HessenJäger 09/2015 public

NeumannNeudamm

Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Hessen e.V. mit den amtlichen Verlautbarungen der Hessischen Jagdbehörden.

HessenJäger

9

Ausgabe 09/2015

34. Jahrgang

Neumann-Neudamm


Die Waffen einer Frau:

Endlich gibt es Hersteller,

die speziell auf die Bedürfnisse

von Frauen abgestimmte

Waffen anbieten.

Zum Beispiel die

Lady-DS-Schäfte von

Merkel für die HELIX.

Perfekte Ergonomie,

schneller, komfortabler und

sicherer Anschlag.

Fragen Sie

unseren Waffenfachmann

Walter Siebert.

Tel.: 05661.9262-0

walter.siebert@jana-jagd.de

Pink ist das neue Grün –

Frauenpower bei JANA

Ramsau 2.0

LTH Damen

Best.Nr.: DS311537

€ 199,95

Mora Messer

Companion Magenta

Best.Nr.: H12157

€ 16,90

Schickes Messer,

das man garantiert

wiederfindet.

Bronson Fleece

Damen

Best.Nr.: 1302108

€ 59,95

Kuschelig

weich,

superleise!

Tolles

Preis-

Leistungs-

Verhaltnis

Qualitat

vom Osterreichischen

Markenschuhhersteller

Dachstein

Unser

Bestseller

unter den

Damenhosen

Hose Hiker

Damen

Best.Nr.: 110104338

€ 129,-

Mora Messer Companion Magenta

Das klassische schwedische Jagdmesser in frischem

Design. Der rostfreie Sandvik-Stahl ist

der absolute Allrounder im Revier. Der Griff

gummiert gegen Abrutschen und die Kunststoffscheide

genau wie das Messer selbst

leicht zu pflegen und spülmaschinenfest.

Der Clou – die Farbe: Das Pink sieht nicht

nur schick aus, sondern ist auch jederzeit

einfach und schnell wiederzufinden.

Klingenlänge: 10 cm, Grifflänge: 11,5 cm,

Gesamtlänge: 21,5 cm.

Seeland Damen-Fleecejacke Bronson

Lady

Eine echt durchdachte Damenjacke aus

extrem weichem Fleece. Mit Daumendurchgrifflöchern

in den Ärmeln. Sowohl als Unterziehjacke

als auch einzeln als Übergangsjacke

ideal. Zwei Reißverschlusstaschen.

Material: 100 % Polyester Coral Fleece,

Größe: XS–XXL.

Hiker Damenhose

Hiker ist ein Klassiker aus der Härkila-Kollektion.

Sie ist besonders geeignet für Jagd, Arbeiten im

Freien und andere Aktivitäten. Die gewachste

Oberfläche ist wasser- und fleckenabweisend.

Ausgeformte Knie und ein hemdhaltendes

Taillenband sorgen für optimale Passform und

Komfort. Material: 65% Polyester, 35% Baumwolle;

Größe: 36-46.

Ramsau 2.0 LTH Damen

Weiches Lederinnenfutter fördert die natürliche

Klimaregulierung im Schuh und passt sich dem

Fuß optimal an. Modernste Schuhmacher-Technologie

ist die Sohlenkonstruktion des Ramsau:

Unsichtbar, jedoch äußerst wirkungsvoll, unterstützt

die TPU-Versteifungsplatte das Fußgewölbe

– gerade bei längeren Fußmärschen macht

sich dieser Komfort bezahlt. Die Vibram®-Multifilm-Sohle

wiederum greift auf neueste Sohlentechnologie

und besten Grip zurück. Außenmaterial:

Nubuk, Innenmaterial: Leder, Größen: 5-8.

JANA Jagd+Natur

www.jana-jagd.de

05661.9262-0


Ein Wort zur Sache

Liebe Jägerinnen

und Jäger!

Zunächst bedanke ich mich bei allen Jägerinnen

und Jägern, die konstruktive Beiträge

für eine Stellungnahme des Landesjagdverbandes

zur geplanten neuen Jagdverordnung

beigesteuert haben. Wir haben unverzüglich

bei Ministerin Hinz eine Verlängerung der

Stellungnahmefrist bis zum 31. Oktober 2015

beantragt. Wir müssen aber darauf vorbereitet

sein, dass dem Antrag nicht stattgegeben

wird und daher mit Hochdruck an der Stellungnahme

arbeiten, was auch zur Zeit vom

Landesjagdverband getan wird. Der erste

Entwurf einer Stellungnahme ist an die Vereinsvorsitzenden

versandt worden. Weiteren

konstruktiven Anregungen sehen wir gerne

entgegen.

Der Vorstand des Landesjagdverbandes hat

unverzüglich nach Bekanntgabe der Verbändeanhörung

das weitere Vorgehen festgelegt.

Am 29. August 2015 sind die Vereinsvorsitzenden

in Ockstadt zusammenkommen, um

weitere Maßnahmen zu beschließen. Der Präsident

des Deutschen Jagdverbandes, Hartwig

Fischer, wird in Ockstadt anwesend sein,

um uns die Unterstützung des Deutschen

Jagdverbandes für das weitere Vorgehen zu

versichern. Derweil läuft unsere Kampagne

„Hände weg vom Jagdrecht in Hessen! Keine

Aushöhlung durch die neue Jagdverordnung!“

weiter. Liebe Jägerinnen und Jäger, machen

Sie weiter! Lassen Sie nicht nach! Auf der Internetseite

des Landesjagdverbandes Hessen

(www.ljv-hessen.org) können Sie sich weiterhin

direkt in die Unterschriftenliste eintragen

und müssen diese nicht ausdrucken. Auf

der LJV-Kampagnen-Seite finden Sie einen

überarbeiteten Musterbrief, den Sie unbedingt

an die zuständigen Politiker weiterleiten könnten.

Denn die geplante Jagdverordnung ist in

Bezug auf die Jagdzeiten schlechter als überall

sonst in Deutschland, vor allem schlechter

als im grün/rot regierten Baden-Württemberg

und in den rot/grün regierten Ländern

Rheinland-Pfalz und Niedersachen, ja man

glaubt es kaum, sogar schlechter als in Nordrhein-Westfalen.

Das ergibt sich aus den Anhängen

zu unserem Musterbrief sehr deutlich

und anschaulich. Der Deutsche Jagdverband

hat bundesweit dazu aufgerufen, unsere Aktion

zu unterstützen.

Wir sind weiter dabei, aktiv ein Bündnis der

Akteure des ländlichen Raumes zu schmieden,

da alle Grundeigentümer, Jagdgenossenschaften,

Landwirte, Waldbesitzer, Fischer

und Naturnutzer von dem ideologischen

Angriff betroffen sind. Ich habe am 28. Juli

2015 an einem Jagdpoltischen Forum des

CDU-Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf

zusammen mit dem jagdpolitischen Sprecher

der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Walter Arnold,

teilgenommen und deutlich die Kritik des

Landesjagdverbandes gegen das Verfahren

(Stellungnahmefrist in den Sommerferien)

und den Inhalt der geplanten Jagdverordnung

(Jagdzeitenaufhebung und -verkürzung,

Wegnahme von Aufgaben, die der Jägerschaft

bisher übertragen waren) artikuliert.

Hand in Hand mit mir hat der Vorsitzende des

Hessischen Verbandes der Jagdgenossenschaften

und Eigenjagdbesitzer sowie Vizepräsident

des Hessischen Bauernverbandes,

Armin Müller, ebenfalls scharfe Kritik an den

Absichten der Landesregierung geübt und

von einer kalten Enteignung gesprochen. Dr.

Walter Arnold hat zugesichert, dass das geplante

Monotoring auf bestimmte Tierarten

nicht durch den NABU, sondern ausschließlich

durch die hessischen Jägerinnen und

Jäger erfolgen soll. Er erklärte auch, dass

er sich für eine Fristverlängerung bis zum

31. Oktober verwenden wolle, wobei er darauf

aber letztlich keinen Einfluss habe. Die

geplanten Jagdzeitenaufhebungen und -verkürzungen

bezeichnete er als Kompromiss,

hinter dem er stünde. Allerdings solle sich die

Jägerschaft sachliche Gründe überlegen, um

an der Verordnung noch das eine oder andere

zu ändern.

Auch im politischen Raum haben wir bereits

aktive Unterstützung erfahren. Der Fraktionsvorsitzende

der hessischen FDP-Landtagsfraktion,

Florian Rentsch, hat in einer Presseerklärung

vom 19. August 2015 folgendes

unter der Überschrift Landesregierung muss

Kritik an Jagdverordnung endlich ernst nehmen

– FDP unterstützt Protest der hessischen

Jäger gegen grüne Ideologie verlautet: „Wir

glauben nicht, dass es ein Zufall ist, dass das

hessische Umweltministerium den Entwurf

für die geplante Jagdverordnung pünktlich

zum Start der Sommerferien an die Verbände

gesendet hat. Offenbar wollte Ministerin Hinz

mit diesem Trick den Protest seitens der hessischen

Jäger möglichst klein halten. Doch

diese Taktik ist gescheitert: Beim betroffenen

Verband formiert sich nämlich aktuell massiver

Widerstand gegen die grüne Ideologie,

wie die aktuelle Berichterstattung sowie die

Unterschriften- und Musterbriefkampagne

zeigen. Wir appellieren an Schwarz-Grün, die

nachvollziehbare Kritik an der Verordnung

und den damit verbundenen Einschränkungen

ernst zu nehmen und endlich entsprechende

Änderungen vorzunehmen. Offenbar

macht sich die Union auch bei diesem Thema

aus purer Koalitionsräson erneut zum willigen

Gehilfen für die Verwirklichung grüner

Pläne und taucht völlig ab. Wir stimmen mit

den hessischen Jägern überein, dass bei der

Jagdverordnung ideologische Regulierungen

nicht wichtige Aspekte des Artenschutzes und

der Niederwildhege verdrängen dürfen. Aus

diesem Grund hat die FDP-Fraktion bereits

dem Jagdverband ihre Unterstützung für die

geplanten weiteren Protestaktionen zugesagt.

Denn wir wollen verhindern, dass in Hessen

bald eine der – laut des LJV – ‚schlechtesten

Jagdverordnungen Deutschlands‘ gilt.“

Der Jagdpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion,

Heinz Lotz, hat in einer aktuellen

Pressemeldung unter der Überschrift Will

sich Hinz mit ihrer neuen Jagdverordnung

durchmogeln? – SPD fordert Fristverlängerung

erklärt: „Scheinbar hat die grüne

Umweltministerin Hinz Angst vor der inhaltlichen

Auseinandersetzung über den von ihr

vorgelegten Entwurf der neuen hessischen

Jagdverordnung. Besonders ehrenamtlich

arbeitende Verbände können sich aufgrund

von Urlaubszeiten nur eingeschränkt damit

beschäftigen. Gerade für eine Partei wie die

Grünen, die sich das Ziel Bürgerbeteiligung

auf die Fahne schreibt, ist das ein Armutszeugnis.

Wir werden ... das Thema auf die Tagesordnung

holen und somit eine öffentliche

und transparente Diskussion sicherstellen.

Wenn Frau Hinz vorhatte, die Verordnung in

der Sommerpause still und heimlich durchzuwinken,

dann ist dieser Plan schiefgegangen.“

Ich setze auf Ihre Unterstützung und wünsche

Ihnen Waidmannsheil!

Ihr Dr. Jürgen Ellenberger

Präsident des Landesjagdverbandes Hessen

3

09/15


Impressum

Hinweis

in eigener

Sache

Wir möchten noch

einmal daran erinnern,

dass das

Einreichen der Texte

am schnellsten über

folgende E-Mail-Adresse geht:

redaktion@hessenjaeger-online.de

Bitte senden Sie Berichte möglichst

frühzeitig ein, damit bei eventuellen

Rück fragen der Redaktion eine Kommunikation

zeitlich noch möglich ist.

Bilder sollten möglichst in Originalgröße

eingereicht werden (Dateigröße ca. 1

MB, 300 dpi), um ein gutes Druckbild zu

erreichen. Da jeder gerne seinen Namen

unter dem Bild liest, denken Sie bitte an

die entsprechende Bildunterschrift.

Herzlichen Dank

Die Redaktion

Aus den Vereinen

Mitteilungen 23

?

Flink wuseln die rotbraunen Nagetiere durch

unsere Wälder und sind an ihrem buschigen

Schwanz gut zu erkennen. Doch heute verdrängen

immer mehr der aus Amerika eingewanderten

schwarzen Verwandten unser

heimisches Eichhörnchen, zu dem diese in

direkter Nahrungskonkurrenz stehen. Der

Einwanderer aber ist anpassungsfähiger und

in seinem Wohnort weniger wählerisch. Dadurch

vermehrt er sich stark und ist regional

bereits häufiger anzutreffen als unser heimisches

Hörnchen.

Vorbereitung und

Planung einer Jagd 45

Sie sind umgezogen?

Dann denken Sie bitte daran,

dem LJV Hessen

Ihre Adressänderung zeitnah mitzuteilen,

damit Sie den HessenJäger auch

weiterhin problemlos erhalten!

100 % Jagd in Hessen – Rund um die Uhr und interaktiv:

@www.ljv-hessen.de

www.hessenjaeger-online.de

Facebook

Landesjagdverband Hessen

Impressum

HessenJäger – Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes

Hessen e.V. mit den amtlichen

Verlautbarungen der Hessischen Jagdbehörden.

ET: In der ersten vollen Woche des Monats

Redaktionsschluss für Ausgabe 10/ 2015

10.09.2015

Verlag

Roland Zobel, Verlagsleitung

Verlag Neumann-Neudamm AG

Schwalbenweg 1

34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26

Fax: 05661/9262-19

E-Mail: info@neumann-neudamm.de

www.neumann-neudamm.de

Druck

Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co KG,

Gießen

Titelbild

nemofx1– fotolia.com

Bezugspreis

60,00 €/Jahr

Redaktion (ViSdPG)

Alexander Michel, Geschäftsführer des LJV Hessen

LJV Hessen

Am Römerkastell 9

61231 Bad Nauheim

Postanschrift:

Postfach 16 05

61216 Bad Nauheim

Tel.: 06032/2008 oder 2009

Fax: 06032/4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de

www.ljv-hessen.de

Anzeigenbetreuung / Aboverwaltung

Ann-Kathrin Ochs (Anzeigen)

Andrea Balde (Aboverwaltung)

Verlag Neumann-Neudamm AG

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26

Fax: 05661/9262-19

E-Mail: anzeigen@hessenjaeger-online.de

Layout

Claudia Riedl, Verlag Neumann-Neudamm AG

Claudia.Riedl@neumann-neudamm.de

www.hessenjaeger-online.de | info@hessenjaeger-online.de

Die Mindestbezugszeit beträgt 1 Jahr. Das Abonnement

verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis

4 Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Für Mitglieder

der dem LJV Hessen angeschlossenen Vereine

ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Mit

Namen gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion oder der Herausgeber wieder.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Datenträger,

Bilder und Bücher wird keine Haftung übernommen und

keine Rücksendegarantie gegeben. Die Redaktion ist berechtigt,

Texte zu bearbeiten. Meldungen und Nachrichten

nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck,

auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

4

09/15

In dieser Ausgabe befinden sich: Ein Beihefter der Firma Sauer

und Beilagen der Firmen Askari und Alljagd.


Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Ein Wort zur Sache

Vorwort ....................................................................................................................................... S.3

Impressum .................................................................................................................................. S.4

Jagdpolitik und Aktuelles

„Jagd vorbei – Halali“?................................................................................................................ S.6

Leserbrief zum Entwurf einer Hessischen Jagdverordnung......................................................... S.7

Leserbrief zu Heft 8/2015 „Ein Wort zur Sache“............................................................................ S.8

Hände weg vom Jagdrecht!.......................................................................................................... S.8

Rettet das Rebhuhn – Artenschutz in Großbritannien.................................................................... S.9

Bundesrat fordert Verbot der Pelztierhaltung................................................................................. S.9

Leserbrief zu: Verwendung bleifreier Munition bei Hessen-Forst ................................................... S.9

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Hessische Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen 2015................................................... S.10

58. Verbandsschweißprüfung & 12. Verbandsfährtenschuhprüfung

des LJV Hessen........................................................................................................................... S.13

17 Revierjäger bestehen die Abschlussprüfung .......................................................................... S.14

Neuer Berufsjäger im LJV-Revier.................................................................................................. S.14

Hessentag 2015 in Hofgeismar .................................................................................................... S.14

Biber kehrt in den Werra-Meißner-Kreis zurück! ........................................................................... S.15

Überraschungen mit Baummardern.............................................................................................. S.16

Schülerpraktikum beim LJV ......................................................................................................... S.16

Streckenliste für das Jagdjahr 2014/2015 .................................................................................... S.17

SVLFGV – Vor Infektion mit Fuchsbandwurm schützen................................................................. S.18

Leserbrief zum Thema Wolf.......................................................................................................... S.18

Nabu gegenüber Basis in Erklärungsnot ....................................................................................... S.18

Wildruhezonen ............................................................................................................................. S.21

Die Polizei stellt jetzt die Falle ....................................................................................................... S.21

INTERNATIONALE

TAGE

11.–13. SEPTEMBER 2015

RESIDENZ ELLINGEN

DJV-Nachrichten

„Wild aus der Region“.................................................................................................................. S.22

Dr. Gerhard Frank wurde 85.......................................................................................................... S.22

Aus den Vereinen

Bezirk Kassel ............................................................................................................................... S.23

Bezirk Wiesbaden ........................................................................................................................ S.27

Bezirk Darmstadt ......................................................................................................................... S.28

Hegegemeinschaften/Reviere ...................................................................................................... S.30

Jagdgebrauchshundprüfungen

Termine/Ergebnisse .................................................................................................................... S.31

Buchbesprechung

Für Sie gelesen ............................................................................................................................ S.32

Rezepttipp

Wild-Terrine mit aromatischem Salat........................................................................................... S.33

Lernort Natur

Schmalzmann auf den Spuren .................................................................................................... S.35

Kurti Keilers Kurzgeschichte ....................................................................................................... S.37

Aus der Jagdbranche/PR

Der Zielstock, der keiner ist – neue Zielhilfe verblüfft .................................................................. S.38

Bock’l-Bretter: Einmalige Erlebnisse einzigartig hervorheben ..................................................... S.39

25 Jahre Askari: Neuer Askari Jagd-Katalog gratis! .................................................................... S.39

Warnfarbe vor Tarnfarbe.............................................................................................................. S.40

Medizinischer Ratgeber für JAGDLEITER .................................................................................... S.40

Drückjagd Hinweisschilder .......................................................................................................... S.41

Kleinanzeigen

Jagdverpachtung, Verschiedenes ................................................................................................... S.42

Hunde, KFZ, Verschiedenes ........................................................................................................ S.43

Waffen/Optik ............................................................................................................................... S.43

Jagd und Hege

Lehrgänge im Lehrrevier am Jagdschloss Kranichstein .............................................................. S.34

Museum Jagdschloss Kranichstein/ Museum bioversum – Veranstaltungen ...................................... S.34

Hegetipp: Vorbereitung und Planung einer Jagd.......................................................................... S.45

Saumondkalender/Jagdzeiten in Hessen ..................................................................................... S.46

5

09/15


Jagdpolitik und Aktuelles

„Jagd vorbei – Halali“?

Gedanken zum Entwurf einer Hessischen Jagdverordnung

6

09/15

Pünktlich zu Ferienbeginn gab die Hessische

Landesregierung ihre neue Jagdverordnung

in die Verbändeanhörung und setzte die Frist

zur Abgabe von Stellungnahmen auf das

Ende der Ferienzeit, sodass eine der Bedeutung

der Regelungsgehalte angemessene,

intensive Abstimmung mit den im LJV organisierten

18.000 Jägerinnen und Jägern erheblich

erschwert ist. Ein Schelm, der Böses

dabei denkt.

Das Hessische Jagdgesetz wolle man nicht

antasten, hieß es noch in der Koalitionsvereinbarung

von CDU und Grünen, lediglich die

Liste der jagdbaren Tierarten solle auf ihre

„Sinnhaftigkeit überprüft“ und gegebenenfalls

der Jagdschutz auf weitere bestandsbedrohte

Tierarten ausgeweitet werden(!).

Letzteres könnten die hessischen Jägerinnen

und Jäger ja nur begrüßen, halten wir doch

den Jagdschutz für essentiell notwendig, um

Schaden von unseren heimischen, insbesondere

den bestandsbedrohten Wildarten

abzuwenden. Aber so habe man das ja nicht

gemeint, hieß es zuletzt in verschiedenen

Verlautbarungen der Grünen im Hessischen

Landtag. Und der Entwurf der Jagdverordnung

zeugt folgerichtig von der Absicht, die

gesellschaftliche Rolle der Jagd zur Stabilisierung

des Naturhaushaltes auf Kosten

des Eigentumsrechts frei von stichhaltigen

Gründen zu diskreditieren: Eine Änderung

des Jagdrechts durch die Hintertür!

Die hessischen Jägerinnen und Jäger bekennen

sich zur Jagd als essentieller Bestandteil

einer besonders nachhaltigen Nutzung der

Kulturlandschaft und ihrer Ressourcen. Für

sie steht außer Frage, dass gerade die Leistungs-

und Regenerationsfähigkeit des Naturhaushaltes

einer von allen Menschen auf

verschiedenste Weise geprägten Kulturlandschaft

selbst auf Dauer nur durch nachhaltige

Nutzung und dabei unter weitgehender Berücksichtigung

auch der Nutzungsinteressen

gesellschaftlicher Gruppen an natürlichen

Ressourcen gewährleistet werden kann. Jägerinnen

und Jäger erfahren hier entgegen

anders lautenden Meinungen nachgewiesenermaßen

weitgehende Zustimmung bei der

weit überwiegenden Mehrheit der Menschen

im ländlichen Raum. Dieses Selbstverständnis

der Menschen im ländlichen Raum passt

augenscheinlich nicht in eine „grüne“ Ideologie,

die es mit den Zusammenhängen von

und in Natur und Gesellschaft nicht so genau

nimmt. Vielmehr glaubt man genau zu

wissen, wie „Natur“ auszusehen hat und wie

sich Gesellschaft entsprechend zu verhalten,

und wenn nötig, auch zu verändern hat. Erinnert

sei in diesem Zusammenhang nur an

den unsäglichen Vorschlag eines staatlich

verordneten „Veggie-day“!

Die Verhältnisse in einer Kulturlandschaft

sind im Gegensatz zu einer (unberührten)

Naturlandschaft in vielfältiger Weise auch

von menschlichen Einflüssen geprägt und

beeinflusst. Dabei hängt die Biodiversität

in entscheidender Weise auch von der Nutzung

durch den Menschen selbst ab. Das

Prinzip der Nachhaltigkeit erwartet von anthropogener

Naturnutzung regelmäßig auch

stabilisierende Maßnahmen zum Erhalt von

Gleichgewichten. Dieser Erkenntnis folgend

kann es nur verwundern, dass zwar alle Naturschutzverbände

zur Erhaltung bestimmter

Pflanzenarten oder Pflanzengesellschaften

„Eingriffe“ in natürliche Abläufe wie eine

regelmäßige Mahd oder Beweidung bis hin

zu einer „gelenkten Sukzession“ oder gar

Entbuschungen/Rodungen zu Gunsten einer

einzelnen Art für erforderlich halten, dass

aber demgegenüber in Bezug auf Arten der

Fauna, insbesondere solcher Arten, die dem

Jagdrecht unterliegen, beispielsweise im Zusammenhang

mit der Prädatorenbejagung

oder der Fütterung in Notzeiten, nicht selten,

immer aber pauschalierend die „Selbstregulierungskräfte

der Natur“ als Argument ins

Feld geführt werden und jedwede Einflussnahme

des Menschen in (Auslese-) Prozesse

der Natur als natur- und mitunter sogar als

tierschutzwidrig in Abrede gestellt wird. Zu

allem Überfluss gilt eine Beweidung heute

meist auch nur dann als wirklich „ökologisch“,

wenn sie durch Heckrinder, Wildesel,

Wildpferde oder neuerdings auch durch Wasserbüffel

erfolgt. Eine Beweidung von Wiesen

durch „normales Weidevieh“ oder gar

entsprechend große Rudel von Rotwild als

letzte noch in freier Wildbahn vorkommende

große Pflanzenfresser-Spezies ist dem „Naturschutz“

und den von diesen gesteuerten

Medien aber interessanterweise eher suspekt

oder aber auch einfach zu langweilig.

Auch der Widerspruch zwischen dem immer

wiederkehrend und wider besseren Wissens

vorgetragenen, medial sicher wirkungsvollen

Postulat, jagdliche Eingriffe führten und führen

zwangsläufig immer zum Rückgang bis

hin zur Ausrottung der einen oder anderen

Art (Hase, Rebhuhn, Stockente, Ringeltaube,

Haselwild), und andererseits dem Vorhalt,

Jagd nütze der Wildbestandsregulierung im

Übrigen nichts – im Gegenteil, Jagd fördere

nur die Reproduktionsrate der jeweils bejagten

Art (Wildschwein, Fuchs, Waschbär),

bleibt im gesellschaftlichen, meist nur medial

geführten Diskurs über die Jagd ungelöst,

ja sogar unbeachtet.

Die Jägerschaft ist sich bei der Jagdausübung

der Verantwortung gegenüber einzelnen

Arten sehr bewusst und erkennt an, dass

nicht jedes „natürliche“ Gleichgewicht durch

jagdliche Eingriffe bestimmt wird. Allerdings

besteht die feste Überzeugung, dass in einer

nachhaltig genutzten Kulturlandschaft neben

den erforderlichen forstlichen und agrarischen

Nutzungen auch jagdliche Nutzungen

zur Herstellung stabiler Gleichgewichte erforderlich

sind, um sowohl an die kulturlandschaftliche

Nutzung angepasste Wildbestände

(Stichwort Wildschadensvermeidung) als

auch stabile Beutegreifer-Beutetier-Verhältnisse

herbeiführen zu können (Stichwort

Prädatorenbejagung und Artenschutz).

Wie bei einer Streuobstwiese oder eines artenreichen

Grünlandstandortes anerkannt,

können gerade die seltener und damit „wertvoller“

werdenden Biotope einer Kulturlandschaft

und die dort vorkommenden Tier- und

Pflanzenarten nur durch eine angepasste,

dauerhafte Nutzung und Pflege der Ressourcen

(hier Obst und Viehfutter) nachhaltig

erhalten bzw. gefördert werden. Dies wird

umso eher gelingen, je mehr auch das damit

verbundene langfristige Nutzungsinteresse

der jeweils Berechtigten gefördert wird statt

mit hoheitlichen Beschränkungen staatliche

Zielvorgaben zu verordnen und letztlich

die Er- und Unterhaltung von Biotopen oder

Arten vom staatlichen Handeln (und dessen

Finanzmittel) abhängig zu machen. Was in anderen

Bereichen des Naturschutzes und der

Landschaftspflege als „Vertragsnaturschutz“

längst gängige Praxis bzw. allgemein anerkannt

ist, kann im Sinne eines ganzheitlichen

ökologischen Ansatzes für die jagdliche Ressourcennutzung

nicht gegenteilig ausgelegt

werden.

Im Übrigen erfolgt die ausgeübte jagdliche

Nutzung im Rahmen des Aneignungsrechts

ausdrücklich nach den Kriterien der Nachhaltigkeit.

Beispielsweise hat die Entnahme ein-


Jagdpolitik und Aktuelles

zelner Individuen aus lokalen Besätzen von

Hase, Rebhuhn oder Fasan keinen Einfluss

auf die weitere Entwicklung der jeweiligen

Gesamtpopulation. Bei der seit vielen Jahren

flächendeckend geübten Zurückhaltung bzw.

dem vollständigen freiwilligen Verzicht in der

Bejagung von Hase und Rebhuhn auch bei

ausreichenden Besätzen kann überdies über

die jährlich ausgewiesenen geringen Jagdstrecken

dieser Arten keinerlei Rückschluss

auf die landesweite, erst recht nicht auf die

jeweils lokal tatsächlich vorhandene Besatzdichte

gezogen werden.

Insbesondere die beabsichtigten Jagd- und

Schonzeitfestsetzungen bei fast allen Niederwildarten

konterkarieren das für einen nachhaltigen

Natur- und Artenschutz so wichtige

Nutzungsinteresse im ländlichen Raum und

sind daher kontraproduktiv. Sie fallen erstaunlicherweise

sogar noch hinter die Festlegungen

in allen anderen Bundesländern

zurück. Selbst in rot/grün regierten Ländern

wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz,

Niedersachsen oder Schleswig-Holstein und

sogar in Nordrhein-Westfalen wurden moderatere

Jagd- und Schonzeitenregelungen

getroffen. Es ist daher völlig unverständlich,

dass die schwarz-grüne Landesregierung in

Hessen beabsichtigt, auch entgegen wildbiologischen

Erkenntnissen und den tatsächlichen

Populationssituationen vieler Niederwildarten

– ganz offensichtlich aus rein

ideologischen Gründen – die Bejagungsoption

und damit auch die diesbezüglichen

Hegebemühungen für diese Wildarten weiter

einzuschränken. Dies wird zu heftigen Protesten

der hessischen Jägerinnen und Jäger

und der Jagdgenossen führen, deren Eigentumsrechte

damit massiv eingeschränkt

werden. Demgegenüber sollen die Jagdzeiten

auf diverses Schalenwild, dem Schadwild

jeden aufrichtigen Öko-Försters und

Waldbesitzers, wieder ausgedehnt werden,

anstatt auch für diese Wildarten eher über

grundsätzliche Maßnahmen zur Erhöhung

der Lebensraumkapazität nachzudenken.

Der Entwurf entspricht in weiten Teilen auch

nicht der von der Landesregierung immer

wieder betonten Stärkung des Ehrenamtes

und der entsprechenden Übertragung der Eigenverantwortung.

Damit steht der Entwurf

im Gegensatz zu § 1 Abs. 2 Nr. 5 Hessisches

Jagdgesetz (HJagdG), wonach die Jägerschaft

in die Lage versetzt und verpflichtet

werden soll, die Ziele des Hessischen Jagdgesetzes

möglichst weitgehend in eigener

Verantwortung zu verwirklichen.

Zahlreiche Aufgaben des Jagdwesens, die

entsprechend § 41 Abs. 2 HJagdG den Vereinigungen

der Jägerinnen und Jäger übertragen

werden könnten und bisher auch waren,

sollen jetzt den Jagdbehörden zugewiesen

werden. Dies kommt einer Entmündigung

einer für nachhaltige Naturnutzung wesentlichen

gesellschaftlichen Gruppe gleich und

widerspricht zudem in eklatanter Weise dem

postulierten Ziel einer weiteren Entbürokratisierung.

Die hessischen Jägerinnen und Jäger haben

über Jahrzehnte unter Beweis gestellt, dass

ihr jagdliches Nutzungsinteresse zu gleichen

Teilen aus der Jagdausübung selbst

aber auch in der – gesetzlich verankerten

– Hege besteht. In verschiedenen Projekten

von Jagdvereinen, Hegegemeinschaften

und weiteren Kooperationen sowie durch

ungezählte Einzelmaßnahmen von Jagdausübungsberechtigten

wurden und werden

in den hessischen Jagdrevieren unterschiedlichste

Lebensräume geschaffen und

gepflegt, Artenschutzmaßnahmen initiiert

oder unterstützt und gerade im agrarisch

genutzten Offenland zusammen mit der örtlichen

Landwirtschaft ganz im Sinne des § 2

Abs. 2 HJagdG produktionsintegrierte Extensivflächen

eingerichtet und unterhalten.

Hervorzuheben ist, dass die Jägerinnen und

Jäger dabei insbesondere der gesetzlich vorgegebenen

Eigenverantwortlichkeit für alle

Tierarten und Lebensräume im Sinne von § 1

Abs. 2 Nr. 1 , und im Unterschied zu vielen

anderen Naturschutzprojekten auch vielfach

ohne jegliche staatliche Förder- oder Sachmittel,

nachgekommen sind. Beispielhaft sei

hier aus Platzgründen nur auf das frühere Offenlandartenprojekt

des LJV verwiesen, das

in seiner Fortführung bis heute dafür verantwortlich

ist, dass Blühflächen deutschlandweit

inzwischen als Standardmaßnahme in

der staatlichen Agrarumweltförderung fest

etabliert sind.

Dass bei allen Bemühungen der Jägerschaft

und des gesamten übrigen ehrenamtlichen

und hoheitlichen Naturschutzes sich

dennoch die Populationsdichten vieler Arten,

gleich welcher Schutzstrategien oder

Rechtsgrundlage, auf niedrigem Niveau befinden,

mag frustrieren; die Forderung nach

Leserbrief zum Entwurf einer

Hessischen Jagdverordnung

Was lange währt – wird endlich gut, so

lautet eine oft benutzte Redewendung. Das

mag in der Regel auch stimmen. Aber bei

dem Entwurf der neuen Jagdverordnung

zum Hessischen Jagdgesetz, an der man

jahrelang herumlaboriert hat und deren Anhörung

man in der Urlaubs- und Ferienzeit

hurtig durchpeitschen will, kann man kaum

etwas Gutes entdecken. Sie steht nicht

nur wiederholt im Widerspruch zu juristischen

Grundsätzen – ebenso wie jagdlicher

Praxis und Lehre – sondern sie offenbart

außerdem ausgesprochen jagdfeindliche

Tendenzen. Nachstehend möchte ich nur

zwei Beispiele herausgreifen: Im § 37 wird

grundsätzlich der mögliche Einsatz von

Totfanggeräten geregelt. In § 3 sind die

Jagd- und Schonzeiten aufgezeigt. Danach

hätte der Steinmarder vom 01. Oktober bis

31. Dezember Jagdzeit und könnte bejagt

werden. Nicht mehr bejagt werden sollen

Baummarder, Iltis und Hermelin. Würden

diese in einem Totfanggerät während der Zeit

vom 01.10. bis 31.12. zur Strecke kommen,

so handelte es sich hierbei um ein Schonzeitergehen

und wäre strafbar. Der § 3 Abs. 3

grenzt schon an Perversität. Er lautet: „Zur

Beobachtung der Bestands- oder Besatzdichten

einzelner Wildarten und ihrer Entwicklung

soll die oberste Jagdbehörde einheitliche

Monitoringverfahren bestimmen.“

– Vielleicht könnten das nach der Vorstellung

der obersten Jagdbehörde NABU und/oder

BUND unter Inanspruchnahme der jagdlichen

Einrichtungen der Jagdberechtigten

erledigen. Die Jäger aber sind die einzigen

geprüften Naturschützer und wären dazu

in der Lage. Nur diese, in Zusammenarbeit

mit der Landesvereinigung der Jäger,

könnten solche Verfahren entwickeln. Bei

gewissenhafter Beurteilung kann man sich

des Eindrucks nicht erwehren, dass die Intension

der neuen Verordnung darauf zielt,

das wiederkäuende Schalenwild in seinen

Bestandsdichten möglichst an die unterste

Grenze zu reduzieren, damit sich die Jagd

in ihrer Eigenart erübrigt. Es handelt sich

also hier um eine jagdfeindliche Verordnung,

bei der sich die Ministerin verhoben

und ihre grüne Undschuld verloren hat.

So bitte nicht, und schon gar nicht mit uns

Jägern! Heribert Kempf, Flieden

7

09/15


Jagdpolitik und Aktuelles

weiterer Beschränkung des Jagdausübungsrechts

unter dem Deckmantel arten- und tierschutzrelevanter

Notwendigkeiten ist jedenfalls

entweder ein Aufschrei der Hilflosigkeit

oder aber eine weitere Aktion, mit Druck auf

emotionale Wunden der Gesellschaft und deren

Sehnsucht nach der „heilen, guten und

schönen Welt“ wohlwollende mediale Aufmerksamkeit

zu erzeugen und ganz nebenbei

der – warum auch immer – ungeliebten

Jagdausübung am Zeug zu flicken. Der biologischen

Vielfalt und dem Tierschutz hilft

dies indes nicht. Vielmehr sind gemeinsame

Anstrengungen zu unternehmen und Strategien

zu entwickeln, die unter Respektierung der

gewachsenen Strukturen in Gesellschaft und

in der Kulturlandschaft den weiteren Verlust

an Lebensräumen und Artenvielfalt stoppen

können, sowie die ehrliche Suche nach den

eigentlichen Ursachen des Artenrückgangs.

Wir fordern die Hessische Landesregierung

auf, ihre im Entwurf vorgelegten Regelungsabsichten,

die in dieser Form einzig den

oben aufgezeigten Denkmustern einzelner

Verbände folgen, zu überdenken und sich

wieder ideologiefrei ihrer Verantwortung für

eine nachhaltige Nutzung der Natur und der

Selbstverantwortung der Menschen im ländlichen

Raum zu stellen!

Ihr Landesjagdverband Hessen e.V.

Leserbrief zu Heft 8/2015 „Ein Wort zur Sache“

Wenn die Verordnung zum Hessischen

Jagdgesetz in der Fassung des Entwurfstextes

durch Frau Hinz abgesegnet

werden sollte, dann ist der Koalitionsvertrag,

wonach das Jagdgesetz nicht zur

Diskussion steht, nicht das Papier wert,

auf dem er steht. Und es steht zu befürchten,

dass Frau Hinz nur bei massivem

Protest unter deutlichem Hinweis auf das

hinter den Jägerinnen und Jägern stehende

Wählerstimmenpotential zu Änderungen

bereit sein wird. Sie hat bereits bei

der FSC Zertifizierung der Wälder und den

Beförsterungskosten für Privatwald ihre

Beratungsresistenz deutlich unter Beweis

gestellt.

Nun sollen also per Verordnung und in

Missachtung der im Gesetz für eine Regelung

zugewiesenen Befugnisse z.B. die

Revierinhaber entmündigt werden: Zwar

bleibt die Hegegemeinschaft nach dem

Willen des Gesetzgebers ein rechtliches

Nullum, nach der Verordnung soll sie aber

vorgeben, was und wie zu jagen und zu füttern

ist. Eine aufmerksame Lektüre der §§

35 und 50 zeigt deutlich, wohin der Weg

gehen soll! Der einzelne Revier inhaber

braucht nur noch – auf seine Kosten versteht

sich – umzusetzen, was ihm die Hegegemeinschaft

vorgibt. Die Abschaffung

der Privatjagd nimmt Formen an!

Im März 2015 hat Frau Hinz auf eine Anfrage

im Hessischen Landtag mitgeteilt,

dass in der Verordnung die neuesten wildbiologischen

Erkenntnisse berücksichtigt

werden sollen. Ob dazu auch die Definition

der Notzeit für wiederkäuendes Schalenwild

gehören soll, wie sie in § 46 des

Entwurfstextes vorgegeben wird? Nach

mehr als drei Wochen bei einer geschlossenen

Schneedecke von mehr als 60 cm

erübrigt sich wohl die Notwendigkeit einer

Fütterung: Da gibt es kein wiederkäuendes

Schalenwild mehr!

Sollte der hoffentlich nachdrückliche Protest

gegen die erwähnten und viele andere

Vorgaben des Entwurfs erfolglos sein,

kann ich nur hoffen und wünschen, dass

sich Menschen/Organisationen finden, die

bereit sind, im Normenkontrollverfahren

gegen diese unsäglichen Regelungen vorzugehen.

Annemarie Schwintuchowski,

Spangenberg

Hände weg vom Jagdrecht!

DJV ruft zur Unterstützung der hessischen Jäger auf

Der DJV ruft alle Jägerinnen und Jäger zur

Unterstützung der Aktion „Hände weg vom

Jagdrecht - Keine Aushöhlung durch neue

Jagdverordnung!“ des LJV-Hessen auf. Auf

der Kampagnenseite sammelt der LJV Unterschriften

gegen die geplante Jagdverordnung

(JVO). Der erste Entwurf sieht nicht

nur drastische Einschnitte bei den Jagdund

Schonzeiten vor, so zum Beispiel die

Aufhebung der Jagdzeiten für Beutegreifer,

den Feldhasen und die Graugans, sondern

greift auch in das Grundgesetz ein (Eigentumsrecht

der Grundeigentümer nach Art.

14 Grundgesetz und ebenso einen Eingriff in

die Handlungsfreiheit des Jagdausübungsberechtigten

aus Art. 2 Grundgesetz). „Jetzt

gilt es solidarisch zusammenzustehen

und miteinander für ein praktikables und

ideologiefreies Jagdrecht zu kämpfen“,

sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer. „Wir

Jägerinnen und Jäger haben mit den Demonstrationen

in Baden-Württemberg und

Nordrhein-

Westfalen

eindrucksvoll

gezeigt, was

uns die Jagd

in Deutschland

bedeutet“, so

Fischer weiter.

Der LJV

schließt derzeit

eine Kundgebung

in Hessen

nicht aus.

Der Zeitpunkt

des ersten

Entwurfs ist

offenbar gezielt

ausgewählt: Unmittelbar vor Beginn der

Sommerferien, am 24. Juli, hat das Hessische

Umweltministerium den Entwurf der

hessischen Jagdverordnung (JVO) dem

Landesjagdverband Hessen (LJV) und wei-

Hände weg vom Jagdrecht! In Düsseldorf haben Jägerinnen und Jäger

eindrucksvoll für ihr Recht demonstriert! Quelle: LJV-NRW/Martini

teren Verbänden – darunter auch obskure

Tierschutzorganisationen – zur Anhörung

übersandt.

Die Anhörungsfrist endet am 15. September

2015.

8

09/15


Jagdpolitik und Aktuelles

Rettet das Rebhuhn – Artenschutz in Großbritannien

DJV und DFO veröffentlichen britischen Lehrfilm zur Rückkehr des Rebhuhns

Das Rebhuhn ist einer der großen Verlierer

der industriellen Landwirtschaft in Großbritannien

und in Deutschland. Seit den

1950er Jahren setzen ihm verstärkter Pestizideinsatz,

der Verlust von Hecken und dicht

gesäter Weizen stark zu. Hinzu kommt ein

deutlicher Anstieg von räuberischen Arten

(Prädatoren). Allein in Großbritannien hat

der Rebhuhnbesatz in den letzten 40 Jahren

um 86 Prozent abgenommen. Der British

Falconers Club (BFC) und der Game & Wildlife

Conservation Trust (GWCT) kämpfen seit

Jahren für den Schutz des Rebhuhns. Im

Film "The return of the grey partridge" (Die

Rückkehr des Rebhuhns) zeigen die Verbände,

wie man das Rebhuhn wieder ansiedeln

kann. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und

der Deutsche Falkenorden (DFO) haben den

Film nun synchronisiert, um in Deutschland

auf die vielfältigen Möglichkeiten beim Rebhuhnschutz

hinzuweisen.

Für BFC und GWCT hat sich gezeigt: Um das

Rebhuhn und andere bedrohte Offenlandarten

besser zu schützen, muss ihr Lebensraum

ganzheitlich verbessert werden. Dazu

legen Jäger Wildäcker und Hecken als Rückzugsraum

an und bejagen Fressfeinde intensiv.

Da Rebhühner standorttreu sind, muss

das verbesserte Habitat das ganze Jahr über

zur Verfügung stehen. Ein Rebhuhnprojekt

des GWCT in Royston (Hertfordshire)

von 2002 bis 2010 hat gezeigt, wie gut die

Wiederansiedelung des Rebhuhns funktioniert.

Wo es möglich war, wurden winterfreundliche

Habitate angelegt, zugefüttert

und professionelles Prädatorenmanagement

(Fallenjagd) betrieben. Im Gesamtzeitraum

entwickelte sich der Rebhuhnbesatz von 20

auf 118 Paare. Gut gepflegte Hecken dienten

als Nistplätze und boten im Winter Deckung.

Daneben waren Blühstreifen für die Nahrungsversorgung

mit Insekten von herausragender

Bedeutung.

Auf dem DJV-Artenschutzsymposium 2014

in Erfurt präsentierten Experten aus ganz

Deutschland erfolgreiche Artenschutzprojekte

in der Agrarlandschaft. Dabei zeigte

sich: Arten verschwinden häufig im Bermudadreieck

von Prädatoren, Lebensraumbedingungen

und Klima. So sind es laut Dr.

Marcel Holy von der Natur- und Umweltschutzvereinigung

Dümmer e.V. vor allem

die zwei Stellschrauben "Lebensraumverbesserung"

und "Reduzierung von Fressfeinden",

mit denen man spezialisierten

Arten helfen kann. Dieter Geiger, Auerwild-

Hegeberater

LJV Baden-

Württemberg,

stellte

fest: „Fallen

sind das A und

O, um das Auerwild

zu schützen. In

schneearmen Jahren

können wir nur

so Füchse effektiv

bejagen.“ Laut

DJV-Fangjagdexpertin

Dr. Astrid

DJV und DFO veröffentlichen

britischen Lehrfilm zur

Rückkehr des Rebhuhns.

Sutor zeigen wissenschaftliche Auswertungen

zum Thema Artenschutz und Fallenjagd

in eine deutliche Richtung: „Bei über 85

Prozent der Räuberausschlussexperimente

hat der Nachwuchs von Bodenbrütern bessere

Chancen. Die Fangjagd ist daher ein

probates Mittel für den Artenschutz”. Dabei

ist es laut Norman Stier von der TU Dresden

unerheblich, ob sehr viele Fressfeinde in einem

Habitat vorhanden sind. Denn einzelne

Individuen machen oft ein Großteil der

Prädation aus. Diese lassen sich laut Stier

reduzieren, aber dafür sind vor allem bei

Marderhund und Waschbär Profis nötig.

Bundesrat fordert Verbot der Pelztierhaltung

Felle aus nachhaltiger Jagd sind ein Beitrag zum Artenschutz

Der Bundesrat hat im Juli eine Gesetzesinitiative

des Landes Schleswig-Holstein angenommen,

mit der innerhalb von zehn Jahren ein

Verbot der Pelztierhaltung aus Gründen des

Tierschutzes durchgesetzt werden soll.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hält Tierschutz

für wichtig, kritisiert jedoch die Antragsbegründung

für das geforderte Verbot:

Demnach sei es verwerflich, Tiere zur Pelzgewinnung

zu töten. Der Dachverband der

Jäger weist darauf hin, dass Pelz aus nachhaltiger

heimischer Jagd ein hochwertiges

Naturprodukt ist: Er weist gegenüber Textilien

aus Erdöl eine positive Ökobilanz auf und ist

zugleich ein Beitrag zum Artenschutz. Von

der Jagd auf räuberische Arten wie Fuchs,

Marderhund oder Waschbär profitieren viele

Arten, darunter auch einige gefährdete Bodenbrüter,

wie etwa die Großtrappe, oder die

europäische Sumpfschildkröte. Laut DJV ist

es kontraproduktiv, Pelze ungeachtet ihrer

Herkunft und Produktion zu ächten. Ähnlich

äußerte sich kürzlich auch Karl Lagerfeld in

einem Interview mit der New York Times und

sorgt sich um die damit verbundenen Arbeitsplätze:

„Solange Leute Fleisch essen und Leder

tragen, verstehe ich die Botschaft nicht.

Es ist sehr leicht zu sagen: kein Fell, kein Fell,

kein Fell, aber es ist eine Industrie“. Zu dem

Beschluss des Bundesrates, Pelztierhaltung

innerhalb von zehn Jahren zu verbieten, kann

sich nun die Bundesregierung äußern, bevor

er dem Bundestag zugeleitet wird. Das Parlament

entscheidet dann endgültig, ob aus dem

Vorstoß ein Gesetz wird.

Leserbrief zu: Verwendung

blei freier Munition bei Hessen-Forst (Hj.

04/15, S. 19)

Staatsministerin Priska Hinz verordnet

die Verwendung von bleifreier Munition

auf Jagdflächen die vom Landesbetrieb

Hessen-Forst betreut werden. Entweder

tut sie das aus Linientreue zu ihrer Partei

und/oder aber sie nimmt die Erfahrungen

der DEVA nicht zur Kenntnis. Es bleibt

abzuwarten, wann der erste Fall von

Abprallern der bleifreien Munition aktenkundig

wird! Warum wohl gibt Thüringen

der bleihaltigen Munition wieder

den Vorrang? Bestimmt nicht, um den

Absatz irgendwelcher Restmunition der

bleihaltigen Sorten zu garantieren. Wenn

alle Jäger und Hundeführer, die von den

Vorteilen der konventionellen Munition

überzeugt sind, nicht zu den staatlichen

Drückjagden gehen würden, dann wäre

das Thema „bleifreie Munition“ ganz

schnell ad acta gelegt. Werner Rehwald

9

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Hessische Landesmeisterschaften im Jagdlichen Schießen 2015

Heiße Temperaturen, gute Organisation und super Ergebnisse

Bei tropischen Temperaturen

fanden

vom 17. Juli – 19. Juli auf dem Schießstand

des Jagdvereins Hub. Gießen und Umgebung

die hessischen Landesmeisterschaften

im jagdlichen Schießen statt. Die hervorragende

Organisation des Jagdvereins Hubertus

Gießen sorgte für einen reibungslosen

Verlauf der Landesmeisterschaft.

Von den 207 gemeldeten und 194 angetretenen

Jagdschützinnen und Jagdschützen

erreichten 51 über 300 Punkte. Erfreulicherweise

konnten wir in diesem Jahr wieder 9

neue Schützen begrüßen.

Das herausragende Ergebnis mit 338 Punkten

im kombinierten Büchsen- und Flintenschießen

erzielte Hardy Freigang vom KJV

Gelnhausen, der damit Hessischer Landesmeister

im jagdlichen Schießen 2015

wurde. Mit 337 Punkten belegte Walter

Siebert von der Kasseler Jägerschaft den

zweiten Platz vor Björn Freigang vom KJV

Gelnhausen, der mit ebenfalls 337 Punkten

Dritter wurde. In diesem Punktsegment war

die Spannung, wie bereits auch in den Vorjahren,

kaum mehr zu überbieten.

Der JVG Rhön-Vogelsberg errang dabei mit

1319 Punkten wieder den Titel Hessischer

Mannschaftsmeister 2015. Mit 1300 Punkten

folgte der KJV Gelnhausen auf dem zweiten

Platz vor dem JC St. Hub. Frankfurt, der

mit 1281 Punkten den dritten Platz belegte.

Auch bei der Ermittlung des besten Fintenschützen

erfolgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Hier setzte sich Hardy Freigang, KJV Gelnhausen

mit 150 Punkten (S 15/2, T 15/1)

an die Spitze. Der Zweitplatzierte, Walter

Siebert, Kasseler Jägerschaft, erreichte 145

Punkte (S 15/0, T 14/0). Der Drittplatzierte,

Björn Freigang, KJV Gelnhausen, erreichte

ebenfalls 145 Punkte (S 15/1, T 14/1).

Das Kugelschießen gewann Knuth Küster,

JV Wetzlar mit 196 Punkten. Gefolgt von

Christian Beitsch, JV Hub. Gießen, mit 194

Punkten und punktgleich Christian Janka,

JGV Rhön Vogelsberg, errang den dritten

Platz.

Bei den Seniorenschützen (über 65 Jahre)

errang Alexander von Falkenhausen, JC St.

Hub. Frankfurt mit 333 Punkten den ersten

Platz. Walter Kienzler, JGV Rhön-Vogelsberg,

errang mit 321 Punkten den zweiten

Platz. Den dritten Platz mit 308 Punkten Wilfried

Thon vom KJV Gelnhausen.

In der Altersklasse (55-64 Jahre) dagegen

setzte sich Hardy Freigang vom KJV Gelnhausen

mit 338 Punkten vor Peter Königs-

Sieger Altenklasse: 2. Peter Königsheim,

1. Hardy Freigang, 3. Dr. Norbert Teuwsen

Sieger Seniorenklasse: 1. Walter

Kienzler, 2. Alexander von Falkenhausen

Sieger Kurzwaffenschießen:

1. Stefan Dimmer, 3. Uwe Schröder

Sieger Büchse: 1. Knuth Küster, 3. Christian Janka

Sieger aller Klassen: 1. Hardy Freigang, Gelnhausen,

338 P., 2. Walter Siebert, Kassler JS Hubertus, 337 P,

3. Björn Freigang, Gelnhausen, 337 P.

10

09/15


heim, JC St. Hub. Frankfurt, mit 330 Punkten

durch. Norbert Teuwsen, KJV Wolfhagen,

belegte mit 327 Punkten den dritten Platz in

der Altersklasse.

Bester B-Schütze wurde Jürgen Bertz, JV

Hünfeld, mit 302 Punkten. Den zweiten

Platz bei den B-Schützen belegte Maximilian

Götzfried vom JC St. Hub. Frankfurt mit 298

Punkten. Mit 297 Punkten errang Hans-Jörg

Schwan vom JV Hub. Gießen den dritten

Platz.

Sieger in der Mannschaftswertung der

B-Klasse wurde der JV Hünfeld mit 1122

Punkten. Den zweiten Platz belegte KJV

Hersfeld mit 1061 Punkten vor dem JV

Wetzlar mit 1051 Punkten.

Die Kasseler Jägerschaft wurde Mannschaftsmeisters

im Kurzwaffenschießen

mit 724 Punkten. Sie setzten sich mit 8

Punkten Vorsprung gegenüber der JGV

Rhön-Vogelsberg mit 716 Punkten durch.

Den dritten Platz belegte der JV Hub. Gießen

mit 714 Punkten.

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Die Einzelwertung im Kurzwaffenschießen

gewann Stefan Dimmer, JV Wetzlar, mit 193

Punkten.

Sieger der „Großen Kombination“ (Punktzahl

aus Büchsen-, Flinten- und Kurzwaffenschießen)

wurde Walter Siebert, Kasseler

Jägerschaft mit 520 Punkten.

Bei den in diesem Jahr 16 angetretenen

Jagdschützinnen, setzte sich Bärbel Griesheimer,

Frankfurt N-O, mit 306 Punkten

durch und wurde Siegerin in der Damenklasse.

Den zweiten Platz belegte Beate

Reichhardt, KJV Hersfeld, mit 304 Punkten.

Barbara Michalski, JV Hub. Gießen, mit 290

Punkten erreichte den dritten Platz.

Beste Flintenschützin wurde ebenfalls

Bärbel Griesheimer, Frankfurt N-O, mit

135 Punkten und erhielt damit auch den

entsprechenden Damenpokal. Den zweiten

Platz mit 130 Tauben belegte Beate Reichhardt,

KJV Hersfeld. Michaela Schröder, JV

Hub. Gießen errang mit 115 Punkten den

dritten Platz.

Jetzt mit offener

Brücke:

MINOX

BF-Line

Ausgezeichnete

optische Leistung

Neutrale Farbwiedergabe

NEU

Sieger Große Kombination:

1. Walter Siebert, 2. Markus Reichhardt,

3. Walter Kienzler

Griffiges, robustes

Aluminium-Gehäuse

Wasserdicht bis 3 m

Sieger Damen: 1. Bärbel Griesheimer,

2. Beate Reichhardt, 3. Michaela Schröder

MINOX BF 8 x 42

MINOX BF 10 x 42

• Ab ¤ 189,-

Sieger Junioren: 1. Björn Freigang,

2. Marvin Fridriszik,

3. Philipp Heckmann

Fotos: R. Zobel

Durchdacht. Gemacht.

+49 (0)6441 9170

11

09/15

www.minox.com

11

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Barbara Michalski wurde beste Kugelschützin,

JV Hub. Gießen, mit 180 Punkten. Den

zweiten Platz belegte Janine Brunner vom

JV Hub. Gießen mit 175 Punkten vor Beate

Reichhardt, KJV Hersfeld, mit 174 Punkten.

In der Jugendklasse (bis 27 Jahre) waren

in diesem Jahr 23 Schützen angetreten.

Diese Klasse gewann Björn Freigang vom

KJV Gelnhausen mit 337 Punkten. Mit

Spannung verfolgt belegte Marvin Fridriszik,

vom JV Wetzlar, mit 322 Punkten den

zweiten Platz. Philipp Heckmann vom KJV

Wolfhagen konnte mit 318 Punkten den

dritten Platz für sich entscheiden.

Im Bereich des Flintenschießens belegte

ebenfalls Björn Freigang, KJV Gelnhausen,

mit 145 Punkten den ersten Platz. Gefolgt

von Marvin Fridriszik, JV Wetzlar, mit 140

Punkten. Paul Eitel, JVgg Marburg mit 130

Punkten belegte den dritten Platz. Bei der

Büchse errang mit 194 Punkten Jan Teuwsen,

KJV Wolfhagen, den ersten Platz. Auf

Platz zwei folgte Philipp Heckmann, KJV

Wolfhagen mit 193 Punkten vor Christian

Werner, KJV Gelnhausen, mit ebenfalls 193

Punkten.

Nach wie vor gilt es den Nachwuchs zu fördern,

welcher zugleich auch unsere Zukunft

darstellt. 2015 konnten wir 3 neue Juniorenschützen

dazugewinnen.

Siegerehrung

Bei der abschließenden Siegerehrung dankte

unser Präsident Dr. Ellenberger dem JV

Hub. Gießen und den zahlreichen Helfern

für die hervorragende Organisation, die einen

reibungslosen Ablauf der Meisterschaften

gewährleistete. Der Präsident dankte

dem Landesschießobmann Walter Siebert

und den als Hauptrichter eingesetzten Bezirksschießbobleuten

und deren Vertreter.

Nicht zuletzt galt sein Dank Frau Stephan

für die Anmeldung und Frau Neumann für

die Auswertung.

Musikalisch umrahmt von den Bläsern

des JV Hub. Gießen überreichte Landesschießobmann

Walter Siebert abschließend

gemeinsam mit Präsident Dr. Ellenberger

die errungenen Preise an die erfolgreichen

Jagdschützen.

Die weiteren Einzelergebnisse sind auf

der Internetseite unter www.ljv-hessen.de/

Jagdliches Schießen/ Hessische

Landes meisterschaft im jagdlichen Schießen

2015/Ergebnisse einsehbar. CN

Sieger B-Mannschaft: 1. JV Diana Hünfeld,

2. KJV Hersfeld, 3. JV Wetzlar

Sieger offene Mannschaft: 1. JGV Rhön-Vogelsberg,

2. KJV Gelnhausen, 3. St. Hub. Frankfurt a.M.

Sieger Kurzwaffe Mannschaft: 1. Kassler JS Hub.,

JGV Rhön-Vogelsberg, JV Hub. Gießen

12

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

58. Verbandsschweißprüfung und 12. Verbandsfährtenschuhprüfung

(Georg Henning – Gedächtnisprüfung) des LJV Hessen

am 09./10. Oktober 2015 auf dem Hoherodskopf/Vogelsberg

Der LJV Hessen würde sich freuen, möglichst viele hessische Jägerinnen und Jäger

am Samstag, dem 10. Oktober am Hoherodskopf begrüßen zu können.

Beide Prüfungen finden parallel statt und werden auf über 40-Stunden-Fährten und

auf über 20-Stunden-Fährten durchgeführt.

Suchenlokal und Information

„Haus des Gastes“ in Grebenhain-Hochwaldhausen (Schwimmbadweg 3).

Programm und Prüfung

7.30 Uhr: Anmeldung der Hunde, Auslosung der Fährten im „Haus des Gastes“

8.00 Uhr: Richterbesprechung, Kontrolle der Hunde durch den Amtstierarzt

8.30 Uhr: Abfahrt der Gruppen und Zuschauer in die Prüfungsreviere.

Treffpunkt: Parkplatz vor dem „Haus des Gastes“

ca. 15.00 Uhr: Richterbesprechung

ca. 16.00 Uhr: Verblasen der Strecke und Preisverleihung im Park am Suchenlokal (Informationshaus)

Tagung der Jagdkynologen

Am Vortag der Prüfung, Freitag, dem 09. Oktober 2015, 18.00 Uhr,

findet ein Treffen der hessischen Jagdgebrauchshundeleute im Suchenlokal der Prüfung,

dem „Haus des Gastes“ in Hochwaldhausen statt.

Tagungsleitung: Thorsten Bloß, Vorsitzender der jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft Hessen.

Dabei wird ein Vortrag zum Thema „Erste Hilfe am Hund“ Arbeitsschwerpunkt sein.

Referent: Dr. Wolfram Lemmer, Heskem.

Hierzu sind alle Jagdgebrauchshundeleute, insbesondere die Vorstände der

jagdkynologischen Zucht- und Prüfungsvereine herzlich eingeladen.

Kynologische Lehrveranstaltungen

Der LJV Hessen führt am Samstag, dem 10. Oktober 2015, 10.00 Uhr

im Suchenlokal, dem „Haus des Gastes“, eine kynologische Lehrveranstaltung mit einem

Vortrag von Gerhard Becker, ehemaliger Vorsitzender des JGV Nordhessen,

zum Thema: „Das Machbare machbar machen / Vor und nach dem Schuß!“(in Theorie und Praxis) durch.

Um 12.30 Uhr erfolgt dann im Rahmen einer Demonstrationsfährte,

sachkundig erläutert durch Klaus Schmidt (Laubach), Nachsuchenführer,

auch die Vorstellung verschiedener Anschusssituationen (Anschusskontrolle).

Die Abfahrt zur Demonstrationsfährte erfolgt um 12.15 Uhr (Suchenlokal).

Das Präsidium des LJV Hessen lädt alle kynologisch Interessierten, alle Jägerinnen und Jäger sowie die Teilnehmer der

hessischen Vorbereitungskurse auf die Jägerprüfung zu den Veranstaltungen herzlich ein.

Autorabatte für LJV-Mitglieder

Für die Mitglieder der Jagdvereine im LJV Hessen gibt es attraktive Rabatte zwischen

10 % und 40 % beim Kauf eines Neuwagens. Informationen zu Subaru-Abrufscheinen

erhalten Sie ausschließlich telefonisch in der Geschäftsstelle.

Einzelne Rabatte sind telefonisch zu erfragen oder können unter www.hessenjaegeronline.de

heruntergeladen werden. Um einen Rabatt in Anspruch zu nehmen,

brauchen Sie einen Abrufschein, den Sie unter Angabe Ihrer

Mitgliedsnummer (Adressaufkleber HessenJäger) von der

LJV Geschäftsstelle

Frau Neumann

Tel.: 06032/9361-11 oder E-Mail:

info@ljv-hessen.de

beziehen können.

13

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Bundesverband Deutscher Berufsjäger

17 Revierjäger bestehen die Abschlussprüfung

Auszubildender des LJV Hessen ebenfalls dabei

Neuer Berufsjäger

im LJV-Lehrrevier

17 von 20 Auszubildenden des aktuellen

Jahrganges haben Ende Juli ihre dreijährige

Berufsausbildung zum Revierjäger erfolgreich

abgeschlossen, sodass der stellvertretende

Vorsitzende des Prüfungsausschusses

Revieroberjäger Sören Peters die Abschlusszeugnisse

überreichen konnte. Sören Peters

betonte in seiner Ansprache das Engagement

aller Beteiligten, die Leistungen der

externen Referenten sowie der Lehrkräfte

der Berufsbildenden Schule Northeim und

gab den Absolventen begleitende Worte für

den bevorstehenden Berufseinstieg mit. Das

beste Ergebnis des Jahrgangs erzielte Hans-

Kristian Sierk aus Schleswig-Holstein, der

seine Ausbildung bei RJM Thomas Schmiechen/

Saatzucht Steinach GmbH & Co KG

und RJM Thomas Köhrer/Zweckverband

Lennebergwald absolvierte. Die Glückwünsche

des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger

überbrachte der stellvertretende

Vorsitzende Peter Markett, der auch den

neuen Kollegen die ersten Schulterstücke

überreichte. Informationen über ein Praktikum

oder über einen Ausbildungsplatz

gibt es beim Ausbildungsberater Hermann

Wolff, Hindemithstraße 26, 46282 Dorsten,

Tel.: 0170/6340126.

(v.l.n.r.): Die neuen Revierjäger nach gerade bestandener Prüfung: Tobias Fiebig, LJV Hessen,

Hans-Kristian Sierk, Patrick Müller, Christopher Ahrens, Alexander Polfers, Christoph

Emrich, Jan Roters, Manfred Weising, Alexander Wetzel, Marius Budde, Jonas Weil,

Dennis Götte, Florian Streit, Jonas Hübner, Mike Wagner, Maik Wienen, Marcus Recknagel.

Seit dem 01.07.2015 leitet Revierjagdmeister

Jan Kegel die Aus- und Fortbildungsstätte

Kranichstein und das Lehrrevier

des LJV-Hessen. Jan Kegel, 34 Jahre

alt, ledig und in Brandenburg aufgewachsen.

Er hat 2008 seine Prüfung zum Revierjäger

abgelegt. Seitdem war er ausschließlich

in Hochwildrevieren tätig und

hat 2012 erfolgreich seine Weiterbildung

zum Revierjagdmeister in Springe abgelegt.

Zuletzt war Kegel in einem privaten Hochwildrevier

in Mecklenburg-Vorpommern

beschäftigt. Dort war er leitender Berufsjäger

eines land- und forstwirtschaftlichen

Betriebes, zu seinem Betätigungsfeld gehörten

u.a. die Gestaltung des Lebensraumes

mit der Anlage von Deckungsmöglichkeiten

und Wildäsungsflächen sowie allen

anfallenden Tätigkeiten die zu einem Jagdbetrieb

gehören.

Hessentag 2015 in Hofgeismar

Die AG der Nordhessischen Jagdvereine

war auch dieses Jahr wieder auf der Sonderfläche

„Natur auf der Spur“ vertreten;

gemeinsam mit dem Verband Hessischer

Jagdaufseher im BDJV (Bund Deutscher

Jagdaufseher Verbände). Ausrichtung und

Organisation oblagen dem Kreisjagdverein

Hofgeismar.

Das Thema Natur war vorgegeben, aber

was konnte Neues geboten werden? Das

Hessentags-Organisationsteam hatte viele

Ideen gesammelt, geprüft und teilweise

wieder verworfen. Letztlich war man sich

einig, insbesondere Kindern die belebte

Natur näher zu bringen und ihnen zu verdeutlichen,

dass der Weg dorthin praxisnah

14

09/15

und informativ am besten mit dem Jäger

oder der Jägerin zu finden ist. Das uns zur

Verfügung gestellte Terrain mit dem kleinen

Wäldchen dahinter sowie drei Hütten boten

aber eine Vielzahl von Möglichkeiten,

unsere Ideen umzusetzen, die sowohl dem

handwerklich Geschick sowie den pädagogischen

Kenntnissen des Organisationsteams

zu verdanken waren.

Unsere Aktionsfläche bot neben dem Lernort

Natur-Wagen des KJV Ziegenhain in einer

Hütte u.a. Informationen rund um unser

heimisches Schalenwild mit aufgespannten

Schwarten und Decken, Geweihe und Gehörne

verschiedener Stärken u Altersklassen,

ein Fühlbrett mit Fellstücken, u.v.a.

Das Thema "Müll im Wald" konnte hier an

dem aufgesetzten Wildschweinschädel, mit

eingewachsener Blechdose am Oberkiefer,

deutlich gemacht werden. Bilder unseres

heimischen weißen Rotwildes sowie die

„Modernen Gehörne“ in Farbe fanden bei

den Besuchern ebenfalls Gefallen.

Die von Frank Becker (Waschbärspezialist)

zur Verfügung gestellten Stellwände mit

aufgezeigten Möglichkeiten zum Schutz vor

Waschbär und Marder waren für die Standbesucher

ein oft angesprochenes Thema.

Für unsere kleinen Hessentagsbesucher hatten

wir uns ganz besondere Aktionen ausgedacht.

In unseren Spurenkisten konnten

die ganz Kleinen die Fährten unserer Wild-


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

tiere im Sand suchen. Schon anspruchsvoller

war dann unser Hessentagsquiz. Die

Jagdpächter aus Westuffeln und Meimbressen

stellten einen Ansitzbock, von dem aus

Tierbilder in Bäumen zu erspähen waren.

Fährten mussten erkannt und Bäumen die

passenden Früchte zugeordnet werden. Bei

der Frage nach den Fabelnamen von Fuchs

und Hase kamen dann sogar die Großen ins

Grübeln. Aber dass die Ohren vom Hasen

Löffel und keine Gabeln sind wussten alle.

Zu gewinnen gab es hier u.a. selbstgebaute

Bienenhotels, verschiedene Malbücher, Das

„Lernort-Natur-Spiel“, das Buch „Kannst du

mal die Leber halten“ sowie handsignierte

Bücher von Petra Schabacker-Gerland „Ist

der Hirsch der Mann vom Reh?“

Auf unserem Pirschpfad durchs kleine

Wäldchen galt es dann die Natur "mit allen

Sinnen" zu erleben. Riechen, hören, fühlen.

Bauminfotafeln sowie verschiedene aufgezeigte

Holzarten rundeten das Ganze ab.

Die vom LJV Hessen zur Verfügung gestellten

Handreichungen (Anstecker, Spurenheft,

Stundenplan, Lesezeichen, Aufkleber)

konnten die Kinder dann in ihren selbst

gestempelten Spurentaschen nach Hause

tragen.

Wer dann noch Luft hatte, konnte zwischen

vier verschiedenen Jagdhörnern wählen

und sich als Bläser versuchen. Wir waren

überrascht, wie viele Talente unter uns weilen.

Ganz besonders haben wir uns über den

Besuch unseres LJV-Präsidenten Dr.

Ellen berger gefreut, der mit seiner Gattin

der Einladung nach Nordhessen gerne gefolgt

ist.

Auch musikalisch erhielten wir Unterstützung.

Wir hatten das Vergnügen, das Bläserkorps

aus Beverungen, die Jagdhornbläser

des KJV Wolfhagen, die Vereinigung der

Kasseler Jagdhornbläser, das Bläserkorps

der Mertenjäger Helsa, das Bläserkorps

des KJV Fritzlar-Homberg sowie unser Bläserkorps

auf unserem Stand begrüßen zu

dürfen. Neben den allgemeinen Jagdsignalen

ließen sie auch verschiedene Fanfaren

erklingen. Über deren Ursprung und Grundlage

sowie die hier eingesetzten Hörner gab

Andreas Dinges zwischen den Stücken entsprechende

Informationen.

Bei der Pfostenschau mit über 30 verschiedenen

Jagdhunderassen beantwortete

Werner Reh die Fragen, welche Jagdhunderassen

es überhaupt gibt und wofür sie

im Jagdbetrieb eingesetzt werden. Auch

der Ablauf der Ausbildung des Jagdhundes,

welche Hilfsmittel für die Ausbildung zum

Einsatz kommen und welche verschiedenen

Prüfungen abzulegen sind, wurden von

Herrn Reh erläutert.

Nach ihren Darbietungen luden wir unsere

Gäste zu einem kleinen Imbiss in unser

schattiges Plätzchen unter den Bäumen ein.

Auf den hier bereit stehenden Ruhebänken

nutzen dann viele die schöne Atmosphäre

und das gute Wetter, um in gemütlicher

Runde bei interessanten und netten Gesprächen

länger zu verweilen. Von hier aus

hatte man auch einen guten Blick über das

weiter Gelände von „Natur auf der Spur“.

Es war eine schöne Woche Hessentag in

Hofgeismar und wir hoffen, es hat unseren

Besuchern gut bei uns gefallen.

Ramona Meyer, KJV Hofgeismar

Das Bläserkorps des KJV Fritzlar-Homberg

mit Hornmeister R. Baumunk.

Bläsernachwuchs.

Interessierte Besucher am Informationsstand.

Biber kehrt in den Werra-Meißner-Kreis zurück!

Nicht schlecht staunten die Grebendorfer

Jäger, als sie am späten Abend von der Polizei

zu einem Wildunfall auf der Bundesstraße

249 zwischen Grebendorf und Schwebda

gerufen wurden. Vor ihnen lag ein bei dem

Unfall getöteter, ausgewachsener Biber! Die

Größe des mächtigen Nagetieres und der

mächtig, platte Biberschwanz (in der Jägersprache

Kelle genannt) beseitigten jeden

Zweifel.

Ob der am Werratalsee überfahrene Biber

von der Fulda her ins Werratal gekommen

ist, oder über die thüringische Werraaue,

muss zunächst ungeklärt bleiben. Dass

sich der Biber den Werratalsee für seinen

Ansiedlungsversuch ausgesucht

hat, zeigt aber deutlich,

wie wertvoll der Lebensraum

am Werratalsee für ans Wasser

gebundene Tiere ist.

„Wir Jäger freuen uns, dass

Meister Bockert – so wird der

Biber in der Fabel genannt

– das hessische Werratal

wieder erreicht hat“, erklärte

Rainer Stelzner, der Vorsitzende

des JV Eschwege. „Er

ist eine Bereicherung für den an Gewässern

so reichen Werra-Meißner-Kreis. Wir hoffen

natürlich, dass es nicht der einzige Biber

Foto: Jörg Böttner

bleibt und sich die Tiere hier wieder dauerhaft

ansiedeln!“ Dr. Jörg Brauneis,

Schriftführer, JV Eschwege

15

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Dieter Bark

Überraschungen mit Baummardern

Zur Blattzeit Mitte Juli 2015 saß ich am

späten Vormittag auf meinem Sitzstock am

Rande einer Feldholzinsel und beobachtete,

wie Neuntöter in der Nähe ihre Jungen

fütterten. Plötzlich sprang ein Baummarder

wenige Meter von mir entfernt auf einen

vom Sturm angeschobenen Baumstamm.

Als Naturfotograf hatte ich die Fotokamera

schussbereit auf dem Schoß. Sofort hatte

mich der Marder entdeckt und verschwand

nach dem ersten Foto in einer Riesenflucht.

Später bestätigte das Bild mit goldgelbem,

abgerundeten Kehlfleck und dunkler Nase

meinen Baummarder-Verdacht.

Baummarder lieben zusammenhängende

Wälder und meiden menschliche Siedlungen.

Es ist schon erstaunlich, dass hier

ein Baummarder mitten im Feld auftaucht,

auch wenn gerade Ranzzeit

ist. Andererseits habe ich

die Vermutung, dass sich zur

Zeit die Baummarder bei uns

vermehren und auch offene

Landschaften aufsuchen.

Denn in den letzten zwei

Jahren wurden mir fünf vom

Verkehr überfahrene Baummarder

gebracht, die alle auf

nicht an den Wald angrenzenden

Straßen getötet wurden.

Die Lebensweise der in

hohen Baumkronen einsamer

Wälder die Eichhörnchen jagenden

Baummarder scheint

sich bei den hiesigen Edelmardern

geändert zu haben.

Foto: Dieter Bark

Baummarder

Schülerpraktikum beim LJV

Arztpraxis? Kindergarten? Architekturbüro?

Zeitung? Nein, das ist mir für ein Praktikum

alles zu normal. Ich gehe lieber für zwei Wochen

ins Lehrrevier des LJV Hessen und mache

beim dortigen Revierjagdmeister mein

Schülerpraktikum.

Darf ich mich kurz vorstellen? Eva Steinmetz,

14 Jahre und ich lebe für die Jagd.

Wenn ich nicht gerade im Unterricht der

neunten Klasse sitze und mich mit Matheformeln

und Textanalysen abgeben muss,

bin ich mit meinem Vater und unserer Kleinen

Münsterländerhündin Grappa im Wald

und lebe nach dem schönen lateinischem

Sprichwort „Deum diligite animalia diligentes“

(Jetzt weiß ich auch, wofür drei Jahre

16

09/15

Latein gut sein können: Ehret den Schöpfer,

indem ihr seine Geschöpfe ehrt). Daher habe

ich mich riesig gefreut, als ich die Zusage

für ein Praktikum in Kranichstein bekam.

Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um mein

Wissen über die Jagd zu erweitern, welches

ich mir durch die Begleitung meines Vaters

auf diverse Ansitze und Drückjagden schon

aneignen konnte. Und dies habe ich getan.

Ich konnte in diesen zwei Wochen sehr viel

Neues lernen und hatte viel Spaß. Die meiste

Zeit verbrachte ich mit dem Azubi im Revier

und kümmerte mich dort um Naturschutzflächen,

Feldholzinseln, Pirschwege, ging

auf Fallen- und Baujagd und abends auf

Ansitzjagd. Es war sehr interessant mitzubekommen,

dass in einem Lehrrevier sehr

viel zu tun ist. Abgesehen von den revierüblichen

Arbeiten wie Hochsitze bauen, muss

hier immer alles vorzeigbar sein, da sich

regelmäßig diverse Lehrgruppen das Revier

ansehen. Zum Beispiel müssen die Informationsschilder

immer alle erreichbar sein und

dürfen nicht von Brombeeren überwuchert

werden. Schließlich wissen wir wohl alle, wie

unschön es ist, die Biester in den Händen,

Beinen oder sonst wo zu haben. Was mir

noch dazu sehr viel Spaß gemacht hat, war

eine Privatführung durch das Kranichsteiner

Jagdschloss. Hier habe ich sehr viel über die

Jagdgeschichte gelernt. Außerdem ist es

wohl das interessanteste Museum, welches

ich bisher besucht habe. Es ist wirklich sehr

spannend und ich kann all denen, die noch

nicht da waren, nur raten, dieses einmal zu

besuchen. Neben der Arbeit im Revier konnte

ich einen Tag mit auf eine Drückjagd in

den Hunsrück. Obwohl ich zeitweise dachte,

wenn wir noch um eine Kurve fahren, haben

wir das Ende der Welt erreicht, war es ein

tolles Erlebnis dort und ich konnte viele neue

Leute kennen lernen. Leider konnte ich meinen

eigenen Hund nicht mitnehmen, aber

dafür bekam ich den Hund eines Jagdgastes

zu Verfügung gestellt, der mir auch sehr viel

Freude bereitete.

Alles im allem hat es wirklich sehr viel Spaß

gemacht und es war definitiv die richtige

Entscheidung, nicht in eine Arztpraxis oder

in den Kindergarten zu gehen, obwohl es

sehr anstrengend war, vor allem, wenn man

sonst meistens im Klassenraum sitzt und

(körperlich) nichts tut. Ich würde mich jeder

Zeit wieder für ein Praktikum dieser Art entscheiden.

An dieser Stelle möchte ich mich beim LJV

Hessen ganz herzlich für zwei sehr spannende

und lehrreiche Wochen in Kranichstein

bedanken.

Liebe Grüße

und ein kräftiges Waidmannsheil

Eva Steinmetz


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Rotwild

Rehwild Muffelwild

Damwild

männlich

weiblich

männlich

weiblich

männlich

Wildart, Geschlecht

Alter, Klasse (Kl.)

Streckenliste für das Jagdjahr 2014/15 Land Hessen

Kl.

Festgesetzter

Abschuss

Schalenwild

Jagdstrecke

(Waffe)

Fallwild

Verunfallt

Sonstiges

(keine Jagdzeit)

Sonstiges Haarwild

Hirsche 1 255 134 8 17 159 Hasen 3.290 2.249 5.539

Hirsche 2 6 68 21 20 109 Kaninchen 11.504 95 1.337 12.936

Hirsche 1jährig 763 14 6 783 Füchse 33.599 1.062 3.494 38.155

3 1.367

Ältere Hirsche 709 9 8 726 Steinmarder 407 565 416 1.388

Hirschkälber 1.170 1.056 8 5 1.069 Baummarder 44 43 72 159

Sa. männlich 2.798 2.730 60 56 2.846 Iltisse 38 52 42 132

Alttiere 1.507 1.125 22 12 1.159 Hermeline 38 135 27 200

Schmaltiere 718 903 8 5 916 Mauswiesel 15 64 38 117

Wildkälber 1.320 1.385 15 8 1.408 Dachse 3.251 225 1.103 4.579

Sa. weiblich 3.545 3.413 45 25 3.483 Waschbären 17.061 7.448 1.874 26.383

Sa. Rotwild

6.343 6.143 105 81 6.329 Marderhunde 22 19 8 49

Sumpfbiber

Damwild 1

78 44 3 11 58

(Nutria)

550 33 27 610

Hirsche 2 22 12 5 9 26 Mink 7 7 4 18

Hirsche 1jährig 294 7 6 307 Wildkatzen 11 11

3 303

Ältere Hirsche 87 1 1 89 Luchse 2 2

Hirschkälber 351 352 1 353 Fischotter

Sa. männlich 754 789 17 27 833

Alttiere 369 432 7 3 442

Schmaltiere 164 204 1 2 207

Wildkälber 374 412 2 1 415

Federwild

Sa. weiblich 907 1.048 10 6 1.064 Rebhühner 29 148 177

Sa. Damwild

Sikawild (nachrichtlich)

männlich

weiblich

männlich

weiblich

weiblich

1.661 1.837 27 33 1.897 Fasanenhähne 568 128 696

13 Fasanenhennen 150 150

Widder A 55 25 1 26 Ringeltauben 9.694 233 9.927

Widder B 91 83 6 89 Türkentauben 1.294 30 1.324

Widder 1jährig 11 20 2 22 Höckerschwäne 5 5

C

Ältere Widder 1 20 20 Stockenten 10.963 130 11.093

W-Lämmer 101 70 70 Nilgänse 1.971 7 1.978

Sa. männlich 259 218 9 227 Waldschnepfen 6 6 12

Schafe 105 82 10 5 97 Blässhühner 125 5 130

Schmalschafe 73 74 9 2 85 Möven 86 2 88

Schaflämmer 109 87 5 10 102 Wachteln

Sa. weiblich 287 243 24 17 284 Auerwild

Sa. Muffelwild

546 461 24 26 511 Birkwild

2j. u. ältere 14.772 13.439 1.610 200 15.249 Haselwild 2 2

einjährige 15.010 1.693 254 16.957 Wildtruthühner

24.074

Bockkitze 5.840 1.265 493 7.598 Kanadagänse 346 4 350

Sa. männlich 38.846 34.289 4.568 947 39.804 Graugänse 745 8 753

Ricken 14.546 10.445 3.263 429 14.137 Säger

Schmalrehe 12.608 1.929 330 14.867 Haubentaucher 1 1

25.400

Rehkitze 10.405 1.931 792 13.128 Graureiher 8 14 22

Sa. weiblich 39.946 33.458 7.123 1.551 42.132 Habichte 9 9

Sa. Rehwild 78.792 67.747 11.691 2.498 81.936 Mäusebussarde 87 87

Schwarzwild

Sa.

Gesamtstrecke

Sperber 2 2

Fallwild

Sa. Davon

Milane 3 3

Gesamt-

verwer-

Verun- Sons- Falken 1 1

strecke tet

fallt tiges Kolkraben 2 2

Keiler 3.098 208 14 3.320 2.986 Rabenkrähen 18.685 148 18.833

Überläufer 11.776 413 58 12.247 11.318 Elstern 6.955 54 7.009

Frischlinge 12.696 585 170 13.451 12.018

Sa. männlich 27.570 1.206 242 29.018 26.322

Bachen 2.485 229 34 2.748 2.368

Überläufer 8.739 336 57 9.132 8.394

Im Rahmen des Jagdschutzes erlegte Tierarten

Frischlinge 12.630 621 207 13.458 11.882 Wildernde Hunde 11 11

Sa. weiblich 23.854 1.186 298 25.338 22.644 Wildernde Katzen 421 44 465

Sa. Schwarzwild

Jagdstrecke

(Waffe)

Gesamtstrecke

51.424 2.392 540 54.356 48.966

Wildart

Sa.

Gesamtstrecke

Jagdstrecke

(Waffe)

Durch

Fangjagd

Fallwild

Verendet aufgefundene Hunde und Katzen werden nur nachrichtlich erfasst.

17

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

Vor Infektion mit Fuchsbandwurm schützen

Füchse vermehren sich in Deutschlands

stark. Besonders Landwirte, Jäger, Förster

und Waldarbeiter sind dadurch gefährdet,

sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren.

Auch für Hunde- und Katzenbesitzer besteht

eine erhöhte Gefährdung. Die Infektion kann

über den Kontakt mit Ausscheidungen infizierter

Tiere – vor allem Füchse, selten auch

Hunde und Katzen – erfolgen. Für Jäger ist

der direkte Kontakt mit einem erlegten Fuchs

Infektionsquelle Nummer Eins.

Gefährlich ist auch der Verzehr kontaminierter

Waldfrüchte und Pilze oder das Einatmen

von Staub aus getrocknetem Fuchskot.

Da bis zu 15 Jahre vergehen können,

bis Symptome wie Druckempfindlichkeit im

Oberbauch eine Infektion anzeigen, ist eine

regelmäßige Ultraschalluntersuchung der

Leber sinnvoll.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft,

Forsten und Gartenbau (SVLFG) empfiehlt

geeignete Schutzmaßnahmen:

- Hände nach dem Sammeln von Waldbeeren

oder Pilzen waschen,

- rohe Waldbeeren oder Pilze nie ungewaschen

verzehren,

- Früchte, Pilze etc. intensiv Waschen

(entfernt die anhaftenden Eier),

- Beeren aufkochen oder Pilze braten

(tötet die Eier ab, nicht aber Einfrieren!),

- Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen,

- Schutzausrüstung beim Umgang mit erlegten

Füchsen: Korbbrille, Feinstaubmaske

FFP3, Schutzanzug (z. B. Einweg-Overall

Typ 4B), Einweg-Schutzhandschuhe

aus Nitril mit verlängertem Schaft und

geschlossene, leicht zu reinigende,

desinfizierbare Stiefel.

Besondere Sicherheitstipps speziell für

Jäger im Internet unter www.svlfg.de > Prävention

> Aktuelles > Infektionsgefährdung

Fuchsbandwurm.

Leserbriefzum Thema Wolf

Die Wiedereinbürgerung des Wolfes wird

zunehmend von Teilen der davon unmittelbar

betroffenen Bevölkerung zunehmend

kritisch gesehen. Es ist keinesfalls so, dass

der Wolf, wie uns die daran interessierte

Klientel der Wolfsbefürworter suggerien

möchte, sich problemlos hier in der Natur

etabliert. Das Wort vom Problemwolf

wird zunehmend an negativer Bedeutung

gewinnen. Bisher sind Weide- und Wildtiere

noch die Beute von Wolfsrudeln und

einzelnen Wölfen. Wenn aber Angriffe auf

Hunde und womöglich auf Menschen Realität

werden, dann setzt das längst fällige

Umdenken ein. Dann wird nach dem Jäger

gerufen, um den verhaltensauffälligen Wolf

durch einen finalen Schuss zu erlegen. Ich

möchte alle Jäger davor warnen, sich hier

vor den Karren von NABU und BUND spannen

zu lassen. Bund und NABU sind keine

erklärten Freunde der Jäger. Hier sollte klare

Position bezogen werden. W. Rehwald

Nabu gegenüber Basis in Erklärungsnot

Verband erläutert in Rundschreiben seine Haltung zur Jagdverordnung

Offizielle Stellungnahme legt Nabu-Ideologie bloß

18

09/15

Die obersten Funktionäre des Nabu-Landesverbandes

Hessen bekommen wegen ihrer

Bestrebungen, gemeinsam mit dem grünen

Umweltministerium die Jagd in Hessen

durch die neue Jagdverordnung drastisch

einzuschränken, Probleme mit ihrer Basis.

Sie geraten in Erklärungsnot. In einem

Rundschreiben vom 12. August 2015 an die

Nabu-Kreisverbände, die Nabu-Gruppen und

die Landesarbeitsgemeinschaften beklagt

der stellvertretende Nabu-Landesgeschäftsführer

Mark Harthun, dass es „seit Monaten

Angriffe gegen den Nabu vom Präsidenten

des Landesjagdverbandes (Dr. Jürgen Ellenberger)

und seinem Pressesprecher (Dr. K.

Röther)“ gebe. Der Nabu könne dies nicht

nachvollziehen.

Dann lässt Harthun die Katze aus dem Sack:

„Die sehr emotionale Stimmungsmache gegen

den Nabu hat bereits wiederholt dazu

geführt, dass sich örtlich aktive Nabu-Vertreter

von Jägern Vorwürfe anhören mussten.“

Ganz offensichtlich zeigen diese Vorhaltungen

von Jägerseite bei den Nabu-Mitgliedern

Wirkung, denn der Nabu-Funktionär beeilt

sich, sogleich festzustellen: „Diese (die Vorwürfe,

K. R.) sind nicht gerechtfertigt.“ Der

Nabu wolle nämlich „die Jagd keineswegs

abschaffen“. Der Verband stelle „lediglich die

Frage nach der Sinnhaftigkeit der Jagd auf

bestimmte Arten“.

Nabu: Wald vor Verbiss

durch Wildschweine schützen

Die Jagd macht nach Auffassung des Nabu

Hessen speziell „dort Sinn, wo durch Abschuss

von Rehen, Hirschen und Wildschweinen

der Wald vor Verbissschäden

geschützt wird.“ Ganz offensichtlich hat der

Nabu neben Reh- und Rotwild überraschender

Weise einen ganz neuen „Feind“ des

deutschen Waldes aufgespürt, nämlich die

Wildschweine. Ist dies nicht eine wahrhaft

bahnbrechende wildbiologische und forstwissenschaftliche

Erkenntnis, deren Bedeutung

für das Wohlergehen des Waldes gar

nicht hoch genug eingeschätzt werden kann?

Dass freilich die Förster das Schwarzwild

im Wald partout als „Nützling“ und nicht als

Triebe verbeißenden „Schädling“ sehen, ficht

den Nabu nicht an. Auf wirkliche Fachleute

hört ohnehin kein gestandener Öko-Politiker

oder Nabu-Funktionär. Wird das grüne

Umweltministerium nun dem Nabu zuliebe

neben den bisherigen Gutachten für Rehwildverbiss

und Rotwildschäle in Hessen die

weltweit erste Wildschwein-Verbiss-Erhebung

einführen und diese gegenüber einer

staunenden großstädtischen Öffentlichkeit

als „Quantensprung einer nachhaltigen

Waldpolitik“ vermarkten? Denkbar ist bei

der derzeitigen politischen Konstellation

in Hessen Vieles – man denke nur an den

JVO-Entwurf. Dies alles wäre zum Lachen,

wenn einem dasselbe nicht beim Lesen der

offiziellen Stellungnahme des Nabu Hessen

zum Jagdverordnungsentwurf im Halse stecken

bliebe. Hier einige Kostproben aus der

Nabu-Stellungnahme, die der Verband dem

Umweltministerium schon am 10. August

zugesandt hat:

„Schäden durch Rabenkrähen keineswegs

bewiesen“

Laut Nabu fehlt für die Bejagung von Rabenkrähe

und Elster „ein vernünftiger Grund“,

da deren Verwertung „nicht möglich ist.“

Weiter heißt es: „Die Bestandsregulierung


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

bedarf keines jagdlichen Eingriffes. Für die

These, es gebe „landwirtschaftliche Schäden“,

gibt es bis heute keinen Nachweis.“ –

Jeder, der offenen Auges durch Fluren und

Felder geht, sieht das Gegenteil. Ein klassisches

Eigentor schießen die Vogelschützer

schließlich mit ihrer Aussage zur Abnahme

der Singvogelstände: „Für die freie Landschaft

zeigen Forschungsergebnisse, dass

Gelege-Verlust ganz überwiegend nachts

geschehen. Zu dieser Zeit sind Rabenkrähe

und Elster nicht aktiv. Die Verursacher der

Verluste müssen andere Arten sein.“ Sind

es dann also doch Fuchs, Dachs, Marder,

Iltis und Hermelin, die Vogeljunge bzw. Eier

dezimieren? Die Bejagung eben dieser Prädatoren

wollen doch Nabu und Grüne stark

einschränken oder ganz verbieten. Zudem

erklärt der Nabu Hessen, dass die Jagdzeit

für Rabenkrähe und Elster vom 1. August

bis 20. Februar „EU-rechtswidrig“ sei, da sie

„Teile der Brut- und Aufzuchtzeit umfasst“.

Warum klagt der Nabu dann nicht gegen die

grün geführten Umweltministerien von Niedersachsen,

Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg

und NRW, die eben diese Jagdzeit

eingeführt haben? Oder verwechselt er

gar die beiden Rabenvogelarten mit dem

Fichtenkreuzschnabel?

Die Feldhasen-Bejagung muss laut Nabu

unterbleiben bzw. darf „erst bei solch hohen

Besatzdichten zugelassen werden, dass

ein Abwanderungsdruck aufrecht erhalten

bleibt. Dies muss durch eine zunehmende

Tendenz der Hasendichte in benachbarten

Gebieten belegt sein.“

Es ist allerdings zu befürchten, dass sich

hohe Hasenpopulationen auch durch gutes

Zureden des Nabu nicht dazu bewegen lassen,

schlechte Biotope der Nachbarregion

als bevorzugten Lebensraum anzunehmen.

„Vögel regulieren sich von selbst“

Zum Federwild stellt der Nabu Hessen kategorisch

fest: „Aus ökologischen Gründen

ist eine Jagd auf Vögel gänzlich unnötig. Wir

erwarten deshalb, dass Vögel in Zukunft in

Hessen generell nicht mehr bejagt werden

dürfen. Abschüsse aus sportlicher Motivation

sowie aus fadenscheinigen Gründen zur

Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts

sind nicht gerechtfertigt. (…). Es ist wissenschaftlich

erwiesen, dass die Bestandsregulierung

von Vögeln keines jagdlichen Einsatzes

bedarf.“ Die zigtausende holländischen

Wildgänse, die dank des von niederländischen

Natur-, Vogel- und Tierschützern erwirkten

Jagdverbots nun zur Bestandsregulierung

in die fahrbare Gaskammer wandern,

lassen den Nabu herzlichst grüßen!

Ein Verbot von „Fütterungen aller Art“

(einschließlich der Schwarzwildkirrung) für

jagdbare Tiere steht ebenfalls auf der Nabu-Wunschliste.

Begründung: Notzeiten seien

„natürliche Prozesse“. Warum propagiert

der Nabu dann das (ganzjährige) Füttern von

Singvögeln und macht mit dem Verkauf von

„Bio-Futter“ kräftig Umsatz?

„Feldhasen und Rebhuhn aus Jagdrecht

streichen“

Schließlich fordern die Nabu-Funktionäre,

dass 17 Wildarten aus dem Katalog der jagdbaren

Arten gestrichen werden müssten,

also dem Naturschutzrecht unterstellt werden

sollen. Dazu zählen unter anderem Feldhase,

Rebhuhn und Waldschnepfe, Auerwild

und Birkwild, Wildkatze und Luchs, Iltis und

Hermelin. Die Begründung des Vogelschutzverbands:

„Die Festsetzung ganzjähriger

Schonzeiten auf dem Verordnungswege ist

bei ethischer Begründung (Sinnlosigkeit der

Jagd) nicht ausreichend. Für eine rechtliche

Absicherung dieser Regelung ist eine Änderung

des Jagdgesetzes notwendig.“

Hier stellt sich allerdings nachdrücklich die

Frage, wer in Hessen spezielle Hegegemeinschaften

für Birkwild, Rebhuhn und Luchs

gegründet hat; wer mit Feldholzinsel- und

Offenlandarten-Programm, mit Wildkatzen-Projekt,

der Einsaat von Stilllegungsflächen

und Ackerrandstreifen und der Anlage

von Feuchtgebieten bedrohten Arten hilft

und praktischen Naturschutz betreibt: die

hessischen Jäger oder der Nabu?

Das komplette Nabu-Rundschreiben steht

ausdrücklich unter dem verräterischen

Stichwort „Jagdrechtsreform“. Denn Nabu

und Grüne streben mit der neuen Jagdverordnung

den Einstieg in eine „ökologische

Jagdwende an. Zielsetzung und Sinn des

Hessischen Jagdgesetzes von 2011 sollen

– soweit als irgend möglich – ins genaue

Gegenteil verkehrt werden. Zur schein-ökologischen

Begründung der „Jagdwende“

greift der Nabu auf vage Begrifflichkeiten

und vorgebliche „wissenschaftliche Ergebnisse“

zurück, die einer näheren Analyse und

vor allem der Konfrontation mit Realität und

Praxis nicht standhalten.

„Dem Keiler wächst jedes Jahr ein neuer

Schild“

So definiert der Nabu beispielsweise selbst

die „vernünftigen Gründe“ für eine Bejagung

und blamiert sich dabei mit der Erfindung angeblich

waldbedrohender Wildschwein-Verbissschäden

bis auf die Knochen. (Unwissen

überall: Vor Jahren berichteten die Vogelschützer

in einer Meldung der Nachrichtenagentur

dpa, dass den Keiler in der Paarungszeit

ein fester Schild vor den Hieben

seiner Nebenbuhler schütze. So weit, so gut.

Aber im gleichen Atemzug verkündeten sie

dem überraschten Leser, eben dieser Schild

werde regelmäßig abgeworfen und wachse

jährlich wieder nach!). Ferner durchzieht das

unsägliche Dogma von der „Selbstregulation“

der Vogel- und Raubwildbestände in der

Kulturlandschaft die Nabu-Argumentation

wie ein roter Faden. Für Schalenwild gilt dieser

Glaubenssatz selbstverständlich nicht,

genauso wenig wie für die vom Nabu betreuten

Naturschutzgebiete: Denn dort nimmt

der Nabu selbst sich das Recht heraus, zum

Schutz seltener Arten Fallen einzusetzen.

Ziehen aber alle diese Argumente nicht, beschwören

die Vogelschützer den angeblich

bestands-bedrohenden Beunruhigungseffekt

der Jagd auf Federwild und die große „Verwechslungsgefahr“,

die bei der Bejagung

droht. So könnten beispielsweise Jungtauben

leicht mit der seltenen Hohltaube verwechselt

werden. Und last, but not least, beurteilt der

Nabu generell aus seiner verbandsgefärbten

„naturschutzfachlichen Sicht“, ob Wildarten

bejagt werden dürfen oder nicht.

Jagd als „Hilfsdienst des Naturschutzes“?

Allerdings haben Nabu und Grüne die Rechnung

ohne den Wirt, sprich die Jagdrechtsinhaber

und die Gerichte, gemacht. Denn

Jagd ist eine vom Grundgesetz geschützte

nachhaltige Nutzung von Grund und Boden

und das Jagdrecht nicht dem Naturschutzrecht

untergeordnet.

„Es geht um die Machtfrage in Wald und

Flur, um Deutungshoheit. Ist Jagd ein mit

dem Eigentum gegebenes Bürgerrecht,

oder ist sie ein Hilfsdienst des Naturschutzes?

Gilt im Grundsatz, dass überall gejagt

werden darf, wo das möglich ist? Oder darf

nur gejagt werden, wo es nötig ist?“ fragt

der Publizist Eckhard Fuhr in der Tageszeitung

„Die Welt“ vom 29. Oktober 2014.

Bisher haben deutsche Gerichte diese Frage

immer zugunsten der Jagdrechtsinhaber

und Jäger entschieden.

Dr. Klaus Röther, LJV-Pressesprecher

19

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

HessenJäger

Alle Artikel können zzgl.

Versandkosten beim Landesjagdverband

Hessen e.V.

bestellt werden:

Am Römerkastell 9

61231 Bad Nauheim

Tel.: 06032/9361-11

Fax: 06032/4255

E-Mail:

20

09/15

christina.neumann@ljv-hessen.de

Der LJV bietet seinen Mitgliedern

verschiedene Artikel mit LJV-Logo an

LJV-Kappe

Neue Baumwollkappe in olivbraun mit LJV-Logo,

Schriftzug, Vorrichtung für den Bruch und Metallschließe

zum Verschließen und Verstellen. Liegt

sehr gut am Kopf an. Universalgröße.

Preis: € 15,00

LJV-Messer

Das LJV-Messer zum DJV-Lehrfilm »Wildbrethygiene«

ist mit einer kräftigen Klinge aus

rostfreiem Hochleistungsstahl 440C

mit LJV-Logo versehen.

• Gesamtlänge: 18,9 cm,

• Grifflänge: 10,1 cm, Klinge: 8,8 cm,

• Gewicht: 94 g

Preis: € 29,90

Autoschild

»Jagdbetrieb«

Das Autoschild ist in Wappenform

gestaltet (125 x 95 x 1 mm) . Eine

Bohrung nimmt den Saugnapf

auf – er misst 40 mm im Durchmesser.

Ein Gewindestift am

Saugnapf und eine Kunststoffmutter

sorgen für eine stabile

Verbindung. Das LJV-Logo ist

mit UV-beständigen Farben im

Siebdruck aufgebracht. Der Hinweis „Jagdbetrieb“ macht

es universell einsetzbar. Preis: € 8,50

T-Shirt

• Kurzarm-T-Shirt aus 100 %

fein gekämmter Baumwolle

• Rundstrickware ohne Seitennähte,

daher formstabil

• Rundhals

doppelt gelegt

• Halsbündchen

mit Elasthan

• Farbe: oliv und beige

• Größen: S – L – XXL

Preis: € 12,50

Jagdscheinetui (Leder)

Jagdschein, WbK, Begehungsschein und

Versicherungsnachweis

gehören in diese edle

wie praktische Mappe

aus dunkelgrünem

Rindsleder mit zwei

Innenfächern. Auf der

Vorderseite ist unser

LJV-Logo in Blindprägung.

Preis: € 22,00

Zeckenkarte

»Die neue und effiziente Waffe gegen

Zecken«, die Zeckenkarte von SafeCard®.

Mit LJV Aufkleber, Rückseite mit genauer

Beschreibung.

Preis: € 2,95

Polo-Shirt

• Kurzarm-Polo-Shirt,

aus 100 % fein gekämmter Baumwolle

• gekämmte Piquee-Ausführung

• Kragen und Ärmelabschluss in Rippstrick

• Knopfleiste mit 3 Knöpfen, mit Vlieseline verstärkt

• Farbe: oliv und beige

• Größen: S – L – XXL

Preis: € 25,00

LJV-Aufnäher (Stoff)

Der LJV-Aufnäher aus Stoff

(100 % Baumwolle) besteht

aus 40.000 Stichen und

7 Farben.

Größe: ca. 70 x 55 mm

Preis: € 9,95


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Wildruhezonen

Beispiel Wehrheim I / Taunus

Die Jagdbehörde kann in einzelnen Jagdbezirken

bestimmte Bereiche, in denen durch

Störungen des Wildes übermäßige Schäden

entstehen können, zu Wildruhezonen erklären

(§24 Hess. Jagdgesetz).

Wildruhezonen sind eher aus nordhessischen

Revieren der staatlichen Verwaltungsjagd des

Landesbetriebs Hessen-Forst bekannt. Dass

dies aber in einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk

auch gelingen kann, zeigt das aktuelle

Beispiel in Wehrheim. Allen Jagdpächtern, die

schon einmal mit diesem Gedanken gespielt

haben, kann der folgende Bericht eine Hilfe

auf dem Weg zur Errichtung einer Wildruhezone

im eigenen Revier sein.

Auslöser waren die langjährigen Beobachtungen

und Erfahrungen des bestätigten

Jagdaufsehers Michael Linke, der bereits

seit Jahren positive Erfahrungen mit der

eingeschränkten Bejagung auf bestimmten

Waldflächen des Reviers gemacht hat und

folgerichtig zum Initiator für die Ausweisung

einer zusammenhängenden Waldfläche

als Wildruhezone wurde. Resultierend

aus einem Lebensraumgutachten, welches

durch den Wildbiologen Dr. Dr. Dieter Selzer

von der Unteren Naturschutzbehörde des

Hochtaunuskreises angefertigt wird, können

in diesem Jahr etwa 100 von 500 Hektar

Waldfläche im Revier Wehrheim I zur Wildruhezone

erklärt werden. Dem Ruhe- und

Sicherheitsbedürfnis des im Taunus seit

Jahrhunderten heimischen Rotwilds wird

durch diese Maßnahme auf besondere Weise

Rechnung getragen. Selbstverständlich

werden auch alle anderen Tierarten davon

profitieren – darunter auch einige bedrohte

Arten. Voraussetzung für die Einrichtung

dieser großflächigen Wildruhezone im kommunalen

Wald der Gemeinde Wehrheim war

natürlich ein gutes Zusammenwirken von

allen beteiligten Gremien und Personen. Die

Untere Jagdbehörde des Hochtaunuskreises

ist hier federführende und gleichzeitig

entscheidende Behörde. Anhörungen einer

ganzen Palette von Beteiligten und Betroffenen

wie die Jagdgenossenschaft, den Jagdpächter,

die Gemeinde als Waldbesitzer, die

Hegegemeinschaft, den Naturpark Hochtaunus

und den Wanderverband Hessen hat sie

im Vorfeld ihrer Entscheidung durchgeführt.

Bedeutet doch diese neue Wildruhezone

auch, dass es zu Beschränkungen verschiedener

Art für alle Waldnutzer kommen wird.

So sind an erster Stelle verständlicherweise

auch Einschränkungen bei der Jagdausübung

innerhalb der Fläche einer ausgewiesenen

Wildruhezone zu nennen. Die Anzahl

der jagdlichen Einrichtungen (Hochsitze)

soll auf ein Minimum begrenzt sein. Der

Bejagungszeitraum wird auf ein ca. dreimonatiges

Zeitfenster im Herbst beschränkt.

Insgesamt sollen Einzelansitze auf ein absolutes

Minimum beschränkt und nur durchgeführt

werden, wenn der Abschussplan nicht

anders erfüllt werden kann. Bei Bedarf ist

es überdies möglich, pro Jahr eine Gesellschaftsjagd

auf den Flächen der Wildruhezone

durchzuführen.

Entscheidend und ausschlaggebend für den

Jagdpächter Dr. Walter Kuna und seinen

bestätigten Jagdaufseher war die Tatsache,

dass auf dieser Waldfläche mit der Verringerung

von Störungen und mit der freiwilligen

und aufwändigen Schaffung mehrerer Äsungsflächen

innerhalb der Zone gleichzeitig

auch Verbiss- und Schälschäden im Wald

deutlich reduziert werden können. Diesen

Zusammenhang hat der Umweltausschuss

der Gemeinde Wehrheim ebenfalls gesehen

und daher der Maßnahme zugestimmt.

Bürgermeister Gregor Sommer, der in seiner

Funktion auch den Blick auf die wirtschaftliche

Seite des Gemeindewaldes richten

muss, wird sich über den positiven Effekt in

nicht allzu ferner Zukunft freuen können.

Aus der Bewirtschaftung durch den Landesbetrieb

Hessen-Forst ist die Fläche natürlich

nicht herausgenommen. Es wird jedoch

künftig so sein, dass Art, Zeitpunkt und Dauer

von forstlich notwendigen Arbeiten entsprechend

den Erfordernissen dieser Zone

zwischen Bernd Müller, Leiter des Forstamts

Weilrod, und Dr. Dr. Dieter Selzer, zuständiger

Fachbereichsleiter des Hochtaunuskreises,

abgestimmt werden. Wanderer können

wie seither uneingeschränkt alle markierten

Wanderwege benutzen, müssen jedoch das

durch Schilder des

Hochtaunuskreises

ausgewiesene

Betretungsverbot

innerhalb der Wildruhezone

respektieren.

Hundehalter

dürfen ihre Hunde

nur auf befestigten

Wegen und Straßen

laufen lassen.

Damit wird auch

diesen Personengruppen

nichts

Unmögliches zugemutet

und für die allermeisten Waldnutzer

wird die Beschränkung auf die Straßen und

befestigten Wege ohnehin eine Selbstverständlichkeit

sein.

Wer in seinem Revier eine Wildruhezone

schaffen möchte, sollte sich informell früh

mit seiner Unteren Jagdbehörde und den in

Frage kommenden Gremien, Behörden und

Organisationen in Verbindung setzen und

den Dialog kontinuierlich pflegen. Man sollte

auch wissen, dass die Jagdbehörde die Erklärung

zur Wildruhezone zeitlich befristen

und mit Auflagen für alle Beteiligten versehen

kann. Diese Erklärung kann jederzeit widerrufen

werden – natürlich nicht willkürlich,

sondern nur aus einem gegebenen Anlass.

Bei Meinungsverschiedenheiten kann ein

Ortstermin hilfreich bei der Suche nach Lösungen

sein.

Horst Heinz

21

09/15


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Besonderer Fangjagdlehrgang

Die Polizei stellt jetzt die Falle

Wer darf einen Waschbären fangen? Wie tötet

man ein angefahrenes Reh? Mit solchen

Fragen sehen sich Polizeibeamte oft genug in

ihrem Dienst konfrontiert. Dies ist für sieben

Beamtinnen und Beamte des Polizeireviers

Baunatal Grund genug gewesen, sich Ende

Juli bei dem Jagdverein Hessenjäger Kassel

erstmals zu einem Fangjagdlehrgang auf dem

Schießstandgelände einzufinden.Die Lehrgangsleiter

Frank Becker und Volker Dippel

antworteten mit Theorie und Praxis. Dass

man eine Waschbär-Falle kaufen kann, weiß

jeder. Aber kaum jemand, dass er sie nur mit

entsprechender Fachkunde betreiben darf.

Vom Straßenverkehr schwer verletzte Wildtiere

sind ein Problem, dem die Beamten im

Einsatz immer wieder begegnen. Wie man

dies in der Praxis – abhängig von der Tierart

– umsetzt, ist für Freund und Helfer von

besonderem Interesse. Zum Thema Fangschuss

lieferte Becker aus seiner langjährigen

Erfahrung wertvolle Tipps. Zum Lehrgangsprogramm

gehört auch der praktische Umgang

mit den Fallen. Den Umgang mit dem

Fangeisen verfolgten die Polizistinnen und

Polizisten mit besonderer Aufmerksamkeit.

Betonrohrfallen und ihre Bedienung lernten

die Lehrgangsteilnehmer ebenfalls kennen.

September-Aktion im DJV-Shop:

„Wild aus der Region“

Rechtzeitig Vorsorgen,

fachmännisch Versorgen!

Der Herbst steht vor der Tür und die

Jagdsaison findet Ihren Höhepunkt. Für

das Zerwirken und die professionelle Vermarktung

von Wildbret bietet der

DJV-Shop im September eine

große Auswahl an Hilfsmitteln

für Jäger mit bis

zu 15% Nachlass an.

Betonrohrfallen

und ihre

Bedienung

lernten die

Lehrgangsteilnehmer

ebenfalls

kennen.

Den Umgang mit

dem Fangeisen

verfolgten die

Polizistinnen und

Polizisten mit

besonderer

Aufmerksamkeit.

(Fotos: beb)

DJV-Nachrichten

Dr. Gerhard Frank

wurde 85

Der Deutsche Jagdverband

gratuliert dem DJV-Ehrenpräsident

Dr. Gerhard Frank feierte am 28. Juni 2015

seinen 85. Geburtstag. Der Präsident DJV,

Hartwig Fischer, gratulierte persönlich und

dankte ihm für seine Verdienste. Dr. Frank

war von 1982 bis 1995 Präsident des DJV,

ist seit 1995 DJV-Ehrenpräsident und seit

1997 tätig für die Heinz-Sielmann-Stiftung.

Neu im DJV-Shop:

Bonuspunkte

Der DJV-Shop belohnt alle Kunden

für ihr Vertrauen und ihre Treue. Für jede Bestellung

im Online Shop gibt es ab sofort Bonuspunkte,

die ab einer bestimmten Menge

als Preisnachlass auf die nächste Bestellung

angerechnet werden können.

Diese und alle weiteren Artikel des DJV-

Shops sind im Internet zu bestellen unter

22

09/15

www.djv-shop.de; schriftlich oder telefonisch

kann bestellt werden bei der DJV-Service

GmbH, Friesdorfer Straße 194 a,

53175 Bonn, Telefon: 0228/387290-0, Fax:

0228/387290-25, E-Mail: info@djv-service.

de. Die genannten Preise enthalten die gesetzliche

Mehrwertsteuer, hinzukommen

Versandkosten.

Dr. Gerhard Frank auf dem

Bundesjägertag 2009 in Berchtesgaden.


Aus den Vereinen

Foto: adrenalinapura – fotolia.com

Neues aus

Vereinen & Verbänden

Für den Zugang zu

www.ljv-hessen.de

Rubrik LJV Intern lautet

das Passwort:

Trughirsch

Bezirk Kassel

Kreisjagdverein

Wolfhagen

kjv-wolfhagen.de

Hessischer Imkertag und 150-Jahrfeier des

Imkerverein 1865 Wolfhagen

Zu dieser Veranstaltung brachten die Jäger ihre

Verbundenheit mit dem Imkern auf musikalische

Weise zum Ausdruck. Nach dem Gottesdienst

begrüßte das Bläserkorps des KJV.

Der Unterschied der beiden Naturschutzgruppen

besteht darin, dass die Imker an ihren Bienen

arbeiten wenn die Sonne scheint und die Jäger

meist bei „Sauwetter“ aktiv sind. Allerdings befinden

sich unter den Imkern auch viele Jäger.

Eröffnung des Hessentages

Auf Einladung des Bläserkorps des KJV Hofgeismar,

wofür wir uns nochmals herzlich bedanken,

unterstützen die Wolfhager Bläser diese bei der

Eröffnung des Hessentages in Hofgeismar am

29. Mai dieses Jahres.

Im Frühjahr 2015 feierte

unser Bläserobmann

Volker Thomaszik

sein 50. Bläserjubiläum

50 Jahre auf dem Jagdhorn

zu blasen

dabei noch jagen auf Füchse

und Hasen

das ist selten so manchem Bläser gelungen

und sollte Vorbild sein für Jäger - die Jungen.

Das „Hohe Wecken“ und die „Kornspringer-Fanfare“

gelang Dir immer besser über all‘ die Jahre.

Dein Bläserkorps hast du gar zuletzt

mit „Wisent tot“ durch die Übungsstunden gehetzt.

Zu diesem Jubiläum: „Dem Goldenen Horn“

stellst Du diese Jäger-Tradition ganz nach vorn.

Nach der Jagd verbläst Du in Ehren das Wild

trägst so die Jägerehre auf Deinem Schild.

Deshalb gratulieren wir Dir mit allen Instrumenten

und wünschen Waidmannsheil auf Haarwild und

Enten! Deine Bläserinnen und Bläser.

Walter Lange

Mitgliederversammlungen

In diesem Jahr fanden beim KJV zwei Versammlungen

statt. Am 19.06. wurde eine Mitgliederversammlung

zum Zweck der Vorstandswahlen

abgehalten, die bei der vorausgegangenen

Jahreshauptversammlung nicht durchgeführt

worden waren. Die anwesenden Mitglieder wählten

mit überwältigender Mehrheit (jeweils über

90%) einen neuen Vorstand, der sich wie folgt

zusammensetzt:

Wolfgang Kommallein (1. Vorsitzender), Klaus

Lötzerich, (2. Vorsitzender), Karl-Heinz Hoffmann

(Kassierer), Gundula von Starck-Schmieding

(Schriftführerin) und Ilsabé von der Malsburg

(Beisitzerin).

Weiterhin wurden auch die Obleute, die zum erweiterten

Vorstand gehören und diesen in seiner

Arbeit unterstützen, wie folgt neu gewählt:

Hans Fräbel (Schießobmann, in Abwesenheit bei

schriftlicher Zustimmung), Michael Heyer (Hundeobmann),

Peter Krause (Naturschutzobmann)

und Volker Thomaszik (Bläserobmann).

Der neue erste Vorsitzende, Wolfgang Kommallein,

bedankte sich im Namen der Gewählten für

23

09/15


Aus den Vereinen

das Vertrauen und dankte dem scheidenden Vorstand

für die geleistete Arbeit.

In der vorausgegangenen Jahreshauptversammlung

berichteten die Vorstandsmitglieder

nach der Begrüßung durch das Bläserkorps

und der damaligen 1. Vorsitzenden Britta Hartmann-Barth

über die Aktivitäten der vorausgegangenen

Periode und wurden abschließend von

der beschlussfähigen Versammlung entlastet.

Folgende Mitglieder wurden für ihre langjährige

Mitgliedschaft im KJV bzw. LJV geehrt:

50 Jahre: Volker Thomaszik.

40 Jahre: Horst Haupt und Wilfried Wehnes (LJV).

25 Jahre: Rainer Merkel, Dirk Raude, Friedrich

Schwedes, Heinrich Wagner (†)

und Ingo Bandurski.

Walter Lange

(hintere Reihe): Kommallein, Lötzerich, Heyer.

(vordere Reihe): Hoffmann, v. d. Malsburg,

Krause, v. d. Starck-Schmieding, Thomaszik.

Jägerverein

Lahn-Ohm

jaegerverein-lahn-ohm.de

Sommerfest-Sommertreiben am 20.06.2015

Seit vielen Jahren ist das Sommertreiben (Sommerfest)

ein fester Bestandteil im jährlichen

Veranstaltungskalender. Erfinder oder Gründer

dieses Festes ist der Ehrenvorsitzende Ludwig

Reinhardt, der in diesem Jahr leider aus gesundheitlichen

Gründen nicht teilnehmen konnte.

„Wir wünschen ihm gute Besserung und hoffen,

dass er im nächsten Jahr wieder bei uns ist“,

sagte Rainer Hellwig, Vorsitzender des JV, in

seiner Begrüßungsrede. Zuvor hatten aber die

Bläser der Bläsergruppe Sankt Hubertus den

Ton. Beim Sommertreiben trifft man sich, um

Erfahrungen auszutauschen oder über die letzten

Jagderlebnisse zu berichten.

Ehrungen des Vereins werden anders wie bei

anderen Vereinen nicht auf einer Jahreshauptversammlung

durchgeführt, sondern beim Sommertreiben.

Mit der silbernen Ehrennadel des LJV Hessen

wurde Dr. Jürgen Ellenberger ausgezeichnet. Dr.

J. Ellenberger war direkt von Dresden, vom Bundesjägertag,

angereist.

Der Jägerbrief, wie bei Lahn/Ohm üblich, gerahmt

in Lerchenholz, wurde Manfred Diessel

überreicht.

Ehrungen für eine Mitgliedschaft von 25 Jahren

in jagdlichen Organisationen erhielten: Hartwig

Goerss, Markus Klapp und Franz Josef Bade.

Für 50 Jahre wurde Wolfgang Bentin, Hein

Breitstadt, Konrad Debelius, Werner Gondermann,

Karl-Heinz Grewing, Hans-Peter Lemmer,

Dr. W. Schlolaut ausgezeichnet.

Die Ehrenmitgliedsnadel für 60 Jahre wurde an

Heinrich Nau ausgehändigt.

Ehrungen für verdiente aktive Bläser der Bläsergruppe

wurden bereits auf der Jahreshauptversammlung

überreicht. Dort erhielt Heinrich Ochs

Gold mit Kranz für 25 Jahre.

Norbert Hetzer und Bernhard Züchner erhielten

die Ehrennadel Gold mit Kranz für 30 Jahre.

Peter Glinski

Kreisjagdverein

Hofgeismar

kjv-hofgeismar.de

Ehrenmitglied Dr. Carl-Dietrich Flotho †

Am 17.06.2015 ist unser Ehrenmitglied Dr.

Carl-Dietrich Flotho im Alter von 86 Jahren verstorben.

Dr. Flotho trat am 01.04.1949 dem KJV

als Mitglied bei. Er war Gründungsmitglied des

JV Hofgeismar. Am Todestag jährte sich der Tag,

an dem ihm für 65 Jahre Mitgliedschaft die Ernennungsurkunde

zum einzigen Ehrenmitglied

überreicht wurde. Vor einem Jahr bedauerte er

es sehr, dass er aus gesundheitlichen Gründen

nicht mehr in seinem geliebten kleinen Jagdre-

vier im Kelzer Holz jagen könne.

Dr. Flotho war kein wilder Jäger. Die Stunden auf

dem Hochsitz waren für ihn eine Zeit der Ruhe

und Entspannung.

Trost war für ihn, dass diese kleine Jagd im Kelzer

Holz, nach nunmehr 80 Jahren Pacht durch

die Familie Flotho, in der dritten Generation, von

seinem Sohn weiter geführt wird.

Der KJV-Hofgeismar wird ihn als aufrichtigen

und hilfsbereiten Menschen in dankbarer Erinnerung

behalten, so der Schatzmeister Hubertus

Fröhlich, der für den Verein als letzten Gruß und

Zeichen der Verbundenheit einen Bruch am Grabe

niederlegte.

50. Jungjägerlehrgang begrüßt

Am 03.08.2015 begrüßten die Bläser, unter Leitung

von Frau Jordan-Diebl, den Jubiläumslehrgang

musikalisch im Tierpark Sababurg.

Im letzten Jahr waren es nur fünf im Kurs. In diesem

Jahr konnte der 2. Vorsitzende Uwe Groß

15 Teilnehmer, darunter sieben Damen und zwei

Jugendliche, begrüßen. Er freute sich, dass sich

für den 50. Jungjägerkurs so viele Interessenten

angemeldet haben. Groß betonte in seiner

kurzen Ansprache, dass der KJV – Hofgeismar

eine solide Ausbildung anbietet, die während

der letzten sieben Jahre über 70 Kursteilnehmer

zum Jagdschein geführt hat.

Ausbildungsleiter Erhardt Rüsseler stellte dem

neuen Lehrgang die Ausbilder vor. Nachdem alle

Teilnehmer mit der Vereinsmütze ausgestattet

waren, ging es unter der Führung unseres bewährten

Ausbilders und Tierparkexperten Dieter

Sellemann auf den Gang durch den Park.

E.R.

24

09/15

(v.l.n.r.): Jungjäger

Manfred Diessel,

Norbert Hetzer,

Bernhard Züchner,

Dr. Jürgen Ellenberger,

Wolfgang Bentin,

Hartwig Goerss,

Heinrich Nau,

Karl-Heinz Grewing,

Markus Klapp und

Rainer Hellwig

(Vorsitzender).

Die Lehrgangsteilnehmer des Jubiläumskurses.

Redaktionsschluss

für Ausgabe 10/2015

10.09.2015


Aus den Vereinen

Dank an die Hessentagshelfer und Überreichung

der Jägerbriefe an die Jungjäger

Am 18.07.2015 hatte der Vorstand alle Helfer,

Organisatoren und Mitwirkende beim Hessentag

in Hofgeismar eingeladen. Gleichzeitig wurden

die Jägerbriefe an die drei Jungjäger und die

Jungjägerin übergeben.

Der Vorsitzende Dr. Dietze konnte an die 70 Teilnehmer

begrüßen. In seinen Dankesworten an

die Helferschar hob er das besondere Engagement

der beiden Organisatoren des Hessentagsstandes

Ramona Meyer und Ralf Kolacki hervor.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Werner Reh

für die Organisation der Hundeschau und beim

Dank an die Organisatoren des Hessentagstandes

Ramona Meyer und Ralf Kolacki.

Glückliche Jungjäger/in mit den Jägerbriefen.

Abteilungsleiter der Bläser, Thomas Tunk, für die

Auftritte des Bläserkorps während des gesamten

Hessentages.

Ein besonderen Dank ging auch an den musikalischen

Leiter des Korps, Andreas Lange. Er

hat während der letzten beiden Jahre das Bläserkorps

musikalisch gefördert.

Abzulesen ist das nicht nur an den Auftritten auf

dem Hessentag, sondern auch an der Teilnahme

am Bläserwettbewerb in Kranichstein, wo er mit

seinen Bläserinnen und Bläsern einen tollen vierten

Platz erreicht hat.

Als Dank und Anerkennung, dass er sich unentgeltlich

als Korpsleiter zur Verfügung stellt,

überreichte ihm der Vorsitzende eine Trompete.

Nach dem Signal „Blattschlagen“ ging es zum

zweiten Teil der Veranstaltung über. Der Vorsitzende

würdigte die Leistungen der drei Jungjäger

und der Jungjägerin beim erfolgreichen Ablegen

der Jagdscheinprüfung.

Stellvertretend wurde Andreas Haan, der die

beste Prüfung abgelegt hatte, durch den Vorsitzenden

zum Jäger geschlagen. Danach erhielten

Anna-Lena Gloger, Norbert Usum und Thomas

Werner die Jägerbriefe. Haan erhielt als Lehrgangsbester

den Abschuss eines Rehbockes im

Revier Immenhausen zugesprochen. E.R.

Dank an den musikalischen Leiter Andres Lange.

Jägervereinigung

Frankenberg e.V.

jaegervereinigung-frankenberg.de

Bläserobmann Bernd Hömberg †

Am 30. Mai 2015 verstarb der langjährige

Leiter der Bläsergruppe der JVgg

für alle Freunde und Bekannte völlig

unerwartet.

In tiefer Trauer und mit großem Mitgefühl

für seine Familie nahmen

zahlreiche Jagdfreunde,

Forstkollegen und Bekannte

Abschied von einem engagierten

Jäger, Jagdhornbläser und

Freund. Im Rahmen der Trauerfeier

und bei der Beerdigung erklangen für ihn

die Jagdhörner der Bläsergruppe der JVgg in der

Hochachtung für sein jahrzehntelanges Engagement.

Bernd Hömberg war seit 34 Jahren als Jagdhornbläser

aktiv und übernahm hier die Aufgabe als

Bläserobmannes. In dieser Zeit vergrößerte sich

die Bläsergruppe ständig. Zahlreiche Auszeichnungen

bei Landes- und Bundeswettbewerben

beweisen den hohen Leistungsstand.

Die Mitgestaltung von Hubertusmessen im Inund

Ausland wird allen Beteiligten unvergessen

bleiben. Er organisierte den Einsatz der Bläser bei

allen Vereinsaktivitäten, sei es Trophäenschauen

oder der Würdigung einzelner Mitglieder.

Die jährliche Bläserjagd, die er als Forstbeamter in

dem von ihm betreuten Revier Rodenbach organisierte,

war ein Höhepunkt im Jagdjahr.

Mit dem Verstorbenen haben wir einen engagierten

Obmann für die Jagdmusik und die jagdlichen

Traditionen verloren. Sein Einsatz für die Bläsergruppe

Frankenberg soll für uns die Verpflichtung

sein, in seinem Sinne die Gemeinschaft weiter zu

erhalten und sein Werk fortzuführen.

Heinrich Engelhard

Jagdvereine im Schwalm-Eder-Kreis, Wildpark Knüll und

Verband Hessischer Fischer mit angeschlossenen Angelvereinen

Tag der Jagd und Fischerei am 13. September 2015 im Wildpark Knüll

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren laden die Kreisjagdvereine im Schwalm-Eder-Kreis, der Verband Hessischer Fischer mit der Kreisgruppe

Schwalm-Eder und heimischen Angelvereinen und der Wildpark Knüll für Sonntag, den 13. September 2015 zum 4. Tag der Jagd und Fischerei in den

Wildpark Knüll im Gebiet des Stadtteils Allmuthshausen der Kreisstadt Homberg (Efze) in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr sehr herzlich ein. Die Information

der Bevölkerung über die Nutzung der natürlichen Ressourcen unse-rer Heimat wird in den nächsten Jahren den Tag der Jagd und Fischerei bestimmen. In

diesem Jahr werden deshalb aus gutem Grund Wildkräuter und Pilze das Leitthema des Tags der Jagd und Fischerei sein.

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden Fisch und Wildbret als naturbelassene und gesunde Lebensmittel, auch in veredelter Form, und viele Informationen

rund um Jagd und Fischerei als zeitgemäßes und unverzichtbares Handwerk zur Erhaltung unseres Lebens-raums Natur den Erlebnistag für die

ganze Familie bestimmen. Gerade zu den Naturproduk-ten Kräuter und Pilze lässt sich mit Fisch und Wildbret eine wunderbare Verbindung als Gaumenfreude

herstellen.

Viel Interessantes, Wissenswertes und Vergnügliches für die großen und kleinen Besucher des Wildparks haben die Verantwortlichen vorbereitet. Neben

Kostproben und dem Verkauf von Wild- und Fischprodukten stehen themenbezogene Familien- und Kinderspiele, der Lernort-Natur-Wagen, eine Wildparkrallye,

Aktivitäten für Kinder und viele weitere Überra-schungen auf dem Programm.

Die Kräuterfrau Anna Hutter bringt den Gästen an diesem Tag das Wissen über die heimi-chen Wildkräuter näher. Selbstverständlich bietet die Wildparkgastronomie

an diesem Tag auf ihrer Speisekarte wie-der spezielle Wild- und Fischgerichte, sicherlich auch vom Grill und in Verbindung mit Wildkräutern und

Pilzen, an. Der in der Natur besonders wirkungs- und stimmungsvolle Klang der Jagdhörner wird die Eröffnung des Tags der Jagd und Fischerei um 11.00

Uhr umrahmen und auch noch danach in vielfältiger Form zu hören sein. Eine gute Gelegenheit, um dem Wildpark Knüll im schönen nordhessischen Knüllgebirge

wieder mal einen Besuch abzustatten, sich zu erholen, zu informieren und köstliche Naturprodukte zu genießen.

www.jagd-fischerei-hr.de und www.wildpark-knuell.de

25

09/15


Aus den Vereinen

Jagdschutzverein

Edertal e.V.

jsv-edertal.de

Neuer Vorstand gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung war ein wesentlicher

Tagesordnungspunkt die turnusgemäß

anstehende Neuwahl des Vorstands. Dieser

stellte sich, bis auf den stellvertretenden Vorsitzenden,

unverändert für eine dritte Amtszeit zur

Verfügung. Als Kandidat für das freigewordene

Amt wurde Christian Ranft vorgeschlagen und

von der Hauptversammlung gewählt.

Da auch der bisherige Beirat nicht mehr zur Verfügung

stand, wurden als neue Kandidaten Jutta

Vollbracht, Horst Knublauch und Martin Holler

vorgeschlagen und von der Hauptversammlung

bestätigt.

Weitere Themen waren die Anpassung der Satzung

an heutige – meist formale – Anforderungen

sowie die Jungjägerausbildung in Kooperation

mit den Nachbarvereinen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden

geehrt: Karl-Heinrich Berges, Martin Berthold,

Andreas Bieling, Martina Bluhm, Alfred Crede,

Friedrich Göbel, Daniel Hecker, Uwe Karbach,

Klaus Kraft, Harald Schäfer, Heinz-Werner Schäfer,

Erich Syring, Peter Villwock und Alfons Wissing.

Den nicht anwesenden Mitgliedern wurden

die Ehrennadeln bei anderer Gelegenheit persönlich

überbracht; schöner wäre es allerdings

gewesen, wenn auch diese sie im Rahmen der

Veranstaltung hätten bekommen können.

Jagdverein

Diana Hünfeld e.V.

jv-diana.de

Kochereignis mit Sternekoch Patrick Spies aus

Bad Hersfeld

Essen und Trinken erhält Leib und Seele! Und so

gehört zu einem erlebnisreichen Jagdtag auch

der Genuss des erlegten Wildes und das gesellige

Beisammensein unter Freunden. In diesem

Sinne gestaltet der JV Diana Hünfeld für seine

Mitglieder und Freunde eine Kochveranstaltung

der besonderen Art. Sternekoch Patrick Spies

wird ein Drei-Gänge-Menü kochen. Die Gäste

erhalten manch‘ hilfreichen Tipp und werden gebeten

tatkräftig mitzuwirken.

Termin: 10.11.2015, Beginn: 18.00 Uhr,

Ort: Möbel Wirth in Hünfeld.

Kostenbeitrag: 43,- €.

Interessierte können sich unter info@jv-diana.

de bewerben. Sollte es mehr Bewerber als Plätze

geben, entscheidet das Los.

JVgg

Rotenburg e.V.

jaegervereinigung-rotenburg.de

„Grünes Abitur“ bestanden: 8 neue Jungjäger

in Rotenburg

Sie haben ihr „Grünes Abitur“ in der Tasche:

Sechs Männer und zwei Frauen. Nach einer langen

und anstrengenden Zeit des

Lernens und einer anspruchsvollen

Prüfung in vier Sachgebieten, können

sie nun stolz und verantwortungsbewusst

auf die Pirsch gehen.

Wir gratulieren an dieser Stelle

nochmals unseren 8 Jungjägern

zur bestandenen Prüfung. Auch für

das kommende Jahr bietet die JVgg

Rotenburg wieder einen Vorbereitungskurs

zur Jägerprüfung an.

Ansprechpartner sind Jörg Braun,

Mobil: 0160/4714228 und Markus

Sauerwein, Tel.: 06621/64000.

Jahreshauptversammlung

Ehrungen und Neuwahlen des Vorstandes

Wer der Jägerei einmal verfallen ist, bleibt ihr

meist sein Leben lang treu. Diese große Verbundenheit

der Waidleute zu ihrer außergewöhnlichen

Leidenschaft spiegelt sich in langjährigen

Mitgliedschaften wider.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung

wurden folgende Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden

Wolfgang Adam für ihre langjährige Treue

geehrt (v.l.n.r.): Helmut Stauch (25 Jahre), Elke

Adam-Kölsche (25 Jahre), Gerhard Wengel (40

Jahre), Matthias Becker (25 Jahre). Eine ganz

besondere Ehrung galt Heinz Gundel für rekordverdächtige

60 Jahre Mitgliedschaft. Eine solch‘

hohe Loyalität verdient in unserer schnelllebigen

Gesellschaft höchste Anerkennung.

In Abwesenheit wurden Horst Brandhoff und

Dieter Werner jeweils für 40-jährige Mitgliedschaft,

sowie Vera Bender und Fritz Becker für

jeweils 25 Jahre.

Darüber hinaus standen die Neuwahlen des

Vorstands auf dem Programm. Wolfgang Adam

wurde als erster Vorstand einstimmig wiedergewählt.

Mit Markus Sauerwein wurde ein Jungjäger, der

erst in diesem Jahr seine Jägerprüfung erfolgreich

absolviert hat, zum zweiten Vorsitzenden

gewählt. Schriftführer wurde Dr. Dietrich Karpa,

Kassierer Marco Rodermund. Mit Jörg Braun,

Volker Neumann, Helmut Stauch, Edwin Brückner

und Matthias Becker wurden sämtliche Obleute

wieder in den Vorstand gewählt.

Acht neue Jung jäger in Rotenburg, oben v.l.: Ausbilder Jörg Braun, Henning Killmer,

Markus Sauerwein, Oliver Kraus, Marco Eisel, Tim Hermann, Schießausbilder Björn

Kambach, sowie unten v.l.: Sören Hollstein, Saskia Rheinhardt und Sabine Apel.

Heinrich-Hofmann-Pokalschießen

Am 11.07.2015 fand auf dem Schießstand am

Hahnberg das Pokalschießen statt. Ein Dutzend

Schützen lieferten jagdlich sehr brauchbare Ergebnisse

ab, wobei einige Leistungen herausragend

waren. Die Schützen auf den ersten 3

Plätzen erhielten attraktive Geldpreise. Unter allen

Teilnehmern wurde zusätzlich eine Jagdeinladung

verlost.

Der Heinrich-Hoffmann-Pokal ging in diesem

Jahr an Kurt Stephan, der mit 44 von 50 möglichen

Punkten beim Schuß auf den laufenden

Keiler ein nahezu perfektes Ergebnis erzielte.

Im Gesamtergebnis sicherte sich Klaus Sachs

den ersten Platz mit 144 Punkten, 2. wurde Kurt

Stephan mit 141 Punkten und auf Platz drei landete

Udo Konradt mit 137 Punkten.

26

09/15


Aus den Vereinen

Bezirk Wiesbaden

Jagdverein Hubertus

Bad Homburg e.V.

jagdverein-hubertus.de

Jägerprüfung Frühjahr 2015

Freisprechungsfeier

Am 4. Juli durften die Jungjäger in feierlicher

Runde ihren Jägerschlag entgegen nehmen.

Mit Grillgut und einer Variation von hausgemachten

Salaten wurde sich auf eine durch

das Ausbildungsjahr führende Rede von Stefan

Strobel und Tipps und Ratschläge für Jung- und

Altjäger von Ausbildungsleiterin Uschi Zieten

eingestimmt. Zum Höhepunkt der Veranstaltung

erteilte der Vereinsvorsitzende Gisbert Müller

den 16 glücklichen Jungjägern den Jägerschlag

und nahm sie somit in den Kreis der Jägerschaft

des Vereins auf. Gemütlich klang der Sommerabend

mit der spannenden Versteigerung eines

Drückjagdbockes, den einige Kursteilnehmer

gebaut und zusätzlich mit Spezialeffekten gespickt

hatten, aus. Nun steht dieser im Garten

einer jagdscheinfreien Jungjägermutter – und

sorgt im Nachbarort für Aufsehen. Der Erlös der

Versteigerung wurde noch am Abend an das von

Tanja und Matias Richter geleitete Projekt „Lernort

Natur“ übergeben. Mit einem herzlichen

Horrido möchte sich der Kurs der Seeadler bei

all‘ seinen Ausbildern sowie Freunden und Familien

für die liebevolle Unterstützung und Geduld

während dem gesamten, aufregenden und lehrreichen

Kursjahr bedanken und wünscht dem

nachfolgenden Kurs viel Spaß und Erfolg.

Lisa Ebner

Information über

die Namibia-Jagdfarm

Gabus

Der JK Main-Taunus

konnte am 7. Juli 2015

den Jagdfarmbesitzer in

Namibia, Heinz Kuehl,

Jagdklub

Main-Taunus e.V.

jagdklubmaintaunus.de

als Gast in Kelkheim begrüßen. Die etwa 20

Gäste hörten dem Vortrag aufmerksam zu und

zeigten großes Interesse an seinen weiterführenden

Informationen über das afrikanische

Land, sowie über seine Jagdfarm „Gabus“ im

Etosha National Park. Namibia ist eines der

reizvollsten Länder Afrikas. Beeindruckende

Landschaften wechseln sich ab. Es sei ein sehr

sicheres Reiseland, auch nach europäischen

Maßstäben, wie uns Kuehl versicherte, da es

im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen

Ländern eine stabile Staatsregierung habe.

Seine „Gabus-Farm“ bezeichnete

Kuehl mit 6000

ha als mittelgroß und die

Liste der jagdbaren Tiere

sei lang.

Er wies auch darauf hin,

dass der Abschuss von

Wildtieren staatlichen Regularien

unterworfen ist

und nicht etwa wild drauflos

geschossen werden

darf, wie von Jagdgegnern

behauptet wird. Auf

seiner Farm wird werde

die Hege des Wildes praktiziert.

Der JK bedankt sich bei Heinz Kuehl für diesen

gelungenen Abend und wünscht ihm eine erfolgreiche

Jagdsaison. Für Interessenten verweisen

wir gerne auf seine Homepage:

www.gabusnamibia.com.

Horst Heil

Sachsenhäuser

Jagdklub e.V.

sjk-frankfurt.de

Jägerschlag

Gleich fünfmal haben Brigitte Hohmann und

Heinz Flugel den Jägerschlag beim Sommerfest

des SJK zelebriert. Ein erfolgreicher Prüfling

konnte leider nicht teilnehmen.

Sahin Melih Mamuth, Jakub Dattmar, Christopf

Dieter, Norbert Wiedehold, Julian Ziemeins und

Thorsten Straud heißen unsere Jungjäger.

Der Abend war war wie immer gut besucht. Das

Bläserkorps unter Hornmeister Walter Freyeisen

blies Signale und Märsche. Es ist auch immer

erfreulich, dass viele Jungjäger aus den letzten

Kursen daran teilnehmen, denn der Nachwuchs

für den Verein ist wichtig. Der neue Jungjägerkurs

läuft schon und es ist zu hoffen, daß viele

der Aspiranten im nächsten Jahr die Prüfung

schaffen.

Arbeitseinsatz auf dem Klubgelände

Es waren erfreulicherweise viele SJK-Mitglieder

gekommen, die auf dem Gelände einiges bewirkten.

Neue Gartenzaunpfähle setzen, die Wand

zum Klubhausgebäude streichen, das Dach kehren,

Bänke streichen und Laub entfernen.

Walter Freyeisen, der das Kommando führte, hat

alles gut eingeteilt.

Es wurde hervorragende Arbeit geleistet, woran

auch viele Jungjäger beteiligt waren.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter.

Horst Belz

Traditioneller Jägerschlag!

28 Jungjäger feierlich in die Jägerschaft

aufgenommen

Sehr traditionell fand der diesjährige Jägerschlag

statt. Begleitet von

40 Jagdhornbläsern und unter

den Augen von über 300

Gästen wurden 28 Jungjäger,

darunter 10 US-Amerikaner,

mit einer feierlichen Zeremonie

in die Jägerschaft aufgenommen.

Nach der Begrüßung des 1.

Vorsitzenden Volker Effern

begaben sich die Jungjäger

mit ihren Ausbildern auf die

waidmännisch, festlich vorbereitete

Wiese am Ufer des

Wickerbachs, wo sie mit dem

„Wiesbadener Jägermarsch“

von den Jagdhornbläsern

empfangen wurden.

Nach überliefertem Brauchtum erhielten die

Jungjäger, abwechselnd von den beiden Ehrenvor-sitzenden

Andrea Wahl und Richard Bullmann,

ihren Jägerschlag.

Die gesamte Gesellschaft wurde im Anschluss

vom Vorsitzenden des Wiesbadener Stadtpar-

Jägerschaft

Wiesbaden

jaegerschaft-wiesbaden.net

27

09/15


Aus den Vereinen

laments, Wolfgang Nickel, begrüßt. Mit einem

Gastgeschenk und der Zusicherung seiner Unterstützung

erhielt die Jägerschaft damit auch

die Anerkennung von der Stadt Wiesbaden.

Inga Grether

Aus Kostengründen haben Karlheinz Röll und

Volker Rollmann die Schleiereulenkisten selbst

gezimmert und zusammengeschraubt. Wenn sie

aufgehängt sind, werden sie auch von den Mitgliedern

des KJV betreut.

Bezirk Darmstadt

Öffentlichkeitsarbeit

Apfelblütenfest auf

Burg Brandenstein

Am 09./10. Mai 2015 fanden

viele Besucher den Weg zur

Burg. Im Innenhof wurde

Handwerk vorgeführt. Über

Geschehen rund um die

Jagd informierte das Info-Mobil,

das von Jürgen Alexander

Schmidt und Harald

Bender (Foto rechts) vorgestellt

und betreut wurde.

Jäger bei großem Dorffest

präsent

1200 Jahre Sterbfritz.

„Sterbfritz lebt“. Unter diesem

Motto wurde das Fest

durch einen stehenden

Festzug präsentiert. Mit eingebunden

war der KJV mit

seiner Bläsergruppe, unter

der Leitung von Hornmeister

Christoph Liebelt, und

dem vereinseigenen Info-Mobil, betreut vom

1. Vorsitzenden Karl Rot.

Das KJV Info-Mobil weckte großes Interesse bei

den Festbesuchern.

Den Naturphänomenen auf der Spur

Der Kindergarten Rappelkiste Sterbfritz ist schon

dreimal als „Haus der kleinen Forscher“ für gute

naturwissenschaftliche, mathematische und

technische Bildung beim Forschen im Alltag zertifiziert

worden. Die kleinen Forscher waren im

Mai 2015 in Jagdrevier Weiperz unterwegs. Unter

der Führung des Vorsitzenden des KJV Karl Roth

unternahmen sie eine Frühjahrsexkursion und

erkundeten die gerade erwachende Natur. Zwar

konnten keine Wildschweine gesichtet werden,

aber das Feuchtgebiet wo Sauen gesuhlt und ihre

Körperpflege gemacht hatten, war interessant.

Kreisjagdverein

Schlüchtern e.V.

kreisjagdvereinschluechtern.de

Naturschutz praktiziert

Wiederansiedlung erhofft

Ein im Naturgeschehen wertvoller Vogel ist die

Schleiereule. Der KJV möchte mit vier Brutkästen

(je zwei in Sterbfritz und Schlüchtern) eine

Wiederansiedlung ermöglichen. Wie KJV-Vorsitzender

Karl Roth bei einer „Anprobe“ in der

Scheune von Margot Dorn in Sterbfritz sagte,

ist die Schleiereule ein Kulturfolger. Die Bruthilfe

wird so platziert, dass natürliche Feinde wie

Waschbären oder Katzen keine Chance haben.

Die Bläsergruppe bei einem ihrer zahlreichen

Einsätze.

Jugendarbeit – Lernort Natur

Immer wieder werden Wünsche von erziehenden

Personen aus Kindergärten und Schulen

an den KJV Schlüchtern herangetragen, mit der

Bitte, Kinder und Jugendliche bei Exkursionen

in Feld und Wald über das Naturgeschehen zu

informieren. Diese werden vom KJV Schlüchtern

gerne wahrgenommen. So kommen im Laufe

des Jahres zahlreiche Veranstaltungen zustande

bei denen der Vorsitzende des KJV, Karl Roth,

Jürgen Alexander Schmidt, Volker Rollmann und

Harald Bender im Einsatz sind.

Volker Rollmann, Margot Dorn, Karlheinz

Röll und der

Vorsitzende des KJV,

Karl Roth, (von links) mit einer der

neuen Schleiereulennisthilfen

Gabi Dillenburger (links) und Karl Roth (Bildmitte)

mit den Kindern unterwegs.

Ein gefundener Wildschweinschädel und ein

Rehknochen für die „kleinen Forscher“ aufregend.

Kleine Anlässe, große Erkenntnisse – der

Alltag ist voller Naturwissenschaft.

Jagdpächter unterstützt Jugendarbeit

Für Jagdpächter Michael R. Hase, Altengronau,

ist die Arbeit mit jungen Menschen eine Herzensangelegenheit.

Mit der Kinderwaldgruppe

„Sonnenschein“ und deren Erzieherinnen

werden Waldfahrten unternommen und Waldspaziergänge

organisiert mit dem Ziel, bei den

Kindern das Interesse an der Natur zu wecken.

Jagdpächter Hase hatte zusammen mit Förster

Schäfer ein Kanzelhäuschen errichtet. Natürlich

gibt es beim Jagdpächter auch immer ein gutes

Frühstück oder ein Wildschwein am Grill.

Weiterhin organisierte Jagdpächter Hase einen

Ausflug ins Marionetten-Theater nach Steinau.

28

09/15


Aus den Vereinen

Kinderwaldgruppe im Marionetten-Theater Steinau.

Jagdverein Hubertus

Gießen und Umgebung e.V.

hubertus-giessen.de

Erfolgreiche Fortbildung

„Erste Hilfe beim Jagdhund“

Am 21. Juni 2015 fand das Fortbildungsseminar

mit 22 Teilnehmern, unter der Leitung von

Dr. Stefanie Bohle statt. Hunde im Jagdbetrieb

sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Der Hundeführer

sollte im Rahmen der Fortbildung lernen,

wie er Wunden versorgen, lebensrettende

Sofortmaßnahmen ergreifen und den verletzten

Hund stabilisieren kann. Der Hubertus-Vorsitzende

Dieter Mackenrodt bedankte sich bei der

Referentin für die lehrreiche und interessante

Fortbildung und überreichte ihr ein Präsent.

Fachtagung am 11. Juni 2015 in der Gallushalle

in Grünberg:

Bleihaltige Jagdbüchsengeschosse und ihre

bleifreien – aber dennoch nicht unkritischen-

Alternativen

Im Fokus der Fachtagung standen die vermeintlichen

bleifreien - aber dennoch nicht unkritischen

– Alternativwirkstoffe. Unter Berücksichtigung

der physikalischen Grenzen von Alternativwirkstoffen

wurden die Vor- und Nachteile in den Bereichen

Wildbrethygiene und Humantoxikologie,

Ökotoxikologische Bewertung von Jagdbüchsengeschossen,

jagdliche Sicherheit (Abprallverhalten

von Jagdmunition) sowie die Verwendung

bleifreier Solid-Geschosse auf jagdlichen

Schießständen äußerst gewissenhaft vor einem

generellen Verbot von bleihaltiger

Jagdbüchsengeschossen gewichtet

und jeweilig damit verbundene Risiken

abgewogen und diskutiert. Im Kreise

ausgewiesener hochkarätiger Experten

diskutierten etwa 350 Teilnehmer der

Fachtagung sicherlich neue und interessante

Erkenntnisse sowie fundierte

Fakten und Bewertungen. Bei der Begrüßung

durch den Hubertus-Vorsitzenden

Dieter Mackenrodt hieß dieser

besonders den Leitenden Ministerialrat

im Umweltministerium Karl Apel, den

Landesjagdberater Peter Seibert, den

Kreisjagdberater Dr. Ekkehart Hammermann,

den Vorsitzenden des Verbandes

der Jagdgenossenschaften und

Eigenjagdbesitzer im Lahn-Dill-Kreis und Kreis

Gießen Herrn Otto, den Vorsitzenden der Naturlandstiftung

im Kreis Gießen Ottfried Weber sowie

die Presse und Fotografen herzlich willkommen.

Weiterhin begrüßte er den Landesjagdverband

Hessen, die Vorsitzenden verschiedener hessischer

Jagdvereine sowie der Hegegemeinschaften

im Kreis Gießen. Die Veranstaltung war durch

den Jagdverein sowie der Firma Waffen-Geller,

vertreten durch den Inhaber Jürgen John organisiert

worden. Den Kontakt zu den hochkarätigen

Experten hatte der Steierer Gerhard Gruber, Technischer

Leiter der Firma RUAG Ammotec GmbH

aus Fürth, hergestellt. Zu Ende der Veranstaltung

bedankten sich Dieter Mackenrodt und Jürgen

John bei der großen Teilnehmerzahl in der Gallushalle

in Grünberg. Den Experten dankte Dieter

Mackenrodt daher für Ihren ehrenamtlichen Vortrag

und überreichte Ihnen ein typisch hessisches

Präsent aus der Vogelsbergstadt Grünberg.

Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie

auch beim JV Gießen.

Zerwirkseminar mit Experte Daniel Seller am

12. Oktober 2015

Anschließend Wildbretverköstigung mit Weinprobe

Termin: Montag, 12.10.2015, 19.00 Uhr

in Pohlheim.

Seminargebühr: 40,- € (max.: 15 Personen).

Anmeldung bitte schriftlich oder per E-Mail an den

Jagdverein Hubertus Gießen. Eine Bestätigung

mit Rechnung folgt Ihrer Anmeldung.

Verein der Jäger

im Odenwald e.V.

odenwaldjaeger.de

2. Südhessische Grillsportmeisterschaften am

14.06.2015 in Erbach mit Teilnahme des VdJi

Odenwald

Eine junge zehnköpfige Mannschaft von Jägern

und einer grillbegeisterten jungen Dame trat erstmals

gegen 18 Grillmannschaften an , darunter

ein hoher Anteil von Grillprofis. 250 Stück „Jägerburger“

aus 100 % reinem Odenwald-Wildbret

von Reh und Schwarzwild waren nach bereits 4

Stunden ausverkauft.

Unter den ca. 4000 Besuchern

stieß die PR-Initiative

des Vereins auf eine

rundweg positive Resonanz,

auch bei den Akteuren.

Zusätzliche kostenlose

Appetithappen aus der

Reh- und Schwarzwildkeule

erhöhten den Ansturm

am Stand. Viele Probierer

waren überrascht, dass

Wildfleisch so gut und bestens

grillbar ist und auch

noch sehr lecker schmeckt.

Der Erlös aus dieser Aktion

geht vollständig und ohne

Abzug der Warenkosten als

Spende an die Jugendpflege

Beerfelden und Bad-König

zum Spielplatzbau.

Der Verein der Jäger wurde

als „gefühlter Sieger

der Herzen“ mit einem

Anerkennungs-Bierfass

bedacht.

Noch einmal herzlichen

Dank an die hochmotivierte

Mannschaft des VdJ.

Harald Hecht

29

09/15


Aus den Vereinen

Wichtige Mitteilung:

Am 27.09.2015 findet im Hitpoint-Schießkino,

Bahnhofstr. 51, 61449 Steinbach/Taunus,

(von 10.00-13.00 Uhr) ein Drückjagdschieß-Training

statt.

Telefonische Voranmeldung erforderlich:

VHJ-Landesgeschäftsstelle, 05672/1601, max.

18 Personen. Diese Veranstaltung ist ein Teil der

Fortbildung zum Revierhegemeister (BDJV).

Bitte eigene Drückjagdwaffe und gültigen Jagdschein

mitbringen.

Der Vorstand

30

09/15

Verband

Hessischer Jagdaufseher

Hegegemeinschaften/Reviere

Hegegemeinschaft Wiesbaden-Ost

mit Unterstützung des LJV Hessen

Gebiets-Lebensraum-Konzept der Hegegemeinschaft

Wiesbaden-Ost mit Unterstützung

des LJV Hessen

Auftaktveranstaltung am 11.08.2015

Die Erhaltung eines artenreichen und gesunden

Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung

seiner Lebensgrundlagen, wie es das Bundesjagdgesetz

unter anderem vorgibt, erfordert die

Untersuchung der Lebensräume aller Wildtiere.

Die HG stellt sich dieser Aufgabe mit der Erstellung

eines Lebensraumgutachtens. Ziel ist, allen

in ihrem Bereich vorkommenden Wildtierarten

langfristig überlebensfähige Lebensräume zur

Verfügung zu stellen und damit auch für nachfolgende

Generationen eine Vielfalt an Tier- und

Pflanzenarten zu erhalten.

Dieses Konzept versetzt die HG in die Lage, aufgrund

der Feststellungen des gegenwärtigen

Lebensraum-Zustandes, konkrete Vorschläge

zur Verbesserung zu machen und diese dann

vor Ort umzusetzen. Der LJV Hessen unterstützt

und begleitet dieses Projekt.

Die HG umfasst 24 Reviere (auf insgesamt

11000 Hektar), die sich im Norden von der Platte

bis nach Mz-Kostheim im Süden erstrecken.

Nachsuchenbereitschaft

Marburg-Biedenkopf

nachsuchenbereitschaft-marburg-biedenkopf.de

Erstes Seminar der Nachsuchenbereitschaft

Marburg-Biedenkopf (NBM)

Am 18. April war es endlich soweit: Die NBM

führte ihr erstes Seminar zum Thema Nachsuche

auf Schalenwild durch. Die NBM hat sich

auf die Fahne geschrieben, für alle anfallenden

Nachsuchen zur Verfügung zu stehen, wobei

hier besonders betont werden muss, dass alle

Mitglieder ehrenamtlich aktiv sind. Über die

praktische Arbeit auf der roten Fährte hinaus

ist es den Nachsuchenführern genauso wichtig

Aufklärungsarbeit in dieser Sache in der Jägerschaft

zu leisten. Angesprochen werden sollten

hierbei besonders Jagdpächter und Jagdaufseher.

Nachdem Martin Bartl die Zielsetzung des

Seminars erläutert hatte, mussten die Seminarteilnehmer

erst eine Menge an Theorie und Gesetzeskunde

über sich ergehen lassen.

Gerade in Zeiten, in denen viele Jäger ihre Jägerprüfung

über Vorbereitungskurse an Jagdschulen

in anderen Bundesländern absolvieren und

dort auch die Prüfung machen, ist es besonders

wichtig sich mit den rechtlichen Vorschriften im

eigenen Bundesland vertraut zu machen,

Im Bereich der Praxis war es zunächst nötig

aufzuzeigen, wo überall Nachsuchen anfallen.

Anschließend an Bartels' Vortag informierte

Jens Wagner die Teilnehmer über die rechtlichen

Voraussetzungen, die die eingesetzten

Hunde betreffen. Wagner wies darauf hin: "Wer

eine Enttäuschung vermeiden will achtet darauf,

dass sich auf dem Papier des Welpen der Sperlingshund

befindet." Anschließend an die Hilfestellungen

zum Welpenerwerb und die Warnung

nur geprüfte Hunde im Jagdbetrieb einzusetzen

wurde es dann mit dem sehr lehrreichen Vortrag

von Martin Koslowski immer praxisorientierter.

Ein reicher Fundus aus Anschauungsmaterialien,

Fotos von Anschüssen und einer ausführlichen

Sammlung von Gewebeteilen, Haaren und

Knochensplittern, die Martin in seiner jahrelangen

Tätigkeit als Nachsuchenführer gesammelt

hatte, zeigte den Lehrgangsteilnehmer eindrucksvoll

was der Nachsuchenalltag so mit sich

bringt. Abschließend zeigte Karl Heinz Hecker im

Revier in einer Vorführung mit seinem HS eine

typische Fährtenarbeit nach einem Verkehrsunfall.

In einer abschließenden Gesprächsrunde

bedankten sich die Kursteilnehmer für ein "hervorragendes

und gut geplantes Seminar". Einer

wollte überhaupt nicht verstehen, dass all‘ dies

nur auf ehrenamtlicher Tätigkeit basiert.

Heinrich Alexander Lange

Hegeringe Altenstadt/

Ortenberg

Fortbildungsreihe Jagdrecht gestartet

Am 08.06.2015 haben die Hegeringe vom JV

Büdingen eine vierteilige Fortbildungsreihe gestartet,

die sich über eine weitere Veranstaltung

im November 2015 im kommenden Jahr fortsetzen

wird. Als Referent konnte der Jäger Peter

Seibert gewonnen werden, der bis vor kurzem

im Hauptberuf Richter am Verwaltungsgericht in

Gießen war. Als aktiver Jäger und Jagdgenosse

ist er in zahlreichen Funktionen tätig. Die Fortbildungsreihe

basiert ganz wesentlich auf Fragen

und Anregungen aus der Jägerschaft.

Peter Seibert referierte über einen Zeitraum von

ca. zwei Stunden vor einem Publikum, welches

seinem Vortrag gespannt und bis zum Schluss

sehr aufmerksam folgte. Hierbei wurde deutlich,

dass man auch ohne den Einsatz moderner Medientechnik

seine Zuhörer durchaus in den Bann

ziehen kann. Jagdrecht muss nicht trocken sein!

Die Veranstalter wurden daher auch nach der

Veranstaltung für die Auswahl des „richtigen

Referenten“ gelobt.

Bereits jetzt sind wir auf die kommende Veranstaltung

am 16.11.2015, 19.00 Uhr, in Altenstadt–Oberau

in der Gaststätte Kautz gespannt.

Alle Mitglieder des JV Büdingen sind herzlich

eingeladen. Für Mitglieder ist die Veranstaltung

kostenlos. Gerne können aber auch interessierte

Nichtmitglieder oder auch Mitglieder

anderer Jagdvereine teilnehmen.

Über einen kleinen freiwilligen Beitrag derjenigen

freuen wir uns.

H. Hess

Aufgrund der zahlreichen Einsendungen

und wichtigen jagdpolitischen Ereignisse

konnten in dieser Ausgabe nicht alle

Texte veröffentlich werden.

Eine Erfassung erfolgt in den nächsten

Ausgaben.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Redaktion


Jagdgebrauchshundprüfungen – Termine

KJV

Ziegenhain

BP am 25.09.2015 und 30.10.2015

Treffpunkt: 9.00 Uhr, Michelsbergerstr. 15,

34621 Frielendorf.

Info: B. Schäfer, Mobil: 0171/5802865.

1. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf

Niederwild ohne Leistungsnachweis

Wasser

2. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf

Schalenwild nur mit Lautnachweis.

Gerichtet wird nach BPO-Hessen.

Die Zulassung ist aus der gültigen Fassung

der BPO zu entnehmen.

Schweißfährten sind mit Schwarzwildschweiß

gespritzt.

Max.: 6 Hunde.

Nenngeld/Reuegeld: 80,- €.

Schleppwild, Patronen (16 Bleifrei), Jagdschein,

Impfpass etc. sind am Prüfungstag

dem PL. vorzulegen.

Nennung mit Vordruck Anlage 1 der BPO

Hessen (www.ljv-hessen.de).

Nennung 14 Tage vorher an:

Barbara Schäfer,

Michelsbergerstr. 15,

34621 Frielendorf

oder schaefer.barbara@gmx.net.

JVgg

Oberlahn

BPO am 27. September 2015 um Beselich

1. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf

Niederwild (außer Schalenwild) mit

Leistungsnachweis Wasserarbeit.

2. Brauchbarkeit für die Nachsuche

Schalenwild.

Nenngeld/Reuegeld: 80,- €.

Geprüft wird nach der BPO vom 01.11.2008

(BPO Hessen).

Schleppwild, Flinte und ausreichend Patronen

sind vom Hundeführer mitzubringen.

Die Übernacht-Schweißfährten werden mit

Wildschweiß getropft.

Impfpass, Ahnentafel, Nachweis des lauten

Jagens (bei Brauchbarkeit Nachsuchen auf

Schalenwild) sind vor Beginn der Prüfung

dem Prüfungsleiter vorzulegen.

Hunde und Führer sind nicht durch den

Veranstalter versichert, obliegt dem Hundeführer.

Max.: 16 Hunde; Lehrgangsteilnehmer haben

Vorrang.

Prüfungsleiter:

Rudi Kaiser, Am Sportplatz 12,

65614 Beselich,

E-Mail: info@vom-kloster-beselich.de,

Tel.: 06484/496.

JV Alsfeld in SG mit JGV Mittelhessen

und JVgg Lauterbach

BP am 17.10.2015

Geprüft wird nach der BPO-Hessen vom

01.11.2008.

Nennschluss: 10.10.1205.

Gültiger Jagdschein, Tollwutimpfung und

Ahnentafel sind vor Prüfungsbeginn nachzuweisen.

Schweißfährten werden mit Wildschweiß

getupft, Schleppwild ist mitzubringen, Enten

werden gestellt.

Nenngeld/Reuegeld: 70,- €.

Überweisung: Volksbank Feldatal, IBAN:

DE41519618010000 005940, BIC: GENO-

DE51FEL

Nennungen an:

Manfred Schlosser,

Hofwiesenweg 3

36325 Feldatal-Kestrich,

Tel. und Fax: 06637/410,

Mobil: 0173/1985316,

E-Mail: manfred.schlosser1@t-online.de.

VDD

Hessen

VGP am 17./18.10.2015 um Lich

Alle Hunde müssen tätowiert bzw. gechippt,

kurz- und drahthaarige Hunde aus Gründen

des Tierschutzes kupiert sein. Sie müssen

eine JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft sein.

Der Eigentümer des zu meldenden Hundes

muss einem Mitgliedsverein des JGHV

angehören und einen gültigen Jagdschein

besitzen.

Bei Abgabe der Nennung ist das Nenngeld

auf das Konto VDD Hessen, VB Mittelhessen,

Konto: 11671900, BLZ 51390000 mit

Betreff: „VGP“ zu überweisen. Nennungen

ohne Zahlung des Nenngeldes werden nicht

berücksichtigt!

Nenngeld: 95,- €/125,- € (Mitgl./Nichtmitgl.),

Totverbeller/Verweiser: 25,- € zusätzlich.

Nennungen sind mit Formblatt 1 mit Kopie

der Ahnentafel sowie aller absolvierten

Prüfungszeugnisse und dem Nachweis

der Arbeit an der l.E. an Yvonne Scoggins,

Ausserhalb 16, 61203 Dorn-Assenheim,

Tel.: 06035/2088955 oder per E-Mail an Info-vdd-hessen@web.de,

zu senden.

Nennschluss: 08.10.2015.

HZP m.l.E und o.Sp. am 19./20.09.2015

mit Zusatz BP der JVgg Oberlahn

Es werden Hunde zugelassen, die nach dem

30.09.2013 gewölft sind.

Alle Hunde müssen tätowiert bzw. gechippt,

kurz- und drahthaarige Hunde aus Gründen

des Tierschutzes kupiert sein. Sie müssen

eine JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen

und wirksam gegen Tollwut geimpft sein.

Der Eigentümer des zu meldenden Hundes

muss einem Mitgliedsverein des JGHV

angehören und einen gültigen Jagdschein

besitzen.

Bei Abgabe der Nennung ist das Nenngeld

auf das Konto VDD Hessen, VB Mittelhessen,

Konto: 11671900, BLZ 51390000 mit

Betreff: „HZP“ zu überweisen. Nennungen

ohne Zahlung des Nenngeldes werden nicht

berücksichtigt!

Nenngeld: 95,- €/125,- € (Mitgl./Nichtmitgl.),

Zusatz BP 50,- €.

Nennschluss: 09.10.2015.

Nennungen sind mit Formblatt 1 mit Kopie

der Ahnentafel sowie der VJP Zeugnisse

ebenfalls an Yvonne Scoggins, zu senden.

HZP o.l.E. und o.Sp. am 10.10.2015 um

Beselich

Bei Abgabe der Nennung ist das Nenngeld

auf das Konto VDD Hessen, VB Mittelhessen,

Konto: 11671900, BLZ 51390000 mit

Betreff: „HZP“ zu überweisen. Nennungen

ohne Zahlung des Nenngeldes werden nicht

berücksichtigt!

Nenngeld: 80,- €/110,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nennschluss: 01.10.2015.

Prüfungsleiter: Rudi Kaiser.

Zulassungsbedingungen: Siehe Ausschreibung

HZP am 19./20.09.2015.

JVgg

Frankenberg

BP am 03.10.2015

Es werden alle Prüfungsmodule nach BPO

Hessen angeboten.

Nenngeld: 50,- € je Modul; nur Prüfung der

Gehorsamsfächer 30,- €.

Die Schweißfährten werden mit Wildschweiß

getupft.

Nennschluss: 19.09.2015.

Nennungen an: Wolfgang Hormel, Battenberg,

Tel.: 06452/3560.

Teilnehmer des Hundeführerlehrganges der

JVgg haben Vorrang.

31

09/15


Buchbesprechung

Für Sie gelesen...

Schwarzwild bei der Jagd richtig anzusprechen, ist ein wesentliches

Element der erfolgreichen Bestandskontrolle und damit der Wildschadensverhütung.

Allerdings ist es alles andere als einfach, denn ein

Schwarz wildjäger muss zahlreiche, teilweise nur geringfügig voneinander

abweichende körperliche Merkmale kennen, um einen Keiler sicher

von einer Bache zu unterscheiden. Und insbesondere bei schlechten

Lichtverhältnissen oder auf der Drückjagd sind genaues Hinsehen und

Schwarzwild ansprechen

Schwarzwild ansprechen

64 Seiten, zahlr. Abb.

Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-7888-1681-0

Preis: € 9,95

Verlag Neumann-Neudamm

ein geschultes Auge unabdingbar, damit nicht das falsche Stück auf der Strecke liegt. Dieses NJN-

Praxisbuch zeigt mithilfe zahlreicher farbiger Abbildungen, anhand welcher Kriterien man Schwarzwild vor und

nach dem Schuss schnell und sicher nach Alter und Geschlecht ansprechen kann. Dazu bietet ein ausgedehnter Übungsteil viele

Möglichkeiten, die eigenen Fertigkeiten zu verbessern.

Andreas David

Fährten- und Spurenkunde

128 Seiten, zahlr. Abb.

Format: 25,3 x 17,6 cm

ISBN 978-3-440-14881-5

Preis: € 19,99

Kosmos Verlag

Andreas David

Fährten- und Spurenkunde

Fährten, Spuren und weitere typische Hinterlassenschaften des Wildes zu erkennen,

gehört zum unverzichtbaren Rüstzeug des Jägers und verraten ihm,

was im Revier vorgeht. Dieser Ratgeber vermittelt das notwendige Basiswissen

anschaulich und kompakt.

G. von Harling

Hubertus-Cocktails

Mit seinen Büchern „Hubertus-Cocktail“ und „Hubertus-Cocktail –

nachgeschenkt“ strapazierte Gert G. von Harling, der meistgelesene deutschsprachige

Jagdbuchautor, die Lachmuskeln vieler begeisterter Leser über Jahre.

Nun liegen beide Werke als Doppelband in einer attraktiven Halbleinenausgabe

vor. Mit den Zeichnungen des unvergessenen Heinz Geilfus und weiteren Skizzen

der Extraklasse illustriert, ist dieses Buch ein tolles Geschenk für alle Jäger.

G. von Harling

Hubertus-Cocktails

280 Seiten

zahlr. Abb.

Format: 22,2 x 14,5 cm

ISBN 978-3-440-14489-3

Preis: € 19,99

Kosmos Verlag

Gert G. von Hartling/

Carsten Bothe

600 Tipps für die

Jagdpraxis

256 Seiten, zahlr. Abb.

Format: 22,2 x 16,6 cm

ISBN 978-3-440-14897-6

Preis: € 19,99

Kosmos Verlag

Gert G. von Hartling/Carsten Bothe

600 Tipps für die Jagdpraxis

Mit pfiffigen Praxistipps räumen die ausgewiesenen Jagdpraktiker Gert G.

von Harling und Carsten Bothe seit vielen Jahren die kleinen Stolpersteine

des Jagdalltags aus dem Weg. In diesem Buch zeigen sie ihre erprobten

Ideen für Jägerinnen und Jäger. Über 600 Tipps rund um das Waidwerk –

für einfaches, entspanntes und erfolgreiches Jagen!

Deutz/Bretis/Völk

Rotwildregulierung – aber wie?

Deutz / Bretis / Völk

Rotwildregulierung – aber wie?

165 Seiten, zahlr. Abb.

Format: 17,2 x 22,8 cm

ISBN 978-3-7020-1555-8

Preis: € 19,90

Leopold Stocker Verlag

Die Rotwildstrecken stiegen in Österreich und seinen Nachbarländern in

den letzten Jahrzehnten kontinuierlich an. Steigende Bestände können erhöhte

Abschussfreigaben erfordern, damit steigt oft der Jagddruck mit

der Folge von „belehrten“ Rotwildpopulationen, deren Sichtbarkeit stetig

abnimmt. Unzweckmäßig strukturierte Rotwildbestände mit zugunsten

der Tiere verschobenen Geschlechterverhältnissen produzieren zudem

deutlich mehr Zuwachs als gut strukturierte Bestände. Eine nachhaltige

Erhaltung der Akzeptanz für diese faszinierende Wildart setzt eine fachgerechte,

zielorientierte und disziplinierte Bejagung und Regulation, eine Beschränkung der Wildschäden auf

überwiegender Fläche auf ein tragbares Maß sowie eine Lebensraum-Erhaltung voraus. Auch bei durchaus möglicher Kritik kann das

Fachbuch etwas mithelfen, Probleme mit dem Rotwild zu verringern und damit beitragen, dem Rotwild die Zukunft zu sichern.

Die in dieser Ausgabe besprochenen Bücher können Sie unter www.jana-jagd.de oder über die kostenlose Hotline: 0800/228 41 71 bestellen.

32

09/15


erhältlich.

1. Gla te Siegelrand-Vakuumierbeutel

Beidseitig gla t. Geeignet für Kammervakuumierer.

In vielen Größen und als Schlauchware

2. Struktur-Vakuumierbeutel

Eine Seite gla t, eine Seite geri felt. Geeignet

für Absaug-Vakuumierer (z. B. Lava). In vielen

Größen und als Schlauchware erhältlich.

Extrastarke Vakuumierbeutel für scharfkantige

Produkte und bei besonders langer Aufbewah-

3. Retortbeutel

rungszeit.

60 / 2880

• 1 kg Schweinekamm

• 4 Zweige Rosmarin

• 4 Zweige Thymian

• 2 Knoblauchzehen

• 2 Tomaten

• Salz

• Pfeffer

• Mehl

• 1 kleines Ei

• 30 g Sesam, geröstet

• Speisestärke

• etwas trockenen Rotwein

• evtl. Zuckerkulör

114

Die Tomaten kurz in heißes Wasser legen und häuten. Die

Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Das Fleisch salzen und Pfeffern. Zusammen mit den ganzen

Tomaten, den Knoblauchscheiben und den Kräutern in einem

Beutel vakuumieren und für 48 Stunden bei 60 C im

Wasserbad garen.

Den Beutel öffnen, das Fleisch in Alufolie wickeln und warm

halten. Die Gewürzzweige aus dem Sud nehmen. Den Sud

pürieren und in einem Topf aufkochen. Einen Schuss Rotwein

zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit

etwas Speisestärke bis zur gewünschten Konsistenz binden.

Das Mehl auf einen flachen Teller stäuben und den Braten

mit der großflächigsten Seite darauf legen. Ei mit Sesamkörnern

verrühren und dieselbe Seite des Bratens damit

„panieren“. In einer Pfanne mit heißem Öl goldbraun braten.

Aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Dazu schmecken Salzkartoffeln.

Wem die Farbe der Sauce zu blass ist, kann mit einigen

Tropfen Zuckerkulör nachhelfen. Zuckerkulör ist als brauner

Lebensmittelfarbstoff völlig unbedenklich zu verwenden,

zumal wenn man das Produkt selbst herstellt:

5 EL Zucker in einem Topf bei nicht zu starker Hitze schmelzen.

Unter ständigem Rühren dunkel werden lassen. Mit

75 ml heißem Wasser ablöschen (Achtung schäumt!). In einem

verschlossenen Gläschen und kühl gelagert hält sich

Zuckerkulör über Monate.

da s diese nur in abgekühltem

Zustand vakuumiert werden, da

sie sonst überque len können. Die

spezie len Behälter aus hochwertigem

Kunststo f oder Edelstahl gibt

es in vielen verschiedenen Größen

und Formen. Mit Hilfe eines Absaugschlauches

am Vakuumiergerät

werden sie durch ein Ventil im

Deckel vakuumiert. Aber auch, wo

kein elektrischer Strom zur Verfügung

steht, z. B. auf Reisen oder

beim Sport, sind die Behälter mittels

einer Handpumpe jederzeit

einsatzbereit. Die Behälter sind

ideal, um Fleisch und Fisch einzulegen,

denn die Marinade zieht innerhalb

von wenigen Minuten so

stark ein wie sonst unter normalen

Bedingungen in 6-10 Stunden.

Durch die Temperaturbeständigkeit

zwischen -30˚ C bis +130˚ C

eignen sie sich für den Einsatz im

Kühlschrank, Gefrierschrank und

für die Mikrowelle.

Als weiteren außergezeichneten

Vorteil bieten die Behälter die Möglichkeit,

bereits geö fnete Einmachgläser

und Twist-O f-Gläser erneut

luftdicht zu verschließen. Dazu werden

die Gläser in einen Vakuumbehälter

geste lt und ganz einfach vakuumiert.

bestreuen.

Rezepttipp

Rezepttipp

Wild-Terrine mit aromatischem Salat

Zutaten

> 500 g Wildfleischreste

> 200 g Schweinefleischreste

> 1 Rehfilet

> 400 ml kalte Sahne

> 1 TL Madagaskarpfeffer

> einige frische Spinatblätter

> 10 kleine Champignons

> Wildgewürz, Salz

Zutaten für den Salat

> 200 g Rucola

> 1 EL Balsamico-Essig

> 4 EL Olivenöl

> 40 g Pinienkerne

> Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Spinatblätter in kochendem Wasser kurz blanchieren, abkühlen lassen und

das Rehfilet damit umwickeln. Die Fleischreste von Sehnen und

Silberhäuten befreien und klein würfeln.

100 g Wildfleisch beiseite stellen. Den Rest zwei Mal

durch die kleinste Scheibe des Fleischwolfs drehen.

Sahne, Salz und Wildgewürz unterrühren, bis die

Masse eine glatte Konsistenz hat.

Madagaskarpfeffer und Wildfleischwürfe unterheben.

Eine Keramik-Terrinenform mit der Hälfte der Masse füllen. Das Rehfilet und

die Champignons darauflegen und den Rest der Pastetenmasse einfüllen und glatt

streichen. Die Terrine vakuumieren und bei 65 °C im Thermalisierer zehn Stunden garen. Danach sofort

in Eiswasser herunterkühlen.

Die Pastete auf eine Arbeitsfläche

stürzen und in Scheiben schneiden.

Den Salat waschen, trocken

schleudern und auf Teller verteilen.

Balsamico und Olivenöl verrühren,

salzen und pfeffern. Die Pinienkerne

in einer Pfanne ohne Öl anrösten.

Den Salat mit dem Dressing

beträufeln und die Pinienkerne

darüberstreuen.

Claudia Diewald

Sous-vide

Niedrigtemperatur-Garen

Hardcover, 160 Seiten

Format: 22,6 x 31 cm

ISBN 978-3-7888-1587-5

Preis: € 29,95

4. Schrumpfbeutel

In verschiedenen Größen erhältlich. Sorgen für

eine stärkere Komprimierung im Beutel, weil

Das Sous-vide-Verfahren spart nicht nur Zeit sie sich durch die Wärmeeinwirkung im Wasserbad

zusammenziehen.

sondern auch Geld.

Ob Produkte im Sonderangebot oder saisonale

Erzeugnisse – die optimale Art der Vorratshaltung

erlaubt Einkäufe dann, wenn sie am günstigsten

sind. Viel zu viel Nü se gesammelt oder

Obst- und Gemüseschwemme im eigenen Garten?

Auch dem kann man ohne Verluste Herr

werden. Im Vakuum konserviert und tiefgefroren

halten sich frische Lebensmi tel genauso

wie fertig gegarte Gerichte bis zu einem Jahr.

So schmeckt der Spargel zu Weihnachten noch

genauso gut wie am Tag der Zubereitung. Bei der Auswahl der richtigen Vakuumierbeutel

so lte zunächst der Temperaturbereich, in

Die gleichen Vorteile gelten natürlich ebenfa ls dem der Beutel eingesetzt wird, berücksichtigt

für eine kurzzeitige Bevo ratung. Vakuumierte werden. Nicht alle Plastikbeutel sind kochfest

Lebensmittel verderben auch im Kühlschrank oder kältebeständig. Die beste Wahl tre fen

nicht mehr so schne l.

Sie, wenn Sie sich an den Herste lerempfehlungen

des Vakuumiergerätes orientieren. Angst

Rein wirtschaftlich betrachtet, bietet diese Art vor krankheitse regenden Sto fen in den Kunststoffbeuteln

muss man nicht haben, denn der Vo ratshaltung die meisten Vorteile.

sie

∙ Vo ratshaltung

Geräte und Zubehör

∙ Die Beutel

saftiGer schWeinekaMM

Mit sesaMkruste

∙ Vakuumbehälter

sind in a ler Regel als 100 % frei von Weichmachern

und Chlor zertifiziert. Eine entsprechende

Erklärung findet sich auf der Verpackung oder Druckempfindliche Lebensmi tel wie Brot, Gewird

Ihnen auf Nachfrage direkt beim Herste ler bäck oder Beeren würden sich in Vakuumbeuteln

völlig verformen bzw. regelrecht zer-

zur Verfügung gestellt.

quetscht werden. Hierfür eignen

sich die Lava Druckregulierung

(Zubehörteil) oder die festen Vakuumbehälter

sehr gut, ebenso für

jede Art von Flü sigkeiten, wobei

darauf geachtet werden muss,

13

i

bananen

Mit Gerösteten Mandeln und schokolade

Die Babybananen schälen und längs halbieren. Die Schokolade

zerbröseln. Jeweils zwei Bananenhälften mit einem

Viertel der Schokolade vakuumieren und bei 60 C für 30

Minuten in den Thermalisierer geben.

Die Mandelplä tchen in einer beschichteten Pfanne ohne

Fe t golden anrösten.

Die Bananenhälften aus den Beuteln nehmen und über

De ser te ler ziehen, mit den gerösteten Mandelplä tchen

60 / 30

4 Babybananen

100 dunkle Schokolade

• 100 g Mandelblättchen

12

137

Weinempfehlung zur Wildterrine

Probepaket

mit 6 Flaschen 43,60 €

(inkl. Mwst. und Versand)

Stichwort

„Dornfelder Roséwein“

Weingut H. L. Menger

Hauptstraße 12

67575 Eich

Tel.: 06246/298

E-Mail: Weingut-H.L.Menger@

t-online.de

www.weingut-menger.de

Pasteten und Terrinen gibt es in vielerlei Varianten.

Dies ist eine der köstlichsten und hübschesten

Formen, um Wildfleisch in einer kalten Variation

auf den Tisch zu bringen. Gerne kombiniert

man sie zusammen mit Cumberlandsoßen oder

süß-würzigen Chutneys. Dies ist auch der Grund,

warum wir als Weinempfehlung heute einen lieblichen

Dornfelder Roséwein auswählen. Zum

einen, weil der Kontrast zur Terrine ein herrlich

pikantes Geschmackserlebnis verspricht, zum

anderen aber auch, weil Roséweine so unschlagbar

gut mit Salatgerichten „können“. Die meist von Essig dominierte Vinaigrette

harmoniert nämlich weder mit der Säure eines Weißweines noch mit

dem Körper von Rotweinen. Der Dornfelder Roséwein ist herrlich fruchtig und

süffig und möchte gerne gut gekühlt serviert werden. Im Aroma erinnert er an

reife Schattenmorellen und Erdbeeren. Der 2014er zeigt sich farblich in einem

kräftigen Pink, was das Gericht optisch sehr schön ergänzt.

33

09/15

33

09/15


Kleinanzeigen

Jagd und Hege

Lehrgänge in unserem Lehrrevier am Jagdschloss Kranichstein

Der Landesjagdverband Hessen e.V. führt 2015 in seinem Lehrrevier in Darmstadt Kranichstein folgende Lehrgänge durch:

Zerwirkkurs - maximal 12 Teilnehmer -

Freitag, 23.10.2015 – belegt

Freitag, 13.11.2015 – belegt

Wildveredelung - maximal 12 Teilnehmer -

Samstag, 24.10.2015 – belegt

Samstag, 14.11.2015 – belegt

Fuchsjagdseminar

Freitag, 06.11.2015

Effektive Fuchsbejagung setzt Professionalität voraus. Dieses Seminar bietet alle

sach- und tierschutzgerechten Bejagungsarten auf den Fuchs. Themenschwerpunkte

des Seminars sind: Wildbiologie, Anlage von Luderplätzen, Fanganlagen,

Natur- und Kunstbaujagd, Standortwahl und Bau von Kunstbauen, Luderplätzen

und Fanganlagen, Reizjagd auf den Fuchs. Kursgebühr: 50,00 € (ohne Unterkunft

und Verpflegung).

– Änderungen vorbehalten – Sollten Lehrgänge schon belegt sein, können

Sie sich auf die Warteliste setzten lassen, sowie dann ein Platz frei wird,

werden Sie umgehend benachrichtigt.

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten erhalten Sie bei Darmstadt

Marketing GmbH, Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt, Tel.: 06151/134513 und

06151/134516 und über www.darmstadt-marketing.de.

Anmeldung für diese Lehrgänge, Vorträge (100,00 EUR) sowie für Revierberatungen

(100,00 EUR) und Führungen durch das Lehrrevier (100,00 EUR

je Gruppe) erbitten wir möglichst umgehend an die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes

Hessen e.V., Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim,

Tel.: 06032/9361-11, Fax: 06032/4255, Frau Neumann oder per E-Mail:

christina.neumann@ljv-hessen.de zu senden.

Stiftung Hessischer Jägerhof

Museum Jagdschloss Kranichstein

Veranstaltungen im September 2015

Sonntag, 06.09.2015, 15:00 Uhr

Allgemeine Schlossführung

Kosten: 2,00 € pro Person zzgl. Museumseintritt

Leitung: Thomas Aufleger

Samstag, 12.09.2015, 15:00 Uhr

Kombiführung Jagdschloss – bioversum

„Die Landgrafen und die Artenvielfalt“

Kosten: 7,00 € pro Person, Leitung: Jörg Steinfeld, Diplom-Biologe

Anmeldung erforderlich bei: www.darmstadt-marketing.de.

Sonntag, 20.09.2015, 14:00 – 15:00 Uhr

Kindertheater „Führung mit dem Kranichsteiner Schlossgespenst“

(für Kinder von 5 – 12 Jahren)

Kosten: 5,00 € pro Person, Leitung: Kindertheater „Chamäleon“

Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 27.09.2015, 15:00 Uhr

Allgemeine Schlossführung

Kosten: 2,00 € pro Person zzgl. Museumseintritt

Leitung: Thomas Aufleger

Museum bioversum Kranichstein

Veranstaltungen im September 2015

Weitere Veranstaltungstermine finden Sie auf

der HessenJäger-Seite im Internet unter:

www.hessenjaeger-online.de

Dienstag, 01.09.2015, 14:30–17:00 Uhr

Forschertreff für Oma, Opa, Enkel (ab 6 Jahre)

„Papier schöpfen“

Kosten: 3,50 € pro Person + ermäßigter Museumseintritt. + 15,00 € Materialkosten

pro Bausatz ODER 2,00 € pro Person, wenn die Schöpfrahmen aus dem bioversum

benutzt werden.

Dienstag, 01.09.2015, 15:00–17:00 Uhr

Ferienprogramm für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

„So wächst es prima – Wir finden heraus, was Pflanzen wirklich mögen!“

Kosten: 3,00 € + ermäßigter Museumseintritt + 2,00 € Materialkosten pro Person

Anmeldung empfohlen wg. begrenzter Teilnehmerzahl

Mittwoch, 02.09.2015, 15:00–17:00 Uhr

Ferienprogramm für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

„Wir bauen ein Unterwassersichtgerät – Bachexkursion zum Ruthsenbach“

Kosten: 3,00 € pro Person + ermäßigter Museumseintritt + 3,00 € Materialkosten

pro Bausatz

Donnerstag, 03.09.2015, 15:00 – 17:00 Uhr

Ferienprogramm für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

„Aus Alt mach Neu – Für die Tonne zu schade“

Kosten: 3,00 € + 2,00 € Materialkosten pro Person + ermäßigter Museumseintritt

Freitag, 04.09.2015, 15:00 – 17:00 Uhr

Ferienprogramm für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

„Bootsrennen am Ruthsenbach“

Kosten: 3,00 € pro Person + ermäßigter Museumseintritt + 1,00 € Materialkosten

pro Kind

Sonntag, 06.09.2015, 11:00 Uhr und 13:00 Uhr

Waldemars Waldgeschichten für Kinder von 4–5 Jahren in Begleitung

der Eltern

„Eichhörnchen – Akrobaten in luftiger Höhe“

Kosten: 5,00 € pro Kind, Erwachsene Begleitpersonen zahlen den ermäßigten

Museumseintritt

Sonntag, 06.09.2015, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Flechten, Knoten, Stecken – Vielfältiges Baumaterial aus der Natur“

Kosten: 2,00 € pro Person + ermäßigter Museumseintritt

Samstag, 12.09.2015, 15:00 – 17:00 Uhr

Kombiführung Jagdschloss und bioversum „Jagd und Artenvielfalt“

Treffpunkt: Jagdschloss Kranichstein, Eingang Museum, Kranichsteiner Straße 261,

64289 Darmstadt, Kosten: 7,00 € pro Person

Sonntag, 13.09.2015, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr

Besucherlabor für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

„Ahorn – Farbenpracht im Herbst“

Kosten: 2,00 € pro Person + ermäßigter Museumseintritt

Sonntag, 20.09.2015, 11:00 Uhr

Wilde Goose Tales with Geraldine and Brenda

(Englischsprachiges Programm für Kinder, die Englisch als Muttersprache

haben oder fließend Englisch sprechen) "Paper Factory"

Kosten: 8,00 € pro Kind; erwachsene Begleitpersonen zahlen den ermäßigten

Museumseintritt. Zusätzliche Materialkosten: 2,00 € pro Kind

34

09/15


Lernort Natur

Schmalzmann

auf den Spuren

Der Dachs ist in ganz Europa verbreitet. In der Fabel wird er Meister Grimbart

genannt und wegen seiner Drüse am Pürzel bezeichnen ihn die Jäger auch als

Schmalzmann. Er ist ein Raubtier aus der Familie der Marder.

sduben – fotolia.com

Erni– fotolia.com

35

09/15


Lernort Natur

Zu erkennen sind Dachse

an ihrer graubraunen

Schwarte, die zum

Bauch hin dunkel,

fast schwarz wird.

Am weißen Kopf

finden sich über

den Augen schwarze

Streifen, die Zügel.

Erni– fotolia.com

a

Fischer/Schumann

Fährten, Spuren und Geläufe

Klappenbroschur, 160 Seiten

Format: 11,5 x 19 cm

ISBN 978-3-7888-1640-7

€ 14,95

Dellex – wikipedia.org

Der Dachs wird bis zu einen Meter

lang, etwa 30 cm hoch und hat

einen ungefähr 15 cm langen

Pürzel. Als Sohlengänger

drücken sich in seinem

Trittsiegel Sohle und Ballen

ab. Zudem sind die fünf langen

Nägel nicht zu übersehen.

Diese kräftigen Nägel brauchen Dachse, um ihre unterirdischen Baue

zu graben. Ein solcher Bau wird teilweise von mehreren Generationen

bewohnt und kann sehr groß werden. Die Schlafkessel werden mit trockenem

Gras, Laub und Moos eingeheut. Dieses Polstermaterial wird

mindestens einmal im Jahr erneuert. Gelegentlich leben in den Bausystemen

nicht nur Dachse gesellig beieinander, sondern sie teilen sich

diese mit Füchsen und sogar Kaninchen. Es herrscht dann ein sogenannter

Burgfrieden, was bedeutet, dass die Räuber in der Nähe des

Baus keine Jagd auf ihre eigentlichen Beutetiere machen.

Unweit eines befahrenen Dachsbaus ist auch ein

Dachsabort zu finden, wo die Losung in

einer Art Grube abgesetzt wird.

Branken, Tritte

und Spuren

des Dachses

a – Pfotensohle,

Vorderlauf

b – Pfotensohle,

Hinterlauf

c – Tritt auf

feuchtem

Boden

d – Spur, vertraut

e – Spur, flüchtig

b

c

d

e

Illustraionen:

Hans-Georg Schumann

Erni– fotolia.com Dachse sind dämmerungs- und

nachtaktiv. Sie legen auf der

Suche nach Nahrung

oft weite Strecken

byrdyak –

fotolia.com

zurück. Anders

als ihre Raubtierverwandten

jagen

Die Jungdachse

sie dabei aber nicht

wirklich, sondern suchen

sich ihre Nahrung unterwegs

zusammen. Dabei nehmen sie

sowohl Dinge auf, die sie auf dem

Boden finden (Obermast), graben oder

wühlen aber auch in der Erde (Untermast).

kom-

men im Spätwinter

oder mit Beginn

des Frühjahrs zur Welt. Um die Tragzeit

entsprechend zu verlängern, setzt nach der

Paarung eine Eiruhe bis zum Beginn des

Winters ein.

Die Ranzzeit der Dachse ist nicht einheitlich. Bei einigen findet sie bereits im Frühjahr statt,

bei anderen im Juli und August, hin und wieder ranzen Dachse aber auch im Oktober noch. In

dieser Zeit sind sie deutlich aktiver und während sie sich sonst auf ein gedämpftes Brummen,

Fauchen oder Murren beschränken, sind jetzt gelegentlich ihre schreienden, grunzenden Laute

zu hören. Mehr als mit Lauten verständigen sich die Dachse aber durch Duftmarkierungen,

die sie über ihr Stink- bzw. Saugloch an der Unterseite des Pürzels abgeben.

Ein Geheck besteht aus zwei bis fünf Jungtieren,

die blind und nahezu nackt im Bau

zur Welt kommen. Sie werden etwa vier

Monate gesäugt und dann noch weitere

zwei Monate von der Fähe geführt, bis sie

selbstständig werden.

36

09/15


Entdeckerecke

Kurti Keilers

Kurzgeschichte

Der Herbst steht vor der Ture.

Diese Zeit nennt man Altweibersommer. Morgens verfangen

sich Tautropfen in den Spinnweben und Dunst steigt

aus den Wälder und Wiesen auf. Auch die frische Kühle in

den Morgenstunden erinnert die Tiere schon daran, dass

der Sommer bald zu Ende sein wird.

Eckhart Grimskovski, der Dachs, weiß genau, dass es nun

an der Zeit ist, sich ein gutes Fettpolster anzufuttern,

denn den Winter über wird er viel schlafen und wenig

Nahrung zu sich nehmen. Da braucht er Reserven, von

denen er zehren kann. Ach, und eine liebe Dachsfrau

wünscht er sich auch. Denn so ganz alleine ist das Leben

nicht mal halb so schön.

Aber bisher hat es nur mit dem Anfuttern des Winterspecks

gut geklappt, denn nur ein paar Pfunde fehlen

noch, dann ist er bereit für den Winter. In diesem Moment

ist Eckhart allerdings alles andere als in Futtersuchstimmung.

Er steht betrübt vor seinem Bau – oder besser

gesagt vor dem großen Loch, wo einst sein Bau war.

In der letzten Nacht hatte es schwer gestürmt und der

alte knorrige Baum, unter dessen Wurzeln er seine Höhle

gegraben hatte, wurde vom Sturm entwurzelt und umgerissen.

Ausgerechnet jetzt, wo Eckhart doch wichtigere

Dinge zu tun hätte, gerade jetzt muss so etwas passieren!

Ratlos blickt er auf seine

zerstorte Behausung.

Hier wollte er doch den Winter über geschützt vor Nässe

und Kälte schlafen und hier sollte auch sein Nachwuchs

zur Welt kommen. Nun fehlt ihm die Zeit zur Futtersuche

und eine nette Dachsfrau wird er sicher mit dieser Ruine

kaum beeindrucken können. Eckhart grunzt enttäuscht.

Kurti Keiler, der sich auf dem Inspektionsrundgang durch

seinen Wald befindet, um zu schauen, ob der Sturm schon

die ersten Bucheckern, Eicheln und Kastanien

herabgeweht hat, bemerkt Eckhart und

kommt auf ihn zu. Als er das Unglück

sieht, beschließt er, Eckhart zu helfen. Er

macht sich auf den Weg und sucht den

Fuchs sowie die Kaninchengroßfamilie

„Buddelbrocks“. Alle sind sofort bereit, Eckhart

zu unterstützen, denn alle kennen sich mit dem Graben

von Bauen bestens aus.

Eckhart staunt nicht schlecht, als der Trupp fleißiger

Helfer anrückt. Das Kleinste der Buddelbrocks schaut

ein wenig skeptisch, dass es mit Fuchs und Dachs zusammenarbeiten

muss. Es fragt ängstlich seinen Vater,

ob es denn auch sicher sei, gemeinsam einen Bau

zu graben. Vater Buddelbrock erklärt dem Sprössling,

dass es gar nicht ungewöhnlich ist, dass sich

Kaninchen und Fuchs einen Bau teilen. Es herrsche

dann ein sogenannter Burgfrieden. Da atmet das

Kaninchenkind erleichtert auf.

Bald ist ein geeigneter Ort unter einer großen Eiche für den

neuen Bau gefunden und alle beginnen emsig mit der Arbeit.

Eckhart ist frohen Mutes und pfeift ein Lied chen, während

er die Erde aus den Gängen vor seinem Bau verteilt.

Das Ganze bleibt nicht lange unentdeckt. Rosalind, die

junge Dachsfrau, ist von Eckhards fröhlichem Pfeifen angelockt

worden. Neugierig schaut sie durch die Brombeerhecke

und gesellt sich schließlich zu den Arbeitern. Freundlich

fragt sie Eckhart, was sie alle hier machen würden.

Dieser ist sofort verzaubert von der hübschen Dachsfrau

und erklärt ihr, was passiert ist. Rosalind möchte helfen

und gräbt sofort mit. Bald ist es geschafft und Eckhart

polstert noch rasch seinen Schlafkessel mit trockenem

Gras, Moos und Blättern aus.

Herzlich bedankt er sich bei Kurti,

dem Fuchs und den Buddelbrocks.

Der Bau ist wirklich schön geworden. Das Kaninchenkind

zupft Vater Buddelbrock am Fell und fragt leise, ob sie

nicht auch hier einziehen können. Eckhart Dachs hört das

und ist begeistert von der Idee. Die große Eiche bietet

so viele Möglichkeiten, den Bau zu vergrößern und eine

so nette Nachbarschaft kann man sich ja nur wünschen.

Dem Fuchs gefällt es hier ebenfalls und so beschließen

die Tiere, in den nächsten Tagen den Bau um zusätzliche

Wohnungen zu erweitern. Kurti grunzt wohlwollend.

Nun kann Eckhart sich wieder seinem Winterspeck widmen.

Und da Rosalind auch noch ein paar Pfunde fehlen,

bietet er ihr an, ihr für die Hilfe einen guten Platz

zu zeigen. Da gibt es nämlich köstliche Pilze und sogar

schon einige Eicheln. Gerne willigt sie ein. Gemeinsam

ziehen sie los und sind kurz darauf im Unterholz

verschwunden. Zufrieden setzt Kurti

seinen Rundgang im Wald fort. Schön, dass

der Sturm letztlich auch seine gute Seite

hatte!

Niko Fux

37

09/15


Marktplatz

Der Zielstock, der keiner ist – neue Zielhilfe verblüfft

Sicheres Zielen bei der Bewegungsjagd

Ein völlig neuer Zielstock, der gar kein Stock

ist, könnte das Schieß- und Anschlagverhalten

bei Bewegungsjagd oder der Pirsch

erheblich verbessern. Extrem klein und

leicht, wird “Steadify“ mit einem Gürtel direkt

an der Hüfte getragen und lässt sich

blitzschnell einhändig bedienen.

Der Ursprung liegt in der Kameratechnik,

wo es ebenso wie bei der Jagd auf sichere

und ruhige Handhabung ankommt. Steadify

ist nur 25 cm lang und 600 g leicht

und wird einfach am Gürtel befestigt, wo

es kaum wahrnehmbar verbleibt. Mit einer

einzigen Handbewegung kann es von hier

aus in zwei Sekunden und völlig lautlos

ausgezogen und positioniert werden, wobei

die Länge auf jede Körpergröße stufenlos

einstellbar ist. Eine Universalgabel bietet

stabilen Halt für Gewehr, Fernglas oder

Kamera und bewirkt ein extrem ruhiges,

sicheres Fixieren unter

jeglichen Bedingungen.

Dabei wird auch das

Gewicht kompensiert,

sodass Jäger mühelos

in der oft langen Anschlaghaltung

bleiben

und Naturbeobachter

und Fotografen ihr

Objekt ausgiebig im Auge behalten können.

Die Beweglichkeit bleibt dabei vollkommen

erhalten. Preis: 119,- € (inkl. MwSt).

Erhältlich im Online-Shop des Hersteller

unter www.steadify.de

Einen Film zur Nutzung der Zielhilfe

finden Sie auf der Homepage unter

www.steadify.de

38

09/15


Bock’l-Bretter:

Einmalige Erlebnisse

einzigartig hervorheben

Sie möchten nicht mehr immer nur zum

klassischen Holzton greifen? Moderne Farben

und Individualität sollen her ins Jagdzimmer?

Dann brauchen Sie ein Bock’l-Brett!

Egal ob Reh-, Rot-, Dam- oder Schwarzwild,

für jede Trophäengröße ist etwas dabei.

Die Bock’l-

Bretter aus

Bad Bocklet

in der bayrischen

Rhön

bestehen aus

Kastanien-, Kirsch- und Buchenholz und

werden individuell und in mehreren Arbeitsschritten

per Hand designt. Egal ob Blau,

Grün oder Rot, mit oder ohne farbliche

Maserung, Sie haben die Möglichkeit, auch

ganz persönliche Wünsche zur Gestaltung

zu äußern. Heben Sie die Einzigartigkeit jeder

Trophäe mit der ganz eigenen Besonderheit

dieser handgemachten Unikate hervor!

Und wenn Sie gerade einmal nichts in

Anblick hatten: Die Bock’l-Bretter sind auch

als Schlüsselbrett oder Garderobe ein echter

Hingucker.

Lieferung erfolgt ohne Gehörnklammer.

Erhältlich ab 29,90 € im Shop der Firma

Bock‘l Brett, Talstraße 6, 97708 Bad Bocklet,

unter www.bocklbrett.com

25 Jahre Askari: Neuer Askari Jagd-Katalog

Herbst/Winter 2015/16 gratis!

Askari feiert weiter sein 25-jähriges Jubiläum.

Seien Sie besonders gespannt und

freuen sich auf weitere hervorjagende Jubiläums-Aktionen:

Neben Jubi-Angeboten werden

zahlreiche Online-Aktionen und ein weiteres

Gewinnspiel zum Jubiläum stattfinden.

Marktplatz

Der neue Gratis-Katalog

Herbst/Winter 2015/16 mit

250 Seiten enthält neue

und bewährte Produkte

aus allen Jagdbereichen.

Neben Bekleidung, hier

wurde insbesondere der

Lederbereich erweitert,

und einem vergrößerten

Optik-Sortiment der Marken

Steiner, Nikon und

Bushnell finden Sie ein

umfangreiches Sortiment

in den Bereichen Schuhe,

Reviereinrichtung, Messer, Lock- und Fallenjagd,

Wildbret-Verwertung, Hundeausrüstung,

Trophäenpräparation, Waffenpflege

sowie Jagdliteratur.

Alle Jubi-Aktionen und Produkte finden Sie

auch auf der Askari Homepage und im Online-Shop

unter www.askari-jagd.de.

Den Askari-Katalog

Herbst/Winter 2015/16

können Sie

gratis bestellen!

Askari Sport GmbH

Hans-Böckler-Str. 7

59348 Lüdinghausen

Tel.: 02591/950-50

Fax: 02591/950-25 oder

im Internet

www.askari-jagd.de

39

09/15

Marktplatz

HUBERTUS ®

Abgabe nur über den Fachhändler an berechtigte Personen.

Technische Änderungen vorbehalten.

*) empfohlener Ladenrichtpreis.

BAYARD

Zuverlässigkeit

ist keine Frage

des Preises

Sehr führige Bockflinte mit

Stahlschrotbeschuss. Läufe

aus Chrom-Molybdän-

Stahl, System mit Nickel-

Finish, Schaft aus ausgewähltem

Walnussholz.

Die HUBERTUS ® BAYARD

Jagd 12/76 gibt es im

guten Fachhandel bereits

ab E 599,- * incl. MwSt.

Erhältlich im

Jagdfachhandel.

Albrecht Kind GmbH

Postfach 310283

51617 Gummersbach

E-Mail: 39info@akah.de

www.akah.de 09/15


Marktplatz

Marktplatz

Anzeige

Stiefel Lynx

LYNX – wie ein Luchs auf leisen Sohlen. Dieser preisgünstige,

mit 5 mm Neopren ausgestatte Stiefel wurde vom JANA-

Praxisteam getestet. Optimale Trittsicherheit durch die markante

Stollensohle und angenehmes Tragegefühl aufgrund

der verstellbaren Wadenweite machen diesen Stiefel zum

perfekten Jagdbegleiter bei jedem Wetter. Größen: 39-46.

Warnfarbe vor Tarnfarbe

Bald ist es so weit. Die Einladungen zu

den ersten Bewegungsjagden werden verschickt

und man kann die warnfarbene

Montur wieder aus dem Schrank holen.

Denn laut den Unfallverhütungsvorschriften

„Jagd“ muss sich die Kleidung aller an der

Jagd unmittelbar Beteiligten farblich deutlich

von der Umgebung abheben. Das häufig

zu sehende orange Hutband reicht hier

nicht aus und bietet damit zu wenig Schutz!

Es kann lediglich zur Ergänzung einer neonfarbenen

Oberbekleidung dienen.

Da unser heimisches Wild zwar farbenblind

ist, aber einfarbige Flächen im Farbenspiel

des Waldes trotzdem wahrnehmen kann,

bieten sich signalfarbene Camouflage-

Jacken an, mit denen Sie in der ungleichmäßigen

Umgebung für das Wild ver-

schwinden, gleichzeitig aber für den Nachbarschützen

gut sichtbar sind.

Beim Einkauf neuer Drückjagdkleidung

sollte darauf geachtet werden, dass diese

wind- und wasserdicht ist, denn nicht immer

bieten goldene Herbsttage ein unvergessliches

Jagderlebnis bei strahlendem

Sonnenschein. So kann es auf den offenen

Drückjagdsitzen zugig werden, weshalb

auch ein Ansitzkissen im Rucksack durchaus

von Vorteil sein kann. Deswegen aber

gleich einen warnfarbenen Wintermantel zu

kaufen, empfiehlt sich auch nicht, denn die

Temperaturen können durchaus noch im

zweistelligen Bereich sein. Insofern sind Jacken

von Vorteil, unter die im Fall der Fälle

z.B. noch eine warme Fleecejacke gezogen

werden kann.

Stiefel Lynx

Best.Nr.: HY2010

Nur € 79,-!

Hallyard Herrenhemden

Modisches, leichtes Langarmhemd im klassischen Karodesign.

Ob locker leger mit gekrämpelten Ärmeln oder

elegant und schick zum Sakko, mit diesem Hemd sind

sie immer perfekt gekleidet. Material: 70 % Baumwolle,

30 % Polyester. Größen: S-3XL.

Hemd Robin

Best.Nr.: HY2013

Nur € 29,95!

Kostenlose Bestell-Hotline:

0800-228 41 71

per E-Mail: info@jana-jagd.de

www.jana-jagd.de

40

09/15

Medizinischer Ratgeber für JAGDLEITER

Zur Vorbereitung und Durchführung von Gesellschaftsjagden

a) Vorbereitung:

* Bestimmung der nächstgelegenen Rettungspunkte/Anfahrtspunkt(e) für Rettungsfahrzeuge

(bzw. alternative Definition eines markanten Anfahrtspunktes für

Rettungswagen); Kontrolle, ob diese mit Fahrzeug/Geländewagen aus dem Revier

bzw. von dort weiter ins Revier passierbar sind

* Handynummer der Jagdteilnehmer mit medizinischer Ausbildung zur Jagd mitführen

(als Jagdleiter)

* Funkgeräte für Jagdleiter und Ansteller/revierkundige Personen? (wenn eingeschränkter

Handyempfang im Revier, Frequenz festlegen und überprüfen)

* Bestimmung der GPS-Koordinaten für mögliche nächstgelegene Hubschrauberlandungen,

ggf. Laminierung für Ansteller oder sogar jeden Jagdteilnehmer veranlassen

* Vorbereitung einer topographischen Revierkarte mit farbiger Einzeichnung des

Handyempfangs – am besten individuelle Ausgabe an alle Jagdteilnehmer mit

Kennzeichnung des jeweiligen Standes

* Name und Telefonnummer des nächstgelegenen diensthabenden Tierarztes am

Jagdtermin

* Welches ist die nächste diensthabende Tierklinik am Jagdtermin?

* Notfalltasche auf Inhalt, Vollständigkeit und Ablaufdatum des Inhaltes kontrollieren

und am Tag der Jagd mitführen (am besten jederzeit, z.B. im Jagdrucksack)

b) Jagdeinladung:

* Hinweis, dass alle Jagdteilnehmer (sollten sie betroffen sein) eine Liste Ihrer Vorerkrankungen,

eine aktuelle Medikamentenliste und ggf. ihren Allergie-Pass

mitführen sollten (am besten wasserdicht verstaut, z.B. in Gefriertüte)

* Handynummer des Jagdleiters aufführen (für alle Jagdteilnehmer, als Kontaktperson

zur organisatorischen Koordination)

* Ausgabe topographischer Revierkarte mit farbiger Einzeichnung des Handyempfangs

mit Kennzeichnung des jeweiligen Standes

40

09/15


Marktplatz

Marktplatz

Drückjagd Hinweisschilder

Drückjagden jetzt noch sicherer gestalten! Die neuen Hinweisschilder

machen nicht nur an Wegen und Straßen optimal und

bildhaft auf die stattfindende Jagd und die damit verbundenen

Gefahren aufmerksam,

sondern sind auch

deutlich leichter zu

händeln als herkömmliche

Schilder. Aufgrund

des leichten

Materials können

sie zum Lagern

oder zum Transport

einfach zusammengerollt

und von einer

Person befördert

und angebracht werden. Sie brauchen keinen Hänger mehr und

sparen gleichzeitig Personalkosten. Durch die integrierten Ösen

ist die Befestigung nahezu überall möglich. Das winddurchlässige,

reißfeste Material verhindert ein starkes Wehen oder gar

Umfallen. Die Schilder sind UV- und wetterbeständig.

Erhältilich unter: www.jana-jagd.de

* Auflistung Rettungspunkte/Anfahrtspunkt(e) für

Rettungsfahrzeuge (bzw. alternative Definition eines

markanten Anfahrtspunktes für Rettungswagen)

* Hinweis: Alle Jagdteilnehmer sollten zur Jagd ein Handy

mitführen

c) Jagdansprache:

* Kurzes Resümee Ablauf der kardiopulmonalen

Reanimation (Basic Life Support, BLS) gemäß des

European Resuscitation Councils (ERC)

* Bei Absetzen eines Notrufs folgende 5 Punkte (5 W’s):

Wer, Wo, Wann, Wie viele Verletzte sind beteiligt,

Warten – erst auflegen, wenn dies von der Rettungsleitstelle

explizit gesagt wird

* Bekanntgabe der Notrufnummer 112 als europaweit

gültige Notrufnummer

* Handynummer Revierleiter als Ansprechpartner

* Auflistung Rettungspunkte/Anfahrtspunkt(e) für

Rettungsfahrzeuge (bzw. alternative Definition eines

markanten Anfahrtspunktes für Rettungswagen)

* Ausgabe GPS-Koordinaten für mögliche nächstgelegene

Hubschrauberlandungen an alle Jagdteilnehmer

(am besten laminiert)

* Gibt es eine Notfalltasche, wo befindet sich diese,

wer führt diese mit?

FJÄLLRÄVEN

GOES

HUNTING

Die neue Hunting-Linie kombiniert

das klassische Fjällräven-Motto der

Outdoor- Expertise mit dem Streben

nach zeitloser Funktion, Optik

und Haltbarkeit für die besonderen

Ansprüche der Jagd. Fjällräven

setzt auf nachhaltige, funktionelle

Lösungen für die verschiedensten

Jagdaktivitäten zu allen Jahreszeiten.

• G-1000 Silent Eco

• Fluorcarbonfreie Imprägnierung

• Bio- Baumwolle

• Recyceltes Polyester

• Chromfrei gegerbtes Leder

• Ethisch gewonnene

Daunen höchster Qualität

www.fjallraven.de/hunting

Entdecken Sie jetzt das umfangreiche

Fjällräven Hunting Sortiment bei Jana

Jagd & Natur in Melsungen. Schauen Sie

vorbei!

Deutscher Verband für Jagdmedizin e.V.

41

09/15

41

09/15


Kleinanzeigen

Kleinanzeigen

Jagdverpachtung

Jagdverpachtung

Die Waldeckische Domanialverwaltung in Bad Arolsen

(Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Verpachtet zum 01.04.2016 im Wege der öffentlichen Ausschreibung durch Einholung

schriftlicher Gebote nachstehenden Jagdbezirk:

• Eigenjagdbezirk „Homberg“ nordöstlich von Bad Wildungen-Albertshausen

in Größe von rd. 196,1 ha Wald

Vorkommende Schalenwildarten: Rehwild; Schwarzwild als Wechselwild

Die Jagdverpachtung erfolgt auf die Dauer von 10 Jahren.

Die Ausschreibungsunterlagen (Allgemeine und besondere Pachtbedingungen)

können ab sofort angefordert werden.

Schriftliche Angebote sind bis Freitag, den 06.11.2015, 9.00 Uhr, in verschlossenem

Umschlag mit der Aufschrift „Jagdpachtangebot EJB „Homberg“ und

vollständiger Anschrift des Bieters bei der Waldeckischen Domanialverwaltung

einzureichen.

Die Waldeckische Domanialverwaltung behält sich nach Prüfung der eingegangenen

Gebote den Zuschlag binnen 4 Wochen nach Angebotseröffnung vor, sie ist

weder an das Höchstgebot gebunden noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.

Waldeckische Domanialverwaltung

Schloss-Straße 28, 34454 Bad Arolsen

(Tel.: 05691/89640, Fax: 05691/896420, E-Mail: zentrale@domanium.de)

Jagdverpachtung

Jagdverpachtung, 65307 Bad Schwalbach-Lindschied, Hochwildjagd, 337 ha, ab

01.04.2016, Kontakt: Jagdgenossenschaft Lindschied, Mail: dieterbesier@t-online.de

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Ulfa im Wetteraukreis verpachtet zwei Jagdbögen ab

dem 01.04.2016 für die Dauer von 10 Jahren. Es handelt sich jeweils um ein

Nieder wildrevier mit Jagdbogen I Reckenhausen 265 ha Feld und 28 ha Wald, sowie

Jagdbogen II Ungeheuern mit 274 ha Feld und 33 ha Wald. Der derzeitige Abschussplan

liegt bei 28 Stück Rehwild für beide Jagdbögen. Gerne können beide

Jagdbögen zusammen verpachtet werden.

Pachtinteressenten können sich mit dem Jagdvorsteher Herrn Martin Möser,

Mittelstr. 52, 63667 Nidda – Ulfa, Tel. 06043/7977 in Verbindung setzen.

Revierbesichtigungen sind nach vorheriger Absprache möglich. Die Verpachtung

erfolgt aufgrund schriftlicher Angebotsabgabe mit dem Nachweis der Jagdpachtfähigkeit.

Die Pachtinteressenten sollen in vollem Umfang bereit sein, sämtlichen

Verpflichtungen der oberen Jagdbehörde entsprechend nachzukommen. Die Übernahme

des Wildschadens wird erwartet.

Der Jagdvorstand behält sich den Zuschlag vor, und ist weder an das Höchstgebot

gebunden noch der Zuschlagserteilung verpflichtet. Schriftliche Angebotsabgabe

bis 30.11.15 möglich.

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Schlüchtern-Herolz verpachtet auf dem Wege der öffentlichen

Ausschreibung durch Einholung schriftlicher Angebote ihren gemeinschaftlichen

Jagdbezirk ab dem 01.04.2016 für die Dauer von 10 Jahren. Die Größe

der bejagbaren Fläche beträgt ca. 538 ha, untergliedert in ca. 137 ha Waldfläche,

ca. 393 ha Feldfläche und ca. 8 ha Gewässerfläche. Es handelt sich um ein

Hochwildrevier. Eine Revierbesichtigung ist nach vorheriger Absprache möglich.

Verbiss- und Wildschäden sind vom Jagdpächter zu übernehmen. Angebote sind

schriftlich mit dem Nachweis der Jagdpachtfähigkeit bis zum 30.12.2015 an den

Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Herolz einzureichen. Die Jagdgenossenschaft

behält sich den Zuschlag ausdrücklich vor und ist weder an das Höchstgebot

gebunden noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet. Kontakt: Jagdvorstand

Helmut Zinkand, Sannerzer Str. 1, 36381 Schlüchtern-Herolz, Tel.: 06661 / 6690,

E-Mail: verpachtung-jg-herolz@gmx.de

Jagdverpachtung

Suche Nachpächter für meine Jagd in Waldaubach. Alles Weitere unter 0171/5470293

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Großen-Linden II im Landkreis Gießen, verpachtet zum

01.04.2016 ihren Jagdbezirk mit Niederwild, mit einer bejagbaren Fläche von 259

ha, davon 6,99 ha Wald und 3,8 ha Gewässerfläche, auf die Dauer von 10 Jahren.

Schriftliche Angebote sind beim Jagdvorstand. Walter Schön, Frankfurter-Str. 103,

in 35440 Linden einzureichen. Tel.: 06403/2716

Jagdverpachtung

Zum 01.04.2016 verpachtet die Jagdgenossenschaft Mauswinkel ihre Feldjagd mit

386 ha bejagbarer Fläche in der Gemeinde Birstein. Pachtdauer beträgt 10 Jahre.

Tel. 06054/2127 Vorsitzender

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Harreshausen in 64832 Babenhausen-Harreshausen,

verpachtet die Jagdbögen Harreshausen Nord (455 ha) und Süd (430 ha) (Niederwildreviere)

zum 01.04.2016, für die Dauer von 10 Jahren, im Wege der öffentlichen

Ausschreibung und Einholung schriftlicher Gebote.

Angebote können sowohl für den Gesamtbezirk als auch für die einzelnen Bezirke

abgegeben werden. Die JG Harreshausen behält sich die Erteilung des Zuschlags

vor und ist weder an das Höchstgebot gebunden, noch zur Zuschlagserteilung

verpflichtet. Nähere Auskünfte bei Jagdvorsteher, Christian Horn, Im Eichen 1,

64832 Babenhausen,Tel.: 06073/6404622, Mobil 0151/40305310, E-Mail:

christian.h.horn@gmx.de

www.Wildacker.de

Jetzt Herbstsaat für

die bevorstehende

Notzeit ausbringen !

Bewährte Mischungen nach

Wildmeister Claußen

Infos und Bestellung unter

www.Saatgut-Shop.de

Biete entgeltlichen Abschuss eines

starken Damhirsches nahe Frankfurt.

Chiffre 0901

Suche Jagdgelegenheit 15 km um

Nidderau-Ostheim mit Schwarzwild.

Geboten wird Mithilfe und Wildbretabnahme

2-3 St. Bitte auf AB sprechen.

Tel.: 06187/21879

2 Jäger suchen Begehungsschein,

Teilpacht, Unterverpachtung etc. mit

Schwarzwild und Rehwild 50 km um

Diemelstadt. Tel. 0151/22022313

Ich suche für das Jagdjahr 2016 eine

Pachtübernahme, Mit- oder Teilpacht

im Kreis Groß-Gerau oder Darmstadt.

Chiffre 0902

Jagdgelegenheit in Niederwildrevier

im goldenen Grund zu vergeben (gerne

auch Jungjäger). Mithilfe bei Revierarbeiten

wird erwartet. Nähere Informationen

gerne im persönlichen Gespräch.

Tel.: 0162/9191848

X

Jagdgelegenheit

Chiffre-Antworten

bitte mit Chiffre-Nummer an

anzeigen@hessenjaegeronline.de

oder an

Verlag J. Neumann-Neudamm

Schwalbenweg 1

34212 Melsungen

Jagdschulen Jagen Lernen

www.jagen-lernen.de 0 6836 - 6851 83

Jagdausbildung Komplettpreis ab 999,– €

Verkaufe Frettchen, weiß und wildfarben,

handzahm, 10 Wochen alt, 70,- €

Tel.: 0171/7837447

Drückjagd Schwarzwildmeute hat

noch Termine frei Anfragen unter Tel.:

0175/5607034 oder 06269/426760

Verschiedenes

Suche bescheidene Jagdmöglichkeit,

über 40 JJ, Marburg-Biedenkopf, Wildbret-Übernahme

und Revierarbeiten.

Chiffre 0903

Wir suchen einen verlässlichen, fitten

Jagdaufseher für HW-Revier im

Hinterlandswald (PLZ 653xx). Bitte

schreiben Sie uns ausführlich und

vertraulich an Chiffre 0904

Jagdgelegenheit/Begehungsschein

in Niederwildrevier im Südkreis GG

geboten. Wildbretübernahme, Sitzfleisch

und Mithilfe bei Revierarbeiten

erwünscht. Chiffre 0905

Jagderlaubnisschein im Hochwildrevier

Nähe Bad Hersfeld zu vergeben.

Infos unter 0171/3667185

Biete Begehungsschein, Wiesbaden

(Vorort), auf Nieder-, Reh- und

Schwarzwild, gegen Mithilfe bei Revierarbeiten

und ggf. Wildbretübernahme.

Chiffre 0906

WWW.HOCHSITZGEIS.DE

-AllesausLärchenholz!-

Telefon 06476/9150-0

Verkaufe Jagdfasane, Jens Weber,

35625 Hüttenberg. Tel.: 0173/2005382

42

09/15


Kleinanzeigen

Hunde

Verschiedenes

NTeletakt

NHundezaun

NAntibellband

100% Wasserdicht

bis 2,5 km Distanz

Jetzt anrufen. Auskunft & Beratung unter:

Suche Weimaraner, bevorzugt Hündin,

mit JEP. Hund wird jagdlich geführt

und hat Familienanschluss.

Tel.: 0177/8876770

KFZ

Seit 1994

034202-51212

Reinrassige Westfalenterrier-Welpen

braun-glatt, Eltern im ständigen jagdlichen

Einsatz, Kinder, Haus und Zwinger

gewöhnt. VB 600,- €

Tel.: 0176/53417845

Angebot!

September 2015

kleiner D-J-H

Standhöhe ca. 1,40 m

Sitzhöhe ca. 2,00 m

Gesamthöhe 2,35 m

aus k.d.impr. Kiefer

ab 89,- €/

Stück **

aus Douglasienholz

ab 113,- €/

Stück **

** bei Abnahme von

vollen Verpackungseinheiten

von

7 Stück / Paket,

zzgl. Frachtkosten 99,-€

Auf kesseldruckimprägnierte Produkte

20 Jahre Garantie • Infomaterial kostenlos

DK Zwinger: “vom Ulfatal”

gibt ab 3,1 DK Welpen, Weiß m. br. Pl.,

Hellbraunschimmel, gewölft 01.08.15

aus „Aika vom Ulfatal“, 0813/08 gew. „IHR SICHERER WEG

08.04.08, Hbrschl. m. br. K. u. Pl.

ZUM JAGDSCHEIN“

Tel. 09342 912010 www.jagdschule-fellmer.de

Tel. 09342 912010 • www.jagdschule-fellmer.de

D = 2; AZP = 1; Fw = SG; HN erbracht

und

„Aramis von der Spessartquelle“,

0513/10 gew. 12.02.10, Weiß m. br. Pl.

D = 1; S = 1; VGP = 2; HZP = 170P.;

Vsp = 2; Fw = V1; HN erbracht

Holger Schneider, 63667 Nidda,

Tel.: 0171/4223347

Außergewöhnliches Domizil mit

Pirschbezirk Nähe Marburg: Patriziervilla

im Park, über 20 Räume, ca. 740

qm, renoviert, langfristig zu vermieten.

www.herrschaftliches-ambiente.de,

Tel.: 0174/3119484

Jagdzeitschriften Wild & Hund,

Pirsch, Unsere Jagd. Ca. 200 Stk.

Preis VB. Tel.: 0172/5600583

Zubehör:

kl. Dachkonstruktion

1 Stück ab 84,-€*

Tarnnetz

1 Stück ab 24,-€*

*ab Werk, zzgl. Lieferkosten

„IHR SICHERER WEG ZUM JAGDSCHEIN“

Wertheim am Wertheim Main – am Frankfurt Main – Frankfurt am Main am Main - Gelnhausen

Gelnhausen

Trophäenbearbeitung z.B. Rehbock

ab 15,- €; Hirsch ab 60,- €; Sau 15,- €.

Tel.: 0172/7819855

Therecker Weg 18 • D-57413 Finnentrop

Tel. 02395 - 91 82 - 0 • Fax 02395 - 91 82 - 60

www.holzundraum.de • info@holzundraum.de

KLEMENT Anwaltskanzlei

– JAGD- UND WAFFENRECHT –

Ihr Ansprechpartner bei Fragen zu:

• Jagdpachtverträgen | Jagdschein

• WBK-Unzuverlässigkeit-, Wild- und

Jagdschadensangelegenheiten

• Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

• Haftungs-/ Schadensersatz u.

Schmerzensgeldfragen

• waffenrechtliche Probleme

Sacha Klement, Rechtsanwalt

Lumdastraße 2, 35457 Lollar

Tel.: 06406/830 80 80

Fax: 06406/830 80 86

www.rechtsanwalt-lollar.de

Sie lieben Ahle Wurscht,

aber da, wo Sie wohnen, gibt es nur so komische

Dinge wie Mettwurst, Dauerwurst, Cervelatwurst …

... von echter Ahler Wurscht aus Nordhessen hat

allerdings keiner richtig Ahnung?

Dann haben Sie ein Problem. Oder besser –

Sie hatten ein Problem!

Online-Shop: www.heck-pack.de

GRATIS

PROSPEKT

ANFORDERN!

WILDHECKTRANSPORTER

- mit EEC-Zulassung -

der Heckträger mit

Schnellverschluß und

EU-Straßenzulassung!

Hecktransporter Optimal 1000 x 500 x 125 mm (verzinkt) 169,90 €

Hecktransporter Optimal 1200 x 500 x 125 mm (verzinkt) 189,90 €

Hecktransporter Optimal L 1000 x 500 x 175 mm (verzinkt) 189,90 €

Hecktransporter Optimal XL 1000 x 600 x 175 mm (verzinkt) 199,90 €

Beleuchtungsanlage 7- / 13-polig mit Schutzeinrichtung 89,00 €

AB SOFORT: Alle Hecktransporter, Vario-Wannen und

Abdeckplanen in 800, 1000 u. 1200 mm lieferbar. ALU-BOXEN

in großer Auswahl bis 500 mm Höhe lieferbar. Alle Heckträger

auch in Edelstahl erhältlich. Seilwinden und anderes Zubehör.

Bei Bestellung eines Hecktransporters 2 Spanng. á 4m gratis!

Lieferzeit: 1-2 Tage, gegen Rechnung

Heck-Pack GmbH & Co. KG Tel. 02243/3551

mobile Hecktransporter-Systeme Fax 02243/842785

Krauthof 6

Mobil 0172/4550505

53783 Eitorf

info@heck-pack.de

Urlaub Müritz-Seenpl. komf. FeWo,

ganzj., Hund auf Anfrage, Jagdmögl.,

angeln, wandern, Rad f., Wassersport,

Tel.: (05241) 67135

www.urlaub-mueritz-seenplatte.de

Gipfelhorstmeute, Terrier, Bracken,

REL, hat Termine frei, Mais, Schilf,

Wald, Tel.: 0160/95981011

Beleihung von Jagd- & Sportwaffen

Ankauf von Nachlässen und Überbeständen.

Persönliche Abholung.

Tel.: 0641/25013068

www.pfandleihhaus-giessen.de

Ab sofort beliefern wir Sie mit echter

nordhessischer Ahler Wurscht –

so oft Sie wollen.

Kurhessen-Lädchen GmbH

Kasseler Straße 26

34212 Melsungen

melsungen@kurhessen-laedchen.de

Tel.: 05661/6886

www.kurhessen-laedchen.de

Alle Infos zum Ahle Wurscht-

Abo unter:

www.kurhessen-laedchen.de

oder

telefonisch unter:

05661/6886

Kurhessen-Lädchen GmbH – Regionale Spezialitäten & Buchhandlung

43

09/15


Kleinanzeigen

Jagdwaffen Schwenke

• Jagdwaffen

• Reparaturen von Jagdwaffen

• Zielfernrohre & -montagen

• Jagdmunition

• Neuschäftungen

• Restaurationen

• Ankäufe von Jagdwaffen

Gol Schwenke GmbH

Grebensteiner Str. 9

34314 Espenau/Hohenkirchen

Tel.: +49 5673/914811

Mobil: +49 151/18414797

E-Mail: info@exklusivwaffen.com

Waffen/Optik *

www.waffenschraenke.de

Katalog unter: 05251/1744-439

Aus Altersgründen an EWB z. verk.:

1. BBF Josef Winkler Ferlach

7x65R/16-70, Kahles 3-9x42 Abs. 4

Satteleinhakmontage, Basküle: Bock,

Hase, Hirsch, Schaft 34cm Bj. 1960,

1950,- €

2. BBF Heym 22N 243Win / 16-70,

Kahles 2,2-9x42 Abs. 4 mit Wechsellauf

16/70-16/70 Basküle: Hase, Enten,

Schaft 35cm Bj. 1976, 2450,- €

Beide Waffen Bestzustand. Abholung

Südhessen, Tel.: 0172/6252837

Ihre Kleinanzeigenbestellung

Ortsnah, günstig, wirksam

Kleinanzeigen auch online!

Ankauf von kompletten Jagdnachlässen,

Waffen, Tresoren etc. zu fairen

Marktpreisen, gerne auch per E-Mail:

nachlass@freenet.de. Seriöse Abwicklung

u. persönliche Abholung.

Tel.: 01520/8638985 ab 18 Uhr.

An EWB: BBF Blaser B452 30 R Blaser/EL

5,6 x 50 Magn., Zeiss Optik

Dia vari 2,5-10 x 48, Jub. Mod. 150

Jahre Zeiss Optik, Top Zustand, wenig

geführt, 1900,- €. Tel. 0171/7448164

Diskreter, schneller & fairer Ankauf

von Waffen und Zubehör, Optik, Trophäen,

komplette jagdliche Nachlässe,

jagdliche Haushaltsauflösungen.

Thomshuette

Thomas Lichters

Glabbach 28, 41334 Nettetal

Tel. 02158 4067858, Fax -4067859

Mobil 0172 2669240

E-Mail: thomshuette@lichters.com

Verkaufe BBF SIMSON SUHL Kaliber

7X57 16/70 mit Zeiss 2,5-10X52

ABS. 1 VB 1200,- € Abgabe nur an

Inhaber einer Erwerbserlaubnis.

Tel.: 0178/6322796

ZF Microdot 4-12 x 56 mit LA, Montageteilen

für Blaser Sattelmontage, VB

300,- €, Tel.: 0172/5329468

Für gewerbliche Anzeigen fordern Sie bitte unsere Mediadaten an.

Anzeigenschluss

für private Kleinanzeigen

jeweils zum 15. des Vormonats

Telefon: 05661/9262-26

Telefax: 05661/9262-19

E-Mail: anzeigen@hessenjaeger-online.de

Für Fehler jeder Art aus telefonischen

Übermittlungen übernimmt der Verlag

keine Haftung.

Dies gilt ebenfalls für undeutlich sowie

unvollständig ausgefüllte Bestellcoupons.

Der Rechnungsbetrag für Ihre privaten Anzeigen errechnet sich wie folgt:

Der Mindestpreis für eine private

Kleinanzeige beträgt € 15,00

Dieser Preis beinhaltet 10 Worte/

Zahlen, wovon 1 Wort/Zahl im

Fettdruck erscheint.

Bitte schreiben Sie in Druckbuchstaben

Normaldruck pro Wort/Zahl € 1,50

Fettdruck pro Wort/Zahl € 1,95

Fettzudruckende Wörter bitte unterstreichen

Chiffrehinweis und Porto € 12,50

Umrandung € 10,00

Rubrik unbedingt ankreuzen:

Verschiedenes Jagdverpachtung

Hunde

Waffen/Optik

Jagdgelegenheit

(Millimeterpreis € 2,00 + MwSt.)

Bekanntschaften

KFZ

Anzeigenschaltung auch im Internet unter

www.hessenjaeger-online.de möglich.

Name

Straße/Nr.

PLZ/Wohnort

Veröffentlichung nur bei kompletter Angabe der Bankverbindung,

keine Rechnung. Ich bin damit einverstanden, dass der Betrag von

meinem Bankkonto abgebucht wird.

Geldinstitut/Ort

E-Mail


Senden Sie Ihren Coupon:

per Fax an: 05661/9262-19

per E-Mail an: anzeigen@hessenjaeger-online.de

per Post: Verlag J. Neumann-Neudamm AG, Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

BIC

IBAN

Datum

Rechtsverbindliche Unterschrift

*Achtung Waffengesetz! Kennzeichnen Sie Ihre Kleinanzeige. Werden erlaubnispflichtige Waffen oder Munition zum Kauf oder Tausch angeboten, müssen diese den Hinweis:

„Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis“ enthalten! Nicht erlaubnispflichtige Waffen müssen den Hinweis „Abgabe nur an Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr“

enthalten. Information laut Waffengesetz: WaffG Anlage 2, Abschnitt 1, „Verbotene Waffen“: Der Umgang (= Erwerb, Besitz, Überlassen, Führen, Verbringen, Mitnehmen) mit

folgenden Gegenständen ist verboten (gem. Nr. 1.2.4):

- Für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten (z.B. Zielschein werfer) oder markieren (z.B. Laser- oder Zielprojektoren),

- Für Schusswaffen bestimmte Nachtsichtgeräte und Nachtsichtzielgeräte mit Montage vorrichtungen sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel

(z.B. Zielfernrohre), sofern die Gegenstände einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen. Information zum Bundesjagdgesetz: BJagdG § 19, „Sachliche

Verbote“: Künstliche Lichtquellen, Spiegel und Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen Bildwandler oder eine elektronische

Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind ..., beim Fang oder Erlegen von Wild aller Art zu verwenden oder zu nutzen.

44

09/15


Vorbereitung und

Planung einer Jagd

Revierjagdmeister Jan Kegel

Liebe Leserinnen und Leser!

Anfang Juli habe ich einen für mich neuen

beruflichen Abschnitt mit dem Beginn meiner

neuen Tätigkeit in der Aus- und Fortbildungsstätte

Kranichstein des LJV-Hessen

begonnen. Und damit auch die Aufgabe

übernommen, den Hegetipp fortzuführen.

Für viele Jägerinnen und Jäger stehen

nun Vorbereitung und Planung einer Gesellschaftsjagd/Ansitzdrückjagd

an. Damit

diese erfolgreich und unfallfrei abläuft,

müssen einige Vorbereitungen getroffen

werden. Um erfolgreich jagen zu können,

wird natürlich eine dem Revier entsprechende

Anzahl an Schützen benötigt. Hierzu

müssen Jagdeinladungen frühzeitig

verschickt werden. Wie diese im Einzelnen

auszusehen haben, wird bei Gelegenheit

gesondert behandelt. Auch eine eine ausreichende

Anzahl an Treibern, Hundeführern,

Schweißhundeführern und Jagdhelfern/Anstellern

sollte rechtzeitig eingeladen

werden! Ortskundigen Ansteller sind von

großer Bedeutung und sollten frühzeitig vor

der Jagd eingewiesen werden!

Bei der Einladung der Hundeführer ist zu

überprüfen, dass die Hunde brauchbar im

Sinne der BPO-Hessen sind, um sich rechtlich

abzusichern! Außerdem richten sich

Anzahl und Auswahl der Hunde nach den zu

bejagenden Wildarten und der vorhandenen

Revierstruktur.

Wie viele Schweißhundeführer benötigt

werden, ergibt sich aus der Schützenzahl

und dem zu erwartenden Wildvorkommen.

Zu empfehlen ist eine gesunde Mischung

aus erfahrenen und jungen „Gespannen“.

Wichtig sind auch bestätigte Schweißhundeführer,

die revierübergreifend nachsuchen

können, sowie ortskundige Begleiter,

die das Gespann unterstützen. Außerdem

werden entsprechende Jagdhelfer benötigt,

die sich um das Bergen und Versorgen der

Strecke kümmern.

Zur Vorbereitung der Gesellschaftsjagd

gehört ebenso die Wildbretverwertung.

Hier sollte der Revierinhaber sich rechtzeitig

darüber Gedanken machen, wie er die

Strecke vermarkten möchte. Bei Abgabe an

den Wildhandel sollte sich vorher erkundigt

werden, welche möglichen Abgabepreise

Lehrrevier Kranichstein

Hegetipp im September

Jagd und Hege

erzielt werden können; ggf. kann man vorher

einen festen Kontrakt mit einem Wildhändler

abschließen.

Bevor man aber überhaupt über eventuelle

Strecken nachdenkt, muss die Grundlage im

Revier geschaffen werden. In diese Vorbereitungen

fließen die Erfahrungen der Bewegungsjagden

der letzten Jahre ein. Es wird

ausgewertet, welcher Stand sich bewährt hat

und welche Stände nicht den gewünschten

Jagderfolg brachten. Sollten keine jagdlichen

Erfahrungen vorhanden sein, können gewisse

Leitlinien und bekannte Wechselgewohnheiten

des Wildes als Hilfe genutzt werden. Eine

Revierkarte, in der die Einstände, die vermutlichen

Wechselrichtungen je nach Wind sowie

die benachbarten Einstände, die möglicherweise

angewechselt werden, markiert sind, ist

bei der Planung und der Standortauswahl der

jagdlichen Einrichtung vorteilhaft.

Als praxistauglich haben sich jagdliche Einrichtungen

wie Drückjagdbock und Erdschirm

erwiesen. Jeder Stand muss natürlich aufgeastet

werden, um den Schützen ein größtmögliches

Schussfeld zu bieten, und sollte

mit den entsprechenden Schusssektoren gekennzeichnet

werden. Außerdem sollte er eine

Standnummer bekommen. Diese erleichtert

die Organisation der Nachsuchen und des

Bergens erheblich.

Um abschließend die Strecke zu verblasen,

sollte bei der Organisation darauf geachtet

werden, dass genügend Bläser zur Verfügung

stehen. Bei kaltem Wetter sollte ggf. zum Aufwärmen

ein Lagerfeuer eingerichtet werden.

Dies gilt auch für den morgendlichen Treffpunkt

zur Jagd.

Um auszuschließen, dass man wesentliche

Dinge bei der Vorbereitung vergessen hat,

hilft es, sich eine Checkliste zur Vorbereitung

auf eine Gesellschaftsjagd anfertigen, in der

zudem die jeweilis beauftragten Personen für

die einzelnen Bereiche aufgelistet sind. So

kann man kontrollieren, ob an alle organisatorischen

Dinge gedacht wurde. Diese Inhalte

werden thematisch im Hegetipp Oktober behandelt.

Sind alle Vorbereitungen erledigt, kann man

beruhigt den Jagdtag angehen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Anblick und

Waidmannsheil.

45

09/15

Jagd und Hege

Sneaky

100%

lautlos

0 461 430 91837

deerhunter@f-engel.com

facebook.com/Deerhunterdk

www.deerhunter.eu

45

09/15

DESIGNED IN

DENMARK

€ 89,90


Kleinanzeigen

Jagd und Hege

Büchsen-

Licht

September

7 Mo

8 Di

9 Mi

10 Do

Aufgang

Untergang

06:44 19:56

06:45 19:53

06:47 19:51

06:48 19:49

Aufgang

Untergang

00:55 16:37

01:51 17:19

02:50 17:55

03:51 18:26

Der Saumond im September

JAGDZEITEN

FÜR

HESSEN 2015

11 Fr

06:50 19:47

04:53 18:53

12 Sa

06:52 19:44

05:56 19:18

13 So

06:53 19:42

06:58 19:41

14 Mo

06:55 19:40

08:00 20:04

15 Di

06:56 19:37

09:02 20:28

16 Mi

06:58 19:35

10:04 20:53

17 Do

06:59 19:33

11:06 21:21

18 Fr

07:01 19:30

12:07 21:53

19 Sa

07:03 19:28

13:07 22:30

20 So

07:04 19:26

14:06 23:13

21 Mo 5

07:06 19:24

15:00 ---

22 Di

07:07 19:21

15:50 00:05

23 Mi

07:09 19:19

16:35 01:05

24 Do

07:11 19:17

17:14 02:13

25 Fr

26 Sa

27 So

28 Mo

07:12 19:14

07:14 19:12

07:15 19:10

07:17 19:08

17:50 03:27

18:23 04:45

18:54 06:06

19:26 07:29

Größte Mondhelligkeit. Ansprechen des Wildes auch bei Bewölkung gut möglich.

Wild ist deutlich zu erkennen und anzusprechen. Selbst bei starker Bewölkung ist die Jagd möglich.

Konturen noch gut erkennbar. Ansprechen mit guter Optik aber möglich.

Nur schwaches Mondlicht. Ansprechen wird deutlich erschwert.

29 Di

07:19 19:05

19:58 08:51

Oktober

30 Mi

1 Do

2 Fr

3 Sa

4 So

5 Mo

07:20 19:03

07:22 19:01

07:23 18:58

07:25 18:56

07:27 18:54

07:28 18:52

20:34 10:11

21:14 11:27

21:59 12:37

22:49 13:40

23:44 14:33

--- 15:19

Jetzt schon

vorbestellen!

Bestell-Hotline:

0800-228 41 71

www.jana-jagd.de

6 Di

07:30 18:50

00:43 15:57

Gürtel aus echtem

Rindsleder, 4 cm breit,

hochwertige silberfarbene

Metallschließe

mit gelaserten Jagdmotiven.

Mit einer

Gesamtlänge von

135 cm sind die Gürtel

lang genug für ca.

95 % aller Abnehmer.

Sie können den Gürtel auf Ihre Bundweite kürzen

(Anleitung liegt bei). Lieferung erfolgt in einer hochwertigen

Geschenkverpackung. Farben: schwarz und braun.

Motiv und Farbe bitte

bei der Bestellung angeben.

Anzeige

Revierkalender

Rotwild Ab Monatsmitte Brunft

Damwild Fegen der Geweihe

Waldschnepfe Zug

Alle Angaben ohne Gewähr.

in braun oder schwarz Best.Nr.

Wildschwein MO33401

Hirsch

MO33402

Rehbock

MO33403

Fährte Wildschwein MO33404

Trittsiegel Wildschwein MO33405

Trittsiegel Hirsch MO33406

je € 29,95

Kostenlose Bestell-Hotline:

0800-228 41 71 jana-jagd.de Photohunter – fotolia.com

2 nur Junge

3 nur Hähne

2) nur in Gebieten mit ausreichenden

Besätzen

5) ab 11.9.

Die zur Aufzucht notwendigen Elterntiere

dürfen in den biologisch jeweils verschiedenen

Brut- und Setzzeiten bis zum

Selbstständigwerden der Jungtiere nicht

bejagt werden.

Quelle: JÄGER –

Zeitschrift für das Jagdrevier

46

09/15


Gerüstet für die Erntejagd

HELIX EXPLORER – mit Kunststoffschaft

Für den harten jagdlichen Alltagseinsatz gibt es jetzt eine Kunststoffschaft-Kombination für die HELIX.

Das neu artige Schaftmaterial besteht aus einem glasfaserverstärkten Verbund-Werkstoff in einem dunklen

Anthrazit mit einer Softgrip Oberfläche. Das weiche und geräuscharme Material hat eine höhere Bruchfestigkeit

als Holz, greift sich gut auch bei großer Kälte und ist unempfindlich gegen Verschmutzung.

Die Oberfläche ist homogen ohne Verklebungen – nichts kann sich lösen.

Das

perfekte Angebot

Die Merkel Helix Explorer mit dem genialen Kahles

Helia 5 Drückjagdglas – zu einem super Preis im Kaliber

.308 Win., .30-06 Spr., 8 x 57 IS, 9,3 x 62.

Nur solange der Vorrat reicht!

Nur an Erwerbsberechtigte!

Merkel Helix Explorer € 2.358,-

Montage € 179,-

Kahles Helia 5 (1-5 x 24) Abs. 4-Dot € 1.910,-

Statt € 4.448,-

für HessenJäger - Leser

nur € 3.799,-!

Sie sparen € 649,-!

Helia 5 (1-5 x 24i) –

OPTIMIERT FÜR DIE BEWEGUNGSJAGD

Produkthighlights: Besonders kompakte Drückjagdoptik.

Absolut neuartige Optik mit hervorragender Randschärfe.

Sehr weites Sehfeld von 42 m/100 m. Extra starke und innovative

Tag/Nacht-Absehen Beleuchtung. OILPHOBIC beschichtete

Linsen. 4-Dot.

Best.Nr.: KA10520

Statt € 1.910,- nur € 1.698,-!

i

Bei Fragen steht Ihnen

unser Waffenfachmann

Walter Siebert

gerne zur Verfügung.

Tel.: 05661.9262-0

Waffen und Munitions verkauf nur an Erwerbs berechtigte.


EULEN NACH ATHEN TRAGEN?

DIE KLÜGERE LÖSUNG: DJ-8 NSV KOMPAKT 1x56

FÜR DIE NACHTJAGD

Als führender deutscher Hersteller im Bereich Nachtsichttechnik ermöglichen wir Jägern,

was Eulen naturgegeben ist: scharf beobachten in absoluter Dunkelheit und auf weite Distanzen.

Das Nachtsichtvorsatzgerät DJ-8 NSV Kompakt 1x56 von Jahnke kombiniert das weltweit erste und

einzige Hochleistungsobjektiv aus Magnesium mit einer leistungsstarken Photonis Bildverstärkerröhre.

Maximale Präzision, starke Sicht und einzigartige Balance machen es zur idealen Ergänzung

Ihrer Jagdoptik. Auch separat zeigt das DJ-8 NSV Kompakt 1x56 starke Leistung – mit 1-facher

Vergrößerung oder mittels Optikeinheit mit 6-facher Vergrößerung.

Qualität „made in Germany“ ist eben doch die beste Investition.

Das Montieren von Nachtsichtgeräten auf Zielfernrohren/Schusswaffen ist in Deutschland und Österreich verboten.

Nachtsichttechnik Jahnke | Witzlebenstraße 40 | D-14057 Berlin | Tel: +49 30 403 14 74 | Fax: +49 30 402 18 97

E-Mail: info@nachtsichttechnik-jahnke.de | www.nachtsichttechnik-jahnke.de

Unsere Händler finden Sie unter folgender Adresse: www.nachtsichttechnik-jahnke.de/haendler

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine