Fuhrpark-FORUM 2010: Bestmarken am neuen Ring - fuhrpark.de

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Fuhrpark-FORUM 2010: Bestmarken am neuen Ring - fuhrpark.de

FORUM2010

68239 / ISSN 1610-563X / 32. Jahrgang . Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover . € 4,–

Das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber

Fuhrpark-FORUM 2010:

Bestmarken am neuen Ring

130 Aussteller, 768 Fuhrparkmanager

Mehr Gespräche, Testfahrten, Vorträge und Workshops denn je

Neue Hallen machen Veranstaltung zur echten Messe

Das Heft, Filme, Interviews und mehr Infos unter: www.fuhrpark.de

Der Film zum

FORUM unter

www.fuhrpark.de


Messe-Charakter gewonnen

EDiTORiAl

Liebe Leserin, lieber Leser!

I

n bislang jedem Jahr purzelten beim

Fuhrpark-Forum von bfp fuhrpark

+ management die Rekorde des

Vorjahres. Mehr Besucher, mehr Aussteller,

mehr Vorträge, umfangreicheres Rahmenprogramm.

In diesem Jahr - doch halt, werfen

wir kurz einen Blick zurück, dann wird

die Rasanz der Entwicklung erst so richtig

deutlich. Noch vor sechs Jahren waren die

1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im

Dorint-Hotel völlig ausreichend. Auf dem

Forum präsentierten sich damals 50 Aussteller

und wir konnten 301 Fuhrparkmanager

vor Ort willkommen heißen.

Heute hat sich die Ausstellungsfläche

vervierfacht, 130 Aussteller präsentieren ihre

Produkte und Dienstleistungen, die Zahl der

Fuhrparkmanager vor Ort betrug unglaubliche

768. Damit ist allein letztere Zahl um

21 Prozent höher als im vergangenen Jahr.

Ein großer Erfolg für uns als Veranstalter,

keine Frage.

Ein Erfolg jedoch, von dem alle Beteiligten

in ähnlichem Maße profitieren. So

bedeuten für die Aussteller mehr Besucher

auch mehr Kontakte, mehr Gespräche, mehr

potenzielle Kunden. Eine Einschätzung, die

in dieser Ausstellerstimme (siehe Seite 16ff)

zum Ausdruck kommt: „Es ist einfach fantastisch!

Die Fachbesucher sind alle Profis,

hier kommt keiner nur zum Spaß, sondern

zum Arbeiten. Entsprechend qualitativ

hochwertig und konzentriert waren auch die

Gespräche an unserem Stand.“

Für die Besucher bedeuten mehr Aussteller

noch mehr Möglichkeiten, sich umfassend

zu informieren, unter den Anbietern zu vergleichen

und vom erweiterten Vortragsangebot

Gebrauch zu machen. Das Forum war

und ist heute damit in verstärktem Maße

eine Veranstaltung, die allen Beteiligten

Vorteile bringt – auf Neudeutsch wird das

gerne mit dem Begriff der klassischen „Winwin-Situation“

beschrieben.

Neben dem neuerlichen Wachstum hebt

sich das Forum 2010 vor allem dadurch hervor,

dass es erstmals in den neuen Hallen des

neu gestalteten Nürburgrings stattfand. Es

war zuvor durchaus ungewiss, wie dies den

Charakter des bislang von familiärer Atmosphäre

geprägten Forums verändern würde.

Heute kann man sagen: Dieses besondere

Ambiente des Miteinanders wurde erhalten,

das Flair einer echten Messe kam noch

dazu. Auch dies eine Gewinn-Situation für

alle Beteiligten also. So kann, so soll es weitergehen.

Frank Jung, Redaktionsleitung

Der Film zum FORUM:

www.fuhrpark.de/forum-2010

FuHRpaRk + management FORUM 2010 3


iNHAlT AUsGABE FORUM 2010

Im wahrsten Sinne professionell aufgestellt

präsentiert sich das Forum 2010. mit dem umzug

in die neuen Räume – hier der Blick auf

die Halle 1 – ist es jetzt zu einer echten messe

geworden.

Das Herzstück des Forums bilden nach wie vor

die vielen gespräche, die zum größten teil

bereits vorab verabredet worden sind.

nicht fehlen darf die Live-musik auf der beliebten

bfp-party. Diesmal legte die Band etwas

später los, denn zuvor gab es das Spiel

Deutschland-ghana auf der riesigen monitorwand.

4 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Rekord-messe: Das Forum fand erstmals in den neuen Hallen

des umgebauten nürburgrings statt ...............................................................................................6

Fallstricke: Rechtsanwältin Dr. katja Löhr-müller informierte

in ihrem Vortrag über juristische Belange im Fuhrpark .............................................................12

Workshops: Ladungssicherung und Digitaler tachograf waren die themen,

die mit Fachmann markus mertens behandelt wurden .............................................................14

Stimmen I: Besucher zu ihren erfahrungen auf dem Forum 2010 .............................................16

Stimmen II: Was aussteller vom Forum hielten ..........................................................................19

Renn-taxi: mit 525 pS über den grand-prix-kurs dank aral .....................................................22

Information: großen Zuspruch hatten die vielen Fachvorträge ...............................................24

Splitter: eine kleine Sammlung kurioser Zitate ...........................................................................28

neugründung: „arbeitsgemeinschaft neutraler Flottenmanagementanbieter“

auf dem Forum vorgestellt ............................................................................................30

Von der Rolle: Stephanie und Lisa pesch waren

die flinken Boten auf Inline-Skatern .............................................................................................32

themen: Clemens Velten hat sich umgehört, was Fuhrparkmanager

derzeit am stärksten bewegt ..........................................................................................................34

Ring-Burg: eine Festung aus dem mittelalter gibt auch der Rennstrecke

ihren namen – die nürburg ............................................................................................................36

nordschleife: auto-Online spendierte Fahrten

durch die „grüne Hölle“ .................................................................................................................38

Rennfahrer-Legende: eine Bronzeskulptur

erinnert an Juan manuel Fangio ...................................................................................................40

transport-Bienen: Die autovermietung Caro sorgte für mobilität ...........................................42

gas für die Hölle: Opel übergab zwei Lpg-Zafiras an den nürburgring ..................................42

präsente: Die aussteller setzten voll auf Fußball .......................................................................44

Öffnung: De te Fleet Services widmet sich dem freien markt ..................................................44

auto: Rund 150 Fahrzeuge standen für testfahrten bereit ........................................................46

Ideenwiese: Fuhrparkmanager arndt kolk

über seine eindrücke vom Forum ..................................................................................................50

Der neue Ring: eine Rennstrecke wurde zur erlebniswelt umgestaltet ..................................52

Fußball-Fete: Die abendparty im Zeichen eines

deutschen Sieges bei der Wm ......................................................................................................54

auf einen Blick: Liste aller aussteller auf dem Forum 2010 .......................................................58

Impressum.........................................................................................................................................58


FORUM 2010

EiN QUANTENspRUNG

Das Fuhrpark-Forum gewinnt mit dem umzug in die neuen

Hallen eine ganz besondere Qualität.

etzt ist es eine richtige Messe“,

lautete der Kommentar eines

langjährigen Besuchers nach

seinem ersten Rundgang.

Was ein simpler Umzug doch

bewirken kann. Denn im

Prinzip hat sich am Konzept

des gewohnten Fuhrpark-

Forums nur wenig geändert.

Gesprächstermine, Testfahrten,

Workshops, Vorträge – alles

wie immer. Und doch war die

Atmosphäre diesmal eine deutlich geänderte.

Und dafür kann man schon in der

6 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Hauptsache die neuen Veranstaltungshallen

am jetzt fertig umgestalteten Nürburgring

verantwortlich machen. Ohne die mobilen

Messehallen schlecht reden zu wollen, in

denen die letzten beiden Jahre das Forum

eine Übergangs-Heimat gefunden hatte, so

bedeutet der Umzug in die Ring-Arena und

das Event-Center in der Tat einen Quantensprung.

Messe der Begegnungen

Lässt man einmal außer Acht, dass die

räumliche Veränderung in erster Linie den

gestiegenen Aussteller- und Besucherzahlen

geschuldet war, so stellt sich erst damit ein

echtes Messe-Flair ein. Es gibt jetzt spürbar

mehr Platz zum Flanieren und ein insgesamt

unbedrängtes Raumgefühl. Trotzdem hat

sich der familiäre Charakter des Forums zum

Glück nicht verändert, sei es im Umgang

zwischen Ausstellern und Besuchern oder

den beiden Gruppen untereinander. Denn

für viele ist die zwanglose und beinahe

garantierte Kontaktaufnahme ein ganz starker

Beweggrund, zum Forum zu kommen.

Und auch bei der schier unglaublichen Zahl

von 768 Fuhrparkmanagern, die es in diesem


Jahr waren, bleibt das Forum eine Messe der

Begegnungen und ist keine der Anonymität

geworden. „Nirgendwo kann man so gut

und effizient Kontakte pflegen wie auf dem

Fuhrpark-Forum“, bringt es ein Aussteller

auf den Punkt.

Messe der information

Vielmehr geht mit dem Wachstum der

ein oder andere positive Effekt für die Besucher

einher. So hat zum Beispiel die Zahl der

Vorträge und der darin behandelten Themen

deutlich zugelegt. Damit steigt die Wahr-

scheinlichkeit, dass genau jene Frage geklärt

werden kann, die einen als Fuhrparkmanager

gerade aktuell beschäftigt. Ein Blick in

die meist gut gefüllten Vortragsräume zeigte

vom großen Interesse an dieser Informationsmöglichkeit.

Sehr groß war auch

die Resonanz bei den Workshops mit den

Themen „Ladungssicherung“ und „Digitaler

Tachograf“. Das mag auch daran gelegen

haben, dass wir mit Markus Mertens, Polizeibeamter

und Trainer der bfp-Akademie,

einen hochqualifizierten Leiter für diese

Workshops gewinnen konnten. Da blieb

keine Frage unbeantwortet.

Messe der WM

FORUM 2010

große Hallen mit vielen menschen, gespräche und viele

aktivitäten, wo das auge hinschaut: das Forum ist eine

richtige messe geworden.

Dass im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft

in Südafrika auch das Forum von

diesem Sportereignis nicht ganz unberührt

blieb, das zeigte sich quasi schon bei

der Registrierung. Viele Stände waren mit

Kicker-affinen Dingen geschmückt. So bekamen

zum Beispiel auch alle Besucher, die am

erstmals eingerichteten Informationsstand

der bfp-Akademie vorbeischauten, einen

Lederball geschenkt. Wo man hinblickte sah

man Trikots, Bälle, Vuvuzelas, Fahnen und

dergleichen.

FuHRpaRk + management FORUM 2010 7


FORUM 2010

Das Fuhrpark Forum von bfp hat inzwischen

eine bunte Vielfalt entwickelt.

Kaum zu überbieten war die Fußball-

Atmosphäre dann bei der Abendveranstaltung

mit der Übertragung der Begegnung

Deutschland gegen Ghana. Viele, die am

Tag noch im feinen Geschäfts-Zwirn anzutreffen

waren, saßen nun im Deutschland-

Trikot mit schwarz-rot-goldener Schminke

im Gesicht vor der riesigen 11 mal 45 Meter

großen Monitorwand. Der Verlauf hätte

nicht perfekter sein können: unter großem

Jubel der mehr als 1.000 Zuschauer siegten

Jogis Jungs mit 1:0. Anschließend gab es im

Ring-Boulevard Live-Musik von der Band

und draußen im Freien legte DJ Mike auf.

8 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Angesichts der herrlichen Sommernacht

wurde es drinnen wie draußen noch ziemlich

spät.

Messe des Autos

Kein Fuhrpark ohne Autos – kein Fuhrpark-Forum

ohne Testfahrten. Kaum ein

Besucher ließ sich die Möglichkeit nehmen,

eines der rund 150 bereit stehenden Fahrzeuge

der 20 vertretenen Autohersteller

eingehender zu prüfen und eine oder mehrere

Runden auf der Grand-Prix-Strecke zu

drehen. Einige Hersteller trugen dem Ver-

anstaltungsort wieder dadurch Rechnung,

dass sie nicht allein die Fuhrpark-typischen

Fahrzeuge dabei hatten, sondern es bei dem

ein oder anderen Modell auch das ein oder

andere Pferdestärkchen mehr sein durfte.

Zu erwähnen ist dabei noch der perfekte

Shuttle-Betrieb, sei es zwischen Hallen,

Rennstrecke oder Hotels, den die Autovermietung

Caro vorbildlich organisiert hatte.

Damit die via Flughafen Köln anreisenden

Besucher pünktlich am Nürburgring eintrafen,

hatte De Te Fleetservices einen Transfer

eingerichtet. Außerdem sorgten sie mit einer

großen Carrera-Bahn für Rennatmosphäre


FORUM 2010

in Ausstellungshalle 2. Auf der realen Rennstrecke

wurde das Benzin im Blut durch die

von Aral verlosten Fahrten im Renntaxi und

die von Auto Online spendierten Runden

auf der Nordschleife in Wallung versetzt.

„Genau die richtige Wahl!“

Lassen wir am Schluss noch diesen

(Erst-)Besucher des Forums mit seinem

Eindruck zu Wort kommen: „Obwohl ich

zum ersten Mal dabei bin, muss ich sagen:

Genau die richtige Wahl! Hier habe ich die

Chance, innerhalb von nur zwei Tagen die

ganze Branche kennen zu lernen und einen

fundierten Einstieg in meine neue Tätigkeit

zu nehmen.“

Euer Ehren – keine weiteren Fragen.

.........................................................................................Frank Jung

10 FuHRpaRk + management FORUM 2010

ein Forum wie ein brodelnder Cocktail: Viele gute

Zutaten geben den ausschlag.


FuHRpaRk + management FORUM 2010 11


FORUM 2010 THEMA REcHT

Rechtssicherheit gewinnen

Rechtsanwältin Dr. katja

Löhr-müller klärt über die

juristische Verantwortung

von Fuhrparkleitern auf.

Treue Besucher des Fuhrparkforums

wissen es

schon: Jedes Jahr gibt es

zum Ende der zweitägigen

Branchenveranstaltung

einen Höhepunkt in Form

eines Vortrags zu einem

brennenden Flotten-Thema. Ein großer

Teil der Besucher der Fuhrpark-Veranstaltung

findet so noch einmal zusammen und

packt noch einen großen Schwung Extra-

Informationen ins Reisegepäck, bevor man

sich wieder auf den Heimweg macht. Dieses

Jahr hatte Rechtsanwältin und Spezialistin

für Fuhrparkrecht Dr. Katja Löhr-Müller

das Vergnügen, vor gut gefüllten Reihen zu

stehen und wissensdurstige Fuhrparkchefs

über ihre Pflichten aufzuklären.

Halterhaftung, eine große Verantwortung

Dauerbrenner in diesem Vortrag sind

Fragen der Halterhaftung sowie der Führerscheinkontrolle.

In dem Augenblick, in dem

man die Verantwortung für den Firmenfuhrpark

übertragen bekommt, habe man

12 FuHRpaRk + management FORUM 2010

gut lachen hat jener, der die empfehlungen der

Rechtsexpertin Dr. katja Löhr-müller befolgt.

auch Sommerhitze und Fußballübertragung konnten

viele Interessierte nicht abhalten, den Vortrag über

die rechtliche Fallstricke zu verfolgen.

die Pflichten, die sich aus der Haltereigenschaft

für die Firmenfahrzeuge des Unternehmens

ergeben, direkt mit übernommen.

Diese Bürde kann, so die erfahrene Anwältin,

nicht einfach einer willkürlichen Person

aufgelastet werden, die nebenbei „ein bisschen

Fuhrpark mitmachen soll“. Viel zu oft

gebe es in Unternehmen immer noch keine

ordnungsgemäße Aufgabendelegation für

den Fuhrparkmanager, bemängelt die Fachfrau

und verweist auf §9 II OWiG, wonach

ein Organisationsverschulden vorliegt, wenn

die Unternehmensführung keine ausdrückliche

Beauftragung zum Management der Firmenflotte

ausspricht und dem Fuhrparkchef

nicht die erforderlichen Entscheidungsbefugnisse

und Vollmachten einräumt.

Regelmäßige Führerscheinkontrolle

Der Fuhrparkleiter als Träger der Halterverantwortung

für die Firmenfahrzeuge habe

deshalb sicherzustellen, dass sämtliche Fahrzeugnutzer

im Besitz einer für das Fahrzeug

erforderlichen gültigen Fahrerlaubnis sind,


und muss dies schriftlich dokumentieren.

Hierfür sei ein geeignetes Kontrollsystem

zur Führerscheinüberprüfung einzurichten.

„Es reicht nicht, wenn irgendein Pförtner

mal einen Blick auf irgendwelche Führerscheine

wirft“, warnt Löhr-Müller eindringlich.

Inzwischen habe sich eingebürgert, die

Führerscheine von Dienstwagennutzern

zwei Mal im Jahr zu kontrollieren.

Die Regeln der Berufsgenossenschaft

Doch die Führerscheinkontrolle ist nur

ein Baustein der zahlreichen rechtlichen

Verpflichtungen, die mit der Verantwortung

als Fuhrparkmanager einher gehen. Die Einhaltung

zahlreicher berufsgenossenschaftlicher

Vorschriften müsse außerdem eingehalten

werden. Dazu zählen unter anderem die

Befolgung der UVV, die Sicherstellung der

Betriebssicherheit aber auch die Ladungssicherung.

Ebenfalls im Verantwortungsbereich des

Fuhrparkmanagers sind die Ausstattung

aller Firmenwagen mit Warnwesten und die

Information der Fahrer über den Umgang

damit. Befindet sich etwa der Firmenwagen

in nicht verkehrstüchtigem Zustand, kann

es gegen den Fuhrparkleiter zu einem Bußgeldverfahren

kommen. Außerdem drohen

entsprechend Punkte in Flensburg. Abgefahrene

Reifen, so ein Beispiel der Spezialistin,

sind somit nicht das Problem des

Fahrers, sondern des Fuhrparkleiters, auch

wenn das Fahrzeug am anderen Ende von

Deutschland unterwegs ist.

Angesichts der Vielzahl von Vorschriften

und Prüfkriterien lautet der Rat der Anwältin:

„Wer schreibt der bleibt. Dokumentieren

Sie alle Maßnahmen, die Sie zur Einhal-

FORUM 2010

tung der Betriebssicherheit Ihrer Fahrzeuge

ergriffen haben, fein säuberlich. Dann sind

Sie immer auf der sicheren Seite.“

Abgerundet wurde der Vortrag durch

verwaltungsrechtliche Informationen, wie

zum Beispiel den Verlauf eines Bußgeldverfahrens

oder eines Verwarnungsverfahrens

sowie nützliche Tipps zum Umgang mit

Verwaltungsbehörden. Viele Zuhörer nutzten

die anschließende Fragerunde noch, um

im persönlichen Gespräch individuelle Problematiken

zu schildern und Lösungsansätze

zu entwickeln.

...........................................................................Sabine Brockmann


FORUM 2010 WORksHOps

Brisantes gemeinsam anpacken

In den Workshops konnten sich die fachkundigen teilnehmer

gegenseitig unterstützen.

MfG – Mit freundlichen

Grüßen“ haben

die Fantastischen Vier

vor elf Jahren ihren

Song der Abkürzungen

angestimmt, was

die Teilnehmer der Workshops „Lenk-

und Ruhezeiten und Ladungssicherung“

nun fortgeschrieben haben. Der Songtext,

den die Künstler des deutschen Fuhrpark-

Sprechgesangs gewählt haben, lautete aber

eher so oder so ähnlich: „DIN, BGV – Ich

mach mich schlau, VDI, StVO – im Gesetz,

irgendwo“.

Unzählige Abkürzungen aus Gesetzestexten

warfen sich die Flottenprofis gegenseitig

zu, deckten Querverweise zwischen

Verordnungen auf und versuchten Transparenz

in den Dschungel der Normen und

Vorschriften zu bringen, die für Sicherheit

beim Fahrzeugführen und beim Gütertransport

sorgen sollen. Bis endlich der erlösende

Hinweis eines Fuhrparkmanagers kam:

„Wir haben für unsere Fahrer ein Merkblatt

zusammengestellt.“ – „Ja, und wir haben es

schon abgepinnt und haben es erfolgreich

im Einsatz“, gibt ein anderer zu. Erst die

Vereinbarung, das Merkblatt allen zur Verfügung

zu stellen, sorgte für Ruhe bei den

14 FuHRpaRk + management FORUM 2010

mit höchster aufmerksamkeit waren die teilnehmer bei

den Workshops zu den heiklen Rechtsfragen dabei.

aufgeregten Gemütern, denn schließlich

geht es bei rechtlich so brisanten Themen

um das ganz persönliche Wohl und Wehe

des Fuhrparkverantwortlichen.

im Dschungel der Verordnungen

Dies bestätigt auch Workshopleiter Markus

Mertens, Polizeibeamter und DVR-zertifizierter

Ausbilder für Ladungssicherung

und Lenk- und Ruhezeiten: „Die heutigen

Anforderungen an den Fuhrparkleiter sind

hoch und die Verantwortung wiegt schwer.

Gerade im Bereich der Ladungssicherung

gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Normen,

die im Zusammenhang mit dem ordnungsgemäßen

Betrieb der Fahrzeuge, der

Sicherung von Ladung in und auf den Fahrzeugen,

sowie der Ausrüstung der Fahrzeuge

stehen. Oftmals werden aus Unwissenheit

Fahrzeuge eingesetzt, die nicht den

Workshopleiter markus mertens berichtet

aus seinen erfahrungen im polizeialltag.


entsprechenden Anforderungen für den

gewerblichen Verkehr entsprechen.“

Letztlich haftet der Fuhrparkleiter, der

die Aufsichts- und Organisationspflicht

inne hat, bei Schäden und Verkehrsunfällen

mit, wenn sich herausstellt, dass das Fahrzeug

für den Transport nicht geeignet oder

mangelhaft ausgestattet war. Ein Fuhrparkleiter

müsse in der Lage sein, etwa bei einer

Fahrzeugbestellung zu entscheiden, wie das

Fahrzeug ausgestattet und mit Sicherungseinrichtungen

versehen werden muss. Darüber

hinaus werden vom Gesetzgeber sehr

hohe administrative Anforderungen an den

Fuhrparkleiter gestellt. Gesetzlich ist es

klar geregelt, wer im Bereich der Ladungssicherung

in welchen Fällen in der Haftung

steht.

Nicht auf der Technik ausruhen

Kaum weniger brisant sind die Aufgaben

von Fuhrparkmanagern bei der Kontrolle

von Lenk- und Ruhezeiten. In den

Die Themen der Workshops:

W Lenk- und Ruhezeiten (Digitaler tachograf)

W Ladungssicherung

Workshops musste Mertens immer wieder

eindringlich warnen, sich angesichts der

komfortablen Technik, die mit der Einführung

des digitalen Tachografen einher

geht, zurückzulehnen und in Sicherheit zu

wiegen: „Alle 28 Tage müssen die mit dem

Tachografen erfassen Daten ausgelesen und

dokumentiert werden. Und für Zeiten, in

denen keine Aufzeichnungspflicht besteht,

muss der Unternehmer schriftliche Bescheinigungen

vorlegen können.“ Zudem seien

umfangreiche neue Unternehmerpflichten

in Kraft getreten. Ein Fuhrparkleiter müsse

wissen, welche Pflichten und vor allem, welche

Rechte er gegenüber dem Gesetzgeber

und den Kontrollorganen hat.

FORUM 2010

Nur im persönlichen Austausch und

im intensiven Kontakt untereinander, so

war man sich unter den Teilnehmern einig,

hat man eine Chance, eine Schneise in

den Dschungel der Vorschriften zu schlagen.

Eine gute Möglichkeit, dies auch im

Arbeitsalltag nach dem Fuhrparkforum zu

realisieren, ist die Fuhrparkleiter-Community

unter www.fuhrparkleiter.net. Dort

treffen sich Fuhrpark-Experten zum Erfahrungsaustausch

zu verschiedenen Themen

aus dem Flottenalltag von Rechtsfragen bis

hin zu allen Bereichen der Wirtschaftlichkeit.

...........................................................................Sabine Brockmann


FORUM 2010 sTATEMENTs

Stimmen Besucher

16 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„Knackige Vorträge“

„es gibt hier ein breites Spektrum an Firmen. So kann man sehr gut die themen finden, die zu

Hause noch zu verändern sind. Die kurzen, knackigen Vorträge bieten zudem einen einstieg in

Bereiche, in die man bisher noch nicht so geschaut hat. mich veranlassen sie aber auch zu

einem Quercheck meiner bisherigen arbeit. Bei meinem Besuch hier bekommen ich außerdem

ein gefühl für trends und entwicklungen wie die ökologische ausrichtung des Fuhrparks.“

Jana noack, Otsuka pharma gmbH

„Ich bin sehr beeindruckt“

„Hut ab, es hat sich mehr als gelohnt hierher zu kommen. als ich am ersten tag morgens hier

ankam und die Hallen sah, dachte ich ja erst, was soll ich hier nur zwei tage machen. Doch

dann bin ich in die ersten Vorträge gegangen und habe ein paar gespräche geführt. und

seitdem nehme ich so viel im kopf und gepäck mit, wie ich es mir nie hätte vorstellen können.

Ob Führerscheinkontrolle, Flottenmanagement oder Fahrzeugrückgabe – überall gäbe

es noch etwas zu tun. Ich bin sehr beeindruckt.“

Rainer Duwenhögger, gerhardi kunststofftechnik gmbH

„Perfekter Einstieg“

„Wir haben uns das Fuhrparkforum als Ort ausgesucht, an dem sozusagen der Staffelstab von

meinem Vorgänger im Flottenmanagement an mich weitergegeben wird. Obwohl ich zum ersten

mal dabei bin, muss ich sagen: genau die richtige Wahl! Hier habe ich die Chance, innerhalb

von nur zwei tagen die ganze Branche kennen zu lernen und einen fundierten einstieg in meine

neue tätigkeit zu nehmen. Die testfahrten geben mir ein gutes gefühl für die Fahrzeuge, in den

gesprächen mit den ausstellern knüpfe ich wertvolle kontakte und in den Vorträgen erwerbe

ich wichtiges know-how. tolle Veranstaltung! Ich freue mich schon auf meinen Job!“

tzüneyt amet, Heinrich nölke gmbH & Co. kg

„Alle wichtigen Auto-Modelle da“

„man wird hier gut informiert und alles, was man als Leiter einer Flotte braucht, ist an einem

Ort. man muss nur einmal in die Runde gehen und schon ist man informiert. Zudem stellen wir

gerade den Fuhrpark auch auf andere marken um. Hier stehen alle wichtigen modelle mit solchen

motorisierungen zur testfahrt bereit, die man auch wirklich brauchen kann. noch dazu

kann man auf der grand prix Strecke die Fahrzeuge auch mal etwas sportlicher bewegen. Das

macht dann extra Spaß.“

günter giese, Ceg management gmbH


„Die Rennstrecke genießen“

„Großer Schritt nach vorne“

FORUM 2010

„Schade, dass der Scirocco nur zwei türen hat. In unsere Car policy passen nur Viertürer,

sonst hätte ich den sofort bestellt. Dass man sich hier auch mal in ein Fahrzeug setzen kann,

das nicht ganz typisch für einen klassischen Fuhrpark ist, finde ich super. Bei den testfahrten

auf der Rennstrecke kriegt man so zwischendurch mal den kopf frei, wenn man so viele

hochkonzentrierte gespräche geführt hat. eine tolle mischung.“

Jost Dislich, e.on ag (li) und Dirk mähler, Dorma gmbH & Co. kg (re)

„Die neuen Hallen hier am nürburgring sind einfach toll. und dass alles etwas größer ist und

die Wege weiter, fällt kaum auf, denn der Shuttle-Service ist perfekt organisiert. Das einzige,

was noch nicht optimal läuft, sind die aufzüge in die Business Lounge, wo die Vorträge stattfinden.

Heute morgen stand ich mit vielen anderen minutenlang vor einem aufzug, der dann

zu allem Überfluss in etagen gehalten hat, die keiner gedrückt hat. trotzdem: Das Fuhrparkforum

hat einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

monika Segsa, gebr. Brasseler gmbH & Co. kg

FuHRpaRk + management FORUM 2010 17


FORUM 2010 sTATEMENTs

Stimmen Besucher

18 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„Gezieltes Sammeln von Informationen“

„Ich bin hier zur gezielten Informationssammlung und freue mich über sehr spannende kontakte.

Die Vorträge könnten etwas mehr in die tiefe gehen, aber so habe ich das gefühl,

schon ganz gut aufgestellt zu sein.“

Hans pfrommer, SHD Holding gmbH

„Kontakte pflegen“

„auf dem Forum habe ich jede menge Fuhrparkdienstleister an einem platz. Da ich momentan

damit beschäftigt bin, den Fuhrpark meines unternehmens neu aufzustellen, erleichtert

es mir das sehr, einen Überblick zu bekommen. außerdem kann ich hier kontakte mit Firmen

pflegen, die schon zu meinen Dienstleistern gehören.“

Simon Dickhof, Lanxess Deutschland gmbH

„Große Herzlichkeit“

„Ich bin zum ersten mal hier und bin überrascht, wie gut hier alles aufgeteilt ist. Durch die gute

mischung der Stände stößt man auch mal auf themen, auf die man sonst vielleicht nicht unbedingt

kommen würde. abgesehen von der Vielseitigkeit ist das gesamte ambiente sehr nett und

offen. Bei den anbietern und dem gesamten personal herrscht eine große Herzlichkeit.“

Inga Wolf, the Car Consultants kg

„Das spart eine Menge Zeit“

„Ich kann hier auf dem Forum sofort die anbieter vergleichen. kann herum gehen und direkt

nachfragen. So muss ich nicht alle wichtigen gesprächspartner zu mir in die Firma einladen.

Das spart mir eine menge Zeit.“

Stephan Dennerle, pfalzwerke ag, Ludwigshafen

„Vom Angebot erschlagen“

„Ich bin ein wenig von dem angebot hier erschlagen. es ist wirklich sehr viel, was man hier

erfährt. alles ist kompakt an einem platz. Diese Veranstaltung gehört auf jeden Fall bei jedem

Fuhrparkmanager in den terminkalender.“

David malcher, theo Förch gmbH & Co.kg


Stimmen Aussteller

„Gesicht zeigen“

„Wir können es kaum glauben“

FORUM 2010

„Das neue umfeld hier am nürburgring sorgt beim gesamten Fuhrpark-Forum für ein überaus professionelles

erscheinungsbild. Inzwischen kann man sagen, dass dies nicht mehr nur Forum ist,

sondern eine richtige messe, die uns mit ihrer Qualität sehr begeistert. Wir haben hier die möglichkeit,

uns mit unserem profil in den gesprächen authentisch zu präsentieren und als gastgeber

die Besucher auf unserem Stand herzlich willkommen zu heißen. Damit sind wir schon sehr gut

beschäftigt und haben sehr viele neue Leute kennengelernt. Inzwischen ist die Fuhrparkbranche

sehr vielseitig und interessant geworden und wir konnten hier die gelegenheit nutzen, uns vorzustellen

und im persönlichen gespräch vermitteln: Das sind wir. So ist unser gesicht.“

Claudia kaiser, arval

„als mir mein partner in der geschäftsführung eröffnet hat, dass er uns beim Fuhrpark-Forum angemeldet

hat, habe ich gesagt: ‚Du bist ja verrückt, wir sind ein ganz kleines unternehmen, das können

wir uns nicht leisten.‘ Jetzt muss ich zugeben, dass dies die beste Investition war, die wir tätigen konnten.

es ist einfach fantastisch! Die Fachbesucher sind alle profis, hier kommt keiner nur zum Spaß, sondern

zum arbeiten. entsprechend qualitativ hochwertig und konzentriert waren auch die gespräche an

unserem Stand. Das Herzstück unseres angebots, die sogenannte minimal-Invasive-Reparaturtechnik

als kostengünstige, hochwertige Lösung hat großes Interesse bei den kostenbewussten Fuhrparkmanagern

hervorgerufen. auch die Organisation von der terminvereinbarung über den Standaufbau bis

hin zum laufenden Betrieb lief bombastisch. Wir kommen nächstes Jahr wieder!“

Dennis podlech, Fahrzeugklinik


FORUM 2010 sTATEMENTs

Stimmen Aussteller

20 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„Höchstes Niveau“

„Wir hatten ja mit der Lage unseres messestands direkt am Halleneingang das ganz große Los

gezogen. an uns kam einfach keiner vorbei. entsprechend können wir nicht nur von einer hundertprozentigen

termintreue bei den vereinbarten gesprächen sprechen, sondern von unzähligen

gesprächen darüber hinaus. Bei uns war es eigentlich immer voll. Die gespräche verliefen auf

höchstem niveau, vor allem unser neuer Service für die elektronische Führerscheinkontrolle, aber

auch unsere anderen Online-Services stießen auf großes Interesse. Wir sind sehr zufrieden!“

andreas Stengel, aral

„Eine echte Großstadt-Messe“

„Das Fuhrpark-Forum hat sich in den letzten Jahren weit über das anfängliche meet-and-greet-klima

hinaus entwickelt. es ist heute, kann man sagen, eine echte großstadt-messe mit einem hohen

maß an professionalität. auch wir finden hier eine plattform, auf der wir einen erstklassigen auftritt

bieten können und unser neues produkt angemessen präsentieren können. es gibt keine bessere

gelegenheit! außerdem ziehen wir den Hut vor den Organisatoren der Veranstaltung. Bei welcher

messe kommen denn schon Helfer beim Standaufbau vorbei und erkundigen sich ungefragt, ob sie

mit anpacken können oder ob man noch irgendetwas bringen könne? Das gibt es nur hier.“

thomas mitsch, Hiepler + partner

„Die beste Flottenveranstaltung“

„mit den neuen Hallen und der gesamten ablauforganisation hat bfp einen Standard gesetzt,

der dem niveau der Branche gerecht wird. Die Qualität der gespräche ist einfach top, inzwischen

sogar in einem äußerst angenehmen klima und einer gepflegten atmosphäre. Ich

muss sagen: Das Fuhrpark-Forum ist einfach die beste Flottenveranstaltung im ganzen Jahr.

Wir sind jedes Jahr gerne hier und freuen uns, wenn die Besucher Schlange stehen, um

unsere attraktiven modelle zu testen. Der absolute Renner in diesem Jahr war natürlich der

Insignia OpC, auch wenn er vielleicht kein typisches Flottenfahrzeug ist. Interessant für ihren

Fuhrpark fanden hingegen die meisten testfahrer den Insignia Sportstourer 2.0 CDI.“

Oliver Weiss, adam Opel gmbH

„Annäherungsversuche“

„In vielen unternehmen arbeiten travelmanager und Fuhrparkmanager noch parallel nebeneinander,

obwohl man mit einer annäherung der beiden Bereiche erhebliche Synergien heben könnte.

einzelne nehmen bereits eine Vorreiterrolle ein und nutzen das einsparpotenzial, das die engere

Verzahnung dieser beiden Bereiche bietet. Wir sind uns sicher, dass dieser trend eine Chance

hat und sich fortsetzen wird, auch wenn noch einige Hürden überwunden werden müssen. um

dies zu fördern, sind wir jetzt schon das zweite mal beim Fuhrpark-Forum dabei und führen auch

in diesem Jahr wieder ausgesprochen qualifizierte und hochwertige gespräche.“

Brigitte Wahlich, VDR


„Ausgesprochen relaxed“

Weblinks der Aussteller auf dem FORUM mit Film:

www.fuhrpark.de/aral-card-fp2010

www.fuhrpark.de/alphabet-fp2010

www.fuhrpark.de/citroen-fp2010

www.fuhrpark.de/euroshell-fp2010

www.fuhrpark.de/renault-fp2010

www.fuhrpark.de/skoda-fp2010

FORUM 2010

„nirgendwo kann man so gut und effizient kontakte pflegen wie auf dem Fuhrparkforum.

Das plus in diesem Jahr ist, dass man das in den neuen Hallen in einer großartigen atmosphäre

machen kann. Hier gibt es kein gedränge und keine Hektik, Luft und klima sind sehr

angenehm und die Besucher sind entsprechend relaxed. als der etablierteste anbieter von

Hybrid-Fahrzeugen treffen wir hier auf ein sehr interessiertes klientel. Vor allem Flotten mit

vorwiegend lokalem aktionsradius zeigen sich offen für unsere technologie. und mit dem

auris Hybrid bieten wir jetzt auch ein echtes Volumenmodell im C-Segment, das auch im

user-Chooser-Bereich seinen platz findet.“

Werner gaschler und tim Oessling, toyota

„Alle Zweifel verflogen“

„Die Deutsche Leasing gehört ja seit vielen Jahren traditionell zu den ausstellern beim Fuhrpark-Forum.

trotzdem wägen wir jedes Jahr sehr bewusst ab, ob eine teilnahme sinnvoll ist.

Vor drei oder vier Jahren waren einmal die Zweifel sehr groß, weil wir befürchtet haben,

dass man immer wieder dieselben Leute trifft und keine neuen Impulse setzen kann. Heute

muss ich sagen: Zum glück haben wir nie auf eine teilnehme verzichtet. Das Forum entwickelt

sich immer weiter, in den neuen Hallen haben wir die möglichkeit, sehr professionell

aufzutreten und zahlreiche interessante gespräche mit kunden und Interessenten zu führen.

Viele gespräche ergeben sich auch spontan außerhalb der vereinbarten termine.“

Holger Büscher, Deutsche Leasing

www.fuhrpark.de/volkswagen-nutzfahrzeuge-fp2010

www.fuhrpark.de/volkswagen-leasing-fp2010

www.fuhrpark.de/volkswagen-pkw-fp2010

www.fuhrpark.de/navtec-fp2010

www.fuhrpark.de/peugeot-fp2010

FuHRpaRk + management FORUM 2010 21


FORUM 2010 RENNTAxi

„Hallo Taxi: Einmal Grand-Prix“

22 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Für 15 Teilnehmer des Fuhrpark-Forums

2010 ging ein

Traum in Erfüllung. Sie

hatten Glück und wurden

aus allen Teilnehmern des

Fuhrpark-Forums ausgelost.

Der Gewinn: Eine

Runde auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings

als Co-Pliot, gesponsert von Aral

Card Service.

Meist stellt eine Fahrt in einem Taxi

nichts Besonderes dar: Man bestellt sich

einen Chauffeur zu einem Ort A, steigt

ein und teilt dem Fahrer das Ziel mit. Der

Fahrer fährt los, man lehnt sich entspannt

zurück und kann gemütlich aus dem Fenster

schauen. Nach einer Weile hält das Taxi wieder

an, man bezahlt und ist (in den meistern

Fällen) an seinem Zielort B angelangt.

Eine Fahrt in einem Renntaxi unterscheidet

sich in einigen wenigen Punkten, die

aber nachhaltige Wirkungen haben können.

Man kommt zu einem festgelegten Zeitpunkt

zum Abfahrtort, dort wartet schon

der Fahrer mit seinem „Taxi“. Er kennt die

Strecke, er weiß genau, wo es hingehen soll.

Man hat keine entspannte Fahrt, denn extreme

Beschleunigung, unglaubliche Fliehkräfte

und wahnsinnige Geschwindigkeiten

dominieren die Tour. Ein entspanntes Herausschauen

in die Landschaft erübrigt sich,

da man mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Nach knapp drei Minuten steigt man wieder

dort aus, wo man eingestiegen ist. Noch

dazu mit wackligen Knien und schwitzt ein

bisschen. Und dennoch ist eine solche Fahrt

für alle Beteiligten ein großes Vergnügen.


8:30 Uhr in der Boxengasse des Nürburgrings,

kurz nach dem Frühstück. Die

Gewinner des Ritts auf dem Renntaxi haben

sich versammelt. Respektvolles Schweigen.

Die Gewinner bestaunen das Gefährt, das

in der Morgensonne röhrend auf sie zugefahren

kommt und sie in den kommenden

Minuten zu einer einzigartigen Erfahrung

bringen wird: Ein weißer Audi R8. Seine

525 PS katapultieren den R8 5.2 FSI quattro

in nur 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Die

200-km/h-Grenze fällt in weiteren 12,0

Sekunden. Erst bei 316 km/h ist die atemberaubende

Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Nach einer kurzen Instruktion durch den

Profi-Rennfahrer Andreas Gülden, der mit

Scherzen für eine entspannte Stimmung

sorgt, wird es für die Gewinner ernst.

Der Fahrer zeigt mit den Daumen nach

oben, lächelt smart und schon brüllt der

Audi R8 V8 Motor los, man glaubt sich in

einer anderen Welt, Faszination, Kurvendrift,

die Rennstrecke und das Audi R8

Renntaxi haben sich gefunden. Nach knapp

zweieinhalb Minuten erscheint das Fahrzeug

wieder.

.................................................................................Clemens Velten

stimmen der Gewinner

„Super erlebnis! Der Fahrer weiß genau, was er

macht und wie er ans Limit gehen kann.“

thorsten Schöbel, Rheinmetall Waffe munition

gmbH niederlassung unterlüß

„Das ist der absolute Hammer! gerne wäre ich

sofort wieder eingestiegen und noch weitere Runden

gefahren. Ich könnte den ganzen tag auf dem

nürburgring meine Runden drehen.“

Sharon Carelli, allianz Deutschland ag

„War leider ein bisschen kurz. Die Fahrt fühlt sich

anders an, als es von außen aussieht. es sieht von

außen wilder aus, als es sich beim Fahren anfühlt.

aber der mann hat alles voll unter kontrolle.“

andreas kamradt, kaefer Isoliertechnik gmbH &

Co. kg

„Das kann ich jedem empfehlen. Ist einfach erlebnis

pur.“

Liane von thenen, Bg Bau Berufsgenossenschaft

der Bauwirtschaft

„Immer wieder gerne, aber die nordschleife wäre

noch interessanter.“

Heinrich kamps, guSSek HauS Franz gussek

gmbH & Co. kg

FORUM 2010

FuHRpaRk + management FORUM 2010 23


FORUM 2010 VORTRäGE

Geballte Information

Das umfangreiche angebot an

Fachvorträgen erfreute sich

großen Zuspruchs.

Gespickt mit geballter

Information – das

ist eines der vielen

Merkmale, die das

F u h r p a r k - F o r u m

von bfp fuhrpark +

management auszeichnet.

Denn neben den Gesprächen mit

Ausstellern und Kollegen sowie den Testfahrten

bilden Vorträge und Workshops

eine der Säulen der Veranstaltung am Nürburgring.

So informierten am ersten und am zweiten

Forumstag Experten in zwölf Vorträgen

über den ganzen Tag verteilt über aktuelle

Themen rund um den Fuhrpark. Die

Resonanz unter den Besuchern war dabei

überwältigend – das Auditorium meist gut

gefüllt mit Zuhörern.

Den Auftakt der Vortragsreihe machte

Jens Könemann von der HDI-Gerling

Industrie Versicherung AG zum Thema

„Riskmanagement in Pkw-Flotten – Umsetzung

in der Praxis“. Professionelle und

erfolgreiche Risk Management Programme

24 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„kosten bei der Fahrzeugrückgabe dauerhaft senken“,

so lautete der titel des Vortrages von Olaf

Oestmann (links) und thilo von ulmenstein.

Friedhelm kortmann von der Westfalen ag hob die

Vorteile von autogas als kraftstoff hervor.

peter Vogel von kemas referierte zu den Vorteilen

einer elektronischen Führerscheinkontrolle.

zeichnen sich demnach vor allem dadurch

aus, dass sie individuell und ganzheitlich

konzipiert sind. Am Anfang stehe eine

transparente Analyse, damit man wisse,

wo gezielt angesetzt werden muss. Das

heiße, Schadenanalyse des Fuhrparks, Analyse

aller Risikofaktoren, Erarbeitung und

Umsetzung von individuellen Schadensverhütungsmaßnahmen

inklusive fahrpraktischer

Schulungen und Workshops. Könemann

betonte, dass Maßnahmen gezielt auf

die Schadensschwerpunkte ausgerichtet und

am Ende ein vernünftiges Controlling erfolgen

müsse.

Führerscheinkontrolle

Ebenso Thema waren die elektronische

Führerscheinkontrollen. Eine für viele lästige,

aber dennoch wichtige Pflicht für den

Fuhrparkmanager ist die regelmäßigen Führerscheinkontrolle.

Bei Nicht-Kontrolle des

Führerscheins riskiert der Fuhrparkmanager

viel, ansonsten können gegebenenfalls Geldstrafen

oder eventuell auch ein Freiheits-


entzug folgen. Über die Vorteile der elektronischen

Führerscheinkontrolle referierten

Uwe Latsch von der Lap ID Service GmbH

und Peter Vogel von der Kemas GmbH.

Laut Vogel würden heute noch rund 85 Prozent

aller Führerscheinkontrollen manuell

durchgeführt, aber die elektronische Führerscheinkontrolle

werde sich durchsetzen, da

unter anderem der Personalaufwand wegfalle.

Interessant dürfte für viele auch die integrierte

Führerscheinkontrolle in der Aral

Card Plus sein. Dazu gab Manuel Werner

von Aral Auskunft. Wie Werner darlegte,

können Flottenbetreiber die vorgeschriebene

Kontrolle der Firmenwagen durchführen

lassen. Möglich ist das durch eine Kooperation

von Aral und der fleet innovation

GmbH. Mittels eines fälschungssicheren

Aufkleber, ein Barcode mit Hologramm, der

auf dem Mitarbeiter-Führerschein befestigt

wird, kann der Führerschein automatisch an

einer der 2.500 Aral-Tankstellen überprüft

werden. Prüfgebühren fallen hierfür nicht

zusätzlich an, lediglich der Hologramm-

Aufkleber kostet derzeit fünf Euro.

manuel Werner von aral stellte die Führerscheinkontrolle

als Bestandteil der aral Card plus vor.

Blick auf cO2-Werte

Umweltbewusstsein und Klimawandel

gehen auch an den Flottenmanagern nicht

spurlos vorüber, weiß Ralf Werthmann von

der Volkswagen Leasing GmbH. Einer Studie

zufolge wollen mehr als ein Drittel der

Einkäufer mittlerweile auf die CO2-Werte

achten, denn CO2-optimierte Fahrzeuge

im Bestand seien auch gleichbedeutend mit

Kostenoptimierung. So können laut Werthmann

beispielsweise bei einem Fuhrpark

mit 50 VW Passat Variant 2.0 TDI BlueMotion

(Laufzeit 36 Monate/30.000 km/Jahreslaufleistung)

rund 36.000 Euro an Kosten

im Vergleich zu einem herkömmlichen

Passat-Modell ohne BlueMotion eingespart

werden. Ein Eco-Fahrtraining könne nochmals

bis zu 8,5 Prozent an TCO einsparen.

Verbrauchsarme Fahrzeuge in Verbindung

mit einem Spritspartraining für den Fahrer

könnten die Folgekosten reduzieren.

Friedhelm Kortmann von der Westfalen

AG in Münster brachte den Zuhörern die

Kraftstoffalternative Autogas, oder auch


FORUM 2010 VORTRäGE

peter Schneider von De te Fleet Services widmete

sich der nachhaltigkeit im Fuhrpark.

LPG genannt, näher. In den 70er/80er-Jahren

habe es gerade mal 750 LPG-Tankstellen

in Deutschland gegeben, diese Situation

habe sich bis heute stark verbessert. Seit

2010 gebe es 5.900 Stationen, das bedeute,

dass jede dritte Tankstelle in Deutschland

mittlerweile LPG anbiete. Aber auch

der Fahrzeugbestand habe enorm zugenommen.

So seien 2005 nur 65.000 LPG-

Fahrzeuge auf deutschen Straßen gefahren

und heute laut KBW 340.000 Exemplare.

In 2015 sollen es mehr als eine Millionen

Autogas-betriebene Wagen sein. Der Vorteil

eines LPG-Fahrzeuges liege laut Kortmann

klar auf der Hand: Zum einen der rund 15

Prozent geringere CO2-Ausstoß und zum

anderen die niedrigen Gas-Preise, die noch

bis 2018 steuerlich begünstigt seien. Außerdem

könne mittlerweile auch vom Fahrzeugangebot

auf viele OEM-Lösungen zurückgegriffen

werden. So bieten unter anderem

Hersteller wie VW, Ford, Opel, Citroen

und Škoda LPG-Fahrzeuge ab Werk an.

26 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Der Mehrpreis für die LPG-Variante beim

einem Ford Mondeo betrage rund 2.500

Euro, womit sich die Anlage nach 54.000

Kilometer amortisiert habe.

spritsparkonzepte

Gemäß dem Motto „Sprit sparen ohne

Kompromisse“ vermittelte Andreas Marx,

Leiter Produktmarketing der Adam Opel

AG, den Zuhörern die Spritsparkonzepte

von heute, morgen und übermorgen. Er

erklärte unter anderem die Unterschiede

der konventionellen Spritsparkonzepte von

heute mit Benzin- und Diesel-Fahrzeugen.

Hier werden zum Beispiel kleinere Motoren

eingesetzt, außerdem werden Start-Stopp-

System, verbrauchsoptimiertere sprich

reibungsärmere Getriebeübersetzung und

Leichtlaufreifen eingesetzt. Opel bietet laut

Marx derzeit 33 Spritsparmobile mit vier

Antriebsarten (Benzin, Diesel, LPG, CNG)

an. Jüngstes Beispiel sei der neue 1.3 Astra

CDTi EcoFlex mit einem Normverbrauch

von 4,1 Liter pro 100 Kilometer und einem

CO2-Ausstoß von 109 g/km. Opels zukünftige

Elektromobilität soll einen rein elektrischen

Antrieb mit einer praxistauglichen

Reichweite haben und somit eine signifikante

Reduzierung von CO2 und Kraftstoffverbrauch

aufweisen. Die Antwort kommt

Ende 2011 in Gestalt des Opel Ampera auf

den deutschen Markt. Ein permanent elektrisch

angetriebenes Fahrzeug, unter dessen

Motorhaube eine 111 kW/150 PS starker

Elektromotor werkelt, mit einer Reichweite

von mehr als 500 Kilometern.

„Wer vorsorgt, hat kein Nachsehen“ -

nach dieser Maxime machte Reinhard Happel

von der Arval Deutschland GmbH klar,

wie wichtig Dienstwagenrichtlinien und

deren regelmäßige Überprüfung auf Aktualität

und Optimierung für ein Unternehmen

sein können.

Nachhaltigkeit – dazu gehören Aspekte

wie Klimaschutz, Ressourcenschonung,

Routenoptimierung, Lärmschutz, Minimierung

der Emissionen sowie Umstieg

auf alternative Energien – war Thema von

Peter Schneider, Leiter Vertrieb der DeTe-

FleetServices. Mit der richtigen Fahrzeugauswahl

seien die Einsparpotentiale enorm.

Auch ein Öko-Fahrtraining sei ein Schlüssel

zur Nachhaltigkeit. Eine Einsparung

von fünf Prozent, die durch eine nur leicht

veränderte Fahrweise auch in der Praxis zu

realisieren sei, würde den jährlichen Kraftstoffverbrauch

der Telekom-Flotte um über

drei Millionen Liter senken und damit den

Kohlendioxidausstoß der gesamten Flotte

um fast 8.000 Tonnen CO2 reduzieren.

„Kosten bei Fahrzeugrückgabe dauerhaft

senken“ – so lautete das Thema des Vortrages,

den Olaf Oestmann vom Tüv Süd und

Thilo von Ulmenstein, Geschäftsführer der

Fleetcompany, gemeinsam gestalteten. Nach

ihrer Darstellung sichere der Blick auf die

Leasingrate allein nicht nachhaltig niedrige

Flottenvollkosten. Häufig begännen die

Diskussionen am Ende des Leasingvertrags.

Aufgrund des Einbruchs des Gebrauchtwagenmarkts

spiele der zu erzielende Erlös

eine immer wichtigere Rolle. Das führe zu

einem natürlichen Interessenkonflikt bei der

Fahrzeugbewertung. Die durchschnittlichen

Rückgabekosten wiesen daher erhebliche

Unterschiede auf

Blickpunkt Reisekosten

Mit der Frage Wer zahlt die Zeche? gab

Andrea Zimmermann vom VDR (Verband

Deutsches Reisemanagement e.V.) im Rahmen

ihres Vortrages zum Wachstumsbeschleunigungsgesetztes

und Hotelkosten die

passenden Antworten. Der Expertentipp: ab

2010 seien die Preisverhandlungen auf Nettoratenbasis

zu führen und Business-Pakete

genau auf verdeckte Mehrkosten zu prüfen.

Andreas Grabler, Geschäftsführer

Euroshell Deutschland GmbH, hatte die

Flotteneffizienz in der Praxis im Vortrags-

Gepäck. „Inkludiert man die Mehrzahl der

Bestandteile des Tankkartenangebotes in

die Entscheidungsfindung und versteht den

Bezug der Kraftstoffprodukte und Dienstleistungen

über eine Tank- und Servicekarte

nicht als Gebrauchsgüter-Einkauf, sondern

als Werte-Einkauf und Teil der Effizienzsteigerung

im Fuhrparkmanagement, so

besteht ein enormes Optimierungspotenzial“,

so Gabler.

Last but not least referierte Mario Lingen

von der PS-Team Deutschland GmbH und

Co. KG über die elektronische Fahrzeugrücknahme

und präsentierte die Lösung in

Form von PS Inspect. Dahinter verbirgt sich

eine softwaregeführte Fahrzeugüberwachung

und die integrierte Digitalisierung der

Daten. Die Vorteile des elektronischen Protokolls

seien unter anderem, dass detaillierte

Fahrzeugdaten wie Ausstattung, Spezifikation

usw. in die Zustandaufnahme integriert

werden können und es bestehe die Möglichkeit

von Reparatur- und Minderwerte.

.................................................................................... ute kernbach


FORUM 2010 AUFGEscHNAppT ...

Forum-splitter

„Das interessante ist das,

was sie hier nicht sehen.“

Referent stellt beim Vortrag fest, dass eine

wichtige Folie fehlt

„Man könnte meinen, wir

wären aus einem

schuhkarton auf den

Mond umgezogen“

kommentar zum neuen

Veranstaltungsort

„sie kommen wieder.

Das weiß ich.“

Die mitarbeiterin am Counter von Opel,

die einen Besucher abweisen muss,

weil sein gesprächspartner noch

im termin ist. Stattdessen

präsentiert sie eine

Schale bester

Schokolade.

28 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„Einwurf für die Weißen“

„Also die schwarzen“

Dialog beim Fußballgucken

zu den in weißen trikots

kickenden ghanaern

„Hier ist es

zwar viel schöner,

aber leider falsch.“

ein Fuhrparkmanager im voll besetzten aufzug,

der statt bei den Vortragsräumen beim Zugang zu

den tribünen an der Rennstrecke hält

„Jetzt hatte ich mal für fünf

Minuten das Gefühl, wir hätten alles im Griff“

kommentar aus dem Organisationsteam während der Vorbereitungen des Forums


FORUM 2010

Einheitliche standards

„arbeitsgemeinschaft neutraler Flottenmanagementanbieter“ vorgestellt.

gaben auf dem FORum die gründung der arbeitsgemeinschaft neutraler Flottenmanagementanbieter (argeneF)

bekannt: thilo v. ulmenstein (Sprecher), Roland Vogt (beide Fleet Company), Christian Schultz (HpI Fleet and mobility

gmbH) und Hans-Jürgen neumann (Fleetlevel+ Services gmbH)/v.l.n.r.

Im Rahmen des Fuhrpark-

Forums 2010 am Nürburgring

haben die Geschäftsführer von

drei Flottenmanagement-Gesellschaften

den Start der Aktivitäten

der „Arbeitsgemeinschaft

Neutraler Flottenmanagementanbieter

(ArGeNeF)“ bekanntgegeben.

Thilo von Ulmenstein (Sprecher),

Roland Vogt (beide Fleet Company),

Hans-Jürgen Neumann (Fleetlevel+ Services

GmbH) und Christian Schultz (HPI

Fleet and Mobility GmbH) erläuterten in

einem Pressegespräch die Zielsetzungen

der Arbeitsgemeinschaft. Deren Mitglieder

betreuen zusammen deutschlandweit rund

100.000 Fahrzeuge von etwa 1.000 Unternehmen.

„Die Arbeitsgemeinschaft bildet eine

Plattform für neutrale Hersteller- und

objektübergreifende Flottenmanagementanbieter,

die ihre Dienstleistungen unabhängig

von Art, Beschaffungs- und Finanzierungsform

der Fahrzeuge anbieten. Als eine

wesentliche Aufgabe sehen wir die Etablie-

30 FuHRpaRk + management FORUM 2010

rung von Standards im Markt, die es den

Flottenbetreibern sowie weiteren Marktteilnehmern

ermöglichen, fair und effizient

zusammen zu arbeiten“, beschreibt Thilo

von Ulmenstein die Basis für den Zusammenschluss.

Werthaltige informationen

Daneben sollen durch eine systematische

Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

werthaltige Informationen für Flottenbetreiber

zu aktuellen Themen vorgestellt und

diskutiert werden. Diese sollen von den

Rahmenbedingungen effizienten Flottenmanagements

(rechtlicher Rahmen, Fahrer-

und Fahrzeugsicherheit, Car policy, Prozesse

und Tools) bis zu politischen Themen

(„grüne Flotten“, E-Mobilität) reichen.

Mit dem Thema „Bewertung von Schäden

bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen“

haben die Vertreter der Argenef gleich

einen ersten Punkt für die Schaffung eines

objektiven und fairen Marktstandard identifiziert.

„Der Standard des Tüv Süd für

Rücknahmegutachten bei Leasingfahrzeugen

ist bereits jetzt bei vielen Flottenbetreibern

und Leasinggesellschaften anerkannt.

Er definiert nach einem klaren einheitlichen

Bewertungskatalog, welche Beschädigungen

dem Alter und der Laufleistung eines Fahrzeugs

entsprechen oder auch nicht entsprechen“,

so Roland Vogt.

Transparenz

Wesentlicher Bestandteil des Standards

sei aber die in einer transparenten Weise

dargestellte Ermittlung der Minderwerte,

die aufgrund von Alter und Laufleistung

statt den Reparaturkosten anzusetzen

sind. Damit bestehe für alle Beteiligten des

Rückgabeprozess umfassende Transparenz

hinsichtlich der gegebenenfalls anfallenden

Kosten für Beschädigungen. Weitere Potenziale

für die Schaffung einheitlicher Standards

sehen die Mitglieder in dem Bereich

„Ausschreibung von Fahrzeugleasing“ und

bei der Umsetzung von Konzepten unter

Nutzung mehrerer Leasinggeber, die derzeit

verstärkt im Markt Einzug halten.

Mit weiteren Interessenten an der Mitarbeit

an dieser Arbeitsgemeinschaft werden

derzeit Gespräche geführt, wie Thilo von

Ulmenstein mitteilte.


FORUM 2010

Nachricht auf flinken Rollen

arval sponsert die Skaterinnen Stephanie und Lisa pesch

für Boten-„gänge“

Die Freude von Hans

Meier, Fuhrparkleiter

bei der Wunderlich AG,

ist groß. Er hat zwischen

Vorträgen und Testfahrten

noch eine Lücke auf

seinem Terminplan entdeckt. DIE Gelegenheit,

um doch noch in Kontakt mit dem

exakt zu seinen Bedürfnissen passenden

Aussteller zu kommen. An der Anmeldung

kann man ihm tatsächlich auch noch einen

freien Termin bestätigen – und Minuten später

wird Hans Meier bei den Ansprechpartnern

seiner Wunschfirma angemeldet. Dass

das bei 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

und 130 Anbietern gelingt, dafür sind

die Mädels auf den schnellen Rollen verantwortlich.

Die Schwestern Stephanie und

Lisa Pesch sausen an den beiden Forumsta-

32 FuHRpaRk + management FORUM 2010

gen auf Rollerblades durch die Gänge und

sind schneller am Ziel, als dass eine Telefonverbindung

zum richtigen Ansprechpartner

steht.

selbstverständlich wie Gehen

Botengänge, Terminänderungen, Kopien,

oder Anfragen, all das bringen die beiden

Koblenzerinnen von der Anmeldung zu den

Kunden. Bereits zum dritten Mal vertrauen

die Organisatoren des bfp-Fuhrparkforums

mit Unterstützung von Arval auf die flinken

Beine von Skaterinnen, um schnell Kontakt

mit den Ausstellern zu bekommen. Stephanie

hat schon vergangenes Jahr mal in den

Job geschnuppert. Damals war noch ihre

große Schwester dabei. Die ist in diesem

Jahr ebenso verhindert wie die mehrfach im

Stephanie und Lisa pesch hatten sichtlich Spaß an

der arbeit als rollende Forums-Boten.

Speedskaten erfolgreiche Melanie Becker.

Deshalb kommt diesmal die Jüngste der

Pesch-Familie, die 16 jährige Lisa mit zum

Einsatz.

Sie ist genauso sicher auf den Rollerblades

wie ihre fünf Jahre ältere Schwester.

Schon seit ihrem sechsten Lebensjahr ist

für die Beiden diese Art der Fortbewegung

so selbstverständlich, wie für andere das

normale Gehen. „Die Begeisterung für den

Sport zieht sich bei uns durch die ganze

Familie“, erklärt Stephanie die Sicherheit

auf den schmalen Rollen. Ihr Vater Helmut

Pesch hat 2003 den Gülser-Mosel-Skater-

Verein gegründet. Hier dreht sich alles um

die Welt auf acht beziehungsweise zehn

Rollen: vom Anfänger- bis zum Marathontraining,

ob Inline-Basketball oder Training

für die Speedskating-Meisterschaft, für Kinder

gleichermaßen wie für Senioren, es ist

alles geboten.

„Leider komme ich inzwischen selber

nicht mehr so viel zum trainieren“, blickt

die Mathematik- und Sport-Studentin mit

etwas Bedauern auf die Zeit zurück, als sie

selbst noch an Rennen teilgenommen hat.

Auch Lisa ist mittlerweile so sehr von der

Schule – neunte Klasse – und anderen Hobbys

wie Ballett, Hip-Hop oder der Pfadfinderei

gefordert, dass die „Rollschuhe“ nur

noch in Ausnahmefällen aus dem Schrank

geholt werden.

Freude der Aussteller

Für das bfp-Forum hat sie es gerne

gemacht. Glücklicherweise war ja auch

schon Notenschluss in der Schule und so

waren die zwei Tage Sonderferien problemlos

zu arrangieren.

Nach dem ersten Tag gibt Lisa dennoch

zu: „Ich habe wirklich gefürchtet, dass es

anstrengender wird.“ Insgesamt habe eindeutig

der Spaß überwogen. „Die Leute hier

sind sehr nett. Viele fragen ganz interessiert,

wie wir zu diesem Job und auf die Rollerblades

gekommen sind.“ Und mit einem

Augenzwinkern fügt die große Schwester

hinzu: „Die anfängliche Schüchternheit hat

die „Kleine“ schnell überwunden.“

..............................................................................Sabine neumann


FORUM 2010 UMFRAGE

Topthema Fahrzeugrückgabe

Clemens Velten hat sich auf dem FORum umgehört,

was die Fuhrparkmanager bewegt.

So mancher Fuhrparkmanager ist um seinen Job wahrlich nicht zu beneiden.

Gerade in Zeiten mit angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

hat er oder sie sich im schlimmsten Falle gleich einer ganzen Reihe von

Herausforderungen zu stellen.

Wir wollten von den Fuhrparkmanagern wissen, welche Fachthemen

aktuell unter den Nägeln brennen, und befragten einige Fachbesucher.

Ein großes Thema, das die Branche aktuell bewegt, sind die verhaltenen

Aussichten der Restwerte, die aktuellen Finanzierungs- und Leasingkonditionen und

die sich dadurch verändernden Fuhrparkgesamtkosten. Aber auch die Unfallversicherungsverordnung

UVV und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Fuhrparkverantwortlichen

werden als heiße Themen genannt. Daneben befassen sich einige Fuhrparkmanager

aktuell mit der Einführung der elektronischen Führerscheinkontrolle. Das

Thema Umweltschutz ist auf der Agenda der Flottenmanager immer noch weit oben.

„Der Hype um alternative Antriebe im Fuhrpark ist vorüber“, so ein Fuhrparkmanager,

der nicht namentlich genannt werden möchte, „nach der Krise möchte man wieder PS

unter der Haube.“ Der „Grüne Fuhrpark“ wird daher mit Fahrzeugen realisiert, die ein

entsprechendes Label tragen und wenig CO2 ausstoßen.

„Wir haben einen gemischten Fuhrpark mit

Pkw bis Lkw. Bei uns spielt aktuell das Thema

digitaler Tachograph und Ladungssicherung

eine große Rolle. Aber auch das Thema Leasing

und Finanzierung wird für uns als kommunaler

Betrieb immer interessanter.“

peter meiler, Stadtwerke augsburg

34 FuHRpaRk + management FORUM 2010

„Die Veränderungen der Leasingraten und

Restwerte beschäftigt uns sehr. Dabei auf ein

vernünftiges Niveau zu kommen, stellt uns

immer wieder vor eine Herausforderung.“

Sebastian käb, Sebaldus gmbH

„Wir beschäftigen uns im Augenblick damit,

die einzelnen Prozesse in der Fuhrparkverwaltung

darzustellen und zu optimieren.

Dabei sehen wir den Dienstwagenberechtigten

als Kunden, den wir als König behandeln

wollen.

mladen mikic, ZF Friedrichshafen ag

„Für uns sind die Themen Führerscheinprüfung

und UVV-Abwicklung die Hauptthemen.

Themen wie Alternative Antriebe spielen

zur Zeit keine so große Rolle. Unsere Flotte

haben wir zwar teilweise auf umweltfreundliche

Fahrzeuge umgestellt, aber Fahrzeuge mit

alternativen Antrieben werden für uns erst in

zwei, drei Jahren interessant werden.“

günther ellenrieder, Realtech Services gmbH

„Das Thema Fahrzeugrückgabe ist für uns

das Topthema. Des weiteren sind wir auf

der Suche nach Fahrzeugen mit alternativen

Antrieben, wie Hybrid oder Elektromotor,

die den Ansprüchen unseres Fuhrparks

gerecht werden.“

ariane Haupt, Sonja mendo Vicente und melanie Schreiber,

Johnson Controls IFm Industrie gmbH


„Wir haben von unserer Muttergesellschaft

in Schweden neue CO2 Vorgaben bekommen.

Hinzu kommt, dass wir eine neue Car

Policy erarbeiten, die bestimmte Automarken

und Ausstattungsvarianten vorsieht.“

Jacqueline Lisiecki-Schlecht,

aBS production Lohmar gmbH

„Wir stellen zurzeit unseren Fuhrpark von Eigentum auf

Leasing um und sind damit recht zufrieden. Zukünftig wird

der Fuhrpark zusätzlich extern betreut, um Kosten transparent

zu halten.“

Royce moehrenschlager und Jörg Wernitz,

air Berlin pLC &Co. Luftverkehrs kg

„Umweltaspekte wie CO2-Ausstoß der

Fahrzeuge und Partikelfilter sind die wichtigsten

Themen zur Zeit. Das Thema Führerscheinkontrolle

haben wir vor kurzem

erfolgreich lösen können.“

michelle murthum,

IBm Deutschland mBS gmbH

FORUM 2010

„Wir wollen die Flotte auf Sprit sparende

Fahrzeuge mit niedrigem CO2-Ausstoß

umrüsten. Bei der Finanzierung wollen wir

den Fokus auf Fullservice-Leasing setzen

und suchen Leasingunternehmen, die diesen

Bereich ganzheitlich abdecken.“

thomas Reschinski, nZD management gmbH

FuHRpaRk + management FORUM 2010 35


FORUM 2010 DiE NüRBURG

Die Ring-Burg

Wohl alle FORumS-Besucher dürften sie gesehen,

aber die wenigsten besucht haben: Die nürburg.

Was können eine

Burg und ein Baum

gemeinsam haben?

Die Wachstumsringe.

Während man bei den

Pflanzen das Alter

relativ leicht an den jährlich um einen Ring

zunehmende Stammstruktur erkennen kann,

braucht es dafür bei einer Burg schon einen

Fachmann. Aber auch bei einer Burg finden

sich die ältesten Bestandteile im Inneren,

während die jüngeren Burg-Ringe in der

Regel bei Vergrößerungen der Anlage weiter

außen entstehen. So ist es auch bei dem

weithin sichtbaren Trutzbau, dessen Name

auf ewig mit Deutschlands berühmtester

Rennstrecke in Verbindung steht: der Nürburg.

Vor diesem Hintergrund bekommt die

Bezeichnung – Achtung, Wortspiel – „Nürburg-Ring

eine ganz neue Bedeutung.

36 FuHRpaRk + management FORUM 2010

Ihren Namen hat die Burg von dem

Berg, auf dem sie steht. Mit 678 Metern ist

er einer der höchsten Eifelberge. Aufgrund

ihrer Basalt-Beschaffenheit ist die Erhebung

von auffallend dunkler Farbe und wurde

daher Mons Nore – Schwarzberg geheißen.

Aus dem „Nore“ wurde später das „Nür“.

Funde belegen, dass auf dem Berg Mons

Nore einst eine römische Siedlung bestand.

Die Nürburg stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Die ausgedehnte Burg galt als eine der

stärksten Festungen der Eifel. 1690 wurde

sie nach einer langen Belagerung von den

Franzosen zerstört. Bis heute wurde sie

nicht wieder komplett aufgebaut und ist

eine Ruine.

Wie wir gelernt haben, präsentiert sich

die Nürburg dem Besucher in mehreren so

genannten Wachstumsringen. Die rechteckige

Kernburg aus dem 12. Jahrhundert bildet

das Zentrum der Anlage und erscheint im

staufisch-romanischen Stil. Sie wird von dem

mächtigen runden Bergfried beherrscht, wie

Fachleute den Hauptturm nennen, der den

südlichen Teil der zur Schildmauer verstärkten

Ringmauer schützte. Sein hoher Eingang

ist ein typisches Kennzeichen staufischer

Burgbaukunst. Er führt in einen heute recht

muffigen Raum, der von einem sechsteiligen

Kreuzrippengewölbe überzogen ist. Die

noch vorhandenen Reste eines Kamins und

einer Abortanlage weisen auf einen Wohnraum

hin.

Leider haben wir beim Aufstieg das Zählen

der Stufen vergessen, aber man muss

schon ein wenig Puste mitbringen, wenn

man den Turm erklimmen möchte. Aber die

Mühe lohnt sich, denn wird man bei schönem

Wetter von einer grandiosen Aussicht

verwöhnt.


sommer-phänomen

Manch ein Besucher hat sich jedoch,

kaum oben angekommen, rasch von einem

Phänomen in die Flucht treiben lassen, das

in den Sommermonaten hier auftreten kann.

Auf der Turmspitze befindet sich offensichtlich

ein Hummelnest, denn hier sirrt

und surrt es, dass einem angst und bange

wird. Uns hat zum Glück der Torwächter

vorgewarnt: Bei den „Hummeln“ handelt es

sich um Fliegen der Gattung Syrphidae. Die

wehrlosen Fliegen täuschen mit ihrer Zeichnung

nur vor, mit einem gefährlichen Stachel

ausgestattet zu sein, was in der Biologie mit

dem Begriff „Mimikry“ beschrieben wird.

Wir wissen also schon, dass die Biester

nicht stechen können sondern nur nerven

und blicken von oben auf die Burg herab. Auf

der nördlichen Längsseite und der östlichen

Schmalseite der Ringmauer befanden sich weitere

Wohngebäude, deren Reste gut erkennbar

sind. Umgeben war die Kernburg von einem

aus Zwingermauern mit flankierenden Rundtürmen

und einem Doppeltor unterbrochenen

zweiten Ring, der zusätzlichen Schutz bot. Er

stammt entweder aus dem Ende des 13. oder

frühen 14. Jahrhundert, als die Nürburg in

kurkölner Besitz kam. Im 14. /15. Jahrhundert

wurde ein dritter und letzter Ring um die

Burg gelegt, der die südlich gelegenen Burgmannenhäuser

schützte.

Von ihnen sind heute leider keine Spuren

mehr vorhanden. Am Burgeingang finden

sich jedoch Reste einer romanischen, erstmals

1202 erwähnten, einschiffigen Kapelle.

Ihr Mauerwerk wurde 1970 saniert.

Nach ihrer Zerstörung durch französische

Truppen 1690 benutzte man die schwer

beschädigte Anlage bis 1752 als Gefäng-

FORUM 2010

nis. Bereits im 19. Jahrhundert gelangte die

Ruine der Nürburg in Staatsbesitz. Man

baute die Wendeltreppe in und eine Plattform

auf den freistehenden Bergfried des 12.

Jahrhunderts. Ihren letzten „Ring“ bekam

die Burg 1927 mit Einweihung der Rennstrecke

um sie. Nachdem die Ruine in die

Obhut der rheinland-pfälzischen Schlösserverwaltung

kam, erfolgten ab 1954 umfangreiche

Sanierungs- und Freilegungsarbeiten.

Neben der Restaurierung des Mauerwerks

bekamen die Türme der Nürburg schiefergedeckte

Kegeldächer, die ihre Silhouette

weithin sichtbar unterstreichen.

Auch wenn die Nürburg nur noch eine

Ruine ist, so lohnt ein Besuch dort alleine

schon wegen der grandiosen Aussicht über

die Vulkaneifel.

.........................................................................................Frank Jung

FuHRpaRk + management FORUM 2010 37


FORUM 2010 NORDscHlEiFE

lachmuskel-Fahrtraining

auto-Online spendierte eine Runde auf der nordschleife.

Wenn schon Nürburgring,

dann aber bitteschön

auch „Grüne

Hölle“: Auch in diesem

Jahr kamen die

zahlreichen Fuhrparkverantwortlichen

des bfp Fuhrpark-

Forums wieder in den Genuss, eine Runde

mit dem eigenen Pkw auf der Nordschleife

des Nürburgrings zu drehen. Einen Gutschein

erhielten alle Fachbesucher mit der

Willkommensmappe beim Einchecken. Dieser

Gutschein konnte am Auto-Online Stand

gegen einen weiteren Gutschein getauscht

werden, den man ab 17 Uhr an der Zufahrt

der Nordschleife gegen die Originalscheckkarte

einlösen konnte. Viele Besucher nahmen

das Angebot wahr, um einen ereignis-

38 FuHRpaRk + management FORUM 2010

reichen Forumstag „entspannt“ bei einem

ganz außergewöhnlichen Fahrerlebnis ausklingen

zu lassen.

Ab auf die piste – aber „Beachten sie bitte

unsere sicherheitshinweise...“

Doch bevor die „Rennfahrer für wenige

Minuten“ auf dem historischen Rennparcours

gelassen wurden, gab es noch ein

Fahrsicherheitstraining der besonderen

Art. Der Vertriebsleiter von Auto-Online,

Ferdinand Moers, hatte sich kompetente

Unterstützung mitgebracht, um das komplexe

Thema anschaulich und kurzweilig zu

erklären. Die Instruktoren, Lars Hohlfeld

und Alexander Schick, beide qualifizierte

Experten des Komiker-Duos „Chaos Kom-

Von auto-Online-Vertriebsleiter Ferdinand moers

gab es die begehrten tickets für eine Runde auf

der nordschleife (oben).

plott“, zeigten am Beispiel eines provisorischen

Autos, welche Situationen die Fahrer

auf der Strecke erwarten können und welches

Verhalten jeweils dazu angemessen ist.

Schnell wurde den „Feierabend-Fahrern“

bewusst, dass man als Rennfahrer eine gute

Kondition benötigt. Das bfp Fuhrpark-

Forum war dafür die ideale Trainings-Plattform.

Nachdem die Beinmuskeln während

des Besuchs des Forums gezielt trainiert

worden waren, konnte – dank der Instruktoren

– eine gezielte Beanspruchung der

Lachmuskeln vorgenommen werden.

Nach dem erfolgreich absolvierten Fahrsicherheitstraining

der Teilnehmer ging es

mit dem privaten Pkw ab auf die Piste der

„Grünen Hölle“ des Nürburgrings.

Informationen über Teilnehmer mit Muskelkater

lagen uns bis Redaktionsschluss nicht vor.

.................................................................................Clemens Velten


FORUM 2010 JUAN MANUEl FANGiO

Der Schumi der 50er Jahre

In Bronze gegossen prunkt Juan

manuel Fangio heute vor den

toren des nürburgrings.

Vor 56 Jahren startete er

dort seine Weltmeister-Serie

in der Formel 1.

Wer nach alter

Gewohnheit

als vermeintlichenVeranstaltungsort

für das

Fuhrpark-Forum das

Dorint-Hotel am Nürburgring angesteuert

hat, musste zwar wieder wenden und ein

paar hundert Meter weiter fahren, kam aber

in den Genuss, die Bronzestatue von Juan

Manuel Fangio betrachten zu dürfen.

Seit 2007 ziert das Abbild des großen

argentinischen Rennfahrers den Eingangsbereich

des rechten der beiden schmucken

Gebäude, die wie Wärterhäuschen direkt an

der Bundesstraße dem Hotelkomplex vorgelagert

sind.

Die symbolfigur für die Rennstrecke

„1954 war das Auftaktjahr, in dem Juan

Manuel Fangio auf dem Nürburgring Formel

1-Weltmeister wurde und diesen Titel

vier weite Jahre lang verteidigen konnte.

Der Nürburgring konnte ihn zwei weitere

Male, 1956 und 1957, als Weltmeister mit

dem Großen Preis von Deutschland feiern.

Fangio hat somit einen wesentlichen Beitrag

zum Mythos Nürburgring beigetragen,

daher freuen wir uns, die Statue hier bei

uns am Nürburgring stehen zu haben“, sagt

Frank Pohl, Leiter Marketing & Vertrieb der

Nürburgring Automotive GmbH. Vor 2007

stand die Bronzefigur vor dem Eingang der

ehemaligen Nürburgring Erlebniswelt. Als

diese den Neubauten der „Erlebnisregion

Nürburgring“ weichen musste, zog Juan

Manuel Fangio um und ziert jetzt den Eingangsbereich

der Verwaltungsgesellschaft

40 FuHRpaRk + management FORUM 2010

des Nürburgrings.

Zwei Mal, in den Jahren 1954 und 1955,

pilotierte der Weltmeister den Mercedes

W 196, mit dem er auch am Nürburgring

in Bronze gegossen ist. Der legendäre Silberpfeil

mit seiner stromlinienförmigen

Karosserie hatte eine neue Ära im Motorsport

eingeläutet. Seinen Weltmeistertitel am

Nürburgring errang Fangio allerdings in der

leichteren Variante des W 196

mit freistehenden Rädern. Die

Stromlinienkarosserie hatte sich

zuvor in Silverstone Circuit als zu

sperrig erwiesen und wurde für die

kurvenreiche Strecke durch die Version

mit freistehenden Rädern ersetzt. Mit diesem

Mercedes errang er nach 3:45:45,8 Stunden


Stolz präsentiert Juan manuel Fangio den legendären

Silberpfeil, mit dem er 1954 auf dem nürburgring

erstmals Weltmeister wurde.

mit einem Vorsprung von 1:37 Minuten

vor dem Werks-Ferrari von Gonzales/

Hawthorn erstmals den Titel. Auch 1955

fuhr Fangio einen Mercedes W 196 und

wurde mit 40 Punkten und vier Saisonsiegen

ein drittes Mal Weltmeister.

Zum Saisonende zog sich Mercedes

als Konsequenz aus dem Unfall beim

24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955

aus dem Rennsport zurück und Fangio

wechselte zu Ferrari-Lancia. Trotzdem

blieb er der Marke Mercedes verbunden

und baute nach seinem Abschied aus dem

Rennsport 1958 in seinem Heimatland

Argentinien ein Motorenwerk für das

Stuttgarter Unternehmen auf. Ab 1974

war er als Präsident der Mercedes-Benz

Argentina S.A. tätig. Bekannt wurde

El Chueco - der Krummbeinige,

wie er auch genannt wurde

- auch durch pointierte Aussagen

wie die lapidare Antwort auf die

Frage nach seiner Taktik: „Wie

ich gewonnen habe? Ich bin immer

nur etwas schneller gefahren als der

Zweitplazierte.“

Eine steile karriere

Geboren wurde Juan Manuel Fangio

am 24. Juni 1911 im argentinischen Balcarce.

Als elfjähriger, nach seiner Schulzeit,

absolvierte er eine Ausbildung in einem

Metallgeschäft und bekam bald darauf

einen Job in einer Autowerkstatt, bei dem

er das erste Mal Kontakt zu diesen „höllischen

Maschinen“ aufnahm. Mit dem Reinigen

und Reparieren der Teile erwarb er

eine lebenslange Faszination für Automechanik.

Nachdem er bereits in Südamerika

an Rallye-Veranstaltungen teilgenommen

hatte, kam Fangio 1949 nach Europa und

gewann auf Anhieb den Grand Prix von

San Remo. Damit begann seine steile Karriere

mit insgesamt 24 Grand-Prix-Siegen

bis 1957, fünf Weltmeister-Titeln und zwei

Vizeweltmeistertiteln. Dabei unterhielt

er Verträge mit Alfa Romeo, Maserati,

Mercedes-Benz und Lancia-Ferrari. Am

17. Juli 1995 starb er in Buenos Aires im

Alter von 84 Jahren an einem Nierenleiden.

Dort, ebenso wie in Monaco und am

Nürburgring, erinnern heute in Bronze

gegossene Fangio-Figuren an die Leitfigur

des internationalen Motorsports.

................................................................... Sabine Brockmann


FORUM 2010

Fleißige Transport-Bienen

Die autovermietung Caro sorgte für reibungslose Fahrten zwischen den Veranstaltungsorten.

Über zwei Tage beherrschten die Fahrzeuge

mit dem auffällig orange-blauen Logo

das Straßenbild rund um die Erlebnisregion

Nürburgring: Auch in diesem Jahr war am

Eifelring die 1998 gegründete Autovermietung

Caro mit ihren Shuttle-Fahrzeugen

dabei und sorgte wie in den vergangenen

Jahren professionell dafür, dass alle Forumsbesucher

und Aussteller zur richtigen Zeit

am richtigen Ort waren. „Zum Dorint?

Kein Problem, steigen Sie ein“, hieß es da

beispielsweise und ohne langes Warten war

man flugs am Hotel.

Mit insgesamt fünfzehn Großraumlimousinen

der verschiedensten Hersteller

Gas für die Hölle

andreas marx von Opel (rechts) übergibt zwei neue

gasfahrzeuge an patrick Wendt von der nürburgring

gmbH.

42 FuHRpaRk + management FORUM 2010

in jeweils erstklassiger Ausstattung wurde

gemäß dem Firmencredo „Der Weg ist das

Ziel – wir haben das passende Auto“ Kilometer

um Kilometer abgespult. Bereits am

Nachmittag des ersten Forumstages hatte

eine Shuttle-Biene rund 250 Kilometer

Opel übergibt Lpg-Zafiras an

nürburgring.

Am Rande des bfp-Forums bekam die

Nordschleife nicht nur Besuch vieler Teilnehmer

der Fuhrpark-Großveranstaltung,

sondern auch zwei neue Autos. Im Rahmen

einer langjährigen Partnerschaft übergab

Andreas Marx, Leiter Opel Produktmarketing

Deutschland (rechts), zwei Zafira 1.8

auf dem Tageskilometerzähler. Ohne nennenswerte

Wartezeiten an den strategisch

wichtigen Punkten von den verschiedenen

Parkplätzen und Hotels rund um den

Nürburgring hin zum neuen Event-Center

und oder zu den Renn-Taxis und zurück

konnten sich die Besucher und Teilnehmer

des bfp-Forums chauffieren lassen und die

Füße schonen. Ein Service, der immer wieder

gerne angenommen wurde. Eine hervorragende

Plattform für den Autovermieter

Caro, sich hier zu präsentieren und ein Servicegewinn

für die Veranstaltung am Ring.

.................................................................................... ute kernbach

LPG Ecoflex an Patrick Wendt, Bereichsleiter

Fahrerlebnisse, Vertrieb & Partner

Management der Nürburgring Automotive

GmbH. Die 137 PS-starken Vans mit dem

Flex7-Sitzsystem sind jetzt vor allem als

Streckensicherungsfahrzeuge auf der legendären

Nürburgring-Nordschleife , der „grünen

Hölle“, in Aktion. Es steht zu erwarten,

dass die Autos dabei schnell eine große Zahl

an Kilometern in relativ kurzer Zeit abspulen

werden. Wie Wendt erläuterte, dreht

während des Fahrbetriebs auf der gut 20

Kilometer langen Renntrecke ständig ein

Sicherungsfahrzeug mit seine Runden.

Die 195 km/h schnellen Opel Zafira LPG

bieten neben der vollen Funktionalität eines

Benziners die spezifischen Autogasvorzüge

wie der reduzierte C02-Ausstoß im Vergleich

zu einem Benzin-Modell. Nutzt man

den vollen Benzin- und den 52 Liter fassenden

Autogastank, ergibt sich eine Reichweite

von rund 1.200 Kilometern. Seit Sommer

2009 bietet Opel insgesamt sieben Modellvarianten

mit Autogas-Technik ab Werk an.


FORUM 2010

Vom Gummibärchen zur Vuvuzela

Souvenirs standen hoch im kurs.

Immer wieder etwas Neues als Erinnerung an

ein Super-Event: Waren vor drei Jahren noch

an beinahe allen Ständen des bfp-Forums

kleine, bunte und sehr wohl schmeckende

Gummibärchen als Give-away zu finden, so

schwappte vor zwei Jahren die Welle über auf

die Sorge um unsere physische Gesundheit

und Ökologisches war im Angebot: Früchte,

Grünes, gesunde Säfte aller Art waren der

kulinarische Verweis auf die vielen grünen

Themen im Automobilbereich, ganz egal

wohin damals das Auge blickte. Dann das

vergangene Jahr: Die Krise! Es wurde gespart.

Nach der Gummibären- und Obstschwämme

Öffnung für freien Markt

Horst krastetter, Sprecher der geschäftsführung

von De te Fleet Services.

Nun ist es offiziell. Die DeTeFleetServices

GmbH wirbt auch bei externen Kunden

für ihre Dienstleistungen. Das Unterneh-

44 FuHRpaRk + management FORUM 2010

war kein eindeutiger Trend erkennbar! Auch

in diesem Jahr war zunächst nicht wirklich

eine Einigkeit zu erkennen. Da blitzten hier

und dort wieder die seelischen Wohlfühlmacher

in Gestalt von Gummibärchen auf, aber

auch frisch zubereitete Obstsäfte lockten als

Vitaminspender bei den Ausstellerständen

die Besucher an. Aber dann tauchten sie auf:

die Utensilien der gerade startenden Fußball-

WM hielten Einzug an verschiedenen Ständen

in der Hoffnung auf ein erneutes deutsches

Sommermärchen in 2010. So waren sie

doch an den ein oder anderen Ständen ein

Blickfang: Fußbälle in allen Variationen und

men, das bereits seit 2002 den umfassenden

Fuhrpark der Telekom managt, gab auf dem

Fuhrpark-Forum die Öffnung gegenüber

dem freien Markt bekannt.

Horst Krastetter, Sprecher der Geschäftsführung,

gab sich im Gespräch hinsichtlich

der Pläne zuversichtlich: „Wir zählen zu

den führenden hersteller- und bankenunabhängigen

Flottenspezialisten und wollen

das natürlich auch langfristig bleiben.

Dazu gehört ein gesundes, kontinuierliches

Wachstum, das wir zusätzlich nur auf dem

konzern-externen Markt erzielen können.

Unser Mobilitätsmanagement ist zugeschnitten

auf die unterschiedlichsten Anforderungen.

Wir bieten ein lückenloses Leistungsportfolio

vom Full-Service über Fuhrparkverwaltung

bis Fahrzeugvermietung

und -verkauf. Ich bin sicher, dass wir sehr

erfolgreich durchstarten werden.“

Größen, Deutschlandfahnen, Spiegelbikinis,

Tippkicker, schwarz-rot-gold war in vielen

Versionen vertreten und natürlich durfte

auch das “musikalische“ Symbol der WM

2010 nicht fehlen: Vuvuzelas in allen Varianten

warteten auf ihre Musikanten, die sich

zum Teil bereits auf dem Gelände mit mehr

oder weniger Erfolg übten, dieses Gerät auch

zum Klingen zu bringen. Und so waren einige

der Tröten natürlich beim abendlichen

Public Viewing vor der Riesenleinwand im

Einsatz.

.................................................................................... ute kernbach

De te Fleet Services möchte künftig nicht allein den Fuhrpark der

telekom und ihrer tochterunternehmen managen.

Die Bonner Spezialisten sind eine Ausgründung

aus der Telekom. Da das Fuhrparkgeschäft

nicht zur Kernaufgabe des Konzerns

zählt, wurde es 2002 in die De Te Fleet Services

GmbH ausgelagert. Die Telekom ist nach

wie vor hundertprozentige Eigentümerin.

„Wir positionieren uns als nachhaltiger

Anbieter, der wirtschaftlich, ökologisch, verantwortungsvoll

und zukunftsweisend an

einen Fuhrpark herangeht und diese Teilaspekte

in Einklang bringt. Mit intelligenten,

innovativen Mobilitätslösungen wollen wir

uns auf dem Flottenmarkt vorstellen und

punkten“, so Krastetter.

Bei der De Te Fleet Services betreut ein

Team von rund 200 Mitarbeitern heute

bereits etwa 38.000 Fahrzeuge. Im Fokus

des Unternehmens stehen vor allem Fuhrparks

ab einer Größenordnung von etwa

100 Fahrzeugen jeglicher Branchen.


FORUM 2010 FAHRERlAGER UND TEsTFAHRTEN

Vernunft und leidenschaft

Die autohersteller präsentierten ihre modelle und brachten auch exklusive

neuheiten mit.

Mit einiger Sicherheit

dürfte der

Arbeitsplatz eines

Fuhrparkmanagers

die meiste Zeit von

einem Schreibtisch

bestimmt sein.

Bei allem Respekt für die vielfältigen und

sicher auch sehr interessanten Tätigkeiten

dort – so richtig in Wallung gerät das Blut

vieler erst beim Kontakt mit dem Objekt,

ohne das kein Fuhrpark auskommt: dem

Auto. Das war in den Augen vieler Besucher

des Forums abzulesen, wenn sie am

Fayahrerlager anlangten. Denn auch in diesem

Jahr konnten die zahlreichen Fachbesu-

46 FuHRpaRk + management FORUM 2010

cher des Fuhrpark-Forums ihren Fuhrpark

„erfahren“. Mehr als 100 Fahrzeuge standen

bereit, um auf dem Nürburgring oder auf

den umliegenden Landstraßen ausgiebig

getestet zu werden. Das Angebot reichte

vom ultrakompakten Cityflitzer über die

„Renner im Fuhrpark“ bis zum ultimativen

Sportwagen. Aber auch Kleintransporter,

Pickups und „Motivations-Fahrzeuge“,

wie Cabrios, Roadster oder PS-starke Sport

Editionen, standen den Fuhrparkmanagern

zum Testen zur Verfügung. Der Wunsch der

Fachbesucher, einmal mit den sportlichen

Geschwistern der beliebten Dienstwagen

über die Rennstrecke zu fahren, war groß:

„Besonders viel bewegt wird, was viel PS

hat“, kommentierte ein Mitarbeiter eines

Autoherstellers.

Blick auf den cO2-Ausstoß

Zu den vielen Fahrzeugmodellen, die auf

dem Testwagengelände präsentiert wurden,

gehörten auch die Versionen mit besonders

geringem CO2-Ausstoß. Interessierte Fuhrparkmanager

nutzten das „grüne Angebot“

und testeten die Fahrzeuge mit Aggregaten,

die mit Gas (wie der Opel Zafira CNG Turbo)

oder mit Strom (Mitsubishi EiEV) betrieben

werden. Als Hybridmodelle standen der Toyota

Prius und der neue Lexus RX 450 h zur

Verfügung. Drei Monate vor der Markteinfüh-


ung in Deutschland konnten die Fachbesucher

den Toyota Auris Hybrid schon auf dem

Fuhrpark-Forum testen. Das Kompaktklasse-

Modell ist, wie der Prius, ein Vollhybrid und

kann auch rein elektrisch angetrieben werden.

Volvos Motto für das Forum lautete

„Ökologisches Fahren“. So lag der Schwerpunkt

der Testwagenflotte auf den Driv-e

Modellen, die aufgrund verschiedener Faktoren,

wie Flexifuel-Motoren, niedrigem

Reibwiderstand, Leichtwerkstoffen, optimierter

Aerodynamik und Energierückgewinnung

durch Bremskraft, zu niedrigen

CO2-Emissionen kommen.

Opel präsentierte sein neuestes Fuhrparkkind,

den Opel Meriva mit den 1.7

CDTi und 1.4 Turbo Motoren. Auch mit

dem Insignia mit neuem Ecoflex-Motor und

einer CO2-Emission von 129g/km oder dem

neuen Astra konnte die Grand Prix-Strecke

befahren werden.

21 verschiedene Modelle dabei

Mit 21 verschiedenen Modellen war Nissan

auf dem Fuhrpark-Forum vertreten. Dazu

gehörte der überarbeitete „Crossover“ Qashqai,

der „Van of the Year 2010“ NV200, die

Pickup-Version des Pathfinders Navara, der

Pixo und das Trendauto aus Japan, der Cube.

Passend für die Rennstrecke stand auch das

Sportcoupé 370Z zum Testen zur Verfügung.

FORUM 2010

Bei Peugeot konnten die Fuhrparkmanager

neben den Businessline-Modellen und

dem neuem „Großraum-Minivan“ 5008

auch die „Design-Ikone“, das Sportcoupé

RCZ, über den Nürburgring bewegen.

Der Volkswagenkonzern war auch mit

seinen Töchtern Seat und Škoda vertreten.

Neben den umweltfreundlichen „Ecofuel“-

Modellen, dem Pickup Amarok und einigen

Transportern, wollten viele Fachbesucher

besonders die Modelle mit einem „R“ in

der Typbezeichnung „probefahren“. Mit

„neuem Gesicht“ und einer verbrauchsgünstigen

Motorenpalette präsentierten sich der

Fabia und der Roomster. Bereits auf dem

Fuhrpark-Forum konnten die Fuhrparkma-

FuHRpaRk + management FORUM 2010 47


FORUM 2010 FAHRERlAGER UND TEsTFAHRTEN

nager die 180 PS starken RS-Versionen des

Fabia und des Fabia Combi in Augenschein

nehmen, die in der zweiten Jahreshälfte

Alfa Romeo Giulietta

Hyundai ix35

Fiat 500

48 FuHRpaRk + management FORUM 2010

bei den Händlern stehen werden. Ob die

3,8l/100km mit dem Seat Leon Ecomotive

auch bei einer Fahrt auf dem Nürburgring

erreicht werden konnten, können uns nur

die Testfahrer sagen.

Regelmäßig ausgebucht

Hyundais Angebot konzentrierte sich

auf Vernunft und Leidenschaft: Vernunft

wurde mit dem i30cw und Leidenschaft mit

dem ix35 repräsentiert.

Suzuki reiste mit seiner kompletten

Modellpalette zum Fuhrpark-Forum in die

Eifel. Die Großkundennachfrage war besonders

bei den Modellen Splash, SX4, Jimny

citroën Ds3

kia Venga

Mazda 3 Mps

Nissan cube

und Grand Vitara groß. Für die Testfahrten

war der Swift in einer Sportversion regelmäßig

ausgebucht.

Gleich drei Neuheiten konnten die Fuhrparkmanager

bei Ford in Augenschein nehmen:

Der S-Max, der Galaxy und der Ka.

Eine starke Nachfrage hatte auch der Mondeo

mit neuem 2.0 TDCi Diesel-Motor mit

163 PS und Automatikgetriebe.

Nach 12 Jahren löst Renault den Master

mit einer neuen Generation ab. Einen Blick

auf das neue Nutzfahrzeugmodell konnten

die Besucher schon auf dem Fuhrpark-

Forum werfen. Auch die Langversion des

Kangoo Rapid Maxi konnte näher unter die

Lupe genommen werden. Im Pkw-Bereich

Ford ka

lancia Delta

Opel corsa

peugeot RcZ


präsentierte Renault seine gesamte Palette

vom Clio bis zum Laguna Combi. Zwei

Tage lang ausgebucht war allerdings der

Megane RS mit 232 PS, der für die Grand

Prix Strecke prädestinierte „Dienstwagen“.

Kia stellte für Probefahrten drei Modelle

zur Verfügung: den SUV Sorrento, den

kompakten Cee´d als Combi und den

Minivan Venga.

Willkommen und Abschied

Mazda stand unter dem Motto „Willkommen

und Abschied“. „Willkommen“ hieß es

für das Facelift des Mazda 6, der neben den

Modellen CX7 (Diesel), Mazda 3 (Diesel)

Renault Megane Rs

suzuki swift

und dem Cabrio MX5 seinen Einstand feierte.

„Abschied“ mussten die Fachbesucher

von dem RX8 nehmen. Denn die Produktion

des zur Zeit einzigen Serienfahrzeugs

mit Wankelmotor wird eingestellt. Trösten

konnten sich die Fuhrparkmanager mit dem

Mazda 3 MPS. Der Top-Sportler von Mazda

konnte auf dem Nürburgring so richtig ausgefahren

werden.

Häufig auf der Rennstrecke anzutreffen

war der 295 PS starke Mitsubishi Lancer

Evolution für das „Alpha-Tier“ im Unternehmen,

wie ein Mitarbeiter von Mitsubishi

bemerkte.

Die Fiat Gruppe war mit den Marken

Alfa Romeo, Fiat und Lancia in die Eifel

seat cupra

Toyota Auris Hybrid

FORUM 2010

gekommen. Der Nachfolger des Alfa 147,

der seit Mai bei den Händlern stehende Alfa

Giulietta, war für Testfahrten sehr gefragt.

Der Alfa 159 Sportwagon konnte in der

sportlichen Top-Ausstattungslinie „TI“

erfahren werden. TI steht bei Alfa traditionell

für „turismo internazionale” und spiegelt

sich in zahlreichen Details wieder, mit

denen das Paket Bezug auf die Renntradition

von Alfa nehmen soll. Fiat war unter

anderem mit dem Doblo vertreten.

Bei Citroën standen die Modelle DS3

THP150 und C3 HDI 110 im Fokus der

Fachbesucher.

.................................................................................Clemens Velten

Škoda superb combi

VW Amarok

FuHRpaRk + management FORUM 2010 49


FORUM 2010 ERFAHRUNGsBERicHT

„Einzigartige ideenwiese“

ein erfahrungsbericht von Fuhrparkmanager arndt kolk.

Vor 12 Monaten saß ich

schwitzend im Büro,

die Automobilindustrie

fürchtete sich vor

der nahenden Absatzflaute,

der gemeine

Fuhrparkleiter schlug

sich mit ins Bodenlose

sinkenden Gebrauchtwagenpreisen

herum, während mal wieder ausschließlich

die Kraftstoffpreise zum Höhenflug ansetzten.

Zu allem Übel war ich auch noch, um

in der aktuellen Fußballsprache zu bleiben,

für das Forum 2009 „gesperrt“. Aus betrieblichen

Gründen war eine Teilnahme für

mich ausgeschlossen. Dies schmerzt einen

Forumsgast der vergangenen Jahre außerordentlich,

weiß er doch um die einzigartige

Ideenwiese Fuhrparkforum. Der Informationsnährboden

schlechthin, in guten wie in

schlechten Zeiten.

Nun schreiben wir das Jahr 2010. Die

Fußball Weltmeisterschaft ist bisher ein

unerwartetes Sommermärchen geworden,

die Automobilindustrie sieht Ihre schlimmsten

Befürchtungen nicht bestätigt, der freie

Fall der Gebrauchtwagenpreise scheint

gestoppt und meine „Sperre“ aus dem Vorjahr

ist abgesessen, so dass ich dieses Jahr

wieder auf der Ideenwiese mitspielen durfte.

Welch ein Sommer.

So verlasse ich am Mittwoch Morgen

gegen acht Uhr die A61 an der Ausfahrt

Wehr in Richtung Nürburgring, welchen

50 FuHRpaRk + management FORUM 2010

ich einige Minuten später erreiche. Schneller

Check-in im Dorint Hotel direkt an der

Grand Prix Strecke und los geht es in die

neuen Hallen des Nürburgringes.

Der richtige Rahmen

Wow, was für ein Anblick. Bereits in den

Katakomben des Dorint Hotels sowie im

Zeltareal des alten, historischen Fahrerlagers

2008 wurde das Forum seinem gehobenen

Anspruch vollauf gerecht. Dies allerdings ist

nun ein Rahmen für das alljährliche Fuhrparkforum

von bfp, der keinen Vergleich

scheuen muss.

Schon bei der Akkreditierung treffe ich

zwei bekannte Fuhrparkleiter wieder. Sofort

ist man im Fachgespräch, gleicht Erwartungen

sowie Ansprechpartner ab und wünscht

eine erfolgreiche Veranstaltung, wie auch

abends ein erfolgreiches Spiel gegen Ghana.

Ja, alle zwei Jahre wird die abendliche bfp

Party durch ein WM- oder EM Spiel abgerundet.

Dieses Jahr zu sehen auf Europas

größter LED-Wand, na also.

Zwei modernste Hallen, eine gar eine

Arena, warten voll gepackt mit Know-how,

Experten und Equipment auf den Forumsbesucher.

Der Terminplan ist vorab vollgepackt.

Dieses Jahr liegt mein Schwerpunkt

auf Kritikgesprächen, der Erarbeitung von

Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit

langjährigen Geschäftspartnern und natürlich

der Ideenfindung.

„testfahrten liefern praxisorientierten aufschluss zu

verschiedenen modellen“

Ein offenes Wort

Ich kann es hier kurz machen. Alle

besuchten Aussteller haben sich über ein

offenes Wort gefreut, man hat sich bemüht

und bereits am Montag wurden erste Verbesserungen

und Korrekturen für unser

Unternehmen umgesetzt. Verträge mit neuen

Kontakten sind in der Abschlussphase. Der

erste Tag endete nach intensiven Gesprächen,

Diskussionen und interessanten Testfahrten

mit der bfp Party, Public-Viewing

und dem Achtelfinaleinzuges der jüngsten

deutschen Nationalelf aller Zeiten perfekt.

Daran änderte auch eine kurze Brandschutzübung

in der Halbzeitpause wegen

technischer Probleme nichts. Fuhrparkleiter

sind ja so leicht nicht zu erschrecken.

Auch der zweite Tag brachte wieder viel

Wissenswertes, gute Gespräche mit Kollegen,

Neuigkeiten in der Branche, wieder

Testfahrten mit den brandneuen Fahrzeugen

der zahlreichen Hersteller rund um und auf

dem Nürburgring, die praxisorientierten

Aufschluss zu verschiedenen Modellen lieferten.

Maßgeblicher Einfluss

Kurzum, fast schon wehmütig trat ich

meine Heimreise am Donnerstagnachmittag

an. Revue passieren ließ ich noch einmal, was

ich alles erlebt hatte. Vor allem wurde mir

bewusst, dass die auf den bfp Foren geknüpf


Ans Eingemachte

Ist es die Spannung vor dem deutschen

WM-Spiel, sind es die veränderten Räumlichkeiten

der Veranstaltung oder ist bei

der Einladung etwas schief gelaufen? Beim

Stammtisch, dem traditionellen Treffen der

„Alten Hasen“ in der Kegelbahn des Dorint

treffen sich diesmal nur vier „Wiederholungstäter“

des bfp-Fuhrpark-Forums zu

Bier und Brezeln.

Doch die erste Enttäuschung über die

geringe Beteiligung ist schnell verflogen und

das Quartett ganz schnell tief in der Materie.

Da sausen die Erfahrungen bei der Fahrzeugrückgabe

ebenso durch den Raum wie die

unterschiedlichen Vorgehensweisen, um die

ten Kontakte der Vorjahre meine Tätigkeit als

Fuhrparkleiter maßgeblich beeinflusst haben

– positiv. Einkauf, Verkauf, Verwaltung, all

dies konnte ich optimieren. Es bleibt jedes

Jahr etwas hängen, die Zahl der bekannten,

durchweg erfreuten Gesichter wird größer

und dies alles in einem wunderbaren Rahmen.

Mit großer Freude Kompetenz erleben,

Ideen sammeln, praktischen Nutzen ziehen.

Was der Fuhrparkleiter sucht, findet er auf

dem Forum. Wenn nicht, bin ich sicher, bfp

würde es für das kommende Jahr arrangieren.

Wer bisher noch nicht an den Nürburgring

zum Fuhrpark-Forum gefunden hat, sollte

sich dies für 2011 fest einplanen, auch wenn

dann keine WM oder EM ist.

mit kollegialen grüßen

arndt kolk,

Fuhrparkleiter gemeinnützige Waus gmbH, Friedberg

„alte Hasen“ unter Fuhrparkmanagern tauschen erfahrungen aus.

Schadensquote zu senken. Lieber eine hohe

Selbstbeteiligung oder eine Prämie für unfallfreies

Fahren? Wie sieht das personalrechtlich

aus? Und wie kommen die einzelnen

Maßnahmen bei den Dienstwagenfahrern

an? Einig ist man sich auf jeden Fall, dass

das lapidare Argument von Schadensverursachern,

der Schaden wird ja von der Kostenstelle

oder der Versicherung übernommen“

auf keinen Fall akzeptabel sei. Letztendlich

zahlt immer das Unternehmen.

interna ausgetauscht

Und dann geht es noch einmal richtig ans

Eingemachte. Interna im Umgang mit Leasinggesellschaften

werden ausgetauscht und

Tipps gegeben, mit welcher Mietwagenfirma

wie die besten Konditionen auszuhandeln

sind. Es wird Tacheles geredet, keiner hält mit

seinem Wissen hinterm Berg. Schließlich ist

man unter sich. Und so kommt es auch zum

Gedankenaustausch über zahlreiche Qualitätsprobleme

mit Fuhrpark-Fahrzeugen.

..............................................................................Sabine neumann


FORUM 2010 AkTUEllE siTUATiON

Zahlreiche Attraktionen

Die erlebniswelt rund um den nürburgring zeigt sich inzwischen gänzlich gewandelt.

52 FuHRpaRk + management FORUM 2010


Es hat sich viel getan am Nürburgring. Die

Erweiterung „Ring-Werk“ des Nürburgrings

zu einem Freizeitpark und Businesszentrum

ist vollendet. Auch das bfp

Fuhrpark-Forum profitierte von dem

neuen Platzangebot und dem großzügigen

Ambiente.

Der Nürburgring, die traditions- und erfolgreichste

Rennstrecke Europas, ist längst ein Mythos. Gelegen mitten

in der Eifel, einer der wirtschaftsschwächsten Regionen

Deutschlands, hat sich „der Ring“ zu einem der wichtigsten

Kräfte und Arbeitgeber in der Region entwickelt.

Neben der legendären Nordschleife, der wohl spektakulärsten

Rennstrecke der Welt, und der Grand-Prix-Strecke,

auf der unter anderem die Formel-1 und andere Rennserien

Einzug gehalten haben, sind es aber mittlerweile mehr

Angebote, die Menschen von überall in die wunderschöne

Landschaft der Eifel ziehen. Zusammen mit dem jährlich

stattfindenden Großspektakel „Rock am Ring“ oder Fahrertrainings

zieht man hier über zwei Millionen Besucher

jährlich an.

Um den Standort zu stärken wurde das Projekt „Nürburgring

2009“ ins Leben gerufen, dessen Ziel es war, den

Nürburgring zu einem ganzjährigen Freizeit- und Businesszentrum

auszubauen. Ende letzten Jahres wurden die

Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Auf einer Fläche

von 15.000 Quadratmetern stehen nun zahlreiche Attraktionen,

wie Renn-Simulatoren, das größte LED-Display

Europas, ein Hochseilgarten, Fan-Shops, Ausstellungen und

ein 4 D-Kino rund um das Thema Motorsport für die Besucher

bereit. Außerdem lockt das „Eifel-Dorf“ mit mehreren

Gastronomiebetrieben.

simulierter Rennstart

Die Hauptattraktion soll die „schnellste Achterbahn der

Welt“, der „Ring-Racer“, sein. Die Achterbahn verspricht

jede Menge Action, sie führt direkt an der Start-Zielgeraden

der Grand-Prix-Strecke entlang und soll durch eine

unglaubliche Beschleunigung den Start mit einem Formel-

1-Auto simulieren. Mit über 200 km/h geht es erst rasant

in die Höhe und dann, an der Decke hängend, durch den

Ring-Boulevard“, einer Shopping-Meile und das anschließende

Ring-Werk“, einem technischen Erlebnispark, hindurch.

Doch das spektakuläre Fahrgeschäft präsentiert sich

den Besuchern zurzeit nur als Gerippe. Denn während

einer Tüv-Testfahrt wurde eine pneumatische Startvorrichtung

beschädigt. Der Austausch des defekten Bauteils verzögert

sich. Wann die Achterbahn eröffnet werden soll, ist

den Angaben zufolge derzeit noch nicht absehbar.

Über die Probleme hinsichtlich der Finanzierung des

neuen Nürburgrings wurde ausführlich in der Tagespresse

berichtet. Bleibt zu hoffen, dass die vielversprechende

„Erlebniswelt Nürburgring“ in Zukunft zahlreiche Besucher

anlockt und zu einem Erfolgsgeschäft wird.

...................................................................................................................... Clemens Velten

FORUM 2010

FuHRpaRk + management FORUM 2010 53


FORUM 2010 ABENDVERANsTAlTUNG

NORMAl isT ANDERs

Die bfp-party hatte es in sich - dank des Wm Spiels Deutschland gegen ghana.

Alles begann ganz

harmlos. Eine riesige

Bildschirmwand – elf

mal 45 Meter groß –

lockte Besucher in

die lichtdurchflutete

Halle des Ring-

Boulevards. Domi-

54 FuHRpaRk + management FORUM 2010

nierende Farbe des Abends: schwarz-rotgold

- als Schal, Blumenkette oder Streifen

im Gesicht. Beliebtestes Kleidungsstück: das

Deutschland-Trikot. Ob Fuhrparkmanager

oder Aussteller, alle freuten sich auf das Spiel

des Tages. Deutschland gegen Ghana, nur der

Erfolg zählte und würde das Weiterkommen

ins Achtelfinale sichern.

Die Spannung lag greifbar in der Luft.

Doch nicht nur Spannung, dort schwebte

auch ganz real der Duft von frisch Gegrilltem,

von Steaks und Bratwürstchen. Doch

der Hunger war vorerst Nebensache.

Zunächst galt es vielmehr, alle Kraft zusammen

zu nehmen, um Jogis Jungs lautstark

zu unterstützen.


Viel anlass zum Jubel gab es beim 1:0-Sieg der deutschen nationalmannschaft über ghana,

der auf europas größter monitor-Wand übertragen wurde.

Selbst die Ehrung der besten Absolventen

des Ausbildungslehrgangs zum zertifizierten

Fuhrparkmanager ging fast unter in

der Erwartung des Spiels. Allerdings hätten

der drittplatzierte Thomas Anding (Coca-

Cola Erfrischungsgetränke AG), der Vizesieger

Martin Burmeister (Arrow Central

Europa GmbH) und der Spitzenreiter Die-

ter Winklhofer (Wacker Chemie AG) mit

dem von bfp-Akademie-Cheftrainer Helmut

Pätz übergebenen Fußball am liebsten

selbst mitgespielt in Südafrika.

leiden in schwarz-rot-gold

Dort tut sich die Nationalelf eher schwer

in den ersten 45 Minuten. Und die versammelten

Gäste in der Halle leiden mit.

Quasi mit dem Halbzeitpfiff kommt noch

FORUM 2010

bfp-Chefredakteur Hans-Joachim mag begrüßte alle

gäste im Ring-Boulevard (mitte rechts)

eine Schrecksekunde hinzu. Es ertönt die

Durchsage: „Wegen einer schweren technischen

Störung möchten wir sie hiermit

bitten, umgehend das Gebäude zu verlassen.

Bitte bewahren Sie Ruhe“. Haben die

Grills zuviel CO2 produziert und so die

Luftsensoren der Halle irritiert? Ein Thema,

das die Flottenexperten derzeit ja intensiv

beschäftigt. Oder sollten ausnahmsweise

nicht nur die Raucher zum Durchlüften in

die laue Sommernacht geschickt werden?

FuHRpaRk + management FORUM 2010 55


FORUM 2010 ABENDVERANsTAlTUNG

kurz nach dem Schlusspfiff in Südafrika rockten

„peter kühn & die mendocinos“ die party.

56 FuHRpaRk + management FORUM 2010


Der Grund für die Störung blieb auch dann

noch unbekannt als pünktlich zum Start der

zweiten Hälfte alle Gäste zum Glück wieder

ihre Plätze einnehmen durften.

Anpfiff, weiter ging das Zittern. Und in

der 60. Minuten dann die Erlösung. Der in

den vergangenen Spielen zumeist glücklose

Mesut Özil trifft zum 1:0. An Spannung

fehlte es dennoch nicht. Zu häufig kamen

die Ghanaer zu Torchancen.

Zeit für Fachgespräche oder intensiven

Austausch über Fuhrparkthemen blieb

anders als in den vergangenen Jahren deshalb

kaum.

Auch dann nicht, als die Zitterpartie für

die deutsche Nationalmannschaft glücklich

endete. Denn dann sorgten „Peter Kühn

& die Mendocinos“ für musikalische Entspannung.

Die, die nicht draußen vor der

neuen Veranstaltungshalle standen, waren

FORUM 2010

thomas anding, Dieter Winklhofer und martin Burmeister

(von links) wurden von Helmut pätz, Cheftrainer der bfp

akademie, als Jahrgangsbeste des ausbildugsganges zum

zertifizierten Fuhrparkmanager geehrt.

schnell auf der Tanzfläche im Einsatz. Nach

„Rocking around the world“, Abba-Hits

und allen möglichen Fußballliedern endete

die bfp-Party wie in den vergangenen Jahren

mit „We are the champions“. Spätestens

damit war dann doch wieder alles ganz normal.

..............................................................................Sabine neumann

FuHRpaRk + management FORUM 2010 57


AUssTElER/iMpREssUM

Die Aussteller

1a autoservice

4Fleet group gmbH

a.t.u

aDaC Fahrsicherheit

adam Opel gmbH

aLD automotive

alphabet

aLuCa

ape ptacek engineering gmbH

aRaL CaRD SeRVICe

aRVaL Deutschland gmbH

aSL Fleet Services

athlon Car Lease

audi ag

autOonline

avis autovermietung

bfp-akaDemIe

Bosch Service

Bott

Business partner

Car professional management

Carano Software Solutions gmbH

CaRBOn gmbH

Carglass gmbH

carmobility gmbH

Caro autovermietung

Chemion Logistik gmbH

Citroën Deutschland gmbH

COnLInk Fleet Service

Continental automotive gmbH

Control expert gmbH

Creamteam gmbH

CSB-System ag

CX9 Systems gmbH

DaD Deutscher auto Dienst gmbH

Daimler Fleet management

DB Rent gmbH

deister electronic

Dekra automobil gmbH

DeLta proveris ag

DeteFleetServices gmbH

Deutsche Leasing ag

Driver Fleet Solution

ekeSys gmbH

emil Frey gruppe

eni Deutschland gmbH

enterprise Rent-a-Car

erdgas mobil

euromaster gmbH

euroShell Deutschland gmbH

eurotaxSchwacke gmbH

expert automotive gmbH

F+SC

fahrzeugklinik

Fiat group automobiles germany ag

First Stop

FleetCompany

FLeetLeVeL+

FleetOne Software gmbH

Ford-Werke gmbH

Frankenbach

global automotive Service gmbH

Hannover Leasing automotive gmbH

HDI-gerling Sicherheitstechnik gmbH

Hiepler + partner

58 FuHRpaRk + management FORUM 2010

hotel.de ag

HpI Fleet

Hyundai

IDentICa

IFFOXX assekuranzmakler gmbH

in.pro.

Innovation nobilas

Innuce Solutions gmbH

InVeRS gmbH

junited autOgLaS

k-SOFt it-Center

kemas technologies

kia motors Deutschland

kÖgL Fahrzeugeinrichtungen

LapID Service gmbH

Leaseplan Deutschland gmbH

mazda

mercedes-Benz Vertrieb Deutschland

mitsubishi motors Deutschland

mobiset gmbH

modul-System

naVteQ

need4Fleet e.k.

nissan

OIL! tankstellen gmbH & Co. kg

Opus triplog

peugeot Deutschland gmbH

phoenix technology gmbH

pioneer

pit-Stop

pS-team Deutschland gmbH & Co. kg

Renault Deutschland ag

ROLanD

S&n ag

Seat

Servicequadrat

Shell Deutschland

SIgnal Reklame gmbH

SiteOS

Sixt Leasing ag

Škoda auto Deutschland

Sortimo

SpeDIOn

Suzuki

toyota

tÜV Rheinland kraftfahrt gmbH

tÜV SÜD

VDR-Verband Dt. Reisemanagement e.V.

Vergölst gmbH

VHV Versicherungen

Vispiron ag

Volkswagen ag

Volkswagen Leasing gmbH

Volkswagen nutzfahrzeuge

Volkswagen Retail gmbH (VRg)

Volvo Car germany gmbH

VR-LeaSIng

Weber Werkstatt u. Reparaturmanagement

WeRneR egeRLanD automobillogistik

Westfalen ag

Wintec ag

Wollnikom gmbH

Würth ORSYmobil-Fahrzeugeinrichtungen

WZu gmbH

Xplus1

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Informationen über pkw/transporter,

Fuhrparkmanagement, Leasing, Versicherung,

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W amz – auto motor zubehör W www.amz.de

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Ausgabe 7/8 2010

Anzeigenschluss: 12.07.2010

Erscheinungstermin: 03.08.2010


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iMpREssiONs

2010

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www.fuhrpark.de/renault-fp2010 www.fuhrpark.de/navtec-fp2010

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