2010 - KulturRegion Frankfurt RheinMain

krfrm.de

2010 - KulturRegion Frankfurt RheinMain

MUSEENmehr

&

SONDERAUSSTELLUNGEN

in der KulturRegion FrankfurtRheinMain


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9,10,11,12,

13, 14,15,

16,17,18

Museum der Stadt Alzenau

Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg

Schlossmuseum Aschaffenburg

ALTANA Stiftung Bad Homburg

Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park Bad Homburg

Rosenmuseum Steinfurth Bad Nauheim

Historisches Museum am Strom Bingen

Stadt- und Burgmuseum Eppstein

Archäologisches Museum Frankfurt

Bibelhaus Erlebnismuseum Frankfurt

DIALOGMUSEUM Frankfurt

Frankfurter Goethe-Haus

Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster Frankfurt

Museum der Weltkulturen Frankfurt

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Museum für Kommunikation Frankfurt

Museum Giersch Frankfurt

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Museen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain im Überblick

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Städel Museum Frankfurt

Wetterau-Museum Friedberg

Heimatmuseum Seulberg

Philipp-Reis-Haus Friedrichsdorf

Goldschmiedehaus Hanau

Museum Hanau - Schloss Philippsruhe

Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim

Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim

Stadtmuseum Hofheim am Taunus

Museum Kelkheim und Galerie der Stadt Kelkheim

Museum Kronberger Malerkolonie Kronberg

Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz

Museum der Stadt Miltenberg

Freilichtmuseum Hessenpark Neu-Anspach

Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst Rüsselsheim

Brüder Grimm-Haus – Museum Steinau


Grußworte

Prof. Dr. Felix Semmelroth

Aufsichtsratsvorsitzender der

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

und Kulturdezernent der Stadt Frankfurt a.M.

Dr. Thomas Wurzel

Vorsitzender

Hessischer Museumsverband

Thomas Will

Aufsichtsratsvorsitzender der

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

und Erster Kreisbeigeordneter des

Landkreises Groß-Gerau

Museen gehören zu den tragenden Säulen einer jeden

Kulturlandschaft. So sehen es auch die Hessischen

Museen als eine ihrer wesentlichen Aufgaben an, diesen

kulturellen Reichtum der Öffentlichkeit zu erschließen.

Der Hessische Museumsverband unterstützt daher

das Anliegen der KulturRegion FrankfurtRheinMain,

die im Jahr 2010 geplanten Ausstellungsvorhaben der

Museen in der Rhein-Main-Region in dieser Übersicht

anzukündigen.

Mit ihr erhalten Sie die einmalige Möglichkeit, sich

nicht nur über die ständigen Sammlungen der beteiligten

Museen, sondern auch umfassend über deren

Sonderausstellungen 2010 zu informieren. Diese

Broschüre richtet den Fokus auf das, was ein aktives

Museum ausmacht: die spannende und abwechslungsreiche

Präsentation von unterschiedlichsten

Themen, durch die der Sammlungsbestand des Museums

auf immer wieder neue Weise angereichert und

erschlossen wird. Besonders erfreulich ist, dass diese

Zusammenstellung über die Landesgrenzen hinausreicht,

denn die Kultur war schon zu allen Zeiten das

verbindenden Element in der Rhein-Main-Region.

Wir wünschen uns, dass diese neue Broschüre von

den Bürger/innen so angenommen wird, wie es sich

die Museen und die KulturRegion FrankfurtRheinMain

vorstellen. Sie verdient festen Platz in der Wahrnehmung

des weit reichenden und attraktiven Angebotes der

Museen in der KulturRegion.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten hier die erste Ausgabe der Museumsbroschüre

Sonderausstellungen 2010 FrankfurtRheinMain in den

Händen. Die KulturRegion FrankfurtRheinMain hat diese

Publikation gemeinsam mit und insbesondere für die

Museen in unserer Region erstellt.

Die vorliegende Broschüre, die erstmalig erscheint und

auch bislang einzigartig ist, stellt den Bürgerinnen und

Bürgern übersichtlich die große Bandbreite der Museen

der Region mit ihren Sonderausstellungen vor. Die Themen

reichen von Natur und Technik über alte Schätze und

Moderne Kunst bis zu bedeutenden Personen und

Ereignissen der Vergangenheit und Gegenwart. Sowohl

regionale Heimatmuseen als auch international bekannte

Häuser präsentieren ihre Sonderausstellungen.

Die Kulturinteressierten erhalten damit nicht nur die

Möglichkeit, sich über die aktuellen Ausstellungen zu informieren,

sondern auch die Gelegenheit, die Museumslandschaft

der Region in ihrer Vielseitigkeit zu entdecken.

Die Museumsbroschüre Sonderausstellungen

FrankfurtRheinMain 2010 zeigt damit eindrucksvoll,

wie die Vernetzung, die Bündelung und die Vermarktung

hochwertiger lokaler Kunst- und Kulturstätten regional

erfolgen kann.

Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und den Leserinnen

und Lesern eine inspirierende Lektüre, die hoffentlich zu

vielen Ausstellungsbesuchen führt.

Konrad Dörner,

Geschäftsführer

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Die Ihnen vorliegende Museumsbroschüre Sonderausstellungen

FrankfurtRheinMain 2010 ist das

sehr gelungene Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung

von Museumsleiterinnen, Museumsleitern und

uns in der Zeit von Mai bis Oktober diesen Jahres.

Vom ersten Moment bis zur Fertigstellung hat es viel

Spaß und große Freude bereitet, in einer kleinen

Arbeitsgruppe konstruktiv, zielführend und gemeinschaftsorientiert

zu arbeiten.

Mein besonderer Dank gilt daher den Museumspitzen

Herrn Burkhard Kling, Dr. Beate Matuschek, Herrn Gregor

Maier (als Fachbereichsleiter Kultur HTK), Dr. Thomas

Richter, Dr. Eva Scheid und Frau Sabine Kübler sowie

meinen Mitarbeiterinnen Frau Carolin Julia Scholtz,

Frau Karolina Dudik, Frau Stefanie Langhammer und

Frau Olga Fröhlich für die harmonische und wirkungsvolle

Kooperation und Unterstützung.

So stellen wir uns die regionale Zusammenarbeit vor.


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Auf einen Blick

Aktuelle

Sonderausstellungen

Seite

Alzenau - Museum der Stadt Alzenau 6

„Wunderwelt Sand“ 01.05. bis 13.06.10

Aschaffenburg - Kunsthalle Jesuitenkirche 7

Daniel Spoerri 23. 01. bis 11.04.10

– Von d. Fallenbildern zu d. Prillwitzer Idolen

Aschaffenburg - Schlossmuseum 8

KeltenLand am Fluss. Die Kelten im Rhein-Main-Gebiet 15.05. bis 12.09.10

Bad Homburg - ALTANA Stiftung 9

Günther Förg – Aufbruch der Farben 05.03. - 30.05.10

Young-Jae Lee – Formen aus der Erde 17.06. - 15.08.10

Herbert Brandl 16.09. - 14.11.10

Christian Rohlfs – Musik der Farben 26.11.10 - Feb. 11

Bad Homburg - Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park 25

GENERATIONES – die Soldaten Roms... bis 15.08.10

Bad Nauheim - Rosenmuseum Steinfurth 10

Trachtenrosen & Lederhosen 18.04 - 31.10.10

Metamorphosen von Yi Zheng Lin 14.11.10 - 17.04.11

Bingen - Historisches Museum am Strom 25

Der Rhein im Spiel 09.08.09 - 31.05.10

– Von der Gründerzeit bis zur Gegenwart

Eppstein - Stadt- und Burgmuseum Eppstein 26

Freie Fahrt statt Pflasterzoll 02.05. - 30.05.10

– Von alten Eppsteiner Wegen zur Umgehungsstraße

Frankfurt - Archäologisches Museum Frankfurt 26

Die letzten Wikinger. 20.11.09 - 14.03.10

Der Teppich von Bayeux und die Archäologie

Frankfurt - Bibelhaus Erlebnismuseum Frankfurt 11

JUDÄA UND JERUSALEM. Leben in römischer Zeit 26.01. - 30.06.10

Frankfurt - DIALOGMUSEUM 12

Blinder Passagier – Das Ferienspecial im DialogMuseum 13.07. - 22.08.10

Frankfurt - Frankfurter Goethe-Haus 13

Revolution und Tradition bis März 10

150 Jahre Freies Deutsches Hochstift

Wie stellt man Literatur aus? 28.08. - 01.11.10

– Sieben Vorschläge zu Goethes „Wilhelm Meister“

Johann Caspar Goethe zum 300. Geburtstag 5.12.10 - Ende Feb. 11

Frankfurt - Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster 27

Es führt über den Main ... 23.03. - 20.06.10

Frankfurt - Museum der Weltkulturen 14

Being Object. Being Art. Meisterwerke aus den Sammlungen 31.10.09 - 31.10.10

Frankfurt - Museum für Angewandte Kunst 27

ANDRÉ CHARLES BOULLE (1642-1732) 30.10.09 - 31.01.10

Ein neuer Stil für Europa

TOBIAS REHBERGER. 04.03. - 02.05.10

Plakate, Plakatkonzepte und Wandmalereien

30 JAHRE LESS AND MORE. The design ethos of Dieter Rams 21.05. - 05.09.10

Frankfurt - Museum für Kommunikation 15

Die Sprache des Geldes 12.03. - 29.08.10

Dialog im Stillen Okt. 10 - Feb. 11

Frankfurt - Museum Giersch 16

Vom Taunus zum Wannsee – Der Maler Philipp Franck 21.03. - 18.07.10

Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet 26.09.10 - 30.01.11

– Künstler, Händler, Sammler

2010

J F M A M J J A S O N D 2011


Hier finden Sie ganz leicht die Ausstellung, die Sie interessiert und

wann und wo diese zu sehen ist. Umfassende Informationen zu jeder

Sonderausstellung stehen auf der angegebenen Seite (rote Zahl).

Viel Spaß beim Entdecken.

Seite

Frankfurt - Städel Museum 17

Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive 23.04. - 25.07.10

Friedberg - Wetterau-Museum 28

Fragmente jüdischer Geschichte in Friedberg bis 15.08.10

Friedrichsdorf - Heimatmuseum Seulberg 28

Luftige Wedel aufgeFÄCHERt 18.04. - 04.07.10

Dufte! Verführung aus der Flasche 15.08. - 10.10.10

Friedrichsdorf - Philipp-Reis-Haus 29

Notruf! Alarm am Telefon 06.05. - 22.08.10

Hanau - Goldschmiedehaus 18

Transformation des Alltäglichen – Esther Bott 28.01. - 06.04.10

Die Berliner Goldschmiede Emil Lettré und Herbert Zeitner 13.06. - 01.08.10

Different from – Ulla und Martin Kaufmann 15.08. - 28.10.10

16. Silbertriennale 2010 4.11.10 - Anf. Feb.11

Hanau - Museum Hanau - Schloss Philippsruhe 19

Cläre-Roeder-Münch-Preis: Sigrid Oltmann... 02.03. - 28.03.10

Katzen - Fotografien von Ruth Marcus 13.04. - 16.05.10

Hanau - Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim 20

Jäger der Eiszeit 25.02. - 08.08.10

Hanau - Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim 20

Neueröffnung Frühjahr 2010

Hofheim - Stadtmuseum Hofheim am Taunus 21

Heinz Mack Zeichnungen und keramische Skulpturen 15.11.09 - 28.02.10

Computerwelten. Vom Abakus zum Avatar März - Juni 2010

Die Augen des Hauses Juni - Sept. 2010

– Zur Entwicklungsgeschichte des Fensters

Scharfer Hieb und zartestes Schnitzen 10.10.10 - 20.02.11

Kelkheim - Museum Kelkheim 22

Ein Hauch von Hollywood – die Welt der Traumfabrik 18.11.09 - 17.02.10

Kindheit nach dem Krieg 08.09. - 17.10.10

Kelkheim - Galerie der Stadt Kelkheim 22

Christa Steinmetz – Das Labyrinth 07.05. - 24.05.10

Manfred Guder - Retrospektive 28.05. - 13.06.10

Kronberg - Museum Kronberger Malerkolonie 29

Nelson Kinsley (1863 – 1945) – Retrospektive 10.10.10 - 30.01.11

Mainz - Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz 30

In die Zukunft gedacht 26.02. - 27.03.10

Feind ist, wer anders denkt 29.11. - 18.12.10

Miltenberg - Museum der Stadt Miltenberg 30

In Weinfranken verwurzelt – Winzer, Weinbau und Silvaner 22.01. - 28.02.10

„Von Apfel, Nuß und Mandelkern“ 26.11.10 - 19.01.11

Neu-Anspach - Freilichtmuseum Hessenpark 31

Einkaufen! Eine Geschichte des täglichen Bedarfs 27. 04. - 28.11.10

Rüsselsheim - Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst 23

Mit Abstand nah – Fotografie aus Leipzig 24.02. - 16.05.10

American Pop Posters 08.09. - 28.11.10

Steinau - Brüder Grimm-Haus – Museum Steinau 24

INK trifft Grimm 22.05. - 01.08.10

Klaus Meyer-Gasters Eine Retrospektive zum 85. Geburtstag 14.11.10 - 27.02.11

Ausstellung für Familien mit

Kindern besonders geeignet

Parkplätze vorhanden

2010

J F M A M J J A S O N D 2011

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

gut zu erreichen

Caféteria im Haus 5


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Museum der Stadt Alzenau

im Schlösschen Michelbach

Schloßstraße 13, 63755 Alzenau

Telefon: 06023 502 -112 (Städt. Verkehrsamt im Rathaus Alzenau)

E-mail: verkehrsamt@alzenau.de

www.alzenau.de

1. Mai bis 13. Juni 2010

„Wunderwelt Sand“

Ameisenlöwen, riesige Heuschrecken und mannshohe Sandgrasnelken

– in der interaktiven Ausstellung „Wunderwelt Sand“ lernen Sie eines der

faszinierendsten Ökosysteme Deutschlands kennen, die „fränkische Wüste“.

Einst waren die Sandlebensräume weit verbreitet, galten aber als wertloses

Ödland, so dass große Flächen als Siedlungs- oder Industriegebiete ausgewiesen,

aufgeforstet oder durch Sandabbau zerstört wurden und es

bayernweit keinen größeren gesicherten Bestand mehr gibt. In Alzenau

waren die Sandmagerrasenflächen bis zu ihrer Ausweisung als Naturdenkmal

im Jahr 1989 auf zusammen etwa einen Hektar geschrumpft, ein Teil

der seltenen Tier- und Pflanzenarten war zunächst verschwunden.

Heute gelten die „Alzenauer Sande“, ein Forschungsprojekt der Universität

Marburg, als wertvolle Kostbarkeit und sind als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet

von der EU anerkannt.

„Wunderwelt Sand“ mit ihren Infotafeln und Aktiv-Elementen wurde

im Rahmen des Projektes SandAchse Franken als Wanderausstellung

entwickelt, die Stadt Alzenau ergänzt sie vor Ort mit Schaustücken aus

ihren geschützten Beständen. Besucher erfahren, wo Sand eigentlich

herkommt, wie sich das Silbergras gegen Hitze und

Trockenheit wappnet und lernen die Blauflügelige Ödlandschrecke

kennen, das Wappentier der SandAchse.

Gezeigt werden auch die vielen Anstrengungen für den

Erhalt der Sandlebensräume.

Die Ausstellung zeichnet sich durch anschauliche

Exponate und zahlreiche Spiel-Elemente aus und macht

daher auch Kindern großen Spaß.

Infos unter www.sandachse.de

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Das Museum

Das barocke Schlösschen Michelbach, ehemals

ein adeliger Landsitz, beherbergt seit 2006 das

Museum der Stadt Alzenau. Dank moderner

Medientechnik - an vielen Stationen können

die Besucher selbst aktiv werden - wird die

Geschichte Alzenaus erleb- und im wahrsten

Wortsinn auch begreifbar. Aufbauend auf der

heimatkundlichen Sammlung des Heimat- und

Geschichtsvereins, widmet sich die Dauerausstellung

„Regionalität und Wandel – Streifzüge

durch eine Grenzregion“ der besonderen

historischen Situation der Region, die stets geprägt

war von Grenzlinien, regionaler Eigenständigkeit

und tiefgreifenden Umbrüchen.

Öffnungszeiten

So sowie an Feiertagen, 14 bis 18 Uhr (von

Mai bis Okt zusätzlich Sa von 14 bis 18 Uhr)

Führungen nach Vereinbarung

(Städt. Verkehrsamt im Rathaus,

Telefon: 06023 / 502-112,

E-mail: verkehrsamt@alzenau.de)

Eintrittspreise

1,50 Euro für Erwachsene, (kostenlose Audioguides

in deutscher und englischer Sprache

ausleihbar – 10 Euro Pfand).

Weitere Veranstaltungen

Im stimmungsvollen Domersaal im Obergeschoss

finden monatlich Konzerte und

Kleinkunst-Veranstaltungen statt. Im Sommer

ist der im barocken Stil mit rund 100 Rosen

als Rosarium gestaltete Schlossgarten Schauplatz

für kulturelle Freiluftveranstaltungen.

Museums-Café in der ehemaligen Remise.

Die Stadt Alzenau

Zwischen Mainebene und den Ausläufern

des Spessarts, umgeben von Wäldern und

Weingärten, liegt die bayerische Kleinstadt

Alzenau. Weithin sichtbar ist die Burg aus dem

14. Jahrhundert, heute Anziehungspunkt bei

kulturellen Veranstaltungen, unter anderem

den Burgfestspielen und den Fränkischen

Musiktagen. Das aktive Mittelzentrum bietet

den rund 19.000 Bürgern viel Lebensqualität,

ist wichtiger Wirtschaftsstandort mit mehr als

10.000 Arbeitsplätzen,

Einkaufs- und Kulturstadt für

die Region sowie dank der

1000jährigen Weinbautradition

beliebtes Ausflugsziel.

Übrigens: 2015 ist Alzenau

Gastgeber der regionalen

bayerischen Landesgartenschau

„Natur in der Stadt“.


Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg

Pfaffengasse 26

63739 Aschaffenburg

Telefon: 06021 218698

E-mail: kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de

www.museen-aschaffenburg.de

2

23. Januar bis 11. April 2010

Daniel Spoerri

Von den Fallenbildern zu den Prillwitzer Idolen

Die Kunsthalle Jesuitenkirche präsentiert die Werke des international

gefragten Künstlers anlässlich seines 80. Geburtstags. Dabei handelt es

sich um eine eigens für den profanisierten Sakralraum der Kunsthalle

Jesuitenkirche konzipierte Ausstellung.

1942 flieht Daniel Isaac Feinstein nach Zürich und nimmt den Mädchennamen

der Mutter an. Er lernt Max Terpis, Jean Tinguely und Eva Aeppli

kennen. Spoerris Weg zur Kunst führt zunächst über den Tanz. Seinen

entscheidenden künstlerischen Durchbruch erzielte er 1960 mit seinen

„Fallenbildern“ in Paris als Mitglied der

„Nouveaux Réalistes“. Der Künstler zeigt in

den „Banketten“ seinen engen Bezug zu

den Happenings der Fluxus-Bewegung.

Spoerri arbeitet als Dichter, Bühnenbildner,

Regisseur, Verleger, Objektkünstler, „Eat-

Artist“, Filmemacher. Er lehrt an der Kölner

Fachhochschule für Kunst und Design und

später an der Kunstakademie München.

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Spoerris außerordentlich vielseitiges Œuvre folgt seiner Auffassung von

Kunst als Kommunikation. Er beginnt 1990 in Seggiano mit der Arbeit an

einem Skulpturengarten, der 1997 vom italienischen Kulturministerium

als Stiftung anerkannt und offiziell eröffnet wird. In einem ehemaligen

Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert in Hadersdorf (NÖ) werden

seit 2009 zahlreiche Werke von Daniel Spoerri gezeigt.

Seit Anfang 2007 lebt er in Wien.

B

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1

Das Museum

Die Kunsthalle Jesuitenkirche widmet sich

seit 1990 dem Schwerpunkt der Klassischen

Moderne. Der profanisierte Sakralraum bietet

zudem ein eindrucksvolles Ambiente für Ausstellungen

gefestigter Positionen des 20. und

21. Jahrhunderts.

In der Vergangenheit waren hier Projekte zum

Werk E. L. Kirchners, Christian Schads ebenso

zu sehen wie Einzelausstellungen von Meret

Oppenheim, Günther Uecker oder, aktuell,

von Daniel Spoerri. Als besonderer Publikumsmagnet

erwiesen sich speziell für diesen Raum

erdachte Ausstellungskonzeptionen international

agierender Künstler.

Öffnungszeiten

Mo geschlossen

Di 14 - 20 Uhr

Mi bis So 10 - 17 Uhr

Geschlossen am 24., 25. und 31.12.2009

und am 1.1. und 16.2.2010.

Eintrittspreise

4 Euro / 3,50 Euro ermäßigt

Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets

oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Weitere Veranstaltungen

Regelmäßige Führungen jeden Sonntag,

11 Uhr und jeden Dienstag, 19 Uhr

Beachten Sie bitte weitere Hinweise unter:

www.museen-aschaffenburg.de

Die Stadt Aschaffenburg

Die Kulturstadt Aschaffenburg liegt verkehrs-

günstig an den Netzen von Auto- und Bundesbahn

(A3, ICE) und profitiert von der Ferienregion

Spessart ebenso wie von der unmittelbaren

Nähe zu Frankfurt am Main. Touristen nutzen

die idyllische Lage am Main für einen Halt auf

ihrer Radtour oder ihrer Schiffsreise.

Bauwerke wie das prächtige Renaissanceschloss

Johannisburg und die romanische Stiftsbasilika

vermitteln eine über

tausendjährige

Geschichte.

Die zeitgenössische

Kunst kommt in

mehreren Ausstellungshäusern

und

zahlreichen Galerien

zu ihrem Recht.

4

www.aschaffenburg.de

www.info-aschaffenburg.de

www.schloesser.bayern.de

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Schlossmuseum, Aschaffenburg

Schlossplatz 4

63739 Aschaffenburg

Telefon: 06021 38674-0

E-mail: museum@aschaffenburg.de

www.museen-aschaffenburg.de

1

15. Mai bis 12. September 2010

KeltenLand am Fluss

Die Kelten im Rhein-Main-Gebiet

Das Schlossmuseum zeigt auf 600 qm Fläche Zeugnisse keltischen Lebens

im Rhein-Main-Gebiet. Leihgaben aus dem In- und Ausland und eigene

Bestände beschreiben ein über ganz Europa gespanntes Netz von technischen,

wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen. Sie verbanden in

den Jahrhunderten vor Christi Geburt keltische Völkerschaften mit ihren

Nachbarn: mit Händlern, Kunsthandwerkern, Fürsten und Söldnern quer

durch das damalige ‚Europa’.

2

Einzelne Themenbereiche berühren die

Übernahme und den Ausbau technischer

Neuerungen. Insbesondere die Produktion

von Eisen, Salz und Glas standen im

wirtschaftlichen Mittelpunkt. Das Vorbild

der Griechen, Etrusker und Römer wirkte

in die keltische Welt hinein und wird an

dem heute sichtbaren Import von Luxusartikeln

deutlich. Die Selbstdarstellung der

keltischen Burgherren, Wagenfahrer und

Wirtschaftsmagnaten verweist auf Parallelen

in heutigen Gesellschaften.

Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm:

Vorträge und Führungen erläutern die ausgestellten Fundstücke. Spezielle

Angebote für Schulklassen führen spielerisch in die Welt der Kelten ein

und bieten praktische Archäologie zum Mitmachen. Workshops mit Kunsthandwerkern

bieten Gelegenheit, die Fertigkeiten keltischer Handwerker

zu erleben und zu erlernen – und auch ein Keltenfest darf natürlich nicht

fehlen. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband.

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Das Museum

Das majestätische Renaissanceschloss

Johannisburg beherbergt neben staatlichen

Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum

der Stadt Aschaffenburg. Auf 1400

qm Fläche werden Kunstwerke und historische

Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Regelmäßige Sonderausstellungen

widmen sich der Kunst und Kultur der Region.

Das Jahr 2010 steht ganz im Zeichen der

Kelten am bayerischen Untermain.

Öffnungszeiten

April bis September: 9 - 18 Uhr

Oktober bis März: 10 - 16 Uhr

Montag geschlossen

Geschlossen am 1.1., Faschingsdienstag,

24.12., 25.12., 31.12.

Eintrittspreise

4 Euro / 3 Euro ermäßigt

Inkl. Sonderausstellung KeltenLand am Fluss:

5 Euro / 4 Euro ermäßigt

Kombikarte Schloss Johannisburg und

Pompejanum inkl. Sonderausstellung:

6 Euro / 5 Euro ermäßigt

Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets

oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Weitere Veranstaltungen

Regelmäßige Führungen unter

www.fuehrungsnetz-aschaffenburg.de

www.info-aschaffenburg.de

Hinweise auf das Begleitprogramm zur

Ausstellung KeltenLand am Fluss unter:

www.museen-aschaffenburg.de

Neu im Stiftsmuseum Aschaffenburg

Unter dem Titel „Pracht und Glaube des

Mittelalters“ ist der mittelalterliche Stiftsschatz

St. Peter und Alexander seit dem 21.11.2009

im Stiftsmuseum zu entdecken. Er gehört zu

den bedeutendsten Ensembles seiner Art in

Deutschland und war

bisher in den Tresoren der

Stiftssakristei verborgen. Die

herausragenden Werke

der Silberschmiedekunst

und Buchmalerei werden

ergänzt durch den berühmten

Magdalenenaltar von Lucas

Cranach. Diese knapp drei

auf acht Meter große Bilderwand

schuf der Künstler

um 1525 im Auftrag des

Kardinals Albrecht von

Brandenburg.

www.stiftsschatz.de


ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus

Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße

61348 Bad Homburg v.d.Höhe

Telefon: 06172 1712 128

E-mail: info@altana-kulturstiftung.de

www.altana-kulturstiftung.de

2 Bild links: Christian Rohlfs / Bild rechts: Günther Förg 3

5. März bis 30. Mai 2010

Günther Förg – Aufbruch der Farben

Zu sehen sind rund 120 Arbeiten aus den letzten vier Jahren:

Übermalte Monotypien, Tuschzeichnungen, Pastelle, Aquarelle und einige

Gemälde. Günther Förgs Bildsprache hat sich aus der Abstraktion entwickelt.

Ausgehend von monochromer Malerei entstand ab 1980 das facettenreiche

Werk des 1952 geborenen Künstlers.

17. Juni bis 15. August 2010

Young-Jae Lee – Formen aus der Erde

Die koreanische Keramikerin Young-Jae Lee inszeniert ihre Porzellangefäße auf

ungewöhnliche Weise. Einzeln, in Gruppen, auf den Boden gestellt oder auf

Sockeln stehend schafft die Künstlerin Räume von eindrucksvoller Atmosphäre.

Aus der ALTANA Kunstsammlung hat sie Werke von Georg Baselitz, Per Kirkeby

und weiteren namhaften Künstlern ausgewählt, die sie in eine spannungsvolle

Beziehung zu ihren Keramiken setzt.

16. September bis 14. November 2010

Herbert Brandl

Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien und Fotografien

der letzten zehn Jahre (2000 -2010)

Die Ausstellung zeigt rund 130 Arbeiten des 1959 in Graz geborenen

Künstlers. Seit Ende der 90er Jahre nehmen Berg- und Landschaftsmotive

einen entscheidenden Platz in seinem Werk ein. Brandl lotet in seinen

Arbeiten die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration aus.

26. November 2010 bis Februar 2011

Christian Rohlfs – Musik der Farben

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über das Werk des

bedeutenden Malers der klassischen Moderne (1849-1938).

Zu sehen sind 130 Werke aus 70 Schaffensjahren: Gemälde, Zeichnungen,

Aquarell- und Temperablätter aus dem Osthaus Museum/Kunstquartier Hagen.

1

Das Museum

Kunst und Natur stehen im Mittelpunkt der

Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung. Raum

für die Begegnung mit Kunst und Kultur

bietet das spätbarocke Sinclair-Haus nahe des

Bad Homburger Schlosses. Jedes Jahr werden

hier vier bis fünf Ausstellungen mit Werken

internationaler und nationaler Künstler des

20. und 21. Jahrhunderts gezeigt.

Die eigene Sammlung zum Thema „Natur in

der zeitgenössischen Kunst“ ist einmal im Jahr

in wechselnder Auswahl zu sehen.

Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen

und ein umfangreiches Bildungsprogramm

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur

lebendigen Begegnung mit Kunst und Natur

sind wichtiger Bestandteil des kulturellen

Angebots.

Öffnungszeiten

Di 14 - 20 Uhr,

Mi bis Fr 14 - 19 Uhr

Sa, So und an Feiertagen 12 - 18 Uhr

Mo geschlossen

Eintrittspreise

5 Euro / 3 Euro ermäßigt

Familienkarte 12 Euro

Jahreskarte 35 Euro

Kulturpass 1 Euro

Eintritt frei für Inhaber der Museumsufercard

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Bild oben: Young-Jae Lee

Bild unten: Herbert Brandl

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Rosenmuseum Steinfurth

Alte Schulstraße 1

61231 Bad Nauheim

Telefon: 06032 86001

E-mail: rosenmuseum@bad-nauheim.de

www.rosenmuseum.com

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18. April bis 31. Oktober 2010

Trachtenrosen & Lederhosen

Lollipop und Alpenrock, die Namen aktueller Modemarken, die sich der

Tracht annehmen, lassen ahnen, dass heute alles anders ist. Trachtenmode

erobert Terrain. Tracht ist in und Tradition ist Trumpf, das beweist

der anhaltende Rummel um Dirndl & Co. Doch während die einen an

überlieferten Formen festhalten, punkten andere mit einem Feuerwerk

frecher Ideen. Rosenmotive sind allgegenwärtig, ob es sich um historische

Trachten oder ihre neuen Interpretationen handelt.

Tracht war nie rückwärtsgewandt und statisch, sondern immer schon

modisch. Bäuerinnen haben in ihrer Kleidung Stadtfrauen nachgeahmt

– und umgekehrt.

Eine Mitmachaktion in der Ausstellung ermöglicht kreativen und spielerischen

Umgang mit der eigenen Kleidung und Verkleidung. Im „Trachtenstudio“

können Kinder und Erwachsene „ihre“ Tracht entwerfen und anziehen.

14. November 2010 bis 17. April 2011

Metamorphosen von Yi Zheng Lin

Die Gegenstände, die der Künstler für seine

Kunst verwendet, sind dem praktischen

Plastikalltag von Industrienationen entnommen:

Abflussrohre, Kabelbinder, Kanister, Wäscheklammern,

Strohhalme, Siebe, Schläuche,

Gabeln, Mülltonnen. Dazu kommen Artikel

für den täglichen Gebrauch wie Tampons

und Taschentücher, alle in Massenproduktion

hergestellt. Die preiswerten Gegenstände

werden vom Künstler neu angeordnet und

arrangiert. Es entstehen Rauminstallationen

mit Blütenwäldern und -gespinsten, die

nicht von dieser Welt zu sein scheinen.

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Das Museum

Seit Mitte der 1980er Jahre wurde das

Rosenmuseum zu einem Museum für Kunst-

und Kulturgeschichte der Rose ausgebaut.

Die Geschichte des Rosenanbaus, die Rose als

Symbol sowie in Kunst, Kultur und Handwerk

stehen im Mittelpunkt der Dauerpräsentation.

Weitere Blicke auf die beliebte Kulturpflanze

ermöglichen die mehrmals im Jahr wechselnden

Ausstellungen, die regionale und internationale

Aspekte der Rose in Kunst, Kultur und

angewandter Kunst aufblättern.

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober 10 - 17 Uhr

November bis April 14 - 17 Uhr

Sonntag und Feiertag 10 - 17 Uhr

Täglich außer Montag

Eintrittspreise

Erwachsene 4 Euro / 3 Euro ermäßigt

Gruppen ab 10 Personen ermäßigter Eintritt

Weitere Veranstaltungen

Internationaler Museumstag,

Steinfurther Rosentage und -Rosenfest,

„Lesecafé Rose“ im Badehaus 3 während der

Landesgartenschau 2010 im Sprudelhof,

Lesungen und Vorträge

Die Stadt Bad Nauheim

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Mit dem Sprudelhof, der größten geschlossenen

Jugendstilanlage Europas, besitzt Bad Nauheim

ein Kulturerbe von internationalem Rang. Einen

exzellenten Ruf genießt die Gesundheitsstadt

auch als Kompetenzzentrum für Herz-, Kreislauf-

und Gefäßerkrankungen. Bekannte Sehenswürdigkeiten

sind die Gradierbauten, die als

Freiluft-Inhalatorien genutzt werden. Auch

Elvis Presley tankte hier schon die erfrischende

Meeresbrise in seinem „European home“ Bad

Nauheim. Die 4. Hessische Landesgartenschau

zeigt vom 24. April bis zum 3. Oktober 2010

Bad Nauheims Gärten und Parks als Orte des

Wohlbefindens.


Bibelhaus Erlebnismuseum, Frankfurt

Metzlerstraße 19

60594 Frankfurt a.M.

Telefon: 069 66426525

E-mail: info@bibelhaus-frankfurt.de

www.bibelhaus-frankfurt.de

26. Januar bis 30. Juni 2010

JUDÄA UND JERUSALEM

Leben in römischer Zeit

Kein Land zieht so viel archäologisches Interesse auf sich wie Israel.

Das verwundert nicht, denn mehr als 3000 Jahre Alltags- und Religionsgeschichte

lassen sich im Heiligen Land finden. In der Schatzkammer im

Frankfurter Bibelhaus sind einzigartige Originale aus dem antiken Palästina

zu sehen. Die Leihgaben der Israelischen Antikenverwaltung stammen aus

allen Teilen des heutigen Israels, vornehmlich aber aus Jerusalem und der

Festung Masada.

Von der Zeit der Priesterdynastie der Hasmonäer in den letzten zwei Jahrhunderten

vor Christus bis zur Zerstörung Jerusalems im jüdischen Krieg

durch die Römer 70 nach Christus geben die archäologischen Funde

einen Einblick in das damalige Leben.

Haushaltsgegenstände zum Wolle spinnen, Getreide mahlen, kochen und

essen sind ebenso zu sehen wie Schminkutensilien einer reichen Frau aus

dem Umfeld des Herrscherhauses des Herodes. Zu bewundern sind

Parfumflakons, Kosmetik-Spachteln und Schmuck aus römischer Zeit.

Ein Silberschatz von dreißig tyrischen Schekeln erinnert an die jährliche

Tempelsteuer. Funde aus Grabkammern zeigen wertvolle Salbenflaschen

und eine antike Knochenkiste, das Ossuar, eine typische Bestattungsart –

einzigartig in der damaligen Zeit.

Die Ausstellungsexponate sind bekannten Gruppen aus der jüdischen

Antike zugeordnet: den frommen Pharisäern, der sadduzäischen Priesterkaste

und den aufständigen Zeloten, den Römern und den Zöllnern, die mit der

Besatzungsmacht kollaborierten. Aber auch das Leben von Handwerkern,

Händlern und Pilger wird beleuchtet.

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Das Museum

Die Bibel ist das Buch der Bücher:

weltweit verbreitet und mit einer

imposanten Wirkungsgeschichte.

Von mündlichen Überlieferungen im Alten

Orient führt der Weg im Bibelhaus zu den

Texten des Alten und Neuen Testaments in

hebräischer, aramäischer und griechischer

Sprache. Papyri, Manuskripte klösterlicher

Schreibstuben und jüdische Schriftrollen weisen

zum biblischen Text, wie er heute weiter

übersetzt und verbreitet wird. Gleichzeitig

beleuchtet die Ausstellung Welt und Umwelt

der Bibel.

Zum eigentlichen Erlebnis machen das

Museum seine begehbaren Objekte. Ein

Nomadenzelt führt die Gäste in die Welt der

Erzväter und -mütter Israels. Der Nachbau

eines Fischerbootes aus dem 1. Jahrhundert

führt in den Alltag von Jesus und seinen

Anhängern am See Gennesaret.

Öffnungszeiten

Di bis Sa 10 - 17 Uhr / Mi 10 - 20 Uhr

So und Feiertage 14 - 18 Uhr

Gruppenführungen – ausschließlich nach

Anmeldung – sind auch außerhalb der

Öffnungszeiten möglich.

Eintrittspreise

5 Euro / 4 Euro ermäßigt / 11Euro Familien

Weitere Veranstaltungen

Sonntagsführungen für Kinder und

Erwachsene zur Sonderausstellung

“Stell Dein Licht nicht unter den Scheffel“

Aus dem Neuen Testament stammen unzählige

Redewendungen, die wir bis heute

selbstverständlich verwenden. Sie knüpfen

am Alltag der Menschen an. Diesem Alltag

vor 2000 Jahren gehen wir auf den Grund.

Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat jeweils

um 14 Uhr für Kinder und 16 Uhr für

Erwachsene. Start der Führungsreihe ist

Sonntag, der 31. Januar 2010.

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DIALOGMUSEUM

Hanauer Landstraße 137-145

60314 Frankfurt am Main

Telefon: 069 90 43 21-44 (Infos und Reservierung)

E-mail: info@dialogmuseum.de

www.dialogmuseum.de

13. Juli bis 22. August 2010

Blinder Passagier – Das Ferienspecial im DialogMuseum

Eine gute Nachricht für alle Daheimgebliebenen:

Wer in den Sommerferien im Frankfurter Dialogmuseum an Bord der

Ausstellung Dialog im Dunkeln geht, der reist als blinder Passagier mit

einem ungewissen Ziel. Denn die Reise geht nicht nur in eine fremde Welt,

die Welt blinder Menschen. Diese Reise geht auch in ein unbekanntes Land,

ein Land aus Düften, Gerüchen und unterschiedlichsten Eindrücken; ein

Land, das es mit allen Sinnen zu entdecken und zu erraten gilt. Unsere

deutschsprachigen blinden Reiseleiter geben Ihnen gerne Hinweise und

freuen sich auf Sie!

Nach 60 - 90 Minuten „landen“ Sie wieder in Ihrer vertrauten Welt. In der

Ankunftshalle hilft Ihnen unser „Serviceteam“ beim Ausfüllen der wichtigen

„Reisepapiere“, denn es winken einige Gewinne. Und eins ist sicher:

Auf Ihr Gepäck müssen Sie nicht lange warten.

„Das einzige Museum, in das ich freiwillig öfter gehe.“ (Mark, 12 Jahre, 2009)

Wer richtig liegt mit seiner Antwort nimmt an einem Gewinnspiel teil und kann mit ein

bisschen Glück dank DERTOUR wirklich den Koffer packen und eine Flugreise in das

gesuchte Land am Flughafen Frankfurt antreten. In 2009 ging es übrigens nach Südafrika.

Viel Glück!

Reservierung unter Bookingline 069 90 43 21-44 erforderlich!

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DialogMuseum

Der Besuch der Sinne macht

Wie nehmen wir alltägliche Situationen wahr,

wenn das Auge draußen bleibt? Was fühlen,

riechen, schmecken und empfinden wir noch

in einer Welt, die nicht von visuellen Reizen

überflutet ist? Und was können wir im Dialog

mit Experten daraus lernen?

Das DialogMuseum gibt darauf drei Antworten:

„Dialog im Dunkeln“ – eine Ausstellung zur

Entdeckung des Unsichtbaren birgt sechs

lichtlose Erlebnisräume, die auf entdeckungsfreudige

kleine und große Besucher warten.

Sie werden in kleinen Gruppen von blinden

Experten z.B. durch einen Park, über eine verkehrsreiche

Straße oder in ein Café geführt.

„Taste of Darkness“ – das Restaurant im Dunkeln

stellt insbesondere den Gaumen hungriger

und experimentierfreudiger Gäste auf die

Probe. Und das „Casino for Communication“

zeigt, dass auch bei Licht betrachtet

Kommunikationsspiele Jung und Alt viel

Spaß machen können.

Die Botschafter und Experten des

DialogMuseums sind blinde und behinderte

Menschen. Das Integrationsunternehmen hat

sich seit Dezember 2005 zu einem Publikumsmagneten

im Frankfurter Ostend entwickelt.

Weitere Angebote

• Pädagogen und Schulklassen können ihren

„Dialog“ noch mit einem Workshop vertiefen.

• Führungskräften und Personalleitern bieten

wir ein außergewöhnliches Instrument der

Personalentwicklung: Trainings und Impulse

im Dunkeln mit blinden Trainern.

• Firmen erwartet eine spannende Location

für Ihre Veranstaltung.

• Kindergeburtstag mal im Dunkeln? Unser

Bestseller bei den kleinen Besuchern.

• Für alle Genießer entwickeln wir gerne

Tastings und Degustationen nach Ihren

Wünschen.

Eine Reservierung ist erforderlich.

Öffnungszeiten

Di bis Fr 9 - 17 Uhr

Sa / So / feiertags 11 - 19 Uhr

Montags geschlossen!

Telefonische Reservierung

unter Bookingline:

069 90 43 21-44

Das Restaurant „Taste of Darkness“

nimmt nur für Mi / Fr / Sa

Reservierungen an.

Eintrittspreise

Kinder 6 Euro (Kombiticket 8 Euro)

Ermäßigt 9 Euro (Kombiticket 11 Euro)

Erwachsene 13,50 Euro (Kombiticket 17,50 Euro)

Familien 33 Euro (Kombiticket 48 Euro)

Zuschlag für Museum Spezial Tour 3,50 Euro


Frankfurter Goethe-Haus

Freies Deutsches Hochstift

Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main

Telefon: 069 13880-0

E-mail: info@goethehaus-frankfurt.de

www.goethehaus-frankfurt.de

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Bis März 2010

Revolution und Tradition

Von der Freiheit des Geistes im Zeichen Goethes

Die große Jubiläumsausstellung zeichnet die bewegte Geschichte des Freien

Deutschen Hochstifts nach: Beginnend mit Otto Volgers fortschrittlicher

Idee, eine freie Akademie als einen „Bundestag des deutschen Geistes“

zu gründen, dokumentiert sie die Volksbildungs- und Sammeltätigkeit

des Instituts bis in die heutige Zeit. Auch die spannende Geschichte von

Goethes Elternhaus, das 1863 vom Hochstift erworben wurde, und die

des Frankfurter Goethe-Museums wird erzählt.

28. August bis 1. November 2010

Wie stellt man Literatur aus?

Sieben Vorschläge zu Goethes „Wilhelm Meister“

Mehrere renommierte Ausstellungsmacher präsentieren jeweils ihre eigene

Variante zum gemeinsamen Thema „Wilhelm Meister“. Die Schau zeigt

am Beispiel von Goethes Roman ein Kaleidoskop von unterschiedlichen

Möglichkeiten, Literatur in einer Ausstellung erfahrbar zu machen. Das

Projekt wird gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt und mit

Unterstützung der Bundeskulturstiftung durchgeführt.

5. Dezember 2010 bis Ende Februar 2011

Johann Caspar Goethe zum 300. Geburtstag

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150 Jahre Freies Deutsches Hochstift

Goethes Vater, dessen Geburtstag sich am 29.

Juli 2010 zum 300. Mal jährt, erscheint in der

Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“ seines

Sohnes häufig wenig schmeichelhaft.

Es ist an der Zeit, dieses Bild zu korrigieren und

Johann Caspar Goethe einmal von anderer

Warte aus vorzustellen: als selbstbewussten

Bürger der Freien Reichsstadt Frankfurt, als

„gründlichen, ja eleganten Juristen“, als

liebevollen Ehemann und Familienvater, als

Freund und Förderer der Musen.

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Das Museum

Das Goethe-Haus am Großen Hirschgraben

vermittelt einen lebendigen Eindruck vom

Leben der wohlhabenden Familie Goethe im

18. Jahrhundert. Johann Wolfgang Goethe,

der am 28. August 1749 in Frankfurt zur

Welt kam, verlebte hier gemeinsam mit

seiner Schwester Cornelia seine Kindheit und

Jugend.

Das angeschlossene Goethe-Museum bietet

einen Spaziergang durch die Malerei der Goethezeit,

vom Spätbarock über den Sturm und

Drang, den Klassizismus und die Romantik bis

hin zum Biedermeier.

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag

10.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag und an Feiertagen

10.00 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise

Regulär 5 Euro / Ermäßigt 3 Euro

Studenten 2,50 Euro / Schüler 1,50 Euro

Gruppen (ab 11 Personen) 4 Euro

Gruppen (ab 20 Personen) 3 Euro

Familien mit Kindern (max. 2 Erw.) 8 Euro

Kinder bis 6 Jahre frei

Weitere Veranstaltungen

Am 19. Januar um 19 Uhr spricht der

Literaturwissenschaftler Peter von Matt zum

Thema „Der unvergessene Verrat am Mythos.

Die Wissenschaft in der öffentlichen Phantasie“.

Am 9. Februar um 19 Uhr stehen unter dem

Motto „Klangworte – Wortklänge“ Kompositionen

von Eric Satie, Hanns Eisler, Arnold

Schönberg und Alban Berg zu Texten von

Friedrich Hölderlin, Paul Celan und

Ernst Jandl auf dem Programm.

Es musizieren Elisabeth Schmock (Sopran)

und Sabine Simon (Klavier).

Am 15. Juni um 19 Uhr lesen Sigrid Damm

und Joachim Hamster Damm aus ihrem 2009

erschienenen Buch „Geheimnisvoll offenbar.

Goethe im Berg“. Der reich illustrierte Band

beschäftigt sich mit

dem Motiv des

Berges und des

Erdinneren bei

Goethe.

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Museum der Weltkulturen

Schaumainkai 29 – 37

60594 Frankfurt am Main

Telefon: 069 212-31510

E-mail: museum.weltkulturen@stadt-frankfurt.de

www.mdw-frankfurt.de

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31. Oktober 2009 bis 31. Oktober 2010

Being Object. Being Art.

Meisterwerke aus den Sammlungen des

Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main

Kulturen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt zählen zum Reichtum dieser Welt –

ebenso wie ihre materiellen Erzeugnisse. Dies spiegelt sich in den qualitätvollen

ethnographischen Sammlungen aus Afrika, Amerika, Südostasien, Ozeanien

und Ostasien des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main wider. Erstmals

werden von dem etwa 67.000 Objekte umfassenden Bestand 130 Werke

in einer Ausstellung und in einer Publikation mit herausragenden Fotografien

unter dem Aspekt der Kunst vorgestellt.

Der Titel »Being Object. Being Art. Meisterwerke aus den Sammlungen des

Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main« verdeutlicht das Anliegen der

Ausstellungskuratoren: Die im Rahmen der Präsentation außereuropäischer

Kunst immer wieder diskutierte Frage »Kunst oder Kontext« ist nicht mit einem

apodiktischen »Entweder – oder«, sondern mit einem »Sowohl – als – auch«

zu beantworten.

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Das Museum

Das im Jahre 1904 gegründete Museum der

Weltkulturen zeigt ethnographische Objekte

aus Afrika, Amerika, Südostasien, Ozeanien

und Ostasien und hat einen Sammlungsbestand

von über 67.000 Objekten.

Das Museum versteht sich als Ort der

Begegnung von Menschen aller Kulturen und

die wechselnden Ausstellungen ermöglichen

spannende Einblicke in außereuropäische

Kunst- und Lebenswelten.

Öffnungszeiten

Di und Do bis So 10 - 17 Uhr

Mi 10 - 20 Uhr

Mo geschlossen

Eintrittspreise

3,60 Euro / 2 Euro ermäßigt

Weitere Veranstaltungen

Führungen samstags und sonntags,

jeweils 15 Uhr

Themenführungen in der Ausstellung mit

den Ausstellungsautoren:

mittwochs, jeweils 18 Uhr: 20. Januar,

10. und 24. Februar, 3., 10. und 17. März

Lesungen und Märchen jeden 2. Sonntag

sowie Familienführungen jeden 3. Sonntag

im Monat, jeweils 15 - 17 Uhr

Erfahren Sie mehr über die Ausstellung

und die Arbeit eines Museums

Besuchen Sie den Museumsblog des

Frankfurter Museums der Weltkulturen unter:

www.museumweltkulturenffm.com

Aus einer Idee der wissenschaftlichen

Mitarbeitern des Museums heraus, sich

mehr den neuen Medien und „Social

Media“ zuzuwenden, entstand dieser Blog,

der die Ausstellung „Being Object. Being

Art. Meisterwerke aus den Sammlungen

des Museums der Weltkulturen Frankfurt

am Main“ zunächst sechs Monate lang

begleiten wird.

Wir laden Sie dazu ein, mit Ideen,

Kommentaren und Wünschen diese Seite

zu einer lebendigen Austauschplattform

zu machen.


Museum für Kommunikation Frankfurt

Schaumainkai 53

60596 Frankfurt/Main

Telefon: 069 6060-0

E-mail: mfk-frankfurt@mspt.de

www.mfk-frankfurt.de

2 3

12. März bis 29. August 2010

Die Sprache des Geldes

Über Geld spricht man nicht – oder doch? Für die gesellschaftliche

Kommunikation spielt Geld eine wichtige Rolle. Geld bestimmt unser

Denken und Handeln in vielen alltäglichen Situationen und hat auf alle

Bereiche der Gesellschaft einen mehr oder weniger offensichtlichen

Einfluss. Der Weg durch die Ausstellung führt den Besucher an verschiedene

Orte einer Stadt: in die Fabrik, ins Einkaufszentrum oder auch ins

Vergnügungsviertel. Auf dem Marktplatz wird die Frage beleuchtet, wie

der Handel ohne Geld aussah. Bei einem Besuch im Rathaus erfährt man,

warum wir Geldscheine für wertvoll halten, obwohl sie eigentlich nur

aus einfachem Papier sind. Fragen, wie wir Geld verdienen oder, ob sich

Glück und Liebe kaufen lassen, können flanierend ergründet werden.

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Oktober 2010 bis Februar 2011

Dialog im Stillen

„Dialog im Stillen“ ist eine Ausstellung, die sprachlos macht – im wahrsten

Sinne des Wortes. Denn während des Besuchs wird kein Wort gesprochen

- und man hört auch nichts. Das Publikum tritt in eine Welt der Stille ein

und nimmt teil an einem Experiment der nonverbalen Kommunikation.

Gehörlose Mitarbeiter führen die Besucher in kleinen Gruppen durch schallisolierte

Räume. Das Publikum wird mit immer neuen Szenerien konfrontiert,

die stumm vermittelt und verstanden werden können. Jede Sequenz ist

einem Aspekt der nonverbalen Kommunikation gewidmet: Handzeichen,

Gesichtsausdruck, Körpersprache und Gebärdensprache.

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Das Museum

Das Museum für Kommunikation Frankfurt

setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im

mehrfach preisgekrönten Museumsbau am

Museumsufer erhält das Publikum einen

umfassenden Einblick in die Geschichte der

Kommunikation. In der Dauerausstellung

„Medien erzählen Geschichte(n)“ können

Besucherinnen und Besucher auf 2.500 qm

die Entwicklung der Kommunikation erleben.

Von der Buschtrommel über die Postkutsche

bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der

Post- und Telekommunikationsgeschichte

zu entdecken. Insbesondere das lebendige

Angebot der Kinderwerkstatt ist bei Familien

sehr beliebt.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 9 - 18 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertage 11 - 19 Uhr

An allen Feiertagen geöffnet, außer am

24., 25., 31. Dezember und 1. Januar

Eintrittspreise

ab 6 Jahre 1 Euro / ab 16 Jahre 2,50 Euro

Weitere Veranstaltungen

Das Museum bietet Führungen und Workshops

für Schüler, Erwachsene und Senioren

an. Die Stärkung von Medienkompetenz und

spielerisches Lernen prägen die Vermittlungsangebote

des Museums für Kommunikation.

Nachmittagsausflüge

mit dem Postbus

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Das Museum für Kommunikation Frankfurt

bietet im Sommer und Herbst die Gelegenheit

zu Nachmittagsausflügen in die Rhein-Main-

Region. Erleben Sie mit 45 km/h eine längst

vergangene Art des Reisens. Der original

erhaltene DAAG (Deutsche Automobil Aktien-

Gesellschaft)-Bus wurde im Juli 1925 in den

Postdienst gestellt. Er ist mit seinen 85 Jahren

der älteste fahrbereite Bus Deutschlands.

Mehr Info: www.historischer-postbus.de

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Museum Giersch, Frankfurt

Schaumainkai 83

60596 Frankfurt am Main

Telefon: 069 63304128 oder 069 63148724

E-mail: museum-giersch@schaumainkai.de

www.museum-giersch.de

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21. März bis 18. Juli 2010

Vom Taunus zum Wannsee

– Der Maler Philipp Franck (1860–1944)

Das MUSEUM GIERSCH zeigt die Retrospektive zu Leben und Werk des gebürtigen

Frankfurters Philipp Franck (1860–1944). Franck, der die meiste

Zeit seines Lebens in Berlin wohnte, gehört zu den herausragenden deutschen

Impressionisten und zu den Mitbegründern der Berliner Secession.

Seine Landschaften, Figuren und Stillleben zeigen ihn auf der Höhe seiner

Zeit. Sein umfangreiches OEuvre, das Gemälde und Aquarelle, Zeichnungen

und Druckgraphiken umfasst, wurde in seiner Gesamtheit noch nie

gezeigt. Durch diese groß angelegte Retrospektive mit Werken aus allen

Schaffensphasen erfährt der Künstler nun eine angemessene Würdigung.

26. September 2010 bis 30. Januar 2011

Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet

– Künstler, Händler, Sammler

Diese Schau bietet erstmals einen Überblick über den Expressionismus im

Rhein-Main-Gebiet zwischen 1915 und 1943. Gezeigt werden Malerei,

Skulptur und Graphik, sowohl Werke von Max Beckmann, Ludwig Meidner,

Ernst Ludwig Kirchner und Alexej

Jawlensky, als auch Werke von bisher

weniger bekannten Künstler/innen der

Region. Schwerpunkte der Präsentation

bilden die Rolle des Kunsthandels für

die Vermittlung expressionistischer

Kunst, die Förderung durch Sammler

und Museen ebenso wie Ausstellungswesen

und Künstlervereinigungen.

Die Ausstellung behandelt auch die

Diffamierung der expressionistischen

Kunst durch die Nationalsozialisten,

Beschlagnahmungen und Berufsverbote,

sowie die künstlerischen Reaktionen im

Verborgenen der Ateliers oder im Exil.

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Das Museum

Das 2000 als Einrichtung der gemeinnützigen

STIFTUNG GIERSCH in der ehemaligen Villa

Holzmann eröffnete Museum widmet sich

der Kunstlandschaft Rhein-Main im 19. und

frühen 20. Jahrhundert. In der mit Liebe zum

historischen Detail restaurierten Villa bieten

regelmäßige Wechselausstellungen zu kunst-

und kulturhistorischen Themen Einblicke in

das Kunstschaffen dieser Zeit und Region.

Ergänzt durch Publikationen und Vorträge

wird damit ein umfassender Beitrag zur

Kunstgeschichte des Rhein-Main-Gebiets

geleistet und das Schaffen derjenigen

Künstlerinnen und Künstler gewürdigt,

die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung,

Ausstellungstätigkeit oder Lehrtätigkeit mit

der Region verbunden sind.

Öffnungszeiten

Di bis Do, 12 - 19 Uhr; Fr, 12 - 17 Uhr,

Sa und So, 11 - 17 Uhr, Mo geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene (ab 18 Jahren) 5 Euro

Kinder (ab 12), Schüler, Studenten 2,50 Euro

Arbeitslose & Schwerbehinderte 2,50 Euro

Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei

Gruppe (ab 10 Personen) pro Pers. 2,50 Euro

Inhaber Frankfurt-Card 2,50 Euro

Inhaber Kulturpass 1 Euro

Studenten der Kunstgeschichte mit gültigem

Semesterausweis Eintritt frei

Inhaber Museumsufer-Card/Museumsuferticket

Eintritt frei

Inhaber eines ICOM-Ausweises Eintritt frei

Mitglieder des Verbandes Deutscher

Kunsthistoriker e. V. Eintritt frei

Mitarbeiter anderer Museen mit

Ausweis/Bescheinigung Eintritt frei

Presse mit Presseausweis Eintritt frei

Die Stadt Frankfurt

Frankfurt ist eine Metropole im Kleinformat

und gerade das macht die Stadt am Main so

lebenswert! Denn hier ist man am Puls der

Zeit, aber nicht im Stress der Megastädte. Rund

660.000 Frankfurterinnen und Frankfurter

leben zwischen dem größten Stadtwald des

Landes und dem Mittelgebirge Taunus.

In zwanzig Minuten ist die Innenstadt durchquert.

Aber: Die Metropole ist dynamisch und

schnell. Nirgendwo wird ein höheres Tempo

angeschlagen als auf der Zeil, einer der umsatzstärksten

Einkaufsstraßen Deutschlands.

Die Stadt am Main ist aber auch gemütlich.

Zum Beispiel in den Apfelweinkneipen, wo

man sich am Feierabend in zum Teil fast

dörflichen Stadtteilen zum Schoppen trifft.


Städel Museum

Schaumainkai 63

60596 Frankfurt am Main

Telefon: 069 605098-0

E-mail: info@staedelmuseum.de

www.staedelmuseum.de

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23. April bis 25. Juli 2010

Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Gründungsmitglied der Künstlervereinigung

„Brücke“ und einer der bedeutendsten Künstler des Expressionismus,

hatte prägenden Einfluss auf die Kunst der klassischen Moderne.

Das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers würdigt das Städel

Museum nun mit der ersten, 170 Werke umfassenden Retrospektive in

Deutschland seit 30 Jahren.

Aufbauend auf der hauseigenen Kirchner-Sammlung, die mit zahlreichen

Hauptwerken zu den bedeutendsten weltweit zählt, konnten für das

Ausstellungsprojekt großartige Leihgaben aus vielen internationalen Museen

wie dem Centre Pompidou in Paris, der Pinakothek der Moderne in

München, dem Kirchner-Museum in Davos, dem Brücke-Museum und der

Neuen Nationalgalerie in Berlin, dem Moderna Museet in Stockholm und

dem Museum of Modern Art in New York gewonnen werden.

Die Retrospektive ermöglicht

einen neuen Blick auf die

verblüffende Modernität

Kirchners, dessen exzessives

Leben in seiner Kunst auf

unvergleichliche Weise

einen Niederschlag fand.

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Das Museum

Das Städel Museum, älteste und bedeutendste

Museumsstiftung in Deutschland, sichert sich

mit der hohen Qualität seiner Sammlung

einen Platz unter den wichtigsten Museen

der Welt. Die Sammlung präsentiert Meisterwerke

europäischer Kunst aus sieben

Jahrhunderten; glanzvolle Gemälde vom

frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Sonderausstellungen bringen weltbekannte

Künstler wie Cranach, Botticelli, Rembrandt,

Vincent van Gogh, Max Beckmann oder

Ernst Ludwig Kirchner ins Rhein-Main-Gebiet.

Mit einem architektonisch einzigartigen

Anbau wird das Städel Museum zurzeit

erweitert.

Öffnungszeiten

Di, Fr bis So 10 - 18 Uhr

Mi und Do 10 - 21 Uhr

Mo geschlossen

Im Rahmen von Ausstellungsprojekten und

der Erweiterung des Städel Museums können

sich Sonderregelungen ergeben.

Eintrittspreise

Di bis Fr 10 Euro / 8 Euro ermäßigt

Sa, So 12 Euro / 10 Euro ermäßigt

Familienticket 20 Euro

freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren

Informationen zur Kirchner-Ausstellung

Telefon: 069 605098-224

Seminare und Führungen

Abteilung Bildung & Vermittlung

Telefon: 069 605098-200

info@staedelmuseum.de

Selbstführende Gruppen werden um

telefonische Voranmeldung gebeten.

Die Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main, die dynamische und

internationale Finanz- und Messestadt mit

der imposantesten Skyline Deutschlands.

Dieses Bild verbinden viele Besucher mit der

Mainmetropole. Doch die Stadt im Herzen

Deutschlands und Europas hat noch

weitere Facetten und vielseitige Kontraste

zu bieten. Unweit der Hochhäuser befindet

sich das Museumsufer, einer der bedeutendsten

Standorte für Museen in Deutschland

und Europa. Durch dieses einzigartige

Kulturangebot auf beiden Seiten des Mains

genießt die Stadt einen exzellenten Ruf

unter Kunstfreunden. Frankfurt ist nicht nur

stolz auf den berühmtesten Sohn der Stadt,

Johann Wolfgang von Goethe. Hier stehen

auch der Kaiserdom und die Paulskirche, die

Wiege der deutschen Demokratie.

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Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.

Altstädter Markt 6, 63450 Hanau

Telefon: 06181 256556

E-mail: gfg-hanau@t-online.de

www.museen-hanau.de

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28. Januar bis 6. April 2010

Transformation des Alltäglichen – Esther Bott

Die Formen aus Silikon oder Latex durchlaufen in unterschiedlichster

Ausprägung einen Veränderungsprozess und werden zu Schmuck.

13. Juni bis 1. August 2010

Die Berliner Goldschmiede

Emil Lettré und Herbert Zeitner

Lettrés (1876-1954) Juwelenschmuck ist von der zeitlosen Eleganz des

Klassizismus geprägt, Zeitner (1900-1988) spielt mit den aufbrechenden

Formen des Expressionismus.

15. August bis 28. Oktober 2010

Different from – Ulla und Martin Kaufmann

Für die Künstler geben die Techniken des Gold- und Silberschmiedens das

Grundthema ihrer Gefäße und Schmuckstücke vor.

4. November 2010 bis Anfang Februar 2011

16. Silbertriennale 2010

Neue Arbeiten zur internationalen Silberschmiedeszene.

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Das Museum

Der in den Jahren 1537/38 begonnene Bau

diente zunächst als Rathaus, nach unterschiedlicher

Nutzung wird das Gebäude 1942

zum Deutschen Goldschmiedehaus ernannt.

Nach der kriegsbedingten Zerstörung erfolgte

der Wiederaufbau, ab 1958 konnten wieder

Ausstellungen gezeigt werden. Mit seinen

Präsentationen zu zeitgenössischen Schmuck-

und Gerätgestaltern aus dem In- und Ausland

und schmuckhistorischen Themen sowie einer

historischen Werkstatt im Souterrain bietet

das Goldschmiedehaus dem Besucher eine

vielseitige Auseinandersetzung mit Schmuck

und Gerät.

Öffnungszeiten

Di bis So von 11 bis 17 Uhr

Eintrittspreise

2,50 Euro / 1,50 Euro ermäßigt

Führungen

jeweils sonntags um 11 Uhr

07.02., 14.03., 25.04., 16.05., 20.06., 04.07.,

29.08., 12.09., 03.10., 28.11.

Sonderführungen auf Anfrage

Weitere Veranstaltungen

28.01. - 06.04.

Neue Positionen zur zeitgenössischen

Schmuck- und Gerätgestaltung

15.04. - 06.06.

Museum on the move

– Die Stadtgoldschmiedin Hilde de Decker

15.04. - 25.08.

„Stroh zu Gold“

Staatliche Zeichenakademie Hanau

02.09. - 31.10.

NOW – Norman Weber. Best of Jewels

14.11.2010 - Ende Februar 2011

Das Antlitz der Taschenuhr 1500 bis 1950

Goldschmiedeworkshops für Kinder in den

Ferien jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr

31.03., 07.04.,07.07., 14.07., 21.07., 28.07.,

04.08., 11.08., 13.10., 20.10.

Kindergeburtstage auf Anfrage

Die Stadt Hanau

Herzstück und Mittelpunkt der Hanauer Altstadt,

die im Jahre 1303 Stadtrechte erhielt, ist das

Altstädter Rathaus, ein Fachwerkgebäude der

Spätrenaissance, heute als Deutsches Goldschmiedehaus

genutzt. Auf dem Marktplatz

befindet sich der Justitiabrunnen aus dem Jahre

1611, am Goldschmiedehaus sind die Nachbildung

des Halseisens und die Hanauer Elle

angebracht.

Mit der Gründung der Hanauer Neustadt siedelten

sich dort Niederländer und Wallonen an,

zu ihnen gehörten zahlreiche Goldschmiede.

Die Blütezeit der Goldschmiedekunst in Hanau

lag in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.


Historisches Museum Hanau - Schloss Philippsruhe

Philippsruher Allee 45

63454 Hanau

Telefon: 06181 2951718

E-mail: museen@hanau.de

www.museen-hanau.de

02. März bis 28. März 2010

Cläre-Roeder-Münch-Preis: Sigrid Oltmann

100. Geburtstag Cläre Roeder-Münch

In diesem Jahr jährt sich der 100. Geburtstag der Künstlerin

Cläre Roeder-Münch. Nach ihrem Tod stiftete ihr Mann Kurt Münch den

CLÄRE-ROEDER-MÜNCH-PREIS, den die Stadt Hanau seitdem jährlich zum

Gedenken an seine Frau Cläre an gegenständlich arbeitende Maler/innen

und Bildhauer/innen des Raumes Hanau verleiht. In diesem Jahr ist

Sigrid Oltmann die Preisträgerin. Sigrid Oltmann gehört zweifelsfrei zu den

wichtigen Künstlerinnen, die sich einem „realistischen“ Stil verschrieben

haben. Sie wohnt und arbeitet im Main-Kinzig-Kreis. 2002 wurde sie mit

dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Das Historische

Museum zeigte 2005 eine Retrospektive ihres Werkes unter dem Titel

„Tulpenwahn und Jagdinstinkt“.

Vernissage: Sonntag 28.02.2010 16.00 Uhr.

13. April bis 16. Mai 2010

Katzen - Fotografien von Ruth Marcus

2007 brillierte die in Hanau geborene Fotografin Ruth Marcus mit ihrer

Ausstellung „HundeAugenBlicke“. Drei Jahre später steht alles im Zeichen

der Katze. Modell stand u.a. ihr eigener Stubentiger „Tussie“. Über 100

Fotos, z.T. mit bis zu 2 m hohen Darstellungen, eröffnen nicht nur Katzenliebhabern

ein neues Bild auf unsere schnurrenden Familienmitglieder.

Zur Ausstellung erscheint ein Fotoband

Katzen in der Edition Baus.

Zeitgleich präsentiert Ruth Marcus ihr

Werk in der Flo Peters Galerie Hamburg.

Vernissage:

Sonntag 11.04.2010 16.00 Uhr

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Das Museum

Die barocke Anlage mit Park und Orangerie

von SchIoss Philippsruhe wurde 1701 am

Mainufer errichtet. Von 1875 bis 1880 wurde

das Schloss im Stil des Historismus umgebaut.

Den Park gestaltete man zu einem englischen

Landschaftsgarten um. Seit 1967 findet sich

im Corps de Logis das Historische Museum. In

den prächtigen Räumen wird Hanauer Kunst

vom 17. bis zum 20. Jh. präsentiert.

Dem Hanauer Kunsthandwerk mit Fayencen,

Gold- und Silberschmiedekunst und

Eisenkunstguss sind eigene Räume gewidmet.

Weitere Schwerpunkte bilden die

Brüder-Grimm-Abteilung und das

Papiertheatermuseum.

Öffnungszeiten

Di bis So 11 - 18 Uhr

Museumscafé: Di bis So 12 - 17.30 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 2,50 Euro / 1,50 Euro ermäßigt

Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1Euro

Führungen: nach telefonischer Anmeldung,

Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt

Weitere Veranstaltungen

16.05.2010

Internationaler Museumstag

10.07.2010

Nacht der Musen

01.06. bis 11.07.2010

Märchenhaftes, in Kooperation mit dem

Brüder-Grimm-Museum Kassel

03.08. bis 29.08.2010

Winfried Marks and friends,

25 Jahre Kunstschaffen

Die Stadt Hanau

Hanau, Geburtsstadt der Märchensammler

Jacob und Wilhelm Grimm, bietet ca. 95.000

Menschen ein märchenhaftes Zuhause:

Anfangspunkt der Deutschen Märchenstraße,

Stadt am UNESCO-Welterbe Limes, gelegen an

der Deutschen Fachwerkstraße als auch an der

Hessischen Apfelweinstraße, Gold- und Silberschmiedestadt,

Industriestandort

und und und. Hanaus spannende

Geschichte wird in den Stadtteilen

greifbar: Angefangen über die

Barockresidenz Philippsruhe,

im Sommer Schauplatz der

Brüder-Grimm-Märchenfestspiele,

über den romantische Kurpark

Wilhelmsbad, bis hin zu den

beschaulichen Fachwerkgassen

und „Ebbelwoikneipen“ in

Alt-Kesselstadt und Alt-Steinheim.

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Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim

Schlossstraße 9

63456 Hanau-Steinheim

Telefon 06181 659701 bzw. 295 564 (Verwaltung)

E-mail: museen@hanau.de

www.museen-hanau.de

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25. Februar bis 8. August 2010

Jäger der Eiszeit

Schon vor 14.000 Jahren hielten sich eiszeitliche Jäger in der unmittelbaren

Umgebung von Hanau auf. Sie hinterließen Waffen und Werkzeuge, die

sie aus Quarzit fertigten. Diese Funde und Tierknochen sind regionale

Zeugnisse für das Leben der Menschen der Altsteinzeit. Die Eiszeitjäger

nutzten alle geeigneten Ressourcen zum Lebensunterhalt. Rekonstruktionen

von Jagd-, Gebrauchs- und Kunstgegenstände geben einen

lebendigen Einblick in das Leben dieser Menschen. Daneben werden

charakteristische Tiere dieser Zeit in lebensgroßen Nachbildungen sowie

Originalpräparate gezeigt.

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Frühjahr 2010

Neueröffnung

Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim

Im Frühjahr 2010 eröffnet das Museum Großauheim nach umfangreichen

Umbauarbeiten seine neugestaltete Kunstabteilung. Im Mittelpunkt stehen

zwei herausragende Künstler: Der Tierbildhauer August Gaul (1869-1921)

und der Maler August Peukert (1912 - 1986). Die großen Tierplastiken

geben dem bildhauerischen Werk Gauls Geltung. Sie sind Bildwerke von

außerordentlichem Wert und gehören zu den bedeutendsten Plastiken

der Epoche des fin de siècle. Gaul war einer der ersten modernen Bildhauer

Deutschlands. August Peukerts Werk spannt einen breiten Bogen über

Gemälde, Grafik, Buntglasfenster und Mosaike.

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Das Museum

Öffnungszeiten

Do bis So 10 - 12 und 14 - 17 Uhr

Eintrittspreise

Dauerausstellung:

Erwachsene 2 Euro / 1,50 Euro ermäßigt

Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro

Während Sonderausstellungen werden

gesonderte Eintrittspreise erhoben.

Führungen:

nach telefonischer Anmeldung,

Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt

Vernissage der Ausstellung „Jäger der Eiszeit“

Sonntag, 21.02.2010 um 15.00 Uhr

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Kunst- und Industriegeschichte-

Museum Großauheim

Pfortenwingert 4

63457 Hanau-Großauheim

Telefon: 06181 295 564

E-mail: museen@hanau.de

www.museen-hanau.de

Öffnungszeiten

Do bis So 10 - 12 und 14 - 17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 2 Euro / 1,50 Euro ermäßigt

Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro

Führungen:

nach telefonischer Anmeldung

Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt


Stadtmuseum Hofheim am Taunus

Burgstraße 11

65719 Hofheim am Taunus

E-mail: stadtmuseum@hofheim.de

www.hofheim.de

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15. November 2009 bis 28. Februar 2010

Heinz Mack

Zeichnungen und keramische Skulpturen

Das zentrale künstlerische Thema von Heinz Mack ist das Licht. Der international

renommierte Lichtkünstler und ZERO-Mitbegründer gilt als unermüdlicher

Experimentator im Spektrum des Farblichts, der mit seinem künstlerischen

Werk zur Erneuerung und Erweiterung des Kunstschaffens in Deutschland

beigetragen hat. Präsentiert werden 100 Arbeiten auf Papier wie Zeichnungen,

Pastelle und Tuschen sowie keramische Skulpturen. Gezeigt wird ein

Querschnitt an schwarzweißen Strukturzeichnungen und Farb-Chromatiken

der Jahre 1950-1999.

März bis Juni 2010

Computerwelten

Vom Abakus zum Avatar

Die Ausstellung zeichnet mit multimedialen Installationen und historischen

Exponaten die Geschichte des Computers nach und beleuchtet die

Meilensteine der über 5000-jährigen Entwicklung der Rechenkunst.

In Zusammenarbeit mit der Siemens-Stiftung.

Juni bis September 2010

Die Augen des Hauses

Zur Entwicklungsgeschichte des Fensters

10. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011

Scharfer Hieb und zartestes Schnitzen

Holzschnitte und Holzskulpturen der Brücke-Künstler Erich Heckel,

Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff bis 1920.

Eine Ausstellung im Rahmen des Kooperationsprojekts

„Phänomen Expressionismus“ des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

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Das Museum

Kunst

Das „Blaue Haus“ der Mäzenin und Sammlerin

Hanna Bekker vom Rath war seit 1920 Treffpunkt

vieler namhafter Künstler. Gezeigt werden

u.a. Kunstwerke von Ottillie W. Roederstein,

Hanna Bekker, Ida Kerkovius, Ludwig Meidner,

Emy Roeder, Karl Schmidt-Rottluff und

Ernst Wilhelm Nay.

Stadtgeschichte

Hofheims Werdegang vom regionalen Zentrum

im Mittelalter bis hin zur bevorzugten Wohnstadt

heute zeigt die stadthistorische Ausstellung.

Stadt und Lorsbachtal waren einstmals

Zentrum der Feinlederherstellung. Präsentiert

werden die Produktionsschritte von der Tierhaut

zum Leder sowie deren Veredelung.

Archäologie

Die Entwicklung des bedeutenden Fundortes -

vom frühen Militärposten (Erdlager, Steinkastell)

an der Grenze des Imperium Romanum zur

zivilen Siedlung (vicus) - wird durch eine

Vielzahl an Objekten vorgestellt.

Engagement:

Team Ehrenamtliche

Weitere Veranstaltungen

Führungen, Vorträge, Workshops, Projekt-

und Aktionstage für Erwachsene, Kinder,

Jugend und Familie, Kita und Schule

Öffnungszeiten Di 10 - 13 Uhr /

Di bis Fr 14 - 17 Uhr / Sa, So 11 - 18 Uhr

Eintrittspreise

1,60 Euro / 0,80 Euro ermäßigt,

Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder von 6 bis 14 Jahren

0,50 Euro / Sonderausstellungen, s. aktuelle

Informationen des Museums

Die Stadt Hofheim am Taunus

Am Südhang des Taunus gelegen, bietet die

Kreisstadt Hofheim am Taunus ihren rd. 38.000

Einwohnern und ihren Gästen eine perfekte

Mischung aus geschäftigem Treiben und Erholung.

Ein echtes Schmuckstück ist die liebevoll

gepflegte Altstadt.

Hier lässt sich der

Einkaufsbummel

bestens mit einem

Besuch im Café,

Bistro oder Restaurant

abrunden.

Entspannung und

Sport bieten die

weiten Wälder, die

Rhein-Main-Therme,

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der Golfplatz und

der Soccerpark. Theater, Kleinkunst, Konzerte,

Ausstellungen und lebendige Geschichte im

Stadtmuseum: Zwischen Frankfurt und Wiesbaden

besetzen wir Nischen mit einem facettenreichen

kulturellen Leben.

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Museum Kelkheim

Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte

Frankfurter Str. 21, 65779 Kelkheim

Telefon: 06195 803-850/851 (vormittags)

E-mail: kultur@kelkheim.de

www.museum-kelkheim.de

18. November 2009 bis 17. Februar 2010

Ein Hauch von Hollywood

– die Welt der Traumfabrik

Die mit dem Fachmedienpreis ausgezeichnete Ausstellung präsentiert 200

Exponate - persönliche Briefe, Fotos und Kostüme des legendären „Planet

Hollywood“, die die Höhepunkte der Kinogeschichte von den 1920er

Jahren bis heute in Erinnerung rufen.

8. September bis 17. Oktober 2010

Kindheit nach dem Krieg

Fotografien zwischen Rhein und Main aus dem Archiv John Provan

Kindheit im Nachkriegsdeutschland bedeutete Elend und Entbehrung. Unterernährung,

Kälte, Barackenunterkünfte, die Sicherung des Überlebens

bestimmten den Alltag. Bislang unveröffentlichte Fotografien aus dem

Archiv des Historikers John Provan dokumentieren eine bewegte Zeit von

der „Stunde Null“ über die „Luftbrücke“ bis zum „Wirtschaftswunder“.

Galerie der Stadt Kelkheim

7. Mai bis 24. Mai 2010

Christa Steinmetz – Das Labyrinth

Arbeiten in Keramik

28. Mai bis 13. Juni 2010

Manfred Guder - Retrospektive

Aquarelle und Ölbilder aus 50 Jahren künstlerischer Arbeit

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Das Museum

Das Museum Kelkheim dokumentiert als

Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte

die einzigartige Entwicklung der

150jährigen Möbeltradition in Kelkheim.

Zahlreiche historische Möbel zeigen die ganze

Bandbreite der Kelkheimer Möbelherstellung.

Eine historische Werkstatt veranschaulicht

Arbeitsbedingungen und Handwerkstechniken.

Führungen in historischer Kleidung geben

einen lebendigen Eindruck vom Leben und

Arbeiten im 19. und 20. Jahrhundert.

So ist das Museum Kelkheim ein Museum

zum Anfassen und Mitmachen für Kinder und

Erwachsene.

Öffnungszeiten

Mi 15 - 17 Uhr, Fr 16 - 18 Uhr,

So 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

Eintrittspreise

3 Euro

Familienticket: 5 Euro

Galerie der Stadt

Kelkheim

Alte Kirche Hornau

Rotlintallee

65779 Kelkheim

Seit 2002 hat die

„Galerie der Stadt

Kelkheim“ einen adäquaten Ausstellungsraum

in der restaurierten Alten Kirche Hornau (1725)

gefunden. Von März bis Oktober werden hier

Wechselausstellungen zu unterschiedlichen

Themen präsentiert.

Öffnungszeiten

Mi und Fr 15 - 18 Uhr

Sa, So und Feiertage 11 - 18 Uhr

Telefon: 06195 - 803 850/851

E-mail: kultur@kelkheim.de

Die Stadt Kelkheim

Willkommen in Kelkheim

Hier lebt man gern…

….Weil unsere Stadt eingebettet ist in die sanfte

und malerische Hügellandschaft am Südhang

des Taunus, mit den Vorzügen des Klimas,

und doch durch alle modernen Verkehrsmittel

an die Metropolen Frankfurt, Wiesbaden und

Mainz angebunden ist.

…weil man dort wohnt, wo andere Urlaub

machen. Auf kurzen Wegen erreicht man

schöne Ausflugsziele inmitten der Natur, sei es

der Rettershof, der Gimbacher Hof oder der

Atzelberg.

….weil unsere Stadt ein pulsierendes urbanes

Leben bietet mit vielen Freizeiteinrichtungen

und gehobener Kultur.


Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst, Rüsselsheim

Ludwig-Dörfler-Allee 9

65428 Rüsselsheim

Telefon: 06142 835907

E-mail: opelvillen@online.de

www.opelvillen.de

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24. Februar bis 16. Mai 2010

Mit Abstand nah – Fotografie aus Leipzig

Obwohl man Leipzig im Kunstbereich häufig zuerst mit traditionsreicher

Malerei verbindet, war und ist die Stadt schon immer ein Ort, an dem die

Fotografie sowohl als künstlerische Disziplin als auch als akademisches

Lehrfach eine wichtige Rolle spielt. Die Ausstellung gibt mit Werken von

25 Künstlern, die alle an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ein

Studium absolviert haben, einen Überblick zur Leipziger Fotografie seit

den späten 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Ausgehend

von der Sammlung Fotografie des Kunstmuseums Dieselkraftwerk

Cottbus werden markante Werke ostdeutscher Fotokunst vorgestellt.

8. September bis 28. November 2010

American Pop Posters

Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Jasper Johns oder

David Hockney – sie alle entwarfen Plakate, die eigene Ausstellungen,

Festivals oder Museumseröffnungen ankündigten, aber auch solche, die

für Produkte oder politische Anliegen warben. Mit rund 100 großformatigen

und hervorragend gedruckten Blättern soll die Ausstellung einen

repräsentativen Überblick über die amerikanische Grafik der 1960er bis

80er-Jahre geben. Im Fokus

steht dabei Roy Lichtenstein,

der mit seinem Markenzeichen,

den flächig gesetzten Rasterpunkten,

neben Andy Warhol

zum Inbegriff der amerikanischen

Pop Art wurde. Die Leihgaben

stammen vor allem aus der

hochkarätigen Sammlung des

Museums für Kunst und

Gewerbe in Hamburg.

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Das Ausstellungshaus

Das erklärte Ziel der Stiftung Opelvillen ist

es, die Kunstentwicklung der Moderne bis

heute in ihrer Gesamtheit zu zeigen und

die Freude am Kunstgenuss für alle Bürger

wiederaufleben zu lassen. Begleitet werden

die Ausstellungen durch Führungen,

Vorträge und Veranstaltungen, wobei die

Vermittlungsarbeit der Opelvillen speziell die

jüngsten Besucher integriert. Ihnen bietet

die Kinderkunstwerkstatt „kuk“ regelmäßig

die Möglichkeit, an ausstellungsbegleitenden

Workshops teilzunehmen (Informationen und

Anmeldung: Uwe Wenzel 06151 9182682).

Öffnungszeiten

Mi 10 Uhr - 21 Uhr

Do bis So 10 Uhr - 18 Uhr

Eintrittspreise

6 Euro / 4 Euro ermäßigt

(zuzügl. 2 Euro für öffentliche Führungen,

So 11 Uhr und Mi 19 Uhr)

Weitere Veranstaltungen

KUNST EXPEDITION

– Führung für Schulkinder und Familien

MOPs

– Museumspädagogisches Programm für

Schulen und Lehrer

KUNST KAFFEE

– Seniorenführung mit anschl. gemütlichen

Beisammensein, Eintritt inkl. Kuchen und

Heißgetränk

Voranmeldung und weitere Informationen

zu den Veranstaltungen: 06142 835907

Die Stadt Rüsselsheim

Abwechslungsreiches Programm für Kunstpausen

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Neben Kunst können

Besucherinnen und

Besucher in Rüsselsheim

Geschichte hautnah

erleben. Direkt

neben den Opelvillen

liegt die Festung mit

ihrer außergewöhnlichen

Bauweise. In

ihr befindet sich das

preisgekrönte Stadtund

Industriemuseum,

das die Geschichte

der Industrialisierung im sozialen Kontext zeigt.

Sehenswert ist auch der spätromantische

Verna-Park, erschaffen nach dem Vorbild von

Englischen Landschaftsgärten. Wer den Bogen

zur Gegenwart schlagen will, kann während der

Opel-Werkstour erleben, wie Autos produziert

werden. Weitere Informationen gibt es unter

www.stadt-ruesselsheim.de.

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Brüder Grimm-Haus Steinau

Museum Steinau ...das Museum an der Straße

Brüder Grimm-Straße 80

36396 Steinau an der Straße

Telefon: 06663 7605

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E-mail: museum-steinau@steinau.de

www.museum-steinau.de

E-mail: brueder-grimm-haus@steinau.de

www.brueder-grimm-haus.de

22. Mai bis 1. August 2010

INK trifft Grimm

INK, also Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce erhielt im Jahr 2009 für ihre

hyperrealistische Malerei in kombinierten Techniken den Kulturpreis des

Main-Kinzig-Kreises. Sie beschäftigt sich mit Menschen, Tieren, mit der

Natur und setzt das, was sie besonders interessiert in altmeisterlicher Technik

um. Immer wieder sind es besondere Typen vom Menschen oder die

spezielle Sicht auf die Landschaft, die sie zeigt. Ganz ähnlich war das bei

Ludwig Emil Grimm (1790 – 1863), der oft ein paar Münzen in der Tasche

hatte, um Menschen, die ihm besonders auffielen dafür zu entlohnen,

daß er sie skizzieren durfte. In der Ausstellung werden die Arbeiten von

INK denen Ludwig Emil Grimms gegenübergestellt und zwei Künstler,

die in unterschiedlichen Zeiten die Region prägten treffen so aufeinander.

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14. November 2010 bis 27. Februar 2011

Klaus Meyer-Gasters

Eine Retrospektive zum 85. Geburtstag

Klaus Meyer-Gasters, 1925 in Ludwigshafen geboren, hat sein Atelier in

Frankfurt am Main und ist eng mit dieser Stadt verwachsen, doch lebt

er seit vielen Jahren in einem Stadtteil Steinaus. Als

Pressezeichner für die Frankfurter Neue Presse nahm

er am Nürnberger Prozess teil, portraitierte aber auch

unzählige Personen und Persönlichkeiten für die

Frankfurter Gesichter“ der FAZ. Überregional bekannt

wurde er mit seinen großformatigen Aquarell-

Kalendern mit Pflanzen-, Tier- und Landschaftsmotiven.

Sein Werk zog so in unzählige Haushalte ein und

wird nun umfassend dargestellt.

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Das Museum

Das Amtshauses, einst Wohnsitz des Amtmannes

Grimm und seiner Familie, eben auch seinen

Söhnen Jacob und Wilhelm, zeigt heute als

Museum „Brüder Grimm-Haus“ das Leben und

Werk der Märchensammler und Sprachforscher

Jacob und Wilhelm Grimm, aber auch das

künstlerische Schaffen des Bruders Ludwig

Emil Grimm.

In der ehemaligen Scheune des Amtshauses

ist das „Museum Steinau ...das Museum an der

Straße“ zuhause. In diesem modern eingerichteten

Museum wird die Stadt Steinau als

Station an der alten Handelsstraße von Frankfurt

nach Leipzig dargestellt, mit den vielen

berühmten Persönlichkeiten, die durch die

Stadt zogen und mit all den Unwägbarkeiten,

die es beim Reisen gab.

Öffnungszeiten

täglich von 12 - 17 Uhr

Eintrittspreise

(für Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau)

Erwachsene: 3 Euro/in Gruppen ab 15 Pers. 2 Euro

Kinder: 2 Euro/in Gruppen ab 15 Pers. 1,50 Euro

Familien: 6 Euro

Weitere Veranstaltungen

Märchenabend jeweils um 20 Uhr:

19.03.2010

Lange Wege - kurze Wege: Märchen vom Glück

29.10.2010

O Sole mio – Komm ein bisschen mit nach Italien

Ausstellungen:

Bis 09. Mai 2010

Bröderna Grimms Sagovärld

Illustrationen von Andréa Räder,

Magda Korotynska, Eva Eriksson und Jan Lööf

zu einer Schwedischen Märchenbuch-Ausgabe

08. August bis 12. September 2009

Andreas Dahlmeier

Unterwegs mit Rotkäppchen – Fotoausstellung

19. September bis 07. Oktober 2010

Puppen – Spiel – Bilder

Photographien von Margit Strott-Heinrich

10. Oktober bis 07. November 2010

Die Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im

Brüder Grimm-Haus

Die Stadt Steinau

Steinau liegt eine Stunde nordöstlich von

Frankfurt entfernt im hessischen Spessart an der

alten Handelsstraße nach Leipzig. In Steinau

verbrachten die Brüder Grimm ihre glückliche

Kindheit. Die Altstadt wird von einem mächtigen

Renaissance-Schloss geprägt. Die mittelalterliche

Stadtanlage mit ihren vielen Fachwerkhäusern,

die von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen umschlossen

wird, lädt zum Erkunden ein. In die

Unterwelt führt ein Besuch der „Teufelshöhle“

mit ihren Tropfsteinen.

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Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park

Saalburg 1

61350 Bad Homburg v.d.H.

Telefon: O6175 9374-0

E-mail: info@saalburgmuseum.de

www.saalburgmuseum.de

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bis 15. August 2010

GENERATIONES – die Soldaten Roms

Bewaffnung und Ausrüstung über vier Jahrhunderte

Die Ausstellung räumt mit der weit verbreiteten Vorstellung auf, dass

römische Soldaten zu allen Zeiten gleich aussahen. Dies wird anschaulich

und verständlich gemacht durch szenische Darstellungen mit Puppen

sowie lebensgroße Fotos von Soldaten aus den verschiedenen Jahrhunderten.

Präsentiert werden auch Originalfunde und Replikate. Tafeln geben

Auskunft zum römischen Heer und zur militärischen Ausrüstung.

Für Kinder – und nicht nur für sie – gibt es die Soldaten als Playmobil- und

Zinnfiguren auch im Kleinformat zu sehen.

Historisches Museum am Strom

– Hildegard von Bingen

Museumstraße 3, 55411 Bingen am Rhein

Telefon: 06721 991531 oder 990654

E-mail: museum-am-strom@bingen.de

www.bingen.de

9. August 2009 bis 31. Mai 2010

Der Rhein im Spiel

Von der Gründerzeit bis zur Gegenwart

Spielerisch und interaktiv präsentiert die neue Sonderausstellung einen

Großteil der mehr als 100 historischen Rheinspiele in Museumsbesitz.

Viel Freude am Betrachten versprechen die Spiele-Raritäten mit ihren

oft prachtvoll bedruckten Titelbildern und liebevoll bemalten Zinnfiguren.

Unter dem Motto „Wer spielt mit?“ sind junge und ältere Museumsbesucher

herzlich eingeladen, an Mitmachstationen und auf dem begehbaren XXL-

Rheinspiel einzutauchen in die Welt historischer Reisespiele - und dabei so

ganz nebenher auch Wissenswertes vom Rhein und seiner Darstellung im

Medium Spiel zu erfahren…

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Das Museum

Die Saalburg, zur Römerzeit ein Kastell mit

Lagerdorf an der Grenze des Römischen

Reiches, wurde auf Initiative Kaiser Wilhelms II.

um 1900 wieder aufgebaut.

Die in der Welt einmalige Anlage gehört zum

UNESCO-Welterbe Limes.

Ein Rundgang durch das Kastell mit den

wiederaufgebauten Gebäuden aus Stein und

Holz, den inszenierten Räumen, Modellen

und archäologischen Funden gibt den Besuchern

einen guten Einblick in die Geschichte,

Kultur und Lebensart der Römer. Informative

und unterhaltsame Veranstaltungen,

Führungen und Aktivprogramme lassen eine

vergangene Welt wieder lebendig werden.

Der Aufenthalt im archäologischen Park

inmitten der Taunuslandschaft macht den

Besuch zu einem angenehmen und

erholsamen Erlebnis.

Öffnungszeiten

März bis Okt: täglich von 9 - 18 Uhr

Nov bis Feb: täglich außer Mo von 9 - 16 Uhr

24. und 31.12. geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene 5 Euro / 3,50 Euro ermäßigt

Kinder (6 - 18) 3 Euro / Familienkarte 10 Euro

Das Museum

Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-

Welterbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum

am Strom zu faszinierenden Begegnungen

mit 2000 Jahren Kultur und Geschichte am

Rhein ein: Dauer- und Sonderausstellungen

zu Hildegard von Bingen, Rheinromantik,

Römerzeit und Stadtgeschichte präsentieren

sich vor der herrlichen Kulisse des Binger

Lochs im historischen Elektrizitätswerk von

1898. Ein „Hildegarten“ ergänzt die Dauerausstellung

und führt auf unkonventionelle

Art und Weise in Hildegards Pflanzenlehre

ein. In der „Erlebniswerkstatt“ können

kleine Besucher basteln und spielen

(Voranmeldung). Alle Ausstellungen sind

barrierefrei über Rampen oder Aufzüge zu

erreichen, die Toiletten sind behindertengerecht

ausgestattet.

Öffnungszeiten

Di bis So 10 - 17 Uhr

Winterschließzeit: 6.1. - 19.2.2010 nur an

den Wochenenden geöffnet

Eintrittspreise

Erwachsen: 3 Euro / 2 Euro ermäßigt

Familien: 6 Euro / Schulklassen: p.p. 1 Euro

Gruppen (ab 10 p.) 2 Euro

Gruppenführung: 40 Euro

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Stadt- und Burgmuseum Eppstein

Burg Eppstein, 65817 Eppstein

Postadresse: Rossertstraße 21, 65817 Eppstein

Telefon: 06198 305-131

E-mail: Monika.Rohde-Reith@eppstein.de

www.eppstein.de

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2. Mai bis 30. Mai 2010

Freie Fahrt statt Pflasterzoll

Von alten Eppsteiner Wegen zur Umgehungsstraße

Eine seit dem Mittelalter genutzte Verkehrsader durch Eppstein hat ausgedient.

Noch bis 1867 musste der Reisende Pflasterzoll zahlen, um die

Stadt zu durchqueren. Und noch vor 50 Jahren rollte der gesamte Verkehr

über das Pflaster des historischen Stadtkerns. Der Bau der Umgehungsstraße

war ein empfindlicher Eingriff in die Landschaft, jedoch ein großer

Gewinn für das Kulturdenkmal Eppsteiner Altstadt. Zur Eröffnung am

2. Mai um 11.15 Uhr fahren die alten Autos von damals noch einmal

durch die Eppsteiner Mitte (Infos unter www.eppstein.de ).

Archäologisches Museum Frankfurt

Karmelitergasse 1

60311 Frankfurt am Main

Telefon: 069 212-35896

E-mail: info.archaeolmus@stadt-Frankfurt.de

www.archaeologisches-museum.frankfurt.de

20. November 2009 bis 14. März 2010

Die letzten Wikinger.

Der Teppich von Bayeux und die Archäologie

Die Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm, die in

der Schlacht von Hastings im Jahre 1066 gipfelte, ist als bunte Bilderfolge

auf dem berühmten „Teppich von Bayeux“ aufgestickt. Der im Original 70 m

lange Wandbehang wird in der Ausstellung als fotografische Reproduktion

gezeigt. Zahlreiche archäologische Funde der späten Wikingerzeit und

dem Mittelalter illustrieren zudem die auf dem Teppich dargestellten

Themenkomplexe. (Zweisprachige Ausstellung dt./ franz.)

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Detail aus dem

Teppich von Bayeux

Szene 38:

Der Normannenherzog

Wilhelm und sein Heer

bei der Überfahrt nach

England im September 1066.

Wilhelms prächtiges Schiff

war ein Geschenk seiner

Frau Mathilde.

Es hieß „Mora“.

1

Das Museum

Burg Eppstein über der Altstadt ist mit ihren

imposanten Befestigungsanlagen als gut

erhaltenes Verteidigungssystem des 14. und

15. Jhrds. erlebbar. Eindrucksvoll präsentiert

sich der einstige Adelssitz als Machtsymbol

der Herren von Eppstein, die im 13. Jhrd. als

Mainzer Erzbischöfe die Reichspolitik mitbestimmten.

Im Museum auf der Burg ist die

1000-jährige Geschichte dieses bedeutsamen

Kulturdenkmals anschaulich aufbereitet.

Nicht nur für Kinder immer wieder spannend

erweist sich die Darstellung mittelalterlicher

Lebensweise auf der Burg. Von der Ritterrüstung

führt die Zeitreise bis zur romantischen

Ruinenbegeisterung. Der Blick vom mächtigen

Bergfried macht die Historie spürbar.

Öffnungszeiten

Apr. bis Okt.: Sa 14 - 17 Uhr, So und Feiertage

11 - 17 Uhr, Mi 16 - 18 Uhr

Nov. bis März: So und Feiertage 12 - 15 Uhr

Eintrittspreise

Burg und Museum: 2 Euro / Kinder 0,50 Euro

Führungen: 30 Euro (zzgl. Burgeintritt)

Kindergeburtstage (60 Euro; Apr. bis Okt.)

und weitere Veranstaltungen buchbar unter

Telefon: 06198 305-103

Mehr Informationen: www.eppstein.de

1

Das Museum

Längst vergangene Zeiten werden im

Archäologischen Museum lebendig. Funde

aus 200.000 Jahren zeigen, wie Menschen

einst lebten, arbeiteten, kämpften, glaubten,

liebten und feierten.

Hier erfahren Erwachsene und Kinder auf

anschauliche Weise mehr über versunkene

Lebenswelten. Die altsteinzeitliche

Jägerkultur, die ersten jungsteinzeitlichen

Bauern in Frankfurt, Kelten, Römer und

Germanen werden mit Originalfunden und

in anschaulichen Lebensbildern präsentiert.

Daneben stehen bedeutende Sammlungen

des Alten Orients und der Klassischen Antike.

Sonderausstellungen zu den Kulturen Alt-

Europas ergänzen das Angebot des Museums.

Öffnungszeiten

Di bis So 10 - 18 Uhr

Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen

Geschlossen:

24.12., 31.12. 2009, 01. 01. 2010

Eintrittspreise

6 Euro / ermäßigt 3 Euro


Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

Münzgasse 9

60311 Frankfurt am Main

Telefon: 069 212-38425

E-mail: info.amt47@stadt-frankfurt.de

www.stadtgeschichte–frankfurt.de

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23. März bis 20. Juni 2010

Es führt über den Main ...

Frankfurts Alte Brücke – gestern, heute, morgen

Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt

Schaumainkai 17

60594 Frankfurt am Main

Telefon: 069 212-34037

E-mail: info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

www.angewandtekunst-frankfurt.de

30. Oktober 2009 bis 31. Januar 2010

ANDRÉ CHARLES BOULLE (1642-1732)

Ein neuer Stil für Europa

Eine Ausstellung unter der Schirmherrschaft von

Herrn Nicolas Sarkozy und Herrn Professor Dr. Horst Köhler

Zum ersten Mal wird dem Möbelkünstler André Charles Boulle

eine international bedeutende Retrospektive gewidmet.

Die einzigartige Ausstellung würdigt das Werk des

Hofébénisten Ludwigs des XIV. und reflektiert dessen

Einfluss auf die Entwicklung der europäischen

Möbelkultur. Rund 150 eindrucksvolle Möbelstücke

und kunsthandwerkliche Objekte werden gezeigt und

verdeutlichen die außergewöhnliche Begabung des

Künstlers, den kunst- und kulturhistorischen Kontext

und den Impuls, der für die Entwicklung eines neuen

Stils in Europa von André Charles Boulle ausging.

4. März bis 2. Mai 2010

TOBIAS REHBERGER.

Plakate, Plakatkonzepte und Wandmalereien

21. Mai bis 5. September 2010

LESS AND MORE.

The design ethos of Dieter Rams

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Die Frankfurter Alte Brücke markiert ein Wegekreuz im Herzen Europas,

das richtungweisend für die Entwicklung der Stadt war. Sie bündelte

die Pilgerströme auf dem Weg nach Santiago de Compostela und Rom,

sie ermöglichte den Kurfürsten, sich in Frankfurt zu Wahl und Krönung

der römisch-deutschen Könige und Kaiser zu versammeln, sie schuf die

Voraussetzungen für einen überregionalen Markt, aus dem sich die

Frankfurter Messe und die Börse entwickelten. Heute nimmt die Stadt als

Messezentrum und als internationaler Finanzmarkt weltweit ihren herausgehobenen

Platz ein.

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Das Gedächtnis der Stadt

Im Jahre 1436 ließ der Rat der Stadt ein

städtisches Archiv errichten und legte so den

Grundstock für das älteste Kommunalarchiv

Deutschlands. Nicht nur die Akten der Verwaltung,

sondern Zeugnisse des gesamten

urbanen Lebens mit all seinen politischen,

wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen

Facetten sind hier überliefert. In Vorträgen

und Ausstellungen präsentiert das Institut

die Fülle seiner historischen Schätze. Sitz des

Instituts ist das Karmeliterkloster, die einzige

erhaltene mittelalterliche Klosteranlage der

Stadt. Mit den Wandmalereien von Jörg Rat

geb (ca. 1480 - 1526) zählt das Kloster zu

den herausragenden kunsthistorischen

Schätzen der Mainmetropole.

Öffnungszeiten

Mo bis Fr 10 - 18 Uhr

Sa bis So 11 - 18 Uhr

Eintrittspreise

4 Euro / 2 Euro ermäßigt

Das Museum

Das 1877 gegründete Museum für

Angewandte Kunst Frankfurt ist eines der

international bedeutendsten Museen seiner

Art. Die heutigen Sammlungen umfassen

5000 Jahre Geschichte verschiedener

Kulturen und beinhalten europäisches

Kunsthandwerk vom 12. - 21. Jahrhundert,

Design, Buchkunst und Graphik, Islamische

Kunst, sowie Kunst und Kunsthandwerk

Ostasiens. Die Werke zeichnen sich durch

einzigartige Ästhetik und handwerklich

meisterhafte Materialverwendung aus.

Einen Höhepunkt bietet der Besuch der seit

2008 renovierten und neu eingerichteten

Historischen Villa Metzler. Mit den neun

Epochensälen ist sie ein glänzendes

Beispiel historischer Wohnkultur vom

Barock bis zum Jugendstil.

Öffnungszeiten

Di bis So 10 – 17 Uhr, Mi 10 – 21 Uhr,

Mo geschlossen

Eintrittspreise

8 Euro / 4 Euro ermäßigt

Freier Eintritt

an jedem letzten Samstag des Monats

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Wetterau-Museum

Haagstraße 16

61169 Friedberg (Hessen)

Telefon: 06031 88215

E-mail: wetteraumuseum@friedberg-hessen.de

Internet: www.friedberg-hessen.de

20. August 2008 bis 15. August 2010

Fragmente jüdischer Geschichte in Friedberg

Heimatmuseum Seulberg, Friedrichsdorf

Alt Seulberg 46

61381 Friedrichsdorf-Seulberg

Telefon: 06007 918628 oder 06172 78221

E-mail: erika.dittrich@friedrichsdorf.de

www.heimatmuseum-seulberg.de

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18. April bis 4. Juli 2010

Luftige Wedel aufgeFÄCHERt

Luftwedel aus der ganzen Welt wurden zusammengetragen, doch liegt

der Schwerpunkt auf denen des 18. bis 20. Jahrhunderts, als Fächer

Sinnbild zerbrechlicher Weiblichkeit waren.

15. August bis 10.Oktober 2010

Dufte! Verführung aus der Flasche

Die im Blick auf das 750-jährige Bestehen

der monumentalen Mikwe im Jahr

2010 konzipierte Ausstellung erzählt

anhand von Original-Exponaten sowie

reichem Bild- und Textmaterial die

Geschichte der bedeutenden jüdischen

Gemeinde Friedbergs von ihren Anfängen

im 13. Jahrhundert bis zu ihrer

Vernichtung im Jahr 1942. Neben den

Originalen nehmen drei „Holovisionen“

wertvoller Gegenstände des Jewish Museums

in New York einen zentralen Platz

ein. Ein Film zeigt erstmals eine virtuelle

Rekonstruktion der 1938 zerstörten

Synagoge und der Judengasse, verbunden

mit den Geschichten ihrer letzten

Bewohner.

Zunächst wollte der Mensch mit Wohlgeruch die Götter besänftigen,

später nutze er selbst kostbare Essenzen aus prachtvoll gestalteten Flakons.

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Das Museum

Das Wetterau-Museum blickt auf eine über

100-jährige Sammlungsgeschichte zurück

und versteht sich heute als ein lebendiges

Museum für Friedberg und die Wetterau.

Einen Schwerpunkt bilden die archäologisch

überlieferten Kulturen in der Wetterau von

der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter, wobei

die Epochen der Kelten und der Römer besonderen

Raum einnehmen. Schlaglichter auf

die Geschichte von Burg und Stadt Friedberg

werden mit ausgewählten Exponaten in der

stadtgeschichtlichen Abteilung geworfen.

Weitere Ausstellungen zeigen die Entwicklung

der ländlichen Arbeitswelt in der Wetterau

von 1800 bis 1950 sowie einen Friedberger

Kolonialwarenladen. Sonderausstellungen

und Angebote für Kinder bilden weitere

Schwerpunkte der Museumsarbeit.

Öffnungszeiten

Di bis Fr 9 - 12 und 14 - 17 Uhr

Sa 10 - 12 und 14 - 17 Uhr

So und Feiertag 10 - 17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 2 Euro / 1 Euro ermäßigt

Das Museum

Das Heimatmuseum in Friedrichsdorf-Seulberg

zeigt eine umfangreiche Sammlung zur

Geschichte des Dorfes Seulberg und zur Region.

Römer, Räuber und Hexen bilden nur einige

Schwerpunkte der historischen Darstellung.

Der Keramikherstellung der Ziegler, Häfner und

Töpfer zeigt die „Töpferstube“. Die Sammlungen

im ersten Stock veranschaulichen Handwerksberufe

mit ihren Werkstatteinrichtungen. Im

Dachgeschoss gewähren Küche und Bauernstube

Einblicke in den Hausfrauenalltag und in

die ländliche Lebensweise vor 100 Jahren, vor

Einführung der Waschmaschine.

Öffnungszeiten

Mi und Do, 9 - 12 Uhr; So, 14 - 17 Uhr, Eintritt frei

Weitere Veranstaltungen

24.1. bis 28.3.2010

Nicht von Pappe – Ostergrüße à la carte

Nicht nur Frühjahrsgrüße neben Ostereiern

zeigt die Schau, sondern gibt Einblicke in die

Geschichte der Postkarte.

24.10. bis 19.12.2010

Die heiße Lust: Kaffee oder Tee?

Kaum ein Frühstück kommt ohne die beiden

Stimulanzien Kaffee und Tee aus. Woher sie

kommen und wie sie sich etabliert haben,

zeigt die Ausstellung ebenso wie Dosen,

Geschirr und Mühlen und Löffel.


Philipp-Reis-Haus, Friedrichsdorf

Hugenottenstraße 93

61381 Friedrichsdorf

Telefon: 06007 918628 oder 06172 72142

E-mail: stadtverwaltung@friedrichsdorf.de

www.friedrichsdorf.de

6. Mai bis 22. August 2010

Notruf! Alarm am Telefon

Bald nach seiner Einführung erkannte man seine Funktion als

Lebensretter: das Telefon. Polizeistationen gehörten zu den ersten

Institutionen, die mit ihm ausgestattet waren. Doch nicht immer können

die per 112 gerufenen Retter - Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei – helfen.

Bei seelischen Nöten etwa leiht die Telefonseelsorge ihr Ohr. Neben einem

historischen Überblick bietet die Ausstellung im Rathaus viel Nützliches

rund um das Thema Notruf: Hilfestellungen beim Absetzten eines Hilferufes

bis hin zu speziell für Senioren entwickelte Notrufsysteme.

Museum Kronberger Malerkolonie

Tanzhausstraße 1 a

61476 Kronberg i. Ts.

Telefon 06173 929490

E-mail: museum-malerkolonie@t-online.de

www.kronberger-malerkolonie.com

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10. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011

Nelson G. Kinsley (1863 – 1945) – Retrospektive

Tierstudien und Jagdstilleben, unprätentiöse Naturausschnitte und meditative

Stimmungslandschaften kennzeichnen das Oeuvre des gebürtigen

Amerikaners Nelson Kinsley. 1872 führte ihn eine „Grand Tour“ nach

Frankfurt. Von 1878 bis 1884 nahm er Unterricht bei Anton Burger in

Kronberg. Anschließend besuchte er die Düsseldorfer Akademie und

heiratete 1884 Louise Burger in Kronberg. Im Herbst ging Kinsley nach

Karlsruhe zu dem Tiermaler Hermann Baisch und kehrte erst 1897

nach Kronberg zurück. Neben Fritz Wucherer gilt er als Vertreter der

impressionistischen Freilichtmalerei.

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Das Museum

Das Museum, untergebracht im Wohnhaus

des Telefonerfinders Philipp Reis

(1834-1874), gibt im Untergeschoss einen

Einblick in Leben und Werk des Tüftlers.

Um 1860 verband er eine galvanische

Batterie und eine dünne Membran mit

Platinkontakt, um akustische Schwingungen

in elektrische umzusetzen, die dann an

einer Stricknadel zu hören waren. Eine

Hörspielwand zeichnet die Telefonentwicklung

bis heute nach. Die stadtgeschichtliche

Abteilung zeigt die Kultur der

Hugenotten, denn Friedrichsdorf gründete

1687 Friedrich II. von Hessen-Homburg

für französische Glaubensflüchtlinge.

Haupterwerbszweig war das Textilgewerbe

mit eigenen Färbereien. Reseda, Weid und

Co. gedeihen daher im Themengarten.

Öffnungszeiten

Di und Do von 9 - 16 Uhr sowie nach

Vereinbarung

Eintrittspreise

Eintritt frei

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Das Museum

Bereits seit 1979 setzt sich die Museumsgesellschaft

Kronberg e. V. dafür ein, das kulturelle

Erbe, das mit der ehemaligen Künstlerkolonie

Kronberg verbunden ist, zu bewahren.

Zahlreiche Sonderausstellungen beleuchten im

Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden

Sammlung das künstlerische Schaffen der

vor rund 150 Jahren gegründeten Malerkolonie

vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen

Freilichtmalerei.

Öffnungszeiten

Mi 15 - 18 Uhr

Sa, So und Feiertags 11 - 18 Uhr (24.12.10,

Heiligabend, 25.12.10, 1. Weihnachtsfeiertag

und 31.12.10, Silvester, geschlossen)

Eintrittspreise

Pro Person 4 Euro / 3 Euro ermäßigt

Kinder 6 - 12 Jahre 2 Euro, Familien 10 Euro

Öffentliche Führungen (während der

Sonderausstellungen) jeweils am 1. Sonntag

im Monat, 2 Euro zzgl. Eintritt

07.02. – 08.08.2010 „Petersburger Hängung“

Stiftung Kronberger Malerkolonie und

Museumsgesellschaft Kronberg e. V. zeigen

ihre komplette Sammlung.

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Die Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz

Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz 1

55116 Mainz

Telefon: 06131 123655

E-mail: kulturamt@stadt.mainz.de

www.mainz.de/kultur

Ausstellungen das ganze Jahr

Die wechselnden Themenausstellungen zeigen

die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt

Mainz, ihrer Partnerstädte und der Region

Rhein-Main. Bildende Kunst, Literatur, historische

und gesellschaftsrelevante Themen sind ebenso

vertreten wie Schauen von Mainzer Vereinen,

wissenschaftlichen Instituten und Schulen.

Höhepunkte sind die Vernissagen des „Preises

zur Förderung Mainzer Bildender Künstler“ und

die Ausstellungsreihe „Dijon vu par“ mit Künstlern

aus der Partnerstadt Dijon/Frankreich.

26. Februar bis 27. März 2010

In die Zukunft gedacht

Bilder und Dokumente zur Deutschen Sozialgeschichte. Eine Wanderausstellung

des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Deutschen Sozialgeschichte

in Kooperation mit dem Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz.

29. November bis 18. Dezember 2010

Feind ist, wer anders denkt

Eine Wanderausstellung der Behörde der Beauftragten für die Unterlagen des

Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

(BStU) in Kooperation mit dem Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz.

Museum der Stadt Miltenberg

Hauptstraße 169-175

63897 Miltenberg

Telefon: 09371 668504

E-mail: museum-miltenberg@t-online.de

web www.museum-miltenberg.de

22. Januar bis 28. Februar 2010

In Weinfranken verwurzelt

– Winzer, Weinbau und Silvaner

Bocksbeutel und Silvaner sind die Herzstücke fränkischer Weinkultur. In

der wechselvollen Geschichte des Weinbaus in Franken bildet der Silvaner

die Konstante: Seine Reben wachsen hier seit 350 Jahren. Die Ausstellung

entstand in Kooperation mit dem Bezirk Unterfranken und dem fränkischen

Weinbauverband.

26. November 2010 bis 19. Januar 2011

„Von Apfel, Nuß und Mandelkern“

Brauch und Brauchgestalten zu Weihnachten in Miltenberg und dem Odenwald

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Die Rathausgalerie

Die Galerie ist ein Teil des Rathauses der

Landeshauptstadt Mainz. Es wurde von den

renommierten dänischen Architekten und

Designern Arne Jakobsen und Otto Weitling

entworfen und 1973 eingeweiht. Das nach

dem ehemaligen Oberbürgermeister Jockel

Fuchs auch „Fuchsbau“ genannte sechsstöckige

Gebäude zeichnet sich aus durch

den Wechsel geschlossener und scheinbar

offener Wände, der durch die vertikalen

Stützmauern und die Sonnenschutzgitter vor

den Fenstern in jedem Stockwerk entsteht.

Die hohe Eingangshalle öffnet sich zu einem

zentralen Foyer mit zahlreichen Nischen, die

ebenso wie die zwei Seitenlobbys mit einer

Gesamtfläche von über 600 Quadratmeter für

Ausstellungen prädestiniert sind.

Öffnungszeiten

Mo bis Fr: 8 - 18 Uhr, Sa: 9 - 14 Uhr

Sonn- und Feiertage: geschlossen

Eintrittspreise

Eintritt frei

Das Museum

Das Museum ist in drei Fachwerkhäusern

des 16. Jahrhunderts eingerichtet. Es liegt

am berühmten „Schnatterloch“, einem der

schönsten Marktplätze Deutschlands. Im

Innern verblüfft vor allem der spannende

Wechsel von historischem Bau und moderner

Ausstellungsgestaltung. Sieben Schwerpunktthemen

leiten den Besucher durch die Kulturgeschichte

von Stadt und Region.

Zudem locken drei Spezialsammlungen zu

den Bereichen Spielzeug, Jagdwaffen und

Keramik. Es gibt museumspädagogische

Angebote für Kinder und Erwachsene sowie

Themen- und allgemeine Führungen. Das

Museum wurde bereits mehrfach ausgezeichnet,

u.a. 1999 mit dem Bayerischen Museumspreis

und 2007 mit dem Förderpreis der

Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken.

Öffnungszeiten

Mai bis Okt: Di bis So 10 - 17.30 Uhr

Nov. bis Apr: Mi bis So 11 - 16 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene: 3 Euro Jugendliche, Schüler,

Studenten, Schwerbehinderte: 2 Euro,

Familie: 7 Euro,

Gruppe: Erwachsene, ab 10 Pers. 2,50 Euro/Pers.,

Jugendliche, ab 10 Pers. 1,50 Euro/Pers.

Führungen: 36 Euro


Freilichtmuseum Hessenpark

Laubweg 5

61267 Neu-Anspach / Taunus

Telefon: 06081 588-0

E-mail: service@hessenpark.de

www.hessenpark.de

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27. April bis 28. November 2010

Einkaufen! Eine Geschichte des täglichen Bedarfs

„Ich kaufe, also bin ich!“ Von Kindesalter an kaufen wir ein und verbringen

so Monate unseres Lebens. Dem Einkaufen wird jedoch selten Beachtung

geschenkt. Die Sonderausstellung „Einkaufen!“ behandelt das Thema im

historischen Kontext. Sie spannt einen Bogen vom frühen 19. Jahrhundert

bis in die Gegenwart und skizziert einen Ausblick in die Zukunft.

Industriezeitalter, Krisen- und Mangelzeiten , Sozialismus und Konsumzeitalter

werden ausführlich betrachtet: Der Mensch entwickelt sich vom

Selbstversorger zum Verbraucher.

Sollten Sie eine Ihnen bekannte und

interessante Sonderausstellung hier in der

Broschüre vermissen, so bitten wir Sie, uns

das mitzuteilen und dem ausstellenden

Museum ein Exemplar dieser Broschüre

Ihr Redaktionsteam

Wir hoffen, dass Sie sich davon inspirieren

lassen und die Ausstellungen rege

besuchen.

Wir freuen uns über jeden Besucher, den

wir aus dem Haus locken und vielleicht

sogar begeistern konnten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß

im Museum

Anregungen und Kritik sind uns

willkommen. Am besten per Mail an

info@krfrm.de

Sie haben in dieser Erstausgabe unserer

Broschüre 58 Sonderausstellungen von

33 Museen aus unserer Kulturregion

vorgefunden.

zu geben. Damit erhöht sich die Chance,

dass dieses Museum nächstes Jahr hier

mit dabei ist und wir Sie in Zukunft noch

umfassender informieren können.

Liebe Leserinnen,

Lieber Leser,

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Das Museum

Das Freilichtmuseum Hessenpark ist das zentrale

Freilichtmuseum Hessens und zeigt auf

60 ha und in über 100 historischen Gebäuden

400 Jahre Alltagskultur. Vorführungen mit

historischem Handwerk, Museumstheater

und museumpädagogische Programme vermitteln

Geschichte hautnah und lebendig.

Die Landwirtschaft mit alten Kulturpflanzen

und seltenen Nutztierrassen trägt zum

ganzheitlichen Bild der Vergangenheit bei.

Sonderausstellungen und abwechslungsreiche

Veranstaltungen von Erntefest, Kinderwoche

und Töpfermarkt über Märchentag

bis hin zu Theateraufführungen runden das

Programm ab.

Öffnungszeiten

1. Jan. - 28. Feb. täglich von 10 - 17 Uhr

1. März - 31. Okt. täglich von 9 -18 Uhr

1. Nov. bis 28. Nov. täglich von 10 - 17 Uhr

Einlass bis 1 Stunde vor Schließung. Führungen

sind auch im Dezember möglich.

Eintrittspreise

Erwachsene 6 Euro / Kinder (6-15 Jahre) 2,70

Euro / Schüler, Studenten und Behinderte

2,70 Euro / Familienkarte 11 Euro

(Weitere Gruppenermäßigungen)

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KulturRegion FrankfurtRheinMain

– eine Region für viele Kulturen

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH ist ein freiwilliger, bundesländer-übergreifender Zusammenschluss

mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern von inzwischen 31 Gebietskörperschaften sowie dem

Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main mit rund 3,5 Mio. Einwohnern. Gegenstand und Zweck

der Gesellschaft ist die Förderung der Kultur durch Schaffung und Durchführung regional und überregional

bedeutsamer Kulturprojekte und Veranstaltungen. Sie machen die Region neu erfahrbar, schaffen Bewusstsein

für ihre Schönheit und Vielfalt und lassen die Region neu erlebbar werden.

Zurzeit verwirklicht die KulturRegion Frankfurt RheinMain folgende Projekte: „GartenRheinMain“, „Geist der

Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Route der Industriekultur Rhein-Main“, „Burgen, Schlösser & Paläste“ und das

internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival „Starke Stücke“ sowie die Veranstaltungsreihe „Zu Gast in

der Region“. Außerdem produziert sie die Festspielbroschüre sowie diese Museumsausstellungsübersicht.

www.krfrm.de

Weinwanderung in Flörsheim-Wicker, Foto: Stefan Cop

GartenRheinMain

– Vom Klostergarten zum Regionalpark

Um den Reichtum und die Schönheit regionaler Gartenkunst

geht es beim Projekt „GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum

Regionalpark“, das die Bewohner der Region auf eine Reise durch

die Geschichte der europäischen Gartenkunst entführt. Etwa 110

öffentlich zugängliche Garten- und Parkanlagen – überwiegend in

kommunaler Hand – umfasst das Projekt derzeit.

Am 2. Juniwochenende wird unter dem Motto „Lust am Garten“

bundesweit der Tag der Gärten veranstaltet. Zentraler Veranstaltungsort

in Rhein-Main 2010: Der Stadtpark von Mainz. Ursprünglich

befand sich an der Stelle des heutigen Stadtparks die „Favorite“,

eine prachtvolle barocke Anlage, die bei der Belagerung von Mainz

1793 vollkommen zerstört wurde.

Unter dem Titel „Hier ist es schön! – KulturLandschaft FrankfurtRheinMain

begründete GartenRheinMain 2009 eine neue Reihe, die sich an

den interessierten Laien richtet. Als 1. Band in der Reihe erschien im

August 2009 „Siesmayers Gärten“ (Barbara Vogt, Societäts-Verlag

Frankfurt, 12.80 Euro), der sich dem Gartenkünstler und Schöpfer

des Frankfurter Palmengartens Heinrich Siesmayer widmet.

Die Obsternte im Schlosspark Bad Homburg v.d.H.

„GartenRheinMain bittet zu Tisch“, Foto: Stefan Cop

Jahresthema 2010: Parkgeschichten

Um Parkgeschichten geht es 2010 bei GartenRheinMain. Eine

7-teilige Vortragsreihe im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte

bildet den Kern des Themenschwerpunkts, z.B. werden die Parks der

Rothschilds, der Bethmanns, der Brentanos anhand ihrer Familiengeschichte

vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung findet am 2. Mai 2010

auf der Saalburg in Bad Homburg statt, wo der antike Garten im

Haus der Präfekten im Mittelpunkt stehen wird.

Vom 20. bis 25. Juli 2010 wird GartenRheinMain zu Gast auf der

Landesgartenschau Bad Nauheim sein.

www.gartenrheinmain.de


Route der Industriekultur Rhein-Main

Den Schatz an lebendigen Zeugnissen des produzierenden

Gewerbes samt dazugehöriger Infrastruktur zu bergen, wieder ins

Bewusstsein zu bringen und zugänglich zu machen, ist Anliegen

des Projektes »Route der Industriekultur Rhein-Main«. Ausflugstouren,

Besichtigungen, Führungen und Informationen vor Ort versetzen

Besucher in die Lage, regionale Zusammenhänge an konkreten

Beispielen zu erleben und zu begreifen. Ziel ist, die Route der

Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots

der Region zu etablieren und damit zur Bildung einer stärkeren

regionalen Identität beizutragen. Die Route betreut derzeit rund

700 industriekulturelle und architektonisch interessante Bauwerke

160 km entlang von Main und Rhein zwischen Bingen (Rheinland-

Pfalz) über Frankfurt am Main (Hessen) nach Miltenberg (Bayern).

Von ihrem räumlichen Rückgrat, den Flüssen Main und Rhein, ausgehend,

wächst die Route der Industriekultur in die Region hinein.

Die diesjährigen „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ finden

vom 10. bis zum 15. August 2010 mit dem Fokusthema

„Automatisierung“ statt.

www.route-der-industriekultur-rhein-main.de

Das Team der KulturRegion (v. l. oben): v. Bebenburg, Dr. Ottersbach,

Hampel, Betsch, Dörner, Fröhlich, Merk, Scholtz, Dudik, Blickle

Osthafen Frankfurt am Main, Foto: Thomas Reichert Internationales Kindetheater bei „Starke Stücke“, Foto: Dario Lasagni

Starke Stücke

„Starke Stücke“, eines der größten Kinder- und Jugendtheaterfestivals

in Deutschland, ist seit Januar 2009 das jüngste Projekt der Kultur-

Region. Gemeinsam mit verschiedenen kommunalen Kultur- und

Jugendämtern sowie freien Theatern wird es in diesem Jahr vom

21.04.- 29.04.2010 veranstaltet. Das Team wird von anerkannten

Theaterfachleuten aus Frankfurt künstlerisch beraten. Im letzten

Jahr haben über 5.000 Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 15

Jahren die Stücke erleben dürfen. Das Festival zeigt ein Mal im Jahr

herausragende Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche

aus dem deutschsprachigen Raum und dem europäischen Ausland

und flankiert sie mit Begleitveranstaltungen. Das Besondere an diesem

Projekt ist die theaterpädagogische Vor- und Nachbereitung. Ziel

ist es kulturelle Bildung bereits in jungen Jahren zu fördern, damit

Kinder- und Jugendliche die Vorstellungen als interessierte und

kompetente Zuschauer genießen und Lust bekommen auf die

Theaterkunst.

http://www.starke-stuecke.net/

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Im Geist der Freiheit

Mitten im Herzen Europas gelegen, ist die Kultur Region Frankfurt

Rhein-Main durch Warenaustausch und Handel, durch Verkehrswege

zu Land, zu Wasser und in der Luft geprägt. Der „Geist der

Freiheit“ und die „Freiheit des Geistes“ entfalteten sich entlang der

Strassen und Flüsse, im Schutz der Stadtmauern, in den Klöstern

und Universitäten und an den zahlreichen Fürstenhöfen der

territorial zersplitterten Region, die heute eine der vielfältigsten und

facettenreichsten Kulturlandschaften Europas ist. Die Entwicklung

des „Geistes der Freiheit“ und der „Freiheit des Geistes“ in der Region

– eingebettet in den europäisch-historischen Kontext – war kein

gleichmäßig verlaufender emanzipatorischer, sondern vielmehr

ein zyklischer Prozess mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und

Enttäuschungen, der u. a. in die Katastrophe des Nationalsozialismus

mündete. Das Projekt spürt den Wurzeln des Geistes der Freiheit

und der Freiheit des Geistes in der Region nach.

www.geist-der-freiheit.de

Adolfsturm in Friedberg bei unserer Reihe

„Du schöner Turm“, Foto: Carolin Julia Scholtz

Burgen, Schlösser & Paläste

Burgen, Schlösser, Paläste, Herrenhäuser und Festungen bilden

wichtige Zeugnisse einer reichen Regionalgeschichte. Das Rhein-

Main-Gebiet, bisher weniger als Burgen- und Schlösserlandschaft

denn als Wirtschaftraum bekannt, ist jedoch ausgesprochen reich

an Burgen und Schlössern, was in seiner komplexen Geschichte

begründet liegt. Adelssitze aus den verschiedensten Jahrhunderten

blieben bis heute erhalten. Neben stattlichen Burgruinen finden

sich herausragende Zeugnisse der Renaissance- und Barockarchitektur,

aber auch des Klassizismus und der Burgenromantik.

Burgen, Schlösser & Paläste will den reichen Regionalschatz an

Baudenkmälern historischer Adels- und Hofkultur wieder ins

Bewusstein rücken und dabei geschichtliche Zusammenhänge

deutlich machen.

Zu Gast in der Region

- Kultur mit allen Sinnen genießen!

Das Rhein-Main-Gebiet, mitten im Herzen Europas, ist reich

an kulturellen Schätzen. Überregional bedeutende Städte mit

internationaler Strahlkraft und weniger bekannte Orte mit

unverwechselbarer Aura machen den liebenswerten Charme der

Region aus.

Die Reihe „Zu Gast in der Region - Kultur mit allen Sinnen genießen!“

zeigt bekannte Orte von ihrer unbekannten Seite und macht neugierig

auf das Naheliegende direkt vor unserer Haustür. Einzigartige,

originelle Orte werden mit Kulturgeschichte, Kunst, Literatur und

Musik verknüpft - eine einmalige und unverwechselbare Mischung,

bei der auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen.

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH lädt dazu ein, das

Rhein-Main-Gebiet neu zu entdecken. Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute so nahe liegt?

www.zu-gast-in-der-region.de

Stadtspaziergang in Miltenberg, Foto: Corinna Molitor

Jahresthema 2010: Orte der Macht – Orte der Pracht

Burgen und Schlösser waren Orte von Herrschaftsinszenierungen.

Sowohl in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wehrarchitektur

wie auch in prachtvollen Innenausstattungen und

Außenarchitekturen von Schlossbauten und Palästen manifestierten

Landesherren und Adel in der Region RheinMain ihre Machtansprüche.

Von hier aus wurde das Land verwaltet und regiert, hier

wurden Abgaben eingesammelt, es wurde Recht gesprochen

und es wurden an wichtigen Handelsstraßen und Wasserwegen

Wegezölle erhoben. In den zahlreichen Jagdschlössern der

Landesherren wurde die Herrschaft über das Land besonders

sinnfällig zum Ausdruck gebracht, war die Jagd doch eines der

wesentlichen Hoheitsrechte souveräner Fürsten. Bis heute prägen

all diese Machtsymbole die historische Kulturlandschaft der Region

RheinMain und ihre Zentren.


Bildnachweise

Seite 6 Museum der Stadt Alzenau

Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Alzenau

Seite 7 Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg

1) Museen Aschaffenburg, 2) „Wippe (Altalena)“, 2005 Bronze,

VG Bild-Kunst, Bonn 2010, 3) “Faux tableau piège“ – Porträt J. A., 2008,

VG Bild-Kunst, Bonn 2010, 4) Museen Aschaffenburg

Seite 8 Schlossmuseum, Aschaffenburg

1) „Keltische Doppelmaskenfibel“, Bronze, Ostheim v. d. Rhön; 4. Jh. v.

Chr., Ur- und frühgeschichtliche Sammlung der Friedrich-Schiller-Universität

Jena (Inv.-Nr. 18910), Universität Jena, 2) “Keltische Goldmünze“, 3.

Jh. v. Chr., gefunden bei Stockstadt, Lkr. Aschaffenburg (MSA 25/1972),

Museen der Stadt Aschaffenburg (Ines Otschik)

Seite 9 ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus

1) ALTANA Kulturstiftung, 2) Osthaus Museum, Kunstquartier Hagen

3) Günther Förg, 4) Haydar Koyupinar, 5) Herbert Brandl

Seite 10 Rosenmuseum Steinfurth

1) Katja Augustin, 2), 3) „Borten und Strumpfbänder“, Katja Augustin

4) „Badehaus 3 im Sprudelhof“, Bad Nauheim Stadtmarketing

5) „Wunderblüten“, Frank Sygusch

Seite 11 Bibelhaus Erlebnismuseum, Frankfurt

Bildnachweis für alle Bilder: Bibelhaus Frankfurt

Seite 12 DIALOGMUSEUM

Bildnachweis für alle Bilder: Dialogmuseum

Seite 13 Frankfurter Goethe-Haus

1) „Goethe-Haus, Dichterzimmer“, Jürgen M. Pietsch

2) Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift

3) „Hermann P. L. F. Junger: Johann Caspar Goethe“, Pastell nach

Johann Peter Melchior, 1890, Ursula Edelmann

4) „Goethe-Haus Fassade“, David Hall

Seite 14 Museum der Weltkulturen

1) Heike Schäfer-Kolberg

2), 3), 4) Stephan Beckers

5) „Kalkspatel, Neuguinea“, Stephan Beckers

Seite 15 Museum für Kommunikation Frankfurt

1) - 3), 6) Museum für Kommunikation, 4) G2 Baraniak - 2007

5) Lutz Kampert - 2009

Seite 16 Museum Giersch, Frankfurt

1) Museum Giersch, Frankfurt, 2) „Philipp Franck: Dampferbollwerk,

1909“, Ursula Seitz-Gray, 3) „Ludwig Meidner (1884-1966) Selbstbildnis

mit Palette, 1919“, Winfried Flammann

Seite 17 Städel Museum

1) Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Norbert Miguletz

2) Ernst Ludwig Kirchner, Varieté, 1910/1926, Städel Museum, Frankfurt

am Main, Foto: Ursula Edelmann - Artothek

3) Ernst Ludwig Kirchner, Berliner Straßenszene, 1914, Graphische Sammlung,

Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Ursula Edelmann – Artothek

4) Ernst Ludwig Kirchner, Westhafen in Frankfurt/Main, 1916,

Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Ursula Edelmann – Artothek

5) Ernst Ludwig Kirchner, Akt mit Hut, 1910/1919, Städel Museum,

Frankfurt am Main, Foto: Ursula Edelmann – Artothek

Seite 18 Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

1), 2) Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, 3) Matthias Hoffmann

4) Thomas Langreder ,5) Gisa Hillesheimer

Seite 19 Historisches Museum Hanau - Schloss Philippsruhe

Bildnachweis für alle Bilder: Museen der Stadt Hanau

Seite 20 Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim

Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim

1), 3), 4) Medienzentrum Hanau

2) Museen der Stadt Hanau / Lebendige Museen

5) - 8) Museen der Stadt Hanau, Philippa Pfahler

Seite 21 Stadtmuseum Hofheim am Taunus

1) Stadtmuseum Hofheim, 2) Karl Schmidt-Rottluff

„Kniende“, 1914, Holzschnitt, 50,1 x 39,2 cm, Stadtmuseum Hofheim ©

VG Bild-Kunst, Bonn 2009, 3) Heinz Mack, „Ohne Titel“, 1961, Pastellkreide

auf Papier, 55 x 68,5 cm, Stadtmuseum Hofheim © VG Bild-Kunst, Bonn

2009, 4) „Platz am Untertor mit Türmchenzeile“, Wolfgang Pfankuch

Seite 22 Museum Kelkheim

Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Kelkheim

Seite 23 Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst, Rüsselsheim

1) Foto: Frank Möllenberg, 2) Thomas Kläber, „Kartoffelnachlese“, 1980,

© Thomas Kläber, 3) Roy Lichtenstein, „Crying Girl“, 1963, © VG Bild-

Kunst, Bonn 2010, 4) Foto: Stadt Rüsselsheim

Seite 24 Brüder Grimm-Haus Steinau

Museum Steinau ...das Museum an der Straße

1) Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau

2), 3) Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce, 4), 5), 6), 7) Klaus Meyer-Gasters

8) Verkehrsbüro Stadt Steinau

Seite 25 Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park

1) „Saalburgtor“,Römerkastell Saalburg, 2) „Vier Soldaten aus vier Jahrhunderten“,

Legio 8 Augusta, Michael Böttler , 3) „Playmobil Römerkastell

Saalburg“, Elke Löhnig

Seite 25 Historisches Museum am Strom

– Hildegard von Bingen

Bildnachweis für alle Fotos: Museum am Strom

1) „Historischer Spieldeckel - Die Rheinreise“ gezeichnet von Emil Heimsdorff

Seite 26 Stadt- und Burgmuseum Eppstein

1) Detlef Bömelburg

2), 3) Stadt- und Burgmuseum Eppstein.

Seite 26 Archäologisches Museum Frankfurt

1) Uwe Dettmar, 2) „Detail aus dem Teppich von Bayeux“,

mit besonderer Genehmigung der Stadt Bayeux

Seite 27 Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

1) Uwe Dettmar , 2) „Alte Brücke 1910“, Institut für Stadtgeschichte

3) „Collage: Morgenstern, Carl - Die alte Mainbrücke von Osten“, Aquarell,

1851 und Christoph Mäckler – Konstruktionszeichnung

Seite 27 Museum für Angewandte Kunst

Bildnachweis für alle Fotos: Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Seite 28 Wetterau-Museum

1) „Keltenausstellung“, Dietrich Skrock, 2) „Der Synagogendiener Moritz

Mainz mit der Thorarolle Anfang des 20. Jahrhunderts“, Stadtarchiv Friedberg

Seite 28 Heimatmuseum Seulberg, Friedrichsdorf

1) „Fächer“, Achim Zöller, 2) “Parfumflaschen“, Gisela Lonkowsi

Seite 29 Philipp-Reis-Haus, Friedrichsdorf

Bildnachweis für alle Bilder: Philipp-Reis-Haus

Seite 29 Museum Kronberger Malerkolonie

1) Museum Kronberger Malerkolonie, 2) Nelson Kinsley, „Apfelblüte in

Kronberg“, Öl/Lw., Stiftung Kronberger Malerkolonie

Seite 30 Die Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz

Bildnachweis für alle Bilder: Landeshauptstadt Mainz

Seite 30 Museum der Stadt Miltenberg

Bildnachweis für alle Bilder: Museum der Stadt Miltenberg

Seite 31 Freilichtmuseum Hessenpark

1) Freilichtmuseum Hessenpark, 2) Domäne Dahlem, Babovic

3) Domäne Dahlem

Titel Fotolia „Menschen“ © sk_design

Umschlagsfotos sind Ausschnitte der von den Museen gestellten Fotos.

35


IMPRESSUM

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Geschäftsführer: Konrad Dörner

Poststraße 16

D-60329 Frankfurt am Main

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