Trekking, Wandern und Bergsteigen - DAV Sektion Schwaben

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Z E I T S C H R I F T D E R S E K T I O N S C H W A B E N D E S D A V 1 / 2010


2 Schwaben Alpin 1 | 2010

Der S p e z i a l i s t

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Mo. geschlossen

IMPRESSUM

Schwaben Alpin

Zeitschrift der Sektion Schwaben des DAV.

Erscheint vierteljährlich. 86. Jahrgang. Nr. 1/2010

Herausgeber:

Sektion Schwaben des DAV

AlpinZentrum, Georgiiweg 5, 70597 Stuttgart

Telefon: 0711 769636-6

Fax: 0711 769636-89

E-Mail: info@alpenverein-schwaben.de

Internet: www.alpenverein-schwaben.de

Redaktion:

Redaktionsleitung: Dieter Buck (verantwortlich)

Tel./Fax 0711 744206, E-Mail: buck.reisenwandern@

googlemail.com; Hubert Blana (Stuttgarter Gruppen/Bezirks

gruppen), E-Mail: hblana@arcor.de;

Dieter Buck (Touren/ Natur und Umwelt/Themen);

Roland Frey (Sektion intern, Hütten); Ralf Paucke

(Programme), E-Mail: ralf_paucke@web.de

Die Beiträge geben die Meinung der Verfasser wieder,

für die Richtigkeit des Inhalts wird keine Gewähr

ge leistet. Die Redaktion behält sich die Veröffentlichung

von Beiträgen und Leserbriefen vor und kann

diese auch kürzen bzw. redaktionell bearbeiten.

© Sektion Schwaben des Deutschen Alpen vereins,

Stuttgart.

Erfüllungsort und Gerichtsstand Stuttgart.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Verviel -

fältigung auch auszugsweise und auf elektronischen

Datenträgern, nur mit Ge nehmigung der Sektion

Schwaben des DAV.

Anzeigen:

Anzeigenleitung (verantwortlich): Roland Frey

AlpinZentrum der Sektion Schwaben

Anzeigenvertrieb und -verwaltung:

Verlagsbüro Wais & Partner

Reinsburgstraße 104, 70197 Stuttgart

Tel.: 0711 621803

E-Mail: wais@wais-und-partner.de

Anzeigenpreisliste vom 1. 1. 2004

wird auf Nachfrage zugesandt

Layout: Hans-Jürgen Trinkner, Stuttgart

Produktion: Verlagsbüro Wais & Partner,

Reinsburgstraße 104, 70197 Stuttgart

Reproduktionen: D\D\S Lenhard, Stuttgart

Druck: Offizin Chr. Scheufele, Stuttgart

Auflage: 17500 Expl.

Der Bezugspreis ist im Mitglieds beitrag enthalten.

EDITORIAL

Liebe Sektionsmitglieder,

wenn Sie diese Ausgabe von Schwaben Alpin in die Hände bekommen, sind die

Berge, vielleicht auch unsere Umgebung, in weiße Pracht gehüllt und es ist noch

nicht zu spät, Ihnen für 2010 ein gutes Neues Jahr zu wünschen, mit schönen

Tagen, vielleicht in den Bergen.

Drei Wünsche, oder genauer gesagt eine Aufgabe, eine Bitte und ein Angebot,

möchte ich Ihnen mit auf den Weg durchs Bergjahr geben, und das gilt eigent -

li c h für alle, von den Kids bis zu den Senioren, vom Einzelgänger bis zur Fa mi -

lie, vom leistungsorientierten Bergsportler bis zur genießenden Wanderin.

Die Aufgabe: Achten Sie auf die Sicherheit. Wer den siedlungstechnisch voll er -

schlos senen Bereich Richtung Bergwelt verlässt, muss an seine eigene Si cher -

Mit drei guten Wünschen

durch das Bergjahr 2010

heit und die seiner Tourenbegleiter und Mitmenschen am Berg denken, sei es

bei der Ausrüstung, bei der ausreichenden Fitness für das gewählte Vorhaben,

bei der Beurteilung eines windverpressten Schneehangs oder bei einem frühen

Sommergewitter. Man darf schon etwas wagen am Berg, aber man muss es mit

Wissen, Können und mit Umsicht tun.

Die Bitte: Berge, Landschaft und Natur sind für uns der unersetzliche Kern un -

se rer Freude und unserer Erlebnisse beim Bergsteigen in allen seinen Formen.

Vom Genuss des Schönen zum Einsatz für dessen Bewahrung ist kein weiter

Weg. Dazu gehören auch Mitdenken und Mitmachen beim Schutz von Umwelt

und Klima, in den Bergen, beim Wege in die Berge und, wer noch weiter denkt,

im täglichen Leben. Dabei gibt es unendlich viele Möglichkeiten, auch ohne

schmerzlichen Verzicht einen Beitrag zu leisten, von umweltfreundlicher Mobi -

li tät, einfachen Ansprüchen auf den Hütten oder bis hin zum energischen Ein -

satz gegen jegliche weitere Zerstörung und Verschandelung der Bergwelt.

Das Angebot: Viele ehrenamtlich Engagierte und die beruflich für uns aktiven

Freunde in der Sektion Schwaben, in unseren Bezirksgruppen und Gruppen, im

Deutschen Alpenverein und darüber hinaus in den Bergregionen, sind mit ho -

hem Arbeitseinsatz dabei, Programme zu gestalten, die Gemeinschaft in der

Grup pe zu pflegen, die Berge als Erlebnis zu vermitteln, die jungen Spitzen -

kön ner auf Ski, im Fels oder an der Kletterwand zu trainieren, Ausbildung und

Tou ren zu organisieren, Schwaben Alpin zu redigieren, die Hütten umwelt -

gerecht zu entwickeln, Kletteranlagen zu bauen, die alpine Bücherei zu unter -

halten, kaputte Bergwege zu sanieren, Biotope zu pflegen und vieles mehr. Bitte

nutzen Sie diese Angebote, besuchen Sie unsere Hütten, machen Sie mit, viel -

leicht auch mal bei der Arbeit. Und wenn es gefallen hat, dürfen Sie es auch

ger ne weitersagen.

In diesem Sinne, mit guten Wünschen und besten Grüßen

Wilhelm Schloz

Vorsitzender

Schwaben Alpin 1 | 2010 3


INHALT

Im Ausseer und Ischler Land 14

ist man mitten im historischen

Salz kammergut. Hier wandeln Sie auf

„Sisis“ und vieler Literaten Spuren.

Der höchste Berg Europas …

lockt jeden Bergsteiger.

Steffen Hirzel berichtet von seiner

Mont Blanc-Besteigung.

Sicherheit beim Skifahren … 30

… ist oberstes Gebot. Nach den

Unfällen der letzten Saison hoch aktu -

elle Berichte! Na dann, Ski heil!

Das Titelbild: Schneeschuhtour unterhalb

der Sulzfluh (Rätikon) bei der Carschina-Hütte,

von Nicola Stein

Redaktionsschluss für die Ausgabe:

2/2010: 30. Januar 2010

3/2010: 24. April 2010

4/2010: 24. Juli 2010

1/2011: 24. Oktober 2010

Nach Redaktionsschluss eingegangene Beiträge

können nicht mehr berücksichtigt werden.

4 Schwaben Alpin 1 | 2010

18

Editorial 3

Impressum 3

SCHWABEN AKTUELL

Mitgliederversammlung 2009

Harmonie und Ehrungen 5

Was uns bewegt –

Berichtenswertes aus dem Vorstand 6

Leserbriefe

zum Bericht Kletterurlaub in Finale 7

Mehr Sicherheit

für das Klettergebiet Halleranger 8

Kletterzentrum Stuttgart –

Erweiterungsbau eingeweiht 10

Jubilarfeier 2009 12

TOUREN

Im Ausseer und Ischler Land –

„… nur was für g’scheite Leut“ 14

Auf den Mont Blanc (4810 m) 18

Seewand-Klettersteig im Dachstein-

Gebirge – Ultimativer Fitness-Test für

Bergsteiger „Ü60“ 20

Touren-Tipp: Über die Elmauhütte

zur Werfener Hütte 25

Blickpunkt Alpen: Winter am Wolfgangsee –

Sport und Kripperlroas 27

THEMEN

Ski-Heil – Mit Helm sicher durch

die Skisaison 28

Pulverspaß und Sonne tanken … aber

nicht ohne ausreichenden Augenschutz 30

Bergsteigen in der „guten alten Zeit“ –

Psychologie beim Klettern 32

NATUR UND UMWELT

Naturschutzgebiet Roter Wasen – Landschaftspflege

mit prominenter Beteiligung 36

KINDER UND JUGEND J

JDAV Nürtingen – Guten Morgen, guten

Morgen, guten Morgen Sonnenschein 38

GRUPPEN

Berichte

Stuttgarter Gruppen / Bezirksgruppen 42

Programm 2009

Stuttgarter Gruppen / Bezirksgruppen 64

SERVICE

AlpinZentrum / Kletterzentrum Stuttgart 76

Aufnahmeantrag 77

Unsere Hütten und Häuser 78

Neues in unserer Mediothek 80

Bitte senden Sie Ihre Beiträge auf Datenträger mit

Ausdruck oder per E-Mail an die Sektion.

Abbildungsvorlagen: digitale Bilddaten in höchster

Auflösung (300 dpi) und in maximaler Qualität. Dias

und Papierabzüge weiterhin möglich.

Allen Leserinnen

und Lesern

ein glückliches

und gesundes

neues Jahr 2010

mit vielen schönen

Berg erlebnissen

wünscht

die Redaktion

Eisblumen am

Autofenster

nach Rückkehr

von einer

Schneeschuhtour

im Allgäu,

von Jörg Stein

Recht harmonisch verlief die

diesjährige Mitgliederversammlung,

obwohl es zum

Thema Satzungsänderungen

auch Gegenanträge gab.

Au ßerdem wurden in Anwe -

sen heit von 108 Teilnehmern,

da runter drei Ehrenmitgliedern,

verschiedene Ehrungen

vergeben bzw. verkündet.

Bericht des Vorsitzenden

Wilhelm Schloz

Stellvertretend für die neunzig

Verstorbenen des Jahres wurden

Dr. Reiner Schwebel, Adolf Clauss,

Wolfgang Crazzolara und Robert

Schmid genannt.

Dieses Jahr wurden das 140-jährige

Bestehen der Sektion und

40 Jahre Bezirksgruppe Calw gefeiert.

Die 100-Jahr-Feier der Stuttgarter

Hütte ist erfolgreich verlaufen.

Kurz danach besuchte Ministerpräsident

Oettinger die Hütte.

Die Sektion hat nun rund 23 700

Mitglieder. Neben 2127 Eintritten

im laufenden Jahr gab es

993 Austritte und Löschungen.

Die neuen Mitglieder werden

so wohl durch die Kletteranlage

wie auch durch die Aktivitäten

in den Gruppen und den neun

Bezirksgruppen gewonnen.

Große Erfolge hatte wieder die

Kletter-Wettkampfgruppe unter

Eugen Dierenbach zu verzeichnen.

Von den erfolgreichen Skiläufern

der SAS wurden Jana Lindner,

Nico Lindner und Erick Linden

erwähnt.

Mit allein in Stuttgart rund 130

al pinen Kursen mit 600 Teil -

neh mern und 150 Kletterkursen

in der Kletterhalle Stuttgart

mit 900 Teilnehmern bietet die

Sek tion ein umfangreiches

Kurs programm an. Für Neumitglieder

gab es zwei Wochenendveranstaltungen.

Erfolgreich war auch, trotz schlech -

SCHWABEN AKTUELL

Mitgliederversammlung 2009

Harmonie und Ehrungen

ten Wetters, der Sektionstag auf

der Schwarzwasserhütte.

Von der DAV-Hauptversammlung

wurde u.a. berichtet, dass

die Bestrebungen, das Stimmrecht

der großen Sektionen

zu beschränken, von der Mehrheit

abgelehnt wurde. Die Sektion

ist im Bundesausschuss

„Hütten, Wege, Kletteranlagen“

durch Roland Frey vertreten,

im Verbandsrat des DAV durch

Wilhelm Schloz als einer der

beiden Regio nalvertreter für Baden-Württemberg.

Nach dem Spendenaufruf des

DAV im Sommer kündigte

Wilhelm Schloz nun einen ähn -

lichen Aufruf zu Gunsten der sektionseigenen

Hütten an.

Im Landesnaturschutzverband ist

der DAV künftig durch den DAV-

Landesverband vertreten, die Mitgliedschaft

der Sektion endete.

Von der Sektion sind Albert Lipp

als Schatzmeister, Wilhelm

Schloz als Verbandsrat und als

DAV-Vertreter im LNV-Vorstand

und Frank Böttiger als stellvertretender

Vorsitzender im Fachbereich

Alpinistik vertret en.

Die Erweiterung der Kletterhalle

auf der Waldau, der nun größten

Deutschlands, wurde vor kurzem

abgeschlossen und am 8. No -

vem ber gefeiert. Das Kletterzentrum

weist 2009 rund 100 000

Besucher auf. Die Anlage wird

gemeinsam durch die Sektionen

Schwaben und Stuttgart betrieben,

die Gesellschaft benötigt

je doch eine neue Rechtsform.

Von den Hütten

Beim Harpprechthaus wurden

die Brandschutzauflagen erfüllt.

Nächstes Jahr wird das 75-jährige

Jubiläum gefeiert. Die Schwarzwasseralpe

wurde langfristig gepachtet

und saniert. Bei der Stuttgarter

Hütte wurde der Außenanstrich

erneuert. Für die Schwarzwasserhütte,

das Hallerangerhaus

und die Jamtalhütte wurde das

Umweltgütesiegel beantragt. Für

2010 sind Baumaßnahmen am

Werkmannhaus, der Stuttgarter

Hütte und für 2011 am Hallerangerhaus

geplant. Der Zuständigkeitsbereich

für den Wegebau

wurde beim Hallerangerhaus verkleinert

und bei der Schwarzwasserhütte

erweitert. Die Sektion ist

Mitglied der „Wegegemeinschaft

Lechtaler Alpen“ und „Lechtalrunde“,

zudem beim Alpenpark

Karwendel. Außerdem berichtete

Klaus Berghold, dass die Sektion

federführend beim neu gegründeten

„Arbeitskreis Klettergebiet

Halleranger“ ist, der die Verbesserung

der dortigen Kletterbe din -

gungen zum Ziel hat. 2010 sollen

die Pachtverträge der Hütten

mit dem Ziel der Umstellung

von Umsatzpacht zu vorwiegend

Festpacht geändert werden,

Verhandlungen laufen bereits.

Ehrungen

Mit der silbernen Ehrennadel

wurden im Laufe des Jahres

bereits Heidi und Florian Beiser,

Dr. Bernardo Ruiz Blanco und

Hubert Blana ausgezeichnet,

bei der Mitgliederversammlung

wurde sie an Dieter Buck verliehen,

die goldene Ehrennadel

bekamen Kurt Herbert und Ger -

hard Münch. Zu Ehrenmitgliedern

der Sektion Schwaben wurden

Dieter Angst und Günter

Buck ernannt.

Wirtschaftliche Situation –

Rückblick und Ausblick

Schatzmeister Albert Lipp trug

die Zahlen der Vergangenheit

vor und erläuterte die Planungen

für 2010. Der Verwaltungs- und

der Hüttenhaushalt weisen ein

ausgeglichenes Ergebnis vor, die

Neue Ehrenmitglieder Dieter Angst … und Günter Buck Goldene Ehrennadel für Kurt Herbert

Sek tion steht nach wie vor gut da.

Die Einnahmen aus Mitglieds -

beiträgen wuchsen, bedingt durch

die zahlreichen Neumitglieder,

stärker als die Personalkosten

der Geschäftsstelle. Abschluss

2008 und Haushaltsplan 2010

wurden einstimmig genehmigt.

Rechnungsprüfung und

Entlastung

Winfried Durst, der wegen des

Todes von Adolf Clauss das Rechnungswesen

dieses Jahr alleine

prüfen musste, legte seinen Prüfungsbericht

vor. Er bescheinigte

Vorstand, Schatzmeister und Geschäftsführung

eine ausgezeichnete

Arbeit mit sparsamer und

erfolgreicher Wirtschaftsführung.

Die Mitgliederversammlung ent-

Schwaben Alpin 1 | 2010 5


SCHWABEN AKTUELL

lastete daher die Betreffenden

einstimmig.

Erweiterung der Kletterhalle

in Kirchheim

Bezirksgruppenleiter Dr. Martin

Gienger erläuterte die Pläne

zum geplanten Erweiterungsbau

der Kletterhalle in Kirchheim.

Sie ist nötig, da die jetzige zu

klein geworden ist. Bauherr ist

die Sektion Schwaben, das Projekt

soll 2010 realisiert werden.

Satzungsänderungen

Wilhelm Schloz erläuterte die

vorgesehenen Änderungen der

Satzung, dabei wurde auch ein

Antrag aus 2008 berücksichtigt.

Weitere, kurzfristig eingereichte

oder spontan vorgetra gene Änderungsanträge

wurden im Laufe

der Aussprache be handelt. Die

Satzungsänderungen waren teil-

6 Schwaben Alpin 1 | 2010

weise dadurch bedingt, dass der

Mustersatzung des Hauptvereins

gefolgt werden muss, teilweise

waren es auch steuerlich begründete

Änderungen. Die Zuständigkeit

von Hauptaus schuss und

Mitgliederversammlung wurde

neu abgegrenzt. Der Hauptausschuss

wird um die Re ferenten

für Wege und Arbeitsgebiete

sowie für Wettkampf klet tern

und -veranstaltungen erwei tert.

Alle Satzungsänderungen wurden

mehrheitlich an ge nom men.

Wahlen

Wieder gewählt wurden die

Stellvertretenden Vorsitzenden

Albert Lipp (Schatzmeister)

und Klaus Berghold (Bergsport).

Auf die vakante Stelle eines/

einer weiteren Stellvertretenden

Vor sitzenden wurde Kerstin

Hösch gewählt. Sie wird inner-

Neues Vorstandsmitglied:

Kerstin Hösch

halb des Vorstands – der sich seine

Geschäftsordnung ja selbst

gibt – für die Belange des Naturschutzes

zuständig sein. Für den

Haupt ausschuss wurden Regina

Stoll (Kinder- und Familienberg-

Was uns bewegt –

Berichtenswertes aus dem Vorstand

Neben den Bemühungen um Erhalt

und Entwicklung der Klettermöglichkeiten

an den Felsen in

Baden-Württemberg und der

Wege- und Bergsport-Sicherheit

in unseren alpinen Arbeitsgebieten

(siehe hierzu Bericht S. 8)

ist die Entwicklung der Indoor-

Kletter- und -Trainingsmöglichkeiten

eine wichtige und durch

vielerlei Erfolge belohnte Aufgabe

der Sektion. Nach der Er -

öffnung am 8. November 2009

der großen Erweiterung der Kletterhalle,

geht es weiter mit der

„Versorgung“ unserer Bezirksgruppen.

In Kirchheim/Teck soll der dorti

ge Kletterturm um ein Mehrfaches

erweitert werden. Nach

der bisherigen Planung wird die

Höhe etwa 13 Meter, die neue

Kletterfläche zumindest 400 m²

und die Boulderfläche zumindest

25 m² betragen. Vorstand und

Hauptausschuss tragen dieses

Projekt der Bezirksgruppe Kirch-

heim-Teck aktiv mit und haben

über einen Kosten rahmen von

700 000 Euro positiv entschieden.

Zuschüsse und erhebliche

Eigenleistungen sind zu erwarten,

die sachliche Unterstützung

durch die Stadt Kirchheim ist

gewährleistet. Die Realisierung

soll 2010 erfolgen.

Die Bezirksgruppe Rems-Murr

plant in Kernen eine neue Kletterwand

in einer Sporthalle mit

einem Kostenaufwand von etwa

18 000 Euro und erhält dafür

jegliche erforderliche Hilfe durch

die Sektion.

In Laichingen besteht die Möglichkeit,

ebenfalls in einer Sporthalle

eine Boulderhöhle einzubauen.

Auch dafür kann die Bezirksgruppe

Laichingen mit voller

Unterstützung der Sektion rechnen,

um die Finanzierung von

knapp 20 000 Euro zu sichern

und das Projekt bald realisieren

zu können.

Die Satzung der Sektion spielt

beim Bergsteigen keine Rolle,

bei vielen Entscheidungen der

Gemeinschaft kommt es aber

doch genau darauf an, was dort

festgeschrieben ist.

Für die Sektionen gibt es eine

Mustersatzung des DAV, deren

Änderungen zwingend zu übernehmen

sind. Dabei standen

dies mal Haftungsfragen im Vor -

dergrund.

Der Hauptausschuss (HA) unserer

Sektion ist satzungsgemäß

ein starkes Gremium. Dies hat

seinen Grund auch im hohen

Gewicht der 9 Bezirksgruppen,

deren Leiter im HA vertreten

sind. Auch alle anderen HA-Mitglieder

sind gewählte Funktionsträger

in der Sektion. Damit ergibt

sich eine hohe Kompetenz

und demokratische Legitimation.

Die Entlastung des Vorstands,

die Genehmigung des Haushaltsplans,

Wahlen und weitere

wichtige Entscheidungen sind

steigen), Kurt Herbert (Wege

und Arbeitsgebiete), Eugen Dierenbach

(Wettkampfklettern und

-veranstaltungen) und als Ver -

treter der Stuttgarter Gruppen

Wolfgang Buhl, Matt hias Zehring

und Rolf Seiler gewählt. Als weiterer

Rechnungsprüfer wurde

Fritz Schur für die Restamtszeit

von einem Jahr gewählt. Wieder

gewählt wurden die Mitglieder

des Ehrenrats Dr. Hans Ulrich

Bächle, Hubert Blana, Dagmar

Dreikluft und Julius Drück.

Text+Fotos: Dieter Buck

Das Protokoll der Mitgliederversammlung

vom 19.11.2009

und die neue Satzung der Sek -

tion Schwaben sind ab Mitte

Januar 2010 auf der Homepage

der Sektion unter

www.alpenverein-schwaben.de

nachzulesen.

der Mitgliederversammlung

(MV) zugeordnet. Um bei Erwerb

oder Veräußerung von Grund -

stücken und Gebäuden oder bei

Baumaßnahmen die Zuständigkeit

zwischen HA und MV transparent

festzulegen, wurde vor -

geschlagen, eine Grenz-Summe

von 1 Mio. Euro in die Satzung

aufzunehmen. Außerdem wurden

neu die HA-Positionen und

Referenten für Wege und Arbeitsgebiete

und für Wettkampfklettern

und -veranstaltungen ein -

geführt. Vorstand und Hauptausschuss

haben diese und weitere

kleine Änderungen vorbereitet.

Die neue Satzung wurde in der

Mitgliederversammlung nach

Diskussion und zwei spontanen

Verbesserungen mit deutlich

über einer Zweidrittel-Mehrheit

beschlossen.

Die Spendenaktion des DAV im

Sommer 2009 für die Sanierung

und umweltgerechte Entwicklung

der Hütten, angekündigt in

Schwaben Alpin 2/2009, hat eine

sehr gute Resonanz gefunden.

Von den beteiligten 130 000 Mitgliedern

zwischen 25 und 90 Jah-

ren aus 82 Sektionen haben 11%

mit einer Spende reagiert. Nach

Abzug der Unkosten für den ers -

ten Lauf wurden 220 000 Euro

gespendet. Dieses erfreuliche

Ergebnis und Anfragen von Sektionsmitgliedern

haben uns

bewogen, auch an der zweiten

Aktion zum Jahresende teilzunehmen,

die nun zugunsten der

jeweiligen Sektion durchgeführt

Nicht überall Freude em -

pfunden wurde über den in

Schwaben Alpin 4/2009

veröffentlichten Bericht des

Kletterurlaubs der Jugend

in Finale, wo auf den Bildern

zu sehen war, dass die Teilnehmer

ohne Helm kletterten.

So schön die Tage waren,

so wenig vorbildlich seien

die Darstellungen, wurde uns

geschrieben. Lesen Sie hier

die Leserbriefe und die Kommentare

von Bergsportreferent

Klaus Berghold und dem

Vorsitzenden Wilhelm Schloz.

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer wieder gerne lese ich die

interessanten Berichte im Schwaben

Alpin.

Ich kann es aber überhaupt nicht

nachvollziehen, wenn immer wie -

Ein schönes Ehrenamt:

Archivarin/Archivar gesucht

wird. Als Spenden-Objekte haben

wir dafür die Renovierung und

Erweiterung des nun 52 Jahre

alten Werkmannhauses, Jugendhütte

und Öko-Stützpunkt auf

der Uracher Alb bei Sirchingen,

sowie die Brandschutzmaß nah -

men und den Ausbau des Dachgeschosses

der Stuttgarter Hütte

genannt. Die Reaktionen sind

wiederum sehr schön, diesmal

der, nicht nur in diesem Heft,

vor allem jugendliche Kletterer

ohne Helm abgebildet werden.

Da schreibt sich der Alpenverein

doch Sicherheitsstandards und

eine vorbildliche Jugendarbeit

auf seine Fahnen, setzt aber seine

Vorbildfunktion mit solchen

Abbildungen gleich wieder außer

Kraft!

Mit freundlichen Grüßen

Uta Pottgießer

Liebes Redaktionsteam!

Zuerst mal Glückwunsch und

meine Anerkennung für die Ge -

staltung der Zeitschrift Schwaben

Alpin, die mit ihrem modernen

Erscheinungsbild zu einer der

besten Sektionszeitschriften des

DAV gehört.

Aber diesmal ist auch negative

Kritik angebracht: In der letzten

Die Zusammenstellung eines kurzen Referats zur Geschichte der

Sektion Schwaben anlässlich der 140-Jahrfeier am 23.10.09 hat gezeigt,

dass eine Archivarin oder ein Archivar im Ehrenamt für die

Sektion eine wertvolle Bereicherung wäre. Wir suchen einen

Menschen mit Interesse am Alpinismus, an allen Arten des Bergsports

in der Sektion und an den Vorgängen in unserer Gemeinschaft,

mit Liebe zum Ordnen und Bewahren, mit Zeit, sich dieser

Aufgabe zu widmen und mit Grundkenntnissen für die Bedienung

eines Computers. Wir bieten Ihnen die Unterstützung durch die

Geschäftsstelle, Informationen zum Aufbau eines Sektionsarchivs

und die Teilnahme an einem Wochenend-Seminar dazu im Herbst

2010 beim DAV auf der Praterinsel in München an.

Wenn Sie Interesse haben, bitte melden Sie sich im AlpinZentrum.

speziell für unsere Projekte,

und wir danken den Spendern

herzlich. Über das Gesamt -

resu l tat werden wir berichten.

Wir denken daran, ab 2010 nur

noch an einem Spenden-Rundbrief

im Jahr teilzunehmen,

wechselnd für den DAV-Bundesverband

und für unsere Sektion.

Die untere Altersgrenze für den

Aufruf soll zukünftig 35 Jahre

Leserbriefe

zum Bericht Kletter urlaub in Finale

Ausgabe sind auf den Seiten 40–

43 lauter coole Kletterer ohne

Helm zu sehen. Muss das in

einer Sektionszeitschrift sein?

Wir bemühen uns (mit Erfolg)

seit Jahren, gegen den Trend

der Zeit, unsere Jugendlichen in

Aalen zum Tragen von Kletter -

helmen zu motivieren.

Vereinszeitschriften des DAV wie

Schwaben Alpin haben auch eine

Vorbildfunktion und ich würde

mir wünschen, dass wir auch

von den offiziellen Publi kationen

des Vereins unterstützt würden.

Bei der Ausbildung zum Jugendleiter,

Familiengruppenleiter

oder Fachübungsleiter wird das

Tragen von Helmen beim Klet -

tern, besonders bei Kindern und

Jugendlichen, gefordert.

Mit solchen Berichten in offiziellen

Mitgliederzeitschriften, in

de nen nur „helmlose“ Kletterer

abgebildet sind, widerspricht

sich der DAV nicht nur, sondern

wird bei unseren Jugendlichen

auch unglaubwürdig und die

Ar beit der Gruppenleiter wird un -

nötig erschwert.

Armin Gaul

Lieber Armin Gaul,

vielen Dank für den Leserbrief

zu dem Kletterbericht unserer

Wettkampfkletterer aus Finale

Li gure. Aufgrund des vielschichti

gen Themas habe ich die folgen -

de Antwort auch mit dem DAV-

Sicherheitskreis abgestimmt.

betragen. An dieser Stelle wird

auch darauf hingewiesen,

dass Mitglieder ihre Anschrift

für den Spendenbrief sperren

lassen können. Wegen des or ga -

nisato rischen Aufwands wird

aber gebeten, nur bei einem be -

son deren Anliegen davon Ge -

brauch zu machen.

Für den Vorstand,

Wilhelm Schloz

Nicht zuletzt seit dem Skiunfall

von Dieter Althaus steht das

The ma „Helm ja/nein“ im öffentli

chen Interesse. Auch beim

K le t tern sind bekannte Persönlichkeiten

durch Steinschlag zu

schweren Schäden gekommen,

wie bspw. der Kletterführerautor

Wolfgang Müller oder einer der

Leiter von IG-Klettern aus Baden-

Württemberg. Demgegenüber

ste hen Abertausende völlig folgenfrei

bestandene Stürze in Klettergärten.

Der Österreichische

Alpenverein empfiehlt mittlerweile

einen Helm auch für Ski -

touren. Der DAV empfiehlt klar

einen Helm für das Pisten-

Skifah ren, spricht sich beim Ski -

touren ge hen dagegen für eine

differenzierte Betrachtung im

Einzelfall aus. Diese Beispiele

zeigen, dass die Diskussion nicht

einfach ist und Pauschalempfehlungen

nicht immer als sinnvoll

erachtet werden können. Wie

sieht es nun beim Klettern aus?

Im Kletter-Kursprogramm hat

die Sektion Schwaben den Helm

grundsätzlich in der Ausrüstungsliste

und auch bei Privatunternehmungen

außerhalb werden

auf der Schwäbischen Alb beim

Klettern häufig Helme getragen.

Da der Kletterhelm wie der Fahrrad-

oder Skihelm als Aufprallschutz

dient, darüber hinaus

einen Normtest auf Steinschlag

bestehen muss, kann fol gende

Empfehlung gelten: Beim Gebirgsklettern

und bei Kletter stei -

gen immer. Ausnahmen sind

Bergwanderungen und Glet scherwanderungen

ohne Steinschlaggefahr.

Beim Klettern in Mittel -

Schwaben Alpin 1 | 2010 7


SCHWABEN AKTUELL

ge birgen und in den süd europäi -

schen Klettergebieten ist ein Helm

dann zu empfehlen, wenn Steinschlaggefahr

besteht, große Ha -

kenabstände vorliegen oder keine

Sturzerfahrung vorliegt. Sind diese

„harten“ Faktoren nicht vorha n -

den, dann spricht jedoch nichts

gegen helmloses Klettern. Entscheidend

ist das verant wor tungs -

bewusste Abwägen des Ri si kos

anhand der vorliegenden individuellen

Gefahren einer jeden Rou -

te. Der DAV spricht sich – nach

Rückfrage bei der DAV- Si cher -

heits forschung – übrigens ge gen

ein pauschales Helmtrage-Gebot

im Klettergarten aus, im Gegensatz

zum Klettern im Gebirge.

Beim Klettern mit Minderjährigen

besteht eine erhöhte Aufsichtsund

Sorgfaltspflicht. Diese richtet

sich an den individuellen Bedingungen

der betreuten Gruppe

aus; und da wird sich ein Trainer

einer aktiven Wettkampfklettergruppe

– für die gekonntes Stürzen

zum Alltag zählt – auch einmal

anders entscheiden als eine

„nur“ gelegentlich kletternde Jugendgruppe.

In Finale an den

hohen Felswänden tragen heute

viele Kletterer einen Helm. Dies

empfiehlt sich auch schon allein

aufgrund der großen Fallhöhe/

-energie auch schon bei kleinen

Steinen. Es gibt aber auch viele

Ausnahmen vor Ort. Bspw. tragen

die Kletterer in klettergartenartigen

Überhangsbereichen

wie bspw. im Amphitheater am

Monte Cucco meist keinen Helm.

Genau dort trainieren die Wettkampfkletterer

unserer Sektion

wie dies im Finale-Artikel darge -

stellt ist. In den überhängenden

Bereichen spielt die Steinschlaggefahr

keine Rolle und der Kletterer

fällt beim Sturz ins Freie.

Wie die unterschiedlichen Rückmeldungen

zum betroffenen

Finale-Artikel zeigen, hat das

Klettern ohne Helm eine starke

Außenwirkung, gerade auch

bei jüngeren Kletterern. Wegen

der fehlenden Fotos mit Helm

entsteht leicht der Eindruck,

dass das Klettern in Finale und

8 Schwaben Alpin 1 | 2010

vielleicht auch anderswo grundsätzlich

ohne Helm stattfinden

kann. Dies ist aber nicht der

Standpunkt des DAV.

Deswegen wünschen wir uns zu -

künftig wieder mehr Fotos mit

Helm, auch im Mittelgebirge und

in den südlichen Klettergebieten,

um zu zeigen, dass man nach

Ab wägung des Risikos auch zum

Entschluss kommen kann, einen

Helm im Klettergarten zu tragen.

Klaus Berghold

Lieber Klaus Berghold,

lieber Armin Gaul,

vielen Dank für den Leserbrief

und die Recherche und Antwort

dazu. Das ist zweifellos ein sehr

wichtiges Thema. Es drängt

mich, dazu 3 Erlebnisse und eine

Beobachtung mitzuteilen:

1. Anlässlich einer Erstbegehung

im Lenninger Tal (vor etwa 45 Jahren)

hat der Vorsteiger wenige

Meter über dem Stand sehr überraschend

einen Block ausgelöst,

er traf mich so auf den Kopf

(mit Filzhut, damals aber noch

ohne Helm), dass ich kurz ohne

Bewusstsein oder bewusstlos

war; sicher kein idealer Zustand

für einen Sichernden.

2. Bei einem hohen Sturz in der

Schüsselkarspitze-Südwand

(Gleichgewichtsverlust am Stand -

platz durch einen wie aus Butter

gezogenen massiven Ring-Standhaken)

hat der getragene Helm

bei einer Streiflandung auf einer

Platte wohl bewirkt, dass ich

mit einem Schädelbasisbruch davongekommen

bin.

3. Letztes Jahr hat sich im Battert

am Einstieg einer leichten Route

weit über mir ein Abseilachter

selbständig gemacht, der keine

2 Meter neben mir „einschlug“

wie ein Geschoss; Den Helm hatte

ich noch nicht auf (bin mir

aber auch nicht sicher, ob er in

diesem Fall standgehalten hätte?).

Im vergangenen Sommer

habe ich beobachtet, dass selbst

auf dem Gran Paradiso nicht

wenige, meist italienische Berg -

stei ger einen Helm trugen.

Das hat mich (ohne Helm) über -

Vorbildlich: Klettern mit Helm

rascht. Im Aufstieg habe ich aber

be obachtet, dass tatsächlich eine

kurze Strecke durch St e i l heit,

Blankeis, herumliegenden Gesteinsschutt

und dort gehende

Seilschaften zumindest potenziell

steinschlaggefährlich war.

Damit möchte ich überleiten zur

zunehmenden Steinschlaggefahr

als Folge der Klimaerwärmung

durch stärkeres Abtauen im Eis-/

Firn-/Fels- und Schutt-Grenzbereich

und durch das Auftauen

von Permafrost. Das bedeutet,

dass selbst auf relativ leichten

Bergtouren und auf anspruchsvollen

Bergwanderungen in steilem

Gelände, natürlich beson -

ders bei brüchigem Gestein oder

im Auftau-Bereich von zeitweise

oder bisher ständigem Frost,

ein Helm sehr wohl zum „Glück

im Unglück“ beitragen kann.

Nochmals vielen Dank für die

Initiative und herzliche Grüße,

Wilhelm Schloz

Mehr Sicherheit für das

Klettergebiet Halleranger

Im Hallerangergebiet im Kar -

wendel bestehen sehr vielfäl ti -

ge Klettermöglichkeiten, vom

Kletter garten Durchschlag

über die meist schweren

Sport kletterrouten in den Riesenplatten

des Nordwestecks

bis zu den alpinen, oft anspruchsvollen

Routen an Lafatscher,

Speckkarspitze und

Bettelwurf.

Darunter befinden sich berühmte

Klassiker wie die 1930 von

Auckenthaler und Pirker erstmals

direkt durchstiegene Verschneidung

am Kleinen Lafatscher,

dem grandiosen Blickfang direkt

ge genüber unserem Hallerangerhaus.

Die Absicherung fast aller

Kletterrouten in diesem Gebiet

ist aber eher von „historischem

Interesse“ und meist weit ent-

fernt von den heutigen Anforderungen

und Ansprüchen an die

Sicherheit eines Klettergebiets.

Auch im Klettergarten im Durchschlag

stecken noch interessante

Möglichkeiten, die auf ihre Entdeckung

warten.

Diesen Zustand möchten wir

nun in unserem Arbeitsgebiet

rund um das Hallerangerhaus

schrittweise verbessern und

da mit die großartigen Klettermöglichkeiten

in diesem Gebiet

ein bisschen aus ihrem Dorn -

rös chenschlaf wecken.

Am 13. Oktober 2009 fand dazu

auf Einladung der Sektion Schwaben

in Scharnitz die Gründungsversammlung

zum „Arbeitskreis

Klettergebiet Halleranger“ (AKH)

statt. Vertreten waren dabei die

Referate Bergsport des ÖAV und

des DAV, ferner die Bergrettungen

Hall und Scharnitz, die ös ter rei -

chische Bundesforste als Grundeigentümer,

die DAV-Sektionen

Mittenwald und Schwaben sowie

mehrere Bergführer aus der Region

und der Hüttenwirt unseres

Hallerangerhauses, Georg Seger.

Zukünftig werden auch Heinz

Zak als Spitzenkletterer und bekannter

Erstbegeher im Gebiet

sowie ein Vertreter des Alpenparks

Karwendel mit dabei sein.

Alle Maßnahmen werden sorg -

fältig auch auf ihre Naturverträglichkeit

geprüft.

Schon bei einem Vortreffen am

23. August 2009 auf dem Hallerangerhaus

diskutierten 11 Teilnehmer

unter Beisein von Gebietskennern

wie Michael Larcher,

Reini Scherer als Erstbe -

geher von schweren Routen im

Gebiet mit Vertretern der Sektion

Schwaben, auf welche Weise

die Kletterrouten im Umfeld

des Hallerangerhauses sicherer

und attraktiver werden könnten.

Ziel ist die Belebung der Kletterszene

in dieser wahrlich gran -

diosen Felslandschaft. Dabei soll

der Charakter der klassischen

Touren aber nicht entscheidend

verändert, jedoch das vorhandene

und veraltete Hakenmaterial

ausgetauscht werden, um

die Sicherheit für die Kletterer

grundlegend zu verbessern. Um

hier ein abgestimmtes Vorgehen,

nicht zuletzt auch zwischen

den lokalen Tiroler Kletterern

und den bayerischen und schwäbischen

Interessen zu gewährleisten,

war, wie in anderen bekannten

Klettergebieten, die

Gründung eines Arbeitskreises,

eben des AKH, sinnvoll und

erforderlich. Die Federführung,

Organi sation und zumindest

einen erheblichen Anteil der

Kos ten übernimmt die Sektion

Schwaben.

Zukünftig sollen mehr Kletter -

rou ten in den Schwierigkeits gra -

den 3–6 mit zeitgemäßer Ab si -

che rung im Klettergebiet Hal ler -

an ger zu Verfügung stehen. Hier

wird erstens die Erweiterung des

Klettergartens Durchschlag, zweitens

eine moderne Sanierung

ausgewählter klassischer Routen

und drittens eine Erschließung

gezielter Neurouten mit einer

Eignung auch für Kurse und die

alpine Ausbildung (Mehrseillängenrouten

von 4–10 Seillängen,

Schwierigkeitsgrad 3–6, leichte

Abstiegs-/Rückzugssituation) abgestimmt

und dann einvernehmlich

umgesetzt werden.

In einem ersten Schritt wird die

Erweiterung des Klettergartens

Durchschlag erfolgen. Dieser

Klettergarten liegt 10 Minuten

von der Hütte entfernt. Dort sol-

Kleiner Lafatscher – grandioser Blickfang direkt ge genüber unserem Hallerangerhaus

len weitere Mehrseillängenrouten

und zwei Abseilpisten entstehen.

Hierzu hat der Autor des

Panico-Gebietsführers und Bergführer

Bernd Eberle dankens -

werterweise bereits seine Unterstützung

zugesagt.

Michael Larcher, Bergführer, Berg -

sportreferent im Österreichischen

Alpenverein und bekannt

als Redakteur der Zeitschrift

Berg undsteigen des ÖAV und

DAV, wird sich als erste Sanierungsmaßnahme

um den Buratti -

pfeiler am Nordwesteck unter

der Speckkarspitze kümmern,

der im oberen 5. Schwierigkeitsgrad

liegt und dann mit ver -

läss lichen Haken auch für viele

Nach der Unterzeichnung der Gründungserklärung:

Michael Klebsattel, Max Schmidt, Reini Scherer, Klaus Berg hold,

Dieter Stöhr, Stefan Winter, Michael Larcher, Andreas Prinz,

Thomas Lehner und Georg Seger (von links nach rechts).

Klet terer aus der Sektion und

sogar für Kurse ein hervorragendes

Kletterziel werden könnte.

Auch auf dem Abstiegsweg sollen

die Stand- und Abseilhaken

ersetzt werden.

Weitere Absicherungsmaßnahmen,

die Einrichtung von Abseilstrecken

und dann vielleicht auch

die Erschließung neuer Kletterwege

im weiteren Klettergebiet

um das Hallerangerhaus werden

schrittweise gemeinsam diskutiert

und in den nächsten Jahren

ausgeführt.

Beim geplanten Klettertreffen der

Sektion Schwaben vom 16. bis

19. Juli 2010 auf dem Hallerangerhaus

(dazu wird in Schwaben

Alpin noch eingeladen), können

wir uns dann hoffentlich vor Ort

an den ersten Ergebnissen erfreuen

und gemeinsam gut ab -

gesicherte alte und vielleicht

sogar neue Kletterwege begehen.

Text+Fotos: Klaus Berghold

Schwaben Alpin 1 | 2010 9


Mit einem musikalischen

Paukenschlag begann die

Eröffnungsfeier für die große

Erweiterungshalle. Wilhelm

Schloz begrüßte die große

Zahl der Gäste, auch im

Namen des Vorsitzenden der

Sektion Stuttgart.

Sein besonderer Willkommsgruß

galt der Sportbürgermeisterin

der Landeshauptstadt Stuttgart,

Dr. Susanne Eisenmann,

und Sportamtsdirektor Günther

Kuh nigk, Nikolaus Adora vom

DAV-Gesamtverein, den Ehrenmit

glie dern, Vorständen und Bei -

rä ten der Sektionen Schwaben

und Stuttgart und den benachbarten

und befreundeten Sektionen

Breslau, Böblingen, Ludwigsburg,

Reutlingen und Tübingen.

Die Lokalpresse hatte dankenswerterweise

bereits am Vortag

auf die Veranstaltung und beson -

ders auf den „Tag der Offenen

Tür“ hingewiesen.

Die Entwicklung des Kletterbetriebs

in den vier Jahren seit der

Eröffnung des Kletterzentrums

Stuttgart im September 2005 ist

beeindruckend: 40 000 Besucher

hatte man prognostiziert, bereits

im ersten Jahr kamen 62 000,

2007 waren es schon 75 000 und

im Vorjahr 91 000. Diese Zahlen

waren für die beiden Sektionen

Anlass und Verpflichtung zugleich

zügig eine Erweiterung zu realisieren.

Auf die 2,5 Millionen Euro

aus dem 1. Bauabschnitt wurden

nochmals 1,6 Millionen

drauf gepackt. Ohne die Zuschüsse

der Stadt Stuttgart

(Euro 250 000), des DAV

Kletterzentrum Stuttgart S CHWABEN AKTUELL

10 Schwaben Alpin 1 | 2010

(erwartet werden Euro 190 000)

und des Württembergischen

Landessportbundes (Euro 90 000

sind in Aussicht gestellt) wäre

das Vorhaben nicht zu stem men

gewesen. Mit einem leb haf ten

Applaus bedankten sich die Besucher

bei den Zuschussgebern.

Sportbürgermeisterin Dr. Su sanne

Eisenmann zollte den Ver ant -

wort lichen der beiden Sektionen

höchstes Lob für die Risiko bereit

schaft, ein so großes Projekt

überhaupt in Angriff ge nom men

zu haben und dadurch nicht nur

den DAV-Mitgliedern, sondern

allen Klettersportlern eine erstklas

sige Sportstätte bieten zu

kön nen. Besonders erfreut zeigte

sie sich über den rasanten Mitgliederzuwachs

der Sektionen

Schwaben und Stuttgart auf nunmehr

fast 40 000 Mitglieder

und über die Tatsache, dass über

das Klettern sehr viele Kinder

und Jugendliche zum Sport und

zum Alpenverein kommen.

Nikolaus Adora aus Hanau, Vorsitzender

des Bundesausschusses

Hütten, Wege, Kletteranlagen,

überbrachte die Grüße und

Glückwünsche des DAV-Präsidiums.

Architekt Dr. Eckart Rosenberger

ging auf die technischen

Details des Bauwerks ein und

dabei auch auf die nicht immer

einfache Verknüpfung von Bestand

und Neubau. So wurde

von der Fa. Lieb TGA eine Technik

entwickelt, die einen fünffach

höheren Luftaustausch

ermöglicht – hoffentlich

funktioniert

dies auch!

Dr. Wilhelm Schloz (oben) begrüßte neben vielen Gästen

besonders Dr. Su sanne Eisenmann und Nikolaus Adora.

Roland Stierle von der Sektion

Stuttgart zeigte die Entwicklung

des Klettersports als etablierte

und nicht nur als Trendsportart

auf, denn immer lauter kommt

der Ruf, dass Sportklettern eine

olympische Disziplin werden soll.

Mit nunmehr 3700 qm Kletterfläche

im Indoor- und Outdoorbereich

– hierfür wurden ca. 22 000

Griffe aller namhafter Hersteller

verbaut – und rund 450 Routen

ist das DAV-Kletterzentrum Stutt -

gart bundes-, wenn nicht gar euro -

paweit Spitzenreiter. Also wirklich

topp!!

Dankensworte gingen auch an

das Wandteam, das den gelun -

genen Entwurf konzipiert hat,

der von der Fa. T-Wall hervorragend

umgesetzt und teilweise

noch ergänzt wurde und an das

Routenbauerteam um Daniel

Hummel, das für die klettertechnische

Vollendung gesorgt hat,

sowie an die beiden Geschäftsführer

Roland Frey und Frank

Böcker, die neben der laufenden

Arbeit dafür gesorgt haben, dass

die Kosten eingehalten werden

konnten.

Vieles wäre nicht möglich ge we -

sen, hätten sich Betriebs führer

FOTOS: HANS-JÜRGEN TRINKNER

Georg Hoffmann und seine Frau

Anke nicht so engagiert. Einen

Um- und Neubau, neben dem

laufenden Betrieb des Kletter -

zentrums zu managen ist wahrlich

keine Selbst verständlichkeit.

Dafür gilt ihnen ein herzliches

Dankeschön.

Am Ende des offiziellen Teils

lie ßen die Stuttgarter Saloniker

nochmals ihr ganzes Können

in einem musikalischen Feuerwerk

aufblitzen. Standing Ovations

der Gäste …

Ach, und ganz am Ende wurde

allen vor Augen vorgeführt, für

wen und wofür die Erweiterung

des Kletterzentrums eigentlich

vorgenommen wurde – für die

Kletterer natürlich!!

Es war atemberaubend, Isabell

Haag und Lucas Günther in

14 Metern Höhe an der Unter -

seite des Hallendachs entlangklettern

zu sehen und dies auf

einer Länge von über 17 Metern.

Fast nicht endender Beifall

belohnte die Superleistung

der bei den Topp-Kletterer.

Dann wurde es laut und

lauter. Die Verbindungstüre

zwischen den beiden

Hallenteilen ging auf

und die klettersportbegeisterten

Besucher

nahmen die

neue Kletterhalle

in Beschlag.

Roland

Frey

Erweiterungsbau

eingeweiht

Schwaben Alpin 1 | 2010 11


SCHWABEN AKTUELL

75 Jahre

50 Jahre

40 Jahre

50 Jahre

40 Jahre

25 Jahre 25 Jahre

12 Schwaben Alpin 1 | 2010

Jubilarfeier

70 Jahre

2009

60 Jahre

40 Jahre

25 Jahre

25 Jahre

50 Jahre

40 Jahre

25 Jahre

25 Jahre

Schwaben Alpin 1 | 2010 13

FOTOS: HANS-JÜRGEN FUCHS


TOUREN

HUGO VON HOFMANNSTHAL TRÖSTETE SICH ÜBER DAS WETTER

IM AUSSEER LAND MIT DEN WORTEN „DER AUSSEER REGEN IST NUR

WAS FÜR G’SCHEITE LEUT“. DAMIT TRÖSTETEN WIR UNS BEI DER

ANFAHRT AUCH, ALS ES BEDECKT WAR.

„Leider“ konnten wir unsere G’scheitheit

aber nicht auf das Äußerste ausreizen, da

am nächsten Tag wieder die Sonne schien,

so wie auch beim Rest unseres Aufenthalts.

Glücklicherweise, muss man natürlich sagen,

denn Regenspaziergänge sind zwar

erholsam und sollen schön machen, aber

eine Bergtour bei Sonnenschein ist halt

doch was ganz anderes.

„… zu den schönsten

des Alpenlandes“

Der Wiener Hof, Adelige, Filmschauspieler,

Industrielle wie der aus unseren

Landen stammende deutsche Arbeitgeber -

präsident Dieter Hundt, natürlich Adabeis

und leider zum Kriegsende auch NS-Größen

– die ganze Welt traf sich hier. Zu Recht!

Eigentlich könnte man einen Beitrag über

das Ausseer Land vollständig mit Zitaten

berühmter Leute füllen, ohne sich einen

einzigen eigenen Gedanken machen zu

müs sen. Beispielsweise schrieb Josef Rabl

1883: „Die Gegend von Aussee rechnet

Schaubach (auch so ein Schriftsteller, D.B.)

zu den schönsten des Alpenlandes. Aussee,

ein Markt, Hauptort und Mittelpunkt des

sogenannten steierischen Salzkammergutes,

liegt am Zusammenflusse der Altausseer-,

Grundlseer- und Oedenseer Traun,

in einem weiten, üppig grünenden Thalkessel,

überragt von hohen grauen Gebirgen.“

Oder Franz Karl Ginzkey 1934: „Die

Landschaft von Aussee ist ungemein malerisch,

das Tote Gebirge mit seinen grandiosen

Kalkwänden, der fast 3000 m hohe

Dachstein mit seinem weithin leuchtenden

Gletscher beherrschen im Kranz der anderen

hohen Berge das niemals ermüdende,

immer harmonisch gestaltete Bild.“

Doch Schluss mit dem Schmücken mit

fremden Federn! Das Ausseer Land gehört

mit seinen landschaftlichen Gegensätzen

– Seen und schroffe Felsberge wie das Tote

Gebirge, außerdem mit Blick zum Dachsteingletscher

– zu den reizvollsten Teilen

Österreichs. Besonders eindrucksvoll und

romantisch ist die im Frühsommer, Mitte

Mai bis Mitte Juni, stattfindende Narzissenblüte.

Dieses „Innere Salzkammergut“

ist ja das eigentliche Salzkammergut, denn

hier gab es die Salzbergwerke und hier

„… nur was … für

g’scheite

Leut“

Im Frühsommer

sind die Wiesen übersät

von Narzissen.

Blick vom Loser

auf den Altausseer See

Im

Ausseer und Ischler Land

wurde mit Salz Geld verdient. Was man gemeinhin

noch weiter als Salzkammergut

bezeichnet, sind zwar auch herrliche Gegen

den, aber der Begriff dort ist eher touristisch

bedingt.

Narzissen …

Und was ist die Blume des steirischen

Salzkammerguts? Nein, nicht die auf dem

frisch gezapften Gösser oder Zipfer, es ist

die weiße Narzisse, derentwegen seit 1960

jährlich im Mai am Grundlsee und in Bad

Aussee ein Fest mit Blumenkorso, Wahl

der Narzissenkönigin und anderem stattfindet.

und Touren auf dem Loser

Der „Hausberg“ von Altaussee ist der

Loser, ein markanter Kalkstotzen im Vorfeld

des Toten Gebirges. Man bezwingt ihn

erst auf einer Mautstraße, auf der Höhe

aber warten herrliche Tourenmöglichkeiten.

Beispielsweise auf den Losergipfel, wo

man die Hände zu Hilfe nehmen muss.

Etwas einfacher, aber trotzdem eine eindrucksvolle

Unternehmung ist eine Wan -

derung über den Augstsee zur Bräuning -

alm, die in einem Tälchen liegt. Hin und

zu rück geht man auf dem Geo-Erlebnispfad,

dessen Beschilderung zur Hebung

der Bildung bestens geeignet ist.

Schwaben Alpin 1 | 2010 15


TOUREN

INFO

Salzkammergut Tourismus-Marketing

GmbH, Salinenplatz 1, A 4820 Bad Ischl,

Tel. 0043 6132 269090,

www.salzkammergut.at,

info@salzkammergut.at

Unterkunft:

Gasthof Hirschen, Altaussee,

www.hirschen-altaussee.at. Sehr freund -

liche Unterkunft, beste Verpflegung.

Landhotel Hubertus, Bad Ischl,

www.hubertushof.co.at. Direkt neben

der Kaiservilla gelegen.

Sparmöglichkeit:

Salzkammergut Erlebnis-Card. Rund 130

Attraktionen sind bis zu 30 % ermäßigt.

Klettersteige/Klettergarten:

Panoramaklettersteig Sisi, am Loser;

Klettergarten Gösslerwand zwischen

Grundl- und Toplitzsee; Klettersteig/

Klettergarten Pürgg-Trautenfels; Kletterhalle

Bad Mitterndorf.

Karten:

Kompass Karten 19 Almtal Totes Gebirge,

018 Wolfgangsee und

020 Inneres Salzkammergut Ausseerland

Mehr für die Augen denn als alpine Unternehmung

zu verstehen war unsere 3-Seen-

Tour, ein Ausflug, den man einfach mal

gemacht haben „muss“. Dazu fährt man

mit dem Schiff über den Grundlsee, dann

folgt ein Spaziergang durch einen prächtigen

Auwald – auch einen mächtig stürzenden

Wasserfall kann man hier bewundern

– zum Toplitzsee. Dieser See ist mehr als

Blick über die Hoisenradalm ins Ischlerland

16 Schwaben Alpin 1 | 2010

geheimisumwittert. Dabei sind nun nicht

Märchen von Elfen und Seenixen gemeint,

denn der Fama nach sollen die Nazis bei

Kriegsende hier Schätze versenkt haben.

Gefälschte Pfundnoten hat man zuhauf

gefunden, dazu als „Abfallprodukt“ der

Schatz sucherei den Wurm „Willy“. Für den

normalen Besucher ist er aber einfach ein

herrlich gelegener See. Man setzt auf einer

Holzplätte über auf die andere Seite und

steigt dort auf 71 Stufen hoch zum winzigen

Kammersee. Der Wasserfall hinter ihm

ist der Ursprung der Traun, zumindest einer

ihrer Ursprünge.

Auf Moritz …

Moritz ist ein Braunbär, der in der Gegend

des Ödensees am Fuß des Dachsteins

lebt. Wir haben den Ödensee – er erinnert

stark an die Karseen im Schwarzwald

– besucht und sind im Moor gewandert.

Von der Existenz Moritz’ und dass er

kürzlich in ein Rotwildgehege eingebrochen

ist, haben wir zum Glück erst am

Blick auf Bad Ischl

nächsten Tag erfahren. Aber er ist ja ohnehin

kein „Problembär“, sondern meidet die

Menschen.

und Sisis Spuren

In der zweiten Hälfte unseres Aufenthal -

tes im Inneren Salzkammergut wandelten

wir auf Romy Schneiders, äh Sisis Spuren,

die hier im Ausseer- und im Ischlerland

ihre Spuren hinterließ. Literarische, in der

Geschichte, in den Wegbezeichnungen und

überhaupt. Sie war ja auch eine begeisterte

und begabte Bergsteigerin und man erzählt,

dass ihre Begleitung Mühe hatte, mit

ihr Schritt zu halten. Ein Graus war den

Hofdamen die übliche Tour auf den kaiserlichen

Hausberg Jainzen. Von Altaussee aus

wanderte sie mit einheimischen Bergführern

in die Bergwelt, beispielsweise zur

Pühringer Hütte auf dem Hochplateau des

Toten Gebirges. Auf einer Hütte hat man

zur Erinnerung an sie eine Tafel anbringen

lassen – und heutzutage ist der Klettersteig

am Loser nach ihr benannt. In Bad

Ischl steht die in Form eines „E“ (für Elisabeth!)

als Geschenk der Schwiegermutter

erbaute Kaiservilla, ein „must“ für alle Besucher

der Gegend, die etwas historisches

Interesse haben.

In Bad Ischl, unserer zweiten Station, war

also Kultur angesagt. Aber auch Berge. Einer

der drei Hausberge ist die Katrin, zu

der man natürlich mit der Gondel hochfährt.

Allerdings mussten wir feststellen,

dass die Bahn gerade geschlossen ist. Also

hieß es nach guter alter Väter Sitte die Stiefel

schnüren und die rund tausend Höhen -

meter unter die Beine nehmen. Abgesehen

vom Schweiß war es ein herrliches Erlebnis,

vorbei an der Ruine Wildenstein mit

prächtigem Blick auf die Kaiserstadt, später

auf die Bergwelt, natürlich mit dem alles

beherrschenden Dachsteingletscher. Kurz

vor dem Ziel kommt man am Altweiberbankerl

vorbei, das auch von jüngeren Semestern

– auch des anderen Geschlechts –

sicherlich gerne zum Ausruhen genutzt

wird. Kurz ist oben der Abstecher zum

Kaiser-Franz-Josephs-Kreuz (1542 m), von

dem man einen herrlichen Blick über drei

Salzkammerguttäler und auf fünf Seen

hat. Weiter geht es durch die prachtvolle

alpine Vegetation zum Hainzen (1639 m),

der einen herrlichen Tiefblick auf den

Wolfgangsee bietet. Hier ist man schon

auf einem alpinen Pfad unterwegs. Ganz

„für Geübte“ bietet sich eine Tour über

das Ahornfeld, eine aufgelassene Hochalm

an.

Text+Fotos: Dieter Buck

Gewinnspiel

Der Tourismusverband Ausseer Land stellt für

SCHWABEN-ALPIN-LESER 3 Nächti gun gen

mit Halbpension für 2 Personen zu Ver fü gung.

Termin nach Vereinbarung, der Gut schein ist

nach Zusendung ein Jahr gültig. Wenn Sie die -

sen Aufenthalt ge win nen wol len, senden Sie

ein fach diesen Cou pon mit Ihrer An schrift unter

dem Stich wort „Schwa ben-Alpin- Ge winn -

spiel“ an das Al pin Zent rum, DAV-Sek tio n

Schwa ben, Geor gii weg 5, 70597 Stutt gart.

Bei mehreren Einsendungen entscheidet das

Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlos s e n. Rei se -

kos ten werden nicht übernommen. Ein se n deschluss

ist der 30. 1. 2010.

Ja, ich möchte am SCHWABEN-ALPIN-

Gewinnspiel teilnehmen.

Name, Vorname

Straße

PLZ Ort

Datum Unterschrift

Schwaben Alpin 1 | 2010 17


TOUREN

Auf den …

MIT DEM PKW FAHREN WIR VON CHAMONIX NACH LE FAYET,

EINEM ORTSTEIL VON SAINT-GERVAIS, DEM STARTPUNKT

DER ZAHNRADBAHN TMB (TRAMWAY DU MONT BLANC),

NACH NID D’AIGLE (ADLERNEST, 2386 METER),

DEM ENDPUNKT FÜR BERGSTEIGER,

DIE EINE BESTEIGUNG DES MONT

BLANC ANSTREBEN.

Der Bossesgrat

(Nordwestgrat) im Abstieg

Anschließend geht es für uns, Thorsten

Lerch und mich, Steffen Hirzel, los. Man

geht über einen normalen Wanderweg,

dann quert man einen Gletscher, wobei

man das Refuge de la Tête Rousse (3167 m)

rechts unten liegen lässt. Unmittelbar vor

eben genannter Hütte wird man schon abgepasst,

ob man eine Reservierung für die

Hütte hat, sowie auch zuvor an der Endstation

der Zahnradbahn, um letztendlich

den Platzrahmen auf dem Refuge Aiguille

du Goûter nicht zu sprengen, wie es in der

Vergangenheit häufig vorgekommen ist.

Nervenkitzel

Schließlich stößt man auf das berüchtigte

Felscouloir, das jedes Jahr leider zirka

fünf Menschen das Leben kostet. Die Abnahme

des Permanentfrosts (kurz Permafrost),

weil Eis im Felsgestein taut und dadurch

der Wasserdruck ansteigt, sprengt

schließlich den Fels. So kann Granit auch

mal brüchig werden.

Dieses Couloir, auch liebevoll von uns

„Müllhalde“ „getauft“, queren wir im Sprint.

Zuvor nehmen wir laute Rufe wahr, und

erkennen nur eine riesige Felsstaubwolke,

unmittelbar bevor wir die Querung in Angriff

nehmen. Nach überstandenem Nerve n -

kitzel, wohl wissend ein zweites Mal die

18 Schwaben Alpin 1 | 2010

Que rung im Abstieg hinter uns bringen

zu müssen, geht es nun weiter über eine

Felsrippe mit Fixseilversicherungen zum

Refuge Aiguille du Goûter (3817 m). Dieses

liegt direkt auf dem namentlich gleichen

Gipfel. Wir erreichen diese Schutzhütte

mit großem Erwarten.

Tagesausklang

Das Abendessen gestaltet sich ungewohnt:

Zuerst diejenigen, die eine Reservierung

für die Hütte haben, und anschli e -

ßend welche, die keine haben und auch

dann im Notlager, also im Gastraum, über -

nachten müssen. Wir erleben viele Bergsteiger,

so hat es den Anschein, die mal

kurz, gemütlich am Wochenende vom

Flachland aus den Mont Blanc besteigen

wollen. Viele weisen die ersten Anzeichen

der akuten Bergkrankheit auf, wie beispiels -

weise Kopfweh, Übelkeit, Schwindel ge fühl,

Atemlosigkeit, Schlafstörungen etc.

Aufbruch zum Gipfel

Nach kurzem Beratschlagen haben wir

den Entschluss gefasst, auf das Frühstück

zu verzichten und lieber eine der ersten Seil -

schaften am Bossesgrat (Nordwestgrat) zu

sein. Die Hütte verlassen wir also mit großer

Vorfreude.

Über einen kurzen Firngrat geht es hinauf

zur Drop Zone, dem Hubschrauberlandeplatz,

direkt oberhalb der Hütte. Über einen

breiten, leicht begehbaren Firnrücken

Ankunft auf dem

Refuge Aiguille

du Goûter (3842 m)

geht es zwischen zwei Firnhügeln hindurch,

wobei der rechte der Dôme du

Goûter (4304 m) ist, den wir erst im Abstieg

besteigen. Dafür muss man einen

etwa 10- bis 15-minütigen Umweg in Kauf

nehmen. Der Normalweg allerdings lässt

diesen Gipfel liegen. Von dort führt der

Weg zum Col du Dôme leicht ab- und zur

Biwakschachtel Abri de Vallot (4362 m)

wieder aufsteigend. Weiter geht’s über den

hier ansetzenden Bossesgrat. Bosses ist

französisch und heißt übrigens übersetzt

Höcker.

Dummerweise verliert Thorsten einen sei -

ner beiden Überhandschuhe, der sprichwörtlich

vom Winde verweht wird. Eine

Unaufmerksamkeit reicht da schon aus,

um eine Unterkühlung, bis schlimmstenfalls

Erfrierungen zu riskieren. Gar nicht

auszudenken was passieren würde, wenn

wir uns auf noch höherem Terrain befin -

den würden. Diese beiden Firnhöcker der

Bosses du Dromadaire (Grande Bosse,

4513 m, und Petit Bosse, 4547 m) überschreiten

wir, halten uns meist auf der Grathöhe

und weiter oben lassen wir die Tournette-Felsen

rechts unter uns.

Bei Morgendämmerung erreichen wir

schlie ßlich den Gipfelgrat und den Gipfel

(4810 m). Es ist eisig kalt, aufgrund der

Höhenlage, wie ich es noch nie im Sommer

auf Hochtouren in den Alpen erlebt

habe. Kurze Zeit später erblicken wir das

wunderbare Bild der Gipfelschattierung bei

strahlend blauem Himmel, die sich am

Horizont abzeichnet.

… Mont Blanc

(4810 m)

Freud und Leid

Im Abstieg erblicken wir leider einige

im Aufstieg befindliche Bergsteiger, die

kreide bleich sind. Nicht umsonst muss

der Hubschrauber vom PGHM aus Cha -

monix in der Hochsaison im Sommer alle

paar Ta ge ausrücken, um erschöpfte, und

damit konditionsschwache und der Aufgabe

schließlich nicht gewachsene Bergsteiger

vom Bos sesgrat runterzuholen. Au ßer -

dem mache ich einige aufmerksam, die

vor lauter Erschöpfung gar nicht mehr realisieren,

dass ihre Steigeisen nur noch lose

an ihren Schuhen hängen. Wie anfangs

schon erwähnt, nehmen wir den Dôme du

Goûter (4304 m) als eigenständigen Viertausender

mit.

Kurze

Zeit später auf

dem Refuge Aiguille

du Goûter (3817 m)

zurück, genehmigen wir uns

gemütlich einen Drink und etwas

zu essen und steigen dann ab, wohl

wissend, das Couloir ein zweites Mal überqueren

zu müssen. Da es noch relativ früh

am Tage ist, nämlich vormittags, und der

Fels noch nicht der gefürchteten Nachmittagssonne

ausgesetzt ist, verläuft dies ohne

weitere Probleme. Zum Schluss müssen

wir sogar noch rennen, um noch die Bahn

zur Mittagszeit zu erwischen, die sich

wieder von Nid d’Aigle nach Saint-Gervais-

Le Fayet schlängelt. Unser langersehnter

Traum, den höchsten Berg der Alpen zu

besteigen, ist bei bestem Wetter in Erfüllung

gegangen.

Text: Steffen Hirzel,

Fotos: Steffen Hirzel, Thorsten Lerch

Auf dem Gipfel

des Mont Blanc

(4810 m)

INFO

Anfahrt:

Autobahn Stuttgart – Karlsruhe –

Basel – Bern – Martigny – Chamonix-

Mont-Blanc

Karte:

IGN-Karten: 3531 ET Mt. Blanc:

St. Gervais 1:25000, 3630 OT

Mt. Blanc: Chamonix 1:25000

Literatur:

Hartmut Eberlein; Mont-Blanc-

Gruppe: Gebietsführer f. Bergsteiger

und Kletterer, Bergverlag Rother

Auskunft:

www.chamonix.com

Schwaben Alpin 1 | 2010 19


TOUREN

UNTER DEN ZAHLREICHEN KLETTERSTEIGEN IN DER DACHSTEIN GRUPPE

GEHÖRT DER „SEEWAND KLETTERSTEIG“ SICHER ZU DEN LÄNGSTEN,

SCHWIERIGSTEN UND AUSGESETZTESTEN STEIGEN DIESER GEBIRGSGRUPPE.

In einer Beschreibung lasen wir: „Durch die

800 m hohen Nordabstürze des Bergmassivs

zieht einer der spektakulärsten Klettersteige

Österreichs, der beste Kondition, an -

haltende Kraftreserven (besonders im obe -

ren Bereich) und solide Klettergewandtheit

erfordert; Seil und Kletterschuhe sind ratsam.

Steiglänge 1200 m, beeindruckende

Ausgesetztheit- und ein traumhafter Tiefblick

zum Hallstätter See. Am besten mit

Bergführer.“ Solche Superlativen haben uns

natürlich auch beeindruckt und so beschlos

sen wir an unserem letzten Aufent -

haltstag im Dachsteingebirge, uns den Steig

einmal näher anzusehen.

Wohl hätten wir nach einigen anstrengenden

Tagen auf der Adamek-Hütte noch einen

Ruhetag verdient, aber das herrliche

Wetter ließ uns als Bergsteiger keine Alter -

native. Am Vortag erkundeten wir noch einen

Parkplatz, der etwa 1,5 km nach Hallstatt

(Richtung Obertraun) direkt an der

Seewand-Klettersteig

im Dachstein-Gebirge

20 Schwaben Alpin 1 | 2010

Hallstatt,

im Hintergrund

die Seewand

Steil und ausgesetzt führen

die Drahtseile nach oben

Ultimativer

Fitness-Test

für Bergsteiger


Ü60“

Blick auf den See aus der Wand

Am Einstieg lassen wir

der Jugend den Vortritt

Straße liegt. Nicht der Platz mit der Schranke,

sondern etwa 100 Meter weiter nach einer

Brücke, auf der gleichen Straßenseite,

befindet sich ein herrlicher Badeplatz am

See mit kostenfreier Parkmöglichkeit.

Gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite

beginnt der Aufstieg, der mit ei -

nem Hinweisschild zum Klettersteig versehen

ist. Es ist erst halb acht Uhr am

Morgen, aber wir wissen, dass wir einen

langen, anstrengenden Aufstieg vor uns

haben. Für den Nachmittag sind möglicher

weise Gewitter zu erwarten, hörten

wir im Radio.

Der im Schatten liegende Waldweg führt

uns in einer Stunde hinauf zum Einstieg

des Klettersteigs. Während wir unsere Klettersteigausrüstung

noch anlegen, haben

uns zwei junge einheimische Burschen

eingeholt. Sie sind allenfalls halb so alt wie

wir, daher überlassen wir ihnen gerne den

Vortritt. Dann beginnt ein Klettern, Stei gen

und Hochziehen an Drahtseilen, wie wir es

Schwaben Alpin 1 | 2010 21


TOUREN

lange nicht mehr erlebt haben. Muskeln,

Sehnen und Kreislauf haben Schwerst -

arbeit zu verrichten. Der Steig ist gut abgesichert,

wartet mit steilen und ausgesetzten

Passagen auf und scheint kein

Ende nehmen zu wollen.

Fledermaus und Igel

In den Verschnaufpausen genießen wir

den herrlichen Ausblick auf den Hallstätter

See, der wie eine kühle Oase in der Felswüste

zu uns heraufleuchtet. Im Rucksack

habe ich vorsichtshalber den Strang eines

50 m-Zwillingsseiles, für alle Fälle. In mei -

nem ganzen Bekanntenkreis kenne ich

keine Person, die mit über 60 Jahren noch

zu so einer Kraft- und Ausdauerleistung

fähig wäre wie sie Gisela, meine Beglei te -

rin, heute zeigt. Verschiedene Passagen des

Kl e t tersteiges wurden mit markanten Na-

22 Schwaben Alpin 1 | 2010

men an einem kleinen Schild bezeichnet.

Da gibt es ein „Doppeldach“, eine „Rampe“,

ein „Fledermaus Biwak“, einen „Igel“, ein

„Putz Band“ und einen „100 m-Pfeiler“.

Wahrscheinlich soll diese Einteilung helfen,

den eigenen Standort zu bestimmen,

zum anderen ist es sicherlich auch ein

Hinweis für evtl. Hilfsmaßnahmen und

Rettungsaktionen in dieser riesigen Wand.

Bei der Erkundung und Befragung im Tal

haben wir von Einheimischen oft von Rettungseinsätzen

und kuriosen Begebenheiten

gehört, die sich wie eine Mär um diesen

Klettersteig ranken. Meiner Begleiterin

hat das eine unruhige Nacht verschafft,

aber heute ist davon nichts mehr zu merken.

Wir klettern höher und höher und erkennen

erst am ausgesetzten „Quergang“,

dass wir uns langsam dem schwersten und

ausgesetztesten Teil des Anstieges, dem

Gut gestufter Fels,

mit Erde und Gras durchsetzt,

bei Nässe gefährlich

INFO

Karte:

Kompass Karte Nr. 20 Dachstein,

1: 50000; Klettersteig ist in der Karte

eingezeichnet

Talort: Hallstatt

Abstieg:

per Seilbahn (Nachfrage wegen vergünstigter

Seilbahnabfahrt)

Literatur:

Klettersteigführer Dachstein, Internet

„100 m-Pfeiler“ nähern. Am „Quergang“,

auf einer handbreiten Leiste stehend, nehme

ich den Rucksack ab und hole das Seil

heraus.

Kein Risiko mehr

Wir sollten jetzt, kurz vor dem Ende

dieses Klettermarathons, kein unnötiges

Risiko mehr eingehen. Schnell ist meine

Begleiterin angeseilt und ich turne an den

Drahtseilen steil hinauf, mache Stand und

lasse sie am Seil gesichert nachkommen.

Das Umhängen der Karabiner in senkrechtem

Fels kostet viel Kraft und ein Sturz in

diesem Gelände könnte fatale Folgen haben.

So erreichen wir nach zwei gesicherten

Seillängen das Ende des Klettersteiges.

Drei Stunden und fünfzehn Minuten sind

keine schlechte Zeit – Aufatmen allerseits.

Ein letzter Blick zurück – dann steigen wir

über karstiges Felsgelände und Lärchenwald

über einen gut gekennzeichneten

Weg in etwa einer Stunde zur „Gjaidalm“

hinüber. Unterwegs überrascht uns noch

der herrliche Panoramablick auf den Dachsteingletscher

samt „Hohem Dachstein“.

Ein Postkartenbild, wie wir es in den vergangen

Tagen nie gesehen hatten. Auf der

Alm holen wir uns die „Berechtigung für

vergünstigte Seilbahnfahrt für 2 Kletterer

des Seewand-Klettersteiges“ und löschen

den schlimmsten Durst. Kurze Zeit später

bringt uns die Seilbahn ins Tal und ein

freundlicher Busfahrer lässt uns am Parkplatz

aussteigen. Dann tauchen wir in den

Hallstätter See ein, der uns den ganzen

Tag wie eine Fata Morgana begleitet hat.

Text+Fotos: Gerhard Münch

Schwaben Alpin 1 | 2010 23


Erstes Etappenziel des Jahres.

Starten Sie gleich am ersten CMT-Wochenende zu Ihrer schönsten Wanderroute des Jahres.

Ziel: CMT, Halle 9. Im weit läufi gen Themen park entdecken Sie ein Wander high light nach

dem anderen: Wander reisen im In- und Aus land, Nordic Walking, Trekking, Wander karten,

Tipps und Touren. Dazu jede Menge Ausrüstung für die per fekte Tour und eine 9 m hohe

Kletterwand für Ihre Erst besteigung 2010.

www.werwegwillmusshin.de

Neue Messe Stuttgart

Ausschneiden, aufheben und ausprobieren!


TOUREN-TIPP

Wer auf dem Weg nach Süden auf der Tauernautobahn

fährt, kennt den Anblick der

Festung Hohenwerfen. Die Gegend hier

am Fuß des mächtigen Tennengebirges ist

aber zu schön, um nur daran vorbeizufahren.

Deshalb wird eine Tour beschrieben,

die zwar einen Aufenthalt erfordert, aber

so schön ist, dass sich dies lohnt. Wer

we i ß, vielleicht wird auch etwas Längeres

draus?

Die beschriebene Wanderung kann man

sich relativ leicht und gemütlich machen,

in dem man nur zur Elmaualm wandert. Anfangs

geht man dabei durch das idyllische

Weidegebiet der Wengerau, in der die safti

gen Wiesen von den hohen Felswänden

des Tennengebirges umstanden sind –wohl

einer der schönsten Talschlüsse der Alpen!

Der Weiterweg zur Werfener Hütte ist zwar

auch nicht schwierig, aber aufgrund des H ö -

henunterschieds doch anstrengender. Die

Hütte liegt gleich einem Adlerhorst in herrlicher

Aussichtslage unterhalb des Kalk -

stock s des Hochthrons, direkt an den

mäc h tigen, steil aufragenden Felsen des

Tennengebirges. Die Aussicht hinab ins

Salzachtal, zur Festung Hohenwerfen, zum

Hochkönig und zu den Hohen Tauern entschädigt

aber für die Anstrengung. Und direkt

hinter der Hütte kann man Kletterer in

rassigen Routen beobachten – oder aber

selbst klettern?

Über die Elmauhütte

zur Werfener Hütte

Talschluss

in der Wengerau

Ausgangspunkt: Werfenweng.

Wegverlauf: Wir fahren vom Salzachtal aus

hinauf bis zum letzten Parkplatz von Werfenweng

vor der Wengerau. Ab hier folgen

wir dem breiten Weg, der leicht ansteigend

in das herrliche Weidegebiet hineinführt.

Wir kommen am Liftstüberl vorbei, danach

an der Gamsblickalm. Ab dort steigt es an.

Kurz danach verzweigt sich der Weg. Man

kann dem breiten Forstweg nach links folgen

oder, etwa zehn Minuten kürzer, ge ra -

deaus auf dem Steig weitergehen. Wer den

Steig nimmt, kommt kurz danach an einem

Gedenkstein für eine Schar Jugend -

li cher vor bei, die 1982 einer Lawine zum

Op fer fielen. Auf beiden Wegen erreicht

man nach etwa einer Dreiviertelstunde be -

ziehungsweise nicht ganz einer Stunde

die Elmaualm (1513 m).

Nun muss man sich entscheiden. Wer noch

weiterwandern will, steigt hinauf zum Tanz -

boden und biegt dort nach rechts ab. Nun

geht es auf steilem Weg im Zickzack durch

ein mit Felsen und Steinen aus einem

Schwaben Alpin 1 | 2010 25


TOUREN-TIPP

Bergsturz übersätes Weidegebiet hoch zur

Wer fener Hütte (1967 m), die man nach

der „Gott-sei-Dank-Kurve“ erreicht. Geübte

be steigen von hier aus den Hochthron

(2362 m).

Zurück kann man denselben Weg gehen

oder, was allerdings bedeutend länger ist,

Blick zum Hochthron.

Links die Elmaualm

über die Mahdegg-Alm und den Samerhof

absteigen.

Zeit: Zur Elmaualm etwa 1¼ Stunden,We iterweg

zur Werfener Hütte etwa 1½ Stunden.

Zurück je etwas weniger. Lange Tour

über die Mahdegg-Alm etwa 7 Stunden.

Höhenunterschied: Zur Elmaualm etwa

530 Meter, zur Werfener Hütte etwa 450

Meter zusätzlich.

Sonstiges: Wir wandern anfangs auf breitem

Güterweg, später auf einem Steig.

Einkehrmöglichkeiten: Liftstüberl,G a m s -

blickalm, Elmaualm, Werfener Hütte.

Unterkunft: Wanderhotel Wenger Alpen-

26 Schwaben Alpin 1 | 2010

hof, A 5453 Werfenweng, Weng 34, Tel. 0043

6466 20034, www.wenger-alpenhof.at, offi

ce@wenger-alpenhof.at. Sehr gute regi onale

Küche, großer Wellness-Bereich. Die

Chefin geht, wie bei Wanderhotels üblich,

mit ihren Gästen auf Tour, zweimal wöchentlich!

Kann nur empfohlen werden!

Empfohlene Karten: Kompasskarte 15

Te n nengebirge Hochkönig oder 291 Rund

um Salzburg.

Kultur: FIS-Landes-Ski-Museum, Tel. 0043

6466 4200

Text+Fotos: Dieter Buck

INFO

SAMO in Werfenweng

Der kleine Ort hat sich nicht nur der „Entschleunigung“,

sondern auch dem EU-Projekt

der SAnften MObilität verschrieben.

Dies steht für umweltschonendes Reisen.

Wer mit dem Zug anreist oder für die Zeit

seines Aufenthaltes sein Auto stehen lässt,

genießt einige Vorteile: Busshuttle zum

Bahnhof während des gesamten Aufenthal -

tes, kostenloser Taxiservice vor Ort, Grashüp

fer (= Leihautos, die mit aus Wiesengras

gewonnenem Biogas fahren, bzw. das

Toyota Hybridfahrzeug Prius), verschie de ne

Leihfahrräder, darunter das Gau di rad, Liegeund

Tandemräder, Elek tro fahrräder und

diverse Fun-Fahrzeuge auf Strombasis, da -

runter das einem römischen Streitwagen

ähnliche Bigá. Info: Tourismusverband,

Weng 138, A 5453 Werfenweng, Tel. 0043

6466 4200, www.werfenweng.eu, tourismus

verband@werfenweng.eu.

BLICKPUNKT ALPEN

Winter am Wolfgangsee

Sport und Kripperlroas

Der malerische Wolfgangsee im Salzkammer -

gut ist ein Tipp für alle, die sich vom Winter

mehr erwarten. Das Familienschneeparadies

auf der Postalm, das anspruchsvolle Zwölferhorn

und Gosau am Dachstein sind nur

einen „Skisprung“ entfernt. Ein Renner ist der

Gratisskipass Wolfgangsee: Gäste, die mindestens

fünf Tage bei Partnerbetrieben buchen,

bekommen zwischen 11. Januar und

Ende März den 4-Tages-Skipass gratis dazu.

Das Wolfgangseebecken mit seinem biologischen

Reizklima kommt aber auch Winterwanderern,

Langläufern, Schneeschuhwan -

derern und Rodlern zugute. Mit der Balloon

& Airship Company wird der Winterhimmel

hoch über dem Wolfgangsee zum „heißen“

Erlebnis. Außerdem gibt es noch eine Attraktion

für Kulturfreunde: Bei der „Wolfgangseer

Kripperlroas“ können Adventfans vom 6. bis

31. Januar hunderte Krippen bewundern, darunter

Landschaftskrippen mit 60 lebens gro -

ßen Figuren aus Fichtenholz, Schattenkrip -

pen und Krippen in typischen Krippenszenen

aus dem Salzkammergut. Neben einer Salzburger

Landschaftskrippe können Brauchtumsfans

auch Schattenkrippen sowie auf

dem See eine „Schiffskrippe“ und eine „La-

Zusammengestellt von Dieter Buck

ternenkrippe“ bestaunen. Sehenswert sind

außerdem die Kirchen- und Pilgerkrippen in

der Wallfahrtskirche St. Wolfgang, der Pfarrkirche

Strobl sowie auf dem Falkenstein.

Kleine Gäste werden sich vor allem auch für

die „lebenden“ Krippen mit Tieren und die

Durchblick auf Tour

mit der individuell angepassten

Sportbrille

Kinderkrippen interessieren. Viele Kleinkrip -

pen können in einer Ausstellung, in Gast -

häusern, Geschäften und auf Bauernhöfen

besichtigt werden.

Info:

Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft mbH,

Mondsee Bundesstraße 1 A,

A-5340 St.Gilgen,

Telefon 0043 6138 8003 0,

www.wolfgangsee.at, info@wolfgangsee.at

wir setzen Maßstäbe für gutes Sehen!

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Schwaben Alpin 1 | 2010 27

FOTO: WOLFGANGSEE TOURISMUS GMBH


THEMEN

Ski Heil – Mit Helm

sicher durch die Skisaison

Nach dem tragischen Unfall des Ministerpräsidenten Althaus – und einigen

weiteren, die ebenfalls schreckliche Folgen hatten – in der letzten Skisaison

ist das Thema „Helm auf beim Skifahren“ in aller Munde. Warum ist ein Helm

so wichtig und worauf kommt es beim Neukauf an?

Sie ist da, die Wintersportsaison 2009/10.

Da lacht das Herz der Ski- und Snowboardfans.

Voller Vorfreude wird das Equip ment

entstaubt. Dabei stellt sich die Frage: Helm,

ja oder nein? Hermann Maier, Skiweltmeister

und Olympiasieger, und die Initiative

„Sicher im Schnee“, eine Kooperation von

Intersport, dem Deutschen Ski-Verband

DSV aktiv und Skiinfo, setzen sich für mehr

Sicherheit im Wintersport ein, und sagen

geschlossen „Ja zum Helm“.

Kopf und Hals

beim Wintersport besonders

gefährdet

Inzwischen tragen laut Beratungsstelle

für Unfallverhütung (bfu) rund 63 Prozent

der Skifahrer und 71 Prozent der Snow -

boar der einen Helm. Rund ein Drittel aller

Wintersportler sind also nach wie vor ohne

Helm auf den Pisten unterwegs. Den kontinuierlichen

Anstieg der Helmtragequoten

in der Wintersportsaison 2008/2009

halten viele für einen Hype. Dabei ver -

gessen sie jedoch, dass sich bis zu sechzig

Prozent der beim Skifahren oder Snowboarden

verursachten Kopfverletzungen

durch das Tragen eines Helms verhindern

lassen. Eine Studie der bfu zeigt, dass bei

Skifahrern Kopf und Hals zu den am höchs -

28 Schwaben Alpin 1 | 2010

Hermann Maier,

Skiweltmeister und

Olympiasieger

ten gefährdeten Körperteilen zählen. Ihr

An teil an den Verletzungen beträgt 14 Pro -

zent. Bei Snowboardern ist die Gefahr einer

Verletzung in dieser Körperregion mit

16 Prozent noch größer. Dazu kommt, dass

es sich bei Kopfverletzungen nur selten

um einfache Schürfwunden handelt. Zwei

Ob groß oder klein, Anfänger oder Profi:

Nur wer die richtige Ausrüstung trägt, kommt sicher

durch den Skiurlaub

Drittel aller beim Wintersport verursachten

Kopfverletzungen sind Frakturen des

Gesichtsschädels oder schwere Gehirnerschütterungen.

Sicher vor Verletzungen ist auf der Piste

keiner, weder langsame Fahranfänger noch

erfahrende Profis. Schon das einfache Verkanten

der Ski kann zu einem schweren

Sturz führen. Dabei wirkt der Körper wie

ein Hebel, an dessen Ende der Kopf sitzt.

Dieser schlägt mit großer Wucht auf die

harte Piste. Umso wichtiger ist es, sich

durch das Tragen eines Helms selbst zu

schützen. Als Profi weiß Hermann Maier,

wie wichtig ein Helm auf der Piste ist:

„Schutzkleidung und Piste gehören für

mich untrennbar zusammen. Die alten

Ar gumente gegen Protektoren und Helme

sind längst überholt. Sie sind weder schwer

noch unbequem. Jeder Skifahrer, egal ob

Profi oder Freizeitsportler, muss sich das

Risiko auf der Piste bewusst machen.“,

meint der „Herminator“.

„Der Helm muss passen“

Bei der Auswahl des passenden Kopfschutzes

gilt es jedoch einige wichtige

Punkte zu beachten: Helmexperte Dieter

Schreiber erläutert, worauf es bei der Wahl

des richtigen Helms wirklich ankommt.

„Zuerst muss unbedingt geprüft werden,

ob der Helm das Prüfzeichen der Norm

CE EN 1077 trägt“, rät Schreiber. Diese euro

päische Norm legt Kriterien wie Stoßdämpfung,

Abstreifsicherheit und Reißfes -

tigkeit des Kinnriemens fest. Auch verstel

l bare Belüftungssysteme, waschbare

Innenauspolsterungen und ein leicht bedienbares

Größeneinstellsystem spielen

eine wichtige Rolle. Eine auffällige Farbe

hilft, auch bei schlechtem Wetter aufzufal-

Gut gerüstet

mit Helm und Brille

Die richtige Schutzkleidung ist ein Muss:

In dieser Situation schützen Helm und

Rückenprotektor vor schweren Verletzungen

len. Aber auch das Auge darf mitentscheiden,

denn nur ein Helm, der gefällt, wird

auch wirklich getragen. Ein Kriterium ist

für Schreiber jedoch besonders wichtig:

„Der Helm muss passen und das kann man

nur durch Anprobieren im Fachgeschäft

feststellen.“ Tipps zum Neukauf und eine

Checkliste zur Überprüfung der Sicherheit

des eigenen Helms findet man auf www.

si cher-im-schnee.de.

Wenn der richtige Helm gefunden ist, kann

der Winterspaß beginnen. Dennoch gilt,

dass ein umsichtiges und rücksichtsvolles

Fahrverhalten der sicherste Schutz vor Verletzungen

ist, auch mit Helm auf dem Kopf.

Ein Helm ist kein Freifahrtschein für Raserei.

Schließlich sind auch alle anderen

Körperteile bei Stürzen und Kollisi onen

nicht vor Verletzungen gefeit.

Text: Dieter Buck

Sicher im Schnee

„Sicher im Schnee“ ist eine 2007 gestartete

Initiative für mehr Sicherheit im Wintersport.

Träger sind Intersport, die führende

Verbundgruppe im europäischen Sportfachhandel,

DSV aktiv, der Partner des Skisports

für Sicherheit, Aufklärung und Information

im Deutschen Skiverband und Skiinfo, das

füh rende Netzwerk im Bereich Ski-Informationen

in Europa (www.skiinfo.de). Die Initi

a tive bietet mit der Online-Plattform www.

sicher-im-schnee.de eine große und interaktive

Wissensdatenbank rund um das Thema

Sicherheit im Wintersport. Durch Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit und eine Anzeigen kampagne

werden Informationen zur Unfallprävention

an die acht Millionen Wintersportler

in Deutschland kommuniziert. In der bereits

1975 gegründeten Stiftung Sicherheit im Skisport

(SIS) engagieren sich Intersport und

DSV aktiv schon seit vielen Jahren gemeinsam

für weniger Unfälle und Verletzungen

auf der Piste.

Info: www.sicher-im-schnee.de

Schwaben Alpin 1 | 2010 29

Fotos: www.sicher-im-schnee.de


THEMEN

Pulverspaß und Sonne tanken …

… aber nicht ohne

ausreichenden Augenschutz

Gerade bei Ausübung der Wintersportarten ist ein Schutz des Auges vor

der gefährlichen UV-Strahlung unumgänglich. Schnell kann es ohne geeignete

Sportbrille zu einer Schneeblindheit oder irreparablen Schäden an Netzhaut

oder Augenlinse kommen.

Nicht nur beim Skifahren, Snowboarden,

Langlaufen oder Skitourengehen müssen

die Augen geschützt werden, sondern auch

beim Eisklettern, Winterwandern und Rodeln.

Alle Wintersportler haben eines g e -

meinsam: Sie bewegen sich in

einer Winterlandschaft

mit hoher UV-

Intensität.

30 Schwaben Alpin 1|2010

In weißen Winterlandschaften kommt es

durch Reflektion des Lichtes an den Schnee -

kristallen zu einer Erhöhung der UV-Intensität

um bis zu 80%. Beim Touren im

Hochgebirge erhöht sich dies noch um

ca. 16% pro 1000 Höhenmeter.

Wie schädigt UV-Licht

das Auge?

Das hängt von der Eindringtiefe der

Strahlung und damit von der Wellenlänge

ab. Schäden treten vor allem dort auf, wo

die Strahlen absorbiert werden. UV-Strahlung

hoher Intensität kann innerhalb von

Stunden oder sogar Minuten die vorders ten

Abschnitte des Auges schädigen. Es kann

zu einer Photo-Keratitis und zur Photo-Konjunktivitis

kommen. Allerdings wird dies

erst nach einer Latenzzeit von 4–8 Stunden

durch starke Augenschmerzen bemerkt:

das Gefühl, Sand im Auge zu haben. Der

Skiurlaub findet damit ein schnelles Ende.

Wem dies auf Skidurchquerung passiert,

muss eine mehrtägige Zwangspause auf

der Hütte einlegen. Glück im Unglück:

Die Schädigung ist durch Neubildung von

Epithelzellen innerhalb 1–2 Tagen rever -

sibel.

Vor allem bei Kindern ist der Schutz vor

kurzwelliger Strahlung sehr wichtig. Die

Augenlinse ist deutlich klarer als die von

Erwachsenen. UV-Strahlung trifft ungehin -

derter auf die Netzhaut. Viele Hersteller haben

auf die Kinderanatomie zugeschnittene

Skibrillen und Sonnenschutzbrillen

im Programm. Für Fehlsichtige gibt es

OTG-Skibrillen (over the glases). Sie wer -

den über der Alltagsbrille getragen.

Ganz wichtig ist die Helmkompatibilität

der Bril le. Eine weitere

Lösung ist die Einarbeitung

der Gläser in die Fassung

oder ein Innenclip system.

Hoch hinaus zum Wintersport

in den Bergen: nur sicher

mit Helm und Brille

Was ist empfehlenswert?

Vor 10 Jahren trugen noch viele Skifah -

rer eine Sonnenbrille, die mehr ins Stra ßen -

café passte als auf die Skipiste: Gestelle

aus Metall, seitlich offen und mit grauen

Filtern, im allerschlimmsten Fall sogar mit

mineralischen Gläsern. Diese Brillen werden

heute fast nur noch an den Aprés Skibars

gesichtet. Sie sind für den Wintersport

ungeeignet, da sie das Auge unzureichend

gegen Blendung und UV-Strahlung schützen

und durch die Bauart ein Verletzungsrisiko

darstellen. Eine Skibrille muss gut

abschließen, damit UV-Strahlung und Wind

das Auge nicht schädigen. Streulicht führt

zu unangenehmer Blendung und verschlechtert

die Umgebungswahrnehmung.

Und gerade diese ist beim Alpinskifahren,

Snowboarden und Skitourengehen sehr

wichtig. Durch das Skifahren mit Helm

werden immer mehr Goggles getragen:

Sie schließen dichter ab als eine Sonnenbrille

und schützen dadurch besser vor

Wind, Kälte und Strahlung. Die meisten

sind mit Doppelscheiben ausgestattet.

Durch den Thermoeffekt ähnlich der Doppelfensterscheiben

bleibt die Sicht ungetrübt.

Manche Hersteller gehen auf Nummer

sicher und versehen die Scheiben zusätzlich

mit einer Antifog-Schicht.Vorsicht!

Diese ist sehr empfindlich. Wenn man

nach einem Sturz den Schnee herausreibt,

zerstören die Schneekristalle

die Schicht. Besser den Schnee abtupfen.

Nach dem Skifahren die

Goggle gut trocknen lassen, damit

keine Feuchtkammer entsteht.

Beim Skibrillenkauf

muss darauf ge achtet

werden, dass Helm und Brille zusam men -

passen. Ansonsten kann es zu Verformun -

gen der Goggle und damit zu Zugluft am

Auge kommen. Bei den Sportsonnenbrillen

mit Bügel kann es beim Helm tragen zu

einem unangenehmen Druck auf den seitlichen

Kopfbereich ko m men. Bei diesen

Brillen ist auch darauf zu achten, dass sie

entweder aus einem Vollrahmen bestehen

oder bei Oberbalken mo dellen die Scheiben

abgerundete Kan ten besitzen. Ansonsten

können die Fil ter bei einem Sturz zu

Schnitt verletzun gen im Gesicht führen.

Mehrere Modelle von adidas eyewear decken

durch Zubehör einen großen Einsatzbereich

ab. An diese Modelle kann z.B.

nachträglich eine Schaumstoffauflage angebracht

werden. Dadurch hat die Brille

eine ähnlich gute Schutzwirkung wie die

Skigoggles. Es sind die Modelle Elevation

pro und terrex pro von adidas.

Wichtig: Frühes Erkennen

von Hindernissen

Häufig werden vom Skifahrer Eisplatten,

Schneemulden oder auch andere Fahrer

übersehen. Je früher ein Alpinsporter

wech selnde Situ ationen erkennt, desto eher

kann er ausweichen oder zumindest

sei ne Ski- und Körperhaltung auf

die bevorstehende Situation abstimmen.

Bei schlechter Sicht und hohem

Tempo kann schon eine

kleine Unebenheit zum unvorhergesehenen

Sturz

führen. Blendung

durch Streulicht

oder zu helle Filter

führen zu ei -

ner Sehver schlech te rung. Aber auch zu

dunk le Filter oder graue Filter setzen die

Sehleis tung deutlich herab. Ein kontraststeiger

n der Filter für den Win tersport ist

oran ge, rot oder braun. Er sorgt für den

Durchblick auf Tour. Ein hell-dunkel werdender

Filter ist ungeeignet, da diese auf

UV-Strahlung und Kälte reagieren. Mit

diesen Vario Filtern steht man schnell im

Dunkeln.

Es herrscht nicht immer strahlend blauer

Himmel und am Nachmittag sind die Lichtverhältnisse

bei den Talabfahrten häufig

schlecht. Diffuses Licht und Licht-Schatten-

Wechsel erschweren dem Skifahrer die Sicht.

Glücklich ist, wer eine Wechselscheibenbrille

hat, oder zwei Brillen mit unterschied -

licher Blendschutzstufe. Bei den Skigoggles

ist eine mittlere Blendschutzstufe ausreichend.

Durch den sehr guten seitlichen

Abschluss und das konstruktionsbedingte

Dach, welches den Augen Schatten spendet,

spart dies eine Blendschutzstufe.

Das Skitourengehen, das Langlaufen und

das Schneeschuhgehen sind Ausdauersport

arten mit eigenen Anforderungen an

eine Sportbrille. Sie muss deutlich besser

belüftet sein. Allerdings braucht der Skitou

rengeher für optimalen Tiefschneegenuss

bei der Abfahrt zusätzlich eine Gogg -

le, da mit der aufstaubende Schnee die

Sicht nicht trübt. Skitourengeher sind nicht

nur bei Sonne, sondern häufig auch bei

Schneefall unterwegs und im Frühjahr

starten sie häufig vor Sonnenaufgang. Für

Skitourengeher sind deshalb Wechselschei -

benbrillen mit hellen und dunklen Filtern

optimal.

Text: Karin Sattur

Schwaben Alpin 1 | 2010 31

Foto: www.sicher-im-schnee.de


THEMEN

SCHON ZUM DRITTEN MAL BERICHTET HEINZ DENZLER VOM BERG-

STEIGEN IN FRÜHEREN ZEITEN. WER DIE HEUTIGEN SICHERUNGS-

TECHNIKEN UND MATERIALIEN KENNT, KANN NUR DARÜBER STAUNEN,

MIT WIE WENIG MAN DAMALS AUSGEKOMMEN – UND WIEDER HEIL

HERUNTERGEKOMMEN – IST.

Die Psychologie spielte damals wie heute

beim Klettern eine große Rolle. Am Heimensteinsockel,

links neben der markanten

Knödler-Verschneidung, hatte ich 1954

eine Durchstiegsmöglichkeit vermutet,

die uns einen langen Quergang bescheren

könnte. So stieg ich, dank eines von Freunden

geliehenen Perlonseils, recht mutig in

die Wand ein, um ihr „on sight“, wie man

Psychologie

beim Klettern

32 Schwaben Alpin 1 | 2010

heute sagt, eine neue Route abzugewinnen.

Es lief auch alles nach Wunsch, jedoch etwa

drei Meter oberhalb des zweiten Stand -

platzes galt es, auf ein Felsköpfle zu quere

n, das fast nur aus losen Steinen bestand,

eine Gefahr für den Kletterer und den unter

ihm stehenden sichernden Gefährten.

Nachdem mein Freund Molle Wag ner seinen

Standplatz ein Stück aus der Falllinie

verlegt hatte, räumte ich ab und kletterte

frei weiter zum Ausstieg. Beim Einholen

des Seiles hatte ich allerdings plötzlich ein

Seil in der Hand, bei dem zwei der drei

Beim Aufstieg mit schwerem Gepäck

durchs Corpassatal grüßt die Busazzakante.

KLETTERGESCHICHTEN

Berg

UND PERSÖNLICHKEITENsteigen

IN DER „GUTEN ALTEN ZEIT“

Teil 3

Litzen offenbar von den herabstürzenden

Fel sen abgeschlagen worden waren. Auf

mei ne Frage, ob er das nicht gemerkt habe,

antwortete mir Molle: „Ja schon, aber

ich habe dich nicht beunruhigen wollen.“

Womit er ein sehr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen

zeigte.

Die „Neue Heimenwand“ mit dem wohl

schönsten Quergang der Lenninger Alb

war eröffnet. Wir zahlten den Freunden

DM 100,– für ein neues Seil, was mir bei

meinem Monatsverdienst von DM 62,50

als Baupraktikant schon etwas weh tat.

Unser Zelt in der „Steinernen Stadt“

beim Sella-Joch. Laub- oder Nadelbaumzweige

unterm Zeltboden ersetzen

die Luftmatratze.

Schwaben Alpin 1 | 2010 33


THEMEN

Langkofel Nordkante

oder das verschwundene

Gipfelkreuz

Das Wetter war wohl damals wie heute.

Jedoch damals gab es noch keine Satelliten,

die längerfristige Wetterprognosen geben

konnten. Unser wetterkundliches Wissen

zeigte uns höchstens an, was wohl recht

bald über uns hereinbrechen könnte. So

konnte eine Tour zum großen Erlebnis

werden, vorausgesetzt man überlebte sie.

Noch mit dem Fahrrad und mit dem

brandgefährlichen Dampfzügle von Klausen

nach Santa Cristina war ich 1953 zum

ersten Mal ins Grödner Tal gekommen.

Wie ein Monolit baute sich der Langkofel

vor mir auf. Er war auch der erste Gipfel,

den Heiner Feil und ich erstiegen. Wegen

der Länge der Touren stand schon damals

eine Biwakschachtel eine halbe Seillänge

unterhalb des Gipfelkreuzes.

Unser Aufstiegsversuch über die 100 m

hohe Nordkante führte uns dank „Gallhubers

Märchenbuch“ genanntem deutschsprachigem

Kletterführer jedoch in eine

Verhauerroute. Als es nicht mehr weiterging,

legten wir zu einer Ansammlung

alter Abseilschlingen eine weitere hinzu

und traten den Rückzug an.

Mit Jörg C. Koch rückte ich 1955 erneut an.

Anlässlich des Jahrestages, zehn Jahre nach

Kriegsende, hatten wir am 8. Mai die ach-

Langkofelgipfel. Die Abseilstelle

zur Biwackschachtel.

34 Schwaben Alpin 1 | 2010

te Begehung des Kaiserwegs, eine von Gün -

ther Nothdurft und Walle Seeger eröff nete

Supertour von sieben Seillängen, in den

Schaufelsen des Donautals gemacht. Wir

fühlten uns bestens vorbereitet. Seilfrei

stürmen wir die ersten 300 Meter bis zum

großen Quergang unter dem „schwarzen

Halbmond“ hinauf. Nach 3½ Stunden ist

die Pichelwarte in 2/3 Wandhöhe erreicht.

Aber wie weiter? Jörg folgt einigen Haken.

Plötzlich ein Donnerschlag. Oben im Grat

hat der Blitz eingeschlagen. Ein Gewitterguss

folgt und erst zweieinhalb Stunden

später können wir ans Weitersteigen denken.

Die nun folgende Kaminreihe ist

nach der vergangenen Schlechtwetterperiode

noch vereist. Mit den Rucksäcken

auf den Rücken sind die nächsten Seillängen

alles andere als ein Genuss.

Als wir die Wand hinter uns haben, müssen

wir feststellen, dass der Langkofel gar nicht

so monolithisch ist, wie er aussieht. Noch

einige Sekundärgrate trennen uns von dem

verschneiten Gipfelgrat, den ich zwei Jahre

zuvor schon einmal begangen habe. Es

wird ein Wettlauf mit der Nacht. Aber ich

weiß ja, dass man vom Gipfelkreuz nur

wenige Meter abseilen muss, um direkt vor

der Biwakschachtel zu landen.

Aus einer kleinen Scharte haste ich die

letzten Meter hinauf, um Jörg jubelnd zuzurufen,

dass das Gipfelkreuz erreicht sei.

Freies Klettern ist gefragt …

Aber da ist kein Gipfelkreuz. Ich habe mich

offenbar völlig verirrt. Außerdem naht von

Osten ein neues Gewitter. Deshalb versuchen

wir, schleunigst den Grat zu verlassen.

Aber schon nach wenigen Metern kommen

senkrechte Abstürze. Ich habe Angst

wie nie zuvor in meinem Leben. Völlig

hilflos sind wir dem Schicksal ausgeliefert,

als wir unseren Biwakplatz einrichten.

Das Gewitter zieht aber zum Glück

vorbei. Als ich am nächsten Morgen um

vier Uhr zum Grat hinaufsteige, komme

ich an dem kleinen Gedenkstein für den

Bergführer Tomi Demetz vorbei, der hier

vor wenigen Jahren vom Blitz erschlagen

worden war. Dann begrüßt mich das Gipfelkreuz.

Man hatte es im Vorjahr vom

höchsten Punkt zum talseitigen Ende des

Grates versetzt, wo es vom Tal aus besser

als Gipfelkreuz wahrgenommen werden

kann. Unsere kalte Biwaknacht haben wir

etwa 20 Meter entfernt von der Biwakschachtel

verbracht.

Busazza-Kante

oder die Erfindung der

Knotenschlinge

Gut vorbereitet kamen wir aus der Langkofel-Gruppe

ins „Königreich des 6. Grades“,

wie Domenico Rudatis bereits in

den dreißiger Jahren die Civetta-Gruppe

genannt hatte. Beim Aufstieg durchs Corpassa-Tal

faszinierte uns sofort die 1000

Meter in das Blau des Himmels ragende

Busazza-Kante. Aus den Angaben von Rudatis

wussten wir von einem Klemmblock

in einem Riesenkamin. Bei den Versuchen,

ihn zu überklettern, war es schon wiederholt

zu Abstürzen gekommen. Wir haben

deshalb extra Holzkeile dabei, die ich vor

unser Zelt lege, um sie ja nicht zu vergessen.

Als wir unter dem berüchtigten Klemmblock-Überhang

stehen, bitte ich Jörg um

diese Holzkeile. Er hatte sie allerdings, dem

Blut seiner schwäbischen Vorfahren gehorchend,

aufgeräumt, aber nicht eingepackt.

Nun empfiehlt er mir, einen hoch oben ste -

ckenden Mauerhaken per Faustriss tech nik

anzuklettern. In meiner Not knote ich aus

einer Reepschnur eine Schlinge mit einem

besonders dicken Knoten, den ich im Riss

verklemme. So gesichert erreiche ich den

ersehnten Haken, den ich Sekundenbruchteile

später in der Hand halte. Der Spalten -

frost hatte ganze Arbeit geleistet. Ich bin

sehr stolz auf meine Klemmknotenerfindung.

(Später sollte ich erfahren, dass man

mir damit in Sachsen schon viele Jahrzehnte

zuvorgekommen war.)

Ansonsten habe ich von dieser Tour nur

noch in Erinnerung, dass es keine Standhaken,

aber immerhin einen einzigen Zwischenhaken

gab. Uns stets im Vorstieg ab -

wechselnd sind wir nach fast neun Stun-

… in den Dolomiten.

den nur noch eine Seillänge vom Gipfel

entfernt. Unter uns ist viel Luft. Während

ich dem Gipfel entgegenklettere, suche

ich vergeb lich nach einer Möglichkeit, einen

Zwi sche n haken zu schlagen. Dann ist

das 40-m-Seil aus. Immer noch keine Möglichkeit

zum Sichern. Jörg muss seinen Si -

cherungsplatz aufgeben, und wir steigen

am gestreckten Seil, ungesichert, gleichzeitig

zum Gipfel der Cima della Busazza

hinauf.

Text+Fotos: Heinz Denzler

Schwaben Alpin 1 | 2010 35


NATUR UND UMWELT

Naturschutz gebiet

Roter Wasen

Landschaftspflege

mit prominenter

Beteiligung

Die Gruppe Natur und Umwelt hat im Ok -

tober wieder am Roten Wasen in Weilheim

an der Teck einen Landschaftspflegetag

durchgeführt. Unter den ca. 25 ehrenamtlichen

Helfern befand sich erstmals der

Bundestags-Abgeordnete für den Wahlkreis

Nürtingen, Michael Hennrich. Herr

Hennrich hat die Patenschaft für unsere

Arbeitseinsätze übernommen und bewies

sein Engagement nicht nur verbal,

son dern aktiv im steilen Gelände. Der

Teckbote veröffentlichte am 12. Okto -

ber den nebenstehenden Artikel.

Wir danken allen freiwilligen Helfern

für ihren Arbeitseinsatz.

36 Schwaben Alpin 1|2010

Rechen für Kulturlandschaft

Alpinisten und Helfer befreiten Roten Wasen von unliebsamem Buschwerk

Seit 14 Jahren pflegen Alpinisten

der Sektion Schwaben und

ehrenamtliche Helfer das Naturschutzgebiet

Roter Wasen bei

Weilheim. Ihnen geht es darum,

den charakteristischen Magerrasen

am Albtrauf zu erhalten.

GIEW MASCHAJECHI

Weilheim. Zu früher Stunde trafen

sich am Samstagmorgen zahlreiche

Mitglieder der Sektion Schwaben

des Deutschen Alpenvereins (DAV)

mit ihrem Gruppenleiter Gerhard

Hermann zur Pflege des Naturschutzgebiets

Roter Wasen auf der

Weilheimer Markung. Mit festem

Schuhwerk erklommen die Frauen

und Männer die steilen Hänge, um

die zuvor mit einem ferngesteuerten

Spezialmäher kurz geschorenen Flä-

chen vom Schnittgut zu befreien.

Unterstützt wurden die ehrenamtli-

chen Helfer, die sich bereits seit 14

Jahren um die Erhaltung der Kultur-

landschaft kümmern, vom Bundes-

tagsabgeordneten Michael Hennrich.

Dieser hatte, im vergangenen Jahr

die Patenschaft für die Pflegeaktion

übernommen und kurz vor Weihnachten

seine Hilfe bei der Aktion

zugesagt.

Begrüßt wurden die Helfer durch

Ernst Mack vom Weilheimer Liegen-

schaftsamt. Er sprach allen Helfern

seinen herzlichen Dank aus. „Ohne

Ihre Hilfe, lässt sich das fast nicht

mehr bewältigen“, so Mack zu den

rund 25 Ehrenamtlichen. Mit von der

Partie war auch Revierförster Markus

König. Er teilte Macks Freude über die

rege Teilnahme an der Aktion. „Wir

wollen den Magerrasen erhalten, darum

müssen wir die Flächen frei hal-

Prominenter Pate: Auch MdB Michael Hennrich (vorne) griff bei der Pflegeaktion zum Rechen. Foto: Maschajechi

ten und das Schnittgut entfernen.

Sonst bekommt der Boden zu viel

Nährstoffe“, erklärt König. Würde

nichts gemacht, so wären die Flächen

innerhalb weniger Jahre Meter hoch

mit Sträuchern zugewachsen.

Damit das nicht passiert, standen

auch am Samstag wieder die Helfer

in Reih und Glied mit Rechen bewaff-

net am Steilhang und rechten, was

das Zeug hielt. Auch durch den auf-

kommenden Regen ließen sie sich

nicht abhalten. „Wir haben kurzerhand

die Mittagspause vorgezogen

und als der Starkregen begann, waren

wir schon mit der Arbeit fertig und

auf dem Heimweg“ freute sich Herr-

mann am Abend. Das Schnittgut

häuften die Helfer am unteren Ende

des Hangs auf, wo es kommende Wo-

che von Helfern des Bauhofs aufge-

laden und entsorgt wird.

Für das kommende Jahr hoffen

die fleißigen Helfer wieder auf viele

helfenden Hände, die mithelfen die

Kulturlandschaft des Naturschutz-

gebietes Roter Wasen zu erhalten.

› › › › › › › › › ›

Auch 2010 gibt es eine Neuauflage

unserer Ski- und Snowboard -

frei zeit, die uns diesen Winter

ins Salzburger Land führt. Der Lift -

verbund „Skiwelt amadee“ zählt

mit 270 Liftanlagen und 860 km

bestens präparierten Pistenkilometern

in allen Schwierigkeitsgraden

zu den größten und modernsten

Skigebieten Österreichs.

Wir wohnen oberhalb von Wag rain

auf etwa 1000 m Höhe, in mitten

der Skischaukel Flachau–Wagrain–

St. Johann. Übernachten werden

wir in Mehrbettzimmern (2-, 3- und

4-Bettzimmer).

Nach dem Skifahren und Boarden

könnt ihr erst mal chillen und

werdet zusammen mit unserer erfah

renen Küchenchefin (silberner

Kochlöffel!) leckere Menüs zaubern

und rauschende Abspülpartys

feiern☺. Am Abend werden wir

auch bei dieser Freizeit wieder versuchen

die Werwölfe in Schach

zu halten (Achtung Insider!!) oder

auch mal zu einer Nachtrodelpartie

starten.

Wir freuen uns auf euch!

› › › › › › › › ›

+

Termin: 13. 02. – 20. 02. 2010

(Faschingsferien)

Leistungen: Im Preis enthalten ist

die Übernachtung, Frühstück,

Lunchpaket für tagsüber, Abendessen,

Fahrt ab Stuttgart und

der Ski-Amadee-Skipass für 6 Tage.

Teilnehmerbeitrag: 395 € (bis Jahrgang

1991) / 430 € (ab Jahrgang 1990

und älter)

Anmeldung: Mit dem Anmeldeformular

oder online unter

www.alpenverein-schwaben.de

(max. 18 Teilnehmer)

Anmeldeschluss: 01. 02. 2010

Voraussetzung: selbständiges Skifahren

oder Snow boarden auf der

Piste. Grundlegende Fahrtechniken

(Stemmbogen/Kanten wechsel)

müssen beherrscht werden !!

Wir können Tipps zur Verbesserung

des Fahrkönnens geben – kein An -

fängerkurs !!!

ab

15 Jahre

› › › › › ›

Ausrüstung: eigene Ski- bzw. Snowboard

ausrüstung erforderlich.

Ausrüstung kann vor Ort gegen Gebühr

ausgeliehen werden.

Leitung: Andreas Wörner, Christiane

Grätz und Team

Veranstalter:

Sektion Schwaben des DAV

Georgiiweg 5, 70597 Stuttgart

Tel.: 0711 7696366

info@alpenverein-schwaben.de

www.alpenverein-schwaben.de

Schwaben Alpin 1|2010 37


KINDER UND JUGEND

J

In diesem Jahr veranstaltete unsere

Jugendgruppe eine Pfingstausfahrt nach

Lecco am Comer See. Vom 30. Mai bis

zum 6. Juni standen Klettern, Klettersteig-Passagen,

Slackline und Baden auf

dem Programm.

Am Samstag fuhren wir mit einem Busle um

8.00 Uhr los. Wir waren zu acht und hatten

schon auf der Fahrt durch Österreich, die

Schweiz und schließlich in Italien viel Spaß.

Auf dem Splügen-Pass machten wir unsere

erste große Vesperpause. Doch noch vor

dem Vesper und dem Genießen der schönen

Aussicht war erst einmal eine große

Schneeballschlacht im Gange, bei der nicht

nur unsere Klamotten, sondern auch die

In nenausstattung unseres Gefährts nass

wurden.

Nach einer lange Fahrt durch viele Tunnel

kamen wir am späten Nachmittag endlich in

Lecco auf dem Campingplatz Rivabella an.

In null koma nix war unser Zelt direkt am See

aufgestellt. Noch bevor überhaupt richtig

aus gepackt war, lag ein Teilnehmer schon

in seiner eigens mitgebrachte Hängematte

direkt über dem See.

guten Morgen

guten Morgen

guten Morgen

Entspannungspause

Mauer-Bouldern und Maultaschen

Da wir auf der Herfahrt tolle Boulderfelsen

in Lecco gesehen hatten, unternahmen wir

noch einen kleinen Spaziergang durch die

Stadt, der jedoch mit einem Mauerboulder

endete, da sich die ausgemachten Boulderfelsen

einfach nicht finden ließen. Der Abend

verging mit Kochen von Maultaschen, Sla -

ck en, Baden und einem gemeinsamen Spiel.

In der ersten Nacht wurden wir von unseren

netten Nachbarn gleich mit einem riesigen

Lagerfeuer und zarten Gitarrenklängen direkt

neben unserem Zelt freudig „begrüßt“, was

uns aber weiter nicht störte.

Lustiges Lied zum sonnigen Wetter

Am anderen Morgen wurden wir vom Han -

dy wecker mit dem Lied „Guten Morgen Son -

nenschein“ aus dem Schlaf gerissen. Da wir

in der letzten Freizeit immer von einer Feu -

erwehrsirene geweckt wurden, hat uns dieses

lustige Lied am Anfang doch etwas erstaunt,

aber passend zum Wetter gewöhnte

man sich schnell daran. Nach einem ausgiebigen

Frühstück fuhren wir voller Tatendrang

an den Kletterfelsen Zucco dell’Angelone.

Diesen kann man sich wie ein kleines

Felsmassiv vorstellen, das aus verschiedenen

Teilfelsen mit eigenen Namen besteht.

Eine Bandbreite von traumhaften Klettertouren

über Reibungsplatten wartete auf uns.

Zum Einklettern begnügten wir uns mit Einbzw.

Zweiseillängen-Touren in verschiedenen

Schwierigkeitsgraden.

Spätzle und Mäxle

Als es dann am Spätnachmittag zu regnen

begann, packten wir schnell unsere sie ben

Klettersachen zusammen und fuhren zu rück

zum Campingplatz. Dort angekommen, regnete

es immer noch ziemlich stark, weshalb

wir kurzer Hand das Kochen ins Zelt ver -

legten. Dort saßen wir dann den ganzen

Abend, aßen Linsen mit Spätzle und Salat,

spielten Mäxle und haben viel gelacht.

Am nächsten Morgen schien dank unserem

Handywecker wieder die Sonne. Wir beeilten

uns mit dem Frühstück, um so schnell

wie möglich an den Fels zu kommen. Doch

leider ging diese Rechnung nicht auf, da in

Italien der Pfingstmontag kein Feiertag ist.

Das kapierten wir schnell, als wir an der Einfädelspur

zur Autobahn ziemlich lange warten

mussten. Dieses Mal bekletterten wir einen

anderen Teil vom Zucco dell’Angelone.

Es gab viele schöne Mehrseillängen-Touren

und eine Platte, an der man sich im Vorstieg

die Zähne ausbiss.

Sonnenschein

38 Schwaben Alpin 1 |2010

JDAV

N t

Nür

tingen Wasser-Slackline

Waterline an der Bootsanlegestelle

Highline Action

auf dem Klettersteig

mit interessierten

Zuschauern

Wieder zurück am Campingplatz startete

unsere große und schon seit der Ankunft

geplante Wasser-Slackline Aktion. Der Cam -

pingplatz besitzt nämlich einen schönen kle inen

Bootshafen, über dessen Zufahrt wir

unsere Waterline spannen wollten. Nach ein

paar missglückten Wurfversuchen schafften

wir es am Ende doch noch, unsere jetzt

schon nasse Leine auf die andere Seite der

Zufahrt zu bringen und zu spannen. Die ers -

ten Balancierversuche endeten kläglich nach

dem ersten halben Meter im Wasser. Doch

schlussendlich schafften zwei unse rer Teilnehmer

die ganze Waterline. Wir hatten

auch eine Menge Zuschauer; zu Land und

zu Wasser!

Am Dienstag entschieden wir uns noch einmal

fürs Klettern am Zucco dell’Angelone.

Wieder war traumhaftes, sonniges Wetter,

weshalb wir bis zum späten Abend Mehrseil

längen-Touren kletterten. Danach konnten

wir erfreut feststellen, dass der Parkplatz

wächter, unser neu gewonnener Freund,

schon in den Feierabend aufgebrochen war

und wir deshalb ohne zu zahlen den Parkplatz

in Richtung Campingplatz verlassen

Schwaben Alpin 1 |2010 39


KINDER UND JUGEND

J

konnten. Dort angekommen, kochten wir uns

Spaghetti und spielten Gaigel & Mäxle. Eini -

ge Teilnehmer ließen sich auch noch zum

Baden animieren.

Windige Seilbrücke als Highlight

Am nächsten Morgen wurden wir von

lautem Baustellenlärm aus dem Schlaf gerissen.

Es war ärgerlich, dass schon morgens

um 7.00 Uhr die ersten Bagger laut

dröhnend durch die Gegend fuhren. Diese

Baustelle war uns wegen der Feiertage so

noch gar nicht aufgefallen. Wir beschlossen,

an diesem Tag den Klettersteig Pizzo

d’Erna zu gehen. Dazu fuhren wir zur Talstation

der „Funivia Piani d’Erna“ und suchten

von dort aus erst einmal lange den Zustieg

zum Klettersteig, den wir dann nach

langem Hin und Her doch noch fanden. Der

Klettersteig besteht aus fast 100 Leitern,

die zum Teil überhängend den Berg hina uf -

führten. Von fast überall hatte man eine

tolle Aussicht auf Lecco, den Comer See

und die um liegenden Berge. Da es sehr,

sehr heiß war, kamen wir alle ziemlich ins

Schwitzen. Das Highlight des Klettersteigs

kam erst am Schluss: eine echte Seilbrücke,

zum Slacken genau richtig! Das bereitete uns

sehr viel Spaß und ein paar schöne Bilder

und Videos.

Auf dem Gipfel angekommen, machten wir

zur Stärkung eine etwas längere Pause, bis

anschließend der Abstieg über einen sehr

steinigen Wanderweg folgte. Zurück am Park -

platz folgte für alle, die noch nicht ausge -

Auf dem Klettersteig mit viel Luft unter den Sohlen

40 Schwaben Alpin 1 |2010

lastet waren, ein kleiner Boulder an einem

Felsen in der Nähe des Parkplatzes. Dabei

stellten wir fest, dass es in Lecco doch ein

paar Boulderer geben musste, da der Fels

von Markierungen übersät war. Nach einem

Schnelleinkauf kochten, badeten und spielten

wir.

Ein ängstlicher Gast im Zelt

In der Nacht erlebten wir eine Überraschung.

Irgendwie hatte sich ein kleiner Vogel

in unser Zelt verirrt, der nun piepsend

völlig verängstigt seine Kreise zog. Kurzer

Hand öffneten wir ihm den vorderen Teil

unseres Zeltes. So schnell wie er gekommen

war, verließ der Vogel das Zelt, und wir konnten

weiterschlafen.

Am kommenden Tag unternahmen wir am

Zucco dell’Angelone Mehrseillängen-Touren

mit bis zu neun Seillängen. Es war wieder

sehr warm, weshalb manche Teilnehmer die

Tour in der Hälfte abbrachen und sich lieber

an einem nahegelegenen Teilfelsen an einer

schwierigen Platte versuchten. Der Rest kletterte

bis zum späten Nachmittag durch. Da

wir uns die vorhergehenden Tage an den

Fels gewöhnen konnten, hatten wir alle sehr

viel Spaß.

Für die kommenden Tage meldete der Wetterbericht

schlechtes, regnerisches Wetter,

weshalb wir uns überlegten, schon vorher

abzureisen. Doch wir entschieden uns dafür,

den nächsten Morgen abzuwarten. Dieser

war dann nicht ganz so schön wie an den

vorausgegangenen Tagen. Aber weil es nur

in der Nacht geregnet hatte, beschlossen wir,

den Tag doch noch hierzubleiben. Diese Entscheidung

sollten wir nicht bereuen.

Eine Hängematte als Spinnennetz

Da es noch etwas bewölkt war, verbrachten

wir den Morgen auf dem Campingplatz

mit Baden, Slacken und Lesen. Gegen Mittag

wurde das Wetter aber deutlich sonniger,

weshalb wir uns noch einmal für Klettern

entschieden. Wir fuhren dieses Mal an

einen anderen Felsen, der größtenteils nur

Einseillängen-Touren bot und auch etwas

„speckig“ war. Doch auch hier hatten wir

unseren Spaß, da die Hängematte im Gepäck

war, wir uns ein Spinnennetz zum Daraufliegen

bastelten und zum Schluss noch

eine „Schraubglied-Rettungsaktion“ durch -

geführt wurde. Geklettert wurde natürlich

auch! Am Abend wollten wir eigentlich grillen,

Da es aber stark regnete, kauften wir

uns kurzerhand Tortellini, die auch sehr

gut schmeckten.

Luxus-Camping

Es war toll !!!

Am Samstag war es bewölkt, und es sah nach

Regen aus, weshalb wir nach einem kurzen,

sehr windigen Frühstück schnell unsere Sachen

zusammenpackten.

Wir saßen gerade abfahrtfertig im Auto, als

der Himmel seine Schleusen öffnete. Das

Passfahren gestaltet sich als ziemlich schwierig,

da der Regen den noch liegenden Schnee

auf die Straße rutschen ließ. Ohne Zwi -

schen fälle kamen wir am Abend wieder heil

in Nürtingen an.

Diese Freizeit war wieder ein tolles Erlebnis!

Na, Lust bekommen, beim nächsten Mal

dabei zu sein? Dann schaut einfach mal in

www.alpenverein-nuertingen.de

oder in unser Forum unter www.jgr.forencity.de

.

Text: Manuela Feldmaier

Fotos: Josef Grossmann, Florian Hild,

Matthias Feldmaier

Schwaben Alpin 1 |2010 41


GRUPPEN

Das neue Leitungsteam der „Senioren der Wandergruppe“

Klaus Detloff und „Freddy“ Klemme (oben). Siegfried Weckler und

Günter Buck (unten) geben die Ämter ab.

Senioren der Wandergruppe

Neues Leitungsteam

Nachdem Siegfried Weckler seit

dem Jahr 2001 und Günter Buck

seit 2004 (frühere Tätigkeiten

in dieser Funktion sind nicht

mit gerechnet!) die Senioren-

Wandergruppe erfolgreich ge -

leitet haben, zeichnet sich nun

zu Beginn eines neuen Jahrzehnts

eine Änderung ab. Beide

Herren möchten nun ihre langjährige

leitende Tätigkeit be -

en den, stehen uns aber weiter

als erfahrene Wanderführer

zur Verfügung.

Wir bedanken uns für viele schöne

Wanderungen bei allen denkbaren

Wetterlagen in unseren

hei mischen Gefilden und für Se -

nioren-Wanderwochen in vielen

Landschaften Deutschlands,

die uns in angenehmer Erinnerung

geblieben sind.

Ab 1. Januar 2010 werden Klaus

Detloff und Friedrich W. Klemme

partnerschaftlich die Leitung

der Senioren-Wandergruppe

übernehmen und die Tradition

der nun schon seit vielen Jahren

be stehenden DAV-Gruppe fortführen.

Dazu erbitten wir weiterhin

Ihre Unterstützung und Ihre

42 Schwaben Alpin 1 | 2010

ak tive Teilnahme an unseren

Wanderungen.

Klaus Detloff

Friedrich W. Klemme

Aktive Senioren unter dem Pont d’Arc.

Aktive Senioren

Des «séniors actifs»

dans notre région

«Un groupe de la plus grande

association de randonneurs

en Allemagne (Deutscher

Alpenverein) passe en ce mo -

ment 15 jours dans le Pays

des Vans. Ils font partie du

groupe «Sénior actifs» et

leur âge (entre 71 et 82 ans)

donne un bel exemple à quoi

on peut être capable à cet

âge et de profiter tout simplement

de la vie «en randonnant.»

… So begann der Ar -

tikel in der französischen Zei -

tung „Le Dauphiné Libéré“

vom 7. Oktober 2009. Lesen

Sie hier die Übersetzung.

„Aktive Senioren in unserer Region

Eine Gruppe „Aktive Senioren“

des größten deutschen Wan der -

vereins (Deutscher Alpenverein)

verbringt zur Zeit einen 15-tägigen

Aufenthalt in der Region von

Les Vans. Sie sind alle zwischen

71 und 82 Jahre alt und zeigen,

was man in diesem Alter noch

verwirklichen kann, z.B. wandernd

das Leben zu genießen.

Von ihrer Unterkunft der „Moulin

de la Chargeadoire“ aus brechen

sie jeden Morgen auf, um die

zahl reichen Wanderwege der Ge -

gend zu entdecken. Sie werden

be gleitet von Joachim Glotz, ei -

nem Landsmann, der seit langer

Zeit in der Gegend von Les Vans

wohnt. So haben sie Ge legenheit,

das lokale Leben und die dortigen

Traditionen kennenzulernen.

Die Wanderungen werden ergänzt

durch Exkursionen in die Schluchten

der Ardèche, zum Pont du

Gard und nach Avignion. Sie sind

begeistert von der Vielfalt der

Landschaften, und für vie le von

ihnen wird es bestimmt nicht

der letzte Besuch in der Ardèche

sein, erklärt Joachim Glotz.“

Text+Foto: Klaus-Werner Rott

Bezirksgruppe Aalen

Das Bergjahr 2009

der JugendALPIN

Skitouren mit Lawinenausbildung

auf

der Schwarzwasserhütte

Das Bergjahr 2009 begann mit

einem Skitourenwochenende

und Lawinenausbildung auf der

Schwarzwasserhütte. Nach dem

Aufstieg zur Schwarzwasser hütte

machten wir uns noch auf den

Weg zum „Steinmandl“ (1981 m).

Nach einer steilen Abfahrt durch

die Südostrinne kam noch der

Ausbildungspart: Auf dem perm a -

nent installierten Lawinensuchfeld

der Sektion vor der Schwarzwasserhütte

konnten wir unter

realistischen Bedingungen unsere

Kenntnisse im Umgang mit

dem LVS testen. Wir alle konnten

erkennen, dass der Umgang

mit LVS-Geräten und vor allem

das Graben im hartge fro re nen

Schnee eine besondere Her aus -

forderung darstellt.

Das ART-Lawinensuchfeld ist eine

tolle Sache, und es ist jedem

Tourengeher nur zu empfehlen,

diese Möglichkeit zum Training

auch zu nutzen. Unsere zweite

Tour führte uns am nächs ten

Tag auf das Grünhorn (2034 m).

Auch dort gab es eine interessante

Abfahrt ins Tal nach Baad.

ClimbingNIGHT

Wie jedes Jahr stand auch im

Januar wieder die tradi tionel le

ClimbingNIGHT in der Aalener

Kletterhalle auf dem Pro gramm.

Von Freitag auf Sams tag wurde

fast die ganze Nacht, ge klettert,

gebouldert und auf der Slackline

balanciert. Wer nicht mehr

konnte, zog sich einen Kletterfilm

von der Großleinwand rein

bzw. schlief auf der Matte in der

Boulderhöhle. Leckeres Essen

und gute Musik sorgten dafür,

dass auch der Spaß nicht zu kurz

kam.

Skitouren mit Lawinenausbildung auf der Schwarzwasserhütte

ClimbingNIGHT

Schwaben Alpin 1 | 2010 43


GRUPPEN

Sport-Jugendförderpreis 2008

Sport-Jugendförderpreis 2008

Mit einer fetzigen Powerpointpräsentation

bewarben wir uns

um den Sport-Jugendförderpreis

des Ostalbkreises. Mit dem Sport-

Jugendförderpreis der Sparkassenstiftung

Ostalb wird die Jugendarbeit

der Vereine honoriert.

Unsere Präsentation überzeugte

die Jury, und wir waren stolzer

Preisträger der Kategorie „Jugend

für Kids“. Mit dem Preisgeld

spon serten wir unsere Hochtourenwoche

in der bekanntlich

teuren Schweiz.

Kletterausfahrt ins Frankenjura

Mit vier Familien und zwei

Kisten Abi-Bier von Tobias machten

wir uns auf den Weg ins

Frankenjura. Während die Jugend

44 Schwaben Alpin 1 | 2010

ihre Zelte am überfüllten Zeltplatz

der bekannten „Kletteroma

Eichler“ aufschlugen, machten

es sich die „Älteren“ in der Ferienwohnung

bequem. Auch tagsüber

blieb die Aufteilung in zwei

Gruppen bestehen: Die Jungen

nutzten die unendlichen Möglich -

keiten in der Fränkischen Schweiz

zum Klettern. Die Älteren wan -

der ten in der romantischen Landschaft.

Abends wurde gegrillt

und das übrig gebliebene Bier

von Tobias Abi-Fest getrunken.

Familien-Kletterfreizeit in Finale

In den Pfingstferien war wieder

Finale unsere Destination

zum Klettern. Der Tagesablauf

war die ganze Woche der gleiche:

Früh aufstehen, um als Erste

am Kletterfels zu sein und um

in der Mittagshitze rechtzeitig

am Strand oder Pool liegen zu

können. Die ganze Woche über

waren wir in den unterschied -

lichsten Klettergebieten rund um

Pietra Ligure. So hatten wir am

Rocca dell’Aia herrliche Mehrseillängenrouten

im steilen Fels

und an geneigten Platten. Beim

Klettern am Capo Noli, direkt

am Meer, machten wir Bekanntschaft

mit Möwen. Diese nisteten

in der Wand, und als wir uns

ihrem Nest näherten, flogen sie

vehement Luftangriffe gegen uns.

Schnell wichen wir auf an dere

Rou ten aus. Auch die andern Klet -

tergebiete boten reiz volle Sportklettertouren.

Kletterausfahrt ins Frankenjura Bockmattli

Mit finanzieller Unterstützung

von Ulrich gönnten wir uns jeden

Abend aus einer anderen Gelateria

ein Eis (ein herzliches Dankeschön

nach Lauchheim!!!) Als es

dunkel wurde, hatten wir unseren

Spaß dabei, Italiener und

Touristen mit Slackline-Einlagen

auf der Dorf-Piazza und am

Strand zu begeistern. Am letzten

Abend ging es wie jedes Jahr

zum gemeinsamen Pizzaessen.

Am nächsten Morgen verließen

wir nach einer schönen Kletterwoche

schweren Herzens Finale.

Bockmattli statt Wilder Kaiser

Eigentlich hatten wir die Fleischbank

im Wilden Kaiser im Visier.

Das schlechte Wetter im Osten

und die etwas bessere Vorher -

sage für die Schweiz veranlass -

ten uns dazu, das Wochen ende

auf der Bockmattli-Hütte über

dem Wägitalersee zu verbringen.

Jedoch war auch hier das Wetter

Familien-Kletterfreizeit in Finale

bescheiden. Den Samstag verbrachten

wir mit dem Lesen von

Kletterführern und dem Klettern

am Schiberg. Doch am Sonntag

war das Wetter besser und wir

konnten an der Nordwand des

Großen Bockmattliturms (VI)

sowie am Namenlosen Turm (V)

einige schöne Mehrseillängentouren

klettern.

Kletter- und Hochtourenwoche

in der Schweiz

Zu Beginn der Sommerferien

stand unser diesjähriges Highlight

auf dem Programm: Klet -

tern und Hochtouren in der

Schweiz. Unser erstes Ziel war

die Bergseehütte mit den unzähligen

Kletterrouten vom Schijenstock

über den Gratturm und

Berseeschijen bis zum Hochschijen.

Auf Grund des anhaltenden

Regen blieben uns die großen

Routen im Granit verwehrt. Es

reichte „nur“ für den Hüttenfels

Kletter- und Hochtourenwoche

in der Schweiz

und den Bergseeschijenvorbau.

Das schlechte Wetter nutzten

wir für ein Sicherungsupdate und

zum UNO-Spielen. Da es auf

der Hütte keine Duschen gab,

blieb uns auch bei der Kälte nichts

an deres übrig als im nahe gele

ge nen Bergsee baden zu gehen.

Nach drei verregneten Tagen

stie gen wir bei Sonnenschein

ins Tal ab, um unsere Rucksäcke

für die nun anstehenden Hochtouren

tage umzupacken.

Mit unserem Mietbus fuhren wir

mit der Autoverladung durch

den Furkatunnel nach Grächen

im Mattertal, um von dort aus

zur Bordier-Hütte aufzusteigen.

Nach einer kurzen Nacht in der

weit überfüllten Hütte hieß es

um halb drei aufstehen, und wir

machten uns auf den Weg zur

Überschreitung des Ulrichhorns.

Nach einem wunderschönen

Sonnenaufgang und einem anstrengenden

Aufstieg zum Gipfel

erreichten wir um die Mittagszeit

das 3925 m hohe Ulrichhorn.

Wir sind uns sicher, dass dieser

wunderschöne Berg zu Ehren unseres

Eis-Sponsors Ulrich so benannt

wurde. Über einen kurzen,

steilen Firngrat gelangten wir

über das Windjoch zur Misch -

abelhütte.

Am nächsten Tag stand unser

diesjähriger 4000-er auf dem

Programm: das 4327 m hohe

Nadelhorn war unser lang ersehntes

Ziel. Nach einer kurzen

Nacht und ebenso kurzem Frühstück

machten wir uns wieder

auf den Weg über Fels und Eis

zum Windjoch. Es folgte ein

schmaler, aber umso windigerer

Grat bis zum Gipfel. Die letzten

Höhenmeter waren nicht allzu

schwere Blockkletterei. Noch

am gleichen Tag stiegen wir nach

Saas Fee ab. Von dort aus ging

es mit den Schweizer Postbussen

und teils mit der Mattertalbahn

zurück nach Grächen. Mit

diesem langen und anstrengenden

Tag ging auch diese Ausfahrt

dem Ende zu.

Im Gruppenhaus „Santa Fee“

hatten wir noch einen schönen

Abschlussabend. Wir fanden die

Woche sehr gelungen und möchten

uns bei Armin und Brigitte

für die Organisation und Durchführung

bedanken.

Und nochmals: Klettern und

Hochtouren

Im Herbst waren wir zum Klettern

am Brüggler in der Schweiz.

Die „Sonnenplatten“ der Glarner

Alpen sowie der Natur-Campingplatz

Schwändital sind einen

Ausflug wert!

Die geplante Hochtour im Stubaital

„verkümmerte“ aufgrund

eines Wintereinbruchs zu einer

Bergtour auf die Rinnenspitze.

Neben diesen Hauptaktivitäten

trafen wir uns regelmäßig in der

Aalener Kletterhalle und den Felsen

der Schwäbischen Alb zum

Klettern.

Text+Bilder: Tobias Ludwig

und Lea Gaul, JugendALPIN

Aalen

Schwaben Alpin 1 | 2010 45


GRUPPEN

Bezirksgruppe Kreis Böblingen

Mit spanischen Freunden in Andorra

Unsere spanischen Bergfreunde

von der „Sociedad Depor -

tiva Picos de Europa“ hatten

uns vom 12. bis 20. September

2009 nach Andorra eingeladen.

Ausgerechnet nach

Andorra? Das ist doch der

Kleinstaat in den Pyrenä en,

dem der sagenhafte Ruf vorausgeht,

dort sei alles billig –

Zigaretten, Schnaps, Parfüm,

Dessous ...

Wollten unsere spanischen Freun -

de die zehnte gemeinsame Ausfahrt

zu einem orgiastischen Einkaufsbummel

machen? Sollten

gigantisch glitzernde Einkaufs -

tempel oder intim beleuchtete

Luxusboutiquen unsere erstre-

Markthalle in Barcelona

benswerten Ausflugsziele sein?

Wir ließen rauchigen Cognac von

Hennessy und duftige Seiden -

wäsche von Axami in Andorras

Hauptstadt Andorra La Vella in

den Regalen liegen und erkundeten

eine Woche lang die herrlichen

hochalpinen Landschaften

im und um den Zwergstaat zwischen

Spanien und Frankreich

auf von unseren Spa niern mit

Sorgfalt ausge wählten Routen.

Nach einem Tag im sommerlich

warmen Barcelona, wohin uns

Germanwings in knapp zwei

Stun den von Stuttgart aus brachte,

fuhren wir mit dem gemie te -

ten Reisebus 200 Kilometer hin-

46 Schwaben Alpin 1 | 2010

auf nach Andorra. Nach dem

Passieren der Grenzstation –

Andorra gehört nicht zur EU –

erreichten wir im Regendunst un -

ser „Hotel Himalaia“ in 1800 m

Höhe in Soldeu, wo wir schon

sehnsüchtig von unseren spanischen

Freunden erwartet wurden,

die von Santander angereist

waren. Das Hotel macht mit

dem tibetanischen Ambiente seinem

Namen alle Ehre.

Sich in vielen Sprachen

gut verstehen

Im wahrhaft babylonischen

Sprachgemisch „que tal?“, „How

are you?“, „ça va?“ oder auf gut

Schwäbisch „Wie goats?“ fiel

man sich in der Hotel-Lobby um

Aufbruch

vor dem Hotel

den Hals, verteilte nach spanischer

Sitte Wangenküsschen

und klopfte sich herzhaft auf den

Rücken. Langjährige Freunde

Eingang zum Parlamentsgebäude

in Andorra La Vella

oder neu Hinzugekommene,

alle erfüllte unbändige Freude,

sich nach einem Jahr wiederzusehen.

Viele kennen sich schon

seit zehn Jahren. Diesen Ausdruck,

so un beschwert seine

Freu de zu zeigen, haben wir von

unseren Spaniern gelernt.

Sentier Emilie

Unsere Bergführer Cabana Sorda

Zehn Jahre treue Freundschaft

1999 reisten 13 Mitglieder unserer

Bezirksgruppe im Oktober

zum ersten Mal als Gäste des

Clubs Picos de Europa mit ihrem

Präsidenten Jose Antonio Bustillo

in die Provinz Cantabrien im

Norden Spaniens. Der unvergessliche

Ricardo Galve Cantera

führte uns eine Woche von Santander

aus durch das wildromantische

Hochgebirge der Picos

de Europa. Keiner von uns ahnte,

dass damit eine Partnerschaft

begann, die uns schließlich in

diesem Jahr zum zehnten Mal

– abwechselnd in Spanien und

in den Alpen – zu einer gemeinsamen

Tourenwoche zusam -

mengeführt hatte. Auch private

Freundschaften haben sich im

Laufe der Jahre gebildet.

Rasante Skipisten und stille

Bergseen

Nun also Andorra! Der erste

Ausflug, geleitet von zwei Bergführern

des Hotels, führte uns

in das andorranische Val Incles

hinauf zu den klaren Bergseen

um die Cabana Sorda in 2500 m

Höhe. Von hier oben konnte

man sehen, was in Andorra außer

steuerfreiem Einkauf noch

Touristen in großer Zahl anzieht:

gigantische Skigebiete, verdrahtet

mit unzähligen Aufstiegs -

h il fen und flankiert von Schneekanonen.

Riesige, nur im Winter

geöffnete Hotels geben manchen

Orten das Aussehen einer

Geis terstadt. Aber auch im Som -

mer bietet diese Region herrliche

Touren in nahezu un berührten

Landschaften.

Am nächsten Tag lag graues

Re genwetter über dem Land.

Unsere beiden Führer schlugen

deshalb das Gebiet um die Rifugio

de Rialb oberhalb von El

Serrat im Grenzgebiet zu Frankreich

vor. Diese, aus Feldsteinen

gemauerte, aus einem Raum

bestehende Hütte – 6 Eisenbetten,

ein Kamin, roher Holztisch,

derbe Stühle – führte uns in die

Anfänge des Alpinismus zurück.

Eine Hütte, wie wir sie auch in

den Picos de Europa leidvoll erlebt

hatten. Auf der Ruta de Fer-

Schwaben Alpin 1 | 2010 47


GRUPPEN

res, dem Eisenweg, ging es an

ehemaligen Bergwerken im Nieselregen

hinunter nach Ordino.

Mittag ist nicht gleich Mittag

Endlich flutete strahlender

Sonnenschein über das Gebirge.

Also fuhren wir auf atemberaubenden

Gebirgsstraßen in das

französische Dorf Ponte Puy mo -

rens und wanderten auf dem

Sentier Emilie im Parc Naturel

Régional hinauf zum Étang de

Lamoux. Eine Gruppe bestieg

den 2921 m hohen Carlit, den

höchsten Gipfel der östlichen

Pyrenäen. Auf dieser Tour zeigte

sich wieder einmal, wie unterschiedlich

sich Deutsche und

Spanier im Gebirge verhalten

und daher voneinander lernen

können. Unser spartanisches

Rucksackvesper aus Schwarzbrot,

etwas Hartkäse, Landjäger

und Wasser zur „deutschen

Mittagszeit“ gegen 12.00 Uhr

animierte sie nicht zur Rast,

sie wollten flott weiterlaufen.

Beim Rückweg auf dem Sentier

des Ingenieurs zur „spanischen

Étang de Lamoux

48 Schwaben Alpin 1 | 2010

Mittagszeit“ 14.00 Uhr hingegen

betrachteten wir erstaunt unsere

Freunde, die sich genussvoll

auf einer Wiese vor einer geschlossenen

Hütte lagerten und

aus ihren Rücksäcken alles heraus

holten, was ein Spanier zum

genussvollen Essen braucht:

Weißbrot, Schinken, Wurst, Käse,

Büchsenfisch, Tomaten, Oliven,

Nüsse aller Art, Obst, Wein,

Schokolade – weiß Gott, wie sie

das alles mitschleppen können.

Natürlich sind wir eingeladen,

herzhaft zuzugreifen. Nach langer

Rastzeit ging’s dann wieder

zügig ohne Pause bis zum Bus

zurück.

Gemeinsames Essen festigt

Gemeinschaft

Wie bei allen unseren Begegnungen

stand ein so genannter

Kulturtag auf dem Programm.

In Andorra La Vella, der Hauptstadt

des Ländchens, besuchten

wir das Tabakmuseum, das

Parlament Casa de la Vall, bummelten

durch elegante Straßen,

relaxten in der „Caldea Therme“,

der größten in Europa, oder in

einer der vielen Bars.

Nach bewährter spanischer Sitte

wurde uns ein katalanisches Mit -

tagessen vom Feinsten in der hoch

gelegenen spanischen Enklave Os

de Civis versprochen. Vom Feins -

ten? Das ist maßlos untertrieben,

denn Köstlichkeit auf Köstlichkeit

wurde aufgetischt. Unsere Spanier

strahlten, weil auch wir strahlten.

Wieder wurde uns charmant gelehrt,

dass auch gutes Essen, in

Ruhe genossen, Gemeinschaft

bildet und Gemein schaft festigt.

Das man in Spanien gut und ger -

ne isst, hatten wir schon in Barce -

lonas Markthalle sehen können.

Wilde Wege

durch wilde Schluchten

Ein weiterer Tagesausflug versprach

Sensationelles. Wir fuhren

hinüber nach Frankreich und besuchten

von dem Weiler Thuès-

Entre-Valls im Tal der Tet der

Pyrenées-Orientales aus die weltberühmte

Schlucht Gorges de

la Caranca. Breitachklamm oder

Partnachklamm – alles ist nichts

gegen diese wasserdurchrauschte,

von steilen Felswänden flankierte

Wildnis. Über schwankende

Hängebrücken, entlang ausgesetzter

in den Fels gehauener

Pfade, über Leitern, schmale

Me talltraversen führte der wilde

Weg. Spanier und Deutsche halfen

sich gegenseitig, sprachen

sich Mut zu, keiner musste zurückbleiben.

Anschließend bummelten

wir in bunt gemischten

Gruppen durch die Gassen der

uralten Festungsstadt Villefranche-de

Conflent. Von hier kann

man mit dem berühmten „Train

Jaune“ 63 km hinauf bis Latour

de Carol fahren und die Landschaft

genießen. Auch dieses

kulturelle Angebot, die Festungsstadt

zu sehen, zum Ausklang

einer aufregenden Wanderung

zeugt von der Aufmerksamkeit

unserer spanischen Freunde.

Abschied und Dank

Am letzten Tag unternahmen

wir noch eine Tagestour in den

Circo de Pessons mit den vielen

Bergseen. Einige bestiegen im

leichten Neuschnee den 2864 m

hohen Pico de Pessons. Nach

einem üppigen Abendessen saß

man in froher Runde beisammen.

Traurigkeit mischte sich

ins Vergnügen, denn es hieß wieder

einmal Abschied nehmen.

Plötzlich bat Norbert Urban um

Aufmerksamkeit. Er überreichte

dem scheidenden Präsidenten

des Club Picos de Europa Dr. Bern

ar do Ruiz und mir die silber ne

Ehrennadel der Sektion Schw a ben

für Verdienste um diese Partnerschaft.

Er dankte mit herzlichen

Worten Bernardo für sein Engagement

und wünschte seinem

Nachfolger Jesus Martin, dass

er die Ver bindung mit uns weiterführen

und festigen möge. Er

sprach auch im Namen von

Jörg Stein, der aus beruflichen

Gründen leider nicht teilnehmen

konnte, die Organisation für

die deutsche Gruppe aber übernommen

hatte.

Die Liebe zur Natur verbindet

Nach unserer ersten gemeinsamen

Tourenwoche 1999 in den

Picos de Europa hatte ich an Ricardo

geschrieben: „Wir denken,

dass die erste Begegnung unserer

beiden Verbände der Anfang

zu einer guten Partnerschaft über

große Entfernung hinweg sein

kann. Ihr liebt wir wir die Schönheit

der Berge mit ihrem Tierund

Blumenreichtum, schätzt die

darin eingebetteten Kulturdenkmäler

und pflegt Kontakt mit den

darin wohnenden Menschen“.

Dieser Wunsch ist Wirklichkeit

geworden.

Dr. Bernardo Ruiz schrieb nach

dieser andorranischen Touren -

woche: „Jahr für Jahr haben wir uns

in verschiedensten schönen Berg -

landschaften getroffen. Wenn der

Augenblick des Abschieds heran -

rückt, merken wir, wie fest unsere

Freundschaft ist. Wir Spanier schätzen

sehr das fröhliche und laute

Beisammensein. Deswegen hoffen

wir, dass diese wunderbare Bindung

bestehen bleibt und dass auch jün -

gere Mitglieder beider Gruppen an

diesem Werk teilnehmen werden.“

Text+Fotos: Hubert Blana

INFO

www.andorratoerisme.com

Karte:

Andorra 1:40 000, Alpina.

ISBN9788480902298

www.Hotel Himalaia.an –

Das Hotel bietet mit fest an -

gestellten Bergführern ge -

führte Outdoor-Aktivitäten wie

Bergtouren und Rafting an.

Schwaben Alpin 1 | 2010 49


GRUPPEN

Bezirksgruppe Kirchheim

Sonnige Tage in Südtirol

Wandern und Klettern – eine

Familienfreizeit in den Pfingst -

ferien 2009. Aber wie bringt

man eine Gruppe von 27 Teilnehmern

im Alter zwischen

4 und 70 Jahren unter einen

Hut? Doch die 12 Kinder und

Jugendlichen sowie die 15 Erwachsenen

fühlten sich alle

wohl. Die gemeinsamen Erlebnisse

führten Alt und Jung zu

einer harmonischen Gemeinschaft

zusammen.

Zum fünften Mal führten wir unter

meiner Leitung über die

Pfingstferien eine Wander- und

Kletterfreizeit in Montan bei Auer

im Süden Südtirols durch. In der

„Pension Lamberthof“ auf 700 m

Höhe mit phantastischem Blick

über das Etschtal waren wir sehr

gut untergebracht. Das tägliche

Viergänge-Menü verwöhnte unseren

Gaumen, das beständige

Hochsommerwetter lud nach

den Touren zum Baden im Pool

und zum Tischtennisspielen im

Freien ein.

Mit Gesang in den neuen Tag

Vor dem Frühstück sorgte das

gemeinsame Singen mit Akkordeon-

und Gitarrenbegleitung für

einen guten Auftakt. An den

Abenden wurden in Feed-Back-

Runden die schönen Erlebnisse

50 Schwaben Alpin 1 | 2010

des Tages besprochen. Und wieder

wurde gemeinsam gesungen.

Angespornt durch die fröhlichen,

zum Klettern motivierten Kinder

wurde für alle Gruppenmitglieder

ein vielfältiges und erlebnisreiches

Programm durchgeführt.

Während einige wanderten, bestiegen

die Kletterbegeisterten

vier Klettersteige und fanden

Spaß bei den Kletterrouten im

nahe gelegenen Klettergarten

in Truden. Einige Kinder, geübt

durch das Training in der Klet -

terhalle in Kirchheim, kletterten

im Felsen sogar im 5. Grad.

Schon bei der Ankunft am Himmelfahrtstag

gab es ein herzli-

ches Willkommen bei Kuchen

und Kaffee. Eine erste kurze

Wanderung nach Montan ermöglichte

es, die Gegend kennenzulernen.

Bei 31 Grad Celsius im

nahen Bozen bot der Swimmingpool

Badespaß ohne Ende.

Am Abend fand eine lustige Vorstellungsrunde

mit Zeichnen der

Gesichter als „Steckbrief“ und

die Besprechung der Vorhaben

der nächsten Tage statt.

Der zweite Tag sah uns in Truden.

Die Wanderer stiegen zur

Cislon-Alm auf. Die Kletterer

zeigten an den Felswänden ihr

Können.

Klettersteig und Eisbelohnung

Bei heißem Sommerwetter

lockte am dritten Tag der Burrone-Klettersteig

in Mezzocorrona,

der über Leitern, an Wasserfällen

vorbei, in eine tiefe Schlucht

mit steil aufragenden Felswänden

führte. Oben in Monte nach

ca. 2½ Stunden angekommen,

freuten sich die Kinder auf das

versprochene Eis als Belohnung

für die beachtliche Leistung.

Die Seilbahn fuhr uns wieder

ins Tal, wo bereits die Autos zur

Heimfahrt warteten.

Bergtour mit Panorama-Blick

Eine Bergtour mit Fernblick auf

Schlern, Rosengarten, Latemar,

Brenta, Ortlergruppe und die

Ötztaler Alpen fand am vierten

Tag statt. Alle Teilnehmer schafften

es, das 2317 m hohe Weißhorn

zu besteigen, sogar Jonas,

unser Jüngster. Auf der Alm

konnten die Kinder Fußball und

Boccia spielen, während sich die

Hungrigen an Südtiroler Spezialitäten

labten. Diese Wanderung

durch einen hellgrünen Lärchenwald

und blühende Almwiesen

erfreute uns.

Das Abendmotto „Was kann

man mit Geld nicht bezahlen?“

zeigte erstaunliche Beiträge der

Kinder und Jugendlichen. Genannt

wurden z.B. Freundschaft,

Gesundheit, Liebe und Zuneigung,

Erlebnisse in der Natur wie

Baden, Klettern und Wandern.

Schöne Klettersteige als Höhepunkte

Bei schönstem Sommerwetter

und phantastischer Sicht stand

am fünften Tag der Stevia-Klettersteig

bei Wolkenstein im Grödner

Tal auf dem Programm. Am Rande

des Naturparks Puez/Geisler

gelegen, ist dieser schwierige

Steig einer der schönsten in den

Dolomiten: sehr gut gesichert,

mit ausgesetzten Stellen und mit

ständigem Blick auf Langkofel,

Sella und Cirspitzen. Nach 2½

Stunden Aufstieg genossen wir

das einmalige Panorama und

das mitgebrachte Vesper, bevor

wir in 2 Stunden zum Parkplatz

im Langental abstiegen.

Einige Badefreudige hatten den

Tag am Kalterer See verbracht.

Am Abend wurden die verschiedenen

Erlebnisse ausgetauscht,

und es wurde in fröhlicher Runde

am Pool bis in die Nacht hinein

gesungen und gelacht.

Von Ziano nahe Cavalese im

Fleimstal kann man das Gipfelkreuz

der Punta Polse (1450 m)

gut sehen. Ein kurzer Klettersteig

ermöglicht am sechsten

Tag ein nicht zu schwieriges Klettervergnügen.

Allerdings trieb

uns der steile Zustieg durch den

Wald bei sonnigem Wetter den

Schweiß aus den Poren. Doch

alle hielten durch – sogar die

Kinder. Auch die weniger geübten

Erwachsenen ließen sich

das Abenteuer nicht entgehen.

Der Klettersteig bot überraschend

rassige und originelle

Stellen, die wir auch im Abstieg

meistern mussten. Dafür wurde

abends dann auch gebührend

gefeiert und die Kinder für die

besondere Leistung belohnt.

„Rio Secco“ als krönender Abschluss

Wie in jedem Jahr sollte die

schwierige „Via ferrata Rio secco“

südlich von Salurn den krönenden

Abschluss bilden. Während

die Gemütlichen auf der alten

Bahntrasse von Montan zu einer

Buschenschenke wanderten

und dort einkehrten, waren die

Klet terer voll gefordert. Der technisch

sehr anspruchsvolle und

kräfteraubende Gang durch

den „trockenen Fluss“ und die

enge Klamm stellt hohe Anforderungen

an die Bergsteiger. Nach

2½ Stunden Aufstieg konnte

man zufrieden den steilen Abstieg

wieder hinunter zum Parkplatz

im Etschtal gehen.

Am Abend bei der Abschiedsfeier

erhielt der 10-jährige Steffen

eine Urkunde, da er alle Klettersteige

erklommen hatte und hervorragend

geklettert war, vor

allem aber, weil er auch die Abstiege

ohne zu murren absolvierte.

Der Abschied fiel uns schwer.

Viele Freundschaften hatten sich

– auch zwischen Jung und Alt –

gebildet.

Für das nächste Jahr wurde diese

Woche wieder gebucht, da alles

stimmte: Von der Lage der Unterkunft,

dem tollen Essen bis hin

zu den erlebnisreichen Unternehmungen,

die für jeden Schönes

bieten.

Text+Fotos: Horst Pohl

INFO

E-Mail:www.lamberthof.it;

Mail: info@lamberthof.it

Schwaben Alpin 1 | 2010 51


GRUPPEN

Bezirksgruppe Kirchheim

Swissalpine Marathon 2009 –

das etwas andere Bergerlebnis

Am 25. Juli 2009 fand der

24. Swissalpine Marathon in

Davos statt. Als Spinner-Idee

1986 ins Leben gerufen, ist

er heute einer DER Klassiker

unter den Bergläufen. Neben

dem legendären Ultramarathon,

dem K78, gibt es inzwischen

5 weitere Strecken für

ambitionierte Läufer, vom

Halbmarathon bis zum Marathon.

Schon seit Jahren gehören während

der Sommerzeit Bergläufe

zum Trainingsprogramm der

Laufgruppe der Bezirksgruppe

Kirchheim. Immer dienstags und

auf immer wechselnden Pfaden

geht es am Albtrauf auf und ab.

Das gibt Kondition, aber nicht nur

das. Die vielseitigen Eindrüc ke

Diethard erreicht Dörrboden, 16:25 Uhr

52 Schwaben Alpin 1 | 2010

durch wechselndes Licht und Wetter,

stimmungsvolle Sonnen un -

tergänge und die schöne Alblandschaft,

die man unter der Wo che

fast für sich allein hat, haben einen

ganz eigenen Reiz. Und man

kommt weit herum an so einem

Abend. Joggen statt Wandern

für Wandermuffel eine echte Alternative!

Warum also nicht einmal

die Alpen im Laufschritt erobern?

Ein kleines Grüppchen von 6 Personen

beginnt zu trainieren. Ziel

ist die Teilnahme am Swissalpine

Marathon in Davos. Am 22. Juli

2009 schlagen wir dann unser

Basislager am Campingplatz

RinerLodge in Davos Glaris auf.

Um gut vorbereitet an den Start

zu gehen, empfiehlt es sich, bereits

einige Tage vorher Höhen-

luft zu schnuppern. Richtig attra ktiv

wird das Ganze durch die Davoser

Gästekarte, denn mit dieser

ist die Benützung fast aller Busse,

Züge und Seilbahnen rund um

Da vos kostenfrei. Auch das Wetter

passt, es ist richtig sommerlich.

Neben der Akklimatisation

gilt es auch täglich alle Energie -

speicher gut zu füllen, und so

mästen wir uns abends beim sogenannten

„Carboloading“.

Dann kippt am Abend vor dem

Swissalpine das Wetter – Sturm

kommt auf, heftige Gewitter

gehe n über uns nieder und die

Temperatur stürzt in den Keller.

Ernüchterung auf allen Gesichtern.

Keiner mag so recht daran

denken, bei so einem Wetter 31,

42 oder gar die Königsdisziplin

mit 78 Kilometern zu laufen.

Der Wecker klingelt um 5.20 Uhr.

Der Blick nach draußen ist nicht

sehr verlockend – es ist grau,

nass und kalt! Zumindest hört es

auf zu regnen. Beim Frühstück

piepst das Handy – die Organi -

satoren informieren per SMS

über die aktuellen Wetterwerte in

Davos: am Start hat es 6 °C, die

Wolken lockern auf, und im Tages -

verlauf soll sich das Wetter bessern.

Das klingt nicht mehr ganz

so abschreckend, und so machen

sich die beiden ersten Läufer,

Diethard und Regula, für den K78

und K31 auf den Weg ins Stadion

nach Davos. Dort kommt dann

tatsächlich die Sonne hervor.

Mit den Klängen von Vangelis

„Conquest of paradise“ beginnt

kurz vor 8.00 Uhr der Count

Down zum 24. Swissalpine Marathon.

Da gibt es nicht nur wegen

der immer noch recht kühlen

Temperaturen ein bisschen Gäns

ehaut.

Nach einer Ehrenrunde verlassen

wir Davos in südwestlicher Rich-

K31 Zieleinlauf in Filisur, 10:50 Uhr

Nochmals ist Auftanken angesagt

tung. Auf breiten Schotterwegen

und schmalen Wanderwegen

geht es zunächst nach Mondstein

und weiter durch die landschaftlich

sehr schöne Zügenschlucht,

wo uns ein kurzer Regenschauer

überrascht. Dann

folgt das Wiesenviadukt, sicherlich

eines der Highlights der Strecke.

Die imposante Eisenbahnbrücke

wird auf einem schmalen

Gitterroststeg passiert. Noch

weitere 6 Kilometer nach Filisur,

dann hat Regula das Ziel des K31

erreicht. Für Diethard geht es jedoch

weiter und der kurze „Partnercheck“

zeigt: Er ist gut drauf

und dem persönlichen Zeitplan

momentan voraus. Er verlässt

kurz nach 11.00 Uhr Filisur und

macht sich auf den Weg nach

Bergün, wo bereits der Rest der

Gruppe (Angela, Renate, Fritz

und Alfred) am Start des K42 parat

steht.

Für diese geht es gleich zur Sache:

16 Kilometer und 1300 Höhenmeter

sind bis zur Keschhütte

(2632 m) zu bewältigen. Der Weg

wird nun zunehmend steiler und

zwingt viele Läufer zum Gehen.

Wenige Zuschauer säumen die

Strecke, denn es ist nass, windig

und kalt. Aber vier dem Wetter

trotzende Schlachtenbummler

aus Kirchheim haben sich bis

zur Keschhütte durchgeschlagen,

um unsere Läufer nach dieser

anstrengenden Etappe am höchs -

ten Punkt der Strecke zu begrüßen

und anzufeuern. Auf dem

Rückzug ins Tal begegnen sie

auch Diethard und sind erstaunt,

wie fit er noch nach 50 Kilometern

und 2000 Höhenmetern ist.

Einzig die Oberschenkel haben

sich für kurze Zeit bemerkbar gemacht.

Aber das gibt sich schnell

wieder, und nach einer kurzen

Verpflegungspause an der Keschhütte

geht es auch für ihn weiter.

Die Temperatur liegt nur knapp

über 0 °C, die Berge sind in Wolken

gehüllt und die alpinen Wege

gleichen stellenweise einem

Bachbett oder Sumpf. Während

Unser Laufteam am Tag danach

die Läufer des K42 bis zur Alp

Funtauna hinablaufen müssen,

um von dort zum Scalettapass

(2606 m) zu gelangen, dürfen die

K78-Läufer über den „Panoramaweg“

etwas abkürzen. Obligatorisch

wird dann am Scalettapass

jeder Läufer durch einen Arzt gecheckt.

Eisig pfeift hier der Wind

und treibt die Läufer schnell hinab

nach Dürrboden, wo inzwischen

Regula eingetroffen ist, um

die Läufer für die letzten 14 Kilometer

noch einmal anzufeuern.

Es ist für sie jedoch gar nicht so

einfach unter den vielen Läufern,

die hier in Scharen vom Scalettapass

herunterkommen, rechtzeitig

die eigenen Leute zu erkennen

und auf einem Foto festzuhalten.

Als Erstes entdeckt sie Fritz, kurz

darauf folgen Alfred und dann

Angela, die kurz zuvor einen ka pi -

talen Sturz im Blockgelände hingelegt

hat. Auch Renate, die mit

etwas Abstand folgt, ist mehrmals

gestürzt. Die Endorphine siegen

jedoch über den Schmerz, und

schon ist auch sie auf dem Weg

nach Davos. Um 16:30 Uhr erreicht

schließlich auch Diet hard

Dürrboden, es ist kein Schwächeln

in Sicht. Äußerst gut gelaunt

geht er in die letzten 14 Kilometer

und läuft nach 9 Stunden und

52 Minuten im Stadion in Davos

ein.

Und dann ein Erdinger Weißbier

– hmm das schmeckt – vitaminreich

und natürlich alkoholfrei!

Das hat sich nicht nur Diethard

verdient, sondern auch wir ande-

ren, denn alle sind gesund und

glücklich ins Ziel gekommen, und

nebenbei lassen wir unsere Er leb -

nisse nochmals Revue passieren.

Text+Fotos: Regula Braun-

Loehr

INFO

www.swissalpine.ch.

K31: 30,7 km, +320 m/-820 m

K42: 42,2 km, +1890 m/-1710 m

K78: 78,5 km, ±2260 m

Schwaben Alpin 1 | 2010 53


GRUPPEN

Bezirksgruppe Laichingen

Bergwochenende über

dem grünen Inn

Eine Wanderung durch die Tiefenbachklamm

und eine Bergtour

über die Felsmauer des

Rofan waren die Höhepunkte

beim diesjährigen Berg wo chenende

der Familie n gruppe I

vom 3. bis 6. September 2009

mit 19 Teilnehmerinnen und

Teilnehmern.

Bei der Anfahrt am Donnerstag

war es zwar noch sonnig und

heiß, je mehr wir uns aber dem

Ziel näherten, desto heftiger regnete

es. Für Freitag sah die Wettervorhersage

nicht gerade rosig

aus. Wir bezogen erst einmal

unsere Zimmer, nachdem wir

nach einer kurzen Irrfahrt unser

Vorderes Sonnwendjoch

beim Aufstieg zur Rofanspitze

54 Schwaben Alpin 1 | 2010

Selbstversorgerhaus gefunden

hatten. Es liegt auf einer kleinen

Anhöhe, ungefähr zwei Kilometer

außerhalb von Breitenbach.

Den Regentag gemeistert

Für Freitag mussten wir die ge -

plante Bergtour streichen, das

Wetter wollte einfach nicht mitmachen.

Wir entschieden uns

für eine kleine Wanderung durch

die Tiefenbachklamm entlang

der Brandenberger Ache Richtung

Brandenberg vom Ausgan g s -

punkt in Kramsach. Der Regen

hatte etwas nachgelassen. So

genossen wir den Weg durch die

wildromantische Schlucht auf

gesichertem Wanderpfad nahe

an tosenden Wasserfällen vor bei,

und so mancher bekam einen

Schuss Wasser ab. Ob man jetzt

vom Regen, von den Wasser fäl -

len oder vom Schwitzen un term

Regencape nass wurde, blieb

dahingestellt. Jedenfalls war die

Schlucht mit diesen Wasser -

massen sehenswert. Sehr beliebt

sind hier auch Kajakfahrten,

die aber an diesem wasserreichen

Tag ausgeblieben sind.

Das wäre natürlich auch interessant

gewesen, dazu von einer

der mächtigen Brücken herunterzuschauen.

Am Nachmittag hellte sich der

Tag auf, und wir unternahmen einen

Rundgang durch ganz Tirol,

das heißt, wir waren im Freilicht-

Museum „Tiroler Bauernhöfe“.

Es war ganz interessant, Vergleiche

über das Leben und Arbeiten

der Bergbevölkerung in früheren

Zeiten mit der heutigen Zeit an-

zustellen. Das war ein gelungener

Abschluss des Tages.

Kalt war’s oben

Für den Samstag war gutes

Wanderwetter angesagt, so konnten

wir also starten. Wir fuhren

mit unseren PKWs bis Kramsach

und weiter mit dem Einersessellift

der Sonnwendjochbahn hinauf

zur Bergstation. Gut, dass

wir unsere Anoraks angezogen

hatten, denn es war doch ganz

schön kalt wäh rend der Auffahrt.

Im Einersessellift so ganz ohne

Abwechslung mit Geplauder, ist

die Fahrt noch viel länger und

kälter. Auf 1785 m Seehöhe ging

es nun los auf leichtem Bergsteig

in ca. 30 Minuten auf den Rosskogel.

Hier sahen wir bereits

ein paar Neuschneefleckchen der

vorangegangenen Nacht. Wir

wanderten in Richtung Zier einer

See zum Marchgatterl und auf

Im Schafsteig mit Zireiner See

einem kleinen Klettersteig mit

seilversicherten Stellen auf den

Schafsteigsattel, und weiter auf

die Rofanspitze. Hier hatten wir

eine kleine Vesperpause verdient,

wobei man nicht lange sitzen

konnte, denn warm war es nicht.

Unser Blick ging hinüber zum

Sagzahn, unserem nächsten Ziel.

Die Seilbahn verpasst

Na, der ist doch leicht über -

zuckert mit Schnee! Also packten

wir’s an. Ein kleines Stück ging

es wieder zurück zum Schaf -

steigsattel Richtung Sagzahn

unter dessen Westwand. Doch

das davor angebrachte Schild

„Vorsicht! Ausgesetzter Steig,

Absturzgefahr bei schlechten

INFO

Wanderkarten:

Alpenvereinskarte Nr. 6 Rofan

Kompasskarte WK 28 Vorderes

Zillertal – Rofan – Wildschönau

Unterkunft:

Thaurerhof Breitenbach über

www.jugendreisen-tyrol.at

Brücke über

die Brandenberger Ache

Wegverhältnissen“, riet uns,

bei diesem Schnee und dieser

Nässe den Klettersteig auf den

Sagzahn und den Weg zum Vorderen

Sonnwendjoch über die

Schermsteinalm zu umgehen.

Dadurch verlängerte sich unsere

Tour dann doch erheblich.

Trotz schnellen Schrittes war nicht

viel Zeit zu gewinnen. Gegen

16.00 Uhr erreichten wir die Bayreuther

Hütte. Aber O Schreck,

schon so spät? Eineinhalb Stunden

sind es noch bis zur Sonnwendjochbahn,

mit der wir zum

Schonen unserer Knie eigentlich

ins Tal fahren wollten. Die letzte

Bahn um 16.30 Uhr musste oh-

ne uns abfahren und wir schnell

umdisponieren, um die knapp

1000 Höhenmeter per pedes run -

ter ins Tal zu gelangen. Alle Achtung,

es haben alle problemlos

geschafft, das war eine Herausforderung

und tolle Leistung!

Sonniger Panoramaweg

im Alpbachtal

Dafür gingen wir es am Sonntag

gemütlicher an und fuhren

mit der Reitherkogelbahn hoch

auf ca. 1880 m Seehöhe. Auch

hier war es ganz schön frisch,

also schnell die Handschuhe

und das Stirnband aus dem Rucksack

geholt. 250 Höhen meter

hoch stiegen wir auf das Wie -

ders bergerhorn und wanderten

gemütlich ein Stück auf dem

schön angelegten Panoramaweg

wieder zurück zur Bergstation.

Für Kinder gibt es hier das spezielle

Fe rienprogramm „Lauser-

land“. Ein paar frei laufende

Ziegen erfreuten die Wanderer,

denn sie wollten jedem Guten

Tag sagen und artig die Pfote

geben, vielleicht mit der Hoffnung

auf ein kleines Leckerli

aus dem Rucksack.

Text: Gisela Frank

Fotos: Carl-Erich Bausch

Schwaben Alpin 1 | 2010 55


GRUPPEN

Bezirksgruppe Nürtingen

Wer kennt schon Steinächle

und Wolfsölden

Neun Aktive unserer Bezirksgruppe

unternahmen am

1. Juli 2009 einen Ausflug

durch Wiesen, Mischwälder

und über die Feldmark

nordwestlich von Winnenden.

Der blaue Punkt und die

rote Traube waren die Wegmakierung.

Taufrisches Gras im Buchenbac

h tal

Als wir am Vormittag unterhalb

des Dorfes Weiler zum Stein entlang

des Buchenbachs wanderten,

umfing uns ein herrlicher Frühsommertag.

Unser Pfad schlängelte

sich zwischen dem von Erlen

umstandenen Fließ gewässer

und den Laubbäumen am Hang.

Wir passierten die Häu ser von

Steinächle. Hier stehen weitläufige

Gehöfte, in denen jetzt Pferde

untergebracht sind. Alte, schön

geschwungenen Bogenbrücken

waren zu sehen. So mancher mit

Heu beladener Wagen ist über

sie gefahren. Prachtlibellen, Flugkünstler

mit blauen Flügeln, gau -

kelten über den Buchenbach. Über

den Baum wipfeln schwebte der

Rote Milan und hielt nach al lerlei

Klein getier Ausschau. Wenn man

56 Schwaben Alpin 1 | 2010

den Pirol an seinem Ruf erkennen

wollte, musste man schon genau

hinhören.

Sitz des königlichen Wolfsfängers

Im Weiler Wolfsölden wirkte

einst ein königlicher Wolfjäger.

Um das Jahr 1100 hatte er die Auf -

gabe, die Wölfe in Schach zu hal -

ten. Der Wolfjäger wurde lupa rius

genannt. Die Mühle im Ort ist

nicht mehr in Betrieb. Im Mühlka -

nal fließt aber noch Wasser, ein

Lebensraum der Gebirgsstel ze.

Versteckt neben dem Sträßchen

hinauf zur Ortsmitte liegt ein Mu -

schelkalksteinbruch. Wir naschten

die süßen schwarzen Wild -

kirschen, die am Dorf anger reifen.

Dann kamen wir in die freie Feldflur

und strebten Affalterbach zu.

Kurzer Zwischenstopp bei AMG

In der Gemeinde Affalterbach

gab es bereits im Jahre 972 mehr

Obstbäume als anderswo. So gab

der Apfelbaum, auch Affalter genannt,

dem Ort seinen Namen.

Südwestlich erhebt sich der Lemberg.

Während die Weinreben auf

Lagen aus Gipskeuper ge dei hen,

ist der Untergrund der bewal de ten

Kuppe aus Schilfsandstein. Über

den Lemberg verlief die Gren ze

zwischen Alemannen und Franken.

Zum Bau des Ludwigsburger

Schlosses brach man im 18. Jahrhundert

hier Steine. Aber nun

zu AMG: Beeindruckend sind die

modernen Hallen der Mercedes-

AMG GmbH. Im Ausstellung s -

raum bewunderten wir die durch

raffinierte Son der aus stattungen

veredelten PKWs.

Schwäbische Hausmannskost

Angekommen im Weiler Neuhof,

hatten wir die Grenze vom

Landkreis Ludwigsburg zum

Re m s-Murr-Kreis überschritten.

Ein Waldsteig brachte uns hinunter

zum Bahnhof Kirchberg an

der Murr. Wir überquerten die

Murr-Brücke und gingen durch

Kirchberg eine halbe Stunde zu

den oberen Häuserzeilen, um

dann im gemütlichen „Ochsen“

einzukehren. Schwäbische Haus -

manns kost wurde angeboten,

eine Land metz gerei gehört zur

Wirtschaft. Nach der Mittagsrast

war der Haldenwald unser nächs -

tes Ziel. Auf schmalem Pfad stiegen

wir erneut ins malerische

Murrtal hinab. Aus einer Höhle

trat eine Quelle hervor. Das Wasser

läuft eine mit Muschelkalkblöcken

und Kalksinter ausgefüllte

Hangrinne herab.

Durch Streuobstwiesen wieder

zum Buchenbach

Im alten Ortsteil Burgstall an

der Murr der Gemeinde Burgstetten

flogen die Mehlschwalben

unermüdlich zu ihren Nestern,

in denen sie ihre Jungen aufziehen.

Die Jungschwalben streckten

hungrig die Köpfchen über

den Nestrand. Ein letztes Mal

gewannen wir auf Dorfstraßen

zum Neubaugebiet an Höhe.

Dann wanderten wir durch Streu -

obstwiesen. Endlich war der

Wald gegenüber Wolfsölden wieder

er reicht. Der Weg ins Tal,

dann entlang den Mäandern des

Buchenbaches zu unserem Ausgangspunkt

war bald zurück ge -

legt. Diese Tagestour zeigte uns,

wie schön unserer Heimat ist.

Text+Fotos: Peter Maasdorff

Schwaben Alpin 1 | 2010 57


GRUPPEN

Bezirksgruppe Nürtingen

Auf dem Wiener Höhenweg

Der Wiener Höhenweg befindet

sich nicht, wie wahrscheinlich

manche meinen, vor den

Toren Wiens, sondern in einer

der ursprünglichsten und

wohl beeindruckendsten Gebirgslandschaften

im „Nationalpark

Hohen Tauern“. Der

Nationalpark wird meist mit

dem Großglockner und der

Pasterze in Verbindung gebracht.

Dass sich aber unweit

der Glocknergruppe eine eben -

so atemberaubende Landschaft

befindet, wissen nur

wenige.

Aufstieg zur Wangenitzsee-Hütte

Ende August 2009 durchquerten

sechs Mitglieder unserer Bezirksgruppe

einen Teil der Schobergruppe.

Sie genießt den Ruf, noch

zu den stillen Regionen der Alpen

zu gehören.Sie liegt eingebettet

zwischen dem Lienzer Talboden

im Süden und der Glocknergruppe

im Norden. Wegen der viel -

fältigen Landschaften ist der

Wiener Höhenweg besonders

abwechslungsreich. Er beginnt

an der Winkler-Alm und endet

am Gloc k ner-Haus.

Da wir auf der Alm kein Quartier

bekamen, starteten wir an der

Wangenitzhütte, dem üblichen

zweiten Stützpunkt des Höhenwegs.

58 Schwaben Alpin 1 | 2010

Durchschnittlich 68 Jahre,

aber topfit

Die Wangenitzhütte (2508 m)

im Wangenitztal gelegen war daher

unser erstes Ziel. Sie ist die

einzige Hütte in den Alpen, die

vom Holländischen Alpenverein

un ter halten wird.

Ausgangspunkt war der Parkplatz

Seichenbrunn im Debanttal. Dort

ist auch die Talstaion der Materialseilbahn

der Hütte. Da wir vor

dem Hüttenaufstieg festgestellt

hatten, dass das Durchschnittsalter

unserer Gruppe 68 Jahre

beträgt, gönnten wir den Ruck -

In der

Kreuzsee-

Scharte

säcken eine Fahrt mit der Materialseilbahn.

Wir ließen den Aufstieg

zur Hütte gemütlich angehen

und erreichten nach 2,5

Stunden die Untere Seescharte

(2529 m). Die Sicht auf die nahe

Hütte mit dem Wangenitzsee

und dem Kreuzsee bei schönem

Wetter lud zu einem längeren

Verweilen auf der Scharte ein.

Nach einem kurzen Abstieg führte

der Weg zwischen den beiden

Seen hindurch zur Hütte, wo

wir das vorbestellte Quartier beziehen

konnten.

An Drahtseilen entlang

zur Scharte

Im Gradental, dem nächsten

Tal, steht die Adolf-Noßberger-

Hütte, das Ziel des zweiten Tages.

Der Weg dorthin führte zunächst

in nordwestlicher Richtung hinauf

zum Kreuzseeschartl in 2810 m

Seehöhe. Nach kurzem Abstieg

gab es zwei Möglichkeiten, die

Noßberger-Hütte zu erreichen:

entweder direkt nach Norden über

die Hohe Gradenscharte und

den Holländerweg oder in nordwestlicher

Richtung weiter abwärts

um die Weißwandspitze

herum über die Niedere Graden -

scharte. Wir wählten den Weg

über die Niedere Gradenscharte.

Dies ist zwar der weitere Weg,

aber er schien uns sicherer und

aussichtsreicher. Nach vier Stunden

und 600 m Aufstieg erreichten

wir auf gutem und teilweise

mit Drahtseilen gesicherten Steig

die Scharte. Diese erwies sich

als eine kleine Hochfläche mit

mehreren kleinen Seen.

Gemütliche Hütte

auch ohne Duschen

Nach ausgiebiger Rast entschloss

sich ein Teil der Gruppe,

den nahen Keeskopf (3081 m) zu

besteigen. Der Rest der Gruppe

setzte den Weg zur Hütte fort.

Mit leichter Blockkletterei, wobei

die Wegsuche nicht ganz einfach

war, wurde nach einer knappen

Stunde das Gipfelkreuz erreicht.

Der Blick auf den nahen

Hochschober, den Roten Knopf,

das Ziel des übernächsten Tages,

und zur Hütte entschädigten

die Aufstiegsanstrengungen. Auf

gleichem Weg ging es zurück in

die Scharte zum Rucksackdepot

und weiter abwärts etwas beschwerlich

über glattgeschliffene

Felsblöcke zur Noßberger Hütte,

die wir nach acht Stunden erreichten.

Diese Hütte, an einem

See gelegen, erwies sich als sehr

gemütlich. Die Frage nach einer

Abstieg zur Adolf-Nossberger-Hütte

Aufstieg in die Hornscharte

Dusche stellte man vergeblich,

doch zur Körperpflege gab es genügend

kaltes Wasser.

Und wieder an Drahtseilen

bergauf

Zwei Wege gibt es zur Eber -

felder Hütte (2348 m), unserem

dritten Übernachtungsquartier:

Der eine direkt über die Klammerscharte

(2830 m), der andere,

der etwas weitere, über die

Hornscharte (2958 m). Der Weg

über die Klammerscharte ist

wohl etwas heikler als der über

die sehr steile Hornscharte,

welcher trotzdem bevorzugt begangen

wird. Dieser Pfad führte

anfangs nach Osten an kleinen

Schwaben Alpin 1 | 2010 59


GRUPPEN

Seen entlang, bog dann nach einem

Höhenverlust von ca. 150 m

nach Norden ab und führte anfangs

steil und im Kar unterhalb

der Scharte sogar sehr steil nach

oben. Die letzten ca. 50 Höhenmeter

ging es am rechten Rand

im Fels drahtseilgesichert weiter

zur Scharte empor.

Auf der anderen Seite war tief

un ten die Elberfelder Hütte zu

sehen. Auch auf dieser Seite der

Scharte ging es anfangs an Drahtseilen

entlang steil nach unten,

bis die Moräne erreicht war. Danach

führte der Weg weiter bis

zur Hütte. Zu bewältigen waren

625 m Aufstieg und 770 m Abstieg.

Da die Hütte nur schwach

belegt war, fanden wir genügend

Platz in dem uns zugewiesenen

Schlafraum.

Fernsicht lohnte

mühsamen Aufstieg

Den Roten Knopf (3281 m), den

zweithöchsten Berg der Schobergruppe

und Hausberg der Elberfelder

Hütte, hatten wir für den

vierten Tag vorgesehen. Die Hälfte

unserer Gruppe brach bei nach

wie vor schönem Wetter gegen

8 Uhr auf, um den Roten Knopf

zu besteigen. Die anderen legten

eine Pause ein, um sich zu erho-

INFO

Anfahrt:

München – Kufstein – Fel bern -

tauern-Tunnel – Lienz

Infomaterial:

AV-Karte 41 Schobergruppe

1:25000 , Alpenvereinsführer

Schobergruppe, Prospekte

Nationalpark Hohe Tauern

www.hohetauern.at

Hütten:

Wangenitzseehütte

Tel. 0043 4826229

A-Noßberger-Hütte

Tel. 0043 6649841895

Elberfelder Hütte

Tel. 0043 48242545

Glorer Hütte

0043 664 303 220

Busverkehr:

www.postbus.at,

www.hohetauern.at

60 Schwaben Alpin 1 | 2010

Abstieg von der Hornscharte

len oder auch die üblichen Blessuren

zu pflegen. Der Weg führte

mehr oder weniger auf dem

Südostgrat über 900 Höhenmeter

zum Gipfel, wobei ca. 50 Höhenmeter

etwas ausgesetzt

waren und Hand angelegt werden

muss te. Wir genossen es

aus giebig, alleine auf dem Gipfel

zu sein. Laut Gipfelbuch war

am Tag zuvor wohl niemand

oben ge we sen. Die großartige

Rundsicht, vor allem die Aussicht

auf den Großglockner,

war die Anstrengung des Aufstiegs

wert.

Das Böse Weibl weckt Begierde

Der längste Abschnitt mit 9 km

und einer Übergangshöhe von

2925 m führte am vorletzten Tag

zur Glorer Hütte (2651 m).

Gleich nach Verlassen der Elberfelder

Hütte führte der Weg lang-

sam ansteigend Richtung Nordwesten

hinauf zum Kesselkees-

Sattel. An der dort stehenden

Gernot-Röhr-Biwak-Schachtel

gab es dann eine längere Pause.

Das Böse Weibl, ein Gipfel mit

3121 m Höhe unweit vom Kesselkeessattel,

weckte die Begierde

einiger Teilnehmer. So standen

nach knapp einer Stunde vier

der sechs Bergfreunde auf dem

Gipfel, welcher leicht über einen

Blockgrat zu erreichen war.

Das Böse Weibl bot eine groß -

artige Aussicht über die Drei tau -

sender der Schobergruppe und

zum nahen Großglockner. Zurück

auf dem Kesselsattel wurde

der Weg hinab zum Peisch lach -

törl (2484 m) fortgesetzt. Das

Peischlachtörl ist ein Übergang

vom Kalser Tal im Wes ten zum

Mölltal im Osten. Der Wiener

Hö henweg führte von dort gleich -

Ankunft an der Elberfelder Hütte

Am Gipfel Roter Knopf

mäßig ansteigend um das Kas -

te n eck herum zur Glorer Hütte.

Da es Freitag war, erwarteten

wir eine vollbesetzte Hütte. Aber

wir wurden angenehm überrascht,

denn es gab genug Platz.

In der Nacht zum Samstag,

dem letzten Tourentag, hatte es

an gefangen zu regnen. Da der

Regen während des Frühstücks

teilweise sehr heftig wurde, beschlossen

wir, die Tour zu beenden

und zum Luckner Haus abzusteigen.

Dies war der kürzeste

Weg zu einer Fahrgelegenheit

nach Lienz. Die ersten Sonnenstrahlen

sahen wir dann erst

wieder auf der Heimfahrt in der

Gegend von Kufstein.

Wir erlebten schöne Tourentage

mit hohen und überaus steilen

Übergängen und auf einsamen,

gut markierten, und wenn nötig,

versicherten Wegen, umgeben

von zahlreichen Dreitausendern.

Text: Norbert Schur

Fotos: Horst Hanninger,

Werner Fischer

Schwaben Alpin 1 | 2010 61


Dortmunder Hütte

GRUPPEN

Bezirksgruppe Rems-Murr

Sport-Klettersteig für Senioren?

Fünf Senioren, verstärkt

durch zwei Nochberufstätige,

wollten sich im August

dieses Jahres bergsteigerisch

auf den aktuellen Stand

bringen und beschlossen,

eine Bergtour mit der Begehung

von Klettersteigen zu

verbinden.

62 Schwaben Alpin 1 | 2010

Ausgewählt wurden der Pockkogel

im Kühtai (Schwierigkeits -

stufe C/E), was man gemeinhin

als „Sportklettersteig“ bezeichnet

– für sportlich hielten sich

doch alle immer noch – und die

Wankspitze in den Mieminger

Bergen, einen „Normalklettersteig“

mit der Schwierigkeit A/B.

Senioren lieben’s gemütlich

Als Standquartier wurde die

Dortmunder Hütte im Kühtai

ausersehen. Sie liegt ca. 2000 m

hoch in einem parallelen Seitental

des Inntales zwischen Ötztal

und Innsbruck und wird gerne

von Motorradkarawanen bei ihren

Kurvenorgien für einen Zwi schen -

stopp und eine Kaffeepause eingeplant.

Für die Bergwanderer

gibt es nette Zimmer mit frischer

Bettwäsche, Handtuch und

fließend warm/kaltem Wasser.

Kühtai Kühe Corrida

Allerdings sind bei den Kühtai-

Kühen Bergwanderer anscheinend

nicht beliebt. Während ei ner

Eingehtour wurde ein Grup pen -

mitglied hinterrücks von einer

Kuh mit dem Kopf hoch gehoben

und auf einen Stein geworfen,

was leider mit einer blutenden

Schramme und, viel schlimmer,

mit einer kaputten Gleitsicht -

brille endete.

Grünsteigscharte

Das war kein geglückter Start

in unsere Klettersteigtour. Aber

wir ließen uns nicht entmutigen

und waren gut gerüstet mit

Klettersteigset, Helm, Hilfsseil

und Ruheschlinge.

Am Sessellift trafen wir den Hüttenwirt

auf seiner sonntäglichen

Trainingseinheit. Er wollte auch

den Klettersteig „machen“.

Von der Bergstation der Seilbahn

ging es über Steinblöcke, Schotter

und Geröll zum Einstieg, der

uns Respekt einflößte. Ein Senior

blickte an der senkrechten Felswand

himmelwärts und verzichtete

an diesem Tag auf Kletteraktivitäten.

Nach der Erfahrung

mit der Kuh war das einfach

nicht sein Tag.

Der Hüttenwirt kletterte zügig

voran und ward bald nicht

mehr gesehen. Er war nach drei

Stunden schon wieder in seiner

Hütte, als wir gerade erst eine

Halbzeitpause einlegten.

Nicht jeder hatte „seinen Tag“

Wir anderen aber klickten uns

frohgemut und zügig von Sicherung

zu Sicherung, der erfahrens-

Pockkogel-Klettersteig Einstieg

te Mann voraus. Dann kam die

erste E-Stelle: eine leicht überhängende

Wand von ca. fünf Meter

Höhe mit sehr sparsamen

Tritten und Griffen. An der letzten

Kante blieb unser Vorkletterer

hängen. Eine alte Schulterver

let zung machte sich unangenehm

bemerkbar. Nach einer

Pause und einem fehlgeschlagenen

zwei ten Versuch gab er auf,

brach den Aufstieg ab und stieg

mit einem zweiten Kameraden

als Begleitung wieder ab. Sein Tag

war es auch nicht.

INFO

Wanderkarte

Kompaß Nr. 35 „Imst, Telfs,

Kühtai“

KS-Beschreibungen:

Bergsteigen.at

via-ferrata.de

Die restlichen vier kamen ohne

größere Probleme in die Nähe

des Pockkogelgipfels (2800 m).

Dort ist die nächste E-Stelle.

Der jetzt vorsteigende Senior

rutschte ab, wurde aber sofort

von zwei Sicherungen aufge -

fangen. Der Rest war Routine:

ein anderer kletterte vorbei,

sicherte mit dem Hilfsseil und

half so dem Abgerutschten über

die Problemstelle.

Das nächste „Abenteuer“ war

nur noch der Preis für ein Apfelschorle

auf der Drei-Seen-Hütte

mit 4 (in Worten: Vier!) Euro.

Schließlich Genusskletterei

für alle

Der zweite Klettersteig am

nächsten Tag in den Mieminger

Bergen erwies sich als reine

Ge nusskletterei. Erst ging es

von Obsteig einen Bach entlang

durch Wald, später Latschen,

dann Schotterkar ca. 900 m hoch

auf das Stötttörl zum Einstieg.

Der Steig führte dann in einer abwechslungsreichen

Kletterei über

Grate auf und ab auf die Wankspitze

(2200 m). Als richtiger

Grasberg zeigt er sich von der

Inntalseite von Süden her. Der

Klettersteig hingegen befindet

sich auf der Nordseite. Über die

Grashänge sind wir wieder zum

Lehnenberghaus abgestie gen.

Nach einer ge müt li chen Einkehr

Auf der Wankspitze

wanderten wir weiter auf einem

Forstweg zurück ins Tal.

Fazit

Ab einem gewissen Alter macht

oftmals ein „Genussklettersteig“

doch mehr Spaß als die

Anstrengungen eines Sport -

klettersteiges, nahe am persönlichen

Limit.

Text: Dieter Moosmayr,

Klaus Wolffrom;

Fotos: Dieter Moosmayr

Schwaben Alpin 1 | 2010 63


GRUPPEN

PROGRAMM

2010

In der Sektion Schwaben gibt es viele aktive Gruppen. Die neun

Be zirks gruppen und die Stuttgarter Gruppen bieten ihre Akti vi tä ten,

Kurse oder Touren nicht nur für Gruppen mitglieder an! Auch wer

kein Sektions mitglied ist oder keiner dieser Gruppen an gehört, ist

sehr herzlich zu den zahlreichen Angeboten ein geladen.

Nehmen Sie einfach Kontakt auf !

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Sektionsveranstaltungen,

Sie werden bei der Anmeldung zu den Veranstaltungen gefragt, ob Sie im Falle

der Veröffentlichung von Fotos der Ausfahrten u.ä. damit einverstanden sind,

wenn auch Sie auf dem Foto zu erkennen sind. Grundsätzlich geht jedoch die

Re daktion davon aus, dass dies der Fall sein wird. Sollten Sie dies nicht wünschen,

ist dies vor der Veranstaltung bzw. gegenüber den Fotografen eindeutig zu erklären.

Dieter Buck, Redaktionsleiter

STUTTGARTER GRUPPEN

FAMILIENGRUPPEN

Hier begegnen sich Familien

aus dem Großraum Stuttgart auf

der Suche nach Gleich gesinnten

zu gemeinsamen Unternehmungen,

z.B. auf der Schwäbischen Alb

und in den Alpen.

FAMILIENGRUPPE I

Leitung:

Regina und Jürgen Stoll

Treffpunkt:

ca. alle 2 Monate bei unseren

Ausfahrten

Aktivitäten:

Gemeinsam Spaß an den Bergen

und Mittelgebirgen mit anderen

Fa milien. Wir erleben die verschie -

denen Spielformen und stellen da -

bei fest, dass es Kindern gemeinsam

mit anderen so viel mehr Freu -

de macht. Bei unseren Ausf ahrten

bringt sich jede Familie mit ihren

Möglichkeiten ein.

Altersgruppe:

für Familien mit Kindern von

11–16 Jahren

Kontakt:

Regina und Jürgen Stoll, Tel. 07022

56260, E-Mail: stollwo@web.de

FAMILIENGRUPPE II

Altersgruppe:

für Familien mit Kindern von

Jahrgang 1998–2001

Kontaktadresse:

Joachim und Petra Gomp per,

Tel. 07025 7264,

E-Mail: petra.gompper@web.de.

www.familiengruppe-schwaben.de

64 Schwaben Alpin 1 | 2010

Aktivitäten:

Die Familiengruppe 2 versteht sich

als Interessengemeinschaft von

Fa milien, die gerne gemeinsam ver -

schie denste Aktivitäten unternimmt.

Die Leitung der Gruppe beschränkt

sich im Wesentlichen auf die Ko or -

dination und Unter stützung der verschiedenen

Akti vi täten.

Programmüberblick:

Monatlich eine eintägige Wanderung

in der näheren Umgebung

(Schwäbische Alb, Schwarzwald,

etc.); mehrtägige Hüttenausfahrten

im Winter und Sommer in

die nähere Umgebung und in die

Alpen; Radwanderungen mit Übernachtung

im Zelt; gemeinsame

Weih nachts feier mit Planung des

kommenden Jahres.

Aktuell finden Sie unsere Ausfahrten -

planung unter www.familiengruppeschwaben.de.vu

Die Familiengruppe im Internet:

www.familiengruppe-schwaben.de

KINDER- UND

JUGENDKLETTER-

GRUPPEN

Die Kinder-/Jugendklettergruppen

(8–18 Jahre) treffen sich im wöchentlichen

Rhythmus im DAV-Kletter -

zentrum Stuttgart auf der Waldau.

Ein Zugang zu den Gruppen ist erst

nach der Absolvierung eines Grund -

kurses Klettern (2 Tage oder 3x3 Std.),

aus unserem Kurs- und Touren -

pro gramm möglich. Die Neugruppierung

der Gruppen erfolgt jeweils

2 Mal jährlich nach den Sommerund

Winterferien.

Der Gruppenbeitrag beträgt 60 €/

Halbjahr. Der Eintritt ins Kletter -

zentrum ist dann inbegriffen.

Da die Gruppen aus sicherheitstechnischen

Gründen auf eine

Größe von 10 Kindern begrenzt

sind, können diese leider nicht

beliebig erweitert werden.

Bitte haben Sie deshalb Verständnis,

wenn unter Umständen Wartelisten

für die Gruppen bestehen.

Sobald ein Platz in einer Gruppe

frei wird, werden die Wartelisten -

teilnehmer benachrichtigt und

können in die jeweilige Gruppe

nachrücken.

Für Infos und Anmeldung zu den

Kindergruppen bitte direkt Felix

Winkler im AlpinZentrum kontak -

tieren.

Felix Winkler,

Tel. 0711 769636-79, E-Mail:

winkler@alpen verein- schwaben.de

KINDER-

KLETTERGRUPPE

„ENZIAN“

Leitung:

Moritz Förster, Thomas Frick,

Wolfgang Staib

Treffpunkt:

Mittwochs, wöchentlich von

17–18.30 Uhr, Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Kinderklettern für Anfänger

Altersgruppe:

Kinder, 9–12 Jahre

Kontakt:

Moritz Förster,

Tel. 0711 769636-79, E-Mail:

winkler@alpen verein- schwaben.de

Die Jugend im Internet:

www.jdav-schwaben.de

KINDER-

KLETTERGRUPPE

„LÖWENZAHN“

Leitung:

Raimund Oberlechner,

Felix Winkler, Ilona Engler

Treffpunkt:

Montags, wöchentlich von

17–18.30 Uhr im Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Kinderklettern für Anfänger und

Fortgeschrittene

Altersgruppe:

Kinder, 8–11 Jahre

Kontakt:

Felix Winkler,

Tel. 0711 769636-79, E-Mail:

winkler@alpen verein- schwaben.de,

Raimund Oberlechner,

Tel. 07024 812 08, E-Mail:

raimund.oberlechner@web.de

Die Jugend im Internet:

www.jdav-schwaben.de

KINDER

KLETTERGRUPPE

„KLETTERMAX“

Leitung:

Michael Waldbauer,

Sabine Wehinger,

Dominic Siegesmund

Treffpunkt:

Dienstags, wöchentlich von

18–19.30 Uhr, Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Kinderklettern für Anfänger und

Fortgeschrittene

Altersgruppe:

Kinder, 9–12 Jahre

Kontakt:

Michael Waldbauer,

Tel. 0711 7356588,

E-Mail: michael@waldbauer.de

Sabine Wehinger,

Tel. 0711 7777197,

E-Mail: sabine.wehinger@gmx.de

KINDER

KLETTER GRUPPE

„GECKO“

Leitung:

Felix Winkler, Hubert Früh

Treffpunkt:

Freitags, wöchentlich von

16.30–18 Uhr, Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Kinderklettern für Anfänger

Altersgruppe:

Kinder, 7–9 Jahre

Kontakt:

Felix Winkler,

Tel. 0711 769636-79,

E-Mail: winkler@alpen vereinschwaben.de

Hubert Früh,

E-Mail: hsfb@alice-dsl.de

JUGEND-

KLETTERGRUPPE

„CLIFFHANGER“

Leitung:

Beate Waidmann,

Walter Pritzkow,

Christoph Schlegel

Treffpunkt:

Freitags wöchentlich von

17–18.30 Uhr, Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Klettern für Jugendliche

Altersgruppe:

Jugendliche, 13–15 Jahre

Kontakt:

Beate Waidmann,

Tel. 0711 698386,

E-Mail: beawaidmann@web.de

JUNIOREN-

KLETTERGRUPPE

„AUFSTEIGER“

Leitung:

Stefan Kunt nawitz,

Marc Putz

Treffpunkt:

Donnerstag, wöchentl.

von 18–20 Uhr, Kletterzentrum

Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Klettern für Jugendliche

Altersgruppe:

Jugendliche, 15–18 Jahre

Kontakt:

Stefan Kuntnawitz,

Tel. 0176 22801660,

E-Mail: S_Kuntnawitz@yahoo.de

JUGEND-

SPORT KLETTE R -

GRUPPE

Leitung:

Ewa Winkel, Rudi Loncaric

Treffpunkt:

Montags, wöchentlich von

17–19 Uhr, Kletterzentrum Stuttgart

Waldau

Aktivitäten:

Klettern für Fortgeschrittene

Altersgruppe:

Kinder und Jugendliche, 10–14 Jahre

Kontakt:

Ewa Winkel, Tel. 0711 45923995,

E-Mail: ewa.winkel@web.de,

Rudolf Loncaric, Tel. 0160 5528029,

E-Mail: loncaric@pps.bwl.de

WETTKAMPFGRUPPE

SPORTKLETTERN

Leitung:

Eugen Dierenbach, Frank Boettiger,

Stefan Kuntnawitz, Benni Sillmann

Treffpunkt:

Mittwochs, wöchentl. von 18–20 Uhr,

Kletterzentrum Stuttgart Waldau

Aktivitäten:

Klettern für Jugendliche, die an

Wett kämpfen teilnehmen möchten

Altersgruppe:

Jugendliche, 12–16 Jahre

Kontakt:

Eugen Dierenbach,

Tel. 0711 7787670, E-Mail:

diereu@yahoo.de

Frank Boettiger, Tel. 0711 4414515,

E-Mail: frankboettiger@web.de

Familienfreizeit im Montafon

13. – 20. 02. 2010 u.

Skifreizeit für Erw. in Saas-Fee

20.–27. 03. 2010

in schönen Chalets. ÜB in Zimmern,

VP, Reiseleitung, etc. ab 299,00 €.

Infos bei Joe Alle (Tel: 0711 3427327

od. mail@alcaban.de)

JUGENDGRUPPE

Leitung:

Julian Richter, Johann Theisen,

Lukas Schott, Felix Schott,

Daniel Wuttke, Urs Oberbach

Treffpunkt:

Mittwochs, wöchent. von 18–20 Uhr,

Kletterzentrum Stuttgart-Waldau

Aktivitäten:

Sportklettern, Gruppenaktivitäten,

Ausfahrten

Altersgruppe:

Jugendliche, 11–16 Jahre

Kontakt:

Julian Richter, Tel. 0170 5250041,

E-Mail: julian@jdav-schwaben.de

JUNIORENGRUPPE

Leitung:

Julian Richter

Treffpunkt:

Montags, wöchentlich ab 18 Uhr,

AlpinZentrum oder Kletterzentrum

Stuttgart-Waldau

Aktivitäten:

Klettern (Waldau, Schwäbische Alb),

Rad- u. Mountainbiketouren, Ski -

fah ren, Skitouren, alpine Aus bildung

Altersgruppe:

Aktiver Treffpunkt für Jugendliche

ab 16 Jahren

Kontakt:

Julian Richter,

Tel. 0170 5250041,

E-Mail: julian@jdav-schwaben.de

TOURENGRUPPE

Leitung:

Mathias Zehring, Tel. 07151 987421,

E-Mail: m.zehring@t-online.de

Treffpunkt:

jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat

ab 20 Uhr im AlpinZentrum

Schwa ben, Georgiiweg 5 (Waldau)

Internet:

www.dav-tourengruppe.de

Nomen est omen! Wir gehen auf

Bergtouren, Radtouren, Ski touren,

Gletschertouren, Kneip touren,

Hoch touren, Kult(o)uren …

Jeder (über 25), der sich diesen

Tor tu ren aussetzen möchte,

ist will kom men!

BERGSTEIGER-

GRUPPE

Leitung:

Wolfgang Buhl,

Mozartstr. 5, 71032 Böblingen

Tel. 07031 225841,

Fax 07031 225130,

www.bergsteigergruppe.de,

E-Mail: info@b-partner.de

Gruppenabende:

Donnerstags in den geraden Ka -

lenderwochen, Beginn jeweils um

19.30 Uhr, Gaststätte Halbzeit,

Tel.: 0711 704599, direkt neben

dem Alpinzentrum auf der Waldau,

Haltestelle der Stadtbahn.

Termine: 1. Gruppenabend 14.1.,

ab da alle 14 Tage

PROGRAMM 2010

Abkürzungen:

ST = Skitour,

HT = Hochtour,

KL = Klettern,

LL = Langlauf,

SP = Skipistenfahren,

SSW = Schnee schuhwanderung,

W = Wandern

Organisation = Reservierung der

Unter kunft und Koordinierung der

Fahrgemei n schaften.

Die Anmeldung für die Ausfahrten

erfolgt direkt beim Organisator

�2.–6. 1. LL

Hörmoos

L, Dieter Nagel

�22.–24. 1. ST, LL, SP, SSW

Hinterreute/Allgäu

L, Karin Schilling

�28. 1.

Jahresversammlung der Berg -

steiger gruppe

Wolfgang Buhl

�12.–14. 2. SSW

Hundwiler-Höhe/Appenzell

L, Monika Knöpfle

�27.–28. 2. ST

Safiental

WS, Uwe Pfaff

�13.–14. 3. ST

Nagelfluhkette

L, Matthias Felsenstein

�25.–28. 3. SSW, ST

Sesvennahütte

L, Ulrike Messerschmidt

�27. 3.–1. 4 SHT

Seealpen/Valle Varaita

WS, Wolfgang Buhl

�10. 4.

Wegebau

Karin Schilling

�16.–18. 4. ST/SSW

Maighelshütte

WS, Helmuth Wüst

�13.–17. 5. KL

Gardasee

ab 4, Christoph Schlegel

�22.–24. 5. KL

Frankenjura

ab 4, Rene van der Vlies

�3.–6. 6. KL

Comersee

ab 4, Csaba und Eva Denes

�19.–20. 6.

Hüttenputz und Sommerfest

Werner Alt

�24.–27. 6. KL

Sustenpass

ab 4, Frank Kranich

�2.–4. 7. HT

Grosser Windgällen

WS, Ralf Blümke

�16.–18. 7. BT

Alpstein light

L, Angelika Herfurth

�24.7.–8. 8. HT

Wallis

S, Karen Fiedler

�4.–12. 9. KL

Klettern im Piemont

ab 5, Wolfgang Buhl

�17.–19. 9. KL

Klettern im Lechtal

ab 4, Erwin Hunold

�24.–26. 9. KL

Unbekannte Klettersteige

L, Matthias Felsenstein

�16.–17. 10. KL

Abklettern

ab 4, Uwe Pfaff

�20.–21. 11.

Jahresabschluss

Karen Fiedler

�4.–5. 12. ST, SSW

Saisonauftakt im Prättigau

L, Wolfgang Buhl

WANDERGRUPPE

Leitung:

Wolfgang Buck,

Tel. 07150 959470

Die Abfahrt der Omnibusse erfolgt

am Omnibusbahnhof (ZOB)

Stutt gart, Steig 14. Zu- und Aus -

stei ge mö g lichkeiten: Esslingen,

Berk hei mer Str. 10–14; Universität,

Bus-Hal te stelle Schleife, und

Zuf fen hau sen, Bus-Haltestelle

Ohm straße.

Diese Ausfahrten sind mit ES, UNI

und ZUF gekennzeichnet.

Den Zusteigewunsch bitte bei der

Anmeldung ausdrücklich angeben,

da die jeweilige Halte stelle nur

bei Bedarf angefahren wird. Abfahrt

jeweils 15 Minuten nach Abfahrt

in Stuttgart/ZOB.

ACHTUNG! Bitte beachten Sie

evtl. geänderte Abfahrtszeiten bei

der Bahn und VVS!

Haben Sie Fragen zu den Wan de -

run gen und Touren, so möchten

wir Sie auf unser ausführliches

Programmheft verweisen.

Dieses er halten Sie im Alpin -

Zentrum, oder wenden Sie sich

an die je wei li gen Wanderführer -

Innen.

Anmeldungen sind telefonisch,

schriftlich, per Fax oder E-Mail

an das AlpinZentrum möglich.

PROGRAMM 2010

�17. 1. VVS

W 1, Jahresanfangswanderung im

Schurwald

Rommelshausen – Römischer Gutshof

– Harthau – Stetten – Stettener

Mulden – Jägerhaus (Einkehr) –

Saisleshau – Balkeshau – Bhf. Altbach,

ca. 5 Std. Ohne Anm.; Treffp.

Bhf. Rommelshausen 9.25 Uhr. Anfahrt

mit S-Bahn S2, ab S-Hbf 9.05

Uhr. Führer: Wolfgang Buck/Ulrike

Messerschmidt

�7. 2. VVS

W 2, Stuttgarter Runde

mit anschl. Multimedia-Vortrag

„Haute Route“ von Frank Kranich

und Ulrike Messerschmidt. Remseck

– Hart – Oeffingen – Hofen –

Max-Eyth-See – Burgholzhof – Gaststätte

„Zur alten Ziegelei“ (Burg-

Schwaben Alpin 1 | 2010 65


GRUPPEN

holzstr. 45), ca. 4,5 Std.; Ohne

Anm., Treffp. Endhaltestelle Neckargröningen

Remseck der U14 11.05

Uhr. Ab S-Hbf 10.30 Uhr. Führer:

Wolfgang Buck/Ulrike Messerschmidt

�27.–28. 2.

W 3, AT, Allgäuer Hörnertour mit

Schneeschuhen

Aussichtsreiche Kammwanderung

mit sieben Gipfeln: Obermaiselstein

– Wannenkopf (1712 m) –

Riedberger Horn (1787 m) – Berghaus

Schwaben, ca. 5,5 Std., 1200

Hm auf, 600 Hm ab (Ü im Lager

mit HP). Großer Ochsenkopf (1632

m) – Weiherkopf (1665 m) – Rangiswanger

Horn (1616 m) – Sigiswanger

Horn (1527 m) – Ofterschwanger

Horn (1406 m) – Ofterschwang,

ca. 5 Std., 600 Hm auf, 1300 Hm

ab. Tour kann je nach Wetter und

Lawinensituation geändert werden.

Schneeschuhe und Lawinenausrüstung

werden von der Sektion gestellt.

Fahrt mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Treffp. Liftparkplatz Bergbahn

Ofterschwang, 8.00 Uhr. Teilnahmevoraussetzung:

Sicheres Beherrschen

der LVS-Suche, Erfahrung

im winterlichen Gebirge. Für 12 konditionsstarke

Teilnehmer. Anm. bis

5.2.; Kosten für Ü/HP, Ausrüstung,

ÖPNV, Org./Führung 107,00 €. Anzahlung

bei Anm. 40,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Ulrike Messerschmidt,

Frank Kranich

�6. 3. VVS

W 4, Wanderung im Schönbuch

Böblingen Goldberg – Schönaicher

First – Mauren (ehem. Schloss) –

Hildrizhausen (Einkehr) – Kalter

Brunnen – Nufringen, ca. 5–6 Std.

66 Schwaben Alpin 1 | 2010

Ohne Anm.; Treffp. Bhf. Goldberg 9

Uhr. Anfahrt mit S-Bahn S1. Ab

Stgt.-Hbf 8.35 Uhr. Kosten für

Org./Führung von 3,00 € werden

vor Ort eingesammelt. Führer: Rolf

Kayser, Dierk v. Benthen

�12.–14. 3.

W 5a, AT, Schneeschuhkurs:

Gunzesrieder Tal

Schneeschuhlehrgang für Anfänger

ohne Vorkenntnisse in der LVS-Suche.

Theorie- und Praxiseinheiten

zum Schneeschuhgehen sowie Lawinenkunde.

Gehzeiten täglich zwischen

4 und 6 Std., je nach Wetter

und Lawinensituation. Schneeschuhe

und Ausrüstung werden von der

Sektion gestellt. Standquartier in einem

Gasthof in Gunzesried. Fahrt

mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Treffp. Parkplatz Gunzesrieder Säge,

11:30 Uhr. Für 6 konditionsstarke

Teilnehmer. Anm. bis 19.2.; Kosten

für Ausrüstung, Org./Führung

79,00 €. Anzahlung bei Anm. 25,00

€. Rundschreiben folgt. Führer: Matthias

Kopp

�13.–14. 3.

W 5b, AT, Schneeschuh-Schnuppertouren:

Gunzesrieder Tal

Schneeschuhtouren für Anfänger

ohne Vorkenntnisse in der LVS-Suche.

Geplante Gipfel: Bleicherhorn

(1669 m), Höllritzer Eck (1669 m),

Großer Ochsenkopf (1662 m). Gehzeiten

jeweils ca. 4–5 Std., jeweils

ca. 800 Hm auf und ab. Die Touren

können je nach Wetter und Lawinensituation

geändert werden.

Schneeschuhe und Lawinenausrüstung

werden von der Sektion gestellt.

Unterkunft in Gasthof, Gunzesried.

Fahrt mit Pkw in Fahrge-

Unser Sortiment:

Outdoor-Hüte und Mützen

für Sie & Ihn

von bekannten Herstellern

wie

– Mayser

– Göttmann

– Seeberger

– Stetson

– Wegener

– Wigéns

meinschaften. Treffp. Parkplatz

Gunzesrieder Säge, 9.00 Uhr. Für 12

konditionsstarke Teilnehmer. Anm.

bis 19.2.; Kosten für Ausrüstung,

Org./Führung 65,00 €. Anzahlung

bei Anm. 20,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Ulrike Messerschmidt/Frank

Kranich

�27. 3. VVS

W 6, A, Wanderung auf die

Schwäbische Alb

Owen (380 m) – Burg Teck – Burg -

ruine Rauber – Breitenstein (820 m)

– Mörikefels – Randeck – Torfgrube,

Otto-Hoffmeister-Haus (Einkehrmöglichkeit)

– Heimenstein – Bahnhöfle

– Schopfloch – Gutenberger

Höhlen – Ruine Wielandstein –

Oberlenningen (449 m), ca. 8,5 Std.

Mit ca. 28 km Wegstrecke und über

1000 Hm im Aufstieg erfordert diese

Wanderung gute Ausdauer und

ist als Vorbereitung für die Gebirgs-

70173 Stuttgart

Alte Poststraße 4

Telefon 0711 29 12 10

Telefax 0711 2 26 09 17

saison gedacht. Ohne Anm.; Treffp.

Bhf. Owen 9.18 Uhr. Ab Wendlingen

8.54 Uhr. Anfahrt mit RE Richtung

Tübingen. Ab S-Hbf 8.22 Uhr. Kosten

für Org./Führung von 3,00 €

werden vor Ort eingesammelt. Führer:

Matthias Kopp

�2.–5. 4.

W 7, Osterwanderung in der

Fränkischen Schweiz

Romantische Täler, schöne Aussichtspunkten,

Burgruinen, bizarre

Felslandschaften und Höhlen. Besichtigung

der Wallfahrtskirche in

Gößweinstein und von traditionellen

Osterbrunnen. Tägliche Gehzeiten

bis zu 6 Std. Abkürzungen möglich.

Standquartier in Wiesenttal/Muggendorf.

Unterbringung in

DZ/EZ (soweit vorhanden, Zuschlag)

mit Du/WC. Für 32 Teilnehmer.

Anm. bis 19.3.; Abfahrt Stgt.

Feuerbach 7.00 Uhr. Kosten für Bus,

Ü/HP, Org./Führung 266,00 €. Anzahlung

bei Anm. 50,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Wolfgang

Buck/Horst Demmeler

�17. 4. VVS

W 8, Rundwanderung durch die

Monbachklamm, Nordschwarzwald

Münklingen – Büchelberg (550 m) –

Galgenberg – Oberes Monbachtal –

Monbachschlucht – Münklingen

(Einkehr), ca. 6–7 Std. Ohne Anm.;

Treffp. an der Bushaltestelle Münklingen

Im Tal 8.15 Uhr. Anfahrt mit

S-Bahn S6 und Bus 666. Ab S-Hbf

7.18 Uhr. Ab Weil der Stadt Bus 666

Richtung Pforzheim 8.02 Uhr. Kosten

für Org./Führung von 3,00 €

werden vor Ort eingesammelt. Führer:

Anja Schmidt/Dierk v. Benthen

�2. 5. VVS

W 9, Wanderung Welzheimer Wald

Linienbus (228) zur Laufenmühle –

Welzheim (Römerkastell) – Haghof

– Walkersbach (Einkehr) – Urbach,

ca. 5,5 Std. Ohne Anm.; Treffp. Bhf.

Schorndorf 8.15 Uhr. Anfahrt mit S-

Bahn S2. Ab S-Hbf 7.35 Uhr. Kosten

für Org./Führung von 3,00 € werden

vor Ort eingesammelt. Führer:

Volker Dorn/Gisela Dorn

�15.–16. 5.

W 10, A, Wanderung auf der

Fränkischen Alb

Laaber – Frauenberg – Jurahöhen-

weg – Penk (Ü im Gasthof) – Burg

Löweneck – Räuberhöhle – Mariengrotte

– Stifterfels – Hohe Wand

– Schlossberg – Sinzig. Täglich ca.

5,5 Std. und 600 m auf und ab.

Für 18 Teilnehmer. Anm. bis 9.4.;

Treffp. S-Hbf, obere Halle am DB-

Service-Point 6.25 Uhr. Kosten für

Bahn, Ü/F, Org./Führung 63,00 €.

Rundschreiben folgt. Führer: Klaus

Detloff/Annemarie Ammann-Saile

�23. 5. ES

W 11, Blumenstadt Mössingen und

Mössinger Bergrutsch

Rundfahrt durch die Blumenstadt

Mössingen und zur romanischen

Belsener Kapelle. Anschl. Wanderung

zum Mössinger Bergrutsch

und zum Aussichtspunkt Dreifürstenstein,

ca. 4,5 Std. Abkürzung

möglich. Schlusseinkehr in Mös -

singen. Für 32 Teilnehmer.

Anm. bis 14.5., Abfahrt S-Feuerbach

8.00 Uhr. Kosten für Bus, Org./Füh -

rung 21,00 €. Führer: Lisa Weber/

Vol ker Eichbauer

�6. 6. UNI

W 12, Auf dem Jakobsweg durch

das Bäratal

Unterdigisheim – Nusplingen –

Bärenthal – Ruine Pfannenstiel –

Irndorf – Maria Trost – Beuron

(Einkehr), ca. 5–6 Std.; Für 42 Teilnehmer.

Anm. bis 28.5., Abfahrt

S-Feuerbach 7.30 Uhr, Kosten für

Bus, Org./Führung 21,00 €. Führer:

Dierk v. Benthen/Ulrike Lutz. Im

gleichen Gebiet wird eine verkürzte

Wanderung angeboten, ca. 4–5 Std.

Führer: Werner Alt

�12.–13. 6. ES

W 13a, AT, Wanderungen im

Mangfallgebirge

Tegernsee/St. Quirin (730 m) –

Neureuth Haus (1261 m) – Grindelalmschneid

(1330 m) – Baumgartenschneid

(1444 m) – Rottach

Egern (740 m), ca. 5 Std., Ü in

Standquartier mit HP in JH Kreuth.

Kreuth/Scharling (765m) – Hirschberg

(1670m) – Kreuth (780m), ca.

6 Std.; Für 14 Teilnehmer. Anm. bis

8.4.; Abfahrt S-Feuerbach 6.00 Uhr.

DAV Wegeklassifizierung: blau. Kosten

für Bus, Ü/HP, Org./Führung

79,00 €. Anzahlung bei Anm. 20,00

€. Führer: Volker Eichbauer

�12.–13. 6. ES

W 13b, ATS, Gebirgswanderung

im Mangfallgebirge

Wildbad-Kreuth (793 m) – Wolfschluc

h t steig – Gufferthütte

(1465 m), ca. 5,5 Std. (Ü). Jagdhaus

(1070 m) – Trausnitzalm (1500 m)

– Valepp (878 m), ca. 6,5 Std.; Für

18 Teilnehmer. Anm. bis 8.4.; Abfahrt

S-Feuerbach 6.00 Uhr. DAV

Wegeklassifizierung: rot, schwarz.

Kosten für Bus, Transfer, Org./Füh -

rung 63,00 €. Rundschreiben folgt.

Führer: Klaus Detloff/Werner Alt

�12.–13. 6. ES

W 13c, AT, Wanderungen im Mangfallgebirge

Kreuth/Riedlern (78 0m) – Grubereck

(1618 m) – Wallbergh. (1507 m),

3–4 Std., Ü im Lager m. HP. Rottach -

Gewinnspiel

Der glückliche Gewinner

des Ge winn spiels aus

Schwa ben Alpin 4/2009 heißt:

KLAUS OSCHEJA

76189 Karlsruhe

Der Preis: 3 Übernachtungen

mit Frühstück für 2 Per so n e n

im Hotel Obermayr in Ebenau.

alm (1210 m) – Hufnagelstube

(1000 m) – Suttenstein (1398 m) –

Bodenscheid (1667 m) – Bodenscheidhaus

(1353 m) – Rottach

Egern/Kalkofen (740 m), 4–5 Std.;

Für 14 Teilnehmer. Anm. bis 8.4.;

Abfahrt S-Feuerbach 6.00 Uhr. DAV

Wegeklassifizierung: blau. Kosten

für Bus, Ü/HP, Org./Führung 82,00

€. Anzahlung bei Anm. 20,00 €.

Führer: Hans-Jürgen Richard

�19.–26. 6.

W 14, Seniorenwanderwoche in

der Südpfalz und den Nordvogesen

Sandsteinfelsen und alte Burgen,

Dom zu Speyer und die romantische

Stadt Wissembourg. Täglich

ca. 5–6 Std. Abkürzungen teilweise

möglich. Standquartier: Gasthof in

Ludwigswinkel unmittelbar am

Waldrand an einem Weiher gelegen.

Unterkunft in DZ (EZ soweit vorhanden,

Zuschlag) mit Du/WC.

Für 26 Teilnehmer. Anm. bis 21.5.;

Abfahrt S-Feuerbach 8.00 Uhr. Kosten

für Bus, Ü/HP, Org./Führung

495,00 €. Anzahlung nach Erhalt

der Anmeldebestätigung 50,00 €.

Rundschreiben folgt. Führer: Friedrich

Klemme/Klaus Detloff

�27. 6.–3. 7.

W 15, Radtourenwoche Ober -

bayerische 9-Seen-Tour

Mit eigenen Rädern im Zug von

Stuttgart nach München. 7 Etappen-Rundtour

auf geteerten und

Naturradwegen, vorbei an den

schönsten Seen Oberbayerns.

Von München mit dem Zug zurück

nach Stuttgart. Wir radeln ins -

gesamt ca. 450 km durch herrliche

Landschaften, zu interessanten

Städte, Burgen, Schlösser und ein -

ladenden Biergärten. Tagesetappen

45–75 km, im Mittel ca. 15 km/h.

Kosten für Bahn, Ü und Verpflegung

extra. Für 14 radgeübte und -begeis

terte Teilnehmer. Anm. bis 11.6.,

Treffp. S-Hbf, obere Halle an Gleis 13

7.30 Uhr. Kosten für Org./Füh rung

40,00 €. Rundschreiben folgt.

Führer: Rolf Seiler

�3.–10. 7.

W 16, AT(S), Tourenwoche Meraner

Höhenweg

Eine sehr schöne Runde von Hütte

zu Hütte. In angenehmen Tagesetappen

mit ständig wechselnder

Szenerie und Aussichten rund um

die Texelgruppe, täglich ca. 4–6 Std.

Fahrt mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Für 9 Teilnehmer. Anm. bis

31.3.; DAV Wegeklassifizierung: rot.

Kosten für Org./Führung 70,00 €.

Anzahlung bei Anm. 20,00 €.

Rundschreiben folgt. Es wird zu

einem Vortreffen eingeladen.

Führer: Volker Eichbauer

�17.–24. 7.

W 17, ATS, Wanderwoche in

den Karnischen Alpen

Wanderungen: Kühweger Törl

(1914 m), Klammleiter (1998 m),

Gartnerkofel (2195 m), Monte Zermula

(2143 m), Roßkofel (2240 m)

und Malurch (1899 m), Garnitzenklamm

und Tour zu den verlassenen

Dörfern. Gehzeiten täglich bis

7 Std. und bis zu 1350 Hm im Aufund

Abstieg. Ü Standquartier Alpenhotel

Plattner, 1600 m, in MBZ.

Fahrt mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Für 7 Teilnehmer. Anm. bis 2.6.;

DAV Wegeklassifizierung: rot/

schwarz. Kosten für Ü/HP, Org./

Füh rung. 359,00 €. Anzahlung bei

Anm. 80,00 €. Rundschreiben folgt.

Führer: Jürgen Besser

�18. 7.

W 18, Wanderung auf der Ostalb

Hermaringen – Charlottenhöhle –

Vogelherdhöhle – Eselsburg (Einkehr)

– Herbrechtingen, ca. 5,5 Std.

Ohne Anm.; Treffp. Stgt.-Hbf, obere

Halle am DB-Service-Point 7.45 Uhr.

Fahrt mit IRE Richtung Lindau, S-

Hbf 8.02 Uhr. Kosten für Bahn,

Org./Führung von 13,00 € werden

vor Ort eingesammelt. Führer: Volker

Dorn/Gisela Dorn

�30. 7.–1. 8. UNI

W 19a, ATS, Bündner Alpen:

Rund um den Pizol

Bad Ragaz (510 m) – Taminaschlucht

– Pardiel (1640m) (Auffahrt

mit Bergbahn möglich, Kosten

extra) – Pizolhütte (2227 m) – Berghotel

Gaffia (1753 m), ca. 5 Std.

Standquartier im Berghotel Gaffia,

Ü im Lager mit HP (obligatorisch,

Zuschlag für Zimmer). Gaffia –

Wildseelücke (2493 m) – Pizol

(2844 m) – 5 Seen Wanderung mit

Schwarzsee (2368 m) – Gaffia, ca.

6–7 Std. (Ü). Wildsee (2438 m) –

Laftinasattel – Weisstannental

(1004m), ca. 5 Std. Für 16 Teilnehmer.

Anm. bis 9.7.; Abfahrt S-Feuerbach

6.00 Uhr. DAV Wegeklassifizierung:

rot. Kosten für Bus, Ü/HP,

Org./Führung 166,00 €. Anzahlung

bei Anm. 20,00 €. Führer: Hans-

Jürgen Richard/Horst Graf

�30. 7.–1. 8. UNI

W 19b, ATS, 3-tägige Tour zum

Säntis

Sax (480 m) – Saxer Lücke (1649 m)

– Bollenwees (1478 m), ca. 5 Std.

(Ü). Meglisalp – Säntis (2503 m) –

Lisengrat – Rotsteinpass (2125 m),

ca. 7 Std. (Ü). Altmann (2436 m) –

Zwinglipass – Chreialp – Wildhaus,

ca. 5 Std.; Für 14 Teilnehmer. Anm.

bis 9.7. Abfahrt Stgt. Feuerbach

6.00 Uhr. DAV Wegeklassifizierung:

rot / schwarz. Kosten für Bus,

Org./Führung 79,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Matthias

Kopp/Klaus Detloff

�7.–13. 8.

W 20, ATS, Salzburger Almenweg

Ausgangspunkt Lend/Salzach

(640 m) hoch über dem Gasteiner

Tal wandern wir in südlicher Richtung

über Berg und Tal von Alm

zu Alm. Die direkten Routen sind

bequem im Auf- (bis 800 m) und

Abstieg (bis 700 m) zu bewältigen.

Für die Konditionsstärkeren

halten sich noch diverse aussichtsreiche

Gipfel zur Besteigung bereit,

die zeitlich zur Etappe passen.

Fahrt mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Für 8 konditionsstarke Teilnehmer.

Anm. bis 22.7.; DAV Wegeklassifizierung:

blau / rot. Kosten

für Org./Führung 58,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Carola Ammann

�11.–14. 8.

W 21, ATS, Allgäuer Klettersteige

Salewa-Klettersteig, Iseler bei Oberjoch,

ca. 3,5 Std.; Hindelanger Klettersteig,

Nebelhorn bei Oberstdorf,

ca. 4 Std.; Mittelschwere Kletter -

steige Klassifizierung B/C. Stand-

Schwaben Alpin 1 | 2010 67


GRUPPEN

quartier im Haus Hinterreute in

Wertach. Die Klettersteige werden

als Tagestouren in Fahrgemeinschaften

und mit Seilbahnunter -

stützung durchgeführt. Klettersteigausrüstung

erforderlich! Fahrt

mit Pkw in Fahrgemeinschaften.

Kosten für Fahrt, Transfers, Seilbahnen,

Ü und Verpflegung extra.

Für 6 Teilnehmer mit Klettersteigerfahrung.

Anm. bis 30.7.; DAV Wegeklassifizierung:

schwarz. Kosten

für Org./Führung 45,00 €. Rundschreiben

folgt. Führer: Pit Liebendörfer

�20.–22. 8. ES

W 22a, ATS, Gebirgswanderung

im Lechquellengebirge

Raggal (1015 m) – Klesialpe (1765 m)

– Hoher Frassen (1979 m) – Frassenhütte

(1725 m), ca. 3,5 Std.

Ü). Tiefensee-Sattel (1562 m) –

Elsalm (1594 m) – Gamsfreiheit

(2211m) – Faludrigaalpe (1715 m) –

Schwarze Furka (2199 m) – Lange

Furka – Freiburger Hütte (1918 m),

ca. 7 Std. (Ü). Steinernes Meer –

Gehrengrat (2439m) – Spullersee

(1827 m) – Wäldlitobel – Klösterle

(1069 m), ca. 5–6 Std.; Für 16 Teilnehmer.

Anm. bis 6.8.; Abfahrt S-

Feuerbach 6.00 Uhr. DAV Wege -

klassifizierung: rot. Kosten für Bus,

Org./Führung 79,00 €. Führer:

Anja Schmidt/Ulrike Lutz

�20.–22. 8. ES

W 22b, ATS, Gebirgswanderung im

Lechquellengebirge

Dalaas (910 m) – Mason – Schmiede

Tobel – Mustrinalpe (1450 m) –

Staffel Alpe (1827 m) – Freiburger

Hütte (1918 m), ca. 4,5 Std. (Formaletsch

(2292 m) + ca. 2 Std.) (Ü).

Freiburger Hütte – Formarinsee

(1870 m) – Johannesjoch (2037m) –

Steinmayer Weg – Göppinger Hütte

(2245 m), ca. 5,5 Std. (Ü). Braun -

arlspitze (2649 m) – Butzensee –

Oberlech (1669 m) – Abfahrt mit

Seilbahn nach Lech (Kosten extra),

ca. 6 Std.; Für 15 Teilnehmer. Anm.

bis 6.8.; Abfahrt S-Feuerbach 6.00

Uhr. DAV Wegeklassifizierung: rot/

schwarz. Kosten für Bus, Org./Füh -

rung 79,00 €. Führer: Volker Dorn/

Dierk v. Benthen

�3.–5. 9.

W 23, ATS, Arlberg-Klettersteig

und Valuga

St. Christoph/Arlberg (1768 m) –

Ulmer Hütte (2288 m), ca. 2 Std.

(Ü im Standquartier). Arlberger

Klettersteig (2752 m), ca. 6-7 Std.

(Ü). Valuga (2808 m) – Ulmer Hütte

– St. Christoph, ca. 4–5 Std.

Ausrüstung kann von der Sektion

gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Fahrt mit Pkw in Fahrgemein -

schaften. Klettersteig-Kategorie:

D – schwer. Für 7 Teilnehmer, die

sich sicher im Fels und Klettersteig

bewegen können. Nicht für Klettersteiganfänger.

Anm. bis 20.8.,

DAV Wegeklassifizierung: schwarz.

Kosten für Org./Führung 40,00 €.

Rundschreiben folgt. Führer: Rolf

Seiler

68 Schwaben Alpin 1 | 2010

�8.–12. 9.

W 24, ATS, Gebirgswanderung

in den Savoyer Alpen: Montblanc-

Promenade

Auf Aussichtsbalkonen und Kämmen

ziehen die großen Gipfel und

Gletscher der Haute Savoie an uns

vorbei. Die herrlich gelegenen kristallklaren

Seen in den Aiguilles Rouges

spiegeln den Montblanc. Wir

wandern von Hütte zu Hütte, täglich

zwischen 5–7 Std. Fahrt mit Pkw

in Fahrgemeinschaften (Kosten

extra). Treffp.: Parkplatz der Seilbahn

Charamillon-Balme in Le Tour,

12.00 Uhr. Für 16 Teilnehmer. Anm.

bis 23.7.; DAV Wegeklassifizierung:

rot / schwarz. Kosten für Ü/HP,

Bergbahn, Org./Führung 235,00 €.

Anzahlung bei Anm.

50,00 €. Rundschreiben folgt. Führer:

Ulrike Messerschmidt/Frank

Kranich

�18.–19. 9.

W 25, ATS, Gebirgswanderung in

den Allgäuer Alpen

Gunzesrieder Säge (950 m) – Stuibensteig

– Stuiben (1749 m) –

Mittelbergalp – Kemptener Naturfreundehaus

(1420 m), ca. 5,5 Std.

(Ü in Lager). Gschwender Horn

(1450 m) – Bärenfalle – Himmeleck

(1487 m) – Konstanzer (745 m), ca.

6 Std.; Für 18 Teilnehmer. Anm. bis

23.7.; Treffp. S-Hbf, obere Halle am

DB-Service-Point 6.15 Uhr. DAV Wegeklassifizierung:

rot. Kosten für

Bahn, Bus, Ü/HP, Org./Führung

76,00 €. Anzahlung bei Anm. 15,00

€. Rundschreiben folgt. Führer:

Klaus Detloff/Carola Ammann

�26. 9.

W 26, Wanderung auf

der Balinger Alb

Lochenstein – Hörnle – Gräbelesberg

– Hossinger Leiter – Brunnental

(Einkehr) – Laufen, ca. 5 Std. Ohne

Anm.. Treffp. S-Hbf, obere Halle

am DB-Service-Point 8.00 Uhr.

Fahrt mit IRE nach Aulendorf. Ab S-

Hbf 8.16 Uhr. Kosten für Bahn,

Org./Führung von 13,00 € werden

vor Ort eingesammelt. Führer: Volker

Dorn/Gisela Dorn

�17. 10. ZUF

W 27, Wanderung im Pfälzerwald

Fischbach (bei Dahn) – Biosphärenhaus

mit Baumwipfelpfad – Käskammer

– Zwicksteinfels – Dretschbergfels

– Schmalsteinfels (Einkehr,

PWV-Hütte) – Napoleonsfelsen –

Kaiserslauterer Hütte – Bruchweiler,

ca. 5 Std. und 550 Hm auf und ab.

Für 47 Teilnehmer. Anm. bis 8.10.;

Abfahrt S-Feuerbach 7.00 Uhr. Kosten

für Bus, Eintritt, Org./Führung

28,00 €. Führer: Klaus Detloff/Annemarie

Ammann-Saile. Im

gleichen Gebiet wird eine verkürzte

Wanderung angeboten, ca. 4 Std.

Führer: Herbert Abel

�7. 11. VVS

W 28, Weinberge an Rems und

Neckar

Beutelsbach – Schnait – Strümpfelbach

– Stetten (Einkehr) – Kathari-

nenlinde – Uhlbach, ca. 5,5 Std.

Ohne Anm.; Treffp. Bhf. Beutelsbach

9.00 Uhr. Anfahrt mit S-Bahn

S2. Ab S-Hbf 8.35 Uhr. Kosten

für Org./Führung von 3,00 € werden

vor Ort eingesammelt. Führer:

Volker Dorn / Hans-Jürgen Richard

�5. 12. VVS

W 29, Jahresschlusswanderung

ca. 3 Std. im Stuttgarter Raum

mit anschließendem gemütlichem

Beisammensein. Vorstellung des

Wanderprogramms 2011. Treffp.

und Uhrzeit werden in Schwaben

Alpin Heft 3+4/2010 bekannt ge -

geben. Ohne Anm.; Führer: Wolfgang

Buck/Ulrike Messerschmidt

SENIOREN DER

WANDERGRUPPE

Leitung:

Klaus Detloff,

Hirschstr. 25, 71282 Hemmingen,

Tel. 07150 5816

Email: kdetloff@t-online.de

Friedrich-W. Klemme,

Haeckerstr. 16, 70565 Stuttgart,

Tel. 0711 7451035

Für die Teilnahme an den Donners -

tagswanderungen ist keine An -

mel dung erforderlich. Abfahrt des

Bus ses in Stgt. bei Halbtages -

wan de rungen 11.30 Uhr, bei Tages -

wan de run gen 8.30 Uhr, jeweils

ZOB Steig 14. Bei Anfahrten mit

dem VVS steht die Abfahrtszeit

bei der Wanderung.

Halbtageswanderungen:

Dauer etwa 3,5 Std., Abkürzung

ist in der Regel möglich, sonst Hin -

weis bei der Wanderung. Fahrpreis

10 € (im Bus zu be zahlen).

Tageswanderungen

(besonders gekennzeichnet):

Dauer etwa 5 Std., Abkürzung ist

möglich. Fahrpreis 12 € (im Bus

zu bezahlen). In den Busfahr -

preisen ist ein Zuschlag für die

Vorwanderungs kosten bereits

enthalten, bei VVS-Wanderungen

beträgt er 1 €.

Zu- und Aussteigemöglichkeiten

sind mit UNI (Universität Vaihingen,

Bushaltestelle der Linie 84

„Uni ver sität Schleife“), DEG (De -

gerloch, Bushaltstelle „Albplatz“

an der B27 stadtauswärts) bzw.

ZUF (Zuffen hausen, Bushaltestelle

„Ohm str.“ beim Steg zum Bahnhof)

auf geführt.

Interessenten für Mitfahrt auf

Mehrfahrten- oder Tageskarte

treffen sich jeweils ca. 20 Minuten

vor Abfahrt der Bahn am Fahr -

karten automaten schräg gegenüber

vom Po l i zeirevier.

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�14. 1. VVS

Botnang – Weilimdorf

Lindpaintner Straße – Neues Schützenhaus

– Burg Dischingen –

Lindental – Weilimdorf. Keine Ab-

kürzung möglich. Führer: Freddy

Klemme, Werner Alt. Karte: Freizeitkarte

520 Stuttgart. Treffp.: Botnang

Haltestelle Lindpaintner Straße,

12 Uhr, Abfahrt Haltestelle Staats -

galerie (Fußweg vom Hauptbahnhof

ca. 10 min), 11.43 Uhr, U4 Richtung

Botnang bis Lindpainterstraße

(Ankunft 11.57 Uhr)

�28. 1. VVS

Universität – Gerlingen

Universität – Bärenschlössle –

Glemsursprung – Stern – Bernhardsbachtal

– Kleiner Stern –

im Bogen um die Solitude – Stöck -

ach – Gerlingen. Einkehr im Kronenkeller.

Abkürzung möglich. Führer:

Klaus Detloff, Günter Buck. Karte:

Freizeitkarte 520 Stuttgart. Treffp.:

Haltestelle Universität, Ausgang

Universität (oben) 12 Uhr. Abfahrt

S-Hbf (tief), 11.45 Uhr, S3 Richtung

Flughafen/Messe

�11. 2. VVS

Rohr – Oberaichen

Rohr – 3 Brunnen – Hinterlinger Seen

– Schmellbachtal – Oberaichen.

Einkehr im Bahnhöfle. Keine Abkürzung

möglich. Führer: Werner Alt,

Bernhard Huhn. Karte: Freizeitkarte

520 Stuttgart. Abf. S-Hbf (tief),

11.25 Uhr, S2 Richtung Flughafen

bis Rohr, Rückfahrt mit S2/S3.

�25. 2. VVS

Unterland

Beilstein – Hohenbeilstein – Burg

Wildeck – Gagernberg – Jettenbach

– Gronau. Keine Abkürzung möglich.

Führer: Horst Demmeler, Werner

Alt. Karte: Wanderkarte Blatt 7

Heilbronn / Ludwigsburg. Abfahrt

S-Hbf (tief), 11.38 Uhr, S4 nach Marbach;

weiter mit Bus 460, 12.09 Uhr

nach Beilstein, Ankunft 12.42 Uhr.

Rückfahrt mit Bus 460 nach Marbach,

weiter mit S4. Einkehr im

Gasthaus Krone.

�11. März Bus

Schwäbische Alb

Märzenbecherwanderung. Parkplatz

Geiselstein – Schildwacht – Kahlenstein

– Türkheim – Rötelbachtal –

Autalwasserfall – Bad Überkingen.

Abkürzung möglich. Führer: Günter

Buck, Klaus Detloff. Karte: L 7324

Geislingen, L 7524 Blaubeuren.

�25. 3. VVS

Grenzwanderung Stuttgart

Degerloch – Rohracker – Frauenkopf

– Gablenberg – Berg. Keine Abkürzung

möglich. Führer: Horst

Demmeler, Werner Alt. Karte: Stadtplan

Stuttgart. Treffp.: Haltestelle

Weinsteige 12 Uhr. Abfahrt S-Hbf,

11.44 Uhr mit U5. Rückfahrt mit U1,

U2 und U14

�2010

Vorschau auf die Wanderungen im

2. bis 4. Quartal 2010

8. 4. B; 22. 4. B; 6. 5. B; 20. 5. B; 10.

6. B; 24. 6. V; Wanderwoche 19.–26.

6.; 8. 7. B; 22. 7. B; 5. 8. V; 19. 8. B; 2.

9. B; 30. 9. V; 14. 10. B; 28. 10. B; 11.

11. V; 25. 11. V; 9. 12. V.

B = Bus; V = VVS

AKTIVE SENIOREN

Leitung:

Werner Rott,

Panoramastr. 8, 72336 Balingen,

Tel. 07433 7129

Treff:

Jeden 3. Freitag im Monat in der

VfB-Gaststätte, Stgt-Bad Cannstatt,

Mercedesstr.

Anm. = Anmeldung erforderlich.

Org. = Organisator, Einzelheiten

beim Organisator oder beim Treff.

Bei Bahnfahrten Treffpunkt 30 Min.

vor Abfahrt in großer Schalterhalle,

i-Punkt wg. B.W.Ticket!

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�15. 1.

Treff

Dia-Vortrag: Patagonien, von Bernhard

Huhn

�23.–30. 1.

Südtirol mit Everski

Hotel Mühlwaldhof, Natz. Org.:

Horst Wiedmann, Tel. 07141 506194

�19. 2.

Treff

Vortrag: Astronomie, von Gerhard

Gaysert

�27. 2.

Wanderung: Blaustrümpflesweg

Stuttgart

Treffpunkt 10 Uhr, Rotebühlstr., S-

Bahn-Station. Org.: Dieter Nuoffer,

Tel. 0711 683080

�19. 3.

Treff

Film: Bulgarien, von Horst Meyer

�27. 3.

Märzenbecherwanderung

im Donautal

Fridingen – Mühlheim (Mittagessen)

und zurück. Treffp.: 10 Uhr bei

Firma Klöckner-Desma, Fridingen

(vor Bahnhof links ab). Fahrgemeinschaften

werden beim Treff am 19.3.

verabredet. Org.: Dieter Nuoffer,

Tel. 0711 683080, Werner Rott,

Tel. 07433 7129

�13.–20. 6.

Vorabinfo: Radwoche ins

Münsterland

Infos bei Dieter Nuoffer, Tel. 0711

683080, Werner Rott, Tel. 07433

7129

�5. –13. 9.

Vorabinfo: Wanderwoche im Lechtal

Infos bei Volker Dorn, Tel. 0711

853008

SAS (SKIABTEILUNG

DER SEKTION SCHWABEN)

Vorsitzender:

Dr. Michael Linden,

Caesar-Flaisch len-Str. 32a,

70192 Stuttgart,

Tel. 0711 294680,

E-Mail: info@dr-linden.de

Internet: www.ski-sas.de

Gruppenabende:

Oktober bis April: Mittwochs,

ab 19 Uhr, Gaststätte Zum Becher,

S-Mitte, Urbanstr. 33

Sport und Gymnastik:

Oktober bis April

Skigymnastik für alle Altersgruppen

Dienstag 18–19 Uhr,

Wagenburgschule, Stgt-Ost

Seniorensport Ältere Senioren

Mittwoch 17.15–18.30 Uhr,

Ameisenbergschule, Stgt-Ost

Seniorensport Jüngere Senioren

Mittwoch 18.30–19.15 Uhr,

Ameisenbergschule, Stgt-Ost

Volleyball für alle

Mittwoch 19.15–21.30 Uhr,

Ameisenbergschule Stgt-Ost,

Leitung: Horst Graf

Volleyball Freizeitstaffel

Dienstag 20–21.45 Uhr, Realschule

Weilimdorf, Stgt-Bergheim,

Engelbergstr. 81, Leitung: Tilo Graf

Nordic Walking

jeden Montag 11 Uhr beim Alpin-

Zentrum Waldau, ausgenommen

an Feiertagen, ca. 1 Std. Leitung:

Uli Hermann, Lothar Rehm

Fußball (ganzjährig)

Montag 19.30–21.30 Uhr,

Sportplatz Birkach, Leitung:

Fritz Feil

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�3.–7. 1.

S 1, Trainingskurs für SAS-Rennkids

Zams (Skihütte) HP. Anm.: Jan Walter,

Tel. 0711 4570766. Kosten ca.

€ 345,–/365,– (4 ÜB/VP, 5 Skitage

incl. An-/Abreisetag!)

�16. 1.

S 2, Skilanglauf oder Wanderung:

Schwäbische Alb

je nach Schneelage, Anm. bis 12.1.

an die Geschäftsstelle, Org.: Wolfgang

Land

�22.–24. 1.

S 3, Skitage

in Serfaus/Fiss/Ladis (Sa.) und

Ischgl/Samnaun (So). Fahrt mit Bus,

Einstieg in Plochingen ca. 18 Uhr.

Übern. in Schönwies/Landeck.

Kosten für Fahrt, HP, Skipass ca.

€ 205,–/Sen. 199,–; Anm.: Tel. 07151

565508. Org.: Werner Schweitzer,

Bezirksgruppe Rems-Murr

�23.–30. 1.

S 4, Skiwoche im Zillertal

für 28 erfahrene Skiläufer. Ü Hotel

„Magdalena“ in Ried. Fahrt mit

Bus. Kosten für Fahrt, HP und Org.

ca. € 520,–. Anm. mit V-Scheck über

€ 150,– bis 11.12. an die Geschäftsstelle.

Org.: Wolfgang Land

�16.–21. 2.

S 5, Faschingsausfahrt SAS-Rennkids:

Tschengla

Kosten ca. € 400,– Info/Org.:

Jürgen Kimmich, Tel.: 07071 72103

Aus einer Hand:

- von Fertigung

& Verlegung

- Abschleifen &

Versiegeln

P a r k e t t - F r a n k

Marconistr. 22

70435 Stuttgart; Tel.0711/8264002

�20.–21. 2.

S 6, Skifahrten und Vereinslauf:

Tschengla

Fahrt mit PKW. Anm. bis zum 29.1.

bei Michael Linden, Tel.: 0711

294680. Zusätzliche Anm. für Hotelübernachtung

auf der Tschengla

bis 5.2. bei der Geschäftsstelle

�28. Febr. – 03. März 2010

S 7, Skilanglauf und Abfahrt im

Tannheimer Tal.

Übernachtung im Alpengasthof

„Zur Post“ in Schattwald, ca. € 40,–

HP/Tag. Fahrt mit PKW. Anm. mit

V-Scheck über € 50,– bis 22.1.2010

an die Geschäftsstelle. Organisation:

Wolfgang Land.

�Donnerstagswanderungen der SAS

18.2. und 18. 3. 2010. Näheres

beim Sport und bei Hermann Ritter,

Tel. 0711 473713

GRUPPE NATUR

UND UMWELT

Leiter:

Gerhard Hermann, Tel. 0711 792733

Treffpunkt:

Jeden 3. Montag, 19.30 Uhr,

AlpinZentrum

Internet:

www.umweltgruppe-schwaben.de

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�18. 1.

Themenabend: Wie steht es um

den Schutz der Alpen und der alpinen

Hochregionen?

Beginn: 19.30 Uhr, Alpinzentrum S-

Degerloch. Schutzgebietstypen und

deren Umfang, Schutz-Politik, Or -

ganisationen und Netzwerke, Entwicklung,

Erreichtes und unwiederbringliche

Verluste, von Dr. Wilhelm

Schloz, anschl. Diskussion.

�15. 2.

Sokotra, Insel der Drachenbäume

Dia-Vortrag von Martin Haberer,

Beginn: 20 Uhr, Alpinzentrum

S-Degerloch. Die größte Insel des

Jemen liegt im Indischen Ozean,

weitab von der Arabischen Halb -

insel.

�3. 3.

Abstieg in die Stuttgarter Kanali -

sation

Begehung des Nesenbachkanals

im Rahmen einer Führung durch

die Stadtentwässerung Stuttgart,

anschl. Infos zum Thema Abwasser

im Infozentrum. Treffpunkt: 13.45

Uhr, Informationszentrum Stadtentwässerung,

Stuttgart, Haltestelle

Neckartor, Ausgang Schlossgarten,

Dauer: 1 Stunde für die Kanalführung.

Achtung: Die Teilnehmerzahl

ist auf 10 begrenzt! Führung/Anm.:

Ulrike Kreh, Tel.: 0711 461986

�15. 3.

Gruppenabend

mit den ehrenamtlichen Helfern

bei den Arbeitseinsätzen im ver -

gangenen Jahr, Beginn: 19.30 Uhr,

Alpinzentrum Stgt.-Degerloch

Schwaben Alpin 1 | 2010 69


GRUPPEN

BEZIRKSGRUPPEN

AALEN

Leitung:

Rainer Ardinski, Tel. 07365 920205

r.ardinski@alpenverein-aalen.de

Info-Telefon:

Brigitte Kaufmann, ab 18.00 Uhr,

Tel. 07361 760909

Internet:

www.alpenverein-aalen.de

E-Mail:

mail@alpenverein-aalen.de

Treffpunkte der Gruppen:

Kinder-Klettergruppe (5–9 Jahre)

Infos: Vera Neupert,

v.neupert@alpenverein-aalen.de

Kinder-Klettergruppe 7up (7–10 Jahre)

Infos: Tobias Ludwig,

t.ludwig@alpenverein-aalen.de

Jugendgruppe 1 (10–14 Jahre)

Infos: Thomas Angstenberger,

t.angstenberger@alpenvereinaalen.de

Jugendgruppe 2 (10–14 Jahre)

Infos: Josef Mayer,

j.mayer@alpenverein-aalen.de

JugendALPIN (14–18 Jahre)

Infos: Brigitte Kaufmann,

b.kaufmann@alpenverein-aalen.de

Jugend-Sportklettergruppe

(14–18 Jahre)

Infos: Peter Weber,

p.weber@alpenverein-aalen.de

KLETTERHALLE AALEN

Parkstr. 15 im Greut

Öffnungszeiten:

Montag 17–22 Uhr: Kurse

Dienstag 17–22 Uhr: Offener Kletterbetrieb

Mittwoch 17–22: Uhr Kinder- und

Jugendgruppen BG Aalen

Donnerstag 17–22 Uhr: Mitglieder

der BG Aalen und Ellwangen

Freitag 17–22 Uhr: Offener Kletter -

betrieb

Samstag 14–9 Uhr: Offener Kletterbetrieb

Sonntag 11–19 Uhr: Offener Kletterbetrieb

von Oktober bis März

Sonntag 14–19 Uhr: Offener Kletterbetrieb

von April bis September

Änderung der Öffnungszeiten siehe

Internet und Anschlag Kletterhalle

Veranstaltungen und Kurse

in der Kletterhalle Aalen

Schnupperklettern für Kinder,

Jugendliche, Erwachsene

Kurs „Eltern sichern Kinder“

Grundkurs Klettern für Erwachsene

Aufbaukurs Klettern für Erwachsene

Private Kletterkurse, Kindergeburtstage,

Sonderveranstaltungen

Termine, Dauer, Preise, Anmeldung,

Kursleiter siehe

www.kletterhalle-aalen.de

70 Schwaben Alpin 1 | 2010

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Aalen

Dienstag, 17. 3. 2009, 20 Uhr,

„DJK-Gaststätte „Hirschbachtal“,

Aalen

Tagesordnung

1. Berichte des Bezirksgruppen -

leiters und der Gruppenleiter

2. Informationen zur Kletterhalle

Aalen

3. Kassenberichte

4. Entlastung

5. Wahlen

6. Verschiedenes

Vorschläge und Anträge zur Tagesordnung

bitte bis zum 3. 3. 2009

schriftlich beim Bezirksgruppen -

leiter einreichen.

Junioren (19–26 Jahre)

Infos: Sophia Steinhülb,

s.steinhuelb@alpenverein-aalen.de

MTB-Gruppe

Infos: Reiner Pointner,

r.pointner@alpenverein-aalen.de

Sportklettergruppe

Infos: Michael Schrem,

m.schrem@alpenverein-aalen.de

Berg- und Hochtourengruppe

Infos: Armin Gaul,

a.gaul@alpenverein-aalen.de,

Tel. 07361 760909 ab 18 Uhr.

Treffpunkt mittwochs, 20.30 Uhr,

Weidenfeldturnhalle

Bergsteigergruppe

Infos: Karl-Heinz Fürst,

kh.fuerst@alpenverein-aalen.de,

Treffpunkt donnerstags ab 21 Uhr,

SSV-Heim, Aalen

Seniorengruppe

Infos: Renate Gaupp, Tel. 07361

35253, Treffpunkt donnerstags,

17.30 Uhr, Weidenfeld-Turnhalle,

Stammtisch ab 19.30 Uhr im

Ten nis club, Aalen, Eibenweg

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�16.–17. 1.

Skitouren mit Fortbildung

Leichte und mittelschwere Skitouren,

auch für Anfänger. Ü Schwarzwasserhütte.

Mit Lawinenausbildung,

Lawinenausrüstung kann teilweise

gestellt werden. 4–6 Teiln.,

Teilnahmegebühr: Mitgl. 40,– €,

Nichtmitgl. 60,– €. Anm.: Gerhard

Wagner, Tel. 07366 921265

�Januar

Wasserfall Eiskletterkurs

2-tägiger Aufbaukurs in den Allgäuer

Alpen. Termin und Ort je nach Eis -

verhältnissen. Voraussetzung: Be -

herr schen der Sicherungstechnik u.

sicheres Gehen mit Steigeisen, Frontalzackentechnik.

Teilnahme gebühr:

Mitgl. 40,– €, Nichtmitgl. 60,– €.

Anm.: Adi Mezger, Tel. 07961 54909

�29.–31. 1.

Skitouren: Safiental, Bündner Alpen

Mittelschwere Skitouren für Fort -

geschrittene, Ü Turrahaus, 1694 m.

Touren: Piz Tomül, 2964 m, Tällihorn

2855 m. Lawinenausrüstung

kann teilweise gestellt werden. 4–5

Teiln., Teilnahmegebühr: Mitgl. 60,–

€, Nichtmitgl. 90,– €. Anm.: Gerhard

Wagner, Tel. 07366 921265

�20. 2.

Faszination Expeditionsbergsteigen

Diavortrag von Martin Göggelmann:

Alpamayo – Cho Oyu – Gasherbrum

II. 20:00 Uhr, Kletterhalle,

Aalen

�16. 3.

Mitgliederversammlung

20 Uhr, DJK-Gasthaus Hirschbachtal,

Aalen

KREIS BÖBLINGEN

Bezirksgruppenleiter:

Dr. Jörg Stein,

Hainbuchenweg 1,

75382 Althengstett

Info:

Dr. Jörg Stein, Tel. 07051 925030,

Handy: 0172 7106337, E-mail:

joerg.stein@alpenverein-bb.de.

Norbert Urban, Tel. 07032 73030,

E-mail: norbert.urban@alpenvereinbb.de

Internet:

www.alpenverein-bb.de,

s. auch Gruppen/Jugend

Touren-Anmeldung:

Online im Internet (dort Infos zur

Tourenbelegung) oder beim Kassier

Siegfried Wolf, Tel. 07034 992221,

E-Mail: siegfried.wolf@alpenvereinbb.de.

Gebühr: Kto. 1020010,

BLZ 60350130, KSK BB

Bezirksgruppenabend:

jeden 1. Mittwoch im Monat

um 19.30 Uhr im Paladion, Böb -

lingen, Im Silberweg 18 (Parkplätze

sowie S-Bahn/Goldberg

in der Nähe)

Kinder- und Jugendgruppe:

Infos bei Ulrich Niebler,

Tel. 07031 720469 oder 0173 3211453,

E-Mail: uli.niebler@gmx.de

Kinder-und Jugendgruppe Klettern:

E-Mail: jdav@dav-boeblingen.de.

Treffen im Pink Power Böblingen,

Röhrer Weg

Montags: 17.15–18.45 Uhr für die

3–7-Jährigen, Kontakt: Ulrich Niebler

(s.o.) bzw. kids.klettern@davboeblingen.de;

von 18.30–20 Uhr

für die 12–18-Jährigen. Kontakt: Jannik

Wilmsmann, Tel. 07157 66621,

jugend.klettern@dav-boeblingen.de

Donnerstags: 17.30–19 Uhr für

die 7–11-Jährigen, Kontakt: Philipp

Mertsching, Tel. 07031 688743,

Uli Niebler;

kinder.klettern@dav-boeblingen.de

Wettkampf-Gruppe:

In Zusammenarbeit mit dem SVB,

Training mit 3 Trainern zu diversen

Terminen im Paladion/Böblingen,

Sportpark Sifi, Sporthalle/Weil.

Kontakt: Hans-Peter Grabsch,

Tel. 07031 720091, klettern@davboeblingen.de

Familiengruppe Siebenschläfer:

Kontakt: Siegfried Heinkele,

Tel. 07033 44627 und

Günter Steffan, Tel. 07033 130829

Aktive Senioren:

Treffpunkt: jeden 3. Mittwoch im

Monat ab 19 Uhr, Park restaurant

der Stadthalle Sindel fingen, Tel.

07031 812409. Themen: Bergsport,

Fitness, Gesund heit, Kultur etc. Info:

Martin Eisenberg, Tel. 0711 748139

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

Jugendklettergruppen und die

För derklettergruppe treffen sich im

Pink Power in Böblingen, s.o. bei

den Gruppeninformationen

�13. 1.

Bezirksgruppenabend

19.30 Uhr

�16.–18. 1.

Lawinensicherheitstraining

Sektionstour mit VS-Suche, Leitung:

Alfons Rief, Tel. 07157 61845

�17. 1.

Skilanglauf Skatingkurs

Voraussetzung: Schnee auf Loipe

in Schömberg (Nordschwarzwald).

Leitung: Gabi Weber-Urban,

Tel. 07032 73030.

�22.–24. 1.

Skitour-Kurs

Sektionstour; Schnupperkurs

auf Schwarzwasserhütte, Leitung:

Alfons Rief, Tel. 07157 61845

�22.–24. 1.

Alpinski: Ischgl und Serfaus

Abfahrt 17.30 Uhr, Rommelshausen,

Bus nach Imst (Hotel Auderer).

Skifahren in Serfaus/Fiss/Ladis und

Ischgl/Samnun. Gebühr 208,– €

(Busfahrt, Übernachtungen mit

Frühstück bzw. HP, Skipässe).

Info: Werner Schweitzer, Tel. 07151

565508

�23. 1.

Wanderung der Aktiven Senioren

von Grafenau zum Venusberg

(Lehenweiler), Info: Alma + Helmut

Baum, Tel. 07031 271941

�24.–29. 1.

Schneeschuh Wanderwoche:

Mahdtalhaus

Standquartier Mahdtalhaus,

Kleinwalsertal; gut geeignet für genügend

Gipfel und Höhenwanderungen.

Ausleihe der Schneeschuhe

möglich. Leitung: Norbert Urban

Tel. 07032 73030

�25.–30. 1.

Skilanglauf: Chiemgau

Stadort „Gästehaus Flora“ (mit

Hallenbad), Reit im Winkl. Tagestouren

auf ausgedehntem Loipennetz.

Es werden Fahrgemein -

schaften gebildet.

Info: Hubert Blana, Tel. 07152 21606

�29.–31. 1.

Schneeschuh-Wochenende:

Allgäuer Alpen

Standquartier Schwarzwasserhütte.

Touren: Steinmännle, Hählekopf,

Grünhorn. Sonntag evtl. eine

Überschreitung des Hohen Ifen.

Ausleihe der Schneeschuhe

möglich. Leitung: Norbert Urban

Tel. 07032 73030

�3. 2.

Bezirksgruppenabend

19.30 Uhr, Diavortrag „Weitwan

de rung Rothaarsteig“ von

Hubert Blana

�5.–8. 2.

Skitouren Plus im Allgäu

Sektionstour (Schnupperkurs),

Leitung: Michael Bubeck

�13.–17. 2.

Skihochtour Grundkurs

Sektionstour in den Lechtaler Alpen,

Leitung: Alfons Rief, Tel. 07157-

61845

�20. 2.

Wanderung d

er Aktiven Senioren

Auf Umwegen von Böblingen

nach Mauren und zurück, Info:

Peter Krökel, Tel. 07031 279658

�20.–24. 2.

Skitouren Grundkurs

Sektionstour im Lechtal,

Leitung: Michael Bubeck

more sports for you

�27.–28. 2.

Schneeschuhtour in

der Nordostschweiz

Rundtour von Libingen im Ober -

toggenburg . Ü Gasthaus Chrüzegg,

1265 m. Ausweichziel in Zentralschweiz.

Ein LVS-Gerät ist Voraussetzung.

Leitung: Jörg Stein,

Tel. 07051 925030

�3. 3.

Bezirksgruppenabend

19.30 Uhr, Diavortrag „Lofoten“

von Dr. Jörg Stein

�5.–8. 3.

Skitouren Plus, Schnupperkurs

Sektionstour auf der Jamtalhütte,

Leitung: Alfons Rief, Tel. 07157

61845

�20. 3.

Wanderung der Aktiven Senioren

Märzbecherwanderung, Info:

Werner Maier, Tel. 0711 7158251

�29. 3.–2. 4.

Skitour im Sellrain

Stützpunkt Neue Pforzheimer

Hütte, Gleirschtal. Gipfelmöglichkeiten:

Vordere Grubenwand

(3165 m), Gleirscher Fernerkogel

(3189 m), Südlichste Sonnenwand

(3091 m), Zwieselbacher Rosskogel

(3081 m), Schartlkopf (2829m).

Voraussetzungen: Abfahren im

Tiefschnee bei allen Schneearten,

gute Kondition, geübter Umgang

mit VS-Gerät, Sonde und Schaufel.

Leitung: Michael Bubeck

CALW

Bezirksgruppenleiter:

Siegfried Kempf,

Orchideenweg 2, 75397 Simmozheim,

Tel. 07033 7817

Gruppenabend:

Jeden 1. Freitag/Monat im Gast haus

„Löwen“ in Calw-Hirsau, 20 Uhr

Gruppen:

Jugend

Niklas Hohmann, Welzbergweg 26,

75365 Calw, Tel. 07051 13715

Familien

Rüdiger Jacobs, Grundweg 10,

75387 Neubulach-Liebelsberg,

Tel. 07053 96221

Hochtouren/Klettern

Tomas Regelmann, Gartenweg 2,

75365 Calw-Stammheim,

Tel. 07051 930999

Aktive Senioren

Günther Spannuth,

Schaberweg 4, 75365 Calw

Kletterwand

in der Sporthalle Neubulach.

Mitt woch und Freitag: 19.30–22 Uhr,

Ansprechpartner: Tomas Regelmann,

Tel. 07051 930999

K L O T Z

Kinderklettern: Jan bis März und

Okt bis Dez., jeden letzten Freitag

im Monat. Ansprechpartner: Karlheinz

Kistner, Tel. 07053 1243

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�Januar bis März

Kinderklettern

Jeden Freitag, 17.30 Uhr: Kinderklettergruppe

ab 8 Jahren, Neubulach

an der Kletterwand, Anm. erforderlich!

Kontakt: Karlheinz Kistner, Tel.

07053 1243

�10. 1.

Vortrag: Transsib – Unterwegs

nach Osten

Kurhaus Bad Liebenzell, 18 Uhr

�15. 1.

Bezirksgruppenabend

Oberreichenbach, Gasthaus Hirsch,

20 Uhr: Vorstellung Tourenprogramm

2010

�17. 1.

Auf Schneeschuhen:

Nordschwarzwald

Org./Anm. bis 11. 1. 10: Kurt

Pfrommer, Tel. 07051 5487 oder

0160 95011014

�21. 1.

Vortrag: Erstbesteigung des

Nameles-Peak im Karakorum

Toms Bergsportladen, 20 Uhr

Active Kundenkarte mit Bonus für Ihren Vorteil

Bergsport . Tennis . Laufen . Ski . Ballsport . Walking . Schuhe

Fitnessgeräte . Polarcenter . Bekleidung . Schwimmen . Skiausfahrten

Snowboard . Nordic-Sport-Schule . Inlineskaten . Ski-Verleih

Wettbachplatz . 71063 Sindelfingen . 0 70 31 - 81 17 26

Schwaben Alpin 1 | 2010 71


GRUPPEN

�23.–25. 1.

Ski- und Snowboardtour: Lechtal

Org./Anm. bis 21. 1. 10: Felix Funk,

Tel. 0172 4784936

�28.–31. 1.

Ski- und Snowboardtour:

Nagelfluhkette

Org./Anm. bis 7. 1. 10: Felix Funk,

Tel. 0172 4784936

�5. 2.

Bezirksgruppenabend

�7. 2.

Vortrag: Panamericana

Kurhaus Bad Liebenzell, 18 Uhr

�13. 2.

Führung: Kepler-Museum

Weil der Stadt

19–21 Uhr: bei klarem Himmel:

Einführung in die Himmelsbeobachtung

mit den Teleskopen, Anm.

bis 2. 2. 10: J. Merz Simmozheim,

Tel. 07033 6164

EINLADUNG

zur Jahreshauptversammlung

der Bezirksgruppe Calw

zur Jahreshauptversammlung

der Bezirksgruppe Calw

Mittwoch, 5. März 2010

Bad Teinach, Gasthaus Lamm,

19.30 Uhr

Anträge zur Mitgliederversammlung

sind schriftlich beim Vorstand

einzureichen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich

ein.

�19.–21. 2.

Schneeschuhtour: Tuxer Alpen

Org./Anm. bis 1. 2. 10: Kurt Pfrommer,

Tel. 07051 5487 oder 0160

95011014

�24. 2.

Vortrag: Abenteuer in Peru und

Bolivien

von Hermann Rapp, Toms Bergsportladen,

20 Uhr

�28. 2.

Vortrag: Island

Kurhaus Bad Liebenzell, 18 Uhr

�28. 2.–4. 3.

Langlaufausfahrt der Skizunft

nach Toblach

Nähere Informationen bei der

Skizunft Calw

�5. 3.

Jahreshauptversammlung

Bad Teinach, Gasthaus Lamm,

19.30 Uhr

�14. 3.

Rund um Esslingen

Org./Anm. bis 6. 3. 10: Gabi und

Jürgen Rust, Tel. 07051 12355

�21. 3.

Vortrag: Am Jacobsweg

Kurhaus Bad Liebenzell, 18 Uhr

�21.–25. 3.

Skisafari in Südtirol

Nähere Informationen bei der

S kizunft Calw

�31. 3.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

für Bergsportler

Neubulach in der Kletterhalle;

72 Schwaben Alpin 1 | 2010

Beginn 19.30 Uhr. Anm.: Klaus

Schneider, Tel. 0171 9555837

ELLWANGEN

Bezirksgruppenleiter:

Walter Hösch, Rudolf-Martin-Str. 1,

73527 Schwäbisch Gmünd,

Tel. 07171 2019,

Internet:

www.alpenverein-schwaben.de/

224. html

Bergsteiger (BG):

Jeden 3. Dienstag im Monat,

20 Uhr, Stammtisch im Rosengarten,

Ell wangen. Jeden Donnerstag

Kletter training nach

Absprache. Infos: Martin Hauber,

Tel. 07961 53078 und Roland

Hülle, Tel. 07961 7772

Tourengruppe 45+ (TG):

In der Regel jeden 2. Mittwoch

im Monat, 20 Uhr, Stammtisch

im Gasthof Kanne, Ellwangen.

Infos: Karl-Heinz Stadler,

Tel. 07961 4226

Senioren (SG):

Jeden 1. Freitag im Monat,

20 Uhr, Seniorentreff im Gasthof

Roter Ochsen, Ellwangen.

Jeden 3. Mittwoch im Monat,

14 Uhr, Nachmittagswanderung

ab Schießwasen.

Infos: Manfred Petry,

Tel. 07961 3417

Jugend (JG):

Jeden Dienstag, 18 Uhr in der

Marie npflege. Infos: Christian Rupp,

Tel. 07961 51054

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�31. 1.

Langlauf, Eisklettern oder

andere Wintersportaktivitäten in

der Region

Weitere Infos beim Stammtisch und

bei Martin Hauber, 07961 53078

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Ellwangen

Freitag, 26. März 2010, 20.00 Uhr,

Gasthaus Roter Ochsen, Ellwangen

Tagesordnung

1. Begrüßung und Bericht des

Bezirksgruppenleiters

2. Ehrungen

3. Berichte der Gruppenleiter

4. Bericht des Kassierers

5. Bericht der Kassenprüfer

sowie Wahl der neuen Kassenprüfer

für 2010

6. Entlastung von Vorstand und

Ausschuss

7. Anträge

8. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung

sind bis zum 12. 3. 2010

beim Bezirksgruppenleiter schriftlich

einzureichen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich

ein.

�31. 1.

Wanderung zur Rötlenmühle

Org.: Anton Köppel, 07961 53181,

Treffp.: 10 Uhr am Bußkreuz Schönenberg,

Anm. bis 22. 1.

�17–21. 2.

Langlauf: Leutasch

Stützpunkt: Pension in der Region

Seefeld, Org.: Jürgen Beer, 07361

77750

�28. 2.

Winterwandern und Skifahren:

Ober-/Unterjoch, Tannheim

Org.: Karl-Heinz Stadler, 07961

4226, Anm. bis 10. 2.

�28. 2.

Wanderung:

Ellwangen-Schrezheim

Org.: Hans Mahal, 07961 3934,

Treffp.: 9.30 Uhr am Schießwasen

�6.–7. 3.

Schneeschuhwanderung:

Allgäuer Alpen

Org.: Lisa Gloning, 07961 54117

�14. 3.

Kegelabend im Ellwanger

Hallenbad

Org.: Margot Ott, Treffp.: 16.30 Uhr

im Hallenbad

�21. 3.

Wanderung im Raum Irmansweiler

Org.: Paul Mezödi, 07961 6573,

Treffp.: 8.30 Uhr am Schießwasen

�26. 3.

Mitgliederversammlung

20 Uhr, Gasthaus Roter Ochsen,

Ellwangen

ESSLINGEN

Bezirksgruppenleiter:

Wolfgang Paar,

Heugasse 3, 73728 Esslingen,

Tel. 0711 3510510,

E-Mail: wpaar@gmx.de

Stellvertreter:

Jürgen Seifried,

Tel. 0711 387470,

E-Mail: fliesenseifried@t-online.de

Treffpunkt aller Gruppen:

Jeden 1. Mittwoch im Monat, 20 Uhr,

Waldheim, Esslingen/Zollberg

Treffpunkt Seniorengruppe:

Jeden letzten Freitag im Monat,

18 Uhr, Hotel/Restaurant „Rosenau“,

Leiter: Horst Stadtelberger,

Tel. 0711 371373, E-Mail:

Stadtelberger@t-online.de

Wandergruppe:

Leiter: Werner Paulus,

Tel. 0711 3460317,

E-Mail: werner.j.paulus@gmx.de

Familiengruppe 1:

5–10 Jahre, Leitung: Christa Lohri,

Tel. 0711 3707453,

E-Mail: Didi.cl@gmx.de

Familiengruppe 2:

5–10 Jahre, Leitung: Anke Matthes,

Tel. 0711 8824526,

E-Mail: anke.matthes@gmx.de

Bergsteigergruppe:

Leiter: Martin Sigg, Tel. 0711 353636,

E-Mail: martin.sigg@esslingen.de

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Esslingen

Mittwoch, 3. Februar 2010

19.30 Uhr, Waldheim Zollberg

Anträge zur Mitgliederversammlung

sind schriftlich beim Vorstand

einzureichen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich

ein.

Jugendgruppe 1:

8–12 Jahre, Leiter: Felix Winkler,

Tel. 0711 3708527, E-Mail:

felix@winkler-es.de und Christoph

Hermann, Tel. 0711 371777,

E-Mail: chrisiherm@web.de

Jugendgruppe 2:

13–18 Jahre,

Leitung: Melanie Engelhardt,

Tel. 0711 352964,

E-Mail: melanieengelhardt@gmx.de

Jungmannschaft:

19–25 Jahre, Leiter: Helmut Heinl,

Tel. 07153 28249,

E-Mail: max@heinlonline.de

Klettergruppe:

ab 20 Jahre, Leitung: Christiane

Schumann, Tel. 0711 3709528,

E-Mail: christiane-schumann@

web. de

und Kurt Bogdahn, Tel. 07153 25118,

E-Mail: kkurt.bogdahn@web.de

Kletter-Treffs:

Oktober–März, Kletterwand Fachhochschule

Jugendgruppe 1: Mi. 17.30–19 Uhr;

Jugendgruppe 2: Di. 18–19.30 Uhr;

Jungmannschaft: Di. 19–20.30 Uhr;

Klettergruppe: Do. 19–21 Uhr

Internet:

www.dav-esslingen.de,0

E-Mail: info@dav-esslingen.de

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�1.–6. 1. ST / SST

HG, Tourentage: Silvretta

Schneeschuh- und Skitouren, Leitung:

Martin Sigg, Tel.: 0711 353636

�6. 1. WT

WG, Winterwanderung:

Schwäbische Alb

Gehzeit ca. 4 Std., mit Einkehrschwung,

Leitung: Werner Paulus,

Tel.: 0711 3460317

�17. 1. KT

KG, Klettern Indoor auf der Waldau

Org.: Kurt Bogdan, Tel.: 07153 25118

�20. 1.

Bezirksgruppen-Treffen

20 Uhr, Waldheim Zollberg

�23. 1. KT

JG 2, Klettern auf der Waldau

Org.: Andrea Obergfell, Tel: 0711

3584069

�29. 1.

SG, Senioren-Aktivitäten

Mittags wird gestartet mit unseren

Aktivitäten, Info bei Horst Stadtelberger,

Tel.: 0711 371373

�30. 1.

JM, Schneeschuhwandern

Org.: Miriam Rosner, Tel: 0711

6554852

�31. 1. WT

FG 2, Wanderung:

Schwäbische Alb, Remstal oder

Welzheimer Wald

Leitung: Anke Matthes, Tel.: 0711

8824526

�offen ST

HG, Skitour

Pitzeneck 2174 m, Ammergauer

Alpen 1070 Hm, je nach Schnee

und Wetterlage. Leitung: Martin

Sigg, Tel.: 0711 35 36 36

�3. 2.

Mitgliederversammlung

19.30 Uhr, Waldheim Zollberg

�5.–7. 2. ST

KG, Skitour ums Berghaus Malbun

z.B. Rosswies, Fulfirst, Alvier;

max. 7 Pers.; um frühzeitige Anm.

wird gebeten. Leitung: Frank Henzler,

Tel.: 0711 3009783

�5.–7. 2. SST

WG, Schneeschuhwandern:

Gunzesried

Otto Schwegler-Haus, max. 10 Teiln.,

Ausrüstung kann geliehen werden,

Leitung: Jürgen Seifried, Tel.: 0711

387470

�7. 2.

FG 1, Wasserklettern, lasst euch

überraschen …

Org.: Simon Schiefer, Tel.: 0711

384780

�7. 2. KT

JM, Klettern auf der Waldau

Leitung: Alex Reyer,

Tel.: 07153 73536

�26. 2.

SG, Senioren-Aktivitäten

Mittags wird gestartet mit unseren

Aktivitäten, Info bei Horst

Stadtelberger, Tel.: 0711 371373

�offen ST

HG, Ski-Tour:

Kaltenberg, 2896 m

ab Stuben mit Lift 1100 Hm,

je nach Schnee und Wetterlage,

Leitung: Martin Sigg, Tel.: 0711

353636

�offen ST

HG, Ski- od. Schneeschuhtour

Schild, Übernachtung: Fronalp,

Leitung: Martin Sigg, Tel.: 0711

353636

�3. 3.

Bezirksgruppen-Treffen

20 Uhr, Waldheim Zollberg

�5.–7. 3.

BG, Skifahren, Snowboard,

Wandern und Spaß: Tschengla

Unterkunft: Schwabenhaus,

Org.: BG

�7. 3.

JG 2, Schwimmen im Erlebnisbad

Org.: Andrea Obergfell, Tel: 0711

3584069

�19.–21. 3.

FG 1, Skifahren am Ifen

Org.: Svenja Freisler, Tel.: 0711

44007211

�26. 3.

SG, Senioren-Aktivitäten

Mittags wird gestartet mit unseren

Aktivitäten, Info bei Horst Stadtelberger,

Tel.: 0711 371373

�28. 3.

FG 2, Wanderung: Schwäbische

Alb, Remstal oder Welzheimer Wald

Leitung: Anke Matthes, Tel.: 0711

8824526

KIRCHHEIM/TECK

Bezirksgruppenleiter:

Dr. Martin Gienger; E-Mail:

kontakt@dav-kirchheim-teck.de,

Tel. 0151 19548834

Internet:

www.dav-kirchheim.de

Treffpunkt:

DAV-Treff jeden letzten Freitag im

Monat um 20 Uhr im Schützen haus

bei der Freihofschule, Kirchheim

Sport und Gymnastik:

jeden Mittwoch von 20–22 Uhr

(außer in den Schulferien)

in der alten Turnhalle des Ludwig-

Uhland-Gymnasiums

Mittwoch-Wandergruppe:

jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat,

13.30 Uhr auf dem Ziegelwasen zu

2–3-std. Wanderungen in die nähere

und weitere Umgebung. Änderungen

bzgl. Treffp. und Abfahrtszeit

sind möglich. Aktuelle Infos im

Schaukasten beim Schuhhaus Sigel,

Marktstraße.

Lauftreff:

Dienstag 19 Uhr, Treffpunkt nach

Absprache bzw. Sportplatz Nabern

(Sommerzeit) oder Parkplatz

Schlossgymnasium (Winterzeit)

Sonntagswanderungen:

Neu: Treffpunkt Parkplatz Schlossgymnasium

Material-Ausleihe:

Änderung zur Materialausgabe

Die Materialausgabe wird künftig

nur noch nach Absprache geöffnet

sein. Wer donnerstags Material ausleihen

oder zurückgeben möchte,

sollte dies bis zum Dienstag der

jeweiligen Woche unter Tel. 0151

22867450 anmelden. Ggf. bitte auf

der Mailbox Name, Telefonnr. für

evtl. Rückfragen angeben und an

welchem Donnerstag ihr kommt.

Jugendgruppe-Sportklettern,

leistungsorientiert:

jeden Mittwoch von 17–20 Uhr,

Kletterhalle Stuttgart

Kletterhalle:

beim Schlossgymnasium Kirchheim,

Walter-Jakob-Halle

Montag: 9.–12 Uhr, Krabbelklettern;

17.10–19 Uhr, Familienklettern;

19.30–22 Uhr, offenes Klettern

Dienstag: 17–19 Uhr, Jugend gruppe;

19–22 Uhr, offenes Klettern

Mittwoch: 17–19 Uhr, Jugendgruppe

(nur gerade Wochen); 19–22 Uhr,

offenes Klettern

Donnerstag: 17–19 Uhr, Familienklettern;

19.30–22 Uhr, offenes Klettern

Freitag: 10–12 Uhr, offenes Klettern;

15–17 Uhr, Jugendgruppe (Nürtingen)

jeden 2. Freitag im Monat;

17–19 Uhr, Familienklettern;

19.30–22 Uhr, Bergsteigergruppe

Sonntag: 10–12 Uhr, offenes Klettern;

14–17 Uhr, offenes Klettern;

19–22 Uhr, offenes Klettern mit

Slacklinen

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

KLETTERKURSE

In der Kletterhalle beim Schlossgymnasium

�16. 1.

Klettertechnik für Fortgeschrittene

Für alle Hallenkletterer, die

den oberen 4. Grad im Vorstieg

klettern, 17–21 Uhr, Anm. bis 9. 1.,

Org.: Diet hard Loehr, Tel. 07023

908503

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Kirchheim

Mittwoch, 5. März 2010

Gaststätte Rübholz, zwischen

Ötlingen und Lindorf, 20 Uhr

Anträge zur Mitgliederversammlung

sind schriftlich beim Vorstand

einzureichen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich

ein.

�27. 2.

Klettergrundkurs (Teil 1)

9.30–12 Uhr, Anm. erforderlich!

Org.: Angela Böbel, Tel. 07021

49615

�27. 2.

Kletterkurs Vorsteigen (Teil 1)

14.–16.30 Uhr, Anm. erforderlich!

Org.: Angela Böbel, s. o.

�6. 3.

Klettergrundkurs (Teil 2)

9.30–12 Uhr, Anm. erforderlich!

Org.: Angela Böbel, s. o.

�6. 3.

Kletterkurs Vorsteigen (Teil 2)

14–16.30 Uhr, Anm. erforderlich!

Org.: Angela Böbel, s. o.

Nach Bedarf werden weitere Kurse

angeboten und unter www.davkirchheim.de

angekündigt.

WEITERES PROGRAMM

�17. 1.

Tagesskitour: Stuiben mit der Bahn

Abfahrt: nach Absprache, Org.: Uli

Sailer, Tel. 07026 6011978 oder 0172

8833675

�20. 1.

Mittwochswanderer und Senioren:

Skilanglauf auf der Alb

(nur bei ausreichender Schneelage),

Treffp.: Ziegelwasen 10 Uhr, Org.:

Manfred Keller, Tel. 07021 43562

�23.–24. 1.

Skitouren: Gunzesrieder Tal

Ü Otto-Schwegler-Hütte (Ostertaler

Hütte, Selbstversorger), Org.: Uli

Sailer, Tel. 07026 6011978 oder 0172

8833675

Schwaben Alpin 1 | 2010 73


GRUPPEN

�29. 1.

DAV-Treff

Vortrag: Radtour ums Mittelmeer –

Jordanien mit Schwerpunkt

„Petra“ und „Wadi Rum“, von

Jürgen Leitz

�31. 1.

Sonntagswanderung

Treffp.: Parkplatz Schlossgymnasium,

10 Uhr, Org.: Uli Sailer,

Tel. 07026 6011978 oder 0172

8833675

�31. 1.–3. 2.

Mittwochswanderer und Senioren:

Skiausfahrt ins Allgäu

Ü Mahdtalhaus, Anm. bis 31. 12.,

Org.: Alfons Großmann, Tel. 07024

52046

�5.–7. 2.

Jugendgruppe: Ski-, Snowboardund

Langlaufausfahrt

Unterkunft: Mahdtalhaus, Org.:

Markus Bosler, Tel. 07026 4080

�26. 2.

Mittwochswanderer und Senioren:

Skitour im Allgäu

Wannenkopf und Riedberger Horn,

Aufstieg 4 Std., Org.: Eckart Kautter,

Tel. 07021 43410 oder 08322

9874486

�26. 2.

DAV-Treff

�27.–28. 2.

Skitouren: Buchs und Sargans

(Schweiz)

leichte bis mittelschwere Skitouren,

bis zu 1200 Hm im Aufstieg,

Gehzeit 4–5 Std., Ü Halb -

pension im Tal, Anm. bis 22. 1.,

Org.: Regula und Diethard Loehr,

Tel. 07023 908503

�28. 2.

Sonntagswanderung

Treffp.: Parkplatz Schlossgym -

nasium, 10 Uhr, Info beim DAV-

Treff am 26. 2.

�5. 3.

Mitgliederversammlung

Gaststätte Rübholz, zwischen

Ötlingen und Lindorf, 20 Uhr

�12.–14. 3.

Gemütliche Skitouren: Glarnerland

Mit Seilbahn zum Berggasthaus

Mettmen, mittelschwere, eher kurze

Skitouren mit Steigerungsmöglichkeit,

Org.: Stephan Briel, Tel. 07021

9318845

�15.–20.3.

Skitouren: Hinterrheingebiet

Talquartier mit Selbstversorgung,

Org.: Uli Sailer, Wolfgang Claß,

Tel. 07026 6011978 oder 0172

8833675

�26. 3.

DAV-Treff

Vortrag: Expedition zum Ninchin

Kangsa in Tibet, von Dr. Friedhelm

Fink

�28. 3.

Sonntagswanderung:

Herbrechtingen

Steinzeithöhlen im Lonetal, Gehzeit:

4,5 Std., Wegstrecke: 18 km,

Treffp.: Parkplatz Schlossgymnasium,

9.30 Uhr, Org.: Günter

Deuschle, Tel. 07153 666-336 oder

07024 83270

74 Schwaben Alpin 1 | 2010

LAICHINGEN

Bezirksgruppenleiter

(kommissarisch):

Dieter Mayer,

Friedenstr. 19, 89180 Berghülen,

Tel. 07344 4980, Mobil 0162

1925342, E-Mail: dieter.mayer@

volksbank-laichingen.de

Carl-Erich Bausch,

89150 Laichingen, Hagsbucher Weg 1,

Tel. 07333 4586,

E-Mail: carl-erich@bausch-lai.de

Internet:

www.people.freenet.de/

Alpenverein_Laichingen

Abfahrten:

erfolgen, wenn nicht anders ange

geben, mit Pkw in der Garten -

straße am ev. Gemeindehaus.

Zur Tourenanfahrt nicht benutzte

Fahrzeuge können auf dem

zen tralen Parkplatz abgestellt

werden.

Klettern:

Kontakt und Organisation: Heike

und Erich Wulfert, Tel. 07333 6524,

E-Mail: fam.wulfert@online.de.

Anmeldungen, auch kurzfristig per

Telefon oder E-Mail; Zusagen werden

in der Reihenfolge der Anmeldungen,

eventuell auch nach Klettereignung,

erteilt! DAV-Mitglieder der BG Laichingen

haben Vorrang! Bei mehrtägigen

Veranstaltungen wird bei

Bedarf eine Übernachtungskaution

eingefordert. Infos über Kletterge

biete, Ausrüstung, Kosten etc.

können schon vor der Anmeldung

erfragt werden!

Donnerstags, ganzjährig:

Im Winter: Klettern im L.A. Gym;

Treffpunkt ab 19 Uhr im L.A. Gym.

Frühjahr bis Herbst: Je nach Witterung

Klettern im Blautal, Fels nach

Absprache (E-Mail-Info); Abfahrt

nachmittags/abends Pichlerstr. 3.

Bei schlechtem Wetter nach Ab -

sprache im L.A. Gym ab 19 Uhr.

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�6. 2.

Mitgliederversammlung

20 Uhr, Gasthaus Rößle, Laichingen

�14. 2.

Schneeschuhwanderung

Allgäu bzw. Alb je nach Schneelage;

Kat. A; max. 6 TN; Abfahrt 8 Uhr

bzw. 13 Uhr; Org.: Dieter Mayer

�7. 3.

Schneeschuhwanderung

Allgäu bzw. Alb je nach Schneelage;

Kat. A; max. 6 TN; Abfahrt 8 Uhr

bzw. 13 Uhr; Org.: Dieter Mayer

�März

Reisebericht und Bilderschau:

Spitzbergen

von Manuel Fink, Merklingen,

Beginn 20 Uhr, Gasthaus Rößle,

Laichingen

Seniorenwandergruppe

�25. 3.

Märzenbecherwanderung

Riedental – Kanzel – Sotzenhausen;

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Laichingen

Samstag, 6. Februar 2010,

20.00 Uhr, Gasthaus Rößle,

Laichingen

Tagesordnung

1. Bericht der Bezirksgruppenl -

eitung

2. Kassenbericht

3. Berichte der Gruppen

4. Entlastungen

5. Verschiedenes

2,5–3 Std., 120 Hm; Abfahrt 13 Uhr;

Org.: Gerhard Mayer, Tel. 07344

4515

Klettern

�18. 4.

Anklettern im Blautal

Abfahrt 13 Uhr Pichlerstr. 3;

Anm. bis 11. 4.

Kindergruppe

�16. 1.

Kletterhalle

�30. 1.

Kletterhalle

�13. 2.

Kletterhalle

�27. 2.

Kletterhalle

�13. 3.

Kletterhalle

�27. 3.

Kletterhalle

Familiengruppe I

�21.–28. 2.

Alpine Skiwoche: Ostschweiz

Quartier in Flumserberg; Skigebiete

Flumserberg und Pizol, 1000–

2300 m; Kat. B; Vorbesprechung

am 17. 2., 20 Uhr bei Fam. Bausch

Familiengruppe „Klettermaxe“

�24. 1.

Winterrallye und Grillen

Start 11 Uhr; Org.: Marianne Baur,

Judith Stuhlinger

�12.–16. 2.

Winterspaß im Allgäu

Org.: Karin und Bernd Böttinger

Familiengruppe „Frischlinge“

�18.–21. 2.

Wintertage: Gunzesried, Höfle

Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern;

Org.: Ralf Specht

�6. 3.

Schneeschuhwanderung auf

der Alb mit Iglubau

je nach Schneelage; Org.: Martin

Pachot-Föhl

NÜRTINGEN

Bezirksgruppenleiter:

Werner Göring,

Friedrich-Römer-Str. 32,

73268 Erkenbrechtsweiler.

Tel. 07026 4930,

E-Mail: werner.goering@t-online.de

Info-Telefon:

Dieter Bopp, Tel. 07022 31886

Internet:

www.alpenverein-nuertingen.de

Vereinsabend:

Febr. bis Okt. jeweils am letzten

Donnerstag, im Dez. am 2. Do.,

ab 20 Uhr im Bürgertreff am Rat -

haus Nürtingen.

Bergsportgruppe:

jeden 2. Dienstag im Monat ab

20 Uhr im Sportheim in Neckar -

hausen (Beutwang)

Jugend:

Für Kinder und Jugendliche von

10–18 Jahren. Gruppenabende

jew. dienstags, 17.30–19 Uhr,

Jugendhaus am Bahnhof, 1. Stock

mittlere Klingel.

Infos: Michael Orlando,

Tel. 07022 64435, E-Mail:

michael_orlando@t-online.de

Seniorengruppe:

Infos unter Tel. 07022 31886;

Teilnahme am Tag zuvor

beim Wanderführer melden.

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

� 1. 1.

1. Wandertreff im neuen Jahr

Führung: Roland Klein,

Tel. 07021 55403, Treff: 13.30 Uhr,

Neidlingen Kirche

�12. 1.

Gruppenabend: Bergsportgruppe

20 Uhr, Sportgaststätte Beutwang

�10.–13. 1.

Skiausfahrt der Seniorengruppe:

Kleines Walsertal

Piste und LL, Standort: Mahdtalhaus

bei Riezlern, Org.:

Alfons Großmann, Tel. 07024

52046

�23.–24. 1.

Winterwochenende: Kleines

Walsertal

Skitour, Schneeschuh, Langlauf,

Standort: Mahdtalhaus bei

Riezlern, Org.: Jürgen Stoll,

Tel. 07022 56260

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Nürtingen

Donnerstag, 28. Januar 2010

20 Uhr, Bürgertreff in Nürtingen

(Zufahrt über Alleenstraße,

Parkhaus)

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Berichte des BG-Leiters und

der Gruppen

3. Bericht des Kassiers und

der Rechnungsprüfer

4. Aussprache über Berichte und

Entlastungen

5. Wahlen

6. Verschiedenes

Anträge (Wünsche/Anregungen)

bitte bis zum 14. 1. bei der Geschäftsstelle

oder an den Bezirksgruppenleiter

einreichen.

Wir bitten um rege Beteiligung bei

der Mitgliedersammlung.

�28. 1.

Mitgliederversammlung

20 Uhr, Bürgertreff in Nürtingen

�3. 2.

Seniorengruppe: Hohenlohe

Hessental – Steinbach – Schwäbisch

Hall, Führung: Hans-Walter

Schmid, Treff: 8.45 Uhr, Bahnhof NT

�15. 2.

Junge Wanderer: Winterwanderung

Rund um Wiesensteig, Führung:

Regina Stoll, Tel. 07024 52046

�18.–21. 2.

Ski- und Schneeschuhtouren:

Oberalppass

Standort: Maighelshütte, Leitung.:

Werner Göring, Tel. 07026 4930

�25. 2.

Gruppenabend: Bergsteiger- und

Seniorengruppe

20 Uhr, Bürgertreff am Rathaus

�3. 3.

Seniorengruppe: Uracher Alb -

vorland

Metzingen – Glems – Neuhausen –

Metzingen, Führung: Herbert

Demuth, Tel. 07022 43108, Treff:

10 Uhr, Hallenbad, P

�6. 3

Winterklettersteig: am Rendl, Arlberg

Org.: Andreas Bopp, Tel. 07024

469911

�9. 3.

Gruppenabend: Bergsportgruppe

20 Uhr, Sportgaststätte Beutwang

�21. 3.

Wanderung: Randecker Maar

Führung.: Werner Göring,

Tel. 07026 4930

�25. 3.

Gruppenabend: Bergsteiger- und

Seniorengruppe

20 Uhr, Bürgertreff am Rathaus

�28. 3.–2. 4.

Tourenwoche: Stubaier Alpen

Ski- und Schneeschuhtouren,

Standort: Franz-Senn-Hütte,

Leitung.: Manfred Hoß u. Werner

Göring, Tel. 07026 4930

Wildwassergruppe

�23.–24. 1.

Skiwochenende: Bregenzer Wald

Org.: Florian Stief

�23. 3.

Anpaddeln

Eispaddeln bis WW III, Org.: Jochen

Riesbeck

REMS-MURR

SITZ ROMMELSHAUSEN

Bezirksgruppenleiter:

Horst Kegel, Stettener Str. 33,

71384 Weinstadt, Tel. 07151 64340

Internet:

www.alpenverein-rems-murr.de

Treffpunkte:

Hochtourengruppe:

Jeden ers ten Donnerstag ab

20 Uhr im Gasthaus „Lamm“,

Kernen-Rommelshausen

Bergwanderer:

Jeden ersten Mittwoch ab 20 Uhr

in der Gaststätte „Kolbenhalde“,

Kernen-Rommelshausen

EINLADUNG

zur Mitgliederversammlung

der Bezirksgruppe Rems-Murr

Freitag, 29. Januar 2010

20 Uhr, Trachtenvereinsheim

Almrausch, Kelterstr. 109,

Rommelshausen

Anträge zur Mitgliederversammlung

sind schriftlich beim Vorstand

einzureichen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich

ein.

Junioren:

Jeden 2. Dienstag von 20–21.30 Uhr

im DAV-Raum der Halden schule in

Rommels hausen

Jugend:

Jeden Dienstag von 18–19.30 Uhr

Haldenschule Kernen-Rommelshausen

Kletteranlage:

Sporthalle der Rumbold-Realschule,

Schafstr. 48, in Kernen-Rommelshausen.

Auskunft bei Philipp Bongarz,

Tel. 0711 584769

PROGRAMM

JANUAR BIS MÄRZ 2010

�7. 1.

Hochtourengruppe:

Gruppenabend

20 Uhr, Gasthof zum Lamm,

Rommelshausen

�13. 1.

Bergwanderer: Gruppenabend

20 Uhr, Gasthaus Kolbenhalde,

Rommelshausen

�14. 1.

Konditionstraining: Rucksackmarsch

um 19 Uhr ab Stetten, Kelter

�16.–17. 1.

Skitour: Bregenzer Wald

Org.: Holger Scheeff, Tel. 07151

46689

�20. 1.

Werktagstreff: Skilanglauf oder

Wanderung

Org.: Karl Maier, Tel. 07151 965385

�22.–24. 1.

Ski Alpin: Serfaus und Ischgl

Ausfahrt mit dem Bus, Org.:

W. Schweitzer, Tel. 07151 565508

�29. 1.

Mitgliederversammlung der

Bezirksgruppe Rems-Murr

20 Uhr, Trachtenvereinsheim Almrausch,

Kelterstr. 109, Rommelshausen

�4. 2.

Hochtourengruppe:

Gruppenabend

20 Uhr, Gasthof zum Lamm,

Rommelshausen

�6.–9. 2.

Skitouren: Rund um Juf, Grau -

bünden

Org.: Wolfgang Lüders, Tel. 07151

609672

�7. 2.

Ski-Langlauf: Ostalb

Org.: Wolfgang Biller, Tel. 07151

609026

�10. 2.

Werktagstreff: Ski-LL oder

Wanderung

Org.: Karl Maier, Tel. 07151 965385

�11. 2.

Konditionstraining: Rucksackmarsch

um 19 Uhr ab Stetten, Kelter

�3. 3.

Bergwanderer: Gruppenabend

20 Uhr, Gasthaus Kolbenhalde,

Rommelshausen

�4. 3.

Hochtourengruppe:

Gruppenabend

20 Uhr, Gasthof zum Lamm,

R ommelshausen

�7.–13.3.

Skitouren: Ortler-Gruppe

Org.: Rolf Leistner,

Tel. 07195 60354

�11. 3.

Konditionstraining: Rucksackmarsch

um 19 Uhr ab Stetten, Kelter

�17. 3.

Werktagstreff: Wandern in

der Region

Org.: Karl Maier,

Tel. 07151 965385

�28. 3.

Wanderung: Stäffelestour

Rohracker – Frauenkopf –

Hedel fingen

Vom Caroline-Urteil zur Lex Schumacher

Über die Einschränkungen, die die Rechtsprechung für die Abbil

dung von Personen, insbesondere Kindern, etabliert hat und

was dies für Fotografen und Veranstalter sowie die Redaktion von

Schwaben Alpin bedeutet, wurde in Schwaben Alpin 3/2009 ausgiebig

berichtet. Das so genannte Caroline-Urteil, mit dem Caroli

ne von Monaco Geldansprüche gegenüber der Presse durchset -

zen konnte, ist vermutlich auch hinlänglich bekannt. Jetzt gibt es

noch die Lex Schumacher.

Was bedeutet das? Der neunjährige Sohn des Rennfahrers Mich

a el Schumacher nahm an einem Kartrennen teil und wurde dabei

so aufgenommen, dass sein Gesicht unter dem halbgeöffneten

Helmvisier wahrgenommen werden konnte. Dagegen wandten

sich die Eltern. In dem anschließenden Musterprozess, bei

welchem der Journalist wegen der grundsätzlichen Bedeutung

vom Deutschen Presseverband unterstützt wurde, stellte das

Gericht fest, dass das Persönlichkeitsschutzinteresse des Kindes

vorrangig vor dem öffentlichen Informationsinteresse einzu -

stufen ist. Das Journalistenblatt schreibt dazu in seiner Ausgabe

2/2009: „Fazit: von einer Bildberichterstattung über Jugendsportveranstaltungen

muss in Zukunft abgeraten werden, solange nicht

das schriftliche Eltern-Einverständnis der jeweiligen Wettkampfteilnehmer

eingeholt werden konnte. Andernfalls muss damit gerechnet

werden, … juristische Scharmützel drohen.“ Und als End -

ergebnis: „Die Bildberichterstattung von Veranstaltungen, an

denen Minderjährige teilnehmen, kann im Lichte solcher Rechtsprechung

als beendet angesehen werden“.

Was bedeutet dies für Fotografen von Veranstaltungen mit Jugendlichen

und deren Organisatoren? Sie benötigen das schriftliche

Einverständnis beider (!) Elternteile, dass Fotos ihres Kindes

in Schwaben Alpin veröffentlicht werden dürfen. Da dies wohl

im Einzelfall von einem ehrenamtlichen Fotografen kaum zu erbringen

ist, sollte das Einverständnis – oder eben auch das Nichteinverständnis

– bereits bei der Anmeldung dokumentiert werden.

Dies dürfte wohl das einfachste sein. Die Redaktion bittet

dringend darum, diese neue Rechtsprechung zu beachten. Erwähnt

werden soll sicherheitshalber noch, dass natürlich auch

Erwachsene mit der Veröffentlichung eines Fotos, auf dem sie zu

erkennen sind, einverstanden sein müssen!

Dieter Buck, Redaktionsleiter

Schwaben Alpin 1 | 2010 75


SERVICE

AlpinZentrum

Georgiiweg 5, 70597 Stuttgart

Tel. 0711 769636-6 · Fax 0711 769636-89

E-Mail: info@alpenverein-schwaben.de

Internet: www.alpenverein-schwaben.de

BW-Bank, Konto 1 269 015 (BLZ 600 501 01)

Iban: DE59 60050101 0001269015

BIC-SWIFT Code: SOLADEST

Ust. Id.-Nr.: DE147850135

Meldung von Änderungen

Änderungen der Anschrift und der Bankverbindung

bitten wir rechtzeitig mitzuteilen. Das geschieht leider

nicht immer.

Die Folgen sind:

DAV-Mitteilungen und Schwaben Alpin können nicht

ordnungsgemäß versandt werden

– bei Bankabbuchungen entstehen Rückläufe

– es entsteht unnötige Mehrarbeit

Daher unsere Bitte:

– Melden Sie Änderungen (bei Anschrift, Bankverbindung

u. ä.) an die Sektion Schwaben des DAV, AlpinZentrum,

Georgii weg 5, 70597 Stuttgart, nicht an den DAV München.

– Änderungsformular im Internet

Öffnungszeiten

Für unsere Mitglieder ist das AlpinZentrum mit Bü ch e rei,

Ausrüstungsverleih, Touren beratung sowie für persönliche

Besuche als auch telefonisch wie folgt zu erreichen:

Montag 10–16 Uhr Donnerstag 10–18 Uhr

Dienstag 10–16 Uhr Freitag 10–15 Uhr

Mittwoch 10–18 Uhr

Wie erreiche ich wen?

Zentrale: Tel. 0711 769636 - 6, Fax 0711 769636 - 89

Roland Frey, Geschäftsführer - 70

Hildegard Fischer, Mitgliederbetreuung,

Wandergruppe/SAS - 70

Gertie Zandel, Mitgliederbetreuung / Wandergruppe - 71

Andreas Wörner, Mitgliederverwaltung, Jugend - 72

Brigitte Bücker, Buchhaltung

Joachim Alle (Mi + Do), Kursprogramm, Material-

-73

verleih, Bücher -74

So erreicht man das AlpinZentrum

Mit öffentlichen Ver kehrs mitteln:

Mit der Stadtbahn U 7 vom

Haupt bahnhof in ca. 11 Min.,

oder mit der U8 von Vaihingen

in ca. 16 min, bis zur Haltestelle

„Waldau/Gazi Stadion“

beim AlpinZentrum Schwaben.

Das AlpinZentrum liegt nur

76 Schwaben Alpin 1 | 2010

2 Minuten von der U-Bahn-

Halte stelle entfernt.

Senkrecht über Stuttgart

Mit dem Pkw: Aus allen Richtungen

nach Stuttgart-Degerloch

und dort der Aus schil de rung

Richtung Fern seh turm/EIS -

SPORT ZENTRUM folgen.

Kletterzentrum Stuttgart

der DAV-Sektionen Schwaben und Stuttgart e.V.

Wie kommt man zur Waldau?

�Mit dem Pkw

über Königssträßle (Parkplatz) – Friedrich-Strobel-Weg 3

�mit öffentlichen Verkehrsmitteln

U7/U8 bis Haltestelle Waldau, zu Fuß 5 Min. bis zur Anlage

U15 bis Ruhbank, ca. 10 Min.

Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Freitag: 13–23 Uhr

Dienstag, Donnerstag: 9–23 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertage: 9–23 Uhr

Telefon: 0711 3195866 · Fax 0711 3195867

Internet: www.kletterzentrum-stuttgart.de

E-Mail: info@kletterzentrum-stuttgart.de

pünktlich

sauber

gut

MALERBETRIEB

Malerarbeiten

Betoninstandsetzungen

Wärmedämmung

Hermann und Rudolf Hürttle GmbH

Hölderlinstraße 53 · 70193 Stuttgart

Tel. 0711 997998-0 · Fax 0711 997998-29

www.huerttle.de · info@huerttle.de

Aufnahmeantrag

Bitte in Druckschrift ausfüllen

und einsenden an: Sektion Schwaben des Deutschen Alpenverein

AlpinZentrum Schwaben

Bitte für jede Person, Georgiiweg 5, 70597 Stuttgart

auch bei Familienmitgliedschaft, Tel. 0711 769636-6 · Fax 0711 769636-89

einen separaten Antrag ausfüllen. E-Mail: info@alpenverein-schwaben.de

Vielen Dank. Internet: www.alpenverein-schwaben.de

Vorname, Name Titel

Beruf Geburtsdatum

Straße, Nr. Telefon

PLZ Ort

E-Mail

Ich beantrage

meine Aufnahme als ____________________________ -Mitglied ab 201___

Datum Unterschrift

geworben von Sektionsmitglied: Mitgl.-Nr.

(Prämien nur für geworbene Mitglieder über 18 Jahre)

Erstmalige Mitgliedschaft im DAV

Ich trete über aus der

DAV-Sektion _______________________

Mitglied seit _______________________

Folg. Familienangehörige sind bereits

Mitglied in der

DAV-Sektion _______________________

Ehemann Mitglieds-Nr. ____________

Ehefrau Mitglieds-Nr. ____________

Kind(er) Mitglieds-Nr. ____________

Bitte diesen Teil nicht aus -

füllen, wird für interne Angaben

benötigt!

Bezirksgruppe

Mitgliedsnummer

Kategorie DM SM

EDV

1. Zahlung

Ausweis ausgestellt am

Ausweis-Nr.

Bemerkungen

Jahresbeitrag

A-Mitglied ab dem vollendeten 25. Lebensjahr 54 €

B-Mitglied Ehe-/Lebenspartner eines A-Mitglieds 28 €

Senioren ab 70 Jahre und aktive Bergwachtmitglieder (auf Antrag) 31 €

C-Mitglied diese Mitglieder sind zusätzlich A-Mitglied einer anderen Sektion 28 €

Auslandsmitglied ohne gültige Beitragsmarke 18 €

Junioren vom vollendeten 18. bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 31 €

Kinder/Jugend* Kinder/Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr 13 €

Familienbeitrag Kinder und Jugendliche sind bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei 82 €

* Eltern sind Nichtmitglieder

Einzugsermächtigung

Ich ermächtige hiermit, jederzeit widerruflich, die Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins zu Lasten

meines Kontos die ab 2010 fälligen Jahresbeiträge für folgende/s Mitglied/er

mittels Lastschrift einzuziehen. Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des

kontoführenden Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung. Die Beiträge werden jeweils im Januar eines

jeden Jahres eingezogen.

Datum Unterschrift

Gemäß Satzung § 7.3 haben

bis 31. 08. des lfd. Jahres eintre

tende Mitglieder den vollen

Jahres bei trag zu entrichten.

Die Satzung wird mit Ausweis

zu gesandt.

Konto-Nr.

Bankleitzahl

Kreditinstitut

Ort (Kreditinstitut)

Name Kontoinhaber

Schwaben Alpin 1 | 2010 77


SERVICE

78 Schwaben Alpin 1 | 2010

Bitte die genauen Öffnungszeiten

beim Hüttenwirt erfragen!

� ALLGÄU – SCHWARZWASSERHÜTTE (1620 m)

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BESUCHEN SIE

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Zustieg: 3 Stunden

Reservierung: Hüttenpächter Gottlieb Lorenz; Tel. Hütte: 0043 5443 8408 · Fax Hütte:

840810 · Tel. Tal: 0043 5443 8394 · Fax Tal: 8584 · E-Mail: info@jamtalhuette.at

Internet: www.jamtalhuette.at

Öffnungszeiten: Ab 20. Februar bis Mitte Mai 2010

Hüttenwart: Siegfried Kempf, Tel. 07033 7817

Aktivitäten: Ideal für Berg-, Kletter- und Skitouren – besonders auch für Familien, Kinder

und Senioren; DAV-Ausbildungszentrum

Übergänge: Heidelberger Hütte, Wies bade ner Hütte, Tuoihütte, Bieler Höhe über

Getschnerscharte

Gipfel (Auswahl): Westl. Gamshorn, Pfannknecht, Breite Krone, Schnapfenspitze, Flucht -

horn, Augstenberg, Gems spitze, Jamspitzen, Drei länder spitze, Piz Buin, Haagspitze

Karten: AV 26, F&B 373 · Führer: AVF Silvretta, Bergverlag Rother

� SILVRETTA – JAMTALHÜTTE (2165 m) – ALPINES AUSBILDUNGSZENTRUM

Talort: D 87568 Hirschegg (1124 m) · 46 Betten, 35 Lager; SV-Hütte: 12 Lager

Zustieg: 2 Stunden (ab Auen hütte, 1238 m)

Reservierung: Hüttenpächter Peter und Petra Zwischenbrugger,

Tel. Hütte: 0043 5517 30210 · Fax: 0043 5517 30230; Tel.+Fax Tal: 0043 5333 5582

Öffnungszeiten: Ab 28. Dezember 2009 bis 28. März 2010

Hüttenwart: Roland Frey, Tel. 07191 60538

Aktivitäten: Ideal für Wanderungen, Berg- und Skitouren, besonders auch

für Familien, Kinder und Senioren

Übergänge: Walmendinger Horn, Mahd talhaus, Diedams kopf, Schoppernau

Gipfel: Steinmannl, Grünhorn, Häle kopf, Diedams kopf, Hoher Ifen

Karten: F&B 363, Kompaß 03, UKL 8: Bayr. Landesvermessungsamt 1:50 000

Führer: AVF / GF Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother

Talort: A 6108 Scharnitz (936 m) · 24 Betten; 72 Lager; SV-Hütte: 12 Lager

Zustieg: 5 Stunden, ab Jagdhaus Kasten 2 Stunden (hierher evtl. Taxi)

Reservierung: Hüttenpächter: Anni und Georg Seger; Tel. Hütte: 0043 664 2728071;

E-Mail: office@hallerangerhaus.at; Internet: http://www.hallerangerhaus.at

Öffnungszeit: Ab Ende Mai 2010

Hüttenwart: Klaus Rentschler (kommissarisch), Tel. 07053 1456,

E-Mail: Klaus.Rentschler@gmx.de

Aktivitäten: Ideal für Wanderungen, Berg- und Klettertouren – besonders auch für

Familien, Kinder und Senioren

Übergänge: Pfeishütte, Bettel wurf hütte, Kar wendelhaus, Lamsenjochhütte

Gipfel: Suntiger spitze, Speck karspitze, Kleiner und Großer Lafatscher, Bettelwurf

Klettergarten: „Durchschlag“, 10 Minuten ab Hütte

Karten: AV 5/2, F&B 321

Führer: AVF/ GF Karwendel, Bergverlag Rother

Talort: A 6763 Zürs (1717 m) · 20 Betten; 50 Lager; SV-Hütte: 12 Lager

Zustieg: 2 Stunden ab Zürs

Reservierung: Hüttenpächter Florian und Heidi Beiser, Tel. Hütte: 0043 676 7580250

Tel. Tal: 0043 5583 3412 · Fax Tal: 0043 5583 34124

Öffnungszeit: Ab Ende Juni 2010

Hüttenwart: Klaus Rentschler, Tel. 07053 1456, E-Mail: Klaus.Rentschler@gmx.de

Aktivitäten: Ideal für Wanderungen, Berg- und Klettertouren – besonders auch

für Familien, Kinder und Senioren; kein Skitourengebiet

Übergänge: Ulmer Hütte, Leutkircher Hütte, Edelweißhaus, Rüfikopf über Rauhe -

kopf scharte

Gipfel: Fangekarspitze, Erlispitze, Rogg spitze, Trittkopf, Valluga

Karten: AV 3/2, F&B 351

Führer: AVF / GF Lechtaler Alpen, Bergverlag Rother

� LECHTALER ALPEN – STUTTGARTER HÜTTE (2310 m)

UNSERE HÜTTEN UND HÄUSER

A L L E U N S E R E H Ü T T E N U N D H Ä U S E R S I N D R A U C H F R E I

Talort: A 6707 Bürserberg (871 m) · 34 Betten; 4 Lager

Zufahrt: Parken am Haus

Öffnungszeit: ganzjährig · Tel. Hütte: 0043 5552 65686

Reservierung: AlpinZentrum Schwaben, Tel. 0711 769636-6 · Fax: 0711 769636-89

Hüttenwart: Siegfried Wolf, Tel. 07034 992221

Aktivitäten: Ideal für Wanderungen, Skitouren, alpiner Skilauf (Lift), Langlauf – besonders

auch für Familien, Kinder und Senioren

Übergänge: Heinrich-Hueter-Hütte, Douglasshütte, Tot alp hütte, Oberzalimhütte, Mannheimer

Hütte

Gipfel: Schwarzkopf, Klamperschrofen, Mond spitze, Schillerkopf, Zimba, Schesaplana

Karten: F&B 371; Kompaß 32; LS 238

Führer: AVF / GF Rätikon, Bergverlag Rother

� RÄTIKON – SCHWABENHAUS (1198 m) SELBSTVERSORGERHAUS

Talort: D 87497 Wertach-Hinterreute · 32 Betten

Zufahrt: Parken am Haus

Öffnungszeit: ganzjährig

Reservierung: AlpinZentrum Schwaben, Tel. 0711 769636-6 · Fax: 0711 769636-89

Aktivitäten: Ideal für Wanderungen, alpiner Skilauf (Buron-Lift), Langlauf – besonders auch

für Familien, Kinder und Senioren

Gipfel: Grünten, Wertacher Hörnle, Iseler, Bschiesser, Ponten, Gehrenspitze

Karten: Bayr. Landesvermessungsamt: UKL 10 1:50 000; 8328 Nesselwang West 1:25 000;

ÖK 84 Jungholz 1:25 000

Führer: AVF / GF Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother

� ALLGÄU – BERGHAUS HINTERREUTE (969 m) SELBSTVERSORGERHAUS

D 73252 Lenningen-Schopfloch (765 m) · 38 Betten; 20 Lager

Zufahrt: Parken am Haus; Bahn/Bus bis Lenningen/Schopfloch

Reservierung: Hüttenpächter Michael Eisele, Tel.: 07026 2111 · Fax: 07026 3416 ·

E-Mail: Harpprechthaus@t-online.de · www.harpprechthaus.de

Öffnungszeit: ganzjährig (Montag und Dienstag Ruhe tag)

Aktivitäten: Ideal für Wandern, Radtouren, Höhlen – besonders auch für Familien, Kinder

und Senioren

Klettern: Kompostfels, Reußenstein, Wielandstein, Kessel wand

Karte: 1:50 000 Bad Urach Nr. 7522 Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Führer: Kletterführer Lenninger Alb, Panico; Kompass-Wanderführer Schwäbische Alb

� SCHWÄBISCHE ALB – HARPPRECHTHAUS (800 m)

D 73252 Lenningen-Schopfloch (765 m) · 20 Lager

Zufahrt: Parken am Haus; Bahn/Bus bis Lenningen/Schopfloch

Reservierung: Über den Hüttenwart

Hüttenwart: Werner Alt, Tel.: 0711 618802 oder E-Mail: alt_werner@web.de

Aktivitäten: Ideal für Wandern, Radtouren, Höhlen; alpinen Skilauf (Lift); Langlaufloipe ab Haus;

besonders auch für Familien, Kinder und Senioren

Klettern: Kompostfels, Reußenstein, Wielandstein, Kessel wand

Karte: 1:50 000 Bad Urach Nr. 7522 Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Führer: Kletterführer Lenninger Alb, Panico; Kompass-Wanderführer Schwäbische Alb

� SCHWÄBISCHE ALB – GEDÄCHTNISHÜTTE (800 m) SELBSTVERSORGERHÜTTE

Jugendhütte · Öko-Stützpunkt

D 72574 Bad Urach-Sirchingen (729 m) · 24 Lager

Zufahrt: Parken am Haus; Bahn/Bus bis Bad Urach/Sirchingen

Reservierung: Monika und Dieter Brodmann, Tel. 07125 2355. Bei der Belegung haben DAV-

Mitglieder Vorrang – daher frühzeitig anmelden!

Aktivitäten: Ideal für Wandern, Radtouren, Höhlen, Wildwasser, Skilanglauf – besonders auch

für Familien, Kinder und Senioren

Klettern: Sirchinger Nadeln, Linke Witt lin ger, Rutschenfels, Wiesfels, Roßfels; Klet ter -

wand in der Hütte

Karte: 1:50 000 Bad Urach Nr. 7522 Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Führer: Kletterführer Uracher Alb, Panico; Kompass-Wanderführer Schwäbische Alb

� SCHWÄBISCHE ALB – WERKMANNHAUS (756 m) SELBSTVERSORGERHÜTTE

Schwaben Alpin 1 | 2010 79


NEUES IN UNSERER MEDIOTHEK

Wolfgang W. Meyer:

Jakobswege

Württemberg –

Baden – Franken

– Schweiz

Dieser Führer ist

der einzige, der

alle Jakobswege in

Baden-Württemberg

vollständig dokumentiert. Er

wurde jetzt völlig neu überarbeitet

und erweitert. Die Tourenbeschreibungen

lassen auch das Herz des

Wanderers höher schlagen, der gar

nicht vor hat, bis ins ferne Spanien

zu pilgern, sondern Tagestouren

mit interessanten Sehenswürdigkeiten

am Wegesrand sucht. Meyer be -

schreibt Jakobuskapellen, Etappen

zu Wallfahrtsstätten und Pilgerun ter -

künfte. Detaillierte Karten zu allen

Wegstrecken, Entfernungsangaben

sowie Einkehr- und Übernachtungs -

tipps erleichtern die Planung der

Touren.

Wolfgang W. Meyer: Jakobswege Württemberg

– Baden – Franken – Schweiz.

336 Seiten, 174 farbige Fotos und

Karten. Silberburg-Verlag, Tübingen.

ISBN 978-3-87407-833-7. 19,90 €.

Stefan König:

Die Alpenwanderer

Es waren allesamt

gebildete Männer

des 19. Jahrhunderts

– Heinrich

Noe, Ludwig

Steub, Joseph

Kyselak oder Hans Conrad Escher

von der Linth –, die zu Fuß aufgebrochen

sind, um die touristisch

gerade erwachende Alpenregion zu

erkunden. Sie waren keine Gipfelstürmer,

nicht die alpinistische Tat

reizte sie. Sie kamen als Forscher,

waren Sonderlinge, Visionäre. Stefan

König hat sich auf die Spuren dieser

frühen Alpenwanderer begeben.

In ebenso spannenden wie amüsanten

literarischen Porträts zeichnet er

die Lebens- und Reisewege dieser

außergewöhnlichen Menschen nach.

Stefan König: Die Alpenwanderer.

168 Seiten, 15 x 22,5 cm, 14 farb. und

14 sw. Abb. Tyrolia- Verlag, Innsbruck-

Wien. ISBN 978-3-7022-2986-3. 19,95 €.

Franco und Laura

Gionco:

Skitouren Atlas

Trentino

Der Skitouren Atlas

Trentino bietet

einen Streifzug

durch die schöns -

ten Gebiete zwischen

Dolomiten

und Gardasee, vom Ortler bis zur

Marmolata, von der Brenta bis zu

den Bergen über dem Gardasee. Alle

80 Schwaben Alpin 1 | 2010

50 Routen hat das Autorenpaar mit

detaillierten Beschreibungen, Routenkarten

und zahlreichen brillanten

Farbabbildungen ausgestattet. Als

besondere Zugabe liegt dem Skitouren

Atlas eine CD mit allen Touren

zum Ausdrucken bei. Vorangestellt

ist ein Kapitel mit Informationen

zum Thema Schnee, Lawinenkunde,

Tourenauswahl, Verhaltensregeln

und Hilfsmaßnahmen, Sicherheitstipps

und nützlichen Websites. Beschrieben

werden kurze Routen und

lange Trails für Einsteiger, Genießer

und Steilabfahrt-Fans. Im Tourenprofil

findet man Zufahrt, Ausgangspunkt,

Höhenunterschied, Aufstiegszeit,

Schwierigkeitsgrad, empfohlene

Jahreszeit, Ausrüstung und

die passende KOMPASS Karte.

Franco und Laura Gionco: Skitouren

Atlas Trentino. 50 Erlebnistouren zwischen

Dolomiten und Gardasee. 160

Seiten, zahlreiche Fotos, Straßen-Atlas

Trentino, CD mit allen Touren. Kompass-Verlag,

Innsbruck. 14.95 €.

Dieter Buck:

Ausflugsziel

Karlsruhe

Der Süden

Die Landschaft

südlich von Karlsruhe

ist von sehr

unterschiedlichen

Formen geprägt.

Hier die urwald -

artigen Rheinauen mit ihren idyllischen

Altrheinarmen, dort die fruchtbare

und intensiv landwirtschaftlich

genutzte Rheinebene, weiter östlich

die pittoresken Rebhänge mit ihren

malerischen Weinbauorten und nicht

zuletzt die westlichen Ausläufer des

Schwarzwalds mit ihren einzigartigen

Aussichtspunkten. Ideales Terrain für

abwechslungsreiche Entdeckungen.

Dieter Buck führt in 27 Wanderungen

und 6 Radtouren in diese landschaftliche

und kulturelle Schatzkammer

und beschreibt auch die wichtigsten

Städte und Orte. Informationen zu

naturkundlich oder historisch interessanten

Punkten, detaillierte Karten,

Tipps zu Museen, Bade- und Einkehrmöglichkeiten

sowie Infoadressen

runden den Führer ab.

Dieter Buck: Ausflugsziel Karlsruhe.

Der Süden. Wandern – Rad fahren –

Entdecken. 160 Seiten, 102 Farbfotos

und farbige Karten. Silberburg-Verlag,

Tübingen. ISBN 978-3-87407-843-6.

14,90 €.

Werner Gamerith:

Ötscherland

Natur erleben

zwischen Bauernland

und Bergwildnis

Am Nordrand der

niederösterreichischen

Alpen, im Südwesten des

Mostviertels gelegen, bietet das Ötscherland

eine faszinierende Vielfalt

an Landschafts- und Lebensräumen.

Markante Schluchten und tosende

Gewässer durchfurchen das Kalkgebirge,

dessen Hänge von ausgedehnten,

z. T. urtümlichen Wäldern

und weiten Almen mit prächtiger Alpenflora

überzogen werden. Die Ursprünglichkeit

und Naturnähe vieler

Bereiche wurde durch die Errichtung

des Schutzgebiets „Natura-2000-

Ge biet Ötscher-Dürrenstein“ sowie

des Naturparks Ötscher-Tormäuer

gewährleistet. So konnten sich auch

die Ötscherbären ansiedeln. In erstklassigen

Aufnahmen dokumentiert

Naturkenner und Umweltschützer

Wemer Gamerith den faszinierenden

Naturreichtum des Ötscherlandes.

Werner Gamerith: Ötscherland. Natur

erleben zwischen Bauernland und

Bergwildnis. 224 Seiten, 355 farb. Abb.,

2 farb. Karten, 21 x 28 cm, gebunden

mit Schutzumschlag. Tyrolia- Verlag,

Innsbruck- Wien. ISBN 978-3-7022-

3044-9. 29,95 €.

Gerlinde Witt,

Horst Höfler:

Katastrophen

am Berg

Tragödien der

Alpingeschichte

Triumph und Tragödie

– bis heute „lebt“ die Alpin -

geschichte davon, auch wenn das

Heroische im Bergsteigen (scheinbar)

der Vergangenheit angehört.

Katastrophen am Berg – das riecht

nach Reißer, nach gnadenlosem

Boulevardzeitungsstil, aber gerade

das möchte dieses Buch nicht. Von

einigen der hier beschriebenen Naturkatastrophen

lassen sich heute

kaum noch Spuren entdecken, an de -

re Unglücke, wie die Überflutungskatastrophe

im Saas- und Piavetal

oder die Todeslawine von Galtür,

von der auch unsere Sektion betroffen

war, schlummern noch in vielen

Gedächtnissen, und es wird wohl

kaum einen Bergsteiger geben, der

noch nicht vom tragischen Seilriss

am Matterhorn gehört hat.

Gerlinde Witt, Horst Höfler: Katastrophen

am Berg, Tragödien der Alpin -

geschichte. 144 Seiten, ca. 140 Abbildungen.

Bruckmann-Verlag, München.

ISBN 978-3-7654-4862-1. 24,95 €.

Peter Keill:

Wochenenden

im Tiefschnee

In diesem Buch

werden Skitouren-

Stützpunkte vorgestellt,

deren

Hauptmerkmal

ihre Abgeschiedenheit

in einer großartigen, ein -

samen Berglandschaft ist. Einige

können dabei als reine Hochwinter-

Stützpunkte bezeichnet werden,

während man andere besser nicht

vor April besucht. Die Größe eines

Stützpunktes war für die Auswahl

nicht entscheidend, vielmehr stehen

die Tourenmöglichkeiten von den

jeweiligen Hütten in einem attraktiven

Verhältnis von Aufstiegsmühen

zu Abfahrtsfreuden.

Peter Keill: Wochenenden im Tiefschnee.

Die besten Hütten für Skitouren in

den Ostalpen. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen.

Bruckmann-Verlag, München.

ISBN 978-3-7654-4844-7. 19,95 €.

Tom Anzenberger,

Reinhold Bilgeri:

Vorarlberg

In diesem prächtigen

Bildband wird

unser Nachbarland,

das „Ländle“,

in all seinen

Facetten porträtiert: die landschaftliche

Vielfalt, eine atemberaubende

Bergwelt, malerische Dörfer und

Städte, aber auch ein unverfälschtes

Brauch tum, alte Kunstschätze sowie

Kultur von internationalem Rang

und eine einzigartige Verbindung

von traditioneller und moderner

Architektur. Mit einem Essay des

„Rock-Professors“ Reinhold Bilgeri.

Tom Anzenberger, Reinhold Bilgeri:

Vorarlberg. Porträt einer Landschaft.

128 Seiten, 204 farb. Abbildungen.

21 x 27 cm, gebunden mit Schutzumschlag.

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien.

ISBN 978-3-7022-3045-6. 24,95 €.

Daniel Anker,

Marco Volken:

Monte Rosa

Monte Rosa: ein

gewaltig eisigfelsiger

Klotz mit

neun Viertausendern,

zwanzig

Hütten und schier

unzähligen Routen. Viele haben den

Namen einer Person erhalten, wie

der Canalone Marinelli oder der Imsengrücken,

die Ludwigshöhe oder

die Dufourspitze (4634 m). Deshalb

haben sich Autoren und Autorinnen

auf die Spur dieser Leute von ges -

tern begeben, und sie beschreiben

zugleich den Monte Rosa von heute,

die futuristische Monte-Rosa-Hütte

so gut wie die wunderschön abge -

legene Capanna Resegotti. Und stellen

auch die vier Ortschaften vor,

die Charme und Unterkunft bieten:

Alagna, Gressoney, Macugnaga und

Zermatt. Entstanden ist eine umfassende

und reich bebilderte Monografie

über die Königin der Alpen.

Daniel Anker, Marco Volken:

Monte Rosa. Königin der Alpen.

336 Seiten, 409 Abb. ein- und

vierfarbig, 17 x 24 cm, Pappband

mit Schutzumschlag. AS-Verlag,

ISBN 978-3-909111-68-8. 39,80 €.

Walter Klier,

Anette Köhler (Hg.):

Wo die wilden

Hunde wohnen

Klettergeschichten

aus Tirol

Sie waren jung und

wild und hatten für

nichts Zeit – außer

zum Klettern. Erst später kommt der

eine oder andere ins Erzählen und

schreibt auf, was er erlebt hat: Davon

handelt dieses Buch. Personen der

Handlung und Erzähler sind Tiroler

Kletterer, die in den siebziger bis

neunziger Jahren ihre Sturm- und

Drangzeit gelebt haben. Diese Generation

markiert den Übergang vom

klassischen alpinen Klettern zum

modernen Freiklettern. Es sind lauter

wahre Geschichten, so unglaublich

sie manchmal klingen mögen, und

es sind Geschichten, die nicht nur

von brüchigen Griffen, ungeheuren

Überhängen und vertikalen Aben -

teuern handeln, sondern auch vom

unkonventionellen Leben, das diese

Kletterer führten. Die Namen der

Autoren bürgen für die Qualität der

Touren und der Texte: Walter Klier,

Stefan Kranebitter, Heinz Mariacher,

Rudolf Alexander Mayr, Andreas Orgler,

Robert Renzier, Darshano Rieser,

Reinhard Schiestl, Ulrich Wörz,

Heinz Zak u. a.

Walter Klier/ Anette Köhler (Hg.):

Wo die wilden Hunde wohnen. Klettergeschichten

aus Tirol. 192 Seiten

mit einem 16-seitigen Bildteil. Tyrolia-

Verlag, Innsbruck-Wien.

ISBN 978-3-7022-3043-2. 17,95 €.

Otti Wiedmann:

Abenteuer

Alpinklettern

Tirol

Klettern ist ein

Breitensport ge -

worden. Für viele

Kletterer und

Berg steiger ge -

ra de der mittleren

und älteren Ge ne ration steht jedoch

fest: Das eigent li che Erlebnis

beginnt erst jenseits der Komfort -

zone von Hallen und Klettergärten.

Für sie hat das Tiroler Kletter-Ur -

ge stein Otti Wiedmann ein groß arti

ges, längst überfälliges Buch geschaffen:

150 große alpine Klettertouren

in allen Schwierigkeitsbereichen

vereinen bedeutende Klassiker,

alpinistische Meilensteine und lohnende

Geheimtipps – vom Wilden

Kaiser, Karwendel, Wetterstein über

die Zillertaler, Stubaier und Ötztaler

Alpen bis zum Großglockner und

in die Dolomiten. Mit spannenden

Klettergeschichten, genauen Routenbeschreibungen

und ausgezeichneten

Wandfotos.

Otti Wiedmann: Abenteuer Alpin klet -

tern Tirol. 150 Klettertouren in den

Nördlichen Kalkalpen, am Alpenhaupt-

kamm und in den Dolomiten. Mit einer

Einleitung von Reinhold Messner.

248 Seiten, 16,8 x 24 cm, 119 farbige

und 14 SW. Abb. sowie 85 Routen skiz -

zen und eine Übersichtskarte, gebunden.

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien.

ISBN 978-3-7022-2987-0. 29,95 €.

Barbara und Jörg-Thomas Titz:

Hohenlohe, Mainhardter Wald,

Löwensteiner und Ellwanger

Berge

Die Region zwischen der Franken -

höhe und dem Neckar, die von den

Städten Heilbronn, Ellwangen, Crailsheim,

Bad Mergentheim sowie Möck -

mühl begrenzt wird, ist ein ideales

Ziel für alle Freunde des sanften Wan -

dertourismus. Hier findet man oft

noch eine naturbelassene Landschaft.

Die Touren führen über Felder, Weiden

und Wiesen, in die immer wieder

malerische Fachwerkdörfer, kleine

Städte, mittelalterliche Burgen

und Schlösser eingestreut sind.

Barbara und Jörg-Thomas Titz: Hohenlohe,

Mainhardter Wald, Löwensteiner

und Ellwanger Berge. 192 Seiten mit

113 Farbfotos, 50 farbigen Wanderkärtchen

und Höhenprofile, zwei Übersichtskarten.

Rother-Verlag, Oberhaching.

ISBN 978-3-7633- 4377-5. 12,90 €.

Helmut Wittmann,

Jakob Kirchmayr:

Salzburger

Sagen

Der professionelle

Märchenerzähler

Helmut Wittmann

beschreibt erfrischend

neu, in einfacher, zeitgemäßer

Sprache spannend auf den Punkt

gebracht und mit wesentlichen In -

formationen zum Hintergrund der

Überlieferungen eine Auswahl besonders

eindrucksvoller Sagen, in

der sich alle Gegenden Salzburgs

wiederfinden. Jakob Kirchmayr gestaltet

dazu eindrucksvoll und mit

viel Gespür fürs Wesentliche die

Illustrationen.

Helmut Wittmann, Jakob Kirchmayr:

Salzburger Sagen. 200 Seiten, 30 farb.

Abb. 17 x 24 cm, gebunden. Tyrolia-

Verlag, Innsbruck-Wien. ISBN 978-3-

7022-3040-1. 19,95 €.

Stephen Venables:

Legendäre Erstbesteigungen

Die Eroberung

der spektakulärs -

ten Gipfel

Der bekannte

Bergsteiger Stephen Venables erzählt

spannend und eindrucksvoll

die Geschichte jener, die ihr Leben

riskierten, um als Erste neue Wege

zu erschließen und neue Gebiete zu

erforschen, und die so die Grenzen

des Möglichen immer weiter nach

oben verschoben. Vom kleinsten

Boulder über die großen Wände und

Gipfel in den Alpen wie Matterhorn,

Eiger oder Mont Blanc über die klassischen

Kletterrouten, wie z. B. im

amerikanischen Yosemite, bis hin zu

den höchsten Gipfeln der Erde – jede

bahnbrechende Erstbegehung

der letzten 150 Jahre wird spannend

beschrieben und durch fantastische

Bilder ergänzt.

Stephen Venables: Legendäre Erst -

besteigungen Die Eroberung der

spektakulärsten Gipfel. 192 Seiten,

ca. 120 Abbildungen. Bruckmann-

Verlag, München. ISBN 978-3-7654-

5360-1. 34,90 €.

Gunter Link:

Wein-Ziele

im Ländle

Die Landschaft

rechts und links

des Neckars zwischen

Heilbronn

und der Schwä bi -

schen Alb ist wie

kaum eine zweite

in Deutschland geprägt von einer

jahrhundertealten Weinbautradition.

Dieser Wander führer beschreibt 22

herrliche Touren unterschiedli cher

Länge und Schwierigkeitsgra de, die

sich alle auf die eine oder andere

Weise dem Thema Wein widmen.

Sie bieten fotogene Aus blicke und

wissenswerte Einblicke. Der Jour -

nalist und Weinexperte Gunter Link

führt dabei durch Wälder und Weinberge,

vorbei an idyllischen Naturdenkmälern,

zu wunderschönen

Aussichtspunkten und historischen

Stätten. Weinlehrpfade informieren

über heimische Rebsorten, klimatische

Verhältnisse und vieles mehr.

Gunter Link: Wein-Ziele im Ländle.

Wandern – Entdecken – Erleben.

160 Seiten, 93 Farbfotos und farbige

Karten. Silberburg-Verlag, Tübingen.

ISBN 978-3-87407-845-0. 14,90 €.

Iris Kürschner:

Piemont Nord.

Vom Monte

Rosa bis zum

Monviso

Eine Reise ins

nördliche Piemont

ist wie ein Eintauchen

in eine längst vergangene Welt.

Vom Naturpark Valsesia am Südfuß

des Monte Rosa bis zum Val Pellice,

wo nur noch ein Übergang vom

Mon vi so trennt, reichen die Touren

dieses Rother Wanderführers. Ab -

ge sehen von ein paar wenigen Aus -

nah men, wo sich der Tourismus

etab lieren konnte, handelt es sich

bei die sem Teil des piemontesischen

Alpen bogens um eine raue, einsame

Landschaft mit meist traditioneller

Bewirtschaftung.

Iris Kürschner: Piemont Nord.

Vom Monte Rosa bis zum Monviso.

192 Seiten mit 93 Farbfotos, 44 far -

bigen Wanderkärtchen und Höhen -

profilen, 2 Übersichtskarten. Rother-

Verlag, Oberhaching. ISBN 978-3-

7633-4360-7. 12,90 €.

Bettina Forst:

Südwestdeutsche

Jakobswege

Dass man zum

Pilgern nicht in

das ferne Spanien

muss, beweist

die ser Wander -

führer. Er setzt dort an, wo schon

vor über 1000 Jahren die Reise zum

Grab des Apostels begann: in der

Heimat. Von Würzburg ausgehend

finden die Wanderer drei historische

Hauptrouten des Jakobsweges durch

Südwestdeutschland beschrieben,

die wahlweise am Bodensee, in

Walds hut-Tiengen am Hochrhein

an der Schweizer Grenze oder im

französischen Straßburg enden.

Bettina Forst: Südwestdeutsche Jakobs -

wege. 224 Seiten mit 704 Farb fotos,

45 Höhenprofilen, 50 farbigen Wanderkärtchen,

6 Stadtplänen sowie 2 Übersichtskarten.

Rother-Verlag, Oberhaching.

ISBN 978-3-7633-4363-8. 14,90 €.

Franziska Baumann:

Rund um Bozen

Der Führer umfasst

das Gebiet

der Dolomiten

vom Schlern im

Norden bis zum

Latemar im Süden

sowie die Region

westlich des Eisacktals vom Penser

Joch bis zum Bozener Talkessel.

Das Herz Südtirols also. Für jeden

Geschmack sind Touren enthalten,

von gemütlichen Alm- und Pano -

ramawanderungen für die ganze

Fa milie bis hin zu anspruchsvollen

Höhenwegen und Gipfelzielen wie

die zweitägige Überschreitung des

Latemars oder des Kesselkogels.

Franziska Baumann: Rund um Bozen.

127 S., mit Toureninfos, Karten, Höhen -

profilen. Spiralbindung. Kompass-Verlag.

ISBN: 978-3-85026-094-7. 12,95 €.

Thomas Rettstatt:

Französischer

Jura

Wilde Schluchten

mit reißenden

Flüssen, herrliche

Panoramagipfel,

riesige, schattige

Wälder und mit

Blumen übersäte Almwiesen erwarten

den Wanderer. In der karstigen

Landschaft entstanden die typischen

Dolinen und sehenswerte Tropfstein-

Schwaben Alpin 1 | 2010 81


SERVICE

höhlen sowie beeindruckende Talschlüsse

mit senkrechten Felswänden

und tosenden Wasserfällen. Eine

Vielzahl an Seen laden im Sommer

zum Baden ein. Sümpfe, unberührte

Moore sowie starke Karstquellen,

die un mittelbar aus Felshöhlen entspringen,

sind eine weitere Besonde

rheit dieser Region.

Thomas Rettstatt: Französischer Jura.

Franche-Comte – Vogesen bis Genfer

See. 160 Seiten mit 123 Farbfotos,

50 Wanderkärtchen, Höhenprofilen

und Übersichtskarten. Rother-Verlag,

Oberhaching. ISBN 978-3-7633-4372-0.

12,90 €.

Wolfgang Pusch,

Edwin Schmitt,

Thomas Senf,

Michael Waeber:

Hochtouren

Westalpen

Das Buch behandelt

die eher östlich

gelegenen

Gebiete – also im Wesentlichen die

Bergwelt zwischen Tödi und Grand

Combin. Einen besonderen Schwerpunkt

bilden die Berner und Walliser

Alpen, aber auch die „Sonderlinge“

wie etwa das Rheinwaldhorn werden

nicht vergessen. Die aufwändige Ausstattung

mit Anstiegsfotos, Karten -

ausschnitten und genauen Beschreibungen

verschafft dem erfahrenen

Bergsteiger alle Informationen, die

er zur Planung und Durchführung

der einzelnen Touren benötigt. Da -

rüber hinaus gibt es neben der exakten

Wegbeschreibung auch einen

kurzen Einführungstext, der Raum

für allerlei Interessantes über und

um die jeweilige Tour bietet.

Wolfgang Pusch, Edwin Schmitt,

Tho mas Senf, Michael Waeber:

Hochtouren Westalpen. 88 Fels- und

Eistouren zwischen Tödi und Grand

Combin. 288 Seiten mit 250 Farbfotos

und 42 Tourenkarten im Maßstab.

Rother Verlag, Oberhaching.

ISBN 978-3-7633-3028-7. 29,90 €.

Richard Goedeke:

Hohe 3000er

in den Alpen

Die Normalwege

auf 162 Gipfel

Im Gegensatz zu

den häufiger besuchten

4000ern

müssen unter den

3000ern deutlich mehr Gipfel selbst

gespurt werden, was bedeutet, dass

eine Seilschaft hier auch viel öfter

völlig auf sich gestellt sein wird –

mit allem damit verbundenen Plaisir,

aber auch mit allen Konsequenzen.

Goedeke bietet in seinem neuen

Tourenführer eine Auswahl von Dreitausendern

an, die in der dreibän -

digen Gesamtausgabe für alle Dreitausender

der Alpen wegen geringe-

82 Schwaben Alpin 1 | 2010

rer Selbstständigkeit unberücksichtigt

blieben.

Richard Goedeke: Hohe 3000er. in

den Alpen Die Normalwege auf

162 Gipfel. 216 Seiten, ca. 160 Abbildungen.

Infoteile und Tourenskizzen.

Bruckmann-Verlag, München.

ISBN 978-3-7654-5236-9. 19,95 €.

Johann Lenzenweger

(Hrsg.):

Eisenwurzen

„Eisenwurzen“ ist

der Name des Gebiets

an den Straßen

vom steirischen

Erzberg ins

nördliche Alpenvorland,

ein Durchgangsland, lange

Zeit geprägt durch Eisengewinnung

und -verarbeitung. Die Gegend ist

reich an Kulturschätzen, Industriedenkmälern,

Brauchtum und Naturschönheiten,

die es zu entdecken

gilt. Den größten Teil machen die

Voralpen zwischen den Flüssen Alm

und Erlauf aus. Ihr Herzstück bildet

der Nationalpark Kalkalpen. Dieser

setzt sich im Osten als Naturpark

Eisenwurzen fort. Im Süden, wo be -

reits die Kalkhochalpen beginnen,

schließt sich der gleichnamige stei ri -

sche Naturpark an. Das Drei län der -

eck Oberösterreich–Niederöster reich–

Steiermark gehört zu den ver ges se -

nen Winkeln Österreichs, stellt aber

ein prachtvolles Bergwandergebiet

dar. Unter den 50 Tourenvorschlägen

in dieser abwechslungsreichen

Landschaft zwischen Teichl-Steyrtal

und Ybbs finden sich Wanderungen

für jeden Geschmack.

Johann Lenzenweger (Hrsg.): Eisenwurzen.

Nationalpark Kalkalpen.

192 Seiten mit 94 Farbfotos, 50 Höhenprofilen,

50 farbigen Wanderkärtchen

sowie 2 Übersichtskarten.

Rother-Verlag, Oberhaching.

ISBN 978-3-7633-4370-6. 12,90 €.

Anton Prock/

Helmut Krämer:

Die schönsten

Tiroler Burgen

& Schlösser

Südtirol–Ost -

tirol–Nordtirol

Dieser praktische

Führer führt durch die Burgenwelt

ganz Tirols. Südtirol ist eine Region,

die so viele Burgen, Schlösser und

Ansitze zählt wie kaum eine andere

in Europa. Aber auch in Nord- und

Osttirol finden sich jede Menge se -

henswerte und namhafte Schlösser

oder Burgen, die nicht nur Tiroler

Geschichte geschrieben haben.

Jeweils eine Doppelseite widmet

sich einem sehenswerten Bauwerk,

dazu erhält der Leser Informationen

zu Geschichte, Erreichbarkeit, Öffnungszeiten

und Sehenswertem in

der Umgebung der einzelnen Burgen.

In einem eigenen Abschnitt findet

man Tipps zum fürstlich Speisen

und Logieren in alten Gemäuern.

Anton Prock/Helmut Krämer: Die

schönsten Tiroler Burgen & Schlösser.

Südtirol-Osttirol-Nordtirol. 180 Seiten,

277 farb. Abb., 10 farb. Übersichts -

karten 16,5 x 22 cm, Klappenbroschur.

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2009.

ISBN 978-3-7022-2997-9. 17,95 €.

Andrea Krahl-Rhinow,

Cristina Rieck,

Christina Stephanou:

Mit Kindern

unterwegs –

Stuttgart und

Umgebung

20 farbenfroh gestaltete

Kapitel

sind vollgepackt mit abwechslungsreichen

Freizeit- und Ausflugstipps

für alle Interessen und Jahreszeiten.

Naturliebhaber werden in außer ge -

wöhnliche Parks der Stadt bis hin zu

geheimnisvollen Wasserfällen geführt.

Museen, Theater- und Film an gebo te,

Musik- und Literaturveranstal tun gen,

Schlösser und vieles mehr haben

drei erfahrene Redakteurinnen der

Stuttgarter Eltern-Kind-Zeitung „Luftballon“

zusammengestellt.

Andrea Krahl-Rhinow, Cristina Rieck,

Christina Stephanou: Mit Kindern

unterwegs – Stuttgart und Umgebung.

160 Seiten, 122 Farbabbildungen.

Fleischhauer & Spohn Verlag, Tübingen.

ISBN 978-3-87230-606-7. 13,80 €.

Franz Mandl/Herta

Mandl-Neumann:

Wege in die

Vergangenheit

rund um

den Dachstein

Vor 25 Jahren gelang

Franz Mandl ein sen -

sationeller Fund: Er

entdeckte die mehr

als 4000 Jahre alten bronzezeitlichen

Almen Hallstatts auf dem Dachstein -

gebirge. Weitere hochal pine Projekte

mit archäologischen Un tersuchun gen

folgten, und es ist Mandls Initiative

zu verdanken, wenn sich heute die

Geschichte und Kultur dieser beliebten

Berg- und Ferienregion in einem

völlig neuen Licht darstellen lässt.

Der reich bebilderte Kultur-Wanderführer

lädt alle historisch interessierten

Wan de rer und Bergsteiger mit

30 Touren auf eine spannende Ent -

deckungsreise in die vielfältige und

fas zinierende Vergangenheit der Bergwelt

rund um den Dachstein ein.

Franz Mandl/Herta Mandl-Neumann:

Wege in die Vergangenheit rund um

den Dachstein. 224 S., 117 farb. u. 9 sw.

Abb., 11,5 x 21 cm, 30 Tourenvorschläge

mit topografischen Kartenausschnitten

und Höhenprofilen, 1 Übersichtskarte.

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2009.

ISBN 978-3-7022-2988-7. 19,95 €.

HB Bildatlas –

Robert Asam:

Südtirol

Gipfel und Gaumenfreuden

könnte man

nicht nur das

Land, son dern

auch diesen

neuen Bil datlas

überschreiben. Wunderbare Fotos

von Udo Bernhart, interes sante Tex -

te und nützliche Reisetipps machen

Lust auf dieses beliebte Ur laubs -

land. Von Bergsteigen über Reinhold

Messner bis hin zur Ku linarik reicht

das Spektrum dieses Urlaubs-„Verführeres“.

HB Bildatlas: Südtirol. 134 Seiten

mit Übersichtskarten und Reisekarten,

rund 180 Farbfotos. Format: 22 x

30 cm. HB Verlag. ISBN 978-3-616-

06587-8. 8,50 €.

Reto Solèr/

Maria Schabel:

Veltlin

Wer alpines

Italien abseits

der bekannten

Pfade entdecken

will, wird

in den hier beschriebenen

Re -

gionen des Veltlins, der Berga mas -

ker Alpen sowie des Val Camo nica

unvergessliche Wanderferien verbringen.

In 54 Touren wird eine Vielfalt

geboten, die ihresgleichen sucht:

National- und Naturparks, Thermalbäder,

Badeseen sowie wilde Gebirgsflüsse

– garniert mit historischen

Sehenswürdigkeiten und einer

Vielzahl lokaler kulinarischer

Genüsse.

Reto Solèr/Maria Schabel: Veltlin.

Mit Bergamasker Alpen und Val

Camonica. 176 Seiten mit 98 Farbfotos,

farb. Wanderkärtchen mit Routen -

verlauf, Höhenprofilen und 2 Übersichtskarten.

Bergverlag Rother, Oberhaching.

ISBN 978-3-7633-4373-7.

12,90 €.

Siegfried Garnweidner:

Großer

Wander atlas

Allgäu

Umfangreich –

mit 120 Touren! –,

mit Ausschnitten

aus Kompasskarten,

reich bebildert

und mit einer CD, auf der alle Touren

inklusive GPS-Traks zum Ausdrucken

enthalten sind. Was will man

mehr, um das Allgäu von vorne bis

hinten erobern zu können?

Siegfried Garnweidner: Großer Wander -

atlas Allgäu. 320 S. inkl. CD. Kompass-

Verlag. ISBN: 978-3-85026-000-0.

16,95 €.

Partner der

Weil Freiheit

im Freien beginnt.

”Gipfeltreffen” auf mehr

als 750 m 2 in Stuttgart

Ob mit Fellen unter den Ski dem Gipfel

entgegen oder auf Nordic-Cruisern,

Skatern oder Classic Ski durch die Loipe

gleiten: SportScheck bringt jetzt Skitourenund

Langlauf-Begeisterte mit Top-Ausrüs

tung auf Touren.

Neu: Mit Arcteryx, Berghaus und Haglöfs

sind jetzt weitere führende Outdoor-

Marken in unserem ”Basislager” im 2. OG

angekommen. Darüber hinaus stehen

auch die Highlights satellitengestützter

Outdoor-Navigation von Garmin, Magellan

und my nav nebst Zubehör zur Eroberung

der Bergwelt bereit.

Damit vereint SportScheck das ”Who is

Who” der Szene unter einem Dach.

Nähere Infos auch im Internet auf

www.sportscheck.com

Die SportScheck Clubcard.

Das Bonusprogramm mit vielen

Vorteilen – für dich!

Gleich Clubcard in deiner

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