GWG Journal 174 - GWG München

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GWG Journal 174 - GWG München

GWG Aktuell

Berg am Laim

141 neue Wohnungen in der

Maikäfersiedlung bezogen

Mieterzeitung

GWG Städtische

Wohnungsgesellschaft

München mbH

Dezember 2012

Heft 174


2 GWG Journal 174

Dietmar Bock

Geschäftsführer der GWG München

Auf ein Wort …

Liebe Mieterinnen,

liebe Mieter,

die GWG München hat auch im Jahr 2012 wieder

„so einiges geleistet“, worüber ich im Folgenden

gerne berichte.

Insgesamt wurden 407 Neubaumietwohnungen

fertig gestellt. Fertigstellungsbeispiele aus der

Maikäfersiedlung und aus der Wohnanlage Zornedinger

Straße werden in diesem Heft beschrieben

und vorgestellt.

München benötigt nach wie vor dringend zeitgemäßen

und bezahlbaren Wohnraum. Wir streben

deshalb auch in den nächsten 5 Jahren die Fertigstellung

von jährlich durchschnittlich 365 Mietwohnungen

an.

Die GWG München hat zum zweiten Mal eine

umfassende Mieterbefragung durchgeführt. Wir

wollten wissen, wo bei unseren Mietern der

„Schuh drückt“. Die Ergebnisse der Umfrage

2012 können Sie auf den Seiten 9 bis 12 lesen.

Wir werden auch diese Ergebnisse wieder analysieren

und im Bedarfsfall auf Optimierungen

hinwirken. Diesmal wird es schwerpunktmäßig

um die Außenanlagen gehen.

Die GWG München wurde für ihr betriebliches

Mobilitätsmanagement ausgezeichnet. Was sich

dahinter verbirgt, erfahren Sie aus einem entsprechenden

Beitrag in diesem Journal.


Die GWG München engagierte sich auch 2012

wieder auf europäischer Ebene als Mitglied von

EURHONET. Unser Fokus liegt bei diesem Engagement

auf „Soziale Integration“ und „Verantwortungsbewusste

Unternehmensführung

(CSR)“. Wir blicken „über den Tellerrand hinaus“

und möchten unseren Horizont permanent

erweitern, indem wir weiterhin nicht nur von

deutschen Unternehmen lernen, sondern auch

von solchen, die in anderen Ländern der EU

ansässig sind.

Mit insgesamt 23.900 Mietwohnungen direkt in

München sind wir ein großer Vermieter vor Ort.

Soziale Hausverwaltung und qualitätsbewusstes

Bauen sind und bleiben unsere Schwerpunkte.

Die Weihnachtstage stehen vor der Tür und für

die Kinder und Jugendlichen unserer Mieterfamilien

liegt ein kleiner Weihnachtsgruß abholbereit

in unseren örtlichen Hausverwaltungen; näheres

auf Seite 7 in unserem Journal.

Die gesamte Belegschaft der GWG München

wünscht Ihnen, liebe Mieterinnen und Mieter,

und Ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest

und ein gesundes und glückliches neues

Jahr.

Ihr

In der Maikäfersiedlung konnten 2012

vier neue Bauabschnitte fertig gestellt

werden

Inhalt

Maikäfersiedlung

Seite 4

141 neue Wohnungen für München

GWG Mieterbefragung 2012

Gastbeitrag des mifm München

Institut für Marktforschung

GmbH zur Mieterbefragung 2012

Interview mit dem Oberbürgermeister

Die Zukunft sichern:

Wohnen in München V

Die GWG München stellt vor

Wohnanlage Zornedinger Straße

Rezeptseite

Schmackhaftes für kalte Tage

Unser Ausflugstipp:

Das Valentin-Karstadt-Musäum

in München

Seite 9

Seite 13

Seite 15

Seite 17

Seite 18

Impressum:

GWG Journal, offizielles Mitteilungsblatt der

GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH

Heimeranstraße 31, 80339 München,

Telefon: 55114-0, Telefax: 55114-209

info@gwg-muenchen.de, www.gwg-muenchen.de

Nr. 174, Dezember 2012

Auflage: 28.300

Verantwortlicher Redakteur:

Michael Schmitt, Heimeranstraße 31, 80339 München

Mitarbeiter in diesem Heft:

D. Bock, D. Englert-Friedrich, S. Holitzka (alle GWG),

S. Strehle

Fotos: © Netzer Johannes - Fotolia.com, A. Heddergott

(7), Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung,

Nr. /12, MGS (2), Archiv GWG (3), © Valentin-Karlstadt-

Musäum, München

Gestaltungskonzept:

Büro Roman Lorenz, design alliance, München

Druck: Bavaria Druck GmbH, München


4 GWG Journal 174

Maikäfersiedlung

141 neue Wohnungen für

München

Von der Volkswohnanlage zur modernen innerstädtischen

Siedlung: Die GWG München meistert

in der Maikäfersiedlung in Berg am Laim die Herausforderung

einer nachhaltigen Aufwertung

ihres alten Wohnungsbestandes. Mit der Fertigstellung

von vier Bauabschnitten entlang der

Krumbad- und Bad-Schachener-Straße schafft die

GWG München wieder neuen qualitativ hochwertigen

Wohnraum. Es entstanden in diesem Teil der

Maikäfersiedlung insgesamt 141 geförderte und

frei finanzierte Wohnungen sowie 62 Tiefgaragenstellplätze.

Gemeinsam mit ihren Mieterinnen und

Mietern feierte die GWG München am 10. Oktober

2012 den Bezug der neuen Wohnungen. Stadträtin

Heide Rieke überbrachte die Grußworte der Landeshauptstadt

München.

Lärmschutz und Belichtung – Neues Wohnen in

der Maikäfersiedlung

Die vier Bauabschnitte, beginnend im Süden an der

Bad-Schachener-Straße, ziehen sich weiter entlang der

Krumbadstraße bis an die Kreuzung Krumbadstraße/

Gögginger Straße. Bei der Gestaltung der Wohnbebauung

entlang der verkehrsintensiven Bad-Schachener-

Straße bestand die Herausforderung vor allem in der

Vereinbarkeit von Lärmschutz und Belichtung. Erschließung,

Küchen und Bäder sind zur südlich gelegenen

Straße, Wohn- und Schlafräume zur Lärm abgewandten

Hofseite hin orientiert. Um die Wohnungen ausreichend

zu besonnen wurde anhand von ausführlichen Verschattungsstudien

die terrassierte Gebäudegestalt entwickelt.

Im Bereich der Einschnitte an der Straßenseite,

die die Besonnung der hofseitigen Wohnungen ermöglichen,

lassen Glasschirme die Sonne herein und halten

gleichzeitig den Lärm aus der dahinterliegenden Wohnanlage.

Freuten sich über ein gelungenes Mieterfest:

Stadträtin Heide Rieke (Mitte) mit den beiden

GWG-Geschäftsführeren Hans-Otto Kraus (links)

und Dietmar Bock (rechts)

Entlang der Krumbadstraße ermöglicht der Bebauungsplan

eine 4-geschossige straßenbegleitende Bebauung

mit einem zurückgesetzten Dachgeschoss. Die neue

Bebauung wurde entsprechend dem ursprünglichen

Straßenverlauf als gebogener Baukörper realisiert.

Ergänzt werden die fertig gestellten Bauabschnitte

durch ein ambitioniertes energetisches Energiekonzept,

welches dem Standard „KfW-Effizienzhaus 70“ entspricht.

Die Nutzung von Sonnenenergie durch Kollektoren

auf dem Flachdach ermöglicht Einsparungen

in der Wärmezulieferung.

Die Bandbreite der Wohnungstypen reicht von der Single-Wohnung

bis hin zur 4-Zimmer-Familienwohnung.

Die vier Wohnanlagen an der Bad-Schachener-

Straße (unten), Krumbadstraße (links, von unten

nach oben) bis zur Gögginger Straße (oben)


Alle Wohnungen sind altengerecht

gestaltet. Barrierefreiheit und ausreichend

bemessene Bewegungsflächen

sind selbstverständlich Standard.

Somit sind auch alle Wohnungen

über Aufzüge stufenlos erreichbar.

Die Anordnung von Terrassen,

Balkonen, privaten Gärten und

öffentlichen Freiflächen schafft individuelle

Rückzugsbereiche, bietet

aber genauso Möglichkeiten zum

nachbarschaftlichen Austausch.

Soziales Management

Wesentlicher Bestandteil der Siedlung

ist die neue 3-gruppige Kinderkrippe

für 36 Kinder im Erdgeschoss

des Südostteils der Krumbadstraße.

Die Hauptaufenthaltsräume

der Kinder sind zum ruhigen

Innenhof mit direkter Anbindung an

die Freispielfläche hin angeordnet.

Arbeitsräume und Nebenräume liegen straßenseitig.

Dadurch konnte ein sehr großzügiger, von der Straße

abgeschirmter und beruhigter Innenhof geschaffen

Der Abschluss der Bauarbeiten wurde mit einem

großen Fest und umfangreichem Kinderprogramm

gefeiert

GWG Journal 174

Ansichten der neuen Gebäude an der Krumbadstraße und Bad-

Schachener-Straße

werden. Im 3. Obergeschoss des Gebäudes wurden

zusätzlich Räume für eine besondere Wohnform realisiert:

Die Gemeinschaftswohnung wird für die Arbeit

des Frauentherapiezentrums (FTZ) genutzt.

Die neuen Gebäude vereinen somit unterschiedliche

Nutzungen unter einem Dach – Wohnungen, Wohngemeinschaft

und Kinderkrippe. Es entstand eine

abwechslungsreiche Anlage, in der sich alle Bewohner

zu Hause fühlen.

Die GWG München feierte mit ihren Mieterinnen

und Mietern

Der Abschluss der Baumaßnahmen in der Maikäfersiedlung

wurde am 10. Oktober 2012 groß gefeiert. Im

Festzelt nutzten die neuen Mieterinnen und Mieter die

Veranstaltung zu einem ersten Kennenlernen und zum

regen Gedanken- und Meinungsaustausch.

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Website unter

www.gwg-muenchen.de – Downloads – Pressebilder

5


6 GWG Journal 174

Da sein für München

Die Stadt München präsentierte

ihr Leistungsspektrum

Tag ein Tag aus kümmern sich über 45.000 Beschäftigte

der Landeshauptstadt München und ihrer Beteiligungsgesellschaften

um das reibungslose Zusammenleben in

der Stadt. Beim diesjährigen Aktionstag „Da sein für

München“ am 8. September 2012 stellte die kommunale

Familie bereits zum neunten Mal ihr breitgefächertes

Leistungsspektrum vor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung

standen die Themen „Wohnen in München“,

„Die städtische Infrastruktur für alle“ sowie „Nachhaltige

Dienstleistungen für die Stadt München“.

Sonnenschein und wolkenloser Himmel lockten zahlreiche

Bürgerinnen und Bürger an die rund 40 Aktionsstände

auf dem Marienplatz, der Kaufinger- und Neuhauser

Straße und am Rindermarkt. Die Besucher erhielten

Informationen und Einblicke in die verschiedenen

Aufgabenfelder der kommunalen Daseinsvorsorge.

Als Wohnungsgesellschaft der Landeshauptstadt präsentierte

sich auch die GWG München mit einem eige-

Eurhonet

GWG München berichtet über

nachhaltige Unternehmensentwicklung

Bereits zum dritten Mal veröffentlicht

die GWG München ihren jährlichen

„Corporate Social Responsibility

Report“ zur umfassenden Verantwortung

in der Unternehmensführung.

In diesem Bericht werden die GWG-

Aktivitäten in den fünf Bereichen

„Förderung lokaler und sozialer

Ausgewogenheit“, „Umweltschutz“,

„Langfristige ökonomische

Nachhaltigkeit“, „Verantwortungsvolle

Unternehmensführung“ und

„Verantwortungsvolle Personalführung

und -entwicklung“ ausführlich

dargestellt und mit Indikatoren hinterlegt.

Entwickelt wurde dieser

Bericht im Rahmen des europäischen

Netzwerkes EURHONET, dem

27 kommunale Wohnungsbaugesellschaften

aus Schweden, Frankreich,

Italien, England und Deutsch-

land angehören. Die Mitglieder von

EURHONET haben sich zum Ziel

gesetzt, ihre Leistungsfähigkeit

durch Erfahrungsaustausch und

durch gemeinsame Projekte auf

europäischer Ebene zu fördern und

zu stärken. Die Zusammenarbeit

hilft dabei, eigene Geschäftsprozesse

kritisch zu hinterfragen und entsprechend

weiter zu entwickeln.

Zur nachhaltigen Unternehmensführung

gehört auch, sich mit Schwerpunktthemen

in der Wohnungswirtschaft

umfassend zu beschäftigen.

So hat z.B. die EURHONET Arbeitsgruppe

„Soziale Integration“, an

der die GWG München von Beginn

an beteiligt war, Lösungswege für

funktionierende Nachbarschaften

aufgezeigt und sich auch mit Möglichkeiten

zur Steigerung der Akzeptanz

anderer Lebenswege nachhaltig

befasst.

nen Stand. Ein ausgelegter Teppich mit einem Luftbild

von München zog die Besucher an den GWG-Aktionsstand.

In seiner Rede unterstrich Oberbürgermeister Christian

Ude die Wichtigkeit der kommunalen Daseinsvorsorge

und warnte vor der Privatisierung elementarer Dienstleistungen,

etwa bei der Trinkwasserversorgung, der

Abwasser- und Abfallentsorgung oder im Krankenhausund

Wohnungsbereich.

Auf der EURHONET-Hauptversammlung

Mitte Oktober wurde GWG-

Geschäftsführer Dietmar Bock zum

neuen Präsidenten des europäischen

Netzwerkes gewählt. Für

seine zweijährige Amtszeit hat sich

Dietmar Bock zum Ziel gesetzt, die

Anzahl der Mitgliedsländer und der

Unternehmen zu erhöhen und die

Tätigkeit der einzelnen Arbeitsgruppen

noch mehr auf Mieterbedürfnisse

auszurichten.

Sie erhalten den CSR-Bericht

kostenfrei über die

GWG München

Heimeranstraße 31

80339 München

Frau Sylvia Körner

Tel: 089 55114-213

oder als PDF zum Download

auf den Internetseiten der

GWG München unter

www.gwg-muenchen.de –

Downloads.


Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2011

GWG München bittet um Verständnis für

späteren Versand

Die Mieterinnen und Mieter der

GWG München erhalten heuer ihre

Betriebskostenabrechnungen etwas

später als die Abrechnungen in den

vergangenen Jahren. Grund dafür ist,

dass die Abrechnungen erstmalig mit

dem neu installierten EDV-System der

GWG München erstellt werden. Trotz

umfangreicher Vorarbeiten und Tests

sowie großer Einsatzbereitschaft des

Teams Betriebskostenmanagement

konnte der gewohnte Versandtermin

im September nicht gehalten wer-

GWG München ausgezeichnet

Betriebliches Mobilitätsmanagement

Die Landeshauptstadt München

unterstützt mit ihrem Förderprogramm

„Betriebliches Mobilitätsmanagement

München“ Unternehmen

bei der Verkehrsoptimierung. Ziel ist

es, Ressourcen einzusparen und Verkehrsabläufe

zu verbessern, um

damit Emissionen und unnötigen Verkehr

zu vermeiden. Auch die GWG

München hat sich am Förderprogramm

„Betriebliches Mobilitätsmanagement

München“ beteiligt. Sie

legte ihren Schwerpunkt auf das

Spritfahrtraining. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wurden in ökonomischer

und ökologischer Fahrweise

den. Für die zeitliche Verschiebung

bittet die GWG München recht herzlich

um Ihr Verständnis. Selbstverständlich

werden wir aber darauf

achten, dass unseren Mieterinnen

und Mietern die Betriebskostenabrechnungen

für das Jahr 2011 innerhalb

der gesetzlichen Frist bis zum

Jahresende 2012 zugesandt werden.

Für Fragen rund um das Thema

Betriebskosten steht das Team

Betriebskostenmanagement gerne

zur Verfügung.

geschult. Dadurch ergeben sich mögliche

Kosteneinsparungen von bis zu

Euro 1.500,- pro Fahrzeug und Jahr.

Außerdem wird die GWG München

weitere übertragbare IsarCards für

Dienstgänge bestellen, um einen

zusätzlichen Anreiz für den Umstieg

auf den öffentlichen Personennahverkehr

zu schaffen.

Gemeinsam mit sieben weiteren

Unternehmen wurde die GWG München

am 25. Oktober 2012 im Rathaus

für ihre erfolgreiche Teilnahme

am Förderprogramm „Betriebliches

Mobilitätsmanagement München

ausgezeichnet.

GWG Journal 174

Für unsere Mieterinnen

und Mieter:

Kostenloser Christbaumservice

7

Alle Jahre wieder stellt sich nach den

Weihnachtsfeiertagen die Frage:

Wohin mit dem alten Christbaum?

Als GWG-Mieter sollte Ihnen diese

Frage kein Kopfzerbrechen bereiten.

Die GWG München bietet Ihnen

auch in diesem Jahr wieder den traditionellen

Christbaumservice an.

Befreien Sie Ihren Weihnachtsbaum

von Schmuck, Kerzen und Lametta

und bringen Sie ihn zur Tonnenanlage

bzw. zum Sammelplatz. Den

Abtransport übernimmt dann die

GWG München – kostenlos natürlich.

Als Gegenleistung hätten wir eine

kleine Bitte: Umhüllen Sie den Baum

für den Transport von der Wohnung

zum Tonnenplatz mit einem Laken

oder einer Decke. So vermeiden Sie,

dass abfallende Nadeln das Treppenhaus

verunreinigen.

Letzter Ablieferungstermin für

Ihren Christbaum ist Mittwoch,

der 9. Januar 2013.

Nach diesem Termin müssen Sie sich

selbst um die Beseitigung Ihres

Christbaumes kümmern. Und bitte

beachten Sie auch: Dieses Angebot

gilt ausschließlich für GWG-Mieter,

nicht aber für die in manchen GWG-

Siedlungen vorhandenen Eigentumsanlagen.

Frohe Weihnachten und ein

glückliches neues Jahr wünschen

Ihnen der Aufsichtsrat, die

Geschäftsführung und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der

GWG München.

Alle Kinder erhalten am Donnerstag,

6. Dezember 2012, in unseren

Hausverwaltungen einen kleinen

vorweihnachtlichen Gruß.


8 GWG Journal 174

MGS und GWG München gemeinsam

aktiv in Neuaubing und Westkreuz

Mitgemacht bei der Blumenpracht

für Neuaubing und Westkreuz!

Über 350 fleißige Gärtnerinnen und Gärtner, darunter

viele Kindergruppen, Schülerinnen und Schüler haben

an verschiedenen Standorten in Neuaubing und Westkreuz

knapp 3.000 Tulpen- und Narzissenzwiebel in die

Erde versenkt. Noch sieht man nichts, doch

bereits im nächsten Frühjahr werden die

ersten Sprossen sprießen und Neuaubing

und Westkreuz mit einer bunten Blumenpracht

überziehen.

Möglich gemacht hat diese Gemeinschaftsaktion

das Referat für Stadtplanung und

Bauordnung, das Baureferat, die Münchner

Gesellschaft für Stadterneuerung mbH

(MGS), die GWG München, die die kleinen

und großen Grünfreunde mit Gartenwerkzeug

ausstattete, und die SÜDHAUSBAU,

die für reichlich Verpflegung sorgte.

Aus der Anregung wurde schnell eine Aktion!

Die Pflanzaktion mit mehrjährigen Tulpen

und Narzissen findet als sogenannte

Startermaßnahme im Rahmen des Bund-

Länder-Städtebauförderungsprogramms

"Aktive Stadt- und Ortsteilszentren" statt, für das derzeit

in Neuaubing und Westkreuz die vorbereitenden

Untersuchungen erarbeitet werden. Die Idee entwickelte

sich aus Anregungen der Bürgerinnen und Bürger,

Seite an Seite – MGS-Geschäftsführer Ulf Millauer und GWG-

Geschäftsführer Dietmar Bock beim „Spatenstich“

die bei den Planungswerkstätten im Mai 2012 geäußert

wurden.

Die GWG München unterstützt diese Aktion und stellt

hierfür geeignete Flächen für die Blumenzwiebelpflanzaktion

zur Verfügung, wie beispielsweise die Rasenflächen

rund um die Wiesentfelser Straße 70. Gerade

inmitten von Rasen- und Wiesenflächen eignen sich Tulpen

und Narzissen besonders gut, weil sie zum Blühen

kommen und bunte Farbtupfer und Blumeninseln bilden.

Durch die Auswahl von mehrjährigen Tulpenzwiebeln

werden die Blumen auch dann noch im Stadtteil

aufblühen, wenn das Städtebauförderungsprogramm

„Aktive Zentren“ abgeschlossen ist.

Kinder beim Bepflanzen der Grünflächen

Ein besonderes Highlight war der Spatenstich des

Bezirksausschussvorsitzenden Dr. Josef Assal zusammen

mit dem Geschäftsführer der MGS, Ulf Millauer, und

dem kaufmännischen Geschäftsführer der GWG München

Dietmar Bock. Aber auch viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von MGS, GWG München und dem

Referat für Stadtplanung und Bauordnung freuten sich

über die gelungene Veranstaltung.

„Jede Blumenzwiebel steht nicht nur für ein blühendes

Ergebnis sondern auch für viele Ideen und Anregungen

die im Stadtteil noch sprießen werden.“, so Ulf Millauer,

MGS-Geschäftsführer.

Haben Sie weitere Anregungen oder Ideen?

Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH

Haager Straße 5

81671 München

Tel: 089 233-33900

mgs@mgs-muenchen.de

www.mgs-muenchen.de


GWG Journal 174

GWG Mieterbefragung 2012

Gastbeitrag des mifm München – Institut für Marktforschung GmbH zur

Mieterbefragung 2012

Vom 4. bis 31. Mai 2012 führte das mifm München

– Institut für Marktforschung GmbH im Auftrag

der GWG München zum zweiten Mal nach 2010

eine schriftliche Mieterbefragung bei über 2.400

zufällig ausgewählten Haushalten der GWG durch.

Hauptthemen der Befragung waren die Zufriedenheit

mit der Wohnung, der Wohnanlage und dem

Wohnumfeld sowie die Zufriedenheit mit den

Ansprechpartnern und Angeboten der GWG als

Vermieterin. 1.036 Haushalte schickten den ausgefüllten

Fragebogen an das Marktforschungsinstitut

zurück. In diesem Beitrag informiert Sie das mifm

München über die wichtigsten Ergebnisse der

Befragung.

Aus den Ergebnissen der Befragung 2010 haben sich für

die GWG München drei Schwerpunkte ergeben, an

denen angesetzt werden sollte:

– Verbesserung der Sauberkeit im und um das Haus

– Steigerung der Bekanntheit der Kinderfreundlichen

Hausordnung

– Verbesserung der telefonischen Erreichbarkeit der

Haus- und der Hauptverwaltung

Gesamtzufriedenheit mit der Wohnung

Frage 1:

Ganz allgemein gesehen, wie zufrieden sind Sie

mit Ihrer Wohnung?

unzufrieden 4 %

weniger zufrieden 9 %

zufrieden 45 %

Wie die Mieterinnen und Mieter diese Themen und alle

weiteren Fragen bei der Mieterbefragung 2012 beurteilen,

zeigen die aktuellen Ergebnisse.

Die Mieterbefragung

Die Auswahl der Befragten erfolgte zufällig auf Basis

von Verwaltungseinheiten und wurde direkt vom mifm

München durchgeführt.

Aus allen sechs Hausverwaltungen Harthof/Nordhaide,

Milbertshofen/Moosach, Hasenbergl, Sendling-Westpark/Hadern,

Berg am Laim/Ramersdorf und Au/Haidhausen

haben sich Mieterinnen und Mieter an der

Umfrage beteiligt. Die Antwortenden sind zu 49% Männer,

zu 51% Frauen und im Durchschnitt 51 Jahre alt.

Hohe Gesamtzufriedenheit mit der eigenen

Wohnung

Insgesamt geben 88% der Mieterinnen und Mieter an,

mit ihrer Wohnung zufrieden zu sein; 14% sind sogar

„vollkommen zufrieden“ und 29% der Befragten sind

„sehr zufrieden“.

vollkommen zufrieden 14 %

sehr zufrieden 29 %

Basis: Beurteilende n = 1.012 © mifm München – Institut für Marktforschung GmbH

9


10 GWG Journal 174

Wie im Jahr 2010 ist damit die Zufriedenheit mit der

Wohnung hoch.

Im Durchschnitt herrscht bei den Mieterinnen und Mietern

der Hausverwaltungen Milbertshofen/Moosach,

Hasenbergl und Au/Haidhausen die höchste Zufriedenheit

mit ihren Wohnungen.

Vor allem die Helligkeit der Wohnung, der Grundriss

sowie das Angebot an TV- und Radio-Sendern werden

positiv bewertet. Kritischer gesehen werden der Lärmschutz

innerhalb des Hauses, die Wärmedämmung

sowie der Renovierungszustand der Wohnung – dieser

insbesondere von Mieterinnen und Mietern in Altbauwohnungen.

Diese Punkte werden daher auch häufiger

als Verbesserungspotenzial aus Sicht der Mieterinnen

und Mieter am Ende des Fragebogens offen aufgeführt.

Die – wie schon 2010 festgestellte – mittlere Zufriedenheit

mit den Mietkosten (inklusive Betriebskosten- und

Heizkostenvorauszahlung) ist gut zu bewerten. Insgesamt

sind 83% der Befragten damit zufrieden.

Zufriedenheit auch mit der Wohnanlage

Eine hohe Zufriedenheit herrscht auch mit der Wohnanlage

insgesamt: 82%, also über drei Viertel der Mieterinnen

und Mieter, sind zufrieden; davon 11% sogar „vollkommen

zufrieden“ und 24% „sehr zufrieden“. Diese

Verteilung ist vergleichbar mit den Ergebnissen von

2010.

Bekanntheit Hausordnungen

Frage 19:

Für Ihr Haus gibt es zwei Hausordnungen.

Welche dieser Hausordnungen sind Ihnen bekannt?

die allgemeine Hausordnung

die „Kinderfreunliche

Hausordnung“

keine von beiden/

keine Angaben

Basis: Beurteilende n = 1.036

11 %

11 %

24 %

Zufrieden sind die Mieterinnen und Mieter mit Klingelanlage

und Funktion der Lampen. Positiv bewertet werden

auch die Grünanlagen. Mit der Nutzbarkeit der

Außenanlagen sind die Befragten vergleichsweise wenig

zufrieden. Einer der Ansatzpunkte aus der Befragung

2010, die Zufriedenheit mit der Sauberkeit im Haus und

der Außenanlagen, hat sich tendenziell schon verbessert,

ist jedoch noch ausbaufähig.

Das Sicherheitsgefühl in der eigenen Wohnanlage ist

gut. Auf die Frage „Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer

Wohnanlage?“ zeigt sich: 86% der Befragten fühlen

sich sicher. Es zeigen sich keine soziodemographischen

Unterschiede, beispielsweise nach Geschlecht oder

Altersgruppen, und auch kaum Unterschiede zwischen

den Hausverwaltungen.

Überwiegend harmonisches nachbarschaftliches

Zusammenleben

87% der GWG-Mieterinnen und -Mieter kennen die allgemeine

Hausordnung. Der Bekanntheitsgrad der „Kinderfreundlichen

Hausordnung“ ist seit 2010 von 24%

auf knapp 29% gestiegen. Eine weitere Steigerung wäre

wünschenswert.

Bei den befragten Mietern mit Kindern im Haushalt liegt

der Bekanntheitsgrad der Kinderfreundlichen Hausordnung

erst bei 40%. Vor allem in dieser Gruppe sollte die

Bekanntheit weiter gesteigert werden. Wem die „Kinderfreundliche

Hausordnung“ ein Begriff ist, begrüßt

29 %

87 %

87 %

2010

2012 © mifm München – Institut für Marktforschung GmbH


Gesamtzufriedenheit mit der Wohnsituation

Frage 24:

Alles in allem genommen, wie gerne leben Sie

hier?

ungern 3 %

weniger gerne 9 %

eher gerne 16 %

Basis: Beurteilende n = 1.011

deren Existenz zu 70%, von 17% wird sie kritisch gesehen,

das heißt eher abgelehnt. Dieses Ergebnis hat die

GWG München dazu veranlasst, im kommenden Jahr

2013 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Kinderfreundliche

Hausordnung“ für alle Mieterinnen und

Mieter anzubieten.

Die Mehrheit der Mieterinnen und Mieter (57%) gibt an,

die eigenen Nachbarn sehr gut, gut oder eher gut zu

kennen. Überdurchschnittlich gut „vernetzt“ sind die

Mieterinnen und Mieter der Hausverwaltung Hasenbergl.

2010 wurde die Vertrautheit unter den Nachbarn

noch etwas besser beschrieben.

Das Zusammenleben in der Nachbarschaft wird positiv

bewertet: Auf die Frage, wie gut man mit seinen Nachbarn

auskomme, antworten neun von zehn Mieterinnen

oder Mietern (91%), dass sie gut miteinander in der

Nachbarschaft auskämen. Nur jeder Zehnte empfindet

das nachbarschaftliche Verhältnis als weniger gut.

Als Hauptkonflikt in der Nachbarschaft konnte die Lärmbelästigung

identifiziert werden, die fast jeder sechste

Befragte offen als Kritikpunkt nennt. Jeder Zwanzigste

sieht auch Konflikte bei der Sauberkeit im Haus.

Positives Wohnumfeld

Das Angebot rund um das Wohnumfeld wird von zwei

Faktoren beschrieben: die Basisversorgung und die

Zusatzangebote. Die Zufriedenheit mit der Basisversor-

GWG Journal 174

gung – Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr,

Schulen und Kinderbetreuungsstätten, ärztliche Versorgung

im Wohnumfeld und Einkaufsmöglichkeiten – ist

hoch. Die Zufriedenheit mit den Zusatzangeboten –

Naherholungsangebot, Sport- und Bewegungsmöglichkeiten,

Einrichtungen für Senioren, Ausgehmöglichkeiten

und kulturelles Angebot – ist gut aber ausbaufähig,

vor allem für die beiden zuletzt genannten Aspekte.

Zusammenfassend zeigt die Mieterbefragung – wie

schon 2010 – eine hohe Zufriedenheit mit der Wohnsituation

der Mieterinnen und Mieter. Dies unterstreicht

auch das Ergebnis auf die Frage: „Alles in allem genommen,

wie gerne leben Sie hier?“. Ein Drittel gibt an,

„sehr gerne“ an seinem Wohnort zu leben, 40%

„gerne“ und weitere 16% „eher gerne“.

11

sehr gerne 32 %

gerne 40 %

© mifm München – Institut für Marktforschung GmbH

Dieses subjektive Gefühl, „hier gerne zu leben“ zeigt

sich über alle Altersgruppen hinweg. In der Hausverwaltung

Au/Haidhausen ist die Zufriedenheit mit der Wohnsituation

am höchsten ausgeprägt.

Zufriedenheit mit den Hausverwaltungen und der

Hauptverwaltung

In der Befragung ging es nicht nur um die Wohnung

und das Wohnumfeld, sondern auch um den Kontakt

und die Zufriedenheit mit den Stellen der GWG: der örtlichen

Hausverwaltungen, der Hauptverwaltung und der

GWG als Vermieterin.


12 GWG Journal 174

Bekanntheit Internetauftritt

Frage 36:

Ist Ihnen bekannt, dass die GWG München unter

www.gwg-muenchen.de im Internet erreichbar ist?

2010 2012

ja, bekannt und Seite

bereits besucht

kein Internetanschluss/

k. A.

nein

ja, bekannt und Seite

noch nicht besucht

20 %

24 %

28 %

Basis: Beurteilende n = 1.011 © mifm München – Institut für Marktforschung GmbH

In den letzten zwei Jahren hatten mehr als zwei Drittel,

genau 68% der Mieterinnen und Mieter, Kontakt mit

ihrer örtlichen GWG-Hausverwaltung. Besonders häufig

war der Kontakt mit den Hausverwaltungen am Hasenbergl,

in Milbertshofen/Moosach und in Au/Haidhausen.

Zwei Drittel der Kontakte mit der örtlichen Hausverwaltung

drehten sich dabei um das Thema Reparaturmeldungen,

ein Viertel um Beschwerden.

Es zeigt sich insgesamt eine hohe Zufriedenheit (85%)

mit den örtlichen Hausverwaltungen. Eine Stärke der

örtlichen Hausverwaltung sind die freundlichen Mitarbeiter.

Zudem wird das positive Bild dadurch geprägt, dass

Terminabsprachen eingehalten werden und die Reaktion

bei Reparaturmeldungen schnell erfolgt.

Am kritischsten wird die telefonische Erreichbarkeit

bewertet. Dies zeigte sich bereits 2010. Als Konsequenz

aus der Befragung 2010 wurde zusätzliches Personal

eingestellt. In einigen Hausverwaltungen konnte daraufhin

die Zufriedenheit mit der telefonischen Erreichbarkeit

bereits gesteigert werden – bei anderen wird dies noch

nachgeholt.

In den letzten zwei Jahren hatten zudem 25% der Mieterinnen

und Mieter Kontakt mit der Hauptverwaltung

der GWG München (Zentrale, Heimeranstraße 31). Es

zeigt sich auch mit der Hauptverwaltung eine hohe

Zufriedenheit (91%) und als Stärke die freundlichen Mitarbeiter.

ja, bekannt und Seite

bereits besucht

18 % 21 %

kein Internetanschluss/

k. A.

nein

ja, bekannt und Seite

noch nicht besucht

Summe bekannt: 46 % Summe bekannt: 51 %

29 %

20 %

GWG Journal und Internetauftritt

88% der Mieterinnen und Mieter haben die März-Ausgabe

des GWG Journals durchgeblättert bzw. gelesen.

Die höchste Aufmerksamkeit erhält das GWG Journal in

den Altersgruppen ab 55 Jahren.

Die Beiträge im GWG Journal werden dabei von der

Mehrheit als interessant bewertet: 5% finden sie

äußerst interessant, 27% sehr interessant und 44% eher

interessant.

Der Internetauftritt der GWG – www.gwg-muenchen.de

– ist der Hälfte der befragten Mieterinnen und Mietern

bekannt. Die Bekanntheit hat sich im Vergleich zu 2010

deutlich erhöht.

Der Internetauftritt der GWG ist den jüngeren Mieterinnen

und Mietern überdurchschnittlich bekannt.

Das nimmt sich die GWG München vor:

30 %

Viel positive Rückmeldung hat die GWG München über

die vorhandenen Grünanlagen erhalten, gleichzeitig

wurde aber der Wunsch nach einer besseren Nutzbarkeit

der Außenanlagen geäußert. Die GWG München wird

bei kommenden Neugestaltungen von Außenanlagen,

verstärkt auf die Nutzbarkeit für eine breite Altersspanne,

Wert legen. Wir werden Sie in einer der nächsten

Ausgaben des GWG-Journals über laufende oder abgeschlossene

Maßnahmen informieren.


Interview mit dem Oberbürgermeister

Die Zukunft sichern:

Wohnen in München V

Christian Ude, Oberbürgermeister

der Landeshauptstadt

München und

Aufsichtsratsvorsitzender

der GWG München

München wächst und floriert.

Aber gerade weil unsere Stadt

so attraktiv ist, wollen viele

Menschen hier leben und

arbeiten. Über 1,5 Mio. Einwohner

wird München laut

Prognosen im Jahr 2030

haben. Eine Folge sind hohe

Mietpreise auf dem freien

Markt und Wohnungsmangel.

Münchens Oberbürgermeister

Christian Ude dazu im

Gespräch mit dem GWG-Journal.

GWG-Journal:

Herr Oberbürgermeister, der

Markt bei Wohnbaugrundstücken

ist praktisch „leer

gekauft“ und die Mietpreise

steigen stetig. Was tut die Stadt München?

Christian Ude: Neu ist das leider nicht: Seit über 100 Jahren

ist der Wohnungsmangel das gravierende Problem in München.

Die Wohnverhältnisse konnten wir erheblich verbessern,

aber die Ansprüche der Menschen sind auch gestiegen. Heute

wohnt jede Münchnerin bzw. jeder Münchner im Durchschnitt

auf etwa 40 m², 1970 waren es noch 25 m². Wohnungsprobleme

treffen immer die Gering- und Durchschnittsverdiener

am härtesten. Deshalb liegt hier auch weiterhin das Haupt -

augenmerk unserer kommunalen Wohnungspolitik. Seit Jahrzehnten

engagieren wir uns weit mehr als jede andere deutsche

Stadt im Wohnungsbau und -erhalt – nicht zuletzt durch

die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften.

GWG-Journal: Dennoch scheint das nur ein Tropfen auf dem

heißen Stein zu sein. Was plant die Stadt in der Zukunft?

Christian Ude: Wie auch schon in der Vergangenheit schützen

und erweitern wir unseren Wohnungsbestand und treiben

den Neubau voran – und natürlich besonders den geförderten

Wohnungsbau. Mit dieser Politik sichern wir die soziale Ausgewogenheit

und die nachhaltige Stadtentwicklung in München.

Seit zwei Jahrzehnten gibt es unser Programm „Wohnen in

München“. In meiner 19-jährigen Amtszeit haben wir immerhin

über 115.000 neue Wohnungen errichtet. Mit der kürzlich

beschlossenen Neuauflage unter dem Titel „Wohnen in München

V“ steigern wir praktisch in jedem Sektor nochmals.

Allerdings sind auch die privaten Bauträger und das Umland in

der Pflicht, mehr Wohnraum zu schaffen.

GWG-Journal: Geht es nur darum, Menschen in Wohnungen

unterzubringen?

Christian Ude: Wir werden große Herausforderungen zu

bewältigen haben: Die Münchner Bevölkerung wird älter, die

energetische Optimierung von Gebäuden wird angesichts des

Klimawandels zunehmend wichtiger. Das Bevölkerungswachstum

erhöht den Druck auf den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig

werden staatliche Fördermittel reduziert und die Flächen knapper.

Bei schrumpfenden Sozialwohnungsbeständen müssen wir

GWG Journal 174

weiterhin den Neubau vorantreiben. Das Programm „Wohnen

in München V“ ist eine schlagkräftige Antwort auf diese Herausforderungen.

GWG-Journal: Welche Maßnahmen beinhaltet das Programm

konkret?

Christian Ude: Wir werden neue Baugebiete noch zügiger

entwickeln und die Voraussetzungen für den Wohnungsbau

noch schneller und effektiver in die Wege leiten. Beim erfolgreichen

München-Modell erhöhen wir die Einkommensgrenzen.

Mehr Menschen können so geförderte Wohnungen

bekommen, die wir schaffen, wo immer es vernünftig geht.

13

GWG-Journal: Sind auch Veränderungen beim München-

Modell vorgesehen?

Christian Ude: Ja, und diese Zahl macht deutlich, wie angespannt

der Markt in München ist. Die Grenze für eine Familie

mit zwei Kindern steigt beispielsweise von 73.700 auf 82.600

Euro. Rein rechnerisch könnten 60 Prozent der Bewohnerinnen

und Bewohner unserer Stadt das München-Modell nutzen.

Bereits Durchschnittsverdiener haben Schwierigkeiten, bezahlbaren

Wohnraum zu finden. Auch im München-Modell-Genossenschaften

sorgen wir für Verbesserungen: Wir fördern in

Zukunft Genossenschaftsanteile. So können auch Menschen

mit kleinem Geldbeutel in die Genossenschaften eintreten.

GWG-Journal: Welche Rolle spielen Genossenschaften und

Baugemeinschaften?

Christian Ude: Wir reservieren für sie Flächen, weil sie wie

die Stadt mit ihren Wohnungsgesellschaften GWG und

GEWOFAG bezahlbaren Wohnraum schaffen. Genossenschaften

haben in München eine lange Tradition. Sie sichern in

München seit Jahrzehnten bezahlbaren Wohnraum für Menschen

mit kleinen und mittleren Einkommen. Sie sind wie die

Baugemeinschaften gemeinschaftlich orientiert und oft an

architektonischer Vielfalt interessiert. Zudem räumen sie der

Energieeffizienz meist einen hohen Stellenwert ein.

GWG-Journal: Haben Genossenschaften denn noch eine

Chance bei den hohen Preisen?

Christian Ude: Bei den Münchner Grundstückspreisen können

sie mit ihren Geboten im Wettbewerb oft nicht mithalten.

Daher wollen wir die Ausschreibung städtischer Wohnungsbauflächen

auf Konzepte ausrichten. Das heißt: Städtische

Grundstücke werden nicht automatisch zum Höchstpreis verkauft.

Wir erweitern die Kriterien in den Verfahren, damit auch

Bieter mit sozialen oder ökologischen Konzepten entsprechend

zum Zug kommen.

GWG-Journal: Billig und viel bauen geht schlecht mit den

ökologischen Ansprüchen der heutigen Zeit zusammen, oder?

Christian Ude: Dass sich soziale, ökologische und wirtschaftliche

Nachhaltigkeit nicht ausschließen, beweisen gerade GWG

und GEWOFAG. Wir sorgen für hohe Energieeffizienz, auch im

geförderten Wohnungsbau. München übernimmt beim Klimaschutz

eine Vorreiterfunktion und geht weit über die gesetzlichen

Standards hinaus. Angesichts steigender Energiepreise

und des Klimawandels wird die Reduzierung des Energiebedarfs

der Gebäude immer wichtiger. Die energetische Sanierung

sollte nicht voll auf die Mieten umgelegt werden. Die

Bundesregierung weigert sich jedoch, das zu ändern.

GWG-Journal: Hier hat die Stadt also gar keine Handhabe?

Christian Ude: In München gehen wir da andere Wege. Bei

der Vergabe städtischer Wohnbaugrundstücke in fernwärme-


14 GWG Journal 174

versorgten Gebieten und im geförderten Wohnungsbau werden

wir generell im Neubau das KfW-Effizienzhaus-70 nach

der EnEV 2009 zum Standard machen. Natürlich erhöht das

die Kosten im geförderten Wohnungsbau, allerdings senkt die

Landeshauptstadt damit aber die sogenannte „zweite Miete“

einkommensschwacher Mieter und leistet einen weiteren Beitrag

zum Klimaschutz. Bei allen städtischen Wettbewerben

des Planungsreferats werden wir umfassende Kriterien der

Nachhaltigkeit aufnehmen, um dem Klimaschutz noch mehr

Gewicht zu geben.

GWG-Journal: Müssen diese hohen Energiestandards dann

von den Mietern bezahlt werden?

Christian Ude: Mieter- und Käuferhaushalte werden beim

München-Modell nur über maßvolle Aufschläge beteiligt. Sie

profitieren aber dann über die laufenden Einsparungen bei den

Energiekosten. Und beim kommunalen Wohnungsbau für

Menschen mit kleineren Einkommen und den Wohnungen der

Einkommensorientieren Förderung werden die Nettokaltmieten

trotz des höheren energetischen Standards nicht erhöht – das

würde eh nur den städtischen Sozialetat belasten. Das heißt:

Trotz der energetischen Sanierungen bleiben die Mieten in

etwa gleich.

GWG-Journal: Investiert die Landeshauptstadt München mehr

Geld in den Wohnungsbau oder lässt sich das alles durch Verwaltungshandeln

bewerkstelligen?

Christian Ude: Wir weiten das kommunale Wohnungsbauprogramm,

übrigens das größte Deutschlands, erneut aus: Im Vergleich

zu „Wohnen in München IV“ erhöhen wir die Fördermittel

um 175 Millionen Euro auf insgesamt 800 Millionen Euro.

Damit kompensieren wir nicht nur den Rückgang der Förderungen

des Bundes und des Freistaats Bayern. Wir gleichen auch

die Mindererlöse als Folge gestiegener Grundstückspreise aus.

Denn würde die Stadt ihre Grundstücke frei verkaufen, hätte sie

große Einnahmen. Investiert sie dagegen in den geförderten

Wohnungsbau, verzichtet Sie auf Mehrerlöse. Aber wir investieren

mit dieser gewaltigen Summe in die Zukunft, den sozialen

Frieden und die Energieeffizienz in München.

GWG-Journal: Warum hat die Stadt nicht ihre Wohnungen

wie andere Städte verkauft? München könnte doch leicht

schon schuldenfrei sein.

Christian Ude: Über die städtischen Wohnungsgesellschaften

kann die Stadt selbst auf dem Wohnungsmarkt agieren. Rund

62.000 Wohnungen hält München über seine Töchter GWG

und GEWOFAG so in eigenen Händen. So wohnen etwa zehn

Prozent der Münchnerinnen und Münchner in stadteigenen

Wohnungen.

GWG-Journal: Aber ist es Aufgabe einer Kommune, größter

Vermieter zu sein?

Christian Ude: Den städtischen Wohnungsbaugesellschaften

kommt zunehmend eine sozialpolitische und ökologische

Bedeutung zu. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur

Wohnraumversorgung, das ist ein wichtiger Baustein unserer

kommunalen Daseinsvorsorge. Die Wohnungsbaugesellschaften

erfüllen ein umfangreiches Neubauvolumen, vor allem im

geförderten Mietwohnungsbau. Darüber hinaus modernisieren

sie ihre Bestände laufend. Durch ihre Verpflichtung zur Energieeinsparung

beim Neubau, zur energetischen Bestandssanierung

und durch die Umsetzung von Modellvorhaben haben

die Gesellschaften bereits heute eine Vorbild- und Vorreiterrolle

auf dem Münchner Wohnungsmarkt.

GWG-Journal: Alle Bewerber um Ihre Nachfolge haben den

Wohnungsbau bereits in diesem frühen Stadium als Wahlkampfthema

entdeckt. Sind denn die aktuellen Zielzahlen zu niedrig?

Christian Ude: Wir wollen weiterhin jedes Jahr 7.000 neue

Wohnungen in München schaffen, 1.800 davon im geförderten

Wohnungsbau. Und das entspricht dem erwarteten Wohnungsbedarf.

Die Wohnungsbauoffensive und eine Beschleunigung

der Verfahren werden dafür sorgen, dass die hohen

Zahlen auch sicher erreicht werden. Die Voraussetzungen dafür

schafft die Stadt München vor allem über mehr Baurechte.

GWG-Journal: Wieso hat München die Zielzahlen in den

letzten Jahren nicht immer erreicht?

Christian Ude: Durch ein Gerichtsurteil des Oberlandesgerichts

Düsseldorf bedingt gab es in den letzten Jahren einen

regelrechten „Ausschreibungsstau“. Dadurch konnte die Stadt

Ihre Grundstücke nicht problemlos an die eigenen Wohnungsbaugesellschaften

geben. Glücklicherweise ist das nun aber

wieder möglich. Und private Investoren haben sich lange vornehm

zurückgehalten.

GWG-Journal: Besteht nicht die Gefahr, dass wir Reichenund

Armenviertel in der Stadt bekommen?

Christian Ude: Wir wollen das Erfolgsmodell Münchner

Mischung, das heißt die breite Streuung von Einkommensgruppen

und entsprechenden Wohnungsangeboten in allen Neubaugebieten

weiterhin fortführen. Schon jetzt werden 30 Prozent

der Wohnungen in Neubaugebieten im Rahmen der sozialgerechten

Bodennutzung (SoBoN) gefördert.

GWG-Journal: Steigt die Zahl der Obdachlosen, wenn Wohnungen

knapp werden?

Christian Ude: Unser Motto heißt hier seit Jahren „Wohnen

statt Unterbringen“. Für Wohnungslose schaffen wir statt

Zimmer oder Betten in Notunterkünften dauerhaften Wohnraum

inmitten der Stadtgesellschaft. Wir werden statt 150

in Zukunft 200 Wohneinheiten pro Jahr für diese Zielgruppe

schaffen. Armut und Hilfsbedürftigkeit soll in München nicht

zur Obdachlosigkeit führen.

GWG-Journal: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat die

Stadt, ihre Wohnungsbestände und damit die Mieterinnen und

Mieter zu schützen?

Christian Ude: Es werden weiter alle rechtlichen Möglichkeiten

wie die Erhaltungssatzungen, die Zweckentfremdungsverordnung

und die Mieterberatung voll ausgeschöpft. Eine wirklich

spürbare Verbesserung wäre ein Verbot der Umwandlungen

von Miet- in Eigentumswohnungen. Das kann jedoch nur

der Freistaat erlassen.

GWG-Journal: Welche laufenden Wohnungsbauprojekte gibt

es derzeit in München?

Christian Ude: Um die größten zu nennen: In Freiham-Nord

werden wir 3.000, in der Paul-Gerhardt-Allee 2.000, auf dem

Gelände der ehemaligen Funk- und der Prinz-Eugen-Kaserne

jeweils über 1.600, an der Bayernkaserne über 2.500 Wohneinheiten

bekommen, darüber hinaus an der ehemaligen Luitpoldkaserne,

auf dem Siemensgelände in Obersendling und in

der Messestadt jeweils über 900, auf dem Agfagelände und an

der Hochäckerstraße jeweils über 1.000 Wohnungen. Mit einigen

anderen Arealen kommen wir also leicht auf über 16.000

Wohneinheiten.

GWG-Journal: Herr Oberbürgermeister, wir danken für dieses

Gespräch.


Die GWG München stellt vor

Wohnanlage Zornedinger Straße

Planung und Ausschreibung:

Felix und Jonas Architekten BDA, München

Freianlagen:

Landschaftsarchitektin Stefanie Jühling, München

Bauleitung:

Bittenbinder + Kagerer GmbH, München

Heizung/Lüftung/Sanitär:

Planungsgruppe Haustechnik, München

Wohnungen:

24 modernisierte und 40 Neubauwohnungen

Fertigstellung:

April 2012

Die im Münchner Stadtteil Ramersdorf gelegene

Siedlung an der Zornedinger Straße wurde

in den frühen 60er Jahren errichtet. Bereits

1978 wurden die Gebäude modernisiert und

mit einer zentralen Wärmeversorgung ausgestattet.

Ein Teil der Häuser wurde in den letzten

Jahren auch energetisch ertüchtigt.

Angeregt durch das Zuschussprogramm der

Landeshauptstadt München „Wohnen am

Ring“, wurden nun drei Gebäudeblöcke in ein

Gesamtkonzept integriert, das zum Ziel hatte,

die Lärmentwicklung vom Innsbrucker Ring

her zu reduzieren. Zusätzlich sollte durch Neubau

und Aufstockung neuer Wohnraum

geschaffen werden. Die drei Bestandsblöcke

sind in Ost-West Richtung orientiert, die giebelseitige

Ostfassade ist direkt dem Mittleren

Ring zugewandt. Die Räume zwischen den

Gebäuden waren nach Osten und Westen

offen. Dieser Zustand bewirkte, dass die

Wohnanlage ungeschützt den Schallemissionen

des Mittleren Rings ausgesetzt war.

GWG Journal 174

tiers trotz Lückenschluss zum Ring. Zusätzliche Wohnungen

wurden durch die Aufstockung der Bestandsgebäude

in Holzbauweise geschaffen. Die neuen Wohnungen

sind barrierefrei über Laubengänge erreichbar. Die

Erschließung erfolgt über Aufzüge die zentral in den

jeweiligen Treppenhäusern der Neubauten angeordnet

sind.

15

Die Bestandsgebäude wurden durch Aufbringen einer

16 cm dicken Mineralfaserdämmung an den heutigen

Dämmstandard angepasst. Bestehende Balkone wurden

durch vorgesetzte thermisch getrennte ersetzt und alle

Wohnungen erhielten neue Fenster mit verbessertem

Dämmwert und Schallschutz. Durch diese Maßnahmen

ist es möglich, sowohl den Bestand, als auch die neu

errichteten Wohnungen mit der bestehenden Heizanlage

energetisch zu versorgen.

Das von den Architekten Felix und Jonas entwickelte

Bebauungskonzept beinhaltete als

Lärmschutzmaßnahme einen 5-geschossigen

Lückenschluss am Innsbrucker Ring. Die

Fassade am Innsbrucker Ring

Bestandsbauten wurden teilweise in die Grundrissgestal- Das ursprüngliche Konzept für die Außenanlagen sah

tung der Neubauten integriert. Drei neue Bauteile ver- die Erweiterung des bestehenden Garagenhofes vor. Die

binden die Bestandsbauten entlang zum Mittleren Ring. für die Maßnahme erforderlichen Stellplätze sollten

Ergebnis dieser Maßnahme ist eine schalltechnische oberirdisch nachgewiesen werden. Da das Bauvorhaben

Abschirmung der Bestandswohnungen. Alle Grundrisse in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet der

wurden so geplant, dass die Individual- und Wohnräume Landeshauptstadt München liegt, gab es konkrete Vor-

zu den leisen Innenhöfen und die „unsensiblen Räume“ gaben zur Gestaltung des Außenbereichs. Die Errichtung

zur lauten Seite hin orientiert sind. Der öffentliche von oberirdischen Stellplätzen wurde nicht befürwortet,

Durchgang in Verlängerung der Zornedinger Straße vielmehr wurde angeregt, den in die Jahre gekommenen

gewährleistet die fußläufige Durchlässigkeit des Quar- tristen Garagenhof abzureißen und alle notwendigen


16 GWG Journal 174

Die Bestandsbauten wurden um ein Geschoss aufgestockt

68 Stellplätze in einer neu zu errichtenden Tiefgarage

nachzuweisen. Der Innenhof sollte komplett neu gestaltet

werden. Auch die Gestaltung des öffentlichen Durchgangs

vom Quartier in der Zornedinger Straße zum Innsbrucker

Ring war Teil des Gesamtkonzeptes. Schon im

Vorfeld war klar, dass sich diese Vorgaben nur sehr aufwändig

realisieren lassen.

Die Baumaßnahme hat

alle Beteiligten vor große

logistische Herausforderungen

gestellt. Die

Aufstockung und der

Abbruch des bestehenden

Satteldaches war besonders

für die Bewohner, die

während der gesamten

Maßnahme in ihren Wohnungen

blieben, eine

große Belastung. Die

GWG München bedankt

sich nochmals bei allen

betroffenen Mieterinnen

und Mietern für die

Geduld und das Verständnis

während der Sanierungsarbeiten.

Nach Fertigstellung leistet

die Anlage mit dem nunmehr

verkehrsberuhigten

Innenhof sicherlich einen

Beitrag zur Aufwertung

des Viertels und erhöht

die Wohnqualität der

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Bestandswohnungen deutlich. Ansprechende

Architektur mit zeitgerechter Grundrissgestaltung

bietet den Bewohnern ein

angenehmes Wohnumfeld.

Das Erscheinungsbild zur Straße wurde um

die Fenster durch frische Farbakzente vervollständigt.

Der verkehrsberuhigte und

neugestaltete Innenhof steigert zudem die

Wohnqualität der Bestandswohnungen

und sorgt zusätzlich für einen hohen –

noch nicht dagewesenen – Wohlfühl- und

Freizeitwert. Ein Wohnungsmix von Ein-

Zimmer-Wohnungen bis zu Fünf-Zimmer-

Wohnungen schafft den Raum für eine

Vielzahl an Wohnungstypen und Wohnungsgrößen.

Diese differenzierten und

zeitgemäßen Wohnkonzepte, die sich an

die wandelnden Wohnbedürfanisse anpassen,

bieten Lebensräume für Senioren, Singles sowie für

Familien mit Kindern.

Dieses „Modell“ der städtebaulichen Aufwertung an

verkehrsbelasteten Straßen wird in München für die

kommenden Jahre aktuell beliben.

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Freiflächenplan der gesamten Anlage

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Zornedinger Straße

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Innsbrucker Ring

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Rezepte

Schmackhaftes für

kalte Tage

Kürbiscremesuppe mit Vanille

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Kürbis (geputzt 750 g), 1 großer

Apfel, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel,

½ Vanilleschote, 2 EL Butter,

2 EL Zucker, 900 ml Gemüse- oder

Hühnerbrühe, 1 Msp. Zimtpulver,

Salz, Pfeffer, 100 g Sahne, 2-3 EL

frisch gepresster Zitronensaft

1. Vom Kürbis die Schale und den

inneren, faserigen Teil samt Kernen

wegschneiden, das Fruchtfleisch

grob würfeln. Apfel waschen, vierteln,

entkernen und klein schneiden.

Die Zwiebel schälen und fein

würfeln. Die Vanilleschote längs

aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

2. Butter in einem Topf schmelzen,

darin Zwiebel und Lauch bei mittlerer

Hitze langsam andünsten. Den

Zucker darüber streuen und unter

Rühren goldbraun karamelisieren

lassen. Kürbis und Apfel dazugeben

und 2 Min. mitdünsten, dann mit

Brühe ablöschen. Vanillemark und

-schote mit dem Zimt in die Suppe

geben, salzen und pfeffern, zugedeckt

bei mittlerer Hitze 20-25 Min.

kochen lassen.

3. Dann die Sahne unter die Suppe

rühren und heiß werden lassen. Die

Kürbissuppe mit einem Pürierstab

fein pürieren. Mit Zitronensaft, Salz

und Pfeffer abschmecken.

Hirschmedaillons mit Walnusshaube

Zutaten für 4 Personen:

8 Medaillons vom Hirschkalb (je ca.

100 g), 8 dünne Scheiben Frühstücksspeck

(Bacon), Salz, Pfeffer,

3 Schalotten, 2 Scheiben Toast (vom

Vortag), 50 g Walnusskerne, 50 g

Butter, 3 EL gehackte Petersilie,

1 EL gehackter Thymian, 2 EL Sonnenblumenöl,

frisch geriebene Muskatnuss,

Küchengarn

1. Die Medaillons leicht flach drükken.

Je eine Scheibe Speck fest

rings um die Medaillons wickeln

und mit Küchengarn gut festbinden.

Beidseitig salzen und pfeffern.

Schalotten schälen und fein würfeln.

Toast in einem elektrischen

Blitzhacker zerkrümeln, herausnehmen.

Die Walnüsse im Blitzhacker

nicht zu klein hacken.

2. In einer kleinen Pfanne 1 EL Butter

schmelzen. Darin die Schalotten

bei mittlerer Hitze 8-10 Min. goldgelb

dünsten. Kräuter unterrühren,

vom Herd nehmen. Toast und Nüsse

untermischen, leicht abkühlen lassen.

3. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Öl und 1 EL Butter in einer hitzebeständigen

Pfanne erhitzen.

Medaillons darin pro Seite ca. 2

Min. bei großer Hitze anbraten,

vom Herd nehmen. Übrige Butter

mit der Nussmasse vermengen und

mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Die Masse gleichmäßig auf den

Medaillons verteilen und zu kleinen

Haufen festdrücken. Die Medaillons

im Ofen (Mitte, Umluft nicht empfehlenswert)

ca. 5 Min. braten, bis

die Walnusshaube goldbraun ist.

Dazu passt Polenta, Rosenkohl oder

Rotkraut.

Fein gewürzter Bratapfellikör

Zutaten für 1 Flasche: (ca. 600 ml)

4 kleine festfleischige Bio-Äpfel,

2 EL Zucker, 200 g weißer Kandiszucker,

1 Vanilleschote, ½ Bio-Orange,

½ Bio-Zitrone, 2 Zimtstangen,

2 Sternanise, 3 Nelken, ¾ l Korn

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Äpfel waschen, Kerngehäuse

mit einem Kerngehäuseausstecher

herauslösen, dabei die Äpfel

nicht ganz durchstechen. Den Zukker

in die Aushöhlungen streuen.

Äpfel mit den Öffnungen nach

oben in eine hitzebeständige Form

setzen. Im Ofen (Mitte) 15 Min.

garen, bis sie feine Risse bekommen,

aber noch nicht aufplatzen.

Sie sollten noch die Form behalten.

Aus dem Ofen nehmen, abkühlen

lassen.

2. Den Kandis in ein großes, weites,

verschließbares (Bügel-) Glas geben.

Vanilleschote längs aufschlitzen und

das Mark herauskratzen. Orange

GWG Journal 174

17

und Zitrone heiß waschen und die

Schalen hauchdünn abschälen.

Vanilleschote und -mark, Zitrusschalen

und Gewürze auf dem Kandis

verteilen, die abgekühlten Äpfel

darauf legen und alles mit Korn

begießen. Glas verschließen und

den Ansatz an einem warmen Ort

1 Monat durchziehen lassen, dabei

ab und zu durchschütteln.

3. Wenn sich der ganze Kandis aufgelöst

hat, den fertigen Likör durch

ein feines Sieb in eine sauber ausgespülte,

abgetrocknete Flasche

gießen und sofort verschließen. Der

Bratapfellikör hält sich bis zu 1 Jahr.

Unser Buchtipp dazu

Noch mehr Rezepte:

WinterKüche

von Tanja Dusy

Wenn es draußen schneit und friert,

beginnt wieder eine ganz besondere

Zeit. Es ist die Zeit des gemütlichen

Beisammenseins mit Freunden und

Familie: spielen, basteln, erzählen

und entspannt genießen. Bratapfelduft

zieht durchs Haus, heiße Schokolade

und Punsch dampfen in den

Tassen und die ersten selbstgebackenen

Plätzchen verführen zum

Naschen.

Die Rezepte

der Autorin

Tanja Dusy

sind einfach

und mit

einem

Hauch von

Nostalgie.

Freuen wir

uns auf

einen

genussvollen Winter mit

Gerichten, die Leib und Seele wärmen

und uns glücklich und zufrieden

machen.

„WinterKüche“ ist im Gräfe

und Unzer Verlag erschienen und

kostet 24,99 Euro

(ISBN 978-3-8338-2307-7)


18 GWG Journal 174

Unser Ausflugstipp:

Das Valentin-Karlstadt-

Musäum in München

„Mögen hätt ich schon wollen,

aber dürfen hab ich mich nicht

getraut“ (Karl Valentin)

Das Isartor, einst wichtigstes Einlasstor

in die Stadt, beherbergt seit

1959 das Valentin-Karlstadt-

Musäum. Eine Mischung aus informativen

Einheiten und kuriosen

Überraschungen präsentiert Leben

und Wirken von Karl Valentin und

seiner kongenialen Partnerin Liesl

Karlstadt.

Viele persönliche Gegenstände von

Karl Valentin und Liesl Karlstadt

sind im Musäum zu bewundern

Zeugnis liefern persönliche Gegenstände,

Originaldokumente, Fotografien,

Postkarten und dem Valentinschen

Panoptikum nachempfundene

Objekte wie der legendäre

Winterzahnstocher und die

geschmolzene Schneeplastik sowie

zahlreiche Ton- und Filmdokumente.

Im Kino werden die Multimediagenies

Liesl Karlstadt und Karl

Valentin wieder lebendig.

Sturzflüge in den Zuschauerraum

Das Universalgenie Karl Valentin

(1882–1948) war Komiker, Stückeschreiber,

Wortakrobat, Schauspieler,

Filmemacher, Handwerker,

Sammler, Philosoph, Volkssänger

und Avantgardist. Die Dauerausstellung

zeigt mit rund 500 Objekten –

Fotos, Briefen, Programmen, Requisiten,

Originalinstrumenten, Filmund

Tondokumenten – die vielen

Facetten Karl Valentins.

Das Liesl-Karlstadt-Kabinett

Liesl Karlstadt (eigentlich Elisabeth

Wellano 1892–1960) war Valentins

ebenbürtige Partnerin, „der Sancho

Pansa zum Don Quijotte“. Karl

Valentin sah sie als Soubrette im

Frankfurter Hof und erkannte ihr

komisches Talent. Gemeinsam bildeten

sie das berühmteste deutsche

Komikerduo des 20. Jahrhunderts,

an dessen Erfolg Liesl Karlstadt

maßgeblichen Anteil

hatte.

Nach dem Tod Karl

Valentins wurde sie zur

beliebten Volksschauspielerin

und startete

im Bayerischen Rundfunk

ihre zweite Karriere

als „Mutter aller

Bayern“. 1956 entstand

mit ihr als Protagonistin

der erste Werbespot

für das Deutsche

Fernsehen.

Das Eintrittsgeld in das

Valentin-Karlstadt-

Musäum beläuft sich

auf 2,99 Euro für Erwachsene und

1,99 Euro für Schüler und Studenten.

Eine Familienkarte kostet

6,99 Euro. Anzumerken ist, dass –

gemäß dem valentinschen Humor –

laut dem am Eingang befindlichen

Schild „99-Jährige in Begleitung

ihrer Eltern“ freien Eintritt haben.

Adresse

Valentin-Karstadt-Musäum

Im Tal 50, 80331 München

direkt am Isartor

Tel: 089 223266

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag

11:01-17:29 Uhr

Freitag und Samstag

11:01-17:59 Uhr

Sonntag 10:01-17:59 Uhr,

Mittwochs geschlossen.

Quelle: www.valentin-musaeum.de

Bücher

Die 100 schönsten Plätze in Bayern

von Martina Gorgas

Der offizielle Ausflugsführer von

Antenne Bayern

Autorin Martina Gorgas und Antenne

Bayern wissen, was Entdeckungstouren

in Bayern so lohnend macht und

präsentieren ein erfrischend anderes

Bayern-Reisebuch: „Die 100 schönsten

Plätze in Bayern, die Sie in Ihrem

Leben gesehen haben müssen“

(J. Berg Verlag). Dieser gründlich

recherchierte Band, der als offizieller

Ausflugsführer von Antenne Bayern

firmiert, ist eine Fundgrube. Im imposanten

Schloss Weissenstein in Pommersfelden

kann man in die prachtvolle

Welt des Barock eintauchen. Die

mittelalterliche Idylle in Seßlach bringt

selbst nüchterne Geister ins Schwärmen.

Einen Tag auf den Spuren der

alten Römer verbringen in Weißenburg

– kein Problem. Doch nicht nur

Städte, Landschaften, historische Bauten

und Kunstschätze, die zu Fuß, mit

dem Rad, Auto oder Boot erkundet

werden können, sind in diesem Freizeitführer

Thema. Der Leser erfährt

außerdem wo man ein einmaliges

Weißwurstfrühstück mit sagenhaftem

Ausblick genießen kann, wie sich

große und kleine Männer den Traum

vom Lokführer erfüllen können und

wo man heute noch auf alten

Schmugglerpfaden schleicht. Dazu

praktische

Angaben zu

Anfahrt und

Öffnungszeiten,touristischeInformationen

und immer

wieder ein

spezieller

Antenne

Bayern

Insider-Tipp

u.a. zu Romantikwochenenden, Wellness

oder Aktionstagen für Familien.

Der Bayernführer ist im Bucher Verlag

erschienen und kostet 12,95 Euro

(ISBN: 978-3-86246-061-8)


Senioren aufgepasst

Enkeltrickbetrug in München

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2012 wurden bereits

über 500 versuchte Betrugsfälle mit dem Enkeltrick bei der

Münchner Polizei angezeigt. Die Täter rufen gezielt ältere

Menschen an und geben sich diesen gegenüber als Verwandte

110

– oft als Nichte oder Enkel – aus und bitten um Bargeld. Als

Grund wird meist ein finanzieller Engpass oder eine Notlage

vorgetäuscht. Bei den Telefongesprächen werden die Opfer mit

einstudierten Gesprächstaktiken häufig massiv unter Druck

gesetzt.

In 32 Fällen hatten die Täter mit dem Enkeltrickbetrug bis

Ende Oktober 2012 Erfolg, bei denen ein Schaden von über

1.000.000,- Euro entstand.

Zur Vermeidung weiterer Betrugsfälle hat das Polizeipräsidium

München eine breit angelegte Präventionskampagne gestartet.

In Flyern und an Infoständen informiert die Polizei über die

Vorgehensweise der Täter und gibt Ratschläge, wie Sie sich

schützen können.

Wichtige Tipps der Polizei sind:

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an

unbekannte Personen.

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als

Verwandte oder Bekannte ausgeben und Geldforderungen

stellen!

– Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen

Verhältnissen preis.

– Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen

bei Familienangehörigen Rücksprache.

– Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren

Vornamen abkürzen.

– Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas

verdächtig vorkommt: Notruf 110

Lassen Sie sich beraten:

Polizeipräsidium München – Kommissariat 105

Tel: 089 2910 4444

Lösungswort: Nervenkitzel

Hauptverwaltung

GWG München

Heimeranstraße 31

80339 München

Tel: 089 55114-0

Fax: 089 55114-209

www.gwg-muenchen.de

info@gwg-muenchen.de

Hausverwaltung Au-Haidhausen

Schweigerstraße 15, 81541 München

Tel: 089 6797338-0

Fax: 089 6797338-19

GWG Journal 174

Die Kontaktadressen der

GWG München auf einen Blick

Hausverwaltung Berg am Laim, Ramersdorf

Echardinger Straße 63, 81671 München

Tel: 089 490269-0

Fax: 089 490269-19

Hausverwaltung Harthof, Nordhaide

Lieberweg 46, 80937 München

Tel: 089 316663-0

Fax: 089 316663-19

Hausverwaltung Hasenbergl

Grohmannstraße 4, 80933 München

Tel: 089 3181199-0

Fax: 089 3181199-19

Hausverwaltung Milbertshofen, Moosach

Milbertshofener Straße 98, 80807 München

Tel: 089 3582729-0

Fax: 089 3582729-19

Hausverwaltung Sendling-Westpark, Hadern

Badgasteiner Straße 6, 81373 München

Tel: 089 55114-441

Fax: 089 55114-440

Unsere Besuchszeiten:

Montag, Dienstag:

8:30 bis 11:30 Uhr

Donnerstag:

8:30 bis 11:30 Uhr und 15:00 bis 17:30 Uhr

GWG München

Grundbesitzverwaltung

Theresienhöhe 12, 4. Obergeschoss

80339 München

Tel: 089 55114-0

Fax: 089 55114-209

Besuchszeiten nach Absprache

19


Die Buchstaben der Felder 1 bis 12

ergeben ein abenteuerliches Gefühl

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