in der strahlenden Bilderwelt des Mittelalters - Tourismus Untersee ...

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in der strahlenden Bilderwelt des Mittelalters - Tourismus Untersee ...

Klosterspuren

am Untersee

DER UNTERSEE,

DAS UNIKAT

VOM BODENSEE


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Hittisheim

Herrentisch

682m

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Riedern

Kressenberg

624m

Rehhag

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Brandhof

Quint

Ölberg

625m

Friedingen

Unterwald

Stein

am Rhein

Buchberg

Hart

Hartberg

517m

Worblingen

Radolfzeller Aach

Brand

Brand

660m

Deutschland

Elmenhof

Bleiki

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Stuttgarter Hof

Werd

Eschenz

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Kastenbühl

Stationenweg

Oberschrotzburg

Bühlharz

Unterschrotzburg

Öhningen

Schloss

Freudenfels

Schienen

Litzelshausen

Längehof

Fehlhaldenhof

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Kreuzhof

Bahnholz

Linsenbühlhof

Fronholz

Jöhlisberg

509m

Friedinger

Schlössle

543m

Forsthaus

Erlenwald Ameisen

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Stiegen

Galgenberg

502m

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Oberstaad

Schorenhof

B34

Bohlingen

Halden

Klingenzell

Auf dem Berg 708m Langenmoos

Wieshof

Oberbühlhof

Bruderhof

Stei§linger

See

Überlingen

am Ried

Ziegelhof

Schoren

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Obersalen

Untersalen

Unterbühlhof Ziegelhof

Kattenhorn

Ferdinandslust

Moos

Steinhalde

Wangen

Mammern

Bankholzen

618m

Schloßbühl

Bützifelsen

Bettnang

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C D E F G

Im Dobel

Blahen

Ruine Neuburg

B33

Iznang

Weiler

Lange Eic

Brandmösle

Balesheim

Gagge

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Honisheim

Rammental

S c h i e n e r B e

Aspenhof

Weiherhof

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Schloss

Liebenfels

Litzelsee

Aachried

Bhringer See

Böhringen

Ziegelei

Aachmündung

Moosfeld

Heiligkreuzkapelle

Mühlbachtal

Sauried Haldenstetten

Oberholz

Seewiesen

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Schloßhöfe Homburg

Unterhöfe

Benzenhof

Bendelhof

Burgruine Homburg

622m

Pfarrmoos

Radolfzell

Zeller See

Unterwiesen

Neuweilerhof

530m

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Reute

Hemmenhofen

Schloss

Marbach

Glarisegg

Blatt

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Bootsverleih

Feldbach

Hardtobel

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Helmetschhusen

Stahringe

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See

Josenbühl

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Hörifähre

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Gundholzen

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Solarfähre

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Rehmhof

Böhlerberg

Güttingen

Markelfinger Winkel

Hörifähre

Hohreute

662m

Ziegelhof

Durchenberg

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Schloss

Möggingen

Ziegelhof

Buchhof

Mühlsberg

Möggingen

Markelfingen

Hörifähre

Bord

Naturschutzhaus

Mettnau

Campingdorf Horn

Dettelbachtal

Naturschutzzentrum

Hornspitz

Heeristobel

Homburg

Gütletal

Ruine Alt Bodman

Bodenwald

Bison-Gehege

Friedhof

Mindelsee

Berlingen

Salen-Reutenen

694m

Liggeringen

Hornhalde

Lochwiese

Hirtenhof

Homberg

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Frauenberg

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Schlafbach

Untersee

Euggerschwil

Bodman

Dürrenhof Hart

538m

St. Peter u. Paul

Mindelseeried

Wild- und

Freizeitpark

Gemeinmerker Hof

Bündlisried

Insel Reichenau

Raperswilen

Röhrnang

Lettenberg

466m

Nagelried

Echotal

Steckenloch

Höfen

Allensbach

Mannenbach

Teufelstal

Gnadensee

H J K L

Sippl

Überlinge

Langenrain

B o d a n r ü c k

Niederzell

Büren

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Sofienberg

Fuchsbühl

Stöckenmühle

Stöckenhof

Brandberg

542m Freudental

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Schloss

Freudental

Pfahlsberg

Fischerhaus

Roßberg

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Kaltbrunn

Hörenberg

Buchrain

Walzenberg

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Obere Mühle

Röhrenberg

459m

Fischbach

Mittelzell

Münster

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Hochwart

439m

Napoleon Museum

SalensteinSchloss

Eugensberg Arenenberg

Helsighausen

Blissen Marienschlucht

Ruin

Hof

Golfplatz

Schloss

Langenrain

Fruthwilen

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Schalmenried

Buchberg

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Kliniken

Dr. Schmieder

Oberzell

Gunterschwil

Ermatingen

Höhe Rohnhause

Türrainhof

Dobelmühle

Mühlhalden

Mhlhaldenweiher

Wäldi

Riedberg

502m

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St. Georg

Schloss

Wolfsberg

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Bussenried

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Hegne

Am

Ruine Scho

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Mönche von der Insel Reichenau

Klösterliche - Spuren

Klöster waren in ihrer Blütezeit vom 9. bis zum 11. Jahrhundert

prägendes Element für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung

unserer Landschaft. 724 gründete der Hl. Pirmin auf der

Insel Reichenau ein Benediktinerkloster, das sich in den folgenden

Jahrhunderten zur Wiege der abendländischen Kultur und Bildung

entwickelte. Im Jahr 2001 erhielt die Insel deshalb von der

UNESCO das Prädikat Welterbestätte. Andere Klostergründungen

in Öhningen, Stein am Rhein, Steckborn und Allensbach folgten.

Ausgestattet mit ausgedehntem Grundbesitz, Einkünften und Privilegien

konnten sich die Klöster zu eigenständigen Gemeinwesen

entwickeln und Umfeld und Umland gestalten. So sind Stadtgründungen

wie Radolfzell, Stein am Rhein, bemerkenswerte Bauten

in Öhningen und Steckborn aber auch Handel, Handwerk und

Landwirtschaft eng mit der klösterlichen Tradition verbunden. Im

späten Mittelalter wurde der Einfluss der Klöster zurückgedrängt.

Die erstarkenden Städte übernahmen in vielen Bereichen die

führende Rolle. Viele Klöster wurden in der Folgezeit aufgehoben

und die Gebäude anderen Nutzungen zugeführt.

Am Untersee begegnet man noch heute auf Schritt und Tritt

Zeugnissen des ehemals klösterlichen Wirkens. Aber auch aktives

Klosterleben wird heute wieder am Untersee praktiziert. Auf der

Insel Reichenau hat sich eine kleine Gemeinschaft von Benediktinern

angesiedelt. Gegenüber der Insel (in Hegne) liegt das große

Kloster der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Kreuz. Auf der

kleinen Klosterinsel Werd bei Stein am Rhein leben Franziskaner-

Mönche.

Entdecken Sie die klösterlichen Spuren entlang der Klosterroute

am Untersee und nehmen Sie teil am heutigen Klosterleben auf

den Inseln Reichenau und Werd und in Allensbach-Hegne .

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter.

www.tourismus-untersee.de

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Schwestern vom Kloster Hegne, im Hintergrund die Reichenau

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Klosterinsel Reichenau

Kloster Adelheiden, Allensbach

Kloster Hegne, Allensbach-Hegne

Münster unser lieben Frau, Weltkloster, Radolfzell

Kloster Grünenberg, Moos

Wallfahrtskirche St. Genesius, Öhningen

Kloster Öhningen

Kloster St. Georgen, Stein am Rhein

Klosterinsel Werd, Eschenz

Wallfahrtskirche Klingenzell, Mammern

Kloster Feldbach, Steckborn

Klösterliche Spuren, Ermatingen

Ausflugsziel in der näheren Umgebung

Kartause Ittingen

Ausflugsziel in der näheren Umgebung

Schloss Salem


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St. Georg Insel Reichenau

Klosterinsel Reichenau

Die ehemalige Benediktinerabtei Reichenau,

724 durch Wanderbischof Primin gegründet,

entwickelte sich als unmittelbares Reichskloster zwischen 800 und

1100 zu einem der geistigen und kulturellen Zentren des heiligen

römischen Reiches. Lehrer von Rang unterrichteten an der

berühmten Klosterschule, aus der hervorragende Persönlichkeiten

hervorgingen. Berühmt waren ferner die Klosterbibliothek, die

"Reichenauer Malerschule" (Buch- und Wandmalerei) und die

Goldschmiedekunst. Nach den goldenen Jahren der karolingischottonischen

Epoche verlor das Kloster im ausgehenden Mittelalter

nach und nach an Bedeutung. 1540 wurde es durch das

Hochstift Konstanz inkorporiert und in ein Priorat umgewandelt

und 1757 durch Papst Benedikt XIV. aufgehoben.

Im Jahr 2000 wurde die Insel Reichenau in die UNESCO-

Welterbeliste aufgenommen.

Die (frühere) Klosterinsel Reichenau im Bodensee hat die

UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen als Kulturlandschaft,

die ein herausragendes Zeugnis von der religiösen und kulturellen

Rolle eines großen Benediktinerklosters im Mittelalter

ablegt. Die gut erhaltenen Kirchen der Insel bieten anschauliche

Beispiele der klösterlichen Architektur vom 9. bis 11. Jahrhundert,

die sorgfältig restaurierten Wandmalerein zeigen die Reichenau

als "künstlerisches Zentrum mit großer Bedeutung für die

europäische Kunstgeschichte des 10. und 11. Jahrhunderts”.

Deutsche UNESCO-Komission, Bonn 30.11.2000

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Mönche von der Insel Reichenau

Klösterliches Leben

in der Benediktinercella Reichenau

Seit September 2001 gibt es wieder Benediktiner auf der

Reichenau.

Zunächst galt dieser erste Versuch, benediktinisches Leben auf

der Insel wieder entstehen zu lassen, als ein Projekt für drei Jahre.

Durch die positive Resonanz vieler Menschen wurde die Cella St.

Benedikt am 13. Juni 2004 offiziell als abhängiges Haus der

Erzabtei Beuron errichtet und ist somit in die Ordensstruktur der

benediktinischen Konföderation eingebunden. Es können nun

auch Kandidaten, die sich für das benediktinische Ordensleben

interessieren, in die Cella aufgenommen werden. Die Mönche

wohnen im Pfarrhaus St. Peter und Paul in Reichenau-Niederzell.

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1

Insel Reichenau (1707)

Zeugen der großen Vergangenheit...

karolingischer Größe und klösterlicher Kultur sind die

drei romanischen Kirchen der Reichenau:

Münster St. Maria und Markus

Die ältesten Bauteile der ehemaligen Klosterkirche, sind das

Ostquerhaus mit Vierung (816) und das von Abt Berno erbaute

Westquerhaus mit Turm (1048). Neben der reichen Schatzkammer

mit dem gotischen Markusschrein verdient auch der

nach einem Gedicht Walahfrid Strabos angelegte Kräutergarten

nördlich des Münsters einen Besuch.

St. Georg

Die unter Abt Hatto III. (888 bis 913) erbaute Kirche zählt vor allem

wegen der ottonischen Wandmalereien auf den Langhauswänden,

acht Wundertaten Jesu darstellend, zu den bedeutendsten

frühmittelalterlichen Bauwerken nördlich der Alpen.

St. Peter und Paul

Wichtigster Schatz der 793 von Bischof Egino von Verona

gegründeten und zwischen 1080 und 1130 neu erbauten

doppeltürmigen Kirche ist ein Wandbild mit dem thronenden

Christus in der Mandorla. Dieses Bild ist ein letzter Höhepunkt der

Reichenauer Malschule.

Öffnungszeiten:

Die Kirchen sind ganzjährig von 9 - 17 Uhr geöffnet (saisonal

teilweise verlängerte Öffnungszeiten).

Münster-Schatzkammer:

April – Oktober täglich außer sonn- und feiertags von 11 - 12 Uhr

und 15 - 16 Uhr

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MUSEUM REICHENAU

MUSEUM REICHENAU

- Weltkulturerbe Klosterinsel Reichenau -

Im MUSEUM REICHENAU können sich Inselbesucher über die herausragende

kulturhistorische Bedeutung der Reichenau informieren.

Gemeinsam mit den drei romanischen Kirchen bilden die

insgesamt vier Museumsgebäude, die sich in unmittelbarer Nähe

dazu befinden, ein "Informationsnetzwerk" zum Weltkulturerbe

"Klosterinsel Reichenau". Auf diese Weise kann die gesamte Insel

Reichenau als Kulturlandschaft erlebt werden; die Eindrücke der

verschiedenen musealen Stationen der Entdeckungstour über das

Eiland ergänzen sich mit der Besichtigung der historischen Bauwerke

zu einem Verständnis des "Geistes der Reichenau". Geradezu

ins Mittelalter abtauchen kann man im größten der neuen Museumsgebäude

beim bestehenden Museum im "Alten Rathaus".

In einem abgedunkelten Raum wird in Bild und Text, aber auch

interaktiv mit dem Einsatz moderner Medien das "Goldene Zeitalter"

der Insel vermittelt. Zu den präsentierten Ausstellungsthemen

gehören u.a. die Baugeschichte des Münsters St. Maria und Markus

und des Klosters, die Dichtungen des Mönchs Walahfrid Strabo,

der auf der Reichenau entstandene so genannte St. Galler Klosterplan,

das Wirken des wissenschaftlich tätigen Mönchs Hermann

des Lahmen und die Reliquienverehrung. Einen Schwerpunkt

bildet die Darstellung der Reichenauer Buchmalerei. Die kleinen

Museumsgebäude bei St. Georg und St. Peter und Paul erläutern

die Baugeschichte der jeweiligen Kirche. Auch die berühmten

Wandmalereien der St. Georgskirche oder das Thema Gebetsverbrüderungen

werden thematisiert. Im historischen "Alten Rathaus",

wird die Reichenauer Bürgergeschichte dargestellt.

Öffnungszeiten aller Museumsgebäude:

April - Oktober Di. - So. jeweils 10.30 - 16.30 Uhr

Juli + August Di. - So. jeweils 10.30 - 17.30 Uhr

Nov. - März Sa., So., Feiertag jeweils 14 - 17 Uhr

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Prozession, Insel Reichenau

Drei traditionelle Inselfeiertage

Die Klostergeschichte spiegelt sich auch immer noch

in den drei traditionellen Inselfeiertagen.

Markusfest 25. April

Die Gebeine des Hl. Evangelisten Markus kamen 830 durch

Ratold von Verona auf die Insel. Sie befinden sich im Reichenauer

Münster in einem wertvollen Schrein aus dem 14. Jahrhundert.

Das Heilig-Blut-Fest (Montag nach Dreifaltigkeitssonntag)

Das Heilig-Blut-Fest wird auf der Insel als höchster Feiertag

angesehen. Es geht zurück auf ein dem Kloster im Jahre 925

geschenktes Abtskreuz mit blutgetränkter Erde von Golgatha.

Mariä Himmelfahrt 15. August

Das Patrozinium des Münsters zu Reichenau-Mittelzell ist der 3. und

letzte Inselfeiertag im Jahr.

Alle 3 Inselfeiertage haben folgenden Ablauf:

8.45 Uhr Parade der historischen Bürgerwehr auf dem Münsterplatz,

anschließend Festgottesdienst im Münster und Prozession

mit den Schreinen aus der Münsterschatzkammer, der historischen

Bürgerwehr in alten vorderösterreichischen Uniformen,

der Trachtengruppe sowie kirchlichen Vereinen. Zum Abschluss

findet um ca. 11.30 Uhr die Parade der Bürgerwehr mit Fahnenabgabe

auf dem Münsterplatz statt.

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St. Georg, Insel Reichenau

Erreichbarkeit:

Bundesstraße B33 Singen-Konstanz. Zur Insel führt eine 150 Jahre

alte künstlich erbaute Pappelallee (Autostraße und Fußgänger-/

Radweg). Per Nahverkehrszug „Seehas“ (bis Bahnhof Reichenau

auf dem Festland ) und SBG-Bus. Ideal auch mit dem Fahrrad zu

erreichen und zu erkunden. Saisonal: Fahrrad- und Personenfähre

Allensbach-Reichenau, Linienschiffe, Solarfähre Mannenbach-

Reichenau, Rundfahrten mit dem Insel-Bus.

Infoadresse:

Tourist-Information

Pirminstraße 145, D-78479 Reichenau, Tel. +49 (0) 75 34 / 92 07-0

E-Mail: info@reichenau-tourismus.de

www.reichenau.de

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ehemaliges Kloster Adelheiden

Kloster Adelheiden, Allensbach

Der Name stammt von der Jungfrau Adelheit Böllerin...

...die hier bei der Verteidigung ihrer Unschuld ermordet wurde.

„Hat sich zugetragen, dass Jungfrau Adelheit Böllerin, … begegnet

..ein lediger Kerl .., der sie anpackhte, zu der Sündt der Unkeuschheit

anreitzte; sie aber seinem unverschämbten Begehren

heftigen Widerstand gethan, worauf er ihro mit einem Messer

3 Stich versetze, und glaubte also, selbe getödtet zu haben..

Sie aber halb todt verkrüchte sich in eine hohle Äuch (Eiche).

Des andern Tags wollte dieser Bösswicht den Körper suchen,

ginge dem Bluet nach und fand wider alles sein Verhoffen die

Jungfrau halb todt in der hohlen Äuch. Sie bittet ihne, er möchte

einen Beichtvatter hohlen. Er aber fasste mit seiner Hauen, so er

bey sich hatte, einen Streich und schluge sie todt.“

Die Leute wallfahrteten zu der Mordstelle, später wurde eine Kapelle,

dann ein Kloster errichtet. 1809 wurde es abgerissen. Später befand

sich hier ein Gasthaus. Der spätere Kaiser Napoleon III besuchte

Adelheiden des öfteren „...als Jäger Louis hatte er die Liebe eines Stallmädchens

...im...Hofe Adelheiden erworben.“ Heute erinnert an

dieser Stelle nur noch eine Tafel an das Kloster. Einige Bilder und Ausstattungsstücke

kann man in der 1879 erbauten Dorfkapelle von

Hegne und in der Pfarrkirche St. Verena in Dettingen besichtigen.

Erreichbarkeit:

Hegne Ortsdurchfahrt Richtung Dettingen am Gasthaus vorbei.

Am Ortsende Richtung Sportplatz, dort Parkplatz. Von dort ca.

5 Min. Wald (Fuss)-weg. Vom Kloster Hegne ca. 20 Minuten

Fussweg. Mit dem Fahrrad erreichbar.

Infoadresse:

Kultur- und Verkehrsbüro Allensbach

Tel. +49 (0) 75 33 / 80134, E-Mail: tourismus@allensbach.de

www.allensbach.de

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Kloster Hegne

Kloster Hegne,

in Allensbach-Hegne

Das ursprüngliche Schloss, heute Kloster Hegne war

zunächst eine Sommerresidenz der Konstanzer Bischöfe.

1892 erwarben es die Barmherzigen Schwestern vom heiligen

Kreuz. Die Klosteranlage gehört der franziskanischen Ordensfamilie

an. Besonderer Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher ist die

Krypta mit dem Grab der 1987 selig gesprochenen Schwester

Ulrika Nisch (1882-1913). Die 1899 erbaute Klosterkirche wurde

1962/1963 umfassend renoviert. Aus dieser Zeit stammen das

große Mosaik an der Altarwand Christus Pantokrator von Wilfried

Perraudin und die Glasfenster, nach Entwürfen des Konstanzer

Malers M. Bartosz. Im Haus Ulrika zeigt eine Tonbildschau das

Leben und den geistlichen Weg der Sl. Schwester Ulrika Nisch.

Über die Geschichte und das Wirken der Kreuzschwestern von

Hegne informiert eine Ausstellung in Wort und Bild.

2006 wurde das Hotel Haus St. Elisabeth eröffnet.

Öffnungszeiten:

April - Oktober, Krypta täglich von 7.30 - 19 Uhr und

November - März täglich von 7.30 - 17.30 Uhr

Haus Ulrika: Mo.- Fr. 9- 17.30 Uhr, Sa. 9- 12 Uhr und 14 - 17.30 Uhr,

So. 10.45 - 11.30 Uhr und 14 - 17.30 Uhr

Erreichbarkeit:

An der B33 Radolfzell-Konstanz, (Bus)Parkplatz vorhanden. Bushaltestelle

direkt am Kloster, 10 Minuten Fußweg zum Bahnhaltepunkt

Hegne. Ideal auch mit dem Fahrrad von Konstanz oder Radolfzell

aus zu erreichen.

Infoadresse:

Kloster Hegne, Konradistraße 12, D-78476 Allensbach

Tel. +49 (0) 75 33/ 807 - 0, E-Mail: provinzhaus@kloster-hegne.de

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Feuerwerk am Hausherrenfest

Münster unserer lieben Frau

in Radolfzell

Die Grundsteinlegung zu der dreischiffigen, spätgotischen

Pfeilerbasilika erfolgte im Jahr 1436.

Das Münster verfügt über eine überaus interessante Baugeschichte.

So hat der Erbauer des Ulmer Münsters Matthias Böblinger

mehrere Jahre hier gearbeitet. Weiter hat Johann Kasper Bagnato,

der Erbauer des Schlosses Mainau am Bau mitgewirkt. Sehenswert

ist der vergoldete Hausherrenschrein sowie der Hausherrenaltar.

Neben dem neugotischen Hochaltar verdient der Rosenkranzaltar

besondere Beachtung. Eine spätbarocke Ansicht der

Stadt Radolfzell ist in einem Seiten-flügel der Kirche zu bewundern.

Besondere Termine:

Das Hausherrenfest mit der Mooser Wasserprozession

Seit dem 9. Jahrhundert steht die Stadt Radolfzell und Ihre Bürger

unter dem Schutz der „ Hausherren“, deren Fest alljährlich am

dritten Juli-Sonntag als eine Art „Nationalfeiertag“ begangen

wird. Die Reliquien der Hausherren wurden von dem Gründer

der Stadt, Bischof Radolf von Verona im Jahre 830 in die noch

junge Siedlung gebracht. Vom Kloster Nonantola bei Treviso

erhielt er Teile der Reliquien der Martyrer St. Theopont und St.

Senesius. Im Jahre 1052 kamen die Reliquien des hl. Bischofs Zeno

in die Stadt. Damit begann im 9 Jh. die Entwicklung zu einem der

wichtigsten Wallfahrtsorte des gesamten Bodenseegebietes. Nicht

nur für die Stadt und ihre Bürger, für viele Freunde der Stadt und

die gesamte Umgebung ist das Wochenende Anlass, sich von

Geschichte, Tradition und der festlichen Stimmung einfangen zu

lassen. Untrennbar verbunden mit dem zweiten Hausherrenfesttag

ist die Mooser Wasserprozession am „Hausherrenmontag“.

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Münster unserer lieben Frau

Öffnungszeiten: täglich bis ca. 19 Uhr

Erreichbarkeit:

Das Münster sowie das ehemalige Kapuzinerkloster liegen direkt am

Stadtzentrum. Radolfzell ist bequem mit der Bahn aus Richtung

Engen, Singen, Konstanz oder Überlingen, Friedrichshafen erreichbar.

Vom Bahnhof aus sind es wenige Gehminuten. Parkmöglichkeit

auf dem Parkplatz unterhalb der ehem. Klostergebäudes ( P 3 ).

Infoadressen:

Tourist – Information Radolfzell

Bahnhofplatz 2, D-78315 Radolfzell, Tel. +49 (0) 77 32 / 81500

www.radolfzell.de

Münsterpfarramt Radolfzell

Marktplatz 7, D-78315 Radolfzell, Tel. +49 (0) 77 32 / 2016

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Alte Ansicht der Stadt Radolfzell aus dem Jahre 1810

ehem. Kapuzinerkloster -

Weltkloster Radolfzell

In den Jahren 1625 bis 1627 wurde vor dem Tor,

heute Obertor ein kleines Kapuzinerkloster erbaut.

In den Jahren 1625 bis 1627 wurde vor dem oberen Tor, heute Obertor,

ein kleines Kapuzinerkloster erbaut. Das Kloster bestand bis Anfang

des 19. Jh. in seiner ursprünglichen Form. 1838 verstarb der

letzte Radolfzeller Kapuzinerpater. Nach mehrmaligem Eigentümerwechsel

erwarb die Stadt 1987 den noch bestehenden Gebäudeteil.

Auf diesem traditionsreichen Kloster-Areal ist derzeit eine Akademie

wie eine interreligiösen Gemeinschaft, das Weltkloster, im

Entstehen. Hierbei handelt es sich um eine Institution, die nach den

Prinzipien der Stiftung Weltethos des weltweit renommierten Professors

Dr. Hans Küng aus Tübingen arbeitet. Die außergewöhnliche

Lage im Naturparadies des westlichen Bodensees, die unmittelbare

Nähe zur deutschlandweit bekannten Mettnaukur wie auch

die Nachbarschaft zu der Weltkulturerbestätte der Insel Reichenau

und der Universitätsstadt Konstanz steht für den Zusammenhang

mit jahrhundertealten geistigen Traditionen, die bis in die Jetztzeit

reichen.

Erreichbarkeit:

Das ehemalige Kapuzinerkloster liegt direkt am Stadtzentrum.

Radolfzell ist bequem mit der Bahn aus Richtung Singen, Konstanz

oder Friedrichshafen erreichbar. Vom Bahnhof aus sind es wenige

Gehminuten. Parkmöglichkeit auf dem Parkplatz unterhalb des

ehemaligen Klostergebäudes ( P 3 ).

Infoadresse:

Weltkloster, Stadtverwaltung Radolfzell

Marktplatz 2, D-78315 Radolfzell

Tel. +49 (0) 77 32 / 81391 od. 81392

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Grünenberg in Moos-Weiler

Kloster Grünenberg in Moos

Am Rande der Gemarkung Weiler stand am Fuße einer

längst zerfallenen Ritterburg das Kloster Grünenberg.

Von den Klostergebäuden, die seit der Mitte des 14. Jahrhunderts

einen kleinen Franziskanerinnenkonvent beherbergt haben, und

die anstelle einer älteren Beghinen-Klause errichtet wurden, ist

leider keines mehr erhalten. Um 1700 bestand das Kloster Grünenberg

aus einer Klosterkirche, dem eigentlichen Klostergebäude,

einem Bauernhaus, dem Beichtvaterhaus, Waschhaus, Schopf und

Klostergarten. Das Kloster war für 20 Nonnen ausgebaut und

wurde im Jahre 1803 aufgelöst. 1830 wurden die Gebäude abgebrochen.

Ein wertvolles, um 1350 entstandenes Kruzifix der seligen Elsa,

der ersten Vorsteherin dieser Gemeinschaft frommer Frauen, und

eine Glocke im Turm der Pfarrkirche in Weiler sind die letzten bedeutenden

Zeugnisse der verschwundenen Klosteranlage. Auch

auf einem silbernen Barockteller, der sich heute im Besitz der kath.

Pfarrgemeinde Rielasingen befindet, ist zweifelsfrei das ehemalige

Franziskanerinnenkloster abgebildet.

Eine Erinnerungstafel erinnert heute noch an das einstige Kloster.

Erreichbarkeit:

Mit dem Bus Linie 7368 Radolfzell-Stein am Rhein, Haltestelle

Weiler oder mit dem Auto nach Weiler in Richtung Gaienhofen,

nach 200 m beim Wegkreuz rechts zum Parkplatz Graues Ried,

dann zu Fuß weiter rechts am Waldrand entlang zum Grünenberg.

Infoadresse:

Tourist-Information Moos

Bohlinger Str. 18, D-78345 Moos, Tel. +49 (0) 77 32 / 999617

E-Mail: touristik@moos.de

www.moos.de

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W allfahrtskirche Innen

Wallfahrtskirche St.Genesius

in Öhningen-Schienen

Das Benediktinerkloster Schienen wurde um 830 von

Graf Ato als Eigenkloster der Herrschaft errichtet.

Das rege monastische Leben erstarb bald, so dass es schon 909

dem Kloster Reichenau übertragen wurde. Schienen erscheint

im 13. Jh. als Propstei, kam mit der Reichenau 1540 an das

Hochstift Konstanz und wurde 1757 aufgehoben.

Der eindrucksvolle romanische Bau der ehemaligen Klosterkirche

St. Genesius ist eine dreischiffige, flachgedeckte Pfeilerbasilika mit

Dachreiter, ohne Querschiff mit erhöhtem, eingezogenem Chor. Sie

dient seit der Klosteraufhebung als Pfarrkirche und ist eine immer

noch gern besuchte Wallfahrtsstätte. Die genaue Bauzeit ist unbekannt,

vermutlich jedoch Mitte des 10. Jh., ein Umbau erfolgte

1559/60, der die schlichte, viel Atmosphäre erzeugende romanische

Architektur nicht beeinträchtigte. Störende Baudetails von späteren

Umbauten wurden im Zuge der gelungenen Restaurierung von

1959 entfernt. Ausstattung: Gnadenbild mit Maria und Christuskind

von 1430 in neugotischem Altar, Anna Selbtritt aus dem 16. Jh.,

spätgotische Wandmalerei an der südlichen Schiffswand, die den

Ritter Ulrich von Schienen mit Familie darstellt, verschiedene Epitaphen,

barocke Kreuzigungsgruppe. An das Kloster erinnert auch das

ehemalige Propsteigebäude, das heutige Pfarrhaus. Das Gebäude

Käppeleberg 5 (östlich der Kirche) ist die ehem. karolingische Michaelskapelle,

die 1830 in ein Bauernhaus umgewandelt wurde und

heute privat bewohnt wird.

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W allfahrtskirche in Schienen

Erreichbarkeit:

St. Genesius steht mitten im Ort an der schwach befahrenen

Durchgangsstraße Entlang des historischen Kreuzweges mit 14

Kreuzwegstationen(2004 neu erstellt) kann man von Bohlingen

nach Schienen wandern.( 1,5 km, Höhenunterschied: 250m)

Infoadresse:

Tourist-Information Öhningen

Klosterplatz 1, D-78337 Öhningen, Tel. +49 (0) 7735/819-20

E-Mail: tourist@oehningen.de

www.oehningen.de

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Kloster Öhningen

Kloster Öhningen

Das Kloster Öhningen, 965 von Graf Kuno gegründet,

war mit einer ansehnlichen Graundausstattung versehen

und später mit Augustiner-Chorherren (1358) besetzt.

Es war eine Propstei mit einem kleinen Konvent, der 1535 ins

Hochstift Konstanz inkorporiert wurde. Das Kloster wurde 1803

aufgehoben, damals gab es fünf Konventuale im Kloster

Öhningen.

Die katholische Pfarrkirche St. Peter, Paul und Hippolyt war bis

Säkularisation zu Beginn des 19. Jh. zugleich Stiftskirche. Sie

wurde unter dem Konstanzer Bischof Jakob Fugger 1615 im Stil

der Spätrenaissance erbaut, Turm mit achteckigem Aufbau und

Kuppelhaube. Das Kircheninnere ist größtenteils barockisiert.

Die Konventsgebäude schließen sich im Süden an die Kirche

hufeisenförmig an, der Südwestflügel mit Staffelgiebel und

Staffelfenstern, Ostflügel um 1617 mit Wappen des Kirchenerbauers

Bischof Fugger, Zwischentrakt und Westflügel von

1686. Im Südflügel Konventssaal mit reicher Rokoko-Stuckierung

von 1747, Wandmalereien und Madonna von 1750.

Das ehemalige Amtshaus des Klosters von 1686 ist das heutige

erst kürzlich aufwändig sanierte Rathaus mit Wappen des

Konstanzer Bischofs Franz Johann Vogt von Altsummerau und

Praßberg über dem Eingang.

In der nördlich der Pfarrkirche gelegenen Totenbruderschaftskapelle,

die um 1600 zweigeschossig erbaut wurde, befindet sich

im Erdgeschoss das Beinhaus mit dem Beisetzungsraum für die

Stiftsherren.

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Konventsaal Kloster Öhningen

Erreichbarkeit:

Schiffsverbindungen von Konstanz und Schaffhausen bis

Öhningen-Staad Von hier Fußweg von ca....Min. hinauf zur

Ortsmitte von Öhningen, Busse, PKW von Singen oder Radolfzell

Infoadresse:

Tourist-Information Öhningen

Klosterplatz 1, D-78337 Öhningen, Tel. +49 (0) 77 35 / 8129-20

E-Mail: tourist@oehningen.de

www.oehningen.de

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8

Kloster St. Georgen, Festsaal

Kloster St. Georgen

in Stein am Rhein

Der Benediktinerkonvent St. Georgen stammt

ursprünglich vom im Jahre 970 gegründeten kleinen

Burgkloster auf dem Hohentwiel (Singen D).

Nach dem Tod der dort residierenden Stifterin Herzogin Hadwig

(vgl. V. v. Scheffels Roman „Ekkehard“) baten die Mönche ihren

Nachfolger, das Kloster an den Rhein zu verlegen. Die Umsiedelung

erfolgte zwischen 1002 und 1007. Am 1. November 1007 unterstellte

Heinrich II. das seiner Anordnung gemäss erbaute und

geleitete Kloster Stein dem von ihm am selben Tag gegründeten

Bistum Bamberg.

Die sich heute als Klostermuseum darbietende einstige Benediktinerabtei

ist eine der am besten erhaltenen gotischen Klosteranlagen

in der reichen Klosterlandschaft des Bodensees.

Gegründet in frühromanischer Zeit als eines der ältesten Klöster

der Region, machte sie im Laufe ihres Bestehens den baulichen

Wandel zur spätgotischen Anlage durch. Ihre Gestalt aus der

Zeit der Säkularisierung 1525 tritt einem überraschend ungestört

entgegen.

Nicht nur aus kunsthistorischer Sicht ist St. Georgen bemerkenswert.

Die Klosteranlage ist in seltener Vollständigkeit erhalten:

Kirche, Klausur und Prälatur, Höfe und Wirtschaftsgebäude bilden

noch heute eine sichtbare Einheit und sind als Ort erlebbar.

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Rathausplatz in Stein am Rhein

Öffnungszeiten:

April - Oktober 10 - 17 Uhr - Montag geschlossen

Erreichbarkeit:

Schiffsverbindungen von Konstanz und Schaffhausen bis Stein

am Rhein, Busse, PKW von Singen oder Radolfzell Bushaltestelle

„Schulhaus“ (gegenüber Hotel Chlosterhof) , Zugverbindung von

Schaffhausen, Winterthur, St. Gallen und Kreuzlingen bis Bahnhof

Stein am Rhein (Gegenüberliegende Rheinseite) Gleich nach der

Brücke beim Fischmarkt rechts dem Rhein entlang durchs Rheintörchen

oder an der Stadtkirche über eine Treppe hinab zum

Klostereingang

Infoadresse:

Klostermuseum St. Georgen

Tel. +41 (0)52 741 21 42

Tourist-Service Stein am Rhein

Tel. +41 (0)52 742 20 90, E-Mail: tourist-service@steinamrhein.ch

www.steinamrhein.ch

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Insel Werd im Hintergrund die Burg Hohenklingen

Klosterinsel Werd in Eschenz

Die kleine Rheininsel am unteren Ende des Bodensees hat

eine bedeutende Vergangenheit.

Früheste Spuren führen bis zu der Zeit der Pfahlbauer zurück. Der

erste Abt des Klosters Sankt Gallen, Otmar, starb 759 auf der Insel

Werd, nachdem er als Sträfling der Franken hierher verbannt worden

war. Der Abt wurde auf der Insel beigesetzt, jedoch zehn Jahre

später von den Mönchen aus Sankt Gallen in ihr Kloster zurückgeholt

und ein zweites Mal beerdigt. Über der ehemaligen Grabstätte

auf der Insel Werd entstand im 10. Jahrhundert eine Kapelle mit

eingezogenem Rechteckchor, die mehrmals umgestaltet wurde.

Bauperioden erkennt man an der Rankenbemalung des Südfensters

(12.-13.Jh.), den Fresken des östl. Fenstergewändes (14. Jh.) und

an der spätromanischen Sakramentsnische von 1496. 1961-63 und

1998-1999 erlebte die Kirche eine eingreifende Renovierung. Das

Priesterhaus- wurde um 1900 als Treppengiebelhaus unter Einbezug

von Mauerkernen des Vorgängerbaus neu gebaut. Seit 1957

leben die Franziskaner als Pächter auf der Insel Werd.

Öffnungszeiten:

Die Kapelle ist tagsüber für alle zugänglich.

Erreichbarkeit:

Per Bahn oder Postauto bis Bahnhof Eschenz, dann zu Fuß

Richtung See über eine kleine Brücke zur Insel. Mit Fahrrad oder

PKW bis zum Parkplatz an der Brücke dann zu Fuß zur Insel.

Infoadressen:

Gemeinde Eschenz

Tel. +41 (0)52 7420077

E-Mail: gemeindeeschenz@bluewin.ch

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Klingenzell

Wallfahrtskirche Klingenzell

in Mammern

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Klingenzell, hoch über

dem Untersee...

am thurgauischen Seerückenhang gelegen, geht auf eine Stiftung

der Edelfreien von Hohenklingen in den 1330er Jahren zurück.

Sie wurde um 1704 neu erbaut und ist ein Juwel barocker

Architektur und Ausstattungskunst.

Ihr religiöses und kunsthistorisches Kleinod ist das Gnadenbild aus

dem 14. Jahrhundert. Klingenzell ist die einzige Marienwallfahrtsstätte

im Thurgau, die seit Jahrhunderten ohne Unterbruch

besteht. Wunderschön ist auch die nahegelegene Grotte (Ursprungsort

der Kirche). An Ihr führt ein Kreuzweg vorbei mit sehr

schön gestalteten Bronzetafeln.

Erreichbarkeit:

Per Bahn oder Postauto bis Bahnhof Eschenz, dann zu Fuß auf

dem Wanderweg Richtung Klingenzell (ca. 40 Min). Mit Fahrrad

oder PKW ab Eschenz Richtung Frauenfeld. Beschilderung

Klingenzell folgen.

Infoadressen:

Pater Raphael, Insel Werd

Tel. +41(0)52 741 24 36

10

Restaurant Klingenzellerhof

Patricia Dähler, Tel. +41(0)52 741 24 52

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Kloster Feldbach

Kloster Feldbach in Steckborn

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster

1252 verkaufte Ritter Kuno von Feldbach die Burg auf der Halbinsel

an die Schwesternvereinigung "an der Brücke" in Konstanz, die

1253/54 auf die Feldbacher Halbinsel übersiedelten. Sie hatten kurz

zuvor vom Bischof von Konstanz die offizielle Erlaubnis erhalten,

nach der Zisterzienserregel zu leben und ein Kloster einzurichten.

Nach einer bewegten Geschichte des kleinen Klosters mit Grundbesitz

in der Region leitete das Ende des Ancien Régime 1798 den

allmählichen Untergang des Kloster ein. Unterhalt, Kosten an Besatzungstruppen

und Einquartierungen brachten Kloster Feldbach an

den Rand des Ruins. Per Großratsbeschluss verfügte der Kanton

Thurgau 1848 die Aufhebung des Klosters Feldbach. Von der 1895

brandzerstörten Anlage blieb einzig das „Altkloster“ erhalten, ein

Giebelbau von 1613 mit Treppenturm unter 1923-24 erneuerter

Zwiebelhaube. Auf dem großen Klosterareal begann die Industriegeschichte

von Steckborn. Heute sind die noch erhaltenen klösterlichen

Bauten inmitten einer Parkanlage am See in das Ausbildungszentrum

See- und Parkhotel Feldbach integriert. Dabei wurde

in Anlehnung an den alten Klostergarten ein Rosengarten angelegt,

der heute frei zugänglich ist.

Erreichbarkeit:

Ab der Schiffsverbindungen von Konstanz und Schaffhausen bis

Schiffslandestelle Steckborn dann 15 Min. Fußweg.

Zugverbindung von Schaffhausen und Kreuzlingen bis Bahnhof

Steckborn (mit Postautohalt ab Frauenfeld) dann 5 Min. Fußweg.

Infoadressen:

See- und Parkhotel Feldbach, CH 8266 Steckborn

Tel. +41(0)52 7622121, www.hotel-feldbach.ch

Steckborntourismus, CH 8266 Steckborn

Tel. +41(0)52 7611055, www.steckborntourismus.ch

24


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Kehlhof Ermatingen

Klösterliche Spuren in Ermatingen

Der Einfluss des reichenauischen Besitzes ist heute noch

im Kehlhof - einem prachtvollen Riegelhaus von 1694 mit

seiner Gerichtsstube sichtbar.

Kehlhof-Chellhof-Kellerhof - Am Untersee begegnet man immer

wieder Häusern mit dem Namen Kehlhof. Diese Bezeichnung

stammt vom Dialektwort „Chellhof“, dessen Wortwurzel bereits auf

die ursprüngliche Funktion des Gebäudes hinweist: Chellhof hängt

mit Keller(hof) zusammen, jenem Ort, an dem im Mittelalter die Naturalien

der zehntenpflichtigen Bauern abgegeben und eingelagert

wurden. Damals bildete der Kehlhof das Zentrum einer Grundherrschaft

- am Untersee war das größtenteils das Kloster Reichenau. Hier

wohnte der für Amt- und Verwaltungsarbeiten zuständige Ammann

oder Meier - Berufsbezeichnungen, die im Lauf der Zeit zu Familiennamen

wurden. Der Meier des Kehlhofes unterstand dem Cellarius

(Gutsverwalter) des Klosters, dem oft einflußtreichsten Mönch neben

dem Abt. Der Kehlhof verkörpert somit eine Aussenstation des

Klosters. (aus „Kulturschätze im Thurgau“). Der Kehlhof kann heute

noch auf Anfrage besucht werden. Zu Ermatingen gehört heute

Triboltingen. In der Geschichte erwähnt wird das kleine Kloster

Agerstenbach, das in der Gemarkung von Triboltingen gelegen war.

Erreichbarkeit:

Ab der Schiffsverbindung von Kreuzlingen/Konstanz und Schaffhausen

bis zur Schifflände Ermatingen, dann 15. Min. Fussweg.

Zugverbindung von Schaffhausen und Kreuzlingen bis Bahnhof

Ermatingen, dann 15 Min. Fussweg. Postauto ab Frauenfeld bis

Haltestelle „Adler“ Ermatingen.

Infoadresse:

Ermatingen Tourismus

Bahnhof Ermatingen, Tel.+41 (0)71 664 19 09

E-Mail: info@ermatingen.ch. www.ermatingen.ch

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Kartause Ittingen

Kartause Ittingen

Kunst und Geschichte erleben

Die Kartäuser Mönche erwarben 1461 das ehemalige Augustinerchorherrenstift,

das seit dem 12. Jahrhundert in Ittingen stand. Sie

passten das Kloster baulich ihren Bedürfnissen an und lebten in

Ittingen bis zur Auflösung des Klosters im Jahre 1848. Wenig später

gelangte die Anlage in Privatbesitz und wurde während über

hundert Jahren als repräsentativer Gutsbetrieb genutzt. Seit 1983

steht Besucherinnen und Besuchern ein reiches kulturelles und

kulinarisches Angebot zur Verfügung. Wunderschöne Gärten, ein

Labyrinth und zwei Museen laden zum Verweilen ein.

Ittinger Museum

Im Ittinger Museum können Besucherinnen und Besucher eine

fast vollständig erhaltene Kartause besichtigen und die Lebensweise

ihrer einstigen Bewohner, den Kartäuser Mönchen, kennen

lernen. Bauliches und geistiges Zentrum und zugleich künstlerischer

Höhepunkt ist die reich ausgeschmückte Klosterkirche.

Kunstmuseum Thurgau

Das Kunstmuseum Thurgau hat sich durch seine Ausstellungen

und Sammlungstätigkeit den Ruf eines einzigartigen Kulturzentrums

geschaffen. Schwerpunkte im Programm sind Aussenseiter

und Naive, Positionen der Gegenwartskunst sowie Präsentation

der aktuellen regionalen Kunstszene.

Restaurant und Hotel

Gediegen und doch gemütlich lassen sich im Restaurant Mühle

mit lauschiger Gartenwirtschaft kulinarische Spezialitäten geniessen,

und zwei komfortable Hotels laden ein, die klösterliche Stille

zu erleben.

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Klosterkirche Ittingen

Öffnungszeiten:

Die Museen sind das ganze Jahr über geöffnet, ausser über Weihnachten/Neujahr.

April bis September Mo. bis Fr. 14 - 18 Uhr,

Sa./So. 11 - 18 Uhr, Oktober bis März jeweils bis 17 Uhr.

Erreichbarkeit:

Nach kurzer Fahrt vom Untersee über den idyllischen Seerücken

findet sich die Kartause Ittingen in der Gemeinde Warth, wenige

Kilometer von der Thurgauer Kantonshauptstadt Frauenfeld

entfernt. Ab Frauenfeld ist die Kartause ausgeschildert mit braunen

Wegweisern „Kartause Ittingen“.

Infoadresse:

Ittinger Museum und Kunstmuseum Thurgau

Kartause Ittingen, CH-8532 Warth

Tel. +41 (0)52 748 41 20, E-mail sekretariat.kunstmuseum@tg.ch

www.kunstmuseum.ch

www.kartause.ch

27


14

Münster Schloss Salem

Schloss Salem

Die ehemalige Zisterzienserabtei Salem, 1134 gegründet,

ist heute eines der schönsten Schlösser am Bodensee.

Schloss Salem ist eines der beeindruckendsten Kulturdenkmäler

Baden-Württembergs. Das ehemalige Zisterzienserkloster Salem liegt

eingebettet in die malerische Landschaft des Linzgaus. Seit 1802 ist es

als markgräfliches Schloss im Besitz der Markgrafen von Baden. Noch

heute vermittelt die weitläufige Anlage ein anschauliches Bild vom

Reichtum der früheren Abtei. 1134 gegründet, wuchs das Kloster

schnell zu einem der bedeutendsten in Süddeutschland heran. An die

Blütezeit Salems im Mittelalter erinnert das imposante gotische Münster.

Ganz im Sinne der Regeln des Zisterzienserordens ist der Bau außen

streng und schlicht, prachtvoll ist dagegen der Alabasterschmuck im

Innenraum im frühklassizistischen Stil, der sich vom zeitgenössischen

Rokoko abhebt. Die Salemer Äbte führten das Kloster im Barock zu einer

zweiten Blüte: Die prächtig mit Stukkaturen und Malereien ausgestatteten

Innenräume der barocken Abteigebäude lohnen eine Besichtigung:

Fachkundige Führungen machen das klösterliche Leben der

"weißen Mönche" und die große Bedeutung der Zisterzienserabtei

Salem anschaulich. Im prachtvollen historischen Ambiente können

die Besucher ein ansprechendes kulturelles Programm mit Thementagen,

Konzerten und Ausstellungen genießen.

Öffnungszeiten:

1. April bis 1. November, Mo. bis Sa. 9.30 bis 18 Uhr

Sonn- und Feiertags 10 bis 18 Uhr, täglich Führungen.

Erreichbarkeit:

Anfang Mai bis Anfang Oktober Erlebnisbus im Stundentakt. Er

verbindet Unteruhldingen mit Schloss Salem und Bahnhof Salem.

Infoadresse:

Salemer Kultur und Freizeit GmbH

Schloss Salem, D-88682 Salem

Tel.: +49 (0)75 53 / 81437, E-Mail: skf@salem.de, www.salem.de

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STRABO’S KRÄUTERGARTEN

Es war einmal ein Kräutergarten

Von Walahfrid Strabo als Abt des Klosters Reichenau

im 9. Jahrhundert erschaffen. Strabo's Kräutergarten,

der Urtypus eines klösterlichen Kräutergartens, ist

dem Original nachempfunden heute wieder angelegt.

Unsere Reihe feiner Gewürz- und Kräuterprodukte

„Strabo’s Kräutergarten“ verbinden gartenfrische

Kräuter mit hochwertigen Zutaten zu raffinierten

Kompositionen. Schenken Sie Ihrer Küche die typische

Insel-Würze und das Aroma von Sommer, Sonne, See.

Strabo’s Kräutergarten • Caroline Beyer

Bradlengasse 24 • D-78479 Reichenau

Tel 0 75 34 - 99 85 05 • Fax 0 75 34 - 99 85 06

strabo@strabo.de • www.strabo.de


Adressenübersicht:

· Tourist-Information Insel Reichenau

Pirminstraße 145, D-78479 Reichenau

Tel. +49 (0) 75 34 / 92 07 - 0, E-Mail: info@reichenau-tourismus.de

· Kultur- und Verkehrsbüro Allensbach

Konstanzerstr. 12, D-78476 Allensbach

Tel. +49 (0) 75 33 / 801 34, E-Mail: tourismus@allensbach.de

· Tourist – Information Radolfzell

Bahnhofplatz 2, D-78315 Radolfzell

Tel. +49 (0) 77 32 / 815 00, E-mail: touristinfo@radolfzell.de

· Tourist-Information Moos

Bohlinger Str. 18, D-78345 Moos

Tel. +49 (0) 77 32 / 99 96 17, E-Mail: touristik@moos.de

· Tourist-Information Öhningen

Klosterplatz 1, D-78337 Öhningen

Tel. +49 (0) 77 35 / 819 - 20, E-Mail: tourist@oehningen.de

· Tourist-Service Stein am Rhein

Oberstadt 3, CH-8260 Stein am Rhein

Tel. +41 (0)52 742 20 90 E-Mail: tourist-service@steinamrhein.ch

· Gemeinde Eschenz

Tel. +41 (0)52 742 00 77

E-Mail: gemeindeeschenz@bluewin.ch

· Steckborntourismus

Postfach 11, CH 8266 Steckborn

Tel. +41 (0)52 761 10 55

· Ermatingen Tourismus

Bahnhof, CH-8272 Ermatingen

Tel. +41 (0)71 664 19 09, E-Mail: info@ermatingen.ch

· Ittinger Museum und Kunstmuseum des Kantons Thurgau

Kartause Ittingen, CH – 8532 Warth

T: +41(0)52 748 41 20, E-Mail: kunstmuseum@tg.ch

Impressum:

Bilder: S. Obertüfer, Theo Keller, Arbeitsgemeinschaft Kloster

Grünenberg, S. Gisin, Stefan Hutterer, D. Füllemann

Gestaltung: Kerstin Elbl Grafik-Design, www.kerstinelbl.de

Druck: Druckerei Zabel, Radolfzell

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Tourismus Untersee e.V.

Im Kohlgarten 2 · D-78343 Gaienhofen

Tel. +49 (0) 77 35 / 91 90 55 · Fax +49 (0) 77 35 / 91 90 56

E-mail: info@tourismus-untersee.de · www.tourismus-untersee.de

EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT

Gefördert aus dem Europäischen Fonds

für Regionale Entwicklung

DER UNTERSEE,

DAS UNIKAT

VOM BODENSEE

Gestaltung: www. kerstinelbl .de , Fotos: Tourismus Untersee e.V.

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