Presseinfo - bei der Holzheizkraftwerk Ilanz AG - Stadt Ilanz

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Presseinfo - bei der Holzheizkraftwerk Ilanz AG - Stadt Ilanz

Emch+Berger AG Bern Holzheizkraftwerk Ilanz

Presseinfo

1 Holzheizkraftwerk Ilanz AG

Die Holzheizkraftwerk Ilanz AG plant den Bau und Betrieb eines Holzheizkraftwerks

(HHKW) mit Fernwärmenetz (FWN) für die Versorgung des Gebiets der Stadt Ilanz mit

Fernwärme. Der produzierte elektrische Strom wird ins lokale Stromnetz eingespeist.

2 Beschrieb der projektierten HHKW-Anlage

3 Fernwärmenetz

Im aktuellen Stand der Planung ist ein FWN von rund 2.6 km Länge geplant. Es handelt

sich hierbei um ein Netzwerk von je einer Zuleitung (Vorlauf) und einer Rückleitung

(Rücklauf). Vom HHKW über die verschiedenen Verzweigungen bis zu den einzelnen

Verbrauchern wird jeweils der Durchmesser der Leitungen dem Durchfluss entsprechend

verkleinert.

Auf dem Gemeindegebiet der Stadt Ilanz wurde bei potentiellen Wärmeverbrauchern ein

möglicher Wärmeabsatz von 7‘100 MWh/a ermittelt.

3.1 Holzheizkraftwerk

Beim geplanten HHKW handelt es sich um ein relativ kleines Holzkraftwerk in der Grössenordnung

von rund 2.5 MW installierter Leistung (gegenüber rund 45 MW der Axpo-

Tegra in Domat/Ems). Über einen Treppenrost wird das Holz verbrannt und ein Thermoöl

auf rund 300°C erhitzt. Die Wärme wird in einem ersten Schritt mit einem 400 kW

ORC-Modul (Organic Rankine Cycle) zur Stromproduktion genutzt und anschliessend

die dabei entstehende Kondensationswärme (1.8 MW) vollumfänglich ins FWN als Heizenergie

eingespeist. Für die projektierte Grösse, welche direkt auf den Wärmebedarf

des FWN abgestützt ist, ist dies die effizienteste Anlage der Wärmekraftkoppelung

(WKK). Aufgrund wirtschaftlicher und ökologischer Überlegungen wurde entschieden, in

der Anlage Alt- und Restholz zu verwerten, das lokal in der Surselva anfällt. Zusätzlich

benötigte Energie wird mit Frischholz abgedeckt. In der Anlage werden keine problematischen

Holzabfälle verbrannt und die Asche wird ihrer Belastung entsprechend korrekt

entsorgt. Rauchgase werden mit moderner Filtertechnologie gereinigt.

Abbildung 1: HHKW Nesslau.

3.2 Produktion von Wirkenergie

Jährlich kann mit der eingesetzten Primärenergie (14'800 MWh) wird Ökostrom (1'450

MWh) und 7'100 MWh Fernwärme (85/55°C) ins Stromnetz eingespeist, respektive an

10. März 2011 Seite 1

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