Presseinfo - bei der Holzheizkraftwerk Ilanz AG - Stadt Ilanz

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Presseinfo - bei der Holzheizkraftwerk Ilanz AG - Stadt Ilanz

Emch+Berger AG Bern Holzheizkraftwerk Ilanz

Presseinfo

Abbildung 3: Vorgesehener Standort mit ungefährem Umriss des Kraftwerksgebäudes (rot).

5 Verkehrsaufkommen

Das in der Surselva anfallende Altholz wird bisher über die Umfahrungsstrasse durch

Ilanz nach Domat/Ems transportiert.

Für die Betriebsphase des HHKW werden Altholz, Hackschnitzel und Heizöl voraussichtlich

per Lastwagen angeliefert und die Asche per Lastwagen abtransportiert. Bei der

Holzmenge wurde nicht berücksichtigt, dass beim favorisierten Standort ein Teil des Holzes

von der Firma Coray Holzbau praktisch ohne Transport genutzt werden kann. Im

Vergleich zur aktuellen Situation ergibt sich nach dem Bau des HHKW in Bezug auf die

Fahrten mit Altholz und Heizöl eine entscheidende Verkürzung der Distanzen aber mit

einer Erhöhung der Fahrten um jährlich 80 Lastwagenfahrten.

In der Stadt selbst werden die Lastwagenfahrten um 385 Fahrten jährlich zunehmen,

was rund 1.5 Fahrten je Arbeitstag entspricht. Im Vergleich zum heutigen Verkehrsaufkommen

kann dieser Zusatzverkehr jedoch vernachlässig werden. Können zudem noch

mehr kleinere und mittlere Verbrauch für einen Anschluss an das HHKW gewonnen werden,

verringern sich die Fahrten für Heizöl durch die Stadt verhältnismässig stärker, da

häufigere und kleinere Liefermengen erforderlich sind, welche durch gut ausgelastete

Holzschnitzeltransporte ersetzt werden können.

6 Luftschadstoffemissionen

Mit einer moderaten Substitution von bestehenden Holzheizungen durch das HHKW

ergibt sich für die Feinstaubbelastung (PM10) eine mit heute vergleichbare Situation, d.h.

geringere Emissionen als bei einem dezentralen Ausbau der Holzheizungen. Können einige

der bestehenden Holzheizungen ersetzt werden, ergibt sich mit dem HHKW sogar

eine Reduktion der PM10 Emissionen im Vergleich zur heutigen Situation, was mit keinem

anderen realistischen Szenario zu erreichen wäre.

7 Lärmemissionen

Ein HHKW ist als Lärmquelle wie ein Industriebetrieb zu handhaben. Durch den Werkverkehr

für die Belieferung und Entsorgung sind täglich wenige Fahrten erforderlich, welche

eine Lärmquelle darstellen (1-2 Lastwagen je Arbeitstag). Das HHKW selbst, insbesondere

das ORC-Modul mit einem Schallpegel von 90 dB(A) stellt eine Lärmquelle dar.

10. März 2011 Seite 3

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