Veranstaltungen - Spix eV

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Veranstaltungen - Spix eV

Die Vereinszeitung der

Sozialpsychiatrischen Initiative Xanten

3. Jahrgang - Ausgabe 11 vom September 2008 - Geschäftsstelle Wesel - Tel. 0281/16333-0

Lesen Sie in dieser „Spix-Info“:

PPP-Tage in Wesel S. 1-2

Portraits Ehrenamtliche S. 3

Begleitende Maßnahmen

WfbM Spix e.V. S. 4

Psychoseseminar S. 5

Ferienfreizeit BeWo S. 6

Gruppenangebote S. 7

Angebote Spix e.V. S. 8

Veranstaltungen S. 9

Adressen-/Telefonliste S. 10

Neues aus

Angehörigengruppe S. 11

EM 2008 S. 12

Personelles S. 13-14

Ferienfreizeit/ Sommerfest S. 15

PPP-Tage in Text & Bildern S. 16

...Spix ...Spix ...Spix doppelt doppelt vertreten

vertreten

Auf den Weseler PPP Tagen war

Spix mit zwei Ständen vertreten:

Einmal auf den Promenaden mit

den Produkten aus den Ergotherapeutischen

Angeboten der Tagesstätte

und des Wohnheimes /

LT 24, zum zweiten mit einem

Informationsstand auf der Hohe

S t r a s s e g e g e n ü b e r

der „Nordsee“.

Am Informationsstand in der Innenstadt

konnte man sich über

die vielfältigen Angebote unseres

Vereines informieren und

sich manche geheimnisvolle Abkürzung

erläutern lassen:

SPZ = Sozialpsychiatrisches

Zentrum. Das Sozialpsychiatrische

Zentrum (SPZ) ist das

Herzstück jeder psychiatrischen

Versorgung. Es ist der 1. und

älteste Baustein, alle anderen

gemeindepsychiatrischen Projekte

entstanden aus der Notwendigkeit

psychisch erkrankte

Menschen über die angebotenen

Maßnahmen hinweg zu versorgen.

Das Soziapsychiatrische Zentrum

Wesel befindet sich in Wesel

am Kaiserring 16 und besteht

bei Spix e.V. aus 4 Bausteinen

der psychiatrischen Versorgung,

das Kontakt– und Beratungszentrum,

der Tagesstätte, dem

Betreuten Wohnen und STOP

NRW. Die vielfältigen Angebote

des SPZ richten sich an Menschen,

die von psychischen Beeinträchtigungen,

Krisen, Krankheiten

oder Behinderungen betroffen

sind, das heißt sind erste

Anlaufstelle für suchende Nutzer,

Angehörige und Institutionen.

Aufgabe des SPZ ist es, psychisch

Kranke, psychisch Behinderte

und ihre Angehörigen durch

Beratung, Betreuung und Behandlung

zu unterstützen und auf

diese Weise die gesellschaftliche

und berufliche Integration der Betroffenen

zu fördern. Dies wird

u.a. auch durch Urlaubsfahrten

erreicht.

KBZ = Kontakt und Beratungszentrum

Das Kontakt- und Beratungszentrum

ist mit inzwischen

3 Standorten als fester Bestandteil

des Gesamtverbundes Sozialpsychiatrisches

Zentrum in Wese,

Xanten und Schermbeck vertreten.

Die Angebote des Kontakt-

und Beratungszentrums

richten sich rechtsrheinisch an

Menschen aus Wesel, Schermbeck

und Hamminkeln, linksrheinisch

an die aus Xanten und

Sonsbeck. Durch die Mitarbeit in

der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft

Kreis Wesel ist rechts

Kostenlose Informationsschrift für Klienten und Mitarbeiter sowie Interessierte am unteren Niederrhein

einzusehen auch unter www.Spix-ev.de


September Internes Spix-Info - Seite 2

als auch linksrheinisch eine flächendeckende

und zielgerichtete Versorgung

des gesamten Kreises gewährleistet.

Alle erwachsenen Menschen in Krisensituationen,

Menschen, die unter einer

seelischen Erkrankung leiden oder davon

bedroht sind, deren Angehörige,

Freunde oder Bekannte können die

Angebote der Kontakt- und Beratungsstellen

nutzen. Beraten werden aber

auch die Menschen, die eine vorübergehende

Begleitung bis zur Betreuung

durch einen anderen kostenpflichtigen

Dienst benötigen. Die Beratung in diesem

Bereich erfolgt grundsätzlich kostenlos,

zeitnah und auf Wunsch auch

anonym. Wichtig sind im KBZ die Angebote

der ehrenamtlicher Helfer, die

Treffdienste, Sportgruppen usw. übernommen

haben.

TS = Tagesstätte Die TS ist eine Einrichtung

zur teilstationären Betreuung.

Sie erbringt für die Besucher/Innen überwiegend

Leistungen der sozialen

Rehabilitation im Sinne des Sozialgesetzbuches.

Übergeordnetes Ziel der

TS ist es, zu einer psychischen und

sozialen Stabilisierung psychisch kranker

und behinderter Menschen dadurch

beizutragen, dass in der TS tragfähige,

soziale und persönliche Beziehungen

entstehen, die Hospitalisierungsschäden,

Klinikaufenthalte und Heimunterbringungen

entgegen wirken.

BeWo = ambulant Betreutes Wohnen

Spix bietet psychisch erkrankten Menschen

die Möglichkeit des Betreuten

Wohnens als Betreuungsform in Wohngemeinschaften

für 2 Personen oder in

der eigenen Wohnung. Ziel ist es stationäre

und teilstationäre Aufenthalte zu

verkürzen oder zu vermeiden. Zu den

Angeboten des BeWo´s gehören u.a.

Beratungsgespräche, Kriseninterventionen,

Begleitung zu Ärzten oder

Ämtern, Hilfen zum Erhalt der Wohnung,

Erhalt und Aufbau sozialer Kontakte,

Erreichbarkeit an 7 Tagen in der

Woche, Vermittlung und Kontakt zu

Therapeuten & anderen Einrichtungen,

Gruppenangebote wie z.B. Kochen für

Anfänger und Diabetiker usw.

STOP NRW = Situation in der Gesellschaft,

Therapiebedingungen, Opferfolgen,

Psychotraumatologie Nordrhein-Westfalen

Vielfach entstehen bei Menschen durch

frühe Gewalterlebnisse komplexe Traumafolgestörungen

wie z.B. Posttraumatische

Belastungsstörung bis hin zur

Dissoziativen Identiätsstörung (vormals

Multiple Persönlichkeitsstörung). Zum

einen kooperiert STOP-NRW mit 6 erfahrenen

sozialpsychiatrischen Einrichtungen

in NRW. Diesen Einrichtungen

wird ein Paket bestehend aus Fortbildung,

Coaching und Supervision angeboten.

Den Teilnehmern werden spezifisches

Wissen und unsere Erfahrungen

aus dem ersten STOP-Projekt weitergegeben.

Zu anderen wird direkte Beratung für

die Betroffenen in den Räumlichkeiten

am Kaiserring 10 in Wesel geleistet In

den Gesprächen geht es um Halt gebende

Kontakte und um Beratung zu

den verschiedenen Lebensbereiche

wie Finanzen, Wohnen usw. Dies erfolgt

unter der Berücksichtigung, dass

viele Schwierigkeiten erst als Folge der

Traumatisierung entstanden sind.

IFD = Integrationsfachdienst Im §

109 SGB IX sind der Begriff und der

Personenkreis definiert. Dort heißt es:

„Integrationsfachdienste sind Dienste

Dritter, die bei der Durchführung der

Maßnahmen zur Teilhabe schwer behinderter

Menschen am Arbeitsleben

beteiligt werden.“ Das Angebot des

Integrationsfachdienstes ist niederschwellig,

d.h. interessierte Personen,

die zu den o. g. Zielgruppen zählen,

können sich telefonisch mit dem

Integrationsfachdienst in Verbindung

setzen und einen Termin für ein Beratungsgespräch

vereinbaren.

WfbM = Werkstatt für Behinderte

Menschen Der Auftrag der WfbM ist

die berufliche Rehabilitation von Menschen

mit einer psychischen Erkrankung

in die Gemeinschaft und das Arbeitsleben.

Die Rechtsgrundlagen sind

das SGB IX und XII sowie die Werkstättenverordnung.

Unsere Sichtweise

ist aber nicht nur auf die Leistungsfähigkeit

begrenzt. Wir fördern die Gesamtpersönlichkeit

durch die Teilnahme

am Gemeinschaftsleben, Stabilisierung

der Beziehungsfähigkeit, Beratung

bei Konfliktbewältigung.

Nach dem Verständnis des Teams wird

soviel Hilfe wie nötig geboten und soviel

Selbständigkeit und Eigenverantwortung

wie möglich gefördert.

Haus Vivaldi = Wohnheim für chronisch

psychisch Kranke

Das Haus Vivaldi mit seinen Außenwohngruppen

ist ein Wohnheim für

chronisch psychisch Kranke. Hier finden

Menschen ein Zuhause, die auf

Grund der Schwere ihrer Erkrankung

umfassende Hilfe und Unterstützung

benötigen. Wir bieten unseren Bewohnern

Lebensbegleitung an, um ihnen

schrittweise den Weg in ein eigenständiges

Leben wieder zu eröffnen.

Haus Alia = Wohnheim für jüngere

Menschen mit psychisch Erkrankungen

Das Wohnheim Haus Alia ist eine

Einrichtung zur stationären Betreuung.

Psychisch erkrankte Menschen

mit zusätzlicher Abhängigkeit finden

hier Unterstützung durch gemeinsame

individuelle Absprachen

bezüglich einer bedarfsorientierten

Reduktion des Suchtmittelkonsums

und / oder in der Zusammenarbeit

des Hauses Alia

mit der hiesigen Drogenberatungsstelle.

Aber wie war das Interesse auf

den PPP Tagen? Zu den aktuellen

Veränderungen in Geschäftsführung

und Vorstand bei Spix

gab es keine Nachfragen. Vielmehr

wurden nach der Arbeit der

einzelnen Bereiche gefragt. Anlass

von Nachfragen war sowohl

eigene Betroffenheit in seelischen

Krisen als auch Betroffenheit als

Familienangehörige oder als

Freund oder Bekannter…

Lesen Sie weiter auf der letzten

Seite.

Impressum

SPIX-INFO

Herausgeber & Geschäftsstelle:

Spix e.V.

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Tel.: 0281/16333-0

Fax: 0281/16333-29

E-Mail: redaktion@spix-ev.de

Verantwortliche Leitung:

Michaela Jöhren-Bauer

Ralf Hahn

Redaktionsteam:

Verantwortlich:

Michaela Jöhren-Bauer

Alexandra Hönnekes-Bathel

David Kalberg, Julia Stephan,

Carolin Buß

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Andrea Sanders, Ralf Veith,

Rani Destino, Annika Janssen,

Dieter Rietz, Stefanie Turay,

Sabine Beyer, Anneliese Langel,

Carola Bleckmann, Martin

van Staa, Martin Langwald-

Machens, Elke an de Meulen

Layout & Gestaltung:

Spix e.V.

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Tel.: 0281/16333-0

Fax: 0281/16333-29

E-Mail: redaktion@spix-ev.de

Druck:

Wittfeld – Wohnverbund

Uerdinger Str. 105 /

47441 Moers.

Tel: 02841/395539

Eine Einrichtung der

Grafschafter Diakonie

E-Mail:

wwvdruckerei@t-online.de

Verteilte Auflage:

550 Exemplare - erscheint vier

Mal/Jahr.


September Internes Spix-Info - Seite 3

Ich heiße Carola Bleckmann und bin

39 Jahre alt. Ich habe viele Jahre in

Xanten gewohnt und bin dann vor 3

Jahren nach Wesel gezogen. Diejenigen,

die den Steckbrief von Frau

Beyer aufmerksam gelesen haben,

wissen längst, dass wir beide eine

Wohngemeinschaft bilden. Wir haben

uns bei Spix kennen gelernt und waren

uns auf Anhieb derart sympathisch,

dass die Frage des Zusammenwohnens

schnell geklärt war. Wir

verstehen uns so gut, dass wir nicht

nur zusammen wohnen, sondern

auch ganz viele Dinge in unserer

Freizeit gemeinsam gestalten. Ich

habe Spix 1998 kennen gelernt, weil

ich damals an einer einjährigen Integrationsmaßnahme

des Vereins teilgenommen

habe, eigentlich habe ich

aber den Beruf der Hauswirtschafterin

erlernt. Von Dezember 2000 bis

zu meiner Aufnahme in die Werkstatt

an der Bocholter Strasse war ich Besucherin

der Tagesstätte am Kaiserring

in Wesel. In dieser Zeit war es

auch, dass ich von Frau Sanders angesprochen

wurde, ob ich nicht gemeinsam

mit Sabine Beyer einige

Wochenendtreffs übernehmen möchte.

Wir kannten uns zu dem Zeitpunkt

bei Spix wirklich sehr gut aus – nicht

nur, weil wir Besucherinnen der Tagesstätte,

sondern weil wir auch

nachmittags eifrige und regelmäßige

Nutzerinnen des Treffs waren, (und

auch heute noch sind!). Da wir den

„Laden“ so gut kannten, haben wir

schließlich „Ja“ gesagt. Und es funktionierte

auf Anhieb; immerhin schon

seit 2 Jahren!! Es gefällt uns immer

noch gut und wir sind wirklich sehr

gerne hier.

Meine Hobbys sind Rad fahren, spazieren

gehen und das Singen im Kirchenchor.

Da fällt mir ein, dass ich

nicht nur im Kirchenchor singe, sondern

auch bei Spix, wo wir regelmäßig

zu Weihnachten unser Bestes

geben.

Kommt ruhig mal vorbei! Es ist sehr

gemütlich, und wir würden uns über

euren Besuch sehr freuen.

A.S.

ehrenamtliche

Helfer

Ich bin im April 1960 geboren und

lebe seit 27 Jahren hier in Wesel.

Meine Tochter ist ebenfalls 27 und

wohnt in Xanten. Viele Nutzer in Wesel

und in Xanten kennen sowohl

mich als auch meine Tochter Heike.

Ich arbeite seit 2004 in der Spix-

Werkstatt an der Bocholter Straße, in

der Montage und Verpackung. Die

Arbeit dort macht mir großen Spaß.

Zuvor war ich in der Tagesstätte am

Kaiserring.

Im Haus am Kaiserring 16 arbeite ich

auch ehrenamtlich. Ich gestalte im

Wechsel mit anderen Ehrenamtlichen

den Offenen Treff am Samstag, am

Sonntag und auch an einigen Feiertagen.

Nicht selten gibt es dann etwas

zu Essen in diesen Räumen.

Ich bin aber nicht nur ehrenamtliche

Mitarbeiterin im Offenen Treff. Ich vertrete

die Nutzer dieses Bereichs auch

als Nutzersprecherin gegenüber den

hauptamtlichen Mitarbeitern und gegenüber

dem Vorstand von Spix.

Ich freue mich, Euch auch in Zukunft

in den Räumen des KBZ Wesel an

den Samstagen und Sonntagen begrüßen

zu dürfen.

Gruß

Anneliese Langel

Mein Name ist Sabine Beyer und ich

bin 43 Jahre alt. In den 90er Jahren

habe ich in einer betreuten Wohngemeinschaft

in Xanten gelebt. Dort hatte

ich Frau Sanders als Betreuerin,

die früher auch im betreuten Wohnen

gearbeitet hat und ich habe sie wirklich

sehr gerne als Betreuerin gehabt.

Als die Wohngemeinschaft aufgelöst

wurde, habe ich zunächst alleine in

einer eigenen Wohnung in Wesel gelebt.

Seit 2005 wohnen Carola - mit

der ich gemeinsam den Wochenendtreff

„schmeiße“ - und ich zusammen

hier in Wesel. 1996 bin ich zum ersten

Mal auf SPIX aufmerksam geworden.

Zum damaligen Zeitpunkt war ich stationär

in der Klinik in Rheinberg und

wurde von dort aus ins betreute Wohnen

vermittelt. Von 1999 bis 2004 habe

ich die Tagesstätte in Wesel besucht

und dort auch Carola kennen

gelernt. Seit 2004 arbeite ich in der

spixeigenen Werkstatt an der Bocholter

Strasse im Bereich Verpackung.

So, und vor 2 Jahren bin ich gefragt

worden, ob ich nicht ehrenamtlich für

den Verein arbeiten wolle. Da Frau

Sanders besonders hartnäckig ist,

habe ich angenommen und auch heute

schafft sie es immer noch, Carola

und mich zu überreden, Dienste zu

übernehmen, die sonst keiner machen

will!!!

Meine Hobbys sind Lesen, spazieren

gehen, Rad fahren, am Computer

spielen und Musik hören. Ich bin außerdem

ein großer Tierfreund; ganz

besonders Delfine haben es mir angetan.

Da man die so schlecht in der

Wohnung halten kann, haben Carola

und ich 2 Wellensittiche als Haustiere.

Seit letztem Jahr singe ich im Kirchenchor

und das macht sehr viel

Spaß.

A.S.


September Internes Spix-Info - Seite 4

Nach unserem Umzug aus der

alten in die neue Werkstatt haben

sich die Dinge nun positiv

eingependelt. Vor allem, wie ich

schon mal im Voraus sagen

darf, wegen der tollen Räumlichkeiten.

So finden neben den gängigen

begleitenden Maßnahmen wie

der Fußballgruppe, der Ernährungsgruppe

und dem Werkstattchor

nun auch neue Angebote

statt.

Ein neues Highlight ist der

„Single-Kochkurs für Männer“

bei Uwe Hahn, unserem Küchenchef.

Hier werden einfache

schnelle Rezepte „gebrutschelt“,

die den Männern zur Selbstständigkeit

in der Küche und zur

gesunden Ernährung - also weg

von der Pommesbude und Fastfood

- behilflich sein sollen.

Denn Ziel der ganzen Sache ist

es, die Rezepte in der eigenen

Küche nach zu kochen.

Die Einfachheit der Rezepte

schließt dennoch nicht das Wort

„Delikat“ aus. Denn lecker war

es bis jetzt noch alle Ma(h)le.

So gab es zum Beispiel schon

Spargelröllchen mit vielerlei Beilagen,

Schnitzel, Frikadellen,

Gyros…und noch einiges Gutes

mehr. Unschwer zu erkennen:

Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil

der Rezeptwahl in der

Männergruppe! Darum haben

bis jetzt auch alle zufrieden und

rund den Kurs verlassen können.

Ganz zu schweigen von

den stolzen Gesichtern, die ich

hier schon erblickt habe, wenn

ein Lob auf die Köche ausgesprochen

wurde. Denn wie es

sich für Gentleman gehört, durfte

schon der eine oder andere

Nichtkursteilnehmer von den

Köstlichkeiten kosten. Genug

gibt es immer!

Wie sagt man so schön: „Besser

zuviel als zu wenig“! Die Kochkünste

unserer männlichen Singles

haben sich schon derart

rum gesprochen, dass es mittlerweile

eine exklusive

„Geladene-Gäste-Liste“ gibt.

Die Kochgruppe „im Einsatz“

Statement eines Kursteilnehmers: „Es

macht wirklich Spaß und wir sind alle

gute Esser! Ich freue mich schon auf die

Rezepte, um sie zu Hause mal nach zu

Kochen!“

Neben dem Kochkurs gibt es seit einiger

Zeit auch den Kurs „Backen mit Ute

(Bestle´)“. Es handelt sich hierbei um

einen gemischten Kurs, denn es nimmt

auch ein männlicher Teilnehmer daran

teil! Die Rezeptvorschläge werden von

zu Hause mitgebracht und dann wird

abgesprochen, was letztendlich gebacken

wird, ganz demokratisch, wie es

sich gehört. Dann übernimmt jeder eine

Aufgabe und im Nu ist alles im Ofen.

Das bedeutet für uns: Alle zwei Wochen

wird die WfbM mit den süßesten Düften

verwöhnt. Dabei wird´s allen ganz warm

ums Herz und ich wage sogar zu behaupten,

dass diese gut duftenden Tage

tatsächlich einen harmonischen Einfluss

auf alle in der Werkstatt haben. So roch

es hier schon nach herrlichem Apfelkuchen,

der dann in einer gemütlichen Kaffeeklatsch-Runde

genossen wurde. Zu

erzählen gibt es ja immer was! Die Reste

werden natürlich gerecht aufgeteilt, für

jeden etwas.

Statement einer Kursteilnehmerin: „Der

Kuchen hat super geschmeckt! Und das

Backen macht mir Spaß. Ich freue mich

auf das nächste Mal und finde es gut,

dass diese Kurse angeboten werden.“

Ein anderer Kurs der Künste ist der Malkurs,

genannt „Malen und Erfahren“.

Auch hierbei handelt es sich um einen

gemischten Kurs. Übrigens, der Kurs

findet mit mir, Anika Janßen, statt. Prima

ist, dass es in der neuen Werkstatt einen

richtigen Kreativraum gibt.

Dort steht so allerlei Material

bereit, von Acrylfarbe bis Moospapier,

welches natürlich auch

genutzt werden kann. Leider

muss ich feststellen, dass die

tollen neuen Staffeleien überhaupt

nicht genutzt werden! Wo

ist „ the next VAN GOGH“?!

Zurück zum Thema: Jeder kann

sich in dem Kurs einerseits auf

seine Interessen konzentrieren,

quasi erfahren und entdecken:

Mit welchem Material arbeite ich

gerne? Jeder hat die Möglichkeit

etwas Neues auszuprobieren.

Andererseits wird Wert darauf

gelegt, sich auszutauschen

und gemeinsame Dinge zu machen

– was man für gewöhnlich

Gruppenarbeit nennt.

Ob`s für jeden etwas ist, bleibt

dahin gestellt. Fest steht, es ist

noch kein Meister vom Himmel

gefallen und ich habe direkt vier

davon. An dieser Stelle möchte

ich meiner Gruppe ein großes

Lob aussprechen: “Liebe Gruppe,

ihr macht die Sache wirklich

toll, jeder auf seine Art und nach

seiner Linie. Ich finde es prima,

wie ihr die Zeit für euch nutzt.

Zudem bin ich davon begeistert,

wie sehr ihr euch auf Neues

einlasst und zu meist, (wie ich

doch hoffen will) mit Freude mit

macht!“

So, nun möchte ich zum Ende

kommen. Jedoch nicht, bevor

ich Werbung für bevorstehende

begleitende Maßnahmen gemacht

habe! Geplant sind in

diesem Jahr noch ein Konzentrationstraining,

ein Computerkurs,

Holzsägearbeiten, vielleicht

ein Kochkurs für Frauen,

ein Werkstattverschönerungskurs

und einiges mehr .

Dann tragt euch mal weiter fleißig

ein.

Eure Anika Janßen


September Internes Spix-Info - Seite 5

Dies war nur einer der Wünsche, die beim letzten Psychoseseminar im Sozialpsychiatrischen Zentrum

der Caritas in Dinslaken zum Thema „Ich wünsche mir – Was wäre Psychiatrie im besten Sinne?“

von einem Teilnehmer geäußert wurde. Seit 1999 treffen sich in der Regel einmal pro Monat

Interessierte und Betroffene zu einem zuvor festgelegten Thema, um ihr Verständnis über

„psychisches Anderssein“ und seelische Probleme durch das Mitteilen eigener Erfahrungen untereinander

zu bereichern. Psychoseseminare gibt es in ganz Deutschland. Sie sind mittlerweile ein fester

Bestandteil der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung geworden.

Hier im Kreis Wesel wird das Psychoseseminar in Kooperation der Caritas, der Spix e.V. und der

Albert-Schweitzer-Einrichtungen gGmbH durchgeführt.

„Es wäre wünschenswert, dass die Menschen, wenn sie an psychisch Erkrankte denken, nicht immer

nur an Triebtäter oder Gewaltverbrecher denken.

Dieses Denken isoliert Menschen, die von seelischen Problemen betroffen sind um so mehr!“ teilt

eine andere Teilnehmerin des Seminars den Anwesenden mit und erntet große Zustimmung. „99,9

Prozent der seelischen Erkrankungen haben damit gar nichts zu tun.

Ganz im Gegenteil!“ Die große Zahl von Menschen, die an einer seelischen Erkrankung leiden, ist

von Ängsten und Selbstzweifeln geplagt. „Wir brauchen Menschen, die uns zuhören können, uns als

vollwertige Menschen behandeln und nicht von Oben herab!“ pflichtet ein anderer Teilnehmer bei.

„Eine Vielzahl der Ärzte verschreiben nur Medikamente und haben zu wenig Zeit für ein Gespräch,

weil die Krankenkassen das angeblich nicht mehr bezahlen.“ Auch die Moderatoren des Psychoseseminars,

die Sozialarbeiterinnen Rani Destino und Andrea Sanders sowie der Dipl. Psychologe Ralf

Veith kennen diese Probleme aus den Schilderungen von Klienten in ihrer täglichen Arbeit.

Auch wenn wir nicht mehr im Mittelalter leben, ist der Umgang der Gesellschaft mit Menschen, die

an seelischen Problemen leiden immer noch von vielen Ängsten und Missverständnissen geprägt.

Hier kann nur die Bereitschaft zum gegenseitigen voneinander lernen helfen. Menschen, die seelische

Krisen durchleben oder durchlebt haben, können anderen im besonderen Maße Einfühlungsvermögen

und Sensibilität entgegenbringen und gerade daran krankt unsere Gesellschaft“, betont

Veith. „Wo oft scheinbar Gesunde schon das Handtuch werfen, schaffen es Menschen, die Menschen

mit ähnlichen Erfahrungen begegnen noch, Verständnis und wirkliches Nachempfindenkönnen

entgegenzubringen. Dies zeichnet u.a. den unverzichtbaren Beitrag von Selbsthilfegruppen aus.

Eine Gesellschaft, die menschliches Anderssein ausgrenzt, beraubt sich um einen wesendlichen

Teil, den sie für ihre positive Entwicklung benötigt! Psychoseseminare sind nur eine Möglichkeit der

Begegnung und des voneinander Lernens, zu der jeder Interessierte immer wieder gerne eingeladen

ist. Das alltägliche Leben, ob in Cafes, der Fußgängerzone oder an vielen anderen Orten bietet weit

mehr vielfältige Möglichkeiten aufeinander Zuzugehen und somit dem Anderen als Mensch zu begegnen

und zu verstehen. Das wünschen wir uns!“

Ralf Veith, Rani Destino, Andrea Sanders


September Internes Spix-Info - Seite 6

Nachdem es auf der Hinfahrt noch in Strömen

regnete, konnten wir dann abends doch auf

unserer kleinen Terrasse gemütlich beisammen

sitzen und Grillen. Wir hatten zwei wunderschöne

Bungalows mit Reetdach und einer komfortablen

Ausstattung, die keine Wünsche offen

ließ. Sogar das Schlafen wurde zum Abenteuer.

Die Matratzen glichen einem Trampolin. Da

die Schlafgemächer in den oberen Etagen lagen

und wir Mädels natürlich viel zu viel Gepäck

mit hatten, sei hier lobenswert erwähnt,

das unsere Koffer bei An- und Abreise von

Gerd die Treppen hinauf und hinunter geschleppt

wurden -Danke Gerd!-.

Burg Hamsteede liegt in einer schönen Dünenlandschaft,

nur 2,5 km vom Strand entfernt.

Viele süße Städtchen lagen direkt in der nähe

und luden zum Stadtbummel ein.

Am zweiten Tag in Zierikzee wurden viele

schon die Hälfte ihres Taschengeldes los.

Die Errungenschaften des Tages wurden abends

dann bei einer familiären Party zur

Schau gestellt. Auch hatten wir sehr viel Spaß

dabei, “Chakalaka” zu tanzen. Bei dem vielfältigem

Musikangebot kein Wunder. Sogar eine

Lichtorgel hatten wir dank Gerd´s Fingerfertigkeiten

an der Stehlampe dabei.

Am nächsten Tag wurde uns ein wunderschönes

Naturschauspiel geboten. Der Strand in

Renesse bei Flut. Nachdem wir den Deich bezwungen

hatten, bot sich uns ein atemberaubender

Anblick.

Gewaltig und rau lag die See vor uns. Bei tollem

Sonnenschein saßen wir anschließend im

Strandcafe und ließen es uns gut gehen. Abends

haben wir dann gemeinsam ein leckeres

Mahl gezaubert und alle zusammen gegessen.

Zwei mal waren wir auch auswärts Essen. Es

gab Pizza und ein tolles Raclette “All you can

eat”.

Aufregend war auch eine Bootsfahrt, die wir

in Middlebourg mit machten. Die Brücken

waren so niedrig, dass wir während der Fahrt

immer wieder auf die Knie mussten, um uns

nicht den Kopf zu stoßen.

Das war schon sehr Kurios. Anschließend

machten wir einen Stadtbummel in der schönen

Stadt. Annelise erwarb dort einen Cowboyhut

in Oranje Farben, den sie auch

prompt aufsetzte. Wir hatten viel Spaß.

An den kommenden Tagen besuchten einige

noch einen Vogelpark, andere entspannten

sich zuhause, und wir waren zum Abschied

Bowlen. In der Woche entwickelte sich eine

tolle Gemeinschaft zwischen uns. Wir haben

viel gelacht und hatten einfach nur spaß.

Frau Geldermann und Herr Kalberg waren in

allen Situationen für uns da und haben das

toll gemacht. Wir würden jederzeit wieder mit

ihnen auf Ferienfreizeit fahren.

Elke Neuenhof & Sylvia Haarland


September

Gruppenangebote Spix e.V. Spix-Info - Seite 7

Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie da!

Gruppenangebote in Wesel

(Teilnahme nach Vorgespräch)

Montags: Angehörigengruppe

19:00—20:30 Uhr 1. Montag im Monat

Infos unter: 0151 / 51414073

Sprecher der Angehörigengruppe

Gesprächsgruppe

17:00 – 18:30 Uhr 1. und 3. Montag im Monat

Infos unter: 0281 / 1633316

Andrea Sanders / Katrin Grimm

Sportgruppen in Wesel

Dienstags: 20:00 - 21:30 Uhr Frau Riehl

Mittwochs: 16:30 - 17:30 Uhr Frau Reitz

Kontaktadresse Spix e.V KBZ 0281/1633316

Selbsthilfegruppen in Wesel

Dienstags: Selbsthilfegruppe „Hoffnungsschimmer“ (psychosomatische Beschwerden)

19:30 – 21:30 Uhr in Wesel

FÜR NEUEINSTEIGER JEDER 1. DIENSTAG IM MONAT

Infos unter: 02857/ 411876 oder 0281 / 23708

Internet: www.selbsthilfegruppe-wesel.de

Mittwochs: Selbsthilfegruppe „Finsterlicht“ (Ängste / Depressionen)

19:30 – 21:30 Uhr in Wesel

Infos unter: 0281 / 3191126 oder 0176 / 27140419

Internet: www.shg-finsterlicht-info.de.vu

Donnerstags: Selbsthilfegruppe „Das Ohr“ (Ängste / Depressionen)

19:00 – 21:00 Uhr in Wesel

Infos unter: 0281 / 2065833 Frau Czarkowski

Freitags: Selbsthilfegruppe „Tinnitus“

19:00—21:00 3. Freitag im Monat

Infos unter: 0281 / 2065833 Frau Czarkowski

Selbsthilfegruppen in Xanten

Selbsthilfegruppe „Adipositas“

Dienstags: 19:00—22:00 Uhr 1. und 3. Dienstag im Monat

Infos unter 02801/9881626 Fr. Dams


KBZ Wesel

Kaiserring 16

46483 Wesel

0281/1633316

Montags :

15:00–19:00 Uhr Treff

Dienstags:

September Angebote Spix e.V. Spix-Info - Seite 8

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

15:00–19:00 Uhr Treff

Mittwochs:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

Donnerstags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

15:00–19:00 Uhr Treff

Samstags:

10:00-12:00 Uhr Präsenzdienst

BeWo Augustastr. 12

0281/1549070

11:00-15:00 Uhr Treff

am Kaiserring 16

Sonntags:

10:00-12:00 Uhr Präsenzdienst

BeWo Augustastr. 12

0281/1549070

11:00-15:00 Uhr Treff

am Kaiserring 16

Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie da!

Angebote und Öffnungszeiten

KBZ Xanten

Marsstraße 40-42

46509 Xanten

02801/6611

Montags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

11:00–15:00 Uhr Treff

Dienstags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

11:00–15:00 Uhr Treff

Mittwochs:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

Freitags:

14:00-18:00 Uhr Treff

KBZ Schermbeck

Weseler Str. 5a

46514 Schermbeck

02853/912353

Dienstags:

10:00-13:00 Uhr Sprechstunde

Donnerstag:

16:00-19:00 Uhr Sprechstunde


September Veranstaltungen Spix-Info - Seite 9

Veranstaltungen

Datum Uhrzeit Veranstaltungen

29. September 18:00—20:00 Uhr Psychoseseminar

Thema: „Angst, Furcht, Panik, Angststörungen !?! „

Dinslaken, SPZ der Caritas

10. Oktober 17:30—20:00 Uhr Spielabend im Haus Vivaldi

23. Oktober 19:00—20:30 Uhr Informationsveranstaltung

„Hilfe durch Selbsthilfe — Selbsthilfegruppen bei psychischen

Erkrankungen“

KBZ, Schermbeck

27. Oktober 18:00—20:00 Uhr Psychoseseminar

Thema: „Wahnst du noch oder lebst du schon?„ -Leben nach

der Psychose

Wesel, SPZ

24.November 18:00—20:00 Uhr Psychoseseminar

Thema: Themensammlung 2009

Dinslaken, SPZ der Caritas

29. & 30.

November

1. & 3. Montag

im Monat

11:00—20:00 Uhr Adventmarkt am Dom

17:00—18:30 Uhr Gesprächsgruppe

Wesel, SPZ, Fr. Grimm & Fr. Sanders 0281-1633316

13.09.—20.09.08 150 Jahre Marienhospital

Mehrtägige Veranstaltung mit Festakt, Tag der offe-

nen Tür, Pflegekongress, Medizin-Symposion, Ge-

sundheitsprävention, Betriebsfest, Beteiligung an

Weseler Kulturnacht

14.09.08 Herbsttrödelmarkt in der Fußgängerzone

21.09.08 Trödelmarkt bei Real

12.10.08 Trödelmarkt an der Niederheinhalle

18.10.08 4. Hanse-Citylauf

Veranstaltung des Stadtsportverbands Wesel e.V.

In Verbindung mit einem Gesundheitstag.

Beginn des Gesundheitstags: 10:00 Uhr Kornmarkt

19.10.08 Trödelmarkt am Schornacker

09.11.08 Trödelmarkt an der Niederrheinhalle

16.11.08 Trödelmarkt bei Real


September Adressen—Telefonliste Spix-Info - Seite 10

Sozialpsychiatrische Initiative Xanten (Spix) e.V.

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung 0281/16333-0

Fax 0281/16333-29

Kommissarische Geschäftsleitung:

Michaela Jöhren-Bauer 0281/16333-0

Ralf Hahn 0281/31928512

Verwaltung:

Renee Löhr-Sanders (Personal) 0281/16333-40

Irina Santroch (Buchhaltung) 0281/16333-41

Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) Wesel

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Bereichsleitung:

Martin van Staa

Telefon 0281/163333-15

Kontakt– und Beratungszentrum:

0281/16333-16

Tagesstätte:

Andrea Wagmann 0281/16333-13

STOP NRW

Kaiserring 10, 46483 Wesel

Telefon 0281/1548950

stop@spix-ev.de

Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) Xanten

Marsstr. 40-42, 46509 Xanten

Telefon 02801/6611

Betreutes Wohnen (BeWo)

Augustastr. 12, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/154907-0

Fax 0281/154907-22

Bereichsleitung:

Viktor Graff 0281/154907-13

Wohnheim „Haus Vivaldi“

Friedenstr. 46, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/82513

Fax 0281/89427

Leitung:

Margret Hilbert 0281/82513

Bereichsleitung:

Elke an de Meulen 0281/9599172

Alexandra Hönnekes-Bathel 0281/9599172

Manuela Kowalski 0281/9599172

Arbeits– und Beschäftigungsbereich 0281/9599188

(LT 24 / LT 23)

Wohnheim „Haus Alia“

Salzwedeler Str. 23-25, 46485 Wesel

Leitung:

Telefon 0281/1633806

Fax 0281/1633807

Der diesjährige

ADVENTSMARKT am Dom

in Wesel findet vom

29.—30.11.08

in der Zeit von

statt!

Spix wird auch in diesem Jahr mit

einem Stand vertreten sein!

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

Bocholter Str. 8, 46487 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/31928510

Fax 0281/31928528

Leitung:

Ralf Hahn 0281/31928512

Sozialer Dienst: 0281/31928513

0281/31928514

Integrationsfachdienst (IFD) Wesel

Augustastr. 12, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/16468-0

Fax 0281/16468-14

Institut

Marsstr. 40-42, 46509 Xanten

Kontakt: 02801/3106 o. 02804/8582

Fax: 02801/705124

Wichtige Rufnummern für den

Bereich der Stadt Wesel

Polizei 110

Feuerwehr 112

Evangelisches Krankenhaus

Wesel GmbH

0281/106-0

Marien-Hospital 0281/104-0

Stadtverwaltung (Rathaus)

Stadtwerke Wesel GmbH

0281/203-0

0281/9660-0


September Internes Spix-Info - Seite 11

Fachärztliche Versorgung im Nordkreis Wesel

Wie in 2007 schon an dieser Stelle berichtet, hat sich die Angehörigengruppe

in den letzten Jahren immer wieder mit der fachärztlichen

Versorgung im Nordkreis Wesel befasst. Zu diesem Thema hatte die

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf Anfrage von Kreisdirektor

Herrn Berensmeier die Situation geprüft und festgestellt, dass es im

Kreis Wesel eine Versorgung mit 17 Nervenärzten = 112 % gibt. Somit

gäbe es hier eine Überversorgung und eine Sperre für Neuzulassungen

von Nervenärzten.

Umso erfreulicher ist es jetzt für die

Angehörigengruppe und natürlich für

alle Menschen, die fachärztlichen Rat

suchen, dass das Vinzenz Hospital

Dinslaken ab Sommer 2008 eine Institutsambulanz

in Wesel eröffnet hat.

Sie befindet sich in den Räumen des

Telekomgebäudes an der Schermbecker

Landstrasse.

Der Kreis Wesel selbst hat seit Frühjahr

2008 im Bereich Sozialpsychiatrischer

Dienst einen Facharzt für Psychiatrie

eingestellt, der allerdings für

den ganzen Kreis tätig sein wird.

Auch auf der linken Rheinseite gibt es

eine positive Entwicklung: Das Nikolaus-Krankenhaus

Kalkar bietet in

Xanten eine psychiatrische Ambulanz

an.

Die Terminabsprache erfolgt über die

Praxis Dr. Sablotni.

So wird sich die ambulante fachärztliche

Versorgung im Nordkreis Wesel

hoffentlich verbessern.

Selbsthilfeberatung

Neben dem Angehörigentelefon der

Angehörigengruppe Spix e.V.

(0176/54777504) können Betroffene

und deren Angehörige, die noch eine

andere Meinung einholen wollen, die

Selbsthilfeberatung des BapK

(Bundesangehörigenverband für psychisch

Kranke) ansprechen. Unter der

Telefonnummer 0180/5950951 (14c/

Min) können Angehörige montags,

dienstags und donnerstags von 15-19

Uhr Rat von anderen Angehörigen einholen.

Betroffene können sich unter o.g. Telefonnummer

am Mittwoch und Freitag

von 14-17 Uhr Rat beraten lassen.

Für die Selbsthilfeberatung im Arbeitsleben

gibt es auch eine kostenpflichtige

Telefonnummer des BapK:

0180/5950951 (14c/min) und zwar

montags, dienstags und donnerstags

von 15-19 Uhr.

Auch per Mail sind über

beratung.bapk@psychiatire.de

Anfragen zu den o.g. Themen möglich.

Martin van Staa


September EM 2008 Spix-Info - Seite 12

Es ist vollbracht – drei Wochen hielt die EM 2008

ganz Europa in Atem, und wieder einmal schaffte es

das Deutsche Team in ein großes Finale. Dort

musste man sich aber den über das gesamte Turnier

überragenden Spaniern geschlagen geben.

Wobei die Leistung der Deutschen Mannschaft, zumindest

bei einigen Spielen, auf einen Sieg bei der

Europameisterschaft hoffen ließ.

Die EM 2008 war nicht gerade das Turnier der Favoriten,

alle strauchelten sie mehr oder weniger

früh. Die Franzosen blieben bereits in der Gruppenphase

hängen, Portugal scheiterte an Deutschland,

Holland an Russland und Weltmeister Italien an

Spanien.

Die 31 Partien dieser 13. Fußball Europameisterschaft

fanden in acht Stadien statt, vier in der

Schweiz und vier in Österreich.

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EM 2008...

...ein Rückblick

Die Zuschauerzahlen stiegen in Deutschland im

Vergleich zur letzten EM um 20% und die Spiele

der Deutschen hatten in der Spitze über 30 Millionen

Zuschauer. Besonders das Public Viewing

konnte dermaßen viele Zuschauer an sich binden,

dass man sich an die Weltmeisterschaft von

2006 erinnert fühlte.

Die EM 2008 endete für die Deutsche Mannschaft

mit der einfachen Hoffnung, dass es ihr vielleicht

bei der WM 2010 endlich einmal gelingen möge,

den Fluch zu besiegen und nach 1996 wieder eine

große Trophäe zu gewinnen. Denn dann würden

sicherlich noch mehr als die 100.000 kreischende

Fans zum Empfang nach Berlin eilen,

die dieses Mal der Mannschaft nach einer insgesamt

tollen EM 2008 einen begeisterten und herzlichen

Empfang bereitet hatten.

David Kalberg


September Personelles Spix-Info - Seite 13

Neueinstellungen

Personelles bei Spix e.V.

• Geschäftsstelle: Martin Langwald-Machens seit 01.06.08-Minijob

• TS: Gisela Turowsky seit 01.08.08-Minijob

• TS: Enomiya Ebbinghaus seit 01.07.08-Minijob

• TS: Nils Zellerhoff seit 01.08.08-Minijob

• STOP NRW: Katharina Bußler ab 01.09.08-Minijob

• BeWo: Karin Lacks seit 01.07.08-Minijob

• WfbM: Karl Kaminski seit 01.07.08-Anerkennungsjahr

Heilerziehungspflege

• Vivaldi: Carina Bünck seit 01.07.08-Minijob

• Vivaldi: Natalie Rudi seit 01.08.08Minijob

Ausgeschiedene Mitarbeiter/Innen:

• Vivaldi: Willi Hermsen zum 30.06.08

Hochzeit

• WfbM: Annika Sprenger heißt seit April Annika Janßen

Mein Name ist Martin Langwald-Machens und ich

wurde 1959 in Duisburg geboren.

Aufgewachsen bin ich in Moers und lebe aber seit

1991 mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

in Rheinberg.

Zu meinen Hobbies zählen Sport (Laufen) sowie

Musik. Ich spiele Gitarre in einer Band.

Ab 01. Oktober 2008 werde ich als neuer Verwaltungsleiter

bei Spix e.V. mit Dienstsitz am Kaiserring

10 im Einsatz sein.

Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich seit 1986 für die

Allgemeine Hospitalgesellschaft in der Verwaltung

im Haus Dondert Kevelaer im Bereich der

Suchtkrankenhilfe tätig.

In Vorfreude auf die neue Herausforderung

Martin Langwald-Machens


September Personelles / Internes Spix-Info - Seite 14

Kathrin Grimm, Mitarbeiterin in den

Bereichen KBZ und STOP hat am 27.

Juni 2008 ihr Diplom zur Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin

erhalten.

Herzlichste Glückwünsche

hierzu!

Frau Grimm hat vor 4 Jahren ihr Teilzeitstudium

in Nijmegen, in den Niederlanden

begonnen. Während dieser Zeit

war sie als studentische Hilfskraft im

Rahmen ihres Studiums bei Spix angestellt.

Hier stellte sie in der Tagesstätte und im

Kontakt- und Beratungszentrum ihre

Kompetenzen unter Beweis.

Nach ihrem erfolgreichen Diplom ist sie

seit dem 01. Juli 2008 angestellt in den

Bereichen KBZ und STOP.

Carolin Buß

! Herzlichste Glückwünsche

zu den sehr erfolgreichen

Abschlüssen !

Auch Stefanie Turay hat am 27. Juni 08

ihre Diplomprüfung zur Sozialpädagogin

/ Sozialarbeiterin bestanden. Während

ihres Studiums in Nijmegen war sie

bereits 2 Jahre als studentische Hilfskraft

beim BeWo tätig. Am 1. März 2008

wechselte sie ins Haus Vivaldi. Dort

brachte sie ihre Fähigkeiten als Gruppenmitarbeiterin

ein.

Zum Ende des Jahres wird Frau Turay

wieder im beWo, diesmal als diplomierte

Sozialarbeiterin, tätig sein.

Kim Barlag hat am 31. Juli 2008 ihr Annerkennungsjahr

zur Heilerziehungspflegerin

im Haus Vivaldi beendet. Seit August

bereichert sie das Vivaldi Team, sie

ist als Lebensbegleiterin im Gruppendienst

tätig.

Elke an de Meulen

3. Kunstrundgang

Im Rahmen der 7. Weseler Kulturnacht findet wieder ein Kunstrundgang

mit etlichen Stationen auf dem Fusternberg/Schepersfeld statt.

Am 20. und 21. September von 14.00 – 18.00 Uhr öffnen Künstler aus den

Bereichen Schmuck, Malerei, Zeichnungen, Porzellan/Keramik und mehr

ihre Werkstätten.

Interessierte können in einem Rundgang von Atelier zu Atelier gehen und

sich einen Eindruck über die Kunstszene im Viertel verschaffen.

Das Haus Vivaldi (Eingang Reicher-Leute-Stege) ist ebenfalls wieder mit

Arbeiten einiger Bewohner vertreten. Diesmal gibt es eine Mitmachaktion für

Kinder.

Für das leibliche Wohl bei Kaffee und Kuchen ist auch gesorgt.

Antje Brahmst


Nach intensiver Planung startete am

Freitag, den 13.06.08 die erste Ferienfreizeit

2008 des Hauses Vivaldi

mit Christian, Reinhard, Edith, Alfred,

Anja, Dieter und Steffi um 11 Uhr in

Richtung Tossens an die Nordsee.

Nach mehrmaligen Zigarettenpausen

erreichten wir 5 Stunden später unser

Domizil im Ferienpark.

Das diesjährige Sommerfest des

Hauses Vivaldi fand am 18.07.08

statt und stand leider unter keinem

guten „Wetterstern“. Das tat

jedoch der guten Laune der Mitarbeiter,

Bewohner und Besucher

keinen Abbruch, denn es wurde

bereits in „weiser Voraussicht“

schon für ausreichend trockene

„Unterstellplätze“ gesorgt.

Im Vorfeld kannte der Fleiß der

Mitarbeiter und der Klienten des

LT-24-Bereichs kaum Grenzen:

September Internes Spix-Info - Seite 15

Den ersten Tag beendeten wir

nach Erkundung der Gegend (wo

finden wir unsere Brötchen für das

Frühstück?) mit einem geselligen

public viewing des Viertelfinalspieles

Deutschland gegen Österreich.

Das relativ trockene Wetter ermöglichte

uns Ausflüge nach Bremerhaven

zum Containerhafen und dem

deutschen Schifffahrtsmuseum.

In Wilhelmshaven besuchten wir

das Aquarium und machten auf

dem Rückweg einen Abstecher

nach Hooksiel in ein Cafè im alten

Hafen. Auf dem Weg nach Burhave

entdeckten wir einen Fischgroßhandel,

in dem wir frische Matjesheringe

aus dem Fass und andere

Köstlichkeiten für das Abendbrot

besorgten.

Es wurden viele Kuchen gebacken

und leckerste Salate gezaubert,

so dass, unter zusätzlicher

Berücksichtigung des reichlich

vorhandenen Grillguts, ausreichend

für das leibliche Wohl gesorgt

war.

So war es möglich, trotz des

schlechten Wetters mit den Bewohnern,

ihren Angehörigen,

Freunden und den Mitarbeitern

Nicht zu vergessen seien die meditativen

Beobachtungen der Gezeiten von

Ebbe zu Flut und die gemütlichen

Spaziergänge mit anschließenden

Café- und Restaurantbesuchen.

Mit vielen positiven Eindrücken im

Gepäck traten wir schließlich am Freitag,

den 20.06.08 gegen 9 Uhr zufrieden

und ein wenig erschöpft unsere

Heimreise an und wurden am frühen

Nachmittag freudig im Haus Vivaldi

empfangen.

Stefanie Turay / Dieter Rietz

des Hauses, die im Zuge der Urlaubszeit

nicht in die Sonne geflohen

waren, einen geselligen

Nachmittag mit viel guter Laune

zu verbringen.

Der Live-Act an diesem Tag wurde

von der Gruppe „In between“,

die durch ihren poppigen Jazz

den Einen oder Anderen das

„Tanzbein schwingen“ ließ, so

dass die reichlichen Speisen wieder

abgebaut werden konnten.

Alexandra Hönnekes-Bathel


September PPP-Tage in Text & Bildern Spix-Info - Seite 16

Fortsetzung von Seite 2

...Prospekte der einzelnen

Fachbereiche Wohnen, Arbeiten,

Leben wurden in die Stoff-

Taschen, die mit dem

Spix Schriftzug versehen sind,

gerne mitgenommen, da man

sich alle Informationen über

die vielfältigen Angebote nicht

merken kann!

Frau Westkamp, die erste Bürgerin

der Stadt nahm sich bei

ihrem Rundgang über die PPP

Tage für ein Gespräch über

unsere Angebote und das persönliche

Budget Zeit.

Nach der geplanten Radstation

am Bahnhof fragte eine Vertreterin

des ADFC, die schon seit

Jahren auf eine Verbesserung

wartet. Hier konnte natürlich

positive Auskunft gegeben

werden, dass dieses Projekt

weiter von Spix vorangetrieben

und in Absprache mit der

Stadt einer baldigen

Umsetzung zugeführt wird.

Martin van Staa

PLUNDER, Pauken, Promenade…Der

Name war Programm.

Am 02.08. war es so weit. Der

LT 24- Bereich und die Tagesstätte

nahmen am angekündigten

Kunsthandwerksmarkt zu

den PPP-Tagen in Wesel teil.

Nach einigen Wochen der Vorbereitung,

in denen wieder eine

große Anzahl an Verkaufsartikeln

mit viel Spaß und Engagement

in den Beschäftigungsbereichen

produziert

wurde, machten wir uns am

Samstagmorgen mit einem voll

bepackten VW-Bus gegen 8.00

Uhr auf in die Fischertorstraße.

Schon vor dem offiziellen Startschuss

um 11.00 Uhr zogen

die ersten Neugierigen an unserem

Stand vorbei. Wer sich

im Laufe des Tages durch das

Getümmel wagte, stieß mitten

in einem bunten Potpourri des

Trödels auf uns.

Insgesamt fanden sich auf dem

Markt ringsherum leider nur

wenig Gleichgesinnte, sondern

eher u.a. kommerzielle Anbie-

ter von Handyschalen und maschinell

Gefertigtem, sowie

klassische Vertreter des Plunders.

Unser bunt dekorierter

Pavillon stach als einziger Vertreter

einer sozialen Einrichtung

mit selbst gemachtem

Handwerk hervor und wir ernteten

viel Lob für die liebevoll

gestalteten Artikel, welches wir

an dieser Stelle an die eigentlichen

„Macher“ weitergeben

möchten.

Neben traditionellen Holzwerkstücken

und bunten Fahrradklingeln,

konnte man Dekorationsartikel

und vielfältige

kreative Mitbringsel erwerben.

Aufgrund der Einzigartigkeit

unseres Standes kamen wir

mit vielen Besuchern ins Gespräch

und konnten so der interessierten

Bevölkerung trotz

des mäßigen Verkaufs SPIX

und die Idee, die sich dahinter

verbirgt, wieder ein Stück näher

bringen.

Christine Schmitz

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