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Holz Possling - Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz eG

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Ausgabe 2/2005<br />

Juli<br />

2005<br />

<strong>Gemeinnützige</strong> <strong>Baugenossenschaft</strong> <strong>Steglitz</strong> <strong>eG</strong> � Zeitschrift für Mitglieder und Mieter<br />

� S. 2<br />

Bericht vom<br />

Prüfverband<br />

� S. 3<br />

Gemeinschaftsräume<br />

sind fertig<br />

� S. VII<br />

Mitgliederrabatt<br />

bei <strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong>


GBSt telegramm � In eigener Sache<br />

Unser Titelfoto zeigt unser zum Teil saniertes Haus in Pankow, Prenzlauer Promenade/Ecke Kissingenstraße.<br />

� In eigener Sache<br />

Spargelfahrt mit unseren Senioren<br />

Spaziergang über den Spargelhof<br />

� Schon um kurz nach zehn Uhr stehen<br />

am 14. Juni die ersten gutgelaunten<br />

Seniorinnen und Senioren vor<br />

unserer Wohnanlage in der Antonstraße<br />

im Wedding. Sie freuen sich<br />

auf den gemeinsamen Ausflug zum<br />

Spargelhof Klaistow bei Beelitz.<br />

Pünktlich um 11 Uhr haben alle ihren<br />

Prüfung bestanden!<br />

� Die Wirtschaftsprüfer des Verbandes<br />

Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen<br />

e. V. haben Anfang<br />

Juni unseren Jahresabschluss<br />

zum 31. 12. 2004 einer Vorprüfung<br />

unterzogen. Sie haben uns bestätigt,<br />

dass der Jahresabschluss – aufgestellt<br />

am 19. April – fristgerecht erstellt<br />

und ordnungsgemäß aus dem Buch-<br />

2 GBSt 2.05<br />

Platz im Reisebus und es geht los. Bei<br />

strahlendem Sonnenschein und angenehmer<br />

Temperatur erreichen die<br />

Ausflügler nach einer knappen Stunde<br />

Fahrt – im wohltemperierten Bus<br />

– den Spargelhof.<br />

Dort wird unsere Reisegruppe freundlich<br />

begrüßt und ein schöner Tisch ist<br />

auch schon eingedeckt. Serviert wird<br />

dann – natürlich – auch ein klassisches<br />

Spargelessen, was wohl allen<br />

gut schmeckt, denn beim Essen sind<br />

viele „Mmmh’s “, „sehr zart“ und<br />

„wirklich lecker“… zu hören und die<br />

Gesichter sehen sehr zufrieden aus.<br />

Nach dem Mittagessen ist Zeit für einen<br />

kleinen Verdauungsspaziergang:<br />

Viele nutzen die Gelegenheit sich auf<br />

dem Spargelhof umzusehen oder im<br />

Hofladen frische Erdbeeren oder Spargel<br />

einzukaufen. Andere haben sich<br />

ein schattiges Plätzchen gesucht und<br />

gemütlich miteinander geplaudert.<br />

Anschließend finden sich unsere Ausflügler<br />

noch zu einer fröhlichen Kaffeetafel<br />

zusammen. Es gibt frischge-<br />

werk entwickelt wurde. Die örtliche<br />

Prüfung für das Geschäftsjahr 2003<br />

wurde Anfang Dezember 2004 beendet.<br />

Daher konnte uns der Verband<br />

gleichzeitig auch bestätigen, dass bis<br />

zu diesem „Zeitpunkt kein Anlass für<br />

Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit<br />

der Geschäftsführung“ für das Jahr<br />

2004 besteht. Prüfung bestanden!<br />

Warten auf den frischen Spargel<br />

backenen Erdbeerkuchen mit Sahne!<br />

Und da heißt es dann wieder „Mmmh<br />

– lecker!“<br />

Um 17 bringt der Reisebus glückliche<br />

und zufriedene Ausflügler zurück in<br />

die Antonstraße.<br />

Ein Dankeschön geht an die GBSt für<br />

die gute Organisation der Reise und<br />

dann ist nur noch eine Frage offen:<br />

„Wann machen wir die nächste<br />

Fahrt?“<br />

Impressum<br />

� Herausgeber: <strong>Gemeinnützige</strong> <strong>Baugenossenschaft</strong> <strong>Steglitz</strong><br />

<strong>eG</strong>, Kniephofstraße 58, 12157 Berlin | inkl. Mittelteil<br />

„Viel gemeinsam“, eine Beilage der Genossenschaften<br />

WBG »Köpenick Nord« <strong>eG</strong>, WBG »Berolina« <strong>eG</strong>, »BWV zu<br />

Köpenick« <strong>eG</strong>, »BBWO von 1892« <strong>eG</strong>, »GB <strong>Steglitz</strong>« <strong>eG</strong>,<br />

WBG »Wilhelmsruh» <strong>eG</strong>; Auflage 35.380 | Redaktion:<br />

„Gilde“ Heimbau GmbH, Monika Neugebauer | Bildnachweis:<br />

GBSt, privat, Archiv, Monika Neugebauer | Gestaltung:<br />

Elo Hüskes | Druck: Medialis Offsetdruck GmbH,<br />

Berlin | Der Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Herausgebers<br />

zulässig. Alle Informationen werden nach<br />

bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr für<br />

die Richtigkeit gegeben. | Copyright: <strong>Gemeinnützige</strong><br />

<strong>Baugenossenschaft</strong> <strong>Steglitz</strong> <strong>eG</strong>


Juli 2005<br />

WOHNTAG ®2005 II<br />

Mietobergrenzen<br />

bei Hartz IV III<br />

Stadtspaziergang<br />

Biergärten IV-V<br />

Ratgeber für den<br />

Haushalt VI<br />

5% Rabatt<br />

bei „<strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong>“ VII<br />

„Hotel Mama“ – das<br />

Nesthocker-Phänomen VIII<br />

Höhepunkte 2005<br />

20. August:<br />

WOHNTAG® 2005<br />

22. Oktober:<br />

Skatturnier<br />

26. Oktober:<br />

Kinderbadefest<br />

Viel gemeinsam!<br />

5x5 km Team-Staffellauf am 15. Juni<br />

Wohnungsbaugenossenschaften mit 13 Teams am Start<br />

Nicht das sonnige Wetter war es am<br />

15. Juni, das Tausende von Menschen in<br />

den Tiergarten lockte. Nicht Grillen oder<br />

Sonnen war angesagt, sondern sportliche<br />

Betätigung bei der 5x5 km Team- Staffel.<br />

Diese fand zum 6. Mal in Berlin statt. Dass<br />

auch die Wohnungsbaugenossenschaften<br />

fit sind, zeigten sie mit ihren 13 Teams.<br />

Unter dem gemeinsamen Logo der Imagekampagne<br />

„Wohnungsbaugenossenschaften<br />

Berlin“ liefen in diesem Jahr Mitglieder und<br />

deren Kinder, Aufsichtsräte, Mitarbeiter und<br />

mehrere Vorstände bei der Team-Staffel mit.<br />

Angefeuert von ihren Fans wurde der Staffelstab<br />

jeweils nach fünf erfolgreichen Kilometern<br />

weitergereicht. Die Staffelübergabe<br />

war besonders schwierig. Schließlich liefen<br />

2.230 Staffeln an jenem Mittwoch mit.<br />

Unter zweitausend Läufern sein Teammitglied<br />

für die nächste Runde zu finden, war<br />

gar nicht so einfach. Doch die Ergebnisse<br />

können sich sehen lassen. Die beste genossenschaftliche<br />

Staffel von der „bbg“ erreichte<br />

Platz 104. Das zweite Genossenschaftstreppchen<br />

bestieg mit Platz 522 die<br />

„BBWO 1892“ mit ihrer Tempelhofer Staffel.<br />

Das dritte Treppchen erreichte die<br />

„Treptow Nord“, dicht gefolgt von der<br />

„Solidarität“. Aber auch die anderen Läufer<br />

schlugen sich wacker. Vielleicht sind<br />

<strong>Gemeinnützige</strong><br />

<strong>Baugenossenschaft</strong><br />

<strong>Steglitz</strong> <strong>eG</strong><br />

im nächsten Jahr noch mehr genossenschaftliche<br />

Teams dabei. Die diesjährigen<br />

Läufer waren sich auf jeden Fall einig:<br />

Dabei sein ist alles!<br />

„Wohnungsbaugenossenschaften<br />

Berlin“ spendeten 2.500 Euro<br />

Die Berliner SOS-Kinderdörfer haben doppelten<br />

Grund zum Feiern: In diesem Jahr<br />

besteht die Organisation in Deutschland<br />

seit 50 Jahren und im Oktober wird ihr<br />

europaweit größtes Pilotprojekt in Berlin-<br />

Moabit eröffnet. Dafür erhielt SOS am 25.<br />

Mai von der Imagekampagne „Genossenschaften<br />

– die clevere Alternative!“ ein<br />

Geburtstagsgeschenk – die Vertreter der<br />

Genossenschaften, Frank Schrecker und<br />

Georg Petters, überreichten einen Scheck<br />

über 2.500 € an die Leiterin des Moabiter<br />

Familienzentrums Kirsten Spiewack.<br />

I


II<br />

WOHNTAG®<br />

Auf zum Freizeit- und ErholungsZentrum in die Wuhlheide!<br />

Am 20. August startet der WOHNTAG ® 2005 unter dem Motto „Alt Berlin“<br />

Die Bühne am Wasserbecken – immer ein<br />

besonderer Anziehungspunkt<br />

Seit einigen Jahren haben wir es uns<br />

zur Tradition gemacht einmal im Jahr<br />

für unsere Genossenschaftsmitglieder<br />

und alle Berlinerinnen und Berliner<br />

an einem prominenten Ort in<br />

Berlin ein stadtweites Sommerfest –<br />

den WOHNTAG® – zu veranstalten.<br />

So waren wir in den vergangenen<br />

Jahren mit Ihnen unter anderem im<br />

Tierpark Friedrichsfelde, im Berliner<br />

Zoo, im Britzer Garten und im vorigen<br />

Jahr im Olympiastadion. Auch in<br />

diesem Jahr haben wir diesen genos-<br />

Der schnellste Weg<br />

zum WOHNTAG ® 2005<br />

An der Wuhlheide 197 · 12459 Berlin<br />

� S-Bahnhof Wuhlheide mit der S3,<br />

weiter mit der Parkeisenbahn<br />

� S-Bahnhof Schöneweide mit der S8,<br />

S9, S45, S47 oder S85, weiter mit der<br />

Tramlinie 63 oder 67 bis zur Haltestelle<br />

„Freizeit und Erholungszentrum“<br />

� U-Bahnhof Tierpark mit der U5, weiter<br />

mit der Tramlinie 27 bis zur Haltestelle<br />

„Freizeit und Erholungszentrum“<br />

Foto: FEZ<br />

senschaftlichen Höhepunkt für Sie<br />

und Ihre Familien geplant und wie<br />

immer erwartet Sie ein abwechslungsreiches<br />

Programm.<br />

In diesem Jahr steht unseren Mitgliedern<br />

und allen Besuchern aus Berlin<br />

und Brandenburg einer der führenden<br />

Veranstaltungsorte Deutschlands zur<br />

Verfügung – das FEZ. Am 20. August<br />

laden wir Sie ein von 10 bis 18 Uhr im<br />

größten gemeinnützigen Kinder-, Jugend-<br />

und Familienzentrum Europas<br />

zu Gast zu sein.<br />

Das FEZ liegt inmitten eines ausgedehnten<br />

Waldparks, der zum Wandern<br />

und Ausruhen einlädt. Doch der Tag<br />

soll nicht nur der Erholung dienen.<br />

Wir bieten Ihnen auch jede Menge<br />

Möglichkeiten selbst aktiv zu werden,<br />

z. B. gibt es auf dem Sportareal eine<br />

Kletterwand, einen Ruderwettbewerb<br />

und ein Bungee Run. Auch verschiedenste<br />

Spielmöglichkeiten für die kleinen<br />

Gäste sind vorhanden.<br />

Ein Hauch der Zwanziger Jahre begleitet<br />

Sie den ganzen Tag durch das vielseitige<br />

Programm, ein Leierkastenmann<br />

sorgt für das richtige Flair, Berliner<br />

Originale mit Bauchläden sind unterwegs,<br />

Kleinkunst und Musik versetzen<br />

Sie in eine längst vergessene Zeit. Handwerkern<br />

aus dem vergangenen Jahrhundert<br />

können Sie über die Schulter<br />

schauen und beim Töpfern und<br />

Schmieden bewundern. Karussells für<br />

Kinder sorgen für die richtige Jahrmarktatmosphäre<br />

zwischen dem handwerklichen<br />

Treiben. Weiterhin präsentieren<br />

sich mutige Dompteure in lustigen<br />

Tiershows und werden Zauberer<br />

Kinderaugen zum Leuchten bringen.<br />

Abwechslungsreich<br />

für Alt und Jung<br />

Auf zwei Hauptbühnen wird Ihnen<br />

von früh bis spät ein vielseitiges Pro-<br />

gramm mit Gesang, Tanz und Musik<br />

geboten. Zum Verweilen und entspannen<br />

bei einer Tasse Kaffee lädt das<br />

Klassikcafé mit Live-Musik ein. Gemeinsam<br />

mit Ihnen möchten wir diesem<br />

ereignisreichen Tag einen musikalischen<br />

Ausklang bereiten. Ab 17 Uhr<br />

spielt auf der Hauptbühne das Damenorchester<br />

mit dem Sänger Felix<br />

Borge Lieder im Stile von Max Raabe.<br />

Die Parkeisenbahn – einfach einsteigen und<br />

los geht die Fahrt<br />

Oder schauen Sie doch mal beim Infostand<br />

Ihrer und der anderen Genossenschaften<br />

vorbei. Vielleicht gibt es<br />

ja die eine oder andere Neuigkeit zu<br />

entdecken und Sie kommen mal wieder<br />

mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

ins Gespräch.<br />

Straßencafés und Imbissbuden sorgen<br />

für das leibliche Wohl. Den ganzen<br />

Park können Sie kostenlos mit dem<br />

Kremser oder der Parkeisenbahn erkunden<br />

und wenn Ihnen dann ein<br />

Plätzchen zusagt, steigen Sie an einem<br />

der Bahnhöfe auf dem Gelände<br />

aus und genießen den abwechslungsreichen<br />

Tag. Über genauere Eckdaten<br />

zum Fest und die einzelnen Höhepunkte<br />

informiert Sie in diesem Jahr<br />

eine „WOHNTAG®–Zeitung“, die im<br />

Vorfeld der Veranstaltung direkt von<br />

Ihrer Genossenschaft in Ihren Briefkasten<br />

kommt.<br />

Natürlich ist der Eintritt kostenfrei.<br />

Das gesamte Gelände ist behindertengerecht.<br />

Foto: FEZ


Mietminderungen bei<br />

Instandhaltungsmaßnahmen<br />

Genossenschaftenschaftler denken anders<br />

Es ist Frühling, draußen scheint die<br />

Sonne und trotzdem ist es dunkel<br />

im Zimmer. Die Fenster sind mit<br />

Folie beklebt und immer wieder<br />

dringen nervtötende Bohrgeräusche<br />

ans Ohr. Im vierten Stock läuft<br />

plötzlich ein fremder Mann über den<br />

Balkon. Sie kennen das Szenario?<br />

Na, dann wurden wahrscheinlich<br />

auch bei Ihnen fleißig Modernisierungen<br />

oder Instandhaltungsarbeiten<br />

durchgeführt.<br />

Viele Millionen investieren die Genossenschaften<br />

jährlich in Instandhaltung<br />

und Modernisierung. Diese Maßnahmen<br />

werden rechtzeitig mit den<br />

Bewohnern abgestimmt. Und hinterher<br />

fühlen sich alle wohl: eine neue Fassade,<br />

ein schöner Balkon, ein frisches<br />

Treppenhaus. Doch bis dahin sind oft<br />

Schmutz und Lärm zu ertragen. Verständlich,<br />

dass da mancher Bewohner<br />

am liebsten die Miete mindern möchte.<br />

Doch die Maßnahmen führt die Genossenschaft<br />

ja zum Wohle ihrer Mitglieder<br />

durch, um ihnen ein gutes<br />

Wohnumfeld zu sichern. Und wie sagt<br />

der Volksmund: Wer das eine will,<br />

muss das andere mögen. Gerade in<br />

einer Genossenschaft macht eine Mietminderung<br />

da keinen Sinn. Die Genossenschaft<br />

hat weniger Einnahmen<br />

und kann folglich auch weniger in die<br />

Wohnungsbestände investieren. Auf<br />

Dauer gesehen schneidet sich der Be-<br />

Ein Gerüst ist lästig, aber kein echter Grund<br />

für Mietminderung.<br />

wohner und Miteigentümer der Genossenschaft<br />

also ins eigene Fleisch.<br />

Im genossenschaftlichen Sinne bitten<br />

wir also um Verständnis für die vorübergehenden<br />

Belästigungen – und<br />

wenn es mal besonders laut ist, denken<br />

Sie dran: hinterher ist alles umso<br />

schöner!<br />

Mietobergrenzen für Empfänger von ALG II<br />

Berliner Senat legte neue Bemessungsgrundlagen für Mieten fest<br />

Im Rahmen der Umsetzung von<br />

Hartz IV hat der Berliner Senat neue<br />

Wohnkostenpauschalen für Empfänger<br />

von Arbeitslosengeld II festgelegt.<br />

Seit Juli richtet sich die Entscheidung,<br />

ob eine Miete angemessen<br />

ist oder nicht, nach den so genannten<br />

Mietobergrenzen. Grund<br />

zur Panik besteht trotzdem nicht.<br />

Bei der Prüfung zur Angemessenheit<br />

wird in Berlin die Bruttowarmmiete<br />

zu Grunde gelegt; d. h. die gesamten<br />

Kosten der Wohnung – also die<br />

Grundmiete zuzüglich der Betriebsund<br />

Heizkosten. Dabei staffeln sich<br />

die Richtwerte je nach Anzahl der<br />

Personen im Haushalt.<br />

Keine übereilten Umzüge nötig!<br />

Wichtig: Betroffene, deren Miete über<br />

diesen Richtwerten liegt, sollten zunächst<br />

folgende Punkte prüfen, bevor<br />

Infos<br />

sie übereilt eine neue Wohnung<br />

suchen.<br />

1. Bin ich bereits über ein Jahr Leistungsempfänger?<br />

Grundsätzlich wird<br />

die Miete einschließlich Heizkosten<br />

für ein Jahr in der tatsächlichen Höhe<br />

übernommen. Erst danach muss eine<br />

Untervermietung oder ein Umzug erfolgen,<br />

um die Wohnkosten zu senken.<br />

Dafür ist dann maximal ein halbes<br />

Jahr Zeit.<br />

2. Kann oder will ich eine Zuzahlung<br />

leisten? Es besteht die Möglichkeit<br />

einer Selbstbeteiligung an der Miete.<br />

3. Gelten Ausnahmesituationen für<br />

mich? Bei Alleinerziehenden, Schwangeren,<br />

Behinderten, über 60-Jährigen,<br />

Familien mit kleinen Kindern und<br />

Menschen, die mindestens 15 Jahre in<br />

ihrer Wohnung leben, können die<br />

Richtwerte ggf. um bis zu 10 % überschritten<br />

werden.<br />

Der Senat geht davon aus, dass 80 %<br />

der ALG II-Empfänger nicht umziehen<br />

müssen. Wenn Sie Zweifel haben, ob<br />

ein Wohnungswechsel auf Sie zukommt,<br />

richten Sie sich bitte zunächst<br />

an Ihren Fallmanager bei den Jobcentern.<br />

In vielen Fällen sind diese Sorgen<br />

unbegründet.<br />

Sollten Sie doch betroffen sein, nehmen<br />

Sie am besten Kontakt mit Ihrer<br />

Genossenschaft auf – sie wird Ihnen<br />

bei der Suche nach einer geeigneten<br />

Wohnung gern helfen.<br />

1-Personen-Haushalt 360 €<br />

2-Personen-Haushalt 444 €<br />

3-Personen-Haushalt 542 €<br />

4-Personen-Haushalt 619 €<br />

5-Personen-Haushalt 705 €<br />

III


IV<br />

Brachvogel in Kreuzberg<br />

Essen, Trinken, Klönen –<br />

Hier können Sie Open-Air genießen<br />

Unter Bäumen oder am Flussufer,<br />

zentral oder weiter draußen gelegen,<br />

mit Live-Musik oder beschaulich<br />

ruhig – an sonnigen Tagen und lauen<br />

Sommerabenden lässt es sich in den<br />

Berliner Biergärten wunderbar Essen,<br />

Trinken, Klönen, Entspannen... Wir<br />

stellen Ihnen hier eine Auswahl von<br />

Gartenlokalen vor, die ganz sicher<br />

einen Besuch wert sind.<br />

Prenzlauer Berg: „Pfeffermarkt“<br />

im Sommergarten<br />

Inmitten der historischen Gemäuer auf<br />

dem Gelände der ältesten Brauerei im<br />

Prenzlauer Berg kann man von mittags<br />

bis spät in die Nacht entspannt verweilen.<br />

Unter alten Linden und Kastanien<br />

werden sechs Sorten Bier vom<br />

Pfeffermarkt Prenzlauer Berg<br />

Fass angeboten, außerdem Cocktails<br />

und Weine; Alkoholfreies, Gegrilltes,<br />

Mittagstisch und Kaffee und Kuchen.<br />

Im August findet hier ein „heißes“<br />

Kultur-Programm statt: Das 10. Flamenco<br />

Festival sorgt vom 12. bis 20.<br />

August für das richtige südländische<br />

Sommergefühl. Neu im Programm ist<br />

in diesem Jahr „der Pfeffermarkt“ (ein<br />

Künstlermarkt), der jeden dritten<br />

Sonntag im Monat von mittags bis<br />

zum Abend stattfindet.<br />

Pfefferberg-Sommergarten, Schönhauser<br />

Allee 176, (U-Bahn Senefelderplatz),<br />

täglich ab 11 Uhr, Garten-Plätze: 400<br />

Grunewald: Die „Alte Fischerhütte“<br />

am Schlachtensee<br />

Bereits der Alte Fritz hat auf seinem<br />

Weg von Berlin nach Potsdam in der<br />

Fischerhütte am Schlachtensee Halt<br />

gemacht. Zu den Glanzzeiten des Ausflugslokals<br />

verewigten sich Prominente<br />

wie Günter Pfitzmann und Heinz<br />

Erhardt im Gästebuch. Jetzt ist sie seit<br />

der Eröffnung des Biergartens im Mai<br />

2003 zu einem begehrten und attraktiven<br />

Ausflugsziel geworden. Am historischen<br />

Gebäude arbeiten noch die<br />

Handwerker. Seit November entstehen<br />

hier eine Dependance der Weinhandlung<br />

„Lutter & Wegener“, daneben das<br />

Restaurant „Fischerhütte“ und dazwischen<br />

die gemütliche „Fischerstube“.<br />

Alte Fischerhütte, Fischerhüttenweg<br />

136 (Zehlendorf, U-Bahn Krumme Lanke),<br />

täglich ab 9 Uhr, Garten-Plätze: 600<br />

Tegel: Im Restaurant „Alter Fritz“<br />

Die historische Gaststätte „Alter Fritz“<br />

ist die älteste noch bestehende Gaststätte<br />

der Stadt. Bereits 1410 wurde sie<br />

urkundlich als „Neuer Krug“ erwähnt<br />

und war damals eine Gaststätte mit<br />

Pferdewechsel-Station. Besonders beliebt<br />

war das Restaurant übrigens<br />

beim Kronprinzen Friedrich von Preußen<br />

(später „Alter Fritz“ genannt), der<br />

hier – unerlaubterweise – auf dem Weg<br />

nach Rheinsberg sein Bier beim erforderlichen<br />

Pferdewechsel trank. Unter<br />

den weiteren prominenten Gästen waren<br />

die Gebrüder Humboldt, die im<br />

nahe gelegenen Schloss zu Hause waren<br />

und Johann Wolfgang von Goethe.<br />

Nach vielen Um- und Anbauten in den<br />

vergangenen Jahrhunderten ist der<br />

letzte gerade fertig geworden. Terrasse<br />

und Biergarten erscheinen in neuem<br />

Glanz und mit Sommerkarte.<br />

Restaurant „Alter Fritz“, Karolinenstraße<br />

12 (Tegel), Mo-Fr ab 16 Uhr, Sa-<br />

So ab 11 Uhr, Garten-Plätze: bis zu 700<br />

Friedrichshain: Am „Oststrand“<br />

hinter der East Side Gallery<br />

Wie es sich für einen Strand gehört,<br />

wird hier mit Blick auf das Wasser, mit


Liegestühlen und Strandkörben gelockt<br />

und das auf rund 1000 Quadratmetern.<br />

Völkerball-Meisterschaften (28.–31. 7.),<br />

Live-Konzerte, Theater, Performances<br />

und Lesungen sorgen für Unterhaltung.<br />

Kulinarisch ist hier die original neapolitanische<br />

Steinofenpizza zu empfehlen.<br />

Oststrand, Mühlenstraße 24-26 (hinter<br />

der East Side Gallery, S-Bahn Ostbahnhof),<br />

täglich ab 10 Uhr, Garten-Plätze:<br />

350<br />

Tiergarten: Die „Auster“<br />

neben dem Kanzleramt<br />

Die Auster ist wieder da: Nach umfangreichen<br />

Modernisierungsarbeiten<br />

sind Restaurant und Biergarten wieder<br />

geöffnet – mit separatem Bierzelt und<br />

einer Grillstation direkt an der Spree<br />

lässt sich hier vor der Hauptstadtkulisse<br />

gut verweilen.<br />

Auster, John-Foster-Dulles-Allee 10<br />

(Tiergarten), täglich ab 11 Uhr, Garten-<br />

Plätze: 300<br />

Biergarten der „Auster“ im Tiergarten<br />

Alt-Treptow: Am Park in die<br />

„Zenner-Eierschale“<br />

Schon seit dem Ende des 19ten Jahrhunderts<br />

zog es die Berliner Stadtmenschen<br />

hierher ins Grüne: Mitten<br />

im Treptower Park, direkt an der Spree<br />

liegt das Haus „Zenner“. Im Garten<br />

wird Ausflugskost wie Kuchen, Bier<br />

und Bratwürste verspeist, während in<br />

der „Eierschale“ deftige deutsche Hausmannskost<br />

serviert wird. Von Mittwoch<br />

bis Sonntag kann man dann<br />

auch noch das Tanzbein schwingen zu<br />

Livemusik und Disco. Und Jazz-Freunde<br />

kommen jeden Sonntag ab 10 Uhr<br />

bei Dixieland und einem kräftigen<br />

Frühstück auf ihre Kosten.<br />

Zenner-Eierschale, Alt-Treptow 14-17<br />

(S-Bahn Treptower Park, Plänterwald),<br />

täglich ab 10 Uhr, Garten-Plätze: 1500<br />

Neukölln: „Brauhaus Rixdorf“<br />

Ursprünglich residierte in der alten<br />

Villa, die 1895 erbaut wurde, der Besitzer<br />

einer Eisengießerei. Seit 1989<br />

beherbergt sie ein Restaurant und eine<br />

Brauerei. Heute kommen hier auch in<br />

dem schönen Garten Bierfreunde auf<br />

ihre Kosten: Rixdorfer Hell, Rixdorfer<br />

Dunkel, das Kupferne, Zwickl von<br />

Stiegl aus Österreich, Biere der Saison...<br />

und dazu zum Beispiel eine<br />

herzhafte Brotzeit. Besonders erfreulich:<br />

Nach einigen Pächtern haben die<br />

neuen Besitzer das Brauhaus jetzt wieder<br />

richtig „in Schuss gebracht“.<br />

Brauhaus Rixdorf, Glasower Straße 27<br />

(Neukölln, S+U-Bahn Hermannstraße/<br />

Neukölln), Mo-Do ab 16 Uhr, Fr-So ab<br />

12 Uhr, Garten-Plätze: 600<br />

Dahlem: Ab in die „Luise“<br />

Die altehrwürdige „Luise“ wird in diesem<br />

Jahr 101. Seit Bestehen der Universität<br />

ist sie nicht nur für Studenten<br />

ein beliebter Treffpunkt. Auf 700 Plätzen<br />

unter alten Bäumen im Herzen<br />

von Dahlem wird täglich ab 10 Uhr<br />

vom Frühstück bis zur Mitternachtssuppe<br />

serviert – Kaffee und Kuchen,<br />

Bratkartoffeln und Bier, Steinofen-Pizzen<br />

und Wein. Und jeden Sonntag<br />

Brunch-Buffet von 10 bis 14 Uhr.<br />

Luise in Dahlem<br />

Oststrand in Friedrichshain<br />

Luise, Königin-Luise-Str. 40-42 (U-<br />

Bahn Dahlem-Dorf), täglich ab 10 Uhr,<br />

Garten-Plätze: 700<br />

Wilmersdorf: Mit dem<br />

Picknickkorb zum „Weinfest“<br />

Am Rüdesheimer Platz, auf der Rückseite<br />

des imposanten Siegfriedbrunnens,<br />

gemütlich unter Bäumen findet in diesem<br />

Jahr zum 39. Mal der „Rheingauer<br />

Weinbrunnen“ statt. Während des Sommers<br />

bieten hier drei verschiedene<br />

Weingüter aus dem Rheingau-Taunus<br />

täglich von 16 bis 23 Uhr ihren Wein<br />

und Sekt an. Das Besondere: Die Gäste<br />

dürfen das Essen dazu mitbringen. So<br />

kommt seit Jahren Jung und Alt mit voll<br />

gepackten Taschen und Körben, Decke<br />

und Servietten werden auf Bier- und<br />

Gartentischen ausgebreitet, Leckereien<br />

ausgepackt. Ein schönes Schauspiel und<br />

ein gemütlicher „Open-Air-Genuss“.<br />

Rüdesheimer Platz, Wilmersdorf (U-<br />

Bahn Rüdesheimer Platz), bis zum 11.<br />

September, täglich von 16 bis 23 Uhr.<br />

Kreuzberg: Minigolf und<br />

Grillstation „Brachvogel“<br />

Von einer Fritten-Bude mit angeschlossenem<br />

Mini-Biergarten und Mini-Golfplatz<br />

hat sich der Brachvogel zum<br />

schmucken Gartenlokal entwickelt. Die<br />

Terrasse liegt am Landwehrkanal und<br />

neben Gegrilltem bietet die Karte auch<br />

Antipasti und Rauke-Salat. Vor allem<br />

in den Abendstunden, bei heimeliger<br />

Beleuchtung, lässt sich hier gut speisen<br />

und genießen.<br />

Brachvogel, Carl-Herz-Ufer 34 (Kreuzberg,<br />

U-Bahn Hallesches Tor, Prinzenstraße),<br />

täglich ab 9 Uhr, Garten-Plätze:<br />

300<br />

V


VI<br />

Foto: Henkel Pattex<br />

Ratgeber<br />

Hilfe bei<br />

zu großen<br />

Dübellöchern<br />

Knete macht zu große Dübellöcher<br />

wieder passend.<br />

Typischer Heimwerker-Schreck: Bilder,<br />

Uhren oder Garderobenhaken<br />

sollen angebracht werden, doch<br />

das gerade gebohrte Dübelloch ist<br />

zu groß. Dieses Missgeschick soll<br />

sich jetzt problemlos beheben lassen<br />

– mit der „Pattex Repair Express<br />

Power-Knete“ (ca. 7,65 € für<br />

die 64g-Knetstange).<br />

Einfach die Masse abschneiden,<br />

kneten, in die Löcher füllen, Dübel<br />

einsetzen und 15 Minuten aushärten<br />

lassen. Dann lässt sich die<br />

Schraube einfach einschrauben. Und<br />

wenn Dübel und Schraube mal gar<br />

nicht zusammenpassen, geht´s auch<br />

ohne: Power-Knete in das gebohrte<br />

Loch füllen, Schraube einfetten,<br />

eindrehen und aushärten lassen.<br />

Elektromüll jetzt kostenlos entsorgen<br />

Ab August bundesweit<br />

Zum 13. August tritt das Elektro- und<br />

Elektronikgerätegesetz in Kraft. Danach<br />

ist die Rückgabe von ausgedienten<br />

Elektrogeräten kostenlos. Das gilt<br />

für Fernseher, Stereoanlagen aber auch<br />

für Haushaltskleingeräte wie Wasserkocher<br />

und Bügeleisen, daneben DVD-<br />

Recorder, Digitalkameras, CD- und<br />

Frühstücksromantik der 50er Jahre<br />

Wieder da: Das unvergessene Resopal-Brettchen<br />

Viele kennen es noch, das oft kleinkarierte<br />

und mausgraue Brettchen auf<br />

Omas und Opas Frühstückstisch.<br />

Auch wenn es in den letzten Jahren<br />

(Jahrzehnten …) vielen modernen<br />

Varianten weichen musste, jetzt ist es<br />

wieder da. Modern und absolut im<br />

Trend, mit fröhlicher Farbigkeit, lustigen<br />

Bildern, Texten oder exotischen<br />

Designs. Und vor allem – wieder aus<br />

Resopal wie schon in den 50er Jahren.<br />

Praktisch und hygienisch ziert es nach<br />

einem halben Jahrhundert wieder den<br />

Küchentisch für das schnelle Frühstück.<br />

Auch als Untersetzter ist das<br />

Material gut zu verwenden, denn es<br />

ist hitzebeständig bis 150 Grad, abrieb-<br />

und säurefest.<br />

Übrigens haben auch die Küchenmöbel-Hersteller<br />

die 50er Jahre wieder<br />

entdeckt – und das Resopal. Damals<br />

lagen Pastell-Töne im Trend, Bonbon-<br />

Eine neue Küche im Stil der 50er Jahre – fröhlich und praktisch.<br />

DVD-Player, aber auch CD´s und<br />

DVD´s, wenn sie nicht mehr benutzt<br />

werden oder defekt sind. Die Kommunen<br />

werden verpflichtet, kommunale<br />

Sammelstellen einzurichten, bei denen<br />

die Verbraucher diese Geräte kostenlos<br />

zurückgeben können. Die Kosten hierfür<br />

tragen die Hersteller der Geräte.<br />

Die einst mausgrauen Resopal-Brettchen<br />

sind heute fröhlich bunt.<br />

farben wie Rosa, Hellgelb und Himmelblau.<br />

Die Nieburg-Küche „50.05 in<br />

Resopal“ bringt fröhlichen Vierfarbmix<br />

von damals in die moderne Einbauküche<br />

mit perfekter Technik von<br />

heute. Die Oberschränke sind sogar –<br />

wie früher – abgeschrägt und bieten<br />

Kopffreiheit bei der Arbeit, genauso<br />

wie die Platz sparenden Schiebetüren<br />

oder Rolljalousien. Die Küchenhersteller<br />

wussten eben früher auch schon,<br />

was Frauen wünschen ...<br />

Für den Verbraucher bedeutet das,<br />

dass die Geräte nicht mehr in die Restmülltonne<br />

geworfen werden dürfen,<br />

sondern unbedingt zum Recycling<br />

müssen. In Berlin kann man privaten<br />

Elektroschrott schon seit Januar 2004<br />

kostenlos auf den Recyclinghöfen der<br />

BSR abgeben.<br />

Foto: www.remember-products.de<br />

Foto: Nieburg


<strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> – Ein Berliner Unternehmen mit Tradition<br />

Attraktives Angebot für Mitglieder<br />

Bereits 1841 lieferte die Gründungsfirma<br />

unter dem Namen F. Sauerland<br />

<strong>Holz</strong> an das Berliner Baugewerbe:<br />

Stüler war damals dabei das<br />

„Neue Museum“ zu bauen, im neu<br />

gegründeten Berliner Zoologischen<br />

Garten entstanden die ersten Häuser<br />

für Tiere aus aller Welt. 1884 übernahm<br />

A. <strong>Possling</strong> die Firma.<br />

<strong>Holz</strong> liefert das Unternehmen auch<br />

heute noch, an das Baugewerbe genauso<br />

wie an den privaten Häuslebauer<br />

oder Laubenpieper. Es ist heute<br />

wie damals ein Familienunternehmen,<br />

aber sonst hat sich bei <strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong><br />

in den letzten 160 Jahren natürlich<br />

viel getan.<br />

Wie viele andere holzwirtschaftliche<br />

Betriebe lag auch <strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> nach<br />

dem zweiten Weltkrieg völlig danieder.<br />

Nicht nur die Gebäude waren<br />

größtenteils zerstört, auch die letzten<br />

Bestände an <strong>Holz</strong> mussten abgefahren<br />

werden. Ein Neustart war durch die<br />

Insellage Berlins und die wirtschaftlichen<br />

und politischen Probleme West-<br />

Berlins äußerst schwierig.<br />

Unter der Leitung von Klaus Tennert,<br />

einem Großneffen von A. <strong>Possling</strong>,<br />

wurden nach und nach nicht nur die<br />

<strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> in Berlin<br />

Charlottenburg:<br />

Friedrich-Olbricht-Damm 65<br />

Tel. 030/422 860<br />

Mahlsdorf:<br />

Landsberger Straße 9, Tel. 030/565 800<br />

Britz:<br />

Haarlemer Straße 57, Tel. 030/600 910<br />

Mit dieser kräftigen Männerriege fing alles an ...<br />

Sortimente, sondern auch Service und<br />

Leistung rund um den Bau erweitert.<br />

Ein Großbrand 1981 war Anlass sich<br />

auch an den Endverbraucher zu wenden<br />

und einen Baumarkt zu errichten.<br />

Wohnen und Bauen mit <strong>Holz</strong><br />

Heute bietet <strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> an drei<br />

Standorten in Berlin nahezu alles für<br />

den Neu-, Aus- und Umbau – vom Alu-<br />

Fenster bis zum Zement, Farben und<br />

Tapeten, Werkzeug und Maschinen,<br />

Steckdosen und Wasserhähne. <strong>Holz</strong><br />

ist dabei nach wie vor eine Spezialität.<br />

Vom rohen Balken bis zur Hobelware,<br />

von Spanplatten bis Sperrholz,<br />

von Parkett bis zum Paneel – eben<br />

alles was der <strong>Holz</strong>liebhaber braucht.<br />

Vorteile für<br />

Genossenschaftsmitglieder<br />

Mitglieder unserer Genossenschaften<br />

können sich jetzt ihre persönliche<br />

<strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> „Bonus-Plus-Cash-Card“<br />

holen und damit bares Geld beim<br />

Einkauf sparen. Wenn Sie mit dem<br />

Coupon an die Information in einer<br />

<strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong>-Filiale gehen, wird dort<br />

eine Karte mit ihrem Namen angefertigt<br />

und sie sparen künftig bei jedem<br />

Einkauf fünf Prozent* – und das sofort.<br />

Das kann sich bei der nächsten Wohnungsrenovierung<br />

schon lohnen.<br />

*ausgenommen sind Sonderposten, Sonder- und<br />

Aktionspreise sowie Dienstleistungen und Einzelvereinbarungen.<br />

Gutschein bitte ausschneiden✂<br />

Mitglieder sparen!<br />

Bei <strong>Holz</strong> <strong>Possling</strong> einkaufen<br />

und sofort sparen<br />

Kommen Sie mit diesem Gutschein<br />

in eine Filiale und lassen Sie sich<br />

Ihre persönliche »Bonus-Plus-Cash-<br />

Card« ausstellen. Und schon sparen<br />

Sie beim Einkauf 5 Prozent. 5% Gutschein<br />

VII


VIII<br />

Nesthocker-Phänomen liegt im Trend<br />

„Hotel Mama“ vor allem bei Söhnen beliebt<br />

Kompletter Service, keine Kosten –<br />

„Hotel Mama“<br />

Der elterliche Beherbergungsbetrieb<br />

hält, was ein gutes Hotel verspricht:<br />

Ein voller Kühlschrank, frische Wäsche,<br />

ein geputztes Bad ... Kein Wunder,<br />

dass das „Hotel Mama“ beim<br />

Nachwuchs so beliebt ist. Mit 24<br />

Jahren lebt immer noch fast die<br />

Hälfte der männlichen Bevölkerung<br />

im Elternhaus, mit 30 Jahren wohnen<br />

noch 14 Prozent als „lediges Kind“<br />

bei den Eltern – so das Statistische<br />

Bundesamt.<br />

Von den jungen Frauen wohnen dagegen<br />

bereits mit 22 Jahren nur noch 44<br />

Prozent zu Hause und mit 30 Jahren<br />

lediglich 5 Prozent. Dass Frauen sich<br />

früher „abnabeln“ ist nicht neu. Nahezu<br />

alle Statistiken seit den 50er Jahren<br />

belegen das. Die Ergebnisse des Statistischen<br />

Bundesamtes bestätigen vor<br />

allem den Trend, dass junge Leute<br />

immer später bei ihren Eltern ausziehen.<br />

Neben reiner Bequemlichkeit sind<br />

heute besonders finanzielle und psychologische<br />

Gründe wie Arbeitslosig-<br />

Erster Internationaler Anti-Graffiti-Kongress in Berlin<br />

Berlin ist noch immer ein Mekka für<br />

Graffiti-Sprayer. Im April berieten<br />

Fachleute aus Politik und Wohnungswirtschaft<br />

nun auf einem<br />

Kongress über die nachhaltige Bekämpfung<br />

illegaler Graffitis.<br />

Das Ergebnis: Nur Aufklärung und<br />

Information von Jugendlichen, Prävention<br />

z. B. in Form von Bepflanzung<br />

und Beleuchtung sowie die schnelle<br />

Beseitigung sind wirksame Mittel.<br />

Foto: Finanzpartner BHW/D, Broido<br />

Trotzdem haben sich endlich auch<br />

SPD und Grüne auf eine Präzisierung<br />

des Gesetzestextes verständigt, um die<br />

Sachbeschädigungen durch Graffitis<br />

einzudämmen. Die Wohnungsunternehmen<br />

begrüßen das.<br />

Bisher konnten Sprayer nur verurteilt<br />

werden, wenn ihnen eine Beschädigung<br />

der Substanz, z. B. des Mauerwerks,<br />

nachgewiesen werden konnte.<br />

Die hohen Kosten für die Beseitigung<br />

keit oder eine besondere Fürsorge der<br />

Eltern dafür verantwortlich. Und obwohl<br />

die Gründe für den späten Auszug<br />

vielschichtig und immer individuell<br />

sind, ist der typische Nesthocker<br />

in Deutschland wissenschaftlich<br />

identifiziert: männlich, ledig, gebildet<br />

und mit gut verdienenden Eltern.<br />

Eine Ursache ist die sich verändernde<br />

Eltern-Kind-Beziehung. Die typische<br />

Sturm-und-Drang-Zeit bleibt immer<br />

häufiger aus, das Verhältnis zu den<br />

Eltern ist heute ausgeglichener und<br />

partnerschaftlicher und eine räumliche<br />

Trennung gehört nicht zu den<br />

modernen liberalen Erziehungsmethoden.<br />

Außerdem ist das Streben<br />

nach Sicherheit wichtiger geworden –<br />

und schwieriger. Da bleibt man doch<br />

lieber dort, wo man sich auskennt:<br />

Zuhause.<br />

bloßer Farbschmierereien blieben dabei<br />

unberücksichtigt.<br />

Nach dem neuen Vorschlag soll auch<br />

bestraft werden, wer „unbefugt das<br />

Erscheinungsbild einer Sache nicht<br />

nur unerheblich und nicht nur vorübergehend<br />

verändert“. Es müssen<br />

auch die Fälle erfasst werden, in denen<br />

das äußere Erscheinungsbild einer<br />

Sache gegen den Willen des Eigentümers<br />

verändert wird.


� Es ist geschafft: Unsere Gemeinschaftsräume<br />

in den alten Büroräumen<br />

in der Lothar-Bucher-<br />

Straße sind – wie geplant – im Mai<br />

fertig geworden und wir freuen<br />

uns über das Interesse unserer<br />

Mitglieder an diesen Räumen.<br />

Für die Gästewohnung hatten wir am<br />

21. Mai schon die erste Anmeldung<br />

und so alle Hände voll zu tun: Mittwoch<br />

– letzte Küchenarbeiten, Donnerstag<br />

– Grundreinigung, Freitag –<br />

Einräumen (Handtücher, Geschirr),<br />

Samstag – die Gäste ziehen ein. Und<br />

seitdem füllt sich der Anmeldungskalender.<br />

Im Juli und August sind nur<br />

noch einige Tage frei und für Weihnachten<br />

haben sich auch schon Gäste<br />

angesagt.<br />

Auch das Interesse an den Gemeinschaftsräumen<br />

ist groß. Ein Anbieter<br />

von Gymnastik- und Entspannungskursen<br />

hat sich schon umgeschaut,<br />

wir verhandeln mit der Volkshochschule<br />

über einen Sprachkurs und der<br />

Mietertreff ist auch organisiert: Ab<br />

16. August werden sich Mitglieder<br />

dienstags von 14 bis 17 Uhr zum Klönen<br />

und Kaffeetrinken treffen. Sie<br />

sind herzlich eingeladen!<br />

Tag der offenen Tür<br />

Für den 12. August planen wir von 12<br />

bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür<br />

und eine kleine Eröffnungsfeier unserer<br />

Räume.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und<br />

hoffen natürlich, dass Sie regelmäßig<br />

GBSt telegramm � In eigener Sache / Freizeit<br />

� In eigener Sache<br />

Unsere Gemeinschaftsräume sind fertig<br />

Gästewohnung sofort vermietet<br />

Das Schlafzimmer ...<br />

� Freizeit<br />

Skat für die Großen,<br />

Schwimmen für die Kleinen<br />

� Die 5- bis 11-Jährigen dürfen sich<br />

freuen: Der „BWV zu Köpenick“ veranstaltet<br />

am 26. Oktober sein traditionelles<br />

Kinderbadefest im eigenen<br />

Schwimmbad in der Heiligendammerstraße<br />

(Schmargendorf). Dazu<br />

sind unsere Jüngsten herzlich einge-<br />

laden. Neben viel Spaß warten auch<br />

viele schöne Preise auf die jungen<br />

Schwimmer.<br />

Anmeldung und Infos<br />

bei Kathrin Schöps 790 801-30 und<br />

Beate Wutke 790 801-10.<br />

... und die gemütliche Sitzecke in<br />

unserer Gästewohnung<br />

wiederkommen. Tipp: Eingang ist über<br />

die Hofeinfahrt Kniephofstraße 58 und<br />

dann bitte den Luftballons folgen.<br />

Anmeldung und Infos<br />

Gästewohnung: Kerstin Benz und<br />

Marlene Nachtwey, Tel.: 790 801-35<br />

oder -17<br />

Gemeinschaftsräume: Gitta Padberg-<br />

Hempel, Tel.: 790 801-21<br />

Und für die Skatfreunde unter unseren<br />

Mitgliedern heißt es am 22. Oktober:<br />

„18, 20 … passe“. Dann findet<br />

das berlinweite Genossenschaftsskatturnier<br />

statt, das auch schon im<br />

vergangenen Jahr ein voller Erfolg<br />

war.<br />

Anmeldung und Infos<br />

bei unserem Hauswart Roland Gabriel<br />

aus Pankow, der selbst ein passionierter<br />

Skatspieler ist: 478 72 80.<br />

2.05 GBSt 3


GBSt telegramm � Bau-Mod-Inst/In eigener Sache<br />

Telefonverzeichnis<br />

Zentrale<br />

Beate Wutke 790 801 - 0<br />

Fax 790 801 - 99<br />

Vorstand<br />

Thomas Ahlgrimm 790 801 - 0<br />

Andreas Griethe 790 801 - 0<br />

Vermietung / Mitgliederwesen<br />

Kerstin Benz 790 801 - 35<br />

Marlene Nachtwey 790 801 - 17<br />

Hausverwaltung / Technik<br />

Ulrich Wrusch (Leitung) 790 801 - 0<br />

Reparaturannahme:<br />

Kathrin Schöps 790 801 - 30<br />

Finanz- und Rechnungswesen<br />

Lutz Siefert (Leitung) 790 801 - 0<br />

Controlling:<br />

Yorck Höpfner<br />

Buchhaltung:<br />

790 801 - 29<br />

Brigitte Klawon 790 801 - 23<br />

Marion Wolff 790 801 - 26<br />

Petra Tschich 790 801 - 39<br />

Mieterberatung:<br />

Gitta Padberg-Hempel 790 801 - 21<br />

Service-Teams für unsere Wohnungen<br />

Für Lankwitz, Lichterfelde, Mariendorf,<br />

Rudow, <strong>Steglitz</strong>:<br />

Hausverwaltung, Technik<br />

Ulf Heeder 790 801 - 31<br />

Mietenbuchhaltung, Betriebskosten,<br />

Mahnwesen<br />

Cornelia Riediger 790 801 - 41<br />

Für Charlottenburg, Hohenschönhausen,<br />

Reinickendorf, Wedding, Zehlendorf:<br />

Hausverwaltung, Technik<br />

Christiane Meinschenck 790 801 - 32<br />

Mietenbuchhaltung, Betriebskosten,<br />

Mahnwesen<br />

Cornelia Riediger 790 801 - 41<br />

Birgit Wihr 790 801 - 40<br />

Für Pankow:<br />

Hausverwaltung, Technik<br />

Gert Mühmert 790 801 - 33<br />

Mietenbuchhaltung, Betriebskosten,<br />

Mahnwesen<br />

Birgit Wihr 790 801 - 40<br />

Sprechstunden und Kasse<br />

Montag 9 – 12 Uhr<br />

Mittwoch 15 – 18 Uhr<br />

Internet: www.gbst.de<br />

E-Mail: info@gbst.de<br />

� Bau-Mod-Inst<br />

Bauarbeiten laufen<br />

auf vollen Touren<br />

� Unser diesjähriges Bau-Mod-Inst-<br />

Programm läuft auf vollen Touren.<br />

Die umfangreichsten Arbeiten werden<br />

in Reinickendorf, Pankow und Rudow<br />

durchgeführt. Für die Außenwand- und<br />

Dachsanierung sind in Reinickendorf<br />

schon Häuser eingerüstet und im<br />

Innenbereich begann die komplette<br />

Strangsanierung. Auch in Pankow<br />

stehen schon Gerüste, an Dächern<br />

und Fassaden wird gearbeitet. Ebenso<br />

in Rudow, wo im ersten Bauabschnitt<br />

auch Fassaden-Wärmeschutz<br />

und Dachinstandsetzung auf dem<br />

Programm stehen.<br />

WOHNTAG ®<br />

2005<br />

Die GBSt auf dem WOHNTAG ® im<br />

letzten Jahr am Olympia Stadion<br />

� Am 20. August ist es wieder soweit:<br />

Die Genossenschaften feiern gemeinsam<br />

mit Ihnen den WOHNTAG ® – in<br />

diesem Jahr im FEZ in der Wuhlheide.<br />

Neben einem bunten Programm für<br />

Groß und Klein (mehr Infos dazu im<br />

Mittelteil) sind die Genossenschaften<br />

mit Info-Ständen vertreten. Die GBSt<br />

natürlich auch. Besuchen Sie uns –<br />

und wir freuen uns auf Sie.<br />

Unser Haus Prenzlauer Promenade/<br />

Ecke Kissingenstraße vor der Sanierung<br />

� In eigener Sache<br />

Neuer Stromversorger<br />

� Für unseren Hausstrom haben wir<br />

seit dem 1. Mai einen neuen Stromversorger:<br />

LichtBlick – die Zukunft der<br />

Energie GmbH. Dieser Strom wird<br />

aus regenerativen Energien erzeugt<br />

(Wasser-, Windkraft und Biomasse)<br />

und ist preiswerter als der, den die<br />

Bewag uns bisher geliefert hat.<br />

Wenn Sie den Lichtschalter im Treppenhaus<br />

betätigen, kostet das jetzt<br />

14,96 Cent pro Kilowattstunde. Bei der<br />

Bewag hätten wir durchschnittlich<br />

17,49 Cent bezahlt.<br />

Diesen günstigen Preis können wir<br />

bekommen, weil wir uns mit anderen<br />

Genossenschaften wieder in einer<br />

Einkaufsgemeinschaft zusammengeschlossen<br />

haben.

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