Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

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Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

Foto: Andrea Schulz-Colberg

Chefarztwechsel in der Gefäßchirurgie Reinbek

Reinbek (zrcw) - Generationswechsel

im Krankenhaus Reinbek:

Am 1. Oktober löste Dr. Matthias

Schneider den langjährigen

Chefarzt der Gefäßchirurgie,

Dr. Gunter Schimmel, ab, der nun

mit 65 Jahren in den Ruhestand

geht. Dr. Schimmel hatte mehr

als 15 Jahre als Gefäßchirurg am

St. Adolf-Stift gearbeitet, die vergangenen

10 Jahre als Chefarzt

einer eigenständigen Abteilung

für Gefäßchirurgie und seit 2008

als Leiter des Gefäßzentrums

Reinbek. In dieser Eigenschaft

hatte der Chirurg, der mit drei

Facharzt-Teilgebieten (Gefäßchirurgie,

Unfallchirurgie, Visceralschirurgie)

über ein sehr breites

Leistungsspektrum verfügt, vor

allem die endovaskulären OP-

Techniken vorangetrieben und

im Jahr 2005 einen sehr erfolgreichen

jährlichen Gefäßtag ins

Leben gerufen, an dem sich Patienten

umfassend rund um Gefäßerkrankungen

informieren

konnten. Er übergibt den Stab an

den 48-jährigen gebürtigen Kieler

Dr. Matthias Schneider, der

bis September als Chefarzt der

Klinik für Gefäßchirurgie im HE-

LIOS Klinikum Erfurt tätig war.

Dr. Schneider ist als anerkannter

endovaskulärer Spezialist (DGG)

ebenfalls von minimal-invasiven

Operationsverfahren überzeugt:

»Ziel ist nicht die Operation oder

Wir begleiten schwerkranke und sterbende

Menschen in der eigenen Wohnung oder im Pfl egeheim.

Wir haben Zeit zum Reden und Zuhören.

Auch die Angehörigen möchten wir in der

schweren Zeit mit dem Sterbenden und in ihrer

Trauer begleiten.

Unser Dienst ist kostenfrei. Niels-Stensen-Weg 3

21465 Reinbek

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pflegen und versorgen wollen!

Chefarztwechsel im Krankenhaus Reinbek: Am 1. Oktober löste Dr. Matthias

Schneider (rechts) in der Gefäßchirurgie Dr. Gunter Schimmel

(links) ab.

Intervention, sondern die gewinnbare

Lebensqualität der einzelnen

Patienten bei vertretbarem

Risiko, die sie durch die

neuen Methoden erzielen können.«

So können auch Patienten

mit multiplen Nebenerkrankungen

mit einem überschaubaren

Operationsrisiko behandelt werden.

Während der gesamten Tätigkeit

als Krankenhausarzt leistete

Gunter Schimmel Wehrübungen

zunächst als Oberleutnant

zur See, zuletzt als Flottenarzt

der Reserve für die Deutsche

Marine ab. Seine Begeisterung

für die Seefahrt wurde nicht zuletzt

bei seiner Marineausbildung

in der Grundwehrzeit auf

dem Segelschulschiff »Gorch

Fock« geweckt. Aufgrund des großen

Engagements auch als Kommandeur

einer Reservelazarettgruppe

in Schwerin erhielt er im

Jahr 2005 vom damaligen Bundesverteidigungsminister

das

Ehrenkreuz der Bundeswehr in

Gold. Matthias Schneider, Vater

zweier fast erwachsener Kinder,

ist mit seiner Frau nach Ham-

Raumausstattermeister

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burg gezogen. Als gebürtiger Kieler

ist ihm die Nähe zum Wasser

ein Bedürfnis. »Als Surfer und

Segler schaue ich am Morgen eher

nach dem Wind als dem Wetter.«

Daneben hofft er, nach vierjähriger

Pause musikalisch wieder

aktiv werden zu können. »Nach 17

Jahren Singen in einem A-cappella-Quintett

war die Entfernung

Berlin-Erfurt ohne Qualitätsverlust

nicht mehr zu überbrücken

und ich musste diese tolle Nebenbeschäftigung

zunächst aufgeben.

So werde ich mich daran

machen die Musikszene in Hamburg

und Umgebung kennenzulernen

und gegebenenfalls wieder

aktiv werden.«

Gunter Schimmel hingegen hat

in Absprache mit seinen zwei erwachsenen

Kindern und seiner

Frau einen Stufenplan für seinen

Ruhestand entwickelt: Zunächst

absolviert er im Oktober ein Sicherheitstraining

für Kreuzfahrtschiffe

und einen Notarztkurs,

weil er gern ab und zu als Schiffsarzt

auf einem Luxusliner arbeiten

möchte. Danach sind monatsweise

Einsätze für »Ärzte ohne

Grenzen« und »Ärzte für die Dritte

Welt« geplant. »Ich weiß, dass

ich da unter ganz anderen Bedingungen

arbeiten werde. Aber mir

und meiner Familie geht es gut,

da möchte ich auch etwas zurückgeben.«

Und er ergänzt: »Weiterhin

ab und zu als Chirurg tätig zu

sein, ist für mich übrigens keine

Arbeit, es ist eher positiver Alltag.«

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