Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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Richtfest beim Martin-Luther-Haus

Später anfangen und früher fertig sein“, das war nicht das Motto der Handwerker beim

Richtfest, sondern glücklicherweise bei der Fertigstellung des „Martin-Luther-Hauses“

„Mehr Platz für weniger Bewohner“

– das ist das Konzept des Johannes-

Mergenthaler-Hauses, das Pflege

und Wohnen eng miteinander verbindet.

Statt der früheren 120 Bewohner

bietet das moderne Haus zur

Zeit 92 Senioren ein Zuhause.

Letzter Baustein in der Planungsumsetzung

ist das „Martin-Luther-

Haus“, bei dem vor kurzem Richtfest

gefeiert wurde. Dort, wo das gleichnamige

Gemeindehaus stand, werden

nach Fertigstellung 16 Wohnungen

im Service-Wohnbereich des

Johannes-Mergenthaler-Hauses an

der Liethstraße entstehen. Insgesamt

gehören zum Seniorenzentrum

dann 59 Senioren-Service-Wohnungen.

Diakonie Mark-Ruhr Vorstand

Helmut Bernhardt und Architektin

Heidi Bornemann sind glücklich darüber,

dass von der Planung bis zum

Bau alles „wie am Schnürchen lief“.

Ein großes Lob zollen sie der Stadt

Schwerte, die das Vorhaben und den

Erschließungsplan in vorbildlicher

Weise und sehr kooperativ begleiteten.

Trotz des witterungsbedingten

späten Baubeginns am 15. März wird

das Haus schon vorzeitig, nämlich

am 15. November seinen Bewohnern

„übergeben“.

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Stadt bietet Fortbildung für Pflege- und

Adoptiveltern an

Der Bereich „Jugend und Familien“

der Stadt Schwerte lädt Pflege- und

Adoptiveltern zu Fortbildungsveranstaltungen

hinsichtlich der Erfahrungen

von Kindern vor der Geburt

am 25. September (Samstag)

sowie 30. Oktober (Samstag), jeweils

vormittags ein. Zu dieser Veranstaltung

sind auch Neu-Bewerber herzlich

eingeladen. Für Kinder ist die

Stunde der Geburt nicht die Stunde

null. Kinder haben bereits vorgeburtliche

Erfahrungen, die stärkend

oder belastend sein können. Diese

Erfahrungen können außerdem

sehr prägend sein. Dabei ist es hilfreich

zu wissen, wie das Kind vorgeburtliche

Erfahrungen macht und

welche Auswirkungen möglich sind.

Es ergeben sich Fragen dazu, was

das Kind braucht und wie Pflege-

Seit dem 1. September leitet Christian

Struwe den Bereich Verwaltungsservice

Christian Struwe wurde mit Wirkung

zum 1. September neuer Leiter

des Bereichs „Verwaltungsservice“

Neuer Leiter im Bereich

Verwaltungsservice: Christian Struwe.

im Rathaus. Bürgermeister Heinrich

Böckelühr bestellte den 45-Jährigen,

der seit dem 1. August 1981

bei der Stadt Schwerte beschäftigt

ist. Seit September 2000 war er freigestellter

Personalratsvorsitzender.

Zu den Aufgabengebieten des Bereichs

„Verwaltungsservice“ gehören

die Aufgabengebiete Organisa-

und Adoptiveltern dem Kind helfen

können, sich selbst zu verstehen.

Als Referentin zu diesem Thema

steht eine Heilpädagogin zur Verfügung,

die berufliche Erfahrungen in

der Heimerziehung hat und langjährige

spieltherapeutische Angebote

für Kinder und Jugendliche

durchführt sowie Pflege- und Adoptiveltern

berät. Es sind ein Referat

sowie ein Gespräch vorgesehen. Interessentinnen

und Interessenten

für die Fortbildung können sich an

den Bereich „Jugend und Familien“,

Kinderpflegedienst, Monika Höne-

Köbbing, Tel. 02304-104376, E-

Mail: monika.hoene-koebbing@

stadt-schwerte.de oder Annette

Wilmsmann, Tel. 02304-104221, E-

Mail: annette.wilmsmann@stadtschwerte.de,

wenden.

tion, Ratsangelegenheiten,

Informationstechnologie sowie die

Personalangelegenheiten der Stadt

Schwerte. „Christian Struwe ist ein

erfahrener Beschäftigter, der das

Rathaus mit seinen Bediensteten

nicht nur in- und auswendig kennt,

sondern auch über einen hohen

Sachverstand in Fragen der Personalverwaltung

und Personalentwicklung

verfügt. Das ist wichtig

für die Leitung dieses zentralen

Querschnittsamtes, aber auch in

Zeiten des demografischen Wandels

ein großer Vorteil“, so Böckelühr.

Bisher wurde der Bereich „Verwaltungsservice“

von Jutta Pentling geleitet.

Aufgrund der Bündelung der

zweiten Führungsebene neben den

Beigeordneten, wurde die Beamtin

zum 1. Januar zur Fachdienstleiterin

„Zentrale Verwaltung, Bürgerdienste

und Ratsangelegenheiten“

bestellt und ist jetzt direkte Vorgesetzte

von Christian Struwe.

Jubilarehrung bei der Stadt Schwerte

Gleich drei Jubilarinnen wurden

am 2. September für ihre jeweils

25-jährige Tätigkeit in der öffentlichen

Verwaltung bei der Stadt

Schwerte durch Bürgermeister

Heinrich Böckelühr, im Rahmen einer

kleinen Feierstunde, im Rathaus

geehrt.

Sabine Voß kam am 1. August 1985

zur Stadt Schwerte und absolvierte

zunächst eine Ausbildung zur

Stadtassistentenanwärterin. Von

Dezember 1987 bis Oktober 1989

war sie beim städtischen Baubetriebshof

tätig und zuständig für die

Abwicklung des gesamten Rechnungswesens,

der Haushaltsüberwachung

sowie die Sachbearbeitung

der Personalangelegenheiten.

Im Anschluss daran wechselte sie

zum damaligen Sozialamt und war

dort für die Verwaltung der Übergangsheime

für Aussiedler zuständig.

Von 1996 bis 1999 war Sabine

Voß Sachbearbeiterin im Bereich

Soziales und bearbeitete dort die

Hilfe zum Lebensunterhalt nach

dem Bundessozialhilfegesetz. Seit

ihrer Rückkehr aus der Elternzeit,

im November 2004, arbeitet Frau

Voß im Bereich Hilfe zur Pflege und

betreut dort Personen, die ambulante

Pflegeleistungen benötigen

und diese nicht aus eigenen Mitteln

aufbringen können.

Marion Kranhold trat ebenfalls am

1. August 1985 in den Dienst der

Stadt Schwerte ein und absolvierte

eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten.

Nach erfolgreich

abgeschlossener Ausbildung erfolgte

zunächst der Einsatz im Bereich

Verwaltungsservice/Poststelle.

Zwischen Februar und Juli 1990 arbeitete

sie im Bereich Liegenschaften.

Anschließend wechselte Frau

Kranhold zum damaligen Sozial-

amt und war dort für die Aufnahme,

Einweisung und Betreuung von

Aus- und Übersiedlern sowie die

Verwaltung der Übergangsheime

für diesen Personenkreis und die

Ausstellung von Vertriebenenausweisen

zuständig. Im Dezember

1999 wurde Marion Kranhold zur

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (links) und Personalratsvorsitzender Michael

Wilczynski (rechts) gratulierten den Jubilarinnen (v. li.) Sabine Voß, Marion Kranhold

und Sabine Hermann.

Standesbeamtin bestellt. Seit ihrer

Rückkehr aus der Elternzeit ist sie

dort für die Beurkundung von Geburten

und Sterbefällen, Anmeldungen

und Durchführung von

Eheschließungen und Lebenspartnerschaften

sowie die Beurkundung

von Namenserklärungen zuständig.

Sabine Hermann kam am 26. August

1985 zur Stadt Schwerte.

Nach dem erfolgreichen Abschluss

der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten

wurde sie zunächst

für einige Monate im damaligen

Rechtsamt eingesetzt.

Nach einer weiteren Ausbildung zur

Stadtinspektoranwärterin von 1988

bis 1991 war sie im damaligen

Stadtplanungsamt eingesetzt und

wechselte im Jahr 1992 zum Bereich

Finanzen und Steuern. Nach ihrer

Rückkehr aus der Elternzeit arbeitete

Frau Hermann von 1999 bis 2005

als Kostenrechnerin. Nach einem

kurzen Einsatz beim Bereich Soziale

Hilfen, von Oktober 2005 bis Februar

2006, erfolgte der Einsatz im

Bereich der Arge. Seit April 2007 ist

Sabine Hermann nun im Bereich

Jugend und Familie tätig. Hier ist

sie als Fach- und Finanzcontrollerin

für die Jugendhilfe eingesetzt. Zu

ihren weiteren Aufgaben zählen die

Unterstützung bei der Jugendhilfeplanung,

die betriebswirtschaftliche

Kostenrechnung sowie die

Haushaltsangelegenheiten des Bereiches.


Radfahren in Fußgängerzone nur

eingeschränkt erlaubt

Vermehrt ist es in der Bürgermeister-Sprechstunde

im Juli in der

Fußgängerzone zu Beschwerden gekommen,

die das Fahrradfahren in

der Fußgängerzone betreffen. Immer

wieder würden Radfahrer mit

schnellen Geschwindigkeiten durch

die Fußgängerzone rasen und dadurch

Passanten gefährden, hieß es.

Deshalb weist die Stadtverwaltung

auf Folgendes hin: Das Fahrradfahren

in der Fußgängerzone ist nur in

der Zeit von 19 Uhr bis 9 Uhr erlaubt.

Nur innerhalb dieses Zeitraumes

dürfen Fahrradfahrer die Fußgängerzone

fahrend benutzen. Dies

jedoch auch nur dann, wenn sie bestimmte

Bedingungen erfüllen: Es

muss Schrittgeschwindigkeit gefahren

werden - Fußgänger haben stets

Vorrang.

Während der übrigen Zeit, das

heißt zwischen 9 Uhr und 19 Uhr,

dürfen Radfahrer die Fußgängerzone

zwar benutzen, jedoch muss das

Fahrrad dann geschoben werden.

Wegen der vermehrten Beschwerden

wurde nun auch die Polizei gebeten,

das Fahrradfahren in der

Fußgängerzone mehr als bisher zu

kontrollieren. Wer jetzt also in der

Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr auf dem

Fahrrad fahrend erwischt wird, hat

mit einem Bußgeld zu rechnen, dessen

Höhe die Polizei festsetzt.

Stadt Schwerte unterzeichnet

Magna Charta 2010

Nachdem bereits zahlreiche andere

Städte im Ruhrgebiet die sogenannte

„Magna Charta für sozial gerechte

Beschaffung 2010“ unterzeichnet

haben, schließt sich auch die Stadt

Schwerte an.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

unterzeichnete Mitte September, im

Beisein der Initiatoren Lore Seifert

und Otfried Altfeld, die Urkunde

gegen ausbeuterische Kinderarbeit.

Die beiden Schwerter aus der Gruppe

des „ayuda-Weltladen“ hatten in

einem Bürgerantrag die Unterzeichnung

beantragt.

Dem waren der Ausschuss für Bürgeranregungen

und Beschwerden

sodann in seiner Sitzung im Juni

der Rat der Stadt Schwerte einstimmig

gefolgt.

Mit der Unterschrift gab Bürgermeister

Heinrich Böckelühr ein

deutliches Zeichen gegen das Unrecht

ausbeuterischer Kinderarbeit

in den Schwellenländern.

Damit verpflichtet sich die Stadt

Schwerte künftig, nur noch fair gehandelte

Produkte für städtische

Zwecke zu erwerben, die nicht

durch Kinderarbeit in der dritten

Welt hergestellt worden sind.

Mit der Erklärung kommt die Stadt

Schwerte ihrer sozialen Verpflichtung

nach und geht einen bedeutenden

Schritt in Richtung Einhaltung

der Menschenrechte, insbesondere

Schutz von Kindern weltweit. Mit

dem fairen Handel werden Alternativen

angeboten, die der Stadt

Schwerte den Zugang zum Gesundheitswesen,

zu Bildungschancen

und zur Teilhabe am wirtschaftlichen

Handeln ermöglichen.

Von links: Bürgermeister Heinrich

Böckelühr, Lore Seifert, Otfried Altfeld.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 haben

sich Engagierte aus Weltläden,

Agenda-Büros, EineWeltZentren

sowie verschiedene kirchliche Einrichtungen

zum Netzwerk „Faire

Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ mit

dem Ziel zusammengeschlossen,

das Ruhrgebiet mittelfristig zu einer

fairen Metropole zu machen,

die bei der öffentlichen Beschaffung

Produkte vermeidet, die mit ausbeuterischer

Kinderarbeit hergestellt

wurden.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie

unterzeichneten bereits 38

Kommunen die Magna Charta im

Dortmunder Rathaus.

Vier junge Menschen traten ihren

Dienst im Rathaus an

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (links) und Ausbildungsleiterin Petra Küthe (rechts)

begrüßten gemeinsam die neuen Auszubildenden: (v. li.) Isabelle Rüth, Julia Ketels,

Dorina Nöltge und Alina Reichelt.

Gleich vier junge Menschen traten

Anfang August ihren ersten Arbeitstag

im Schwerter Rathaus an.

Mit diesem Tag hat für Dorina

Nöltge, Alina Reichelt und Isabelle

Rüth die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten

begonnen.

Julia Ketels beginnt ihre Ausbildung

zur Fachangestellten für Bürokommunikation.

An ihren ersten Arbeitstagen ging

es für die jungen Damen allerdings

noch nicht in die einzelnen Dienststellen.

Auch Bürgermeister Heinrich Böckelühr

freut sich darüber, dass in

diesem Jahr vier junge Menschen

ihre Ausbildung bei der Stadt

Schwerte begonnen haben. „Es ist

wichtig, dass Nachwuchs ausgebildet

wird. Gerade im Hinblick auf

die demographische Entwicklung

bei der Stadt Schwerte darf dies

nicht zu kurz kommen.“

Während der dreijährigen Ausbildung

durchlaufen die neuen Mitarbeiterinnen

- neben dem Besuch der

Berufsschule - verschiedene Bereiche

im Rathaus. So startet Dorina

Nöltge ihre Ausbildung beim Bereich„Verwaltungsservice/Personal“.

Alina Reichelt wird vorerst im

Bereich „Finanzdienste und Beteiligungen“

eingesetzt und Isabelle

Rüth im Bereich „Ordnung“. Julia

Ketels beginnt mit ihrer Ausbildung

beim Bereich „Bürgerdienste“.

Neben der Berufsschule und der

praktischen Ausbildung im Rathaus

nehmen die Auszubildenden einmal

in der Woche an einer dienstbegleitenden

Unterweisung am Südwestfälischen

Studieninstitut für

kommunale Verwaltung in Hagen

teil.

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In letzter Zeit wurde in Presse und

Fernsehen über starke Regenfälle

und Überflutungen in unseren

deutschen Landen und auch in anderen

Ländern berichtet. Anno dazumal

will hier nun folgend über

das Hochwassser in Schwerte berichten.

Die Schwerter Zeitung berichtet unter

dem 5.2.1909:

„Eine große Ueberschwemmungs-

Katastrophe, die der von 1890 in

nichts nachstehen dürfte, ist über

uns hereingebrochen. Die großen

Schneemassen, die namentlich in

der Umgegend und im oberen Sauerlande

in den letzten Tagen gefallen

waren, sind durch den Wettersturz

und den niedergehenden

Regen rapide ins Schmelzen gekommen,

so daß der Wasserzufluß aus

den Bergen ein selten starker ist.

Daher kommt es, daß auch die Talsperren

des Sauerlandes dem gewaltigen

Wasserdrang nicht gewachsen

waren, und die Sperren bald überfluten.

Immerhin haben sich die

Talsperren als eine äußerst segensreich

wirkende Einrichtung erwiesen,

da im anderen Falle die Katastrophe

noch von weit schlimmeren

Folgen begleitet gewesen wären.

Im Ruhrtal selbst steht die Sache

besonders bedenklich aus. Nachdem

bereits vorgestern Nachmittag

ein gewaltiges Steigen der Ruhr

6

konstatiert werden konnte, war

schon gestern morgen das ganze

Ruhrtal überflutet und glich einem

großen See. Im Laufe des gestrigen

Nachmittags stieg das Wasser zusehends,

und gegen 6.30 Uhr war der

Verkehr nach der Ruhrbrücke

schon mit großen Schwierigkeiten

verbunden, da der Mühlengraben

bereits bei der Strangbrücke einen

Teil der Straße überflutete.

Um diese Zeit stand auch die Mühlenstraße

und ein Teil des Kötterbachs

unter Wasser, so daß die Anwohner

dieser Straße bereits die

unteren Stockwerke räumen mußten.

Von Stunde zu Stunde stiegen

die Fluten noch zusehends, die

Chaussee nach der Ruhrbrücke war

bald ganz überflutet und die Verbindung

mit Ergste , Villigst usw.

vollständig unterbrochen., so daß

also auch die Zustellung der Tageszeitung

nach jenen Ortschaften unmöglich

geworden ist.

Zahlreiche Arbeiter der hiesigen

Werke und Eisenbahnbeamte von

jenseits der Ruhr mußten die Nacht

über hier bleiben.

In der Stadt stand das Wasser bereits

bis zum Hause des Herrn Haver.

Gegen Abend wurde von Arnsberg

aus ein weiteres Anwachsen

des Wassers gemeldet und jetzt auf

Veranlassung des Herrn Bürgermeisters

Rohrmann für alle Eventualitäten

die Feuerwehr alamiert.

Um 1 Uhr wurde die Lage für die

Bewohner der früher

Opperman’schen Sägemühle so kritisch,

daß deren Rettung als notwendig

erschien. Der Mannschaftswagen

der Feuerwehr hat sich bei

dieser Gelegenheit glänzend bewährt.

Schnell wurden zwei kräftige

Pferde des Herrn Steffen vorgespannt,

einige wackere Feuerwehrleute

bestiegen den Wagen und

dann ging es hinaus in die tosende

Brandung. Das schwierige Rettungswerk

ist ohne Unfall gelungen.

Mit dem Weidenwärter Wolf, des-

sen Lage jedenfalls auch keine beneidenswerte

war, wurde gleichfalls

noch heute Nacht eine Verständigung

herbeigeführt und ihm evtl.

Hilfe angeboten, doch glaubte Herr

Wolf, der ja derlei Katastrophen

schon mehrfach mitgemacht hat,

seine Wohnung noch nicht verlassen

zu brauchen. Der Wirt Humpert

vom „Wellenbad“ hat sich und

seine Familie, nachdem die unteren

Räume des Hauses geleert sind, jedoch

bereits gestern in Sicherheit

gebracht.

Während der Nacht ist das Wasser

immer noch mehr gestiegen und erreicht

jetzt fast den Stand von 1890.

Mühlenstraße, sowie Teile der Hellpothstraße

und des Kötterbaches

stehen ganz unter Wasser ; am Ostentor

haben die Fluten fast die

Straße erreicht. Der Mannschaftswagen

der Feuerwehr war ständig

unterwegs, um die Anwohner der

überfluteten Straßen mit Lebensmitteln

zu versehen.

Das Wasser hat bereits an den Gebäuden,

an den in den Kellern aufgespeicherten

Lebensmitteln usw.

großen Schaden angerichtet.

Der Bahnbau Schwerte – Iserlohn

ist durch das Hochwasser im Ruhrtal

schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Einer der kürzlich fertiggestellten

Durchlässe in den Ruhrweiden ist

eingestürzt ; auch die große Holzbrücke

bei Haus Ruhr, welche

Transportzwecken diente, hat den

Anprall der Wogen nicht standhalten

können und ist schwer beschädigt,

wenn auch der mitten im

Strom stehende Teil der Brücke

noch intakt geblieben ist. Der weitere

Durchlaß ist sehr gefährdet ; eine

Lokomotive und mehrere Wagen

sind in die Fluten gestürzt. Auf der

Strecke Schwerte-Langschede hat

das Hochwasser den Bahndamm

bereits derart unterspült, daß seit

gestern Vormittag die Strecke nur

eingleisig befahren werden kann.

Gestern abend und heute Vormittag

pilgerten Hunderte Personen zum

Überschwemmungsgebiet, um sich

das seltene Schauspiel anzusehen.

Glücklich diejenigen, für die es

eben nur ein Schauspiel ist, und die

nicht von den Schrecken einer Ueberschwemmung

betroffen sind.

Hierzu

Eine tragikomische Episode hat sich

am vergangenen Samstag in dem

Ueberschwemmungsgebiet unserer

Stadt zugetragen.

Ein hiesiger Anstreichermeister war

am Samstag morgen auf einem

Pfosten, den man anstelle der einge-

stürzten Flutbrücke über den Fluß

gelegt hatte, auf das jenseitige Ufer

getreten, um sich das Hochwasser

recht genau betrachten zu können.

Doch mit des Geschickes Mächten.....Als

er kaum auf der anderen

Seite angelangt war, wurde die

„Notbrücke“ polizeilich eingezogen,

und der Arme sah nun mit

sehnsüchtigen Blicken nach jenen

sicheren Gestaden , die er soeben


leichtsinnigerweise verlassen hatte

und von denen ihn jetzt die brausenden

Fluten der Ruhr für immer

trennten. Was nun beginnen ?

Wohl oder übel mußte sich der so

schnöde im Stich Gelassene dazu

verstehen, auf des Schusters Rap-

pen, oft bis an die Knöchel im

Schmutz versinkend, den Weg nach

Iserlohn antreten, um von dort aus

mit der Bahn nach den heimischen

Penaten zurückzukehren, wo seine

„bessere Hälfte“ schon mit banger

Sorge seiner harrte. Dann aber

mußte der Badauernswerte die alte

Wahrheit wieder erfahren, daß, wer

den Schaden hat, für den Spott nicht

erst zu sorgen braucht.

7. 2. 1909

Der Turnverein Ergste beschloß ,

am 7. März ein geschlossenes Kostümfest

zu feiern, zu welchem Gönner

des Vereins eingeführt werden

können. Die schon lange geplante

Feier des 25 jährigen Bestehens des

Vereins soll im August ds. Js. stattfinden,

wozu eine jetzt gewählte

Kommission die nötigen Arbeiten

übertragen wurden. Im weiteren

Verlauf der Versammlung wurde

beschlossen, dem Krieger- und

Landwehrverein Ergste zur Beihülfe

für den Bau des Denkmals Mk 30

zu überweisen.

11. 2. 1909

Von einer Geburtstagsfeier in

Schwerte heimkehrend bemerkte

am Abend des 2. Dezember der Kettenschmied

‚Wilhelm M. hierselbst

(Villigst), daß sein Hauswirt die

Haustüre verschlossen hatte. Hierüber

wurde M. sehr erregt, dazu

kam noch, daß der Sohn des Hausherrn

kurz vorher seine Katze totge-

schlagen hatte. In seiner Erregung

eröffnete M. nun ein Bombardement

mit Steinen auf das Haus, wobei

die Türfüllungen, die Fensterrahmen

und Scheiben, Lampen

usw. demoliert wurden.

Der Sachschaden betrug nach Abschätzung

94 Mark. Außerdem hat

er den Hauswirt, der in demselben

Haus wohnt, einen „Lump“ genannt

und mit Halsabschneiden bedroht.

Dieserhalb hatte er sich nun vor

dem Iserlohner Schöffengericht zu

verantworten. Der Angeklagte, der

bereits dreimal vorbestraft ist, wurde

wegen Beleidigung und Bedrohung

in einheitlichem Zusammenhang

zu einer Geldstrafe von 20

Mark und wegen Sachbeschädigung

zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt.

12. 2. 1909

Von einem empfindlichen Verlust

wurde der Wirt und Bäckermeister

Tönnis zu Kreuzschlenke betroffen.

Derselbe hatte sine Kundschaft

in Westhofen, Garenfeld, Hohensyburg

und Buchholz bedient und befand

sich mit seinem Gefährt auf

dem Heimwege, als auf dem Buchholz

ein kleiner Hund dem Pferde

laut bellend zwischen die Füße

sprang.

Das Pferd wurde ängstlich, drohte

durchztugehen und lief, trotz aller

Bemühungen des T., es zu beruhigen,

zur Seite auf einen der dort aufgestapelten

Holzhaufen zu.

Hier kam das Pferd so unglücklich

zu Fall, daß ihm ein Stück Holz tief

in die Brust drang., so daß es nicht

mehr zu retten war un ein von

Schwerte telephonisch herbeigerufener

Rossmetzger das arme Tier

abschlachten mußte. Herr Tönnis

erlitt bei dem Unfall auch noch eine

Verletzung an der Hand, glücklicherweise

nur leichter Natur.

13. 2. 1909

Seit einiger Zeit werden auf der

Strecke Schwerte – Arnsberg Versuche

mit elektrisch betriebenen Personenwagen

gemacht. Wenn diese

Versuche zu einem befriedigenden

Resultat führen, soll ein derartiger

Betrieb auf dieser Strecke eingeführt

werden und auf dem hiesigen

Bahnhof eine elektrische Batterie-

Anlage zur Speisung der Wagen,

welche zweite und dritte Klasse führen,

erbaut werden. Durch Verwirklichung

dieses Projektes würde eine

besonders bedeutend schnellere

Verbindung mit der Regierungshauptstadt

und dem Sauerland

überhaupt erzielt.

15. 2. 1727

Verschärfung der Eheordnung –„

Jede Person, welche außer Ehe in

Unzucht lebt, soll 5 Goldgulden

Strafe zahlen. Im Unvermögen sowohl

Manns- wie Frauenperson öffentliche

Kirchbuße und mit einem

Anno dazumal

weißen Leinwand vor dem Predigtstuhl

stehen.“ 1749 wurden die Feierlichkeiten

zur Hochzeit eingeschränkt.

„Bei Hochzeiten sollen

nur 2 Nachbarn und 4 aus der Verwandtschaft,

es seien ledige oder

verheiratete Personen, eingeladen

werden.

„Saufereien“ werden natürlich auch

eingeschränkt oder verboten.“

16. 2. 1909

Dem Fischbestande der Ruhr ist

durch die letzte Hochflut wieder

großer Schaden zugefügt worden.

Dieser wird um so bemerkbarer

sein, als der Fischbestand gegen

früher sehr zurückgegangen ist.

Der Schaden entsteht einmal dadurch,

daß bei einer solchen Hochflut

ungemein viele Fische gefangen

werden, zum anderen aber bleiben

viele nach dem Rückgange der Flut

in den Tümpeln und Löchern auf

den Weiden zurück.

Diese werden entweder von Fischsuchern,

deren man in den letzten

Tagen viele beobachten konnte, gesammelt

oder sie werden eine Beute

des Raubzeugs.

7


13. Pannekaukenfest mit Superstar-

Wettbewerb – 8. Hospizlauf – Verkaufsoffener

Sonntag: Langeweile

kam in Schwerte am Wochenende

nicht auf

Punkt 12 Uhr eröffnete Bürgermeister

Heinrich Böckelühr am 18. September

(Samstag) das 13. Pannekaukenfest

auf dem Schwerter

Marktplatz. Nach den Begrüßungsworten

schlug Schwertes erster Bürger

ein Fass Bier an und verteilte –

zusammen mit Oberschichtmeister

Ernst Kunert – den Gerstensaft an

Gäste und Besucher.

Hit in der Pannekauken-Veranstaltungsreihe

war zweifelsohne die Suche

nach Schwertes Superstar. Nach

dem großen Erfolg im vergangenen

Jahr richtete der Hanseverein den

Wettbewerb SWDS (Schwerte-

Wählt-Den-Superstar) zum zweiten

Male aus. Gekonnt führten Lothar

A. Baltrusch & Jörg Przystow durch

den Tag und natürlich auch durch

die Wahl zum Superstar.

Den Wettbewerb entschieden „Fifteen

Years Finding“ für sich, obwohl

nur drei der fünfköpfigen Band auf

den Schwerter Brettern standen.

8

Pannekaukenfest 2010

Zwei fielen berufsbedingt aus. Und

so holten Soheyl, Robin und Mathias

den Titel, spielten Gitarre, ersetzten

den Schlagzeuger und erklommen

den 1. Platz. Die Gruppe

stammt aus Dortmund. Auf Platz 2

ist eine Gruppe aus der Kreisstadt

Unna zu finden. „Rotative“ nennen

sich Phil, Timo und Jonas aus Unna.

Den 3. Platz erkämpften sich „Dew

Drop“, Silvia Svoboda aus Schwerte

und Collin Keim aus Hagen. Weitere

fünfmal verteilten Baltrusch &

Przystow den 4. Platz. Die von der

Jury Theo Spanke, Michael Grimm,

Oskar Neubauer, Kerstin Schneider,

Ingo Eisenherz und Patrick Fuchs

bewerteten Künstler durften sich

alle auf Platz 4 in die Reihe der Gewinner

einordnen.

Ein Nonstop-Programm auf der

Marktplatz-Bühne schließlich beendete

den ersten Veranstaltungstag.

Das Geschehen auf der Bühne

konnte das Publikum in diesem

Jahr erstmals „hautnah“ mit erleben.

Ein Filmteam übertrug die Bilder

zeitgleich auf eine Großleinwand.

Eingebunden in die Reihe

der Pannekaukenfeste sind mittlerweile

Hospizlauf und verkaufsoffener

Sonntag. Beim Hospizlauf der

Schwerter Hospizinitiative hatten

die Läuferinnen und Läufer wieder

die Möglichkeit, auf einem 800 m

Rundkurs ihr Können unter Beweis

zu stellen. Der Euro pro gelaufene

Runde ging als Spende an das

Schwerter Hospiz. Um 11 Uhr, am

Sonntagmorgen, nach einer eingehenden

Aufwärmphase, startete der

Lauf, an dem sich viele Schwerter

Vereine, Schulen, Kindergärten,

Einzelläufer sowie Läuferinnen und

Läufer aus Politik und Wirtschaft

beteiligten - zum Teil hatten sie

auch ihre Vierbeiner animiert. Angeführt

wurde das Aufgebot an

Athleten beim Startschuss von Bürgermeister

Böckelühr und dem

Kindergarten Schwerter Wald. Ver-

anstaltungsleiterin Gabi Bernhardt

schätzte die Zahl der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer der ersten

Runden auf etwa 300. Für jeden

Athleten, ob groß oder klein, spendierten

die Stadtwerke Schwerte am

Kuhbar-Mobil nach dem Lauf ein

Eis.

Am Sonntagnachmittag öffnete

dann die Kaufmannschaft in der

Schwerter City und in Geisecke ihre

Tore. Tausende von Besuchern

strömten durch die Schwerter Einkaufsmeile

und nutzten das Einkaufs-

und Schlemmerangebot am

Sonntag. Auf der Kunsthandwerker-Meile,

auf der Hagener Straße,

präsentieren Kunstschaffenden ihre

Werke oder Objekte. Der Wuckenhof

präsentierte sich informativ und

im bunten Blumenrausch, mit einer

Blumenpfanne im Mittelpunkt.

Und auf dem Marktplatz lief das

Programm weiter und weiter – und

war gern gesehen. Den Schlusspunkt

schließlich setzte das

Schlusswort des Schwerter Hansevereins.

Lassen Sie sich von unseren Fotos

durch die Veranstaltungstage führen.


Bisher abgeholt:

2 Gutscheine im Wert von 20€:

Martin Skowronek, Schwerte

Gutschein Toom-Baumarkt im

Wert von 25€: Hans Jürgen Schumacher,

Schwerte

Sie haben gewonnen, waren aber

bei der Verlosung nicht mehr an-

Die Gewinner des Gewinnspiels

auf dem Pannekaukenfest 2010

wesend? Hier hat wohl das Fußballspiel

des BVB in Schalke für

ein frühzeitiges Verlassen des Pannekaukenfestes

gesorgt. Folgende

Gewinner müssen ihren Preis

beim Fachgeschäft „Kettler – Geschenke

und Schmuck“ an der Hüsingstraße

18 in Schwerte abholen.

Bitte bringen Sie ihren Personalausweis

mit!

Premio: Alexander Specht, Anna

Knollert (Unna), Kanel Soth (Herdecke),

Kai-Uwe Köster (Dortmund),

Siegert-Keans (Dortmund),

Christa Vogt (Hagen),

Edith Rieck (Schwerte), Ingrid Kulied

(Wandhofen), Gisela Kramer

(Schwerte), Petra Risse (Schwerte)

Cabrio: Julia Mohr (Dortmund)

Candlelight-Dinner: Georg Heckmann

(Holzwickede)

Marita Bergen (Schwerte)

Toom: Siegfried Ungewitter

(Schwerte), Ulrike Berlenhoff

(Schwerte)

Regenjacke von Markgraf: Ingeborg

Tuss (Holzwickede)

Parfümerie Wigger: Christiane

Hohberg (Schwerte)

Nachhilfe: Lucie Staudinger

(Unna)

9


10

Impressionen zum Pannekaukenfest 2010


„Unplugged Reihe“ soll zu neuem

Leben erweckt werden

Die sehr beliebte „unplugged Reihe“

in der Schwerter Rohrmeisterei soll

ab dem 25. November (20 Uhr) unter

der Leitung von Chris Kramer

wieder zu neuem Leben erweckt

werden. Als Auftaktveranstaltung

lässt es der 5-fache Preisträger des

Deutschen Rock und Pop Preises

Chris Kramer, zusammen mit seiner

hochkarätig besetzten Band,

erst mal richtig „elektrisch krachen“.

Zusammen mit Dirk Edelhoff

an der Gitarre, Martin Engelin

(Ex-Klaus Lage Band) am Bass sowie

Josef Kirschgen (Harald

Schmidt Show) wird „Crazy“ Chris

deutschen Bluesrock mit Charme,

Witz und unbändiger Spielfreude

präsentieren. Als Special Guest

konnte die alte Schwerter Kultband

„Sam Spade & The Bangers“ gewonnen

werden. Die Band um Frank

Siewert (alias Sam Spade) steht für

kompromisslosen „Ass kicking

Rock`n` Roll“. Beim Konzert auf

dem Marktplatz haben sie bereits

eindrucksvoll unter Beweis gestellt,

dass sie zu einem der heißesten Acts

des Schwerter Sommers zählen, so

dass man mit Sicherheit davon ausgehen

kann: gleich von Beginn an

wird für allerbeste Partystimmung

gesorgt.

Infos und Tickets gibt’s unter: 02304-

2013001 bzw. www.rohrmeistereischwerte.de.

Schlemmerfrühstück zum Start in den Beruf

Am 1. September durften die neuen

Azubis im „Freischütz“ ein gemeinsames

Schlemmerfrühstück genießen.

Bald wird es aber anders herum

sein: Dann werden die sechs

angehenden Restaurantfachkräfte

und Köche die Gäste verwöhnen.

Zum Azubi-Frühstück hatten Emelie

und Jörg Prüser ihre neuen

„Freischütz-Schützlinge“ eingeladen.

So konnten die „Neuen“ ihren

Vorgängern aus dem zweiten und

dritten Lehrjahr mal bei der Arbeit

auf die Finger schauen. Insgesamt

zwölf Azubis werden hier ausgebildet;

alle konnten sich beim „gemeinsamen“

Frühstück über ihre

Aufgaben und ihre Ausbildung austauschen.

Ein erster Schritt ins

Team! Darüber freuten sich Emelie

und Jörg Prüser. Sie möchten die

neuen Auszubildenden möglichst

schnell in ihre Crew integrieren.

Zur Hochsaison zählt die Mannschaft

samt Aushilfskräften rund

100 Mitarbeiter. „Alle müssen Hand

in Hand arbeiten“, weiß Frau Prüser

aus Erfahrung. Welche Aufgaben

die neuen Auszubildenden dabei

übernehmen sollen, werden sie ab

nun lernen. Im Restaurantbereich

Mit einem Schlemmerfrühstück starteten die Auszubildenden in einen

neuen Lebensabschnitt.

werden Kerstin Kliemek, Alina

Krüger und Dina Werner tätig sein.

Philipp Disselhoff, Andreas Sarandidis

und Christian Slawinski treten

ihre Ausbildung zum Koch an.

Der Blick über den Tellerrand ist erwünscht.

Deshalb werden die Lehrlinge

während ihrer Ausbildung zu

einem Weinberg an der Mosel eingeladen,

der die Trauben für den

Schwerter Gastronomiebetrieb liefert.

„In die Ausbildung junger

Menschen zu investieren, ist uns

eine Herzensangelegenheit“, betont

Geschäftsführer Prüser. Dass dieses

sich auszahlt, zeigen die Erfolge, die

Auszubildende bei gastronomischen

Vergleichswettbewerben bereits

erzielten.

CDU-Schwerte Mitte feierte Sommerfest

auf Gut Böckelühr

Auch ein Ausritt für den Nachwuchs zählte mit zum Programm.

Das jährliche Sommerfest der

CDU-Schwerte-Mitte fand in diesem

Jahr auf „Gut Böckelühr“ statt.

Neben dem Austausch von politischen

Themen, stand der gesellige

Borowski-AUTOFIT:

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Borowski-AUTOFIT, im Holzener

Weg 12, sind Kunden, die Probleme

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Eine Wanderung zum höchsten

Punkt des Kreises Unna rundete

das Sommerfest ab.

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verlassen!“ Und er weiß, wovon er

spricht, denn schließlich legt er

auch noch selbst Hand mit an.

Zum Vorteil seiner Kunden hat

sich Borowski dem Verbund AU-

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11


Ruhr 2010 – A 40 –

eine gelungene Veranstaltung mit Beteiligung einzelner Schwerter Organisationen und Vereine

Am 18. Juli 2010 wurde die gesamte

A 40 zwischen den Anschlussstellen

Dortmund Märkische Straße bis

Duisburg für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr

gesperrt. Die doppelspurigen

Fahrbahnen auf der

nördlichen Seite wurden mit ca. 40.

000 Biertischgarnituren bestückt.

Die südliche Fahrbahn war nur für

Fußgänger und Radfahrer freigegeben.

Ab Anschlussstelle Märkische

Straße bis fast zur Überführung der

Bundesstraße 54 hatte der Touristikbeauftragte

der Stadt Schwerte,

Uwe Fuhrmann, für den Heimatverein,

das Oberschicht, Schicht 25

und den Hanseverein Tische reservieren

lassen. In der Zeit von 11.00

bis 17.00 Uhr präsentierte sich das

Schwerter Moritatentrio Heimaterde

und die Schwerter Trommlergruppe

YaYaNeNe mit musikalischen

Beiträgen, die immer eine

Sie sind weit über Dortmund hinaus

bekannt, die Parfüm-Kreationen

der Parfümerie Wigger an der

Dortmunder Kaiserstraße 100.

Viele Kunden fahren seit jeher

weit, um in Dortmund ausgesuchte

Parfüms oder andere Körperpflegemittel

zu testen und zu kaufen.

Da gibt es O P I, den „ultimativen

Nagellack aus Los Angeles“, das

Eau de Parfum „Aa Absolument

absinth – das verbotene Parfüm“

oder „Esteban Parfums“, ein im

Süden Frankreichs kreiertes

„Universum der Düfte, zwischen

mediterraner Tradition und japanischer

Raffinesse“.

Die Parfümerie präsentiert sich zu

12

Inhaber Elke und Willi Wigger

Auch ein Puzzlespiel gehörte zum Angebot der Schwerter Vereine

große Anzahl Schaulustige anzogen.

Die Stimmung war überwältigend.

Auf den Tischen wurde vom

Heimatverein für die Kinder ein

Puzzlespiel angeboten, bei dem sie

zwei Stadtansichten aus Schwerte

zusammenlegen konnten. Der Hanseverein,

vertreten durch die Vorsitzende

Diethild Dudeck, gab interessierten

Bürgerinnen und Bürgern

Recht als „Paradies der schönen

Düfte“. Das Sortiment ist exquisit,

raffiniert die Balance zwischen

Tradition und Innovation. Klassische

Parfüms wie Creed, Chanel

oder Gaultier finden hier ebenso

ihre Liebhaber wie der aktuelle

Saisonduft oder der Geheimtipp

von morgen.

Das Angebot an ausgefallenen,

exklusiven und anspruchsvollen

Luxus-Produkten von Parfümeuren

und Kosmetikherstellern aus

der ganzen Welt ist einzigartig in

der Region. „Service und noch

mal Service“ gepaart mit Individualität

und Außergewöhnlichkeit

heißt das Motto von Elke und

Wilhelm Wigger. Jetzt haben die

Eheleute noch einmal richtig aufgedreht:

Neben dem Traditionsgeschäft

„Wigger Kosmetik“ gibt

Sonderveröffentlichung

Auskunft über die Hansestadt

Schwerte. Auf einem anderen Tisch

bot das Oberschicht der Schwerter

Nachbarschaften Kindern die Möglichkeit,

auf einer Tapetenrückseite

mit Buntstiften zu malen. Auch

wurde über das Schwerter Schichtwesen

berichtet. Zum Schwerter

Schichtwesen präsentierte sich auch

das Schicht 25 aus Geisecke, das mit

Parfümerie Wigger jetzt auch mit einem Naturkosmetikshop

Side by Side in der Dortmunder Kaiserstraße

es jetzt auch gleich nebenan

„Wigger´s Kurort“. Mit erheblichen

Investitionen haben die

Wiggers hier eine mediterrane

Wohlfühl-Oase geschaffen, die

mit Massagen, Kosmetik- und Naturkosmetikbehandlungenaufwartet.

“Dieses Angebot”, so Wilhelm

Wigger, “richtet sich auch

gezielt an junge Leute, entsprechend

sei zum Beispiel auch die

Naturkosmetik-Serie aus Frankreich,

L’occitane und Melvita.

Melvita ist in Frankreich die

meistverkaufte Naturkosmetikserie.”

Und das Team? Es besteht

aus sechs erstklassig ausgebildeten

Verkäuferinnen die zum Teil

Parfümerie Wigger in der Kaiserstr. 100

fast 30 Nachbarinnen und Nachbarn

im Bereich der Märkischen

Straße seinen Stand hatte. Mit einem

Teil des Schicht 25 bildete man

eine harmonische Nachbarschaft

und beantworteten Fragen von Interessierten

über das Schicht 25 und

das Schichtwesen nach bestem Wissen.

Darüber hinaus wurden Flyer

über das Schichtwesen verteilt. Eine

Präsentationsmappe informierte

ebenfalls über das Schwerter

Schichtwesen. Nach außen wurde

die Geschlossenheit durch das Tragen

einheitlicher T-Shirts mit dem

Aufdruck des Schwerter Wappens

und Schicht 25 dokumentiert. Alle

Beteiligten waren sich einig, falls

ein solches Fest in den kommenden

Jahren wiederholt werden sollte,

werden die Schwerter wieder teilnehmen.

Ernst Kunert (Oberschichtmeister)

auch Kosmetikerinnen sind.

Freundliche und fachkompetente

sowie topgeschulte Beratung ist

Standard.

Detaillierte Hautanalyse am

Computer, kosmetische Behandlung,

ein Make-up in den neuesten

Farben gehören ebenso zu den

Serviceleistungen wie die „Verwöhntage“,

die monatlich über

aktuelle Trends oder Raritäten aus

der Welt der Düfte informieren.

Parfümerie Wigger · Kaiserstr. 100 · 44135 Dortmund · Tel.: 0231-52 49 62 · Fax: 0231-55 34 91 · www.parfuemerie-wigger.de


16 Jahre TechnologieZentrum Schwerte

Seit 1994 ist das Schwerter

TechnologieZentrum in

der Lohbachstraße 12 Ansprechpartner

für innovative

Unternehmen und Unternehmensgründer.

Als damals die Gebäude

bezogen wurden, lag die

positive Entwicklung des

Projekts noch im Bereich

der Hoffnungen und Erwartungen

aller Beteiligten.

Es war der Plan, neue,

zukunftsträchtige Technologien

und damit sichere

Arbeitsplätze nach Schwerte

zu holen. „Heute stellen

wir fest, dass erfolgreiche

Arbeit geleistet wurde“, so

Christoph von Tessin, vor

Ort Leiter der Geschäfte.

Der Schwerpunkt liegt

nach wie vor im IT-Bereich

– von der Software über

Christoph von Tessin: Wir sind der größte Vermieter gewerblicher Flächen in der Stadt

Netzwerkpflege bis hin

zum Handy-Spiel. Unterschiedliche

Dienstleister

ergänzen das Angebot an

technisch orientierten Betrieben.

Die Vermietungsbilanz

Ende 2009 kann sich

sehen lassen: Zu den 5482

qm großen Gewerbeflächen

an der Lohbachstraße –

Büroräume, Bürolabors,

Produktionsflächen – gehören

inzwischen auch

18.836 qm in der Konrad-

Zuse-Straße, beide zu 96%

ausgelastet. Ein Bürozentrum

mit einer Fläche von

1.072 m2 und Hallen in der

Größe von 2.722 qm im

Stadtteil Geisecke sind sogar

zu 100 % vermietet.

„Damit sind wir größter

Vermieter gewerblicher

Flächen in der Stadt“, erklärt

Christoph von Tessin.

Die angesiedelten Unternehmen

bieten insgesamt

557 Menschen, die meisten

davon aus Schwerte, einen

Arbeitsplatz. 2003 wurde

die TechnoPark und Wirtschaftsförderung

Schwerte

GmbH im TZ gegründet.

Sie zeichnet seitdem für die

Ansiedlung von Unternehmen

und Vermietung von

Gewerbeflächen verantwortlich

und versteht sich

darüber hinaus als zentraler

Ansprechpartner in allen

wirtschaftlichen Belangen.

Als Wirtschaftsförderung

unterstützt sie die Unternehmer

dabei, geplante

Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Auf Wunsch steht

sie als Lotse, Mittler oder

Koordinationshilfe zur

*

www.gma-group.com gma-logistic.gmbh

wir suchen lKw-Fahrpersonal

tarifliche bezahlung.

wir bilden aus

in Kooparation mit Kalka * .

Verfügung. Zahlreiche Unternehmen

nahmen dieses

Angebot in den letzten 16

Jahren in Anspruch. „Wir

freuen uns immer, wenn

wir gemeinsam Projekte

auf den Weg bringen können,

und laden die Unternehmer

ausdrücklich ein,

uns anzusprechen“, betont

v. Tessin. Mit der Gründungsberatung

und Startbegleitung

nimmt die TWS

eine weitere wichtige Aufgabe

wahr. Eine Reihe von

erfolgreichen Gründungen,

manche davon direkt im

TZ angesiedelt, sind der

beste Beweis.

Seit 2008 ist die TWS

GmbH zusammen mit der

WFG für den Kreis Unna

GmbH als STARTERCEN-

TER NRW Kreis Unna zertifiziert.

„Werden sie

kapitän

der strasse!“

die Fahrerschmiede

wir bieten

praKtiKanten/umschülern

die möglichkeit in den beruf zu finden.

bildungsgesellschaft technik und Kraftverkehr

Ihr Personaldienstleiter für Fahrpersonal Klasse II/CE.

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Tel. 02304.945367, Fax 02304.945368

13


Ergste. Die Sonne lachte mit aller

Macht auf die Schwimmer, die Anfang

Juli ins Elsebad gekommen waren,

um den Wanderpokal des Elsebades

für ihre Schulen zu gewinnen.

180 Kinder im Alter von 6 bis 13

Jahren waren von 9 Schwerter Schulen

nominiert worden und hatten

teilweise schon mehrere Monate leidenschaftlich

trainiert, um auf der

50-Meter-Bahn des Elsebades alles

geben zu können. Den Wettbewerb

gewann die Mannschaft der Albert-

Schweitzer-Grundschule (ASS) und

14

GWG erweitert Dienstleistungsangebot

Neue Gruppenangebote für demenzkranke Mieterinnen und Mieter

Seit September 2010 bietet die GemeinnützigeWohnungsbaugenossenschaft

Schwerte eG (GWG)

in Kooperation mit dem Seniorenservice

Pelka eine besondere

Betreuung für Mieterinnen und

Mieter mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit,

so der Fachjargon.

Mit der Einrichtung von kleinen

Gruppen, unter der fachlichen

Anleitung von Hedwig Pelka-

Mahler (staatl. anerkannte Altenpflegerin,

Altentherapeutin mit

gerontopsychatrischer Weiterbildung)

soll den Mieterinnen und

Mietern, die an einer demenziellen

Krankheit leiden, eine spezielle

Betreuung angeboten werden.

Konzentrationsschwiergkeiten,

Vergesslichkeit, das Nachlassen

von bislang selbstverständlichen

Fähigkeiten, all das sind Belastungen,

mit denen die Betroffenen

nur schwer umgehen können. In

der Kleingruppe möchte Hedwig

Pelka-Mahler dem entgegenwirken.

Durch Entspannungsübungen,

Biografiearbeit zur Stärkung

Else-Cup: Favoriten gewinnen die Pokale

Pokale, Medaillen und Geldgewinne erhielten die siegreichen Mannschaften.

des Langzeitgedächtnisses, Trainieren

von Alltagskompetenzen

und Übungen zur Stärkung des

seelischen Gleichgewichts soll

dem Rückzug und der Isolation

der Betroffenen vorgebeugt wer-

den. Darüber hinaus erfahren

pflegende Angehörige eine Entlastung

und erhalten für die Dauer

der Gruppenarbeit wieder Freiräume

für sich selbst. Die neuen

Gruppenangebote sind kostenlos,

da sie von der Pflegekasse aner-

Sonderveröffentlichung

kannt und mit ihr abgerechnet

werden können. Die Zulassung

hat Hedwig Pelka-Mahler mit Bescheid

vom 12.07.2010 erhalten.

Die Einstufung in eine Pflegestufe

ist nicht Voraussetzung für die

Hedwig Pelka-Mahler (examinierte Altenpflegerin, Altentherapeutin) und

Jürgen Tekhaus (Vorstand GWG Schwerte eG).

Teilnahme, da es sich um ein sogenanntes

„niederschwelliges Betreuungsangebot“

handelt. Eine

Kostenübernahme muss natürlich

vorher beantragt werden. Hierbei

ist Hedwig Pelka-Mahler aber

auch behilflich. Bereits seit sechs

damit den Pokal und 500 Euro sowie

die des Friedrich-Bährens-

Gymnasiums (FBG) – sie erhielt

ebenfalls 500 Euro.

Die Schüler der Lenningskamp-

Grundschule und der evangelischen

Grundschule Ergste errangen Platz

2 und 3 und damit Preise in Höhe

von 300 und 200 Euro, bei den weiterführenden

Schulen waren es das

Ruhrtalgymnasium und die Realschule

am Stadtpark, die erfolgreich

um weitere Preise gekämpft hatten.

Jahren bietet die GWG gemeinsam

mit Hedwig Pelka-Mahler in

ihren Gemeinschaftsräumen wöchentliche

Gruppen für ältere

Mieter an. Über 100 GWG-Mieter

nehmen das Angebot aktiv war.

Die GWG vertieft mit diesen Demenzgruppen

noch einmal die

erfolgreiche Zusammenarbeit mit

Frau Pelka-Mahler. „Auch unsere

Mieter werden älter, sie haben natürlich

auch mit den gleichen Problemen

wie andere in ihren Altersgruppen

zu kämpfen. Unser

neues Gruppenangebot soll dazu

beitragen, dass Menschen mit Demenzerkrankungen

wieder mehr

am Leben teilhaben können“, so

GWG-Vorstand Jürgen Tekhaus.

Die Treffen der neuen Gruppe finden

wöchentlich jeweils mittwochs

in der Zeit von 10:30 Uhr

bis 13:30 Uhr im Gemeinschaftsraum

des Werner-Steinem-Zentrums,

Schützenstr. 22 b, statt.

Kontakt: Hedwig Pelka-Mahler

(mobil 0157-71730729)


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dem Thema „Mobbing“ auseinan- Herausforderungen anzunehmen

dersetzt.

und Aufgaben zu lösen. Der Elternratgeber

„Schulangst, Schul-

Besonders nach der langen Feristress & Co.“ möchte Eltern und

enzeit, bei einem Schulwechsel Schülern Wege aufzeigen, damit

oder bei der Einschulung kann es Schule wieder Spaß macht. Den

durch die neue Situation bei man- Ratgeber gibt es ab sofort bei Ihrer

chen Schülern zu Stresssympto- Schülerhilfe Schwerte, Rathausstr.

men kommen. Die wichtigste Botschaft

des Ratgebers: Schule ist

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Städtischer Verwaltungsvorstand und

Elsebadverein ziehen Bilanz

Verwaltungsvorstand und Vorstand des Fördervereins Bürgerbad Elsetal besichtigten

gemeinsam die Anlage und besprachen aktuelle Themen.

Der zehnte Besuch des Verwaltungsvorstandes

der Stadt Schwerte (Mitte

August) im Elsebad wurde genutzt, um

gemeinsam Bilanz über die abgelaufene

Saison ziehen. Mit damals etwas

über 90.000 Besucherinnen und Besucher

zeigten sich die Verantwortlichen

des Elsebadvereins zufrieden über den

Verlauf des Sommers. Die Besprechung

mit der Verwaltungsleitung aus

dem Rathaus startete traditionell mit

einem Rundgang durch die gepflegte

Anlage, bei der sich neben Bürgermeister

Heinrich Böckelühr auch der

Stadtkämmerer Peter Schubert, Fachdienstleiterin

Jutta Götzke und der

Leiter der Stabsstelle „Recht und Presse“,

Carsten Morgenthal, ein Bild über

die innerhalb des letzten Jahres gemachten

Veränderungen machen

konnten. So wurden zunächst die Neuerungen

im Spieldorf Argeste, Pflasterarbeiten

am Rande der Liegewiese und

viele andere kleine Neuerungen in Augenschein

genommen. Anschließend

gab es beim Gedankenaustausch zwischen

Vorstand und Verwaltung weitere

Information, beispielsweise zur Solaranlage

oder über geplante Aktionen.

Auch an den heißen Tagen im Juli

blieb das Elsebad von einem befürchteten

Parkchaos oder anderen Ärgernissen

verschont. Stadtkämmerer Peter

Schubert, seines Zeichens in nebenamtlicher

Funktion auch Geschäftsführer

der Bäder Schwerte GmbH, informierte

über die Schließung des

Freizeit-Allwetterbades (FAB) und

über die Ausweitung der Öffnungszeiten

des Stadtbades. Ob die Schließung

des FAB sich tatsächlich positiv auf

den Besucherzulauf ausgewirkt hat,

vermochte jedoch angesichts des Saisonverlaufs

mit zahlreichen heißen Tagen

niemand mit Bestimmtheit zu sagen.

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15


16

„Der Bergbau zwischen Dortmund-Syburg

und Schwerte“

Autor Tilo Cramm stellt neue Broschüre vor:

Stellten die Broschüre in Westhofen vor: (von links) Klaus Meyer, Joachim Huske (beide

Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier), Tilo Cramm (Autor), Wolfgang

Rühl (Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier),

Dieter Osbelt (Arbeitskreis Dortmund).

Bergmännische Spuren unserer

Vorfahren sind im heimischen

Raum immer wieder anzutreffen.

Ob im Schwerter Wald, im Ebberg

oder im Asenberg, wer mit offenen

Augen diese Natur durchwandert,

kann solche Spuren entdecken, die

vom Steinkohlen-, Sandstein- oder

aber vom Kohleneisensteinabbau

des 18. und 19. Jahrhunderts stammen

oder sogar noch älter sind.

Auch für diesen Teil des Ardeygebirges

interessierten sich Mitarbeiter

des Arbeitskreises Dortmund im

Förderverein Bergbauhistorischer

Stätten Ruhrrevier. Auf beiden Seiten

der Stadtgrenze, zwischen Dortmund

und Schwerte, kommen die

ältesten Flöze des produktiven

Oberkarbons zu Tage – wie in Syburg.

Anders, als am Syberg, sind

hier aber heute keine Stollen mehr

zugänglich. Der Bergbau aber ist an

Pingen (Kuhlen und Einbruchstrichtern)

und Halden zu erkennen.

Eine vorliegende Ausarbeitung

ergänzt den in der Reihe „scriptum“

des Geologischen Dienstes NRW

vom selben Verfasser Timo Cramm

mit beschriebenen Bergbau am Syberg.

Beide vertiefen die Kurzbeschreibung

des Wanderführers zur

„GeoRoute Ruhr“, die am 18. September

2010 in Essen-Heisingen eröffnet

wurde Der Wanderweg führt

vom „Freischütz“ bis Mülheim an

der Ruhr. In seinem östlichsten Abschnitt

wurde er vom Vereinsmitglied

Günther Schubert gekennzeichnet.

Die Broschüre mit 114 Seiten DIN A

4 und 92, häufig farbigen Darstellungen

- jetzt vorgestellt beim Heimatverein

Westhofen - kann für 12

Euro bei den Heimatvereinen

Reichshof Westhofen und Schwerte,

im Ruhrtalmuseum Schwerte, bei

der evangelischen Kirchengemeinde

Syburg-Höchsten sowie beim

Förderverein und beim Autor erworben

werden.

Generationswechsel bei Holzener SPD

Ortsverein wählte neuen Vorstand

Auf seiner Jahreshauptversammlung

hat der SPD-Ortsverein Holzen/

Sommerberg mit der Wahl eines

neuen Vorstandes die Weichen

für seine zukünftige Arbeit gestellt.

Dabei wählten die Mitglieder

Christian Renno zu ihren neuen

Vorsitzenden. Er tritt damit die

Nachfolge von Rudi Gaidosch an,

dessen jahrzehntelanges Engagement

mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden

gewürdigt wurde.

Bei seiner politischen Arbeit kann

Renno auf die Unterstützung zweier

erfahrener Stellvertreter, dem ehemaligen

Landtagsabgeordneten Erwin

Siekmann und dem amtierenden

SPD-Stadtbezirksvorsitzenden

Werner Sauerländer, zählen. Weiter

gehören dem Vorstand an: Dirk

Franke (Kassierer), Jens-Peter Behr

(stellv. Kassierer), Iris Peppenhorst

(Schriftführerin), Birgitt Kalle

(stellv. Schriftführerin), Rolf Quittmann

(Bildungsobmann), Heinrich

Brieke (Seniorenbeauftragter), Evelyn

Fiene(Seniorenbeauftragte), Dr.

Andreas Peppenhorst (Internetbeauftragter,

Beisitzer) sowie Elke

Brieke, Siegfried Wilms, Manuela

Möllenhoff, Ursula Sonnabend-Gase

und Regina Wilms als Beisitzer.

Mit diesem neuen Team möchte die

Holzener SPD auch zukünftig lokale

Belange engagiert vorantreiben.

Aber auch bei landes- oder bundespolitischen

Themen will man die

innerparteiliche Meinungsbildung

vorantreiben und Ansprechpartner

für die Bürgerinnen und Bürger vor

Ort bleiben.

Spielplatz an der Ruhrstraße mit

Spielplatzfest eröffnet

Nach kurzen Grußworten seitens Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der Leiterin des

DRK-Kinderhortes, Inge Franzen, der Vorsitzenden des Jugendhilfe- und Sozialausschusses,

Monika Demant, sowie der Vertreterin des Arbeitskreises „Mehrgenerationenspielplatz“,

Emmi Beck, wurde der neue Spielplatz an die Kinder übergeben.

Mit einem großen und bunten

Spielplatzfest wurde Anfang Juli der

vollständig umgebaute und neu gestaltete

Spielplatz an der Ruhrstraße

offiziell seiner Bestimmung

übergeben.

Im Spielbereich für Kleinkinder,

der bereits im letzten Jahr fertig gestellt

wurde, finden sich ein Holzfass,

ein Wal und ein Ausguck, aus

dem hinüber in den neu entstandenen

„Spielbereich 2“ für größere

Kinder, in dem es das Piratennest

mit Wackelbrücke und Kurvenrutsche

gibt, gesehen werden kann.

Neben dem Kinderspielplatz gibt es

jetzt aber auch einen „Spielbereich“

für Senioren. Der Gedanke des

Mehrgenerationenspielplatzes wurde

im vergangenen Jahr noch zusätzlich

in die Umbauplanung mit

aufgenommen. So wurden zwei seniorengerechte

Komfortbänke mit

bequemen Sitzpositionen und Halterungen

für Gehhilfen sowie zwei

Giro-Vitale Radtrainer - durch

Spenden finanziert - neben der

Rollschuhbahn aufgestellt.

Über die Eröffnung des neu gestalteten

Spielplatzes freut sich auch

Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

„Es wurde Zeit, dass hier endlich

etwas neues, modernes für Kinder

entsteht“, sagte das Stadtoberhaupt.

Erste Überlegungen zur Umgestaltung

des in die Jahre gekommenen

Spielplatzes - neben der Polizeistation

- liegen mittlerweile schon sechs

Jahre zurück. Damals winkten von

einer Landesstiftung Fördergelder

für zündende Spielraumideen, sodass

im Jugendamt beschlossen

wurde, gemeinsam mit den Kindern

des benachbarten DRK-Kinderhortes

Ideen zu entwickeln und

sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Schnell einigte man sich darauf,

dass Wasser, Fische und Schiffe

zum Thema des Spielplatzes werden

sollten.

Der Wettbewerb wurde nicht gewonnen,

die Überlegungen der Kinder

aber flossen mit in die Umbauplanungen

mit ein.


Zunächst einmal handelt es sich

um das einzige Bestattungshaus

in Schwerte, das eine derart umfassende

Leistungspalette aufweisen

kann, unter anderem Abschied

und letzte Feier in eigener

Trauerhalle, wenn gewünscht, mit

anschließendem Beisammensein

im Café Begegnung an der Rathausstraße

14 a, natürlich auch

Des Todes rührendes Bild steht

nicht als Schrecken dem Weisen

und nicht als Ende dem Frommen.

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832)

am Wochenende. Als bei Lategahn

im Stammhaus in Dortmund-

in Hörde vor mehr als 10

Jahren das erste Café Begegnung

eröffnet wurde, war dies weit und

breit das einzige Angebot dieser

Art, das zunächst mit Erstaunen,

jedoch sehr bald schon gerne von

Trauernden angenommen wurde,

erinnert sich Bestattungsmeister

seit 1894

Anzeige

Es gibt viele Bestattungshäuser in Schwerte und Umgebung -

warum sollten Sie sich ausgerechnet für Lategahn entscheiden?

Was unterscheidet dieses Traditionsunternehmen von anderen?

Bernd Lategahn, der seit über 30

Jahren als vereidigter Sachverständiger

für das Bestattungswesen

tätig ist. Heute ist es das Kolumbarium

( Urnenfriedhof ) im

Hause Lategahn Schwerte unter

Trägerschaft der Alt Katholischen

Kirchengemeinde NRW, das ein

absolutes Novum in unserer Region

darstellt. Ein Ort der Erinne-

• Erstes Kolumbarium im Regierungsbezirk Arnsberg

• Trauerhalle mit angeschlossenem Cafébereich

• Trauercafé „Wege zurück ins Leben“

• Individuelle Trauerreden

• Trauerbegleitung

rung, der Trauer und der Hoffnung;

ein geschützer Raum, um in

angenehmer Atmosphäre des Verstorbenen

zu gedenken.

Mitten im innerstädtischen Leben

ruhige, stille Einkehr halten -

auch das ist ein Teilstück auf dem

steinigen Weg, mit dem erlittenen

Verlust leben zu lernen.

Schwerte

Rathausstraße 14 a

58239 Schwerte

Tel. 02304-16185

Hörde

Hochofenstraße 12

44263 Dortmund-Hörde

Tel. 0231-411122

Aplerbeck

Schüruferstraße 245

44287 Dortmund-Aplerbeck

Tel. 0231-9098500

Berghofen

Berghofer Straße 164

44269 Dortmund-Berghofen

Tel. 0231-9413000

www.lategahn.de

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17


Im Jahr der Kulturhauptstadt

Ruhr.2010 feierten die Schwerter

Kleinkunstwochen im Frühjahr

grandios ihr 50. Festival. Die Veranstalter

der Schwerter Kleinkunstwochen,

Kulturbüro der Stadt

Schwerte und Sparkasse Schwerte,

versprechen, dass das 51. Festival

im Oktober und November ein

ähnlich erfolgreiches und hoch unterhaltsames

Programmangebot

bietet, wie die 50. Jubiläumsreihe.

Die Namen der Künstlerinnen und

Künstler, die an den sechs Abenden

in der Herbstreihe der Schwerter

Kleinkunstwochen gastieren, lassen

Kleinkunst-Fans aufhorchen.

Gleich drei Gruppen, das Glas-,

Blas- und Singquintett, Die Bullemänner

und Operndiva Katharina

Herb, verfehlten nur knapp das Siegerpodest

beim Wettbewerb um

den mit 5.000 Euro dotierten

Schwerter Kleinkunstpreis. Gudrun

Landgrebe, das russische Clownstrio

Mim i Richi und die Münchner

Cello-Mafia gastieren erstmalig in

Schwerte. Mit hohen Vorschusslorbeeren

und renommierten Auszeichnungen

bedacht, treten die

Künstlerinnen und Künstler sicher

als Mitfavoriten für die Nachfolge

von Preisträgerin Rebecca Carrington

und damit für den 21. Schwerter

Kleinkunstpreis an.

An sechs Abenden bieten die

Künstlerinnen und Künstler eine

kurzweilige und abenteuerliche

Lothar Schwengler, gebürtiger

Wiesbadener, ist in Schwerte bisher

vor allem als Schauspieler bekannt.

Er hat mit Lars Blömer und weiteren

fünf Schwertern im Juli 2008

das „Theater am Fluss e. V.“ gegründet

und seither in acht Rollen mitgewirkt

(u. a. Einstein in Dürrenmatts).

Im Ruhestand – er studierte

Angewandte Sprachwissenschaften

an der Universität Mainz, nach dem

Studium arbeitete er in der Industrie

- zunächst als Konferenzdolmetscher

und anschließend 25 Jahre als

Pressesprecher und Leiter Interne

Kommunikation bei Mannesmann

und Siemens - hat er sich nach vier

Gast-Semestern Romanistik an der

Ruhruniversität in Bochum einen

langgehegten Wunsch erfüllt: Texte

der „anderen Art“ schreiben.

Und so stellte er sich die Frage: Was

wäre, wenn Katzen unsere Sprache

18

Das Motto der 51. Schwerter Kleinkunstwochen:

„Irrungen, Wirrungen & musikalische Kapriolen“

1. Oktober bis 12. November 2010

Die Münchner Cello-Mafia gehört gewiss zu den eigenwilligsten und ungewöhnlichsten

Musikensembles in der Republik. In Schwerte gastiert die Münchener

Cello-Mafia am 12. November.

Reise durch die internationale Musikgeschichte,

wobei selbst die Instrumentierung

der musikalischen

Beiträge schon mal verblüffen kann.

So bevorzugt das Glas-, Blas- und

Singquintett Leergut als Resonanzkörper,

um seine virtuose und erstaunliche

musikalische Meisterschaft

zu praktizieren, und Die

Bullemänner beweisen ihren kreativen

musikalischen Einfallsreichtum,

wenn sie vom heimischen

Schober allerlei Gerätschaften zum

Klingen bringen.

Gudrun Landgrebe, Lesung, und

Sebastian Knauer, Piano, präsentieren

die Wahrheit über einen „Winter

auf Mallorca“, den Frédéric Chopin

dort mit der exzentrischen und

exotischen George Sand verbrachte.

Die Veranstalter freuen sich besonders,

dass es im Chopin-Jahr gelungen

ist, mit Gudrun Landgrebe und

Sebastian Knauer zwei hoch renommierte

Künstler erstmalig in

Schwerte präsentieren zu können.

Eigens aus Kiew reist das Clownstrio

Mim i Richi an – und die weite

Anreise wird sich unbedingt lohnen,

kann doch das Trio auf eine

beispiellose internationale Karriere

mit zahllosen Auszeichnungen und

Preisen verweisen. Das Publikum

wird in eine fantastische Welt aus

Zeitungspapier entführt, in der das

Rascheln von Papier wie Musik

wirkt.

Die exzentrische Diva Katharina

Herb gewährt auf- und anregende

Einblicke in „400 Jahre Sex in der

Oper“ – ein erneut herrliches und

sehr besonderes Programm. Auch

die unübertrefflichen Bullemänner

aus dem münsterländischen Suchtdrup

statten Schwerte wieder einen

Besuch ab. Erstmalig steht eine

Lothar Schwengler überreicht Katzen-Roman an Stadtbücherei

Ende Juli überreichte Lothar Schwengler sein Buch an die Leiterin der Stadtbücherei

Schwerte, Anja Stock.

verstehen und weitere menschliche

Fähigkeiten entwickeln würden?

Und dieser Frage geht Schwengler,

der mit Frau und seinen beiden Katzen

Rufus und Paula in Herdecke

lebt, in seinem soeben erschienenen

Katzen-Roman „Mensch, Rufus!“

auf einfallsreiche Art nach.

In seinem Buch dreht sich dann

auch alles um Siamkater Rufus.

Dieser stellt eines Morgens überrascht

fest, dass er die Sprache der

Menschen versteht. Mit seiner

Schwester Paula, die mit ihm in derselben

Familie lebt, geht er im Haus

auf Entdeckungstour. Der Leser

wird Zeuge eines ambitionierten

Bildungsprogramms:

„Tastenfachfrau“ aus der russischen

Partnergemeinde Ochott gemeinsam

mit den Bullemännern auf der

Bühne. Mut hat die Pianistin augenscheinlich,

um mit diesen Vorzeige-Mannsbildern

zwei Stunden

auf der Bühne zu stehen. Mit seinem

neuen Programm „Keine

Macht den Dosen“ präsentiert sich

das Glas-, Blas- und Singquintett.

Zahlreiche neue, bizarre Instrumente

versprechen ein musikalisches

Feuerwerk und perfekten

Hörgenuss quer durch die Musikgeschichte.

Sie gehören gewiss zu den eigenwilligsten

und ungewöhnlichsten Musikensembles

in der Republik – die

Münchner Cello-Mafia. Durchaus

wörtlich zu nehmen ist der Name

„Mafia“, präsentiert doch das Quintett

musikalische und sonstige

Abenteuer, die vorzugsweise im kriminellen

Milieu spielen. Die Kritiker

sind begeistert – nicht nur die in

kriminellen Kreisen.

Karten im Vorverkauf sind erhältlich

in der VHS Schwerte für 17 €

bzw. ermäßigt für 13 € und an der

Abendkasse für 19 € bzw. 14 €. Der

Vorverkauf hat im August begonnen.

Vorbestellungen zum Abendkassenpreis

sind möglich über das Kulturbüro

Schwerte, Telefon 02304-

104811 oder per Email an

kulturbuero@kuwebe.de.

Der Leser kann über die Gespräche

der beiden Katzen und vor allem

Rufus Schlussfolgerungen zu alltäglichen

Vorkommnissen, menschlichem

Verhalten, aber auch Literatur,

Musik, Katzen, Fressen und

Theater nur schmunzeln.

Der Autor hat seinen aus vierzehn

Episoden und zwei Epilogen bestehenden

Roman im Spannungsfeld

zwischen Fiktion und Realität angesiedelt.

Der Leser hat bald den „Verdacht“,

dass Rufus und Paula in der

Familie des Autors leben. Und gerade

diese vertraute Nähe des Autors

zu Paula und Rufus ist es, die den

Roman zu einer unterhaltsamen

und lesenswerten Liebeserklärung

an alle Samtpfoten macht.

Erschienen ist das Buch bei BOD,

Norderstedt - ISBN 978-3-8391-

5154-9.


Ein Vierteljahrhundert im öffentlichen

Dienst tätig sein feiert Thomas

Groß in diesem Jahr.

Anfang Juli wurde er durch Bürgermeister

Heinrich Böckelühr im

Rahmen einer kleinen Feierstunde

im Rathaus für seine Tätigkeit ge-

Spaß mit Islandpferden in den Ferien

Im Rahmen des diesjährigen Ferienspaßes

lernten Mitte Juli insgesamt

neun Mädchen und Jungen

Islandpferde kennen und machten

mit ihnen erste Reiterfahrungen.

Dabei standen der korrekte Umgang

mit dem Pferd, das Führen des

Pferdes sowie die Pflege auf dem

Programm. Zunächst wurde auf

Thomas Groß feiert

Dienstjubiläum

Jubilarehrung: (v. li.) Michael Starzonek (stellvertretender Leiter Baubetriebshof),

Gerd Schultheis (Personalrat), Jubilar Thomas Groß, Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

ehrt. Der gelernte Gärtner kam am

1. Oktober 1986 zur Stadt Schwerte

und war zunächst beim städtischen

Baubetriebshof in der Arbeitsgruppe

„Friedhöfe“ eingesetzt.

Seit 1994 ist er dort im Bereich der

Abfallentsorgung tätig.

Die Mädchen und Jungen nach ihrem Reitausflug im Wald.

dem Reitplatz geübt. Anschließend

ging es dann zu einem Ausritt in

das waldige Gelände.

Alle Mädchen und Jungen, die an

der Ferienspaßaktion teilgenommen

haben, waren von den Islandpferden

so begeistert, dass für die

Herbstferien bereits eine Folgeveranstaltung

geplant ist.

„Sonnenblume“ und „Wühlmäuse“

laden zum Basar ein

Holzwickede. Der Elternrat der

AWO-Einrichtungen Sonnenblume

und Wühlmäuse richtet am 2. Oktober,

von 15 bis 17 Uhr, wieder seinen

Frühjahr+Sommer-Basar aus.

Der Basar für Kinderbekleidung für

Frühjahr + Sommer sowie Spielzeug

findet, wie immer, bei den

Wühlmäusen in der Friedhofstraße

11 (Tel. 02301-3902) in Holzwickede

statt. Wer keinen Bedarf an Kinder-

zubehör hat, hat vielleicht Lust auf

leckere selbstgebackene Kuchen.

Anmeldungen sind unter awowuehlmaeuse@googlemail.com

oder

bei Frau Otto Tel. 0177-3363003 (ab

16 Uhr) möglich.

Übrigens: die Einrichtung kann

nicht mit Kinderwagen befahren

werden. Auch dürfen große Taschen

nicht mit hinein genommen werden.

19


20

Peter Grafe und Stefan Barthel

veranstalteten „US-Car-Treffen“

Peter Grafe und Stefan Barthel aus

Westhofen veranstalteten Mitte

September ein Treffen amerikanischer

Fahrzeuge auf dem ehemaligen

Brüninghaus-Gelände an der

Hagener Straße – früher Werk

West. Heute residiert die Firma

KSK dort. Begleitet wurde die Ver-

Auch ein Blick unter die Haube war möglich.

anstaltung durch ein Unterhaltungs-

und Showprogramm.

Ca. 1000 Besucher interessierten

sich für Fahrzeuge und Programm

an den beiden Veranstaltungstagen.

Gezeigt wurden etwa 200 amerikanische

Fahrzeuge.

Buchtipps von Bücher Bachmann

Simone van der

Vlugt: Rettungslos

Diana Taschenbuch

2010, 256 S.,

8.95 EUR

Eine junge Frau, ein kleines Kind

und ein wahnsinniger Mörder in einem

abgelegenen Haus hinter dem

Deich. Fliehen kann Lisa nicht, was

also soll sie tun, um das Leben ihres

Kindes zu retten?

In ihrem neuen großen Bestseller

schildert Simone van der Vlugt eine

junge Mutter in einer schier ausweglosen

Situation ein verstörender und

absolut packender Psychothriller!

Lisa lebt mit ihrer sechsjährigen

Tochter Anouk in einem Haus am

Deich, etwas außerhalb eines kleinen

Dorfs in den Niederlanden. Eines

Tages, als sie gerade Wäsche im Garten

aufhängt, wird sie von einem unbekannten

Mann ins Haus gedrängt

und bedroht. Fliehen kann sie nicht,

denn der Mann ist gewalttätig, und

so sind Lisa und ihre kleine Tochter

dem Eindringling vollkommen ausgeliefert.

Doch was sie erfährt, jagt

ihr eiskalte Schauer über den Rücken.

Der Mann ist ein mehrfacher

Mörder, der gerade einer geschlossenen

psychiatrischen Klinik entflohen

ist. Als seine Ehefrau ihn verließ,

tötete er seine gesamte Familie. Für

Lisa beginnt ein Albtraum wird er

tödlich enden?

Tom Rob Smith :

KOLYMA

Goldmann Taschenbuch,

472 S.,

9.95 EUR

Moskau 1956. Leo Demidow ist

nicht zu beneiden. Die Existenz seines

Morddezernats wird von offizieller

Stelle geleugnet; er darf bestenfalls

verdeckt ermitteln. Für

seine alten Kollegen vom KGB ist er

ein Verräter. Und seine Adoptivtochter

Zoya hasst ihn so sehr, dass

sie ihn am liebsten töten würde.

Vergeblich kämpft Leo um ihre Zuneigung.

Für sie bleibt er der Mann,

der ihre Eltern auf dem Gewissen

hat... Doch es kommt noch schlimmer:

Zoya wird gekidnappt. Wieder

ist es Leos Vergangenheit, die sich

bitter rächt.

Will er das Mädchen wiedersehen,

muss er einen Gefangenen aus Kolyma

befreien, dem berüchtigtsten

aller sibirischen Lager. Leben gegen

Leben - das ist die simple Logik der

Entführer. Leo hat den Mann vor

sieben Jahren dorthin gebracht, Leo

soll ihn auch wieder herausholen.

In seiner Verzweiflung lässt er sich

als Gefangener nach Kolyma einschleusen.

Doch schon am ersten

Abend wird er erkannt und die

Häftlinge beschließen, sich grausam

zu rächen...

Textilpflege Westhofen in neuen Räumen

Sind im Juni mit der „Textilpflege Westhofen“ in die Reichshofstraße 85 umgezogen:

Martina Beckmann (2. v. re.) und links daneben Wolfgang Schrader. Mit zum Team

gehören Olga Krefter (li.) und Brigitte Rohrberg.

Westhofen. Im Mai 2007 wagten

Martina Beckmann und Wolfgang

Schrader den Sprung in die Selbständigkeit.

Im „Alten Hellweg“ in

Westhofen hoben sie die „Textilpflege

Westhofen“ aus der Taufe. Und

das Angebot der beiden Jungunternehmer

wurde gut angenommen.

Es beinhaltet alles, was zur Textilpflege

gehört. Dazu zählen Wäsche

waschen, bügeln oder mangeln und

zwar alle Arten von Wäsche. Einerlei

ist es dabei, ob die Wäsche aus

einem Privathaushalt stammt oder

von einem Gewerbebetrieb abgegeben

wurde. Perfekt sauber und –

entsprechend dem Angebot gebügelt

oder gemangelt – erhält die

Kundschaft ihre Textilien zurück.

Martina Beckmann und Wolfgang

Schrader leisten mit ihrem Team

qualitativ hochwertige Arbeit zu einem

fairen Preis. Angegliedert ist

dem Unternehmen eine Reinigung.

Im Juni dieses Jahres zog die

„Textilpflege Westhofen“ in neue

Räumlichkeiten um. Das Unterneh-

men ist seitdem in der Reichshofstraße

85 zu finden. Größere Geschäftsräume

ließen die beiden

Geschäftsinhaber die ohnehin umfangreiche

Angebotspalette erweitern:

und so gehört ein Gardinenservice

jetzt mit zur Offerte. Dazu

zählt das Abnehmen der Gardinen

bei der Kundschaft. Die gereinigten

Behänge werden ebenfalls wieder

an Ort und Stelle aufgehängt, ggf.

nachgeglättet und bei Bedarf neu in

Falten gesteckt. Service wird bei der

„Textilpflege Westhofen“ großgeschrieben.

Telefonisch erreichbar ist das Unternehmen

unter Ruf 02304-

5943720. Die Öffnungszeiten sind:

montags bis freitags von 8:30 Uhr

bis 18 Uhr, am Mittwochnachmittag

bleibt das Geschäft geschlossen.

Übrigens: Martina Beckmann und

Wolfgang Schrader bieten der

Kundschaft einen kostenlosen Lieferservice

in Schwerte und Umgebung

an.

Es wird wieder getrödelt...

Die Eltern der KiTa Tausendfüßler

organisieren auch in diesem Herbst

wieder einen Trödelmarkt. Bereits

zum 11. Mal öffnet die KiTa in der

Konrad-Zuse-Straße 1 ihre Tore

zum „Kinderkleider & Spielzeugmarkt“.

Im Fokus des Angebots

steht dieses Mal die Winterbekleidung

für die Kleinen in den Größen

50 - 164. Natürlich finden sich aber

auch Bücher, Spielzeug, Kinderwagen

und Fahrräder im Angebot wieder.

Schauen Sie doch einfach vorbei

und genießen auch ein Stück

Kuchen und eine Tasse Kaffee bei

Ihrem Schnäppcheneinkauf.

Am Sonntag, dem 03.10. öffnet die

Einrichtung von 09:00 - 12:00 Uhr

ihre Tore für das rege Treiben. Sollten

Sie auch noch etwas verkaufen

wollen, können Sie sich Ihre Teilnehmernummer

unter der Rufnummer

02304/9792900 oder

02304/42010 sichern.

Ein Teil des Erlöses kommt natürlich

wie immer dem Förderverein

der Einrichtung zu Gute.


Late-Night-Shopping und Ausstellung

lockten in die Innenstadt

Von der Künstlerin Elvira Sürig initiiert

und angesprochen durch vielfältige

Aktionen im Rahmen der

Viele Besucher aus nah und fern nahmen

in lauer Nachtluft das Late-Night-Shopping-Angebot

wahr und bekundeten ihr

Interesse an der Ausstellung

„Schwerte winkt“.

Kulturhauptstadt RUHR 2010, fand

am 9. Juli eine Ausstellung zum

Thema „Schwerte winkt - Hände sagen

mehr als tausend Worte“ in der

Schwerter Einkaufsmeile statt.

Symbolträger war der Handschuh,

der die Funktion hat, Hände zu

schützen und beschützen. Und so

wurde von den Schwerter Einzelhändlern

beim Late-Night-Shopping

dieser Kunst ein Platz eingeräumt.

Auch hatten sich aus dem

Bereich der Kunstschaffenden Kreative

gefunden, die in Form von

Bild, Film, Ton, Literatur, Objekt

oder Skulptur „Hände sprechen“

ließen.

Und neben der Kunst „winkten“

den nächtlichen Besuchern der

Stadt an vielen Orten kleine Partys.

Ebenfalls hielten die Geschäfte der

Innenstadt ihre Türen bis 24 Uhr

offen.

Die Werbegemeinschaft Schwerte

und Künstlerin Elvira Sürig mit ihrer

Kunstaktion sorgten für reichlich

Abwechslung in diesen sommerlichen

Nachstunden.

Austauschschülerinnen aus Brasilien und

Ecuador zu Gast in Schwerte

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

begrüßte die beiden Austauschschülerinnen

Louise Schinzel (rechts) aus Brasilien

und Elisa

Seit Ende August sind die beiden

Austauschschülerinnen Louise

Schinzel aus Brasilien und Elisa

Pallares aus Ecuador in ihren

Schwerter Gastfamilien. Bürgermeister

Heinrich Böckelühr begrüßte

die beiden jungen Frauen im

Rathaus, die für ein Jahr in Gastfamilien

in der Ruhrstadt leben werden.

Über den internationalen Besuch

aus Südamerika freut sich der Bürgermeister

sehr: „Wir haben oft

Gäste verschiedener Staaten der

Welt, schon allein aufgrund unserer

neun Partnerstädte. Besuch aus

Ländern wie Brasilien oder Ecuador

kommt hingegen eher selten. Umso

erfreuter bin ich, dass ich Sie im

Rathaus begrüßen darf“, so Bürgermeister

Heinrich Böckelühr.

Die 17-jährige Louise Schinzel

kommt aus der Stadt Curitiba in

Brasilien. Curitiba ist eine brasilianische

Großstadt und außerdem

Hauptstadt des Bundesstaates Paraná.

Sie liegt auf einer Hochebene

im Landesinnern und hat etwa 1,7

Millionen Einwohner.

Elisa Pallares kommt aus Ecuador.

Dort lebt sie gemeinsam mit ihrer

Familie in der Stadt Quito. Quito ist

die Hauptstadt Ecuadors und liegt

zwanzig Kilometer südlich des

Äquators in einem 2.850 Meter hohen

Becken der Anden. Damit ist

Quito noch vor der bolivianischen

Hauptstadt Sucre die höchstgelegene

Hauptstadt der Welt.

Der Austausch der beiden jungen

Frauen erfolgt über den Rotary

Club Schwerte. Dieser hat auch ein

großes Programm für die beiden

jungen Damen vorbereitet. Geplant

sind schon viele Ausflüge, wie zum

Beispiel ein Besuch des Kölner

Doms oder verschiedener Museen.

Auch sportlich sollen die jungen

Frauen nicht zu kurz kommen: Geplant

sind beispielsweise eine Paddeltour

auf der Ruhr, Besuche von

Fußballspielen, Skifahren im Sauerland

und, und, und. Außerdem besuchen

die beiden Austauschschülerinnen

während ihres

Aufenthaltes in Schwerte den Unterricht

am Friedrich-Bährens-

Gymnasium.

„Ernst des Lebens“ in den Schwerter

Schulen begann

Nach dem Start in St. Monika (Foto) wartete auf die Ergster Schulanfänger eine festliche

Begrüßung in der Sporthalle.

Schon am 30. August begann für

die einen Schülerinnen und Schüler

wieder der gewohnte Schulalltag,

tags darauf erlebten 412 Lernanfänger

im Schuljahr 2010/2011 ihren

ersten Schultag an den Schwerter

Grundschulen.

An der Albert-Schweitzer-Schule

waren es 98 (Vorjahr: 100), an der

Heideschule 51 (51), an der Friedrich-Kayser-Schule

waren es 42

(44), an der Lenningskampschule

69 (82), an der Grundschule Ergste

46 (36), an der Grundschule Villigst

55 (47) und an der Reichshofschule

in Westhofen schließlich waren es

48 (52) I-Männchen. An den weiterführenden

Schulen begannen insgesamt

512 (450) Schülerinnen und

Schüler: Gesamtschule 121 (118),

Eintrachtschule 39 (28), Realschule

am Bohlgarten 44 (53), Realschule

am Stadtpark 54 (51), Friedrich-

Bährens-Gymnasium 107 (80) und

am Ruhrtalgymnasium 119 (120).

In der Betreuung der Offenen

Ganztagsschule sind insgesamt an

allen teilnehmenden Schulen in diesem

Jahr 832 (790) Schülerinnen

und Schüler.

21


22

Heideschützen feiern ihr neues Königspaar

Schwerterheide. Ein Königsschießen,

durchsetzt von Regen und gar Gewitter,

erlebten die Heideschützen Ende

August auf dem Schießplatz am

Schützenheim. Trotz allem: um 19:40

Uhr fiel der bis dahin arg zerzauste

Der Bürgerschützenverein Schwerterheide

hat einen neuen König. Detlef Münnekhof

(2. von links) schoss den Königsvogel aus

dem Kugelfang.

Königsvogel von der Stange. Mit dem

341. Schuss schoss Detlef Münnekhof

den Holzvogel aus dem Kugelfang.

Die Heideschützen hatten einen neuen

König und dazu noch einen, der

mit seiner Familie dem Bürgerschützenverein

Schwerterheide schon seit

Jahrzehnten die Treue hält. Und so

gratulierte ihm auch sein Vater im

Rock der Heideschützen und seiner

Mutter liefen Freudentränen über die

Wangen. Wen der Glückstreffer na-

türlich auch freute, war die neue Königin.

Ehefrau Gerlinde wird mit

Detlef Münnekhof die Farben ihres

Vereins in den kommenden zwei Jahren

vertreten. Sie werden als Detlef I.

und Gerlinde I. in die Geschichte des

Bürgerschützenvereins Schwerterheide

eingehen. Abgelöst hat das neue

Paar die Regenten Bernd I. und Karin

II. (Engelhardt). Begonnen hatte das

muntere Schießen auf den Königsvogel

um 13:30 Uhr. Schon zwölf Minuten

später fiel die Krone nach einem

Schuss von Frank Rügge. 183 Schüsse

insgesamt dauerte es, bis der Apfel

fiel. Walter Lippke hatte ihn um 16:40

Uhr abgegeben. Das Zepter sicherte

sich Hans Gerlach sieben Minuten

später. 198 Schuss zählte der Schießwart

bis dahin. Gerlach schloss noch

einmal erfolgreich ab. Mit dem 247.

Schuss holte er sich um 17:06 Uhr den

rechten Flügel. Der linke Flügel

schließlich fiel für den amtierenden

Stadtkönig Peter Bohlbrinker. Er traf

um 17:30 Uhr.

Mofa Stadtmeisterschaft

Am zweiten Juli-Wochenende – bei

mehr als hochsommerlichen Temperaturen

– fuhr sie wieder: eine wilde

Horde von Mofa Rennern machte die

Schwerter Nordschleife am „Freischütz“

unsicher. Zum zweiten Mal

richtete der MC Ruhrtal die Schwer-

Die beiden Sieger-Teams der Klasse „Original“

in der ersten Kurve - direkt nach dem

Start. (Foto: Mike Siepmann)

ter Mofa Stadtmeisterschaft aus, bei

der in diesem Jahr Teilnehmer ab

zwölf Jahren am Start waren. Auch

eine offizielle Mannschaft der Schule

an der Ruhr war mit dabei. Immer mit

fünfzig Kubik und immer mit Rücktrittbremse

versuchten die Fahrer, in

drei Stunden möglichst viele Runden

zu schaffen. Wer am Ende die höchste

Rundenzahl erreicht hatte, wurde

zum Stadtmeister gekürt. Der Rundkurs,

scherzhaft oft als „grüne Hölle“

bezeichnet, befand sich direkt unter

dem Freischützturm neben der Festhalle.

Nachstehend geben wir die je-

weils drei besten Starterteams bzw.

Starter aus Schwerte bekannt: in der

Klasse „Original“ setzte sich die

Mannschaft „Team Bergsteiger“

Schwerte mit den Fahrern Patrick

Schelter und Ralph Bodemer mit 97

Runden an die Tabellenspitze. Platz 2

belegt das Team „Just for Fun“ in der

Besetzung Katrin Altenstein-Fricke,

Marc Altenstein-Fricke und Jürgen

Stüwe mit 94 Runden. Den 3. Rang

holte sich ein Schwerte/Wiesbaden-

Team mit den Fahrern Lennart Schelter,

Till Steuber und Lukas Trespenberg.

Das Team nennt sich „Die

halbstarken Schwerter“ und fuhr mit

91 Runden auf Platz 3. In der Klasse

„Tuning“ ist die erste Schwerter

Mannschaft auf Platz 6 zu finden. Das

Team „Wahnsinn“ mit Ingo Klemmt-

Fell, Danny Scheffran und Michael

Buchgeister fuhr mit 70 Runden auf

diesen Platz. „Untot Schwerte“ folgte

auf Rang 7 mit 56 Runden, gefahren

von Betty und Sascha Herdickerhoff.

Das dritte Schwerter Team bildet

dann auch das Schlusslicht mit 3 Runden

auf Platz 9. „Die alten Säcke vom

Ruhrtal“ nennen sich Michael und

Andreas Reul sowie Robin Riek. Übrigens

lag der Rundenrekord zum Sieg

bei 112 gefahrenen Runden. Er ging

nach Holzwickede.

Rund um den Kellerkopf mit der SGV Holzen

Wir befinden uns zu Beginn unserer

kleinen Wanderung in einem mit Abstand

schönsten Seitentäler von

Schwerte und Umgebung, dem Kellerbachtal.

Unser Treffpunkt war heute die Talstraße

am Abzweig nach Opherdicke.

Neben dem Elsebachtal in Ergste (Bürenbruch)

und dem Wannebachtal in

Holzen ist dieses Tal für mich wild

und romantisch mit einer fantastischen

Flora und Fauna. Ich bin mir

sicher, dass hier der Lurchi und der

Salamander ihr Zuhause haben. Gar

nicht daran zu denken, wie viele Insekten

hier leben, Bachstelzen sich im

Bachbett laben und uns ein fröhliches

Lied singen. Und dann der Rote Milan

über unseren Köpfen. Sein besonderes

Merkmal sind die äußeren, seitlich

verlängerten Schwanzfedern, an

denen er gut zu erkennen ist. Seit Jahren

beobachte ich diese tollen Räuber

der Lüfte in unserer Gegend.

Über die schön geschwungene Talstraße

gehen wir den leichten Anstieg

bis zur Waldstraße, in die wir links

einbiegen. Ein herrlicher Blick zum

nahen Sauerland, das auf der anderen

Talseite der Ruhr beginnt. Oben am

Kellerkopf angekommen genießen

wir in die Stille und das Rauschen der

Bäume. Es sei noch dazu gesagt, dass

der Kellerkopf das Ende des Haarstrangs

und der Beginn des Ardeygebirges

ist.Im Jahr 1929 wurde hier auf

dem Kellerkopf das Denkmal eingeweiht.

Die Hand des Deutschen Soldaten

zeigt nach Südwesten in Richtung

Metz (Frankreich ). Damals

gehörte das Gebiet noch zum Landkreis

Hörde. Dem 130. Infanterieregiment,

das in Dortmund stationiert

war, wird noch heute einmal gedacht.

Das Mahnmal erinnert alle nachfolgenden

Generationen an das Leiden

und Sterben des I. Weltkriegs und gibt

der Hoffnung Ausdruck, dass so was

nicht wieder geschehen soll.

Das Gemeindegebiet von Holzwickede

war schon in der Jungsteinzeit

(5000-2000 v. Chr) besiedelt. Das belegen

Funde wie z.B. ein geschliffener

Pflugkeil, der im Ortsteil Hengsen gefunden

wurde und heute im Museum

für Vorgeschichte in Dortmund aufbewahrt

wird.

F. Ziese


Kleingärtner feierten Sommerfest in der

Gartenanlage „Ruhrtal“

Leckereien vom Grill gehörten beim Sommerfest dazu.

Ergste. Der Gartenbauverein

Schwerte-Ergste veranstaltete am

letzten Juli-Sonntag sein diesjähriges

Sommerfest in der Kleingartenanlage

„Ruhrtal“.

Bei Interesse war die Besichtigung

der Gärten mit eingeschlossen.

Kleingärtner und Besucher trafen

sich in der Anlage zum gemütlichen

Westhofen. Im kommenden Jahr

feiern die Reichshofschützen Schützenfest.

Fleißige Hände richten derzeit

den neuen Festplatz am ehemaligen

Gartenbad. Ein Zaun

umschließt jetzt das Festgelände

und der Platz selbst wird für das

große Fest im kommenden Juni entsprechend

hergerichtet.

Überlassen hatte die Stadt Schwerte

den Westhofener Schützen die 5.765

Fleißige Hände richten

Festplatz in Westhofen

Beisammensein bei Kaffee, Kuchen,

Grillspezialitäten und verschiedenen

kalten und warmen Getränken.

Das alljährlich stattfindende Sommerfest

wird schon seit über einem

halben Jahrhundert veranstaltet. Es

wurde früher mit „Tag der offenen

Tür“ bezeichnet.

Fleißige Hände richten derzeit den Festplatz am ehemaligen Gartenbad in Westhofen

qm große Teilfläche des ehemaligen

Gartenbades zur künftigen Nutzung

als Festplatz für Schützenfeste

am 1. Juli. Im historischen Reichshofzimmer

in Westhofen hatte die

feierliche Unterzeichnung eines Gestattungsvertrages

zwischen der

Stadt Schwerte und der Schützen-

Bürgerwehr „Freiheit Westhofen“

Anno 1028 stattgefunden. Die Laufzeit

des Vertrages ist unbefristet.

Eine wirklich runde Sache: HSG weibliche

D1-Jugend spielt komplett

in der Kreisauswahl

Die Spielerinnen Erwa Aydin, Devina

Dahms, Pauline Göge, Jule Luckow, Ronja

Luckow, Sarah Milchert, Kathi Petri,

Dana Rosigkeit, Leonie Schmitz, Julia

Ullrich und Jana Ullrich haben Grund zur

Freude und zeigen sich als runde Einheit

dem Fotografen.

Die HSG-Mädchen in der weiblichen

D1-Jugend haben geschafft,

was selbst in den Glanzzeiten der

HSG-Jugend nicht geschafft wurde.

Eine komplette Mannschaft spielt in

der Kreisauswahl.

Aufgrund der zwei verschiedenen

Jahrgänge (1998/1999) spielen sie

zwar nicht in einer Kreisauswahlmannschaft,

aber eine tolle Sache ist

es trotzdem, finden die drei Trainer

Agnetha Peters, Mischa Quass und

Manfred Ullrich. Eine schöne Bestätigung

für die gute und aufstrebende

Arbeit der HSG-Jugend. Weitere

Informationen auf der

HSG-Homepage :

www.hsg.citynetz.com

HSG

Rassekaninchenzüchter stellten 190 Tiere aus

Züchter aus Schwerte, dem Sauerland und dem Ruhrgebiet stellten am zweiten

Juli-Wochenende 190 Rassekaninchen in Halle 4 der Rohrmeisterei aus.

Am zweiten Juli-Wochenende richtete

der Rassekaninchenzuchtverein

W 390 Schwerte e. V. - unter der

Schirmherrschaft des SPD-Vorsitzenden

Michael Schlabbach - seine

39. Allgemeine Ruhrtaler Jungtierschau

in der Halle 4 der Rohrmeisterei

aus. Zu sehen waren 190 Tiere,

die von Züchtern aus dem Sauerland

und dem Ruhrgebiet gezeigt

wurden. Die zwei besten Sammlungen

stellten die Hohenlimburger

Stephan Groß mit Graue Wiener

und die Zuchtgemeinschaft Gräve

vor. Von den 6 vergebenen

„Ruhrtalmeister“-Titeln konnte

vom heimischen Zuchtverein lediglich

der Ehrenvorsitzende Hans

Günther Zeuch (Russen schw./w.)

diesen Titel erringen. Außerdem erhielt

er noch ein begehrtes Ehrenband.

Weiter erhielten vom Aus-

richter die Zuchtfreunde Bernhard

Vickermann, (Hasenkaninchen),

Wolfgang Rassfeld (Kleinsilber,

schwarz) und Hans-Dieter Degwer

(Farbenzwerge, havanna) jeweils einen

Sammlungspreis.

Und schon mal zum Vormerken:

Die Vereinsschau des Schwerter

Vereins findet am 6./7. November

2010 - ebenfalls wieder in der Halle

4 der Rohrmeisterei - statt. Angeschlossen

ist die Clubschau des

Widderclub W 126 Fröndenberg.

Auch können Hobbyhalter ihre Kaninchen,

die nicht reinrassig sein

müssen, von den Preisrichtern begutachten

lassen. Bei dieser Ausstellung

werden ebenfalls einige

Meerschweinchen zu sehen sein.

Informationen erteilt der 1. Vorsitzende

H.-D. Degwer unter Tel.

02304-17277.

Platz 1 für die weibliche HSG E-Jugend beim

Westfalen Cup

Die erfolgreiche Mannschaft der HSG

Schwerte /Westhofen

Der Westfalen Cup in Werdohl war

für die jungen Mädchen der HSG

Schwerte/Westhofen ein voller Erfolg.

Das gemischte Turnier aus

Jungen- und Mädchen-Mannschaften

wurde souverän gewonnen.

Ohne Niederlage mit acht zu null

Punkten freuten sich die Schwerter

Mädchen auf die anschließende Siegerehrung

mit Pokalen, Sachpreisen

und Bargeld für die Mannschaftskasse.

Weitere Informationen auf

der HSG-Homepage www.hsg.citynetz.com

23


Das Schwerter Kindertheater ist bereits

Traditionsveranstaltung für

kleine Leute: Ein neues Programm

der Kindertheaterreihe für die

Spielzeit 2010/2011 steht auch schon

in den Startlöchern. Auch in der

neuen Saison gehören - neben Figurentheatern

- wieder die Mitmachtheater

zum Kinderkulturangebot,

bei denen die Kinder auch selbst

aktiv werden können. Wie gewohnt

finden alle Aufführungen am ersten

Sonntag eines Monats in der Kinderbücherei

der Stadtbücherei statt

und dauern etwa 40 bis 60 Minuten.

Beginn der Vorführungen ist immer

um 11 Uhr.

Die nächste Aufführung wartet am

3. Oktober: „Die Stadtmaus und die

Landmaus“, ein Stück vom Figurentheater

Ambrella, bei dem es um

Liebe auf den ersten Blick geht. Auf

der Elbfähre zwischen Finkenwerder

und Blankenese treffen sich die

feine Stadtmaus Jaqueline Keller

und der abenteuerlustige Finkenwerder

Mäuserich Friedel Feldmann.

Es wird eine herrliche Hochzeit,

doch was geschieht danach...

Auf beiden Elbeseiten gibt es vieles

zu entdecken.

Weiter geht es am 31. Oktober:

Dann zeigt das Turbo Prop Theater

seine Vorstellung „Kuckucksei auf

Insel 3“. Mitten im Meer schwimmt

eine grüne Insel – nahezu ein Paradies

für bunte Vögel. Familie Kugelhupf

fühlt sich hier richtig wohl.

Während Papa Caruso Nestdienst

auf dem Ei hat und Mama Lizzi auf

Nachbars Vogelhochzeit ein flottes

Liedchen schmettert, kommt plötzlich

fremdes Federvieh aus heiterem

Himmel zugeflogen. Doch was will

es und warum ist es da? Das Publikum

erwartet eine turbulente Ge-

Eine Woche lang gaben alle an der

Kulturhauptstadt RUHR.2010 beteiligten

Städte ihre kulturelle Visitenkarte

ab – Schwerte in der letzten

August-Woche. Unter dem Titel

Local Heroes fanden sich in allen

Städten kulturelle Akteure zusammen,

die ihre Stadt für RUHR.2010

inszenieren.

Eröffnet wurde die Local Heroes-

Woche in Schwerte am 22. August

durch Fritz Pleitgen, Geschäftsführer

der RUHR.2000 GmbH, und

Schwertes ersten Bürger, Bürgermeister

Heinrich Böckelühr. Wegen

des unbeständigen Wetters fand die

Auftaktveranstaltung nicht auf

dem Plateau der Rohrmeisterei

24

Kindertheaterreihe gestartet

schichte über Hindernisse und

Möglichkeiten für ein friedliches

Miteinander – mit lauten und leisen

Tönen nicht nur für schräge Vögel.

Passend zur Jahreszeit steht am 5.

Dezember „Die Weihnachtsgans

Auguste“ vom Theater Zitadelle an.

Eigentlich soll die Gans, die Herr

Löwenhaupt lebendig gekauft hat,

am Weihnachtsabend mit Rotkraut

und gedünsteten Äpfeln auf den

Tisch kommen. Doch plötzlich geschehen

unvorhergesehene Dinge.

Wie es dazu kommt, dass Familie

Löwenhaupt schließlich doch auf

den Gänsebraten verzichtet und

stattdessen Pullover in Gänsegröße

strickt, erfahren die kleinen und

großen Zuschauer im Verlauf des

Stücks.

Als nächstes präsentiert das Weite

Theater am 9. Januar 2011 sein

Stück „Angsthase, Pfeffernase“. Ein

Spruch, den wohl jedes Kind kennt.

Doch hier geht es nicht um ängstliche

Kinder, sondern um den Hasen

Nepomuk und seine große Angst,

den übergroßen Mut und die

Freundschaft zum kleinen Uli.

Am 6. Februar folgt das Fabula

Theater mit seinem Stück „Winnie

will woanders schlafen“. Der kleine

Hase Winnie ist gerne bei seiner

Tante Vera zu Besuch. Dort hat er

ein eigenes Bett für sich ganz allein.

Doch dieses eine Mal fühlt er sich

schrecklich einsam ohne seine Geschwister

und will bei einem seiner

Freunde übernachten. So besucht er

erst das Eichhörnchen, das aber die

ganze Nacht Nüsse knackt. Beim

Stinker riecht es so sehr, dass es einem

die Nase verbiegt und Igels

Bett kann man nur mit Stacheln im

Po wieder verlassen. Nachdem

Winnie vom einen zum andere Bett

gezogen ist, findet er schließlich den

richtigen Schlafplatz: sein eigenes

Bett.

Das Figurentheater Wolkenschieber

präsentiert als Nächstes sein

Stück „Der kleine Herr Gelb“ am 6.

März. Plötzlich eines Tages steht er

vor ihm auf seinem Frühstückstisch:

Der kleine, feine Herr im gelben

Anzug und erstaunlich großen

Ohren. Merkwürdige Sachen hat

der Herr dabei. Er scheint wild entschlossen,

damit den Frühstückstisch

zu erforschen.

Musikalisch wird es bei der Vorführung

von Zaches und Zinnober.

„Wie der Elefant den Rock’n Roll

erfand“ lautet der Titel dieses kleinen

Musicals. Da wird aus einem

klitzekleinen Schnupfen ganz große

Musik, drei Schweine vergnügen

sich beim Baden, aus brummigen

Eisbären werden liebevolle Väter,

Pferde werfen ihre Reiter ab und das

längste Tier der Welt passt doch

noch in die Musik. Ein tierisches

Vergnügen mit Geschichten zum

Zuhören und Staunen, vor allem

aber zum Miterfinden, Mitsingen

und Mitspielen.

Die nächste Darbietung kennt jedes

Kind: „Dornröschen“ kehrt - dank

dem Theater Lille Kartofler - zurück.

Am 15. Mai ist es soweit. Wie

jeder aus dem Märchen weiß, verflucht

auch in diesem Stück die

dreizehnte Fee das kleine Röschen,

weil sie nicht eingeladen war. So soll

sich Dornröschen an ihrem fünfzehnten

Geburtstag an einer Spindel

stechen und tot hinfallen.

Den Abschluss der Kindertheaterreihe

macht Peter Becker am 5. Juni

mit seinem „Clown Pibi Glix.

Local Heroes-Woche in Schwerte

Auch das schlechte Wetter schreckte Künstler und Zuschauer nicht.

statt, sondern wurde in die Halle 3

verlegt. Und die Veranstalter hatten

recht, pünktlich mit Beginn der Eröffnung

goss es in Strömen.

Überhaupt begleitete ständig wech-

selndes Wetter die Woche in

Schwerte. Nicht nur die Eröffnungsfeier

musste deshalb ins Trockene

verlegt werden.

Eine Vielzahl an Veranstaltungen

Clown Pibi Glix ist unterwegs von

Pupshausen nach Schnöselsdorf.

Doch auf seinem Weg verpasst er

seinen Zug um nur fünf Minuten.

Was alles so los ist auf dem Bahnsteig,

wenn ein Clown auf den

nächsten Zug wartet, erlebt das Publikum

in einem turbulenten, sehr

unterhaltsamen und mitreißenden

Programm aus Clownerie, Slapstick,

verblüffender Jonglage und

Zauberei. Es wartet eine faszinierende

Clowntheatershow für große

und kleine Leute.

Karten zu den einzelnen Vorstellungen

können bereits im Vorverkauf

für 4 Euro pro Person in der

Ruhrtalbuchhandlung gekauft werden.

An der Tageskasse gibt es einzelne

Restkarten. Die Karten im

Vorverkauf gibt es monatlich neu

und zwar immer ab dem ersten

Mittwoch, nach der jeweils letzten

Veranstaltung.

Außerdem werden für alle Vorstellungen

folgende Abonnements angeboten:

Die Abo-Karte „10 aus 10“

kostet 30 Euro pro Person und ermöglicht

den Besuch aller Veranstaltungen.

Die Abo-Karte „7 aus

10“ kostet 25 Euro und ermöglicht

den Besuch von sieben frei gewählten

Veranstaltungen der Reihe.

Alle Aufführungen im Rahmen der

Kindertheaterreihe sind geeignet

für Kinder ab 4 Jahre. Die Altersbegrenzung

sollte im Interesse der

Kinder unbedingt beachtet werden.

Abo-Karten und weitere Informationen

sind erhältlich bei Elvira Würzebesser

vom Jugendamt, Zimmer

221, Rathaus I, Rathausstraße 31,

Tel. 02304-104378 oder per E-Mail

unter elvira.wuerzebesser@stadtschwerte.de.

hatte Schwerte zu bieten. Zu den

Höhepunkten zählten zweifelsohne

– neben der Eröffnung – Tanztheater

oder aber „Dreigroschenoper“.

Und, neben der Verleihung des

Schwerter Kleinkunstpreises, lud

das Welttheater der Straße am letzten

August-Wochenende wieder zu

zahlreichen, nicht nur kulinarischen

„Leckerbissen“ ein. Leider

sprachen auch hier häufig Schauer

und Platzregen eine deutliche Sprache,

dennoch ließen sich Künstler

und Zuschauer nicht erschüttern.

Die Darbietungen waren gut besucht.

Schwerte ließ „seine Künstler“ nicht

im Regen stehen.


In Zeiten der Krise reagieren die

Menschen oftmals viel klüger als

man bisweilen glaubt. So halten

sie schon bei den ersten Vorboten

schlechter Zeiten ihr Geld stärker

zusammen als dem Staat lieb ist,

denn der muss dann wieder mehr

Geld in die Wirtschaft pumpen,

um diese wieder künstlich zu beleben.

Die Menschen verhalten

sich hier äußerst rational, und das

ist derzeit auch beim Gold zu beobachten.

Während nämlich vermögendere

Anleger durchaus zu Goldkäufen

neigen, gibt es eine große und anhaltende

Welle von Goldverkäufen,

die sich eher unspektakulär

vollzieht. Während der Goldpreis

mit 900 € pro Feinunze (31,10

Gramm) um seinen historischen

Höchststand pendelt, verkaufen

viele den ererbten Goldschmuck

der Mutter, Großmutter oder Tante,

„versilbern“ die goldene Uhr

vom Großvater. Alles unüberlegter

Unsinn? Keineswegs! Eher

eine Folge nüchterner Beurteilung

des Chance-Risiko-Verhältnisses.

Die Menschen verhalten sich hier

eher wie professionelle Anleger an

der Börse: Wer jetzt verkauft, bekommt

einen Preis nahe am histo-

Goldene Zeiten:

Viele handeln wie die Profis und

verkaufen Gold nahe am Höchststand

rischen Höchststand und kann –

dank einer geringen Inflationsrate

- günstig dafür andere Waren

kaufen.

„Am Golde hängt, zum Golde

drängt doch alles“, heiß es bekanntermaßen

in Goethes Faust.

In Zeiten der Banken- und Finanzkrise,

Griechenland-Krise

und der exorbitanten Staatsverschuldungslage

vor allem Europas

und dem damit verbundenen Rekordkurs

beim Gold fürwahr ein

zeitloser Vers. Immer mehr Menschen

machen sich offenbar - und

das zu Recht - Gedanken darüber,

was unser Geld in 10 Jahren noch

wert sein wird und denken darüber

nach, wie sie sich am besten

vor Inflation schützen können.

Der Gedanke an Gold liegt in Krisenzeiten

bei den Deutschen besonders

nahe, denn Gold hat anders

als Papiergeld letztlich einen

zeitlosen Wert, man kann es kaufen

und besitzen, ohne dass jemand

davor erfährt. Man kann es

entsprechend vererben und hat

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immer einen „bleibenden Wert“.

Gold ist eben nicht unendlich verfügbar

wie Geldscheine, die bei

Bedarf beliebig gedruckt werden

können. Goldvorkommen sind

begrenzt und können nicht in beliebiger

Größenordnung gefördert

werden. So denken viele, die sich

noch an die Zeit der Inflationen in

Deutschland selbst erinnern können

oder den „Inflationshorror“

aus Erzählungen von Eltern und

Großeltern verinnerlicht haben.

All das ist nicht falsch – und doch

ist der Mythos vom Gold als risikolose

Rundum-Versicherung gegen

alle Spielarten der Vermögensvernichtung

irreführend. Das

glänzende Edelmetall hat nämlich

auch seine dunklen Seiten. Für

sehr vermögende Zeitgenossen ist

eine 15prozentige Gold-Vermögensbeimischung

sicher kein Fehler

– für den normalen „Mittelstandsinvestor“

ist die Investition

in das Edelmetall schlicht eine

Spekulation, die wie jede Spekulation

auch nach hinten losgehen

kann. Zwar hat sich der Goldpreis

in den letzten Jahren vervielfach,

aber es ist längst nicht sicher, dass

die starke Aufwärtsentwicklung

beim Gold angesichts guter Wirtschaftsprognosen

in Deutschland

und Übersee und wieder satter

Unternehmensgewinne so weitergehen

wird. Gold kann darüber

hinaus in seinem Wert stark

schwanken und erwirtschaftet

keine Zinsen.

Ein Beispiel aus der Historie: So

machte derjenige 20 Jahre lang (!)

keine Gewinne, der Ende 1980

Gold kaufte. Wer also wollte heute

versprechen, dass sich bei einer

wieder gut laufenden Weltwirtschaft

und moderaten Inflationsraten

der Goldpreis noch einmal

verdoppeln könnte?

Könnte es da nicht besser sein,

jetzt Kasse zu machen? Viele gehen

offenbar derzeit auf „Nummer

sicher“.

25


26

Ernst-Gremler-Straße: Neubau wurde

offiziell eingeweiht

Im Rahmen einer offiziellen Einweihungsfeier

und einem anschließenden

Straßenfest wurde das Projekt

„Neubau der

Ernst-Gremler-Straße“ Ende August

beendet und das Bauwerk an-

schließend an die Stadt Schwerte

übergeben. Neben offiziellen Gästen

waren alle interessierten Schwerterinnen

und Schwerter zu der Einweihungsfeier

eingeladen.

Nach einem offiziellen Teil, bei dem

das Projekt zunächst noch einmal

vorgestellt wurde und anschließend

die Übergabe an die Stadt Schwerte

erfolgte, ging die Feier direkt in den

gemütlichen Teil über. Eingeladen

zu der Einweihungsfeier hatte die

Interessengemeinschaft „Ernst-

Gremler-Straße“, der die an der

Straße anliegenden Unternehmen

und Firmen angehören.

Die Fahrbahn, die bis dato nur noch

aus Schlaglöchern bestand, wurde

Der „Neubau Ernst-Gremler-Straße“ wurde Ende August offiziell eingeweiht.

Jetzt ist es offiziell:

Die Neutrale Koordinierungsstelle

Gebäudeenergieberatung an der

Kreishandwerkerschaft Hellweg-

Lippe war 2009 der effizienteste

Partner der Kampagne „Haus sanieren

– profitieren“ der Deutschen

Bundesstiftung Umwelt.

700 eingetragene Energiechecks

durch die Neutrale Koordinierungsstelle

wurden jetzt vom Leiter

der Kampagne „Haus sanieren

– profitieren“, Stefan Rümmele

bestätigt.

Insgesamt wurden in der Region

der Kreise Soest, Unna und der

kreisfreien Stadt Hamm weit über

1000 Energiechecks durchgeführt.

Zu diesem außerordentlichen Erfolg

gratulierte Stefan Rümmele

den „Machern“ dieses Erfolges an

der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe,

dem Leiter der Koordinierungsstelle

Bernd Metzig

nun auf eine Breite von 6,50 Meter

ausgebaut. Außerdem wurde ein

1,50 Meter breiter Gehweg angelegt.

Die Kosten für die Instandsetzung

der Ernst-Gremler-Straße teilten

sich die Stadt Schwerte und die Interessengemeinschaft.

So beteiligte sich die Stadt mit einem

finanziellen Beitrag in Höhe

von 114.209,31 Euro brutto. Rund

225.000 Euro steuerten die ansässigen

Unternehmen bei.

DRK-Blutspendemobil parkte vor dem EKS

Wie wichtig das Blutspenden gerade

während der Sommerferien ist, darauf

machte das Evangelische Kran-

Chefarzt Prof. Dr. Harald W. Lösgen war

einer der ersten Blutspender

kenhaus Schwerte mit einer besonderen

Aktion zusammen mit dem

DRK-Blutspendedienst West aufmerksam.

Am vorletzten Dienstag

im August parkte dazu das DRK-

Blutspendemobil vor dem Eingang

des EKS. Der Chefarzt der Inneren

Abteilung I des EKS, Prof. Dr. Harald

W. Lösgen, ging zu diesem besonderen

Termin mit gutem Beispiel

voran und spendete seine 500

ml Blut als einer der Ersten.

Zeitweise bildeten sich sogar

Schlangen vor dem Mobil. Ein Zeichen,

wie groß die Spendenbereit-

Neutrale Koordinierungsstelle Gebäudeenergieberatung:

Bundesweit effizientester Partner der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“

Stefan Rümmele (Mitte), Projektleiter der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der

DBU, gratuliert Bernd Metzig (re.), Leiter der Neutralen Koordinierungsstelle Gebäudeenergieberatung,

und seinem Mitarbeiter Uwe Kipping (li.), zu deren Erfolg.

und dem Energiecheck-Berater

Uwe Kipping.

Den kostenlosen Energiecheck

kann jeder interessierte private

Immobilienbesitzer bei der Neutralen

Koordinierungsstelle an der

Kreishandwerkerschaft Hellweg-

Lippe anfordern. Geschulte Fachkräfte

führen bei Hausbesitzern

einen ersten kostenlosen Energie-

Check durch. In ca. 30 bis 45 Minuten

erhält der Hausbesitzer / die

schaft in der Ruhrstadt war. Das

EKS und der Blutspendedienst bedanken

sich dafür bei den Schwertern!

Fakt ist: Nicht nur Familien, die in

die Ferien gefahren sind, sondern

auch langjährige Blutspenderprofis

„nehmen sich eine Auszeit“, wenn

die Temperaturen im Freien zu heiß

sind. Manchmal wird aus Angst vor

Kreislaufproblemen von der Blutspende

Abstand genommen. Dabei

können Frauen, ohne jegliches gesundheitliches

Risiko, vier Mal und

Männer sogar sechs Mal im Jahr

Blut spenden. Wichtig ist nur, dass

vor der Spende ausreichend Flüssigkeit

zu sich genommen wird.

Daran haperte es auch beim Termin

vor dem EKS nicht, denn hier wurden

Kaltgetränke wie Cola und Mineralwasser

angeboten. Egal wie

heiß oder kalt es weitergeht, täglich

werden bis zu tausend Blutspenden

im Regierungsbezirk Arnsberg von

Menschen benötigt, die auf Spenderblut

angewiesen sind.

Blut spenden kann jeder im Alter

zwischen 18 und 72 Jahren. Erstspender

bis zum 69. Lebensjahr.

Hausbesitzerin einen Überblick

über den energetischen Stand der

8 Haupt-Hausbauteile des Hauses

und die möglichen Energieeinsparpotentiale.

Und dies, in einer Form, die auch

für Laien verständlich ist.

Damit erhalten die Hauseigentümer

grundsätzliche Entscheidungshilfen

für die Planung von

Energieeinsparmaßnahmen in

Form einer energetischen Sanierung.

Erste ergänzende Frage beantwortet

der Energiecheckberater.

Um den Hausbesitzern zu helfen,

hat die Kreishandwerkerschaft

Hellweg-Lippe die Neutrale KoordinierungsstelleGebäudeenergieberatung

eingerichtet, die sanierungswilligen

Hausbesitzern mit

Rat und Tat weiterhilft.

(Kontakt: Tel.: Herr Kipping

02921-892313 oder Mail energieinfo@kh-hellweg.de).


Im Zeichen der Hansebeziehungen

Schwertes steht das Historische

Spiel in den Herbstferien 2010, das

im Rahmen des TWINS-Projektes

der Kulturhauptstadt 2010 stattfindet.

Zwanzig Jugendliche - 5 Jungs

und 15 Mädchen zwischen 11 und

18 Jahren, mit 5 Betreuerinnen aus

der Schwerter Partnerstadt Nowy

Sacz in Polen, haben sich zum Spiel

angekündigt. Sie werden als Kaufleute

aus Danzig am mittelalterlichen

Leben im Spieldorf Argeste im

Elsebad teilnehmen und die Spielgeschichte

aktiv mitgestalten.

Um das Jahr 1399 herum: Ein

schweres Schicksal hat die wohlhabende

Svierter Bürgerfamilie Haderlump

getroffen. Der erste Versuch,

als Hansekaufmann mit

gerade geknüpften Beziehungen zu

Danziger Händlern, ist in den Fluten

der Ostsee versunken. Alles

Geld der Familie und sein eigenes

Leben hat Engelbert Haderlump dabei

verloren. Davon ungetrübt

Bei Frauen und Männern stehen

schöne Zähne hoch im Kurs. 48

Prozent der Männer und sogar 68

Prozent der Frauen legen großen

Wert auf hochwertige Zahnbehandlungen.

Dies ergab eine bundesweite,

repräsentative Umfrage

im Auftrag einer großen Versiche-

rung und entspricht – so die Erfahrungen

von Dr. Matthias Mertens

(Schwerte) und Dr. Bernd

Volker Dresp (Iserlohn) – auch

dem Empfinden der Schwerter.

Beide bieten seit Jahren zahn-

medizinische Problemlösungen

am Evangelischen Krankenhaus

Schwerte an und vernetzen damit

Zahnheilkunde mit fachübergreifender

Medizin. Über 80 Prozent

der Erwachsenen sind von einer

Historisches Spiel in den Herbstferien

Ein weiteres historisches Spiel findet in den Herbstferien statt. Anmeldungsformulare

gibt’s im Ruhrtalmuseum und unter www.ruhrtalmuseum.de zum Herunterladen.

herrscht in Svierte geschäftiges

Treiben, denn die Kaufleute Molderpass

haben dem Rat angezeigt,

dass Geschäftspartner aus Danzig

demnächst eintreffen werden. Offensichtlich

wollen sie sich in Svierte

niederlassen und ein Kontor eröffnen.

Auf Nachfrage des Gabriel

Schlegeldrop, seines Zeichens

Zunftmeister der Schmiede, deuten

Erkrankung des Zahnhalteapparates

betroffen. Dabei reicht die

Skala von der einfachen Zahnfleischentzündung

bis zur rasch

fortschreitenden Zerstörung des

Zahnhalteapparates (Parodontose).

Folgen sind u. a. optisch

länger werdende Zähne durch

Zahnfleischrückgang über Zahnlockerung

bis hin zum Zahnverlust.

Außerdem belegen zahlreiche

Untersuchungen, dass an

Parodontose Erkrankte z. B. ein

höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko

haben oder sich eine

Zuckerkrankheit schlechter behandeln

lässt.

Die Behandlung akuter und chronischer

Zahnfleischerkrankungen

sowie Zahnfleischkorrekturen

nach neuesten zahnmedizinischen

Methoden haben den Erhalt

der Zähne als vorrangigstes Ziel.

Bei unvermeidbarem Zahnverlust

ersetzen künstliche Wurzeln (Implantate)

das Original auf nahezu

perfekte Weise, damit Sie wieder

kraftvoll zubeißen und unbeschwert

lachen können. Am EKS

werden Disziplinen wie z.B. Implantat-

und Parodontalchirurgie

von den beiden erfahrenen Zahnmedizinern

zusammen mit renommierten

Fachärzten des EKS

in der „Privatklinik an der Ruhr“

Sonderveröffentlichung

sie an, dass die Gäste hauptsächlich

an der Ausweitung ihres Eisenhandels

interessiert sind. Das scheint

für die ortsansässigen Schmiede ein

lukratives Geschäft zu werden.

Aus einer anderen Ecke wird gemunkelt,

dass die Familie Haderlump

bankrott ist und Kaufleute aus

Danzig auf die Begleichung ihrer

Schulden warten. Auch der Bürger-

Schöne Zähne und Gesundheit sind eng „verzahnt“ –

Zahnbetterkrankung hat Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand

angeboten. Mit der direkten Ankunde und die Möglichkeit des

bindung an das Krankenhaus stationären Aufenthalts für Pati-

bestehen RZ-eks-anzeige_hoch_96x125:Layout alle operativen Vorausenten 1 auch 09.09.2010 bei größeren 13:54 Eingrif- Uhr Se

setzungen für moderne Zahnheilfen. Gehobener Anspruch!

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Behandlungen auf hohem Niveau für Ihr eigenes Wohlergehen

Implantologie

Parodontologie

meister und der Rat der Stadt beschäftigen

sich seit längerem mit

den Haderlumpschen, deren Haus

immer mehr verlottert und die offensichtlich

nicht mehr in der Lage

sind, ihren Pflichten als Bürger der

Stadt Svierte nachzukommen.

Aber der Stadt geht es gut. In der

letzten Ratssitzung hat man sogar

beschlossen, die Kirche in neuem

Glanz erstrahlen zu lassen. Nur

manche Einwohner der Stadt beschleicht

ein ungutes Gefühl, ob der

offensichtlichen Veränderungen,

die sich ankündigen. Ob diese Zukunft

Gutes verheißt?

Wer als mittelalterlicher Bürger und

Handwerker die Geschicke der

Stadt Svierte mitgestalten möchte,

sollte sich rasch anmelden. Das Historische

Spiel findet in der ersten

Woche der Herbstferien vom 11. -

16. Oktober, jeweils von 10 bis 16

Uhr statt. Teilnehmen können Kinder

und Jugendliche ab 8 Jahren.

Ästhetische Zahnheilkunde

Ästhetische Zahnheilkunde

Dr. med. dent. Matthias Mertens

(l.) und Dr. med. dent. Bernd Volker

Dresp (r.) bieten Ihnen in der „Privatklinik

an der Ruhr" ästhetische

Zahnheilkunde unter Einbeziehung

Ihrer individuellen Wünsche

an. Ihre Zufriedenheit und Ihr

strahlendes Lächeln sind unsere

vorrangigen Ziele.

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27


Wer sind wir?

Im Jahre 1905 versammelten sich

Freunde der Theaterkunst in Ergste

in der Gaststätte Jäger (später

Böddeker), um einen Theater-

verein mit Namen „Drama-

tischer Dilettantenverein Hohen-

zollern“zu gründen und als Laien

(im damaligen Sprachgebrauch:

Dilettanten) Theaterstücke wie

Dramen, Lustspiele, Bauerntheater,

Sketche usw. aufzuführen.

Dieser Tradition fühlen sich die

115 aktiven und passiven Mitglieder

auch heute noch verpflichtet.

Im Ensemble rund um die Bühne

finden sich Menschen aller Alters-

28

Volksbühne Ergste 1905 e.V.

und Berufsklassen zusammen, um

ihre schauspielerischen, handwerklichen

und sonstigen vorhandenen

kreativen Fähigkeiten zu erproben.

Was wollen wir?

Der Verein pflegt das Volksbühnen

und Heimatspiel und möchte mit

seinen überwiegend heiteren Stü-

1925 wurde die erste Frau in den Verein aufgenommen. Elfriede Schäfer im Kreis ihrer

Mitspieler zum Stück „Die Heldin von Tirol“

cken sein Publikum in Ergste,

Schwerte und Umgebung für ein

paar unterhaltsame Stunden die

Sorgen des Alltags vergessen lassen.

Unsere Aufführungen verstehen

wir auch als einen Beitrag zum Kulturangebot

unserer Heimatstadt

Schwerte.

2006 Aufführung des Stückes „Dem Himmel sei Dank“

2007 Heide Franz, Eva Weidlich und Britta Jentsch in „Diamantenroulette“

Was machen wir?

Das Ensemble der Volksbühne studiert

jedes Jahr zwei Theaterstücke

ein. Bei Bedarf werden auch Weihnachtsmärchen,

Sketche, Moritaten,

z. B. für die Bereicherung des

Schwerter Stadtfestes, eingeübt.

Die Aufführungen finden im Frühjahr

und im Herbst statt. Traditionsgemäß

beginnen wir den Reigen

der Aufführungen mit der Premierenvorstellung

auf der Bühne der

Grundschulturnhalle in Ergste. Es

folgen eine weitere Vorstellung in

Ergste und anschließend zwei Vorstellungen

in Schwerte.

Spielort in Schwerte ist das Kulturzentrum

Rohrmeisterei. Die Sonntagsnachmittagsvorstellung

ist besonders

wegen des vor der

Aufführung angebotenen reichhaltigen

Kuchenbüfetts sehr beliebt.

Zum Einstudieren der ausgewählten

Theaterstücke treffen sich die

Mitglieder jeden Mittwochabend

um 20 Uhr in der Turnhalle der

Grundschule in Ergste. Die Schauspieler

proben unter den kritischen

Augen des Spielleiters das ausgewählte

Theaterstück, andere Mitglieder

überlegen und realisieren

die zum Stück passende Bühne und

deren Ausgestaltung; weitere Mitglieder

beschäftigen sich mit der

Frage, mit welchen Kostümen und

Frisuren das Stück wirkungsvoll gestaltet

werden kann. Ergänzend zu

den regelmäßigen Treffen am Mittwochabend,

treffen sich die Vereinsmitglieder

alle 3 Monate zum

Stammtisch. Der regelmäßige Familienwandertag

sowie ein Tagesausflug

und Nikolaus- und Weihnachtsfeiern

gehören zum festen

Bestandteil des Vereinslebens.

Durch Spenden unterstützt die

Volksbühne Ergste jedes Jahr karitative

und kulturelle Einrichtungen

unserer Stadt. Wenn Sie uns kennenlernen

möchten, besuchen Sie

uns doch einmal bei den Proben

oder kommen Sie zu einer unserer

Vorstellungen.

Weitere Informationen über den

Verein und seine Mitglieder finden

Sie im Internet unter www.volksbuehne-ergste.de.

2010 Die Akteure der Volksbühne bei Proben zum Stück „Schöne Ferien“


Fiat ist europaweit der Hersteller

mit dem geringsten CO2-Ausstoß

seiner Flotte (durchschnittlich

127,8 g/km im Jahr 2009) - und

das ist alles andere als ein Zufall.

Denn Fiat setzt konsequent auf

hochmoderne Antriebstechnologien.

Jüngstes Beispiel dafür ist

der völlig neu entwickelte Zweizylinder-Benziner

TwinAir, der im

Fiat 500 Weltpremiere feiert.

Die besonders umweltfreundliche

Modellvariante des italienisch-

en City-Flitzers (Normverbrauch

kombiniert 4,0 Liter/100 km,

CO2-Ausstoß 92 g/km, jeweils

mit automatisiertem Dualogic-

Getriebe) ist in Deutschland ab

25. September 2010 erhältlich. Der

Fiat 500 TwinAir steht in vier

Ausstattungsversionen zwischen

12.900 Euro und 16.900 Euro zur

Wahl. Für das Cabriolet Fiat 500C

TwinAir mit dem einzigartigen

Stoffrollverdeck beträgt die Preisspanne

15.700 Euro bis 19.300

Euro (drei Ausstattungsvarianten).

Drei Faktoren sind es, durch die

Fiat neue Maßstäbe in Sachen

Verbrauch setzt. Erstens: Der auf

nur 875 Kubikzentimeter reduzierte

Hubraum ist ein Paradebeispiel

für das sogenannte Downsizing,

also die Verwendung

Einladung zum fiat eco day

25. september 2010 • 9.00 – 16.00 Uhr

Endlich ist es soweit: Der neue TwinAir-Benzinmotor ist da!

Entdecken Sie den umweltfreundlichen Motor live bei unserem

Fiat Eco Day am 25. September 2010 und lassen Sie sich begeistern!

Profi tieren Sie an diesem Tag zusätzlich von unserem TOP-Angebot :

Fiat Panda Dynamic Kurzzulassungen für nur 8.990 € 1 inkl.

Überführung und vielen Extras wie z.B. Klimaanlage, Radio mit CD,

Zentralverriegelung und elektr. Fensterheber in verschiedenen Farben.

Also nicht entgehen lassen – wir freuen uns auf Ihren Besuch und

erwarten Sie bei leckeren italienischen Snacks und Getränken.

1 Kurzzulassungs-Angebot bezogen auf den Fiat Panda Serie 2 Dynamic 1.2 8V Eco 3 (EZ 09/2010);

Listenneupreis inkl. 750 € Überführung und Sonderausstattungen entspricht 13.140 €; Angebot nur solange

der Vorrat reicht. 2 Preisvorteil ggü. der UVP des Herstellers für ein gleichartig ausgestattetes Serienmodell.

3 Kraftstoffverbrauch (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG: innerorts 6,6; außerorts 4,1; kombiniert 5,0.

CO2-Emissionen (g/km): kombiniert 119.

Fiat Automobil Vertriebs GmbH

Niederlassung Dortmund

www.fiat-rhein-ruhr.de

Fiat 500 TwinAir

startet am 25. September

kleinerer Motoren mit weniger

innerer Reibung. Zweitens: Ein

Turbolader sorgt für ein Leistungs-

und Drehmomentniveau

auf dem Niveau eines größeren

Vierzylinders. Drittens: Die elektrohydraulische

Ventilsteuerung

MultiAir ermöglicht durch den

Verzicht auf die Einlassnockenwelle

eine völlig variable Ventilsteuerung.

Durch MultiAir steigt

die Leistung um zehn Prozent

gegenüber einem konventionellen

Motor gleichen Hubraums.

Gleichzeitig verbessert sich das

Drehmoment um 15 Prozent. Verbrauch

und CO2-Emissionen sinken

aufgrund der MultiAir-Technologie

parallel dazu um zehn

Prozent. Im TwinAir-Motor werden

nun erstmals diese drei Tech-

Sonderveröffentlichung

nologien in einem Zweizylinder-

Konzept vereint. Sie machen das

TwinAir-Triebwerk zum weltweit

ökologischsten Benziner für Pkw.

Zwei parallel zur Kurbelwelle mit

gleicher Drehzahl laufende Ausgleichswellen

sorgen darüber

hinaus für eine bei bisherigen

Zweizylinder-Triebwerken unerreichte

Laufruhe. Der neue Zweizylinder-Motor

leistet in Fiat 500

TwinAir und Fiat 500C TwinAir

kräftige 63 kw (85 PS), das maximale

Drehmoment beträgt 145

Newtonmeter.

Er beschleunigt beide Modellvarianten

in 11,0 Sekunden auf 100

km/h, die Höchstgeschwindigkeit

beträgt 173 km/h. Mit Fünfgang-

Handschaltung verbrauchen Fiat

500 TwinAir und Fiat 500C TwinAir

durchschnittlich 4,1 Liter

Benzin pro 100 Kilometer Fahrt,

der CO2-Ausstoß beträgt 95 g/

km. Ausgerüstet mit der Dualogic-Automatik

sinken diese Werte

sogar auf 4,0 l/100 km bzw. 92 g/

km. Sparsamkeit und Fahrspaß

bei den neuen TwinAir-Versionen

des Fiat 500 gehen dabei eine besonders

enge Allianz ein. Ebenfalls

serienmäßig stellt das Twi-

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nAir-Triebwerk zwei Betriebs-

arten zur Verfügung. Sobald der

minimale Verbrauch allein im

Vordergrund steht, kann mittels

eines Schalters im Cockpit vom

Modus „Normal“ in „Eco“ gewechselt

werden. In diesem Fall

reduziert die Fahrzeugelektronik

das maximale Drehmoment auf

100 Newtonmeter. Die Leistung

wird analog auf 57 kW (78 PS) zurückgenommen.

Parallel schaltet

die elektronische Dualdrive-Servolenkung

automatisch in die

Betriebsart „City“, um den Kraftaufwand

beim Rangieren zu erleichtern.

Zusätzlich sind Fiat 500

TwinAir und Fiat 500C TwinAir

serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik

ausgestattet. Sie deaktiviert

den Motor, sobald er an der

Ampel oder anderen Standphasen

nicht benötigt wird. Zur Weiterfahrt

wird das Triebwerk durch

Druck auf das Kupplungspedal

(Schaltgetriebe) respektive das

Gaspedal (Dualogic) erneut gestartet.

Die Start&Stopp-Automatik reduziert

den Verbrauch im Stadtbetrieb

um bis zu zwölf Prozent.

Generell erleichtert bei manuellem

Getriebe zudem eine Schaltpunktanzeige

(GSI = Gear Shift

Indicator) das Fahren in der stets

sparsamsten Übersetzungsstufe.

Abbildung zeigt Sonderausstattung.

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Tel.: 0231 79308-0

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29


30

Die Erfolgsgeschichte „becom“

begann im TechnologieZentrum

Detlef Linde, Mitglied der

Geschäftsleitung von Computacenter.

Der Computerexperte „becom“

schrieb Erfolgsgeschichte im TechnologieZentrum

Schwerte: Als IBM

Business Partner begann 1997 der

Aufbau des Kerngeschäfts in Hardware,

Software und Services. Im

Jahr 2000 erfolgte die Zertifizierung

zum IBM Premier Business

Partner. Diese Partnerschaft erhielt

die becom als erstes Unternehmen

in Deutschland. Gleichzeitig wurden

die Schwerter für den Vertrieb

aller IBM Server Plattformen autorisiert.

Bis zu ihrem Umzug aus

dem TechnologieZentrum in den

TechnoPark Schwerte Ende 2003

vergrößerte sich die Mietfläche von

becom kontinuierlich bis auf ca.

1.300m2. Dies war mehr als 20%

Dortmunder Schüler und Bewerber

um Ausbildungsplätze zeichnen sich

durch ihre soziale Kompetenz und

Motivation aus: Das ist das Ergebnis

einer Umfrage unter 421 Unternehmen

aus den Branchen Produktionswirtschaft,

IT und Logistik. Im Rahmen

des Fachkräftemonitorings hat

die Wirtschaftsförderung Dortmund

zudem auch den Ausbildungsmarkt

in der Stadt untersucht.

„Schon heute ist die Verfügbarkeit

von Fachkräften ein wesentliches

Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit

von Städten und Regionen“,

erklärt Rasmus Beck, der als Projekt-

der Gesamtmietfläche im TechnologieZentrum.

Auch nach dem Einzug

in den TechnoPark Schwerte

hielt der Aufwärtstrend an. becom

steht für innovative Konzepte in

den Bereichen Consulting & Services

sowie Hard- und Software. Als

einer der größten IBM Premier

Business Partner berät das Unternehmen

mit viel Erfahrung mittelständische

und große Unternehmen

bei allen zentralen Fragen zur IT-

Infrastruktur.

Dank zahlreicher Kooperationen

mit renommierten Unternehmen

der IT-Branche bietet becom ganzheitliche

Lösungen, ergänzt durch

umfassende Services. Mit Wirkung

zum 1. April 2010 ist becom ein Unternehmensbereich

der Computacenter

AG & Co. oHG. Computacenter

ist Europas führender

herstellerübergreifender Dienstleister

für Informationstechnologie.

Kundennähe bedeutet für das Unternehmen,Geschäftsanforderungen

zu verstehen und präzise darauf

einzugehen. Auf dieser Basis entwickelt,

implementiert und betreibt

becom maßgeschneiderte IT-Lösungen.

Im Jahr 2009 erwirtschaftete

Computacenter mit 10.200 Mitarbeitern

einen Umsatz von rund

2,50 Milliarden Pfund.

Jeder Tag sollte ein „Tag der Familie“ sein

Beratungsprogramm für familienfreundliche

Unternehmen / Rendite bis zu 25 Prozent

Familien sind ein wichtiger Eckpfeiler

unserer Gesellschaft - daran

erinnert jedes Jahr im Mai der „Tag

der Familie“ der Vereinten Nationen.

Auch das Beratungsprogramm FamUnDo

- Familienbewusste Unternehmen

in Dortmund - rückt die

Familie in den Fokus. Es gibt Antworten

auf die Frage, wie sich Familie

und Beruf vereinbaren lassen -

und das weit über den Aktionstag

hinaus. Nach der erfolgreichen

Erstauflage startete kürzlich die

zweite Runde des Projekts. Hierzu

können sich Betriebe noch anmelden.

Das Beratungsprogramm FamUnDo

des Dienstleistungszentrum

Wirtschaft (DLZW) berät

Unternehmen auf dem Weg zu

mehr Familienfreundlichkeit und

unterstützt sie bei der Umsetzung

konkreter Maßnahmen. Diese sind

individuell ganz unterschiedlich

und reichen von der Bügelhilfe bis

hin zum Betriebskindergarten. „Oft

kommen Betriebe in Sachen Familienfreundlichkeit

schon mit einigen

kleinen Maßnahmen einen großen

Schritt weiter“, sagt Udo Mager, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung

Dortmund.

„FamUnDo“ bietet den teilnehmenden

Unternehmen nicht nur Denkanstöße,

sondern begleitet sie auch

mit Rat und Tat bei der Maßnahmenumsetzung.“

Fünf thematische

Workshops zeigen den teilnehmenden

Betrieben zunächst Optimierungspotenzial

auf und bieten eine

Lob für Dortmunds Schüler und Bewerber

manager bei der Wirtschaftsförderung

Dortmund das Fachkräftemonitoring

organisiert. „Qualifizierte

Facharbeiter wie Techniker und

Meister werden am Arbeitsmarkt

weiter gefragt sein.“ Rekrutiert werden

sie vor allem durch die Ausbildung

in Unternehmen vor Ort. So ist

die betriebliche Ausbildung neben

den Hochschulen das Rückgrad eines

starken Wirtschaftsstandortes,

an dem neue Technologien, Produkte

und Verfahren qualifiziert betrieben

und umgesetzt werden. Für die

Wirtschaftskraft einer Stadt ist es

daher wichtig, dass der Übergang

von der Schule in den Beruf möglichst

reibungslos gelingt und viele

Unternehmen in die Ausbildung investieren,

um Fachkräfte zu rekrutieren.

Die Wirtschaftsförderung

Dortmund hat deshalb 421 Unternehmen

aus den Branchen Produktionswirtschaft

(68), IT-Wirtschaft

(168) und Logistik (185) zu Ihren

Ausbildungsangeboten und der

Qualität der Bewerber befragt. Eine

Erkenntnis: In der mittelständisch

Plattform zum Erfahrungsaustausch.

Daneben ist eine dreitägige

Beratung vor Ort in den Betrieben

selbst Bestandteil des auf sieben

Monate angelegten Projekts. Dabei

stellen die Unternehmen gemeinsam

mit professionellen Beratern

individuelle Maßnahmen speziell

für ihren Betrieb zusammen und

machen sich - mit tatkräftiger Unterstützung

- an deren Umsetzung.

Im Anschluss bewertet eine Prüfungskommission

die Ergebnisse

und zeichnet die erfolgreichen Betriebe

als „Familienbewusste Unternehmen

in Dortmund“ aus. Sieben

davon gibt es in Dortmund

bereits:

Die Teilnehmer der ersten Runde

von FamUnDo nahmen ihre Urkunden

entgegen. Unternehmen

aus den unterschiedlichsten Branchen

waren bei der Erstauflage dabei

- von der Bäckerei über ein Hotel

und einen Gerätebauer bis hin zum

Experten für Sicherheitstechnik.

Insgesamt 39 Maßnahmen haben

sie umgesetzt und damit gezeigt,

dass jeder Betrieb, unabhängig von

Größe und Mitarbeiterzahl, etwas

bewegen kann. Ihr Einsatz lohnt

sich: Eine Modellrechnung der Prognos

AG, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriumsdurchgeführt

wurde, zeigt, dass sich

Familienfreundlichkeit bezahlt

macht:

Unternehmen, die in entsprechende

Maßnahmen investieren, können

mit einer Rendite von bis zu 25 Prozent

rechnen.“

geprägten Produktionswirtschaft

bieten deutlich mehr als die Hälfte

der befragten Unternehmen Ausbildungsplätze

in größerer Zahl an. In

den Branchen IT und Logistik bildet

hingegen nur knapp ein Drittel aus.

Die Gründe dafür sind vielfältig:

Eine überwiegende Mehrheit gibt an,

dafür im Moment noch zu klein zu

sein. Mittelfristig wollen aber auch

diese Unternehmen Ausbildungsplätze

anbieten. Ein anderer Teil arbeitet

sehr technologie- und wissensorientiert.

Hier finden eher

Hochschulabsolventen einen Arbeitsplatz.


„Nacht der Ausbildung“ erfolgreich

16 Unternehmen zogen positive Bilanz / Veranstaltung 2011 bereits in der Planung

Die 1. Dortmunder „Nacht der

Ausbildung“ war ein Erfolg: Die 16

beteiligten Unternehmen zogen

eine positive Bilanz und die Jugendlichen,

die als Sieger des Gewinnspiels

ausgelost wurden, erhielten

ihre Preise.

Weg von der Schulbank, rein in

den Job. Das klappt am besten mit

guten Schulnoten und auch mit guten

Kontakten. Gut 2.500 Jugendliche,

Eltern und Lehrer nahmen deshalb

die 1. Dortmunder Nacht der

Ausbildung zum Anlass, sich auf

Werksgeländen, in Ausbildungswerkstätten

und Behandlungsräumen

der Unternehmen aktiv mit

den Themen Berufswahl und Bewerbung

auseinanderzusetzen und

erste Kontakte zu den Ausbildern

aufzunehmen. Sechs Stunden lang

konnten die Besucher aus einem

reichhaltigen Angebot genau die

Veranstaltungen wählen, die ihren

persönlichen Interessen entsprachen:

von kaufmännischen Rollenspielen,

dem Anfertigen eines ersten

eigenen Werkstückes, über

Seit 1994 ist das Schwerter TechnologieZentrum

in der Lohbachstraße

12 Ansprechpartner für innovative

Unternehmen und Unternehmensgründer.

Als damals die Gebäude bezogen

wurden, lag die positive Entwicklung

des Projekts noch im Bereich

der Hoffnungen und Erwartungen

aller Beteiligten. Es war der Plan,

neue, zukunftsträchtige Technologien

und damit sichere Arbeitsplätze

nach Schwerte zu holen. „Heute

stellen wir fest, dass erfolgreiche

Arbeit geleistet wurde“, so Christoph

von Tessin, vor Ort Leiter der

Geschäfte. Der Schwerpunkt liegt

nach wie vor im IT-Bereich – von

der Software über Netzwerkpflege

bis hin zum Handy-Spiel.

Unterschiedliche Dienstleister ergänzen

das Angebot an technisch

orientierten Betrieben. Die Vermietungsbilanz

Ende 2009 kann

sich sehen lassen: Zu den 5482 qm

großen Gewerbeflächen an der Lohbachstraße

– Büroräume, Bürolabors,

Produktionsflächen – gehören

inzwischen auch 18.836 qm in der

Rund 450 Jugendliche hatten sich auch am Gewinnspiel beteiligt. 66 Gewinne, alle gestiftet

von den Unternehmen, wurden verlost und an die Preisträger übergeben.

kleinere Untersuchungen bis zu

konkreten Bewerbungstipps reichte

das Themenspektrum. Die Patenschaft

für die Nacht der Ausbildung

hatte Lars Ricken übernommen,

Nachwuchskoordinator des BVB.

„Nach dem Ende meiner aktiven

Fußballerkarriere hatte ich das

Glück, ein Trainee-Programm in

der Verwaltung des BVB durchlaufen

zu können. Diese Ausbildung

war sehr wichtig. Heute koordiniere

ich erfolgreich die Nachwuchsarbeit

von Borussia Dortmund. Für alle

Schulabgängerinnen und Abgänger

ist es wichtig, eine qualifizierte Ausbildung

zu erhalten, denn diese entscheidet

über die weiteren beruflichen

Zukunftschancen. Ein Besuch

bei der Nacht der Ausbildung bringt

die Jugendlichen einen entscheidenden

Schritt nach vorne, denn bei

dieser Veranstaltung können sie die

Chance ergreifen, persönliche Kon-

16 Jahre TechnologieZentrum Schwerte

Christoph von Tessin: Wir sind der größte

Vermieter gewerblicher Flächen in der Stadt

Konrad-Zuse-Straße, beide zu 96%

ausgelastet. Ein Bürozentrum mit

einer Fläche von 1.072 m2 und Hallen

in der Größe von 2.722 qm im

Stadtteil Geisecke sind sogar zu 100

% vermietet. „Damit sind wir größter

Vermieter gewerblicher Flächen

in der Stadt“, erklärt Christoph von

Tessin. Die angesiedelten Unternehmen

bieten insgesamt 557 Menschen,

die meisten davon aus

Schwerte, einen Arbeitsplatz. 2003

wurde die TechnoPark und Wirtschaftsförderung

Schwerte GmbH

im TZ gegründet.

Sie zeichnet seitdem für die Ansiedlung

von Unternehmen und Vermietung

von Gewerbeflächen verantwortlich

und versteht sich

darüber hinaus als zentraler Ansprechpartner

in allen wirtschaftlichen

Belangen. Als Wirtschaftsförderung

unterstützt sie die

Unternehmer dabei, geplante Vorhaben

in die Tat umzusetzen. Auf

Wunsch steht sie als Lotse, Mittler

oder Koordinationshilfe zur Verfügung.

Zahlreiche Unternehmen

nahmen dieses Angebot in den

letzten 16 Jahren in Anspruch.

„Wir freuen uns immer, wenn wir

gemeinsam Projekte auf den Weg

bringen können, und laden die

takte zu knüpfen und zugleich einen

Einblick in die Ausbildung der

beteiligten Unternehmen zu erhalten“,

so Ricken Beteiligte Unternehmen

waren: Agentur für Arbeit,

REWE DORTMUND, Bayer, Schering

Pharma, RWE, DACHSER

GmbH & Co.KG, SIGNAL IDUNA,

Deutsche Telekom, Stadt Dortmund,

Die Continentale, TU Dortmund,

DSW21 / DEW21, Westfalenhallen

Dortmund, Evonik, IHK

zu Dortmund, KHS, Klinikum

Dortmund. Die Veranstalter zogen

eine durchweg positive Bilanz. Die

Veranstaltung hat gezeigt, dass gerade

der Blick in die berufliche Praxis

und das Schnuppern von Praxisluft

für viele Jugendliche eine

wichtige Entscheidungshilfe ist –

das wollen die Unternehmen auch

weiterhin gezielt fördern. Der

Abend bot ein sehr gutes Forum für

intensive Gespräche zwischen interessierten

Jugendlichen und den Unternehmen.

Für das kommende

Jahr 2011 ist bereits jetzt die 2.

Dortmunder Nacht der Ausbildung

in Vorbereitung.

Unternehmer ausdrücklich ein, uns

anzusprechen“, betont v. Tessin.

Mit der Gründungsberatung und

Startbegleitung nimmt die TWS

eine weitere wichtige Aufgabe wahr.

Eine Reihe von erfolgreichen Gründungen,

manche davon direkt im

TZ angesiedelt, sind der beste Beweis.

Seit 2008 ist die TWS GmbH

zusammen mit der WFG für den

Kreis Unna GmbH als STARTER-

CENTER NRW Kreis Unna zertifiziert.

31


Das Schwerter Caritas

„Kinderschreck“-Team begleitete in

den Sommerferien 42 Kinder aus

Schwerte und Dortmund ins Märchenland

Dänemark. Die Acht- bis

Zwölfjährigen erlebten zwei Wochen

lang im Geburtsland von

Hans-Christian Andersen eine entspannende

und aufregende Ferienfreizeit

zum Thema „Märchen und

Fantasy“. „Team 1“ der ehrenamtlichen

Kinderschreckler hatte das

traumhaft gelegene Camp „Varde-

Borg“ in Vejers Strand in Südjütland

ausgesucht und reichlich

Sport-, Spiel- und Kreativ-Aktionen

vorbereitet. Eingebettet in eine an

das „Auenland“ aus „Herr der Ringe“

erinnernde weitläufige Dünenlandschaft,

lag es direkt am Nordse-

Ende der Sommerferien wurde mit

dem Neubau des DRK-Kindergartens

an der Grünstraße begonnen –

zunächst mit Vorarbeiten.

Mit der Errichtung des Rohbaus

wird, den Planungen zufolge, Ende

September begonnen. Diese Arbeiten

werden sich bis etwa Ende 2010

hinziehen.

Von Januar bis Mai 2011 werden

sich die Bauarbeiter mit der Fassadengestaltung

und dem Innenausbau

des Kindergartens beschäftigen.

Mit der voraussichtlichen

Fertigstellung des Gebäudes rechnet

die Stadt Schwerte Ende Mai

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein neues,

liebevolles Zuhause für Hunde aus spanischen Tötungsstationen

Aida, ca. 14 Woch.

Daffi, ca. 1 Jahr Felix, ca. 14 Woch.

Akim, ca. 9 Mon. Alexa, ca. 14 Woch. Anja, ca. 10 Mon.

Fips, ca. 2 Jahre

Maja, ca. 9 Mon.

Torke, ca. 2 Jahre Felia & Felizia, ca. 10 Mon.

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de

„Kinderschreck“ im Märchenland

42 Kinder aus Schwerte und Dortmund fuhren mit dem Caritas „Kinderschreck-Team“

ins Märchenland Dänemark.

estrand. Das erstaunlich gute

Sommerwetter lud zudem häufig zu

Besuchen in das ordentlich bewegte,

salzige Nass ein. Das Erstaunen

der zehn Betreuer, der beiden Kö-

chinnen und der Kinderschar über

einen besonderen Umstand beim

Betreten des Strandes war allerdings

groß: ganz unmärchenhaft

darf „Vejers Strand“ offiziell mit

DRK-Kindergarten im Gänsewinkel

wird neu gebaut

Autos befahren werden! Das tat

dem Wellenbadespaß aber keinen

Abbruch. In verschiedenen Workshops

bastelten die Kinder außerdem

Schmuck, Lederbeutel, Drachen

und Traumfänger, T-Shirts

wurden „gebatikt“, natürlich auch

klassische Märchen gelesen. Die eigens

zusammengestellte Betreuerband

musizierte täglich mit Querflöte,

E-Gitarre und Cajon

zusammen mit den Kindern. Teilnehmer

und Begleiter zeigten sich

gleichermaßen begeistert über den

Ort, die köstliche Verpflegung und

die vielen verschiedenen Aktionen

der diesjährigen Kinderschreck-

Ausfahrt. Planungen für eine Kinderschreck-Ferienfreizeit

für 2011

sind überdies bereits angelaufen.

2011. Die Gesamtfertigstellung mitsamt

dem anschließenden Abbruch

des noch bestehenden Kindergartens

sowie der Herrichtung des Außengeländes

ist für Sommer 2011

geplant.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme

belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen

Euro und beinhalten den Neubau

des Kindergartens, den

Abbruch des Bestandsgebäudes sowie

die Herrichtung des Außengeländes.

Die Finanzierung erfolgt

aus Mitteln des Konjunkturpaketes

II der Bundesregierung.

nur zusammen vermittelbar!

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die alle nach einer

Frist von 21 Tagen eingeschläfert werden. Sie hoffen

verzweifelt, vorher ein liebevolles Zuhause zu finden!

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