Die Besten Marken 2015 - Ergebnisse der Leserwahl von lastauto omnibus, trans aktuell und FERNFAHRER

ETM.Verlag

Unsere Leser repräsentieren den Nutzfahrzeugmarkt in seiner Gesamtheit. Sie sind die Spediteure, die Transportunternehmer, die Disponenten, Fahrer und Einkäufer. Wer, wenn nicht diese Gruppe, kann ein fundiertes Urteil zu den Marken abgeben?

DIE BESTEN MARKEN2007 2015Ergebnisse der Leserwahl vonANHÄNGEKUPPLUNGEN AUTOHOF-KETTEN BELEUCHTUNG BREMSEN FILTER FRACHTENBÖRSENGETRIEBE KIPPER KLIMA/HEIZUNG KÜHLAGGREGATE LKW-LADEKRANANBIETER MIETE/LEASINGNFZ-TEILEHÄNDLERNFZ-VERSICHERUNGEN REIFEN REIFEN-DIENSTE RETARDER SITZETANKKARTENTRAILER TRAILERACHSEN TRUCK-/TRAILER-SERVICETUNING/STYLING


Ansicht!


EDITORIAL | [ 5 ]61236404448INHALTPREISVERLEIHUNG:Auf höchstem Niveau – die Siegerauf der Prämierungsfeier.ERGEBNISSE:Beste Marken 2015 – Analyse undInterpretation der Wahl.ZEHN-JAHRES-VERGLEICH:Ranking – so haben sich die Markenüber eine Dekade entwickelt.MARKETING:Fokus auf den Kunden – Siegerberichten über ihr Erfolgsmodell.INTERVIEW:Neuropsychologe Dr. ChristianScheier über Markenwerte.HEIMLICHE SIEGER:Aufsteiger undercover.ImpressumChefredakteur:Andreas Techel,andreas.techel@etmservices.deRedaktion:Ralf Johanning, Jana Bronsch-ChassardFotos:Thomas Küppers, Karl-Heinz Augustin,Fotolia, HerstellerGrafik und Produktion:Marcus ZimmerDruck:Dierichs Druck + MediaGmbH & Co. KG, KasselProduktionsleitung und Anzeigenverkauf:Norbert BluckeHandwerkstraße 1570565 StuttgartTelefon (07 11) 7 84 98-20Internet: www.etmservices.deVerlag:EuroTransportMedia (ETM)Verlags- und Veranstaltungs-GmbHHandwerkstraße 15, 70565 StuttgartTelefon: (07 11) 7 84 98-80Telefax: (07 11) 7 84 98-29Internet: www.etm-verlag.deGeschäftsbereichsleiter ETMservices:Paul GöttlGeschäftsführer:Oliver TrostDie Besten Marken 2015 liegen miteiner Auflage von 131.300 Stückden Zeitschriften trans aktuell,lastauto omnibus und FERNFAHRER bei.Liebe Leser,bei der Prämierungsfeier der Besten Marken im Juni 2015 wurdeich gefragt, wie sich diese Wahl von anderen unterscheidet.Klare Antwort: Bei uns stehen die Leser hinter der Befragungzur Besten Marke – sie haben gewählt. Sie wissen aus ihrer täglichenArbeit und Erfahrung, welche Produkte und Dienstleistungengut sind und welchen Marken man deshalb vertrauen kann.Unsere Leser repräsentieren den Nutzfahrzeugmarkt in seinerGesamtheit. Sie sind die Spediteure, die Transportunternehmer,die Disponenten, Fahrer und Einkäufer. Wer, wenn nicht dieseGruppe, kann ein fundiertes Urteil zu den Marken abgeben?Der Stellenwert dieser hochkarätigen Jury wird deshalb in derBranche hoch eingeschätzt. Das zeigt nicht nur die Teilnehmer listebei der Feier mit hochrangigen Gästen aus den Unternehmen, daszeigen unter anderem auch die Presseveröffentlichungen, mitdenen die Unternehmen ihren Sieg verkünden. Und das ist keinWunder, denn wo sonst erhalten die Firmen ein so ehrliches undgleichzeitig fundiertes Feedback, wie bei unserer Leserwahl?Das wissen die Erstplatzierten zu schätzen, aber auch dienächsten Ränge können sich damit ein Bild ihrer Markenmachen.Wir haben dieses Jahr unter notarieller Aufsicht genau 8.430Stimmzettel und digitale Votings ausgewertet, die Sieger derKategorien ermittelt und die begehrten Trophäen anfertigen lassen.Unsere eigene Marke „ETMevents“ hatte dann die Ehre, derPrämierungsfeier einen würdigen Rahmen zu verleihen. Wie wirIhre Wahlergebnisse vermittelt haben, sehen Sie auf den folgendenSeiten. Dazu gibt es in dieser Ausgabe Beste Marken Analyseneinzelner Marktsegmente und viele weitere interessanteInformationen rund um das Thema Marke in der Nutzfahrzeugbranche.Ich wünsche Ihnen spannende Erkenntnisse aus derLeserwahl und bleiben Sie bitte auch unseren Marken treu:FERNFAHRER, lastauto omnibus, trans aktuellund eurotransport.de mit allen ihren Angeboten rund umdas Nutzfahrzeug.IhrPaul Göttl,GeschäftsbereichsleiterETMservicesDie Besten Marken 2015


[ 6 ] | PREISVERLEIHUNGAuf höchstemNiveauBeste Marken 2015. Zur Preisverleihung derBesten Marken im Bereich Nutzfahrzeuge kamdas Who‘s who der Branche zusammen undließ sich im industriehistorischen Ambientedes Goldbergwerks in Fellbach feiern.Anmut und Akrobatik setzten atmosphärischeAkzente und sorgten fürStaunen beim Publikum.Die Besten Marken 2015


PREISVERLEIHUNG | [ 7 ]Verdiente Preisträger:Ein Siegeslächeln durfte beim Gruppenfoto der Gewinner der Awards Beste Marken 2015 nicht fehlen.Die Gratulanten des ETM Verlags freuten sich zusammen mit den Vertretern der preisgekrönten Firmen.Die Kategorien in alphabetischer Reihenfolge:Anhängekupplungen: Lars Brorsen für Jost-Werke; Autohofketten: Alexander Ruscheinsky für 24-Autobahn-Raststätten; Beleuchtung: Ludger Claes für Hella; Bremsen: Bernd Spies für Knorr-Bremse; Filter: Jörg Engelsfür Mann-Filter; Frachtenbörsen: Christof Thesinga für TimoCom; Getriebe: Winfried Gründler für ZFFriedrichshafen; Kipper: Dr. Daniel Böhmer für F. X. Meiller; Klima/Heizung: Daniel Westendarp für DometicWaeco; Kühlaggregate: Jorge Estelle Caro für Thermo King; Lkw-Ladekrananbieter: Andreas Treml, Palfinger;Miete/Leasing: André Girnus für Mercedes-Benz CharterWay; Nutzfahrzeug-Versicherungen: Dr. Edgar Martin fürKravag; Reifen: Simone Loosemann für Michelin; Reifen-Dienste: Denise Ops für Euromaster; Retarder:Sven Liesener für ZF Friedrichshafen; Sitze: Matthias Fischbach für Recaro; Tankkarten: Ulrich Wolter für DKV EuroService; Lkw-/Bus-Teilehändler: Pierre Fleck für Europart; Trailer: Ulrich Schöpker für Schmitz Cargobull; Trailerachsen:Anne Bentfeld für BPW Bergische Achsen; Truck-/Trailerservice: Alexander Willhardt für Mercedes-BenzTruckWorks; Tuning/Styling: Hermann Schoch für HS-Schoch.Dekra VorstandsvorsitzenderStefan Kölbl begrüßtezusammen mit...... dem Geschäftsführer desETM Verlags, Oliver Trost,die geladenen Gäste.Paul Göttl, Leiter ETMservices,überreichte dieMarken-Awards.Alexandra von Lingen führtemit ihrer charmanten Moderationdurch den Abend.Hochkarätig war nicht nur die Gästeliste, sondern auch das Ambienteim Goldbergwerk des ehemaligen Mahle-Industrieareals.Die Besten Marken 2015


[ 8 ] | PREISVERLEIHUNGHöchstspannung nicht nurbei der Artistin in luftigerHöhe, sondern auch beimPublikum.Geschlossener Auftritt der DKV Euro Service. UlrichWolter (Bildmitte) nimmt später den Preis in Empfang.Oliver Trost mit dem glücklichen Sieger in der KategorieBeleuchtung Ludger Claes von Hella.Die Fachleute haben gewählt: Ulrich Schöpker nimmt fürSchmitz Cargobull, Kategorie Trailer, den Award entgegen.Alexander Willhardt von Daimler AG freut sich über dieBestplatzierung in der Kategorie Truck-/Trailer-Service.Die Besten Marken 2015


PREISVERLEIHUNG | [ 9 ]Bernd Spies (Knorr-Bremse) freut sich über den Sieg in derKategorie Bremsen.Christof Thesinga nimmt die Auszeichnung Beste Markenin der Kategorie Frachtenbörsen für TimoCom entgegen.Wolfgang Linsenmaier (DEKRA), Lars Kirchner (Kögel)und René Große-Vehne vor der Prämierung.Feste Familienbande: Alexander Ruscheinsky von 24-Autobahn-Raststättenmit Tochter Roxanne und Sohn Daniel.Chefredakteur Andreas Techel (ETMservices), Tobias Eichberg(Krone) und Spediteur Joachim Fehrenkötter im Gespräch.Industrieflair der vergangenen Tage bot nicht nur dieLocation, sondern auch das Rahmenprogramm.Denise Ops darf sich überden Award für Euromasterfreuen.Jörg Engels von Mann +Hummel freut sich über denSieg in der Kategorie Filter.Die Besten Marken 2015


[ 10 ] | PREISVERLEIHUNGDie Gesamtsieger 2015Beleuchtung 68,7 %Bremsen 65,7 %Lkw-Ladekrananbieter 59,2 %Reifen 58,4 %Kühlaggregate 58,3 %Sitze 56,9 %In der Kategorie Klima/Heizung dürfen sich in diesem Jahr die Vertreterder Firma Dometic Waeco freuen.Retarder 56,5 %Getriebe 56,2 %Filter 55,7 %Anhängekupplungen 54,2 %Klima/Heizung 53,0 %Truck-/Trailer-Service 50,7 %Trailer 49,9 %Autohofketten 49,2 %Starke Marken im Rampenlicht: Sven Liesener für ZF, Lars Brorsen fürJost-Werke und Hermann Schoch für HS-Schoch (v. l. n. r.).Reifen-Dienste 44,9 %Kipper 43,9 %Tuning/Styling 41,2 %Live-Musik unterstrich dieedle Atmosphäre derPrämierungsfeier.Trailerachsen 40,7 %Tankkarten 40,6 %Nutzfahrzeug-VersicherungenLkw-/Bus-TeilehändlerMiete/LeasingFrachtenbörsen34,3 %33,9 %30,7 %25,2 %Quelle: Leserbefragung „Die Besten Nutzfahrzeuge 2015“in FERNFAHRER, lastauto omnibus sowie trans aktuell.Die kreisrunde Bühne sorgte für einen glänzenden Auftritt der Preisträgerund hohe Integration des Publikums.Starke Marken: In insgesamt 23 Kategorienmussten sich die Leser von trans aktuell,lastauto omnibus und FERNFAHRER ent scheiden,welcher Marke sie die meisten Stimmen geben.68,7 Prozent aller teilnehmenden Leser von transaktuell, lastauto omnibus und FERNFAHRERvotierten beispiels weise bei „Beleuchtung“ fürdie Marke Hella.Die Besten Marken 2015


71201. Platz in der Kategorie „Trailer“2. Platz in der Kategorie „Kipper“2. Platz in der Kategorie „Kühlgeräte“Sie haben uns gewählt.Wir danken Ihnen dafür!Ihr Vertrauen ist unser Ansporn!Für noch mehr Innovation undZuverlässigkeit.Mehr Infos: +49(0)2558 81-7001www.cargobull.com


[ 12 ] | ERGEBNISSEAuf die Feinheitenkommt es anZubehör. Wenn jedes Rädchen perfekt sitzt, läuft es. Das gilt auch für denLkw. Wenn alle Teile gut aufeinander abgestimmt sind, dann fühlt sich derFahrer am Arbeitsplatz wohl. Dazu gehören auf jeden Fall ein cooles Styling,Sitze, Klimaanlagen, Beleuchtungen, Reifen, Krane und Anhängekupplungen.Zum elften Mal hat der ETM Verlag inStuttgart die „Besten MarkenderNutzfahrzeugbranche gekürt. 8.430 Leserder Zeitschriften trans aktuell, Fernfahrerund lastauto omnibus haben in diesem Jahrdie „Besten Marken“ gewählt.Doch diesmal gab es eine Kategorie mehr.Aus bisher 22 sind jetzt mit der Kategorie„LKW-LADEKRANANBIETER“ 23 geworden.Das Interesse an den Ladekranen kannsich sehen lassen. Mit einem Wert von 156,6Prozent (Mehrfachnennungen sind möglich)liegt die neue Kategorie im Mittelfeld der Wertung.Das ist ein guter Start. Den hatte auchPalfinger. Mit 59,2 Prozent führt das Unternehmendie Kategorie klar an. Das Unternehmenlegt den Grundstein für die Produkte schon inder Konstruktion. „Im Forschungs- und Entwicklungszentrumin Köstendorf stehen dieThemen Ergonomie, Funktionalität, GewichtsundWerkstoffoptimierung im Mittelpunkt desInteresses. Finite-Elemente-Berechnungen,Feld- und Dauertests, DMS-Messungen undTransportsimulationen gewährleisten ein optimalesVerhältnis von Gewicht und Leistung.Die Verwendung wartungsarmer Komponentenlassen die Serviceintervalle erweitern unddadurch Stillstandzeiten und Kosten vermeiden“,sagt Gerald Pschernig, General Managerim Geschäftsbereich Crane bei Palfinger. DasUnternehmen bietet zudem mit seinen etwa4.500 Vertriebs- und Servicestützpunkten weltweitein flächendeckendes Servicenetzwerk.Hinzu kommt nach Aussage von Pschernigtop geschultes Personal der Servicepartnerund Vertragswerkstätten. „Zudem garantierenmehrere Ersatzteilcenter weltweit eine lückenloseErsatzteilversorgung. In Europa gelingtdas innerhalb von 24 Stunden. Ein engmaschigesServicenetzwerk mit kompetenten Kundendienstpartnernvor Ort hilft im Bedarfsfall,den Kran wieder schnell und mit voller Leis-LADEKRANE KÖNNEN VIELSEITIGEINGESETZT WERDEN.tungsfähigkeit in den Einsatz zurückzubringen“,betont Pschernig. Die Kombination ausTechnik und Service hat wohl die Leser dazubewogen, Palfinger zum Sieger zu küren. Einenausgezeichneten zweiten Platz holt sich Atlas.Die Marke liegt zwar mit 38,5 Prozent über20 Prozentpunkte hinter Palfinger, hat abergleichzeitig ein gutes Polster von 15,3 Prozentpunktenauf den dritten Rang mit Hiab (23,2Prozent). Mit 8,7 Prozent liegt Fassi auf demvierten Rang. Eng geht es hingegen zwischenHMF (4,8 Prozent) und MKG (4,2 Prozent) zu.Die Premiere hat die neue Kategorie damitsehr gut bestanden. Interessant ist die Frage,ob es im kommenden Jahr zu gravierendenÄnderungen kommen wird.Eine sehr beliebte Kategorie bleiben dieREIFEN. Die Wähler schenken ihr das weitausgrößte Interesse mit einem Wert von 269,4Prozent. Bereits im vergangenen Jahr lag dieKategorie ganz weit oben mit 250 Prozent.Diesmal legt sie noch mal um 19,4 Prozentpunktezu. Das große Interesse kommtaber auch nicht von ungefähr. Denn die Reifentragen einen großen Teil zum ökonomischenFahren bei. Zustand, Reifendruck und Profilsind auch ausschlaggebend für den Kraftstoffverbrauch.Das wissen die Reifenhersteller undstecken viel Entwicklungsarbeit in die Reifen.Sie suchen für jeden Zweck das optimale Profilund versorgen die Reifen mittlerweile mitSensoren, um möglichst permanent den Druckund den allgemeinen Zustand im Auge zubehalten. Was der Sieger im Augenmerk hat,erläutert Anish K. Taneja, Direktor VertriebMichelin Deutschland, Österreich, Schweiz:„Bei der Entwicklung unserer Reifen verfolgenwir immer auch das Ziel, über einen geringenRollwiderstand zu einem sparsamen Kraftstoffverbrauchbeizutragen. Diesen Anspruchverfolgen wir konsequent weiter und bringen2016 als erster Hersteller einen Reifen für dieAntriebsachse mit Kraftstoffeffizienzklasse Abeim Europäischen Reifenlabel, den MichelinX Line Energy D2 315/70 R 22.5.“ Vielleichtknackt Michelin mit dem neuen Reifen auchwieder die 60-Prozent-Marke. Denn in diesemJahr erhält das Unter-nehmen 58,4 Prozentund verliertdamit 3,3 Prozentpunkte.Doch nochbesteht einkomfortablerAbstandauf denZweiten mit8,6 Prozentpunkten.Continentalkonnte zwarmit 1,1 Prozentpunktenein wenig zulegen,bleibtaber mit 49,8Der richtige Einsatz vonReifen reduziert Kraftstoffkosten.Foto: Hersteller>Die Besten Marken 2015


Danke.20052006200720082009201020112012201320142015Titelverteidigung:DKV CARD erneut „Beste Marke“in der Kategorie „Tankkarten“www.dkv-euroservice.com


Die Marken der BPW Gruppe: BPW | ERMAX | HBN-Teknik | HESTAL | idem telematicsBeste Markein der Kategorie Trailerachse 2015 –diesen Schuh ziehen wir uns gerne an.Wir unterstützen Fahrzeughersteller,damit alles passt.Die Leser von trans aktuell, FERNFAHRER und lastauto omnibus haben uns zum neunten Mal in Folge in der KategorieTrailerachsen zur besten Marke gewählt. Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Gleichzeitig versprechenwir als Mobilitätspartner für Fahrzeugbetreiber und als Systempartner für Fahrzeughersteller, auch in Zukunft dieoptimalen Lösungen für einen wirtschaftlichen Herstellungs- und Transportprozess zu bieten.www.bpw.de | www.wethinktransport.de


9 x IN FOLGE BESTE MARKE9 x IN FOLGE BESTE MARKEUnd helfen Fahrzeugbetreibern,damit es läuft.Ansicht!


[ 16 ] | ERGEBNISSEProzent weiter abgeschlagen. Vielleicht gelingtim kommenden Jahr der Sprung über die50-Prozent-Marke. Auch Goodyear erholt sichwieder und kommt auf 33,6 Prozent. Das istimmerhin ein Plus von vier Prozentpunkten imVergleich zum vergangenen Jahr. Auffällig inder Kategorie ist, dass viele Marken zulegenkonnten, was das Niveau anhebt. Mit Dunlop,Pirelli und Fulda auf den Plätzen fünf bis siebengibt es gleich drei Marken, die jeweils überzwei Prozentpunkte Plus machen. Das zeigt,dass alle Marken intensiv daran arbeiten, ihrImage zu verbessern. Für Taneja ist die Kommunikationmit den Kunden dabei ein wichtigerPunkt.„Sie erzählen uns, dass die Kraftstoffersparnisseit vielen Jahren wichtig ist, denn zusammenmit den Personalkosten sind die Ausgabenfür Diesel die größten Posten in den Betriebskostendeutscher Speditionen“, sagt er.Zudem berät Michelin die Kunden ausführlichin puncto Modelle, optimaler Luftdruck, wiesie die Reifen drehen oder umstecken können.FAHRER BENÖTIGEN ERGONOMISCHANPASSBARE SITZE.Eine intensive Beratung sollte auch beimKauf von SITZEN erfolgen. Immerhin verbringtder Lkw-Fahrer die meiste Zeit des Tagesauf seinem Stuhl. Wenn dieser alt, abgesessenund falsch eingestellt ist, führt das zuRückenbeschwerden. In extremen Fällen drohtdie Berufsunfähigkeit. Obwohl Sitze erheblichzur Motivation der Fahrer beitragen, verlor dieKategorie in diesem Jahr an Aufmerksamkeit.Das macht sich besonders in den Ergebnissender Marken bemerkbar. Recaro bleibt mit 56,9Prozent „Beste Marke“, verliert aber leichtmit 1,5 Prozentpunkten. Isri trifft es dagegenhärter. Mit jetzt noch 44,3 Prozent verliertdas Unternehmen 7,1 Prozentpunkte, kannden zweiten Platz aber halten. Beim BronzemedaillengewinnerGrammer wirkt sich derRückgang des Interesses nicht ganz so dramatischaus. Die Marke kommt auf 35,6 Prozentund verliert somit 1,2 Prozentpunkte. Vielleichtliegt der Rückgang auch daran, dass die Kostendie Transportunternehmer immer mehr belasten.Da wird nach Komponenten gesucht, dieauf den ersten Blick nicht ganz so wichtig erscheinen.Doch das könnte ein Fehler sein. „DieRolle der Fahrer für eine effiziente Nutzung derFahrzeuge und damit für Kostenreduktion beiden Speditionen wird immer wichtiger. GesundeFahrer benötigen ergonomisch optimierteund Gesundheit sichernde Sitze. Außerdemwird die Ausstattung der Kabine und des Sitzesmit Assistenzsystemen für den Fahrer deutlichzunehmen“, sagt Markus Kussmaul, Vice PresidentSales & Marketing Recaro AutomotiveSeating. Mit den Sitzen von Recaro sollen dieFahrer entlastet werden. „Mit unseren Sitzentragen wir aktiv dazu bei, das Arbeitsumfeld inder Kabine attraktiver und angenehmer zu machen.Das verbessert letztlich auch die Prozessebei den Unternehmen. Motivierte Fahrer sindbessere Fahrer – und ein sehr guter Sitz kanneiniges zur Motivation beitragen“, betont Kussmaul.Um die Kosten weiter senken zu können,setzt Recaro nach eigenen Angaben auf Standardisierungbei den Sitzkomponenten sowieauf Modulbaukästen im Nutzfahrzeuggeschäft,und zwar weltweit.Weltweit aktiv sind auch die Unternehmen,die HEIZUNGEN UND KLIMAAN-LAGEN für Nutzfahrzeuge bauen. Geradein extremen Klimazonen sind besonders Klimaanlagenin den Lkw gefragt. Doch auchim europäischen Raum wählen immer mehrTransportunternehmen diese Option, um ihrenFahrern mehr Komfort am Arbeitsplatzzu bieten. Daniel Westendarp, Leiter ProduktManagement Climate Systems bei DometicWaeco International, nennt noch weitereVorteile: „Unsere Cool Air-Standklimaanlagensorgen in jedem Fall dafür, dass der Fahrerdeutlich ausgeruhter und konzentrierterseiner Tätigkeit nachgehen kann. Das trägtdefinitiv zur aktiven Fahrsicherheit bei.Unfälle und Rangierschäden können somitvermieden werden und dadurch auftretendeAusfallzeiten sind nicht zu befürchten.“ DieseBotschaft ist bei den Wählern derBestenMarken“ sehr gut angekommen, denn Waecogelingt es erstmals, den Gewinner der letztenJahre Webasto vom Thron zu stoßen. Mit einemsatten Plus von 6,6 Prozentpunkten kommtWaeco auf 53 Prozent und trägt damit den Titel„Beste Marke“ in der Kategorie. Gleichzeitigverliert Webasto neun Prozentpunkte und erreichtdamit nur noch 51 Prozent. Das ist schonein seltenes Ereignis, denn immerhin gehörteWebasto zu den ewigen Siegern bei der Preisverleihung.Normalerweise ist es sehr schwer,Klimaanlagen sorgen für eine gute Arbeitsatmosphäreim Fahrzeug. Foto: Herstellersolch eine Marke vom Thron zu stoßen, die inden Köpfen präsent ist (vgl. Interview S. 44).Für den Drittplatzierten EberspächerSütrak ändert sich hingegen nur wenig. Miteinem kleinen Minus von 0,5 Prozentpunktenstabilisiert das Unternehmen die Position.Denn mit dem Erscheinen von Waeco inder Kategorie im vergangenen Jahr mussteEberspächer Sütrak den zweiten Rang hergeben.Für Waeco ist es damit ein fantastischerDurchmarsch. Damit das so bleibt, will dasUnternehmen weiter intensiv daran arbeiten,die „Beste Marke“ zu bleiben. „In allenunseren Produktsegmenten – von der Klimatisierungüber die Fahrerhausausstattungbis hin zur Rückfahrsicherheit – setzen wirauch künftig voll auf aktive Sicherheitssystemeund mehr Komfort für den Fahrer. Denzusätzlichen positiven Effekt für den Unternehmersehen wir darin, die Attraktivität desArbeitsplatzes zu steigern und die Bindungder einzelnen Fahrer an das jeweilige Unternehmenzu erhöhen“, sagt Westendarp. Essieht ganz so aus, als wäre Waeco auf einemguten Weg.Mit der Sicherheit hat auch die KategorieBELEUCHTUNG sehr viel zu tun. Eine perfekteAusleuchtung der Fahrzeugumgebungsorgt dafür, dass der Fahrer Gefahren rechtzeitigerkennen kann. Immer neue Lichttechnikenwie adaptive Scheinwerfer bringendem Fahrer mehr Klarheit. Er kann gefährdeteBereiche in Kurven besser einsehen.Gleichzeitig gelingt es den Herstellern,umweltschonender zu produzieren. „Die globalenMegatrends Umweltund Energieeffizienzspielen beider Entwicklung undFertigung unsererProdukte eine entscheidendeRolle.>INTELLIGENTESLICHT SORGT FÜRMEHR SICHERHEITBEI NACHT.Die Besten Marken 2015


0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100[ 18 ] | ERGEBNISSEBeispielsweise setzen wir bei unseren Lichtlösungengezielt auf innovative LED-Technologieund entwickeln diese stets weiter.Unser Ziel ist es dabei, den Stromverbrauchund CO 2 -Ausstoß unserer Produkte weiter zusenken, die Lichtleistung und Ausleuchtunggleichzeitig zu verbessern. Weiterhin setzenwir auf modular aufgebaute Lichtlösungen,um Ressourcen zu schonen und Kosten zusenken. Perfekt abgestimmte Prozesse bildendabei die Basis unseres Erfolgs“, sagt LudgerClaes, Marketingexperte bei Hella. Und dasgefällt den Wählern derBesten Marken“besonders gut. Mit 68,7 Prozent Zustimmungfür die Produkten von Hella, liegt die Markeweiterhin souverän an der Spitze. Doch imVergleich zum vergangenen Jahr verliert dasUnternehmen mit 3,2 Prozentpunkten einwenig und kann die Marke von 70 Prozentnicht mehr halten. Gleichzeitig rückt Boschauf dem zweiten Platz mit einem Plus von1,7 Prozentpunkten näher heran und kommtjetzt auf 56,5 Prozent. Vielleicht rücken diebeiden ja doch wieder näher zusammen. Dannkönnte es wieder zu einem Kopf-an-Kopf-Rennenkommen wie im Jahr 2012, als gerademal 1,1 Prozentpunkte zwischen den beidenUnternehmen lagen. Was ein kleines Plus von0,5 Prozentpunkten ausmachen kann, zeigtsich auf dem dritten Platz. Valeo holt sich dieBronzemedaille nach einem Jahr Abstinenz zurückund verdrängt Aspöck wieder auf Platz vier.Ausschlaggebend dafür ist jedoch ein Verlustvon 3,3 Prozentpunkten bei Aspöck. Die Markerutscht von 12,3 Prozent auf neun Prozent ab.Mit einem Verlust von 8,5 Prozentpunktenmuss auch die Marke Rockinger in der KategorieANHÄNGEKUPPLUNGEN leben. Dochdem ewigen Sieger reichen auch 54,2 Prozentzu einem komfortablen Sieg. Die einzigartigeStellung im Markt der Anhängekupplungenkann das Unternehmen weiterhin halten. Fürden Zweitplatzierten Ringfeder wird es hingegenkritischer. Mit einem leichten Verlust von1,7 Prozent kommt die Marke auf 37,9 Prozentpunkte.Damit bleibt gerade mal ein Vorsprungvon 0,5 Prozentpunkten auf Jost mit37,4 Prozent. Hier könnte sich im kommendenJahr ein Wechsel andeuten, wenn Jost nochmal 0,5 Prozentpunkte zulegt wie in diesemJahr. Sollte das gelingen, hat Jost Werke gleichzwei Marken auf den vorderen Plätzen. Daskann auch an der guten Produktpolitik liegen.„Seit jeher fertigt und vertreibt die Jost GruppeProdukte, die die Sicherheit und die Effizienzim harten Transportalltag verbessern unddamit zu niedrigen Total Cost of Ownershipfür den Flottenbetreiber beitragen“, sagt LarsBrorsen, Vorsitzender der Geschäftsführungbei den Jost Werken. Nach Brorsen leistetRockinger dafür ebenso einen Beitrag wie unsereweiteren Marken Jost, Tridec und Edbro.„Hohe Qualität und Zuverlässigkeit sind dabeiMIT NEUEN ANHÄNGEKUPPLUNGENKOMMT ES ZU WENIGER UNFÄLLEN.ebenso Kennzeichen kosteneffizienter Technologiewie niedriges Eigengewicht, geringeWartungskosten oder Entwicklungen, mitdenen sich Prozesse beschleunigen oder vereinfachenlassen“, sagt Brorsen. Als Beispielführt er die Rockinger Fernbedienung für Anhängekupplungenoder die Rockinger RO*50Ergebnisse in ZahlenANHÄNGEKUPPLUNGENüberzeugen vonRingfederJostFischerFontaineBELEUCHTUNGüberzeugen vonBoschValeoAspöckHerth+BussSITZEüberzeugen vonIsriGrammerKönigMöve54,2 %37,9 %37,4 %16,9 %3,3 %11,3%9,0 %6,2 %68,7 %56,5 %56,9 %44,3 %35,6 %10,9 %3,9 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100KLIMA/HEIZUNGüberzeugen vonWebastoEberspächer SütrakBehrTrumaSpherosBycoolTUNING/STYLINGüberzeugen vonJumboTruck KingTruck LineTruckstylerBickelMarlenAIS53,0 %51,0 %36,7 %17,0 %14,4 %6,0 %5,4 %41,2 %22,8 %16,2 %12,7 %11,9 %11,3 %11,1 %5,6 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100REIFENüberzeugen vonContinentalGoodyearBridgestoneDunlopPirelliFuldaHankookUniroyalApollo VredesteinAEOLUSWindpowerGT RADIALLKW-LADEKRANANBIETERüberzeugen vonAtlasHIABFassiHMFMKGEffer58,4 %49,8 %33,6 %29,0 %24,2 %19,7 %16,1 %12,9 %10,9 %3,5 %2,4 %1,5 %1,4 %59,2 %38,5 %23,2 %8,7 %4,8 %4,2 %3,3 %Gesamtwertung, Mehrfachnennung möglich.0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Die Besten Marken 2015


ERGEBNISSE | [ 19 ]Sensorkupplung an, die unnötiges Aussteigenbeim Ankuppeln vermeidet. Sicherheit stehtauch hier an erster Stelle.Eine andere Art der Optimierung lieferndie Hersteller von TUNING UND STYLINGProdukten. Vordergründig dreht es sich natürlichum das Aussehen der Lkw. Scheinwerferbügelund Bullfänger erhöhen aber auch dieSicherheit. Zum einen können Lkw-Fahrer bessersehen. Zum anderen schützen Bullfänger,Front- und Seitenschutzrohre beim Aufprall.Die Hersteller dieser Produkte legen teilweisebesonderen Wert auf die handwerklicheVerarbeitung. So geht es auch dem Sieger.„Wir polieren unsere edlen Accessoiresvon Hand auf Hochglanz, da werden nur Muskelkraftund ein bisschen Strom verbraucht.Im Gegensatz zur Verchromung, bei der giftigeund stark ätzende Chromelektrolyteverwendet werden“, sagt Hermann Schoch,geschäftsführender Gesellschafter bei derHS Schoch GmbH. Doch im Repertoire desUnternehmens gibt es noch mehr Produkte,die die Sicherheit der Fahrer und andererVerkehrsteilnehmer im Fall eines Unfalls erhöhen.„Mit unseren Paletten-, WerkzeugundSonderkästen leisten wir einen großenBeitrag zum Thema Ladungssicherung. Und,man sollte es nicht glauben, auch zum Erhaltder Umwelt und zur Sicherheit. Ein hinter derAufliegerachse montierter Palettenstaukastensenkt den Kraftstoffverbrauch um 4,3 Prozentund reduziert dementsprechend den CO 2 - undStickoxidausstoß“, betont Schoch. So schützedie Palettenbox andere Verkehrsteilnehmerim Falle eines seitlichen Aufpralls wesentlichbesser, als der vom Gesetzgeber vorgeschriebeneseitliche Unterfahrschutz. „Darauf sindwir besonders stolz“, sagt Schoch. Vielleichtist es auch die Vielfalt an Produkten, warumdie Wähler derBesten Marken“ immer wiederHS Schoch in der Kategorie Tuning/Stylingzum Sieger küren. Auch in diesem Jahr führtHS Schoch souverän das Ranking mit 41,2Prozent an. Doch im Vergleich zum vergangenenJahr muss das Unternehmen einen Verlustvon 7,8 Prozentpunkten einstecken. Das ändertjedoch nichts am souveränen Sieg.Denn als Zweitplatzierter liegt Jumbo mit22,8 Prozent weit hinter dem Gewinner. Dochdahinter wird es spannend. So viel Bewegungwie in diesem Jahr gab es nie zuvor. NeuerDritter mit 16,2 Punkten und einem Plus von3,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahrist Truck King. Damals hatte Marlen diesenRang als Neueinsteiger für sich gewinnenkönnen. Doch in diesem Jahr wirddie Marke nach unten durchgereicht.Mit einem Verlust von 3,8Prozentpunkten reicht es für Marlen(11,1 Prozent) noch zum siebtenRang. Mit einem Plus von 3,5Prozentpunkten und jetzt 11,3 Prozentsteht Bickel etwas besser daund holt sich Platz sechs. Und auchTruckstyler (11,9 Prozent) kann miteinem Plus von 2,7 Prozentpunkteneinen Rang gut machen undsteht jetzt auf dem fünften Platz.Fehlt noch Platz vier: Der gehtwieder an Truck Line.Tuning und Stylingprodukte sehen gut aus undschützen. Foto: Hersteller >Die Besten Marken 2015


[ 20 ] | ERGEBNISSEZuverlässige HelferDienstleister. Der Alltag der Transportunternehmer wird immer hektischer.Gleichzeitig häuft sich die Arbeit in der Verwaltung. Als hilfreich erweisensich hier immer mehr Dienstleistungen, die auch Unternehmen aus denBereichen Miete, Tankkarten, Frachtenbörsen und Nfz-Versicherungen liefern.VERMIETER LIEFERN VIELE INDIVI-DUELL ANPASSBARE FAHRZEUGE.Zuverlässigkeit ist in der Transportweltunbedingt notwendig. Gerade bei Justin-time-und Just-in-sequence-Verkehrensind Fahrzeuge gefragt, die laufen. EineOption, sich möglichst rundum vor Pannen zuschützen, kann es sein, Fahrzeuge zu mieten.Daher setzen viele Transportunternehmen aufNFZ-VERMIETER. Sie bieten für jede erdenklicheGelegenheit nahezu neuwertige Fahrzeuge,die ständig überholt und geprüft werden,damit sie im Alltag bestehen. Gleichzeitig sinddie Einsatzzeiten völlig flexibel.Wenn Transporteure Spitzen abdeckenmüssen, lassen sich schnell zusätzliche Fahrzeugemieten. Auch langfristigere Verträgesind möglich. Besonders interessant ist dasbei der Kontraktlogistik, wenn die Laufzeit derVerträge meist nicht länger als drei Jahre ist.Bei längeren Laufzeiten bieten die Vermieterauch Sonderfahrzeuge und Lackierungen inden eige nen Unternehmensfarben an.Die Miete ist damit eine Form der Finanzierung,die sich immer weiter durchsetzt. Dasstellt auch Mercedes-Benz Charterway, Siegerin der Kategorie Miete, fest. „Die sogenanntenTotal Cost of Ownership, also die Gesamtbetriebskosteneines Fahrzeuges, machen denGroßteil der Ausgaben im Spediteurswesenaus. In den vergangenen Jahren konnten wir indiesem Zusammenhang beobachten, dass dieMiete bei der Beschaffung von Nutzfahrzeugenimmer mehr an Bedeutung gewonnen hat.Mit der flexiblen Charterway Miete könnenSpediteure die Fixkosten für ihre Fahrzeugegenau planen und sind somit vor zusätzlichenKosten wie beispielsweise unerwarteten Re-paraturen geschützt. Ebenso senken moderne,effiziente Antriebe die Gesamtbetriebskostendauerhaft“, sagt André Girnus, GeschäftsführerMercedes-Benz Charterway.Dass die Finanzierungsform immer besserankommt, zeigt sich bei der Verleihung derBesten Marken“ in der Kategorie Miete. Immerhinlag der Stimmanteil bei 202,3 Prozent.Das heißt auch, dass viele Leser gleich mehrereMarken gewählt haben. Im hart umkämpftenUmfeld, immerhin standen 16 Unternehmenzur Wahl, setzte sich erneut Mercedes-BenzCharterway durch. Mit 30,7 Prozent ist dasUnternehmen wieder in den Bereich über 30Prozent zurückgekehrt. Das gelang ihm in denvergangenen zwei Jahren nicht. Das spannendeKopf-an-Kopf-Rennen zwischen den zweiHerstellermarken Charterway und MAN Rental(24,7 Prozent) hat sich hingegen in diesemJahr wieder erledigt, liegen doch jetzt sechsProzentpunkte dazwischen. Im vergangenenJahr waren es nur 0,3 Prozentpunkte. Richtigspannend wird es auf den folgenden Plätzen.Schon den dritten Platz teilen sich in diesemJahr Scania Rent und Hertz mit jeweils 16Prozent. Erstaunlich dabei ist besonders derSprung von Hertz um 5,2 Prozentpunkte vonPlatz acht. Damit verdrängen die beiden UnternehmenEuro-Leasing vom Bronze-Rang. Mit15,5 Prozent muss das Unternehmen mit demundankbaren vierten Platz vorliebnehmen. MitAvis holt auch ein zweiter unabhängiger Vermieterweiter auf. Das Unternehmen kommtauf 15,3 Prozent und legt damit 4,2 Prozentpunktezu. Aber auch BFS (13,9 Prozent) undPEMA (12,9 Prozent) bleiben im Rennen. Daskann im kommenden Jahr wieder ganz andersaussehen, je nachdem, wie intensiv die Firmenan ihrer Marke arbeiten. Mercedes-Benz Charterwaywird dabei weiter auf eine moderneMietflotte von Transportern und Lkw von Mercedes-Benzund Fuso setzen. „Aktuell habenwir über 8.000 Fahrzeuge in unserem Fuhrpark.Effiziente Motoren von Mercedes-Benzsorgen für einen geringen Kraftstoffverbrauchund leisten damit einen großen Beitrag für dieUmwelt. Zusätzlich bieten wir den sparsamenFuso Canter Eco Hybrid an, der seinen Hybridantriebzum rein elektrischen Anfahren nutztund so besonders für Kunden im Verteilerverkehrin Ballungsgebieten und anderen emissionsempfindlichenBereichen geeignet ist. Fast100 Prozent unserer Lkw-Mietflotte ist heutebereits nach Abgasnorm Euro 6 unterwegsund leistet so einen großen Beitrag zur Umweltschonung“,sagt Girnus.DIE TANKKARTE IST HEUTE EINZAHLUNGSMITTEL FÜR VIELE POSTEN.Die Kosten im Griff. Diesen Slogan könntendie Tankkartenanbieter wunderbar nutzen.Mittlerweile sind TANKKARTEN nicht einfachnur ein bargeldloses Zahlungsmittel fürden Kraftstoff. Mit der Karte kann der Fahreralles zahlen, was er auf seiner Tour benötigt.Dazu gehört auch die Maut in vielen europäischenLändern. Wenn der Chef die Funktionfreischaltet, lassen sich auch Lebensmittel undErsatzteile über die Karte zahlen. Gleichzeitigliefern die Tankkartenanbieter umfassende Services.Sie bieten beispielsweise an, die Mehrwert-und Mineralölsteuer-Rückerstattung zuübernehmen. Das erleichtert den Transportunternehmernden bürokratischen Alltag. VieleLkw-Hersteller arbeiten eng mit den großenunabhängigen Tankkartenbetreibern zusammen.Für alle steht dabei der Kunde im Vordergrund.„Wo Prozesse komplexer werden,ist es unsere Aufgabe, das Tagesgeschäft desKunden weiterhin einfach zu halten. Deshalbüberprüfen und optimieren wir regelmäßig die>Die Besten Marken 2015


„ Niemand leistet sich gern unkalkulierbareRisiken. Deshalb leiste ich mir maximaleSicherheit mit CharterWay.“CharterWay ist der ideale Partner für alle, die betriebswirtschaftliche Risikenso minimal wie möglich halten müssen. Mit unseren flexiblen Lösungenund variablen Laufzeiten sowie unserer fairen Rückgabe können Sie sichauf das konzentrieren, was Sie am besten können: Ihren Job. Alles überDeutschlands Mobilitätsdienstleister Nr. 1 gibt’s in über 70 Miet stützpunktenoder unter www.charterway.deEine Marke der Daimler AGAnbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart


[ 22 ] | ERGEBNISSEBerührungspunkte mit unseren Kunden. Dennnur, wenn wir uns fortlaufend den Anforderungenunserer Kunden anpassen, können dieseihre Einsparpotenziale optimal ausschöpfen“,sagt Frank Hanses, Vertriebsdirektor DKV EuroService. Das Unternehmen führt weiterhin klarin der Kategorie Tankkarten. In diesem Jahrmusste DKV jedoch einen Rückgang von 3,1Prozentpunkten hinnehmen, liegt aber mit 40,6Prozent weiterhin über der 40-Prozent-Marke.Auch UTA auf Platz zwei mit 28,4 Prozentverliert mit 2,1 Prozentpunkten etwas. Die MineralölgesellschaftenAral und Shell holen hingegenauf. Sie haben die Flottenkunden wiederfür sich entdeckt. So bieten sie mittlerweileauch eigene Telematiksysteme an, damit dieTransportunternehmen möglichst ökologischund ökonomisch unterwegs sein können.Das zahlt sich aus. Mit einem Plus von 4,6Prozentpunkten und jetzt 24,5 Prozent liegtAral nur noch 3,9 Prozentpunkte hinter demZweitplatzierten UTA. Im vergangenen Jahrbetrug der Abstand noch 10,6 Prozentpunkte.Auch Euro-Shell knackt in diesem Jahr mit20,9 Prozent die Marke von 20 Prozent. Dasgelang dem Unternehmen zuletzt im Jahr2009. Alles deutet darauf hin, dass sich die beidenPlatzhirsche im kommenden Jahr mächtiganstrengen müssen, um weiter führend in derKategorie Tankkarten zu bleiben.FRACHTENBÖRSEN SORGEN FÜRBESSER AUSGELASTETE LKW.Auch die Unternehmen in der KategorieFRACHTENBÖRSEN kommen an Telematik-Anwendungennicht mehr vorbei. DieKommunikation zwischen Fahrer und Disponentist gerade bei der Auftragsvergabe einwichtiger Schlüssel. Nur wenn der Disponentgenau weiß, wie viel Ladung auf dem Fahrzeugist, kann er rechtzeitig handeln und imbesten Fall für Nachschub sorgen. Auch Fahrerim Selbsteintritt haben mit mobilen Anwendungenjederzeit die Chance, nach neuerLadung zu suchen.Frachtenbörsen sind dabei ein gutes Werkzeug,um gelegentlich Lücken zu schließen.Doch das Angebot der Unternehmen gehtmittlerweile weit über die reine Vermittlungvon Laderaum und Ladung hinaus. Sie stellenauch Plattformen für Verlader zur Verfügung,auf denen sie ihre Aufträge und Kontraktevergeben können. Damit leisten Frachtenbörseneinen wichtigen Beitrag, um möglichstalle Fahrzeuge optimal auszulasten. Zumsiebten Mal in Folge gelingt es Timocom, dieMehrheit der Wähler in der Kategorie Frachtenbörsenhinter sich zu vereinen. Mit 25,2Prozent legt das Unternehmen um 3,7 Prozentpunktezu und gewinnt wieder an Boden,denn noch im Jahr 2013 hatte Timocom 26,2Prozent. Gleichzeitig kann es den Abstandauf den zweiten Platz vergrößern.Denn Lkw online verliert3,5 Prozentpunkte imVergleich zum Vorjahr undkommt noch auf 16,8 Prozent.Eine kleine Überraschunggibt es auf dem dritten Platz.Hier meldet sich Teleroute mit11,3 Prozent in alter Stärkezurück, nachdem das Unternehmenim vergangenen Jahrauf den fünften Rang abgerutschtwar. Es muss sich dieBronzemedaille jedoch teilen.Denn mit ebenfalls 11,3 Prozentgelingt Cargoclix ein gewaltigerSprung vom siebtenPlatz und 5,9 Prozent nachvorn. Verlierer ist in diesemJahr fracht-suche.com (10,6 Prozent) miteinem Minus von 2,5 Prozentpunkten. DieFrachtenbörse kommt damit nur noch aufden sechsten Rang. Bei Timocom hingegenist die Freude wieder groß.Dem Unternehmen ist jedoch klar, dassdie Führung auch weiterhin nur mit einerklaren Strategie gelingen kann. Die Prozesseder Kunden spielen dabei eine große Rolle.„Tatsächlich kommt der Optimierung vonProzessen im Hinblick auf die gesamte Lieferketteeine große Bedeutung zu, wenn es darumgeht, zukünftig weiter wirtschaftlich undwettbewerbsfähig zu bleiben. Die Arbeit vonTimocom setzt genau da an. Wir möchten unseren100.000 Nutzern Plattformen bieten,auf denen sicher, effizient und prozessgestütztTransportdienstleistungen – auch überdie Grenze Europas hinaus – abgewickeltwerden können“ sagt Marcel Frings, Repräsentantbei Timocom. Durch Big Data und dasdigitale Netz seien die besten Voraussetzungengeschaffen, um beispielsweise Lkw baldbis zu ihrer maximalen Kapazität und damitso effektiv wie möglich auszulasten. „Mithilfeunserer Produkte sollen Geschäftspartnerinnerhalb der Transportkette zusammenfinden,um einfachere und schnellere Wege zufinden, Ressourcen optimal zu nutzen undbereits im Prozess zu kollaborieren. Ein entscheidendesMerkmal wird hier eine funktionierendeKommunikation sein. Mit demTimocom Messenger haben wir übrigensaktuell ein integriertes Kommunikationstoolin den Startlöchern, das zum Standard füreinen schnellen und unkomplizierten Nachrichtenaustauschinnerhalb der Brancheavancieren wird“, sagt Frings.Einen Grund für Transportunternehmen,sich über alternative Antriebe Gedanken zumachen, liefern die VERSICHERUNGEN.Sie haben sich den neuen Konzepten undIdeen angepasst. Wenn sich Transportunternehmenüberlegen, auf alternative AntriebeAuf Logistik spezialisierte Versicherungen kennendie Bedürfnisse ihrer Kunden. Foto: Herstellerzu setzen, so erhalten sie auch hierfür einenVersicherungsschutz.„Selbstverständlich unterstützen wirunsere Kunden mit passendem Versicherungsschutz,zum Beispiel für alternativeVerbrennungstechnologien wie Rapsöl. Auchfür Elektrofahrzeuge haben wir Produkteentwickelt. Abweichend zum Markt habenwir uns entschieden, in der Kaskoversicherungbei Hybrid- und Elektrofahrzeugen dieAkkumulatoren zum Neupreis zu entschädigen,wenn ein Totalschaden, eine Zerstörungoder ein Verlust in den ersten zwölf Monatenentsteht“, sagt Edgar Martin, Vorstand beiKravag. Dieses Angebot verdeutlicht, wie tief >Die Besten Marken 2015


[ 24 ] | ERGEBNISSEder Versicherer Kravag im Geschäft mit Nutzfahrzeugensteckt. Seit Jahrzehnten gehörendie Transportunternehmen zur Zielgruppe.Wahrscheinlich ist das auch einer derGründe, warum Kravag Versicherungen indiesem Jahr wieder „Beste Marke“ in derKategorie Versicherungen geworden ist. Mit34,3 Prozent verliert der Spitzenreiter jedochfünf Prozentpunkte. Gleichzeitig gewinnt dieAllianz als Zweitplatzierte 2,9 Prozentpunktehinzu und verkürzt mit jetzt 28,4 Prozentden Abstand auf 5,9 Prozentpunkte. Imvergangenen Jahr waren es noch 13,8 Prozentpunkte.Den dritten Platz konnte sich indiesem Jahr HDI Gerling mit 15,2 Prozentholen. Das Unternehmen bekommt damit1,8 Prozentpunkte mehr als im vergangenenJahr. Damit löst das Unternehmen AXA (14,5Prozent) ab. Auch die Zurich Versicherungenhaben sich in diesem Jahr gemausert. Mit einemPlus von 2,9 Prozentpunkten und jetztinsgesamt neun Prozent macht das Unternehmenzwei Plätze gut und kommt auf densechsten Rang. In dieser Kategorie wird esspannend bleiben. Denn je mehr Versicherungendie Zielgruppe Transportunternehmenfür sich entdecken, desto mehr wird esauch zugeschnittene Angebote geben. Dasbeflügelt den Markt. Gleichzeitig zeigen dieTransportunternehmen durch ihr umweltbewusstesFahren, dass es möglich ist, wenigerUnfälle zu verursachen. Für Kravag-VorstandMartin ein Grund, bei unfallfreiem Fahrendie Versicherungsprämien zu senken.Ergebnisse in ZahlenNFZ-VERSICHERUNGENüberzeugen vonAllianzHDI GerlingAXAGothaerZurichVHVERGONürnbergerProvinzialFahrlehrerversicherung VaGTANKKARTENüberzeugen vonUTAAraleuroShellMercedesServiceCardMANService CardEssotankpool24Total34,3 %28,4 %15,2 %14,5 %9,4 %9,0 %7,3 %6,1 %5,6 %5,4 %4,8 %40,6 %28,4 %24,5 %20,9 %19,6 %11,0 %9,9 %9,8 %6,5 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100MIETE/LEASINGüberzeugen vonMAN RentalHertzScania RentEuro-LeasingAvisRent a MAN - BFSPEMAVolvo Financial Services RentalTIP Trailer ServicesUTA LeasingHT Hauser TrucksPacLeaseGEFAKL VrentR-TrucksFRACHTENBÖRSENüberzeugen vonLkw onlinecargoclixTeleroutebox 24fracht-suche.comTrans.eu30,7 %24,7 %16,0 %16,0 %15,5 %15,3 %13,9 %12,9 %8,8 %8,2 %6,6 %5,9 %4,5 %3,9 %3,7 %2,9 %Gesamtwertung, Mehrfachnennung möglich.025,2 %10 20 3016,8 %11,3 %11,3 %10,6 %10,6 %40 50 60 70 80 90 1009,0 %Unterwegs daheim0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Service. Zuversicht, Vertrauen und Qualität – diese Eigenschaften benötigenUnternehmen aus den Bereichen Lkw-/Bus-Teilehändler, Reifendienste, TruckundTrailerservice und Autohöfe. Wer dem Kunden das am besten vermittelnkann, der hat eine starke Marke.0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Ausfallzeiten von Fahrzeugen lassen sichnur schwer überbrücken. Die Transportunternehmenmüssen effizient arbeitenund haben deshalb jedes Fahrzeug im Einsatz.Da sollten Werkstattzeiten oder Pannen nurvon kurzer Dauer sein. Denn sonst drohen beinicht planmäßiger Lieferung Vertragsstrafenoder gar der Auftragsverlust. Die Transportunternehmenbenötigen daher gerade in solchprekären Situationen Dienstleister, auf die siesich verlassen können. In den Kategorien Lkw-und Busteilehändler, Truck- und Trailerservice,Reifendienste und Autohöfe haben die Leserihre „Beste Marke“ gewählt.Zu ihnen gehören die LKW- UND BUS-TEILEHÄNDLER. Sie sorgen dafür, dassdie Ersatzteile so schnell wie möglich in derWerkstatt oder direkt beim Kunden sind, damitdiese eingebaut werden können. Schon dasGesamtergebnis der Kategorie macht deutlich,dass die Stellung der Lkw- und Busteilehändlerbei den Wählern weiter steigt. Hattenim vergangenen Jahr die Leser insgesamt132,2 Prozent gewählt, Mehrfachnennungensind möglich, so waren es in diesem Jahr 158,8Prozent. Das entspricht einer Steigerung von16,6 Prozentpunkten.Gerade im Ausland wünschen sich dieTransportunternehmen ebenfalls verlässlichenService und fast noch wichtiger sind überschaubarePreise. Schon oft hat die Rechnungaus dem Ausland den Transportunternehmer >Die Besten Marken 2015


[ 26 ] | ERGEBNISSEaufgrund der Höhe schockiert. Damit hier Verlässlichkeitherrscht, verspricht Europart europaweiteinheitliche Ersatzteilreise.Lkw- und Busteilehändler garantierenauch im Ausland feste Preise.Foto: Hersteller„Insbesondere international operierendeFuhrparkbetreiber profitieren von unserer innovativenPreisstrategie. Unsere ausgefeilteLogistik-Infrastruktur, die weiter wachsendeProduktauswahl der Europart-Eigenmarke miteinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnissowie ein schneller und zuverlässigerLieferservice helfen den Kunden, Werkstattprozessezu optimieren und Kosten zu senken“,sagt Pierre Fleck, Geschäftsführer der EuropartHolding. Nicht zuletzt diese Innovationsfreudigkeitund der Kundenservice haben dem Unternehmenmit 33,9 Prozent der Stimmen zumzweiten Mal in Folge den Titel „Beste Marke“in der Kategorie Lkw- und Busteilehändlerbeschert. Fleck stellt dabei heraus: „Als führenderHändler von Nutzfahrzeugteilen undWerkstattbedarf in Europa ist Europart für jedeNutzfahrzeugwerkstatt und für Lkw-, Transporter-oder Busflottenbetreiber ein geeigneterBaustein zur Optimierung der Wartungs- undReparaturprozesse und somit zur Senkungder Fuhrparkkosten.“ Doch das Unternehmenmuss am Ball bleiben. Denn mit Winkler lauertein Händler auf dem zweiten Platz, der dieFührung gern wieder übernehmen würde. Mit33,6 Prozent fehlen Winkler auch gerade mal0,4 Prozentpunkte auf den Sieg. Das Rennenbleibt damit äußerst knapp, denn im vergangenenJahr fehlten Winkler nur 0,5 Prozentpunkte.Während sich Europart und Winkler ander Spitze einen Zweikampf leisten, bleiben dieMitbewerber etwas zurück.Mit 23,1 Prozent macht Wessels+Müllerzwar 1,9 Prozentpunkte gut, es fehlen jedochnoch immer gut zehn Prozentpunkte, um zurSpitze aufzuschließen. Gleichzeitig macht sichdie Firma Trost (19 Prozent) berechtigte Hoffnungenauf den dritten Platz im kommendenJahr. Immerhin hat das Unternehmen ein Plusvon 2,1 Prozentpunkten erreicht.In der Kategorie TRUCK- UND TRAILER-SERVICE geht es dem Kunden ebenfalls darum,möglichst wenig Zeit zu verlieren.Gleichzeitig ist Flexibilität seitens derUnternehmen gefragt, denn die Lkw sollenrollen und nicht in der Werkstatt stehen. DieNutzfahrzeug-Hersteller, aber auch unabhängigeWerkstattketten haben dies erkannt. Inden vergangenen fünf Jahren haben sie einbreites Servicenetz geschaffen, um den Kundenjederzeit und möglichst überall zur Seitezu stehen. „Das Transportgewerbe kenntkeine geregelten Arbeitszeiten. Daher habenunsere 100 bundesweiten Standorte wochentagsmindestens 14 Stunden und samstagsmindestens acht Stunden geöffnet. Mit derService-Marke Truck-Works entlasten wir unsereKunde von zeitintensiver Planung undbringen die Fahrzeuge schnellstens wiederauf die Straße“, stellt Alexander Willhardt,Leiter Customer Services & Parts Mercedes-Benz Lkw, fest. Am besten ist das in denvergangenen Jahren Mercedes-Benz mit derMarke Truck-Works gelungen. Innerhalb derfünf Jahre, in denen es diese Kategorie gibt,hat es Truck-Works zum dritten Mal geschafft,die Marke von 50 Prozent mit 50,7 Prozent zuknacken. Damit setzt sich das Unternehmenwieder weiter vom Verfolger MAN CompleteService ab. Nur noch 36,9 Prozent der Wählerstimmten in diesem Jahr für den Zweitplatzierten.Das ist ein kleiner Verlust von 3,2 Prozentpunkten.Gleichzeitig legte der Gewinnerum 5,3 Prozentpunkte zu. Damit besteht einAbstand von 13,8 Prozentpunkten. Auch EuropartTrailer Station muss in diesem JahrVerluste von 4, 7 Prozent schlucken. Mit 16Prozent hat das Unternehmen nun einen Abstandvon 20 Prozentpunkten auf den zweitenPlatz. Zudem rückt Iveco Truck Stationmit 13,1 Prozent näher an den unabhängigenAnbieter heran, der als Einziger die Stellungder herstellereigenen Werkstattketten durchbrechenkann.EIN TRUCK- UND TRAILERSERVICEBIETET JEDERZEIT REPARATUREN.Flexibilität und Verlässlichkeit ist auch beiden REIFENDIENSTEN wichtig. Doch geradebei einer Panne auf der Autobahn möchteder Fahrer eigentlich nur eines: schnelle Hilfe.Diesen Service bieten die Reifendiensteschon lange und arbeiten weiter daran, dieReaktionszeiten zu verbessern. Gleichzeitighaben die Unternehmen Dienstleistungen verfeinert.Bei einer regelmäßigen Kontrolle derReifen kommt es erst gar nicht zu Reifenplatzern.Daher bieten die Firmen ihren Kunden an,regelmäßig beim Transportunternehmen vorbeizuschauenund einen kompletten Flottencheckzu machen. Bei Euromaster, dem Trägerdes Preises „Beste Marke 2015“, nennt sichdas Produkt Master-Care. „Master-Care bringtunseren Kunden nicht nur mehr Sicherheit undEffizienz, sondern trägt auch zum Abbau zeitaufwendigeradministrativer Prozesse bei. Unserflexibler Vor-Ort-Service erspart den Kundenzusätzlich wertvolle Zeit und garantiertihnen zuverlässige und dauerhafte Mobilität.Zum Reifenservice gehört auch derindividuelle Flottencheck.Foto: HerstellerSollte es trotzdem einmal zu einer Pannekommen, ist unser Breakdown-Service-Teamrund um die Uhr zur Stelle und sorgt für eineschnelle Reparatur. Wir wissen, dass unsereKunden keine Zeit verlieren dürfen! Unserehauseigene Euromaster-Akademie garantiertimmer für eine perfekte und kontinuierlicheAus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.Dank regelmäßiger Schulungen sind sieimmer auf dem neuesten technischen Standund sorgen mit ihrem Expertenwissen für eineeinwandfreie Betreuung. Unsere Kunden habenhohe Ansprüche, die wir bei Euromastergerne erfüllen“, sagt Michael Bogateck, DirektorVerkauf bei Euromaster. Und das haben dieWähler mit 44,9 Prozent in diesem Jahr honoriert.Damit liegt Euromaster nur leicht unterdem Vorjahresergebnis von 45,9 Prozent. DerAbstand auf den Zweitplatzierten hat sich damitnur wenig verringert, obwohl Vergölst mit37,1 Prozent sogar einen leichten Gewinn von0,2 Prozentpunkten verbuchen kann. Auf denPlätzen drei und vier hat sich hingegen nichtsgetan. Point S (17,9 Prozent) gehört weiterhinBronze und Pneuhage (14,8 Prozent) muss sichmit dem vierten Platz zufriedengeben. Währendim vergangenen Jahr noch fast fünf Prozentpunktezwischen dem vierten und fünftenPlatz lagen, hat sich jetzt der Abstand verkürzt.Truck Point konnte mit einem Plus von 4,9Prozentpunkten den fünften Platz holen undliegt nur noch 1,8 Prozentpunkte hinter Pneuhage.Das kann im kommenden Jahr ein spannendesRennen werden.>Die Besten Marken 2015


[ 28 ] | ERGEBNISSEAUTOHÖFE BIETEN FÜR JEDENGESCHMACK ETWAS.In vielen Fällen bekommen Lkw-Fahrerauch Hilfe auf AUTOHÖFEN. Denn Servicewird hier ganz großgeschrieben. Zumeist liegendie Autohöfe nur ein paar Meter von derAutobahn entfernt. Der kurze Abstecher lohntsich dabei fast immer. Denn die Flächen sindteilweise größer als die auf den Autobahnraststättenund es gibt viel mehr zu bieten.Manchmal stehen die Autohöfe in direkterNachbarschaft zu den Truck- und Trailerwerkstätten.Schon seit einigen Jahren quältdie Autohofbetreiber jedoch ein Problem:die Parkplatznot der Lkw. „Die 24-Autohöfebeschäftigen sich intensiv mit den ThemenSicherheitsparkplätze und dem Reservierenvon Lkw-Parkplätzen. An den deutschenAutobahnen fehlen mehr als 20.000 Lkw-Parkplätzeund die Suche nach einem freien Lkw-Parkplatz in den Abendstunden wird immeraufwendiger“, betont Alexander Ruscheinsky,Geschäftsführer bei 24-Autobahn-Rastätten.Nach seiner Feststellung verlassen die Fernfahreroft auf gut Glück die Autobahn, insbesonderewenn sie die gesetzlich vorgeschriebenenLenk- und Ruhezeiten einhalten müssen,stellen dann aber fest, dass die angesteuertenParkplätze neben der Autobahn bereits komplettbesetzt, meist sogar überparkt, sind. „DerFahrer verliert Zeit, wenn er wieder auf dieA utobahn zurückmuss.Deshalb haben wir durch die Reservierungsmöglichkeitvon Lkw-Parkplätzen gleichzwei Effekte erzielt: die Reduzierung derArbeits- und Nutz-Zeit und den Wegfall vonLenkzeitüberschreitungen, was insgesamt zueiner deutlichen Kostenreduzierung führt“,erklärt Ruscheinsky.Mit solchen Services holt das Unternehmensich Stammkunden, die ihre „BesteMarke“ bestens kennen. Das wirkt sich dannErgebnisse in ZahlenAUTOHOFKETTENüberzeugen vonSVGEURORastparkMaxiLKW-/BUS-TEILEHÄNDLERüberzeugen vonWinklerWessels+MüllerTrostHofmeister & MeinckeHeil & Sohntruckdrive (CARAT)PV Automotive49,2 %26,5 %22,8 %18,8 %33,9 %33,6 %23,1 %19,0 %9,6 %7,9 %7,9 %5,8 %auch im Ergebnis der Kategorie Autohöfe aus.Mit 49,2 Prozent hat 24-Autohöfe so viel Zuspruchwie noch nie zuvor erhalten. Bisherwar das beste Ergebnis 48,6 Prozent im Jahr2012. Damit liegt 24-Autohöfe auch klar vorSVG mit 26,5 Prozent. Während 24-Autohöfeein Plus 5,9 Prozentpunkten verbuchen kann,muss SVG einen Verlust von 3,9 Prozentpunktenhinnehmen. Dadurch rücken auch gleichSVG und Euro-Rastpark dichter zusammen.Denn Euro-Rastpark schafft mit einemPlus von 2,5 Prozentpunkten 22,8 Prozentund liegt damit nur noch 3,7 Prozentpunktehinter SVG. Im vergangenen Jahr waren esnoch 10,1 Prozentpunkte.REIFEN-DIENSTEüberzeugen vonVergölstPoint SPneuhageTruck PointPremioReiffTRUCK-/TRAILER-SERVICEüberzeugen vonMAN Service CompleteEuropart Trailer StationIveco Truck StationAlltrucksCarat AD-Truckdrive44,9 %37,1 %17,9 %14,8 %13,0 %8,7 %7,7 %50,7 %36,9 %16,0 %13,1 %8,5 %3,0 %Gesamtwertung, Mehrfachnennung möglich.0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 1000 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Technisch perfektZubehörteile. Eine perfekte Reaktion zum richtigen Zeitpunkt – das liefern0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Bremsen, Getriebe und Retarder. Damit sie perfekt funktionieren, sorgenFilter dafür, dass die Flüssigkeiten sauber bleiben. Grund genug, für dieseZubehörteile die „Besten Marken“ zu wählen.0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100In ihrer Funktion wird die BREMSE nieeingeschränkt werden. Sie sorgt dafür,dass Fahrzeuge so schnell wie möglich zumStehen kommen – gerade in Gefahrensituationen.Die modernen Bremssysteme erlaubenes jedoch den Zeitpunkt des Bremsens nochgenauer zu bestimmen. Sie prüfen zudemauch Fahrzustände und alarmieren den Fahrerrechtzeitig bei Gefahren. Die Unternehmenstecken hier viel Entwicklungsarbeit in dieneuen Systeme. Sie korrespondieren mit denFahrassistenzsystemen, die für ein autonomesFahren notwendig sind. Entsprechend adaptiertKnorr-Bremse ständig die Produkte.„Weniger Gewicht, weniger Verbrauchund reduzierter Ressourceneinsatz, dafür einelängere Lebensdauer: Darum dreht es sich beiunseren Lösungen für Nachhaltigkeit gepaartDie Besten Marken 2015


ERGEBNISSE | [ 29 ]Bremsen können Leben retten. Daherist die richtige Wahl so wichtig.Fotos : Herstellermit Wirtschaftlichkeit“, sagt Bernd Spies,Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH. Sowarnen Reifendruck- und Temperaturüberwachungssystemebeispielsweise den Fahrer,wenn der Reifendruck unter ein bestimmtesNiveau fällt oder die Temperatur zu sehrsteigt. „Sie erhöhen damit die Sicherheit undverhindern unnötigen Treibstoffverbrauch aufgrundeines zu geringen Reifendrucks“, meintSpies. Zudem sind für den Vorsitzenden derGeschäftsführung die Auffahrwarn- und Notbremsassistenzsystemewichtig: „Sie helfenFahrern von Nutzfahrzeugen, vorausschauend,effizient und kraftstoffsparend zu fahren.Das „Advanced Emergency Brake System“ist eine Notfallbremsfunktion, die auch auf stehendeHindernisse reagiert; zwölf Prozent derLkw-Unfälle lassen sich damit vermeiden.“Diese Innovationsstärke wird bestimmtauch ein Grund dafür sein, dass Knorr-Bremsezum zehnten Mal den Preis derBesten Marke“in der Kategorie Bremsen bekommt. Mitkonstanten 65,7 Prozent bleibt Knorr-Bremseweit vor dem Zweitplatzierten Wabco. Das Unternehmenverliert nur ganz leicht und kommtauf 54,8 Prozent in diesem Jahr. Immerhin 1,6Prozentpunkte mehr und damit 20,7 Prozentkann dafür Haldex holen. Damit bleibt das Unternehmenauf dem dritten Rang. Die gleichmäßigeVerteilung in dieser Kategorie zeigtauch, wie konstant die Unternehmen arbeiten.Sie kennen ihren Markt genau und wissen,welche Lösungen gewünscht sind. So hatKnorr-Bremse auch einen elektrisch angetriebenenSchraubenkompressor. „ Er ist energieeffizient,indem er Bremsenergie zu Druckluftumwandelt, wodurch bis zu 1.700 Liter Dieseljährlich gespart werden können. Darüberhinaus arbeitet er leise: Bei abgeschaltetemVerbrennungsmotor macht er keine störendenBetriebsgeräusche“, sagt Spies. AufgearbeiteteProdukte in Premiumqualität spielen beiKnorr-Bremse künftig eine noch größere Rolle.Anders als die Instandsetzung oder Reparaturvon Produkten zielt dieser Ansatz nachMeinung von Spies nicht auf die Verlängerungder Nutzungsphase ab, sondern auf eine weitereNutzung des Produkts in einem anderenFahrzeug. „Remanufacturing ist das bestmöglicheRecycling, da hier ganze Produkte, nichtlediglich Rohmaterialien regeneriert werden.Dank unserer hochwertigen aufgearbeitetenProdukte sind unsere Kunden vor potenziellenSicherheitsrisiken geschützt. Wir sehenuns hier in der Pflicht als verantwortungsvollerErstausrü ster und sind ü berzeugt, dassfundierte Serienerfahrung die Voraussetzungist, technisch hochwertige und verlässlicheErsatzteile zu produzieren“, betont Spies.>Die Besten Marken 2015


[ 30 ] | ERGEBNISSEAlles greift perfekt ineinander, wie in einemUhrwerk. Bei den modernen GETRIEBENgeht die Tendenz weiter in Richtung Automatisierung.Sie sind mittlerweile genauer als diebesten Fahrer und teilweise werden sie so gesteuert,dass sie rechtzeitig und vorausschauendreagieren.Möglich macht das immer wieder aktualisierteSoftware, die mit topografischen Datengefüttert wird in Kombination mit hinterlegtenTourenprofilen. Das führt zu immer effizienterenGetrieben, die den KraftstoffverbrauchAUTOMATISIERTE GETRIEBE SORGENFÜR WENIGER KOSTEN.weiter reduzieren. Seit Jahren steckt ZF Friedrichshafenviel Entwicklungsarbeit in die Systeme,um den Ansprüchen der Transportbranchezu genügen. „In der Nutzfahrzeugbranche istder Trend zu ökonomischem und ökologischemBetrieb keine Neuigkeit.Dass er sich in den letzten Jahren zunehmendverstärkt, kommt den Produkten von ZFstark entgegen“, bestätigt Winfried Gründler,Leiter Geschäftsfeld Lkw- und Van-Antriebstechnikbei der ZF Friedrichshafen AG. AlsBeispiele führt Gründler beim automatischenSchalten für schwere Nutzfahrzeuge die automatischenZF-Getriebesysteme für Lkw wie dieAS Tronic an. „Sie halten den Motor immer imverbrauchsgünstigsten Drehzahlbereich, machenFehlschaltungen unmöglich und minimierenden Verschleiß im Antriebsstrang.Sie senken also auch Instandhaltungskostenoder Ausfallzeiten durch Reparaturen“,sagt Gründler. Zudem mache ZF mit demneuen Traxon die Vorzüge noch deutlich vielseitigerverfügbar, beispielsweise mit TraxonDual, dem Doppelkupplungsmodul, und TraxonHybrid. „Bei Bussen steckt der ökonomischeund ökologische Aspekt bereits im Namenunseres Getriebe-Flaggschiffs, dem ZF-Eco-Life. Hier fallen die häufigen Anfahrvorgängeunter Last vergleichsweise kraftstoffeffizientaus – ein Vorzug, der sich auch positiv auf dieGeräuschemissionen des Motors auswirkt“,betont Gründler. Vielleicht ist das auch einGrund dafür, dass ZF Friedrichshafen in der KategorieGetriebe wieder einen Sieg einfahrenkonnte. Seit Beginn der Verleihung derBestenMarken“ in der Nutzfahrzeugbranche steht ZFin der Kategorie ganz vorn. Mit 56,5 Prozentändert sich auch in diesem Jahr nichts daran.Doch die Mitbewerber rücken näher. Dasliegt zum einen daran, dass ZF 4,4 Prozentpunkteverliert. Zum anderen holt VerfolgerMercedes mit einem Plus von vier Prozentpunktenweiter auf und kommt jetzt auf 48,3Prozentpunkte. Damit schrumpft der Abstandwieder auf unter zehn Prozentpunkte wieschon im Jahr 2013. Ein leichtes Plus von 1,3Prozentpunkten verzeichnet auch der DrittplatzierteScania mit 24,6 Prozent. Mit Volvokann ein weiterer Hersteller in der KategorieGetriebe mehr Anteile gewinnen. Mit 23,9 Prozentdurch ein Plus von 2,8 Prozentpunktenrückt das Unternehmen ganz nah an Scania.Verlierer wird dadurch Voith. Das Unternehmenverliert zwar nur ganz wenig mit 0,9Prozentpunkten. Rutscht mit jetzt 20,4 Prozentaber auf den fünften Rang.Viel besser sieht es für Voith Turbo in derKategorie RETARDER aus. Hier schafft VoithTurbo ein sattes Plus von 5,9 Prozentpunktenund kommt damit auf 54,5 Prozent.Jetzt fehlen nur noch zwei Prozentpunkteum mit dem Führenden gleichzuziehen.Denn nach der Hochphase in den vergangenenzwei Jahren kommt ZF auf 56,5 und verliertdamit gegenüber dem vergangenen Jahr5,2 Prozentpunkte. Der satte Vorsprung vonüber 13 Prozent hat sich damit fast in Luft aufgelöst.Damit beginnt wieder der Zweikampf,wie es ihn im Jahr 2012 noch gab, als Voith Turbozur „Besten Marke“ gewählt wurde. AuchErgebnisse in ZahlenBREMSENüberzeugen vonWabcoHaldexMeritorFILTERüberzeugen vonBoschHengstMahleKnechtK&N20,7 %5,1 %22,0 %20,2 %16,2 %12,5 %65,7 %54,8 %55,7 %50,2 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100DER RETARDER WIRD EINFACH ANDAS GETRIEBE GEKOPPELT.Telma auf dem dritten Platz konnte in diesemJahr wieder ein wenig zulegen. Mit 22,6 Prozentsteht das Unternehmen um 1,8 Prozentpunktebesser da als im vergangenen Jahr. Dasmacht deutlich, das auch dieser Markt weiterin Bewegung ist. Immerhin trägt der Retarderals Zusatzbremse viel dazu bei, um ökonomischerzu fahren. „Auch der ZF-Intarderzahlt auf den ökologischen und ökonomischenBetrieb ein. Diese nahezu verschleißfrei arbeitende,hydrodynamische Zusatzbremse machtden Straßentransport sicherer und wirtschaftlicherzugleich“, stellt Winfried Gründler, LeiterGeschäftsfeld Lkw- und Van-Antriebstechnik,ZF Friedrichshafen AG fest. Immerhin lassensich mit einem Retarder bis zu 90 Prozent derBremsvorgänge erledigen. Das entlastet dieBetriebsbremse und sorgt für eine gleichmäßigereFahrt und eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit.GETRIEBEüberzeugen vonMercedesScaniaVolvoVoithEatonAllisonRETARDERüberzeugen vonVoith TurboTelmaKloftFrenelsaT.M.M.56,2 %48,3 %24,6 %23,9 %20,4 %12,5 %10,5 %22,6 %11,4 %3,6 %2,6 %56,5 %54,5 %Gesamtwertung, Mehrfachnennung möglich.0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Die Besten Marken 2015


ERGEBNISSE | [ 31 ]Retarder, Getriebe, Motor – alle haben gemeinsam, dass sie saubereStoffe benötigen, um effektiv zu arbeiten. Genau das liefern FILTER.Sie sorgen dafür, dass das Öl nicht nur sauber, sondern geradezu reinist. Das gilt übrigens nicht nur für Ölfilter. Auch Kraftstoff oder gar Luftwill gefiltert werden. Dabei ist Filter nicht gleich Filter. Je nach Anspruchgibt es verschiedene Qualitäten. Zu den besten Produzenten in diesemBereich gehört Mann-Hummel mit der Marke Mann-Filter. Das zumindestbestätigten die Wähler derBesten Marken“ auch in diesem Jahrwieder. Seit vier Jahren steht Mann-Filter in der Kategorie Filter jetztganz oben. Doch die Luft wird dünner. Zwar hat das Unternehmen noch55,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, doch es sind3,7 Prozentpunkte weniger als noch im Jahr 2014. Gleichzeitig scheintsich Bosch von den Tiefschlägen der vergangenen drei Jahre zu erholen.Und schafft mit 50,2 Prozent wieder den Sprung über die 50-Prozent-Marke.Noch im vergangenen Jahr konnte Bosch gerade mal 39,7Prozentpunkte für sich gewinnen. Jetzt sieht es so aus, als wollte dasUnternehmen wieder richtig Gas geben und alten Stärken zurückkehren,denn von 2007 bis 2011 gehörte der Titel „Beste Marke“ Bosch.Damit der Motor lange leben kann, benötigt er saubereSchmierstoffe. Filter sind dafür zuständig. Foto: HerstellerDoch so einfach wird es Mann-Filter dem Zweitplatzierten nicht machen.„Mann-Filter trägt als zukunftsorientierte und globale Marke großeVerantwortung. Einer unserer zentralen Unternehmenswerte ist der Respektfür Gesellschaft und Umwelt, in der wir leben. Nachhaltigkeit, derschonende Umgang mit Ressourcen und Umwelt sind Teil unserer Unternehmenskultur“,sagt Jörg Engels, Brand Manager von Mann-Filter.So bereitet sich das Unternehmen auf ständige Veränderungen vor. „Alsstarke Marke mit der Erstausrüstungskompetenz von Mann+Hummelwerden wir mit den wachsenden Anforderungen an moderne Nutzfahrzeugekonfrontiert. Höhere Kilometerlaufleistung zwischen Wechselintervallenund die damit verbundene höhere Filtrationsleistung, der Trendzur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und CO 2 -Emissionen mittelsGewichtsreduzierung beziehungsweise Downsizing und auch strengereEmissionsvorgaben durch Euro-Normen sind Beispiele hierfür“, sagt Engels.Öl- und Kraftstofffilter müssen nach Meinung von Mann-Filter heuteden Anforderungen für den Einsatz von Bio-Kraftstoffen gerecht werden.Ein Beispiel ist die Entwicklung einer mehrstufigen Wasserabscheidungzum Schutz moderner, leistungsstarker Common-Rail-Einspritzsysteme.Hier sind die Anforderungen zur Abscheidung des im Dieselkraftstoffenthaltenen Wassers erheblich gestiegen. Es gehe dem Unternehmenaber auch um den Schutz vor gesundheitsschädlichen Umwelteinflüssenin der Fahrzeugkabine. Mann-Filter bietet hier mit dem biofunktionalenInnenraumfilter Frecious-Plus einen optimalen Schutz für Fahrzeuginsassen.Staub, Ruß, Schadstoffe, Gerüche und Allergene aus Pollen habendamit keine Chance.>Die Besten Marken 2015


[ 32 ] | ERGEBNISSEIntelligente AnhängerAufbauten. Der Lkw von morgen benötigt viele Daten aus den Aufbauten.Das können viele Hersteller und Zulieferer schon liefern. In den KategorienTrailer, Kipper, Trailerachsen und Kühlaggregate spielt die Technik undKommunikation bei den „Besten Marken“ schon lange eine große Rolle.Eine Sattelzugmaschine ohne Aufliegererfüllt keinen Zweck. Beide sind voneinander abhängig. Das gilt auch beimZukunftsthema autonomes Fahren. Geradedeshalb benötigt der AUFLIEGER von morgennoch mehr Technik. Die Hersteller sinddeshalb dabei, ihre Fahrzeuge entsprechendauszustatten. „Zuverlässigkeit und Innovation– beides steckt im Begriff autonomesFahren. Und beides nutzen wir bei unseremStreben nach immer effizienteren Lösungenfür den Kunden“, betont Ulrich Schöpker, Vorstandbei Schmitz Cargobull. Das Unternehmensehe den Truck als Teil der Transportlösung.Der andere Teil sei der Sattelanhängeroder deichselgeführte Anhänger. Und dieseFahrzeuge spielen beim autonomen Fahreneine nicht zu unterschätzende Rolle: Sie müssendie Ladung sicher und zuverlässig befördern.Das Verhalten des Gesamtzuges wirdbei Brems- oder Beschleunigungsvorgängensowohl durch die Masse und den Schwerpunktder Ladung als auch durch Truck und Trailerbestimmt. Auch die physikalischen Einwirkungender Querbeschleunigung und die Lastverteilungbeeinflussen den Fahrprozess. „Daherist die „Trailer to Truck“-Kommunikation mitden Systemen der Mess- und Regeltechnikaus dem Fahrwerk und dem Laderaum fürdas angestrebte autonome Fahren ein entscheidenderFaktor. Wir entwickeln dafür inTRAILER WERDEN ZU MODERNENKOMMUNIKATIONSINSTRUMENTEN.Zusammenarbeit mit den Truckherstellern integrativeDatenplattformen, in die sich zumeinen die Zugmaschinen einkoppeln könnenund zum anderen die Teilnehmer der Transportkette.Sie erhalten dadurch die für sie relevantenDaten“, ergänzt Schöpker. Der klassischeTrailer entwickle sich damit zu einemintelligenten Bindeglied in der neuen 4.0 Industrie-,Verkehrs, und Logistikwelt. Dass sichdie ständigen Investitionen in neue Produkteund Kundenanforderungen lohnen, zeigt auchdie Wahl zur „Besten Marke“. Die Leser kürenletztendlich die Unternehmen, die auch bereitsind, zukunftsfähige Produkte zu schaffen.Am meisten überzeugen konnte in diesemJahr Schmitz Cargobull. Dem Trailerherstelleraus Horstmar ist es zum zweiten Malhintereinander gelungen, den Preis mit nachHause zu nehmen. In dieser hart umkämpftenBranche gelingt das nur selten, denn bisherwechselten sich Schmitz Cargobull und Kronean der Spitze gern ab. Nur in den Jahren 2006und 2007 konnte Schmitz Cargobull die Trophäezweimal hintereinander mit nach Hausenehmen. Dieser Coup gelang dann Kronein den Jahren 2010 und 2011. Und auch indiesem Jahr schrumpft der Vorsprung vonSchmitz Cargobull wieder. Mit 49,9 Prozentmuss das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreinen Prozentpunkt abgeben. Krone alsZweitplatziertem gelingt es hingegen, wiederBoden gut zu machen. Mit einem Plus von 3,3Prozentpunkten erhält das Unternehmen ausWerlte 45,2 Prozent und schafft damit einengrößeren Abstand zu Platz drei. Den hält weiterhinKögel. Mit 39,7 Prozent bekommt dasUnternehmen 0,8 Prozentpunkte mehr als imvergangenen Jahr. Wie schon in den Jahrenzuvor hält sich Schwarzmüller (29,6 Prozent)auf dem vierten Platz und Fliegl (20,7 Prozent)sichert sich weiterhin den fünften Rang.Etwas anders sieht die Rangliste in derKategorie KIPPER aus. Diese Fahrzeuge werdenbesonders für Schüttgüter benötigt. Hierhat seit Beginn der Wahl zur „Besten Marke“nur ein Unternehmen das Sagen: F.X.Meiller.Absetzkipper sorgen für Effektivitätbei Schüttgütern.Foto: HerstellerDer Spezialist aus Bayern bleibt immer amBall und achtet akribisch darauf, was seineKunden wünschen. So stellt das Unternehmenfest, dass die Transportunternehmen ihre Prozesseweiter optimieren. „Das führt zu einerLeistungsverdichtung. Leerfahrten werdenreduziert. Dadurch steigt die Auslastung derFahrzeugflotten. Die Bedeutung von Nutzlastund tatsächlicher Verfügbarkeit wächst stetig.Wir begegnen diesen Anforderungenmit Produkten, die sich besonders durchFlexibilität, Zuverlässigkeit und reduziertesLeergewicht auszeichnen. Besonders zu erwähnenist hierbei die Hydraulik. Der hoheSystemdruck ermöglicht besonders schnellesArbeiten. Die Gas-nitrierte Oberfläche derStufenzylinder aller Meiller-Kipper ist extremverschleißfest und äußerst unempfindlichgegen Beschädigung der Oberfläche im hartenBaustelleneinsatz“, sagt Dr.-Ing. DanielBöhmer, Geschäftsführer bei F.X. Meiller. Trotzeines Verlustes von 4,2 Prozentpunkten aufjetzt 43,9 Prozent kann sich der DauersiegerF.X. Meiller weiter ganz oben in der KategorieKipper halten. Es gibt zwar noch immereinen Abstand von 13,1 Prozentpunkten aufden Zweitplazzierten Schmitz Cargobull, dochdas Unternehmen holt auf. Mit 30,8 Prozentgelingt es, Kögel auf den dritten Rang zu verdrängen.Durch den Verlust von 2,6 Prozent-Die Besten Marken 2015


punkten muss Kögel mit 26,7 Prozent aufpassen, denn mit jetzt 25,2Prozent und einem Gewinn von 3,5 Prozentpunkten lauert Schwarzmüllerauf dem vierten Platz. Spannend ist es auch zwischen denPlätzen fünf bis acht. Hier liegen zwischen Müller-Mitteltal mit 15,4Prozent und Carnehl mit 13,4 Prozent gerade mal zwei Prozentpunkte.Besonders eng ist es hier zwischen Fliegl (14,8 Prozent) auf Rangsechs und Dautel mit 14,4 Prozent auf dem siebten Platz.Hersteller Krone hat den Markt der TRAILERACHSEN im vergangenenJahr ganz schön durcheinandergewirbelt. Die Übernahmeder Marke Gigant und die Einführung der neuen Marke Krone TrailerAchsen hinterlassen Spuren bei der Wahl derBesten Marken“. Eindrucksvoll marschiertdie neue Marke auf den dritten Platzvor und weiß 32,4 Prozent derWähler hinter sich. MitbewerberSchmitz Cargobull kommt da mitden eigenen Rotos-Achsennicht hin. Dieeigene ke liegtMar-mit 24,4Prozentweiterhinauf dem fünftenPlatz. Verlierer desJahres ist SAF.STABIL, ROBUST, LANGLEBIG – DASSIND EIGENSCHAFTEN FÜR ACHSEN.Die Marke rutscht um 9,1 Prozentpunkte auf 28,7 Prozent undverliert damit zwei Plätze. In diesem Jahr muss sich das Unternehmenmit Rang vier begnügen.Ebenfalls leicht angeschlagen mit 40,7 Prozent hält sich BPW ander Spitze der Kategorie Trailerachsen. Im Vergleich zum vergangenenJahr verliert das Wiehler Unternehmen 11,1 Prozentpunkte undhat noch einen Vorsprung von 5,2 Prozentpunkten auf Mercedes-Banz Trailer Axle Systems (35,5 Prozent), die von den Jost Werkenübernommen wurden. Wie sehr der Markt im Umbruch ist, lässt sicham Sieger ablesen.Noch vor wenigen Jahren konzentrierte sich das Unternehmenhauptsächlich auf die Produktion von Achsen. Das sieht heute anders.ERGEBNISSE | [ 33 ]AUSGEZEICHNET:EUROMASTER ERNEUTBELIEBTESTE MARKE.EUROMASTER ist „Beliebtester Reifendienstleister“– und das zum 6. Mal in Folge. Vielen Dankfür Ihr Vertrauen! Wir geben alles, um Sie auchin diesem Jahr zu begeistern!Trailerachsen gehören mit zum komplexen Fahrwerk.Foto: Hersteller„Die BPW versteht sich als Mobilitätspartner der Fahrzeugbetreiberund entwickelt neue Produkte immer mit dem Ziel, demKunden ein besonders wirtschaftliches und ökologisches Fahren zuermöglichen. Dabei achten wir konsequent darauf, kraftstoff- undmaterialsparende und damit auch CO 2 -freundliche Konzepte zu>IN BESTEN HÄNDENeuromaster.deDie Besten Marken 2015EUROMASTER GmbH, Mainzer Straße 81, 67657 Kaiserslautern, Tel.: 0631 34220


[ 34 ] | ERGEBNISSEGesamtwertung, Mehrfachnennung möglich.Ergebnisse in ZahlenKIPPERüberzeugen vonSchmitz CargobullKögelSchwarzmüllerMüller-MitteltalFlieglDautelCarnehlKempfLangendorfKÜHLAGGREGATEüberzeugen vonSchmitz CargobullCarrier TransicoldFrigoblockMitsubishiZanotti43,9 %30,8 %26,7 %25,2 %15,4 %14,8 %14,4%13,4 %10,6 %9,9 %32,3 %21,5 %17,0 %8,8 %5,5 %58,3 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100TRAILERüberzeugen vonKroneKögelSchwarzmüllerFlieglTirsan/KässbohrerMeusburgerSommerTRAILERACHSENüberzeugen vonMercedes-Benz Trailer Axle SystemsKRONE Trailer AchseSAFSchmitz Cargobull RotosGigant49,9 %45,2 %39,7 %29,6 %20,7 %12,6 %6,4 %6,3 %40,7 %35,5%32,4 %28,7 %24,4 %6,2 %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100entwickeln. Ein Beispiel dafür ist die Eco-Visionaus glasfaserverstärktem Kunststoff, dieein Nutzlastplus von 80 Kilogramm bringt“,sagt Anne Bentfeld, Leiterin der Unternehmenskommunikation.Doch die Komponenten sind nur eineSeite. „Auf der anderen Seite haben wir überunsere Telematiklösungen sehr umfangreicheMöglichkeiten, ökologisches Fahren undTransportieren zu fördern“, sagt Bentfeld.Ein Beispiel sei die Fahrstilanalyse Ecoresponse.Fuhrparkleiter oder Disponentlegen die Parameter für wirtschaftlichesFahrverhalten fest. Auf Basis dieser Datenbekommt der Fahrer angezeigt, ob sein Fahrverhaltenden vereinbarten Zielen entspricht.Er sieht auf seinem Telematik-Display, wiesich Bremsverhalten und Gangwahl auf seineEco-Statistik auswirken, kann seinen Fahrstildetailliert analysieren und nachvollziehbaroptimieren. Das sind aber nur zwei Beispielevon vielen, denn sowohl im Fahrwerk als auchin den Telematiklösungen stecken jede MengePotenzial für mehr Wirtschaftlichkeit undbessere Umweltverträglichkeit.Die Themen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeitspielen auch in derKategorie KÜHLAGGREGATE eine große0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 1000 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100Die Besten Marken 2015


ERGEBNISSE | [ 35 ]Rolle. Durch die F-Gas-Verordnung sind die Hersteller im Momentdabei, Maschinen mit umweltfreundlicheren Kühlmitteln zu entwickelnund zu bauen. Ganz vorn dabei ist auch Sieger Thermo King.„Durch die Kooperation mit unseren Kunden helfen wir dabei, denTrends einen Schritt voraus zu sein. Wirwaren der erste Hersteller,der eine Lösung einführte,die Kundeneine Wahl bei der Artund beim Zeitpunktder Reduzierung derTreibhausgasemissionenließ“, sagtJorge Estelle Caro,Regionalleiter fürNord- und Osteuropabei Thermo King. ImSeptember 2014 gabdas Unternehmenbekannt, dass es ab2015 SattelaufliegerundLkw-Kühlgeräteeinführen werde,die den Kunden eineWahl zwsichen denKältemitteln bieten.„Die Maschinensollen den Übergangzu Produktenmachen, die R-452ADie Besten Marken 2015KÜHLAGGREGATE LASSEN SICHAUCH VON AUSSEN STEUERN.verwenden. Es ist das Kühlmittel der nächsten Generation, dessenTreibhauspotenzial das Potenzial derzeitiger Kältemittel um etwa50 Prozent unterbietet“, sagt Caro. So liefere Thermo King die SLX-Sattelaufliegergeräte mit R-452A bereits an Kunden in Europa aus.„Damit bieten wir die sicherste, umweltfreundlichste und einetechnisch wie wirtschaftlich machbare Lösung für Kühlanwendungenfür Lkw und Sattelauflieger“, betont Caro. Vielleicht ist es diebesondere Nähe zum Kunden, die Thermo King von Anfang an unangefochtenauf dem Siegertreppchen der Kategorie Kühlaggregatestehen lässt. Mit 58,3 Prozent verliert das Unternehmen jedoch 2,6Prozentpunkte und rutscht wieder unter die 60-Prozent-Marke.Doch das fällt weiter nicht ins Gewicht. Denn mit 32,3 Prozent istder Silbermedaillengewinner Schmitz Cargobull weit weg. Der Trailerherstellerscheint sich aber auch hier fest zu etablieren. Mit einemHauch von einem Plus (0,1 Prozentpunkte) lässt er Carrier Transicoldweiter hinter sich. Mit 21,5 Prozentpunkten verliert das Unternehmenzwei Prozentpunkte im Vergleich zum vergangenen Jahr. Soschwach war das Unternehmen zuletzt im Jahr 2007. Frigoblock hältsich weiter auf dem undankbaren vierten Platz. Mit 17 Prozent gibtes 0,5 Prozentpunkte ab. Hier wird sich zeigen, wie sich die Übernahmedurch die Thermo King-Mutter Ingersoll Rand entwickeln wird.Bisher gibt es die Marke weiterhin. Das soll wohl auch so bleiben.Sieger Thermo King tüftelt derweil weiter daran, den Kunden nochbessere Produkte zu liefern. Caro: „Kraftstoffeffizienz ist eine derzentralen Sorgen der Kunden, da die Kraftstoffpreise weiterhin zuden größten Herausforderungen in den Gesamtbetriebskosten einerKühltransportflotte zählen. Unser Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellungvon kraftstoffeffizienten Lösungen und das PIEK-zertifizierteSLXe Whisper Pro bietet Transportunternehmen mit einer geringenGeräuschentwicklung volle Flexibilität für Lieferfahrten sowie dieMöglichkeit, außerhalb von Spitzenverkehrszeiten zu agieren. Einnächtlicher Betrieb bedeutet weniger Staus, kürzere Fahrzeiten,weniger Emissionen und geringere Kraftstoffkosten.“VielenDank !Meine Kollegen bei MEILLER und ich sindstolz darauf, dass Sie uns zum 11. Mal inFolge mit großem Vorsprung zum Testsiegerin der Kategorie „Kipper“ gewählt haben.Ihre Wahl ist unser Ansporn,auch in Zukunft alles undnoch mehr zu tun, dieseAuszeichnung nicht ausden Händen zu geben!MEILLER – das Original !F. X. MEILLER · Fahrzeug- u. Maschinenfabrik-GmbH & Co KGUntermenzinger Straße 1 · 80997 München · Telefon +49 (89) 1487-0www.meiller.com


[ 36 ] | ZEHN-JAHRES-VERGLEICHDie HitlisteÜbersicht. Zehn-Jahres-Vergleich der Besten Marken.Anhängekupplungen überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangRockinger 54,2 62,7 56,0 56,4 54,7 51,9 58,4 56,3 56,4 53,9 Ringfeder 37,9 39,6 38,7 36,8 43,7 47,7 40,5 40,2 37,8 34,8 Jost 37,4 36,9 36,9 32,2 37,8 34,0 32,7 29,9 32,5 30,5 Fischer 16,9 16,3 16,9 14,6 17,5 19,5 18,4 18,4 16,7 21,2 Fontaine 3,3 2,7 3,2 2,0 5,4 3,7 3,3 2,4 4,6 3,0 Autohofketten überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangAutohof 24 49,2 43,5 48,4 48,6 44,0 46,7 42,4 44,8 35,5 SVG 26,5 30,4 33,9 22,3 30,4 26,6 23,9 23,4 26,1 EURORastpark 22,8 20,3 19,5 17,5 17,7 19,2 18,4 16,0 19,5 Maxi 18,8 17,4 20,0 19,6 18,1 16,8 16,1 19,2 14,1 Beleuchtung überzeugt von2015 2014 2013 2012 2011% Rang % Rang % Rang % Rang % RangHella 68,7 71,9 70,0 57,3 61,8 Bosch 56,5 54,8 59,3 56,2 54,6 Valeo 11,3 10,8 11,0 9,8 12,7 Aspöck 9,0 12,3 8,9 7,8 5,2 Herth+Buss 6,2 4,7 4,8 5,3 5,5 Bremsen überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangKnorr 65,7 65,7 67,1 67,1 62,5 61,6 63,6 56,9 61,8 58,6 Wabco 54,8 55,2 53,7 56,1 61,0 60,7 62,1 56,4 56,7 56,9 Haldex 20,7 19,1 15,3 18,0 19,5 20,4 17,2 14,8 18,0 14,9 Meritor 5,1 4,2 3,7 5,0 5,1 2,3 5,5 6,2 5,8 5,7 Filter überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangMANN-FILTER 55,7 59,4 63,7 42,5 46,3 50,3 40,0 38,8 41,9 Bosch 50,2 39,7 39,2 42,3 55,3 58,2 55,3 59,6 53,8 Hengst 22,0 25,9 20,5 16,1 16,2 15,0 15,2 14,4 17,1 Mahle 20,2 19,5 21,6 17,2 24,8 26,0 19,9 18,7 19,0 Knecht 16,2 Die Besten Marken 2015


ZEHN-JAHRES-VERGLEICH | [ 37 ]Frachtenbörsen überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangTimoCom 25,2 21,5 26,2 19,6 12,5 12,0 11,8 Lkw online 16,8 20,3 17,3 18,2 12,0 10,2 11,3 cargoclix 11,3 Teleroute 11,3 10,1 11,4 9,5 10,1 11,1 8,3 box 24 10,6 10,2 10,1 Getriebe überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangZF 56,2 60,9 57,1 60,7 59,1 55,1 65,6 65,5 60,2 61,0 Mercedes 48,3 44,3 49,6 47,0 45,3 43,6 41,4 38,6 45,0 38,4 Scania 24,6 23,3 21,6 20,1 21,5 15,9 17,6 21,8 22,0 21,1 Volvo 23,9 21,1 20,6 19,3 17,6 15,0 17,8 18,6 17,2 13,6 Voith 20,4 21,3 19,1 23,3 24,4 21,7 27,1 21,0 23,0 23,8 Kipper überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangMeiller 43,9 48,1 45,8 40,8 51,0 53,2 55,6 55,7 50,6 54,3 Schmitz Cargobull 30,8 28,9 32,0 25,9 30,6 19,8 19,6 22,0 24,2 21,7 Kögel 26,7 29,3 28,2 35,1 Schwarzmüller 25,2 21,7 26,6 19,7 26,6 32,5 29,0 27,5 27,3 28,6 Müller-Mitteltal 15,4 17,6 Klima/Heizung überzeugt von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangWaeco 51,0 46,4 Webasto 53,0 60,0 71,4 64,6 65,6 65,4 67,3 69,6 71,0 70,4 Eberspächer Sütrak 36,7 37,2 48,4 43,8 49,3 54,4 58,7 57,5 56,5 53,0 Behr 17,0 20,1 21,2 22,6 27,3 21,4 23,4 17,2 22,2 20,2 Truma 14,4 14,4 15,3 13,4 14,8 18,2 18,4 12,5 14,7 14,3 Kühlaggregate überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangThermo King 58,3 60,9 60,6 63,2 64,7 63,9 68,4 67,2 67,8 62,0 Schmitz Cargobull 32,3 32,2 Carrier Transicold 21,5 23,5 25,2 27,9 27,2 26,1 23,0 22,8 20,9 18,1 Frigoblock 17,0 17,4 21,2 17,4 23,6 18,9 18,3 12,4 16,5 17,7 Mitsubishi 8,8 10,2 9,9 7,9 6,6 12,0 Lkw-Ladekrananbieter überzeugen von2015% RangPalfinger 59,2 Atlas 38,5 HIAB 23,2 Fassi 8,7 HMF 4,8 Die Besten Marken 2015


[ 38 ] | ZEHN-JAHRES-VERGLEICHMiete/Leasing überzeugt vonLkw-/Bus-Teilehändler überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangCharterWay 30,7 28,3 28,4 31,4 31,5 25,4 28,8 24,1 23,8 23,3 MAN Rental 24,7 28,0 21,2 18,5 25,9 24,8 Hertz 16,0 Scania Rent 16,0 14,6 15,2 Euro-Leasing 15,5 2015 2015 2013 2012 2011 2010 2009* 2008* 2007* *Nfz-% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang TeilehändlerEuropart 33,9 34,7 33,1 29,1 26,0 30,3 19,2 17,8 Winkler 33,6 34,2 36,1 26,3 36,6 33,6 29,5 28,3 28,5 Wessels+Müller 23,1 21,2 23,5 20,5 19,0 21,6 15,4 17,9 14,9 Trost 19,0 16,9 18,5 16,3 23,6 25,3 18,6 15,8 17,0 Hofmeister & Meincke 9,6 7,6 Nfz-Versicherungen überzeugen vonReifen überzeugen vonReifen-Dienste überzeugen vonRetarder überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangKRAVAG 34,3 39,3 39,9 35,9 36,1 34,3 Allianz 28,4 25,5 30,7 26,2 26,4 26,9 HDI Gerling 15,2 13,4 15,8 15,4 15,9 16,4 AXA 14,5 14,6 14,8 13,2 15,3 11,6 Gothaer 9,4 9,4 9,1 8,7 7,8 7,4 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangMichelin 58,4 61,7 60,6 51,9 57,0 54,3 55,5 57,6 56,3 52,3 Continental 49,8 48,7 49,8 47,3 46,7 49,6 45,5 45,5 48,9 41,7 Goodyear 33,6 29,6 35,2 23,5 26,1 29,9 26,8 26,7 31,1 25,1 Bridgestone 29,0 27,4 29,0 27,8 26,7 35,6 33,1 31,4 33,9 30,4 Dunlop 24,2 22,3 23,4 15,6 16,5 16,9 19,1 22,2 24,5 20,9 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangEuromaster 44,9 45,9 40,7 38,1 38,5 42,8 35,5 33,1 28,3 Vergölst 37,1 36,9 34,7 34,0 34,2 40,2 37,7 37,1 40,2 Point S 17,9 20,1 19,1 20,2 21,8 25,8 22,5 29,1 25,1 Pneuhage 14,8 14,4 14,9 13,3 16,5 Truck Point 13,0 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangZF 56,5 61,7 57,4 53,8 50,9 50,7 47,1 41,5 41,5 Voith Turbo 54,5 48,6 48,7 54,6 49,5 51,0 47,5 42,1 42,4 Telma 22,6 20,8 22,5 22,7 25,4 22,2 20,6 19,1 24,4 Kloft 11,4 10,2 11,1 11,4 11,0 11,6 10,6 10,4 11,7 Frenelsa 3,6 2,6 2,5 2,2 2,2 4,7 3,1 2,4 2,5 Die Besten Marken 2015


ZEHN-JAHRES-VERGLEICH | [ 39 ]Sitze überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangRecaro 56,9 58,4 60,6 45,8 48,9 47,1 53,8 48,6 55,3 56,1 Isri 44,3 51,4 47,3 46,8 49,6 48,1 54,1 49,4 56,7 48,4 Grammer 35,6 36,8 36,5 33,8 35,9 32,9 35,2 34,2 38,2 33,5 König 10,9 11,1 10,5 10,9 11,7 11,6 12,1 10,8 12,9 10,0 Möve 3,9 3,9 2,9 5,8 Tankkarten überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangDKV 40,6 43,7 38,2 40,8 43,5 35,8 38,5 37,6 36,7 35,6 UTA 28,4 30,5 32,0 32,3 37,2 27,3 32,0 31,0 33,7 26,6 Aral 24,5 19,9 21,0 15,7 17,3 18,3 20,2 19,0 21,1 19,1 euroShell 20,9 17,5 19,7 17,6 17,2 18,3 23,6 19,3 22,9 22,5 MercedesServiceCard 19,6 16,8 24,0 25,4 30,1 23,0 24,1 20,3 23,5 21,8 Trailer überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangSchmitz Cargobull 49,9 50,9 45,4 46,1 43,2 42,6 44,9 48,9 50,5 49,7 Krone 45,2 41,9 46,0 44,5 49,1 43,6 45,3 49,6 47,7 46,3 Kögel 39,7 38,9 43,1 36,8 40,6 42,5 48,8 48,4 45,5 45,1 Schwarzmüller 29,6 28,5 26,7 24,2 28,4 30,4 31,6 24,9 31,9 Fliegl 20,7 21,6 20,3 17,5 20,3 16,9 17,6 15,1 16,5 14,7 Trailerachsen, *Achsen überzeugen von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006*% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangBPW 40,7 51,8 46,5 46,4 46,1 42,6 46,3 46,7 50,2 39,4 Mercedes-Benz Trailer Axle Systems 35,5 34,6 42,5 36,6 38,3 41,5 45,5 40,4 40,5 KRONE Trailer Achse 32,4 SAF 28,7 37,8 32,6 29,7 25,8 34,0 39,5 34,5 40,5 24,1 Schmitz Cargobull Rotos 24,4 28,9 32,6 25,2 26,3 3,8 4 3,0 3,5 Truck-/Trailer-Service überzeugt von2015 2014 2013 2012 2011% Rang % Rang % Rang % Rang % RangMercedes-Benz TruckWorks 50,7 45,4 53,8 44,4 50,0 MAN Service Complete 36,9 39,7 37,0 36,2 36,2 Europart Trailer Station 16,0 20,7 19,4 16,6 19,4 Iveco Truck Station 13,1 12,5 13,0 14,8 12,3 Alltrucks 8,5 Tuning/Styling überzeugt von2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006% Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % Rang % RangHS-Schoch 41,2 49,0 44,4 42,5 44,7 38,4 37,7 34,3 29,6 27,1 Jumbo 22,8 25,1 23,7 18,6 20,5 17,5 18,7 22,5 22,4 17,0 Truck King 16,2 12,4 15,5 Truck Line 12,7 11,3 17,6 19,0 14,4 12,3 14,4 16,5 15,2 15,4 Truckstyler 11,9 Die Besten Marken 2015


[ 40 ] | MARKETINGIm Dienst des KundenStatements. Neue Produkte entstehen oft in enger Zusammenarbeit mitKunden. Neue Techniken helfen den Siegern derBesten Marke“ häufig,die Ideen auch zu realisieren. Wie genau das geschieht, erzählen sie hier.ALEXANDER RUSCHEINSKY,GESCHÄFTSFÜHRER BEI AUTOHOF 24:„Der Autobahnnutzer besitzt wenig Informationenüber das Angebot der Versorgungsstationen, die auf und nebender Autobahn vorgehalten werden, insbesondere die Beschilderungder Autohöfe, die nur über die Autobahnausfahrten erreichbarsind, ist spärlich und reduziert sich im Wesentlichen auf dasGastronomie-Angebot und die Tankstellengesellschaft. Eine Kommunikationzwischen dem Fahrer und der Versorgungsstation(Autohof) über IT, insbesondere Smartphones, gilt es aufzubauen.Auf der Strecke benötigt der Lkw-Fahrer beispielsweise Angabenzu Sicherheitsparkplätzen, Elektroanschluss-Möglichkeiten,dabei insbesondere für Kühlfahrzeuge oder den aktuellen Auslastungsgraddes Parkplatzes. An diesen Möglichkeitenwird gearbeitet. Vielleicht kanndann auch bald der hungrige Lkw-Fahrersein aufgrund von Zeitdruck aus dem Truckbestelltes Schnitzel im Restaurant am Tischstehen haben, wenn er an dem Autohof ankommt.Auch das Zahlen entfällt dann, weildie Bestellung bereits über sein Smartphoneabgerechnet wurde.“ANNE BENTFELD,LEITERIN DER UNTERNEHMENS-KOMMUNIKATION BEI BPW:„Mit cargofleet von idem telematics bietenwir in der BPW Gruppe die erste Telematik-Komplettlösung fürTruck und Trailer an, die unabhängig vom Fahrzeughersteller ist.Damit erhalten die Transportunternehmen wichtige Informationenaus dem Fahrzeug, sei es den Standort, die Geschwindigkeitoder den Auftragsstatus. Hinzu kommen Informationen wie Reifenluftdruckoder Türaktivität. Mit diesen Daten können Transportunternehmenihre Prozesse effizienter gestalten – von derDisposition über die Verladung bis hin zum Transport.Möglich ist diese Betrachtung des Trailers und der Ladungauch durch die Sensierung. Über Sensorenan den Bremsbelägen sind wir zum Beispielin der Lage, kontinuierlich den Verschleißdes Belags an jedem Rad zu messen. Fürdie Transportunternehmen ist diese Informationhilfreich, um die Instandhaltungdes Trailers planen zu können, ihre Effizienzund damit dauerhaft ihre Wettbewerbsfähigkeitzu steigern.“HERMANN SCHOCH, GESCHÄFTS-FÜHRENDER GESELLSCHAFTERHS-SCHOCH GMBH:„Nach dem Motto ,Sehen und gesehen werden‘ erhöhen unsereScheinwerferbügel gerade in der dunklen Jahreshälfte die passiveund aktive Sicherheit. Auch im Falle eines Aufpralls sorgenunsere Bullfänger für mehr Sicherheit und schützen das Fahrerhaus.Gleiches gilt für unsere Front- und Seitenschutzrohre. Zudembieten wir weitere Produkte für die Sicherheit. Mit unserenPaletten-, Werkzeug- und Sonderkästen leisten wir einen großenBeitrag zum Thema Ladungssicherung sowie zum Erhalt der Umweltund zur Sicherheit. Ein hinter der Aufliegerachse montierterPalettenstaukasten senkt den Kraftstoffverbrauch um 4,3 Prozentund reduziert dementsprechend denCO 2 - und Stickoxidausstoß.Unser Palettenkasten dient auch derSicherheit. Crashtest-Service.com hat festgestellt,dass unsere Palettenbox andereVerkehrsteilnehmer im Falle eines seitlichenAufpralls besser schützt als der vom Gesetzgebervorgeschriebene seitliche Unterfahrschutz.Darauf sind wir besonders stolz.“MARKUS KUSSMAUL,VICE PRESIDENT SALES &MARKETING RECAROAUTOMOTIVE SEATING:„Recaro Automotive Seating arbeitet seit vielen Jahren intensivan Projekten, die eine Nutzung elektronischer Elemente imFahrzeugsitz ermöglichen. Viele Dinge, zum Beispiel Sitzklimatisierung,Memoryfunktionen oder elektronische Einstellmöglichkeiten,sind ja bereits in der Serie verfügbar. Der Phantasie derEntwickler sind allerdings bei der Untersuchung weiterer elektronischer,Helferlein‘ im Sitz kaum Grenzen gesetzt – soweitIdeen wirtschaftlich sinnvoll realisiert werden können.Entscheidend ist, dass unsere Produkte mit der zunehmendenAusgestaltung des Fahrerumfeldes als,E-Cabin‘ mitgehen – das heißt, dass wirdie Trends erkennen, nach Möglichkeit vorhersehenund uns an einer erfolgreichenRealisierung von Themen beteiligen. DerFahrersitz ist ein wichtiger, wenn nicht sogarentscheidender Teil der Kabine. Er istaußerdem Teil des Assistenzsystems rundum den Fahrer.“Die Besten Marken 2015


MARKETING | [ 41 ]ANDRÉ GIRNUS, GESCHÄFTSFÜHRERMERCEDES-BENZ CHARTERWAY:„Mit der flexiblen CharterWay Miete könnenSpediteure die Fixkosten für ihre Fahrzeuge planen und sind vorzusätzlichen Kosten geschützt. Ebenso senken moderne, effizienteAntriebe die Gesamtbetriebskosten dauerhaft. Daher setzen wirbei CharterWay auf eine moderne Mietflotte an Transportern undLkw von Mercedes-Benz und Fuso. Aktuell haben wir über 8.000Fahrzeuge in unserem Fuhrpark.Effiziente Motoren sorgen für einen geringenKraftstoffverbrauch und leisten damiteinen großen Beitrag für die Umwelt.Zusätzlich bieten wir den sparsamen FusoCanter Eco Hybrid an, der seinen Hybridantriebzum rein elektrischen Anfahrennutzt und so für Kunden im Verteilerverkehrin Ballungsgebieten geeignet ist.“JÖRG ENGELS, LEITER BRANDMANAGEMENT FÜR MANN-FILTER:„MANN-FILTER trägt als zukunftsorientierteund globale Marke große Verantwortung. Einer unserer zentralenUnternehmenswerte ist der Respekt für Gesellschaft undUmwelt. Nachhaltigkeit, der schonende Umgang mit Ressourcenund Umwelt sind Teil unserer Unternehmenskultur. Als starkeMarke mit der Erstausrüstungskompetenz von MANN+HUMMELwerden wir mit den Anforderungen an moderne Nutzfahrzeugekonfrontiert. Höhere Kilometerlaufleistung zwischen Wechselintervallenund die damit verbundene höhere Filtrationsleistung,der Trend zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch sind Beispielehierfür. Öl- und Kraftstofffilter müssen heute den Anforderungenfür den Einsatz von Bio-Kraftstoffen gerecht werden.Ein Beispiel ist die Entwicklung einer mehrstufigen Wasserabscheidungzum Schutz moderner, leistungsstarker Common-Rail-Einspritzsysteme.Hier sind dieAnforderungen zur Abscheidung des imDieselkraftstoff enthaltenen Wassers erheblichgestiegen. Es geht auch um denSchutz vor gesundheitsschädlichen Umwelteinflüssenin der Fahrzeugkabine.MANN-FILTER bietet hier mit dem biofunktionalenInnenraumfilter FreciousPluseinen optimalen Schutz.“PIERRE FLECK,CEO EUROPART HOLDING GMBH:„In der Abwicklung von Ersatzteilbestellungenist unser Online-Bestellsystem EWOS nicht mehr wegzudenken.Wir bei EUROPART entwickeln und optimieren dieses Systemkontinuierlich weiter. Als Spezialist im NFZ-Teilehandel gebenwir unseren Kunden und Händlern somit ein Werkzeug an dieHand, das die Suche nach dem passenden Ersatzteil erleichtertund beschleunigt sowie Ersatzteilbestellungen rund um die Uhrmöglich macht. Mit EWOS kann der Kunde sogar Ersatzteilnummernanderer Hersteller oder Lieferantenidentifizieren und so exakt das passendeErsatzteil bestellen. Dank der Anbindungan unser Zentrallager in Werl, wo wir einegroße Auswahl häufig nachgefragter Teileständig verfügbar haben, kann der Kundedie Verfügbarkeit der Ersatzteile onlineprüfen und erhält einen Liefertermin –meist schon für den nächsten Tag.“ANISH K. TANEJA, DIREKTORVERTRIEB MICHELIN DEUTSCH-LAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ:„Unsere Reifen werden in Zukunft immer stärker vernetzt sein.Im Mittelpunkt dieser Strategie stehen die Bedürfnisse unsererFlottenkunden, die wir angesichts der rasanten digitalen Veränderungenentlasten und unterstützen wollen. Deshalb arbeitetMichelin an einer Vielzahl von Service-Angeboten, die unserenKunden dabei helfen werden, ihr Reifenmanagement zu verbessernund so ihre Fuhrparkkosten zu optimieren. Die Hebel dafürsind das Vorbeugen von Pannen und Kraftstoffeinsparungendurch perfekt gewartete Reifen. Im September startet Michelinmit einem Angebot, bei dem die Reifendaten mit digitalen Endgerätenwie PDA und Luftdruckprüfer automatisch ein- und ausgelesenwerden und über ein Webportalverfügbar sind. Fuhrparkkunden profitierenvon einem hohen Maß an Mobilität undProfitabilität, denn regelmäßige Reifenuntersuchungenbieten Sicherheit und reduzierendie Standzeiten. Mit unserem neuenServiceangebot werden Transportunternehmerdie maximale Wertschöpfung aus ihrenMICHELIN Reifen herausholen.“LUDGER CLAES,MARKETINGEXPERTE BEI HELLA:„Informationstechnologie bietet uns vielfältigeMöglichkeiten zur Kommunikation mit unseren Kunden.Beispielsweise entwickeln wir digitaleTools, um komplexe Themen einfach undverständlich zu erklären. Darüber hinauskönnen wir unsere Produkte unter anderemdurch Animationen, Apps oder unserenYoutube-Kanal besser vorstellen. Aber auchim Rahmen unseres Innovationsmanagementssetzen wir gezielt auf IT-Lösungenwie Plattformen. “DR.-ING. DANIEL BÖHMER,CEO BEI MEILLER:„Die Vernetzung von Informationen aus Fahrzeugund Aufbau ermöglicht neue Funktionen und Sicherheitsstandards.F.X. MEILLER nutzt dies mit seinerinnovativen Fernbedienung i.s.a.r.-control.Die Möglichkeit, ungebunden aus möglichenGefahrenbereichen heraus zum Ort desGeschehens zu gehen, erhöht die Sicherheit.Durch Einsatz der Folgesteuerung kanndie Zykluszeit weiter reduziert werden. DieMotor-Start-Stopp-Funktion reduziert zudemden Kraftstoffverbrauch.“Die Besten Marken 2015


[ 42 ] | MARKETINGULRICH SCHÖPKER,VORSTAND SCHMITZ CARGOBULL:„Heute lassen sich alle Trailer mit einerTrailer-Telematik direkt ab Werk oder perNachrüstung ausstatten. Die gesammeltenDaten aus dem Laderaum, dem Fahrwerk,der Kühlmaschine und der Position lassensich vielfältig kombinieren und unterschiedlichenNutzern zur Verfügung stellen.Ob Verkehrssteuerung, Truckfahrer,Logistiker oder Endkunden, alle können diefür sie relevanten Daten ,maßgeschneidert‘bekommen.“FRANK HANSES,VERTRIEBSDIREKTOR DKV EURO SERVICE:„Grundsätzlich werden Tankvorgänge immer effizienter.Aktuell liegen die Trends bei den Bezahlsystemen Chipkarte,Smartphone und Connected Vehicles– Fahrzeuge als Bezahlmedien.Daneben existieren Software-Lösungen,die verschiedene Bezahlmedien zusammenführen.Letztlich entscheidet derKunde, welche Lösung er bevorzugt. UnsereAufgabe ist es, ihm eine Wahl zu lassen.Deshalb wollen wir unabhängig aufgestelltsein.“MARCEL FRINGS,REPRÄSENTANT BEI TIMOCOM:„Das digitale Netz wird dadurch bestimmt, dass jeder mit jedem zujeder Zeit verbunden sein kann. Alles passiert nahezu in Echtzeit,alles ist noch internationaler als ohnehin schon. Online-Frachtenbörsengibt es ja schon lange. Mit Telematik kam das Tracking. VomPC geht man auf mobile Geräte über. Allessehr bequem und einfach. Doch längst nichtso easy, wie man denkt. Das heutige Arbeitenwird sich grundlegend verändern. Für unsheißt das, dass wir weiter an qualitativ hochwertigenProdukten mit einem hohen Nutzwertfür unsere Kunden arbeiten. Wenn manden ersten Platz in der Champions Leaguehat, darf man keine Sekunde schlafen.“MICHAEL BOGATECK, DIREKTORVERKAUF BEI EUROMASTER:„Wir achten darauf, dass die Fuhrparks unserer Kunden so effizientwie möglich aufgestellt sind. Mit MasterCare, unserem neuenelektronischen Angebot, erstellen wir für den Fuhrpark unsererKunden detaillierte Kosten- und Nutzenanalysen.Bei dieser Analyse werden sämtlicheBasisdaten sorgsam erfasst und unserenKunden zeitgleich online zur Verfügunggestellt. Per EDI-Übertragung werden dieDaten auf Wunsch in ein IT-System übermittelt.Unser Programm ermittelt den aktuellenReifenstatus der Flotte und erstellt eineBedarfsprognose.“ALEXANDER WILLHARDT, LEITERCUSTOMER SERVICES & PARTSMERCEDES-BENZ LKW:„Das effiziente Fahren und die effiziente Transportplanung nimmtin der Branche eine immer größere Bedeutung ein. Spediteure müssenflexibler auf Transportaufträge reagieren, die Konkurrenz wächstständig und die Standzeiten der Fahrzeuge sind so gering wie möglichzu halten. Dennoch lassen sich Werkstattaufenthalte nicht komplettvermeiden und Wartungen sollten planmäßig durchgeführtwerden. Mit unserer Service-Marke TruckWorks lassen sich die Werkstattaufenthaltegenauestens organisieren und damit Standzeitenvermeiden. Bei TruckWorks können alle Arbeiten und Reparaturenam Fahrzeug wie auch an Anhänger, Auflieger, Aus-, Ein- und Aufbautenzusammen durchgeführt werden.Um diesen Service zu leisten, arbeiten wir mit 29 renommiertenKooperationspartnern zusammen und schulen unsere Mitarbeiterin regelmäßigen Abständen. So können alle Branchen im Transportgewerbeabgedeckt werden – von der Baubranche über den Kommunalverkehrbis zum Schwerlasttransport.Das Transportgewerbe hat weit gefächerteArbeitszeiten. Daher haben unsere 100 bundesweitenStandorte wochentags mindestens14 Stunden und samstags mindestensacht Stunden geöffnet. Mit der Service-MarkeTruckWorks entlasten wir unsere Kunden vonzeitintensiver Planung und bringen die Fahrzeugeschnellstens wieder auf die Straße.“GERALD PSCHERNIG, GENERALMANAGER IM GESCHÄFTS-BEREICH CRANE BEI PALFINGER:„Bei der Entwicklung der neuen Ladekrangeneration stand derNutzen für den Anwender im Fokus. Ambitionierte Kranfahrerstehen in enger Beziehung zu ihrem Kran, bilden das Team ausMensch und Maschine. Daher bieten Assistenzsysteme wie SynchronisedRope Control (SRC), Soft Stopp oder auch P-Fold einenVorteil, der die Effizienz des Einsatzes steigert. So ermöglichtP-Fold ein teilautomatisches Auseinander- und Zusammenlegen desKranes mit einem Fingerdruck. Die Soft-Stopp-Funktion ist eineelektronische Endlagendämpfung. Sie bewirkt ein sanftes Abbremsenaller Kranbewegungen, bevor der Endanschlag erreicht wird.Der Kran kann sanfter und genauer bedient werden. Dieintelligente Seilwindenlösung SRC vereinfacht den Kranbetrieb.Ermöglicht wird ein optimaler Bedienkomfort der Assistenzsystemedurch die intelligente Menüführung der neu entwickeltenPALcom P7.Unter der Leitung der Entwicklungsabteilung mit externen Fachleutenwurde eine völlig neue Art von Funkfernsteuerungkonzipiert, die perfekt auf denLadekran zugeschnitten ist. Ein zentral angeordneterDrehknopf ,PALdrive‘ und eine intuitiveMenüführung mit großem Farbdisplayermöglichen auch eine sichere Bedienung.Die Handauflagen und der Bedienhebelsind so gewählt, dass ein ermüdungsfreiesArbeiten möglich ist.“Die Besten Marken 2015


MARKETING | [ 43 ]BERND SPIES, VORSITZENDERDER GESCHÄFTSFÜHRUNG DERKNORR-BREMSE SYSTEME FÜR NUTZFAHRZEUGE GMBH:„Wir bieten eine Vielzahl von Lösungen an. Mit dem IntelligentTrailer Access Point iTAP von Knorr-Bremse zum Beispielwird das Smartphone nicht nur zur Fernbedienung des Trailers,sondern auch zum Datenterminal. Zentrale Informationen wieReifendruck oder Aggregatsgewicht lassen sich jederzeit vomFahrer auslesen. Zudem lassen sich das Heben und Senken desTrailers oder die Liftachse per Fingerwisch steuern. Zusammen mitTIP Trailer Services entwickelt Knorr-Bremsedas iTAP mit Fleet-Remote-Funktionalität,eine Telematik anwendung auf WLAN-Basis.Informationen ü ber Standort und Beanspruchungdes Bremssystems im Trailer werdenregelmäßig an die Flottenzentrale gesendet.Daraus können weitere Servicemaßnahmensofort geplant und bestmöglich terminiertwerden.“DANIEL WESTENDARP, DIRECTORPRODUCT MANAGEMENT CLIMATESYSTEMS DOMETIC WAECOINTERNATIONAL GMBH:„Bei der Produktentwicklung fließen ständig technologischeTrends ein. Wir bedienen uns hierbei modernster ausgereifterSensorik, um die Effizienz der Anlagen und den Komfort weiterzu steigern. Dazu nutzen wir in der Entwicklung IT-Umgebungen,die uns einerseits unterstützen, den jeweiligen Fahrzeugstatuszu analysieren und über die Steuerungselektronik dann dieeffektivste und effizienteste Anlagensteuerunganzubieten. Um unsere Kunden auchin Zukunft zu begeistern, setzen wir perspektivischauf intelligentere Steuerungssystemeund größeren Bedienkomfort beigleichzeitig weiter gesteigerter Effizienz.Dabei behalten wir die Kostenbilanz fürden Unternehmer und die Schonung knapperRessourcen stets im Blick.“JORGE ESTELLE CARO, REGIONAL-LEITER FÜR NORD- UNDOSTEUROPA BEI THERMO KING:„Um die Wirksamkeit von Gesundheitsprodukten nicht zu beeinträchtigen,müssen diese in einer stabilen und sicheren Umgebungmit geregelter Temperatur transportiert werden. Mit PharmaSolutionsbegegnet Thermo King den Anforderungen der Pharmaindustrieund bietet erstklassige Geräte und Serviceleistungen zur Einhaltungvon GDP-Richtlinien. Die PharmaSolutions-Plattform stellt Anwendungen,Expertenwissen und eine Vielzahl an Dienstleistungen bereit,die sämtliche Aspekte abdecken. Dank unserer F&E-Zentren, wiedem Ingersoll Rand Engineering and Technology Centre (IRETC) inPrag, nimmt Thermo King in puncto Innovationweiterhin eine Führungsrolle ein. Darüberhinaus bieten wir den Kunden ein Netzwerkaus zertifizierten Wartungstechnikern. Mit ihremtechnischen Fachwissen bieten sie unserenKunden einen hochwertigen Service.Unsere Händler an über 500 Standorten in75 Ländern in Europa, Nahost und Afrikaunterstützen die Endkunden.“WINFRIED GRÜNDLER, LEITER GESCHÄFTS-FELD LKW- UND VAN-ANTRIEBSTECHNIK,ZF FRIEDRICHSHAFEN AG:„Elektronik bringt heute einen wesentlichen Funktionszuwachsunserer Getriebe – etwa in Gestalt der Steuerungssoftware. Wirbiesten zudem das automatische Lkw-Getriebesystem Traxon miteiner vorausschauenden SchaltstrategiePre Vision GPS an, die den Steigungsverlaufder Straßen in die automatische Gangwahlmiteinbezieht. Auch mit dem herstellerunabhängigenTelematiksystem Openmaticsrealisiert ZF viele Möglichkeiten für denGüter- und Personentransport. Durch spezielleApps unterstützen wir das ökonomischeFahrverhalten.“DR. EDGAR MARTIN,KRAVAG-VORSTAND:„Fahrassistenzsysteme bieten unseren Partnern Unternehmensanalysenan und bringen entsprechende Verbesserungsvorschlägein die Unternehmen ein. Wir optimieren mit unserem Versicherungsnehmerdie Prozesse innerhalb seines Unternehmens undsorgen so für mehr Sicherheit. Unser gemeinsames Ziel ist es, dieAnzahl der Schäden zu minimieren. Durch mehr Daten in Verbindungmit Assistenzsystemen wird die Schadenhäufigkeit weiterzurückgehen. Allerdings ist es ein Irrglaube, dass alle Problemeallein durch Investition in Technik gelöstwerden können. Aufgrund der jahrelangenErfahrung im Flottengeschäft wissen wir,dass durch eine gute Organisation unddurch die Schulung von Fahrern ein großesPotenzial an positiven betriebswirtschaftlichenEffekten gewonnen werden kann,sowohl auf Seiten der Unternehmer alsauch der Versicherer.“LARS BRORSEN, GESCHÄFTS-FÜHRER, JOST WERKE:„IT und Sensorik machen auch nicht vor Anhängekupplungenhalt. Die Rockinger RO*50 Sensorkupplungist ein perfektes Beispiel, wie moderne Elektronikund Sensorik Nutzen stiften zum Wohle von Fahrer, Betreiber undanderen Verkehrsteilnehmern. Bei diesem System erkennen die indie Anhängekupplung integrierten Sensoren beim Ankuppeln desAnhängers die korrekte Position der Zugöseim Kupplungsmaul sowie die korrekteVerriegelung des Bolzens. Die Elektroniksignalisiert dies dem Fahrer in der Kabine.Weniger Aus- und Einsteigen bedeutetweniger Verletzungsgefahr, bedeutet wenigerZeit für den Ankuppelvorgang, bedeutetmehr Sicherheit durch elektronischeÜberwachung der Verriegelung.“Die Besten Marken 2015


[ 44 ] | INTERVIEWEs geht immer darum,Kundenziele zu erfüllenGespräch. Das Gehirn bildet sich in Sekunden ein Urteil. Das hält auch an,wenn die Nutzer später intensiver über den Kauf nachdenken. Der NeuropsychologeDr. Christian Scheier ist Experte auf diesem Gebiet und erläutertim Gespräch, warum der Autopilot im Gehirn so wichtig ist und wie Unternehmenihn beeinflussen können.Bei der Preisverleihung derBestenMarken“ in der Nutzfahrzeugbranchegibt es in den 23 Kategorienmehrere Sieger, die seit 2005 aufdem Treppchen stehen. Wie erklärenSie sich solch eine Dominanz?Betrachtet man den Markt, so gibt es fastimmer einen „The Winner takes it all“-Me-chanismus. Es gibt sehr starke Marken, die oftmehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte lang Erfolghaben. Es liegt daran, dass starke Markenunser Gehirn entlasten. Das zeigt die Neuroökonomiesehr deutlich. Unser Gehirn mussnicht überlegen, sondern kann intuitiv handelnund verbraucht so signifikant weniger Energie.Können Sie das näher erläutern?Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemannhat es so formuliert: „Nachdenken istfür Menschen wie schwimmen für Katzen.Sie können es, machen es aberäußerst ungern.“ Besonders beim Einkaufenverlässt sich unser Gehirn dahergern auf die Intuition. Es schaltetauf Autopilot und wir greifen nach bekanntenMarken.Kurzvita Dr. Christian ScheierDr. Christian Scheier ist weltweit einer der wenigenNeuropsychologen, der Forschungs- undPraxiskompetenz in der Marketingberatung kombiniert.Nach einer wissenschaftlichen Karrieream California Institute of Technology und demAufbau einer Agentur für Marketingforschunggründete er zusammen mit Dirk Held die decodeMarketingberatung GmbH. Er ist gemeinsam mitDirk Held Autor der beiden Fachpublikationen:Wie Werbung wirkt. Erkenntnisse desNeuromarketing (Haufe 2006) undWas Marken erfolgreich macht. Neuropsychologiein der Markenführung (Haufe 2009) undzusammen mit Johannes Schneider und Dr. DirkBayas-Linke Autor des Buches Codes. Die geheimeSprache der Produkte (Haufe 2010).Ferner ist er Autor des Standardwerks derneuen Künstlichen Intelligenz (MIT Press) undzahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.Dr. Scheier ist gefragter Referent im In- undAusland und wurde mit dem „Best Speaker“-und „Best Presentation“-Award an der ESOMARTechnovate-Konferenz ausgezeichnet.Die Besten Marken 2015


Und das führt zur Dominanz derMarken?Genau. Im B2B-Bereich kommen noch weitereFaktoren hinzu. Hier greift auch dasThema Entscheidungsrisiko. Daher setzendie Verantwortlichen gern auf Stabilität undZuverlässigkeit. Jeder Wechsel eines Produktserhöht das Risiko, weil sie das Neue nichtkennen. Zudem ist die Unternehmensseitewichtig. Hinter erfolgreichen Marken stehenoft Konzerne oder Firmen, die Marktführungernst nehmen und den Kern der Marke klardefiniert haben. Sie bleiben konsequent dabeiund das über Jahre hinweg. Damit sind sieim Markt vertrauensbildend. Oft wird viel zuviel und zu schnell hintereinander geändert.Anders verhält es sich bei Machern starkerMarken: Sie verstehen es, nur so viel zu ändern,dass sie auch weiterhin als innovativund führend gelten.Würde das bedeuten, dass kürzereLebenszyklen, schnellere Produktwechselund eine größere Produktvielfalteher kontraproduktiv sind?Nicht ganz. Unter einem stabilen Markendachkann sich ein Unternehmen das leisten. DieKunden sind eher bereit, mit einer Innovationmitzugehen, wenn sie die Marke schonkennen. Wenn ich auf der Markenebene denNamen öfter ändere, dann wird es hingegenschwierig. Führen Unternehmen auf der Produktebeneneue Varianten ein und erhöhendie Vielfalt, dann brauchen sie ein Dach, dasVertrauen impliziert und Stabilität mit sichbringt. Aus diesem Grund haben sich großeB2B-Marken im Kern nicht verändert.Welche Rolle spielen denn dieKunden dabei?Hier gilt es, die Grundmechanik einer Kaufentscheidungzu beachten. Es ist immer dieerwartete Belohnung minus der erwarteteSchmerz, der durch den Preis, Unsicherheitund Risiko entsteht. Es sind also immerzwei Hebel, an denen Unternehmen ansetzenkönnen. Starke Marken helfen, die Zieledes Kunden zu erfüllen – in diesem Fall wirdStabilität bereits als Belohnung angesehen.Sind denn die Entscheidungsmechanismenzwischen B2B- undB2C-Kunden gleich oder gibt esdoch ein paar signifikante Unterschiede?Es gibt ein paar, doch auch diese sind nichtmehr so stark ausgeprägt wie früher. Esbesteht ja die Annahme, dass es sich beiGeschäftsprozessen um rationale Entscheidungenhandelt. Dann stellen einige dieThese auf, dass Endkunden rein emotionaleEntscheidungen treffen. Das ist Quatsch. DasGehirn kann so etwas gar nicht leisten. Dasist reine Fiktion, die sich im Markt immernoch hält, von wissenschaftlicher Seite jedochschon längst als falsch bewiesen wurde.Grundsätzlich ist die vorhin erwähnte Entscheidungsmechanikdieselbe. Nur kommenim Geschäftsbereich noch ein paar Faktorenhinzu. Dazu gehört das Entscheidungsrisiko.Daher zählt hier ein großer Vertrauensvorschuss.Zudem gibt es häufig eine ganzeGruppe, die über einen Kauf entscheidet.Hinzu kommt, dass das Risiko für Geschäftskundensteigt – zum einen wegen des Preisesund zum anderen hängt der Job eventuell ander Entscheidung.Lässt sich das im B2B-Bereich näherbetrachten?Wir machen viele Analysen. Dabei fragenwir immer: Wer entscheidet was, wann undwarum? Wenn man das sauber auflöst undINTERVIEW | [ 45 ]>Die Besten Marken 2015 2014


[ 46 ] | INTERVIEWeine wissenschaftliche Analyse anwendet,dann kann man sehr schön ökonomische undneuroökonomische Prinzipien anlegen. Dochletztendlich bleibt es immer in der Analyse desSystems 1 – des Autopiloten.Was bedeutet das?Wir nutzen die Theorie des NobelpreisträgersKahnemann, der zwischen zwei Systemen imGehirn unterscheidet, die uns prägen. System 1ist der Autopilot im Kopf. Er ist schnell, intuitivund Entscheidungen laufen automatisiert ab.Hier spielt die Marke stark mit rein. System 2ist zum Nachdenken da. Es reagiert auf dieexpliziten Botschaften. Doch ist es fast immernachgelagert und nicht der Treiber der Entscheidung.Es spielt keine herausragende Rolle.Wie untersuchen Sie das Kaufverhalten?Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf denAutopiloten und wenden hier eine rein konstitutionelleAnalyse an, bei der wir die bereitserwähnten Zusammenhänge von Belohnungund Schmerz untersuchen.Was haben Sie dabei festgestellt?Es geht immer darum, Kundenziele zu definierenund zu erfüllen. Daher muss jedes Unternehmendie Frage des Kunden beantworten: Wie hilft mirdas Produkt oder die Marke etwas zu tun, etwaszu haben, etwas zu sein oder zu werden? Dabeisollte man wissen, dass Faktoren wie Sympathie,Ehrlichkeit, Offenheit keine Kundenziele sind, dassind Markenwerte. Es besteht die Theorie, dassMenschen mit Marken eine Beziehung eingehen.Ich beurteile das als Unsinn. Neuroökonomischgesehen geht es immer um die Frage: Wie hilftmir die Marke, ein Ziel zu erreichen? Die Zielekönnen dabei unterschiedlich sein. Zum Beispielgibt es die übergeordneten Ziele Sicherheit, dasBeste zu haben, Anerkennung. Dann gibt es herkömmliche,tangible Ziele, die das Produkt betreffen:beispielsweise, dass eine Maschine funktionierenund sehr effizient arbeiten muss. BeiMenschen kommen psychologische Ziele hinzu.Diese führen dann zum Kipp-Punkt, dem TippingPoint, der dazu führt, dass sich ein Kunde für dieeine und gegen die andere Marke entscheidet.Diese Ziele kann man ansprechen.Wie regiert denn das Gehirn beimB2B-Kunden. Tickt es anders alsdas des Endverbrauchers?In gewisser Weise ja. Denn beim schon erwähntenVerhältnis Belohnung minus Schmerz mussman wissen, dass es den Menschen doppeltso stark motiviert, Schmerz zu vermeiden, alseine Belohnung zu erhalten. Wenn wir Preis mitSchmerz gleichsetzen, was neuropsychologischder Fall ist, dann wird es nicht rational verarbeitet,sondern der Preis bestimmt die Reaktionendes Gehirns. Hinzu kommt der Faktor Unsicherheit.Das menschliche Gehirn versucht in ersterLinie, Unsicherheiten zu vermeiden und das Risikozu minimieren. Bevor wir Neues anstrebenoder Trends suchen, wollen wir sicher sein, dasswir keine Fehler machen. Das ist im B2B-Bereichdeutlich ausgeprägter als im B2C-Bereich. Darüberhinaus existieren soziale Prozesse. Menschensuchen Anerkennung und möchten nichtdas Gesicht verlieren. Das ist im Geschäftsbereichimmer der Fall.Wie lässt sich das für Unternehmennutzen?Unternehmen müssen nach den Zielen ihrerKunden fragen, die sie mit ihren Produkten undder Marke erfüllen wollen. Dafür ist eine ausführlicheZielanalyse nötig. Mit ihr lässt sichfeststellen, was mit meinen Produkten undmeiner Marke möglich ist. Das lässt sich mit unterschiedlichenMessmethoden analysieren. Anschließendweiß das Unternehmen, für welcheProdukteigenschaften es steht und welche psychologischenZiele die Kunden mit ihm verbinden.Danach macht sich das Unternehmen aufdie Suche nach Wachstumsmöglichkeiten. ZumBeispiel: Gibt es Ziele, die noch von niemandembesetzt werden? Wenn man diese hat, kann dasUnternehmen einen Key Performance Indicator(KPI) entwickeln. Daraus folgt dann ein klassischesVorgehen. Das Unternehmen kann darausdie Markenarchitektur bauen, es intern kommunizierenund mit allen üblichen Instrumentenim Marketing-Mix zum Leben erwecken.Lässt sich das wissenschaftlichbegleiten?Ja. Wir nutzen dafür in erster Linie verhaltensbasierteTests. Hierbei wird getestet, wie langeder Autopilot im Kopf dominiert. Das lässt sichprüfen, indem wir Fragen stellen, die schnellbeantwortet werden müssen. Benötigt der Probandlänger als vier Sekunden, wissen wir, dasssein Gehirn spätestens dann mit dem Nachdenkenbeginnt. Er beginnt seine Antwort zu reflektierenund zu modulieren. Die Antwort wirddamit nicht mehr so glaubwürdig sein.Warum ist das so wichtig?Es ist im Prinzip relativ einfach. Das Gehirntrifft fast immer innerhalb einer Sekunde einVorurteil. Öffnet beispielsweise ein Kunde dieInternetseite eines B2B-Anbieters, dann triffter innerhalb dieser Sekunde ein Urteil. Schnellsteht fest, ob die Seite vertrauenerweckend istoder ob sie ansprechend ist. Dieses Urteil ändertsich meist nur noch wenig, wenn wir dieseProbanden eine Minute später befragen. Dasbedeutet aber nicht, dass eine solche Entscheidungirrational oder impulsiv ist. Eine ähnlicheSituation haben wir auch auf der persönlichenEbene. Kommt jemand in einen Raum, in demmehrere Menschen sitzen, dann fallen auch hierinnerhalb einer Sekunde erste Entscheidungenüber die Anwesenden im Raum. Doch bleibenwir beim Beispiel Internetseite. Man sollte berücksichtigen,dass sich die Nutzer auch schonzuvor mit dem Thema oder der Firma auseinandergesetzthaben. In der Wissenschaft sprichtman deshalb von Top-Down-Prozessen. Dassind Prozesse, die vom Gehirn auf die Sinneübertragen werden. Das sollte jedes Unternehmenberücksichtigen.Was folgt daraus für Unternehmen?Sie sollten alles auf die Kundenziele hin ausrichten.Wenn ich weiß, welche Ziele meine Kundenverfolgen, kann ich wirklich alles – jeden Text,jede Bildkomposition, jede Broschüre – auf dieseZiele hin prüfen. Ein gutes Prüfinstrument imMarketing ist es beispielsweise, Texte einfachmal wegzulassen, um zu sehen, was das Bildeigentlich kommuniziert. Eine weitere Möglichkeitist, Milchglas darüber zu legen. Damit kannman simulieren, was das Gehirn über das Augewirklich wahrnimmt. Denn wir sehen nicht allesscharf. Es ist immer nur ein DaumennagelgroßerBereich, den wir scharf sehen. Alles andereist erst einmal verschwommen. So siehtes auch der Autopilot. Wenn wir die explizitenBotschaften wegnehmen, dann haben wir aufeinmal austauschbare Bilder von Menschen, diesich die Hände schütteln. Oder Sie legen maldas Logo des Wettbewerbers drauf. Wenn dasauch funktioniert, sind Sie auch hier austauschbarbeziehungsweise Sie kommunizieren diegleichen Ziele wie die Mitbewerber.Gibt es besondere Merkmale, die einUnternehmen berücksichtigen sollte,wenn es eine Marke etablieren will?Es ist sehr wichtig, die Ziele zu definieren, die esadressieren möchte. Hier sollte sich jeder Unternehmerfragen, ob sie relevant genug sind undob Sie wirklich etwas Neues schaffen. Bei derUmsetzung folgen dann empirische Tests, umfestzustellen, ob Sie Vertrauen erwecken. DennVertrauen gewinnen Sie in erster Linie, wenn Sierelevant und glaubwürdig sind. Zudem musssich das Unternehmen von anderen unterscheiden,andere Kundenziele ansprechen. Betrachtetman den Nutzfahrzeugmarkt, dann wird esfür neue Unternehmen schwer, eine Marke zuetablieren. Denn wie schon zu Beginn erwähnt:„The winner takes it all.“Herr Dr. Scheier, herzlichen Dankfür das Gespräch.Die Besten Marken 2015


Liebe Leser,seit Bestehen der ETM-Leserwahl »Die besten Marken«haben Sie uns in der Kategorie »Tuning & Styling« 11 Malauf Platz 1 gesetzt. Dies macht uns stolz und dankbar.Für uns ist Ihre Wahl die Bestätigung unserer Arbeit undzugleich Motivation. Wir sehen uns als Partner der Fahrersowie der gesamten Nutzfahrzeugbranche. Uns liegt vieldaran, für Sie auch in Zukunft innovative und qualitativhochwertige Produkte mit hohem Anwendernutzen zuentwickeln.Wir sagen DankeSchön.www.hs-schoch.de20152005 –2015HS-Schoch GmbHLKW-ZubehörTruckstylingAm Mühlweg 273466 Lauchheim


[ 48 ] | HEIMLICHE SIEGERDie AufsteigerMarken-Qualität. Eine starke Marke aufzubauen kostet viel Zeit und Kraft.Nur durch kontinuierliche Arbeit kann es gelingen, eines Tages ganz obenin der Hitliste derBesten Markender Nutzfahrzeugbranche zu stehen.Einfacher ist es, mit einer starken Marke neu in einer Branche einzusteigen.Die Firmen, die auf einem guten Weg dahin sind, stehen in der Liste derheimlichen Sieger.Die heimlichen Sieger streben den ersten Platz in ihrer Kategorie noch an.Viele von ihnen sind auf einem guten Weg, bald auch einmal die Goldmedaillein der Hand zu halten.Foto: Sondem - FotoliaAnd the winner is“:Krone Trailer Achsen – so würde es klingen,wenn die heimlichen Sieger prämiertwürden. Doch in diesem Jahr gibt es noch keineEhrung. Durch den Einstieg in die Welt derTrailerachsen hat sich Krone mit 32,4 Prozentauf Anhieb den dritten Platz holen können. Dasist eine beachtliche Leistung. Erst im vergangenenJahr kaufte der Nutzfahrzeugbauer denAchshersteller Gigant Trenkamp und Gehle mitder Marke Gigant und brachte unter eigenemNamen Achsen auf den Markt. Bei der Wahl zeigtsich bereits zum zweiten Mal, welchen Erfolg einUnternehmen haben kann, wenn es in der Brancheschon mit Produkten aus anderen Bereichenbekannt ist. Erst im vergangenen Jahr bewies dieKategorie Kühlaggregate dasselbe Phänomen.Damals war es Schmitz Cargobull, die mit einemeigenen Gerät in den Markt einstiegen.Untermauert wird der Krone-Erfolg durchdie Tatsache, dass Gigant als eigenständigesUnternehmen gerade mal etwa zehn Prozentder Wähler auf sich vereinen konnte. Kronehin gegen gelingt gleich der Sprung aufs Treppchen.Dieser Einstieg kann sich wirklich sehenlassen, denn immerhin lässt Krone etablierteMarken wie SAF oder Schmitz Cargobull Rotoshinter sich.Etwas anders gelagert ist die Situation beimZweitplatzierten. Mit Bosch kehrt eine Markein der Kategorie Filter zurück, die schon fünfMal gewonnen hat. Das liegt jedoch schonein paar Jahre zurück. Der letzte Sieg war imJahr 2011. Dann überholte Mann-Filter dieTraditions marke. Erst in diesem Jahr konnteBosch mit 50,2 Prozent und einem Plus von10,5 Prozentpunkten wieder aufschließen. Esliegen aber immer noch 5,5 Prozentpunkte zwischenden beiden Unternehmen.Die Marken gehören im Markt definitiv zuden Großen. Es ist kaum vorstellbar, dass sichein drittes Unternehmen ebenfalls an der Spitzeetablieren kann. Obwohl auch Hengst undDie Besten Marken 2015


HEIMLICHE SIEGER | [ 49 ]Sieger in der Kategorie. Doch seitdem hatteZF in jedem Jahr die Nase vorn. Das ändertesich auch in diesem Jahr nicht.Die beiden Kontrahenten rücken zwarwieder dichter zusammen, doch liegen nochzwei Prozentpunkte zwischen ihnen. WennVoith Turbo kontinuierlich weiterarbeitet,kann es gelingen, im nächsten Jahr wiederzu gewinnen.Das wird für Cargoclix kaum machbarsein. Jedoch hat sich die Marke unter denFrachtenbörsen gemausert. Noch im vergangenenJahr belegte das Unternehmenin der Konkurrenz den letzten Platz mit 5,9Prozent. Das sieht in diesem Jahr schon ganzanders aus. Mit einem Plus von 5,4 Prozentpunktenstartet Cargoclix durch und springtin der Kategorie Frachtenbörsen auf dendritten Platz und liegt mit der etabliertenMarke Teleroute gleichauf. Das ist alle Ehrenwert und wird in der Liste der heimlichenSieger mit dem vierten Rang belohnt. >Voith Turbo hat in der KategorieRetarder wieder viel Boden gutgemacht.Der Sprung auf Platz 1könnte gelingen. Foto: HerstellerMahle in der Branche etablierte Unternehmensind, liegen sie fast 30 Prozentpunktehinter den beiden Führenden.Leicht schwankende Ergebnisse liefertauch der Drittplatzierte bei den heimlichenSiegern. Voith Turbo gehörte in der KategorieRetarder schon immer zu den Favoriten.Noch im Jahr 2012 war das Unternehmenmit dem gleichen Ergebnis von 54,5 ProzentTrailerhersteller Krone kauft den Achshersteller Gigant. Mit eigenem Markennamengelingt es dem Fahrzeughersteller, den Titel des „heimlichen Siegers“zu holen.Foto: HerstellerDie Besten Marken 2015


[ 50 ] | HEIMLICHE SIEGERGleich zwei Unternehmen aus der KategorieMiete konnten sich in der Liste derheimlichen Sieger verewigen. Hertz und Avisbieten zwar einen gemischten Fuhrpark anund setzen eher auf Pkw. Doch im Angebotder beiden gibt es auch Transporter, mittlereund große Lkw. Dass die beiden Unternehmenein Plus in diesem Jahr verbuchen können,könnte am Hype des E-Commerce liegen.Gerade KEP-Dienstleister benötigen immerhäufiger schnell zusätz liche Fahrzeuge, umalle Pakete ausliefern zu können. Im internenDuell gewinnt Hertz mit einem Plus von5,2 Prozentpunkten und dem fünften Platzbei den heimlichen Siegern. Mit jetzt 16 Prozentwird Hertz Dritter gemeinsam mit ScaniaRent in der Kategorie Miete. Avis gelingt miteinem Plus von 4,2 Prozentpunkten und jetzt15,3 Prozent der Sprung von Rang 7 auf denfünften Platz in der eigenen Kategorie. In derListe der heimlichen Sieger belegt das Unternehmenden achten Platz.Es fehlen gerade mal 0,3 Prozentpunkte,um auch noch an Euro Leasing vorbeizuziehen.In dieser Kategorie wird es auch imnächsten Jahr entsprechend spannend zugehen.Dann wird sich zeigen, ob sich dasInteresse an kleineren Fahrzeugen weiterdurchsetzt.Dass sich auch kleinere Marken verbessernkönnen, zeigt Truck Point. Durch eine kontinuierlicheArbeit ist es dem Unternehmen gelungen,viel mehr Leser zu mobilisieren als nochim Jahr 2014. Mit einem Sprung von 4,9 Prozentpunktengelingt es Truck Point immerhin,auf den fünften Platz in der Kategorie Reifendienstezu klettern. Mit 13 Prozent hat dieMarke Premio hinter sich gelassen und belegtdadurch den sechsten Rang im Ranking derheimlichen Sieger.Dabei ist auch Aral mit der eigenen Tankkarte.Die Mineralölgesellschaften haben inden vergangenen Jahren viel dazugelernt undbieten vermehrt zusätzliche Services im Rahmender Kartenverträge an. Hinzu kommt derEinsteig in Telematiksysteme. Honoriert wirddas mit einem Plus von 4,6 Prozentpunktenund dem siebten Rang bei den heimlichenSiegern. Mit 24,5 Prozent verringert Aralgleichzeitig den Abstand auf den ZweitplatziertenUTA in der Kategorie Tankkarten.Den neunten Platz in der Liste der heimlichenSieger teilen sich Goodyear und Mercedes.Während Goodyear in der KategorieReifen vier Prozentpunkte gutmacht, holtMercedes in der Kategorie Getriebe einwenig auf. Rang zehn der Liste der heimlichenSieger belegt Truck King. Das Unternehmenkonnte mit einem Plus von 3,8 Prozentpunktenin der Kategorie auf das Bronze-Treppchenklettern und damit Marlen verdrängen.So holt sich Truck King erstmals einenPodiumsplatz.Erstmals sind die Lkw-Ladekrane als eigene Kategorie dabei. Damit gehören sieklar zu den Top-Five-Kategorien mit der höchsten Steigerung.Foto: HerstellerTop Ten der heimlichen Sieger 2015Unternehmen Kategorie 2015 % 2014 % Differenz %1. Krone Achsen Trailerachsen 32,4 32,42. Bosch Filter 50,2 39,7 10,53. Voith Turbo Retarder 54,5 48,6 5,94. Cargoclix Frachtenbörse 11,3 5,9 5,45. Hertz Miete 16 10,8 5,26. Truck Point Reifendienste 13 8,1 4,97. Aral Tankkarte 24,5 19,9 4,68. Avis Miete 15,3 11,1 4,29. Goodyear Reifen 33,6 29,6 4,09. Mercedes Getriebe 48,3 44,3 4,010. Truck King Tuning/Styling 16,2 12,4 3,8Um die besten Kategorien zu ermitteln, addiert der ETM Verlag alle Prozentzahlender einzelnen Teilnehmer der Kategorien zusammen. Dadurch zeigtsich, wie sehr sich die Leser der Fachpublikationen trans aktuell, FERNFAHRERund lastauto omnibus mit einer Kategorie identifizieren. EindeutigerSieger bei den Top Five ist in diesem Jahr die Kategorie Lkw-Ladekrananbieter.Das liegt aber daran, dass in dieser Kategorie die „Besten Marken“ erstmalsgewählt wurden.Top-Five-Sieger der KategorienKategorie 2015 % 2014 % Differenz %Lkw-Ladekrananbieter 156 156Reifen 269,4 250 19,4Lkw-/Bus-Teilehändler 158,8 149,7 9,1Miete 202,3 196,1 6,2Tankkarte 178 172,1 5,9Die Besten Marken 2015

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