Katalog Teil 2

hessdivo

Katalog Teil 2

149

149 1 Franken 1813. Bern. Ohne Stern. Spitzer Tessiner Wappenschild zwischen gekreuzten Lorbeerzweigen, oben

aufgehende Sonne // Stehender Krieger in alter Tracht nach rechts, mit geschulterter Hellebarde und spitzem Schild;

im Abschnitt Wertbezeichnung. D./T. 215a; HMZ 2-925b. 7.46 g. Selten. Prachtexemplar, FDC 1´250.-

150

150 4 Franken (Neutaler) 1814, Bern. Ohne Stern. Spitzes Kantonswappen in einem grossen Lorbeerkranz, darunter

Jahreszahl // Stehender Krieger in alter Tracht mit Schild, Langschwert und Hellebarde; im Abschnitt die

Wertangabe. Divo 143; D./T. 213a; HMZ 2-923b; Dav. 367. 30.01 g.

Selten. Prachtexemplar in FDC mit feiner Patina 2´000.-

151

151 4 Franken (Neutaler) 1814, Luzern. Mit Stern. Spitzes Kantonswappen in einem grossen Lorbeerkranz, darunter

Jahreszahl // Stehender Krieger in alter Tracht mit Schild, Langschwert und Hellebarde; im Abschnitt die

Wertangabe und zusätzlich Stern als Münzstättezeichen für Luzern. Divo 143A; D./T. 213b; HMZ 2-923a; Dav. 367.

29.42 g. Selten. Vorzügliches Exemplar 2´500.-

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150


THURGAU

152

152 5 Batzen 1808, Solothurn. Variante mit Punkt nach der Wertzahl. Mit Girlanden behangener, spitzer Thurgauer

Wappenschild, zwischen gekreuzten Eichenlaubzweigen // Wertangabe mit Jahreszahl in Weinlaubkranz. D./T. 208;

HMZ 2-933a. 4.63 g. Selten. Fast FDC 500.-

153

153 5 Batzen 1808, Solothurn. Variante ohne Punkt nach der Wertzahl. Mit Girlanden behangener Thurgauer

Wappenschild zwischen gekreuzten Eichenlaubzweigen // Wertangabe ohne Punkt mit Jahreszahl in Weinlaubkranz.

D./T. 208; HMZ 2-933b. 4.65 g.

Sehr selten. Min. Justierspuren auf der Rs., Prachtexemplar in fast FDC 500.-

URI, Stand

154

154 Pistole o.J. (um 1635), Münzmeister Jonas Würst. (Rosette) MO: N: AV: REIPVP - LICAE: VRANIE: Grosses

Lilienkreuz, unten Urner Wappenschild // · S: MARTIN9 - PATRON9: NO: Hl. Martin nach rechts reitend, mit dem

Schwert in der Rechten seinen Mantel zerteilend, daneben stehender Bettler. Püntener 91g; D./T. 1192; HMZ 2-982b;

Fr. 398. 6.41 g. Gold. Selten. Attraktives, sehr schönes Exemplar 3´000.-

155

155 Dukat 1736 (aus 1720 umgeschnitten) Zürich. Stempelschneider Hans Jakob (II.) Gessner. Dukat 1736. Ovales

Urner Wappenschild in Kartusche, darunter die geteilte Jahreszahl 17 - 36 // Hl. Martin nach rechts reitend, mit dem

Schwert in der Rechten seinen Mantel zerteilend, daneben sitzender Bettler. Püntener 169; D./T. 575b; HMZ 2-991d;

Fr. 407. 3.47 g. Gold. Breiter Schrötling. Vorzügliches Prachtexemplar 1´750.-

Ex Hess/Leu 26, Schweizer Münzen, Luzern, 18.4.1964, 546.

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URI, Kanton

156

156 4 Batzen 1811, Bern. Püntener 170; D./T. 75; HMZ 2-992a. 3.60 g. Prachtexemplar in fast FDC 250.-

157

157 2 Batzen 1811, Bern. Püntener 171; D./T. 76; HMZ 2-993a 2.74 g. Prachtexemplar in FDC 250.-

158

URI, SCHWYZ UND UNTERWALDEN

158 Dicken o.J. (um 1520), Bellinzona. Die Wappenschilder von Uri, Schwyz und Unterwalden nebeneinander, darüber

der bekrönte Doppeladler // Der nimbierte hl. Martin stehend von vorn, mit der Rechten die Kreuzfahne und mit der

Linken ein Schwert haltend. Blösch 7; Chiesa 6a; Püntener 7b; Wielandt 7; HMZ 2-941c. 8.09 g.

Selten. Attraktives, sehr schönes Exemplar 1´500.-

Seit dem 15. Jahrhundert waren vorallem die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden daran interessiert, ihren Machtbereich auch südlich des

Gotthards auszudehnen. Während das Liviniental bereits im Laufe des 15. Jahrhunderts ihrem Machteinfluss unterworfen werden konnte, scheiterte

zunächst die weitere Expansion nach Süden am Widerstand des Herzogtums Mailand. Eine günstige Gelegenheit um die Ausdehnung des

innerschweizerischen Machtbereichs nach Süden fortzusetzen, bot sich zu anfangs des 16. Jahrhunderts als mit den kriegerischen

Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Herzogtum Mailand ein Machtvakum im südlichen Tessin entstand. Im Frieden von Arona,

1503, anerkannte der französische König die Herrschaft der Urkantone über die südlichen Gebiete des heutigen Kantons Tessin. Kurz danach

richteten Uri, Schwyz und Unterwalden eine gemeinsame Münzstätte in Bellinzona ein, welche in den folgenden Jahren eine rege Münztätigkeit

entfaltete. Die meisten in Bellinzona geprägten Münzsorten waren für den Geldumlauf in Oberitalien bestimmt. Dabei lässt sich der Einfluss der

italienischen Renaissance auf Münzbild und Stil sehr gut erkennen.

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158


URI, SCHWYZ UND UNTERWALDEN

159

159 Goldkrone o.J. (nach 1548), Altdorf. M (5-blättrige Rosette) AVREA (5-blättrige Rosette) VRANIE (5-blättrige

Rosette) SVIT (5-blättrige Rosette) VNDERV. Bekrönter Doppeladler mit dreigeteiltem Wappeschild Uri - Schwyz -

Nidwalden auf der Brust // (6-blättrige Rosette) SOLI (5-blättrige Rosette) DEO (5-blättrige Rosette) GLORIA.

Blattkreuz mit je einem kleinen Kreuz (!) an den Blattenden. Blösch -; Püntener 39c; Wielandt 21b; Slg. Iklé 353 (dieses

Exemplar); HMZ 2-952b Var.; Fr. 410 (very rare) Var. 3.32 g.

Gold. Äusserst seltene Variante. Sehr schön­vorzüglich 25´000.-

Ex Slg. Iklé, Schweizer Goldmünzen, Leo Hamburger, Frankfurt a. M., 23.5.1911, 353 (als unediert); ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 1

(Zürich 2001), 47.

Von dieser äusserst seltenen Variante mit den Kreuzen am Ende des Blattkreuzes der Rs. sind nur ganz wenige Stücke bekannt. Ein Exemplar

befindet sich im Cabinet des Médailles der Bibliothèque Nationale in Paris.

1548 verlegten die drei Orte endgültig die Münzstätte von Bellinzona nach Altdorf. Die treibende Kraft scheint dabei der ehemalige Landvogt

Hans Kuon gewesen zu sein, welcher mit Partnern die neue Münzstätte für 15 Jahre pachtete. Als Vorbild für das Münzbild der Goldkrone dienten

ihm wohl die zeitgenössischen Goldkronen aus Kaufbeuren (Friedberg 1420).

160

BARONE DER WAADT

160 Ludwig II. von Savoyen, 1302-1350. Denier au temple o.J. Nyon. Befusstes Kreuz mit einer Kugel und einem

Dreiblatt // Tempelfassade über Wellenlinie. Simonetti III 11; HMZ 1-541a (Ludwig I. von Savoyen). 0.67 g.

Knapper Schrötling. Fast sehr schön 100.-

Beischlag zu den Denier au temple der Lausanner Bischöfe.

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LAUSANNE, Bistum

161

161 Aymon de Montfaucon, 1491-1517. Dukat o.J. + DInARE ( mE ( LADARE ( TE. Barhäuptiges Brustbild mit Tonsur

nach rechts // + AY (Rosette) DE (Rosette) mOnTE (Rosette) FALCOnE · (Rosette) EPS. Vierfeldiger

Wappenschild. Dolivo 77 Var. (Rs. FALCOnE · ); HMZ 1-524b; Fr. 284. 3.47 g.

Titelstück dieser Auktion - siehe Vorderseitenumschlag.

Gold. Von aller grösster Seltenheit. Aussergewöhnliche Erhaltung.

Vorzügliches Exemplar mit feinem Porträt 25´000.-

Der Dukat Aymon's de Montfaucon zählt zu den frühesten Beispielen in der Schweizer Münzgeschichte, wo sich der Einfluss der italienischen

Renaissance deutlich bemerkbar macht. Der politische Einfluss Savoyens in der Waadt, und allgemein die Nähe zu Oberitalien beeinflussten bereits

seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert stark die Münzprägung der Lausanner Bischöfe.

Das fein geschnittene, naturalistische Porträt des Bischofs lässt diese Münze als ein Kleinod der Schweizer Stempelschneiderkunst am Übergang

vom 15. zum 16. Jahrhundert erscheinen.

Aymon de Montfaucon (Monfalcone) entstammte einem alten savoischen Adelsgeschlecht, dessen Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen.

Das Familienwappen zeigt einen schwarzen Adler auf silbernen Grund. Als Bischof von Lausanne lenkte er während 26 Jahren die Geschicke des

Bistums und beeinflusste somit stark die Geschichte der Waadt.

Aymon trat zunächst in den Benediktinerorden ein und leitete anschliessend mehrere Probsteien. 1471 wurde er als Ratgeber an den Hof des

Herzogs von Savoyen berufen. Nachdem er 1489 zum Abt von Hautcrêt gewählt worden war, ernannte ihn zwei Jahre später Papst Innozenz VIII.

zum Bischof von Lausanne. Aymon de Montfaucon gehört zu den hervorragendsten Persönlichkeiten, welche je den Lausanner Bischofsstuhl inne

hatten. Als Reformgeistlicher ging es ihm vor allem darum, die Disziplin in der Diözese wiederherzustellen. Danach verkündete er diverse

Synodalverfassungen und liess mit der damals modernen Technik des Buchdrucks ein Missale, ein Rituale und ein Brevier für das Bistum Lausanne

drucken. Er überwachte mit grosser Strenge die Sitten der Geistlichkeit und gründete mehrere Klöster und Kirchen. Von 1497 bis 1510 amtete er

als Administrator des Bistums Genf. Bischof Aymon tat sich als besonders gewandter Diplomat hervor. So vertrat er weiterhin den Herzog von

Savoyen gegenüber den Eidgenossen und intervenierte 1509 bei den Eidgenössischen Orten zu Gunsten der Bündniserneuerung mit Frankreich. Als

echter Renaissancefürst - ihm werden ebenfalls musikalische Kompositionen und Gedichte zugeschrieben - war er ein Freund der Künste und

grosser Förderer der Malerei und der Baukunst. Am 10. August 1517 starb Aymon de Monfaucon. Er ruht in der Kathedrale von Lausanne. Zu

seinem Nachfolger wurde sein Neffe Sebastien de Montfaucon gewählt. 1536 wird die Waadt durch die Berner erobert und das Bistum Lausanne

de facto aufgelöst.

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162

WAADT, Kanton

162 4 Franken (Neutaler) 1812. Lavanchy 1; Divo 144; D./T. 222; HMZ 2-997a; Dav. 362. 29.11 g.

Selten. Nur 2485 Exemplar geprägt. Vorzügliches Exemplar mit feiner Patina 500.-

ZÜRICH

163

163 Abtei Fraumünster. Vierzipfliger Pfennig um 1275. TVRE[CV]M. Kopf des hl. Felix mit Stirnband nach links. Das

Ganze in einem glatten Wulstreif. Schwarz 20; Hürlimann 46; Geiger (1991) 22; HMZ 1-623a; Slg. Hegibach 6-7; Slg.

Wüthrich 199. 0.41 g. Sehr schön 100.-

164 Vierzipfliger Pfennig um 1300. ZVRICh. Kopf des hl. Felix nach links. Das Ganze in einem glatten Wulstreif. Schwarz

zu 27 (ZVRICh anstelle von TVRECVM); Hürlimann 55; HMZ 1-625a; Slg. Hegibach 15; Slg. Wüthrich 207. 0.34 g.

Patina. Gutes sehr schön 75.-

Stadtansicht Zürich von Westen, um 1548.

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164


ZÜRICH, Stadt

165

165 Guldiner 1512. Münzmeister Paul Sitkust (1512-1515). (Rosette) MON' (Ringel) NOV' (Ringel) THVRICENSIS'

(Ringel) CIVIT' (Ringel) IMPERIALIS. In einem Bogenkreis die Heiligen Felix, Regula und Exuperantius, in den

Händen ihre abgeschlagenen Häupter haltend, darunter die Jahreszahl I5I2 // Zwei Löwen mit zwei Zürcherwappen

und dem gekrönten Reichswappen. Der Reif der Krone ist mit sieben Kugeln verziert. Aussen Wappenkranz mit den

16 Vogteiwappen: Kyburg, Grüningen, Regensdorf, Eglisau, Maschwanden, Winterthur, Stein am Rhein, Greifensee,

Andelfingen, Knonau, Bülach, Elgg, Hedingen, Regensberg, Neuamt und Stammheim. Bei 12 Uhr zwei Zweige mit

rosettenartigen Blüten. Hürlimann 422; Divo 4; HMZ 2-1122a; Dav. 8771. 29.70 g.

Sehr selten. Fast­vorzüglich 5´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 3 (Zürich 2003), 1805.

Mit Bern und Solothurn gehört Zürich zu den frühesten eidgenössischen Orten, welche die Tiroler Neuerung des Guldiners übernahmen. Das

prächtige Münzbild kam dabei sicher dem Repräsentationsbedürfnis des mächtigen Zürichs entgegen.

Auf der Vorderseite der Münze treten uns die drei Stadtpatrone Felix, Regula und Exuperantius entgegen. Als Mitglieder der Thebäischen Legion

sollen sie unter dem römischen Kaiser Maximian (um 300 n. Chr.) den Märtyrertod in Zürich erlitten haben. Der lokalen Überlieferung nach

wurden sie auf dem Grossmünsterhügel aufgrund ihres christlichen Glaubens hingerichtet, woraufhin sich die enthaupteten Leiber erhoben, die

Köpfe in die Hände nahmen und über die Limmat an die Stelle wanderten, wo sich heute das Fraumünster befindet. Ihre Ruhestätte wurde in der

Wasserkirche verehrt, welche sich auf halben Weg zwischen Gross- und Fraumünster befindet. Somit ergab sich für das mittelalterliche Zürich

eine wichtige Prozessionsachse, welche die drei wichtigsten Kirchen der Stadt miteinander verband. Der Kult um die Mitglieder der Thebäischen

Legion war in der mittelalterlichen Schweiz sehr verbreitet, wobei wie im Falle von Zürich Lokalheilige im Laufe der Zeit zu Legionären der

Thebäische Legion erhoben wurden. Die Legionäre galten als Sinnbild für den christlichen Ritter. Als Ausgangspunkt für die Verehrung der

Thebäischen Legion gilt das Kloster St. Maurice d'Agaune im Wallis.

166

166 Guldiner (sog. Kelchtaler) 1526. Münzmeister Niklaus Sitkust (1526-1533). + (Rosette) MON' (Ringel) NO' (Ringel)

THVRICENSIS' (Ringel) CIVIT' (Ringel) IMPERIALIS (Ringel) I526 (Rosette). Zwei Löwen mit zwei

Zürcherwappen und dem gekrönten Reichswappen // Um Zürcher Wappenschild zwei Wappenkreise. Der innerer

Kreise aus den den Wappenschilder der acht Obervogteien Meilen, Stäfa, Männedorf, Fluntern, Kilchberg, Thalwil,

Horgen, Zollikon und Küsnacht, der äussere durch die 18 Wappen der Landvogteien und Munizipalstädte Kyburg,

Grüningen, Regensdorf, Eglisau, Maschwanden, Winterthur, Stein am Rhein, Greifensee, Andelfingen, Knonau,

Bülach, Elgg, Hedingen, Regensberg, Neuamt, Stammheim, Sellenbüren und Rümlang gebildet. Hürlimann 426; Divo 5;

HMZ 2-1122b; Dav. 8772. 29.29 g. Sehr selten. Dunkle Tönung. Sehr schön­vorzüglich 5´000.-

Mit der Einführung der Reformation in Zürich wurde das wertvolle Kirchengerät eingezogen und der Münzstätte als Rohmaterial übergeben. Das

gewonnene Edelmetall benutzte man zur Prägung von Münzen. Durch ihre zeitliche Nähe zu den reformatorischen Ereignissen erhielten die

Guldiner des Prägejahrs 1526 die Sammlerbezeichnung "Kelchtaler".

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167

167 Taler 1556. Münzmeister Hans Gutenson (1554-1561). (Mzz. gekreuzte Zainhaken) MON': NO': TVRICENSIS:

CIVIT'. IMPERI' (Ringel) 56. Steigender Löwe mit Reichsapfel und Zürcher Wappenschild nach links // · DOMINE ·

CONSERVA: NOS · IN: PACE: Bekrönter und nimbierter Doppeladler mit ausgebreiteten Flügeln. Hürlimann 449

Var. (Rs.-Umschrift); Divo 6B; HMZ 2-1123a; Dav. 8775. 28.11 g.

Selten. Attraktive Patina. Sehr schön­vorzüglich 1´000.-

168

168 Taler 1558. Münzmeister Hans Jakob Stampfer. Zwei Löwen das gekrönte Reichswappen über zwei zueinander

geneigten Zürcher Wappenschilder haltend, darunter klein die Jahreszahl I558 // Um Zürcher Wappenschild

Umschrift- und Wappenkranz mit den 9 Vogteiwappen von Kyburg, Grüningen, Regensberg, Eglisau, Greifensee,

Andelfingen, Knonau, Wädenswil und Laufen. Hürlimann 488; Divo 7; HMZ 2-1123g; Dav. 8780. 28.57 g.

Selten in dieser Erhaltung. Walzenprägung, vorzügliches Prachtexemplar 1´500.-

169

169 Taler 1559. Münzmeister Hans Gutenson (1554-1561). (Mzz. gekreuzte Zainhaken) MON (Rosette) NO (Rosette)

TVRICENSIS (Rosette) CIVIT (Rosette) IMPERI (Rosette). Steigender Löwe mit Reichsapfel und Zürcher

Wappenschild nach links // · DOMINE (Rosette) SERVA (Rosette) NOS (Rosette) IN (Rosette) PACE (Rosette) 59 ·

Bekrönter und nimbierter Doppeladler mit ausgebreiteten Flügeln. Hürlimann 492; Divo 6E; HMZ 2-2-1123f;

Dav. 8773. 28.51 g. Fast vorzüglich mit attraktiver Tönung 500.-

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167


170

170 Taler 1559. Münzmeister Hans Jakob Stampfer. Zwei Löwen das gekrönte Reichswappen über zwei zueinander

geneigten Zürcher Wappenschilder haltend, darunter klein die Jahreszahl · I559 · // Um Zürcher Wappenschild

Umschrift- und Wappenkranz mit den 9 Vogteiwappen von Kyburg, Grüningen, Regensberg, Eglisau, Greifensee,

Andelfingen, Knonau, Wädenswil und Laufen. Hürlimann 512; Divo 7A; HMZ 2-1123i; Dav. 8780. 28.69 g.

Attraktives, vorzügliches Exemplar mit kräftiger Patina 600.-

171

171 Taler o.J. (nach 1560). Münzmeister Hans Jakob Stampfer. Zürcher Wappenschild zwischen zwei Löwen, darüber

Krone und Reichsapfel // Rv. Nimbierter Doppeladler. Hürlimann 438; Divo 9; HMZ 2-1123b; Dav. 8783. 28.43 g.

Vorzügliches Prachtexemplar mit attraktiver Patina 500.-

172

172 Dukat o.J. Münzmeister Hans Hildbrand (gest. 1604). · – SANCTVS – · – · – CAROLVS – · Thronender Karl der

Grosse mit Schwert und Reichsapfel von vorn // + - S REGVLA – S FELIX. Die nimbierten hl. Felix und Regula

mit abgeschlagenem Haupt in den Händen von vorn. Hürlimann 163; D./T. 1045b (17. Jh.); HMZ 2-1118a. Fr. 440;

Slg. Hegibach 96. 3.48 g. Gold. Selten. Vorzüglich 7´500.-

Ähnlich wie in Bern oder Strassburg erscheinen um 1600 die ehemaligen katholischen Stadtheiligen, wenigsten für kurze Zeit, auf den Goldmünzen

dieser reformierten Städte. Viel ist schon über diese Renaissance katholischer Heiliger geschrieben worden. Zum Teil wurde versucht das

Erscheinen der Heiligen mit einer theologischen Neubewertung der Heiligen in der reformierten Kirche bzw. mit wirtschaftlichen Gründen etwa

dem Handelsverkehr mit dem katholischen Italien zu begründen. Neuerdings hingegen deutet Daniel Schmutz in seinem Beitrag "Auf Siegeln und

Münzen erscheinen Heilige auch in reformierten Städten" in diesem Rückgriff auf alte Münzbilder als Versuch, die Einführung neuer Münzsorten

zu legitimieren. Vergleiche dazu ebenfalls die Katalognummer 42.

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173

173 Goldgulden o.J. (um 1622). (Arabeske) MON (Doppelpunkt über Rosette) NOVA (Rosette) AV: THVRICENSIS.

Adler mit Zürcher Wappenschild auf der Brust nach links // (Ranke) · CIVITATIS (Rosette) – · IMPERIALIS

(Ranke). Der Buchstaben I als arabische Ziffer 1. Thronender Kaiser Karl mit Schwert und Reichsapfel von vorn, in

einem verzierten Vierpass, der durch eine Kreislinie eingefasst wird. Hürlimann 247 Var. (Interpunktion); D./T. 1066;

HMZ 2-1140a; Fr. 432. 3.09 g. Gold. Sehr selten. Attraktives, sehr schönes Exemplar 5´000.-

Ex. Slg. Stroehlin, L. & L. Hamburger, Frankfurt a. M., 1902, 562 (als unediert).

174

174 Dicker Doppeltaler 1624, geprägt mit den Stempeln des Talers 1624. Interpunktionszeichen je zwei kleine Rosetten.

MO : NO : THVRIC : CIVITA : IMPERIALIS (Ranke) I624 (Ranke). Stehender Löwe auf Kasettenboden nach links.

Mit der Rechten das Schwert und den Zürcher Wappenschild, mit der Linken den Reichsapfel haltend // (Rosette)

DOMINE (Rosette) CONSERVA (Rosette) NOS (Rosette) IN (Rosette) PACE (Rosette). Bekrönter, nimbierter

doppelköpfiger Reichsadler mit ausgebreiteten Flügeln. Hürlimann 408; Divo 11A; D./T. 1068c; HMZ 2-1145B;

Dav. 4637. 57.36 g.

Sehr selten. Feine Patina. Beginnender Stempelriss auf der Vs., vorzügliches Prachtexemplar 5´000.-

175

175 1/2 Goldkrone o.J. (um 1625). Bekrönter und nimbierter Doppeladler mit Zürcher Wappenschild auf der Brust //

Lilienkreuz mit kleinen Blattverzierungen in den Winkeln. Hürlimann 272; D./T. 1065; HMZ 2-1142a; Fr. 430 (um

1560); Slg. Hegibach 119 (um 1625). 1.62 g.

Gold. Selten. Min. Zainende, ansonsten vorzügliches Exemplar 2´500.-

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173


176

176 Taler 1660. Sogenannter Waser- oder Hochmutstaler. Gekröntes Stadtwappen zwischen zwei gekreuzten

Lorbeerzweigen // Von Schriftband eingefasste Jahreszahl in römischen Ziffern mit Lilie. Hürlimann 545; Divo 16;

D./T. 1075; HMZ 2-1146I; Dav. 4648. 28.45 g.

Blaugraue Patina. Kleines Zainende, sehr schön­vorzüglich 600.-

Die auf dem Zürcher Taler von 1660 erscheinende Lilie verleitete die Zeitgenossen dazu, diese als ein persönliches Zeichen des damals regierenden

Zürcher Bürgermeisters Johann Heinrich Waser zu interpretieren. Waser war als eifriger Parteigänger Frankreichs im Volk verschrien. Die Lilie des

bourbonischen Königswappens galt sowohl bei Freund als auch beim Feind als klares Zeichen der Zugehörigkeit zur französischen Seite.

Angeblich soll Bürgermeister Waser selbst dafür gesorgt haben, dass die Lillie auf der Münze erschien. Beim Volk, welches die Frankreich-

freundliche Politk Wasers ablehnte, stießen die Taler auf starke Abneigung, sodass sie kurz darauf wieder eingezogen und mit einem neuen Münz-

bild überprägt wurden.

177

177 Taler o.J. (1707-1712). Sogenannter "Schanzentaler". Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Auf

Kasettenboden stehender, nach links gewandter Löwe. Mit der Rechten ein Schwert schwingend, mit der Linken den

ovalen Zürcher Wappenschild in Kartusche haltend // Ansicht der Stadt Zürich mit den Festungsanlagen

(Schanzen) von Westen her gesehen. Erhabene wellenförmige Randprägung. Hürlimann 575; Divo 19A; D./T. 1080;

HMZ 2- 1164a; Dav. 4655 Var. 25.29 g. Selten. Vorzügliches Exemplar 1´500.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2674.

Unter den Zürcher Stadtansichten auf Münzen zählt diejenige des sogenannten "Schanzen- oder Uetliberg-Talers" von Hans Jakob Gessner

ohne Zweifel zu den Besten ihrer Art. Die Stadt wird von Westen bzw. vom Uetliberg her widergegeben. Im Vordergrund lassen sich deutlich die

während der Zeit des Dreissigjährigen Krieges (1618-1648) erbauten Schanzen der Stadtbefestigung erkennen, welche Zürich bis ins 19.

Jahrhundert hinein umschlossen und diesem Taler den Namen gaben.

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177


178

178 Taler mit Randinschrift 1713. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links gewandter, aufrecht

stehender Löwe. In der erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten Zürcher

Wappenschild haltend. Wahlspruch mit Jahreszahl zwischen gekreuztem Lorbeer- und Palmzweig. Variante mit

Randinschrift: DOMINE (Rosette) CONSERVA (Rosette) NOS (Rosette) IN (Rosette) PACE Hürlimann 578;

Divo 22A; D./T. 419a; HMZ 2-1164f; Dav. 1783. 28.63 g.

Selten. Attraktive blaugrüne Tönung. Vorzüglich 1´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2695.

Der erste Zürcher Taler mit Randschrift.

179

179 Taler 1713. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links gewandter, aufrecht stehender Löwe. In der

erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten Zürcher Wappenschild haltend.

Wahlspruch mit Jahreszahl zwischen gekreuztem Lorbeer- und Palmzweig. Variante mit Wellenrand. Hürlimann 577;

Divo 22; D./T. 419a; HMZ 2-1164d; Dav. 1783. 27.72 g.

Selten. Feine blaugrüne Tönung. Vorzügliches Prachtexemplar 1´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2694.

180

180 Taler 1714. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links gewandter, aufrecht stehender Löwe. In der

erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten Zürcher Wappenschild haltend.

Wahlspruch mit Jahreszahl zwischen gekreuztem Lorbeer- und Palmzweig. Randschrift. Hürlimann 579; Divo 22B;

D./T. 419b; HMZ 2-1164g; Dav. 1783. 27.89 g. Vorzügliches Prachtexemplar mit feiner Tönung 1´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2701.

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181

181 2 Dukaten 1716. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Ovaler Zürcher Wappenschild in Kartusche,

zwischen zwei sich gegenüberstehenden Löwen mit Schwert und Palmzweig // Mehrzeilige Inschrift mit Jahreszahl

zwischen gekreutzem Lorbeer- und Palmzweig. Hürlimann 132; D./T. 401f; HMZ 2-1160f; Fr. 485. 7.00 g.

Gold. Winz. Kratzer auf der Rs., ansonsten unzirkuliertes Prachtexemplar, fast Stempelglanz 3´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2708.

182

182 Dukat 1721. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links schreitender Löwe mit Schwert und Schild

// Fünfzeilige Inschrift mit Jahreszahl in Kartusche, zwischen Lorbeer- und Palmzweig. Hürlimann 210; D./T. 406d;

HMZ 2-1161l; Fr. 486a. 3.45 g. Gold. Prachtexemplar. Vorzüglich­FDC 1´000.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2738.

183

183 1/2 Dukat 1725. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Hürlimann 307; D./T. 411h; HMZ 2-1162o;

Fr. 487a. 1.72 g. Gold. Vorzüglich 450.-

184

184 Taler 1726. Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links gewandter, aufrecht stehender Löwe. In der

erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten Zürcher Wappenschild haltend.

Wahlspruch mit Jahreszahl in Kartusche, oben Muschel, unten gekreuzter Lorbeer- und Palmzweig. Randschrift.

Hürlimann 590; Divo 22H; D./T. 420c; HMZ 2-1164r; Dav. 1786. 28.10 g.

Selten. Unzirkuliertes Prachtexemplar, vorzüglich­Stempelglanz 750.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2783.

Letzte Zürcher Münze mit Randschrift.

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181

182


185

185 2 Dukaten 1734 (im Stempel geändert). Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Ovaler Zürcher

Wappenschild in Kartusche, zwischen zwei sich gegenüber stehenden Löwen mit Schwert und Palmzweig //

Mehrzeilige Inschrift mit Jahreszahl in Rollkartusche, oben Löwenkopf mit Girlanden, unten gekreuzter Lorbeer- und

Palmzweig. Hürlimann 146; D./T. 402n; HMZ 2-1160s; Fr. 485a. 6.94 g.

Gold. Leichte Prägeschwäche auf der Rs., vorzügliches Exemplar 2´500.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2815.

186

186 Taler 1734 (im Stempel umgeschnitten). Münzmeister Hans Jakob (I.) Gessner (1706-1737). Nach links gewandter,

aufrecht stehender Löwe. In der erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten

Zürcher Wappenschild haltend. Wahlspruch mit Jahreszahl in Kartusche, oben Engelskopf, unten gekreuzter Lorbeer-

und Palmzweig. Wellenrand. Hürlimann 600; Divo 22L; D./T. 420g; HMZ 2-1164bb; Dav. 1786. 28.73 g.

Selten. Stempelbruch auf der Rs., fast vorzügliches Exemplar mit feiner Tönung 500.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2818.

Letztes Prägejahr dieses Typs.

187

187 Dukat 1748. Münzmeister Hans Jakob (II.) Gessner (1737-1770). Nach links schreitender Löwe mit Schwert und

Schild // Fünfzeilige Inschrift mit Jahreszahl in Kartusche, zwischen Lorbeer- und Palmzweig. Hürlimann 233;

D./T. 406u; HMZ 2-1161cc; Fr. 486a. 3.46 g. Gold. Vorzügliches Prachtexemplar 1´000.-

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188

188 Taler 1761. Münzmeister Hans Jakob (II.) Gessner (1737-1770). Nach links gewandter, aufrecht stehender Löwe. In

der erhobenen Rechten ein Schwert, mit der Linken den auf den Boden gestellten Zürcher Wappenschild haltend.

Wahlspruch mit Jahreszahl in Kartusche, unten gekreuzter Lorbeer- und Palmzweig. Wellenrand. Hürlimann 625;

Divo 25J; D./T. 421l; HMZ 2-1164yy; Dav. 1789. 27.70 g.

Prachtexemplar mit feiner Tönung, vorzüglich­Stempelglanz 500.-

189

189 Taler 1773 Münzmeister Hans Heinrich (I.) Locher (1773-1780). Auf Bodenleiste stehender, nach links gewandter

Löwe, den Kopf dreiviertel nach rechts zurückgewandt. Mit der Linken das geschulterte Schwert, mit der Rechten den

ovalen, Blumen geschmückten, Zürcher Wappenschild haltend // Wahlspruch mit Jahreszahl in florealer Kartusche.

Wellenrand. Hürlimann 630; Divo 27; D./T. 426; HMZ 2-1164eee; Dav. 1793. 26.48 g.

Fast vorzüglich 500.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2908.

190

190 Dukat 1775. Münzmeister Hans Heinrich (I.) Locher (1773-1780). Nach links schreitender Löwe mit Schwert und

Schild // Vierzeilige Inschrift mit Jahreszahl in Kartusche, unten zwei gekreuzte Füllhörner. Rand aus Halbbögen mit

jeweils einen Punkt bestehend. Hürlimann 241; D./T. 407; HMZ 2-1161jj; Fr. 486b. 3.48 g.

Gold. Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 1´250.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2914.

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191

191 Taler 1776. Münzmeister Hans Heinrich (I.) Locher (1773-1780). Auf Bodenleiste stehender, nach links gewandter

Löwe, den Kopf dreiviertel nach rechts zurückgewandt. Mit der Linken das geschulterte Schwert, mit der Rechten den

ovalen Zürcher Wappenschild haltend // Wahlspruch mit Jahreszahl in florealer Kartusche, unten zwei gekreuzte

Füllhörner. Wellenrand. Hürlimann 631; Divo 28; D./T. 427a; HMZ 2-1164fff; Dav. 1794. 26.50 g.

Prachtexmplar mit feiner Tönung, vorzüglich­FDC 500.-

Ex Slg. Schulthess-Rechberg, Schweiz, Teil 4 (Zürich 2005), 2919.

192

192 Taler 1777. Münzmeister Hans Heinrich (I.) Locher (1773-1780). Auf Bodenleiste stehender, nach links gewandter

Löwe, den Kopf dreiviertel nach rechts zurückgewandt. Mit der Linken das geschulterte Schwert, mit der Rechten den

ovalen Zürcher Wappenschild haltend // Wahlspruch mit Jahreszahl in florealer Kartusche, unten zwei gekreuzte

Füllhörner. Wellenrand. Hürlimann 633; Divo 29; D./T. 427b; HMZ 2-1164ggg; Dav. 1794. 26.30 g.

Vorzügliches Exemplar 600.-

193

193 Taler 1780. Münzmeister Hans Jakob Wüest (1780-1798). Von zwei Löwen gehaltener ovaler Zürcher Wappenschild

mit Freiheitshut, darunter zwei gekreuzte Füllhörner // Wahlspruch mit Jahreszahl in Lorbeerkranz. Laubrand.

Hürlimann 637; Divo 30; D./T. 429; HMZ 2-1164jjj; Dav. 1797. 26.31 g.

Prachtexmplar mit feiner Patina, fast Stempelglanz 500.-

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193


194

194 Taler 1783. Münzmeister Hans Jakob Wüest (1780-1798). Von zwei Löwen flankierter, mandelförmiger, mit Girlande,

Palm- und Lorbeerzweig sowie Hut geschmückter Zürcher Wappenschild // Inschrift mit Jahreszahl im

Lorbeerkranz. Hürlimann 638; Divo 31; D./T. 430; HMZ 2-1164kkk; Dav. 1798. 25.29 g.

Min. Justierspuren am Rand der Vs., vorzüglich 250.-

ZÜRICH, Kanton

195

195 10 Schilling 1807. Münzmeister Hans Jakob Wüest (1803-1810). Geschweifter Zürcher Wappenschild zwischen zwei

Rosetten // Fünfzeilige Inschrift mit Jahreszahl in geschweifter Kartusche, zwischen gekreuztem Lorbeer- und

Palmzweig. Darunter in kleiner ovaler Kartusche Wertangabe, oben Graveurinitiale B. D./T. 22b; HMZ 2-1176b 4.57 g.

Selten. Kleiner Schrötlingsfehler, unzirkuliertes Prachtexemplar, fast Stempelglanz 250.-

Im Volksmund als "Züri-Bock" bezeichnet.

196

196 Dukat 1810. Mzm. Hans Caspar (I.) Wüest (1810-1841). Stschn. Johann Caspar (II.) Brupacher aus Wädenswil. (Stern)

DUCATUS REIPUBLICÆ TURICENSIS. Stehender Löwe auf Sockelleiste nach links, mit geschultertem Schwert

und Wappenkartusche, darunter Graveurinitiale B // Mehrzeilige Inschrift in Kartusche: IUSTITIA / ET /

CONCORDIA / 1810 , unten zwei Füllhörner und Graveurinitiale B. Hürlimann 242; D./T. 17; HMZ 2-1171a; Schl. 82;

Fr. 486b. 3.49 g. Gold. Selten. Vorzüglich 500.-

Ex Spink & Son Ltd./Druso Franceschi Auktion 21, Zürich 15.-17.10.1986, 2067.

197

197 10 Schilling 1810. Münzmeister Hans Caspar (I.) Wüest (1810-1841). Hürlimann 893; D./T. 22e; HMZ 2-1176e. 4.63 g.

Vorzügliches Prachtexemplar 150.-

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196


198

198 40 Batzen (Neutaler) 1813. Münzmeister Hans Caspar (I.) Wüest (1810-1841). Hürlimann 644; Divo 33; D./T. 18;

HMZ 2-1173a; Dav. 366. 29.34 g. Vorzüglich 250.-

199 20 Batzen 1826. Münzmeister Hans Caspar (I.) Wüest (1810-1841). Hürlimann 756; D./T. 19b; HMZ 2-1173b.

Prachtexemplar, FDC. In PCGS­Holder, bewertet MS 66 (!) 250.-

200

200 Rappen 1846, Stuttgart. Spatenförmiger Zürcher Wappenschild zwischen gekreuztem Eichenlaub- und Lorbeerzweig,

darunter D // Wertangabe mit Jahreszahl in Eichenlaubkranz. D./T. 25d; HMZ 2-1180e. 0.61 g.

Sehr selten. Aussergewöhnliche Erhaltung. Feine Stempelrisse auf der Vs., vorzüglich 1´000.-

201 Grafik. Limmatquai mit Universität, 1934. Radierung von Gregor Rabinovitsch (1884-1958). Signiert und datiert unten

links, unten rechts handschriftliche Signatur in Bleistift. Plattenrand: ca. 31,5 x 23,5 cm, unbeschnittener Blattrand: ca.

40,5 x 30,5 cm. Kartonpassepartout. Papier leicht gebräunt, an den vier Blattecken mit Klebestreifen auf Karton-

unterlage geklebt, ansonsten sehr guter Zustand 150.-

Sehr schöne Darstellung des Limmatquais aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Links die 1950 trotz Widerstand aus der Bevölkerung

abgebrochene Holzbrücke, welche im Volksmund liebevoll "gedecktes Brüggli" genannt wurde.

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198


202

ZUG

202 Engeltaler 1565. Münzmeister Oswald Vogt (1564-1584). (Rosette) MONETA (Rosette) NO (Rosette) CANTONIS

(Rosette) TVGIENSIS (Rosette) 65. Zuger Wappenschild von zwei Engeln gehalten, welche gleichzeitig den

Reichsapfel darüber halten // CVM (Rosette) HIS (Rosette) QVI (Rosette) ODERT (Rosette) PACE (Rosette)

ERAM (Rosette) PACIFICVS. Gekrönter, nimbierter Doppeladler mit ausgebreiteten Flügeln. Wiel. 3b; Divo 68;

HMZ 2-1077c; Dav. 8770. 28.20 g.

Sehr selten. Attraktives vorzügliches Exemplar mit gleichmässiger Patina 10´000.-

Als Münzort tritt Zug relativ spät in Erscheinung. 1564 lässt der Zuger Goldschmied Osvald Vogt die ersten Zuger Münzen prägen. Unter den

herausgebrachten Nominalen verdienen die Zuger Taler sowohl unter künstlerischem als auch technischem Aspekt grosse Beachtung. Der Stempel

für den Engeltaler wie auch für die meisten anderen Taler dieser Periode schnitt der Zürcher Stempelschneider und Münzmeister Jakob Stampfer,

der ebenfalls noch für andere eidgenössische Orte tätig war. Hergestellt wurden sie mit der damals modernen Technik der Walzenprägung. Ob

bereits in den ersten Jahren der Zuger Münzprägung ein solches Walzenwerk in Zug existierte, oder ob die Münzen noch von Stampfer in Zürich

geprägt wurden, ist unklar. Ohne Zweifel gehören jedoch die Zuger Taler dieser Periode zu den schönsten Schweizer Talerprägungen des

16. Jahrhunderts.

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HELVETISCHE REPUBLIK

203

203 40 Batzen (Neutaler) 1798 S, Solothurn. Mzm. Franz Xaver Zeltner. Stsch. Johann Friedrich Huber. Stehender

Krieger mit geschulterter Fahne dreiviertel nach links, den Kopf nach rechts gewandt, darunter Jahreszahl //

Wertangabe mit Münzstättezeichen Eichenkranz. Variante mit Laubrand. Hofer 3; Divo 1; D./T. 3; HMZ 2-1185a;

Dav 1771 Var. 29.40 g. Vorzügliches Exemplar 500.-

204

204 40 Batzen (Neutaler) 1798 S, Solothurn. Mzm. Franz Xaver Zeltner. Stsch. Johann Friedrich Huber. Stehender

Krieger in alter Tracht mit Schwert und geschulterter Fahne, darunter Jahreszahl // Wertangabe und Münzstätte-

zeichen in Eichenlaubkranz. Kettenrand. Hofer 3; Divo 1B; D./T. 3a; HMZ 2-1185a; Dav. 1771. 29.36 g.

Vorzügliches Exemplar 500.-

Wie zuvor, jedoch Variante mit Kettenrand.

205

205 4 Franken (Neutaler) 1799 B, Bern. Probe zum Neutaler 1799. Stehender Krieger in alter Tracht mit Fahne halblinks

auf einem Postament mit Jahreszahl // Wertangabe und Münzzeichen in einem Eichenkranz mit dicken Reifen. Hofer 5;

Divo 2; D./T. 4; HMZ 2-1185c; Dav. 1773. 29.44 g.

Sehr selten. Prachtexemplar mit feiner Patina, fast Stempelglanz 2´500.-

206

206 10 Batzen (1 Franken) 1799 B, Bern. D./T. 7b; HMZ 2-1187b. 7.63 g.

Min. Justierspuren, unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 250.-

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207

207 16 Franken (Dublone) 1800 B, Bern. Stehender Krieger in alter Tracht mit Fahne nach rechts; im Abschnitt

Münzzeichen // Wertangabe mit Jahreszahl in Kranz. D./T. 2; HMZ 2-1184; Schl. 76; Fr. 282. 7.65 g.

Gold. Selten. Min. Schrötlingsfehler auf der Vs., vorzügliches Exemplar 1´000.-

208

208 16 Franken (Dublone) 1800 B, Bern. Stehender Krieger in alter Tracht mit Fahne nach rechts; im Abschnitt

Münzzeichen // Wertangabe mit Jahreszahl in Kranz. D./T. 2; HMZ 2-1184; Schl. 76; Fr. 282. 7.65 g.

Gold. Selten. Fast vorzüglich 1´000.-

209

209 4 Franken (Neutaler) 1801 B, Bern. Stehender Krieger in alter Tracht mit Fahne und Schwert halblinks auf einem

Postament mit Jahreszahl // Wertangabe und Münzzeichen in einem Eichenkranz um 6 dünnen Reifen. Hofer 7;

Divo 3A; D./T. 5; HMZ 2-1185d; Dav. 359. 29.52 g.

Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast Stempelglanz 1´750.-

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208

209


210

EIDGENOSSENSCHAFT

210 5 Franken 1850 A, Paris. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse. Im Abschnitt die Münzzeichen Hand (Direktor Charles-Louis

Dierickx) und Windhundkopf (Generalgraveur Jean-Jacques Barre), am linken Rand A. BOVY (Stempelschneider) //

Wertangabe mit Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen A. Divo 1;

HMZ 2-1197a; Dav. 376. 25.04 g.

Äusserst selten in dieser Erhaltung. Prooflike. Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast FDC 1´000.-

211

211 5 Franken 1850 A, Paris. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse. Im Abschnitt die Münzzeichen Hand (Direktor Charles-Louis

Dierickx) und Windhundkopf (Generalgraveur Jean-Jacques Barre), am linken Rand A. BOVY (Stempelschneider) //

Wertangabe mit Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen A. Divo 1;

HMZ 2-1197a; Dav. 376. 25.07 g. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 750.-

212

212 2 Franken 1850 A, Paris. Divo 2; HMZ 2-1201a. Unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 500.-

213

213 1 Franken 1850 A, Paris. Divo 3; HMZ 2-1203a.

Prachtvolle Erhaltung. Winziger Randfehler, fast FDC 350.-

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214

214 1/2 Franken 1850 A, Paris. Divo 4; HMZ 2-1205a.

Fein getöntes, unzirkuliertes Prachtexemplar. In PCGS­Holder, bewertet MS 67 (!) 350.-

215 5 Franken 1851 A, Paris. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse. Im Abschnitt die Münzzeichen Hand (Direktor Charles-Louis

Dierickx) und Windhundkopf (Generalgraveur Jean-Jacques Barre), am linken Rand A. BOVY (Stempelschneider) //

Wertangabe mit Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen A. Divo 12;

HMZ 2-1197b; Dav. 376. 25.12 g.

Äusserst selten in dieser Erhaltung. Proof. Polierte Platte. FDC 2´000.-

216

216 1/2 Franken 1851 A, Paris. Divo 14; HMZ 2-1205b.

Selten in dieser Erhaltung. Unzirkuliert, fast FDC 250.-

217

217 5 Franken 1855. Probe in Silber von M. L. Bovy in Genf. Stempelschneider Antoine Bovy. Frauenbünste mit

Haarband nach links, darunter Künstlername A. BOVY // ESSAI und Jahreszahl in Lorbeer- und Eichenkranz.

Variante mit glattem Rand. HMZ 2-1229b. 25.14 g. Selten. Winz. Sammlerpunze am Rand.

Üblicher Stempelbruch am Rand der Rs. Proof. Polierte Platte. FDC 1´000.-

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218

218 5 Franken 1855. Probe in Silber von M. L. Bovy in Genf. Stempelschneider Antoine Bovy. Frauenbünste mit

Haarband nach links, darunter Künstlername A. BOVY // ESSAI und Jahreszahl in Lorbeer- und Eichenkranz.

Variante mit geripptem Rand. HMZ 2-1229b. 28.00 g. Selten. Feine Patina, fast FDC 1´000.-

Perfektes Stück ohne den sonst üblichen Stempelbruch am Rand. Variante mit gerippten Rand.

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220

219 2 Franken 1860 B, Bern. Divo 28; HMZ 2-1201c. Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast FDC 500.-

220 1 Franken 1861 B, Bern. Divo 30; HMZ 2-1203e. Fast FDC 200.-

221 2 Franken 1862 B, Bern. Divo 31; HMZ 2-1201d.

Unzirkuliertes Exemplar mit feiner Tönung, fast FDC 500.-

222

222 2 Franken 1863 B, Bern. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse; im Abschnitt KORN (Stempelschneider) // Wertangabe mit

Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen. Divo 32; HMZ 2-1201e.

Selten, vor allem in dieser Erhaltung. Prachtexemplar, fast FDC 750.-

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223

223 20 Franken (Probe) 1871 B, Bern. HELVETIA. Schweizer Wappenschild auf zwei gekreuzten Blumenzweigen,

darunter Jahreszahl. Rv. Wertangabe in Alpenrosenkranz, darunter Münzstättezeichen. Gerippter Rand. Richter 9;

HMZ 2-1225a; Fr. 491. 6.46 g.

Gold. Selten. Kleine Kratzer auf der Vs., unzirkuliertes Exemplar von polierten Stempeln 1´500.-

224

224 20 Franken (Zweipunktprobe) 1873. Bern. Stempelschneider Leopold Wiener. Sitzende Helvetia mit Schwert und

Schild nach links, vor Bergkulisse, darüber 22 Sterne, im Abschnitt: HELVETIA. // Wertangabe und Jahreszahl

zwischen zwei rautenförmige Punkte. Gerippter Rand. Richter 18; HMZ 2-1227a; Fr. 494. 6.43 g.

Gold. Selten. Kratzer auf der Vs., vorzügliches Exemplar 2´000.-

225

225 20 Franken (Dreipunktprobe) 1873. Brüssel. Stempelschneider Leopold Wiener. Sitzende Helvetia mit Schwert und

Schild nach links, vor Bergkulisse, darüber 22 Sterne, im Abschnitt: HELVETIA. // Wertangabe und Jahreszahl

zwischen zwei rautenförmige Punkte, oben zusätzlich kleiner Engelskopf (Münzzeichen für Brüssel). Gerippter Rand.

Richter 16; HMZ 2-1228a; Fr. 493. 6.45 g. Gold. Selten. Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 2´000.-

226

226 5 Franken 1873 B, Bern. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse. Am linken Rand A. BOVY (Stempelschneider) // Wertangabe

mit Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen B. Divo 43; HMZ 2-

1197c; Dav. 376. 24.93 g. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung.

Unzirkuliertes Prachtexemplar mit feiner goldgelber Tönung, fast FDC 1´500.-

73

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227

227 5 Franken 1873 B, Bern. HELVETIA. Nach links sitzende, bekränzte Helvetia mit ausgestreckter Rechten und auf

Schweizer Schild gestützten Linken, vor Bergkulisse. Am linken Rand A. BOVY (Stempelschneider) // Wertangabe

mit Jahreszahl in einem Kranz aus Eichen- und Alpenrosenzweigen, darunter Münzstättezeichen B. Divo 43;

HMZ 2-1197c; Dav. 376. 24.88 g. Selten. Sehr schön 500.-

228

228 1 Franken 1875 B, Bern. Divo 51; HMZ 2-1204a. Vorzüglich­Stempelglanz 250.-

229

229 1/2 Franken 1875 B, Bern. Divo 52; HMZ 2-1206a. Unzirkuliert, fast FDC 250.-

230

230 20 Franken 1888 B, Bern. Helvetiakopf mit Diadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen Wertangabe,

oben Stern, unten die Jahreszahl, in Eichen- und Lorbeerkranz. Divo 107; HMZ 2-1194d; Fr. 497. 6.46 g.

Gold. Selten. Vorzüglich 2´500.-

231

231 5 Franken 1888 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 108;

HMZ 2-1198a; Dav. 392. 25.03 g. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar, fast FDC 2´500.-

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230


232

232 5 Franken 1889 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 112;

HMZ 2-1198b; Dav. 392. 25.03 g.

Selten in dieser Erhaltung. Prooflike. Unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 1´000.-

233

233 5 Franken 1890 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 116;

HMZ 2-1198c; Dav. 392. 24.98 g.

Selten in dieser Erhaltung. Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast FDC 1´000.-

234

234 5 Franken 1891 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 121;

HMZ 2-1198d; Dav. 392. 25.01 g. Selten in dieser Erhaltung. Vorzüglich­FDC 1´000.-

235

235 5 Franken 1892 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 127;

HMZ 2-1198e; Dav. 392. 25.06 g.

Selten in dieser Erhaltung. Min. Kerbe auf dem Randstab der Vs.,

von polierten Stempeln, vorzüglich­FDC 1´000.-

75


GOLD AUS GONDO

236

236 20 Franken 1895 B, Bern. Aus Gondo-Gold geprägt. Helvetiakopf mit Diadem nach links // Schweizer Wappenschild

zwischen Wertangabe, oben Stern, unten die Jahreszahl, in Eichen- und Lorbeerkranz. In der Mitte des

Schweizerkreuzes ein eingepunztes Kreuz als Zeichen der Prägung aus Gondo-Gold. Divo 34; HMZ 2-1194m; Fr. 501

(Very Rare). 6.45 g. Gold. Von aller grössten Seltenheit. Nur 19 Stücke geprägt.

Unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 50´000.-

Ex Hess/Leu 25, Schweizer Goldmünzen, Luzern, 17.4.1964, 9.

Die 20-Franken-Stücke, welche aus hellerem Gondo-Gold geprägt wurden, gehören zu den grossen Raritäten der gesamten Serie der

Schweizer Bundesmünzen. Bereits in römischer Zeit wurde in der Umgebung des Walliser Dorfes Gondo nach Gold geschürft. Eine

Hochblüte erlebte der Bergbau im Gebiet von Gondo in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts als unter Kaspar Jodok von Stockalper, dem Erbauer

des Stockalper-Palasts in Brig, intensiv nach Gold gegraben wurde. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchte die Aktiengesellschaft "Mines

d'or de Gondo" einen rentablen Minenbetrieb zu betreiben. 1897 musste die mit 5 Millionen Schweizer Franken Kapital gegründete

Aktiengesellschaft jedoch endgültig das Handtuch werfen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Gold im Wert von rund Fr. 2000.-- geschürft worden. Mit

dem Grossteil dieses Goldes liesen die Bergwerksbetreiber in der Münzstätte Bern in den Jahren 1893, 1895 und 1897 jeweils kleine Serien 20-

Franken-Stücke prägen, welche wohl zu Geschenkzwecken dienten. Sie unterscheiden sich von den gängigen 20-Franken-Stücken dieser Jahrgänge

durch ihre etwas hellere Farbe und einem kleinen einpunziertem Kreuz in der Mitte des Schweizer Kreuzes auf der Rückseite der Münze. Von

den Serien der drei Jahrgänge ist die Serie von 1895 mit nur 19 Stück die seltenste. Die beiden übrigen Serien betrugen 25 bzw. 29 Stück, wobei

heute deutlich weniger Exemplare des Jahrgangs 1897 bekannt sind.

76


237

237 5 Franken 1895 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 144;

HMZ 2-1198g; Dav. 392. 25.02 g. Seltener Jahrgang. Prachtexemplar, fast FDC 1´000.-

238

238 5 Franken 1900 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 181;

HMZ 2-1198i; Dav. 392. 25.00 g. Seltenerer Jahrgang. Prachtexemplar, FDC 5´000.-

239

239 5 Franken 1904 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 212;

HMZ 2-1198j; Dav. 392. 25.03 g.

Min. Fehler auf dem Randstab der Vs. Prachtexemplar mit feiner Tönung, FDC 2´500.-

240

240 5 Franken 1907 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 236;

HMZ 2-1198k; Dav. 392. 25.05 g. Unzirkuliertes Prachtexemplar mit feiner Tönung, FDC 1´000.-

77

238


241

241 5 Franken 1909 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 256;

HMZ 2-1198m; Dav. 392. 25.04 g.

Selten in dieser Erhaltung. Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast FDC 1´000.-

242

242 5 Franken 1912 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 256;

HMZ 2-1198m; Dav. 392. 25.02 g. Sehr selten. Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 5´000.-

243

243 5 Franken 1916 B, Bern. Frauenkopf mit Alpenrosendiadem nach links // Schweizer Wappenschild zwischen

Wertangabe, darüber Stern. Das Ganze in einem Lorbeer- und Eichenkranz, darunter Münzstättezeichen. Divo 316;

HMZ 2-1198o; Dav. 392. 24.99 g.

Seltener Jahrgang. Prooflike. Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 5´000.-

78

242

243


244

244 5 Franken 1922 B, Bern. Brustbild eines Alphirten mit Kapuze nach rechts, unten links Künstlername P.

BVRKHARD // Wappenschild mit breitem Schweizerkreuz zwischen Enzian- und Alpenrosenzweigen, oben

Wertangabe, unten Jahreszahl mit Münzstättezeichen. Divo 350; HMZ 2-1199a; Dav. 393. 25.06 g.

Prachtexemplar mit feiner Tönung, fast FDC 250.-

245

245 5 Franken 1923 B, Bern. Brustbild eines Alphirten mit Kapuze nach rechts, unten links Künstlername P.

BVRKHARD // Wappenschild mit breitem Schweizerkreuz zwischen Enzian- und Alpenrosenzweigen, oben

Wertangabe, unten Jahreszahl mit Münzstättezeichen. Divo 354; HMZ 2-1199c; Dav. 393. 25.02 g.

Prachtexemplar, vorzüglich­FDC 250.-

246

246 5 Franken 1924 B, Bern. Brustbild eines Alphirten mit Kapuze nach rechts, unten links Künstlername P.

BVRKHARD // Wappenschild mit breitem Schweizerkreuz zwischen Enzian- und Alpenrosenzweigen, oben

Wertangabe, unten Jahreszahl mit Münzstättezeichen. Divo 355; HMZ 2-1199d; Dav. 394. 25.01 g.

Seltenerer Jahrgang. Proof. Minimale Kratzer, polierte Platte. FDC 1´000.-

79

244

246


247

247 100 Franken 1925 B, Bern. HELVETIA. Frauenbüste mit geflochtenem Haar nach links vor Bergkulisse, links

Künstlername // Wertangabe, darüber Schweizer Kreuz im Strahlenkranz, darunter Jahreszahl mit Alpenrosenzweig

und Münzstättezeichen B. Divo 359; D./T. 291; HMZ 2-1193a; Schl. 20; Fr. 502. 32.31 g.

Gold. Vorzügliches Prachtexemplar 5´000.-

Dies ist die einzige offizielle Grossgoldprägung der Eidgenossenschaft. Sie wurde nach einem Modell des Künstlers Fritz Landry geschaffen und

geht auf die Initiative des damaligen Bundespräsidenten und Finanzvorsteher Jean-Marie Musy zurück. Von den ursprünglich 5000 geprägten

Exemplaren wurden über 1250 Stücke wieder eingeschmolzen.

248

248 100 Franken 1925 B, Bern. Probe in Messing. Stempelschneider F. Landry. Frauenbüste mit geflochtenem Haar nach

links vor Bergkulisse, links Künstlername // Wertangabe, darüber Schweizer Kreuz im Strahlenkranz, darunter

Jahreszahl mit Alpenrosenzweig und Münzstättezeichen B sowie ESSAI. Variante mit glattem Rand. Divo, Proben 45 Var.

HMZ 2-1224b. 14.37 g. Sehr selten. Winz. Punzierung im Rand. Prachtexemplar, fast FDC 2´500.-

249

249 100 Franken 1925 B, Bern. Probe in Messing. Stempelschneider F. Landry. Frauenbüste mit geflochtenem Haar nach

links vor Bergkulisse, links Künstlername // Wertangabe, darüber Schweizer Kreuz im Strahlenkranz, darunter

Jahreszahl mit Alpenrosenzweig und Münzstättezeichen B sowie ESSAI. Variante mit Randschrift. Divo, Proben 45;

HMZ 2-1224a. 14.64 g. Sehr selten. Unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 2´500.-

Wie zuvor, jedoch mit Randschrift.

80

247

249


250

250 5 Franken 1926 B, Bern. Brustbild eines Alphirten mit Kapuze nach rechts, unten links Künstlername P.

BVRKHARD // Wappenschild mit breitem Schweizerkreuz zwischen Enzian- und Alpenrosenzweigen, oben

Wertangabe, unten Jahreszahl mit Münzstättezeichen. Divo 368; HMZ 2-1199f; Dav. 394. 25.04 g.

Vorzüglich­FDC 125.-

251

251 5 Franken 1928 B, Bern. Brustbild eines Alphirten mit Kapuze nach rechts, unten links Künstlername P.

BVRKHARD // Wappenschild mit breitem Schweizerkreuz zwischen Enzian- und Alpenrosenzweigen, oben

Wertangabe, unten Jahreszahl mit Münzstättezeichen. Divo 380; HMZ 2-1199g; Dav. 394. 25.04 g.

Sehr selten. Proof. Minimale Kratzer, polierte Platte 10´000.-

GEDENKPRÄGUNG

252

252 5 Franken 1939 B. 600 Jahre Schlacht bei Laupen. Divo G2; HMZ 2-1223b. 14.90 g.

Selten. Vorzüglich­FDC 250.-

81


SCHÜTZENTALER

ex 253

253 Chur. 4 Franken 1842, München. Dazu Schützentaler Lausanne 1876. Richter 836; Martin 449; HMZ 2-1340a;

Dav. 372. 28.36 g. Selten. Leicht gereinigt, ansonsten vorzüglich und sehr schön­vorzüglich (2) 250.-

254

254 Glarus. 40 Batzen 1847, München. Glarner Wappenschild in Eichenlaub- und Lorbeerkranz, darunter Jahreszahl //

Schweizerkreuz auf Waffen- und Fahnentrophäen, darüber zwei Hände im Handschlag, darunter Wertbezeichnung.

Das Ganze im Lorbeerkranz. Richter 803a; Martin 429; HMZ 2-1341a; Dav. 373. 29.46 g.

Selten. Schrötlingsfehler auf der Rs., ansonsten unzirkuliertes

Prachtexemplar mit feiner Tönung, fast FDC 1´500.-

Von den ursprünglich 3200 Exemplaren wurden anlässlich der Währungsumstellung und dem damit verbundenen Einzug der alten Sorten im

Winter 1852 1023 Stück eingeschmolzen.

255

255 Solothurn. 5 Franken 1855, München. Richter 1117a; Martin 640; HMZ 2-1343a; Dav. 377. 24.97 g.

Selten. Nur 3000 Stücke geprägt. Fast vorzügliches Exemplar 500.-

82

254


256

256 Bern. 5 Franken 1857, Bern. Richter 181a; Martin 107; HMZ 2-1343b; Dav. 378. 25.03 g.Vorzüglich 250.-

257

257 Zürich. 5 Franken 1859, Bern. Richter 1723a; Martin 1014; HMZ 2-1343c; Dav. 379. 25.04 g.

Unzirkuliert, FDC 250.-

258

258 Stans. 5 Franken 1861, Bern. Richter 1022a; Martin 872; HMZ 2-1343d; Dav. 1244. 25.05 g.

Vorzüglich 250.-

259

259 La Chaux de Fonds. 5 Franken 1863, Bern. Richter 944a; Martin 506; HMZ 2-1343e; Dav. 381. 25.04 g.

Feine Tönung, vorzügliches Exemplar 250.-

83

257

259


260

260 Schaffhausen. 5 Franken 1865, Bern. Richter 1054b; Martin 604a; HMZ 2-1343f; Dav. 382. 25.06 g.

Vorzüglich 100.-

261

261 Zug. 5 Franken 1869, Bern. Richter 1671b; Martin 990; HMZ 1343h; Dav. 384. 24.99 g.

Kl. Kratzer, vorzüglich 100.-

262

262 St. Gallen. 5 Franken 1874, Bern. Richter 1156a; Martin 560; HMZ 1343j; Dav. 386. 25.02 g.

Vorzüglich 100.-

263

263 Basel. 5 Franken 1879, Bern. Variante ohne Strahlen zwischen den Beinen. Richter 92a; Martin 56; HMZ 2-1343l;

Dav. 388. 25.06 g. Vorzüglich 75.-

84

262

261


264

264 Lugano. 5 Franken 1883, Bern. Richter 1373a; Martin 773; HMZ 2-1343n; Dav. 390. 25.00 g.

Vorzüglich 50.-

265

265 Bern. 5 Franken 1885, Bern. Richter 193a; Martin 118; HMZ 2-1343o; Dav. 391. 25.03 g.

Vorzügliches Prachtexemplar 75.-

266

266 Fribourg. 100 Franken 1934, Bern. Stehender Grenadier, in der Rechten ein Gewehr, umgeben von einem

Halbbogenkreis // Bekrönter ovaler Freiburger Wappenschild zwischen zwei Palmzweigen, darunter Wertangabe und

Münzstättezeichen. Richter 430a; Martin 245; HMZ 2-1344a; Fr. 505. 26.01 g.

Gold. Unzirkuliertes Prachtexemplar, FDC 1´500.-

267

267 Luzern. 100 Franken 1939, Bern. Richter 908; Martin 497; HMZ 2-1344b; Fr. 506. 17.50 g.

Gold. Vorzügliches Prachtexemplar in Originaletui 500.-

85

266


SAMMLUNG DE LA TOUR, 1. TEIL:

MITTELALTER UND NEUZEIT

301

KÖNIGREICH, 1928-1939.

ALBANIEN

301 Amet Zogu I., 1928-1939. 20 Franga Ari 1938 R, Rom. Zum 10-jährigen Bestehen der Monarchie. Schl. 36; Fr. 14.

6.45 g. Gold. Selten. Nur 1000 Stücke geprägt. Vorzüglich­FDC 500.-

FLANDERN

BELGIEN

302

302 Louis de Male, 1346-1384. Franc à cheval o.J., Gent. Geharnischter Ritter mit gezücktem Schwert nach links reitend

// Blattkreuz in doppeltem Vierpass, in den Zwickeln dreiblättrige Rosetten. Delm. 458; Fr. 156. 3.85 g.

Gold. Selten. Vorzügliches Exemplar 1´500.-

HENNEGAU

303

303 Wilhelm III., 1356-1389. Cavalier d'or o.J. GVILLVS: DEI - GRA: COMES: Z - DNS: HANONIE (Löwe).

Geharnischter Ritter mit gezücktem Schwert nach links reitend // + XPC: VINCIT: XPC: REGNAT: XPC:

IMPERAT. Blumenkreuz in doppeltem Vierpass. Boud. -; Delmonte 288 (R2); Fr. 159. 3.81 g.

Gold. Sehr selten. Graffiti auf der Vs. und minime Druckstelle am Rand,

ansonsten vorzügliches Exemplar 5´000.-

86

301

303


OYEN

304

304 Maria von Brabant, 1361-1399. Goldgulden o.J. Bekröntes Hüftbild mit geschultertem Schwert von vorn, in

gotischer Architektur, unten Wappenschild mit aufrecht schreitenden Löwen // Die spitzen Wappenschilder des

Heiligen Römischen Reiches mit Doppelalder und des Königreichs Böhmen mit aufrecht schreitendem,

doppelschwänzigen Löwen in doppeltem Sechspass; in den Zwickeln Dreiblätter. Delmonte 245; Fr. 41 (Gelderland).

3.42 g. Gold. Sehr selten. Vorzügliches Exemplar 3´000.-

305

BELGISCH KONGO

305 Leopold II., 1865-1909. 5 Francs 1894, Bruxelles. Kopf nach links // Von zwei Löwen gehaltener, gekrönter

Wappenschild des Freistaates Kongo über Spruchband; darüber Wertangabe, darunter Jahreszahl. K./M. 8.1; Dav. 10.

24.99 g.

Min. Randfehler, ansonsten unzirkuliertes Prachtexemplar mit herrlicher Tönung, fast FDC 900.-

306

BULGARIEN

306

FÜRSTENTUM, SEIT 1908 KÖNIGREICH.

Ferdinand, 1887-1918. 20 Lewa 1894 K.b., Kremnitz. Schl. 2; Fr. 3. 6.44 g.

Gold. Sehr schön­vorzüglich 250.-

307 20 Lewa 1912. Auf das 25-jährige Regierungsjübiläum und die Gründung der Monarchie. Schl. 5; Fr. 6. 6.45 g.

Gold. Vorzüglich 250.-

DÄNEMARK

308

KÖNIGREICH

308 Christian IX., 1863-1906. 20 Kronen 1900 VBP, Kopenhagen. Hede 8B; Schl. 68; Fr. 295. 8.97 g.

Gold. Vorzüglich­FDC 250.-

87

307

304


REPUBLIK SEIT 1917

FINNLAND

309

309 200 Markkaa 1926 S, Helsinki. Der finnische Löwe mit Schwert nach rechts // Wertangabe in Zweig. Schl. 18; Fr. 7.

8.43 g. Gold. Unzirkuliertes Prachtexemplar, fast FDC 1´250.-

MEROVINGIENS

AUGUSTEDUNUM (Autun)

FRANCE

310

310 Monétaire Teudulfus, c. 585 - c. 620. Triens. AV[G]VSoTEL - VN[o]F. Buste drapé avec diadème à gauche. Le

diadème formé d'un double rang de perles, terminé à chaque extrémité par trois perles // + TEVD - VLFO [M].

Croix chrismé sur un globule et un degré, accostée des lettres A - C, sous le degré un lambda. Depeyrot III pl. 37, 7

(faute: tête à droite); Prou 138. 1.23 g. Or. Très rare. TTB/Superbe 5´000.-

AURELIANIS (ORLEANS)

311

311 Monétaire Angiulfus, 620-640. Triens s.d. Buste avec diadème perlé à droite // Croix ancrée. Belfort 534-537 var.;

Depeyrot III pl. 30, 11; M.E.C. I 461-462. 1.17 g. Or. Très rare. Superbe 5´000.-

312

312 Monétaire Maurinus. Triens c. 585 - c. 675. MAVRINVS MON. Buste drapé avec diadème à droite. Une croisette

en haut à droite dans le champs // + AVRILIANIS CIV. Croix sur deux degrés. Depeyrot III pl. 30, 24; 1.09 g.

Or. Très rare. Flan court. TTB avec des rayures au revers 5´000.-

88


313

ARVERNUM (CLERMONT-FERRAND)

313 Anonyme. Triens vers 585-620. [---]. Buste barbu et drapé avec diadème à droite // M - ATI - CI[-]. Personnage

avec une lance à droite, sur degré. Belfort 5933; Depeyrot III pl. 57, 10; 1.22 g. Or. Très rare. TTB 5´000.-

314

BODESIUM (VIC-SUR-SEILLE)

314 Monétaire Vvaltechramnus. Triens c. 600 - c. 675. BODIS[O] - VICO VIC. Buste drapé avec diadème à droite // +

VVALTECHRAMNVS. (légende rétrograde). Croix [chrismé] sur un degré et un globule, accostée des lettres B - V.

Le tout dans un circle de grènetis. Belfort 883-884; Depeyrot II pl. 36, 10; Prou 948. 1.27 g.

Or. Très rare. TTB­Superbe 7´500.-

315

CABILONNUM (CHALON-SUR-SAONE)

315 Monétaires Domulfus et Baio. Triens c. 585 - c. 675. [CABILONN]O FIIT. Buste drapé avec diadème à droite //

[+] DOMVLFO [E]T BA[---]. Croix latine sur deux degrés et un globule, accostée des lettres C - A. Le tout dans une

couronne. Belfort 1131-1133; Depeyrot III pl. 40, 64. 1.26 g.

Or. Rare. Tréflage à l'avers, sinon TTB/Superbe 3´500.-

316

316 Monétaire Vvintro, c. 600 - c. 620. Triens. + [CABIL] - ONNO FIT. Buste drapé avec diadème à droite //

[V]VINT[---]N. Croix latine sur un degré et un globule, accosté des lettres C - A. Le tout dans un cirlce de grènetis.

Belfort 1166-1167; Depeyrot III -. 1.15 g. Or. Rare. Faiblesse de frappe partielle, sinon TTB 2´500.-

317

CAROVICUM (CHATEAU-CHERVIX)

317 Monétaire indéterminé. Triens c. 600 - c. 675. C[ARNE]VICVC. Buste drapé avec diadème à droite // Croix

entourer de légende. Belfort cf. 1417; Depeyrot IV cf. pl. 8, 2. 1.25 g. Or. Très rare. TTB 7´500.-

89


MASSILIA (MARSEILLE)

318

318 Anonyme. Triens c. 640 - c. 680. Serie à la tête sigebertine. Légende. Buste drapé avec diadème très stilisé à droite. A

droite une croisette dans le champs // Croix sur un degré et un globule, accosté des lettres M - A et plus petite V - II.

Le tout dans un circle de grènetis et entourer d'une lègende. Depeyrot IV cf. pl. 30, 57. 1.28 g.

Or. Très rare. TTB 10´000.-

UCECE (UZES)

319

319 Monétaire indéterminé. Triens vers 675-685. VCECE CIVITATE. Buste drapé avec diadème perlé à droite //

RIVCmOPTA. Croix sur deux degrés, accostée des lettres C (rétrograde) et V Depeyrot IV -; M.E.C. I -; Prou -. 1.25 g.

Or. Semble inédite. Strie à l'avers, sinon TTB/Superbe 3´500.-

CAROLINGIENS

320

320 Charles le Chauve, 843-877. Denier s.d. (864-877). Rennes. + GRATIA D - I REX. Monogramme carolin // +

HREDONIS CIVITAS. Croix. Depeyrot 856; M.E.C 1 890; M./G. 1045; Prou 652. 1.46 g.

Rare et d'une qualité exceptionnelle. Patine agréable. Superbe 750.-

321

321 Eudes, 888-897. Denier s.d. Limoges. GRATIA D -I RE. Dans le champ O[D]O, en haut et en bas une croisette,

dans un cercle de grènetis // + LIMOVICAS CIVIS. Croix dans un cercle de grènetis. M./G. 1332; M.E.C. I 973;

Prou 783. 1.78 g. Patine agréable. TTB 150.-

90

320


ROYAUME

322

322 Charles VI, 1380-1422. Ecu d'or s.d. (après 1389) Paris (18e point secret). Ecu de France couronné / / Croix

fleurdelisée et feuillue dans und double quadrilobe cantonné de quatre couronelles, au centre rosette. Ciani 487;

Duplessy 369; Fr. 291. 3.58 g. Or. TTB 750.-

323

323 Henri VI d'Angleterre, 1422-1453. Salut d'or s.d. (2ème émission, 6 septembre 1423), Paris. L'archange Gaberiel

debout devant la Vierge Marie, derrière les écus accotés de France et France-Anglettere / / Croix accostée d'un lis et

d'un léopard, au-debout h. Le tout dans un polylobe fleurdelisé. Ciani 598; Duplessy 443a; Fr. 301. 3.51 g.

Or. Superbe 1´250.-

324

324 Charles IX, 1560-1574. Teston 1573 A, Paris. Piéfort en argent du double poids. CAROLVS VIII D G FRANCO

REX 1573. Buste lauré avec fraise, cuirassé à guache // SIT · NOMEN · DOMINI · BENEDICTVM. Ecu couronné

entre deux C couronnés, au-dessous lettre d'atelier. Tranche: +VERAE RELIGIONIS ASSERTORI. Ciani 1363;

Lafaurie 907b. 19.25 g.

Très rare. D'une qualité exceptionnelle. Doré. Minime coupe au listel. Superbe 4´500.-

325

325 Denier tournois en argent s.d. Lyon. Essai. Deux lis dans un double trilobe cantonnée de trois annelets // Croix dans

un double quadrilobe ornée et tréflée. Ciani 1398. 1.73 g. Rare Superbe 1´250.-

91

323


326

326 Louis XIII, 1610-1643. Médaille d'argent 1613. Régence de Marie de Médicis. Gravée par Danfrie (avers) et Nicolas

Briot (revers). Buste à droite, de Louis XIII jeune, revêtu d'une armure avec manteau, fraise et le collier de l'ordre du

Saint-Esprit // La reine mère, sous les traits de Junon, tenant d'une main le sceptre et de l'autre un paon, est assise, de

face, sur un arc-en-ciel, au-dessus d'un paysage qui laisse voir la mer entre deux villes. Tranche lisse. BMC Jones 118.

56.23 g.; 54.00 mm.

D'une qualité exceptionnelle pour cette médaille. Exemplaire superbe avec jolie patine 2´500.-

327 (piéfort)

327 Franc 1618 A, Paris. Essai de Briot. Piéfort en argent au poids quadruple. + · LVDOVICVS · XIII · D · G · FRAN ·

ET · NAVARAE · REX · Buste lauré avec fraise, cuirassé et drapée à droite, au-dessous de l'épaule 1618 // · SIT ·

NOMEN · DOMINI · BENEDICTVM · Croix fleurdelisée, au centre L entre 14 points, au-dessous lettre d'atelier.

Tranche: (rosette) + (rosette). IVSTISSIMI (rosette) REGIS (rosette) PERENNITATI · (rosette). Ciani 1623. 56.04 g.

D'une rareté extrême. Patine foncée. Coup minime au bord et petites rayures au revers,

sinon TTB­Superbe 10´000.-

328 (piéfort)

92

328 (piéfort)

328 1/4 Ecu 1618 A, Paris. Essai de Briot. Piéfort en argent au poids quadruple. + · LVDOVICVS · XIII · D · G · FRAN ·

ET · NAVARAE · REX. Buste lauré avec fraise, cuirassé et drapé à droite, au-dessous de l'épaule · 1618 · // · SIT ·

NOMEN · DOMINI · BENEDICTVM · Croix fleurdelisée, au centre L entre dix points, au-dessous lettre d'atelier.

Tranche: + · · IVSTISSIMI · · REGIS · · PERENNITATI · Ciani 1641. 14.08 g.

D'une rareté extrême. TTB­Superbe 4´000.-


329

329 Médaille de bronze 1624. Agrandissement du Louvre. Gravée par Pierre Regnier. Buste lauré et cuirassé à gauche //

La façade du Palais du Louvre, au-dessous le millésime. Tranche lisse. BMC Jones 96; Mazerolle 489; T.N. I 37, 6.

22.20 g.; 33.00 mm. Exemplaire superbe avec jolie patine marron 250.-

330

330 Louis d'or 1641 A, Paris. Tête du Roi laurée à droite, au-dessous le millésime entre deux points // Croix formée de

huit L adossées, chaque bras étant couronné, avec lettre d'atelier en cœur, cantonnée de quatre lis divergeant du centre.

Duplessy 1298; Gad. 58; Fr. 410. 6.72 g. Or. Superbe 1´500.-

331 (piéfort)

331 1/4 Ecu 1643 A point, Paris. Deuxième poinçon de Warin. Piéfort en argent au poids quadruple. LVD · XIII · D · G ·

- FR · ET · NAV · REX. Buste lauré, cuirassé et drapé à droite // · SIT · NOMEN · DOMINI · - · BENEDICTVM ·

1643. Ecu couronné, au-dessous lettre d'atelier. Tranche: + EXEMPLVM PROBATI NVMISMATIS. Droulers

P64.2B; Ciani 1676; Gad. 48. 27.44 g.

D'une rareté extrême. Patine agréable. Rayure au revers. Exemplaire superbe 2´500.-

332 (piéfort)

332 1/4 Ecu 1643 A point, Paris. Deuxième poinçon de Warin. Piéfort en argent au poids quadruple. LVDOVICVS · XIII

D · - G · FR · ET · NAV · REX. Buste lauré, cuirassé et drapé à droite // · SIT · NOMEN · DOMINI · - ·

BENEDICTVM · 1643. Ecu couronné, au-dessous lettre d'atelier. Tranche: + LVDOVICO XIII MONETAE

RESTITVTORI + Droulers P64.2C; Ciani 1680. 27.36 g.

D'une rareté extrême. Patine foncée. TTB 2´500.-

93

329


333 (piéfort)

94

333 (piéfort)

333 1/12 Ecu 1643 A, Paris. Deuxième poinçon de Warin. Piéfort en argent au poids quadruple. LVDOVICVS · XIII · D ·

G · FR · ET · NAV · REX. Buste lauré, cuirassé et drapé à droite // · SIT · NOMEN · DOMINI · - · BENEDICTVM

· 1643. Ecu couronné, au-dessous lettre d'atelier. Tranche: + LVDOVICO XIII MONETÆ RESTITVTORI +. Ciani

1681. 9.11 g. Très rare. Patine agréable. Presque Superbe 1´250.-

334

334 Louis XIV, 1643-1715. Double louis d'or à la mèche longue 1647 H, La Rochelle. LVD · XIIII · D · G · - FR · ET ·

NAV · REX. Tête laurée à droite, au-dessus 1647 entre les differents // · CHRIS · - · REGN · - ·VINC · - · IMP. Croix

formée de huit L adossés, chaque bras étant couronné, avec H dans un cercle en coeur, cantonnée de quatre lis.

Droulers 215; Duplessy 1421; Fr. 417. 13.37 g. Or. D'une rareté extrême. TTB 10´000.-

335

335 Médaille d'or ovale 1654. Cérémonie du lendemain du Sacre à Reims, le 7 juin 1654. Attribué à Jean Warrin. L · XIIII ·

D. G · F · ET · N · R · S · D · VII · IVN · 1654. Buste cuirassé, drapé et lauré du Roi à droite, avec cheveux longues; au-

dessous de l'épaule la signature · I · V · F · // LVMEN DE NVMINE - DE LVMINE NVMEN (La lumière venue du

ciel fait du roi un être divin). Le roi agenouillé, de face, sur un piédestal, recouvert d'une draperie avec inscription: CH

· IN · / COR · D · / P · SP · / SANC · (La charité répandue dans son coeur par le Saint-Esprit). De chaque côté,

debout sur un piédestal, la Foi et l'Espérance tiennent une couronne élevée au-dessus du roi; de cette couronne

descend le Saint-Esprit avec la Sainte-Ampoule. Tranche lisse. 4.20 g.; 16.00 mm.

Or. Très rare. Minimes coups au listel de l'avers, sinon exemplaire superbe 1´500.-

336

336 Louis d'or juvénil lauré 1668 D, Lyon. Tête juvénile du Roi à droite, lauré, avec cheveux long; à l'exergue le milésime

// Croix formée par huit L adossés, chacque bras étant couronné, avec lettre d'atelier dans un cercle en coeur,

cantonné de quatre lis divergeant du centre. Ciani 1789; Duplessy 1425. Fr. 421. 6.74 g.

Or. Très rare. Exemplaire superbe qui conserve une partie de son brillant d'origine 1´500.-


337

337 Médaille de bronze 1677. Prise du fort de Tabago, le 20 décembre 1677. L'avers gravée par Antoine Meybusch, le

revers par Hercule Le Breton. Buste nu avec cheveux longues à droite, au-dessous du buste signature du graveur //

Vue du fort de Tabago, bloqué par la flotte française et bombardé par un mortier, d'où part une bombe qui fait sauter

la poudrière du fort; à l'exergue trois lignes d'inscription: TABAGVM · EXPVGNATVM · / M · D C · LXXVII · / D.

Tranche lisse. Divo -. 42.37 g.; 50.00 mm. Exemplaire superbe 500.-

Après la reconquête de Cayenne, le vice-amiral d'Estrées confronta la flotte hollandaise près du fort de Tabago le 3 mars 1677 et la força à se retirer

avec de grandes pertes. Au commencement de décembre, les Français attaquaient le fort même et après qu'une bombe eut détruit les magazins à

poudre, les Hollandais abandonnèrent la place.

338

338 Louis d'or à l'écu 1690 B, Rouen. Réformation. Tête âgée du Roi à droite, avec une peruque laurée // Ecu couronné,

au-dessous différent. Duplessy 1435 A; Fr. 429. 6.72 g.

Or. Minimes stries d'ajustage, sinon presque Superbe 1´500.-

Surfrappé sur un louis d'or de Louis XIII (1610-1643), sorti de l'atelier de Paris.

339

339 Louis d'or aux huit L et aux insignes 1700 A, Paris. Réformation. Tête laurée du Roi à droite, les cheveux cours; au-

dessous le millésime // Croix formée de huit L adossées, chaque bras étant couronné, avec lettre d'atelier en coeur,

brochant sur une main de Justice et un sceptre posés en sautoir. Duplessy 1443 A; Fr. cf. 436. (manque cette date).

6.74 g. Or. Minimes stries d'ajustage à l'avers, sinon TTB­Superbe 1´500.-

340

340 Médaille de bronze s.d. Marquis de Saint-Gènies. Buste cuirassé et drapé // Vue d'une ville avec le coq gaulois en

avant et le soleil levant à gauche. Tranche lisse. 24.28 g.; 45.00 mm.

Fonte postérieure. Exemplaire superbe 500.-

95


341

341 Louis XV, 1715-1774. Ecu aux trois couronnes 1715 W, Lille. Arrête du 15 novembre 1715. \ LUD · XV · D · G · FR

· ET · NAV · REX. Buste enfantin du Roi à droite, drapé, la tête nue // (Soleil rayonnant) SIT · NOMEN · DOMINI

· BENEDICTVM (différent) 1715. Trois couronnes posées 1 et 2 en triangle, séparées par trois lis, lettre d'atelier au

centre. Tranche inscrite. Ciani 2092; Duplessy 1648. Dav. 1648. 30.41 g.

D'une rareté extrême. Joli exemplaire avec belle patine grise. TTB 17´500.-

Frappé seulement pendant novembre et décembre 1715 au milieu d'une situation économique et financière désastreuse (fin de la Guerre de

Succèssion éspagnole), cettes monnaies réunies un nouvel avers avec l'effigie du nouveau roi avec le revers utilisé déjà pour la frappe des écus de

trois couronnes de Louis XIV. A peine ouvrés, les premiers écus de Louis XV durent être réformés en écus "vertugadins". Seulement quelques

exemplaires qui étaient sorti déjà de la France, la plupart probablement en Belgique, échappés à la réforme.

342

342 Petit louis d'argent 1720 A, Paris. Buste enfantin du Roi à droite, lauré, cuirassé et drapé, au-dessous millésime //

Croix formée de huit L adossés, chaque bras étant couronné, avec lettre d'atelier en coeur, cantonnée de quatre lis

divergeant du centre. Un point au-dessous du lettre D de LUD dans la légende de l'avers. Ciani 2136; Duplessy 1664.

8.10 g. Rare. Exemplaire superbe avec jolie patine grise 300.-

96

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