Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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„Der Bergbau zwischen Dortmund-Syburg

und Schwerte“

Autor Tilo Cramm stellt neue Broschüre vor:

Stellten die Broschüre in Westhofen vor: (von links) Klaus Meyer, Joachim Huske (beide

Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier), Tilo Cramm (Autor), Wolfgang

Rühl (Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier),

Dieter Osbelt (Arbeitskreis Dortmund).

Bergmännische Spuren unserer

Vorfahren sind im heimischen

Raum immer wieder anzutreffen.

Ob im Schwerter Wald, im Ebberg

oder im Asenberg, wer mit offenen

Augen diese Natur durchwandert,

kann solche Spuren entdecken, die

vom Steinkohlen-, Sandstein- oder

aber vom Kohleneisensteinabbau

des 18. und 19. Jahrhunderts stammen

oder sogar noch älter sind.

Auch für diesen Teil des Ardeygebirges

interessierten sich Mitarbeiter

des Arbeitskreises Dortmund im

Förderverein Bergbauhistorischer

Stätten Ruhrrevier. Auf beiden Seiten

der Stadtgrenze, zwischen Dortmund

und Schwerte, kommen die

ältesten Flöze des produktiven

Oberkarbons zu Tage – wie in Syburg.

Anders, als am Syberg, sind

hier aber heute keine Stollen mehr

zugänglich. Der Bergbau aber ist an

Pingen (Kuhlen und Einbruchstrichtern)

und Halden zu erkennen.

Eine vorliegende Ausarbeitung

ergänzt den in der Reihe „scriptum“

des Geologischen Dienstes NRW

vom selben Verfasser Timo Cramm

mit beschriebenen Bergbau am Syberg.

Beide vertiefen die Kurzbeschreibung

des Wanderführers zur

„GeoRoute Ruhr“, die am 18. September

2010 in Essen-Heisingen eröffnet

wurde Der Wanderweg führt

vom „Freischütz“ bis Mülheim an

der Ruhr. In seinem östlichsten Abschnitt

wurde er vom Vereinsmitglied

Günther Schubert gekennzeichnet.

Die Broschüre mit 114 Seiten DIN A

4 und 92, häufig farbigen Darstellungen

- jetzt vorgestellt beim Heimatverein

Westhofen - kann für 12

Euro bei den Heimatvereinen

Reichshof Westhofen und Schwerte,

im Ruhrtalmuseum Schwerte, bei

der evangelischen Kirchengemeinde

Syburg-Höchsten sowie beim

Förderverein und beim Autor erworben

werden.

Generationswechsel bei Holzener SPD

Ortsverein wählte neuen Vorstand

Auf seiner Jahreshauptversammlung

hat der SPD-Ortsverein Holzen/

Sommerberg mit der Wahl eines

neuen Vorstandes die Weichen

für seine zukünftige Arbeit gestellt.

Dabei wählten die Mitglieder

Christian Renno zu ihren neuen

Vorsitzenden. Er tritt damit die

Nachfolge von Rudi Gaidosch an,

dessen jahrzehntelanges Engagement

mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden

gewürdigt wurde.

Bei seiner politischen Arbeit kann

Renno auf die Unterstützung zweier

erfahrener Stellvertreter, dem ehemaligen

Landtagsabgeordneten Erwin

Siekmann und dem amtierenden

SPD-Stadtbezirksvorsitzenden

Werner Sauerländer, zählen. Weiter

gehören dem Vorstand an: Dirk

Franke (Kassierer), Jens-Peter Behr

(stellv. Kassierer), Iris Peppenhorst

(Schriftführerin), Birgitt Kalle

(stellv. Schriftführerin), Rolf Quittmann

(Bildungsobmann), Heinrich

Brieke (Seniorenbeauftragter), Evelyn

Fiene(Seniorenbeauftragte), Dr.

Andreas Peppenhorst (Internetbeauftragter,

Beisitzer) sowie Elke

Brieke, Siegfried Wilms, Manuela

Möllenhoff, Ursula Sonnabend-Gase

und Regina Wilms als Beisitzer.

Mit diesem neuen Team möchte die

Holzener SPD auch zukünftig lokale

Belange engagiert vorantreiben.

Aber auch bei landes- oder bundespolitischen

Themen will man die

innerparteiliche Meinungsbildung

vorantreiben und Ansprechpartner

für die Bürgerinnen und Bürger vor

Ort bleiben.

Spielplatz an der Ruhrstraße mit

Spielplatzfest eröffnet

Nach kurzen Grußworten seitens Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der Leiterin des

DRK-Kinderhortes, Inge Franzen, der Vorsitzenden des Jugendhilfe- und Sozialausschusses,

Monika Demant, sowie der Vertreterin des Arbeitskreises „Mehrgenerationenspielplatz“,

Emmi Beck, wurde der neue Spielplatz an die Kinder übergeben.

Mit einem großen und bunten

Spielplatzfest wurde Anfang Juli der

vollständig umgebaute und neu gestaltete

Spielplatz an der Ruhrstraße

offiziell seiner Bestimmung

übergeben.

Im Spielbereich für Kleinkinder,

der bereits im letzten Jahr fertig gestellt

wurde, finden sich ein Holzfass,

ein Wal und ein Ausguck, aus

dem hinüber in den neu entstandenen

„Spielbereich 2“ für größere

Kinder, in dem es das Piratennest

mit Wackelbrücke und Kurvenrutsche

gibt, gesehen werden kann.

Neben dem Kinderspielplatz gibt es

jetzt aber auch einen „Spielbereich“

für Senioren. Der Gedanke des

Mehrgenerationenspielplatzes wurde

im vergangenen Jahr noch zusätzlich

in die Umbauplanung mit

aufgenommen. So wurden zwei seniorengerechte

Komfortbänke mit

bequemen Sitzpositionen und Halterungen

für Gehhilfen sowie zwei

Giro-Vitale Radtrainer - durch

Spenden finanziert - neben der

Rollschuhbahn aufgestellt.

Über die Eröffnung des neu gestalteten

Spielplatzes freut sich auch

Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

„Es wurde Zeit, dass hier endlich

etwas neues, modernes für Kinder

entsteht“, sagte das Stadtoberhaupt.

Erste Überlegungen zur Umgestaltung

des in die Jahre gekommenen

Spielplatzes - neben der Polizeistation

- liegen mittlerweile schon sechs

Jahre zurück. Damals winkten von

einer Landesstiftung Fördergelder

für zündende Spielraumideen, sodass

im Jugendamt beschlossen

wurde, gemeinsam mit den Kindern

des benachbarten DRK-Kinderhortes

Ideen zu entwickeln und

sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Schnell einigte man sich darauf,

dass Wasser, Fische und Schiffe

zum Thema des Spielplatzes werden

sollten.

Der Wettbewerb wurde nicht gewonnen,

die Überlegungen der Kinder

aber flossen mit in die Umbauplanungen

mit ein.

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