Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

jagdbayern

Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

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Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

Jagdliches Quiz für Maßbacher Hauptschüler

Zu einer Exkursion ins Revier

Maßbach II von Dr. Berndt

Newiger im Landkreis Bad

Kissingen hatte sich die Klasse

5a der Hauptschule Maßbach

aufgemacht. Reinhard

Röder und Erich Schneider

brachten den Schülern und

ihren Lehrern Maria Greubel

und Jörg Breuer die Zusammenhänge

von Jagd und Naturschutz

näher. Anschließend

mussten alle Schüler

der Hauptschule bei einem

Quiz Fragen zu Wildtieren

und Jagd beantworten. Die

Resonanz war sehr positiv.

Nachmittagsbetreuung für Frühförderkinder

Einen Nachmittag in der

freien Natur erlebten die

20 Kinder der Nachmittagsbetreuung

vom Verein für

Frühförderung in Neuburg.

Bei einer Wanderung durch

den Donauauwald bei Neuburg

konnten sie Präparate

100 Zweitklässler waren der

Einladung der Revierpächter

Thomas Grueber und Robert

Oberfrank, Erster Vorsitzender

der BJV-Kreisgruppe

Donauwörth, in den Rainer

Stadtwald gefolgt. „Es ist beeindruckend,

was ein Jäger

alles wissen, können und machen

muss“, so das Resümee

der Stellvertretenden Schul-

R. Röder

von verschiedenen Vögeln,

Wildschwein, Rehkitz, Biber,

Fuchs und Wiesel in

ihren typischen Lebensräumen

entdecken, die Gunter

Weinrich, Jagdschutzverein

Neuburg, aufgestellt hatte.

G. Weinrich

Deutsch-tschechischer Schüleraustausch

Die BJV-Kreisgruppe Furth

im Wald hatte die dritten

und vierten Jahrgangsklassen

der Förderstufe für

Deutsch und Tschechisch

an den Hauptschulen aus

Domazlice und Furth im

Wald zu einer Waldexkursion

ins Revier von Vorsit-

100 Schulkinder im Rainer Stadtwald

leiterin der Johannes-Bayer-

Grundschule, Carolin Zausig.

zendem Erhard Hauptvogel

eingeladen. Die Jäger

brachten den Kindern mit

Präparaten von heimischen

Wildtieren und Greifvögeln,

Vorträgen und spielerischen

Aufgaben Wald

und Wild nahe.

E. Pongratz

Erlebnisreiche Waldtage für Kindergartenkinder

Die 75 Kinder des PaulushofenerChristophorus-Kindergartens

erlebten abwechslungsreiche

Waldtage. Organisiert

hatten sie Reinhard Sturm,

BJV-Kreisgruppe Beilngries,

und seine Familie in seinem

Revier Grampersdorf.

Eine Lehrerfortbildung mit

Unterstützung der Wildland-

Die Kinder durften unter anderem

mit Ferngläsern Anschussscheiben

im hohen

Gras suchen. Zum Schluss bekamen

sie ein Malbuch, Buntstifte,

ein Fährtenbüchlein

und Infobroschüren mit auf

den Weg. M. Baier

Stiftung Bayern wurde ins

Auge gefasst. R. Oberfrank


Die Mädchen und Jungen des

Kindergartens Sankt Franziskus

Waidhofen erlebten mit

ihrer Leiterin und Team einen

Tag im Wald. Walter Schwab,

Arno Netsch, Willi Karl,

Dr. Helmut Heßberg, Reinhard

Schulte-Wrede, Herbert

Gutmann und Elke Bayer, JägervereinigungSchrobenhausen,

zeigten den Kindern

die Bewohner des Waldes an-

Die jährliche Projektwoche

Natur im Landkreis

Forchheim hatte in diesem

Jahr einen neuen Teilnehmerrekord

zu verzeichnen.

Der Fischereiverband, der

Staatsforst, der Bund Naturschutz

und die Kreisjägerschaft

betreuten 41 Klassen

mit über 900 Kindern. Zehn

Klassen mit 221 Schülerin-

Das neu umgebaute Wildland-Mobil

des Kreisjagdverbandes

Kempten war zu

Gast im Kindergarten in

Weitnau. 70 Mädchen und

Buben lauschten aufmerksam

Oda Frense-Horstmann

und Vorsitzendem Manfred

Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

Erlebnistag für Waidhofener Kindergartenkinder

hand von Präparaten und erläuterten

ihre Lebensweise.

Falkner Gutmann hatte junge

Adler mitgebracht, die die

Kinder füttern durften. Auch

die beiden Rauhaardackel „Lilli“

und „Asti“ waren sehr beliebt.

Die Führung endete mit

Signalen aus den Jagdhörnern.

Die Kinder überreichten

den Jägern selbst gemalte Bilder

als Dankeschön. E. Bayer

Forchheimer Projektwoche Natur mit neuem Rekord

nen und Schülern wurden

durch Konrad Nebel, BJV-

Kreisgruppe Forchheim,

und seinem Team betreut.

Hans Seitz und Georg Kugler

hatten ihre Reviere zur Verfügung

gestellt, in denen die

Lehrpfade aufgebaut wurden

und die Kinder Wald und

Wild begreifen konnten.

T. Nobis

Uhu, Hase und Specht zu Besuch im Kindergarten Weitnau

Werne, die allerhand Wissenswertes

über die heimische

Tierwelt zu erzählen

wussten. Die Kinder wurden

mit Jagdhornklängen

aus dem Horn von Jägerin

Oda verabschiedet.

M. Werne

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Der Kreisjagdberater für den

Landkreis Kelheim, Albert

Blümel (i. Bild M.), wurde

von Landrat Dr. Hubert Faltermeier

(2. v. l.) mit der Verdienstmedaille

des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland ausgezeichnet.

Blümel hat 1978 mit 27 Jahren

seinen ersten Jagdschein

gelöst, war von 1985 bis 1995

Hegeringleiter der Hegegemeinschaft

Teugn und

wurde im Jahre 1995 zum

Kreisjagdberater bestellt. In

Thüringen bewirtschaftet Al-

Im Jagdrevier Niedermotzing

haben Landwirte Flächen mit

einer fünfjährigen agrarökologischen

Pflanzenmischung

angelegt. Das Konzept wurde

von den Jägern initiiert,

von den Landwirten mit

dem Amt für Landwirtschaft

festgelegt und über das Kulturlandschaftsprogramm

(KULAP) finanziert. Markus

Landsmann, der viele Flächen

selbst angesät hat und

betreut, stellte sie kürzlich

den Jagdverantwortlichen

vor. Mit dabei waren Rolf-

Auf der Erlebnismesse „Miteinander

in der Region (MiR)

2010“ präsentierte sich die

Jägervereinigung Marktoberdorf

neben 150 weiteren

Ausstellern. Ihr nachgebautes

Biotop zum Thema

„Leben am Wasser“ erklärte

unter anderem den Unterschied

zwischen Schwimm-

und Tauchenten und zeigte

die Vielfalt der Flora und

Fauna an Gewässerrandzonen.

Anhand einer Bestim-

Kreisjagdverband Oberallgäu

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Verdienstmedaille für Kreisjagdberater Albert Blümel

bert Blümel ein großes Waldgut

und eine Eigenjagd mit

Rot- und Schwarzwild. Des

Weiteren ist Blümel Mitglied

im Vorstand des Kreisjagdverbandes

Kelheim. Auch

sein langjähriges politisches

Wirken als Gemeinderat und

Zweiter Bürgermeister der

Gemeinde Teugn sowie sein

langjähriger Sitz im Kreistag

des Landkreises Landshut

wurden gewürdigt. Es

gratulierten Erster Vorsitzender

Anton Renkl (r.), der

Bürgermeister der Gemein-

de Teugn, Anton Schweiger

(2. v. r.), Frau Blümel (3. v.

r.), Anton Hendlmeier, Hege-

Lebensraumprojekt in Niedermotzing

Dieter Pfeilschifter, Vorsitzender

der BJV-Kreisgruppe

Straubing Stadt und Land,

die Hegegemeinschaftsleiter,

Jagdberater Helmut Gierl

und der Naturschutzbeauftragte

der Straubinger Jäger,

Prof. Anton Moser.

Die Exkursionsteilnehmer

waren sich einig, dass durch

das Nebeneinander verschie-

dener Mischungen die agrar-

ökologischen Ziele am besten

zu verwirklichen sind. Sie

vereinbarten, diese Erkenntnis

durch die Jagdpächter

in die Jagdgenossenschaften

zu tragen, um weitere Land-

Jägervereinigung Marktoberdorf auf regionaler Messe

mungstafel konnten sich die

Besucher über heimische

Wildarten informieren.

An einer „Futterraufe“ wurden

Wildspezialitäten aus

der Region angeboten, wie

Wildsalami, Pfefferbeißer

und ähnliche Köstlichkeiten

vom Hirsch.

Zur Eröffnung spielten die

Marktoberdorfer Jagdhornbläser.

Am Sonntag wurden bei einer

Hundevorführung ver-

Termin

schiedeneJagdgebrauchshunde und deren jagdliche

Eignungen vorgestellt. Für

ringleiter Teugn (3. v. l.) und

Josef Steiger vom Jagdverein

Holledau (l.). A. Renkl

wirte dafür zu gewinnen.

R.-D. Pfeilschifter

Unterhaltung am Stand

sorgte das „Auerberger Wilderertrio“.

P. Wölfle

16. bis 18. Oktober, Allgäuer Jäger- und Naturtage, Fischen. 16. Oktober, 14 Uhr Eröffnung, 19 Uhr Hubertusmesse, Pfarrkirche St. Verena. 17. Oktober,

18 Uhr Jägerhuigarte, Kurhaus. 18. Oktober, 10.30 Uhr Offizielle Hegeschau, Kurhaus. Ausführliches Programm unter www.jagd-oberallgaeu.de


Zum ersten Mal feierte der

Kreisjagdverband Kempten

seine traditionelle Jägerbergmesse

auf der Wachters

Alpe bei Memhölz. Über 500

Am jährlichen Expertentreffen

auf der Heunhütte im

Staatsforst Wimmelbach mit

Vertretern aller namhaften

Naturverbände nahm auch

die BJV-Kreisgruppe Forchheim

teil. Moderiert wurde

die Runde unter dem Motto

„Vorsprung schaffen durch

Informationsaustausch“ von

Dr. Dittmann.

Hermann Greif vom Bauernverband

informierte die Teilnehmer

darüber, dass mit

der EU-Agrarreform 2013

die Mittel zur Entwicklung

des ländlichen Raums neu

verteilt würden. Er unterstrich,

dass der Bauernverband

sich intensiv für eine

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Traditionelle Jägerbergmesse Kempten

Besucher kamen, um unter

der Leitung von Pfarrer Buchenberg

die Jägerbergmesse

zu feiern. Durch das waidgerechte

Jagen und durch

die Hege des Wildes im Revier

ist der Jäger für Pfarrer

Buchenberg gleichzeitig der

Sachverwalter Gottes.

Durch einen respektvollen

Umgang mit der Natur und

den darin vorkommenden

Lebewesen in der Natur

könne der Mensch die Größe

Gottes sehen und erkennen,

sagte er. Musikalisch

umrahmt wurde die Messe

durch den Hörnerklang der

Lindauer Bläsergruppe, die

ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum

feierte, und der

Bläsergruppe des Kreisjagd-

Runder Tisch auf der Heunhütte bei Forchheim

faire Verteilung der Mittel

einsetze. Die Energieerzeugung

nehme einen immer

wichtigeren Stellenwert ein

und stelle eine Chance für

unsere Land- und Waldbauern

dar.

Michael Kreppel vom Amt

für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten unterstrich

diesen Punkt. „Die

Wälder müssen heute für

die ökologischen Verhältnisse

und den Energiebedarf

von morgen vorbereitet werden“,

sagte er.

Bernhard Roppelt von der

Waldbesitzervereinigung

Kreuzberg stellte fest, dass es

in der heutigen Gesellschaft

verbandes Kempten unter

Leitung von Hugo Wirthensohn.

Im Rahmen der Messe zeichnete

der Erste Vorsitzende

des Kreisjagdverbandes

Kempten, Manfred Werne,

Mitglied Roger Probst mit

Reviereinrichtungen zerstört – wer hat was gesehen?

eine Reihe von Waldbesitzern

gibt, die zum Beispiel

durch Arbeitsplatzwechsel

und einen damit verbundenen

Umzug, nicht die Möglichkeit

haben, ihren Wald

selbst zu bewirtschaften,

und die deshalb informiert

und gefördert werden müssten.

Prof. Dr. Oehm vom Bund

Naturschutz und Johannes

Mohr, Untere Naturschutzbehörde

Forchheim, wiesen

darauf hin, dass unsere Umwelt

eine Kulturlandschaft

sei, die auf die unterschiedlichste

Art und Weise genutzt

wird. Die verschiedenen

Interessen müssten in

dem Ehrenzeichen des BJV

in Bronze aus. Er erhielt

diese Auszeichnung für seine

außergewöhnlichen Verdienste

um den BJV und seinen

unermüdlichen Einsatz

für die Jagd.

Im Revier Neuried bei München wurden Anfang August zwei Kanzeln und drei Fütterungen zerstört. Die Einrichtungen

wurden unten angesägt und dann umgeworfen. Blaue Lackspuren deuten auf Werkzeugeinsatz hin. Der Schaden beträgt

rund 3.000 Euro. Der Revierpächter hat Anzeige bei der Polizei erstattet und bietet außerdem eine Belohnung von 500

Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. Tel.: 0172 / 8901410

Einklang gebracht werden.

Mohr stellte hierzu die

Schwerpunkte der Tätigkeiten

der Unteren Naturschutzbehörde

vor.

Allgemein wurde festgehalten,

dass die zunehmende

Verstädterung zur Folge

habe, dass viele Menschen

die natürlichen Zusammenhänge

nicht mehr kennen.

Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft

Forchheim, Helmut

Zenker, hob in diesem

Zusammenhang die Projektwoche

Natur hervor, bei der

Forst, Fischereiverband und

Jägerschaft, jungen Menschen

die Natur näherbringen.

T. Nobis

10/2010

R. Schüßel

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Auf reges Interesse stieß das

erste Holledauer Jagd- und

Naturfestival, das im Biergarten

der Köglmühle in

Mainburg stattfand. Unter

den Klängen verschiedener

Jagdhornbläsergruppen und

Alphörner eröffnete Schirmherr

BJV-Präsident Jürgen

Vocke (i. Bild oben 3. v. l.) die

zweitägige Veranstaltung.

Er zeigte sich erfreut, dass

der Holledauer Jagdverein

mit seiner ersten Messe die

Aufgaben des Jägers der

Bevölkerung nahe bringen

will. Das Engagement des

Vereins demonstriere, was

gelebter Bürgersinn sei, so

Vocke.

Er konnte unter anderem

Josef Huber als Vertreter der

niederbayerischen Waldbauern

sowie Michael Fröschl,

Vorsitzender des örtlichen

Fischereivereins, begrüßen.

42 10/2010

Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

Erstes Holledauer Jagd- und Naturfestival

Der BJV-Präsident betonte

die gute Zusammenarbeit

mit den Verbänden und

stellte fest, dass hier oftmals

ein unkompliziertes,

freundschaftliches Miteinander

herrsche.

Der Vorsitzende des Holledauer

Jagdvereins, Josef

Steiger (l.), zeichnete Vocke

und Vizepräsident Dr. Günther

Baumer (3. v. r.) mit der

Ehrennadel des Holledauer

Jagdvereins in Gold aus.

Seitens der Stadt überbrachte

Bezirksrätin und Zweite

Bürgermeisterin Hannelore

Langwieser den Waidmännern

Grüße.

Eine „Jägerbar“ mit Jagdgetränkspezialitäten

und das

Wildschwein von Grill bereicherten

den Festauftakt.

Den Eröffnungsabend umrahmten

die Jagdhornbläser

St. Hubertus Mainburg und

die Holledauer Bläsergruppe

mit den Alphornbläsern

„d‘Holledauer Rohrspatzen“

mit ihren Bläserfreunden

aus Immenstadt.

Am Sonntag bot der Verein

unter der Leitung von Jakob

Chmielewski (r.) den Gästen

ein umfangreiches Programm.

Der Tag begann mit

einem Jäger- und Fischerflohmarkt.

Des Weiteren hatten die Pindharter

Jäger unter der Leitung

von Lorenz Bachmeier und

Josef Kirmair ein rund 200

Quadratmeter großes Biotop

mit circa 100 Präparaten errichtet,

das von den Gästen

bestaunt wurde.

Der Hundekurs des Jagdvereins

präsentierte die einzelnen

Ausbildungsstufen der

Jagd- und Begleithunde.

Auch das Jägerinnenforum

war mit einem Infostand unter

der Leitung von Christa

Funk (2. v. r.) zugegen, und

Volksfestauszug mit der Kreisgruppe Landau

Tierpräparatorin Uschi Hänel

zeigte ihr Handwerk.

Ein Höhepunkt war der Besuch

der bayerischen Jagdkönigin

Susanne Schmid, die

die Kinder des Waldkindergartens

Mainburg bei ihren

Darbietungen begleitete.

Die Jugend-Trachtengruppe

Mainburg zeigte Bayerische

Tänze und Folklore, und die

die Aiglsbacher Böllerschützen

unter der Leitung des

Jagdvereinsmitglied Raith

Wast ließen es kräftig krachen.

Viele weitere Stände mit Angelsport,

Schmuck und Blumenschmuck

aus der Natur

bereicherten das Festival.

Waidmannsdank im Namen

der Vorstandschaft des

Jagdvereins Holledau an alle

Sponsoren und Helfer, die

zur Ausrichtung und Gestaltung

des ersten Holledauer

Jagd- und Naturfestival beigetragen

haben. J. Chmielewski

Die BJV-Kreisgruppe Landau

a. d. Isar beteiligte sich

aktiv am Auszug des Landauer

Volksfestes, das vom

25. bis 30. Juni zeitgleich mit

der neuen Landauer Messe

stattfand. Angeführt wurde

die Delegation von den Bläsern

unter Bläserobmann

Hans Baumann, abgerundet

dieses Jahr erstmals von den

Falknern. Der Volksfestauszug

bestand aus vier Zügen

mit 72 Gruppen und Vereinen

mit über 1.000 Teilnehmern.

G. Plendl


Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

Jägervereinigung Ansbach vergab erstmals Naturschutzpreis

Die Jägervereinigung Ansbach

und Umgebung hat

erstmals einen Naturschutzpreis

vergeben. Mit dem mit

500 Euro dotierten Preis

wollen die Jäger die Umwelt

und das Umweltbewusstsein

fördern. Gewürdigt werden

sollen vorbildliche Leistungen

für die frei lebende Tier-

und Pflanzenwelt in unserer

Heimat. Unter den fünf

Bewerbungen, die von den

Hegegemeinschaften eingereicht

worden waren, wählte

die Jury Karl-Heinz Weidner

aus Mittelramstadt bei Leu-

Zum zweiten Mal veranstalteten

Paula Wölfle von der

Jägervereinigung Marktoberdorf

und Rainer Kählig,

Hegeringleiter und Zweiter

Vorsitzender des Kreisjagdverbandes

Kempten, einen

jagdlichen Seniorennachmittag

in Dietmannsried. Es bot

sich hier die Möglichkeit, das

gemeinsame Wildmobil der

beiden Kreisgruppen in der

neuen Aufmachung zu präsentieren.

Ausziehbare Holzkisten

mit fest angeschraubten

Präparaten ermöglichen

einen zügigen Auf- und Abbau.

Problemlos können unsere

heimischen Wildarten

aus den verschiedenen Ordnungen

wie Rabenvögel, Marder,

Greifvögel und anderen

über die vier Lebensbereiche

Wald, Wasser, Luft und Wiese

erklärt werden. Herzlicher

Dank geht hiermit an BJV-

Mitglied Maxi Wirsching für

tershausen aus. Der Landwirt

hat nach Aufgabe der Rinderhaltung

im Jahr 2004 seine

gesamte Ackerfläche von 6,5

Hektar in Stilllegungsflächen

umgewandelt und zum Großteil

mit einer mehrjährigen

Lebensraummischung angesät.

Ein weiterer Teil der Fläche

wurde als Dauergrünland

bestellt und mit Obstbäumen

bepflanzt. Ein breiter Mittelstreifen

wurde mit Luzerne

angesät und dient Tieren wie

Rehen oder Hasen als Äsungsfläche.

Als Jagdvorsteher

im Gemeinschaftsjagdrevier

Jagdlicher Seniorennachmittag im Allgäu

die naturgetreue Bemalung

der Kisten.

Paula Wölfle präsentierte auch

die Naturschutzaktion des BJV

2010/11, „Lebensraum Wald“.

An fünf Stationen wurden

die Möglichkeiten zur Lebensraumverbesserung

für Ameisen,

Vögel, Reptilien, Insekten

und Fledermäuse dargestellt.

Mittelramstadt mit einem

Waldanteil von nur zehn Prozent

ging Weidner mit der

Bereitstellung der Fläche für

zehn Jahre mit gutem Beispiel

voran. Die Stilllegung

befindet sich inmitten intensiv

genutzter Feldflur. Bei

der Preisübergabe würdigte

Naturschutzbeauftragter

Wilhelm Kieslinger das Engagement

Weidners für den

Naturschutz. Auch Vorsitzender

Heinzpeter Als (i. Bild

l.) zeigte sich erfreut über

diesen vorbildlichen Einsatz.

D. Grau

Eine Bereicherung der Veranstaltung

war die Falknervorführung

von Rudi Hiebeler

mit einem Steinadler. Die

überaus große Besucherzahl

bestätigte die gelungene Veranstaltung

und das großartige

Interesse unserer Senioren für

die Natur und das Verständnis

für die Jagd. P. Wölfle

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PERSONALIEN

Kurt Altmann, Nürnberger

Jagdschutz- und Jägerverband,

feierte kürzlich Jubiläum:

Seit 50 Jahren hat er

das Revier Buch, Höfles und

Kraftshof im Nürnberger

Knoblauchsland gepachtet.

Ehrengäste, Jagdgenossen

mit Ehefrauen, Mitjäger und

Freunde füllten ein ganzes

Festzelt. Altmann bedankte

sich bei allen jagdlichen

Wegbegleitern, aber auch bei

seiner Ehefrau, die immer

Die Rainer Jäger und Jagdhornbläser,BJV-Kreisgruppe

Donauwörth, beteiligten

sich am Schützenumzug

anlässlich der 400 Jahr-

Feier der Königlich priviliegiertenSchützengesellschaft

Rain am Lech.

Viel Applaus erntete die

Gruppe für ihren zünftigen

Leiterwagen mit Fuchsfa-

Am 30. Juni ist der Ehrenvorsitzende

der BJV-Kreisgruppe

Vohenstrauß, Forstamtmann

Ludwig Grillmeier,

verstorben. Den Beruf des

Försters hat er von der Pike

auf gelernt. Zuletzt betreute

er als Revierleiter die herrlichen

Misch- und Buchenwälder

um Waidhaus entlang

der Landesgrenze zu

Tschechien. Für Grillmeier

gehörten Wald und Wild

Der Tod von Martin Neu,

Jagd- und Naturschutzverein

Schongau und Umgebung,

bedeutete den

Abschied von einem passionierten

Waidmann, der im

Wald daheim war. Eine große

Trauergemeinde begleitete

den beliebten 70-jährigen

Jagdkollegen zur letzten

Ruhe und legte den letzten

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Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

50-jähriges Jagdjubiläum im Knoblauchsland

Verständnis für seine Jagdleidenschaft

gehabt habe.

Gruß- und Dankesworte

sprachen seine langjährigen

Jagdfreunde, darunter der

„Huberbauer“, der Vorstand

der Jagdgenossenschaft sowie

der Erste Vorsitzende des

Nürnberger Jagdschutz- und

Jägerverbandes, Dr. Klaus

Zier, und der Präsident des

Bauernverbandes Mittelfranken,

Jürgen Ströbel.

Dr. K. Zier

Rainer Jäger beim Schützenumzug

milie. Die Jagdhornbläser

gaben zahlreiche musikalische

Kostproben.

Im Rahmen dieser Veranstaltung

wurde wieder einmal

die enge Verbundenheit

zwischen Sportschützen

und Jägern deutlich.

R. Oberfrank

Ehrenvorsitzender Ludwig Grillmeier verstorben

zusammen, und er sah sich

als waidgerechten Jäger.

Mehr als ein Jahrzehnt war

er Zweiter Vorsitzender der

Kreisgruppe, übernahm im

Juni 1983 den Vorsitz kommissarisch,

wurde im Mai

1984 zum Ersten Vorsitzenden

gewählt und blieb es bis

November 2001.

Nach seinem Rücktritt wurde

er zum Ehrenvorsitzenden

ernannt.

Zur Erinnerung an Martin Neu

Bruch auf sein Grab. Seit 15

Jahren war es Neu vergönnt

gewesen, in seinem 300 Hektar

großen Niederwildrevier

bei Gut Schildschwaig zu

jagen. Er war ein verantwortungsbewusster

Freund

seines Wildes und Kenner

der Natur. „Er hatte ein Gespür

für den Wald“, betonte

Magnus Geyer, landwirt-

Grillmeier war immer um

den Ausgleich und eine gedeihliche

Zusammenarbeit

zwischen dem Forst und der

privaten Jägerei bemüht. Zudem

gehörte er jahrzehntelang

zu den Jagdhornbläsern

der Kreisgruppe, den „Grenzland-Jagdhornbläsern“,

wie

Kreisgruppenvorsitzender

Christian Ertl am offenen

Grabe ins Gedächtnis rief.

L. Hartl

schaftlicher Verwalter von

Gut Schildschwaig. Ruhig

und besonnen sei Martin

Neu gewesen, und jederzeit

hilfsbereit. Das Bild zeigt

ihn bei Filmaufnahmen

zum 900-jährigen Jubiläum

der Gemeinde Wildsteig, in

seinem geliebten Wald, an

dem Ort, an dem sein Herz

hing. A. Schaufler


Otto Troidl feierte kürzlich

seinen 80. Geburtstag.

Unter den zahlreichen

Gratulanten befanden sich

auch die Jäger und Jagdhornbläser

der BJV-Kreisgruppe

Vohenstrauß, der

er seit Jahrzehnten ange-

Ehrenhegegemeinschaftsleiter

Josef Raab, BJV-Kreisgruppe

Donauwörth, feierte

seinen 80. Geburtstag.

Seine Gäste waren die Familie,

seine Jagdfreunde,

Kommunal- und Vereinsabordnungen.

Umrahmt wurde die Feier

von den Rainer Jagdhornbläsern

und der Trachtenkapelle

Marxheim.

Im Alter von 80 Jahren,

nach über 30 Jahren als

Revierpächter in Kollbach,

ging Georg Opitz, BJV-Kreisgruppe

Eggenfelden, von

uns und in die ewigen Jagdgründe

ein.

Bis zuletzt war er aktiver

Jagdhornbläser und hat in

den vergangenen 25 Jahren

mit den Jagdhornbläsern

Eggenfelden an fast allen

Kurz vor seinem 83. Geburtstag

verstarb Anton

Hirle, seit 1963 Mitglied

im Jagdschutzverein Neuburg/Donau.

Hirle war zudem

Gründungsmitglied des

Neuburger Dackelvereins

und leitete diesen Verein

acht Jahre lang.

Als Gebrauchsrichter und

Hundeobmann engagierte

er sich jahrzehntelang aktiv

in der Hundeausbildung der

Kreisgruppe und stellte sein

Revier Bittenbrunn regelmäßig

für die Gebrauchshundeprüfungen

zur Verfügung.

Aus den Kreisgruppen, Jagdvereinen & Jägerschaften

hört. Die Jägerprüfung

machte er bereits 1952.

45 Jahre lang war er Pächter

des Gemeinschaftsjagdreviers

Lerau II und wohnte

als „Großbauer“ mitten im

Revier. Zudem war er lange

Zeit Leiter der Hegege-

Otto Troidl wurde 80

Trauer um Anton Hirle

meinschaft Leuchtenberg.

Für ihn zählte schon immer

die Familie, der Hof, „und

dann kam gleich die Jagd“,

wie er sich erinnert.

Josef Raab zum 80. Geburtstag

In seiner Laudatio zeichnete

Hegegemeinschaftsleiter

Otto Wippich das reichhaltige

55-jahrige Jägerleben

Raabs nach.

Unter anderem war der

erfolgreiche Gast- und

Landwirt 51 Jahre lang

Jagdpächter des Revieres

Schwainspoint und 25 Jahre

Leiter der Hegegemeinschaft.

Daneben stehen 34

Georg Opitz überraschend verstorben

Veranstaltungen und Wettbewerben

teilgenommen.

22 Goldmedaillen hat er in

dieser Zeit „erblasen“. Vom

BJV wurde er dafür mit dem

Bläserehrenzeichen in Gold

ausgezeichnet. Durch seinen

überraschenden Tod

hinterlässt er auch bei seinen

langjährigen Mitjägern

eine große Lücke. Sie verlieren

mit ihm nicht nur einen

Bereits 1976 wurden seine

Leistungen mit der bronzenen

Ehrenmedaille des DJV

und 1985 mit der bronzenen

Ehrenmedaille des BJV gewürdigt.

Den Neuburger Jägern

bleibt Anton Hirle als hilfsbereiter,

hochgeachteter

und vielseitig engagierter

Waidkamerad in dankbarer

Erinnerung. Das Foto zeigt

ihn zusammen mit seiner

Tochter und den Neuburger

Jagdhornbläsern an seinem

80. Geburtstag.

G. Weinrich

L. Hartl

Jahre Kommunalpolitik,

davon 18 als Zweiter Bürgermeister.

Durch sein ethisches

jagdliches Verhalten

Jagdherrn, der auch immer

Jungjägern eine Jagdmöglichkeit

bot, sondern darüber

hinaus einen väterlichen

Freund. Gemeinsam mit

den Familienangehörigen

nahmen Jäger und Freunde

Abschied in einer bewegenden

Hubertusmesse, die von

seinen Bläserkameraden gestaltet

wurde.

M. Neudert

nimmt der Jubilar in der

Kreisgruppe eine Vorbildfunktion

ein.

W. Kalchgruber

10/2010

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PERSONALIEN

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