Petschau – Reiseführer - Laverna Romana, sro

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Petschau – Reiseführer - Laverna Romana, sro

PETSCHAU

REISEFÜHRER

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PETSCHAU

REISEFÜHRER

Die Geschichte der Region von Petschau ...................................................... 3

Denkmäler und Sehenswürdigkeiten von Petschau ........................................ 7

Die Burg Petschau, Die Kirche St. Georg, Die Pfarrhaus, Die Rathaus, Mariensäule

Bedeutende Persönlichkeiten ........................................................................... 16

Naturschutzgebiet Kaiserwald ......................................................................... 20

Der Botanische Garten ................................................................................... 21

Die Führungen und Öff nungszeiten ................................................................ 22

© Text: PhDr. Stanislav Burachovič

© Die Fotografi e: Jan Prudík, BcA. Aleš Loziak, S. Wieser

Der Druck: KVTISK s.r.o. Karlovy Vary

© Der Verleger: Laverna Romana s.r.o., Nám. 5 května 28, 364 64 Bečov nad Teplou

T/F: +420 353 222 892, www.lavernaromana.com, laverna@lavernaromana.com

petschau


petschau

die geschichte der region von petschau

Die Anfänge von Petschau hängen mit einem wichtigen Handelsweg zusammen, der Böhmen

und Deutschland verband. Er führte in der Richtung von Luditz (Žlutice) nach

Eger (Cheb). Im 13. Jahrhundert wurde zu seinem Schutz eine befestigte Burg mit einer

Wach- und Zollfunktion auf einem Felsen über dem Tepl Fluss gebaut. 1387 bestätigte

der König Wenzel dem Adeligen Boresch von Riesenburg das Recht, Zoll in Petschau und

Trossau (Dražov) zu erheben.

Ein weiterer, für Petschau wichtiger Faktor, war die Entwicklung des Erzbergbaus im

Zentralteil des Kaiserwaldes (Gold, Silber, Zinn). Vor allem die hiesige Zinnförderung

war von Bedeutung für ganz Europa und brachte der Region eine wirtschaftliche und kulturelle

Konjuktur. Eine Schlüsselrolle bei der Ausbeutung des Kaiserwaldes spielten die

Familie von Riesenburg aus Ossegg sowie die Familie Pfl ug von Rabenstein. Die Zinnför-

Burg Bečov (Petschau) rund um das Jahr 1800. Kolorierter Stich von dem unbekannten Autor.

derung kulminierte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, dann begann sie allmählich

zurückzugehen. Der Dreissigjährige Krieg brachte das Ende der Erzförderung. Die

Leute waren gezwungen, neue Unterhaltsquellen zu suchen, was zum Aufschwung der

Handwerke und Zünfte führte. In der Region von Petschau entwickelten sich zahlreiche

spezifi sche Handwerke wie z.B. Zinngiesserei, Tuchschererei, Weberei, Gerberei, Hutma-

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die geschichte der region von petschau


die geschichte der region von petschau

cherei usw. Eine merkwürdige

Besonderheit des Kulturlebens

in dieser Region war die Blüte

der Volksmusiktradition. Viele

Gemeinden wurden durch ihre

talentierten Musiker berühmt

(Petschau Bečov, Gabhorn

Javorná, Trossau Dražov,

Gängerhof Chodov, Neu Dorf

Nová Ves).

Zur Zeit des Barocks im 17. und

18. Jahrhundert änderte sich

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petschau

Bečov´s (Petschau´s) Panorama mit der Sankt Georg´s Kirche und

mit dem Burg. L. Platzer 1823

wesentlich das Aussehen von Petschau und den in der Nähe liegenden Orte. Zahlreiche

Bauten wurden im Geiste des Barocks umgebaut. Nur die Grundrisse und Kerne der

Häuser haben sich ihren ursprünglichen gotischen Charakter und Renaissancecharakter

erhalten. Von dem Umbau waren vor allem die Burg von Petschau und die Kirche

St. Georg betroff en. Neue Barockkirchen und Barockkapellen wurden z.B. In Gabhorn,

Neu Dorf, Trossau, und Unter-Tiefenbach gebaut.

Das 19. Jahrhundert war für Petschau das Jahrhundert, in dem sich der Strassen- und

Eisenbahnverkehr entwickelte. Auch das Postwesen entwickelte sich sehr schnell. Von den

interessanten Handwerken und Gewerben der Petschauer Region im 18. und 19. Jahrhundert

nennen wir die traditionelle Zinngiesserei, die Knopfmacherei, Herrstellung von

Lederwaren und das Hopfengeschäft. Die meisten Einwohner auf dem Lande lebten von

Viehzucht (vor allem von Schafzucht) und Ackerbau. In der Nähe von Gängerhof (Chodov)

wurde eine kleine Fabrik gebaut, wo Schwefelsäure erzeugt wurde (Vitriolhütte). Um

das Jahr 1800 begannen in diesem Gebiet die ersten kleinen Manufakturen zu arbeiten. Im

nahen Schlaggenwald (Horní

Slavkov) wurde 1792 die erste

böhmische Porzellanfabrik

gegründet. Die Versuchserzeugung

von Porzellan hatte schon

drei Jahre vorher (1789) in der

Gemeinde Rabensgrün (Háje)

bei Petschau begonnen. Viele

Arbeitsgelegenheiten baten auch

die ausgedehnten Wälder in der

Region von Petschau, die schon

seit dem Mittelalter einen wichtigen

wirtschaftlichen Faktor

darstellten. Die Musiktradition

Petschau) um das jahr 1865.

von Petschau wurde durch die


petschau

Wirkung des gebildeten Pädagogen Karl Veit fortgesetzt. 1887 wurde in Petschau eine renommierte

Musikschule gegründet, die die Schüler aus ganz Nordwestböhmen besuchten.

Das 20. Jahrhundert brachte eine weitere Verbesserung der Verkehrs- und Postverbindung.

1901 wurde eine Eisenbahnlinie aus Schönwehr (Krásný Jez) nach Elbogen (Loket)

gebaut. Auch die abgelegenen Dörfer wurden allmählich elektrifi ziert. Am Ende des Jahrhunderts

begannen auch Touristen und Naturwissenschaftler die Naturschönheiten des

Kaiserwaldes zu entdecken und bewundern.

Der erste Weltkrieg brachte auch dem Gebiet des Kaiserwalds einen wirtschaftlichen

Niedergang, Not und Trauer über den Verlust der Lieben. Eine traurige Reminiszenz

jener Zeit sind an die hundert von Kriegsgefallenendenkmälern. Nach dem Krieg begannen

die letzten Reste der eigenartigen Volkskultur schnell abzusterben. Damit hing

auch der Untergang der typischen Fachwerkarchitektur zusammen. Die alten, architektonisch

sehr wertvollen Bauernhäuser wurden durch uniforme Häuser ersetzt, die städtische

Muster nachahmten. Das Ende des zweiten Weltkrieges hatte weitreichende Folgen für

die Region von Petschau und ihre Bevölkerung. Es kam zu einem komplizierten Prozess

der Aussiedlung von Deutschen, dann wurde die Region durch tschechische Einwohner

wiederbesiedelt. Die neuen Ansiedler wurden von der abgelegenen Gegend von Petschau

nur wenig angelockt, denn die Verbindung und Versorgung waren schlecht. Es waren

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die geschichte der region von petschau


die geschichte der region von petschau

Petschau - Burg und unter Burg aus dem Norden. Kolorierter Stich von A. Puchern 1808.

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petschau

hier auch nur wenige Arbeitsgelegenheiten. Viele Orte wurden nach der Aussiedlung der

Deutschen fast menschenleer.

Eine neue Belebung brachte erst nach dem Jahre 1950 der Aufschwung des Uranerzbergbaus

in der Umgebung von Schlaggenwald (Horní Slavkov), d.h. in Schönfeld (Krásno),

Lesnitz (Ležnice), Schönwehr (Krásný Jez) usw. Nachdem die Uranerzlager erschöpft

worden waren, fi ngen für den Kaiserwald wieder ruhige Zeiten an. Viel Aufmerksamkeit

wurde der Landwirtschaft und Forstwirtschaft gewidmet. Die Naturschönheiten des

Kaiserwaldes wurden allmählich „wiederentdeckt“ und die Region wurde zum beliebten

Erholungsgebiet. Besonders nach dem Jahre 1968 begannen hier Hütten und Wochen-

Heraldik von Osek Pluhové von Rabštějn Questenberk Beaufort-Spontini


petschau

endhäuser wie die Pilze nach dem Regen aus dem

Boden zu schiessen.

In Petschau befi nden sich einige kleinere Betriebe

(z.B. Elektro). Eine gute Reputation hat die hiesige

Forellenzucht. Im Jahre 1974 wurde das Naturschutzgebiet

Kaiserwald errichtet, das in sich die ganze

Region von Petschau schliesst. Petschau a.d. Tepl

ist ein idealer Ausgangspunkt der Ausfl üge in das Naturschutzgebiet.

Durch das Städtchen läuft ein grün

markierter Wanderweg von Gabhorn (Javorná) nach

Sangerberg (Prameny). Das heutige Petschau bemüht

sich, ein neues, attraktives „Image“ aufzubauen, das

die Anzahl der Touristen erhöhen würde. Zu diesem

Kuppelturm

Zwecke wird der historische Kern der Stadt renoviert,

dessen Stolz ein Barockschloss ist, das 1996 zugänglich

gemacht wurde. Das Hauptexponat im Schloss, der wertvolle Reliquienschrein

St. Maurus aus dem 12. Jahrhundert, ein unikates romanisches Denkmal von europäischer

Bedeutung, wird in einer späteren Zeit ausgestelt.

denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

Das wertvolleste historische und kulturelle Denkmal von Petschau ist der ausgedehnte

Komplex der Burg und des Schlosses. Die Burg bildet eine wirkungsvolle Kulisse des

Städtchens. Historisch und architektonisch hängen die Gebäude der Burg und des Schlosses

eng zusammen.

zuerst etwas über die burg

Ihren ältesten Teil bauten die Herren von Riesenburg

in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ein architektonisches

Juwel im gotischen Teil ist die Burgkapelle

Maria Heimsuchung aus dem Jahre 1400. Sie

wurde am 14. Mai 1400 eingeweiht. Die Kapelle hat

ein Rippengewölbe mit zwei Bolzen. Einer von ihnen

trägt das Reliefwappen der Herren von Riesenburg,

der andere ein heraldisches Vierblatt. Die Kapelle

ist 14 m lang, 10 m breit und 9 m hoch. Einzigartig

sind die ursprünglichen Wandgemälde. Sie zeigen

17 biblische Szenen (z.B. Kalvarienberg, Maria Verkündigung,

Geburt Christi, Anbetung der Heiligen

drei Könige, Heiliger Christophorus, usw.). Der Ma-

denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

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Pfl ug Palast


denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

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petschau

ler ist unbekannt. Einige Forscher glauben, die Gemälde haben eine mystische und astrologische

Bedeutung (Symbole der Sonne, des Mondes, der Sterne, usw.). Sowohl die

Kapelle als auch die Gemälde befi nden sich leider in einem schlechten Zustand. Schon im

19. Jahrhundert wurde die Kapelle als Speicher benutzt.

Umbauvorschlag nach den Planen der Architekten J. Zitek

und J. Mocker

Der historische Kern der Burg besteht

aus zwei viereckigen Türmen, die im ersten

Viertel des 16. Jahrhunderts durch einen

Wohnpalast mit 15 Sälen verbunden

und architektonisch vereinigt wurden

(1524). Es geschah unter der Herrschaft

der Pfl ugs von Rabenstein, die die Burg

im Geiste der späten Gotik und Renaissance

„modernisierten“. Im Palast haben

sich zahlreiche wundervolle Portale und

Fenstergewände aus der ersten Hälf-

te des 16. Jahrhunderts erhalten. Einige Portale wurden hier erst später, am Ende des

19. Jahrhunderts, eingesetzt. Sie stammen aus Neuhof (Nový dvůr) und aus dem Schloss in

Th eusing (Toužim). Die Portale sind mit verschiedenen Zeichen der Steinmetzer signiert.

Als die Burg am Anfang des 16. Jahrhunderts umgebaut wurde, wurde zu ihrem gotischen

Teil ein Renaissanceschloss, der sog. Pfl ugsche Palast (Pfl ugsche Häuser) angebaut. Auf

dem Hof ist das Wappen der Pfl ugs von Rabenstein zu sehen, das ihre Schlüsselbedeutung

für die Geschichte der Burg und des Städtchens Petschau symbolisiert.

Als 1623 der mächtige zylinderförmige Turm erniedrigt wurde, wurde das Aussehen der

Burg von Petschau noch mehr geändert. Der Turm wurde allmählich von einem Wach-

und Verteidigungsbergfried zu einem Aussichtsturm. Während des Dreissigjährigen Krieges

verfi el die Burg ziemlich. Nach dem Krieg sollte sie nach den Plänen des Militärkommandanten

Johan Lacron wieder befestigt werden. Doch dazu war nicht genug Geld und

so wurde nur die sog. Lacron-Bastion über dem Burggraben gebaut (1656).

Im 18. Jahrhundert wurde die Burg nur wenig umgebaut. Das Torso des zylinderförmigen

Turms musste auf nur 6 Meter erniedrigt werden. Von dem ursprünglich gotischen Turm

haben sich nur die Grundmauern mit dem Allianzwappen der Familien Questenberg und

Kaunitz erhalten.

Zum letztenmal wurde die Burg von Petschau in den Jahren 18611865 nach den Plänen

der Architekten Josef Zítek und Josef Mocker umgebaut. Der Umbau war ziemlich klein

im Unfang. Die beiden Architekten legten dem Besitzer der Burg (Beaufort) die Pläne

für einen radikalen Umbau der mittelalterlichen Burg im Geiste des romantischen Historismus,

vor. Zum Glück war Beaufort mit den Plänen nicht einverstanden und die Burg

hat sich ihr altertümliches Aussehen erhalten, das jeden Besucher von Petschau fasziniert.


petschau

barockschloss

denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

Ein organischer Teil des Herrensitzes ist das Barockschloss. Es wurde in den Jahren

17501753 in nächster Nähe der verödeten Burg gebaut. Der Bau des sog. Neuen oder

auch Unteren Schlosses wurde vom damaligen Besitzer von Petschau, Dominik Andreas

Kaunitz, fi nanziert. Die Dominante des Schlosses ist ein achteckiger Turm. Eine Steinbrücke

mit den Statuen des Johan von Nepomuks und des Jesuitenpaters Johan de Gotto

aus dem Jahre 1753 verbindet das Schloss mit der Ansiedlung unterhalb des Schlosses. Auf

dem Sockel der Plastik des heiligen Johan Nepomuk ist das Allianzwappen der Familien

Questenberg und Kaunitz.

Das Eingangstor des Schlosses wird von einem Renaissanceportal aus dem Jahre 1540

umrahmt. In den Jahren 186175 wurden die Interieurs des Schlosses modernisiert. Die

Architekten J. Mocker und J. Zítek nahmen an der Modernisierung teil. Durch den Umbau

im Jahre 1861 gewann die Scchlosskapelle ihr heutiges Aussehen. Die Schlossterrassen

stammen erst aus der zweiten Hälfe des 19. Jahrhunderts. Unter den Terrassen befi ndet

sich das ausgedehnte Kellergewölbe der ehemaligen Bierbrauerei aus dem 18. Jahrhundert.

Im Jahre 1996 wurde das renovierte Schloss zum erstenmal in seiner Geschichte der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht. Seinen Stolz den renovierten romanischen Reliquienschrein

St. Maurus können Sie in einer späteren Zeit besichtigen.

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Schloss Bečov (Petschau) und Schlosspark


denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

die kirche st. georg

Die ursprüngliche mittelalterliche Kirche wurde im

15. Jahrhundert an Stelle der ersten Burg von Petschau

(Festung) gebaut. Im Jahre 1621 brannte die

Kirche nieder und wurde erneuert. Auch diese zweite

Kirche wurde dann im Jahre 1760 durch einen

Brand vernichtet. An ihrer Stelle wurde in den Jahren

17631767 die heutige Kirche St. Georg nach den

Plänen des Baumeisters Franz Pöpperle aus Petschau

gebaut. Die Bänke und Ältare wurden vom Tischlermeister

Franz Liebner hergestellt.

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petschau

Der Hauptaltar ist das Werk T. Pistels aus Tepl

(1776). Das Bild des heiligen Georgs stammt vom

Maler J. Grimmer aus Luditz. Die Seitenältere wur-

Die Kirche St. Georg

den der heiligen Anna und dem heiligen Johan eingeweiht.

Die künstlerisch auff allende Kanzel ist das Schnitzwerk T. Pistels (1776). Die

Orgel stammt aus dem Jahre 1775, die Glocken wurden in Eger im Jahre 1763 gegossen.

Das Interieur der Kirche wurde im Rokokostil geschmückt.

Im Jahre 1834 wurde die Kirche modernisiert, was die Jahreszahl über dem Portal beweist.

Der Turm wurde erst im Jahre 1885 nach den Plänen des Baumeisters Johann Schobert

aus Th eusing angebaut. Am Eingang in die Kirche sieht man eine Ziereinzäunung aus

Metall und ein Pförtchen mit Blechreliefen Christi, der Heiligen Jungfrau, des heiligen

Georgs und des heiligen Michaels, das Werk des Kunstschmiedes Adolf Zörkler aus dem

Jahre 1926. In der Gruft der Kirche wurde 1585 Kaspar Pfl ug von Rabenstein begraben.

Zur Zeit der Gegenreformation wurde sein Grab vernichtet. Vor der Kirche steht ein einfacher

Steinbrunnen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Sankt. Peter Schlosskapelle

Reliquienschrein St. Maurus


petschau

die pfarrhaus

Das im Spätbarockstil gebaute einstöckige Gebäude stammt aus der Zeit nach dem Feuer

im Jahre 1760. Das Haus Nr. 189 hat sieben Fensterachsen und seine Fassade ist kunstvoll

gegliedert. Die Fenster werden mit Gewänden mit Henkeln umrahmt. Die Gesimse über

den Fenstern sind dreieckförmig. Das Haus ist ein typischer Repräsentant eines Barockpfarramtes.

Bei dem Gebäude steht ein geschützter Lindenbaum, der ungefähr 300 Jahre

alt ist.

das rathaus

Das Barockgebäude aus der Zeit kurz nach dem Feuer im Jahre 1760 befi ndet sich an Stelle

eines älteren Rathauses. Ein schönes Stadthaus mit zahlreichen klassizistischen Elementen.

Es wurde nach den Plänen Josef Moiks und Norbert Heydls gebaut. Im Jahre 1898

wurde das Rathaus renoviert und gewann sein heutiges Aussehen. In der Richtung in die

Strasse steht ein Steinbrunnen (erste Hälfte des 19. Jahrhunderts) mit einem Wasserspeier,

der einen Löwenkopf darstellt.

Das anliegende, architektonisch strenge

Gebäude, war früher der Sitz aller Ämter

von Petschau (Bezirkshauptmannschaft,

Gericht, Steueramt, Gewerbeamt u.a.).

Das Gebäude ist das Beispiel eines Funktionsgebäudes

des 19. Jahrhunderts.

die mariensäule

Die Säule mit einem korinthinischen Kapitell,

das die Statue der Heiligen Jungfrau

Maria (Immaculata) trägt, steht auf einem

Die Petschau Feiern

prismatischen Sockel. Die Säule wurde

1680 eingeweiht und in den Jahren 1891 und 1995 renoviert. Auf dem Sockel sieht man

das Reliefwappen der Herren von Questenberg, die die Donatoren des Denkmals waren.

interessante häuser

denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

Die Bebauung von Petschau hat sich ihren mittelalterlichen Grundriss erhalten. Im

Städtchen befi nden sich noch heute zahlreiche klassizistische Häuser und Barockhäuser,

obwohl oft in einem trostlosen Zustand. Viele Häuser haben ursprüngliche geschnitzte

Türen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Manche Häuser auf dem 5. Mai-Platz

(náměstí 5. května) haben einen gotischen Kern.

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petschau


petschau

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denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

Pension & Caffé St. Maur

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petschau

Täglich geöffnet: 1018

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Bei dem Besuch von Petschau empfehlen wir Ihnen, die folgenden Häuser zu besichtigen:

Der 5. Mai-Platz

Nr. 14 ein Beispiel der regionalen Volksarchitektur aus der Zeit um das Jahr 1830, ursprünglich

ein Fachwerkhaus, es steht links vom Eingang ins Schloss.

Nr. 16 ein zweistöckiges Haus mit zwei Fensterachsen. Die Fassade mit einem dreieckförmigen

Giebel. Ein klassizistisches Haus (Empirehaus) aus der Zeit um das Jahr 1835.

Hier brach im Jahre 1760 das grosse Feuer der Stadt aus. Heute ist das Haus in einem

trostlosen Zustand.

Nr. 17 Restaurant und Pension „Zum Schloss“. Ein einstöckiges klassizistisches Haus

aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Nr. 19 ein kleines einstöckiges Haus aus dem 18. Jahrhundert mit einem Durchgang in

das ehemalige jüdische Viertel (Jüdisches Pförtchen). Vor dem zweiten Weltkrieg wohnte

hier der Hutmacher Anton Wölfl .

Nr. 27 ein einstöckiges Haus aus der Zeit um das Jahr 1860. Im Erdgeschoss ist ein

schönes Schaufenster aus dem Ende des 19. Jahrhunderts zu sehen. Im Hause war früher

eine Eisenhandlung, die dem Ingenieur Feiler gehörte.

Nr. 193 ursprünglich ein Barockhaus, die ehemalige Apotheke

Nr. 194 ein altes Barockhaus, im Hof ein Anbau mit einem gangartigen Balkon

Nr. 195 ein einstöckiges klassizistisches Haus, renoviert. Erhaltener ursprünglicher Eingang

mit Holztüre, um 1830.


petschau

Nr. 197 ein einstöckiges klassizistisches Haus mit

einem gewölbten Durchgang. Im Erdgeschoss ist ein

Geschäft, früher war hier die Drogerie Lang.

Nr. 198 ein klassizistisches Haus, eine Einfahrt

mit dem ursprünglichen Holztor in der Mitte, ein

gewölbter Torweg in den Hof. Früher war hier eine

Gaststätte und Fleischerei, heute ein Restaurant.

Nr. 199 ein einstöckiges klassizistisches Haus mit

vier Fernsterachsen. Im Erdgeschoss war ein Geschäft

mit Textilwaren.

Nr. 200 ein im Barockstil gebautes Eckhaus

denkmäler und sehenswürdigkeiten von petschau

Die Bahnhofstrasse (Nádražní ulice)

Nr. 109 ein Fachwerkhaus aus der Zeit um das Jahr 1800.

Nr. 133 ein Fachwerkhaus aus dem Anfang des

19. Jahrhunderts

Nr. 112 die sog. Alte Post. Ein grosses, im Spätba-

Der Turm des Kirche St. Georg

rockstil gebautes Haus aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Es steht an der Brücke über dem Tepl Fluss

bei der Strasse nach Karlsbad und Marienbad. Ursprünglich war es eine Station, wo Postkutschen

ihre Pferde wechselten. Es war hier auch ein beliebtes Gasthaus.

Das ehemalige jüdische Viertel

Für Jahrhuderte hatte Petschau eine zahlreiche jüdische Kommunität. Zum erstenmal

wurde sie im 16. Jahrhundert erwähnt.

Im Staatlichen Zentralarchiv in Prag hat sich ein Stadtplan von Petschau aus dem Jahre

1727 erhalten, in dem das jüdische Viertel ausführlich eingezeichnet wurde. Das jüdische

Ghetto dehnte sich im westlichen abfallenden Stadtteil hinter dem sog. Jüdischen Pförtchen

aus. Juden hatten hier ihre eigene Synagoge. Um in das jüdische Viertel zu kommen,

musste man aus dem Platz durch drei Tore gehen. Der jüdische Friedhof war im Abhang

Der 5. Mai-Platz Ansicht von Steinbrunnen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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edeutende persönlichkeiten

Schlossbücherei

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petschau

zwischen dem Bahnhof und der Strasse nach Neudorf (Nová Ves). Im Jahre 1938 wurde

er von Nazis völlig zerstört. Ein alter Grabstein wurde in die Burgkapelle hinübertragen,

mit den übrigen Epitaphen wurde der Hof der Mühle in Wasserhäuseln (Vodná) ausgepfl

astert. Ihre Reste kann man dort noch heute sehen.

Die Musikschule

Eine im Jahre 1887 gegründete Schule mit einem hervorragenden Ruf. Es studierten hier

Schüler aus dem ganzen nordwestlichen Grenzgebiet Böhmens. Die Schule mit ungefähr

60 Schülern wurde als Konservatorium mit zwei Vorbereitungs- und sechs Studienklassen

konzipiert. Bei der Schule steht eine ungefähr 150 Jahre alte Eiche.

Das Kriegsgefallenendenkmal

Ursprünglich ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen im 1. Weltkrieg. Es wurde

1932 enthüllt. Nach dem Jahre 1945 wurde es in das Denkmal zu Ehren der Gefallenen

im 2. Weltkrieg geändert.

bedeutende persönlichkeiten

Rotsalon

Filip Rab

Ein bedeutender humanistischer Dichter des 16. Jahrhunderts. Er wurde in Petschau geboren.

Kaspar Pfl ug von Rabenstein (+ 1585)

In den Jahren 15371547 war er der Besitzer von Petschau. Der Neff e des vorherigen

Herrn von Petschau, Johann Pfl ug. Kaspar Pfl ug war der Leiter des böhmischen Standesaufstands

gegen den König Ferdinand I. in den Jahren 154647. Nachdem der Aufstand

bezwungen worden war, fl oh Pfl ug nach Sachsen. In seiner Abwesenheit wurde er zum

Tode verurteilt und auf seinen Kopf wurde ein Preis gesetzt. Später wurde er begnadigt.

Er kehrte nach Böhmen zurück und im Jahre 1585 starb er in Falkenau (Sokolov). Am 1.


petschau

April 1585 wurde er in der Kirche in Petschau begraben.

Josef Labitzky (18021881)

Ein bedeutender Komponist, Gründer und Chefdirigent des Kurorchesters in Karlsbad

(1835). 1803 zog er mit seinen Eltern aus Schönfeld (Krásno) nach Petschau in das Haus

Nr. 205 ein. Der junge Labitzky lernte in Petschau beim Musikpädagogen Karl Veit Violine

und Klavier spielen. Doch seine Existenz sollte ihm das Handwerk des Tuchscherers

sichern, das er erlernte. Im Jahre 1824 bekam Labitzky von dem Petschauer Magistrat das

Zertifi kat eines Tuchscherers. Schon vier Jahre vorher hatte er im Kurorchester in Marienbad

als Geiger zu spielen begonnen.

Seit dem Jahre 1821 spielte er in Karlsbad. Labitzky heiratete (im Jahre 1824) die Tochter

des Bürgermeisters von Petschau, Antonie Herget. In Petschau wurden die Kinder von

Labitzky geboren: Eduard (Architekt), August (Komponist und Leiter des Kurorchesters

in Karlsbad), Wilhelm (ausgezeichneter Geiger) und Antonie (Opernsängerin).

Adolf Zörkler (6. 7. 1869 16. 9. 1961)

Ein Kunstschmied. Das Metallrelief „Entdeckung des Sprudels“ in Karlsbad (Marktkolonnade)

ist sein Werk. Er schuf auch das grosse Relief Christi für das Kloster in Tepla

(Teplá) und die T. G. Masaryk-Plastik. Auch in Petschau, schuf er zahlreiche Schmiedewerke.

Im Jahre 1920 wurde er im Petschau Bürgermeisster. Im Jahre 1946 wurde er nach

Deutschland ausgesiedelt.

Josef Russ (30. 11. 1870 5. 11. 1945)

Ein Lehrer und Heimatforscher der Region von Tepl Stadt und Petschau. Im Jahre 1936

gab er das Buch „Der Tepler Bezirk“ heraus. Seit dem Jahre 1901 war er Lehrer und später

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bedeutende persönlichkeiten

Schlossgarten und Park


edeutende persönlichkeiten

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petschau

Leiter der Bürgerschule in Petschau. Als Rentner schrieb er einige Chroniken der Region

von Petschau.

Johann Kopetzky (18541934)

Der erste Direktor der Bürgerschule in Petschau, Dichter, Kulturpersönlichkeit der Stadt.

Ernest Seidl (20. 7. 1891 17. 1. 1966)

Ein Maler und Graphiker. Er studierte in Teplitz (Teplice) und Prag. Seit dem Jahre 1914

war es als freier bildender Künstler in Petschau tätig. Ein Mitglied des Metznerbundes,

einer Assoziation von Künstlern. Autor von zahlreichen Bildern und Graphiken mit Motiven

der Landschaft aus der Region von Petschau und seiner Umgebung.

Alois Rieber (16.1. 1876 12.4. 1944)

Der Schüler der Professoren Pirner und Myslbek in Prag. Ein Hochschulprofessor und

Bildhauer, ein Gebürtiger aus Petschau.

Dr. Josef Rieber (22. 1. 1862 5. 12. 1934)

Ein Universitätsprofessor, Th eologe und Priester, der vor dem 2. Weltkrieg in Petschau

arbeitete. In Petschau wurde er auch geboren.

Die Herzogin Maria von Beaufort (26. 6. 1886 12. 7. 1945)

Geboren als Gräfi n von Silva Tarouca. Die Frau des Herzogs Heinrich Beaufort-Spontini,

des Besitzers des Herrenhofs von Petschau bis zum Jahre 1945. Viele Jahre war sie als

Präsidentin des deutschen katholischen Frauenverbands in Böhmen tätig. Die Herzogin

war sehr religiös. Sie hatte sechs Kinder, zwei von ihnen starben kurz nach der Geburt,

einer ihrer Söhne fi el im zweiten Weltkrieg. Maria von Beaufort wurde auf dem Friedhof

in Petschau begraben.

JUDr. Heinrich, der Herzog und Graf von Beaufort-Spontini

(11. 3. 1880 25. 4. 1966)

Der letzte adelige Bezitzer von Petschau in den Jahren 19171945. Der Sohn des Herzogs

Friedrich Beaufort (18431916). Er besuchte das Gymnasium in Pilsen und studierte die

Rechte in Wien und Innsbruck. Dann arbeitete er in der Stadthalterei in Prag. Während

des 1. Weltkriegs kämpfte er in der österreichischen Armee.

Am 3. Februar 1910 heiratete er die Gräfi n Silva Tarouca. Aus dieser Ehestammte Gräfi n

Elisabeth, Graf Friedrich, Graf Albrecht (erfi el im Krieg) und die jüngste Tochter Gräfi

n Eleonora. Der Herzog war ein freigiebiger Mäzen der Stadt Petschau und ihrer Vereine.

Sein Hobby war die Jagd. Im Jahre 1965 erteilten ihm die ehemaligen Einwohner von

Petschau in Deutschland die Ehrenbürgerschaft.


petschau

„Hradní Bašta“

Náměstí 5. května 19

364 64 Bečov nad Teplou

tel.: +420 353 222 802

mob.: +420 776 382 212

~

Familienpension

und

Restaurant

~

19

www.hradnibasta.cz

becovskahradni@seznam.cz

info@hradnibasta.cz

Die Pension bietet Unterkunft für 50 Personen, einen ganzjährigen

Restaurantbetrieb, ein angenehmes Verweilen auf den Terrassen oder im

Weinkeller, sowie eigene Parkmöglichkeiten. Das untere Restaurant mit

dem Saal und einem LCD-Projektor ist für unterschiedlichste Firmenabende,

Workshops, Büffets, Feiern und Hochzeiten geeignet.


naturschutzgebiet kaiserwald

naturschutzgebiet kaiserwald

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petschau

Die ganze Region von Petschau ist ein Teil des Naturschutzgebietes Kaiserwald. Sagen

wir uns mindestens ein paar Grundinformationen über das Gebiet. Das Naturschutzgebiet

entstand am 3. Mai 1974. Es schliesst in sich das Gebiet des Kaiserwalds zwischen

Karlsbad, Königsberg a.d. Eger (Kynšperk n. Ohří), Marienbad (Mariánské Lázně) und

Gabhorn (Javorná) sowie Teile der Tepler Höhen (Tepelská vrchovina), des Duppauer

Gebirges (Doupovské hory), des Egerer Beckens (Chebská pánev) und der Tachauer Linie

(Tachovská brázda). Das ganze Gebiet beträgt 600 km 2 und hat den Charakter einer Peneplain.

Das Schutzgebiet schliesst in sich vier Bezirke.

Die Petschau

Die höchsten Hügel des Kaiserwalds sind Judenhau (Lesný, 983 m) und Glatzenberg (Lysina,

982 m) in der Nähe von Königswart (Kynžvart). Das Wasser aus dem grössten Teil

dieses Gebietes fl iesst durch den Teplá-Fluss in die Eger. Drei Viertel des Naturschutzgebietes

sind mit Fichtenwäldern bedeckt. Im südlichen Teil des Schutzgebietes haben sich

einige seltene Moore erhalten. Eine für den Kaiserwald typische Pfl anze ist die Arnika, die

auch auf dem Emblem des Naturschutzgebietes zu sehen ist.

Ein bedeutendes Phänomen dieses Gebietes sind zahlreiche kalte und heisse Mineralquellen,

die die berühmte Badetradition des Dreiecks Karlsbad-Marienbad-Franzensbad

gründeten. Das Hauptmotiv für die Errichtung des Schutzgebietes war die Nötigkeit, den


petschau

Schutz dieser Naturheiquellen zu sichern. Die Mineralquellen im Kaiserwald entstanden

zur Zeit, als die Eruptionstätigkeit der Tertiärperiode endete. Das beweisen auch zahlreiche

vulkanische Erdgusse Koppenstein (Homolka), Engelhaus (Andělská hora), usw.

Der Kaiserwald hat eine sehr reiche Flora und Fauna. Seine wertvollsten Naturwerte werden

in 21 kleinen Schutzgebieten geschützt (Křížky, Homolka, Sirňák, Kladská rašelina,

Pluhův bor, Planý vrch, Smraďoch, Vlček, Upolínová louka pod Křížky, Dominova skalka,

Holina u. a.). Einige besonders wertvolle Orte (z. B. Křížky) sind für die Öff entlichkeit

geschlossen, um ihre Devastation zu vermeiden. Interessante Orte werden den Touristen

mit Hilfe der Lehrpfade zugänglich gemacht (Kladská, Smraďoch, Doubí-Svatošské

skály, der Geologische Park in Marienbad). Durch das Gebiet des Kaiserwaldes führen

zahlreiche markierte Wege. Der Sitz des Naturschutzgebiets befi ndet sich in Marienbad.

der botanische garten

(www.becovskabotanicka.cz)

• ursprünglich eine aus bedeutendesten Sammlungsgarten in Böhmen (einige Tausende

der verschiedensten Pfl anzen)

• eingerichtet bejahrt 19181935, Ausdehnung 9 Hektar

• das gemeinsame Werk Herzog Jidnrich Beaufort- Spontin, Graf Arnost Silva Tarouca

(Pruhonice) und Schlossoberhartners Jan Kodytek

• Reihe interessant Laubbaumen und Nadelbaumen

• Titel „ Baum Held Tschechische Republik“ in einem Jahr 2006

• in in der Gegenwart in aufwendig der Rekonstruktion unter der Leitung Tschechischer

Bund für Naturschutz BERKUT

• von Schloss fern 1 km (entgegen Bahnhof über Flüsse Tepla)

21

der botanische garten


die führungen und öffnungszeiten

die führungen

22

petschau

I.: Die erste Trasse präsentiert eine einzigartige Antiquität von europäischer Bedeutung

den Maurusschrein mit der Begleitausstellung, die die Schicksale dieses ausserordentlichen

Denkmals schildert..

II.: Die zweite Trasse zeigt den Besuchern klassische Schlossinterieure, wo wertvolle Kunstwerke

vorgestellt werden, die vorwiegend von den Sammlungen der letzten Schlossbesitzer, der

Herzöge von Beaufort-Spontin, stammen.

öffnungszeiten

APRIL Samstags, Sonntags * 9:0016:00

MAI JUNI täglich auser Montags 9:0016:00

JULI AUGUST täglich auser Montags 9:0017:00

SEPTEMBER täglich auser Montags 9:0016:00

OKTOBER Samstags, Sonntags * 9:0016:00

Schlossgarten und Park

* vochentags nur für die im Voraus gemeldeten Gruppen geöff net (die letzte Führung beginnt mit dem ende der Öff -

nungszeiten)

- die letzte Führung beginnt mit dem ende der Öff nungszeiten

- Die Bedienungen der Besichtigung sind auf http://www.cestujme.cz/becov/ angeführt

- 12.0012.45 die Kasse ist geschlossen

- Die Reservierungen für die Gruppen mit mehr als 15 Personen, werden nur schriftlich akzeptiert (Post, E.-mail, Fax)


petschau

LONDON

1190 km

PARIS

880 km

AMSTERDAM

790 km

BRÜSSEL

790 km

BERN

733 km

ROM

1410 km

BERLIN

340 km

PRAG

BEČOV 120 km

NAD TEPLOU

WIEN

570 km

SARAJEVO

1221 km

BRATISLAVA

495 km

BUDAPEST

691 km

WARSCHAU

906 km

BELGARD

1069 km

SOFIA

1449 km

MOSKAU

2020 km

BUKAREST

1511 km

KIEW

1253 km


Mariánskolázeňská

PETSCHAU

Teplá

Nám. 5 května 28, 364 64 Bečov nad Teplou

www.lavernaromana.com

laverna@lavernaromana.com

Mariánské lázně

INFOCENTRUM

Nádražní

POMNÍK

Tepelská

Nám. 5. května

HRAD A ZÁMEK

Plzeňská

MUZEUM

KOSTEL SV. JIŘÍ

Toužimská

Plzeň

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