Saarland - BdVI

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Prüfung

(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und aus einem nachfolgenden mündlichen Teil.

(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann den Ausbildungsleitern gestatten, als Zuhörer an

der mündlichen Prüfung teilzunehmen; dies gilt nicht für die Beratung.

(3) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt den Zeitpunkt der schriftlichen und der mündlichen Prüfung fest und veranlasst

die Ladung der Anwärter.

(aufgehoben)

§ 26

§ 27

Schriftliche Prüfung, Aufsicht

(1) In der schriftlichen Prüfung ist mindestens je eine Aufgabe aus den in den Anlagen 5a bis 5d aufgeführten fünf Prüfungsfächern

zu bearbeiten.

(2) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt die zu stellenden Prüfungsaufgaben im Benehmen mit den Mitgliedern des

Prüfungsausschusses. Die schriftlichen Aufgaben sind getrennt in verschlossenen und versiegelten Umschlägen aufzubewahren.

(3) Die schriftlichen Aufgaben sind an drei aufeinander folgenden Tagen zu bearbeiten. Die Gesamtdauer der schriftlichen

Prüfung an einem Tag soll sechs Stunden nicht überschreiten. Die versiegelten Umschläge mit den Aufgaben werden erst an den

Prüfungstagen in Anwesenheit der Anwärter geöffnet. Bei jeder Aufgabe sind die Zeit, in der sie zu lösen ist, und die Hilfsmittel, die

benutzt werden können, anzugeben.

(4) Die schriftlichen Aufgaben sind unter der Aufsicht eines Beamten anzufertigen, den der/die Vorsitzende des

Prüfungsausschusses bestimmt.

(5) Der Aufsicht führende Beamte fertigt eine Niederschrift nach dem Muster der Anlage 6 an und vermerkt in ihr jede

Unregelmäßigkeit. Er vermerkt auf jeder Arbeit den Beginn der Bearbeitungsfrist und den Zeitpunkt der Abgabe. Die abgegebenen

Arbeiten hat er in einem Umschlag zu verschließen und dem Vorsitzenden oder dem von ihm bestimmten Prüfer unmittelbar zu

übergeben.

§ 28

Bewertung der schriftlichen Prüfungsarbeiten

(1) Jede Prüfungsarbeit ist von einem Prüfer, der von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für das betreffende Fach

bestimmt wird, zu begutachten und mit einer Punktzahl (§ 32) vorläufig zu bewerten. Der Prüfungsausschuss bewertet die Arbeiten

endgültig.

(2) Bei der Bewertung ist nicht nur die Richtigkeit der Entscheidung oder des Ergebnisses, sondern es sind auch die äußere Form

der Arbeit, deren Gliederung, die Art der Begründung, die Klarheit der Darstellung, die Rechtschreibung und die Gewandtheit des

Ausdrucks zu berücksichtigen.

(3) Jede nicht abgelieferte Arbeit gilt als ,,ungenügend“.

§ 29

Ergebnis der schriftlichen Prüfung

(1) Der Prüfungsausschuss stellt das Ergebnis der schriftlichen Prüfung fest und entscheidet über die Zulassung zur mündlichen

Prüfung.

(2) Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung ist in einer Durchschnittspunktzahl auszudrücken. Diese wird dadurch errechnet, dass die

Summe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungsarbeiten durch die Zahl der vorgeschriebenen Arbeiten geteilt wird.

(3) Ein Anwärter wird zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen, wenn mehr als drei Arbeiten nicht wenigstens mit vier Punkten

bewertet worden sind oder wenn der rechnerische Durchschnitt aller Arbeiten schlechter als 4,00 Punkte ist. Diese Anwärter haben

die Prüfung nicht bestanden. Die anderen Anwärter sind ohne besondere Mitteilung zur mündlichen Prüfung zugelassen.

§ 30

Mündliche Prüfung

(1) Die mündliche Prüfung soll spätestens einen Monat nach der schriftlichen Prüfung stattfinden. Den Zeitpunkt bestimmt der

Vorsitzende. Sie umfasst die in den Anlagen 5a bis 5d aufgeführten Prüfungsfächer.

(2) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses leitet die mündliche Prüfung. Er hat dafür zu sorgen, dass die Anwärter in geeigneter

Weise befragt werden. Er ist berechtigt, jederzeit in die Prüfung einzugreifen.

(3) In der mündlichen Prüfung dürfen nicht mehr als fünf Anwärter gleichzeitig geprüft werden. Für jeden Anwärter ist eine

Gesamtprüfungsdauer von mindestens 45 Minuten vorzusehen.

§ 31

Bewertung der mündlichen Prüfung

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