Gemeindebrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Halle Westfalen

kirchehalle.de

Gemeindebrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Halle Westfalen

Gemeindebrief

für die Stadtbezirke

der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Halle (Westf.)

Nr. 87 April bis Juli 2011

+ Konfi-Wochenende in Dassel + Kreiskirchentag 2011 + Offene Kirche + Kinderfreizeit in Hessen + Diakoniestation in

neuen Räumen + Neue Leitung bei Grünen Damen + Konfirmation 2011 + 4. Enneagrammtag + Niklas Hempelmann

in Argentinien + Konferenz für Weltevangelisation in Kapstadt + maximale 2011 + Orgelmusik zur Marktzeit +

Bild oben: Jeden dritten Sonntag im Monat beginnt der Gottesdienst jetzt um 11.00 Uhr. Eine besondere Liturgie u. a. mit

neuen Liedern und Zeit zur Besinnung spricht Menschen an, die sich gerne durch neue Elemente zum Gottesdienst einladen

lassen. Ein gemeinsames Mittagessen im Anschluss im Martin-Luther Haus ermöglicht Begegnung und Gespräch.


„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verstocket

euer Herz nicht.“

Jedes Jahr spricht er mich an und macht mich

nachdenklich, dieser Vers aus der Bibel. Letzten

Sonntag habe ich ihn wieder als Wochenspruch

zu Beginn des Gottesdienstes gelesen: „Heute,

wenn ihr seine Stimme hören werdet, verstocket

euer Herz nicht.“

Heute - das ist dann genau am Sonntagmorgen.

Heute - das ist jetzt, wenn ich den Artikel schreibe.

Heute - das ist jetzt, wenn Sie ihn lesen.

Heute - das ist immer die Zeit, wo es mir möglich

ist, zu handeln. Nicht gestern oder morgen -

heute, jetzt!

„Heute - verstocket euer Herz nicht.“ Verstockt,

verschlossen, abgebrüht, nicht erreichbar, tot. Das

gibt es ja. - Nicht mehr hinhören, wenn jemand

unsere Hilfe braucht. Nicht mehr wahrnehmen,

was wir im Umgang mit anderen manchmal

anrichten. Nicht mehr sehen, dass wir geliebt wer-

den. Fenster zu, Tür dicht - ein verstocktes Herz.

Darunter leiden die anderen, aber darunter leidet

auch die eigene Seele.

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verstocket

euer Herz nicht.“

Vielleicht ist das ja seine Stimme, die jetzt sagt:

Öffne dein Herz. Nimm wahr, was um dich herum

passiert. Sieh die Sehnsucht nach Liebe,

Geborgenheit und Wärme, die in deinem Herzen

wohnt - und die Angst, enttäuscht zu werden.

Öffne dein Herz. Sieh mit neuen Augen hin auf die

Kinder, den Partner, die Familie und die Freunde.

Was schenken sie dir? Nimm es wahr.

Öffne dein Herz, um seine Stimme, die Stimme

Gottes zu hören. Geh mal wieder zum

Gottesdienst. Oder lies mal wieder in der Bibel.

Oder sei jeden Tag 5 Minuten still und frage: Gott,

was sagst du mir?

Wenn Gott redet, dann muss man hinhören. Das

Herz öffnen. Dann wird es wichtig. So werden verstockte

Herzen weich und wieder lebendig - für

sich, für andere und für Gott.

Oder, wie es Paul Gerhardt sagt:

„Gib mir ein Herz voll Zuversicht,

erfüllt mit Lieb und Ruhe,

ein weises Herz, das seine Pflicht

erkenn und willig tue.“

Heute …


Wir stehen mit beiden Beinen im Leben und in

dieser Welt. Und zugleich hören wir Gottes

Verheißungen und vertrauen darauf: Schon hier

und jetzt beginnt Gottes Reich. Das wollen wir im

Evangelischen Kirchenkreis Halle feiern mit dem

2. Kreiskirchentag Ende Juni.

Herzliche Einladung

zum 2. Kreiskirchentag

des Evangelischen Kirchenkreises Halle

am 24. und 26. Juni 2011

im GERRY WEBER STADION Halle/Westfalen!

Abend der Begegnung

Los geht’s am Freitag, 24. Juni. Ab 17 Uhr können

Sie rund um das Jubiläumskonzert der „Prinzen“

auf dem Abend der Begegnung neue Menschen

kennenlernen oder Freunde und Bekannte wiedersehen.

Konzertbeginn ist 19.30 Uhr. Die sehr günstigen

Tickets für 15/25/35 Euro sind in den evangelischen

Gemeindebüros oder bei der Ticket-

Hotline unter 05201-8180 erhältlich.

Gospelchorprojekt + Markt der Möglichkeiten

Am Sonntag, 26. Juni, eröffnen die Sängerinnen

und Sänger des Gospelchor-Projektes mit ihrem

„Gospel-Start-up“ unseren Tag voller Musik und

inspirierender Begegnungen auf dem „Markt der

Möglichkeiten“ auf dem Expo-Gelände rund um

das Stadion. Lassen Sie sich auch kulinarisch ver-

wöhnen und erfreuen Sie sich an der Vielfalt des

kirchlichen Lebens und Handelns in unserem

Kirchenkreis!

Gottesdienst mit

Margot Käßmann

Zum Abschluss versammeln

wir uns um

18.00 Uhr zum

Gottesdienst im

Stadion, wo Frau Dr.

Margot Käßmann

uns Gottes Wort

auslegen wird.

Posaunenchöre und

eine Kirchentagsband

unterstützen

unsere vielstimmigen

Danklieder.

Anmeldungsformulare für's Mitmachen rund um

den Kreiskirchentag finden Sie im Gemeindebüro

oder unter www.kreiskirchentag-halle.de.

Ihre Anja Keppler,

Öffentlichkeitsbeauftragte des Kirchenkreises

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Konfirmandenwochenende in Dassel

Vom 18. - 20. Februar 2011 fand das diesjährige

Konfirmandenwochenende in Dassel statt. Circa

100 Teilnehmer und 24 Mitarbeiter waren dabei.

Thema des Wochenendes war „Das Gleichnis

vom großen Fest“ (Matthäus 22,1-10). Darin geht

es um Gott, der uns mit Hilfe von Jesus zu Gottes

neuer Welt einlädt. Nach der Vorstellung der

Mitarbeiter und ein paar Liedern setzten wir uns in

Kleingruppen zusammen, um uns über unseren

persönlichen Glauben auszutauschen. Danach

folgte die Abendandacht. Da es zum Schlafen

gehen noch zu früh war, trafen wir uns anschließend

zur Nachtwanderung. Wieder zurück im

Haus fielen wir recht schnell in unsere Betten.

Der nächste Tag begann mit Frühstück und

Bibelarbeit, wo wir uns in unseren Kleingruppen

über den Bibeltext austauschen konnten. Im

Anschluss teilten wir uns in so genannte

Kreativgruppen auf. Jede Gruppe bekam eine

Aufgabe, die sie für den Sonntagmorgengottesdienst

vorbereiten sollte. Es wurden Kulissen

gestaltet, eine Theaterszene gedreht, ein Hörspiel

aufgenommen, eine Fotostory entworfen, Brote

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gebacken, Fürbitten formuliert, Leute interviewt

und Give aways gebastelt. So konnte sich jeder in

den Gottesdienst mit einbringen. Am Nachmittag

durften wir zwischen verschiedenen Workshops

wählen. Vom Fußball über Speckstein bis hin zum

Werwolf Spiel gab es eine große Auswahl. Nach

dem Abendessen folgte der Bunte Abend. Es galt,

in seiner jeweiligen Gruppe verschiedene

Aufgaben zu bewältigen, bis dann am Ende die

Siegergruppe feststand. Mit der Abendandacht

klang der Tag schließlich aus.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns zum Gottesdienst

wieder. Jede Kreativgruppe beteiligte sich

daran, so dass es für alle interessant war und es

so manches Mal etwas zum Lachen gab. Damit

war das Wochenende fast zu Ende. Nach dem

gemeinsam Mittagessen machten wir uns dann

auf den Heimweg.

Nach diesen tollen drei Tagen wären wir gerne

noch etwas länger geblieben. Aber da müssen wir

uns wohl noch bis zur Sommerfreizeit in

Norwegen gedulden.

Daniela Minuth


Einladung zur Kinderfreizeit

Spiel, Spaß und Gottes Wort für 8 - 12jährige

Herzliche Einladung zur Kinderfreizeit im wunderschönen

Hessen. Wir haben für euch ein tolles

Haus mit vielen Möglichkeiten ausgesucht.

Besonders das Außengelände lädt zu den schönsten

Beschäftigungen ein (Geländespiele, Fußball

spielen, Sandburgen oder Buden bauen, Picknick

oder Lagerfeuer veranstalten). Hier kann man

sich einfach nur wohlfühlen.

Es fahren 15 nette und motivierte Mitarbeiter

zumeist aus der Jungschar oder dem Kik mit.

Wenn du diese Zeilen liest, stecken wir schon mitten

in den Programmvorbereitungen und überlegen,

was dir wohl gefallen könnte.

Es erwartet dich ein buntes Programm aus Action,

Kreativität, freier Zeit zum Spielen und natürlich

Gottes Wort, das wir mit dir entdecken wollen. In

dieser Zeit werden wir zu einer Gemeinschaft

Mit dem Frühling geht auch in der St. Johanniskirche

die Zeit des „Winterschlafs“ vorbei. Ab

Freitag, 1. April, ist die Kirche im Herzen der

Stadt wieder regelmäßig geöffnet: dienstags, mittwochs

und donnerstags von 15 bis 17 Uhr, freitags

und samstags von 10 bis 12 Uhr.

Teammitglieder der offenen St. Johanniskirche

halten sich dann in der Kirche auf und informieren

gern über das Gebäude und über das Gemeindeleben.

Gelegentlich bekommen sie dafür von den

Besuchern ein anerkennendes Wort, die sich darüber

freuen, dass die Kirche offen ist und dass es

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gibt, die sich dafür zur Verfügung stellen. Ein

anderes Teammitglied erinnert sich an viele interessierte

und neugierige Fragen, die es gern

beantwortet hat.

Auch dem in der Kirche ausliegenden Gästebuch

wird viel anvertraut. Zum Beispiel bedankt sich

zusammen wachsen, in der jeder seinen Platz findet

und sich wohl fühlt.

Kinderfreizeit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde

Halle, besonders geeignet für Kinder zwischen 8

und 12 Jahren.

Leitung: Sebastian Plath und Inka Pohl

Termin: 6. - 17. August 2011

(3. bis Mitte der 4. Ferienwoche)

Ort: Dornholzhausen (Hessen) zw. Gießen und

Wetzlar

Reisepreis: 275,00€

Bei weiteren Fragen und bzgl. der Anmeldung

bitte melden unter 16234 oder 7241883

Wir freuen uns auf dich! Diese 12 Tage solltest du

dir nicht entgehen lassen! Also ruf an!

Sebastian Plath und Inka Pohl

Der „Winterschlaf“ ist vorbei

Die St. Johanniskirche öffnet wieder ihre Türen

jemand bei Gott mit den Worten: „Wie schön,

dass jetzt gerade dein Haus für mich offen war.

Nirgends fühle ich mich so geborgen wie in dieser

Kirche. Und nirgendwo werde ich so ruhig wie ein

gerade gestilltes Kind wie wenn ich zu dir bete in

dieser Kirche.“ Immer wieder werden auch

Gebetsbitten in das Gästebuch geschrieben: Für

Genesung kranker Angehöriger so wie dieser

Eintrag: „Herr, hilf meiner Mutti jetzt in ihrer

schweren Zeit in der Klinik.“ Eine Mutter bittet für

ihren Sohn, dass er den richtigen Weg findet.

Andere Einträge im Gästebuch danken Gott für

gute Erfahrungen, zum Beispiel für 50 Jahre Ehe,

für die Kinder und sogar für den Sonnenschein.

Die Kirche als „Wohnstube Gottes“, in der sie

sich immer sehr wohl gefühlt habe, bezeichnet

eine Besucherin, und notiert: „Danke für die offene

Kirche.“

Udo Waschelitz

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Neuer 11 Uhr Gottesdienst

An jedem dritten Sonntag im Monat

„Wir feiern in unserer Gemeinde sehr gerne

Gottesdienste“, so steht es in der Konzeption der

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Halle aus dem Jahr

2007. In den letzten Jahren sind neben dem traditionellen

Sonntagmorgen-Gottesdienst auch neuere

Formen wie der „Andere Gottesdienst“, die

„Atempause“ in Hörste oder die „Johannismesse“

entstanden. Es ist uns als Gemeinde wichtig,

Gemeinschaft mit anderen Christen bzw. fragenden

Menschen zu haben, Gott zu loben, mit ihm

zu reden und sein Wort in unseren Alltag hinein

zu hören.

Ab diesem Jahr kommt jetzt eine weitere Form

hinzu: An jedem dritten Sonntag im Monat wird

die Anfangszeit um eine Stunde verschoben. Der

Gottesdienst beginnt erst um 11.00 Uhr. Dies hat

das Presbyterium letztes Jahr beschlossen!

Dieser Presbyteriumsbeschluss ist das Ergebnis

einer intensiven Diskussion zum Thema Gottes-

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dienst, bei der auch eine umfangreiche Gottesdienstumfrage

vom letzten Frühjahr eine große

Rolle gespielt hat.

Neben der Uhrzeit wird auch die Gestalt des

Gottesdienstes verändert: Einige neuere Lieder

werden gesungen, die auch von anderen

Instrumenten begleitet werden, z.B. Klavier oder

Gitarre. Der Ablauf wird etwas verständlicher

gestaltet. Es bleiben aber weiterhin auch Choräle,

die von der Orgel begleitet werden. Parallel zum

Gottesdienst wird es einen Kindergottesdienst im

Café Gegenüber geben, sowie eine Fernsehübertragung

für die Eltern mit Kleinkindern ins

Café Gegenüber (1. OG "Bücherstübchen").

Das Café hat an diesen Sonntagen nicht wie

gewohnt von 11-12 Uhr geöffnet.

Das Projektteam unter der Leitung von Pastor

Hamilton erhofft sich von der Neuerung, dass sich


mehr Menschen zum Gottesdienst einladen lassen.

Andererseits soll aber die bisherige

Gottesdienstgemeinde nicht auf Gewohntes und

Liebgewonnenes verzichten müssen.

Im Anschluß wird im Martin-Luther-Haus ein

Mittagessen angeboten, zu dem alle Gottesdienstbesucher

eingeladen sind. Hier ist Zeit, Kontakte

zu pflegen, Bekannte zu treffen und Gemeinschaft

zu erleben.

Das Projektteam hofft, dass der Gottesdienst für

viele zu einem Ort der Ruhe, des Krafttankens

und der Gottesbegegnung wird!

Jeder ist herzlich willkommen!

Termine: 17. April

19. Juni

17. Juli

21. August

18. September

18. Dezember

Nicolai Hamilton

Jugendarbeit -

Der Einsatz lohnt

Förderverein mit immer neuen

starken Aktionen

Die Kreativität und das Engagement unseres

Teams vom Förderverein Jugendarbeit ist wirklich

bemerkenswert. Mit immer wieder neuen

Aktionen werden Fördermittel für die Jugendarbeit

gesammelt. Und das Tolle ist: Auch Privatund

Geschäftsleute bringen sich mit eigenen

Ideen ein.

Durch die iPod Verlosung konnten 18 neue

Mitglieder gewonnen werden. Glücklicher

Gewinner war Manuel Gaul (Interview auf Seite

20).

Bemerkenswerte 559,08 EURO kamen zusammen,

als auf Initiative von Sara Vitale vom Haller

Frisiersalon„Schnittig“ sowohl Haarpflegeprodukte

als auch modische Accessoires

(gespendet vom Modegeschäft „Sinneswandel“)

meistbietend an die Kunden versteigert wurden.

Durch die Tee-Aktion mit dem Haller Teeladen

von Frau Mantai konnten schon 200 EURO der

Jugendarbeit zugeführt werden. Der Tee

schmeckt übrigens auch in der wärmeren

Jahreszeit äußerst lecker. Also genießen Sie ihn

bitte auch weiterhin für den guten Zweck.

Eine neue starke Idee ist die Aktion zur

Gestaltung und Versteigerung von Holzwürfeln

(siehe Lokalpresse).

Wichtig ist: Hier können Sie sicher sein, dass das

Geld unmittelbar der Haller Jugendarbeit zugute

kommt.

Über weitere Ideen und Aktionsvorschläge freut

sich unter anderem Tim Lüking, Telefon: 0175-

162 74 17.

www.foerdervereinhalle.de

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Tanzprojekt 2011

Stimmen von vier Schülerinnen

Anlässlich der 48. Haller Bachtage fand zum

zweiten Mal ein Tanzprojekt mit Haller

Schülerinnen und Schülern statt. Im Januar trafen

sich vier Wochen lang 80 Kinder aus drei Haller

Schulen , um für die Tanzperformance zur

Beethoven-Sinfonie Nr. 2 zu üben. Zwei Übungseinheiten

wöchentlich mit je 3 Stunden haben sie

trainiert und Tanzformationen einstudiert. Ein

anstrengender Weg, der Disziplin und Einsatz forderte.

Volker Eisenach und seine Kollegin Noelia

waren für die Choreografie und Durchführung dieses

Projekts verantwortlich. Mit viel pädagogischem

Geschick und disziplinierten Trainingseinheiten

wurde es möglich, diese mutige und

spannende Idee zu einem Erfolg werden zu lassen.

Beobachtungen aus den Trainingseinheiten

und nicht zuletzt die Darbietung im Gerry Weber

Event Center sprechen dafür, dass alle Schüler

und Schülerinnen mit einer bleibenden positiven

Erfahrung das Projekt bis zum Schluss erlebt

haben.

Aus dem Teeniechor der Johanniskantorei haben

vier Mädchen teilgenommen, die ihre ganz persönlichen

Gedanken aufgeschrieben haben.

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Selina Sophie Hebrock, 13 Jahre

Ich fand das Tanzprojekt ganz schön!

Die Proben waren am Anfang etwas

gewöhnungsbedürftig, weil man sich an

die neuen und ungewohnten Bewegungen

gewöhnen musste, wie z.B. öfter mal

über den Boden rollen oder auch die

Dehnübungen … !

Zu der Aufführung … also ich fand sie

sehr schön. Ich und auch alle anderen,

wir waren anfangs sehr aufgeregt, weil

man immer darauf gewartet hat, dass

etwas schief läuft!

Aber alle sagten nachher zu mir, dass die

Aufführung ein voller Erfolg war. Auch ich

fand, dass wir das alle super hinbekommen

haben!

Und wenn noch einmal so ein Angebot

kommen würde …. dann wäre ich auf

jeden Fall dabei! Also im Großen und

Ganzen hat mir das Tanzprojekt sowie

alles drum herum sehr gut gefallen !


Lisa Marie Voigt, 13 Jahre

Ich fand das Tanzprojekt gut, weil

ich neue Freunde gefunden habe.

Es hat auch sehr viel Spaß

gemacht mit Noelia als Trainerin,

ob wohl sie nur Englisch spricht.

Wir konnten nach und nach einigermaßen

verstehen, was sie uns

sagen wollte. Volker und Noelia

konnten auch manchmal richtig

streng sein, zum Beispiel, wenn

wir zu spät aus der Pause gekommen

oder nicht leise geworden

sind. Aber wenn wir alles so

gemacht haben, wie sie es sich

vorgestellt und geplant hatten,

hat es richtig Spaß gemacht. Ich

finde es traurig, dass es schon

vorbei ist - wie gesagt, man hat

neue Freunde gefunden. Da sie

leider auf eine andere Schule

gehen, ist es nicht so leicht, den

Kontakt aufrecht zu erhalten

Sofie Kriese, 13 Jahre

Ich fand das Tanzprojekt sehr

schön. Ich habe neue Freunde

gefunden und es hat sehr viel

Spaß gemacht. Und später auf

der Bühne vor den ganzen

Zuschauern, das war richtig

toll! Ich würde das auf jeden

Fall noch einmal mitmachen.

Janka Rademacher, 14 Jahre

Das Tanzprojekt hat mir besonders

gut gefallen. Mir hat das

Tanzen riesengroßen Spaß

gemacht. Insbesondere hat man

viele neue Freunde kennengelernt.

Eine solche Chance wie das

Tanzprojekt darf man sich nicht

entgehen lassen, denn ansonsten

würde man später einmal bereuen,

nicht dabei gewesen zu sein.

Am besten fand ich die Aufführung

im Gerry-Weber-Eventcenter. Es

war einfach ein tolles Gefühl, auf

der Bühne vor so vielen Leuten zu

tanzen. Da konnte man richtig

sehen, was man als Gruppe und

auch als Einzelner auf die Beine

stellen kann.

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Diakoniestation in neuen

Räumen

Interview mit der Leiterin Margrit Hanke

Anfang November 2010 zog die Diakoniestation

von der Schulstraße in neue Räume in die

Bahnhofstraße. Die Diakonie ist ein wichtiger Teil

des kirchlichen Lebens. Auch für unsere

Kirchengemeinde bildet die Arbeit der Diakonie

einen Schwerpunkt der Gemeindeaufgaben.

Aus Anlass des Umzugs besuchten Presbyter

Werner Krauß und Pastorin Karin Hanke die

Schwestern und Pfleger in ihren neuen Räumen

und führten ein Gespräch mit der Leiterin der

Diakoniestation, Frau Margrit Hanke.

Pastorin Hanke: Frau Hanke, die Diakoniestation

ist komplett umgezogen. Wir freuen uns mit Ihnen

über diese schönen, hellen und modernen

Räume. Erzählen Sie uns, warum Sie hierher an

die Bahnhofstraße gezogen sind.

Margrit Hanke: Wir haben gut 20 Jahre in der

Schulstraße verbracht. Mit der wachsenden

Mitarbeiterschaft und durch zunehmende

Aufgaben wurden die Räumlichkeiten zu klein.

Ferner wollten wir auch in einer zentraleren Lage

sein, denn in der Schulstraße waren wir doch

etwas abseits. Wichtig war uns auch, für die

Leistungen außerhalb unserer Pflege mehr

Räume zu haben. Diese neue Wohnanlage für

betreutes Wohnen bot sich derher für uns an.

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Pastorin Hanke:

Wie sieht denn die

Vernetzung von

Diakoniestation und Betreutem Wohnen aus?

Margrit Hanke: Im Begegnungsraum der betreuten

Wohnanlage, zu der 18 Wohnungen gehören,

möchten wir neue Betreuungsangebote für

Senioren machen, z. B. gemeinsames

Seniorenfrühstück mit Andacht oder Mittagessen,

Gymnastik für Senioren, Musikkreis, Lesekreis,

Erzählcafé oder Ähnliches. Wir freuen uns über

weitere Anregungen von außen.

Pastorin Hanke: Mit wie vielen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern schultern Sie all diese

Aufgaben?

Margrit Hanke: Mit zwei Leitungskräften, einer

Verwaltungskraft, 29 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

in der Pflege, einer Auszubildenden,

einem Zivi und einer Raumpflegerin sind wir 35

Personen.

Wir sind ein tolles Team und seit 10 Jahren

gemeinsam auf dem Weg. Jeder einzelne

Mitarbeiter/In ist wichtig, da die umfangreiche

Arbeit nur gemeinsam bewältigt werden kann. In

einer unserer Weihnachtsfeiern habe ich uns ein-


mal mit einem Orchester verglichen: Nur wenn

wir aufeinander achten und uns austauschen und

ergänzen, kommt am Ende gute Musik heraus.

Unsere gute Zusammenarbeit hat der MDK jetzt

mit der Note 1,9 bewertet. Darüber haben wir uns

gefreut, denn unsere Kundenzufriedenheit ist mit

sehr gut bewertet worden. Wir bieten ein breites

Spektrum im Rahmen der häuslichen Pflege an.

Pastorin Hanke: Wie viele Menschen versorgen

Sie?

Margrit Hanke: Im Durchschnitt betreuen wir 100

Menschen und zwar in den Bereichen Pflege,

ärztliche Anordnungen und Betreuung, inklusiv

Palliativpflege.

Pastorin Hanke: Nun sind Sie schon bald drei

Monate in diesen schönen, hellen Räumen.

Sind Sie schon ganz angekommen? Haben Sie

sich schon eingelebt?

Margrit Hanke: Wir sind hier ganz angekommen

und fühlen uns wohl. Für den Arbeitsalltag ist jetzt

alles an Ort und Stelle. Was noch fehlt sind die

Verschönerungen wie Bilder, Blumen, Dekoration

wie Gardinen, Tischdecken usw. im Begegnungsbereich.

Dieser Bereich muss noch Atmosphäre

bekommen.

Pastorin Hanke: Welche Wünsche haben Sie für

die Zukunft?

Frau Hanke: Dass unsere Pflegeleistungen von

den Gemeindemitgliedern und der Haller

Bevölkerung wahrgenommen und auch abgerufen

werden. Das geschieht durch qualitativ gute

Arbeit. Außerdem wird dadurch unser finanzieller

Haushalt stabilisiert und die Arbeitsplätze der

Mitarbeiter/Innen gesichert.

Ferner würden wir uns freuen, wenn auch neue

Kunden mit unserer Arbeit zufrieden sind und wir

bei der nächsten MDK-Prüfung auch wieder eine

hohe Kundenzufriedenheit nachweisen können.

Und dass die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde

in dieser guten Form auch in Zukunft

geschieht und viele betende Hände unsere Arbeit

mittragen.

Pastorin Hanke: Haben Sie so etwas wie einen

Leitsatz für Ihre Arbeit in der Diakoniestation?

Margrit Hanke: „Der Mensch im Mittelpunkt!“

In unserer Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt.

Das versuchen wir in Form der sogenannten

Bezugspflege umzusetzen. Das heißt: Der Kunde

hat eine Bezugspflegeperson, die schwerpunktmäßig

zu ihm kommt. Bei Urlaub und freien Tagen

kommen dann natürlich auch andere Mitarbeiter/

Innen. Für die gesamte Arbeit steht die Individualität

des Menschen im Vordergrund.

Pastorin Hanke: Frau Hanke, wir wünschen Ihnen

und allen, die hier arbeiten, dass Sie sich hier

wohlfühlen, Ihre Arbeit erfolgreich ist und das

Miteinander in dieser großen Gruppe von

Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weiterhin gut

gelingt. Vielen Dank für das Interview.

Pastorin Karin Hanke und Margrit Hanke

So erreichen Sie die Diakoniestation:

DIAKONIESTATION HALLE

BAHNHOFSTR: 33a

33790 HALLE

TELEFON 05201 - 9829

Café Gegenüber

Öffnungszeiten:

Sonntag 10.45 - 12.00 Uhr

Dienstag 14.30 - 18.00 Uhr

Donnerstag 14.30 - 18.00 Uhr

Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

Bücherstübchen

Öffnungszeiten im Bücherstübchen

über dem Cafe Gegenüber:

Sonntag 11 - 12 Uhr

Donnerstag 15 - 17 Uhr

Freitag 10 - 12 Uhr

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Genau vor einem Jahr habe ich mich an dieser

Stelle mit einem Artikel an Sie gewandt. Es war

mir wichtig, Sie daran teilhaben zu lassen, dass

es mir nach der niederschmetternden Diagnose

auf „bösartigen Tumor am Eierstock“ und der

anschließenden Operation inzwischen schon sehr

viel besser ging. Ich habe mit Ihnen geteilt, wie

sehr mich in all dieser Angst mein Glaube an

Jesus Christus und die Worte der Jahreslosung

gestärkt hatten.

Heute, zwölf Monate später, blicke ich auf ein

sehr schweres Jahr zurück. Nach der zweiten

Operation im Februar folgte eine sechswöchige

Strahlentherapie. Fünf Bestrahlungen pro Woche,

das war sehr hart und forderte viel Kraft. Was für

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eine Freude war es da für meinen Mann Terry

und mich, als wir von den Eltern „meiner“

Kindertageseinrichtung Regenbogen ein wunderbares

Geschenk bekamen, Eintrittskarten in die

„Wetten dass“ -Veranstaltung des ZDF auf

Mallorca. Gerade rechtzeitig vor dem Reiseantritt

konnte ich die Strahlentherapie abschließen und

so die zwei Wochen im Mai in vollen Zügen

genießen. Bei der bekannten Fernsehsendung

live dabei sein zu können, war ein tolles Erlebnis,

das uns wohl immer in Erinnerung bleiben wird.

Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten:

Dieser Urlaub war ein wichtiges Auftanken, denn

nun folgte eine noch sehr viel schlimmere Zeit. Im

August musste ich mich einer weiteren Operation

Eine neue Perspektive auf das Leben

Gabi Pritchard berichtet

unterziehen, die leider nicht erfolgreich verlief. In

den folgenden sieben Wochen, die ich ununterbrochen

im Krankenhaus verbringen musste,

unterzog ich mich fünf weiteren operativen

Eingriffen. Ich musste sehr starke Schmerzen

ertragen, und mit jedem weiteren Eingriff schwanden

meine Kräfte. Zwischenzeitlich hatte ich das

Gefühl: Ich schaffe das nicht mehr. Ich war verzweifelt

und am Ende, körperlich und psychisch.

Dann ging es langsam aufwärts. Am 24.

September durfte ich endlich wieder nach Hause.

Von diesem Tag an wurde ich auf ganz wunderbare

Weise durch die Diakoniestation Halle

betreut. Sehr professionell und vor allem wertschätzend,

respektvoll und einfühlsam begegne-


ten mir die MitarbeiterInnen, während sie täglich

zu uns nach Hause kamen. Und das ist ja gar

nicht so einfach, wenn man plötzlich auf Hilfe

angewiesen ist und fremde Menschen zu Hause

in die Privatsphäre einlassen muss. Die

MitarbeiterInnen waren immer zur Stelle, wenn

wir sie brauchten, und seitdem haben wir einen

großen Respekt vor dieser Arbeit und den

Menschen, die sie tun.

Heute geht es mir wieder sehr viel besser.

Nachdem vor kurzem noch einmal eine ambulante

OP durchgeführt wurde, stelle ich mich jetzt

noch einmal wöchentlich in der Klinik vor.

Im Rückblick war dieses Jahr 2010 eine sehr

intensive Erfahrung in unserem gemeinsamen

Leben. Es hat uns bei allem Schweren eine neue

Perspektive darauf geschenkt, wie wertvoll das

Leben ist. Uns wurde nochmals neu bewusst: Es

sind die Menschen, die unser Leben ausmachen.

Ihre Liebe und Anteilnahme haben uns sehr viel

Kraft gegeben und haben uns Gottes Liebe spüren

lassen.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit meinem

Leben wieder in die Normalität zurückgekehrt bin

und wieder für mich selbst entscheiden kann.

Ich freue mich, wieder in meinem Beruf aktiv zu

sein. In den kommenden Jahren möchte ich noch

so einiges in unserer Tageseinrichtung bewegen:

Den geplanten Anbau in unserer Tageseinrichtung

begleiten, die U3- Konzeption umsetzen und vieles

mehr. Und ich freue mich, dann wieder an

meinem Platz unter all den Menschen zu sein, die

in dieser schweren Zeit zu uns gestanden haben.

Danke!

Gabi Pritchard

Kontakt über

Andreas Steinke

Telefon 05201 666349

Freizeiten 2011

21.01.- 23.01.11 Probenwochenende des

Bachchores in Damme

M. Rieker

18.02.- 20.02.11 Konfirmandenwochenende

in Dassel

B. Eimterbäumer/M. Kralemann

24.02.- 27.02.11 Mitarbeiterschulung in

Boltenhagen

A. Aland

16.03.-23.03.11 Israelreise des Bibelkurses

Angelika Langer, P. Völkner

25.03.- 27.03.11 Chorwochenende der

Singgemeinde in Dassel

. Rieker

27.04.- 01.05.11 Chorreise des Vokalensembles

nach Dresden

M. Rieker

24.07.- 07.08.11 Jugendfreizeit in Tonstadli

(Norwegen)

M. Kralemann

06.08.- 17.08.11 Jungscharfreizeit in

Dornholzhausen

S. Plath

19.08.- 02.09.11 Jugendfreizeit in Gulsrud

(Norwegen)

B. Eimterbäumer

16.08.- 30.08.11 Familienfreizeit in Schottland

N. Hamilton

20.08.- 02.09.11 Burgferien der Kinderchöre

Österreich

M. Rieker

23.10.- 05.11.11 Baufreizeit in Rumänien

B. Eimterbäumer

24.10.- 29.10.11 Chorreise des Bachchores

nach Travemünde

M. Rieker

04.11.- 06.11.11 Probenwochenende des

Kinderchores in Damme

M. Rieker

16.12.- 17.12.11 Probentage des

Vocalensembles in Damme

M. Rieker

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Konfirmation 2011

Sonntag Miserikordias Domini

8. Mai 2011

Pfarrer Völkner

Tim Brindöpke, Oststr. 2

Marcel Budzynski, Pestalozzistr. 10

Jonas Ekpe, Röntgenstr. 1

Jens Graf, Ahornweg 12

Annemarie Hagelganz, Goebenstr. 41

Aline Haufe, Mühlenweg 7

Anna-Lena Henning, Sandweg 4

Felix Kay, Hartmanns Wäldchen 43

Robin-Lennard Kläs, Tiefer Weg 17

Marco Kossowski, Graebestr. 2

Michel Kreismann, Rundweg 37

Sofie Kriese, Teutoburger Str. 28

Tom Rodenbrock, Ulmenweg 29

Felicia Seifart, Schloerstr. 46

Felix Seifart, Schloerstr. 46

Max Slawezki, Dr.-Georg-Schäfer-Ring 35

Jasmine Stegmann, Rundweg 12

Marco Warnke, Christoph-Probst-Str. 5a

Mirko Wittenstein, Hofweg 15

Sonntag Jubilate

15. Mai 2011

Pfarrer Eimterbäumer

Finn-Luca Böhm, Schützenberg 11

Timo Boesebeck, Grenzweg 5

Juliana Breckenkamp, Grüner Weg 14

Sophia Brinkkötter, Am Lött 22

Patricia Brune, Rundweg 45

Julius Buchalla, Schützenberg 3

Niklas Bußmann, Berghagen 2

Johannes Bußmeyer, Wiesenstr. 8

Celine Dessin, Grüner Weg 26

Lina Döring, Werner-von-Siemens-Str. 12

Ronja Engel, Egge 3

Lisa-Marie Esselmann, Teutoburger Str. 12

Julius Filipp, Starrexweg 11

Tobias Fiss, Schloerstr. 36b

Florian Fresnedo Kempkens, Buchenweg 4

Lea Frötsch, Bergstr. 1

Sarah Furtmann, Erlenweg 2

Luis Gödeke, Hengeberg 34

Fabian Goldbecker, Maximilian-Kolbe-Str. 1a

Denis Grötzebauch, Am Lött 58

Robin Haß, Bodelschwinghstr. 13

Marie Hauhart, Brandheide 67

Carina Heidebruch, Wasserwerkstr. 43

Kristian Holst, Spitzenkamp 7

Friederike Horstmann, Fahlenbreede 2

Lena Horstmannshoff, Eisweg 6

Lea Jödemann, Akazienweg 30

Finn Erik Karklis, Heinrichstr. 8, 33824 Werther

Jasmin Knehans, Ernteweg 1

Jonas Kohlhage, Gartnischer Weg 62

Amelie Kralemann, Graebestr. 18

Deborah Künsebeck, Kreisstr. 31

Kevin Kupczyk, Hesselner Str. 30

Friederike Kornitzki, Auf dem Felde 12

Lara Moch, Ahornweg 27


Farina Mühlberg, Wöstenweg 10

Alina Müller, Pestalozzistr. 17

Max Plassmann, Hachhowe 74

Tim Prange, Postweg 46

Kim Reiß, Querstr. 18

Nathalie Ritter, Kaiserstr. 19

Tabea Rosendahl, Ravensberger Str. 10

Annika Schwarz, Masurenweg 3, 33829

Borgholzhausen

Karla Siemens, Am Laibach 38

Chiara Sochart, Eisweg 17

Joana Sochart, Maschweg 10

Tino Spiekermann, Nadeweg 29

Nora Velske, Grüner Weg 33

Alina Vobejda, Nadeweg 19

Annika Vogt, Sandgrabenweg 10

Christian Wilke, Osnabrücker Str. 109

Andreas Wirt, Mödsiek 19

Luisa Wittenstein, In den Gärten 5

Henrik Zöllner, Fahlenbreede 7

Sonntag Rogate

29. Mai 2011

Pfarrer Hamilton

Yvonne Bauer, Oststr. 15

Alina Driller, Pommernweg 32

Max Brömmelsiek, Zum Laibachtal 13

Merle Eckroth, Schulstr. 10

Vanessa Fiedel, Lange Str. 31

Ivy Harde, Heinrichstr. 35

Nele Jöstingmeyer, Maschweg 85a

Maximilian Kanitz, Tiefer Weg 17

Annika Klärner, Wiltmanns Garten 19, 33775

Versmold

Sebastian Ksol, Mönchstr. 21

Janina Lippert, Ahornweg 49

Lara Meyer, Hachhowe 60

Janka Rademacher, Heinrichstr. 28b

Jonathan Rasper, Klingenhagen 17b

Anna-Lia Remmerbach, Mönchstr. 39

Claas Röttger, Danziger Weg 8

Yasmin Sander, Maximilian-Kolbe-Str. 34

Leonie Schäfer, Platanenweg 1

Vivien Schikora, Maschweg 30

Dennis Scholz, Samlandweg 6

Emely Scholz, Samlandweg 62

Nathalie Schuster, Samlandweg 73

Sina Trias Sanchez, Maschweg 69

Alexander Vogt, Schmisingstr. 6

Lotte Weigle, Amshausener Weg 78

Alexander Wegen, Stockkämper Weg 4

Silberne Konfirmation

Am 18. Juni feiern wir in Halle Silberne

Konfirmation mit all denen, die im Jahr 1986 in

Halle konfirmiert wurden. Wer 1986 an einem

anderen Ort konfirmiert wurde, aber gerne an der

Silbernen Konfirmation in Halle teilnehmen

möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Informationen dazu gibt es im Gemeindeamt.

Tel 3086.

Goldene und Diamantene

Konfirmation

Am Sonntag, dem 3.Juli feiern wir in Halle

Goldene und Diamantene Konfirmation mit all

denen, die vor 50 oder 60 Jahren in Halle konfirmiert

wurden. Wer damals an einem anderen Ort

konfirmiert wurde, aber gerne an der Goldenen

oder Diamantenen Konfirmation in Halle teilnehmen

möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Informationen dazu gibt es im Gemeindeamt.

Tel 3086.

Goldene und Diamantene

Hochzeit

Wir haben in unserer Kirchengemeinde keine

Informationen darüber, wann Gemeindeglieder

Silberne, Goldene oder Diamantene Hochzeit

feiern. Wenn Sie einen Gottesdienst aus diesem

Anlass feiern möchten oder den Besuch eines

Pfarrers wünschen, dann lassen Sie uns das

bitte wissen.

15


16

„Man bekommt sehr viel zurück“

Wechsel in der Leitung der Grünen Damen

Es war ein Zeitungsartikel,

der Rosemarie Rösler

dazu bewog, sich den

Grünen Damen anzuschließen.

„Damals, vor über 15 Jahren, war Frau

Felsch noch die Leiterin“, sagt sie. Gut fünf Jahre

später übernahm sie selbst die Leitung. Und mit

viel Liebe und Herzblut hat sie sich dieser

Aufgabe gewidmet: Organisierte die Dienste auf

den Stationen des Krankenhauses und für den

Gottesdienst, besuchte Fortbildungen allein oder

als Gruppe, bereitete die monatlichen Treffen des

Teams vor und führte sie durch.

Jetzt gibt sie die Leitung an Frau Mechthild

Bernstein ab, die bereits seit vier Jahren dabei ist.

„Und immer noch gern“, bemerkt diese, wohl wissend,

dass es nicht nur gute Erlebnisse sind, die

dieses Ehrenamt begleiten.

„Trauriges und Schönes habe ich erlebt. Traurig

macht mich vor allem, wenn schon junge

Menschen schwer krank sind. Traurig ist auch,

dass viele Leute so viel Schlimmes im Krieg

erlebt haben, davon erzählen besonders die

Männer. Besonders schön dagegen ist es immer

wieder, wenn ich Patienten, die ich im

Krankenhaus besucht habe, später gesund und

munter irgendwo in der Stadt wiedertreffe“, sagt

Frau Rösler mit glücklichen Augen. Und Frau

Bernstein pflichtet ihr bei. „Da freut man sich

dann sehr.“

„Und Lustiges gibt es natürlich auch immer mal.

Ich werde nie vergessen, wie ich eines Morgens

in ein Patientenzimmer kam und ein Mann samt

seiner Matraze auf dem Fußboden lag. Erst dachte

ich, er wäre aus dem Bett gefallen, aber er

hatte sich ganz bewusst auf den Boden gelegt

und erzählte mir, er sei Schäfer und es sei für ihn

das Normalste auf der Welt, auf dem Boden zu

schlafen . . .Ja, wir haben auch viel gelacht.“

Auf meine Frage, warum sie dieses Ehrenamt

wahrnehmen, meint Frau Bernstein: „Man

bekommt sehr viel zurück. Man gibt nicht nur,

man empfängt auch viel und das ist schön! Und

man lernt das Zuhören - Zuhörenkönnen ist eine

wahre Kunst und ich bin froh, dass ich sie hier

lerne.“

Nun sind es vor allem familiäre Gründe, die Frau

Rösler dazu bewogen haben, den Stab weiterzureichen.

„Die Enkelkinder“, sagt sie. Frau

Bernstein ist nun seit Anfang Januar die neue

Leiterin, und sie freut sich besonders darüber,

dass Frau Rösler ihren grünen Kittel nicht an den

Nagel hängt, sondern weiterhin zum Team dazugehört.

Nach einem Tipp für ihre Nachfolgerin gefragt,

antwortet Frau Rösler mit einem Zwinkern zu

Frau Bernstein: „Folge deinem Herzen!“ Nun, ein

nicht sehr konkreter, aber in allem offener und

ganz sicher wichtiger Rat.

Karin Hanke

Kurze Einführung in

das Enneagramm

Auf vielfachen Wunsch wird es noch mal eine

kurze Einführung ins Enneagramm geben. Dazu

lade ich alle Interessierten herzlich zum 2. Mai

von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr ins Martin Luther

Haus ein. An dem Abend lernen wir die

Grundzüge des Enneagramms kennen, einer

Typologie, die hilfreich ist, um sich selbst und

andere besser zu verstehen und die Wege zur

Veränderung aufzeigt.

Termin: Montag, 2. Mai, Martin Luther Haus

Anmeldung zu dem Abend bis zum 26. April bitte

an fkvoekner@t-online.de oder telefonisch unter

05201 3086. Weiter Informationen unter

www.fkvoelkner.de.

Friedrich-Karl Völkner


„Mensch, wo bist du?“

Bibliodrama zu 1. Mose 3 im Kloster Damme

„Mensch, wo bist du?“ So fragt Gott. Eine uralte

Geschichte - und doch ist sie ganz nah, jeden Tag

neu. Eine Geschichte von Lebenslust und

Lebensangst, Verlust von Sicherheit und Übernahme

von Verantwortung.

Mit Gott im Paradies leben - ein Urtraum. Klug

werden und wissen wollen, was gut und böse ist -

warum soll das schlecht sein? Selbstbestimmt

leben - und sich voreinander und vor Gott verstecken?

Schuldig werden - und die Schuld

abschieben? Unter Gottes Schutz leben - jenseits

von Eden.

Mit Elementen von Bibliodrama wollen wir uns

dieser weisen Geschichte nähern. Jeder und jede

wird an der Stelle im Text aufmerksam, wo das

eigene Lebensthema erklingt. Es entsteht ein

4. Enneagrammtag in Halle

28. Mai 2011, Gemeindehaus in Halle-Bokel,

10.00 Uhr - 17.00 Uhr,

incl. Mittagessen und Kaffeetrinken,

Kostenbeitrag 25 €, für ÖAE Mitglieder 20 €

Leitung: Friedrich-Karl Völkner ,

Enneagrammtrainer (ÖAE); Gaby Schramm, in

der Weiterbildung zur Enneagrammtrainerin

(ÖAE), Ingrid Stahl, Enneagrammtrainerin (ÖAE)

Der Tag dient dazu, sich selbst und andere besser

zu verstehen und Wege der Veränderung zu

finden. Wir werden mit Befragungen (Panels)

drei Enneagrammtypen intensiver kennen- und

verstehen lernen und entdecken, welche Motive

oder Emotionen sie antreiben. Wir werden bei

den neun Enneagrammustern fragen: „Was sollte

man bei ihnen unterlassen?“ „Wie ist man bei

ihnen willkommen?“ Wir werden mit der Methode

lebendiger Prozess in einer Gruppe, weil im

Bibliodrama heutige Lebensfragen nach Heil und

Heilung, Glaube und Angst, Schuld und

Vergebung verbunden werden mit einer Weisheit,

die älter ist als wir. Jeder kann sich auf seine

Weise mit Leib, Seele und Geist auf den Text einlassen.

Körperübungen und Lieder, Textlesung

und Gespräch, Stille und Begegnung helfen uns

auf diesem Weg.

Termin: Freitag, 15.April, 18.00 Uhr bis Sonntag,

17. April 2011, 13.00 Uhr

Leitung: Friedrich-Karl Völkner, Pfarrer,

Bibliodramaleiter (ZHL)

Weitere Informationen über www.FKVoelkner.de,

Maximilian-Kolbe-Straße 23, 05201 3087

Friedrich-Karl Völkner

„Der Rat der Weisen“ in kleineren Gruppen

Probleme aus den unterschiedlichen Musterperspektiven

ansehen und wahrnehmen, wie

Enneagrammkenntnisse bei der Lösung von

Problemen hilfreich sein können. Und das Thema

„Wie geschieht Veränderung“ wird uns beschäftigen.

Gespräche in Typgruppen, repetitive Fragen

und die Gespräche zwischendurch runden das

Programm ab.

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Enneagramm

beschäftigt haben oder bis zum 28. Mai

noch das Buch „Rohr/Ebert: Das Enneagramm -

die neun Gesichter der Seele“ lesen.

Informationen unter www.fkvoelkner.de und

Anmeldung bitte bis zum 19. Mai an

FKVoelkner@t-online.de oder telefonisch: 05201-

3087

Friedrich-Karl Völkner

17


Kontrast zwischen Arm und Reich

Niklas Hempelmann berichtet aus Argentinien

Liebe Leserinnen und Leser, nun ist mittlerweile

schon ein halbes Jahr meines Freiwilligendienstes

in Argentinien vergangen. Darum möchte ich hier

über meine Arbeit berichten.

Schon während meiner Schulzeit hatte ich den

Wunsch, nach meinem Abitur ein sog. Freiwilliges

Soziales Jahr anstelle des Zivildienstes in

Argentinien abzuleisten. In der 11. Klasse wählte

ich Spanisch als Fremdsprache, um dafür gute

Voraussetzungen zu schaffen. Nach einem

Auswahlgespräch und zwei Vorbereitungsseminaren

meiner Entsendeorganisation in

Deutschland, der Evangelischen Kirche von

Westfalen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen

Kirche im Rheinland, konnte ich es kaum

erwarten, ins Flugzeug zu steigen, um an' s andere

Ende der Welt zu fliegen. Am 16. August war

es dann soweit, und nach einem etwas komplizierten

Flug kam ich wohlbehalten in Buenos

Aires an. Die ersten drei Wochen waren wir (ca.

40 Freiwillige aus ganz Deutschland) mit einem

Ankunftsseminar beschäftigt, in dem ein

Sprachkurs, Seminare zu Geschichte und Kultur

oder einfach „Sightseeing- Touren“ auf dem

Programm standen. Diese drei Wochen waren

auch unbedingt notwendig, um zukünftige

Freunde und die Stadt bzw. Sprache und Kultur

kennen zu lernen.

18

Im Anschluss daran trennten sich für viele die

Wege. Ich bin in meinen Arbeitsort Quilmes (eine

Vorstadt von Buenos Aires mit ca. 500.000

Einwohnern, 40 min. vom Zentrum entfernt) gezogen

und lebe zusammen mit einem anderen

Freiwilligen im „Hinterhof“ des Grundstücks meiner

Gastfamilie in einem eigenen „Gartenhäuschen“.

Ich bin sehr froh über diese Lösung, da ich

mich sehr gut mit der Familie verstehe und immer

einen Ansprechpartner habe, mit dem ich auch

noch viel Spanisch (hier: „Castellano“) lerne und

auch ab und zu etwas mit ihnen unternehme.

Nach einer kurzen Zeit des Einlebens in Quilmes

habe ich dann mit meiner Arbeit in der sog. „Villa

Itatí“ (Villa = Elendsviertel) begonnen. Die Villa

Itatí ist mit ca. 20-40.000 Einwohnern eines der

größten Elendsviertel von Buenos Aires. Sie ist

vor ca. 50 Jahren entstanden und darum auch

verhältnismäßig gut organisiert. So gibt es mehr

oder weniger sauberes Wasser und meistens

auch Strom, der einfach von einer Starkstromleitung

an der Autobahn abgezapft wird. Die

Koordination unserer Projekte liegt in der Hand

meiner Partnerorganisation MEDH (eine ökumenische

Menschenrechtsbewegung) und mehrerer

Franziskanermönche und Nonnen. Ohne ihre

Hilfe wäre vieles in der Villa nicht möglich. Mit

großem Engagement fassen sie die Projekte an


und solidarisieren sich mit den Ärmsten der

Armen.

Meine konkreten Aufgaben bestehen mittlerweile

aus „Apoyo Escolar“ (Nachhilfe), „Centro de la

Noche“ (Jugendzentrum) und der Arbeit mit den

„Cartoneros“ (Menschen, die mit einem Karren

Müll sammeln, um den Müll anschließend zu verkaufen).

(Foto links)

Zu der „Asociación de los Cartoneros, Villa Itatí“

(ein Zusammenschluss von mehreren Cartoneros

nach der verheerenden Wirtschaftskrise 2001)

kommen einzelne Cartoneros mit ihren Karren

und Pferdewagen, um Müll zu verkaufen. Wir

wiegen den Müll getrennt ab und zahlen sofort

den jeweiligen Preis dafür aus (1 Kilo Pappe

bringt 40 Centavos = ca. 7 Eurocent bei nahezu

deutschen Lebensmittelpreisen!), um ihn dann

später zu sortieren, zu verpacken und auf großen

Lastwagen an Firmen zu verkaufen. Die Arbeit ist

körperlich sehr anstrengend; auch der Kontakt zu

den nicht gerade zimperlichen Cartoneros ist eine

Herausforderung. Sie haben ein gutes Gespür, ob

sich jemand mit ihnen solidarisch erklärt und alle

Vorbehalte zurückstellt. Am Wochenende lerne

ich dann häufig eine andere Seite von Buenos

Aires kennen. Oft treffen wir uns als Freiwillige,

um miteinander oder mit argentinischen Jugendlichen

etwas zu unternehmen. Dieser Gegensatz

macht mir allerdings auch zu schaffen: Während

der Woche „wühle ich im Müll herum“ und

anschließend nehme ich am Wochenende eine

ganz andere Perspektive ein. Diese Diskrepanz

zwischen reichen und zahllosen armen Menschen

bleibt wohl die Herausforderung einer gerechten

Gesellschaft. Argentinien hat es nicht geschafft,

diese Kluft zu verringern - Entwicklungen, die

man durchaus (in weit abgeschwächtem Maße)

auch in Deutschland kennt.

Bei uns haben jetzt die Sommerferien begonnen,

und so konnte ich auch bereits erste Reisen in

dieses wunderschöne und abwechslungsreiche

Land unternehmen. Dazu gehörte auch der

Besuch meiner Eltern und meiner Schwester über

Weihnachten, der uns ganz in den Süden in die

Gletscherwelt führte. Nach einem Zwischenseminar

in der Provinz Misiones erwarte ich nun

Besuch aus Deutschland, um mit einem Freund

weitere Schönheiten Argentiniens und der

angrenzenden Länder kennen zu lernen. Ab Ende

Februar werde ich dann wieder in der Villa arbeiten.

Die politische Situation hat sich im vergangenen

Jahr durch die Übernahme der Regierungsgeschäfte

durch Frau Kirchner relativ stabilisiert.

Die beliebte Präsidentin hat zahlreiche Reformen

verwirklicht, die dem Volk (zumindest oberflächlich)

zu Gute kamen. Man darf gespannt sein, wie

sich die Situation fortentwickelt und ob Argentinien

die gesellschaftlichen Spannungen überbrücken

und auch heilen kann.

Viele Grüße aus dem sonnigen Buenos Aires

Niklas Hempelmann

19


Christen anderer Länder begegnen

Besuch der 3. Lausanner Konferenz für Weltevangelisation in

Kapstadt im Oktober 2010

„Welcome to Capetown. Enjoy the Congress“, so

schallte es uns auf dem Flughafen in Kapstadt auf

sehr afrikanische Weise entgegen. Eine Gruppe

farbiger Jugendlicher in traditionell afrikanischer

Kleidung sangen und tanzten, um die ankommenden

Kongressteilnehmer zu begrüßen. Die

Trommeln dröhnten. Wir - das waren einige

Mitglieder der 90köpfigen deutschen Delegation,

die auf den Bustransfer zum Kongresszentrum

warteten - fühlten uns sofort willkommen geheißen.

Willkommen in einem Land, dessen jüngere

Geschichte Menschen mit weißer Hautfarbe sehr

nachdenklich stimmt.

Wir wurden zum „Capetown International Convention

Center“ gefahren, einem riesigen klimatisierten

Kongress-Komplex nahe des Stadtzentrums.

Dort würden wir die nächsten acht Tage bleiben

und Teil der „3. Lausanner Weltkonferenz“ sein!

Eingeladen hatte die „Lausanner Bewegung für

Weltevangelisation“. 1974 hatten der amerikanische

Evangelist Billy Graham und der anglikanische

Theologe John Stott ins schweizerische

Lausanne zu einem Kongress für Evangelisation

eingeladen. Damals trafen sich leitende Personen

aus verschiedenen evangelischen Kirchen und

Missionswerken aus 150 Ländern. Sie bestätigten

die Wichtigkeit der Evangelisation in der Mission:

„Alle Welt soll sein Wort hören“ war das Motto.

Dieses war der Auslöser für eine Missions-

Bewegung, die in vielen Ländern Impulse freisetzte.

Kernpunkt der Lausanner Bewegung ist es, die

Verkündigung des Evangeliums von Jesus

Christus mit dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit

und Versöhnung zusammen zu bringen (Punkt 5

der „Lausanner Erklärung“). Beides darf nicht voneinander

getrennt werden. 1989 kam es zum 2.

20

Lausanner Weltkongress in Manila, wo diese

Schwerpunkte bekräftigt wurden. Hatte die

Bewegung einst im theologischen Kontrast zum

Ökumenischen Rat der Kirchen begonnen, so

wurde jetzt durch ein offizielles Grußwort des

ÖRK die Annäherung betont.

Nun waren wir eingeladen zu „Lausanne III“, dem

dritten Weltkongress seit 1974. 4000 missionarisch

gesinnte Christen in Leitungspositionen aus

198 Ländern der Erde kamen zusammen.

Darunter auch die 90köpfige deutsche Delegation,

die sich aus Leiterinnen und Leitern von den missionarischen

Diensten innerhalb der Landeskirche,

aber auch zahlreichen Freikirchlern und

Mitarbeitern von Missionswerken zusammensetzte.

Das Ziel der Konferenz war einerseits die

Vernetzung verschiedener Werke und

Organisationen weltweit, andererseits die

Ermutigung und Horizonterweiterung des

Einzelnen. Einen Schwerpunkt bildete das Hören

auf Gottes Wort und das gemeinsame Gebet.

Morgens waren wir an 6er Tischgruppen beisammen,

um gemeinsam Bibel zu lesen, zu beten und

sich auszutauschen. Es war für mich eines der

schönsten Erlebnisse, mit Christen anderer

Länder den Glauben zu teilen und für diese Tage

eine kleine Familie bilden zu können. Ein sehr bitterer

Tropfen war das Fehlen der 200 chinesischen

Delegierten, die an der Ausreise aus China

von der Regierung gehindert worden waren.

Thema Versöhnung

Der berührendste Tag des Kongresses war für

mich der zweite Tag unter dem Thema

„Versöhnung“. Morgens lasen wir im Epheserbrief

Kapitel 2: „Christus ist unser Friede..., der den


Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war.“

Paulus bezog es damals vor allem auf den

Konflikt zwischen Juden und Heiden. Weil

Christus uns mit Gott versöhnt hat, können, ja:

müssen!, als Konsequenz auch die Mauern zwischen

den Menschen fallen. Es kann nicht nur

darum gehen, über den Glauben zu reden, sondern

ihn auch zu leben! Frieden ist möglich! Was

sich häufig so platt und allgemein anhört, bekam

auf der Konferenz angesichts der vielen Trennungen

und Nöte von Völkern, Rassen und Schicksalen

eine ganz packende, atemberaubende

Bedeutung!

Ein Pastor aus Indien schilderte die Abgründe des

indischen Kastensystems. Die „Dalits“ (Kastenlose)

machen ca. 250 Millionen Inder aus und

werden als Sklaven behandelt und misshandelt.

Es sei die „indische Apartheid“. Er bat dringend

um Gebet für Versöhnung und Befreiung, damit in

Indien diese befreiende Kraft Christi deutlicher

spürbar würde! Eine palästinische Araberin und

ein israelischer Jude, die beide zum Glauben an

Christus gekommen sind, schilderten einen möglichen

Weg der Versöhnung zwischen diesen beiden

verfeindeten Völkern. Am meisten beeindruckt

hat mich aber einer der Hauptvorträge die-

ses Tages von dem anglikanischen Dekan Antoine

Rutayisire aus Ruanda „Das Evangelium von der

Versöhung wieder-entdecken“. Er analysierte die

Lage der Christen in Ruanda angesichts des

Genozids von 1994: Was ist in der Kirche falsch

gelaufen? Ruanda galt als vorbildlich missioniertes

Land (1991 waren 89% Christen). Seine

These: Die Mission war nur oberflächlich erfolgt.

Die Predigten der Missionare hatten die wirklichen

Probleme der Rassen/ Völker nicht berührt. Unter

der Oberfläche (Taufe, Glaubensbekenntnis,...)

haben die Menschen bei existentiellen Problemen

und Nöten weiterhin Antworten bei den traditionellen

Kulten gesucht. Der christliche Glaube hatte

bei ihnen nicht zu einer wirklichen Versöhnung

geführt. Der Dekan aus Ruanda malte uns

Christus als den „sin bearer“ (Träger von Sünde)

und „pain bearer“ (Träger von Schmerz) und

dadurch „Versöhner“ vor Augen. Er ermutigte

uns, diese Botschaft der Versöhnung ganz

bewusst und konkret zu predigen. Diese Analyse

fordert mich heraus, das Evangelium so zu predigen,

dass auch die wirklichen Nöte der Menschen

berührt werden. Christus ist nicht (nur) Lehrer

sondern (vor allem) „Versöhner“! Im Blick auf

unseren Alltag können wir selbstkritisch fragen:

21


Wem trauen wir die Lösung unserer Probleme

wirklich zu?! - Glauben wir, dass unser Herr

Antworten auf Sorgen und Wunden geben kann?

Es geht nicht um platte Antworten oder vorschnelle

und einfache Lösungen. Aber Christus ist der

Friede - auch für uns heute! Und das sollte (oder

mutig formuliert: muss) auch im Alltag spürbar

und erlebbar werden!

Was war für mich das Wichtigste?

Es ist schwer, aus den unzähligen Eindrücken

auszuwählen. Bestimmend für die Konferenz war

nicht ein Hauptthema, sondern eher viele einzelne

authentische Berichte über Erfahrungen und

Herausforderungen als Christen im 21. Jahrhundert.

Es gab Impulse für eine mutige Verkündigung

der frohen Botschaft z.B. in der arabischen

Welt oder in den Großstädten, in der Arbeitswelt.

Und auch die Mahnung, soziale Missstände zu

bekämpfen, wie z.B. die Armut in Afrika, den

Menschenhandel in Asien, aber auch die erstarkende

Christenverfolgung in Asien. Die Abende

standen jeweils unter dem Überthema „God is on

the move“ - „Gott ist in Bewegung“. Vielleicht lässt

22

sich damit zusammenfassen, was wir dort gespürt

haben: Gott ist nicht tot! Er ist ein lebendiger, handelnder

Gott. Er befreit und tröstet, er sendet und

befähigt - auch im tiefsten Leid, im größten Elend

und in Situationen der Verfolgung! Dieser mutmachende

Blick auf Gottes Wirklichkeit tut gut, gerade

als Mitglied einer deutschen Landeskirche, wo

der Blick auf Finanzen und Strukturen und damit

verbundene Probleme schnell entmutigen kann!

Aber Gott ist in Bewegung! Auch hier bei uns in

Deutschland! Insofern bin ich sehr dankbar für die

bereichernden und mutmachenden Erfahrungen

in Kapstadt!

PS: Alle Vorträge, Theaterszenen und

Videoeinspielungen sind im Internet (auf englisch)

als Videos anzusehen: www.lausanne.org/capetown-2010/schedule.html

Nicolai Hamilton

www.kirchehalle.de

Besuchen Sie die Homepage unserer

Kirchengemeinde!


Am Sonntag, den 3. Juli, ist es wieder soweit: Das

westfälische Gemeindefestival MAXIMALE geht in

eine neue Runde. Ab 11.00 Uhr findet im

Maximilian-Park in Hamm wieder ein buntes

Programm statt. Es beginnt mit vier verschiedenen,

parallelen Gottesdiensten für jede

Altersstufe. Ein Kindergottesdienst für die kleinen

Kinder und dann einer für die etwas älteren

Kinder. Hier wird Mike Müllerbauer wieder dabei

sein, von dem wir im KiK „Absoluto Guto“ oder

„Superstar“ singen.

Beim Jugendgottesdienst

zum

Thema „Der

Jesusweg“ macht

Judy Bailey die Musik.

Und beim Erwachsenengottesdienst

auf der Hauptbühne hat u.a.

Bischof a.D. Axel Noak zugesagt. Mit dabei sind

Manuel, du warst früher

selbst in der Jugendarbeit

aktiv, ob als

Teilnehmer oder als

Mitarbeiter. Was konntest

du für Dich aus dieser

Zeit mitnehmen?

„Von der Jugendarbeit profitiere ich bis heute, sie

hilft zum Glauben zu finden oder wie bei mir dran

zu bleiben. Man lernt viele nette Menschen kennen,

erlebt Glauben und hat viel Spaß bei

Jugendkreisen und Freizeiten.“

Seit kurzem bist du selbst eines von etwa 210

Mitgliedern des Fördervereins Jugendarbeit. Wer

oder was hat Dich von einer Mitgliedschaft überzeugt?

„Bernd Eimterbäumer machte während des

Nachtreffens einer tollen Norwegen-Freizeit auf

Jean Mutombo (Afrika) sowie Helmut Jost mit

Chor.

Es werden interessante Foren (z.B. mit Dr.

Deichmann zum Thema Geld) und verschiedene

Aktionen angeboten. Nach dem gemeinsamen

Finale ist gegen 17.00 Uhr Schluss. Es wird ein

toller und ereignisreicher Tag, der auch für den

eigenen Glauben Impulse geben wird!

Flyer mit weiteren Details sind im Gemeindebüro

erhältlich. Wir können uns aus Halle bis 20 Juni !!

gemeinsam anmelden (im Gemeindebüro , Tel

3086). Auch die Fahrt wird gemeinsam organisiert:

Wer mit dem Bus von Halle aus mitfahren

möchte, trifft sich um 9.00 Uhr am Parkplatz vor

dem Gemeindehaus. Wir bitten um einen

Unkostenbeitrag für den Bus für jeden

Erwachsenen (Kinder bis 18 Jahren frei) von 5

Euro. Es wäre schön, wenn viele an diesem

„Gemeindeausflug“ teilnehmen würden!

Nicolai Hamilton

Manuel Gaul

Interview zum Thema Jugendarbeit

den Förderverein aufmerksam. Ich dachte mir,

jetzt gebe ich der Jugendarbeit neben der

Mitarbeit auf Freizeiten auch finanziell etwas

zurück.“

Du wohnst selbst in Halle. Ist deine Verbindung

zur Kirche mit dem Erwachsenwerden abgebrochen,

oder bist du immer dabei geblieben?

„Ich finde es schon etwas schwieriger als

„Erwachsener“ dran zu bleiben, aber mit dem

Alpha-Kurs oder dem Hauskreis gibt es auch dort

genügend Möglichkeiten.“

Warum sollte man deiner Meinung nach als Kind

oder Jugendlicher an den Angeboten der

Jugendarbeit teilnehmen?

„Die Stimmung, der Inhalt und die Leute finde ich

einfach besser als bei anderen Angeboten!“

Das Interview führte Florian Gontek

23


Orgelmusik zur Marktzeit

Jetzt auch im Frühjahr

Martin Riekers Orgelspiel zog im MusikHerbst

viele Besucher in die St. Johanniskirche

Jetzt müssen Freunde der Orgelmusik nicht bis

zum nächsten Herbst auf die „Orgelmusik zur

Marktzeit“ warten. Erstmals lädt Martin Rieker

auch im Frühjahr dazu ein, und zwar an den drei

Freitagen vor dem Karfreitag: 1., 8. und 15. April,

jeweils von 10.45 Uhr bis 11.30 Uhr. Die Kirche ist

dann von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist

frei.

Es herrscht immer eine gespannte Aufmerksamkeit,

wenn Martin Rieker den Orgelpfeifen die

Töne entlockt. Manche Besucher genießen die

Musik mit geschlossenen Augen, sehen in der

Woche nach dem Ewigkeitssonntag Hoffnungsbilder,

die mit den Mitteln der Musik vor dem inneren

Auge entstehen. Oder sie werden aufgerüttelt,

aus den Träumen gerissen: „Wachet auf, ruft uns

die Stimme, des Wächters sehr hoch auf der

Zinne . . . “ Ernstes und Heiteres, Lautes und

Leises, Beschwingtes und Besinnliches lassen

sich bei der „Orgelmusik zur Marktzeit“ erleben.

Ein gemeinsam gesungenes Lied gehört jedes

Mal dazu. So werden aus Zuhörern Beteiligte.

Gottesdienst im Fernsehen

für Familien mit Kleinkindern

Seit ein paar Wochen treffen sich am

Sonntagmorgen einige Familien mit Kleinkindern

im Café Gegenüber, um gemeinsam den

Gottesdienst aus der Kirche zu verfolgen. Dank

moderner Übertragungstechnik kann der

Gottesdienst hier in gemütlichem Rahmen miterlebt

werden. Die Kinder krabbeln auf einem

Spielteppich und können ruhig etwas Lärm

machen. Die Erwachsenen können dennoch am

Gottesdienst teilnehmen. Vielen Dank an die

Techniker, die dies ermöglicht haben!

Infos bei Pastor Nicolai Hamilton.

24

Menschen, die ganz Ohr sind für die Musik, lassen

dann ihre Stimme erklingen. Die Musik wird

selbstverständlich in den Wochen vor Ostern eine

ganz andere Farbe haben als in der Zeit vor

Weihnachten.

Seit 2006 gehört auch immer eine Textlesung zur

„Marktmusik“. In diesem Jahr mit Auszügen aus

dem Fastenkalender 2011 von Domvikar Paul

Weismantel, Leiter des Referats Geistliches

Leben der Diözese Würzburg mit meditativen

Texten auf dem Weg durch die Passionszeit.

„Zahlreiche Gläubige beleben in dieser Zeit ihre

Beziehung zu Gott, zu ihren Nächsten und auch

zu sich selbst neu“, schreibt Weismantel. Dies

könne bedeuten, mehr auf die innere Stimme zu

achten und zu hören, dem Leisen, Einfachen,

Unscheinbaren mehr Beachtung zu schenken.

„Das kann für mich heißen, mir mehr Zeit zu nehmen

für Besinnung, Betrachtung und Gebet.“

Diese Zeit können sich die Besucher der

„Orgelmusik zur Marktzeit“ in diesem Jahr erstmals

auch in der Passionszeit gönnen. Herzliche

Einladung dazu.

Udo Waschelitz


Anschriften und Anschlüsse

Gemeindeamt

Antje Altheide u. Marianne Winkelhage

Lettow-Vorbeck-Straße 7 (im Spener-Haus)

montags bis freitags, 9 bis 12.30 Uhr

donnerstags auch 15 bis 18 Uhr

Telefon: 05201 30 86, Fax: 1 60 20

email: hal-kg-halle@kk-ekvw.de

www.kirchehalle.de

www.johanniskantorei-halle.de

Diakoniestation, Schulstraße 5, Tel: 98 29

Leitung: Margrit Hanke

Pfarrer Andreas Aland

Teutoburger Str. 18, Tel: 70434

Pfarrer Bernd Eimterbäumer

Heidbrede 12, 33829 Borgholzhausen

Tel: 05425 95 41 44

B.Eimterbaeumer@t-online.de

Pfarrer Nicolai Hamilton

Ulmenweg 22, Tel: 66 45 84

NicolaiHamilton@gmx.de

Pfarrerin Karin Hanke

Am Kerkskamp 2, 33824 Werther,

Tel: 05203 91 92 68

ka-rinhanke@web.de

Superintendent Walter Hempelmann

Roonstraße 8, Tel: 30 88

whempelm@kk-ekvw.de

Pfarrer Burkhard Steinebel

Sanddornweg 3, Tel: 9870

b.steinebel@gmx.de

Pfarrer Friedrich-Karl Völkner

Maximilian-Kolbe-Str. 23, Tel: 30 87

FKVoelkner@t-online.de

www.FKVoelkner.de

Kantor Martin Rieker

Rosenstraße 11, Tel: 1 07 93, Fax: 1 05 64

Martin.Rieker@gmx.de

Johanniskantorei: Martina Hirsch

Lettow-Vorbeck-Str. 7, (Spenerhaus

1. OG) mittwochs, 9.30 - 11.30 Uhr

Tel: 85 67 80, Fax: 85 67 79

mail@johanniskantorei-halle.de

Gemeindepädagoge Erwachsenenarbeit

Sebastian Plath (seppo.8@gmx.de)

Gemeindepädagogin Kinder- und Jugendarbeit

Sandra Plath (sandra.plath@evkghalle.de)

Osningstraße 23, Tel: 7241883

Jugendreferent Martin Kralemann

Graebestraße 18, Tel: 16234

Jugendbuero@evkghalle.de

Evangelisches Jugendbüro

Lettow-Vorbeck-Str. 7, Tel: 16234

Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder:

„Paulskamp“, Paulskamp 7, Tel: 16 232

hal-tfk-paulskamp@kk-evkw.de, Sabine Wedekämper

„Regenbogen“, Wischkamp 5, Tel: 16 233

hal-tfk-regenbogen@kk-ekvw.de, Gabriele Pritchard

Küsterin Ursula Grefe

Rosenstraße 5, Tel: 1 65 94, Mobil: 0179 7759538

Redaktion Gemeindebrief

Carola Kalitta-Kremer, Tulpenstraße 1, Tel: 56 16

Carola@Kalitta-Kremer.de

Impressum

Dieser Gemeindebrief erscheint dreimal im

Jahr. Er wird herausgegeben vom

Presbyterium der Evangelisch-Lutherischen

Kirchengemeinde Halle/Westfalen.

Die Zusammenstellung besorgen mehrere

Gemeindemitglieder als Redaktionsteam.

Verantwortlich: Carola Kalitta-Kremer,

Tulpenstraße 1, 33790 Halle/Westfalen.

Fotos: Fritz Ellerweg, Dirk Schramm,

Carola Kalitta-Kremer.

Druck: Gemeindebrief Druckerei,

Groß Oesingen.

Auflage: 6400 Stück

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bringen den Gemeindebrief

in die Häuser.

25


Nix wie hin zum

Car - Wash

Der Frühlingsdreck muß weg

Am Samstag 16.04.2011 von 10.00 Uhr bis

16.30 Uhr können wieder alle Haller Autofahrer

zur GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung

Kfz Prüfcenter) Bielefelder Straße 63

kommen und ihr Auto für 5,50 € sorgfältig

waschen lassen. Die Mitarbeiter der Ev. Jugend

Halle freuen sich über viele schmutzige Autos.

Wartezeiten können mit eine Tasse Kaffee/Tee

oder Kaltgetränke und Waffeln verkürzt werden.

Der Erlös kommt dem Sprinter der evangelischen

Jugendarbeit in Halle zugute.

Martin Kralemann

Frauenfrühstücktreffen

Herzliche Einladung zum nächsten Frühstückstreffen

für Frauen.

1. Abendveranstaltung am Freitag 13. Mai .2011

von 19.00 - 22.00 Uhr

Thema: „Mutig mit den Kindern wachsen“

2. Frühstückstreffen am Samstag 14. Mai 2011

von 8.30 - 11.30 Uhr

Thema: „Meine Krise - Gottes Chance“

Kosten: jeweils 12,00 €.

Referentin ist Dr. Ute Horn, verheiratet und

Mutter von 5 leiblichen und 2 Pflegekindern. Als

Buchautorin referiert Sie zu Themen rund um

Familie und Erziehung.

Ort: Landhotel Jäckel, Dürkoppstr. 8,

Halle - Künsebeck

Kontakt: Rosemarie Prill, Tel. 05201/665646,

E-Mail: helmut_prill@web.de.

Lesetreff

Herzliche Einladung zum Zuhören in einer

gemütlichen Runde im Café Gegenüber:

Montag, 6. Juni 2011, 16.00 - 18.00 Uhr

„Wenn einer eine Reise tut . . .“

Reisegeschichten

Renate Frommhold, Tel: 42 19

26

Gottesdienste in der St.

in den Monaten April bis Mai 2011

Samstag, 2. April

18.30 Uhr. Vorstellungsgottesdienst der

Konfirmandinnen und Konfirmanden,

Pastor Eimterbäumer

Sonntag Lätare, 3. April

10.00 Uhr: „Durch den Ärger zur

Freude“ (Johannes 6, 55-65),

Abendmahl (Traubensaft),

Singgemeinde, Pastor Völkner

18.00 Uhr: Der andere Gottesdienst

Samstag, 9. April

18.30 Uhr: „Bei Gott und Menschen

angesehen“, Vorstellungsgottesdienst

der Konfirmandinnen und Konfirmanden,

Pastor Völkner

Sonntag Judika, 10. April

10.00 Uhr: „Die Sünderin, der Pharisäer

und Jesus“ (Lukas 7, 36-50), Pastor

Steinebel

10.30 Uhr: Gottesdienst in Hesseln, „Ich

bin getauft auf deinen Namen“,

Superintendent Hempelmann

Samstag, 16. April

9.45 - 12.30 Uhr: „KiK - Kinder in der

Kirche“, Pastor Hamilton und Team

18.30 Uhr: Abendgottesdienst,

Superintendent Hempelmann

Palmsonntag, 17.April

11.00 Uhr: Gottesdienst zum

Palmsonntag „Der Königsweg“ (Markus

14, 3-9), Pastor Hamilton und Team,

anschließend Möglichkeit zum

Mittagessen

16.00 Uhr: Die Kirchenmäuse, Pastor

Hamilton

Passionsandachten

Montag, 18.April

„Hören auf das Wort Gottes“

Dienstag, 19. April

„Hören auf das Schweigen Gottes“

Mittwoch, 20. April

„Hören auf das Lied Gottes“

jeweils um 19.00 Uhr: Pastorin Hanke


Johanniskirche

Gründonnerstag, 21. April

20.00 Uhr: „Die Fußwaschung“ (Johannes

13, 1-20), Abendmahl (Traubensaft),

Pastorin Hanke

Karfreitag, 22. April

10.00 Uhr: „Beobachtungen auf

Golgatha“ (Lukas 23, 33-49),

Motetten und Choräle zur Passion,

Bachchor, Pastor Völkner

15.00 Uhr: Gottesdienst zur Todesstunde

Jesu, Chormusik aus den

Passionen, Bachchor, Martin

Rieker, Pastor Völkner

Samstag, 23. April

Kein Abendgottesdienst

Ostersonntag, 24. April

5.30 Uhr: Feier der Osternacht,

Abendmahl (Wein), Pastor Völkner

(anschließend gegen 7.30 Uhr gemeinsames

Osterfrühstück im Martin Luther

Haus)

10.00 Uhr: Osterfestgottesdienst „Christ

ist erstanden“ (Matthäus 28,1-10),

Abendmahl (Wein), Pastor Hamilton

Ostermontag, 25. April

10.30 Uhr: Familiengottesdienst am

Ostermontag, mit Tauferinnerungsfeier,

anschl. Ostereiersuchen auf dem

Kirchplatz, Pastor Hamilton und Team

Samstag, 30. April

18.30 Uhr: „Offenbarung am See“

(Johannes 21, 1-14), Pastor Völkner

Sonntag Quasimodogeniti, 1. Mai

10.00 Uhr: „Jesu Auferstehung - Hinweise

und Folgen“ (1. Korinther 15), Abendmahl

(Traubensaft), Pastor Steinebel

Samstag, 7. Mai

18.30 Uhr: „Singen, hören, beten -

mit allen Sinnen“, ein Spiritual-

Gottesdienst mit der Gruppe

„Hörsinnig“, Pastor Völkner

Sonntag, Miserikordias Domini, 8. Mai

10.00 Uhr: Konfirmationsgottesdienst,

Abendmahl (Traubensaft), Bachchor,

Pastor Völkner

18.00 Uhr: Der andere Gottesdienst

Samstag, 14. Mai

18.30 Uhr: Nachösterliche Orgel- und

Vocalmusik, Werke von Schütz,

Buxtehude, Bach, KMD Martin Rieker

20.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst

anlässlich der Konfirmation, (Traubensaft)

Pastor Eimterbäumer

Sonntag Jubilate, 15. Mai

9.30 und 11.00 Uhr: Konfirmationsgottesdienste,

Pastor Eimterbäumer

Samstag, 21. Mai

18.30 Uhr: „Worauf bauen wir unser

Leben?“ (Matthäus 7, 24-27), Pastor

Steinebel

Sonntag Kantate, 22. Mai

10.00 Uhr: „Ein neues Lied“ (Matthäus

21, 14-17), Pastorin Hanke

Samstag, 28. Mai

9.45 - 12.30 Uhr: „KiK - Kinder in der

Kirche“, Pastor Hamilton und Team

18.30 Uhr: „Ihr werdet sein wie Gott“,

nach einem Bibliodrama über 1. Mose 3,

Pastor Völkner

Sonntag Rogate, 29. Mai

10.00 Uhr: Konfirmationsgottesdienst

Halle-West und Hesseln, Abendmahl

(Traubensaft), Pastor Hamilton

16.00 Uhr Die Kirchenmäuse, Pastor

Hamilton

18.00 Uhr: Johannismesse, Pastoren

Völkner und Hamilton

Osterfrühstück

Am Ostersonntag ist um 7.30 Uhr das traditionelle

Osterfrühstück im Martin-Luther-Haus. Dazu

sind Sie herzlich eingeladen. Wir bitten um

Anmeldungen bis zum 18. April im Gemeindeamt

Tel: 3086 oder bei Pastor Völkner Tel: 3087.

27


Du durchdringest alles,

lass dein schönstes Lichte,

Herr, berühren mein Gesichte.

Wie die zarten Blumen

willig sich entfalten

und der Sonne stille halten,

lass mich so

still und froh

deine Strahlen fassen

und dich wirken lassen.

EG 165, 6

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