Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

In Zeiten der Krise reagieren die

Menschen oftmals viel klüger als

man bisweilen glaubt. So halten

sie schon bei den ersten Vorboten

schlechter Zeiten ihr Geld stärker

zusammen als dem Staat lieb ist,

denn der muss dann wieder mehr

Geld in die Wirtschaft pumpen,

um diese wieder künstlich zu beleben.

Die Menschen verhalten

sich hier äußerst rational, und das

ist derzeit auch beim Gold zu beobachten.

Während nämlich vermögendere

Anleger durchaus zu Goldkäufen

neigen, gibt es eine große und anhaltende

Welle von Goldverkäufen,

die sich eher unspektakulär

vollzieht. Während der Goldpreis

mit 900 € pro Feinunze (31,10

Gramm) um seinen historischen

Höchststand pendelt, verkaufen

viele den ererbten Goldschmuck

der Mutter, Großmutter oder Tante,

„versilbern“ die goldene Uhr

vom Großvater. Alles unüberlegter

Unsinn? Keineswegs! Eher

eine Folge nüchterner Beurteilung

des Chance-Risiko-Verhältnisses.

Die Menschen verhalten sich hier

eher wie professionelle Anleger an

der Börse: Wer jetzt verkauft, bekommt

einen Preis nahe am histo-

Goldene Zeiten:

Viele handeln wie die Profis und

verkaufen Gold nahe am Höchststand

rischen Höchststand und kann –

dank einer geringen Inflationsrate

- günstig dafür andere Waren

kaufen.

„Am Golde hängt, zum Golde

drängt doch alles“, heiß es bekanntermaßen

in Goethes Faust.

In Zeiten der Banken- und Finanzkrise,

Griechenland-Krise

und der exorbitanten Staatsverschuldungslage

vor allem Europas

und dem damit verbundenen Rekordkurs

beim Gold fürwahr ein

zeitloser Vers. Immer mehr Menschen

machen sich offenbar - und

das zu Recht - Gedanken darüber,

was unser Geld in 10 Jahren noch

wert sein wird und denken darüber

nach, wie sie sich am besten

vor Inflation schützen können.

Der Gedanke an Gold liegt in Krisenzeiten

bei den Deutschen besonders

nahe, denn Gold hat anders

als Papiergeld letztlich einen

zeitlosen Wert, man kann es kaufen

und besitzen, ohne dass jemand

davor erfährt. Man kann es

entsprechend vererben und hat

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immer einen „bleibenden Wert“.

Gold ist eben nicht unendlich verfügbar

wie Geldscheine, die bei

Bedarf beliebig gedruckt werden

können. Goldvorkommen sind

begrenzt und können nicht in beliebiger

Größenordnung gefördert

werden. So denken viele, die sich

noch an die Zeit der Inflationen in

Deutschland selbst erinnern können

oder den „Inflationshorror“

aus Erzählungen von Eltern und

Großeltern verinnerlicht haben.

All das ist nicht falsch – und doch

ist der Mythos vom Gold als risikolose

Rundum-Versicherung gegen

alle Spielarten der Vermögensvernichtung

irreführend. Das

glänzende Edelmetall hat nämlich

auch seine dunklen Seiten. Für

sehr vermögende Zeitgenossen ist

eine 15prozentige Gold-Vermögensbeimischung

sicher kein Fehler

– für den normalen „Mittelstandsinvestor“

ist die Investition

in das Edelmetall schlicht eine

Spekulation, die wie jede Spekulation

auch nach hinten losgehen

kann. Zwar hat sich der Goldpreis

in den letzten Jahren vervielfach,

aber es ist längst nicht sicher, dass

die starke Aufwärtsentwicklung

beim Gold angesichts guter Wirtschaftsprognosen

in Deutschland

und Übersee und wieder satter

Unternehmensgewinne so weitergehen

wird. Gold kann darüber

hinaus in seinem Wert stark

schwanken und erwirtschaftet

keine Zinsen.

Ein Beispiel aus der Historie: So

machte derjenige 20 Jahre lang (!)

keine Gewinne, der Ende 1980

Gold kaufte. Wer also wollte heute

versprechen, dass sich bei einer

wieder gut laufenden Weltwirtschaft

und moderaten Inflationsraten

der Goldpreis noch einmal

verdoppeln könnte?

Könnte es da nicht besser sein,

jetzt Kasse zu machen? Viele gehen

offenbar derzeit auf „Nummer

sicher“.

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