Current program of events October - December 2012

iai.spk.berlin.de

Current program of events October - December 2012

Programm

Oktober – Dezember2012


Inhaltsverzeichnis

WORT

Vorträge

Jennifer von Schwerin:

3D-Tempel und virtuelle Landschaften: Maya-Archäologie in Copán 6

Maximiliano Salinas:

Hacia la comprensión del lenguaje amoroso aymara y quechua en Chile

en los siglos XX y XXI 7

Pat Binder / Gerhard Haupt:

Kunststadt Buenos Aires 8

Wolf Grabendorff:

Zerfällt das interamerikanische System?

Chancen und Probleme der neuen Regionalbündnisse in Lateinamerika 9

David Choquehuanca:

El Vivir Bien. Boliviens Konzept des guten Lebens und der Rechte der Natur 10

Hannah Lund:

Preußische Aufklärung auf Reisen – Wilhelm und Alexander von Humboldt

in Spanien 12

2

Markus Reindel:

Anden-Transekt: Vorspanische Klima- und Siedlungsgeschichte

im Süden Perus 13

Eva Karnofsky:

Starke Frauen in Lateinamerika 22

Thomas Bremer:

Buch - Zensur - Schmuggel. Wissenszirkulation im 18. Jahrhundert 26

Claudia Leal / Shawn Van Ausdal:

Landscapes of Freedom and Inequality: Environmental Histories

of Colombia’s Pacific and Caribbean Coasts, 1850s-1950s 27

Paul Ingendaay:

Megafon und Nische: Formen des sozialen Protests bei den

"Empörten" der Puerta del Sol 28

Andreas Gelz:

Geselligkeit und Gesellschaft im Madrid des 18. Jahrhunderts:

die Gesprächskultur der tertulias 30

Lars Frühsorge:

Apokalypse 2.0: Der Mayakalender und die Prophezeiungen für 2012 31


Claudia Gronemann:

Schönlinge, Hausfreunde, Volkstümler und echte Männer:

Männlichkeitsdiskurse der spanischen Aufklärung 32

Vorlesung

Susanne Klengel:

Kanonisches und nicht-kanonisches Wissen. Die babylonische Bibliothek

lateinamerikanischen Schreibens 23

Tagungen

VII Simposio Internacional de Minificción 14

Zwischenräume: Interdisziplinäre Dialoge zu Lateinamerika 18

Lesung

Marcelo Ferroni:

Anleitung zum Guerillakrieg 11

Gespräch

La llegada del poema - Objetos que inspiran 17

FILM

Die wundersame Rettung des chilenischen Kinos 16

AUSSTELLUNG

Stadt(t)räume 20

Letzte Zuflucht Mexiko. Gilberto Bosques und das

deutschsprachige Exil nach 1939 29

Buchpaten gesucht!

Weitere Informationen

finden Sie auf den Seiten 34 - 35

3


Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI)

Das Ibero-Amerikanische Institut ist eine interdisziplinär orientierte Einrichtung des wissenschaftlichen und kulturellen Austausches mit

Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal. Es beherbergt die größte europäische Spezialbibliothek für den ibero-amerikanischen

Kulturraum. Mit einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veranstaltungen, Publikationen und Kooperationsprojekten ist es zudem ein Zentrum

der außeruniversitären Forschung und der wissenschaftlichen Reflexion. Gleichzeitig ist das IAI ein Kulturzentrum, das eine große Vielfalt

kultureller Veranstaltungen realisiert. In dieser einzigartigen Verbindung aus Informations-, Forschungs- und Kulturzentrum fungiert das

Institut als Koordinationsplattform für Kooperationen und als Katalysator für interkulturelle Dialoge. Es spielt so eine zentrale Vermittlerrolle

zwischen den Welten. Das Ibero-Amerikanische Institut wurde 1930 gegründet; seit 1962 ist es Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

4

© IAI


Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), eine der weltweit größten Kultur- und Forschungseinrichtungen, wird vom Bund und von allen

Ländern getragen. Sie besteht aus den fünfzehn Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Geheimen Staatsarchiv,

dem Staatlichen Institut für Musikforschung und dem Ibero-Amerikanischen Institut. In ihrer spartenübergreifenden Vielfalt ist die Stiftung

gleichermaßen traditionsverbunden wie zukunftsweisend. Eines der herausragenden Merkmale der Stiftung ist die Verbindung von Wissenschaft

und Wissensarchiven sowie von Wissenschaft und Kultur. Weitere Informationen finden Sie unter www.hv.spk-berlin.de.

© IAI

5


Vortrag Oktober

Camino Jennifer al von Bicentenario

Schwerin

3D-Tempel und virtuelle Landschaften:

Maya-Archäologie in Copán

Vortragsreihe "Archäologische Entdeckungen in Amerika"

Montag, 8. 10. 2012

19.30 Uhr

Urania

An der Urania 17, 10787 Berlin

Deutsch

In Zusammenarbeit mit dem

Deutschen Archäologischen Institut

und der Urania Berlin e.V.

6

Fernerkundung und Digitalisierungstechniken machen es Wissenschaftlern möglich, alte

Architektur in 3D zu dokumentieren und verschiedene Rekonstruktionsmöglichkeiten virtuell

zu testen. Leider sind die meisten digitalen Modelle jedoch online nicht zugänglich, sei es

weil sie für die Forschung nicht detailliert genug sind, oder weil die erforderliche Rechenleistung

für eine Präsentation im Internet zu hoch ist.

Dr. Jennifer von Schwerin (Deutsches Archäologisches Institut Bonn) stellt das internationale

Projekt "MayaArch3D" vor, das georeferenzierte Daten, 3D-Modelle und virtuelle Landschaften

zusammenführt und für Lehre, Forschung und Denkmalpflege zugänglich macht.

Der Prototyp dieser Datenbank basiert auf Datensammlungen aus Copán, einer archäologischen

UNESCO-Weltkulturerbestätte im heutigen Honduras.

© Jennifer v. Schwerin

© MayaArch3D


Vortrag Oktober

Maximiliano Salinas

Hacia la comprensión del lenguaje amoroso

aymara y quechua en Chile en los siglos XX y XXI

Las culturas y los lenguajes de los pueblos indígenas de los Andes sobresalen por su

convivir amoroso. Las emociones y las conductas que articulan su espacio socio-

cultural expresan una comunidad armónica consigo mismo y con la totalidad de un cosmos

protector (Pachamama). Lo humano no persigue la apropiación del ser, sino el cuidado

de la reciprocidad del mundo. Desde inicios del siglo XX, la cultura oficial o dominante en

Chile ha desatendido este lenguaje y emocionar andinos por su pretensión de adoptar los

modelos modernos y patriarcales de Occidente.

El Dr. Maximiliano Salinas (Universidad de Santiago de Chile) presentará la necesidad de

escuchar y aprender la cultura andina - aymara y quechua - como una tarea imprescindible

para revisar los fundamentos emocionales del propio vivir y convivir en Chile.

José Miguel Blanco (1839-1897): Obispo Las Casas alimentado por una india de América

Donnerstag, 11. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Spanisch / Español

7


Vortrag

Pat Binder / Gerhard Haupt

Kunststadt Buenos Aires

Dienstag, 16. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

in Zusammenarbeit mit der

Botschaft von Argentinien

8

Oktober

Der Ruf von Buenos Aires als pulsierendes Zentrum visueller Künste scheint krisenfest zu

sein. Jüngste Erwartungen eines enormen Aufstiegs als internationale Kunstmetropole

sind zwar überzogen, aber die Stadt hat dennoch viel zu bieten. Mit dem neuen Internetprojekt

"Art Destination Buenos Aires" geben die aus Argentinien stammende Künstlerin Pat

Binder und der Berliner Kunstwissenschaftler Dr. Gerhard Haupt umfangreiche Orientierungshilfen

und Empfehlungen. In ihrem Vortrag mit neuesten Fotos verbinden sie Informationen

und Touren zu Orten des aktuellen Kunstgeschehens mit Sehenswürdigkeiten des reichen

kulturellen und historischen Erbes.

Im Anschluss Vino de honor.

MALBA © Haupt & Binder


Vortrag / Diskussion Oktober

Wolf Grabendorff

Zerfällt das interamerikanische System?

Chancen und Probleme der neuen Regionalbündnisse

in Lateinamerika

Große interamerikanische Institutionen wie die OAS (Organization of American States)

haben im letzten Jahrzehnt zunehmend an Einfluss verloren. Immer mehr regionale Bündnisse

wurden stattdessen gegründet, beispielsweise die UNASUR (Union der Südamerikanischen

Staaten), die ALBA (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika), die

CELAC (Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik) oder die AP (Pazifische

Allianz). Sie alle sind Ausdruck neuer geopolitischer Strategien in Lateinamerika und einer

zunehmenden Auflösung des historischen Konzepts der "Westlichen Hemisphäre".

Dr. Wolf Grabendorff (Friedrich-Ebert-Stiftung Ecuador) untersucht die Herausforderungen

für die Staaten der Region sowie für ihre alten und neuen Allianzpartner. Anschließend Diskussion

mit dem Botschafter Ecuadors, S. E. Jorge Jurado. Moderation: Peter B. Schumann.

© Privat

Donnerstag, 18. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

9


Vortrag

David Choquehuanca

El Vivir Bien.

Boliviens Konzept des guten Lebens und der Rechte der Natur

Freitag, 19. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Spanisch mit Simultanübersetzung /

Español con traducción simultánea

In Zusammenarbeit mit der Botschaft von Bolivien

10

Oktober

Bolivien hat ein ungewöhnliches Entwicklungskonzept in seiner Verfassung festgeschrieben:

die Idee des guten Lebens (Vivir Bien) als Richtschnur für die Politik und gesellschaftliche

Entwicklung des Landes. Die Natur wird als Subjekt mit eigenen Rechten begriffen. Die

Maxime des Vivir Bien beruft sich dabei auf indigene Kosmovisionen und Traditionen, die

die harmonische Beziehung zur Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichzeitig bedeutet

die Besinnung auf eigene, nicht-koloniale Vorstellungen eine Abkehr von den Wohlstandsparadigmen

und Fortschrittsideen der Industrieländer.

S.E. Minister David Choquehuanca stellt das Konzept des Vivir Bien vor und erläutert seine

weitreichende Bedeutung für das politische Handeln. Er ist seit 2006 Außenminister im

Kabinett von Evo Morales. Moderation: Dr. Barbara Göbel (IAI).

© ES 2012


Lesung Oktober

Marcelo Ferroni

Anleitung zum Guerrillakrieg

Im Rahmen von BERLINDA – Festival für portugiesische Sprache und Kultur

Süffisant und ohne Scheu nähert sich der Roman Anleitung zum Guerrillakrieg (2012) der

Legende Che Guevaras. Marcelo Ferroni (São Paulo, 1972) zeichnet dabei ein wenig

heroisches Bild der Revolutionäre: mäßig ausgebildet, mit persönlichen Befindlichkeiten

und Rivalitäten beschäftigt, schludern sie mit geheimen Dokumenten. Nicht zuletzt die Unfähigkeit

der bolivianischen Armee bewahrt die Guerilleros vor dem raschen Auffliegen.

Marcelo Ferroni nutzte neben bekannten Dokumenten wie Guevaras Bolivianischem Tagebuch

erst seit kurzem zugängliches CIA-Archivmaterial.

Moderation und Übersetzung: Barbara Bichler (Berlin).

Weitere Informationen zum Festival unter: www.berlinda.org

© Marcelo Ferroni

Dienstag, 23. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch, Portugiesisch / Alemão, Português

In Zusammenarbeit mit BERLINDA –

Festival für portugiesische Sprache und Kultur

11


Vortrag Oktober

Hannah Lund

Preußische Aufklärung auf Reisen –

Wilhelm und Alexander von Humboldt in Spanien

Vortragsreihe "Das Zeitalter der Aufklärung auf der Iberischen Halbinsel"

Donnerstag, 25. 10. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

12

Wilhelm und Alexander von Humboldt wuchsen in Berlin zu Zeiten Friedrich des II. auf. Bedeutende

Aufklärer zählten zu ihren Hauslehrern und Diskussionspartnern in den Salons.

Spanien war nicht primäres Ziel der Reisenden, wurde aber zum grundlegenden Experimentier-

und Forschungsfeld, das wesentliche Anstöße für die weitere wissenschaftliche Arbeit beider

Brüder gab, für die Sprachforschung Wilhelm von Humboldts ebenso wie für Messtechniken

Alexanders von Humboldts und für sozial- und kulturhistorische Beobachtungen beider.

Dr. Hannah Lund (Kleist-Museum Frankfurt Oder) zeichnet die Anlässe und Motive nach, die die

Söhne der preußischen Aufklärung durch Spanien reisen ließen. Dabei präsentiert sie auch einige

ungewöhnliche Reise-Eindrücke der Geschwister.

© Wikimedia Commons


Vortrag Oktober

Markus Reindel

Anden-Transekt: Vorspanische Klima- und

Siedlungsgeschichte im Süden Perus

Vortragsreihe "Archäologische Entdeckungen in Amerika"

In kaum einem Gebiet der Erde finden sich unterschiedliche Natur- und Siedlungsräume so dicht

gedrängt wie in dem tropischen Hochgebirge der Anden Südamerikas. Seit 15 Jahren führt ein

Team des Deutschen Archäologischen Instituts Untersuchungen durch, um herauszufinden, wie

sich die Menschen über die Jahrtausende immer wieder den wechselnden Klimabedingungen

angepasst haben. Das Forschungsgebiet liegt im Bereich der Paracas- und Nasca-Kultur im

Süden Perus und reicht von der pazifischen Küste bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden.

Der Archäologe Dr. Markus Reindel (Deutsches Archäologisches Institut Bonn) erläutert die

erstaunlichen Erkenntnisse der Siedlungsstudien, die Aufschluss geben über die Überlebensstrategien

der vorspanischen Bevölkerung Perus sowie über Aufstieg und Niedergang der Nasca-

Kultur.

© Deutsches Archäologisches Institut Bonn

Montag, 29. 10. 2012

19.30 Uhr

Urania

An der Urania 17, 10787 Berlin

Deutsch

In Zusammenarbeit mit dem

Deutschen Archäologischen Institut

und der Urania Berlin e.V.

13


Tagung

VII Simposio Internacional de Minificción

1. - 3. 11. 2012

Donnerstag, 1. 11. , 9.00 - 19.00 Uhr, HU und IAI

Freitag, 2. 11., 9.00 - 18.00 Uhr, IAI

Samstag, 3. 11. , 9.30 - 12.30 Uhr, IAI

Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin

Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Simón-Bolívar-Saal / Ibero-Amerikanisches Institut

Spanisch / Español

14

November

Entre el 1 y el 3 de noviembre del 2012 se realizará en Berlín, en el Instituto Ibero-Americano

y en la Universidad Humboldt, el VII Simposio Internacional de Minificción que reunirá

algunos de los principales especialistas en la materia. Aparte de la teoría, la narratología

y la poética del microrrelato literario en España e Hispanoamérica, se enfatizarán la conexión

entre microrrelatos e internet, las relaciones entre microrrelatos y medios masivos de

comunicación (radio y cine) y las perspectivas de la minificción como género híbrido.

El simposio lo organizan Prof. Dr. Ottmar Ette (Universität Potsdam), Prof. Dr. Dieter

Ingenschay (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Friedhelm Schmidt-Welle (Instituto Ibero-

Americano) y Prof. Dr. Fernando Valls (Universidad Autónoma de Barcelona).


Dos noches de lecturas completan el programa.

El 1º de noviembre leen los autores Raúl Brasca (Argentina), Gemma Pellicer (España),

Pedro Guillermo Jara (Chile) y Luis Pulido Ritter (Panamá).

El 2 de noviembre leen Martín Gardella (Argentina), Juan A. Epple (Chile),

Esther Andradi (Argentina) y Antonio Serrano Cueto (España).

Moderación: Fernando Valls (España).

Para más información y el programa detallado véase: www.iai.spk-berlin.de/tagungen

Möbius Schleife © Wikimedia Commons

In Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität

zu Berlin, der Universidad Autónoma de Barcelona

und der Universität Potsdam

Gefördert von:

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des IAI

15


Film / Gespräch November

Die wundersame Rettung

des chilenischen Kinos

Montag, 5. 11. 2012

20.00 Uhr

Babylon (Kleiner Saal)

Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Eintritt: 7 €

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes

und der Botschaft von Chile

16

Während der Regierungszeit von Präsident Allende (1970-1973) erlebte der chilenische

Film einen Aufschwung ohnegleichen: ein bis dahin nahezu unbekanntes Filmland erschien

auf den internationalen Leinwänden. Durch den Militärputsch im September 1973 wurden

diese Anfänge und zahlreiche Kopien zerstört. In Berlin wurden glücklicherweise einige

Filme bei den Freunden der Deutschen Kinemathek aufbewahrt, von Heiner Ross systematisch

gesammelt und 1999 nach Chile zurückgebracht. Die Geschichte dieser wunderbaren

Rettung haben die Filmwissenschaftlerin Mónica Villarroel und Isabel Mardones (Goethe

Institut in Santiago) in der Publikation Señales contra el olvido (2012) minutiös recherchiert.

Im Gespräch mit Peter B. Schumann werden Heiner Ross und Isabel Mardones diese erläutern

und einige der geretteten Kurzfilme zeigen.

© Privat


Gespräch November

La llegada del poema - Objetos que inspiran

Im Rahmen des mobilen lateinamerikanischen Poesiefestivals Latinale 2012

Muchas veces quedamos tan impactados por un texto poético que olvidamos preguntarnos:

¿Cuál es el origen de ese poema? Puede que éste radique en un objeto, una

canción, un pensamiento o una imagen. Latinale 2012 se propone indagar en las chispas

de la inspiración poética y presenta a los poetas Cristian Forte (Argentina/Berlín), Marina

Mariasch (Argentina), Omar Pimienta (México), Elsye Suquilanda (Ecuador/Berlín) y

Enrique Winter (Chile).

Los poetas traerán un disparador poético que les haya abierto el camino hacia algún poema

importante y explicarán cómo estos objetos o referentes influyeron en su mensaje poético.

La charla cierra con una lectura que servirá de entrada a la gran lectura de Latinale

en el Instituto Cervantes el 9 de noviembre. Moderación: Julika Schmitz (Berlín).

© Carlos Capella

Donnerstag, 8. 11. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Spanisch / Español

Eine Veranstaltung des Instituto Cervantes

in Zusammenarbeit mit dem

Ibero-Amerikanischen Institut

17


Tagung November

Zwischenräume:

Interdisziplinäre Dialoge zu Lateinamerika

7. Jahrestagung des Arbeitskreises Lateinamerika

der Deutschen Gesellschaft für Geographie

9. - 10.11.2012

Freitag, 9. 11. , 9.00 - 18.00 Uhr

Samstag, 10. 11. , 9.00 - 14.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal und Konferenzraum (1. Stock)

Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch

In Zusammenarbeit mit dem

Ibero-Amerikanischen Institut, dem

Kompetenznetz desiguALdades.net

und dem Internationalen Graduiertenkolleg

EntreEspacios

18

Der Titel "Zwischenräume" möchte dazu einladen, sich auf den Dialog zwischen Geographie

und Sozial- und Naturwissenschaften einzulassen, neue räumliche Perspektiven in die

interdisziplinäre Diskussion und Arbeit zu Lateinamerika einzubringen sowie Forschungslücken

und fehlende Verbindungen aufzuzeigen.

Schwerpunktthemen der Tagung sind:

• Urbane Räume – soziale Ungleichheiten in Städten: Herausforderungen und Strategien

• Globaler Umweltwandel und nachhaltige Entwicklung – multiskalare Verflechtungen

• Identitäten in Bewegung

Weitere Informationen unter www.iai.spk-berlin.de/tagungen

Estrada du Bec im Brasilianischen Amazonasgebiet © Sabine Schulz Blank


Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung "Zwischenräume"

Ressourcenraum Lateinamerika – Chancen und Risiken

Lateinamerikas Rolle in der globalen Wirtschaft ist dadurch geprägt, dass es ein wichtiger

Lieferant von Rohstoffen und Agrarprodukten ist. Angesichts gestiegener internationaler

Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise ist die Bedeutung dieser marktwirtschaftlichen Positionierung

deutlich gewachsen. Hiermit sind Chancen, aber auch Risiken verbunden.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

• S.E. Juan Mayr Maldonado (Botschafter der Republik Kolumbien)

• Dr. Dörte Wollrad (Leiterin Referat Lateinamerika und Karibik, Friedrich-Ebert-Stiftung)

• Prof. Dr. Martin Coy (Humangeographie, Universität Innsbruck)

• Prof. Dr. Gerhard Gerold (Physische Geographie, Universität Göttingen) (angefragt)

• Georg Fischer (Umweltgeschichte, Freie Universität Berlin)

Moderation: Dr. Barbara Göbel, Ibero-Amerikanisches Institut

Freitag, 9. 11. 2012

18.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

19


Ausstellung November

Stadt(t)räume

10. 11. 2012 - 12. 1. 2013

Mo - Fr: 9.00 - 19.00 Uhr, Sa: 9.00 - 13.00 Uhr

Lesesaal

Eröffnung: Freitag, 9.11., 19.30 Uhr

20

Lateinamerika ist ein Kontinent der Städte. Bereits in präkolonialer Zeit existierten Zentren

urbanen Lebens als Knotenpunkte politischer und wirtschaftlicher Macht. Mit der Kolonialisierung

des Kontinents vornehmlich durch Spanien und Portugal setzte zwischen dem

16. und 17. Jahrhundert eine unübertroffene Welle von Stadt-Neugründungen nach standardisiertem

Verfahren ein, die der Legitimierung und Demonstration des Herrschaftsanspruchs

dienten.

Seit dem 19. Jahrhundert wachsen die lateinamerikanischen Städte rasant und üben eine

ungebrochene Anziehungskraft auf die Menschen aus. Sie sind Nährboden und Erinnerungsraum

für Hoffnungen, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Illusionen und Versprechen.

Nirgendwo wohnen Glück und Elend so dicht beieinander wie in den großen Metropolen,

Alle Abbildungen © IAI


die in ihrem exzessiven Flächen- und Bevölkerungswachstum in einem starken Kontrast zu ausgedehnten, fast menschenleeren Naturräumen

stehen.

Die Ausstellung unternimmt anhand von Materialien der Landkartensammlung, der Sondersammlungen und der Bibliothek des Ibero-

Amerikanischen Instituts eine Reise durch urbane Epochen und ausgewählte Zentren Lateinamerikas. Strategien der Aneignung aber auch

der Inszenierung und Instrumentalisierung des Raumes durch den Menschen werden in thematisch ausgewählten Schwerpunkten für jede in

der Ausstellung vorgestellte Metropole beleuchtet.

21


Vortrag / Gespräch November

Eva Karnofsky

Starke Frauen in Lateinamerika

Dienstag, 13. 11. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

22

Lateinamerika wird von Machos beherrscht, so das gängige Klischee. Doch nirgendwo

sonst dringen Frauen erfolgreicher in vermeintliche Männerdomänen vor als auf dem

lateinamerikanischen Kontinent. Sie beeinflussen das politische, wirtschaftliche und kulturelle

Leben entscheidend und leisten auch als Staatspräsidentinnen Herausragendes. Mit der

Brasilianerin Dilma Rousseff hat inzwischen die achte Frau den Gipfel der Macht erreicht.

Die Publizistin Dr. Eva Karnofsky (Bonn) stellt in ihrem Vortrag exemplarisch einige dieser

Präsidentinnen, Menschenrechtsaktivistinnen, Unternehmerinnen und Künstlerinnen vor. Sie

hat zusammen mit Prof. Dr. Barbara Potthast (Universität zu Köln) den Band Mutig, mächtig

und genial. 40 außergewöhnliche Frauen aus Lateinamerika (Oktober 2012) veröffentlicht.

Anschließend findet ein Gespräch mit Dr. Michi Strausfeld (S. Fischer Verlag) statt.

© Matthias Zins


Vorlesung November

Susanne Klengel

Kanonisches und nicht-kanonisches Wissen.

Die babylonische Bibliothek lateinamerikanischen Schreibens

In dieser Vorlesung von Prof. Dr. Susanne Klengel (Freie Universität Berlin) im Wintersemester

2012/2013, die am Lateinamerika-Institut der FU und am IAI stattfindet, wird

"die Bibliothek" im eigentlichen und im metaphorischen Sinn thematisiert. Von Jorge Luis

Borges‘ Vorstellung der "babylonischen Bibliothek" als Kosmos ausgehend sollen Relektüren

kanonischer lateinamerikanischer Texte vorgenommen werden, in denen es direkt oder indirekt

um die Idee der Bibliothek bzw. des "Buches" und damit des "Lesens" geht. Gleichzeitig

sollen aber auch andere, weniger bekannte, nicht-kanonische Texte erschlossen werden. Es

soll auch versucht werden, auf den literarischen Umgang lateinamerikanischer AutorInnen

mit dem Internet als vermeintlich totalem Wissenscontainer einzugehen.

Die Veranstaltung richtet sich an ein studentisches Publikum, Gäste sind willkommen!

© Wikimedia Commons

Donnerstag, 22. 11. 2012

16.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

In Zusammenarbeit mit dem

Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

23


Kalender

Montag, 8. 10. 2012

Vortrag, 19.30 Uhr, Urania

Jennifer von Schwerin:

3D-Tempel und virtuelle Landschaften:

Maya-Archäologie in Copán

Donnerstag, 11. 10. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Maximiliano Salinas:

Hacia la comprensión del lenguaje amoroso

aymara y quechua en Chile en los siglos XX y XXI

Dienstag, 16. 10. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Pat Binder / Gerhard Haupt: Kunststadt Buenos Aires

Donnerstag, 18. 10. 2012

Vortrag / Diskussion, 19.00 Uhr, SBS

Wolf Grabendorff:

Zerfällt das interamerikanische System? Chancen

und Probleme der neuen Regionalbündnisse in

Lateinamerika

24

Oktober

Freitag, 19. 10. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

David Choquehuanca:

El Vivir Bien. Boliviens Konzept des guten Lebens

und der Rechte der Natur

Dienstag, 23. 10. 2012

Lesung, 19.00 Uhr, SBS

Marcelo Ferroni: Anleitung zum Guerillakrieg

Donnerstag, 25. 10. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Hannah Lund:

Preußische Aufklärung auf Reisen –

Wilhelm und Alexander von Humboldt in Spanien

Montag, 29. 10. 2012

Vortrag, 19.30 Uhr, Urania

Markus Reindel:

Anden-Transekt: Vorspanische Klima- und

Siedlungsgeschichte im Süden Perus

November

1. - 3. 11. 2012

Tagung, SBS und Senatssaal der Humboldt-Universität

zu Berlin

VII Simposio Internacional de Minificción

Montag, 5. 11. 2012

Film / Gespräch, 20.00 Uhr

Babylon (Kleiner Saal)

Die wundersame Rettung des chilenischen Kinos

Donnerstag, 8. 11. 2012

Gespräch, 19.00 Uhr, SBS

La llegada del poema – Objetos que inspiran

9. - 10. 11. 2012

Tagung, SBS und Konferenzraum

Zwischenräume: Interdisziplinäre Dialoge

zu Lateinamerika

10. 11. 2012 - 12. 1. 2013

Ausstellung, Lesesaal

Stadt(t)räume

Eröffnung: Freitag, 9.11., 19.30 Uhr


Dienstag, 13. 11. 2012

Vortrag / Gespräch, 19.00 Uhr, SBS

Eva Karnofsky: Starke Frauen in Lateinamerika

Donnerstag, 22. 11. 2012

Vorlesung, 16.00 Uhr, SBS

Susanne Klengel:

Kanonisches und nicht-kanonisches Wissen.

Die babylonische Bibliothek lateinamerikanischen

Schreibens

Donnerstag, 22. 11. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Thomas Bremer:

Buch- Zensur - Schmuggel.

Wissenszirkulation im 18. Jahrhundert

Montag, 26. 11. 2012

Vortrag, 16.00 Uhr, Projekthaus desiguALdades.net

Claudia Leal / Shawn Van Ausdal:

Landscapes of Freedom and Inequality:

Environmental Histories of Colombia’s Pacific and

Caribbean Coasts, 1850s-1950s

Freitag, 30. 11. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Paul Ingendaay:

Megafon und Nische: Formen des sozialen Protests

bei den "Empörten" der Puerta del Sol

Dezember

3. 12. 2012 - 15. 4. 2013

Ausstellung, Akademie der Künste, Pariser Platz

Letzte Zuflucht Mexiko. Gilberto Bosques

und das deutschsprachige Exil nach 1939

Eröffnung: Sonntag, 2.12. 2012, 11.30 Uhr

Donnerstag, 6. 12. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Andreas Gelz:

Geselligkeit und Gesellschaft im Madrid des

18. Jahrhunderts: die Gesprächskultur der tertulias

Freitag, 7. 12. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Lars Frühsorge:

Apokalypse 2.0: Der Mayakalender

und die Prophezeiungen für 2012

Donnerstag, 13. 12. 2012

Vortrag, 19.00 Uhr, SBS

Claudia Gronemann:

Schönlinge, Hausfreunde, Volkstümler und echte

Männer: Männlichkeitsdiskurse der spanischen

Aufklärung

Der Eintritt zu den Veranstaltungen des IAI

ist, soweit nicht anders gekennzeichnet,

kostenlos.

Veranstaltungsorte:

• Simón-Bolívar-Saal (SBS)

• Lesesaal (LS)

• Konferenzraum (KS)

Ibero-Amerikanisches Institut

Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin

25


Vortrag November

Thomas Bremer

Buch - Zensur - Schmuggel.

Wissenszirkulation im 18. Jahrhundert

Vortragsreihe "Das Zeitalter der Aufklärung auf der Iberischen Halbinsel"

Donnerstag, 22. 11. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

26

Mit zahlreichen Mitteln versuchen die Länder Europas, im 18. Jahrhundert "gefährliche"

Bücher von ihrem Territorium fernzuhalten. Zugleich überlegen viele Buchhändler und

Leser, wie sie solche Zugangsschranken zu verbotenem Wissen umgehen können. Wie also

kommen Texte der europäischen Aufklärung trotz Verboten und Überwachungsmaßnahmen

nach Spanien, Portugal und Lateinamerika?

Prof. Dr. Thomas Bremer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) beleuchtet in seinem

Vortrag auch die Materialität von Büchern im 18. Jahrhundert und deren Produktionsprozesse.

Im Anschluss wird das Buchpatenschaftsprojekt des IAI vorgestellt, dessen Ziel es ist, wertvolle

und einzigartige Bücher vor dem Zerfall zu bewahren und damit Wissen zu retten.

© Wikimedia Commons


Vortrag November

Claudia Leal / Shawn Van Ausdal

Landscapes of Freedom and Inequality:

Environmental Histories of Colombia’s

Pacific and Caribbean Coasts, 1850s-1950s

The social and environmental history of Colombia’s two coastal regions is a study of contrasts.

After emancipation, in the humid jungles of the Pacific littoral a black peasantry

emerged living off the extraction of natural resources for export. Its particular relation to

the environment gave this Afro-descendant population more autonomy than that achieved

by almost any other group of heirs of slaves in the Americas. On the Caribbean coast, the

expansion of cattle ranching resulted in a story of tropical deforestation and land concentration.

Paying close attention to the materiality of this environmental transformation sheds

new light on the underlying logic of ranching.

Prof. Dr. Claudia Leal and Prof. Dr. Shawn Van Ausdal are currently fellows at the Rachel

Carson Center for Environment and Society in Munich.

© James Parsons und Robert C. West, Fotoarchiv Las Tierras Bajas del Pacífico Colombiano:

www.robertwest.uniandes.edu.co

Montag, 26. 11. 2012

16.00 Uhr

Projekthaus desiguALdades.net

Boltzmannstr. 1, 14195 Berlin

Englisch / English

In Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetz

desiguALdades.net (BMBF Förderung)

27


Vortrag November

Paul Ingendaay

Megafon und Nische:

Formen des sozialen Protests bei den

"Empörten" der Puerta del Sol

Freitag, 30. 11. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

28

Im Mai 2011 verwandelte sich eine Protestdemonstration im Zentrum Madrids in ein spontanes

Nachtlager und innerhalb weniger Tage in ein veritables Dorf, in welchem die (meist

jungen) Zurückgelassenen der Euro- und Schuldenkrise ihre Kritik an der spanischen Regierung

formulierten. Vier Wochen lang war die Puerta del Sol, der geographische Nullpunkt

Spaniens, das Synonym für eine ungewöhnlich kreative Art des friedlichen Protests und fand

Nachahmer in Barcelona, Sevilla, Frankfurt/Main und New York. Der zivile Widerstand mit

basisdemokratischen Versammlungen und bestens organisierter Debattenkultur wurde zu

einem Phänomen der neuen Zeit. Achtzehn Monate danach fragt FAZ-Korrespondent Paul

Ingendaay, wie es um die "Empörten" in Spanien steht und was ihre langfristigen Ziele sind.

Im Anschluss Diskussion.

© Wikimedia Commons


Ausstellung Dezember

Letzte Zuflucht Mexiko.

Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939

Anhand von 25 ausgewählten Biografien von Berlinerinnen und Berlinern, die im mexikanischen

Exil überlebten, erzählt die Ausstellung von der Rettungsaktion des mexikanischen

Diplomaten Gilberto Bosques. Als Konsul in Marseille sorgte Bosques von 1940 bis 1942

für etwa tausend Visa, mietete Unterkünfte und organisierte Schiffspassagen für deutsche

und österreichische Flüchtlinge, die nach dem Vormarsch deutscher Truppen im Süden

Frankreichs festsaßen.

Zur Ausstellung gibt es ab Januar 2013 ein umfangreiches Begleitprogramm.

Für weitere Details siehe www.aktives-museum.de

Gilberto Bosques © Archiv Laura Bosques

3. 12. 2012 - 15. 4. 2013

Mo - So: 10.00 - 22.00 Uhr

Akademie der Künste

Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Eröffnung: Sonntag, 2.12.2012, 11.30 Uhr

Eine Ausstellung des Aktiven Museums Faschismus

und Widerstand in Berlin e.V. in Zusammenarbeit

mit der Akademie der Künste, dem Instituto de

Investigaciones Interculturales Germano-Mexicanas

A.C. und dem Ibero-Amerikanischen Institut

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin

29


Vortrag Dezember

Andreas Gelz

Geselligkeit und Gesellschaft im Madrid des 18. Jahrhunderts:

die Gesprächskultur der tertulias

Vortragsreihe "Das Zeitalter der Aufklärung auf der Iberischen Halbinsel"

Donnerstag, 6. 12. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

30

Die tertulia ist eine in Spanien verbreitete Form der Geselligkeit, von ihren Anfängen im

18. Jahrhundert als privater Zirkel, im Café, Salon oder im Theater bis zu ihrem Durchbruch

als Phänomen der Alltagskultur und nationales Identitätsmerkmal im 19. Jahrhundert.

Diese nur wenig dokumentierte Gesprächskultur soll im Vortrag von Prof. Dr. Andreas Gelz

(Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) nicht zuletzt anhand literarischer Echos vorgestellt

werden. Die tertulia als Soziabilitätsform erschließt einen Raum, in dem wichtige

Umbrüche in der spanischen Gesellschaft an der Schwelle zur Moderne reflektiert und vollzogen

werden, und erlaubt somit Einblicke in die spanische Variante der Entstehung einer

bürgerlichen Öffentlichkeit in Europa.

Constante Gil, Serie Tertulias de Café © Wikimedia Commons


Vortrag Dezember

Lars Frühsorge

Apokalypse 2.0:

Der Mayakalender und die Prophezeiungen für 2012

Das vermeintliche Ende des Mayakalenders am 21. Dezember 2012 findet derzeit in den

Medien große Beachtung. Esoteriker und Weltuntergangspropheten nutzen das Datum, um

ihre Prognosen einer globalen Katastrophe oder dem Beginn eines neuen Zeitalters zu

verbreiten. Allerdings erweisen sich ihre Theorien bei näherer Betrachtung als bloße Neuauflagen

althergebrachter Ideen, die wenig mit der Kultur der Maya zu tun haben.

In seinem Vortrag wird Dr. Lars Frühsorge (Universität Hamburg) die tatsächliche

Bedeutung des Datums im Mayakalender erläutern. Außerdem wird er der Verbreitung

dieser fragwürdigen Theorien nachgehen und die Haltung der Maya zu dem weltweiten

Rummel darstellen.

Zeremonie der heutigen Maya im Hochland von Guatemala © Lars Frühsorge

Freitag, 7. 12. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI

und des Ibero-Amerikanischen Instituts

31


Vortrag Dezember

Claudia Gronemann

Schönlinge, Hausfreunde, Volkstümler und echte Männer:

Männlichkeitsdiskurse der spanischen Aufklärung

Vortragsreihe "Das Zeitalter der Aufklärung auf der Iberischen Halbinsel"

Donnerstag, 13. 12. 2012

19.00 Uhr

Simón-Bolívar-Saal

Deutsch

32

Im Zeitalter der Aufklärung entfaltete sich in Spanien eine Kultur des Widerstreits zwischen

theologischen und säkularen Positionen. In diesem Konflikt der "dos culturas" (Tietz) zeichnen

sich Modernisierungen hin zu bürgerlichen Lebensidealen ab, die ein spezifisches

Familienmodell ebenso wie eine Männlichkeit neuen Typs, den modernen hombre de bien,

beinhalten. Die Reformierung spanischer Männlichkeit erfolgte dabei humoristisch über die

Kritik an "unmännlichen" Typen wie dem petimetre, cortejo und majo.

Inwiefern die Frage der Maskulinität nicht weniger als die der Weiblichkeit auch die spanischen

Reformdebatten und ebenso gesellschaftliche wie literarische Diskurse prägte, wird

Thema des Vortrags von Prof. Dr. Claudia Gronemann (Universität Mannheim) sein.

Francisco de Goya: "Una conversación galante" (1776)


Die Freunde des IAI

seit 2000 erfolgreich für das "Ibero"

Seit zwölf Jahren sind die Freunde für das IAI tätig:

• sie bereichern mit zahlreichen Aktivitäten das Kulturprogramm des Instituts

• sie unterstützen den Erwerb von Nachlässen

• sie kaufen seltene Bücher an, wie z.B. El Taller de Gráfica Popular: Doce años de obra artística colectiva, Mexiko (1949)

• sie beteiligen sich an den Druckkosten wichtiger Publikationen

• sie sorgen für die Vorfinanzierung größerer Projekte

• sie helfen beim Aufbau der großen Filmsammlung des IAI, seit 2006 etwa 2.000 DVDs

Das alles schaffen die Freunde des IAI mit Hilfe der Beiträge ihrer Mitglieder.

Werden auch Sie Mitglied!

Für einen Jahresbeitrag von 25 Euro, für den Sie eine Spendenquittung erhalten.

Schicken Sie uns eine E-Mail: Freunde@iai.spk-berlin.de

oder rufen Sie an, wenn Sie unsere Unterlagen erhalten möchten: Tel: +49 (0)30 266 45 1500

33


Geben Sie der Vergangenheit eine Zukunft:

Werden Sie Buchpate!

Seit der Gründung des Ibero-Amerikanischen Instituts im Jahre 1930 sammelt die Bibliothek des IAI kontinuierlich Bücher, Zeitschriften

und andere Medien aus und über Lateinamerika, die Karibik, Spanien und Portugal. Obwohl der Schwerpunkt der Sammlung auf dem

20. Jahrhundert liegt, besitzt das IAI auch eine beachtliche Zahl von einzigartigen Publikationen aus den vorangegangenen Jahrhunderten.

Ein Teil dieser historisch wertvollen Werke ist jedoch bereits so stark geschädigt, dass eine Benutzung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt

möglich ist.

34

Bücher aus den Beständen des IAI © Staatsbibliothek zu Berlin


Aus diesem Grund suchen wir Sie als Buchpaten! Mit Ihrer Unterstützung können einige der gefährdeten Bücher aus den Bereichen Geographie

und Reisen restauriert und zusätzlich digitalisiert werden. Eine Auswahl von Titeln, die dringend einen Paten brauchen, finden Sie

auf unserer Homepage unter www.iai.spk-berlin.de/buchpatenschaften. Dort können Sie auch den neuen Informations-Flyer zu dem

Projekt herunterladen.

Dank der bislang eingegangenen Spenden konnten nun bereits 6 Bücher restauriert werden.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte zu unserem Patenschaftsprojekt zur Verfügung und bedanken uns bereits jetzt für Ihre Unterstützung,

das Wissen Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel auch für die Zukunft zu sichern!

Diana v. Römer

Tel: +49 (0)30 266 45 4311

Peter Altekrüger

Tel: +49 (0)30 266 45 2000

E-Mail: buchpatenschaften@iai.spk-berlin.de

www.iai.spk-berlin.de/buchpatenschaften

35


Ibero-Amerika auf der Karte

Wiedereröffnung der Landkartensammlung des IAI

Die Landkartensammlung ist nach der einjährigen Schließung aufgrund der Baumaßnahmen im IAI wieder für alle Benutzer geöffnet.

Diese einmalige Sammlung mit über 71.000 gedruckten Karten sowie zahlreichen Atlanten und Handzeichnungen ist eine wichtige Quelle

für unterschiedlichste Forschungsvorhaben.

Das Ibero-Amerikanische Institut sammelt seit 1957 Kartenmaterial Ibero-Amerikas, der Iberischen Halbinsel und deren ehemaliger

Kolonien. Erworben werden topografische Karten, thematische Karten (z.B. Geologie, Straßenwesen, Bodennutzung, Siedlungskunde,

Sprachen, Grenzen, Botanik), Stadtpläne, Straßenkarten und historische Karten als Original und Faksimile.

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts konnten über 2.000 wertvolle originale Landkarten

36

Alle Abbildungen © IAI, Fotograf: Stefan Maria Rother


Öffnungszeiten:

Montag: 13.00 - 17.00 Uhr

Dienstag - Freitag: 10.00 - 13.00 Uhr

und Atlanten aus der Zeit bis 1850 sowie ungefähr die gleiche Anzahl von bedeutenden Faksimileausgaben erschlossen und digitalisiert werden.

Die Images stehen über die IKAR-Altkartendatenbank und den Online-Katalog des IAI zur Verfügung.

Gemeinsam mit der Landkartensammlung sind auch die Plakatsammlung (4.800 Plakate) und das Zeitungsausschnittarchiv (über 350.000

Ausschnitte, vor allem aus der europäischen Presse) wieder für Wissenschaft und Forschung zugänglich.

37


Ibero-Amerika in Ton und Film

Wiedereröffnung der Phonothek und Filmsammlung des IAI

Auch die umfangreichen Bestände der Phonothek stehen nach einer einjährigen Schließung aufgrund von Baumaßnahmen wieder für

Wissenschaft und Forschung zur Verfügung. Ebenso besteht wieder die Möglichkeit Hörtermine zu vereinbaren und Filme anzusehen, die

aus urheberrechtlichen Gründen nicht ausgeliehen werden können.

Die Sammlung erfasst die breite Vielfalt dessen, was auf Tonträgern in Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal veröffentlicht wird.

In den Beständen befinden sich Musikaufnahmen vieler Genres (z.B. Kunstmusik, Tango, Salsa, Merengue, Samba, Ska, Calypso, Son,

Fado, Flamenco, Pop, Rock, Mariachi, Vallenato, Valses, Corridos, Latin-Jazz, Reggae, Kinderlieder u.a.), sowie Mitschnitte von Interviews

mit Schriftstellern und Politikern, Naturgeräusche, ethnographische Aufnahmen und Sprachkurse.

38

Alle Abbildungen © IAI, Fotograf: Stefan Maria Rother


Öffnungszeiten:

Montag und Mittwoch: 15.00 - 18.00 Uhr

Dienstag, Donnerstag und Freitag: 10:00 - 12.00 Uhr

Gegenwärtig setzt sich der Bestand der Phonothek aus etwa 20.555 Langspielplatten, 2.100 Singles, 1.600 Schellackplatten, 11.800 CDs,

1.650 Kassetten und 1.600 Tonbändern zusammen.

Grundsätzlich handelt es sich bei allen Tonträgern um Präsenzbestände, die nicht außer Haus verliehen werden. Es besteht jedoch die

Möglichkeit, sich für wissenschaftliche Zwecke Überspielungen anfertigen zu lassen

Diese Überspielaufträge können auch - zusammen mit einem Audio-Digital-CD-Rohling - an der Ausleihtheke abgegeben werden.

39


Die Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts

Das IAI beherbergt die größte europäische Spezialbibliothek für den ibero-amerikanischen Kulturraum.

Die Bestände des IAI umfassen:

• 842.000 Bücher (Schwerpunkte: u.a. Sozial- und Geisteswissenschaften, Geografie, Wirtschaftswissenschaften und Jura)

• das DFG-Sondersammelgebiet "Ibero-Amerika" mit den Schwerpunkten Recht, Parlamentaria, Zeitungen sowie Latino Studies

• 34.800 Zeitschriften (davon 4.721 laufende Abonnements)

• umfangreiche Textsammlungen auf Mikrofiches, Mikrofilmen und Online-Datenbanken

• eine Kartenabteilung mit 72.684 Landkarten

• die Phonothek mit 39.850 Tonträgern sowie 4.750 Videos und DVDs

• das Bildarchiv mit 34.000 Dias und 60.000 Fotografien

• eine Plakatsammlung mit 4.800 Plakaten, Postern und Grafiken

• ein Zeitungsarchiv mit ca. 350.000 Zeitungsausschnitten

• 387 Nachlässe mit Dokumenten und Materialien aus den Gebieten Ethnologie, Archäologie, Geografie, Geschichte und Literatur

Die Bibliotheksbestände sowie Teile der Sondersammlungen können nahezu vollständig unter www.iaicat.de recherchiert werden.

40


Öffnungszeiten der Bibliothek:

Montag – Freitag: 9.00 – 19.00 Uhr

Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr

© IAI

Bestellung zur Ausleihe am selben Tag:

Montag – Freitag bis 17.00, Samstag bis 12.00 Uhr

Information:

Telefon: + 49 30 266 45 2210

E-Mail: info@iai.spk-berlin.de

Leihfristverlängerung:

E-Mail: info@iai.spk-berlin.de

Fax: + 49 30 266 35 2222

41


Forschung und Publikationen

des Ibero-Amerikanischen Instituts

Im IAI arbeiten WissenschaftlerInnen und FachreferentInnen der Altamerikanistik, Ethnologie, Geschichte, Literaturwissenschaft und Kulturstudien,

Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Bibliothekswissenschaft zusammen. Die interdisziplinär ausgerichtete Forschung konzentriert

sich von 2010 bis 2014 auf den Schwerpunkt "Kulturtransfer und wissenschaftlicher Austausch zwischen Europa und Lateinamerika".

In den Schriftenreihen Bibliotheca Ibero-Americana, Biblioteca Luso-Brasileira und Estudios Indiana werden Arbeiten zu Literatur, Kultur,

Geschichte, Wirtschaft und Politik Lateinamerikas, der Karibik, Spaniens und Portugals veröffentlicht. Die Zeitschrift Iberoamericana. América

Latina – España – Portugal widmet sich literarischen, historischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Die Zeitschrift Indiana ist der

Erforschung der indigenen Völker und Kulturen Süd- und Mesoamerikas gewidmet. Die Zeitschrift Revista Internacional de Lingüística Iberoamericana

befasst sich mit dem Studium der iberoamerikanischen Sprachen.

Download des neu erschienenen Gesamtverzeichnisses der IAI-Publikationen 2010-2012: www.iai.spk-berlin.de/publikationen.html

42

© IAI


Neue Veröffentlichungen:

Dolle, Verena (ed.): Múltiples identidades. Literatura judeo-latinoamericana de los siglos XX y XXI. Madrid/Frankfurt a.M.: Iberoamericana/

Vervuert 2012 (Bibliotheca Ibero-Americana, Band 147).

Malvestitti, Marisa: MONGELELUCHI ZUNGU. Los textos araucanos documentados por Roberto Lehmann-Nitsche.

Berlin: Gebr. Mann Verlag 2012 (Estudios Indiana, Band 4).

Zeitschrift Iberoamericana. América Latina - España – Portugal, Año XII (2012), Número 46, con el Dossier Espacios, fronteras, territorios:

acerca de las prácticas culturales de la Frontera Norte (Coord.: Frauke Gewecke).

Zeitschrift Revista Internacional de Lingüística Iberoamericana, Volumen X (2012), Número 1 (19), Sección temática: Política lingüística en

el ámbito del español y de lenguas indoamericanas: aspectos ideológicos, planificación y educación (Coord.: Klaus Zimmermann).

Lepenies, Philipp: Happiness and Inequality. Insights into a Difficult Relationship - and Possible Political Implications (desiguALdades.net

Working Paper Series, No. 30, 2012).

© IAI

43


Einblicke in die Arbeit des IAI

140.000 Aufsatztitel im Bibliothekskatalog

Zeitschriftenaufsätze sind eine wichtige Quelle für neue Forschungsergebnisse. Um die Bestände der Bibliothek des IAI für die BenutzerInnen

so detailliert wie möglich zu erschließen und zugänglich zu machen, werden seit der Gründung des Instituts vor über 80 Jahren Aufsätze

in Zeitschriften bibliografisch erfasst und als eigenständige Katalogeinträge suchbar gemacht. Seit 2007 kommen dafür automatische

Erfassungssysteme zum Einsatz. Die Inhaltsverzeichnisse von ca. 800 wissenschaftlichen Zeitschriften – sowohl aus Lateinamerika als auch

aus Europa und den USA – werden eingescannt und in einzelne Katalogeinträge umgewandelt. Dadurch können die BenutzerInnen nach

Autor oder Aufsatztitel suchen, nach einem Stichwort aus dem Aufsatztitel oder sich alle Aufsätze aus einem bestimmten Zeitschriftenheft

anzeigen lassen. Aktuell sind über 140.000 Aufsätze nachgewiesen und jeden Monat kommen ca. 3.500 neue hinzu.

Die dazugehörigen Zeitschriftenbände können im IAI in den Lesesaal bestellt werden. Kopien der Aufsätze können auch ortsunabhängig

über Fernleihe oder Dokumentenlieferdienst bestellt werden.

44


Wir möchten folgenden Institutionen für ihre Unterstützung und Kooperation im vierten Quartal 2012 danken:

Akademie der Künste, Berlin

Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.

BERLINDA - Festival für portugiesische Sprache und Kultur, Berlin

Botschaft von Argentinien, Berlin

Botschaft von Bolivien, Berlin

Botschaft von Chile, Berlin

Deutsches Archäologisches Institut (DAI), Berlin

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn

Deutsche Gesellschaft für Geographie e.V., Kiel

Freie Universität Berlin

46

Freunde des Ibero-Amerikanischen Instituts e.V., Berlin

Hauptstadtkulturfonds, Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Instituto Cervantes, Berlin

Instituto de Investigaciones Interculturales Germano-Mexicanas A.C., Mexiko-Stadt

Internationales Graduiertenkolleg EntreEspacios (DFG Förderung)

Kompetenznetz desiguALdades.net (BMBF Förderung)

Universidad Autónoma, Barcelona

Universität Potsdam

Urania Berlin, e.V.


Sie erreichen das IAI mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bus: M 48 oder M 85: Haltestelle "Kulturforum",

M 29: "Potsdamer Brücke"

U-Bahn / S-Bahn: Haltestelle "Potsdamer Platz" (U2, S1, S2)

oder "Mendelssohn Bartholdy Park" (U2)

Detaillierte Informationen zur Anfahrt finden Sie unter

www.iai.spk-berlin.de (rechts im Menü unter "Anfahrt")

Fotonachweis Cover

Bildleiste Foto links: © IAI

Bildleiste Foto Mitte: © Carlos Capella

Bildleiste Foto rechts: © Wikimedia Commons

Impressum

Redaktion: Carolina Ritter, Diana v. Römer

Layout: Diana v. Römer

Referat Öffentlichkeitsarbeit und Kulturmanagement

Ibero-Amerikanisches Institut

Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin

oeffentlichkeitsarbeit@iai.spk-berlin.de

Druck: Druckpunkt

© IAI 2012

47


Potsdamer Straße 37

10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 266 45 1500

E-Mail: iai@iai.spk-berlin.de

www.iai.spk-berlin.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine