötzen

zu halbieren. Der EuropeTrain

startete unter der Schirmherrschaft des

Internationalen Eisenbahnverbands

(UIC) bereits im Dezember 2010 seine

Reise quer durch Europa. Gemeinsam

mit weiteren 30 europäischen Bahnen

sowie Industriepartnern testet die UIC

eine neuartige Verbundstoffbremssohle,

die LL-Sohle, in der Praxis. Nun befindet

sich das Projekt in der entscheidenden

Endphase.

zent. Die mehrwöchige Sperre am Gotthard zeigt eindrücklich,

dass die Infrastruktur im Transitverkehr ausreichend Reserven

und Redundanzen braucht, damit sie im Notfall funktioniert. Die

Konjunkturabschwächung im Euroraum, speziell in Norditalien,

wirkte sich auch negativ auf die Transportnachfrage aus. Positiv

entwickelte sich der Binnen-, Import- und Exportverkehr, der dank

neuer Verkehre um 93 Prozent zulegte.

BLS Cargo wird auch im zweiten Halbjahr 2012 stark gefordert

sein. Die Simplon-Südrampe-Vollsperre zwischen August und

September führte erneut zu Zugausfällen. 40 Prozent des BLS-

Cargo-Verkehrs konnte während der Sperre umgeleitet werden.

Kommerziell wird BLS Cargo 2013 von erhöhten Trassenpreisen

und der Einführung eines Gefahrgutzuschlags belastet.


Der EuropeTrain. Die Besonderheit

am EuropeTrain: Er besteht aus 30 Güterwagen

verschiedener Bauart, die bis

auf wenige Wagen mit modernen Verbundstoffbremsklotzsohlenausgestattet

sind. So kann ein direkter Vergleich

des Lärmpegels gezogen werden. Die

sogenannten LL-Sohlen sorgen für

glatte Laufflächen der Räder, wodurch

der Schienenlärm halbiert werden

kann. „Wir wollen den Bahnlärm an

seiner Quelle reduzieren und so eine

spürbare Entlastung für die Bevölkerung

erreichen. Der EuropeTrain bietet

eine europaweite Lösung und forciert

das gemeinsame Vorgehen in ganz Europa“,

so Franz Seiser, ÖBB-Vorstand.

Kein Halt an Staatsgrenzen. Das europaweite

Projekt unterstützt nicht nur

den Test von innovativen Bremssystemen

zur nachhaltigen Reduktion des

Schienenlärms, sondern forciert auch

die grenzüberschreitende Zusammenarbeit

im Schienengüterverkehr. „Die

RCA-Gruppe setzt auf einen grenzüberschreitenden

Schienengüterverkehr;

deshalb unterstützen wir das europaweite

Projekt aktiv“, sagt Georg Kasperkovitz,

Vorstandsdirektor Produktion

und Finanzen.

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VERKEHRSENTWICKLUNG VON HUPAC

Semesterfazit für KV-Umschlag

(Foto: Hupac)

Hupac hat im ersten Halbjahr 2012 einen Rückgang des Verkehrsvolumens

um 11,7 Prozent verzeichnet. Der Schweizer Kombi-Operateur transportierte

332.007 Sendungen im unbegleiteten Kombinierten Verkehr. Ein Haupthindernis

zeigte sich dabei mit zahlreichen Betriebsunterbrechungen im

Netz, insbesondere auf der Gotthardlinie. Als die Strecke aufgrund eines

Felssturzes für mehrere Wochen gesperrt wurde, versuchte Hupac durch

Umleitungen der Züge über Domodossala und Modane die Verkehrsangebote

trotz der Behinderung weiterzuführen. Für einige Kurzstreckenrelationen wie

Baden-Württemberg–Italien oder Basel/Aarau–Tessin konnten nach Unternehmensangaben

keine sinnvollen Alternativen gefunden werden. Dies führte

zu Rückverlagerungen auf die Straße, die teilweise noch nicht rückgängig

gemacht werden konnten. „Das Naturunglück am Gotthard zeigt die Verletzlichkeit

des Transportsystems auf“, so Bernhard Kunz, Direktor der Hupac

AG. Verschiedene präventive Maßnahmen könnten demnach das Risiko eines

Verkehrsunterbruchs mindern, beispielsweise eine internationale Baustellenkoordination

und entsprechende Notfallpläne.


Der Norden packt es

Packing-Center. Damit Sammelgut, wie Fässer mit Industrieparfum, Stahlrohre, Schmuck und

mehr, sicher und mit optimaler Raumnutzung auf die Reise gehen können, ist große Erfahrung

wichtig. Genau hierauf hat sich die PCG Packing Center GVZ-Bremen GmbH spezialisiert.

Das Sammeln ist eine Spezialität des Unternehmens

PCG. Genau genommen das Sammeln von Sendungen,

welche die Bremer Spezialisten dann für den Transport

in alle Welt fachgerecht in Container packen. Ein Geschäft, das

einen reibungslosen Ablauf sowie eine straffe Organisation erfordert

– und die beginnt bereits beim Kunden mit der Buchung

der Sendungen über das Internet.

Ankunft per Truck

Im nächsten Schritt bringen Lkw – im Durchschnitt täglich

über 150 – die Sendungen zur PCG-Packstation mitten im

Güterverkehrszentrum Bremen. Seit 2008 hat das Unternehmen

hier seinen Sitz. Nicht weit entfernt: die Containerterminals in

Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven. Auf dem 51.000 m2 großen Grundstück halten mehrere Reedereien Container vor.

Für die Zusammenführung unterschiedlicher Sendungen hat

62 ConTraiLo 10/2012

PCG eine Halle mit 10.500 m2 Fläche. Im Raum vor der Halle

gibt es gekennzeichnete Lkw-Haltebuchten sowie eine Lkw-Aufrufanlage.

Die Mitarbeiter entladen die Fahrzeuge, prüfen die

Sendungen auf Unversehrtheit und Vollständigkeit senden die

Daten über eine spezielle Software an den Kunden.

Inklusive Gefahrgutbereich

Die Güter selbst gehen zunächst je nach ihrer Art und Ziel – derzeit

insgesamt rund 150 verschiedene Destinationen weltweit –

in einen der fünf Hallenabschnitte. Vier sind nach Hafenplätzen

unterteilt, der fünfte als Umschlagplatz für verschiedene

Gefahrgüterklassen ausgelegt. In diesem Bereich gibt es sechs

Lagerräume mit Ventilatoren, Brandmeldern, CO2-Löschanlagen

und verschließbaren Toren. PCG kann hier solche Gefahrgüter

wie Chemikalien, Farben oder Gasflaschen, aber auch Parfums

und Haarsprays lagern. Sobald genügend Güter für einen


Eine optimale Nutzung des Raums ist eine

Herausforderung. (Fotos: PCG)

Bestimmungshafen angekommen sind, startet die eigentliche

Packphase – wenn auch zunächst erst einmal auf

dem Papier, bevor es an die Arbeit geht.

Sammeln will gelernt sein

Die Packer erhalten anschließend die Angaben, welche

Sendungen gemeinsam in einen Container gehen und

können mit der Arbeit im Packbereich auf der Rückseite

der Halle beginnen. Unterstützung beim Bewegen der Güter

bietet eine Gabelstaplerflotte mit Tragfähigkeiten zwischen

2 und 12 t. Die Container selbst kann PCG mit

einem Containerstapler mit 45 t Tragfähigkeit auf dem

Gelände transportieren. Gepackt werden dabei ebenerdig

pro Woche 150 Container und mehr. Neben Containern

für Sammelgut packen die Spezialisten auch Kundencontainer.

Sie stauen in den Boxen Sendungen von technischen

Geräten und Süßwaren bis zu Möbeln und Glaswaren.

Den Blick nach vorn

Dabei gilt: Innenraum optimal nutzen und gleichzeitig

Sicherheit für Waren und Gesamtcontainer beachten.

Wichtig für PCG ist die Verbesserung der Arbeitsabläufe

im administrativen und operativen Bereich. Für die Zukunft

hat PCG bereits Pläne, u. a. den Erwerb einer Optionsfläche

von 34.000 m2 und den Bau einer Lagerhalle.

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Hinterlandverkehr

UES CHASSIS SETZT AUF CONTAINERCHASSIS

Nahtloser Übergang

Die UES Chassis GmbH hat den Geschäftsbereich Containerchassis-Vermietung

der insolventen UES Intermodal

AG übernommen. Das neue Unternehmen behält die

vier Depots in Hamburg, Bremen, Bottrop und Mannheim.

Der Betrieb läuft nahtlos weiter. Zudem bietet

der herstellerunabhängige Vermieter ein breites Portfolio

an Produkten von der Kurzzeitmiete ab einem Tag

bis hin zu langfristigen Verträgen.

Geschäftsführer des neuen Unternehmens ist Matthias

Emme. Er sagt: „Wir stellen fest, dass sich unsere Kunden

immer häufiger unterschiedliche Laufzeiten wünschen.

Diesem kommen wir natürlich gern nach.“ Um

dem Kunden ein größeres Angebot zu offerieren, befinden

sich laut UES Chassis zurzeit schon weitere 200

Fahrzeuge im Zulauf. Damit stockt das Unternehmen

die Flotte auf insgesamt 800 Containerchassis auf.

SERVICE VON A BIS Z

Aus einer Hand

Eine Messe ist eine Veranstaltung, die eine

sorgfältige Planung und Koordination benötigt.

Bei einer Logistik-Messe, wie beispielsweise

die Fachmesse IAA Nutzfahrzeuge,

kommt vor Beginn der Messe jedoch die Logistik

selbst. Anhänger, Auflieger, Trailer und

Sattelzugmaschinen müssen rechtzeitig vor

Messebeginn vor Ort sein. Ins Spiel kommen

dann Unternehmen wie die LTS Überfüh-

64 ConTraiLo 10/2012

Matthias Emme, Geschäftsführer

UES Chassis GmbH. (Foto: UES Chassis)

rungs GmbH. Dieses Jahr gastierten mehr

als 1900 Aussteller aus 46 Ländern in Hannover

und präsentierten u. a. 354 Neuheiten,

die die Welt noch nicht gesehen hatte.

So vertrauten zahlreiche Aussteller den Leistungen

der in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-

Holstein) ansässigen Firma und beauftragten

LTS damit, ihre Exponate zur IAA zu

bringen. LTS überführte Sattelanhänger,

Holztransporter, Krane, Bagger, Trailer und

vieles mehr nach Hannover und auch wieder

zurück. LTS hat über Jahrzehnte Disposi-

Enteisen auf Achse

Mauderer-Enteisungsleiter auch förderfähig

Bald ist es wieder so weit: Die Wintersaison steht bevor

und die Fahrzeugausstattung und das Zubehör sollten

winterfest sein. Herabfallende Eisplatten oder auch Schnee

von Lkw-Dächern können andere Fahrzeuge beschädigen

oder sogar Personen verletzen. Damit dies nicht

geschieht, sind Fahrer verpflichtet, ihre Fahrzeuge vor

Fahrtantritt von Schnee und Eis zu befreien.

Mobile Zugangshilfe. Mauderer Alutechnik hat mit einer

zum Patent angemeldeten Enteisungsleiter für den mobilen

Einsatz eine Hilfe für Trucker im Programm. „Mit

Schäden vermeiden mit

Mauderer-Produkten. (Foto: Mauderer)

tionserfahrung gesammelt und kann somit

Fullservice aus einer Hand anbieten. Außer

der Touren-, Fahrzeugeinsatz- und Terminplanung

offeriert LTS logistische Sonderfunktionen,

wie Großraum- und Schwertransporte,

Zollabfertigungen für Im- und Exporte,

Verschiffungen oder einen Kfz-Zulassungsservice.

Von A bis Z – nämlich vom Auftragseingang

bis zur Zustellung mit dem

firmeneigenen Fuhrpark oder auf eigener

Achse – verbleibt das Produkt Überführung

in einer Abteilung.


unserer GS-geprüften Enteisungsleiter leisten wir einen

wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit“,

sagt Geschäftsführer Norbert Lang und fügt noch

hinzu: „Es freut uns besonders, dass unser Arbeitsmittel

von der BG Verkehr empfohlen wird.“

De-minimis-förderfähig. Ein weiterer positiver Aspekt ist

wichtig: Die Enteisunglsleiter kann im Rahmen der Deminimis-Richtlinie

bis zu 90 Prozent gefördert werden.

Die Aluminiumkonstruktion ist längenverstellbar und

kann somit an die Höhe des Lkw angepasst werden. Ein

Sicherungsgurt verhindert, wie Mauderer erklärt, das Wegrutschen

der Leiter vom Fahrzeug.

Weitere Sicherheitsmerkmale. UltraGrip-Sprossenprofile

sorgen für sicheren Aufstieg. Auch die Standplattform

ist mit diesem rutschfesten Belag ausgestattet. Ein Rückenschutzbügel

bietet zusätzliche Sicherheit bei den

Räumungsarbeiten. Ein Planenschutzprofil an der Leiter

soll Schäden an der Lkw-Plane während der Enteisung

verhindern. Reflektoren an den Leiterholmen machen

die Leiter für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar.

Vielseitig nutzbar. Die Enteisungsleiter kann freistehend

als Bockleiter, beispielsweise für die Scheibenreinigung

oder auch zum Verspannen der Lkw-Plane, verwendet

werden. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem ein planenschonender

Schnee- und Eisschieber aus Aluminium.

Neben der Enteisungsleiter für den mobilen Einsatz bietet

Mauderer Alutechnik auch Enteisungsbühnen und

-gerüste an. Der Zugang zur Bühne erfolgt komfortabel

über eine 45°-Treppe. Da die Arbeitsbühne von beiden

Seiten angefahren werden kann, ist sie gerade für hochfrequentierte

Bereiche von besonderem Nutzen.

LTS überführte für mehrere Kunden die Ausstellungsstücke

zur IAA Nutzfahrzeuge nach Hannover. (Foto: LTS)

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Raum-, Lager- & Technikcontainer

SEECONTAINER FÜR REIFENLAGERUNG

Viel Platz auf wenig Raum

Für die Lagerung von Reifen ist eine kühle, trockene

und dunkle Umgebung ohne Fette und Öle empfohlen.

Dadurch können Haltbarkeit und Sicherheit gewährleistet

werden. Genau diese Anforderungen leisten die Seecontainer

von Caru. Diese Raumsysteme sind aus Stahl

und mit einer doppelflügeligen Tür ausgestattet und bieten

somit viel Platz auf wenig Raum. Mit dem passenden

Zubehör wie z. B. einem Viedu-Schloss (VdS-zertifiziert)

und mit Reifenregalen sind sie eine attraktive

sowie günstige Raumlösung und können zur Energieeffizienz

und zur Nachhaltigkeit beitragen.

Die Container halten Licht und Feuchtigkeit als schädigende

Faktoren von den Reifen fern. Die verzinkten

Reifenregale sind die Basis für eine Lagertechnik mit

System. Im 20’-Container (6 m lang) finden bis zu 168

Pkw-Reifen Platz. Im 40’-Container (12 m lang) können

ca. 342 Pkw-Reifen untergebracht werden. Bei Platzmangel

können Container gestapelt werden. Mit Treppe

oder Podest ist der Zugang zum zweiten Container gewährleistet.

Den Container gibt es in verschiedenen

Varianten wie z. B. High-Cube für noch mehr Reifen,

Double Door für beidseitigen Zugriff, Full Side Access

für einfachen Zugang oder in Wunschfarbe lackiert.

(Foto: ELA Container)

66 ConTraiLo 10/2012

Auf Energiesparkurs

GreenTechnologie im Modulbau

Petri Group hat eine neue Premium-Produktserie im Bereich

mobile Raumsysteme. „Unser Ziel ist es, die Anforderungen

der aktuellen Auflage und auch der kommenden

Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV)

mit unserer neuen Premium-Linie zu übertreffen“, so Geschäftsführer

Maik Petri. Für noch mehr Energieeffizienz

widmet sich das Unternehmen verstärkt der Entwicklung

und Konstruktion von mobilen Raumsystemen mit höchsten

Ansprüchen an die eigene Energiebilanz.

Die Ausstattung. Neben einer F30-Brandschutzkonstruktion

bieten die Container u. a. eine 24 mm starke zementgebundene

Bodenplatte. Auch Akustikabhangdecke,

40 JAHRE MOBILE RAUMSYSTEME

Die neue Petri-Premium-Linie bietet ...

ELA entwickelt Vielfältigkeit

Das Unternehmen ELA feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum.

Seit der Gründung 1972 gehören heute mehr als 20.000

Einheiten zum Containerpark von ELA. Neben dem Mietangebot

stehen neue und gebrauchte Container zum Kauf bereit. Das Gebraucht-Container-Center

befindet sich im Harener Industriepark

Eurohafen. Die Raumsysteme von ELA zeichnen sich besonders

durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aus.

Anfangs allein als Baucontainer genutzt, entwickelte sich eine

Nutzung als Büro-, Wohn- und Sanitärcontainer. Auch Lagerräume,

mobile Werkstätten, Verkaufsräume, Banken, Kindergärten,


... Fasertapeten und Linoleumbodenbeläge. (Fotos: Petri Group)

Fensterbänke und außenliegender Sonnenschutz sowie

umlaufende Attika und edle Fassaden aus Kassettenblechen

gehören zum Standardprogramm dieser Produktserie.

Hochwertige Materialien für den Innenausbau wie

Fasertapeten sowie Linoleumbodenbeläge runden das Gesamtpaket

ab. Die Container verfügen über eine Vorbereitung

für den Betrieb mit Warmwasserheizung.

Neue Containergeneration. Dämmeigenschaften in Verbindung

mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liefern Werte,

die zum Teil die Anforderungen um über 30 Prozent

übertreffen. Mit dieser Containergeneration leistet Petri

einen großen Beitrag zur Verbesserung der Energiekosten

im Produktlebenszyklus und zur Optimierung der Nachhaltigkeit

im Modulbau. Petri ist Herstellerbetrieb nach

DIN 18800-7 und verfügt über eine Güteüberwachung

nach DIN 3834-4 und RAL GZ 613 Stahlsystembauweise.

Schulen oder Arztpraxen sind möglich. Mit dem Wohnhaus

Create your mobile home (CYMH) bietet ELA erstmals

ein modernes, flexibles und individuelles Zuhause in

den mobilen Räumen an. Der Zubehörpool bietet neben

Tischen, Stühlen und Schränken weitere Ausstattungen

wie Systeme zur Geräuschdämmung, Sicherheitstechnik

und EDV-Schnittstellen. Der sogenannte ELA-Premium-

Mietcontainer ist 3 m breit. Bereits ab einem Platzbedarf

von 90 m2 bedeutet sein Einsatz die Einsparung eines

Standardcontainers. Was einst in Haren begann, ist inzwischen

in ganz Deutschland und Europa erfolgreich.

ELA hat neun Standorten in Europa und Tochterbetriebe

in Polen, Litauen, den Niederlanden und der Ukraine.

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Qualifizierter Luftaustausch

Gut zu wissen. Wer im Bereich Transport und Logistik arbeitet, kennt den Begriff „begaster Container

oder „unit under fumigation“. Doch was sind eigentlich Containergase? Woher kommen die Gase? Sind

Gase in meinem Container? Die Spezialisten von S&A haben Antworten auf diese und weitere Fragen.

Oftmals werden begaste Container

argwöhnisch betrachtet. Dabei

dient dieses internationale Verfahren

dem Schutz der Ökosysteme. Denn

mit den globalen Güterströmen können

nicht nur die gewünschten Waren, sondern

auch Insekten und deren Entwicklungsstadien

wie Larven und Eiablagen

oder kleine Wirbeltiere per Container in

alle Welt gelangen. Das Einschleppen dieser

Lebewesen in Importländer kann Fol-

1

Wichtig:

Container beim

Öffnen und Entladen

lüften. (Fotos: S&A)

gen für das biologische Gleichgewicht der

jeweiligen Lebensräume haben.

Die International Plant Protection Convention

(IPPC) hilft, diese Lebensräume

zu schützen. Daher führen Schädlingsbekämpfer

im Ursprungsland eine sogenannte

Containerbegasung durch, töten

somit die Insekten und kleinen Wirbeltiere

ab. Gleichzeitig können auf diese

Weise die Waren im Container wie getrocknete

Lebensmittel oder Stückgutsendungen

vor Fraß, Zerstörung und Verschmutzung

bewahrt und der Warenwert

erhalten werden.

So werden Container begast

Die Begasung ist ein geschlossener Kreislauf

und kann, wie S&A erklärt, bei sachgerechter

Anwendung sicher und ohne

schädigende Wirkungen auf den Menschen

gehandhabt werden. Ganz anders

sieht dies bei vielen anderen gasförmigen

Stoffen aus, die sich in Containern finden

lassen und die nicht aus einer Begasung

stammen – und zwar schadstoffhaltige Industriegase.

Hierzu später mehr.

Schädlingsbekämpfung

Ein Begasungsmittel im weltweiten Warenverkehr

ist Methylbromid, auch Brommethan

genannt. Dieses Mittel ist jedoch

aus Klimaschutzgründen seit März 2010

in den EU-Staaten verboten. Weitere Begasungsmittel

sind Phosphorwasserstoff

(Phosphin, Phosphane) und Sulfuryldifluorid.

Nach erfolgter Behandlung der

Container müssen Fachleute diese Gase

wieder aus den Containern herauslüften

(Ventilation). Mit einer Gasmessung ermitteln

die Experten anschließend, ob

ein mögliches Restgas unterhalb der gesetzlichen

Werte liegt bzw. nicht mehr

vorhanden ist und bestätigen dies mit einem

Freigabezertifikat. Mit diesem Papier

kann der Container weitertransportiert

und sicher entladen werden.

Achtung Industriegase

Anders ist die Situation bei schadstoffhaltigen

Industriegasen, die von den Produkten

selbst ausströmen, wie z. B. Gehäuse

elektronischer Geräte oder auch

Verpackungsmaterialien. Wohl jeder hat


S&A kurz vorgestellt

Die mittelständische S&A Service und Anwendungstechnik GmbH ist als Schädlingsbekämpfer

beispielsweise im Vorratsschutz und in der Containerbe- und entgasung seit nunmehr

20 Jahren im Einsatz. Neben der Arbeit am Firmensitz in Scheeßel verfügt S&A über einen

eigenen Begasungsplatz im Hamburger Freihafen.

Außerdem sind die Experten an weiteren zwölf Begasungsplätzen in und außerhalb des

Hamburger Freihafens sowie in den Häfen Bremen und Bremerhaven im Einsatz. Das Unternehmen

S&A hat bereits in den 90er-Jahren mit Frisin ® ein eigenes Phosphorwasserstoffmittel

zur Begasung entwickelt und zugelassen.

schon einmal nagelneue Produkte oder Verpackungen

in der Hand gehalten, die deutlich

„riechen“. Dazu kommen auch noch

geruchslose Schadstoffe.

Reisen solche Produkte über Wochen in geschlossenen

Containern, sammeln sich in

den Transportboxen entsprechende Konzentrationen

der Industriegase, die durchaus

zu Gesundheitsschäden führen können.

Daher sind Sicherheitsmaßnahmen

beim Öffnen und Entladen von Containern

wichtig. Die Kernbegriffe heißen hier: Kontrollmessung

und Belüftung (Foto 1).

Lüften mit System

Ein Ablüften giftiger Gase kann Stunden

und Tage dauern, soll dabei aber die Warenverkehre

nicht aufhalten. Zu den favorisierten

Verfahren gehört daher heute die

sogenannte Containerinnenraumspülung.

2 Schadgase werden

mit Kompressoren ausgespült.

Hierbei spülen die Experten die Schadgase

mit Kompressoren mittels Druckluft aus

den Containern (Foto 2). Innerhalb von

zwei Stunden können so bereits sichere Ergebnisse

erreichbar sein.

Filter für schwerere Fälle

Bei sehr hohen Konzentrationen toxischer

oder umweltschädlicher Gase kommen sogar

Aktivkohlefilter sehr großen Ausmaßes

zur Schadstofffilterung zum Einsatz, z. B.

eine Filterung mit 800 kg Aktivkohle. Auf

diese Weise reinigt S&A die Containerinnenluft

und kann so auch die Umwelt zusätzlich

schonen (Foto 3).

Mehr zum Thema Containerbegasung und

Gase in Containern hat das Unternehmen

in einem FAQ-Katalog zusammengefasst,

den Interessierte bei den Schädlingsbekämpfern

anfordern können.

3

Umweltschonend

kommen Aktivkohlefilter zum Einsatz.

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Begaste Container aufspüren

Ratgeber. Lieferanten und Importeure sind verpflichtet, begaste

Container anzumelden und zu deklarieren. Die Praxis zeigt jedoch

immer wieder „schwarze Schafe“ und andere Probleme rund um

Schadstoffbelastungen. Bertram hat Tipps, wie sich ungekennzeichnete

begaste Container erkennen lassen.

Wie hoch der Restwert eines Begasungsmittels

im Container

sein darf, ist gesetzlich geregelt

und wird mittels einer Freimessung durch

entsprechende Fachleute geprüft und mit

einer Bescheinigung zertifiziert. Doch

nicht jeder begaste Container wird angemeldet

und deklariert. Hinzu kommt, dass

oft nicht festzustellen ist, ob eine Begasung

im Versandland vollständig beendet

wurde, also das Begasungsmittel wieder

herausgelüftet wurde. Noch schwieriger

In vielen Containern sind

Schadstoffe. (Fotos:

Simacek/Bertram)

zu erkennen und einzustufen sind Schadstoffe,

die direkt von Waren oder Verpackungen

in Containern ausströmen.

Weltweite Schwierigkeit

Ein echtes Problem: Denn viele Begasungsmittel

beziehungsweise Schadstoffe sind

geruchslos oder werden von anderen Gerüchen

überdeckt. Trotzdem gilt für viele

Container keine besondere Kennzeichnungspflicht.

Gesundheitsgefährdungen

und Erkrankungen durch Begasungsmittelreste

sowie flüchtige toxische Industriechemikalien

bilden so eine weltweite

Herausforderung für den internationalen

Warenverkehr. Insbesondere auch, da sich

die Gesetzgebungen in den Ländern der

Welt unterscheiden.

So kann der Einsatz von bestimmten Begasungsmitteln

oder Industriechemikalien

in der Produktion in Europa verboten

sein, was aber nicht bedeutet, dass dies in

anderen Regionen auch gilt. Betroffen

und gefährdet sind dabei Beschäftigte,

die Container oder Fahrzeuge öffnen, prüfen

oder entladen.

Gefahrenbewusstsein wecken

Arbeitgeber sollen in der Gefährdungsbeurteilung

neben den Maßnahmen für

das Verhalten und Vorgehen bei begasten

Containern ebenso Maßnahmen enthalten,

wie verdächtige Container erkannt

werden können. Denn bereits mit ein

wenig Aufmerksamkeit lassen sich einige

Anzeichen erkennen. Daher sollten Unternehmen

vor dem Öffnen eines Containers

die Boxen genau in Augenschein

nehmen, denn es gibt verschiedene hilfreiche

Hinweise darauf.

Die Indiziensuche

Schon der Blick in die Papiere kann eine

erste Hilfestellung sein: Ist das Frachtgut


auf Holzpaletten gepackt? Sind Holzverpackungen

dabei? Dann ist Vorsicht geboten.

Denn in vielen Ländern gilt inzwischen

die ISPM 15, die vorschreibt, dass

Versand- und Verpackungsmittel aus Vollholz

behandelt sein müssen, um das Einschleppen

von Holzschädlingen zu verhindern.

Auch Außen gibt es Hinweise

an den Transportboxen.

Äußere Merkmale beachten

Mit einem intakten Gefahrgutaufkleber

wäre es natürlich perfekt, aber die Container

können auch ganz ohne Bezeichnung

kommen. Es ist in jedem Fall ratsam:

Die Mitarbeiter sollten im Hafen, in

Packingcentern oder sonstigen Ankunftsstellen

der Container aufmerksam sein,

wenn eine unvollständige Kennzeichnung

nach gefahrgutrechtlichen Vorschriften

vorhanden ist oder Kennzeichnungen

nicht lesbar oder anderweitig unklar sind.

Und noch ein weiteres Indiz ist zu beachten:

Bei verklebten oder verschlossenen

Lüftungsschlitzen sollen die Mitarbeiter

ebenfalls aufmerksam sein.

Bruno Dabelstein

Stahl- und Maschinenbau GmbH

Telefon (040) 7 32 33 48

Telefax (040) 7 32 95 12

e-mail: bruno.dabelstein@t-online.de

Internet:

www.bruno-dabelstein.de

Moorfleeter Billbrookdeich Straße 15115

22113 Hamburg

Alarmsignal Gerüche

Ist ein Container geöffnet, sollten die Personen

unbedingt auf den Geruch achten:

Blausäure riecht nach Bittermandeln,

Formaldehyd und Ammoniak riechen

stechend. Ebenfalls besondere Vorsicht

ist angesagt, wenn es eine knoblauchartige

Geruchswelle gibt. Dieser Geruch kann

von Phosphorwasserstoff stammen – ein

Geruch, der erst wahrnehmbar ist, wenn

die Konzentration weit über dem zulässigen

Grenzwert für gefährliche Arbeitsstoffe

am Arbeitsplatz liegen. Ist der Stoff

zu riechen, wird also von einer Gesundheitsgefahr

ausgegangen.

Richtig reagieren

Genauso wichtig wie das Bewusstsein für

verdächtige Container und Gerüche, ist

das Wissen um das richtige Verhalten im

Falle eines Falles. Unter anderem sollten

Unternehmen hier in die Betriebsanweisung

den Text „Container nicht betreten

beziehungsweise verlassen, verschließen

und erforderlichenfalls sichern“ aufnehmen.

Fazit ist: Auch wenn sich mit diesen

Maßnahmen wohl auch weiterhin nicht

alle betroffenen Container aufspüren lassen,

so sind sie doch trotzdem ein wichtiger

Schritt in Richtung mehr Sicherheit

und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

zu erzielen.

Kurz vorgestellt

Die Bertram GmbH gehört wie auch

die Deutsche Gesellschaft für

Schädlingsbekämpfung mbH (DGS)

zur Simacek Facility Management

Group. Bertram ist spezialisiert auf

Schädlingsbeseitigung, Beratung,

Ursachenforschung, Sanierung und

Dokumentation bis zur Herstellung

und dem Verkauf eigener Produkte.

DGS ist auf fachliche Themen spezialisiert.

Bertram übernimmt bundesweit

Dienstleistungen. Neuester

Auftrag für die Gruppe: die Containerbegasung

mit Sulfuryldifluorid

und Phosphorwasserstoff sowie die

Messung/Freigabe von Importcontainern

aus Übersee auf dem Eurogate-Terminal

am JadeWeserPort.

Als Vertragspartner ist hier auch

die Firma EWCS involviert, um andere

Schadstoffe zu messen.

Service around the clock

● Anfertigung von Container-Spreadern

und Zubehör,

● Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten

für Schiffbau und Industrie,

● Schweißkonstruktionen, Aufpanzern

von Maschinenteilen,

● Rohrleitungs- und Behälterbau,

● Dreh-, Fräs- und Bohrwerksarbeiten,

● Sonderanfertigungen von Ersatzteilen,

● Montagearbeiten


Service

CONTAINERSERVICESTANDORT WORMS

Platz für Tankcontainer

Im Wormser Industriegebiet Nord hat die Peter Hempt

GmbH & Co. KG ihr Tankcontainerlager vergrößert.

Der Containerspezialist hat seine Gesamtfläche mit dem

neuen Lagerbereich auf 65.000 m2 vergrößert. Die

Lagerkapazität verdoppelt sich damit auf rund 2000

Einheiten. Das Gefahrgutlager des Unternehmens umfasst

15.000 m2 . Eine neue Chassisreparaturwerkstatt

grenzt direkt an. Die ehemalige Chassiswerkstatt auf

dem bestehenden Gelände hat die Firma in eine zweite

Containerreparaturwerkstatt umfunktioniert.

72 ConTraiLo 10/2012

(Foto: Hempt/

Alessandro Balzarin)

Armour-Zinc-786-Verzinkung

ohne besondere Ausrüstung.

(Fotos: Mol Coatings)

Rein unter Hochdruck

Ausrüstung für Tankinnenreinigungen

Für die Reinigung von Containern, Tank- und Kesselwagen

gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Verstärkt

setzt sich die automatische Hochdruckreinigung dank

kürzerer Reinigungszeit und -wirkung durch, wie die

Uraca Pumpenfabrik GmbH & Co. KG erklärt.

So funktioniert es. Von einer Hochdruckplungerpumpe

wird Wasser mit einem Druck bis über 2000 bar durch die

Düsen des Uraca-Tankwaschkopfs-TWK gepresst. Der Wasserstrahl

schneidet sich praktisch durch die Ablagerungen

und bewirkt mit seinem definierten Bewegungsablauf

einen flächendeckenden Abtrag des Schmutzbelags.

Die an die Form des Behälters angepasste Positioniervorrichtung

und Haspelsysteme ermöglichen dabei einen behälterspezifischen

Reinigungsablauf. Entscheidend für

die Reinigung ist die richtige Positionierung des TWK.

Hierzu kommen Lanzensysteme zum Einsatz, die sich

laut Anbieter auszeichnen, indem sie den Tankwaschkopf

in exakter Verlängerung der Lanzenachse fixieren, sowohl

in vertikaler als auch in schräger Einbaulage. Der

Hub beträgt 7 m und mehr.

Auch im Ex-Bereich. Der Einsatz von gas- und druckdichten

Behälterinnenreinigungssystemen ermöglicht zudem

eine „prozessintegrierte“ Reinigung. Die Tankwaschköpfe

können nach EG-Baumusterprüfbescheinigung nach

ATEX bis auf den Bergbaubereich auch in Ex-Zonen ein-

VERZINKUNG GEGEN KORROSION

Alternativer Antirostschutz

Wie können Trailer, Tankcontainer und ähnliche Stahlkonstruktionen

gegen Rost geschützt werden? Eine Methode für Langzeitkorrosionsschutz

ist die Verzinkung. Eine Feuerverzinkung wird

beispielsweise oft bei externen Dienstleistern durchgeführt, was

zu „Materialtourismus“ führt und die Produktionskette auseinanderreißt.

Zudem entstehen oft Nacharbeiten am Objekt. Beim

Spitzflammverzinken dagegen muss zur Erzielung guter Endresultate

langsam und sorgfältig gearbeitet werden.

Mit Armour Zinc 786 hat Mol Coatings ein Material entwickelt,

das gemäß unabhängig durchgeführter Untersuchungen Salzsprühnebeltests

von 1440 Stunden und sogar 2098 Stunden be-


Die Reinigung mit Hochdruckwasser

ist eine

Möglichkeit, Container,

Kesselwagen

etc. zu säubern.

(Zeichnung: Uraca)

gesetzt werden. Das gilt laut Uraca in explosionsgefährdeten

Atmosphären, die sowohl durch Gase, Dämpfe und

Nebel, als auch durch Stäube hervorgerufen werden. Da

keine Chemikalien, mechanische Werkzeuge oder Auskochen

für die Hochdruckwasserreinigung nötig sind, brauchen,

wie die Spezialisten erklären, für die Entsorgung

nur die abgereinigten Produkte vom Reinigungswasser

getrennt werden. Auch individuelle, kundenspezifische

Reinigungslösungen kann Uraca realisieren.

steht. Gemäß DIN/EN/ISO 12944 ordnet sich Armour

Zinc 786 damit in die Verfahrensklasse mit der längsten

garantierten Schutzdauer (länger als 15 Jahre) ein – und

dies selbst für die extremsten Korrosionschutzkategorien

C5-I und C5-M. Die Verzinkung kann in einer Lackierkabine

ohne zusätzliche Ausrüstungen durchgeführt werden.

Das Zinkmaterial lässt sich laut Mol Coatings dünn aufspritzen

und verfügt über ausgezeichnete Fülleigenschaften,

sodass ein Decklack ohne Zwischenschritte direkt auf

die Zinkschicht aufgetragen werden kann. Das Produkt

kann mit Lacksystemen auf Wasserbasis kombiniert oder

in Kombination mit einer Pulverbeschichtung angewendet

werden. Laut Mol punktet das Verfahren beim Vergleich

der aufzuwendenden Arbeits- und Materialkosten.

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Hafenumschlag

STRADDLE CARRIER AM JWP

Mit tragender Rolle

Beim symbolischen Umschlag des ersten

Containers in Wilhelmshaven hatte

der Terex ® -Noell-SC-644-E mit der

Nummer 11 einen besonderen Auftritt.

Ein guter Grund sich diesen und

seine bislang 35 Kollegen genauer

anzusehen. Die Portalhubwagen hat

Terex Port Solutions im Würzburger

Werk gefertigt. Seit Sommer 2012

vereint der Hersteller das Produktund

Leistungsspektrum von Gottwald

Port Technology und Terex Port Equipment.

Die Portalhubwagen auf dem

JadeWeserPort haben eine maximale

Tragfähigkeit von 60 t unter Spreader

und können sowohl einzelne als auch

zwei voll beladene 20’-Container im

Twin-Lift-Betrieb aufnehmen.

Sie erreichen eine Geschwindigkeit

von bis zu 24 km/h und eine maximale

Stapelhöhe von vier Containern. Das

dieselelektrische Antriebssystem verfügt

über einen Dieselgenerator, der

die Stufe IIIb für mobile Maschinen

und Geräte erfüllt.

(Foto: sh)

74 ConTraiLo 10/2012

Von Nordengland in die Welt

Cargotec feiert 75 Jahre MacGregor-Innovationen

Der Name MacGregor hinterließ seine

Spuren erstmals in den 1920er-Jahren.

Damals entwickelten die Ingenieursbrüder

Joseph and Robert MacGregor

ihren ersten Stahllukendeckel in Nordengland,

der im Jahr 1929 patentiert

wurde. Ein Produkt, mit dem eine andauernde

Geschichte rund um vielfältige

maritime und Offshorelösungen

beginnen sollte.

Start in England. Acht Jahre später

startete MacGregory & Company die

Vermarktung und den Verkauf der Lukendeckel.

Eine Geschichte, die auch

Seit 75 Jahren

schreibt das UnternehmenMeilensteine

mit neuen

Produkten. (Foto:

Cargotec MacGregor)

ELEKRTISCHE OFFSHOREWINDEN VON CARGOTEC

Eine neue Seilzugkraftversion

nach 75 Jahren mit neuen Produkten

stetig Meilensteine schreibt. So trägt

heute laut Pekka Vauramon, Executive

Vice President for Marine, die Hälfte

der Seeschiffe weltweit MacGregor-

Equipment an Bord. Zu den neuesten

Entwicklungen des Spezialisten für

Hafen- und Schiffsequipment gehört

das erste vollautomatische MacGregor-

Twistlocks-CA8 ebenso wie eine neue

Reihe elektrisch betriebener Offshore-

Anker/Schlepperwinden.

Weniger Umwelteinfluss. Überhaupt

hat das alternative Antriebskonzept

Cargotec hat eine neue Reihe elektrisch betriebener Offshorewinden eingeführt,

die Sicherheit und Zuverlässigkeit mit verbesserter Bedienbarkeit

und geringerem Umwelteinfluss kombinieren sollen. Cargotec kann nun

elektrisch betriebene Versionen der bewährten MacGregor-Offshore-Anker/Schleppwinden

(eAHT) anbieten.

Die Produktserie umfasst Winden mit einer Seilzugkraft von 200 bis 600 t,

mit einer Anfangsgeschwindigkeit von bis zu 25 m/min und mit einer

Bremshaltekapazität von bis zu 800 t. Jede der Winden ist in Doppel- und

Dreifach-Trommelkonfiguration erhältlich, um den vielen Konstruktionen


Strom innerhalb der Produktpalette

stetig mehr

und mehr Raum eingenommen.

Dadurch finden

sich im wachsenden

Portfolio u. a. elektrisch

betriebene Lösungen wie

Zugangslösungen für Ro-

Ro-Ladungen, Lukendeckelsysteme,

Krane und

Winden. Das heutige Produktangebot

der Marke

reicht von Lukendeckeln,

Lashsystemen und Kranen

über Rampen für Ro-

Ro-Schiffe bis zu Selbstentladesystemen.

Abgerundetes Angebot.

Für Häfen und Terminals

liefert Cargotec darüberhinausMacGregor-Rampenanlagen,

Uferrampen

sowie Passagiergangways

und Siwertell-Massenguthandlingequipement.

Im

Offshorebereich bietet die

Produktpalette Lösungen

für das Handhaben von

Lasten unter Wasser, von

Ankern und den Schleppund

Festmachbetrieb.

sowie Betriebsanforderungen

gerecht zu werden. Die

Trommeln sind sowohl für

größere Mengen an Drahtseilen

als auch für Faserseile

mit geringerem Gewicht

und großen Durchmessern

ausgelegt. An beiden Enden

der Winde können Kettenräder

eingebaut werden, um

Ketten mit 76 bis 160 mm

zu handhaben.

570 000 Mal auf und ab

65 000 Kilogramm Last

8 760 Stunden Zuverlässigkeit

Jahr für Jahr

So baut man heute

HeavyDuty-Drehgeber.

A Baumer Brand

Ein Ship-to-Shore-Kran bewegt enorme

Lasten – und das im 24/7-Betrieb. Absolute

Zuverlässigkeit ist hier für alle Komponenten

ein Muss. Entscheiden Sie sich deshalb

für HeavyDuty-Drehgeber von Baumer. Sie

arbeiten ohne Zwischenfälle und bewähren

sich seit Jahrzehnten in allen wichtigen

Seehäfen der Welt, wie zum Beispiel unser

besonders robuster HOG 220 für Antriebswellen

bis ø115 mm.

Mehr über unsere Lösungen

für Krane und Hebezeuge erfahren Sie unter

www.baumer.com/cranes

ConTraiLo – Ihre Fachzeitschrift


Mobile Helfer für große Geschäfte

Porträt. Mobile, flexible und robuste Helfer werden bekanntlich für den innerbetrieblichen Transport,

für das Be- und Entladen sowie für den Containerumschlag eingesetzt. Häfen, Terminals und andere

Umschlagplätze sind beispielsweise Orte, wo sie täglich ihre Arbeit leisten.

Die Rede ist von Staplern bzw. Flurförderzeugen.

Die Hinrichs Flurfördergeräte

GmbH & Co. KG

wartet mit einer breit gefächerten Angebotspalette

auf. Das Unternehmen wird

Ca. 300 Geräte stehen den

Kunden zur Verfügung. (Fotos: Hinrichs Flurfördergeräte GmbH & Co. KG)

76 ConTraiLo 10/2012

erfolgreich geführt von Marco Levermann

und Sandra Hinrichs. So ist die Firma seit

ihrer Gründung 1991 in Stuhr-Brinkum

zu einem führenden Unternehmen im

Staplerhandling in Europa gewachsen.

Hier wird Vielfalt geboten

Der An- und Verkauf von Gabelstaplern

jeglicher Tragkraft und Hersteller gehört

zu einem der Standbeine des Betriebs.

Hier kann der Kunde auf einen Bestand

von ca. 300 Maschinen zugreifen. Der

Hauptschwerpunkt von Hinrichs Flurfördergeräte

liegt im An- und Verkauf von

gebrauchtem Portequipment, wie Reachstacker,

Containerhandling- und Zugmaschinen.

Am Standort Oldenburg stehen

ca. 50 dieser Geräte zur Verfügung.

Kunden und Service

Zur weltweiten Kundschaft des Unternehmens

gehören Häfen und Spediteure, die

sich auf Containerhandling und Schwergüter

spezialisiert haben. Gebrauchte Geräte

kauft der Spezialist ein und arbeitet

diese bei Bedarf für die Kunden auf. In der

eigenen Werkstatt steht dafür ein Service-


team aus acht Monteuren zur Verfügung.

Dabei hat der Kunde die Wahl zwischen

absolutem Ist-Zustand oder farblich und

technisch aufgearbeitetem Zustand mit

neuer UVV-Prüfung.

Des Weiteren bietet das Unternehmen

für alle Großgeräte einen Service an. Die

Fabrikneue 40’-/100-t-Rolltrailer (Mafitype) zur Anmietung oder zum

Ankauf: genau die Lösung für Ihre Transportprobleme bei Heavy Lifts.

❯ Industrial trailers ❯ Goosenecks

❯ Multi-trailer train system ❯ Skeletal trailers

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Sandra Hinrichs und Marco Levermann.

Mitarbeiter reisen auf Kundenwunsch

auch nach Asien, Afrika oder Südamerika,

um dort veräußerte Gerätschaften von

Hinrichs Flurfördergeräte in der Montage

zum Aufbau sowie Service zu betreuen sowie

die Monteure der Kunden vor Ort zu

schulen. Mittlerweile rückt die Vermie-

tung von Großmaschinen immer weiter

in den Fokus des Unternehmens, da viele

Kunden nur für eine gewisse Zeit oder

nur für ein Projekt eine Maschine brauchen.

Fälle in denen sich eine Neuanschaffung

nicht lohnt. Hier hat Hinrichs

den Vorteil auf einen großen Pool neuwertiger

bzw. gut gebrauchter Maschinen

zugreifen zu können.

Das Schlusswort

Der Spezialist verfügt mittlerweile über

mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in diesem

Sektor. So kann Hinrichs Flurfördergeräte

kurzfristig auch Transporte weltweit

organisieren und durchführen. Fazit:

Die „kleinen“ Helfer leisten nicht nur gute

Dienste beim Heben oder Transportieren,

sondern können so ganz nebenbei

auch noch die Leistungsbilanz des Unternehmens

verbessern.

Angeboten werden fabrikneue, palettenbreite Container aller Art zur

Anmietung oder zum Ankauf: die optimale Lösung für Ihre intermodalen

Transportprobleme.

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Hafenumschlag

INTERNE TRANSPORTE

Fördern von A bis Z

Die SMB International GmbH bietet Anlagen

und Fördertechnik, mit denen

sich die intralogistische Handhabung

verschiedener Güter aufeinander abstimmen

lässt. Ein Beispiel zum Fasshandling:

Ein Entladeroboter entnimmt

die Leerfässer an der Anlieferung automatisch

von den Lkw. Mit einer Palettentransportanlage

werden die Paletten

befördert. Einzelfässer setzt ein

Multifunktionsgreifer an einer Depalettierstation

auf einen Kettenförderer.

Transportanlagen und Fördermodule

bringen sie zum Lager. Um Flüssigkeiten

oder Schüttgüter abzufüllen, entwickelt

SMB voll- und halbautomatische

sowie mobile und stationäre Abfüllanlagen.

Kunden können zwischen Linien-,

Paletten- oder Einzelplatzanlagen wählen.

Für eine Reinigung hat SMB Filling

ein Spezialverfahren entwickelt. Zur

Restsauerstoffreduzierung vor dem

Verschließen setzt SMB ein hauseigenes

Verfahren ein.

(Foto: Demag Cranes)

78 ConTraiLo 10/2012

Seefeste Krankomponenten

HeavyDuty-Drehgeber für raue Umgebungen

Die Witterungsbedinungen an der See

sind rau. Die Luft ist feucht und salzhaltig

und kann den Maschinen und

Arbeitsgeräten vor Ort zusetzen. Umso

wichtiger ist hier der Einsatz robuster

Komponenten, wie zum Beispiel

im Bereich der Drehgeber. Mit der

Baureihe HOG 86 bietet Baumer eine

HeavyDuty-Drehgeberfamilie, die sich

auch unter rauen Bedingungen mit

zuverlässiger Drehzahl- und Positionserfassung

behaupten kann.

Die Einsatzbereiche. Als weitere Merkmale

führt der Anbieter die kompakte

Bauform sowie flexible Montage- und

Anschlussmöglichkeiten an. So kön-

KLEINE HAFENKRANE

Modell 2 ist der Erste

Mit dem Modell 2 hat Gottwald Port Technology

einen Hafenkran speziell für kleinere

Terminals entwickelt. Folgende Eigenschaften

bringt der Krantyp mit: Traglast von

maximal 80 t, Ausladung bis zu 40 m und

Hubgeschwindigkeiten bis zu 120 m/min.

Modell 2 erweitert als erstes Mitglied von

Gottwalds kleiner Kranfamilie die Generation

5. Mit ihm hat der Hersteller auch ei-

Hier einige Beispiele

der HOG-86-Drehgeberreihe.

(Foto: Baumer Group)

nen die Drehgeber zum Beispiel für

Positions- und Geschwindigkeitsermittlung

während der Bewegung eines

Krans oder für die Antriebsregelung

der Hebezeuge Einsatz finden.

Einige Merkmale. Das robuste Aluminiumgehäuse

mit seewasserfester

Lackierung nach Korrosivitätskategorie

C4 gemäß ISO 12944 ist IP-66-geschützt.

Die zweiseitige Lagerung ermöglicht

Lagerlastreserven bis 300 N

radial bzw. 200 N axial. Auch Kabelverschraubungen,

Schrauben, Flanschdosen

sowie weitere Komponenten

sind, wie Baumer erklärt, korrosionsgeschützt

ausgeführt.

nen neuen Krantyp eingeführt, den Hafenreifenportalkran

G HRK, der die Mobilität des

gummibereiften G HMK mit der Unterfahrbarkeit

einer Portallösung verbindet.

Daneben bietet Gottwald das neue Modell

2 auch als Schwimm-/Hafenpontonkran G

HPK oder Hafenschienenkran G HSK auf

Ponton sowie als Hafensockelkran G HPK

an. Zwei der erhältlichen Kranvarianten

sind Konfigurationen als Zweiseilkran, die

mit einem Hubwerk ausgerüstet sind und

maximale Traglasten von 63 t bis 21 m


Weitere Produktdetails.

Die Drehgeber verfügen

über eine Aufsteckhohlwelle

für Wellen mit 12

oder 16 mm sowie Konuswellen

mit 17 mm Durchmesser.

Schädigungen der

Kugellager durch induzierte

Wellenströme bis

2,5 kV werden laut Baumer

dank des isolierten

Lageraufbaus unterbunden.

Alternativ zu isolierten

Lagern sind auch Hybridlager

verfügbar.

Zusätzlich. Optional ist

die EMS-Funktionsüberwachung

(Enhanced Monitoring

System) erhältlich.

Hierbei werden die

Funktionen der Drehgeber

überwacht und Störungen

über einen Alarmausgang

an die Steuerung

gemeldet. Für eine hohe

Verfügbarkeit in sicherheitskritischenAnwendungen

sind die Drehgeber

darüber hinaus mit

redundanter Signalerfassung

erhältlich.

bzw. 80 t bis zu 17 m Ausladung

bieten. Sie eignen sich

für den Umschlag von Containern

und Stückgut. Die dritte

Ausführung ist eine Vierseilgreifervariante,

die mit einem

zweiten Hubwerk ausgerüstet

ist und für den Umschlag

von Schüttgütern konzipiert

ist. Er verfügt über eine maximale

Traglast von 63 t und

eine 38-m-Ausladung.

ConTraiLo

Katalog 2013

Eine gute Verbindung

ein gemeinsames Ziel

Conductix-Wampfl er stellt sich einer bedeutenden

Aufgabe: Wir liefern Ihnen Energie- und Datenübertragungs-Systeme,

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Ihres Hafen-Terminals sicherstellen. Rund um die

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Hafenumschlag

CARGOTEC LIEFERT KALMAR TERMINALTRUCKS

Im Dutzend nach Spanien

Cargotec hat an die Operaciones Portuarias Canarias,

S.A. (OPCSA) für den Port of Las Palmas zwölf neue

Kalmar-TT616i-Terminaltraktoren geliefert. Sie komplettieren

die neue Containerumschlagflotte auf Gran

Canaria, zu der auch ein Kalmar-DRF-450-60-Reachstacker

sowie ein DCE150-12-Stapler gehören. Die

Terminalzugmaschinen können bis zu 95 t ziehen und

haben eine Tragfähigkeit von 36 t. Auf dem OPCSA-

Terminal, auf dem im letzten Jahr 715.000 TEU umgeschlagen

wurden, transportieren die neuen Maschinen

Container über das Terminalgelände.

KRANE FÜR RUSSLAND

Wachsende Nachfrage

Liebherr Container Cranes Ltd hat zwei Panamax-STS-Krane

nach Wladiwostok ausgeliefert.

Die Krane kommen am Hafen von

Wladiwostok zum Einsatz und haben eine

wasserseitige Reichweite von 38 m, eine

landseitige Reichweite von 11 m und eine

Spannweite von 15,30 m. Die 60-t-Twinlift-

Krane haben eine Spreaderhöhe von 28 m

und verfügen über ein Ferndiagnosesystem.

80 ConTraiLo 10/2012

(Foto: Cargotec Kalmar)

Zudem hat Liebherr Aufträge für die Auslieferung

weiterer STS-Krane nach Noworossijsk

und St. Petersburg bekommen. An JSC

Nutep in Noworossijsk soll Liebherr einen

zweiten Post-Panamax-Kran liefern.

Er hat eine wasserseitige Reichweite von

46 m, eine landseitige Reichweite von 15 m

und 15,24 m Spannweite. Der Spreader hat

eine maximale Tragfähigkeit von 50 t. Ferndiagnose-

und Antikollisionssysteme werden

mit dem Kran geliefert. Das firmeneigene

Kran-Managementsystem Visuscan hat stan-

Mit 2,95 m Höhe und 32 t Tragkraft entspricht der

SMV 32-1200 RoRo den BLG-Vorgaben. (Foto: Konecranes)

Schwerer Tiefstapler

RoRo-Spezialflurförderzeug für BLG

Ein gemeinsames Projekt von Konecranes Lifttrucks und

der BLG Logistics Group feierte kürzlich Premiere: Die

Logistik-Gruppe erhält mit dem SMV 32-1200 RoRo den

ersten Spezialgabelstapler seiner Art, den Konecranes Lifttrucks

in Deutschland ausliefert. Damit sollen zukünftig

30 t schwere Betonsegmente transportiert werden, die in

Bremerhaven für die Lagerung der bis zu 900 t schweren

Tripoden, dreifüßige Fundamentelemente aus Stahl für

Offshorewindkraftanlagen, notwendig sind.

dardmäßig eine russische Benutzeroberfläche.

In St. Petersburg hat Liebherr einen

Vertrag mit OJSC Petrolesport für die Lieferung

von drei Panamax-Ship-to-Shore-Kranen

unterzeichnet. Die Krane haben eine wasserseitige

Reichweite von 38,50 m, eine landseitige

Reichweite von 15 m, eine Spannweite

von 22,50 m und der Spreader hat eine maximale

Tragfähigkeit von 50 t. Sie erweitern

die Flotte mit bereits zehn Liebherr-RTG und

fünf weiteren RTG, die in den nächsten Monaten

geliefert werden.


Bremer Logistiker. Die BLG Logistics Group, ein internationaler

Logistik-Dienstleister mit Hauptsitz in Bremen

und 15.000 Mitarbeitern weltweit, entwickelt kundenspezifische

Logistik-Lösungen – auch für Offshorewindkraftprojekte.

Dafür errichtet die Unternehmensgruppe auf

der sogenannten ABC Halbinsel in Bremerhaven ein zentrales

Zwischenlager für Tripoden, die mit einer Eigenmasse

von bis zu 900 t als Basis für Offshorewindkraftanlagen

dienen. Gelagert werden die Tripoden auf 30 t

schweren Betonsegmenten. Um sie zu transportieren und

präzise unter die Tripoden zu setzen, hat Konecranes Lifttrucks

einen sehr leistungsstarken und gleichzeitig besonders

kompakten Spezialgabelstapler konzipiert.

Der Gabelstapler. Konecranes Lifttrucks hat Bauhöhe,

Tragkraft, Motorleistung und Verbrauchswerte des neuen

Spezialgabelstaplers exakt auf die Anforderungen der BLG

Logistics Group abgestimmt. Das Ergebnis ist der Spezialgabelstapler

SMV 32-1200 RoRo mit einer Tragfähigkeit

von bis zu 32 t und einer für die Baureihe bemerkenswert

niedrigen Gesamthöhe von gerade einmal 2,95 m.

Effizienter Umschlag. „Der neue Spezialgabelstapler kann

gut und sicher unter die Tripoden fahren und dort die

Betonsegmente präzise absetzen. Mit seinen hohen Beschleunigungswerten

sichert er zudem den effizienten

Umschlag auf Roll-on-Roll-off-Schiffen“, sagt Jens Uwe

Meier von Konecranes Lifttrucks in Bremen und ergänzt:

„Aufgrund der hohen Motorleistung haben wir den Rußpartikelfilter

speziell als Doppelfilter mit doppelter Abgasanlage

konzipiert. Damit kann der neue Spezialgabelstapler

für BLG auch in geschlossenen Hallen eingesetzt

werden – und schont dabei Umwelt und Klima.“

Gleich mehrere Krane

gehen nach Russland.

(Foto: Liebherr)

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IMPRESSUM

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i

v

w

Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.

RTG-Betrieb unter Strom. (Foto: Conductix-Wampfler)

Umschlag elektrifiziert

Energieübertragung mit Conductix-Wampfler

Der hohe Mechanisierungsgrad beim weltweiten Güterumschlag

erfordert eine zuverlässige Übertragung von

Energie sowie Daten, die die logistischen Vorgänge steuern

und kontrollieren. Maßgeschneiderte Konzepte der

Energie- und Datenversorgung auch für den Containerbzw.

maritimen Bereich bietet Conductix-Wampfler.

Variantenreiche Motorleitungstrommeln. Die Übertragungsspezialisten

haben jahrzehntelange Erfahrungen

und Know-how auf dem Gebiet des Containerumschlags.

Conductix-Wampfler bietet zuverlässige sowie kundenspezifisch

angepasste Lösungen für die Elektrifizierung

von Kranen und anderen Hafenmaschinen. Über ein globales

Vertriebs-, Engineering- und Servicenetz unterstützt

man die internationalen Aktivitäten der Kunden mit

schlüsselfertigen Systemen und einem ergänzenden Aftersales-Service.

So offeriert man Motorleitungstrommeln,

die anwendungsspezifisch ausgestattet sind, und

der Führung der Hauptversorgungs- und Datenleitungen

zu STS- und RMG-Containerkranen mit langen Verfahrwegen

dienen. Bisher kann man auch dieselbetriebene

RTG-Krane mit Motorleitungstrommeln in elektrisch betriebene

E-RTGs umrüsten.

Energieführungsketten für große Leitungspakete. Darüber

hinaus offeriert Conductix-Wampfler Leitungswagensysteme

– mit oder ohne eigenem Antrieb – die als

dauerhafte und gleichzeitig zuverlässige Lösung für die

Energie- und Datenübertragung an die Krankatze eines

Containerkrans vermarktet werden. Weiterhin im Angebot

von Conductix-Wampfler: Energieführungsketten als

alternativer Lösungsansatz zu Leitungswagen zur Handhabung

großer Leitungspakete, insbesondere zur Katzversorgung

von RTGs/RMGs-Schleifleitungssystemen. Realisierbar

sind die Energieführungsketten als Plug-in- oder

Drive-in-Lösung für elektrische RTGs.

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