Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

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Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

Begrüßung durch den Vorsitzenden Der alte Rasen wird abgetragen

In der 1. Halbzeit

Wohin mit dem alten Rasen

Turmbauer

Der neue Kunstrasen des TuS-Aumühle

Am Sonntag, 18. September, gab es für den TuS-Aumühle

ein großes Ereignis. Aumühles Fußballherren kickten in einem

Spiel gegen die Herren des Vereins aus Börnsen zum

ersten Mal auf dem gerade frisch verlegten neuen Kunstrasen.

Nomen est omen – sie gewannen drei zu null, ein guter

Start. Wünschen wir dem Verein ein »Weiter so!« und vor allem

mehr Glück mit dem neuen Rasen als mit dem alten.

Der hielt nicht die versprochenen und wohl auch vereinbarten

12 Jahre, sondern zeigte schon nach neun Jahren die

Grenzen seiner Bespielbarkeit. Nun, im Jahre 2011, mussten

schmerzliche Entscheidungen fallen, entweder neuer Rasen

oder der Unterbau wird auch noch in Mitleidenschaft

gezogen.

Der Verein hat und hatte nicht die Mittel, den Gegenwert eines

kleinen Einfamilienhauses mal eben aus dem Sparschwein

zu zaubern und die Politik zeigte gleichfalls keine

Begeisterung, diesen dicken Schluck aus der Pulle nonchalant

zu zelebrieren. So groß sind die Aumühler Flaschen

nun auch wieder nicht. Das Gerangel nach Kompromissen

war unvermeidbar und auch notwendig. Aber lassen wir

das, es wurde schon ausreichend darüber geschrieben.

Bleibt zu hoffen, dass der neue Rasen dem TuS noch so

manches drei zu null gegen auswärtige Gäste beschert und

Ich grüße Sie recht herzlich

Ihr Günther Spillner, UWG, Gemeinderatsmitglied

Ein letztes Mal,der alte TUS-Rasen

vor allem, dass der Rasen dies auch mindestens 12 Jahre

lang mitmacht. Der alte liegt nun in großen Rollen in der

Nähe des Parkplatzes und harrt seiner weiteren Verwendung.

Den Anstoßpunkt übernahm mit einer symbolischen

Spende die UWG und die beiden Elfmeterpunkte die

CDU und SPD. Alle mit jeweils 500 Euro. In Bayern würde

man sagen: »Dös passt scho«.

Und welchen Punkt wollen Sie denn übernehmen?

Zum Auslegen der Garage sind die guten alten Rollen alle

Tage noch geeignet, und ein brauchbares Stück für den

Balkon kann man sicherlich rekrutieren. Der Fantasie sind

da keine Grenzen gesetzt. Die Spenden kann der Schatzmeister

des Vereins ja schon auf einem Sonderkonto anhäufen!

Der Sonntag war so ernsthaft wie kurzweilig. Schönes Wetter,

allerhand Organisation für den Ablauf und ausreichende

Versorgung mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen, Getränken

etc. Die Balljungen waren da, eine Gruppe junger Damen

– zu neudeutsch heißen die wohl »Cheerleader«, die

für Unterhaltung und Abwechslung sorgten. Die Vertreter

des Gemeinderates durften auch einmal auf das Tor schießen

– ohne Angst vor Konsequenzen! Da tritt es sich dann

leichter!

Fotos: Günther Spillner

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