Maschinenbau - Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

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Maschinenbau - Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Der Weg zum Studienplatz

Zulassung

Um zum Bachelorstudiengang Maschinenbau zugelassen zu werden,

ist eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife

oder Vergleichbares) erforderlich. Bereits vor Aufnahme

des Bachelorstudiengangs ist ein dreimonatiges Vorpraktikum zu

absolvieren. Absolventen von technischen Gymnasien sowie Bewerbern

mit abgeschlossener fachspezifischer Berufsausbildung

kann das Vorpraktikum erlassen werden.

Das Vorpraktikum soll den Studierenden helfen, die Lehrinhalte

des Studiums in ihrem Bezug zur Praxis besser zu verstehen.

Dazu gehören: Kennenlernen und Arbeiten mit Werkstoffen,

Maschinen und Apparaten sowie Einblicke in industrielle Fertigungsverfahren

und die Sozial- und Organisationsstruktur von

Betrieben. In begründeten Ausnahmefällen können das gesamte

Vorpraktikum oder Teile davon bis zum Ende des 3. Semesters

nachgeholt werden.

Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es hier:

www.hs-karlsruhe.de/studieninteressierte

Abschluss

Nach erfolgreichem Studium haben die Absolventen des Studiengangs

Maschinenbau viele Möglichkeiten: Direkteinstieg in

ein Unternehmen, Weiterqualifikation über das Masterstudium

Maschinenbau und Mechatronik an der Hochschule Karlsruhe

oder auch ein Karriereweg im Ausland.

Hochschule Karlsruhe

Technik und Wirtschaft

Moltkestraße 30, 76133 Karlsruhe

Telefon: (0721) 925-0, Telefax: (0721) 925-2000

E-Mail: mailbox@hs-karlsruhe.de

Internet: www.hs-karlsruhe.de

Studiengang Maschinenbau, Fakultät für Maschinenbau und

Mechatronik, Sekretariat Gebäude M, Raum 111

Telefon: (0721) 925-1914, Telefax: (0721) 925-1947

E-Mail: sekretariat.mmt@hs-karlsruhe.de

Internet: www.hs-karlsruhe.de/fk-mmt

Studiendekan: Prof. Dr.-Ing. Eckhard Martens

E-Mail: eckhard.martens@hs-karlsruhe.de

Service-Center Studium und Lehre (SCSL)

Telefon: (0721) 925-1071, E-Mail: studienberatung@hs-karlsruhe.de

Herausgeber: Rektor der Hochschule Karlsruhe

Technik und Wirtschaft

Gestaltung, Redaktion: Fk. für Maschinenbau und Mechatronik

(MMT), Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (GÖM)

Fotos/Grafik: T. Schwerdt/Athena, MMT, GÖM

Druck: Bachmann & Weiss Offsetdruck GmbH

Auflage: November 2011, 3 000 Stück

Bachelor

Maschinenbau

Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik


Maschinenbau Studienaufbau und -inhalte

Studienschwerpunkte

Als Hochschulausbildung zum Maschinenbauingenieur/in bietet

die Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik den Studieninteressierten

den Bachelorstudiengang Maschinenbau an.

Was ist Maschinenbau?

Der Maschinenbau befasst sich mit dem Entwurf und der Herstellung

von Maschinen aller Art. Er ist Deutschlands größter und bedeutendster

Industriezweig. Ausgehend von einfachen Elementen

werden im Maschinenbau Anlagen von größter Komplexität entwickelt,

gebaut und betrieben.

Maschinenbau ist durch die Kombination von Grundlagenforschung

und Entwicklung von Produktionsverfahren ein ausgeprägtes technisches

Fachgebiet. In ihm werden physikalische Gesetzmäßigkeiten,

insbesondere aus Mechanik und Thermodynamik, in Konstruktion

und Simulation technischer Anlagen umgesetzt.

Wie sieht der Beruf aus?

Das Berufsbild der Maschinenbauingenieure beinhaltet verschiedenste

Arbeitsgebiete, die sich mit der Herstellung und Anwendung

von Maschinen und verfahrenstechnischen Apparaten aller

Art befassen. Es gibt die klassischen Einsatzgebiete wie z. B. Produktentwicklung,

Forschung, Konstruktion, industrielle Produktion

und auch Fahrzeugtechnik und -bau. Aber auch in angrenzenden

Bereichen wie beispielsweise technischer Vertrieb, Beratung oder

Qualitätsmanagement sind Maschinenbauingenieure tätig.

Der Bachelorstudiengang Maschinenbau ist ein kompakter, siebensemestriger

Studiengang.

Die ersten drei Semester beinhalten das Grundstudium, in dem ingenieurwissenschaftliche

Grundlagen vermittelt werden. Ab dem

4. Semester, dem Beginn des Hauptstudiums, stehen Fachwissen

und praktische Tätigkeiten stärker im Vordergrund. Das fünfte Semester

ist ein Praxissemester, das in der Industrie oder vergleichbaren

Einrichtungen absolviert wird. Das Studium schließt mit der

Bachelor-Thesis ab.

1. & 2.

Semester

3. & 4.

Semester

Angewandte Mathematik, Technische Mechanik,

Werkstoffkunde, CAD, Fertigungstechnik,

Informatik, Elektrotechnik und Maschinenelemente

Technische Mechanik, Thermodynamik mit

Wärmeübertragung, Konstruktionslehre, Werkzeugmaschinen,

Maschinenkunde, Fertigungsplanung

und -steuerung, Qualitätsmanagement,

Strömungslehre und Fluidtechnik sowie

ein Schwerpunkt- und ein Wahlpflichtmodul

5. Semester Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

des Praktischen Studiensemesters

6. Semester Projektarbeit, Kunststoffe, High Performance

Materials, Digitale Steuer- und Regelungstechnik

und Automatisierungskomponenten sowie

ein Schwerpunkt- und ein Wahlpflichtmodul

7. Semester Schlüsselqualifikationen wie z. B. Projektmanagement,

Betriebswirtschaft oder Rechtswesen,

Systemdynamik sowie die Bachelor-Thesis

mit Abschlussprüfung.

Im Laufe des Maschinenbaustudiums können folgende Schwerpunkte

gewählt werden:

• Konstruktion

• Kälte-, Klima- und Umwelttechnik

• Produktion

• Fahrzeugtechnik (Antriebsstrang)

Studierende werden im Schwerpunkt Konstruktion in erster Linie

für die Arbeit in Entwicklungs- und Konstruktionsbüros des allgemeinen

Maschinenbaus, aber auch für die benachbarten Gebiete

Bedarfsforschung, Funktionsermittlung, Fertigung und Verkauf

qualifiziert.

Der Studienschwerpunkt Kälte-, Klima- und Umwelttechnik bildet

gezielt Ingenieure aus, die sich mit Kälte- und Klimaanlagen

auskennen ein im Zuge von Automatisierung und Energieeinsparung

stark nachgefragter Zweig.

Über den Studienschwerpunkt Produktion werden Grundlagen

der Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung vermittelt.

Auf dieser Basis erfolgt auch die Einführung und Anwendung

neuer Technologien in die Unternehmen.

Im Schwerpunkt Fahrzeugtechnik (Antriebsstrang) erfolgt neben

der Vermittlung von physikalischen Grundlagen auch eine Einführung

in die verschiedenen Technologien von Antriebskomponenten.

Absolventen sind begehrte Fachleute in der Fahrzeug-

und Zulieferindustrie.

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