Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

Radfahren in Fußgängerzone nur

eingeschränkt erlaubt

Vermehrt ist es in der Bürgermeister-Sprechstunde

im Juli in der

Fußgängerzone zu Beschwerden gekommen,

die das Fahrradfahren in

der Fußgängerzone betreffen. Immer

wieder würden Radfahrer mit

schnellen Geschwindigkeiten durch

die Fußgängerzone rasen und dadurch

Passanten gefährden, hieß es.

Deshalb weist die Stadtverwaltung

auf Folgendes hin: Das Fahrradfahren

in der Fußgängerzone ist nur in

der Zeit von 19 Uhr bis 9 Uhr erlaubt.

Nur innerhalb dieses Zeitraumes

dürfen Fahrradfahrer die Fußgängerzone

fahrend benutzen. Dies

jedoch auch nur dann, wenn sie bestimmte

Bedingungen erfüllen: Es

muss Schrittgeschwindigkeit gefahren

werden - Fußgänger haben stets

Vorrang.

Während der übrigen Zeit, das

heißt zwischen 9 Uhr und 19 Uhr,

dürfen Radfahrer die Fußgängerzone

zwar benutzen, jedoch muss das

Fahrrad dann geschoben werden.

Wegen der vermehrten Beschwerden

wurde nun auch die Polizei gebeten,

das Fahrradfahren in der

Fußgängerzone mehr als bisher zu

kontrollieren. Wer jetzt also in der

Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr auf dem

Fahrrad fahrend erwischt wird, hat

mit einem Bußgeld zu rechnen, dessen

Höhe die Polizei festsetzt.

Stadt Schwerte unterzeichnet

Magna Charta 2010

Nachdem bereits zahlreiche andere

Städte im Ruhrgebiet die sogenannte

„Magna Charta für sozial gerechte

Beschaffung 2010“ unterzeichnet

haben, schließt sich auch die Stadt

Schwerte an.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

unterzeichnete Mitte September, im

Beisein der Initiatoren Lore Seifert

und Otfried Altfeld, die Urkunde

gegen ausbeuterische Kinderarbeit.

Die beiden Schwerter aus der Gruppe

des „ayuda-Weltladen“ hatten in

einem Bürgerantrag die Unterzeichnung

beantragt.

Dem waren der Ausschuss für Bürgeranregungen

und Beschwerden

sodann in seiner Sitzung im Juni

der Rat der Stadt Schwerte einstimmig

gefolgt.

Mit der Unterschrift gab Bürgermeister

Heinrich Böckelühr ein

deutliches Zeichen gegen das Unrecht

ausbeuterischer Kinderarbeit

in den Schwellenländern.

Damit verpflichtet sich die Stadt

Schwerte künftig, nur noch fair gehandelte

Produkte für städtische

Zwecke zu erwerben, die nicht

durch Kinderarbeit in der dritten

Welt hergestellt worden sind.

Mit der Erklärung kommt die Stadt

Schwerte ihrer sozialen Verpflichtung

nach und geht einen bedeutenden

Schritt in Richtung Einhaltung

der Menschenrechte, insbesondere

Schutz von Kindern weltweit. Mit

dem fairen Handel werden Alternativen

angeboten, die der Stadt

Schwerte den Zugang zum Gesundheitswesen,

zu Bildungschancen

und zur Teilhabe am wirtschaftlichen

Handeln ermöglichen.

Von links: Bürgermeister Heinrich

Böckelühr, Lore Seifert, Otfried Altfeld.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 haben

sich Engagierte aus Weltläden,

Agenda-Büros, EineWeltZentren

sowie verschiedene kirchliche Einrichtungen

zum Netzwerk „Faire

Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ mit

dem Ziel zusammengeschlossen,

das Ruhrgebiet mittelfristig zu einer

fairen Metropole zu machen,

die bei der öffentlichen Beschaffung

Produkte vermeidet, die mit ausbeuterischer

Kinderarbeit hergestellt

wurden.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie

unterzeichneten bereits 38

Kommunen die Magna Charta im

Dortmunder Rathaus.

Vier junge Menschen traten ihren

Dienst im Rathaus an

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (links) und Ausbildungsleiterin Petra Küthe (rechts)

begrüßten gemeinsam die neuen Auszubildenden: (v. li.) Isabelle Rüth, Julia Ketels,

Dorina Nöltge und Alina Reichelt.

Gleich vier junge Menschen traten

Anfang August ihren ersten Arbeitstag

im Schwerter Rathaus an.

Mit diesem Tag hat für Dorina

Nöltge, Alina Reichelt und Isabelle

Rüth die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten

begonnen.

Julia Ketels beginnt ihre Ausbildung

zur Fachangestellten für Bürokommunikation.

An ihren ersten Arbeitstagen ging

es für die jungen Damen allerdings

noch nicht in die einzelnen Dienststellen.

Auch Bürgermeister Heinrich Böckelühr

freut sich darüber, dass in

diesem Jahr vier junge Menschen

ihre Ausbildung bei der Stadt

Schwerte begonnen haben. „Es ist

wichtig, dass Nachwuchs ausgebildet

wird. Gerade im Hinblick auf

die demographische Entwicklung

bei der Stadt Schwerte darf dies

nicht zu kurz kommen.“

Während der dreijährigen Ausbildung

durchlaufen die neuen Mitarbeiterinnen

- neben dem Besuch der

Berufsschule - verschiedene Bereiche

im Rathaus. So startet Dorina

Nöltge ihre Ausbildung beim Bereich„Verwaltungsservice/Personal“.

Alina Reichelt wird vorerst im

Bereich „Finanzdienste und Beteiligungen“

eingesetzt und Isabelle

Rüth im Bereich „Ordnung“. Julia

Ketels beginnt mit ihrer Ausbildung

beim Bereich „Bürgerdienste“.

Neben der Berufsschule und der

praktischen Ausbildung im Rathaus

nehmen die Auszubildenden einmal

in der Woche an einer dienstbegleitenden

Unterweisung am Südwestfälischen

Studieninstitut für

kommunale Verwaltung in Hagen

teil.

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