Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

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Oktober 2011 - Kurt Viebranz Verlag

Kirche in Aumühle

Gottesdienste

17. S. n. Trinitatis, 16. Oktober 2011

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Pastor Süssenbach

18 Uhr Abendgottesdienst

Prädikantin Gunda Zimmermann

Mit meditativen Gesängen aus Taizé,

Abendliedern und viel Ruhe und Stille

feiern wir den Ausklang des Sonntages

in unserer stimmungsvoll erleuchteten

Aumühler Kirche.

18. S. n. Trinitatis, 23. Oktober 2011

10 Uhr Gottesdienst

Pastor Süssenbach

Reformations-Fest, 30. Oktober 2011

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Pastor Süssenbach

Drittletzter Sonntag des

Kirchenjahres, 6. November 2011

10 Uhr Gottesdienst

Pastor Süssenbach

Tägliches Gebet im Ansverus-Haus

Mo-Fr 8.00 und 18.00, Do. Morgengebet

mit Abendmahlsfeier und Frühstück

Ss. Simeon und Hanna (Augustinum)

freitags 18 Uhr Predigtgottesdienst

Am 1. Freitag im Monat mit Abendmahl

Aumühler

Kirchenmusik

Sonntag, 6. November 18 Uhr

AUF ERDEN WIE IM HIMMELREICH –

Chor- und Orgelmusik von

Johann Seb. Bach

Im Rahmen dieser musikalischen Andacht

gedenken wir der Verstorbenen des

vergangenen Jahres.

Kantorei Aumühle

Leitung: Susanne Bornholdt

Eintritt frei – Spenden erbeten

Wer einen oder mehrere Apfelbäume in seinem

Garten hat, der ist in den vergangenen Wochen

mit der Apfelernte, dem Herstellen von Apfelkompott

oder dem Transport der Äpfel zur Mosterei

sicherlich reichlich beschäftigt gewesen.

Und so ein Apfel kann uns zum Erntedankfest

als Frucht einiges erzählen.

Jeder Apfel hat einen Stiel. Der erinnert an seine

Herkunft. Jeder Apfel war abhängig von dem

Baum, der ihn mit Wasser und Nährstoffen versorgt

hat. Der Baum gab ihm die nötige Kraft

zum Reifen. Und das Bewusstsein für unsere Abhängigkeit

gehört mit dazu, wenn wir Erntedank

feiern. Wir gestehen uns ein, dass nicht alles

in unserer Hand und in unserer Kraft liegt.

Wir danken unserem Schöpfer für all das, was

wir ihm verdanken: für unser Leben und alles,

was es erhält und froh macht.

Dem Stielansatz gegenüber finden wir die ehemalige

Blüte. Ohne sie gäbe es den Apfel nicht.

Dafür, dass der Apfel wachsen konnte, hat die

Blüte sich verzehrt. Sie hat sich mit ihrer Schönheit

und ihrem Duft in seinen Dienst gestellt.

Auch wir kennen Menschen, die sich mit ihrem

Leben, ihrer Zeit und ihren Ideen in unseren

Dienst gestellt haben. Sie waren bereit, sich

selbst zurückzunehmen und uns Wachstum zu

ermöglichen. An Erntedank können wir Gott gerade

auch für diese Menschen danken. Wir danken

für ihre Lebensbegleitung und für ihre Sorge

um uns. Wir danken für die Liebe, die wir von ihnen

erfahren haben oder noch immer erfahren.

Außen hat der Apfel eine Schale. Sie kennzeichnet

ihn. Bei jedem Apfel ist die Musterung etwas

anders. Sonne oder auch Hagel haben ihre Spuren

hinterlassen. Auch wir sind einzigartig. An

Erntedank dürfen wir uns dafür dankbar

Gemeindebrief

der ev.-luth. Kirchengemeinde

zeigen, mit welcher Einmaligkeit Gott unser

Leben gestaltet hat. Wir sind ein Original mit

einer ganz eigenen Geschichte, vielleicht auch

mit eigenen Macken und Schönheitsfehlern.

Das macht uns unverwechselbar und dafür

danken wir Gott.

Wenn wir den Apfel aufschneiden, sehen wir

sein Fruchtfleisch. Viele Bedingungen mussten

erfüllt sein, damit es saftig und süß heranreifen

konnte. Vor allem eines: Zeit. Wir können

Gott danken für die Zeit, die uns geschenkt ist.

Manchmal mag sie uns knapp vorkommen,

viel zu wenig für alles, was wir uns vorgenommen

haben. Wenn wir dankbar für unsere Zeit

sind, fällt es uns leichter, sie als Geschenk Gottes

zu genießen.

Schließlich hat ein Apfel auch noch Kerne.

Recht klein sind sie, aber sie verbergen viel. Aus

ihnen kann ein neuer Baum mit vielen neuen

Früchten werden. Die Kerne stehen für die Absicht

des Apfels, selbst einmal neue Frucht zu

bringen. Auch das gehört zu Erntedank. Aus

der Dankbarkeit wachsen die Bereitschaft und

der Wunsch, selber Frucht zu bringen. Wenn

wir bewusst wahrnehmen, wie vieles uns geschenkt

wurde, so ist das auch in gutem Sinne

Ansporn, sich dankbar zu erweisen, selbst zu

schenken und Wachstum bei anderen zu ermöglichen.

Auch dafür danken wir Gott zu diesem

Fest.

Von einem Apfel können wir also viel lernen,

gerade zu Erntedank. Wenn wir uns das bewusst

machen, erscheinen uns die Stunden der

Ernte und die Anstrengung der Verarbeitung

all der Äpfel aus unserem Garten vielleicht

auch gar nicht mehr so schlimm.

Es grüßt Sie herzlich

Chronik

Getauft wurde:

Clara Schmidt

Getraut wurden:

Birgitta Nacken und Fabian Wrobel

Kirchlich bestattet wurde:

Anita Riesmeier geb. Krach, 68 Jahre

Weitere Hinweise finden Sie auf Seite 55

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