Gefährdungsbeurteilungen im Gartenbau

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Gefährdungsbeurteilungen im Gartenbau

Gefährdungsbeurteilungen ziehen Forderungen an das Handeln und Verhalten

des Unternehmers und seiner Mitarbeiter nach sich.

Gefährdungsbeurteilungen müssen regelmäßig überarbeitet bzw. ersetzt werden.

Folgende Anlässe können dazu führen:

� Schwere oder tödliche Unfälle,

� grobe Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften,

� erhöhte Unfallzahlen,

� erhöhter Krankheitsstand im Betrieb,

� hohe Mitarbeiterfluktuation,

� Unzufriedenheit der Mitarbeiter,

� negatives Betriebsklima.

Auch bei Änderungen von Produktions- oder Arbeitsverfahren bzw. bei Änderungen der

Vorschriften oder des Standes der Technik müssen alte Beurteilungen überarbeitet

werden.

In der Folge der erstellten Gefährdungsbeurteilungen sollten aus deren

Erkenntnissen Betriebsanweisungen erstellt werden, die dann wiederum für

Unterweisungen genutzt werden sollten.

Von der Gefährdungsbeurteilung zur Unterweisung

1.

Umfassende Ermittlung möglicher Unfall- und Gesundheitsgefahren bei Tätigkeiten

2.

Festlegung der erforderlichen Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum

Gesundheitsschutz

3.

Übernahme der festgelegten Schutzmaßnahmen in eine Betriebsanweisung

4.

Unterweisung der Mitarbeiter anhand der Betriebsanweisung

5.

Wirksamkeitskontrolle

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