Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

Im Jahr der Kulturhauptstadt

Ruhr.2010 feierten die Schwerter

Kleinkunstwochen im Frühjahr

grandios ihr 50. Festival. Die Veranstalter

der Schwerter Kleinkunstwochen,

Kulturbüro der Stadt

Schwerte und Sparkasse Schwerte,

versprechen, dass das 51. Festival

im Oktober und November ein

ähnlich erfolgreiches und hoch unterhaltsames

Programmangebot

bietet, wie die 50. Jubiläumsreihe.

Die Namen der Künstlerinnen und

Künstler, die an den sechs Abenden

in der Herbstreihe der Schwerter

Kleinkunstwochen gastieren, lassen

Kleinkunst-Fans aufhorchen.

Gleich drei Gruppen, das Glas-,

Blas- und Singquintett, Die Bullemänner

und Operndiva Katharina

Herb, verfehlten nur knapp das Siegerpodest

beim Wettbewerb um

den mit 5.000 Euro dotierten

Schwerter Kleinkunstpreis. Gudrun

Landgrebe, das russische Clownstrio

Mim i Richi und die Münchner

Cello-Mafia gastieren erstmalig in

Schwerte. Mit hohen Vorschusslorbeeren

und renommierten Auszeichnungen

bedacht, treten die

Künstlerinnen und Künstler sicher

als Mitfavoriten für die Nachfolge

von Preisträgerin Rebecca Carrington

und damit für den 21. Schwerter

Kleinkunstpreis an.

An sechs Abenden bieten die

Künstlerinnen und Künstler eine

kurzweilige und abenteuerliche

Lothar Schwengler, gebürtiger

Wiesbadener, ist in Schwerte bisher

vor allem als Schauspieler bekannt.

Er hat mit Lars Blömer und weiteren

fünf Schwertern im Juli 2008

das „Theater am Fluss e. V.“ gegründet

und seither in acht Rollen mitgewirkt

(u. a. Einstein in Dürrenmatts).

Im Ruhestand – er studierte

Angewandte Sprachwissenschaften

an der Universität Mainz, nach dem

Studium arbeitete er in der Industrie

- zunächst als Konferenzdolmetscher

und anschließend 25 Jahre als

Pressesprecher und Leiter Interne

Kommunikation bei Mannesmann

und Siemens - hat er sich nach vier

Gast-Semestern Romanistik an der

Ruhruniversität in Bochum einen

langgehegten Wunsch erfüllt: Texte

der „anderen Art“ schreiben.

Und so stellte er sich die Frage: Was

wäre, wenn Katzen unsere Sprache

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Das Motto der 51. Schwerter Kleinkunstwochen:

„Irrungen, Wirrungen & musikalische Kapriolen“

1. Oktober bis 12. November 2010

Die Münchner Cello-Mafia gehört gewiss zu den eigenwilligsten und ungewöhnlichsten

Musikensembles in der Republik. In Schwerte gastiert die Münchener

Cello-Mafia am 12. November.

Reise durch die internationale Musikgeschichte,

wobei selbst die Instrumentierung

der musikalischen

Beiträge schon mal verblüffen kann.

So bevorzugt das Glas-, Blas- und

Singquintett Leergut als Resonanzkörper,

um seine virtuose und erstaunliche

musikalische Meisterschaft

zu praktizieren, und Die

Bullemänner beweisen ihren kreativen

musikalischen Einfallsreichtum,

wenn sie vom heimischen

Schober allerlei Gerätschaften zum

Klingen bringen.

Gudrun Landgrebe, Lesung, und

Sebastian Knauer, Piano, präsentieren

die Wahrheit über einen „Winter

auf Mallorca“, den Frédéric Chopin

dort mit der exzentrischen und

exotischen George Sand verbrachte.

Die Veranstalter freuen sich besonders,

dass es im Chopin-Jahr gelungen

ist, mit Gudrun Landgrebe und

Sebastian Knauer zwei hoch renommierte

Künstler erstmalig in

Schwerte präsentieren zu können.

Eigens aus Kiew reist das Clownstrio

Mim i Richi an – und die weite

Anreise wird sich unbedingt lohnen,

kann doch das Trio auf eine

beispiellose internationale Karriere

mit zahllosen Auszeichnungen und

Preisen verweisen. Das Publikum

wird in eine fantastische Welt aus

Zeitungspapier entführt, in der das

Rascheln von Papier wie Musik

wirkt.

Die exzentrische Diva Katharina

Herb gewährt auf- und anregende

Einblicke in „400 Jahre Sex in der

Oper“ – ein erneut herrliches und

sehr besonderes Programm. Auch

die unübertrefflichen Bullemänner

aus dem münsterländischen Suchtdrup

statten Schwerte wieder einen

Besuch ab. Erstmalig steht eine

Lothar Schwengler überreicht Katzen-Roman an Stadtbücherei

Ende Juli überreichte Lothar Schwengler sein Buch an die Leiterin der Stadtbücherei

Schwerte, Anja Stock.

verstehen und weitere menschliche

Fähigkeiten entwickeln würden?

Und dieser Frage geht Schwengler,

der mit Frau und seinen beiden Katzen

Rufus und Paula in Herdecke

lebt, in seinem soeben erschienenen

Katzen-Roman „Mensch, Rufus!“

auf einfallsreiche Art nach.

In seinem Buch dreht sich dann

auch alles um Siamkater Rufus.

Dieser stellt eines Morgens überrascht

fest, dass er die Sprache der

Menschen versteht. Mit seiner

Schwester Paula, die mit ihm in derselben

Familie lebt, geht er im Haus

auf Entdeckungstour. Der Leser

wird Zeuge eines ambitionierten

Bildungsprogramms:

„Tastenfachfrau“ aus der russischen

Partnergemeinde Ochott gemeinsam

mit den Bullemännern auf der

Bühne. Mut hat die Pianistin augenscheinlich,

um mit diesen Vorzeige-Mannsbildern

zwei Stunden

auf der Bühne zu stehen. Mit seinem

neuen Programm „Keine

Macht den Dosen“ präsentiert sich

das Glas-, Blas- und Singquintett.

Zahlreiche neue, bizarre Instrumente

versprechen ein musikalisches

Feuerwerk und perfekten

Hörgenuss quer durch die Musikgeschichte.

Sie gehören gewiss zu den eigenwilligsten

und ungewöhnlichsten Musikensembles

in der Republik – die

Münchner Cello-Mafia. Durchaus

wörtlich zu nehmen ist der Name

„Mafia“, präsentiert doch das Quintett

musikalische und sonstige

Abenteuer, die vorzugsweise im kriminellen

Milieu spielen. Die Kritiker

sind begeistert – nicht nur die in

kriminellen Kreisen.

Karten im Vorverkauf sind erhältlich

in der VHS Schwerte für 17 €

bzw. ermäßigt für 13 € und an der

Abendkasse für 19 € bzw. 14 €. Der

Vorverkauf hat im August begonnen.

Vorbestellungen zum Abendkassenpreis

sind möglich über das Kulturbüro

Schwerte, Telefon 02304-

104811 oder per Email an

kulturbuero@kuwebe.de.

Der Leser kann über die Gespräche

der beiden Katzen und vor allem

Rufus Schlussfolgerungen zu alltäglichen

Vorkommnissen, menschlichem

Verhalten, aber auch Literatur,

Musik, Katzen, Fressen und

Theater nur schmunzeln.

Der Autor hat seinen aus vierzehn

Episoden und zwei Epilogen bestehenden

Roman im Spannungsfeld

zwischen Fiktion und Realität angesiedelt.

Der Leser hat bald den „Verdacht“,

dass Rufus und Paula in der

Familie des Autors leben. Und gerade

diese vertraute Nähe des Autors

zu Paula und Rufus ist es, die den

Roman zu einer unterhaltsamen

und lesenswerten Liebeserklärung

an alle Samtpfoten macht.

Erschienen ist das Buch bei BOD,

Norderstedt - ISBN 978-3-8391-

5154-9.

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