RBW - Businessclub Leverkusen

bc.lev.com

RBW - Businessclub Leverkusen

1.08 DAS WIRTSCHAFTS-MAGAZIN FÜR DEN RHEINISCH-BERGISCHEN KREIS

unkt RBW

RHEINISCH-BERGISCHE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGSGESELLSCHAFT MBH

WWW.RBW.DE

Die „neuen Klimaschützer” aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Vom umweltbewussten Umgang mit

Vom umweltbewussten Umgang mit

Energie.


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was passiert.


Konzentration aufs Wesentliche

für die Zukunft des Standorts

„Versöhnung von Ökonomie und Ökologie bedeutet, dass der Schornstein raucht,

aber nicht qualmt,” hat Journalist Peter Gilles (bis 1995 Chefredakteur der „Welt”) einmal

gesagt. Diesbezüglich können sich die Unternehmen im Rheinisch-Bergischen Kreis sehen

lassen: Die Spezialisten für regenerative Energien haben volle Auftragsbücher und bei manchem

Unternehmen sind vorbildliche Maßnahmen umgesetzt worden, das Klima geringstmöglich

zu belasten. Natürlich kommt bei diesem wichtigen Thema auch dem Kreis selbst

eine herausragende Rolle zu. Wir haben deshalb im Kreishaus nachgefragt, wie es dort um

den Klimaschutz bestellt ist – und siehe da: Seit 1996 mit der „Alianza del Clima” ein Kursschwenk

vorgenommen wurde, konnten die Energiekosten um 40, der CO 2-Ausstoß schon

um 60 Prozent gesenkt werden. Ein guter Weg, der fortgesetzt werden muss.

Natürlich finden Sie in dieser Ausgabe der punkt.RBW auch wieder viele andere Erfolgsgeschichten

aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Zudem aktuelle Informationen, Immobilienangebote

und Einblicke in die Arbeit der RBW.

Wenn auch Sie über Ihre unternehmerischen Erfolge und Produkte informieren wollen,

bietet die punkt.RBW dafür beste Voraussetzungen ohne große Streuverluste. Hier wird

Ihre Anzeige von über 5000 Unternehmern aus Ihrer direkten Nachbarschaft gelesen.

Interesse? Die Mediadaten liegen dieser Ausgabe gesondert bei. Bei Fragen helfen wir

Ihnen gerne weiter.

Herzlichst Ihr

Oliver Wolff

Geschäftsführer der Rheinisch-Bergischen

Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)

1.2008 www.rbw.de

Fotos: RBW, Ern

Haben Sie Fragen, Anregungen

oder Kritik zu dieser Ausgabe?

Rufen Sie uns an, Tel.: +49 (0) 2204 97 63-0,

oder schreiben Sie uns

eine e-Mail (info@rbw.de).

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

PUNKT.RBW

3


PUNKT.RBW

4

Foto: RBW

Düsseldorf/Oberhausen

Langenfeld

20

3

Köln-West/Krefeld

22

Opladen

24

Köln-Mülheim

KÖLN

25

Kreuz Köln-Ost

4

26

1

Kreuz Leverkusen

Leverkusen

Köln-Süd/Aachen

Leichlingen

Köln-Dellbrück

Köln-Merheim

3 4

17

Burscheid

4

Refrath

59

Burscheid

18

Dreieck Heumar

29

97

Bensberg

19

Königsforst

20

34 30

Bonn

Odenthal

Flughafen

96

Bergisch Gladbach

10

Moitzfeld

Rösrath

3

21

1

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Rösrath

Frankfurt

Dortmund/Ruhrgebiet

Kürten

Untereschbach

3 PUNKT.RBW

3 EDITORIAL

22

Overath

Overath

4

RBW – Rheinisch-Bergische

Wirtschaftsförderungsges. mbH

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: +49(0) 22 04.97 63 0

Fax: +49(0) 22 04.97 63 99

www.rbw.de

info@rbw.de

6 BUSINESSCLUB LEVERKUSEN / RHEIN-BERG

Refugium nach englischem Vorbild

7 BESUCH VON MINISTER PINKWART – „Rheinisch-Bergischer Kreis –

eine der dynamischsten Regionen in NRW”

8 RHEIN-BERG-AUTOMOTIVE – Start in die internationale Vermarktung

10 POSITION.RBW

VOM UMWELTBEWUSSTEN UMGANG MIT ENERGIE –

Die „neuen Klimaschützer” aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Olpe

16 R&S GRUNDWASSERTECHNIK –

Bohren, um Erdwärme zu nutzen

18 KLIMA-PLAN – „Der Markt ist geradezu explodiert!”

20 BELLANDRIS GARTENCENTER SELBACH –

Gutes jetzt noch besser gemacht

22 WVT WIRTSCHAFTLICHE VERBRENNUNGSTECHNIK –

Mit Biomasse-Anlagen von Untereschbach bis Brasilien

www.rbw.de 1.2008


Titelfoto: RBW

AUSGABE 1.2008

1.08 DAS WIRTSCHAFTS-MAGAZIN FÜR DEN RHEINISCH-BERGISCHEN KREIS

punkt RBW

RHEINISCH-BERGISCHE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGSGESELLSCHAFT MBH

WWW.RBW.DE

Die „neuen Klimaschützer” aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Vom umweltbewussten Umgang mit

Energie.

„punkt.RBW – Das Wirtschafts-Magazin für den Rheinisch-Bergischen Kreis“ erscheint quartalsweise und ist für Firmen aus dem Kreisgebiet, die im

Verteiler der RBW aufgenommen sind, kostenlos. Ihr Unternehmen hat seinen Sitz im Rheinisch-Bergischen Kreis und Sie möchten in den Verteiler

der RBW aufgenommen werden? Rufen Sie uns an unter +49 (0)2204.9763-0!

24 PARTNER.RBW

1.2008 www.rbw.de

24 HOLZBAU HAMACHER – Häuser aus lebendigem Material

27 NACHFOLGE – Die Übernehmer- und Übergeber-Börse

28 PROF. SAXLER – „Mich interessiert die Schneide”

32 STEUERTIPPS – Änderungen bei der Gewerbesteuer

im Zuge der Unternehmenssteuerreform 2008

36 PORTRAIT.RBW

36 METALL TECHNIK HÖLTERHOFF – „Unsere Stärke

sind Spezialprodukte”

38 PRODUKT.RBW

38 FESK – Von Bergisch Gladbach nach Cannes

40 PIAZZA.RBW

40 IMMOBILIEN IM RBK

44 PATRON.RBW

44 COEN RIVER – Australian Mixed

46 POSTSCRIPTUM.RBW

Herausgeber:

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Redaktion: Natascha Ern, Silke Ratte, Oliver Wolff (v.i.S.d.P.)

Anzeigen: Natascha Ern (RBW), Tel.: +49(0)22 04 . 97 63-0

Auflage/Erscheinungsweise: 5.500 / 4 x jährlich

Designkonzept & Layout:

LAWRENZ – DIE QUALITÄTER, Klaus Lawrenz

Großdresbach 5, 51491 Overath, www.qualitaeter.de

CTP & Druck:

RASS GmbH & Co. KG Druck & Kommunikation

Höffenstraße 20-22, 51469 Bergisch Gladbach, www.rass.de

Gedruckt auf M-real Mega gloss

46 FÜNF FRAGEN AN... – Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

46 EXPO REAL – Erfolgreicher Auftritt der RBW in München

Foto: Landschoof

Foto: Beck

PUNKT.RBW Aktuelles

POSITION.RBW Titelthema

PARTNER.RBW Kompetenz vor Ort

PORTRAIT.RBW Unternehmer

PRODUKT.RBW Unternehmen

PIAZZA.RBW Immobilienmarkt

PATRON.RBW Gastrotipp

POSTSCRIPTUM.RBW Rück- und Ausblicke

26

34

5


PUNKT.RBW

6

Businessclub gegründet | Leverkusen / Rhein-Berg

Refugium nach englischem Vorbild

Ab dem 1. Januar 2008 wird der Businessclub

Leverkusen / Rhein-Berg seine

Türen öffnen. Er ist ein von Unternehmern

aus Leverkusen und der Region

Rhein-Berg gegründeter und nach englischem

Vorbild konzipierter exklusiver

Business Club, der bedeutenden Persönlichkeiten

aus Wirtschaft, Politik und

Kultur eine stilvolle Plattform für Vorträge,

Diskussionsrunden, Fest- und Kulturveranstaltungen

sowie interessante

Abende mit anregenden Gesprächen und

neuen Kontakten bietet.

Er soll als idealer Treffpunkt für private und

geschäftliche Anlässe oder ganz einfach als

Refugium zum Abschalten vom Tagesgeschäft

verstanden werden.

Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm

soll den Mitgliedern und Gästen

Unterhaltung auf höchstem Niveau bieten.

Es beinhaltet ebenso kulturelle und kulinarische

Höhepunkte wie Konzertabende,

Künstlergespräche und literarische Lesungen

mit bekannten Schriftstellern sowie

Gourmetabende und Weindegustationen.

Treffpunkt des Businessclubs Leverkusen /

Rhein-Berg ist das Restaurant Schloss Morsbroich

an der Gustav-Heinemann-Straße 80

in Leverkusen (www.kirberg-catering.de).

Der Businessclub Leverkusen / Rhein-Berg

fördert den informativen und Branchen

übergreifenden Austausch und begrüßt

generell alle Entscheider, die offen für neue

Businesskontakte sind, das Netzwerk unterstützen

und mit ihrem Know-how bereichern

möchten. Ziel ist die Zusammenarbeit

der Unternehmen aus der Region zu fördern

und darüber hinaus im sinnvollen Gedankenaustausch

mit Politik, Verwaltung und Wirtschaftsverbänden

Anregungen für eine Optimierung

der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

zu sammeln und umzusetzen.

Über die Internet-Plattform www.bclev.com

können Sie das „Making Business”

vor- und nachbereiten und werden zwischen

den Veranstaltungen auf dem Laufenden

gehalten.

Kontakt:

Businessclub Leverkusen / Rhein-Berg e.V.

Goethestraße 3, 51379 Leverkusen

info@bc-lev.com

Vorstand: Frank Robben (Geschäftsführer

MIRO Marketing, Leichlingen), Rechtsanwälte

Küppers & Pal (Leverkusen), Steuerberatung

Bettina Neuwirth (Bergisch Gladbach)

www.rbw.de 1.2008

Foto: RBW


Foto: RBW

Am 7. September 2007 besuchte der

nordrhein-westfälische Minister für

Innovation, Wissenschaft, Forschung

und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart,

die RBW und das TechnologieZentrum

im TechnologiePark Bergisch Gladbach.

Er bescheinigte dem Rheinisch-Bergischen

Kreis „eine der dynamischsten Regionen“

im Land zu sein und lobte die gute Infra-

1.2008 www.rbw.de

Minister Pinkwart (4.v.l.) | Besuch bei der RBW

„Eine der dynamischsten Regionen”

struktur sowie das gesunde wirtschaftliche

Umfeld.

Auf Pinkwarts Besuchsprogramm, der auf

Einladung seiner Partei kam, stand auch die

im TechnologiePark ansässige Miltenyi Biotec

GmbH, die mittlerweile als Vorzeigeunternehmen

gilt. Die FDP will sich für mehr

Freiheit der Industrieunternehmen einsetzen.

Dazu gehört zum Beispiel auch die

Beschleunigung von Genehmigungsverfah-

Willkommen in der

sichersten Region Deutschlands!

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ren im Bereich der Biotechnologie. Dass der

Rheinisch-Bergische Kreis einen Spitzenplatz

in der Hochtechnologie mit ausgezeichneten

Standortfaktoren einnimmt,

wollte man dem Minister zeigen, so FDP

Generalsekretär und Landtagsabgeordneter

Christian Lindner.

In der Region hofft man nun, dass sich dies

auch in der Vergabe von Fördermitteln widerspiegelt,

für die der Minister zuständig ist.

7


PUNKT.RBW

8

Foto: RBW

Die Zahl der Interessenten und Akteure

wächst: Etwa 50 Firmen aus dem Rheinisch-Bergischen

Kreis waren im November

2007 beim Kompetenznetzwerk

Rhein-Berg-Automotive gelistet, das die

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(RBW) auf den Weg

gebracht hat. Gerade wieder haben zwei

dieser Unternehmen eine neue geschäftliche

Zusammenarbeit vertraglich besiegelt.

Für Volker Suermann, Projektleiter

der RBW, längst kein Einzelfall mehr.

2008 will er mit Partnern der Automotive-Region

Köln/Bonn richtig durchstarten.

Auf die internationale Bühne.

„Das Handlungsfeld, das wir uns in 2008

verstärkt vornehmen wollen, heißt: internationale

Vermarktung von Rhein-Berg-Automotive“,

blickt Volker Suermann in die nahe

Zukunft. Es ist sein nächster Schritt, die

unternehmerischen Potentiale des Kreisgebiets

im Bereich der Automobilwirtschaft

zu bündeln und langfristig auszubauen. Ein

Rhein-Berg-Automotive | Aktionen mit regionalen Partnern

Start in die internationale Vermarktung

Schritt, den er nicht alleine machen will. „Da

sehen wir uns als Teil der Automotive-Region

Köln/Bonn.“ In ihr, schätzt er, gebe es

rund 400 Firmen, die auf vielfältige Weise

mit den Autoherstellern zusammenarbeiteten.

Nach dem Motto „Gemeinsam stärker“

fand im Oktober 2007 das Auftakttreffen

für die zukunftsweisende Kooperation –

über die Kreisgrenzen hinweg – statt. Volker

Suermann setzte sich mit Kollegen aus

Oberberg, Köln und Bonn sowie Vertretern

der Industrie- und Handelskammer zu Köln

an einen Tisch, an dem auch die führenden

Köpfe der Automotive-Unternehmen aus

der Region Platz nahmen. Es galt, eine Strategie

zu entwickeln. Beschlossen wurde, an

ihrem Anfang solle die gemeinsame Vermarktung

stehen. Ein langfristiger Prozess,

der den Standort Köln/Bonn in der Welt

bekannt machen soll. Geplant sind beispielsweise

gemeinsame Messeauftritte.

Auch bei Kongressen, Karrieretagen der

Universitäten und Veranstaltungen wie

dem Automobilforen in Graz oder Stuttgart

sollen die Vertreter der Städte und Kreise

2008 verstärkt zusammen auftreten. Ziel ist

es, der Branche und dem Standort so mehr

Aufmerksamkeit und Bedeutung zu sichern.

„Wenn wir als Automotive-Region

Köln/Bonn auftreten, steigert das auch

unser Gewicht“, sieht Volker Suermann den

positiven Effekt für den Rheinisch-Bergischen

Kreis.

Hier vor Ort ist das Kompetenzfeld Automotive

wohl bestellt. Und es hat bereits

kräftig an Fahrt gewonnen. Die RBW steuert

einen klaren Kurs, der zunächst auf

Informationsaustausch setzt, dann auf

Erfahrungsaustausch und schließlich auf

Kooperationen, die zu guter Letzt idealerweise

auf vertragliche Geschäftsbeziehungen

hinauslaufen. Eine Strategie, die aufgeht.

„Ich sehe es als großes Plus, dass es

einen Einstieg in Kooperationsbeziehungen

gegeben hat – über das eigene Branchen-

www.rbw.de 1.2008


Rhein-Berg-Automotive

c/o Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH

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Tel.: +49 (0) 22 04.97 63-17

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www.rhein-berg-automotive.de

segment hinaus“, freut sich der RBW-Netzwerker.

„Es haben sich auch bereits

Geschäftsbeziehungen ergeben.“

Ein bemerkenswertes Resultat angesichts

des kurzen Bestehen von Rhein-Berg-Automotive:

Erst 2006 wurde es ins Leben gerufen,

Ende 2006 saßen branchenspezifische

Firmen erstmals mit am Tisch. „Wir haben

festgestellt, dass sie sich vielfach gar nicht

kannten.“ Das Internetportal www.rheinberg-automotive.de

wurde seit Januar 2007

zum wichtigen Instrument der regionalen

Vermarktung. Einige der rund 50 gelisteten

Firmen sitzen sogar bereits jenseits der

Kreisgrenze in Solingen und Köln.

Rhein-Berg-Automotive ist kein exklusives

Clübchen, sondern ein offenes Netzwerk.

Volker Suermann ermuntert deshalb zum

Kontakt: „Wir freuen uns, wenn sich weitere

Unternehmen bei uns melden und in dem

Netzwerk mitarbeiten.“ Neben dem Internet

wirbt die RBW für die Sache mit einem

Automotive-Sonderdruck der punkt.RBW

sowie einem frisch erschienenen Flyer.

Unverzichtbar für die in 2008 geplanten

Vermarktungsaktivitäten auf überregionalen

Bühnen. Zumal es kräftigen Fahrtwind

gibt: Das jährlich wechselnde Schwerpunkt-

Thema der Region Köln/Bonn heißt – nach

Chemie und Logistik – in 2008 Automotive/Engeneering.

| Ute Glaser

Volker Suermann

1.2008 www.rbw.de

Die besten Ideen

werden gesucht

Förderwettbewerb

Der Förderwettbewerb „Automotive/

Produktionstechnologien” im Rahmen

des NRW-EU Ziel 2-Programms 2007-

2013 „Regionale Wettbewerbsfähigkeit

und Beschäftigung“ (EFRE) will Forschungs-

und Entwicklungsprojekte fördern,

die das Cluster des Fahrzeug- und

Maschinenbaus nachhaltig stärken.

„Gesucht: Die besten Ideen für die Zukunft

der Mobilität” lautete das Motto für den

ersten Aufruf des Förderwettbewerbs, der

am 26. Oktober 2007 ausgerufen wurde.

Die Themen des ersten Calls sind: Ressourcenschonung

und Sicherheit im Automotive-Sektor.

In einem zweiten Aufruf zu Beginn des Jahres

2008 wird die Produktionstechnologie

in den Vordergrund gestellt. Eingeladen zur

Teilnahme sind Akteure im ganzen Land,

insbesondere kleine und mittelständische

Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen,

Forschungseinrichtungen sowie

Kommunen und Kommunalverbände.

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D I E Q U A L I T Ä T E R


POSITION.RBW

10

Foto: RBW Energie.

Vom umweltbewussten Umgang mit

www.rbw.de 1.2008


Die „neuen Klimaschützer” aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Der Spatz in der Hand macht sich rar. Grund ist dieses Mal nicht

der Klimawandel, sondern der Klimaschutz. Seit dem die Preise

für die fossilen Energieträger Öl und Gas in Rekordhöhen

geschnellt sind, machen die Bauherren ihre Neubauten dicht.

Altbauten werden saniert und jeder Spalt, durch den kostbare

Energie nach außen dringen könnte, wird versiegelt. Für Spatz,

Sperling und Fledermaus bleibt kaum noch Raum, denn diese

Tiere nisteten sich mit Vorliebe dort ein, wo es warm ist. Mauerrisse,

offene Fugen oder Aussparungen im Dach, durch die

die Heizwärme aus den Häusern nach draußen gelangt. Doch

Der Rückgang der Spatzenpopulation

zeigt aber etwas ganz anderes:

effektive Wärmedämmung an

Wohn- und Geschäftshäusern sind kein

Nischensport grüngeistiger Öko-Enthusiasten

mehr. Es ist ein knallhartes Geschäft, bei

dem Geld verdient wird, indem der Kunde

Geld auf der Energierechnung einspart.

Wärmedämmung gehört zum Handwerk,

Dachdecker, Zimmerer, Heizungsbauer sind

die neuen Klimaschützer, weil ihre Kunden

es fordern. Wenn Mitte diesen Jahres der

Energiepass endgültig Pflicht wird, dürfte

der Branche ein weiterer Boom ins Haus

stehen, der alles bisherige in den Schatten

stellt. Und das will was heißen, denn seit

Jahren verzeichnet die Branche Zuwachsraten

von geradezu chinesischen Ausmaßen.

Müde reibt sich Wolfgang Hausmann die

Augen, am Morgen hat ihn der Flieger aus

1.2008 www.rbw.de

16 | R&S Grundwassertechnik

18 | Klima-Plan

20 | Bellandris Gartencenter Selbach

22 | WVT Wirtschaftliche Verbrennungstechnik

Serbien wieder nach Köln-Bonn gebracht,

nur um direkt in den neuen Arbeitstag zu

starten. Es war ein fliegender Wechsel, sein

Partner Klaus Rusche hat direkt den nächsten

Flieger in die Schweiz genommen. Die

beiden Geschäftsführer der Klima-Plan

GmbH & Co KG können sich über leere

Auftragsbücher nicht beklagen.

Sie schaffen im Akkord, denn Klimatechnik

ist angesagt. „Eine internationale Hotelkette

hat uns engagiert, um in der Schweiz eines

ihrer Häuser auszustatten”, sagt Hausmann,

als er sich über die Pläne zum nächsten Projekt

beugt: ein Neubau soll mit einer Wärmepumpe

ausgestattet werden. Rund 24

Milliarden Euro hat die gesamte Branche

mit alternativen Energien laut einer Studie

der Bosch-Gruppe im vergangenen Jahr

umgesetzt. Die Wachstumsrate der gesamten

Branche legte um vier Prozent im Vergleich

zum Vorjahr zu, bei der Nutzung

diese Energieverschwender in der Bausubstanz sind Mangelware

geworden, seitdem Baufirmen mit Wärmebildkameras

anrücken und die Häuser auf versteckte Löcher in der Wärme-

Rüstung abtasten.

Auch wenn Naturschützer vor dem Verwaltungsgericht Berlin

ein Urteil durchsetzten, dass Häuslebauer dazu verpflichtet,

alternative Niststätten einzurichten: sind die Arten doch auf

dem Rückzug, wie Ende letzten Jahres eine Studie des Bundesumweltministeriums

belegte. Der Spatz ist also quasi ein Bauernopfer

im Kampf ums Klima.

regenerativer Energien war die Zuwachsrate

allerdings bereits 2006 zweistellig.

Währenddessen macht Ronald Filip seine

Runde in den Tiefen des Kreishauses Am

Rübezahlwald. Der Gebäudemanager kontrolliert

das Blockheizkraftwerk, das sich der

Kreis in den Keller gestellt hat. „Wir produzieren

unseren eigenen Strom”, sagt Kreiskämmerer

Udo Wasserfuhr. „Die Energie

wird ins Netz der Belkaw eingespeist, der

Kreis bekommt eine feste Vergütung, muss

aber seinen Strom regulär bezahlen”,

erklärt der Kreiskämmerer. Aus der Differenz

finanziert sich das Kleinkraftwerk im

Keller des Kreishauses, positive Erfahrungen

konnte die Verwaltung bereits im Jahr 2000

beim Einbau einer ähnlichen Anlage in einer

der Sonderschulen sammeln. Allein die Einsparungen

bei der Beheizung des Schulschwimmbades

waren Grund genug, die

Technik auch in den Hauptsitz der Verwal-

11


POSITION.RBW

12

tung einzubauen. Mit der anteiligen Vergütung

bei der Netzeinspeisung wird das

Blockheizkraftwerk finanziert, genau so wie

der Wartungsvertrag mit der Lufthansa-

Gebäudemanagement GmbH, der Einbau

war also für den Kreis kostenneutral. „Die

Vergütung bleibt aber gleich und ist nicht

prozentual, wir profitieren also nicht von

den hohen Strompreisen”, erklärt der Kämmerer.

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist bereits seit

1996 streng auf den Klimakurs eingeschwenkt.

Damals begründet in der Kreistagsentscheidung,

der Alianza del Clima,

einem Klimabündnis europäischer Städte,

beizutreten. Später kam die Agenda 21

hinzu. Doch der Klimaschutz ist kein Papiertiger

geblieben. Statt vager Lippenbekenntnisse

haben die Beamten im Kampf um den

CO 2-Ausstoß Fakten geschaffen: allein von

1998 bis heute haben es die Kreisler

geschafft, die Energiekosten „um rund

150 000 Euro jährlich zu senken, das sind

über 40 Prozent”, so Udo Wasserfuhr.

Zusätzlich hat sich der Kreis verpflichtet, bis

2010 seinen Kohlendioxyd-Ausstoß zu halbieren.

„Wir müssen mit gutem Beispiel

voran gehen und mit dem Klimaschutz im

eigenen Haus beginnen, dann können wir

auch andere dazu auffordern”, erklärt Gerd

Wölwer von der Kreisverwaltung. Folgerich-

tig wurden bei der Modernisierung des

Kreishauses moderne Kühldecken eingezogen.

Warme Luft kann so nicht mehr nach

oben aus den Räumen entweichen, nur

noch die Hälfte an Zuluft wird gebraucht.

Dazu kamen Wärmedämmung, drehzahlgesteuerte

Heizungspumpen und Aufzugsanlagen,

die nur dann laufen, wenn sie auch

gebraucht werden. Ergebnis: Energiekosten

um 40 Prozent runter, bereits jetzt der Kohlendioxyd-Ausstoß

um 60 Prozent gesenkt.

Trotz dieser positiven Bilanz suchen die

Kreismitarbeiter aber weiter nach Einsparpotentialen,

um „die Energiebewirtschaftung

zu optimieren und dabei den Umweltgedanken

besonders zu berücksichtigen”,

so Gerd Wölwer.

Globale Trendwende

Was im Rheinisch-Bergischen Kreis funktioniert,

sorgt zwar lokal für Effekte, doch das

ist global gesehen nur eine Seite der

Medaille. Eine globale Trendwende wird so

nicht zu schaffen sein, wenn die energiehungrigen

Schwellenländer wie Indien und

China weiter auf ungebremstes Wachstum

ohne nachhaltige Lösungen setzen. Studien,

die der Weltenergierat Ende 2006 veröffentlichte,

gehen davon aus, dass sich der

Energiebedarf bis Mitte dieses Jahrhunderts

verdoppeln wird. Das ist nicht zu

stemmen für die endlichen Vorkommen an

fossilen Energieträgern, zumal deren steigende

Preise eine wirtschaftliche Nutzung

auf lange Sicht immer unwahrscheinlicher

machen. Alternativen müssen her: Energiequellen,

die sich regenerieren. Sonne, Wasser,

Wind und – Holz.

Die meisten Verbraucher denken beim

Stichwort „regenerative Energien” klar an

Wind und Sonne. Kein Wunder, sind die

Windkrafträder doch weithin sichtbar und

in vielen Neubaugebieten sind die funkelnden

Solarzellen auf dem Dach inzwischen

mindestens so ein Statussymbol wie der

Oberklassewagen aus Stuttgart in der Garage.

Doch das Naheliegende wird oft übersehen:

Holz. Rund 34 Prozent der Gesamtfläche

des Kreises sind Wälder. Holz wächst

nach – zugegeben: langsam – doch der Vorteil

ist ziemlich klar: Die Technik ist da, sie ist

verlässlich und ausgetestet.

„Im Grunde machen wir das doch seit 50

Jahren, nur so einen Boom wie in der letzten

Zeit, den hatten wir noch nicht”, erklärt

Jörg Wendenburg von der WVT Wirtschaftliche

Verbrennungstechnik GmbH in

Overath-Untereschbach. Waren die ersten

Kunden des Traditionsunternehmens noch

Firmen, die per Definition Holz vor ihrer

Hütte hatten, so etwa Sägewerke, klopfen

nun auch verstärkt öffentliche Einrichtungen

wie Schulen oder Hochschulen bei der

www.rbw.de 1.2008


„Investitionen werden rentabler”

Regenerative Energien und Wärmeschutz haben eine vitale Bedeutung für mittelständische

Unternehmen, denn es geht ums's Geld. Nicht erst, seit fossile Energieträger

immer teurer werden. Lutz Blumberg fragte dazu Jan Sauermann, Volkswirt an

der Universität Köln.

Hat die Kostenschraube bei der Nutzung

fossiler Energien nur eine Richtung:

aufwärts?

Sauermann: Langfristig werden die Preise

sicherlich steigen. Das Angebot ist

begrenzt. So sind nach heutigem Stand

Entdeckungen großer, bislang unbekannter

Rohstoffvorkommen unwahrscheinlich.

Gleichzeitig steigt allerdings die

Nachfrage, insbesondere aus den großen

Schwellenländern wie Indien und China,

so dass der Preis langfristig eigentlich

nur steigen kann.

Kann der Mittelstand hier bei uns vor

Ort von der Entwicklung profitieren?

Sauermann: Die aktuelle Entwicklung

der Energiepreise hat zwei Seiten. Viele

Unternehmen leiden unter den steigenden

Kosten. Auf der anderen Seite entstehen

aber auch neue Chancen. In den

nächsten Jahren wird es darum gehen,

1.2008 www.rbw.de

die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern

zu verringern. Dies kann man

zum einen durch Energieeinsparungen

und zum anderen durch die Nutzung

alternativer Energieträger erreichen. Mit

steigenden Energiepreisen werden

Investitionen in diesen Bereichen rentabler,

so dass hier neue Märkte entstehen,

auf denen innovative Unternehmen

neue Absatzchancen finden.

Wenn Wärmeschutz zum Wirtschaftsfaktor

wird, kann also auch

damit Geld verdient werden.

Sauermann: Auf jeden Fall. Hier entsteht

ein Wachstumsmarkt für Techniken der

effizienten Energienutzung. Ein konkretes

Beispiel sind die neuen Energieausweise

für die Energieffizienz von Wohngebäuden.

Hier entstehen Anreize für

Immobilienbesitzer, in den Wärmeschutz

zu investieren.

Fotos: Blumberg (3)

WVT an und wollen ihren Energiebedarf

mit Holz stillen. Mitte vergangenen Jahres

erst errichtete WVT eine Großanlage, die

inzwischen den Studenten der Kölner Fachhochschule

auf ihrem neuen Campus mitten

im oberbergischen Gummersbach kräftig

einheizt – mit Holz.

Das schlechtere Image von Holz gegenüber

dem Sonntagskind Solarzellen ärgert viele

in der Branche. „Bei einem Holzofen denken

die Leute an Ruß und Schmutz. Es gibt

immer noch das Vorurteil, dass man Holzscheite

von Hand in die knisternden Flammen

werfen muss”, sagt Wendenburg.

„Dabei sind unsere Anlagen hochkomplexe

und geschlossene Systeme”, erklärt WVT-

Geschäftsführer Thomas Biedenkopf und

greift in einen Plexiglaszylinder mit Holzhäckseln:

„Die Zufuhr von Brennstoff ist

automatisch, die Anlage befördert den

Brennstoff selbst”, erklärt Biedenkopf und

lässt die Häcksel durch die Finger rieseln. Ein

unschlagbares Argument für Holz ist auch,

dass dieser Energieträger CO 2-neutral verbrennt.

„Hier wird nur das wieder frei

gesetzt, was von dem Baum beim Wachstum

gebunden wurde”, erklärt Jörg Wendenburg.

Die Mitarbeiter von WVT sind deutschlandweit

tätig, auch öffentliche Einrichtungen in

Frankreich gehören zwischenzeitlich zu den

13


POSITION.RBW

14

teuen Stammkunden, und auch in Österreich

laufen die Anlagen aus Overath, was in

der Branche wie ein Qualitätssiegel zu verstehen

ist. „In Österreich wird diese Technik

schon sehr lange eingesetzt”, so Wendenburg.

„Oft sind die Österreicher ganz überrascht,

dass wir sowas auch in Deutschland

machen.” Welche Dimensionen der Energieversorgung

inzwischen mit Holz möglich

sind, zeigt das Projekt des ersten Holzfernheizwerks,

das die Overather im Oberbergischen

Kreis errichtet haben. Die 70 Haushalte

in dem kleinen Ort Lieberhausen bei

Gummersbach werden seit dem Februar

2001 mit Fernwärme aus einem Holzheizkraftwerk

versorgt. Einsparung an Heizöl:

Rund 320 000 Liter pro Jahr, nur noch zur

Sicherheit gibt es einen Heizöltank für die

Spitzenlastzeiten. Das Heizöl steuert aber

derweil nur noch rund zwei Prozent des

Jahresenergiebedarfs in Lieberhausen bei.

Energielieferant Nummer eins

Der Lieferant für kostenlose Energie Nummer

eins bleibt aber die Sonne. Wenn auch

nicht immer unmittelbar wie beim Einsatz

von Solarzellen. Gemeint ist die Wärme, die

die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche

abgibt. Für Geologen wie Andreas Siemetzki

von der R&S Grundwassertechnik

GmbH & Co. KG in Wermelskirchen ist die

Erdoberfläche allerdings nicht allein das,

Stichworte | Klimaschutz in der Kreisverwaltung

INTRANET Wenn die Beamten im Kreishaus

ihre Computer starten, dann können sie sich im

internen Netzwerk des Kreises auch über aktuelle

Energiespartipps informieren, die hier

regelmäßig veröffentlicht werden. Die Erfahrung

zeigt: Die Mitarbeiter beherzigen die

Tipps, beispielsweise den Computerbildschirm

auszuschalten, wenn sie auch nur kurz ihren

Arbeitsplatz verlassen. Gerd Wölwer (Foto)

von der Kreisverwaltung: „Durch diese Änderungen

im individuellen

Verhalten

können wir schon

rund fünf Prozent

Energie einsparen,

ohne auch

nur einen Cent

investieren zu

müssen”.

VERNETZUNG Angefangen hat alles mit

einem Netzwerk. Der Kreis trat schon 1996 der

Alianza del Clima, dem Klimabündnis, bei. Hier

vernetzen sich europaweit Städte und Kommunen

und verpflichten sich dazu, ihren Energieverbrauch

zu senken. Außerdem wurde über

dieses Klimabündnis eine Vereinbarung mit

den indigenen Völkern in den Regenwäldern in

Süd-Amerika geschlossen. Klimaschutz in

Europa soll dabei helfen, den Lebensraum dieser

Völker auf der anderen Seite der Erdkugel

zu sichern. Das schlägt sich auch in anderen

Bereichen nieder: Der Kreis setzt bei eigenen

Veranstaltung verstärkt auf fair gehandelte Produkte.

Die Vernetzung setzt aber auch auf die

unmittelbare Nachbarschaft im Kreis: Runde

Tische mit den Energiebeauftragten der Städte

und Gemeinden wurden eingerichtet, deren

Mitarbeiter werden regelmäßig fortgebildet,

seit 2000 jedes Jahr.

VERSUCHE Vieles ist Neuland, wenn eine Verwaltung

in der Größenordnung des Kreises den

Weg des Klimaschutzes in den Arbeitsalltag

integrieren will. So stieß der Vorschlag der Belkaw,

im Kreishaus versuchsweise und ohne

Mehrkosten eine Brennstoffzelle zur Energieversorgung

zu installieren, bei Kreiskämmerer

Udo Wasserfuhr auf offene Ohren. „Es hat viele

Tests gegeben, aber der Anschluss im Haus war

einfach zu komplex für diese Generation der

Brennstoffzellen”, erklärt Wasserfuhr. Ergebnis:

Die Forschung hat zwischenzeitlich neue

Brennstoffzellen entwickelt. „Wenn wir wieder

die Chance bekommen, so eine zukunftsweisende

Technologie einzusetzen, sind wir auf

jeden Fall aufgeschlossen”, so Wasserfuhr.

MOBILITÄT Außerhalb des Kreishauses hört

das Engagement in Sachen Klimaschutz nicht

auf: Für die Kurierfahrten zwischen den einzelnen

Rathäusern im Kreis wird ein Auto mit Erdgasantrieb

genutzt. „Die Tour hat jeden Tag

rund 130 Kilometer”, erklärt Kreiskämmerer

www.rbw.de 1.2008


Udo Wasserfuhr

(Foto). Auf der Rundfahrt

liegt auch direkt

eine Erdgastankstelle,

so dass der Kurier

immer auch gleich

nach tanken kann.

Wörtlich genommen

wird derweil der

„kleine Dienstweg”. Gerd Wölwer: „Wenn wir

einen Außentermin haben, wo nur wenige Personen

hin müssen, dann nehmen unsere Mitarbeiter

einen Smart”. Inzwischen hat die Kreisverwaltung

zwei dieser Miniflitzer mit geringem Verbrauch

angeschafft, für die ganz kurzen Strecken gibt es

im Fuhrpark übrigens auch ein Dienstfahrrad.

STAAT UND KIRCHE Innovativ zeigten sich die

Kreisklimaschützer auf der Suche nach neuen Partnern:

Die Kirchengemeinden. „Niemand hat so

große Gebäude und so viele Liegenschaften wie

die Kirchen”, erklärt Gerd Wölwer. Und: „Die meisten

Kirchen wurden zu einer Zeit gebaut, wo niemals

geplant war, den Innenraum zu beheizen”.

Der Kreis lud daraufhin zu einer bundesweiten

Fachtagung „Energie und Kosten sparen – Auf dem

Weg zu meiner Kirche mit Zukunft” nach Altenberg

ein. Kooperationspartner waren das Erzbistum

Köln, die Evangelische Kirche im Rheinland

und die Energieagentur NRW. „Die Resonanz war

überwältigend”, sagt Wölwer. Auf Grund der großen

Nachfrage ist eine Wiederholung fest geplant.

1.2008 www.rbw.de

was man augenscheinlich am Boden sieht.

„Wenn wir nach Erdwärme bohren, dann ist

nicht etwa die Wärme aus dem Erdinneren

gemeint”, sagt Siemetzki. Das sei ein weit

verbreitetes Vorurteil. Vielmehr werde die

Energie, die durch die Sonneneinstrahlung

im Erdboden gespeichert worden sei, nutzbar

gemacht. „Wichig ist es dabei, den

Boden genau zu kennen”, erklärt Siemetzki

weiter. Der Rheinisch-Bergische Kreis habe

dabei fast überall gute Voraussetzungen.

„Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges

leitet dieser Boden Wärme sehr gut.”

Das Resumee: Eine Verwaltung, die sich aufgeschlossen

an die Spitze der Bewegung

gesetzt hat, eine hohe Dichte an Fachunternehmen

für Wärmedämmung und den Einsatz

regenerativer Energien. Der Kreis hat

eine hohes Know-how auf dem Sektor Klimaschutz

und die Branche ist von einer

regelrechten Goldgräberstimmung erfasst.

Die Kostenschraube nach oben bei den fossilen

Brennstoffen läuft parallel zu den

Wachstumsraten der Branche.

Trotzdem mahnt Klima-Plan Geschäftsführer

Wolfgang Hausmann zur Vorsicht: „Die

hohe Nachfrage beschert auch viel minderwertige

Qualität, gerade bei der Wärmepumpen-Technik”,

Hausmann verweist auf

die ersten Wärmepumpen, die während der

Ölkrise in den 1970er auf dem Markt

Fotos: Blumberg (4)

waren. „Damals war das System technisch

noch nicht ausgereift, daher haben die Wärmepumpen

einen schlechten Ruf bekommen.”

Das ist zwar inzwischen passé, doch:

„wenn Billiganbieter, die nicht wissen, was

sie tun, auf den Markt kommen, dann

haben wir schnell wieder das gleiche Problem”,

warnt der Klimafachmann.

| Lutz Blumberg

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R&S Grundwassertechnik GmbH & Co. KG | Wermelskirchen

Bohren, um Erdwärme zu nutzen

Den Anfang macht die Raupe, die ein wenig so aussieht, als wenn sie Gesteinsproben

auf dem Mars anbohren soll. Das Gerät mutet an, wie ein Mars-Roboter der Nasa,

nur viel größer. Die Raupe ist die Lafette auf der der Bohrer an den Ort des Geschehens

transportiert wird: in diesem Fall in den Garten eines neu gebauten Einfamilienhauses.

Die Hausherren wollen ihr Eigenheim mit Erdwärme heizen, dazu müssen

Bohrlöcher her, bei der Beschaffenheit des Untergrunds auf diesem Baugrundstück

muss rund siebzig Meter tief gebohrt werden.

Mit gemischten Gefühlen beobachtet

das Ehepaar, das sich hier den Traum

vom Eigenheim verwirklicht hat, die Vorbereitungen

zum Bohren, denn die Maler

haben gerade die Hauswand des Neubaus

schneeweiß gestrichen, die Fassade leuchtet

in der Morgensonne, Dreckspritzer wären

fatal. Andreas Siemetzki kann die frisch

gebackenen Hausherren beruhigen. Hier

wird nichts spritzen, der Erdaushub aus dem

Bohrloch landet sicher im geschlossenen

Container.

„Ich kann das verstehen, viele Leute denken,

dass das Bohren vor allem Dreck und Staub

mit sich bringt.” Andreas Siemetzki ist der

geschäftsführende Gesellschafter der R&S

Grundwassertechnik GmbH & Co. KG aus

Wermelskirchen-Arnzhäuschen, wenn es

aber ans Bohren geht, dann packt der

Diplom-Geologe selbst mit an.

Die R&S Grundwassertechnik ist spezialisiert

auf Bohrungen aller Art: für Brunnen,

um Altlasten zu erkunden oder um Weltkriegsmunition

sicher für den Kampfmittelräumdienst

frei zu legen. Auch Proben nehmen

die Geologen, um die Bodenbeschaffenheit

zu erforschen. Ein Geschäftszweig

ist aber zur Zeit besonders gefragt: Erdwärme-Bohrungen.

Um den steigenden Ölund

Gaspreisen ein Schnippchen zu schlagen,

wollen immer mehr Hausbesitzer den

Wärmespeicher unter ihren Füßen anzapfen.

Kein Schornstein mehr im Haus, kein

strategisches Vergleichen der Heizölpreise

mehr, kein Banges Warten auf die nächste

Ölkrise. Kein Wunder, dass die Versprechen

klingen, wie eine Verheißung aus der Zeit

vor dem Klimaschock und dem finanziellen

Aderlass, der an jeder Zapfpistole droht,

egal ob aus ihr nun Diesel, Super- eben

Heizöl sprudelt. Doch Andreas Siemetzki ist

Fachmann und nimmt seine Aufgabe ernst:

„Es geht eben nicht überall”, betont Siemetzki.

Denn: Der Boden, auf dem ein Haus

steht, bestimmt, ob hier mit Erdwärme

geheizt werden kann. So haben die natürlichen

Voraussetzungen vor jedes Projekt ein

genaues Kartenstudium gesetzt, keine

Landkarten, sondern Karten, auf denen die

Bodenbeschaffenheit eingezeichnet ist.

Im Büro der Firma in Arnzhäuschen stehen

Gläser mit Bodenproben. Welcher Untergrund

wie gut Wärme leitet: Das hat Andreas

Siemetzki gelernt, regelmäßig bringt er

sich und sein Computersystem auf den neusten

Stand. Denn: den natürlichen Sonnenspeicher

im Boden kann nur anzapfen, wer

die Struktur dieses Geo-Akkus versteht.

„Hier bei uns im Rheinisch-Bergischen Kreis

haben wir gute Voraussetzungen, wir sind

Teil des Rheinischen Schiefergebirges”,

erklärt der Geologe. Bereits wenige Kilometer

weiter südlich sieht es anders aus, einem

www.rbw.de 1.2008


Auftraggeber aus der Nähe von Bonn musste

Siemetzki erklären, dass sein Grund und

Boden kaum Wärme leitet, ein Einbau also

wenig Sinn mache. Aber auch im Bergischen

müssten Einschränkungen hingenommen

werden. „Einschränkungen gibt es in der

Nähe von Talsperren oder bei alten Bergwerken,

von denen es in unserer Gegend ja

einige gab”, erklärt Siemetzki.

Das Prinzip Erdwärme ist eigentlich simpel:

Ab einer Tiefe von rund zehn Metern

herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur,

in unserer Region etwa zwölf Grad

plus. Das nutzt das Erdwärme-Prinzip aus.

Mit einer Pumpe wird ein Wasser-Frostschutz-Gemisch,

Sole genannt, durch das

unterirdische Rohrsystem gepumpt. Die

konstante Temperatur in dieser Tiefe wird

also dazu benutzt, Wasser aufzuheizen oder

abzukühlen. Im Winter wird so das Heizungswasser

auf Temperatur gebracht, im

Sommer unterstützt die Pumpe die Klimaanlage.

„Das ist eine Energiequelle mit

fast unerschöpflichem Potential”, erklärt

Arnd Meller von R&S.

R&S baut für seine Anlagen so genannte

Erdsonden in den Garten. Jede Einzelne hat

nur den Durchmesser einer Untertasse.

„Wie viele Sonden benötigt werden,

berechnen wir nach der Größe der Wohnfläche

und dem Energiebedarf”, erklärt

1.2008 www.rbw.de

R&S Grundwasserwärmetechnik GmbH & Co. KG

Geschäftsführender Gesellschafter: Andreas Siemetzki

info@rs-grundwassertechnik.de

www.rs-grundwassertechnik.de

Fotos: Blumberg (5)

Andreas Siemetzki. Sogar ein Mehrfamilienhaus

mit zwanzig Wohnungen hat R&S

bereits mit Erdwärme versorgt. „Was vielen

Bauherren wichtig ist: Nachher sieht man

nichts mehr von der Anlage, alles liegt unter

der Erde”, so Siemetzki weiter.

Wie tief sich die Bohrer ins Erdreich graben

müssen, hängt von der Bodenbeschaffenheit

ab, und davon, was die Wärmepumpe

leistet. Für ein Einfamilienhaus reichten aber

in der Regel zwei Sondenbohrungen mit

einer Tiefe von 100- bis 150 Metern, sagt

Andreas Siemetzki. Das liege an den

„grundsätzlich guten Bedingungen für Erdwärme”

im Rheinisch-Bergischen Kreis und

auch im benachbarten Oberberg.

Seit 1995 arbeitet das Unternehmen in der

Bohr-Branche, inzwischen mit fünf Angestellten.

Der Unternehmenszweig mit den

stärksten Zuwachsraten zur Zeit ist die Erdwärme.

Kunden sind die Hausbauer selber,

aber auch Ingenieure, Architekten und

Installateure. R&S übernimmt bei Erdwärme-Projekten

aber nicht nur die Planungen

für Bohrungen und die Bauleitung: Inzwischen

sind die Mitarbeiter der Firmen versiert

in Sachen Verwaltung: Sie übernehmen

die notwendigen Behördengänge für

ihre Kunden und holen alle erforderlichen

Genehmigungen ein.

| Lutz Blumberg

Arnzhäuschen 38

42929 Wermelskirchen

Telefon +49 (0) 21 93 . 500 895

Telefax +49 (0) 21 93 . 500 59 94

Energiespar-Tipps | Belkaw

In der Diskussion um Klimakiller auf

Landstraßen, Autobahnen oder im Luftverkehr

fällt oft unter den Tisch, dass

der erste Schritt zur Einsparung von Ressourcen

denkbar einfach ist und in

unmittelbarer Nähe jedes Verbrauchers

liegt. Reiner Weiss vom Energieversorger

Belkaw in Bergisch Gladbach erklärt

den Lesern von punkt.rbw, wie sich mit

einigen Modifikationen Ressourcen sparen

lassen, ohne das Rad gleich neu zu

erfinden. Denn: Einsparpotential findet

sich in allen Bereichen, auch in der

Firma. Wann haben Sie sich beispielsweise

das letzte Mal den Kühlschrank im

Pausenraum vorgenommen und unter

klimaschonenden Gesichtspunkten

betrachtet? – Zwischen dem Joghurt,

der Kaffeemilch und dem Mineralwasser

der Kollegen liegen oft ziemliche Stromfresser

im Verborgenen.

DER KÜHLSCHRANK „Luft isoliert

gut”- das weiß jeder Häuslebauer. Im

Umkehrschluss heißt das aber auch, dass

jeder leere Kühlschrank nur schwer seiner

eigentlichen Bestimmung gerecht

wird – zu kühlen. „Immer wenn ich die

Türe aufmache, gelangt Raumluft in den

Kühlschrank hinein”, erklärt Reiner

Weiss. „Die warme Luft muss dann vom

Kühlaggregat heruntergekühlt werden”.

Ist der Kühlschrank „kompakt” eingeräumt,

hat das Kühlaggregat weniger

Arbeit. Dazu kommt die Einstellungssache:

Kühlschränke sind häufig zu kalt

eingestellt und verbrauchen dabei viel

zu viel Energie. „Überlegen Sie genau,

was sie kühlen möchten”, rät Weiss.

„Meist reicht eine Temperatur zwischen

6 und 8 Grad vollkommen aus. Jedes

Grad, das mehr heruntergekühlt wird,

verbraucht bis zu zehn Prozent mehr

Energie.”

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Klima-Plan | Bergisch Gladbach

„Der Markt ist geradezu explodiert”

Im Büro der Firma Klima-Plan in Bergisch Gladbach ist viel zu tun. Pausenlos schrillen die Telefone,

Geschäftsführer Wolfgang Hausmann und Klaus Rusche sprechen derzeit vorzugsweise über das

Telefon miteinander. Der eine gerade zurück aus Serbien, der andere bereits wieder auf einer Baustelle

in der Schweiz. In der Firmenphilosophie steht selbstbewusst „geht nicht, gibt’s nicht” und das

scheint derzeit tatsächlich die Hausregel Nummer eins zu sein bei Klima-Plan. Die junge Firma baut

kältetechnische Anlagen in aller Welt. Renomierte Hotelketten gehören ebenso zu den Kunden wie

die Hersteller der Kölner Traditionsmarke 4711, doch Klima-Plan sorgt nicht nur für kühle Köpfe bei

seinen Kunden, inzwischen heizen sie ihnen auch kräftig ein, mit Wärmepumpen.

Der Markt ist letztes Jahr geradezu

explodiert”, erklärt Wolfgang Hausmann.

„2004 wurden bundesweit nur etwa

14 000 Systeme verkauft, 2006 sind es

schon über 50 000”. Bei aller Euphorie über

die Verkaufszahlen hat sich Hausmann vor

allem aber auch eine gesunde Portion Skepsis

behalten. „Das Thema Wärmepumpen

ist schon 1975 während der ersten Ölkrise

aufgekommen und damals ist auch viel

Schrott auf den Markt gekommen, die

Technik war einfach noch nicht ausgereift”,

so Hausmann weiter.

Die Mitarbeiter von Klima-Plan machten

sich auf die Suche nach zuverlässigen Systemen.

Klaus Rusche und sein Mitarbeiter

Alexandre Baranov sind die ausgewiesenen

Fachleute für Wärmepumpen, auch bestätigt

durch das EU-CERT.HP Zertifizierungskomitee

als Wärmepumpen-Installateure

des Bundesverbands. Das übrigens als einer

der ersten Kältefachbetriebe in ganz

Europa.

Inzwischen hat Klima-Plan schon mehr als

60 Wärmepumpen-Anlagen im Rheinisch-

Bergischen Kreis installiert. Dazu kommen

diverse Großanlagen für die Industrie mit

Leistungen 80 bis 400 kW. Und dabei setzt

die Firma ziemlich bedingungslos auf Qualität.

Klaus Rusche spricht bei Wärmepumpenanlagen

sogar von einer Geldanlage mit

sehr hoher Rendite. „Die Art der Heizung

wird bei der Bewertung einer Immobilie

immer wichtiger”, erklärt Rusche. Kein

Wunder, sind die Energiekosten bei Wärmepumpenanlagen

relativ konstant, da sie

bis zu 80 Prozent erneuerbare Energien

nutzen, damit ist „eine Reduzierung der

Heizkosten um bis zu 80 Prozent möglich”,

rechnet Rusche vor.

Für wen lohnen sich Wärmepumpen überhaupt?

– „Im Neubaubereich ist das sehr

einfach, meist haben die Häuser eine Fußbodenheizung

und sind optimal isoliert, da

macht so eine Anlage Sinn”, sagt Wolfgang

Hausmann. „Bei Altbauten sieht das anders

aus, die sind zwar eigentlich die technisch

interessanten Herausforderungen, aber

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Klima-Plan, kältetechnische Anlagen GmbH & Co.KG

Wolfgang Hausmann, Dipl. Ing. Klaus Rusche

info@klima-plan.de

www.klima-plan.de

wenn die Bedingungen überhaupt nicht

stimmen, ist der Austausch einer Öl- oder

Gasheizung durch eine Wärmepumpe nicht

zu empfehlen.”

Wie bei der klassischen Heizung gibt es

auch bei Wärmepumpenanlagen große

Unterschiede. Klaus Rusche warnt seine

Kunden eindringlich, die günstigste Bauart

zu wählen: „Es kann da böse Überraschungen

geben.” Etwa, wenn in die Anlage Heizstäbe

eingebaut wurden. Die brauchen

Strom, den sich die Anlage aus dem Netz

holt, dann also wieder Geld kostet. „Das soll

oft die mangelhafte Planung und Ausführung

verdecken, also dass das System nicht

korrekt und mit billigen Komponenten aufgebaut

wurde”, sagt Rusche. Sei die Verarbeitung

gut, benötige eine Wärmepumpe

keine Heizstäbe. Die wohlige Wärme für die

Wohnung wird ausschließlich durch die Verdampfung

in der Pumpe gewonnen. Ein

Prinzip wie beim Kühlschrank zu Hause.

„Deswegen ist kältetechnisches Fachwissen

meiner Meinung nach unabdingbar”, so

Rusche.

Bei den Anlagen mit Direktverdampfung,

die Klima-Plan favorisiert, werden auf einen

Teil Energie, der in die Anlage hinein gegeben

wird, fünf Teile erneuerbare Energie aus

der Erde herausgeholt, oder aus der Luft,

denn ein ähnliches System wie die Erdwär-

1.2008 www.rbw.de

Ernst-Reuter Str. 15

51427 Bergisch Gladbach

Telefon +49 (0) 2204 . 30 16-0

Telefax +49 (0) 2204 . 30 16-16

Fotos: Blumberg (4)

me gibt es auch als Luft-Wärmepumpe. Bei

der Erd-Wärmepumpe wird die im Boden

gespeicherte Sonnenenergie, die Erdwärme

also, durch Rohrleitungen aufgenommen, in

denen ein Arbeitsmittel zirkuliert. Die Rohrsysteme

können flach im Boden liegen oder

senkrecht in den Boden eingelassen werden.

Die konstante Temperatur im Boden

heizt das Arbeitsmittel auf, mittels Wärmetauscher

wird die Wärme dann auf die Heizung

im Haus übertragen.

Das System kann das ganze Jahr hindurch

für Heizungswasser und Warmwasser

genutzt werden. Ebenfalls ganzjährig

genutzt werden kann das Schwestersystem,

die Luft-Wärmepumpe. Hier wird nicht tief

gebohrt und es werden auch keine Rohre

verlegt, vielmehr sorgt ein Hochleistungsverdamfer

draußen für die benötigte

Wärme. Sogar bis minus 15 Grad kann das

System der Außenluft noch genug Wärme

abringen, um drinnen im Haus zu heizen.

Der Unterschied zum Erd-System: Der

Platz. Auch auf kleinen Grundstücken kann

der Kasten mit dem Verdampfer installiert

werden. Die Ausbeute ist hier gerade mal

fünf Prozent geringer als bei der Erdwärmepumpe.

Also: 75 Prozent Sonnenenergie zu

25 Prozent Einsatz. Klaus Rusches Vergleich

mit einer Investition mit hoher Rendite ist

also nachvollziehbar.

| Lutz Blumberg

Energiespar-Tipps | Belkaw

ES WERDE LICHT In Australien sind sie

längst Auslaufmodelle, von Gesetzes

wegen: die Glühbirnen. Spätestens 2010

wird das Eindrehen von herkömmlichen

Leuchtkörpern in „Down under” ganz

verboten, nur noch Energiesparlampen

werden dann Licht in die Heimstätten

der Australier bringen. Auch wir Deutsche

greifen vermehrt zu den modernen

Energiesparlampen.

Doch gerade aus ihrer Anfangszeit

haben sich hier Mythen hartnäckig in

den Köpfen der Verbraucher fest

gesetzt. Beispiel: Der Einsatz lohnt nur

in Räumen, in denen die Lampen den

ganzen Tag brennen, ständiges Ein- und

Ausschalten verbrauche mehr Energie,

als eine herkömmliche Glühbirne. „Das

stimmt inzwischen nicht mehr”, erklärt

Reiner Weiss. Die neuen Energiesparlampen

haben sich technisch weiter entwickelt.

„Wenn in einem Raum täglich

mehr als zwei Stunden das Licht brennt,

dann raten wir auf jeden Fall zu einer

Energiesparlampe.” Generell ist es sinnvoll,

ein „Lichtkonzept” für die eigenen

vier Wände oder den Arbeitsplatz zu

erstellen. „Lampen, die ein ganzes Büro

gut ausleuchten, sind sinnvoller, als wenn

jeder Mitarbeiter eine eigene kleine

Schreibtischlampe anknipst”, erklärt

Weiss. Zu Hause ist es ähnlich: In der

Abstellkammer kann ruhig weiter eine

herkömmliche Birne brennen, doch in

Küche, Wohn- und Kinderzimmer gibt

es viel Einsparpotential in Sachen

Beleuchtung.

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Bellandris Gartencenter Selbach | Bergisch Gladbach & Leverkusen

Gutes jetzt noch besser gemacht

Kaum enden wollende Glasfronten, lichte hohe Räume, bestückt mit zum Teil kältesensiblen

Planzen: Eigentlich müsste ein Gartencenter doch ein wahrer Klimakiller

sein. Weiß man doch, dass über die Fenster die meiste Wärme abgegeben wird. „Da

vergessen Sie aber, dass die Glasflächen sogar in der Winterzeit auch Wärme gewinnend

sind,” klärt Dipl.-Ing. Christoph Brieden den Laien auf. Beim Gartencenter Selbach

in Bergisch Gladbach legt man großen Wert auf Umweltverträglichkeit. Und der

gerade neu eröffnete große „Ableger” in Leverkusen sei energietechnisch „in Europa

einzigartig!”

Dass Firmen aus dem „grünen Bereich”

Umweltmaßnahmen generell affin sind,

liegt auf der Hand. Und so sind Umweltschutz

und ökologisches Handeln ein

wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie

der Bellandris Gartencenter

Selbach. Gerade bei der Planung des

Neubaus in Leverkusen hat der Familienbetrieb

hierauf ein ganz besonderes Augenmerk

gelegt.

Schon im ersten Bergisch Gladbacher Gartencenter

in Paffrath hat die Ökologie bei

jeder Umbaumaßnahme eine entscheiden-

de Rolle gespielt: Dort wird das gesamte

Regenwasser der Dachfläche des Gebäudes

in einer unterirdischen Wasserzisterne mit

rund 800 Kubikmetern Fassungsvermögen

aufgefangen und im Betrieb genutzt. Und

die größte Photovoltaik-Anlage im Rheinisch-Bergischen

Kreis produziert auf etwa

1000 Quadratmetern südwärts gerichteter

Dachfläche in der Spitze bis zu 100 kW

Strom – aktuell ablesbar an einer Schautafel

am Eingang.

„Wir haben ja schließlich viel mit der Natur

zu tun“, erklärt der Firmengründer Karl-

Herr Selbach, nach 32 Jahren in Bergisch

Gladbach haben Sie am 11. Oktober

ein zweites Gartencentereröffnet.

Verraten Sie uns warum?

Karl-Josef Selbach: Zunächst einmal ganz

einfach, weil unsere Kunden in Bergisch

Gladbach unser Konzept sehr gut annehmen.

Wir sind überzeugt davon, dass das

auch von den Leverkusenern und den

Menschen aus dem Umland gerne angenommen

wird.

Und warum gerade Leverkusen?

Karl-Josef Selbach: Weil die Lage mit der

direkten Anbindung des Hornpottwegs

an den Willy-Brandt-Ring ideal ist.

Sowohl für uns, was die Logistik angeht,

als auch für unsere Kunden, für die eine

perfekte Erreichbarkeit wichtig ist. Und

natürlich auch, weil wir hier eine Marktlücke

sehen. Vergleichbares gibt es hier

im direkten Umfeld noch nicht.

www.rbw.de 1.2008


Josef Selbach. „Umso mehr wollen wir in

unserem Gartencenter auch verantwortungsvoll

mit natürlichen Ressourcen umgehen

und umweltschonende Techniken nutzen.“

Die Solarstromerzeugung passte

daher gut in das Gesamtkonzept des Unternehmens.

Denn die Photovoltaik setzt man

heute erfolgreich zur Gewinnung von

Gleichstrom aus Sonnenlicht ein. Der

gesamte erzeugte Strom wird über einen

Wechselrichter dann in das elektrische Netz

eingespeist. 30-40 Privathaushalte könnte

die Anlage mit Strom versorgen.

Eine extrem sparsame Fußbodenheizung

und der emmissionsarme Gas-Brennwertkessel

der Heizung auf neuestem technischen

Stand schonen die Ressourcen und

verringern die Abgasbelastung der Umwelt.

Ebenso helfen die klimacomputergesteuerte

Heizungs-, Lüftungs- und Lichtregelung

mit der hochwertigen Isolierung der

beheizten Zonen, Energie zu sparen.

„Natürlich wollten wir beim Neubau am

Hornpottweg alles, was wir in 30 Jahren in

Paffrath nach und nach umgesetzt haben,

noch ein bißchen besser und effektiver

machen”, erinnert sich Anne Selbach an die

Planungsphase. Und Vater Karl-Josef Selbach

bestätigt: „Da haben wir uns hier in

Leverkusen besonders viele Gedanken

gemacht.“ Herausgekommen ist so zum

1.2008 www.rbw.de

Bellandris Gartencenter Selbach

Inhaber: Karl-Josef Selbach

info@gartencenter-selbach.de

www.gartencenter-selbach.de

Das Büro VeitBrieden Ingenieure wurde

von Thorsten Veit und Christoph Brieden

aus Bergisch Gladbach (beide Dipl. Ing.

(FH) der Versorgungstechnik und Gebäudeenergieberater

mit Zertifikat und

Zulassung beim Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

sowie Energieberater bei der Verbraucherzentrale

NRW) im Juni 2006

gegründet. Mitte 2007 stieg Bernd Hinz

(Energieberater HWK) mit in die Geschäftsführung

ein. Das Ingenieur-Büro

ist Träger des Deutschen Solarpreises

2007.

VeitBrieden Ingenieure

Dellbrücker Str. 225

51469 Bergisch Gladbach

Telefon +49 (0) 22 02 . 24 69 61

Telefax +49 (0) 22 02 . 24 69 98

info@veit-brieden.de

Nussbaumer Straße 39

51469 Bergisch Gladbach-Paffrath

Hornpottweg 3 / Ecke Willy-Brandt-Ring

51375 Leverkusen

Fotos: Lawrenz (3), RBW

Beispiel eine große Photovoltaik-Anlage, die

mit 880 qm Sonnenenergie und 120 Kilowatt

als Höchstleistung den Bergisch Gladbacher

Aufbau noch einmal deutlich übertrifft.

Die Anlage soll noch in diesem Jahr

ans Netz gehen.

Geheizt wird auch das neue Gartencenter

mittels einer Gaswärmepumpe, die noch bis

minus 10°C Wärme der Außenluft nutzt.

„Die Pumpe funktioniert nach dem

Kraft/Wärmekopplungs-Prinzip und wird

mit Erdgas betrieben. In Verbindung mit der

Fußbodenheizung in unserem Warmhaus ist

das eine Heizform mit sehr geringem Energieverlust,“

erklärt Selbach. Schon bei Konstruktion

und Auswahl der Materialien hatten

die Architekten des Gewächshauses den

Auftrag, konsequent auf den neuesten

Stand der Wärmedämmungstechnik zu setzen.

Und auch die Freie Lüftung, die über

Wärme- und Dichteunterschiede der Luft

gesteuert wird, verbraucht gegenüber einer

herkömmlichen mechanischen Lüftung

kaum Strom.

„Was wir hier für unseren Auftraggeber realisieren

konnten, ist weit mehr als Standard”,

freut sich Christoph Brieden vom

Bergisch Gladbacher Ingenieurbüro Veit-

Brieden. „So erreichen wir zum Beispiel mit

den Gasmotor-Wärmepumpen in Bezug auf

die eingesetzte Primärenergie in Form von

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Erdgas einen Wirkungsgrad von über 150

Prozent!” Die Ingenieure sind spezialisiert

auf die Energieberatung im privaten-,

gewerblichen- und industriellen Bereich

sowie die Fachplanung regenerativer

Energiesysteme und technischer Gebäudeausrüstung.

Beide Neubauten der Gartencenter

in Bergisch Gladbach und in

Leverkusen wurden von der ersten Wirtschaftlichkeitsbewertung

über die Planung

und Bauüberwachung bis zur Abnahme

und Inbetriebnahme betreut. Und so setzte

der Architekt alles um, was die Planer

berechnet haben. „Viel mehr wäre nicht

möglich gewesen. Und wenn man die

Relation zu den Kosten betrachtet, wurde

sogar alles umgesetzt, was sinnvoll war.”

Mit reinen „Show-Elementen” wie Solarpaneelen

statt der Verglasung wollte man

sich nicht aufhalten.

Rund 250 Warengruppen mit ungefähr

40.000 verschiedenen Artikeln kann das

Bellandris Selbach Gartencenter seinen

Gästen präsentieren. Sortimentsschwerpunkte

sind Topf-, Zimmer-, Beet- und

Balkonpflanzen, die hauseigene Baumschule,

eine große Auswahl an saisontypischen

Dekorations-Artikeln, Gartengeräte,

Pflanzgefäße und Gartenmöbel – vom

einfachen stapelbaren Stuhl über Sonnenschirme

bis hin zu Elektrogrills, kompletten

Sitzgruppen, Hängematten und

Strandkörben. In der Floristik-Abteilung

finden sich nicht nur eine Vielzahl verschiedener

Schnittblumen, sondern auch

Gestecke, Arrangements und vorgefertigte

Blumensträuße. 1975 hatte Karl-Josef

Selbach (damals noch mit seinem Partner

Franz Schall) sein erstes Gartencenter an

der Nussbaumer Straße 39 eröffnet.

Unter der Marke „Bellandris“ haben sich

mit dem heutigen Familienbetrieb

deutschlandweit 41 weitere selbstständige

Gartencenter vereint. „Uns ist gemeinsam,

dass sie sich als inhabergeführte Anbieter

durch besondere Qualität in Produkt und

Service auszeichnen”, so Selbach.

Konsequenz auch im Detail: das Unternehmen

hat ein eigenes Pfandsystem für

Futtermittelverpackungen eingeführt. Wie

gesagt: „Auf die Umwelt haben wir schon

immer ein ganz besonderes Augenmerk

geworfen.” | Wolfgang Ernst

WVT Wirtschaftliche Verbrennungstechnik GmbH | Overath

Mit Biomasseanlagen von

Untereschbach bis Brasilien

In die Einfahrt zum Schulzentrum Deilich bei Goslar biegt schon lange kein Tanklaster

mehr ein, auch bei Schreinermeister Markus Köser im oberbergischen Wipperfürth

hat seit fast sechs Jahren kein Heizöl-Lieferant mehr angeklopft. Die Liste von Unternehmen,

öffentlichen Einrichtungen und Privathäusern, die den fossilen Energieträgern

lebewohl gesagt haben, ließe sich lange fortführen, denn: Holz, der wohl älteste

Energieträger der Menschheit, erlebt eine Renaissance.

Mit einem romantisch knisternden

Feuer im Kamin hat das freilich nichts

mehr zu tun. Auch das Argument, dass Holz

CO2-neutral verbrennt, ist nicht unbedingt

das Hauptargument, wenn beispielsweise

ein Mittelständler Holz statt Erdgas verfeuern

will, in erster Linie muss die Kalkulation

stimmen.

Moderne Technik und steigende Preise bei

Öl und Gas befeuern sprichwörtlich den

Aufschwung des neuen, alten Prinzips. Das

hört Jörg Wendenburg nicht gern. Der

Diplom-Ingenieur der WVT Wirtschaftliche

Verbrennungstechnik GmbH ist zwar stolz

auf die lange Tradition seiner Firma – „das

machen wir schon mehr als vierzig Jahre“ –

verweist aber zu recht auf die neueste Technik,

die in den Bioflamm-Anlagen der WVT

steckt.

Rückblende: Am Anfang war das Holz. Das

hatten viele Sägewerke im Rheinisch-Bergischen

Kreis zu Genüge. Daraus Energie zu

gewinnen, das war die Aufgabe der WVT.

Die Kunden kamen aus der direkten Umge-

www.rbw.de 1.2008


WVT/Bioflamm Wirtschaftliche Verbrennungs-

Technik K. W. Prochnow GmbH

Geschäftsführer: Dipl. Ing. Thomas Biedenkopf

wvt@bioflamm.de, www.bioflamm.de

bung, genau wie der Brennstoff, den die

WVT-Anlagen verfeuern. „In erster Linie ist

die holzverarbeitende Industrie unser angestammter

Kundenkreis“, bestätigt Jörg

Wendenburg. Fast ein halbes Jahrhundert

wird in WVT-Anlagen bereits Biomasse verfeuert.

Heute sind es nicht mehr nur die Holzverarbeiter.

„Starkes Wachstum haben wir beispielsweise

in Frankreich, wo wir viele

öffentliche Einrichtungen mit unseren Anlagen

ausstatten“, zählt Wendenburg auf. Der

Grund: Die WVT konnte in ihrer langen Firmengeschichte

viele Erfahrungen sammeln

und die Erkenntnisse aus rudimentären

Anfängen weiter entwickeln zu Systemen,

die sauber und sicher laufen. „Geschlossene

Systeme, die automatisch funktionieren. Die

Anlagen verbrennen die Biomasse fast rückstandsfrei“,

erklärt Ingenieur Wendenburg.

Selbst große Anlagen, die verlässlich Leistung

bringen müssen, sind kein Neuland

mehr für die WVT. Bundesweit rund 30

Schulzentren werden mit den Biomasse-

Anlagen aus Overath geheizt. Erst im letzten

Jahr orderte die Fachhochschule Köln

für ihren Campus-Neubau im oberbergischen

Gummersbach eine Bioflamm-Anlage

von WVT. Im eingangs erwähnten Beispiel

des Schulzentrums bei Goslar sind allein die

Zahlen beeindruckend: Rund 60 000 Liter

1.2008 www.rbw.de

Heizöl spart die Anlage dem Kreis ein. Als

Ersatz für das Heizöl kommen nun Tankwagen

und füllen die Speicher mit Holzpellets

auf, die dann vollautomatisch in die Anlage

transportiert werden.

Das Rückgrat des WVT-Know-hows sind

dabei die Bioflamm-Anlagen. „Ein vollkommen

neuartiges Feuerungssystem, entwickelt

aus unserer Erfahrung bei der weltweiten

Vermarktung der Rauchgasentstaubungsanlagen“,

erklärt WVT-Geschäftsführer

Thomas Biedenkopf. Damit werden Biomassen

– also nicht nur die zwischenzeitlich

bekannten Holzpellets – verwendet. Weit

mehr als 4000 Anlagen sind weltweit

bereits von WVT aufgebaut worden, gebaut

in Overath-Untereschbach, in Maribor in

Slowenien und auch in Brasilien, von wo aus

der Markt in Süd-Amerika abgedeckt wird.

Weitere Großprojekte sind in Arbeit. In

Hessen wird beispielsweise ein ganzes

Musterdorf mit Fernwärme aus WVT-Anlagen

versorgt, ebenso wie im oberbergischen

Lieberhausen. Neben wirtschaftlichen

Gesichtspunkten ist vor allem auch die

neutrale CO 2-Bilanz dieser Anlagen ein

Argument. „Das Holz hat während seines

Wachstums genau die Menge an CO 2 aufgenommen,

die bei der Verbrennung wieder

freigesetzt wird“, erklärt Jörg Wendenburg.

| Lutz Blumberg

Bahnhofstr. 55-59

51491 Overath-Untereschbach

Telfon +49 (0) 22 04 . 974 4-0

Telefax +49 (0) 2204 . 97 44-26

Fotos: Blumberg (3), Lawrenz

Energiespar-Tipps | Belkaw

EISZAPFEN GEGEN FRISCHLUFTFA-

NATIKER Es ist ein Kampf um die frische

Luft. Gerade in Großraumbüros

wird er täglich ausgefochten: frischer

Sauerstoff oder muckelige Wärme? –

„Eigentlich kein Widerspruch, es geht

beides”, sagt Reiner Weiss. Denn: Um

die Luft in einem Raum auszutauschen,

reicht meistens nur fünfminütiges

„Schocklüften” aus. „Wenn Fenster den

ganzen Tag gekippt sind, dann kühlt ein

Gebäude aus”, erklärt Weiss. „Die Innenwände

werden kalt. Den Raum dann

wieder auf eine angenehme Temperatur

zu bringen, kostet viel Energie.” Besser

ist es, kurz alle Fenster ganz zu öffnen.

Währenddessen sollten die Heizkörperventile

zu gedreht werden.

Eine weitere „Klimasünde” findet sich

oft direkt vor den Heizkörpern: sie sind

zugestellt. „Der Rollschrank, der sonst

im Weg herum steht, wird dann vor die

Heizung gerollt und bleibt da erst einmal

stehen”, so Reiner Weiss. In der

Büroküche ist es das Spültuch, das zum

Trocknen über die Heizung gehängt

wird, zu Hause im Bad sorgen Handtuchhalter

an den Heizungen für warmes

Frottee. „Die warme Heizungsluft

muss zirkulieren können, ansonsten verpufft

die ganze Heizwärme wirkungslos”,

erklärt Weiss.

23


PARTNER.RBW

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Holzbau Hamacher | Overath

Häuser aus lebendigem Material

Eines der ältesten Materialien zum Bau

von Häusern ist gleichzeitig eines der

aktuellsten – Holz. Schneller Aufbau ist

ein wichtiger Grund, auf Holz zu setzen.

Aber auch andere Aspekte wie Optik,

Gestaltungsmöglichkeiten, Raumklima

oder Dämmeigenschaften sprechen für

ein Haus aus Holz. Seit 50 Jahren setzt

das Overather Unternehmen Hamacher

auf den „Dauerbrenner“.

1957 gründeten Walter Hamacher und

Reinhold Wilde in Hoffnungsthal ihr Unternehmen.

Als traditionelle Zimmerei baute

das Unternehmen viele Brücken, Kirchtürme

und die ersten Fachwerkhäuser. Schon

nach wenigen Jahren war der Betrieb so

gewachsen, dass ein Umzug an die Alte

Hammermühle in Overath nötig wurde. Ein

idyllischer Flecken, der allerdings auch seine

Tücken hatte: Bei Agger-Hochwasser kam

man nur über einen selbstgebauten Steg

zur Säge. In den 80er Jahren erfolgte der

nächste Wachstumsschritt mit einer neuen

Halle. Mitgründer Reinhold Wilde verließ

das Unternehmen, für ihn stieg mit Ulrich

Hamacher die nächste Generation ein.

Schneller als gedacht musste der studierte

Holztechniker den Betrieb alleine führen,

nachdem sein Vater Walter 1987 früh verstarb.

Gemeinsam mit seiner Frau Christiane,

verantwortlich für das Kaufmännische,

forcierte Ulrich Hamacher den Bau moderner

Holzhäuser. Dieser Zweig florierte

wegen verschiedener technischer Innovationen.

Die beiden bewiesen das richtige

Gespür. Die dritte Generation steht schon

bereit. Florian Hamacher absolviert ein duales

Studium: Zimmerer-Lehre im Familien-

Unternehmen und Studium zum Bauingenieur.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen

20 Mitarbeiter.

Anlass für einen Holzhausbau ist häufig die

Erweiterung des Elternhauses für die nächste

Generation. Holzhausbau bietet die

Möglichkeit, sehr flexibel auf verschiedene

Bedürfnisse einzugehen. Beim Bau wird

zum Beispiel auf Allergien Rücksicht

genommen, indem nur entsprechende

Materialien eingesetzt werden. Durch die

„trockene Bauweise“ gibt es auch keine

JUBILARE

Feuchtigkeitsprobleme wie in den ersten

Jahren eines Massivbaus. Unter ökologischen

Aspekten gibt es ebenfalls viele

Gründe, die für ein Holzhaus sprechen. Bis

auf die Schrauben bestehen alle Materialien

aus nachwachsenden Rohstoffen. Hamacher

setzt im Wesentlichen auf Nadelhölzer

aus Skandinavien und Deutschland.

Das Unternehmen ist hauptsächlich in der

Region aktiv, von Aachen bis Dortmund

und Bonn. Aber auch am Deich in Holland

trifft man auf einige Hamacher-Häuser. Die

Bauteile eines Holzhauses werden bei

Hamacher in einer großen Halle gefertigt.

Die Rahmenkonstruktion erhält eine

„Beplankung“, die als Wand für weitere

Gestaltung wie Anstrich oder Putz dient.

Häufig besuchen Kunden von Hamacher

„ihr“ Haus während der Fertigung in der

Produktionshalle. Die Bauteile werden vor

Ort montiert, Dämmung und Abschlussarbeiten

vorgenommen. Zellulose ersetzt

dabei zunehmend die klassische Glaswolle

als Dämmmaterial. Mit Druck wird das

Material in die Wandzwischenräume

www.rbw.de 1.2008


gepresst und sorgt so im Sommer und Winter

für ein optimales Klima. Niedrig- und

Passivenergiehäuser setzen häufig auf diese

Technologie. Das Holz wird heutzutage

technisch getrocknet. Das heißt, das Reißen,

wie man es von alten Balken kannte, wird

fast komplett verhindert. Imprägnierung ist

durch diese Vorbehandlung ebenfalls nicht

mehr nötig. Außenwände können wie

gewünscht gestaltet werden, Putz, Klinker,

Schieferschindeln – ganz nach dem eigenen

Geschmack. Die Häuser werden sehr individuell

gestaltet, in Kooperation mit eigenen

Architekten oder denen der Kunden. Es sind

in der Unternehmensgeschichte noch keine

baugleichen Häuser entstanden, ausgezeichnet

wurden schon einige mit Preisen.

Der Gewerbebau ist die jüngste Produktlinie

von Hamacher. Ein schönes Referenzprojekt

lässt sich sehr einfach besichtigen –

der neue Unternehmenssitz am Diepenbroich

in Overath wurde komplett selber

geplant und innerhalb von vier Monaten

gebaut. Es ist letztlich eine umfassende Ausstellung,

was sich alles mit Holz fertigen

1.2008 www.rbw.de

Hamacher GmbH

Dipl.Ing. Ulrich Hamacher. (FH)

info@holzbau-hamacher.de

www.holzbau-hamacher.de

lässt. Die Anfänge des Gewerbebaus waren

Aufstockungen, die Hamacher an Schulen

und Kindergärten vorgenommen hat. Mit

Holz ist wegen des geringeren Eigengewichts

und der hohen Stabilität statisch und

architektonisch viel möglich. Beispiele sind

der Sitz von Radio Berg in Kürten-Herweg

oder der Pavillon der Stadt Bergisch Gladbach

auf der Landesgartenschau in Leverkusen.

Kritisch ist bei diesen Projekten meist

der Faktor Zeit: Die Hauptschule in Overath

musste während der Sommerferien aufgestockt

werden – das ist nur mit Holzbauweise

realisierbar. Ein weiteres neues Standbein

ist die Fertighaussanierung. Bei vielen Bauten,

die vor 1983 entstanden sind, gibt es

durch eingesetzte Baustoffe Geruchs- und

Schadstoffprobleme, die Hamacher löst.

Das „Hamacher-Haus“ ist als Marke

geschützt. Dieser Schritt verdeutlicht den

Qualitätsanspruch im Unternehmen.

„Unser Name ist unser Gütezeichen“, so

Christiane Hamacher. „Vertrauen ist bei der

Investitionshöhe ein ganz wichtiger Faktor.“

Die Markenqualität dokumentiert Hamacher

auf jeder gefertigten Wand mit einem

eigenen Stempel. Belege für das hohe

Niveau sind Auszeichnungen wie das RAL-

Gütezeichen Holzhausbau und Montage

sowie die 5-Sterne-Meisterhaft, das höchste

Prädikat der Bauwirtschaft. Die Kunden-

Diepenbroich 11

51491 Overath

Telefon +49(0)2206.30 07

Telefax +49(0)2206-82984

Fotos: RBW, Schillings (5)

beziehungen werden bei Hamacher intensiv

gepflegt. Bei einem Bauprojekt ist ein Team

mit einem Ansprechpartner verantwortlich

von den Vorarbeiten bis hin zur Schlüsselübergabe.

Als Ansprechpartner zum Beispiel

bei Fragen zur Pflege stehen die Experten

gerne Rede und Antwort. Mit Bauherrenseminaren

zu Themen wie Sicherheit

und Gütesiegeln oder Finanzierung informiert

Hamacher die Bauherren „in spe“.

Diese Investition trägt Früchte. Unter den

zufriedenen Kunden von Hamacher sind

einige „Wiederholungstäter“, die schon ihr

zweites Haus von den Spezialisten aus

Overath errichten lassen. Wie bekannt das

Unternehmen ist, zeigt die Resonanz bei

der Eröffnung des neuen Firmensitzes:

Über 1.000 Besucher wollten mehr über das

Baumaterial Holz erfahren.

Die Kunden danken es dem Unternehmen

mit Vertrauen und Entgegenkommen.

Jedes Jahr öffnen Hamacher-Kunden ihre

Häuser für Interessenten, damit diese sich

von den Vorzügen eines Hauses „Made in

Rhein-Berg“ selber überzeugen können.

Gut etabliert hat sich ebenfalls der „Kundentreff“

auf den Bergischen Bautagen.

Christiane Hamacher: „Unsere beste Werbung

sind unsere zufriedenen Kunden“.

.

| Oliver Schillings

25


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erkennt man an ihrer Adresse

Das duale Konzept:

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Foto: RBW

PARTNER.RBW

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PARTNER.RBW

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Wilfried Saxler | Forschungslabor-Leiter im TechnologieZentrum

„Mich interessiert die Schneide”

Wilfried Saxler ist ein viel

beschäftigter Mann. Der gelernte

Werkzeugmacher, studierter und promovierter Maschinenbau-Ingenieur,

war lange Jahre in der freien Wirtschaft

tätig. Seit 2005 ist der 43-Jährige Professor für Werkzeugmaschinen

und Fertigungsverfahren an der Rheinischen Fachhoch-

Wenn der 43-Jährige anfängt über seinen

Beruf zu reden, ist er kaum zu

bremsen. „Ich bin ein Vollblutmaschinenbauer“,

sagt er. Ihn interessiert vor allem,

wie man Gestalt in ein Werkstück einbringt.

„Man kann Material gießen, umformen und

zerspanen“, erklärt er. Besonders die Technologie

des Zerspanens, des Abtragens

durch bohren, fräsen, und schleifen fasziniert

ihn. „Das mache ich besonders gerne,

das ist mein Hobby“, sagt er grinsend. Aus

dieser Begeisterung heraus entwickelte sich

auch das Labor in Moitzfeld.

Dass unter der Leitung von Saxler immer

wieder mit einem Skalpell in eine Plastikfolie

geschnitten wird, ist aber nicht nur seiner

Begeisterung und beruflichen Qualifikation

zu verdanken, sondern auch der Fähigkeit

zum Netzwerken.

„Mich interessiert die Schneide“, beginnt

der 43-Jähirge zu erzählen. Skalpelle, insbesondere

für Augenoperationen, müssen

scharf sein. „Und damit bin ich bei meinem

Thema“, sagt er und fängt an zu erzählen.

Er kenne einen Augenarzt in Berlin, der

mehrmals täglich den Grauen Star operiert.

Ein winziger Schnitt verändert das Leben

der Menschen (siehe Kasten). Prof. Saxler

war bei mehren OPs dabei und hat die Freude

der Patienten erlebt, die sofort nach

dem Eingriff wieder sehen konnten. Der

Arzt beschäftigte sich mit der Frage, ob es

schule Köln und dort seit 2006 auch Studiengangsleiter.

Nebenbei ist er Geschäftsführer des Fachverband Deutscher

Präzisions-Werkzeugschleifer e.V. und als freiberuflicher beratender

Ingenieur tätig. Und als wäre das noch nicht genug, hat

er ein Forschungslabor gegründet. Im TechnologieZentrum

fand er ideale Bedingungen für sein ehrgeiziges Projekt.

nicht möglich wäre, Skalpelle aus Keramik

herzustellen. Der Mediziner kannte Keramikmesser

aus der Küche und war davon

fasziniert, dass sie so lange scharf bleiben.

Metallskalpelle können in der Regel nur für

eine Operation benutzt werden, da sie zu

schnell an Schärfe verlieren. Eine Alternative

bilden Diamantskalpelle. „Die sind scharf

und bleiben scharf“, erklärt Saxler. Nur

seien sie sehr spröde und damit stoßempfindlich

und sehr teuer. 1600 bis 2400 Euro

kostet ein Diamantskalpell, ein Metallskalpell

neun bis 16 Euro.

In Deutschland werden etwa 600.000 Operationen

am Grauen Star pro Jahr durchgeführt.

Bei uns ist die Linseneintrübung

www.rbw.de 1.2008


Ein winziger Schnitt verändert das Leben

Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse.

Er führt dazu, dass das gesehene Bild immer mehr an

Schärfe verliert. Die Trübung ist meist eine Folge der Linsenalterung.

Das griechische Wort "Katarakt" bedeutet "Wasserfall":

Früher glaubte man, dass die graue Farbe in der Pupille eine

geronnene Flüssigkeit sei. Das Wort "Star" kommt vom starren

Blick, den vollständig erblindete Menschen haben.

Der Graue Altersstar ist die häufigste Augenerkrankung, die

operativ behandelt wird. Die Katarakt-Operation ist ingesamt

eine der häufigsten Operationen. Eine medikamentöse

Behandlung gibt es nicht. Das Prinzip jeder Katarakt-Operation

ist es, die trübe Linse zu entfernen und durch eine Kunstlinse zu

ersetzen. Kunstlinsen gibt es heute in unterschiedlichen Materialien

(z.B. Silikone, Acrylate). Die neue Linse muss die Brechkraft

der entfernten Linse besitzen. Die Linsenstärke wird

berechnet, indem man die

Augenlänge mit einem Ultraschallgerät

misst und die

Brechkraft der Hornhaut

bestimmt.

Die Hornhaut wird mit einem

wenige Millimeter breiten

Schnitt eröffnet und der Linsenkern

mit einem Ultraschallgerät

zerkleinert und abgesaugt. Anstelle der entfernten

Linse wird die Kunstlinse in den Kapselsack (Hülle der Linse)

eingesetzt. Sie wird in der Hülle fixiert und das Auge verbunden.

Der winzige Schnitt verschließt sich nach der Operation

von selbst, ohne dass sich Narben bilden.

Textquelle: www.netdoktor.de, Foto: Wikipedia

1.2008 www.rbw.de

Fotos: Landschoof (3)

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PARTNER.RBW

30

Fotos: Landschoof (2)

altersbedingt. Doch seit er sich näher mit

dem Thema befasst, denkt Saxler vor allem

an die Möglichkeiten, die ein preiswertes

und scharfes Messer für die Dritte Welt

bedeutet. „In den Tropen werden Kinder

mit dem Grauen Star geboren. Hier könnten

mit einem preiswerten permanent

scharfem Skalpell viel erreicht werden.“

Saxler war dem Skalpellhersteller, der mit

dem Berliner Chirurgen zusammenarbeitet,

bekannt und wurde angesprochen: „Du bist

doch jetzt an einer Hochschule und hast

Zeit zum Forschen.“ Doch eine Schleifmaschine,

um die Skalpelle selber herzustellen,

konnte sich Saxler nicht leisten. Aber er

hatte eine Idee: „Ich rief meinen Doktorvater

an und schlug ihm vor, dass er schleift

und ich dann prüfe.“ Aus diesem Anruf entstand

mit der Zeit eine Zusammenarbeit

mehrerer Firmen und Forschungslabors: Die

Keramik wird von der Herstellerfirma zur

Verfügung gestellt, an der Technischen

Hochschule in Aachen wird der Werkstoff

geschliffen, hierfür stellt eine andere Firma

Schleifscheiben zur Verfügung und in

Moitzfeld wird ein Prüfverfahren entwickelt,

mit dem die Keramikskalpelle getestet

und zertifiziert werden.

Als Saxler seinen Antrag auf Fördergelder

für das Forschungsprojekt stellte, war er

überrascht. „So schnell habe ich noch nie

Prof. Dr.-Ing. Wilfried Saxler

Studiengangsleiter Maschinenbau II

Rheinische Fachhochschule Köln

Hohenstaufenring 16-18, 50674 Köln

die Genehmigung bekommen“, erinnert er

sich. Nach nur sechs Wochen hatte er einen

positiven Bescheid. Dadurch tauchte ein

neues Problem auf: „Ich hatte keine Leute“,

so der Ingenieur. Doch nachdem er an der

Fachhochschule ein wenig Werbung für sein

Projekt gemacht hatte, fanden sich auch die.

Vor allem kann er auf Ergebnisse von

Diplomarbeiten aufbauen. Ein Student

befasste sich mit einem Businessplan, ein

anderer mit einem Qualitätsmanagementsystem,

ein weiterer mit reproduzierbaren

Prüfmethoden. Inzwischen läuft auch das

Betriebswirtschaftliche. „Bei unserem ersten

unterstützenden Beratungsgespräch hier im

Technologiezentrum waren noch viele Fragen

offen, aber inzwischen haben wir unsere

Hausaufgaben gemacht“, so der 43-Jährige.

Die Fördergelder sind für zwei Jahre

bewilligt. Im Moment leitet ein Ingenieur

das Forschungslabor mit Hilfe einer studentischen

Hilfskraft. Saxler steht im täglichen

Kontakt mit Motizfeld und mittwochs ist er

den ganzen Tag vor Ort. Inzwischen zeigen

schon Firmen aus der freien Wirtschaft

Interesse daran, ihre Produkte in Moitzfeld

prüfen zu lassen.

Nach dem Ablauf der Förderung soll das

ganze Labor in eine Firma übergehen. „Die

Spinn-off-Firma wird von der Hochschule

unterstützt, kann weiterhin die Gerätschaf-

Saxler@RFH-Koeln.de

Telefon +49 (0)221 / 20302 - 0

Telefax +49 (0)221 / 20302 - 45

Die zwingende Notwendigkeit der Forschung,

anwendungsbezogen zu arbeiten,

hat Prof. Saxler in seinem Labor im

Bergisch Gladbacher TechnologieZentrum

festgestellt. Inzwischen sind die

Ergebnisse des Projekts bei Firmen aus

der freien Wirtschaft heiß begehrt.

ten nutzen. Das ist ein weicher Übergang“,

sagt Saxler. Der Aufbau des Forschungslabors

hat den Ingenieur viel Zeit gekostet.

Doch mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden.

Dass an dem Projekt sowohl Wirtschaftsunternehmen

als auch Hochschulen

beteiligt sind, zeigt ihm vor allem eines: „Es

ist zwingend notwendig, dass die Forschung

anwendungsbezogen arbeitet.“

| Elke Landschoof

www.rbw.de 1.2008


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PARTNER.RBW

32

Änderungen bei der Gewerbesteuer im

Zuge der Unternehmensteuerreform 2008

Die Unternehmensteuerreform 2008 sieht neben Änderungen bei der Einkommenund

Körperschaftsteuer auch zahlreiche Änderungen bei der Gewerbesteuer

(GewSt) vor. Anders als zunächst angedacht, bleibt die Struktur der GewSt aber

grundsätzlich erhalten. Die Neuerungen treten zum Erhebungszeitraum 2008 in

Kraft und werden im Folgenden auszugsweise dargestellt.

1. Änderungen bei den gewerbesteuerlichen

Hinzurechungen und Kürzungen

Die GewSt knüpft an den Gewerbeertrag

an. Ausgangsgröße für diesen ist der nach

den Vorschriften des EStG/KStG ermittelte

Gewinn aus dem Gewerbebetrieb. Da die

GewSt eigenständige Zielsetzungen verfolgt,

wird diese Ausgangsgröße durch eine

Reihe von Hinzurechnungen und Kürzungen

modifiziert. Hierbei ergeben sich ab

2008 u. a. folgende Änderungen:

1.1. Hinzurechnung von Finanzierungsaufwendungen

Nach bisherigem Recht wurden verschiedene,

als Betriebsausgaben abziehbare Finanzierungsaufwendungen

dem Gewinn aus

Gewerbebetrieb zu 100 % (teilweise nur zu

50 %) wieder hinzugerechnet. Ab 2008

werden die Finanzierungsaufwendungen

zusammengefasst und vereinheitlicht. Nach

Abzug eines neu eingeführten Freibetrags

in Höhe von 100.000 Euro, erfolgt die Hinzurechnung

der Finanzierungsaufwendungen

künftig zwar nur noch zu 25 %, gleichzeitig

werden jedoch die Hinzurechnungstatbestände

weiter gefasst. Es entfällt z. B.

das bislang für einige der Hinzurechnungen

geltende Korrespondenzprinzip, demgemäß

die Hinzurechnung von Aufwendun-

gen dann unterbleibt, wenn diese Aufwendungen

beim Empfänger der GewSt unterliegen.

Von der generellen 25%igen Hinzurechnung

werden erfasst:

a) Entgelte für Schulden

Bisher unterlagen der Hinzurechnung 50 %

der sog. Dauerschuldentgelte. Durch die

Unternehmensteuerreform wird die Hinzurechnung

deutlich ausgeweitet, da nunmehr

alle „Entgelte für Schulden“ hinzuzurechnen

sind. Künftig müssen somit auch

kurzfristige Zinsen hinzugerechnet werden,

so dass die bisherige streitanfällige Abgrenzung

zu Dauerschulden entfällt. Als derartige

Entgelte zählen auch Erlösschmälerungen,

soweit diese ihre Grundlage in einer

nicht geschäftsüblichen Vereinbarung

haben (z. B. Skonti mit unüblich langem

Zahlungsziel), sowie Diskontbeträge aus

der Veräußerung von Wechsel- und anderen

Geldforderungen, d. h. insb. Abschläge

bei Forfaitierung und Factoring.

b) Renten und dauernde Lasten

Bislang wurden lediglich Renten und dauernde

Lasten, die wirtschaftlich mit der

Gründung oder dem Erwerb des Betriebs

zusammenhängen, zu 100 % hinzugerechnet.

Zudem galt das Korrespondenzprinzip.

Ab 2008 entfallen diese beiden Einschränkungen,

so dass grundsätzlich alle Renten

und dauernden Lasten als Hinzurechnung

erfasst werden. Eine Ausnahme besteht

lediglich für Pensionsverpflichtungen aus

Direktzusagen an Arbeitnehmer.

c) Gewinnanteile eines stillen

Gesellschafters

Das bisher geltende Korrespondenzprinzip

entfällt zukünftig.

d) Miet- und Pachtzinsen

Nach bisherigem Recht wurden dem

Gewerbegewinn 50 % der Miet- und Pachtzinsen

für die Benutzung beweglicher Wirtschaftsgüter

wieder hinzugerechnet. Künftig

werden auch Miet- und Pachtzinsen für

unbewegliche Wirtschaftsgüter hinzugerechnet.

Der Finanzierungsanteil bei diesen

wird mit 65 %, bei beweglichen Wirtschaftsgütern

mit 20 % angenommen. Da

die auf diese Weise ermittelten Finanzierungsanteile

zu 25 % hinzugerechnet werden,

beträgt die effektive Hinzurechnungsquote

bei beweglichen Wirtschaftsgütern 5

%, bei unbeweglichen Wirtschaftsgütern

16,25 %. Ausdrücklich werden nunmehr

auch Leasingraten genannt. Hierbei handelt

es sich jedoch lediglich um eine Klarstellung,

da diese schon bislang unter den

Begriff der Mietzinsen fielen. Bei kurzfristi-

www.rbw.de 1.2008


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PARTNER.RBW

34

gen Hotelnutzungen oder kurzfristigen Kfz-

Mietverträgen wird eine Hinzurechnung

jedoch regelmäßig entfallen.

e) Aufwendungen für die zeitlich befristete

Überlassung von Rechten

Durch diesen neu aufgenommenen Hinzurechnungstatbestand

sollen insb. Konzessionen

und Lizenzen erfasst werden. Der

diesbezügliche Finanzierungsanteil wurde

auf 25 % festgelegt; die effektive Hinzurechnung

beträgt somit 6,25 %.

1.2. Hinzurechnung und Kürzung

bei Streubesitzdividenden

Mit Einführung des Halbeinkünfteverfahrens

wurden Dividenden bei der ESt zur

Hälfte und bei der KSt effektiv zu 95 %

befreit. Die gewerbesteuerliche Behandlung

der Dividenden hing jedoch von der Beteiligungsquote

ab. Dividenden aus Beteiligungen

von weniger als 10 % wurden bislang

voll besteuert; Dividenden aus Beteiligungen

oberhalb dieser Grenze von der GewSt

befreit. Durch die Unternehmensteuerreform

wird die maßgebliche Beteiligungsquote

auf 15 % angehoben. Begründet wird

diese Steuerverschärfung mit der Sicherung

des GewSt-Aufkommens.

1.3. Kürzung bei Grundbesitz

Gehört zu einem Gewerbebetrieb Grund-

besitz, unterliegt dieser im Regelfall bereits

der Grundsteuer. Um eine zweifache Steuerbelastung

des Grundbesitzes zu vermeiden,

wird der Gewerbeertrag um 1,2 % des

um 40 % erhöhten Einheitswerts des zum

Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitzes

gekürzt. Voraussetzung für die Kürzung

ist künftig, dass der Grundbesitz nicht

von der Grundsteuer befreit ist.

2. Vereinheitlichung der Steuermesszahl

Bemessungsgrundlage der GewSt ist der

Gewerbesteuermessbetrag. Dieser ermittelt

sich, indem auf den ermittelten Gewerbeertrag

ein bestimmter Prozentsatz (Steuermesszahl)

angewendet wird. Erst in einem

zweiten Schritt wird die zu erhebende

GewSt durch Multiplikation des Gewerbesteuermessbetrags

mit dem von der jeweiligen

Gemeinde festgelegten Hebesatz

errechnet.

Bislang betrug die Steuermesszahl bei Kapitalgesellschaften

5 %. Bei Personengesellschaften

und natürlichen Personen stieg die

Steuermesszahl mit steigendem Gewerbeertrag

von 1 % bis auf 5 % an (sog. Staffeltarif).

Ab dem Erhebungszeitraum 2008

wird die Steuermesszahl auf 3,5 % gesenkt.

Gleichzeitig entfällt der Staffeltarif. Die

Steuermesszahl gilt somit einheitlich für alle

Gewerbesteuerpflichtigen unabhängig von

der Höhe des Gewerbeertrags.

Herr Dr. Horst Michael Leyh ist persönlich

haftender Gesellschafter der Dr. Leyh, Dr.

Kossow & Dr. Ott KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft,

Bergisch Gladbach, Köln und Wipperfürth

(www.LKO.de) sowie Vorstandsmitglied

der UHY Deutschland AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Berlin

(www.uhy-deutschland.de).

Frau Hannah Weiß ist Mitarbeiterin der

erstgenannten Gesellschaft.

3. Berücksichtigung der Gewerbesteuer bei

der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer

Die Belastung gewerblicher Einkünfte mit

Einkommensteuer/Körperschaftsteuer und

zugleich mit GewSt führt zu einer Doppelbelastung.

Um diese zu beseitigen oder

zumindest abzumildern enthielt das bisherige

Einkommensteuerrecht zwei entlastende

Regelungen:

1. Die Gewerbesteuer war bislang als

Betriebsausgabe abziehbar.

Zukünftig zählen die GewSt und die auf sie

entfallenden Nebenleistungen nicht mehr

www.rbw.de 1.2008

Fotos: RBW


zu den (abziehbaren) Betriebsausgaben. Als

Begründung für das Abzugsverbot wird die

Verbesserung der Transparenz der Besteuerung

aufgeführt, da die bisherige Regelung

aufwendige Berechnungen (Iterationen)

notwendig machte. Ein vermutlich nicht

unwesentlicher Grund für das Abzugsverbot

mag jedoch auch in den hieraus zu

erwartenden steuerlichen Mehreinnahmen

von rd. 11 Mrd. Euro pro Jahr liegen.

2. Die tarifliche Einkommensteuer wird um

den durch einen Multiplikator erhöhten

Gewerbesteuermessbetrag ermäßigt.

Dieser Multiplikator wurde von bislang 1,8

auf 3,8 angehoben. Denn durch die Versagung

des Betriebsausgabenabzugs der

GewSt muss die Anrechnungsmöglichkeit

zukünftig höher ausfallen, um die Benachteiligung

gewerblicher Einkünfte gegenüber

anderen Einkunftsarten in ähnlichem Maße

wie bisher ausgleichen bzw. abmildern zu

können. Zugleich wird die Anrechnung

jedoch auf den Betrag der tatsächlich zu

zahlenden GewSt beschränkt, während sie

bislang auf die tarifliche Einkommensteuer

begrenzt war, soweit diese auf im zu versteuernden

Einkommen enthaltene

gewerbliche Einkünfte entfiel. Damit wird

es umso wichtiger, Anrechnungsüberhänge

zu vermeiden.

4. Fazit

Die o. a. Steueränderungen können im

jeweiligen Einzelfall zu Mehrbelastungen

mit GewSt führen. Insbesondere bei steuerlichen

Betriebsaufspaltungen und Personenunternehmen

mit geringeren Erträgen

können sich Nachteile gegenüber der bisherigen

Gesetzeslage ergeben. Um rechtzeitig

Gegensteuerungsmaßnahmen ergreifen

zu können, gilt es, die möglichen

Zusatzbelastungen frühzeitig zu identifizieren.

| Dipl.-Kfm. Dr. Horst Michael Leyh

und Dipl.-Kffr. (FH) Hannah Weiß

1.2008 www.rbw.de

Initiative gegründet

BIO.NRW

In Düsseldorf wurde am 14. September

2007 BIO.NRW, die Biotechnologie Industrie

Organisation NRW, gegründet.

BIO.NRW wird die Interessen von über 245

in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen,

mehr als 30 Forschungseinrichtungen,

über 50 Infrastruktureinrichtungen

und der Finanzwirtschaft im Bereich Biotechnologie

vertreten.

Die Aktivitäten werden von der Geschäftsstelle

in Düsseldorf aus geleitet und durchgeführt.

Zu den sechs Bioregionen zählen

Bioanalytik Münster, BioCologne (Köln),

BioIndustry (metropoleruhr), BioRiver

(Rheinland), Bio-Tech-Region Ostwestfalen-

Lippe und LifeTech Aachen-Jülich.

www.bioriver.de

Forschung fördern

Neues BMBF-Programm

Mit Spitzenforschung verbundene Risiken

sind für mittelständische Unternehmen

ohne Unterstützung häufig schwer

zu schultern. Das Bundesministerium für

Bildung und Forschung (BMBF) möchte

mit „KMU-innovativ“ den Zugang zur

Forschungsförderung für kleine und

mittlere Unternehmen (KMU) spürbar

vereinfachen.

Das mit 300 Mio. Euro ausgestattete Forschungsförderungsprogramm

dient dazu,

innovative Unternehmen aus dem Mittelstand

an die BMBF-Projektförderung heranzuführen.

Interessierte und für eine Teilnahme

geeignete innovative KMU erhalten

durch einen Lotsendienst Hilfe bei der

Antragstellung. Die Förderung ist zunächst

thematisch auf die Felder Biotechnologie,

Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien,Produktionstechnologien

und Technologien der Ressourcen-

und Energieeffizienz beschränkt.

www.bmbf.net/pub/KMU-innovativ.pdf

FINDEN GEFUNDEN WERDEN

RBW

Firmen

im Kreis

Das regionale Branchenbuch

für den Rheinisch-Bergischen Kreis

Suchen und finden – oder besser:

Gefunden werden. Das bietet Ihrem

Unternehmen das kostenfreie

Internet-Portal „Firmen im Kreis“.

Die örtlichen Wirtschaftsförderungen und

die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(RBW) haben unter

Beteiligung der Kreishandwerkerschaft

sowie des Einzelhandelsverbandes ein

Instrument entwickelt, das weit mehr bietet

als ein handelsübliches Branchenbuch.

Unter der Überschrift „Firmen im Kreis”

finden Sie auf der Homepage der RBW

www.rbw.de und dem Regionalportal

www.rbk-direkt.de eine Internetanwendung,

die ein hohes Maß an Kundenfreundlichkeit

bietet.

Dieses Angebot steht Ihnen darüber hinaus

auch auf jeder städtischen Homepage

zur Verfügung.

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Informationen noch heute ein. Die

Anmeldung und eine Anleitung finden Sie

ebenfalls im Internet. Klicken Sie mal rein!

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Info und Kontakt:

RBW, Telefon: 02204/97 63 - 0

E-Mail: info@rbw.de

DAS KOSTENFREIE INTERNET-PORTAL


PORTRAIT.RBW

36

Metall Technik Hölterhoff | Wermelskirchen

„Unsere Stärke sind Spezialprodukte”

Jörg Hölterhoff ist ein Tüftler. Alles, was

mit experimentieren, testen, analysieren

und ausklügeln zu tun hat, ist sein

Metier. Jörg Hölterhoff ist auch ein

Handwerker der alten Schule. Er hat seinen

Beruf von der Pike auf gelernt und

mit seinen 44 Jahren bereits 30 Jahre

Erfahrung in der Metallverarbeitung auf

dem Buckel. Und Jörg Hölterhoff ist

einer, der Ideen hat. Drei gute Gründe

für einen Entschluss, den der gelernte

Dreher vor gut zwei Jahren fasste: seine

eigene Firma zu gründen. Seitdem werden

bei Metall Technik Hölterhoff

(MTH) in Wermelskirchen Maschinenund

Werkzeugteile aus Metall für verschiedene

Industrie- und Handwerkssparten

erfolgreich gefertigt und repariert.

Dem Schritt in die Selbstständigkeit gingen

unruhige Arbeitsjahre voraus: „Ein Betrieb,

bei dem ich lange Jahre als Abteilungsleiter

beschäftigt war, war in die Insolvenz gegan-

gen. In der Zeit danach war ich ein Jahr hier,

zwei Jahre da, bis ich mir gesagt habe: ‚Du

hast schon fremde Betriebe geleitet, warum

also nicht auch den eigenen?’.“ Gesagt,

getan. Jörg Hölterhoff nahm Kontakt mit

der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(RBW) auf und begann,

mit Hilfe von Bernd P. Mayer (bei der RBW

auf Existenzgründer-Betreuung spezialisiert)

mit der Ausarbeitung eines Gründungskonzepts

und der Erstellung eines

Businessplans.

Im Oktober 2005 dann wagte er den endgültigen

Schritt. Gelände und Räumlichkeiten

an der Preyersmühle kannte der Gründer

bereits. „Beides ist perfekt für unsere

Zwecke geeignet“, sagt er. „Dazu kommt,

dass ich einen Teil der Maschinen vom Vorgänger

übernehmen konnte.“ Das übrige

Inventar erstand er ebenfalls gebraucht, aus

Beständen einer anderen Firma. Was sich

jetzt im täglichen Geschäft schon so manches

Mal als Vorteil erwiesen hat. „Bei uns in

der Werkstatt stehen Maschinen, die viele

andere Betriebe nicht oder nicht mehr

haben. So können wir Teile bearbeiten, bei

denen andere passen müssen, weil die Teile

beispielsweise zu groß für deren Maschinen

sind“, erklärt der Fachmann.

Solche Fertigkeiten sprechen sich herum

und haben Jörg Hölterhoff bereits den Status

des „Spezialisten für schwierige Fälle“

verschafft. „Unsere Stärke sind eben Spezialprodukte“,

betont der Firmeninhaber. Das

dafür erforderliche Spezialwissen rührt bei

Jörg Hölterhoff aus jahrelanger Erfahrung.

„Ich habe mit 14 meine Lehre begonnen

und damals mit Werkzeugen gearbeitet, die

viele heute gar nicht mehr kennen.“ Deshalb

kann Jörg Hölterhoff fachlich nur

schwer etwas überraschen: „Wir haben bis

jetzt alle Aufträge zur Zufriedenheit unserer

Kunden abgewickelt. Auch solche, an

denen sich vorher andere schon vergeblich

versucht haben.“ Da ist er wieder, der Tüftler,

den aufwändige Einzelteile, die die Kun-

www.rbw.de 1.2008


den speziell für eine einzige Maschine brauchen,

oder komplizierte Reparaturen eines

Maschinenteils mehr reizen als große Serienproduktionen.

Rund 90 Prozent der bei

MTH gefertigten und bearbeiteten Maschinenteile

sind Verschleißteile aus Werkzeugstahl.

Betriebe aus den Branchen Metallund

Holzverarbeitung, Ladungssicherung

und dem Straßenbau gehören unter anderem

zu den Kunden. Derzeit ist MTH

hauptsächlich regional tätig, hat aber auch

schon Kontakte ins benachbarte Holland

geknüpft.

1.2008 www.rbw.de

MTH Metall Technik Hölterhoff

info@metall-technik-hoelterhoff.de

www. metall-technik-hoelterhoff.de

Eine Entwicklung, die Jörg Hölterhoff jetzt,

zwei Jahre nach der Gründung, in seiner

Entscheidung bestätigt und ihn positiv in

die Zukunft blicken lässt. Ganz klar für ihn

ist aber auch, dass ohne solide handwerkliche

Kenntnisse ein Betrieb wie seiner nicht

funktioniert. Er selbst schloss nach seiner

Lehre zum Dreher die Meisterschule ab und

eine vierjährige Ausbildung beim REFA-Verband

für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation

und Unternehmensentwicklung an.

„Das allein reicht aber nicht“, auch da ist er

sicher. „Man muss ein Händchen für das

Jörg Hölterhoff hat

sich mit Hilfe der

RBW selbstständig

gemacht und drei weitere

Arbeitsplätze

geschaffen.

Preyersmühle 40 – 42

42929 Wermelskirchen

Telefon +49(0)2196.707 96 56

Telefax +49(0)2196.707 96 57

Fotos: Beck(5)

Material haben, dann kann man hören, fühlen

und sehen, ob bei der Bearbeitung eines

Metallteils alles richtig läuft.“

Ganz wichtig ist dem Firmeninhaber der

Service für seine Kunden: Jedes Teil, egal ob

Einzelstück oder Serienprodukt, wird individuell

nach den Anforderungen des Kunden

hergestellt. Und: „Der Kunde ist jederzeit

über den Stand der Dinge informiert“,

betont Jörg Hölterhoff, „denn wir arbeiten

von der Auftragsannahme über die Mustererstellung

bis zur Qualitätskontrolle und

Auslieferung eng mit ihm zusammen“.

„Wir“, das sind Tochter Jessica, Ehefrau

Susanne und der zukünftige Schwiegersohn

Bastian Dörpfeld. „Jessica hat mir von

Anfang an zur Seite gestanden, bei der

Erstellung des Businessplans geholfen und

jetzt kann sie manche Dinge schon besser

als ich“, lobt Jörg Hölterhoff und deutet auf

eine Messerschneide, die seine Tochter

gerade mit dem Abziehstein bearbeitet.

„Beim Schärfen ist sie eindeutig geschickter.“

Susanne Hölterhoff ist in dem vierköpfigen

Team für die Büroarbeit zuständig und

eigentlich muss auch noch ein fünfter Kopf

erwähnt werden - die amerikanisch-kanadische

Schäferhündin July, die bei Mitarbeitern,

Kunden und Besuchern stets gute

Laune verbreitet.

| Dunja Beck

37


PRODUKT.RBW

38

fesk Innenausbau | Bergisch Gladbach-Schildgen

Von Bergisch Gladbach nach Cannes

Ende des Jahres wird die Firma fesk Innenausbau mit Sitz in Bergisch Gladbach Mitte

eine neue Halle im Gewerbegebiet „Zum Scheider Feld“ Bergisch Gladbach Schildgen

beziehen. Die neue Halle ist moderner, hat eine bessere Autobahnanbindung und ist

mit 900 qm etwa doppelt so groß, wie die derzeitige Wirkungsstätte. „Es ist schon

Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn unserer Firmenlaufbahn 1991, als

vier „Sandkastenfreunde“ sozusagen in einer Garage begonnen haben“, resümiert

Lutz Franke, Geschäftsführer von fesk.

Alles begann mit einem roten Lieferwagen.

Und mit einem ersten Großauftrag. Es war

der Architekt Peter Brandeis, der fest an

fesk geglaubt hat und den vier Handwerkern

zwischen 25 und 30 Jahren eine Chance

geben wollte. Es handelte sich um nichts

Geringeres als den renommierten Kölner

Golfclub von 1906. Die älteste und traditionsreichste

Anlage Nordrhein Westfalens in

Refrath. 1994 sollte er eine radikale Erneuerung

erhalten, mit behutsamem Umgang

traditioneller Eleganz in Verbindung mit

klassischer Moderne.

„Das war schon eine aufregende Sache“,

erinnert sich Franke „unser erstes Großpro-

jekt, praktisch ohne nennenswerte Referenzen.

Tag und Nacht haben wir zu viert daran

gearbeitet – drei Monate.“ Verantwortlich

war fesk für den kompletten Innenausbau:

Wandvertäfelung, Deckenverkleidung, alle

Fenster- und Türanlagen – auch Glastüren,

Wintergarten, hochglanzlackierte Kaminverkleidung

im Kaminzimmer, Gartenbrücke

und Außensäulen, Außenverschalung

sowie maßgefertigte Möbel: Eckbänke,

Bistro- und Stehtische, Verkleidung der

Lampensäulen, zylindrische und kubische

Beistelltischesowei die Theke in der Golfclub-Bar.

Danach ging es richtig los.

Sechzehn Jahre sind seither vergangen.

Doch die Prinzipien der Firma, die aus drei

Schreinern und einem Schlosser besteht,

sind immer noch dieselben wie damals.

Handwerklich perfekter Innenausbau von

Geschäften, Büros oder Wohnungen - vom

individuellen Einzelmöbel bis hin zur kompletten

Ausstattung.

fesk steht übrigens für die Namen der vier

Geschäftsführer: Lutz Franke, Norbert Esser,

Norbert Staude, Leo Kayser. Und es steht

für Spezialisierung auf modernen Innenausbau.

Als Möbelmanufaktur arbeitet die

Firma mit Holz und Metall, ebenso wie mit

Glas, Stein und Lack - alles aus einer Hand.

So hat sich die Firma im Laufe der Jahre

einen beachtlichen Kundenstamm erarbeitet

- inzwischen kreuz und quer durch

Europa: Vom kompletten Neubau des Kölner

Golf- und Landclubs, Messestände des

brasilianischen Besteckwarenherstellers Tramontina

in Spanien, Frankreich und

Deutschland, Gestaltung des Catering-

www.rbw.de 1.2008


Bereiches der Lufthansa im Flughafen

Köln/Bonn, Innenausbau, Büromöbel und

Küche von Indus Holding, Bergisch Gladbach,

Einrichtung der Vorstandsetage der

VR Bank Bergisch Gladbach, Komplettausstattung

der Kantine für Vorstand und Verwaltung

von Thyssen Krupp Nirosta in Krefeld

über den kompletten Innenausbau

einer 200 qm-Wohnung in Cannes/Südfrankreich

bis zum Bau von Messeständen

bis nach Mailand. Nachdem fesk sich vier

Jahre nach der Gründung mit einer komplett

ausgestatteten Schlosserei zusammengetan

hat, ist das Angebot der handwerklichen

Leistungen noch größer geworden.

Das Entwerfen, Planen und Anfertigen von

Design Möbeln und Küchen gehört ebenso

dazu wie typische Holz-/Stahlkonstruktionen

(Treppen, Wintergärten, Carports,

Dachausbauten).

Networking spielt bei fesk auch eine große

Rolle. So hat sich die Firma ein Netzwerk an

qualitativ gleichwertigen, vertrauensvollen

Partnerfirmen erarbeitet, um Produktionsengpässe

abdecken zu können. Auf diese

Weise unterstützen sich die Firmen gegenseitig

bei Produktionsspitzen, sei es durch

Manpower oder mit maschineller Unterstützung.

Dass Qualität nicht immer superteuer sein

muss, weiß auch Norbert Esser: „Oft werde

1.2008 www.rbw.de

fesk Innenausbau GmbH

www.fesk.de

info@fesk.de

ich gefragt, ob man sich das leisten kann,

von einem Schreiner ein Regal oder ähnliches

anfertigen zu lassen.“ Natürlich hat

solide Ware schon ihren Preis, ist aber

durchaus bezahlbar.

Allerdings ist die „geiz-ist-geil“-Mentalität

der Menschen auch an fesk nicht vorüber-

Am Kuhlerbusch 16

51469 Bergisch Gladbach

Telefon +49(0) 22 04 . 424 99

Telefax +49(0) 22 04 . 426 99

Fotos: RBW

gegangen. „Der Preiskampf ist heute

wesentlich härter als damals“, so Franke

„und der vielbesagte goldene Boden des

Handwerks ist auch nicht mehr das, was er

mal war.“

So wird heute beispielsweise bei einem

ortsansässigen Großprojekt mit einem sehr

großen Auftragsvolumen an Innenausbauarbeiten,

eher ein Tischlerunternehmen aus

einem ganz anderen Bundesland angeheuert,

weil es mit dem Angebot bis an die

Schmerzgrenze herunter gegangen ist, nur

um den Auftrag zu bekommen. „Wir

machen heute nicht mehr jeden Preiskampf

mit - Qualität hat eben seinen Preis – und,

die Ware ist handgemacht! In diesem

Moment erinnere ich mich gern an die

Weisheit des englischen Sozialreformers

John Ruskin aus dem 19. Jahrhundert (!),

der scheinbar damals schon die gleichen

Sorgen hatte!“

Mit zwölf Mitarbeitern und drei Auszubildenden

geht die Firma fesk von ihrer neuen

Basis aus an den Start. Und blickt optimistisch

in die Zukunft. Der Zeitraum des

Umzuges hätte nicht besser sein können,

freut sich Lutz Franke „Es ist natürlich hochmotivierend

durch den Umzug in eine schönere,

größere und modernere Umgebung

gut ins neue Jahr zu starten“.

| Birgit Franke

39


PIAZZA.RBW

40

BERGISCH GLADBACH

Bergisch Gladbach, Gewerbegebiet Zinkhütte,

kleine Büroeinheit ca. 50 qm, Mietpreis EUR

250 zzgl. NK und Parkplatz, provisionsfrei

(D1)

Bergisch Gladbach, Gewerbegebiet Zinkhütte,

Büroeinheit ca. 85 qm, 3 große Räume, Mietpreis

EUR 450 Endmiete, provisionsfrei (D1)

Bergisch Gladbach, Gewerbegebiet West,

große Gewerbehalle mit Büroflächen zu verkaufen,

Grundstücksgröße ca. 4.500 qm,

Bürofläche ca. 1.714 qm, Hallenfläche ca. 2.610

qm, Mieteinnahmen 179.221 Euro, Kaufpreis

1.700.000 Euro (D1)

Bergisch Gladbach-Bensberg, Repräsentatives

Bürohaus in Bensberg, Alt Frankenforst,

freistehend, 2 Büroetagen mit je ca.

300 qm sowie ein Untergeschoß mit ca.

300 qm zu vielseitiger Nutzung mit Fahrstuhl

zum Erdgeschoss. Cat 6 Verk., renoviert,

Personalraum/Teeküche, reichlich

Parkmöglichkeit vor dem Haus vorhanden,

sehr gute Verkehrsanbindung zur A 4, zur

Anmietung oder zum Kauf. (S2)

Bergisch Gladbach, Gewerbegebiet Zinkhütte,

Büroeinheit in einer gepflegten Gewerbeimmobilie,

ab ca. 30 qm ( 1 Raum ), Mietpreis

180 Euro, zzgl. Strom (D1)

Bergisch Gladbach-Herkenrath, Gewerbegrundstück,

ca. 8.883 qm, Direkte Anbindung

an das Autobahnnetz A 4, möglich auch kleinere

Flächen, Kaufpreis auf Anfrage (D1)

Bergisch Gladbach-Heidkamp, Ladenlokal mit

großer Schaufensterfront, ca. 107 qm, 8 Parkplätze,

stark frequentierte Hauptverkehrsstraße,

Mietpreis auf Anfrage (D1)

Bergisch Gladbach-Zinkhütte, Gewerbehalle

mit Büro, sanitärer Einrichtung, Aufenthaltsraum,

Kellerraum, Ideal für Kfz-Betrieb, Handwerker

oder Lagerhaltung, Größe ca. 250 qm

mit Außenfläche, Mietpreis auf Anfrage, provisionsfrei

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Bergisch Gladbach-Hauptstraße, Gewerbefläche

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geeignet für Sportbetrieb oder Bürofläche,

Mietpreis 920 Euro Endmiete (D1)

Bergisch Gladbach-Gewerbegebiet Scheider

Feld, Gewerbeobjekt mit Halle, Büros, Garagen

und Wohnungen zu verkaufen, Ideal für alle

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Baujahr 1982, Kaufpreis 795.000 Euro (D1)

Bergisch Gladbach-Gewerbegebiet Zinkhütte,

Gewerbegrundstück, voll erschlossen, ca.

3044 qm, Eckgrundstück, sofort bebaubar,

Direkte Anbindung an das Autobahnnetz A 4,

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Bergisch Gladbach-Hauptstraße, Büro-, Praxis-

oder Schulungsräume, ca. 98 qm, 5 große

helle Räume im 1. Obergeschoss, Parkplätze

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Bergisch Gladbach-Fußgängerzone, Büro-,

Praxis- oder Schulungsräume, ca. 81 qm, frei

aufteilbare Räume im 2. Obergeschoss mit

Aufzug, Parkplätze direkt vor der Türe, Mietpreis

527 Euro zzgl. Nebenkosten (D1)

Bergisch Gladbach-Hauptpost, Büro-, Praxisoder

Schulungsräume, ca. 149 qm, vier große

Räume im 1. Obergeschoss mit Aufzug, mit

Empfangsraum, Teeküche, Parkettboden,

Mietpreis 894 Euro zzgl. Nebenkosten, provisionsfrei

für den Mieter (D1)

Bergisch Gladbach-Gewerbegebiet Zinkhütte,

Gewerbehalle mit Außenfläche zu vermieten,

Hallenfläche ca. 350 qm, kleines Büro mit Aufenthaltsraum,

sanitärer Einrichtung, Mietpreis

1.500 Euro zzgl. Betriebskosten (D1)

Bergisch Gladbach-Frankenforst, Mietfläche

von 17,5 qm bis 610 qm, mit komfortabler

Ausstattung, modernster Bürokommunikation,

Teeküchen, große Anzahl von Parkplätzen

vorhanden, Mietzins ab 6,50 Euro/qm zzgl.

Nebenkosten (ab 2 Euro) und MWSt. bei

steuerpflichtigen Mietern. Für Existenzgründer

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www.rbw.de 1.2008


B1 Rüdiger Becker, Tel.: 02204/68402

B2 Baldsiefen GbR,

Tel.: 02204/69686, Fax: 02204/302857

D1 Doris Dünner Immobilien,

Tel.: 02202/249071, Fax: 02202/79771

D2 Walter Dörich GmbH , Tel.: 02204/67098

F1 Fiebiger & Koenen GbR,

Tel.: 02202/189465, Fax: 02202/189475

H1 Hinterecker Immobilien RDM e.K.,

Tel.: 02204/95440, Fax: 02204/954420

H2 Dieter Hegemann,

Tel.: 02205/7403, Mobil 0172/2432363

H3 Hippos Handelsagentur,

Tel.: 02204/81400, Fax: 02204/85282

K1 KSK-Immobilien GmbH, Tel. 02204/9106011

L1 Franz Limbach Immobilien,

Tel. 02202/43502, Fax 02202/41085

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1.2008 www.rbw.de

Bergisch Gladbach, Gewerbegrundstück mit

Bürogebäude und Halle. Gesamtfläche ca.

2.180 qm, Grundstück ca. 4.471 qm. Kaufpreis

1.550.000 Euro zzgl. MwSt. und 3,57% Käufercourtage.

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Bergisch Gladbach, Wohn- und Geschäftshaus

als Teileigentum im Zentrum, Ladenlokal,

Bürofläche und 2 Wohnungen, Gesamtwohnfläche

ca. 204 qm, Gesamtnutzfläche ca. 271

qm, Grundstück 307 qm. Teilerwerb möglich.

Kaufpreis 398.000 Euro zzgl. 3,57 % Käufercourtage.

(H1)

Bergisch Gladbach-Herkenrath-Ball, Wohnen

und Arbeiten unter einem Dach. Gesamtfläche

ca. 450 qm, 9 Garagenplätze, Teilflächenerwerb

möglich, z.B. 97 qm, Kaufpreis 140.000

Euro zzgl. 3,57 % Käufercourtage. (H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg/Immekeppel,

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Büro-/Laborfläche. Grundstück 1.113 qm.

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Bergisch Gladbach-Bensberg, Baugrundstück

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Kaufpreis 495.000 Euro zzgl.

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Bergisch Gladbach-Schildgen, ca. 1.100 qm

Baugrundstück, voll erschlossen, für Wohn-/

Geschäftshaus. Kaufpreis 398.000 Euro zzgl.

3,57 % Käufercourtage. (H1)

Bergisch Gladbach, Gewerbegrundstück, ca.

1.614 qm. Kaufpreis 165.000 Euro. Für den

Käufer provisionsfrei. (H1)

Bergisch Gladbach-Zentrum, großzügige, ca.

185 qm große Büro-/Praxis-/Ausstellungsflä-

M1 Mathies GbR,

Tel.: 0172/5658998, Fax: 02204/85588

N1 Neumann Büromöbel,

Tel.: 02175/89955, Fax: 02175/899599

N2 Nagelschmidt-Immobilien,

Tel.: 02202/32601 o. 34978, Fax: 02202/38957

N3 Oliver Noppen

Tel.: 04939 / 273980, Fax.: 04939 / 910 515

S1 Strunde Park Verwaltung,

Tel.: 02202/207816, Fax: 02202/207818

S2 Esther Schaperdot,

Tel.: 02204/61036, Fax: 02204/961739

T1 Grundstücksgemeinschaft A. u. B. Torringen,

Tel.: 02202/51208, Mobil 0173/2918096

V1 VR-Bank Immobilien,

Tel.: 02202/126-333, Fax: 02202/126-239

W1 Manfred Wilden Industrie- und Gewerbemakler;

Tel.: 02205/2643

che. Mietzins 2.220 Euro zzgl. Nebenkosten.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg, hochwertig

möblierte Bürofläche, ca. 102 qm. Mietzins

599 Euro zzgl. Nebenkosten, MwSt.. Für den

Mieter provisionsfrei. (H1)

Bergisch Gladbach-Refrath, Ladenfläche, ca.

180 qm, 4 Stellplätze. Mietzins 1.600 Euro

zzgl. Nebenkosten, MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Fußgängerzone, attraktive

Bürofläche, ca. 110 qm, Mietzins 900 Euro

zzgl. Nebenkosten. Mietercourtage 2,38

Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Zentrum, Büro-/Praxisflächen,

ca. 83 qm und ca. 240 qm. Mietzins 7,50

Euro/qm zzgl. Nebenkosten. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Zentrum, Büro-/Praxisflächen,

ca. 73 qm . Mietzins 438 Euro zzgl.

Nebenkosten. Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Bergisch Gladbach-Zentrum, Bürofläche, ca.

95 qm. Mietzins 550 Euro zzgl. Nebenkosten.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Herkenrath, Wohn-, Büro-,

Praxisräume, ca. 450 qm Nutzfläche. Mietzins

6 Euro/qm, zzgl. Nebenkosten. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Zentrum, großzügige

Bürofläche/Werkstatt, ca. 138 qm Nutzfläche,

zentrale Lage, Mietzins 486 Euro zzgl. Nebenkosten.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

41


PIAZZA.RBW

42

Bergisch Gladbach, Praxisfläche direkt im

Zentrum, 147 qm. Mietpreis auf Anfrage.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Schildgen, Büroflächen,

zentrale Lage, ca. 131 qm Nutzfläche. Mietzins

1.072 Euro zzgl. Nebenkosten, Stellplatzmiete

und MwSt. Mietercourtage 2,38

Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach, ca. 830 qm Bürofläche,

zentrale Lage. Teilflächenanmietung möglich.

Mietzins 6,50 Euro/qm zzgl. Nebenkosten

und MwSt. Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg/Zentrum, ca.

150 qm Bürofläche, Mietzins 1.350 Euro zzgl.

Nebenkosten und MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg-Fußgängerzone,

attraktives Ladenlokal in 1 A Lage. Ca. 55,50

qm, Schaufensterfront 4,75 m, komplett zu

öffnen. Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Bergisch Gladbach-Refrath, Ladenfläche, ca.

180 qm, 4 Stellplätze. Mietzins 1.600 Euro

zzgl. Nebenkosten, MwSt.. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg, Ladenlokal an

stark frequentierter Straße, ca. 76 qm. Mietzins

990 Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Hand, Ladenlokal an stark

frequentierter Straße, ca. 113 qm. Mietzins

950 Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Bensberg, Ladelokal, ca.

66 qm, Nähe Fußgängerzone. Mietzins 990

Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Schildgen-Zentrum, Einzelhandelsfläche

ca. 690 qm zzgl. 500 qm

Lagerfläche. 23 Stellplätze. Mietzins 5.500

Euro zzgl. Nebenkosten u. MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Bergisch Gladbach-Gronau, Lager-/Produktionshalle

mit Büro, Gesamtnutzfläche ca. 720

qm, UKB 8 m, Kran. Mietzins Halle 3,50

Euro/qm, Büro 4 Euro/qm zzgl. Nebenkosten.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Bergisch Gladbach, ca. 1.686 qm Lager-/Produktionsfläche

mit Büro. Mietzins 4 Euro/qm

bzw. 6 Euro/qm zzgl. Nebenkosten und

MwSt. Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Bergisch Gladbach / Bensberg, 5 Euro je qm

Büroräume im Gewerbegebiet Frankenforst

ab sofort zu vermieten, beste Lage / nahe

Autobahnanbindung A4, 1. OG-ca. 116 qm,

580 Euro Netto zuzügl. ges. MWST + NK +

Kaution (D2)

Bergisch Gladbach, ca. 30 qm großes Büro im

Souterrain eines Sechsparteienhauses mit

zusätzlichem Lagerraum und Dusche/WC

220,- Kaltmiete plus Nebenkosten. Es besteht

die Möglichkeit zusätzlich eine 89 qm Dreizimmerwohnung

mit Terrasse im Erdgeschoss

anzumieten für 610,- Kaltmiete plus Nebenkosten

(N2)

Bergisch Gladbach-Bensberg, arbeiten in

Schlossnähe. Das 30 qm große Büro liegt in

einem 3 Parteienhaus in der 1. Etage unterhalb

des Bensberger Schlosses ideal geeignet

für ein Grafik-Büro, Steuerberater usw. Es hat

einen eigenen Zugang und ist aufgeteilt in 2

Büroräume und ein Duschbad. 475,- Kaltmiete

plus Nebenkosten plus MwSt. (N2)

Bergisch Gladbach-Refrath. 234 qm Bürofläche.

Die Büroetage im 3. Obergeschoss des

Geschäftshauses besteht aus 5 sehr großzügig

geschnittenen Räumen und einem ca. 55 qm

großen Konferenzraum. Desweiteren sind

zwei getrennte Toilettenräume (Damen/Herren)

vorhanden sowie eine Küche als Aufenthaltsraum

mit Kühlschrank, Spülmaschine, 2

Elektro-Kochplatten und einem Essplatz für 4

Personen. Die Büros sind mit einem Netzwerk,

das in dem ehemaligen Raum des Zentralrechners

zusammengeführt ist, ausgestattet.

Um in die Büroetage zu gelangen gibt es 2

Möglichkeiten. 1) von der Dolmanstrasse aus

über das Treppenhaus und den sogen. "Laubengang"

und 2) vom Refrather Zentralparkplatz

an der Bertram-Blank-Str. mit dem Aufzug

direkt in die 3. Etage. Ca. 30 qm Kellerfläche

sind im Mietumfang enthalten. 937,60

Kaltmiete plus Nebenkosten (N2)

Bergisch Gladbach-Innenstadt (Fußgängerzone).

Attraktive Gewerberäume . Die helle und

komfortablen Mieträume befinden sich im 3.

Obergeschoss in der oberen Fußgängerzone

über der Kreissparkasse Köln. 221 qm umfasst

die Gesamtmietfläche, die aufgrund des sehr

günstigen Schnitts in zwei eigenständige

Gewerbeflächen aufgeteilt werden kann. Die

jeweiligen Flächen betragen dann 88 qm bzw.

133 qm. Beide Flächen verfügen über separate

Toilettenräume und eigene Eingänge. Über

einen Aufzug gelangt man in die 3. Etage.

1.745 Kaltmiete plus Nebenkosten (N2)

Bergisch Gladbach-Gronau, 300 qm Halle,

300 qm Büro-/Ausstellungsräume, 100 qm

Großgarage, 50 qm Keller, 1.855 qm befestigtes

Grundstück, Kaufpreis 520.000 Euro zzgl.

3,57% Maklerhonorar, Bezug 01.02.08,

Anmietung ist alternativ möglich (W1)

Bergisch Gladbach-Refrath (Vürfels), ehem.

Plus Laden, Teileigentum, 425 qm Verkaufsfläche,

40 qm Büro-/Sozialräume, 113 qm

Lager, Kaufpreis 430.000 Euro zzgl. 3,57%

Maklerhonorar, Anmietung für 3.900 mtl.

plus NK ist alternativ möglich, Bezug 01.11.08

(W1)

Bergisch Gladbach-Herkenrath, Wohn- und

Gewerbefläche zu verkaufen. Wohn/Büro ca.

350 qm, Lager ca. 450 qm, Grundstück ca.

1.300 qm. Erweiterung ist möglich. Provisionsfrei.

(H3)

Bergisch Gladbach, Gewerbegebiet West im

Hermann-Löns-Viertel zwischen den Ortsteilen

Hand und Gronau am westlichen Stadtrand

von Bergisch Gladbach zur Stadtgrenze

nach Köln nur noch wenige baureife Gewerbegrundstücke

in zentraler Lage. Autobahnanbindung

zur A 3 und A 4 jeweils wenige

Kilometer entfernt. S-Bahn-Anschluss in ca.

500 m Entfernung. Voll erschlossene Gewerbegrundstücke

in verschiedenen Größen. Beispiele:

1.382 qm Kaufpreis 180.000 Euro;

2.400 qm Kaufpreis 312.000 Euro. Kaufpreise

voll erschlossen und zzgl. MwSt., Adresse:

Gustav-Stresemann-Straße, ebenes Gelände,

provisionsfreier Verkauf. (V1)

Bergisch Gladbach-Schildgen, Gewerbegebiet

I, Fertigungshalle mit Aufenthaltsraum

und WC, ca. 300 qm plus 400 qm Aussenfläche.

Mietpreis 920,00 Euro plus NK, 3

Monatsmieten Kaution. Ab 01.01.2008 zu vermieten.

(T1)

Bergisch Gladbach, Fußgängerzone, Hauptstraße,

schöne, sehr helle neu renovierte Praxis-

oder Bürofläche, 163 qm teilbar, zwei

separate Eingänge z.B. auch wohnen und

arbeiten. Im Haus befindet sich eine Kinderarztpraxis,

eine Logopädische Praxis und eine

HNO Arztpraxis. Mietpreis 830,-Euro zzgl.

Nebenkosten provisionsfrei zum 01.01.2008

zu vermieten. (N3)

OVERATH

Overath-Immekeppel, Wohn- und Geschäftshaus

zentrale Ortslage, Gesamtwohnfläche

ca. 181 qm zzgl. ca. 111 qm Nutz-/Gewerbefläche,

3 Wohnungen, 1 Gewerbeeinheit/

Ladenlokal, 3 Stellplätze, Garage, Kaufpreis

Euro 195.000 Euro zzgl. 3,57% Käufercourtage.

(H1)

Overath-Untereschbach, Produktionsbetrieb

mit Verwaltungsgebäude auf 75.000 qm, ggf.

Erweiterungsanbau möglich. Gesamtnutzfläche

ca. 21.000 qm, Teilflächen reserviert.

Kaufpreis 7.900.000 Euro zzgl. MwSt. und

3,57 % Käufercourtage. (H1)

Overath, Lager-/Produktionsfläche, insgesamt

ca. 3.840 qm zzgl. Bürofläche. Kaufpreis

2,9 Mio. Euro zzgl. MwSt. zzgl. 3,57% Käufercourtage.

(H1)

www.rbw.de 1.2008


Overath, attraktive Büroflächen, ca. 185 qm,

helle, gehobene Ausstattung. Mietzins 1.250

Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Overath, Büro-/Praxisfläche, ca. 89 qm, Zentrum,

Mietzins 756 Euro + Nebenkosten

zuzüglich MwSt. und Mietercourtage 2,38

Monatskaltmieten. (H1)

Overath-Immekeppel, renoviertes Bürogebäude,

Nähe A4. Ca. 1.016 qm, 20 Stellplätze.

Mietzins 6,90 Euro/qm zzgl. Nebenkosten

und MwSt. Für den Mieter provisionsfrei. (H1)

Overath, Gewerbegebiet. Büro ca. 119 qm.

Mietzins 766,94 Euro zzgl. Nebenkosten.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Overath, ca. 333 qm Bürofläche im Gewerbepark.

Mietzins 2.441,92 Euro zzgl. Nebenkosten

und MwSt. Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Overath, Gewerbegebiet Vilkerath. Lager-/

Produktionshalle, Büro, ca. 558 qm. Mietzins

2.600 Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt.

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Overath, Lager-/Atelierflächen, in zentrale

Lage, Nutzfläche ca. 98 qm. Mietzins 3,50

Euro/qm zzgl. Nebenkosten. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Overath-Immekeppel-Gewerbegebiet,

Gewerbeimmobilie mit Hallen- und Büroflächen

zu vermieten, Bürofläche ca. 172 qm im

1. Obergeschoss, Hallenfläche ca. 200 qm mit

Sektionaltor, nicht für Metallverarbeitung

geeignet, Mietpreis auf Anfrage (D1)

RÖSRATH

Rösrath-Hoffnungsthal, Erstellung eines Büro-/

Verwaltungsgebäudes auf dem ehemaligen

Reusch-Gelände. 1. Bauabschnitt, idyllische

Lage, Nutzungseinheiten ab 315 qm, teilweise

mit Wohnnutzung für den Betriebsinhaber

möglich. Kaufpreise auf Anfrage. Fordern Sie

bitte unser ausführliches Exposé an. (H1)

Rösrath-Hoffnungsthal, zentral gelegenes

Bürogebäude, ca. 1.700 qm Nutzfläche, Stellplätze

ausreichend vorhanden. Kaufpreis

1.000.000 Euro zzgl. MwSt. und 3,57% Käufercourtage.

(H1)

Rösrath-Hoffnungsthal, Bürogebäude mit

Lager-/Produktionsfläche, Gesamtfläche ca.

594 qm, Grundstück 1.652 qm, Doppelgarage,

10 Stellplätze. Kaufpreis Euro 550.000

Euro zzgl. MwSt. und 3,57% Käufercourtage.

(H1)

1.2008 www.rbw.de

Rösrath, Produktions-/Lagerhalle und Verwaltungsgebäude,

Gewerbegebiet. Grundstück

ca. 18.303 qm, Gesamtnutzfläche ca.

3.662 qm, erweiterbar. Kaufpreis 1.880.000

Euro zzgl. MwSt. und 3,57 % Käufercourtage.

(H1)

Rösrath, ca. 2.000 qm großes Gewerbegrundstück,

voll erschlossen für 2 Bürogebäude. Teilung

möglich. Kaufpreis 500.000 Euro zzgl.

3,57 % Käufercourtage. (H1)

Rösrath-Hoffnungsthal, attraktiver Standort

für Büro-/Gewerbeflächen auf ca. 4 ha

Grundstücksfläche, zukunftsträchtige Lage.

Teilflächenerwerb möglich! Fordern Sie unser

Verkaufsexposé an! (H1)

Rösrath-Hoffnungsthal, freistehendes Bürohaus,

ca. 1.697 qm Nfl., Stellpl., Mietzins

6,50Euro/qm zzgl. Nebenkosten und MwSt.,

Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten. (H1)

Rösrath-Hoffnungsthal, ca. 600 qm modernste

Büroflächen. Mietzins 8 Euro/qm zzgl.

Nebenkosten und MwSt. Teilflächenanmietung

möglich! Mietercourtage 2,38 Monatskaltmieten.

(H1)

Rösrath-Ortsmitte, ehem. Schlecker Laden,

Teileigentum, 526 qm Verkaufsfläche, 90 qm

Büro-/Sozialräume, 301 qm Rampenlager,

Kaufpreis 400.000 Euro zzgl. 3,57% Maklerhonorar,

Anmietung für 3.000 mtl. plus NK ist

alternativ möglich, Bezug sofort (W1)

Rösrath, Gewerbegebiet Scharrenbroich, 2

Gewerbegrundstücke zu verkaufen. 500

qm/65.000 Euro, 503 qm/65.000 Euro. Die

Grundstücke liegen in bester Gewerbelage in

unmittelbarer Anbindung A3 in Richtung

Köln und Frankfurt mit Anschluss an das

Wohngebiet Scharrenbroich. Produzierendes

Gewerbe möglich, Teil-Wohnbebauung möglich.

Sofort bebaubar, voll erschlossen, geeignet

für Handwerker jeder Branche. (H2)

Rösrath, Geschäftshaus, TOP-Ausstattung,

Gesamtnutzfläche ca. 320 qm einschließlich

Betriebswohnung, Baujahr 1997. Kaufpreis

495.000 Euro zzgl. MwSt. und 3,57% Käufercourtage.

(H1)

KÜRTEN

Kürten-Dürscheid, Wohn-/Geschäftshaus,

Gesamtnutzfläche ca. 224 qm, erzielbare Jahresrohmiete

24.821,40 Euro. Kaufpreis

349.000 Euro. Für den Käufer provisionsfrei!

(H1)

Kürten-Dürscheid, Ladenlokal, ca. 35 qm.

Mietzins 384 Euro zzgl. Nebenkosten, Stellplatzmiete

und MwSt. Für den Mieter provisionsfrei.

(H1)

Kürten, Ladenlokal an stark frequentierter

Straße. Gesamtfläche ca. 130 qm. Mietzins

600 Euro zzgl. Nebenkosten und MwSt. Mietercourtage

2,38 Monatskaltmieten. (H1)

LEICHLINGEN

Leichlingen, vermietetes Ladenlokal, ca. 119

qm, direkt im Zentrum. Kaufpreis 140.000 Euro

zzgl. MwSt. und 3,57 % Käufercourtage. (H1)

Leichlingen-Zentrum. ca. 145 qm moderne

Ladenfläche zu vermieten; zusätzliche Flächen,

Stellplätze in der Tiefgarage und Lagerflächen

sind möglich. Große Schaufensterfront

vorhanden. Miete 2.175 Euro zzgl.

Nebenkosten und MwSt. Courtage 1 Monatsmiete

zzgl. MwSt. (K1)

Leichlingen, zentrumsnah. Wohn- und

Geschäftshaus mit insgesamt ca. 544 qm

Nutzflächen im Erdgeschoss (Ladenlokal,

Büro, Werkstatt) und ca. 493 qm Wohnflächen

(drei Wohnungen in den darüberliegenden

Geschossen). Auf dem 1.361 qm großen

Grundstück stehen vier Garagen, weitere

Parkmöglichkeiten sind auf der Hoffläche vorhanden.

Kaufpreis: 665.000 Euro zzgl. 3,57 %

Käufercourtage (K1)

Leichlingen. Zentraler Supermarkt in Witzhelden.

Die freistehende Markthalle mit über 330

qm Verkaufsfläche liegt im Zentrum am Marktplatz

von Witzhelden, einem großen Ortsteil

von Leichlingen. Sie verfügt über mehr als 120

qm Lagerfläche im Keller. Darin enthalten sind

ein Kühl-, und ein Tiefkühlraum. Je eine Herren-

und Dametoilette und ein Büroraum komplettieren

die Kellereinrichtung. An der Rückseite

befindet sich die Anlieferungszone, von

der die Ware in einem Lastenaufzug in den Keller

oder in den Verkaufsraum transportiert

werden kann. Zum Geschäft gehören 13 Parkplätze

für Kunden. Weitere Parkplätze befinden

sich in unmittelbarer Umgebung. 1.995

Euro Kaltmiete plus Nebenkosten (N2)

Leichlingen-Stadtmitte, variabel aufteilbare

Büro-Praxisräume, 420 qm, teilbar, inkl. 8

Tiefgaragenstellplätze, Fußbodenheizung. Die

Gewerbefläche befindet sich im 1.OG eines

Wohn-/Geschäftshaus im Zentrum von

Leichlingen. Die Einheit verfügt über 2 separate

Eingänge, getrennt vom Wohnhaus. Auf

gleicher Etage befinden sich ein Augenarzt

und ein Urologe. Verkauf von Privat. (N1)

ODENTHAL

Odenthal-Voiswinkel, freistehendes Wohnhaus

mit Produktions-, Lager- und Büroflächen,

Gesamtwohnfläche ca. 226 qm,

Gesamtnutzfläche ca. 482 qm, Grundstück

983 qm, Doppelgarage, sep. Einliegerwohnung,

Produktionsbereich mit Hallentor, Kaufpreis

545.000 Euro zzgl. 3,57 % Käufercourtage.

(H1)

43


PATRON.RBW

44

Australian Mixed

Restaurant Coen River | Wermelskirchen

Wer an Australien denkt, denkt an Tiere, Landschaft und Kultur: Kängurus, Krokodile,

Ayers Rock, Didgeridoos und viel Sonne bestimmen unser Bild vom fünften Kontinent.

Doch was steht eigentlich bei den Australiern auf dem Speiseplan? Auch Känguru

und Krokodil? „Unter anderem“, sagt Marcus Coen, lächelt und ergänzt: „Die

australische Küche macht aber noch viel mehr aus.“ Was das ist, zeigt der junge

Gastronom in seinem australischen Restaurant „Coen River“ an der Kenkhauser Straße

in Wermelskirchen täglich außer dienstags seinen Gästen.

„Frisch, leicht und modern“ sei die australische

Küche. Und deutlich fettfreier als die

deutsche. „Kängurufleisch zum Beispiel hat

lediglich einen Fettgehalt von 1,2 bis 1,5

Prozent. Der Cholesterin-Gehalt ist niedrig

und der Proteinwert hoch. Das schätzen

viele Gäste sehr.“ Doch das ist nicht alles.

„Auch bei der Zubereitung wird wenig Fett

verwendet“, erklärt Marcus Coen. Das

Fleisch wird kurz gebraten oder gegrillt und

häufig mit Fruchtigem kombiniert. „Fruchtig,

aber nicht süß“ und manchmal mit

Scharfem wie Chili abgeschmeckt. So entstehen

dann Gerichte wie Känguru-Filet mit

einer Sauce von frischen Granny-Smith-

Äpfeln oder „Australian Mixed“ aus Lammkotelett,

Kängurufilet, Emufilet, Krokodil-

schwanzfilet, frisch gegrilltem Gemüse und

Grilled Potatoes. Auch bei den hausgemachten

Dips kommt die Kombination

lieblich – kräftig zum Einsatz. Der Gast kann

wählen zwischen Dips, passend zu Kartoffeln,

Fleisch oder beidem. Eine kleine Kostprobe

gibt’s für jeden Gast als Appetitanreger:

Möhrchen mit einem hausgemachten

Joghurt-Dip. „So verkürzen wir den Gästen

die Wartezeit“, sagt Marcus Coen. Das, wie

der kleine Aperitif, mit dem Gäste, die

einen Tisch reserviert haben (was sich freitags

und samstags empfiehlt), begrüßt werden,

gehört zum Service-Konzept im Coen

River. Gleich nach der Frische und Qualität

der Speisen kommt nämlich der Wohlfühlfaktor.

„Die Gäste sollen bei uns einen schö-

nen Abend verbringen“, betont der Chef

des Hauses. Das fängt schon beim Ambiente

an: Das gesamte Restaurant, in dem

inklusive Saal (der steht für Feierlichkeiten

aller Art zur Verfügung) rund 130 Gäste

Platz finden, wurde von Marcus Coen und

seiner Frau Silke mit Bildern und Accessoires

aus Australien geschmückt. Viel Grün

bringt angenehmes Flair in die Räumlichkeiten

und auf den Didgeridoos, die in den

Ecken stehen, darf sogar gespielt werden.

„Ich zeige den Gästen gerne, wie das geht“,

sagt Marcus Coen und fügt hinzu: „wenn ich

Zeit habe.“ Die ist meist knapp, denn der

gelernte Koch ist überall da im Einsatz, wo

er gebraucht wird. Das ist er von früher

gewohnt, als er noch bei der Bundeswehr

für Staatsempfänge - unter anderem war er

im „Boden-Bord-Service“-Bereich für das

Bundesministerium der Verteidigung in

Köln und Berlin beschäftigt - kochte.

Und woher kommt die Liebe zu Australien

und seiner Küche? „Das hat sich nach und

nach entwickelt“, sagt Marcus Coen. Nach

der Bundeswehrzeit wollte er in der Gastronomie

bleiben. Durch Zufall entdeckte er

1999 ein leer stehendes kleines Restaurant

an Schloss Burg und übernahm es kurz darauf.

„Den Wunsch, mich mit einem eigenen

Restaurant selbstständig zu machen, hatte

www.rbw.de 1.2008


ich schon lange im Hinterkopf.“

Speisen aus der deutschen Küche

standen zunächst auf der Karte,

„aber wir waren immer auf der

Suche nach einem tollen

Gericht“. Was fehlte, war die

Idee. Angeregt von den Olympischen

Spielen in Sydney im Jahr

2000 setzte man sich mit der

australischen Küche auseinander.

„Wir waren gleich begeistert von

den Speisenzusammenstellungen

und wollten unseren Gästen auch

so etwas bieten,“ so Marcus Coen.

Vergleichbares in der Umgebung

gab es nicht - „und gibt es übrigens

heute immer noch nicht“ – so

waren viele Gäste neugierig auf

das neue Angebot.

Die Rezepte für die Gerichte entstanden

mit Hilfe von Wahlaustralier

Peter Koch, einem Freund

der Familie. „Peter kennt wiederum

zwei australische Köche sehr

gut und zusammen haben wir so

lange hin und her probiert, bis es

stimmte.“ Das meinten auch die

Stammgäste, die immer mehr

nach australischen und kaum

noch nach deutschen Gerichten

1.2008 www.rbw.de

Australisches Restaurant „Coen River”

Inhaber Marcus Coen

info@coen-river.de

www.coen-river.de

verlangten. Ganz auf Australien

bezogen ist auch der Weinkeller:

„Wir haben sehr gute australische

Weine vorrätig und verkaufen

diese flaschenweise zum Einkaufspreis“,

erklärt Marcus Coen

das Getränke-Konzept. „So

bekommt der Gast sehr gute

Qualität zum kleinen Preis und

kann das, was übrig ist in der Flasche

mit nach Hause nehmen.“

Lediglich das auch in Australien

übliche Korkgeld für das Bereitstellen

von Gläsern und Service

wird je Flasche berechnet. Natürlich

darf australisches Foster´s

frisch vom Fass nicht fehlen.

Insgesamt acht Jahre sind Marcus

und Silke Coen nun schon für

ihre Gäste da. Bis März letzten

Jahres noch in Schloss Burg, jetzt

in Wermelskirchen in größeren

Räumlichkeiten. Mit dem Umzug

bekam das Restaurant einen

neuen Namen – und was hätte

da näher liegen können, als das

Lokal nach dem australischen

Fluss zu benennen, mit dem sich

die Coens ihren Nachnamen teilen?

| Dunja Beck

Kenkhauser Straße 105

42929 Wermelskirchen

Telefon +49(0)2196.9 20 22

Telefax +49(0)2196.88 87 37

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag

ab 17.30 Uhr (warme Küche bis 22 Uhr)

Sonntag auch von 11.30 bis 15 Uhr

Dienstag ist Ruhetag, 2 Kegelbahnen

Fotos: Beck (5)

45


POSTSCRIPTUM.RBW

46

Foto: RBW

Fünf Fragen an...

Welchen Lieblingsplatz haben Sie im Rheinisch-Bergischen Kreis?

An schönen Herbsttagen laufe ich besonders gerne durch den Königsforst

zwischen Bensberg & Forsbach.

Wo genießen Sie im Kreis?

Immer wieder gerne bei Herrn Müller in Schloss Lerbach.

Was zeigen Sie Ihren Geschäftspartnern im RBK?

Auf jeden Fall die zwei Schlösser Lerbach und Bensberg.

Was zeichnet den Wirtschaftsstandort Rhein-Berg aus?

Für mich und meine Arbeit sind zentrale Lage, die perfekte Verkehrsanbindung

(Flughafen Köln/Bonn) die unmittelbare Nähe zu Belgien, Holland,

Luxemburg aus der wir viele Gäste generieren, als auch die Menschen der

Region wichtige Indikatoren.

Was wünschen Sie sich für den Rheinisch-Bergischen Kreis?

Eine Politik, die uns weiterhin Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit

bringt.

Joachim Wissler | Restaurant Vendôme, Schloss Bensberg

Erfolgreicher Auftritt in München

Auf ExpoReal 570 Kontakte geknüpft

Zufrieden kamen die Beteiligten von der

internationalen Immobilienmesse Expo-

Real in München zurück. Vom 8. bis 10.

Oktober hatte die RBW gemeinsam mit

weiteren kommunalen Wirtschaftsförderern

sowie dem TechnologiePark Bergisch

Gladbach die aktuellen Immobilienprojekte

der Region vorgestellt.

Insbesondere die umfangreichen Vorankündigungen

zur Naturwelt in Wermelskirchen

lohnten sich. Zahlreiche Interessenten

kamen dazu an den Messestand. Außerdem

verschaffte das Thema dem gesamten Kreis

und seinen Themen ein größeres Echo als

man es ohne dieses Leuchtturmprojekt auf

der ExpoReal erwarten würde.

Über die von der RBW eingesetzten

Hostessen wurden mehr als 570 Kontakte

gemacht, von denen die RBW rund zwei

Drittel als qualifizierte Kontakte weiter verfolgt.

Die Mitarbeiter der RBW und die

beteiligten Wirtschaftsförderer der Kom-

munen führten selbst insgesamt rund 50

Gespräche, die sie als viel versprechend einstuften.

Die RBW und die Vertreter der Stadt Wermelskirchen

nutzten die Messe zur aktiven

Ansprache potenzieller Investoren, die auch

auf der ExpoReal als Aussteller vertreten

waren. Gut verlief auch die zur Naturwelt

angesetzte Podiumsdiskussion, an der

neben RBW-Geschäftsführer Oliver Wolff

der Staatssekretär des Ministeriums für

Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-

Westfalen, Günter Kozlowski, sowie der

Wermelskirchener Bürgermeister Eric Weik

teilnahmen. Rund 50 interessierte Zuhörer

fanden sich dazu am Messestand ein.

Bereits jetzt laufen bei der RBW die Vorbereitungen

für den Auftritt auf der

ExpoReal 2008. Vom 6. bis 8. Oktober

2008 wird sie wieder auf dem Gemeinschaftsstand

mit der Region Köln/Bonn

vertreten sein.

www.rbw.de 1.2008


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