2009 - Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V.

davbs.de

2009 - Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V.

Heft 1 / 2009

MITTEILUNGSBLATT

DES DEUTSCHEN ALPENVEREINS

SEKTION BRAUNSCHWEIG E.V.

Norwegen - weites Land Foto: Walter Sprenger

H 8298


Berlin

Bonn

Braunschweig

Bremen

Darmstadt

Duisburg

Düsseldorf

Frankfurt

Gießen

Hannover

Karlsruhe

Krefeld

Leipzig

Marburg

Osnabrück

Paderborn

Trier

Wiesbaden

Neue Straße 20

38100 Braunschweig

Tel. 0531.13666

info@sfu.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 10 - 19 Uhr

Sa 10 - 18 Uhr

2009

www.sfu.de

Der neue Katalog

ab Anfang März

bei uns erhältlich!


Grußwort

Liebe Sektionsmitglieder, liebe Bergfreunde, sehr geehrte Damen und Herren

Das vor uns stehende Jahr 2009 ist in unserer Sektionsgeschichte ein herausragendes Jahr. Im

Januar 1884 - also genau vor 125 Jahren - fand die Gründung der Sektion Braunschweig des

Deutschen und Österreichischen Alpenvereins statt. Vorausgegangen war ein Treffen von

15 Braunschweiger Alpenfreunden in der Gaststätte Schwarzer Walfisch im Dezember 1883.

Die Sektion Braunschweig hat, wie der Deutsche Alpenverein in seiner Gesamtheit, die überaus

wechselhaften Zeitläufe in dieser langen Zeit des Bestehens gut überstanden und sieht sich auch

trotz großer Herausforderungen für die Zukunft gut gerüstet. Wenngleich manche der historischen

Gepflogenheiten - ich denke nur an die früher überaus populären und gesellschaftlich hoch

anerkannten Alpenfeste - dem Zeitgeschmack, vor allem der jüngeren Generation, nicht mehr

entsprechen, so ist doch das "Kerngeschäft" der Alpenvereine - das Wandern und Bergsteigen

- erhalten geblieben. Besser gesagt: nach Aussagen der Trend- und Freizeitforscher erfreut

es sich wachsender Popularität. Und erfreulich: es haben sich neue sportliche Aktivitäten

entfaltet, wie das Klettern und Bouldern in künstlichen Kletteranlagen. Aktivitäten, die vor allem

junge Leute und Kinder ansprechen

Der Vorstand setzt sich zur Zeit mit dieser Thematik auseinander. Neben einer Festschrift denken

wir an eine Aktionswoche und einen Festakt im späten Sommer, um das Jubiläumsjahr in

angemessener Form zu begehen. Mitglieder, die bei der Ausgestaltung der Festschrift in Form

von schriftlichen Beiträgen, gelungenen Fotos und sachdienlichen Anregungen mithelfen wollen,

wenden sich bitte an Dr. Richard Goedeke bzw. an die Geschäftsstelle.

Die Mehrzahl unserer Mitglieder sind sicher Leser der Braunschweiger Zeitung und haben daher

zur Kenntnis genommen, dass im Braunschweiger Land bereits vor 400 Jahren in Gestalt

des AVISO die erste Zeitung Deutschlands gegründet worden ist. Ein Blick auf die Erstausgabe

zeigt: das äußere und innere Erscheinungsbild der Zeitung hat sich seither "erheblich" verändert.

Inhalt

Grußwort ........................................................................................................... Seite 03

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2009 .................................................. Seite 05

Mitteilungen der Geschäftsstelle ....................................................................... Seite 06

Vermischtes ....................................................................................................... Seite 09

Vorträge ............................................................................................................. Seite 13

Unsere Gruppen ● Ausbildungsreferat ........................................................ Seite 15

● Klettergruppe ................................................................ Seite 18

● Hochtourengruppe ........................................................ Seite 18

● Skigruppe ...................................................................... Seite 31

● Wandergruppe ............................................................... Seite 35

● Familiengruppe ............................................................... Seite 42

● Jugend- und Kinderklettergruppe ................................. Seite 44

3


Auch unseren Mitteilungen tut eine Auffrischung in Aufmachung und Inhalt gut und deshalb hat

ein kleines Team unter Leitung unseres 2. Vorsitzenden, Herrn Prof. Prenner, die Mitteilungen

einer kritischen Prüfung unterzogen. Unter einem neuen Titel und mit einem neuen Layout wird

unsere zweite Ausgabe dieses Jahres mit der Zielsetzung erscheinen, die Mitteilungen interessanter

und leichter lesbar zu machen. Und auch "Textwüsten" sollen zukünftig vermieden werden.

Unvermeidbar ist auch dieses Mal wieder ein Hinweis auf die Braunschweiger Hütte. Die uns

von der Bezirkshauptmannschaft Imst auferlegten Sanierungsarbeiten werden wir im Juni dieses

Jahres beginnen. Wie ich bereits in der letzten Ausgabe ausgeführt habe, werden diese

Arbeiten mit einem sehr hohen Investitionsaufwand verbunden sein. Mit Herrn Goebel werde ich

noch im Januar mit unserem in Tirol ansässigen Projektleiter die zeitliche Abfolge der

Sanierungsmaßnahmen besprechen, mit der Zielsetzung, den Hüttenbetrieb möglichst wenig zu

beeinträchtigen und gleichzeitig die Finanzierung zu sichern.

Über alles, was ich hier nur kurz schildern konnte, werden wir ausführlich in der

Hauptversammlung der Sektion berichten. Da wir in einem für unseren Schatzmeister, Herrn

B. Priß, auch gegenwärtig noch immer sehr zeitaufwändigem Verfahren unser Rechnungswesen

aus steuerlichen Gründen umgestellt haben und der Abschluß rund vier Wochen später vorliegen

wird, kann unsere diesjährige Mitgliederversammlung erst im Mai stattfinden.

Tagungsordnung und -ort sowie Termin entnehmen Sie, verehrte Mitglieder, bitte der Einladung

auf Seite 5.

Im Namen des Vorstandes, des Beirates und der Gruppenleitungen möchte ich Ihnen ein glückliches,

erfolgreiches und gesundes Neues Jahr wünschen. Passen Sie gut auf sich auf, vor

allem wenn Sie sich in diesem Winter noch auf alpine Skipisten begeben werden.

Es grüßt Sie wie immer herzlich Ihr Walter Sprenger

4

ON THE

HARDEST

FACES.

Ölschlägern 14/15

38100 Braunschweig

Tel. 0531.16565


Einladung zur

Jahreshauptversammlung 2009

Termin: Mittwoch, 27. Mai 2009, 19.00 Uhr

Ort: Gemeinschaftshaus Weststadt,

Ludwig-Winter-Str. 4, 38120 Braunschweig

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit

2. Genehmigung des Protokolls der

Jahreshauptversammlung 2008 (s. Heft 3/2008 ab Seite 8)

3. Berichte

3.1 1. Vorsitzender

3.2 Schatzmeister

(Haushaltsvollzug 2008/Haushaltsvoranschlag 2009)

3.3 Kletterwandreferent

3.4 Ausbildungsreferentin/Sportreferent

3.5 Hüttenwart der Braunschweiger Hütte

3.6 Naturschutzreferent

3.7 Vortragswartin

3.8 Jugendreferent

3.9 Gruppenleiter

(Hochtourengruppe, Skigruppe, Klettergruppe,

Familiengruppe, Wandergruppe)

3.10 Bericht der Rechnungsprüfer

4. Aussprache zu den Berichten

5. Entlastung des Vorstandes

6. Beschluß über den Haushaltsvoranschlag 2009

7. Neuwahlen

8. Anträge

9. Wünsche, Fragen, Anregungen

Anträge zu Ziff. 8 sind bis zum 12. 5. 2009 in der Geschäftsstelle einzureichen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung - Mitgliedsausweis bitte nicht vergessen!

Für den Vorstand Dr. Walter Sprenger

5


Mitteilungen der Geschäftsstelle

Münzstraße 9, 38100 Braunschweig, Tel. 05 31 / 4 24 77+2408854,Fax 0531/2409930

Sprechzeiten: Dienstag 16.00 - 18.30 Uhr, Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr

Internet: http://www.davbs.de/ E-Mail: Sektion@davbs.de

1. Beitragsübersicht

6

Bankverbindungen:

Braunschweigische Landessparkasse, Filiale Dankwardstr. Kto. 517 441 BLZ 250 500 00

Deutsche Bank AG Braunschweig, Zwgst.Bohlweg Kto. 380 416 800 BLZ 270 700 24

Die Beiträge für das Jahr 2009 haben wir inzwischen von den Bankkonten der Mitglieder abbuchen

lassen, die uns einen Abbuchungsauftrag erteilt haben, und die neuen Mitgliedsausweise

müssten in ihrem Besitz sein.

Die übrigen Mitglieder bitten wir, ihren Beitrag für das Jahr 2009 bis zum 31. 3. 2009 in der Geschäftsstelle

zu bezahlen oder - noch einfacher - auf eines unserer Konten zu überweisen. Wir

bitten Sie, bei Überweisung der Beiträge Briefporto für die Übersendung der Mitgliedsausweise

hinzuzufügen.

Wir machen vorsorglich darauf aufmerksam, dass der Ausweis des Vorjahres seine

Gültigkeit am 28. 2. 2009 verliert. Wenn Sie also die Absicht haben, im März 2009 in den

Urlaub zu fahren, so sollten Sie im eigenen Interesse Ihren Beitrag umgehend bezahlen.

Kategorie Beitrag

1000 Vollbeitrag

A-Mitglied ab 26. Lebensjahr 065,00 s

1001 A-Mitglied (Junioren) in Ausbildung

26 bis 27 Jahre (auf Antrag) 030,00 s

2000 ermäßigter Beitrag

B-Mitglied - Ehepartner 040,00 s

2600 Senioren ab 70. Lebensjahr (auf Antrag) 040,00 s

3000 C- Gast-Mitglied (Doppelmitgliedschaft) 010,00 s

4000 Junioren (19 bis 25 Jahre) 030,00 s

5000 / 5010 Kinder und Jugendliche bis zum18. Lebensjahr 015,00 s

Familienbeitrag 105,00 s

2. Die Aufnahmegebühr für A-Mitglieder beträgt 10,00 EUR, für B-Mitglieder, Junioren,

Jugendbergsteiger und Kinder 5,00 EUR, für Familien 15,00 EUR.

3. Der Austritt eines Mitgliedes ist schriftlich dem Sektionsvorstand mitzuteilen. Er wirkt zum

Ende des laufenden Kalenderjahres. Der Austritt ist bis spätestens 3 Monate vor Ablauf des

Kalenderjahres zu erklären, andernfalls gilt die Mitgliedschaft für ein weiteres Jahr.

4. Adressenänderung: Immer wieder werden die Anschriftenänderungen dem DAV in München

mitgeteilt. Teilen Sie bitte uns Ihre Anschriftenänderung mit. Wir veranlassen alles Weitere.

5. Spenden an die Sektion sind steuerlich abzugsfähig. Die für den Lohnsteuerjahresausgleich

bzw. für die Einkommensteuererklärung notwendige Zuwendungsbestätigung des DAV wird jedem

Spender unaufgefordert übersandt. Beiträge sind keine Spenden und deshalb steuerlich

nicht abzugsfähig.

6. Die Braunschweiger Hütte bleibt in der Winter-/Frühjahrssaison 2008/2009 weiterhin wegen

eines Heizungsausfalls geschlossen. Der Winterraum ist geöffnet.


7. Die Geschäftsstelle hat für Sie vorrätig:

Edelweiß (Aufnäher) 2,50 EUR .

Edelweiß (Nadel klein/groß) 1,50 EUR / 2,50 EUR .

DAV Anstecknadel 1,00 EUR .

Hüttenschlafsäcke (groß u. klein) 12,50 EUR / 9,50 EUR .

Hüttenschlafsäcke Seide 38,50 EUR .

Autoaufkleber 0,00 EUR .

Alpenvereinsjahrbuch Berg 2009 (auf Bestellung) 13,50 EUR .

Alpenvereinskalender (auf Bestellung) 11,50 EUR .

8. Haftung

Alle Veranstaltungen der Sektion und aller Gruppen sind Gemeinschaftsveranstaltungen. Die

Gruppen veranstalten keine Führungstouren. Die Teilnahme an allen unseren Veranstaltungen

ist freiwillig und geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr. Jeder Teilnehmer verzichtet auf

die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen jeglicher Art wegen leichter Fahrlässigkeit

gegen die jeweiligen Tourenleiter o.ä., andere Sektionsmitglieder oder die Sektion, soweit ev.

Schäden nicht durch entsprechende Haftpflichtversicherungen abgedeckt sind. Insbesondere ist

eine Haftung der o.g. wegen leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit kein

Versicherungsschutz besteht, oder die Ansprüche über den Rahmen des bestehenden

Versicherungsschutzes hinausgehen. Diese Regelungen gelten bei Anmeldung/Teilnahme zu/an

jeder Veranstaltung durch den Anmeldenden/Teilnehmer als anerkannt.

Unsere Terminübersicht

Jahreshauptversammlung 2009: 27. Mai 2009

Montag ❋ Training der Mädchen-Klettergruppe "Klettern Klippe Steinbock Gemsen"

ab 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

❋ Training der Hochtourengruppe an der Kletterwand ab 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

❋ ab 27. 4. 2009 18.30 Uhr Sommersport der Skigruppe

MTV Sportplatz, Kennelweg 5

Dienstag ❋ Kinderklettergruppe "Gipfelstürmer" an der Kletterwand

ab 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

❋ Training der Klettergruppe an der Kletterwand ab 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Mittwoch ❋ Kinderklettergruppe "Bergwichtel" an der Kletterwand

von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

❋ Kinderklettergruppe "10 +" an der Kletterwand ab 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

❋ 18.30 Uhr Skigymnastik der Skigruppe Turnhalle Sophienstraße

Donnerstag: ❋ jeden 2. Donnerstag Gruppenabend der Hochtourengruppe

im Sportheim Rüningen (5.2.2009 / 19.2.2009 / 5.3.2009 /

19.3.2009 / 2.4.2009 / 16.4.2009 / 30.4.2009 / 14.5.2009 / 28.5.2009)

❋ jeden 3. Donnerstag im Monat Gruppenabend der Skigruppe

(19.2.2009 / 19.3.2009 / 16.4.2009 / 18.6.2009 / 16.7.2009 /

20.8.2009 / 17.9.2009 / 15.10.2009 / 19.11.2009 (JHV))

Freitag: ❋ Treffen der Kinderklettergruppe"Picolino"

15.30 Uhr bis 17.30 Uhr an der Kletterwand

❋ Treffen der Jugendklettergruppe "Steinbeißer"

17.00 Uhr bis 19.00 Uhr an der Kletterwand

DIA-Vorträge: ❋ 13.2.2009 / 13.3.2009

(Wochenend- und sonstige Veranstaltungen s. Programme der Gruppen)

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Die Sektion begrüßt ihre neuen Mitglieder, bittet um rege Mitarbeit und wünscht viel

Freude und gute Erfolge in den Bergen:

Oliver Backhaus, Braunschweig

Sonja Bartel, Braunschweig

Thomas Bethmann, Wolfsburg

Regina Bokel, Braunschweig

Kristin Bokelmann, Braunschweig

Jan Bolting, Braunschweig

Michael Dochtermann, Braunschweig

Claudio Dudek Hernandez, Salzgitter

Tobias Fricke, Wolfenbüttel

Jan Frischkorn, Braunschweig

Burkhard Gaide, Lahstedt

Miguel Godinho, Braunschweig

Sandra Hartjen, Lehre

Olaf Hartjen, Lehre

Andreas Hebbelmann, Braunschweig

Volker Henties, Esbeck

Dr. Boris Herzlieb, Schöningen

Bettina Hofmann, Braunschweig

Beate Holder-Kirst, Cremlingen

Bernd Klein, Wolfsburg

Günther Klein, Wolfsburg

Marco Knüppe, Braunschweig

Sita Lal, Braunschweig

Wolfgang Langenberg, Braunschweig

Louisa Liesner, Braunschweig

Christoph Linnenbaum, Vechelde

Kirsten Löwner, Braunschweig

Daniel Mehde, Sehnde

Dorothea Nennewitz, Esbeck

Elke Niede, Wolfenbüttel

Christian Oertel, Braunschweig

Wolfgang Othmer, Gifhorn

Thomas Pabst, Braunschweig

Henrik Peters, Braunschweig

Hans Pietschmann, Braunschweig

Ulrike Pollmann-Langenberg, BS

Dirk Reinecke, Braunschweig

Klaus-Ulrich Richter, Braunschweig

Björn Rien, Braunschweig

Frank Sauer, Braunschweig

Ulrike Schelling, Braunschweig

Vera Schlindwein, Braunschweig

Roman Sendrowski, Braunschweig

Stefan Seydel, Braunschweig

Antje Stolpe, Braunschweig

Stefan Stolte, Braunschweig

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Dr. Ingo Stübig, Wolfenbüttel

Rikwa Stübig, Wolfenbüttel

Eliane Tietz, Walle

Daniel Wendt, Braunschweig

Lukas Westphal, Braunschweig

Kai Wolff, Wolfenbüttel

Junioren und Jungbergsteiger

Anton Bosse, Braunschweig

Tom Durner, Braunschweig

Artur Ermisch, Braunschweig

Ines Annabelle Garritsen, Braunschweig

Leon Goltermann, Braunschweig

Benno Hankers, Braunschweig

Hannes Hartjen, Lehre

Julia Hartjen, Lehre

Emil Hübner, Braunschweig

Insa Ruth Köhler, Adenbüttel

Gene-Vincent Kühne, Braunschweig

Miriam Kühsel, Braunschweig

Mia Langenberg, Braunschweig

Josefine Leue, Braunschweig

Maja Leven, Braunschweig

Ole Leven, Braunschweig

Marc-Oliver Löwner, Braunschweig

Marja Lena Löwner, Braunschweig

Friederike Meinhard, Braunschweig

Anja Meißner, Braunschweig

Joke Münzer, Cremlingen

Hanna Nennewitz, Esbeck

Merle Nennewitz, Esbeck

Philipp Nennewitz, Esbeck

Ben Moritz Pollmann, Braunschweig

Britta Scheerenberg, Braunschweig

Nino Schneider, Braunschweig

Sophie Schulte, Braunschweig

Benno Seydel, Braunschweig

Klara Seydel, Braunschweig

Laurens Stolpe, Braunschweig

Sophie Stolpe, Braunschweig

Hanne Stübig, Wolfenbüttel

Thilo Stübig, Wolfenbüttel

Leander Stübig, Wolfenbüttel

Daniel Weber, Braunschweig

Wenn Sie schnell Kontakt bekommen möchten, besuchen Sie unsere Gruppen.


Naturtag

am 24. Mai 2009

Am 24. Mai 2009 wird im Okertal ein Naturschutztag abgehalten

mit Naturschutzbehörden, Forst, Naturschutzverbänden und dem NDR.

Dabei sind wir gefragt, mit unserem Sport aufzutreten – möglichst deutlich …!

Wer von den Aktiven es einrichten kann, bitte kommen!!!

Details über die Gruppen oder bei Richard Goedeke, Tel. 0531/6149140

Wir gratulieren recht herzlich zum Geburtstag

98 Jahre

22. 4. 2009 Herr Walter Kahn, Bayersoien

97 Jahre

30. 4. 2009 Frau Jutta Frank, Braunschweig

96 Jahre

26. 3. 2009 Frau Eva-Inge Glindemann, Braunschweig

26. 3. 2009 Herr Dr. Gerhard Schaper, Ilfeld

94 Jahre

20. 2. 2009 Frau Hilde Kronmueller, Braunschweig

92 Jahre

17. 2. 2009 Herr Kurt Beischall, Braunschweig

17. 2. 2009 Frau Else Degwert, Braunschweig

85 Jahre

21. 2. 2009 Frau Hanna Turnier, Braunschweig

75 Jahre

13. 2. 2009 Herr Eberhard Klatt, Salzgitter

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Vermischtes

Die Kletterwand im neuen Gewand!

Es wird sicher schon so manchem aufgefallen sein: Unsere Kletterwand zeigt sich seit Ende

November in einem neuen Gewand.

Nachdem sich bei der ersten Paneele im Laufe des Jahres einige qualitative Probleme zeigten

und wir dies auch unter Mithilfe des Hauptvereins in München der Firma Walltopia kundtaten, erklärte

sich diese schließlich bereit, auf Kulanz die gesamte Paneele auszutauschen.

Eine kleine Bedingung gab es jedoch: Es sollte ein Teil der Wand mit “Rocktopia“ ausgestattet

werden, der neuen Strukturpaneele von Walltopia. Dies war für uns zu “verschmerzen“, und so

wurde der Austausch auf den Weg gebracht.

Anfang November rückten dann auch die Männer von Walltopia an, und in einer sehr professionellen

Art und Weise wurde der Austausch in knapp zwei Wochen durchgeführt. Vielen Dank!

Und dem nicht genug,

wurden uns

auch noch 14 Kartons

mit Griffen

hier gelassen, das

nenne ich kundenfreundlich!

Durch einen völlig

anderen Aufbau

der Paneele ist nun

die ganz Wand

deutlich stabiler. Da

sich kein Holz mehr

in der Paneele befindet

und durch

hochwertigere Einschraubmuttern

sollten die Probleme

nun der Vergangenheitangehören.

Nun zeigt sich die

Wand im Topzustand!

Einige neue

Routen wurden

schon geschraubt

und sobald das

Wetter es zulässt,

werden noch viele

weitere folgen. So

können wir im

Frühjahr wieder voll

durchstarten!

Also dann, neue

Nutzerkarte kaufen

und dann auf bald

an der Kletterwand.

Grüße,

Torsten Ihlemann

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Foto:

Torsten Ihlemann


Meine Fernwanderung von Oberstdorf nach Rom

Einmal im Leben nach Rom, aber nicht per Flieger, Auto, Bus, oder per Bahn, sondern allein zu

Fuß! Diese Wanderung war für mich ein großer Traum in spiritueller Hinsicht - aber auch, um

Land und Leute quasi von der "Straße" aus kennen lernen zu können.

Acht erlebnisreiche Wochen in einen kurzen Bericht zusammenzufassen, ist "schier unmöglich"

für jemanden, der in dieser Zeit jeden Tag Neues, Schönes und Abenteuerliches erlebt

hat. Durch einige Auszüge aus meinem Tagebuch möchte ich Ihnen daher diesen mittel bis

schwierigen Fernwanderweg näher bringen.

Der Weg wurde von mir in drei Abschnitte eingeteilt.

Der 1. Abschnitt war die Alpenüberquerung.

Die Route führte von Oberstdorf nach Meran, über die Kemptner Hütte, Memminger Hütte,

Zams, Braunschweiger Hütte, Vent, Similaun Hütte, Katharinenburg, Meran. Es ist die

Panoramaroute der Bergführer aus Oberstdorf.

Der 2. Abschnitt war der Dolomiten Höhenweg ( E 5).

Von Meran 2000 (Meraner Hütte) über Bozen, Truderer Horn, Gfrill Alm, Cembra (deutsch/italienische

Sprachgrenze), Monte Gronlait, M. Fravort, La Fontanella, Levico Therme, Lusern,

Carbonara, Verona.

Der 3. Abschnitt umfaßt den Franziskaner Wanderweg.

Von Florenz (Santa Croce) zum Passo del Consuma, Kloster La Verna, Gubbio, Assisi, Monte

Subasio, Stroncone, Farfa bis Rom.

Sie begann am 15.August 2008, um 10.00 Uhr morgens in Oberstdorf und ging zunächst zur

Kemptner Hütte.

Aus meinem Tagebuch,

"15.08.2009 ... Ein fürchterliches Gewitter hat meinen Abmarsch vom Hotel hinausgezögert. Es

regnete, was nur so vom Himmel fallen konnte. Habe mich entschlossen, trotzdem los zugehen

mit der Überlegung, sollte es in Spielmannsau noch so stark regnen, übernachte ich dort und

die Kemptner- Hütte muss halt auf mich warten. Der Regen ließ nach. Der Aufstieg war abwechslungsreich.

Die Sonne schien zwischendurch, dann regnete es wieder und es kam auch

noch Nebel auf, als ich über die Lawinenreste ging. Auf der Kemptner Hütte kam ich, trotz meines

Umhanges, von innen und außen total durchnässt an ...".

Für einen periodischen Wanderer, der eher in Tageswanderungen geübt ist, einen derartigen

Aufstieg allein zu gehen, war schon eine schöne Leistung."

Die folgenden Tage waren sonnig und ich genoss das herrliche Panorama der Lechtaler, Inntaler

und Ötztaler Alpen sowie die Gletscherregion der Wildspitze.

Aber ... Aus meinem Tagebuch,

"... 19.08.2008 ... Braunschweiger Hütte nach Vent. ... Nach dem für mich heute doch etwas

schwierigeren Aufstieg zum Rettenbach Jöchl wurde ich beim Abstieg zum "Obersöldner Ski

Zirkus mit Schnee und Eis überrascht. ... Möchte nur nachtragen, dass mich der Anblick vom

Rettenbach Jöchl zum Ski Zirkus entsetzt hat. Was da geschieht, ist nicht mehr normal. Es werden

unter dem Gletscher Felsen gesprengt, ein Stadion und eine Gastronomie für 2.000 Skifahrer

und Touristen gebaut. ..."

Dieser Anblick hat mich kritisch gegenüber dem alpinen Sport werden lassen. Wie mir ein

Bergwanderer auf der Braunschweiger Hütte erzählte, will man das Gletschergebiete vom Ötztal

mit dem des Pitztales touristisch verbinden und ausweiten. Ökologische Gesichtspunkte

werden kaum berücksichtigt. Was bedeutet dies für unsere Braunschweiger Hütte ?? Es sind aus

meiner Sicht alle Bergfreunde aufgefordert, gegen diesen Raubbau anzugehen."

Der 2. Abschnitt

Das Teilstück des "Europäische Fernwanderweg 5" (E 5), von Meran nach Verona. Die

Wegführung ist anfangs noch recht gut. Nach der deutsch-italienischen Sprachgrenze, zwischen

der Gfrill Alm und Cembra, wird die Markierung schwieriger. Dieser Abschnitt in Südtirol

scheint mir noch verwaist für Wanderer zu sein. Auf meinen Tagesetappen, von Südtirol bis

Rom, habe ich tagsüber fast keinen Menschen getroffen.

11


Der Dolomiten Höhenweg mit seinem

Panorama ist wunderschön - durchaus

auch paradiesisch. Auf der einen Seite

das Etschtal, auf der anderen die

Felsen der Dolomiten.

Aus meinem Tagebuch

" ... 25.08.2008 ... Gfrill Alm nach

Cembra. ... Der Weg durch die Wälder

und Wiesen nach Largo Santo war

sehr angenehm. Die Wegweiser sind

ab hier anders. Bin jetzt im

"Italienischen". Im Alpini Bergsteigerheim

kurze Rast und dann kam der

"Knaller". Am Wegesrand steht ein

Gedenkstein mit den Initialen von

Albrecht Dürer. Wie mir ein Südtiroler

erzälte, ist A.D. diesen Weg, den ich

hinunter ging, aufwärts gegangen. Der

Weg ist noch im Originalzustand. Es

entsteht eine Spannung in mir bei dem

Bewusstsein, wieviele Menschen,

Tiere mit Wagen und Ladung diesen

schwierigen Weg hinauf und hinunter

sind. Unglaublich ...".

Der 3. Abschnitt

"Auf den Spuren von Franziskus", der

Franziskus Wanderweg, von Florenz

nach Rom. Diesen Abschnitt habe ich

für mich in einen sportlichen und ei-

E5 - Im Italienischen

nen spirituellen Teil aufgeteilt.

Foto: Heinrich F. Biller

Der sportliche Teil führte über die

Berge der östlichen Toscana und

Umbrien. Die Berge sind nicht ganz so hoch wie in den vorherigen Etappen, dafür die Anstiege

und Abstiege sehr steil und unwegsam.

Teilweise musste ich die Wege und Pfade wie ein "Pfadfinder" suchen. Es blieb mir nicht erspart,

unter Stacheldrahtzäune hindurch zu schlüpfen, Bäche oder Flüsse zu durchwaten, wie z. B. den

"jungen" Tiber bei Sansepolcro.

Der spirituelle Teil führte mich an Stätten, an denen einst Franziskus gelebt hat. Anders als der

Jakobsweg, den ich vor über zwei Jahren gegangen bin, führt dieser nicht auf ein Ziel hin, sondern

bringt einem den franziskanischen Geist näher. Dieser Weg ist mit einem gelben "Tau"

Zeichen markiert.

Aus meinem Tagebuch

" ... 04.09.2009 ... Pieve Santo Stefano nach Sansepolcro. Der Weg aus P.S.Stefano war unproblematisch.

Hab mir an der Kirche noch einen Stempel (für meinen Pilger- und Wanderausweis)

abgeholt. Es ist schon eigenartig, wenn man als "Pilger" vor der Pfarrtür steht. Ich hab immer das

Gefühl, man wird wie ein "Penner" angesehen. Die Haushälterin nahm mir meinen Ausweis ab

und schloss sofort die Haustür mit einem Gesichtsausdruck: "Hoffentlich will der nicht mehr". Es

ist wohl wie bei uns, dass man Menschen, die auf Wanderschaft sind, sich manchmal ob ihres

Rucksackes großen Vorbehalten gegenüber sehen. Es ging erst über zwei Berge, war wohl an

die 8 Std. unterwegs. Höhenunterschied: Anstieg 485 m, Abstieg 596 m, 24 km.

Am Tiberstausee vorbei und der "Stern brannte wieder mörderisch". Das Wasser in der

Trinkflasche ist warm. Bei den Trinkpausen rede ich mir zu, an die Reserven zu denken, also nicht

zu viel trinken. Ja, man weiß nicht, wann der nächste Brunnen oder das nächste Haus kommt.

Nach dem Stausee musste ich nochmal über einen Berg und dann ging es hinunter in die

Tiberebene. Wohl fünfmal Wasser nachgefüllt. Tierisch geschwitzt. Die einfachen Menschen

waren sehr hilfsbereit. Sollen nachmittags 45 ° gewesen sein. Hab für mich beschlossen, ab morgen

den spirituellen Weg zu gehen. Möchte ausprobieren, welcher Weg mir mehr gibt und gefällt.

..."

12


So wie im "richtigen" Leben, muss jeder immer wieder selbst über seinen weiteren Weg entscheiden.

Rom, die "Ewige Stadt".

Mein Traum war erfüllt und mein Ziel erreicht.

Nach wochenlanger Stille, Ruhe und Einsamkeit, jetzt die laute, lärmende und hektische

Großstadt. Welch ein Gegensatz.

Aus meinem Tagebuch

" ... Sonntag, 05.10.2008, 12.00 Uhr, Angelusgebet des Papstes ... Auf dem Petersplatz ging das

"Warten auf den Papst" los. Um 12.00 Uhr war es dann soweit. Der Platz war in der Absperrung

des Petersplatz voll von Menschen. Es ist schon schön, will nicht sagen erhebend, wenn man

dieses Schauspiel sieht und erlebt. Den Papst kann man kaum erkennen, soweit ist er weg. Es

sind vier riesige Video-Wände aufgestellt, damit man ihn in voller Größe am Fenster seines

Arbeitszimmer (?) besser sehen kann. Er begrüßte in deutscher Sprache die ökomenische

Gemeinde aus Seeligenstadt und er schließt den Pilger, der den weiten Weg über die Alpen nach

Rom gegangen ist in sein Gebet ein ...

Das Finale des Fernwanderweges, meiner Anstrengung, Entbehrung und vieler freudiger

Erlebnisse und Begegnungen war mit den Worten des Papstes erreicht.

In diesem Sinne denke ich, dass ich Ihnen mit diesen Zeilen einen kleinen Einblick über die

Schönheit, aber auch über die Probleme dieser Fernwanderung geben konnte.

Heinrich F. Biller

Vorträge

Bevorzugen Sie bei Ihren Einkäufen bitte unsere Inserenten!


Freitag, 13. Februar 2009 - Herr Klaus L. Jung, Kaiserslautern

Farblichtbildervortrag - Bernina - Bergell - Wege durch ein Paradies

Herr Jung ist Hochtourenführer des Deutschen Alpenvereins und Expeditionsfotograf.

Sein Vortragsinhalt:

Es gibt viel zu erzählen, von schönen Frühsommer- und Herbstwanderungen z. B. nach

Soglio, gegenüber der schroffen Felsgipfel des Bergell, zum Lunghinsee, zu Schafberg

und Piz Languard, zum Aussichtsgipfel des Piz Corvatsch, mit immer wieder faszinierenden

Blicken zu den leuchtenden Eisgipfeln der Bernina und den dunklen Felsgipfeln des

Bergell. Besonders schön sind die Farben und Stimmungen im Spätherbst, wenn noch

warme Sonnentage im Kontrast stehen, zu bereits tief verschneiten Bergen. Beeindruckend

auch der Kontrast von den Schneegipfeln zum "südlichen Flair" der Täler und

der einmalig schönen Seenlandschaft des Ober-Engadin. Ohne Zweifel - wir sind unterwegs,

in einer der vielseitigsten und schönsten Landschaften der Alpen.

Als aktiver Bergsteiger wandert man mit doppeltem Genuss - kommt doch zu der einmaligen

Schau noch die Erinnerung an eigenes intensives Erleben bei Klettertouren in festem

Urgestein, auf Hochtouren in Eis und Schnee, an Gipfeln wie: Piz Bernina über

Biancograt, Piz Palü als großartige Skitour und über den östlichen Nordwandpfeiler, an

die berühmte Nordkante des Piz Badile und die abweisend glatte Bügeleisenkante, aber

auch an Gipfel wie Piz Morteratsch, Piz Glüschaint, La Sella, Cima di Rosso u. a. die

schon immer Traumziele der Bergsteiger waren so wie Wanderer schon immer von den

Höhenwegen gegenüber dieser Gipfel geschwärmt haben. Beides werden wir in ausgeglichener

Zusammenstellung kennenlernen.

Technische Universität Braunschweig, Pockelsstr. 4

Beginn: 20.00 Uhr, Einlaß 19.00 Uhr, Hörsaal SN 19.1

NEU: Eintritt - Mitglieder 3,00 EURO , Gäste 5,00 EURO

Freitag, 13. März 2009, Herr Dr. Alfward Farwer, Amtzell

Farblichtbildervortrag - Rund um die Seiser Alm - D o l o m i t e n

Die Seiser Alm, sie ist mit der Bergwelt rund um das Grödner Tal das Herz der

Südtiroler Dolomiten. Vom lieblichen Villnösstal am Fuß der schroffen Nordabstürze

der Geislerspitzen bis zum smaragdgrün spiegelnden Karersee im Süden von König

Laurins Rosengarten reicht die Bergwelt, wie wir sie rund um die Seiser Alm erschauen

und erleben können. Einer Bergwelt, die ihre Harmonie aus ihren einmaligen

Kontrasten schöpft. Über den Rebenhängen des Eisacktales, den idyllischen

Kirchdörfern in den Tälern und auf den Höhenrücken ragen die kreidebleichen

Felsen der hohen Gipfel bis in die 3000 Meter-Region empor. Jede Berggruppe hat

ihr eigenes Profil. Da ist die schroffe Galerie der Geislerspitzen, die wuchtige

Langkofelgruppe, die gigantische Felsmasse der Sella, die kecke Santnerspitze am

Schlern, die filigrane Steilheit der Vajolettürme im Rosengarten. Und dazwischen

wanderleichte wald- und wiesenreiche Mittelgebirgsrücken als Bindeglied.

Wanderungen, Gipfelwege und Klettersteige führen zu allen Jahreszeiten in diese

Berggruppen, wir erleben nach der Winterpracht die Blütenfülle des Frühsommers

und nehmen Impressionen aus Bergdörfern und Talorten auf. Bilder von den Burgen,

Schlössern und schmucken Kirchen in dieser großartigen Landschaft sind nicht nur

ein Augenschmaus, sie erzählen auch von der bewegten Geschichte des Landes an

Etsch und Eisack. Und in manchem kleinen Kirchlein kann man ganz intim

Kunstschätze bewundern, die hier in aller Stille Jahrhunderte überdauert haben.

Technische Universität Braunschweig, Pockelsstr. 4

Beginn: 20.00 Uhr, Einlaß ab 19.00 Uhr, Hörsaal SN 19.1

NEU: Eintritt - Mitglieder 3,00 EURO , Gäste 5,00 EURO

Es ist uns sehr schwer gefallen, die Eintrittspreise nun doch erhöhen zu müssen. Wir bitten

alle treuen Mitglieder und auch unsere verehrten Gäste um Verständnis.

Marianne Havelka, Vortragswartin


Unsere Gruppen

AUSBILDUNGSREFERAT

Leiterin: Heidelore Freyer, Danziger Str. 15, 38108 Braunschweig, Tel. 05309/5619

Wer Lust hat, das Klettern zu lernen, findet sicher in unserem Kursprogramm das Richtige für

sich heraus.

Kurse im Frühjahr/ Sommer 2009

Schnupperkurse Anfängerkurse Eiskurs Kletterkurse in den Alpen Klettertraining

Schnupperkurse

Du möchtest das Klettern einmal gefahrlos ausprobieren? Dann bist Du bei unserem

Schnupperkurs genau richtig. Einfach an der Kletterwand vorbeikommen(keine Anmeldung erforderlich!)

und losklettern - unter fachkundiger Anleitung und Sicherung.

Voraussetzungen: keine

Schwerpunkte: Klettern

Kletterausrüstung: wird gestellt

Kosten: 10,00 s

Ort: Kletterwand (Güldenstraße 39c)

Dauer: 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Termine (jeweils donnerstags): ab 16. April bis 08. Oktober 2009

Die Schnupperkurse sind für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre

Spaltenbergung

Schwerpunkte dieses Eintages-Intensivkurses sind die Vermittlung der Seiltechniken zur

Spaltenbergung (Selbst- und Kameradenrettung). Ein MUSS für jeden alpin-ambitionierten

Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher!

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Sicherungstechnik

Kletterausrüstung: persönliche Ausrüstung (kann bei Bedarf gestellt werden)

Vorgesehene Kursinhalte: – Anseilen auf dem Gletscher

– Lose Rolle

– Prusiktechnik und Selbstflaschenzug

– ggf. Abschlussübung

Kosten: 20,- s (35,- s für Nichtmitglieder)

Ort: Harz

Termin: Sonntag, 22. März, Treffen 09:00 Uhr Turnhalle Güldenstraße

Anmeldung: bis 28. Februar in der Geschäftsstelle oder beim Ausbildungsreferat

Rettung aus Felswänden

Sowohl im Ith und Kanstein als auch im Hochgebirge gestaltet sich der Abtransport eines Verunfallten

schwieriger als in ebenem Gelände. Dieser Kurs bietet euch die Möglichkeit, Rettungstechniken

sowohl für Steilwände als auch für unwegsames Abstiegsgelände kennenzulernen.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Sicherungstechnik

(Achterknoten, Sackstich, Mastwurf, HMS, Prusikknoten)

Kletterausrüstung: persönliche Ausrüstung (kann bei Bedarf gestellt werden)

Vorgesehene Kursinhalte: – Abseilen und Ablassen mit Verletztem

– Seilverlängerung

– Handhabung Schweizer Flaschenzug

– Transport in unwegsamem Gehgelände

– Abschlussübung

Teilnehmerzahl: 6 Personen

Kosten: 20,- s (35,- s für Nichtmitglieder) + Fahrkarte

Ort: Harz

Termin: Samstag, 20. Juni, Treffen 8:15 Uhr am Hauptbahnhof Braunschweig

Leitung und Anmeldung: Kai Maluck, Fachübungsleiter Hochtouren, Tel. 0531/7018259

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Anfängerkletterkurs

Unser "Klassiker". In diesem viertägigen Intensivkurs werden alle Techniken vermittelt, die Dir

erlauben, an der Kletterwand und im Klettergarten sicher zu klettern. Er bildet eine gute

Grundlage, um selbstständig erste Vorstiegsversuche zu unternehmen. Da sehr viele Lehrinhalte

auf Dich einprasseln werden, ist es wichtig, dass Du vorhast, im Anschluss an den Kurs regelmäßig

zu klettern, um das Gelernte zu wiederholen und zu festigen.

Voraussetzungen: keine

Schwerpunkte: Sichern mit HMS, Abseilen, Abbauen von Umlenkhaken,

legen von Zwischensicherungen, Vorstieg, Nachsichern

Kletterausrüstung: wird gestellt, siehe Organisatorisches

Kosten: 90,- s (125,- s für Nichtmitglieder, siehe Organisatorisches)

Ort: Kletterwand, Harz und Ith

Dauer: vier Tage (zwei Wochenenden)

Termine: Kurs I 18. + 19. April und 25. + 26. April 2009

Kurs II 09. + 10. Mai und 16. + 17. Mai 2009

Kurs III 06. + 07. Juni und 13. + 14. Juni 2009

Kurs IV 05. + 06. September und 12. + 13. September 2009

Anmeldung: bis 31. 03. 2009 in der Geschäftsstelle oder Ausbildungsreferat

Organisatorisches

Die Kurse richten sich in erster Linie an Mitglieder der Sektion Braunschweig.

Angehörige anderer Sektionen und Nichtmitglieder können ebenfalls an den Kursen teilnehmen,

werden jedoch auf eine Warteliste gesetzt. Sollten vier Wochen vor Kursbeginn Plätze

frei sein, wird der Teilnehmer benachrichtig.

Wenn ein angemeldeter Teilnehmer nicht an dem Kurs teilnehmen kann sollte er rechtzeitig

beim Ausbildungsreferat absagen.

Jeder Teilnehmer bekommt bei Kursbeginn eine Standard-Kletterausrüstung, die er am Ende des

Kurses wieder abgeben muss.

Die Kursgebühr ist 14 Tage vor Beginn des Kurses auf folgendes Konto zu zahlen.

Nord LB Girozentrale, Dankwardstraße BLZ 25050000 Konto 517441

Tritt ein Teilnehmer nach Beendigung eines Ausbildungskurses in die Sektion Braunschweig

ein, wird ihm die Eintrittsgebühr zurückerstattet. Der Rückerstattungszeitraum beträgt 4 Wochen.

Der Übungsleiter hat das Recht, Teilnehmer auszuschließen, die die Anforderungen nicht erfüllen.

Anmeldung für die Kurse bis 31. März 2009 in der Geschäftsstelle.

Klettern in den Alpen

GRUNDKURS

Ort: Oberreintalhütte im Wettersteingebirge

Termine: Kurs I 25. Juli - 31. Juli 2009

Kurs II 01. August - 07. August 2009

Leitung und Anmeldung: Robert Rurkowski, Fachübungsleiter Alpinklettern

Tel. 0171/5039472

Kursziel: Selbständiges Klettern im alpinen Gelände

Voraussetzung: Teilnahme am Grundkurs Klettern

Persönliches Können: IV + im Nachstieg

Inhalte: – Materialkunde

– Sicherungstechniken

– Rettungstechniken

– Führungstechniken

– Wetterkunde

– Naturschutz

Ausrüstung und

weitere Informationen: werden auf einem Infoabend besprochen

Teilnehmerzahl 4 Personen pro Kurs

Kosten 275,00 s, zuzüglich Fahrt, Übernachtung und Verpflegung

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FORTGESCHRITTENE

Ort: Italienische Dolomiten

Termin: 08. August - 14. August 2009

Leitung und Anmeldung: Robert Rurkowski, Fachübungsleiter Alpinklettern., Tel. 0171/5039472

Kursziel: – Eigene Erfahrungen gewinnen und in der Gruppe auswerten.

– Einblicke in die Logistik erhalten, um später selbständig und

– verantwortlich Alpenklettertouren zu planen.

– Erlebnisvielfalt genießen, aber auch Gefahren und Risiken

– bei alpinen Gelände zu erkennen.

Voraussetzung: – Persönliches Können V+ im Vorstieg

– Standplatz bauen und Klemmkeile setzen

– Schwindelfreiheit

– Gute Kondition (bis 9 Stunden klettern am Tag)

Ausrüstung und

weitere Informationen: werden auf einem Infoabend besprochen

Teilnehmerzahl 4 Personen pro Kurs

Kosten und Verpflegung: 275,00 s pro Person, zuzüglich Fahrt, Übernachtung und Verpflegung

Eiskurs

Ort: Taschachhaus

Termin: 15. August - 21. August 2009

Leitung: Robert Rurkowski, Fachübungsleiter Alpinklettern

Anmeldung: Tel. 0171/5039472

Lehrinhalte: – Grundregeln in Eis und Schnee, Wetter- Gletscherkunde

– Gehen auf dem Gletscher mit Steigeisen und Pickel,

– Standplatzbau, Spaltenbergung

– Klettern an Eiswänden mit Steigeisen

– Sicherungstechniken beim Eisklettern und Ruck Zuck im steilen

Eis

Voraussetzung: – Gute Kondition für 6 bis 8 Stunden Klettern / Bergsteigen

– Grundkurs Klettern

Teilnehmerzahl: 4 Personen

Kosten und Verpflegung: 275,00 s pro Person, zuzüglich Fahrt, Übernachtung und Verpflegung

Klettern hilft!

Ein regelmäßiges Trainingsangebot für diejenigen, die gerne klettern und sich zur Zeit im 4 bis

5 Schwierigkeitsgrad bewegen und etwas mehr daraus machen wollen.

Trainingsziele sind: Technik- und Taktiktraining,

Optimierung Deiner Bewegungsausführungen,

Verbesserung Deiner Ausdauerfähigkeit und Maximalkraft,

Natürlich mit dem Hauptziel, dass Du Dich leichter und

sicherer in Deinem Kletterfluss bewegst.

Trainingsinhalte werden sein: Korrektes Auf- und Abwärmen,

Bewegungs- und Koordinationsübungen,

sicher Stehen - Treten - Greifen,

Klettergeschwindigkeit und Ruheposition,

Training der motorischen Fähigkeit Ausdauer,

Spaß am Klettern.

Das Training findet einmal wöchentlich an der DAV Kletteranlage Güldenstraße statt. Um an

diesem Kurs teilnehmen zu können, musst Du Mitglied im DAV Braunschweig sein und eine gültige

Nutzerkarte für die Kletterwand haben. Klettergurt, Sicherungsgerät und Kletterschuhe solltest

Du auch mitbringen.

Kurszeiten:

Trainingskurs Mittwoch: Erstes Training am 15. April bis einschl. 24. Juni

Jeden Mittwoch (10 Trainingstermine) von 19.00 bis 21.00 Uhr.

Es können ca. 10 Personen an diesem Training teilnehmen und kostet pro Person 60,00 s.

Bei Fragen oder Anmeldungen wendest Du Dich direkt an mich.

Martin Bernhardt, Tel.: 0531 3495638, Mobil: 0177 7101098, E-Mail: bernhardt-06@web.de

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KLETTERGRUPPE

Leiter: Markus Kintscher, Pestalozzistr. 1, 38114 Braunschweig, Tel.: 0176-62104553

Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat ab 21.00 Uhr im Havanna. Dazu ist jeder am

Klettersport Interessierte herzlich eingeladen. Ein wenig aktiver geht es dann logischerweise an

der Kletterwand (siehe unten) oder am Naturfels zu …

Wer ins Klettern hineinschnuppern oder erste Kenntnisse vertiefen möchte, dem bieten wir unser

Ausbildungsprogramm an. Nähere Infos und Termine dazu finden sich in diesem Heft bzw.

im Internet.

Um die Kommunikation ein wenig zu vereinfachen, haben wir seit längerem einen Email-

Verteiler eingerichtet. Wenn Ihr also Interesse an unseren Aktivitäten habt, lasst Euch einfach

mit eintragen. Zusätzlich lässt sich die Adressliste der Klettergruppe zwecks Organisation von

Aktivitäten passwortgeschützt aus dem Netz laden. Wie's funktioniert, findet Ihr auf der DAV-BS-

Seite (siehe Link unten). Darüber hinaus stehe ich natürlich jederzeit gerne für Fragen zur

Verfügung.

Termine:

Jeden Dienstag, 19.00 Uhr: freies Klettern an der DAV-Kletterwand,

Sportanlage Güldenstraße 39c

Insbesondere in der Wintersaison oder bei schlechtem

Wetter: Bouldern im Boulderraum B58.

Jeden ersten Dienstag im Monat: Gruppentreffen im Havanna ab 21.00 Uhr

Mittwoch, 27. Mai 2009 Jahreshauptversammlung der Sektion

Weitere Infos im Internet: http://www.davbs.de/klettergruppe Markus Kintscher

HOCHTOURENGRUPPE

Leiter: Jürgen Koziol, Haarsweg 4, 38126 Braunschweig, Tel. 0531/65201

Der Herbst 2008 war noch mit vielen interessanten Ereignissen gespickt, von denen ich einige

erwähnen möchte.

1. Dachsteinfahrt

Im September fuhren 6 Gruppenmitglieder zu einer Kletter- und Hochtourenwoche ins

Dachsteingebiet. Wie sie sich dort ausgetobt haben, hat Klaus Steube in seinem Artikel

Plaisirwoche im Dachsteinkalk im September 2008

gut beschrieben.

2. Polenfahrt

Im Oktober trafen sich 9 Gruppenmitglieder in Blazejowice (früher Nieder Blasien), einem kleinen

Ort in Oberschlesien, ca. 40 km südlich von Oppeln (Opole) und 80 km westlich des

Zentrums des Oberschlesischen Industriegebietes. Nächster größerer Ort ist Ober Glogau

(Glogowek). Diese geschichtsträchtige Gegend ist die Heimat von Karina Hartzsch. Das führte

dazu, dass Ralf Hartzsch anregte, dort einmal eine Wanderwoche durchzuführen. Für eine

kleinere Gruppe gäbe es genügend Schlafgelegenheit auf dem Bauernhof seiner Schwiegereltern.

So kam es dann in den Herbstferien 2008 zur Wanderfahrt nach Polen, denn auch Tim

- dem aufmerksamen Leser bereits bekannt aus dem Kansteinbericht im letzten Mitteilungsblatt

- wollte und sollte natürlich mit zu Oma und Opa. Was wir dort erlebt haben, hat Acki Schröder

in seinem Artikel

Wanderfahrt nach Schlesien

anschaulich geschildert.

3. Weinberghütte

Das nächste Großereignis war zwar nur als Hüttenabend mit .......... angekündigt, erwies sich jedoch

als Volltreffer und führte vom 1. auf den 2. November 22 Gruppenmitglieder in der

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Weinberghütte (Selbstversorgerhütte) oberhalb von Bad Lauterberg zusammen. Nachdem wir

die von Bruni Watteroth und Jens Köhler produzierte Kohlsuppe vertilgt hatten, gingen wir zum

festlichen Teil über. Wir haben uns die Originalfassung des Heinz-Rühmann-Filmes

Feuerzangenbowle

angesehen und dabei auch jede Menge Feuerzangenbowle getrunken. Danach war die ganze

Truppe noch in der Lage, eine kleine Nachtwanderung um den Hausberg durchzuführen. Die

Nimmermüden gingen auch noch zum Bismarckturm hinauf, ehe sich alle zum gemeinsamen

Weitertrinken und Klönen wieder in der Hütte trafen.

Das Aufstehen zog sich am nächsten Morgen etwas in die Länge, was allerdings den Vorteil hatte,

dass sich an den sanitären Anlagen keine großen Warteschlangen bildeten. Zum Hüttenputz

waren dann aber alle an Deck. Danach eilten einige der Heimat und dem braunschweiger Nebel

entgegen. Andere nutzten das gute Wetter zu einer Sonnenwanderung auf den Großen Knollen.

Nochmals vielen Dank an Ideengeber und Organisator Jens Köhler.

4. Braunkohlwanderung

Und dann war es auch schon Braunkohlzeit. Am 22. November haben uns Rita, Michael und

Max Krech durch den Nordosten von Braunschweig geführt. Startpunkt der Wanderung war der

Bahnhof Gliesmarode. Lisel und ich haben uns den Jux geleistet, von Mascherode mit der

Buslinie M 11 zum Bahnhof und dann mit dem gleichen Fahrschein mit dem Regionalzug

Braunschweig - Uelzen bis zum Treffpunkt zu fahren.

Anfänglich leichter Schneeregen wich allmählich immer stärkerwerdendem Sonnenschein. Die

durch eine dünne Schneedecke winterlich angehauchte Landschaft auf historischem Gelände

der ehemaligen Schuntertal-Eisenbahn wurde uns von Michael mit vielen interessanten Details

erläutert.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir das Schweizerhaus zwischen Wendhausen und Lehre.

43 hungrige Seelen stürmten das Lokal und versuchten Braunkohl, Kartoffeln, Bregenwurst

und Fleisch völlig zu vertilgen, aber die Wirtsleute hatten immer wieder Reserven und haben gewonnen.

Dankbar haben wir dann die Idee unserer Führungs-Crew angenommen und sind zur guten

Verdauung noch eine größere Runde durch die Feldmark bis hinter Lehre gegangen. Besonderer

Clou dabei waren eine schwierige Bachüberquerung und eine längere Wegstrecke über ein

frisch umgepflügtes Feld. Den Dreck von den Wanderstiefeln sind wir nur teilweise in den Straßen

von Lehre losgeworden. Den Rest haben wir mit in den KVG-Bus Wolfsburg-Braunschweig genommen,

mit dem wir zum Bahnhof Gliesmarode zurückgefahren sind. Sonderreinigungskosten

für den Bus brauchten wir nicht zu zahlen.

Insgesamt war es eine runde Sache. Danke Rita, Michael und Max.

5. Adventwanderung

Letzte Gruppenwanderung des Jahres 2008. Lisel und ich hatten uns zur abschließenden

Kaffeetafel im "Hotel Aquarius" angemeldet. Und damit befanden wir uns wieder auf historischem

Eisenbahngelände. Hier dampften früher die Züge der Braunschweig - Schöninger

Eisenbahn vorbei. Das damalige Ausflugslokal Waldfrieden war Haltepunkt für Personenzüge.

Um 9.30 Uhr starteten 13 Wanderer, um mit 20 km Anlauf am Nachmittag das Kuchenbuffet stürmen

zu können. Erster Anlaufpunkt war der "Grüne Jäger". Dort sammelten wir Horst Sommer

auf, der mit dem ersten Bus des Sonntags um 9.57 Uhr ankam. Dann ging die Route weiter über

Kleidersellerweg - 180° Wendung Mittelriede aufwärts - Schöppenstedter Turm - Wabe aufwärts

vorbei an "Pfisters Mühle" - zum ehem. Eisenbahnknotenpunkt Hötzum. Hier teilte sich die

Eisenbahnlinie. Rechts nach Salzdahlum - Ahlum - ..., links nach Sickte - …

Auf dem Westerberg (104 m) war Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein - wie während des

ganzen Tages. Bis einschließlich Samstag und auch wieder ab Montag steckten Braunschweig

und Umgebung immer in dicker Nebelsuppe. Schwein gehabt!

Weiter ging es hinunter nach Sickte - durch die Herzogsberge - über die kombinierte Wild-,

Fußgänger- und Radfahrerbrücke nach Kleinschöppenstedt - zu den Mönchsteichen - und dann

endlich zu Kaffee und Kuchen.

11 Fahrrad- und Autotouristen hatten sich noch eingefunden, so dass der für uns reservierte

Raum mit 25 Gruppenmitgliedern gut gefüllt war.

20


6. Blick ins Jahr 2009

Nach diesem ausführlichen Rückblick auf die letzten Monate des Jahres 2008 wende ich mich

nun dem Jahr 2009 zu. In diesem Jahr wird die

Hochtourengruppe 45 Jahre.

Das ist zwar nur ein kleines Jubiläum, aber man soll die Feste feiern wie sie fallen. Deshalb erklären

wir alle Veranstaltungen 2009, die über den allgemeinen Rahmen wie normale Kletteroder

Wanderwochenenden hinausgehen, zu kleinen Jubiläums-Veranstaltungen. Die einzige

größere Feier wird unsere

Braunkohlwanderung 2009

am Samstag, 21. 11. 2009, sein. Die Wanderung wird von Ralf Hartzsch geführt. Das anschließende

Essen und das gemütliche Beisammensein - Ideen dazu werden noch gesucht - finden

traditionsgemäß im Sportpark Rüningen statt.

Alle übrigen Veranstaltungen werde ich im "Programm" näher erläutern und im "Terminkalender"

aufführen. Zu der heutigen - teilweise noch kurzen - Aufzählung werden sich im Laufe des

Jahres sicher noch einige Ergänzungen ergeben.

Während ich diese Zeilen schreibe, ist die erste Gruppenfahrt 2009 - die Skilanglauftour im

Eulengebirge - schon im Gange. Hoffentlich haben die Akteure dieses Mal bessere Schneeverhältnisse

als im letzten Jahr.

Jürgen Koziol

Wanderfahrt nach Schlesien

Die Wanderfahrt, die wir, d. h. Lisel und Jürgen Koziol, Helmut Meineke, Frobald Wüstner, Ute

und Acki Schröder in Karina Hartzsch's Heimat unternahmen, hatte schon einige Besonderheiten.

Soweit östlich war noch keine Wanderung unserer Hochtourengruppe, denn die Region

um Oppeln zählt zu Oberschlesien.

Am 19. Oktober trafen wir gegen 15.00 Uhr auf dem Bauernhof von Karinas Eltern in Blazejowice

(Nieder Blasien) ein. Karina, Ralf und Tim waren einen Tag vorher angereist und begrüßten uns

zusammen mit Karinas Eltern Maria und Georg Strzoda. Sie baten uns gleich, an der liebevoll

gedeckten Kaffeetafel Platz zu nehmen.

Danach staunten wir über das großzügige Bettenangebot auf dem Hof. 3 Doppel- und 2

Einzelzimmer standen uns zur Verfügung.

Ralf hatte die Wanderungen gut vorbereitet und zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten der

Gegend, häufig mit geschichtlicher Vergangenheit. Am Anreisetag fuhren wir noch ins benach-

Die Fähre über die Oder Foto: Ralf Hartzsch

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Die "Fährleute" bei der Arbeit Foto: Ralf Hartzsch

barte Oberglogau. Das ehemalige Schloss der Reichsgrafen von Oppersdorf beherrscht das

Stadtbild. Hier vollendete Beethoven als Gast des Schlossherrn seine V. Sinfonie. Heute ist das

Schloss weitgehend verfallen. Der nächste Tag führte uns in die nähere Umgebung durch das

Tal der Hotzenplotz und auch über die Friedhöfe von Nieder Blasien und Oberglogau. Auf den

Grabsteinen dominieren noch heute deutsche Namen.

Von einem verregneten Vormittag abgesehen (Tim freute sich über Kartenmitspieler) hatten wir

herrliches Wetter. Wir genossen in den Mischwäldern den goldenen Herbst. So auch am nächsten

Tag. Unser Ziel war der Annaberg. Der Weg dahin führte uns über die Oder, die wir auf

einer Fähre querten. Allerdings mussten wir uns mittels Holzknüppeln selbst am Seil über den

Strom ziehen. Der Annaberg selbst ist ein berühmter Pilgerort der katholischen Gläubigen. 1983

hielt Papst Johannes Paul II vor tausenden Katholiken hier eine Messe. 39 Kapellen säumen breite

Alleen, die zum Gipfel führen, auf welchem eine prächtige Kirche thront. Nach dem

1. Weltkrieg tobten hier Kämpfe zwischen Polen und Schlesien um die Staatszugehörigkeit.

Heute künden die Reste eines deutschen Denkmals mit einem großen Amphitheater und ein erhaltenes

polnisches Denkmal von diesen Kämpfen. In Moschen besuchten wir ein prächtiges,

neugotisches Schloss (heute Sanatorium) und einen großen Park, auch die Grablegung der

Besitzer mit einer Gräfin von der Schulenburg.

Die nächste Tour führte uns in die Ausläufer des Altvatergebirges in den Bereich des Goldbaches.

An seinen felsigen Hängen wanderten wir durch das herbstliche Laub, durch einen sauberen,

schmucken Urlaubsort, der auch in unseren Mittelgebirgen stehen könnte. An diesem Tag waren

wir bereits zum Kaffeetrinken zurück. Auf den Tisch standen drei ofenwarme Blechkuchen

(gedeckter Apfel, Käse!! und Streusel), die es in keinem Café besser gibt.

Der letzte Tag beinhaltete die Königsetappe auf die Bischofskoppe, die höchste Erhebung des

Altvatergebirges auf schlesischer Seite. Bei Sonnenschein führte der Weg teilweise an

Grenzsteinen (P/C) vorbei über Schneereste auf den Gipfel. Hier steht aus der K.u.K.-Zeit eine

Warte, die noch heute die Beschriftung "Kaiser-Franz-Josef-Warte" trägt. Einst war es die Grenze

zwischen Deutschland und Österreich, heute zwischen Polen und Tschechien, aber immer zwischen

Schlesien und Böhmen. Von der 18 m hohen Warte hatten wir einen weiten Blick auf

Schlesien, auf die Berge des Adlergebirges im Westen und gen Osten zur Mährischen Pforte.

Was hat dieser Turm in den letzten hundert Jahren wohl alles gesehen?

Erstaunt waren wir auch über ein Kriegerdenkmal der Gefallenen des 1.Weltkrieges. Auf zwei

neuen Tafeln waren auch die Namen der Gefallenen des 2. Weltkrieges aufgeführt. Ein Zeichen

der Annäherung und Toleranz, die sich, wie Georg sagte, seit einigen Jahren bemerkbar macht.

So hat jede Gegend, in welcher wir unsere Wanderungen durchführen, ihre Besonderheiten. Hier

in Schlesien waren es die geschichtlichen Zeugen der Vergangenheit.

Aber auch die Herzlichkeit, mit welcher wir bei Karinas Eltern aufgenommen wurden, die Braten,

die auf dem Bauernhof gewachsen waren und von Maria und Karina zubereitet wurden und

uns hervorragend schmeckten, überboten das übliche Maß. Wir fühlten uns nach dieser kurzen

Zeit schon fast so, als gehörten wir zur Familie.

An diese schönen Tage werden wir uns gerne erinnern. Acki Schröder

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Plaisirwoche im Dachsteinkalk im September 2008

1. Der Weg. Da standen wir nun: Gestartet mit gemischten Wetterprognosen, bremste uns der

stockende Verkehr bei München nach einer zügigen Nachtfahrt aus. Erst gegen 14.00 Uhr erreichten

wir den Gosausee im Salzburger Land: Sechs Männer der Hochtourengruppe (s.u.)

wuchteten ihre schweren "Expeditionsrucksäcke" aus dem VW-Bus und setzten sich in Richtung

Adamekhütte in Bewegung.

Da standen wir nun: Am grün-blau schimmernden See, dessen glitzernde Wasseroberfläche die

steil aufragenden Wände des inneren Dachsteinmassivs und das endlos strahlende Himmelsblau

widerspiegelte. Am Ufer entlang schlendernd, amüsierten wir uns (noch) über die ehrfurchtsvollen

(oder mitleidigen?) Blicke der Samstagnachmittagsausflügler. Zwischen erstem und zweitem

See ging es durch einen alten Bergahornwald 200m aufwärts; die Zahl der Spaziergänger nahm

mit der Entfernung zum Parkplatz ab und das gefühlte Gewicht unserer Rucksäcke entsprechend

zu.

Das Ende des zweiten Sees markierte den längeren Teil des Anmarschweges. Nun lag das

steilere Stück (1050 Höhenmeter) vor uns. Stetig schraubte sich der Weg, zuerst durch lichten

Birkenwald, später durch Latschenkiefern, die Bergflanke hinauf. Selten steiler als 10% soll dieser

über 100 Jahre alte Weg einer der "schönsten der Alpen" sein. Unser Schweiß floss in

Strömen, die Atmung wurde keuchender und die Schritte langsamer. Das Gewicht der Rucksäcke

unterdrückte die "meditative Kraft des Gehens". Bald waren wir nur noch zu fünft: Ronald setzte

sich ab - wir trafen ihn erst Stunden später auf der Hütte. Eine in der Karte angekündigte

Quelle erwies sich als ein schmutziges, spärlich fließendes Rinnsal und stürzte die Durstigen in

eine tiefe Krise. Mit dem letzten Licht und ziemlich trockener Kehle erreichten wir die Hütte.

2. Die Adamekhütte liegt auf 2200m; erbaut vor 100 Jahren am damaligen Rand des

Gosaugletschers, zu erreichen in 4-6 h. Für Gipfelsammler ist die Hütte ein Ausgangspunkt für

die Besteigung des "Hohen Dachsteins", 2996 m, für Weitwanderer Teil einer

Dachsteinumrundung (Simonyhütte im Norden und Südwand- bzw. Hofpürglhütte im Süden,

jeweils 5-7 h). Eine typische Bergsteigerunterkunft, ausgestattet mit Dieselgenerator, Bioklo

und fließend kaltem Wasser. Unser 6-Bett Lager (weniger als 20m2) zierte ein großzügiges

Dreickeckfenster (von der Größe eines Geschirrhandtuches), welches sich nur kippen ließ und

so wirkungsvoll den Zustrom kalter Bergluft verhinderte. Am nächsten Morgen schälten wir uns

, bedingt durch den Sauerstoffmangel, mehr oder weniger betäubt aus den kuscheligen Decken

und begrüßten den dichten Morgennebel. Auch das Frühstück trug nicht zu unserer Erbauung

bei: Bergsteigerfrühstück suggerierte eine kräftige und reichhaltige Morgenmahlzeit, die sich

aber als 2 Scheiben Brot mit Butter und Marmelade, nebst Heißgetränk entpuppte (wahlweise

Müsli, dem wir aber erst am Tag 3 zusprachen, allerdings zu ausgiebig, denn danach wurde es

auf je einen Teller rationiert). Das Abendessen versöhnte uns wieder mit Suppe (und

Nachschlag), Bier vom Fass und einer großen Portion Hauptgericht.

3. Der Nebel engte also die Sichtweite an diesem Morgen auf etwa 100 m ein. Vier von uns nahmen

im Klettergarten gemütlich Kontakt mit dem legendären Dachsteinkalk auf. Hier gab es

zahlreiche Routen (bis zu 100m lang), meist schräge Platten, durchzogen mit (trockenen)

Wasserrillen, in denen man Hände verklemmen oder Füße einquetschen konnte. Ungewohnte

Strukturen, die man in unserer Region nicht kennt, lösten sehr schnell Erstaunen und

Begeisterung aus. Schuhe fanden an winzigsten Unebenheiten sicheren Halt; der scharfkantige

Fels mahnte aber auch zu einem sanften Greifen, um die Fingerkuppen nicht aufzureißen.

Die "Rauhigkeit" der Felsen konnte es leicht mit einem guten Reibeisen aus der Küche aufnehmen.

Am frühen Nachmittag setzte Nieselregen ein und trieb uns zur Hütte zurück. Fast zeitgleich

trafen wir auf Jens und Ronald, die trotz schlechter Sicht in den "Hüttenpfeiler" (300m, III/IV-) eingestiegen

waren. Die Beiden hatten jedoch keine Orientierungsprobleme und am Gipfelplateau

sogar für kurze Zeit freie Sicht. Der Regen erreichte sie erst beim Abstieg über die Rückseite des

Berges. - Für alle ein akzeptabler Auftakt.

Durch vereinten Charme und mit großer Leidensmiene erbettelten Holger und Klaus bei der

Zimmerchefin ein neues Quartier: Lager mit acht Betten, einem großen Fenster und mehr

Stauraum. Den Rest des Nachmittags verbrachte jeder auf eigene Weise: essen, trinken, lesen

oder schlafen.

Auch tags darauf hüllte Nebel die Hütte ein. Gletscherspaziergang?! Bedenkenträger wurden

überstimmt und schlossen sich der Mehrheit an. Ein Pfad leitete uns über die ausgedehnten

Felsen des Gletscherschliffes mit seinen vielfältigen Formen und Mustern - als wanderte man

auf einem Walrücken. Am Gletscher legten wir Steigeisen an und stapften durch den Dunst

23


Klaus und Jens im Rainerweg. Im Hintergrund die

Gratkante des Hüttenpfeilers. Foto: Ronald Scheffler

weiter bergauf. Hie und da eine harmlose

Spalte, manchmal ahnten wir eine

Felswand hinter der Nebelmauer.

Ronalds GPS Gerät gab uns zwar die

Lage im "Erdennetz" an, konnte uns

jedoch nicht übersetzen, wo dies auf

der Karte war oder welche Richtung

wir einschlagen sollten. Nach kurzer

Diskussion setzte sich diesmal die

Minderheit durch: Olafs Argumenten

(er hatte als Einziger vorher die Karte

exakt studiert) und seinem Kompass

folgend, machten wir einen 90°

Richtungswechsel und stießen einige

Zeit später auf Spuren, die uns zur

"Oberen Windluke" führten. Zur allgemeinen

Überraschung trafen wir hier

auf den Hüttenbergführer mit vier

Gästen. Nun kletterten wir weglos,

aber häufig mit Drahtseilen "markiert",

etwa 200 m bergauf. Der Gipfel kam

plötzlich: ein Kreuz tauchte aus dem

Nebel auf, und obwohl das Gipfelbuch

mit "Hoher Dachstein, 2996 m" tituliert

war, habe ich bis heute leise Zweifel,

ob wir wirklich dort waren. Denn die

Sicht war unverändert "fast Null"; nach

kurzer Gipfelrast traten wir den

Rückweg an - unseren Spuren folgend,

ohne Probleme bis zur Hütte.

Gegen Abend klarte es auf und versprach

für den folgenden Tag gutes

Wetter. (Bem.: Der Normalweg auf den

Dachsteingipfel ist von der Adamekhütte

über Gosaugletscher und

Westgrat bei guten Verhältnissen (ape-

rer Gletscher) in ca. 3h leicht zu schaffen. Die Kraxelei am Grat ist selten ausgesetzt und erfordert

"nur" Trittsicherheit. Wer mag, kann auch mit Klettersteigset gehen. Der Zustieg über den

Gletscher kann Seil und Steigeisen erfordern; wir benötigten weder Pickel noch Seil).

4. Klettern für alle! verkündete der folgende wolkenlose Morgen und motivierte aufzustehen.

In drei Zweierseilschaften strebten wir in verschiedene Richtungen auseinander: Unsere Tour

(Holger+Klaus) hieß Via Wancchu und führte auf den 1. Turm der anderen Talseite

(Schneebergwand). Den Zustieg hatte "unser" Bergführer exakt beschrieben und wir fanden

nach 40 Min Anmarsch schnell den ersten zementierten Standhaken. Von dort in netter Kletterei

(III-IV, einmal IV+) zuerst die Flanke, dann den Grat auf einen flach auslaufenden Gipfel hinauf,

7 bis 8 Seillängen. Alle 25 m ein perfekter Standplatz, dazwischen auch noch gebohrte Haken.

Wir nahmen unser 55 m Halbseil doppelt und sparten dadurch das lästige "Seil-Ein" am

Standplatz. Dank Sonne und Windstille kletterten wir im T-Shirt und genossen auf dem Gipfel eine

grandiose Fernsicht auf den Alpenhauptkamm, zum Watzmann und auf die nahen Gipfel

des Dachsteinmassives. An den gegenüberliegenden Felsen des Talkessels konnten wir als

kleine Punkte die beiden anderen Teams ausmachen: Olaf + Clemens am "Hüttenpfeiler", Ronald

+ Jens am "Bergführerweg" des Westgratturms. Abwärts ging es per Abseilen (alternativ: einen

Geröllhang absteigen). Wieder in 25 m Schritten, um zu vermeiden, dass sich unser Seil beim

Abziehen verhedderte oder dass sich lockere Steine lösten. Tatsächlich trat ich dann in der letzten

Seillänge einen rucksackgroßen Felsbrocken los, der mit lautem Getöse in den

Gletscherkessel polterte.

Tags zuvor hatte ein Hüttengast das Gerücht von einem kommenden Wettersturz mitgebracht

und angesichts dieser kalten Bedrohung entschlossen wir uns nach Rückkehr auf der Hütte

(gegen 14.00) noch den Hüttenpfeiler zu "machen". Auch hier markierten zementierte

Standplatzhaken und gebohrte Zwischensicherungen den Routenverlauf dieser häufig begangenen

Route an der "Niederen Schreiberwand" (Zustieg 5 Minuten von der Hütte). Mit leichtem

Gepäck (Schuhe am Klettergurt bzw. Rucksack, 1 ltr Wasser und etwas Knabberkram) kamen

24


Holger und ich zügig voran. Nach etwa einem Drittel konnten wir Ronald und Jens am Wandfuß

erkennen. Zurück von ihrer Tour stiegen auch sie noch ein, um den Hüttenberg nun bei schönem

Wetter zu erklimmen. Sie wählten die "Diagonale" (8 SL, IV/V, einmal V+, eine fast parallel verlaufende

Route die unseren Weg zweimal kreuzen sollte). Während der letzten 2 SL spürten wir

nachlassende Konzentration und aufkommende Müdigkeit und waren schließlich froh, den Gipfel

zu erreichen. Trinken, etwas Schokolade und schauen. Das trübe Licht des späten Nachmittags

zeichnete die umliegenden Gipfel weich, das Panorama des Vormittages hatte sich im Dunst verloren.

Unser Abstieg führte durch einen "Gletscher aus Stein": Eine Karstlandschaft mit Rissen,

Spalten und Löchern, manche 20 m tief. Rote Markierungspunkte geleiteten uns durch diese

Zeugnisse der Eis- und Wasserkraft vergangener Jahrtausende. Die Punkte mündeten nach

Umrundung des Massivs in einen Klettersteig und zur Hütte. Später erfuhren wir, dass ein kompletter

Klettersteig geplant ist, der durch dieses interessante Labyrinth auf den Gipfel führen soll.

Auch Olaf und Clemens hatten ihre Tour bereits am Mittag beendet und anschließend eine ganz

"junge" Route geklettert (Rainerweg, 5-6 SL), welche auf halber Höhe unseres gemeinsamen

Rückweges startete und auch auf dem Plateau der Niederen Schreiberwand endete. Für die

Begehung einer dritten Route auf den Hausberg schien ihnen die Zeit zu knapp und daher holten

sie sich im zweiten Klettergarten "lange Arme und wunde Finger". Kurz bevor die Sonne hinter

den Gipfeln des Gosaukammes und der berühmten Bischofsmütze verschwand, trafen auch

Jens und Ronald ein. Aber einige Wegfindungsprobleme hatten die Beiden mehrfach auf ihre

Kletterroute des Vortages "zurückgebracht" und somit etwas enttäuscht.

Der nächste Morgen (Mi) begrüßte uns nicht mit Schneesturm, sondern mit klarem blauem

Himmel. Olaf und Clemens stapften Richtung Gletscher, um den SO-Pfeiler des Schreiberwand-

Gratturms zu beklettern (8 SL, IV/V mit Stellen V+). Wir anderen wandten uns talabwärts, um

einen Holländer zu suchen: fast am Ende der Bergkette, etwa 45 Minuten von der Hütte entfernt,

signalisierte uns ein großes rotes H den Einstieg. Zuerst ging es über eine superrauhe, 55 m lange

Wasserrillenplatte, gefolgt von einer kurzen, schwierigen Reibungsstelle, die dann leider in

einen Abschnitt mit Geröll überging. Hier nahmen wir (Jens und Klaus) das Seil auf und kletterten

die IIer und IIIer Stellen am kurzen Seil, um zu vermeiden, dass lose Steine die unter uns

befindlichen Holger und Ronald gefährden. Nach dieser Passage begann eine steile Kante, in

der man alle klassischen Klettertechniken anwenden konnte. Ebenso wie bei den vorherigen

Klettereien ausreichend mit Bohrhaken ausgestattet (obwohl viele Risse, Sanduhren und

Felsköpfe auch natürliche Absicherungen gestattet hätten), waren gerade die etwas schwierigeren

Passagen optimal abgesichert. Nach weiteren 4 SL und insgesamt. 250 Klettermetern

hatte der Spaß ein Ende und bald räkelten wir uns auf dem fast windstillen Gipfel in der Sonne.

Der Abstieg schlängelte sich wieder durch die karstige Hochfläche. Am Beginn des Abstiegs-

Klettersteiges hängten wir noch den kurzen Rainerweg dran. Schöne Einzelstellen (IV und V) an

messerscharfem Fels wechselten sich mit II/IIIer Gelände ab, in denen lose Steine

Clemens Pischel im Bergführerweg (Westgratturm) Foto: Jens Poggemann

25


Nachkommende oder Klettersteiggeher gefährdeten. Am Abend berichteten Olaf und Clemens

etwas ernüchternd von ihrer Tour auf den Gratturm, bei der sie mit brüchigem Fels und fliegenden

Steinen zu tun hatten. Überraschung auf dem Rückweg: drei Steinböcke begleiteten unsere

Kletterfreunde bis in Hüttennähe.

Der Abend bot reichlich Gelegenheit zu weiteren Planungen und "Partnertausch". Clemens hatte

"Blut geleckt" und fand mit Jens einen starken Partner für eine weitere V+ Route (2. Turm der

Schneebergwand). Ronald wäre eigentlich schon gerne abgestiegen, weil es "nichts mehr zu klettern

gab". Daher bot ich an, nochmals die Via Wancchu (1. Turm der Schneebergwand) zu klettern,

die er noch nicht kannte. Tags darauf auf dem Gipfel rastend, konnten wir dann Jens und

Clemens als "Schattenriss" auf der Gratkante des 2. Turms beobachten, wie sie gerade die letzten

Seillängen meisterten. Ihr Abstieg war nichts für schwache Nerven: eine steile Schuttrinne und

eine Querung im II/IIIer Gelände ohne Seilsicherung und 500 m Luft darunter. Auch bei ihnen

polterten mit lautem Krawumm einige "Steinchen" in die Tiefe. Auf der anderen Talseite waren

Olaf und Holger im "Bergführerweg" des Westgratturmes unterwegs, von dem sie begeistert

zurückkehrten - Holger allerdings mit einer leichten Prellung am Knie, die er sich beim Abstieg

über dem letzten Schneefeld zugezogen hatte. Er pausierte ebenso wie Clemens, der sich blutige

Fingerkuppen geholt hatte; Am Nachmittag stiegen Jens und Ronald nochmals auf den

Hohen Dachstein - diesmal bei Sonnenschein, während Olaf und ich wiederum den Klettergarten

besuchten, um einige starke Ver zu klettern, die sich insofern als ziemlich heikel "entwickelten",

da ein Abrutschen unweigerlich zu blutigen Händen geführt hätte (Felskategorie Haifischzähne).

"Kippt das Wetter oder nicht"? war die diskutierte Frage während des Abendessens und wir

entwickelten zwei Pläne für den nächsten Tag: Absteigen bei schlechtem Wetter bzw. klettern bei

gutem Wetter. Olaf kannte noch nicht die Holländerkante und Clemens nicht den Bergführerweg

am Gratturm (die vielleicht schönste IVer Tour im Gebiet). Daher strebten am nächsten Morgen

Jens und Clemens zum Gratturm und Olaf und Klaus zum Unteren Schreiberwandeck, während

Holger Ronald im Klettergarten sicherte. . Pünktlich zum Mittag waren alle zurück und nach

einem schnellen Kaiserschmarrn bzw. reichlich Apfelschorle schulterten wir unsere Rucksäcke

und nahmen Kurs aufs Tal. Holger ging etwas früher los (weil er wegen seines Knies vorsichtig

gehen wollte), bald verfolgt und begleitet von Ronald und schließlich wir vier Vormittagskletterer.

Graue Wolken verdrängten das schöne Wetter und begleiteten den Abstieg. Mit Erreichen des

ersten Sees (von oben kommend) wähnten wir uns dem Ziel schon sehr nahe, wurden aber auf

eine harte Geduldsprobe gestellt. War der Hinweg wirklich auch so lang gewesen? Eine

Prognose "nur noch zwei Kilometer" war doch zu gewagt, wie wir eine Stunde später konstatieren

mussten. Düstere Gedanken bahnten sich ihren Pfad durch die qualmenden Füße und

schmerzenden Rücken bis ins Hirn: Waren wir hier auf einem endlosen Weg wie in Dürrenmatts

"Tunnelnovelle" geraten? Das Fernsehen (!) holte uns mit einer sehr irrealen Inszenierung in die

Realität zurück: am Ufer der zweiten Sees gerieten wir in Filmaufnahmen: es wurde anscheinend

ein Heimatfilm (Der Förster vom Gosausee?) gedreht. Die letzten (Kilo)meter hatten wir wieder

Gesprächsstoff, noch eine Ganzkörper bzw. Teilkörper-Erfrischung im See und der "Tunnel" öffnete

sich in Form des Parkplatzes mit unserem VW-Bus. Hinein und ab ging es Richtung Norden;

eine halbe Stunde nach Fahrtantritt schlief die Hälfte der Besatzung und Regen setzte ein ...

Teilnehmer: Holger Blume, Clemens Pischel, Jens Poggemann, Ronald Scheffler, Olaf Schröder

- und Klaus Steube (als Gebietsfinder und Berichterstatter)

26

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Programm ❋❋❋❋ Hochtourengruppe ❋❋❋❋ Programm

1. Besichtigung des Röder-Stollens im Rammelsberg

Für Sonntag, 22. 3. 2009, hat uns Wolfgang Watteroth im Rammelsberg bei Goslar angemeldet.

Folgendes Programm ist vorgesehen.

Besichtigung des Röder-Stollens im Besucherbergwerk und Weltkulturerbe Rammelsberg bei

Goslar. Anschließend Besuch des Bergwerkmuseums, kleine Wanderung und eventuell

Kaffeetrinken im Gasthaus Maltermeisterturm.

Treffen (Ort und Uhrzeit) wird später bekanntgegeben.

Anmeldungen bei Wolfgang und Bruni Watteroth, an den Gruppenabenden oder fernmündlich

(0531/9666148)

Letzter Anmeldetermin beim Gruppenabend am 5. 3. 2009, da Wolfgang 2 Wochen vor

unserem Besuchstermin die verbindliche Anmeldung abgeben muß.

2. Marokkoreise in und um den Hohen Atlas vom 27. 3. bis 15. 4. 2009

Kai Maluck hat für die Zeit vom 27. 3. 2009 bis 15. 4. 2009 eine Reise nach Marokko organisiert.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

Nach einem ersten kurzen Aufenthalt in der Altstadt von Marrakesch fährt die fünfköpfige Gruppe

für knapp zehn Tage in den Hohen Atlas. Dort sollen an den voraussichtlich verschneiten Bergen

rund um den Jebel Toubkal einige Hochtouren durchgeführt werden, ehe es zurück in die

Zivilisation und anschließend per Mietwagen um den Atlas herum ins altehrwürdige Fès geht.

Ein genaues Programm für diese letzte Reisewoche im Mietwagen wird bewusst noch nicht im

Voraus festgelegt, einen Abstecher in die Sanddünen der Sahara wird sich die Gruppe aber wohl

kaum entgehen lassen.

Die Reise ist bei Drucklegung mit 5 Personen bereits ausgebucht.

3. Harzüberquerung am 16. 5. 2009

Ausdauernde Wanderer der Hochtourengruppe werden sich am Samstagmorgen in Osterode

treffen, um den langen Weg nach Bad Harzburg in Angriff zu nehmen. Hierbei wird das gesamte

Acker-Bruchberg-Massiv über Hanskühnenburg, Stieglitzeck und Wolfswarte längs überschritten,

um am Ende, Torfhaus passierend, der Radau folgend, nach Bad Harzburg zu wandern.

Am Ende werden die fleißigen Wanderer auf ca. 42 erlebnisreiche Kilometer zurückblicken.

Die Anreise erfolgt mit dem Zug ab Braunschweig um 7.04 Uhr, Beginn der Wanderung am

Bahnhof Osterode-Leege um 8.10 Uhr, Rückfahrt mit dem Zug ab Bad Harzburg am späten

Abend.

Organisation: Ralf Hartzsch

Anmeldungen bitte an Ralf Hartzsch an den Gruppenabenden oder fernmündlich (0531/334942).

4. Kletter- und Wanderfahrt in die Schwäbische Alb Anfang Juni 2009

Für Anfang Juni planen wir eine gemeinsame Fahrt für Kletterer und Wanderer in die

Schwäbische Alb. Klaus Steube ist dabei, in einem geeigneten Gebiet Unterkunftsmöglichkeiten

zu finden. Nach unseren Wunschvorstellungen suchen wir ein Hotel mit Zeltplatz o. ä.

Kombination. Mal sehen, ob es klappt.

Geplante Zeit: Donnerstag, 4. 6. 2009 - Mittwoch, 10. 6. 2009

Das wäre wieder das günstige Wochenende zwischen Pfingsten und Fronleichnam. Mit dieser

Terminplanung haben wir schon mehrfach gute Erfahrungen gesammelt.

Neuigkeiten hierüber an den Gruppenabenden und auf der Homepage.

5. Hochseilgarten am 18. 6. 2009

Unser Abend 2007 im Hochseilgarten der Fachhochschule Braunschwheig/Wolfenbüttel war

ein voller Erfolg.

Am Donnerstag, 18. 6. 2009 werden wir wieder einen Turnabend im Hochseilgarten durchführen.

Nähere Termine im nächsten Mitteilungsblatt.

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6. Besteigung des Dom (4545 m)

Ein Gruppenmitglied hatte die Idee, im Jahr 45 der Gruppe den Dom (4545 m) zu besteigen. Ein

interessanter Gag.

Eine Realisierung hängt von vielen Faktoren ab (Wetter, Urlaub, geeignete Partner, ……).

Geplante Zeit: Ende Juli/Anfang August 2009. Nähere Auskünfte beim Gruppenleiter.

Achtung:Eine Dombesteigung über den Festigrat ist nur etwas für erfahrene und konditionsstarke

Hochtouristen.

7. Gruppenfahrt nach Hirschbichl vom 14. bis 19. 9. 2009

Unsere Herbst-Gruppenfahrt wird von Jens Köhler geleitet, der das etwas unbekannte Gebiet

vorstellt:

Vom 14. bis 19. 9. 2009 wird es eine Herbstfahrt zum Hirschbichl-Pass geben. Mit diesem

Fahrtenziel haben wir versucht, die eierlegende Vollmilchsau zu finden. Der Hirschbichl ist der

knapp 1.200 Meter hohe Pass zwischen dem Berchtesgadener Land auf bayerischer und dem

Pinzgau auf österreichischer Seite.

Unsere Quartiere sind im Bergheim des Alpengasthauses auf der Passhöhe, die Unterbringung

ist vom Massenlager bis zum Zweierzimmer mit oder ohne Frühstück oder Halbpension möglich.

Selbstversorger können in der Küche des Bergheims zaubern!

Der Wanderer wird von einfachen Almwanderungen bis zu anspruchsvollen Bergtouren etwas

finden, der alpine Kletterer dürfte an den Mühlsturzhörnern vertikale Herausforderungen entdecken

oder kann die Klettergärten im Blaueisgebiet erkunden. Auch für Mountainbiker gibt es

ein großes Wegenetz, über die Hirschbichlstraße kann das oberbayrische Ramsau erreicht

werden. Mit dem Auto erschließen sich weitere Möglichkeiten wie die Sportklettersteige an

Hochstaufen und Untersberg.

Bei gutem Wetter kann in den Abendstunden auf der Freifläche gegrillt werden, Lagerfeuer ist

auch möglich.

Interessenten melden sich bitte bei Jens Köhler, Telefon 05364/943054 oder an den Gruppenabenden.

8. Oktoberfest in der Malepartushütte am 24./25. 10. 2009

Kai Maluck hatte vor kurzem die Idee, das Jubiläumsjahr mit einem Hüttenwochenende im Harz

zu bereichern. Kai und ich haben alle Harzer Hütten und mögliche Termine durchdiskutiert und

sind schließlich für Ende Oktober an der Malepartushütte der Sektion Hildesheim in Oderbrück

hängengeblieben.

Die Hütte ist groß genug für eine Jubiläumsveranstaltung, der Zeitpunkt hat genügend Abstand

zu Hinterbichl und zur Braunkohlwanderung und bietet genug Auslauf für ein ganzes Wochenende.

Bei Kletterwetter sind der Steinbruch am Wurmberg oder das Okertal gut zu erreichen. Eine

Wanderung zum Sonnenuntergang auf dem Brocken wäre recht reizvoll. Jens Köhler spekuliert

schon auf eine Nachtwanderung zum Achtermann. Und vielleicht findet sich auch wieder ein interessanter

Film.

Weitere Ideen nehme ich gern entgegen.

9. Braunkohlwanderung und große Jubiläumsfeier am Samstag, 21. 11. 2009

Das Wichtigste habe ich weiter vorn schon erwähnt. Ergänzungen hierzu folgen später.

10. Letzte Jubiläumswanderung 2009?

Während ich das alles geschrieben habe, ist mir eine Idee gekommen. Wir könnten wieder einmal

zum Jahreswechsel eine Gruppenwanderung zum Brocken unternehmen und um 24.00 Uhr

das Jubiläumsjahr verabschieden und das Jahr 46 begrüßen. Ich bin gespannt, wer mitmacht.

11. Teilnahme von Gästen

Jedermann/frau, einzeln, zu zweit oder ganze Familien kann/können bei uns an jeder

Veranstaltung teilnehmen. Mitgliedschaft im DAV ist nicht Voraussetzung. Wer Interesse hat,

kommt einfach einmal unverbindlich vorbei und macht mit. Und wer sich doch noch nicht ganz

traut, ruft mich an oder informiert sich in der Geschäftsstelle.

28


Tourismusverein Eggental

Schloß-Turn-Straße 1

I - 39050 Deutschnofen

Tel.: 0039 0471 61 65 67

Fax: 0039 0471 61 67 27

e-mail: info@eggental.com

http:/www.eggental.com

29


12. Terminkalender

Jeden Montag

Von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr Klettern an der Kletterwand

(bei Schlechtwetter von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

an der Boulder-Wand)

Jedes Wochenende

Samstag und/oder Sonntag Klettern; Kletterort (Okertal, Ith … oder Kletterhalle) und genaue

Termine werden montags an der Kletterwand, donnerstags an

den Gruppenabenden, per E-mail oder telefonischem Rundruf

bekanntgegeben. Bitte auch die Homepage beachten.

Sonntag, 8.2.2009 Skilaufen oder Winterwandern im Harz oder

Wandern im Vorharzgebiet

Donnerstag, 19. 2. 2009 Gruppenabend;

Dia-Vortrag von Jürgen Koziol "TMR - Tour Monte Rosa" -

der lange Weg rund um das Monte Rosa Massiv.

Sonntag, 22. 2. 2009 Skiwanderung im Harz; Führung Ralf Hartzsch

Donnerstag, 5. 3. 2009 Gruppenabend;

Lichtbildervortrag von Klaus Steube:

"Klettern im Dachsteinkalk";

Letzter Anmeldetermin für Besichtigung Rammelsberg

Sonntag, 8. 3. 2009 Wanderung zum Heeseberg (ev. auch anderes Ziel);

Führung Waltraud Witt.

Donnerstag, 19. 3. 2009 Gruppenabend mit Jahreshauptversammlung

Sonntag, 22. 3. 2009 Besichtigung des Röder-Stollens im Besucherbergwerk und

Weltkulturerbe Rammelsberg bei Goslar. Anschließend

Besuch des Bergwerkmuseums, kleine Wanderung und

ev. Kaffeetrinken im Gasthaus Maltermeisterturm.

Arrangement Wolfgang Watteroth - s. auch Programm lfd. Nr. 1

Freitag, 27. 3. - Marokkoreise in und um den Hohen Atlas;

Mittwoch, 15. 4. 2009 Leitung Kai Maluck - Näheres s. Programm lfd. Nr. 2

Donnerstag, 2. 4. 2009 Gruppenabend

Sonntag, 5. 4. 2009 Wanderung durch das Bodetal bei Thale; Führung Karin Gregan

Donnerstag, 16. 4. 2009 Gruppenabend

Sonntag, 19. 4. 2009 Wanderung bei Hötensleben; Führung Gerd Kittelmann

Donnerstag, 30. 4. 2009 Gruppenabend

Sonntag, 3. 5. 2009 Wanderung in der Gegend Ilfeld - Hohnstein; Führung Horst Rose

Donnerstag, 14. 5. 2009 Gruppenabend

Samstag, 16.5.2009 Harzüberquerung von Osterode nach Bad Harzburg;

Leitung R. Hartzsch - Näheres s. Programm lfd. Nr. 3

Mittwoch, 27. 5. 2009 Jahreshauptversammlung der Sektion

Donnerstag, 28. 5. 2009 Gruppenabend

30

Harzwetter:

abrufen über:

www.harzcam.de/cam8/

und für den Brocken – Bild und Temperatur:

www.harzinfo.de


Sonntag, 31. 5. 2009 Wanderung auf dem Karstwanderweg im Südharz;

(Pfingstsonntag) Führung Norbert Blume

Donnerstag, 4. 6. - Kletter- und Wanderfahrt in die Schwäbische Alb

Mittwoch, 10. 6. 2009 Näheres s. Programm lfd. Nr. 4

Donnerstag, 11. 6. 2009 Gruppenabend

Sonntag, 14. 6. 2009 Konditionswanderung Oderbrück - Eckersprung -

Scharfenstein - Brocken - Eckernloch - Schierke -

Wurmberg - Achtermann - Oderbrück;

Führung Wolfgang Watteroth

Donnerstag, 18. 6. 2009 Turnabend im Hochseilgarten der FH Braunschweig/Wolfenbüttel;

Näheres s. Programm lfd. Nr. 5

Zum Schluß wieder die Hinweise:

➣ Witterungsbedingte oder organisatorische Programm-Änderungen und -Ergänzungen

bleiben vorbehalten.

➣ Die Gruppenabende finden jeweils im Sportheim Rüningen, Tel. 0531/872816,

Leiferder Weg, um 20.00 Uhr statt.

➣ Gäste sind herzlich willkommen. Jürgen Koziol

SKIGRUPPE

Leiter: Helmut Hielscher, Neißestraße 7,

38162 Cremlingen, ☎ 05306/1680

Mittwochs, 18.30 Uhr Skigymnastik, Turnhalle Sophienstraße,

Vorbereitung auf das Skilaufen

Ab 27. April 2009

Montags, 18.30 Uhr Sommersport, MTV-Sportplatz Kennelweg 5,

Gymnastik, Vorbereitung und Abnahme für das

Sportabzeichen auch für Nichtmitglieder der Skigruppe

Skisaison Wintersportveranstaltungen, wie Langlauftouren

unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade:

Torfhaus-Oderteich-Oderbrück-Torfhaus, Jordanshöhe

(oberhalb von Andreasberg), rund um den Rehberg,

Torfhaus-Hanskühnenburg, Lausebuche-Ravensberg,

4-Berge-Tour u. a. werden je nach Schneelage kurzfristig

festgelegt. Gleiches gilt für die "Langlaufschulung",

"Sicher bergab" und "Wachsen". Interessierte Mitglieder,

die sich in eine Rundrufliste eintragen lassen, werden

per Telefon kurzfristig benachrichtigt. Neben den

Langlauftouren ist eine Einführung in das Wandern

mit Schneeschuhen geplant. Des Weiteren ist

beabsichtigt, für Langlaufanfänger einen Kurs anzubieten.

Interessenten melden sich bitte bei Helmut Hielscher,

☎ 0 53 06 / 16 80.

Samstag, 14.02. bis Skilanglaufwoche in Bayerisch-Eisenstein

Samstag, 21.02.09 am Großen Arber i. Bayerischen Wald

Rückfragen bei Helmut und Brigitte Kähler-Bock,

☎ 05 31 / 34 34 43.

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Donnerstag, 19.02.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Donnerstag, 19.03.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

"Berge, Wälder und Menschen in Pakistan"

Beobachtungen eines forstlichen Entwicklungshelfers.

Vortrag unseres neuen Skigruppenmitglieds Hartmut Wagner.

Dienstag, 31.03.09, 14.00 Uhr Besichtigung der Nullemissionsfabrik Solvis,

ein Systemanbieter für eine nachhaltige

Energieversorgung (Solaranlagen),

Braunschweig, Grotrian-Steinweg-Str. 12, Dauer ca. 2 Std.

Anmeldung bis 19. März 2009 bei Johannes Tersteegen,

☎ 05 31 / 51 28 53 oder E-Mail: info@johannes-tersteegen.de

Donnerstag, 16.04.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Ephesos - Pamukkale - Kappadokien:

"Perlen in der Türkei"

Diavortrag von Peter Kräher.

Samstag, 18.04.09 Noch einmal ins Leinebergland

Wanderung im Hils, ca. 20 km, Rucksackverpflegung,

abschließend Einkehr zu Kaffee und Kuchen. Anmeldung

bis 17.4.09 bei Eberhard Fay, ☎ 05 31 / 50 03 92.

Treffen: 8.30 Uhr Parkplatz Salzdahlumer Sraße.

Donnerstag, 30.04.09 bis Walpurgisfeier im Harz

Freitag, 01.05.09 Hexen und Teufel treffen sich wieder in der Hütte des

Skiklubs Peine in Oderbrück-Nord.

Rückfragen und Anmeldung bei Biggi Willems,

☎ 05 31 / 35 67 362 oder E-Mail brigitta.willems@gmx.de.

Montag, 11.05.09 bis Zu Fuß durch Dresden und Umgebung

Freitag, 15.05.09 Begegnungen mit Stadtgeschichte, Kultur und Natur.

Wohnen am Stadtrand im Hotel-Gasthof "Pappritzer Hof".

An- und Abreise individuell mit Auto oder Eisenbahn.

Rückfragen bei Hermann Wohllebe, ☎ 05 31 / 87 71 37

oder per E-Mail b-h.wohllebe@t-online.de.

Donnerstag, 21.05.09 Gruppenabend fällt aus wegen Himmelfahrt

Samstag, 23.05.09 Wanderung über den kleinen Fallstein

Führung: Brigitte und Helmut Kähler

Treffen: 9.00 Uhr Parkplatz Salzdahlumer Straße,

Anmeldung bis 21.05.09 bei B. Kähler-Bock,

☎ 05 31 / 34 34 43.

Mittwoch, 27.05.09 Jahreshauptversammlung der Sektion

Sonntag, 14.06.09 Wanderung mit Spargelessen

Wanderung in der Südheide mit einer Besichtigung

beheizter Spargelfelder und anschließendem Spargelessen

im Gasthaus "Angermann-Kuhls" in Langlingen.

Treffen: 8.30 Uhr Parkplatz Salzdahlumer Straße,

Anmeldung bis 08.06.09 bei Biggi Willems,

☎ 05 31 / 35 67 362 oder E-Mail brigitta.willems@gmx.de.

Donnerstag, 18.06.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Moskau gestern und heute - Hermann Wohllebe

berichtet über Erfahrungen in zwei politischen Epochen.

Samstag, 20.06.09 Paddeltour auf der Leine

Interessenten bitte schon jetzt wegen der Bootsbeschaffung

bei Helmut Kähler melden. Verbindliche Anmeldung bis

31.03.09 bei Helmut Kähler, ☎ 05 31 / 34 34 43.

Mittwoch, 01.07.09, 10.00 Uhr Besichtigung des Öko-Bauernhofes Lindenhof

Ökologische Landwirtschaft, Backstube.

Kneitlingen, Ortsteil Eilum, Presseweg 6.

Begrenzte Teilnehmerzahl ca. 20. Anmeldung ab

25. April 2009 bei Johannes Tersteegen, ☎ 05 31 / 51 28 53

oder E-Mail: info@johannes-tersteegen.de

Donnerstag, 16.07.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

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Samstag, 18.07.09 Radtour in der Region

Einzelheiten im nächsten Heft.

Donnerstag, 20.08.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Samstag, 22.08.09 "Zweite Etappe auf dem Grenzweg"

Wanderung von Hohegeiß bis Oderbrück, 17 km

Anmeldung bis 20.08.09 bei Helmut und Brigitte Kähler-Bock,

☎ 05 31 / 34 34 43.

Treffen: 8.30 Uhr Parkplatz Salzdahlumer Straße.

Sonntag, 06.09.09 Wandern in Südtirol

Sonntag, 13.09.09 Im Raum Sterzing werden die schönsten Winkel der

angrenzenden Täler (Ridnaun-, Jaufen-, Ratschings-,

Pflersch-, Pfitsch- und Wipptal) erwandert. Im Hotel

"Tonnerhof" in Telfes di Sopra will uns der Wirt verwöhnen.

Informationen und Anmeldung bei Undine und

Frank Roscher, ☎ 0 53 06 / 49 49 oder

per E-Mail undine.roscher@t-online.de.

Donnerstag, 17.09.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Kamtschatka: "Im Feuerreich der Bären"

Reisebericht mit Dias und Video von Doris und Jürgen Ruff.

Oktober 2009 Besuch der Andreaskirche und Turmbesteigung

Näheres im nächsten Mitteilungsblatt.

Samstag, 10.10.09 Wanderung von der Quelle zur Mündung der Ecker.

1. Etappe. Näheres im nächsten Mitteilungsblatt. Anmeldung

bis 05.10.09 bei Karlheinz Enke, ☎ 05 31 / 79 41 78.

Donnerstag, 15.10.09, 20.00 Uhr Gruppenabend, Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Diavortrag über die "Lofoten" von

Helmut und Brigitte Kähler-Bock.

Sonntag, 25.10.09 Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

60-Jahr-Feier der Skigruppe

Sonntag, 15.11.09 Braunkohlwanderung

Anmeldung bei Karlheinz Enke, ☎ 05 31 / 79 41 78.

Donnerstag, 19.11.09, 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung der Skigruppe

Begegnungsstätte Stadtpark, Jasperallee 42

Es folgt eine gesonderte Einladung.

Samstag/Sonntag, 28./29.11.09 Skiadvent in der "Hütte am Achtermann" in

Oderbrück und Eröffnung der Skilanglaufsaison

Anmeldung bis 15.11.09 bei Hannelore Baaske,

☎ 05 31 / 87 57 72. Treffen: 14.30 Uhr vor der Hütte

zur gemeinsamen Ski-/Fußwanderung.

Gäste sind herzlich willkommen. Helmut Hielscher

Hüttenschlafsack

Durch die Benutzung eines eigenen Hüttenschlafsacks kann jeder Hüttengast einen

Beitrag zum Umweltschutz leisten. Der Hüttenschlafsack soll

❋ das Waschen von Bettwäsche in den Hütten einschränken

und damit den Anteil von Abwasser verringern,

❋ den Energieverbrauch durch das Waschen von Bettwäsche vermindern,

❋ die hygienischen Verhältnisse in Lagern und Betten verbessern.

Die umweltfreundlichen Baumwoll- bzw. Seidenschlafsäcke erhalten Sie in der

Geschäftsstelle.

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Skitourenwettbewerb 2007/2008

Im Winter 2007/2008 war es leider nur an wenigen Tagen möglich, im Harz Ski zu laufen; der

Schnee fehlte. Aber es gab einen Lichtblick: Die Skigruppenreise nach Norwegen im

Februar/März 2008 war für alle Teilnehmer sehr positiv, denn dort gab es reichlich Schnee. So

konnten fleißig Punkte für den Skitourenwettbewerb gesammelt werden. Letztlich gab es doch

noch einen "ordentlichen" Skitourenwettbewerb.

Am Skitourenwettbewerb haben sich folgende Mitglieder der Skigruppe beteiligt:

Damen Herren

Kähler-Bock, Brigitte (Pokal) Reinefeld, Jürgen (Pokal)

Eggers, Ingrid Bokel, Rolf

Enke, Margrit Enke, Karlheinz

Fay, Marianne Fay, Eberhard

Hielscher, Gerti Führmann, Ralf

Pape, Karin Hielscher, Helmut

Sprenger, Elsbeth Kähler, Helmut

Meister, Willi

Schmutzler, Gottfried

Sprenger, Walter

Tersteegen, Johannes

Wohllebe, Hermann

Herzlichen Glückwunsch und Dank allen Mitgliedern, die am Skitourenwettbewerb teilgenommen

haben.

Karlheinz Enke

In Norwegen sind Punkte zu holen Foto: Jürgen Reinefeld

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WANDERGRUPPE

Leiterin: Anke Wenz, Gärtnerwinkel 12, 38302 Wolfenbüttel, Telefon 05331/7107012

Sonntag, 15.2.2009: Wanderung zwischen Elm und Asse. "P"-Freibad Dettum - Zinterberg -

Eilum - Weferlingen - Dettum. Wegstrecke ca. 12 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw.

Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Reiner Hoppe.

Samstag, 21.2.2009: Spaziergang. Fahrt mit Pkw nach Hordorf. Mittagseinkehr - danach

Spaziergang. Abfahrt 11.30 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Ingrid Kostrzewa.

Sonntag, 22.2.2009: Wanderung am Harzrand. Bad Harzburg - Göttingerode (Einkehr) -

Harlingerode - Westerode - Bad Harzburg. Wegstrecke ca. 18 km - an einer Stelle ist

Schwindelfreiheit notwendig. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.30 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung:

Klaus-Dieter Lange.

Sonntag, 1.3.2009: Braunschweig/Schwarzer Berg - Ölper - Kanzlerfeld - Lamme (Einkehr) -

Lehndorf - Ölper - Schwarzer Berg. Wegstrecke ca. 14 km. Treffen 9.00 Uhr Einkaufszentrum

Schwarzer Berg, Ligusterweg. Leitung: Ingrid Kostrzewa.

Sonntag, 8.3.2009: Wanderung im Kl. Fallstein. Hornburg - Galgenberg - "Fallsteinklause"

(Einkehr) - und zurück. Wegstrecke ca. 18 km. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/

Thüringenplatz. Leitung: Bernhard Priß.

Donnerstag, 12.3.2009: Jahresversammlung. 18.00 Uhr Gaststätte "Gliesmaroder Thurm",

Berliner Str. 105. Straßenbahnlinie M3, Haltestelle "Querumer Straße". Essen nach Auswahlkarte.

Um rege Beteiligung wird gebeten. Anregungen und Diskussionsthemen werden schriftlich bis zum

1.3.2009 an die Gruppenleiterin erbeten. Bei ihr kann auch die Tagesordnung erfragt werden.

Sonntag, 15.3.2009: Märzenbecherwanderung im Oderwald. Schladen/Schlangenfarm -

Werlaburgdorf - Oderwald - Schladen. Wegstrecke ca. 18 km. Rucksackverpflegung, bei schlechtem

Wetter Einkehr. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Bernhard Priß.

Samstag, 21.3.2009: Spaziergang. Vorwerksiedlung - Ohefeld - Schulgarten - Schwarzer Berg.

Kaffeetrinken. Treffen 14.00 Uhr Haltestelle "Schmalbachstraße", Straßenbahnlinie M1. Leitung:

Ingrid Kostrzewa.

Sonntag, 22.3.2009: "P"-"Hildesheimer Börde" - Knebelberg - Galgenberg - Marienburger Höhe

- Parkplatz. Wegstrecke ca. 15 km. Einkehr ist vorgesehen. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 9.00 Uhr

Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Erni Harries.

Samstag, 28.3.2009: Harzwanderung. Bad Lauterberg - Gr. Knollen (Einkehr?) - Bad Lauterberg.

Wegstrecke ca 15 km. Bei günstigem Wetter Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.00

Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Margot und Helmut Eidam.

Sonntag, 5.4.2009: Jubiläumswanderung - 60 Jahre Wandergruppe - im Beienroder Holz.

Wegstrecke ca. 19 km. Rucksackverpflegung, evtl. Einkehr. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.15 Uhr

Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Hans-Jürgen Kammerer.

Karfreitag, 10.4.2009: Wanderung im Hainberg. "Jägerhaus" - Hubertusgrotte - Bodensteiner

Klippen - Hasenwinkel - Kalter Buschkopf - "Jägerhaus". Wegstrecke ca. 14 km. Rucksackverpflegung.

Fahrt mit Pkw. Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Erni Harries.

Samstag, 18.4.2009: Harzwanderung. Bad Harzburg/Großparkplatz - Molkenhaus - Eckertal -

Ernstburg - Ilsetal - "Plessenburg" (Einkehr) - Ilsetal - Am Kruzifix - Spinne - Eckerstausee -

Kaiserweg - Molkenhaus - Bad Harzburg. Wegstrecke ca. 25 km. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.00 Uhr

Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Wolfgang Henschel.

Samstag, 18.4.2009: Spaziergang. Südstadt - Mascherode. Kaffeetrinken. Treffen 14.00 Uhr

Südstadt/Welfenplatz. Leitung: Sigrid Kaeding.

Samstag, 25.4.2009: Harzwanderung. Dietrichstal - Jagdkopfhütte - Stöberhai - Oderstausee -

Dietrichstal. Wegstrecke ca. 18 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 7.45 Uhr

Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Hella Eilers.

Freitag, 1.5.2009: Harzwanderung. Radauwasserfall - Abtklippe - Radautal - Schubenstein -

Pionierweg - Radauwasserfall. Wegstrecke ca. 18 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw.

Abfahrt 8.30 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Elke Boemke.

Sonntag, 3.5.2009: Elmwanderung. "Diana Ruh" - Königslutter - Tiefental - Drachenberg -

Reitling - Kreuzquelle - "Diana Ruh". Wegstrecke ca. 15 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw.

Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Thea Jentsch.

Samstag, 9.5. bis Sonntag, 17.5.2009: Wanderwoche in der Cinque Terre. Nur für Angemeldete.

Leitung: Wolfgang Henschel.

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Sonntag, 10.5.2009: Wanderung mit Orchideensuche. Meerdorf - Mödesse - Wipshausen -

Tadensen - Meerdorf. Wegstrecke ca. 17 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt

9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Ferdinand Knoll.

Sonntag, 17.5.2009: Wanderung im Gebiet Wilsche - Ringelahsheide. Wegstrecke ca. 16 km.

Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.15 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Alfred

Buckendahl.

Donnerstag, Himmelfahrt, 21.5.2009: Harzwanderung. Wolfshagen - Rolle - Hahnenklee -

Varleytal - Wolfshagen. Wegstrecke ca. 18 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt

8.30 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Klaus-Dieter Lange.

Samstag, 23.5.2009: Harzwanderung - 10-Teiche-Wanderung um Buntenbock. Pixhaier Mühle

- Neue Mühle - Prinzenteich - Kuckholzklippe - Pixhaier Mühle. Wegstrecke ca. 16 km.

Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.30 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung: Elke

und Eberhard Schmidt.

Samstag, 23.5.2009: Spaziergang. Bürgerpark - Kennel. Kaffeetrinken. Treffen 14.00 Uhr Haltestelle

"Bürgerpark", Straßenbahnlinie M1. Leitung: Gisela Krawczynski.

Sonntag, 24.5.2009: Harzwanderung gemeinsam mit der Sektion Goslar. Oderbrück -

Dreieckiger Pfahl - Brocken (Besichtigung der Wetterstation) - und zurück. Wegstrecke ca. 18 km.

Rucksackverpflegung unterwegs, auf dem Brocken Einkehr. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 8.15 Uhr

Heidberg/Thüringenplatz. Bei der Besichtigung ist die Teilnehmerzahl begrenzt; daher ist dafür

eine vorherige Anmeldung notwendig. Diese nehmen Anke und Jürgen Wenz, Gärtnerwinkel 12,

38302 Wolfenbüttel, Tel.: 05331/7107012, bis zum 17.5.2009 entgegen. Leitung: Baldur Buschendorf

(GS), Anke Wenz (BS).

Mittwoch, 27.5.2009: Jahreshauptversammlung der Sektion.

Samstag, 30.5.2009: Liebenburg - Salzgitter-Bad - Schäferstuhl - Liebenburg. Wegstrecke ca.

12 km. Rucksackverpflegung. Fahrt mit Pkw. Abfahrt 9.00 Uhr Heidberg/Thüringenplatz. Leitung:

Ingrid Kostrzewa.

Treffen zu den Wanderungen 15 Minuten vor Abfahrt. Wegen eventueller Änderungen unbedingt

die Seite "Braunschweig wohin?" der Braunschweiger Zeitung und die Neue Braunschweiger -

Ausgabe Mittwoch - beachten. Gäste sind herzlich willkommen, sie wandern jedoch auf eigenes

Risiko mit. Und noch etwas: der Fehlerteufel kann immer mal sein Unwesen treiben - im Falle

eines Falles wird um Nachsicht gebeten.

Hans-Jürgen Kammerer

Wanderwoche vom 30.08. - 06.09.2008 im Zugspitzgebiet

Ich beginne meinen Bericht mit der erlösenden Antwort auf die Frage: "Sieht man sich bei einer

gemeinsamen Fahrt wieder?", die am Ende des Berichtes von der zweiten gemeinsamen Fahrt

unserer Sektionen Braunschweig und Magdeburg 2005 in die Hohe Tatra gestellt wurde: Ja!

Ja, wir sahen uns wieder, 23 Wanderer aus Braunschweig und 23 aus Magdeburg. Waren auch

auf beiden Seiten einige andere und neue Gesichter dabei, die Wiedersehensfreude war groß

und die Vorfreude auf die kommenden und sicher erlebnisreichen Tage ebenso, da wir wussten,

dass sowohl Wolfgang Henschel, als souveräner Planer, Organisator und Wanderleiter wieder

alles exakt vorbereitet hat, als auch unser Busfahrer Jürgen uns mit seinem "Fäßlers rollenden

Traumbus" ebenso sicher wieder über alle Pisten des In- und Auslandes befördern würde. Beide

sorgten schon auf der Hinfahrt zu unserem Hotel im Örtchen Lermoos, nahe der Zugspitze in

Österreich gelegen, für eine kleine Überraschung. Busfahrer J. Fäßler umfuhr im Raum München

gekonnt einen mächtigen Stau und sicherte uns allen eine pünktliche Ankunft im Hotel, und

Wolfgang Henschel servierte uns Kaffee und schlesischen Mohnkuchen zum Nulltarif bei der

letzten Pause. Die Erklärung dafür wären aufgelaufene Zinsen für eine geleistete Vorauszahlung,

so sagte er; wir werden alle in Zukunft Kunden der "Henschelbank"!

Ankunft im Hotel "Edelweiß" mit einem Willkommenstrunk und dem Wunsch auf eine herrliche

Woche in Lermoos, seitens der Hotelleitung. Er sollte auch in Erfüllung gehen. Das wunderschöne

Wetter der letzten Tage, so auch auf der Fahrt, verabschiedete sich an diesem Abend

mit einem zauberhaften Alpenglühen der rund umliegenden Berge, dem Zugspitzmassiv und der

Mieminger Kette mit der Sonnenspitze im Vordergrund.

Dem ungeschriebenen Gesetz folgend, 8 Uhr ist Frühstück und 9 Uhr Abmarsch, beugten wir uns

alle kommentarlos heute und an den kommenden Tagen. Der erste Wandertag, Sonntag der

31.8.2008, verspricht wieder schönes Wetter, eine Einlaufwanderung in 2 Gruppen zur

Wolfratshauser Hütte, mit dem Unterschied, dass Gruppe 1 die ganze Runde läuft und

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Gruppe 2 bis zur Mittelstation die Grubigsteinseilbahn benutzt. Der Aufstieg ist problemlos, führt

durch herrlichen Wald, in dem parallel zum Fußweg ein Abfahrtspfad für die Mountainbiker angelegt

wurde und endet auf der Hütte mit einer prächtigen Sicht. Wir sind wieder vereint und lassen

es uns schmecken.

Der Abstieg zur Gartner Alm ist stellenweise leicht schwierig, nasse Kalksteine sind nun einmal

glatt und Vorsicht ist geboten, trotzdem gab es leichte unbedeutende Blessuren. Nochmals kleine

Einkehr, wir hatten Zeit und gönnten uns das Bestaunen der uns umgebenden Tektonik.

Schichtungen und Faltungen in den mannigfaltigsten Formen von den Gipfeln bis herunter zum

Weg. Es war schön anzusehen.

Da wir alle zusammen doch noch recht früh wieder zu Hause sind, ist Zeit für das Kennenlernen

und Nutzen der hauseigenen Badelandschaft mit Schwimmbad, Sauna und Relaxräumen. Den

heutigen Tag, wie auch alle folgenden, krönt das Abendbrot. Es ist sehr vielgestaltig und kann

neben einem bestellten Hauptgang, mit Vorspeisen, Salaten und Nachspeisen selbst zusammengestellt

und bis zur völligen Sättigung ausgedehnt werden. Nun wissen alle wie die Tage im

Normalfall hier ablaufen werden!

Der September beginnt ohne Sonne! Es ist zwar Montag und die meisten Österreicher müssen

zur Arbeit gehen, trotzdem sollte es für die Urlauber doch nicht regnen.

Nach dem Frühstück hört es aber auf, doch die geplante Tour zur Coburger Hütte muss verschoben

werden. Oben ist es sicher zu nass und unbeständig. Auch für solche Situationen hat

Wolfgang vorgesorgt und bietet den Panoramaweg um Lermoos an, der am Bahnhof beginnt.

Heute gibt es nur eine Gruppe und Wolfgang führt uns in großer Runde über den Ortseingang

von Ehrwald, Biberwier mit Ausgrabungen aus der Römerzeit und moderner Freiluftkunst nach

Lermoos zurück, einige besichtigen noch die schöne Kirche des Ortes.

Der Tag ist noch jung genug für einen Nachmittagsausflug mit dem Bus in das Werdenfelser

Land. Es sollte für Jürgen zwar ein Ruhetag sein, doch für das Wetter kann keiner. Nach kurzer

Fahrt über Garmisch-Partenkirchen und Oberau, Halt in Ettal zur Besichtigung der

Benediktinerabtei Ettal mit der Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche. Wir haben Glück. Ein Bruder

hat Zeit, mit uns eine kurze Führung durch das Kloster zu machen, und wir schauen mit Ehrfurcht

auf die großzügige Ausgestaltung der Räume, sowie auf die aufgestellten und in Vitrinen aufbewahrten

Schätze. Die Basilika mit ihrer barocken Innenausgestaltung ist das Paradies für die

Fotografen und bietet Motive ohne Grenzen, die Zeit drängt, wir haben noch mehr vor. Für viele

nur vom Hörensagen bekannt, ist der kleine Ort Oberammergau mit seinen traditionellen

Passionsfestspielen. Bei unserem Aufenthalt fanden zwar keine statt, so haben uns gleichermaßen

die vielen und schönen Lüftlmalereien an den Häusern fasziniert, die alle einen sehr guten

Erhaltungszustand aufweisen. Auch hier füllten sich die Speicher der Kameras weiter progressiv.

Für die meisten unserer Gruppe war der Besuch in Linderhof, einem der vielen Schlösser des

Verschwenders König Ludwig II., der Höhepunkt unserer Fahrt. Auch hier wird die

Renovierungszeit der gesamten Anlage noch eine beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, so

sind aber doch die bereits erreichten Erfolge in dieser Hinsicht deutlich erkennbar. Die Zeit

reichte noch für einen größeren Spaziergang im abgegrenzten Parkgelände, zum Fotografieren

und zum Bestaunen der großen Fontäne, die stündlich ihre Wasserstrahlen für ein paar Minuten

30m in die Höhe schießt. Schön war auch die Heimfahrt mit Fotostop am Plansee mit dem

Kaiserbrunnen und die Weiterfahrt durch Reutte und Heiterwang. Unschön dagegen war die

Tatsache: Am Abend regnet es wieder. Wie wird es morgen sein?

Der Wetterbericht hat nicht zu viel versprochen, der 2. September beginnt mit leichter Bewölkung

und etwas Dunst um die Gipfel, eigentlich gute Bedingungen für die Zugspitze. Also los und

Jürgen befördert uns mit dem Bus zur Talstation der Tiroler Zugspitzbahn nordnordöstlich von

Ehrwald auf 1228m. Wir greifen etwas tiefer in die Tasche und lösen die Fahrkarte für 28,-€ € zum

Gatterl. D.h., in diesem Preis ist die Abfahrt vom Gipfel zum Zugspitzplatt mit enthalten. Muss

man erst alles wissen! Auch, dass der Abstieg vom Gipfel zum Platt über einen nicht ganz leichten

Pfad führt, den wir lieber meiden sollten, also war die Wahl zur Bahn richtig. Aber wir sind

noch nicht oben. In die mächtige Gondel, die trotz unserer frühen Stunde schon richtig voll war,

passen 100 Personen oder 8080kg Fracht rein, erstaunlich! Schnell geht die Fahrt nach oben,

eigentlich zu schnell, und uns eröffnet sich dann ein atemberaubender Ausblick auf die nun unter

uns liegende Bergwelt, deren Gipfel bis auf wenige Ausnahmen wolkenfrei sind. Wir stehen

auf Deutschlands höchstem Gipfel, ein erhabenes Gefühl, auf das einige von uns lange warteten.

Eine Stunde Zeit auf dem Gipfel, sie wird sinnvoll genutzt! Der eigentliche Gipfel mit dem vergoldeten

Kreuz ist nur über einen kleinen Klettersteig erreichbar, die meisten unserer Gruppe,

noch 1 und 2 vereint, nehmen diesen Weg um wirklich einmal auf dem höchsten Punkt unseres

Landes zu stehen. Nur von dort hat man im Moment den schönen Blick hinunter ins Höllental mit

Garmisch-Partenkirchen, durch den der klassische Aufstieg auf den Gipfel führt, da ein Teil des

Plateaus gesperrt ist, von dem das sonst möglich ist. Auch ist vom Kreuz zur der anderen Seite

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Blick vom Zugspitzgipfel (2962 m) über das Zugspitzplatt auf die Hohe Munde

(Mieminger Gruppe) Foto: Hans Gropp

die restlose Verbauung des Gipfels von etwas erhöhter Position gut zu sehen, das Foto zeigt das

Münchner Haus und die Wetterstation und natürlich auch einen Teil unserer Gruppe.

Abschied vom Gipfel und Abfahrt mit der Gletscherbahn zum Schneefernerhaus auf dem

Zugspitzplatt, kurze Rast, Aufteilung in Gruppen 1 und 2 (sie "darf" das letzte Stück des

Abstieges mit der Ehrwalder Alm-Bahn dann nach unten fahren!), und los geht der

Zugspitzabstieg vom Platt zur Knorrhütte über Geröll und z.T. Schneefelder, wir sind bereits

524Hm abgestiegen. Eine wohlverdiente Rast zum Auftanken auf den sonnenüberfluteten

Bänken der Hütte, ehe der 2. Abschnitt über den Plattsteig zum Gatterl in Angriff genommen wird.

Die Knorrhütte entstand im Jahre 1855 aus dem Bedürfnis heraus eine Hütte für Übernachtungsmöglichkeiten

nahe dem Gipfel zu errichten. Sie erhielt ihren Namen nach einem Münchner

Bürger, Angelo Knorr, der einen Teil der Baukosten von 260 Gulden trug. Als es noch keine

Zahnradzugspitzbahn gab, war die Knorrhütte der Stützpunkt für den höchsten Gipfel

Deutschlands auf seinem klassischen und leichtesten Weg.

Der Plattsteig, auch ein Teilstück des Via Alpina, ist ein herrlicher Panoramaweg, der sich bogenförmig

am Reintalabschluss ohne nennenswerte Höhenunterschiede zum Gatterl hinüberzieht.

Dann aber, nach der Überschreitung des Grates, ist der Blick zur Zugspitze verdeckt. Der weitere

Abstieg über den Max-Klotz-Steig zur Hochfeldernalm ist reine Fleißarbeit und bringt, bis auf

eine Kettenstelle, keine Schwierigkeiten. Wir sind weitere 320Hm abgestiegen und eine weitere

kurze Rast auf der Alm frischt uns wieder auf. Das letzte Teilstück des Abstieges, mit seinen noch

624Hm bis zur Talstation der Ehrwalder-Alm-Bahn, ist allerdings fast Strafarbeit. Gruppe 2 spart

sich die letzten 492Hm, fährt mit der Bahn und kommt "frisch" am Bus unten an. Jürgen wartet

an der Bahn auf uns. Eine tiefgreifende Wanderung geht voller Eindrücke und Erinnerungen

mit der Busfahrt ins Hotel zu Ende, für viele war der Zugspitzbesuch ein bleibendes Erlebnis.

Verholfen dazu hat uns aber auch der Wettergott, er schickte den Regen ganz weit fort!

Und das machte er auch am nächsten Tag, am Mittwoch, dem 3.9.08. Die richtige Entscheidung,

aus der vielseitigen Palette von Wolfgangs Vorschlägen, konnte für heute nur lauten: Auf zur

Coburger Hütte! Bis zur Talstation der Ehrwalder-Alm-Bahn fährt uns wieder Jürgen, so dass wir

schnell nach dem Lösen einer Fahrkarte für 10.- s, gültig für Berg- und Talfahrt, die "stolze" Höhe

von 1502m mühelos erreichen. Wir splitten uns wieder in 2 Gruppen, da abzusehen ist, das

eine von beiden sicher am herrlich gelegenen Seebensee hängen bleibt und sich sonnen wird,

dem war auch so. Ein schöner Weg mit mäßiger Steigung, nach der gestrigen Mammuttour so

richtig angenehm, bringt uns, an der Seebenalm vorbei, zum Seebensee, von dem sich ein

wunderbarer Blick zum Wettersteingebirge mit der Zugspitze zeigt. Er liegt 1657m hoch und bis zur

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Coburger Hütte sind es immerhin noch 260Hm, also nehmen wir sie in Angriff. Ein rel. kurzer

Serpentinensteig mit gut gehbarer Steigung überwindet diese Höhendifferenz und wir mit ihm.

Am Rande dieser Talstufe erwartet uns eine schön gelegene Hütte, mit noch grandioserem

Blick zum eben genannten Gebirgszug. Es ist Pause angesagt, und Zeit zum Fotografieren

auch.

Um nicht den gleichen Weg zurück zur Ehrwalder Alm zu nehmen wird erwogen um den Tajakopf

herum über das Tajatörl und den Brendlsee zu gehen, doch dazu kämen nochmals 342Hm hinzu,

so richtig Lust dafür kommt aber nicht auf. So gehen wir den gleichen Weg zurück, mit dem

herrlichen Anblick der umliegenden Berge im Gepäck, sammeln am Seebensee die "Faulen",

aber inzwischen Braungebrannten ein und wandern gemeinsam, um ein schönes Erlebnis reicher,

ohne auf die Uhr zu schauen zur Bergstation der Seilbahn. Unten wartet Jürgen, nimmt uns

auf, und ein sonnenreicher Bergtag geht dem Ende entgegen.

Nun schlägt der Wettergott doch zu. Tiefhängende Wolken und unsichere Regenprognosen tendieren

zur Erkenntnis: Das Wetter ist heute am 4.9.2008 für die Berge ungeeignet. Die

Ausflugsfahrt 1 steht auf dem Programm und Jürgen ist wieder gefragt. Wir sind nicht böse, erwartet

uns doch sicher wieder Unbekanntes, auch in Innsbruck kennt man nicht jede Ecke. Die

Fahrt geht über Biberwier, dem Fernpass und Imst ins Inntal, mit Halt in Stams. Hier steht seit

dem Jahre 1284 der Stift Stams, eine Zisterzienserabtei Tirols. Wir haben etwas Zeit, uns das

vor kurzem erst renovierte barocke Kloster mit der Doppelturmanlage des Abteibaues anzusehen,

die prunkvolle Stiftskirche ist allerdings ohne Führung nicht zu besichtigen. Ein

Skigymnasium mit dazugehörigem Internat und der 105m-Brunnentalmattenschanze vervollständigt

das Bild von Stams als Schulort. Wir fahren weiter über Telfs und Zirl nach Innsbruck

und als erstes gleich auf den Berg Isel. Für viele ist der Berg mit seinen Erinnerungen an den

Volksheld der Tiroler Andreas Hofer und der Olympiaschanze noch unbekannt, letztere kann nur

mit Eintritt besichtigt werden. Der Besuch auf dem Berg stellt trotzdem eine echte Bereicherung

dar. Unser Busfahrer Jürgen lässt uns an zentraler Stelle in Innsbruck aussteigen, und Wolfgang

erläutert bei einem kleinen Stadtrundgang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Er lässt uns

dann allein. Zu viert besteigen wir den um 1450 errichteten und 51m hohen Stadtturm. Von der

31m hoch gelegenen Aussichtsplattform erkennen wir deutlich im Süden den Patscherkofel

2246m, den Hausberg Innsbrucks und die Olympiaschanze auf dem Berg Isel, nördlich über der

Stadt die Kaiserliche Hofburg und den Dom und das Panorama des Karwendels mit der

Karwendelbahn auf die Hafelekarspitze.

Auf der Heimfahrt, die auch durch Deutschland führt, gönnen uns die beiden Kapitäne in der

Stadt des Geigenbaus Mittenwald, nochmals eine halbe Stunde Pause. Sehr schön, die alte Stadt

mit ihren vielen Lüftlmalereien im Abendlicht zu Fuß durchschlendern zu können. Nach dem wieder

ausgiebigen und vielseitigen Abendbrot hält es einige nicht im Hotel. Sie treffen sich beim

Konzert der Lermooser Blaskapelle in der Schule. Es sollte ein Platzkonzert werden. Das

schlechte Wetter machte allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Bei schönstem Wetter sollte der 7. und letzte Tag unserer Wanderwoche in Lermoos nochmals

ein richtiger Knüller werden. Wenn auch der Gipfelsieg der Zugspitze nicht geplant ist, so wird

der Aufstieg zur Höllentalangerhütte, als höchster Punkt der Wanderung schon zum Erlebnis.

Kann man doch von hier den zweiten Abschnitt des Aufstieges zumindest durch das Fernglas

gut erahnen. Die Hütte wird für die klassische Zugspitzbesteigung von Deutschland aus oft für

eine Übernachtung genutzt, da der Weg ohne Unterbrechung zu anstrengend ist. Heute, am

05.09.2008 bilden sich sogar 3 Gruppen, zwei, die den schönen Rundkurs Kreuzeckbahn,

Hupfleitenjoch, Knappenhäuser, Höllentalangerhütte, Höllentalklamm, P in Hammersbach

(Gruppe 1 umgekehrt), in Angriff nehmen und eine dritte Gruppe, die eine kleinere Runde dreht,

da sich einige Verschleißerscheinungen zeigen: Alpspitzbahn, Hochalmbahn, Wanderung zum

Kreuzeck und Fahrt nach unten. Schwer zu sagen welcher der beiden großen Runden man

den Verzug gibt, schön ist auf jeden Fall gleich zu Anfang der überwältigende Blick zur Alpspitze,

wenn die Bergstation der Kreuzeckbahn verlassen wird. Er begleitet uns bis zum Hupfleitenjoch,

dann wird das Höllental mit dem Zugspitzgipfel zum Blickfang. Der Abstieg über die

Knappenhäuser zur Höllentalangerhütte ist sehr schön, etwas alpin und teilweise mit Ketten

versichert aber unschwer. Auf der Brücke über den Bach des Matheisenkars kommt es zur

Begegnung mit der Gruppe 1. Die Kameraden sehen schon etwas abgekämpft aus und haben

keine Zeit, denn sie müssen weiterhin bergauf, haben sie von Hammersbach immerhin schon

ca. 650Hm in den Beinen. Berg heil! Wir, die 2, haben noch ein paar Schritte bis zur Hütte und

dann das gewaltige Höllentalkar vor uns, in dem nur in Bruchteilen der weitere Aufstieg zum

Gipfel der Zugspitze verfolgt werden kann. Leiter und Brett sind nicht zu erkennen. Oben auf dem

Höllentalferner sind mit dem Fernrohr 2 Seilschaften auszumachen, ihnen steht noch der

Klettersteig zum Gipfelkreuz bevor. Vor lauter Staunen und Schauen haben wir die Brotzeit vergessen,

nun aber schnell, auch für uns wird die Zeit knapp, denn vor uns liegt noch der nicht ganz

einfache Abstieg durch die teilweise sehr nasse Höllentalklamm.

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Abstieg vom Hupfleitenjoch ins Höllental Foto: Hans Gropp

Der Durchstieg durch die Klamm ist wild romantisch und urwüchsig, teils geht es durch kleine

Stollen, die noch aus der Zeit des Bergwerkes vorhanden sind, dann wieder über Brücken und

Stege, die von Sturzbächen überschüttet werden. Gut, dass die wasserdichte Kleidung im

Rucksack war. Alles wird teils von einem ohrenbetäubenden Rauschen der Wasser von oben und

unten begleitet. Ein Erlebnis, abwärts vielleicht noch schöner. Die kleine Hütte am Ende einer

Talschwelle und mithin der Klamm, die Höllentaleingangshütte, lädt zur Verschnaufpause und

trocknen ein, hier wird auch der Eintritt für den Durchgang entrichtet. Lächerlich, für Mitglieder

des Vereins 1€ € , doch der Ausweis muss dabei sein!

Der Rest des leicht abwärtsführenden schönen Waldweges ist nur eine Wanderung zum

Parkplatz in Hammersbach, parallel entlang des gleichnamigen Baches, der uns schon seit der

Höllentalangerhütte begleitete. Jürgen Fäßler steht mit dem Bus schon zur Stelle, wir die erste

Gruppe, die wieder vor Ort ist. Gruppe 1 hatte sich noch aufgeteilt, einige hatten immer noch nicht

genug und negierten die Bahn, sie mussten die knapp 900Hm zu Fuß absteigen und waren demzufolge

auch noch nicht an der Talstation der Kreuzeckbahn, so dass wir mit der Überfahrt dorthin

noch warten. Nach endlicher Zeit wieder vereint, geht auch die Heimfahrt ins Hotel schnell

vorbei, und wir alle sind voller schöner Eindrücke, die noch lange nachklingen. Etwas wehmütig

allerdings, da am heutigen Abend noch Kofferpacken angesagt ist.

Die Nacht wird kurz. Das Frühstück will zu dieser ungewöhnlich frühen Tageszeit noch nicht so

richtig schmecken. Der Omnibus ist bereits sinnvoll gepackt, denn die Magdeburger sollen zuerst

aussteigen. Pünktlich um 7.45 Uhr drehen sich die Räder, und auch keiner hat den Schlüssel

mitgenommen. Eine unvergessliche, inhaltsschwere Wanderwoche, übervollgepackt mit

Erlebnissen, Eindrücken und fast ausschließlich schönen Begebenheiten liegt hinter uns. Wir bedanken

uns herzlich mit einem kleinen Präsent bei unseren Kapitänen und wünschen in jeglicher

Hinsicht alles, alles Gute. Die Heimfahrt gestaltet unser Jürgen auch wieder clever und "mogelt"

sich über die verschiedensten Autobahnen, von denen wir einige auch noch nicht kennen,

von der A7 letztlich auf die A14 und ist zu einer achtbaren Tageszeit in Magdeburg. Auf

Wiedersehen, Freunde, aus Nah und Fern!

In diesem Sinne soll auch heute am Ende dieses Berichtes wieder die obligatorische Frage gestellt

werden:

"Sieht man sich bei einer gemeinsamen Fahrt wieder?" Hans Gropp, Sektion Magdeburg

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Gemeinsame Wanderung mit der

Sektion Magdeburg am 3. Oktober 2008

Die Wandergruppen der Sektionen Braunschweig und Magdeburg führten am 3. Oktober 2008

– Tag der Deutschen Einheit – traditionsgemäß eine gemeinsame Wanderung durch. Im

Jahr 2008 wurde in der Altmark, östlich von Salzwedel gewandert. Die Ausrichtung lag in den

Händen der Sektion Magdeburg, deshalb lag das Wandergebiet auch in einem der neuen

Bundesländer. An der Wanderung nahmen mehr als 50 gutgelaunte Wanderer beider Sektionen

teil, darunter auch deren Vorsitzende, Herr Dr. Walter Sprenger und Herr Dieter Hartmann. Die

Volksstimme", Regional-Zeitung aus Salzwedel, brachte hierzu nachstehenden Bericht.

Wolfgang Henschel


FAMILIENGRUPPE

Ansprechpartner:

Ralf Hartzsch, Nordstr. 16, 38106 Braunschweig, Tel. 0531 / 334942,

E-Mail ralfhartzschbs@aol.com

Seit Erscheinen des letzten Mitteilungsblattes hatten wir noch 2 besondere Kletterwandtreffen,

so zu Moritz' Geburtstag (siehe Extrabericht) und zum Martinstag, als wir die Kletterwand mit

Laternen schmückten.

Auch in diesem Jahr sollte die Adventfeier wieder der Höhepunkt im Leben der Familiengruppe

werden. So hatten wir schon ein Jahr im Voraus die Malepartushütte in Oderbrück gebucht.

Natürlich wollten wir zu unserer Adventsfeier Schnee haben. Während es in den letzten Jahren

meistens ein banges Hoffen war, ob der Harz weiß wird, hatte es dieses Jahr schon lange vorher

geschneit und das nicht zu knapp. So hatten alle Ankommenden erst einmal damit zu tun,

sich einen Parkplatz freizuschaufeln. Die Kinder halfen den Erwachsenen dabei, rodelten vor der

Hütte oder machten eine Schneeballschlacht. Manche hatten sich dafür kunstvolle Verteidigungsanlagen

gebaut. Obwohl das Mittagessen noch kein offizieller Programmpunkt war, hatten

zwei Mütter in Eigeninitiative für alle bereits Anwesenden eine hervorragende Gemüsesuppe

gekocht. Dadurch mussten wir zwar lange auf das Mittagessen warten, aber die Alternative zu

Brot und Büchsenwurst war es wert. Nach dem Mittagessen wurde etwas ausgeruht, der

Basteltisch benutzt, gemalt und Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Zur Kaffeezeit kamen dann

die letzten Tagesgäste an und danach drängelten die Kinder wieder hinaus in den Schnee. Bei

einem kleinen Spaziergang durch den Winterwald sprachen uns einige Wanderer an, dass sie

einen Herrn mit rotem Mantel gesehen hätten. Nun war die Aufregung groß, ob wir ihn wohl treffen

würden. Die nächsten Wanderer erzählten uns, dass neben dem Weg ein paar Kerzen brennen

würden. Tatsächlich fanden wir dann bald einen Sack mit einer Grußkarte an die Kinder vom

Alpenverein Braunschweig. Der wurde sofort auf einen Schlitten geladen und in der Hütte ausgepackt.

Dann gab es das gemeinsam vorbereitete Abendbrot, die Kinder spielten mit ihren

neuen Geschenken oder mitgebrachten Spielen, die Erwachsenen hatten Zeit zum Klönen und

nachdem die Kinder im Bett waren sogar noch für eine kleine Nachtwanderung. Am Sonntag

nach dem Frühstück musste natürlich noch die Hütte geputzt werden während die Kinder im

Schnee tobten. So reichte dann für die meisten ein kleiner Spaziergang, für manche wurde es

auch eine Skiwanderung, um dann müde aber glücklich nach Hause zu fahren. Zum Abschluss

vielen Dank an alle fleißigen Helfer, unseren Nikolaus und Herrn Keitel von der hüttenbetreuenden

Sektion Hildesheim. Da die Veranstaltung wieder von allen Teilnehmern gelobt wurde, habe

ich die Hütte gleich für die nächste Adventfeier gebucht.

Eine Änderung gibt es für unser regelmäßiges Treffen an der Kletterwand / im Boulderraum.

Dieses findet ab Februar jeden 3. Samstag im Monat statt. Seid bitte insbesondere bei den

Treffen im Boulderraum pünktlich, da wir die Außentüren abschließen müssen. Zum Klettern im

Boulderraum bitte unbedingt Kletter- oder Turnschuhe mitbringen.

Programm:

21.2.09 Boulderraum 15 - 18 Uhr

14.3.09 Ausflug nach Rübeland mit kindgerechter Führung durch eine Tropfsteinhöhle

und kleiner Wanderung. Anmeldung bitte bis 20.02.09

21.3.09 Kletterwand 15 - 18 Uhr

18.4.09 Kletterwand 15 - 18 Uhr

16.5.09 Kletterwand 15 - 18 Uhr

27.5.09 Jahreshauptversammlung der Sektion

20.6.09 Kletterwand 15 - 18 Uhr

4.9. - 6.9.09 Sterntreffen der nordwestdeutschen Sektionen in Minden

11. - 13.12.09 Adventfeier in der Malepartushütte

Haftung: Alle Veranstaltungen der Familiengruppe sind sogenannte Gemeinschaftsveranstaltungen.

Die Teilnahme geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr. Bei Veranstaltungen

der Familiengruppe verbleibt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

Ralf Hartzsch

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An der Kletterwand Foto: Oliver Stadel

Kindergeburtstag in der Familiengruppe

Eine außergewöhnliche Geburtstagsfeier fand im Oktober in der Familiengruppe statt. Bei

bestem Herbstwetter trafen wir uns - wie jeden 2. Samstag im Monat - an der Kletterwand in der

Güldenstraße. Nur an diesem Tag war sie festlich kunterbunt geschmückt und mit einem großen

"Herzlichen Glückwunsch" verziert! Was hatten die vielen Luftballons und Körbe mit Bonbons in

luftiger Höhe zu bedeuten?

Moritz hatte in der Woche zuvor seinen achten Geburtstag und hatte kurzerhand seine Nachfeier

mit Verwandten und einigen Kindern und Jugendlichen an die Kletterwand verlegt. Also wurde

eine lange Tafel mit Kaffee und Kuchen aufgebaut und jeder konnte sich bedienen. An den

super vorbereiteten Routen kletterten nicht nur Moritz’ Schwester, seine Cousins und Cousinen

und natürlich alle anderen Familiengruppen-Mitglieder bis zur Erschöpfung, auch Onkel Daniel

schaffte die 10 m hohe Hürde.

Alle anderen Gäste hatten auf jeden Fall ihren sportlichen Spaß beim Zusehen und Kaffeetrinken

sowie beim Aufpassen auf Greta und die anderen Babys, die in der Familiengruppe selbstverständlich

von klein auf dabei sind. Zum Abschluss gilt unser Dank dem Familiengruppenleiter

Ralf Hartzsch und seiner Frau, die mit viel Zeit und Mühe die Kletterwand für Moritz’ Feier vorbereitet

haben.

Oliver Stadel

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JUGENDREFERAT

Leiter: Holger Seidel, Wilmerdingstr. 2, 38116 Braunschweig, Tel. 0531/8853593

Wir sind am Start!

Jedes neue Jahr wirft seine Schatten in Form von Wünschen und Erwartungen voraus und das

alte Jahr endet mit einem Rückblick. So auch jetzt. Wir können auf ein tolles Jahr 2008 zurückschauen

und haben diese Erfolge in fast kompletter Übungsleiterrunde der Kinder- und

Jugendarbeit im Dezember ein klein wenig gefeiert.

Nun im neuen Jahr angekommen, etwas verfroren und den tollen Winter genießend, stehen die

nächsten Herausforderungen an. Wir wollen unsere Arbeit in ihrer bisherigen Form weiterführen.

Aber wenn man Prozesse weiterführt, sind immer Entwicklungen eingeschlossen. Ganz deutlich

bemerkbar macht sich dies in den leistungsorientierten Gruppen. Angefangen mit einmal wöchentlichem

Training, gab es auch schnell die ersten Erfolge. Hier ist aber zügig eine Grenze erreicht

worden, welche sich nur durch ein mehrmaliges Angebot verschieben lässt. So stehen wir

in zwei Gruppen davor, einen zweiten Trainingstermin ins Auge zu fassen. Sichtbar ist die

Entwicklung auch bei den Jugendgruppen. Nun kommen die ersten jungen Erwachsenen aus unseren

eigenen Reihen und unser Ziel ist es natürlich, den aus den Gruppen herauswachsenden

Jugendlichen neue Möglichkeiten anzubieten. So hoffen wir, dass wir am Ende des Jahres eine

Gruppe Jugend+ oder traditionell benannt, eine Jungmannschaft aufbieten können.

Der Kletterwettkampf für Kinder soll wieder einen wichtigen Saisonhöhepunkt darstellen, und im

Jahr des 125 jährigen Vereinsjubiläums wollen wir damit wichtige Akzente setzen.

Durch immer mehr Fachübungsleiter können wir immer öfter auch Fahrten an die Felsen anbieten.

Diese Bereicherung wird in diesem Jahr mit Sicherheit noch ausgebaut. Als ganz besondere

Schmankerl stehen sogar Fahrten nach Südfrankreich, ins Elbsandsteingebirge,

Frankenjura und Italien an (siehe Artikel).

Noch immer können wir nicht alle Kinder und Jugendlichen sofort in Gruppen aufnehmen oder

besser gesagt, noch immer ist das Interesse an den Angeboten überragend. So bestehen in allen

sieben Gruppen Wartelisten. Hier wird auch ein Spagat von uns verlangt! Auf der einen

Seite gestalten wir interessante und ansprechende Angebote, welche durch wirksame Aktionen

(Kletterwettkampf, Sommercamps) noch unterstützt werden. Die Kinder, Jugendlichen und Eltern

werden auf uns aufmerksam, und wir können den vielen Wünschen oft gar nicht entsprechen.

Wir tun alles, um das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu verkleinern!

Holger Seidel

An die Eltern der Kinder in den Gruppen der DAV-Sektion Braunschweig!

Da wir mit Investitionen in Kletterwand, Boulderwand, Material und Betreuung sehr viel in die qualitative

Steigerung der Betreuung investiert haben, müssen wir als anteiligen Ausgleich die

Betreuungsgebühren ab 2009 von 5,- s auf 7,- s pro Monat erhöhen! Die Rechnungen erhalten

Sie von den jeweiligen ÜbungsleiterInnen der einzelnen Gruppen.

Holger Seidel

Unsere Arbeit sieht jetzt wie folgt aus:

Montag ➣ Mädchenklettergruppe "Klettern Klippe Steinbock Gemsen" von 16.30-18.30 Uhr

Betreut von: Vanessa Gose, Sandra Kaeding

Dienstag ➣ Kinderklettergruppe "Gipfelstürmer" von 16.30 - 18.30 Uhr

Betreut von: Susann Thiem, Anja Meißner

➣ Jugendgruppe "Nonplusultra" von 16.00 -18.00 Uhr

Betreut von: Martin Bernhardt

Mittwoch ➣ Kinderklettergruppe "Bergwichtel" von 15.00-17.00 Uhr

Betreut von: Anne-Katrin Kuhle, Catrin Bammel, Fabian Götze,

➣ Jugendgruppe "10+" von 17.00 - 19.00 Uhr

Betreut von: Johannes Bopp, Torsten Ihlemann

Freitag ➣ Kinderklettergruppe "Picolino" von 15.30 - 17.30 Uhr

Betreut von: Nancy Ludwig, Axel Hake

➣ Jugendgruppe "Steinbeißer" von 17.00 - 19.00 Uhr

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Mittwoch,

27. Mai 2009

Jahreshauptversammlung

der Sektion

Betreut von: Thorsten Henszelewski, Michael Sieder Holger Seidel


Mädchenklettergruppe "Klettern Klippe Steinbock Gemsen"

Wir Kletterladies werden die Wintersaison über Klettertagesaktionen unternehmen oder haben

sie bereits unternommen.

Am 7.12.2008 stürmten wir die Campo Arena in Hannover und am 14.12.2008 das Badeland

Wolfsburg.

Wir feierten am 31.12.2008 Silvester individuell (jeder für sich) und wünschen allen ein frohes

und erfolgreiches Jahr 2009.

Am 01.01.2009 hatten wir Dates zur Neujahrsregeneration individuell (auch jeder für sich).

Mit den gemeinsamen Aktionen im neuen Jahr starteten wir am 10.01.2009 mit einer Fahrt ins

Escaladrome Hannover und am 7.2.2009 in die Kletterhalle Kassel.

Weil Göttingen nicht ganz so weit weg ist, geht es danach nach dort am 7.3.2009 in die RoXx

Kletterhalle.

Mehr wird nicht verraten!

Vanessa Gose, mobil: 01520-189 45 91oder E-Mail: vanessa_gose@gmx.net

Sandra Kaeding

Vanessa Gose und Sandra Kaeding

Kinderklettergruppe "Gipfelstürmer"

Auch die Kleinen wollen hoch hinaus!

Glück auf für das neue Jahr!

Seit Anfang November müssen die Gipfelstürmer wider Erwarten auf Björn verzichten. Auf diesem

Wege möchten wir uns von ihm verabschieden und ihm für seine Unterstützung danken.

Am 27. März um 19:30 Uhr möchten wir alle Eltern zu einem Elternabend einladen, um die

Sommersaison und, die damit verbundenen Wochenendaktivitäten zu besprechen.

Das Training an der Kletterwand startet voraussichtlich im April. Bis dahin wollen wir weiter mit

vollem Elan im Boulderraum an Ausdauer und Technik feilen, wobei der Spaß natürlich nicht zu

kurz kommen soll.

Anja Meißner, Tel.: 0531/31072792 oder mobil: 0151/58758936

Susann Thiem, Tel.: 0531/2069577 oder mobil: 0176/20167871

Susann Thiem und Anja Meißner

Kinderklettergruppe "Picolino"

Der Schnee macht uns nicht kalt …

… wie gut, dass wir den Boulderraum haben.

Ein kurzer Jahresrückblick 2008:

– Dank des Boulderraums waren wir alle gut in Form und konnten so noch selbstbewusster als

zuvor in der Sommersaison an der Wand starten.

– Petrus hat unsere Wetterwünsche erhört und uns in Braunschweig mit Sonnenstrahlen beschenkt.

– Alle Kinder machten super Fortschritte ( diverse Durchhänger sind natürlich gestattet)

– Die Sommerfreizeit könnte umbenannt werden in die Piccolino- Freizeit (SMILE)!!! Wir hatten

doch echt viel Spaß- Schön, dass das Interesse an der Freizeit in dieser Gruppe so groß

ist: Das freut mich sehr und ich fahre immer wieder gerne mit euch in die Berge!!!

– Kidscup in Braunschweig: Viel Schweiß ist geflossen bei der Vorbereitung auf diesen spannenden

Tag. Unsere Gruppe hat hier super Plätze belegt: Ihr seid klasse und der Schweiß hat

sich doch gelohnt !?

– Im Herbst hat unsere Gruppe neuen Zuwachs bekommen und wir begrüßen hier ganz offiziell

unsere beiden neuen Mädels: Pia und Ines.

– Der "Superkrassekletteraktion-Film" mit Pizza und Softdrinks in heimischer Atmosphäre wird

sicher allen gut in Erinnerung bleiben.

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DANKE für das Jahr 2008 an die Kinder und auch an die Eltern für die gute Zusammenarbeit.

Nun aber wenden wir den Blick auf das neue Jahr und sehen weiterhin hoffentlich glückliche

Kinder beim Klettern!!!

In diesem Jahr erwartet euch: eine

"superkrasse-unglaublich- spannende- hochwertige …."

(Langweilig, wenn’s doch jetzt schon jeder weiß!!!)

Wie immer: jeden Freitag von 15.00 - 17.00 Uhr im Boulderraum im B58 Eure Nancy

Nancy Ludwig, Tel.: 0531/22 58 516 oder mobil: 0177 767 00 95

Axel Hake, Tel.: 0531/796467 oder mobil: 0151/58120116 Nancy Ludwig

Kinderklettergruppe "Bergwichtel"

Hallo liebe Bergwichtel,

wir wünschen Euch ein frohes, neues und erfolgreiches Kletterjahr.

Nach unserer gelungenen Weihnachtsfeier mit vielen Leckereien und Kakao und einem Wichteln,

das es in sich hatte. Immerhin musstet Ihr die Wichtelgeschenke an der Boulderwand erobern

und für das ein oder andere Geschenk Euch ganz schön strecken. In diesem Sinne, noch einmal

ein großes Dankeschön an die Bergwichtel- Eltern, die uns mit vielen süßen Gaben unterstützt

haben! Aber auch an das B58, das uns mit Tischen und Bänken versorgt hat. Nun beginnt

die Klettersaison 2009. Gestartet wird wieder im Boulderraum, um die Muskeln zu trainieren und

die Ausdauer zu verbessern, um im April die neuen Wege an der umgestalteten Kletterwand zu

besteigen. Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Grüße Anne Katrin, Catrin und Fabian

Fabian Götze, mobil: 0172/5985299 Fabian Götze

Kinderklettergruppe 10+

Hallo Kletterfreunde,

das Jahr 2008 ist Vergangenheit und wir schauen auf ein Jahr der Veränderungen zurück. Start

im neuen Boulderraum B58 bis hin zur Erweiterung der Kletterwand. Ein wirklich tolles Jahr mit

dem Kids-Cup am 27.09. in Braunschweig als Highlight.

Momentan sind wir noch bis zu den Osterferien im B58 zum Bouldern, danach gehts dann wieder

an die Wand in der Güldenstraße. Dort freuen wir uns schon jetzt, in der Sonne zu klettern

- denn was gibt es für einen Kletterer schöneres!

Bis bald eure 10+

Johannes Bopp, mobil: 0176/62018029

Torsten Ihlemann, mobil: 0151/12742223 Johannes Bopp

Jugendgruppe "Nonplusultra"

Brrr. Ist das kalt draußen.

Aber egal, wir treffen uns wie gehabt regelmäßig zum Bouldern,

mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr im Boulderraum Kastanienallee und

donnerstags von 16.30 bis 18.30 im B58

Lieben Gruß

Martin Bernhardt, mobil: 0177/ 7101098 Martin Bernhardt

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Jugendgruppe Steinbeißer

Ja, so sieht's aus in der Welt der Steinbeißer

Das Jahr 2008 brachte einige Veränderungen. So gab es einen Wechsel unter

den Trainern. Michael Jester verließ die Steinbeißer. An seine Stelle trat

Thorsten Henszelewski. Zwei Kletterhöhepunkte waren die drei Klettertage im

Ith. Leider musste ein Kletterwochenende in Sachsen ausfallen. Auch wurden

einige Steinbeißer in die Freiheit entlassen, weil sie größtenteils dem

Jugendalter entkletterten. Grüße noch mal für all die Zeit an Johan, Nils, Frederike, Lena, Sina.

Wir sind aber sicher, dass einige von euch dem Klettern verbunden bleiben. Johann und Nils haben

den Trainerschein im Sportklettern gemacht. An Wettkämpfen haben auch einige von uns

teilgenommen, so hat Clara einen guten Platz beim Kids-Cup belegt. Weiter so!

Kommen wir zum Ausblick auf das Jahr 2009. Michael und Thorsten wollen verstärkt Klettern im

Naturfels anbieten, dazu unten mehr von Micha. Denn Klettern ist weit mehr, als an Kunstgriffen

den Weg nach oben zu finden. Klettern ist immer auch ein Erlebnis in der Natur. Sonne und

Regen, Zelten und Kochen, Lagerfeuer und überschaubares Duschen. Und wer mit dabei war,

weiß auch noch, dass auch ein Kletterseil eine Seele hat. Schließlich möchte ein Kletterseil

auch genutzt werden. Wer dabei war, versteht es :.

Gerne würde ich ein größeres Projekt anbieten wollen, ob es klappt, kann ich noch nicht sagen.

Würde gerne einen Kletterurlaub in Südfrankreich anbieten in der Zeit vom 28.3. - 5.4.2009.

Südfrankreich ist selbst im März warmes Wetter, gut gesicherte Routen und tolle Felsen. Kosten

für eine Woche ca. 200 Euro.

Thorsten

Bleibt von Micha noch hinzuzufügen, dass wir im Frühjahr den letzten Feinschliff hinsichtlich

Sicherheit am "Kunst-Fels" geben wollen. Das soll natürlich auch ersichtlich werden - in der bestandenen

Prüfung für der Kletterschein "Vorstieg". Damit wollen wir eine wichtige Basis für erste

eigene Vorstiege am richtigen Fels legen.

Ein wichtiges Stichwort - denn gemeinsam haben wir bereits wesentliche Termine für die gemeinsamen

mehrtägigen Kletterfahrten in diesem Jahr festgelegt:

– 15. Mai bis 17. Mai Ith - Zelten

– 09. Juli bis 13. Juli Elbsandsteingebirge - DAV Hütte im Bielatal.

Termin liegt in den Ferien, deshalb frühzeitig notieren und den Eltern

als "Highlight" im Leben eines Kletterers verkaufen!

– 04. bis 06. September Ith / Fränkische Schweiz

Obige fixen Termine werden ergänzt durch die eine oder andere spontane Ein-Tages-Tour z.B.

in den Harz. Denn nichts geht über den Schwiegermutterriss ...

Wir sehn uns - und freuen uns auf Euch Rasselbande!

Micha Sieder, Tel.: 0531/2506665

Thorsten Henszelewski, Tel.: 0531/4737901 Micha Sieder und Thorsten Henszelewski

"Greifwerkzeuge" der Steinbeißer. Foto: Micha Sieder


Wettkampf News

Letzten Herbst war wieder, wie die Jahre zuvor, einiges los in Sachen Kletterwettkampf.

Nicht nur der Kids Cup in Braunschweig letzten September lockte die Kinder und Jugend an die

Wettkampfwand. Hier wieder mal ein Überblick des athletischen Könnens der Braunschweiger

Jugend der letzten Monate.

Kaja Worm hatte ein erfolgreiches Wettkampfjahr (siehe Tabelle).

Nicht nur die Platzierungen sollten an dieser Stelle Beachtung finden, sondern das Kaja überhaupt

als "Die Erste" weibliche Teilnehmerin der Sektion Braunschweig an einem DAV Jugendcup

(weibliche Jugend A) teilgenommen hat und sich für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifizieren

konnte. Ihre hohe Eigenmotivation, gewisse Portion Ehrgeiz, Lust auf Wettkampf und abwechslungsreiches

Training in Braunschweig und im Nord Kader zeigen deutlich, dass Klettern

eben nicht nur als Freizeitvergnügen, sondern auch ganz klar als Leistungssport zu betreiben

ist. In der Tabelle stehen die Platzierungen der jeweiligen Veranstaltung. Die kompletten

Ergebnislisten findest du unter www.digitalrock.de

Spitzen Leistung!!!

Kaja Worm bei der Deutschen Meisterschaft in Heilbronn Foto: Conny Worm

Platz Veranstaltung

17. Deutsche Meisterschaft & Jugendmeisterschaft - Heilbronn 2008 29.11.2008

15. D A M E N speed: Deutscher Speedcup - Heilbronn 2008 29.11.2008

12. DAV Jugend- und Juniorencup - Leipzig 2008 25.10.2008

19. DAV Jugend- und Juniorencup - Forchheim 2008 19.07.2008

19. DAV Jugend- und Juniorencup - Dresden 2008 24.05.2008

19. Deutsche Jugendmeisterschaft Bouldern - Pforzheim 2008 26.04.2008

15. Norddeutsche Meisterschaft Bouldern - Hannover 2008 01.03.2008

Weiterhin fanden letzten Herbst einige Boulderveranstaltungen statt.

Diese Bouldersessions sind keine offiziellen Wettkämpfe im Rahmen der Norddeutschen

Meisterschaft (Cup) sondern sind eher als ein Treffen der Wettkampfszene zu sehen.

Gut besuchte anspruchsvolle Veranstaltungen mit spitzensportlichen Leistungen.

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Der 9. Boulderwettbewerb "Rock´n Jump" in Kassel vom 02.11.2008

Bouldern auf 3 Etagen in der Kletterhalle Vertical World in Kassel. Mehr als 135 Starter aus

der ganzen Republik reisten an, um 23 Qulifikations Boulder in rund 4,5 Stunden zu knacken.

Aus Braunschweig waren dabei:

Hannah Ebeling - Platz 13 Tillmann Ziola - Platz 7

Kaja Worm - Platz 3 Lorenz Bohlmann - Platz 16

Bericht, Fotos und Ranglisten gibt's unter www.verticalworld.de

Die Bouldersession "Poly Royal" im Escaladrome vom 22.11.2008

Fast 190 Teilnehmer hatten sich im Blockwerk Hannover zum 7-stündigen Bouldern getroffen.

36 Probleme galt es zu bewältigen - dem Mainstream entsprechend pressig, athletisch und mit

vielen Hookmöglichkeiten geschraubt.

Unglaublich, dass in eine Boulderhalle so viele Menschen passen. Geht aber. Trotz der

Massenteilnahme war genug Zeit, um alle Boulder auszuprobieren, bis kaum noch Griffe festgehalten

werden konnten. Aus Braunschweig waren dabei:

Hannah Ebeling - Platz 09 Tillmann Ziola - Platz 32

Nancy Ludwig - Platz 18

Infos und Film gibt's unter www.kletternimnorden.de

Der "Zwergenaufstand" vom 29. November 2008 ausgerichtet vom Alpinclub Hannover e.V.

und der Kletteranlage Escaladrome Hannover. 91 Kinder reisten mit ihren Eltern und Betreuern

aus ganz Niedersachsen an. Die Kinder starteten in drei "Gewichtsklassen": Jg. 1998 - 2000

Kletterzwerge, Jg. 1995 - 1997 Freizeitkletterer, Jg. 1995 - 1997 Leistungskletterer. Aus

Braunschweig wollten wir eigentlich mit 9 Startern teilnehmen. Wegen Krankheit blieben am

Ende 5 zuhause, so dass wir mit 4 Starterinnen dabei waren.

Eine super organisierte Veranstaltung. Jeder wusste, welche von den vielen, weiß (leicht) bis blau

(echt schwer) geschraubten Boulder geklettert werden sollten. Erstaunlich, was die Kleinen

festhalten müssen und festhalten können. Viel Pause haben sie sich nicht gegönnt. Da wurde getoppt,

abgefallen, und noch mal probiert, und noch mal, bis dann auch die Kleinen nix mehr festhalten

konnten. Tolle Energie.

Laura Vierling, LeonaVierling, Berit Bargmann und Fenja van der Feen beim Zwergenaufstand

Foto: Herr Bargmann


Aus Braunschweig waren dabei:

Kletterzwerge Fenja van der Feen - Platz 16 Laura Vierling - Platz 24

Freizeitkletterer Leona Vierling - Platz 13 Berit Bargmann - Platz 20

Infos und Film gibt's unter www.kletternimnorden.de

Freut mich sehr, dass auch die Braunschweiger Jugend Lust auf Wettkampf hat, freue mich auf

die Saison 2009 und wünsche den Braunschweiger Athleten weiterhin viel Spaß und Erfolg.

Martin Bernhardt

Sommercamp 2009 vom 29.06. bis 04.07.2009 -

Kletterfahrt in die Fränkische Schweiz für Jugendliche

Nach fast schon alter Tradition möchten wir auch in diesem Jahr in der Fränkischen Schweiz unsere

Zelte aufschlagen, unsere Hände an den da heimischen Fels legen und fränkische

Abenteuerluft schnuppern.

Die Jugend der Alpenvereinssektion Braunschweig fährt vom 29.06. bis 04.07.09 in die

Fränkische Schweiz - und du kannst dabei sein.

Wir werden viel klettern, im Zelt übernachten, selbst kochen, Nachtwanderung, Höhlen, Bouldern

und mehr. Das hört sich nach "Naturerfahrung pur" an, und das ist es auch.

Impressionen vom letzten Sommercamp Foto: Martin Bernhardt

Wer kann mit: Alle Kinder und Jugendlichen, von 10 bis 14 Jahren, die gerne klettern und

draußen sein wollen. (Wir fahren mit maximal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern)

Was kostet die Aktion: 190,- s (incl. Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft und natürlich Betreuung).

Nicht DAV-Mitglieder zahlen zusätzlich 25,- s Verwaltungsgebühr.

Betreut wird die Aktion durch Fachübungsleiter der Sektion Braunschweig

Anmeldung und Information:

Martin Bernhardt: mobil: 0177/7101098 oder E-Mail: bernhardt-06@web.de

Martin Bernhardt

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Jugendfahrt - Klettern in Finale Ligure (Italien)

vom 28.03. bis 05.04.09

Finale liegt in der italienischen Provinz Ligurien, ca. 70 km westlich der Provinzhauptstadt Genua

an der italienischen Riviera. Finale ist eine kleine Küstenstadt am Mittelmeer mit seinem bergigen

Hinterland, das immer wieder von imposanten Felswänden durchsetzt ist. An diesen Felsen

finden sich die meisten der ungemein vielseitigen und abwechslungsreichen Klettergebiete. Die

Felsen, für die Finale Ligure in der Kletterszene schon fast Weltruhm erlangt hat, werden ihrem

Ruf mehr als gerecht. Nach dem Gardasee dürfte Finale das wohl bekannteste Ziel für

Sportkletterer in Italien sein. Die Routen sind gut saniert und mit soliden Bohrhaken ausgestattet.

In Finale gibt es für jeden Kletterer wunderschöne Routen in allen Schwierigkeitsgraden.

Was kostet die Aktion: ca. 250,- s pro Person incl. Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft und natürlich

Betreuung. Nicht DAV-Mitglieder zahlen zusätzlich 25,- s Verwaltungsgebühr. Unterkunft in

einer Ferienwohnung oberhalb von Finale Ligure

Anmeldung und Information:

Martin Bernhardt: mobil: 0177 - 7101098 oder E-Mail: bernhardt-06@web.de

Martin Bernhardt

Mountainbike-Gruppe

Leiter: David Molnar, Heinrich-Kinkel-Str. 4, 38271 Baddeckenstedt, Tel. 05345/493316

E-Mail: mtbgruppe@davbs.de

Wir fahren jeden 2. Samstag. Wer Interesse hat, meldet sich unter mtbgruppe@davbs.de oder

bei David Molnar Tel. 05345/493316.

David Molnar

Die Sektion trauert um den Tod

ihrer Mitglieder und wird ihnen ein

ehrendes Andenken bewahren.

Annaliese Löffler

20. 9. 1921 – 30. 8. 2008

Dr. Hermann Danckert

7. 6. 1934 – 24. 1. 2009

Gerhard Müller

1.4.1933 – 27.1.2009

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Deutscher Alpenverein Sektion Braunschweig e.V., Münzstraße 9, 38100 Braunschweig

PVSt., Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, H 8298


Achtung Achtung

Redaktionsschluß Heft 2/2009:

7. 4. 2009

Geschäftsstelle: Münzstr. 9, 38100 Braunschweig, Tel. 0531/42477 + 2408854, Fax: 0531/2409930

Internet: http://www.davbs.de/ E-Mail: Sektion@davbs.de

Sprechzeiten: Dienstag 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Donnerstag 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Geschäftsstellenleiterin: Lisel Koziol, Haarsweg 4, 38126 Braunschweig, Tel. 0531/65201(priv.)

Bank- Braunschweigische Landessparkasse, Dankwardstraße Konto 517441 BLZ 25050000

verbindungen: Deutsche Bank AG BS, Zwgst. Bohlweg Konto 380416800 BLZ 27070024

Vorstand:

1. Vorsitzender: Dr. Walter Sprenger, Am Hasengarten 34, 38126 Braunschweig Tel. 0531/690523

2. Vorsitzender: Prof. Klaus Prenner, Freytagstr. 2, 38104 Braunschweig Tel. 0531/7072666

1.Schatzmeister: Bernhard Priß, Nordstr. 3, 38106 Braunschweig Tel. 0531/338867

Schriftführerin: Undine Roscher, Bleekenweg 6, 38162 Cremlingen Tel. 05306/4949

Ausbildungsref.: Heidelore Freyer, Danziger Str. 15, 38108 Braunschweig Tel. 05309/5619

Jugendreferent: Holger Seidel, Wilmerdingstr. 2, 38118 Braunschweig Tel. 0531/8853593

1. Hüttenwart BS-Hütte: Sigbert Goebel, Gustav-Stresemann-Weg 4, 38350 Helmstedt Tel. 05351/599775

Ehrenrat: Peter Kräher, Heynenweg 16, 38239 Salzgitter Tel. 05341/260555

Gerhard Meyer, Wachholtzstr. 5, 38106 Braunschweig Tel. 0531/340629

Hans-Jürgen Kammerer, Hinter dem Zehnthofe 24, 38173 Sickte Tel. 05305/901806

Gruppenleiter und Beirat:

Undine Roscher, Bleekenweg 6, 38162 Cremlingen Tel. 05306/4949

Hochtouren: Jürgen Koziol, Haarsweg 4, 38126 Braunschweig Tel. 0531/65201

Skigruppe: Helmut Hielscher, Neißestr. 7, 38162 Cremlingen Tel. 05306/1680

Wandergruppe: Anke Wenz, Gärtnerwinkel 12, 38302 Wolfenbüttel Tel. 05331/7107012

Klettergruppe Markus Kintscher, Abtstr. 12, 38108 Braunschweig Tel. 0531/2060628

Familiengruppe:

Beirat:

Ralf Hartzsch, Nordstr. 16, 38106 Braunschweig Tel. 0531/334942

Schriftl.Mitt.Bl. Lisel Koziol, Haarsweg 4, 38126 Braunschweig Tel. 0531/65201

2. Hüttenwart BS-Hütte: Helmut Eidam, Fasanenstr. 15, 38102 Braunschweig Tel. 0531/336007

Vortragswartin: Marianne Havelka, Ilmweg 30, 38120 Braunschweig Tel. 0531/845639

Sportreferent Martin Supplie, Honrothstr. 2, 38118 Braunschweig Tel. 0531/505836

Bücherwartin: Helga Priß, Nordstr. 3, 38106 Braunschweig Tel. 0531/338867

Ref. f.Umwelt: Dr. Richard Goedeke, Siekgraben 56, 38124 Braunschweig Tel. 0531/6149140

Fax: 0531/2611588

Hütte und Kletterwand der Sektion:

Braunschweiger Hütte, Mittelberg/Pitztal

Bewirtschafter: Familie Cilly Auer, A 6481 St. Leonhard, Stillebach 236 Cilly Auer, Stillebach, Tel. 0043/5413/87535 (Tal)

Telefon von Deutschland aus: 0043 (0) 664 5353722 (Hütte) Internet: http://www.braunschweiger-huette.at

Telefax von Deutschland aus: 0043 (0) 664 744024603 (Hütte) E-Mail: office@braunschweiger-huette.at

Kletterwand an der Sporthalle der Stadt Braunschweig, Güldenstraße 39

Kletterwandreferent Torsten Ihlemann, Wilmerdingstr. 12, 38118, Braunschweig Tel. 0531/2805894

Impressum: Herausgeber und Verleger: Sektion Braunschweig des Deutschen Alpenvereins e. V.

Bezugspreis durch Mitgliedsbeitrag abgegolten

Druck: Löwendruck Bertram GmbH, Rebhuhnweg 3, 38108 Braunschweig, Tel. 0531/352246

E-Mail: loewendruck@t-online.de Gedruckt auf chlorfrei-gebleichtem Papier

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