Pfarrbrief Sommer 2006 - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

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Pfarrbrief Sommer 2006 - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

Unser Pfarrbrief

St. Pius – Hl. DreikönigeNeuss

Vor Dir stehen wir

Sommer 2006


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Dank an Walburga Ackermann

Unter der Überschrift „Aufbrechen ins neue

Jahr“ (siehe Seite 2 im letzten Pfarrbrief)

ist bei den ausscheidenden Mitgliedern

des Pfarrgemeinderats von Heilige Dreikönige

Frau Walburga Ackermann übersehen

worden.

Wir bitten um Entschuldigung und danken

Ihnen, liebe Frau Ackermann, für die mit

Engagement geleistete Arbeit im Pfarrgemeinderat.

Beim Verteilen der Pfarrbriefe

sind Sie weiterhin dabei. Auch dafür danke!

Feriengrüße besonderer Art

Dieser Tage schickte uns eine gute Freundin

eine Postkarte aus dem Ötztal mit einem

Hinweis von Pfarrer Ferdi Bruckes an dessen

Pfarrbrief-Redaktion. „Mit Beginn der Ferienzeit

machen sich wieder viele auf Reisen, um

Unser Pfarrbrief

ferne Urlaubsziele zu erreichen. Für diejenigen,

die mit dem Auto unterwegs sind, einige

Vorschläge und Anregungen, damit sie auch

unterwegs nicht auf ein religiöses Angebot

verzichten müssen:

Bei Tempo 50 können Sie Lied 303 singen: „Im

Namen Gottes fahren wir ...“;

bei Tempo 100 Lied 473: „Im Frieden dein,

o Herre mein, lass ziehn mich meine

Straßen...“;

bei Tempo 120 Lied 979: „Mitten im Leben

sind wir vom Tod umfangen...“; bei Tempo

140 können Sie Lied 656 singen: „Wir sind nur

Gast auf Erden...“; bei Tempo 160 Lied 959: „O

Welt, ich muss dich lassen...

Diejenigen, die noch schneller fahren wollen,

sollten Lied 178 singen: „Jesus du rufst uns,

siehe, wir kommen...“

Wir hoffen dass unsere Leserinnen und Leser

schöne Ferien hatten und alle wieder gesund

zuhause angekommen sind. Die Redaktion

Vor Dir stehn wir Text & Musik: Gregor Linßen

Katholikentagslied 2006 nach Lk 1,67-79

© 2005 EDITION GL, Neuss



= 86 kraftvoll und jubelnd

Es

Refrain

Strophen

Es Bb

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unisono

Vor

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Dank- bar-keit. ___

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wir, um Dir zu sin

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zum Schluss 2x wiederholen

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und un - ser Le -

Es

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- gen

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Dir

As

C

stehn

As

Bb

cm 7

ben in Ge - rech - tig - keit. ___

in großer Freu -

wir, um uns zu brin-

Es

wdh. ad lib.


Liebe Pfarrbriefleser(innen),

Grußwort des Pastors

Vor Dir stehen wir

wer in aufrechter Haltung steht, der kann sich schnell in Bewegung setzen, der ist in der Lage

das akustisch und/oder optisch Aufgenommene direkt umzusetzen. Aufrechte Christen, die

wissen wo sie stehen und auf welchem Fundament sie stehen, sind die echten Säulen der

Kirche. Die haut so schnell nichts um.

„Vor dir stehen wir“, bekennen die Beter und sprechen sich vor dem aus, der nicht nur Himmel

und Erde erschaffen hat, sondern auch jeden Einzelnen im Blick hat, der sich zu ihm hinwendet.

ER, vor dem wir stehen, vor dem wir aber auch anbetend knien wie sonst vor keiner

Macht dieser Welt, ER begegnet uns geheimnisvoll im guten Hirten Jesus Christus.

ER begegnet uns im barmherzigen Vater, im Winzer seines göttlichen Weinbergs.

Pfarrer Herbert Ullmann beim Kinderbibeltag 2006

Im Kontrast dazu sind mir aus der letztjährigen

Gemeindefahrt nach Südpolen Bilder im

Gedächtnis haften geblieben aus dem Vernichtungslager

Ausschwitz, der Stätte unzählbaren,

unbegreiflichen Grauens und millionenfacher

Massenvernichtung von Menschen

durch die Schergen des Nationalsozialismus:

Menschen in Reih und Glied die vor ihren Peinigern

und Mördern erstarrt sind, gebrochene,

jeder letzten Würde beraubte Kinder des einen

Vaters im Himmel. Wozu sind Menschen fähig?

Und es sollte – wider besseren Wissens – nicht

die letzte Hölle auf Erden in der jüngeren

Geschichte der Menschheit bleiben ...

Sogar in dieser Hölle sollte es Zeugen Gottes

geben, die aufrecht in die Vernichtung zu gehen

vermochten, getragen und geführt von IHM,

der im Tode nicht untergehen lässt.

Oft steigen diese abgrundtiefen Bilder vor mir auf, wenn ich in der Heiligen Messe, ganz nah

am Herzstück der Eucharistie, der Wandlung, im II. Hochgebet für die Gemeinde spreche:

„Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen.“

Wer IHM folgt und dient, dem hat ER zuvor im Abendmahlssaal nicht den Kopf sondern die

Füße gewaschen, den hat ER in der Taufe an Kindes statt angenommen, dem hat ER eine

große Aufgabe für die Hoffnung dieser Welt anvertraut, dem hat ER schon am Anfang ein

Beispiel gegeben so zu handeln wie ER:

Ihr

Vor Dir, Herr, stehen wir aufrecht und in Würde, vor keinem

sonst, denn nur Du hast Worte des ewigen Lebens.

Herbert Ullmann, Pfarrer

3


Josef-Kardinal-Frings-Brücke

Zur Namensgebung der Josef-Kardinal-

Frings-Brücke durften unsere Messdiener aus

Hl. Dreikönige und St. Pius gemeinsam mit

„Kollegen“ aus Düsseldorf das Pontifikalamt

mit Kardinal Meisner dienen. Obwohl die

Feier am ersten Wochenende der Sommerferien

stattfand, machte sich eine ansehnliche

Anzahl von MessdienerInnen in Begleitung

mehrerer Leiterinnen im Sturmschritt auf

den Weg zum Freithof. Erstmalig dabei sein

durften auch eine Reihe junger „Minis“, die

Josef-Kardinal-Frings-Brücke

sich auf den Dienst am Altar vorbereiten.

Durch die vorangegangene Fronleichnamsprozession

waren die Bestände an „einsatzbereiten“

Rochetts stark ausgedünnt, so dass

vor allem die kleinen Größen fehlten. Also

machten sich einige Mütter und ein Vater

(!) an die Arbeit und wollten - mal eben –

ein paar Rochetts bügeln… Dabei bekamen

sie eine ganz neue Hochachtung vor der

Leistung der Damen unseres Paramentenvereins,

die während des ganzen Jahres

dafür sorgen, dass die Dreikönigs-Minis und

unsere Geistlichen ein gutes Bild abgeben!!

Nachdem Sandhi Schmitz schon nachbarliche

Hilfe in St. Quirin erbeten hatte, entdeckten

die verzweifelten Bügler plötzlich im

Turmzimmer einen ganzen Kleiderständer

voller frisch gestärkter und gebügelter

Rochetts in allen Größen. Die benötigten

Exemplare wurden nun schnell ins Auto

verfrachtet und per „Mini-Taxi“ zum Freithof

gebracht, wo unsere Minis schon sehnsüchtig

auf die noch fehlende Ausrüstung warteten.

Dieses schöne gemeinschaftliche Erlebnis

wurde nach dem Pontifikalamt noch

mit einem von den Eltern gesponsorten Eis

gebührend gefeiert.

Wussten Sie eigentlich schon,

Ursula Kurella

dass jedes Jahr ein Teil des „Männerkreises“ Hl.

Dreikönige – auch „Werkkreis“ oder liebevoll

„Kellermänner“ genannt - zu Fronleichnam

im Stadtgarten den Aussetzungsaltar aufbaut

und schmückt?!

Begonnen haben mit dieser schönen Tradition

vor ca. 30 Jahren u.a. die Herren Bienefeld,

Hoevels, Pütz und es hat immer wieder neue

Helfer gegeben so auch in diesem Jahr….


Direkt im Anschluss an die Nacht der offenen

Kirchen startete unser neugewählter

gemeinsamer Pfarrgemeinderat zu seiner

Klausurtagung nach Bensberg. Im äußerst

angenehmen Rahmen des Kardinal-Schulte-

Hauses wurden wir begleitet von Dr. Stephan

Engels vom Diözesanrat. Dieses Wochenende

diente in erster Linie dem besseren Kennenlernen

der PGR-Mitglieder untereinander

und der Verständigung darüber, welches

unsere vorrangigen Ziele für die nächsten

3 Jahre sein sollen.

In immer wieder neu zusammengesetzten

Arbeitsgruppen machten wir eine Bestandsaufnahme

dessen, was in unseren Gemeinden

an Aktivitäten und Gruppierungen

bereits vorhanden ist und weiter gepflegt

werden sollte bzw. wo Handlungsbedarf

besteht, Neues zu initiieren oder Vorhandenes

enger miteinander zu vernetzen. Naturgemäß

waren wir in diesen Punkten nicht

immer einer Meinung, aber es war bei allen

Teilnehmern die Bereitschaft zu erkennen

MITEINANDER den Weg in die Zukunft zu

gehen.

Unsere Traumpfarrei(en) 2009

Klausurtagung des Pfarrgemeinderates in Bensberg

Wir stellten uns unsere Traumpfarrei(en) im

Jahre 2009 vor und unterschrieben diese

gemeinsam formulierten Ziele:

Wir im PGR wollen

- Jesus Christus im Gespräch halten und in

den Mittelpunkt stellen

- Begegnungsräume schaffen, die offen sind

für alle

- lebendige, aktive, ansprechende, missionarische

Gemeinden (schaffen)

- die aktive, verantwortliche Teilnahme

von Jugendlichen in der Pfarreienarbeit

fördern

Diese großen Worte verlangten natürlich

nach kleineren, nachprüfbaren Schritten. So

notierten wir eine ganze Reihe von konkreten

Arbeitsaufträgen für die PGR-Mitglieder und

einiges davon trägt auch schon im Gemeindeleben

Früchte – manchmal ganz zart, aber

wir sollten nicht ungeduldig sein und jedem

Pflänzchen Zeit zum Wachsen und zum

Reifen geben… Als konkrete Umsetzungen

können wir schon festhalten: neue Zuständigkeiten

für die Gestaltung der Schaukästen,

die komplette Überarbeitung und

Neuauflage des „Grünen Heftes“ zur Begrüßung

der Neuzugezogenen beider Gemeinden,

den Startschuss für einen gemeinsamen

Jugendausschuss und das Entstehen

eines gemeinsamen Familienausschusses.

Liebe Pfarrangehörige von Hl. Dreikönige

und St. Pius: fordern Sie uns als Ihre gewählten

Vertreter und messen Sie uns an unseren

Zielen! Ursula Kurella


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Kirchenvorstandswahlen 18. / 19. November 2006

Liebe Angehörige der Pfarre Hl. Dreikönige,

gerne möchte ich Ihnen aus der Erfahrung meiner langjährigen Mitgliedschaft im Kirchenvorstand

(KV) unserer Pfarre berichten. Als ich vor 15 Jahren gefragt wurde, ob ich bereit sei,

für den KV zu kandidieren, fühlte ich mich sehr geehrt, ahnte aber auch, dass das Amt keineswegs

ein Leichtes sei. Die Prioritäten der Aufgaben hatte ich allerdings völlig falsch eingeschätzt.

Ich hatte eher die Vorstellung von Unterstützung des Pfarrers bei der Bewältigung seiner

pastoralen Aufgaben und musste erstaunt feststellen, dass sich die Aufgaben des KV eher

darstellten als die Verwaltungsaufgaben einer Institution Öffentlichen Rechts.

Gefragt waren Sachkenntnis in Finanzfragen, häufig auch gute juristische Kenntnis bzw. juristische

Ausbildung, Personal- und Mitarbeiterführung, Erfahrung in baufachlichen Fragen.

Die Verwaltung und Betreuung unserer Mietobjekte erfordern ebenfalls handwerkliche und

technische Vorkenntnisse.

Anders als der Pfarrgemeinderat, der das spirituelle und gemeinschaftsfördernde Leben

der Pfarrei mit hohem Engagement begleitet und fördert, hat der KV die Verpflichtung, die

verwaltungstechnischen Voraussetzungen des „Unternehmens Pfarre“ zu schaffen und zu

fördern.

Im KV sind zur Zeit zwei Juristen (eine Arbeitsrechtlerin), zwei Vertreter aus dem Bereich

Bau und Bauverwaltung, ein in Verwaltungsfragen und Haushaltsrecht erfahrener Kollege.

Ein Mitglied bringt Erfahrung und Ausbildung in Betriebswirtschaft und Finanzwesen mit.

Ebenfalls wird die Kenntnis und Erfahrung mit modernster Technologie leider auch für KV

immer notwendiger.

Liebe Pfarrangehörige, wenn ich Ihnen die Arbeit des Kirchenvorstandes aus meiner Perspektive

geschildert habe, so verbinde ich hiermit gleichzeitig eine herzliche Bitte.

Helfen Sie uns, aus den Reihen unserer Pfarrangehörigen geeignete Kandidaten/Innen zu

finden, die für dieses Ehrenamt in der Kirche einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung stellen

wollen.

Die Amtszeit des KV beträgt 6 Jahre. Alle 3 Jahre ist die Hälfte des KV neu zu wählen.

Für unseren KV bedeutet dies: 5 Mitglieder werden am 18. / 19. Nov.2006 neu zu wählen sein.

Auf der Liste zur KV –Wahl sollten mindestens 8 Bewerber/Innen stehen.

Für Fragen stehen Ihnen alle Mitglieder des KV zur Verfügung.

Kirchenvorstandswahlen in

Hl. Dreikönige und St. Pius X.

am 18. und 19. November 2006

Gehen Sie zur Wahl!

Für den Kirchenvorstand

Hl. Dreikönige

stellv. Vorsitzende

Gertrud Minkenberg


Terminplan 06 der Pfarrgemeinden Hl. Dreikönige und St. Pius

Terminplan 2006

Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort

20.08.06 10:00 Patrozinium: Festmesse

mit anschl. Begegnung St. Pius

26.-27.08.06 ab 19:00 Sternstunden Marienfeld/

Jahresfeier Weltjugendtag Kölner Dom

07.09.06 19:30-21:30 Prominente Neusser Frauen lesen

zu „Fremdes achten -Frieden suchen“ Stadtbibliothek

09.09.06 16:30 KleinkinderGottesdienst St. Pius

10.09.06 Evangelischer Stadtkirchentag Christuskirche

10.09.06 15:00 Corneliuswallfahrt Hl. Dreikönige

10.09.06 18:00 Jugendmesse mit Kreisjugendseelsorger

Marcus Bussemer St. Pius

16.09.06 19:00 Konzert St. Pius

17.09.06 Kindergarten-/Pfarrfest „40 Jahre St. Pius“ St. Pius

20.09.06 19:30 Taizé-Gottesdienst St. Pius

24.09.06 9:00-11:30 Faires Frühstück Hl. Dreikönige

Okt. 06 Father Omara zu Besuch in

Hl. Dreikönige und St. Pius

08.10.06 18:00 Jugendmesse mit Kreisjugendseelsorger

Marcus Bussemer St. Pius

08.10.06 19:30 Oekumenische Michaelsvesper

mit Bischof Wolfgang Huber St. Quirinus

14.10.06 16:30 KleinkinderGottesdienst Hl. Dreikönige

17.10.06 17:00 Versammlung zur Wahl des

Vorstands der kfd St. Pius St. Pius

18.10.06 14:00 Messe und Vorstandswahlen der

kfd Hl. Dreikönige Hl. Dreikönige

05.11.06 Martinsmarkt St. Pius

11./12. 11.06 Buchausstellung der KöB Hl. Dreikönige Hl. Dreikönige

12.11.06 18:00 Jugendmesse mit Kreisjugendseelsorger

Marcus Bussemer St. Pius

18./19.11 06 Kirchenvorstandswahlen Hl. Dreikönige/

St. Pius

25./26. 11 06 Adventbasar Hl. Dreikönige

10.12. 06 18:00 Jugendmesse mit Kreisjugendseelsorger

Marcus Bussemer St. Pius

1.-23.12.06 17:30 Adventsfenster Seelsorgebereich

Der Pfarrgemeinderat bittet alle Gremien und Gruppierungen ihre festgelegten

Termine an die Pfarrbüros weiterzuleiten. Damit wird es einfacher, diese Termine für eine

breite Öffentlichkeit bekanntzugeben – über Pfarrbrief und Pfarrnachrichten.

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8

Beim Bodenpersonal tut sich etwas

Die Schließung des Erzbischöflichen Collegium

Marianum auf dem Gebiet unserer

Pfarreien bringt für mich als Ihr Pastor eine

dreifache Veränderung, die sich auch auf die

Gemeinden auswirken wird:

1) Durch den Wegfall meiner Dienstwohnung

im Vorseminar werde ich, wie ursprünglich

vorgesehen (zwischenzeitlich aber auch

einmal verworfen) ins traditionsreiche Pfarrhaus

an Hl. Dreikönige ziehen. Da die rein

menschlich zwischen uns sicher denkbare

Möglichkeit, mit Kaplan Pater Savy gemeinsam

dort zu wohnen, rein von den baulichen

Gegebenheiten her unrealistisch erscheint,

wird der Kaplan voraussichtlich in eine der

frei gewordenen umliegenden Pfarrwohnungen

umziehen.

2) Da schulbedingt nicht alle Marianer

in diesem Sommer nach Bonn an ein

anderes Kolleg mit verändertem Kursangebot

wechseln können, werde ich für die

kleine Restkommunität, die im Gästehaus

des Immaculata-Klosters untergebracht ist,

weiterhin für eine Übergangszeit zuständig

sein, was zeitlich aber sicher nicht so einfordernd

ist wie bisher. So stehe ich unseren

Gemeinden in Zukunft stärker zur Verfügung,

was bei Einigen schon hohe Erwartungen

geweckt hat.

3) Unsere Gemeindereferentin Barbara

Küpper tritt Ende August ihre Altersteilzeit

an und wechselt zu einer ehrenamtlichen

Aufgabe bei kontemplativen Ordensfrauen

in der Nähe von Passau. Sie hatte für

zwei Jahre (diese zeitliche Begrenzung stand

von Anfang an fest) die doppelte Funktion

meiner Stellvertretung am Marianum und

der seelsorglichen Mitverantwortung in

den beiden Pfarreien. Für ihren Elan und die

Neues Seelsorgeteam

zahlreichen Impulse, die von ihr ausgegangen

sind, haben wir sicher alle Dank zu sagen

und begleiten sie mit allen guten Wünschen.

Ihr Weggang aber hinterlässt Lücken, die

nun durch Andere gefüllt werden müssen,

um gerade die katechetische Arbeit sicher zu

stellen.

Im Rahmen unseres Seelsorgebereiches

bereitet sich Oberpfarrer Msgr. Dr. Schelauske

auf seinen Abschied von St. Quirin mit Vollendung

seines 70. Lebensjahres vor. Seitens der

Bistumsleitung ist vorgesehen, die Neubesetzung

der Pfarrstelle mit der Funktion

des Kreisdechanten zu verbinden. Ich selbst

komme dafür sicher nicht in Frage und

habe dies auch verschiedenenorts deutlich

gemacht. Da die Neusser kroatische Mission

aufgelöst ist und der franziskanische Priester

Pater Miro in seine Heimat zurückkehrt, wird

nun das ehemalige kroatische Pfarrhaus an

der Virchowstraße frei.

Pater Miro sei auch auf diesem Wege Dank

gesagt für 17 Jahre gute Nachbarschaft.

Ab Oktober wird ein Diplomtheologe des

Erzbischöflichen Priesterseminars in Köln als

Dreijahrespraktikant mit im Pfarrhaus leben.

In diesen Wochen schließt er sein Hochschulstudium

an der Universität Bonn ab und ist

dann im Praktikum, in der neunmonatigen

Diakonatszeit und im ersten Kaplansjahr

zusätzlich ins Seelsorgeteam eingebunden.

In der Pfarrei soll er u.a. konkret erfahren, wie

ein Priester lebt und arbeitet.

Das ist sicher für alle Beteiligten ein herausforderndes

und gutes Unternehmen.

Seit Juni diesen Jahres ist mit den beiden

noch recht jungen Priestern Pater Gregor

(USA) und Pater Martin (Slowakei) im Sebastianuskloster

eine neue geistliche Gemeinschaft

hier im Seelsorgebereich aktiv geworden.

Als Pfarrvikare treten sie die Nachfolge


der „Missionare Identes“ an, die im Oktober

2005 Neuss verlassen haben. Beide Mitbrüder,

die mit Freude und frischem Schwung

ihren Dienst begonnen haben, heißen wir

herzlich willkommen und freuen uns, sie

gelegentlich auch in unseren Gemeinden

mitzuerleben. Herbert Ullmann

Eine Predigt soll sein wie ein Mini-Rock…

Verabschiedung von Frau Küpper und Herrn Pius

Zum Abschied

Am 25.Juni hieß es im offiziellen Rahmen Abschied nehmen von unserer

Gemeindereferentin Barbara Küpper und Pfarrvikar Pius Klaus Ullrich.

Zur Feier der Hl. Messe versammelte sich zum letzten Mal unser

komplettes Pastoralteam, einschließlich Pater Francis, dem indischen

Prior von Kaplan Savy, der zu Besuch in Deutschland weilte. In seiner

Predigt schlug Pfarrer Ullmann den weiten Bogen von der Fußball-

WM, wo jeder Spieler der Mannschaft seine eigene, unverwechselbare

Aufgabe hat, die dem Gelingen des Ganzen dient, zu den vielfältigen

Aufgaben im Pastoral-TEAM, die jeder an seinem Platz und auf seine

Weise erfüllt.

Für den anschließenden Empfang hatten helfende Hände den Pfarrsaal

sommerlich geschmückt und eifrig Schnittchen geschmiert.

In kurzen Ansprachen wurde der auf ein halbes Jahr begrenzte Einsatz von Herrn Pius in

unserem Seelsorgebereich gewürdigt. Er kümmerte sich schwerpunktmäßig um die

Seelsorge im Sebastianus-Kloster, war aber auch hier bei uns in den Pfarrgemeinden stets

präsent; er übernahm viele Gottesdienste und Beichtzeiten – unvergessen auch sein Auftritt

als eins von sechs kölschen Originalen in der ersten Karnevalssitzung!

Ich hatte mir immer vorgestellt, Herr Pius müsse nach seinem Leben im Kloster wieder

„ausgewildert“ werden für das Leben in einer Pfarrei, aber das war gar nicht nötig, da er

durch viele intensive Gespräche gut weiß, was Familien und Eheleute bewegt und selber

mitten im Leben steht, so die PGR-Vorsitzende. Die kfd-St.Pius lobte die kurzen und prägnanten

Predigten des Pfarrvikars, worauf dieser das Zitat eines evangelischen Pastors zum

Besten gab: „Eine gute Predigt ist wie ein Minirock – kurz genug, um Aufmerksamkeit zu

erregen, aber auch lang genug, um alles Nötige abzudecken.“ Damit hatte er natürlich in der

Gemeinde von Pfarrer Ullmann die Lacher auf seiner Seite…

In ihrem auch von vorneherein auf zwei Jahre begrenzten Einsatz war Frau Küpper Stellvertreterin

des Direktors im Marianum und Gemeindereferentin in den Pfarreien Hl. Dreikönige

9


10

...Fortsetzung

und St. Pius. Ihre Arbeitsgebiete auf Gemeindeebene

umfassten u.a. die Sakramentenkatechese, Krankenkommunion,

ökumenische Gottesdienste, Andachten,

Kleinkindergottesdienst, Kinderbibeltag, Heilfastenwoche

– woraus ein Bibelkreis entstanden ist und viele

Arbeiten im Hintergrund. Sie hat eine große Vorliebe

für Zeichen, eine gestaltete Mitte o.ä., um Dinge neu

und anders in den Blick nehmen zu können. Desweiteren

charakterisiert sie eine gewisse Unruhe: immer

scheint sie auf dem Sprung zu sein – das habe sie von

Pfarrer Ullmann gelernt, meinte sie selbst dazu - und

ihre große Liebe gilt dem Osten.

So pflegt sie alte Kontakte nach Kroatien (wo jetzt

auch ein Großteil der Einrichtung des geschlossenen

Marianums hingegangen ist) und nach Weißrussland.

Auch ihre neue Aufgabe in der Nähe von Passau führt

sie ja – zumindest von Neuss aus gesehen – in den

Südosten. Dort wird Frau Küpper das Gästehaus der

Zisterzienserinnen-Abtei Thyrnau wieder auf „Vordermann“

bringen und mit der ihr eigenen Energie helfen,

dieses Haus zu beleben. Die Äbtissin ist eine langjährige

Freundin, die schon lange um Unterstützung

durch Frau Küpper wirbt. Wer also weiterhin Kontakt

zu Frau Küpper halten möchte, hat durch diese neue

Aufgabe die besten Voraussetzungen dafür. Auch in

der Heilfastengruppe ist bereits die Idee entstanden,

im nächsten Frühjahr eine „Fastenwoche für Gesunde“

fernab vom Neusser Alltagstrott zu machen.

Neben einem herzlichen Dankeschön für die gemeinsame

Zeit hier bei uns und vielen guten Wünschen für

die neuen Aufgaben bekamen die Beiden zur Erinnerung

eine Dreikönigs-Darstellung von Egino Weinert

mit auf den Weg. Viele Gemeindemitglieder nutzten

anschließend die Gelegenheit, sich auch persönlich zu

bedanken und zu verabschieden.

Ursula Kurella

Kontaktadresse: Barbara Küpper Zisterzienserinnen-Abtei

St. Josef, Abteistr. 1; 94136 Thyrnau, Tel. 08501/ 91 56 92

Email: barbarakue@yahoo.de

Spiel, Spaß und Genuss

Das Wetter meinte es auch

in diesem Jahr wieder einmal

fast zu gut. Doch die fleißigen

Helfer aus dem Kreis

unserer Gemeindemitglieder

ließen sich nicht beirren und

hatten das Gelände rund

um das Pfarrzentrum auf

das Beste vorbereitet. Und

so bot sich dem Besucher

wieder eine Vielfalt zu den

Themen „Spiel, Spaß und

Genuss“. Passend zu den

nahezu tropischen Temperaturen

spielte die Neusser

Samba-Gruppe

„Beijinho“, die kurzfristig für

das verhinderte Fanfarencorps

eingesprungen war.

Auch „Schmitz Backes“, der

Comedy-Zauberer, sorgte

für reichlich Unterhaltung.

Musikalisch abgerundet

wurde das Ganze durch

„Musik zur Kaffeezeit“,

gestaltet von unserem

Organisten Michael Führer.


Pfarrfest Hl. Dreikönige

Auch wenn die Zahl der Besucher im Hinblick auf konkurrierende

Veranstaltungen, die Wetterlage und nicht

zuletzt die Fußball-WM in diesem Jahr vielleicht geringer

ausfiel, so konnten wir das finanzielle Ergebnis gegenüber

dem Vorjahr steigern. Hierzu haben insbesondere

die vielen Sponsoren, insbesondere aus unserem Viertel,

beigetragen. Auch an dieser Stelle nochmals einen herzlichen

Dank.

Der so erzielte Erös wird zum überwiegenden Teil den

Projekten Father Omaras, dem Priester unserer Partnergemeinde

in Uganda und einem indischen Waisenhaus

für Mädchen zu Gute kommen. Lediglich 10 % des Geldes

verbleibt in unserer Gemeinde und wird der Orgelfinanzierung

zugeführt. Durch diese Mittelverteilung tragen

wir dazu bei, dass die finanzielle Hilfe dorthin gelangt, wo

sie am nötigsten gebraucht wird.

Doch neben den monetären Aspekten ist uns auch das

Erleben einer lebendigen Gemeinde wichtig. Blickt man

auf die große Zahl der Helfer und die Stimmung am

Pfarrfestsonntag, so kann man auch in dieser Hinsicht

ein positives Fazit ziehen und sich auf das nächste Jahr

freuen.

Wer jedoch nicht bis zum nächsten Jahr warten will oder

kann, dem sei der 17. September 2006 ans Herz gelegt.

Denn an diesem Tag findet das Pfarrfest in St. Pius X.

statt.

Frank Kurella


12

Zur schönsten Dorfkirche der Welt

Unter dem Schutz des Reisesegens und mit herrlichen

Temperaturen verwöhnt, erlebten 38 reisefreudige

Gemeindemitglieder aus den Pfarreien Hl. Dreikönige

und St. Pius vom 13.-18.Mai 2006 den Frühling mit Apfelblüten

in oberschwäbischer barocker Umgebung.

Erstes Ziel war die ehemalige Benediktiner Abtei

ZWIEFALTEN. Die ehemals romanische Abteikirche

wurde 1765 neu errichtet. Das Stuckwerk des genialen

Michael Feichtmayr verwandelte das Innere der

Barockkirche in einen Rokokoraum, wie aus einem Guss

geschaffen von hervorragenden Baumeistern u.a. Joh.

Michael Fischer. 1802 wurde die gesamte Anlage säkularisiert,

erst 1974 - 1984 restauriert. Heute ist in der Abtei

eine psychiatrische Klinik untergebracht.

In St. Gallus und Ulrich in KISSLECK feierten wir die

Sonntagsmesse in einer gotischen Kirche, die Joh. G.

Fischer 1734 - 1738 barockisierte. Bemerkenswert für

uns waren die Oratorien über den Sakristeien für die

ansässigen Fürstenhäuser Waldburg-Wolfegg und

Waldburg-Wurzach, die reiche farbige Stuckdekoration

vom Wessobrunner Joh. Schütz und ein einmaliger

Silberschatz.

Die Wallfahrtskirche MARIA STEINBACH zu Ehren eines

Kreuzpartikels und der schmerzhaften Mutter Gottes

begeisterte schon durch ihr äußeres Bild mit schwungvoller

Fassade und schönem Ziergiebel. Drinnen hell

durchflutet zeigte sich reifes Spätrokoko mit Stuckarbeit

der Wessobrunner Schule u.a. J.G. Übelher.

Hier begrüßte uns das „Plärrengele“, das uns täglich auf

unserem Liederheft begleitete und auch sein Pendant,

das „Trotzengele“.

BUXHEIM stellte sich als ehemaliges Kartäuserkloster

– Gründer hl. Bruno von Köln – vor mit reichen Stuckaturen

und Fresken in der einschiffigen barocken Kirche aus

dem 17. Jh. Besonderen Kunstwert hat das Chorgestühl

von Ignaz Waibl. Nach der Säkularisation nach England

veräußert, konnte es in letzter Zeit zurückgekauft und

in Buxheim wieder aufgestellt werden. Beeindruckend


Gemeindefahrt auf der oberschwäbischen Barockstraße

waren der Kreuzgang und die ehemaligen

Klausurzellen mit Gärtchen. Orte zum Beten,

Arbeiten, Schlafen und Essen.

Die ehemalige Reichsabtei OCHSENHAU-

SEN betreten wir über einen Vorplatz mit

Mariensäule. Die Klosterkirche strahlt mit

barocker Fassade. Auch im Inneren ist sie

dem barocken Zeitgeschmack angepasst

worden, 1725. Die Orgel mit prachtvollem

Prospekt ist ein Meisterstück des 29 jährigen

Josef Gabler.

STEINHAUSEN, Wallfahrtskirche unserer

lb. Frau, gilt als die schönste Dorfkirche der

Welt. Dominikus Zimmermann als Baumeister

und der Freskenmaler J. Baptist Zimmermann

und Söhne haben ein Kunstwerk

von eigenem Rang und Wert geschaffen.

Tiere und Pflanzen lobpreisen den Schöpfer,

und der Mutter Gottes im Monat Mai, von

Blumen umgeben, gilt auch unsere ganze

Aufmerksamkeit.

Kloster SCHUSSENRIED, 1183 als Prämonstratenserstift

gegründet, ist heute Psychiatrie.

Der berühmte Bibliothekssaal ist Höhepunkt

im Kloster. Er fasziniert durch seine kunstvolle

Ausstattung mit barocker Malerei,

Skulpturen und Stuckatur.

Mit einer WANDERUNG zum „Höchschten“,

einer freien Zeit in Meersburg und einer

gemütlichen Weinprobe in Schloss Salem

war ein Tag der Reise ausgefüllt.

WEINGARTEN, von Weingärten umgeben,

ist eine Klostergründung der Welfen. Ein

besonderer Kirchenschatz ist die Heilig-Blut-

Reliquie. Bis 1715 blieb die Kirche Grablege

der Welfen. Ausmalung der Kuppeln: Cosmas

Damian Asam. Der Organist der Kirche

erfreute uns mit einem Konzert besonderer

Art auf der berühmten Gabler-Orgel.

Die Geschichte der BIRNAU beginnt als kleine

Marienkapelle, 13.Jh., der Salemer Zister-

zienser-Abtei. Betritt man die Wallfahrtskirche

hoch über dem Bodensee durch das

schwungvolle Eingangsportal, schlägt einem

eine überwältigende Flut von Verzierung,

Ausschmückung und Bildern entgegen; ein

Zusammenspiel von Farbe, Form und Licht.

Als Denkmal der Renaissance ist Schloss

HEILIGENBERG, Eigentum der Familie

Fürstenberg, bis heute erhalten, ein kunsthistorisches

Kleinod mit herrlichem Ausblick

auf die weiten Lande um den Bodensee.

Kloster NERESHEIM (1095 Chorherrenstift,

1106 Benediktiner-Abtei). Die Klosterkirche

wurde 1747 - 1792 von Balthasar Neumann

neu erbaut. Sie ist ein Kulturgut von europäischem

Rang. Nach der Säkularisation ging

die komplette Klosteranlage in den Besitz der

Fürsten von Thurn & Taxis über. Die Wiederbesiedlung

erfolgte 1919. Die Abtei gehört

heute zur Beuroner Benediktiner-Kongregation.

Reich beschenkt durch schöne Landschaften,

kulturelle Zentren, in guter harmonischer

Gesellschaft mit bester Unterkunft kehrten

wir wohlbehalten nach Neuss zurück. Unser

Dank und unsere Hochachtung für die Reisevorbereitungen

gelten dem liebenswerten,

erfahrenen Familienteam Pauen-Spickernagel-Stenzel.

Walburg Schäfer und Marie-Theres Kaiser

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Piraten in der Dreikönigenschule

Am Samstag, dem 20. Mai 2006, eröffnete der Schulleiter

Herr Dr. Pick um 11.00 Uhr das Schulfest der Dreikönigenschule

mit dem Thema „Piratenfest“. Das schlechte

Wetter konnte die Stimmung der kleinen und großen

Piraten nicht trüben. So wichen wir dem Wetter aus und

verlegten die Stände und Aktionen einfach ins Schulgebäude.

Die kleinen Piraten gingen mit einer Schatzkarte

auf Schatzsuche. Sie konnten an den sehr schön

dekorierten Ständen ihr Geschick unter Beweis stellen,

um ihre Punkte für die Schatzkarte zu erwerben und das

Lösungswort zu finden. Als Lohn erhielten sie eine tolle

Luftballonfigur. Die Klasse 2b führte ein selbst entworfenes

Piratenmusical auf, bei dem Piraten ein aus Turngeräten

gebautes Schiff mit einer selbstgebauten Kanone

kaperten. In einer Regenpause zogen alle Piraten in

einem Zug über den Schulhof. Pfadfinder bereiteten ein

Lagerfeuer, an dem Kinder Stockbrot backen konnten.

Der Förderverein, der sein 30 jähriges Bestehen feierte,

alle Eltern, Lehrer und Kinder waren von dem gelungenen

Fest hellauf begeistert.

Ingo Kiebel, Konrektor

Dreikönigenschule


Der Kleinkindergottesdienstkreis verschiedet

sich von Frau Küpper mit der Arche Noah

Am 10. Juni 2006 hieß es Abschied nehmen von

unserer Pfarrreferentin Frau Barbara Küpper.

Das Thema: „Wir begleiten die Arche Noah auf

ihrem Weg“, führte uns zum Wegkreuz am Kinderbauernhof

in Neuss-Selikum und in einer Prozession

zur Cornelius Kapelle. Die Kinder zogen den

umfunktionierten Bollerwagen als die „Arche Noah

auf Rädern“ und hissten die Bootsfahne, begleitet

von Liedern und Gitarrenmusik. Die Sonne schien

und somit konnte der Gottesdienst vor der Kapelle

unter freiem Himmel gehalten werden. Viele Kinder

mit ihren Eltern, Omis und Opis, Freunde und

Bekannte kamen, um Gottes Botschaft zu hören.

Die vorbereitete Arche Noah war für die Kinder

der Höhepunkt, als sie während des Vorlesens der

Überlieferung symbolisch ihr mitgebrachtes Tier

in das Boot legen durften. Die Augen waren dabei

so neugierig, dass das eine oder andere Kind doch

mal eben vorab schauen musste, welches Tier schon

im Boot wohnt. Der gebastelte Regenbogen diente

als Zeichen für das Versprechen Gottes, nie wieder

eine Flut zu schicken oder alles Leben zu zerstören.

Durch die besondere Größe des Regenbogens

erlaubten sich die Kinder des Gottesdienstes, aktiv

durch dieses zu laufen. Alle begriffen dieses Zeichen

als eine gute und freundliche Gemeinschaft unter

Gottes Himmelszelt.

Wir, d. h. der Kleinkindergottesdienstkreis, haben

diesen Tag auch als Verabschiedungsfeier für

Frau Küpper gestaltet. Es war bedauerlicherweise

der letzte Kindergottesdienst, den Frau Küpper

mit uns organisiert hat. Als Überraschung gab es

im Anschluß viele bunte Blumensträuße von den

Kindern, Dankgeschenke und selbstgebackenen

Kuchen und Kaffee für alle Gottesdienstbesucher.

Verabschiedung

Wir bedanken uns noch einmal für die

vielen schönen Stunden bei der Vorbereitung

und im Kreise der Familien.

Wir wünschen ihr alles Gute für die

Zukunft und Gottes Segen für einen

gelungenen Start in Bayern.

Gabriele Peschen

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Nacht der offenen Kirchen

Unterzeile

im Kindergarten Weberstraße

Titel


Katholikentag 2006

auf der Gemeindefahrt

Unterzeile

Titel

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Foto: Klaus Spickernagel


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„David – ein Kleiner vertraut auf Gott“

Kinderbibeltag, 18./19. März 2006

Unter diesem Titel beschäftigte sich der diesjährige Kinderbibeltag mit

der Bibelgeschichte von David und Goliath. Doch nicht nur der ungleiche

Kampf war Gegenstand der Betrachtung, nein, anhand der gesamten

Lebensgeschichte des Hirtenjungen wurde den Kindern verdeutlicht,

dass gerade ein „Kleiner“ Gottes Hilfe erfährt.

Der Erlebnistag, zu dem sich 85 Kinder aus unserem Pfarrgebiet Hl.

Dreikönige und St. Pius X. angemeldet hatten, wurde auch in diesem

Jahr themen- und zeitgleich in St. Quirin durchgeführt.

Einen Tag lang stellten die jungen, engagierten Bastler, Schauspieler, Musiker und Bühnenbildner

ihr Können unter Beweis. Und so ließ schon die Generalprobe am späten Nachmittag

des Samstags den Erfolg der Aufführung im Rahmen der sonntäglichen Messe erahnen.

Ich glaube, man kann mit Recht davon sprechen, dass alle Messbesucher von dem Ergebnis

schlichtweg begeistert waren.

Sicherlich ist es, neben dem positiven Erleben der gemeinsamen Arbeit an einem Bibelthema,

gerade dieser Zuspruch der Gemeinde, der so viele Kinder anspornt, im Folgejahr wieder

teilzunehmen, auch wenn man dann nicht mehr zum Kreis der Kommunionkinder und damit

zur engeren Zielgruppe gehört.

So konnten die 50 erwachsenen Betreuer in diesem Jahr erneut eine Reihe älterer „Stammgäste“

begrüßen. Allein hieran zeigt sich, dass Bibelthemen im Rahmen dieses Konzepts

auch in der heutigen Zeit durchaus eine breite Schicht von Kindern und Jugendlichen ansprechen

kann.

Vor diesem Hintergrund kam der Nachbesprechungskreis, an dem Betreuer aus St. Quirin

und Hl.Dreikönige / St. Pius X. teilnahmen, zu dem Entschluß, neben dem Kinderbibeltag für

Kommunionkinder, zukünftig auch einen separaten Tag für eine ältere Zielgruppe anzubieten.

Ein solcher Tag würde Chancen in zweierlei Hinsicht bieten. Zum einen würde das Gemeindeleben

die Kinder und Jugendlichen, die aus dem Kinderbibeltag „heraus gewachsen“ sind,

nicht verlieren, zum anderen bietet diese neu ins Leben gerufene Veranstaltung die Möglichkeit,

über das gemeinsame Tun zu einer Zusammenarbeit im gesamten Seelsorgebereich zu

finden. Die positive Erfahrung des Zusammenwachsens, die die Betreuer aus St. Pius X. und

Hl. Dreikönige in der Vergangenheit gemacht haben, sollte den Organisatoren Mut machen.

Frank Kurella


In Gottes Hand geborgen

Treffpunkt ist der Schafstall des Klosters Steinfeld – ein zünftig

ausgestatteter Feierraum, der seine ursprüngliche Funktion

durch viele gesammelte Utensilien erahnen lässt.

Mitgebrachte Gaumenfreuden – herzhaft und süß – finden

schnell ihre Abnehmer.

Wir freuen uns mit Pastor Ullmann, Pater Savy und Frau

Küpper, unsere Steinfelder Patres Bernhard, Wislaw, Hermann

und Bernadin begrüßen zu können. Alte und neue Erinnerungen

werden froh ausgetauscht.

Dabei läuft schon die Mess-Vorbereitung: Auf einem Betttuch

drucken die Kinder mit Fingerfarbe ihren Handabdruck auf

eine große Hand. Für die Theater-Freunde gibt’s den Kasperl,

für die Ballspiel-Freunde ist die KJG liebevoll bemüht. Für die

Gruppe Friedhofgang – Besichtigung der Basilika, erinnert im

Kreuzgang so manches gesungene Halleluja (weil es hier so

schön hallt) an die jährlichen Ausflüge unserer Pius-Kokis.

An den Gräbern von Pater Alfred, Pater Elmar (Schmunzel-

Erinnerung ans quergestellte Goggomobil in seiner Garage,

ausgeheckt und ausgeführt durch damals jugendliche

Spaßmacher), Pater Bruno und unseren Pater Winfried erinnert

uns Pastor Ullmann mit einer Liebeserklärung an die Salvatorianer,

an die tiefen Glaubenswurzeln, die die Patres vor 40

Jahren in unsere Gemeinde geschlagen haben und die uns mit

tiefem Dank erfüllen.

Seinen Lieblingskanon „Wo zwei oder drei in seinem Namen

versammelt sind“ hat Pater Winfried sicher vernommen, wenn

auch der Eifelwind das mitgebrachte Kerzlein auspustete.

Nach einer intensiven Führung durch die herrliche Basilika

feiern wir mit ergreifenden Texten, Liedern und Flötenspiel

die Hl. Messe. – Was können wir alles mit unseren Händen

bewirken? – veranschaulicht durch die Hände-Collage vor dem

Ambo. Wir nehmen gute Eindrücke und Anstöße in uns auf.

Mit einem fröhlichen Kaffeetrinken und guten Gesprächen

endet eine Begegnung an den Wurzeln der Pius-Gemeinde –

den guten Geist aus Steinfeld nehmen alle Teilnehmer aus St.

Pius und Hl. Dreikönige mit in ihre Gemeinden.

Zum Schluss gilt allen, die uns diesen Tag ermöglicht haben,

unser herzlicher Dank.

Pfarr-Familienausflug nach Steinfeld

Marie-Luise Dammer

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Endlich! Das neue Grüne Heft ist da.

Seit Jahren ist es in der Planung. In Dreikönige ist es seit Jahrzehnten eine feste Institution, in

den Siebziger Jahren gab es Ähnliches auch in St. Pius: Das Grüne Heft für Neuzugezogene!

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode für den jetzt gemeinsamen Pfarrgemeinderat haben

sich einige Pfarrgemeinderatsmitglieder und andere seit Jahren in diesem Bereich Aktive

zusammengeschlossen, Gruppierungen und Verbände befragt und alles zusammengetragen,

was ihnen in die Finger fiel.

Herausgekommen ist eine Informationsbroschüre, die dem Zweck dient, Neuzugezogene

über die Möglichkeiten zu informieren, die unsere beiden Pfarreien bieten. Dies reicht von

den Anschriften und Telefonnummern der Seelsorger und der Pfarrbüros über die Gottesdienstzeiten,

die Spendung der Sakramente und die zahlreichen Aktivitäten der verschiedenen

Gruppierungen in unseren Gemeinden. Auch Telefonnummern karitativer Einrichtungen

in Neuss sind in dem Heft ebenso zu finden wie Ereignisse im runden Jahr. Bei der Arbeit fiel

uns auf, wie wenig wir selbst als immerhin aktive Gemeindemitglieder über die verschiedenen

Angebote informiert waren. Dieses Defizit ist sicher bei allen Gemeindemitgliedern

– graduell bestimmt verschieden – gleich hoch. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen,

diese Broschüre nicht nur den Neuzugezogenen, sondern allen Gemeindemitgliedern

zur Verfügung zu stellen und somit einen kleinen Beitrag zu leisten, dass beide Pfarreien sich

besser kennen lernen.

Ich möchte aus dem Informationsblatt von St. Pius

aus dem Jahre 1979 zitieren:

„Liebe Gemeindemitglieder!

Informationen sind aus drei Gründen wichtig:

1. Ich weiß, was geschieht.

2. Ich kann davon Gebrauch machen.

3. Ich kann sie weitergeben.

Diese drei Absichten verfolgen wir auch mit diesem

Informationsblatt über unser Gemeindeleben.

Wir hoffen, dass Sie Freude daran haben und nun

immer bestens informiert sind.”

Dem bleibt nur, sich anzuschließen.

Christiane Bongartz

Information für Neuzugezogene

Pfarrbüro Hl. Dreikönige:

Telefon 021 31 4 25 50

email info@hl-dreikoenige-neuss.de

Öffnungszeiten:

täglich 8.30 bis 12.30 Uhr

Mo, Di., Fr.: 14.30 bis 16.30 Uhr

Mi. 14.30 bis 17.00 Uhr

Do. 14.30 bis 18.15 Uhr

Herr Pfarrer Ullmann ist mittwochs

im Anschluß an die Hl. Messe

bis 11.30 Uhr präsent.

Pfarrbüro St. Pius:

Telefon 02131 98150

email pfarrbuero@st-pius-neuss.de

Öffnungszeiten:

Mo., Di., Do. 9.00 bis 12.00 Uhr

Mi: 14.00 bis 16.00 Uhr

Fr. 15.00 bis 17.00 Uhr

Herr Pfarrer Ullmann ist dienstags

im Anschluß an die Frauenmesse

bis 11.30 Uhr präsent.


Emmaus, Fruchtzwerge, Zu Gast bei

Freunden,

Brot des Lebens - kein Fast Food, ...

Dem Kreisjugendseelsorger Marcus Bussemer

gefällt der Kirchenraum von St. Pius

mit seinen „netten Ecken“ ausgezeichnet

für Jugendmessen und deshalb freut er sich,

dort seit dem Ostermontag einmal im Monat,

nämlich am zweiten Sonntag jeden Monats

um 18 Uhr eine Jugendmesse zu feiern.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Einbeziehung

der Jugendlichen. Zur inhaltlichen

Vorbereitung hat sich ein Kreis von Jugendlichen

unserer Gemeinden um Marcus

Bussemer gebildet, der offen ist für weitere

jugendliche Mitvorbereiter. Großen Wert

legt der Kreisjugendseelsorger auch auf die

für Jugendliche ansprechende musikalische

Gestaltung, die vom Komponisten des

Weltjugendtags- und Katholikentagsliedes

Gregor Linßen und dem Regionalkantor

Michael Landsky koordiniert und geleitet

wird. Mitsänger und Musiker sind jederzeit

willkommen und sollten sich jeweils zwei

Stunden vor Messbeginn (also um 16 Uhr)

in der Piuskirche zum Proben einfinden

(Kontakt E-Mail: email@edition-gl.de oder

postmaster@kirchenmusik-neuss.de). Aber

auch die Gottesdienstbesucher werden in die

Messfeier aktiv einbezogen, indem sie z. B.

zu einer sich aus dem jeweiligen Sonntagsevangelium

ergebenden Frage Stellung beziehen

sollen. Hierbei hilft die eigens für diese

Jugendmessen konstruierte Waage (siehe

Bild).

Erfreulich ist, dass viele dieses Angebot

angenommen haben. Wir würden uns vor

allem über noch mehr jugendliche Messbesucher

freuen.

Bernhard Wehres

Foto: Hilde Stoffels

Jugendmessen in St. Pius

Die nächsten Jugendmessen:

10. September

08. Oktober

12. November

10. Dezember

jeweils um 18 Uhr in St. Pius

Weitere Informationen auf

www.jugendkirche-neuss.de

Foto: Jo Stammen

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Über „… das, was ich nicht aussprechen kann …”

Laço de Oração

Viele Gemeindemitglieder sowohl aus St. Pius als auch aus Hl.

Dreikönige denken sehr gerne an den XX. Weltjugendtag, der

im August 2005 im Erzbistum Köln statt gefunden hat, zurück.

Die Pilger, die in unseren Gemeinden zu Gast waren, haben sich

hier sehr gut auf- und angenommen gefühlt und sind heute

noch dankbar, dass sie hierher kommen durften, um Jesus

Christus zu finden, IHM zu begegnen und IHN anzubeten.

Etwa ein Drittel der Jugendlichen kamen aus Portugal. In der Diözese Guarda gibt es seit drei

Jahren das Laço de Oração. „Das Laço de Oração hat zum Ziel, dass die Jugendlichen in ihren

verschiedenen Pfarreien und Gruppierungen zur gleichen Zeit in etwa nach dem gleichen

Ablauf gemeinsam beten. Es geht darum, den Geist der Gemeinschaft wachsen zu lassen.

Wir wissen, dass wir im Gebet nicht allein sind.“ Und so war die Begeisterung unserer portugiesischen

Freunde sehr groß, als sie im Dezember 2005 erfuhren, dass die beiden Neusser

Pfarreien in Zukunft mit ihnen im Gebet verbunden sein würden. „Es ist eine außerordentlich

große Freude für die DPJG (die diözesane Jugendseelsorge), diese Nachricht zu bekommen.

Nun vereinen die Laços de Oração nicht mehr nur die Jugend der Diözese, sondern auch die

Freunde aus Neuss. Guarda und Deutschland vereinigt!“

Marta, eine Portugiesin, schrieb: „ Es war das erste Laço de Oração, an dem ich teilgenommen

habe und obwohl es schlicht war, sind schöne Erinnerungen zurück geblieben … und

der Wunsch, beim nächsten Mal wieder teilzunehmen. Setzt diese Art von Aktivitäten fort,

es lohnt sich!“

Der Gebetsablauf wird uns in portugiesischer Sprache zur Verfügung

gestellt und mit tatkräftiger Hilfe portugiesischsprachiger

Freunde ins Deutsche übersetzt und anschließend noch geglättet.

Trotz des fremdsprachigen Namens wird also Deutsch gesprochen.

Wenn sprachlich möglich, werden die vorgeschlagenen

Taizé-Lieder übernommen.

Bisher hat das Laço de Oração bereits zweimal in der Kirche St.

Pius stattgefunden: Am Freitag vor Palmsonntag und am Freitag

vor Pfingsten. Das nächste Laço de Oração wird an einem der

Freitage vor Weihnachten wie gewohnt um 21 Uhr zusammen

mit den Portugiesen gebetet. Nicht nur alle Helfer und Gastgeber,

sondern ALLE sind dazu wieder herzlich eingeladen. Até logo!

Hilde Stoffels


„Wir sind gekommen...“

Am Dienstagnachmittag, 25. April 2006

geht das Telefon: „Hier ist Johannes Köst

aus Chemnitz. Können Sie sich noch an mich

erinnern?“ Natürlich konnten wir. „Sie sind

doch der Mann mit dem Strohhut beim

Weltjugendtag.“ Köst: „Ja, genau. Ich bin mit

Jugendlichen und jungen Erwachsenen am

kommenden Samstag, Sonntag und Montag

ganz bei Ihnen in der Nähe, nämlich in Altenberg,

um das Altenberger Licht zu holen. Wir

würden gerne den Sonntag in Neuss zur

Erinnerung an den Weltjugendtag verbringen,

eine Hl. Messe mitfeiern und uns Neuss

anschauen, gerne auch von einem Aussichtspunkt

aus. Könnten Sie uns dabei irgendwie

behilflich sein?“ Sicherlich konnten wir es;

aber es ging natürlich nur mit Hilfe unseres

Pastors und der war mal wieder aufgrund

seiner „Multifunktionalität“ im Ausland

unterwegs. Also half nur noch ein Fax, das

unser Pastor eigentlich sofort bei seinem

Wiedereintreffen in Neuss lesen sollte. Als

bis Donnerstagabend keine Reaktion seinerseits

zu vermelden war (das Fax hatte Papierstau,

wie sich später herausstellte), erwischten

wir ihn zwischen Firmgruppennachtreffen

und Brautgespräch telefonisch, um von

Herrn Kösts Ideen zu berichten. Nur Herr

Köst war zu dieser Zeit längst nicht mehr

in seinem Büro. Aber Dank Internet und

der Hilfe unserer Kinder erreichten wir ihn

dann abends spät noch vor der Abfahrt nach

Altenberg zu Hause und konnten ihm berichten,

dass unser Pastor alles tun würde, um

ihm und seiner Gruppe einen angenehmen

Aufenthalt in Neuss zu ermöglichen.

Freitagnachmittag stand dann – nachdem

unser Pastor das Unmögliche möglich

Blitz-Besuch aus Chemnitz

gemacht hatte (eigentlich sollte die Küche

im Marianum wegen des langen Wochenendes

kalt bleiben) – fest, dass die Gruppe

nicht nur nach Neuss kommen konnte,

sondern dass auch deren Verpflegung und

Programm gesichert waren. Das konnten wir

dem Chemnitzer Leiter dann per Handy am

Samstagmorgen, als er gerade den Kölner

Dom bestieg, berichten. Jetzt mussten nur

noch einige Kuchen gebacken bzw. aufgetaut

werden und unser Wohnzimmer umgeräumt,

mit Lagerbänken und -tischen ausstaffiert

und vor allem aufgeräumt werden.

Am folgenden Tag gestalteten die Chemnitzer

die 10 Uhr-Messe in St. Pius musikalisch

mit. Ein kleiner Umtrunk schloss sich in

der Altenstube des Pfarrheims an, zu dem

Pfarrer Ullmann alle Messbesucher eingeladen

hatte. Anschließend war die Gruppe

zum Mittagessen im Marianum eingeladen

und Frau Küpper führte die Gäste durch das

Haus. Danach bestiegen sie – dank Dieter

Hoevels‘ spontaner Bereitschaft zur Führung

– den Turm der Dreikönigenkirche. Nach dem

Kaffeetrinken fuhr die Gruppe dann zurück

nach Altenberg; von dort brachten sie am 1.

Mai das Altenberger Licht nach Chemnitz.

Foto: Bernhard Wehres

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...Fortsetzung

Johannes Köst, der Jugendreferent

des Dekanates

Chemnitz im Bistum

Dresden-Meißen, dankte

in einem anschließenden

Brief allen, die zum Gelingen

des kurzfristig geplanten

Tages in Neuss beigetragen

haben.

Zugleich würde er sich

freuen, wenn die Fahrt nach

Altenberg Ende April 2007

auch wieder mit einem

Abstecher nach Hl. Dreikönige

verbunden werden

könnte. Er versprach dafür

auch eine längerfristigere

Planung, sodass dann

alle ehemaligen Helfer

des Weltjugendtags (aus

dem Pfarrzentrum und

H u m b o l d t- G y m n a s i u m ,

wo die Chemnitzer Gruppe

übernachtet hatte) informiert

werden könnten und

ein gemeinsames Treffen

im Pfarrzentrum organisiert

werden könnte.

Es ist schön, dass so der

Weltjugendtag auch in

unserer Pfarre weiterlebt.

Deshalb freuen wir uns jetzt

schon auf ein Wiedersehen

Ende April 2007.

Werner und Hildegard Wehres

Unbekanntes Kleinod

in unserer Sakristei Heilige Dreikönige

Von nahezu niemandem beachtet, befindet sich in

unserer Sakristei ein kleines Kunstwerk:

Der Künstler Lothar Raesch schuf eine Original-Portrait-

Bleistiftzeichnung, die unseren Kardinal Josef Frings im

Jahre 1948 zeigt. Der Ausschuss Kunst und Kultur im PGR

veranlasste kürzlich auf Initiative des Küsters Uwe Strunck

eine Restaurierung, die als gelungen zu betrachten ist. Da

diese Zeichnung ausgesprochen lichtempfindlich ist, kann

sie aber auch nur an geeigneter Stelle gehängt werden.

So wird zurzeit überlegt, wie man diesem Problem am

besten begegnen kann. Denn das Bild soll mindestens

zeitweilig auch Interessierten zugänglich sein.

Neuer Familienkreis

Klaus Spickernagel

Am 16. Juni d.J. gründete sich ein St. Pius und Hl. Dreikönige

pfarrübergreifender Familienkreis.

Teilweise kennen wir uns aus Kleinkinder-Gottesdienst-

Vorbereitungs-Team. Wir sind 6 Familien und sage und

schreibe bunt gemischte 21 kleine sowie große Personen.

Das kann sich doch sehen lassen!!!

Unser Ziel ist es, sich vorerst so richtig gut kennenzulernen.

Weiter im Vordergrund steht für uns ganz klar, dass

unsere Kinder, nicht nur durch die Betreuungseinrichtungen

unserer Gemeinde unter der Woche, sondern auch

in der Kirche, bei Gemeindeaktivitäten und bei privaten

Treffen miteinander aufwachsen.

Wir erhoffen uns, dass die Kinder von klein auf Gemeinschaft

erleben.

Am 1. Juli trafen wir uns vollzählig zu einem Picknick am

Rhein. Und es war ein guter Start.

Angela Bust


Oekumene vor Ort 2006

- in der Osternacht wird das Licht der Osterkerze

vom Gemeindezentrum Einsteinstraße

nach Hl.Dreikönige und St. Pius

gebracht und umgekehrt

- der ökumenische Familiengottesdienst

am 18.Juni auf der Marianums-Wiese mit

einer Dialogpredigt von Pfarrer Ullmann

und Dr. Hübner ist ein voller Erfolg; bei

der anschließenden Kaffeetafel unterhält

Pfarrer Bierei mit Kostproben seiner

Zauberkünste und seiner artistischen

Ader

- 12. August 18 Uhr ökumenischer Gottesdienst

auf dem Kamberger Hof mit

anschließendem geselligen Beisammensein

- 10. September 10-20 Uhr evangelischer

Stadtkirchentag rund um die Christuskirche

unter dem Motto: 200 Jahre evangelisch

in Neuss – 100 Jahre Christuskirche

- 20. September 19:30 Uhr Taizé-Gebet in

der Pius-Kirche

- 08. Oktober ökumenische Michaelsvesper

mit Bischof Wolfgang Huber

Impressum

kurz und knapp

Pfarr- und Kindergartenfest

40 Jahre St. Pius

In diesem Jahr besteht die Pfarre

St. Pius 40 Jahre. Das Pfarr- und

Kindergartenfest steht daher unter

dem Motto „40 Jahre St. Pius“. Eine

Festschrift wird in Wort und Bild den

Werdegang der Pfarre beleuchten. Wir

freuen uns sehr, dass einige Geistliche,

die uns in dieser Zeit begleitet haben,

nach St. Pius kommen und mit uns feiern.

Der Kindergarten wird alte Zeiten wieder

lebendig werden lassen.

Samstag, 16. September

19:00 Konzert in St. Pius

festliche Musik aus verschiedenen Epochen

mit anschliessendem gemütlichen Ausklang

Sonntag, 17. September

10:00 Uhr: Festgottesdienst in St. Pius

Es singt der ehemalige Jugendchor.

Danach Eröffnung des

Festes durch Pastor

Herbert Ullmann.

Unser Pfarrbrief Nr.2/2006 GKZ 384-0 und 385-0

Herausgeber: Pfarrgemeinderat Hl. Dreikönige und St. Pius, Neuss

erreichbar über Telefon 0 21 31 / 4 25 50 und 0 21 31 / 9 81 50

Redaktion: Christiane Bongartz, Marius Fister, Ursula Kurella, Resi Linßen, Lothar Richers,

Wilma Stenzel, Ursula Voigt, Bernhard Wehres

Kinderpfarrbrief: Gabriele und Michael Panzer, Gabriele Peschen

E-Mail: Marius@Fister.de

Für den Inhalt der unterzeichneten Artikel sind die Verfasser verantwortlich.

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St. Pius

kfd St. Pius auf Fahrt

kfd

Die 45 Frauen (und 1 Mann) des kfd-Ausfluges St. Pius staunten am 20. 6. nicht schlecht,

als der ehemalige Schulrat Carl Cüppers im historisch eingerichteten Klassenzimmer

des Schulmuseums Katterbach bei Bergisch-Gladbach alle Register eines strengen,

aber mit natürlicher Autorität ausgestatteten Dorfschullehrers zog. Der rüstige

Herr griff zunächst in die Tasten des betagten Harmoniums und alle Frauen hatten

ihre Sangeskünste mittels deutscher Volkslieder aufzubieten. Ein ungemein frischer

Gesang drang durch die Klassenfenster nach draußen. Dann wurden Kenntnisse über

die damalige deutsche Kaiserfamilie vermittelt. Es wurde abgefragt, gelesen und

gerechnet nach alter Manier. Wohlverdiente Fleißkärtchen und streng erteilter Tadel

trugen dazu bei, eine Schulstunde der etwas anderen Art erlebt zu haben. (Schon

lange nicht mehr so gelacht !)

Die Reiseroute führte dann weiter in das nahegelegene Altenberg.

Nach dem Mittagessen konnte im Domladen gestöbert

sowie die Töpferei und ein Kunstatelier besucht werden. Eine

Wandergruppe machte sich auf, an dem Flusslauf der Dhünn

die schöne Umgebung zu erkunden. Höhepunkt war gewiss

der Besuch des Altenberger Doms. Dieser erstrahlt im Innern

nach 11jähriger aufwändiger Restaurierungssphase buchstäblich

in neuem Glanz und Licht. Eine gemeinsame Meditation mit Frau Barbara Küpper

vertiefte diesen Eindruck und ein anschließender Vortrag von einer sachkundigen

Dom-Führerin vermittelte der Gruppe zusätzlich, welch ein „Schatz“ im Bergischen

Land vorhanden ist.

Die Heimfahrt gen Neuss konnte für die Fußballinteressierten noch mit einem Bonbon

versüßt werden: Deutschland hatte gerade das Fußballmatch mit 3 : 0 gegen Ecuador

gewonnen ! Rita Neudeck, kfd St. Pius


Hl. Dreikönige

kfd Hl. Dreikönige unterwegs

Unser diesjähriger Jahresausflug führte uns in den Länder-

Themen-Park „MONDO VERDE“. Auf einem stillgelegten

Zechengelände in der limburgischen Hügellandschaft wurde

2002 dieser herrrliche Park eröffnet und führt die Besucher

auf eine traumhafte Entdeckungsreise durch die Welt der

Gärten, Kulturen, Kunst und Architektur dieser Erde.

Die Reise in Mondo Verde führte uns durch die Tropen

(eingangs gingen wir durch eine riesige Tropenhalle mit

vielen exotischen Vögeln, die mitunter sogar recht zutraulich

waren und sich auf die Hand setzten), Italien (von der

auf einem Hügel gelegenen toskanischen Villa

blickten wir auf die klassischen Figurengärten

und den Trevi-Brunnen), Japan, China, Australien,

Österreich, Russland, Marokko, Spanien, Portugal,

England. Jede Landschaft wurde mit dem Auge

aufs Detail im Bezug auf Vegetation und Architektur

gestaltet. So wähnten wir uns beispielsweise in

einem Bild von Monet. Eine 6.000 qm große Vogelhalle,

ein Kleintierzoo (u.a. beobachteten wir ein

Kängeruh mit seinem Jungen im Beutel) boten uns

viel Kurzweil.

Mondo Verde ist hauptsächlich eine grüne Welt. Allerdings

ist auch die beeindruckende Architektur nicht zu verachten.

Außer toskanischer Villa, die riesige Alhambra oder ein

kleines russisches Landhaus mit Holzschnitzereien fanden

wir lebensgroße, detailgetreue Repliken von berühmten

Gebäuden der Welt. Einzigartig sind auch die imposanten

Steinfiguren, die in dem finsteren Wald auftauchen. Figuren,

wie der versteinerte Schrei, Pagasus, Pan und der kolossale

Poseidon, sorgen für eine besondere Atmosphäre, die wir aus

den italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts kennen.

Insgesamt gesehen war es mal wieder ein schöner Tag,

den wir auf der Heimreise mit vielen kleinen Gewinnen zu

unserem Jahresausflugsquiz beendeten.

Hildegard Weber

kfd

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Kirchenräume neu erleben

Kirchenräume einmal anders, neu erleben,

Einladung auch für Kirchenfernere oder

Menschen aus anderen Gemeinden, anderen

Konfessionen – eine Nacht der offenen

Kirchen hat viele Aspekte.

Die Frage: „Wie signalisieren wir, dass in

unserer Kirche etwa Besonderes stattfindet?

Wie wirken wir besonders einladend und

offen?“ lösten wir in St. Pius, indem wir unser

skulpturales Kirchengebäude in weithin

sichtbare Lichteffekte hüllten. Künstlerische

Auseinandersetzung mit einem Kirchenraum

demonstrierten zum Auftakt des Abends auf

beeindruckende Weise die jungen Damen

der Projektgruppe „Künstlerischer Tanz im

Tanzraum Neuss.“ Vor, zwischen und hinter

wohl gefüllten Kirchenbänken zeigten sie

ihre Tanzmeditationen und trugen einerseits

dem ungewöhnlichen Grundriss von St. Pius

Rechnung, unterstrichen andererseits die

meditative Raumatmosphäre dieser Kirche.

Die anschließende Kirchenführung versorgte

Interessierte mit Fakten und kleinen Anekdoten

zur Bauhistorie.

Die liebevoll von Frauen unserer Gemeinde

selbst gestalteten und für diesen Anlass in

besonderes Kerzenlicht getauchten Kreuz-

Fotos: Uwe Strunck

wegreliefs waren Mittelpunkt einer Kreuzwegmeditation.

Im Gegensatz zu den Kreuzwegstationen

gehörte das mehrteilige Bild „Es wurde Licht“

von Hans Meinert nicht zum Inventar von St.

Pius, sondern war eine aus dem süddeutschen

Weingarten eingereiste Leihgabe. Zu

den farbintensiven Einzelbildern wurden

Meditationstexte zur Schöpfung gelesen,

untermalt von stimmungsvoller Blockflötenmusik,

da der angekündigten Harfe

kurzfristig eine Saite riss und die Musikerin

spontan auf ihr Zweitinstrument zurückgreifen

musste.

Solche kleinen Pannen und Schrecksekunden

gehören wohl dazu, genauso wie der

Umstand, dass mit fortschreitender Zeit die

Besucherzahl immer kleiner wurde. So fand

sich zur abschließenden Komplet, gestaltet

von der Schola des Marianums, nur noch ein

sehr kleiner Kreis zusammen.


Das Vorbereitungsteam zur Nacht der

offenen Kirchen setzte für Dreikönige andere

Schwerpunkte. Der Abend begann mit

einer Kirchenführung für Kinder durch den

Kirchenraum mit seinen Schätzen, organisiert

und durchgeführt von Familie Wehres.

Daran schloss sich die Betrachtung der

Kirchendecke mit Elmar Siepe an, musikalisch

umrahmt und aufgelockert von Orgelmusik

unseres Kantors Michael Führer und

Chorgesang des „Jungen Chores“ unter

Leitung von Herrn Peter Wirz. Es war ein

reges Interesse besonders unter den eigenen

Gemeindemitgliedern zu verzeichnen.

Ab 21.00 Uhr füllte sich der Kirchenraum für

Lieder zum Mitsingen und Zuhören unter

Leitung von Gregor Linßen und Michael

Landsky. Es kam u. a. das Lied vom diesjährigen

Katholikentag: „Vor Dir stehen wir…“

zum Erklingen, das auch zum Schluss begeistert

mitgesungen wurde.

Danach folgten die Gedanken von Herrn

Siepe zum Magdalenenfenster, das nach

dem vorausgegangenen Höhepunkt leider

etwas in den Schatten geriet und auch von

der technischen Seite her nicht optimal

ausgeleuchtet war.

Außerdem wurde zur vorgerückten Stunde

das Angebot von Tee und Kaffee in der Seniorenstube

genutzt. Mitglieder des Pfarrgemeinderates

und des Eine-Welt-Ladens

hatten dort eine gemütliche Cafeteria eingerichtet.

Später wurden

Taizé-Gesänge

mit Mitgliedern

des

Kirchenchores

mehrstimmig

im Altarraum

Fotos: Uwe Strunck

Nacht der offenen Kirchen

in schöner Runde gesungen, gefolgt von

der abschließenden Komplet unter Leitung

des Kreisjugendseelsorgers Marcus Bussemer.

Dabei kam noch einmal sehr schön

der stimmungsvoll mit Kerzen beleuchtete

Kirchenraum zur Geltung.

Während des ganzen Abends waren im

Windgang einer seitlichen Eingangstür

Kirchenschätze ausgestellt: alte Messbücher,

Ciborium, Monstranz und Hostienschale, ein

Chormantel aus den dreißiger Jahren und ein

Chormantel, entworfen von Thorn Prikker.

Dank der großen Spiegel der Fa. Henkelmann

und entsprechender Anstrahlung kamen die

Gegenstände sehr gut zur Geltung, und das

Interesse der Gemeindemitglieder daran war

entsprechend groß, zumal diese Ausstellung

bis zum folgenden Sonntag bestehen

bleiben konnte.

Als beim Nachtreffen des Arbeitskreises

Christlicher Kirchen in Neuss (ACK) die

Frage nach einer Wiederholung gestellt

wurde, konnten die Organisationsteams

von Hl. Dreikönige und St. Pius durchweg

zustimmen. Die Resonanz auf diese Nacht

der offenen Kirchen war so positiv, dass wir

zukünftig sicherlich wieder unsere Kirchen

für eine Nacht öffnen und wiederum alle zu

einem besonderen Erleben von Kirche und

Kirchenraum einladen möchten.

Allen fleißigen Helfern der diesjährigen

Aktion sei noch einmal herzlich gedankt.

Diejenigen, die Geschmack an der Vorbereitung

einer Folgeveranstaltung – voraussichtlich

im Frühjahr 2008 – bekommen haben,

sind eingeladen, sich spätestens nach dem

nächsten Aufruf im Pfarrbrief bei unserem

Pfarrgemeinderat zu melden.

Marion Steentjes und Peter Hahnen

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Hl. Dreikönige St. Pius

Taufen

Yannick Jakob Faßbender 12.02.2006

Jason Schramm 12.03.2006

Robert Kuske 09.04.2006

Victor Orth 09.04.2006

Celina Sarek 09.04.2006

Samuel Davies 14.05.2006

Diego Kuhlen 14.05.2006

Oskar Lammertz 14.05.2007

Kilian Feldmann 11.06.2006

Leni Fuhrmann 11.06.2007

Noah Hausmann 11.06.2008

Maximilian Kifel 11.06.2009

Carlotta Sohn 17.06.2006

Leonard Litz 24.06.2006

Eheschließungen

Sebastian Benninghaus und Julia Michels 22.04.2006

Kemalettin Akar und Sonja Mentzen 20.05.2006

Levan Nazvlischvili und Tatjana Gossen 02.06.2006

Dirk Auge und Graciela Soares de Sousa 10.06.2006

Stefan Beyen und Sonja Ahrens 24.06.2006

Sterbefälle

Rosemarie Zerressen, geb. Jezorski 09.02.2006

Walter Füßer 11.03.2006

Christian Hellendahl 15.03.2006

August Rannetshauser 20.03.2006

Edmund Pöschl 27.03.2006

Kurt Aichmann 02.04.2006

Bruno Weiler 05.04.2006

Elisabeth Surlemont, geb. Moritz 15.04.2006

Alexander Spanke 20.04.2006

Margarete Küsters, geb. Boutty 28.04.2006

Willi Speetgens 29.04.2006

Johann-Georg Kühnel 30.04.2006

Franziska Schildberg, geb. Böhr 08.05.2006

Hans Zerreßen 09.05.2006

Käthe Wolff, geb. Hüser 16.05.2006

Friedrich Cloudt 18.05.2006

Toni Mainz 21.05.2006

Josef Stratmann 26.05.2006

Walter Valerius 04.06.2006

Josef Giertz 07.06.2006

Katharina Ohoven, geb. Hecker 20.06.2006

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Taufen

Chronik

Reinert, Torben 16.04.2006

Brenner Julia Sophie 18.06.2006

Brenner Sarah Marie 18.06.2006

Vroomen Vanessa 16.07.2006

Anoune Leon Maximilian 16.07.2006

Eheschließungen in St. Pius

Thi Lien Pham u. Que Son Mai 22.04.2006

Katrin Lütz u. Markus Wagner 19.05.2006

Sterbefälle

Johanna Stiene 09.01.2006 101 Jahre

Anna Kleine 15.01.2006 99 Jahre

Maria Irmen 15.02.2006 97 Jahre

Dr. Gerhard Bielefeld 04.05.2006 76 Jahre

Dr. Dr. Theodor Braun 04.05.2006 85 Jahre

Willi Feller 07.05.2006 70 Jahre

Elisabeth Maria Kolbecher 18.05.2006 77 Jahre

Wilhelm Kempkes 18.06.2006 78 Jahre

Wilhelm Jansen 02.07.2006 78 Jahre

Johannes Antonius Maria Dickmann

04.07.2006 90 Jahre

Hermann Schlaak 11.07.2006 78 Jahre


Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht

Im Nachhinein wundern wir uns, was wir

in Saarbrücken auf dem Katholikentag

alles nicht erlebt haben. Worüber die NGZ

oder Christ in der Gegenwart oder welche

Zeitung auch immer in Bild und Wort Bericht

erstatteten. Wir wissen nicht, was im Fernsehen

gesendet wurde. Mit Ausnahme der

Eröffnungsfeier auf dem Schloss-Platz. Da

standen wir wie auf einer Fan-Meile während

der Fußball-Weltmeisterschaft schräg vor

einer großen Bildwand und konnten vergleichen,

was das Südwest FS und Phoenix den

Daheimgebliebenen in Ausschnitten zeigte

und was wir vor Ort erleben konnten. „Vor

Dir stehn wir, um Dir zu singen in großer

Freude und in Dankbarkeit...“ Der Platz war

voll, als das Katholikentagslied unseres

Sohnes Gregor zum Ohrwurm wurde und

jung und alt von der Fernsehmoderatorin

darauf aufmerksam gemacht wurden, „dass

wir gleich auf Sendung sind“. „Gerechtigkeit

vor Gottes Angesicht“ live aus Saarbrücken.

Am 24. Mai 2006.

Was macht die Atmosphäre dieses Katholikentags

so kaum beschreibbar aus? Wovon

lassen wir uns da anrühren? „Vor Dir stehn

wir, um uns zu bringen und unser Leben in

Gerechtigkeit.“

Auch „abseits der großen Politik“ der Foren

und Podien passiert etwas was uns noch

länger beschäftigen wird. Die Auseinandersetzung

mit der Thematik der Gerechtigkeit

in kirchlichem und weltlichem Umfeld

ist nicht einfach abzuhaken. Das machen die

Inhalte der Gottesdienste deutlich, die uns

und vielen Mitteilnehmern wichtig sind. So

die farbenfrohe Messfeier der Familien am

Fest Christi Himmelfahrt mit dem frühe-

Katholikentag Saarbrücken 2006

ren Pastor von Kaarst Winfried Pilz und dem

Osnabrücker Bischof Franz Josef Bode oder

die am Freitagnachmittag mit Bischöfen und

Gästen aus fünf Kontinenten, Partnern in der

Einen Welt, unter dem Gedanken: Christus –

unsere Hoffnung und unsere Freude. Gerechtigkeit

für alle.

Plötzlich steht Bernhard

Wehres vor uns. „Wir

W e l t j u g e n d t a g s -

Helfer...“ sind auch in

Saarbrücken. Und wie

aus heiterem Himmel

Stefanie Sels: „Schön

dass wir uns treffen. Ich

bin mit einer Freundin

hier!“ Begegnungen in

Saarbrücken. Einfach

überraschend. Und so

reiht sich Bemerkenswertes

aneinander.

G-e-r-e-c-h-t-i-g-k-e-i-t buchstabieren

lernen. Gar nicht so einfach. Im Bibelzentrum

Pierre Stutz erleben. Faszinierend wie

der Schweizer Theologe vor- und nachgedacht

hat: „Verwurzelung erfahren - Mit

den Psalmen jeden Tag für das Geschenk

des Lebens danken.“ Und auf dem Weg

zum Abschlussgottesdienst eine Platzkarte

für den Stadion-Abschnitt „O“ in die Hand

bekommen ... Wo landen wir denn da??

„Vor Dir stehn wir, um Dir zu singen...“! Im

Abschnitt für die Presse! Nicht zu fassen.

Freier Blick auf Altar und alle Stationen des

Gottesdienstes bei schönstem Wetter. Und

aus dieser Position Bischof Franz Josef Bode

sehen und seine Einladung für den 21. bis

24. Mai 2008 zum nächsten Katholikentag

hören: „Mit Glück nach Osnabrück“!

Gottfried und Resi Linßen

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conceptwise.de

Die Redaktion wünscht allen

Leserinnen und Lesern

Katholikentag 2006

einen schönen Herbst

Der dritte Pfarrbrief des Jahres 2006 wird zu Weihnachten angekündigt. Die Redaktion lädt

bereits heute alle Pfarrangehörigen und auch Gäste zu Gedanken, Beiträgen und Bildern herzlich

ein. Es ist ferner daran gedacht, eine Rubrik „Leserbriefe“ neu einzurichten. Die Redaktion

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