HSW-aktuell - Havelländische Stadtwerke GmbH

hswgmbh.de

HSW-aktuell - Havelländische Stadtwerke GmbH

HSW-aktuell

Kundenmagazin der Havelländische Stadtwerke GmbH 1/2012

Bald ist das Finale.

Die diesjährige MISSION ENERGIESPAREN

geht in die letzte Runde.

Seite 4:

Die Finalisten

stehen fest

Seite 5:

Laufen und punkten

beim Energie-Cup

Seite 8:

Brennwert.plus

wird fortgesetzt

Foto: Woodapple/Fotolia.de


2

Allein im Dezember 2011 entstanden auf

deutschen Dächern Photovoltaikanlagen

mit einer Leistung von 3.000 Megawatt

(MW). Insgesamt belief sich der

Zubau auf rund 7.500 MW, wie die

Bundesnetzagentur meldet. Das entspricht

theoretisch der Leistung von

fünf Atomkraftwerken. Alle Sonnenkraftwerke,

so rechnet der Bundesverband

Solarwirtschaft vor, haben im

Jahr 2011 etwa 18 Milliarden Kilowattstunden

Strom produziert, so viel wie

das Bundesland Thüringen verbraucht.

Trotzdem ist ein heißer Streit um die

Förderung der Photovoltaik entbrannt:

Das Bundeswirtschaftsministerium und

Teile der CDU fordern eine Begrenzung

des Zubaus. Demgegenüber kommt

eine Studie von Prognos zu dem Ergebnis,

dass in diesem Jahr jedes neu gebaute

Gigawatt Solarleistung die Geldbörse

des Stromverbrauchers mit nur

0,035 Cent je Kilowattstunde belastet.

Damit seien neue Solarkraftwerke um

70 Prozent günstiger in der Förderung

als 2004. Allein im Jahr 2012 werde

nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz

der Zuschuss für Strom aus neuen

Sonnenkraftwerken um 15 Prozent niedriger

ausfallen als ein Jahr zuvor.

Nachrichten und Informationen

informiert +++ schnell informiert +++ schnell informiert +++ schnell i

Rekord mit

Photovoltaik

Fast 20 Prozent

Ökostrom

Kräftig steigern konnten die erneuerbaren

Energien ihren Beitrag zur deutschen

Energieversorgung im vergangenen

Jahr. Bei der Stromerzeugung machten

die erneuerbaren Energien einen

Sprung auf einen Anteil von rund 20

Prozent – im Jahr 2010 waren es nur

etwa 17 Prozent.

Damit haben sich die Regenerativen

auf Platz zwei der wichtigsten Energieträger

vorgeschoben und zum ersten

Mal die Atomkraft und die Steinkohle

hinter sich gelassen. Nach BDEW-Berechnungen

hatte die Braunkohle noch

einen Anteil von 24,6 Prozent an der

Gesamtstromerzeugung, direkt gefolgt

von den erneuerbaren Energien

mit 19,9 Prozent.

Der Anteil der Steinkohle erreichte 18,7

Prozent, Kernenergie lieferte aufgrund

der Abschaltung von acht Atomkraftwerken

nur noch 17,7 Prozent des Stroms.

Erfolgreichste erneuerbare Energiequelle

war erneut der Wind: Der Anteil stieg

im vergangenen Jahr auf 7,6 Prozent,

gefolgt von Biomasse mit 5,2 Prozent,

Photovoltaik mit 3,2 Prozent, Wasserkraft

mit 3,1 Prozent sowie Strom aus

Müllkraftwerken mit 0,8 Prozent.

Neue Gebäude-

vorschriften

Die neue Energieeinsparverordnung

(EnEV) 2012, die derzeit in den gesetzgebenden

Gremien erarbeitet wird,

bringt erneut Verschärfungen für Bauherren

und Immobilienbesitzer. Geplant

ist unter anderem, für die Heizungs-

und Klimatechnik eines Gebäudes regelmäßig

eine Prü fung durch Fachpersonal

zwingend vorzuschreiben. Der

Energieausweis soll in Zukunft Vorschläge

zur Sanierung enthalten. Er muss

obendrein Käufern oder Mietern unverzüglich

vorgelegt werden.

Von 2020 an wird bei Neubauten das

Fast-Null-Energie-Gebäude zur Pflicht.

Das Haus darf praktisch keine Energie

für Heizung, Lüftung und Kühlung mehr

verbrauchen. Der minimale Rest sollte

möglichst mit erneuerbaren und lokal

erzeugten Energien gedeckt werden.

Hintergrund für die erneute Verschärfung

der EnEV: Die neue EU-Richtlinie

zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

muss innerhalb von zwei Jahren in

nationales Recht umgesetzt werden.


Nachrichten und Informationen 3

nformiert +++ schnell

Energienetze

extrem sicher

In der Bundesrepublik lag die durchschnittlicheStromversorgungsunterbrechung

je angeschlossenem Verbraucher

im Jahr 2010 bei 14,9 Minuten und somit

etwas unter dem Niveau von 2009.

Bei den Gasnetzen beträgt der Wert

1,25 Minuten gegenüber 1,88 Minuten

für das Jahr 2009. „Die Versorgungsqualität

der deutschen Elektrizitäts- und

Gasnetze ist weiterhin auf sehr hohem

Niveau“, sagte Matthias Kurth, Präsident

der Bundesnetzagentur.

Für das Berichtsjahr 2010 meldeten

890 Elektrizitätsnetzbetreiber rund

206.000 Versorgungsunterbrechungen

in 963 Netzen, bei den Gasnetzen waren

es etwa 73.700 Meldungen von

720 Betreibern.

Auf den deutschen Spitzenreiter folgen

im europäischen Vergleich Dänemark

(2009) mit 22 Minuten durchschnittlicher

Ausfallzeit, die Niederlande mit zirka

33 Minuten (2007) und Österreich mit

etwa 37 Minuten (2008).

Im Kernkraftmusterland Frankreich betrug

die durchschnittliche Ausfalldauer

2009 mit rund 66 Minuten mehr als

das Vierfache des deutschen Wertes. In

Portugal mussten Verbraucher im Schnitt

beinahe zwei Stunden auf Strom verzichten.

kritisch nachgefragt

Gemeinsam oder einsam?

Als sich die Ballartisten aus aller Welt

2006 in Deutschland trafen, um die beste

Fußballmannschaft zu küren, traten sie den

Teamgeist mit Füßen. Das vermeintlich ungehörige

Benehmen hatte mit einer Abkehr

von sportlicher Fairness natürlich nichts zu

tun. Findige Werbestrategen hatten den offi

ziellen Spielball mit dem symbolträchtigen

Namen „Teamgeist“ versehen und wollten

damit das Interesse auf eine zentrale Voraussetzung

lenken, ohne die eine erfolgreiche

Mannschaftsleistung nicht möglich ist: Nur

wenn einer dem anderen hilft, landet die

Kugel zwischen den Pfosten.

Was auf dem Fußballplatz gilt, ist auch

jenseits des kurz geschorenen Rasens

von Bedeutung. Teamgeist ist eine Eigenschaft,

die in Beruf und Familie heute mehr

denn je gefragt ist. Die Anforderungen an

den Einzelnen steigen. Da ist es hilfreich,

sich als Einheit zu verstehen und mehr aufeinander

zu achten. Diametral dazu lassen

sich allerdings Tendenzen beobachten, die

von der zunehmenden Vereinzelung der

Menschen künden und den Eindruck erwecken,

dass Egoismen und Ellenbogen immer

häufi ger das zwischenmenschliche Miteinander

dominieren.

Wer mit offenen Augen durch die Welt

geht, hat allerdings längst erkannt:

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen

– was liegt da näher, als die Kräfte zu bündeln

und aus einem großen Reservoir zu

schöpfen, in dem jeder was bieten hat.

Viele Branchen kommen ohne Teamarbeit

schon heute nicht mehr aus. Das Prinzip ist

ganz einfach: Know-how wird gebündelt,

Ziele werden gemeinsam defi niert und auf

der Basis von klaren Regeln umgesetzt. Jeder

steht als Teil des Ganzen hinter der Aufgabe,

das erhöht die Identifi kation und Motivation.

Den Schlüssel zum Erfolg liefert der Dialog.

Gegenseitiges Verständnis ist vor allem

dann gewiss, wenn bei der Entscheidungsfi ndung

niemand ausgeschlossen wurde. Das

heißt nicht, dass man immer einer Meinung

sein muss. Letztlich aber geht es darum, einen

Weg zu fi nden, der den respektvollen Umgang

mit anderen Überzeugungen zulässt und die

größtmögliche Akzeptanz und Unterstützung

für die gemeinsame Aufgabe garantiert.

Von diesen Erfahrungen profi tieren auch

die Stadtwerke. Die kommunalen Unternehmen

pfl egen die offene Kommunikation

nach außen und haben bereits früh die Strukturen

dafür geschaffen, dass sich Angestellte

und Kunden partnerschaftlich und auf Augenhöhe

begegnen, um zusammen auf das gemeinsame

Ziel hinzuarbeiten: eine zuverlässige,

sichere und bezahlbare Energieversorgung.

Einen schönen Beweis für den Erfolg dieses

Konzepts haben die Helden in kurzen

Hosen übrigens schon früh geliefert. „Einer

für alle, alle für einen, wir halten fest zusammen“,

sang die deutsche Fußballnationalmannschaft

1974 in ihrer WM-Hymne.

Das Ergebnis ist bekannt: Deutschland wurde

Weltmeister.


4

Die Finalisten hatten einen aufregenden Weg

bis zur Endrunde hinter sich gebracht. So mussten

die jungen Spürnasen in der ersten Etappe

ihr Zuhause auf den Kopf stellen, um den Energiefressern

auf die Spur zu kommen. Dabei

wurden viele gute, praktische Energiespartipps

entdeckt. Da wir unseren Lesern diese nicht

vorenthalten wollen, haben wir die Tipps für Sie

im unteren Teil der Seite zusammengestellt.

Wärmeverlusten auf der Spur

In der zweiten Etappe, dem Schul-Check, wurde

geschaut, wo in den Schulen Energie verschwendet

wird. Bei diesem Teil der MISSION ENER-

GIESPAREN kamen Experten der delta GmbH

mit Wärmebildkameras in die Schulen, um den

Schülern die interessante Technik genauer vor-

� Es muss nicht jeder vor dem eigenen Fernseher

sitzen – einigt euch, welches Programm

geschaut wird. Dann muss nur ein

Fernseher laufen.

� Kauft mehr Lexika, das erspart Mühe und

Stromkosten bei der Internetsuche!

� Schlagt euren Eltern vor, nicht so schnell

Auto zu fahren – ruhiges Fahren spart einiges

an Benzin.

� Viele Sachen gleichzeitig machen stresst und

verschwendet unnötig Energie. Deshalb:

Lasst den Computer aus, wenn ihr Fernsehen

schaut!

Die Finalisten stehen fest!

MISSION ENERGIESPAREN: Schüler geben Tipps

Kaum zu glauben, aber wahr: Manchmal sind es nur

Kleinigkeiten, die große Auswirkungen haben. Hier eine

Auswahl der besten Energiespartipps, die uns die bei

der MISSION ENERGIESPAREN 2011/12 teilnehmenden

Mädchen und Jungen in der 1. Etappe verraten haben.

� Ist das Gerät im Stand-by-Modus oder wirklich

AUS? Der Stand-by-Betrieb verbraucht

viel Strom, die andere Option gar keinen.

� In der Küche könnt ihr und eure Eltern die

Restwärme des Herdes nutzen. Die Kochfelder

kann man schon dann ausmachen,

wenn die Nudeln noch nicht ganz gar sind.

Und wenn ihr die Backofentür offen lasst,

heizt die Wärme die Küche mit. Die Heizung

kann für eine Weile ausbleiben.

� Wäsche kann auch an der Luft trocknen!

� Den Kühlschrank immer schnell wieder

schließen.

Info

HSW aktuell

Die diesjährige MISSION ENERGIESPAREN geht in die letzte

Runde. Die teilnehmenden Klassen lieferten sich bislang ein

Kopf-an-Kopf-Rennen um den Einzug ins Finale. Am 28.

März 2012 ist es endlich so weit: Die sechs erfolgreichsten

Schulklassen bestreiten im Extavium Potsdam (früher: Exploratorium)

die Endrunde gegen die Energieverschwendung.

zuführen und Wärmeverluste aufzuzeigen. Die

Schüler nutzten die Möglichkeit gern, die Kamera

auf Herz und Nieren zu prüfen. Sie wandten

die Technik im wahrsten Sinne des Wortes

selbst an und machten Aufnahmen von ihren

Schulkameraden. Mit der Erkenntnis, dass nicht

nur Häuser Wärme abgeben, ging es zu den

Aufgaben, die sie gestellt bekamen.

Attraktive Preisgelder

Den besten Klassen, die zu Hause und in der

Schule die meisten Energiefresser aufspüren

und beseitigen, winken in der Finalrunde Preise

im Gesamtwert von 7.000 Euro. 3.000 Euro

wandern in die Klassenkasse und Schulkasse

des Siegers, 1.500 Euro, 1.000 Euro und 3 x

500 Euro erhalten die platzierten Klassen.

Die MISSION ENERGIESPAREN ist eine

Aktion der EMB Energie Mark Brandenburg

GmbH in Zusammenarbeit mit

der Havelländische Stadtwerke GmbH

sowie weiteren Partnern unter der

Schirmherrschaft von Dr. Martina

Münch, Ministerin für Bildung, Jugend

und Sport des Landes Brandenburg.

Weitere Informationen fi nden Sie unter

www.emb-mission-energiesparen.de

� Im Winter öfter mal einen Pullover anziehen,

statt die Heizung höher schalten –

das spart Heizkosten.

� Viele Leute in einem Raum heizen diesen

durch die Körperwärme auf – das fördert

die Geselligkeit und die Heizung kann heruntergeschalten

werden.

� Wenn das Handy oder der Laptop aufgeladen

sind, den Stecker aus der Steckdose

ziehen!

� Ein Kamin im Wohnzimmer schafft eine

tolle Atmosphäre. Außerdem kann man mit

nachwachsenden Rohstoffen heizen.

� Die Heizung voll aufdrehen und dann das

Fenster offen lassen? Das ist großer Quatsch

und kostet viel Geld.

� Tropfende Wasserhähne verschwenden viel

Geld. Also: Den Hahn stets ganz zu drehen!

� Wenn gefrorene Lebensmittel gekauft werden,

immer eine Gefriertüte mitnehmen.

Damit tauen die Lebensmittel nicht so

schnell auf. Das spart Energie beim erneuten

Tiefkühlen und somit unterm Strich

auch Geld.


HSW aktuell 5

Laufen und punkten

beim Energie-Cup

Die EMB fördert die Laufserie in Teltow-Fläming und

lädt alle Sportbegeisterten zum Mitmachen ein. Neben

viel Spaß und Konditionstraining können bei den Wettbewerben

zudem noch Punkte gesammelt werden.

Ob Frau oder Mann, jung oder erfahren: Laufbegeisterte

gibt es jede Menge im Land Brandenburg.

Viele von denen, die regelmäßig die

Laufschuhe schnüren, würden gern einmal an

einem Wettbewerb teilnehmen. Nur wo? Unser

Tipp: Auf zum Energie-Cup Teltow-Fläming!

Durch die Laufserie, die seit 2006 von der

EMB Energie Mark Brandenburg GmbH unterstützt

wird, werden den HSW-Kunden quasi

vor der Haustür von Ende Februar bis Ende

Oktober 2012 insgesamt 13 Läufe angeboten.

Unterschiedlich lange Strecken

Den Auftakt macht am 26. Februar der Luckenwalder

Crosslauf, den Schlusspunkt setzt

der Thyrower Waldlauf am 21. Oktober. Anfang

Oktober macht der Energie-Cup zum Fläminglauf

Station in Jüterbog. Die Laufstrecken

für Männer sind zwischen zehn und 23 Kilometer

lang, Frauen und Jugendliche laufen

zwischen sieben und zehn Kilometer, und bei

den Schülern liegen die Distanzen zwischen

zwei und fünf Kilometern.

Sportler aus dem Landkreis Teltow-Fläming

können bei ihren Läufen zusätzlich Punkte

sammeln und um die begehrten Siegespokale

in den verschiedenen Altersklassen laufen.

Alle Termine und die jeweiligen Ansprechpartner

fi nden sich im Internet unter www.

jahn-nunsdorf.de/cup2012_termine.php.

Eine schöne Möglichkeit, sich einmal abseits

des Arbeitsplatzes zusammen mit Kollegen

auf den Weg zu machen, ist der TF Netzwerk-

Cup für Unternehmen zu Gunsten des „Netzwerk

Gesunde Kinder Teltow-Fläming“. Unter

dem Motto „Laufen für die ersten Schritte“

gehen am 22. September 2012 im Rahmen

des Herbstlaufs in Dabendorf (Zossen) kleine

und große Belegschaften an den Start und

sammeln – laufend oder walkend – gemeinsam

Kilometer für die Team-Wertung. Mehr

Informationen zu diesem Wettbewerb, der

2010 mit Unterstützung der EMB ins Leben

gerufen wurde, gibt es telefonisch unter

03378 200782 oder im Internet unter www.

gesundekinder-tf.de.

Info

Die EMB Energie Mark Brandenburg

GmbH wurde wie die HSW im Jahr 1991

gegründet – damals noch als Erdgas Mark

Brandenburg. Das Unternehmen versteht

sich nicht nur als zuverlässiger Lieferant

von Erdgas und Strom für über 116.000

Kunden. Als regionales Unternehmen

unterstützt es auch viele Veranstaltungen

und Vereine in ihrem Versorgungsgebiet.

Treuenbrietzen

und Beelitz

im HSW-Cup-Fieber

Für die Fußballer des TSV

Treuenbrietzen war es Anfang

Januar 2012 das erste Fußballturnier

unter dem Namen

HSW-Cup. In Beelitz hingegen

wurde indes zum dritten

Mal angestoßen.

Die jungen Kicker kämpften hart, aber sportlich

sehr fair um die besten Platzierungen.

Ein spannendes Finale bot sich in Beelitz,

als die E-Junioren (Beelitz 1) gegen den Caputher

SV 1881 antraten. Die Mannschaft

aus Caputh ging bei diesem fl otten Hallenturnier

als klarer Sieger hervor. Herzlichen

Glückwunsch!

Immer wieder sind wir, die HSW, als Sponsor

solcher Events froh zu sehen, wie sich

die Trainer und Eltern der sportlich aktiven

Kinder und Jugendlichen engagieren. Seit

vielen Jahren verfolgen wir die sportlichen

Höhepunkte mehrerer im Grundversorgungsgebiet

ansässigen Sportvereine. Aber

auch die kulturellen Höhepunkte, wie zum

Beispiel die Eröffnung einer neuen Ausstellung

in der Havelländischen Malerkolonie,

liegen uns am Herzen. „Aus der Region für

die Region“ – dafür stehen wir und versuchen,

zusammen mit den Menschen von

hier, Gutes zu schaffen und zu erhalten.

Aus diesem Grund wünschen wir speziell

unseren Nachwuchsmannschaften aus den

geförderten Sportgemeinschaften, wie dem

Werderaner FC, TSV Treuenbrietzen, FSV‘95

Ketzin/Falkenrehde, SG Beelitz, SV Ferch,

SV Kloster Lehnin, und allen engagierten

Helfern ein erfolgreiches Jahr 2012 und sagen

herzlichen Dank. Und: Wir freuen uns

schon sehr auf den mittlerweile 5. HSW-Cup

in Lehnin im Sommer 2012.

Fußball-

mannschaft

SG Beelitz.


Foto: RWE

6

Energiewende

Die Energiewende ist eingeläutet. Jetzt geht es an die Umsetzung.

Noch sind die Folgen kaum spürbar. Doch so viel steht fest:

Der stufenweise Abschied von nuklearen und fossilen Energien

wird das Land verändern. Verbraucher sollten sich auf große

Heraus-forderungen einstellen.

Die Katastrophe in den japanischen Reaktoren

von Fukushima im März 2011 hat die Weltöffentlichkeit

aufgerüttelt und hierzulande ein

starkes politisches Nachbeben ausgelöst: Plötzlich

war möglich, woran vorher kaum zu denken

war. Die erst kurz zuvor beschlossene

Laufzeitverlängerung für Atommeiler wurde

gekippt und der Ausstieg aus der Kernkraft im

Eiltempo durch die Gremien gepeitscht. Bereits

Anfang Juni stand fest: Auf acht Atomkraftwerke

(AKW) wird sofort verzichtet. Die

restlichen neun AKWs auf bundesdeutschem

Boden sollen dann bis zum Jahr 2022 vom

Netz gehen.

Energiewende in

aller Munde

Seitdem macht das Schlagwort Energiewende

die Runde. Ein weitreichender Begriff, der allerdings

nur wenig Aussagen darüber trifft,

was der Umbau für den einzelnen Bürger

denn nun tatsächlich bedeutet. Denn so viel

steht fest: Den Schritt zurück soll es nicht geben.

Eine zuverlässige Energieversorgung ist

zur Lebensader der Menschheit geworden.

Technischer Fortschritt und wirtschaftlicher

Erfolg sind ohne Strom schlichtweg nicht

mehr möglich. Alternativkonzepte sind des-

Schwerpunktthema: Energiewende

halb ebenso gefragt wie die Bereitschaft der

Bürger, die Lasten des Wandels gemeinsam zu

tragen.

Erneuerbare Energien

verändern unser Land

„Die Deutschen werden ihr Land kaum wieder

erkennen“, prognostiziert zum Beispiel die

Frankfurter Allgemeine Zeitung und zeichnet

Bilder von einer Zukunft mit weiten Landstrichen,

die in energiefabriken umgewandelt

wurden. Man muss kein Prophet sein, um zu

erkennen, dass die verstärkte Nutzung von erneuerbaren

Energien tatsächlich große Eingriffe

in die Landschaft mit sich bringen wird.

Trotz dieser Einsicht dürfte es zur Herkulesaufgabe

werden, private Interessen mit wirtschaftlichen

und gesellschaftlichen Erfordernissen

zusammenzuführen.

Ausbau des Stromnetzes

Die Vorlage für die Struktur der Energieversorgung

von morgen gewinnt an Kontur, die

Rahmenbedingungen für alternative Techno-


Schwerpunktthema: Energiewende 7

logien sind bekannt: Wer Strom ernten will,

muss Windfarmen bauen, Solardächer installieren,

Bioreaktoren fördern und sich zudem

über geeignete Energietransportwege und

Speichermöglichkeiten Gedanken machen.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias

Kurth, hat bereits deutlich gemacht: Der

Atomausstieg ist nur möglich, wenn parallel

dazu in den Ausbau des deutschen Stromnetzes

investiert wird. Bundeswirtschaftsminister

Philipp Rösler beziffert den Bedarf an zusätzlichen

Leitungen bis 2022 auf bis zu 4.000

Kilometer.

Versorgungssicherheit

für alle

Für die Verbraucher stellen sich darüber hinaus

viele zusätzliche Fragen. Wie sicher ist

die Stromversorgung ohne AKWs? Wie zuverlässig

sind die regenerativen Energien? Wie

entwickeln sich die Strompreise? Welche Rolle

spielen die Stadtwerke vor Ort beim Aufbruch

in ein neues Energiezeitalter? Auf den Seiten

10 und 11 gehen wir auf die Suche nach den

Antworten.

Wussten Sie das?

Der Umbau der deutschen Energieversorgung

ruht auf mehreren Säulen. Mit

der Abkehr von der Atomkraft und der

Hinwendung zu einem möglichst hohen

Anteil an erneuerbaren Energien allein

ist es nicht getan. Einen ebenso hohen

Stellenwert weisen Experten den

Themenfeldern Energieeffi zienz und

Energiesparen zu.

In diesen Bereichen sind die Verbraucher

besonders stark gefordert. Die Entscheidung

für sparsame und umweltfreundliche

Geräte und Technologien sowie

ein grundsätzliches Überdenken des

eigenen Nutzerverhaltens können den

Wandel beschleunigen und schonen

nebenbei auch das persönliche Budget.

Wer nicht weiß, wie’s geht: Die Experten

der Stadtwerke vor Ort stehen ihren

Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Einfach mal anrufen und nachfragen!

Ausstieg nach Plan

So sah die Rolle der deutschen Atomkraftwerke

bis zum Ausstiegsbeschluss des Bundestages

aus: Insgesamt 17 AKWs deckten

rund 23 Prozent des deutschen Strombedarfs

ab. Sechs davon sind Siedewasser-

Reaktoren und ähneln in ihrem Aufbau im

weitesten Sinn den Unglücksmeilern in Fukushima.

Es handelt sich um die Anlagen

Brunsbüttel, Philippsburg 1, Gundremmingen

B und C, Isar 1 sowie Krümmel.

Sieben Kraftwerke

schon vom Netz

Die sieben ältesten deutschen Kraftwerke

wurden im Rahmen eines Moratoriums

der Bundesregierung bereits im Frühjahr

2011 vom Netz genommen. Im Sommer

folgte der Beschluss: Sie bleiben dauerhaft

abgeschaltet.

Dazu gehören Neckarwestheim 1 und Philippsburg

1 in Baden-Württemberg, die

hessischen Reaktoren Biblis A und B, das

niedersächsische AKW Unterweser, das

bayerische Kraftwerk Isar 1 sowie Brunsbüttel

in Schleswig-Holstein. Zudem bleibt

das 1983 ans Netz gegangene und nach

Pannen zuvor abgeschaltete Kernkraftwerk

Krümmel in Schleswig-Holstein vom Netz

getrennt.

Gestaffelter Zeitplan

für den Ausstieg

Für die noch verbleibenden neun Atommeiler

folgt das Aus in einem gestaffelten

Zeitplan. Nach derzeitigem Stand geht im

Jahr 2015 Grafenrheinfeld vom Netz, 2017

soll die Anlage Gundremmingen B folgen,

2019 ist die Abschaltung des Kernkraftwerks

Philippsburg II vorgesehen.

Läuft alles wie geplant, folgen 2021 schließlich

die Reaktoren in Grohnde, Brokdorf

und Gundremmingen C sowie ein Jahr

später Isar II, Neckarwestheim II und Emsland.

Foto: RWE


8

HSW wieder „top“

als Lokalversorger

Die „TOP-Lokalversorger 2012“

wurden ermittelt – und die

HSW zählt wieder zu den

Gewinnern! Im Bereich Gas

haben wir beim diesjährigen

Wettbewerb erneut hervorragend

abgeschnitten und

somit die Auszeichnung

„TOP-Lokalversorger“ zum

vierten Mal in Folge erhalten.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung war

das bewährte Beurteilungsverfahren des

Energieverbraucherportals, bei dem unter

anderem auch Umweltengagement, regionales

Engagement und Servicequalität beurteilt

werden: Anhand festgelegter Kriterien

sowie eines eigenen Punktebewertungsverfahrens

beurteilt das Energieverbraucherportal

die Tarife und Unternehmen nicht nur

nach dem Preis – anders als viele andere

Tarifrechner.

Wir als regionale Versorger sehen unsere

Aufgaben nicht nur in einem günstigen

Preisangebot, sondern wir engagieren uns

auch für die Region, schaffen Arbeitsplätze,

fördern den Kinder- und Jugendsport

und erhöhen mit unserer Gewerbesteuer

die fi nanziellen Mittel, mit denen die

Gemeinden neu investieren können.

Die Auszeichnung zum „TOP-Lokalversorger“

macht uns daher besonders stolz und

zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Nichtsdestotrotz arbeiten wir weiter an uns,

um 2013 nach unserem Motto „Aus der Region

für die Region“ zum fünften Mal ein

„TOP-Lokalversorger“ zu werden.

Bewährtes erhalten

HSW aktuell

Dieses Sprichwort gilt auch bei der HSW. Mit Freude

können wir unseren Kunden mitteilen, dass unser bereits

über zweieinhalb Jahre bewährtes Brennwert.plus-

Programm auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt wird.

Das bedeutet: Alle Kunden der HSW, die in

diesem Jahr ihre Heizung modernisieren oder

von einem anderen Energieträger auf Erdgas

umstellen, erhalten vier Wartungsschecks im

Wert von jeweils 90 Euro für die ersten vier in

den Folgejahren durchgeführten Wartungen

der neuen Anlage. Summa summarum erhalten

HSW-Kunden satte 360 Euro.

Weitere Förderungen der HSW

seit 1. Februar 2012

� Erdgas und Solar: Die Neu-Installation einer

thermischen Solaranlage in Kombination

mit einer modernen Erdgasheizung honoriert

die HSW mit 30 Euro pro Quadratmeter

Solarfl äche, maximal mit 400 Euro*.

� Erdgas als Kraftstoff: Den Kauf eines neuen

Erdgasfahrzeugs mit Zulassung im Grundversorgungsgebiet

der HSW bezuschusst

die HSW mit 333 Euro.

� Mini-BHKW: Für die Installation eines Blockheizkraftwerkes

bietet die HSW eine Förderung

von 400 Euro* an.

Weiterhin wird die zweckgebundene Finanzierung

einer neuen Erdgasheizungsanlage angeboten.

Der Gerätebonus bleibt ebenfalls im

vollen Umfang erhalten.

Info

Weitere Informationen sowie die

Bedingungen zum Förderprogramm

und die Antragsformulare erhalten

Sie unter www.hswgmbh.de oder

direkt bei der HSW.

Ihr Ansprechpartner

für Förderungen:

Jana Meburger

Telefon 03327 786-137

j.meburger@hswgmbh.de

www.hswgmbh.de

* Sollten die Antragsteller innerhalb der nächsten 3 Jahre nach Auszahlung der Förderung kein Erdgas für Heizzwecke mehr von der

HSW beziehen, ist der Zuschuss in voller Höhe zurückzuzahlen. Die Antragstellung muss innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebsetzung

der Anlage erfolgen. Das Förderprogramm ist gültig seit 1. Februar 2012. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf Erhalt

einer Förderung.

Erdgasfahrzeug wird vom ADAC

als „Auto der Zukunft“ ausgezeichnet

Am 19. Januar wurde in München der „Gelbe Engel“ des ADAC

verliehen. In der Kategorie „Auto der Zukunft“ hat der VW Passat

TSI EcoFuel die begehrte Auszeichnung gewonnen.

Bereits zum zweiten Mal wurde im Rahmen

des „Gelben Engels“ das „Auto der Zukunft“

gekürt. Eine Expertenjury hat den VW Passat

TSI EcoFuel auf den 1. Platz gewählt. Gründe

sind ist laut ADAC der schadstoffarme Erdgasantrieb

und die Vielzahl der erhältlichen Fahrerassistenzsysteme.

Damit konnte ein Erdgasfahrzeug

den Toyota Prius mit Hybridantrieb

und den Opel Ampera mit Elektroantrieb auf

die Plätze verweisen. Bewertet wurden aktuell

auf dem deutschen Markt verfügbare Fahrzeuge

nach den Kriterien Alltagstauglichkeit,

Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und

Sicherheit.

Zum Lieblingsauto der Deutschen haben rund

330.000 Teilnehmer den Audi Q3 gewählt. In

dieser Kategorie schaffte es der neue VWup!

unter die Top 5. Ab Sommer 2012 soll der neue

Kleinwagen auch mit Erdgasantrieb erhältlich

sein und in einer speziellen Eco-Version nur 79

Gramm CO2 pro Kilometer verursachen. Weitere

Informationen zum Thema Erdgasfahrzeuge

unter www.erdgas-mobil.de


HSW aktuell 9

Auf den Spuren von Hans Grade

Unsere heutige Reise durch das Grundversorgungsgebiet

der HSW beginnt an der Erdgastankstelle in Glindow.

Mit 21 Kilogramm Erdgas im Tank des Erdgasfahrzeugs,

was für rund 400 Kilometer ausreicht, ist man bestens

gerüstet. Ziel ist die Gemeinde Borkheide.

Borkheide wird wegen der vielen Kiefern, die

die Gemeinde umgeben, auch als Waldgemeinde

bezeichnet. Die Gemeinde ist von

zwei Seiten direkt mit dem Auto zu erreichen.

Von der Abfahrt Beelitz (A9) geht es vorbei an

Schäpe und Alt Bork bzw. von der Abfahrt

Glindow (A 10) über Klaistow durch Borkwalde

und dann direkt nach Borkheide.

Späte Besiedlung

Borkheide ist eine noch sehr junge Gemeinde.

Ende des 18. Jahrhunderts haben sich hier die

erstmals Menschen angesiedelt. Erst mit dem

Bau eines Bahnhofs an der Eisenbahnstrecke

Berlin–Wetzlar begann die Besiedlung einer

Kolonie. Geschäftsleute wie Poppenberg und

Rothgießer erwarben für die Vermarktung der

Grundstücke große Flächen des Waldes. Die

beiden Geschäftsleute gelten als Gründer der

kleinen Waldkolonie, die damals nur Bork hieß.

Der Flugpionier Hans Grade, der sich 1909 in

Bork ansiedelte und einer der wohl bekanntesten

Bürger der Gemeinde ist, errichtete dort nur

ein Jahr später eine Flugzeugfabrik sowie die

erste Flugschule Deutschlands. Bis 1914 wurden

80 Flugzeuge gebaut und 130 Flugschüler

ausgebildet. Für viele, die die Flugzeuge sehen

und sogar mitfl iegen wollten, war die Kolonie

Bork schon immer ein beliebtes Ausfl ugsziel. In

den 1930er Jahren entwickelte sich die Siedlung

zu einem beliebten Naherholungsziel

speziell für die Berliner.

Immer mehr Erholungssuchende

1938 wurde aus der Kolonie Bork die Gemeinde

Borkheide. In den 1960er Jahren kamen

wieder mehr und mehr Erholungssuchende

nach Borkheide und belebten den zwischenzeitlich

fast vergessenen Erholungsort neu.

Die seit dem Mauerbau größtenteils ungenutzten

Berliner Grundstücke waren der perfekte

Ort für umweltgeplagte DDR-Bürger, die

vorwiegend aus den Regionen um Bitterfeld

und Halle kamen. Mit seinen 80 Straßen, die

weit gefächert an die Friedrich-Engels-Straße

(Hauptstraße) anschließen, erstreckt sich Bork-

heide über eine Gesamtfl äche von mehr als

500 Hektar. Heute leben in der Gemeinde rund

2.000 Einwohner.

Attraktive Wohnlage

Borkheide hat sich zunehmend zu einem attraktiven

Wohnort entwickelt. Neben den

älteren Sehenswürdigkeiten, wie etwa das

Hans-Grade-Haus, verfügt die Gemeinde im

Herzen des Havellandes über einen eigenen

Kindergarten, eine Grundschule und eine freiwillige

Feuerwehr. Für die medizinische Versorgung

gibt es das ansässige Ärztehaus. Arbeitsplätze

bieten die Fensterfabrik, verschie-

Eine IL 18 als Hans-Grade-Museum.

Hotel Fliegerheim.

dene Kleingewerbe an der Friedrich-Engels-

Straße und mehrere mittelständige Betriebe,

die im Gewerbegebiet angesiedelt sind.

Im Bereich Freizeit, Kunst und Kultur kann

Borkheide mit dem Hans-Grade-Museum aufwarten.

Noch zu DDR-Zeiten wurde von der

Hans-Grade-Gesellschaft zu diesem Zweck

eine Iljuschin IL 18, eine alte Propellermaschine,

zur Verfügung gestellt, die nun als Museum

dient. Das Flugzeug befi ndet sich bis heute auf

dem Museumsgelände und wird am Wochenende

für interessierte Museumsbesucher geöffnet.

Inmitten der Gemeinde gibt es zudem

ein wunderschönes chlorfreies Waldbad (Naturbad).

Für die Energieversorgung mit Erdgas fühlen

wir uns als Havelländische Stadtwerke GmbH

(HSW) seit 1994 verantwortlich. Aufgrund der

dünn besiedelten Nebenstraßen war es der

HSW bisher wirtschaftlich nicht möglich, alle

Straßen in Borkheide mit Erdgas zu erschließen.

Verlegt wurden bisher rund 11 Kilometer

Versorgungsleitungen für die Versorgung von

rund 250 Haushalts- und Gewerbekunden.

Das Waldbad im Winterschlaf.

Neubaugebiet im Fränkeweg.


10

Fragen und Antworten

zur Energiewende

Welche erneuerbaren Energien

eignen sich zur Erzeugung von Strom

und Wärme?

Windenergie, Biomasse, Wasserkraft, Solarthermie

und Photovoltaik sowie Geothermie und

die Meeresenergie aus Gezeitenkraftwerken.

Gehen nach dem Abschalten

der Kernkraftwerke die Lichter aus?

Experten beruhigen: Versorgungsengpässe sind

nicht zu erwarten. Der Verzicht auf die acht

bereits vom Netz genommenen AKWs wird

überwiegend als problemlos eingestuft. Als

Grund dafür wird auf die Tatsache verwiesen,

dass Deutschland bisher einen deutlichen

Stromüberschuss produziert hat. Zudem besteht

die Möglichkeit, weitere konventionelle

Kraftwerkskapazitäten zu aktivieren.

Wie wirkt sich der deutsche

Alleingang beim Atomausstieg aus?

Deutschland hat eine Vorreiterrolle übernommen

und hofft darauf, dass die europäischen

Nachbarn die Vorzüge erkennen und nachzie-

Das Zeitalter

der regenerativen

Energien

hat längst

angefangen.

hen. In dieser Situation ist Durchhaltevermögen

gefragt. Im Moment zeichnet sich jedoch eine

Tendenz zu verstärkten Importen von Atomstrom

aus dem Ausland ab. Die Statistik zeigt:

Im ersten Halbjahr 2011 hat Deutschland noch

mehr Strom exportiert als importiert. In den Monaten

Mai und Juni kehrte sich der Trend um.

Welche Probleme bringt der

verstärkte Einsatz von regenerativen

Energien mit sich?

Die Eingriffe in die Natur werden zunehmen.

Der massive Zubau von Windkraft- und Wasserkraftanlagen

wird das Landschaftsbild verändern

und erfordert von den betroffenen

Bürgern eine hohe Bereitschaft zum Umdenken.

Weil das Wetter hierzulande unbeständig

ist, müssen zudem große Überkapazitäten

vorgehalten werden. Auch hier zeichnen sich

bereits Probleme ab: Die Erzeugung von Energie

aus Biomasse hat direkte Auswirkungen

auf den Lebensmittelsektor. Es besteht die Gefahr,

dass große Anbaufl ächen für die Energiegewinnung

genutzt werden und für die

Nahrungsmittelerzeugung nicht mehr zur Verfügung

stehen.

Schwerpunktthema: Energiewende

Die Energiewende ist ein Projekt mit

vielen Fragezeichen. Für den Verbraucher

ist es deshalb schwierig, im Dickicht

der politischen Beschlüsse und wirtschaftlichen

Zwänge den Überblick

zu behalten. Wir fassen die wichtigsten

Punkte zusammen.

Wie hoch wird der Anteil der

erneuerbaren Energien künftig sein?

Die Bundesregierung hat dazu recht ehrgeizige

Ziele formuliert: Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil

der erneuerbaren Energien am gesamten

Bruttostromverbrauch auf mindestens 30 Prozent

gesteigert werden. Danach soll er sich kontinuierlich

erhöhen. An der gesamten Wärmeversorgung

soll der Anteil der erneuerbaren

Energien im Jahr 2020 immerhin 14 Prozent

betragen.

Wie teuer kommt die Energiewende

den Verbraucher zu stehen?

In den Empfehlungen der Ethikkommission ist

festgeschrieben: Die Strompreise müssen für

den Verbraucher auf jeden Fall bezahlbar

bleiben. Eine von der Friedrich-Ebert-Stiftung

in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem

Schluss: Die privaten Haushalte seien nur in

relativ geringem Maße vom Ausstieg aus der

Kernenergie betroffen, da der Haushaltsstrompreis

in erster Linie durch Steuern und Netzentgelte

bestimmt wird. Mittlerweile zeichnet

sich ab: Die Ausgaben für den notwendigen


Schwerpunktthema: Energiewende 11

Solaranlagen:

Ihre Zukunft

hat erst

begonnen.

Ausbau der Stromtrassen werden sich auch in

den Abrechnungen der Endverbraucher niederschlagen.

Der Präsident der Bundesnetzagentur,

Matthias Kurth, rechnet über die Jahre

gesehen mit einem Investitionsbedarf zwischen

20 bis 40 Milliarden Euro. Das Deutsche

Institut für Wirtschaftsforschung hat alle

Faktoren zusammengetragen und geht davon

aus, dass durch die beschleunigte Energiewende

auf einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt

jährliche Mehrkosten von 200

bis 240 Euro zukommen. Letztlich bleibt festzuhalten:

Abgerechnet wird zum Schluss. Wie

die Entwicklung genau verläuft, lässt sich im

Moment noch nicht zuverlässig vorhersagen.

Wie reagieren die Stadtwerke

auf den Wandel in der Energieversorgung?

Städte und Regionen können als Energieversorger

vor Ort bedarfsgerecht und fl exibel auf

die Herausforderungen durch die Energiewende

reagieren. Die Stadtwerke haben die

große Verantwortung erkannt und bündeln

ihre Kräfte entsprechend. Im Zuge der Energiewende

wollen sie Milliardensummen in den

Bau von emissionsarmen Kraftwerken und in

effi ziente Erneuerbare-Energien-Anlagen investieren.

Der Verband der kommunalen Unternehmen

hat die Ziele klar defi niert: Der

bisherige Anteil der Stadtwerke an der Stromerzeugung

von derzeit knapp zehn Prozent

soll sich bis 2020 mindestens verdoppeln. Das

macht Sinn: Immerhin bezieht bereits heute

jeder zweite Kunde seinen Strom von den Stadtwerken.

Welche Rolle spielt Erdgas im

Energiemix der Zukunft?

Erdgas ist als Brückentechnologie in den kommenden

Jahrzehnten weiterhin unverzichtbar.

Es steht in ausreichendem Maß zur Verfügung

und überzeugt im Vergleich mit anderen fossilen

Energieträgern durch ausgesprochen niedrige

Schadstoffemissionen. In Kombination mit

der Kraft-Wärme-Kopplung erzielt Erdgas zudem

einen Nutzungsgrad von 80 bis 90 Prozent.

Mit Hilfe solch effi zienter Anlagen können

Schwankungen bei der Erzeugung von

Strom aus regenerativen Kraftwerken problemlos

ausgeglichen und das Netz stabil gehalten

werden.

Foto: rweimages.com

Buchtipps

Haben bald ausgedient:

AKWs in Deutschland.

Kernkraft-Kohle-Klima

Energiewende nachgefragt

Erweiterte Aufl age von Gustav Krüger.

Verlag Books on Demand.

ISBN-13: 978-3839181195

Es bleibe Licht. 100 % Ökostrom

für Europa ohne Klimaabkommen

Ein Reiseführer

Autor Karl-Martin Hentschel, erschienen

im Deutschen Wissenschafts-Verlag

ISBN-13: 978-3868880236

Energie, Macht, Vernunft

Der umfassende Blick auf

die Energiewende

Herausgeber Felix Creuzig und

Jan Christoph Goldschmidt,

erschienen im Verlag Shaker Media

ISBN-13: 978-3868580709


12

Schluss mit der Einfallslosigkeit.

Nach den

Wohnräumen haben

die Designer nun auch

Terrasse und Balkon

entdeckt. Der Gartenmöbel-Trend

für 2012

weist in eine Richtung:

Wohnzimmer-Komfort

ist künftig auch

im Freien gefragt.

Die Ausstatter der Straßen- und Gartenlokale

haben es vorgemacht: Monoblock-Kunststoffschalen,

Holzklappstühle mit Bandscheiben-

Quäl-Charakter oder kipp-anfällige Bierbänke

sind – zumindest in den angesagten Flaniermeilen

– längst verschwunden. Stattdessen

laden trendige Sessel und Sofas aus Polyrattan

zum Genießen und Plauschen ein: Clubatmosphäre

auf dem Bürgersteig – das hat schon

was.

Neues von den Möbelmessen

Die großen Gartenmöbelmessen der vergangenen

Monate haben gezeigt: Behaglichkeit

im Lounge-Stil ist 2012 auch auf Terrasse und

Balkon das dominierende Thema. Ausgefallenes

Design und edle Farbvariationen prägen

den City-Look, der Lebensstil und Lässigkeit

vereint. Doch auch auf praktische Handhabung

und Funktionalität wird geachtet. Durch

den Einsatz hochwertiger Materialien werden

die Möbel pfl egeleichter und robuster.

Ganz neue Farbkonzepte

Was die Trendfarben der kommenden Freiluft-

Saison betrifft, so kündigen sich drei Favoriten

an. Maritime Gestaltungselemente mit Blau

und Weiß bringen den Urlaub in den Alltag.

Wer auf den eleganten Stil mit extravaganter

Note setzt, ist mit den beruhigenden Sand-

und Brauntönen gut bedient, die mit Acces-

Haus, Garten, Freizeit

Neues auf

Terrasse und

Balkon

soires in Knallbunt aufgepeppt werden. Die

Macher der Kölner Gartenmesse „spoga +

gafa“ ergänzen die Farbskala um einen weiteren

Blickfang. Ihr Tipp lautet: Bei Polstern und

Möbeln setzt sich 2012 die Farbe Grün durch.

Doch nicht nur Tisch und Sitzgelegenheiten

haben die Fantasie der Designer befl ügelt.

Auch das Thema Outdoor-Deko boomt. Zu

den Innovationen, die noch mehr Pfi ff auf Terrasse

und Balkon bringen, gehören unter anderem

Tische mit integrierten Blumentöpfen,

Blumenampeln, die nach unten hin geöffnet

sind, Feueröfen und Heizpilze mit wohnlichem

Charme sowie multifunktionale Gartengeräte,

die zugleich als Schaufel und Harke nutzbar

sind.

Einfach nur Grillen war gestern

Ein zentrales Thema darf im Gartenjahr 2012

natürlich nicht fehlen: das Grillen. Auch die

Welt des Brutzelns und Röstens wird bunter.

Anbieter hochwertiger BasisModelle bringen

neue Varianten für die Freiluft-Küche ins Spiel.

Ob Holzkohle-, Elektro- oder Gasgrill – alles ist

möglich. Wer anstelle der Grillwurst lieber ein

asiatisches Rezept probieren möchte, kann den

Grill mit einem Wok-Einsatz problemlos zur

Garküche umfunktionieren. Zudem erweitern

motorbetriebene Spießaufsätze, Grillplatten und

Pizzasteine die Rezept-Palette. Na dann, guten

Appetit!


Haus, Garten, Freizeit 13

Sonnenschutz im Garten

Alles Gute kommt von oben, sagt ein Sprichwort. Das

stimmt nicht immer. Wenn die Sonne im Sommer vom

Himmel brennt, sind schattige Plätze gefragt.

Wer Garten, Balkon und Terrasse ohne schmerzhaften

Sonnenbrand und ermattende Schweißausbrüche

genießen will, sollte sich vor der

Entscheidung für einen Sonnenschutz genau

informieren. Hier die wichtigsten Varianten

im Überblick:

Sonnensegel

Das Sonnensegel ist ein Multitalent. Es dämpft

nicht nur die sengenden Strahlen der Sonne,

sondern bietet auch Schutz vor Regen, Wind

und neugierigen Blicken von Nachbarn und

Passanten. Maßanfertigungen können der

Form der zu beschattenden Fläche angepasst

werden. Beim Kauf eines Sonnensegels sollte

Folgendes beachtet werden: Die Bezeichnung

„UV Standard 801“ garantiert den bestmöglichen

Schutz vor zu hoher Strahlung. Beim

Aufbau sollte das Segel straff gespannt werden,

da sich der Stoff später meist noch etwas

dehnt. Und: Achten Sie auf das Gefälle des Segels,

damit der Regen ablaufen kann. Im Winter

haben Sonnensegel Pause. Wer den

Schattenspender dennoch stehen lässt,

riskiert, dass das Segel unter der

Last des Schnees zusammenbricht.

Der Garten als

Naherholungsgebiet:

Entspannen und

Auftanken in schönster

Umgebung.

Sonnenschirm

Handlich, fl exibel einsetzbar und optisch ansprechend

– der Sonnenschirm ist nach wie

vor der beliebteste Schattenspender. Hersteller

und Designer haben auch hier Trendpotenzial

entdeckt und bieten den Stoff mit Stiel in

unzähligen Varianten an. Es gibt ihn rund, oval

oder eckig, mit Alu- Holz- oder Stahlmast, bunt

und uni, als Mittelmast-, Ampel- oder Seitenarmschirm.

Wichtig ist: Der Mast sollte eine

Knickfunktion haben, damit der Schirm dem

Lauf der Sonne angepasst werden kann. Auch

hier sollte auf das Siegel „UV Standard 801“

geachtet werden.

Markise & Co.

Die Markise gehört zu den kostenintensiveren

Möglichkeiten des Sonnenschutzes. Sie wird

vom Fachmann fest ans Gebäude montiert und

kann je nach Bedarf stufenweise ausgefahren

werden. Markisenstoff ist in der Regel wasserundurchlässig

und sorgt dafür, dass die Grillrunde

auch im Sommerregen trocken bleibt.

Als weitere Gestaltungselemente für schattige

Plätze im Freien empfehlen sich: Pergolen, bewachsene

Rankgitter oder Paravents.

Messen im Überblick

Gartentage: Messe für Gartenbedarf

vom 4. bis 6. Mai 2012 in Lindau

Gartenträume: Gartenbaumesse

vom 17. bis 20. Mai 2012 in Überherrn

vom 26. bis 28. Mai 2012 in Havixbeck

Gartenkultur: Die feine grüne Ausstellung

vom 18. bis 20. Mai 2012 in Augsburg

DIGA: Die Gartenmesse

vom 26. bis 28. Mai 2012 in Bruchsal

vom 1. bis 3. Juni 2012 in Tettnang

LebensArt: Regionalmesse für Erlesenes

und Schönes für Haus, Heim und Garten.

Die Messe fi ndet in mehreren Städten statt.

Die Termine fi nden Sie im Internet unter

www.lebensart-messe.de

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de


14

Stromsparen bei Kleingeräten

Auch die Kleinen haben großen Hunger. Bügeleisen,

Wasserkocher, Elektromesser und Co. sorgen für einen

deftigen Aufschlag auf der Stromrechnung. Sparfüchse

schauen deshalb auch beim Einsatz von Kleingeräten

ganz genau hin.

Natürlich informieren wir uns beim Kauf des

neuen Autos detailliert über den Spritverbrauch.

Wird die alte Waschmaschine ausgemustert,

mutiert der Kunde über Nacht zum

Fachmann für Energieeffi zienzklassen und

Trommelinhaltsvolumen. Es hat sich herumgesprochen:

Wer Energiefressern die kalte Schulter

zeigt, fährt günstiger und tut etwas für die

Umwelt.

Bisher gilt vor allem die Devise: Groß spart

viel. Doch auch die kleinen Verbraucher können

schmerzhafte Lücken im Budget hinterlassen.

Immerhin werden rund 20 Prozent

des Gesamtenergiebedarfs eines Haushaltes

von Kleingeräten geschluckt. Höchste Zeit

also, die energiehungrigen Helfer auf Diät

zu setzen.

Bügeleisen

Gehen Sie beim Bügeln strategisch vor: Ständige

Temperaturwechsel verheizen unnötig viel

Energie. Sortieren Sie die Wäschestücke deshalb

vor. Begonnen wird mit der niedrigsten

Temperatur, die je nach Material gesteigert

wird. Um die Bügelzeit zu verkürzen, empfi ehlt

es sich, eine leichte Restfeuchte in der Wäsche

zu nutzen. Wer kurz vor Schluss den Stecker

zieht, kann die letzten Stücke problemlos

mit der Restwärme glätten.

Staubsauger

Wie viel Schmutz der Sauger aufnehmen kann,

spielt im Hinblick auf die Reinigungsleistung

keine Rolle. Sparfüchse achten deshalb beim

Kauf besonders auf die Qualität des Gebläses,

die Bürsten und die Saugkraft an der Düse.

Nicht in jedem Fall ist volle Leistung gefragt:

Der Sauger sollte sich im Bereich zwischen

800 und 1.200 Watt regulieren lassen. Auch

der rechtzeitige Austausch des Beutels hilft

beim Stromsparen.

Wasserkocher

Wer Wasser erhitzen möchte, hat die Qual der

Wahl. Herd, Mikrowelle Mikrowelle oder Wasserkocher Wasserkocher –

alles ist möglich. Welche Methode die spar-

samste ist, hängt vor allem von der Menge der

zu erhitzenden Flüssigkeit ab. Bis zu einer Flüssigkeitsmenge

von einem halben Liter ist die

Mikrowelle erste Wahl. Zwischen 0,5 und einem

Liter überzeugt der Blitzwasserkocher mit der

besten Energiebilanz. Alles was darüber liegt,

sollte auf dem Herd erwärmt werden. Unbedingt

beachten: Nur so viel Wasser in den

Blitzkocher füllen, wie auch tatsächlich benötigt

wird.

Toaster

Wer den Toaster aus dem Schrank holt, sollte

etwas Hunger mitbringen oder in Gesellschaft

speisen. Denn: Steckt nur eine Scheibe Brot im

Doppelschlitz, wird die Hälfte der Energie verschenkt.

Eine Alternative bieten Geräte, die

für die Bräunung von nur einem Toast ausgelegt

sind.

Auch hier kann man sparen: Viele Toaster bieten

Zusatzfunktionen zum Brötchenaufbacken.

Wer das Backwerk im Ofen erwärmt, zahlt

deutlich mehr.

Elektromesser,

Saftpresse und Co.

Ratgeber

Nicht jedes elektrische Haushaltsgerät ist unbedingt

notwendig. Mit ein wenig Übung gelingt

es auch ohne technische Unterstützung,

maßgenaue Scheiben vom Brotlaib zu schneiden.

Zitronen und Orangen lassen sich ebenso

gut mit Muskelkraft auspressen, und auch

ohne elektrischen Dosenöffner muss muss niemand

Mangelernährung befürchten.


Rezept 15

Pikante Kräuterküche

Feiner Brotaufstrich mit Paprika und Gartenkräutern

Die Paprikaschoten putzen, waschen,

die Zwiebel schälen und alles in kleine

Würfel schneiden. Die frischen Garten

kräuter waschen, putzen und fein

hacken. Das Gemüse und die Kräuter

mit dem Frischkäse mischen. Mit Selleriesalz

und Pfeffer pikant abschmecken

und mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

Wir wünschen guten Appetit!

Rezept für 4 Personen

1/2 gelbe Paprika

1/2 grüne Paprika

1/2 rote Paprika

1 kleine Zwiebel

2 EL frische Gartenkräuter

(z.B. Petersilie, Kerbel, Dill)

250 g Frischkäse

Selleriesalz, Pfeffer

1 EL Schnittlauchröllchen

Foto: wirths.de


16

– Postwurfsendung – Alle –

Mitmachen und gewinnen!

Mit etwas Glück gewinnen Sie diesmal drei Brunch-Gutscheine

für je zwei Personen im Hotel Fliegerheim in Borkheide. Wie

das geht? Einfach das Rätsel lösen und das Lösungswort an uns

senden! Viel Glück und Spaß wünscht Ihnen Ihre HSW!

Lösungswort:

Schicken Sie uns das Lösungswort

per Postkarte, Fax oder E-Mail:

Postkarte:

Havelländische Stadtwerke GmbH

Mielestraße 2

14542 Werder (Havel)

Aufl ösung des Gewinnspiels aus der Ausgabe 4/2011

Herzlichen Glückwunsch!

Fax:

03327 786-186

E-Mail:

raetsel@hswgmbh.de

Rätsel

Einsendeschluss ist der 31. März 2012.

Mitarbeiter der HSW und deren Angehörige

dürfen beim Gewinnspiel nicht mitmachen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Liebe Leserinnen und Leser,

das richtige Lösungswort unseres letzten Rätsels lautete Thermografi e. Wir verlosten

20 hochwertige Kunstkalender der Havelländischen Malerkolonie.

Hausanschrift

Havelländische Stadtwerke GmbH

Mielestraße 2

14542 Werder (Havel)

Zentrale

Telefon 03327 786-100

Telefax 03327 786-186

E-Mail/Internet

info@hswgmbh.de

www.hswgmbh.de

Öffnungszeiten

Mo. bis Do. 08:00 bis 16:30 Uhr

Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr

oder nach vorheriger Vereinbarung

Ihre Ansprechpartner

Geschäftsführung 03327 786-150

Privatkunden 03327 786-132

Geschäftskunden 03327 786-141

Kundenbetreuung 03327 786-130

Marketing 03327 786-137

Controlling 03327 786-192

Buchhaltung 03327 786-129

Service-Center 0800 0 786540

(Anruf kostenlos)

Entstörungsdienst

Telefon 03327 786-0

HSW-aktuell

Das Kundenmagazin der HSW.

Verantwortlich für die Lokalseiten: Jana Meburger.

Körner Magazinverlag GmbH, Otto-Hahn-Straße 21,

71069 Sindelfi ngen. Redaktion: Claudia Barner.

Verantwortlich: Ingo Wissendaner.

Telefon 07031 28606-80/81,

Telefax 07031 28606-78.

info@koernermagazin.de

Druck: Körner Rotationsdruck, 71069 Sindelfi ngen.

Der Umwelt zuliebe:

gedruckt auf elementarchlorfreiem,

altpapierhaltigem Papier

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine