destination - Travel-One

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18. OKTOBER 2006 l AUSGABE 26

Tanz auf

dem Vulkan

Teneriffa verspricht auch ohne Traumstrände jede

Menge Urlaubsgenuss THEMA KANAREN ➤ 30

Travel Trade Press GmbH ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

BEST PRACTICE

»Travel Designer«

statt Reisebüro

Stephanie Elingshausen

verkauft erfolgreich

Luxusreisen ➤ 12

WINTERSPORT

1.200 Kilometer Pisten

für jeden Anspruch

Dolomiti Superski

bietet Skizirkus

der Superlative ➤ 18

DESTINATION

Auf den Spuren

von »Sideways«

www.travel-one.net

Der Erfolgsfi lm hat

Südkalifornien zum Ziel für

Weinreisen gemacht ➤ 36


PULS News, Facts, Trends

2 TRAVEL ONE 18.10.2006


TrOne_Testi_Fank 08.05.2006 15:04 Uhr Seite 1

Foto: Thomas Cook

Adieu, Preisgleichheit

Christian Schmicke, stellvertretender Chefredakteur

J

ahrelang haben die Reisebüros und ihre

Interessenvertreter keine Auseinandersetzung

gescheut, um bei den Fluggesellschaften

gleiche Preise in allen Vertriebskanälen

einzufordern. Nun machen Hapagfly

und Lufthansa kurzerhand Schluss damit und

... der große Sturmlauf bleibt aus.

Die neuen Konditionen von Hapagfly

bedeuten das Ende identischer Preise für

Internet- und Reisebürobuchungen. Die

Kunden zahlen im Reisebüro fünf bis zehn

Euro mehr als im Netz. Zwar wird dieser

Schritt den Reisebüros mit den Vorzügen der

Buchung über TUI Fly & More schmackhaft

gemacht. Aber ein Thema, dem der Vertrieb –

berechtigterweise – elementare Bedeutung

beigemessen hat, wird damit endgültig ad

acta gelegt.

Lufthansa gewährt schon seit längerem

Online-Abschläge. Aber die Suche danach

war bisher eher eine Angelegenheit für

eingefleischte Schnäppchenjäger. Mit dem

aktuellen Relaunch des Internetauftritts

ändert sich das. Die exklusiven Langstreckentarife

mit einem Abschlag von immerhin 30

Euro werden nun ganz prominent präsentiert.

Natürlich sind auch 30 Euro nicht die Welt.

Aber in Zeiten, in denen Bonuskartenanbieter

und Tankstellen mit vergleichsweise lächerli-

Ausgabe 26 l 18.10.2006 EDITORIAL

chen Goodies hunderttausende Kunden

anlocken, ist das kein Anlass zur Entwarnung.

Die übrigen Ferienflieger werden dem

Hapagfly-Beispiel folgen, und bei den

Netzcarriern gehören exklusive Online-Tarife

ohnehin zum gewohnten Bild. Das hat für die

Reisebüros Konsequenzen. Konnten sie ihren

Kunden auf die Frage, ob Flüge im Reisebüro

zum selben Preis zu haben sind wie im

Internet, bislang immerhin mit »im Prinzip

ja« antworten, so sind die Verkäufer künftig

gezwungen, höhere Preise zu rechtfertigen.

Vielleicht bleibt der energische Protest der

Reisebüros deshalb aus, weil diese Entwicklung

absehbar war. Die Airlines gehen

lediglich einen weiteren Schritt auf einem

Weg, den sie seit langem beschreiten.

Da den Reisebüros das Argument, Flüge

seien bei ihnen genauso teuer oder billig wie

im Internet, nun fehlt, müssen sie ihren

Kunden umso deutlicher vermitteln, dass der

Service, den richtigen Flug zur richtigen Zeit

zum richtigen Preis zu ermitteln, sein Geld

wert ist. Die große Imagekampagne, die der

DRV plant, kommt da gerade recht.

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

„Wir vertrauen ELVIA,…

… weil sie sich gemeinsam mit uns auch in schwierigen Situationen

perfekt um unsere Kunden kümmert."

18.10.2006 TRAVEL ONE 3

Dr. Peter Fankhauser, Mitglied des Vorstands der Thomas Cook AG


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Herausgeber Messe Berlin

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Foto: Turismo Tenerife

30

■ PULS

6 Gütesiegel. Das ETI kritisiert den TÜV Süd.

7 Northwest Airlines. Neuer Flug nach Detroit.

9 Profil. Hochzeitsreisende Eva und Clemens Plöchl.

11 Interview mit Dr. Bettina Marx.

Die ARD-Hörfunkkorrespondentin über den Tourismus

in Israel und die momentane Lage im Land.

■ SALES

12 BEST PRACTICE. Barbara Elinghausen, Chefin der C&M

Reise GmbH, verkauft erfolgreich Luxus-Reisen – dank

individuellem Service und perfekter Produktkenntnisse.

14 Best-RMG. Die Kooperation will ihr Gütesiegel im Markt

verbreiten und mit frischen Ideen neue Mitglieder gewinnen.

16 Reisemesse Köln International.

Der neue Expediententag bringt viel Zeit für Fachgespräche.

■ PRODUKT

18 WINTERSPORT. Ein Paradies für Brettlfans.

Der Skipass-verbund Dolomiti-Superski macht aus

zwölf italienischen Tälern ein riesiges Skigebiet.

21 Bulgarien. Das Land schafft durch ein gutes

Preis-Leistungs-Verhältnis den Sprung in die Winterkataloge.

22 Abwechslung im Alpenraum. Immer mehr Veranstalter

bieten Aktivitäten abseits der Piste an.

26 Oneworld. Die Allianz will sich als Alternative zu Lufthansa

und Co. etablieren, auch mit Hilfe des Vertriebs.

27 Dertour & Co. Die Rewe-Marken veröffentlichen

bereits das Sommerprogramm für Nordamerika.

Inhalt

m o r n i n g

news

Alles, was für Reiseprofis wichtig wird, jeden Morgen

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14

26

■ DESTINATION

30 TITELTHEMA KANAREN. Alte Vielfalt neu entdeckt.

Teneriffa investiert in die Luxushotellerie und spricht

verstärkt Aktivurlauber an.

34 Kanaren-Offensive. Veranstalter glauben

wieder an die spanische Inselgruppe.

36 USA. Unterwegs zu edlen Tropfen. Ausflüge

in die Weingebiete bereichern Reisen durch die Staaten.

38 Australien. Das Fremdenverkehrsamt ruft Reiseprofis

zur Teilnahme am Fam-Trip durch Down Under auf.

41 Schweiz. Urlauber erteilen den Hotels der

Eidgenossenschaft sehr gute Noten.

■ EXIT

42 Relax. Schnäppchen für Touristiker

43 TV Tipps.

44 Community. Neue Geschäftsführung bei BCD Travel.

45 Feedback & Impressum.

46 Mensch Peter Wennel

INHALT

18.10.2006 TRAVEL ONE 5

Foto: Oneworld 11


Foto: TUI

PULS News, Facts, Trends

Streit um Gütesiegel

Das EUROPÄISCHE TOURISMUS INSTITUT attackiert den TÜV Süd

■ Heinz-Dieter Quack, Chef des

Europäischen Tourismus Instituts

(ETI) in Trier, macht aus seiner

Kritik keinen Hehl. Er erteilt dem

Gütesiegel des TÜV Süd, dass die-

ser an die Reisebüros von TUI

Leisure Travel vergibt, schlechte

Noten. Denn nur zehn Prozent

der Büros seien vor Ort getestet

worden. »Das ist, als würde ein

Umstritten: Das TÜV-Siegel für Reisebüros von TUI Leisure Travel

m o r n i n g

news Die Top-News

■ Die Europäische Union hat eine feste Webseite für die Schwarze

Liste eingerichtet. Die Fluggesellschaften mit Einflugverbot in der EU

können künftig unter http://air-ban.europa.eu abgefragt werden.

■ Das Centrum für Reisemedizin warnt Reisende im ostafrikanischen

Hochland vor Malariainfektionen. In den vergangenen Jahren sei

die Tropenkrankheit auch in höhere Regionen vorgedrungen.

■ Der DRV hat einen »sprunghaften Anstieg« der Anmeldungen für

die Imagekampagne Pro Reisebüro registriert. Der Zulauf resultiere

aus den Anmeldungen der Kooperations- und Franchise-Büros.

■ TUI schenkt VW-Fahrern, die das neue Sondermodell Tour für Polo,

Golf und Golf Plus kaufen, einen Gutschein für einen Urlaubstag. Auf

den Autos prangt neben dem Tour-Schriftzug das TUI-Logo.

■ Die Raiffeisen Volksbank Altötting, Gesellschafter der RTK-Zentrale

RT-Reisen, will bei den Thomas Cook Reisebüros einsteigen.

■ Ameropa hat Pakete mit Bahnreise, Eintrittskarte und Hotel für

Kunstausstellungen in Hamburg, Wien und Emden aufgelegt.

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Foto: Hapagfly

Zahnarzt drei Zähne untersuchen

und davon auf den guten Gesundheitszustand

des ganzen Gebisses

schließen.« Die Kriterien

des TÜV seien nicht auf die Tourismusbranche

zugeschnitten:

»Man darf wohl davon ausgehen,

dass auch Bestattungsunternehmen

mit dem gleichen Konzept

zertifiziert werden.«

Der TÜV prüfe vor allem, ob

sich das Management der Agentur

vor Ort »nach Lehrbuch« verhalte.

Außerdem habe der TÜV

nur 100 TUI-Büros getestet, das

Siegel sei aber an alle rund 1.000

Büros vergeben worden.

TLT-Chef Hasso von Düring

lässt die Kritik nicht gelten. Die

mehrstufige Prüfungsmethode

des TÜV Süd beinhalte Testkäufe,

eine Kundenbefragung unter

Quack will sein eigenes Gütesiegel

bundesweit anbieten

mehreren Tausend Kunden und

intensive Interviews mit Führungskräften

der Zentrale. »Uns

ging es nicht darum, Testkäufe

mit Checklisten durchzuführen.

Wir haben Wert darauf gelegt,

Konzepte, Prozesse, Maßnahmen

und Schulungsinhalte gesamthaft

prüfen und zertifizieren zu lassen,

die einen hohen Standard an

Service-Qualität im Sinne der

Kunden garantieren.«

Hintergrund der Offensive

von Quack ist, dass dieser sein

eigenes Gütesiegel nun bundesweit

allen Agenturen anbieten

will. Bislang zertifiziert er seit

Ende 2005 nur die Büros von

Best-RMG (siehe Seite 14). MX

Geflügel aus dem Wok in roter Pfeffersauce, Räucherlachs mit Fenchelsalat

Gaumenschmaus gegen Bares

■ Hapagfly startet am 6. November ein neues Konzept für die Bordverpflegung.

Neben kostenlosen Snacks gibt es dann auch raffinierte Bordmenüs,

die extra bezahlt werden müssen. Auf der Speisekarte stehen

unter anderem Bündnerfleisch, gebratene Riesengarnelen oder Schweinefilet

in Morchelrahm. Frühstück gibt es für elf Euro, warme Gerichte

kosten 13 Euro. Wer das »Take-it-easy«-Buffet wählt, zahlt zwölf Euro.

Die Menüs sollten bei der Buchung oder spätestens zwei Werktage vor

Abflug reserviert werden. Reisebüros können die Menüs auf der Agentur-Homepage

von Hapagfly buchen.

www.hapagfly.com/skymenue

Umfassende Informationen zu den neuen Menüs

6 TRAVEL ONE 18.10.2006

i


Foto: nwa

Northwest-Flugzeuge heben von 2007 an auch von Düsseldorf ab

Von Düsseldorf nach Detroit

■ Northwest Airlines nimmt im

Sommerflugplan Nonstop-Flüge

von Düsseldorf nach Detroit in

Michigan in den Flugplan. Vom 5.

Juni an soll es fünf Dienste pro

Woche geben. Am 18. Juni will

die Airline das Angebot auf tägliche

Flüge ausweiten. Geflogen

Updates

wird mit einer Boeing 757 mit

Business- und Economy-Class. In

Detroit haben die Passagiere Anschlussmöglichkeiten

zu 146

Städten in den USA und Kanada.

Düsseldorf ist erst der zweite

deutsche Northwest-Flughafen

nach Frankfurt. Teil der europäi-

Sunny Cars hat das Angebot um Mietwagen in Katar, Saudi-

Arabien und Bahrain erweitert. Für Bahrain und Saudi-Arabien

bietet der Mietwagenbroker zum Start Sondertarife.

Neue Geschäftsführerin der Österreich Werbung ist Dr. Petra

Stolba. Sie wurde vom Präsidium einstimmig gewählt und steht

nun für fünf Jahre an der Spitze des Verkehrsbüros. Sie ist die erste

Frau in dieser Position und Nachfolgerin von Dr. Arthur Oberascher,

der in den Vorstand der Arcotel-Hotelgruppe wechselt.

Das europäische Online-Portal Opodo hat Sam Jabbour zum Chief

Information Officer ernannt.

Lufthansa senkt den Treibstoffzuschlag für interkontinentale Flüge

um zehn Euro pro Strecke. Für innerdeutsche und innereuropäische

Flüge liegt er unverändert bei zwölf Euro pro Flugstrecke.

Der Gesamtumsatz der 2.600 im Reisebürospiegel der Ta.ts

erfassten Agenturen weist im September ein Minus von 4,5 Prozent

gegenüber dem Vorjahresmonat auf. In der Touristik beträgt das

Minus 8,3 und bei Flug ein Prozent.

British Airways bietet bei Buchung eines Business Class Tickets ein

kostenloses Upgrade in die First an. Möglich ist dies für alle

Buchungen eines Hin- und Rückfluges bis zum 15. Dezember.

OLT stellt zum 29. Oktober die Linie Bremen – London City ein. Als

Grund wird die wachsende Lowcost-Konkurrenz angegeben.

schen Expansion ist auch die

neue Route Brüssel – Detroit, die

am 7. Mai eröffnet wird. Vom 1.

Juli an wird es eine tägliche Nonstop-Verbindung

zwischen Amsterdam

und Hartford in Connecticut

geben. Mit Partner KLM sollen

auch die Frequenzen auf den

Strecken von Amsterdam nach

New York, Los Angeles, Toronto

und Boston erhöht werden.

ASR sucht

faire Partner

■ Nach der QTA startet auch

der ASR eine Fairness-Aktion.

Unter dem Motto »Kampagne

für faire Partnerschaft« will

Präsident Stefan Busch die Reisebüros

zum Buchen mittelständischer

Veranstalter bewegen.

Im Gegenzug sollen die

Veranstalter den Büros Agenturverträge

ohne Malus und

Mindestumsatz, gute Einstiegsprovisionen

und attraktive

Provisionsstaffeln bieten.

Mit an Bord sind bislang

Studiosus, Sun Trips, Schauinsland

Reisen, Olimar, Phoenix

Reisen, Ikarus Tours, Attika

Reisen, African Safari Club, Karawane

Reisen, Camäleon Reisen,

Club Blaues Meer Reisen,

Go East Reisen und Albatross.

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Brisbane–Sydney (Stand 9/2006). Maximal zwei Inlandsflüge in Australien (Auswahl aus 20 inneraustralischen

18.10.2006 TRAVEL ONE Flugzielen) zu diesem Preis möglich und nur in Verbindung mit diesem Angebot. Andere Streckenführungen

7

möglich. Gültig für Abflüge 09. 04. bis 21. 06. 07. Für Abflüge 01. 02. bis 08. 04. 07: Australien ab € 1159

(Stand 9/2006). Verkauf vom 28. 09. bis 30. 11. 06. Aufenthalt: Mindestaufenthalt entfällt, maximaler Aufenthalt

3 Monate. Begrenztes Platzangebot. Reisebüroinfo: veröffentlichter IATA-Tarif in allen CRS.

i


PULS News, Facts, Trends

ITB gliedert nach Kontinenten

Im nächsten Jahr soll eine NEUSTRUKTURIERUNG für mehr Übersicht sorgen

■ Nach der öffentlichen Diskussion

über die Gliederung der ITB-

Hallen 1.2, 2.1 und 4.2 im Jahr

2007, hat die Messe Berlin nun

ihr Konzept der neuen Aufteilung

im Detail vorgestellt.

Als Grund für den Ringtausch

gibt ITB-Projektleiter David Ruetz

eine neue geografische Gliederung

an. Einzelne Kontinente

werden nun immer auf einer Ebene

präsentiert. »Die spanischen

Aussteller ziehen im März in die

Halle 4.2 und sind somit näher an

Halle 7, wo die Balearen untergebracht

sind. Im Gegenzug rücken

auch Nord-, Mittel- und Südamerika

näher zusammen«, meint

Ruetz. Eine nach logischen Gesichtspunkten

aufgebaute Umstrukturierung

bringe für sämtliche

Aussteller Vorteile, erklärt

ITB-Direktor Martin Buck.

»Heimspiel« für Reiseprofis

■ Arvato Infoscore, Anbieter für Daten-, Informations- und Forderungsmanagement,

lädt Manager aus der Reiseindustrie am 27.

Oktober nach Gütersloh zu der Veranstaltung »Heimspiel« ein. Auf

dem Programm stehen diverse Workshops, die sich mit Direktmarketing,

Kundenbindung und Zahlungsverkehr

beschäftigen.

Die Seminare sollen an ein

Fußball-Training erinnern: Die einzelnen

Veranstaltungen deklariert

Arvato als »Kick Off«, »Warm Up«

oder »Players Night«. Die Moderation

der Workshops übernehmen

der ZDF-Sportreporter René Hiepen

sowie der ehemalige Sportpro-

Arvato will spielerisch

Kunden ködern

Fotos: ccvision

fi Frank Busemann.

Florian Schulte, Vorsitzender

von Arvato Infoscore, rechnet sich

in der Touristik für seine Produkte

gute Chancen aus: »Die Zunahme

von Reisebuchungen über das Internet stellt die Reiseindustrie vor

die Herausforderung, kundenfreundliche Bezahlverfahren bei

gleichzeitiger Minimierung von Forderungsausfällen anzubieten.«

E-Mail: heimspiel@bertelsmann.de

Anmeldung für die Veranstaltung

Buck ist überzeugt, dass die Messe

damit noch übersichtlicher

wird. »Die Aussteller aus Nordamerika,

die aufgrund der Attraktivität

ihrer Angebote traditionell

zu den besonders stark besuchten

Destinationen gehören, werden

in der Halle 2.1 von der Nähe

zum Südeingang und der nunmehr

geografisch abgestimmten

Halleneinteilung profitieren«,

sagt Buck.

ITB-Projektleiter David Ruetz

rechnet dazu vor: »2003 wurde

der neue Südeingang mit Taxi-

Vorfahrt und S-Bahn-Anschluss in

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Anzeige

i i

Betrieb genommen. Seit dieser

Zeit kommen 50 Prozent aller Besucher

durch diesen Eingang,

während auf die anderen drei

Eingänge die restlichen 50 Prozent

entfallen.« Die Zufriedenheit

der italienischen Aussteller, die

bislang überwiegend in der Halle

2.1 untergebracht waren, sei

hoch. »Sie äußern zu 85 bis 90

Prozent eine Wiederbeteilungsabsicht«,

so Ruetz.

Die Messe werde durch diverse

Maßnahmen nach außen

kommunizieren, dass es zu den

Veränderungen kommt. »Wir

stellen alle Hallen-Pläne im Internet

um und planen spezielle Promotion-Packages

für die US-Aussteller«,

so Ruetz. Ein neuer Messe-Leitfaden

werde konzipiert.

Weitere Umstellungen in den

Hallen sind nicht geplant, nur das

Ruetz: »Der amerikanische

Kontinent rückt enger zusammen«

Partnerland Indien erhalte mit

der 5.2 eine eigene Halle. Eine

stärkere Entzerrung der Termine

erwartet Ruetz durch zwei Neuerungen.

Die Eröffnungsfeier der

Messe findet 2007 erstmals einen

Tag vor dem Messebeginn, nämlich

dienstags, statt. Für mehr

Flexibilität bei den Fachbesuchern

soll auch sorgen, dass ihnen

der Freitag komplett vorbehalten

bleibt, das Publikum

kommt erst samstags.

Ausbauen will Ruetz auch die

Online-Vorabregistrierung. Der

Anteil der Besucher, die sich die

Bestätigung als PDF ausdrucken,

soll kräftig steigen: »Wir wollen

mindestens 50 Prozent Online-

Anteil.« Wolfram Marx

Yilmaz (l.) und Durgut

sind die neuen Türkei-

Repräsentanten

Neuer Türkei-Chef am Main

■ Dr. Tahsin Yilmaz leitet nun als Kulturattaché des türkischen Generalkonsulats

auch das türkische Fremdenverkehrsbüro. Er übernimmt

den Posten von Ibrahim Adil, der in die Türkei zurückgekehrt ist. Yilmaz

arbeitete zuvor im Ministerium für Kultur und Tourismus, wo er

stellvertretender Generaldirektor der Informationsabteilung war. Im

Gegensatz zu seinen Vorgängern spricht Yilmaz auch deutsch. Er studierte

in Mannheim und Ankara Betriebswirtschaft und Jura.

Mit der Ernennung von Fulya Fatma Durgut besetzen die Türken

erstmals die Position des stellvertretenden Kulturattachés. Durgut arbeitete

für die gleiche Behörde wie ihr Chef und war für Fragen in den

Bereichen Kultur und Tourismus verantwortlich.

www.reiseland-tuerkei-info.de Eine Liste der Vertretungen

der Türkei in Deutschland unter »wichtige Adressen«

8 TRAVEL ONE 18.10.2006

Fotos: FVA Türkei


P P R O F I L

P PEva Eva und Clemens Plöchl, 37 37 und und 34, 34, Controllerin Controllerin und und Unternehmensberater

Unternehmensberater

PZum Zum Flittern nach Kolumbien

»Land und Leute kennenlernen, herumreisen und

im Anschluss ein paar Tage am Strand entspannen«,

bringt Eva Plöchl die Urlaubswünsche von

sich und ihrem Mann auf den Punkt. »Wir wollen

auch in den Flitterwochen nicht nur am Strand herumliegen«,

ergänzt dieser.

Für die Hochzeitsreise bleiben höchstens zweieinhalb

Wochen Zeit – länger kann Clemens, der sich

gerade selbstständig gemacht hat, nicht weg. Weil

sich beide für Südamerika interessieren, stand der

Kontinent schnell fest. »Und Kolumbien – das war

dann Evas Idee«, sagt der Österreicher, »das kennen

wir beide noch nicht«. Denn Eva reist viel, am

liebsten in spanischsprachige Länder. So war sie

schon in Ecuador, Venezuela, Kuba, Mexiko und

häufig in Spanien. Dort hat sie übrigens auch ihren

Mann kennengelernt, bei Sprachferien in Málaga.

Necker_06158_Anz_TO_215x132 04.10.2006 17:06 Uhr Seite 1

Die Flitterwochen sind für Januar geplant. Buchen

wollen die beiden bei einem Spezialveranstalter,

Aventoura. »Sonst reisen wir mit dem Rucksack,

und ich buche vielleicht ein paar Hotelübernachtungen

im Voraus. Aber bei einem Land wie Kolumbien

fühlen wir uns so besser aufgehoben«,

sagt Eva, die vor dem BWL-Studium Reiseverkehrskauffrau

gelernt hat. Weil sie genau weiß, was sie

sucht und diese Angebote meist nur bei Spezialisten

zu finden sind, recherchiert sie im Internet und

bucht häufig direkt. Ihre Hochzeitsreise haben die

beiden schon ausgesucht. Aber vorher steht erst

noch die kirchliche Trauung an, in Wien. TRO

Echt und direkt: TRAVEL ONE fragt

Verbraucher nach ihren Urlaubsgewohnheiten.

Heute: Hochzeitsreisende.

News, Facts, Trends PULS

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18.10.2006 TRAVEL ONE

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9


PULS News, Facts, Trends

§

Reiserecht

DAS THEMA: Wer einen Mietwagen bucht, hat nach einem Unfall

Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug. Darauf sollten Reisebüros ihre

Kunden hinweisen.

Im Rahmen eines Reisevertrags über ein Wohnmobil muss der Reise -

ver anstalter ein funktionsfähiges Wohnmobil zur Verfügung stellen. Ist ein

solches wegen eines technischen Problems oder nach einem fremd verursachten

Unfall nicht mehr funktionsfähig, ist der Reiseveranstalter bzw.

das Mietwagenunternehmen als sein Leistungsträger verpflichtet, dem

Reisenden das Ersatzfahrzeug zu bringen. Der Reisende braucht sich hierbei

nicht darauf verweisen zu lassen, das Ersatzfahrzeug an einem Ort abzuholen,

den er nicht zu bereisen beabsichtigt. Das hat das Amtsgericht

Frankfurt/Main entschieden (Urteil vom 14. Juli 2006, Az.: 30 C 606/05-25).

Das klagende Unternehmen hatte für einen Mitarbeiter bei einem

Reiseveranstalter neben einem USA-Flug auch ein CampmobiI gebucht.

Auf einer Fahrt zu einem Kunden beschädigte ein anderes Fahrzeug das

Campmobil schwer. Der Autoverleiher wollte das Ersatzfahrzeug nur nach

Vorlage des Polizeiprotokolls stellen. Auf den Hinweis des Mitarbeiters,

Prof. Dr. Ronald Schmid ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main und lehrt

Luftverkehrs- und Reiserecht an den Universitäten Darmstadt und Dresden.

Darüber hinaus ist er als Schlichter der Reiseschiedsstelle aktiv.

Peru sucht die Aufmerksamkeit

Das Land der Inkas will DEUTSCHE URLAUBER für sich begeistern

■ Mehr deutsche Urlauber ins

Land locken – dieses Ziel hat sich

Peru gesetzt und nimmt dafür einen

Batzen Geld in die Hand:

Knapp 1,7 Millionen US-Dollar

(rund 1,3 Millionen Euro) investieren

die Lateinamerikaner im

nächsten Jahr in Deutschland.

Mit dem Geld sollen verschiedene

Projekte finanziert werden,

etwa eine Repräsentanz. Zwar

wird das Land in Deutschland

auch künftig nicht mit einem

Fremdenverkehrsamt vertreten

sein, doch soll sich hierzulande

eine beauftragte Agentur um die

Interessen Perus kümmern.

Das Land plant zudem, verstärkt

mit Reiseveranstaltern zusammenzuarbeiten.

Walter Bizarreta,

Marketingmanager von

Prom Peru, denkt dabei auch an

gemeinsame Roadshows für Rei-

sebüromitarbeiter. Ihm liegt daran,

dass das Wissen über Peru am

Counter steigt und auch der Norden

des Landes als Reiseziel

wahrgenommen wird.

Die meisten Besucher Perus

stammen aus dem Nachbarland

Chile. Als wichtigsten Markt allerdings

bezeichnet Bizarreta die

USA. Denn die Nordamerikaner

lassen mehr Geld im Land als die

Chilenen. Ausgabefreudig sind

auch die Europäer. Die Mehrheit

der europäischen Gäste kommt

aus Großbritannien. Spanien

steht in der Rangliste auf Platz

zwei, Deutschland folgt auf dem

dritten Platz.

Die Deutschen bleiben im

Schnitt 21 Tage im Land. Häufig

kombinieren sie Peru mit anderen

lateinamerikanischen Destinationen.

Foto: PromPerú

dass dieses erst nach einer Woche zu erwarten und er auf das Fahrzeug

dringend angewiesen sei, da die Termine für seine Kundenbesuche bereits

abgesprochen seien, bot der Vermieter an, ein Fahrzeug gegen Bezahlung

bereitzustellen. Dies müsse er aber einige hundert Kilometer entfernt in

Dallas abholen. Denn an dem Ort, wo das beschädigte Fahrzeug stand,

stehe kein Ersatz-Fahrzeug zur Verfügung. Außerdem müsse er das

Fahrzeug auch wieder in Dallas abgeben.

Da der Außendienstmitarbeiter seine Reise in Florida begonnen und nach

dem Reiseplan auch dort beendete, war ihm nicht damit gedient, ein

Fahrzeug in Dallas zu übernehmen. Er kündigte daher den Reisevertrag

und teilte dem Mietwagenunternehmen mit, dass er die Fahrt nun in

einem Firmenfahrzeug antreten und jeweils in Hotels übernachten werde.

Seinem Arbeitgeber entstanden dadurch erhebliche Kosten und er klagte

auf Erstattung. Dem stimmte das Gericht zu und verurteilte den Reiseveranstalter

zu Schadensersatz. Keinesfalls, so der Richter, sei der

Vermieter berechtigt gewesen, die Zurverfügungstellung eines

funktionsfähigen Campmobils bis zur Klärung einer etwaigen

Verantwortlichkeit des Mieters zu verweigern.

Eine spektakuläre Natur: Der Colca Canyon in der Region Arequipa

10 TRAVEL ONE 18.10.2006


Das Interview führte Tanja Ronge

Seit Mitte August ruhen die Waffen im

Libanon-Krieg. Wie sicher ist das

israelische Gebiet an der Grenze zum

Libanon?

■ Die Lage im Norden ist sehr viel stabiler

geworden. Aus Sicherheitsgründen gibt es

nach meiner Einschätzung keinen Grund,

nicht dorthin zu reisen.

Ist das eine touristisch relevante

Gegend?

■ Oh ja. In Nordgaliläa gibt es viele hochwertige

Adressen für Touristen. In erster Linie

Fremdenzimmer, »Zimmerim« heißen

diese auf Hebräisch. Das sind Bed&Breakfast-

Unterkünfte mit hohem Standard, vergleichbar

mit fünf Sternen in der Hotellerie. Die

meisten Unterkünfte haben Swimming-Pool,

Whirlpool und ähnliche Annehmlichkeiten.

Wer macht dort Urlaub?

■ Die Gegend wird vor allem von Israelis

sehr geschätzt. Es gibt dort einen starken

einheimischen Tourismus. Es ist auch wirklich

eine wunderbare Urlaubsregion. Landschaftlich

traumhaft schön – einfach sehenswert.

Das kann ich jedem nur empfehlen.

Und wie gesagt: Man kann dort derzeit problemlos

hinreisen.

Wie stark sind die Schäden in der

Region?

■ Die Kriegsschäden sind im Wesentlichen

beseitigt. Außerdem waren vorwiegend Privathäuser

betroffen. Der Tourismus hat eigentlich

fast unmittelbar nach dem Waffenstillstand

wieder begonnen. Die Situation ist

Wie sicher ist Urlaub

in Israel, Frau Marx?

mit der Lage vor dem Krieg vergleichbar. Die

israelische Regierung, genauer Finanzminister

Avraham Hirshson, hat das übrigens auch

forciert und die Bevölkerung zum Solidaritätstourismus

aufgerufen.

Wie sicher ist Ihrer Einschätzung nach

der Waffenstillstand? Wie ist die

Stimmung im Land?

■ Das Gefühl von Sicherheit hat sich im

Land wieder eingestellt. Das gilt sowohl für

die Menschen, die dort leben, als auch für

Gäste. Die politischen Probleme allerdings

sind nach wie vor drängend.

Wie sieht es mit den Orten im

Westjordanland aus?

■ Die palästinensischen Gebiete stehen am

Rande eines Bürgerkriegs. Von einem Besuch

dort rate ich dringend ab. Urlauber können

weder nach Ramallah, noch nach Jenin oder

Nablus fahren. Den Gaza-Streifen kann man

außer als Journalist mit entsprechenden Ausweispapieren

ohnehin nicht betreten.

Wie sieht es mit einem Besuch

Bethlehems aus?

■ Bethlehem ist die einzige Ausnahme. Dort

ist es vergleichsweise ruhig. Touristen können

und sollten die Stadt besuchen. Das

Interview PULS

Dr. Bettina Marx (46) lebt seit vier Jahren in Tel Aviv und berichtet

als ARD-Hörfunkkorrespondentin von dort regelmäßig für deutsche

Radiosender über die politische Situation in Israel. Marx hat

Geschichte und Judaistik in Köln, Heidelberg und Jerusalem studiert

und spricht neben Englisch und Französisch fließend Hebräisch.

lohnt sich. Es gibt dort viel zu sehen, die

christlichen Stätten sind von großem Interesse.

Einen Tagesausflug nach Bethlehem kann

ich auf jeden Fall empfehlen. Besucher sollten

sich aber auf Wartezeiten einstellen und

sich außerdem vorher bewusst machen, dass

sie quasi eine Grenze mit entsprechender Bewachung

der Israelis passieren müssen. Das

ist keine angenehme Situation.

Sollten Israel-Urlauber generell

bestimmte Sicherheitsregeln beachten?

■ Nein. Man kann sich überall frei bewegen.

Die Zeit der großen Anschläge ist schon seit

rund eineinhalb Jahren vorbei. Damals hätte

ich davon abgeraten, Linienbusse zu nehmen.

Aber das machen Touristen ja ohnehin

selten. Außerdem sind Minibusse und Taxen

immer eine preisgünstige Alternative.

Was sollten Touristen beachten, die mit

dem Mietwagen unterwegs sind?

■ Sie sollten sich auf jeden Fall gutes Kartenmaterial

aus Deutschland mitbringen. Weil

die Grenze zum Westjordanland für Ortsunkundige

nicht überall als solche zu erkennen

ist, sollten sich Urlauber an der Mietwagenstation

auf der Karte genau zeigen lassen, wo

die Grenze verläuft. Innerhalb Israels ist es

überhaupt kein Problem, sich zu bewegen.

Die einzige Gefahr für Mietwagenurlauber ist

der Fahrstil der Israelis (lacht). Der ist nämlich

ganz schön heiß.

Der Libanon-Krieg zwischen Hisbollah und Israel begann am 12. Juli und dauerte bis

14. August dieses Jahres. Seitdem gilt ein Waffenstillstand, der derzeit weitgehend

eingehalten wird. Während der Kämpfe verhängte Israel eine Seeblockade und

bombardierte den Libanon aus der Luft. Die Hisbollah beschoss Orte im nördlichen Israel,

unter anderem Haifa. Israel setzte später auch Landstreitkräfte im Südlibanon ein.

18.10.2006 TRAVEL ONE 11


SALES TRAVEL ONE Best Practice

Luxus beginnt

mit dem Anschreiben

Stephanie Elingshausen weiß, dass ihre Mitmenschen

auch kleine Aufmerksamkeiten

schätzen: Den Brief nicht in den Computer

zu hacken, sondern zu Papier und Füller zu

greifen, gehört dazu. »Ich zeige meinen Kunden

auf diese Weise, dass sie mir wichtig sind«,

stellt sie klar. »Das tue ich nicht, indem ich ihnen

eine Flasche Champagner ins Hotelzimmer

bringen lasse. Service beginnt schon lange vor

der Abreise, bei einer guten Tasse Kaffee und

einer angenehmen Atmosphäre während des

Verkaufsgesprächs.«

Stephanie Elingshausen ist Chefin der C&M

Reise GmbH. Unter diesem Label schnürt sie

Luxusreisen rund um den Globus und tritt auch

als Reiseagentur auf. In der Frankfurter Innenstadt,

in einer Seitenstraße der »Fressgass«, verkauft

sie ihre eigenen Produkte – einige davon

präsentiert die Geschäftsfrau in den beiden sehr

aufwändig gestalteten Hochglanzkatalogen

»Time out« und »Colors of India«. Zusätzlich

gibt es Pakete aus den Sortimenten anderer Veranstalter.

60 Prozent des Umsatzes generiert

C&M aus den eigenen Kreationen, vierzig Pro-

Individueller Service bis ins kleinste Detail und perfekte Produktkenntnisse sind

notwendig, um im TOP-SEGMENT erfolgreich Reisen zu verkaufen.

zent verdient die Firma als Mittler. »Davon

sind neunzig Prozent Airtours-Produkte«, erzählt

die Eigentümerin.

Für ihr Unternehmen lehnt die Geschäftsfrau

die Bezeichnung Reisebüro ab: »Das hört

sich nach Lohnsteuerbüro an«, meint sie. Dieser

Begriff erfasse weder ihr Betätigungsfeld,

noch sei er zeitgemäß. Die gelernte Hotelfachfrau

spricht von sich und ihren zehn Mitarbeitern

lieber als »Travel-Designer«.

DAS TEAM ARBEITET EIGENVERANTWORT-

LICH. Teil ihrer Firmenpolitik ist es, jedem

Kunden, der mit C&M verreist, ein möglichst

persönliches Geschenk zu machen. »Es kann

ein Parfum oder etwas für das Kind sein«, verrät

sie. Bei Stammkunden sei es leicht, das

Passende zu finden, und wenn es mal schwierig

werde, suche das Team gemeinsam nach

Ideen. Wie viel Geld ihre Mitarbeiter für ein

Präsent ausgeben, überlässt sie ihnen. »Es

muss kaufmännisch vertretbar sein«, sagt

Elingshausen und vertraut auf das Augenmaß

ihrer Mannschaft. Sie begreift sich »nicht als

Chefin des Unternehmens, sondern als Teil

des Ganzen«.

Die Anforderungen an die Travel-Designer

sind hoch. Dass einem Kunden aus dem Katalog

vorgelesen wird oder dass dieser gleich

ganz ohne Beratung aus dem Laden verschwindet,

ist völlig undenkbar. Schließlich

geht es um die schönste Zeit des Jahres – und

C&M-Kunden sind bereit für einen Urlaub viel

Geld auszugeben.

Um so wichtiger ist es für Elingshausen,

die richtigen Mitarbeiter zu finden. Wer bei

ihr anfangen will, muss Abitur und Ausbildung

vorweisen. Der Rest ergibt sich im Bewerbungsgespräch.

Elingshausen entscheidet

bei der Auswahl viel »aus dem Bauch heraus«

und zieht dabei immer ihr Team zu Rate. Hat

sie jemanden eingestellt, beginnt sozusagen

eine Mini-Lehre. Neue Travel-Designer beraten

am Anfang nicht alleine. Sie lernen von

den Kollegen und wohnen ihren Gesprächen

bei. »Es dauert etwa ein Jahr, bis sich Neuzugänge

trauen, zuerst die teuersten Produkte

anzubieten«, schmunzelt sie. Dafür ist jedoch

12 TRAVEL ONE 18.10.2006


neben einem gesunden Selbstvertrauen auch

fundiertes Produktwissen erforderlich, getreu

dem Motto: »Was man selbst gesehen hat,

kann man besser verkaufen«. Das gilt ganz

besonders im hochpreisigen Segment. Deshalb

schickt die Touristikerin ihre Angestellten einmal

im Jahr auf die Reise. Manchmal organisiert

sie auch individuelle Geschäftsreisen für

ihre Mitarbeiter. Die Kosten übernimmt C&M.

Im Gegenzug nehmen ihre Angestellten für

die Inforeise Urlaub. Für sie selbst kommt die

Teilnahme an Famtrips von Veranstaltern

nicht in Frage. Elingshausen überlässt ihrem

Team das Feld: »Ich muss ja nicht vorne sitzen

und das Hotel verkaufen«.

Wie wichtig gute Informationen über

neue Refugien und außergewöhnliche Produkte

sind, hat die Powerfrau längst erkannt.

»Mehr in Mitarbeiter investieren« Stephanie Elingshausen

Aber sie weiß auch, dass nicht jeder alles wissen

kann. Deshalb hat sie vor fünf Jahren »The

Net – Network for exclusive Travel Designers«

gegründet. Eine Kooperation aus neun internationalen

Agenturen, die genau wie sie auf den

Verkauf von Luxusreisen spezialisiert sind. »Es

gibt immer irgendwo einen Experten für ein

Land«, beschreibt sie die Vorteile des Zusammenschlusses.

Da die Mitglieder in verschiedenen

Ländern zu Hause seien, habe niemand

Angst, sich durch die Informationsweitergabe

selbst das Wasser abzugraben – man teilt das

Wissen sogar im Extranet.

NOCH EIN LABEL. Elingshausen baut sich gerade

mit ihrer neuen Marke »pure« ein weiteres

Standbein auf. Dabei handelt es sich um

eine Hotelkooperation, die die besten Adres-

Eigene

Kataloge

■ Time Out: Sieben Destinationen, unter

anderem das Eco Luxury Resort auf North

Island (Seychellen), die Villeninsel Moustique in

den Grenadinen, der Segler White Wings und

die Sediba Game Lodge in Südafrika.

■ Colors of India: Die vorgestellte Hotellerie

zählt zum besten weltweit. Die Partner in

Indien hat Elingshausen selbst angelernt.

■ Die Hochglanzmagazine Time Out und

Colors of India erscheinen in einer Auflage

von 15.000 Stück.

sen der Welt vereint. Die Mitglieder verstehen

sich als exquisiter Zirkel, deren Hotels sich

nicht in eine Schublade mit anderen First-

Class-Häusern stecken lassen, darunter The

Wakaya Club auf Fiji, die Ivory Lodge in Südafrika

und das Cuixmala in Mexiko. Sie präsentieren

sich in einem gebundenen blauen

Buch mit farbenprächtigen Bildern. Eine Mitarbeiterin

von Stephanie Elingshausen ist gerade

unterwegs, um die acht Häuser zu besichtigen.

Denn auch für diesen Job gilt: »Wir garantieren,

dass wir das Produkt kennen«.

Yannick Fiedler

www.c-und-m.de

i Im Netz gibt es keine Infos über das

Angebot. Die Travel-Designer beraten persönlich.

C&M Reise

in Kürze

■ Adresse: C&M Reise GmbH

Kaiserhofstraße 6, 60313 Frankfurt,

T. 069/9 20 06 00

■ Gründungsjahr: 1992, Agentur seit 1994

■ Eigentümerin: Stephanie Elingshausen

■ Arbeitsbereiche: Verkauf von Individual-

und Luxusreisen, Veranstaltertätigkeit seit

1992 mit eigenen Katalogen (die Angebote

sind nicht für andere Reisebüros buchbar),

Gründung der neuen Hotelkooperation »pure«.

18.10.2006 TRAVEL ONE 13


SALES Kooperationen

Best-RMG besinnt sich

auf alte Stärken

Die Kooperation will ihr GÜTESIEGEL im Markt verbreiten

und mit frischen Ideen im Marketing neue Mitglieder gewinnen.

Die Querelen sind vom

Tisch«, sagt Best-RMG-Vorstand

Frank Winkler. Nachdem

die Reisebürokooperation in

den vergangenen Monaten vor

allem durch interne Rangeleien

zwischen Vorstand und Aufsichtsrat

Schlagzeilen machte und ihren

früheren Vorstand Christian

Gürtner in die Wüste schickte,

will man sich wieder den eigentlichen

Aufgaben zuwenden. »Im

Grunde sind wir schon seit August

wieder auf Kurs«, meint

Winkler. Rund 90 Prozent der

Best-RMG-Mitglieder hatten der

Zentrale zu diesem Zeitpunkt die

Vollmacht zur Änderung und

Kündigung von Verträgen mit

den Leistungsträgern erteilt. Das

sei ein klares Zeichen für das Vertrauen

in den Vorstand.

Nach wie vor sucht die Kooperation

ein weiteres Vorstandsmitglied,

der sich um Vertrieb und

Marketing kümmern soll. Auch

hier sei eine Lösung in Sicht. Einen

Namen will Winkler noch

nicht nennen.

Insgesamt scheint das interne

Tauziehen der Kooperation weni-

Kurzprofil Best-RMG

ger geschadet zu haben als viele

erwarteten. Jedenfalls habe der

öffentlich ausgetragene Führungskonflikt

Best-RMG kein einziges

Mitglied gekostet, versichert der

Kooperations-Chef.

Zudem habe man in den vergangenen

Wochen wichtige Weichen

gestellt. So wurde der Ver-

Winkler: Hohe Beratungsqualität

soll das Profil der Best-RMG-Büros

schärfen

trag mit der QTA um fünf Jahre

verlängert. Ein Schritt ohne Alternative,

findet Winkler. Für die

Verhandlungen mit Airlines und

Veranstaltern sei der Schulterschluss

des Vertriebs »absolut unentbehrlich«.

FREIGABE DES GÜTESIEGELS.

Um im Wettbewerb der Ketten

und Kooperationen zu bestehen,

will Best-RMG »die Themen Beratung

und Qualität noch stärker in

den Vordergrund rücken«. Diesen

Anspruch will man mit dem Zertifikat

»Ausgezeichnetes Reisebüro«

unterstreichen, das die Kooperation

im vergangenen Jahr zusammen

mit dem Europäischen Tourismus

Institut (ETI) entwickelt

hat. Obwohl TUI diesem Gütesiegel

mit dem TÜV-Siegel für die eigenen

Reisebüros mittlerweile ein

eigenes Zertifikat entgegenstellt,

glaubt Winkler fest an den Erfolg

seines Ansatzes: »Bei uns wird jedes

einzelne Büro von unabhängigen

Testern überprüft, und nicht

nur jedes Zehnte«, sagt er mit

Blick auf die Konkurrenz. »Außerdem

bewertet das ETI die Kundenzufriedenheit,

und nicht, wie

der TÜV, die Einhaltung der Vorgaben

des Managements.«

Ein Beleg dafür, dass es die

ETI-Tester im Best-RMG-Auftrag

mit der Zertifizierung ernst meinten,

sei die Durchfallquote, merkt

der Best-RMG-Chef an. Jedes vierte

der bisher knapp 100 Büros, die

sich testen ließen, sei durchgefallen.

Diese Büros erhalten von den

ETI-Testern eine detaillierte Analyse

und Hinweise darauf, woran sie

■ Die BEST-RMG Reisen Management AG ist 2004 aus der Fusion der Best Reisen Management AG

mit 280 Büros und der RMG Reisen Management GmbH mit 120 Büros hervorgegangen. Regionaler Schwerpunkt

der Best-Büros war Süddeutschland, RMG war vor allem in der Mitte des Landes vertreten. Sitz der

Zentrale ist Stuttgart. Die Kooperation verfügt heute über ebenso viele Mitglieder wie zum Zeitpunkt der

Fusion: 420. Best-RMG ist mit fünf weiteren Kooperationen innerhalb der Quality Alliance (QTA) organisiert.

Diese führt unter anderem die Provisionsverhandlungen mit touristischen Partnern und Leistungsträgern.

Sie bringt es mit 3.700 Kooperationspartnern auf insgesamt 6.000 Reisebüros.

14 TRAVEL ONE 18.10.2006


arbeiten müssen, wenn sie das

Zertifikat im nächsten Anlauf bekommen

wollen.

Um das Gütesiegel im Markt

schneller zu verbreiten, hat sich

Best-RMG mit dem ETI darauf

geeinigt, die Zertifizierung auch

Reisebüros anzubieten, die nicht

der Kooperation angehören. »Dadurch

beschleunigen wir die

Marktdurchdringung«, argumentiert

Winkler. Das Ziel sei es, mit

dem Siegel eine Art Branchenstandard

zu schaffen.

Dass seiner Kooperation

durch die Öffnung des Gütesiegels

für Mitbewerber ein Wettbewerbsvorteil

verloren geht, befürchtet

er nicht. Innerhalb der

Branche sei die Urheberschaft

von Best-RMG für das Projekt

zweifelsfrei anerkannt – »damit

unterstreichen wir unseren Qualitätsanspruch«.

Und für die Verbraucher

spiele ohnehin nicht die

Kooperation, sondern das einzelne

Reisebüro die Hauptrolle.

Unterstützt wird Best-RMG

beim Thema Reisebürozertifizierung

im nächsten Jahr von Elvia

und Studiosus. Mit deren Hilfe

könne der Preis für die Kooperationsmitglieder

bei 195 Euro gehalten

werden, erklärt Winkler. Externe

Aspiranten, die das Siegel

erwerben wollen, müssen etwas

tiefer in die Tasche greifen.

MARKETING-AKTIONEN WER-

DEN FORTGESETZT. Der Marketing

Club, in dem derzeit 67 Best-

RMG-Mitglieder vertreten sind,

will seine Aktivitäten 2007 ausdehnen.

»Wir planen eine Imagekampagne

zur Neukundengewinnung,

eine Mailing-Aktion und

eine Cross Promotion mit einem

Partner aus dem Konsumgüterbereich«,

berichtet Marketingleiter

Christian Hauk. 2006 seien die

Aktionen erfolgreich verlaufen.

Im Rahmen des letzten Kundenmailings,

das Best-RMG zusammen

mit Meier‘s Weltreisen und

dem Mineralwasserproduzenten

Volvic durchführte, seien Rücklauf-Quoten

von bis zu zehn Prozent

erreicht worden.

Während des alljährlichen

Forums, das vor einigen Tagen in

Sonthofen im Allgäu stattfand,

vergab Best-RMG erstmals einen

Innovationspreis. Um den »Britty«

– so der Name des Preises –

können sich Reisebüros bewerben,

die mit »neuartigen Aktionen

und frischen Ideen ihr Geschäft

ankurbeln«. Wichtigstes

Ziel sei dabei die Intensivierung

www.gtitravel.de Unwiderstehlich

der Kommunikation unter den

Mitgliedern: »Der Wettbewerb ist

ein ausgezeichneter Ideen-Pool.

Warum soll ein Reisebüro in

München nicht von der Idee eines

Best-RMG-Partners aus Hamburg

profitieren?« meint Hauk.

Für das nächste Jahr hofft Best-

RMG-Vorstand Winkler nach

überwundener Krise auf Neuzugänge.

20 neue Mitglieder sollen

es sein, lautet die Zielvorgabe.

Christian Schmicke

Infos zum Gütesiegel:

www.ausgezeichnetes-reisebuero.de

!

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je zuvor:

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im Märchen

Türkische Riviera

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18.10.2006 TRAVEL ONE 15

i

31.12.06


SALES Mix

Treffpunkt Travel Lounge

Auf der Reisemesse Köln erwartet Touristikprofis eine MATCHMAKING AREA

■ Wenn sich vom 1. bis zum 3.

Dezember die Reisewelt zur Reisemesse

Köln International (RKI)

trifft, wartet auf Reiseprofis ein

neues Veranstaltungskonzept. Be-

standteil des neuen Konzepts ist

der Expediententag. »Mit zahlreichen

Aktionen wird am 2. Dezember

der Kontakt zwischen

Ausstellern und Expedienten un-

Auf der Kölner Reisemesse ist am Samstag Expediententag

Ausbildung wird belohnt

■ Die Ausschreibung für den Willy Scharnow-Preis ist angelaufen.

Für den diesjährigen Preis hat die scheidende Geschäftsführerin

Ursula Schörcher eine Kategorisierung mit vier gleichwertigen

Einheiten entwickelt. In der ersten Kategorie finden sich Ausbildungsinitiativen

von Reisebüros und Hotels für deren eigene Mitarbeiter.

In die zweite hat Schörcher

das Engagement von Mitarbeitern

von großen Unternehmen

wie Reisebüroketten, Veranstaltern

oder Hotelketten gepackt.

Die dritte Kategorie

umfasst Initiativen für firmenexterne

Teilnehmer und in der

vierten Gruppe sind die Initiativen

von Lehranstalten zu finden.

Geschäftsführer Walter

Ausbildung soll sich lohnen, für

Azubis und Unternehmen

Krombach will mit dem neuen

System besonders Einzelreisebüros

und -hotels ermutigen.

»Die Erfahrung der letzten Jahre

zeigt, dass dort sehr viel für die Mitarbeiter getan wird.« Jede Kategorie

ist mit einem Preis von 1.500 Euro dotiert.

i

www.willyscharnowstiftung.de

Hier gibt‘s die Ausschreibung, Anmeldung bis 8. Dezember

terstützt«, verspricht Frank Hillesheim,

Projektmanager der Reisemesse

am Rhein.

Ein wichtiges Element des

neuen Ansatzes ist die Travel

Lounge, die die Koelnmesse gemeinsam

mit TRAVEL ONE ausrichtet.

In der »Matchmaking

Area« der Travel Lounge treffen

sich von 14.30 bis 17 Uhr die

Vertriebsmitarbeiter von rund 25

Touristikunternehmen mit den

Reiseprofis.

Der fachliche Dialog in entspannter

Atmosphäre funktioniert

so: Die beteiligten Unternehmen

veröffentlichen im Vorfeld der

Messe, welche Vertriebsmitarbeiter

den Expedienten für Gespräche

zur Verfügung stehen. Counterkräfte

können entsprechend

wählen, mit welchen Ansprech-

Updates

Hillesheim: Matchmaking bringt

echten Mehrwert

partnern sie Kontakt aufnehmen

wollen. Anschließend werden die

Teilnehmer »gematcht« – die Terminwünsche

werden von der

Messe koordiniert.

In der deutschen Messelandschaft

sei Matchmaking »ein absolutes

Novum«, betont Projektmanager

Hillesheim. Die Resonanz

seitens der Aussteller sei

groß. Auch für die Expedienten,

die am Fachbesuchertag anreisen,

sei die neue Regelung ein

Gewinn: »Die Reisebüromitarbeiter

wissen, was sie erwartet

und können sich entsprechend

vorbereiten.«

www.rki-koeln.de

Interhome zahlt auch im nächsten Geschäftsjahr zehn Prozent

Grundprovision. Zudem gibt es weiterhin ab einem Jahresumsatz

von 15.000 Euro bis zu zwei Prozent zusätzlich.

Die Europäische, Ikarus Tours, MISR Travel und Sunny Cars sind neue

Partner der QTA-Fair-Play-Aktion. Sie verpflichten sich, in den

nächsten fünf Jahren eine vertraglich festgelegte Provision zu

zahlen und am Handelsvertreterstatus festzuhalten.

Mit einem überarbeiteten Internetauftritt wendet sich Sabre Travel

Network an Reisebüros. Nach Angaben des Unternehmens

gelangen die Nutzer der Seite nun schneller zu den Rubriken.

Sixt kooperiert mit Miles & More. Kunden des Autovermieters

sammeln Meilen, wenn sie im Ausland ein Fahrzeug mieten.

Marketing Services International vertritt nun Trinidad und Tobago

auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen in Neu-Isenburg ist

somit neuer Ansprechpartner für Veranstalter und Reisebüros. Um

das Marketing kümmert sich Martin Walter, T. 06102/20 29 98.

Pegasus Reiterreisen lädt Reisebüromitarbeiter zu einer

Produktschulung nach Lissabon (1. bis 3. sowie 3. bis 5. Dezember)

und Málaga (6. bis 9. sowie 10. bis 13. Dezember) ein. Teilnehmen

können auch Nichtreiter. Infos unter www.reiterreisen.com.

Veranstalter von Gruppenreisen können sich am 30. November

erneut über das Produkt von Viking Flusskreuzfahrten informieren.

Die Veranstaltung findet auf der Viking Helvetia in Köln statt.

Anmeldung per E-Mail: gruppen@vikingrivercruises.com.

16 TRAVEL ONE 18.10.2006


Handbuch

für Counter

■ Nicht jeder Flugpassagier

reist mit der Bahn zum Airport:

Reisebüros, die ihren

Auto fahrenden Kunden einen

Parkplatz vermitteln wollen,

können diesen über ABC Holiday

Plus buchen. Im neuen

»Counter-Handbuch 2007«

listet das Unternehmen Parkplätze

an 31 Flughäfen in

Deutschland und den Nachbarstaaten

auf.

Erstmals dabei: Die deutschen

Airports Dortmund, Erfurt

und Frankfurt-Hahn sowie

Eindhoven und Maastricht in

den Niederlanden. In der Broschüre

finden Reiseverkäufer

zudem verschiedene Flughafen-Hotels.

i

Buchung: Amadeus

Tour Market, T. 0800/

1 01 43 04 oder www.abc -

holidayplus.de/buchen

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X Wolfram

Die Bahn ist immer wieder für einen Aufreger

gut. Da hat man sich gefreut, dass auch bei den

Herren der Schiene die Zeichen der Zeit erkannt

wurden. Nach den rauchfreien Bahnhöfen darf

nun auch in den Bistros nicht mehr gequalmt

werden. Bahn fahren werde attraktiver, haben

alle Beteiligten gesagt, bis die Bahn dann in der

vergangenen Woche mit ihrer Preiserhöhung an

die Öffentlichkeit ging.

Durchschnittlich 5,6 Prozent teurer werden die

Einzelfahr- und Zeitkarten. Immerhin ist die

Mehrwertsteuererhöhung bereits eingerechnet,

ein schöner Trost. Unverändert bleiben die Preise

für die Bahncard. Das wäre sonst auch der

berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen

brächte. Denn ohne die Rabattkarte ist eine

Zugfahrt heutzutage praktisch nicht mehr

erschwinglich.

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Marx, Redakteur

Falsches Signal

Als Begründung gibt das Unternehmen die

gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise an. Des

Weiteren habe die Bahn in neue Züge investiert.

Aber warum auf dem Rücken der Kunden?

Wieder einmal zeigt sich, was fehlender

Wettbewerb für die Verbraucher bringt.

Monopolistisches Verhalten des marktbeherrschenden

Anbieters führt zu hohen Preisen, doch

die Bahnkunden sind gefesselt, denn es fehlt an

passenden Alternativen mit einem entsprechenden

Angebot. Da wird die Attraktivität

des Produktes – die Preise können dabei nicht

gemeint sein – schnell zur Makulatur. Von den

zahlreichen Verspätungen der Bahn in den

vergangenen Wochen ganz zu schweigen.

w.marx@travel-one.net

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18.10.2006 TRAVEL ONE 17

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Pisten ohne Ende

Ohne die DOLOMITEN geht in den Veranstalter-Katalogen nichts. Das Skipass-Konglomerat

Dolomiti-Superski verbindet mittels einer Chipkarte zwölf italienische Täler zu einem riesigen Skizirkus.

Skifahren im Dezember – in so manchem

Skigebiet kann die Vorsaison-Schnäppchen-Buchung

schnell zum Urlaubsflop

werden, wenn der himmlische Flockenwirbel

ausbleibt. Im italienischen Skizirkus Dolomiti-

Superski sind launische, schneelose Wetter-Kapriolen

allerdings kein Thema. Die Mitglieder

des Skipassverbunds, der sich über die Provinzen

Südtirol, Trentino und Belluno erstreckt,

liefern vom Saisonstart Anfang Dezember bis

zum Winterfinale im April garantiert weiße

Brettl-Unterlage in bester Qualität: Auf mehr

als 1.000 der 1.200 Pistenkilometer in zwölf

Skigebieten pusten die Weltmeister im Schneemachen

mit ihrer technisch ausgefeilten

Schneeartillerie griffiges Weiß auf die Skiabfahrten,

die nachts von Pistenkosmetikern zu

makellosen Schneebahnen präpariert werden.

Diese Schneesicherheit gilt auch bei den Reiseveranstaltern

als eines der wichtigsten Argumente

für das Dolomiti-Skikarussell.

MILLIONEN FÜR LIFTE. Die zwölf Dolomiten-

Täler (siehe Kasten) deren 450 Aufstiegshilfen

in »den schönsten Bergen der Welt« (Reinhold

Messner) rotieren, punkten nicht nur mit ihrem

Prachtpanorama sondern mit zahlreichen

Neuheiten. Seit Jahren hat in den 45 angeschlossenen

Dolomiti-Superski-Orten die Modernisierung

bestehender Anlagen Priorität.

Für den kommenden Winter wurden 73 Millionen

Euro in die Erneuerung von Aufstiegs-

und Kompaktschneeanlagen investiert. »Das

ist fast ein Drittel der Skipass-Einnahmen des

vergangenen Winters«, sagt Dolomiti-Superski-Marketingdirektor

Gerhard Vanzi. Vor allem

die Schneeproduktion verschlingt viel

Geld – etwa 20 Millionen Euro pro Winter, 15

bis 20.000 Euro pro Pistenkilometer – je nachdem,

wie intensiv Frau Holle mitspielt.

Den größten Brocken aus dem Budget bekam

in diesem Jahr Kronplatz für eine neue

Gondelbahn plus Skipiste von Pikolein/St.

Martin nach St. Virgil. Schnelle Pistenfüchse

dürfen sich dort auf die neue schwarze »Picu-

18 TRAVEL ONE 18.10.2006


lin« freuen. Mit ihr und dem neuen Skibus

lässt sich nun das Skigebiet von Alta Badia in

20 Minuten erreichen. Damit sind die Ski-

und Snowboardareale rund um den Sellastock

deutlich näher gerückt: Die Gebirgsgruppe

Sella Ronda lässt sich im und gegen

den Uhrzeigersinn nicht nur von rasanten Skivagabunden

umrunden, auch langsamere

Brettlfans kommen auf ihre Kosten. In Alta

Badia ersetzt seit diesem Winter eine schnelle

Kabinenbahn für acht Personen die antiquierten

Vierersessel und eine neue Piste, »Piz la

Ila«, gibt es dazu. Neu, schneller und komfortabel

rotieren auch neue Sessellifte in Gröden,

Seiser Alm oder Val di Fiemme/

Obereggen. Über einen neuen Snowpark in

der Civetta darf sich das Jungvolk freuen. Und

wer von Liftauf-Skiab tagsüber nicht genug

bekommen hat, darf seine Brettl- und Snowboard-Aktivitäten

bis in die Nacht hinein auskosten.

An zwei bis vier Tagen pro Woche

(Weihnachen auch öfter) laufen acht Nachtskilifte

am Kronplatz und im Fassatal, in Fiemme/Obereggen,

Civetta, Gröden/Seiser Alm

und San Martina di Castrozza/Rollepass.

NEUE SKITOUR. Bereits Anfang des vorigen

Jahrhunderts fanden in den Dolomiten Skiren-

Bilder: Dolomiti Superski

nen statt. 1912 umrundete der Meraner Peter

Böttl in zwei Tagen erstmals den Sellastock

auf Skiern. Heute führt eine gut beschriebene

»Gebirgsjäger-Tour«, bei der man auf Stellungen,

Stollen und Scharten trifft, über die Trasse

zwischen Civetta, Tofana, Lagazuoi und

Marmolada. Durch die Stollen auf dem Kleinen

Lagazuoi übernimmt Stefano Illing, Autor

der Lagazuoi-Dokumentation, die Führung.

Die geschichtlich interessante Route mit landschaftlich

traumhaft schönen Ausblicken kann

von jedem Skifahrer, auch Kindern, problemlos

befahren werden.

APROPOS KINDER. »Die Dolomiten zählen

zu den kinderfreundlichsten Gebieten der Alpen«,

betont Vanzi. Der »Gratis-Skipass unter

acht« oder »Ski Special for Kids« sind nur zwei

der Aktionen, die bei Familien großen Anklang

finden. Viele Hotels und Pensionen schnüren

Pakete für Eltern und Kinder. Unter anderem

werden Kleinkindbetreuung, Animation und

Kinderfeste offeriert, ferner spezielle Menus

und natürlich Skikurse und -kindergärten.

Eine gute Idee ist der übertragbare Skipass für

zwei Erwachsene mit Kleinkind unter drei

Jahren. Für Kinder unter 14 Jahren besteht auf

allen Pisten Helmpflicht.

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Wintersport PRODUKT

Kurz & knapp: Die Höhepunkte der Dolomiten

■ Cortina d’Ampezzo: weltbekannter Skizirkus; zählt zu den »Best of the Alps«. ■ Kronplatz:

Pustertal; von dort genießt man den schönsten Rundblick der Ostalpen. ■ Alta Badia:

Hochabteital, dort ist ladinische Tradition am besten erhalten; Hauptort: Corvara; bekannte

Nachbarn: Colfuschg, La Villa ist berühmt für die Superpiste »Gran Risa«. ■ Grödnertal: das

»weiße Herz der Dolomiten«; bekannteste Wintersportdorados: St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein

sowie das Ski- und Langlaufgebiet Seiseralm. ■ Fassatal: Col Rodella, Belvedere,

Ciampàc und Rosengarten heißen die abwechslungsreichen Wedelreviere rund um Canazei und

Vigo di Fassa; San Pellegrino und Moena punkten mit Schwarze-Pisten- und Off-Piste-Träumen

auf der Alpe Lusia oder der Piavac; Tiefschneekünstler freuen sich auf 1.300 Meter Höhenunterschied

im Mittagstal oder die steilen Rinnen am Col Margherita. ■ Karersee: Ruhig, familienfreundlich,

das heißt: auch für Ski- und Snowboardanfänger geeignet. ■ Arraba-Marmolada:

die Zwölf-Kilometer-Abfahrt von der Marmolada ist Gold wert. ■ Hochpustertal: Hauptskigebiet

in Sexten. ■ Val di Fiemme - Obereggen: Fleimstal; Skicenter Latemar, Bellamonte-Alpe

Lusia, Pampeago und Predazzo sind die Stationen in einem riesigen Skizirkus zwischen Südtirol

und Trentino; Highlight für Langläufer: WM-Loipen im Fleimstal und auf dem Lavazejoch. ■ Tre

Valli zwischen Trentino und Belluno, zwischen Fassa- und Fleimstal und mit Skigebieten um

Moena, Pellegrino, Falcade. Großartiges Riesen-Skikarussell mit vielen Möglichkeiten zum Pendeln

in benachbarte Brettlreviere. ■ San di Martino Castrozza/Rollepass: die Kulisse mit

den rosa illuminierten senkrechten Zacken und Zinnen der Palagruppe findet man auf jedem

Prospekt; der Besuch im Naturpark Paneveggio ist eine schöne Abwechslung. ■ Civetta: die

Pisten und Loipen sind bestens präpariert und beleuchtet für Tag- und Nachtschwärmer. Alleghe,

Valzoldana, Selva di Cadore und Palafavera

sind die weniger bekannten Namen der

Hauptorte zu Füßen des Civetta-Massivs.

■ Eisacktal: familienfreundlich, mit der

Stadt Brixen auch kulturell interessant.

Helm muss sein: Kinder unter 14 Jahren dürfen

in den Dolomiten nicht ohne Kopfschutz fahren

Alleskönner: Im Skigebiet sind Profis und

Anfänger gut aufgehoben

18.10.2006 TRAVEL ONE 19


PRODUKT Wintersport

Rund 20 Millionen Euro werden jedes

Jahr in den künstlichen Schnee gepumpt

Ein beliebtes Ziel für Familienurlaub ist das

Eisacktal. Während sich die Eltern beim Winterwandern

vergnügen, in einer der 25 Loipen

oder auf 140 Pistenkilometern tummeln, etwa

am Rosskopf in Sterzing, in den Skigebieten

Ladurns-Gossensass und Jochtal-Vals über

sanfte Pisten gleiten, sich am Gitschberg bei

Meransen auf der Hüttenterrasse mit Südtiroler

Speck für die Abfahrt stärken oder auf der

Plose, dem Brixener Hausberg, über eine der

längsten Südtiroler Skiabfahrten brettern – der

Nachwuchs ist stets gut aufgehoben. In der

Zwergele-Winterwelt am Gitschberg ebenso

wie im »Bambino Club« in Vals, im Kinderland

in Gossensass oder bei Badewannengaudifahrten

und Iglubau in Villnöss, um nur einige

zu nennen.

SCHICKERIA. Zur Hochsaison dominiert in

Cortina d’Ampezzo die italienische Wintersport-Schickeria.

Es macht Spaß, über die berühmteste

»Piste«, den 800 Meter langen

Flanier-Boulevard Corsa Italia zu schlendern

– Schaulaufen statt Skifahren zwischen Espressobar

und Nobelboutique, heißt hier die

Devise. In den Hauptsaisonwochen ist das

Städtchen nicht unbedingt ein Revier für Sparfüchse.

Cortina ist Italiens ältester Wintersportort.

Lange vor den Olympischen Winterspielen

1956 fanden hier Skirennen statt. Das

Skigebiet ist das Nonplusultra für standfeste

Könner: die steilen Scharten am Monte Cristallo,

die rassigen Rinnen zwischen den Tofana-Felsen

sind nichts für brave Bögerlfahrer.

Die tummeln sich lieber auf den breit gewalzten

Pocol-Skibahnen. Pistenareale für Genuss-

Infos rund um das Schneeparadies

carver sind am Lagazuoi, bei den Cinque Torri

und auf der Faloria zu finden.

DIE DOLOMITEN-KÖNIGIN. Attraktion im Dolomiti

Superski-Repertoire ist die 3.269 Meter

hohe Marmolada. Bis zur Jahrhundertwende

musste ein Besuch bei der »Dolomiten-Königin«

extra honoriert werden, dann reihte sich

das Skiareal in den Skipassverbund ein. In den

vergangenen Jahren hieß es hier kostenaufwändig

»aus Alt mach Neu« – statt Uraltseilbahn

schwebt jetzt Modernes Richtung Gipfel.

»Eine Bereicherung für das Skigebiet von

Arabba«, schwärmt Vanzi und meint auch die

Zwölf-Kilometer-Abfahrt, eine der schönsten

und längsten Pisten Europas.

ES MUSS NICHT IMMER SKI SEIN. Ein buntes

Potpourri der verschiedensten Alternativen zu

einem Skitag listen die Fremdenverkehrsbüros

auf – von Eisstockschießen, Eislaufen, Rodeln

bis zu Reiten und Bowling. Dazu Winterwandern

mit und ohne Schneeschuhe. Vom Pferdeschlitten

aus lässt sich die Kulisse wild zerklüfteter

Dolomitenzacken besonders erholsam

genießen. Dann ist man fit fürs Abendprogramm:

Gaumenfreuden mit landestypischen

Spezialitäten auf zünftigen Hütten, in gemütlichen

Weinstuben oder stilvollen Restaurants.

Heidi Ganser

Die Brettl sind die Leidenschaft unserer

Autorin. Sie schreibt für Tageszeitungen

und Ski-Magazine. Auch Beiträge für

Skiatlanten hat Ganser bereits verfasst.

■ Anreise: Mit dem Auto kommt man am schnellsten über den Brenner in die Dolomiten;

vom 1. Dezember 2006 bis 8. April 2007 bringt der Zwölf-Euro-Zubringer-Shuttle Urlauber von

verschiedenen Flughäfen in die Skigebiete. Er fährt montags, freitags und am Wochenende von

Mailand/Bergamo, Verona/Brescia und Venedig/Treviso nach Bozen, Gröden, Toblach und Cortina.

■ Veranstalter: TUI listet Drei- bis Viereinhalb- Sterne-Unterkünfte im Grödnertal, rund um die

Seiseralm, im Fassatal, in Alta Badia, Marmolada, zwischen Rosengarten und Latemar, in Cavalese

und Predazzo, rund um den Kronplatz; Neckermann mit Hotels und Fewos von Zwei- bis Viersterne-Plus

im Grödnertal, auf der Seiseralm, im Fassatal, Karerpass, Val di Fiemme, Pustertal;

Dertour hat neben den Unterkünften eine Dolomiten-Skihütten-Tour im Angebot, bei der es mit

dem Guide von Hütte zu Hütte geht (nicht für Anfänger); Ameropa bietet Drei-Sterne-Häuser im

Grödner-, Fassa- und Fleimstal, am Kronplatz und in Malga Ciapela/Marmolada statt. ITS ist mit

Hotels und Fewos in den Skigebieten von u.a. Marmolada, Kronplatz, Latemar, Grödner-, Fassa-,

Fleimstal vertreten. ■ Skipass: In der Hauptsaison vom 24. Dezember bis 7. Januar sowie vom 5.

Februar bis 11. März kostet der Sechstagepass für das gesamte Skigebiet 194 Euro für Erwachsene,

136 für Junioren bis 16 Jahre und 165 Euro für Senioren. Es gibt auch Ausweise für die einzelnen

Täler zu wesentlich günstigeren Tarifen. Informationen über Kombikarten, Einzelfahrten, Tageskarten

oder Saisonskipässe und Sonderangebote unter www.dolomitisuperski.com; Kontakt:

Dolomiti Superski, T. 0039/047/79 53 97, Fax 0039/0471/79 42 82,

E-Mail: info@dolomitisuperski.com.

20 TRAVEL ONE 18.10.2006

Foto: Kessler


Bansko: Wegen der kurzen Anreise eignet sich das Skigebiet auch als Kurzurlaubsziel

Comeback auf der Piste

Schneesicher und nicht zu teuer: BULGARIEN steigt in der Gunst der Veranstalter

Dass eine Woche Ski fahren

nicht so viel kosten muss

wie ein dreiwöchiger Sommerurlaub,

haben die Veranstalter

mit ihrem Produkt in Osteuropa

längst bewiesen – zumindest

in Tschechien, Polen und der Slowakei.

In diesem Winter wollen

einige Anbieter ihren Kunden

nun die Wintersportorte in Bulgarien

schmackhaft machen.

Borovetz und Bansko, die

wichtigsten Zielgebiete für Wintersportler,

haben den Sprung in

die Kataloge geschafft. ITS und

TUI haben das Angebot in den

beiden Destinationen in Südbulgarien

kräftig aufgestockt.

Der Rewe-Veranstalter hatte

Bulgarien vor zwei Jahren aus

dem Wintersportprogramm gestrichen

– wegen fehlender Nachfrage,

die auch aus der schlechten

Hotelinfrastruktur resultierte.

Das habe sich nun geändert, sagt

ITS-Manager Michael Nickel. Besonders

in Bansko seien viele

neue Skiresorts entstanden. »Die

Hotelstruktur liegt jetzt im Vier-

Sterne-Bereich«, sagt er.

Helmut Heim, Produktleiter

bei TUI, lobt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Der Skipass ist

bis zu 30 Prozent günstiger als in

Österreich, ein Drei-Gänge-Menü

im Restaurant inklusive einem

Getränk ist unter zehn Euro zu

bekommen, und es gibt Mittagssnacks

für drei bis vier Euro.«

Im Vergleich zu den Wintersportregionen

in Tschechien und

Polen seien die bulgarischen Skigebiete

zudem schneesicherer,

weil sie im Durchschnitt um

1.000 Meter höher lägen.

Der Ort BANSKO liegt am

Fuße des Piringebirges. Von dort

aus gelangen Urlauber ins größte

Skigebiet Bulgariens. Es reicht bis

auf eine Höhe von 2.500 Meter

und verfügt über 65 Pistenkilometer.

44 Schneekanonen sorgen

dafür, dass es auch bei wärmeren

Temperaturen genug Schnee gibt.

Snowboarder kommen in der

Half-Pipe auf ihre Kosten, gute

Skifahrer erwarten dort 16

schwarze und 26 rote Pistenkilometer.

Für die Kleinen stehen die

Betreuer aus dem Skikindergarten

bereit. Nachts geht es bei

Flutlicht auf die Bretter. Es gibt

dort eine ganze Reihe an Unterkünften.

Die Palette reicht von

privaten Pensionen bis zum Fünf-

Sterne-Hotel.

Auch Après-Ski wird in Bulgarien

groß geschrieben. »An den

Mittel- und Talstationen der Liftanlagen

herrscht am Ende des

Skitages Partystimmung pur«, erzählt

Heim. Kunden, die gerne

Wann

kommst

Du?

Wintersport – Winterurlaub

Winter-Highlights

• Familien-Skiurlaub in Kärnten: Hotel

Heiligenblut am Großglockner

• Mit dem Schnee-Express nach Österreich

• Alles inklusive & Skipass inklusive:

CALIMERA Terrace in Engelberg/Zentralschweiz

• Erstes Alles-inklusive-Dorf Deutschlands

in Bad Bayersoien/Oberbayern

Städtereisen

• Neu: Amsterdam, Istanbul, Krakau, Leipzig,

Lissabon, Warschau

Weihnachten & Silvester

• Neu: Barcelona, Prag, Plattensee

Hotels und Ferienwohnungen

Klassenfahrten

• Städtetrips, Sprachreisen, Aktiv & Sport

• Neu: Kroatien, Polen

Und immer etwas extra!

Für ITS Autoreisen-Kunden inklusive:

• Autobahn-Vignette in Österreich und

in der Schweiz

• Tageskarte für das Tropical Islands Resort

• Tagesskipass für die Jever Skihalle Neuss

• Gutschein für 20 digitale Bildabzüge

• Gutschein für 2 Tassen Kaffee

• 1 Sport-Magazin nach Wahl

18.10.2006 TRAVEL ONE 21

Foto: TUI

feiern, empfiehlt er einen Urlaub

in BOROVETZ. »Dort gibt es eine

lebhafte Partyszene.« Der Ort

liegt im Norden des Rilagebirges.

40 Kilometer Pisten können Gäs-

te dort abfahren, fünf davon sind

schwarz, 35 rot. Der höchste

Punkt des Skigebiets liegt ebenfalls

auf einer Höhe von 2.500

Meter. Dank der acht Schneekanonen

gibt es ausreichend

Schnee. Die Gäste übernachten

in Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels.

TUI und ITS fliegen ihre Kunden

in die bulgarischen Skigebiete.

Zielflughafen ist Sofia. Borovetz

liegt 76, Bansko 126 Kilometer

entfernt. Der Flug dauert zweieinhalb

Stunden, der Transfer

zwischen anderthalb und drei

Stunden. Ein Vorteil, findet Heim.

»Wer aus Nord-, West- oder Ostdeutschland

mit dem Auto nach

Österreich fährt, braucht bis zu

zehn Stunden«, weiß er. Beide

Veranstalter nutzen Air Via. Die

Airline bedient Sofia montags und

donnerstags ab Düsseldorf und

Berlin-Schönefeld. Zusätzliches

Skigepäck befördert Air Via ohne

Mehrkosten. ITS-Gäste können

außerdem ab Frankfurt fliegen:

auch montags und freitags mit

Balkan Air Tours. Yannick Fiedler

Foto: xxxxx


PRODUKT Wintersport

Abwechslung im Alpenraum

SNOWMOBIL- und SCHNEESCHUH-TOUREN peppen die Programme auf

Schneemobil fahren im Erzgebirge macht Dertour möglich

Mehr Erlebnisreisen bei Wolters

■ Produktleiter Ole Nysetvold von Wolters Reisen hat den Katalog

»Erlebnis Nordland Winter« um einige Schneeabenteuer und

Hotels angereichert. Das gilt vor allem für Norwegen. Dort ist nun

eine Skisafari durch das Golgebirge buchbar. Die Teilnehmer müssen

keine Supersportler sein,

sollten aber bei Tagesetappen

von bis zu 38 Kilometern über

Kondition und Skierfahrung verfügen.

Eine neue Erlebnisreise

hat Nysetvold zudem in Kirkenes

zusammengestellt. Die Gäste

gehen dort mit Motorschlitten

auf Königskrabbenfang. Im Programm

ist erstmals auch das

Igloo Hotel in Alta, das nicht

In Grönland gehen Urlauber auf

Moschusochsen-Safari

Foto: Wolters

weit vom Nordcap entfernt liegt.

Eine kleine Änderung gibt es bei

einer Hurtigruten-Reise. Die

Kreuzfahrt beginnt in Tromsø

und endet in Bergen. In Schwe-

den verkauft Wolters den Trip »Speed on Ice« mit rasanten Quad-,

Auto- und Schneemobileinlagen. In Grönland wurde die Reise

»Winterzauber im ewigen Eis« wieder in den Katalog genommen.

Neben einem Ausflug in einen vereisten Fjord geht man dort auf

Safari und folgt den Spuren von Moschusochsen und Rentieren.

Foto: stockxpert

■ Iglus bauen, mit dem Hundeschlitten

oder dem Schneemobil

durch verschneite Landschaften

brausen oder zu Fuß durch winterliche

Wälder stapfen. Immer

häufiger bieten die Veranstalter

diese Aktivitäten auch im Alpenraum,

in den deutschen Mittelgebirgen

und in Osteuropa an und

beschränken solche Angebote

nicht mehr auf Nordeuropa.

So bringt Wikinger Individuell

seine Gäste erstmals ins Unterengadin

in der Schweiz. Sie übernachten

im Bergdorf Guarda und

nehmen an geführten Schneeschuhwanderungen

teil. Ebenfalls

zu Fuß unterwegs sind Urlauber,

die bei Natours Reisen buchen.

Der Veranstalter hat in diesem

Winter einen Trip in das italienische

Val di Pejo aufgelegt. Die

Hotelbetreiber sind auch für die

fünf Schneeschuhwanderungen

verantwortlich. Die Ausflüge eignen

sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Natours bietet diese

Aktivität außerdem nun auch in

der West-Tatra in der Slowakei

an. Die Schneeschuh-Touren dauern

dort zwischen drei und sechs

Stunden und sind mittelschwer.

Viel Neues abseits der Pisten

gibt es bei Dertour. Der Veranstalter

hat den Winterkatalog um

einige »Erlebnisbausteine« angereichert.

So sind jetzt Hundeschlittenfahrten

in der Rhön, eine

Schneemolbilsafari und Bobfahren

im Erzgebirge, aber auch

Schneeschuh-Touren im Schwarzwald

und Berchtesgardener Land

buchbar. Für Abwechslung kann

außerdem ein Skisprungwochenende

in Oberstorf und der Biathlon

in Ruhpolding sorgen.

Im Schwarzwald können

Dertour-Kunden ihren eigenen

Iglu bauen. Bei der Übernachtung

haben die »Häusle«-Bauer die

Wahl zwischen Iglu und Schwarzwaldhof.

Zum Jahreswechsel legt Kodiak ein sportliches Angebot für Schweden auf

Silvester feiern in Lappland

■ Mit Nordland-Spezialist Kodiak Reisen fliegen Urlauber zum Jahreswechsel

ins nordschwedische Arvidsjaur. Buchbar ist das Vier-Tages-

Paket ab Frankfurt oder München. Im Preis inklusive sind eine Fackelwanderung

und eine Motorschlitten-Tour. Drei Nächte in Arvidsjaur

verbringen auch Gäste, die zum Kurztrip in »Europas letzte Wildnis«

aufbrechen. Aktivitäten wie Husky- oder Motorschlitten-Touren, Eisangeln

oder ein Besuch einer Rentierfarm können dazugebucht werden.

www.kodiak-reisen.de

Website mit komplettem Katalog zum Download

22 TRAVEL ONE 18.10.2006

i


Updates

Ferienhausanbieter Euro Relais bietet nun insgesamt 750 Objekte

in den Skiregionen Europas an. Neuzugang ist Deutschland.

Buchbar sind 50 Häuser in Bayern und im Sauerland. Reisebüros

erhalten bis maximal zehn Prozent Provision.

1-2-Fly hat das Skipass-inklusive-Angebot um 30 Prozent

ausgebaut. Dazu gibt es mehr Hotelauswahl in Oberösterreich, im

schweizerischen Graubünden sowie in Südtirol und Tirol.

Reiseverkäufer können auch bei Color Line Winterurlaub buchen:

Im Katalog sind 13 Wintersportgebiete in Norwegen gelistet. Dazu

gibt es spezielle Angebote für Kinder, die gratis verreisen.

Im Katalog »Lebensart – Urlaub für Alleinreisende« von Thomas

Cook Reisen finden Agenten einen Skitrip in die amerikanische

Skiregion Vail, Beaver Creek, Breckenridge und Keystone. Die Reise

führt der Veranstalter gemeinsam mit Wingert Skisafaris für

Alleinreisende durch. Sie ist für zehn Teilnehmer konzipiert.

Rainbow Tours bietet im Winter Reisen in das österreichische St.

Anton an. Außerdem bringt der Veranstalter seine Kunden zum

Pistenspaß nach Norddeutschland. Er hat ein Paket für die neue

Skihalle Snow Dome in Bispingen geschnürt.

Kunden, die bis drei Monate vor der Abreise eine Unterkunft aus

dem Winterprogramm von Pierre & Vacances buchen, erhalten bis

zu 20 Prozent Nachlass. Auch der Skipass wird um bis zu 50 Euro

günstiger, wenn man ihn bereits in Deutschland bucht.

Verkaufshilfen

aus dem Netz

■ Ferienhausanbieter Inter

Chalet versorgt Counterkräfte

via Internet mit Verkaufshilfen

für den Winterurlaub. Das

Unternehmen hat auf den Reisebüroseiten

eine Mailingvorlage

und Flyer mit Sonderangeboten

hinterlegt. Darüber

hinaus können Agenten ein

Handbuch mit Tipps zum Verkauf

herunterladen. Auch

über Neuheiten des Winterprogramms

können sich Expedienten

im Netz informieren.

Für Online-Muffel gibt es das

Werk auch in Papierform. Poster

sind ebenfalls erhältlich.

Inter Chalet bietet im

Winter mehr Auswahl in Österreich,

wo nun auch Häuser

für größere Gruppen buchbar

sind.

www.interchalet.com

mit Agenturbereich

i Foto: TUI

■ In welchem Skigebiet liegt garantiert Schnee,

welche Pisten eignen sich für den Familienausflug

und wo haben Snowboarder besonders

viel Spaß – im Winterkatalog gibt TUI Antworten

auf eine Vielzahl solcher Fragen. Auf zehn

Seiten stellt der Veranstalter in Tabellenform

sein Podukt vor und berücksichtigt dabei ver-

Wintersport PRODUKT

Polens Skigebiete: für Brettlfans aus den Alten Bundesländern oft Neuland

Dertour entdeckt Polens Pisten

■ Der Bausteinspezialist bietet im Winter erstmals Reisen in die polnischen

Skigebiete an. Im Angebot sind das Riesengebirge, das Glatzer

Schneegebirge, die Beskiden, die Hohe Tatra, die Sandezer Beskiden

sowie Kleinpolen. Verkauft werden ausschließlich Drei-Sterne-

Häuser. Der bekannteste polnische Wintersportort ist Zakopane in der

Hohen Tatra. Dort reichen die Pisten bis auf eine Höhe von 1.900 Meter.

Die anderen Skigebiete liegen etwas niedriger.

Ebenfalls neu ist ein Bonbon für Österreich: Auf der »Streif« in

Kitzbühel können die Gäste nun im Iglu schlafen. Wer möchte, kann

sich dort zur Weihnachts- oder Silvester-Party einmieten.

Ski-Nachschlagewerk für den Counter

schiedene Zielgruppen und Interessen. Reiseverkäufer,

die beispielsweise sehr gute Skifahrer

als Kunden haben, können sich fix einen

Überblick verschaffen, welche Region sich für

ihre Klientel eignet. Oder Rede und Antwort

stehen, wenn die Frage nach angesagten Après-

Ski-Locations gestellt wird. Aber auch Angaben

zu familienfreundlichen Skigebieten und ein

Eventkalender sind in Kurzform zu finden.

Mit 17 neuen Hotels hat TUI das Italien-

Angebot in diesem Winter deutlich ausgebaut

– unter anderem in Kastelruth, Felthurns und

Cogolo di Pejo. In Österreich gibt es ein neues

All-inclusive-Hotel: das Resort Werfenweng.

Intensiviert wurde auch die Zusammenarbeit

mit den »Quality-Partnern«, die TUI-Gästen

zusätzlichen Service bieten. Zu den neuen

Partnern zählt etwa das Family Hotel Lido in

Ehrenburg. Mehr Auswahl präsentiert der Veranstalter

auch in Bulgarien (siehe Seite 21).

Viele Tipps: TUI listet auch interessante

Wintersportregionen für Langläufer auf

18.10.2006 TRAVEL ONE 23


PRODUKT Wintersport

Zillertal und

Montafon neu

■ Frosch Sportreisen bringt

seine Gäste in diesem Winter

erstmals ins Zillertal und nach

Montafon in Österreich. Der

Veranstalter beschreibt beide

Skigebiete als besonders

schneesicher. In Montafon

sind die Kunden im neuen

Sportclub Base Montafon untergebracht.

Der moderne

Club hat 20 Quadratmeter

große Zimmer, sie können

mit bis zu vier Peronen belegt

werden. Gäste, die ins Zillertal

reisen, schlafen im Hotel

Rissbacherhof in Stumm. Im

Reisepreis enthalten sind geführte

Skitouren durch die

verschiedenen Gebiete.

Online-Auftritt mit Profi -

i Zugang für Agenturen

www.frosch-sportreisen.de

■ Im Neckermann-Katalog »Berge

& Schnee« feiert ein alter Bekannter

sein Comeback: In St.

Christoph am Arlberg wurde der

ehemalige Club Aldiana als Vier-

Sterne-Sporthotel St. Christoph

wiedereröffnet. Premiere haben

in Österreich außerdem der Ski-

Jetzt schon vormerken!

Special Fähren

Erscheinungstermin: 15. November 2006

Anzeigenschluss: 1. November 2006

Kontakt und T. +49(0)6151/39 07-920

Information: anzeigen@travel-one.net

www.travel-one.net

Foto: Sporthotel St. Christoph

Mehr Österreich bei Neckermann

ort Grossarl sowie die Region

Wolfgangsee. Darüber hinaus hat

Produktmanagerin Susanne

Schlung ein Hotel in Innsbruck

ins Programm genommen.

Ebenfalls neu im Neckermann-Angebot

sind die Orte Vierschach

im italienischen Hochpus-

Das Sporthotel St. Christoph liegt mitten im Skigebiet Arlberg

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

Neuzugang: Im Haus

Tirol in Finkenberg

können sich auch

Gruppen einmieten

Schlung: St. Christoph soll

Stammgäste anlocken

tertal und Bozi Dar in Tschechien.

Neuzugänge in der Schweiz sind

Sils und Savognin. Die Ferienanlage

Surses Alpin in Savognin ist

exklusiv über Neckermann und

Thomas Cook Reisen buchbar –

die Gäste erhalten hier bis zu 30

Prozent Nachlass auf den Preis

des Skipasses. In Deutschland

werden sieben neue Hotels und

zwei Ferienwohnungsanlagen in

Garmisch-Partenkirchen und im

Allgäu präsentiert.

Zusätzlich haben die Neckermann-Einkäufer

bei den Hoteliers

in sämtlichen Urlaubsorten Frühbuchervorteile,

All-inclusive-

Angebote, Skipass-Ermäßigungen

und Familien-Winterspecials ausgehandelt.

Extrakatalog für Agenturen

■ Der Ski- und Sportreiseveranstalter Active Sports Reisen (ASR)

bietet sowohl Gruppen- als auch Individualreisen in den Schnee an.

Buchbar sind Hotels, Sportclubs, Ferienwohnungen und Pensionen.

Der Schwerpunkt des Angebots liegt in Österreich und Frankreich, aber

auch Pakete für die Schweiz und Italien sind zu haben, zum Teil inklusive

Skipass. Reisebüros erhalten von ASR-Chef Hendrik Müller einen

»neutralen« Agenturkatalog – ohne Internetadresse und Telefonnummer

des Veranstalters. Außerdem ist es möglich, die Skiprodukte auf der

eigenen Homepage zu platzieren. Auch dort tauchen die Daten des

Anbieters nicht auf. Active Sports Reisen zahlt abhängig vom Jahresumsatz

acht bis elf Prozent Provision.

E-Mail: info@skipass.de; T. 0208/3 02 48 70

Hendrik Müller gibt Auskunft über Links und Kataloge

24 TRAVEL ONE 18.10.2006

i

Foto: Haus Tirol


Fotos: ccvision, TUI, Kessler

Bestpreis-Zimmer für Sparsame

■ Die Macher des ITS-Winterprogramms werben in dieser Saison

erstmals mit Bestpreis-Zimmern um die Gunst der Wintersportler.

Das Angebot richtet sich an sparsame Gäste, die mit einer einfachen

Zimmerkategorie (alle mit Dusche und WC) zufrieden sind.

Insgesamt bieten 42 Hotels diese Unterkünfte an. Reiseverkäufer

finden die Offerten in blauer Schrift ganz oben in der Preistabelle.

Allerdings muss man genau hinschauen: In Italien und Österreich

sind die Angebote eher dünn gesät. Mehr gibt es in der Schweiz,

Deutschland, Tschechien und der Slowakei.

Außerdem hat ITS zwei neue Regionen in Südtirol ins Programm

genommen – das Schnalstal und das Ultental. Ebenfalls

zum ersten Mal im Katalog vertreten ist das schweizerische Arosa.

Eine Übernachtungsmöglichkeit anderer Art bietet das Calimera

Terrace in Engelberg seinen Gästen. Sie können während ihres Aufenthalts

eine Nacht im Iglu verbringen. Und in Österreich übernachten

ITS-Kunden in Pichl mitten auf der Piste – im Hotel Raunerhof.

Neu ist auch die Möglichkeit, mit dem Schnee-

Wintersport-Tipps

Im Internet und bei den Fremdenverkehrsämtern finden sich ausführliche

Informationen rund um große und kleine Wintersportregionen.

ALLGEMEINES

■ Schneehöhen

Wie viel Schnee in den

Urlaubsorten liegt, erfahren

Reiseverkäufer im Internet bei

den Wetter-Portalen:

www.wetter.de oder

www.donnerwetter.de.

■ www.ski2b.com

Neuigkeiten aus europäischen

Skigebieten plus Überblick über

die Regionen.

■ www.myswitzerland.de

Infos über Schweizer Skigebiete.

■ www.austria.info

Portal der Österreich Werbung

mit Angaben über die Skiorte.

■ www.ski-frankreich.com

Deutsprachige Website über die

französischen Skigebiete.

■ www.snowpage.de

Infos über osteuropäische Win -

tersportgebiete inklusive Forum.

Fax: 06151/39 07 93 99

BROSCHÜREN

■ »Winter in Frankreich«

Die Broschüre von Ski France

Foto: ITS

Kuscheln in Engelberg: Wer sich im Calimera Terrace einmietet,

kann eine Nacht im Iglu verbringen

Express anzureisen. 25 Hotels in Österreich sind mit Zuganreise

und Bustransfer buchbar. Der Zug fährt ab 14 Orten in Nord- und

Westdeutschland. Zusatzleistungen wie Autobahnvignette und

Rastgutscheine sind wieder im Preis inbegriffen.

und Maison de la France im DIN

A5-Format gibt einen guten

Überblick über die französischen

Skigebiete. Auf den letzten

beiden Seiten steht eine Liste der

Reiseveranstalter. Bestellen

können Agenten das Heft bei:

Maison de la Frace in Frankfurt,

T. 069/97 58 07 26, E-Mail:

info.de@franceguide.com,

www.franceguide.de.

■ »Winter in Finnland«

72-seitige Broschüre des

Finnischen Fremdenverkehrsamts,

auf Deutsch, Beschreibung

der Skigebiete, kann im Internet

heruntergeladen werden:

www.visitfinland.de.

■ »Skireisen in Norwegen«

Zwei Broschüren zum Thema

auf Deutsch, erhältlich über das

Norwegische Fremdenverkehrsamt

T. 040/2 29 41 50.

NEUERSCHEINUNG

■ »ADAC Winter-Guide

Nordic Fitness – Alpen und

Mittelgebirge 2007«

Wo auch Nichtskifahrer im

Schnee sportlich sein können:

Der neue Führer stellt 60

Nordic-Fitness-Regionen in

Deutschland, Österreich, der

Schweiz und Südtirol vor.

Preis: 9,95 Euro.

18.10.2006 TRAVEL ONE 25


PRODUKT Allianzen

Oneworld bläst

zum Angriff

Die ALLIANZ will sich im deutschen Markt zur ernsthaften Alternative zu

Lufthansa & Co. entwickeln und hofft auf die Unterstützung des Vertriebs.

Wir sind die einzige profitable Airline-

Allianz«, sagt Nicolas Ferri selbstbewusst.

Der Vice President Commercial

von Oneworld traut sich sogar zu, den Beitrag,

den die Allianz zur Profitabilität ihrer

Mitglieder leistet, zu beziffern. Knapp 350

Millionen Euro hätten die acht Mitglieder

2005 aufgrund ihrer Oneworld-Mitgliedschaft

zusätzlich eingenommen, schätzt Ferri. Dieser

Beitrag gehe in erster Linie auf das Konto der

Geschäftsreisenden: Der Umsatz über das Firmenprogramm

der Allianz sei gegenüber dem

Vorjahr um 120 Prozent gestiegen.

Dabei hat sich bei Oneworld nach außen

hin nicht viel bewegt. Während der Konkurrenzverbund

Star Alliance in den vergangenen

Jahren ständig neue Mitglieder aufnahm,

herrschte bei Oneworld in dieser Hinsicht Stagnation.

2007 soll sich das ändern: Mit Japan

Airlines, Royal Jordanian und Malev kommen

drei Neulinge hinzu, die das Oneworld-Streckennetz

um sieben Länder und 72 Ziele erweitern.

Dagegen wird Aer Lingus die Allianz

im März verlassen. Da sich die irische Fluggesellschaft

vom Netzcarrier zur Lowfare-Airline

entwickelt hat, passen die strategischen Konzepte

nicht mehr zusammen, so die begründung.

Man trenne sich in »gutem Einvernehmen«,

betont Ferri. Auf das Streckennetz habe

der Abgang keinerlei Auswirkungen, da Aer

Lingus kein Fernziel exklusiv bediene.

ERSTE GROSSE MARKETING-KAMPAGNE

SEIT FÜNF JAHREN. Weltweit transportieren

die Allianzmitglieder nach der Erweiterung

laut eigener Einschätzung jeden fünften Passagier.

In Deutschland liegt der Marktanteil dagegen

bei bescheidenen zehn Prozent. Doch das

soll sich nach dem Willen des Oneworld-Managments

ändern. Mit Hilfe der bisher größten

Marketingkampagne im deutschen Markt will

sich der Airline-Verbund als »verlässliche Alternative

für internationale Reisen« profilieren –

Imagewerbung in den Medien, im Netz und

am Frankfurter Flughafen soll dazu beitragen.

Oneworld auf einen Blick

Aus acht werden zehn: Aer Lingus geht,

JAL, Royal Jordanian und Malev kommen

Im Produktbereich sei man für die Offensive

gut aufgestellt, glaubt Ferri. »Unsere Mitglieder

fliegen von acht deutschen Flughäfen aus,

wir bieten Direktverbindungen zu 18 Zielen,

ein dichtes Langstreckennetz, Round-the-

World- und Circle-Verbindungen sowie Visit-

Pässe für alle sechs Kontinente.« Das Firmenprogramm

»Businessflyer« verspricht Geschäftsreisekunden

zudem

attraktive Preise – »bis zu

50 Prozent unter dem Normaltarif«.

Dem stationären Vertrieb

fällt in den Expansionsplänen

eine Schlüsselrolle

zu. Rund die Hälfte

der 2.000 Unternehmen,

die das »Businessflyer«-

Programm der Allianz nutzen,

buchen über Reisebüros.

Neben der Marketing- Ferri: »Eine richtig

kampagne soll vor allem gute Alternative«

das Produkt die Reisebüros

überzeugen. Deren Know-how soll im nächsten

Jahr eine Roadshow auf den neuesten

Stand bringen. Christian Schmicke

www.oneworld.com/germany/

i agents Reisebüro-Zugang mit

Verkaufsleitfaden

■ Die Airline-Allianz hat derzeit acht Mitglieder: Aer Lingus, American Airlines, British Airways,

Cathay Pacific, Finnair, Iberia, LAN und Qantas. Am 1. April wird Aer Lingus den Verbund

verlassen. Anfang 2007 treten Japan Airlines, Royal Jordanian und die ungarische Fluglinie

Malev der Alllianz bei.

■ In der neuen Struktur bedienen die Oneworld-Mitglieder mit einer Flotte von 2.444 Flugzeugen

677 Ziele in 141 Ländern. Der Umsatz beträgt zusammen 69 Milliarden Euro. In Deutschland erfasst

das Streckennetz Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Nürnberg.

26 TRAVEL ONE 18.10.2006

Foto: Oneworld


Der neue Club eröffnet im Frühling

Reisebüros können das Sommerprogramm von Robinson ab sofort buchen

■ Im März eröffnet Robinson den

ehemaligen Club Aldiana an der

spanischen Costa Tropical als All-

Inclusive-Club Playa Granada.

Bis zur Eröffnung stehen noch

einige Umbauarbeiten an, etwa

im Bar-Bereich. Aber auch an einer

größeren Liegefläche für die

Gäste wird kräftig gewerkelt. Robinson

plant einen Teil der Grünflächen

in eine Art »Beachclub«

zu verwandeln.

Im Gegensatz zur Konkurrenz,

die den Club als Familienziel

verkaufte, empfiehlt Geschäftsführer

Sören Hartmann

Paaren und Alleinreisenden einen

Urlaub in dieser Anlage. Grund

dafür sei unter anderem der

Strand. Dieser sei nicht flach abfallend,

und eigne sich somit

nicht so gut für Kinder, heißt es

aus dem Unternehmen. Gäste

Airtours: Luxus

auf dem Wasser

■ Ob edle Segler oder elegante

Yachten – Reisebüromitarbeiter,

die zum Kreuzfahrtkatalog

für Dezember 2006

bis März 2008 von Airtours

greifen, entdecken darin neue

luxuriöse Reisen auf dem

Wasser. Erstmals können sie

bei dem Veranstalter Kreuzfahrten

auf der Sea Dream

und Sea Dream II buchen.

Die Fünf-Sterne-Schiffe gleichen

einer großen Yacht.

Neu sind außerdem die

Törns mit der Star Flyer. Der

Großsegler ist von Dezember

nächsten Jahres an in der Südsee

unterwegs. Airtours-Kunden

haben zudem Zugriff auf

das komplette Programm von

Sea Cloud Cruises. Sie können

sowohl die Reisen auf

deren beiden Seglern als auch

auf den zwei Flussschiffen

buchen.

Foto: Robinson

Foto: Larry Geddis

Neuzugang an der Costa Tropical: Im Club Playa Grenada in Spanien

finden Paare und Alleinreisende das passende Angebot

des Clubs können ab 589 Euro

eine viertägige Busrundreise zu

ihrem Aufenthalt hinzubuchen.

Stationen sind unter anderem

Granada, Cordoba und Ronda.

Dertour und Co. starten in den Sommer

■ Das gesamte Angebot ist bereits buchbar,

und am 23. Oktober sollen die Kataloge am

Counter liegen. Dertour, Meier‘s Weltreisen

und ADAC Reisen veröffentlichen schon

jetzt ihr Sommerprogramm 2007 für

Nordamerika. Der Grund für die Eile: Die

große Nachfrage nach Frühbucherrabatten

Stammgäste des Clubs Esquinzo

Playas erleben ihr Urlaubsdomizil

auf Fuerteventura, den Club Esquinzo

Playa, frisch renoviert.

Die Arbeiten sollen im Juli erle-

digt sein. Einen frischen Anstrich

bekommt auch der Club Apulia

in Italien, der bereits im Mai eröffnen

wird. Die Betreiber haben

das Angebot für Kinder und Tagungsgäste

vergrößert. Zum ersten

Mal bietet Robinson außerdem

All-inclusive im türkischen

Club Pamifiya an.

Eine flexiblere Anreise ermöglicht

der neue Bustransfer.

Alle Clubs in Spanien, Italien,

Griechenland und der Türkei

sind nun täglich ohne Flug buchbar.

Die Transfers können separat

gebucht werden. Ebenfalls neu:

Wochenendofferten für ausgewählte

Clubs, größere Rabatte bei

Buchung eines Urlaubs bis Ende

des Jahres, viele neue Wellness-

Angebote und jede Menge Events,

beispielsweise das »Box Camp«

mit Sven Ottke.

vor allem für Campmobile und Mietwagen,

heißt es seitens der drei Rewe-Veranstalter.

Denn wer bis zum 31. Januar buche, könne

erheblich sparen.

500 Seiten dick ist der Dertour-Katalog.

Erstmals befindet sich darin eine 16-tägige

Wanderreise durch Oregon, Washington

und Victoria. Die Teilnehmer wandern täglich

zwei bis fünf Stunden.

Der 402 Seiten starke Katalog von

Meier‘s Weltreisen enthält zum ersten Mal

so genannte »Meier‘s Mietwagen«. Unter

diesem Namen bietet der Veranstalter nach

eigenen Angaben preisgünstig Fahrzeuge

renommierter Vermieter an. ADAC Reisen

widmet sich auf 308 Seiten »allem, was

rollt«. Erstmals dabei: der Vermieter Alaska

Camper Adventures mit seinem Pick-up-

Campern. Neu ist auch die Kreuzfahrt mit

Columbus auf den großen Seen.

Oregons Columbia River: Dertour-Gäste zieht es

im Sommer per pedes in die Natur

18.10.2006 TRAVEL ONE 27


PRODUKT Mix

Ausgeschlafen fliegen mit Delta

Anfang 2008 stattet die Airline ihre Langstreckenflieger mit BETTEN aus

■ Mit komplett horizontal verstellbaren

Schlafsitzen will Delta

auf der Langstrecke punkten.

Zum Jahresanfang 2008 werden

zwei neue Boeing 777 in der

Condor: Neue Sommerziele

■ Samaná und Santo Domingo stehen auch im nächsten Sommer

im Flugplan der Condor. Die Charterairline steuert die beiden Flughäfen

der Dominikanischen Republik zum ersten Mal in diesem

Winter an und entschied sich auf Grund der guten Resonanz für

eine Fortführung des Angebots.

Gleiches gilt für das neue Winterziel

Sansibar. Die Verbindung

auf die Insel vor Tansania bleibt

im Sommer bestehen.

Der Flugplan, mit dem Condor

dieses Jahr einen Monat früher

als gewohnt an die Öffentlichkeit

gegangen ist, enthält

außerdem Grenada als neues

Sommerziel. Zudem stockt die

Grenada-Fans erreichen die Insel

nun auch im Sommer mit Condor

Airline auf der Fernstrecke die

Zahl der Verbindungen auf und

bietet etwa für Calgary, Cancun

und Las Vegas jeweils einen zusätzlichen

Flug an. Erhöht wur-

den auch die Frequenzen auf der Mittelstrecke. So fliegt Condor

erstmals donnerstags von Köln/Bonn ins bulgarische Burgas.

i

Foto: Grenada Board of Tourism

www.condor.com

Details zum Sommerflugplan

Business Class mit den neuen Sitzen

erstmals an den Start rollen.

Jedes »Bett« ist mit dem neuen

Bordunterhaltungsprogramm

ausgestattet, so dass die Passagie-

Delta ist die erste US-Fluggesellschaft mit horizontalen Schlafsitzen

Foto: Delta Airlines

Foto: ccvision

re Zugriff auf ein digitales Musik-

und Videoangebot haben. Dieses

soll bis zum Sommer 2007 auf

allen Flügen in der Business Class

angeboten werden, so Delta.

Die Business-Passagiere erhalten

mit den neuen Sitzen eine

»Personal Suite«. Dazu gehört ein

Privatbereich mit Monitor, ausziehbarem

Tisch und persönlichem

Stauraum für Handgepäck,

Schuhe oder Kissen. Die Sitze

werden so angeordnet, dass die

Passagiere auf den Nachbarsitzen

beim Aufstehen nicht gestört

werden.

Vom Herbst 2008 an sollen

die Schlafsitze auch auf der restlichen

777-Flotte installiert sein.

Eine Möglichkeit für die Boeing

767, die 2010 umgesetzt werden

soll, wird derzeit geprüft.

Ferien auf Pump bei GTI

Shannon von

Süd nach Nord

■ Die Reise dauert zwei Wochen

und führt 235 Kilometer

durch Irland. Kunden von

Emerald Star können im

nächsten Jahr mit dem Hausboot

erstmals fast den kompletten

Shannon kennenlernen.

Ausgangspunkt ist Portumna

im Süden, Ziel Belturbet

im Norden.

Mit neuen Touren umgarnt

auch Connoisseur seine

Kunden. Der Hausbootspezialist

– er ist wie Emerald

Star eine Marke von Crown

Blue Line – nimmt die Niederlande

ins Programm. Der

Anbieter ist in Strand Horst

und in Sneek mit jeweils einer

Basis vertreten.

Weitere Details unter

i

www.connoisseur.de

www.emeraldstar.de

GTI-Gäste können sich

für ihren Türkei-Urlaub

Geld leihen

■ Wer knapp bei Kasse ist, aber trotzdem in den Urlaub fahren will,

kann mit Hilfe von GTI Geld leihen. Der Veranstalter bietet seinen Kunden

unter dem Stichwort »Holiday Banking« die Möglichkeit, einen

Kredit aufzunehmen. Partner ist die Santander Bank.

GTI offeriert diese Art der Urlaubsfinanzierung erstmals für Reisen

im nächsten Sommer. Der Katalog für die warme Jahreszeit wird derzeit

an die Reisebüros versandt. Er umfasst 248 Seiten und informiert ausführlich

über alle acht Riva-Hotels an der türkischen Riviera, die wie

GTI zur türkischen Kayi Group gehören. Zudem wirbt der Veranstalter

erneut mit den so genannten »Megakinderfestpreisen« von 99 Euro

und Seniorenrabatten. Alleinreisenden kommt GTI an ausgewählten

Terminen entgegen: Sie müssen dann keinen Zuschlag für das Einzelzimmer

zahlen.

28 TRAVEL ONE 18.10.2006


Updates

Am 10. Dezember bricht die Swiss Tiara zur Jungfernfahrt auf. Das

neue Viereinhalb-Sterne-Flussschiff von Plantours & Partner fährt

von Koblenz nach Würzburg und ist in den darauf folgenden

Wochen auf der Donau unterwegs.

LTU verbindet vom 1. November an sechsmal wöchentlich

Düsseldorf mit Istanbul. Gefl ogen wird von Montag bis Freitag

sowie sonntags.

Die Romatik Hotels & Restaurants zählen nun 194 Mitglieder in

zwölf europäischen Ländern. Neu hinzugekommen ist beispielsweise

das Hotel Esplanade im Ostseebad Heringsdorf.

Icelandair ist innerhalb Frankfurts umgezogen. Die neue Adresse

lautet: Weißfrauenstraße 12-16, 60311 Frankfurt am Main.

In einer gesonderten Broschüre stellt Costa Kreuzfahrten die

Reisen für 2007 durch die Nord- und Ostsee vor. Sie starten in Kiel.

Eine Ausnahme bilden lediglich die dreitägige Schnupperkreuzfahrt

und eine Ostseereise im Mai, die in Hamburg losgehen.

Der Paketreiseveranstalter Michelangelo bewirbt in einem

Sonderkatalog Gruppenreisen nach Italien. Neu ist, dass die Anreise

wahlweise mit dem Bus oder dem Flugzeug erfolgt.

VLM Airlines fl iegt vom 29. Oktober an auch sonntags von Hamburg

nach Rotterdam. Die Fluggesellschaft bedient die Strecke

damit dreimal wöchentlich.

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Anzeige

Mit dem Flieger

zum Europa-Park Das Ganze ist an sich absurd. Da hat der Europa-

■ Am 28. Oktober landen erstmals

Gäste des Europa-Parks Rust

auf dem Black Forest Airport in

Lahr. Sie steigen aus einem Flugzeug

von Air Berlin und sind Kunden

von Dertour. Die Rewe-Marke

nutzt als erster Veranstalter

den Flughafen im Südbadischen

und bietet den Flug Berlin-Lahr

als Vollcharter im Paket mit einer

Übernachtung und Eintrittskarte

an. Eine zweite Auflage gibt es

am 16. Dezember. Dann fliegt

Private Air die Freizeitparkbesucher

von der Hauptstadt an den

Fuß des Schwarzwalds. Ob der

Flug 2007 erneut angeboten wird,

ist derzeit noch nicht klar.

m o m e n t

X Petra

Foto: Schweiz Tourismus

Park nun einen Flughafen vor der Haustür. Nutzen

aber will ihn allem Anschein nach niemand so

richtig. Zwar startet Dertour jetzt mit zwei Charterflügen

von Berlin immerhin einen Versuchsballon.

Aber Neckermann, ein wichtiger Partner des

Parks in Rust, winkt ab. Zu teuer, zu unattraktiv,

so das Argument aus Oberursel.

Im Juni machte das Regierungspräsidium Freiburg

den Weg für Passagierflüge zum Black Forest

Airport in Lahr frei. Es erteilte dem Flughafen, auf

dem bis dahin nur Frachtflugzeuge landeten, eine

Sonderlizenz für Besucher des Europa-Parks.

Sicher, Park-Chef Roland Mack betonte damals,

darin vor allem eine Chance für die Erschließung

von Auslandsmärkten zu sehen. Gäste aus London,

Wien und Rotterdam möchte er gewinnen,

sagte er, nachdem die Behörde grünes Licht

Zürich: Air Berlin fliegt von der Ostsee in das Schweizer Bankenmekka

Mehr Flüge ab Rostock

■ Air Berlin stockt die Zahl der Dienste ab Rostock-Laage auf. Neue

Ziele im Sommerflugplan sind Zürich und Nürnberg. Außerdem können

Urlauber häufiger nach Mallorca fliegen. Die Airline bedient die

Baleareninsel dann viermal statt einmal pro Woche. Jeden Dienstag

fliegt Air Berlin von Mecklenburg-Vorpommern zudem nach Agadir,

Marsa Alam, Madeira, auf die Kanarischen Inseln und die Insel Samos.

Neues Ziel ab Düsseldorf ist der Pariser Flughafen Orly.

www.airberlin.de

Über die Webseite gelangen Reiseprofi s ins Agentenportal

Hirschel, Redakteurin

Inkonsequent

gegeben hatte. Er dürfte dennoch genauso auf

neue Gäste aus Deutschland geschielt haben.

Nämlich auf diejenigen, die nicht in drei bis vier

Fahrtstunden mit dem Auto oder der Bahn im

Südbadischen sind.

Es zeigt sich immer wieder, dass selbst eingefleischte

Freizeitparkfans eine lange Anreise

scheuen. Somit macht ein Flug ab Berlin oder

Hamburg den Park zwischen Offenburg und

Freiburg auch für Nord- und Ostdeutsche zu

einem erwägenswerten Reiseziel. Nicht nachvollziehbar

ist daher, dass ausgerechnet die Neckermänner,

die in den Hotels im Park ein riesiges

Kontingent haben und immer wieder von einer

»Erschließung« des Nordens für Rust sprachen,

die neue Möglichkeit nicht nutzen.

p.hirschel@travel-one.net

18.10.2006 TRAVEL ONE 29

i


DESTINATION Kanaren

TENERIFFAS Touristiker sind eifrig um neue Kundengruppen

bemüht. Luxushotels, Investitionen in die Infrastruktur und

zahlreiche Angebote für Aktivurlauber und Genießer haben das

touristische Profil der Kanareninsel bereits verändert.

Pilar Hernández steht in der Dunkelheit,

den Blick zum Himmel gerichtet, und erzählt

von den Sternen. Hydra, Vela und

Centaurus, Lupus, Ara, Skorpion und Schütze

sind der erfahrenen Reiseleiterin offenbar so

vertraut wie Literaturfreunden Goethe und

Shakespeare oder Fußballfans die Spieler ihrer

Lieblingsmannschaft. Ein Sternbild nach dem

anderen zeichnet sie mit der Taschenlampe

nach, begleitet von ausführlichen Erläuterungen

über ihren Ursprung und ihre Bedeutung.

Schauplatz des Spaziergangs über den

Nachthimmel der nördlichen Hemisphäre ist

ein Picknickplatz im Teide Nationalpark auf

Teneriffa, rund 2.300 Meter über dem Meeresspiegel.

In klaren Nächten sieht man die

Sterne hier besser als an fast allen anderen Orten

der Welt, denn Störeinflüsse wie das Streulicht

von Städten, Fahrzeugen oder Straßenbeleuchtung

sind äußerst gering.

Auch bei Tageslicht ist der Besuch des Nationalparks

am Fuß des höchsten spanischen

Berges ein Erlebnis. Bizarre vulkanische Felsformationen

in ockerfarbenen und schwarzen

Tönen und der mächtige Kegel des 3.718 Meter

hohen Vulkans sorgen für ein faszinierendes

Panorama. Die Pflanzenwelt präsentiert

sich meist eher zurückhaltend – für Botanik-

Fans allerdings sind die vielen Pflanzen, die

ausschließlich im Nationalpark vorkommen,

eine echte Entdeckung. Und im Frühjahr gewinnt

die Botanik auch optisch die Oberhand.

Dann ist das Lavagestein von einem Blütenteppich

überzogen.

Ambitionierte Wanderer können die 1.400

Höhenmeter vom Hochplateau des Nationalparks

bis zum Gipfel in vier bis fünf Stunden

bewältigen. Geführte Touren mit erfahrenen

Bergführern sind in den zwei Besucherzentren

des Naturschutzgebietes in El Portillo und

Cañada Blanca buchbar. Und Gäste, die in der

vulkanischen Mondlandschaft die Nacht verbringen

möchten, haben dazu im Parador de

las Cañadas Gelegenheit.

Besucher, die auf den Teide wollen, müssen

allerdings nicht die komplette Strecke zu Fuß

zurücklegen. An der Südseite führt eine Seilbahn

bis in 3.555 Meter Höhe. Das letzte

Stück kann in etwa 25 Minuten zu Fuß erklommen

werden. Dafür brauchen Besucher

allerdings eine Genehmigung der Nationalpark-Verwaltung.

Das kostenlose Dokument

kann per Post, Fax oder E-Mail bestellt oder

bei der Nationalpark-Verwaltung in Santa Cruz

persönlich abgeholt werden.

SUN & SAND IM SÜDEN. Wer beim Anflug auf

den touristisch bedeutsameren Flughafen der

Insel, Teneriffa Süd, den richtigen Sitzplatz erwischt,

hat schon bei der Anreise Gelegenheit,

die majestätische Silhouette des Teide zu genießen.

Nach der Landung präsentiert sich

dagegen ein ganz anderes Bild. Teneriffas Süden

könnte man zwar ebenfalls als bizarre

Landschaft bezeichnen, aber das manifestiert

sich nicht in Natur, sondern in einem eigentümlichen

Gemisch aus wilder Bebauung und

Schutthalden. Die Küstenorte Playa de las

Américas und Playa de los Cristianos sind seit

den 70er Jahren wenig planvoll aus dem Boden

gestampfte Urlaubsorte. Hotels und große

Apartmentkomplexe wechseln einander ab;

immer weiter frisst sich die Bebauung ins Landesinnere.

Spanische Elemente finden Besucher

hier nur vereinzelt. Es dominieren Fish-&-

Chips-Buden, britische Pubs, Schnitzellokale

und jede Menge Discos für das Nachtleben.

Manche sagen, das Beste an diesem Teil

der Insel sei die Fährverbindung nach La Gomera.

Doch wer den Tag in der Sonne und die

Nacht in der Disco verbringen will und sich

nicht am schwarzen Lavastrand und den

Bausünden stört, ist hier richtig. Dafür ist auch

das Klima optimal. Schließlich bietet Teneriffas

Südwesten nahezu hundertprozentige Sonnengarantie,

während sich im Norden und

Nordwesten der Insel regelmäßig die Passatwolken

stauen.

LUXUSBOOM AN DER COSTA ADEJE. Etwas

weiter in Richtung Norden hat sich das Bild in

den vergangenen Jahren gewandelt. Es entstanden

weitläufige, luxuriöse Hotelanlagen,

die mit den Bettenburgen der 70er wenig gemein

haben. Riu, Iberostar, Bahia Príncipe, Sol

Meliá, Sheraton, H10 und andere haben kräftig

investiert. Häuser wie das gradlinig gestal-

30 TRAVEL ONE 18.10.2006

Fotos: Turismo de Tenerife

Foto: Hotel la Plantacion del Sur

Alte

neu

Gediegener Luxus an der Costa Adeje:

Hotel Plantación del Sur von Vincci Hoteles


Vielfalt

entdeckt

Grindwale sind das ganze Jahr über

zwischen Teneriffa und La Gomera zu beobachten

tete Hotel La Plantación del Sur, das edel-verspielte

Gran Bahia del Duque Resort oder das

großzügige Bahia Príncipe Costa Adeje zählen

heute zu den Vorzeigeobjekten der Kanaren.

Übrigens: Auch wer in den Süden Teneriffas

reist, kann dort ein Naturschauspiel erleben

– dazu muss man allerdings aufs Wasser.

Zwischen Teneriffa und La Gomera leben das

ganze Jahr über Grindwale und Delfine, die

man bei einem Bootsausflug beobachten kann.

Weil manche der Kapitäne die Tiere mit ihren

Schnellbooten und Katamaranen regelrecht

jagen, um die Walbeobachtung in möglichst

kurzer Zeit über die Bühne zu bringen, sind

die Touren mittlerweile umstritten. Vor der

Buchung sollte man sich also vergewissern,

Teneriffas Wahrzeichen, der .Teide, kann mit der

Seilbahn oder zu Fuß erklommen werden

Frisch renoviert: Die Badelandschaft Lago Matiánez in Santa Cruz,

gestaltet vom kanarischen Stararchitekten César Manrique

dass der Kapitän das Boot in respektvoller Distanz

hält – dann schwimmen die ebenso neugierigen

wie intelligenten Meeressäuger meist

von selbst auf die Besucher zu.

RENAISSANCE FÜR PUERTO DE LA CRUZ.

Während es im Süden Teneriffas vor 30 Jahren

nur kleine Fischerdörfer gab, blickt Pu- ��

18.10.2006 TRAVEL ONE 31


DESTINATION Kanaren

erto de la Cruz im Norden auf eine längere

Tradition als Reiseziel zurück. Die Stadt, die

heute mit 30.000 Einwohnern das touristische

Zentrum des Nordens ist, empfing bereits

gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten

Touristen aus England. In den 50er Jahren begann

der Einzug des organisierten Tourismus.

Eine Reihe von Zeitzeugen der touristischen

Pionierphase haben überdauert – etwa das

Hotel Monopol. Seit 1888 dient das Gebäude

im Herzen von Puerto de la Cruz als Gasthaus,

1905 erhielt es seinen Namen. Heute wird das

Drei-Sterne-Haus bereits in dritter Generation

von der Familie Gleixner geführt.

Außerhalb der Ferienzeit wird das Hotel

überwiegend von älteren Gästen bewohnt –

ein Kundenprofil, das in jüngerer Vergangenheit

auch auf Puerto de la Cruz insgesamt zutraf.

Doch die Gemeinde tut einiges dafür, ihren

etwas angestaubten Ruf abzuschütteln.

Die Altstadt und die Hafenpromenade sind

weitgehend saniert, und im Vergleich zu den

Zentren des Südens bietet Puerto de la Cruz

ein breiter gefächertes Kultur- und Unterhaltungsprogramm.

Auf Badegäste warten zwar

keine Traumstrände – dafür aber die Meerwasserbecken

des »Lago Matiánez«, gestaltet

von der kanarischen Architektur- und Künstler-Ikone

César Manrique. Zudem ist es hier

viel grüner als im wüstenartigen Süden. Ein

Beispiel für üppige Vegetation bietet die Gartenanlage

des Hotel Botanico – das Fünf-Sterne-Hotel

hat einen 25.000 Quadratmeter großen

subtropischen Park. Etwas kleiner, aber

mit einer außergewöhnlich große Orchideensammlung,

präsentiert sich der vor 230 Jahren

Costa Adeje

Playa de los

Christianos

Garachico

Pico del Teide

Teneriffa

Cañada Blanca

Playa de las Americas

Der Norden und der Süden Teneriffas

ziehen verschiedene Zielgruppen an

geschaffene Garten Sitio Litre südlich des

Stadtzentrums.

Neben der Stammkundschaft sind vor allem

Aktivurlauber die Wunschklientel für Puerto

de la Cruz, sagt Antje Groch, die bei Turismo

de Tenerife für das Auslandsmarketing

verantworlich ist. Die Stadt eigne sich gut als

Ausgangspunkt für Wanderungen und Entdeckungstouren.

Ein klassisches Ausflugsziel ist

etwa das Städtchen La Orotava mit seinen Barockkirchen,

den Adelspalästen der Bananenbarone

und typisch kanarischem Flair. Oder

Icod de los Vinos, wo einer der ältesten und

größten Drachenbäume der Welt die Gäste

beeindruckt. Einen Besuch wert ist auch der

Weinmuseum: Casa del Vino La

Baranda bei El Sauzal

Puerto

de la Cruz

El Portillo

hübsche Ort Garachico. Der einst wichtigste

Hafen der Insel fiel nach einem Vulkanausbruch

im Jahr 1706 in eine Art Dornröschenschlaf,

der wesentlich zur Bewahrung seiner

ursprünglichen kanarischen Architektur und

Atmosphäre beigetragen haben dürfte.

KULINARISCHE REIZE. Zu den sehenswerten

Seiten des Nordens zählt in jüngster Zeit auch

der Weinbau. Wurde früher meist einfach irgendein

Wein produziert, so besinnen sich die

Winzer nun zunehmend auf die Verfeinerung

ihrer Produkte. Zur Einstimmung eignet sich

etwa ein Besuch der »Casa del Vino La Baranda«,

nahe der Autobahnabfahrt von El Sauzal.

Das Gebäude, ein traditionelles Weingut aus

dem 16. Jahrhundert, bietet neben einem

Weinmuseum ein Restaurant.

Offen für Besucher ist auch das Weingut

Bodegas Monje. Inhaber Felipe Monje, der das

Weingut in fünfter Generation betreibt, hat

sich der Produktion von Qualitätsweinen auf

der Basis autochthoner Rebensorten verschrieben,

also solcher Sorten, die nur hier vorkommen.

Für Gruppen werden Führungen, Weinproben

und gesellige Abende mit typisch kanarischen

Gerichten veranstaltet.

Wer die deftige kanarische Küche erkunden

will, hat dazu ebenfalls im Norden die

besten Möglichkeiten. In den Städten und am

Wegesrand servieren viele Restaurants regionale

Spezialitäten wie Kaninchen, Lamm,

handgemachten Ziegenkäse oder Oktopus.

Unverzichtbar sind bei einem echt kanarischen

Essen die »Papas arrugadas« (runzelige

Kartoffeln«) mit »Mojo«, einer pikanten grünen

oder roten Sauce aus Öl, viel Knoblauch,

Pfefferschote, Essig, Paprika, Salz und Kräutern.

Christian Schmicke

32 TRAVEL ONE 18.10.2006

Foto: Turismo de Tenerife

El Sauzal

Santa Cruz


Countdown für den Siam Park

Die neue Attraktion im Süden Teneriffas soll im DEZEMBER eröffnet werden

■ Nichts geringeres als den

»schönsten Strand Teneriffas« hat

sich Christoph Kiessling vorgenommen.

Vor Ostern 2007 will

der Sohn des Loro-Parque-Besitzers

Wolfgang Kiessling die Eröffnung

des größten Freizeitparks

der Kanarischen Inseln feiern.

Auf 185.000 Quadratmetern

ist oberhalb von Playa de las Américas

eine Anlage geplant, die allein

durch ihre Superlative auf

sich aufmerksam macht. So soll

beispielsweise das 155 Meter lange

und 30 Meter breite Wellen-

becken, an dessen Ende sich der

schönste Strand der Insel befinden

soll, bis zu drei Meter hohe

Wellen produzieren und damit

sogar für professionelle Surfwettbewerbe

geeignet sein.

Für Adrenalinschübe soll unter

anderem die 28 Meter hohe

Foto: TRAVEL ONE

Arbeit läuft auf Hochtouren: Christoph Kiessling mit dem Entwurf

des Eingangsportals des Wasser-Abenteuerparks

»Kamikazerutsche« sorgen. Neben

der schieren Höhe werde vor

allem die Tatsache, dass der rasende

Rutsch in einer Plexiglasröhre

durch ein Alligatorenbecken

führt, den »Kick« bringen, berichtet

Kiessling. Außerdem wird an

weiteren Abenteuerrutschen gebaut.

Auch weniger tollkühnen

Besuchern soll der Wasser-Abenteuerpark,

der sich »am Vorbild

architektonischer Monumente

Thailands« orientiert, eine Menge

bieten. Sie können auf dem Samui

River, einem künstlichen Fluss,

dahintreiben, das Wellenbad genießen

oder ein »spektakuläres«

Aquarium erkunden, verspricht

Kiessling. Zwei Themenrestaurants

sorgen für die Verpflegung.

Dem Nachwuchs steht im

Park ein eigener Bereich zur Verfügung.

»Little Siam« sei für Kinder

eine »magische Welt voller

Überraschungen«, mit Hängebrücken

und Geheimgängen, betont

Kiessling. CS

18.10.2006 TRAVEL ONE 33


DESTINATION Kanaren Mix

Wettbewerbsvorteil genutzt

Zur Wintersaison starten mehrere Veranstalter eine KANAREN-OFFENSIVE

■ Wenn man in den vergangenen

Jahren mit deutschen Reiseveranstaltern

über die Kanarischen Inseln

sprach, sparten diese nicht

an Kritik. Das Preis-Leistungs-Verhältnis

könne nicht mit dem der

Konkurrenz aus Ägypten und der

Türkei mithalten, lautete der Tenor.

Doch in diesem Jahr stehen

die Inseln westlich von Afrika

wieder ganz oben auf dem Treppchen.

Der Verkauf läuft gut, bestätigen

Veranstalter und Vertrieb

einmütig.

Neben externen Faktoren

wie Anschlägen in der Türkei

oder Ägypten hat dazu vor allem

die Tatsache beigetragen, dass

sich die kanarischen Hoteliers

mittlerweile auf All-inclusive-Angebote

eingelassen haben. Hinzu

kommt, dass neben den kleineren

Inseln La Palma, La Gomera und

El Hierro nun auch die großen

Inseln verstärkt um Aktivurlauber,

Wanderer, Golfer und Individualisten

werben. Besonders in

der Luxushotellerie sowie bei Fin-

Lowcost-Angriff steht bevor

■ Schon seit längerem war bekannt, dass Ryanair-Chef Michael

O‘Leary mit den Flughafenbehörden von Teneriffa und Fuerteventura

verhandelt. Seit rund drei Wochen ist nun klar, dass der irische

Lowcost-Carrier tatsächlich auf die Kanaren fliegt. Von Dezember

an geht es viermal pro Woche

nach Teneriffa Nord, Fuerteventura

wird dreimal wöchentlich

angeflogen. Zwar beschränkt

sich Ryanair zunächst auf Flüge

ab Dublin, doch schon bald dürften

die ersten Verbindungen aus

Deutschland folgen. Denn der

entscheidende Durchbruch liegt

für O‘ Leary darin, dass er gegenüber

den kanarischen Partnern

seine Vorstellungen in Sa-

Teneriffa und Fuerteventura sind

Ryanair Ziele – vorerst ab Dublin

Klima, mehr Hotelkomfort und zusätzliche Angebote für Naturfans sorgen

auf den Kanaren für neue Nachfrage. Im Bild: Riu Palace Maspalomas

chen Start-, Lande-, Abwicklungsgebühren

und Handling

durchgesetzt hat.

Der Einstieg der aggressiven

Iren ins Kanaren-Geschäft trifft eine der letzten Domänen von Air

Berlin, Condor, Hapagfly und LTU. Schon jetzt ist absehbar, dass er

das Preisgefüge kräftig durcheinanderwirbelt: Die Flugpreise ab Dublin

beginnen derzeit für Flüge zwischen Januar und April bei rund

60 bis 70 Euro oneway inklusive Steuern und Gebühren.

Foto: TUI

Foto: www.grancanaria.com

cas und Ferienhäusern wächst

das Angebot.

Dass sich auch unterhalb des

Vier-Sterne-Bereichs etwas tut,

offenbart ein Blick in die Winter-

kataloge der TUI. Der Veranstalter

hat 16 neue Drei-Sterne-Hotels

ins Programm genommen,

darunter je drei auf Fuerteventura

und Gran Canaria.

Neckermann will im Winter

vor allem auf Gran Canaria punkten

– unter anderem mit drei zusätzlichen

All-inclusive-Anlagen

und Preis-Incentives für Reisen

im Februar und März. Rewe-Veranstalter

Jahn Reisen verstärkt

das Angebot an individuellen

Landhäusern auf La Palma, während

die Schwestermarke ITS vor

allem an Details wie kostenlosen

Transfers für kombinierte Hotels

arbeitet. FTI verstärkt das All-inclusive

Angebot auf Fuerteventura.

Alltours setzt mal wieder auf

mehr Luxus: Auf Lanzarote sind

im Winter zwei neue Deluxe-Hotels

im Programm. CS

Spanischkurs auf Gran Canaria

■ Dass man auf der Kanareninsel nicht nur faulenzen, sondern auch

Wandern, Fahrrad fahren, Golf spielen und viele andere Aktivitäten

ausübern kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Weniger profiliert

ist die Insel im deutschen Markt als Schauplatz von Sprachkursen,

obwohl der Gedanke eigentlich nahe liegt. Thomas Cook Reisen bietet

nun in der Touristenhochburg Playa del Ingles in Zusammenarbeit

mit der Sprachschule Canal Aprender fünftägige Spanisch-Sprachkurse

an – einen Grundkurs, eine Variante für Fortgeschrittene und einen

Intensivkurs. Die Kurse sind im Reisebüro aus dem Winterkatalog »Spanien

& Portugal« buchbar.

Im Süden von Gran Canaria können Cook-Kunden Spanisch lernen

34 TRAVEL ONE 18.10.2006


Fotos: Turismo de Tenerife, Kessler Foto: Magma Arte & Congresos

Das neue Kongresszentrum ist bereit für die DRV-Tagung

Avantgardistischer Tagungsort

■ Ungewöhnlich ist die Architektur des Kongresszentrums, in dem

vom 23. bis zum 25. November die DRV-Jahrestagung auf Teneriffa

stattfindet, allemal. Geschwungene Formen, viel Licht, Beton- und

Metalloberflächen zeichnen das 2005 eröffnete »Magma Arte &

Congresos« aus. Mehr als 4.000 Tagungsteilnehmer finden in dem

avantgardistischen Komplex Platz – rund 820 dürften auf der diesjährigen

Verbandstagung mit von der Partie sein. Das innovative

Kongresszentrum liegt im Südwesten von Teneriffa, in der Nähe

der touristischen Zentren.

Adressen & Links

Zu den KANAREN gibt es im Internet zahlreiche Informationsquellen.

Einige offizielle Webseiten der einzelnen Inseln sind allerdings auf Spanisch.

■ www.canarias-turismo.com

Seite des Fremdenverkehrsamts

der Kanaren mit Tipps, Infos und

Links zu sämtlichen Inseln

■ www.grancanaria.com

Offizielle Tourismus-Webseite

von Gran Canaria

■ www.wochenblatt-kanaren.com

Deutschsprachige Online-Zeitung

für die Kanarischen Inseln

■ www.islacanaria.net

Deutschsprachiges Online-

Nachrichtenportal

TENERIFFA

■ Turismo de Tenerife

Clemensstraße 24

80803 München

T. 089/33 05 67 73

Fax: 089/33 05 67 89

E-Mail: tenerife@tmf-gmbh.de

www.webtenerife.com

■ Oficina Parque

National del Teide

c/o Emilio Calzadilla,

No 5, 4° planta

38002 Santa Cruz de Tenerife

T. +34/922/29 01 29

Updates

Eine achttägige Trekkingreise auf Gran Canaria ist neu im Angebot

von Wikinger Reisen. Der Veranstalter betont, dass die Tour über

die alten Königswege der Insel gute Kondition erfordert. Die Reise

ist im Katalog »Inselwandern« zu finden.

Auf Teneriffa soll 2007 die zehnte Themenstraße eröffnet werden.

Die Tour führt auf den Spuren Alexander von Humboldts von

Orotava in den Teide Nationalpark.

In Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas findet vom 31. Oktober bis

zum 4. November das Canarias Mediafest statt. Dabei präsentieren

Künstler aus aller Welt ihre digitalen Werke.

Airtours hat auf den Kanaren neue Hotels ins Programm genommen:

Auf Gran Canaria ist das Sheraton Salobre Golf Resort neu

dabei, auf Teneriffa das Royal Garden Villas Aparthotel & Spa und

das Vincci Seleccion Plantación del Sur an der Costa Adeje sowie

das Hotel Spa Vilalba in Vilaflor und die Villa Nati in Orotava.

Die kleinste Kanareninsel, El Hierro, steht bei Dertour erstmals im

Winterkatalog. Die Premiere erfolgt mit einem einzigen Haus – dem

Parador der Insel.

Fax: +34/922/24 47 88

E-Mail: teide@oapn.mma.es

■ Casa del Vino la Baranda

Autopista general del Norte,

Ausfahrt El Sauzal, La Baranda

c/o San Simón 49

38360 El Sauzal

T. +34/922/57 25 35

Fax: +34/922/57 27 44

e-mail: casa-vino@cabtfe.es

www.cabtfe.es/casa-vino

■ Bodegas Monje

Camino Cruz Leandro, 36

38359 El Sauzal

T./Fax: +34/922/58 50 27

monje@bodegasmonje.com

■ www.costa-adeje.es

Homepage der Costa Adeje

■ www.magmacongress.com

Webseite des Kongresszentrums,

in dem die DRV-Jahrestagung

2006 stattfindet

■ www.siampark.net

Homepage des neuen

Freizeitparks

18.10.2006 TRAVEL ONE 35


DESTINATION USA

Unterwegs zu

edlen Tropfen

Der WEIN allein ist selten der Grund für eine USA-Reise.

Doch als Baustein sorgt der Besuch der Anbaugebiete

für Abwechslung – ob in Kalifornien oder New York.

Im Mittelpunkt stehen Beziehungen

zwischen Männern

und Frauen. Der Wein spielt eigentlich

nur eine Nebenrolle.

Doch ist diese von so zentraler

Bedeutung, dass auch heute,

rund zwei Jahre nach der Filmpremiere,

Touristen vor allem des

Weines wegen in die liebliche

Hügellandschaft bei Santa Barbara

kommen: Der Streifen »Sideways«

hat Südkaliforniens Wein

zu neuem Ruhm verholfen. Er

sorgt dafür, dass nicht nur Amerikaner,

sondern auch Besucher

aus Übersee einen Abstecher in

das bis dahin relativ unbekannte

Weinanbaugebiet machen, um

den Spuren der beiden Hauptfiguren

Jack und Miles zu folgen.

Und natürlich, um Pinot Noir zu

trinken, den Wein also, den Miles

über alles liebt.

Bei den Weinproben in der

Fess Parker Winery oder der Kalyra

Winery – beides Drehorte –

sind hin und wieder auch Kunden

von Wolfgang Sareiter anzutreffen.

Kurz nachdem »Sideways« in

den Kinos lief, legte der Chef von

Sareiter Reisen gemeinsam mit

dem kalifornischen Fremdenverkehrsamt

zum Film passende Reisen

auf. Auch derzeit bietet er

diese noch auf Anfrage an und

stellt für seine Klienten individuelle

Touren zusammen. Das heißt:

Er schnürt aus Übernachtungen

und Weinproben ein Paket. Und

für Gruppen organisiert der Spezialist

zusätzlich Weinseminare.

TÄGLICH VERKOSTUNG. Die Winzer

im Santa Barbara County sind

auf Besucher eingestellt. Sie laden

Weinliebhaber zur Degustation

in ihre »tasting rooms« und

zeigen ihnen ihre Weingüter.

Das Anbaugebiet nördlich

der Küstenstadt Santa Barbara

rühmt sich hochwertiger Weine

– dank der frischen Brise, die

Die bedeutendsten

Weinanbaugebiete

vom Pazifik her weht. Doch Kaliforniens

bedeutendste Anbaugebiete,

denen der Zinfandel zu

Weltruhm verhalf, liegen weiter

gen Norden: Das Napa Valley und

der Sonoma County. Sie grenzen

an die San Francisco Bay und tragen

erheblich dazu bei, dass Kalifornien

in den USA der Weinproduzent

Nummer eins ist. Aber

nicht nur die produzierten Mengen

sind größer als im Santa Barbara

County. Der Tourismus ist

ausgeprägter. Das zeigt allein ein

Blick in die Veranstalterkataloge:

■ Kalifornien: North Coast (mit Napa Valley, Sonoma

Valley u.a.), Sierra Foothills, Central Valley, Central Coast

(Santa Barbara), South Coast; www.winecountry.com

■ Oregon: Willamette Valley, Umpqua Valley, Rogue

Valley, Columbia Valley, Walla Walla Valley; »Oregon Winery

Guide« listet Winzer auf; www.oregonwine.org

■ Washington: Puget Sound, Columbia Valley, Yakima

Valley, Walla Walla Valley; »Washington State – the perfect

climate for wine«: Winzer, Unterkünfte, Routen;

www.washingtonwine.org

■ New York: Lake Erie, Finger Lakes, Hudson River,

Long Island/The Hamptons; www.newyorkwines.org

Die beiden Gebiete nordöstlich

von San Francisco stehen in zahlreichen

Sommerkatalogen – zum

Beispiel bei Canusa Touristik,

FTI, Meier‘s Weltreisen, Thomas

Cook Reisen und Neckermann –,

während der Drehort von »Sideways«

nur selten Eingang in die

Programme findet.

Vor allem das American Center

for Wine, Food and the Arts,

kurz Copia, bringt Interessenten

in die Stadt Napa. Die Besucher

lernen dort, wie man Weine verkostet,

und probieren verschiedene

Tropfen. Das Zentrum arbeitet

zudem für Veranstalter von Gruppenreisen

Programme aus – genauso

wie das Conference and

Visitors Bureau des Tals.

Bestandteil der ein- bis zweitägigen

Touren ist neben Weinproben

eine Fahrt mit dem »Wine

Train«. Der historische Zug verkehrt

zwischen Napa und St. Helena.

An den Fenstern der Waggons

zieht eine sanft geschwungene,

grüne Landschaft vorbei,

die mit ihren Weingütern an die

Toskana erinnert. Unterdessen

genießen die Passagiere ein Feinschmeckermenü

und trinken

dazu selbstverständlich den passenden

Wein. »Der Wine Train

36 TRAVEL ONE 18.10.2006


wird gerne gebucht«, weiß Veranstalter

Sareiter. Seine an Wein interessierten

Kunden fahren am

liebsten ins Napa Valley. Selten

wissen sie, dass es neben den kalifornischen

Anbaugebieten in

den USA auch andere sehenswerte

Weinregionen gibt.

Foto: California Tourism

Weine Kaliforniens heran. Den- fliegt allein wegen des Weins in

noch schickt Sareiter seine Kun- die USA«, betont Sareiter. Zwei,

den auch zu Winzern in Texas drei Nächte in einer landschaft-

oder im Bundesstaat New York. lich hübschen Weinregion – das

Denn schließlich liegen die Güter reiche den meisten aus.

in reizvollen Gegenden. Und der Nur bei Fachleuten trifft diese

Besuch eines Kellers soll lediglich Regel nicht zu: Stellt der Veran-

ein netter Programmpunkt einer stalter eine Reise für Wein- oder

IGTO_TrOne_152x210_RO 04.10.2006 8:59 Uhr Seite 1

Rundreise sein. »Kein Urlauber Agrarverbände zusammen, kreist

Ferienland. Ferienland. Rotes Rotes Meer Meer an 365 365 Sonnentagen Sonnentagen genießen. genießen.

Eilat.

RENOMMIERTE NACHBARN. In

Kaliforniens nördlichem Nachbarstaat

Oregon etwa gedeiht viel

Pinot Noir. Besucher können ihn

das ganze Jahr über probieren.

Wo und wie – Anregungen dazu

geben ihnen Broschüren, in denen

verschiedene Touren beschrieben

werden.

So alt und doch so jung!

Eine renommierte Adresse ist

ebenso Washington. Weinkenner

� 030-20 39 970 www.goisrael.de

bescheinigen dem Bundesstaat,

dass er über ähnlich erlesene

Weine wie Kalifornien verfügt.

Wie die Winzer Oregons versuchen

auch die Weinbauern Was-

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inklusive Routenvorschlägen

auf ihre Güter zu locken.

Keine Frage: Die besten USamerikanischen

Weine stammen

von der Westküste. Zwar werden

auch im Rest des Landes vielerorts

Reben kultiviert, ihre Qualität

reicht aber nicht an die der

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freut sich auf Sie!

alles Tun während des Aufenthalts

in den Staaten um Details der Produktion.

Häufig wird auch der

Besuch mehrerer Anbaugebiete

miteinander kombiniert. Ihr fachliches

Interesse bringt die Experten

auch in den Santa Barbara

County – und nicht »Sideways«.

Petra Hirschel


DESTINATION Mix

Australien wirbt für seine Reize

Das Fremdenverkehrsamt ist mit einer PRINT- UND FERNSEHKAMPAGNE aktiv

■ Die zweite Phase der Werbekampagne

»Where the bloody hell

are you« von Tourism Australia

läuft in Deutschland auf Hochtouren.

Sie dauert noch bis Mitte

Dezember und beinhaltet unter

anderem 30-sekündige Fernsehspots,

die vor allem auf Vox,

Pro Sieben und Kabel1 geschaltet

werden. Die Printkampagne mit

sechs unterschiedlichen Motiven

wird in Magazinen wie Focus,

Geo Saison, National Geographic

sowie Der Spiegel geschaltet.

Urlauber sollen Lust aufs

Land bekommen – und Expedienten

ihr Wissen darüber aufstocken,

so der Wunsch der rührigen

Australienwerber. Deshalb laden

Tourism Australia, das Northern

Territory, Qantas Airways und

alle weiteren Bundesstaaten Australiens

200 Reisebüromitarbeiter

Jetzt schon vormerken!

Special Türkei

Erscheinungstermin: 15. November 2006

Anzeigenschluss: 1. November 2006

Auf 65 Seiten gibt der neue Lonely-

Planet-Pocket-Guide jede Menge

praktische Tipps rund um Australien

aus Deutschland, Österreich und

der Schweiz im Mai nächsten

Jahres zu einer 14-tägigen Inforei-

Kontakt und T. +49(0)6151/39 07-920

Information: anzeigen@travel-one.net

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DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

Foto: Garry Bachmann

se ein. Die Abflüge liegen zwischen

dem 7. und dem 9. Mai;

der Workshop in Alice Springs ist

für den 17. bis 19. Mai geplant.

Im Anschluss daran nehmen alle

Expedienten an einer ein- bis

dreitägigen Tour zum Ayers Rock

teil, so der Plan. Zwischen dem

21. und 23. Mai geht es dann für

alle wieder gen Heimat. Der Reisepreis

für die Inforeise beträgt

529 Euro plus Steuern und Gebühren

ab Frankfurt.

Teilnahmeberechtigt sind

ausgebildete Expedienten, die in

Vollzeit im Verkauf beschäftigt

sind, das Aussie Specialist Programm

sowie drei zusätzliche

Staatenmodule bis spätestens

Ende Oktober absolviert haben.

Bevorzugt werden Reiseprofis,

die noch nicht in Australien

waren und noch an keiner Dis-

cover-Australia-Reise teilgenommen

haben.

Wer nun Feuer gefangen hat

und sich gleich kurz und knackig

über den Fünften Kontintent informieren

will, sollte sich den

neuen Pocket-Guide »Journeys to

authentic Australia« bestellen.

Gemeinsam mit dem Lonely-Planet-Verlag

haben die Fremdenverkehrsämter

Northern Territory,

Südaustralien und Westaustralien

einen Ratgeber zusammengestellt.

Der handliche »Appetithappen«

in englischer Sprache gibt

Tipps zu Themen wie Wandern,

Kultur, Outback und Festivals.

Er kann kostenlos bestellt

werden (mindestens DIN A5 großer

Rückumschlag, frankiert mit

1,45 Euro) bei Tourism Northern

Territory/South Australia Tourism

Commission, Stichwort »Lonely

Planet«, Neue Mainzer Straße

22, 60311 Frankfurt. TRO

www.specialist.

i australia.com

Infos zum Aussie-Programm

Wandern mal anders: Mit SMS-Ratespiel durch die Schweizer Berge

Herbstliche Handy-Safari

■ Arosa lockt Rätselfreunde: Noch bis Ende Oktober führt ein Ratespiel

Urlauber zu Fuß und mit der Bergbahn durch die Berge rund um

den Schweizer Ferienort. So funktioniert es: Informationen zur nächsten

Station gibt es, wenn die Wanderer Aufgaben lösen und per SMS

beantworten. Die Tipps weisen den Weg zu fünf Wahrzeichen Arosas.

Wer alle Lösungen korrekt einsendet, wird mit einem Einkaufsgutschein

belohnt und nimmt zudem an einer Urlaubsverlosung teil.

www.arosa.ch

Zur Anmeldung: SMS mit dem Kennwort Arosa an 72755

38 TRAVEL ONE 18.10.2006

i


Updates

Die Agavenlandschaft und die alten Tequilabrennereien des

mexikanischen Bundesstaates Jalisco stehen nun auf der Unesco-

Liste des Weltkulturerbes.

Auf Mallorca soll südlich der Ankunftshalle von Palmas Flughafen

ein rund 4.000 Quadratmeter großer Anbau errichtet werden.

Zudem ist ein Parkplatz für 130 Autos geplant. Der Neubau soll acht

Millionen Euro kosten. Nach seiner Fertigstellung können nach

Informationen des mallorquinischen Inselradios pro Stunde vier

Flugzeuge mehr abgefertigt werden als heute.

Vom 26. bis 31. Oktober wird auf den Seychellen das größte

Festival der Insel, das Festival Kreol, gefeiert.

Im australischen Brisbane hat das erste Spa ausschließlich für

Männer eröffnet. Im »Number 19« kümmern sich der Aussie-

Footballer Jamie Charman (mit der Rückennummer 19, daher der

Name) und die Starfriseurin Caroline Haddad um männliche Gäste.

Das staatliche italienische Fremdenverkehrsamt Enit erhält im Zuge

der internen Umstrukturierung einen neuen Namen und heißt nun:

Italienische Zentrale für Tourismus Enit.

Die Inuit im östlichen Grönland zeigen Besuchern ihre Lebensweise.

Von Januar an nehmen sie Touristen für fünf Tage bei sich auf

und gehen beispielsweise mit ihnen gemeinsam auf Robbenjagd.

Weitere Infos bei Destination East Greenland, Anders Stenbakken,

E-Mail: ast@ammassalik.gl, www.eastgreenland.com.

Zum Schlemmen

nach Jersey

■ Bis zum 12. November können

Genießer auf Jersey das Tennerfest

besuchen. Das Schlemmerfestival

zählt zu den Höhepunkten

im Veranstaltungskalender

und wird zum neunten Mal auf

der Kanalinsel ausgerichtet.

In diesem Jahr beteiligen sich

110 Restaurants, Bistros, Pubs

und Cafés. Deren Küchenchefs

warten mit besonderen Spezialitäten

auf und kreieren eigens für

die Veranstaltung besondere Leckereien

– sowohl zum Lunch als

auch für festliche Abendessen.

Jerseys Küche ist unter Kennern

bekannt und beliebt. Sie

zeichnet sich vor allem durch

fangfrische Meerestiere aus. Auf

den Teller kommen Krebse, Krabben,

Hummer, Seeohren und

mehr aus dem Meer.

i

www.tennerfest.com

Infos zum Schlemmerfestival

Foto: Goldmann PR

■ Deutsche Veranstalter weiten ihr Winterprogramm

für den US-amerikanischen Bundesstaat

Colorado aus. Bei Canusa Touristik

ist in dieser Wintersaison erstmals Beaver

Creek sowie Telluride, der Ort mit Wildwestflair,

im Katalog vertreten. Neben dem

bekannten Skigebiet Aspen und den Vail Re-

Foto: NBTC

Holland mit dem Kanu: Im Norden des Naturschutzgebiets De Wieden

können Gäste auf »Punters«, traditionelle Stechkähne, umsteigen

Holland auf Wasserwegen

■ Wer bei Holland-Urlaub automatisch ans Fahrradfahren denkt, liegt

natürlich nicht falsch. Das Land bietet aber mehr Aktivitäten. Wie wäre

es mal mit einer Kanutour? Sehenswert ist beispielsweise das Wasserdorf

Giethorn im Norden des Naturgebiets De Wieden. Von dort aus,

dem »Venedig der Niederlande«, können Urlauber auf den traditionellen

Stechkähnen zu einer Grachtenfahrt aufbrechen. Auf diesen so genannten

Punters können sich Verliebte sogar ihr »Ja-Wort« geben.

www.tourtipp.net

Unter dem Stichwort Holland gibt es weitere Reisevorschläge

18.10.2006 TRAVEL ONE 39

i

Mehr Colorado bei USA-Spezialisten

sorts sind auch kleinere Gebiete wie Copper

Mountain und Steamboat Springs buchbar.

Mehr Infos unter www.canusa.de.

America Experience by Sareiter Reisen

bietet Schneeabenteurern als preisgünstigere

Alternative zum Heliskiing in Aspen und

Steamboat Springs das so genannte Snowcat

Skiing an. So lassen sich unberührte Tiefschneehänge

bequem erreichen. Infos unter

www.usa-skireisen.de

Bei Hagen Alpin Tours werden Aspen-

Fans ebenfalls fündig. Die Reise vom 23. bis

31. März wird zudem von einem Kamerateam

des Bayerischen Rundfunks begleitet.

Der Beitrag wird dann in der Reisesendung

»Fernweh« ausgestrahlt. Infos unter www.

pulver-schnee.de

i

www.colorado.com

Informationen über Colorado

Unberührte Schneehänge in Silverton:

Colorado verspricht »Champagne Powder«


DESTINATION Kanaren

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40 TRAVEL ONE 18.10.2006

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS


Foto: Kessler

Urlauber loben Schweizer Hotels

■ Hotels in der Schweiz haben die zufriedensten Kunden, hat das Hotelbewertungsportal

Holidaycheck ermittelt. Die Portalbetreiber untersuchten

die Zufriedenheit der Hotelgäste nach Urlaubsländern und

stellten dabei fest, dass die Weiterempfehlungsrate

für die Hotels unterschiedlicher

Ferienregionen erheblich

variiert.

Bei den Schweizer Hotels kommen

89 Prozent aller Gäste in ihren

Bewertungen zu einem positiven Ergebnis.

Auch die thailändischen Hoteliers

dürfen sich freuen: 85 Prozent

aller im Portal erfassten Hotels

Mehr als schöne Bergdörfer:

Schweizer Hotels rangieren in der

Kundenzufriedenheit ganz oben

Meck-Pomm mit

Jugendkatalog

■ Der Tourismusverband

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert

in Kooperation mit der

Arbeitsgemeinschaft »Junges

Land für junge Leute« auf 52 Seiten

Angebote für Kinder und Jugendliche.

Neu sind in diesem

Jahr Handicap-Reisen, also spezielle

Angebote für Rollstuhlfahrer.

Das Angebot reiche von Erlebnistouren

an und auf dem

Wasser über so genannte Teambuilding-Kurse,

Workshops zum

Umgang mit Lehrern, bis hin zu

Zeitreisen in die Geschichte des

Bundeslandes. 109 altersgerechte

Angebote sollen den Nordosten

auch als Ziel für Klassenfahrten in

den Fokus rücken, wünschen

sich die Verantwortlichen.

www.mcpom.com

i

Arbeitsgemeinschaft

Junges Land für Junge Leute,

T. 0381/3 75 77 70

erhielten positive Bewertungen.

Gute Noten gab es auch für die Häuser

in Ägypten und in der Dominikanischen

Republik (79 Prozent). Mit

türkischen und spanischen Hotels

sind die Gäste ebenfalls zufrieden

(75 Prozent mit guten Noten). Am Ende der Länderskala rangiert laut

Holidaycheck Tunesien. Ein Drittel aller Tunesien-Urlauber könnten

ihre Unterkunft nicht weiterempfehlen, so die Auskunft.

i

www.holidaycheck.de

Portal mit derzeit rund 380.000 Hotelbewertungen

m o m e n t

X Tanja

Der Iran will seine umstrittenen Nuklearanlagen

für den Tourismus öffnen. Das teilte kürzlich die

staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna

mit. Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe

die Zustimmung dazu gegeben, um die

friedliche Nutzung zu beweisen, heißt es.

Da mag sich mancher wundern. Wir nicht. Denn

wir wissen, dass das Teil einer groß angelegten

Kampagne zur Öffnung des Landes ist. Bislang

hat Ahmadinedschad seine friedfertige

Einstellung (bestimmt auch sein aufrichtiges

Demokratieverständnis) nur gekonnt getarnt.

Doch die bald in Scharen herbeieilenden

Touristen werden das wahre Iranbild

transportieren. In Schutzanzügen werden

Europäer mit fachkundigem Wissenschaftlerblick

im Atommeiler umherklettern und

Foto: Edelmann

Das peruanische Iquitos ist nur per Boot und Flugzeug erreichbar

Regenwaldidylle in Iquitos

■ Mit 400.000 Einwohnern ist Iquitos die größte Stadt im Regenwald

Perus. Sie gilt als weltweit größte menschliche Siedlung, die

nicht mit dem Auto erreichbar ist. In den vergangenen Jahren entwickelte

sie sich zu einem Tourismuszentrum. Die Region verfügt

über eine spektakuläre Artenvielfalt und bietet sich als Ausgangspunkt

für Ausflüge in die umliegenden Nationalparks und Reservate

an. Rund um Iquitos gibt es zahlreiche Eco-Lodges.

www.explorama.com

Anbieter von Eco-Lodges in und um Iquitos

Ronge, Redakteurin

Strahlende Ferien

spätestens an den überall angebrachten

»Pace«-Flaggen erkennen, dass Iran nur eines

will: Kernenergie friedlich nutzen.

Nebenher befruchtet das gleich noch die brach

liegende Tourismuswirtschaft. In Katalogen wird

das Angebot »Strahlende Ferien« der Renner:

Anreise, Besichtigung und landestypisches Wohnen

nahe des Meilers, inklusive Workshops in

Atomphysik. Erlebnishungrige Individualurlauber,

immer auf der Suche nach Geheimtipps, packen

schon jetzt die Schutzanzüge in den Rucksack.

Wo sich diese für das iranische Nuklearbesichtigungsprogramm

anmelden können? Keine

Ahnung. Aber das wird Ahmadinedschad sicher

in einer seiner nächsten Ansprachen verraten.

t.ronge@travel-one.net

18.10.2006 TRAVEL ONE 41

i

Mix DESTINATION


RELAX Schnäppchen für Touristiker

Nix wie

weg…

ZIEL & ZEIT LEISTUNG PREIS KONTAKT

Österreich ■ Zell am See

7.1. bis 10.2.2007

Irland ■ Dublin

bis 31.3.2007

USA ■ Florida

ganzjährig

Indien ■ Kerala

bis 31.3.2007

Karibik ■ Jamaika/

Bahamas

bis 15.12.2006

Deutschland ■ Frankfurt

31.3.2007

Portugal ■ Azoren

bis 31.10.2006

Eine Woche im Drei-Sterne-Hotel

Hubertushof, Doppelzimmer mit

Halbpension

Verlängerungstag

Hin- und Rückflug ab Frankfurt,

Berlin/Schönefeld, Düsseldorf,

München, Hamburg,

maximale Aufenthaltsdauer 14 Tage,

Begleitperson zum selben Preis

Ferienhaus am See, zwei Schlafzimmer,

zwei Bäder, Küche, überdachte

Terrasse, Pool

Ayurveda-Kur, sieben Übernachtungen

im Coconut Beach Resort in

Trivandrum, Doppelzimmer,

Vollpension, Transfers

Übernachtungen in den Luxushotels

Goldeneye, Strawberry Hill, The

Caves und Jakes auf Jamaika oder

Pink Sands auf den Bahamas

Eine Übernachtung im Arabella

Sheraton im Doppelzimmer, inklusive

Frühstück bis 15 Uhr und Eintritt in

den Cocoon Club

Vier Nächte im Hotel Colegio, drei

Nächte im Solar de Lalem, Doppelzimmer,

Frühstück, inklusive

Mietwagen, Wanderbeschreibung

und Wanderkarte

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42 TRAVEL ONE 18.10.2006


Programm vom 21.10. bis 27.10.

■ SAMSTAG, 21.10. l Krakau, Polen – Die

heimliche Hauptstadt, 6:30 Uhr, NDR l Mare TV:

Italien, 11:45 Uhr, MDR l Unterwegs auf Kreuzfahrt

– Buenos Aires, Rio und Kap Hoorn,

14:45 Uhr, Phoenix l Aida – Mit einem Lächeln

über die Ostsee, 15:00 Uhr, NDR l Eine Woche

Karibik – Unterwegs mit der Voyager of the

Seas, 15:30 Uhr, Phoenix l Abenteuer Titanic –

Hightech-Tourismus zum Traumschiff, 16:05 Uhr,

n-tv l In Venetien, 16:10 Uhr, RBB l Kuba – Die

spannendste Karibikinsel, 17:00 Uhr, VOX l Mit

der Queen Mary II nach New York, 17:15 Uhr,

Phoenix l Singapur, 17:30 Uhr, VOX.

■ SONNTAG, 22.10. l Bernstein, Erdöl und Kaschuben

– Polens vergessene Ostseeküste, 7:15

Uhr, WDR l Das Werratal vom Rennsteig bis

Schmalkalden, 9:30 Uhr, MDR l Der Rhein von

Lorsch bis Rüdesheim, 10:15 Uhr, WDR l Vagabunden

der Wüste Gobi, 11:45 Uhr, RBB l hitec:

ICE 3 beim TÜV, 17:05 Uhr, BR l Nordthailand

– Von Chiang Mai ins Goldene Dreieck, 16:10

Uhr, ARD l Tasmanien 17:05 Uhr, BR l Mit Reinhold

Messner in der Mongolei, 17:15 Uhr, SWR

l Norwegen: Leben mit dem Meer, 19:15 Uhr,

Phoenix.

Programm vom 28.10. bis 3.11.

■ SAMSTAG, 28.10. l Weltreisen: Unter dem

Geisterhimmel von Alaska, 9:45 Uhr, WDR l Die

Kamelkarawane – Durch das Land der Massai,

10:30 Uhr, ARD l Globe Trekker: Mosambik,

11:15 Uhr, DMAX l East Anglia – Englands

schöner Osten, 12:30 Uhr, NDR l Utah – Canyonland

im Wilden Westen, 14:45 Uhr, SWR l In

den Karawanken, 16:10 Uhr, RBB l Das Urlaubsmagazin:

Kapverden – Geheimtipp im

Atlantik, 17:00 Uhr, VOX l Kasbahs – Berber-

Burgen und Jet-Set, 17:03 Uhr, ARD l Ecuador,

17:05 Uhr, 3sat l Der Stamm der Surma im Sudan

(1), 17:30 Uhr, VOX.

■ SONNTAG, 29.10. l Norwegen: Entlang der

Südküste, 8:15 Uhr, Phoenix l Die sächsische

Weinstraße, 9:30 Uhr, MDR l Das schwäbische

Allgäu, 10:15 Uhr, WDR l Cornwall, 13:30 Uhr,

NDR l Von Kleve nach Porta Westfalica, 15:00

Uhr, Hessen l nix wie raus ... Friesland und

Amsterdam, 15:45 Uhr, Hessen l Kerala – Indiens

grüner Gewürzgarten, 16:30 Uhr, Hessen.

■ MONTAG, 30.10. l Superschiff der Träume –

Spaßfabrik in der Karibik, 6:15 Uhr, Phoenix l

Globe Trekker: Südfrankreich, 9:55 Uhr, DMAX

Foto: photocase

HIGHLIGHT

Eurotravelling. Mit einer japanischen

Reisegruppe durch Europa,

MONTAG, 23.10, 22:55 Uhr, 3sat

■ MONTAG, 23.10. l Dresden, 11:45 Uhr, BR l

Weltreisen: Plaza Latina – Surinam,13:30 Uhr,

SWR l Inseln: Martinique, 14:00 Uhr, WDR l Die

Fränkische Schweiz, 14:30 Uhr, NDR l Mare

TV: Irland – Menschen und Mythen auf der grünen

Insel, 15:15 Uhr, BR l Unterwegs im Himalaya,

15:15 Uhr, 3sat l Unterwegs im Osten der

Slowakei, 15:30 Uhr, 3sat l St. Pauli, 16:30 Uhr,

3sat l Tasmanien, 20:15 Uhr, WDR l Eurotravelling,

22:55 Uhr, 3sat.

l Die Oder – Schlesiens wilder Strom, 11:30 Uhr,

NDR l Weltreisen: Kolumbien, 13:30 Uhr, SWR

l Inseln: Isle of Man, 14:00 Uhr, WDR l Im hessischen

Ried, 14:30 Uhr, NDR l Durch den wilden

Kaukasus (1/3): Kaukasischer Teufelskreis,15:15

Uhr, BR l Der Vierwaldstätter See

– Wo die Schweiz am schönsten ist, 15:30 Uhr,

3sat l Schattenland – Reise nach Masuren,

23:15 Uhr, SWR.

■ DIENSTAG, 31.10. l Globe Trekker: Kenia,

eine einzigartige Landschaft und eine faszinierende

Tierwelt, 9:55 Uhr, DMAX l Bilder einer

Landschaft: Durch den wilden Kaukasus (2/3),

15:15 Uhr, BR l Die Azoren – Töchter des Meeres,

15:45 Uhr, 3sat l Wartburgstadt Eisenach,

17:10 Uhr, RBB l Algerien – Leben in der Wüste,

23:30 Uhr, SWR.

■ MITTWOCH, 1.11. l Indiens geheimnisvolle

Inseln – Im Golf von Bengalen, die Inseln der

Andamanen und der Nikobaren, 7:00 Uhr, 3sat l

Reiselust: Radschasthan – Auf Schienen zu den

Maharadschas, 10:35 Uhr, 3sat l Köthen – Das

Herz von Anhalt, 13:00 Uhr, MDR l Fernweh:

Transsibirische Eisenbahn, 17:05 Uhr, BR.

■ DIENSTAG, 24.10. l Leuchttürme, 7:45 Uhr,

MDR l Kongofieber, 13:30 Uhr, SWR l Das

Werratal vom Rennsteig bis Schmalkalden,

14:30 Uhr, NDR l Eine Reise durch Pommern,

15:15 Uhr, BR l Die Isle of Wight – Insel der

Königin, 15:45 Uhr, 3sat l Cornwall, 16:30 Uhr,

3sat l Dubrovnik, 19:30 Uhr, BR.

■ MITTWOCH, 25.10. l Chicago 13:30 Uhr,

SWR l Der Hegau, 14:30 Uhr, NDR l Eine Reise

durch Westpreußen, 15:15 Uhr, BR l Mystisches

Myanmar – Unterwegs durch Burma,

16:30 Uhr, MDR l Oman, 21:00 Uhr, SWR.

■ DONNERSTAG, 26.10. l Vietnam – Die

Flussnomaden, 13:05 Uhr, ARTE l Die Baltischen

Länder, 14:00 Uhr, WDR l Die Wildeshauser

Geest, 14:30 Uhr, NDR l Wien ist ... allerhand!,

17:20 Uhr, 3sat l Mit dem Zug durch

Australien (2): Aus der Nullarbor-Wüste an den

Pazifik, 20:15 Uhr, NDR.

■ FREITAG, 27.10. l Der Rhein von Lorsch bis

Rüdesheim, 9:15 Uhr, WDR l Lissabon, 13:05

Uhr, ARTE l Unterwegs in Russlands wildem

Osten, 13:30 Uhr, SWR l ICE 3 beim TÜV, 15:00

Uhr, 3sat l Eine Reise mit der Bagdadbahn,

16:30 Uhr, 3sat l Die Wasserfälle im Dschungel

von Iguazu, 21:45 Uhr, Phoenix.

■ DONNERSTAG, 2.11 l Königssöhne und

Wüstenvölker. Radschasthan ist Indiens farbigster

Bundesstaat, Herzland der Rajputen, der

stolzen »Königssöhne«, 6:05 Uhr, 3sat l Rom,

9:55 Uhr, DMAX l Lüneburg, 14:30 Uhr, NDR.

■ FREITAG, 3.11. l Südsee, 7:40 Uhr, MDR l

Das schwäbische Allgäu, 9:15 Uhr, WDR l Polens

unbekannter Osten, 13:30 Uhr, SWR l Hiddensee,

14:30 Uhr, NDR l Der Airbus A380,

20:10 Uhr, n-tv l Eine Herbstreise durch Westpreußen

– Von Thorn nach Hela, 21:00 Uhr, RBB

l 3sat-Börse spezial: Kuba, 21:30 Uhr, 3sat.

HIGHLIGHT

Ecuador – auf engstem Raum finden

sich alle Vegetationszonen,

SONNTAG, 28.10., 17:05 Uhr, VOX

18.10.2006 TRAVEL ONE 43

Foto: photocase

TV-Tipps EXIT


EXIT Community

Neue Chefs bei BCD Travel

Die GESCHÄFTSFÜHRUNG des Geschäftsreise-Spezialisten wurde neu aufgestellt

Die neue Führungscrew (v.l.): Reinhard Sommerfeld, Stefan Vorndran, Heinz Jennewein,

Erhard Peters, Thomas König und Holger Schmeding

■ Stühlerücken bei BCD Travel

in Bremen. Gut ein halbes Jahr

nach der Übernahme von TQ3

und World Travel BTI durch die

BCD Holdings und der Gründung

von BCD Travel wird die Füh-

rungsebene des Unternehmens

neu aufgestellt. Neuer Sprecher

der Geschäftsführung ist Stefan

Vorndran. Er übernimmt diese

Aufgaben von Ilona de March,

die seit der Gründung des Unter-

Wagner hilft Gunz bei BigXtra

■ Jörg Wagner tritt am 1. November in die Geschäftsführung von

BigXtra ein. Er führt das Unternehmen dann gemeinsam mit FTI-

Chef Dietmar Gunz, der seit der Übernahme von BigXtra alleiniger

Geschäftsführer war. Gunz hatte BigXtra, den Reiseverkaufssender

Sonnenklar.tv und den Berliner

Veranstalter von Seniorenreisen

Monorama Touristik im April

vollständig in die FTI-Gruppe

integriert.

Wagner kommt von der

TUI. Er war dort als Prokurist

und Direktor Hoteleinkauf für

die Veranstalter des Geschäftsbereichs

Europa Mitte mit den

Zielgebieten der Mittelstrecke

Jörg Wagner verstärkt die

Geschäftsführung von BigXtra

verantwortlich. Der 44-jährige

Diplom-Geograf begann seine

Karriere in der Touristik Ende

der 80er Jahre beim Radreiseveranstalter

Terranova. Nach ei-

nem Wechsel zu Alltours 1994, wo er Hoteleinkauf und Produktmanagement

leitete, ging er vor sechs Jahren zu TUI.

i

http://fti.de/media/files/fti_portrait.pdf

Überblick über die FTI-Gruppe zum Download

Foto: FTI

Foto: Tourism Queensland

nehmens im März 2006 als President

& Chief Operating Officer

für Europa, den Nahen Osten,

Afrika und Indien verantwortlich

ist. Vorndran ist seit 2003 bei

BCD Travel respektive der aufge-

kauften Geschäftsreisekette TQ3

aktiv und war zuletzt als Mitglied

der Geschäftsleitung für den Vertrieb

zuständig.

Zweiter Geschäftsführer ist

Arbeitsdirektor Erhard Peters. Er

leitete bislang das Personalwesen

und berichtete direkt an den Global

Chief Financial Officer Stephan

Baars. Baars ist in dieser

Funktion für alle BCD Travel Gesellschaften

verantwortlich.

Die Geschäftsleitung umfasst

ab sofort sechs Personen und

wird von Heinz Jennewein, Thomas

König, Holger Schmeding

und Reinhard Sommerfeld komplettiert.

Jennewein, seit Juli Vice

President und Director IT Central

Europe, verantwortet den Bereich

IT, König leitet den kaufmännischen

Bereich, Schmeding

ist für die strategischen Planung

und Sommerfeld für das operative

Geschäft zuständig.

Ilona de March und Stephan

Baars haben weiterhin einen Sitz

im Global Excutive Board des Unternehmens.

Kai Ostermann rührt jetzt auch in Großbritannien, Irland und

Skandinavien die Werbetrommel für den australischen Sonnenstaat

Queensland für ganz Europa

■ Normalerweise ist es umgekehrt: London ist für viele Verkehrsbüros

der Nabel Europas, die deutschen Statthalter reporten nach Großbritannien.

Kai Ostermann hat es geschafft, den Spieß herumzudrehen. Der

Queensland-Werber von Mangum Management in München ist ab sofort

als Regionaldirektor für ganz Europa verantwortlich. Margaret

Keech, Tourismusministerin des australischen Sonnenstaates, belohnt

damit Ostermanns Erfolg in Deutschland. Er konnte die Zahl der deutschen

Besucher in den vergangenen zwölf Monaten um zehn Prozent

steigern. Mit neuem Logo und neuen Ideen geht Ostermann nun auch

den britischen und skandinavischen Markt an.

44 TRAVEL ONE 18.10.2006

Foto: BCD Travel


■ ALBIN LOIDL ist

Nachfolger von Wolfgang

Butenschön als

Geschäftsführer der

Holiday Land Reisebüros.

Butenschön

verlässt Thomas Cook

auf eigenen Wunsch.

■ MARTIN POTT

betreut im Außendienst-

Team von Club Med die

Agenturen im Norden

und Osten Deutschlands.

■ STEFAN KIESCHER

hat die Verkaufsleitung

Südwest bei Transocean

Tours übernommen.

■ JAMES HOGAN ist

neuer CEO von Etihad

Airways. Er war in dieser

Funktion zuletzt bei Gulf

Air tätig.

■ NADINE

WROBLEWSKI leitet

bei ABC Holiday Plus die

E-Commerce-Aktivitäten.

Ebenfalls neu im

Team des Unternehmens

ist KATAHRINA

BECK, die die Aufgaben

der Key Account

Managerin für die

Reisebüroketten und -

kooperationen übernommen

hat.

FEEDBACK redaktion@travel-one.net

SIND WIR HELLSEHER?

»Mit dem Hund ins Fereinhaus«, TO 25, 4.10.2006

■ Was ich unter dem Stichwort »Hundebesitzer« in

der Rubrik »Profile« gelesen habe, hat mich doch

tief erschüttert. Dass Frau Koriath wegen des Hundes

keine Flugreise mehr macht, ist vielleicht noch

nachvollziehbar (obwohl es sehr gute Hundepensionen

gibt). Aber dass sie zugibt, noch nie in einem

Reisebüro um Auskünfte gebeten zu haben, aber

sich gleichzeitig über alternative Vorschläge freuen

würde, das schlägt dem Fass den Boden aus. Sind

die Expis jetzt auch schon als Hellseher ausgebildet?

Wenn sie nie fragt, wird sie auch keine Vorschläge

erhalten… Frank Hartwig, Reisebüro Merkur Reisen

POLITISCHER UNSINN

»Ärger mit dem Handgepäck«, TO 25, 4.10.2005

■ Zu Recht kritisiert Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender

der Lufthansa, diesen »politischen

Aktionismus«. Ich würde es sogar als

Schwachsinn bezeichnen. Ich frage mich, mit welcher

Ernsthaftigkeit Politiker und sonstige »Aktionisten«

immer noch beziehungsweise immer wie-

■ MAREN HESSE ist

neue Vertriebsleiterin für

die Region Süd bei

Viking Flusskreuzfahrten.

Sie soll sich unter

anderem um den Ausbau

des Gruppengeschäfts

kümmern.

■ PETRA WEIGAND-

DATZ hat ihren Anteil

an der Berliner Schule

für Touristik verkauft

und ist als Geschäftsführerin

ausgeschieden.

Sie führt als Kommanditistin

weiterhin die

Geschäfte der Schule für

Touristik Weigand KG in

Frankfurt.

■ ANDREA STAIGER

übernimmt bei FTI die

neu geschaffenen

Position der Leiterin für

Vertriebsmarketing. In

dieser Funktion berichtet

sie direkt an den FTI-

Vertriebsleiter Richard

Reindl, der seit Monatsanfang

zusätzlich zu

seiner bisherigen Funktion

auch die Marketingabteilung

von FTI leitet.

■ HUMPHREY

VROLIJK heißt der

neue Area Director

Europa für Aruba.

der aufs Neue glauben, potenzielle Terroristen

und/oder Gleichgesinnte mit derartigen Maßnahmen

von ihren terroristischen Vorhaben abzubringen.

Für wie dumm und einfallslos hält man eigentlich

derartige Attentäter?

P. Diessner, Chefsteward im Ruhestand, Traunstein

ROSAROTE BRILLE

»Über den Wolken«, TO 25, 4.10.2006

■ Wenn Sie bei Ryanair unter den ersten 90

Check-in-Gästen sind, werden Sie normalerweise

auch neben Ihrem Partner sitzen!… Also ich mag

Ryanair nicht, wie vieles andere auch nicht, aber

Ihre Bewertung des Kundenpotenzials scheint mir

doch ein bisschen durch die rosarote Brille einer

gut situierten Redakteurin gesehen worden zu

sein… Michael Grimm, Megareisen, Suhl

MUT AUFGEBRACHT

»Über den Wolken«, TO 25, 4.10.2006

KARRIEREN

■ Endlich hat mal eine Redakteurin den Mut

aufgebracht, über die Zustände bei Ryanair zu

schreiben… Otto Lehnst, Reisebüro Lehnst, Darmstadt

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TRAVEL ONE

erscheint 14-tägig mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 35

gültig ab März 2006

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V. erhalten die

Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der Verlagsgruppe

Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg

18.10.2006 TRAVEL ONE 45


MENSCH Privat

■ Peter Wennel, 46, Jungfrau, verheiratet,

ist bei Neckermann Reisen sowohl Direktor

Flugreisen als auch Direktor Zielgebietsmanagement.

Peter Wennel steigt 1982 bei

NUR ein. Als Student erhält er dort einen

Ferienjob und bleibt gleich. Der gelernte

Bankkaufmann fängt in Oberursel in der

Dokumentenbeschaffung an. Zwei Jahre

später zieht es ihn nach Spanien. Als

Reiseleiter verdient der Hobbyfußballer seine

Brötchen auf Teneriffa und an der Costa

Brava. Ein Jahr später ist er mit NUR-Gästen

auf Kuba unterwegs. Danach macht Wennel

wieder Station auf den Balearen und den

Kanaren, er arbeitet dort als Resident-

Manager und als Küstenchef. Mitte der

neunziger Jahre wird der Vater einer heute

13 Jahre alten Tochter Chefeinkäufer. Nach

vier Jahren steigt er zum Direktor

Hoteleinkauf für Spanien und Portugal auf.

Von 2001 an kümmert er sich als Direktor

Zielgebietsmanagement nicht nur um die

Organisation der Reiseleiter, sondern auch

um die Zielgebietsagenturen des

Reisekonzerns. Vor drei Jahren wird er zum

Direktor Flugreisen ernannt.

Neckermann-Direktor

Peter Wennel

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Ein Semesterferienjob bei Neckermann.

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Fußballprofi.

■ Ihr Traumurlaub?

Eine Reise durch Andalusien.

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Lieblingsjeans, Sonnenbrille und Bücher.

■ Dinge, die Sie garantiert nicht mitnehmen?

Handy, Notebook, Anzug und Krawatte.

■ Was ist Ihre größte »Macke«?

Die Bratwurst auf dem Fußballplatz.

■ Wo möchten Sie gerne leben?

In Spanien.

■ Wie schalten Sie ab?

Mit Freunden bei einem guten Essen.

■ Worüber können Sie herzhaft lachen?

Über Harald Schmidt.

■ Was nervt Sie?

Entscheidungsschwäche.

■ Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

Die des Denys George Finch Hatton in »Jenseits von Afrika«.

■ Ihr Lieblingsessen?

Spanische Tapas.

■ Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für eine gute Flasche Rotwein.

■ Wofür hätten Sie gerne mehr Zeit?

Für meine Frau.

■ Sie haben einen Wunsch frei: Was wünschen Sie sich?

Gesund bleiben.

■ 20 Stunden fliegen, neben wem möchten Sie nicht sitzen?

Verona Pooth – das bedarf keiner näheren Begründung.

■ Wen würden Sie gerne mal treffen?

Nelson Mandela, wegen seiner Zivilcourage.

46 TRAVEL ONE 18.10.2006


The Aviation Group

Could you get him on

the next flight to Rome?

Es ist Abend, der Check-in ist geschlossen. Da entdecken Sie im

Warteraum einen kleinen Stoffhund. Sie erinnern sich an das Mädchen,

dem der Hund gehört – sie ist gerade auf dem Weg nach Rom.

Schaffen Sie es, dass sie ihr Kuscheltier bald wieder in ihren

Armen halten kann?

Dann machen Sie doch das Beste aus Ihren Talenten und kommen

Sie als Servicemitarbeiter/-in zu uns ins Team! Wir erwarten von Ihnen,

dass Sie gut Englisch sprechen, gerne mit Menschen zusammenarbeiten,

verantwortungs- und selbstbewusst sind.

Im Gegenzug bieten wir Ihnen eine ganze Menge, um Ihre Talente

weiterzuentwickeln. Etwa ein interessantes Angebot an Kursen,

vom Computer-Training bis hin zu Fremdsprachen. Und flexible

Arbeitszeiten, die Ihnen Raum für eine ausgewogene Balance

von Privat- und Berufsleben lassen.

Be who you want to be

Be-Lufthansa.com


www.aida.de/extranet

AIDA in der Karibik

und in Mittelamerika.

Bieten Sie Ihren Kunden die

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