VBS Ball - Vienna Business School

vbs.ac.at

VBS Ball - Vienna Business School

ausgabe n°1/2011 magazin der vienna business school

handelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaft

P.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort Wien

Voller Durchblick

Wie sich Arbeit verändert

Branchen, die stark werden

Bildung, die topfit macht

Auf die Zukunft gut vorbereitet

durch die Vienna Business School

Wie arbeitet man 2020?

Wir haben uns bei

Unternehmen umgehört


jETzT NEU AUF

UND WEITERE 14 WEBRADIOs

ENERgy.AT


Arbeitswelten im Umbruch

Schulblicke

VBS Floridsdorf

Fit für den Job der Zukunft

VBS Augarten

VBS Schönborngasse

Future Working

VBS Mödling

VBS Hamerlingplatz

Ausgehen & feiern

VBS Akademiestraße

„Green Jobs“

Schöne Dinge

Impressum

medieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business school. Herausgeber: Fonds der Wiener

Kaufmannschaft. redaktion: mag. martin Göbel, Irene pöltner. Konzept, projektmanagement: michaela Görlich.

Art-Direktion: marion Brogyanyi. Chefredaktion: michaela Görlich. mitarbeiter dieser Ausgabe: Johannes Luxner,

Clemens mar, Jasmin Tomschi. Lektorat: Dr. roswitha Horak.

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Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank

inhalt

editorial

Die Märkte und damit auch unsere Arbeitswelt befinden

sich im Umbruch. Wir müssen uns neuen Herausforderungen

stellen und lernen, mit neuen Anforderungen umzugehen.

Unsere Gesellschaft wird älter, und wir werden

länger im Arbeitsprozess stehen. Verantwortung und Selbstständigkeit,

Flexibilität, Kreativität und vernetztes Denken,

aber auch Kooperationsfähigkeit werden für Jobsuchende

und auch Unternehmen als Schlüsselfaktoren immer wichtiger.

Die Vienna Business School setzt mit der Ausbildung

der SchülerInnen an jenen Punkten an, die in Zukunft auf

dem Arbeitsmarkt starke Nachfrage finden.

Dr. Rainer Trefelik,

Präsident Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Coverfoto: istockphoto/rich Vintage.

Hersteller: Bösmüller print management GesmbH & Co KG. redaktionsanschrift: schwarzenbergplatz 14,

1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-150, e-mail: marketing@kaufmannschaft.com,

Homepage: www.vienna-business-school.at. ZuL.-Nr.: GZ 02Z032130m. Verlagspostamt: 1040 Wien.

OFFeNLeGuNG Gemäss § 25 Des meDIeNGeseTZes:

Herausgeber und medieninhaber des magazins „Vienna Business Times“ ist der Fonds der Wiener Kaufmannschaft (schulerhalter der Vienna Business school), schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft

ist eine Non-profit-Organisation. D.h. ein mit eigener rechtspersönlichkeit ausgestattetes Vermögen, das unter der Aufsicht der Fondsbehörde und der Kontrolle der Wirtschaftskammer Wien gemäß den Bestimmungen seiner statuten

verwaltet wird. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft hat die zentralen Aufgaben, Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen zu betreiben. Die „Vienna Business Times“ wird als schulmagazin zur Information und Förderung der schülerInnen

der Vienna Business school genutzt. erscheinungsweise: 4 x jährlich.

#1/11 Vienna Business Times 03


thema

arbeit & zukunft

04 Vienna Business Times #1/11

Was ist in der Zukunft drin? Nicht nur kreatives, vernetztes Denken

wird bei unserer Arbeit immer wichtiger werden. Wir werden auch

länger im Arbeitsprozess stehen, Beschäftigung und Freizeit verschränken

sich. Und wir werden diesen Weg bewusst wählen.


iStockphoto/Creative Archetype, Junge Wirtschaft

Arbeitswelten

im UmbrUch

Die Arbeitswelt verändert sich und steht vor immer neuen Herausforderungen. Die Auswirkungen

und Folgen betreffen uns alle, und wir müssen lernen mit diesem Wandel umzugehen.Gemeinsam

mit Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts Österreich, wagen wir einen Blick auf die

Entwicklung, die die Arbeit in den nächsten 20 bis 30 Jahren vollziehen wird.

Wie alles um uns, verändert sich auch die

Arbeitswelt mit der Zeit und beschäftigt unsere

Gedanken an die Zukunft. Bei manchen lösen

diese Gedanken Ängste und Unsicherheit aus.

Bin ich flexibel genug, um in Zukunft zu

bestehen? Habe ich eine solide Ausbildung, auf

die ich mich verlassen kann? Werde ich mit

meinem Know-how gebraucht? Bekomme ich

Pension, oder werden wir bis ins hohe Alter

arbeiten müssen? Fragen, die sich jeder von uns

früher oder später stellt. Mit der Zeit werden wir

aber erkennen, dass wir uns vielleicht einfach nur

die falschen Fragen gestellt haben. Wer sich

konstruktiv mit der Zukunft beschäftigt, ist

vorbereitet und kann ihr gelassener entgegenblicken.

Die Angst oder negatives Denken ist

kein guter Begleiter. Vielmehr müssen wir lernen,

Herausforderungen, die gemeistert werden

wollen, positiv zu besetzen und zu bewerten.

Wer seine Hausaufgaben heute macht, hat

morgen bessere Chancen den Wandel für sich zu

nutzen. Das gilt für Politik, Wirtschaft und den

einzelnen Menschen gleichermaßen.

Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich

derzeit so rasch wie noch nie. Neue Kommunikationsstrukturen,

die Globalisierung und diverse

ökonomische und ökologische Krisen bewegen

uns Menschen zu immer neuen Innovationen,

Idealen, Lebensmodellen und Sichtweisen auf

unser Dasein. Ebenso gestaltet sich die

Entwicklung der Arbeitswelt. Sie wird durch eine

Vielzahl von Faktoren wie soziokulturelle,

wirtschaftliche und technologische Trends

beeinflusst.

Die Gesellschaft wird immer älter. Eine der

größten Herausforderungen unserer Zeit ist die

demografische Entwicklung in den entwickelten

Industrieländern. Der Fortschritt von Wissenschaft

und Medizin ermöglicht eine höhere

Lebenserwartung, die starken Einfluss auf den

Wandel in der Gesellschaft nimmt und sich auch

auf die Art und Weise, wie wir arbeiten, aus-

wirken wird. Mit einer längeren Lebenszeit

entwickeln sich auch neue individuelle

Lebensphasenmodelle, vor allem im Alter. Harry

Gatterer erläutert diese Auswirkungen auf die

Entwicklung der Arbeit: „Wir erleben im Moment

eine Multi-Polarität der Lebensstile, bedingt

durch mehrere Megatrends unserer Gesellschaft.

Die „Silver Society“ – oder auch Alterung der

Gesellschaft durch unsere verlängerte Lebenserwartung

verändert Unternehmen und Märkte.

Die ,Individualisierung‘ bringt den Menschen

immer mehr persönliche Freiheiten, aber damit

auch Entscheidungsdruck. Der Megatrend

Gesundheit führt dazu, dass wir Menschen uns

immer mehr mit uns selbst und unserem

Wohlbefinden beschäftigen. All dies verändert

den Umgang mit dem, was wir Arbeit nennen.

„Glück bedeutet,

seine Talente aus-

leben zu können.“

Harry Gatterer, GF Zukunftsinstitut Österreich

Wir werden in Zukunft länger arbeiten, dies

aber auch wollen. Die geistige und soziale

Verarmung durch Nichtstun in der Pension wird

für immer weniger Menschen ein wünschenswerter

Zustand. Dabei dreht sich die Arbeitswelt

der Zukunft vor allem um die individuellen

Talente, also das Können der Menschen. Nicht

mehr nur das Wissen steht im Vordergrund,

sondern die Fähigkeit aus Wissen und bestehenden

Möglichkeiten etwas Neues zu erzeugen.

Kurz: Kreativität. Und die große Frage der

Zukunft wird sein, wie es dem Einzelnen gelingt,

dies alles in Balance zu halten!“

Laut Statistik Austria steigt der Anteil an

Beschäftigten „45+“ im Zeitraum von 2001 bis

2031 um 12,6 Prozent an. Die Suche der

ArbeitgeberInnen nach jungen, gut qualifizierten

MitarbeiterInnen dürfte sich verstärken. Unter-

nehmen stehen mit ihren Ansprüchen an neue

Arbeitskräfte vor einem Hindernis. Harry Gatterer

dazu: „Natürlich muss sich die Arbeitswelt dieser

Entwicklung stellen. Immerhin haben in

Österreich knapp 35 Prozent der Unternehmen

Probleme damit, die richtigen ArbeitnehmerInnen

für ihre offenen Stellen zu finden.

Andererseits sagt uns die Europäische Kommission,

dass es in Europa über 30 Prozent gering

qualifizierte ArbeiterInnen gibt, aber nur 15

Prozent der Jobs, die für deren Qualifikation

geeignet sind. Das ist ein Dilemma, also müssen

wir uns auf ein dramatisches Talent-Upgrade

vorbereiten. Individuelle Fähigkeiten müssen

gefördert werden – von der Ausbildung an. Das

Mekka der Frühpensionen sollte bald ein Ende

finden – wer den frühen Ausstieg aus dem

Arbeitsleben forciert, wie das in Österreich der

Fall ist, muss bald mit Problemen am Arbeitsmarkt

rechnen. Vom Fähigkeiten-Potenzial, das

damit vergeudet wird, gar nicht zu sprechen.“

Unsere Arbeitskultur sollte sich in dieser

Hinsicht zum Positiven verändern und ältere

Arbeitskräfte und ihre Erfahrung wertschätzend

einbinden – denn älter werden wir alle. „Unsere

#1/11 Vienna Business Times 05


eigenen Bilder des Alterns sind die größten

Hemmnisse dabei, diesen Wandel als Wachstumschance

zu begreifen. ,Silver Fitness‘ für

Unternehmen heißt, umdenken in Hinblick auf

die eigenen MitarbeiterInnen, die Märkte, die

Kunden. Die Alterung ist keine ,Renten-Katastrophe‘

und keine ,Vergreisung‘, sondern ein

Geschenk des Fortschritts“, so die Meinung aus

dem Zukunftsinstitut.

Neben der Wirtschaft steht aber auch die

Politik und Sozialpartnerschaft vor den

Herausforderungen der demografischen

Entwicklung. Nicht nur die steigende Lebenserwartung,

auch die geringe Geburtenrate

verstärken diesen Trend zusätzlich. Die

momentane Form des Generationenvertrags zur

Finanzierung der gesetzlichen Rentenzahlungen

über die Sozialversicherung steht irgendwann

vor dem Kollaps. Zusätzlich können zukünftige

Krisen die Arbeitslosigkeit steigern und damit die

Lohnquote senken, sodass ein weiterer

Multiplikator die Erfüllung des Auslaufmodells

Generationenvertrag erschwert.

Die Politik ist laut Gatterer zum Handeln

aufgerufen und sollte „Zukunftsthemen ernst

nehmen, statt politische Spiele daraus zu

machen. Die Zeit des Geplänkels muss vorbei

sein, das können wir uns nicht mehr leisten. Die

Arbeitswelt der Zukunft ist spannend und

06 Vienna Business Times #1/11

inspirierend, vielfältig und global. Und dabei sehr

anspruchsvoll. Also: Zukunftsdenken statt

Lagerdenken.“

Die Rolle der Frau in der Arbeitswelt der

Zukunft. Neben altersspezifischen sind auch

geschlechtsspezifische Veränderungen

erkennbar. Über die zukünftige Rolle der Frau in

der Arbeitswelt sagt Matthias Horx, Zukunftsforscher

und Begründer des Zukunftsinstituts, in

einem Interview (*) mit einer österreichischen

Tageszeitung: „Frauen haben heute eine höhere

Bildungsquote als Männer, das wird nicht ohne

Auswirkungen bleiben. Vom patriarchalen,

männlichen Zeitalter werden wir uns verabschieden.

Weibliche Werte werden geschichtsmächtiger.“

Horx bezweifelt, ob die Spekulationsblasen

auch entstanden wären, „wenn in den

Aufsichtsräten der Banken in den letzten zehn

Jahren 40 Prozent Frauen gesessen hätten, wie

das in Norwegen heute der Fall ist.“

Und weiter: „Die Fehler des Finanzsystems sind

auch im Kontext männlicher Risikostrategien zu

begreifen. Männer neigen zum Beschleunigen,

aber auch zum Versagen bei hohem Risiko.

Frauen sind eher konzentriert auf soziale

Vernetzung und Nachhaltigkeit. Allerdings sind

solche Eigenschaften nicht nach Körpern

getrennt, Frauen haben männliche Anteile und

Kooperation schafft Innovation und Motivation:

Offene Unternehmensstrukturen fördern das

Vernetzen zwischen Führungsebene und ArbeitnehmerInnen,

Jüngeren und Älteren, Frauen und

Männern in ihrem Arbeitsalltag. Und steigern somit

längerfristig die Produktivität eines Unternehmens.

Männer weibliche. In der Industriegesellschaft

waren diese Bereiche separiert: Das Zuhause war

weiblich, die Wirtschaft war männlich. Das

ändert sich.“

In Österreich ist die Frauenquote in höheren

Führungsebenen noch immer relativ klein und

auch die Entlohnung gegenüber Männern für

dieselbe Arbeit ist im Vergleich zu anderen

europäischen Ländern niedriger. Gatterer sieht

hier einen Denkfehler: „Ganz einfach: Wer hier

keinen offensiven Umgang mit dem Thema

findet, wird langfristig als Standort verkümmern.

Und da das Rollenbild der Frau als Hausfrau in

Österreich doch sehr stark geprägt war, wird es

schwierig, durch ein paar Diskussionsforen eine

Wende zu erreichen. Warum nicht doch eine

entsprechende Mindestregelung bei Vorstandsposten

für die Frauen?“

Auf der Suche nach Glück und Sinn. Immer

mehr Menschen, vor allem junge, wollen

experimentieren und ihre Persönlichkeit auch

fernab der Arbeitswelt entwickeln und Zufriedenheit

finden. Das klassische Muster der

Karriere, wie wir es bis vor einiger Zeit kannten,

gerät dabei vermehrt in den Hintergrund.

ArbeitgeberInnen der Zukunft sollten gemäß

Harry Gatterer auf diesen Trend reagieren,

„indem das Unternehmen interessant bleibt,

Istockphoto/dsafanda. Quellen: (*) Salzburger Nachrichten, 01.06.2010,

„Österreich 2020“; (**) Succeed, 01/2010, „Weg mit der Angst“


Raum für persönliche Entwicklung bietet und

differenzierte Erfahrungen für ArbeitnehmerInnen

bereithält. In einer kreativen

Ökonomie, wie das Zukunftsinstitut die

kommende Ökonomie bezeichnet, braucht es

genau diese nichtlinearen Karriereentwicklungen.“

In Zukunft wird die Lebenszufriedenheit nicht

mehr so stark mit materiellem Wohlstand,

Karriere und Prestige verbunden sein. Gatterer

sieht schon lange einen alternativen Trend dazu:

„Auf der Suche nach dem Glück haben seit jeher

die sozialen Beziehungen und das private

Umfeld als Quelle gedient. Nicht der Job, und nur

wenig der materielle Wohlstand. Dieser ist zwar

als Basis eine wesentliche Säule der Zufriedenheit,

aber in weltweiten Zufriedenheits-Indizes

ist Österreich zum Beispiel nicht ganz vorn zu

finden, obwohl es eines der reichsten Länder der

Welt ist. Was in Zukunft sicher zum Glücksempfinden

der Menschen beiträgt, ist die Tatsache,

wie sehr sie ihre persönlichen Talente ausleben

können – beruflich, aber auch privat.“

Arbeitsformen und Unternehmensstrukturen

der Zukunft. In einem Gespräch mit einem

österreichischen Wirtschaftsmagazin (**) stellt

Matthias Horx große Unternehmen mit „alten

Kommandozentralen“ und starren Arbeitsformen

in Frage. Er ist der Ansicht, dass diese Unternehmen

für die Zukunft zu träge sind.

„Der Evolutionslogik folgend müssen sie sich in

kleine Teile, in Netzwerke zerlegen, um

produktiver zu werden, und um dynamisch und

autonom funktionieren zu können. Wir

beobachten, dass Stammbelegschaften

unentwegt abschmelzen. Aber es gibt in

traditionellen Branchen Millionen von mittleren,

kleinen Unternehmen und kreativen Schmieden,

die bereits vernetzte Arbeitsformen ausprobieren.

Viele Menschen wollen auch keine

lebenslange Anstellung mehr. Es werden

zunehmend phasenweise Engagements

eingegangen, auch in den unteren Lohnklassen.

Betriebe müssen dafür sorgen, dass die

Arbeitsmobilität erhalten bleibt, indem

spätestens nach fünf Jahren eine Umschulung in

andere Bereiche erfolgt. Diese Aufwärtsmobilität

fehlt im Denken der deutschsprachigen

Gesellschaft noch völlig. Skandinavien ist da

schon viel weiter. Der Anteil der freiwillig

Selbstständigen ist weit höher, und die Firmen

sind in sich kooperativer und lebendiger

aufgestellt.“

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Wir bedanken uns bei Ihnen

für Ihr Vertrauen in uns und wünschen Ihnen

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Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass die

Zukunft für alle einen Platz haben wird, die bereit

sind, sich mit ihr zu entwickeln und Interesse an

lebenslangem Lernen, der steten Enwicklung

ihrer Persönlichkeit und den Ausbau ihrer

Fähigkeiten haben. Dabei ist der Trend zur

Befreiung von den Strukturen wirtschaftlicher

Abhängigkeit hin zu kreativer und eigenverantwortlicher

Innovation von zentraler Bedeutung

für die Entwicklung der Arbeitswelt. Das Gefühl

der Sicherheit wird in Zukunft aus dem Inneren

der Menschen, dem Vertrauen in die eigenen

Talente und dem damit im Zusammenhang

stehenden Selbstbewusstsein kommen.

Zur Person: Harry Gatterer geb. 1974, ist Trendforscher,

Geschäftsführer des Zukunftsinstituts

Österreich und Experte für „New Living“. Seine

Themen: Die Zukunft von Leben und Arbeit, neue

Lebensstile und ihre Wirkung auf Gesellschaft,

Unternehmen, Konsum und Freizeit.

www.zukunftsinstitut.de

#1/11 Vienna Business Times 07


schulblicke

1

2

aktuelles

1 Sich weiterentwickeln

Nicht nur im alltäglichen Schulalltag

wird an der VBS auf Persönlichkeitsentwicklung

und Wissensförderung

gesetzt. Auch in zahlreichen

Spezialseminaren können Zusatzqualifikationen

unter der Anleitung

erfahrener ExpertInnen erworben

werden. Für folgende Seminare sind

derzeit noch Plätze frei:

19. + 20. Februar, Magie meiner

Persönlichkeit

12. März, Konfliktmanagement

19. + 20. März, Mentaltraining

Das Anmeldeformular könnt ihr

ganz einfach auf der Internetseite

der VBS (Punkt Seminare) herunterladen

und ausgefüllt im jeweiligen

Schulsekretariat abgeben.

www.vienna-business-school.at

08 Vienna Business Times #1/11

1

2 Ahoi �eská republika!

„EdTWIN“ ist eine EU-geförderte

Bildungsinitiative des Europabüros

des Wiener Stadtschulrates, die die

nachhaltige Entwicklung und den

Bildungsaustausch innerhalb der

Centrope-Region fördern soll. Unter

dem Motto „Kreativ über Grenzen“

trafen SchülerInnen der VBS Augarten,

Hamerlingplatz und Floridsdorf

auf SchülerInnen in Tschechien.

Im Rahmen von gemeinsamen

Workshops aus den Bereichen Film,

Fotografie und Theater konnte man

den jeweiligen „Nachbarn“, dessen

Kultur und auch Sprache besser kennenlernen.

Und so wurde letztendlich

aus „Kreativ ohne Grenzen“ neue

„Freundschaft ohne Grenzen“!

www.edtwin.eu

3

3 Ab in den Schnee!

Das Winter Race steht vor der Tür:

Am 28. Februar matchen sich

Mädchen und Burschen der VBS in

den Bewerben Snowboard und

Alpiner Skilauf und in der Disziplin

Riesentorlauf am Stuhleck. Ein

besonderes Highlight ist das Race

mit allen LehrerInnen, DirektorInnen,

Partnerfirmen, AbsolventInnen

und VertreterInnen des

Fonds der Wiener Kaufmannschaft!

Noch bis 16. Februar könnt ihr euch

unter Einzahlung von 28 Euro

Nenngeld (für die Liftkarte) bei den

verantwortlichen TurnlehrerInnen

des jeweiligen Schulstandorts

anmelden. Und dann heißt es nur

mehr: „Wer holt den Siegerpokal?“

www.vienna-business-school.at

4 Auf Reisen ins WWW

Auf eine Entdeckungsreise der

besonderen Art gingen ältere „SchülerInnen“

und ihre jungen „Lehre-

rInnen“ an der VBS Augarten und

Hamerlingplatz. Im Rahmen der

Internet-Initiative Seniorkom.at, die

vom Österreichischen Seniorenrat

und Wirtschaftspartnern unterstützt

gegen die digitale Dividende in der

Gesellschaft ankämpft, lernen Ältere

von Jüngeren in Schnupperkursen

die Welt des WWW kennen. Wissbe-

gierig nahmen die SeniorInnen die

Schulung durch ihre jungen Exper-

tInnen zu vielfältigen Themen auf.

Für alle Lehrmeister: begeistertes

Feedback und ein herzliches Danke

von „ihren SchülerInnen“!

www.seniorkom.at

4

Gerry Frank (3), VBS Augarten (2)


iStockpoto.com/ijsendoorn,

Gesundheits- und

Sozialwesen

Durch die Entwicklung hin zu

einer älteren Gesellschaft eine der

zukunftsträchtigsten Branchen –

von Medizin, über Pflege und

Beratung, bis hin zu Wellness.

Energie und Umwelt

Klimaschutz, Nachhaltigkeit und

erneuerbare Energie werden

zentrale Themen, die auch unsere

Wo Jobs in nächster

Zeit Zu finden sind

Vienna Business Times“ warf einen Blick auf Branchen, die sich

vom Jobangebot her derzeit positiv entwickeln. Eine betriebswirtschaftliche

Grundausbildung ist in allen Bereichen ein Plus!

Lebensqualität beeinflussen.

Hohes Zukunftspotenzial!

Verkehr und Transport

Durch wachsende Exportmärkte

und Umweltthemen werden sich in

diesem Bereich Nachfrage, aber

auch Innovation verstärken.

Maschinenbau und

Ingenieurswesen

Eine Branche, die einen starken

Entwicklungsschub im Zusammenhang

mit dem Thema Umwelt und

Energie erfährt.

Export und Handel

Neue Märkte liegen nicht immer

tausende Kilometer weit weg,

sondern oft vor der Tür. Österreich

ist ein Schlüsselmarkt für den

Export in nahegelegene EU-Länder

im Osten. Tendenz: Erweiterung

durch neue Mitgliedsstaaten.

Fremdenverkehr und

Tourismus

Die hohe Lebensqualität macht

Österreich für Touristen attraktiv.

Personbezogene Dienstleistungen

werden hier ein Schlüsselthema.

Gastronomie

Spezialisten Konzepte gefragt.

Die Auseinandersetzung mit einer

gesunden Lebensführung verlangt

hier neue Konzepte.

#1/11 Vienna Business Times 09


aus der schule

floridsdorf

ErfolgrEich

bEwErbEn

10 Vienna Business Times #1/11

Was tut sich auf dem Arbeitsmarkt?

Durch eine Exkursion

zur Arbeiterkammer Wien

wissen nun die SchülerInnen

der 3CK, worauf es ankommt.

Die Marketinggruppe der 4BK der

VBS Floridsdorf wurde zum Schulbeginn

des letzten Jahres von Christian

Moser, dem Inhaber des Schulbuffets

„Campus 4U“, beauftragt, eine

Befragung in den einzelnen

Schulklassen durchzuführen und

Marketingideen für das Schulbuffet zu entwickeln. Im Zuge

dieses Projekts wurde die Zufriedenheit der SchülerInnen mit

dem Buffet, die Vertrautheit mit dem Markennamen „Campus

4U“, die Häufigkeit und der Umfang der Einkäufe und diverse

Verbesserungsvorschläge ermittelt. Außerdem wurden Plakate

und Preisschilder entworfen, eine neue Preisliste gestaltet und

Marketingvorschläge – wie ein Test auf Facebook – umgesetzt.

Nachdem insgesamt 69 Fragebögen ausgewertet worden

waren, wurden die Ergebnisse in einer Power-Point-Präsentation

zusammengefasst und Bilal-Wilhelm Mukhey, Personalleiter

von „Campus 4U“, präsentiert. Dieser war sehr an den Ergebnissen

des Projekts interessiert – und noch viel mehr von der

Arbeit der SchülerInnen beeindruckt.

www.campus4you.com

Richtig „g‘schmackige“

Marketingideen

Im Oktober stand für die SchülerInnen der

3CK ein Lehrausgang zur Arbeiterkammer

Wien auf dem Stundenplan. Thema des

dort stattfindenden Workshops: Bewerbungstraining.

Zwei Gruppenleiter

kümmerten sich um die Klasse und

gestalteten den Tag interaktiv und

informativ. Zum Einstieg wurde besprochen,

wo Jugendliche am besten nach

offenen Jobstellen suchen können. Ein

wesentlicher Schwerpunkt des Workshops

war das Verhalten bei Bewerbungsge-

sprächen. Die wichtigsten Regeln – wie z. B.

Pünktlichkeit und Interesse am Unternehmen

zu zeigen – wurden aufgezeigt.

Gemeinsam arbeitete man jene Fragen

durch, die häufig in diesen Gesprächen

gestellt werden: nach eigenen Schwächen,

oder warum man sich genau für diesen Job

und keinen anderen bewirbt.

Nach einer kleinen Pause wurde die Klasse

noch einmal in zwei Gruppen geteilt, in

BewerberInnen und Personalchefs. Alle

Workshop-TeilnehmerInnen bekamen

Kärtchen mit Personen- und Unternehmensbeschreibungen.

Die BewerberInnen

stellten sich dann bei den unterschiedlichen

Firmen vor, und die Personalchefs

schlossen Arbeitsverträge mit jenen

KandidatInnen ab, die sie für am besten

qualifiziert hielten. Zum Abschluss ließen

alle Beteiligten den Tag im Zuge einer

Feedbackrunde noch einmal Revue

passieren. Die SchülerInnen konnten viel

von der Exkursion profitieren, haben eine

Menge über das richtige Verhalten beim

Bewerbungsgespräch gelernt und auch,

welche Möglichkeiten ihnen der Arbeitsmarkt

im Moment zu bieten hat.

http://wien.arbeiterkammer.at

Im November fand an der VBS

Floridsdorf erstmals ein Berufs- und

Weiterbildungsinformationstag für

die 4. und 5. Jahrgänge der HAK und

die 3. HAS-Klassen statt. Prof. Auer

und Prof. Böhm-Haschek, die beiden

Bildungsberaterinnen der Schule,

boten den TeilnehmerInnen mit einem dichten Programm einen

guten Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten nach

Abschluss der VBS. Am Vormittag standen für die SchülerInnen

Vorträge von VertreterInnen der Fachhochschulen und der ÖH

auf dem Programm, am Nachmittag von der Volkshochschule,

der Wirtschaftskammer, dem Arbeitsmarktservice, der Wiener

Schule für Sozialberufe und von VertreterInnen diverser

Aufbaulehrgänge. Zusätzlich versorgten die Gäste die

Jugendlichen mit Informationsmaterial und standen für

persönliche Gespräche an den Ständen zur Verfügung.

www.fh-wien.ac.at

www.oeh.univie.ac.at

www.vhs.at

www.ams.at, www.wisoz.at

Was kommt nach der

Vienna Business School?

VBS Floridsdorf (3)


Swatch

Die sieben Lügenmärchen

von der Arbeit.

Von Marco von

Münchhausen im

Campus Verlag.

ISBN 978-3593387871

Zu wenig Geld, zu viel Stress, kein

Lob, obwohl man sich so aufreibt im

Job. Niemand versteht mich, der

Chef schon gar nicht. 88 Prozent

aller ArbeitnehmerInnen sind

unzufrieden im Job. Nur: Noch

niemand hat gefragt, inwieweit

diese Unzufriedenheiten wirklich

begründet sind, oder ob sie nicht

vielleicht auf falschen Grundannahmen

beruhen. Der Autor schließt

diese Lücke und enthüllt auf

amüsante Weise, welche falschen

Vorstellungen in unseren Köpfen

verankert sind und verrät, was im

Job wirklich erfolgreich macht.

Swatch hat mit der Überarbeitung der erfolgreichen

„Gent Originals“-Linie eine Uhr für aktive Mädchen

und Jungen geschaffen, die schon heute wissen, was

die Zeit für sie morgen bringen wird. Die Kollektion

„New Gent“ verzichtet auf naiv verpielte

Optik, hat ein größeres Gehäuse und ein robusteres

Silikonarmband und verliert dabei

nicht an Stil. Moderne, gedeckte Farben

machen „New Gent“ zu einem perfekten

Begleiter in der Schule, in der Freizeit und

im Job: elegantes Petrol, stilsicheres Oliv,

warmes Grau, luxuriöses Schneeweiß,

Blau mit Understatement, energievolles Rot,

königliches Violett, puristisches Schwarz,

edles Burgunder und smartes Braun. Trendy

sind auch die Akzente, die durch die Ton-in-

Ton oder in Komplementärfarben gestalteten

Zeiger und Zeitmarker gesetzt werden. Der

Modellname „Rebel“ ist Programm: Für „Rebellen“,

die ihre Zukunft gezielt und selbstbewusst

in die Hand nehmen und gestalten.

www.swatch.com

Die Zukunft der

Arbeit. Viele werden

etwas anderes tun.

Von Peter Zellmann

im Molden Verlag.

ISBN 978-3854852582

Der renommierte Zukunfts- und

Freizeitforscher Prof. Peter Zellmann

stellt die provokante Frage: „Hat die

Arbeit denn Zukunft?“ Wir befinden

uns an einer Zeitwende, in der das

Kapitel Arbeit neu geschrieben

werden muss. Politik und Wirtschaft,

Bildungswesen und Sozialplanung –

alle müssen sich darum kümmern.

Personenbezogene Dienstleistungen

wie z. B. Pflege, Betreuung,

Tourismus gewinnen vermehrt an

Bedeutung, „emotionales Lernen“

bekommt einen wichtigen Stellen-

wert. Intelligente Betrachtung von

Gesellschaft und Arbeit im Umbruch.

Die Zukunft immer auf der Uhr haben

Morgen komm ich

später rein. Von

Markus Albers im

Campus Verlag.

ISBN 978-3593-

386522

Wir leben in einer Wissensgesellschaft.

Unsere Arbeitsstrukturen

entsprechen jedoch noch jener der

Industriegesellschaft. Die Entwicklung

der Wirtschaft verlangt dem

Arbeitnehmer immer mehr

Flexibilität und Mobilität ab, im

Arbeitsalltag gelten jedoch noch

immer abgesessene Kernarbeitszeit

und exzessive Überstunden als

Beweis für „echtes“ Engagement.

Markus Albers umreißt die mobile

und flexible Arbeitsauffassung, die

der Zukunft der Arbeit entspricht

und auch mit mehr Leistung

einhergeht: die „Freianstellung“.

bücher

tipps

Vom Glück zu arbeiten. Von Johannes

Czwalina/Clemens Brandstetter im

Frankfurter Allgemeine Buchverlag.

ISBN 978-3899812350

Die Autoren zeichnen eine

Zukunftssicht auf eine würdevolle

Beschäftigung als Grundbedürfnis

des Menschen, die zeigt wie

beruflicher und privater Alltag in

Einklang kommen, um sein Leben

bewusst zu gestalten und seine Werte

und Prinzipien konsequent zu

leben ohne länger getrieben zu sein.

Und eine Arbeitsgesellschaft, die

sich diesem Problem stellen muss.

Für Mädels und Jungs:

Wir verlosen 2 Swatch „New Gent“-Uhren!

GEWINNFRAGE: WIE WIrST DU DEINE ZUKUNFT GESTALTEN?

Antwort unter Angabe eures Namens und Telefonnummer

bis 28. 2. 2011 per E-Mail an marketing@kaufmannschaft.com

Gewinnspiel

#1/11 Vienna Business Times 11


12 Vienna Business Times #1/11

Fit Für den Job der ZukunFt

Veränderung, Wettbewerb, geforderte Flexibilität: Das Berufsleben ist eine ständige Herausforderung.

Die Vienna Business School setzt auf eine Ausbildungsform, die SchülerInnen auf

ihre Zukunft am Arbeitsmarkt optimal vorbereitet und unterstützt.

Die Finanzkrise hat den

Weltmarkt durchgerüttelt, die

Augen von DienstgeberInnen und

-nehmerInnen geöffnet, in der

Vergangenheit erstarrte Ansichten

zu Fall gebracht und Arbeitsabläufe

– in manchen Branchen mehr, in

anderen weniger – beeinflusst. Fakt

ist, dass sich der Markt und die

Arbeitswelt maßgeblich verändert

haben. Lässt man Aktienkursein-

brüche und Stellenabbau außen vor

und konzentriert sich auf positive

Auswirkungen der Krise, wird man

rasch eine Art „Neuerfindung“ der

Wirtschaft und des Arbeitsmarktes

erkennen können. ExpertInnen sind

der Meinung, dass die Krise als

Chance genutzt werden kann. Alte

Paradigmen werden teilweise

verworfen, verstaubten Gewohnheiten

wird frischer Wind einge-

haucht und weltweit passen sich

Unternehmen an aktuelle Marktgegebenheiten

an: an technischen

Fortschritt und an schneller

wechselnde Veränderungen in der

Wirtschaft. Eine neue Generation

von ArbeitnehmerInnen ist

gefordert: Speziell und gut

ausgebildet, mit einer Zukunftsvision

und eigenen, innovativen Ideen.

Kreative junge Menschen, die offen

für Neues und bereit sind, Flexi-

bilität und Anpassungsvermögen

zeigen und Verantwortung tragen in

der Umgebung eines Arbeitsmarktes,

der oftmals raschen

Veränderungen und wechselnden

Eigenschaften unterworfen ist.

Genau dieses Rüstzeug für das

zukünftige Arbeitsleben bietet die

Vienna Business School mit ihrem

Bildungsangebot. Mit einer

Gerry Frank (2)


angesehenen wirtschaftlichen

Ausbildung mit großem Praxisbezug.

Vorbereitungen für die

Arbeitswelt stehen hier schon früh

auf dem Stundenplan, denn die

Zeiten, in denen Arbeit erst nach

Abschluss der Schule zum Thema

wurde, sind vorbei. Die Konkurrenz

ist viel zu groß dafür, dass während

der Schulzeit zur Gänze auf das

Sammeln beruflicher Erfahrung

verzichtet werden kann. Wer einen

erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben

mit Zukunftsaussichten haben

will, beginnt lieber früher als später

sich nach Volontariaten und Praktika

umzusehen. Denn die Devise lautet:

Je früher wertvolle Praxis erworben

und ein realistischer Zugang zur

Arbeitswelt gewonnen werden

kann, desto vielfältiger sind

Chancen und Möglichkeiten in

qualifizierten Jobs.

Deshalb bietet die Vienna

Business School ihren SchülerInnen

eine Ausbildung, die sie bestmöglich

auf die Herausforderungen des

Arbeitsmarktes vorbereiten soll. Im

Mittelpunkt des schulischen

Angebots steht primär eine starke

Praxisorientierung und internationale

Ausrichtung. Aber auch intensiver

Sprachunterricht, die effiziente

Nutzung moderner Technologien

und die Förderung der Persönlichkeit

der Jugendlichen gehören zu

den Punkten, deren Erfüllung sich

die engagierten DirektorInnen und

LehrerInnen der Vienna Business

School zur Aufgabe gemacht haben.

Die enge Zusammenarbeit zwischen

Schule und Wirtschaft bietet den

SchülerInnen die Chance, eigene

Potenziale zu erkennen und besser

auszubauen – und sich somit Schritt

um Schritt auf die Bedingungen des

Marktes vorzubereiten.

Im Rahmen von diversen Projekt-

arbeiten mit Unternehmensbezug

werden nicht nur die Selbständigkeit,

sondern auch das vernetzte

Denken der SchülerInnen gefördert.

Und durch den Einblick in reale

Unternehmen besteht die Möglich-

keit, schon früh Abläufe und Struk-

turen der jeweiligen Arbeitswelt

kennenzulernen. Die Partnerfirmen

der Schule setzen auf die Innovationskraft

junger Menschen und

unterstützen die Übungsfirmen, mit

deren Hilfe Abläufe realer Wirtschaftsbetriebe

simuliert werden.

Zudem halten LehrerInnen Aus-

schau nach Praktikumsplätzen und

Work Placements im Ausland, wo

die SchülerInnen nicht nur ihre

Sprachkenntnisse perfektionieren,

sondern auch jede Menge nützliche

Kontakte knüpfen können. Neben

allgemeinen Grundkenntnissen

achtet die Vienna Business School

auf eine immer an aktuellen

Wirtschaftsentwicklungen orien-

tierte Unterrichtsgestaltung.

Es ist ein erheblicher Vorteil für

ArbeitnehmerInnen der Zukunft,

wenn sie nicht nur ein fundiertes,

beriebswirtschaftliches Know-how

vorweisen können, sondern auch

mit speziellen Fachkenntnissen

punkten können. Die Vienna

Business School knüpft mit einer

breiten Auswahlmöglichkeit von

Schulformen mit unterschiedlichen

Schwerpunkten genau hier an:

Handelsakademien und HAK Plus,

die sich auf eine Verbindung von

Allgemeinbildung und kaufmännischem

Spezialwissen konzentrieren,

Handelsschulen mit spezifischen

Ausbildungsschwerpunkten,

Aufbaulehrgänge zur Vertiefung des

bereits vorhandenen Wissens und

diverse Kollegs als spezielle

Weiterbildung. Das AbsolventInnen-

Netzwerk der Schule, der Vienna

Business Circle, bietet darüber

hinaus eine wichtige Möglichkeit,

ein entsprechend wertvolles

Kontaktnetz aufzubauen und zu

pflegen.

Auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt

ist betriebswirtschaftliches

Wissen ein wesentlicher Schlüsselfaktor

und eine Voraussetzung für

den Zugang zu besser qualifizierten

Jobs in einem Unternehmen. Die

Ausbildung an der Vienna Business

School bietet damit ein sicheres

Rüstzeug, um nach Schulabschluss

gut vorbereitet ins Berufsleben zu

starten und eine befriedigende

Beschäftigung zu finden.

www.vienna-business-school.at

www.circle.at

bildung

arbeitsmarkt

bildung mit gütesiegel

Fonds-Präsident Dr. Rainer Trefelik weiß, worauf es

heutzutage in der Jobwelt ankommt. Er verrät, was

die Ausbildung an der Vienna Business School so

besonders macht und gibt allen SchülerInnen einen

wichtigen Rat für die Zukunft mit auf den Weg.

Die Vienna Business School steht für eine angesehene wirtschaftliche

Ausbildung mit großem Praxisbezug. Worauf wird bei der Ausbildung der

SchülerInnen besonders Wert gelegt?

Als Schule der Wirtschaft setzt die Vienna Business School einerseits auf die

praktische Relevanz, andererseits sowohl auf die Aktualität der Lerninhalte

als auch auf vernetztes Denken und internationale Orientierung. Übungsfirmen

und diverse Schulprojekte mit Wirtschaftspartnern zeigen, wie das in

der Schule erworbene Wissen in der Praxis eingesetzt werden kann.

Die Konkurrenz in der Jobwelt ist so groß wie noch nie, nur herausragende

BewerberInnen haben gute Chancen auf eine erfolgreiche

Karriere. Wie bereitet die Vienna Business School ihre SchülerInnen auf

den Arbeitsmarkt vor?

Die Vienna Business School ist eine Art Gütesiegel. Sie garantiert Unternehmen,

dass eine Bewerberin oder ein Bewerber der VBS eine praxisnahe,

wirtschaftliche Ausbildung erhalten hat. Darüber hinaus wird an der Vienna

Business School das Weiterdenken und Weiterlernen vermittelt. Unsere

AbsolventInnen verfügen daher über die Fähigkeit, auf Basis einer fundierten

Bildung die eigenen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere

immer wieder zu aktualisieren.

ExpertInnen sprechen von einem „Krieg der Talente“ auf dem Arbeitsmarkt.

Was raten Sie den Schülerinnen und Schülern der Vienna Business

School, um langfristig Erfolg in einer sich ständig verändernden

Wirtschaftswelt zu haben?

Ich rate ihnen, das breite Standbein der Ausbildung der Vienna Business

School als Grundstock zu nutzen und sich darauf aufbauend persönliche

Schwerpunkte zu bilden. Wer aktuelle wirtschaftliche Kenntnisse mit

persönlichem Engagement und der Fähigkeit zur Weiterentwicklung

kombiniert, wird höchstwahrscheinlich keine Probleme am Arbeitsmarkt

haben und langfristig erfolgreich sein.

#1/11 Vienna Business Times 13


aus der schule

augarten

„Wut“ ist

keine Lösung

Max Eipps Theaterstück „Wut“

öffnete den SchülerInnen der VBS

HAK Augarten die Augen und

führte zu heißen Diskussionen.

Die SchülerInnen der

4. HAK Augarten erlebten

ein kleines Abenteuer, als

es im September für knapp

eine Woche nach Florenz

ging. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten – man landete anfangs in

der falschen Straße – nahm die Reise doch eine positive Wende. Die

Jugendlichen konnten nicht nur sprachlich von der Reise profitieren,

sondern auch viele neue Erfahrungen sammeln und Freundschaften

mit SchülerInnen aus unterschiedlichen Ländern knüpfen.

Auf die täglichen Schulbesuche folgten Aktivitäten, bei denen man

das italienische Leben und die Kultur besser kennenlernen konnte.

Zu den Highlights der Sprachreise zählten ein Kurztrip nach Pisa

und ein Ausflug zum Dom von Florenz. Nach fünf Tagen in Italien

hieß es aber leider wieder „Arrivederci“. Doch noch lange wird man

sich an jede Menge Abenteuer, Spaß und viel Lehrreiches erinnern!

www.firenzeturismo.it

14 Vienna Business Times #1/11

Abenteuer-Sprach-

reise nach Florenz

Asyl, Integration und Migration sind in

Österreich derzeit fester Bestandteil des

öffentlichen Diskurses. Im Oktober besuchten

die SchülerInnen der dritten, vierten und

fünften HAK der VBS Augarten das Wiener

Volkstheater, um Max Eipps Theaterstück „Wut“

zu sehen, das genau diese Themenfelder zum

Inhalt hat. Die Wirtschaftskammer Wien

sponserte die Karten und ermöglichte den

Klassen, die gelungene Aufbereitung eines

höchst aktuellen Themas aus einer für viele

neuen Perspektive zu betrachten. Im Zentrum

stehen Schwierigkeiten in der Verständigung

zwischen Bürgern der österreichischen

Wohlstandsgesellschaft und ausländischen

Jugendlichen sowie negative Erfahrungen von

jungen Menschen mit Migrationshintergrund.

Das Stück bewegte die ZuschauerInnen,

polarisierte und gab Anlass zum Nachdenken.

http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Eipp

Florian Csizmazia, Schüler des

5. Jahrganges der HAK

Augarten mit der Fachrichtung

Informationsmanagement und

Informationstechnologie,

wurde im November als einer von fünf ausgewählten SchülerInnen

der Handelsakademien in Wien mit einem Stipendium der

Österreichischen Nationalbank geehrt. Ausschlaggebend dafür

waren seine herausragenden Leistungen. Florian konnte seinen

ausgezeichneten Erfolg nicht nur immer wieder durch seine

exzellenten Zeugnisse nachweisen, er zeigte auch bei inner- und

außerschulischen Events rege Beteiligung und großes Engagement.

So hat er zum Beispiel für die schulinterne Hausmesse eine eigene

Online-Bestellplattform entwickelt. Florians Persönlichkeit und seine

regen Aktivitäten im Schulleben machten ihn zu einem ehrwürdigen

Empfänger für dieses Stipendium. Wir gratulieren herzlich!

www.oenb.at

ÖNB-Stipendium für

Florian Csizmazia

VBS Augarten (2), glitzerfee/photocase.com, vavva92/flickr.com


VBS Schönborngasse (3)

guter start

Macht sMart

Die 4 AK lud zum Schulfest der

HAK Schönborngasse und

versprühte gute Laune und

Motivation für ein neues,

erfolgreiches Schuljahr!

Wie die drei

Musketiere …

Im September verließen

die SchülerInnen der 2BK

die geschützten Gemäuer

ihrer Burg „HAK zu Schön-

born“ und begaben sich

nach Mariazell in die „wilden Fänge“ der Natur. Im Rahmen von zwei

Outdoortagen bewältigte die Klasse die verschiedensten Herausforderungen.

Vom Sortierbalken über den Holzweg, der Rätselrallye

bis zum blinden Vertrauen meisterte man alle Hindernisse mit

Köpfchen, Geschick und viel Teamgeist. Wie es sich für echte

Musketiere gehört, bewiesen sie trotz der Strapazen des reichhaltigen

Programms, Durchhaltevermögen bis spät in die Nacht. Klar,

das Nachtlager musste ja bewacht werden, denn im Wallfahrtsort

Mariazell können Kardinal Richélieu und seine Mannen nicht weit

sein. In diesem Sinne lautete das Motto für das neue Schuljahr:

„Einer für alle – und alle für einen!“

Zur Geschichte: www.artagnan.de/die_drei_musketiere.html

Schon um 7 Uhr morgens kam am 10.

September 2010 reges Leben in die HAK

Schönborngasse. Das Organisationsteam der

4 AK wollte topmotiviert ihren MitschülerInnen

den Schulstart versüßen. Auch Prof.

Luef ließ es sich nicht nehmen und schnitt voll

morgendlichem Tatendrang die Brötchen auf.

Um 10.30 Uhr begann das Fest mit einer

netten Eröffnungsrede und einer Tombola. Der

Gewinner durfte sich über einen wertvollen

Überraschungskorb freuen. Schließlich war es

dann soweit, das Buffet war nicht nur eröffnet,

schönborngassee

aus der schule

HELP ist in diesem Fall

kein Hilferuf, sondern eine

unterstützende Aktion im

Rahmen einer aktiven

Klassenpartnerschaft

unterschiedlicher Schulstufen. HELP steht für die Attribute: Hilfreich,

Einfallsreich, Persönlich, Lustig. Diese Merkmale beschreiben das

Zusammentreffen der 1BL und der 2BL im Schulcafé Schönborngasse

im September. Die SchülerInnen des 2. Aufbaulehrgangs konnten

sich noch gut an die Situation erinnern, als sie vor einem Jahr die

„Neuen“ in der Schule waren. Daher wollten sie ihre Erfahrungen

mit dem 1. AUL teilen und gaben eine Reihe wertvoller Tipps, die

den Schulalltag leichter machen: unbedingte Anwesenheit,

Pünktlichkeit zu Beginn der Unterrichtsstunden, wertschätzende

Kommunikation, gegenseitiges Unterstützen im Krankheitsfall oder

mentaler Beistand bei Schularbeiten durch KlassenkollegInnen.

www.schoenborngasse.vbs.ac.at

diverse Unterhaltungsspiele vorbereitet. Und

500 SchülerInnen tanzten zum Sound der DJs

in das neue Schuljahr. Auch die soziale

Verantwortung kam dabei nicht zu kurz, denn

mit der kleinen Eintrittsgebühr sammelte die

Schule eine schöne Summe für die Flutopfer in

Pakistan. Die 4AK bedankt sich bei allen

HelferInnen und BesucherInnen für das

Gelingen eines schönen Schulstartfestes!

www.schoenborngasse.vbs.ac.at

Partnerklassen

unterstützen

#1/11 Vienna Business Times 15


16 Vienna Business Times #1/11

Future Working

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt? Welche Eigenschaften fordern

zukünftige Arbeitswelten von den MitarbeiterInnen, und was bedeutet dies

für den beruflichen Alltag? Vienna Business Times hat sich bei den Wirtschaftspartnern

der Vienna Business School umgehört.

*tigerente*/photocase.com, Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien,

Allianz Elementar Versicherungs AG, bauMax AG


„Eigenverantwortlich

handeln“

Thomas Holzer

„Prinzipiell sind die Anforderungen am

Arbeitsmarkt einem ständigen Wandel unterzogen“,

so Thomas Holzer, seines Zeichens

Gruppenleiter für Personalentwicklung &

Recruiting bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien

AG, über die generelle Beschaffenheit des

Arbeitsmarktes. Hier herrscht eine natürliche

Dynamik – schließlich steht der Arbeitsmarkt in

direkter Wechselwirkung mit der Veränderung

von Gesellschaft und Demografie und ist ebenso

durch technologische Entwicklungsschübe

geprägt. Dass diese Prozesse gerade in einer

immer noch schneller funktionierenden Welt eine

zusätzliche Beschleunigung erfahren, liegt auf der

Hand. Die Welt wurde im vergangenen Jahrzehnt

nicht nur mobiler. Die Digitalisierung von

Kommunikation trägt ebenso Wesentliches zu

diesen immens schnellen Entwicklungen bei.

KR Martin Essl, Vorstandsvorsitzender der

bauMax AG, über die bereits heute spürbaren

Veränderungsprozesse in Hinsicht auf sein

Unternehmen: „Die Bereiche Alter, Geschlecht und

Nationalität haben sich am Arbeitsmarkt in den

vergangenen Jahren grundlegend geändert.

Kunden und MitarbeiterInnen werden älter,

darauf müssen wir uns als Unternehmen

einstellen.“ Neue Fähigkeiten, die vermehrt in die

Kategorie der Soft Skills fallen, sind deshalb von

potenziellen MitarbeiterInnen gefragt: „In großen

Unternehmen ist es heutzutage völlig selbstverständlich,

dass die unterschiedlichsten Nationalitäten

zusammenarbeiten. Das bedingt auch eine

gewisse interkulturelle Kompetenz, die MitarbeiterInnen

mitbringen müssen“, so Essl über eine

von vielen zu beobachtenden Entwicklungen, auf

die von Unternehmerseite zu reagieren ist, um

auch weiterhin wettbewerbsfähig zu sein.

„Fachexperten

stark

gefragt“

Michael Bilina

Und es sind nicht nur gewisse Soft Skills, die

zunehmend den Arbeitsmarkt entscheidend

mitprägen. Mag. Michael Bilina, zuständig für

Human Ressources, Staffing & Recruiting bei der

Allianz Elementar Versicherungs-AG, über sich

generell wandelnde Strukturen: „Die Hierarchien

in Unternehmen werden flacher – ExpertInnen,

die sich durch ihre Fachkarriere entwickeln,

nehmen an Bedeutung zu.“ Eigeninitiative von

Beginn der Karriere an wird verstärkt eine Rolle

spielen: „BewerberInnen werden durch verstärktes

Netzwerken, mit dem schon in der Schule

begonnen werden kann, eher gefunden, als dass

sie selbst suchen müssen“, so Bilina, der aber auch

auf bewährte Muster in Hinsicht auf den Einstieg

ins Arbeitsleben setzt: „Neben einer fundierten

Ausbildung ist für NeueinsteigerInnen auch

Praxiserfahrung gefragt. Interessante Praktika

sind sicher kein Nachteil.“

Doch die zunehmende Digitalisierung wirkt

sich nicht nur auf die Grundgeschwindigkeit der

Veränderungsprozesse aus – sie üben direkten

Einfluss auf die Art und Weise aus, wie gewisse

berufliche Tätigkeiten verrichtet werden. Thomas

Holzer: „Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird ein

viel stärker selbstbestimmter und eigenverantwortlicher

sein. MitarbeiterInnen werden

selbständig ihre Arbeitszeit einteilen – strikte

Zeitkontrollsysteme wegfallen.“ Die Technik

macht es möglich: „Das Ausmaß an Telework und

variablen Arbeitszeitmodellen wird steigen, was

eine Kontrolle kaum möglich macht“, so Holzer

über zukünftige Szenarien des Arbeitsalltags.

Wobei trotz all der herrschenden Dynamik am

Arbeitsmarkt viele Grundkonstanten gelten. Ganz

abseits zeitgenössischer Erscheinungen geht es

auch zukünftig für BewerberInnen um ganz

klassische Kompetenzen, ohne die ein guter

Einstieg ins Berufsleben kaum denkbar ist. KR

Martin Essl: „Für bauMax sind nicht nur Kompetenz

und Fachwissen von Bedeutung, sondern

auch Persönlichkeit, die soziale Kompetenz und

die Bereitschaft und Offenheit zu lernen.“

Ähnliche Ansätze verfolgt auch die Raiffeisenlandesbank

NÖ-Wien. Thomas Holzer: „Die wichtigste

Fähigkeit besteht in der Kundenorientierung. Das

bedeutet, den Kunden zuhören zu können, ihre

Bedürfnisse zu erkennen und die dafür besten

Lösungen zu finden.“ Wichtig ist auch ein

authentisches Auftreten: „Der Kunde muss mit

herzlicher und aktiver Kommunikation betreut

werden und nicht mit automatisierten Floskeln“, so

Holzer über maßgebliche Feinheiten im Berufsleben,

die oft über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Doch wo Neues entsteht muss auch Altes

weichen. „Die Zeit der Schornsteinkarrieren ist

vorbei“, sagt Michael Bilina über jene Lebensentwürfe

die vom Berufseinstieg bis zum Pensionsantritt

dieselbe berufliche Tätigkeit vorsehen: „Es

entspricht weder den Anforderungen aus der

Praxis noch den eigenen Bedürfnissen einen Job

oder eine Funktion zu ersitzen.“ Wobei hier laut

Holzer durchaus auch die Unternehmen gefragt

sind, um entsprechende Rahmenbedingungen zu

schaffen: „Die Herausforderung ist es, die Jobs so

zu gestalten, dass sich Inhalte, Verantwortung

und Aufgaben mit den jeweiligen aktuellen

Bedürfnissen der MitarbeiterInnen decken.“

www.raiffeisen.at

www.allianz.at

www.bauMax.at

meinung

partner

„InterkulturelleKompetenz

zeigen“

Martin Essl

#1/11 Vienna Business Times 17


aus der schule

mödling

18 Vienna Business Times #1/11

BaBy, you can

Drive my car

Im Zuge einer Exkursion der

besonderen Art gab es einen

exklusiven Einblick in die Welt

des deutschen Automobil-

herstellers BMW.

Im Oktober fand in der Wirtschaftskammer

Wien erneut der „JUNIOR

eDAY“ statt. Ziel dieser Veranstaltung

ist es, Jugendliche über die Entwick-

lungen im Bereich der Informations-

und Kommunikationstechnologie zu

informieren. Die 2+K der VBS Möd-

ling besuchte den Event mit Frau

Mag. Horwath-Hubmann und nahm

mit großer Begeisterung einen ganzen Tag lang an ver-

schiedensten Workshops teil. Die Firma Nokia veranschaulichte,

wie man kinderleicht in wenigen Minuten eine eigene

App erstellen kann. T-Mobile präsentierte die neuesten

Smartphones und ließ die SchülerInnen ihre Geräte testen.

Weiters wurde beim „JUNIOR eDAY“ gezeigt, wie man eine

Klassen-Homepage erstellt, über die Vor- und Nachteile von

sozialen Netzwerken wie Facebook diskutiert und über

viele weitere für die Zukunft wichtige Themen gesprochen.

www.junior-eday.at

VBS Mödling beim

JUNIOR eDAY:10

Von Mödling nach München:

Während andere Schulen Lehrausgänge

in Museen der unmittelbaren

Umgebung machen, versuchen die

engagierten LehrerInnen der VBS

Mödling für ihre SchülerInnen

Exkursionen in größeren Dimensionen

zu organisieren – wie den

Ausflug zum Sitz des Automobilherstellers

BMW. Die Klassen der

5+K, 5AK und 5BK waren Teil dieser

außergewöhnlichen Kurzreise.

Das Warten bis zur Führung durch

das BMW-Haus konnten die

SchülerInnen mit spannenden

Präsentationen zu Neuigkeiten über

Hybrid-Autos und aktuelle Modelle

überbrücken. Nach einer kurzen

Einführung ging es dann in die

BMW-Werkhallen, in denen täglich

bis zu 960 Fahrzeuge fertiggestellt

werden. Unzählige Roboter bauen

mit Präzision auf den Mikrometer an

verschiedensten Teilen eines Autos.

Besonders die Dichte der Maschinen

pro Zelle ist bemerkenswert: Das

Münchner BMW-Werk kann bis zu

12 Roboter in einem von ArbeiterInnen

abgetrennten Bereich

vorweisen – ein weltweit ungeschlagener

Rekord.

Zum Schluss der Exkursion wurde

auch für einen besonderen

Höhepunkt gesorgt: Die jungen

Autofans konnten mehrere so

genannte „Hochzeiten“ sehen. Unter

diesen Begriff versteht man den

finalen Schritt in der Fahrzeugfertigung.

Gibt es etwas Romantischeres,

als die Vereinigung einer Karosserie

mit seinem Motor?

www.bmw.at

Bereits zum zweiten Mal nach

Gründung des Vienna Business Circle

Mödling fand eine Podiumsdiskussion

mit fünf AbsolventInnen der

Schule statt. Zielgruppe der

Veranstaltung waren die SchülerInnen

der 3., 4. und 5. Jahrgänge, die

im Laufe des Abends die Gelegenheit

bekamen, die unterschiedlichen

Werdegänge von VBS HAK-AbsolvenInnen kennenzulernen.

Im Mittelpunkt standen die Karrieren, Aufgaben sowie Vor-

und Nachteile der Berufe von Claudia Blau, Assistentin der

GF Österreich Weinmarketing GmbH, Edith Czischek-Erdner,

Sozialarbeiterin, Günter Bergauer, Vorstandsdirektor einer

Privatbank, Mag. Rupert Klima, Referent der künstlerischen

Leitung, Presseverantwortlicher und Dramaturg am

Landestheater St. Pölten und Mag. Richard Pichler,

Generalsekretär SOS-Kinderdorf International.

www.circle.at

Die Zukunft von AbsolventInnen

ist bunt!

VBS Mödling (2), BMW AG


VBS Mödling (2)

Zu Gast bei Opel

Eine Projektgruppe der 5+K präsentierte im Oktober dem

Fachpublikum des Opel Flottenevents das Resümee ihrer Kundenbefragung

von der „Vienna Autoshow“. Die Ergebnisse zeigten die

Pluspunkte des neuen „Astra“: hoher Fahrkomfort, Zuverlässigkeit

und geringer Verbrauch. Neben KR Dir. Heilmann, dem Verkaufsdirektor

von Opel Austria, ließ sich auch Marketingdirektor Ihlenfeld

die Auswertungen detailliert erklären. Zudem informierten die

SchülerInnen im Zuge des Events Gäste wie Erich Bitter, den Inhaber

der Autoschmiede „Bitter Cars“, über die Vienna Business School,

ihre Projekte und den Tag der offenen Tür.

www.opel.at

Sporttage in Vsetín! And the winner is...

Eine SchülerInnen-Delegation der VBS Mödling reiste nach

Tschechien, um an Sportbewerben der VBS Partnerschule in Vsetín

teilzunehmen. Aus dem Schwimm- und Tennisbewerb gingen die

Österreicher als Gewinner hervor, das Schießen mit dem Luftdruckgewehr

sowie das Volleyballmatch konnten die TeilnehmerInnen

der Schule für Handel und Dienstleistungen Vsetín für sich

entscheiden. So musste der letzte Wettkampf den Sieger bestimmen!

Beim Basketball-Match lieferten sich die Teams eine heiße

Schlacht, die die VBS Mödling für sich entscheiden konnte. Eine

erfolgreiche Kurzreise mit sportlichen Höhepunkten. Gratulation!

http://ssobchodu.cz

#1/11 Vienna Business Times 19


aus der schule

hamerlingplatz

20 Vienna Business Times #1/11

Der Arbeit mit jungen Menschen

gehört ihr ganzes Herz: Direktorin

Mag. Monika Hodoschek.

Spanische Arbeitswelt –

in Seiten verpackt

Als einzige Schule Österreichs

bietet die VBS Hamerlingplatz ihren

SchülerInnen Work-placements in

Spanien an. Im Rahmen ihres

Arbeitspraktikums unter der

südlichen Sonne produzierten die

vierten Jahrgänge der VBS Hamerlingplatz

die zweite Ausgabe ihrer

Zeitschrift „impresiones“. Zentrales Thema ist dabei die

Arbeitswelt: Die wirtschaftliche Situation spanischer

Jugendlicher wurde mittels einer Umfrage erhoben,

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch und

die Beantwortung arbeitsrechtlicher Fragen runden

den Schwerpunkt ab. Natürlich bleiben auch unterhaltende

Elemente und Wissenswertes rund ums Land nicht

auf der Strecke! Neben einem Flirt-Guide für Spanien und

leckeren Cocktail-Rezepten erfährt man in „impresiones“

auch, wo sich die größte Tropfsteinhöhle der Welt befindet,

und wie man in Málaga ein leistbares 5*-Hotel finden kann.

Das Magazin liegt in der ÖBV-Buchhandlung, bei Libréria

und in der Buchhandlung Winter (Klosterneuburg) auf.

Direktorin mit

Begeisterung

Eine Pädagogin aus Leidenschaft ist neue Leiterin

der VBS Hamerlingplatz: Direktorin Mag. Monika

Hodoschek stellt sich vor!

Frau Direktorin Mag. Hodoschek ist

eigentlich geborene Tirolerin, aber trotzdem

gerne Wienerin. Sie hat selbst eine Handels-

akademie besucht und Betriebswirtschaftslehre

und Wirtschaftspädagogik an der

Universität Innsbruck studiert. Schon seit

vielen Jahren arbeitet und unterrichtet sie

an der VBS Hamerlingplatz. Die engagierte

Lehrerin hat sich erfolgreich bei der

Umsetzung neuer Schulprojekte und

moderner Unterrichtsformen bewährt.

Der enge Bezug zur wirtschaftlichen Praxis

war und ist ihr dabei besonders wichtig. Sie

selbst hat seit ihrer Schulzeit diesen Bezug

immer gewahrt und bis zu Ihrer Berufung

als Schulleiterin bei verschiedenen Unter-

nehmen praktische Erfahrungen gesammelt.

Im Mittelpunkt stand aber immer

ihre Arbeit an der Schule: Direktorin Mag.

Monika Hodoschek ist einfach Pädagogin

aus Begeisterung und der Arbeit mit jungen

Menschen gehört ihr ganzes Herz. Umso

mehr freut sie sich über ihre neue Aufgabe

und die damit verbundene große

Verantwortung. Wir wünschen ihr

alles Gute bei ihren neuen Aufgaben!

Direktor Monika Hodoschek im Word-Rap:

Vienna Business School der Zukunft –

wofür stehen Sie?

Für Schule mit Begeisterung und Mut

zu neuen Ideen.

Schulleben – was mögen Sie?

Dass jeder Tag eine neue Herausforderung

mit sich bringt.

Das geht gar nicht …?

Schule ohne gegenseitigen Respekt.

Ich habe eine Schwäche für …?

Meinen knallroten Käfer, der älter ist als

alle meine SchülerInnen!

Ihr (Lebens)Motto?

Es ist eine wunderbare Aufgabe, junge

Menschen zu motivieren, ihren Weg zu

finden.

Tipp für die SchülerInnen?

Verliert nie den Mut!

Das Maturaprojektteam „Charity 4

Children” lud zur Vernissage mit

Werken der österreichischen

Künstlerin Martina Schettina

zugunsten der Akuthilfeorganisation

„die Boje“ in das Amtshaus Josef-

stadt. Zahlreiche Gäste genossen

einen Abend ganz im Zeichen der

Kunst und der Hilfe für Kinder und

Jugendliche in Not. Dr. Gertrude Bogyi

und Univ. Prof. Dr. Max Friedrich, die

Leiter der Boje, gaben einen

berührenden Einblick in die Arbeit der Organisation. Besonderen

Spaß hatten die Anwesenden bei der amerikanischen Versteigerung

des Werkes „Versuch zu Vier“ von Schettina. Knapp 1.000

Euro konnten für „die Boje“ gesammelt werden. Dank an die

Sponsoren der Veranstaltung: Allianz Versicherung, BauMax, GfK

Austria, Modul, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Strabag.

www.die-boje.at

Kunst im Zeichen

rascher Hilfe

VBS Hamerlingplatz (4)


iStockphoto/bubaone; Quellen: (*) „Skill Needs in Europe. Focus on 2020.“,

Cedefop, Luxemburg, 2008; (**) Mitteilung der Europäischen Kommission:

„Europa 2020“, März 2010

Flexibilität und Mobilität

Anpassungsfähigkeit ist eine

wichtige Eigenschaft. Doch die

Bereitschaft zu Flexibilität und

Mobilität wird künftig nicht nur

auf Seiten der ArbeitnehmerInnen

liegen. Auch Unternehmen

werden reagieren müssen, z. B.

Mobilität im Sinne von Förderung

und Entwicklung im Betrieb selbst.

Kooperative Unter-

nehmensstrukturen

Über das Organisieren von Arbeit

hinaus ist von Unternehmen

gefordert, offene Arbeitsstrukturen

und die Zusammenarbeit

einzelner Abteilungen zu fördern.

MitarbeiterInnen mit Herz und

Hirn zu beteiligen schafft

Motivation und Produktivität.

Kreativität

Wissen mit neuen Ideen zu

verbinden, und daraus Lösungen

zu entwickeln, wird eine immer

wichtigere Forderung an

qualifizierte MitarbeiterInnen sein.

Die Fähigkeit, kreativ zu denken,

wird zum Türöffner für Jobs mit

Entwicklungsmöglichkeiten.

Eigenverantwortung

und Selbstständigkeit

Verantwortung zu tragen und

eigenständig innerhalb der

zugewiesenen Aufgaben zu

handeln, ist eine Herausforderung,

der sich immer mehr

MitarbeiterInnen stellen müssen.

Was in zukunft

Wichtig sein Wird

Laut der Analyse von CEDEFOP (*) können in der EU

bis 2020 etwa 100 Millionen Arbeitsplätze angeboten

werden. Welche Bedingungen, Entwicklungen

und Eigenschaften dabei immer wichtiger werden,

zeigen wir euch auf einen Blick.

wandel

berufswelt

Wissen und Bildung

Künftig wird die Bewertung und

Selektion von qualitativ hochwertiger

Information immer

wichtiger. Wissensvermittlung

muss neben theoretischen auch

verstärkt emotionale Aspekte

miteinbeziehen. Die Bereitschaft,

sein Leben lang zu lernen, wird

ein zentrales Thema.

Länger arbeiten

Nur 46 % der älteren ArbeitnehmerInnen

(55 bis 64 Jahre) sind in

Europa derzeit erwerbstätig. Im

Vergleich liegt die Quote in den

USA und Japan bei 62 % (**) . Wir

werden älter: Unternehmen

müssen sich dieser Entwicklung

mit Beschäftigungsmöglichkeiten

anpassen.

Personenbezogene

Dienstleistungen

Laut Prognose werden nahezu

drei Viertel aller Arbeitsplätze in

der EU im Jahr 2020 im Dienstleistungssektor

angesiedelt sein. Das

persönliche Verhältnis zwischen

Akteur und Markt wird dabei

immer wichtiger.

Typisch weiblich?

Bisher als frauentypisch bezeichnete

Berufe sind in einer Dienst-

leistungsgesellschaft für alle

Geschlechter relevant. Empathie,

Persönlichkeitsentwicklung, Kom-

munikation und Konfliktmanagement

sind Schlüsselfaktoren.

#1/11 Vienna Business Times 21


feiern

beim raiffeisen club

ist immer was los

wenn TeenaGer

Träumen

2. Katy Perry setzt zum nächsten Schlag an: Im

Februar gastiert die Pop-Pastorentochter in Wien.

Vienna Business Times verlost Tickets!

Gelebte Fünfzigerjahre mit einem

ordentlichen Schuss elektronischer

Dance-Beats: Katy Perry, derzeit

eines der größten Objekte der

Begierde im globalen Popgeschäft,

kommt mit ihrem Pin-up-Charme

nach Wien und demonstriert ihren

Stellenwert. Schließlich wird dieses

Mal die Wiener Stadthalle bespielt.

Klotzen statt kleckern ist demnach

angesagt. Die Songs ihres aktuellen

Albums „Teenage Dream“ tun dabei

Gewinnspiel

Wir verlosen 1 x 2 Tickets

für Katy Perry:

BEANTWORTE FOLGENDE FRAGE BIS 10.02.11

MIT WELCHEM HIT WURDE KATY PERRY

SCHLAGARTIG BERüHMT?

EMAIL AN: MARKETING@KAUFMANNSCHAFT.COM

22 Vienna Business Times #1/11

3. Weltgewandte

Monarchisten

Kaum eine Band spricht eine

globalere Musiksprache als das

Kaizers Orchestra. Das norwegische

Sextett gilt zurzeit als eine der

mitreißendsten Live-Bands. Mit

einem Mix aus Rock und heftig

anschiebenden Sounds aus dem

Osten Europas wird für Furore und

hitzige Auftritte gesorgt.

www.kaizers.no

02.04.11, Gasometer, 19 Uhr

wohl ihr übriges. Noch sensationeller:

Vienna Business Times

verlost 1 x 2 Tickets für das Konzert

in der Wiener Stadthalle – einfach

mitmachen und Frage im Gewinnspielkasten

unten links schnell

beantworten – wir drücken euch

die Daumen!

www.katyperry.com

27.02.11, Stadthalle, 19.30 Uhr

4. Krawallige

Punkmädchen

Der Hype um die Dum Dum Girls

hat längst begonnen. An Sixties-

Girl-Groups ebenso angelehnt wie

an einem gehörigen Punkrock-

Ethos mischt das Quartett mit dem

nicht zu übersehenden Selbstbewusstsein

die Musikwelt auf. Und

vermutlich ist dies für lange Zeit die

letzte Chance, die Dum Dum Girls

in einem eher kleinen Rahmen, wie

jenem des Wiener Flex zu erleben.

www.wearedumdumgirls.com

14.04.11, Flex, 20 Uhr

milch, honiG und

viel rock

1. Deutschlands beste Rockband ist zurück. Und wie.

Die Beatsteaks lassen es im März im Wiener Gasometer

gleich zwei Mal krachen.

Der Titel der Single lässt nicht

unbedingt auf erlesenen Rock-

und Alternativekrach schließen.

Dennoch taufen die Beatsteaks ihr

bereits im Dezember erschienenes

Comebackstück auf den mehr nach

Beauty-Ressort klingenden Namen

„Milk & Honey“. Dass die Nummer

so überhaupt nichts Süßliches an

sich hat versteht sich. Schließlich

haben die Beatsteaks einen lauten

Ruf zu verteidigen, der Ende Jänner

mit dem dazugehörigen Longplayer

Boombox noch weiter

zementiert wird. Auch 2011

besticht das Berliner Quintett durch

einen unverwechselbaren Gitarren-

sound, wie man ihn spätestens seit

dem 2004 erschienenen Album

„Smack Smash“ und den darauf zu

findenden Hits „I Don’t Care As

Long As You Sing“ und „Hand in

Hand“ kennt.

Dabei war es für die Beatsteaks

ein weiter Weg bis an die Spitze

des bundesdeutschen Rock-Olymp.

Im Jahr 1995 gegründet war es

zunächst ein gewonnener

Bandwettbewerb, der dem Quintett

eine Show im Vorprogramm der

5. Melancholische

Eighties-Fans

Der Bandname hat nichts zu

bedeuten. Wenn Hurts Musik

machen, klingt das schmerzfrei

und vor allem nach den Achtziger

Jahren. Dem steht das visuelle

Konzept des britischen Duos in

nichts nach. Die feschen Anzüge

sitzen perfekt, und die streng

gekämmten Frisuren machen das

Schulterpolsterjahrzehnt erlebbar

wie zu keinem anderen Revival.

www.informationhurts.com

15.03.11, Arena, 18 Uhr

damals wieder auferstandenen Sex

Pistols einbrachte. Mit dem Wechsel

zum legendären US-amerikanischen

Punkrock-Label Epitaph

Records zur Jahrtausendwende,

begannen die Beatsteaks die

Ruhmesleiter zu erklimmen – vor

allem ein Verdienst der zwingenden

Live-Shows der Band. Ganz

nebenbei wurden die Beatsteaks

sogar von ihren Berliner Kollegen

Die Ärzte im Song „Unrockbar“

textlich geadelt. Beste Voraussetzungen

für eine der ganz großen

Karrieren im Musikgeschäft.

Wie sehr die Beatsteaks, die im

vergangenen Jahr die großen

Festivals des deutschsprachigen

Raums als Headliner bespielten,

Publikum anziehen, zeigt ihr Gast-

spiel in Wien Anfang März. Neben

dem Haupttermin am 5. März gibt

es am Tag zuvor aufgrund der

großen Nachfrage einen Zusatztermin.

Das Rockereignis des

beginnenden Jahres!

www.beatsteaks.org

04. & 05. 03.11, Gasometer, 19 Uhr

6. Champagneraffiner

Housemeister

Der DJ-Superstar schlechthin beehrt

einmal mehr die Alpenrepublik. Dieses

Mal knöpft sich David Guetta die

Innsbrucker Olympia World elektronisch

vor. Der französische House-

Mann mit dem Champagnerimage gilt

längst als einer der bestbezahlten

Tonträgerwechsler überhaupt. Für den

Remix von Madonnas „Revolver“ ist

Guetta 2011 für den Grammy

nominiert.

www.davidguetta.com

30.04.11, Olympia World Innsbruck, 19 Uhr


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und NÖ und auf www.ticketbox.at (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder) +++

EM Music, Tyson Wirtzfield, DavidGuetta.com, PR-Fotos

1

2 5

6

05.02.11, Air & Style, Bergisel Stadion,

Innsbruck. nicht nur Jan Delay, auch die

Pop-Punker von Pennywise sind dabei,

wenn die Brettln durch die Luft fliegen.

28. & 29. 05.11, Helge Schneider, Stadthalle

Wien. Spaßikone und Multiinstrumentalist

setzt zum Doppelschlag an.

19.11.11, Söhne Mannheims, Stadthalle

Wien. Xavier naidoo und die Söhne

Mannheims kommen zum popkulturellen

Predigtdienst nach Wien.

20.12.11, Die Fantastischen Vier, Wiener

Stadthalle. nach Weihnachten ist vor

Weihnachten: Fanta 4 spielen auch 2011

das rappende Christkind.

Infos unter: www.raiffeisenclub.at/events

3

4

WaS noCH KoMMT

vorschau

#1/11 Vienna Business Times 23


aus der schule

akademiestrasse

24 Vienna Business Times #1/11

Im September hieß es für die Klasse 3BS Abschied

nehmen vom gewohnten Schulalltag – ab ging es nach

Tieschen in die Südsteiermark zum Teambuilding. Was

anfangs mit etwas Skepsis aufgenommen wurde, sollte sich

bald darauf als ein unvergessliches gemeinsames Erlebnis

entpuppen. Die Lagerfeuerromantik und viele spielerische

Übungen – z. B. sich gegenseitig blind durch den Wald zu

führen – schufen gegenseitiges Vertrauen und stärkten den

Zusammenhalt in der Gruppe. Das Highlight war jedoch die

Aufgabe ein schwimmfähiges Floß zu bauen. Die gemeinsame

Arbeit im Team gestaltete sich anfänglich etwas

Wenn es glasklare

Stimmen ins Ausland zieht

– im September flog der

Chor der VBS Akademiestraße

– die Vienna Business

Voices – nach Grottaglie in Italien. Die Gastfamilien nahmen die

Chormitglieder mit dem typisch warmherzigen, italienischen

Temperament auf, und die Sonne schien somit nicht nur am

Himmel. Die Tagesaktivitäten gestalteten sich aus Chorproben und

Städtereisen. Auf dem Programm standen die Hafenstadt Tarent, die

Trullis in Alberobello und die besonders beeindruckende Barockstadt

Lecce. Inspiriert von der kulturellen Vielfalt Apuliens brachten

die Vienna Business Voices viel positive Energie in die Zusammenarbeit

mit ihren italienischen KollegInnen. Die Krönung der Reise

waren zwei gemeinsamen Konzerte. Und die schönste Zugabe war

es, im Oktober noch im Meer schwimmen zu können.

www.apulia.org

Vienna Business

Voices in Apulien

Dream

Team

Um den Zusammenhalt

und das Vertrauen in die

Gruppe zu stärken,

stürzte sich die 3BS in

ein dreitägiges Teambuilding-Abenteuer.

schwierig. Einige nahmen eher passive, andere eher aktive

Rollen ein. Bald merkte jeder, dass die Praktiker nicht ohne

die Theoretiker weiterkamen, und die Theoretiker nicht

ohne die Praktiker – und so lernte man schnell, was es heißt,

effizient in einem Team zu arbeiten. Das Floß war schließlich

fertig, und ein paar Mutige traten sogar den Beweis an, dass

es auch schwamm – keine Verluste zu melden! Erfolge

gemeinsam erleben, das schweißt ganz einfach zusammen.

www.group-games.com

Die VBS Akademiestraße

hat wieder einmal

bewiesen, dass für sie

Freundschaft und

Hilfsbereitschaft nicht nur

leere Worte sind. Schon letztes Jahr begann die Schulgemeinschaft

Geld- und Sachspenden für rumänische Straßenkinder in Dumbrava

zu sammeln. Das Echo auf diese schöne Aktion war so groß, dass

man Mühe hatte, alle Spenden in einem 50-Personen-Bus unterzu-

bringen. Im rumänisch-orthodoxen Kloster von Dumbrava

angekommen war das Eis schnell gebrochen. Die Kleinsten der

Kinder kuschelten sich an die Mädchen und freuten sich über Süßes.

Die Größeren führten die SchülerInnen durch das Waisenhaus und

halfen die Sachspenden zu verteilen. Beim Abschied waren sich alle

einig: „Wir kommen wieder, weil wir hier kleine Freunde haben, die

uns sehnsüchtig erwarten“.

www.concordia.or.at

Wahre

Freundschaft

VBS Akademiestraße (3)


Thomas K./photocase.com

es grünT so grün im Job

„Green Jobs“ sollen nicht nur dem Umwelt- und Klimaschutz dienen – sie gelten

auch als wichtiger Impulsgeber für den zukünftigen Arbeitsmarkt. Bald schon

soll große Bewegung in diesen vielfältigen beruflichen Sektor kommen.

Der Masterplan des Lebensministeriums

ist engagiert: Derzeit

arbeiten rund 185.000 Personen in

Österreich in so genannten „Green

Jobs“. Das bedeutet, dass jeder

zwanzigste Arbeitsplatz des Landes

in diesen Bereich fällt. Der Anteil am

Bruttoinlandsprodukt beträgt dabei

über 10 Prozent – ein wichtiger

Faktor für den Wirtschaftsstandort

Österreich. Deshalb soll diese Quote

bis zum Jahr 2020 erheblich

gesteigert werden. Etwa 100.000

zusätzliche „Green Jobs“ sind bis zu

diesem Zeitpunkt angedacht. Im

gesamten EU-Raum soll es bis dahin

sogar weitere drei Millionen „grüne

Arbeitsmöglichkeiten“ geben.

Doch welche Bedeutung haben

diese Berufe für den hiesigen

Arbeitsmarkt und in Folge für

Umwelt und Gesellschaft? Der

größte Arbeitsmarkt ist die

Umwelttechnikbranche, aber

ebenso sind Land-, Forst- und

Wasserwirtschaft sowie die

Freizeit- und Tourismuswirtschaft

klassische Branchen für dieses hoch

gehandelte berufliche Zukunftsfeld.

Und vor allem sind es die erneuerbaren

Energien, die für viele neue

Arbeitsplätze sorgen sollen. Be-

triebswirtschaftliches Grundwissen

wird in allen Bereichen der „Green

Jobs“ als großes Plus gesehen.

Das wirtschaftliche Potenzial der

neuen Jobhoffnungssparte ist dabei

enorm. Sie gelten deshalb als einer

der größten wirtschaftlichen und

gesellschaftlichen Hoffnungsträger

des kommenden Jahrzehnts.

Derzeit werden global knapp 1.400

Milliarden Euro im Bereich von

umweltrelevanten Produkten,

Technologien und Dienstleistungen

umgesetzt. Diese Summe wird sich

laut Prognosen bis zum Jahr 2020

verdoppelt haben und in der Folge

auch eine gewisse Win-win-Situation

für alle Beteiligten darstellen:

Neben einer prosperierenden

Wirtschaft und allgemeinen Wohl-

stand sorgen die „Green Jobs“ für

mehr Klimaschutz und Energie-

unabhängigkeit. Das gesellschaftliche

Bewusstsein gegenüber nachhaltigen

Entwicklungen wird somit geschärft.

Langfristig ergibt sich daraus die

Schonung der Ökosysteme und die

allgemeine Lebensqualität wird

kräftig angehoben.

Dabei erfolgt dieser Wertewandel

hin zu mehr Nachhaltigkeit in vielen

Lebensbereichen nicht nur

freiwillig. Gewisse Rahmenbedingungen

geben ohnehin vor, dass

Handlungsbedarf in Hinsicht auf die

Ressourcen besteht. „Die fortschreitende

Veränderung unseres Klimas,

eine zunehmende Rohstoffverknappung,

die steigende Umweltverschmutzung

und Veränderungen in

der gesellschaftlichen Wertehaltung

werden das Kaufverhalten von

KonsumentInnen und Investo-

rInnen in den kommenden Jahren

wesentlich verändern und ,Green

Jobs‘ erhalten und schaffen“, heißt

es diesbezüglich aus dem Lebens-

ministerium. Zudem gelten diese

Arbeitsmöglichkeiten als krisensicherer

im Vergleich zu anderen

Erwerbszweigen.

Doch zuerst müssen entsprechende

Strukturen geschaffen werden um

die Vernetzung zwischen den unter-

schiedlichsten Branchen zu ermö-

glichen und somit erst eine effizien-

te Wertschöpfungskette gewähr-

leisten zu können. Als wichtigstes

Ziel wurde dabei vom Ministerium

definiert, dass „positive Effekte aus

dem Beziehungsgefüge Umwelt,

Wirtschaft und Beschäftigung maxi-

miert werden, wobei der Fokus auf

positive Umwelteffekte gerichtet ist.“

www.lebensministerium.at

umwelt

zukunftsmarkt

#1/11 Vienna Business Times 25


schöne dinge

nachshoppen

2. Für Frühaufsteher

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ Und wer

Erfolg im Job haben will, nimmt sich dieses

Sprichwort am besten zu Herzen und besorgt

sich die minimalistische „Alba Alarm Clock“ von

Furni. Mit eingebautem Wecker, dimmbarem

LED-Display und glasklarem Klang. Und wer

sich nicht vom herkömmlichen Weckergeräusch

aus dem Schlaf holen lassen will, der lädt sich

eine App aufs iPhone und sucht sich die

Gute-Morgen-Musik einfach selbst aus.

www.furni.bigcartel.com

26 Vienna Business Times #4/10

2

3

3. Flach, Mann!

Fit Für die ZukunFt

Wie auch immer sich Markt und Jobwelt zukünftig entwickeln

mögen, gut organisiert hat man beruflich immer die Nase ein

Stück weiter vorn. Und Vorsätze gegen das alltägliche Chaos

sind auch nicht allzu schwer einzuhalten: Man braucht nur

das richtige Rüstzeug!

Dünn, dünner, MacBook Air. Das revolutionäre

Notebook von Apple hat einige beeindruckende

Funktionen unter der Aluhaube: Sein 100

Prozent-Flash-Speicher sorgt für eine rasante

Geschwindigkeit, der Akku überzeugt durch

eine Laufzeit von 5 bis 7 Stunden, und mit dem

gestochen scharfen Display macht die Arbeit

am Laptop gleich doppelt so viel Spaß. Gilt es

nur noch, sich zwischen dem 11 Zoll- oder 13

Zoll-Modell zu entscheiden!

www.apple.at/macbookair

1

1. Von A bis Z

Heutzutage läuft alles über Kontakte, doch

ein großer, aber unübersichtlicher Haufen

Visitenkarten geht am Sinn der Sache vorbei.

Höchste Zeit ein System in sein Netzwerk zu

bringen, damit für zukünftige Termine der

Überblick nicht fehlt. Eine stilsichere Möglichkeit:

Business Card-Holder von Ording&Reda.

Hier lässt sich nach Lust und Laune ordnen und

sortieren, und aus Suchen wird Finden und

somit jede Menge Zeit gespart.

www.ordning-reda.com

4. Agent Organisateur

Die Organizer von Filofax sind Klassiker mit

Zukunftspotenzial, denn in über 50 Ländern

der Welt verlässt man sich bei der Organisation

privater und beruflicher Angelegenheiten auf

die praktischen Begleiter. Hier geht dank einer

flexiblen Kalender-, Notiz- und Adressbuch-

Kombination kein Input verloren. Und die Serie

„Mode“ sorgt nun für jugendliche Frische – mit

zweifärbiger Oberfläche und dehnbarem

Silikon-Verschluss.

www.filofax.de

4

Hersteller


presents

Termine

Schuljahr 2010/11

04 Vienna Business Times #4/09

www.vbs.ac.at/vbt/

MO, 28.02.2011

VBS WinTer race

Stuhleck am Semmering

Fr, 06.05.2011

VBS Ball

Wiener rathaus

DO, 26.05.2011

VBS MerkurVerleihung

Studio 44 der Österreichischen lotterien

Di, 28.06.2011

VBS SpOrTS eVenT

Sportcenter Donaucity


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028 Vienna Business Times #3/09

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